Die große
Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im
menschlichen
Machtbestreben hat und im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht der Zeit
der Machtentfaltung des Jesus
Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes"
Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der "großen Trübsal" im Zeitalter der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden"
Auch wenn die Zeit der großen Trübsal eine anfängliche
Zeitphase der bei Daniel
8, 24-25 beschriebenen und durch Betrug gelingende
»Vernichtung der
Starken«
mit einschließt (vgl. in der grafischen
Übersicht "Die
große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick"), wird Israel noch
eine Zeit lang verschont
bleiben. Denn der in Judas Vers 9 als Erzengel bezeichnete große
Engelfürst "Michael" versperrt dem Kommen des zu diesem Zeitpunkt
bereits an die Weltmacht strebenden Antichrist zur "Zeit des Endes"
bislang noch den Weg. Aber dann tritt er beiseite (vgl. Daniel 12, 1
und in der grafischen
Übersicht "Entrückung
vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was
geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
Erst jetzt "... kommt
eine Zeit der Not, wie noch
keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit",
gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis.
Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" dar.
Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche) werden übrigens vom
alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8
als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt. Sie münden
schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes"
beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen
Tier
hervorbrechenden und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen
kleinen Hornes" ein.
Und dieser letzte, relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des
hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen wird, da er erst ganz
am Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die große
Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt. Diese Zeit, die die Bibel
im Neuen Testament als große Trübsal bezeichnet, ist also
jene
Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes"
an die Weltmacht gelangen wird und diese eine begrenzte Zeit lang auch
ausübt, derjenige große Gottesfeind, der
in Offenbarung 13,
1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird.
Die große
Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im
menschlichen
Machtbestreben hat und im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht also der
Zeit
der Machtentfaltung und -ausübung des Jesus
Christus nachäffenden Antimessias.
Und
im Zusammenhang mit der Machtenfaltung des hiermit
gemeinten Antichristen
zur »Zeit des Endes« spielt
ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Dieser Aspekt unterscheidet diesen
letzten hierdurch einmal bis zur Weltmacht gelangenden Machthaber von
allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen. Sowohl
der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen diesbezgl. auf
ein besonderes, sehr spezielles seiner Merkmale. Denn dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 bzw. dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes«) wurde
nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner
Machtentfaltung als auch Machtausübung
ein "Maul" bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund"
gegeben. Dieses "Maul", das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit
sehr hoher Wahrscheinlichkeit
einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich
zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20), entspricht
einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne
jegliche
Hilfsmittel zugänglich sein muß.
Wir lesen dazu, was in der Bibel geschrieben steht:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen,
und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott,
zu lästern seinen
Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wenn in Offenbarung 13, 5-6 von einem "Maul" gesprochen wird, das große Dinge
spricht, muß man sich zuerst die Frage stellen: Was sind
große Dinge?
Nehmen wir hierzu noch die Parallelstelle im Buch Daniel her:
"Als ich aber auf die Hörner
achtgab,
siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem
drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie
Menschenaugen und ein Maul;
das redete große Dinge.
...
und über die zehn
Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das
hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete,
und war größer als die Hörner, die neben ihm waren."
(Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Was meint die Bibel damit, wenn es im Zusammenhang mit dem
Machtaufstieg des Antichristen zum Reden von "großen Dingen"
kommt?
Da das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des
Antichristen zur "Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit,
also ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden"geschehen wird und erst dann von sehr vielen Menschen
vernommen werden kann,
müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden
wir eine Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die
erst in den letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"Im dritten Jahr des Königs
Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas
offenbart, was gewiß ist und
von großen Dingen
handelt." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser
Homepage)
"Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu
Daniel 10, 1 verstehen, also dort eine Botschaft
von der Zukunft Israels am
Ende der Tage:
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das
"Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht
zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage;
denn das Gesicht geht auf ferne Zeit."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge"
redet,
daß es dabei um sein Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft
seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden",
eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende
Antichrist zur
"Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, der
zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch
dabei, sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen, wird er doch in
diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern
auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu
zwingen.
Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
erkennen können, nämlich daran, daß es von
"großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die
Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden", dann spielen sicherlich die
kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit
natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft
unseres Herrn Jesus als König der Welt.
Auch wenn wie in Offenbarung 13, 5-6 geschrieben und eingangs zitiert
das im Zusammenhang mit der gezielt gewollten "Vernichtung der Starken"
stehende lästerliche Reden und das Spotten "zur Lästerung gegen Gott, zu
lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen"
in der ersten Hälfte der großen Trübsal eine zentrale
Rolle spielt,
wird der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" in Ansätzen
bereits
in der ersten Hälfte der großen Trübsal zu den Menschen
auch über "große
Dinge" sprechen (vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Sowohl
der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen,
daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres
aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes«), welche es
neben
Satan, dem
Ursprung seiner Macht, einmal zum zentralen und wichtigsten Gegenstand
der Anbetung der Menschen
machen
werden und daß diese Anbetung wohl
in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem
eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul"
bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Dieser
"Mund" wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung
13,
12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 stehen, d.h. mit diesem von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier sogar vollkommen identisch sein.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht
dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit
weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten
Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in
Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen:
"Und
ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei
Hörner
gleich einem Lamme, und es redete (durch einen ihm gegeben
»Mund«) wie ein Drache.
Und die ganze Gewalt des ersten
Tieres übt es vor ihm aus, und es
macht (und zwar in erster Linie indem es durch den ihm
gegeben »Mund« reden kann), daß die
Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten,
(gemeint ist, daß dasjenige Tier angebetet wird, und das
Nachfolgende, nämlich die anscheinende Unsterblichkeit, ist dann
wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund) dessen Todeswunde
geheilt
wurde.
Und es tut (und weil
der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch
öffentlich propagieren kann) große (und
zwar verführerische) Zeichen, ..."
(aus
der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Die Anbetung des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird dann
letztendlich durch jenen anscheinend jeglicher Kritik standhaltenden
Anschein einer Übernatürlichkeit ausgelöst werden,
welche in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) geschrieben steht (Und es muß
schon eine ganz besonders große, also beeindruckende und
übernatürliche "Gewalt"
sein, die dem Antichristen zur "Zeit des Endes" eine derartige
Möglichkeit bietet, sich deswegen dem lebendigen Gott gleich
anbeten zu lassen):
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab
(und weil er diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch
öffentlich propagieren konnte),
und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag (dann, wenn es in Anlehnung an Offenbarung 13, 3 sogar
anscheinend Unsterblichkeit besitzt) mit
ihm zu kämpfen?"
(aus
der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Und es ist wie wir bereits hörten also
ausschließlich das zweiter Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und zwar dasjenige, das von der Erde aufsteigt, welches dem
bei Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 erwähnten »anderen
kleinen Horn« und damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des
Endes" zu seinem Machtaufstieg verhilft und der ganz besondere Umstand,
daß er genau mit diesem zweiten Tier im Stande ist, die "Gewalt" zu wirken und mit dem in
diesem Zusammenhang ihm gegebenen "Maul", das in der
revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als ein
"Mund" beschrieben
wird, in der breiten Öffentlichkeit zu propagieren.
Der dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 bzw. dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" fungiert, weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« in der ersten Hälfte der
großen Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel
8, 24 beschrieben
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, während dieser lt. Offenbarung
13,
5 auf zweiundvierzig Monate begrenzten Zeit außerdem als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6). Und dieses das "Maul" des Antichristen charakterisierende
Kriterium wird neben dem weiter oben bereits genannten Reden von
"großen Dingen" dann wohl auch das besonders hervorstechende
sein, das sofort erkennbar sein muß.
Und weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« dann in der sich daran
anschließenden zweiten Hälfte der
großen Trübsal lt. Offenbarung
13, 2-4 wie hier aus der Zürcher Bibel entnommen und nach Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) nun also die »Gewalt«
erhält und diese öffentlich propagiert und auch wirkt (und mit dem Begriff der
»Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt
über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 gemeint ist), wird es ab dann zwingend notwendig,
daß der nach Offenbarung
13,
1-10; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" jetzt als falscher Prophet fungiert (vgl. Offenbarung
19, 20).
Dieser
sogenannte falsche
Prophet verkörpert also damit ebenfalls das in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 erwähnte "Maul",
welches in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird.
Er, gemeint ist also der falsche
Prophet, soll dann
den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84
monatigen großen Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Der falsche
Prophet schließlich wird die Erdbewohner
durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw.
richtungslos machen, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein
Name) und
große Zeichen und Wunder zur Anbetung
des ersten Tieres
aus dem Meer verleiten. Womit nichts anderes gemeint ist, als daß
der
Antichrist zur »Zeit des Endes« mit dem ihm
gegebenen und nun zum falschen Propheten gewordenen "Mund" ab jetzt in
einer megalomanen Art und Weise, d.h. indem er sich Gott gleich macht
und
weil er imstande ist, die "Gewalt" zu wirken, die Anbetung seiner
Person verlangt bzw. sogar erzwingt.
Wie wir bereits im Kapitel "Vorangestelllte
Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen
Ausdruckes »Zeiten der Heiden«" der
Seite Zeit des Endes hörten
sind sowohl der Begriff "Zeit des Endes" als auch die dann
kommende große Trübsal nach Dr. Robert Culver jener
Zeitperiode zuzuordnen, "...,
die mit der Errichtung des messianischen
Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch
“Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die
letzten Tage).
Sowohl der alttestamentarische Begriff "Zeit des Endes" als auch der
der kommende große Trübsal dürfen demnach nicht zu weit
gepreßt werden. Denn beides muß also im unmittelbaren
Zusammenhang mit dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" stehen. Und im unmittelbaren Anschluß daran wird das
den Juden verheißene wahre messianische Reich seinen Anfang
nehmen.
Es war insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500
Jahren eine umfassende Zukunftsschau auf die letzte Zeit, also den
Zeitabschnitt unmittelbar vor dem wahren messianischen Reich hatte,
also auf diejenige Zeit, die auf das "Ende der Tage"
hin ausgerichtet war, was der Zeit
der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht. Gemeint ist also
die dem wahren messianischen Reich unmittelbar vorausgehende Zeit der
großen Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch
Daniel).
Und das "Ende der Tage"
im Alten Testament ist durchaus als identisch mit den "letzten Tagen"
im
Neuen Testament anzusehen (vgl. Apostelgeschichte 2, 17; 2. Timotheus
3, 1).
Und sprach nicht auch unser Herr Jesus davon, daß "in diesen
Tagen" eine Zeit mit überaus großer Not kommen wird, die er
auch als Zeit der Bedrängnis bezeichnet hat (vgl. Matthäus,
Kapitel 24; Lukas 21, 5-36; Markus 13, 1-37)? Und weil dies unser
Herr Jesus noch dazu selbst vorhergesagt hatte und er in diesem
Zusammenhang die Annahme einer sich als der Messias Gottes ausgebenden
Person durch die Juden prophezeite, also einen Verführer Israels,
der nicht in Gottes Auftrag kommt (vgl. Johannes 5, 43), glauben wir es
ihm:
"Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom
Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht
wieder werden wird."
(Markus 13, 19; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und genau in diesem Zusammenhang stehend klagte Jesus sein Volk an:
"Ich bin (und zwar als der von
ganz Israel erwartete und von Gott diesem Volk verheißene
Messias) gekommen in meines Vaters
Namen, und ihr nehmt mich (bis zur letzten Zeit immer noch) nicht an. Wenn ein anderer (ganz am
Ende der »Zeiten
der Heiden«
unter dem gleichen Namen) kommen wird
(aber im Gegensatz zu mir dies in Wahrheit) in
seinem eigenen Namen (tun wird),
(erst diesen Frevler) den werdet ihr
annehmen."
(Johannes 5, 43)
Und auch aus Daniel
10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der
diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja
genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die große
Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also
tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.
Aber, da die zusammenhängende Vision Daniels über Israel in
den letzten Tagen, die mit dem 12. Kapitel endet, bereits im 10.
Kapitel begann, dürfen die drei Kapitel inhaltlich nicht getrennt
werden und müssen auch nur als eine einzige Vision behandelt
werden.
Darum sollten wir niemals vergessen, was eingangs in Daniel
10, 14 dazu gesagt wurde:
"Nun aber komme ich, um dir Bericht
zu geben, wie es deinem Volk
gehen wird am Ende der Tage;
denn das
Gesicht geht auf ferne Zeit."(Hervorhebung
durch den Verfasser der Homepage)
So ist hier in Daniel
10, 14 also von "deinem Volk",
d. h. von dem Volk Daniels die
Rede: was bedeutet, daß die Vision, die ab Kapitel 10 beginnt,
ausschließlich das Volk Israel betrifft. Denn Daniel war
natürlich vor allem am Schicksal seines eigenen Volkes
interessiert.
Und es geht um den alttestamentarischen Ausdruck "am Ende der Tage", welche der Zeit
der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der
großen Trübsal.
Und "... das Gesicht geht auf ferne Zeit." Das
heißt, es wird viel Zeit
vergehen, bevor das alles geschieht und das Ende der Tage anbricht.
Und in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel"
vom 19. Juli 2001 wurde bei der Auslegung von Daniel 12, 1-13 durch Dr.
Vernon McGee diesbzgl. hervorgehoben:
"Wir wissen nicht, ob wir bereits in die Nähe dieser Zeit
angelangt sind
oder nicht. Zuerst aber muß die Gemeinde Jesu von der Erde
genommen werden,
denn dies ist das nächste große Ereignis in dem Heilsplan
Gottes. Er hat uns
dafür kein Datum genannt, aber wir sollen allezeit bereit sein.
Jeder, der
versucht, ein Datum für die Entrückung
auszurechnen, tut etwas, was uns im
Gottes Wort ausdrücklich verboten wird."
Die große
Trübsal" zur "Zeit des Endes", die Zeit der Machtentfaltung des
mit dem "anderen
kleinen Hornes" gemeinten eigentlichen Antichristen, muß also,
wie wir gehört
haben, somit tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in
welcher es zum Machtaufstieg des letzten irdischen Herrschers und wohl
größtern
Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das,
aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in
vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere
kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des
Endes",
daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch
die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der
Erde im
Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und
verführt. Er wird
also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen
brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische
Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um
anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden
Verlauf und besitzt in der
ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in
zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben
gerufene gotteslästerliche
"Maul" lt. Daniel
7, 8, welches nach Offenbarung
13,
5-6 von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen
spottet, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere
geschieht nur deshalb, um damit durch die davon ausgehende
psychologische Wirkung die "Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 (gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes")
wird
in Offenbarung 6, 1-2
folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das
»andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf
saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985,
Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in
der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch
in der
Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als
daß
der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur
"Zeit des Endes"),
dann, wenn er »abermals«
bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch
vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag
militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen,
seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu
realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß
diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der
Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer
Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im
Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem
vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der
einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des
wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist
hier unbedingt zu
beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine
Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt
auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des
Endes" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische
Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet
Daniel
damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"
auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften
Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13,
7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle
läßt der
Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn"
keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die
absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er
selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw.
ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung
13,
1 alle »zehn
Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer
Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl
im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen,
allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer
Vollzahl unter die
Herrschaftskrone(n) des
ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht lt. Daniel
7, 8 als ein neues,
ganz anderes Horn,
sozusagen als das elfte Horn
und zwischen Ihnen
(gemeint sind die "zehn", die sie
garade dann bereits bestehen),
hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den
Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr
stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles
zermalmte".
Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike
Römische Reich, das seit dem 1.
Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte,
repräsentiert und
daß die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige
Verästelung des vierten
danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8
und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann
"drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8
mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und
bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel
7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24
beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige
"Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam
vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8
verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt.
Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und
Allmacht, aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw.
Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit
bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8
aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß-
oder Führungsmächte bzw. die militärischen
Supermächte der Erde gemeint sind.
So muß das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien
Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für
den
Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder
Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte
der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert
eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die
absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der
Beschreibung des
Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar
vor seinem
Machtauftieg bereits "drei der
vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel
7, 8).
Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der
vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese
müssen
wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen
federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen
Horn« aus Daniel
7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im
Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das
"Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf
mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder
Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der
Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur
"Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen
verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen
Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur
"Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in
der grafischen Darstellung "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die
wichtigsten
Ereignisse der großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und
erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet
Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den
"Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk
Gottes, also Israel, gemeint), "...
und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel
12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer
Zeit erscheinen,
"wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn
Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen
aber wird ein anderer
aufkommen, der wird ganz anders sein als
die vorigen und wird drei Könige stürzen."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten
Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels
bzw.
die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel
auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel
12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung
des heiligen
Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als
die
Zeit der »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus
als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben
wird (vgl. im Kapitel "Der
Feigenbaum ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24
beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist
zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht
geschehen.
Und dieses in Daniel
8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" begründet
sich darin,
daß das »andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch
umschriebenen
und zu dieser Zeit
dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen"):
Der Antichrist zur "Zeit des
Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel
8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz
anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn
Hörner
sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit
bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem
dieser
Länder der Erde identisch.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann damit wirklich nicht
zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die sie
garade dann bereits bestehen,
hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner",
also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7
unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren
Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert
Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die letzten "drei
der vorigen (zehn) Hörner"
wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und
mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« aus Daniel 7, 8
weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« aus Daniel 7, 8
geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher
des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
kein anderer als der mit dem »anderen
kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
gemeinte
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja
bekanntlich
geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich
dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen
muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8
bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur
Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner"
repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum
Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben
waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8
umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte
bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt
letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar
nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11
beschriebene gewaltsame Ende des anderen
kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12
zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller
vor dem dem »anderen
kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein
unwiderruflich
kommendes
Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten
der Heiden".
Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt
vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8.
Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes",
derjenige große Gottesfeind, der
in Offenbarung 13,
1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das
lt. Offenbarung 13,
1 "zehn
Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern
zehn
Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen"
hatte.
Und dies in Offenbarung
13,
1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein
Ausdruck dessen, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn
Hörnern"
gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn
er macht sich
die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen
schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13,
1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13,
1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der
Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13,
1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus
der Offenbarung
einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der
neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht
mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die
Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel
seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8
mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor
seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten
Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und
sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher
dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser
Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser
Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu
eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu
keinerlei Fragen und Zweifel offen.
So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn«
aus Daniel
7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8
eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »leine Horn«
kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist
dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern
eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern"
völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn
Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht
hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die
Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers
7), siehe, da brach ein anderes
kleines Horn zwischen ihnen
hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird
also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist
damit zuzüglich zu den "zehn
Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des
vierten danielischen Tieres also unabhängig von den anderen "zehn"
und
ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine
Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" immer noch existieren. Und
das »andere kleine
Horn« wird erst dann in Erscheinung treten, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" in ihrer endgültigen
Verästelung in die in Daniel
7, 8 beschrieben "drei Hörner" zu ihrer vollen Entfaltung
gekommen sein werden.
Denn es steht nicht geschrieben, daß das »andere kleine
Horn«
aus Daniel
7, 8 selbst eines der in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" verkörpert. Bzw. es
steht auch nicht geschrieben, daß sich das »andere kleine
Horn«
aus Daniel
7, 8 aus einem von den in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" entwickelt hat, bzw.
daß es dessen Weiterentwicklung darstellt.
Das »andere kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet
wirklich jüngeres
Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums, und
damit ist es das jüngste aller Hörner), also
demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie
die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige
Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit
gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser
Erde umschrieben wird.
Wir
sollten uns also aus dem Kopf schlagen,
daß der Antichrist
zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw.
Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist,
Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor
aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene
Macht nach Daniel
7, 7-8 und Daniel
8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann,
wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele
verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller
Fürsten; aber
er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus
Daniel 8, 25)
Und sein Reich wird erst ab der zweiten Hälfte der nach
alttestamentarischem
Verständnis insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre
währenden
großen Trübsal sichtbar, also erst ab dann, wenn die ersten
42 Monate
der großen Trübsal bereits vergangen sind, in denen der
Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem ihm gegebene Mund einem
Läster-"Maul" gleich
Gott und den Seinen gespottet hatte.
Besitzt
doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit
diesem in der Bibel
bildhaft gemeinten und dort sogenannten "falschen Propheten" seine
große Macht ausüben kann, in der ersten Hälfte der
großen Trübsal noch kein eigenes Land (vgl. im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht")
Und "die
Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des
Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten bzw. ist deren
Land gemeint) werden
(dann bzw. danach oder anschließend) das Reich
empfangen und werden's
(nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw.
nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann
für) immer
und ewig besitzen."
(Daniel
7, 18; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die endzeitlichen Verheißung Gottes an
Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere
kleine Horn" lt. Daniel
12, 7
genau dann erscheint , "wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
D.h. der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen also desjenigen
zur "Zeit des Endes" wird genau dann seinen Anfang nehmen, wenn das im
Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott
wiedererwählt werden wird, zurück in das Land ihrer
Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der
Erde wieder erscheinen wird. Und das ist spannend, zu wissen. Denn
genau in dieser Zeit leben wir heute. Denn der Staat Israel existiert
heute bereits wieder.
Daniels
Gesicht von den vier Tieren - gemeint sind die die Weltgeschichte
verkörpernden sogenannten (Regierungs-) Zeiten der Heiden - kommt
mit dem gewaltsamen Ende der Machtentfaltung des »anderen
kleinen Hornes« (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit
des Endes") zu seinem Abschluß
Die Vision
von
den vier danielischen Tieren in Daniel
7, 1-8 entspricht
voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen
in
Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Die Vision von den vier Tieren aus Daniel
7, 1 ff wie auch das Standbild
aus
Nebukadnezars Traum mit den vier
Metallen stellen einen
kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar,
auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen
(vgl. Daniel
8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel
8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz
mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die
Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck
"Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder
üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen
Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann
zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, also gegen Ende der Zeit, die dem vierten
danielischen Tier gegeben ist, die in der Bibel als die letzte Zeit
bezeichnet wird und die davon geprägt sein wird, daß die
Frevler überhand nehmen sollen, wird nach Daniel
7, 8 der wohl größte
und mächtigste unter ihnen, das »andere
kleine Horn« (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit
des Endes")
also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege
stehen, die “Starken" vernichten. Darüber berichtet uns die
Bibel an anderer Stelle wie folgt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Das
vierte Tier, das furchtbar war und schrecklich und sehr stark,
welches um sich fraß und alles zermalmte, aber repräsentiert
das antike Römische
Reich, das seit dem 1.
Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte.
Das
Römische Reich der Antike war jenes letzte der vier danielischen
Weltreiche, welches
zwar, wie die Geschichte bereits gezeigt hart, auseinanderfiel, sich
also in seiner bisherigen Form auflöste, aber,
da es im Gegensatz zu den drei zuvor aufgestiegenen Tieren nie wirklich besiegt bzw.
vernichtet worden war,
wie in Daniel 2, 43 beschrieben
durch Heirat in den vielen Staaten Europas weiterlebte.
Und dies war charakteristisch
für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie
gründeten kein
neues Reich, sondern sie setzten das Römische fort. Und so besteht
es bis
zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen
Verästelung in alle »zehn
Hörner«.
Das antike
Römische
Reich, welches einst den
Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte, fiel so mit der
Zeit aus seiner anfänglichen kompakten Form und Gestalt einfach
auseinander, splittete ohne dabei ganz zu sterben auf und lebt durch
Vermengung infolge Heirat
der Töchter von politischen Führern des antiken
Römische Ost- und Westreiches mit denen der
ehemals
angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen
Gesichtern bis heute in vielen und
großen Staaten Europas und sogar Asiens
weiter.
Denn die »zehn
Hörner« aus Daniel 7, 7-8 gehören zu einem lebenden
Tier.
Und
wie einst ab dem 1.
Jahrhundert n. Chr. das antike
Römische
Reich den
Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte, finden wir ähnliches im vereinten Europa der heutigen
Zeit wieder.
Das vierte Tier mit den »zehn
Hörnern« verkörpert wie wir soeben hörten somit
das letzte der vier
Weltreiche nach Daniel 7, 1-8, welches durch die »zehn
Hörner«
symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium sogar bis in die
Gegenwart
hineinreicht. Denn auch in der heuitigen Zeit sind die in Lukas
21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" noch immer nicht zu ihrem Abschluß gekommen. Noch
immer liegt das Geschick dieser Welt in den Händen der Heiden, und
damit gemeint sind die nichtjüdischen Regierungsmächte.
In
der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser
Stelle also immer noch vom
existenten Römischen Reich gesprochen. Denn
es besteht
bis
zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen
Verästelung in
die »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7. Denn die »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7 wachsen wie gesagt nicht aus einem toten Tier.
Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in
Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden". Und es ist die Zeit der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint
ist.
Mit den »zehn
Hörnern« des vierten danielischen Tieres aus Daniel
7, 7 ist also die Vielfalt derjenigen Länder
gemeint, die wir
heute auch als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit
der »zehn
Hörner« auch die »Zeit der Nationen«.
Wir
hörten eingangs in diesem Kapitel, daß auch das Standbild aus
Nebukadnezars Traum mit
den vier Metallen
nach Daniel 2, 31-35 ebenso der Zeitepoche
der vier heidnischen Weltreiche der Erde entspricht (gemeint
ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"Zeiten
der Heiden") und daß auch diese Vision damit
ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen
nichtjüdischen Reiche der
Erde darstellt.
In der Deutung von Nebukadnezars
Traum aus Daniel 2,
31-35 wird nun vom Prophen in Daniel 2, 43
angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der
Füße und Zehen folgende Bedeutung besitzt:
"Und daß du gesehen hast Eisen
mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten
miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander
festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt."
(Daniel 2, 43)
Die »zehn
Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen
sind
demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des
Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden
vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in
Familien
aus römischem
Adel einheirateten, die sich
also
ursprünglich durch Heirat mit dem antiken
Römischen
Reich vermengt
hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit
den vier Metallen in
Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43 und
vgl. das im Kapitel "Wir leben in der Zeit des
vierten danielischen Tieres, dem
zehn Hörner
wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar
träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit
schrecklich und gewaltig war und das Füße
teils von Eisen und teils von Ton besaß" ab hier zum deutschen
Historiker Hoffman Gesagte).
Aus der heutigen Sicht werden diese Länder, die der Prophet Daniel
die »zehn
Hörner« des vierten Tieres beschrieb
als die Nationen bezeichnet und sind inzwischen auf der gsamten Erde
verbreitet.
Viele Exegeten (damit sind Bibelausleger gemeint) sind der Auffassung,
daß es sich bei den »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7, von den nach Daniel
7, 8 "drei der vorigen Hörner ausgerissen" werden sollen, um
zahlenmäßig genau zehn zur "Zeit des Endes" bestehende ganz
bestimmte Nationen
handelt, die auf dem Gebiet des einstigen antiken Römischen
Reiches einen Staatenbund eingegangen sein werden.
Der Verfasser dieser Homepage aber vermutet dagegen, daß
es sich
bei
den »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7
um eine zeitliche
Zusammenschau von sehr vielen nach dem
antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten handelt
und daß die vom Propheten Daniel in Vers 7 gemachte Zahlenangabe
mit der Zahl »zehn«
lediglich symbolischen Charakter besitzt. Denn auch im Buch der
Offenbarung des Johannes besitzen Zahlen in der Regel nur einen
symbolischen Wert.
Und die Vision
von
den vier danielischen Tieren in Daniel
7, 1-8 entspricht
wie bereits gesagt voll und ganz dem Standbild mit den vier
Metallen
in
Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Das
Standbild mit
den vier Metallen umfaßt
also ebenso die
Zeitepoche der heidnischen Weltreiche der Erde (gemeint
ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"Zeiten
der Heiden") und stellt damit
ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen
nichtjüdischen Reiche der
Erde dar.
In der Deutung von Nebukadnezars
Traum aus Daniel 2,
31-35 wird vom Prophen angeführt,
daß das Vermengen von Eisen mit Ton der
Füße und Zehen bedeutet:
"Und daß du gesehen hast Eisen
mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten
miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander
festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt."
(Daniel 2, 43)
Die »zehn
Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen
sind
demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des
Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden
vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in
Familien
aus römischem
Adel einheirateten,
die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken
Römischen
Reich vermengt
hatten. Dazu aber mehr wie bereits gesagt im nächten Kapitel "Wir leben in der Zeit des
vierten danielischen Tieres, dem
zehn Hörner
wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar
träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit
schrecklich und gewaltig war und das Füße
teils von Eisen und teils von Ton besaß" und dort
speziell das zum deutschen
Historiker Hoffman ab hier Gesagte".
Zu
diesen Ländern, die den Nationen angehören und die sich durch Heirat
mit dem antiken
Römischen
Reich vermengt
hatten, und so
vermutet es der Schreiber dieses Textes,
gehört u.a. auch Rußland. Er lehnt sich dabei an eine
vom deutschen
Historiker Hoffman stammtende
Aussage an, die u. a. besagt, daß der
Russische
Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen
Kaisers heiratete u. so eine wie in Daniel 2, 43 beschriebene
Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch
Heirat zustande gekommen
war.
Dieses
besondere Weiterleben des vierten danielischen Tieres nach dem
Auseinanderfallen des antiken
Römischen Reiches wird eben durch jene »zehn
Hörner« symbolisiert, die, wie wir soeben gesehen haben,
also bis in die Gegenwart
hineinreichen.
Zu den »zehn Hörnern« zählen aber auch solche
nach dem
Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen
Länder, die der Prophet Daniel in Daniel
8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der
Verfasser dieser Homepage heute
jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche,
politische
und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur
Zeit der großen Trübsal gerade existent sind.
Mit den »Starken«
aus Daniel
8, 24 sind
also die wirtschaftlichen, politischen und militärischen
Großmächte der allerjüngsten Vergangenheit und heutigen
Welt
gemeint, die nun mit
ihrem Machteinfluß schließlich
die
ganze Erde umspannen und unter sich aufteilen.
Die »Starken«
aus Daniel
8, 24 sind also
jene wirtschaftlich,
politisch und militärisch starken Länder,
die
im Verlauf der Zeit der großen Trübsal im Zusammenhang mit
dem Machtaufstieg des »anderen
kleinen Hornes«
zur letzten Zeit vom damit gemeinten Antichristen
zur "Zeit des Endes" im Vorfeld seines Regierungsantritts von ihm
vernichtet
bzw. beseitigt werden. Und dieses Vernichten der »Starken«
aus Daniel
8, 24, so jedenfalls die Meinung des Verfassers dieser Homepage,
hat mit dem Zerfall des ehemals kommunistisch regierten Ostblockes mit
der Sowjetunion an der Spitze heute bereits begonnen (vgl. das im Kapitel
"Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben" Gesagte und
im Kapitel "Der
weitere Verlauf der
letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der
Wehen"
anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell
auf die
Israeliten bezieht" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg
über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt").
Heute,
lange Zeit nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches und
dies ist das Besondere, bzw.
wie es der Prophet Daniel in Vers 7 formulierte, das ganz Andere,
umspannen also diese sogenannten Nationen sogar die
ganze Welt.
Und daß die wirtschaftlichen, politischen und militärischen
Mächte der allerjüngsten Vergangenheit und heutigen
Welt
nun die
ganze Erde umspannen und unter sich aufteilen, muß
tatsächlich so sein. Denn die
Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu
charakterisieren, die darin enthaltene, symbolisch zu verstehende Zahl
»zehn«
an:
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer
Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise
bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes
wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe
einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«,
»alles
mit in sich einschließend bzw. vereinend«,
»vollständig«
oder »komplett«.
Auf den
neuzeitlicheren Begriff Nationen angewandt kann die Zahl
»zehn« damit auch als »weltumfassend«
oder »global«
bzw. in
einer noch moderneren Sprache ausgedrückt als »auf
internationale Ebene ausgeweitet«
gedeutet
werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel
7, 7 auf die »zehn
Hörner«
auch ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals
antiken Römischen
Reich hervorgegangen Nationen sich
schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten
werden.
Die »zehn Hörner«
aus Daniel 7, 7, die die aus dem
ehemals antiken Römischen
Reich hervorgegangen Nationen symbolisieren, entsprechen
übrigens auch den »zehn Hörnern« aus Offenbarung 13, 1
mit denen lt. Offenbarung 17, 12 »zehn Könige« gemeint
sind.
Die
»zehn Kronen«
auf den »zehn Hörnern«
des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1,
welches sich mit diesen ziert, weisen außerdem darauf hin,
daß es der mit
dem ersten Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der
tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner
des vierten Tieres aus
Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel
7, 1-8 herrschen wird und daß es mit der Machtentfaltung des Antichrist
zur "Zeit des Endes" mit der Selbstständigkeit dieser »zehn«
Hörner vorbei sein
wird. Und da die »zehn
Hörner«
aus Daniel 7, 7 der symbolischen Bedeutung der Zahl »zehn«
schlußfolgernd bzw. die
damit gemeinten aus dem ehemals
antiken Römischen
Reich hervorgegangen Nationen sich
schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausgeweitet
haben
werden, muß auch die Herrschaft des ersten Tieres aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1
dann tatsächlich
nicht nur eine Femd- sondern sogar gleichzeitig eine wenn
auch zeitlich nur begrenzte
Weltherrschaft sein.
Während in Daniel
7, 8
das »andere kleine Horn« auf dem Tier den
endzeitlichen Weltherrscher symbolisiert, welches alles zuvor Gewesene
vernichtend aus den (letzten drei der) »zehn
Hörner«
des vierten
danielischen Tieres hervorbricht, wird in Offenbarung 13, 1
mit den »zehn Kronen« auf seinen »zehn
Hörnern« und da sie nun alle
zehn
dem einen einzigen Tier
gehören, welches sich mit diesen ziert, symbolisch dargestellt,
daß es
sich bei dieser widergöttlichen Macht, die einmal über die »zehn
Hörner«
des vierten danielischen Tieres herrschen wird, um nur eine
einzige Person
handelt.
Es ist also ein einziger, letzter und dabei sehr mächtigen
König, welcher nun alle Macht der zuvor gewesenen »zehn
Hörner« des vierten
danielischen Tieres ab jetzt in
sich vereint und zwar eben weil
diese
jetzt nicht mehr zum vierten danielischen Tier gehören, sondern
wie in Offenbarung 13, 1
durch die »zehn
Kronen« auf den »zehn
Hörnern« beschrieben
wird, von dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 beherrscht
werden.
Und wie wir
wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes im Alten
Testament einen Ausdruck
für große Machtausübung oder auch für brutale
Gewalt dar.
Damit gehören zu den »zehn Hörnern« aus Daniel 7,
7 also auch solche Länder der Erde, bzw. die »zehn
Hörner«
stehen auch für solche Machtsysteme, die nach dem
Auseinanderfallen des
antiken Römischen Reiches zu den Weltmächten der Erde
aufgestiegen sind und die sich entweder durch ihre große Macht
bzw. ihren großen Einfluß hervorheben oder die ihre
große Macht auf einem menschenrechtsfeindlichen Weg schreitend
mit brutaler Gewalt durchsetzen.
Der Prophet
Daniel
bezeichnete in Daniel
8, 24 die während der Zeitperiode der Machtentfaltung des
Antichristen der letzten Zeit existierenden einflußreichen und zu
Weltmächten aufgestiegenen Nationen, wie wir bereits hörten,
auch als die
»Starken«.
Aus diesem vierten danielischen Tier mit den
»zehn Hörnern«, bzw. aus den davon zuletzt
übrig gebliebenen
letzten drei Hörnern soll dann wie in Daniel
7, 8 beschrieben das »andere
kleine Horn« hervorbrechen und zwar indem die
übrig gebliebenen
letzten drei Hörner durch das
»andere
kleine Horn« ausgerissen
werden.
Das »andere
kleine Horn« aber, das ist der Antichristus bzw.
Antimessias zur "Zeit des
Endes", welcher in Offenbarung
13, 1-10 das »erste aus dem Meer aufgestiegene
Tier« genannt wird.
Sein Aufstieg bis
zur Weltmacht lt. Daniel
7, 11-14 bedeutet
damit nicht nur das Aus für die Selbstständigkeit und
Unabhängigkeit der zu dieser Zeit noch
existierenden Nationen, sondern führt damit natürlich auch
automatisch zum absoluten Ende aller zuvor in der Vergangenheit
gewesenen
Weltreiche, die ja dann, also zu diesem Zeitpunkt, sowieso schon der
Vergangenheit angehören.
Das »andere
kleine Horn« aus Daniel
7, 8 wird also die Nationen, wenn es erst einmal an die Macht
gekommen sein
wird, einmal alle beherrschen und wird damit wirklich
für kurze Zeit als einziger mächtiger König der Erde
übrigbleiben.
Das ist also die Ausgangssituation zu Beginn der großen
Trübsal, die ja bekanntlich der Zeit der Machtentfaltung des
Antichristen zur "Zeit des Endes" entspricht. Der Prophet Daniel
beschrieb jene Zeit als die 70. Woche derjenigen Zeit, die über
sein Volk (gemeint ist hier also Daniels Volk, und dies sind die Juden)
verhängt worden ist.
8 Als ich aber auf die
Hörner achtgab, siehe, da brach ein
anderes
kleines Horn (gemeint ist das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, d.h. der
Antichrist zur "Zeit des
Endes") zwischen ihnen hervor, vor
dem drei der vorigen
Hörner (durch das listreiche Einwirken des
Antichristen zur "Zeit
des
Endes") ausgerissen
wurden. Und
siehe, das
Horn hatte Augen wie
Menschenaugen
und ein Maul; das (und hier
wird
vermutlich auf vermessenes prophetisches
Reden bzw. auf falsche Prophetie abgezielt) redete
(während der gesamten Zeit seines siebenjährigen bzw. 84
monatigen Wirkens über
zukünftige) große
Dinge.
(Wir müssen uns vergegenwärtigen, wen bzw. was der Prophet
Daniel hier beschreibt: Die ersten drei Tiere aus Daniel 7, 1-6 konnte
Daniel offensichtlich gut zuordnen. Es war das vierte Tier bzw. davon
speziel das
zuletzt hieraus hervorgegangene »andere kleine Horn«,
das ihn so sehr beschäftigte und dessen Verständnis ihm
offensichtlich Schwierigkeiten bereitete und weswegen er später
den Engel in Daniel
7, 19-20 bat, ihm dessen Bedeutung näher zu
erklären. Er erfuhr, daß das »andere kleine
Horn« derjenige endzeitliche Weltherrscher ist,
den bereits zuvor der Prophet Jesaja in Jesaja 14, 14 mit den folgenden
Worten charakterisiert hatte:
"... »Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen
Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg
im äußersten Norden[A].
A) Dort dachten sich die Assyrer den Sitz ihrer Götterversammlung.
Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.«"
(aus
der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser
Homepage)
Auch der Seher Johannes beschrieb Jahrhunderte später in
Anknüpfung an Daniel
7, 7-8 in Offenbarung
13,
1-10 die übernatürlich anmutenden Kräfte
eines
Tieres, das einmal alles zuvor Gewesene zum Schemel seines Thrones
machen wird und so auch einmal über die zehn Hörner aus Daniel
7, 7 herrscht.
Zu
den »zehn Hörnern« zählen auch solche nach dem
Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen
Länder (auch Nationen genannt), die der Prophet Daniel in Daniel
8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der
Verfasser dieser Homepage heute
jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche,
politische
und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur
Zeit der großen Trübsal gerade existent sind.
Alle diese drei Propheten sahen mit großem
Entsetzen
gleichermaßen auf ein und dieselbe Person, den Antichristen zur »Zeit
des Endes«
und dessen Machtaufstieg zum Weltherrscher.
Und sie sahen weiter, daß die übernatürlich anmutenden
Kräfte dieses Tieres es neben Satan, dem
Ursprung seiner Macht, zum zentralen und wichtigsten Gegenstand der
Anbetung der Menschen machen
werden.
Und genau in diesem Zusammenhang fällt es beiden Propheten auf,
daß bei der Machtenfaltung des Antichristen
zur »Zeit des Endes«
ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle spielt und der
diesen letzten hierdurch bis zur Weltmacht gelangenden König von
allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen unterscheidet:
Sowohl
Daniel als auch Johannes sahen diesbezgl. auf
ein besonderes, sehr spezielles Merkmal. Dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 bzw. dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 wurde
nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung
ein "Maul" bzw. "Mund" gegeben, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit
einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich
zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20). Und es ist
also von einem Massenmedium
die Rede, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche
Hilfsmittel zugänglich sein muß.
Dieses
wohl allen
Menschen auffällige Massenmedium wurde lange Zeit nach dem
Propheten Daniel in neutestamentarischer Zeit vom Seher Johannes als
ein genau ab dem Beginn
der ersten Hälfte der großen Trübsal in Erscheinung
tretendendes, gotteslästerliches "Maul"
beschrieben in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt. Nach Offenbarung
13,
5-6 soll es die ganzen ersten
symbolisch gemeinten 42 Monate bzw. 3,5 Jahre lang öffentlich,
also
offensichtlich erkennbar offen Gott lästernd und aufrichtig Gott
liebende Menschen verspottend zu den
Erdbewohnern sprechen. Und es wird anschließend an diese Zeit
durch seinen Nachfolger, den in Offenbarung
19, 20 erwähnten falschen
Prophet abgelöst.
Dieser sogenannte falsche
Prophet verkörpert ebenfalls das in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 erwähnte "Maul",
welches in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird.
Er soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84
monatigen großen Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Der dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gegebene "Mund" erhält
deswegen die Bezeichnung .
Daß dieses dem
hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium in der Mitte dieser
Zeit, also nach den ersten 42 Monaten seinen Charakter völlig
wechselt, muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich
der Antichrist zur »Zeit des Endes«, während der
ersten Hälfte der großen Trübsal darauf hinarbeitet,
wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten. Und erst ab der Mitte der auch als 70.
Jahrwoche bezeichneten großen Trübsal wird er dann
öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier
gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 sein.
Erst jetzt und genau deswegen »... kommt
eine Zeit der Not, wie noch
keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit«
(Daniel 12, 1 aus der
Einheitsübersetzung),
gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis.
Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" dar.
Das anfänglich offen aufrichtige und Gott liebende Menschen
verspottende Reden des ab dem
Beginn
der ersten Hälfte der großen Trübsal in Erscheinung
tretenden "Maules"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) hat,
wie wir bereits hörten, lt. Offenbarung
13,
5-6 also während
dieser Anfangszeit eine vordergründig gotteslästerliche
Natur und zielt darauf hin ab, mit großer Hinterlist eben jene »Starken«
zu zerstören. Es
spricht nebenher vermutlich aber auch bereits prophetisch und
lügenbehaftet über zukünftige große Dinge. Dieses
offensichtlich erkennbare Läster-"Maul" ist
darum die dem falschen
Propheten vorauseilende erste Erscheinungsform des aus bzw. von
der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 10-12, das nach Offenbarung
13,
12 die
ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer
ausübt.
Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen
Trübsal wandelt nun das aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier deutlich seinen Charakter. Es wird
wegen seiner von nun an vordergründig lügenhaften
Überzeugungsarbeit, d.h. weil es die Erdbewohner mit falschen
Prophetien dazu verführt, das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten,
wie in Offenbarung
19, 20 beschrieben von da an vom offensichtlich erkennbaren
Läster-"Maul" ausgehend nun also zum "falschen
Propheten".
Dies stellt natürlich in den Augen Gottes eine noch
größere
Gotteslästerung dar und bedeutet aber weiter nichts anderes, als
daß sich das zweite Tier nun für jedermann erkennbar in den
Dienst des ersten stellt. Es wird die Erdbewohner
ab dann durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw.
richtungslos machen, sondern sie durch falsche Prophetie -daher sein
Name- und
große Zeichen und Wunder zur Anbetung
des ersten Tieres
aus dem Meer verleiten. Womit nichts anderes gemeint ist, als daß
der
Antichrist zur »Zeit des Endes« mit dem ihm
gegebenen "Mund" ab jetzt in
einer megalomanen Art und Weise, d.h. indem er sich Gott gleich macht,
die Anbetung seiner Person verlangt bzw. sogar erzwingt.
Genau
in diesem Zusammenhang wird in der Bibel in der sogannten
Endzeitrede von Jesus in Matthäus
24, 15 das anscheinend der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild
der
Verwüstung"
erwähnt. Diesbzgl. wird in Offenbarung
13,
14-15 auf den Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 Bezug genommen. Das "Greuelbild der Verwüstung",
das für das "Götzenbild des Verwüsters" bzw.
Antichristen steht, ist dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen und soll nach
Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4 in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte, d.h. im zu dieser Zeit wieder
aufgebauten Heiligtum bzw. Tempel Israels
stehen. Es verkörpert somit das "sich in den Tempel Setzen" des
Antichristen zur "Zeit des Endes", genauso also wie es gemäß 2.
Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben wird.)
...
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen,
die das (andere kleine) Horn
(mit dem ihm gegebenen »Maul«) redete, und ich sah, wie das
(vierte) Tier (gemeint ist
also dasjenige Tier, aus welchem ganz zuletzt das »andere
kleine Horn« hervorgekommen war) getötet wurde (und zwar schaut
Daniel im Zusammenhang mit dem Umkommen des vierten Tieres also
interessanterweise auf die
großen Reden, die das »andere
kleine Horn« mit dem ihm gegebenen und in Daniel 7, 8
erwähnten »Maul« führt) und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen
wurde.
(Diese Aussage ist gleichbedeutend mit der jetzigen völligen und
endgültigen Vernichtung des vierten und letzten der vier
danielischen Tiere durch das »andere
kleine Horn« zu sehen. Denn das vierte und letzte Tier konnte in
den zehn Hörnen bis dahin noch weiterleben, war demnach in diesen
zehn Hörnern bis zum Erscheinen des
»anderen
kleinen Hornes« in den Augen des Propheten Daniels immer noch
existent gewesen.
Und dasjenige wird aber kommen, wenn der wahre Messias der
Juden zur
letzten Zeit aus dem
Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen",
zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen
Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit
des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird.
Denn der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und
zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen
uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom
wahren Gott des Himmels
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
12 Und mit der Macht der andern
(drei, zuvor erwähnten danielischen) Tiere war es auch aus; denn es war ihnen
Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
(Dieser Satz weist eindeutigerweise und
unmißverständlich auf denjenigen Aspekt hin und
unterstreicht nochmals, daß das vierte der danielische Tiere
wirklich das letzte aller vier in einer zeitlichen Abfolge nacheinander
erschienenen Tiere gewesen ist,
bzw. ist gleichbedeutend damit zu sehen, daß es tatsächlich
das allerletzte von vier aufeinanderfolgenden Tiere sein
muß, aus dessen Endstadium dann schließlich das
»andere
kleine Horn« hervorgegangen war. Und dieses konnte nur deshalb
geschehen, weil das »andere
kleine Horn« auch die allerletzten dem vierten Tier noch verbliebenen
drei von zehn Hörnern, welche dieses vierte Tier also insgesamt besessen
hatte, ausgerissen bzw. vernichtet hatte. Dies wiederum bedeutet,
daß das »andere
kleine Horn« erst im Endstadium des vierten danielischen Tieres
auftauchen wird und daß zum Zeitpunkt seines Aufsteigens
dem vierten Tier nur noch drei von
insgesamt zehn dagewesenen
Hörnern verblieben sind. Diese drei zu diesem Zeitpunkt
noch existenten sind es also, die vom »anderen
kleinen Horn« im Zuge seiner Machtentfaltung noch aus dem Weg
geräumt werden müssen. Denn das eigentliche
vierte danielische Tier lebte ja zuletzt nur noch in diesen zehn
Hörnen weiter.)
Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem
zehn Hörner
wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar
träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit
schrecklich und gewaltig war und das Füße
teils von Eisen und teils von Ton besaß
Um die politische Entwicklung der nicht weit zurückliegenden
Vergangenheit im Licht der biblischen Offenbarungen sehen und ein
besseres Verständnis unserer Zeit erhalten zu können,
müssen wir Daniels Prophetien in Daniel 7, 7-8 und Daniel 2, 31-35
mit seiner Erklärung in Daniel 2, 40-45 gegenüberstellen.
Beginnen wir zunächst mit der Schau der vier großen Tiere,
die aus dem aufgewühlten Meer aufstiegen und die wie Daniel
später erfährt, vier große Weltreiche darstellen. Dabei
soll uns speziell nur das vierte und letzte Tier interessieren, denn
wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn
Hörner
wuchsen:
Der Prophet Daniel aus dem
Volk Israel wurde Anfang des 6.
Jhd. v.
Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott
gebraucht, um den
Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu
prophezeien. So kündete er auch eben diese geschilderten Dinge der
letzten Zeit an. Er sah mit dem vierten Tier wie in Daniel 7, 7
beschrieben auch das letzte große Weltreich, das Römische
Reich, das bis heute keiner wirklich bezwingen konnte. Es fiel mit der
Zeit einfach auseinander und lebt aber durch Vermengung infolge Heirat
der Töchter von politischen Führern des antiken
Römische Ost- und Westreiches mit denen der
ehemals
angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen
Gesichtern in vielen und großen Nationen Europas und sogar Asiens
weiter,
vor allem aber in denjenigen Nationen,
die heute an das Mittelmeer grenzen und die einst ein Bestandteil des
großen, zuletzt in zwei Teile zerfallenen
Römischen Kaiserreiches waren.
Auf welcher biblischen Grundlage basiert diese Aussage?
Die
Vision
von
den vier danielischen Tieren in Daniel
7, 1-8 entspricht
voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in
Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Das
Standbild mit
den vier Metallen entspricht
also ebenso der die
Zeitepoche der heidnischen Weltreiche der Erde (gemeint
ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"Zeiten
der Heiden") und stellt damit
ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen
nichtjüdischen Reiche der
Erde dar.
In der Deutung von Nebukadnezars
Traum aus Daniel 2,
31-35 wird vom Prophen in Daniel 2, 43
angeführt, daß das
Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen bedeutet:
"sie werden
sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch
nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen
läßt."
Die »zehn
Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen
sind
demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des
Römischen
Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren
einstige
Fürsten im gleichem Atemzug in Familien
aus römischem
Adel einheirateten,
die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken
Römischen
Reich vermengt
hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit
den vier Metallen in
Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43).
An dieser Stelle soll die vom deutschen Historiker Hoffman stammtende
Aussage die Annahme von der durch Vermengung infolge Hochzeit
entstandenen Fortführung des Römischen Reiches
der Antike bis in die Gegenwart unterstreichen:
"Als
die Deutschen und die Slawen teilweise auf römischen Boden
vorstießen, immerhin
in die historische Position des Römischen Reiches, da heirateten
ihre Herrscher
in römische Familien ein. Karl der Große stammte aus einem
römischen Haus. Fast
gleichzeitig heirateten der deutsche Kaiser Otto II. und der
Russische
Großfürst Wladimir Töchter des oströmischen
Kaisers. Dies war charakteristisch
für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie
gründeten kein
neues Reich, sondern sie setzten das Römische fort. Und so besteht
es bis
zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen
Verästelung in
die zehn Reiche.
Der
Versuch, diese jetzt schon zu bestimmen, wäre
ebenso fehl
am Platze, als wolle man die Wiederkunft Christi, die ja damit auch im
unmittelbaren Zusammenhang steht, auf morgen oder übermorgen
festlegen."
Und in der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an
dieser Stelle immer noch vom existenten, also
intakten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht
bis
zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen
Verästelung in
die »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7. Denn die »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7 wachsen nicht aus einem toten Tier.
Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in
Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden". Und es ist die Zeit der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint
ist.
Vermutlich
handelt
es sich
also bei
den »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7
um eine zeitliche
Zusammenschau von nach dem
antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten.
Bei dem
Russischen
Großfürst Wladimir handelt es sich nach dem Dafürhalten
des Verfassers dieser Homepage um den ukrainischen Wladimir I.
Swjatoslawitsch, von 980 bis 1015 Fürst von Kiew. Er wurde
auch Wladimir
der Heilige, der Große oder der Apostelgleiche genannt und lebte
von 960 bis 1015 n. Chr.. Der
Russische
Großfürst Wladimir I. heiratete die Prinzessin Anna von Byzanz,
Tochter des byzantinischen Kaisers und Erben der oströmischen
Kaiserzeit Romanos II., um eine Verbindung mit dem
byzantinischen Kaiserhaus herzustellen.
Justinian (als Kaiser: Imperator Caesar Flavius Iustinianus Augustus)
gilt als einer der bedeutendsten letzten römischen Kaiser der
ausgehenden Spätantike. Seine Regierungszeit markiert dabei eine
wichtige Stufe des Übergangs von der Antike zum Mittelalter und
somit den Übergang von römischer Tradition zu byzantinischer
Regierung.
Romanos II., der Vater der Prinzessin Anna von Byzanz war zwar damit
bereits ein Kaiser des Mittelalters, hatte aber seiner Wurzeln
eindeutig in der oströmischen Kaiserzeit der Spätantike
verankert.
Damit floß auch in den Adern seiner Tochter Anna von Byzanz
römisches
Kaiserblut, das sich in den Kindern ihrer Ehe fortpflanzte und die
Ukraine, Teil der späteren Sowjetunion in Besitz nahm.
Das vom Propheten Daniel in Daniel 7, 7
gesehene vierte Reich, mit dem das
antike Römische Reich gemeint ist, trat bereits in der
Vergangenheit zur Zeit Jesu Christi in Erscheinung, lebt aber bis zur
heutigen Zeit also immer noch fort. Denn obwohl es
auseinander fiel, besteht es nach Daniel 2, 31-35 in einem
abgewandelten, und man müßte es eigentlich als ein
fünftes Reich betrachten,
aber schwächeren Reich fort und wird, lt. Daniel 7, 7 in den
zehn von Daniel gesehenen Hörnern zur "Zeit des Endes"
beschrieben, von denen drei ausgebrochen werden. Betrachten wir dazu
das Standbild aus den vier Metallen in Nebukadnezars Traum von den vier
Weltreichen, welches ebenfalls die in Lukas 21, 24 beschriebenen
"Zeiten der Heiden" beschreibt und eine Parallele zu Daniels Vision von
den vier Tieren in Daniel
7, 1-8 darstellt:
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß auch das »andere
kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 nach Daniel
12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12
beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen
Tier hervorwächst und die letzten dann noch
existierenden drei der
»zehn
Hörner« gewaltsam
vernichten wird (man beachte diesbzgl.
unbedingt das ab Daniel
7, 7 in
den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im
Zusammenhang mit der durch Betrug
gelingenden Vernichtung
der "Starken" aus Daniel
8, 24 steht).
Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in
Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 bzw. die vier Tiere in Daniels
darauffolgender
Vision in Daniel 7,
1-8 den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und
repräsentieren einen Abriß der vier großen Reiche der
Erde, die sich
aus vielen Völkern, Sprachen,
Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem Haupt aus feinem Gold bzw. dem ersten Tier, dem
Löwen, das babylonische Reich
unter
dem König Nebukadnezar und mit der Brust und den Armen von Silber
bzw. dem zweiten Tier das medo-persische
Reich, das auf Babylon folgte.
Das dritte Tier, welches dem kupfernen Bauch und den kupfernen Lenden
entspricht, steht bildhaft für
das
Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem
Großen.
Das vierte Tier bzw. die Schenkel von Eisen mit den Füßen,
die teils von Eisen und teils von Ton waren, aber repräsentiert
das Römische
Reich, welches
zwar auseinanderfiel, aber, da es nie wirklich besiegt worden war,
durch Heirat in den vielen
Nationen Europas weiterlebte und damit bis in die Gegenwart
hineinreicht. Und
aus dem letzteren soll dann wie in Daniel
7, 8 beschrieben das andere
kleine Horn hervorbrechen, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes",
dessen
Aufstieg bis zur Weltmacht das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche
nach sich ziehen
wird.
Und genauso wurde es auch vom Propheten Daniel gesehen, als er den
Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar nicht nur deuten
konnte (vgl. Daniel 2, 31-45), sondern als dieser ihm, wie in Daniel
2, 19 nachzulesen, ein zweites Mal durch ein Gesicht in der Nacht
offenbart wurde.
Dieses Reich, das nach dem Traumbild Daniels eigentlich fünfte,
schwächere und zerteilte aufkommende Weltreich, das aus dem
vierten sehr starken hervorgegangen ist und das als das Letzte
unmittelbar vor dem Kommen des Antichristen zur "Zeit des Endes"
angesehen werden kann und das Daniel selbst in Daniel 2, 33
als das Reich der "Füße und Zehen" "teils von Eisen und
teils von Ton" beschreibt (vgl. Daniel
2, 41-43), geht nach der Auslegung von Daniel in Daniel
2, 43 durch Heirat der
Herrscher der das Römische Reich angrenzenden Länder mit
römischen Töchtern aus dem ehemals noch bis in die Zeit
seiner Teilung sehr starken, antiken
Römischen Reich (in Daniels Traum wird es als das vierte
Königreich, die kräftigen Schenkel aus Eisen, beschrieben)
hervor.
Hierdurch kam es auch zu einer weiteren, politisch aber relativ
unsichtbaren Zerstückelung des Römischen Reiches
der Antike (vgl. Daniel
2, 41).
Dies wird durch die bildhafte Darstellung
durch Fußzehen und die Vermengung von "Eisen" mit "Ton"
veranschaulicht. Und dieses, da es ein völlig anderes politisches
Gepräge besitzt, eigentlich fünfte Weltreich wird dadurch,
weil
sich das Eisen nicht mit dem zerbrechlichen Ton vermengen
läßt, deutlich schwächer sein, als das
eiserne vierte, ursprüngliche unvermischte und unzerteile antike
Römische Reich und später noch weiter zerfallen, wenn der
Antichrist, das "andere
kleine Horn" lt. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 aus
diesen zehn kleinen Hörnern
hervorgehen wird, der zur "Zeit des Endes" die drei Hörner
ausbrechen wird, um selbst an die Weltmacht zu gelangen.
Zu diesen drei
von zehn Hörnern, die im Vorfeld seiner Machtergreifung vom
Antichristen ausgerissen werden, gehört, wie wir heute bereits
sagen können, die
ehemalige Sowjetunion, das heutige Rußland. Dieses ehemals sehr
mächtige Großreich (Herrschaft über die
gesamten vormals sozialistischen Ostblockländer) wurde bereits
durch die Kriegslist des Antichristen ausgerissen und ist heute zwar
vom fast ein ganzes Jahrhundert andauernden Joch des Kommunismus
befreit aber dennoch gegenwärtig ein gebrochenes
Land, das keinen Glanz seiner ehemaligen Macht, seines großen
Einflusses u. seiner politischen und wirtschaftlichen Herrschaft
über fast ganz Asien und über das ganze Osteuropa mehr
besitzt. Daß es einmal zu einer der beiden größten
Weltmächte und zu den Siegermächten des zweiten Weltkrieges
zählte, ist nicht mehr. Es ist als führendes kommunistisches
Land von der politischen Landkarte vollständig weggefegt worden
und hat seine Identität und seinen nationalen Stolz verloren.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Dieses Land
muß zu den drei von zehn bei Daniel 7, 8
erwähnten ausgebrochenen Hörnern gehören, die dem
vierten
eisernen Tier nach Daniel 7, 7, das furchtbar und schrecklich und sehr stark
war und große
eiserne Zähne hatte und um sich fraß und zermalmte und was
übrigblieb blieb, mit seinen Füßen zertrat und mit dem
das antike Römische Reich gemeint ist.
Er lehnt sich
dabei an eine weiter oben
zitierte vom deutschen
Historiker Hoffman stammtende
Aussage an, die u. a. besagt, daß der
Russische
Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen
Kaisers heiratete u. so eine Vermengung von "Eisen" und
"Ton" durch
Heirat zustande gekommen
war u. daran, daß wir seit dem ersten Weltkrieg des
vergangenen
Jahrhunderts und der sich dadurch in Folge am 2. November 1917 ergebenen Balfour-Erklärung,
welche beide erste sehr markante Endzeitzeichen darstellen, bereits
in der Endzeit leben müssen.
Wir sehen, daß wir heute bereits in der Zeit des, da es ein
völlig anderes politisches Gepräge besitzt, eigentlich
fünften und
letzten von Daniel prophezeiten Weltreiches der "Füße und
Zehen" teils von Eisen und teils von Ton in einem zerteilten und
verstreuten ehemaligen Römischen Weltreich leben. Dem
"großen und hohen
und
hell glänzenden Bild" aus der Prophetie Daniels in Daniel 2, 31
droht bereits der Zerbruch und das Ende. D.h. aber auch, der Beginn des
Messianischen Weltreiches nach Daniel 2, 34-35 steht damit unmittelbbar
bevor. So aktuell also ist der uralte Traum des babylonischen
Königs Nebukadnezar, den der lebendige Gott selbst in ihn
heingelegt hatte, damit er das Aufsteigen und den Fall der für ihn
zukünftigen Weltreiche sehen sollte. Und wir tun gut daran, ihn
deshalb heute auch für uns zu beherzigen.
Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in
seinem eigenen
Namen kommt?
Zu derjenigen Zeit in den "letzten Tagen" der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden"
(damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche), die unmittelbar der Wiederkunft des
wahren Christus vorausgehen wird, soll es geschehen, daß die
Juden in der Mehrheit den von Gott zu ihnen gesandten Messias Jesus
Christus, hebräisch Jeschua
HaMaschiach, immer noch
nicht als ihren Erlöser in ihr Herz aufgenommen haben werden. Aber
viele vom Ihnen werden auf seinen Nachahmer, den Antichristen zur "Zeit
des Endes" hereinfallen:
"Ich bin gekommen in meines Vaters
Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in
seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen."
(Johannes 5, 43)
So muß Gott durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer
seines
Volkes den bis dahin im Unglauben verbliebenen
Teil Israels von seiner Ungläubigkeit
reinigen und lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 dazu unter dem Stab seines Zornes
durchziehen lassen, falls die Israeliten bis dahin Jesus Christus immer
noch
ablehnen werden. Gott möchte sich aber einen gläubigen
Überrest seines auserwählten Volkes belassen (vgl. Zefania
3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Dieser die Wahrheit zu Boden werfende Verführer ist der kommende
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das aus
dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechende und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine
Horn". Er wird sich, weil ihm der Teufel nach Offenbarung
13, 2 "seine
Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht"
übergibt, auf eine betrügerische und verführerische Art
und Weise über alles, was Gott oder Gottesdienst
heißt", erheben (vgl. Daniel 11, 36-37) und dabei die Wahrheit zu Boden werfend
an die Stelle Gottes stellen.
In der großen Trübsal wird Satan im Gegenzug versuchen,
mittels
seines Werkzeuges,
und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", in diesem Sinne den
gläubigen Überrest
der Nachkommen Abrahams
auszulöschen. Und so werden die "letzten Tage" der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" bzw. wird die Zeit der großen Trübsal eine
Zeit von großer, bisher noch nie dagewesener Not und
Bedrängnis sowohl
für Israel als
auch für die übrigen Länder der Erde sein. Denn Satans
weltumspannende
Offensive gegen
die wahren Seinen Gottes, der mit dem Angriff des Antichristen auf das
Land Israel beginnt, stellt, indem dieser ihm vorgreifend Gottes
Zukunftspläne zu verhindern beabsichtigt, einen
Teil seines Versuches dar, die Wiederkunft und die Herrschaft des
wahren Jesu Christi unmöglich zu machen. Gottes Eingreifen und die
Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine dennoch
gelingende Rettung
des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der
großen Trübsal kann
man
bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus
der Unterwerfung unter die
Heiden bezeichnen.
So wird sich, um alle Menschen damit zu täuschen, der eigentliche
Antichrist während der zweiten
Hälfte dieser Zeit sogar unverfrorenerweise
selbst für Gott bzw. seinen Messias ausgeben und vorgeben, er sei
"der Fürst
über das Heer des HERRN", und damit gemeint ist der Gott
Israels bzw. sein Messias (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4).
Und nach verschiedenen biblischen Prophetien
muß er es auch, den Sohn Gottes nachahmen. Denn nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte
Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird sich der
Antichrist gemäß den Worten einer der
frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in
Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder
sichtbaren und als
Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei
Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König
Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen
Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser
Antichrist in
dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er
wird
diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber
für die
Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die
Ruhe, den
geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein
verheißenes Erbe
einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte:
»Viele werden kommen
von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im
Himmelreich zu
Tisch sitzen.«"
Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr.
Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel"
vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8
hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser
Antichrist, wenn er in
dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem
setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen.
Warum ist
dem so?
Der
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von
ca.
135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein
Schüler des apostolischen Vaters Polykarp
von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum
seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers
der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert.
Also,
warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen
und
dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende
der
"Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles
verwüsten,
d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran
anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort
aus
zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu
kommen,
sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes"
tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große
Bedränger dieser Welt, im
Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel
8, 24
beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt
und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit
wieder
einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters,
und er
wird diesen Menschen und jene,
die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein
Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein
Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor
auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend
inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich
auf
diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu
täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und
dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und
an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt
sein.
Die entsprechende Grundlage in der Bibel zum "in den Tempel Gottes
Setzen" des Antichristen finden wir übrigens auch in
einem der Briefe des Apostels Paulus:
Dies enspricht übrigens auch der Bedeutung seines Namens. Denn der
altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti"
gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel
wie "sich an (die) Stelle von
Christus stellend" oder "anstatt
des Messias der Juden kommend"
bedeutet aber weniger mit der "sich gegen
Christus Stellende" zu
verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus
Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt
gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung
dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges
Leben
verschenkt, muß er auch derjenige sein, der
tatsächlich die »Gewalt über den
Tod«
wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in
den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten
aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm
seine Gewalt (hier
gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 sein).
... Da(durch)
geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser
dieser Homepage)
Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem
Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt,
damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu,
obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der
lebendige
Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der
König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der
da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann.
Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser
dieser Homepage)
Die große Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen
Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott
steht, entspricht also der Zeit, die von der Machtentfaltung des Jesus
Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes"
gekennzeichnet ist.
In der großen Trübsal am Ende der Zeit plant und
verwirklicht also eben jener endzeitliche, gegen den lebenhdigen Gott
rebellierende Weltherrscher seinen Machtaufstieg, was in der Geschichte
der Menschheit wohl einmalig in seiner Art geschieht.
Aber sowie sein spektakulärer Machtaufstieg in der Bibel wegen
seiner Rücksichtslosigkeit bzw. Rigorosität warnend
vorhergesagt wird, ist auch sein drastischer Untergang, bei dem
keinerlei Gnade walten wird, bereits von einigen Propheten des Alten
Testaments angekündigt und bejubelt worden, so zum Beispiel vom
Propheten Jesaja (vgl. Jesaja
14, 10-20).
Wegen des unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens des
zukünftigen, eigentlichen Antimessias und seiner unfaßbar
großen Dreistigkeit und der unglaublich großen
Verführung, die von ihm ausgeht (man kann es einfach nicht
glauben, was dann geschieht), wird diesem, seinem Untergang und dem
damit verbundenen gewaltsamen Ende, in der Bibel auch an vielen anderen
Stellen sehr viel Platz eingeräumt (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Auch wenn der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen" (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel), d.h.
dem Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines
Machtaufstiegs die "Gewalt
über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem
falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich
zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier
aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der
nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier,
das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man
folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der
Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher
beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn" beschrieben
wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit
seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende. Und das Endes dieses
letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten
aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche) aber ist der Beginn des wahren Reiches
Gottes
und das seines Messias.
Und genau darum wird in der damit gemeinten Apokalypse die Schau der
Wiederkunft Jesu so eng mit dem ausführlichen Fingerzeig auf das
Ende des eigentlichen Antichristus bzw. Antimessias verbunden (vgl.
Offenbarung 19, 11-21)
Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes
zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die
letzte Zeit verständlich machen und aufzeigen will. Denn "die
Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des
Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten bzw. ist deren
Land gemeint) werden
(einmal) das Reich empfangen und werden's
(nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw.
nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für)
immer
und ewig besitzen."
(Daniel
7, 18; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die endzeitlichen Verheißung Gottes an
Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!
Nun, da der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen" (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel), d.h.
dem Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod"
übergeben hatte, sie darum mit seinem falschen Propheten
öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte
der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer also dennoch
unbegrenzte Macht zu. Und sie tun dies, obwohl es nach 1. Timotheus 6,
16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der Leben und
uneingeschränkte
Unsterblichkeit besitzt, derjenige Gott des Lebens, dessen
Menschwerdung uns in
seinem Sohn Jesus Christus offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben
ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen
verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden,
dessen Macht kein jähes
Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung
seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des
Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz
eingeräumt wird (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
So wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe
kommen wird. Und dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Was
kann man unter dem Begriff "Stunde der Versuchung" verstehen und wie
ist der in der letzten Zeit erwartete »Tag des HERRN«
in diese letzten endzeitlichen Geschehnisse einzuordnen?
Die Gemeinde in Philadelphia
nach Offenbarung
3, 7-13, dies ist diejenige neutestamentarische wahre bzw.
universelle Gemeinde Jesu Christi, die zur "Zeit des Endes" an der Entrückung teilhaben wird
(vgl. in den Kapiteln "Die
wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß"
und "Die wahren Gemeinde Jesu
Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt
und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut
gleicht "),
erhält den Zuspruch
der Bewahrung vor der Stunde der Versuchung:
"Weil du mein
Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der
Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis,
zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Siehe, ich komme bald; halte,
was du hast, daß niemand deine Krone nehme!"
(Offenbarung
3, 10-11)
Die noch in der Zukunft liegende "Stunde der
Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll, ist
weiter nichts, als ein anderer Ausdruck, der den Sachverhalt noch
zutreffender beschreibt, für dasjenige, was in der Bibel an
anderer Stelle als die
"Zeit der großen Trübsal" am Ende der "Zeiten der
Heiden" bzw. speziell deren schlimmer Teil und nach 1.
Thessalonicher 5, 3 als "Verderben" bezeichnete Zeit beschrieben
wird (vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Entrückung
vor den vier apokalypt. Reitern mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20", die im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"
zu finden ist).
Mit diesem plötzlich hereinbrechenden "Verderben" ist die Summe
aller endzeitlichen Gerichte Gottes gemeint,
die mit den sieben Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-17
u. Offenbarung 8, 1-5
beginnen und mit den sieben
Schalengerichten lt. Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21 enden.
Die sieben Siegelgerichte das
ist der Anfang einer durch das
verderbliche Wirken
des Antichristen nach Offenbarung
6, 1-11 entstehenden Not, welcher unter der Überschrift "1.3. Der
Beginn des ersten Teils der Gerichte
Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das
erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8" näher
erläutert wird und was im Anschluß danach lt. dem unter der
Überschrift "2.
1. fünftes
Siegel nach Offenbarung 6, 9-11: Der Beginn der
endzeitliche
Bedrängnis
nach Daniel 12, 1; Matthäus
24, 15-22 u. Markus
13, 19-22 und des
Martyriums nach Offenbarung
6, 9-11 ..."
Geschriebenen in ein weltweites Martyrium
unter den in der wahren
Furcht des Herrn Gebliebenen gipfelt.
Die sieben
Schalengerichte das ist der nach den sieben Posaunengerichten
unmittelbar darauffolgende zweite und letzte Teil der nach den unter
der Überschrift "2. 2.
Der
Beginn des zweiten Teils der Gerichte
Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt"
aufgeführten zwei Siebenerreihen der göttlichen
(Gerichts-)Plagen, welcher gleichzeitig den Abschluß des von
den
Heiligen erbetenen "Zornes Gottes" nach Joel
1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17
bildet.
All diese mit dem Begriff "Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 zusammengefaßten endzeitlichen Gerichte
Gottes werden vom Verfasser dieser Homepage übrigens auch in der
grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im
gleichnamigen Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist,
in den Verlauf der großen Trübsal eingeordnet, in ihrer
chronologisch geordneten Abfolge dargestellt und dort außerdem
näher erläutert.
Der Anfang des "Verderbens" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung weitgehend im
menschlichen
Machtbestreben und im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht nach Joel
1, 15 und nach Jesaja 13, 6 bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur
so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in
Wahrheit durch das Wirken
des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom
Allmächtgen”.
D.h. der
»Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt
werden,
wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es
scheint bzw. den Anschein hat,
als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben
ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein.
Aber in Wahrheit ist sie das
nicht.
Der von Gott herrührender u. durch
kosmische Erschütterungen
vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17
dagegen stellt diejenigen
göttlichen (Gerichts-)Plagen dar, die die Zeit der durch den
Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin
überschatten.
Diese von Gott beschlossenen Plagen, die den Antichrist treffen werden
und die die von ihm verführten Menschen zur Umkehr bringen sollen,
stellen Gottes Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des
Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der Gott Israels lähmt durch
sein Eingreifen den Antichrist,
zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand.
Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der
Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
"Doch
auch jetzt noch, spricht der
HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig,
geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die
Strafe.”
(Joel 2, 12-13)
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17
entspricht demjenigen sogenannten “Tag des Herrn”, den die
Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst
bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u.
seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach
einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand
untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des
Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11: “Warum ziehst du deine Hand zurück?
Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein
König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 wieder mit
vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes
geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte
Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des
Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt und
wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich
zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen
werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen
verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln
weist also noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe
kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes
gebrochen werden wird, kann
dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten
wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen
des
Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen
können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder
zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus.
Amen.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des
Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des
Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40,
2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde
ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des
göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5;
Daniel 9, 27).
Dieser göttliche Zorn beendet also die lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 weniger als 3 ½
Jahre (Sabbatjahre) währende Schreckensherrschaft des
Antichristen.
Der göttliche Zorn, sein zu Hilfe kommendes Eingreifen, ist zudem
auch der Grund für die Verkürzung der Bedrängnis und
geschieht um der Auserwählten willen, damit sie gerettet werden
können.
Denn dasjenige, tatsächlich von Gott kommende "Verderben" wird
sich
nach Daniel 9, 27, erst
dann wenn er an der Macht ist, ausschließlich über den
“Verwüster”, den Antichrist, ergießen und den
Seinen Gottes als sein göttlicher Plan ihrer Errettung sogar
garantiert und zwar deswegen weil es lt. Daniel 9, 27 (letzter
Satz) bereits im Himmel beschlossen ist.
.
.
Was können wir also unter der "Stunde der Versuchung" verstehen
bzw. welche
Aspekte
beinhaltet und vereint der Begriff "Versuchung"?
Um den Begriff "Versuchung" verstehen zu können, müssen wir
zunächst untersuchen, was das Wort "Verführen" bedeutet. Das
Wort "Verführen" bedeutet im Urtext der Bibel in Offenbarung 13
sowohl "in die Irre führen" als auch "richtungslos machen". Somit
ist unter dem Ausdruck "Versuchung" ein mit großen Zeichen und
Wundern
verblenden, mit glaubhaften Lügen täuschen, mit
Überredungskunst gezielt in die Irre leiten und mittels
Gehirnwäsche orientierungs- und richtungslos machen zu verstehen.
Denn dies
alles
beinhaltet auch der hebräische Ausdruck "Verführen". Und wir
sehen an
dieser Stelle ganz deutlich, daß eine solche "Versuchung" immer
mit einer Bedrängnis
einhergehen muß.
"Und der Ausdruck: »die Stunde der
Versuchung« ist eindeutig ein Hinweis
auf die Große Trübsal, und diese Große Trübsal
ist weltweit."
(Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 3, 10-13 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002)
Sogesehen muß also die "Stunde der Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und
damit globalen Charakter besitzt und die
als eine Zeit der
Verführung der Erdbewohner durch den Antichristen anzusehen ist,
mit dem als "Verderben" bezeichneten Zeitabschnitt relativ identisch
sein, demjenigen Zeitabschnitt, den die Bibel in 1.
Thessalonicher 5, 3 beschreibt und vor dem die dafür
symbolisch stehende Gemeinde in
Philadelphia
nach Offenbarung
3, 7-13, (denn diese verkörpert die wahre Gemeinde Jesu
Christi, die an der Entrückung
teilhaben wird)
bewahrt bleibt bzw. sogar weggenommen werden wird (vgl. bei 1.
Thessalonicher 4, 13-18 und das in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Entrückung
vor den vier apokalypt. Reitern mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" Gesagte, die im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"
zu finden ist).
Die Zeit des schlimmen Teils der großen Trübsal am Ende der
"Zeiten der
Heiden", die in Offenbarung
3, 10 als "Stunde
der Versuchung"
bezeichnet wird, wird beispielsweise
in Daniel
12, 1-7 benannt und zwar dort so eindringlich umschrieben,
daß keinerlei Zweifel über ihre Schwere aufkommen
können. Sie wird nach Daniel 12, 4+9 auch die "letzte Zeit"
oder auch "die letzte Zeit des Zornes"genannt (vgl. in Daniel
8, 19).
Sie geht damit dem "Tag (der Erscheinung) des Herrn" nach 1.Korinther
1, 8 bzw. dem "Tag Christi Jesu" lt. Philipper 1,6 (damit ist die
Wiederkunft Jesu Christi in
großer Macht und Herrlichkeit gemeint, bei der er seine
Füße auf die Erde setzen wird) unmittelbar voraus. Somit
wird sehr treffend bildhaft umschrieben, daß nach (der finsteren
Nacht) der
großen Trübsal der (hell leuchtende) "Tag des Herrn" kommen
muß:
Verfolgungen der bekennenden Christen und Zeiten der Drangsale gab es
bereits viele auf der Erde und dies zu jeder Zeit. Auch noch heute und
ganz aktuell wird die Gemeinde Christi in einigen Ländern der Erde
bedrängt.
Wenn aber in der Bibel von der großen Trübsal die Rede ist,
dann ist also ein ganz bestimmter, sehr eng begenzter Zeitbereich in
der
letzten Zeit, unmittelbar vor der sichtbaren Wiederkunft des Messias
Jesus Christus zum
Gericht über den Erdenkreis gemeint. Sie wird lt. Daniel 12, 7
erst dann kommen,
wenn Israel aus der Zerstreuung zurückgekehrt ist und wieder ein
eigenes Land besitzt. Ist dies nicht heute bereits geschehen?
Demnach muß die große Trübsal anhand der
Überlegungen zu Daniel 12, 1-9 heute bereits begonnen
haben, d.h. wir befinden uns heute bereits in deren ersten Hälfte.
Eine weitere Prophetie, die indirekt darauf verweist, daß die
große Trübsal dann sein wird, wenn "der Rest seiner Brüder wiederkommen
(wird) zu
den Söhnen Israel" und damit ist zweifellos das Ende der
weltweiten Zerstreuung der Juden gemeint, steht beim Propheten Micha
geschrieben.
Der Messias, dessen erstes Kommen bzw. sein diesbzgl.
Geburtsort Bethlehem in Vers 1
beschrieben wird, soll lt. Vers 2 ein weiteres Mal aus dem Schoße
des
heiligen Volkes hervorkommen bzw. mit seiner Wiederkunft zur "Zeit des
Endes" ein zweites Mal in diese irdische Welt hineinkommen. Darum
beschreibt der Prophet Micha eine
Frau, die gebären soll, denn nach menschlichem Verständnis
ist das Hineingelangen in diese, unsere irdische Welt nunmal nur
über die Geburt möglich und bedarf einer gebärenden
Frau.
Das Volk Israel in seiner Gesamtheit wird im Alten Testament
häufig als Frau
dargestellt. Während in Vers 1, wie die Geschichte gezeigt hat,
die Geburt des Messias durch die
Jungfrau Maria gemeint ist, wird in Vers 2 über die leibliche
Geburt
durch seine Mutter Maria als einzelne Person hinausgehend sein zweites
Kommen zu seinem gesamten Volk, d.h. aber auch seine
Wiederkunft auf die Erde
zu allen Menschen angedeutet.
Denn "es ist aber auch durchaus möglich, daß diese
“Gebärende” hier das Volk
Gottes, also das (ganze) Volk Israel, meint, dessen Heilszeit unter
furchtbaren
Schmerzen
geboren werden muß (vgl. Micha 4, 9-10)".
So formulierte es jedenfalls Dr. Vernon McGee in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Micha 5, 1 – 5 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. April 2002.
In diesem Zusammenhang aber, und das baut eine Parallele zu Daniel 12,
1-9 auf, wird genannt, daß "dann
der Rest seiner Brüder wiederkommen" wird "zu
den Söhnen Israels." Und hiermit ist ohne Zweifel die
Vollendung und nicht die Anfangsphase der Heimkehr Israels aus der
weltweiten Zerstreuung gemeint.
Wir sehen an dieser Stelle, daß anders als bei Daniel 12, 7, wo
lediglich auf das Ende der Zerstreuung verwiesen wird, vom Propheten
Micha sogar eine etwas genauere Aussage zur zeitlichen Festlegung auf
die Endphase der Rückkehr aus dieser Zerstreuung des Heiligen
Volkes in die ganze Welt getroffen wird, weil er sich auf den (letzten)
"Rest seiner Brüder"
beruft:
"Da wird dann der
Rest seiner Brüder wiederkommen zu
den Söhnen Israel." (Micha 5, 2)
Sogesehen gibt Micha den
Zeitpunkt der geistigen Erweckung, bei der das Vertrauen auf den
Messias neu geboren wird und damit ist
zweifellos die geistliche Wiederherstellung seines Volkes gemeint,
noch genauer und sogar ziemlich punktgenau an, nämlich daß
sie gegen Ende der Zeit der natürlichen Wiederherstellung
stattfinden wird. Die Frau, und das
bedeutet, sein ganzes Volk
(und nicht nur wie bereits in der Vergangenheit geschehen einzelne
Juden bzw. ein kleiner Teil ihres Volkes, die in Jesus Christus ihren
Retter erkannt haben)
wird dann
den Messias ganz neu bei sich aufnehmen, also bildlich gesegen erneut
gebären und in die Arme nehmen und ihm dienen. Und da diese
Stunde von Micha mit der einer Geburt verglichen wird, weist es
gleichzeitig auf die zeitliche Nähe zur Zeit der Bedrängnis
und den letzten schrecklichen Wehen des Kommens des Herrn hin, denn
eine Geburt wird immer von den schmerzhaften Wehen, also einer
schmerzhaften Zeit begleitet.
Der
Wiederkunft Jesu Christi, gemeint ist sein zweites Kommen auf diese
Erde, und das wissen wir, soll
doch die große Trübsal
unmittelbar vorausgehen. Sozusagen geht die geistliche
Wiederherstellung des Volkes Israel dem Kommen des Messias zum Gericht
unmittelbar voraus und mit der Zeit der großen Trübsal
einher.
In Micha 5, 2 denkt der Prophet aufgrund einer Parallele zu
Offenbarung, Kapitel 12 mehr an die geistliche Wiederherstellung seines
Volkes und weniger an das leibliche Erscheinen des Messias. Beides
steht aber, wie wir gesehen haben, in einem sehr engen zeitlichen
Zusammenhang, so daß es der Prophet mit dem Verweis auf eine
gebärende Frau nicht deutlich voneinander getrennt hat. Und wer
eine Geburt miterlebt hat, kennt die Schmerzen, die sie begleitet und
wie aber der Schmerz letztendlich doch in unaussprechliche Freude
übergeht.
Und
darum, so meint der Verfasser dieser Homepage, ist dies auch ein
treffliches Bild auf die große Trübsal zur "Zeit des
(schmerzhaften) Endes",
die all diese bedeutsamen Ereignisse begleitet, aber auch gleichzeitig
der Beginn einer noch nie dagewesenen Heilszeit für Israel ist,
während der sich der wahre und ewige König Israels, Jesus
Christus, auf den Thron Davids, der dann ein Gnadenthron sein wird,
setzen wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16,
3-5; 2.
Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38;
Psalm 132,
11 u. Lukas 1, 30-33). Die Prophetie in Micha 5, 2 ist
also auch ein Bild auf das
Kommen des messianischen Welt-, bzw. tausendjährigen
Friedensreiches.
Aus all diesen Überlegungen, so die Meinung des Schreibers
dieses Textes, kann demnach, und so haben wir eben gesehen, ein
zeitlicher Zusammenhang zwischen der Heimkehr
Israels aus der weltweiten Zerstreuung und der Geburt der Heilszeit
für Israel unter furchtbaren Schmerzen, d.h. der Wiederkunft Jesu
Christi zu seinem ganzen Volk Israel hergestellt werden. Auch
muß
mit
der Geburt an dieser Stelle die etwa zeitgleiche geistliche
Wiederherstellung des
heiligen Volkes gemeint sein, das erst zur "Zeit des Endes" Jesus
Christus
als ihren Messias erkennen uns annehmen wird und mit der Geburt unter
furchtbaren Schmerzen die Zeit der Nähe der Bedrängnis,
während der dies geschehen wird.
Wie wir sehen, muß auch anhand dieser Überlegungen zu Micha
5, 1-2
die große Trübsal demnach heute bereits begonnen
haben und das zweite Kommen Jesu Christi unmittelbar bevorstehen, denn
die Rückkehr des heiligen Volkes aus der weltweiten Zerstreuung
ist bereits fortgeschritten.
Der Zusammenhang zwischen den siebzig danielischen Wochen
nach Daniel 9, 24-27 und den in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten
der Heiden" - bereits erfüllte Prophetie und Zukunftsschau der
Weltereignisse durch den Propheten Daniel
Die über Israel und die heilige Stadt verhängten
siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige
Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur
Zeit des Endes das Reich empfangen werden
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel
immer das ganze Land
Israel
gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel
immer auf den politischen Staat
Israel bezogen,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden
gemeint, d.h.
also damit auch, daß hier demnach nicht nur der messianische Kern
Israels allein gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel
als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
»Die "Heiligen" werden bei der
Wiederkunft Jesu Christi am Reich
Gottes
teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung
Gottes
an Israel.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Daniel
7, 14 - 24 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw.
Israeliten im
Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich
Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von
den Juden lang ersehnte Reich
Gottes
auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren
Hände
zurückgegeben und nun tatsächlich
anbrechen wird (vgl. Daniel
7, 13-22).
Dann wird auch alle Fremdherrschaft über Israel endgültig ein
Ende haben. Und die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" werden zu Ende gehen.
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur
letzten Zeit aus dem
Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen",
zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen
Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit
des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird
(vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel
7, 26-27).
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits
beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes
Ende, das
den letzten
irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. dazu die vielen
Bibelstellen
z.Bsp. bei Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die
das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Wir müssen an dieser Stelle wissen und klar voneinander trennen:
Die Bibel unterscheidet in den seinem Volk gegebenen prophetischen
Einblicken in die Zukunft der Entwicklung der Menschheitsgeschichte
ganz klar einerseits in diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes, also
speziell und nur dem Land Israel wiederfahren soll und andererseits in
diejenige, die ausschließlich die Heidenvölker also die
Nationen betrifft.
Beim Propheten Daniel werden wir diesen Umstand besonders gut erkennen
können. Denn er erhielt wie kein anderer Prophet seines Volkes von
seinem Gott einen Einblick sowohl in die zukunftigen Ereignisse die
sein eigenes Volk angehen, als auch Visionen und Einblicke in
geistliche Geheimnisse über die Geschichte der Weltregierungen der
Heiden bzw. die
heidnisch geführten, also nichtjüdischen Reiche dieser Welt,
die das Land Israel bis zur "Zeit des Endes" mehr oder weniger
beherrschen sollen.
Darum auch spricht die Bibel von der
sogenannten “Zeit der Heiden” und meint die in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" (das ist die
Zeitepoche der nichtjüdischen also heidnisch regierten
Weltreiche). und zwar genau immer dann,
wenn sie diejenige Zeit meint, die von Gott den zukünftigen
heidnischen Herrschern dieser Welt gegeben worden ist (gemeint sind
alle Amtsperioden der heidnischen Herrscher, die aufgrund der
göttlichen Bestimmung in der “Zeit der
Heiden” ihre Macht ausüben würden).
Und logischerweise kommt diese “Zeit der
Heiden” erst dann zu ihrem Abschluß, wenn das Ende der
"Zeit der Heiden" erreicht sein wird und anschließend die Zukunft
des Volkes Gottes, also das Reich Gottes und damit auch dasjenige
seines Messias beginnt.
Der Verfasser dieser Homepage nimmt an dieser Stelle, um die
Formulierung "die Fülle der Heiden", die Paulus in Römer 11,
25 gebraucht, von der des Ausdruckes "Zeit der Heiden" klar zu
unterscheiden, auf die Sendereihe “Durch die Bibel” vom 21.
Juni 2001 Bezug. Hier argumentiert Dr. Vernon McGee diesbzgl.
folgendermaßen:
"Wir sollten unbedingt beachten, dass der Ausdruck
"Zeiten der Heiden" nicht dasselbe ist wie "die Fülle der
Heiden". Paulus schreibt in Römer 11, 25: "Ich will euch, liebe
Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht
selbst für klug
haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis
die Fülle
der Heiden zum Heil gelangt ist". Die Fülle der Heiden endet mit
der
Entrückung der Gemeinde. Die Ausdrücke "in künftigen
Zeiten" und
"die Zeiten der Heiden" sind also nicht dasselbe wie die “letzte
Zeit
der Gemeinde,” die mit der Entrückung zur Vollendung gelangt
und die der “großen
Trübsalszeit” vorausgeht. Die in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" werden sich bis
in die große Trübsalszeit hinein erstrecken, und zu dieser
Zeit wird Gott seine
Aufmerksamkeit wieder dem Volk Israel zuwenden, hebt Dr. McGee hier
hervor."
Eine prophetische Zusammenschau über die Geschichte der Heiden und
die Regierung dieser Welt hatte beispielsweise der heidnische
König Babylons, Nebukadnezar. So lesen wir im Buch Daniel:
"Aber
es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der
hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten
geschehen soll ..."
(Daniel 2, 28; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
und
"Du, König, dachtest auf deinem
Bett, was dereinst geschehen würde; und der, der Geheimnisse offenbart, hat dir
kundgetan, was geschehen wird."
(Daniel 2, 29; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
An dieser Stelle ist es aber auch wichtig zu erwähnen, daß
dabei Gott dem heidnischen König Babylons, Nebukadnezar,
keinerlei
geistlichen Geheimnisse offenbarte, sondern vielmehr einen Einblick in
zeitliche Abläufe speziell über die Abfolge der politischen
Herrschaft der Heiden und die damit verbunden Machtwechsel deren
Machthaber gab. Geistliche Geheimnisse sind also immer
ausschließlich dem Volk Gottes vorbehalten. Und darum konnte der
König Nebukadnezar seinen Traum in keiner Weise verstehen und
auslegen. Auch vermochten dies die ungläubigen Weisen, Gelehrten,
Zeichendeuter und Wahrsager des Königs nicht zu tun (vgl. Daniel
2, 27).
Wenn wir uns nun gleich im Anschluß die dem Propheten Daniel
gegebenen Einblicke über die Zukunft Israels und die über die
heilige Stadt verhängten
siebzig danielischen Wochen vor Augen halten, sollten wir unbedingt
beachten, daß diese dem Seher Daniel gegebene Zukunftsvision
allein auf die Zukunft Israels beschränkt ist und zudem, weil
diese Vision einem Mann Gottes gegeben worden ist, zusätzlich auch
geistliche Geheimnisse enthält:
Wenn in der
Bibel vom Antichrist zur "Zeit des Endes" die Rede ist, dann nehmen die
Schreiber der Heiligen Schrift immer in erster Linie auf Ereignisse und
Zusammenhänge Bezug, die ausschließlich eng mit der
Geschichte bzw. politischen Entwicklung ihres Landes Israel
verknüpft sind. Und speziell in Daniel 9, 24 finden wir
dazu ein Paradebeispiel:
"Siebzig
Wochen[A] sind verhängt über
dein Volk und über deine
heilige Stadt ..."
Denn die Verfasser der Texte in der Bibel sind
ausnahmslos Juden gewesen. Es gibt aber auch Erweiterungen bzw.
Zusätze der Prophetien, die auf die Globalität der
Machtentfaltung des eigentlichen Antichristus der letzten Zeit
verweisen, welche aber lediglich mehr allgemeiner keinesfalls aber
spezieller Natur sind.
Wenn in der Bibel von der großen Trübsal zur letzten Zeit,
also zur "Zeit des Endes",
die Rede ist, dann meint hier die Bibel konkret diejenige Zeit, die in Daniel 9, 24-27 als letzte
der siebzig danielischen Wochen beschrieben wird.
Die damit gemeinte 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 ist diejenige
Zeit, in der der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erscheint
und in welcher es zu seiner Machtentfaltung kommen wird.
Fest steht in diesem Zusammenhang auch, daß die politische
Machtentfaltung des Widerchrist nach Offenbarung 13, 7-8
im Land Israel ihren Anfang nehmen soll
und erst dann nach und nach zur weltumfassenden Macht anwachsen wird.
Eindeutige Hinweise darauf sind darüber hinaus beispielsweise beim
Propheten Daniel in Daniel
7, 21; Daniel 8, 24-25
und in Offenbarung
13, 3-4 zu finden.
Ausgangspunkt des Wirkens des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird
demnach der "Sieg über die Heiligen" sein, worauf auch die
Auslegungen des 17.
Kapitels der Offenbarung zeigen (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte
Bild der sieben Berge, die gleichzeitig sieben Könige sind, in
Offenbarung
17, 9-11 eröffnet die
Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen
Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes"
erscheint,
dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige
sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in
sich vereint").
Doch Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" hat seine
Vorgeschichte.
Wie kann es einmal dazu kommen? Ist doch dem Land Israel von ihrem Gott
ein Messias (Gesalbter), also ein Retter verheißen worden.
Wir erfahren die Vorgeschichte zur Machtentfaltung des Antichristen,
und wie es dazu kommen kann, in der Vision Daniels in Daniel 9, 25-26:
"So wisse nun und gib acht:
Von der Zeit an, als das Wort erging,
Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein
Fürst,
kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang
wird es
wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in
kummervoller
Zeit.
Und nach den
zweiundsechzig Wochen wird ein
Gesalbter ausgerottet
werden und nicht mehr sein. Und das
Volk eines Fürsten
wird
kommen und
die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende
durch
eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung,
die
längst beschlossen ist."
(Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
In Daniel 9, 26 lesen wir es also, was der Grund für das Kommen
eines falschen Messias sein wird:
"Und nach den
zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet
werden und nicht mehr sein."
(Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Das ist also der Grund, warum die Juden einen, der sich für
Christus ausgeben wird, einmal annehmen werden. Denn sie haben ihren
von Gott bereits zu ihnen gesandten "Gesalbten" in der Vergangenheit
ausgerottet, d.h. sie hatten ihn getötet und in ihren Herzen nicht
zugelassen, daß er, der von Gott Gesalbte, bei ihnen einziehen
kann. Wenn also nun einer kommen wird, der den Messias Israels
fälscht, also kopiert bzw. nachahmt, dann steht das heilige Volk
in der großen Gefahr, sogar einen nichtsnutzigen statt einen
guten Hirten bei sich aufzunehmen und zu ihrem König zu machen.
Israel hat Gottes Wege mit ihnen nicht zugelassen. Darum bietet er, ihr
Gott, Ihnen auch keinen Schutz vor Irrtümern. Denn die Juden
wollten die Wahrheit nicht erkennen und haben ihren zu Ihnen gekommenen
Gott nicht mit Freuden aufgenommen. Ihr Gott kam in ihren Augen wie ein
Bettler zu ihnen. Doch diesen Gott wollten sie nicht. Einen Gott, der
das Verlorene sucht und sich darum auf ihre Ebene herab begibt,
erkannten sie nicht als den sie liebenden Gott an.
Darum werden viele von ihnen auch die Lüge, die dem Verlorenen
nicht nachgeht, und ihr in Wirklichkeit bösartiges und
zerstörerisches Wesen nicht erkennen, sondern ihr unterliegen
müssen:
"Der Böse aber wird in der Macht
des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur
Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht
angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet
ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die
der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der
Ungerechtigkeit."
(2.
Thessalonicher 2, 9-12; Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Denn die Lüge wird mit großem Reichtum geschmückt bei
ihnen Einzug halten und um ihre Gunst buhlen. Wie eine Hure wird sie
auftreten, sie mit Schönheit und Glanz betören. Aber der, der
aus dem Abgrund aufsteigen wird, muß letztlich in die Verdammnis
fahren (vgl. Offenbarung 17, 11 und in den Kapiteln "Die
große
Hure
Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große
Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde
des Herrn").
Doch ihr Gott läßt die Israeliten in ihrem tragischen
Schicksal letztendlich doch nicht allein (vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist). Daß Gottes Gnade und seine Liebe nicht
aufhören werden und er seinem Volk Hilfe bringen und in ihr
auswegloses Schicksal selbst eingreifen wird, dies zeigt der Prophet
vorwegnehmend in Daniel 9, 24:
"Siebzig
Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine
heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die
Sünde abgetan
und die
Schuld gesühnt,
und es wird ewige Gerechtigkeit
gebracht und Gesicht
und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste
gesalbt werden."
(Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die bereits geschehene geschichtliche Erfüllung von 69
der 70 Wochen der Prophetie Daniels bis zur Wiederkunft des gesalbten
Königs der
kommenden Heilszeit
Wieso kommt es zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und
der 70. Woche und wie lange dauert er?
Der Prophet Daniel kann in seiner Prophetie der 70 Wochen zur
zukünftigen Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk und der Stadt
Jerusalem nach Daniel 9,
24-27 die Gemeinde Jesu Christi nicht sehen, weil sie das Geheimnis
des noch kommenden Messias ist und darum außer seiner Sicht
bleiben mußte:
In den ersten danielischen 69 Wochen kommt die Gemeinde
nicht vor, weil sie erst nach Pfingsten entstand. Demzufolge
mußte sie auch für Daniel ein Geheimnis bleiben. Und weil
die wahre Gemeinde in der großen Trübsal entrückt
werden wird und der Gott Israels dann wieder hauptsächlich sein
auserwähltes Volk gebrauchen wird, um seine Pläne zur Rettung
der Menschen zu verwirklichen, taucht sie auch in der 70. danielischen
Woche nicht
mehr auf.
Denn dieses, das Geheimnis Christi, "war
in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es
jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den
Geist" (Epheser 3, Vers 5).
Die noch ausstehende 70. Woche, in der ein (zukünftiger)
Fürst auftritt, derjenige Herrscher und "Verwüster", den
Daniel einem Volk zugehörig schreibt, das bereits im Jahre 70
n.Chr. die Ewige Stadt und sein Heiligtum zerstörte
Der letzte heidnische Herrscher, der durch seiner
Machtentfaltung auf der Erde die
große Trübsal auslöst und so die "Zeiten der Heiden" zu
ihrem Abchluß bringt, der Antichrist
zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10,
kommt nach der jüdischen Überlieferung aus dem "Meer"
Das 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes handelt speziell und
ausschließlich vom endzeitlichen heidnischen Weltherrscher, dem
eigentlichen
und
letzten aller Antichristen, dem Antichristus der letzten Zeit oder wie
es der Prophet Daniel in Daniel 8,
17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 ausdrückte, zur
"Zeit des Endes".
Dieser endzeitliche Weltherrscher wird vom Seher Johannes anders, als
es der Prophet Daniel getan hatte, nicht als ein anderes kleines Horn,
das aus einem Tier hervorgeht, sondern als ein völlig
eigenständiges und über alle Maßen grauenerregendes
Tier beschrieben und
zwar als
ein Tier, das aus dem Meer
steigt.
Damit stellt das Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes
gewissermaßen eine Erweiterung der Vision Daniels zu den auch in Lukas 21, 24
angeführten "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" dar.
Diese "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden", die vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel
7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt werden,
münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in die zur
"Zeit des
Endes" beginnende Regierungszeit des aus dem vierten und letzten Tier
hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel
7, 8 ein. Und wie wir später auch noch erfahren werden, genau
dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende
andere kleine Horn wird dann der Grund sein, durch welchen von Gott
selbst die in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" beendet werden
müssen.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das
andere
kleine Horn aus Daniel
7, 8 nach Daniel
12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12
beschrieben erst während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« emporkommt und die letzten davon noch
existierenden gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl.
unbedingt das ab Daniel
7, 7 in
den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im
Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken"
aus Daniel
8, 24 steht).
Zu
den »zehn Hörnern« zählen also auch solche nach
dem
Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen
Länder, die der Prophet Daniel in Daniel
8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der
Verfasser dieser Homepage heute
jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche,
politische
und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur
Zeit der großen Trübsal gerade existent sind.
Und mit den »zehn
Hörnern« des vierten danielischen Tieres aus Daniel
7, 7 ist zusätzlich die Vielfalt derjenigen Länder
gemeint, die wir
heute auch als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit
der »zehn
Hörner« auch die »Zeit der Nationen«.
Und in der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an
dieser Stelle immer noch vom existenten, also
intakten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht
bis
zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen
Verästelung in
die »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7. Denn die »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7 wachsen nicht aus einem toten Tier.
»Bemerkenswert ist, daß Rom ganz offensichtlich unter dem
Antichristen
wiederum zu einer Weltmacht wird. In Offenbarung 13, 7 erfahren wir:
"Und
ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu
überwinden; und
ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und
Sprachen und
Nationen." Dies wird eine kurze Periode im letzten Teil der
großen
Trübsalszeit sein. Mehr darüber können wir in
Offenbarung 11, 3; 12, 6 und 13,
5 finden. Doch bedenken wir, daß die Gemeinde Jesu bereits vor
Beginn der
Trübsalszeit entrückt werden wird. Die Römer waren von
Anbeginn ein kriegerisches
Volk und der Geist von Rom ist es immer noch.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Daniel
7, 14-24 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in
Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden". Und es ist die Zeit der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint
ist.
Vermutlich handelt es sich
also bei
den »zehn
Hörnern«
aus Daniel
7, 7
um eine zeitliche
Zusammenschau von nach dem
antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart
aufeinanderfolgenden Einzelmächten.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß auch das »andere
kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 nach Daniel
12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12
beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen
Tier hervorwächst und die letzten dann noch
existierenden drei der
»zehn
Hörner« gewaltsam
vernichten wird (man beachte diesbzgl.
unbedingt das ab Daniel
7, 7 in
den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im
Zusammenhang mit der durch Betrug
gelingenden Vernichtung
der "Starken" aus Daniel
8, 24 steht).
Und dieses zuletzt hervorbrechende »andere
kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 nach Daniel
12, 7 soll
außerdem genau
dann erscheinen wird,
"wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. Daniel
12, 7).
Das andere kleine Horn aus Daniel
7, 8, dies ist also der eigentliche Antichristus der letzten Zeit.
Sein Frevel am heiligen Volk Gottes und sein Machtstreben, welches
dadurch zum Ausdruck kommt, indem er den Gott Israels zu ersetzen
versucht bzw. seinen Messias
nachzuahmen beginnt, erzwingt also das Ende (vgl. im Kapitel "Danach kommt
das Ende-Was ist damit gemeint?").
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, ist, weil er während des Zeitabschnittes der
Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in
der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene "zerbrochene
Zeit" einläutet, demnach auch derjenige, dessen Wege Gott
durchkreuzt (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn
Gottes mit
seinem heiligen Volk Israel").
Aber allem steht Gottes Bewahrung der Seinen und Gottes gute Absicht,
sein Reich zu bauen. Und noch nie standen wir dichter davor, wie heute.
In der sogenannten "Endzeit" wird sich der
Gott Israels demnach wieder von den Heidenvölkern abwenden, sie,
da die
wahre Gemeinde Jesu Christi gegen Ende der ersten Hälfte der
großen Trübsal von dieser Erde weggenommen wird,
für die Rettung der Unerlösten dieser Welt nicht mehr in
diesem Maße wie zuvor als
sein Werkzeug mit gebrauchen können. Nun richtet er diesbzgl.
wieder sein
ganzes Augenmerk auf sein auserwähltes Volk, das jüdische
Volk,
Israel. Ihm wird er sich dann erneut in seiner barmherzigen Liebe
zuwenden. Zu dieser Zeit soll dann ganz Israel gerettet werden
(vgl. Römer
11, 25-27, Daniel
12, 1).
Daß Johannes dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
und seiner in Offenbarung
13,
11-18 beschriebenen Machtentfaltung ein separates
bzw.
eigenständiges und ganzes Kapitel gewidmet hat, signalisiert uns
noch
heute, die wir bereits in der Endzeit leben,
unmißverständlich die
überaus große Bedeutung dieses Tieres, die wir darum
keinesfalls übersehen oder gar mißverstehen dürfen.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Wir sollten also nicht den Fehler begehen, im Hinblick auf die baldige
Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, dasjenige, was zeitlich
gesehen unmittelbar zuvor und auch danach abläuft, zu
verschweigen. Wir
dürfen also den größten aller Feinde Gottes aus Angst
oder darüber von den
Menschen ausgelacht zu werden, nicht übersehen. Aber, wir sollen
auch
wissen:
Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar
nach dem Ende des Antichristen anbrechende
Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein
Blick auf dessen
Beginn und seine
Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Indem also der Drache, gemeint ist der Teufel, dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, und dies ist ja wie wir bereits hörten der
Antichrist zur letzten Zeit, "die Gewalt (und
dadurch bedingt große Macht) gab", und mit dieser "Gewalt"
ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die "Gewalt
über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer
2, 14-15), kommt es zu dem in Offenbarung
13, 3 nach der Zürcher Bibel beschriebenen "Staunen" aller
Erdbewohner und zum "dem Tier Hinterherlaufen", was schließlich
in die Anbetung des Tieres bzw. Antichristen mündet und zwar in
eine solche Art von Anbetung, wie sie nur dem lebendigen Gott allein
gebührt (vgl. auch das zur "Gewalt
über den Tod" im Kapitel "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt" Gesagte).
Kann es
also allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt,
wegen
seiner
Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein,
denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?").
Und das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10
läßt sich die Anbetung der Erdbewohner gefallen und setzt
schließlich
zunehmend alle diejenigen unter Druck, die nicht vor seinem
Götzenbild
in den Staub fallen. Solche Menschen, die ihm die Anbetung verweigern,
werden vom Antichrist nicht nur wirtschaftlich boykotiert (vgl. Offenbarung
13,
16-17),
sondern einige davon werden sogar, auch wenn es so aussieht, als
würde
es das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige Götzenbild
selbst
tun, in Wahrheit mit Hilfe des zweiten Tieres von bzw. aus der Erde von
ihm getötet (vgl. Offenbarung
13,
15).
Es ist demnach nicht in
erster Linie
seine militärische Stärke, durch die es zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel
schreibt in ihrer bildhaften Darstellung in Offenbarung
13, 1-2 anderen Dingen diese Wirkung
zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische
Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers,
sondern in erster Linie
die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz,
die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativ ausgerichtet ist.
Und dies ist das Zugmittel seiner großen geistigen Macht und
seine
gewaltige Intelligenz, dasjenige, nachdem alle Welt verlangt und was
die Erdbewohner so sehr begehren:
"Und ich sah eines seiner
Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil.
..." (Offenbarung
13, 3; Hervorhebung vom Schreiber dieser Internetseite)
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versetzt also genau damit alle Welt
in
Staunen und
sie läuft erstaunlicherweise ausschließlich dem ersten und
nicht dem
zweiten Tier (wie ganz von allein)
hinterher. Die Erdbewohner beten also nur das erste und nicht (auch)
das zweite Tier an, das
doch in Wahrheit der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder
ist und auch das Wiederheilwerden der tötlichen Wunde am ersten
Tier
bewirkt:
Denn "... es (gemeint ist das
zweite Tier
aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18) übt (in Wahrheit) alle
Macht des
ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung
13,
12). "Und es tut (um die
Erdbewohner zur Anbetung des ersten Tieres zu verführen) große
Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es (sogar) auch Feuer vom Himmel
auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen
...".
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Obwohl der Antichrist zur Zeit des Endes, weil er den biologischen Tod
auszuschalten vermag, nun unsterblich zu sein
scheint und obwohl er alle diejenigen, die ihn darum anbeten, sehr
wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben
läßt (dies läßt sich zumindest daran
schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3
der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die
Gewalt
gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil
werden
konnte, ab jetzt alle Welt in
Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender
Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen
beginnt), ist das bald kommende Ende der
beiden Tiere und seiner Gefolgschaft im Himmel bereits besiegelt. Denn
der Zorn Gottes ist es, der nun gegen seine Feinde zunehmend entbrennt.
Und Gott selbst ist es, der sowohl den Antichrist der letzten Zeit und
seine scheinbar ewiges Leben besitzende und ihn anbetende Gemeinde
töten wird (vgl. auch das in der Bibel zum letzten der drei Engel
nach Offenbarung 14,
6-11 Geschriebene) als auch sein gottesfürchtiges Volk
durchträgt, rettet und sogar bewahrt (vgl. Offenbarung 14, 12-13
u. Offenbarung
3, 10-13).
und damit gemeint ist das Ende der
nichtjüdischen Regierungen bzw. der Nationen dieser Erde,
Sogesehen ist also der Blick auf die Machtentfaltung des letzten
heidnischen Herrscher
dieser Erde, seine lügenbehafteten Wunder und dessen von Gott
bewirktem Untergang und das mit ihm kommende
"Ende
der in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden", auch
zugleich
ein Blick auf die zeitlich gesehen unmittelbar nach dem gewaltsam
herbeigeführten Ende des
hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen beginnende Heilszeit Gottes
für sein Volk (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn
Gottes mit
seinem heiligen Volk Israel").
Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist also
keinesfalls gleichzusetzen
mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker. Nein, das
"Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet zwar das vom dann in Erscheinung
tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen
und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum
wirtschaftlichen
und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden
bisherigen Weltmächten der Erde führen wird), aber
noch immer und auch weiterhin, also auch noch mitten in der bereits
begonnenen großen Trübsal am Ende der Zeiten, ruft der
lebendige Gott Menschen "... aus
allen Nationen und Stämmen und
Völkern und Sprachen" heraus.
Johannes schaut also ein Tier aus dem Meer, auf dessen Machtentfaltung,
und dies haben wir soeben gesehen, aber auch zugleich auf
dessen Ende. Seine zehn Hörner und
sieben Häupter und die
zehn Kronen auf seinen Hörnern sollen uns zeigen, daß sich
Johannes mit
diesem Tier auf Daniel Vision von den vier Tieren aus Daniel
7, 1 ff und zwar ausschließlich auf das vierte und letzte davon
bezieht.
Das Kapitel 13 der Offenbarung ist also lediglich nur ein kleiner
Ausschnitt von demjenigen großen Zeitabschnitt, den die vier
danielischen Weltreichen der "Zeiten
der Heiden" überstreichen, denjenigen "Zeiten
der Heiden", welche mit Lukas 21,
24 gemeint sind.
So ist es auch nicht verwunderlich, daß das erste Tier aus
Offenbarung 13 wie auch bereits die vier Tiere aus Daniel
7, 1 ff aus dem Meer empor steigen.
Mit dem Meer
in Offenbarung
13, 1
ist nach heutigem Verständnis und wie wir weiter unten noch
ausführlicher aufgezeigt bekommen nach dem heutigen Sprachgebrauch
die
"Brutstätte des
Bösen" gemeint.
Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten
Testamentes, ein
Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit
Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit
als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen
Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle
Bedrohung für die Menschen aus.
Mit "Tieren" werden in der
Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche
Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über
Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusammenhang spielt der Verfasser
der
Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes"
mit seiner gottfeindlichen
Machtentfaltung lt. Offenbarung
13, 7 sogar Anspruch auf
"die Heiligen" (gemeint ist hier das Heilige Land Israel) erheben und
dem damit gemeinten
Land Israel in der Endzeit große
Verfolgung und
seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel
7, 21+25). So beschreibt die Bibel diese Situation
folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus
dem Meer) wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen
und sie zu
überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu
besiegen); und ihm wurde (anschließend) Macht gegeben über
alle
Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h.
daß sich hernach, also nachdem
der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft
gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten
beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch
den Verfasser dieser Homepage)
Und
wie wir
wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes im Alten
Testament einen Ausdruck
für große Machtausübung
oder auch für brutale
Gewalt dar.
Aber auch der neutestamentarische Seher Johannes
beschreibt das
widergöttliche Wesen bzw. die Art und Weise der Machtausübung
des Antichristen
zur "Zeit des Endes" und seine brutale
Gewalt und zwar sogar
noch
genauer.
Er überträgt dem ersten Tier nach Offenbarung 13, 1-10,
das aus dem Meer
aufsteigt, mit seiner in der Offenbarung von ihm eingesetzten und
bekannten Bildersprache zusätzlich noch folgende Eigenschaften und
bezieht sich
dabei auf den
Propheten Daniel und auf Daniels Vision von den vier Tieren aus Daniel
7, 1 ff, die die vier
Weltreiche der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" symbolisieren:
In einer bildhaften Zusammenschau und die Anlehnung an die vier
danielischen Tiere aus Daniel 7, 1 ff vereint Johannes in Offenbarung 13, 2
die wichtigsten Merkmale des ersten Tieres aus dem Meer in einer
einzigen grauenerregenden Gestalt, wobei durch die Verwendung der Worte
"gleich" und "wie" eines ganz deutlich wird: Allein mit
diesen Bildern läßt sich die Rücksichtlosigkeit und
Grausamkeit des ersten Tiers aus dem Meer nicht in Worte fassen.
Es ist nicht in erster Linie
seine militärische Stärke, durch die es zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel
schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung
zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische
Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers,
sondern in erster Linie
die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz,
die an Vollkommenheit grenzt, die aber leider negativer Art ist und das
Tier dazu befähigt (vgl. im Kapitel "Gott
zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" ab hier).
Während in Daniel
7, 8
das andere kleine Horn auf dem Tier den
endzeitlichen Weltherrscher symbolisiert, welches alles zuvor Gewesene
vernichtend aus den (letzten drei der) zehn Hörner des vierten
danielischen Tieres hervorbricht, wird in Offenbarung 13, 1
mit den zehn Kronen auf seinen zehn Hörnern und da sie nun alle
zehn
dem einen einzigen Tier
gehören, welches sich mit diesen ziert, symbolisch dargestellt,
daß es
sich bei dieser widergöttlichen Macht um nur eine einzige Person
handelt, um einen einzigen sehr mächtigen
König, welcher alle Macht der zuvor gewesenen zehn Hörner, da
diese nun nicht mehr selbstständig sind, ab jetzt in sich vereint.
Denn diese (letzten) drei Hörner, die vor dem in Erscheinungtreten
des anderen kleinen Hornes nach Daniel
7, 8 ausgerissen werden, müssen es wohl sein, die zur
derjenigen Zeit, in
welcher der eigentliche Antichrit in der letzten Zeit seine Macht
entfalten wird, als die letzten von den insgesamt zehn noch existieren
und darum auch vom anderen kleinen Horn aus Daniel
7, 8, da es damit an die Weltmacht gelangen soll und da es sich bei
den zehn Hörner aus Daniel
7, 7
um eine zeitliche Zusammenschau von aufeinanderfolgenden nach dem
antiken Römischen Reich kommenden als Nationen bezeichneten
Weltmächten handelt,
vollständig
ausgebrochen werden.
Und dieser Umstand, sowohl der in Daniel
7, 8 als auch der in Offenbarung 13, 1 beschriebene, weist darauf hin,
daß es der mit
dem ersten Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der
tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner
des vierten Tieres aus
Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel
7, 1-8 herrschen wird und
das diese Herrschaft sogar eine Weltherrschaft sein wird.
Und
dies muß tatsächlich so sein. Denn die
Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu
charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn«
an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer
Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise
bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes
wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe
einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«,
»alles
mit in sich einschließend bzw. vereinend«,
»vollständig«
oder »komplett«
und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend«
oder »global«
bzw. als »auf
internationale Ebene ausgeweitet«
gedeutet
werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel
7, 7 auf
die »zehn
Hörner«
des ersten Tieres ein Hinweis darauf, daß
die damit gemeinten aus dem ehemals
antiken Römischen
Reich hervorgegangen Nationen sich
schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten
werden.
Sowohl das ganz anders geartete vierte Tier aus Daniel
7, 8,
das furchtbar und schrecklich und sehr stark war und welches
große
eiserne Zähne hatte, um sich fraß und zermalmte und mit
seinen Füßen
zertrat, was übrigblieb und welches zehn Hörner hatte, als
auch das
erste Tier aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1-10, das mit seinem Aufstieg zum
Herrscher die zehn Hörner aus Daniel
7, 8
schließlich besaß und die allesamt mit seinen Kronen
geschmückt waren,
symbolisieren den erst in der allerletzen Lebensphase dieses vierten
Tieres empor kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes", denjenigen
widergöttlichen und brutalen Weltherrscher, der alles, was zuvor
dagewesen war, in einen Scherbenhaufen verwandeln wird, um letztendlich
als einziger von allen übrig zu bleiben.
Das erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10,
das aus dem Meer
aufsteigt, ersteht aus dem
versinnbildlichten, also durchaus noch am Leben
gebliebenen und damit wiedererstarkenden Römischen
Reich, das schon bei Daniel in dem vierten Tier, das ebenfalls zehn
Hörner
hatte - dargestellt worden war (vgl. das ganz anders geartete vierte
Tier aus Daniel
7, 8 mit Offenbarung
13, 3 u. Offenbarung 17, 3+7).
Auf diese Weise beschreiben beide, das 13. und im 17. Kapitel der
Offenbarung, dieses Tier als den von allen und einzig
übrig geblieben Herrscher der Welt. Die Tatsache, daß das
erste Tier aus dem Meer
zwischen den zehn Hörnern hervorbricht, und zwar zeitlich gesehen
ganz
genau daraufhin empor kommt, wenn (die letzten) drei der
vorigen
zehn Hörner
ausgerissen worden sind,
symbolisiert auch, daß es sich bei diesem Weltherrscher um einen
Menschen handelt, der nicht nur den Juden sondern auch den zu seiner
Zeit bestehenden
heidnischen, d.h. nichtjüdischen Welt. bzw. Großmächten
der Erde gegenüber in Wahrheit feindlich gesinnt ist.
Denn auch lt. Daniel
8, 25
wird er auf diesem Weg im Vorfeld seiner Machtentfaltung die
wirtschaftlich und militärisch
"Starken", d.h. die dann bestehenden politischen Großmächte
der Erde
mittels Betrug vernichten
(vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr
droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der
militärischen Herrschaft über den Erdboden,
oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer
vom Himmel fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des
Antichristen
über den erdnahen Raum").
Und genau dies wird doch Daniel
7, 8 mit zum Ausdruck gebracht. Man beachte dabei besonders auf den
hervorgehobenen Teil des folgenden Bibelzitates:
"Als ich aber auf die (von
Daniel in einer zeitlichen Zusammenschau bzw. Zeitraffung gesehenen
zehn, denn die Zeit der zehn Hörner, und das ist doch die Zeit der
Nationen, in der wir leben, ist doch eine längere Zeit, als ein
einziges Menschenleben) Hörner
achtgab, siehe, da brach ein anderes
kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei (hier
gemeint sind zeitlich gesehen »die ganz am Schluß ihrer
Entstehung dann noch existierenden und übrig
gebliebenen letzten drei«) der vorigen
(insgesamt zehn) Hörner
ausgerissen wurden (hier,
d.h. mit dem Ausdruck »der vorigen« wird demnach auf die einstmals
insgesamt zehn Hörner Bezug genommen. Diese sieht nun Daniel,
obwohl sie in Wirklichkeit
über einen Jahrhunderte langen Zeitraum entstanden und bereits
jetzt, gemeint ist zum Zeitpunkt des Hervorbrechens des anderen kleinen
Hornes,
zum großen Teil schon wieder vergangen waren, nun in einer Art
Zeitraffer alle zehn
auf einmal, so, als würden sie alle zehn wie zu neuem Leben
erweckt
gleichzeitig existierend nebeneinander stehen.).
Und siehe, das Horn hatte Augen
wie Menschenaugen und ein Maul; das
redete große Dinge."
(Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die Zeit, in der der Antichrist anfänglich nur über Israel
und später
auch über die ganze Erde herrschen wird, bezieht sich damit
eindeutig
auf die letzten
dreieinhalb symbolisch gemeinten Jahre der 70. danielischen Woche nach Daniel 9,
24-27,
also auf die Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi. Es ist
somit tatsächlich die Zeit der großen Trübsal zur "Zeit
des Endes"
gemeint.
Die Bildersprache der Bilbel wurde, wie wir noch sehen werden, genial
gewählt. Insbesondere der Seher Johannes hat in seiner Offenbarung
darauf zurückgegriffen. Mit dieser Bildersprache ist es nun auch
nach knapp zweitausend Jahren durchaus möglich, den Sinn der darin
liegt, zu entschlüsseln und das Wesen der so umschriebenen Figuren
zu deuten.
Die von Johannes verwendeten Bilder und auch Zahlen haben,
und dies betrifft besonders letztere, vorwiegend eine symbolische
Bedeutung, beschreiben also keineswegs
Fabelwesen oder im Fall der Zahlen beispielsweise explizite
Zeitangaben. Und sie sind aus dem Alten Testament entlehnt.
Die von Johannes verwendeten Bilder und auch Zahlen entspringen
damit aus der altjüdischen Denkweise und Vorstellungswelt und
weisen deren Träger zum Beispiel bestimmte und unverkennbare
Eigenschaften zu.
Der Text in Offenbarung
13, 1-10 und Offenbarung
13,
11-18, der das (erste) Tier, welches aus dem Meer steigt,
beschreibt, bezieht sich auf die letzten sieben symbolisch gemeinten
Jahre
vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesu Christi. Es ist also die Zeit
der Großen Trübsal, die nun vom Seher Johannes vor unseren
Augen aufgetan wird.
Wir erhalten also in die letzte der 70 danielischen Wochen, also in die
70. Woche nach Daniel 9, 27
einen sehr detailierten Einblick und lernen diejenigen Umstände
kennen, die die Große Trübsal hervorrufen und denjenigen,
der sie auslöst. Die 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 ist
diejenige
Zeit, in der der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erscheint
und in welcher es zu seiner Machtentfaltung kommen wird.
Und es wird tatsächlich Jesus Christus selbst sein, der
demjenigen, der sich für ihn ausgeben wird und ihn dabei zu
verdrängen und zu ersetzten sucht, persönlich ein Ende
bereitet (vgl. das in Offenbarung im Kapitel 19 ab Vers 11 Gesagte).
Der eigentliche Antichristus, der sogenannte Antichrist
zur "Zeit des Endes", das erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10
kommt, wie wir bereits zu Anfang gehört hatten, nach der
neutestamentarischen Überlieferung aus dem Meer (vgl. Offenbarung
13, 1).
Er wird auch deswegen als
dasjenige Tier bezeichnet, das aus dem Abgrund steigt und dem der
Drache (gemeint ist der Teufel) seine Gewalt und seinen Thron
und
große Macht gibt.
Was bedeutet das Meer nach heutigem Verständnis?
Mit dem Meer in Offenbarung
13, 1
ist nach heutigem Verständnis, wie weiter oben bereits
beschrieben, die "Brutstätte des Bösen"
gemeint. Darum
auch verkörpert der erst in der letzten Zeit in Erscheinung
tretende
eigentliche Antichrist alles Gottfeindliche auf dieser Erde, das mit
seinem Erscheinen und in seiner Person wohl seine größte
Blüte treibt.
Dasjenige erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10, das aus dem Abgrund steigt und dem der
Drache seine Gewalt und seinen Thron
und
große Macht gibt, stellt somit die wohl mächtigste
Auflehnung gegenüber dem wahrhaftigen Gott dar.
Das erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10, d.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes", verkörpert
demnach schlichtweg das menschgewordene Böse, das genau aus diesem
Grund
aus dem Meer, d.h. aus der Brutstätte des Bösen bzw. aus dem
Ort des
Abgrundes steigt.
Und die bildhafte Beschreibung des Antichristen zur "Zeit des Endes" in
Offenbarung
13, 1 als ein Tier und der Herkunftsort dieses Tieres, den der
Seher Johannes mit dem Meer angibt, zeigen in ihrer Kombination auf
einen ganz bestimmten Sachverhalt, der da wäre: Die
gottfeindliche
Machtentfaltung des
Antichristen zur letzten Zeit hat ihren ganz bestimmten Grund,
nämlich in dem Ursprung
desjenigen, der die Macht erhält.
Denn der Herkunftsort dieses Tieres nach Offenbarung
13, 1-10, den der
Seher Johannes mit dem Meer angibt, bestätigt und erklärt
dieses.
Die Bibel umschreibt Blicke in die Zukunft und besonders die in der
Offenbarung des Johannes angeführten Zukunftsschauen sehr oft in
Bildern. Darum können wir bzgl. des Antichristen
der letzten Zeit und seines "falschen Propheten" (das ist dasjenige
Mittel der Verführung, mit dem der Sohn des Verderbens seine ganze
Macht über die Menschen ausüben kann) bildhafte
Umschreibungen in der Gestalt von Tieren wiederfinden.
Und wir
müssen dazu wissen, daß mit einem Tier in der Bibel immer
eine große und starke gottesfeindliche Macht gemeint ist. Nach
dem Verständnis im alten Judentum, d. h. zur Zeit des Alten
Testaments, bedeuteten damit Tiere also immer eine große Gefahr
für das heilige Land. Und fast immer wurde ein Tier mit einer
heidnischen Fremdherrschaft über das Land Israel in Zusammenhang
gebracht.
In diesem Sinne wird der Böse oder Bedränger Israels, den die
Bibel ebenfalls als ein Tier darstellt,
Anspruch auf
das Heilige Land erheben und dem Land Israel große Verfolgung und
seine letzte Fremdherrschaft bringen (vgl. Daniel
7, 21+25 und in den beiden grafischen Darstellungen "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" und "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Was bedeutete das Meer im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
Das Meer wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes,
nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber
nicht mit dem Hades, das ist der Ort der Totenwelt, gleichzusetzen ist.
Das Meer ist
damit das Chaosmeer. Es war ein
Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut"
übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und
Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf
der Urflut, und der Geist
Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den
Verfasser dieser Homepage).
Und in der "(Ur-)Tiefe" bzw. "Urflut" hausten nach der
altjüdischen Vorstellungswelt Urweltungeheuer.
Noch zur Zeit
Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit
als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen
Mächte.
"In der jüdischen Apokalypse ist der Abgrund der Ort für die
Engel, welche von Beginn ihres Auftrages an den Befehl Gottes
übertreten haben."
So jedenfalls beschrieb den biblischen Begriff Abgrund Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 20.11.10 in der 50.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 19, 17 bis 20, 10.
Nach jüdischem Verständnis geht vom Meer nach Offenbarung
13, 1 alle Bedrohung
für die Menschen aus.
Lt. den Ausführungen von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, die im Evangeliumsrundfunk
(ERF) in der 50.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 19, 17 bis 20, 10 ausgestrahlt wurden, galt der See
Genezareth übrigens als eine
Einbruchsstelle des Meeres. In ihm vermuteten die Juden
zur Zeit Jesu den Zugang zum Abgrund, der nach damaliger Vorstellung
aus einem engen Schlund bestand.
Und der enge Schlund und Zugang, der zum Abgrund hinabführt, wird
dann, nachdem der
Teufel gefesselt dort hineingeworfen werden wird, für tausend
Jahre verschlossen und versiegelt. Das ist für die Zeit des
Tausendjährigen Reiches, während der es das
Böse auf der Erde nicht mehr gibt, also unmittelbar im
Anschluß nach dem Auftreten des
eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes":
"Und er ergriff den Drachen, die alte
Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für
tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und verschloß
ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker
nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend
Jahre. Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit."
(Offenbarung 20, 2-3; Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Für tausend Jahre, also während
derjenigen Zeit, in der der Messias Gottes auf der Erde sein Reich
aufbaut, kann dann das Böse die Menschen nicht mehr inspirieren
und verführen. Der Satan ist also für die Zeit der tausend
Jahre, während der er gefesselt werden wird, ausgeschaltet. Dies
soll solange währen, bis dann der Teufel
nach den tausend Jahren für eine kurze Zeit letztmalig losgebunden
werden wird, um anschließend für immer in die mit ewiger
Qual verbundene Verdammnis geworfen zu werden (vgl.
Offenbarung 20, 7-10).
Erst wenn die alte durch die neue
Schöpfung Gottes abgelöst werden wird, wird auch das Meer,
die "Brutstätte des Bösen", nicht mehr sein:
"Und ich sah einen neuen Himmel und
eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind
vergangen, und das Meer ist nicht mehr."
(Offenbarung 21, 1; Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Die Erde wird im Gegensatz zum Meer auch mit dem Anbruch des
Tausenjährigen Reiches Gottes unter seinen Menschen nicht
vergehen,
sondern lt. Offenbarung 21,1 nach ihrer Erneuerung für immer
bleiben.
Vom Thron Gottes aus
betrachtet, sieht man das Meer
wie gläsern, als einen einziger
Kristall (vgl.
Offenbarung 15, 1-4). Hier in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes
geht anders als auf der Erde von diesem so beruhigten Meer keinerlei
Bedrohung mehr aus. Denn das Böse ist dem, der auf dem Thron
sitzt,
unterlegen und kann sich gegen den heiligen Gott des Himmels und der
Erde in keiner Weise behaupten.
Der, der auf dem Thron sitzt, ist also stärker
als jede Macht der Finsternis und der Hölle.
Wir wir in der Offenbarung des Johannes auch an anderer Stelle sehen
können, bestätigt sich der Ursprung des ersten Tieres aus der
"Brutstätte des Bösen" und seine gottfeindliche
Machtentfaltung zum Tier.
Denn wir hörten bereits, daß "Babylon", der Deckname
für "Rom" ist (vgl. im Kapitel "Babylon, der
Deckname für Rom, das in der Offenbarung
des Johannes als grausames Bild für eine
gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die
Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel
steht"), "Rom" aber für die gottfeindliche Machtentfaltung
des Antichrist zur "Zeit des Endes" steht.
Da der griechische Begriff
"Hügel" auch mit "Berg" übersetzt werden kann und die sieben
Hügel bzw. Berge
Roms nicht nur
topografisch zu deuten sind, wird mit den "sieben Bergen" aus
Offenbarung 17, 9 und der damit verbunden Anspielung auf Rom noch ein
weiterer sehr wichtiger und in die gleiche Richtung gehender Aspekt
deutlich.
Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel,
bemerkte dazu in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 22.05.10 in der 44.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung, Kapitel 17, daß die sieben Hügel bzw. Berge
Roms sind nicht nur
topografisch zu deuten sind:
»Im alten Orient, im AT und dann auch bei den
Rabinen ist "Berg" ein geläufiger Ausdruck für Macht. In den
Gerichtswochen der Propheten Jeremia und Hesekiel ist der Berg das Bild
für eine gottfeindliche Macht.«
Dr. Bräumer zitierte in diesem Zusammenhang Jeremia 51, 25 und
Hesekiel 35, 3 (vgl. im Kapitel "Das Paßwort
lautet: Jesus Christus; aber nicht alle die
es nennen, werden Zugang zum Vater im Himmel erhalten")..
Alle Bilder aus der Offenbarung des Johannes aufzulisten, die den
Antichrist zur "Zeit des Endes" als eine große gottfeindliche
Macht beschreiben, wäre mühselig. Erwähnt sei an dieser
Stelle aber noch, daß im Zusammenhang mit seinem Auftretendie die
"Zahl
des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" eine Rolle
spielt:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem
Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.« (vgl. die
Ausführungen im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, vom 23.05.09 in der 32.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13 und 14)
Und da die "sechs" in der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die
Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit
und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt,
sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert
die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr.
Bräumer aus Celle eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott
gekennzeichnet ist. Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal
der "sechs" in der
Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur
Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese
Zahl zugewiesen wurde (vgl. im Kapitel "Die
Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten").
Im Zusammenhang mit der Bildersprache des Johannes in der Offenbarung
des Johannes, und dies sei das Letzte, was in dieser Richtung
erwähnt sei, finden wir außerdem, daß der Antichrist
zur "Zeit des Endes" durch eine Zuordnung zu sieben ganz bestimmten
römischen Kaisern ebenfalls als eine große gottfeindliche
und für das Land Israel erneut eine Fremdherrschaft bringende
Macht umschrieben wird (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte
Bild der sieben Berge, die gleichzeitig
sieben Könige sind, in
Offenbarung
17, 9-11 eröffnet die
Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen
Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes"
erscheint,
dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige
sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in
sich vereint"):
Im Bibeltext in Offenbarung 17, Verse 8-11 reiht
Johannes das Tier (gemeint ist der Antichristus zur letzten Zeit) an
bereits sieben ihm vorausgegangene Könige antichristlichen Types
an. Er bezieht sich in diesem Zusammenhang auf sieben römische
Kaiser seiner Zeit, die im Orient meist Könige genannt wurden.
Der eigentliche Antichrist, der nach der Aufzählung des
Johannes erst noch kommt, ist dann der achte König.
"Und das Tier, das gewesen ist und
jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben"
in Offenbarung 17, 11 bedeutet demnach, daß das Tier, also der
eigentliche Antichrist zur
letzten Zeit, zeitlich gesehen erst danach erscheint. Und da er "einer von den sieben" sein soll,
muß er dem Wesen nach mit den sieben bereits ihm vorangegangenen
Königen nach Offenbarung 17, 9, d.h. dem Wesen nach mit den sieben
ihm bereits vorangegangenen sieben
römischen Kaisern identisch sein.
An den vor ihm, dem achten
König lt. Offenbarung
17, 11, bereits
dagewesenen sieben römischen Kaisen des antiken römischen
Imperiums kann damit ersichtlich werden, welcher Art die gefallene
Natur
des erst
zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretenden achten Königs und
damit gemeinten eigentlichen Antichrist sein wird. An
ihnen, seinen Vorläufern und ihren begangenen Freveltaten kann
aber abgelesen werden, was die Menschen des Volkes Israel erwarten
wird, wenn der achte
König, der Anichristus der letzten Zeit, seine ihm gegebene Macht
antreten wird. Die sieben ihm vorausgegangen und in die Geschichte
der Menschheit bereits eingegangenen Kaiser des antiken
Römischen Reiches sollen nur eine
Vorschattierung dessen sein, der aus der heutigen Sicht heraus noch
erscheinen muß, bevor unser Herr Jesus mit seinem Kommen selbst
ihm
ein Ende macht (vgl. bei "Offenbarwerden
des Bösen"
nach 2.
Thessalonicher 2, 8).
Aus diesem Meer der Gottfeindlichkeit, einem Ort fern von Gott und den
Seinen, erweckt sich nun der Drache, der Teufel, seine Kreatur, die
er für seinen Kampf gegen die gottesfürchtigen Menschen
der Erde benötigt. Es ist der aus dem Abgrund heraufkommende
Antichrist
zur "Zeit des Endes",
derjenige Bedränger und irdische Herrscher, der darum nach der
Bildersprache des Johannes aus dem Meer steigt.
Sein
Machtinstrumentarium, dasjenige, mit dem der Antichrist zur "Zeit des
Endes" seine ganze Macht ausübt und mit dem er sogar große
Wunder tun kann und viele Menschen der Erde verführen wird, das
zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, hat
seinen Ursprung nicht im
Meer. Das zweite Tier, obwohl es Johannes als Tier, also als eine
gottfeindliche Macht beschreibt, besitzt demnach offensichtlich keinen
eigenen Geist und ist nicht wirklich lebendig. Ist es vielleicht eine
Art von künstlicher Intelligenz?
Es ist auf jeden Fall lediglich eine menschliche Erfindung, die der
Antichristus dazu mißbraucht, eine auf dem Einsatz von
wahrscheinlich automatisierter Technik basierende Kommunikatiotion mit
allen Menschen der Erde zu ermöglichen.
Der, und dies ist wichtig zu betonen, alleinige
Besitz des zweiten Tieres, das von bzw. aus der Erde aufsteigt,
versetzt den letzten Bedränger der Menschheit in die Lage, die
Menschen der Erde zu allermindest mittels Sinnestäuschungen zu
manipulieren.
Der Antichrist der letzten Zeit besitzt somit mit dem zweiten Tier nach
Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 eine Art von Schnittstelle zum menschlichen
Körper, eine Art von WLAN-Technologie, um mit ihm, dem zweiten
Tier, mit den Erdbewohnern und auf direktem Wege drahtlos
zu kommunizieren und um sie, die über die wahren
Zusammenhänge und Hintergründe noch unwissend und ahnungslos
sind, auf diese Art und Weise, also ohne daß es von den Menschen
bemerkt wird, steuern zu können.
Die Schnittstelle zum menschlichen Körper ist dem Verständnis
und dem Wirkungsprinzip nach sehr wahrscheinlich eine Schnittstelle
ähnlich wie bei einem Computer.
Beim PC wird über eine Schnittstelle die Peripherie (z.Bsp. die
Tastatur oder der Bildschirm oder der Drucker) mittels eines
Datenübertragungskanals (z.Bsp. das USB-Kabel oder per
WLAN-Technologie) mit dem eigentlichen Rechnerherz vernetzt.
Schnittstellen beim PC sind z. Bsp. der USB-Anschluß oder das im
Rechner integrierte WLAN.
Er, der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, ist lt. Daniel
8, 25
auf breiter Linie ein Betrüger. Er betrügt die Erdbewohner in
erster
Linie durch ihre Unwissenheit und durch Lügen und mittels
Verführung im Rahmen ihres religiösen Glaubens und sogar auf
militärischem Gebiet. Denn nach Johannes
5, 43 sagte Jesu selbst von ihm:
"Ich bin gekommen in meines Vaters
Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in
seinem eigenen Namen, den werdet ihr (weil er sich als der
Messias ausgibt, an meiner Stelle) annehmen
(und ihn tragischerweise für denjenigen halten, der von Gott zu
seinem Volk gesandt ist)".
(Johannes
5, 43; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Und lt. Daniel
8, 25
wird er auf diesem Weg sogar die wirtschaftlich und militärisch
"Starken", d.h. die dann bestehenden Großmächte der Erde
mittels Betrug vernichten
(vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr
droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der
militärischen Herrschaft über den Erdboden,
oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer
vom Himmel fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des
Antichristen
über den erdnahen Raum").
Sein Schaden, den der Sohn des Verderbens im Hinblick auf das kommende
Reich Gottes anrichten wird, ist so groß, daß ihn der Seher
Johannes als eine dämonenhafte, unheilvolle und gottesfeindliche
Macht einstuft und darum mit dem symbolisch gemeinten Bild eines
Tieres
umschreibt.
Das ist also auch der Grund, warum die Juden einen, der sich für
Christus ausgeben wird, einmal annehmen werden.
Aber der letzte der falschen
Christusse, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", ist
auch derjenige, der das Überraschungsmoment ausnutzt,
einer, der unsichtbar bleibt und im Hintergrund arbeitet und dann wenn
es niemand erwartet, aus einem Hinterhalt der Menschheit das Verderben
bringt. Denn er ist nach Daniel
11, 32
derjenige, der mit Ränken handelt, und "... unerwartet wird er
viele verderben ..." (vgl. Daniel
8, 25). Und er wird dabei nach Daniel
8, 25 nicht zerbrochen werden können von Menschenhand.
Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei
Teile der großen Trübsal
Im Buch des Propheten Daniel in Daniel 9, 24-27 finden wir einen Hinweis darauf,
daß in der 70. der siebzig Jahrwochen, die über sein Volk
und die Heilige Stadt verhängt sind, die große Trübsal
sein wird. In dieser Woche soll es "Krieg geben und Verwüstung, die
längst beschlossen ist" (Daniel 9, 26).
Die erste Hälfte der großen
Trübsal, die einen weitgehend friedlichen Charakter besitzt:
Die große Trübsal wird nach Daniel 9, 27 genau in
der Mitte in zwei charakteristische Teile geteilt:
Die erste Hälfte der großen Trübsal umfaßt die
Zeit bis zur Errichtung eines sogenannten "Greuelbildes der
Verwüstung":
Die erste Hälfte der großen
Trübsal ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf
hinarbeitet wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" als
auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10,
das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der ersten,
relativ friedliche Hälfte
der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal
das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8-12 in der Gestalt jenes “Maules” auftreten,
(vgl. Offenbarung
13,
5-6). Dieses stellt sich dabei voll u. ganz in den Dienst des
ersten Tieres. Mit diesem, seinem “Maul”, das mit einem
Massenmedium am ehesten vergleichbar ist, verkündet der Antichrist
nach Offenbarung 13, 5
selbst symbolische “zweiundvierzig Monate lang”
große, d.h. prophetische Dinge u. lästert nach Offenbarung 13, 6
offen Gott, “seinen Namen und
sein
Haus und die im Himmel wohnen”.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die
große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden
völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des
Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei
Teile der großen Trübsal")
Trotzdem,
die erste Hälfte der großen Trübsal besitzt bis fast
zum Schluß einen
weitgehend friedlichen Charakter. Erst kurz vor deren Ende bricht nach 1.
Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben
herein (gemeint ist die vom
Antichrist hervorgerufene "Angst für Jakob" nach Jeremia 30,
4-11).
Die wahre Gemeinde
Jesu Christi, das ist die universelle Gemeinde all derjenigen, die in Christus
sind, wird wahrscheilich kurz vor dem Losbrechen dieses Verderbens
weggenommen und
darf nun allezeit bei ihrem Herrn sein (vgl. 1. Thessalonicher 4,
15-17).
Die in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" werden sich mit der
sogenannten Entrückung der Gemeinde Jesu nun erfüllen, d.h.
zu Ende gehen. Nach Lukas 21, 24 wird damit das Zertreten Jerusalems
zum Abschluß kommen. Dies aber bewirkt unerwartet die
völlige Baufreiheit auf dem dort befindlichen Tempelplatz und hat
den Aufbau des 3. Tempels zur Folge. Damit findet die nach Hosea 3, 4
Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen
Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea
3, 5 werden “sich die
Israeliten bekehren und den
HERRN, ihren Gott, und ihren
König David suchen”.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias
gemeint, der im Neuen Testament wegen seiner in der Bibel prophetisch
vorhergesagten direkten Zugehörigkeit bzw. Verwandschaft zum
Geschlecht des einstigen Königs David (denn er soll lt. Jeremia
23, 5; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38 und Psalm 132,
11 ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein, so
daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger
Thronnachfolger des einstigen großen Königs Israels sein
wird) auch als “Sohn Davids”
betituliert wird.
Die zweite Hälfte, der weitaus schlimmere Teil der
großen
Trübsal beginnt mit der
Aufrichtung des
"Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 und schließt mit dem zweiten Kommen unseres Herrn
Jesus Christus zum Gericht ab:
Die zweite Hälfte, der weitaus schlimmere Teil der großen
Trübsal beginnt folglich
mit der
Errichtung des "Greuelbildes der Verwüstung". Sie stellt die Zeit
der Bedrängnis dar, in der der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung
13, 1-10 unter Zuhilfenahme
dieses
"Greuelbildes der Verwüstung" seine Macht über die Menschen
der ganzen Erde ausübt.
Während die erste Hälfte der großen Trübsal einen
relativ friedlichen Verlauf nehmen und erst gegen deren Ende hin
dramatische Züge erhalten wird, soll die zweite Hälfte so
schlimm
ausfallen,
daß sie
in Matthäus
24,
21-22 und Markus 13,
19-22 als eine Zeit beschrieben wird, wie sie nie
zuvor gewesen war von Beginn der
Schöpfung an und auch nicht wieder in dieser Form kommen
wird.
Sie stellt somit für die die Wahrheit liebenden und den lebendigen
Gott ehrenden Menschen den
weitaus schlimmeren Teil der Trübsalszeit dar.
 |
Überblick
über die große Trübsal maximieren: |
Wie im Kapitel "Die
gesamte große
Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" auf der
Seite [große
Trübsal] angegeben, sollen sowohl die erste als auch die
zweite
Hälfte der großen Trübsal umgerechnet tatsächliche
24,5 Kalenderjahre währen.
Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als
eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite
Hälfte der großen Trübsal jene Zeit, in welcher der
Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch
wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm
seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt
über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15). ... Da geriet alle
Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung
13, 2-4 aus der Zürcher Bibel). Obwohl es nach 1. Timotheus 6,
16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit
besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes"
unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der
diese
Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der zweiten
Hälfte
der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal
das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8-12 in der Gestalt des falschen Propheten auftreten
(vgl. Offenbarung
19, 20).
Dieser
sogenannte falsche
Prophet verkörpert ebenfalls das in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 erwähnte "Maul",
welches in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird.
Er soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84
monatigen großen Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Daß dieses dem
hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium in der Mitte dieser
Zeit, also nach den ersten 42 Monaten seinen Charakter völlig
wechselt, muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich
der Antichrist zur »Zeit des Endes«, während der
ersten Hälfte der großen Trübsal darauf hinarbeitet,
wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten. Und erst ab der Mitte der auch als 70.
Jahrwoche bezeichneten großen Trübsal wird er dann
öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier
gemeint dürfte wie bereits gesagt die »Gewalt über den
Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 sein.
Erst jetzt »... kommt
eine Zeit der Not, wie noch
keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit«
(Daniel 12, 1 aus der
Einheitsübersetzung),
gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis.
Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" dar.
Die heilige Stadt wird nun erneut und ein letztes Mal von
Heiden beherrscht
und zertreten und die Israeliten werden dazu gezwungen,
Götzendienst
auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte
"zweiundvierzig Monate lang".
Das ist demnach die gesamte Zeit der
zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen
großen Trübsal.
Die durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis
nach Daniel 12, 1;
Matthäus
24, 15-22 u. Markus
13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen
Fremdherrschaft
über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium.
Sie beginnt also lt. Daniel
9, 27 in der Mitte der 70. danielischen
Woche und mit dem Erscheinen des "Götzenbildes des
Verwüsters",
das vom Antichrist zur "Zeit des Endes” im Heiligtum
Israels aufgerichtet werden wird. Hierdurch wird für die
Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder
aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich (vgl. Daniel 7,
25; Daniel 8,
11; Daniel
9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Im Verlauf der Bedrängnis soll Israel eine Hilfe zuteil werden,
indem Gott nach Maleachi 3, 23-24 den Propheten Elia senden wird, "ehe der große und schreckliche Tag
des HERRN kommt."
Während zu Beginn der großen Trübsal ein vom lebendigen
Gott verworfener Verderber mit seinem "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 in aller Öffentlichkeit unter großem Gelächter
und mit
schrecklichen
Gotteslästerungen auftritt (was die Liebe in Vielen erkaltet),
muß man
die zweite Hälfte der großen Trübsal
schwerpunktmäßig als eine Zeit der
Drangsal betrachten, in der ein (Be-)Dränger auftritt, der unter
Todesandrohung über sein von ihm geschaffenes und im 3. Tempel in
Jerusalem aufgerichtetes "Greuelbild
der
Verwüstung"
als Gott angebetet sein will.
Aber man darf aber bei aller
Unterschiedlichkeit der beiden Hälften nicht verkennen: Der
vom
lebendigen Gott verworfene Verderber der ersten Hälfte, die
zeitlich
über die tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre hinaus
verlängert werden wird und der (Be-)Dränger der
zweiten,
die zeitlich verkürzt werden wird, verkörpern einunddieselbe
Person,
den Antichrist zur "Zeit des Endes". Und das in erster Linie als
gotteslästerlich auftretende
"Maul"
der ersten Hälfte der großen Trübsal, welches aber auch
nach Offenbarung 13,
5
"große Dinge" spricht (die sicherlich prophetischer Natur sein
werden) und das
in diesem Zusammenhang stehende, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage
schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben wird, werden vom Antichrist und seinem zweiten Tier aus der
Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 generiert.
Besser gesagt, das gotteslästerliche
und auch große Dinge (mit sicherlich prophetischem Charakter)
sprechende "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 der ersten
Hälfte der großen Trübsal, die
symbolisch gemeinte 42 Monate dauert, stellt die
zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere
Erscheinungsform des zweiten Tieres
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 dar,
während das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" seinen scheinbaren Lebensgeist vom zweiten
Tier
aus der Erde eingehaucht
bekommt. Aber es ist alles nur eine Täuschung und
Vorspiegelung falscher Tatsachen.
Denn dieses, sein Machtinstrument, das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, verhilft dem Antichrist zur "Zeit des Endes"
schließlich zu sehr großer Macht und läßt ihn
als
einzigen Menschen
wenn auch nur für relativ kurze Zeit an die Weltmacht kommen.
Dieser,
der falsche Prophet, das Diametral zum Heiligen Geist, ist es darum
auch, der in dessen Hand gegeben die ganze Macht des Antichristen
ausübt.
Die erste Hälfte der großen Trübsal endet mit
dem Aufrichten des "Greuelbildes der Verwüstung"
Die
Bibelstelle in Daniel
9, 27 schließt in sich ein bzw. hat zur unbedingten
Schlußfolgerung, daß zum Zeitpunkt des
Erscheinens des wie lebendig wirkenden und anscheinend auch der Sprache
mächtigen "Greuelbildes
der
Verwüstung" bzw. zum Zeitpunkt des Beginns der
göttlichen Huldigung dieses damit gemeinten
"Götzenbildes" des "Verwüsters" bzw. Antichristen im dritten
Tempel zu Jerusalem der Priester- bw. Opferdient bereits wieder
ausgeübt werden wird.
Doch in der Hälfte der 70. Jahrwoche (das ist die letzte, also die
70. der siebzig Jahrwochen bis zur
Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten
großen Trübsal umfaßt)
wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch sein sich "in den Tempel
Gottes setzen", das er praktisch gesehen durch sein "Götzenbild",
das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" bewerkstelligt und das vom Verständnis
her gut bei 2.
Thessalonicher 2, 3-12 beschrieben wird, dem erst kürzlich
wieder aufgenommenen Opferdienst ein jähes Ende
setzen (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Das Sicherheitsbündnis und der Dritte Tempel,
Seite 121).
Und warum kann man das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" auch das
"Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen nennen, warum
ist es eigentlich ein "Götzenbild"?
Der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123 und
im Kapitel "Die
Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der
Bedrängnis im Licht
der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des
Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig" des Verfassers
dieser Homepage).
Mit dem Sichtbarwerden dieses zweiten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 wird die Zeit der
Bedrängnis ausgelöst werden. Genau zu diesem Zeitpunkt endet
die erste Hälfte der großen Trübsal, die mit dem
"Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 begonnen
hatte (vgl. in den Kapiteln "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal") und mit dem
zerstörerischen Werk der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 zu ihrem Abschluß kommt.
D.h. die vier apokalyptischen Reiter gehen unmittelbar dem Aufrichten
des "Greuelbildes der Verwüstung" voraus (vgl. auch im
Kapitel "Die
plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für
Jakob", der
schicksalhafte und alles entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer
der apokalyptischen Reiter?"). Sie sind es also, die die Nahtstelle
zwischen der relativ friedlichen ersten und der zweiten Hälfte der
großen Trübsal, einer noch nie zuvor dagewesenen
Verfolgungszeit, darstellen.
Die gesamte große Trübsal soll symbolisch gemeinte
sieben Jahre dauern
Denn wenn es in Daniel
7, 25 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten
und
eine halbe Zeit", dann
müssen wir bedenken, das “eine Zeit” jeweils ein Jahr
bedeutet. "Zwei
Zeiten" sind also zwei Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun
verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von dreieinhalb
Jahren handeln muß. So lange wird die Bedrängnis andauern.
Und da sie nach Daniel
9, 27 in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll,
muß die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal eine
(Jahr)woche bzw. sieben
symbolisch gemeinte Jahre betragen, was an anderer Stelle in Daniel
9,
24-27 (aus der Summe der dort nacheinander gemachten Angaben
Daniels errechnet sich dies) auch genauso nachvollzogen werden kann.
Für die Mitte
dieser Jahrwoche wird ebenfalls nach Daniel
9, 27 im dann wieder existierenden Heiligtum ein dort
stehendes Greuelbild
angekündigt,
das Verwüstung anrichtet.
Die Zeitangabe zur gesamten großen Trübsal erfolgt in der
Offenbarung des Johannes ebenfalls
mit
symbolisch gemeinten sieben Jahren, da in Offenbarung
13,
5-6 zum Einen die Dauer der erste Hälfte mit mindestens
42
Monaten
beschrieben wird. Das entspricht derjenigen Zeit, während der dem
Antichrist ein "Maul" gegeben wird (vgl. in den Kapiteln "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal"), zu reden große
(und sicherlich prophetische)
Dinge, aber
gleichzeitig
zu lästern den Namen des lebendigen Gottes, sein Haus und die
Seinen, und
in Folge dessen die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24,
12).
Zum Anderen
wird nach Offenbarung
11, 2
und Offenbarung 13, 5
die Zeit von der Mitte der großen Trübsal bis zu deren Ende
ebenso mit mindestens
42 Monaten angegeben. Das sind umgerechnet ungefähr
1260 Tage oder auch dreieinhalb Jahre. Das ist jeweils genau die
Hälfte
von den von Daniel prophezeiten sieben Jahren. Und dies
enspricht ebenso der Zeit von tausendzweihundertundsechzig Tagen,
während
der nach Offenbarung
12, 6 die Frau, gemeint ist das heilige Volk Israel, durch Gottes Eingreifen und
Hilfe die gesamte Zeitdauer der zweiten Hälfte der großen
Trübsal vor dem Zorn des
roten Drachens verborgen und ernährt
werden soll.
Da mit den 70 Wochen in Daniel
9,
24-27 Jahrwochen gemeint sind, wobei jede Woche sieben Jahre
umfaßt (vgl. Daniel
9,
24,
Ergänzung A), stellt sich die Frage, ob damit Kalenderjahre oder
jüdische Sabbatjahre gemeint sind. Ein jüdisches Sabbatjahr
umfaßt übrigens sieben Kalenderjahre.
Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage
abweichend zur übrigen Zeit an, daß mit dieser letzten
Jahrwoche sieben
Sabbatjahre gemeint sein müssen. Denn gegen Ende der ersten
Hälfte der
großen Trübsal, d.h. gegen Ende der ersten dreieinhalb Jahre
kommt es
zum Wiederaufbau des Heiligtums in Israel, wobei bereits zur Mitte der
Woche der Tempelbetrieb, d.h. der Opfer- und Proesterdienst wieder
aufgenommen worden sein muß.
Um am Ende der 7 Sabbatjahre, das
sind 49 Kalenderjahre, steht dann tatsächlich ein Erlaßjahr.
Das
Eigentum, daß der Antichrist zuvor geraubt hatte, geht dann an
seine
rechtmäßigen Eigentümer zurück.
Der Verfasser dieser Homepage vermutet also, daß, wenn es um die
70. danielische Jahrwoche geht, mit einem
symbolischen Jahr in der Bibel
sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels
Volk dachte in
Siebenerschritten, in
sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund
ein
Sabbatjahr (vgl. 3.
Mose 25, 1-7).
Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein
Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49
Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre
Sippe
zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum
eingesetzt werden. Die Hälfte von 49 Jahren ergibt 24,5
Kalenderjahre.
Demnach
umfaßt die Zeit der großen Trübsal, die symbolisch
insgesamt sieben Jahre
währen soll, und die Zahl sieben stellt hier die Zahl der
Vollkommenheit dar, tatsächlich sieben Siebener bzw. Sabbatjahre,
demnach 49
Jahre, während
davon jeweils eine der beiden Hälften 24,5 Kalenderjahre
andauern dürfte.
Daß, wenn es um die 70. danielische Jahrwoche geht, hier die von
den Propheten gemachte Jahresangabe nicht mit 49 sondern mit sieben
Jahren erfolgt, muß aber einen ganz bestimmten Grund haben. Wir
müssen uns dazu vergegenwärtigen, was geschieht, wenn unser
Herr Jesus Christus wieder zurück auf diese Erde kommt, um seine
Füße erneut auf sie zu setzen. Und um zu verstehen, warum
die von
den Propheten gemachten Jahresangabe zur großen Trübsal in
der letzten Zeit nicht mit 49 sondern mit sieben
Jahren erfolgte, benötigen wir zudem ein Verständnis und
Kenntnisse zum mosaischen Sabbatschema:
Jedes siebte
Kalenderjahr dagegen sollte erstens ein Jahr des Schuldenerlasses und
zweitens ein Jahr der Freilassung hebräischer Sklaven sein. Und
drittens sollte es dann ein Jahr der Ruhe für das
Land werden.
1. Das siebte
Kalenderjahr, ein Jahr des Schuldenerlasses (5. Mose
15, 1-11):
2. Das siebte
Kalenderjahr, ein Jahr der Freilassung hebräischer Sklaven (5.
Mose
15, 12-18):
3. Das siebte Kalenderjahr, ein
Jahr der
Ruhe für das Land (3. Mose
25, 1-7):
Jedes siebte Kalenderjahr sollte ein Erlaßjahr gehalten werden,
in welchem das Land brach
liegen mußte. Dies ist ein Gesetz, das erst nach dem Einzug in
das verheißene Land in Kraft
treten konnte und zwar darum weil es Mose von Gott nicht bereits in der
Stiftshütte, sondern erst auf dem Berge Sinai gegeben wurde.
Das Erlaßjahr nach jedem siebten Kalenderjahr wurde von Gott zum
Schutz des Ackerlandes angeordnet. Das ist sicherlich erstaunlich.
Nicht nur für die Menschen gab es also einen
Sabbat (einen Tag der Ruhe), sondern auch für das Land. Der siebte
Tag gilt als ein Tag der Ruhe für die Menschen, und das
siebte Jahr sollte für das Land als ein Jahr der Ruhe des Bodens
gelten, also eine Auszeit für das Land zur Regeneration des
Bodens.
Und in diesem Jahr sollte es darum brach liegen. Ein sehr sinnvolles
Gesetz Gettes, wenn man bedenkt, was es für Folgen hat, wenn
Ackerland ohne Unterbruch ausgebeutet wird.
Das 50.
Kalenderjahr, also dasjenige Kalenderjahr nach sieben Siebenern bzw.
Sabbatjahren, war bei den Israeliten des Alten Bundes dasjenige
“Erlassjahr”, daß erstens zur Einlösung von
Besitz (3.
Mose 25, 25–34) und zweitens zur Einlösung von Personen
führen sollte (3.
Mose 25, 35–55).
Das Erlaßjahr nach dem siebten Sabbatjahr, also dasjenige Jahr
das den
damit gemeinten 49 Kalenderjahren folgte, war diejenige Zeit, auf
die man sich in damals in Israel am allermeisten freute. Es stand von
der Bedeutung her über dem Sabbatschema, das bis zu 49
Kalenderjahren
reichte und das Gott für sein Volk Israel zum Wohl des Landes
Israel
und der Menschen, die darin wohnten, vorgesehen hatte. Man bezeichnete
das 50.
Kalenderjahr auch das "Jobeljahr". Später wurde daraus das
“Jubeljahr".
Dr. Martin Luther, der große Reformator unserer Kirche, hat es
danach vom “Schall der Posaune” her als das
“Halljahr” bezeichnet.
Der amerikanische Theologe Dr.
Vernon McGee sagte dazu in seinen Ausführungen zu 3. Mose
24, 10–25, 9 folgendes:
"Der hebräische
Ausdruck bedeutet eigentlich: “Horn des Widders", und das Wort
jobel, das
hier häufig mit Erlassjahr wiedergegeben ist, wird deshalb an
anderen Stellen
auch mit “Widderhorn, Trompete oder Posaune”
übersetzt. Aber es ist kaum
vorstellbar, dass ein einziges Posaunensignal von Dan bis Beerscheba,
also vom
nördlichsten bis zum südlichsten Punkt des Landes, von allen
gleichzeitig
gehört werden konnte. Man kann von daher ruhig annehmen, dass zur
Einleitung
des Erlassjahres in allen bewohnten Gebieten viele Widderhörner
geblasen
wurden. Und ich vermute, so Dr. McGee, dass es an der Stiftshütte
oder am
Tempel begann und dass dann in Hörweite jeweils Posten aufgestellt
worden
waren, die das Signal an den nächsten weitergaben, bis es
schließlich die
äußerste Grenze des Landes erreichte. Schließlich galt
es die wunderbare
Botschaft, das “Erlassjahr” anzukündigen und
weiterzugeben!"
(Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus 3. Mose
24, 10–25, 9 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10.
Dezember 2003)
Und weil dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten Sabbatjahr
folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), diejenige Zeit war,
auf
die man sich in damals in Israel am allermeisten freute und weil in
diesem Jahr nicht nur ein Schuldenerlaß und die Freilassung
hebräischer
Sklaven erfolgt, sondern es hier auch zur Einlösung von Besitz und
zur
Einlösung von Personen kam, war dieses Jahr im Israel bis zur Zeit
Jesu
für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste Jahr
ihres
Lebens.
Die erste Hälfte der großen Trübsal wird, wie wir
später noch sehen werden, aus neutestamentarischer Sichtweise in
der Praxis länger als die 24,5 Kalenderjahre
dauern,
dadurch bedingt, weil der
Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden" noch aufgehalten werden wird
(vgl. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die endzeitliche
Bedrängniszeit,
währt, da sie in der Mitte der von Daniel angegeben und symbolisch
sieben Jahre umfassenden Jahrwoche kommen soll (vgl. Daniel
9, 27 und das dort Erläuterte), demnach gleichfalls 24,5
Kalenderjahre, die aber, wie in Markus
13, 20 angekündigt, verkürzt werden.
Diese Sichtweise ergibt sich, wenn die Erkenntnisse des Alten und die
des Neuen Testaments miteinander vereint werden und die Bibel in ihrer
Gesamtheit und Einheitlichkeit betrachtet wird.
Nach den 49 tatsächlichen Jahren plus der Zeit der
Verlängerung und minus der Zeit der Verkürzung sollen alle
Menschen ihr ihnen vom
Antichrist weggenommenes
Eigentum zurückerhalten. Dann,
wenn Jesus Christus in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen
wird, wird auch der bis dahin vom Antichrist besetzte und mit seinem
Götzenbild "(Greuelbild) der Verwüstung" entweihter 3. Tempel
Gottes
befreit werden und in die rechtmäßigen Hände des Volkes
Israel zurückgegeben werden.
Und da der 2. Tempel Gottes, zu dem Zeitpunkt, an dem der Seher
Johannes von Jesus Christus das Buch der Offenbarung empfing, im Jahre
70 n. Chr. zerstört worden war und bereits in Trümmern lag,
denn die
Offenbarung des Johannes ist vermutlich um 95 n. Chr. herum entstanden,
muß es sich hier eindeutig um den 3. Tempel in Jesrusalem handeln.
Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der
Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder
wenn uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen
Gott eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten,
oder wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst
prophetische Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf
diese Erde zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern
die Blicke all dieser Heiligen hin zum heute noch nicht existierenden
dritten Tempel, der aber nach den vom
Gott Israels über seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis
48 bereits vorgegebenen Bauplänen im Tausendjährigen
Friedensreich Gottes, in dem sich der zurückgekommene Messias
Jesus Christus als rechtmäßiger Erbe und König
über Israel auf den Thron Davids setzen wird, wieder aufgebaut
sein wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16,
3-5; 2.
Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38;
Psalm 132,
11 u. Lukas 1, 30-33).
Dieses alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel in
Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute doch noch
in
der Zukunft.
Dann erst, wenn das sich also im 3. Tempel befindliche sogenannte
zweite "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben
ist, gestürzt werden wird, kann erneut die
Herrlichkeit des
lebendigen Gottes d.h. der Glanz der
"Shekinah Jahwe" einziehen.
Den Glanz der "Shekinah Jahwe",
die Wolke der Herrlichkeit
Gottes, einst
zu schauen, das war das letztliche Ziel eines jeden Juden im alten
Orient. Dieses Ziel wird dann, nachdem der Antichrist bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" versucht hat, sie mehr oder weniger glaubhaft und
erfolgreich nachzuäffen (vgl. im Kapitel "Unnatürliche Polarlichter bzw. Nordlichter am Ort der
nuklearen Detonationen"), zu seiner tatsächlichen
Erfüllung kommen
können.
Aber und darüber ist sich der Verfasser dieser Homepäge
sicher, auch die zweite Erfüllung des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8
und nach Daniel 7, 20
und in
Daniel, Kapitel 8 und die vom Propheten Daniel diesbezüglichen
gemachten Angaben zur Zeit, so auch jeweils die aus
alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der beiden
Hälften der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" werden
sich buchstäblich erfüllen, wenn man die Zeit der
Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der
zweiten mit berücksichtigt. Und der Schreiber dieses Textes geht
davon aus, daß das prophetische Buch Daniel kein Geschichtsbuch
ist, das im Nachhinein geschrieben wurde. Nein dieses Buch
verkörpert den ganzen, ungeschmälerten und
unverfälschten Willen Gottes über die Zukunftspläne mit
seinem auserwählten Volk.
Aus Daniel 8, 8-12
können wir bereits erahnen, daß sich das andere kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20 wie auch bereits der in die Geschichte Israels eingegangene
syrische König Antiochus Epiphanes aus
Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des
Heeres des Himmels" wenden wird,
was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen
ist (vgl. Daniel
8, 10-11) und zwar etwa ab der Mitte seiner Wirkungszeit
(realisiert mit der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der
erste Teil der Vision Daniels damals unter Antiochus Epiphanes
tatsächlich buchstäblich
erfüllt. Denn die Herrschaft
und Verfolgungszeit
des kleinen Hornes aus Daniel 8, 9
über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14
prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen".
Das
entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage
auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas
über 3 Jahre.
Genauso lange aber
währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus
Epiphanes in der Realität, nämlich von der
Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar
163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr.
durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen
Feinde
zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen.
(vgl.
Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel",
erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel
"Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «Wie lange?.» auf den
Seiten 76-77)
Gottes Maß der Strafe wegen des Ungehorsams Israels war also
genau auf
die prophezeiten 1150 Kalendertage beschränkt und währte also
nicht
einen Tag länger (also nur bis daß der mit Blut von
Schweinen
und
dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus, dieses
stellte das
erste "Greuelbild
der
Verwüstung" dar, geschändete Tempel
gereinigt war und
wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes
Israel geweiht
wurde)!
So würde auch die Summe der beiden Hälften der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", würde man die Zeit der
Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der
zweiten nicht mit berücksichtigen, bis zur Reinigung und erneuten
Weihung
des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 Sabbatjahre
andauern. Dies entspräche nach der heutigen Zeitangabe etwas
über
42 Jahre.
Daß dem so ist und daß diese Prophetie seine letzte und
eigentliche Erfüllung im eigentlichen Antichristen zur "Zeit des
Endes" (vgl. das in Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 zum "anderen kleinen Horn" Gesagte) haben
wird, hatte der Engel Gabriel
Daniel in Daniel 8, 19 ausgelegt:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Im Alten und Neuen Testament, gemeint ist also die Bibel, erscheinen
Hörner, die für die Waffen von Widdern und Böcken
stehen, oft als Sinnbilder für die dem Reich Gottes feindlichen
Weltmächte und ihre Stärke (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von
Fritz Rienecker und Gerhard
Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 735 bei
Erläuterung zum Begriff "Horn").
Das andere kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und aus
Daniel, Kapitel 8, seine letzte und
eigentliche Erfüllung im Antichristen zur "Zeit des Endes"
erhalten wird, steht demnach auch für eine der dem Reich Gottes
feindlichen Weltmächte, und es wird gegen Ende seiner Herrschaft
so groß geworden sein, daß es über die gesamte Erde
herrscht. Denn es duldet keine anderen Machthaber, sondern reißt
sie aus (vgl. Daniel
7, 8)! Es ist dazu durchaus in der Lage, denn es "war größer als die Hörner,
die neben ihm waren" (vgl. Daniel
7, 20). Es wird sogar "die
Heiligen des Höchsten vernichten", gemeint ist das
wiederentstandene Land Israel, und den Sieg über sie behalten
(vgl. Daniel
7, 21+25).
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel
also immer das ganze Land
Israel
gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel
immer auf das ganze Land
Israel bezogen,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden
gemeint, d.h.
also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern
Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel
als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Gott läßt zwar den "Menschen der Bosheit" zu, aber
auch er ist es, der ihm einen zeitlich begrenzten Rahmen setzt
Gott läßt das Böse in dieser Welt zu. Er verhindert
auch nicht, daß der "Mensch der Bosheit" kommen und
offenbarwerden wird. Wir lasen in Daniel 8, 24-25,
daß sich der Antichrist in erster
Linie gegen das heilige Volk wenden wird. d.h. daß er das Land
Israel angreifen und besiegen wird. Denn gegen dieses Land richtet sich
all sein Sinnen und Trachten, "und
es wird ihm (schließlich) gelingen,
was er tut."
Aber auch er, der Gott Israels, ist es, der sein Wirken zeitlich
eingrenzt.
Ja, er gebraucht selbst den Antichristen, um Menschen aus dieser Welt
herauszurufen und macht aus einer Zeit des zu Boden Werfens der
Wahrheit und der Bedrängnis eine Erweckungszeit und stellt sein
erwähltes Volk Israel während dieser Zeit geistlich wieder
her.
Der große Weltversucher macht sich selbst perfekte zeitliche
Pläne, aber er weiß nicht, daß sie bereits in Gottes
Plänen mit dieser Welt integriert sind. Der Antichrist setzt sich
zeitliche Ziele, aber der Gott Israels wirft sie alle über den
Haufen und hält sein Offenbarwerden bis zur Wegnahme der Seinen
von dieser Welt auf.
Der Sohn des Verderbens nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 hat für seine Welteroberung 24,5 Kalenderjahre
geplant, aber der Gott Israels hält ihn so lange auf, wie er es
zur Bewahrung der wahren Gemeinde Jesu Christi für richtig
hält. D.h. es
kommt zum Beginn einer Zeit, die über die 24,5 Kalenderjahre der
ersten
Hälfte der
großen Trübsal hinausreicht, dadurch bedingt, weil der
Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden" noch aufgehalten werden wird
(vgl. bei 2.
Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Er, der Gott Israels, ist es dann schließlich auch, der ihn, den
Welterober ruft, wenn er
seine Zeit für gekommen hält (vgl. Offenbarung
6, 1-2). Und auch allein ihm ist es vorbehalten,
dem Bedränger dieser Welt durch seinen wiederkommenden Sohn Jesus
Christus die von ihm verliehende Macht und das
Leben wieder zu nehmen (vgl. Offenbarung
19, 19-20), um der Bedrängnis der Menschen der Erde ein Ende
zu setzen.
Die große Trübsal, ein kurzer Überblick
über die wichtigsten Geschehnisse
Die große Trübsal, die bis zur Entrückung der wahren Gemeinde
Jesu Christi noch einen relativ
friedlichen
Verlauf besitzt (vgl. 1.
Thessalonicher 5, 3), steht ganz im Zeichen der
unmittelbar bevorstehenden geistlichen Wiederherstellung und Vollendung
Israels sowie der
Vollendung des Planes Gottes mit den Nationen. Während dieser Zeit
kommt es nach einem
Gleichnis aus Matthäus 22, 1-14 bzw. lt.
Offenbarung
19, 6-9 außerdem zum Abschluß
der letzten Vorbereitungen des Hochzeitsmahles des Lammes Gottes. Gott
der Herr lädt hier als ein König, der
seinem einzigen Sohn die Hochzeit ausrichtet, während
dieser Zeit noch viele Gäste zum großen himmlischen
Hochzeitsfest ein und gebraucht dabei erneut sein vormals
auserwähltes Volk.
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10
mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit
geschmückt einer Braut gleicht, trifft mit ihrer Entrückung
im
Himmel ein, doch woher kommen die
Hochzeitsgäste?
Durch die Einladung
der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den 12 Stämmen
Israels (vgl. Offenbarung
14,
1-5) kommen noch viele
Hochzeitsgäste von überall her
dazu:
In einer prophetischen Schau erblickt der
Seher Johannes eine große Schar, die niemand zählen konnte,
aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die
aus der großen Trübsal gekommen sind und vor dem himmlischen
Thron und vor dem Lamm standen, angetan mit
weißen
Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen (vgl. Offenbarung
7,
9-17). Sie sind das Ergebnis der Versiegelung der
Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an
ihrer Stirn (vgl. Offenbarung
7, 1-8) und füllen
den riesigen Hochzeitssaal mit ihrem Jubel, denn das Hochzeitsmahl des
Lammes ist gekommen, die Braut hat sich bereitet und alles wartet
bereits, das Fest zu beginnen.
An dieser Stelle sei auf das Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte
der kommenden
geistlichen Erneuerung
Israels- oder die 144.000 Verkünder des
Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten
Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird"
(vgl. auch in der Ausarbeitung zur Offenbarung des Johannes im Download-Angebot des Verfassers
dieser Homepage im Kapitel "Die
Rettung durch die einhundertundvierundvierzigtausend
(144.000) Verkünder des
Evangeliums") verwiesen. Hier kann Ausführliches zu den an ihren
Stirnen
versiegelten Knechten Gottes nachgelesen werden.
Wir haben gesehen, noch gegen Ende der ersten Hälfte der
großen Trübsal zu geschehen zwei gewaltige Erweckungen, erst
die
Versiegelung der
Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an
ihrer Stirn, dann ihre Früchte, eine zum himmlischen Thron
gerettete große Schar, die niemand zählen konnte,
aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen.
Wie dicht doch alles beieinander liegt, der große Abfall der
Kirche, die zunehmend zur großen Hure Babylon entartet auf der
einen Seite und eine auf die geistliche Wiederherstellung Israels
folgende gewaltige Erweckung in der gesamten Bevölkerung der Erde
auf der anderen, aber auch noch nach der Entrückung der Gemeinde
Christi weitere Wegnahmen der dann auch noch Erlösung Findenden.
Denn, sowohl die Hundertvierundvierzigtausend als auch die große
Schar,
die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und
Völkern und Sprachen können nach Abschluß ihrer Mission
auf der Erde nicht mehr gesehen
werden. Statt dessen schaut sie Johannes in verschiedenen Visionen in
der himmlischen Thronumgebung Gottes angelangt.
Ein Rettungsplan Gottes nach dem anderen wird ausgeführt, was
für eine gewaltige Rettungsaktion, um dem Verführer und
Vergewaltiger der Erde seine Opfer in letzter Sekunde noch zu
entreißen und zuletzt zusätzlich der in der Zeit der
Bedrängnis entbrennende, durch die Gebete der Heiligen dieser Zeit
ausgelöste, heilige Zorn Gottes gegen seine Feinde.
Die erste Hälfte der großen Trübsal, die noch in ihrer
relativ friedlichen Phase verläuft und in der wir heute bereits
leben, geht bald
ihrem Ende entgegen. Noch immer ruft der lebendige Gott durch seinen
Sohn, Jesus Christus Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der
wahren Gemeinde Gottes, die sehr bald von der Erde weggenommen werden
wird, hinzu. Und sie ist es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt,
die zum Wort Gottes zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Dr. Vernon McGee betonte bezügl. der wahren Gemeinde Gottes in
seinen
Ausführungen zu Offenbarung
3, 10-13 in der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder
mit
irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute
in der ganzen
Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den
unterschiedlichsten
Gemeinden finden."
Noch immer ist die Stimme des Bräutigams hörbar. Noch immer
wohnt seine Braut sichtbar unter uns und kann vernommen werden. Noch
immer erneuert der gute
Hirte und Sohn Gottes, Jesus Christus seine Gemeinde, damit sie zur
Hochzeit als seine Braut bereit sein kann, und er wird sie vor dem auf
sie zukommenden Verführer und Vergewaltiger erretten. Lassen Sie
sich auch dazu einladen, eine lebendige Beziehung zum Erlöser der
Welt zu beginnen. Bleiben sie nicht länger ein Waisenkind, sondern
finden Sie, wie so viele den Vater im Himmel. Kommen Sie zur
Geborgenheit und Wärme des Lichtes Gottes. Im Hinblick auf seinen
Sohn lädt er uns alle dazu ein, ein völlig neues Leben zu
beginnen. Bald aber wird es ein zu spät geben, dann nämlich,
wenn der Bräutigam seine Braut aus dieser Welt wegnehmen wird. Wer
dann nicht mit dabei sein durfte, der muß durch den weitaus
schlimmeren Teil der großen Trübsal, der auch von den
Zornesgerichten Gottes gesäumt wird, mit hindurch gehen. Jetzt
bereits verändert der Antichrist mit seinem bereits in der ersten
Hälfte der großen Trübsal vernehmbaren falschen Prophet
die Menschen.
Er proklamiert zunehmend das Böse, vermehrt die
Schlechtigkeit und die Lügen unter den Menschen, redet ihnen ein,
das das Böse auf der Erde unaufhaltsam überhand nehmen wird.
Warum eigentlich?
Ér
muß dies tun, denn bald wird er sich als Retter
anbieten, aus einer Not, die er aber selbst verursacht haben wird,
gleichsam einem Arzt, der zuvor seine Patienten krank gemacht und
selbst geschaffen hat. Er ist es selbst, der das baldige Kommen eines
Retters in den Augen der
Menschen notwendig und unabdingbar werden läßt. Keine
Notwendigkeit eines Richters ohne Anklage, keine Erfordernis eines
Arztes, ohne Krankheiten, keine Bedarf eines Erlösers ohne
vorangegangene Sündhaftighkeit der Menschen. Er, der Versucher des
Welt, der Sohn des Verderbens, macht sich heute schon erforderlich,
zwingend notwendig und erscheint später allen Menschen in der
Gestalt
eines
endlich eingreifenden und dem bösen Treiben Einhalt gebietender,
mächtiger Engels des Lichtes, der sich als der Messias und
Weltrichter
ausgibt,
aber im Vorfeld alle angeklagt, krank gemacht, in Sünde
und Boshaftigkeit verstrickt hat und obendrein dabei noch belügt
und
betrügt.
Vergessen wir nicht, was diesbezüglich der Apostel Paulus spricht:
”Er ist der
Widersacher,
der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst
heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.”
(vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)
Und dieses "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" wird im 2. "Greuelbild
der
Verwüstung",
das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben, zur Vollendung kommen und sichtbar werden. Über das
werden wir weiter hinten, da
es eine überaus große Bedeutung für
das Verständnis der Vorgehensweise des Weltverführers
besitzt, noch
eingehender sprechen.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise
der altgriechischen Bedeutung
von "Anti"
gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen
(vgl. auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier),
ihn
verdrängen und von sich
selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27; Daniel 11, 36 und Offenbarung
13, 7-8),
er,
der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt
hat.
Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich
vereinen
wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6)
aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15).
Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen
Herrschers und der des religiösen Führers wird für
sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken
verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in
Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden
wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an
geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Er wird die ganze Erde versuchen, ihn anzubeten, und wer dies nicht tun
wird, den wird er systematisch verfolgen und zwingen, dies doch zu tun.
Es wird kein Entrinnen geben,
keinen Platz auf der Erde, den er nicht mit seinem falschen Propheten
erreichen könnte. Das ist die zweite
Hälfte der großen Trübsal, die Zeit der
Bedrängnis, nicht mehr, aber auch nicht
weniger.
Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:
Die Zeitdauer der großen Trübsal, die symbolisch
insgesamt sieben Jahre (bei Daniel sieben Jahrwochen)
währen soll, und die Zahl sieben stellt hier die Zahl der
Vollkommenheit dar, umfaßt demnach sieben Siebener bzw.
Sabbatjahre, dies entspricht 49
tatsächlichen Jahre, während
davon jeweils eine der beiden Hälften aus alttestamentarischer
Sicht 24,5 tatsächliche Jahre
andauern dürfte (vgl. auch im Kapitel "Die gesamte große
Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern").
Denn Daniels
Volk dachte in
Siebenerschritten, in
sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund
ein
Sabbatjahr (vgl. 3.
Mose 25, 1-7).
Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein
Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49
Jahre.
Die nachfolgende tabellarisch zusammengestellte chronologische Abfolge
der zu
erwartenden Ereignisse der großen Trübsal erhebt keinerlei
Anspruch auf Vollständigkeit und erfolgt unter
Berücksichtigung von 2.
Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 (Gottes
Änderung seiner Zeitpläne zur
Verlängerung während der ersten
Hälfte der großen Trübsal nach 2.
Thessalonicher 2, 6-8 geschieht in Anlehnung
an das in Matthäus 24, 22 und Markus
13, 20 zur zeitlichen
Verkürzung der Bedrängnis um der Auserwählten willen
Gesagte).
Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Ereignisse
während der Zeit der
großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick (gemeint ist die gesamte 70.
Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem
Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 beginnt) und zwar mit
Berücksichtigung von 2.
Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 (Das ist die aus neutestamentarischer Sichtweise zeitlich
veränderte ursprünglich 7-jährige große
Trübsal. Denn Gott ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine
ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das
kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis
verkürzt.).
Die farbliche Gestaltung der nachfolgenden tabellarischen
Übersicht wurde um des besseren Verstehens willen der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Entrückung
vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)", die im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"
zu finden ist, angeglichen, wobei diese grafische Übersicht zur
Entrückung das nun weiter Unten tabellarisch Dargestellte
komprimiert in einem Balkendiagramm zusammenfaßt.
Es wird außerdem darauf hingewiesen, daß die oben genannte
grafische Übersicht zur Entrückung u. noch weitere dieser Art
auch in der Seite "Inhalt der Homepage www.bleibtgottesliebe.de" mit
dem Linkkürzel [Inhalt]
gefunden werden können.
Die wichtigsten Ereignisse der großen
Trübsal
in
einem zeitlich geordneten Überblick
Die große
Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im
menschlichen
Machtbestreben hat und im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht der Zeit
der Machtentfaltung des Jesus
Christus nachäffenden Antimessias.
Und im
Zusammenhang mit der Machtenfaltung des hiermit
gemeinten Antichristen
zur »Zeit des Endes« spielt
ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Dieser Aspekt unterscheidet diesen
letzten hierdurch einmal bis zur Weltmacht gelangenden Machthaber von
allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen.
Sowohl
der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen diesbezgl. auf
ein besonderes, sehr spezielles seiner Merkmale. Denn dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 bzw. dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes« ) wurde
nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung
ein "Maul" bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund"
gegeben. Dieses "Maul", das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit
sehr hoher Wahrscheinlichkeit
einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich
zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20) entspricht
einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne
jegliche
Hilfsmittel zugänglich sein muß.
Und s owohl
der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen auch,
daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres
aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes« ) es neben
Satan, dem
Ursprung seiner Macht, einmal zum zentralen und wichtigsten Gegenstand
der Anbetung der Menschen
machen
werden und daß diese Anbetung wohl
in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem
eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul"
bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Der
dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 bzw. dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" fungiert, weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« in der ersten Hälfte der
großen Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel
8, 24 beschrieben
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, während dieser Zeit als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Und weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« in der zweiten Hälfte der
großen Trübsal lt. Offenbarung
13, 2-4 wie hier aus der Zürcher Bibel entnommen und nach Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) die » Gewalt«
erhält und diese öffentlich propagiert und auch wirkt (und mit dem Begriff der
»Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt
über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 gemeint ist), wird es ab dann zwingend notwendig,
daß der nach Offenbarung
13,
1-10; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" jetzt als falscher Prophet fungiert (vgl. Offenbarung
19, 20).
In der großen Trübsal wird Satan damit versuchen, mittels
seines
Werkzeuges,
und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", den gläubigen
Überrest
der Nachkommen Abrahams
auszulöschen. Und so werden die "letzten Tage" der in Lukas 21, 24
beschriebenen " (Regierungs-)
Zeiten der
Heiden"
(damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche) bzw. wird die Zeit der großen
Trübsal eine
Zeit von großer, bisher noch nie dagewesener Not und
Bedrängnis sowohl für Israel als
auch für die übrigen Länder der Erde sein. Denn Satans
weltumspannende Offensive gegen
die wahren Seinen Gottes, der mit dem Angriff des Antichristen auf das
Land Israel beginnt, stellt, indem dieser ihm vorgreifend Gottes
Zukunftspläne verhindert, einen
Teil seines Versuches dar, die Wiederkunft und die Herrschaft des
wahren Jesu Christi unmöglich zu machen. Gottes Eingreifen und die
Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine Rettung
des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der
großen Trübsal kann man
bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus
der Unterwerfung unter die
Heiden bezeichnen.
Diese Übersicht
bezieht sich eben auf jene aus neutestamentarischer Sichtweise zeitlich
veränderte ursprünglich 7-jährige große
Trübsal (das ist die letzte der über Israel und die heilige
Stadt verhängten
siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9,
24-27), deren tatsächliche Dauer in Abänderung der
ursprünglichen Pläne Gottes durch die nach 2.
Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 verschobenen Mitte der
Woche nach Daniel 9,
27 nicht vorhersehbar ist.
D.h. bei dieser Sichtweise werden die Erkenntnisse des Alten und die
des Neuen Testaments miteinander vereint und die Bibel in ihrer
Gesamtheit und Einheitlichkeit betrachtet.
Da mit den 70 Wochen in Daniel
9,
24-27 Jahrwochen gemeint sind, wobei jede Woche sieben Jahre
umfaßt (vgl. Daniel
9,
24,
Ergänzung A), stellt sich die Frage, ob damit Kalenderjahre oder
jüdische Sabbatjahre gemeint sind. Beide Zeiteinheiten waren zur
Zeit des Alten Testaments üblich. Ein jüdisches Sabbatjahr
umfaßt übrigens sieben Kalenderjahre.
Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage
abweichend zur übrigen Zeit an, daß mit dieser letzten
Jahrwoche sieben jüdische
Sabbatjahre gemeint sein müssen. Denn gegen
Ende der ersten
Hälfte der
großen Trübsal, d.h. gegen Ende der ersten dreieinhalb Jahre
kommt es
zum Wiederaufbau des Heiligtums in Israel, wobei bereits zur Mitte der
Woche der Tempelbetrieb, d.h. der Opfer- und Proesterdienst wieder
aufgenommen worden sein muß.
Um am Ende der sieben jüdischen
Sabbatjahre, das
sind 49 Kalenderjahre, steht dann tatsächlich im 50. Jahr ein
Erlaßjahr.
Das
Eigentum und Land, daß der Antichrist zuvor geraubt hatte, geht
dann an
seine
rechtmäßigen Eigentümer zurück.
Der Verfasser dieser Homepage hat bei seinen Recherchen festgestellt,
daß der
lebendige Gott seine ursprünglichen Zeitpläne mit der Welt
aus Liebe zu den Menschen abändert, sodaß die 70. Woche
Daniels (das ist die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur
"Zeit des Endes", die in der Bibel auch die Zeit der großen
Trübsal
genannt wird) durch das lange Aufgehaltenwerden des Antichristen anders
als die von ihm vorgesehenen insgesamt 7
symblisch gemeinten Jahre (dies sind tatsächlich
7 jüdische Sabbatjahre) ausfallen wird.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott
ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten
u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus
alttestamentarischer
Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde,
aus
neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, darum, weil der
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen
Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird und weil
der
lebendige Gott aus
Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen verkürzt.
|
| Zeitbereich |
Ereignis |
Kapitel |
1. Die
erste, relativ friedliche Hälfte der großen Trübsal bis
zur Aufrichtung des
"Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31,
d.h. die Zeitperiode vom relativ friedlichen Beginn der großen
Trübsal, also vom Hörbarwerden des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 bis hin zur durch 2.
Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 verschobenen Mitte der
letzten der 70 Wochen Daniels nach Daniel 9,
24-27, kurz vor deren Ende nach 1.
Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben hereinbricht:
(Die
erste Hälfte der großen Trübsal bis zur Aufrichtung des
mit dem "Greuelbild
der Verwüstung" gemeinten
"Götzenbildes
des Verwüsters bzw. Antichristen" bzw. Siegeszeichen über
Israel, das sind die nach alttestamentarischer Sicht ersten
3,5 jüdischen Sabbatjahre bzw. tatsächlichen 24,5
Kalenderjahre der letzten bzw. 70. danielischen Woche. Und diese
werden also von Gott aus neutestamentarischer Sichtweise nach 2.
Thessalonicher 2, 6-8 darüberhinaus noch verlängert, weil
der
Antichrist und das durch ihn kommende Verderben nach 1.
Thessalonicher 5, 3 bis zu seinem "Offenbarwerden"
lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 vom Gott Israels noch aufgehalten werden
wird.)
Kurzcharakteristik der ersten Hälfte der großen
Trübsal:
Die große Trübsal, die übrigens
mit der 70. danielischen Woche
nach Daniel 9,
27 identisch ist, wird nach Daniel 9, 27 genau in
der Mitte dieser Woche in zwei charakteristische Teile geteilt.
Die erste Hälfte der großen Trübsal umfaßt die
Zeit bis zur Errichtung eines sogenannten "Greuelbildes der
Verwüstung":
Die erste Hälfte der großen
Trübsal ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« darauf hinarbeitet wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" als
auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der ersten,
relativ friedliche Hälfte
der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal
das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8-12 in der Gestalt jenes “Maules” auftreten,
(vgl. Offenbarung
13,
5-6). Dieses stellt sich dabei voll u. ganz in den Dienst des
ersten Tieres. Mit diesem, seinem “Maul”, das mit einem
Massenmedium am ehesten vergleichbar ist, verkündet der Antichrist
nach Offenbarung 13, 5
selbst symbolische “zweiundvierzig Monate lang”
große, d.h. prophetische Dinge u. lästert nach Offenbarung 13, 6
offen Gott, “seinen Namen und
sein
Haus und die im Himmel wohnen”.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die
große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden
völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des
Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei
Teile der großen Trübsal")
Trotzdem,
die erste Hälfte der großen Trübsal besitzt bis fast
zum Schluß einen
weitgehend friedlichen Charakter. Erst kurz vor deren Ende bricht nach 1.
Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben
herein (gemeint ist die vom
Antichrist hervorgerufene "Angst für Jakob" nach Jeremia 30,
4-11).
Die wahre Gemeinde
Jesu Christi, das ist die universelle Gemeinde all derjenigen, die in Christus
sind, wird wahrscheilich kurz vor dem Losbrechen dieses Verderbens
weggenommen und
darf nun allezeit bei ihrem Herrn sein (vgl. 1. Thessalonicher 4,
15-17).
Die “Zeiten der Heiden” werden sich mit der
sogenannten Entrückung der Gemeinde Jesu nun erfüllen, d.h.
zu Ende gehen. Nach Lukas 21, 24 wird damit das Zertreten Jerusalems
zum Abschluß kommen. Dies aber bewirkt unerwartet die
völlige Baufreiheit auf dem dort befindlichen Tempelplatz und hat
den Aufbau des 3. Tempels zur Folge. Damit findet die nach Hosea 3, 4
Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen
Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea
3, 5 werden “sich die
Israeliten bekehren und den
HERRN, ihren Gott, und ihren
König David suchen”.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias
gemeint, der im Neuen Testament wegen seiner in der Bibel prophetisch
vorhergesagten direkten Zugehörigkeit bzw. Verwandschaft zum
Geschlecht des einstigen Königs David (denn er soll lt. Jeremia
23, 5; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38 und Psalm 132,
11 ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein, so
daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger
Thronnachfolger des einstigen großen Königs Israels sein
wird) auch als “Sohn Davids”
betituliert wird.
|
| 1.1. Die Zeitspanne vom relativ friedlichen
Beginn der großen Trübsal, d.h. vom "Hörbarwerden des
Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, bis
zum Aufgehaltenwerden des Antichristen nach 2.
Thessalonicher 2,6-8: |
| unmittelbar
ab dem Beginn der ersten Hälfte der
großen Trübsal |
Das
gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, welches zusätzlich auch prophetisch von großen
Dingen spricht, wird
hörbar. Es ist die für die gesamte erste Hälfte der
großen Trübsal zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere
Erscheinungsform des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18.
Dieses
gotteslästerliche "Maul" spricht nach Offenbarung
13,
5 für die Zeitdauer
der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal, also der
ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre. Das
entspricht in der Realität einer Zeitdauer von 24,5
Kalenderjahren, die
zusätzlich
von Gott darüberhinaus noch verlängert werden.
Das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 wird
später, dann wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten, nicht mehr das
gotteslästerliche "Maul", welches auch von großen
(prothetischen) Dingen spricht, sondern einfach und treffend der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Den Namen "falscher Prophet" verdient das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 10-1 ab dann schon deswegen zurecht, weil damit zum Ausdruck
gebracht werden soll, daß,
so wie dies normalerweise ein echter Prophet Gottes auch tun kann, das
zweite Tier aus der Erde ab dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen
gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt (vgl. Offenbarung
13,
12-14).
In der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen
Erscheinungsform als gotteslästerliches "Maul", also während
der gesamten ersten Hälfte der
großen Trübsal, bewirkt das
zweite Tier aus der Erde demnach so gut wie keine Wunder, da dies ein
"Maul" allgemein nicht zu tun vermag.
Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, das allein dem ersten Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 gegeben wurde und ausschließlich ihm gehört ("Und es tat sein
Maul auf zur Lästerung gegen Gott, ..." Offenbarung
13, 6), ist das
charakteristischste und
auffälligste aller Endzeitzeichen, die die Zeit der großen
Trübsal einläuten.
Das
charakteristischste und
auffälligste aller Endzeitzeichen ist es darum, weil die
erste Hälfte der großen Trübsal, d.h. deren ersten
tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre, von Gott darüberhinaus noch
verlängert werden, weil es
also länger als 24,5 Kalenderjahre lang zu
hören sein wird und dazu eine übernatürlich anmutende
Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand
hervorgerufen zu
sein scheint.
Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird der Antichrist zur
"Zeit des Endes" vermutlich auch Einfluß nehmen können. Und
die Menschen
werden also nicht nur
hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist
besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang vermutet der Verfasser
dieser Homepage, daß das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu
haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu
sein scheint. Denn dann, wenn das
zweite Tier aus der Erde mit dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen
gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt und
wenn es die Erdbewohner parallel dazu mit dem Allem vorangehender
falscher Prophetie dazu
verführt, dieses
anscheinend Geist besitzende "Bild
der
Tieres" anzubeten, muß es zumindest von allen Juden
zeitgleich gesehen werden können.
Diese Schlußfolgerung des zeitgleichen Sehens an allen Orten
Israels muß zwingend gezogen werden, wenn man bedenkt, daß
das von Jesus in Matthäus
24, 15-18 Prophezeite praktisch realisierbar sein muß.
Das
zweite Tier aus der Erde wird also bewirken können, daß das
nach Matthäus
24, 15 zu diesem Zeitpunkt an der einen bestimmten heiliger
Stätte stehende "Greuelbild
der
Verwüstung" von allen Juden trotz aller
unterschiedlichen Aufenthaltsorte der Juden, die zu diesem Zeitpunkt
über ganz Israel verstreut sein werden, zeitgleich gesehen werden
wird, und das obwohl dann offensichtlich erkennbar nicht jedem
Israeliten an jedem der momentanen Aufenthaltsorte dieser Menschen ein
technisches Hilfsmittel zum Empfang der Bilder von "Bild des Tieres"
zur Verfügung stehen kann (vgl. auch das im Kapitel "Worauf bezieht
sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?" ab hier Gesagte).
Wie die Folgen des Lästens des "Maules" des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, aussehen
könnten, hat der Verfasser dieser Homepage im
Kapitel "Die
Folgen und Auswirkungen vom Lästern des "Maules"
nach Offenbarung 13,
5-6 für die für das "Maul" Präparierten" versucht,
zu
beschreiben. |
"Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist"
und
Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal
und
Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes"
und
Das
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 ist weit mehr
als nur ein Sprachrohr und geniales Lautsprechersystem, es übt
alle Macht des ersten
Tieres aus vor seinen Augen
und
"Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam"
und
"Denn
das "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und
nicht Menschen"
und
"Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?"
|
| unmittelbar
ab dem Beginn der ersten Hälfte der
großen Trübsal |
Der
Antichrist
zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie
den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen, und darum
ist er derjenige, der Gott unter Zuhilfenahme eines so in der Bibel
bildhaft beschriebenen "Maules", d.h. mit Unterstützung des ersten
Tieres aus dem Meer nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, als den
Vater und Jesus Christus als seinen Sohn
leugnet.
Zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal wird er
die Moslems dazu verführen, den anscheinend wiedergekommenen
islamischen
Propheten Jesus (Isa), dessen Wiederkunft er inszeniert, als ihren
König anzubeten, der Allah gleich kommt
und ewiges Leben verschenkt und das obwohl nach dem islamischen
Verständnis und den Aussagen des Korans Allah alle Ehre und
Anbetung
allein gebührt.
|
"Der
Antichrist
zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie
den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen"
und
"Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet"
und
"Nach dem islamischen Verständnis gebührt Allah alle
Ehre und Anbetung
allein, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist derjenige, der die
Moslems dazu verführt, den anscheinend wiedergekommenen
islamischen
Propheten Jesus (Isa) als ihren König anzubeten, der Allah gleich
kommt
und ewiges Leben verschenkt" |
fortlaufend
weiter bis
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal
|
Die
natürliche bzw. politische Wiederherstellung Israels, die schon
viel früher, bereits mit dem Beginn der "Zeit des Endes", d.h. mit
dem Einleiten der endzeitlichen Geschehnisse einsetzte, deren
Voraussetzungen die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts schufen,
schreitet auch mit dem Einsetzen der großen Trübsal zur
"Zeit des Endes" weiter voran.
|
Die
politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels,
denn ganz Israel soll einmal gerettet werden |
| während
der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Im
Zusammenhang mit der natürlichen bzw. politischen
Wiederherstellung Israels muß sogar
das "Land des Nordens", die ehemalige Sowjetunion, das
die dort lebenden Juden bis dahin noch hinter seinen fest
verschlossenen Grenzen
festgehalten hatte, die in diesem Land wohnenden Israeliten nun frei
geben ("Land des Nordens" deswegen, weil Jerusalem und Moskau auf
einunddemselben Längengrad
liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet).
Dieses politisch sehr bedeutsame Ereignis stellt einen sehr gewichtigen
Meilenstein in der Heilsgeschichte Israels dar.
Darum werden die Israeliten später einmal nicht mehr sagen:
"... »So wahr der HERR lebt,
der die Israeliten aus
Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So
wahr
der HERR lebt, der die Israeliten
geführt hat aus
dem Lande des Nordens und
aus allen Ländern, wohin er sie
verstoßen
hatte.« ..." (Jeremia 16, 14-15)
Bis heute sind Juden aus über 140 Ländern der Erde nach
Israel
eingewandert. Dabei bereitete es bei keinem der Länder Probleme,
außer
bei denjenigen, die zu den Ostblockländern, d.h. zu den bis vor
der
Wende im Jahre 1989 von Moskau regierten Staaten, gehörten. Und
darum liegt es auf
der Hand, daß mit dem "Land des Nordens" in Jeremia 16, 14-15,
welches auch in anderen
Bibelübersetzungen das "Land der
Mitternacht"
genannt wird, die ehemalige Sojetunion gemeint sein muß.
|
"Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben"
und
"Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" |
| während
der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Nach
einer Zeit des kalten Krieges folgt eine Zeit, in der gesprochen werden
wird: "Es ist Friede, es hat keine
Gefahr"
(vgl. 1.
Thessalonicher 5, 1-3)
|
"Die beiden Zauberworte
heißen "Antenne" und "Funkfernsteuerung" in einer Zeit, in der es
heißen wird: "Es ist Friede,
es hat keine Gefahr" |
| noch
vor
Ablauf der ersten aus alttestamentarischer Sicht 24,5
Kalenderjahre der ersten
Hälfte der
großen Trübsal |
Der
"in
Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, der zur "Zeit des Endes" lebt, dann wenn nach Jesaja
51, 11 "die
Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" und den
sein
Bedränger so festhält, daß er wie ein
Gefangener in einem Gefängnis sitzt, so
daß er sich allein nicht mehr befreien kann, muß von seinem
Bedränger schließlich
doch losgelassen und freigegeben werden.
Er, der voller Menschenfurcht war, der sich ständig, den ganzen
Tag vor dem Grimm des Bedrängers gefürchtet hat, als dieser
sich vornahm, ihn zu verderben, "...
wird eilends losgegeben, daß er nicht sterbe und begraben werde
und daß er keinen Mangel an Brot habe." (Jesaja
51, 14). Denn der Herr, sein Gott hat ihm sein heiliges Wort in den
Mund gelegt und unter dem Schatten seiner Hände geborgen (vgl. Jesaja
51, 16). Denn der Gott Israels hat ihn, den Bedrängten, als
sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und
die Erde zu gründen und zu Zion zu sprechen: Du bist mein Volk!
Und so wird derjenige, der vom Antichrist zur "Zeit des Endes"
verflucht werden sollte, für viele Menschen zum großen
Segen. |
"Der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade
Gottes, oder Gott kommt und schweigt
nicht"
und
Gott
zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16
und
Wie
lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?
und
Der "in Fesseln Gekrümmte", das Symbol für die
wahre Gemeinde
Jesu Christi
|
1.2. Der
Zeitabschnitt, in welchem der Antichrist noch aufgehalten werden wird,
wodurch die erste Hälfte der
großen Trübsal über die aus alttestamentarischer Sicht
ursprünglich von Gott
vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre hinausreicht und sich die Mitte der
Woche nach Daniel 9,
27 zeitlich gesehen nach Hinten
verschiebt:
(Das ist die sich an den Beginn der großen Trübsal daran
anschließende noch relativ friedliche Zeit bis zum Zeitpunkt des
plötzlichesn Hereinbrechens des Verderbens lt. 1.
Thessalonicher 5, 3, d.h. die Zeit bis zu seinem "Offenbarwerden",
weil der
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 vom lebendigen Gott bis dahin
aus Liebe zu den Menschen noch aufgehalten werden wird.)
|
gegen
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Der
Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der
"Mensch der Bosheit" genannt wird, soll eine nur dem lebendigen Gott
bekannte Zeit lang aufgehalten
werden. Es gibt dabei einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens"
nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 bei
der Ausführung seiner
Pläne zumindest zeitweise massiv behindert. |
Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?
und
Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter |
| gegen
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Der
Wiederaufbau des 3. Tempels in Jerusalem beginnt eventuell bereits
unmittelbar vor der Entrückung bzw. der Wegnahme der wahren
Gemeinde Jesu Christi.
|
In
Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
und
Die zentrale Bedeutung des Tempelwiederaufbaues in Jerusalem
|
Am
Ende des Zeitabschnitts, in welchem der Antichrist noch aufgehalten
werden wird, kommt nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser
Homepage die Wegnahme der
wahren Gemeinde Jesu Christi.
(Gemeint ist das erste Kommen Jesu, welches im Neuen Testament auch als
der "Tag des Herrn" beschrieben wird. Diese sogenante Entrückung
der universellen Gemeinde Jesu Christi lt. 1.
Thessalonicher 4, 13-18 soll kurz vor dem Zeitpunkt des
plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1.
Thessalonicher 5, 3 sein, d.h. unmittelbar vor dem "Offenbarwerden"
des
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 kommen, das aus Liebe zu den Menschen von Gott
bis dahin
noch aufgehalten wird. Denn die im
Herrn
Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten müssen
lt. Johannes 5, 24 nicht in das
Gericht. Und das
zweite Mal lt. Hebräer
9, 27-28 erscheint Jesus nicht wegen der
Sünde, sondern ausschließlich denen, die auf ihn warten, zum
Heil. Und danach brechen auf der Erde die endzeitlichen Gerichte Gottes
herein, die den "Zorn Gottes" mit einschließen.) |
| gegen
Ende
der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Die
Entrückung bzw. die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, zu
der auch der "in
Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 gehört, der dann lebt, wenn nach Jesaja
51, 11 "die
Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen", das
"Ende der Zeiten der Heiden" ist gekommen.
Der lebendige Gott rettet nun die Seinen aus der ganzen Welt heraus,
indem er sie zu sich holt. Denn auf ihr wird bis in jeden Winkel
reichend unmittelbar danach das Verderben in der Gestalt der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
hereinbrechen.
Nun am Ende der "Zeit der Heiden" angekommen, dann,
wenn die Vollzahl der
Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer
11, 25-27), wird auch Israel schon sehr bald von ihrem Gott wieder
angenommen
werden (vgl. Amos
9, 11-15; Apostelgeschichte 15, 14-18).
Denn das Volk Israel wird
mit der Wiederaufnahme des täglichen Opfers im 3. Tempel in
Jerusalem nach fast 2000 Jahren erneut eine Begegnung mit ihrem Gott
suchen und um Vergebung der Schuld des ganzen Landes bitten.
Vermutlich zum Jom Kippur,
dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden
Versöhnungstag Israels, an dem die ganze Schuld des Volkes
des vergangenen Jahres auf einen zu schlachtenden Ziegenbock gelegt
werden wird, wird der Gott Israels dann im neu wieder aufgebauten
Heiligtum Israels die Schuld
des ganzen Landes vergeben. Die beiden Zeichen der Vergebung, das Los,
das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder
weiß wird, werden dann wieder eintreffen (vegl. im Kapitel "Der
weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind
tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen
Landes
Israel").
Die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi bzw. das Ende der "Zeit
der
Heiden" stellt also die Wende des Geschickes Israels dar. Denn von nun
an wird die Errettung der unerlösten (besonders der
unerlösten heidnischen) Welt
wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk ausgehen und alle
Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut
erwählten Volk gesegnet sein. |
"Beim zweiten
Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern denen, die
auf ihn warten, zum Heil"
und
"Vorher wird die große Verwirrung unter
den
Gläubigen sein"
und
"Die
wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß"
und
Braut Jesu
Christi, die
nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn
und
Die
Entrückung der wahren Gemeinde verkörpert das
"Ende der Zeiten der Heiden", und sie ist ein Bestandteil der
"ersten Auferstehung"
und
"Die
Gemeinde Jesu
Christi entflieht urplötzlich u.
schnell aus der gestellten Falle"
und
"Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde"
und
Und
dann wird es tatsächlich so sein: Das "Maul"
nach Offenbarung 13,
5-6,
lästert
über diejenigen, die nun plötzlich "im Himmel
wohnen"
|
Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes
schützende Hand zurückzieht:
A) Das was am Thron Gottes geschieht:
- Das Lamm bricht nun die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem
Antichrist wird
Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden
(vgl. ab Offenbarung
6, 1-2).
B) Das was danach in der übrigen Himmelswelt geschieht:
- Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den
Weg gestellt
hat, tritt nun beiseite (vgl. Daniel
12, 1 lt.
Einheitsübersetzung).
C) Das was anschließend in der irdischen Welt geschieht:
- Der Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in
der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat,
wird nun im Zuge der Entrückung weggenommen (vgl. 2.
Thessalonicher 2,6-8).
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Entrückung
vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)", die im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"
zu finden ist)
Aber der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln
weist noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe
kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes
gebrochen werden wird, kann
dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten
wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen
des
Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen
können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder
zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus.
Amen. |
1.3.
Der
Beginn des ersten Teils der Gerichte
Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das
erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8:
Die Stimme des Bräutigams und der Braut sind
plötzlich nicht
mehr zu hören, denn kur zuvor war die Wegnahme
bzw. Entrückung der
wahren bzw. universellen Gemeinde
Jesu Christi gewesen. Wenn aber die einladende Stimme des
Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im
übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt
das Hesekielbuch), beginnt
die Gerichtszeit.
Weil die Zeit des Beginnens des Zorns, eine Zeit des Beginns desjenigen
Zorns ist, der vom Antichrist herrührt, ist die Zeit der Gerichte
Gottes eine Zeit, die ihren
Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang
mit
der Rebellion
gegen Gott hat.
Aber auch während der
Zeit der bereits angefangenen Zornesgerichte Gottes kann man die Liebe
des Vaters zu seinen Kindern erkennen.
Denn der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln
weist noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe
kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes
gebrochen werden wird, kann
dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten
wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen
des
Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen
können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder
zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus.
Amen.
Was mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
beginnt, kann man
als den Zeitabschnitt vom Zeitpunkt des
plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1.
Thessalonicher 5, 3 bis zur Mitte
der
70. danielischen Woche nach Daniel
9,
27 bezeichnen. Es sind die letzten und gravierenden Ereignisse, die
die
erste Hälfte der
großen Trübsal zu ihrem Abschluß vorantreiben.
Aber es ist damit nun auch derjenige Zeitpunkt erreicht, ab dem sich
mit dem Brechen der Siegel Schritt für Schritt Gottes
schützende Hand zurückzuziehen beginnt.
Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde ist damit auch der erste Teilabschnitt, der
sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des
hereinbrechenden "Verderbens". Und diese Zeit
schreitet bis hin zum Sichtbarwerden
des "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, also bis hin zur Mitte
der
70. danielischen Woche nach Daniel
9,
27 weiter fort.
Was dann
geschieht, wenn die Stunde der "Versuchung anbricht, bzw. wenn
über den Erdenkreis ein plötzliches
"Verderben"
hereinbricht, das den gesamten Erdkreis trifft:
(Das ist der erste Teilabschnitt, des sich an die relativ friedliche
Zeit anschließenden Zeit des hereinbrechenden "Verderbens", das
lt. 1.
Thessalonicher 5, 3 alle Menschen der Erde unerwartet
überfällt, wie die Wehen eine schwangere Frau.
Es ist der Beginn einer Zeit desjenigen "Verderbens", von dem man
glauben
soll, er sei anfänglich »ein (beschlossenes) Verderben vom
Allmächtigen« (Joel
1, 15; Jesaja 13, 6). Aber der wahre »Tag des
Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt erst nach der
Mitte der 70. danielischen Woche, dann, wenn lt. Joel 1, 8-14 das
tägl. Opfer bereits weggenommen worden ist.)
|
| gegen
Ende
der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Der
nach
der Entrückung zurückgebliebene Rest der
Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation,
die weiterhin in der Welt verbleibt.
Ab jetzt bezeichnet sie die Bibel nicht mehr als Gemeinde, sondern
sie erhält die Bezeichnung: “die große
Hure Babylon” |
Die Gemeinde, die bei der
Entrückung zurückbleibt und durch die große
Trübsal gehen muß
und
Die
große
Hure
Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?
und
große
Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde
des Herrn
|
| ganz
am
Ende der ersten Hälfte der
großen Trübsal |
die
Wiederherstellung der verschwundenen zehn
Stämme
Israels stellt den Abschluß der politischen bzw. natürlichen
Wiederherstellung Israels dar |
Von den zehn Stämmen Israels ist nur einer wirklich
verloren - Die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme
Israels |
| ganz
am
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Der
Wiederaufbau des 3. Tempels in Jerusalem ist mit dem Abschluß der
politischen bzw. natürlichen
Wiederherstellung Israels vollendet. Das vollständig politisch
bzw. natürlich
wiederhergestellte Land Israel beginnt
wieder mit dem Opferdienst. Es folgt mit der Vergebung der Sünde
des ganzen Landes die geistliche Wiederherstellung
Israels (vgl. Jeremia 31, 31-34).
|
In
Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
und
Der Zeitpunkt des neuen Bundes Gottes mit Israel ist
gleichzeitig der Zeitpunkt ihrer geistlichen Wiederherstellung, zu dem
ganz Israel gerettet werden wird
und
Das vermutliche Ereignis, mit dem die Annahme des wahren
Messias einhergeht
und
Israel,
das heutige Volk Gottes, erhält nach seiner
geistlichen
Wiederherstellung einen neuen Namen: "Kinder des lebendigen Gottes" |
| ganz
am
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal |
In
Römer
11, 25-27 wird er angekündigt, nun ist er gekommen, der
Zeitpunkt an dem der Gott Israels einen neuen Bund mit seinem bis dahin
verworfenen aber dann erneut wieder angenommenen Volk eingeht.
"und so
wird ganz Israel gerettet werden,
wie geschrieben steht
(Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion
der Erlöser,
der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
Und dies ist mein Bund
mit ihnen, wenn ich ihre
Sünden wegnehmen werde.«"
|
"Sie
sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels
wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines
auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 33-34)
und
"Der
neue Bund Gottes mit Israel, den Gott in ihr Herz gibt und in ihren
Sinn schreibt"
|
| ganz
am
Ende
der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Gott
wendet sich nun schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk
Israel zu, die nun "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden, um
dieses und nicht mehr die aus der Welt herausgerufenen Heiden
für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen.
Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle
Stämme
und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das
Volk
Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein. |
Der
Mantel vor dem geistigen Auge wird weggetan;
Die politische Wiederentstehung und geistliche
Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll einmal gerettet werden
und
Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn
Gottes mit
seinem heiligen Volk Israel
und
"Beweise und
Früchte
der kommenden
geistlichen Erneuerung
Israels- oder die 144.000 Verkünder des
Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten
Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird"
und
Gottes
Heilspläne
für alle Menschen der Erde |
| ganz
am
Ende
der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Zu
Beginn der Zeit der Bedrängnis, noch bevor das vom Antichristen
geschaffene, sogenannte zweite und von ihm im 3. Tempel in
Jerusalem aufgerichtete "Greuelbild
der
Verwüstung" erscheinen wird, soll vom Gott Israels ein
Prophet berufen werden (vgl. Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. in 5. Mose
18, 15; 18, 19). Diesen aus dem Volk Israel herausgerufenen Knecht
Gottes wird der lebendige Gott zum Anführer bei der Flucht der
Israeliten aus Jerusalem in die nahe gelegenen Berge Judäas
erwählen. Dort soll das Volk Gottes von Gott selbst versorgt und
bewahrt bleiben und zwar die gesamte Zeitdauer der Bedrängnis. |
"Der bald
kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten
Hälfte der großen Trübsal vor dem "Greuelbild
der
Verwüstung"
erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit
Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis
bewahren und versorgen kann"
und
"Der Ort, zu dem Gott seine
Kinder selbst
in Sicherheit
bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein" |
Der Beginn der
nach 1.
Thessalonicher 5, 3 als
„Verderben“ bezeichneten Zeit, die gegen Ende der ersten
Hälfte der großen Trübsal plötzlich und unerwartet
losbricht und bis zu deren Abschluß währt, ist gleichzeitig
der
Beginn der Zeit der Gerichte Gottes:
Die Zeit der Gerichte Gottes ist eine Zeit, die ihren
Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang
mit
der Rebellion
gegen Gott hat. Diese Entwicklung ist repräsentativ für den
selbstzerstörerischen
Charakter der Sünde u. die Boshaftigkeit des Menschen. Der darum
auch
sogenannte “Sohn des Verderbens”, der Antichrist bzw.
Antimessias zur „Zeit des
Endes“, bewirkt, daß es so aussieht, als komme die durch
sein Wirken
entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen”
(vgl. Joel
1, 15 und Jesaja 13, 6).
Dann wenn sich der Antichrist zudem in den Tempel Gottes
setzt, so das Heiligtum Israels schändet u. vorgibt: er sei Gott
und nun alle
gottesfürchtigen Menschen blutig zu verfolgen beginnt, antwortet
der wahre Gott
Israels mit seinem “Zorn der Vergeltung”. Er befreit auf
diese Art u. Weise die
Erde von ihrem Bedränger, stellt seine Rechtsordnung wieder her u.
richtet mit
seinem Messias sein ewiges Reich auf ihr auf.
Da Gott das “Verderben” nach 1.
Thessalonicher 5, 3 teilweise zuläßt, nennt man diese
Zeit bereits die "Zeit der Gerichte Gottes", noch bevor sich gegen Ende
der zweiten Hälfte der großen Trübsal der vom Gott
Israels selbst verursachte Zorn über seine irdischen Feinde
ergießt.
Der Beginn der Zeit der Gerichte
Gottes entspricht dem Beginn der sieben Siegelgerichte nach Offenbarung 1-17 und Offenbarung 8, 1-5
(vgl. Tabelle "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
Der nun angebrochene
Zeitabschnitt ist damit das Einläuten der Gerichte Gottes, die mit
dem "Offenbarwerden"
des Antichristen
lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8, also mit dem Zorn des Menschen, der vom
Antichrist herrührt, beginnen.
Die
endzeitlichen Gerichte Gottes werden durch den Angriff der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
eingeleitet, an
deren Spitze der Antichrist zur "Zeit des Endes" reitet.
Der nun folgende Zeitabschnitt ist also diejenige Zeit, in welcher mit
dem Bruch der ersten vier Siegel
die ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom
Lamm Gottes gerufen werden, was im Alten Testament mit der sogenannten
"Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu vergleichen ist.
So verkörpern die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw.
die Zeit der “Angst für Jakob” nach Jeremia 30, 4-11
demnach den unerwarteten, vernichtenden und durch Betrug
gelingenden militärischen Schlag
(Blitzkrieg), den der Antichrist nach Daniel 8, 24-25
gegen die
"Starken" bzw. die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum
für seine eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen
u. um alles, was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu
räumen.
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| unmittelbar
nach der Entrückung der wahren Gemeinde |
Bibelstellen,
die den Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens
gleichermaßen beschreiben:
- Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den
Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (Daniel
12, 1 lt.
Einheitsübersetzung).
- Derjenige Mensch, der den Antichristen noch aufhält, wird nun
weggenommen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 6-8).
- Das Lamm bricht nun die ersten Schutz-Siegel Gottes. Der Schutz vor
dem Antichrist wird Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt.
Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung
6, 1-2). |
"Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter" |
| gegen
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal |
Das
über den gesamten Erdenkreis hereinbrechende plötzliche
"Verderben" läuft zeitgleich mit der sogenannten "Stunde der
Versuchung" nach Offenbarung 3, 10 (Das ist die Zeit der
Verführung durch den Antichristen)
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"Dasjenige
Verderben, vor dem die
Entrückung der Gemeinde sein wird"
und
"Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes" |
| gegen
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal |
den
Anfang des plötzlich über die Menschen dieser Erde
hereinbrechenden Verderbens machen die
vier
apokalyptischen Reiter, die mit dem Antichrist an der Spitze ihren
siegreichen Kampf um die Weltmacht ausfechten |
Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde
und
Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier "Siegelgerichte"
und
Wer ist
also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 gemeint?
und
Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während
der "Angst für Jakob"
und
Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende
"Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende
Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?
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| unmittelbar
gegen Ende der ersten Hälfte der
großen Trübsal |
Der
Gott Israels droht dem nach der Entrückung zurückgebliebenen
Rest der Kirche, die zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation geworden ist und sich nach Offenbarung 2,
22-23 mit
Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat,
ein furchtbares Gericht an.
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"Warum Gott einen
Verführer durch die Lüge, ja sogar
einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder
warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder
wegzunehmen"
und
"Die
zu erwartenden Epidemien der
großen Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder
tötlich"
und
"Siehe, ein fahles
Pferd. Und der darauf saß, dessen
Name war: Der Tod"
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Diejenigen
großen Zeichen, die der Antichrist vor den Augen der Menschen am
Himmel u. an der Erde bewirkt:
Zum unerwarteten, vernichtenden, militärischen Schlag
(Blitzkrieg), den der Antichrist nach Daniel 8, 24-25 gegen
die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum für seine
eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen und um alles,
was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu räumen, geht das
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