Gottes Kinder behalten den Sieg!
Wer möchte das nicht, über Krankheit, Not, Probleme, ja sogar
über den Tod den Sieg behalten. Jesus Christus hat den
Sieg bereits errungen. Der Hauptfeind, der Tod, ist bereits durch die
Auferstehung Jesu Christi besiegt. Warum maßen wir uns das an,
auch den Tod besiegen zu wollen? Niemand kann
es, auch nicht der Antichrist, der mit seinen großen Zeichen und
Wundern sogar machen kann, daß eine körperliche
Verjüngung der ihn anbetenden einsetzen wird. Aber ewiges Leben
kann das auch nicht sein. Ein Unfall genügt. Der Tod ist auch von
Ihm nicht für alle Zeiten aufgehalten worden.
Eines aber können wir: Wir sind mit Gottes Hilfe dazu in der Lage,
den Sieg zu behalten, ihn festzuhalten, sich daran festzuklammern, da
es unser Heiland bereits für uns alle getan hat. Er ist der wahre
Sieger über unsere Krankheit, unsere Not, unsere Probleme und
über den Tod. Darum
werden wir in der Bibel auch dazu aufgerufen an Jesus Christus
festzuhalten (vgl. bei Hosea 12, 7; Offenbarung 3, 3; Offenbarung 2, 25; Offenbarung 3, 11; Offenbarung 2, 10).
Wie haben die Menschen während der Bedrängniszeit, der wohl
schlimmsten Zeit, die je auf Erden war und kommen wird, den Sieg
behalten.
Von ihrem Beispiel kann man lernen. Wenn sie es mit Gottes Hilfe auch
schaffen konnten, müßten wir dies eigentlich heute ebenso
tun
können. Und wenn sie am Sieg Jesu Christi festhalten konnten, wie
haben sie dies trotz größter Verfolgung durch den Antichrist
erreicht? Wir lesen dazu das folgende Wort Gottes:
Das
Lied des Mose, auch für die Menschen der Bedrängnis das
Symbol des Sieges
Was
mußten die in der himmlischen Thronumgebung Angekommenen
und vor der
Bedrängnis des Antichristen Geretteten tun, um den Sieg
über ihre Verfolger zu
behalten? Dies kann aus dem oben zitierten Wort der Bibel in
Offenbarung 15, Vers 3 entnommen werden:
Sie sangen das Lied des Mose. Was bedeutet das?
In 2.
Mose 15, 1-2 und Verse 13-14 kann nachgelesen werden, was der
Inhalt vom Lied des Mose besagt:
Der
siegreiche Auszug aus Ägypten war geschafft. Das Verfolgerheer des
Pharao war vor den Augen der Israeliten vollständig im Schilfmeer
ertrunken, mit Roß und Reiter. Kein Verfolger war mehr zu sehen,
nur Stille und Freude waren zu spüren. In diesem Moment stimmten
die Geretteten voller Jubel das Lied des Mose an, sie, die sie mit der
ganzen Familie und
allem, was sie
besaßen und mitnehmen konnten vollständig auf dem rettenden
anderen Ufer des
Schifmeeres trockenen Fußes angekommen waren. Was für ein
großes und undenkbares Wunder Gottes war eben vor ihren Augen
geschehen!
Und so lobten und priesen sie ihren Gott, für das, was sie noch
vor kurzem mit eigenen Augen gesehen und erlebt hatten und für
das, was ihr Gott für
sie getan hatte.
Denen nach Offenbarung
15, 1-4 am
gläsernen Meer Stehenden ist es wohl ähnlich ergangen. Sie
stehen zwar nicht wie einst die Israeliten bei ihrem Auszug aus
Ägypten auf ihre ertrunkenen Feinde zurückschauend am
Schilfmeer, aber ihre Situation ähnelt der von damals sehr. Sie
stehen an einem mit Feuer vermengten gläsernen Meer und blicken
auf ihre Feinde, die darin zurückbleiben mußten.
Wir wissen, daß mit dem Meer
in Offenbarung
13, 1 nach heutigem Verständnis die "Brutstätte des
Bösen" gemeint
ist. Das Meer war ursprünglich, also zur Zeit des Alten
Testamentes, ein
Abbild für die Urflut mit seinen Urweltungeheuern. Noch zur Zeit
Jesu galt es wegen seiner Unüberschaubarkeit und Unberechenbarkeit
als der Unterschlupf der dämonischen und chaotischen
Mächte. Nach altjüdischem Verständnis geht vom Meer alle
Bedrohung für die Menschen aus.
Vom Thron Gottes aus
betrachtet, sieht man nach der Beschreibung des Johannes das Meer wie
gläsern, als einen einziger
Kristall (vgl.
Offenbarung 15, 1-4). Hier in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes
geht anders als auf der Erde von diesem so beruhigten Meer keinerlei
Bedrohung mehr aus. Denn das Böse ist dem, der auf dem Thron
sitzt,
unterlegen und kann sich gegen den heiligen Gott des Himmels und der
Erde nicht behaupten. Der, der auf dem Thron sitzt, ist also
stärker
als jede Macht der Finsternis und der Hölle.
Johannes schaut in Offenbarung 15, 2 auf ein Meer mit Feuer vermengt.
D.h.
der väterliche Zorn Gottes tobt darin gerade über die Feinde
Gottes der Erde. Es ist "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5,
8-14 gemeint bzw. der “Tag
(des
Zorns) des Herrn” nach
Zefania 2, 1-3
u. Offenbarung 6, 17. Wir befinden uns also während der Zeit der
endzeitlichen Gerichte Gottes, also kurz vor dem Ende.
Ein über die Feinde seiner Kinder zornig
gewordener Vater straft und rächt die Seinen. Also eine sehr
ernste Situation, für
all diejenigen auf der Erde, die sich an seinen Kindern vergriffen
haben.
Die Menschen am gläsernen Meer singen
abermals das
Lied des Mose, welches ein besonderes Lobpreislied darstellt. Dieses
besondere Lied, mit dem die Sänger am gläsernen Meer
denjenigen ehren, der auf dem Thron sitzt, können nur
diejenigen singen, die soeben erleben konnten, wie sich das Blatt
für sie gewendet hatte. Und nicht sie, sondern ihre
hartnäckigen Verfolger trifft es nun schwer. Der Zorn Gottes hat
jetzt die, die die Kinder des Lichts haßten, ereilt, noch kurz
bevor die Handlanger des Bösen zum entscheidenden Schlag ausholen
konnten. Diejenigen, die an dem gläsernen Meer standen, haben
ihren Bedränger und seine Helfer weit hinter sich
gelassen und vollkommen abgeschüttelt.
So rettet Gott noch aus der schlimmsten
Zeit der großen Trübsal heraus Menschen unbeschadet an das
andere, rettende Ufer, Menschen die am Sieg Jesu Christi festgehalten
haben. Er
ist ein gerechter Gott, der unvergebene Sünden nicht ungestraft
läßt. Halleluja!
Es bewahrheitet sich wieder einmal, im Lobpreis liegt die ganze Kraft,
die wir
so dringen benötigen. Wir sollten dies nicht vergessen.
Die
Voraussetzung um siegreich sein zu können
Was
mußten die verfolgten Israeliten tun, um zu ihrer Rettung
beizutragen?
Sie mußten nach 2.
Mose 14, 13-15
lediglich den
wahren Gott
freie Hand zum Handeln lassen, und damit dieses Handeln Gottes nicht
blockiert wurde,
sollten sie einfach stille sein. Die ganze Hoffnung auf den Herrn
setzen, dies ist das wunderbare Geheimnis auch für die Menschen
der großen Trübsal. Die Führung durch die
göttliche, väterliche Liebe schließt alle ein.
Denn nach Jesaja 65, 24
sehen wir: Unser Gott antwortet uns, noch bevor ihn darum bitten. Und
wenn die Gerechten nach ihm schreien, wird Gott sie aus all ihrer Not
erretten (vgl. Psalm
34, 18). Laßt uns also unseren Gott anrufen, dann
erfüllt sich das Wort der Bibel in Jeremia 33, 3.
Das, was Glaube wirklich ist
Der Glaube ist die einzige Möglichkeit und der einzige Weg, um mit
Gott
zu leben und ihm zu gefallen. Durch ihn allein gelangen wir und auch
die Menschen der Zeit der Bedrängnis zur Seligkeit. Durch ihn
allein erlangen wir unsere Rettung:
Der Glaube bestimmt das ganze Leben des Christen. Er begleitet uns auf
all unseren Lebenswegen auch auf unserem Weg in die obere Heimat:
Der Glaube ist unsere einzige und unsichtbare Hoffnung. Er ist unser
wunderbarer Halt in einer haltlosen Zeit und wird uns so zur
Stärke. Durch ihn wissen wir uns von Gott gehalten und er
trägt uns auch durch zukünftige Wüstenzeiten hindurch.
Er ist das unsichtbare Band, das uns mit der Himmelswelt verbindet. Er
versetzt uns in die Lage, trotz unserer offenkundigen
Schwachheit Unmögliches zu vollbringen:
Wir
hoffen auf Jesus Christus und diese Hoffnung wird uns zur Freude. Diese
Freude aber kann uns niemand mehr wegnehmen.
Durch den Glauben kann auch ein tief in die Sünde verstrickter
Mensch in den Heilsplan Gottes
hinein genommen werden. Dies kann man an der Hure Rahab sehr gut
erkennen, die in der Bibel für ihren Glauben beispielhaft ist
(vgl. Josua 2, 1 - 21 ). Sie setzte all ihre Hoffnung auf den
Glauben, und daß Gott das Unmögliche
möglich machen wird. Obwohl die damals gegebenen Tatsachen genau
das Gegenteil zu
beweisen schienen, glaubte sie dennoch fest an Gottes Stärke.
Die Erinnerung an Rahab prägte sich sogar bis heute dem
Gedächtnis Israels auf
unvergleichliche Weise ein. Und erstaunlicherweise erscheint ihr Name
auch im Stammbaum Jesu (vgl. Matthäus 1, 5.)
Und so glauben wir fest an den Sieg des Himmels, auch wenn wir auf
dieser Welt viel erleiden müssen und wenn es möglicherweise
so aussieht, als würden wir unterliegen. Aber wir halten fest an
der Hoffnung und sehen nicht nur auf unsere Feinde, sondern frohen Muts
und voller Zuversicht auch auf die, die im Verborgenen hinter uns
stehen. Und diese sind immer mehr an der Zahl! Dies durfte auch der
Diener des Propheten Elisa erkennen, als ein sehr großes
feindliches Heer die Stadt umlagerte (vgl. 2. Könige 6,
15-17).
Das
Ziel der Errettung ist das Verlassen des gläsernen Meeres
Wo befindet sich
das gläserne
Meer und wo stehen die,
die den Sieg behalten haben?
Wir, als die Betrachter von Außen, blicken damit auf
die
unmittelbare Thronumgebung des lebendigen Gottes, in der sich der Seher
Johannes in seiner Vision jetzt befindet. Vor diesem himmlischen Tron
stehen nun die aus der Bedrängnis Gekommenen in absoluter
Sicherheit vor ihren irdischen Verfolgern. Und daß es sich um die
himmlische Thronumgebung handelt, kann in Offenbarung
4, 6
nachgelesen werden. Hier wird sie sehr ähnlich beschrieben. Das
gläserne
Meer liegt zu Füßen des himmlischen Thrones, bzw.
es kann
demnach nur von der himmlischen Thronumgebung aus gesehen werden.
Hierher sind die Überwinder, die das Lied des Mose singen und den
Sieg behalten haben, vor ihren Feinden geflohen.
Welcher himmlische Thron ist gemeint?
Wir lesen in Offenbarung
4, 2; Hesekiel
1, 26; Offenbarung
4, 2 und Psalm
47, 9, wer auf dem Thron sitzt. Es ist einer, der
einem Menschen gleicht. Dieser ist Jesus Christus. Wie
herrlich!
Man sieht an dieser Stelle wieder einmal: Es lohnt sich innerlich
stille zu sein, dabei voranzuschreiten und Jesus Christus nachzufolgen.
Wären die Israeliten nicht im Glauben weitergegangen, das
Schilfmeer hätte sich nicht vor ihnen geteilt. Bis zum Schilfmeer,
bis an die
Grenzen ihrer Möglichkeiten,
sind sie aber gegangen, obwohl sie wußten, daß es nach
menschlichen Ermessen nun nicht mehr weitergen kann. Aber sie haben auf
das große Wunder gehofft, und es ist gekommen. Die vermeindliche
Falle wurde für die treu gebliebenen Überwinder zur offenen
Tür in die Freiheit und zum Licht, welches die Finsternis
überwunden hat. Aber für die sich sicher wehnenden Feinde
Gottes wurde es zu deren Grab.
Der
Weg der Befreiung ist der Weg, den die Liebe Gottes beschreitet
Wie
sind letztlich die am
gläsernen Meer Stehenden weitergegangen,
als sie sich noch auf dem Weg zu ihrem Schilfmeer befanden?
Das im Glauben Voranschreiten und dabei am Sieg Jesu
Christi festhalten bedeutet nach Offenbarung 15, 2 für diese aus
der letzten Zeit, der
Zeit der Bedrängnis Kommenden ein "den Sieg behalten über das Tier und
sein Bild und über
die Zahl seines Namens" (Tiere stellen in der Offenbarung des
Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar).
Im Folgenden wollen wir nun genauer beleuchten, was diese
Einzelsiege
für diese Menschen praktisch bedeutet haben mögen:
Die
wichtigen Botschaften der drei Engel
Wir können in Offenbarung
14, 6-13 nachlesen, was
die drei Engel den Menschen der Erde für wichtige Botschaften
verkünden werden. Die Zeit, in der dies geschieht und die
Umstände, die diese Zeit mit sich bringt, kann man
folgendermaßen kurz umreißen:
Die Verachtung des Messias Israels durch den Antichrist zur "Zeit des
Endes" kommt u.a. nun dadurch zum Ausdruck, indem
er ihn und sein Kommen vorwegnehmend nachahmt und sich mit dem Beginn
der Bedrängnis in den heiligen
Tempel
Israels, der dann wieder aufgebaut sein wird (gemeint ist der 3.
Tempel), setzen wird und vorgibt, er selbst sei der von Gott gesandte
Retter und König des Himmels und der Erde:
”Er ist der
Widersacher,
der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst
heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.”
(vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)
Dieses "in den Tempel Gottes setzen" kommt in der Erfüllung der
Prophetie zum sogenannten "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben
ist, zum Ausdruck, die in der Zeit der zweiten Hälfte der
großen Trübsal zur "Zeit des Endes", der sogenannten Zeit
der Bedrängnis, seine zweite und letzte Erfüllung erhalten
wird.
Diejenigen Menschen, gemeint ist der nach der Entrückung der
wahren Gemeinde Jesu Christi auf der
Erde zurückgebliebene Rest der
Kirche Jesu Christi, die dieser großen Lüge des
Antichristen, d.h. dem "Greuelbild
der
Verwüstung", geglaubt haben, die dieses "in den Tempel Gottes
setzen" tatsächlich für den wiedergekommenen, sich nun im
dann wiederaufgebauten 3. Tempel Jerusalems aufhaltenden Messias
Israels halten, d.h. die das sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das im Heiligtum stehen wird, als den König des
Himmels und der Erden anbeten werden, lassen es nicht nur zu und
bejahen, daß sie der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinen
großen Lügen selbst verführt und verlassen damit nicht
nur selbst den heiligen
Bund. Nein, sie werden für alle anderen Menschen der Erde, die nun
erwartungsvoll und ängstlich auf sie und ihre Entscheidung
blicken, zur Verführerin, weil sie mit ihrem sichtbaren
Handeln die anderen Nichtchristen mitreißen, es ebenso zu tun.
Ihr schlechtes Vorbild und ihre mangelnde Kenntnis der Heiligen Schrift
werden nun den übrigen Menschen der Erde zum Verhängnis und
zum Ungehorsam gegenüber dem wahren Gott Israels, der von ihnen
als einziger Gott, d.h. allein angebetet werden möchte.
Die Besonderheit des ersten Engels, der in dieser Zeit erscheinen wird,
ist die, daß er auch wirklich der erste Engel Gottes ist, der das
Evangelium verkündendarf:
Was bisher nie geschehen war, das Evangelium darf jetzt sogar ein Engel
und zwar sogar der ganzen Erde
verkünden. Dann erfüllt sich das Bibelwort aus Markus 13, 10 und
Jesu Christus kann jetzt bald kommen.
Er spricht damit vom wahren Christus und seiner hingebungsvollen Liebe
und davon,
was er
Großartiges getan hat, als er noch auf der Erde weilte. Und er
warnt vor dem sehr nahen Ende der Gnadenzeit, dem nun sehr bald
hereinbrechenden Gericht und daß die Menschen der Erde den
lebendigen
Gott
fürchten und ihm allein die Ehre geben sollen:
Selbst dann, wenn auf der Erde die größte Bedrängnis
aller Zeiten wütet, dann wenn es kein Mensch mehr, außer den
zwei Zeugen nach Offenbarung
11,
3-13 wagen bzw. dazu in der Lage sein wird, offen gegen den
Antichristen und seinen falschen Propheten aufzutreten, selbst dann
wird allen Menschen die frohe Botschaft, das Evangelium verkündet.
Zu keiner Zeit also ist die Erde von Gottes Wort wirklich ganz
verlassen! Und der lebendige Gott verlangt es dann auch nicht mehr,
offen gegen den Antichristen zu kämpfen. Er
allein errettet wie beim Auszug Israels aus Ägypten
persönlich alle Menschen aus dieser schrecklichen Zeit, und dabei
genügt es, für diejenigen, die später das Lied des Mose
singen werden, einfach stille zu sein und auf die Errettung zu warten:
"Der
Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein." (vergleiche
2. Mose 14, 14)
Und dann: Ein zweiter Engel folgt nach. Er spricht vom Sieg über
die große Hure Babylon und davon, daß sie gefallen ist. Er
sieht bereits vorher, daß sie das Gericht bereits schrecklich
getroffen hat, und daß sie, die sie die Wohnstätte von
so vielen Menschen war, jetzt verlassen ist. Niemals mehr wird nun
irgend ein
Mensch seine
geistige Heimat in dieser nun völlig verwüsteten und für
immer und ewig ausgelöschten Wohnstädte des Glaubens finden
können. Die mit der "großen Hure
Babylon" symbolisch gemeinte, nach der Entrückung der wahren
Gemeinde Jesu Christi an den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" abgefallene und
nun, als in ihr auch ihr Bräutigam nicht mehr gehört werden
konnte, völlig und gänzlich verweltlichte Institution Kirche,
die zur Gefolgschaft bzw. Gemeinde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 geworden war, ist nicht mehr und wird nie wieder sein.
Wir hören in Offenbarung 14, 8 also die mahnenden Worte des
Gerichtsengels, der zur Zeit der Bedrängnis, d.h. in der zweiten
Hälfte der großen Trübsal, dann wenn Babylon,
die
große Stadt, sich gerade in ihrer Blütezeit
befindet,
den Untergang "Babylons", obwohl dieses furchtbare Ereignis zu diesem
Zeitpunkt noch in der
Zukunft liegt, als bereis geschehen und in der Vergangenheitsform
verkündet:
Was meint die Bibel mit dieser großen Stadt "Babylon", deren
Vernichtung bei Gott im Himmel durch die Verwendung der
Vergangenheitsform schon zu seinem unabänderlichen Ratschluß
geworden ist und in der himmlichen Welt somit bereits als
durchgeführt gilt, obwohl die
Vollstreckung des Gerichts zum Zeitpunkt der Verkündung des
Urteils noch aussteht? Betrachten wir dazu die Welt
der Bibel zur Zeit des Alten Testaments:
Dann, ein dritter, ein letzter
Engel folgt:
Der dritte Engel hat, wie wir in Offenbarung 14, 9-13 gelesen haben,
ebenfalls eine überaus wichtige Botschaft zu
verkündigen. Er warnt eindringlich davor, das Tier, den Antichrist
und
sein "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten und davor, das
mit dem "Zeichen seines Namens"
gemeinte vom ihm vergebene Hautmal des lügenbehafteten Namens des
Antichristen entweder an seine Stirn oder an seine Hand anzunehmen.
Denn wer dies tut und sein Symbol und Aushängeschild damit auf der
Haut sichtbar zur Schau trägt, denjenigen trifft in vollem
Maße der Zorn
Gottes. Derjenige wird außerdem in die ewige Verdammnis geworfen
werden.
"Und der Rauch von ihrer
Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe
Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen
seines Namens annimmt." (vgl. Offenbarung 14, 11)
Wie schrecklich. Von Ewigkeit zu Ewigkeit wird die Qual dieser Menschen
nicht aufhören und sie werden keine Ruhe finden bei Tag und bei
Nacht!
Aber es gibt sie, die sich die wichtige Botschaft der drei Engel auf
ihr
Herz geschrieben haben.
Es sind, "die den Sieg behalten
hatten über das Tier und sein Bild und über die Zahl seines
Namens, die standen an dem gläsernen Meer und hatten Gottes Harfen".
Über wen bzw. was die Sänger am gläsernen Meer kongret
den Sieg behalten haben und wie sie trotz der schrecklichen Verfolgung
dieser Zeit sogar ihr Leben davontrugen, kann man in der als Download -Angebot
vorliegenden Ausarbeitung zur Offenbarung des Johannes im Kapitel "Die
den Sieg behalten, entfliehen
dem Zorn
Gottes" nachlesen.
Und ein Weiteres kann man dieser Textstelle aus der Offenbarung des
Johannes in Offenbarung 15, 1-4 entnehmen:
Man erkennt voller Freude, daß die Liebe
Gottes nach dem Hereinbrechen der großen Trübsal selbst noch
in der Zeit der Bedrängnis nicht aufhören wird! Selbst dann
also ist für die Menschen der Erde noch Gnadenzeit.
Die
große Gnade Gottes, die Vergebung der Sünden und die
Versöhnung mit Gott in Jesus Christus, seinem Sohn, gilt demnach
ausnahmslos für
alle Menschen, die zur Umkehr bereit sind, und jeder kann Errettung
finden. Derjenige, der lediglich stille hält, wird vom lebendigen
Gott an das rettende Ufer geführt.
Mose befahl nach 2. Mose
14, 14 dem verängstigten Volk lediglich stille zu sein,
während der Gott Abrahams gegen den Pharao und seine
Soldaten für sie stritt. So erging es jedenfalls den Israeliten
beim Auszug aus Ägypten, als sie wie in eine ausweglose Falle
geraten am Schilfmeer standen und nicht weiter wußten. Und die
Israeliten vertrauten dem Wort Mose, blieben stille, und ihr Gott
siegte für sie über
ihre Verfolger,
und sie konnten mit allem was sie besaßen so den Sieg behalten.
Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß auch
die Überwinder der Zeit der Bedrängnis allein im Ausharren
und Stille halten durch ihren rettenden Gott den Sieg davontragen.
Lehnt sich doch das weiter oben gezeigte Bibelwort aus Offenbarung 15,
1-4 in seiner bildlichen Darstellung sehr stark an den Text der
Heiligen Schrift, nachzulesen in 2. Mose, Kapitel
14, 13 bis 2. Mose, Kapitel
15, 21 an.
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