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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
 

Bleibt Gottes Liebe?

    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
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Die große Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht der Zeit der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes"

Zur Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der "großen Trübsal" im Zeitalter der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"


Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung
"In jener Zeit tritt Michael auf (gemeint ist, daß er, der bislang dem Bösen den Weg versperrte, beiseite- bzw. zurücktritt, um Platz zu machen), der große Engelfürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. (erst) Dann (gemeint ist im unmittelbaren Anschluß daran) kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit (gemeint ist der zweite, weitaus schlimmere Teil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", die sogenannte Bedrängnis). Doch dein Volk wird in jener Zeit gerettet, jeder, der im Buch (des Lebens) verzeichnet ist."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Auch wenn die Zeit der großen Trübsal eine anfängliche Zeitphase der bei Daniel 8, 24-25 beschriebenen und durch Betrug gelingende »Vernichtung der Starken« mit einschließt (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick"), wird Israel  noch eine Zeit lang verschont bleiben. Denn der in Judas Vers 9 als Erzengel bezeichnete große Engelfürst "Michael" versperrt dem Kommen des zu diesem Zeitpunkt bereits an die Weltmacht strebenden Antichrist zur "Zeit des Endes" bislang noch den Weg. Aber dann tritt er beiseite (vgl. Daniel 12, 1 und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
Erst jetzt "... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit", gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.

Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) werden übrigens vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt. Sie münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein.
Und dieser letzte, relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die große Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt. Diese Zeit, die die Bibel im Neuen Testament als große Trübsal bezeichnet, ist also jene Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" an die Weltmacht gelangen wird und diese eine begrenzte Zeit lang auch ausübt, derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird.

Die große Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht also der Zeit der Machtentfaltung und -ausübung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias.
Und im Zusammenhang mit der Machtenfaltung des hiermit gemeinten Antichristen zur »Zeit des Endes« spielt ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Dieser Aspekt unterscheidet diesen letzten hierdurch einmal bis zur Weltmacht gelangenden Machthaber von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen. Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen diesbezgl. auf ein besonderes, sehr spezielles seiner Merkmale. Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wurde nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben. Dieses "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20), entspricht einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche Hilfsmittel zugänglich sein muß.

Wir lesen dazu, was in der Bibel geschrieben steht:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wenn in Offenbarung 13, 5-6 von einem "Maul" gesprochen wird, das große Dinge spricht, muß man sich zuerst die Frage stellen: Was sind große Dinge?
Nehmen wir hierzu noch die Parallelstelle im Buch Daniel her:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
...
und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren." (Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint die Bibel damit, wenn es im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des Antichristen zum Reden von "großen Dingen" kommt?
Da das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit, also ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"geschehen wird und erst dann von sehr vielen Menschen vernommen werden kann, müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden wir eine Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die erst in den letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"Im dritten Jahr des Königs Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas offenbart, was gewiß ist und von großen Dingen handelt." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 verstehen, also dort eine Botschaft von der Zukunft Israels am Ende der Tage:
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das "Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge" redet, daß es dabei um sein Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, der zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch dabei, sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen, wird er doch in diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu zwingen.
Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es von "großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dann spielen sicherlich die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft unseres Herrn Jesus als König der Welt.
Auch wenn wie in Offenbarung 13, 5-6 geschrieben und eingangs zitiert das im Zusammenhang mit der gezielt gewollten "Vernichtung der Starken" stehende lästerliche Reden und das Spotten "zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen" in der ersten Hälfte der großen Trübsal eine zentrale Rolle spielt, wird der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" in Ansätzen bereits in der ersten Hälfte der großen Trübsal zu den Menschen auch über "große Dinge" sprechen (vgl. Offenbarung 13, 5-6).

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«), welche es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum zentralen und wichtigsten Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden und daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Dieser "Mund" wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung 13, 12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 stehen, d.h. mit diesem von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier sogar vollkommen identisch sein.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen:
"Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete (durch einen ihm gegeben »Mund«) wie ein Drache.
Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht (und zwar in erster Linie indem es durch den ihm gegeben »Mund« reden kann), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten, (gemeint ist, daß dasjenige Tier angebetet wird, und das Nachfolgende, nämlich die anscheinende Unsterblichkeit, ist dann wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund) dessen Todeswunde geheilt wurde.
Und es tut (und weil der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren kann) große (und zwar verführerische) Zeichen, ..."
(aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Anbetung des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird dann letztendlich durch jenen anscheinend jeglicher Kritik standhaltenden Anschein einer Übernatürlichkeit ausgelöst werden, welche in
Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) geschrieben steht (Und es muß schon eine ganz besonders große, also beeindruckende und übernatürliche "Gewalt" sein, die dem Antichristen zur "Zeit des Endes" eine derartige Möglichkeit bietet, sich deswegen dem lebendigen Gott gleich anbeten zu lassen):
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab (und weil er diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren konnte), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag (dann, wenn es in Anlehnung an Offenbarung 13, 3 sogar anscheinend Unsterblichkeit besitzt) mit ihm zu kämpfen?"
(aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und es ist wie wir bereits hörten also ausschließlich das zweiter Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und zwar dasjenige, das von der Erde aufsteigt, welches dem bei Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnten »anderen kleinen Horn« und damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" zu seinem Machtaufstieg verhilft und der ganz besondere Umstand, daß er genau mit diesem zweiten Tier im Stande ist, die "Gewalt" zu wirken und mit dem in diesem Zusammenhang ihm gegebenen "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als ein "Mund" beschrieben wird, in der breiten Öffentlichkeit zu propagieren.

Der dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" fungiert, weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« in der ersten Hälfte der großen Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde zu vernichten, während dieser lt. Offenbarung 13, 5 auf zweiundvierzig Monate begrenzten Zeit außerdem als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und dieses das "Maul" des Antichristen charakterisierende Kriterium wird neben dem weiter oben bereits genannten Reden von "großen Dingen" dann wohl auch das besonders hervorstechende sein, das sofort erkennbar sein muß.
Und weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« dann in der sich daran anschließenden zweiten Hälfte der großen Trübsal lt. Offenbarung 13, 2-4 wie hier aus der Zürcher Bibel entnommen und nach Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) nun also die »Gewalt« erhält und diese öffentlich propagiert und auch wirkt (und mit dem Begriff der »Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist), wird es ab dann zwingend notwendig, daß der nach Offenbarung 13, 1-10; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" jetzt als falscher Prophet fungiert (vgl. Offenbarung 19, 20).
Dieser sogenannte falsche Prophet verkörpert also damit ebenfalls das in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird. Er, gemeint ist also der falsche Prophet, soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84 monatigen großen Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Der falsche Prophet schließlich wird die Erdbewohner durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein Name) und große Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Womit nichts anderes gemeint ist, als daß der Antichrist zur »Zeit des Endes« mit dem ihm gegebenen und nun zum falschen Propheten gewordenen "Mund" ab jetzt in einer megalomanen Art und Weise, d.h. indem er sich Gott gleich macht und weil er imstande ist, die "Gewalt" zu wirken, die Anbetung seiner Person verlangt bzw. sogar erzwingt.

Wie wir bereits im Kapitel "Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«" der Seite Zeit des Endes hörten sind sowohl der Begriff "Zeit des Endes" als auch die dann kommende große Trübsal nach Dr. Robert Culver jener Zeitperiode zuzuordnen, "..., die mit der Errichtung des messianischen Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch “Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die letzten Tage).
Sowohl der alttestamentarische Begriff "Zeit des Endes" als auch der der kommende große Trübsal dürfen demnach nicht zu weit gepreßt werden. Denn beides muß also im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stehen. Und im unmittelbaren Anschluß daran wird das den Juden verheißene wahre messianische Reich seinen Anfang nehmen.

Es war insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500 Jahren eine umfassende Zukunftsschau auf die letzte Zeit, also den Zeitabschnitt unmittelbar vor dem wahren messianischen Reich hatte, also auf diejenige Zeit, die auf das "Ende der Tage" hin ausgerichtet war, was der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht. Gemeint ist also die dem wahren messianischen Reich unmittelbar vorausgehende Zeit der großen Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch Daniel).
Und das "Ende der Tage" im Alten Testament ist durchaus als identisch mit den "letzten Tagen" im Neuen Testament anzusehen (vgl. Apostelgeschichte 2, 17; 2. Timotheus 3, 1).
Und sprach nicht auch unser Herr Jesus davon, daß "in diesen Tagen" eine Zeit mit überaus großer Not kommen wird, die er auch als Zeit der Bedrängnis bezeichnet hat (vgl. Matthäus, Kapitel 24; Lukas 21, 5-36; Markus 13, 1-37)? Und weil dies unser Herr Jesus noch dazu selbst vorhergesagt hatte und er in diesem Zusammenhang die Annahme einer sich als der Messias Gottes ausgebenden Person durch die Juden prophezeite, also einen Verführer Israels, der nicht in Gottes Auftrag kommt (vgl. Johannes 5, 43), glauben wir es ihm:
"Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird."
(Markus 13, 19; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und genau in diesem Zusammenhang stehend klagte Jesus sein Volk an:
"Ich bin (und zwar als der von ganz Israel erwartete und von Gott diesem Volk verheißene Messias) gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich (bis zur letzten Zeit immer noch) nicht an. Wenn ein anderer (ganz am Ende der »Zeiten der Heiden« unter dem gleichen Namen) kommen wird (aber im Gegensatz zu mir dies in Wahrheit) in seinem eigenen Namen (tun wird), (erst diesen Frevler) den werdet ihr annehmen."
(Johannes 5, 43)

Und auch aus Daniel 10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die große Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.

Aber, da die zusammenhängende Vision Daniels über Israel in den letzten Tagen, die mit dem 12. Kapitel endet, bereits im 10. Kapitel begann, dürfen die drei Kapitel inhaltlich nicht getrennt werden und müssen auch nur als eine einzige Vision behandelt werden.
Darum sollten wir niemals vergessen, was eingangs in Daniel 10, 14 dazu gesagt wurde:
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit."(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

So ist hier in Daniel 10, 14 also von "deinem Volk", d. h. von dem Volk Daniels die Rede: was bedeutet, daß die Vision, die ab Kapitel 10 beginnt, ausschließlich das Volk Israel betrifft. Denn Daniel war natürlich vor allem am Schicksal seines eigenen Volkes interessiert.
Und es geht um den alttestamentarischen Ausdruck "am Ende der Tage", welche der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der großen Trübsal.
Und "... das Gesicht geht auf ferne Zeit." Das heißt, es wird viel Zeit vergehen, bevor das alles geschieht und das Ende der Tage anbricht.
Und in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 19. Juli 2001 wurde bei der Auslegung von Daniel 12, 1-13 durch Dr. Vernon McGee diesbzgl. hervorgehoben:
"Wir wissen nicht, ob wir bereits in die Nähe dieser Zeit angelangt sind oder nicht. Zuerst aber muß die Gemeinde Jesu von der Erde genommen werden, denn dies ist das nächste große Ereignis in dem Heilsplan Gottes. Er hat uns dafür kein Datum genannt, aber wir sollen allezeit bereit sein. Jeder, der versucht, ein Datum für die Entrückung auszurechnen, tut etwas, was uns im Gottes Wort ausdrücklich verboten wird."

Die große Trübsal" zur "Zeit des Endes", die Zeit der Machtentfaltung des mit dem "anderen kleinen Hornes" gemeinten eigentlichen Antichristen, muß also, wie wir gehört haben, somit tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in welcher es zum Machtaufstieg des letzten irdischen Herrschers und wohl größtern Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das allem vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben gerufene gotteslästerliche "Maul" lt. Daniel 7, 8, welches nach Offenbarung 13, 5-6 von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb, um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die "Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") wird in Offenbarung 6, 1-2 folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung 6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist hier unbedingt zu beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet Daniel damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13, 7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle läßt der Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn" keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw. ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung 13, 1 alle »zehn Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen, allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer Vollzahl unter die Herrschaftskrone(n) des ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und zwischen Ihnen (gemeint sind die "zehn", die sie garade dann bereits bestehen), hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles zermalmte". Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert und daß die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige Verästelung des vierten danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann "drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8 mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24 beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige "Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und Allmacht, aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8 aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß- oder Führungsmächte bzw.  die militärischen Supermächte der Erde gemeint sind. 
So muß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Die absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der Beschreibung des Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar vor seinem Machtauftieg bereits "drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel 7, 8). Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese müssen wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in der grafischen Darstellung "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den "Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk Gottes, also Israel, gemeint), "... und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel 12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer Zeit erscheinen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels bzw. die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel 12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung des heiligen Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als die Zeit der »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24 beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht geschehen.
Und dieses in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" begründet sich darin, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen"):

Daniel 7, 7-8
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel 8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn Hörner sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem dieser Länder der Erde identisch.

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die sie garade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7 unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8 bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8 umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der Heiden".

Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.

Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8 mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel offen.

So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8 eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »leine Horn« kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern" völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers 7), siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, ..."

Das »andere kleine Horn« wird also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist damit zuzüglich zu den "zehn Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des vierten danielischen Tieres also unabhängig von den anderen "zehn" und ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" immer noch existieren. Und das »andere kleine Horn« wird erst dann in Erscheinung treten, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" in ihrer endgültigen Verästelung in die in Daniel 7, 8 beschrieben "drei Hörner" zu ihrer vollen Entfaltung gekommen sein werden.
Denn es steht nicht geschrieben, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 selbst eines der in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" verkörpert. Bzw. es steht auch nicht geschrieben, daß sich das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 aus einem von den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" entwickelt hat, bzw. daß es dessen Weiterentwicklung darstellt.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet wirklich jüngeres Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums, und damit ist es das jüngste aller Hörner), also demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser Erde umschrieben wird.

Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw. Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist, Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene Macht nach Daniel 7, 7-8 und Daniel 8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann, wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)

Und sein Reich wird erst ab der zweiten Hälfte der nach alttestamentarischem Verständnis insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre währenden großen Trübsal sichtbar, also erst ab dann, wenn die ersten 42 Monate der großen Trübsal bereits vergangen sind, in denen der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem ihm gegebene Mund einem Läster-"Maul" gleich Gott und den Seinen gespottet hatte.
Besitzt doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der mit diesem in der Bibel bildhaft gemeinten und dort sogenannten "falschen Propheten" seine große Macht ausüben kann, in der ersten Hälfte der großen Trübsal noch kein eigenes Land (vgl. im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht")

Und "die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten bzw. ist deren Land gemeint) werden (dann bzw. danach oder anschließend) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" lt. Daniel 12, 7 genau dann erscheint , "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
D.h. der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen also desjenigen zur "Zeit des Endes" wird genau dann seinen Anfang nehmen, wenn das im Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott wiedererwählt werden wird, zurück in das Land ihrer Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird. Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben wir heute. Denn der Staat Israel existiert heute bereits wieder.


Daniels Gesicht von den vier Tieren - gemeint sind die die Weltgeschichte verkörpernden sogenannten (Regierungs-) Zeiten der Heiden - kommt mit dem gewaltsamen Ende der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zu seinem Abschluß


Daniel 7, 1-8+11-12
1 Im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babel, hatte Daniel einen Traum und Gesichte auf seinem Bett; und er schrieb den Traum auf, und dies ist sein Inhalt:
2 Ich, Daniel, sah ein Gesicht in der Nacht, und siehe, die vier Winde unter dem Himmel wühlten das große Meer auf.
3 Und vier große Tiere stiegen herauf aus dem Meer, ein jedes anders als das andere.
4 Das erste (Tier) war wie ein Löwe und hatte Flügel wie ein Adler. Ich sah, wie ihm die Flügel genommen wurden. Und es wurde von der Erde aufgehoben und auf zwei Füße gestellt wie ein Mensch, und es wurde ihm ein menschliches Herz gegeben.
5 Und siehe, ein anderes (das zweite) Tier, das zweite, war gleich einem Bären und war auf der einen Seite aufgerichtet und hatte in seinem Maul zwischen seinen Zähnen drei Rippen. Und man sprach zu ihm: Steh auf und friß viel Fleisch!
6 Danach sah ich, und siehe, ein anderes (das dritte) Tier, gleich einem Panther, das hatte vier Flügel wie ein Vogel auf seinem Rücken, und das Tier hatte vier Köpfe, und ihm wurde große Macht gegeben.
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen. Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen
hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge
.
...
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde
(letztes ist ein Ausdruck für das ewige Strafgericht Gottes - die Verbannung an einen Ort der Gottesferne, den die Bibel auch an anderer Stelle mit einem Feuersee, der mit Schwefel brennt, beschreibt).
12 Und mit der Macht der andern Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
(Hervorhebung und Ergänzung mit Klammertexten durch den Verfasser dieser Webseite)

Die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.

Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff wie auch das Standbild aus Nebukadnezars Traum mit den vier Metallen stellen einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, also gegen Ende der Zeit, die dem vierten danielischen Tier gegeben ist, die in der Bibel als die letzte Zeit bezeichnet wird und die davon geprägt sein wird, daß die Frevler überhand nehmen sollen, wird nach Daniel 7, 8 der wohl größte und mächtigste unter ihnen, das »andere kleine Horn« (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, die “Starken" vernichten. Darüber berichtet uns die Bibel an anderer Stelle wie folgt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)

Das vierte Tier, das furchtbar war und schrecklich und sehr stark, welches um sich fraß und alles zermalmte, aber repräsentiert das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte.
Das Römische Reich der Antike war jenes letzte der vier danielischen Weltreiche, welches zwar, wie die Geschichte bereits gezeigt hart, auseinanderfiel, sich also in seiner bisherigen Form auflöste, aber, da es im Gegensatz zu den drei zuvor aufgestiegenen Tieren nie wirklich besiegt bzw. vernichtet worden war, wie in Daniel 2, 43 beschrieben durch Heirat in den vielen Staaten Europas weiterlebte.

Und dies war charakteristisch für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie gründeten kein neues Reich, sondern sie setzten das Römische fort. Und so besteht es bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in alle »zehn Hörner«.
Das antike Römische Reich, welches einst den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, fiel so mit der Zeit aus seiner anfänglichen kompakten Form und Gestalt einfach auseinander, splittete ohne dabei ganz zu sterben auf und lebt durch Vermengung infolge Heirat der Töchter von politischen Führern des antiken Römische Ost- und Westreiches mit denen der ehemals angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen Gesichtern
bis heute in vielen und großen Staaten Europas und sogar Asiens weiter.
Denn die
»zehn Hörner« aus Daniel 7, 7-8 gehören zu einem lebenden Tier.
Und wie einst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. das antike Römische Reich den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, finden wir ähnliches im vereinten Europa der heutigen Zeit wieder.

Das vierte Tier mit den »zehn Hörnern« verkörpert wie wir soeben hörten somit das letzte der vier Weltreiche nach Daniel 7, 1-8, welches durch die »zehn Hörner« symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium sogar bis in die Gegenwart hineinreicht. Denn auch in der heuitigen Zeit sind die
in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" noch immer nicht zu ihrem Abschluß gekommen. Noch immer liegt das Geschick dieser Welt in den Händen der Heiden, und damit gemeint sind die nichtjüdischen Regierungsmächte.
In der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser Stelle also immer noch vom existenten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 wachsen wie gesagt nicht aus einem toten Tier.

Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist die Zeit der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint ist.

Mit den »zehn Hörnern« des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 ist also die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute auch als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit der »zehn Hörner« auch die »Zeit der Nationen«.

Wir hörten eingangs in diesem Kapitel, daß auch das Standbild aus Nebukadnezars Traum mit den vier Metallen nach Daniel 2, 31-35 ebenso der Zeitepoche der vier heidnischen Weltreiche der Erde entspricht (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden") und daß auch diese Vision damit ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde darstellt.
In der Deutung von Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 wird nun vom Prophen in Daniel 2, 43 angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen folgende Bedeutung besitzt:
"Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt." (
Daniel 2, 43)

Die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43 und vgl. das im Kapitel "
Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" ab hier zum deutschen Historiker Hoffman Gesagte).
Aus der heutigen Sicht werden diese Länder, die der Prophet Daniel die
»zehn Hörner« des vierten Tieres beschrieb als die Nationen bezeichnet und sind inzwischen auf der gsamten Erde verbreitet.

Viele Exegeten (damit sind Bibelausleger gemeint) sind der Auffassung, daß es sich bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7, von den nach Daniel 7, 8 "drei der vorigen Hörner ausgerissen" werden sollen, um zahlenmäßig genau zehn zur "Zeit des Endes" bestehende ganz bestimmte Nationen handelt, die auf dem Gebiet des einstigen antiken Römischen Reiches einen Staatenbund eingegangen sein werden.
Der Verfasser dieser Homepage aber vermutet dagegen, daß es sich bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von sehr vielen nach dem antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten handelt und daß die vom Propheten Daniel in Vers 7 gemachte Zahlenangabe mit der Zahl »zehn« lediglich symbolischen Charakter besitzt. Denn auch im Buch der Offenbarung des Johannes besitzen Zahlen in der Regel nur einen symbolischen Wert.

Und die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht wie bereits gesagt voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Das Standbild mit den vier Metallen umfaßt also ebenso die Zeitepoche der heidnischen Weltreiche der Erde (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden") und stellt damit ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde dar.
In der Deutung von Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 wird vom Prophen angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen bedeutet:
"Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt." (
Daniel 2, 43)

Die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten. Dazu aber mehr wie bereits gesagt im nächten Kapitel "
Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß" und dort speziell das zum deutschen Historiker Hoffman ab hier Gesagte".

Zu diesen Ländern, die den Nationen angehören und die sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten, und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, gehört u.a. auch Rußland. Er lehnt sich dabei an eine vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, daß der Russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete u. so eine wie in Daniel 2, 43 beschriebene Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war.
Dieses besondere Weiterleben des vierten danielischen Tieres nach dem Auseinanderfallen des antiken Römischen Reiches wird eben durch jene »zehn Hörner« symbolisiert, die, wie wir soeben gesehen haben, also bis in die Gegenwart hineinreichen.

Zu den »zehn Hörnern« zählen aber auch solche nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen Länder, die der Prophet Daniel in Daniel 8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der Verfasser dieser Homepage heute jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur Zeit der großen Trübsal gerade existent sind.
Mit den »Starken« aus Daniel 8, 24 sind also die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Großmächte der allerjüngsten Vergangenheit und heutigen Welt gemeint, die nun mit ihrem Machteinfluß schließlich die ganze Erde umspannen und unter sich aufteilen.
Die »Starken« aus Daniel 8, 24 sind also jene wirtschaftlich, politisch und militärisch starken Länder, die im Verlauf der Zeit der großen Trübsal im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des »anderen kleinen Hornes« zur letzten Zeit vom damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" im Vorfeld seines Regierungsantritts von ihm vernichtet bzw. beseitigt werden. Und dieses Vernichten der »Starken« aus Daniel 8, 24, so jedenfalls die Meinung des Verfassers dieser Homepage, hat mit dem Zerfall des ehemals kommunistisch regierten Ostblockes mit der Sowjetunion an der Spitze heute bereits begonnen (vgl. das im
Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben" Gesagte und im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt").  
Heute, lange Zeit nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches und dies ist das Besondere, bzw. wie es der Prophet Daniel in Vers 7 formulierte, das ganz Andere, umspannen also diese sogenannten Nationen sogar die ganze Welt.
Und daß die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Mächte der allerjüngsten Vergangenheit und heutigen Welt nun die ganze Erde umspannen und unter sich aufteilen, muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die darin enthaltene, symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an:
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett«. Auf den neuzeitlicheren Begriff Nationen angewandt kann die Zahl »zehn« damit auch als »weltumfassend« oder »global« bzw. in einer noch moderneren Sprache ausgedrückt als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel 7, 7 auf die »zehn Hörner« auch ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden.

Die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7, die die aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen symbolisieren, entsprechen übrigens auch den »zehn Hörnern« aus Offenbarung 13, 1 mit denen lt. Offenbarung 17, 12 »zehn Könige« gemeint sind.
Die »zehn Kronen« auf den »zehn Hörnern« des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1, welches sich mit diesen ziert, weisen außerdem darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird und daß es mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" mit der Selbstständigkeit dieser »zehn« Hörner vorbei sein wird. Und da die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7 der symbolischen Bedeutung der Zahl »zehn« schlußfolgernd bzw. die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausgeweitet haben werden, muß auch die Herrschaft des ersten Tieres aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1 dann tatsächlich nicht nur eine Femd- sondern sogar gleichzeitig eine wenn auch zeitlich nur begrenzte Weltherrschaft sein.
Während in Daniel 7, 8 das »andere kleine Horn« auf dem Tier den endzeitlichen Weltherrscher symbolisiert, welches alles zuvor Gewesene vernichtend aus den (letzten drei der) »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres hervorbricht, wird in Offenbarung 13, 1 mit den »zehn Kronen« auf seinen »zehn Hörnern« und da sie nun alle zehn dem einen einzigen Tier gehören, welches sich mit diesen ziert, symbolisch dargestellt, daß es sich bei dieser widergöttlichen Macht, die einmal über die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres herrschen wird, um nur eine einzige Person handelt.
Es ist also ein einziger, letzter und dabei sehr mächtigen König, welcher nun alle Macht der zuvor gewesenen »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres ab jetzt in sich vereint und zwar eben weil diese jetzt nicht mehr zum vierten danielischen Tier gehören, sondern wie in Offenbarung 13, 1 durch die »zehn Kronen« auf den »zehn Hörnern« beschrieben wird, von dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 beherrscht werden.

Und wie wir wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes im Alten Testament einen Ausdruck für große Machtausübung oder auch für brutale Gewalt dar.
Damit gehören zu den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 also auch solche Länder der Erde, bzw. die »zehn Hörner« stehen auch für solche Machtsysteme, die nach dem Auseinanderfallen des antiken Römischen Reiches zu den Weltmächten der Erde aufgestiegen sind und die sich entweder durch ihre große Macht bzw. ihren großen Einfluß hervorheben oder die ihre große Macht auf einem menschenrechtsfeindlichen Weg schreitend mit brutaler Gewalt durchsetzen.

Der Prophet Daniel bezeichnete in Daniel 8, 24 die während der Zeitperiode der Machtentfaltung des Antichristen der letzten Zeit existierenden einflußreichen und zu Weltmächten aufgestiegenen Nationen, wie wir bereits hörten, auch als die »Starken«.
Aus diesem vierten danielischen Tier mit den »zehn Hörnern«, bzw. aus den davon zuletzt übrig gebliebenen letzten drei Hörnern soll dann wie in Daniel 7, 8 beschrieben das »andere kleine Horn« hervorbrechen und zwar indem die übrig gebliebenen letzten drei Hörner durch das »andere kleine Horn« ausgerissen werden.
Das »andere kleine Horn« aber, das ist der Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", welcher in Offenbarung 13, 1-10 das »erste aus dem Meer aufgestiegene Tier« genannt wird. Sein Aufstieg bis zur Weltmacht lt. Daniel 7, 11-14 bedeutet damit nicht nur das Aus für die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der zu dieser Zeit noch existierenden Nationen, sondern führt damit natürlich auch automatisch zum absoluten Ende aller zuvor in der Vergangenheit gewesenen Weltreiche, die ja dann, also zu diesem Zeitpunkt, sowieso schon der Vergangenheit angehören.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 wird also die Nationen, wenn es erst einmal an die Macht gekommen sein wird, einmal alle beherrschen und wird damit wirklich für kurze Zeit als einziger mächtiger König der Erde übrigbleiben.

Das ist also die Ausgangssituation zu Beginn der großen Trübsal, die ja bekanntlich der Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" entspricht. Der Prophet Daniel beschrieb jene Zeit als die 70. Woche derjenigen Zeit, die über sein Volk (gemeint ist hier also Daniels Volk, und dies sind die Juden) verhängt worden ist.





8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn
(gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, d.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes") zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner (durch das listreiche Einwirken des Antichristen zur "Zeit des Endes") ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das (und hier wird vermutlich auf vermessenes prophetisches Reden bzw. auf falsche Prophetie abgezielt) redete (während der gesamten Zeit seines siebenjährigen bzw. 84 monatigen Wirkens über zukünftige) große Dinge.
(Wir müssen uns vergegenwärtigen, wen bzw. was der Prophet Daniel hier beschreibt: Die ersten drei Tiere aus Daniel 7, 1-6 konnte Daniel offensichtlich gut zuordnen. Es war das vierte Tier bzw. davon speziel das zuletzt hieraus hervorgegangene »andere kleine Horn«, das ihn so sehr beschäftigte und dessen Verständnis ihm offensichtlich Schwierigkeiten bereitete und weswegen er später den Engel in Daniel 7, 19-20 bat, ihm dessen Bedeutung näher zu erklären. Er erfuhr, daß das »andere kleine Horn« derjenige endzeitliche Weltherrscher ist, den bereits zuvor der Prophet Jesaja in Jesaja 14, 14 mit den folgenden Worten charakterisiert hatte:
"... »Zum Himmel will ich hinaufsteigen, hoch über den Sternen Gottes meinen Thron aufrichten und mich niedersetzen auf den Versammlungsberg im äußersten Norden[A].
A) Dort dachten sich die Assyrer den Sitz ihrer Götterversammlung.
Ich will hinaufsteigen auf Wolkenhöhen, dem Höchsten mich gleichmachen.«" (aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Auch der Seher Johannes beschrieb Jahrhunderte später in Anknüpfung an Daniel 7, 7-8 in Offenbarung 13, 1-10 die übernatürlich anmutenden Kräfte eines Tieres, das einmal alles zuvor Gewesene zum Schemel seines Thrones machen wird und so auch einmal über die zehn Hörner aus Daniel 7, 7 herrscht.
Zu den »zehn Hörnern« zählen auch solche nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen Länder (auch Nationen genannt), die der Prophet Daniel in Daniel 8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der Verfasser dieser Homepage heute jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur Zeit der großen Trübsal gerade existent sind.
Alle diese drei Propheten sahen mit großem Entsetzen gleichermaßen auf ein und dieselbe Person, den Antichristen zur »Zeit des Endes« und dessen Machtaufstieg zum Weltherrscher.
Und sie sahen weiter, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte dieses Tieres es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, zum zentralen und wichtigsten Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden.
Und genau in diesem Zusammenhang fällt es beiden Propheten auf, daß bei der Machtenfaltung des Antichristen zur »Zeit des Endes« ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle spielt und der diesen letzten hierdurch bis zur Weltmacht gelangenden König von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen unterscheidet:
Sowohl Daniel als auch Johannes sahen diesbezgl. auf ein besonderes, sehr spezielles Merkmal. Dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 wurde nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. "Mund" gegeben, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20). Und es ist also von einem Massenmedium die Rede, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche Hilfsmittel zugänglich sein muß.
Dieses wohl allen Menschen auffällige Massenmedium wurde lange Zeit nach dem Propheten Daniel in neutestamentarischer Zeit vom Seher Johannes als ein genau ab dem Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal in Erscheinung tretendendes, gotteslästerliches "Maul" beschrieben in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt. Nach Offenbarung 13, 5-6 soll es die ganzen ersten symbolisch gemeinten 42 Monate bzw. 3,5 Jahre lang öffentlich, also offensichtlich erkennbar offen Gott lästernd und aufrichtig Gott liebende Menschen verspottend zu den Erdbewohnern sprechen. Und es wird anschließend an diese Zeit durch seinen Nachfolger, den in Offenbarung 19, 20 erwähnten falschen Prophet abgelöst.
Dieser sogenannte falsche Prophet verkörpert ebenfalls das in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird. Er soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84 monatigen großen Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein. Der dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gegebene "Mund" erhält deswegen die Bezeichnung .
Daß dieses dem hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium in der Mitte dieser Zeit, also nach den ersten 42 Monaten seinen Charakter völlig wechselt, muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich der Antichrist zur »Zeit des Endes«, während der ersten Hälfte der großen Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten. Und erst ab der Mitte der auch als 70. Jahrwoche bezeichneten großen Trübsal wird er dann öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein.
Erst jetzt und genau deswegen »... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit« (Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung), gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Das anfänglich offen aufrichtige und Gott liebende Menschen verspottende Reden des ab dem Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal in Erscheinung tretenden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) hat, wie wir bereits hörten, lt. Offenbarung 13, 5-6 also während dieser Anfangszeit eine vordergründig gotteslästerliche Natur und zielt darauf hin ab, mit großer Hinterlist eben jene »Starken« zu zerstören. Es spricht nebenher vermutlich aber auch bereits prophetisch und lügenbehaftet über zukünftige große Dinge. Dieses offensichtlich erkennbare Läster-"Maul" ist darum die dem falschen Propheten vorauseilende erste Erscheinungsform des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-12, das nach Offenbarung 13, 12 die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer ausübt.
Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal wandelt nun das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier deutlich seinen Charakter. Es wird wegen seiner von nun an vordergründig lügenhaften Überzeugungsarbeit, d.h. weil es die Erdbewohner mit falschen Prophetien dazu verführt, das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wie in Offenbarung 19, 20 beschrieben von da an vom offensichtlich erkennbaren Läster-"Maul" ausgehend nun also zum "falschen Propheten". Dies stellt natürlich in den Augen Gottes eine noch größere Gotteslästerung dar und bedeutet aber weiter nichts anderes, als daß sich das zweite Tier nun für jedermann erkennbar in den Dienst des ersten stellt. Es wird die Erdbewohner ab dann durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern sie durch falsche Prophetie -daher sein Name- und große Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Womit nichts anderes gemeint ist, als daß der Antichrist zur »Zeit des Endes« mit dem ihm gegebenen "Mund" ab jetzt in einer megalomanen Art und Weise, d.h. indem er sich Gott gleich macht, die Anbetung seiner Person verlangt bzw. sogar erzwingt.
Genau in diesem Zusammenhang wird in der Bibel in der sogannten Endzeitrede von Jesus in Matthäus 24, 15 das anscheinend der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" erwähnt. Diesbzgl. wird in Offenbarung 13, 14-15 auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug genommen. Das "Greuelbild der Verwüstung", das für das "Götzenbild des Verwüsters" bzw. Antichristen steht, ist dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen und soll nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4 in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte, d.h. im zu dieser Zeit wieder aufgebauten Heiligtum bzw. Tempel Israels stehen. Es verkörpert somit das "sich in den Tempel Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes", genauso also wie es gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschrieben wird.)
...
11 Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das (andere kleine) Horn (mit dem ihm gegebenen »Maul«) redete, und ich sah, wie das (vierte) Tier (gemeint ist also dasjenige Tier, aus welchem ganz zuletzt das »andere kleine Horn« hervorgekommen war) getötet wurde (und zwar schaut Daniel im Zusammenhang mit dem Umkommen des vierten Tieres also interessanterweise auf die großen Reden, die das »andere kleine Horn« mit dem ihm gegebenen und in Daniel 7, 8 erwähnten »Maul« führt) und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
(Diese Aussage ist gleichbedeutend mit der jetzigen völligen und endgültigen Vernichtung des vierten und letzten der vier danielischen Tiere durch das »andere kleine Horn« zu sehen. Denn das vierte und letzte Tier konnte in den zehn Hörnen bis dahin noch weiterleben, war demnach in diesen zehn Hörnern bis zum Erscheinen des »anderen kleinen Hornes« in den Augen des Propheten Daniels immer noch existent gewesen.
Und dasjenige wird aber kommen, wenn der wahre Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird. Denn der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom wahren Gott des Himmels gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).

12 Und mit der Macht der andern (drei, zuvor erwähnten danielischen) Tiere war es auch aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte.
(Dieser Satz weist eindeutigerweise und unmißverständlich auf denjenigen Aspekt hin und unterstreicht nochmals, daß das vierte der danielische Tiere wirklich das letzte aller vier in einer zeitlichen Abfolge nacheinander erschienenen Tiere gewesen ist, bzw. ist gleichbedeutend damit zu sehen, daß es tatsächlich das allerletzte von vier aufeinanderfolgenden Tiere sein muß, aus dessen Endstadium dann schließlich das »andere kleine Horn« hervorgegangen war. Und dieses konnte nur deshalb geschehen, weil das »andere kleine Horn« auch die allerletzten dem vierten Tier noch verbliebenen drei von zehn Hörnern, welche dieses vierte Tier also insgesamt besessen hatte, ausgerissen bzw. vernichtet hatte. Dies wiederum bedeutet, daß das »andere kleine Horn« erst im Endstadium des vierten danielischen Tieres auftauchen wird und daß zum Zeitpunkt seines Aufsteigens dem vierten Tier nur noch drei von insgesamt zehn dagewesenen Hörnern verblieben sind. Diese drei zu diesem Zeitpunkt noch existenten sind es also, die vom »anderen kleinen Horn« im Zuge seiner Machtentfaltung noch aus dem Weg geräumt werden müssen. Denn das eigentliche vierte danielische Tier lebte ja zuletzt nur noch in diesen zehn Hörnen weiter.)


Wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton besaß

Um die politische Entwicklung der nicht weit zurückliegenden Vergangenheit im Licht der biblischen Offenbarungen sehen und ein besseres Verständnis unserer Zeit erhalten zu können, müssen wir Daniels Prophetien in Daniel 7, 7-8 und Daniel 2, 31-35 mit seiner Erklärung in Daniel 2, 40-45 gegenüberstellen.
Beginnen wir zunächst mit der Schau der vier großen Tiere, die aus dem aufgewühlten Meer aufstiegen und die wie Daniel später erfährt, vier große Weltreiche darstellen. Dabei soll uns speziell nur das vierte und letzte Tier interessieren, denn wir leben in der Zeit des vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen:

Daniel 7, 7-8
7 Danach sah ich in diesem Gesicht in der Nacht, und siehe, ein viertes Tier war furchtbar und schrecklich und sehr stark und hatte große eiserne Zähne, fraß um sich und zermalmte, und was übrigblieb, zertrat es mit seinen Füßen.
(Mit dem vierten der danielischen Tiere ist das antike Römische Reich
gemeint, das den Mittelmeerraum seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. politisch und kulturell vereinte.)
Es war auch ganz anders als die vorigen Tiere und hatte
(nachdem es sich durch Heirat mit den angrenzenden Völkern vermengte, schließlich) zehn Hörner (bekommen, die aus diesem vierten Tier hervorgegangen sind und dies ablösten.
Das Römische Reich der Antike war jenes der vier danielischen Weltreiche, welches zwar, wie die Geschichte bereits gezeigt hart, auseinanderfiel, sich also in seiner bisherigen Form auflöste, aber, da es im Gegensatz zu den drei zuvor aufgestiegenen Tieren nie wirklich besiegt worden war, wie in Daniel 2, 43 beschrieben durch Heirat in den vielen Nationen Europas weiterlebte. Das vierte Tier mit den »zehn Hörnern« verkörpert somit das letzte der vier Weltreiche, welches durch die zehn Hörner symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium sogar bis in die Gegenwart hineinreicht.
Mit den zehn Hörnern ist also die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit der zehn Hörner auch die Zeit der Nationen. Die Nationen sind demnach diejenigen Länder, die sich ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten.
Die Bibel verwendet hierbei, um die zehn Hörner zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl zehn an.



 


Zu diesen Ländern, die den Nationen angehören, und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, unter anderem auch Rußland. Er lehnt sich dabei an eine nachfolgend zitierte vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, daß der Russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete u. so eine Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war u. daran, daß wir seit dem ersten Weltkrieg des vergangenen Jahrhunderts und der sich dadurch in Folge am 2. November 1917 ergebenen Balfour-Erklärung, welche beide erste sehr markante Endzeitzeichen darstellen, bereits in der Endzeit u. sehr wahrscheinlich sogar in der ersten Hälfte der großen Trübsal u. wahrscheinlich bereits zum Ende dieser bereits begonnenen ersten Hälfte zu leben. Denn das mindestens 42 Monate bzw. 3,5 (Sabbat-)Jahre, das entspricht 24,5 tatsächliche Jahre, lang den Namen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 ist für ihn u. nach seiner Auffassung der Dinge sogar bereits seit vielen Jahren hörbar.).
8 Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)

Der Prophet Daniel aus dem Volk Israel wurde Anfang des 6. Jhd. v. Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott gebraucht, um den Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu prophezeien. So kündete er auch eben diese geschilderten Dinge der letzten Zeit an. Er sah mit dem vierten Tier wie in Daniel 7, 7 beschrieben auch das letzte große Weltreich, das Römische Reich, das bis heute keiner wirklich bezwingen konnte. Es fiel mit der Zeit einfach auseinander und lebt aber durch Vermengung infolge Heirat der Töchter von politischen Führern des antiken Römische Ost- und Westreiches mit denen der ehemals angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen Gesichtern in vielen und großen Nationen Europas und sogar Asiens weiter, vor allem aber in denjenigen Nationen, die heute an das Mittelmeer grenzen und die einst ein Bestandteil des großen, zuletzt in zwei Teile zerfallenen Römischen Kaiserreiches waren.
Auf welcher biblischen Grundlage basiert diese Aussage?
Die Vision von den vier danielischen Tieren in Daniel 7, 1-8 entspricht voll und ganz dem Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35.
Das Standbild mit den vier Metallen entspricht also ebenso der die Zeitepoche der heidnischen Weltreiche der Erde (gemeint ist das Zeitalter der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden") und stellt damit ebenfalls einen Abriß der dabei aufkommenden vier großen nichtjüdischen Reiche der Erde dar.
In der Deutung von Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 wird vom Prophen in Daniel 2, 43 angeführt, daß das Vermengen von Eisen mit Ton der Füße und Zehen bedeutet: "sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt."
Die »zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten (vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43).

An dieser Stelle soll die vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage die Annahme von der durch Vermengung infolge Hochzeit entstandenen Fortführung des Römischen Reiches der Antike bis in die Gegenwart unterstreichen:
"Als die Deutschen und die Slawen teilweise auf römischen Boden vorstießen, immerhin in die historische Position des Römischen Reiches, da heirateten ihre Herrscher in römische Familien ein. Karl der Große stammte aus einem römischen Haus. Fast gleichzeitig heirateten der deutsche Kaiser Otto II. und der Russische Großfürst Wladimir Töchter des oströmischen Kaisers. Dies war charakteristisch für die Beziehung der einwandernden Nationen zu Rom. Sie gründeten kein neues Reich, sondern sie setzten das Römische fort. Und so besteht es bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die zehn Reiche.
Der Versuch, diese jetzt schon zu bestimmen, wäre ebenso fehl am Platze, als wolle man die Wiederkunft Christi, die ja damit auch im unmittelbaren Zusammenhang steht, auf morgen oder übermorgen festlegen."

Und in der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser Stelle immer noch vom existenten, also intakten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 wachsen nicht aus einem toten Tier.
Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist die Zeit der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint ist.

Vermutlich handelt es sich also bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von nach dem antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten.

Bei dem Russischen Großfürst Wladimir handelt es sich nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage um den ukrainischen Wladimir I. Swjatoslawitsch, von 980 bis 1015 Fürst von Kiew. Er wurde auch Wladimir der Heilige, der Große oder der Apostelgleiche genannt und lebte von 960 bis 1015 n. Chr.. Der Russische Großfürst Wladimir I. heiratete die Prinzessin Anna von Byzanz, Tochter des byzantinischen Kaisers und Erben der oströmischen Kaiserzeit Romanos II., um eine Verbindung mit dem byzantinischen Kaiserhaus herzustellen.
Justinian (als Kaiser: Imperator Caesar Flavius Iustinianus Augustus) gilt als einer der bedeutendsten letzten römischen Kaiser der ausgehenden Spätantike. Seine Regierungszeit markiert dabei eine wichtige Stufe des Übergangs von der Antike zum Mittelalter und somit den Übergang von römischer Tradition zu byzantinischer Regierung.
Romanos II., der Vater der Prinzessin Anna von Byzanz war zwar damit bereits ein Kaiser des Mittelalters, hatte aber seiner Wurzeln eindeutig in der oströmischen Kaiserzeit der Spätantike verankert. Damit floß auch in den Adern seiner Tochter Anna von Byzanz römisches Kaiserblut, das sich in den Kindern ihrer Ehe fortpflanzte und die Ukraine, Teil der späteren Sowjetunion in Besitz nahm. 


Das vom Propheten Daniel in Daniel 7, 7 gesehene vierte Reich, mit dem das antike Römische Reich gemeint ist, trat bereits in der Vergangenheit zur Zeit Jesu Christi in Erscheinung, lebt aber bis zur heutigen Zeit also immer noch fort. Denn obwohl es auseinander fiel, besteht es nach Daniel 2, 31-35 in einem abgewandelten, und man müßte es eigentlich als ein fünftes Reich betrachten, aber schwächeren Reich fort und wird, lt. Daniel 7, 7 in den zehn von Daniel gesehenen Hörnern zur "Zeit des Endes" beschrieben, von denen drei ausgebrochen werden. Betrachten wir dazu das Standbild aus den vier Metallen in Nebukadnezars Traum von den vier Weltreichen, welches ebenfalls die in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden" beschreibt und eine Parallele zu Daniels Vision von den vier Tieren in Daniel 7, 1-8 darstellt:

Daniel 2, 31-45
31 Du, König, hattest einen Traum, und siehe, ein großes und hohes und hell glänzendes Bild stand vor dir, das war schrecklich anzusehen.
32 Das Haupt dieses Bildes war von feinem Gold (gemeint ist das Neubabylonische Reich, 626 - 539 v. Chr.), seine Brust und seine Arme waren von Silber (gemeint ist das Reich der Meder und Perser, bzw. das Medopersische Reich oder auch altpersisches Weltreich unter dem persischen König Kyros II. den Großen, 539 - 330 v. Chr.), sein Bauch und seine Lenden waren von Kupfer (gemeint ist das riesige griechische bzw. Hellenistische Weltreich, das unter Alexander dem Großen seinen Anfang nahm und der es nach Osten zu bis an den Nordwesten Indiens ausweitete, ca. 330 bis ins 1. Jahrhundert v. Chr.)
33 seine Schenkel waren von Eisen (gemeint ist das antike Römische Reich, das maßgeblich in der Herrschaftsform des Römischen Kaiserreiches den Mittelmeerraum seit etwa dem 1. Jahrhundert v. Chr. beherrschte u. noch über seine Teilung hinaus etwa bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. hineinreichte), seine Füße waren teils von Eisen und teils von Ton (gemeint ist die Vielfalt derjenigen Länder, die sich durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt haben, dazu gehört unter anderem auch das heutige Rußland).
34 Das sahst du, bis ein Stein herunterkam, ohne Zutun von Menschenhänden; der traf das Bild an
seinen Füßen, die von Eisen und Ton waren, und zermalmte sie
(gemeint ist der zum Gericht auf die Erde herunterkommende Jcsus Christus, der lt. Psalm 2, 9 mit eisernen Zepter die feindlichen Mächte des lebendigen Gottes zerschlagen wird).
35 Da wurden miteinander zermalmt Eisen, Ton, Kupfer, Silber und Gold und wurden wie Spreu auf der Sommertenne, und der Wind verwehte sie, daß man sie nirgends mehr finden konnte. Der Stein aber,
der das Bild zerschlug, wurde zu einem großen Berg, so daß er die ganze Welt füllte.

36 Das ist der Traum. Nun wollen wir die Deutung vor dem König sagen.
37 Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat
38 und dem er alle Länder, in denen Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in die Hände gegeben und dem er über alles Gewalt verliehen hat. Du bist das goldene Haupt.
39 Nach dir wird ein anderes Königreich aufkommen, geringer als deines, danach das dritte Königreich, das aus Kupfer ist und über alle Länder herrschen wird.
40 Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen.
41 Daß du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt.
42 Und daß die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: zum Teil wird's ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein.
43 Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt.
44 Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten, das nimmermehr
zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,
45 wie du ja gesehen hast, daß ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der große Gott dem König kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverlässig, und die Deutung ist richtig.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)

Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß auch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen Tier hervorwächst und die letzten dann noch existierenden drei der »zehn Hörner« gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht).

Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in Nebukadnezars Traum aus Daniel 2, 31-35 bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender Vision in Daniel 7, 1-8 den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und repräsentieren einen Abriß der vier großen Reiche der Erde, die sich aus vielen Völkern, Sprachen, Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem Haupt aus feinem Gold bzw. dem ersten Tier, dem Löwen, das babylonische Reich unter dem König Nebukadnezar und mit der Brust und den Armen von Silber bzw. dem zweiten Tier das medo-persische Reich, das auf Babylon folgte.
Das dritte Tier, welches dem kupfernen Bauch und den kupfernen Lenden entspricht, steht bildhaft für das Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem Großen.
Das vierte Tier bzw. die Schenkel von Eisen mit den Füßen, die teils von Eisen und teils von Ton waren, aber repräsentiert das Römische Reich, welches zwar auseinanderfiel, aber, da es nie wirklich besiegt worden war, durch Heirat in den vielen Nationen Europas weiterlebte und damit bis in die Gegenwart hineinreicht. Und aus dem letzteren soll dann wie in Daniel 7, 8 beschrieben das andere kleine Horn hervorbrechen, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", dessen Aufstieg bis zur Weltmacht das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche nach sich ziehen wird.

Und genauso wurde es auch vom Propheten Daniel gesehen, als er den Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar nicht nur deuten konnte (vgl. Daniel 2, 31-45), sondern als dieser ihm, wie in Daniel 2, 19 nachzulesen, ein zweites Mal durch ein Gesicht in der Nacht offenbart wurde.
Dieses Reich, das nach dem Traumbild Daniels eigentlich fünfte, schwächere und zerteilte aufkommende Weltreich, das aus dem vierten sehr starken hervorgegangen ist und das als das Letzte unmittelbar vor dem Kommen des Antichristen zur "Zeit des Endes" angesehen werden kann und das Daniel selbst in Daniel 2, 33 als das Reich der "Füße und Zehen" "teils von Eisen und teils von Ton" beschreibt (vgl. Daniel 2, 41-43), geht nach der Auslegung von Daniel in Daniel 2, 43 durch Heirat der Herrscher der das Römische Reich angrenzenden Länder mit römischen Töchtern aus dem ehemals noch bis in die Zeit seiner Teilung sehr starken, antiken Römischen Reich (in Daniels Traum wird es als das vierte Königreich, die kräftigen Schenkel aus Eisen, beschrieben) hervor.
Hierdurch kam es auch zu einer weiteren, politisch aber relativ unsichtbaren Zerstückelung des Römischen Reiches der Antike (vgl. Daniel 2, 41).
Dies wird durch die bildhafte Darstellung durch Fußzehen und die Vermengung von "Eisen" mit "Ton" veranschaulicht. Und dieses, da es ein völlig anderes politisches Gepräge besitzt, eigentlich fünfte Weltreich wird dadurch, weil sich das Eisen nicht mit dem zerbrechlichen Ton vermengen läßt, deutlich schwächer sein, als das eiserne vierte, ursprüngliche unvermischte und unzerteile antike Römische Reich und später noch weiter zerfallen, wenn der Antichrist, das "andere kleine Horn" lt. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 aus diesen zehn kleinen Hörnern hervorgehen wird, der zur "Zeit des Endes" die drei Hörner ausbrechen wird, um selbst an die Weltmacht zu gelangen.
Zu diesen drei von zehn Hörnern, die im Vorfeld seiner Machtergreifung vom Antichristen ausgerissen werden, gehört, wie wir heute bereits sagen können, die ehemalige Sowjetunion, das heutige Rußland. Dieses ehemals sehr mächtige Großreich (Herrschaft über die gesamten vormals sozialistischen Ostblockländer) wurde bereits durch die Kriegslist des Antichristen ausgerissen und ist heute zwar vom fast ein ganzes Jahrhundert andauernden Joch des Kommunismus befreit aber dennoch gegenwärtig ein gebrochenes Land, das keinen Glanz seiner ehemaligen Macht, seines großen Einflusses u. seiner politischen und wirtschaftlichen Herrschaft über fast ganz Asien und über das ganze Osteuropa mehr besitzt. Daß es einmal zu einer der beiden größten Weltmächte und zu den Siegermächten des zweiten Weltkrieges zählte, ist nicht mehr. Es ist als führendes kommunistisches Land von der politischen Landkarte vollständig weggefegt worden und hat seine Identität und seinen nationalen Stolz verloren.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Dieses Land muß zu den drei von zehn bei Daniel 7, 8 erwähnten ausgebrochenen Hörnern gehören, die dem vierten eisernen Tier nach Daniel 7, 7, das furchtbar und schrecklich und sehr stark war und große eiserne Zähne hatte und um sich fraß und zermalmte und was übrigblieb blieb, mit seinen Füßen zertrat und mit dem das antike Römische Reich gemeint ist.
Er lehnt sich dabei an eine weiter oben zitierte vom deutschen Historiker Hoffman stammtende Aussage an, die u. a. besagt, daß der Russische Großfürst Wladimir eine Tochter des oströmischen Kaisers heiratete u. so eine Vermengung von "Eisen" und "Ton" durch Heirat zustande gekommen war u. daran, daß wir seit dem ersten Weltkrieg des vergangenen Jahrhunderts und der sich dadurch in Folge am 2. November 1917 ergebenen Balfour-Erklärung, welche beide erste sehr markante Endzeitzeichen darstellen, bereits in der Endzeit leben müssen.

Wir sehen, daß wir heute bereits in der Zeit des, da es ein völlig anderes politisches Gepräge besitzt, eigentlich fünften und letzten von Daniel prophezeiten Weltreiches der "Füße und Zehen" teils von Eisen und teils von Ton in einem zerteilten und verstreuten ehemaligen Römischen Weltreich leben. Dem "großen und hohen und hell glänzenden Bild" aus der Prophetie Daniels in Daniel 2, 31 droht bereits der Zerbruch und das Ende. D.h. aber auch, der Beginn des Messianischen Weltreiches nach Daniel 2, 34-35 steht damit unmittelbbar bevor. So aktuell also ist der uralte Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar, den der lebendige Gott selbst in ihn heingelegt hatte, damit er das Aufsteigen und den Fall der für ihn zukünftigen Weltreiche sehen sollte. Und wir tun gut daran, ihn deshalb heute auch für uns zu beherzigen.

Daniel 2, 40-45
40 Und das vierte wird hart sein wie Eisen; denn wie Eisen alles zermalmt und zerschlägt, ja, wie Eisen alles zerbricht, so wird es auch alles zermalmen und zerbrechen.
41 Daß du aber die Füße und Zehen teils von Ton und teils von Eisen gesehen hast, bedeutet: das wird ein zerteiltes Königreich sein; doch wird etwas von des Eisens Härte darin bleiben, wie du ja gesehen hast Eisen mit Ton vermengt.
42 Und daß die Zehen an seinen Füßen teils von Eisen und teils von Ton sind, bedeutet: zum Teil wird's ein starkes und zum Teil ein schwaches Reich sein.
43 Und daß du gesehen hast Eisen mit Ton vermengt, bedeutet: sie werden sich zwar durch Heiraten miteinander vermischen, aber sie werden doch nicht aneinander festhalten, so wie sich Eisen mit Ton nicht mengen läßt.
44 Aber zur Zeit dieser (zehn) Könige (die  nach Daniel 7, 7-8 als zehn Hörner beschrieben werden, aus denen ein anders kleines Horn hervorkommen wird, das drei von den zehn zuvor dagewesenen ausbrechen wird) wird der Gott des Himmels ein Reich aufrichten (gemeint ist hier das Tausendjährige Friedensreich Gottes), das nimmermehr zerstört wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle diese Königreiche zermalmen und zerstören; aber es selbst wird ewig bleiben,
45 wie du ja gesehen hast, daß ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden vom Berg herunterkam, der Eisen, Kupfer, Ton, Silber und Gold zermalmte. So hat der große Gott dem König kundgetan, was dereinst geschehen wird. Der Traum ist zuverlässig, und die Deutung ist richtig.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Webseite)


Was kennzeichnet den kommenden Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", denjenigen, der lt. Johannes 5, 43 in Wahrheit in seinem eigenen Namen kommt?

Zu derjenigen Zeit in den "letzten Tagen" der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche), die unmittelbar der Wiederkunft des wahren Christus vorausgehen wird, soll es geschehen, daß die Juden in der Mehrheit den von Gott zu ihnen gesandten Messias Jesus Christus, hebräisch Jeschua HaMaschiach, immer noch nicht als ihren Erlöser in ihr Herz aufgenommen haben werden. Aber viele vom Ihnen werden auf seinen Nachahmer, den Antichristen zur "Zeit des Endes" hereinfallen:
"Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr annehmen."
(Johannes 5, 43)

So muß Gott durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines Volkes den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels von seiner Ungläubigkeit reinigen und lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 dazu unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen, falls die Israeliten bis dahin Jesus Christus immer noch ablehnen werden. Gott möchte sich aber einen gläubigen Überrest seines auserwählten Volkes belassen (vgl. Zefania 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Dieser die Wahrheit zu Boden werfende Verführer ist der kommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn". Er wird sich, weil ihm der Teufel nach Offenbarung 13, 2 "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, auf eine betrügerische und verführerische Art und Weise über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt", erheben (vgl. Daniel 11, 36-37) und dabei die Wahrheit zu Boden werfend an die Stelle Gottes stellen.

In der großen Trübsal wird Satan im Gegenzug versuchen, mittels seines Werkzeuges, und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", in diesem Sinne den gläubigen Überrest der Nachkommen Abrahams auszulöschen. Und so werden die "letzten Tage" der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. wird die Zeit der großen Trübsal eine Zeit von großer, bisher noch nie dagewesener Not und Bedrängnis sowohl für Israel als auch für die übrigen Länder der Erde sein. Denn Satans weltumspannende Offensive gegen die wahren Seinen Gottes, der mit dem Angriff des Antichristen auf das Land Israel beginnt, stellt, indem dieser ihm vorgreifend Gottes Zukunftspläne zu verhindern beabsichtigt, einen Teil seines Versuches dar, die Wiederkunft und die Herrschaft des wahren Jesu Christi unmöglich zu machen. Gottes Eingreifen und die Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine dennoch gelingende Rettung des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der großen Trübsal kann man bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus der Unterwerfung unter die Heiden bezeichnen.

So wird sich, um alle Menschen damit zu täuschen, der eigentliche Antichrist während der zweiten Hälfte dieser Zeit sogar unverfrorenerweise selbst für Gott bzw. seinen Messias ausgeben und vorgeben, er sei "der Fürst über das Heer des HERRN", und damit gemeint ist der Gott Israels  bzw. sein Messias (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4).

Und nach verschiedenen biblischen Prophetien muß er es auch, den Sohn Gottes nachahmen. Denn nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird sich der Antichrist gemäß den Worten einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder sichtbaren und als Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt sein.

Die entsprechende Grundlage in der Bibel zum "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen finden wir übrigens auch in einem der Briefe des Apostels Paulus:

2. Thessalonicher 2, 3-12
3 Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.
4 Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
5 Erinnert ihr euch nicht daran, daß ich euch dies sagte, als ich noch bei euch war?
6 Und ihr wißt, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden,
8 und dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt.
9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Dies enspricht übrigens auch der Bedeutung seines Namens. Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges Leben verschenkt, muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein). ... Da(durch) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem
(allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Die große Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht also der Zeit, die von der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes" gekennzeichnet ist.

In der großen Trübsal am Ende der Zeit plant und verwirklicht also eben jener endzeitliche, gegen den lebenhdigen Gott rebellierende Weltherrscher seinen Machtaufstieg, was in der Geschichte der Menschheit wohl einmalig in seiner Art geschieht.
Aber sowie sein spektakulärer Machtaufstieg in der Bibel wegen seiner Rücksichtslosigkeit bzw. Rigorosität warnend vorhergesagt wird, ist auch sein drastischer Untergang, bei dem keinerlei Gnade walten wird, bereits von einigen Propheten des Alten Testaments angekündigt und bejubelt worden, so zum Beispiel vom Propheten Jesaja (vgl. Jesaja 14, 10-20).
Wegen des unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens des zukünftigen, eigentlichen Antimessias und seiner unfaßbar großen Dreistigkeit und der unglaublich großen Verführung, die von ihm ausgeht (man kann es einfach nicht glauben, was dann geschieht), wird diesem, seinem Untergang und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende, in der Bibel auch an vielen anderen Stellen sehr viel Platz eingeräumt (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).

Auch wenn der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel), d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines Machtaufstiegs die "Gewalt über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende. Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.
Und genau darum wird in der damit gemeinten Apokalypse die Schau der Wiederkunft Jesu so eng mit dem ausführlichen Fingerzeig auf das Ende des eigentlichen Antichristus bzw. Antimessias verbunden (vgl. Offenbarung 19, 11-21)
Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die letzte Zeit verständlich machen und aufzeigen will. Denn "die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten bzw. ist deren Land gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Nun, da der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel), d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer also dennoch unbegrenzte Macht zu. Und sie tun dies, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der Leben und uneingeschränkte Unsterblichkeit besitzt, derjenige Gott des Lebens, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden, dessen Macht kein jähes Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz eingeräumt wird (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).

So wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Und dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.

Was kann man unter dem Begriff "Stunde der Versuchung" verstehen und wie ist der in der letzten Zeit erwartete »Tag des HERRN« in diese letzten endzeitlichen Geschehnisse einzuordnen?

Die Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13, dies ist diejenige neutestamentarische wahre bzw. universelle Gemeinde Jesu Christi, die zur "Zeit des Endes" an der Entrückung teilhaben wird (vgl. in den Kapiteln "Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß" und "Die wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht "), erhält den Zuspruch der Bewahrung vor der Stunde der Versuchung:
"Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Siehe, ich komme bald; halte, was du hast, daß niemand deine Krone nehme!"
(Offenbarung 3, 10-11)

Die noch in der Zukunft liegende "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll, ist weiter nichts, als ein anderer Ausdruck, der den Sachverhalt noch zutreffender beschreibt, für dasjenige, was in der Bibel an anderer Stelle als die "Zeit der großen Trübsal" am Ende der "Zeiten der Heiden" bzw. speziell deren schlimmer Teil und nach 1. Thessalonicher 5, 3 als "Verderben" bezeichnete Zeit beschrieben wird (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20", die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist).
Mit diesem plötzlich hereinbrechenden "Verderben" ist die Summe aller endzeitlichen Gerichte Gottes gemeint, die mit den sieben Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-17  u. Offenbarung 8, 1-5 beginnen und mit den sieben Schalengerichten lt. Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 enden.
Die sieben Siegelgerichte das ist der Anfang einer durch das verderbliche Wirken des Antichristen nach Offenbarung 6, 1-11 entstehenden Not, welcher unter der Überschrift "1.3. Der Beginn des ersten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8" näher erläutert wird und was im Anschluß danach lt. dem unter der Überschrift "2. 1. fünftes Siegel nach Offenbarung 6, 9-11: Der Beginn der endzeitliche Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 und des Martyriums nach Offenbarung 6, 9-11 ..." Geschriebenen in ein weltweites Martyrium unter den in der wahren Furcht des Herrn Gebliebenen gipfelt.
Die sieben Schalengerichte das ist der nach den sieben Posaunengerichten unmittelbar darauffolgende zweite und letzte Teil der nach den unter der Überschrift "2. 2. Der Beginn des zweiten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt" aufgeführten zwei Siebenerreihen der göttlichen (Gerichts-)Plagen, welcher gleichzeitig den Abschluß des von den Heiligen erbetenen "Zornes Gottes" nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 bildet.
All diese mit dem Begriff "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 zusammengefaßten endzeitlichen Gerichte Gottes werden vom Verfasser dieser Homepage übrigens auch in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im gleichnamigen Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist, in den Verlauf der großen Trübsal eingeordnet, in ihrer chronologisch geordneten Abfolge dargestellt und dort außerdem näher erläutert.

Der Anfang des "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 hat also seinen Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Denn es sieht nach Joel 1, 15 und nach Jesaja 13, 6 bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen”.
D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht.

Der von Gott herrührender u. durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 dagegen stellt diejenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen dar, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten.
Diese von Gott beschlossenen Plagen, die den Antichrist treffen werden und die die von ihm verführten Menschen zur Umkehr bringen sollen, stellen Gottes Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der Gott Israels lähmt durch sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium.
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.
(Joel 2, 12-13)

Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen sogenannten “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11: “Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 wieder mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5;  Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt und wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.

Der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln weist also noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus. Amen.

Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).
Dieser göttliche Zorn beendet also die lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 weniger als 3 ½ Jahre (Sabbatjahre) währende Schreckensherrschaft des Antichristen.
Der göttliche Zorn, sein zu Hilfe kommendes Eingreifen, ist zudem auch der Grund für die Verkürzung der Bedrängnis und geschieht um der Auserwählten willen, damit sie gerettet werden können.
Denn dasjenige, tatsächlich von Gott kommende "Verderben" wird sich nach Daniel 9, 27, erst dann wenn er an der Macht ist, ausschließlich über den “Verwüster”, den Antichrist, ergießen und den Seinen Gottes als sein göttlicher Plan ihrer Errettung sogar garantiert und zwar deswegen weil es lt. Daniel 9, 27 (letzter Satz) bereits im Himmel beschlossen ist.
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Was können wir also unter der "Stunde der Versuchung" verstehen bzw. welche Aspekte beinhaltet und vereint der Begriff "Versuchung"?
Um den Begriff "Versuchung" verstehen zu können, müssen wir zunächst untersuchen, was das Wort "Verführen" bedeutet. Das Wort "Verführen" bedeutet im Urtext der Bibel in Offenbarung 13 sowohl "in die Irre führen" als auch "richtungslos machen". Somit ist unter dem Ausdruck "Versuchung" ein mit großen Zeichen und Wundern verblenden, mit glaubhaften Lügen täuschen, mit Überredungskunst gezielt in die Irre leiten und mittels Gehirnwäsche orientierungs- und richtungslos machen zu verstehen. Denn dies alles beinhaltet auch der hebräische Ausdruck "Verführen". Und wir sehen an dieser Stelle ganz deutlich, daß eine solche "Versuchung" immer mit einer Bedrängnis einhergehen muß.
"Und der Ausdruck: »die Stunde der Versuchung« ist eindeutig ein Hinweis auf die Große Trübsal, und diese Große Trübsal ist weltweit."
(Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002)

Sogesehen muß also die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und damit globalen Charakter besitzt und die als eine Zeit der Verführung der Erdbewohner durch den Antichristen anzusehen ist, mit dem als "Verderben" bezeichneten Zeitabschnitt relativ identisch sein, demjenigen Zeitabschnitt, den die Bibel in 1. Thessalonicher 5, 3 beschreibt und vor dem die dafür symbolisch stehende Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13, (denn diese verkörpert die wahre Gemeinde Jesu Christi, die an der Entrückung teilhaben wird) bewahrt bleibt bzw. sogar weggenommen werden wird (vgl. bei 1. Thessalonicher 4, 13-18 und das in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" Gesagte, die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist).

Die Zeit des schlimmen Teils der großen Trübsal am Ende der "Zeiten der Heiden", die in Offenbarung 3, 10 als "Stunde der Versuchung" bezeichnet wird, wird beispielsweise in Daniel 12, 1-7 benannt und zwar dort so eindringlich umschrieben, daß keinerlei Zweifel über ihre Schwere aufkommen können. Sie wird nach Daniel 12, 4+9 auch die "letzte Zeit" oder auch "die letzte Zeit des Zornes"genannt (vgl. in Daniel 8, 19).
Sie geht damit dem "Tag (der Erscheinung) des Herrn" nach 1.Korinther 1, 8 bzw. dem "Tag Christi Jesu" lt. Philipper 1,6 (damit ist die Wiederkunft Jesu Christi in großer Macht und Herrlichkeit gemeint, bei der er seine Füße auf die Erde setzen wird) unmittelbar voraus. Somit wird sehr treffend bildhaft umschrieben, daß nach (der finsteren Nacht) der großen Trübsal der (hell leuchtende) "Tag des Herrn" kommen muß:

Daniel 12, 1-9
1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden (hiermit ist die zur "Zeit des Endes" allen endzeitlichen Zornesgerichten des lebendigen Gottes vorauseilende Gnade und Hilfe im Herrn, die sich in einer geistliche Wiederherstellung Israels äußern wird, gemeint), (und die) alle, (diejenigen Israeliten erfassen wird,) die im Buch (des Lebens) geschrieben stehen.
2 Und viele, die unter der Erde schlafen liegen, werden (später) aufwachen (), die einen zum ewigen Leben, die andern zu ewiger Schmach und Schande. (hiermit sind die Entrückung der wahren Germeinde und das später noch folgende Gericht des lebendigen Gottes über die Toten gemeint, welches erst am Ende des Tausendjährigen Reiches des lebendigen Gottes sein wird)
3 Und die da (in der Zeit der großen Trübsal) lehren, werden leuchten wie des Himmels Glanz, und die
viele zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.
4 Und du, Daniel, verbirg diese Worte, und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden.
5 Und ich, Daniel, sah, und siehe, es standen zwei andere da, einer an diesem Ufer des Stroms, der andere an jenem Ufer.
6 Und er sprach zu dem Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand
(Daniel bezieht sich hier auf die Vision am Anfang von Daniel, Kapitel 10, die im Weiteren nun fortgesetzt wird): Wann sollen denn diese großen Wunder geschehen?
7 Und ich hörte den Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand. Er hob seine rechte und linke Hand auf gen Himmel und schwor bei dem, der ewiglich lebt, daß es
(gemeint ist der zweite und schlimmste Teil der in Vers 1 beschriebenen großen Trübsal, die endzeitliche Bedrängnis durch den Antichristen. Sie wird erst dann beginnen, wenn die geistliche Wiederherstellung Israels erfolgt sein wird) eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit währen soll (so lange wird die endzeitliche Bedrängnis durch
 den Antichristen symbolisch gemeint andauern); und wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat (hiermit ist die natürliche Wiederherstellung bzw. die politische Wiedererstehung Israels gemeint, die der geistlichen vorangehen muß und im krassen Gegensatz zu dieser zeitlich gesehen einige Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Zum heutigen Zeitpunkt ist die natürliche Wiederherstellung noch nicht vollständig abgeschlossen, weil dann niemand mehr vom heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden Völkern leben darf und da dann auch die verlorenen 10 Stämme Israels wieder vollständig natürlich hergestellt sein müssen. Die natürliche Wiederherstellung wird aber spätestens dann abgeschlossen sein, wenn die Versiegelung der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den dann wieder existierenden 12 Stämmen Israels (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5) kommen wird.), soll dies alles geschehen.
8 Und ich hörte es, aber ich verstand's nicht und sprach: Mein Herr, was wird das Letzte davon sein?

9 Er aber sprach: Geh hin, Daniel; denn es ist verborgen und versiegelt bis auf die letzte Zeit.
(Heute kann man mit großer Gewißheit sagen, daß die lt. Vers 7 symbolisch "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit" währende endzeitliche Bedrängnis durch den Antichristen vorerst das Letzte davon ist, was in disem Bibeltext angekündigt und vor dem Ende kommen wird. Unmittelbar im Anschluß daran kommt Jesus Christus in großer Kraft und Herrlichkeit tatsächlich wieder und wird zuerst den Antichristen vernichten und gleich anschließend die dann lebenden Menschen der Erde richten. Kriterium dabei wird die Liebe zu den verfolgten Seinen und geringsten Brüdern im Herrn sein. Das in Vers 2 zum Gericht des lebendigen Gottes über die Toten Gesagte, welches erst am Ende des Tausendjährigen Reiches des lebendigen Gottes sein wird, liegt natürlich in noch viel weiterer Ferne als die kommende endzeitliche Bedrängnis durch den Antichristen nach Vers 1.)
(Hervorhebung und erläuternde Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

Verfolgungen der bekennenden Christen und Zeiten der Drangsale gab es bereits viele auf der Erde und dies zu jeder Zeit. Auch noch heute und ganz aktuell wird die Gemeinde Christi in einigen Ländern der Erde bedrängt.
Wenn aber in der Bibel von der großen Trübsal die Rede ist, dann ist also ein ganz bestimmter, sehr eng begenzter Zeitbereich in der letzten Zeit, unmittelbar vor der sichtbaren Wiederkunft des Messias Jesus Christus zum Gericht über den Erdenkreis gemeint. Sie wird lt. Daniel 12, 7 erst dann kommen, wenn Israel aus der Zerstreuung zurückgekehrt ist und wieder ein eigenes Land besitzt. Ist dies nicht heute bereits geschehen?
Demnach muß die große Trübsal anhand der Überlegungen zu Daniel 12, 1-9 heute bereits begonnen haben, d.h. wir befinden uns heute bereits in deren ersten Hälfte.

Eine weitere Prophetie, die indirekt darauf verweist, daß die große Trübsal dann sein wird, wenn "der Rest seiner Brüder wiederkommen (wird) zu den Söhnen Israel" und damit ist zweifellos das Ende der weltweiten Zerstreuung der Juden gemeint, steht beim Propheten Micha geschrieben.

Micha 5, 1-2
1 Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.
2 Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, welche gebären soll, geboren hat. Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel.
3 Er aber wird auftreten und weiden in der Kraft des HERRN und in der Macht des Namens des HERRN, seines Gottes. Und sie werden sicher wohnen; denn er wird zur selben Zeit herrlich werden, so weit die Welt ist.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Messias, dessen erstes Kommen bzw. sein diesbzgl. Geburtsort Bethlehem in Vers 1 beschrieben wird, soll lt. Vers 2 ein weiteres Mal aus dem Schoße des heiligen Volkes hervorkommen bzw. mit seiner Wiederkunft zur "Zeit des Endes" ein zweites Mal in diese irdische Welt hineinkommen. Darum beschreibt der Prophet Micha eine Frau, die gebären soll, denn nach menschlichem Verständnis ist das Hineingelangen in diese, unsere irdische Welt nunmal nur über die Geburt möglich und bedarf einer gebärenden Frau.
Das Volk Israel in seiner Gesamtheit wird im Alten Testament häufig als Frau dargestellt. Während in Vers 1, wie die Geschichte gezeigt hat, die Geburt des Messias durch die Jungfrau Maria gemeint ist, wird in Vers 2 über die leibliche Geburt durch seine Mutter Maria als einzelne Person hinausgehend sein zweites Kommen zu seinem gesamten Volk, d.h. aber auch seine Wiederkunft auf die Erde zu allen Menschen angedeutet.
Denn "es ist aber auch durchaus möglich, daß diese “Gebärende” hier das Volk Gottes, also das (ganze) Volk Israel, meint, dessen Heilszeit unter furchtbaren Schmerzen geboren werden muß (vgl. Micha 4, 9-10)".
So formulierte es jedenfalls Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Micha 5, 1 – 5 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. April 2002.
In diesem Zusammenhang aber, und das baut eine Parallele zu Daniel 12, 1-9 auf, wird genannt, daß "dann der Rest seiner Brüder wiederkommen" wird "zu den Söhnen Israels." Und hiermit ist ohne Zweifel die Vollendung und nicht die Anfangsphase der Heimkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung gemeint.
Wir sehen an dieser Stelle, daß anders als bei Daniel 12, 7, wo lediglich auf das Ende der Zerstreuung verwiesen wird, vom Propheten Micha sogar eine etwas genauere Aussage zur zeitlichen Festlegung auf die Endphase der Rückkehr aus dieser Zerstreuung des Heiligen Volkes in die ganze Welt getroffen wird, weil er sich auf den (letzten) "Rest seiner Brüder" beruft:
"Da wird dann der Rest seiner Brüder wiederkommen zu den Söhnen Israel." (Micha 5, 2)
Sogesehen gibt Micha den Zeitpunkt der geistigen Erweckung, bei der das Vertrauen auf den Messias neu geboren wird und damit ist zweifellos die geistliche Wiederherstellung seines Volkes gemeint, noch genauer und sogar ziemlich punktgenau an, nämlich daß sie gegen Ende der Zeit der natürlichen Wiederherstellung stattfinden wird. Die Frau, und das bedeutet, sein ganzes Volk (und nicht nur wie bereits in der Vergangenheit geschehen einzelne Juden bzw. ein kleiner Teil ihres Volkes, die in Jesus Christus ihren Retter erkannt haben) wird dann den Messias ganz neu bei sich aufnehmen, also bildlich gesegen erneut gebären und in die Arme nehmen und ihm dienen. Und da diese Stunde von Micha mit der einer Geburt verglichen wird, weist es gleichzeitig auf die zeitliche Nähe zur Zeit der Bedrängnis und den letzten schrecklichen Wehen des Kommens des Herrn hin, denn eine Geburt wird immer von den schmerzhaften Wehen, also einer schmerzhaften Zeit begleitet.
Der Wiederkunft Jesu Christi, gemeint ist sein zweites Kommen auf diese Erde, und das wissen wir, soll doch die große Trübsal unmittelbar vorausgehen. Sozusagen geht die geistliche Wiederherstellung des Volkes Israel dem Kommen des Messias zum Gericht unmittelbar voraus und mit der Zeit der großen Trübsal einher.
In Micha 5, 2 denkt der Prophet aufgrund einer Parallele zu Offenbarung, Kapitel 12 mehr an die geistliche Wiederherstellung seines Volkes und weniger an das leibliche Erscheinen des Messias. Beides steht aber, wie wir gesehen haben, in einem sehr engen zeitlichen Zusammenhang, so daß es der Prophet mit dem Verweis auf eine gebärende Frau nicht deutlich voneinander getrennt hat. Und wer eine Geburt miterlebt hat, kennt die Schmerzen, die sie begleitet und wie aber der Schmerz letztendlich doch in unaussprechliche Freude übergeht.
Und darum, so meint der Verfasser dieser Homepage, ist dies auch ein treffliches Bild auf die große Trübsal zur "Zeit des (schmerzhaften) Endes", die all diese bedeutsamen Ereignisse begleitet, aber auch gleichzeitig der Beginn einer noch nie dagewesenen Heilszeit für Israel ist, während der sich der wahre und ewige König Israels, Jesus Christus, auf den Thron Davids, der dann ein Gnadenthron sein wird, setzen wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Die Prophetie in Micha 5, 2 ist also auch ein Bild auf das Kommen des messianischen Welt-, bzw. tausendjährigen Friedensreiches.
Aus all diesen Überlegungen, so die Meinung des Schreibers dieses Textes, kann demnach, und so haben wir eben gesehen, ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Heimkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung und der Geburt der Heilszeit für Israel unter furchtbaren Schmerzen, d.h. der Wiederkunft Jesu Christi  zu seinem ganzen Volk Israel hergestellt werden. Auch muß mit der Geburt an dieser Stelle die etwa zeitgleiche geistliche Wiederherstellung des heiligen Volkes gemeint sein, das erst zur "Zeit des Endes" Jesus Christus als ihren Messias erkennen uns annehmen wird und mit der Geburt unter furchtbaren Schmerzen die Zeit der Nähe der Bedrängnis, während der dies geschehen wird.

Wie wir sehen, muß auch anhand dieser Überlegungen zu Micha 5, 1-2 die große Trübsal demnach heute bereits begonnen haben und das zweite Kommen Jesu Christi unmittelbar bevorstehen, denn die Rückkehr des heiligen Volkes aus der weltweiten Zerstreuung ist bereits fortgeschritten.


Der Zusammenhang zwischen den siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27 und den in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" - bereits erfüllte Prophetie und Zukunftsschau der Weltereignisse durch den Propheten Daniel



Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur Zeit des Endes das Reich empfangen werden

Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf den politischen Staat Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß hier demnach nicht nur der messianische Kern Israels allein gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Dann wird auch alle Fremdherrschaft über Israel endgültig ein Ende haben. Und die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden zu Ende gehen.

Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird (vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel 7, 26-27).
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).

Wir müssen an dieser Stelle wissen und klar voneinander trennen: Die Bibel unterscheidet in den seinem Volk gegebenen prophetischen Einblicken in die Zukunft der Entwicklung der Menschheitsgeschichte ganz klar einerseits in diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes, also speziell und nur dem Land Israel wiederfahren soll und andererseits in diejenige, die ausschließlich die Heidenvölker also die Nationen betrifft.
Beim Propheten Daniel werden wir diesen Umstand besonders gut erkennen können. Denn er erhielt wie kein anderer Prophet seines Volkes von seinem Gott einen Einblick sowohl in die zukunftigen Ereignisse die sein eigenes Volk angehen, als auch Visionen und Einblicke in geistliche Geheimnisse über die Geschichte der Weltregierungen der Heiden bzw. die heidnisch geführten, also nichtjüdischen Reiche dieser Welt, die das Land Israel bis zur "Zeit des Endes" mehr oder weniger beherrschen sollen.

Darum auch spricht die Bibel von der sogenannten “Zeit der Heiden” und meint die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (das ist die Zeitepoche der nichtjüdischen also heidnisch regierten Weltreiche). und zwar genau immer dann, wenn sie diejenige Zeit meint, die von Gott den zukünftigen heidnischen Herrschern dieser Welt gegeben worden ist (gemeint sind alle Amtsperioden der heidnischen Herrscher, die aufgrund der göttlichen Bestimmung in der “Zeit der Heiden” ihre Macht ausüben würden).
Und logischerweise kommt diese “Zeit der Heiden” erst dann zu ihrem Abschluß, wenn das Ende der "Zeit der Heiden" erreicht sein wird und anschließend die Zukunft des Volkes Gottes, also das Reich Gottes und damit auch dasjenige seines Messias beginnt.

Der Verfasser dieser Homepage nimmt an dieser Stelle, um die Formulierung "die Fülle der Heiden", die Paulus in Römer 11, 25 gebraucht, von der des Ausdruckes "Zeit der Heiden" klar zu unterscheiden, auf die Sendereihe “Durch die Bibel” vom 21. Juni 2001 Bezug. Hier argumentiert Dr. Vernon McGee diesbzgl. folgendermaßen:
"Wir sollten unbedingt beachten, dass der Ausdruck "Zeiten der Heiden" nicht dasselbe ist wie "die Fülle der Heiden". Paulus schreibt in Römer 11, 25: "Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist". Die Fülle der Heiden endet mit der Entrückung der Gemeinde. Die Ausdrücke "in künftigen Zeiten" und "die Zeiten der Heiden" sind also nicht dasselbe wie die “letzte Zeit der Gemeinde,” die mit der Entrückung zur Vollendung gelangt und die der “großen Trübsalszeit” vorausgeht. Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden sich bis in die große Trübsalszeit hinein erstrecken, und zu dieser Zeit wird Gott seine Aufmerksamkeit wieder dem Volk Israel zuwenden, hebt Dr. McGee hier hervor."

Eine prophetische Zusammenschau über die Geschichte der Heiden und die Regierung dieser Welt hatte beispielsweise der heidnische König Babylons, Nebukadnezar. So lesen wir im Buch Daniel:
"Aber es ist ein Gott im Himmel, der kann Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll ..."
(Daniel 2, 28; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
und
"Du, König, dachtest auf deinem Bett, was dereinst geschehen würde; und der, der Geheimnisse offenbart, hat dir kundgetan, was geschehen wird."
(Daniel 2, 29; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

An dieser Stelle ist es aber auch wichtig zu erwähnen, daß dabei Gott dem heidnischen König Babylons, Nebukadnezar, keinerlei geistlichen Geheimnisse offenbarte, sondern vielmehr einen Einblick in zeitliche Abläufe speziell über die Abfolge der politischen Herrschaft der Heiden und die damit verbunden Machtwechsel deren Machthaber gab. Geistliche Geheimnisse sind also immer ausschließlich dem Volk Gottes vorbehalten. Und darum konnte der König Nebukadnezar seinen Traum in keiner Weise verstehen und auslegen. Auch vermochten dies die ungläubigen Weisen, Gelehrten, Zeichendeuter und Wahrsager des Königs nicht zu tun (vgl. Daniel 2, 27).

Wenn wir uns nun gleich im Anschluß die dem Propheten Daniel gegebenen Einblicke über die Zukunft Israels und die über die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen vor Augen halten, sollten wir unbedingt beachten, daß diese dem Seher Daniel gegebene Zukunftsvision allein auf die Zukunft Israels beschränkt ist und zudem, weil diese Vision einem Mann Gottes gegeben worden ist, zusätzlich auch geistliche Geheimnisse enthält:


Daniel 9, 24-27
24 Siebzig Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden.
A) Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre.
25 So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.
26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines (zukünftigen) Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
27 Er wird aber vielen den Bund schwermachen eine Woche lang. Und in der Mitte der Woche wird er Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und im Heiligtum wird stehen ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, bis das Verderben, das beschlossen ist, sich über die Verwüstung ergießen wird.
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wenn in der Bibel vom Antichrist zur "Zeit des Endes" die Rede ist, dann nehmen die Schreiber der Heiligen Schrift immer in erster Linie auf Ereignisse und Zusammenhänge Bezug, die ausschließlich eng mit der Geschichte bzw. politischen Entwicklung ihres Landes Israel verknüpft sind. Und speziell in Daniel 9, 24 finden wir dazu ein Paradebeispiel:
"Siebzig Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt ..."

Denn die Verfasser der Texte in der Bibel sind ausnahmslos Juden gewesen. Es gibt aber auch Erweiterungen bzw. Zusätze der Prophetien, die auf die Globalität der Machtentfaltung des eigentlichen Antichristus der letzten Zeit verweisen, welche aber lediglich mehr allgemeiner keinesfalls aber spezieller Natur sind.

Wenn in der Bibel von der großen Trübsal zur letzten Zeit, also zur "Zeit des Endes", die Rede ist, dann meint hier die Bibel konkret diejenige Zeit, die in Daniel 9, 24-27 als letzte der siebzig danielischen Wochen beschrieben wird.
Die damit gemeinte 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 ist diejenige Zeit, in der der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erscheint und in welcher es zu seiner Machtentfaltung kommen wird.
Fest steht in diesem Zusammenhang auch, daß die politische Machtentfaltung des Widerchrist nach Offenbarung 13, 7-8 im Land Israel ihren Anfang nehmen soll und erst dann nach und nach zur weltumfassenden Macht anwachsen wird. Eindeutige Hinweise darauf sind darüber hinaus beispielsweise beim Propheten Daniel in Daniel 7, 21; Daniel 8, 24-25 und in Offenbarung 13, 3-4 zu finden.
Ausgangspunkt des Wirkens des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird demnach der "Sieg über die Heiligen" sein, worauf auch die Auslegungen des 17. Kapitels der Offenbarung zeigen (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte Bild der sieben Berge, die gleichzeitig sieben Könige sind, in Offenbarung 17, 9-11 eröffnet die Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes" erscheint, dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in sich vereint").

Doch Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" hat seine Vorgeschichte.
Wie kann es einmal dazu kommen? Ist doch dem Land Israel von ihrem Gott ein Messias (Gesalbter), also ein Retter verheißen worden.
Wir erfahren die Vorgeschichte zur Machtentfaltung des Antichristen, und wie es dazu kommen kann, in der Vision Daniels in Daniel 9, 25-26:
"So wisse nun und gib acht: Von der Zeit an, als das Wort erging, Jerusalem werde wiederaufgebaut werden, bis ein Gesalbter, ein Fürst, kommt, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang wird es wieder aufgebaut sein mit Plätzen und Gräben, wiewohl in kummervoller Zeit.
Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum zerstören, aber dann kommt das Ende durch eine Flut, und bis zum Ende wird es Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist.
"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

In Daniel 9, 26 lesen wir es also, was der Grund für das Kommen eines falschen Messias sein wird:
"Und nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter ausgerottet werden und nicht mehr sein."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das ist also der Grund, warum die Juden einen, der sich für Christus ausgeben wird, einmal annehmen werden. Denn sie haben ihren von Gott bereits zu ihnen gesandten "Gesalbten" in der Vergangenheit ausgerottet, d.h. sie hatten ihn getötet und in ihren Herzen nicht zugelassen, daß er, der von Gott Gesalbte, bei ihnen einziehen kann. Wenn also nun einer kommen wird, der den Messias Israels fälscht, also kopiert bzw. nachahmt, dann steht das heilige Volk in der großen Gefahr, sogar einen nichtsnutzigen statt einen guten Hirten bei sich aufzunehmen und zu ihrem König zu machen.
Israel hat Gottes Wege mit ihnen nicht zugelassen. Darum bietet er, ihr Gott, Ihnen auch keinen Schutz vor Irrtümern. Denn die Juden wollten die Wahrheit nicht erkennen und haben ihren zu Ihnen gekommenen Gott nicht mit Freuden aufgenommen. Ihr Gott kam in ihren Augen wie ein Bettler zu ihnen. Doch diesen Gott wollten sie nicht. Einen Gott, der das Verlorene sucht und sich darum auf ihre Ebene herab begibt, erkannten sie nicht als den sie liebenden Gott an.
Darum werden viele von ihnen auch die Lüge, die dem Verlorenen nicht nachgeht, und ihr in Wirklichkeit bösartiges und zerstörerisches Wesen nicht erkennen, sondern ihr unterliegen müssen: 
"Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern  und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(2. Thessalonicher 2, 9-12; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn die Lüge wird mit großem Reichtum geschmückt bei ihnen Einzug halten und um ihre Gunst buhlen. Wie eine Hure wird sie auftreten, sie mit Schönheit und Glanz betören. Aber der, der aus dem Abgrund aufsteigen wird, muß letztlich in die Verdammnis fahren (vgl. Offenbarung 17, 11 und in den Kapiteln "Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn").

Doch ihr Gott läßt die Israeliten in ihrem tragischen Schicksal letztendlich doch nicht allein (vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist). Daß Gottes Gnade und seine Liebe nicht aufhören werden und er seinem Volk Hilfe bringen und in ihr auswegloses Schicksal selbst eingreifen wird, dies zeigt der Prophet vorwegnehmend in Daniel 9, 24:
"Siebzig Wochen[A] sind verhängt über dein Volk und über deine heilige Stadt; dann wird dem Frevel ein Ende gemacht und die Sünde abgetan und die Schuld gesühnt, und es wird ewige Gerechtigkeit gebracht und Gesicht und Weissagung erfüllt und das Allerheiligste gesalbt werden."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Die bereits geschehene geschichtliche Erfüllung von 69 der 70 Wochen der Prophetie Daniels bis zur Wiederkunft des gesalbten Königs der kommenden Heilszeit



Wieso kommt es zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und der 70. Woche und wie lange dauert er?

Der Prophet Daniel kann in seiner Prophetie der 70 Wochen zur zukünftigen Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk und der Stadt Jerusalem nach Daniel 9, 24-27 die Gemeinde Jesu Christi nicht sehen, weil sie das Geheimnis des noch kommenden Messias ist und darum außer seiner Sicht bleiben mußte:

Epheser 3, 4-10
4 Daran könnt ihr, wenn ihr's lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen.
5 Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist;
6 nämlich daß die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus sind durch das Evangelium,
7 dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben ist.
8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi
9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott seinen geheimen Ratschluß ausführt, der von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat;
10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

In den ersten danielischen 69 Wochen kommt die Gemeinde nicht vor, weil sie erst nach Pfingsten entstand. Demzufolge mußte sie auch für Daniel ein Geheimnis bleiben. Und weil die wahre Gemeinde in der großen Trübsal entrückt werden wird und der Gott Israels dann wieder hauptsächlich sein auserwähltes Volk gebrauchen wird, um seine Pläne zur Rettung der Menschen zu verwirklichen, taucht sie auch in der 70. danielischen Woche nicht mehr auf.
Denn dieses, das Geheimnis Christi, "war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist" (Epheser 3, Vers 5).


Die noch ausstehende 70. Woche, in der ein (zukünftiger) Fürst auftritt, derjenige Herrscher und "Verwüster", den Daniel einem Volk zugehörig schreibt, das bereits im Jahre 70 n.Chr. die Ewige Stadt und sein Heiligtum zerstörte





Der letzte heidnische Herrscher, der durch seiner Machtentfaltung auf der Erde die große Trübsal auslöst und so die "Zeiten der Heiden" zu ihrem Abchluß bringt, der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, kommt nach der jüdischen Überlieferung aus dem "Meer"

Das 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes handelt speziell und ausschließlich vom endzeitlichen heidnischen Weltherrscher, dem eigentlichen und letzten aller Antichristen, dem Antichristus der letzten Zeit oder wie es der Prophet Daniel in Daniel 8, 17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 ausdrückte, zur "Zeit des Endes".
Dieser endzeitliche Weltherrscher wird vom Seher Johannes anders, als es der Prophet Daniel getan hatte, nicht als ein anderes kleines Horn, das aus einem Tier hervorgeht, sondern als ein völlig eigenständiges und über alle Maßen grauenerregendes Tier beschrieben und zwar als ein Tier, das aus dem Meer steigt.
Damit stellt das Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes gewissermaßen eine Erweiterung der Vision Daniels zu den auch in Lukas 21, 24 angeführten "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Diese "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt werden, münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in die zur "Zeit des Endes" beginnende Regierungszeit des aus dem vierten und letzten Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 ein. Und wie wir später auch noch erfahren werden, genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende andere kleine Horn wird dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben erst während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt und die letzten davon noch existierenden gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht).
Zu den »zehn Hörnern« zählen also auch solche nach dem Zerfall des antiken Römischen Reiches mächtig gewordenen Länder, die der Prophet Daniel in Daniel 8, 24 als die »Starken« bezeichnete und die der Verfasser dieser Homepage heute jenen Ländern zuordnen würde, welche eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung auf der Erde besitzen und zur Zeit der großen Trübsal gerade existent sind.
Und mit den »zehn Hörnern« des vierten danielischen Tieres aus Daniel 7, 7 ist zusätzlich die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute auch als die Nationen bezeichnen. Und so beschreibt die Zeit der »zehn Hörner« auch die »Zeit der Nationen«.

Und in der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser Stelle immer noch vom existenten, also intakten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7. Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 wachsen nicht aus einem toten Tier.

»Bemerkenswert ist, daß Rom ganz offensichtlich unter dem Antichristen wiederum zu einer Weltmacht wird. In Offenbarung 13, 7 erfahren wir: "Und ihm wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." Dies wird eine kurze Periode im letzten Teil der großen Trübsalszeit sein. Mehr darüber können wir in Offenbarung 11, 3; 12, 6 und 13, 5 finden. Doch bedenken wir, daß die Gemeinde Jesu bereits vor Beginn der Trübsalszeit entrückt werden wird. Die Römer waren von Anbeginn ein kriegerisches Volk und der Geist von Rom ist es immer noch.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14-24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)

Das Ende aller irdischen Macht aber das ist der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist die Zeit der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", in welcher die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu Ende gehen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gleichfalls gemeint ist.

Vermutlich handelt es sich also bei den »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von nach dem antiken Römischen Reich kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß auch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt bzw. aus diesem noch lebenden, vierten danielischen Tier hervorwächst und die letzten dann noch existierenden drei der »zehn Hörner« gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht).
Und dieses
zuletzt hervorbrechende »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 soll außerdem genau dann erscheinen wird, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. Daniel 12, 7).

Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8, dies ist also der eigentliche Antichristus der letzten Zeit. Sein Frevel am heiligen Volk Gottes und sein Machtstreben, welches dadurch zum Ausdruck kommt, indem er den Gott Israels zu ersetzen versucht bzw. seinen Messias nachzuahmen beginnt, erzwingt also das Ende (vgl. im Kapitel "Danach kommt das Ende-Was ist damit gemeint?").

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene "zerbrochene Zeit" einläutet, demnach auch derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel"). 
Aber allem steht Gottes Bewahrung der Seinen und Gottes gute Absicht, sein Reich zu bauen. Und noch nie standen wir dichter davor, wie heute.

In der sogenannten "Endzeit" wird sich der Gott Israels demnach wieder von den Heidenvölkern abwenden, sie, da die wahre Gemeinde Jesu Christi gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal von dieser Erde weggenommen wird, für die Rettung der Unerlösten dieser Welt nicht mehr in diesem Maße wie zuvor als sein Werkzeug mit gebrauchen können. Nun richtet er diesbzgl. wieder sein ganzes Augenmerk auf sein auserwähltes Volk, das jüdische Volk, Israel. Ihm wird er sich dann erneut in seiner barmherzigen Liebe zuwenden. Zu dieser Zeit soll dann ganz Israel gerettet werden  (vgl. Römer 11, 25-27, Daniel 12, 1).

Daß Johannes dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und seiner in Offenbarung 13, 11-18 beschriebenen Machtentfaltung ein separates bzw. eigenständiges und ganzes Kapitel gewidmet hat, signalisiert uns noch heute, die wir bereits in der Endzeit leben, unmißverständlich die überaus große Bedeutung dieses Tieres, die wir darum keinesfalls übersehen oder gar mißverstehen dürfen.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Wir sollten also nicht den Fehler begehen, im Hinblick auf die baldige Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, dasjenige, was zeitlich gesehen unmittelbar zuvor und auch danach abläuft, zu verschweigen. Wir dürfen also den größten aller Feinde Gottes aus Angst oder darüber von den Menschen ausgelacht zu werden, nicht übersehen. Aber, wir sollen auch wissen:
Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Indem also der Drache, gemeint ist der Teufel, dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, und dies ist ja wie wir bereits hörten der Antichrist zur letzten Zeit, "die Gewalt (und dadurch bedingt große Macht) gab", und mit dieser "Gewalt" ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die "Gewalt über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer 2, 14-15), kommt es zu dem in Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel beschriebenen "Staunen" aller Erdbewohner und zum "dem Tier Hinterherlaufen", was schließlich in die Anbetung des Tieres bzw. Antichristen mündet und zwar in eine solche Art von Anbetung, wie sie nur dem lebendigen Gott allein gebührt (vgl. auch das zur "Gewalt über den Tod" im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" Gesagte).
Kann es also allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein, denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?").
Und das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 läßt sich die Anbetung der Erdbewohner gefallen und setzt schließlich zunehmend alle diejenigen unter Druck, die nicht vor seinem Götzenbild in den Staub fallen. Solche Menschen, die ihm die Anbetung verweigern, werden vom Antichrist nicht nur wirtschaftlich boykotiert (vgl. Offenbarung 13, 16-17), sondern einige davon werden sogar, auch wenn es so aussieht, als würde es das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige Götzenbild selbst tun, in Wahrheit mit Hilfe des zweiten Tieres von bzw. aus der Erde von ihm getötet (vgl. Offenbarung 13, 15).

Es ist demnach nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung in Offenbarung 13, 1-2 anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativ ausgerichtet ist.
Und dies ist das Zugmittel seiner großen geistigen Macht und seine gewaltige Intelligenz, dasjenige, nachdem alle Welt verlangt und was die Erdbewohner so sehr begehren:
"Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. ..." (Offenbarung 13, 3; Hervorhebung vom Schreiber dieser Internetseite)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versetzt also genau damit alle Welt in Staunen und sie läuft erstaunlicherweise ausschließlich dem ersten und nicht dem zweiten Tier (wie ganz von allein) hinterher. Die Erdbewohner beten also nur das erste und nicht (auch) das zweite Tier an, das doch in Wahrheit der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist und auch das Wiederheilwerden der tötlichen Wunde am ersten Tier bewirkt:
Denn "... es (gemeint ist das zweite Tier aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18) übt  (in Wahrheit) alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12). "Und es tut (um die Erdbewohner zur Anbetung des ersten Tieres zu verführen) große Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es (sogar) auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen ...".
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Obwohl der Antichrist zur Zeit des Endes, weil er den biologischen Tod auszuschalten vermag, nun unsterblich zu sein scheint und obwohl er alle diejenigen, die ihn darum anbeten, sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt (dies läßt sich zumindest daran schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3 der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die Gewalt gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil werden konnte, ab jetzt alle Welt in Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen beginnt), ist das bald kommende Ende der beiden Tiere und seiner Gefolgschaft im Himmel bereits besiegelt. Denn der Zorn Gottes ist es, der nun gegen seine Feinde zunehmend entbrennt. Und Gott selbst ist es, der sowohl den Antichrist der letzten Zeit und seine scheinbar ewiges Leben besitzende und ihn anbetende Gemeinde töten wird (vgl. auch das in der Bibel zum letzten der drei Engel nach Offenbarung 14, 6-11 Geschriebene) als auch sein gottesfürchtiges Volk durchträgt, rettet und sogar bewahrt (vgl. Offenbarung 14, 12-13 u. Offenbarung 3, 10-13).

und damit gemeint ist das Ende der nichtjüdischen Regierungen bzw. der Nationen dieser Erde,

Sogesehen ist also der Blick auf die Machtentfaltung des letzten heidnischen Herrscher dieser Erde, seine lügenbehafteten Wunder und dessen von Gott bewirktem Untergang und das mit ihm kommende "Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", auch zugleich ein Blick auf die zeitlich gesehen unmittelbar nach dem gewaltsam herbeigeführten Ende des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen beginnende Heilszeit Gottes für sein Volk (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel").
Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker. Nein, das "Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet zwar das vom dann in Erscheinung tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird), aber noch immer und auch weiterhin, also auch noch mitten in der bereits begonnenen großen Trübsal am Ende der Zeiten, ruft der lebendige Gott Menschen "... aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" heraus.

Johannes schaut also ein Tier aus dem Meer, auf dessen Machtentfaltung, und dies haben wir soeben gesehen, aber auch zugleich auf dessen Ende. Seine zehn Hörner und sieben Häupter und die zehn Kronen auf seinen Hörnern sollen uns zeigen, daß sich Johannes mit diesem Tier auf Daniel Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff und zwar ausschließlich auf das vierte und letzte davon bezieht.
Das Kapitel 13 der Offenbarung ist also lediglich nur ein kleiner Ausschnitt von demjenigen großen Zeitabschnitt, den die vier danielischen Weltreichen der "Zeiten der Heiden" überstreichen, denjenigen "Zeiten der Heiden", welche mit Lukas 21, 24 gemeint sind.
So ist es auch nicht verwunderlich, daß das erste Tier aus Offenbarung 13 wie auch bereits die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff aus dem Meer empor steigen.
Mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 ist nach heutigem Verständnis und wie wir weiter unten noch ausführlicher aufgezeigt bekommen nach dem heutigen Sprachgebrauch die "Brutstätte des Bösen" gemeint.
Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, ein Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle Bedrohung für die Menschen aus.

Mit "Tieren" werden in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusammenhang spielt der Verfasser der Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seiner gottfeindlichen Machtentfaltung lt. Offenbarung 13, 7 sogar Anspruch auf "die Heiligen" (gemeint ist hier das Heilige Land Israel) erheben und dem damit gemeinten Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel 7, 21+25). So beschreibt die Bibel diese Situation folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus dem Meer) wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu besiegen); und ihm wurde (anschließend) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h. daß sich hernach, also nachdem der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und wie wir wissen, stellt das symbolisch gemeinte Bild eines Hornes im Alten Testament einen Ausdruck für große Machtausübung oder auch für brutale Gewalt dar.
Aber auch der neutestamentarische Seher Johannes beschreibt das widergöttliche Wesen bzw. die Art und Weise der Machtausübung des Antichristen zur "Zeit des Endes" und seine brutale Gewalt und zwar sogar noch genauer.
Er überträgt dem ersten Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer aufsteigt, mit seiner in der Offenbarung von ihm eingesetzten und bekannten Bildersprache zusätzlich noch folgende Eigenschaften und bezieht sich dabei auf den Propheten Daniel und auf Daniels Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff, die die vier Weltreiche der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" symbolisieren:
In einer bildhaften Zusammenschau und die Anlehnung an die vier danielischen Tiere aus Daniel 7, 1 ff vereint Johannes in Offenbarung 13, 2 die wichtigsten Merkmale des ersten Tieres aus dem Meer in einer einzigen grauenerregenden Gestalt, wobei durch die Verwendung der Worte "gleich" und "wie" eines ganz deutlich wird: Allein mit diesen Bildern läßt sich die Rücksichtlosigkeit und Grausamkeit des ersten Tiers aus dem Meer nicht in Worte fassen.

Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt, die aber leider negativer Art ist und das Tier dazu befähigt (vgl. im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" ab hier).

Während in Daniel 7, 8 das andere kleine Horn auf dem Tier den endzeitlichen Weltherrscher symbolisiert, welches alles zuvor Gewesene vernichtend aus den (letzten drei der) zehn Hörner des vierten danielischen Tieres hervorbricht, wird in Offenbarung 13, 1 mit den zehn Kronen auf seinen zehn Hörnern und da sie nun alle zehn dem einen einzigen Tier gehören, welches sich mit diesen ziert, symbolisch dargestellt, daß es sich bei dieser widergöttlichen Macht um nur eine einzige Person handelt, um einen einzigen sehr mächtigen König, welcher alle Macht der zuvor gewesenen zehn Hörner, da diese nun nicht mehr selbstständig sind, ab jetzt in sich vereint.
Denn diese (letzten) drei Hörner, die vor dem in Erscheinungtreten des anderen kleinen Hornes nach Daniel 7, 8 ausgerissen werden, müssen es wohl sein, die zur derjenigen Zeit, in welcher der eigentliche Antichrit in der letzten Zeit seine Macht entfalten wird, als die letzten von den insgesamt zehn noch existieren und darum auch vom anderen kleinen Horn aus Daniel 7, 8, da es damit an die Weltmacht gelangen soll und da es sich bei den zehn Hörner aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche Zusammenschau von aufeinanderfolgenden nach dem antiken Römischen Reich kommenden als Nationen bezeichneten Weltmächten handelt, vollständig ausgebrochen werden.
Und dieser Umstand, sowohl der in Daniel 7, 8 als auch der in Offenbarung 13, 1 beschriebene, weist darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird und das diese Herrschaft sogar eine Weltherrschaft sein wird.
Und dies muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett« und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend« oder »global« bzw. als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel 7, 7
auf die »zehn Hörner« des ersten Tieres ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden.

Sowohl das ganz anders geartete vierte Tier aus Daniel 7, 8, das furchtbar und schrecklich und sehr stark war und welches große eiserne Zähne hatte, um sich fraß und zermalmte und mit seinen Füßen zertrat, was übrigblieb und welches zehn Hörner hatte, als auch das erste Tier aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1-10, das mit seinem Aufstieg zum Herrscher die zehn Hörner aus Daniel 7, 8 schließlich besaß und die allesamt mit seinen Kronen geschmückt waren, symbolisieren den erst in der allerletzen Lebensphase dieses vierten Tieres empor kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes", denjenigen widergöttlichen und brutalen Weltherrscher, der alles, was zuvor dagewesen war, in einen Scherbenhaufen verwandeln wird, um letztendlich als einziger von allen übrig zu bleiben. 

Das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer aufsteigt, ersteht aus dem versinnbildlichten, also durchaus noch am Leben gebliebenen und damit wiedererstarkenden Römischen Reich, das schon bei Daniel in dem vierten Tier, das ebenfalls zehn Hörner hatte - dargestellt worden war (vgl. das ganz anders geartete vierte Tier aus Daniel 7, 8 mit Offenbarung 13, 3 u. Offenbarung 17, 3+7).
Auf diese Weise beschreiben beide, das 13. und im 17. Kapitel der Offenbarung, dieses Tier als den von allen und einzig übrig geblieben Herrscher der Welt. Die Tatsache, daß das erste Tier aus dem Meer zwischen den zehn Hörnern hervorbricht, und zwar zeitlich gesehen ganz genau daraufhin empor kommt, wenn (die letzten) drei der vorigen zehn Hörner ausgerissen worden sind, symbolisiert auch, daß es sich bei diesem Weltherrscher um einen Menschen handelt, der nicht nur den Juden sondern auch den zu seiner Zeit bestehenden heidnischen, d.h. nichtjüdischen Welt. bzw. Großmächten der Erde gegenüber in Wahrheit feindlich gesinnt ist.
Denn auch lt. Daniel 8, 25 wird er auf diesem Weg im Vorfeld seiner Machtentfaltung die wirtschaftlich und militärisch "Starken", d.h. die dann bestehenden politischen Großmächte der Erde mittels Betrug vernichten (vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des Antichristen über den erdnahen Raum").
Und genau dies wird doch Daniel 7, 8 mit zum Ausdruck gebracht. Man beachte dabei besonders auf den hervorgehobenen Teil des folgenden Bibelzitates:
"Als ich aber auf die (von Daniel in einer zeitlichen Zusammenschau bzw. Zeitraffung gesehenen zehn, denn die Zeit der zehn Hörner, und das ist doch die Zeit der Nationen, in der wir leben, ist doch eine längere Zeit, als ein einziges Menschenleben) Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei (hier gemeint sind zeitlich gesehen »die ganz am Schluß ihrer Entstehung dann noch existierenden und übrig gebliebenen letzten drei«) der vorigen (insgesamt zehn) Hörner ausgerissen wurden (hier, d.h. mit dem Ausdruck »der vorigen« wird demnach auf die einstmals insgesamt zehn Hörner Bezug genommen. Diese sieht nun Daniel, obwohl sie in Wirklichkeit über einen Jahrhunderte langen Zeitraum entstanden und bereits jetzt, gemeint ist zum Zeitpunkt des Hervorbrechens des anderen kleinen Hornes, zum großen Teil schon wieder vergangen waren, nun in einer Art Zeitraffer alle zehn auf einmal, so, als würden sie alle zehn wie zu neuem Leben erweckt gleichzeitig existierend nebeneinander stehen.).
Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
"
(Hervorhebung und eingefügten Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die Zeit, in der der Antichrist anfänglich nur über Israel und später auch über die ganze Erde herrschen wird, bezieht sich damit eindeutig auf die letzten dreieinhalb symbolisch gemeinten Jahre der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 24-27, also auf die Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi. Es ist somit tatsächlich die Zeit der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" gemeint.

Die Bildersprache der Bilbel wurde, wie wir noch sehen werden, genial gewählt. Insbesondere der Seher Johannes hat in seiner Offenbarung darauf zurückgegriffen. Mit dieser Bildersprache ist es nun auch nach knapp zweitausend Jahren durchaus möglich, den Sinn der darin liegt, zu entschlüsseln und das Wesen der so umschriebenen Figuren zu deuten.
Die von Johannes verwendeten Bilder und auch Zahlen haben, und dies betrifft besonders letztere, vorwiegend eine symbolische Bedeutung, beschreiben also keineswegs Fabelwesen oder im Fall der Zahlen beispielsweise explizite Zeitangaben. Und sie sind aus dem Alten Testament entlehnt.
Die von Johannes verwendeten Bilder und auch Zahlen entspringen damit aus der altjüdischen Denkweise und Vorstellungswelt und weisen deren Träger zum Beispiel bestimmte und unverkennbare Eigenschaften zu.

Der Text in Offenbarung 13, 1-10 und Offenbarung 13, 11-18, der das (erste) Tier, welches aus dem Meer steigt, beschreibt, bezieht sich auf die letzten sieben symbolisch gemeinten Jahre vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesu Christi. Es ist also die Zeit der Großen Trübsal, die nun vom Seher Johannes vor unseren Augen aufgetan wird.
Wir erhalten also in die letzte der 70 danielischen Wochen, also in die 70. Woche nach Daniel 9, 27 einen sehr detailierten Einblick und lernen diejenigen Umstände kennen, die die Große Trübsal hervorrufen und denjenigen, der sie auslöst. Die 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 ist diejenige Zeit, in der der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erscheint und in welcher es zu seiner Machtentfaltung kommen wird.
Und es wird tatsächlich Jesus Christus selbst sein, der demjenigen, der sich für ihn ausgeben wird und ihn dabei zu verdrängen und zu ersetzten sucht, persönlich ein Ende bereitet (vgl. das in Offenbarung im Kapitel 19 ab Vers 11 Gesagte).

Der eigentliche Antichristus, der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10 kommt, wie wir bereits zu Anfang gehört hatten, nach der neutestamentarischen Überlieferung aus dem Meer (vgl. Offenbarung 13, 1).
Er wird auch deswegen als dasjenige Tier bezeichnet, das aus dem Abgrund steigt und dem der Drache (gemeint ist der Teufel) seine Gewalt und seinen Thron und große Macht gibt.

Was bedeutet das Meer nach heutigem Verständnis?
Mit dem Meer in Offenbarung 13, 1 ist nach heutigem Verständnis, wie weiter oben bereits beschrieben, die "Brutstätte des Bösen" gemeint. Darum auch verkörpert der erst in der letzten Zeit in Erscheinung tretende eigentliche Antichrist alles Gottfeindliche auf dieser Erde, das mit seinem Erscheinen und in seiner Person wohl seine größte Blüte treibt.
Dasjenige erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Abgrund steigt und dem der Drache seine Gewalt und seinen Thron und große Macht gibt, stellt somit die wohl mächtigste Auflehnung gegenüber dem wahrhaftigen Gott dar.
Das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, d.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes", verkörpert demnach schlichtweg das menschgewordene Böse, das genau aus diesem Grund aus dem Meer, d.h. aus der Brutstätte des Bösen bzw. aus dem Ort des Abgrundes steigt.

Und die bildhafte Beschreibung des Antichristen zur "Zeit des Endes" in Offenbarung 13, 1 als ein Tier und der Herkunftsort dieses Tieres, den der Seher Johannes mit dem Meer angibt, zeigen in ihrer Kombination auf einen ganz bestimmten Sachverhalt, der da wäre: Die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichristen zur letzten Zeit hat ihren ganz bestimmten Grund, nämlich in dem Ursprung desjenigen, der die Macht erhält.
Denn der Herkunftsort dieses Tieres nach Offenbarung 13, 1-10, den der Seher Johannes mit dem Meer angibt, bestätigt und erklärt dieses.

Die Bibel umschreibt Blicke in die Zukunft und besonders die in der Offenbarung des Johannes angeführten Zukunftsschauen sehr oft in Bildern. Darum können wir bzgl. des Antichristen der letzten Zeit und seines "falschen Propheten" (das ist dasjenige Mittel der Verführung, mit dem der Sohn des Verderbens seine ganze Macht über die Menschen ausüben kann) bildhafte Umschreibungen in der Gestalt von Tieren wiederfinden.
Und wir müssen dazu wissen, daß mit einem Tier in der Bibel immer eine große und starke gottesfeindliche Macht gemeint ist. Nach dem Verständnis im alten Judentum, d. h. zur Zeit des Alten Testaments, bedeuteten damit Tiere also immer eine große Gefahr für das heilige Land. Und fast immer wurde ein Tier mit einer heidnischen Fremdherrschaft über das Land Israel in Zusammenhang gebracht.

In diesem Sinne wird der Böse oder Bedränger Israels, den die Bibel ebenfalls als ein Tier darstellt, Anspruch auf das Heilige Land erheben und dem Land Israel große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen (vgl. Daniel 7, 21+25 und in den beiden grafischen Darstellungen "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").

Was bedeutete das Meer im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
Das Meer wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber nicht mit dem Hades, das ist der Ort der Totenwelt, gleichzusetzen ist.
Das Meer ist damit das Chaosmeer. Es war ein Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut" übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).

Und in der "(Ur-)Tiefe" bzw. "Urflut" hausten nach der altjüdischen Vorstellungswelt Urweltungeheuer.
Noch zur Zeit Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen Mächte.
"In der jüdischen Apokalypse ist der Abgrund der Ort für die Engel, welche von Beginn ihres Auftrages an den Befehl Gottes übertreten haben."
So jedenfalls beschrieb den biblischen Begriff Abgrund Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.11.10 in der 50. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung  19, 17 bis 20, 10.

Nach jüdischem Verständnis geht vom Meer nach Offenbarung 13, 1 alle Bedrohung für die Menschen aus.
Lt. den Ausführungen von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, die im Evangeliumsrundfunk (ERF) in der 50. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung  19, 17 bis 20, 10 ausgestrahlt wurden, galt der See Genezareth übrigens als eine Einbruchsstelle des Meeres. In ihm vermuteten die Juden zur Zeit Jesu den Zugang zum Abgrund, der nach damaliger Vorstellung aus einem engen Schlund bestand.
Und der enge Schlund und Zugang, der zum Abgrund hinabführt, wird dann, nachdem der Teufel gefesselt dort hineingeworfen werden wird, für tausend Jahre verschlossen und versiegelt. Das ist für die Zeit des Tausendjährigen Reiches, während der es das Böse auf der Erde nicht mehr gibt, also unmittelbar im Anschluß nach dem Auftreten des eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes":
"Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für tausend Jahre, und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und setzte ein Siegel oben darauf, damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muß er losgelassen werden eine kleine Zeit."
(Offenbarung 20, 2-3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Für tausend Jahre, also während derjenigen Zeit, in der der Messias Gottes auf der Erde sein Reich aufbaut, kann dann das Böse die Menschen nicht mehr inspirieren und verführen. Der Satan ist also für die Zeit der tausend Jahre, während der er gefesselt werden wird, ausgeschaltet. Dies soll solange währen, bis dann der Teufel nach den tausend Jahren für eine kurze Zeit letztmalig losgebunden werden wird, um anschließend für immer in die mit ewiger Qual verbundene Verdammnis geworfen zu werden (vgl. Offenbarung 20, 7-10).

Erst wenn die alte durch die neue Schöpfung Gottes abgelöst werden wird, wird auch das Meer, die "Brutstätte des Bösen", nicht mehr sein:
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr."
(Offenbarung 21, 1; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Erde wird im Gegensatz zum Meer auch mit dem Anbruch des Tausenjährigen Reiches Gottes unter seinen Menschen nicht vergehen, sondern lt. Offenbarung 21,1 nach ihrer Erneuerung für immer bleiben.
Vom Thron Gottes aus betrachtet, sieht man das Meer wie gläsern, als einen einziger Kristall (vgl. Offenbarung 15, 1-4). Hier in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes geht anders als auf der Erde von diesem so beruhigten Meer keinerlei Bedrohung mehr aus. Denn das Böse ist dem, der auf dem Thron sitzt, unterlegen und kann sich gegen den heiligen Gott des Himmels und der Erde in keiner Weise behaupten.
Der, der auf dem Thron sitzt, ist also stärker als jede Macht der Finsternis und der Hölle.

Wir wir in der Offenbarung des Johannes auch an anderer Stelle sehen können, bestätigt sich der Ursprung des ersten Tieres aus der "Brutstätte des Bösen" und seine gottfeindliche Machtentfaltung zum Tier.
Denn wir hörten bereits, daß  "Babylon", der Deckname für "Rom" ist (vgl. im Kapitel "Babylon, der Deckname für Rom, das in der Offenbarung des Johannes als grausames Bild für eine gottfeindliche Weltmacht, die harte Christenverfolgung und die Fremdherrschaft des Antichrist zur "Zeit des Endes über Israel steht"), "Rom" aber für die gottfeindliche Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" steht.
Da der griechische Begriff "Hügel" auch mit "Berg" übersetzt werden kann und die sieben Hügel bzw. Berge Roms nicht nur topografisch zu deuten sind, wird mit den "sieben Bergen" aus Offenbarung 17, 9 und der damit verbunden Anspielung auf Rom noch ein weiterer sehr wichtiger und in die gleiche Richtung gehender Aspekt deutlich.
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, bemerkte dazu in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 22.05.10 in der 44. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung, Kapitel 17, daß die sieben Hügel bzw. Berge Roms sind nicht nur topografisch zu deuten sind:
»Im alten Orient, im AT und dann auch bei den Rabinen ist "Berg" ein geläufiger Ausdruck für Macht. In den Gerichtswochen der Propheten Jeremia und Hesekiel ist der Berg das Bild für eine gottfeindliche Macht
Dr. Bräumer zitierte in diesem Zusammenhang Jeremia 51, 25 und Hesekiel 35, 3 (vgl. im Kapitel "Das Paßwort lautet: Jesus Christus; aber nicht alle die es nennen, werden Zugang zum Vater im Himmel erhalten")..

Alle Bilder aus der Offenbarung des Johannes aufzulisten, die den Antichrist zur "Zeit des Endes" als eine große gottfeindliche Macht beschreiben, wäre mühselig. Erwähnt sei an dieser Stelle aber noch, daß im Zusammenhang mit seinem Auftretendie die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" eine Rolle spielt:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.« (vgl. die Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, vom 23.05.09 in der 32. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14)
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist. Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese Zahl zugewiesen wurde (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten").

Im Zusammenhang mit der Bildersprache des Johannes in der Offenbarung des Johannes, und dies sei das Letzte, was in dieser Richtung erwähnt sei, finden wir außerdem, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch eine Zuordnung zu sieben ganz bestimmten römischen Kaisern ebenfalls als eine große gottfeindliche und für das Land Israel erneut eine Fremdherrschaft bringende Macht umschrieben wird (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte Bild der sieben Berge, die gleichzeitig sieben Könige sind, in Offenbarung 17, 9-11 eröffnet die Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes" erscheint, dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in sich vereint"):
Im Bibeltext in Offenbarung 17, Verse 8-11 reiht Johannes das Tier (gemeint ist der Antichristus zur letzten Zeit) an bereits sieben ihm vorausgegangene Könige antichristlichen Types an. Er bezieht sich in diesem Zusammenhang auf sieben römische Kaiser seiner Zeit, die im Orient meist Könige genannt wurden. Der eigentliche Antichrist, der nach der Aufzählung des Johannes erst noch kommt, ist dann der achte König.
"Und das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben" in Offenbarung 17, 11 bedeutet demnach, daß das Tier, also der eigentliche Antichrist zur letzten Zeit, zeitlich gesehen erst danach erscheint. Und da er "einer von den sieben" sein soll, muß er dem Wesen nach mit den sieben bereits ihm vorangegangenen Königen nach Offenbarung 17, 9, d.h. dem Wesen nach mit den sieben ihm bereits vorangegangenen sieben römischen Kaisern identisch sein.
An den vor ihm, dem achten König lt. Offenbarung 17, 11, bereits dagewesenen sieben römischen Kaisen des antiken römischen Imperiums kann damit ersichtlich werden, welcher Art die gefallene Natur des erst zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretenden achten Königs und damit gemeinten eigentlichen Antichrist sein wird. An ihnen, seinen Vorläufern und ihren begangenen Freveltaten kann aber abgelesen werden, was die Menschen des Volkes Israel erwarten wird, wenn der achte König, der Anichristus der letzten Zeit, seine ihm gegebene Macht antreten wird. Die sieben ihm vorausgegangen und in die Geschichte der Menschheit bereits eingegangenen Kaiser des antiken Römischen Reiches sollen nur eine Vorschattierung dessen sein, der aus der heutigen Sicht heraus noch erscheinen muß, bevor unser Herr Jesus mit seinem Kommen selbst ihm ein Ende macht (vgl. bei "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8).

Aus diesem Meer der Gottfeindlichkeit, einem Ort fern von Gott und den Seinen, erweckt sich nun der Drache, der Teufel, seine Kreatur, die er für seinen Kampf gegen die gottesfürchtigen Menschen der Erde benötigt. Es ist der aus dem Abgrund heraufkommende Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige Bedränger und irdische Herrscher, der darum nach der Bildersprache des Johannes aus dem Meer steigt.

Sein Machtinstrumentarium, dasjenige, mit dem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seine ganze Macht ausübt und mit dem er sogar große Wunder tun kann und viele Menschen der Erde verführen wird, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, hat seinen Ursprung nicht im Meer. Das zweite Tier, obwohl es Johannes als Tier, also als eine gottfeindliche Macht beschreibt, besitzt demnach offensichtlich keinen eigenen Geist und ist nicht wirklich lebendig. Ist es vielleicht eine Art von künstlicher Intelligenz?
Es ist auf jeden Fall lediglich eine menschliche Erfindung, die der Antichristus dazu mißbraucht, eine auf dem Einsatz von wahrscheinlich automatisierter Technik basierende Kommunikatiotion mit allen Menschen der Erde zu ermöglichen.
Der, und dies ist wichtig zu betonen, alleinige Besitz des zweiten Tieres, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, versetzt den letzten Bedränger der Menschheit in die Lage, die Menschen der Erde zu allermindest mittels Sinnestäuschungen zu manipulieren.
Der Antichrist der letzten Zeit besitzt somit mit dem zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 eine Art von Schnittstelle zum menschlichen Körper, eine Art von WLAN-Technologie, um mit ihm, dem zweiten Tier, mit den Erdbewohnern und auf direktem Wege drahtlos zu kommunizieren und um sie, die über die wahren Zusammenhänge und Hintergründe noch unwissend und ahnungslos sind, auf diese Art und Weise, also ohne daß es von den Menschen bemerkt wird, steuern zu können.
Die Schnittstelle zum menschlichen Körper ist dem Verständnis und dem Wirkungsprinzip nach sehr wahrscheinlich eine Schnittstelle ähnlich wie bei einem Computer.
Beim PC wird über eine Schnittstelle die Peripherie (z.Bsp. die Tastatur oder der Bildschirm oder der Drucker) mittels eines Datenübertragungskanals (z.Bsp. das USB-Kabel oder per WLAN-Technologie) mit dem eigentlichen Rechnerherz vernetzt. Schnittstellen beim PC sind z. Bsp. der USB-Anschluß oder das im Rechner integrierte WLAN.

Er, der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, ist lt. Daniel 8, 25 auf breiter Linie ein Betrüger. Er betrügt die Erdbewohner in erster Linie durch ihre Unwissenheit und durch Lügen und mittels Verführung im Rahmen ihres religiösen Glaubens und sogar auf militärischem Gebiet. Denn nach Johannes 5, 43 sagte Jesu selbst von ihm:
"Ich bin gekommen in meines Vaters Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in seinem eigenen Namen, den werdet ihr (weil er sich als der Messias ausgibt, an meiner Stelle) annehmen (und ihn tragischerweise für denjenigen halten, der von Gott zu seinem Volk gesandt ist)".
(Johannes 5, 43; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Und lt. Daniel 8, 25 wird er auf diesem Weg sogar die wirtschaftlich und militärisch "Starken", d.h. die dann bestehenden Großmächte der Erde mittels Betrug vernichten (vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des Antichristen über den erdnahen Raum").
Sein Schaden, den der Sohn des Verderbens im Hinblick auf das kommende Reich Gottes anrichten wird, ist so groß, daß ihn der Seher Johannes als eine dämonenhafte, unheilvolle und gottesfeindliche Macht einstuft und darum mit dem symbolisch gemeinten Bild eines Tieres umschreibt.

Das ist also auch der Grund, warum die Juden einen, der sich für Christus ausgeben wird, einmal annehmen werden.
Aber der letzte der falschen Christusse, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", ist auch derjenige, der das Überraschungsmoment ausnutzt, einer, der unsichtbar bleibt und im Hintergrund arbeitet und dann wenn es niemand erwartet, aus einem Hinterhalt der Menschheit das Verderben bringt. Denn er ist nach Daniel 11, 32 derjenige, der mit Ränken handelt, und "... unerwartet wird er viele verderben ..." (vgl. Daniel 8, 25). Und er wird dabei nach Daniel 8, 25 nicht zerbrochen werden können von Menschenhand.


Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der großen Trübsal

Im Buch des Propheten Daniel in Daniel 9, 24-27 finden wir einen Hinweis darauf, daß in der 70. der siebzig Jahrwochen, die über sein Volk und die Heilige Stadt verhängt sind, die große Trübsal sein wird. In dieser Woche soll es "Krieg geben und Verwüstung, die längst beschlossen ist" (Daniel 9, 26).

Die erste Hälfte der großen Trübsal, die einen weitgehend friedlichen Charakter besitzt:

Die große Trübsal wird nach Daniel 9, 27 genau in der Mitte in zwei charakteristische Teile geteilt:
Die erste Hälfte der großen Trübsal umfaßt die Zeit bis zur Errichtung eines sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung":
Die erste Hälfte der großen Trübsal ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der ersten, relativ friedliche Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt jenes “Maules” auftreten, (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Dieses stellt sich dabei voll u. ganz in den Dienst des ersten Tieres. Mit diesem, seinem “Maul”, das mit einem Massenmedium am ehesten vergleichbar ist, verkündet der Antichrist nach Offenbarung 13, 5 selbst symbolische “zweiundvierzig Monate lang” große, d.h. prophetische Dinge u. lästert nach Offenbarung 13, 6 offen Gott, “seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen”.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der großen Trübsal")
Trotzdem, die erste Hälfte der großen Trübsal besitzt bis fast zum Schluß einen weitgehend friedlichen Charakter. Erst kurz vor deren Ende bricht nach 1. Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben herein (gemeint ist die vom Antichrist hervorgerufene "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11).
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, das ist die universelle Gemeinde all derjenigen, die in Christus sind, wird wahrscheilich kurz vor dem Losbrechen dieses Verderbens weggenommen und darf nun allezeit bei ihrem Herrn sein (vgl. 1. Thessalonicher 4, 15-17).
Die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" werden sich mit der sogenannten Entrückung der Gemeinde Jesu nun erfüllen, d.h. zu Ende gehen. Nach Lukas 21, 24 wird damit das Zertreten Jerusalems zum Abschluß kommen. Dies aber bewirkt unerwartet die völlige Baufreiheit auf dem dort befindlichen Tempelplatz und hat den Aufbau des 3. Tempels zur Folge. Damit findet die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea 3, 5 werden “sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen”.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament wegen seiner in der Bibel prophetisch vorhergesagten direkten Zugehörigkeit bzw. Verwandschaft zum Geschlecht des einstigen Königs David (denn er soll lt. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38 und Psalm 132, 11 ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein, so daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger Thronnachfolger des einstigen großen Königs Israels sein wird) auch als “Sohn Davids” betituliert wird.


Die zweite Hälfte, der weitaus schlimmere Teil der großen Trübsal beginnt mit der Aufrichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 und schließt mit dem zweiten Kommen unseres Herrn Jesus Christus zum Gericht ab:

Die zweite Hälfte, der weitaus schlimmere Teil der großen Trübsal beginnt folglich mit der Errichtung des "Greuelbildes der Verwüstung". Sie stellt die Zeit der Bedrängnis dar, in der der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer, nach Offenbarung 13, 1-10 unter Zuhilfenahme dieses "Greuelbildes der Verwüstung" seine Macht über die Menschen der ganzen Erde ausübt.
Während die erste Hälfte der großen Trübsal einen relativ friedlichen Verlauf nehmen und erst gegen deren Ende hin dramatische Züge erhalten wird, soll die zweite Hälfte so schlimm ausfallen, daß sie in Matthäus 24, 21-22 und Markus 13, 19-22 als eine Zeit beschrieben wird, wie sie nie zuvor gewesen war von Beginn der Schöpfung an und auch nicht wieder in dieser Form kommen wird.  Sie stellt somit für die die Wahrheit liebenden und den lebendigen Gott ehrenden Menschen den weitaus schlimmeren Teil der Trübsalszeit dar.

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Wie im Kapitel "Die gesamte große Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" auf der Seite [große Trübsal] angegeben, sollen sowohl die erste als auch die zweite Hälfte der großen Trübsal umgerechnet tatsächliche 24,5 Kalenderjahre währen.

Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der großen Trübsal jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15). ... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung 13, 2-4 aus der Zürcher Bibel). Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der zweiten Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt des falschen Propheten auftreten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Dieser sogenannte falsche Prophet verkörpert ebenfalls das in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 erwähnte "Maul", welches in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird. Er soll dann den Rest der insgesamt siebenjährigen bzw. 84 monatigen großen Trübsal hörbar bzw. vernehmbar sein.
Daß dieses dem hörbaren Bereich zuzuordnende Massenmedium in der Mitte dieser Zeit, also nach den ersten 42 Monaten seinen Charakter völlig wechselt, muß wohl damit zu tun haben, weil dessen Betreiber, nämlich der Antichrist zur »Zeit des Endes«, während der ersten Hälfte der großen Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten. Und erst ab der Mitte der auch als 70. Jahrwoche bezeichneten großen Trübsal wird er dann öffentlich die »Gewalt« zu wirken beginnen. Und hier gemeint dürfte wie bereits gesagt die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein.
Erst jetzt »... kommt eine Zeit der Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit« (Daniel 12, 1 aus der Einheitsübersetzung), gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis. Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar.
Die heilige Stadt wird nun erneut und ein letztes Mal von Heiden beherrscht und zertreten und die Israeliten werden dazu gezwungen, Götzendienst auszuüben u. zwar nach Offenbarung 11, 2 symbolisch gemeinte "zweiundvierzig Monate lang". Das ist demnach die gesamte Zeit der zweiten Hälfte der symbolisch gemeinten siebenjährigen großen Trübsal.
Die durch den Antichrist hervorgerufene Bedrängnis nach Daniel 12, 1Matthäus 24, 15-22 u. Markus 13, 19-22 bringt demnach eine Zeit der letzten gewaltsamen Fremdherrschaft über das Land Israel und nach Offenbarung 6, 9-11 das Martyrium. Sie beginnt also lt. Daniel 9, 27 in der Mitte der 70. danielischen Woche und mit dem Erscheinen des "Götzenbildes des Verwüsters", das vom Antichrist zur "Zeit des Endes” im Heiligtum Israels aufgerichtet werden wird. Hierdurch wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Im Verlauf der Bedrängnis soll Israel eine Hilfe zuteil werden, indem Gott nach Maleachi 3, 23-24 den Propheten Elia senden wird, "ehe der große und schreckliche Tag des HERRN kommt."

Während zu Beginn der großen Trübsal ein vom lebendigen Gott verworfener Verderber mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in aller Öffentlichkeit unter großem Gelächter und mit schrecklichen Gotteslästerungen auftritt (was die Liebe in Vielen erkaltet), muß man die zweite Hälfte der großen Trübsal schwerpunktmäßig als eine Zeit der Drangsal betrachten, in der ein (Be-)Dränger auftritt, der unter Todesandrohung über sein von ihm geschaffenes und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichtetes "Greuelbild der Verwüstung" als Gott angebetet sein will.
Aber man darf aber bei aller Unterschiedlichkeit  der beiden Hälften nicht verkennen: Der vom lebendigen Gott verworfene Verderber der ersten Hälfte, die zeitlich über die tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre hinaus verlängert werden wird und der (Be-)Dränger der zweiten, die zeitlich verkürzt werden wird, verkörpern einunddieselbe Person, den Antichrist zur "Zeit des Endes". Und das in erster Linie als gotteslästerlich auftretende "Maul" der ersten Hälfte der großen Trübsal, welches aber auch nach Offenbarung 13, 5 "große Dinge" spricht (die sicherlich prophetischer Natur sein werden) und das in diesem Zusammenhang stehende, scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben wird, werden vom Antichrist und seinem zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 generiert.
Besser gesagt, das gotteslästerliche und auch große Dinge (mit sicherlich prophetischem Charakter) sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 der ersten Hälfte der großen Trübsal, die symbolisch gemeinte 42 Monate dauert, stellt die zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 dar, während das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" seinen scheinbaren Lebensgeist vom zweiten Tier aus der Erde eingehaucht bekommt. Aber es ist alles nur eine Täuschung und Vorspiegelung falscher Tatsachen.
Denn dieses, sein Machtinstrument, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, verhilft dem Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich zu sehr großer Macht und läßt ihn als einzigen Menschen wenn auch nur für relativ kurze Zeit an die Weltmacht kommen. Dieser, der falsche Prophet, das Diametral zum Heiligen Geist, ist es darum auch, der in dessen Hand gegeben die ganze Macht des Antichristen ausübt.

Die erste Hälfte der großen Trübsal endet mit dem Aufrichten des "Greuelbildes der Verwüstung"

Die Bibelstelle in Daniel 9, 27 schließt in sich ein bzw. hat zur unbedingten Schlußfolgerung, daß zum Zeitpunkt des Erscheinens des wie lebendig wirkenden und anscheinend auch der Sprache mächtigen "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. zum Zeitpunkt des Beginns der göttlichen Huldigung dieses damit gemeinten "Götzenbildes" des "Verwüsters" bzw. Antichristen im dritten Tempel zu Jerusalem der Priester- bw. Opferdient bereits wieder ausgeübt werden wird.
Doch in der Hälfte der 70. Jahrwoche (das ist die letzte, also die 70. der siebzig Jahrwochen bis zur Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal umfaßt) wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch sein sich "in den Tempel Gottes setzen", das er praktisch gesehen durch sein "Götzenbild", das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" bewerkstelligt und das vom Verständnis her gut bei 2. Thessalonicher 2, 3-12 beschrieben wird, dem erst kürzlich wieder aufgenommenen Opferdienst ein jähes Ende setzen (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Das Sicherheitsbündnis und der Dritte Tempel, Seite 121).

Und warum kann man das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" auch das "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen nennen, warum ist es eigentlich ein "Götzenbild"?
Der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123 und im Kapitel "Die Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der Bedrängnis im Licht der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig" des Verfassers dieser Homepage).

Mit dem Sichtbarwerden dieses zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird die Zeit der Bedrängnis ausgelöst werden. Genau zu diesem Zeitpunkt endet die erste Hälfte der großen Trübsal, die mit dem "Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 begonnen hatte (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal") und mit dem zerstörerischen Werk der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 zu ihrem Abschluß kommt.
D.h. die vier apokalyptischen Reiter gehen unmittelbar dem Aufrichten des "Greuelbildes der Verwüstung" voraus (vgl. auch im Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?"). Sie sind es also, die die Nahtstelle zwischen der relativ friedlichen ersten und der zweiten Hälfte der großen Trübsal, einer noch nie zuvor dagewesenen Verfolgungszeit, darstellen.


Die gesamte große Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern

Denn wenn es in Daniel 7, 25 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dann müssen wir bedenken, das “eine Zeit” jeweils ein Jahr bedeutet. "Zwei Zeiten" sind also zwei Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren handeln muß. So lange wird die Bedrängnis andauern. Und da sie nach Daniel 9, 27 in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll, muß die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal eine (Jahr)woche bzw. sieben symbolisch gemeinte Jahre betragen, was an anderer Stelle in Daniel 9, 24-27 (aus der Summe der dort nacheinander gemachten Angaben Daniels errechnet sich dies) auch genauso nachvollzogen werden kann.
Für die Mitte dieser Jahrwoche wird ebenfalls nach Daniel 9, 27 im dann wieder existierenden Heiligtum ein dort stehendes Greuelbild angekündigt, das Verwüstung anrichtet.

Die Zeitangabe zur gesamten großen Trübsal erfolgt in der Offenbarung des Johannes ebenfalls mit symbolisch gemeinten sieben Jahren, da in Offenbarung 13, 5-6 zum Einen die Dauer der erste Hälfte mit mindestens 42 Monaten beschrieben wird. Das entspricht derjenigen Zeit, während der dem Antichrist ein "Maul" gegeben wird (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal"), zu reden große (und sicherlich prophetische) Dinge, aber gleichzeitig zu lästern den Namen des lebendigen Gottes, sein Haus und die Seinen, und in Folge dessen die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24, 12).
Zum Anderen  wird  nach Offenbarung 11,  2 und Offenbarung 13, 5 die Zeit von der Mitte der großen Trübsal bis zu deren Ende ebenso mit mindestens 42 Monaten angegeben. Das sind umgerechnet ungefähr 1260 Tage oder auch dreieinhalb Jahre. Das ist jeweils genau die Hälfte von den von Daniel prophezeiten sieben Jahren. Und dies enspricht ebenso der Zeit von tausendzweihundertundsechzig Tagen, während der nach Offenbarung 12, 6 die Frau, gemeint ist das heilige Volk Israel, durch Gottes Eingreifen und Hilfe die gesamte Zeitdauer der zweiten Hälfte der großen Trübsal vor dem Zorn des roten Drachens verborgen und ernährt werden soll.

Da mit den 70 Wochen in Daniel 9, 24-27 Jahrwochen gemeint sind, wobei jede Woche sieben Jahre umfaßt (vgl. Daniel 9, 24, Ergänzung A), stellt sich die Frage, ob damit Kalenderjahre oder jüdische Sabbatjahre gemeint sind. Ein jüdisches Sabbatjahr umfaßt übrigens sieben Kalenderjahre.
Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage abweichend zur übrigen Zeit an, daß mit dieser letzten Jahrwoche sieben Sabbatjahre gemeint sein müssen. Denn gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal, d.h. gegen Ende der ersten dreieinhalb Jahre kommt es zum Wiederaufbau des Heiligtums in Israel, wobei bereits zur Mitte der Woche der Tempelbetrieb, d.h. der Opfer- und Proesterdienst wieder aufgenommen worden sein muß.
Um am Ende der 7 Sabbatjahre, das sind 49 Kalenderjahre, steht dann tatsächlich ein Erlaßjahr. Das Eigentum, daß der Antichrist zuvor geraubt hatte, geht dann an seine rechtmäßigen Eigentümer zurück.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet also, daß, wenn es um die 70. danielische Jahrwoche geht, mit einem symbolischen Jahr in der Bibel sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels Volk dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden. Die Hälfte von 49 Jahren ergibt 24,5 Kalenderjahre.
Demnach umfaßt die Zeit der großen Trübsal, die symbolisch insgesamt sieben Jahre währen soll, und die Zahl sieben stellt hier die Zahl der Vollkommenheit dar, tatsächlich sieben Siebener bzw. Sabbatjahre, demnach  49 Jahre, während davon jeweils eine der beiden Hälften 24,5 Kalenderjahre andauern dürfte.  



Daß, wenn es um die 70. danielische Jahrwoche geht, hier die von den Propheten gemachte Jahresangabe nicht mit 49 sondern mit sieben Jahren erfolgt, muß aber einen ganz bestimmten Grund haben. Wir müssen uns dazu vergegenwärtigen, was geschieht, wenn unser Herr Jesus Christus wieder zurück auf diese Erde kommt, um seine Füße erneut auf sie zu setzen. Und um zu verstehen, warum die von den Propheten gemachten Jahresangabe zur großen Trübsal in der letzten Zeit nicht mit 49 sondern mit sieben Jahren erfolgte, benötigen wir zudem ein Verständnis und Kenntnisse zum mosaischen Sabbatschema:

Jedes siebte Kalenderjahr dagegen sollte erstens ein Jahr des Schuldenerlasses und zweitens ein Jahr der Freilassung hebräischer Sklaven sein. Und drittens sollte es dann ein Jahr der Ruhe für das Land werden.

1. Das siebte Kalenderjahr, ein Jahr des Schuldenerlasses (5. Mose 15, 1-11):


2. Das siebte Kalenderjahr, ein Jahr der Freilassung hebräischer Sklaven (5. Mose 15, 12-18):

3. Das siebte Kalenderjahr, ein Jahr der Ruhe für das Land (3. Mose 25, 1-7):
Jedes siebte Kalenderjahr sollte ein Erlaßjahr gehalten werden, in welchem das Land brach liegen mußte. Dies ist ein Gesetz, das erst nach dem Einzug in das verheißene Land in Kraft treten konnte und zwar darum weil es Mose von Gott nicht bereits in der Stiftshütte, sondern erst auf dem Berge Sinai gegeben wurde.
Das Erlaßjahr nach jedem siebten Kalenderjahr wurde von Gott zum Schutz des Ackerlandes angeordnet. Das ist sicherlich erstaunlich. Nicht nur für die Menschen gab es also einen Sabbat (einen Tag der Ruhe), sondern auch für das Land. Der siebte Tag gilt als ein Tag der Ruhe für die Menschen, und das siebte Jahr sollte für das Land als ein Jahr der Ruhe des Bodens gelten, also eine Auszeit für das Land zur Regeneration des Bodens. Und in diesem Jahr sollte es darum brach liegen. Ein sehr sinnvolles Gesetz Gettes, wenn man bedenkt, was es für Folgen hat, wenn Ackerland ohne Unterbruch ausgebeutet wird.

Das 50. Kalenderjahr, also dasjenige Kalenderjahr nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren, war bei den Israeliten des Alten Bundes dasjenige “Erlassjahr”, daß erstens zur Einlösung von Besitz (3. Mose 25, 25–34) und zweitens zur Einlösung von Personen führen sollte (3. Mose 25, 35–55).
Das Erlaßjahr nach dem siebten Sabbatjahr, also dasjenige Jahr das den damit gemeinten 49 Kalenderjahren folgte, war diejenige Zeit, auf die man sich in damals in Israel am allermeisten freute. Es stand von der Bedeutung her über dem Sabbatschema, das bis zu 49 Kalenderjahren reichte und das Gott für sein Volk Israel zum Wohl des Landes Israel und der Menschen, die darin wohnten, vorgesehen hatte. Man bezeichnete das 50. Kalenderjahr auch das "Jobeljahr". Später wurde daraus das “Jubeljahr". Dr. Martin Luther, der große Reformator unserer Kirche, hat es danach vom “Schall der Posaune” her als das “Halljahr” bezeichnet.
Der amerikanische Theologe Dr. Vernon McGee sagte dazu in seinen Ausführungen zu 3. Mose 24, 10–25, 9 folgendes:
"Der hebräische Ausdruck bedeutet eigentlich: “Horn des Widders", und das Wort jobel, das hier häufig mit Erlassjahr wiedergegeben ist, wird deshalb an anderen Stellen auch mit “Widderhorn, Trompete oder Posaune” übersetzt. Aber es ist kaum vorstellbar, dass ein einziges Posaunensignal von Dan bis Beerscheba, also vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt des Landes, von allen gleichzeitig gehört werden konnte. Man kann von daher ruhig annehmen, dass zur Einleitung des Erlassjahres in allen bewohnten Gebieten viele Widderhörner geblasen wurden. Und ich vermute, so Dr. McGee, dass es an der Stiftshütte oder am Tempel begann und dass dann in Hörweite jeweils Posten aufgestellt worden waren, die das Signal an den nächsten weitergaben, bis es schließlich die äußerste Grenze des Landes erreichte. Schließlich galt es die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” anzukündigen und weiterzugeben!"
(Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus  3. Mose 24, 10–25, 9 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Dezember 2003)

Und weil dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten Sabbatjahr folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), diejenige Zeit war, auf die man sich in damals in Israel am allermeisten freute und weil in diesem Jahr nicht nur ein Schuldenerlaß und die Freilassung hebräischer Sklaven erfolgt, sondern es hier auch zur Einlösung von Besitz und zur Einlösung von Personen kam, war dieses Jahr im Israel bis zur Zeit Jesu für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste Jahr ihres Lebens.



Die erste Hälfte der großen Trübsal wird, wie wir später noch sehen werden, aus neutestamentarischer Sichtweise in der Praxis länger als die 24,5 Kalenderjahre dauern, dadurch bedingt, weil der Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden" noch aufgehalten werden wird (vgl. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").
Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die endzeitliche Bedrängniszeit, währt, da sie in der Mitte der von Daniel angegeben und symbolisch sieben Jahre umfassenden Jahrwoche kommen soll (vgl. Daniel 9, 27 und das dort Erläuterte), demnach gleichfalls 24,5 Kalenderjahre, die aber, wie in Markus 13,  20 angekündigt, verkürzt werden.
Diese Sichtweise ergibt sich, wenn die Erkenntnisse des Alten und die des Neuen Testaments miteinander vereint werden und die Bibel in ihrer Gesamtheit und Einheitlichkeit betrachtet wird.

Nach den 49 tatsächlichen Jahren plus der Zeit der Verlängerung und minus der Zeit der Verkürzung sollen alle Menschen ihr ihnen vom Antichrist weggenommenes Eigentum zurückerhalten. Dann, wenn Jesus Christus in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird, wird auch der bis dahin vom Antichrist besetzte und mit seinem Götzenbild "(Greuelbild) der Verwüstung" entweihter 3. Tempel Gottes befreit werden und in die rechtmäßigen Hände des Volkes Israel zurückgegeben werden.
Und da der 2. Tempel Gottes, zu dem Zeitpunkt, an dem der Seher Johannes von Jesus Christus das Buch der Offenbarung empfing, im Jahre 70 n. Chr. zerstört worden war und bereits in Trümmern lag, denn die Offenbarung des Johannes ist vermutlich um 95 n. Chr. herum entstanden, muß es sich hier eindeutig um den 3. Tempel in Jesrusalem handeln.

Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder wenn uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen Gott eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten, oder wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst prophetische Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf diese Erde zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern die Blicke all dieser Heiligen hin zum heute noch nicht existierenden dritten Tempel, der aber nach den vom Gott Israels über seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 bereits vorgegebenen Bauplänen im Tausendjährigen Friedensreich Gottes, in dem sich der zurückgekommene Messias Jesus Christus als rechtmäßiger Erbe und König über Israel auf den Thron Davids setzen wird, wieder aufgebaut sein wird (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33).

Dieses alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute doch noch in der Zukunft.
Dann erst, wenn das sich also im 3. Tempel befindliche sogenannte zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben ist, gestürzt werden wird, kann erneut die Herrlichkeit des lebendigen Gottes d.h. der Glanz der "Shekinah Jahwe" einziehen.
Den Glanz der "Shekinah Jahwe", die Wolke der Herrlichkeit Gottes, einst zu schauen, das war das letztliche Ziel eines jeden Juden im alten Orient. Dieses Ziel wird dann, nachdem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" versucht hat, sie mehr oder weniger glaubhaft und erfolgreich nachzuäffen (vgl. im Kapitel "Unnatürliche Polarlichter bzw. Nordlichter am Ort der nuklearen Detonationen"), zu seiner tatsächlichen Erfüllung kommen können.

Aber und darüber ist sich der Verfasser dieser Homepäge sicher, auch die zweite Erfüllung des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 8 und die vom Propheten Daniel diesbezüglichen gemachten Angaben zur Zeit, so auch jeweils die aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der beiden Hälften der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" werden sich buchstäblich erfüllen, wenn man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten mit berücksichtigt. Und der Schreiber dieses Textes geht davon aus, daß das prophetische Buch Daniel kein Geschichtsbuch ist, das im Nachhinein geschrieben wurde. Nein dieses Buch verkörpert den ganzen, ungeschmälerten und unverfälschten Willen Gottes über die Zukunftspläne mit seinem auserwählten Volk.

Aus Daniel 8, 8-12 können wir bereits erahnen, daß sich das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 wie auch bereits der in die Geschichte Israels eingegangene syrische König Antiochus Epiphanes aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird, was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist  (vgl. Daniel 8, 10-11) und zwar etwa ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).

So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals unter Antiochus Epiphanes tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des kleinen Hornes aus Daniel 8, 9 über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert Abende und Morgen". Das entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas über 3 Jahre.
Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, nämlich von der Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar 163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr. durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen Feinde zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen. (vgl. Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel", erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel "Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «Wie lange?.» auf den Seiten 76-77)
Gottes Maß der Strafe wegen des Ungehorsams Israels war also genau auf die prophezeiten 1150 Kalendertage beschränkt und währte also nicht einen Tag länger (also nur bis daß der mit Blut von Schweinen und dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus, dieses stellte das erste "Greuelbild der Verwüstung" dar, geschändete Tempel gereinigt war und wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes Israel geweiht wurde)!
So würde auch die Summe der beiden Hälften der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", würde man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten nicht mit berücksichtigen, bis zur Reinigung und erneuten Weihung des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 Sabbatjahre andauern. Dies entspräche nach der heutigen Zeitangabe etwas über 42 Jahre.

Daß dem so ist und daß diese Prophetie seine letzte und eigentliche Erfüllung im eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" (vgl. das in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zum "anderen kleinen Horn" Gesagte) haben wird, hatte der Engel Gabriel Daniel in Daniel 8, 19 ausgelegt:
"
Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Im Alten und Neuen Testament, gemeint ist also die Bibel, erscheinen Hörner, die für die Waffen von Widdern und Böcken stehen, oft als Sinnbilder für die dem Reich Gottes feindlichen Weltmächte und ihre Stärke (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 735 bei Erläuterung zum Begriff "Horn").
Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, seine letzte und eigentliche Erfüllung im Antichristen zur "Zeit des Endes" erhalten wird, steht demnach auch für eine der dem Reich Gottes feindlichen Weltmächte, und es wird gegen Ende seiner Herrschaft so groß geworden sein, daß es über die gesamte Erde herrscht. Denn es duldet keine anderen Machthaber, sondern reißt sie aus (vgl. Daniel 7, 8)! Es ist dazu durchaus in der Lage, denn es "war größer als die Hörner, die neben ihm waren" (vgl. Daniel 7, 20). Es wird sogar "die Heiligen des Höchsten vernichten", gemeint ist das wiederentstandene Land Israel, und den Sieg über sie behalten (vgl. Daniel 7, 21+25).

Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel also immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.


Gott läßt zwar den "Menschen der Bosheit" zu, aber auch er ist es, der ihm einen zeitlich begrenzten Rahmen setzt

Gott läßt das Böse in dieser Welt zu. Er verhindert auch nicht, daß der "Mensch der Bosheit" kommen und offenbarwerden wird. Wir lasen in Daniel 8, 24-25, daß sich der Antichrist in erster Linie gegen das heilige Volk wenden wird. d.h. daß er das Land Israel angreifen und besiegen wird. Denn gegen dieses Land richtet sich all sein Sinnen und Trachten, "und es wird ihm (schließlich) gelingen, was er tut."

Aber auch er, der Gott Israels, ist es, der sein Wirken zeitlich eingrenzt. Ja, er gebraucht selbst den Antichristen, um Menschen aus dieser Welt herauszurufen und macht aus einer Zeit des zu Boden Werfens der Wahrheit und der Bedrängnis eine Erweckungszeit und stellt sein erwähltes Volk Israel während dieser Zeit geistlich wieder her.
Der große Weltversucher macht sich selbst perfekte zeitliche Pläne, aber er weiß nicht, daß sie bereits in Gottes Plänen mit dieser Welt integriert sind. Der Antichrist setzt sich zeitliche Ziele, aber der Gott Israels wirft sie alle über den Haufen und hält sein Offenbarwerden bis zur Wegnahme der Seinen von dieser Welt auf.
Der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 hat für seine Welteroberung 24,5 Kalenderjahre geplant, aber der Gott Israels hält ihn so lange auf, wie er es zur Bewahrung der wahren Gemeinde Jesu Christi für richtig hält. D.h. es kommt zum Beginn einer Zeit, die über die 24,5 Kalenderjahre der ersten Hälfte der großen Trübsal hinausreicht, dadurch bedingt, weil der Antichrist bis zu seinem "Offenbarwerden" noch aufgehalten werden wird (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").
Er, der Gott Israels, ist es dann schließlich auch, der ihn, den Welterober ruft, wenn er seine Zeit für gekommen hält (vgl. Offenbarung 6, 1-2). Und auch allein ihm ist es vorbehalten, dem Bedränger dieser Welt durch seinen wiederkommenden Sohn Jesus Christus die von ihm verliehende Macht und das Leben wieder zu nehmen (vgl. Offenbarung 19, 19-20), um der Bedrängnis der Menschen der Erde ein Ende zu setzen.

Die große Trübsal, ein kurzer Überblick über die wichtigsten Geschehnisse

Die große Trübsal, die bis zur Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi noch einen relativ friedlichen Verlauf besitzt (vgl. 1. Thessalonicher 5, 3), steht ganz im Zeichen der unmittelbar bevorstehenden geistlichen Wiederherstellung und Vollendung Israels sowie der Vollendung des Planes Gottes mit den Nationen. Während dieser Zeit kommt es nach einem Gleichnis aus Matthäus 22, 1-14 bzw. lt. Offenbarung 19, 6-9 außerdem zum Abschluß der letzten Vorbereitungen des Hochzeitsmahles des Lammes Gottes. Gott der Herr lädt hier als ein König, der seinem einzigen Sohn die Hochzeit ausrichtet, während dieser Zeit noch viele Gäste zum großen himmlischen Hochzeitsfest ein und gebraucht dabei erneut sein vormals auserwähltes Volk.
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, trifft mit ihrer Entrückung im Himmel ein, doch woher kommen die Hochzeitsgäste?
Durch die Einladung der hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes aus den 12 Stämmen Israels (vgl. Offenbarung 14, 1-5) kommen noch viele Hochzeitsgäste von überall her dazu:
In einer prophetischen Schau erblickt der Seher Johannes eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die aus der großen Trübsal gekommen sind und vor dem himmlischen Thron und vor dem Lamm standen, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen (vgl. Offenbarung 7, 9-17). Sie sind das Ergebnis der Versiegelung der Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an ihrer Stirn (vgl. Offenbarung 7, 1-8) und füllen den riesigen Hochzeitssaal mit ihrem Jubel, denn das Hochzeitsmahl des Lammes ist gekommen, die Braut hat sich bereitet und alles wartet bereits, das Fest zu beginnen.
An dieser Stelle sei auf das Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird" (vgl. auch in der Ausarbeitung zur Offenbarung des Johannes im Download-Angebot des Verfassers dieser Homepage im Kapitel "Die Rettung durch die einhundertundvierundvierzigtausend (144.000) Verkünder des Evangeliums") verwiesen. Hier kann Ausführliches zu den an ihren Stirnen versiegelten Knechten Gottes nachgelesen werden.

Wir haben gesehen, noch gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal zu geschehen zwei gewaltige Erweckungen, erst die Versiegelung der Hundertvierundvierzigtausend mit dem Siegel des lebendigen Gottes an ihrer Stirn, dann ihre Früchte, eine zum himmlischen Thron gerettete große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen.
Wie dicht doch alles beieinander liegt, der große Abfall der Kirche, die zunehmend zur großen Hure Babylon entartet auf der einen Seite und eine auf die geistliche Wiederherstellung Israels folgende gewaltige Erweckung in der gesamten Bevölkerung der Erde auf der anderen, aber auch noch nach der Entrückung der Gemeinde Christi weitere Wegnahmen der dann auch noch Erlösung Findenden. Denn, sowohl die Hundertvierundvierzigtausend als auch die große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen können nach Abschluß ihrer Mission auf der Erde nicht mehr gesehen werden. Statt dessen schaut sie Johannes in verschiedenen Visionen in der himmlischen Thronumgebung Gottes angelangt.
Ein Rettungsplan Gottes nach dem anderen wird ausgeführt, was für eine gewaltige Rettungsaktion, um dem Verführer und Vergewaltiger der Erde seine Opfer in letzter Sekunde noch zu entreißen und zuletzt zusätzlich der in der Zeit der Bedrängnis entbrennende, durch die Gebete der Heiligen dieser Zeit ausgelöste, heilige Zorn Gottes gegen seine Feinde.


Die erste Hälfte der großen Trübsal, die noch in ihrer relativ friedlichen Phase verläuft und in der wir heute bereits leben, geht bald ihrem Ende entgegen. Noch immer ruft der lebendige Gott durch seinen Sohn, Jesus Christus Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der wahren Gemeinde Gottes, die sehr bald von der Erde weggenommen werden wird, hinzu. Und sie ist es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt, die zum Wort Gottes zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Dr. Vernon McGee betonte bezügl. der wahren Gemeinde Gottes in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den unterschiedlichsten Gemeinden finden."

Noch immer ist die Stimme des Bräutigams hörbar. Noch immer wohnt seine Braut sichtbar unter uns und kann vernommen werden. Noch immer erneuert der gute Hirte und Sohn Gottes, Jesus Christus seine Gemeinde, damit sie zur Hochzeit als seine Braut bereit sein kann, und er wird sie vor dem auf sie zukommenden Verführer und Vergewaltiger erretten. Lassen Sie sich auch dazu einladen, eine lebendige Beziehung zum Erlöser der Welt zu beginnen. Bleiben sie nicht länger ein Waisenkind, sondern finden Sie, wie so viele den Vater im Himmel. Kommen Sie zur Geborgenheit und Wärme des Lichtes Gottes. Im Hinblick auf seinen Sohn lädt er uns alle dazu ein, ein völlig neues Leben zu beginnen. Bald aber wird es ein zu spät geben, dann nämlich, wenn der Bräutigam seine Braut aus dieser Welt wegnehmen wird. Wer dann nicht mit dabei sein durfte, der muß durch den weitaus schlimmeren Teil der großen Trübsal, der auch von den Zornesgerichten Gottes gesäumt wird, mit hindurch gehen. Jetzt bereits verändert der Antichrist mit seinem bereits in der ersten Hälfte der großen Trübsal vernehmbaren falschen Prophet die Menschen.
Er proklamiert zunehmend das Böse, vermehrt die Schlechtigkeit und die Lügen unter den Menschen, redet ihnen ein, das das Böse auf der Erde unaufhaltsam überhand nehmen wird. Warum eigentlich?
Ér muß dies tun, denn bald wird er sich als Retter anbieten, aus einer Not, die er aber selbst verursacht haben wird, gleichsam einem Arzt, der zuvor seine Patienten krank gemacht und selbst geschaffen hat. Er ist es selbst, der das baldige Kommen eines Retters in den Augen der Menschen notwendig und unabdingbar werden läßt. Keine Notwendigkeit eines Richters ohne Anklage, keine Erfordernis eines Arztes, ohne Krankheiten, keine Bedarf eines Erlösers ohne vorangegangene Sündhaftighkeit der Menschen. Er, der Versucher des Welt, der Sohn des Verderbens, macht sich heute schon erforderlich, zwingend notwendig und erscheint später allen Menschen in der Gestalt eines endlich eingreifenden und dem bösen Treiben Einhalt gebietender, mächtiger Engels des Lichtes, der sich als der Messias und Weltrichter ausgibt, aber im Vorfeld alle angeklagt, krank gemacht, in Sünde und Boshaftigkeit verstrickt hat und obendrein dabei noch belügt und betrügt.
Vergessen wir nicht, was diesbezüglich der Apostel Paulus spricht:
”Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)
Und dieses "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" wird im 2. "Greuelbild der Verwüstung", das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben, zur Vollendung kommen und sichtbar werden. Über das werden wir weiter hinten, da es eine überaus große Bedeutung für das Verständnis der Vorgehensweise des Weltverführers besitzt, noch eingehender sprechen.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung von "Anti" gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier), ihn verdrängen und von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27; Daniel 11, 36 und Offenbarung 13, 7-8), er, der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt hat.
Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15). Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."

Er wird die ganze Erde versuchen, ihn anzubeten, und wer dies nicht tun wird, den wird er systematisch verfolgen und zwingen, dies doch zu tun. Es wird kein Entrinnen geben, keinen Platz auf der Erde, den er nicht mit seinem falschen Propheten erreichen könnte. Das ist die zweite Hälfte der großen Trübsal, die Zeit der Bedrängnis, nicht mehr, aber auch nicht weniger. 


Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:

Die Zeitdauer der großen Trübsal, die symbolisch insgesamt sieben Jahre (bei Daniel sieben Jahrwochen) währen soll, und die Zahl sieben stellt hier die Zahl der Vollkommenheit dar, umfaßt demnach sieben Siebener bzw. Sabbatjahre, dies entspricht 49 tatsächlichen Jahre, während davon jeweils eine der beiden Hälften aus alttestamentarischer Sicht 24,5 tatsächliche Jahre andauern dürfte (vgl. auch im Kapitel "Die gesamte große Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern").
Denn Daniels Volk dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern bzw. Sabbatjahren soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre.
Die nachfolgende tabellarisch zusammengestellte chronologische Abfolge der zu erwartenden Ereignisse der großen Trübsal erhebt keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit und erfolgt unter Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 (Gottes Änderung seiner Zeitpläne zur Verlängerung während der ersten Hälfte der großen Trübsal nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 geschieht in Anlehnung an das in Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20 zur zeitlichen Verkürzung der Bedrängnis um der Auserwählten willen Gesagte).

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Ereignisse während der Zeit der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick (gemeint ist die gesamte 70. Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt) und zwar mit Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 (Das ist die aus neutestamentarischer Sichtweise zeitlich veränderte ursprünglich 7-jährige große Trübsal. Denn Gott ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis verkürzt.).

Die farbliche Gestaltung der nachfolgenden tabellarischen Übersicht wurde um des besseren Verstehens willen der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)", die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist, angeglichen, wobei diese grafische Übersicht zur Entrückung das nun weiter Unten tabellarisch Dargestellte komprimiert in einem Balkendiagramm zusammenfaßt.
Es wird außerdem darauf hingewiesen, daß die oben genannte grafische Übersicht zur Entrückung u. noch weitere dieser Art auch in der Seite "Inhalt der Homepage www.bleibtgottesliebe.de" mit dem Linkkürzel [Inhalt] gefunden werden können.

Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal

in einem zeitlich geordneten Überblick

Die große Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die ihren Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht der Zeit der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias.
Und im Zusammenhang mit der Machtenfaltung des hiermit gemeinten Antichristen zur »Zeit des Endes« spielt ein ganz bestimmter Aspekt eine sehr wichtige Rolle. Dieser Aspekt unterscheidet diesen letzten hierdurch einmal bis zur Weltmacht gelangenden Machthaber von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen Herrschen.

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen diesbezgl. auf ein besonderes, sehr spezielles seiner Merkmale. Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal
der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wurde nämlich sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben. Dieses "Maul", das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 als "Mund" bezeichnet wird, was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem speziellen, zu allermindest dem hörbaren Bereich zuzuordnenden Massenmedium gleichzusetzen ist (vgl. in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20) entspricht einem Massenmedium, das den Erdbewohnern uneingeschränkt und ohne jegliche Hilfsmittel zugänglich sein muß.
Und sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen auch, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum zentralen und wichtigsten Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden und daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Der dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" fungiert, weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« in der ersten Hälfte der großen Trübsal darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde zu vernichten, während dieser Zeit als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).

Und weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« in der zweiten Hälfte der großen Trübsal lt. Offenbarung 13, 2-4 wie hier aus der Zürcher Bibel entnommen und nach Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) die »Gewalt« erhält und diese öffentlich propagiert und auch wirkt (und mit dem Begriff der »Gewalt« hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 gemeint ist), wird es ab dann zwingend notwendig, daß der nach Offenbarung 13, 1-10; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" jetzt als falscher Prophet fungiert (vgl. Offenbarung 19, 20).

In der großen Trübsal wird Satan damit versuchen, mittels seines Werkzeuges, und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", den gläubigen Überrest der Nachkommen Abrahams auszulöschen. Und so werden die "letzten Tage" der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) bzw. wird die Zeit der großen Trübsal eine Zeit von großer, bisher noch nie dagewesener Not und Bedrängnis sowohl für Israel als auch für die übrigen Länder der Erde sein. Denn Satans weltumspannende Offensive gegen die wahren Seinen Gottes, der mit dem Angriff des Antichristen auf das Land Israel beginnt, stellt, indem dieser ihm vorgreifend Gottes Zukunftspläne verhindert, einen Teil seines Versuches dar, die Wiederkunft und die Herrschaft des wahren Jesu Christi unmöglich zu machen. Gottes Eingreifen und die Befreiung von Daniels Volk (gemeint sind die Juden) bzw. seine Rettung des gläubigen Überrestes dieses Volkes am Ende der großen Trübsal kann man bezogen auf das Land Israel mit Recht als eine nationale Befreiung aus der Unterwerfung unter die Heiden bezeichnen.

Diese Übersicht bezieht sich eben auf jene aus neutestamentarischer Sichtweise zeitlich veränderte ursprünglich 7-jährige große Trübsal (das ist die letzte der über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27), deren tatsächliche Dauer in Abänderung der ursprünglichen Pläne Gottes durch die nach 2. Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 verschobenen Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 nicht vorhersehbar ist.
D.h. bei dieser Sichtweise werden die Erkenntnisse des Alten und die des Neuen Testaments miteinander vereint und die Bibel in ihrer Gesamtheit und Einheitlichkeit betrachtet.

Da mit den 70 Wochen in Daniel 9, 24-27 Jahrwochen gemeint sind, wobei jede Woche sieben Jahre umfaßt (vgl. Daniel 9, 24, Ergänzung A), stellt sich die Frage, ob damit Kalenderjahre oder jüdische Sabbatjahre gemeint sind. Beide Zeiteinheiten waren zur Zeit des Alten Testaments üblich. Ein jüdisches Sabbatjahr umfaßt übrigens sieben Kalenderjahre.
Im Fall der 70. Woche Daniels nimmt der Verfasser dieser Homepage abweichend zur übrigen Zeit an, daß mit dieser letzten Jahrwoche sieben jüdische Sabbatjahre gemeint sein müssen. Denn gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal, d.h. gegen Ende der ersten dreieinhalb Jahre kommt es zum Wiederaufbau des Heiligtums in Israel, wobei bereits zur Mitte der Woche der Tempelbetrieb, d.h. der Opfer- und Proesterdienst wieder aufgenommen worden sein muß.
Um am Ende der sieben jüdischen Sabbatjahre, das sind 49 Kalenderjahre, steht dann tatsächlich im 50. Jahr ein Erlaßjahr. Das Eigentum und Land, daß der Antichrist zuvor geraubt hatte, geht dann an seine rechtmäßigen Eigentümer zurück.

Der Verfasser dieser Homepage hat bei seinen Recherchen festgestellt, daß der lebendige Gott seine ursprünglichen Zeitpläne mit der Welt aus Liebe zu den Menschen abändert, sodaß die 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes", die in der Bibel auch die Zeit der großen Trübsal genannt wird) durch das lange Aufgehaltenwerden des Antichristen anders als die von ihm vorgesehenen insgesamt 7 symblisch gemeinten Jahre (dies sind tatsächlich 7 jüdische Sabbatjahre) ausfallen wird.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird und weil der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.
Zeitbereich Ereignis Kapitel
1. Die erste, relativ friedliche Hälfte der großen Trübsal bis zur Aufrichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31,
d.h. die Zeitperiode vom relativ friedlichen Beginn der großen Trübsal, also vom Hörbarwerden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 bis hin zur durch 2. Thessalonicher 2,6-8 u. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 verschobenen Mitte der letzten der 70 Wochen Daniels nach Daniel 9, 24-27, kurz vor deren Ende nach 1. Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben hereinbricht:
(Die erste Hälfte der großen Trübsal bis zur Aufrichtung des mit dem "Greuelbild der Verwüstung" gemeinten "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bzw. Siegeszeichen über Israel, das sind die nach alttestamentarischer Sicht ersten 3,5 jüdischen Sabbatjahre bzw. tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre der letzten bzw. 70. danielischen Woche. Und diese werden also von Gott aus neutestamentarischer Sichtweise nach 2. Thessalonicher 2, 6-8 darüberhinaus noch verlängert, weil der Antichrist und das durch ihn kommende Verderben nach 1. Thessalonicher 5, 3 bis zu seinem "Offenbarwerden" lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 vom Gott Israels noch aufgehalten werden wird.)

Kurzcharakteristik der ersten Hälfte der großen Trübsal:

Die große Trübsal, die übrigens mit der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 identisch ist, wird nach Daniel 9, 27 genau in der Mitte dieser Woche in zwei charakteristische Teile geteilt.
Die erste Hälfte der großen Trübsal umfaßt die Zeit bis zur Errichtung eines sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung":
Die erste Hälfte der großen Trübsal ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Darum auch läßt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", während der ersten, relativ friedliche Hälfte der 70. danielischen Woche bzw. goßen Trübsal das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8-12 in der Gestalt jenes “Maules” auftreten, (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Dieses stellt sich dabei voll u. ganz in den Dienst des ersten Tieres. Mit diesem, seinem “Maul”, das mit einem Massenmedium am ehesten vergleichbar ist, verkündet der Antichrist nach Offenbarung 13, 5 selbst symbolische “zweiundvierzig Monate lang” große, d.h. prophetische Dinge u. lästert nach Offenbarung 13, 6 offen Gott, “seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen”.
(entnommen aus der grafischen Darstellung "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" des Kapitels "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der großen Trübsal")
Trotzdem, die erste Hälfte der großen Trübsal besitzt bis fast zum Schluß einen weitgehend friedlichen Charakter. Erst kurz vor deren Ende bricht nach 1. Thessalonicher 5, 3 ein plötzliches Verderben herein (gemeint ist die vom Antichrist hervorgerufene "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11).
Die wahre Gemeinde Jesu Christi, das ist die universelle Gemeinde all derjenigen, die in Christus sind, wird wahrscheilich kurz vor dem Losbrechen dieses Verderbens weggenommen und darf nun allezeit bei ihrem Herrn sein (vgl. 1. Thessalonicher 4, 15-17).
Die “Zeiten der Heiden” werden sich mit der sogenannten Entrückung der Gemeinde Jesu nun erfüllen, d.h. zu Ende gehen. Nach Lukas 21, 24 wird damit das Zertreten Jerusalems zum Abschluß kommen. Dies aber bewirkt unerwartet die völlige Baufreiheit auf dem dort befindlichen Tempelplatz und hat den Aufbau des 3. Tempels zur Folge. Damit findet die nach Hosea 3, 4 Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat u. ohne biblischen Opfer- u. Priesterdienst unter dem Volk Israel ein Ende. Und nach Hosea 3, 5 werden “sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen”.
Mit dem “König David” ist der jüdische Messias gemeint, der im Neuen Testament wegen seiner in der Bibel prophetisch vorhergesagten direkten Zugehörigkeit bzw. Verwandschaft zum Geschlecht des einstigen Königs David (denn er soll lt. Jeremia 23, 5; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38 und Psalm 132, 11 ein direkter Nachkomme aus der Linie des Königs Davids sein, so daß er rein erbrechtlich gesehen ein wirklich würdiger Thronnachfolger des einstigen großen Königs Israels sein wird) auch als “Sohn Davids” betituliert wird.
1.1. Die Zeitspanne vom relativ friedlichen Beginn der großen Trübsal, d.h. vom "Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, bis zum Aufgehaltenwerden des Antichristen nach 2. Thessalonicher 2,6-8:
unmittelbar ab dem Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, welches zusätzlich auch prophetisch von großen Dingen spricht, wird hörbar. Es ist die für die gesamte erste Hälfte der großen Trübsal zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18.
Dieses gotteslästerliche "Maul" spricht nach Offenbarung 13, 5 für die Zeitdauer der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal, also der ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre. Das entspricht in der Realität einer Zeitdauer von 24,5 Kalenderjahren, die zusätzlich von Gott darüberhinaus noch verlängert werden.

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 wird später, dann wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, nicht mehr das gotteslästerliche "Maul", welches auch von großen (prothetischen) Dingen spricht, sondern einfach und treffend der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Den Namen "falscher Prophet" verdient das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-1 ab dann schon deswegen zurecht, weil damit zum Ausdruck gebracht werden soll, daß, so wie dies normalerweise ein echter Prophet Gottes auch tun kann, das zweite Tier aus der Erde ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt (vgl. Offenbarung 13, 12-14).
In der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen Erscheinungsform als gotteslästerliches "Maul", also während der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal, bewirkt das zweite Tier aus der Erde demnach so gut wie keine Wunder, da dies ein "Maul" allgemein nicht zu tun vermag.

Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das allein dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gegeben wurde und ausschließlich ihm gehört ("Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, ..." Offenbarung 13, 6), ist das charakteristischste und auffälligste aller Endzeitzeichen, die die Zeit der großen Trübsal einläuten.
Das charakteristischste und auffälligste aller Endzeitzeichen ist es darum, weil die erste Hälfte der großen Trübsal, d.h. deren ersten tatsächlichen 24,5 Kalenderjahre, von Gott darüberhinaus noch verlängert werden, weil es also länger als 24,5 Kalenderjahre lang zu hören sein wird und dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu sein scheint.

Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" vermutlich auch Einfluß nehmen können. Und die Menschen werden also nicht nur hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang vermutet der Verfasser dieser Homepage, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu sein scheint. Denn dann, wenn das zweite Tier aus der Erde mit dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt und
wenn es die Erdbewohner parallel dazu mit dem Allem vorangehender falscher Prophetie dazu verführt, dieses anscheinend Geist besitzende "Bild der Tieres" anzubeten, muß es zumindest von allen Juden zeitgleich gesehen werden können.
Diese Schlußfolgerung des zeitgleichen Sehens an allen Orten Israels muß zwingend gezogen werden, wenn man bedenkt, daß das von Jesus in Matthäus 24, 15-18 Prophezeite praktisch realisierbar sein muß.
Das zweite Tier aus der Erde wird also bewirken können, daß das nach Matthäus 24, 15 zu diesem Zeitpunkt an der einen bestimmten heiliger Stätte stehende "Greuelbild der Verwüstung" von allen Juden trotz aller unterschiedlichen Aufenthaltsorte der Juden, die zu diesem Zeitpunkt über ganz Israel verstreut sein werden, zeitgleich gesehen werden wird, und das obwohl dann offensichtlich erkennbar nicht jedem Israeliten an jedem der momentanen Aufenthaltsorte dieser Menschen ein technisches Hilfsmittel zum Empfang der Bilder von "Bild des Tieres" zur Verfügung stehen kann (vgl. auch das im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?" ab hier Gesagte). 

Wie die Folgen des Lästens des "Maules" des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, aussehen könnten, hat der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Die Folgen und Auswirkungen vom Lästern des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 für die für das "Maul" Präparierten" versucht, zu beschreiben. 
"Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist"
und
Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal
und
Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"
und
Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 ist weit  mehr als nur ein Sprachrohr und geniales Lautsprechersystem, es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen
und
"Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam"
und
"Denn das "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und nicht Menschen"
und
"Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?"



unmittelbar ab dem Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen, und darum ist er derjenige, der Gott unter Zuhilfenahme eines so in der Bibel bildhaft beschriebenen "Maules", d.h. mit Unterstützung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, als den Vater und Jesus Christus als seinen Sohn leugnet.
Zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal wird er die Moslems dazu verführen, den anscheinend wiedergekommenen islamischen Propheten Jesus (Isa), dessen Wiederkunft er inszeniert, als ihren König anzubeten, der Allah gleich kommt und ewiges Leben verschenkt und das obwohl nach dem islamischen Verständnis und den Aussagen des Korans Allah alle Ehre und Anbetung allein gebührt.
"Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen"
und
"Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"
und
"Nach dem islamischen Verständnis gebührt Allah alle Ehre und Anbetung allein, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist derjenige, der die Moslems dazu verführt, den anscheinend wiedergekommenen islamischen Propheten Jesus (Isa) als ihren König anzubeten, der Allah gleich kommt und ewiges Leben verschenkt"
fortlaufend weiter bis gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal
Die natürliche bzw. politische Wiederherstellung Israels, die schon viel früher, bereits mit dem Beginn der "Zeit des Endes", d.h. mit dem Einleiten der endzeitlichen Geschehnisse einsetzte, deren Voraussetzungen die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts schufen, schreitet auch mit dem Einsetzen der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" weiter voran.
Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll einmal gerettet werden
während der ersten Hälfte der großen Trübsal Im Zusammenhang mit der natürlichen bzw. politischen Wiederherstellung Israels muß sogar das "Land des Nordens", die ehemalige Sowjetunion, das die dort lebenden Juden bis dahin noch hinter seinen fest verschlossenen Grenzen festgehalten hatte, die in diesem Land wohnenden Israeliten nun frei geben ("Land des Nordens" deswegen, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet).
Dieses politisch sehr bedeutsame Ereignis stellt einen sehr gewichtigen Meilenstein in der Heilsgeschichte Israels dar.
Darum werden die Israeliten später einmal nicht mehr sagen: 
"... »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und
 aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatt
e.« ..."
(Jeremia 16, 14-15)

Bis heute sind Juden aus über 140 Ländern der Erde nach Israel eingewandert. Dabei bereitete es bei keinem der Länder Probleme, außer bei denjenigen, die zu den Ostblockländern, d.h. zu den bis vor der Wende im Jahre 1989 von Moskau regierten Staaten, gehörten. Und darum liegt es auf der Hand, daß mit dem "Land des Nordens" in Jeremia 16, 14-15, welches auch in anderen Bibelübersetzungen das "Land der Mitternacht" genannt wird, die ehemalige Sojetunion gemeint sein muß.
"Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben"
und
"Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"
während der ersten Hälfte der großen Trübsal Nach einer Zeit des kalten Krieges folgt eine Zeit, in der gesprochen werden wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3)
"Die beiden Zauberworte heißen "Antenne" und "Funkfernsteuerung" in einer Zeit, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr"
noch vor Ablauf der  ersten aus alttestamentarischer Sicht 24,5 Kalenderjahre der ersten Hälfte der großen Trübsal Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, der zur "Zeit des Endes" lebt, dann wenn nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" und den sein Bedränger so festhält, daß er wie ein Gefangener in einem Gefängnis sitzt, so daß er sich allein nicht mehr befreien kann, muß von seinem Bedränger schließlich doch losgelassen und freigegeben werden.
Er, der voller Menschenfurcht war, der sich ständig, den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedrängers gefürchtet hat, als dieser sich vornahm, ihn zu verderben, "... wird eilends losgegeben, daß er nicht sterbe und begraben werde und daß er keinen Mangel an Brot habe." (Jesaja 51, 14). Denn der Herr, sein Gott hat ihm sein heiliges Wort in den Mund gelegt und unter dem Schatten seiner Hände geborgen (vgl. Jesaja 51, 16). Denn der Gott Israels hat ihn, den Bedrängten, als sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und die Erde zu gründen und zu Zion zu sprechen: Du bist mein Volk!
Und so wird derjenige, der vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verflucht werden sollte, für viele Menschen zum großen Segen.
"Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht"
und
Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16
und
Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?
und
Der "in Fesseln Gekrümmte", das Symbol für die wahre Gemeinde Jesu Christi

1.2. Der Zeitabschnitt, in welchem der Antichrist noch aufgehalten werden wird, wodurch die erste Hälfte der großen Trübsal über die aus alttestamentarischer Sicht ursprünglich von Gott vorgesehenen 24,5 Kalenderjahre hinausreicht und sich die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 zeitlich gesehen nach Hinten verschiebt:
(Das ist die sich an den Beginn der großen Trübsal daran anschließende noch relativ friedliche Zeit bis zum Zeitpunkt des plötzlichesn Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3, d.h. die Zeit bis zu seinem "Offenbarwerden", weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 vom lebendigen Gott bis dahin aus Liebe zu den Menschen noch aufgehalten werden wird.)
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Der Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der "Mensch der Bosheit" genannt wird, soll eine nur dem lebendigen Gott bekannte Zeit lang aufgehalten werden. Es gibt dabei einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17, 12 bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise massiv behindert.  Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?
und
Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Der Wiederaufbau des 3. Tempels in Jerusalem beginnt eventuell bereits unmittelbar vor der Entrückung bzw. der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi.
In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
und
Die zentrale Bedeutung des Tempelwiederaufbaues in Jerusalem
Am Ende des Zeitabschnitts, in welchem der Antichrist noch aufgehalten werden wird, kommt nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi.
(Gemeint ist das erste Kommen Jesu, welches im Neuen Testament auch als der "Tag des Herrn" beschrieben wird. Diese sogenante Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi lt. 1. Thessalonicher 4, 13-18 soll kurz vor dem Zeitpunkt des plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3 sein, d.h. unmittelbar vor dem "Offenbarwerden" des Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 kommen, das aus Liebe zu den Menschen von Gott bis dahin noch aufgehalten wird. Denn die im Herrn Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten müssen lt. Johannes 5, 24 nicht in das Gericht. Und das zweite Mal lt. Hebräer 9, 27-28 erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern ausschließlich denen, die auf ihn warten, zum Heil. Und danach brechen auf der Erde die endzeitlichen Gerichte Gottes herein, die den "Zorn Gottes" mit einschließen.)
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Die Entrückung bzw. die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, zu der auch der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 gehört, der dann lebt, wenn nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen", das "Ende der Zeiten der Heiden" ist gekommen.
Der lebendige Gott rettet nun die Seinen aus der ganzen Welt heraus
, indem er sie zu sich holt. Denn auf ihr wird bis in jeden Winkel reichend unmittelbar danach das Verderben in der Gestalt der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 hereinbrechen.
Nun am Ende der "Zeit der Heiden" angekommen, dann, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer 11, 25-27), wird auch Israel schon sehr bald von ihrem Gott wieder angenommen werden (vgl. Amos 9, 11-15; Apostelgeschichte 15, 14-18).
Denn das Volk Israel wird mit der Wiederaufnahme des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem nach fast 2000 Jahren erneut eine Begegnung mit ihrem Gott suchen und um Vergebung der Schuld des ganzen Landes bitten.
Vermutlich zum Jom Kippur, dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden Versöhnungstag Israels, an dem die ganze Schuld des Volkes des vergangenen Jahres auf einen zu schlachtenden Ziegenbock gelegt werden wird, wird der Gott Israels dann im neu wieder aufgebauten Heiligtum Israels die Schuld des ganzen Landes vergeben. Die beiden Zeichen der Vergebung, das Los, das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder weiß wird, werden dann wieder eintreffen (vegl. im Kapitel "Der weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen Landes Israel").
Die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi bzw. das Ende der "Zeit der Heiden" stellt also die Wende des Geschickes Israels dar. Denn von nun an wird die Errettung der unerlösten (besonders der unerlösten heidnischen) Welt wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk ausgehen und alle Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut erwählten Volk gesegnet sein.
"Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil"
und
"Vorher wird die große Verwirrung unter den Gläubigen sein"
und
"Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß"
und
Braut Jesu Christi, die nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn
und
Die Entrückung der wahren Gemeinde verkörpert das "Ende der Zeiten der Heiden", und sie ist ein Bestandteil der "ersten Auferstehung"
und
"Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle"
und
"Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde"
und
Und dann wird es tatsächlich so sein: Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, lästert über diejenigen, die nun plötzlich "im Himmel wohnen"
Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht:
A) Das was am Thron Gottes geschieht:
- Das Lamm bricht nun die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem Antichrist wird
Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. ab Offenbarung 6, 1-2).
B) Das was danach in der übrigen Himmelswelt geschieht:
- Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt
hat, tritt nun beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
C) Das was anschließend in der irdischen Welt geschieht:
- Der Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in
der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat,
wird nun im Zuge der Entrückung weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2,6-8).
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)", die im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" zu finden ist)

Aber der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln weist noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus. Amen.
1.3. Der Beginn des ersten Teils der Gerichte Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8:
Die Stimme des Bräutigams und der Braut sind plötzlich nicht mehr zu hören, denn kur zuvor war die Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi gewesen. Wenn aber die einladende Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im übertragenen Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch), beginnt die Gerichtszeit.
Weil die Zeit des Beginnens des Zorns, eine Zeit des Beginns desjenigen Zorns ist, der vom Antichrist herrührt, ist die Zeit der Gerichte Gottes eine Zeit, die ihren Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott hat.
Aber auch während der Zeit der bereits angefangenen Zornesgerichte Gottes kann man die Liebe des Vaters zu seinen Kindern erkennen.
Denn der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt mit dem Brechen von Siegeln weist noch auf eine andere, sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes gebrochen werden wird, kann dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, nach und nach sichtbar werden.
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen des Vaters erkennbar werden lassen. Alle Welt wird dann denjenigen erkennen können, den sie einst durchbohrten, ihren dann auf die Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten Messias Jesus Christus. Amen.

Was mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, kann man als den Zeitabschnitt vom Zeitpunkt des plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3 bis zur Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 bezeichnen. Es sind die letzten und gravierenden Ereignisse, die die erste Hälfte der großen Trübsal zu ihrem Abschluß vorantreiben.
Aber es ist damit nun auch derjenige Zeitpunkt erreicht, ab dem sich mit dem Brechen der Siegel Schritt für Schritt Gottes schützende Hand zurückzuziehen beginnt.
Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf die Menschheit der Erde ist damit auch der erste Teilabschnitt, der sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des hereinbrechenden "Verderbens". Und diese Zeit schreitet bis hin zum Sichtbarwerden des "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, also bis hin zur Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 weiter fort.
Was dann geschieht, wenn die Stunde der "Versuchung anbricht, bzw. wenn über den Erdenkreis ein plötzliches "Verderben" hereinbricht, das den gesamten Erdkreis trifft:
(Das ist der erste Teilabschnitt, des sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des hereinbrechenden "Verderbens", das lt. 1. Thessalonicher 5, 3 alle Menschen der Erde unerwartet überfällt, wie die Wehen eine schwangere Frau.
Es ist der Beginn einer Zeit desjenigen "Verderbens", von dem man glauben soll, er sei anfänglich »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15; Jesaja 13, 6). Aber der wahre »Tag des Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche, dann, wenn lt. Joel 1, 8-14 das tägl. Opfer bereits weggenommen worden ist.)
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Der nach der Entrückung zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation, die weiterhin in der Welt verbleibt.
Ab jetzt bezeichnet sie die Bibel nicht mehr als Gemeinde, sondern sie erhält die Bezeichnung: “die große Hure Babylon”
Die Gemeinde, die bei der Entrückung zurückbleibt und durch die große Trübsal gehen muß
und
Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?
und
große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn
ganz am Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme Israels stellt den Abschluß der politischen bzw. natürlichen Wiederherstellung Israels dar Von den zehn Stämmen Israels ist nur einer wirklich verloren - Die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme Israels
ganz am Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Der Wiederaufbau des 3. Tempels in Jerusalem ist mit dem Abschluß der politischen bzw. natürlichen Wiederherstellung Israels vollendet. Das vollständig politisch bzw. natürlich wiederhergestellte Land Israel beginnt wieder mit dem Opferdienst. Es folgt mit der Vergebung der Sünde des ganzen Landes die geistliche Wiederherstellung Israels (vgl. Jeremia 31, 31-34).
In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
und
Der Zeitpunkt des neuen Bundes Gottes mit Israel ist gleichzeitig der Zeitpunkt ihrer geistlichen Wiederherstellung, zu dem ganz Israel gerettet werden wird
und
Das vermutliche Ereignis, mit dem die Annahme des wahren Messias einhergeht
und
Israel, das heutige Volk Gottes, erhält nach seiner geistlichen Wiederherstellung einen neuen Namen: "Kinder des lebendigen Gottes"
ganz am Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal In Römer 11, 25-27 wird er angekündigt, nun ist er gekommen, der Zeitpunkt an dem der Gott Israels einen neuen Bund mit seinem bis dahin verworfenen aber dann erneut wieder angenommenen Volk eingeht.
"und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob.
Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«"
"Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 33-34)
und
"Der neue Bund Gottes mit Israel, den Gott in ihr Herz gibt und in ihren Sinn schreibt"
ganz am Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Gott wendet sich nun schwerpunktmäßig wieder seinem heiligen Volk Israel zu, die nun "Kinder des lebendigen Gottes" genannt werden, um dieses und nicht mehr die aus der Welt herausgerufenen Heiden für die Errettung des Verlorenen auf dieser Erde zu gebrauchen. Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein.  Der Mantel vor dem geistigen Auge wird weggetan;
Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll einmal gerettet werden
und
Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel
und
"Beweise und Früchte der kommenden geistlichen Erneuerung Israels- oder die 144.000 Verkünder des Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird"
und
Gottes Heilspläne für alle Menschen der Erde
ganz am Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Zu Beginn der Zeit der Bedrängnis, noch bevor das vom Antichristen geschaffene, sogenannte zweite und von ihm im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichtete "Greuelbild der Verwüstung" erscheinen wird, soll vom Gott Israels ein Prophet berufen werden (vgl. Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. in 5. Mose 18, 15; 18, 19). Diesen aus dem Volk Israel herausgerufenen Knecht Gottes wird der lebendige Gott zum Anführer bei der Flucht der Israeliten aus Jerusalem in die nahe gelegenen Berge Judäas erwählen. Dort soll das Volk Gottes von Gott selbst versorgt und bewahrt bleiben und zwar die gesamte Zeitdauer der Bedrängnis. "Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal vor dem "Greuelbild der Verwüstung" erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis bewahren und versorgen kann"
und
"Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst in Sicherheit bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein"
Der Beginn der nach 1. Thessalonicher 5, 3 als „Verderben“ bezeichneten Zeit, die gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal plötzlich und unerwartet losbricht und bis zu deren Abschluß währt, ist gleichzeitig der Beginn der Zeit der Gerichte Gottes:
Die Zeit der Gerichte Gottes ist eine Zeit, die ihren Ursprung weitgehend im menschlichen Machtbestreben und im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott hat. Diese Entwicklung ist repräsentativ für den selbstzerstörerischen Charakter der Sünde u. die Boshaftigkeit des Menschen. Der darum auch sogenannte “Sohn des Verderbens”, der Antichrist bzw. Antimessias zur „Zeit des Endes“, bewirkt, daß es so aussieht, als komme die durch sein Wirken entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen” (vgl. Joel 1, 15 und Jesaja 13, 6).
Dann wenn sich der Antichrist zudem in den Tempel Gottes setzt, so das Heiligtum Israels schändet u. vorgibt: er sei Gott und nun alle gottesfürchtigen Menschen blutig zu verfolgen beginnt, antwortet der wahre Gott Israels mit seinem “Zorn der Vergeltung”. Er befreit auf diese Art u. Weise die Erde von ihrem Bedränger, stellt seine Rechtsordnung wieder her u. richtet mit seinem Messias sein ewiges Reich auf ihr auf.

Da Gott das “Verderben” nach 1. Thessalonicher 5, 3 teilweise zuläßt, nennt man diese Zeit bereits die "Zeit der Gerichte Gottes", noch bevor sich gegen Ende der zweiten Hälfte der großen Trübsal der vom Gott Israels selbst verursachte Zorn über seine irdischen Feinde ergießt.
Der Beginn der Zeit der Gerichte Gottes entspricht dem Beginn der sieben Siegelgerichte nach Offenbarung 1-17 und Offenbarung 8, 1-5 (vgl. Tabelle "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
Der nun angebrochene Zeitabschnitt ist damit das Einläuten der Gerichte Gottes, die mit dem "Offenbarwerden" des Antichristen lt. 2. Thessalonicher 2,6-8, also mit dem Zorn des Menschen, der vom Antichrist herrührt, beginnen.
 Die endzeitlichen Gerichte Gottes werden durch den Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet, an deren Spitze der Antichrist zur "Zeit des Endes" reitet.
Der nun folgende Zeitabschnitt ist also diejenige Zeit, in welcher mit dem Bruch der ersten vier Siegel die ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Lamm Gottes gerufen werden, was im Alten Testament mit der sogenannten "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu vergleichen ist.
So verkörpern die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der “Angst für Jakob” nach Jeremia 30, 4-11 demnach den unerwarteten, vernichtenden und durch Betrug gelingenden militärischen Schlag (Blitzkrieg), den der Antichrist nach Daniel 8, 24-25 gegen die "Starken" bzw. die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum für seine eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen u. um alles, was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu räumen.
unmittelbar nach der Entrückung der wahren Gemeinde Bibelstellen, die den Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens gleichermaßen beschreiben:
- Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung).
- Derjenige Mensch, der den Antichristen noch aufhält, wird nun weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8).
- Das Lamm bricht nun die ersten Schutz-Siegel Gottes. Der Schutz vor dem Antichrist wird Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt. Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2).
"Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter"
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Das über den gesamten Erdenkreis hereinbrechende plötzliche "Verderben" läuft zeitgleich mit der sogenannten "Stunde der Versuchung" nach Offenbarung 3, 10 (Das ist die Zeit der Verführung durch den Antichristen)
"Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde sein wird"
und
"Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal den Anfang des plötzlich über die Menschen dieser Erde hereinbrechenden Verderbens machen die vier apokalyptischen Reiter, die mit dem Antichrist an der Spitze ihren siegreichen Kampf um die Weltmacht ausfechten Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde
und
Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"
und
Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?
und
Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während der "Angst für Jakob"
und
Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?
unmittelbar gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal Der Gott Israels droht dem nach der Entrückung zurückgebliebenen Rest der Kirche, die zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation geworden ist und sich nach Offenbarung 2, 22-23 mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, ein furchtbares Gericht an.
"Warum Gott einen Verführer durch die Lüge, ja sogar einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder wegzunehmen"
und
"Die zu erwartenden Epidemien der großen Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder tötlich"
und
"Siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod"
Diejenigen großen Zeichen, die der Antichrist vor den Augen der Menschen am Himmel u. an der Erde bewirkt:
Zum unerwarteten, vernichtenden, militärischen Schlag (Blitzkrieg), den der Antichrist nach
Daniel 8, 24-25 gegen die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum für seine eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen und um alles, was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu räumen, geht das in