Der Antichrist
kämpft an der Spitze der vier apokalyptischen Reiter bzw. der
siegreiche Kampf um die Weltmacht
Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der "vier apokalyptischen Reiter"
Die Stimme des Bräutigams und der Braut sind plötzlich nicht
mehr zu hören (vgl. Offenbarung
18, 23), denn kurz zuvor war die Wegnahme
bzw. Entrückung der
wahren bzw. universellen Gemeinde Jesu Christi erfolgt. Wenn aber die einladende Stimme des
Bräutigams und der Braut nicht mehr zu hören sind (d.h. im
übertragenen
Sinne: Wenn Gott den Tempel verläßt, sagt das Hesekielbuch),
beginnt
die Gerichtszeit. Aber
auch während der Zeit des nun anfangenden Gerichts
kann man die Liebe des Vaters zu seinen Kindern erkennen (vgl. in der
grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Den Zeitabschnitt, der nun folgt, kann man als den Zeitabschnitt vom
Zeitpunkt des
plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1.
Thessalonicher 5, 3 bis zur Mitte
der
70. Woche nach Daniel 9,
27 beschreiben. Und das in dieser Zeit hereinbrechende globale
Verderben wird wider seinem Anschein von Menschenhand verursacht
(vgl. Joel
1, 15 und Jesaja 13, 6).
Es sind also gravierende, von Menschenhand hervorgerufene Ereignisse,
die die
erste Hälfte der
großen Trübsal zu ihrem Abschluß vorantreiben.
Die Zeit der vier apokalyptischen Reiter ist demnach die Zeit des
Beginns desjenigen Zorns, der vom Antichrist herrührt und
der wie wir gehört haben, lt. Offenbarung 6, 1-8 das
erste bis vierte Siegel darstellt.
Weil die Gerichtszeit durch den Angriff der vier apokalyptischen Reiter
nach Offenbarung 6, 1-8
bedingt mit demjenigen Zorn beginnt, der vom Antichrist herrührt,
ist darum der im Verlaufe der Gerichtszeit zusätzlich einsetzende
und das Treiben des Antichrist überschattende wahre Zorn Gottes
als eine Antwort vom Himmel zu sehen, eben als ein für Viele Hilfe
und Befreiung bringender Zorn der Vergeltung zu betrachten.
Dieser über den Antichrist und die Seinen entbrennende Zorn Gottes
stellt also eine Zeit der Antwort Gottes dar, die ihren
Ursprung im menschlichen Machtbestreben hat und im Zusammenhang
mit
der Rebellion
gegen Gott steht. Und diese Entwicklung ist repräsentativ für
den
selbstzerstörerischen
Charakter der Sünde und die Boshaftigkeit des Menschen.
Und der darum
auch
sogenannte “Sohn des Verderbens”, der Antichrist bzw.
Antimessias zur „Zeit des
Endes“, bewirkt, um seinen wahren Charakter zu verschleiern,
daß es so aussieht, als komme die durch
sein Wirken
entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen”
(vgl. Joel
1, 15 und Jesaja 13, 6).
Weil aber jetzt die Zeit des Zorns ihren Anfang hat, das Gericht seinen
ungehinderten Lauf nimmt und sich dabei die Kräfte des Bösen
zu entfesseln beginnen, ist damit nun auch derjenige Zeitpunkt
erreicht, ab dem sich
mit dem Brechen der Siegel Schritt für Schritt Gottes
schützende Hand zurückzuziehen beginnt.
Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde ist damit auch der erste Teilabschnitt, der
sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des
"Verderbens". Und diese Zeit
schreitet bis hin zum Sichtbarwerden
des "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, also bis hin zur Mitte
der
70. danielischen Woche nach Daniel
9,
27 weiter fort.
Oder anders gesagt: Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen
Reiter nach Offenbarung
6, 1-8 ist
derjenige Zeitabschnitt, der genau dann anfängt, wenn sich Gottes
schützende Hand zurückzuziehen beginnt und mit seinem Ende
auch die
erste Hälfte der großen
Trübsal abschließt.
Es ist demnach gleichzeitig derjenige Zeitabschnitt, der dann seinen
Anfang nimmt, wenn über den Erdenkreis ein
plötzliches "Verderben" hereinbrechen wird, das den gesamten
Erdkreis trifft. Bzw. es ist derjenige Zeitabschnitt, der genau dann
abschließt, wenn die "Stunde der Versuchung" anbricht.
Und diese Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
reicht bis hin zum Sichtbarwerden des "Greuelbildes der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31.
Was also nun
geschieht, ist der Beginn des offenen siegreich verlaufenden Kampfes
des an der Spitze der vier apokalyptischen Reiter streitenden
Antichrist, der nun mit offener Gewalt durch die endgültige
Vernichtung der bisherigen Führungsmächte der Erde die
Weltmacht erobert.
Es ist aber damit auch die Zeit der endgültigen Vernichtung der
"Starken" der Erde angebrochen, die der Antichrist zur "Zeit des Endes
im Zuge seiner Machtentfaltung verursachen wird (vgl. Daniel
8, 24-25). Und mit diesen "Starken" sind
die heutigen Nationen der Erde gemeint, bzw. derjenige Teil davon, der
jetzt eine
politische, wirtschaftliche und auch militärische
Vormachtstellung besitzt.
Die Zeit der vier apokalyptischen Reiter ist damit der siegreich
verlaufende Kampf des Antichristen um die Weltmacht, der ab jetzt
zunehmend das
politische
und religiöse Geschehen auf unserer Erde bestimmt, genau ab dann,
wenn durch den Antichrist
verursacht über die Erde ein plötzliches
"Verderben"
hereinbricht, das den gesamten Erdkreis vernichtend trifft aber dem
Antichrist freie
Bahn verschafft (vgl. im Kapitel "Der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes" unter der Überschrift
"Der
»in
Fesseln Gekrümmte« - Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter" ab hier).
Aber der Vergleich derjenigen Zeit, die mit dem Angriff der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, mit dem Brechen von Siegeln
weist noch auf eine andere, sogar sehr mutmachende Tatsache hin:
Bald wird der lebendige Gott es selbst sein, der seinem Volk zu Hilfe
kommen wird. Denn dieses Eingreifen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Erst wenn einmal das erste Siegel dieses Testamentes vom Lamm Gottes
gebrochen werden wird, kann
dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten
wurde, nach und nach sichtbar werden.
Es ist, wie wir bereits hörten, menschliches Machtbestreben und
steht im Zusammenhang
mit
der massiven Rebellion
gegen Gott. Aber bald schon darauf erfolgt die Antwort vom Himmel,
Gottes Zorn der Vergeltung. Und es erfüllt sich dann
tatsächlich der Wunsch des alttestamentarischen Propheten Jesaja
nach dem machtvollen und triumpfalen Einbrechen Gottes in die
völlig entgleisten irdischen Verhältnisse:
„Ach, daß du die Himmel zerrissest,
herabstiegest, <so daß> vor deinem Angesicht die Berge
erbeben“
(Jesaja 63,19; aus der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985)
Der Bruch des letzten Siegels schließlich wird den ganzen Willen
des Vaters erkennbar werden lassen, der nun auf der Erde für alle
sichtbar das Zepter an sich reißt. Der Wunsch Jesajas nach dem
augenscheinlichen und handfesten Eingreifen Gottes in die
Weltgeschichte wird mit der Widerkunft Jesu Christi dann
tatsächlich in Erfüllung gehen.
Alle Welt, so auch der sich als der Messias Gottes ausgebende
Antichrist und alle weiteren wahren Feinde Gottes und Verführer
der Menschheit werden denjenigen
erkennen, den sie einst durchbohrten, ihren dann in großer Macht
und Herrlichkeit auf die
Erde wieder zurückkehrenden und von Gott gesandten wahren Messias
Jesus
Christus.
Die Einen stehen nun unverhofft mit Schrecken und Entsetzen vor ihrem
Richter. Die anderen aber werden mit unaussprechlicher Freude und
Dankbarkeit ihren es mit ihnen gut meinenden Wohltäter, Befreier
und Gott feiern. Amen.
Was beinhaltet die Zeit der vier apokalyptischen Reiter,
bedingt durch das Öffnen der ersten vier Siegel?
Wie wir im Kapitel "Zur
Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der
großen Trübsal im Zeitalter der (Regierungs-) Zeiten der
Heiden" erfuhren, werden vom alttestamentarischen Prophet Daniel
die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche) in Daniel 7, 1-8
als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt.
Die "(Regierungs-) Zeiten
der Heiden" münden schließlich und ganz am Ende dieser
Zeit in den zur "Zeit des Endes"
beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen
Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes"
ein.
Wir hörten ferner, daß dieser letzte, relativ kurze
Zeitabschitt der Machtentfaltung des mit dem "anderen kleinen Horn"
gemeinten eigentlichen Antichristen zur "Zeit
des Endes", da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" kommt, dann die große
Trübsal genannt wird.
Diese Zeit, die im Alten Testament nach Daniel 9, 27 als die 70.
danielische Woche bekannt gemacht wird und die die Bibel wie bereits
gesagt als die große Trübsal bezeichnet, ist also jene Zeit,
in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 32 mit
Ränken und durch Betrug (vgl. Daniel 8, 25)
völlig unerwartet an die Weltmacht gelangen wird. Denn "... unerwartet wird er viele
(gemeint sind hier die Nationen) verderben
..." (vgl. Daniel
8, 25; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser
Homepage).
Und er, derjenige wohl größte Gottesfeind aller Zeiten, der
in Offenbarung 13,
1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird, wird diese eine begrenzte Zeit
lang auch ausüben. Er wird dabei nach Daniel 8, 25
nicht zerbrochen werden können von Menschenhand.
Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", welchem die
Unterwerfung der Nationen unter die Macht des Antichrist vorausgeht,
wird somit erst dann
erreicht sein, wenn die Geschichte der heinischen bzw. damit gemeinten
nichtjüdischen Weltregierungen vollends zu ihrem Ende gekommen
sein wird.
Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, durch die gegen ihn ausgestrecke
Hand Gottes seine ihm gegebene Macht und auch sein Leben verlieren
wird.
Es ist also ein ohne Menschenhand gewaltsam herbeigeführtes Ende,
das den letzten irdischen Herrscher ereilen soll und das die in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden", also die Zeitepoche der nichtjüdischen
Weltreiche, beenden wird (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22;
Daniel 7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und das ohne Menschenhand gewaltsam herbeigeführtes Ende des
Antichrist zur "Zeit des Endes" wird im Zuge dessen kommen, wenn sich
der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus
Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel
und die ganze Welt werden wird, also genau dann wenn das von den Juden
lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde anbrechen wird:
"Aber die Heiligen
des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's
immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
bzw. anders gesagt:
"Aber
das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche
unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen (die
»Heiligen«, das ist eine alttestamentarische Bezeichnung
für die Juden oder Israeliten bzw. das heilige Volk Gottes) des
Höchsten (zurück-) gegeben
werden."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den
Verfasser dieser Homepage)
Und genau dasjenige ist doch die Erfülllung der Verheißung
Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel").
An die Weltmacht zu gelingen, das setzt voraus, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" den zu dieser Zeit bereits bestehenden,
wirtschaftlich und politisch führenden Nationen dieser Erde
ein Ende bereitet (vgl. im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die »Starken« zu
vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen
und zu
kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu
überwinden und zu beherrschen"). Darum kann man auch die erste
Hälfte der großen Trübsal als die Zeitphase der bei Daniel 8, 24
beschriebenen und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der
Starken« bezeichnen (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick").
Doch Israel wird noch eine Zeit lang verschont bleiben. Denn der in
Judas Vers 9 als Erzengel bezeichnete große Engelfürst
"Michael", der und so wurde es dem Propheten Daniel gesagt, für
dein Volk eintritt, versperrt dem Kommen des zu diesem Zeitpunkt
bereits an die Weltmacht strebenden Antichrist zur "Zeit des Endes"
bislang noch den Weg. Aber dann tritt er beiseite (vgl. Daniel 12, 1
und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den
vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8
u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was
geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
Erst jetzt "... kommt eine Zeit der
Not, wie noch keine da war, seit es Völker gibt, bis zu jener Zeit",
gemeint ist die endzeitliche Bedrängnis.
Diese notvolle Zeit stellt dann den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden" dar und charakterisiert den Verlauf der gesamten
zweiten Hälfte der großen Trübsal.
Den Auftakt dieser notvollen Zeit, die die Bibel als die endzeitliche Bedrängnis beschreibt,
stellt der Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 dar,
der dann gegen Ende der ersten Hälfte der großen
Trübsal seinen Höhepunkt erreicht. Es ist die bei Daniel 8, 24
beschriebene und durch Betrug gelingenden »Vernichtung der
Starken«, die gegen Ende der anfänglich relativ friedlich
verlaufenden ersten Hälfte der großen Trübsal in ein
Verderben mündet. Und es ist der als Engel des Lichts auftretenden
Sohnes des Verderbens, der dies alles allein bewirkt. Er richtet seinen
Zorn gegen Gottes bis dahin bestehende Weltordnung. Und er wird sie
ganz am Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal ins
Verderben reißen.
Und er wird sich anschließend während der von ihm selbst
hervorgerufenen überaus großen und noch nie zuvor
dagewesenen Bedrängnis sogar an die Stelle Jesu Christi stellen
und ihn dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4;
Daniel 7, 25;
Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Nun wird er durch sein eigenes kriegerisches Handeln für einen
kleinen Moment unverdeckt und ganz offenkundig, bzw. offenbar werden
(vgl. im Kapitel "Was bedeutet das "Offenbarwerden
des Bösen?").
Während dieser kurzen Zeit, die auch die Zeit der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 genannt wird, die unmittelbar nach der Entrückung
bzw. Wegnahme der wahren Gemeinde nachfolgt und die die erste
Hälfte der großen Trübsal abschließt, wird der
Mensch der Bosheit, der Antichrist zur "Zeit des Endes", der sein
böses, menschenverachtendes Wesen bisher perfekt hinter einer
Maske versteckt hatte, plötzlich ungehindert und unverdeckt
sichtbar von aller Welt als der wahrhaft "Böse" gesehen werden
können.
Und der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 wird die Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11,
da er sie selbst hervorruft, dem Gott Israels gleich
fälschlicherweise als eine Zeit der Entfesselung der
Zornesgerichte Gottes zur Endzeit deklarieren.
Denn er weiß zur diesem Zeitpunkt noch nicht, bzw. er rechnet
überhaupt nicht damit, daß der wahre Zorn Gottes und seine
gerechten Gerichte, den die bzw. die die Seinen Gottes spätestens
während der Zeit der Bedrängnis ohnmächtig in ihren
Gebeten erflehen, tatsächlich und zwar über ihn selbst
ergehen werden.
Doch zuvor wird der Antichrist zumindest eine Zeit lang noch
aufgehalten werden, bis die wahre Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den
Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit
geschmückt einer Braut gleicht, durch eine Entrückung zu
ihrem Retter und Bräutigam gelangen wird, um mit ihm ab dann
für immer vereint zu sein (vgl. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter" und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den
vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8
u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde ist somit diejenige Zeit, die sich an die Zeit
seines Aufgehalten werdens anschließt und die den Beginn des
ersten Teils der Gerichte Gottes verkörpert (vgl. in der
grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Es ist eine Zeit des Zorns, aber anders, als von den meisten vermutet.
Es ist die Zeit desjenigen Zorns, der vom Antichrist herrührt und
stellt wie wir gehört haben lt. Offenbarung 6, 1-8 das erste bis vierte Siegel dar.
Es ist der Zeitabschnitt vom Zeitpunkt des plötzlichen
Hereinbrechens des Verderbens lt. 1. Thessalonicher 5, 3
bis zur Mitte der 70. Woche nach Daniel 9, 27, der letzten über das heilige Volk
verrhängten 70 danielischen Jahrwochen nach deren Abschluß
sich die an Israel gegebene Verheißung Gottes erfüllt.
Oder anders gesagt: Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen
Reiter nach Offenbarung
6, 1-8 ist
also derjenige Zeitabschnitt, der genau dann anfängt, wenn sich
Gottes
schützende Hand zurückzieht und mit seinem Ende auch die
erste Hälfte der großen
Trübsal abschließt.
Es ist demnach gleichzeitig derjenige Zeitabschnitt, der dann seinen
Anfang nimmt, wenn über den Erdenkreis ein
plötzliches "Verderben" hereinbrechen wird, das den gesamten
Erdkreis trifft. Bzw. es ist derjenige Zeitabschnitt, der dann
abschließt, wenn die "Stunde der Versuchung" anbricht.
Und diese Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
reicht bis hin zum Sichtbarwerden des "Greuelbildes der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31.
Und dasjenige geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand
zurückzieht:
A) Das was am Thron Gottes geschieht:
Das Lamm bricht nun die Schutzsiegel Gottes. Der Schutz vor dem
Antichrist wird Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalypt.
Reiter gerufen werden (vgl. ab Offenbarung 6, 1-2).
B) Das was danach in der übrigen Himmelswelt geschieht:
Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den
Weg gestellt hat, tritt nun beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt.
Einheitsübersetzung).
C) Das was anschließend in der irdischen Welt geschieht:
Der Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in der weiteren
Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird nun im Zuge
der Entrückung weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8
und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den
vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8
u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was
geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht, zu
finden im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung
von 2. Thess. 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")
Die Zeit des Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde ist damit auch der erste Teilabschnitt, der
sich an die relativ friedliche Zeit anschließenden Zeit des
hereinbrechenden "Verderbens", das lt. 1. Thessalonicher 5, 3
alle Menschen der Erde unerwartet überfällt, wie die Wehen
eine schwangere Frau. Und das im Zuge der Machtentfaltung des
Antichristen in Daniel
8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken", welches bisher einen schleichenden
Verlauf nahm und einen verdecken Charakter besaß, wird ab
jetzt
von jedermann offensichtlich erkennbar.
Es ist der Beginn einer Zeit desjenigen "Verderbens", von dem man
glauben soll, er sei anfänglich »ein (beschlossenes)
Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15;
Jesaja 13, 6). Aber der wahre »Tag des
Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt erst nach der
Mitte der 70. danielischen Woche, dann, wenn lt. Joel 1, 8-14 das
tägl. Opfer bereits weggenommen worden ist.
Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die
»Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen
Wir hörten bereits im Kapitel "Was
beinhaltet die Zeit der vier apokalyptischen Reiter, bedingt durch das
Öffnen der ersten vier Siegel?", daß die Zeit des
Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde auch als der erste Teilabschnitt, des sich an
eine
ihr vorangegangene relativ friedliche Zeit anschließenden
hereinbrechenden "Verderbens", das lt. 1. Thessalonicher 5, 3
alle Menschen der Erde unerwartet wie die Wehen eine schwangere Frau
überfällt, verstanden werden kann. Und das im Zuge der
Machtentfaltung des
Antichristen in Daniel
8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken", welches in dieser vorangegangenen,
relativ
friedlichen Zeit
bisher einen schleichenden Verlauf nahm und bislang einen verdecken
Charakter hatte, wird ab jetzt von jedermann offensichtlich
erkennbar.
Die Folgen des
Angriffs des Antichrist zur "Zeit des Endes" an der Spitze der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 werden so global und einschneidend
ausfallen, so daß man mit Recht erkennen muß, daß das
in 1.
Thessalonicher 5, 3 beschriebene und kommende "Verderben" dann
seinen Anfang hat und der in 2.
Thessalonicher 2, 3 erwähnte sogenannte "Mensch der Bosheit"
bzw. der Sohn des Verderbens, wie in 2.
Thessalonicher 2, 7 beschrieben sich nun als der Böse
offenbart.
Wenn wir vom Vernichten der "Starken", also von einer gewollten und
gezielt bewirkten gewaltsamen Zerstörung der zu dieser Zeit
bestehenden Nationen sprechen, d.h. von ihrem Niedergang als
politische, wirtschaftliche und militärische
Führungsmächte auf
der Erde und uns dabei auf das bei Daniel, Kapitel 8 Gesagte
stützen, dann sollten wir uns den folgenden Zusammenhang vor Augen
halten:
Das kleine
Horn im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel (vgl. in Daniel 8, 9) ist
nicht dasselbe Horn, das im vorangehenden 7. Kapitel
erwähnt wurde (vgl. das zum »anderen
kleinen Horn« in Daniel
7, 8 Gesagte). Dort entsteht das »andere kleine Horn«
aus dem vierten Königreich (gemeint ist das antike
Römische Reich, das durch Heirat bzw. Vermengung bis in die
heutige Zeit hineinreicht und zwar in der Gestalt der zehn Hörner
bzw. der damit gemeinten Nationen),
während es im 8. Kapitel aus dem dritten Königreich (gemeint
ist das griechische
bzw. Hellenistische
Weltreich) entsteht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, daß das kleine
Horn aus dem 8. Kapitel des Buches Daniel aus heutiger Sicht
bereits Vergangenheit ist, während die Prophezeiungen bzgl. des
»anderen kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 über die nahe Zukunft hinausgehen.
Schauen wir also auf das »andere kleine Horn« von Daniel
7, 8, blicken wir also auch noch von heute aus in die
Zukunft. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt liegt das im 7. Kapitel zum
»anderen
kleinen Horn« Gesagte noch in der
Zukunft, während das im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel
zum kleinen Horn Gesagte bereits Geschichte ist und der Vergangenheit
angehört. Aber trotzdem hat die Erfüllung der Prophetie bzgl.
des kleinen
Hornes im 8. Kapitel ebenfalls einen Aspekt, der zukünftiger
Natur ist.
Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem
wir es im 8.
Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es
war
Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von
den Juden wird er
auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte",
denn auch er war
dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich
in ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders
liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine
spätere Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die
Meinung, daß das Buch Daniel auch
tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur
ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des
»anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der
Heiden" in
Erscheinung
treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur
"Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen,
durchaus die Prophezeihungen aus Kapitel 8
bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit
des
Endes." (vgl. Daniel 8,
17)
und
"Siehe, ich will dir
kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die
Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8,
19)
In dieser
eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet
Daniel etwas ganz
Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus
Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist.
“Denn
dies
Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem
eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der
Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des
Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser
Prophezeiung in
eine
Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis"
bezeichnet
hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine
Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und
bekennenden
Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen
Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe
Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft
unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also
heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV.
ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des
anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am
Ende der "(Regierungs-)Zeiten der
Heiden" in Erscheinung treten wird.
Was aber über den
fanatischen, religiösen Diktator und syrischen König
Antiochus Epiphanes bekannt wurde, und was wir von ihm wissen sollten,
dies kann man im Kapitel mit der Überschrieft "Das »kleine
Horn« aus Daniel, Kapitel 8 ist eine Vorschattierung des
»anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, d.h. wenn wir auf Antiochus Epiphanes blicken, können wir uns
prinzipiell ein dedailiertes Bild darüber machen, was uns mit dem
kommenden Antichrist zur »Zeit des Endes« erwarten wird"
ausführlicher nachlesen.
Die Bibel läßt demnach keinerlei Zweifel offen und macht
deutlich, daß das Gesicht bzw. die Vision Daniels aus Kapitel 8
von Dingen spricht, die
jenseits von Daniels Zeit liegen. Es ist etwas, was sehr viel
später
und in seiner zweiten Erfüllung sogar erst
zu der letzten Zeit geschehen wird.
Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des
Endes",
daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch
die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der
Erde im
Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und
verführt. Er wird
also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen
brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische
Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um
anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden
Verlauf und besitzt in der
ersten Zeit einen verdeckten Charakter.
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in
zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben
gerufene gotteslästerliche
"Maul" lt. Daniel
7, 8, welches nach Offenbarung
13,
5-6
von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die
ihre
geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb,
um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die
"Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 (gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes")
wird
in Offenbarung 6, 1-2
folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das
»andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf
saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985,
Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in
der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch
in der
Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als
daß
der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur
"Zeit des Endes"),
dann, wenn er »abermals«
bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch
vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag
militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen,
seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu
realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß
diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der
Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer
Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im
Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem
vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der
einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des
wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist
hier unbedingt zu
beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine
Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt
auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des
Endes" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird.
Es
ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische
Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet
Daniel
damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"
auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften
Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13,
7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle
läßt der
Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn"
keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die
absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er
selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw.
ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung
13,
1 alle »zehn
Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer
Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl
im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen,
allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer
Vollzahl unter die
Herrschaftskrone(n) des
ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht lt. Daniel
7, 8 als ein neues,
ganz anderes Horn,
sozusagen als das elfte Horn
und zwischen Ihnen
(gemeint sind die "zehn", die sie
garade dann bereits bestehen),
hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den
Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr
stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles
zermalmte".
Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike
Römische Reich, das seit dem 1.
Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte,
repräsentiert und
daß die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige
Verästelung des vierten
danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8
und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann
"drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8
mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und
bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel
7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24
beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige
"Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam
vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8
verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt.
Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und
Allmacht,
aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw.
Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit
bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8
aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß-
oder
Führungsmächte bzw. die militärischen
Supermächte der Erde gemeint
sind.
So muß das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt
seiner
erwarteten Weltmachtstellung für den
Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder
Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte
der Erde
verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert
eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die
absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der
Beschreibung des
Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar
vor seinem
Machtauftieg bereits "drei der
vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel
7, 8).
Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der
vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese
müssen
wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen
federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen
Horn« aus Daniel
7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24
im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf
das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf
mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder
Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der
Erde, die in der
Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes"
gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen
Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur
"Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in
der grafischen Darstellung "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die
wichtigsten
Ereignisse der großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und
erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet
Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den
"Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk
Gottes, also Israel, gemeint), "...
und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel
12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer
Zeit erscheinen,
"wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn
Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen
aber wird ein anderer
aufkommen, der wird ganz anders sein als
die vorigen und wird drei Könige stürzen."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten
Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels
bzw.
die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel
auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel
12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung
des heiligen
Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als
die
Zeit der »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus
als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben
wird (vgl. im Kapitel "Der
Feigenbaum ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24
beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist
zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht
geschehen.
Und dieses in Daniel
8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" begründet
sich darin,
daß das »andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch
umschriebenen
und zu dieser Zeit
dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde zählt.
Und in diese nicht so offensichtlich erkennbare Zeit fällt nach
dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage
ein weithin sichtbares Endzeitzeichen, das "Land des Nordens", das die
bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden nun doch freigeben
muß (vgl. auch im Kapitel "Das
"Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange
festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich
wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Das Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß
seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht begründet sich
darin, daß er mit Nichten zu den mit den zehn Hörnern
symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden,
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde
zählt (vgl. auch im vorangegangenen Kapitel "Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der großen
Trübsal im Zeitalter der (Regierungs-) Zeiten der Heiden").
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel 8, 24
genannten "Starken" selbst sein. Denn
das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8
kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz
anders wie sie.
Und dann wenn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn
Hörner sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde
vergleichbar und damit auch mit keinem dieser Länder der Erde
identisch.
Und sein Reich wird erst ab der zweiten Hälfte der nach
alttestamentarischem Verständnis insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre
währenden großen Trübsal sichtbar, also erst ab dann,
wenn die ersten 42 Monate der großen Trübsal bereits
vergangen sind, in denen der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem
ihm gegebene Mund einem Läster-"Maul" gleich Gott und den Seinen
gespottet hatte.
Besitzt doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der
mit diesem in der Bibel bildhaft gemeinten und dort sogenannten
"falschen Propheten" seine große Macht ausüben kann, in der
ersten Hälfte der großen Trübsal noch kein eigenes Land
(vgl. im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen
militärischen Kampf an die Weltmacht")
Im Zusammenhang mit dem nun gekommenen militärischen Angriff auf
die dann noch bestehenden Nationen bewirkt der Antichrist zur "Zeit des
Endes" große Zeichen am Himmel und an der Erde lt. Offenbarung
13, 13-14. Es handelt sich hierbei sowohl um das Nachäffen der
kosmischen Erschütterungen nach Matthäus 24, 29 als auch um
den Versuch der Vortäuschung des Zeichens des auf die Erde
zurückkommenden Menschensohns, das nach Matthäus 24, 30 bei
seiner Wiederkunft am Himmel erscheint.
Diese großen Zeichen, die lt. den Vorhersagen der Bibel am Himmel
und an der Erde zu sehen sein werden und die dem Kommen des Herrn
unmittelbar vorausgehen sollen, besitzen aber, da sie von Menschenhand
künstlich erzeugt werden, verführerischen Charakter und
sollen die Erdbewohner zum Götzendienst bewegen.
Ihr Ursprung rührt teilweise bei schon gesagt zumindest teilweise
unmittelbar vom Waffeneinsatz des Antichrist im Vernichtungskampf gegen
die “Starken” gemäß Daniel 8, 24-25 her.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann damit wirklich nicht
zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es bricht als ein neues, ganz
anderes Horn zwischen Ihnen,
die sie garade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann
gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei"
existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7
unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren
Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert
Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner"
wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der
Machtentfaltung des »anderen
kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8
weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam
ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes«
aus Daniel
7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher
des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der
vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als
der mit dem »anderen kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
gemeinte Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der
ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht
strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus,
auch freie Bahn verschaffen
muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8
bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur
Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum
Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben
waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8
umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte
bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt
letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr
übrig! Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des
anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch
gleichzeitig auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen kleinen Horn«
aus Daniel
7, 8 dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch
auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"Regierungs-Zeiten der Heiden".
Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt
vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus
Daniel
7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des
Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10
als das erste Tier aus dem Meer
beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner
und sieben Häupter und auf seinen Hörnern
zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen"
hatte.
Und dies in Offenbarung
13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls
ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die
mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen einmal komplett seiner
Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht
nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen
in Offenbarung 13, 1
beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1
sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der
Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1
auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus
der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches
sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht
mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde
in der letzten Zeit tatsächlich gewaltsam zum Schemel
seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8
mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und
militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und
ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen
Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten
Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der
vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu
dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht
vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann
dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende
beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein,
genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der
Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel,
Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel
offen.
So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn«
aus Daniel
7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8
eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn«
kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist
dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern
eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern"
völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn
Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht
hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die
Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers
7), siehe, da brach ein anderes
kleines Horn zwischen ihnen
hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird
also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist
damit zuzüglich zu den "zehn
Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des
vierten danielischen Tieres also unabhängig von den anderen "zehn"
und
ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine
Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" immer noch existieren. Und
das »andere kleine
Horn« wird erst dann in Erscheinung treten, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" in ihrer endgültigen
Verästelung in die in Daniel
7, 8 beschrieben "drei Hörner" zu ihrer vollen Entfaltung
gekommen sein werden.
Denn es steht nicht geschrieben, daß das »andere kleine
Horn«
aus Daniel
7, 8 selbst eines der in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" verkörpert. Bzw. es
steht auch nicht geschrieben, daß sich das »andere kleine
Horn«
aus Daniel
7, 8 aus einem von den in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" entwickelt hat, bzw.
daß es dessen Weiterentwicklung darstellt.
Das »andere kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet
wirklich jüngeres
Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums, und
damit ist es das jüngste aller Hörner), also
demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie
die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige
Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit
gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser
Erde umschrieben wird.
Das vierte danielische Tier, das furchtbar war und schrecklich und sehr
stark, welches um sich fraß und alles zermalmte,
aber repräsentiert das antike Römische Reich, das seit dem 1.
Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte.
Das
Römische Reich der Antike war jenes letzte der vier danielischen
Weltreiche, welches zwar, wie die Geschichte bereits gezeigt hart,
auseinanderfiel, sich also in seiner bisherigen Form auflöste,
aber, da es im Gegensatz zu den drei zuvor aufgestiegenen Tieren nie wirklich besiegt bzw.
vernichtet worden war, wie in Daniel 2, 43 beschrieben
durch Heirat in den vielen Staaten Europas weiterlebte.
Denn das antike
Römische Reich, welches einst den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte, fiel mit der Zeit aus seiner anfänglichen
kompakten Form und Gestalt einfach auseinander, splittete sich ohne
dabei ganz zu sterben auf und lebt durch Vermengung infolge Heirat der
Töchter von politischen Führern des antiken
Römische Ost- und Westreiches mit denen der
ehemals angrenzenden Länder wenn auch mit ganz anderen politischen
Gesichtern bis heute in vielen und
großen Staaten Europas und sogar Asiens weiter.
So gehören die »zehn
Hörner« aus Daniel 7, 7 also zu
einem lebenden Tier.
Und
wie einst ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. das antike Römische Reich
den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte, finden wir ähnliches im vereinten Europa der heutigen
Zeit wieder (vgl. im Kapitel "Daniels Gesicht von
den vier Tieren - gemeint sind die die Weltgeschichte
verkörpernden sogenannten Regierungs- Zeiten der Heiden - kommt
mit dem gewaltsamen Ende der Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu seinem
Abschluß").
Die
»zehn Hörner« des vierten danielischen Tieres bzw. die
Nationen sind demnach all diejenigen Länder, die nach dem Zerfall
des Römischen Reiches der Antike auf römischen Boden
vorstießen und deren einstige Fürsten im gleichem Atemzug in
Familien aus römischem Adel einheirateten, die sich also ursprünglich
durch Heirat mit dem antiken Römischen Reich vermengt hatten
(vgl. die Deutung Daniels zum Traum vom Standbild mit den vier Metallen
in Nebukadnezars Traum bei Daniel 2, 43 und
vgl. das im Kapitel "Wir leben in der Zeit des
vierten danielischen Tieres, dem zehn Hörner wuchsen, von dem
bereits der babylonische König Nebukadnezar träumte, als er
ein großes Bild sah, dessen Helligkeit schrecklich und gewaltig
war und das Füße teils von Eisen und teils von Ton
besaß" ab hier zum deutschen
Historiker Hoffman Gesagte).
Aus der heutigen Sicht werden diese Länder, die der Prophet Daniel
die »zehn
Hörner« des vierten Tieres beschrieb als
die Nationen bezeichnet und sind inzwischen auf der gsamten Erde
verbreitet.
Viele Exegeten (damit sind Bibelausleger gemeint) sind der Auffassung,
daß es sich bei den »zehn
Hörnern«
aus Daniel 7, 7, von den nach Daniel 7, 8
"drei der vorigen Hörner ausgerissen" werden sollen, um
zahlenmäßig genau zehn zur "Zeit des Endes" bestehende ganz
bestimmte Nationen
handelt, die auf dem Gebiet des einstigen antiken Römischen
Reiches einen Staatenbund eingegangen sein werden.
Der Verfasser dieser Homepage aber vermutet dagegen, daß es sich
bei den »zehn
Hörnern«
aus Daniel 7, 7 um eine zeitliche
Zusammenschau von sehr vielen nach dem antiken Römischen Reich
kommenden, ab dann bis in die Gegenwart aufeinanderfolgenden Einzelmächten handelt
und daß die vom Propheten Daniel in Vers 7 gemachte Zahlenangabe
mit der Zahl »zehn«
lediglich symbolischen Charakter besitzt. Denn auch im Buch der
Offenbarung des Johannes besitzen Zahlen in der Regel nur einen
symbolischen Wert.
Das
vierte Tier mit den »zehn Hörnern« verkörpert
demnach das letzte der vier Weltreiche nach Daniel 7, 1-8, welches
durch die »zehn Hörner« symbolisiert, in seinem
letzten Entwicklungsstadium also sogar bis in die Gegenwart
hineinreicht. Denn auch in der heutigen Zeit sind die in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden" noch immer nicht zu ihrem Abschluß
gekommen. Noch immer liegt das Geschick dieser Welt in den Händen
der Heiden, und damit gemeint sind die nichtjüdischen
Regierungsmächte.
In
der Bibel, so betont der Verfasser dieser Homepage, wird an dieser
Stelle also immer noch vom
existenten Römischen Reich gesprochen. Denn es besteht bis
zum Ende aller irdischen Macht weiter, bis zu seiner endgültigen
Verästelung in die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7.
Denn die »zehn Hörnern« aus Daniel 7, 7
wachsen wie gesagt nicht aus einem toten, sondern aus einem lebendigen
Tier.
Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist
zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw.
Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist.
Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie
vor aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene
Macht nach Daniel
7, 7-8 und Daniel
8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann,
wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele
verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller
Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von
Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)
So kann das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
auch wirklich keiner von den in Daniel 8, 24
genannten "Starken" sein. Denn es ist ja ganz anders wie sie. Und dann
wernn es erscheint, werden zuvor drei der zehn Hörner ausgerissen
werden. Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde
vergleichbar und auch mit keinem dieser Länder der Erde identisch.
Aber er wird sie allesamt zu Fall bringen.
Und sein Reich wird erst ab der zweiten Hälfte der nach
alttestamentarischem Verständnis insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre
währenden großen Trübsal sichtbar, also erst ab dann,
wenn die ersten 42 Monate der großen Trübsal bereits
vergangen sind, in denen der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem
ihm gegebene Mund einem Läster-"Maul" gleich Gott und den Seinen
gespottet hatte.
Besitzt doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der
mit diesem in der Bibel bildhaft gemeinten und dort sogenannten
"falschen Propheten" seine große Macht ausüben kann, in der
ersten Hälfte der großen Trübsal noch kein eigenes Land
(vgl. im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen
militärischen Kampf an die Weltmacht")
Und genau jetzt erst beschreibt der Seher Johannes den nunmehr
eingetretenen völligen Wandel des Wesens des alle Macht des ersten
ausübenenden zweiten Tieres, als das eines sehr mächtigen
Tieres, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist (vgl. Offenbarung 13,
11-18) und welches sich dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
voll und ganz unterstellt.
Dieses zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 wird vom Seher Johannes nun als so
mächtig beschrieben, so daß es nur etwa macht und infolge
dessen tun die Menschen der Erde genau dasjenige, was der Antichrist
will, daß sie es tun sollen.
Alle Menschen der Erde tanzen damit ab nun mehr oder wenig freiwillig
nur noch nach der Pfeife des die Erdbewohner dirigierenden ersten
Tieres nach Offenbarung
13, 1-10, das aus dem Meer gestiegen ist (gemeint ist der
Antichrist zur »Zeit des Endes«).
So etwas Furchtbares ist ein Traum aller dem Antichrist vorangegangenen
Gewaltherrscher der Erde, aber ein Alptraum für diejenigen
Menschen der Erde, die sich vom Gesetz leiten lassen und vom Geist der
Wahrheit (hier ist der heilige Geist des lebendigen Gottes gemeint)
erfüllt, die Geschehnisse der zweiten Hälfte der großen
Trübsal gleich einem bösen Alptraum mitverfolgen,
ohnmächtig dagegen einschreiten zu können, um diese
Entwicklung aufzuhalten.
Und genau darum stellen die Gebete, die die auch jetzt noch zum
lebendigen Glauben Kommenden zum lebendigen Gott hinaufschicken,
Bittrufe nach dem Kommen des Zornes Gottes und seiner Gerechtigkeit
dar.
Also jetzt erst, ab Vers 7 von Offenbarung 13 und ab hier beginnt
bereits die Situationbeschreibung der Ereignisse der zweiten
Hälfte der siebenjährigen Trübsalszeit, denn erst nach
dem großen Wandel seines Erscheinungsbildes übt der falsche
Prophet die ganze Macht des ersten Tieres, das aus dem Meer gestiegen
ist, aus.
Das Geschilderte in Offenbarung
13, 7-10 ist somit eine eingeschobene Vorschau auf die letzten
dreieinhalb Jahre der großen Trübsal und veranschaulicht in
eindrucksvoller Weise das, was der Antichrist mit Hilfe seines von ihm
erschaffenen falschen Propheten letztendlich doch bewirken konnte, das
was niemand zuvor für möglich gehalten hätte. Es wird
hier ganz deutlich gezeigt, welche Macht der große
Weltverführer dem falschen Propheten verliehen hat,
auszuüben, oder noch deutlicher gesagt, was der Antichrist mit dem
Einbeziehen eines falschen Propheten als Machtinstrument alles
erreichen konnte, nämlich das, was ihm andersweitig nie so perfekt
und intelligent gelungen wäre, die Anbetung seiner Person in der
Gestalt des "Greuelbildes der Verwüstung" zu erzwingen.
Nun wird dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist "Macht gegeben,
zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden" (Man
beachte: Mit den "Heiligen" ist nicht der durch Christus erlöste
einzelne Mensch gemeint, denn im Alten Testament steht für die
"Heiligen" stets das ganze Volk Gottes als Nation, gemeint ist das
heilige Volk Gottes, Israel), und jetzt erst beten es (mit es gemeint
ist hier der Antichrist) alle Menschen der Erde "deren Namen nicht vom
Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das
geschlachtet ist" an.
War das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier in der ersten
Hälfte der großen Trübsal mehr ein Organ der
Wortverkündigung im Sinne eines tierischen "Maule", und ein "Maul"
das ist das Körperteil, mit dem ein Tier für den Menschen
hörbare Laute und Töne von sich geben kann, wird es in der
zweiten Hälfte der großen Trübsal nun um so mehr zu
einem vollständigen Tier, das den Erdbewohnern die Allmacht und
Allgegenwärtigkeit des Antichristen zur "Zeit des Endes"
vortäuscht und die Menschen der Erde als wenn es selbst Geist
besäße, lenkt, leitet und in ihrem Tun und Lassen
beherrscht, d.h. machtvoll dirigiert und steuert.
Nur durch ihn wird der große Bedränger, Sohn des Verderbens
nach 2. Thessalonicher
2, 3-4 und Johannes
17, 12 seine Macht aufbauen und erhalten können.
Dennoch, seine relative Eigenständigkeit wird nicht von der Bibel
in Frage gestellt. Dies lesen wir in Offenbarung 13, 12
und folgende ganz deutlich heraus. Daraus geht hervor, wie tonangebend
er ist, denn "er macht" und "die Menschen machen" ihm nach bzw. es
geschieht genau das, was er erreichen will.
Um das Wesen dieses während der zweiten Hälfte der
großen Trübsal so genannten falschen Propheten zu verstehen,
muß man zunächst den Begriff klären, um den es geht.
Denn mit diesem vergleicht ihn der Schreiber der Offenbarung:
Falsche Propheten sind im Allgemeinen Sklaven des Verderbens und
Verbündete der dämonischen Mächte. Sie -versprechen die
Freiheit und machen die so Verführten in Wahrheit zu ihren
Knechten, zu Anhängern einer in Wahrheit gottesfeindlichen
heidnischen Religion, die auf diese Art und Weise Anteil an ihren
Sünden bekommen. Sie werden mit ihnen unweigerlich unter das
Gericht Gottes fallen. "Denn das Verdrehen der Heiligen Schrift nach
eigenem Gutdünken ruft unweigerlich Gottes Gericht auf den Plan,
für die Unwissenden und Leichtfertigen in diesem Falle zu ihrer
eigenen Verdammnis." So betont Dr. Vernon McGee in seinen
Ausführungen zum 2. Petrusbrief 3, 13 – 18 in der Sendereihe
des ERF "Durch die Bibel". "Freiheit bedeutet für sie, von der
Autorität Gottes frei zu sein und sich erlauben zu können,
was sie möchten, sogar in Sünde leben zu können. Deshalb
werden sie gebundene Menschen sein.", so betont Dr. Vernon McGee in der
Sendereihe “Durch die Bibel” zum 2. Petrusbrief 2, 12
– 19.
Falsche Propheten sind in Wahrheit Sklaven heidnischer Götter, die
nur dem Anschein nach dem lebendigen Gott Israels ähneln.
"Sklaverei" gibt es nicht nur in der Leibeigenschaft, sondern versklavt
ist jeder, dessen Wille von einer anderen Person, einer Idee oder einer
Sache beherrscht wird, so wie es der Apostel Paulus in Röm. 6, 16
schreibt, wo es heißt: “Wißt ihr nicht: wem ihr euch
zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und
müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem
Gehorsam zur Gerechtigkeit?”, wendet Dr. Vernon McGee hier ein,
und weiter gibt er an:
"Sie haben ihr Gewissen bewußt zum Schweigen gebracht und Gott
aus ihrem Leben verbannt, ebenso wie sie auch alle besseren
Gefühle in sich selbst erstickt haben. Ihr ganzes Leben stellt
einen schrecklichen Kampf dar, indem sie das Gute zerstören und
indem sie sich in der Praxis des Sündigens üben."
Falsche Propheten verführen die Menschen mit großer
Wortgewandheit, mit wohlklingenden Worten und großartigen
Phrasen, die nichts bedeuten und nutzlos und vielfach auch Lügen
sind. Sie zwingen ihren Zuhörern ihre eigenen Sünden auf und
sind somit wie auch die falschen Lehrer, die in Wahrheit ganz bestimmte
egoistische Ziele materieller Natur verfolgen, eindeutig Werkzeuge des
Teufels. Wenn sich Menschen so innig der Habgier, der Machtgier und dem
Betrug ergeben, ähnelt ihr ganzes Leben dem Leben eines
Geisteskranken.
Die große Trübsal
enthält eine Zeit der "Angst für Jakob"
Suchen wir weitere Bibelstellen, die die erst in der letzten Zeit
kommende große Trübsal beschreiben:
Ausgehend vom Wesen des Antichristen kann folgendes festgehalten
werden:
Der Antichrist wird wie auch der Teufel als derjenige beschrieben, der "Gewalt hat über
den Tod" (vgl. Hebräer 2, 14), denn ihm wurde von Satan
höchstpersönlich seine Kraft, sein Thron und große
Macht verliehen (vgl. Offenbarung
13, 2).
Das heißt nichts anderes, als daß er krasser, als je ein
irdischer Machthaber zuvor es getan hat, die "Furcht vor dem Tod" nach Hebräer
2, 15 dazu ausnützen wird, um die Menschen unter seine Macht
zu stellen.
Darum wird der Antichtichrist kurz vor seinem Herrschaftsantritt
gezielt mit seinem falschen Porpheten über ganz Israel ein
große Furcht vor dem Tod kommen lassen, die sogenannte "Angst
für Jakob", die er ohne Vorwarnung und urplötzlich
künstlich erzeugen und auch auf die ganze Erde ausweiten wird.
Die Zeit der "Angst für Jakob" kann, wie wir später weiter
hinten noch sehen werden, mit der Zeit der nachfolgenden vier
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 gleichgesetzt werden, wobei der
Verursacher deren erster Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ist.
Die "Angst für Jakob" ist also mit der Zeit des Öffnens des
innen und außen beschriebenen Buches nach Offenbarung, Kapitel 5
u. 6, das mit sieben Siegeln versiegelt ist, durch das Lamm, das
geschlachtet ist, in ihrer zeitlichen Begrenzung völlig
deckungsgleich, wobei der Bruch der sieben Siegel und das, was dann
geschieht, eine Welle der Angst bereits von allein auslösen
würde. Das masive, sehr intensiv empfundene Gefühl der
panischen Angst der "Angst für Jakob" aber erzeugt der Antichrist
bei allen Menschen der Erde neben den durch die apokalyptischen Reiter
ausgelösten Ereignissen, also zusätzlich und künstlich
mit seinem falschen Propheten. Der Antichrist könnte dabei, wenn
er wollte, auch ohne die vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8
auskommen. Aber dann würde diese große Angst unter den
Menschen als eine unnatürlich entstandene indentifiziert und nach
deren wahrer Ursachen geforscht werden.
Der Verfasser dieser Homepage ist außerdem davon überzeugt,
daß die alles lähmende, massive "Angst für Jakob", die
überwiegend durch künstlich erzeugte Angstgefühle im
innwendigen Menschen kommen wird, zusätzlich aber durch vom
Antichrist angebahnte, furchterregende Geschehnisse hinterlegt werden
muß, die die Menschen der ganzen Erde intensiv berühren.
Ein künstlich erzeugtes, lügenbehaftetes massives
Angsgefühl muß demnach zwingend in Verbindung mit
erschreckenden Ereignissen gebracht werden, damit Menschen die
Unnatürlichkeit ihrer inneren Situation nicht erkennen
können.
Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende
"Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende
Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?
Wie wir im Kapitel "Der
Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes 17,
12 und sein Spiel mit der "Furcht vor dem Tod" noch hören
werden, wird der in 2.
Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 angeführte "Sohn des Verderbens" über die
vergänglichen Menschen der Erde eine große "Furcht vor dem
Tod" kommen lassen und alle Menschen der Erde werden das erste Tier aus
dem Meer anbeten.
Wie kommt es zu dieser Anbetung des mit dem "Sohn des Verderbens"
gemeinten ersten Tieres, das in Offenbarung 13, 1-10 ausführlich beleutet wird? In Offenbarung 13, 4
steht dazu geschrieben:
"Und sie beugten ihre Knie vor dem
Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten
ihre Knie vor dem (ersten)
Tier ..."
Und wir finden zuvor in Offenbarung 13, 2 den Grund dafür, der da lautet: "der Drache übergab ihm (dem
ersten Tier) seine Gewalt ..."
Was zur Folge hat: "... einer seiner
Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde
wurde geheilt." (alle diese Bibelstellen wurden aus der
Zürcher Bibel entnommen)
So erdreistet sich später der "Sohn des Verderbens" mit der ihm
gegebenen Gewalt, anstelle des lebendigen, lebensspendenden Gottes ihm
gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4)
und versucht damit selbst zumindest ein Stück weit die Quelle des
Lebens selbst zu sein. Er gibt auf dieser Grundlage wahrscheinlich
sogar vor, ewiges Leben vergeben zu können und maßt sich
damit sogar göttliche Wesenheit an (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der
nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?"):
Wir wiederholen darum an dieser Stelle, um diesen sehr wichtigen
Umstand ins Gedächtnis zu rufen und ihrer großen Bedeutung
zum richtigen Verständnis des "ersten Tieres" die einleitenden
Sätze des anfangs genannten Kapitels. Denn die Ursache, daß
die Erdbewohner erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
einmal anbeten werden, liegt zum großen Teil genau darin
begründet. So heißt es in Offenbarung 13, 12:
"... und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste
Tier anbeten ..."
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
derjenige, der auch der "Sohn des Verderbens" genannt wird, wird als
derjenige widergöttliche Machthaber beschrieben, der vom Drachen
(gemeint ist der Teufel) große Macht bzw. seine Gewalt
erhält. Denn ihm wurde von Satan höchstpersönlich "seine Gewalt und sein Thron und grosse
Vollmacht" verliehen (vgl. Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel).
Was ist das
also für eine Gewalt, die der Drache, also der Teufel, besitzt und
die er dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist, mit
großer Gewissheit auch mit überträgt
und was zur Folge hat, daß die Todeswunde des ersten Tieres
daraufhin geheilt wurde? Und warum gerät alle Welt, bei dem, was
der Antichrist damit imstande ist, zu tun, nun ins Staunen und beginnt
ab jetzt, ihm, dem ersten Tier, nachzulaufen und es wie einen Gott
anzubeten?
Der Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt:
Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung 13, 2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach
wirklich auch eine Vollmacht bzgl. der in Hebräer 2, 14-15
verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt
über den Tod".
Dies könnte durchaus so sein, weil in Offenbarung 13, 2+4
im Urtext jeweils das griechische Wort "Exousia" zu finden ist. Das
griechische Wort "Exousia" aber steht in der Bibel an anderer Stelle
für Jesu Macht bzw. für seine uneingeschränkte
Vollmacht. Und es wird auch für diejenige Vollmacht gebraucht, die
Jesus seinen Jüngern verlieh und zu welchen er selbst gesagt
hatte, daß sie mit dieser Vollmacht ausgerüstet die gleichen
und sogar noch großere Wunder vollbringen könnten, als er
sie selbst wirkte.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch
eine uneingeschränkte Vollmacht sein, eine Vollmacht, die also die
Ausübung der "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 mit einschließt:
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's
gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die
Macht nähme dem, der Gewalt
(griechisch: Kratos, das für Macht steht) über den
Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste,
die durch Furcht vor dem Tod
im ganzen Leben Knechte sein mußten."
(Hebräer
2, 14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und weil durch Jesus Christus und sein stellvertretendes Opfer ihm, dem
Teufel, der "Gewalt über
den Tod" hatte, die Macht genommen worden ist, überträgt er,
der die "Gewalt über den
Tod" besitzt, diese nun seinem Handlager, dem Antichristen zur "Zeit
des Endes", alo demjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt.
Und das geschieht, damit dieser genau damit alle Welt verführe,
erneut Furcht vor dem Tod zu
bekommen, sie so zum Götzendienst verleite und die Menschen
infolge dessen von ihrem wahren Heilbringer und Christus
entreißt.
Daraus folgt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" den vergänglichen Menschen ihre Angst vor dem Tod nicht
wegnehmen wird, auf gar keinen Fall. Ganz im Gegenteil. Er wird ihre in
Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Furcht vor dem Tod" und der
Endlichkeit ihres Lebens dazu ausnützen, um die Menschen mit der
ihm vom Drache verliehenen "Gewalt über den Tod" unter seine
Herrschaft zu bringen. Und so könnte es durchaus die "Furcht vor
dem Tod" sein, mit deren Hilfe der Antichrist einmal bewirkt, daß
alle Welt in Staunen gerät und (ganz von allein) dem
Tier hinterher zu laufen beginnt.
Denn in der Bibel steht sinngemäß geschrieben:
Nun, da der Drache dem lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so
bezeichneten Gesetzlosen bzw. dem Gewissenlosen die "Gewalt über den Tod"
übergeben hatte, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem
Meer unbegrenzte Macht zu.
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von
allein) hinterher",
weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt
(gemeint die Gewalt über den Tod) und seinen Thron übergab, "... und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung
13, 2-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung und
ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und gibt sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" doch
für Jesus Christus, dem Lebensbringer aus. Denn der wahren
Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes
"anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus
stellende bzw. "anstatt" des
Messias bzw. Heilsbringers der Juden kommende, vermeintliche Retter
bzw. Gesalbte, weniger
als der sich "gegen" Christus
Stellende zu verstehen.
Darum wird der Antichtichrist kurz vor seinem Herrschaftsantritt mit
dem ihm gegebenen zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13,
11-18 und Daniel 7, 8 über ganz Israel eine große Furcht
vor dem Tod kommen lassen, die sogenannte Angst für Jakob,
die er auf die Menschen der ganze Erde ausweiten wird.
Und gleich in unmittelbarem Anschluß daran wird er im
Zusammenhang mit seiner ihm gegebenen Gewalt über den Tod einen
Ausweg aus ihrer Todesfurcht anbieten und an denjenigen, die ihn
anbeten, zur Belohnung ihres Abfalls vom lebendigen und wahren Gott
große Zeichen und Wunder geschehen lassen, sie nach der Vermutung
des Schreibers dieses Textes sogar biologisch verjüngen (so stellt
sich der Schreiber dieses Textes das größte aller Wunder des
Sohnes des Verderbens vor, vgl. im Kapitel "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier,
das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Derjenige, der den Antichrist noch aufgehalten hat, ist mit der
Wegnahme der wahren Gemeinde des Herrn zusammen mit allen Jesus
Christus liebenden Menschen von der Erde fortgenommen worden (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7).
Der letzte Hemmschuh, der das "Offenbarwerden des Antichristen" noch
aufhielt, ist nun fort. Jetzt, also mit dem Vollzug der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu
Christi beginnt, wenn auch mit Verspätung und zuvor noch
eingeschobener Wegnahme der Brautgemeinde Jesu Christi, sein
verhängnisvolles Wirken. Nun kommt er unaufhaltsam mit seinem
dämonischen Heer angerückt, den drei weiteren apokalyptischen
Reitern mit ihren ihnen untergebenen Armeen. Der Krieg der Hölle
mit den Menschen der Erde eskaliert in dieser Form zu einem neuen
bisher noch nie dagewesenen gewaltigen Höhepunkt. Wie gut,
daß sich jetzt die Seinen Jesu Christi, die eigentliche
Zielgruppe des Antichristen, an einem für sie sicheren Ort
befinden. Wie groß muß die Enttäuschung und die Wut
des Sohnes des Verderbens darum sein, wenn er sie jetzt nicht mehr
erreichen kann.
In Jeremia 30, 4-11 finden wir eine sehr eindrucksvolle Beschreibung
aus der Zeit der großen Trübsal, die in dieser Zeit das
Auftreten einer Zeit der "Angst für Jakob" beschreibt:
Jeremia 30, 7 beschreibt den Hereinbruch der "Angst für Jakob" als
einen gewaltigen Tag. Das aber deutet auf einen urplötzlichen, wie
die Wehen einer Frau losbrechenden Beginn, auf den alle Menschen der
Erde völlig unvorbereitet sind. Genau unmittelbar vor einem
solchen Ereignis soll aber die Entrückung
bzw. Wegnahme der Gemeinde Jesu Christi sein.
Wann also könnte der Antichrist mit seiner künstlich
erzeugten "Angst für Jakob" starten?
Die Zeit der
"Angst für Jakob" fällt nach der Meinung des Verfassers
dieser Homepage allgemein formuliert in das letzte Jahr der umgerechnet
vierundzwanzigeinhalb Jahre andauernden ersten Hälfte der
großen Trübsal. Sie könnte aus verschiedenen
Gründen im Herbst des Jahres unmittelbar vor der vom Antichrist
inszenierten Wiederkunft Jesu Christi, also genau im Vorjahr des
Erscheinens des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15;
Daniel 9, 27,
Daniel 11, 31,
das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der
Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15
u. 2. Thessalonicher 2, 3-4),
losbrechen und dessen Aufrichtung durch den Sohn des Verderbens
nach 2. Thessalonicher
2, 3-4 und Johannes
17, 12 so wie im Kapitel "Zerstörung
elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls"
beschrieben vermutlich im Monat Mai sein könnte.
Die vom Antichrist selbst verursachten ersten der vier apokalyptischen
Reitern nach Offenbarung
6, 1-8 wurden bis dahin bereits losgelassen und haben zu dieser
Zeit ihr unheilvolles Werk begonnen.
Der Schreiber
dieses Textes begründet das folgendermaßen:
Die Auswirkungen des aggressiven Vorgehens des Antichristen treffen zum
Einen in dieser finsteren Jahreszeit die Menschen besonders hart, und
die vom Antichrist ausgelösten Krankheiten wüten zum Anderen
während dieser Zeit besonders schlimm und anhaltend. Denn die
Menschen sind mit dem Beginn der kalten Jahreszeit
naturgemäß besonders anfällig für allerlei
Krankheiten, besonders aber für Infekte.
Die
Lichtstrahlung der sehr UV-strahlenreichen Sonne wären in den
Sommermonaten ein gewaltiges Hindernis, um die gewollten,
pandemieartigen Seuchen zur vollen Entfaltung zu bringen und deren
natürliche Ausweitung zu garantieren. Die intensiv mit UV-Licht
durchflutete Luft wird im Sommer schnell auf natürlichem Weg
entkeimt und fast steril gemacht.
Außerdem weisen die Menschen in den Sommermonaten zusätzlich
u.a. durch das sehr gute Vitaminangebot die höchsten
Widerstandskräfte auf. Für die gezielte,
großräumige Verbreitung von Krankheiten ein denkbar
ungünstig gewählter Zeitpunkt.
Besonders um
den Monat November traten in der Geschichte des Menschheit
einschneidende politische Umwälzungen gehäuft auf:
Denken wir hierbei z.B. an die Oktoberrevolution in Rußland, die
ja bekanntlich mit dem berühmten Schuß des Kreuzers Aurora
in der Nacht zum 25. Oktober 1917 (gregorianisch: 7. November) begann
und bei der der Sozialismus geboren wurde, desweiteren an die
Reichskristallnacht oder Reichspogromnacht, die in der Nacht vom 9. auf
den 10. November 1938 wütete, weiterhin an den Fall der Berliner
Mauer, der auf den 09. November 1989 fiel. Hier wurde der Untergang des
Sozialismus eingeläutet. Falls der Beginn der "Angst für
Jakob" ebenfalls in einen Novembermonat fallen sollte, bedeutet dies
den Untergang des Kapitalismus im gleichen Monat.
Für die
Vorgehensweise des Antichristen effektiv sind die Monate mit dem Beginn
der kalten Jahreszeit, eine Zeit der normalerweise bereits
natürlich einsetzenden allgemeinen Winterdepression, also auch
günstig, um mit der zusätzlichen Unterstützung durch den
falschen Propheten auf eine naturlich bedingte eine gezielte,
künstliche Angstpsychose aufzusetzen bzw. eine dürch gezielt
ausgelöste, äußere Ereignisse bereits angekurbelte sehr
intensiv weiter zu verstärken.
Außerdem
könnte das Losbrechen der "Angst für Jakob" unmittelbar auf
die Entrückung bzw. Wegnahme der wahren Gemeinde folgen, so
vermutet der Verfasser dieser Homepage.
Der Prophet
Zefanja beschreibt in Zefanja 1, 14-17 die letzte, sehr schlimme Zeit, kurz
bevor Jesus Christus in großer Macht und Herrlichkeit zum Gericht
auf die Erde zurück kommt und seine Füße auf den
Ölberg setzen wird, als einen "Tag
der Finsternis und des Dunkels, ein Tag der Wolken und des Nebels".
Er meint hiermit eine Zeit der Finsternis, die große
Trübsal. Mit dem Kommen des Messias wandelt sich am Ende der
"letzten Zeit" die "(finstere) Nacht der großen Trübsal" in
den "(hellen) Tag des Herrn" (vgl. Jesaja 2, 12; Jesaja 13, 6+9). So
wird es auch sehr wahrscheinlich, daß der Antichrist für die
Planung des Anfangszeitpunkes seiner von ihm verursachten "Angst
für Jakob" den Beginn der dunklen Jahreszeit bevorzugen wird. Wie
könnte der Antichrist da anders, als für die Zeit der "Angst
für Jakob" die dunkle Jahreszeit auszuwählen, und diese
beginnt nun mal im Herbst.
Das Losbrechen der auch im Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte Erde" beschriebenen
völlig unerwarteten Zerstörung, mit der das in 1. Thessalonicher 5, 3
Angeführte gemeint ist und auf die die Menschen der Erde, die bis
dahin in einer relativ friedlichen Zeit leben konnten, völlig
unvorbereitet sein werden und die die gesamte Zeit der "Angst für
Jakob" charakterisiert, wird nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage auf die Monate um den Oktober dieses so verhängnisvollen
Jahres herum sein.
Mit dem Sichtbarwerden des zweiten "Greuelbildes der Verwüstung"
nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 wird die Zeit der Bedrängnis
ausgelöst werden. Genau zu diesem Zeitpunkt endet die erste
Hälfte der großen Trübsal, die mit dem
"Hörbarwerden des Maules" nach Offenbarung 13, 5-6
und Daniel
7, 8 begonnen hatte. Mit dem Sichtbarwerden des zweiten
"Greuelbildes der Verwüstung" muß demnach das
zerstörerische Werk der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
vollständig getan sein. Die vier apokalyptischen Reiter stellen
demnach das Abschlußereignis der ersten Hälfte der
großen Trübsal dar und leiten die Herrschaftsperiode des
Antichristen über die gesamte Erde ein. Ja, sie ermöglichen
sie ihm erst, da sie einem angreifenden Reiterheer gleich die gesamte
Menschheit und deren Mächtige überfallartig überrannt
haben.
Die fragwürdige Gewalt über den Tod
Und gleich in unmittelbarem Anschluß an die "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 in der nun folgenden Zeit der Bedrängnis wird der
Antichrist im Zusammenhang mit seiner ihm gegebenen Gewalt über
den Tod an denjenigen, die ihn allein anbeten, zur Belohnung ihres
Abfalls vom lebendigen Gott Israels große Zeichen und Wunder
geschehen lassen. Wir sehen, auch jetzt geht es grundsätzlich um
den gleichen Sachverhalt, das grausame Spiel mit der "Angst vor dem
Tod", die aus der dem Antichristen in die Hände gelegte Gewalt
über den Tod resultiert, die von nun an nur mit einem anderen
Vorzeichen versehen wurde.
Denn diesesmal wird der Antichrist wie kurz zuvor praktiziert nicht
etwa den Tod bringen, sondern als vermeindlicher Heiland und Messias
mit großer Macht erscheinen, sich in den 3. Tempel Gottes setzen
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und seinen Anbetern anbieten, den Tod von
ihnen wegzunehmen.
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der
nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?"
stellten wir außerdem bereits fest, daß der Drache aus Offenbarung 13, 2
(gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist zur
"Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt
über den Tod" übergibt.
Wie fanden in diesem Kapitel außerdem heraus, daß der Tod
und sein Reich (beschrieben in Offenbarung 20, 13-14) es doch sind, die
durch den Sündenfall berechtigt von jedem Menschen am Ende sein
irdisches Leben einfordern.
Wer nun aber die Gewalt über den Tod besitzt, kann dieser nicht
das Einfordern des irdischen Lebens durch den Tod zumindest eine Zeit
lang verhindern bzw. eine Zeit lang hinaussschieben?
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält,
bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer
aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod
das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen
streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie
lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen
Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?
Wer hat also mehr Macht? Ist es derjenige, der das Leben eines Menschen
in seinen Händen hält, also in der Lage ist, es jederzeit
gewaltsam vorzeitig zu beenden? Oder ist es derjenige, der den ihnen
drohenden Tod der Menschen unter seine Gewalt gebracht hat, gemeint ist
also derjenige, der scheinbar ihren natürlichen Tod zumindest
einige Zeit lang besiegen kann, ihn demnach nicht nur gewaltsam
vorzeitig herbeiführen kann, sondern ihn zusätzlich sogar ein
Stück lang aufzuhalten vermag? Und schließt nicht das Zweite
das Erste, also die Gewalt über den Tod, die Gewalt über das
Leben mit ein? Würde es nicht ausschließlich der zweite
Aspekt sein, der unter den Erdbewohnern ein großes Staunen und
Nachlaufen hervorzurufen beginnt? Aber genau das soll doch im
Zusammenhang mit dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt. Angaben der
Bibel in Offenbarung 13, 2-4 einmal geschehen:
"
... Und der Drache übergab
ihm seine (lt. Hebräer
2, 14-15 verliehene) Gewalt
(gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und
seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die
Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde (daraufhin,
nachdem ihm also genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle Welt
in Staunen und lief dem Tier
(sogar) hinterher.
Und sie beugten (darum
wie von ganz allein) ihre Knie vor dem Drachen, weil er
dem Tier (genau) die(se)
Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier
und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen
scheinbaren Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen,
gleichtun), und wer kann den Kampf
mit ihm aufnehmen (mit demjenigen, der anscheinend Macht
über Tod und Leben aller Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Es wird demnach nicht vorrangig die Angst vor seiner überaus
großen und weltumspannenden irdischen Macht sein, warum sich
einmal die Erdbewohner vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes" in den
Staub zu werfen beginnen. Nein, es ist ein großes Wunder, womit
das (erste) Tier, der Antichrist zur "Zeit des Endes", alle Menschen,
Groß und Klein, in seinen Bann ziehen muß und bei allen
sogar spontan die Anbetung seiner Person auslöst, nämlich die
Vollmacht des (ersten) Tieres
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod). Und das
Anbeten des Antichristen setzt sich in Gang, eben weil die Menschen lt.
Hebräer
2, 15 nicht nur Angst um ihr Leben, sondern zusätzlich auch "Furcht vor dem Tod"
besitzen.
Die "Angst um ihr Überleben", die der Antichrist mit seiner Macht
und blutigen Verfolgung seiner Widersacher bei den Menschen
auslöst, wird also, wie wir sehen, von der in Hebräer
2, 15 beschriebenen "Furcht vor dem Tod"
weit überschattet. Und derjenige, der hieraus einen Ausweg
anbietet, bekommt damit überaus großen Zuspruch. Die vom
Antichrist anfänglich durch den Druck der tödlichen Bedrohung
ausgelöste "nackte Angst ums Überleben" verwandelt sich nur
wenig später in ein Staunen, darüber, daß seine
tödliche Wunde wieder heil wurde. D.h. er, der den auf ihn
hörenden Erdbewohnern in Wahrheit den Zugang zum ewigen Leben bei
Gott verwehrt, bietet nun auf der Erde ohne im Auftrag Gottes gekommen zu
sein an Stelle des Messias Gottes allen Menschen, die ihn
anbeten, ein langes, wenn nicht sogar ewig währendes irdische
Leben an. Und dabei handelt es sich also nicht nur um ein bloßes
von der Verfolgung verschont bleiben, sondern um ein großes
Wunder, die biologische Verjüngung!
Denn in Offenbarung 13, 4 heißt es zwar mit der Frage: "... wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?"
(Übersetzung nach der Zürcher Bibel) bzw. "... wer kann mit ihm kämpfen?"
(Übersetzung nach der Lutherbibel), daß die Menschen der
Erde einerseits Respekt vor seiner ihm gegebenen Gewalt über das
Leben und damit vor seiner überaus großen militärischen
Macht haben, aber andererseits gerät alle Welt ins Staunen
und läuft dem Tier sogar hinterher. Denn die
Begründung lautet: "... seine Todeswunde wurde (daraufhin,
nachdem ihm die Gewalt über den Tod übergeben worden war,) geheilt."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und
ergänzender Klammertext durch den
Verfasser der Homepage)
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt.
Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier aus
dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
derjenige ist, dessen Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese
Todeswunde mit dem sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein
muß, selbst bzw. mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen
zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8,
das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
(be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), zu entfernen.
So vermutet der Verfasser dieser Homepage, daß der Antichrist das
biologische Alter der Menschen verjüngen kann. Das muß die
in 2. Thessalonicher 2,
9-11 eigentliche gemeinte Macht der Verführung sein, auf die
letztendlich so viele, ja fast alle Menschen der Erde reinfallen
werden. Und um deretwegen werden sie der wohl dann für alle
offensichtlichen Lüge, daß das wie lebendig erscheinende und
anscheinend sprechen könnende Bild im 3. Tempel von Jerusalem
wirklich Jesus Christus sei, Glauben schenken (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11-12).
Gnadenlos mißbraucht er jetzt das sich Sehnen der Menschen nach
einem langen, schmerzlosen irdischen Leben in Vollkommenheit. Letzteres
verspricht er allen Menschen, die sein Malzeichen, gemeint ist das
Malzeichen seines lügenbehafteten Namens, annehmen und sein "Greuelbild
der Verwüstung", das auch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen
Propheten mächtig" und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben wird und damit ihn anbeten.
Wir sollten an dieser Stelle unbedingt bedenken:
„Wer aus eigener Kraft Vollkommenheit anstrebt (d.h. aber auch,
wer die Gewalt über den Tod anstrebt und aus eigener, menschlicher
Kraft zu erreichen versucht, den Tod zu überwinden), ist
biblisch-theologisch vollkommen im Irrtum. (Gerade) Die Suche nach
Vollkommenheit ist (doch) unsere eigentliche Versuchung.“ (Zitat
von Professor Helmut Thielicke, angeführt von Ulrike Schild im
Anstoß vom 05.02.07 im ERF-Radio, eingeklammerte Ergänzungen
stammen vom Schreiber dieser Webseite)
Genau das aber praktiziert der Antichrist, der sein Wirken ständig
mit ungeheuerlichen Lügen verbindet, an den Menschen der Erde und
wird dadurch zum großen Versucher aller Menschen der Erde, der
das wahre Gericht Gottes über sie herauf beschwört.
Außerdem bleibt es trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den
Tod, die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über
den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8)
Auch das (erste) Tier aus
Offenbarung 13 hat also seine begrenzte Zeit, danach wird ihm von Gott
wegen seines Ungehorsams das Leben genommen:
Auch wenn der Antichrist augenscheinlich mit Hilfe seines falschen
Propheten wahrscheinlich Menschen wie mit Geisterhand zu töten
vermag (vgl. Offenbarung
13, 15) und auch wenn er wahrscheinlich mit demselben in der Lage
sein wird, menschliche Körper biologisch zu verjüngen und so
den Tod anscheinend weit, weit hinauszuschieben und viele Krankheiten
bei denen zu heilen, die ihn bzw. sein lügenbehaftetes Bild, das
er in das Heiligtum Israels stellen wird, anbeten werden (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15
u. 2. Thessalonicher 2, 3-4).
Er wird letztendlich doch keinem Menschen und auch nicht sich selbst
des Lebens Länge nur eine Spanne zusetzen können (vgl. Matthäus 6, 27).
Bei der Wiederkunft des wahren Messias auf die Erde werden nur wenige
Jahre später er, der große Weltverführer und alle, die
ihn angebetet haben, als die Feinde des lebendigen Gottes getötet
werden und in Ewigkeit den Wein des Zornes Gottes trinken müssen
(vgl. Offenbarung
19, 19-20).
Bevor Letzteres aber soweit kommen kann, muß der große
Weltverführer alle Menschen unter seine Gewalt bringen, die so
ganz anders aussieht, als es je ein Herrscher zuvor getan hat. Dies
bewirkt er mit dem sogenannten falschen Propheten, der mehr eine in ein
Massenmedium eingebettete sehr wirksame psychologische Waffe als ein
Druck ausübendes Machtorgan darstellt. Darum auch ist die
große Trübsal mit dem Wirken dieses auf den ersten Blick
nicht ganz leicht zu verstehenden, falschen Propheten so untrennbar
verflochten und beginnt mit seiner Erscheinung, dann, wenn das
unheilvolles und lügenbehaftete Wirken des falschen Propheten
seinen Anfang nimmt.
Die "Angst für Jakob" wird weltweit zu spüren sein
Jakob, so wissen wir, rang einst eine Nacht lang erfolgreich mit einem
Engel um den Segen Gottes und erhielt deshalb einen neuen Namen:
Israel. Er wurde später, wie von Gott verheißen, zu einem
großen Volk, dem Volk Gottes.
Und so bezieht sich das in Jeremia 30, 4-11 Angekündigte auf das
heilige Volk, bzw. die Nachkommen Jakobs, und Gott selbst
verkündet dies in Jeremia 30, 4.
Daß dies so ist, bestätigt das Wort aus der Bibel in Amos 7, 2.
Israel wird hier von einer Heuschreckenplage bedroht. Gott reagiert auf
die Bitte von Amos, diese sicher gerechtfertigte Strafe Gottes von
seinem Volk abzuwenden. Und der lebendige Gott läßt sich
bitten.
In Jeremia 30, 4-11 wird auf dramatische Art und Weise eine kommende
"Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 geschildert. Die Angst, die nach Jeremia
30, 5 keinerlei Frieden einziehen lassen wird, charakterisiert den
letzten, wahrscheinlich reletiv kurzen Abschnitt der ersten Hälfte
der großen Trübsal, da sie sich nach der Meinung des
Verfassers dieser Homepage nach Offenbarung 13, 7-8 wegen des sich auf den ganzen
Erdenkreis ausweitenden Einfluß des ersten Tieres aus dem Meer,
nicht nur auf Israel beschränken wird. Sie durchzieht der Zeit der
Bedrängnis unmittelbar vorausgehend diesen erst zur "Zeit des
Endes" kommenden, sehr schlimmen Zeitbereich mit ihrem
zerstörerischen Charakter offensichtlich weltweit wie ein
Leitfaden.
Angst unter den Völkern in so großem Ausmaß, das gab
es bis dahin offensichtlich noch nie. Der Verursacher dieser fesselnden
und lähmenden Angst muß also der Antichrist sein. Er
unterdrückt mit ihr einer Vergewaltigung gleichkommend die
Menschen der ganzen Erde und beherrscht mit ihr in dieser Zeit nicht
nur die Bewohner Israels, denn seine Macht hat sich bis dahin
weltumfassend ausgeweitet. Es handelt sich um eine Angst, die alles
Bekannte übertrifft und gestandene Männer fest im Griff hat.
Da der Antichrist seine Macht allein mit Hilfe des falschen Propheten
ausübt, wird dieser auch für die "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
verantwortlich sein.
Psalm 46, 2-4 tröstet uns in Zeiten der Angst und Not:
Das Anrufen des lebendigen Gottes wird der Trost der Hilfesuchenden
sein:
Das Anrufen des lebendigen Gottes stillt die Seele:
Für diese so unheilvolle Zeit soll auch Psalm 138, 7-8 in
besonderer Hinsicht Trost aussprechen:
Der Verfasser
dieser Homepage ist außerdem davon überzeugt, daß die
alles lähmende, massive "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11,
die überwiegend durch künstlich erzeugte Angstgefühle im
innwendigen Menschen kommen wird, zusätzlich aber durch vom
Antichrist angebahnte, furchterregende Geschehnisse hinterlegt werden
muß, die die Menschen der ganzen Erde intensiv berühren.
Ein künstlich erzeugtes, lügenbehaftetes massives
Angsgefühl muß demnach zwngend in Verbindung mit
erschreckenden Ereignissen gebracht werden, damit Menschen die
Unnatürlichkeit ihrer inneren Situation nicht erkennen
können.
Krankheiten und Seuchen, verbunden mit Hungersnöten und
kriegsähnlichen Zuständen und Notständen sollen in der
letzten Zeit vermehrt auftreten und sich kurz vor der Wiederkunft des
wahren Messias in die Schlacht von Harmageton gipfeln (vgl. Offenbarung
14, 14-20, Offenbarung
6, 1-17 und Offenbarung 19, 17-21). So jedenfalls schreibt es die
Bibel, und darum muß der Antichrist auch bestrebt sein, diese
Vorzeichen der Ankunft des Messias zu erfüllen, ja noch mehr, sie
zu vermeintlichen Gerichten Gottes umzufunktionieren. So beabsichtigt
er ja selbst glaubhaft in die Rolle des wiederkehrenden Christus zu
schlüpfen.
Die Israeliten werden aber eine Hilfe aus dieser Angst heraus erfahren
und dies offensichtlich durch Gottes Eingreifen:
Sie werden zuerst in einer leiblichen Wiederherstellung aus der
Zerstreuung zurückgeführt und zum Schluß auch wieder in
Frieden und Sicherheit wohnen. Als Nächstes aber werden sie nach
Jeremia 30, 9 endlich wieder dem Herrn, ihrem Gott dienen,
schließlich auch zum aus dem König David hervorgegangenen
Messias Jesus Christus finden, der in Jeremia 30, 9 gemeint ist.
Jeremia 30, 9 steht demnach auch zum Zeichen der kommenden geistlichen
Erneuerung des Volkes Gottes, die mit der Annahme des Messias Jesus
Christus eng verbunden ist. Diese Erweckung kann der Antichrist nur
noch kurze Zeit aufhalten:
Die "Angst für
Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der Nationen
Wir hörten bereits eingangs im Kapitel "Was
beinhaltet die Zeit der vier apokalyptischen Reiter, bedingt durch das
Öffnen der ersten vier Siegel?", daß die Zeit des
Angriffs der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde auch als der erste Teilabschnitt, des sich an
eine
ihr vorangegangene relativ friedliche Zeit anschließenden
hereinbrechenden "Verderbens", das lt. 1. Thessalonicher 5, 3
alle Menschen der Erde unerwartet wie die Wehen eine schwangere Frau
überfällt, bezeichnet werden kann. Und das im Zuge der
Machtentfaltung des
Antichristen in Daniel
8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken", welches in dieser vorangegangenen,
relativ
friedlichen Zeit
bisher einen schleichenden Verlauf nahm und bislang einen verdeckten
Charakter hatte, wird ab jetzt von jedermann offensichtlich
erkennbar (vgl. im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die
»Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen").
Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des
Endes",
daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch
die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der
Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht und verführt.
Und es nimmt, weil der
Antichrist zur "Zeit des Endes" zu diesem Zeitpunkt als die eigentlich
handelnde und das Ganze steuernde Person von niehmand erkannt werden
möchte, anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der
ersten Zeit also einen verdecken Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen").
Denn in der Bibel steht
über das Wesen des kommenden endzeitlichen Weltherrschers
folgendes geschrieben:
"... er wird überheblich werden,
und unerwartet wird er viele
(gemeint sind hier die Nationen) verderben
..." (vgl. Daniel
8, 25; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser
Homepage)
Diese Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die
"Starken" vernichtet, wird im Alten Testament nach Daniel 9, 27 auch als die
70.
danielische Woche bekannt gemacht. Und sie wird in der Bibel als die
große Trübsal bezeichnet (vgl. im Kapitel "Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der »großen Trübsal« im Zeitalter der
»(Regierungs-) Zeiten der Heiden«"). Es ist jene Zeit,
in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 32 mit
Ränken und durch Betrug (vgl. Daniel 8, 25)
völlig unerwartet an die Weltmacht gelangen wird.
Und er, derjenige wohl größte Gottesfeind aller Zeiten, der
in Offenbarung 13,
1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird, wird diese eine begrenzte Zeit
lang auch ausüben. Er wird dabei nach Daniel 8, 25
nicht zerbrochen werden können von Menschenhand.
Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", welchem das
"Ende der Selbstständigkeit der Nationen" unmittelbar vorausgeht,
wird somit erst dann
erreicht sein, wenn die Geschichte der heinischen bzw. damit gemeinten
nichtjüdischen Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, durch die gegen ihn ausgestrecke
Hand Gottes seine ihm gegebene Macht und auch sein Leben verlieren
wird.
Es ist also ein ohne Menschenhand gewaltsam herbeigeführtes Ende,
das den letzten irdischen Herrscher ereilen soll und das die in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden", also die Zeitepoche der nichtjüdischen
Weltreiche, beenden wird (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22;
Daniel 7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und das ohne Menschenhand gewaltsam herbeigeführtes Ende des
Antichrist zur "Zeit des Endes" wird im Zuge dessen kommen, wenn sich
der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus
Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel
und die ganze Welt werden wird, also genau dann wenn das von den Juden
lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde anbrechen wird:
"Aber die Heiligen
des Höchsten werden das Reich empfangen und werden's
immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
bzw. anders gesagt:
"Aber
das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche
unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen (die
»Heiligen«, das ist eine alttestamentarische Bezeichnung
für die Juden oder Israeliten bzw. das heilige Volk Gottes) des
Höchsten (zurück-) gegeben
werden."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den
Verfasser dieser Homepage)
Und genau dasjenige ist doch die Erfülllung der Verheißung
Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel").
Auch wird ersichtlich, daß Israel in der letzten Zeit von all den
führenden Nationen der Erde als
einziger Staat übrig bleiben soll, denn aus Jeremia 30, 11 geht
hervor, daß der lebendige Gott zulassen wird, daß der
Antichrist in Vorbereitung der Ergreifung seiner Weltmacht aus dem
Hinterhalt heraus, zielgenau und mit einer versteckten, aber
unglaublich konsequenten Brutalität die Regierungen aller
Nationen, und dies sind ja die derzeit politischen und wirtschaftlichen
Großmächte der Erde, mit besonderem Augenmerk und
Zielrichtung auf das Land Israel radikal wirtschaftlich aber auch
militärisch schwächen wird (vgl.Daniel 8, 24-25).
Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist es ja, der im Zuge
seiner Machtergreifung über die ganze Erde während der
großen Trübsal das dann bewirkte Ende der wirtschaftlichen
und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum
wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann
bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird)
gezielt herbeiführen wird. Und dies bewirkt er von ihnen
unerkannt, also verdeckt.
Die Bibel berichtet diesbzgl.: Er wird zuerst die "Starken" (damit sind
die wirtschaftichen und militärischen Großmächte jener
Zeit gemeint) mittels Betrug vernichten (vgl. Daniel
8, 24). Und er wird dies gewaltsam tun. Denn der
Antichrist zur "Zeit des Endes" besitzt eindeutig eine
zerstörerische und kriegerische Natur, und er wird in Daniel 11, 38
klar und deutlich als genialer Feldherr und leidenschaftlicher
Kriegsführer beschrieben.
Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", wird nach Daniel
11, 37-39 die Götter seiner Väter nicht achten, und weder
den Lieblingsgott der Frauen (gemeint ist hier Jesus Christus) noch
einen andern Gott achten; denn er wird sich über alles erheben und
stattdessen den Gott der Festungen verehren.
Was aber mit dem "Gott der Festungen" gemeint ist, dem einzigen Gott,
den der Antichrist verehrt und dem er sich beugen wird, können wir
im Kapitel "Die
Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur
Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3.
Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen
Trübsal ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird" ab hier
nachlesen.
Dann erst, wenn man verstanden hat, wessen Geist in ihm wohnt, wird man
das ganze Ausmaß des aggressiven Wesens des letzten und
äußerst erfolgreichen Welteroberers dieser Erde begreifen
können und verstehen, daß sich alle seine Pläne diesem
einen Ziel, Herrscher über die gesamte Erde zu werden, unterordnen
müssen.
Und darum muß die große Trübsal, sobald sie beginnt,
eigentlich nur ein einziger Feldzug sein, dessen Endziel lediglich in
verschieden Schritten und mit äußerst unterschiedlichen
Strategien erreicht wird, die auf den ersten Blick nicht als solche
erkennbar sein dürften, im Zusammenhang betrachtet aber einen mit
viel Verstand und Menschenkenntnis perfekt ausgeklügelten
Eroberungsplan darstellen müssen.
Genau darum gibt Gott seinem ausgesonderten Volk das von ihm vor Zeiten
ausgewählte heilige Land zurück, wohlwissend darüber,
daß er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", anschließend
den Völkern der Erde, unter die es
Jahrhunderte zerstreut war, ein überraschendes und
plötzliches Ende bereiten wird. Dies muß zum Einen auf
politischer aber zum Anderen auch auf wirtschaftlicher Ebene geschehen.
Und die letzte vorantreibende Kraft dieser Zerstörung, die das
Kapitel der "Vernichtung der Starken" zum Abschluß bringen soll,
wird eben die oben genannte
"Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 sein, die offensichtlich nicht nur die
Juden, sondern sogar die Menschen
der ganzen Welt erfassen, fesseln und zum diesbezüglich
notwendigen Handeln nötigen wird.
Die hiermit verbundene sich weltweit ausweitende "Angst für Jakob"
nach Jeremia 30,
4-11 ist somit auch die Antwort Gottes auf sein Abraham gegebenes
Versprechen bezüglich denjenigen, die seinem auserwählten
Volk in der Vergangenheit Böses taten und die Juden in der Zeit
zuvor, also in derjenigen Zeit, als sie noch unter den Nationen der
Erde zerstreut waren, verfolgen.
Der Fluch Gottes kommt so unter Realisierung durch den Sohn des
Verderbens nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 über die Nationen der Erde und das wegen der
Jahrhunderte andauernden weltweiten Judenverfolgung in allen
Ländern der Erde. Im Zusammenhang mit der letzten Zeit bzw. der
großen Trübsal und dabei speziell im Zusammenhang mit der
Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" spricht man darum
auch, wenn auch nicht ganz korrekterweise vom sogenannten "Ende der
Nationen" (vgl. Daniel
8, 24-25).
Denn dem sichtbaren Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", geht
das
"Ende der Selbstständigkeit der Nationen" unmittelbar voraus. Dies
wird
erst dann
erreicht sein, wenn die Geschichte der heinischen bzw. damit gemeinten
nichtjüdischen Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Und das Ende soll erst dann kommen, wenn auch der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, durch die gegen ihn ausgestrecke
Hand Gottes seine ihm gegebene Macht und auch sein Leben verlieren
wird.
Exakterweise sollte man also für die Redewendung "Ende der
Nationen"
den Ausdruck "Ende der Selbstständigkeit der Nationen" einsetzen.
Aber erst mit der Vernichtung des Antichrist kommt die
Geschichte der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen mit ihren
nichtjüdischen Herrschern nun zu ihrem Abschluß und
das Reich Gottes bzw. des seines Messias bricht jetzt auf der Erde an"
bedeutet.
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist es ja, wie wir weiter oben
bereits gehört haben, der im Zuge seiner Machtergreifung über
die ganze Erde während der großen Trübsal das dann
bewirkte Ende der wirtschaftlichen und politischen Führungsrolle
der Nationen (was zum wirtschaftlichen und politischen Aus der
Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten
der Erde führen wird) gezielt herbeiführen wird.
Exakterweise sollte man für die Redewendung "Ende der Nationen"
den Ausdruck "Ende der Selbstständigkeit der Nationen"
einsetzen.
Mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24 ist
übrigens derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn
der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat
Israel einschließt. Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon
gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen
Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw.
nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die
Weltmacht in den Händen halten. Das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein,
wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein
wird. Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene Macht und auch
sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten
irdischen Herrscher ereilen soll (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7,
21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel
9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung
19, 11-21). Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die
Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den
Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt
werden wird, also genau dann wenn das von den Juden lang ersehnte Reich
Gottes auf der Erde anbrechen wird.
Ein vom Antichrist erzeugtes Machtvakuum, verbunden mit unglaublichem
Leid, das er mit der aktiven Verbreitung von Krankheiten und Seuchen
über diejenigen Länder der Erde bringen wird, aus denen Gott
zuvor sein bislang zertreutes Volk Israel weggerufen hatte, dies sind
die vom Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 gewünschten Voraussetzungen, auf die er zielgerichtet
zuarbeitet. Denn der Antichrist will sich bekanntlich an die Stelle von
Jesus Christus stellen und an seinem Platz über die Erde regieren.
Er wird ihn kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4;
Daniel 7, 25;
Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Doch zuvor muß er als Retter aus der Not mit scheinbar
befreiender Wirkung eine große Not lindern, die er zuvor selbst
erzeugt hatte.
Dr. Martin Luther sagte einmal, daß ihn die Schwächen der
Menschen aus der Bibel mehr trösteten, als ihre vermeintlich
großen Taten.
In ihrer Schwachheit werden uns die Menschen, von denen die Bibel
berichtet, so menschlich und nahbar. In ihnen können wir uns am
allerbesten identifizieren. Denn Gott kommt uns dann nahe, wenn wir uns
und anderen unsere Schwäche eingestehen und erkennen, daß
nur mit seiner Hilfe die Schwachheit überwunden werden kann. Er
allein ist der wahre Tröster in aller Angst, auch zur bald
kommenden Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11.
So erlebte es auch der Verfasser dieser Homepage, der viele Jahre lang
selbst ein Mensch voller Angst war, so sehr, daß sie sein ganzes
Leben bestimmte. Heute steht die Geborgenheit in Gott über seinem
Leben, auch wenn die Angst noch nicht ganz verschwunden ist. Halleluja!
Ist die "Angst für Jakob" das erste endzeitliche
Zornesgericht Gottes und wenn nicht, mit was sonst kann sie verglichen
werden?
Der Antichrist deklariert mit seinem falschen Propheten, der die "Angst
für Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 erst so richtig erzeugen wird und außerdem und ganz
nebenbei wie auch bereits in der Vergangenheit als sein Massenmedium
funkiert, ganz bewußt diese für die Menschen
unerträglich gemachte, sehr schwere Zeit als die endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes. Hiermit meint er die jeweils sieben Posaunen-
und Schalengerichte aus der Offenbarung des Johannes, die dem Kommen
des Messias lt. der Offenbarung des Johannes zwingend voraus gehen
müssen (vgl. die sieben Posaunengerichte in Offenbarung 8, 6 - 9,
20 und Offenbarung 11, 15-19 und die sieben Schalengerichte in
Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Und deshalb benötigt er
sie ja auch unbedingt. Denn nichts ist bekannter, als das Kommen eines
Zornesgerichtes des lebendigen Gottes zur "Zeit des Endes". Und darum
darf es, wenn der Antichrist die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren
will, nicht fehlen. Nun können wir heute bereits erahnen, mit
welcher Wucht und wie massiv die Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
für die dann lebenden Menschen der Erde einmal ausfallen muß
und wie intensiv und unerträglich der Antichrist in dieser Zeit
die Menschen verängstigen wird.
Der alttestamentarische Prophet Jeremia schreibt in Jeremia 30, 7 im
Zusammenhang mit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
von einem gewaltigen Tag und daß seinesgleichen bisher nicht
gewesen ist. Das Wort "Tag" steht in diesem Zusammenhang für einen
ganzen Zeitbereich. Dies kann aus 2. Korinther 6, 2
abgeleitet werden, wobei Paulus damit allgemein die Gnadenzeit meint.
Das Wort "Tag" in Jeremia 30, 7 im Zusammenhang mit der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 meint mit Sicherheit ebenfalls keinen ganz bestimmten
Wochentag, sondern einen ganz bestimmten sehr übersichtlichen
Zeitraum von nicht sehr langer Dauer.
Der Antichrist wird ebenfalls und fälschlicherweise diese Zeit,
die Zeit des vollen Entfaltens der apokalytlischen Reiter, des offen in
Aktion tretenden apokalyptischen Reiterheeres nach Offenbarung 6, 1-8, mit
in seine von ihm inszenierte endzeitlichen Gerichte des von ihm so
dargestellten Zornes Gottes mit einbeziehen müssen.
Wir aber wissen, daß die endzeitlichen Zornesgerichte Gottes die
Antwort auf die Gebete der Heiligen der letzten Zeit sein werden und
nicht vor dem Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der
Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15
gleichzusetzen ist und welches an heiliger Stätte stehen soll
(vgl. Daniel 9, 27,
Daniel 11, 31,
Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), beginnen.
Dies wird aber erst in der Zeit der Bedrängnis sein, nicht bereits
in der ersten Hälfte der großen Trübsal, an deren Ende
vermutlich der in Jeremia 30, 7 symbolisch gemeinte gewaltige Tag der
"Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 steht.
Der große Weltverführer stellt sich seinem Namen
gemäß als der "Anti"-christ bekanntlich an die Stelle von
Jesus Christus, will den wahren Messias darstellen und dabei den bald
auf die Erde zurückkommenden Heiland verdrängen bzw. ihn
ersetzen. Er wird ihn kopieren (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Er wird mit aller Gewalt versuchen, alle Menschen der Erde an eine in
Wirklichkeit durch und durch heidnische Religion zu binden, in deren
Mittelpunkt er das wie lebendig wirkende Bild von Jesus Christus
stellen wird. Dieses nachgeahmte Bild des Messias, das die Bibel ganz
treffend als das "Greuelbild der Verwüstung" (des Verwüsters -
damit ist der Antichrist gemeint) bezeichnet, wird den Mittelpunkt der
mit seinem falschen Propheten weltweit verbreiteten Religion des
Antichristen darstellen. Er wird ähnlich seiner Vorerfüllung,
Antiochus Epiphanes, alle Juden aber zusätzlich auch alle
Nichtjuden unter Androhung der Todesstrafe dazu zwingen, dieses wie
lebendig wirkende Bild, das vermutlich im zu diesem Zeitpunkt
wiederaufgebauten 3. Tempel im zur Welthauptstadt erklärten
Jerusalem stehen wird, anzubeten.
Der fanatische, religiöse Diktator Antiochus Epiphanes war in der
Vergangenheit der wohl größte Verfolger des Volkes Israels,
der das jüdische Volk mit seinem ersten Eindringen in Jerusalem
von ca. 170 - 164 v. Chr. gewaltsam mit dem Abschaffen des
täglichen Opfers im Tempel unterdrückte. Der Antichrist wird
es nach der Weissagung des Propeten Daniel zukünftig sein, wobei
Antiochus Epiphanes vermutlich nur einen Schatten seines Wirkens
darstellte.
Die Ursache der "Angst für Jakob" ist eine Art
militärischer Gewalt
Die besondere Angst während der Zeit der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 wird, da sie mit dem endgültigen Lospreschen des sich
jetzt voll entfaltenden apokalyptischen Reiterheeres nach Offenbarung 6, 1-8
verglichen und damit auch gleichgesetzt weren kann, durch eine Art von
(militärischer) Gewalt ausgelöst.
Noch deutlicher ausgedrückt, sie wird sehr plötzlich, vom
Antichrist gut vorausgeplant und gewaltsam über die dagegen
völlig wehr- und machtlosen Menschen kommen. Sie muß einer
Invasion gleichen, von einer unwahrscheinlichen Intensität und
Mächtigkeit sein und die Menschen der ganzen Erde völlig
unvorbereitet und mit sehr großer Wucht treffen, so, wie es in
der Vergangenheit noch nie geschehen war.
Sie stellt einen mit einem KO vergleichbaren und unkonventionellen
mächtigen Schlag unter die Gürtellinie der Menschheit dar,
auf den sie nicht vorbereitet ist und durch den sie vollkommen
ohnmächtig werden wird.
Niemand hat nach einer sehr lang währenden, relativ friedlich
verlaufenden Anfangsphase der ersten Hälfte der großen
Trübsalszeit damit gerechnet, so gemein und überfallartig
überrumpelt zu werden.
Das Wörtchen "wehe" zu Beginn von Jeremia 30, 7
unterstreicht diese Aussage noch zusätzlich. Auch wird dies mit
dem anschließenden Ausdruck "es ist ein gewaltiger Tag, und
seinesgleichen ist nicht gewesen" eindeutig gemacht.
Ein Sturmangriff in solcher Breite, der jeden einzelnen Menschen der
Erde hart treffen wird, mit solchen verhehrenden Folgen und mit
einschneidendem Charakter, das hat es wohl zuvor noch nie auf der Erde
gegeben.
Warum Gott einen Verführer durch die Lüge, ja sogar
einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder
warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder
wegzunehmen
Und doch ist es so. Das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 wird das Lästern des Namens
Gottes und der Seinen und derer, die im Himmel wohnen, sage und
schreibe beinahe fünfundzwanzig tatsächliche Jahre lang tun,
ohne daß Menschen nach seinem tatsächlichen Verursacher
suchen und sich selbst, und das ist in den Augen Gottes
unverantwortlich, ihre Kinder davor zu schützen versuchen oder
wenigstens davor zu warnen. Und der Antichrist wird am Ende dieser
beinahe fünfundzwanzig tatsächliche Jahre ernsthaft versuchen
alle Kinder dieser Erde zu töten!
Das ist schon eine unglaubliche Meisterleistung und läßt
zumindest erahnen, daß dieses "Maul" nicht nur allein reden kann,
sondern die davon betroffenen Menschen unbemerkt, einer Art von
Gehirnwäsche gleich hilflos macht. Es muß den Intellekt und
Verstand der Menschen beeinflussen können und sie auf eine sehr
intelligente Art und Weise regelrecht hörig und gefügig
machen und immer wieder neu, in dem was es spricht, mitreißen
können.
Aber auf diese Art und Weise kann sich doch kein Mensch vor dem
lebendigen Gott aus der Verantwortung ziehen! Und dafür droht
ihnen von Gott ein schreckliches Gericht. Wenn sich die Menschen nicht
besinnen, sich gegenüber ihren Kindern weiterhin so
verantwortungslos verhalten und sie nicht vor dem lästerlichen und
spöttischen Reden des Maules zu bewahren versuchen oder ihre
Kinder allerwenigstens davor warnen, wird er ihnen gegen Ende der
ersten Hälfte der großen Trübsal das Sorge- und
Erziehungsrecht vollständig entziehen.
Er wird diese ohne die erzieherische Führung ihrer Eltern in
solchen Dingen mit sich allein gelassenen Kinder, noch bevor der
Antichrist sie auch noch dazu verführen kann, das zweite "Greuelbild
der Verwüstung", das das Kennzeichen der zweiten Hälfte
der großen Trübsal (gemeint ist die Zeit der
Bedrängnis) darstellt, anzubeten, durch eine nur bei Kindern
tötlich verlaufende Krankheit zu sich holen.
Ja, Sie haben an dieser Stelle richtig gehört! Auch durch das
Heimholen von noch Unmündigen schenkt der lebendige Gott diesen
noch kleinen und unter seine Oberobhut stehenden jungen
Erdenbürgern Bewahrung vor der für die Ewigkeit tötliche
Auswirkung besitzenden Sünde und damit Bewahrung vor der
unwiderruflichen Trennung mit seiner Person. Und ihren
Sorgeberechtigten, d.h. ihren leiblichen, irdischen Eltern wirft er
damit gleichzeitig ihre Untätigkeit in Punkto Aufhalten des
Antichristen vor.
Und er spricht, und dies sollten wir uns unbedingt
vergegenwärtigen, in diesem Zusammenhang und an dieser Stelle
durch die Propheten zu den Menschen dieser, unserer Zeit, sehr harte
Worte. Und damit sind wir gemeint, die wir, wie der Verfasser dieser
Homepage glaubt zu meinen, heute in der "Zeit des Maules" leben. Wir
lesen dazu beim Propheten Maleachi:
Diesen in den Augen des lebendigen Gottes so herzlosen Eltern, die
nicht mehr acht auf das Seelenheil ihrer Kinder gehabt hatten, diesen
allen droht Gott damit, das Erdreich mit dem Bann zu schlagen und er
benutzt dazu die verantwortungslosen Pläne des Antichisten mit den
Menschen, der ganz am Ende dieser Zeit der ersten Hälfte der
großen Trübsal auf unbeschreiblich brutale Art und Weise
nach der Weltmacht greifen wird. Und wir dürfen darüber
gewiß sein, wenn sich das Herz der Väter nicht zu den
Söhnen und das Herz der Söhne nicht zu ihren Vätern
bekehren wird, dann wird der lebendige Gott diese schrecklichen
Pläne des "Menschen der Bosheit" bzgl. der vorsetzlichen
Tötung der Kinder der Erde bis zu deren Ausführung zulassen.
Mit der Sendung des alttestamentarischen Propheten Elia in der Zeit
nach der Entrückung der wahren Gemeinde und seiner Wiederkehr auf
diese Erde in der Zeit der großen Trübsal will der lebendige
Gott nun versuchen, das Schlimmste, gemeint ist die Vollstreckung eben
dieses Bannes und die Umsetzung der bösen Pläne des
Antichristen bzgl. der Kinder der Erde kurz vor der Bedrängnis,
für alle Beteiligten zu verhindern.
Eben weil sie, gemeint sind die Eltern, für ihre Kinder in Punkto
"Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 des Antichristen nicht Sorge
getragen haben, hatten sie sich in den Augen Gottes von ihnen abgewand
und sich dafür ständig mit sich selbst und mit völlig
unwichtigen Dingen wie Fernsehen und Lastern allerlei Art
beschäftigt und so nicht nur unter dem Einfluß von Alkohol
von dem Lästern des Maules mitreißen lassen.
Der Antichrist zerfetzte in all der Zeit bis dahin, bis daß der
lebendige Gott den Propheten Elia auf die Erde senden wird, also
während der ganzen Zeit, in der er mit seinem "Maul" Gott und die
sich zu ihm gehalten hatten oder die dies zumindest versuchten, nicht
sie, die Eltern. Nein, dies tat er bewußt nicht und zwar genau
darum, weil er die Erwachsen sich nicht zum Feind machen wollte. Er
zerfetzte mit dem Lästern seines von ihn mit Bedacht erschaffenen
"Maules" verbal ihre demgegenüber wehrlosen und kraftlosen Kinder,
versuchte nur sie, die noch jung an Jahren und unerfahren waren und was
ihm auch teilweise gelang, zu herzlosen Monstern zu erziehen und
stellte sie anschließend als solche, die ihren Eltern nicht
gehorchten, die die Werke der Eltern zerstörten, die Moral aus den
Fugen geraten ließen und alles nur kaputt machen konnten, dar. Er
lastete ihnen, den Kindern und nicht den Eltern an, alte Werte nicht
mehr zu achten, dafür ausschweifend zu leben, die Sünde zu
lieben und den Gott ihrer Väter verlassen und den Respekt der
Kinder gegenüber den Eltern verloren zu haben.
Doch der lebendighe Gott sieht das völlig anders:
Der Antichrist ließ mit seinem lästerlichen und vollig
pietätlosen "Maul" die Liebe der Eltern gegenüber Kindern in
vielen erkalten und setzte dafür ein Leistungsdenken, dem keines
der Kinder oder nur ganz wenige gewachsen waren. Erst dies hatte zur
Folge, daß der Respekt der sich an den Eltern orientierenden
Kinder gegenüber ihren Eltern gewichen war und zwar, weil auf sie
von klein an anstatt einem im Rahmen eines liebevollen Miteinanders in
einem geschützten Raum stattfindenden Kollektivdenken ein Druck
gelegt worden war, dem, da er zudem in einem nur noch zum Teil
geschützen Raum praktiziert wurde, nur ganz wenige Kinder
gewachsen waren.
Die Eltern hatten vergessen, daß ihre Kinder noch Kinder waren,
die vom respektvollen und verantwortungsvollen Umgang der Eltern mit
anderen Menschen abgucken und lernen und hatten so, obwohl sie doch in
ihrem Elternhaus groß wurden, ihre Kinder dennoch schutzlos und
dabei zudem vielfach auf sich selbst angewiesen zurückgelassen und
waren mit all ihren Fragen und Sorgen zum lästernden "Maul "allein
geblieben.
Die Eltern hatten es unterlassen, ihren inzwischen auf der Strecke
geblieben Kindern viel Zeit, Liebe, Zuwendung,Verständnis und ihre
Lebenserfahrungen mit ihrem Gott auf den Lebensweg mitzugeben.
Sie hatten sie viel zu früh mit eigenen Entscheidungen und einer
viel zu hohen Eigenverantwortung allein gelassen, anstatt sie unentwegt
und federführend bis zu ihrer tatsächlichen Mündigkeit
weiterhin in das Leben hinein zu begleiten. Ja sie hatten sich
stattdessen kopfschüttelnd und verständnislos von ihnen
abgewand, wenn ihre noch unreifen Kinder versuchten, sich ihre eigene
Meinung zu allen Dingen zu bilden, statt sie, dort wo es nötig
war, liebevoll und verständnisvoll zu korrigieren.
Der erzieherische Einfluß auf ihre Kinder war also durch ihre
verlorengegangene Geduld und ihren Individualismus, der für den
Schwachen und weniger Leistungsfähigen keinen Platz
zuläßt, verwehrt worden.
Der das Verlorene dieser Welt suchende Gott rechnet Mitverschulden
durch Unverständnis doch an.
Denn die Eltern hatten ihren Kindern ihre Liebe selbst verwehrt und den
Rahmen ihrer Erwartungen an ihre Kinder zudem viel zu weit gesteckt.
Der lebendige Gott des Himmels, der alles und auch den
Menschen geschaffen hat, versucht nun, so wie es der Natur eines
aufmerksamen und weisen Vaters entspricht, einzugreifen.
Nun wendet sich ihr Gott von ihnen, von den Eltern ab,
überläßt sie, um ihnen eine Lektion zu erteilen, der
Verführung der Sünde, weil sie der Lüge und nicht der
Wahrheit geglaubt hatten, weil ihnen ihre Vergnügung und ihr
"Spaß" wichtiger gewesen waren, als ihre Verantwortung
gegenüber ihren Kindern. Er läßt das Starkwerden eines
Verführers, ja sogar eines Vergewaltigers in ihrer Mitte zu, einen
so wie es ihn bisher noch nie gegeben hatte, weil sie es waren, die es
wortlos und tatenlos zugelassen hatten, daß das lästerliche
"Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 über und von ihren Kindern
ungestraft Lügen reden durfte.
Er entzieht also den "Rabeneltern", falls sie nicht auf das
eindringliche Mahnen des auf die Erde zurückgekommenen Propheten
Elia hören, auf ihrem Weg umkehren, Buße tun und wenn sich
das Herz der Väter nicht zu den Söhnen bekehrt, beides
gleichzeitig, das Sorge- und das Erziehungsrecht. Er nimmt die Kinder
der Erde durch eine todbringende Krankheit zu sich. Wir lesen
dazu in Offenbarung 2, 20-23:
Wir wissen, daß in der Offenbarung des Johannes von
zukünftigen Dingen die Rede ist, von solchen Dingen, die zur "Zeit
des Endes" geschehen werden. Und dieses Gericht, was der lebendige und
gerechte Gott über die Menschen bringen wird, die vor ihren
eigenen Kindern den falschen Prophet dulden, hier beschrieben als die
Isebel, die sagt, sie sei eine Prophetin, und doch "lehrt und
verführt meine Knechte, Hurerei zu treiben und Götzenopfer zu
essen", ist ein Bild für den falschen Propheten in der Hand des
Antichristen, der in der ersten Hälfte der großen
Trübsal als das "Maul", das durch den Seher Johannes in Offenbarung 13, 5-6
beschrieben wird und das genau die zweiundvierzig Monate, also
umgerechnet genau die symbolischen dreieinhalb Jahre, die der gesamten
ersten Hälfte der großen Trübsal entsprechen,
große (und sicherlich prophetische) Dinge redet, aber
gleichzeitig den Namen des lebendigen Gottes, sein Haus und die Seinen
lästert.
Der Gott Israels läßt es zu, daß der Antichrist
Ungerechtigkeit, Krankheit und Tod über die ganze Erde bringen und
sogar, daß er die Kinder der Menschen der Erde durch eine von ihm
erzeugte Krankheit töten wird.
"Und auf Erden wird den Völkern (wird es) bange sein, und sie
werden verzagen ... ." (vgl. Lukas 21, 25)
Der furchtbare Winter, der wie im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
"Siegelgerichte" beschrieben Unruhen, Morden, Teuerung, Hunger und
Tod durch eine neuartige Seuche gebracht hatte, die wie in Offenbarung 2, 20-23
und Maleachi
3, 23-24 beschrieben die Menschen auf das Krankenbett geworfen und
ihre Kinder mit dem Tode geschlagen hatte (vgl. auch im Kapiteln "Die zu
erwartenden Epidemien der großen Trübsalszeit treffen
hauptsächlich unsere Kinder tötlich" und "Siehe, ein fahles Pferd.
Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod"), ist gerade zu
Ende gegangen. Die ganz am Ende der ersten Hälfte der großen
Trübsal urplötzlich über die Erde hereingebrochene "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 geht. Die Zeit der Bedrängnis kommt, dann wenn der
Antichrist seinen Militärschlag gegen die dann noch bestehenden
Weltmächte der Erde erfolgreich zum Abschluß gebracht hat.
HERR, speise unsere Seele mit deiner heilsamen Gnade und
deinem Geist und lehre uns deinen Gehorsam, auf daß wir wieder
streitbar werden und das Gute tun und mit brennendem Herzen auf die
Erscheinung unseres Heilands Jesus Christus warten
Der geistige Hunger ist groß. Doch es gibt nur eine wahre Quelle,
die uns wirklich satt werden läßt, die sogar unseren Herzen
tiefen Frieden bringt. Es ist der Geist des Gottes Israels. Es ist
seine heilame Gnade, die erschienen ist allen Menschen in seinem
Messias Jesus Christus, unserem Herrn.
Laßt uns darum beten, daß der Geist Gottes über uns
kommt und bei uns bleibt, auf daß wir besonnen, gerecht und fromm
in dieser Welt leben lernen, so daß uns seine Gnade heilt.
Wenn wir gelent haben, solches zu tun, dann macht der Geist Gottes
nicht nur unsere eigene Seele satt, er macht nicht nur unsere eigene
Herzen zufrieden, nein, tut darüber hinaus noch viel mehr, er
heilt und erhält auch unsere Psyche, d.h. die körperliche
Seite unseres irdischen Daseins.
Die so heil gewordene Psyche und eine durch den Geist Gottes satt
gewordene Seele kann unser Herz vor dem Bösen und Bedränger
unseres Lebens bewahren, der in unsere Herzen die Sünde
hineinzulegen versucht.
Und daß wir ihn nicht vergessen, den, der uns heil gemacht hat,
denjenigen, dem wir alles zu verdanken haben, darum laßt uns, so
wie es Paulus seinem Freund Titus gebot, mit Freude warten auf die
selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen
Gottes und unseres Heilands Jesus Christus. Denn, und dies ist
gewiß, er kommt bald!
Wir wissen, die Sünde ist in erster Linie Ungehorsam
gegenüber dem lebendigen Gott. Darum wünscht sich unser Gott
nichts mehr, als daß wir ihm, dem Vater, gegenüber gehorsam
sein und bleiben sollen.
Menschen mit einem gehorsamen Herzen nennt Gott in der Bibel
"Männer und Frauen nach dem Herzen Gottes", so wie beispielsweise
König David es war.
Achten wir darauf und das ist es, was uns der Gott des Himmels
anvertraut hat, vollkommen eigenverantwortlich und selbst darauf Acht
zu haben, daß wir ein gehorsamer Diener Gottes sind und bleiben.
Erst dann läßt unser Bewahrer unser eigenes Leben gelingen,
und auch das unserer Kinder wird trotz aller Anfechtungen und
Versuchungen, denen sie ausgesetzt sind, wohl geraten.
Und das ist auch die Sünde derjenigen Eltern, die in Offenbarung 2, 20-23 in Verbindung mit Maleachi 3, 23-24 angeklagt werden und denen der Gott
Israels mit einem schrecklichen Gericht droht.
Diese Eltern hatten nicht bei sich selber auf den notwendigen Gehorsam
gegenüber ihren Gott geachtet und sich bei der Erziehung ihrer
Kinder an ihnen versündigt. Wie konnten sie dann von ihren Kindern
verlangen, daß diese gehorsam sein sollten, wenn ihre Eltern
ihnen nicht mit ihrem eigenen guten Beispiel vorausgegangen waren? Sie,
die Eltern haben doch im Ungehorsam gegenüber ihrem
Schöpfer und Erhalter ihres Lebens gehandelt.
Und doch, sie, die Erwachsenen, die Lebenserfahrenen, haben um ihren
Gott wohl gewußt. Sie waren vielleicht auch dazu bereit, ihm
große Opfer zu bringen und haben dies auch getan. Aber das tat
der König Saul, der von Gott wegen seines Ungehorsams bereits
verworfen war, doch auch. Und es änderte nichts an der Tatsache,
daß ihm Gott sein hohes und verantwortungsvolles Amt von ihm
weggenommen hat. Denn, Gehorsam ist besser als Opfer.
Der Ungehorsam gegenüber Gott, das war auch die Ursache, daß
die Eltern das gotteslästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das über ihre Kinder ungestraft
Lügen reden durfte, nicht aus ihrem Haus schon allein um ihrer
lieben Kinder willen vertrieben hatten (vgl. im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw.
der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum
dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des
Endes« so unverzichtbar ist"). So konnte dieser heute
für alle relevante böse Geist, gemeint ist der
antichristliche Geist, den der Antichrist in ihre Herzen und auch in
die ihrer Kinder aussäht, in all den Familien Wurzeln schlagen. Er
vergiftete mit dem "Maul" durch seine Unbarmherzigkeit die Eltern, bis
sie in ihrem Denken und Handeln so gelähmt waren, so daß sie
den Widersacher ihres Lebens, wie furchtbar, einfach ignorierten, nicht
mehr auf das lästerliche Reden des Maules und auf das, was es
für einen großen Schaden anrichtete, achteten und auch, und
das ist das Allerschlimmste, die eigene Sünde nicht mehr erkannt
haben.
Wie auch beim König Saul einst geschehen, konnte ein böser
Geist und so einer wie der nichtsnutzige Hirte ohne großen
Widerstand in ihr Leben hineintreten und dort walten und schalten. Und
einmal in den festen Griff bekommen, ließ er die Eltern nicht
mehr los.
So laßt uns doch wieder streitbare Eltern, streitbare Männer
und Frauen nach dem Herzen Gottes werden! Lernen wir zu diesem
Zweck wieder ganz neu den Gehorsam gegenüber unserem Gott kennen,
und lesen wir dazu, was die Bibel in 1. Samuel 16, 18 über die
Eigenschaften Davids sagte, d.h. was einer der jungen Männer dem
König Saul sagte, als dieser nach einem Mann, der des Saitenspiels
kundig war, verlangte:
Darum achte Einer den Anderen höher als sich selbst und
vergesse nicht, auch das Geringe zu schätzen, das ist Gehorsam
gegenüber Gott
Fehlerhafte und sündhafte Menschen sind aber dennoch geliebte
Kinder Gottes, und es sollte ihnen in jedem Fall voller Respekt und
Ehrerbietung gegenübergetreten werden. Das ist die Erfüllung
des Gebotes der Liebe, das uns Jesus Christus als das wichtigste Gebot
gelehrt hat:
Nehmt einander in Geduld an, so wie Euch Gott angenommen hat.
Liebt einander ohne wenn und aber, so wie ihr von Gott geliebte und
getragene Menschen seid.
Verdammt euch nicht gegenseitig, so werdet ihr auch nicht verdammt
werden. Mit dem Maß, mit dem ihr eure Mitmenschen meßt,
werdet ihr von euerm Gott gemesen. Wer viel liebt, dem wird im Himmel
viel vergeben werden.
Alle Menschen und gerade die Seinen Gottes, und die sollen es vorrangig
sein, über die das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 lästert, stehen im Blickfeld
unseres sich um uns sorgenden Gottes, auch diejenigen, die
zwischenzeitlich in Sünde leben. Sie zu lästern, das ist eine
der größten Sünden, die den heiligen Geist
betrüben. Und das "Maul" tut dies unentwegt sage und schreibe
tatsächliche vierundzwanzigeinhalb Jahre lang ungestraft.
Was müssen dann unsere Kinder von ihren Eltern denken?
Was dachte damals der noch an Jahren junge Knabe David, als er lt. 1.
Samuel 17, 1-21 von seinem Vater, dem Bethlehemiter Isai, in das
Heerlager der Israeliten im Eichgrund (lt. der Lutherbibel 1984) bzw.
im Terebinthental (lt. der revidieten Elberfelder Bibel 1985) gesandt
wurde, um dort seine Brüder mit geröstetem Korn und Brot zu
versorgen und als er dort den unbeschnittenen Philister Goliat von Gat
das Heer des lebendigen Gottes verhöhnen hörte? 40 Tage lang
war Goliat am Morgen und am Abend den israelitischen Soldaten
erschienen und verspottete sie. David schähmte sich um seines
verängstigen und kraftlosen Volkes willen sehr und weil dieser
Riese das alles ungestraft tun konnte.
Das aber denken unsere Kinder von heute uns Erwachsenen auch, wenn das
"Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 unentwegt spottet und verdammt und
den heiligen Namen Gottes verhöhnt.
Welche Meinung bilden sich heute Kinder über ihre mutlosen und
scheinbar willenlosen Eltern, wenn sie meinungslos und wie gelähmt
dem Treiben des Maules gegenüber dastehen?
Was für Werte der gegenseitigen Achung müssen da vor den
Augen unserer Kinder zerbrechen! Wie muß es ihnen in ihren Herzen
weh tun!
Ehrerbietung, d.h. Einer achte den Anderen höher, als sich selbst,
ist doch ein göttliches Gebot, das, wenn es mit Füßen
getreten wird, den Zorn Gottes weckt.
Wenn wir als Eltern angesichts des Lästerns des "Maules" dieses
hohe Gebot mißachten oder übergehen, leben wir im Ungehorsam
und versündigen wir uns gegenüber dem lebendigen Gott.
Solchen Amtsträgern entzieht er über kurz oder lang ihren
ihnen von Gott übertragenen Verantwortungsbereich, ihr vielleicht
sogar hohes Amt oder einfach auf Eltern umgemünzt, die
Möglichkeit, selbst für ihre Kinder zu sorgen.
Wir sollten lieber darauf verweisen, was die Bibel über die hier
angekündigten vielen Spötter und Lästerer der letzen
Zeit spricht. Darüber können wir im Judasbrief nachlesen
(vgl. Judas
14-18).
Bei König Saul hatte der Ungehorsam gegenüber Gott zur Folge,
daß er seine königliche Salbung von ihm nahm. Und es wurde
der heilige Geist Gottes von ihm genommen und ein böser Geist zog
stattdessen in sein Herz ein und ängstigte ihn (vgl. 1. Samuel 16,
14). Angst statt Zuversicht, Depression statt Freude im Herrn und
Heilsgewißheit, das waren die Folgen des Ungehorsames des
Königs Saul, und darum konnte er den Riesen Goliat nicht verjagen.
Um nicht vor den Augen unserer Kinder nackt und bloß dazustehen,
sollten wir darum allen Menschen, da sie Geliebte und umsorgte
Geschöpfe Gottes sind, und der Gott des Himmels ihnen in seinem
Sohn Jesus Christus, um sie von ihren Sünden zu erlösen,
sogar nachgeht, als Gegenstand der gegenseitigen Ehre behandeln, so wie
es einst David tat. Denn er war ein Mann nach dem Herzen Gottes und
streitbar. Wir sollten ihm heute nacheifern. "Zieht an die
Waffenrüstung Gottes" (vgl. Epheser 6,
10-18).
Die zwei Reiter auf dem weißen Pferd stellen nicht ein
und dieselbe Person dar - der Reiter auf dem weißen Pferd in
Offenbarung 6, 1-2 ist nicht Jesus Christus!
Die Farbe "weiß" steht in der Bibel für Reinheit und
für Sieg gleichermaßen.
Denn weiße Kleider waren im alten Orient die Kleidung der
Feiernden und die Auszeichnung für einen Sieger. Für die
Urgemeinde stellten sie ein Symbol für das durch den Glauben
aufgrund der Heilstat Jesu Christi geschenkte Heil dar. Die dem
lebendigen Gott treuen Überwinder werden sie einst tragen, die
weißen Kleider.
In der Offenbarung des Johannes verkörpern weiße Kleider das
Bild für das durch Jesus Christus empfangene Heil und darüber
hinaus für die durch ihn empfangene Heiligkeit.
In der Heiligen Schrift finden wir dazu in Offenbarung 19, 11-16
eine Beschreibung von Jesus Christus, in der er auf einem Pferd sitzend
dargestellt wird. Pferde wurden nur für Kriege und
Demonstrationszwecken von Macht und Erfolg eingesetzt und symbolisieren
erfolgreichen Kampf und durch Kriege erlangte Macht. Demnach kann ein
weißes Pferd mit einem siegreichen Kampf bzw. Krieg gleichgesetzt
werden.
In Offenbarung 6, 1-2
finden wir diese Beschreibung eines Reiters in ähnlicher Form
wieder. Wird nun gleich an beiden Stellen ein und die selbe Person
symbolisiert und gemeint?
Jesus Christus hat den Sieg bereits für uns errungen. Er
triumphierte mit seiner Auferstehung über den Tod und sitzt
bereits zur Rechten Gottes. Zweifellos muß er den Sieg nicht erst
erlangen. Er ist bereits als Sohn Gottes der König und hat auf dem
Hügel Golgatha der Schlange den Kopf zertreten. Somit ist der
damit gemeinte Teufel bereits geschlagen.
Deshalb wird in Offenbarung 19, 11-16 der in großer Macht und
Herrlichkeit mit dem Heer des Himmels auf die Erde zurückkehrende
Jesus Christus dargestellt, der bei seiner Wiederkunft die Völker
der Erde richten und und danach in Israel beginnend das
Tausendjährige Friedensreich aufrichten wird.
Mit dem Reiter nach
Offenbarung 6, 1-2 kann, wie wir gleich sehen werden, nicht der
tödlich verwundete und gemarterte Jesus Christus, das seinem Vater
bis in den Tod gehorsame Opferlamm Gottes, gemeint sein (vgl. auch im
Kapitel "Wer ist also
mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?").
Die Annahme mancher Erklärer, daß der erste Reiter den in
Offenbarung 19, 11ff auf weißen Roß erscheinenden Christus
(schon im voraus) darstelle oder den Siegeslauf des Evangeliums von der
Auferstehung Christi bis in die Gegenwart des Sehers versinnbilde (vgl.
Markus13, 10), scheint nicht schlüssig zu sein, denn das in Offenbarung 6, 1
erwähnte Lamm wird sich nicht selbst auf den Plan rufen, bzw. den
Start seines Losgelassenwerdens selbst in die Wege leiten oder den
Zeitpunkt seines Kampfbeginns selbst festlegen.
Und im Übrigen, Jesus Christus muß niemand festhalten und
schon gar nicht "eine der vier Gestalten", die vor dem Thron Gottes
stehen, denn diese beten ihn an und schreiben ihm nicht vor, was er tun
soll.
Und alle vier Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bringen schreckliche Plagen, die, wie
wir später noch sehen und begründen werden, globalen
Charakter besitzen (vgl. in den Kapiteln "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
"Siegelgerichte" und "Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während
der "Angst für Jakob"). Und sie bedingen und ergänzen
sich dabei einander sogar, gehen Hand in Hand einher, und nur ihre
Einheit verkörpert ihre Stärke und bringt ihnen ihren Sieg.
Kann dabei einer der Begleiter Jesu sogar der Tod sein, wenn er doch
selbst das Leben ist und dieses denjenigen sogar bringt, die ihn lieben
und auf ihn vertrauen?
Jesus Christus ist doch derjenige, von dem die Bibel spricht: Er hat
den Tod für immer besiegt. "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist
dein Stachel?" (1. Korinther 15, 55)
Wie kann ihm dann ausgerechnet der Tod sehr vieler Menschen zu einem
weiteren Sieg verhelfen.
Aber der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2
bringt doch in seinem Gefolge, gemeint ist seine Reiterarmee nach Offenbarung 6, 2-8 und
im Zusammenhang mit seinem zweiten und nochmaligen Siegreichsein
für sehr viele Menschen der Erde den Tod. Die Bibel spricht dabei
in Offenbarung 6, 8
vom "vierten Teil der Erde". Das sind sage und schreibe einviertel
aller Menschen der Erde, die sterben müssen, wenn der erste
apokalyptische Reiter abermals siegt!
Oder anders ausgedrückt: Der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2
benötigt im Zusammenhang mit seinem zweiten und nochmaligen
Siegreichsein im Zusammenhang mit dem blutigen Krieg gegen die
Völker der Erde also auch tatsächlich den Tod, den er dabei
für sehr viele Menschen der Erde unbedingt bringen muß, um
überhaupt abermals siegen zu können. Aber genau dieser Aspekt
soll doch für ihn lt. Offenbarung 6, 4 sein Erfolgsrezept sein:
"Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der
darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu
nehmen, daß sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde
ein großes Schwert gegeben."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Es ist auch nicht anzunehmen, daß Christus in ein und derselben
Vision gleich doppelt erscheint, als siegelöffnendes Lamm, das den
Frieden Gottes mit den Menschen verkörpert und diesen mit den
Siegeln verwaltet und zugleich als bogentragender, angriffslustiger und
blutrünstiger Reiter, der ein sieghaftes kriegerisches Symbol
darstellt, das Tod und Schrecken verbreitet.
Dies geht sinngemäß aus dem im Verlag Fiedrich Pustet
Regensburg erschienenen Buch Regensburger Neues Testament, 9. Band: Die
Offenbarung des Johannes, übersetzt und erklärt von Alfred
Wikenhauser auf Seite 59 der dritten und verbesserten Auflage von 1959
im Kapitel "Die Öffnung der vier ersten Siegel (die
apokalyptischen Reiter)" eindeutig hervor.
Jesus Christus, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt,
hält bereits seit seiner Auferstehung vom Tod die Schlüssel
des Himmelreichs in seinen Händen. Er sitzt gekrönt zur
Rechten Gottes und wird in Offenbarung 19, 11-16 außerdem mit
treu, gerecht und wahrhaftig, mit vielen Kronen auf seinem Haupt viel,
viel mächtiger und viel konkreter als der Reiter in Offenbarung 6, 1-2 umschrieben.
Denn der Reiter in Offenbarung 19 trägt auf seinem Gewand und auf
seiner Hüfte für alle deutlich erkennbar den Namen:
"König aller Könige und Herr aller Herren" und sein Gewand
ist mit seinem Blut getränkt, das er für die Menschen der
Erde vergossen hat. So genau schaut und beschreibt der Seher Johannes
in seiner Vision Jesus Christus. Und diesen Reiter in Offenbarung 19
muß auch niemand erst rufen. Er tut dies schon gar nicht auf
Befehl eines Engels hin. Er kommt zu seiner von Gott, seinem Vater,
festgesetzten Zeit, auch wenn sich zuvor der Antichrist nach Offenbarung 13, 3
und Offenbarung
13, 12+14 sofort und von Anfang an als ein tödlich
verwundeter, aber ebenfalls anscheinend den Tod überwindender
Wundertäter ausgibt, die Menschen der Erde mit diesem großen
Wunder einer biologischen Verjüngung des Körpers als Lohn der
Anbetung seiner Person verführen wird und sich damit dem vom Tod
auferstandenen Christus gleichstellt, ja ihn sogar verdrängt.
Was könnte die Menschen der Erde mehr verwundern, was bringt den
modernen Menschen der Erde dazu, einen Herrscher und offensichtlich
lügenbehafteten religiösen Verführer sogar anzubeten,
wenn nicht ein überaus großes Wunder und die damit
verbundene Aussicht, durch das Erscheinen und das Wunderwirken dieses
scheinbaren Gottes nun endlich nicht mehr leiden und sterben zu
müssen. Hand aufs Herz, ohne diesen im Zuge des technischen
Fortschritts auch in der Medizin durchaus denkbaren, enormen eigenen
Vorteil eines jeden Menschen, dem biologischen Tod entgehen zu
können, würde heutzutage kein aufgeklärter Mensch mehr
so ohne Weiteres einen Machthaber, nach Offenbarung 13, 3-4,
ohne einem erkennbaren äußeren Zwang ausgesetzt zu sein, als
einen Gott anbeten (Und ist nicht der direkt von Satan autorisierte
Antichrist zur "Zeit des Endes" derjenige, der nach Hebräer
2, 14-15 auch die "Gewalt
über den Tod" besitzt und sich damit nach 2. Thessalonicher 2, 3-4
göttliche Wesenheit anmaßt und sich über "alles, was
Gott oder Gottesdienst heißt," erhebt "... und vorgibt, er sei
Gott"?):
"Und ich sah eines seiner Häupter, als wäre es tödlich
verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde
wunderte sich über das Tier, und sie beteten den Drachen an, weil
er dem Tier die Macht gab (, die Todeswunde auch bei allen Menschen der
Erde zu heilen), und (die Menschen der ganzen Erde) beteten das Tier
(sehr wahrscheinlich eben wegen der wieder heil gewordenen Todeswunde)
an ..."
Seine tödliche Verletzung bzw. Wunde ist bereits wieder heil
geworden, sobald der Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der
Bildfläche erscheint. Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
wird vom Seher Johannes sogleich wie geschlachtet erkannt, ist deutlich
gekennzeichnet durch eine wieder heil gewordene, vernarbte Todeswunde.
In dieser Weise wirkt es dann nach Offenbarung 13, 5
die gesamten zweiundvierzig Monate der ersten Hälfte der
großen Trübsal und auch den Rest der ihm verbleibenden Zeit
(vgl. Offenbarung
13, 12ff bis Vers 18), gemeint ist damit die zweite Hälfte der
großen Trübsal, also ununterbrochen die ganze Zeit seiner
Macht. Seiner äußerlichen Erscheinung nach bleibt das erste
Tier aus dem Meer damit immer gleich. Nichts deutet darauf hin,
daß es erst innerhalb der großen Trübsal bzw. erst in
deren Verlauf die Todeswunde empfing (vgl. in der Wuppertaler
Studienbibel, Band: Die Offenbarung des Johannes, erklärt von
Adolf Pohl auf der Seite 346 der 1. Auflage der Ausgabe 1989 im Exkus
11: Der Antichrist und Offenbarung 13).
Was die beiden Reiter auf dem jeweils weißen Pferd, den nach Offenbarung 6, 1-2, der
einen Bogen hatte und der sieghaft auszog, um zu siegen und den nach Offenbarung 19, 11-16,
der "Treu und Wahrhaftig" heißt und mit Gerechtigkeit
kämpft, wenn man den griechischen Urtext der Bibel untersucht,
letztendlich sicher unterscheidet, ist ihre Krone.
An dieser Stelle sei der bekannte Exeget Dr. Vernon McGee in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 6, 2–6 in der
Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 15.
Oktober 2002 zitiert, der diesbzgl. nachgeforscht hat:
"Zu beachten ist jedoch, daß im griechischen Urtext an dieser
Stelle von einer anderen Krone gesprochen wird als in Offenbarung Kap.
19. Während es sich hier (gemeint ist Offenbarung 6, 2) um
den Siegerkranz, griechisch “stephanos”, handelt, wird
Offenbarung 19 (gemeint ist Offenbarung 19, 12) das Wort für Königskrone,
griechisch “diadema”, verwendet. Da im vorliegenden
Abschnitt ein Weh dem anderen und Unglück auf Unglück folgt
(gemeint ist Offenbarung
6, 3-8), ist das Bild des auferstandenen Christus, der
überwunden hat (und mit seiner Wiederkunft den wahren
göttlichen Weltfrieden aufrichten wird), hier (gemeint ist Offenbarung 6, 1-2)
gänzlich fehl am Platze. Hier ersteht nicht das Bild des
siegreichen (den dauerhaften Frieden für die Welt bringenden)
Christus, sondern ein Bild des Schreckens und des göttlichen
Zornes vor uns, der (erst mit dem Erscheinen des 1. Reiters) über
die Welt kommt." (Ergänzungen in Klammern durch den Verfasser
dieser Homepage)
Und so spricht auch der Prophet Daniel in Daniel 9, 26 von
einem "Fürsten des Volkes, der mit seinem Kommen die Stadt
Jerusalem und das Heiligtum zerstören (gemeint ist hier nicht in
Trümmern legen sondern entweihen) wird und daß es durch ihn
bis zum Ende Krieg und Verwüstung geben wird.
So bestätigt sich die biblische Wahrheit aus dem Buch Jesaja,
daß gottlose Menschen, und der Antichrist zur "Zeit des Endes"
wird es mit seiner den lebendigen Gott Israel ablehnenden Art und Weise
zweifellos auch sein, auch wenn es anfangs so scheinen mag und von ihm
so propagandiert werden wird. Er wird letztendlich, auch wenn er allen
Menschen der Erde ein Friedensreich verspricht, doch keinen bleibenden
Frieden halten können. Denn:
"Die Gottlosen haben keinen Frieden, spricht mein Gott" (Jesaja 57, 21)
.
Das wohl noch deutlichere und augenscheinlichere
Unterscheidungsmerkmal, das den wahren vom falschen Christus
unterscheidet, ist das scharfe, zweischneidige Schwert, das aus dem
Mund des Reiters nach Offenbarung 19, 12 ausgeht. Es ist kein Symbol
für eine vernichtende Waffe, sondern für das tätige Wort
des wahren Messias Jesus Christus, der sich auch in Offenbarung
2, 12+16 genauso bildlich darstellt. In der Vergangenheit wurde es
von jüdischen Rabbis für die Tora
gedeutet. In gleicher Weise ist wohl auch der Psalm 149,
5-6 zu verstehen.
Das scharfe, zweischneidige Schwert, das aus dem Mund ausgeht, wird
beim Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, der den Antichristen
verkörpert, nicht gesehen, stattdessen aber ein Bogen. Der
Bogen stellt nach alttestamentlichen Vorstellungen aber stets ein
Zeichen irdischer, militärischer Macht, nicht aber himmlischer
Stärke dar.
Für das Symbol des Bogen des Reiters auf dem weißen Pferd in
Offenbarung 6, 1-2 gibt es aber auch einen bedeutsamen
zeitgeschichtlichen Bezug. Dazu hat der Verfasser dieser Homepage im
Kapitel "Die
zeitgeschichtliche Bedeutung des Bogens des ersten apokalyptischen
Reiters, bzw. der Vergleich der Angriffswaffe des Antichristen mit den
Pfeilen der parthischen Bogenschützen:" Ausführlicheres
geschrieben.
Das scharfe, zweischneidige Schwert ist nach Dr. Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, das Symbol für das
höchste Gericht und zwar für den Richter, der das letzte Wort
hat. Der Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, dem das scharfe,
zweischneidige Schwert fehlt, hat das höchste Richteramt demnach
nicht inne. Seine Waffe symbolisiert lediglich seinen Hang nach Gewalt
und seine kriegerischen Absichten.
Gott zeigt seine Souveränität im endzeitlichen
Machtkampf mit seinem Eingreifen
Die Plagen der apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8
besitzen, da diese die Erde und die darauf wohnenden Menschen und zwar,
und das ist sehr wichtig, zu betonen, alle gleichermaßen wie
harte Schicksalsschläge treffen werden, gerichtartigen Charakter.
Daß dieses Verderben ohne Ausnahme und ohne Ansehen der Person ob
Freund oder Feind Gottes jeden Menschen treffen wird,
flächendeckend also über alle Gegenden der Erde kommen wird,
dies versucht der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
Siegelgerichte" klarzustellen.
Darum werden sie von vielen Bibelauslegern eigentlich
fälschlicherweise und zu Unrecht auch "Siegelgerichte" genannt.
"Siegelgerichte" sind sie also genau genommen unberechtigterweise bzw.
nur eingeschränkt, da sie in Wahrheit keine der echten
Zornesgerichte
Gottes zur "Zeit des Endes" sind, gemeint sind solche die allein aus
der göttlichen
Hand entspringen, und das ist wieder sehr wichtig, zu betonen, genau
auf sie
allein gezielt hauptsächlich sozusagen mit
punktueller Wirkung ausschließlich seine Feinde treffen sollen.
Das muß an dieser Stelle unbedingt unterschieden werden. Denn der
wahre Verursacher, Anführer und Kriegsführer des
apokalyptischen Reiterheeres ist allein der Antichrist zur "Zeit des
Endes", also derjenige, der sich mit dem bei Daniel 8, 24-25
beschriebenen "Vernichten der Starken" für seinen Machtaufstieg
zum Alleinherrscher freie Bahn verschafft und nicht der
lebendige Gott, auch wenn diese Reiter von ihm bzw. über die von
ihm im göttlichen Auftrag stehenden vier um den Thron Gottes herum
befindlichen himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6 auf deren
Kommando hin gerufen werden.
Das Gerufen werden der auf Abruf
bereitstehenden vier apokalyptischen Reiter verdeutlicht aber die
Souveränität in Gottes Handeln und seine Macht überalle
Dinge. Er allein ist der Herrscher über seine Schöpfung. Er,
der Herr, st es, der den Generalschlüssel und das Zepter und die
Entscheidungsgwalt nach wie vor fest in seinen Händen hält.
Nichts und niemand kann seiner Hand entgehen, und es scheihnt nur so,
als ob ihm alle Dinge zu entgleiten drohen. Er selbst ist es, der die
Zügel auch in Punkto Antichrist fest in seiner Hand hält.
Auch der Antichrist muß sich nach Gottes Zeitplänen und
seine Entscheidungen, die er nicht ohne seine geliebten Menschenkinder
treffen will, richten und auf das Start-Kommando aus Gottes Hand
warten, um losschlagen zu dürfen. Aber erst einmal losgelassen und
mit dem Kommandoruf der vier himmlischen Gestalten in Gang gesetzt, ist
das Unheil, das "Offenbarwerden des Menschen der Bosheit" nach 2. Thessalonicher
2, 6-8 nicht mehr aufzuhalten und auch nicht wieder
rückgängig zu machen, genauso wenig wie der nur wenig
später nachfolgende Zorn Gottes, die Antwort Gottes auf die Gebete
der Heiligen. Der echte, endgerichtliche Zorn Gottes ist seine
unwiderrufliche Entscheidung, die der himmlische Vater und Herrscher
über Himmel und Erde erst nach der Anhörung der Heiligen der
Erde trifft:
Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier "Siegelgerichte"
Die sieben "Siegelgerichte" werden von vielen Bibelauslegern eigentlich
fälschlicherweise und zu Unrecht "Siegelgerichte" genannt.
"Siegelgerichte" sind sie also genau genommen unberechtigterweise bzw.
nur eingeschränkt, da sie in Wahrheit keine echten Zornesgerichte
Gottes zur "Zeit des Endes" sind, die allein aus der göttlichen
Hand kommen.
Der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ist
im unmittelbaren Zusammenhang mit drei weiteren ihm nachfolgenden
Reitern zu sehen, die, wie wir gleich sehen werden, in ihrem
Zusammenspiel auf der Erde ein noch nie dagewesenes Unheil anrichten
werden.
Der bekannte Theologe Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer
im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, nennt die vier farbigen
Pferde mit ihren Reitern nach Offenbarung 6, 1-2 und nach Offenbarung 6, 3-8, die
den ersten vier Siegeln der Offenbarung des Johannes entsprechen,
Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen.
Krieg (Schwert), Hunger und Seuchen (Pest) sind die drei dem ersten
Reiter nach Offenbarung
6, 1-2 nachfolgenden farbigen Pferde nach Offenbarung 6, 3-8 mit
ihren Reitern. Sie entsprechen drei alttestamentarischen Plagen, die
schon in der Vergangenheit in der Bibel genannt wurden und nicht nur im
Zusammenhang mit der Geschichte des Volkes Israel bereits mehrmals aber
lokal begrenzt über die Erde hinweggefegt sind.
In Jeremia 21, 9; Jeremia 24, 10; Jeremia 27, 8; Jeremia 27, 13;
Jeremia 29, 17; Jeremia 32, 24; Jeremia 32, 36; Jeremia 34, 17;
Jeremia 38, 2; Jeremia 42, 17; Jeremia 42, 22 und Jeremia 44, 13 werden
sie Schwert, Hunger und Pest genannt. Diese drei Plagen waren auch dem
Propheten Hesekiel bekannt (vgl. Hesekiel 5, 12; Hesekiel 5, 17;
Hesekiel 6, 11; Hesekiel 6, 12; Hesekiel 7, 15; Hesekiel 12, 16 und
Hesekiel 14, 21).
Die Siegel zwei bis vier werden um das erste Siegelgericht
ergänzt, welches da lautet: "Welteroberung".
Das weiße berittene Pferd, das gerufen wird, wenn das Lamm das
erste Siegel gebrochen hat, erscheint erstmalig und gleichzeitig
letztmalig zur "Zeit des Endes". Sein den anderen Pferden auch zeitlich
vorangehendes in Erscheinung treten ordnet diese von Johannes gesehenen
Plagen der folgenden drei Pferde für die Zeit der großen
Trübsal zu, macht sie damit unverwechselbar und einmalig und
stellt die Plagen des zweiten bis vierten Reiters auf einen Platz der
unmittelbaren Verkettung mit der kommenden endzeitlichen Welteroberung
durch den Antichrist. D.h. daß der erste apokalyptische Reiter
nach Offenbarung 6, 1-2
so siegreich kämpft, muß seine Ursache in den drei ihm
nachfolgenden, wohl auf ihrem Gebiet ebenfalls erfolgreich gewesen
dämonischen Reitern haben.
Auch indem die noch kommenden Plagen der letzten Zeit in der
symbolischen Gestalt von v i e r farbigen Pferden
dargestellt werden, soll vom Seher Johannes gezielt ein Zusammenhang
mit dem Wesen des ersten Reiters, der da heißt "Welteroberung"
erkennbar gemacht werden. Damit besitzen die vier farbigen Pferde in
ihrer symbolischen Gestalt eine besondere, auf die "Zeit des Endes"
gerichtete Bedeutung. Diese verdeutlicht zum Einen die Vierzahl, und
zum Anderen werden sie so gezeigt, daß sie als vier farbige
Pferde gesehen werden, die vom Thron Gottes auf Kommandoruf hin in die
ganze Welt ausgesandt werden.
Es ist die Vierzahl der apokalyptischen Reiter, die als Zahl bereits
für sich genommen eine sehr wichtige symbolische Bedeutung hat und
wie wir gleich sehen können, diese dämonischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8,
welche Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen heißen, über
alles bisher Dagewesene dieser Kategorie erhebt.
Wo findet man in der Bibel Ähnliches zu diesem Thema, bzw. worauf
könnte der Seher Johannes Bezug genommen haben?
Hier ein erstes Beispiel:
Man kann an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang eine Parallele zu
den vier himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6, voller Augen, die
in der Schau des Johannes bzgl. des Thronsaales in der Mitte am Thron
und rings um den Thron Gottes versammelt gesehen wurden, ziehen:
Die rings um den Thron Gottes befindlichen v i e r
himmlische Gestalten noch Offenbarung 4, 6 stellen in ihrer zentralen
Bedeutung und Stellung bzgl. der unmittelbaren Thronumgebung Gottes die
uneingeschränkte Herrschaft Gottes über die gesamte
Schöpfung dar und stehen, da sie unmittelbar davor und rings um
den Thron herum gesehen werden, dem Thron Gottes am nächsten, d.h.
in der himmlischen Hierarchie an höchster Position. Sie sind es
auch, die bis dahin die dämonischen Reiter im Zaum gehalten
hatten. Und sie sind es auch, die, da sie dazu befugt waren, jeweils
dann, wenn das Lamm ein neues Siegel brach, nach und nach den vier
apokalyptischen Reitern im Auftrag Gottes den Marschbefehl erteilen und
unter ihrem Kommando stehend "Komm!" (Los!) rufen (vgl. Offenbarung 6, 1).
In diesen Sinne und da sie in ihrer Verteilung um den Thron herum einer
Windrose gleich alle vier Haupthimmelsrichtungen abdeckend in einer
Vierzahl auftreten, kann man die kommenden Plagen zur "Zeit des Endes",
die durch v i e r berittene farbige Pferde dargestellt
werden, mit Sicherheit als diejenigen bezeichnen, die nach ihrem
Ausmaß und ihrer Wichtung weit über allem bisher Dagewesenen
stehen müssen und die ohne Ausnahme alles, ja die ganze
menschliche Schöpfung Gottes mit einbeziehen.
Das Verderben durch das verhängnisvolle Zusammenwirken der
apokalypischen Reiter wird demnach ohne jegliche Ausnahme und ohne
Ansehen der Person, ob Freund oder Feind Gottes jeden Menschen treffen,
flächendeckend also über alle Gegenden der Erde kommen.
Und abschließend noch ein zweites Beispiel:
Daß von Johannes die v i e r Plagen der Siegelreihe nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8,
in der symbolischen Gestalt von genau v i e r farbigen
Pferden beschrieben werden, weist darauf hin, daß sich der Seher
an den sogenannten Nachtgesichten des Propheten Sacharja orientiert
hat.
Johannes sieht also die vier dämonischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8
auf dem Hintergrund der dort beschriebenen Schauen. So jedenfalls, und
der Verfasser dieser Homepage schließt ihm uneingeschränkt
an, legt der bekannte Theologe Dr. Hansjörg Bräumer aus
Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, die Bilder und die
Vierzahl in Offenbarung 6, 1-8 aus.
Zum ersten der Nachtgesichte des Propheten Sacharja nach Sacharja 1,
7-17, das v i e r Sorten berittener farbiger Pferde
beschreibt, die der HERR von seinem Thron ausgehend ausgesandt hat, die
Lande (damit gemeint ist die ganze Erde landauf landab) zu durchziehen:
So wie der Mann, der auf einem roten Pferde saß und dem andere
rote, braune und weiße Pferde nachfolgten, ausgesandt war, die
Lande zu durchziehen, werden auch die vier farbigen Pferde nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8
mit ihren jeweiligen dämonischen Reitern auf den Befehl der vier
himmlische Gestalten nach Offenbarung 4, 6 vom Thron Gottes aus in die
Welt gesandt werden, um die ganze Erde zu durchziehen.
Zum achten der Nachtgesichte des Propheten Sacharja, das die vier Winde
unter dem Himmel beschreibt:
So wie die vier farbigen Pferde mit Wagen nach Sacharja 6, 1-8, die
hervorkommen, nachdem sie vor dem Herrscher aller Lande gestanden
haben, vom Thron Gottes sich aufmachen, um alle Lande in allen vier
Himmelsrichtungen zu durchziehen, werden auch die vier farbigen Pferde
nach Offenbarung 6, 1-2
und nach Offenbarung 6,
3-8 mit ihren jeweiligen dämonischen Reitern von den vier
himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6 vom Thron Gottes aus in die
Welt losgelassen werden, um die ganze Erde in alle vier
Himmelsrichtungen zu durchwandern.
Fazit:
Die Darstellung der apokalyptischen Plagen als genau vier farbige
Pferde, die vom Thron Gottes ausgehend in alle Welt gesandt werden,
hat, wie wir soeben an zwei typischen Beispielen der Bibel
nachvollziehen konnten, einen symbolischen Bezug:
Aus der Gegenüberstellung der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 mit
dem ersten und achten, der Nachtgesichte des Propheten Sacharja sowie
die Parallele zu den vier himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6
wird, wie wir gesehen haben, erkennbar, daß die endzeitlichen
Plagen der vier apokalyptischen Reiter, die Welteroberung, Krieg,
Hunger und Seuchen heißen, wirklich die ganze Erde in allen vier
Himmelsrichtungen, d.h. rundum bzw. ringsherum wirkend treffen werden,
d.h. daß ringsherum sämtliche Gegenden der Erde von ihnen
betroffen sein müssen.
Ein zweiter Aspekt, der auf einen globalen Charakter der endzeitlichen
Plagen der vier apokalyptischen Reiter hinweisen könnte, ist
derjenige, daß beim "Kommen des Menschensohns" nach Matthäus 24, 37-42
am Tag der ersten Auferstehung, an dem neben der Auferstehung aller in
Christus Entschlafenen auch die an diesem Tag auf der Erde zur Endzeit
lebende wahre Gemeinde Jesu Christi entrückt werden wird, der
Vergleich zur Rettung der Familie Noahs gewählt wird.
In den letzten Tagen vor der Sintflut, und das ist mit "in den Tagen
Noahs" gemeint, waren die Menschen der Erde verdorben und lebten ganz
und gar vom lebendigen Gott des Himmels abgewand,
völlig ohne sein Gesetz zu beachten und ihm die Ehre zu geben,
ganz und gar mit sich selbst beschäftigt, ohne zu ahnen, daß
in nur wenigen Tagen das Verderben über ihre anscheinend heile
Welt hereinstürzen würde. Alle wähnten sie sich
völlig sicher und keiner ahnte etwas vom kommen Unheil der sich
bereits unsichtbar anbahnenden riesigen Naturkatastrophe. Es sollte,
wie die Geschichte es später auch zeigte, ein Verderben mit
solcher Wucht und einem solch großen Ausmaß sein, daß
die ganze Erde davon getroffen und die alte Schöpfung dabei
buchstäblich untergehen wird. Es war also eindeutig ein Verderben
mit uneingeschränkt globalem Ausmaß.
Dieser Vergleich, der Vergleich der Sintflut mit dem heute noch
ausstehenden, kommenden Verderben zur letzten Zeit kann also durchaus
als ein indirekter Hinweis verstanden werden, daß das zur "Zeit
des Endes" zu erwartende, dann ganz plötzlich hereinbrechende
Verderben ebenso die gesamte, aber diesmal die neue Schöpfung
erfassen wird. Genauso sollen dann auch die hinterher nachfolgenden
Zornesgerichte Gottes die gesamte Erde treffen und alle Menschen der
Erde werden am schrecklichen Tag des Herrn den auf den Wolken des
Himmels in großer Macht und Herrlichkeit auf die Erde zum Gericht
zurückkommenden König Jesus Christus kommen sehen.
Plagen solchen Ausmaßes, bei denen kein Landstrich verschont
bleibt und so intensiv, wie seit der Sintflut nicht mehr dagewesen, gab
es seit Menschen Gedenken noch nie auf der Erde. Das bedeutet wiederum,
daß diese Plagen, die kurz vor der Bedrängnis, d.h. ganz am
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal kommen
sollen, von riesigem Ausmaß und flächendeckend sein
müssen.
Daß das Verderben durch das verhängnisvolle Zusammenwirken
der apokalypischen Reiter ohne jegliche Ausnahme und ohne Ansehen der
Person, ob Freund oder Feind Gottes jeden Menschen treffen und
flächendeckend also über alle Gegenden der Erde kommen wird,
das unterscheidet grundsätzlich die kommenden sogenannten
"Siegelgerichte", die genau genommen unberechtigterweise bzw. nur
eingeschränkt Gerichte sind, da sie in Wahrheit keine echten
Zornesgerichte Gottes zur "Zeit des Endes" sind, die allein aus der
göttlichen Hand kommen, von den echten endzeitlichen
Zornesgerichten Gottes in der Zeit der Bedrängnis, die mehr
punktuell und ganz gezielt wirken hauptsächlich für die
Feinde Gottes bestimmt sind.
D.h. die Seinen Gottes bleiben ähnlich wie bei den sieben Plagen
des Mose, die nur den Pharao und die Ägypter trafen, von ihnen in
der Regel verschohnt. Es sind die sieben Posaunen- (vgl. Offenbarung 8,
6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19) und die sieben Schalengerichte
(vgl. Offenbarung 15, 5 bis 16, 21), die mit ihrer jeweiligen
Siebenerzahl den Zusammenhang zu den sieben Plagen des Mose und die
Vollkommenheit und heilsame Wirkung des göttlichen Zornes
verdeutlichen. Und daß es sogar je zwei Siebenergruppen sind,
macht jedem klar, mit welchem Ausmaß und mit welcher
Intensität bei den echten Zornesgerichten Gottes zur "Zeit des
Endes" zu rechnen ist. Das wird wirklich kein Spaß sein, was dann
mit den dem Antichrist hörig gewordenen, unerbittlichen Feinden
Gottes geschehen wird.
Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 gemeint?
Und nun zur ersten Siegelplage, dem ersten der vier dämonischen
Reiter, dem apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2:
Dem Reiter in Offenbarung
6, 1-2, der mit einem Bogen bewaffnet ebenfalls auf einem
weißen Pferd sitzt, wird, nachdem man ihn ruft, eine Krone bzw.
so wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985
ausgewiesen, ein Siegeskranz gegeben. Bislang wurde er aufgehalten
(vgl. im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"). Nun wird er von einer der vier
Gestalten, die offensichtlich mehr Macht besitzt, als er, gerufen.
Wir sehen hier, daß es der Gott Israel ist, der ihn, indem er
Menschen dazu gebraucht, bis dahin festgehalten und ein vorzeitiges
Losschlagen des Antichristen verhindert hatte. Nun erst, nachdem ihn
der lebendige Gott herbeiruft, wird er offenbart werden und kann sich
entfalten (vgl. im Kapitel "Was bedeutet
das "Offenbarwerden
des Bösen?").
Wie lange die erste Hälfte, die symbolisch gemeint dreieinhalb
Jahre dauern soll, die tatsächlichen vierundzwanzigeinhalb Jahren
entsprechen, darüber hinaus dauern wird, kann deswegen nicht
gesagt werden. Fest steht: Er, der Gott über Himmel und Erde wird
den ursprünglich ausgedachten Zeitplan des Sohnes des Verderbens
durchkreuzen, der, würde er nicht aufgehalten werden, genau die
tatsächlichen vierundzwanzigeinhalb Jahre gedauert hätte.
Der lebendige Gott ist es also, der allein über Zeit und Ewigkeit
bestimmt, auch bzgl. des vom Antichrist geplanten Zeitabschnittes von
tatsächlichen vierundzwanzigeinhalb Jahren. Und darum kann auch
das Wiederkommen des wahren Menschensohnes niemand vorausberechnen und
bleibt bis zuletzt ein Geheimnis:
Der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 ist offensichtlich das
Symbol seiner aggressiven und kriegerischen Natur, denn der Bogen
stellt nach alttestamentlichen Vorstellungen stets ein Zeichen
irdischer, militärischer Macht, nicht aber himmlischer Stärke
dar. Wenn ein Bogen zerbrochen wird, heißt dies in der biblischen
Sprache, daß es mit der militärischen "Überlegenheit"
vorbei ist (Jeremia 51, 56; Hosea 1, 5).
Der Bogen stellt also nicht nur militärische Stärke sondern
auch militärische Überlegenheit dar. Somit ist der Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 seinen Gegnern sogar militärisch
überlegen. Darum kann er auch von Sieg zu Sieg schreiten.
Für das Symbol des Bogen des Reiters auf dem weißen Pferd in
Offenbarung 6, 1-2 gibt es aber auch einen bedeutsamen
zeitgeschichtlichen Bezug. Dazu hat der Verfasser dieser Homepage im
Kapitel "Die
zeitgeschichtliche Bedeutung des Bogens des ersten apokalyptischen
Reiters, bzw. der Vergleich der Angriffswaffe des Antichristen mit den
Pfeilen der parthischen Bogenschützen:" Ausführlicheres
geschrieben.
Der Bogen ist aber auch ein Hinweis dafür, daß der Reiters
in Offenbarung 6, 1-2 gleichzeitig ein unbeugsamer Kongurent und Gegner
Israels und dessen Messias ist, denn alle Gegenspieler der
Stammväter des heiligen Volkes waren köperlich kräftig
gebaut und sehr gute Bogenschützen, so z. Bsp. Esau, der
Abtrünnige oder Gottlose, der seinen Bruder Jakob um den an ihn
verkauften Erstgeburtssegen haßte (vgl. 1. Mose 25, 25-28).
Esau steht für sein aus ihm hervorgegangenes Gechlecht, die
Edomiter, verallgemeinert ausgedrückt für Edom (vgl. 1. Mose 36, 8; Maleachi 1, 1-4), ein
allgemeiner Begriff für die starken Feinde Israels.
Die Edomiter hatten den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen und
waren einst von Juda abgefallen und hatten einen eigenen König
über sich gesetzt (vgl. 2. Chronik 21, 8-10).
Somit symbolisiert der Bogenschütze zusammengefaßt alle
Feinde des heiligen Volkes, aber auch alle Gegner der wahren Gemeinde
Jesu Christi und meint somit auch den einen zur "Zeit des Endes", den
Antichrist.
Ein weiteres Beispiel für den Bogenschützen als Kongurent und
Feind Israels ist Ismael, der seinen jüngeren Halbbruder Isaak
ebenso um den an ihn abgetretenen Erstgeburtssegen haßte (vgl. 1. Mose 16, 1+15
und 21, 20-21). Und in Psalm
83, 6-7 wird Ismael in gleichem Atemzug wie Edom (gemeint ist Esau)
als Feind erwähnt.
Beide, sowohl Ismael als auch Esau möchten den Platz ihres Bruders
einnehmen, sind danach bestrebt, das vertane Vorrecht des
Erstgeburtssegens gewaltsam zurück in ihre Hände zu bekommen.
Doch der lebendige Gott hat nicht das Starke, sondern das
Schwächere erwählt, segnet nicht das Starke, sondern das
Schwache.
Der Reiter in Offenbarung
6, 1-2, gemeint ist also der Antichrist, vom Teufel
bevollmächtigt und in dem alles Gottesfeindliche gipfelt,
verkörpert demnach das Starke in der Welt, das das Schwache zu
seinem eigenen Vorteil beiseiteschieben und ersetzen will. Denken wir
nur daran, welche heute noch unbekannte pandemieartige, von ihm allein
in Leben gerufene Seuche er ganz am Ende der ersten Hälften der
großen Trübsal, also unmittelbar vor der Bedrängnis,
auf die gesamte Menschheit loslassen will, die noch dazu die Kinder
tödlich treffen soll (vgl. im Kapitel "Siehe, ein fahles Pferd.
Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod" und im Kapitel "Die zu
erwartenden Epidemien der großen Trübsalszeit treffen
hauptsächlich unsere Kinder tötlich").
Es ist nun keine Frage mehr:
Der Sohn des Verderbers wird ohne Ausnahme und ohne Ansehen der Person
ob Freund oder Feind Gottes einem Militärschlag gleich jeden
Menschen der ganzen Erde treffen. Sein von ihm selbst verursachtes
Verderben wird also flächendeckend ausnahmslos über alle
Gegenden der Erde kommen. Dies versuchte der Verfasser dieser Homepage
bereits im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
Siegelgerichte" klarzustellen.
Die Plagen der apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8
werden, um es nochmals zu wiederholen, diese Erde und die darauf
wohnenden Menschen und zwar, und das ist sehr wichtig, zu betonen, alle
gleichermaßen wie harte Schicksalsschläge treffen, d.h. ohne
Ausnahme jeden einzelnen Menschen gleichermaßen, mit gleicher
Intensität erreichen. D.h. aber auch: Alle vier apokalyptischen
Reiter müssen in ihrer Art direkt zusammengehörig sein. Erst
in ihrer ganz bestimmten Reihenfolge und in ihrem wie aufeinander
eingespieltem Zusammenwirken, daß bei allen vier dämonischen
Reitern unbedingt in ein und die selben Richtung zielen muß,
werden sie das erreichen können, was sie letztendlich bewirken
sollen. Und da sie unmittelbar dem offenen Machtantritt des
Antichristen vorausgehen werden, d.h. dann, wenn sie zur vollen
Entfaltung kommen, die Nahtstelle zwichen der ersten und der zweiten
Hälfte der großen Trübsal darstellen, bzw. dann, wenn
der Mensch der Bosheit, hier gemeint ist der erste apokalyptische
Reiter nach Offenbarung
6, 1-2, offenbart werden wird, eine Überleitung in die Zeit
der Bedrängnis darstellen, müssen die apokalyptischen Reiter
nach Offenbarung 6, 1-2
und nach Offenbarung 6,
3-8 allesamt aus dem gleichen Holz geschnitzt sein.
Dabei bildet und legt der erste Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, der
zeitlich gesehen den Anfang macht, die Grundlage für die drei
weiteren, ihm später auf direktem Fuß nachfolgenden.
Der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei völlig sicher,
daß die letzten drei apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-8
überhaupt nicht erst auf der Bildfläche in Erscheinung treten
würden, wäre da nicht der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 mit
seinem weißen "Königspferd", der die letzten drei
apokalyptischen Reiter ins Leben gerufen haben muß und der ihnen
einem Heerführer gleich rangmäßig über ihnen
stehend in seinem siegreichen Kampf vorauseilt.
Die Farbe weiß ist es als, die das Pferd des ersten
apokalyptischen Reiters als "Königspferd" erkenntlich macht und
über die anderen drei Pferde stellt, so sieht es auch der bekannte
Bibelkommentator und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel Adolf Pohl in seinem Buch
"Die Offenbarung des Johannes", Erster Teil (Wuppertaler Studienbibel).
Der erste der vier Reiter auf den farbigen Pferden führt also nach
der Auffassung der Menschen des Orient alle anderen an.
Wir haben es doch bereits aufgezeigt:
Die Darstellung der apokalyptischen Plagen als genau v i e r
farbige Pferde, die vom Thron Gottes ausgehend in alle Welt gesandt
werden, hat, wie wir im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
Siegelgerichte" an zwei typischen Beispielen der Bibel
nachvollziehen konnten, durch ihre Vierzahl einen sehr wichtig zu
wissenden symbolischen Bezug:
Aus der Gegenüberstellung der v i e r apokalyptischen
Reiter mit dem ersten und achten, der Nachtgesichte des Propheten
Sacharja (vgl. Sacharja 1, 7-17 und Sacharja 6, 1-8) sowie die
Parallele zu den v i e r himmlischen Gestalten nach
Offenbarung 4, 6 wird, wie wir gesehen haben, erkennbar, daß die
endzeitlichen Plagen der vier apokalyptischen Reiter,
die Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen heißen, wirklich von
einer gleichgerichteten Wirkrichtung sein müssen und ihr
Verursacher muß ein und dieselbe Person sein:
Hier das erste Beispiel:
Die v i e r Winde unter dem Himmel des achten der Nachtgesichte
des Propheten Sacharja lt. Sacharja 1, 7-17 haben den gleichen
Charakter. Sie sind aus ein und demselben Garn gewebt, bilden also
zusammen eine untrennbare Einheit und können in keiner Weise
voneinander getrennt werden. Und es darf, wie ein jeder weis, auch
keiner der vier Winde fehlen. Denn erst alle vier Winde machen des
Wetter. Und alle v i e r Winde unter dem Himmel sind
gleichgesinnt, also aus dem gleichen Holz geschnitzt, haben ein und
denselben Auftraggeber und die gleiche Aufgabe erhalten. Das Ausbleiben
eines der v i e r Winde unter dem Himmel würde das Aus
für alle anderen bedeuten und eine anderen Verlauf der Dinge nach
sich ziehen.
Und gleich nochmal: Die v i e r Winde unter dem Himmel des achten
der Nachtgesichte des Propheten Sacharja haben den gleichen Charakter.
Sie sind aus ein und demselben Garn gewebt, bilden also zusammen eine
untrennbare Einheit und können in keiner Weise voneinander
getrennt werden.
Und abschließend noch das zweite Beispiel:
Denn die v i e r himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4,
6, voller Augen, die in der Schau des Johannes bzgl. des Thronsaales in
der Mitte am Thron und rings um den Thron Gottes versammelt gesehen
wurden, haben ebenfalls Einer wie der Andere den gleichen Charakter.
Sie sind aus ein und demselben Garn gewebt, bilden also zusammen eine
untrennbare Einheit und können in keiner Weise voneinander
getrennt werden. Und es darf auch keiner der vier himmlischen Gestalten
fehlen.
Erst alle v i e r in der Mitte am Thron und rings um den
Thron Gottes befindlichen himmlischen Gestalten nach Offenbarung 4, 6
sichern in ihrer zentralen Bedeutung und Stellung bzgl. der
unmittelbaren Thronumgebung Gottes die uneingeschränkte Herrschaft
Gottes über die gesamte Schöpfung ab und hatten bis zum
Brechen der sieben Siegel durch das Lamm auch die dämonischen
Reiter nach Offenbarung
6, 1-2 und nach Offenbarung
6, 3-8 im Zaum gehalten.
Würde einer der v i e r himmlischen Gestalten nach
Offenbarung 4, 6 fehlen, könnte Gott erst gar nicht alle vier
apokalyptischen Reiter auf den Plan rufen lassen, wären die vier
endzeitlichen Plagen unvollständig, d.h. anstatt v i e
r nur drei, und der Antichrist könnte nicht weiterhin
ausziehen, um erneut immer wieder zu siegen, müßte so zum
Stehen gebracht, seine bis in die letzten Winkel der Erde
voranschreitende Welteroberung an dieser Stelle abbrechen.
Denn nur die v i e r himmlischen Gestalten nach Offenbarung
4, 6 sind es, die dazu befugt sind, jeweils dann, wenn das Lamm ein
neues Siegel bricht, nach und nach den vier apokalyptischen Reitern im
Auftrag Gottes den Marschbefehl zu erteilen und unter dem Willen des
lebendigen Gottes stehend "Komm!" (Los!) zu rufen (vgl. Offenbarung 6, 1).
Würde einer der v i e r himmlischen Gestalten nach
Offenbarung 4, 6 fehlen, könnten sie in ihrer Verteilung um den
Thron Gottes herum nicht einer Windrose gleich
lückenschließend alle vier Haupthimmelsrichtungen abdecken
und in einer Vierzahl über allen Dingen zwischen Himmel und Erde
stehend harmonisch zusammenwirken.
Plagen solchen Ausmaßes, bei denen kein Landstrich verschont
blieb und so intensiv, wie noch nicht dagewesen, gab es seit Menschen
Gedenken noch nie auf der Erde. Das bedeutet wiederum, daß diese
Plagen, die kuz vor der Bedrängnis, d.h. ganz am Ende der ersten
Hälfte der großen Trübsal kommen sollen, von globalem
Ausmaß und flächendeckend sein müssen.
Daß das Verderben durch das verhängnisvolle Zusammenwirken
der apokalypischen Reiter ohne jegliche Ausnahme und ohne Ansehen der
Person, ob Freund oder Feind Gottes jeden Menschen treffen und
flächendeckend also über alle Gegenden der Erde kommen wird,
das unterscheidet grundsätzlich die sogenannten "Siegelgerichte"
der Siegelreihe in Offenbarung, Kapitel 6 von den echten endzeitlichen
Zornesgerichten Gottes der Zeit der Bedrängnis, die mehr punktuell
und ganz gezielt wirken und die allein und direkt vom Wirken der
göttlichen Hand herrühren und hauptsächlich für die
Feinde Gottes bestimmt sind.
D.h. die Seinen Gottes bleiben ähnlich wie bei den sieben Plagen
des Mose, die nur den Pharao und die Ägypter trafen, von ihnen in
der Regel verschohnt. Es sind die sieben Posaunen- (vgl. Offenbarung 8,
6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19) und die sieben Schalengerichte
(vgl. Offenbarung 15, 5 bis 16, 21), die mit ihrer jeweiligen
Siebenerzahl den Zusammenhang zu den sieben Plagen des Mose und die
Vollkommenheit und heilsame Wirkung des göttlichen Zornes
verdeutlichen. Und daß es sogar je zwei Siebenergruppen sind,
macht jedem klar, mit welchem Ausmaß und mit welcher
Intensität bei den echten Zornesgerichten Gottes zur "Zeit des
Endes" zu rechnen ist. Das wird wirklich kein Spaß sein, was dann
mit den dem Antichrist hörig gwordenen, unerbittlichen Feinden
Gottes geschehen wird.
Dieses gleichgerichtete Zusammenwirken mit ein und demselben Ziel,
nämlich der Macht des Antichristen und seiner Herrschaft über
die ganzen Erde einen Weg zu bahnen, dieses aus ein und demselben Holz
geschnitzt sein aller v i e r dämonischen Reiter, die
dann erscheinen, wenn das Lamm die ersten v i e r
Schutz-Siegel vor dem Antichrist brechen wird und Siegel für
Siegel den Schutz vor dem Antichrist Schritt für Schritt entfernt,
bestätigt die bereits getroffene Annahme, daß der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, derjenige Reiter, der mit einem Bogen
bewaffnet auf einem weißen Pferd sitzend eine Krone bzw. einen
Siegeskranz erhält und auszieht, um abermals zu siegen, nicht
gleichzeitig Jesus Christus sein kann.
Weiße Pferde, Siegeskränze und die Bewaffnung mit Bogen das
sind allesamt Zeichen einer siegreichen, zielgerichteten und
aggressiven kriegerischen Eroberung, bei dem die Menschen auf der
Strecke bleiben und der, da dem ersten apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ein
nicht abreißen wollender, immer wiederkehrender Erfolg
zugesprochen wurde, die ganze Erde treffen wird und damit eine
unaufhaltsame Welteroberung bedeutet.
Jetzt ist es wohl auch dem Letzten klar geworden: Der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 das ist der Mensch der Bosheit, der
erst dann offenbart werden wird, d.h. der erst dann seine ganze Wirkung
entfalten kann, wenn der, der ihn nochaufhält weggenomen wird
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 6-8 ).
Es ist derjenige der sich nach erfolgreicher Welteroberung in den dann
wieder aufgebauten 3. Tempel in Jerusalem setzen wird und vorgibt,
daß er selbst der Gott Israels, bzw. dessen gesandter Messias
Jesus Christus sei. Er wird von nun an Jesus Christus nicht mehr offen
verleugnen, sondern und das ist noch viel schlimmer und dem lebendigen
Gott sogar ein Greuel, in einer Art von Bild nachahmen, mit diesem Bild
ersetzen und ganz und gar beiseite schieben:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder
Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes
setzt und vorgibt, er sei Gott." (2. Thessalonicher 2, 4)
Nach Daniel 7, 25
wird der Antichrist in Folge dessen mit einem im 3. Tempel von
Jerusalem aufgerichteten zweiten "Greuelbild
der Verwüstung" dann den Höchsten lästern, die
Heiligen des Höchsten verfolgen und vernichten sowie sogar die
Festzeiten bzw. kirchlichen Feiertage und das Gesetz Gottes
abändern.
Denn sobald dieses "Greuelbild der Verwüstung", das an heilige
Stätte stehen soll, zu sehen sein wird, erfüllt sich Daniels
Vision nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal. Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", das auf die "Zeit des
Endes" hin gerichetet ist, nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28
und in Offenbarung 13, 15
Bezug.
Und mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der
Bibel also immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck
"die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel
bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus
erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach
nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im
Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel"
ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel
als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen", was
ja dem in Daniel
7, 21+ 25 und in Offenbarung
13, 7 angekündigten Vernichten der Eigenständigkeit der
"Heiligen" entspricht, bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn
der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur
"Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte?
Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem
Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht
beantworten
Wie wir gleich erfahren werden, sollten wir uns aus dem Kopf schlagen,
daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der Führer
bzw. Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen
ist. Wir lesen dazu in Daniel 7, 7-8 in der Bibel, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" auch als das »andere kleine Horn«
bezeichnet werden kann:
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann damit wirklich nicht
zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es bricht als ein neues, ganz
anderes Horn zwischen Ihnen,
die sie garade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann
gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei"
existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7
unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren
Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert
Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner"
wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der
Machtentfaltung des »anderen
kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8
weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam
ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes«
aus Daniel
7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher
des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der
vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als
der mit dem »anderen kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
gemeinte Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der
ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht
strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus,
auch freie Bahn verschaffen
muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8
bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur
Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum
Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben
waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8
umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte
bereits gezeigt, ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt letztendlich
tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr übrig!
Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen
kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch gleichzeitig
auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel 7, 8
dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein
unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"Regierungs-Zeiten der Heiden".
Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt
vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus
Daniel
7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des
Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10
als das erste Tier aus dem Meer
beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn
Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen
und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.
Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten
Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern"
gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn
er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich
mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1
beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1
sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der
Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1
auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus
der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches
sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht
mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde
in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel
seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8
mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und
militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und
ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen
Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten
Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der
vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu
dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht
vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann
dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende
beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein,
genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der
Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel,
Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel
offen.
So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn«
aus Daniel
7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8
eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn«
kann man als
etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist
dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern
eben
als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern"
völlig
Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn Hörnern"
Hervorbrechendes
bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht
hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die
Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers
7), siehe, da brach ein anderes
kleines Horn zwischen ihnen
hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird
also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist
damit zuzüglich zu den "zehn
Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des
vierten danielischen Tieres also unabhängig von den anderen "zehn"
und
ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine
Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" immer noch existieren. Und
das »andere kleine
Horn« wird erst dann in Erscheinung treten, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" in ihrer endgültigen
Verästelung in die in Daniel
7, 8 beschrieben "drei Hörner" zu ihrer vollen Entfaltung
gekommen sein werden.
Denn es steht nicht geschrieben, daß das »andere kleine
Horn«
aus Daniel
7, 8 selbst eines der in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" verkörpert. Bzw. es
steht auch nicht geschrieben, daß sich das »andere kleine
Horn«
aus Daniel
7, 8 aus einem von den in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" entwickelt hat, bzw.
daß es dessen Weiterentwicklung darstellt.
Das »andere kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet
wirklich jüngeres
Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums, und
damit ist es das jüngste aller Hörner), also
demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie
die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige
Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit
gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser
Erde umschrieben wird.
Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist
zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw.
Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist,
Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor
aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene
Macht nach Daniel
7, 7-8 und Daniel
8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann,
wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele
verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller
Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von
Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)
Und sein Reich wird erst ab der zweiten Hälfte der nach
alttestamentarischem Verständnis insgesamt sieben jüdische (Sabbat-)Jahre
währenden großen Trübsal sichtbar, also erst ab dann,
wenn die ersten 42 Monate der großen Trübsal bereits
vergangen sind, in denen der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem
ihm gegebene Mund einem Läster-"Maul" gleich Gott und den Seinen
gespottet hatte.
Besitzt doch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der
mit diesem in der Bibel bildhaft gemeinten und dort sogenannten
"falschen Propheten" seine große Macht ausüben kann, in der
ersten Hälfte der großen Trübsal noch kein eigenes Land
(vgl. im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen
militärischen Kampf an die Weltmacht")
Da wir nun bereits hörten, daß der sogenannte Antichrist zur
"Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
keiner der uns heute geläufigen Führer bzw.
Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen sein
kann, gilt es nun zu untersuchen, inwieweit er überhaupt ein
Mensch ist oder nicht.
Ob der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes" allgemein ein Mensch
oder mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund
ist, läßt sich anhand der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" eindeutig bestimmen.
Vorausschickend können wir die Frage, ober der Antichrist zur
"Zeit des Endes" ein Mensch ist, anhand 1. Johannes 2, 18 sehr leicht
mit ja beantworten. Denn dort wird er in die Reihe all derer
menschlichen Herrscher eingereiht, die ein juden- und
christenfeindliches Wesen besitzen. Dies haben wir aber bereits im
Kapitel "Die
Deutung der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die
gleichzeitig als Hautmal vergeben wird und sich dabei auf den
lügenbehafteten Namen des (ersten) Tiers (aus dem Meer) bezieht:"
ab hier näher
beleuchtet und darauf wollen wir jetzt nicht noch einmal eingehen.
Zusätzlich finden wir bzgl., daß der Antichrist zur "Zeit
des Endes" ein Mensch ist, das in 1. Johannes 2, 18 Gesagte in
Offenbarung 17, 3+9+11 bestätigt (vgl. im Kapitel "Das zweigeteilte
Bild der sieben Berge, die gleichzeitig sieben Könige sind, in
Offenbarung 17, 9-11 eröffnet die Möglichkeit, sich ein
detailiertes Bild vom eigentlichen Antichrist zu machen, da dieser, der
erst zur "Zeit des Endes" erscheint, dem Charakter nach von der Natur
bzw. der Art der sieben Könige sein wird und diese in ihrer
Gesamtheit in sich vereint"). Denn dort wird der Antichrist zur
"Zeit des Endes" vom Seher Johannes im gleichen Atemzug mit sieben
römischen Kaisern verglichen, die allesamt menschliche Herrscher
waren und die eine besonders juden- und christenfeindliche
Politik betrieben und zudem die Führungskräfte einer
grausamen Besatzungsmacht über Israel waren.
An dieser Stelle muß aber beachtet werden, daß sich die
symbolische Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13,
17-18 zum Einen auf das (erste) Tier (aus dem Meer) selbst beziehen
kann, daß sie aber auch für die vom Antichrist zur "Zeit des
Endes" verfolgten Menschen eine große Bedeutung besitzt.
Da aber diejenigen, die wie im Kapitel "Wer
erhält die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]?" beschrieben in einer Art
von Hauttätowierung gezwungenermaßen an ihrer Stirn
kennzeichnet werden, mit der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] verflucht werden sollen und
bei diesen die "Zahl des Namens" des Tieres in Lügen gekleidet
vergeben wird, muß die symbolische Bedeutung der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] bzw. deren
Auslegung eine gänzlich andere sein. als die für den
sogenannten Antichristen zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13, 1-10.
Im Fall der vom Antichrist zur "Zeit des Endes" in der zweiten
Hälfte der großen Trübsal verfolgten Menschen der Zeit
der Bedrängnis ist also die symbolische Bedeutung der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], da sie
hier gezwungenermaßen und in Lügen gekleidet vergeben wird,
eine völlig andere, als die beim (ersten) Tier (aus dem Meer).
Dies sahen wir im Kapitel "Die Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der
Bedrängnis im Licht der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des
Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig", in welchem der
Schreiber dieses Textes versucht hat, die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13,
17-18 bezogen auf die vom Antichrist zur "Zeit des Endes"
verfolgten Menschen hin auszulegen
In diesem Kapitel nun wollen wir die Auslegung der symbolischen
Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres nicht auf die vom Antichrist
zur "Zeit des Endes" verfolgten Menschen, also auf diejenigen die wie
im Kapitel "Wer erhält die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]?" beschrieben mit der
"Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
in einer Art von Hauttätowierung gezwungenermaßen an ihrer
Stirn kennzeichnet werden und damit verflucht werden sollen, beziehen.
Wir wollen unter dieser Überschrift, da die Zielrichtung eine
andere ist und da wir wissen möchten, ob der sogenannte Antichrist
zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
allgemein als ein Mensch oder mehr als nur ein Mensch oder gar als ein
Geisteswesen aus dem Abgrund betrachtet werden muß, lediglich
diejenige Richtung verfolgen, die für die Auslegung der "Zahl des
Namens" des Tieres betreffend des (ersten) Tieres (aus dem Meer)
relevant ist.
Gehen wir also nun in diesem Sinne vor:
Kurz vor der in Macht und Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft Jesu
Christi auf die Erde zum Gericht über die Lebenden, bei der Jesus
seine Füße auf die Erde setzen wird, d.h. dann, wenn der
Antichrist zur "Zeit des Endes" als Diktator über alle Völker
der Erde herrscht, warnt eindringlich einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13
vor dem lügenbehafteten Bild des Tieres (gemeint ist das von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15;
Daniel 9, 27;
Daniel 11, 31).
Er mahnt die Menschen der Erde eindringlich, daß genau dieses
Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
(Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens
gottesfeindliche Mächte dar) unter allen Umständen nicht
angebetet werden dürfen.
Im gleichen Atemzug wird in Offenbarung 14, 6-13 auch eindringlich davor gewarnt,
daß das "Zeichen des Namens", gemeint ist das Hautmal des
lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder
der Stirn erscheinen wird, von den Menschen angenommen wird. Denn wer
das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen "seines Namens" an
seine Stirn oder an seine Hand, sympatisiert offensichtlich mit dem die
ganze Erde täuschenden und in Wahrheit Christus verachtenden
Nachahmer des Messias.
Vor der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
nach Offenbarung
13, 17-18 wird jedensfalls an dieser Stelle nicht ausdrücklich
gewarnt, denn auch in Offenbarung 19, 20 wird auf den Begriff
"Zahl" überhaupt nicht Bezug genommen. So ist auch hier immer nur
von einem Zeichen die Rede.
Was hat es aber nun mit der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung 13,
17-18 auf sich, die die Zahl eines Menschen sein soll?
Der Verfasser dieser Homepage stellt sich an dieser Stelle dazu
folgende Fragen:
Wenn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
die Zahl eines ganz bestimmten Menschen sein soll, wie groß ist
dann allgemein die Zahl des Menschen, bzw. wie groß ist dann die
Menschenzahl. Und welche spezielle Zahl besitzt die Person des
Antichristen zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10?
Und die letzte Frage: Ist die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" mit der speziellen Zahl des
Antichristen zur "Zeit des Endes" identisch?
Kann also mit der Deutung bzw. Auslegung der Bedeutung der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gesagt werden,
daß man mit ihrer Dechiffrierung eine ganz bestimmte
Persönlichkeit der Menschheitsgeschichte ermitteln kann, oder
muß man in diesem Zusammenhang eindeutig feststellen, daß
die Deutung bzw. Auslegung der Bedeutung der "Zahl des Namens" des
Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" ausschließlich symbolisch
erfolgen muß?
Um Klarheit in diesen Dingen zu erlangen, beruft sich der Schreiber
dieses Textes an dieser Stelle auf Dr. Hansjörg Bräumer aus
Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, der in seinen
Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 23.05.09 in der 32.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema
darlegte:
Dr. Bräumer erklärte im Zusammenhang mit der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", daß der
Schlüssel zur Dechiffrierung bzw. Deutung dieser Zahl den ersten
Lesern der Offenbarung des Johannes offensichtlich nicht bekannt
gewesen sein dürfte. Es war also im 1. Jahrhundert nicht mehr
bekannt, wem die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" zugeordnet werden könnte. Dr.
Bräumer berief sich dabei auf die Werke einer der frühen
Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum
in Gallien (heute Lyon/Frankreich). Dieser lebte von ca. 135-202 und
war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des
Apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus
berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels
Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Dr. Bräumer zog seine diesbezgl. Schlußfolgerungen daraus,
indem er feststellte:
"Wenn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
im 1. Jahrhundert noch eindeutig zu entschlüsseln gewesen
wäre, hätte dies Irenäus wissen müssen."
Irenäus hätte es als geistiger Enkel des Apostel Johannes
also wissen müssen, wenn die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" einer damals allen bekannten
Persönlichkeit der Geschichte zuzuordnen gewesen wäre. Da es
ihm aber offensichtlich nicht bekannt war, welcher Mensch sich hinter
der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
verbarg, deutete er die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" lediglich symbolisch. Und Irenäus
soll auch der Erste gewesen sein, der überhaupt eine Deutung der
"Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" wagte.
Dr. Bräumer hielt weiterhin fest, daß die symbolische
Deutung der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" durch Irenäus darin bestand,
daß dieser in der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" mit ihren sechs Hunderten, sechs
Zehnern und sechs Einern eine Rekapitulation des gesamten Abfalls, der
von Anfang der Welt an stattgefunden hat, sah und zwar am Anfang und in
den mittleren Zeiten und am Ende.
Dr. Bräumer aus Celle erklärte weiterhin im Zusammenhang mit
der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" und
ihrer ausschließlich symbolisch zu verstehenden Deutung,
daß sie die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die
Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt. Denn am sechsten Tag
der Schöpfungsgeschichte Gottes wurde der Mensch zum Bilde Gottes
geschaffen. Er sollte ursprünglich in den siebten Tag hineinleben,
fiel aber in Sünde und blieb bei der "sechs" hängen. Durch
seinen Abfall von Gott erreichte er nicht die Zahl "sieben", die Zahl
(der Vollkommenheit) Gottes.
In seinen Ausführungen vermerkte Dr. Bräumer weiterhin an
dieser Stelle dazu den Satz mit folgendem Wortlaut:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem
Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.«
Desweiteren nahm er auch an anderer Stelle auf den Zahlenwert bzw.
diejenige Zahl Bezug, die man dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt.
der Bibel zuordnen kann.
»Während die Zahl "sechs" hinter der "sieben"
zurückbleibt, wird diese von der "acht" überschritten. Der
Antichrist will mehr sein, als Gott, also "acht" und ist darum eben
weniger als "sechs".«
Dr. Bräumer erwähnte dazu noch ergänzend und
unterstreichend, daß die Zahl "acht" eine Stelle mehr sei als die
"sieben, d.h. eine Stelle mehr als diejenige Zahl, die für Gott
steht, die "sieben".
Zuvor aber hatte er erklärt, daß die Zahl "acht" die Zahl
des ersten Tieres aus dem Meer darstellt. Die Zahl "acht" ist also die
Zahl des Antichristen zur "Zeit des Endes", gemeit ist das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10. Und daß die Zahl "acht" die Zahl des Tieres, d.h.
die des ersten Tieres aus dem Meer, verkörpert, kann in der Bibel
in Offenbarung 17, 11 nachgelesen werden:
"Und das Tier (gemeit ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
der Antichrist der Bibel), das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist
der achte und ist einer von den sieben und fährt in die
Verdammnis." (Hervorhebungen und ergänzenden Klammertext durch den
Verfasser der Homepage)
Was symbolisiert demnach die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig"?
In der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
ist die Menschenzahl "sechs" gleich dreimal enthalten.
Wir wir wissen, ist Zahl "zwölf", diejenige Zahl, mit der Gott mit
den Menschen seine Heilsgeschichte schreibt. Wir erinnern uns in diesem
Zusammenhang an die Zwölf Jünger Jesu, die Zwölf
Stämme Israels, die vierundzwanzig Ältesten vor dem Thron
Gottes und die "hundertvierundvierzigtausend" an ihrer Stirn
versiegelten Knechte Gottes.
Da "sechs" genau die Hälfte von "zwölf" ist, ist die Zahl
"sechs" eine gebrochene Zahl. Sie symbolisiert damit den Zerbruch des
Menschen mit Gott.
Im Zusamenhang mit der "sechs" ist also in jedem Fall nicht das
Schreiben der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen gemeint. Sondern
diese Zahl kann nur damit in Verbindung gebracht werden, daß ihr
Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw.
eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung
bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die
Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und
Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“
benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle das
letzte Unvermögen des Antichristen und bringt eine zerbrochene
Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist.
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der
Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis
zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem
diese Zahl zugewiesen wurde.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der
Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw.
Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet,
demnach derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt.
Die wohl tiefste symbolische Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] liegt aber darin,
daß damit zum Ausdruck kommt, daß durch denjenigen (gemeint
ist der eine Mensch, und es sollte nur ein einziger Mensch sein), dem
sie ursprünglich zugewiesen wurde, bzw. dem sie bei aller
Lüge und Intrige um diese Zahl herum in Wahrheit gilt, mit sehr
viel Hochmut verbunden trotzdem eine Art neuen, scheinbar von einem
Gott hervorgerufenen Lebens gewirkt wird. Und dies wird geschehen
können, obwohl jener nur ein menschliches Wesen besitzt und vom
Fleisch abstammt.
Den Aspekt, daß sich das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10,
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 3-4
erwähnt göttliche Wesenheit anmaßen wird, und so sieht
es der Verfasser dieser Homepage, kann man u.a. auch auf die
Entschlüsselung bzw. symbolische Deutung der "Zahl des Namens" des
Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" zurückführen. Diese
Ableitung der symbolischen Deutung der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" beruht auf der folgenden
Überlegung:
Mit ihren sechs Hunderten, sechs Zehnern und sechs Einern und der
symbolischen Bedeutung der dort verwendeten Dreimaligkeit der Ziffer
"sechs"(gemeint ist die symbolische Deutung der in der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" enthaltenen Zahl
"drei", bzw. daß die Menschenzahl "sechs" insgesamt "drei" mal in
der "Zahl des Namens" des Tieres enthalten ist) kommt nämlich das
scheinbar göttliche, lebensspendende Wesen des (ersten) Tieres
(aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 zum Ausdruck.
In der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
kommt also die Ziffer "sechs" genau dreimal vor. Und das ist kein
Zufall. Dies könnte nämlich im Hinblick auf das (erste) Tier
(aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 eine besondere Bedeutung besitzen bzw. ein Hinweis auf
etwas Bestimmtes sein, das den damit gemeinten Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" betrifft.
Der Schreiber dieses Textes führt seine nachfolgende
Deutungsrichtung darauf zurück, daß im Zusammenhang mit der
Verwendung der Zahl "drei" in der Bibel an vielen Stellen durch ein
göttliches Eingreifen bzw. Wunderwirken neues Leben am Entstehen
war, bzw. dem im Zusammenhang mit der Zahl "drei" stehenden
Menschenleben durch das Eingreifen bzw. Wunderwirken Gottes weitere
Jahre hinzugefügt wurden.
Und hier nun einige Beispiele, bei denen die Zahl "drei" im
Zusammenhang mit Gott gewirktem neuen Leben vorkommt:
- Abrahams Frau Sara sollte auf Anweisung ihres Ehemannes "drei"
Maß feinstes Mehl für einen zu backenden Kuchen verwenden,
als die drei Männer Abraham mitteilten, daß seine Frau
übers Jahr einen Sohn haben würde (vgl. 1. Mose 18, 6).
- Die Deutung des Traumes vom Mundschenk durch Josef: Nach "drei" Tagen
erhielt der oberste Schenk vom Pharao sein Leben zurück und wurde
wieder in sein Amt eingesetzt. Seinem irdischen Menschenleben wurden
also durch Gottes Eingreifen bzw. Wirken weitere Jahre hinzugefügt
(vgl. 1. Mose 40, 13).
- Die "drei" Männer, Schadrach, Meschach und Abed-Nego, fielen
gebunden wie sie waren, hinab in den glühenden Feuerofen. Sie
verbrannten aber dennoch nicht, sondern erhielten durch Gottes
Eingreifen bzw. Wirken neues Leben und mußten nicht im Feuer
sterben (vgl. Daniel 3, 23).
- Ein unerwartet auftauchendes und ganz neues "anderes kleines Horn"
brach zwischen den zehn Hörnern hervor, nachdem es "drei" der
bereits bestehenden Hörner ausgerissen hatte (Daniel 7, 8). Auch
hier entsteht im Zusammenhang mit der Zahl "drei" anscheinend etwas
ganz neu und bricht sich Altes und Bestehendes vernichtend seine Bahn.
- Der Prophet Jona war "drei" Tage und "drei" Nächte im Leibe
eines Fisches und bekam von Gott, nachdem er dort über sein
Versagen Buße getan hatte, weitere ab jetzt segensreich
verlaufende Lebensjahre geschenkt (vgl. Jona 2, 1).
- Die Heiligen "drei" Könige kamen anläßlich der Geburt
Jesu Christi nach Bethlehem, dem Geburtsort des Messias Israels (vgl.
Matthäus 2, 9-12).
- "Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches
war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im
Schoß der Erde sein" (Matthäus 12, 40). Dann wird ihm von
Gott ein neues Leben geschenkt, das keinen Tod mehr fürchten
muß, gemeint ist das ewige Leben in der Nähe Gottes. Und
Jesus ist dann tatsächlich am "dritten" Tag auferstanden von den
Toten.
- Nach "drei" Tagen und einem halben wird, nachdem sie in Jerusalem
ermordet wurden, durch ein wundersames Eingreifen und Leben schenken
Gottes in die zwei Zeugen und Propheten der Geist des Lebens von Gott
fahren und sie wieder auf ihre Füße stellen (Offenbarung 11,
11).
Diese Deutungsrichtung eines im Zusammenhang mit der Zahl "drei"
stehenden von Gott gewirkten neuen Lebens wird zusätzlich
bekräftigt, da es noch andere Hinweise darauf gibt, daß der
sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10, derjenige ist, der mit Hilfe des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13,
11-18 und Daniel 7, 8 das bestehende Leben von ihn anbetenden
Menschen verlängert bzw. damit (scheinbar bzw. dem
äußeren Anschein nach) neues, ja sogar ewiges Leben schafft
(vgl. im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues
Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde
aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"
ab hier).
Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13,
11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung 13, 12: "Und es
(gemeint ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier)
übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem
Meer) aus vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte
Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes Schöpferwirken"
oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen
geistigen Menschen ist und so neues und sogar ewig währendes Leben
schafft (gemeint ist derjenige gute Geist Gottes, der die geistige
Wiedergeburt eines Menschen bewirkt, die dafür zwingend notwendig
ist, um in das Reich Gottes eingehen und das ewige Leben in der
Nähe Gottes erhalten zu können), ist das aus bzw. von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13,
11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum
bzw. das Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert)
ebenfalls eine gewisse Art von Schöpfer (vgl. dazu das im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa"
aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem Begriff "Daggal" Gesagte). Denn der
Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
ist nach den Vorstellungen des Verfasser dieser Homepage derjenige, der
mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13,
11-18 und Daniel 7, 8 ein
neues, ja sogar scheinbar ewiges Leben bei all denjenigen bewirkt, die
ihn anbeten werden, welches aber sicherlich, da der Antichrist zur
"Zeit des Endes" in Allem lügt, in Wahrheit von ganz anderer Art
ist. Dies muß so geschehen, und diese große Verführung
läßt Gott nur deshalb zu, auf daß alle diejenigen
Menschen der Erde gerichtet werden, die den Lügen (des
großen Versuchers) geglaubt haben (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11-12).
Denn das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier stellt sich
ganz in den Dienst des ersten. Darum verkörpert es eine Parodie
bzw. ein Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt
bzw. stellt dessen verzerrtes Abbild dar.
Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist doch der
Schöpfer des neuen geistigen Menschen, schafft also auch neues
Leben. Also muß es auch in ähnlicher Form dessen verzerrtes
Abbild, das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier tun
können! Aber auch wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes", das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, selbst vorgibt, er sei Gott, wer
sich auf beiden Beinen hinkend für diesen Lügner un sein
scheinbar neues und ewig währendes Leben entscheidet, vergibt sich
damit unwiderruflich die Möglichkeit, vom Gott des Lebens noch
gerettet zu werden.
Also derjenige, der das verlockende Angebot des Sohnes des Verderbens
nicht konsequent ausschlägt, sondern wer nach Offenbarung
14, 9 "das Tier anbeten (wird) und sein Bild, und wer das Zeichen
seines Namens annimmt", "der wird (nach Offenbarung 14, 10) von dem
Wein des Zornes Gottes trinken (müssen), der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält
werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem
Lamm.", derjenige wird also vom tatsächlich lebendigen Gott
für immer und alle Ewigkeit verworfen werden und nach Offenbarung
14, 11 "keine Ruhe Tag und Nacht" mehr haben (Hervorhebungen und
ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage).
Ein letzter Aspekt, durch den diese Deutungsrichtung zusätzlich
bekräftigt wird, besagt, daß der Antichrist zur "Zeit des
Endes" mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres nicht nur im Stande ist, Menschen zu töten. Nein, der
Schreiber dieser Internetseite vertritt die Ansicht, daß er damit
auch die "Gewalt (über den
Tod)" besitzt und das biologische Altern aufzuhalten vermag (vgl. in
den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13, 11-18, wie kann man sie verstehen?" ab hier
und "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod"). Denn der Antichrist
zur "Zeit des Endes" maßt sich an, über sein Menschsein
hinaus anstelle des lebendigen Gottes ihm gleich über alle
Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und ihm wurde dabei sogar die
"Gewalt über den Tod" gegeben (vgl. Hebräer
2, 14-15). Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist,
der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist,
ihn zumindest über das normale Maß hinaus aufzuhalten.
Wir sehen, gleich vier unterschiedliche Lösungsansätze aus
der Auslegung der Bibel und zwar an unterschiedlichen Stellen weisen in
ein und dieselbe Richtung, die besagt, daß der Antichrist zur
"Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
mit der Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres
nach Offenbarung
13, 11-18 und Daniel 7, 8 ein
neues und da es nach 2.
Thessalonicher 2, 3-12 in Wahrheit lügenbehaftet ist, nur
scheinbar ein Gott gewirktes ewiges Leben bei all denjenigen bewirkt,
die ihn anbeten werden.
Und der Verfasser dieser Homepage meint, genau das ist der Knackpunkt,
weswegen sich nach Offenbarung
13, 3 die ganze Erde über das Tier wundert und nach Offenbarung 13, 8
"alle, die auf Erden wohnen", "deren Namen nicht vom Anfang der Welt an
geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist"
das erste Tier aus dem Meer (sogar beinahe freiwillig) anbeten werden.
Aber in Wahrheit ist es das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches alle Macht des ersten Tieres
ausübt vor dessen Augen, und welches "macht, daß die Erde
und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche
Wunde heil geworden war." (Offenbarung 13, 12)
Und genau darum werden alle Menschen der Erde sagen: "Wer ist dem Tier
gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?" (Offenbarung 13, 4)
Wer oder was steht nun hinter dem sogenannten Antichrist zur "Zeit des
Endes", den das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
darstellt, ein Mensch oder mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?
Da die Zahl "sechs" schlechthin die Menschenzahl verkörpert und da
sie genau die Hälfte von "zwölf" und damit eine gebrochene
Zahl ist, und da diese Zahl die gefallene menschliche Natur auf dem
Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott, darstellt und da sie
letztendlich in der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt, können
die folgenden Aussagen zum Antichristen zur "Zeit des Endes" getroffen
werden:
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
ist ein in der letzten Zeit auf der Erde lebender Mensch und kein
Geisteswesen. Er stellt ohne Zweifel ein Symbol der gefallenen
menschlichen Natur auf dem Gipfel seiner Entwicklung ohne Gott, ja
wider Gott, dar.
Zusätzlich wird an dem Aspekt, daß ihm die Bibel die Zahl
"acht" zuweist, erkennbar, daß der Antichrist mehr sein will, als
Gott, also "acht". Er muß also derjenige Mensch sein, der sich
göttliche Wesenheit anmaßt und sich über Gott uns alles
was Gott und Gottesdienst heißt, erhebt. Denn die Zahl "acht" ist
eine Stelle mehr als die "sieben, d.h. sie hat eine Stelle mehr als
diejenige Zahl, die für Gott steht, die "sieben".
Und bestätigt uns diese Vermutung nicht die Bibel an vielen andern
Stellen (vgl. beispielsweise 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8)?
Interessant ist zusätzlich noch, daß in der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" die "sechs" gleich
dreimal nebeneinander steht. Die drei "Sechsen" werden in der "Zahl des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" zu einer Einheit
verschweißt, die die widergöttliche Trinität (Satan,
Antichrist und 2. Tier aus der Erde, das ab der 2. Hälfte
der großen Trübsal der falsche Prophet genannt wird)
symbolisieren könnte, bei der der Antichrist zur "Zeit des Endes",
das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
ohne Zweifel als ein Bestandteil mit dazu gehört (vgl. auf der
Seit mit der Überschrift "Analytische
Gegenüberstellung diametraler, endzeitlicher Kräfte" ab hier).
Und jetzt mehr und speziell zu der Frage
»Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu dieser Zeit eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert bzw. vertritt er eine der dann bereits oder noch
bestehenden Weltmächte? Oder wer oder was ist er dann?«:
Nach christlichem Verständnis verwirft der Antichrist zur "Zeit
des Endes", den der Prophet Daniel in Daniel 7, 8 als "ein anderes kleines Horn", in Daniel 9, 26 als den
kommenden Fürsten und in Daniel 11, 36 als einen König, der sich gegen den
Gott aller Götter erhebt, beschreibt, nach der Bibel in Daniel 11, 37
die Götter seiner Väter (man beachte: Hier steht die
Mehrzahl!). Und er wird, da er sich sowohl nach dem christlichen als
auch nach dem islamischen Verständnis göttliche Wesenheit
anmaßen wird, deren Stelle einnehmen. Denn in Daniel 11, 37 steht
geschrieben:"Auch die Götter seiner Väter wird er nicht
achten; er wird weder den Lieblingsgott der Frauen noch einen andern
Gott achten; denn er wird sich über alles erheben."
Die Textpassage "... die Götter seiner Väter wird er nicht
achten; ..." aus Daniel 11, 37 aber
ist ein eindeutiger Hinweis darauf, daß der ab Daniel 11, 36
beschriebene König, dessen Herrschaft vom Propheten Daniel auf die
"Zeit des Endes" datiert wird und mit dem deshalb nicht der syrische
König Antiochus Epiphanes IV gemeint sein kann, auch menschliche
Väter haben wird, die (sehr wahrscheinlich zwei ganz verschiedene)
Götter verehren.
Der damit gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
wird also trotz allem, was er tun wird, nur ein Mensch sein!
Aber wie wir aus Daniel
8, 8-12 ersehen können, wird sich das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8
und nach Daniel 7, 20
und aus Daniel, Kapitel 8, welches lediglich eine andere Bezeichnung
für doch ein und diesselbe Person darstellt, in Daniels Vision
nicht den Göttern seiner Väter ergeben, sondern sich wie es
zuvor Antiochus Epiphanes von Syrien tat, ungeheuerlicherweise gegen
den "Fürsten des Heeres" wenden (vgl. Daniel 8, 10-11).
Denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN"
meint die Bibel in Daniel
8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der
Juden, also das Land Israel und mit dem "Fürst des Heeres" in Daniel 8, 11 so
wie auch bei Josua 5, 14+15 den lebendigen Gott Israels.
Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8
wird, in ähnlicher Art und Weise wie es auch bereits zuvor
Antiochus Epiphanes praktizierte, dem "Fürsten des Heeres" das
tägliche Opfer wegnehmen und die Wohnung seines Heiligtums
verwüsten (gemeint ist der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3.
Tempel Gottes in Jerusalem, die Wohnstätte Gottes bei den
Menschen).
Die Tempelschändung und der Frevel selbst direkt gegen den Gott
Israels sind, wie die Geschichte Israels bereits gezeigt hatte, auch in
seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit
Antiochus Epiphanes (er wird in Daniel 8, 9 nur
als ein "kleines Horn" beschrieben) in der Vergangenheit bereits
wirklich geschehen und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit
(realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der
Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31
angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals
tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft
und Verfolgungszeit des "kleinen Hornes" aus Daniel 8, 9
über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14
prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen". Das entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert Abende und Morgen"
als 24-Stunden-Tage auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150
Kalendertagen, also etwas über 3 Jahre.
Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter
Antiochus Epiphanes in der Realität, nämlich von der
Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar
163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr.
durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen
Feinde zu schützen, war aber erst einige Wochen danach
abgeschlossen. (vgl. Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des
Propheten Daniel", erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4.
Kapitel "Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «Wie lange?.» auf den Seiten
76-77)
Gottes Maß der Strafe wegen des Ungehorsams Israels war also
genau auf die prophezeiten 1150 Kalendertage beschränkt und
währte also nicht einen Tag länger (also nur bis daß
der mit Blut von Schweinen und dem übermannshohen Standbild des
griechischen Gottes Zeus, dieses stellte das erste "Greuelbild
der Verwüstung" dar, geschändete Tempel gereinigt war und
wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes Israel geweiht
wurde)!
So würde auch die Summe der beiden Hälften der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", würde man die Zeit der
Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der
zweiten nicht mit berücksichtigen, bis zur Reinigung und erneuten
Weihung des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 Sabbatjahre
andauern. Dies entspräche nach der heutigen Zeitangabe etwas
über 42 Jahre.
Wir haben weiter oben gesehen, daß die beim Propheten Daniel
gemachten Prophezeiungen des kommenden Antichristen sehr eng verwoben
mit dem für den syrischen König Antiochus Epiphanes IV beim
Propheten Daniel Vorhergesagten ist. Für zwei zeitlich sehr
unterschiedlich auftretene antisemitische Herrscher sieht der Prophet
Daniel die gleichen Bilder und zwar bis einschließlich Daniel 11, 35.
Das in Daniel 11, 36-45
Gesagte beschreibt dann aber eindeutig keine weiteren
Vorstöße des syrischen Königs Antiochus Epiphanes IV.
Die Details in diesen Versen sind, wie die Geschichte gezeigt hat,
nicht durch Antiochus erfüllt worden. Denn Antiochus Epiphanes war
nur eine Vorschattung eines Königs, der erst noch kommen wird und
den der Bibeltext in Daniel 11, 36-45
beschreibt. Und so sind die Geschehnisse in Daniel 11, 36-45
aus der heutigen Sicht heraus noch immer zukünftige
Ereignisse.
Dr. Vernon Mc Gee berichtet dazu in seinen Ausführungen zum
Bibeltext aus Daniel 11, 14 - 35 in der Sendereihe des
Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 17. Juli 2001:
"Einer ist Vergangenheit, der andere ist noch Zukunft. Der kommende
König, das kleine Horn von Daniel 7, 8
und der Herrscher von Kap. 9, 26 wird der letzte Herrscher des
römischen Reiches sein. Sein Aufstieg zur Macht mittels
satanischer Hilfe wird in Offenbarung 13, 1-8 beschrieben, wo er auch als das Tier
bezeichnet wird. "
Der Verfasser dieser Homepage nimmt deshalb an, daß sich das in
Offenbarung 17, 8-9 Vorhergesagte eben auf diese beiden antisemitische
Herrscher der Bibel beziehen muß.
Der Antichrist wird wie auch Antiochus Epiphanes, den Gott in seinem
Zorn zuletzt wahnsinnig machte und der schließlich um 164 v. Chr.
unter unsagbaren körperlichen Qualen an einer von Gott auferlegten
Krankheit geisteskrank geworden in Persien starb, nicht unmittelbar
durch Menschenhand zerbrochen werden (vgl. Daniel 8, 23-25).
Und das ist auch ein wenn auch indirekter Hinweis darauf, daß es,
gemeint ist das Zerbrechen durch Menschenhand, doch möglich sein
könnte. Und damit steht es nun wirklich eindeutig fest:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also, in der
Tat lediglich ein sterblicher Mensch sein, dessen fleischliches, aber
auch sein Leben in der Nähe Gottes beim tatsächlichen
Wiederkommen unseres Herrn Jesus Christus unwiederbringlich
ausgelöscht werden wird!
Aber der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird nach
Offenbarung 19, 20 im Gegensatz zu seinem Vorläufer Antiochus
Epiphanes lebendig ergriffen und zusammen mit dem falschen Prophet, der
vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, lebendig in den feurigen
Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte. Das bedeutet für ihn die
ewige Verdammnis.
Nicht so bei seiner Vorschattung, gemeint ist bei Antiochus Epiphanes.
Er bereute, wenn auch sehr spät und bereits von seinen sehr
schmerzhaften und unangenehmen Übeln geplagt, aber noch vor seinem
Tod alle seine Greueltaten, mit denen er sich am Volk Gottes vergangen
hatte. Aber der gerechte über ihn entbrannte Zorn Gottes war nicht
mehr aufzuhalten (nachzulesen in 2. Makkabäer 9, 1-29).
Für den Schreiber dieses Textes lebt demnach der Geist des
Antiochus Epiphanes im kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes"
erneut wieder auf, und der Antichrist wird quasi dessen begonnenes und
mißglücktes satanisches Werk erneut wieder aufgreifen und
vollenden wollen.
Die Textpassage "... die Götter seiner Väter wird er nicht
achten; ..." aus Daniel 11, 37 aber
könnte bedeuten, daß die Ehe seiner Eltern gleichzeitig eine
Mischehe zweier zueinander völlig kontrahärer Religionen
gewesen sein dürfte. Und der Verfasser dieser Homepage vermutet an
dieser Stelle, daß diese Religionen das Christentum und der Islam
gewesen sein dürften. Christentum, weil der Antichrist den
Lieblingsgott der Frauen ebenfalls nicht achtet. Und dieser Gott ist
nach jüdischem Verständnis der erwartete Messias Israels, der
von einer Jungfrau geboren werden soll. Und jede Jungfrau in Israel
hoffte darum insgeheim, daß sie es ist, die den Messias zur Welt
bringen wird.
Außerdem wird von den Christen vermutet, daß der kommende
Antichrist zur "Zeit des Endes" ein Jude sein wird. Sie stützen
sich dabei auf eine Aussage eines ihrer frühen Kirchenväter,
Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute
Lyon/Frankreich). Dieser vertrat in seiner Schrift gegen die Ketzer die
Meinung, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" aus den
Nachkommen des israelitischen Stammes Dan kommen wird, aus dem auch der
Verräter Judas Iskariot, einer der zwölf Jünger Jesu
abgestammt haben soll. Er lehnte sich dabei an eine Aussage an, die im
sogenannten Testament Dan geschrieben steht und wie folgt lautet:
"Ich las im Buch Henoch, des Gerechten, daß euer Fürst Satan
ist."
Das Testament Dan ist Bestandteil der "Testamente der zwölf Patriarchen", die aus
dem 1. Jhd. n. Chr. stammen. Der Stamm Dan war dafür bekannt,
daß er Götzendienst betrieben hatte und die Hochburg des
sogenannten Stierkultes gewesen war. D.h. die Daniter waren allesamt
Götzendiener Satans und werden darum auch bei der noch in der
Zukunft liegenden Wiederherstellung der als verloren geltenden zehn
Stämme Israels nicht mit dabei sein.
Wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der
Öffentlichkeit als
Person in Erscheinung treten?
Wie wir wissen, werden die Menschen der Erde mittels des aus bzw. von
der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13,
11-18 und Daniel 7, 8, das die ganze Macht des ersten Tieres aus
dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 ausübt, dazu verführt, das scheinbar der
menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15;
Daniel 9, 27;
Daniel 11, 31
beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage u.a. im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen
Propheten mächtig" beschrieben wird, anzubeten.
Warum benutzt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", ein scheinbar der
menschlichen Sprache mächtiges und wie lebendig erscheinendes "Greuelbild
der Verwüstung", um sie zur Abkehr vom wahren Gott zu bewegen?
Bleibt er dabei selbst unsichtbar, also für alle Menschen
unsichtbar und nur im Hintergrund?
Es sieht ganz danach aus, denn ist es doch er, der sich damit an die
Stelle Gottes stellen wird und alle Menschen täuscht, so, als sei
der Tag des Herrn schon da (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da").
Und es wird für alle Menschen der Erde wie echt wirken, so als
würde der Messias Israels, also Jesus Christus, tatsächlich
bereits auf die Erde zurückgekehrt sein.
Warum also sollte, derjenige, der sich göttliche Wesenheit
anmaßen wird, in seiner eigenen Person zu erkennen geben? Will er
doch unsichtbar und selbst Gott sein.
Der Verfasser dieser Homepage glaubt darum nicht, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" jemals in der Öffentlichkeit mit
seiner eigenen Person auftreten wird, um später von sich selbst zu
behaupten, er sei Gott.
Zeigt er doch stattdessen allen Menschen das scheinbar der menschlichen
Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der Verwüstung", um diesem Gott, der in Wahrheit gar kein
echter Gott ist, den aber alle Erdbewohner anbeten sollen, ein Gesicht
zu verleihen.
Hinter den apokalyptischen Reitern steht das Lamm und hinter ihm Gottes
Liebe
Hinter den dämonischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8,
die doch nur in begrenztem Maße gewaltige Plagen vollstrecken
(dem Tod und der Hölle wird lt. Offenbarung 6, 8 nur
über den vierten Teil der Erde Macht gegeben werden), steht das
Lamm und damit die rettende Liebe Gottes. Von ihr kann uns kein Mensch
scheiden, auch nicht der Antichrist, der die Menschen in eine noch nie
zuvor dagewesene Angst stürzen will. Auch wenn der Mensch der
Bosheit mit dieser von ihm erzeugten Angst beabsichtigt, alle Menschen
der Erde von dieser Liebe Gottes loszureißen und alles Vertrauen
in einen die verlorenen Menschen suchenden und retten wollenden Gott zu
zerstören, Jesus Christus ist derjenige, der zuerst handelt und
kurz zuvor seine wahre Gemeinde Gottes zu sich genommen hat.
Er ist derjenige, der erst nach der Entrückung seiner geliebten
Braut Christi die Siegel öffnet und keinen Tag eher. Er ist
derjenige, der nach dem persönlichen Öffnen eines jeden der
ersten vier Siegel den v i e r himmlischen Gestalten nach
Offenbarung 4, 6 nacheinander das Zeichen gibt, "Komm!" (Los!) zu rufen
(vgl. Offenbarung 6, 1).
Damit steht seine Liebe zu den Sündern der Erde auch über den
Plagen der apokalyptischen Reiter, und die apokalyptischen Reiter
stehen unter ihm. D.h. das rettende Netz der Möglichkeit der
Sündenvergebung bleibt auch noch nach der Wegnahme der wahren
Gemeinde und auch noch mit dem Loslassen der apokalyptischen Reiter
weiterhin gespannt, und die Arme der Vergebung Gottes sind weiterhin
offen. Der lebendige Gott ist nach wie vor, der, der er immer war und
der, der er immer sein wird, ein barmherziger Gott, auch wenn seine
Menschen unbarmherzig geworden sind und ihm nichts mehr zutrauen.
Wann erhält der sogenannte erste apokalyptische Reiter
seine Krone?
Wir interpredieren Offenbarung
6, 1-2:
"Und ich sah, daß das Lamm das erste der sieben Siegel auftat,
und ich hörte eine der vier Gestalten sagen wie mit einer
Donnerstimme: Komm!
Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf
saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er
zog aus sieghaft und um zu siegen."
Als das Lamm Jesus Christus das erste der sieben Siegel auftat, bekommt
dieser Reiter, der bereits einen Bogen trägt und auf einem
weißen Pferd sitzt und nur darauf wartet, losgelassen zu werden,
eine Krone. Die Krone zeichnet ihn, sobald er sie trägt, ohne
Zweifel als großen Herrscher aus. Sie wird ihm also mit den
Öffnen des ersten Siegels gegeben, vorher besitzt er sie noch
nicht. Und erst dann wird ihm gegeben, in den Kampf auszuziehen und
siegreich zu sein, denn jetzt wird er von einer der vier Gestalten
gerufen, um auf der Erde in Erscheinung zu treten. Das geschieht
demnach erst in der letzten Zeit, nicht bereits vorher. Erst zuletzt
erhält dieser Reiter seine große Macht und wird ein
mächtiger Herrscher. Mit dem Öffnen des ersten Siegels,
beginnt dieser Reiter seinen siegreichen Kampf gegen die Menschen der
Erde, also wirklich erst in der letzten Zeit, zur "Zeit des Endes".
Derjenige Engel Gottes, der mit einer der vier Gestalten gemeit ist,
muß zum Einen mächtiger sein, als der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, der bislang festgehalten
wurde und nun eine Krone erhält. Er muß zum Anderen noch
bedeutender als die Bändiger sein, die diesen Reiter bis dahin in
Zaum hielten. Denn dieser sicher sehr mächtige Engel Gottes
besitzt sogar die Befehlsgewalt, über die bis dahin den Reiter
nach Offenbarung 6, 1-2 festhaltenden Engel Gottes und kann ihn so auf
Befehl von Gott herbeirufen und auf seinen verhängnisvollen Weg
schicken.
Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während
der "Angst für Jakob"
Der Zeitabschnitt unmittelbar nach der Wegnahme der wahren Gemeinde
Jesu Christi bis zum Beginn der Bedrängnis, in dem die geistlichen
Wiederherstellung ganz Israels erfolgen soll, ist, da sich der
Machtbereich des Antichrist einmal über die ganze Erde erstrecken
soll und darum alle Menschen der Erde ergreifen wird, von einer
gewaltigen Angst gekennzeichnet, die nicht nur das heilige Volk allein
treffen wird. Die Bibel nennt sie die Angst für Jakob
nach Jeremia 30,
4-11.
In Offenbarung 6, 1-2
wird das mit kriegerischem Charakter einhergehende Auftreten des
siegreich kämpfenden Sohnes des Verderbens beschrieben, dann wenn
vom Lamm Gottes nacheinander die sieben Siegel des Buches nach
Offenbarung, Kapitel 5, das innen und außen beschrieben und mit
sieben Siegeln versiegelt ist, gebrochen werden.
Dieser sowohl siegreich gegen das jüdische Volk und dem ihnen
zurückgegeben Land als auch siegreich gegen die übrigen
Völker der Erde und deren Länder kämpfende Reiter wird,
da er aufgehalten werden wird (vgl. auf der Seite [Entrückung] im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"), erst nach der Entrückung der
wahren Gemeinde seine widergöttlichen und dämonischen
Kräfte voll entfalten können und ein urplötzlich
hereinbrechendes großes Verderben über die ganze Erde
bringen, wie gesagt aber erst dann, wenn Jesus Christus kuz zuvor seine
Braut in Sicherheit gebracht und sie von der Erde weggenommen haben
wird.
Im Gefolge dieses ersten apokalyptischen Reiters, der und so ist zu
vermuten, ihr Anführer ist, folgen nach Offenbarung 6, 3-17
gleich drei weitere Reiter hinterher, die diesmal unverkennbar
dämonische Engel verkörpern, offensichtlich aufgrund und mit
dem Beginn des Machterhalts des Reiters auf dem weißen Pferd lt.
Offenbarung 6, 1-2 nacheinander losgelassen werden und somit nicht nur
die Auswirkung der Machtergreifung des Antichristen verkörpern,
sondern vom Antichrist im Vorfeld seiner Machtergreifung selbst
verursacht werden.
Alle vier Reiter stellen in ihrer Gesamtheit also eine Art Armee dar,
die miteinander streitend und aufeinander eingespielt von Sieg zu Sieg
geht. Sie bringen über die ganze Erde den Menschen nach einer
langen, relativ friedlichenm Zeit ganz plötzlich und unerwartet
große Not und viel Elend. Darum nennt sie die Bibel auch die vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, und sie müssen unbedingt im
Zusammenhang gesehen werden, denn die Auswirkungen dieser Reiter werden
die Menschen der Erde tatsächlich so hart treffen, wie die
Zornesgerichte Gottes es später tun werden.
Darum werden diese die Erde treffenden Schicksalsschläge mit
gerichtartigem Charakter von vielen Bibelauslegern eigentlich
fälschlicherweise auch "Siegelgerichte" genannt. Und das werden
sie unberechtigterweise, da sie in Wahrheit keine echten Zornesgerichte
Gottes sind.
Das muß an dieser Stelle unbedingt unterschieden werden. Denn der
wahre Verursacher und Anführer des apokalyptischen Reiterheeres
ist allein der Antichrist und nicht der lebendige Gott, auch wenn diese
Reiter von ihm bzw. seinen Engeln gerufen werden.
Als der Krieger nach Offenbarung
6, 1-2 auf dem weißen Pferd seine Macht in Form einer Krone
erhält, erscheinen nach Offenbarung 6, 3-17 bald darauf, der Verfasser dieser
Homepage vermutet gegen Ende der ersten Hälfte der großen
Trübsal, dann, wenn nach einem relativ friedlich verlaufendem Teil
die "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 hereinbricht, drei weitere dämonische Reiter. Sie
sind Bestandteil der "Angst für Jakob".
Die erste Hälfte der großen Trübsal besteht also aus
einem vorangehenden, friedlich verlaufendem Teil, in welchem der
falsche Prophet aber bereits zu vernehmen ist und der relativ kurzen
Periode der "Angst für Jakob". Im noch relativ friedlich
verlaufenden Teil der ersten Hälfte der großen Trübsal
befinden wir uns heute bereits, so die Vermutung des Schreibers dieses
Textes. Bis zur "Angst für Jakob", der die Entrückung der wahren
Gemeinde Christi unmittelbar vorausgehen könnte, kann es nicht
mehr sehr weit sein. Denn die 24,5 Jahre der ersten Hälfte der
großen Trübsal dürften fast vollzählig sein. Sie
haben aber die noch ausstehende "Angst für Jakob" zum
Abschluß.
Der Zeit der "Angst für Jakob" folgt dicht hinterher die
Zeit der Bedrängnis, die zweite Hälfte der großen
Trübsal.
Die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 werden
offensichtlich aufgrund des Machterhalts des Reiters auf dem
weißen Pferd lt. Offenbarung 6, 1-2 nacheinander losgelassen und
verkörpern somit nicht nur die Auswirkung der Machtergreifung des
Antichristen, sondern werden vom Antichrist im Vorfeld seiner
Machtergreifung selbst verursacht. Sie haben die Aufgabe, die
Menschen der Erde zu zubereiten, in große Not zu bringen und
wirken darauf hin, ihn später fälschlicherweise als den
erwarteten Retter und auf die Erde zurückkehrenden Jesus Christus
anzunehmen, an dessen Stelle er sich stellen und dessen Platz er
einnehmen will.
Die große Ähnlichkeit des ersten apokalyptischen Reiters
nach Offenbarung 6,
1-2 (man vergleiche sie nochmals) zum Bild des Reiters nach Offenbarung 19, 11-16,
das eindeutig für Jesus Christus steht, verdeutlicht Johannes mit
seiner Vision von einem weißen Pferd, auf dem auch der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 sitzt. Mit der
weißen Farbe beider Pferde will uns Johannes übermitteln,
daß beide Reiter sowohl der nach Offenbarung 6, 1-2 als auch
der nach Offenbarung 19, 11-16 nicht nur siegreich in einen Kampf
ausziehen, sondern daß der Reiter nach Offenbarung 6, 1-2
für die Menschen der Erde wegen der fehlenden Bestätigung
lediglich seine Reinheit und Sündlosigkeit vortäuscht, die er
demzufolge nicht wirklich besitzt. Denn, daß der Reiter nach
Offenbarung 19, 11-16 tatsächlich ohne Sünde ist, wird dort
mit einer ergänzenden, umfassenden Beschreibung unterstrichen, die
aber beim ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2
völlig fehlt.
Welcher Natur sind die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17,
die nach dem Machterhalt des Antichristen kommen sollen?
Der zweite Reiter, der auf einem feuerroten Pferd sitzt, streut den
Haß unter die Menschen aus und nimmt ihnen den Frieden, so
daß sie sich gegenseitig töten. Und tatsächlich soll
doch lt. Matthäus
24, 12 zum Ende hin die Liebe in Vielen erkalten (vgl. Matthäus 24,
12).
Der dritte Reiter, der auf einem schwarzen Pferd sitzt, bringt Teuerung
und Inflationauf die Erde. Ausgenommen davon sollen Öl und Wein
sein.
Getreide bzw. Mehl und Öl standen in der Bibel für die
Grundnahrungsmittel (vgl. 1. Könige 17, 10-14), während der
Wein zu den Luxusgütern gerechnet wurde. Da dem Öl und auch
dem Wein kein Schaden getan werden soll, dürfte die Verteuerung
die Grundnahrungsmittel nur zum Teil treffen und die Luxusgüter
dürften weitgehend davon verschont bleiben.
Der vierte Reiter, der auf einem fahlen Pferd kommt, wird von den
Wissenschaftlern bereits bald erwartet. Werden doch für die nicht
mehr allzu ferne Zukunft bereits auf natürliche Art und Weise
entstehende gefährliche, seuchenartige Krankheiten prognostiziert,
zu deren Abwehr in der Forschung bereits heute große Summen
ausgegeben werden. Zu diesen werden dann zusätzlich diejenigen
dazu kommen, die der Antichrist labortechnisch herstellen und
verbreiten wird.
Als anschließend das fünfte Siegel gebrochen wird, werden
die Seelen derjenien, die während der Zeit der ersten vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 durch den Märtyrertod in die
Herrlichkeit Gottes eingegangen waren, sichtbar. Und es wird extra
angekündigt, daß nun noch weitere und sicher viele
dazukommen, bis die Zahl und das Maß voll ist. Jetzt reicht es
aber, und es wird auch den lebendigen Gott im Himmel zum Eingreifen
veranlassen.
Mit dem Bruch des sechsten Siegels werden die Menschen der ganzen Erde
durch gewaltige Zeichen an der Natur und Veränderungen, die die
Verkünder des Evangeliums betreffen, wachgerüttelt. Die
bisherige Weltordung wird zusammenbrechen. Den Menschen der Erde wird
es zur Gewißheit: Das unverfälschte Wort Gottes darf ab
jetzt nicht mehr verkündet werden. Gottes Boten, die bis dahin den
Menschen der Erde wie Sterne am Himmel den Weg leuchteten, werden nun
mundtot gemacht. Dem Frevel, den der Antichrist bis hierher getan
hatte, muß nun in Kürze der Zorn Gottes folgen. Denn sie
sprechen in Offenbarung 6, 16-17:
Und ihr Zorn wird mit Sicherheit sehr schlimm ausfallen:
Der Bruch des sechsten Siegel nach Offenbarung 6, 12-17 stellt demnach
überleitend symbolisch den Zeitpunkt des Hereinbruches der
Bedrängnis nach Daniel
9, 27 und Matthäus
24, 15-28, dem zweiten Teil der großen Trübsal, auf der
Erde dar.
Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht
Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31,
welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir
wissen, das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über
die "Heiligen" bzw. das damit gemeinte Land Israel dar.
Denn mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der
Bibel immer das ganze Land Israel gemeint. Und mit dem Ausdruck "die
Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf den politischen Staat Israel
bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus
erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß hier
demnach nicht nur der messianische Kern Israels allein gemeint sein
kann (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel"
ab hier).
Der alttestamentarische Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel
als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung 13, 7
bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des
Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über
das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft
des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch
wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden
gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das
hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw.
Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der Verwüstung" bereits den Sieg des Antichristen bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" über die "Heiligen" sichtbar
werden läßt, dann muß alles Wichtige was dahin
geführt hat, wie z.Bsp. alle wichtigen diesbzgl. Kampfhandlungen
und auch das durch Betrug
gelingende Vernichten der "Starken" bzw. das damit gemeinte
Ausschalten der militärischen Supermächte der Erde, die die
Eroberungspläne des Antichristen gefährden könnten,
bereits im Vorfeld weitgehend geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann
im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes des Verwüsters
bzw. Antichristen" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen Fremdherrschaft
über das nach der Rückkehr der Juden aus der weltweiten
Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann muß
unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der großen
Trübsal der Kampf bis zu diesem letzten Ziel hin bereits einige
Zeit vorher seinen Anfang genommen haben und nun zu seinem zumindest
vorläufigen Abschluß gekommen sein.
Lt. Daniel 8, 23-25 wird
also Israel unter dem Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", wenn auch aus der heutigen Sicht heraus noch nicht erkennbar,
erneut und dann ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten.
Und alle dahinführenden bzw. auch später in diesem
Zusammenhang stehenden notvollen Ereignisse, die dann, da sie mit einer
Zwangsherrschaft über Israel und einer Weltherrschaft verbunden
sind, globalen Charakter besitzen, werden auch die "Starken" dieser
Erde mit treffen und sich bis in den letzten Winkel der Erde eine sehr
schlimme Zeit auslösend entfalten (vgl. bei Daniel 8, 23-25 und hier speziell das in Vers 24 als
Klammertext Ergänzte). Diese notvollen Ereignisse sind es also,
die man unter dem Begriff urplötzlich aufkommendes "endzeitliches
Verderben" oder "Stunde der Versuchung" zusammenfassen kann.
Und dieser ganz am Anfags stehende Krieg gegen die "Heiligen" (und mit
den "Heiligen" gemeint ist Israel als Land), da sich nach Daniel 8, 23-25 das
Sinnen des frechen und verschlagenen Königs »in erster
Linie« (gemeint kann hier auch »zu allererst« sein)
"gegen das heilige Volk" richtet (gemeint ist der zu dieser Zeit wieder
politisch hergestellte Staat Israel, welches dasjenige Land sein wird,
welches der Antichrist »zu allererst« besetzen wird), wird
in der Bibel in Jeremia
30, 4-11 deshalb auch auch als die "Angst für
Jakob" bezeichnet. Die "Angst für Jakob" aber stellt nichts
weiters als das Öffnen der sieben Siegel nach Offenbarung, Kapitel
6 dar bzw. verkörpert die Siegelgerichte, die von den auf Zuruf
hin losgelassenen vier dämonischen bzw. apokalyptischen Reitern
nach Offenbarung 6, 1-8
eröffnet werden.
Der Antichrist kommt demnach ohne mit eigenen Waffen offenkundig
geführten, gewohnt fairen und üblichen, militärischen
Kampf, d.h. fast ganz ohne eigene, von ihm selbst gebaute
Angriffswaffen an die Macht. Denn er ist auch und gerade beim
Vernichtender "Starken" auf breiter Linie ein Betrüger (vgl. in Daniel 8, 24-25).
Es scheint darum für viele so, als würde ihm die
Weltherrschaft beinahe kampflos zufallen, denn er stellt keine der zu
dieser Zeit bestehenden und bekannten militärischen
Großmächte der Erde dar und besitzt keine eigenen Waffen.
Aber gerade er wird es sein, der sie dennoch bekämpft und besiegt.
Und er besitzt zudem bis dahin auch noch kein eigenes Land.
Es scheint eigentlich alles völlig unmöglich zu sein.
Eigendlich gibt es ihn überhaupt nicht, denn er scheint nicht real
existent, nicht greifbar zu sein.
Selbst wenn man ihn aufspüren bzw. wenn man sein Dasein lediglich
nur vermuten würde, wo befindet sich dann sein Hauptquartier, sein
Militärstützpunkt, sein Steuerzentrum, von dem aus er die
Regie seines siegreichen Kampfes gegen die (zu dieser Zeit noch
militärisch) "Starken" der Welt führt?
Keiner weiß von ihm irgend etwas, und darauf war er bisher sehr
bedacht gewesen. Nicht das Geringste ist von ihm bekannt geworden.
Lediglich das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8
verrät offenkundig, daß es ihn geben muß.
Überhaupt nichts weiß man von ihm. Offiziell und inoffiziell
lebt er nicht einmal, ist nirgendwo registriert und wird von keiner
Statistik der Erde als lebender Mensch erfaßt.
Und dennoch wird er sie alle, die ihn nicht kennen, wahrscheinlich
besiegen, sogar später die ganze Erde unter seine Kontrolle
bringen, ohne daß sie, alle Menschen, die auf ihr wohnen, dabei
zur Besinnung kommen und ernsthaft Argwohn schöpfen werden, so
daß sie ihn gezielt zu bekämpfen versuchen.
Sogar wie von selbst werden ihn die Menschen dieser Erde nachzulaufen
beginnen. Sie werden, obwohl er, der Sohn des Verderbers ist, der
anfänglich ein großes "Verderben" verursacht, durch seine
schillernde Erscheinung geblendet, voller Erfurcht vor seinen
Möglichkeiten, großen Zeichen und Wunder zu tun (denn "seine
Todeswunde wurde geheilt"; vgl. Offenbarung
13, 3 nach der Zürcher Bibel), schließlich vor ihm auf
die Knie fallen und ihn anbeten. Dies kann geschehen, weil der Sohn des
Verderbers, des Teufels vom Drache (gemeint ist der Teufel) "seine
Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" erhält (vgl. Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel).
Viele werden im Antichristen eine Art außerirdischer und
hochintelliger Macht vermuten, die die Erde bereits völlig unter
ihrer Kontrolle hat, würde er, der Antichrist, sich nicht selbst
als der Gott Israels ausgeben und als der Schöpfer dieser Welt
deklarieren und eine Wiederkunft des Sohnes des lebendigen Gottes
inszenieren und wäre sein Wesen nicht bereits in der Bibel
vorhergesagt worden.
Und noch einmal: Der Antichrist zur "Zeit des Endes" besitzt also
anfänglich keinerlei Militärbasen auf dem Land oder zu Wasser
bzw. keine eigenen Waffenarsenale, d.h. überhaupt nichts von den
gewohnten Militärgeräten oder keinerlei Bomben. Und dennoch
wird er genau mit diesen Dingen alles ihm notwendig Erscheinende in
Schutt und Asche legen, um auch die militärische Macht der zu
dieser Zeit "Starken" zu brechen. Also kann er es nur mit gestohlenen,
fremden, ihm nicht selbst gehörenden Kampfmitteln tun, die
"Starken" dieser Erde zu vernichten, also nur durch Betrug.
Aber die Bibel berichtet ausführlich von ihm, von seiner Art zu
kämpfen und von demjenigen, was seine ganze Macht vor seinen Augen
ausübt und die ihn dazu befähigt, einen solch gearteteten
Kampf zu führen. Es ist das zweite Tier, das von der Erde
aufgestiegen ist, der falsche Prophet, der wie eine Lamm redend in der
ersten Hälfte der großen Trübsal in der Gestalt des
"Maules" nach Offenbarung
13, 5-6 und Daniel 7, 8 für alle Menschen der Erde bereits
vernehmbar geworden ist. Es ist das Charakteristikum für die erste
Hälfte der großen Trübsal.
Woher nimmt er, der Mensch der Bosheit, diese für einen
Großangriff gegen die (noch militärisch) "Starken der Erde"
benötigten Mittel der Zerstörung und wie kann er damit allein
mit einem "Maul" nach Offenbarung
13, 5-6 und Daniel 7, 8 in so kurzer Zeit und so gekonnt und so
perfekt einen bis an die Zähne bewaffneten Gegner ausschalten und
alles vielleicht nur innerhalb weniger (nächtlicher) Stunden unter
seine eigene Kontrolle bringen?
Sein Geheimnis ist die Schaffung einer im Vorfeld seiner
Machtergreifung bereits lange vorher aktiv aus dem unsichtbaren
Hintergrund heraus gesteuerten und präparierten, für ihn
passenden und zugeschneiderten Kampfsituation. In der gut
überlegten, perfekt durchdachten und gründlichen geplanten
Vorbereitung der von ihm zurechtgedrückten politischen,
wirtschaftlichen und moralischen Situation, die dann seinen
Angriffskampf umgeben wird, liegt also seine Stärke und darin,
daß er alle "Starken der Erde" um ihre eigenen Waffen
betrügt und diese gegen sie selbst richten wird. Er kann so
großen Schaden anrichten und siegreich gegen die
Großmächte der Erde kämpfen. Wird Gott das Schicksal
der Starken dieser Erde doch noch wenden?
Es ist ein offenes Geheimnis, und nur die Bibel weist darauf hin und
zwar in Daniel 8,
24-25:
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" betrügt somit alle "Starken"
mit ihren eigenen, aber von ihm gesteuert, im Vorfeld dafür
speziell präpariert gewesenen Waffen und kann auf diese Art und
Weise von Außen genau diese gegen ihre eigentlichen Erbauer
richten oder diese einfach vernichten, indem er aus der Ferne z. Bsp.
per Funk ihren Selbstzerstörungsmechanismus auslöst.
Vergegenwärtigen wir uns nochmals die biblische Beschreibung des
Antichristen in Offenbarung
6, 1-2:
Der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 ist offensichtlich das
Symbol seiner aggressiven und kriegerischen Natur, denn der Bogen
stellt nach alttestamentlichen Vorstellungen stets ein Zeichen
irdischer, militärischer Macht, nicht aber himmlischer Stärke
dar. Wenn ein Bogen zerbrochen wird, heißt dies in der biblischen
Sprache, daß es mit der militärischen "Überlegenheit"
vorbei ist (Jeremia 51, 56; Hosea 1, 5).
Der Bogen stellt also nicht nur militärische Stärke sondern
auch militärische Überlegenheit dar. Somit ist der Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 seinen Gegnern sogar militärisch
überlegen.
Und noch eins, der Reiter in Offenbarung 6, 1-2 wird
folgendermaßen beschrieben:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf
saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985,
Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments.
Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen" bedeutet nichts anderes, als daß
der Antichrist zur "Zeit des Endes", damit gemeint ist der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, dann, wenn er »abermals«
bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch
vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag
militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen,
seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu
realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß
diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der
Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer
Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen" könnte aber auch bedeuten: "...
er zog aus, siegend und mit dem Wunsch bzw. Ziel, (
»abermals« bzw. »erneut«) zu siegen."
Er ist also zu diesem Zeitpunkt ein Sieger und zieht aus (mit dem
Wunsch bzw. Ziel), »abermals« bzw. »erneut« zu
siegen. Sein erster Krieg bzw. militärischer Vorstoß, den er
zu diesem Zeitpunkt bereits geführt hat, war bereits von Erfolg
gekrönt gewesen. Nun zieht er also eine zweites Mal aus, in der
Hoffnung, erneut noch einmal erfolgreich zu sein, in der Art und Weise,
so wie er sich dies vorgestellt hat. Wird es aber für ihn
tatsächlich einen zweiten Erfolg geben? Läßt Gott die
"Starken" ungewarnt ins Messer laufen? Oder schickt er zuvor einen
Boten, um sie zu warnen?
Wir wissen aus der Bibel eines: Der Antichricht wird vor diesem zweiten
Auszug zumindest eine Zeit lang noch aufgehalten werden (vgl. auch im
Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter" bzw. in der
grafischen Übersicht: "Entrückung
vor den vier apokalypt. Reitern" im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung
von 2. Thess. 2,6-8").
Genügt diese Zeit des Aufgehaltenwerdens des ersten
apokalyptischen Reiters, damit die "Starken dieser Erde gewarnt werden
können und um das bedrohliche Schicksal der "Nationen" doch noch
zu wenden? Man kann es nur hoffen und darum beten. Und wer wird sie,
die zu dieser Zeit existierenden "Starken", warnen, so daß sie
noch rechtzeitig genug mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
reagieren können und nicht blindlings in ihr Verderben
rennen?
Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage wird es der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 sein, der den Zeigefinger erhebt und auch Gehör
finden wird (vgl. in den Kapiteln "Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?"
und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter")
Der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 wird
also mindestens zweimal ausziehen, um zu siegen. Was könnte damit
politisch gesehen gemeint sein?
Wir haben es eben gehört: Der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2
stellt also nicht nur militärische Stärke sondern auch
militärische Überlegenheit dar. Diese wird sich aber
mindestens zweimal zeigen.
Dann wenn der Reiter auf dem weißen Pferd seinen letzten
entscheidenden Schlag gegen die dann Mächtigen dieser Erde
führen wird, hat er bereits zuvor mit List und auf
betrügerische Art und Weise einen Teil der "Starken" seiner Zeit
ausgeschaltet.
Da wir uns nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage bereits in
der großen Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden,
genauer gesagt in deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber
dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug
zu einem großen Endzeitzeichen herstellen zu können. Er
sieht im Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12,
da sich ein solch großes Phänomen wohl in dieser Art und
Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, den ersten erfolgreichen und
durchaus militärischen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2
(vgl. im Kapitel "Das "Land des
Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten
hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten
nun auf einmal doch frei geben"). Aber auch im Umfang und der
zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in diesem Land
festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million Juden geschätzt,
die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes freikamen und nun
ungehindert in das Heilige Land, also nach Israel einreisen
können, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares
Ereignis geben, dessen Erfüllung noch aussteht und welches sich zu
dieser Zeit zudem genau im Norden vom politisch wiedererstandenen
Israel befindet.
"Aber gegen Ende ... wird aufkommen ein frecher und verschlagener
König" (vgl. Daniel
8, 23, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Was kennzeichnet die Verschlagenheit des erst gegen Ende aufkommenden
Antichristen, der damit gemeint ist?
Er wird mit großer List vorgehen und nicht nur militärisch
kämpfen sondern, wir wir beispielsweise aus den Kapiteln "Sobald das
"Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen
Trübsal" und "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier
gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der
Antichrist zur Zeit des Endes" wissen, hauptsächlich mit
seinem Maul" nach Offenbarung
13, 5-6 und Daniel 7, 8 aggieren.
Das Aggieren des "Maules", das nach Offenbarung 13,
11-18, Offenbarung
19, 20 und Daniel 7, 8 als Tier und falscher Prophet zugleich
umrissen wird (wir müssen wissen, das mit einem Tier immer eine
gottesfeindliche Macht dargestellt wird), aber stellt einen Kampf auf
geistlicher Ebene dar.
Das Hörbarwerden des "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 ist also nicht nur ein Spektakel der
besonderen Art, sondern eigentlich ein rein intellektueller,
psychologisch geführter Kampf, so wie ihn auch der von den Moslems
in der Endzeit erwartete "Mahdi",
der den "Daggal" (das ist
das islamische Gegenstück zum Antichristen der Bibel)
bekämpft, da er gar keine andere Möglichkeit besitzt, sehr
wahrscheinlich führen wird (vgl. im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa"
aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Dem Aggieren dieses, seines "Maules", so die Meinung des Verfassers
dieser Internetseite, wird sogar der erste der beiden großen
Erfolge des Kampfes des Antichristen gegen jene "Starken" zufallen. Es
wird ein erster erfolgreicher Kampf, also ein Sieg gegen das "Land des
Nordens" nach Jeremia 16,
14-15 und Jeremia
23, 7-8; Jeremia
31, 8; Sacharja
2, 10-12 sein (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die
dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Die zeitgeschichtliche
Bedeutung des Bogens des ersten apokalyptischen Reiters, bzw. der
Vergleich der Angriffswaffe des Antichristen mit den Pfeilen der
parthischen Bogenschützen
Es gibt aber für das Symbol des Bogen des Reiters in Offenbarung
6, 1-2 auch einen bedeutsamen zeitgeschichtlichen Bezug:
Johannes, der Verfasser der Offenbarung, dachte bei seiner Beschreibung
des Antichristen als Reiter mit einem Bogen in Offenbarung 6, 1-2 mit
großer Wahrscheinlichkeit an die parthischen Reiterheere aus dem
iranischen Bergland. Ab etwa der zweiten Hälfte des 1.
Jahrhunderts n. Chr. überrannten diese berittenen und gepanzerten
Bogenschützen in immer neuen Angriffswellen die Ostgrenze des
Römischen Imperiums.
Sie waren es, die zu diesem Zeitpunkt die weithin als
unumstößlich geltende Macht Roms als einzige andere
Militärmacht ernsthaft in Gefahr brachten. Das Römische Reich
erlitt durch sie schmerzliche Niederlagen, und die Parther waren, sooft
sie in die östlichen Randgebiete des ausgedehnten Römischen
Reiches einfielen, überlegen und siegreich. Darum wurden sie von
den Legionären des Römischen Reiches auch regelrecht
gefürchtet.
Die Partischen Reiter, bestehend aus Panzerreitern und berittenen
Bogenschützen, konnten durch ihren massiven und pausenlosen
Einsatz berittener Bogenschützen nicht bezwungen werden. Es war
ihre Schnelligkeit und ihre Wendigkeit, auch ihre sehr große
Anzahl von Reitern, die sie praktisch unbesiegbar werden ließen.
Ihr Pfeilvorrat war praktisch unerschöpflich und der Pfeilhagel
auf ihre Feinde brach nicht ab, da Kamelkarawanen immer neue Geschosse
zur Front brachten.
Ihre Pfeile schossen sie außerdem in vollem Galopp nach hinten
ab, eine besondere Angriffstechnik, genannt wird sie heute das
Parthische Manöver, die nur sie perfekt beherrschten. Damit boten
sie den kampferprobten Legionären Roms keine verwundbare Stelle,
weil sie mit ihrer Angriffstechnik alle damals bekannten
Abwehrmechanismen nahezu mühelos überwinden konnten, ohne
selbst eine Zielscheibe zu bieten.
Wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes", genauer gesagt am Ende der
Zeit der "Angst
für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11, zum militärischen Einsatz von
Waffen schreiten wird, und nach den Vorstellungen des Verfassers dieser
Homepage wird dies am Ende eines ganz bestimmten Winters,
wahrscheinlich an einem Frühlingstag im Monat Mai sein (vergleiche
im Kapitel "Zerstörung
elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls"),
dann wenn nur einige Monate zuvor nach einer relativ friedlichen Zeit
ganz plötzlich und für alle Menschen völlig unerwartet
das Verderben über diese Welt hereingebrochen war (vgl. auch im
Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte Erde"), d.h. dann,
wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes"mit seinem völlig
unerwarteten und aggressiven Angriff auf die Nationen der Erde startet,
dann werden sich die Waffen und die Art und Weise ihres Einsatzes
gegenüber der einstigen Angriffstechnik der parthischen
Reiterheere aus dem iranischen Bergland völlig überholt
geändert haben.
Das Grundprinzip aber wird unverändert erhalten geblieben sein.
Die Nationen zur "Zeit des Endes", bzw. die dann existierenden
militärischen Großmächte der Erde, werden seiner
Schnelligkeit und Wendigkeit und seiner großen Anzahl von
unsichtbaren, treffsicheren Pfeilen praktisch nichts entgegensetzen
können. Genauso wenig, wie damals die parthischen Reiter für
die Soldaten Roms greifbar waren, wird auch die zeitgemäß
moderne und überaus effektive Angriffswaffe des Antichristen zur
"Zeit des Endes" für die Verteidigungseinheiten der Nationen
(be)greifbar sein. Denn Jonannes vergleicht den in der Endzeit die
Nationen der Erde angreifenden Antichristen mit einem parthischen
Bogenschützen des ersten Jahrhunderts n. Chr., der damals so wie
geschichtlich belegt seiner Pfeile aus höchster Geschwindigkeit
heraus abschoß, der mit seiner Schnelligkeit unübertroffen
und uneinholbar war und der damit auch alle zu dieser Zeit bekannten
Abwehrmechanismen der Römer problemlos und gefahrlos
überwinden konnte.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird es dann wohl ganz ähnlich
machen können, ganz in dem Sinne, wie es einst die parthischen
Reiterheere vor ca. 1900 Jahren im Stande waren, es zu tun.
Die wohl einmalige, bis dahin unbekannt gebliebene, neuartige
Kampftechnik und -technologie, der dann absolut nichts entgegengesetzt
werden kann, muß es wohl sein, die ihm, dem wohl
größten Feldherren "zur Zeit des Endes", den unaufhaltsamen
und schnellen Sieg, den der angreifende Antichrist wahrscheinlich nur
innerhalb einer einzigen Nacht erringen wird (vgl. in den Kapiteln "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der
Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder:
Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel
fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des
Antichristen über den erdnahen Raum"), garantieren wird. Keine
Gegenmaßnahme, keinerlei Möglichkeit von militärischer
Abwehr, wie z. Bsp. Abfangjäger oder Abfangraketen oder ein
geniales, satellitengestütztes Röntgenlaserkanonensystem im
Weltall, welches nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage
im Rahmen von Strategic Defense Initiative (SDI) als ein Schutzschild gegen atombestückte
Interkontinentalraketen entwickelt worden sein könnte (vgl. auch
in den Kapiteln "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des
Antichristen über den erdnahen Raum", "Vielleicht ist
es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des
Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder
wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen
fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden
Menschensohnes verkannt werden könnten?"), oder irgend eine
andere Art von Abfangmethoden wird diese letzte, bis ins Endstadium
ausgereifte Generation von parthischen Pfeilen aufhalten können.
Und am pausenlosen Reden des falschen Propheten in der Gestalt des
Maules" nach Offenbarung
13, 5-6 und Daniel 7, 8 können wir es bereits heute feststellen,
daß der Pfeilvorrat dieser Art von ununterbrochen angreifenden
parthischen Bogenschützen praktisch unerschöpflich ist und
der Pfeilhagel auf seine Feinde, d.h. auf die Menschen der Erde nicht
abbrechen will. Und nach der Prophetie der Bibel in der Offenbarung des
Johannes nach Offenbarung
13, 5 soll das Ganze symbolisch gemeinte zweiundvierzig Monate lang
fortwähren, d.h. die gesamte erste Hälfte der insgesamt
symbolisch gemeinten siebenjährigen großen Trübsal
andauern.
Die beiden Zauberworte heißen "Antenne" und
"Funkfernsteuerung" in einer Zeit, in der es heißen wird: "Es ist
Friede, es hat keine Gefahr"
Wir haben im vorangegangen Kapitel gehört, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" alle (militärisch) "Starken" mit
ihren eigenen, aber von ihm gesteuert, im Vorfeld dafür speziell
präpariert gewesenen Waffen betrügt und auf diese Art und
Weise von Außen genau diese gegen ihre eigentlichen Erbauer
richten oder diese einfach vernichten kann, indem er aus der Ferne z.
Bsp. per Funkfernsteuerung ihren Selbstzerstörungsmechanismus
auslöst.
Im Vorfeld seines Angriffs hatte er selbst dafür Sorge getragen
und aktiv Hand angelegt, daß die modernen Waffensysteme der
letzten beiden kontrahären, damals noch im Kalten Krieg
befindlichen politischen und militärischen Großmächte
der Erde eine funkferngesteuerte Bedienungsmöglichkeit besitzen.
Dabei sollten die Zieleinrichtungen dieser hochmodernen HighTec-Waffen
nicht anders, als die der Visiereinrichtung des Weltraumteleskops "Hubble", nämlich per
Funkfernsteuerung funktionen.
Er hatte außerdem bewirkt, daß er eines der beiden
Machtsysteme, die solche Waffensysteme besitzen bereits im Vorfeld per
politischem Umsturz beseitigen konnte. Und er hatte außerdem
darauf hingezielt, daß ihm das wichtigste und geheimste der von
diesem Land entwickelten Waffensysteme, daß allen anderen
überlegen ist, danach in den Wirren des politischen Machtumsturzes
allein in seine Hände gefallen ist.
Der Verderber zur "Zeit des Endes" hat daran anschließend eine
Zeit des Friedens aktiv unterstützt, in der die noch übrige
Großmacht der Erde sich anscheinend als allein
übriggeblieben wähnend auf eine weitere
Hochrüstungspolitik und ein neues Wettrüsten freiwillig
verzichtete hat. Die Verschrottung riesiger Waffenarsenale und der
Abzug von Truppen aus vielen Länder der Erde waren dann die Folge
gewesen. So kam es nun zu einer deutlich spürbaren Verringerung
der noch für den Antichrist verbliebenen militärischen
Angriffsziele, denn die Waffe, die nun in seinen Besitz gelangt ist,
war nicht für eine Welteroberung solchen Maßstabes
dimensioniert gewesen und sollte nur das dem einstigen Erbauer
kontrahär gegenüberstehende politische System zerstören
können.
Und so kam es in der jüngsten Geschichte des atomaren
Wettrüstens tatsächlich zu einer weltweiten
militärischen Entspannung, genau ab dann, als von der sowjetischen
Regierung in Moskau, der Hauptstadt des "Landes der
Mitternacht" bzw. des "Landes
des Nordens", der Beginn demokratischer Reformen des Landes
beschlossen wurden.
Trotz alledem, der Antichrist zur "Zeit des Endes" hat damit noch immer
eine unverkennbar gewaltsame und kriegerische Natur, die er im Aufbau
seines irdischen Weltreiches, das dem des wahren Christus unmittelbar
vorausgehen soll, unter Beweis stellen wird.
Und mit seiner ihm eigenen hinterlistigen Kampfmethode wird er, ohne je
eigene Waffensysteme gebaut zu haben, erfolgreicher sein, als irgend
eine andere militärische Großmacht der Erde seiner Zeit es
je sein könnte. Denn nun ist er im Besitz des modernsten
Waffensystems der ganzen Welt, das in seiner genialen Kobination mit
demjenigen weiteren, das sich noch in der Hand der heute bestehenden
letzten Supermacht der Erde befindet, noch dazu allen anderen, bisher
bekannten haushoch überlegen ist. Und er ist desweiteren auch im
Besitz des Geheimcodes der geheimgehaltenen Superwaffe der heute noch
bestehenden militärschen Supermacht der Erde und damit in der
einmaligen Lage, beide hochmodernen Waffensysteme kombiniert gegen alle
Ziele auf der Erde und im erdnahen Raum zu richten. Er ist also heute
jederzeit in der Lage, beide Waffensysteme für einen
Großangriff gegen die gesamte Erde einzusetzen und wartet
lediglich auf einen für ihn günstig erscheinenden Augenblick,
es tatsächlich auch zu tun.
Wie diese beiden Waffensysteme, mit denen der Antichrist heute die Erde
bedroht, gestaltet sein, wie sie funktionieren könnten und welche
Auswirkungen ihr kombinierter Einsatz auf die Bewohner der Erde haben
könnte, das kann in den nachfolgend angegebenen Kapiteln "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der
Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder:
Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel
fallen soll" und "Die Folgen der plötzlichen Alleinherrschaft des
Antichristen über den erdnahen Raum" und "Vielleicht ist
es ein Traum von Ronald Reagan, der durch den Antichrist zur "Zeit des
Endes" bedingt zum Alptraum der gesamten Menschheit werden wird, oder
wie die Lichterscheinungen von am Nachthimmel von Osten nach Westen
fortschreitenden Nuklearexplosionen als Zeichen des wiederkommenden
Menschensohnes verkannt werden könnten?" und "Die
Folgen von atomaren, im Weltall stattfindenden Explosionen" und "Zerstörung
elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls"
und "Unnatürliche Polarlichter bzw. Nordlichter am Ort der
nuklearen Detonationen" nachgelesen werden.
Seine Erfolgsstrategie beruht auf seiner Unberechenbarkeit und einem
lt. Daniel 8, 25
durch Betrug und völlig unerwartet geführten
militärischen Angriff gerade in einer Zeit, in der es heißen
wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5,
1-3). Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" besitzt eindeutig
eine zerstörerische und kriegerische Natur, und er wird in Daniel 11, 38
klar und deutlich als genialer Feldherr und leidenschaftlicher
Kriegsführer beschrieben.
Denn alle bisherigen Regierungen und Mächte müssen und gerade
deswegen, infolge seiner Art zu kämpfen, trotzdem weichen. Seine
besondere Art und Weise, sich fast unbemerkt den Weg gewaltsam an die
relligiöse und politische Regierungsweltmacht zu bahnen, ist in
der ganzen Weltgeschichte federführend und einmalig, und solches
soll auf der Erde auch nie wieder in dieser Form kommen.
Nach Offenbarung 6,
1-2 kommt ein Fürst eines Volkes, den auch der Prophet Daniel
in Daniel 9, 26
erwähnt, hier in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters,
der auf einem weißen Perd reitet und einen Bogen hat und der
sieghaft auszieht, um zu siegen. Dieser Reiter verkörpert
symbolisch gesehen wegen des weißen Pferdes, seines Siegeskranzes
und seines Bogens eindeutig Welteroberung (vgl. auch im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
"Siegelgerichte" und "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 gemeint?").
Doch wie soll dies angehen?
Der Bogen alleine und ohne irgendwelche Pfeile kann keine Feinde
erschrecken oder gar vernichtend schlagen. Auch seine Gefolgschaft, von
welcher er, so wie es der bekannte Bibelkommentator und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel Adolf Pohl
ausdrückt, durch sein weißes "Königspferd" als Ihr
Anführer ausgewiesen wird, kann keine militärischen
Mächte und bis an die Zähne bewaffneten Soldaten von ihren
bisherigen Standorten und Militärbasen vertreiben.
Dieser seinem Aussehen nach anscheinend völlig harmlose Fürst
nach Daniel 9, 26, und
mit ihm kann nur der Antichrist zur Zeit des Endes, das andere kleine
Horn aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20 gemeint sein, trägt also einen Bogen ohne einen einzigen
Pfeil, also eine anscheinend völlig funktionsunfähige und
kampfuntaugliche Waffe, von der, so wie es aussieht keinerlei Gefahr
ausgeht. Trägt man als zukünftiger Weltherrscher eine Pistole
mit Platzpatronen? Der Schreiber dieses Textes meint, wer den Frieden
verkörpert, trägt keinerlei Waffen, auch nicht eine, die nur
danach aussieht, als könnte es eine sein.
Fällt ihm, dem Welteroberer, also tatsächlich die
Weltherrschaft, die er doch selbst errichtet, allein durch die
Wortgewandheit und die damit gekoppelte Gehirnwäsche seines
falschen Propheten kampflos zu?
Der Antichrist, um den den es sich hier dreht, verschießt aber
tatsächlich doch Pfleile, und was für welche. Diese Art von
Pfeilen gab es bisher noch nie, und sie sind es, die ihm seine
militärische Überlegenheit garantieren. Aber sie sind
gestohlen. Sie gehören ihm nicht. Er hat sie nicht selbst mit
eigenen Mitteln hergestellt. Dazu besitzt er neben den finanziellen
auch nicht die materiellen Voraussetzungen und die dafür
notwendigen Technologien.
Er besitzt aber ungeheure Weisheit und ist verschlagen. Er soll nach Daniel 11, 32 mit
Ränken handeln und lt. Daniel 11, 31 zuerst in Israel an die Macht kommen, bevor
er seine Macht auf die übrigen Länder der Erde ausdehnt
(Beachte auch das zu Offenbarung
13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!). Denn in erster
Linie gegen das heilige Volk Israel richtet sich sein Sinnen (vgl. Daniel 8, 24-25).
Und er wird sich die Pfeile für seinen Bogen genau dann nehmen,
wenn er sie für seinen militärischen Angriff braucht. Welcher
Natur diese Pfeile sein könnten, kann im Kapitel "Die Pfeile des
Reiters mit dem Bogen, der auf einem weißen Pferd sitzt"
nachgelesen werden.
Was demnach den Bewohnen und den heutigen militärischen
Großmächten der Erde droht, darüber hat sich der
Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der
Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder:
Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel
fallen soll" Gedanken gemacht. Und wann dieser in der Geschichte
der Kriegsführung wohl einmalige militärische
Großangriff des Antichristen zur "Zeit des Endes" beginnt, findet
man im Kapitel "Wenn
sich an einem Frühlingstag im Monat Mai das Sonnenlicht
verdunkelt, ist der Antichrist in nur wenigen Stunden zum
nächtlichen Angriff bereit oder wie verläuft nach der Bibel
der letzte Tag der Nationen, an dem vor den Augen der Menschen
große Zeichen geschehen werden?".
Die kriegerische Natur des Antichrist, der alles Bisherige
zerstört und ersetzt
Nicht nur die beiden Tatsachen, daß der Antichrist als
Gewaltherrscher der Endzeit durch seine die Massen gefügig
machenden, raffinierten Mittel und Methoden der wahre Verursacher der
apokalyptischen Reiter ist und daß sein Einflußbereich bzw.
seine Macht sich nach Offenbarung
13, 7-8 auf die ganze Erde ausweiten wird, lassen auf seine durch
und durch hinterhältige und kriegerische Natur schließen,
sondern die Bibel weist auch an anderer Stellen sehr deutlich darauf
hin:
Der Antichrist, der also auch in Offenbarung 6, 1-2 beschrieben ist, wird dort vom Seher
Johannes nicht im Detail erkannt. Johannes sieht von ihm lediglich so
etwas wie eine Silhouette, nimmt lediglich war, daß dieser Reiter
einen Bogen trägt und gerade eine Krone erhält.
Mit seiner Waffe kann er im Gegensatz zum nach Offenbarung 19, 15
sichtbar und unzweideutig aus dem Mund des wahren Christus ausgehenden
Schwert der Wahrheit im Verborgenen und ungesehen aus sicherer
Entfernung seine fast lautlosen tötlichen Pfeile
verschießen. Er hat demnach eine zutieftst kriegerische Natur,
was auch zu seiner Beschreibung genau paßt, die ihn sehr treffend
in Daniel 11, 36-39
charakterisiert:
Er baut nach Daniel 11, 38-39 seine Macht ausschließlich mit
Waffengewalt auf und läßt seinem Gegner mit seiner
hinterhältigen, tötlichen Angriffswaffe keine Chance. Das
wird zusätzlich dadurch unterstrichen, indem er auf einem Pferd
sitzend gesehen wird.
Pferde signalisieren wie bereits weiter vorn festgestellt Macht und
Stärke aber auch kriegerische Natur, da sie früher zu
Kriegszwecken eingesetzt wurden. Kriegshelden und Könige
schmückten sich gerne mit diesen Tieren, während die sonst
üblichen Nutztiere zur damaligen Zeit üblicherweise Esel und
Kamele waren.
Er tut in diesem Zusammenhang etwas, was seine Väter noch nie
vorher getan haben. Er wendet sich nach Daniel 11, 37 gegen sein
eigenes Volk und allem was diesem Volk bislang heilig gewesen war, auch
gegen den Lieblingsgott der Frauen.
Jede Frau in Israel erhoffte sich nämlich insgeheim, dem Messias
das Licht der Welt schenken zu können, da er nach einer Prophetie
von einer Frau geboren werden sollte. Und genau darum wurde der
erwartete Messias in Israel auch als Lieblingsgott der Frauen
bezeichnet.
Inszenierte Wiederkunft Jesu Christi oder tatsächliche
Ankunft des Herrn?
Der Antichrist ist nch der Meinung des Verfassers dieser Homepage ein
die Wiederkunft Jesu Christi nicht nur lange zuvor ankündigender,
sondern auch inszenierender, dem lebendigen Gott ähnlich werden
wollender Mensch "zur Zeit des Endes". Er ist damit nach der Meinung
des Schreibers dieses Textes, um mit seiner Darstellung der Dinge
glaubwürdig sein zu können, auf gewaltige Lichteffekte am
nächtlichen Himmel angewiesen. Soll doch die Wiederkunft Jesu
Christi von allen Menschen der Erde wahrgenommen werden.
Als eine Möglichkeit würde dazu ein zu diesem Zeitpunkt
bereits fertiggestelltes, dann im Weltall in einer geostationären
Umlaufbahn stationiertes, sehr aufwendiges und gigantisches
atomares Waffensystem notwendig sein, das von Atomweltmächten
vermutlich ursächlich zum Abfangen von Interkontinentalraketen
oder auch gleichzeitig als mögliche Angriffswaffe auf Satelliten
errichtet worden ist.
Dies wäre eine plausible, also nachvollziehbare Möglichkeit,
um einen gewaltigen Lichteffekt am nächtlichen Himmel erzeugen zu
können, und es wird letztendlich aber vom großen
Weltverführer nur ausgenutzt und vorrangig zweckentfremdet
eingesetzt werden, muß also in letzter Konsequenz sogar von ihm
inspiriert worden und ist für seine Zwecke bestimmt gewesen. Es
ist sehr wahrscheinlich sogar von vom Antichrist ausgewählten,
unwissenden Atommächten der Erde vor der Weltöffentlichkeit
verborgen, mit großem finanziellen Aufwand aufgebaut worden. Der
einzige Hinweis auf dieses heute vielleicht immer noch im
abschließenden Bau befindliche Waffensystem ist der z. Zt.
riesige Geldverbrauch Amerikas im Bereich der atomaren Waffentechnik,
der seit einigen Jahren so hoch ist, wie er noch nie zuvor war.
Der Verfasser dieser Webseite geht davon aus:
Niemand auf der Erde weis also von diesem gigantischen,
kernsprengsatzbestückten Satellitensystem und kein Mensch wird bei
dessen einmaligem, vorrangig zweckentfremdeten Einsatz zur Inszenierung
der Wiederkunft Jesu Christi eine derartige Ursache vermuten bzw. nach
dessen Zerstöung das Satellitensystem hinterher vermissen. Wenn es
aber vom Antichrist gekapert, ferngesteuert gezündet wird, werden
als Bestätigung dieser Theorie in Folge dessen nicht nur
gigantische Lichtblitze am Himmel sichtbar, sondern gleichzeitig viele
elektronischen Geräte (z.Bsp. elektronische Empfangsgeräte
für Rundfunk und Fernsehen und deren auf der Erde befindlichen
Sendeanlagen) durch die einhergehende Überspannung als Folge des
nuklearenelektromagnetischen Pulses (NEMP) zerstört und in der
darauffolgenden Nacht auch Nord- bzw. Polarlichter über der
Äquatorregion gesehen werden, dort, wo normalerweise nie welche
auftreten würden (Ausführlicheres dazu ist im Kapitel "Die
Wunder des Antichristen und das lebendig wirkende Bild im Tempel" des Download-Angebotes nachzulesen).
Die großen Zeichen, die am Himmel geschehen sollen, bevor Jesus
wiederkommt, geschehen gleich zweimal
Es ist immer noch zur Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11,
die und so vermutet der Verfasser dieser Homepage, eine Zeitspanne
eines Winters umfassen wird (vgl. auch im Kapitel " bzw. Wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter? bzw.
Wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter? "), dann wenn sich
die vier farbigen Pferde mit ihren apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-2 und
nach Offenbarung 6, 3-8
in ihrer dämonischen Wirkung voll entfalten werden.
Alle Welt wartet zu diesem Zeitpunkt aus tiefsten Herzen darauf,
daß die vom Antichrist erzeugte Ungerechtigkeit, Krankheit und
Tod ein baldiges Ende finden werden. "Und auf Erden wird den
Völkern bange sein, und sie werden verzagen ... ." (vgl. Lukas 21,
25): Der furchtbare Winter, der wie im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
"Siegelgerichte" beschrieben Unruhen, Morden, Teuerung, Hunger und
Tod durch eine neuartige Seuche gebracht hatte, die wie in Offenbarung 2, 20-23
und Maleachi
3, 23-24 beschrieben die Menschen auf das Krankenbett geworfen und
ihre Kinder mit dem Tode geschlagen hatte (vgl. auch im Kapiteln "Die zu
erwartenden Epidemien der großen Trübsalszeit treffen
hauptsächlich unsere Kinder tötlich" und "Siehe, ein fahles Pferd.
Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod"), ist gerade zu
Ende gegangen. Mit dieser Aussage, daß die "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 zu Ende geht, wenn der Antichrist seinen erfolgreichen
Militärschlaggegen die dann noch bestehenden Weltmächte der
Erde startet, lehnt sich der Schreiber dieses Textes an Lukas 21,
25-26 an, wo geschrieben steht, daß die großen Zeichen
an den Gestirnen der Erde von einem unvergleichbaren "Bange sein" und
"Verzagen" der Menschen der Erde begleitet werden. Diese Menschen
müssen also bereits zu diesem Zeitpunkt durch vorangegangene
schreckliche Ereignisse und Erlebnisse bereits lebensunmutig, voller
Zukunftsfurcht und "fertig traumatisiert" sein. Sie müssen sich
also in einem völlig labilen Zustand befinden, mit dem sie
gebrochenen Herzens auf einen Retter hoffend kraft- und willenlos und
so auch für den Antichrist gut steuer- und lenkbar geworden sind.
Der erste schwere Angriff der apokalyptischen Reiter hat also seine
Wirkung nicht verfehlt.
Die nun die Erde erwärmende Frühlingssonne gibt den
verängstigten und traumatisierten Menschen der Erde vermehrt neue
Hoffnung. Doch das grausame Wirken der sich in der Zeit der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 voll entfaltenden vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 ist
noch nicht vorüber.
Eines aber steht fest, der Antichrist ist, wenn er seinen Angriff auf
die noch bestehenden militärischen Mächte der Erde startet,
an die Prophetien der Bibel gebunden. Man kann es also kurz vorher
schon erkennen, wann sein Losschlagen beginnt. Die Bibel
läßt uns mit dieser Frage nicht im Ungewissen, was zu diesem
Zeitpunkt am Ende der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
geschehen muß:
Wir lesen weiterhin bei Matthäus zum gleichen Sachverhalt:
Der Prophet Jesaja schreibt zur gleichen Thematik:
Und bei Hesekiel steht geschrieben:
Zudem steht außerdem bei Johel, daß der Mond zu dieser Zeit
und in dieser Nacht blutrot gesehen werden wird:
Im Matthäusevangelium finden wir die Beschreibung zum
angekündigten Zeichen des zurückkommenden Menschensohnes, das
mit dem eines aufleutenden hellen Blitzes verglichen wird, der von Ost
nach West über den ganzen Himmel reichen wird:
Der Evangelist Markus schreibt zum Zeichen des wiederkommenden Messias,
daß es aussieht, als würde er in den Wolken kommen:
Der Seher Johannes sah aber auch in einer Vision, was sich bereits zum
Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal, also kurz
vor dem Anbruch der Zeit der Bedrängnis ereignen wird:
Mit dem Brechen der sieben Siegel in Offenbarung, Kapitel 6 durch das
für die Sünden der Menschen der Erde geschlachtete Lamm Jesus
Christus gewährt uns der lebendige Gott einen Einblick in all die
Dinge, die der zweiten Hälfte der großen Trübsal, d.h.
der Bedrängnis, wie nie zuvor eine auf der Erde war, noch jemals
wieder eine solche kommen wird, unmittelbar vorausgehen werden.
Denn, was sich bereits zum Ende der ersten Hälfte der großen
Trübsal, also kurz vor dem Anbruch der Zeit der Bedrängnis
ereignen wird, entspricht einer Vorerfüllung bzw. einer
Vorschattierung des siebten Schalengerichtes nach Offenbarung 16,
17-21:
Nach der damaligen Vorstellung der Juden stellten die Berge die
tragenden Säulen des Himmelszeltes dar. Die Berge konnten nur
durch ein sehr starkes Erdbeben ins Wanken geraten und einstürzen.
Aus diesem Grund schrieb Johannes wohl von einem sehr großen
Erdbeben. Mit ihrem durch ein riesiges Erdbeben verursachten aber
wahrscheinlich nur symbolisch gemeinten Zusammenbruch stürzt nun
in der Folge auch das Himmelszelt ein. Das Zerbersten des in sich
zusammenfallenden Himmelszeltes in viele kleine Bruchstücke war
wohl nach dem Verständnis des Johannes letztendlich als einzig
mögliche Erklärung dafür verantwortlich, daß
plötzlich die eigentliche siebte Plage, ein noch nie vorher
dagewesener vom Himmel fallender "großer Hagel wie
Zentnergewichte", auf der Erde einsetzte.
Das siebte Schalengericht, ein noch nie vorher dagewesener vom Himmel
fallender "großer Hagel wie Zentnergewichte", wurde also
augenscheinlich mit dem Zerbersten des in sich zusammenfallenden
Himmelszeltes erklärbar gemacht.
Der Antichrist nimmt die Zeichen des Endes vorweg, um sich an
die Stelle Jesu Christi zu stellen und seinen Platz einzunehmen
Der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 wird den Messias kopieren und dabei verdrängen bzw.
ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Um sich an die Stelle Jesu Christi zu stellen und seinen Platz
einzunehmen, muß der Antichrist die Wiederkunft Jesu Christi in
einer lügenbehafteten Vorerfüllung der Dinge, die im
Zusammenhang mit der Wiederkunft des wahren Menschensohnes, wie im
vorherigen Kapitel ausführlich aufgezeigt, von den Propheten
angekündigt worden sind, vorwegnehmend zunächst selbst
inszenieren. Dazu lehnt er sich an die Zeichen, die unmittelbar vor der
Wiederkunft des Retters und Weltrichters an den Gestirnen des Himmel
geschehen sollen, an. Er, der große Lügner und
Glaubensverführer, der Jesus Christus kopiert, ahmt auch die damit
verbundenen Zeichen seiner Rückkehr nach.
Diejenigen
großen Zeichen, die der Antichrist vor den Augen der Menschen am
Himmel u. an der Erde bewirkt, sind die folgenden:
Zum unerwarteten, vernichtenden, militärischen Schlag
(Blitzkrieg), den der Antichrist nach Daniel 8, 24-25
gegen
die Nationen der Erde führt, um sich Freiraum für seine
eigene Machtentfaltung über Israel zu verschaffen und um alles,
was dem jetzt noch entgegensteht, aus dem Weg zu räumen, geht das
in 2.
Thessalonicher 2, 1-4 beschriebene
sich “in den Tempel Gottes Setzen” des Antichrist parallel
einher, so als sei der “Tag (der Erscheinung) des Herrn”
schon da. Dazu muß der sich nun an die Stelle des Messias Israels
stellen wollende Antimessias zur "Zeit des Endes" die Wiederkunft Jesu
Christi inszenieren.
Denn nur wenn Jesus
Christus für die Menschen
glaubhaft wiederkommt, kann der Antichrist in seine Rolle
schlüpfen und ihn ersetzen.
Am Ende dieses sehr verhängnisvollen
Zeitabschnittes, dann wenn
der Antichrist seinen durch Betrug
gelingenden, vernichtenden Schlag gegen die "Starken"
ausführt, bewirkt er vermutlich parallel dazu und in diesem
Zusammenhang die großen Zeichen, die lt. Offenbarung
13,
13-14 am
Himmel u. an der Erde geschehen, um sowohl die kosmischen
Erschütterungen nach Matthäus
24,
29 als auch das Zeichen des
Menschensohns, das nach Matthäus
24,
30 am Himmel erscheinen soll,
nachzuäffen u. die allesamt nach seinem Verständnis angeblich
dem Kommen des Herrn unmittelbar aufeinanderfolgend vorausgehen sollen.
Denn der nun in die Rolle des wiederkommenden Jesus Christus
schlüpfende Antichrist kann die zeitlich dazwischenliegenden
Gerichtsplagen Gottes, die ihn später selbst treffen werden,
vorher noch nicht sehen.
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im gleichnamigen
Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist)
Der
Antichrist setzt für den Angriff auf die letzten, noch
verbliebenen Großmächte der Erde vermutlich geheime,
schreckliche
und vernichtende Waffe ein, die er gezielt durch Betrug und Ränken
in die
Hände gespielt bekam (vgl. in Daniel 8, 24).
Mit ihr beginnt er den Krieg gegen die Nationen und diese geheime
Superwaffe wird in Offenbarung
13, 13 beschrieben (vgl. auch in den Kaoiteln "Zweimal im Jahr
droht der feurige Tod aus dem All, bzw. der Wechsel der
militärischen Herrschaft über den Erdboden,
oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer
vom Himmel fallen soll" und "Die Pfeile
des Reiters mit dem Bogen, der auf einem
weißen Pferd sitzt").
Zusätzlich geht von diesem "Feuer von Himmel fallen lassen
können" eine
große Verführung für die Bewohner der Erde aus, so
daß es aussieht, als
wenn es Sterne vom
Himmel regnet.
Offenbarung
13, 13
beschreibt es als ein großes Zeichen vor den Augen der Menschen,
das
der Antichrist unter Zuhilfenahme des falschen Propheten tun kann. Und
in Offenbarung
6, 12-13 wird es im Rahmen des Angriffes der apokalyptischen
Reiter, dann wenn das sechste Siegel geöffnet werden wird, als ein
"und die Sterne des
Himmels fielen auf
die Erde" beschrieben.
Die Begleitzeichen der Welteroberung des Antichristen und der Einsatz
von neuartigen, von auf der Erdoberfläche freigesetzter
ionisierender Strahlung sauberen Waffensysteme
werden also von drei großen Zeichen, die an den Gestirnen des
Himmels sichtbar werden, charakterisiert, die man aus den
entsprechenden Ankündigungen der Propheten wie folgt
zusammenfassen kann und mit denen der Antichrist, indem er die in der
Bibel angekündigten Zeichen des Endes sozusagen vorwegnehmend
nachahmt, die Menschen der Erde verführt:
Erstens:
Die Sonne wird sich an dem Tag, der dem darauffolgenden
nächtlichen militärischen Angiff des Antichristen vorausgeht,
zur Zeit der "Angst für Jakob" am Mittag verfinstern. Aber am
großen Tag des HERRN, dann wenn der wahre Christus wiederkommt,
geht die Sonne an diesem Tag anders als sonst auch bei wolkenlosem
Himmel sogar bereits am Morgen ziehmlich finster auf.
Zweitens:
Es wird so aussehen, als ob die Sterne in der darauffolgenden Nacht,
nach dem Tag, an dem sich die Sonne verfinstert hatte oder bereits
verfinstert aufgegangen war, genau dann wenn der nächtliche
militärische Angiff des Antichristen und seine erfolgreiche
Welteroberung erfolgen wird, vom Himmel fallen werden. Und die Sterne
am Himmel und sein Orion scheinen in dieser Nacht, vermutlich
anschließend, nicht mehr hell. bzw. der Himmel wird sich, nachdem
man beobachten kann, daß es wie Sterne vom Himmel regnet,
vermutlich unmittelbar anschließend in Finsternis verhüllen
und seine Sterne werden sich dann verfinstern.
Drittens:
So wie eine zusammengerollte Schriftrolle als solche zwar noch zu sehen
ist, aber dann, wenn sie zusammengerollt wurde, keiner der darin
befindlichen sehr vielen Buchstaben mehr zu sehen ist, wird zwar der
Himmel als solcher noch an seinem Ort vorhanden sein, aber seine
unzähligen Sterne sind für den Betrachter auf der Erde
unsichtbar geworden bzw. bleiben für die Blicke der Menschen nun
verborgen.
Auch der Mond gibt in der Nacht, wenn es so aussieht, als ob die Sterne
vom Himmel fallen würden und wenn sie sich vermutlich gleich
unmittelbar anschließend in Finsternis verhüllen, keinen
Schein. Bzw. der Mond wird dann, wenn es wie Sterne vom Himmel regnet
und die Fixsterne am Firmament unsichtbar werden, vermutlich
gleichzeitig auch seinen Schein verlieren. Bzw. der Mond wird in diesem
Zusammenhang wie in Blut verwandelt, d.h. dann, wenn er seinen hellen
Schein verlieren wird, vom Betrachter von der Erde aus blutrot gesehen
werden.
Im Anschluß an diese großen Zeichen an den Gestirnen des
Himmels folgt nunmehr, wahrscheinlich bereits zur vorgerückten
Stunde, ein weiteres großes und lichtstarkes Zeichen am nunmehr
vollkommen verfinsterten Nachthimmel, das die Menschen als das Zeichen
des Kommens des Menschensohnes in den Wolken des Himmels deuten sollen,
das aber auch gleichzeitig im direkten Zusammenhang mit der
kriegerischen Welteroberung durch den Antichristen steht bzw. diese mit
verkörpert:
Viertens:
Im unmittelbaren Anschluß an all diese Zeichen, die sich an den
Gestirnen des Himmels am Tag und in der darauffolgenden Nacht ereignen
und daß es sogar aussah, als wenn Sterne oder Feuer vom Himmel
gefallen wären, wird sich noch ein weitaus, überaus
großes und sehr ungewöhnliches Zeichen kundtun, das
wahrscheinlich, und so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, zur
vorgerückten Nacht am nunmehr verfinsterten Sternenhimmel, der wie
eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, gewichen war, in
Mitteleuropa in südlicher Richtung und auf der Südhalbkugel
der Erde in nördlicher Richtung gesehen werden kann. Und je
näher man am Äquator wohnt, wird es an Höhe zunehmen,
bis es genau am Äquator bis zum Zenit hochreicht. Und es wird
wegen seiner hohen Lichtintensität und Leuchtkraft und seiner
wahrscheinlich relativ lang währenden Erscheinungsdauer nicht zu
übersehen und zu verpassen sein, und auch deswegen nicht, weil
sich dieses immer wieder neu aufleuchtende Licht scheinbar am Himmel
von Ost nach West vorwärts bewegen wird. D.h. diese sehr
ungewöhnliche Lichterscheinung wird am Ost- bis
südöstlichen Himmel seinen Anfang nehmen, dann in westlicher
Richtung am Himmel entlangwandern, bis sie schließlich am West-
bis Südwestlichen Himmel wieder untergehen wird. Diese gleisend
helle Lichterscheinung wird also innerhalb weniger Minuten am
Nachthimmel eine Bahn beschreiben, die in Mitteleuropa in etwa der
Sonnenbahn in den Wintermonaten entsprechen wird, d.h. eine Bahn wie
die eines über den Südhimmel gespannten Regenbogens
beschreibt. So vermutet es der Schreiber dieses Texes.
Wenn dieses unverkennbare Zeichen am Ende der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 geschehen wird, dann soll es den wiederkommenden
Menschsohn, Jesus Christus nachahmen und vortäuschen. Es wird aber
keinesfalls echt sein.
Alle Welt steht nun in der akuten Gefahr, den diese Ereignisse
begleitenden Lügen des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6
und Daniel
7, 8 zu glauben und einen falschen, unechten Messias anzunehmen und
dessen Bild, das sogenannte zweite "Greuelbild
der Verwüstung", das an heiliger Stätte stehen soll (vgl.
Daniel 9, 27,
Daniel 11, 31
u. 2. Thessalonicher 2, 3-4).
Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", das mit
seinem Sichtbarwerden den Zeitabschnitt der Bedrängnis einleitet,
nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28
und in Offenbarung 13, 15
Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27
bzw. Daniel 11, 31 beschrieben. Und mit "heiliger Stätte" kann
nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder als
steinernes Bauwerk aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Einige der von den Menschen der Erde gesehen großen Zeichen an
den Gestirnen der Erde, wie z. Bsp. das sich Verfinstern der Sonne am
Tag und der Sterne in der darauffolgenden Nacht und das in diesem
Zusammenhang Blutrotwerden des Mondes werden ja vom falschen Propheten
des Antichristen nur am innwändigen Auge der Menschen bewirkt, der
das Augenlicht der Menschen verfälschen (verfinstern und
verfärben) kann und geschehen in Wirklichkeit nicht.
Das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 wird nicht von dem in Wahrheit
erfolgreich verlaufenden Blitzkrieg des Antichristen gegen die dann
noch auf der Erde bestehenden Atommächte berichten und von einem
Angriff mit völlig neuartigen und da streng geheim gehalten noch
bislang unbekannt gebliebenen Waffensystemen auf die
Militärstützpunkte und deren Steuerzentren erzählen.
Sondern es wird entgegen der Wahrheit wider den lebendigen Gott
große Lügen gebrauchen und den Sohn Gottes und seine
Wiederkehr auf die Erde herab ausrufen. Und es wird dabei alle die
Zeichen, die der Antichrist mit Hilfe seines falschen Propheten
eigentlich nur innwändig vor den Augen der Menschen bewirken
konnte und das tatsächliche Feuer vom Himmel fallen und die
tatsächliche grelle von Ost nach West fortschreitende
Lichterscheinung als Erfüllung der angekündigten
endzeitlichen Zeichen der Bibel zur Wiederkunft Jesu Christi auslegen
und zur weiteren Verängstigung aller Menschen der Erde ausnutzen.
Der Bruch des sechsten Siegels bzw. die Erklärung dessen, was dem
Beginn der Zornesgerichte Gottes bzw. dem Beginn der Zeit der
Bedrängnis unmittelbar vorausgehen wird
Mit dem Brechen der sieben Siegel durch das für die Sünden
der Menschen der Erde geschlachtete Lamm Jesus Christus gewährt
uns der lebendige Gott einen Einblick in all die Dinge, die der zweiten
Hälfte der großen Trübsal, d.h. der Bedrängnis,
wie nie zuvor eine auf der Erde war, noch jemals wieder eine solche
kommen wird, unmittelbar vorausgehen werden. Da diese Ereignisse
hauptsächlich erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde
Jesu Christi, d.h. nach deren Wegnahme von der Erde durch ihren
Bräutigam Jesus Christus, geschehen werden, verlaufen sie in
zeitlich geraffter und rassanter Abfolge und umfassen nach der Meinung
des Verfassers dieser Homepage lediglich den Zeitraum eines Winters
(vgl. auch im Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende
"Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende
Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?") und
kommen mit der Welteroberung duch den Antichristen im
anschließenden Frühling bzw. und so schätzt es der
Schreiber dieses Textes aus seiner Sicht der Dinge ein, so wie im
Kapitel "Zerstörung
elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls"
beschrieben vermutlich im darauffolgenden Monat Mai zu ihrem
Abschluß.
Wir erleben in eindrucksvollen Bildern mit, was die Menschen erwarten
wird, die bei der ersten Ankunft Jesu Christi nach Hebräer 9, 27-28 zum
Heil derjenigen, die auf ihn warten, nicht bereit waren und die so
nicht zur wahren Gemeinde (das sind diejenigen wahren Christen zur Zeit
kurz vor dem Beginn der "Stunde
der Versuchung"), die vor dem überfallartigen Hereinbrechen
des Verderbens,
der ersten großen Bedrängnis, entrückt, d.h. von dieser
Erde weggenommen worden war, gerechnet werden konnten.
Mit dem Brechen des ersten Siegels und dem "Offenbahrt
werden des Antichristen" ist die wahre Gemeinde nicht mehr zu
sehen, da sie zu diesem Zeitpunkt bereits von der Erde fortgenommen
ist. Umsomehr wird auf der Erde das Böse überhand nehmen,
weil derjenige, der die ganze Erde um der Seinen willen bis dahin
bewahrt hatte, seine schützende Hand weggezogen hat. Nun wird sie
der Versuchung durch den Antichristen, der nun nicht mehr aufgehalten
werden wird (vgl. im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"), vollends preis gegeben und die
Wahrheit wird auf ihr fast vollkommen zu Boden getreten werden. Die
Ungerechtigkeit wird überhand nehmen, die Liebe in vielen
gänzlich erkalten, und der große Abfall ist gekommen. Krieg
und Welteroberung sind die wenn auch nicht auf den ersten Blick
erkennbaren Folgen des Entzuges der göttlichen Bewahrung der
Menschen der Erde, denn die Seinen Gottes, die wahre Gemeinde, das Salz
der Erde, befindet sich nun bei ihrem Vater im Himmel, um ein
großes Hochzeitsfest mit seinem Sohn zu halten. Ohne ihr helles
Licht wird es nun finster auf der Erde. Die Menschen werden
ungeschützt durch die Macht der Lüge verführt werden und
ihr Verführer, der Antichrist erlangt jetzt in sehr kurzen Zeit
die Weltmacht.
Mit dem Brechen des sechsten Siegels erfahren wir
die Dinge, die dann auf der Erde geschehen werden und mit denen
der Antichrist seine Welteroberung zum Abschluß bringen wird. Wir
lesen dazu in Offenbarung 6, 12-17:
Nachdem die ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 ein
Bild der Verwüstung und des Elends, des Schreckens und Grauens
verursacht haben, nachdem auf der Erde durch sie eine
überfallartig beginnnende Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen
Einzug gehalten hatten, kommt nun der Tag des Unheils, an dem die
militärische Macht der bis dahin noch bestehenden Weltmächte
gewaltsam zerstört werden und an dem der Antichrist seinen Sieg
über die Menschen der Erde perfekt machen wird. Es ist der Tag
gekommen, der wie eben gelesen in Offenbarung 6, 12-17 geschildert wird.
An diesem Tag, der Wiederkunft des wahren Jesu Christi, am Ende der
großen Trübsal und am Ende der Bedrängnis, sollten
seine beide Hälften eigentlich gleichermaßen finster sein.
Aber es geschieht anders. Die Sonne verfinstert sich, dann wenn der
Antichrist in der darauf folgenden Nacht seine begonnene Welteroberung
zum Abschluß bringen wird, erst gegen Mittag. Die Ordnung des
Alls wird sich nun scheinbar auflösen. Das alles wird
zusätzlich vom falschen Propheten gestützt sein und von ihm
mit vielen und großen Lügen kommentiert werden und unter
allen Menschen der Erde, die ihre Hilfe nicht ausschließlich beim
HERRN des Himmels suchen, große Panik auslösen. Es stellt
wohl die radikalste Art aller Erschütterungen ihrer Sicherheit dar
und sie werden sich im krassen Gegensatz zur nur wenige Zeit zuvor von
der Erde fortgenommenden wahren Gemeinde groteskerweise vor dem nun
bald wiederkommenden Lamm Gottes, ausgerechnet vor demjenigen, der sie
von ihrer Todesangst erlösen könnte, unsagbar fürchten
und entsetzen.
Ist nicht der Blick auf den Sohn Gottes ein Blick auf den Retter dieser
Welt, ein Blick auf den die unerlösten Menschen der Erde suchenden
Vater des Himmels und Schöpfer der Welt und ein Blick auf den
Erhalter des Lebens und des Friedens? Die Menschen der Erde zu jener
Zeit und an jenem Tag werden aber alle gleichermaßen vom
Entsetzen, von der Furcht und der Verzweiflung gepackt vor dem nun
kommenden Zornesblick des Lammes zu entfliehen und zu entgehen
versuchen.
So weit hat es der Antichrist mit den Menschen dieser Erde gebracht.
Der Antichrist hat nicht nur bewirkt, daß, wenn vorhanden, der
christliche Glaube der Menschen der Erde ein gesetzlicher Glaube
geworden ist, sondern daß aus vielen einst Christusgläubigen
Heiden geworden sind, die sich vor dem Namen ihres Erretters unheimlich
ängstigen. Verkündeten nicht auch einst Paulus und Johannes
Rettung vor dem zukünftigen Zorn Gottes (vgl. 1.Thessalonicher 1,
10 und Johannes 3, 36)? Und selbst dann, wenn er bereits da ist, gilt
nach wie vor:
Der Zorn Gottes ist von der Liebne bestimmt. Selbst in seinem Zorn ist
Gott darauf bedacht, die Menschen, für die er bestimmt ist, zu
retten und uns zu erlösen. Es bleibt also dabei: Der Zorn Gottes
ist niemals von Haß bestimmt, sondern von der Liebe geleitet. Die
Menschen, die in Offenbarung 6, 15-17 vor dem Zorn des Lammes fliehen,
kennen den wahren Gott nicht. Sie handeln aus der Angst und nicht aus
der Liebe.
Derjenige, der an den wahren Gott und Retter glaubt und ihm vertraut
weiß darum, was Gottesfurcht
wirklich bedeutet. Gottesfurcht ist nicht mit einer Ängstlichkeit
vor Gott gleichzusetzen. Ganz im Gegenteil:
Der Satz "Fürchte dich nicht!" ist zudem genau 365 mal in der
Bibel enthalten. Für jeden Tag steht er demnach genau einmal. Dies
dürfte kein Zufall sein, der uns tröstende Gott spricht
hiermit eine klare Sprache.
Damit kann also das Wort Gottesfurcht nicht gemeint sein.
Ist dies nicht schrecklich. Ja, wer noch in Sünde lebt, versteckt
sich eben, wie Adam und Eva, die verbotenerweise vom Baum der
Erkenntnis gegessen hatten, vor seinem Gott, anstatt sich auf ihn und
sein Kommen zu freuen. Das muß man sich einmal richtig durch den
Kopf gehen lassen! Hatte doch der Antichrist all die schrecklichen
Dinge der vergangenen Monate, und der Verfasser dieses Textes vermutet,
daß es Wintermonate waren, selbst bewirkt. Und er hatte mit
seinem falschen Propheten allen Menschen der Erde verkündet und
behauptet, daß diese schreckliche Trübsal der über die
ganze Erde flächendeckend hereingebrochene endzeitliche Zorn
Gottes, also vom heiligen Gott Israels verursacht worden sei.
Darum nimmt nun fast die gesamte Menschheit der Erde vor ihrem
eigentlichen Erlöser und Christus, der sie doch bei seinem
Wiederkommen auf die Erde herab vom wahren Verursacher dieses
plötzlichen Verderbens, d.h. vor dem wahren Bedränger, dem
Antichristen, befreien würde, reißaus. Weil sie den
Lügen geglaubt und nicht nach der Wahrheit gesucht hat,
fürchtet sich vor ihm sehr und versuchst vor dem Lamm Gottes auf
Distanz zu gehen, vor demjenigen, der ihr eigentliches Heil bedeutet,
vor dem gehorsamen Sohn ihres sie liebenden himmlischen Vaters, auf den
die kurz zuvor zu ihm gegangene wahre Gemeinde voller Verlangen
gewartet hatte und mit dem sie nun in Ewigkeit vereint ist.
Wir sehen an dieser Stelle sehr deutlich, der Zeitpunkt, den
Offenbarung 6, 12-17 beschreibt und der, der in Lukas 21, 25-28 gemeint
ist, ist nicht ein und derselbe. D.h. die Ereignisse, die in
Offenbarung 6, 12-17 aufgeführt sind und diejenigen, die in Lukas
21, 25-28 beschrieben werden, werden nicht zeitgleich stattfinden.
Dazwischen, so glaubt es der Verfasser dieser Homepage zu wissen, liegt
die gesamte zweite Hälfte der großen Trübsal, gemeint
ist die Zeit der Bedrängnis, die in Matthäus 24, 21-22
und Markus 13, 19-22
als eine Zeit beschrieben wird, wie sie nie zuvor gewesen war von
Beginn der Schöpfung an und auch nicht wieder in dieser Form
kommen wird. In dieser sehr schlimmen Zeit wird der der Antichrist sein
"Greuelbild
der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31
aufrichten, das alle Menschen der Erde unter großer Verfolgung
und Todesandrohung anbeten müssen. Denn es ist zu diesem
Zeitpunkt, von dem Offenbarung 6, 12-17 spricht, erst gegen Ende der
ersten Hälfte der großen Trübsal und die zweite
Hälfte, die Bedrängnis, wird erst noch folgen.
Und noch einmal:
Die Bibel spricht also eindeutige Worte bezgl. der Dinge, die geschehen
sollen, wenn Jesus Christus tatsächlich wiederkommt, und genau
dasjenige wird in Lukas 21, 25-28 beschrieben.
Die Menschen sollen sich dann nicht etwa verstecken und in den Felsen
und Klüften vor seinen Blicken verbergen, sondern hervortreten und
ihre Häupter zu ihrem Heiland erheben, d.h. auf ihn warten und all
ihre Hoffnung ab jetzt auf ihn allein setzen! Und das ist gleichzeitig
indirekt ein Aufruf zur Buße.
Sprach nicht Johannes der Täufer, der in der Wüste von
Judäa predigte und sagte nicht Jesus Christus selbst, seit der
Zeit, als er die Jünger berief, d.h. seit dem Beginn seines
Wirkens in Galiläa: "Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe
herbeigekommen!" (Matthäus 3, 2 und Matthäus 4, 17)
Der Anlaß zur Buße ist nicht ein drohendes Gericht
über die Sünder. Nein es ist ein nahendes, freudiges
Ereignis:
Freut euch doch, "... das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!"
Wie wunderbar! Es ist also immer noch Gnadenzeit, bis ganz zuletzt!
Allein aufgrund dessen, daß die Menschen vor ihrem wahren
Erretter fliehen und sich ihrem eigentlichen Zerstörer zu wenden,
der sie mit seiner Versuchung ins Verderben reißen wird, hat zur
Folge, daß sie jetzt ihrem Gottessohn in der Funktion des
Weltrichters begegnen müssen, dem alles Gericht übertragen
wurde. Weil sie sich vom himmlischen Vater immer weiter abwenden, wird
sein heilsamer Zorn über sie entbrennen, denn es gibt, wie wir in
einem der folgenden Kapitel sehen werden, im Himmel und auf der Erde
noch andere, die auf das Wüten des Antichristen mit ihren
eindringlichen Gebeten und ihren Hilfeschreien antworten. Und darum
schließt das Brechen der sieben Siegel mit dem Blick in den
Himmel, dahin, wo nach Offenbarung 8, 1-5 die verzweifelten Gebete der
beinahe ohnmächtig gewordenen Beter um die baldige Bestrafung des
Antichristen und die Errettung der sich vom lebendigen Gott immer
weiter entfernenden Menschheit hingelangen.
Und erst dies ist es es, was nun den Zorn des himmlischen Vater und
auch den Zornesblick des Lammes auslöst. Und erst jetzt im
Anschluß an das Wüten der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 werden
über die göttlichen Feinde der Erde sieben Posaunen- und
sieben Schalengerichte des heilsamen Zornes Gottes ergehen, die in
Offenbarung Kapitel 8 ab Vers 6 detailiert beschrieben werden.
Und genau darum wird in Offenbarung 6, 17 davon gesprochen daß
nun der große Tag ihres Zorns gekommen ist, dessen, der auf dem
Thron sitzt und des Lammes Gottes, welches der Christus ist.
Dieser heilige Zorn liegt nun vor allen Menschen der Erde und wird sich
im Gegensatz zu dem alle Winkel der Erde treffenden Auswirkungen der
ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 in
Kürze zwar ebenfalls über die ganze Erde, aber ganz gezielt
nur über den Antichristen und seine Anhänger ergießen.
Ist der endzeitliche Zorn Gottes nicht doch die Rache eines über
alle Maßen entsetzten Vaters oder wie kann der "Schrei der
Märthyrer"nach Offenbarung 6, 9-11 richtig gedeutet werden?
Wie man ohne eigene Waffensysteme zu besitzen, einen
erfolgreichen Militärschlag mit dem Ziel der Welteroberung
ausführen kann
Wie wir im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier
"Siegelgerichte" gehört hatten, nennt der bekannte Theologe
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und
Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, die vier farbigen Pferde
mit ihren Reitern nach Offenbarung
6, 1-2 und nach Offenbarung
6, 3-8, die den ersten vier Siegeln der Offenbarung des Johannes
entsprechen, Welteroberung, Krieg, Hunger und Seuchen.
Ja, Hunger, den dritten apokalyptischen Reiter auf dem schwarzen Pferd,
und Seuchen, den vierten apokalyptischen Reiter auf dem fahlen Pferd,
das hatten die Bewohner der Erde in einem noch nie dagewesenen
Ausmaß zu spüren bekommen. Auch der Frieden war bereits von
ihnen genommen worden, d.h. der zweite apokalyptische Reiter auf dem
feuerroten Pferd war bereits im Kommen. Denn sie konnten von nun an
keinen Frieden mehr finden. Welteroberung und Krieg mit offenen
Kampfhandlungen aber stehen ihnen nun noch unmittelbar bevor. Der erste
apokalyptische Reiter auf dem weißen Pferd, der da heißt
Welteroberung, hatte zwar seine drei Generäle und ihre Heere
bereits vorweggeschickt, muß nun aber noch selbst einziehen, um
seinen Kampf zum endgültigen Sieg zu führen.
Die großen Mächte der Erde wurden während des
furchtbaren und schrecklichen Winters der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 durch den Hunger und die Seuchen und die Wegnahme ihres
Friedens zwar bereits wirtschaftlich und politisch geschwächt,
aber ihre militärische Macht bzw. das Militär war bislang
davon nicht betroffen gewesen. Nun ist es, und so vermutet es der
Verfasser dieser Homepage, bereits Frühling geworden, und die
Menschen beginnen, durch die sie wärmende Frühlingssonne
begünstigt, auf ein Ende der grausamen Geschehnisse des
vergangenen Winters zu hoffen und wagen sogar trotz ihrer nunmehrigen
Ohnmacht und ihrer Traumatisierung an ihre Erettung und einen wieder
kommenden Frieden zu denken.
Das Bestreben des nach der Weltmacht greifenden Antichristen zielt aber
nicht nur auf die Unterwerfung der Menschen aller Länder der Erde,
sondern auch auf die militärische Vorherrschaft über die
führenden Atomgroßmächte Erde ab. Nur auf diese Weise
kann er seinen Plan, einen Erretter aus der großen Not, die er
eigendlich selbst erzeugt hatte, auf der Erde ankommen zu lassen, aus-
und zu Ende führen.
Die Atomwaffenarsenale der Erde gilt es vorher, ohne daß sie zum
Einsatz kommen dürfen, zu vernichten und fachgerecht zu entsorgen.
Denn vor ihnen fürchtet sich der Sohn des Verderben am meisten.
Könnten sie doch, falls sie zum Einsatz kämen, seine
Zukunftspläne mit einem Schlag zu nichte machen und die Erde in
einen vergifteten, verseuchten und unbewohnbaren Ort des Todes
verwandeln, auf dem auch er selbst dann keinen Platz mehr zum Leben
hätte. Er muß diese Tod bringenden atomaren Waffensysteme
unversehrt in seine Hände bekommen. Das ist sein Bestreben im
Zusammenhang mit der Zerstörung der Militärmächte der
Erde. Und seine Waffen, die er im vernichtenden Kampf gegen diese noch
bestehenden Militärmächte der Erde einsetzen darf,
müssen derart sein, daß sie keine radioaktive Verstrahlung
oder Vergiftung der Atmosphäre zu Folge haben. Und doch
müssen sie Massenvernichtungsmitteln gleich, die für einen
Erstschlag einsetzbar sind, eine durchschlagende Wirkung besitzen und
einen Blitzkrieg erlauben.
Die ersten beiden Reiter auf ihren farbigen Pferden, die Welteroberung
und Krieg bedeuten, werden demnach auf geniale Art und Weise
völlig neuartige und unschlagbare Waffen zum Einsatz bringen
müssen, die den Menschen der Erde durch ihre beinahe absolute
Geheimhaltung bisher unbekannt geblieben sind. Er, der Antichrist, der
die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren will, muß mit ihnen zu
einem für ihn geeigneten Zeitpunkt seine Macht demonstrieren und
sie dann durch ihren Einsatz gleichzeitig symbolisch zum Zeichen seines
triumpfalen Sieges werden lassen. Mit diesen neuartigen Waffensystemen
muß er aller Welt beweisen, daß der von ihm ins Leben
gerufene und auf die Erde zurückkehrende Messias und dessen von
ihm propagandierter Einzug auf der Erde echt sein sollen. Es
müssen mit dem Einsatz dieser Waffen also biblische Prophetien
für alle Menschen der Erde sichtbar und (be-)greifbar in
Erfüllung gehen.
Da aber der Antichrist unauffällig wie bisher im Hintergrund
geblieben war und von dort bislang aus dem Verborgenen als ein
unsichbarer Gott aggiert hatte und zudem, da er deswegen auch nicht
auffallen will und nicht gefunden werden möchte und da er an dem
Ort, an dem er sich aufhält, auch keine Möglichkeiten
besitzt, unauffällig Waffen zu produzieren, die er mit
Weltraumraketen in den Orbit
schießt und damit auch keine eigenen militärischen
Schlagwaffen besitzt, müssen es völlig neuartige Waffenysteme
sein, die ihm aber selbst nicht gehören. Sie müssen aber von
einem Land hergestellt worden sein, das all die dem Antichristen
fehlenden Möglichkeiten und finanziellen Mittel besitzt.
Über den Zeitpunkt des Einsatzes dieser Waffensysteme, der, und so
vermutet es der Verfasser dieser Homepage, im Monat Mai liegen
müßte, hatte sich der Schreiber diese Textes bereits im
Kapitel "Zerstörung
elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls"
spekulativ Gedanken gemacht.
Wenn man an dieser Stelle seiner Phantasie freien Lauf läßt,
dann fällt einem immer wieder der ehemalige Präsident der
Vereinigten Staaten von Amerika, Ronald Reagan, ein. Der nähmlich
war es, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, völlig neuartige und
deswegen futuristisch anmutende Waffen zu entwickeln, die einen
Schutzschild gegen atombestückte Interkontinentalraketen bilden könnten. Im
Rahmen von Strategic Defense Initiative (SDI) sollten vorwiegend Verteidigungswaffen
entwickelt werden, die vom Weltraum aus angreifen können. Sein
SDI-Programm wurde genehmigt und verwirklicht. Doch dann hüllte
sich Amerika darüber in Schweigen. Und der Verfasser dieser
Homepage geht davon aus, daß die Waffen, die der Antichrist
zusätzlich für seine Eroberungspläne benötigt, aus
diesem Rüstungspramm entstammen, sozusagen mal ganz auf die
Schnelle von ihm zur Verwendung in einem welterobernden Kriegseinsatz
ausgeliehen werden. Die USA hat sie quasi letztendlich für ihn
gebaut, damit er, der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4
und Johannes 17, 12, sie nicht nur ausborgen und zum Einsatz
bringen, sondern mit ihnen auch gleichzeitig deren Erbauer vernichten
kann. Diese Waffensysteme müssen so gebaut sein, daß sie wie
bereits im Kapitel "Inszenierte
Wiederkunft Jesu Christi oder tatsächliche Ankunft des Herrn?"
vermutet, von jedermann und von jedem belieben Ort der Erde aus lenkbar
und steuerbar sein müssen. Und diese neuartigen Waffensysteme
müssen zwei wichtige Zielbereiche gleichermaßen treffen
können, die da sind erstens die Erde bzw. ihre Oberfläche und
zweitens, und das ist für den Erfolg dieser Waffe
äußerts wichtig, den erdnahen Raum, d.h. die sogenannte Ionosphäre.
Derjenige, der die Funkfrequenzen dieser Waffensysteme und dazu ihre
Geheim-Kodes kennt, um sie zu initialisieren und zu bedienen, kann sie
auch jederzeit zum Einsatz bringen, wann und wo auch immer er will und
gegen jedermann richten, auch gegen deren ursprünglichen Erbauer
und ihre Besitzer.
Wenn sich an einem Frühlingstag im Monat Mai das
Sonnenlicht verdunkelt, ist der Antichrist in nur wenigen Stunden zum
nächtlichen Angriff bereit oder wie verläuft nach der Bibel
der letzte Tag der Nationen, an dem vor den Augen der Menschen
große Zeichen geschehen werden?
Die große
Trübsal am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden", die ihren Ursprung im
menschlichen
Machtbestreben hat und im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott steht, entspricht, wie wir
auf der Seite [große
Trübsal] eingangs bereits hörten der Zeit
der Machtentfaltung des Jesus
Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes".
Und es ist das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des
Endes",
daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch
die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der
Erde im
Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht und verführt. Und das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden
Verlauf und besitzt in der
ersten Zeit einen verdeckten Charakter.
Das in Daniel
8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" begründet
sich darin,
daß der Antichrist zur "Zeit des
Endes" mit Nichten zu den mit den zehn Hörnern symbolisch
umschriebenen
und zu dieser Zeit
dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen" und im Kapitel "Die
Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten").
Es gibt also ganz am Ende der ersten Hälfte dieser großen
Trübsal einen Zeitabschnitt offenen militärischen Kampfes,
der vom Zeitpunkt des
plötzlichen Hereinbrechens des Verderbens lt. 1.
Thessalonicher 5, 3 bis zur Mitte
der
70. Woche nach Daniel 9,
27 reicht, die die erste Hälfte der
großen Trübsal abschließt (vgl. in der tabellarschen
Übersicht "Die
wichtigsten
Ereignisse der großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Es ist derjenige Zeitbereich, von dem ab sich
Gottes schützende Hand zurückzieht bis hin zum Sichtbarwerden
des "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31.
Wie auf der grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes (ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20)" ersichtlich, bewirkt der Antichrist zur "Zeit des Endes"
der Täuschung der Menschen wegen und um sie zu verführen,
große Zeichen am Himmel und an der Erde (Offenbarung 13 ,13-14).
Diese großen Zeichen am Himmel und an der Erde bewirkt der
Antichrist, um sowohl die kosmischen Erschütterungen nach Matthäus
24,
29 als auch das Zeichen des Menschensohns, das nach Matthäus
24,
30 am Himmel erscheint, nachzuäffen (vgl. in der tabellarschen
Übersicht "Die
wichtigsten
Ereignisse der großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Denn der Herr will, bevor sein Gericht über den Antichrist kommen
läßt, "... die Sonne am
Mittag untergehen
und das Land am hellen Tage
finster werden lassen" und der Antichrist äfft dies nach:
Auch wenn das in Amos 8, 7-10 Beschriebene der Sohn des Verderbens
nach 2. Thessalonicher
2, 3-4 und Johannes
17, 12 auslöst und er selbst es ist, der ein plötzliches
großes Verderben über die gesamte Menschheit bringen wird,
auch wenn er mit seinem apokalyptischen Reiterheer nach Offenbarung 6, 1-8 dies
alles selbst bewirkt, es ist der HERR, der Gott Israels, der hinter
allem steht und der auch in diesen Dingen mit seiner Oberherrschaft
über Himmel und Erde die Dinge in seiner Hand hält, und darum
ist auch in Amos 8, 9-10 davon die Rede, daß der Herr dies tut.
In Wahrheit ist es also der verlängerte Arm des HERRN und nicht
der sich an die Stelle seines Sohnes drängende Antichrist, der
"die Sonne am Mittag untergehen und das Land am hellen Tage finster
werden lassen" wird (Vers 9). Der Antichrist, auch wenn er selbst zu
glauben scheint, daß er es ist, der von nun an alles auf der Erde
bestimmt und die Geschicke der Menschen der Erde in seinen Händen
hält, ist demnach nur der ausführende und verlängerte
Arm Gottes.
Und der HERR wird "ein Trauern schaffen" und die Menschen der Erde
"sollen ein bitteres Ende nehmen" (Vers 10). Zwar ist es der vierte
apokalyptische Reiter auf einem fahlen Pferd nach Offenbarung 6, 8, der
"ein Trauern schaffen" wird, denn, wenn die Menschen der Erde nicht
umkehren, müssen alle Kinder sterben (vgl. auch in den Kapiteln "Die zu
erwartenden Epidemien der großen Trübsalszeit treffen
hauptsächlich unsere Kinder tötlich" und "Siehe, ein fahles Pferd.
Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod"). Aber in
Wahrheit ist es der Gott Israels der die sich immer weiter von ihm
entfernende Menschheit zum Innehalten zwingt.
Die "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
hat die Menschen willenlos gemacht.
Wie anders klingt doch da "des HERRN Tag". "Des HERRN Tag kommt
grausam, zornig, grimmig, die Erde zu verwüsten und die
Sünder von ihr zu vertilgen." Denn der Antichrist, der zuvor die
Starken militärisch mehr oder weniger erfolgreich zu vernichten
suchte, sieht sich nun erneut und einem völlig anders
gearteten Gegner gegenüber. Er hat nun seine sich inzwischen
angeeigneten Heere versammelt, um gegen das Lamm Gottes und die Seinen
zu kämpfen. Die größte Schlacht aller Zeiten bahnt sich
an, die Schlacht bei Harmagedon.
An diesem vielleicht nur symbolisch gemeinten Ort, der da heißt
auf hebräisch Harmagedon, werden die „Könige der ganzen
bewohnten Erde“am großen Tag Gottes, des Allmächtigen,
im Widerstand gegen Jahwe und gegen sein Königreich versammelt, an
dessen Spitze Jesus Christus steht. Und an diesem Tag, den die Bibel in
Jesaja 13, 5-10 beschreibt und der erst ganz am Ende der zweiten
Hälfte der großen Trübsal sein wird, d.h. am Ende der
Zeit der Bedrängnis, geht die Sonne bereits am Morgen finster auf
und verfinstert sich so wie in Amos 8, 9 angegeben nicht erst am Mittag
und der Mond gibt keinen Schein.
Wir sehen, daß die Bibel durch zwei unterschiedliche Propheten in
Amos 8, 7-10 und in Jesaja 13, 5-10 auch zwei völlig
unterschiedliche Ereignisse beschreibt.
Amos 8, 7-10 beschreibt ein Gericht über eine vom ihm immer weiter
abgefallene Menschheit, über eine Menschheit, die von seinen Wegen
abgewichen ist und den Schöpfer ihres Daseins vergessen hat.
Dieses Gericht, das alle Welt treffen wird, ist es, das, falls es
wirklich geschehen sollte, die in Amos 8, 10 beschriebene Trauer
auslösen wird. Daher spricht der HERR in Amos 8, 7: "Niemals werde
ich diese ihre Taten vergessen!" und in Amos 8, 10: "Ich will über
alle Lenden den Sack bringen und alle Köpfe kahl machen und will
ein Trauern schaffen, wie man trauert über den einzigen Sohn, und
sie sollen ein bitteres Ende nehmen."
Jesaja 13, 5-10 gibt des HERRN Tag wieder, der grausam, zornig, grimmig
über seine Feinde kommt, die Erde zu verwüsten und an dem er
die sich mit dem Antichristen verbündeten Sünder, die sich in
der größten Schlacht aller Zeiten, der Schlacht bei
Harmagedon, als seine Feinde offen gegen ihn und den nunmehr auf die
Erde zurückgekehrten wahren Jesus Christus, seinen Sohn, stellen
werden, von ihr vertilgen wird.
Keiner verspürt da in diesem Moment des Strafgerichtes Gottes
Trauer, aber die Hoffnung darauf, daß das Lamm Gottes, Jesus
Christus, die unerbittlichen Feinde der Seinen Gottes besiegen wird.
Welch krasser Gegensatz zu Amos 8, 10! Welch eine Genugtuung über
den Tod ihrer Feinde bei der hart und blutig verfolgten Christenschaar
der Zeit der Bedrängnis, wie sie noch nie zuvor auf der Erde
gewesen war und auch nie wieder kommen soll, die auf das Kommen das
Herrn wartet!
Erinnern wir uns daran, was die von der Gewaltherrschaft des
fanatischen, religiösen Diktators und syrischen Königs
Antiochus Epiphanes, der Vorerfüllung des "anderen kleinen Hornes"
aus Daniel
7, 8, das als dessen Bild den Antichrist zur "Zeit des Endes"
darstellt, befreiten Menschen Jerusalems taten, als ihre Befreier, die
Makkabäer lt. 2.
Makkabäer 10, 5-8 in die Stadt einzogen:
"Sie trugen laubumwundene Stäbe und schöne Zweige und
Palmwedel und priesen mit Lobgesängen den, der es gefügt
hatte, daß seine heilige Stätte wieder gereinigt wurde." (2.
Makkabäer 10, 7)
Über die im Kampf getöteten oder in einem gerechten Gericht
Gottes umgekommenen Feinde Gottes trauert man nicht.
Ohne Zweifel, Amos 8, 7-10 ist auch eine Zeitabschnitt der
Betrübnis, die während der symbolisch gemeinten
siebenjährigen großen Trübsal kommt und ohne Frage auch
eine Zeit des Gerichtes Gottes darstellt, aber nicht auch gleichzeitig
die ist, die Jesaja 13, 5-10 als die Vernichtung aller seiner
Feinde (also auch des Antichristen) durch das wieder auf die Erde
zurückgekehrte Lamm Gottes beschreibt und die erst ganz am Ende
der großen Trübsal sein wird und die größte
Bedrängnis und Verfolgungszeit aller Zeiten zum Abschluß
bringt.
Amos 8, 7-10 gibt die gleich nach der Entrückung der wahren
Gemeinde Jesu Christi erwartete "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11,
die höchstwahrscheinlich eine Zeitspanne eines Winters umfassen
wird, wieder.
Und wenn unmittelbar anschließend an Amos 8, 7-10 "die Sonne am
Mittag untergehen und das Land am hellen Tage finster werden" wird, ist
der Antichrist in nur wenigen Stunden zum nächtlichen Angriff auf
die gesamten Militärbasen der Völker der Erde bereit. Er ist
es, der im Verlaufe von nur einer Nacht die Weltmächte der Erde
durch einen gewaltsamen Frontalangriff besiegen wird und ihre
Militärstützpunkte zerstört und den zu dieser Zeit
niemand erwartet.
Der große Widersacher Gottes und Menschenverachter zur "Zeit des
Endes" ist es, der wahrscheinlich und so vermutet es der Verfasser
dieser Homepage an einem Tag im Monat Mai in den Augen der Menschen ab
Mittag für den Rest des Tages für einige Stunden die Sonne
finster aussehen lassen wird, sozusagen das Augenlicht aller Menschen
der Erde verfinstert und die Menschen teilweise blind werden
läßt.
Der Mensch der Bosheit, wie der Antichrist auch genannt wird, ist es
ebenfalls und so vermutet es der Verfasser dieser Homepage wiederum,
der Feuerkugeln gleich sehr viele künstliche Meteoriten wie Feuer
vom Himmel auf die Erde herab fallen lassen wird, so daß es
für den Betrachter auf der Erde wirkt, als würden die Sterne
vom Himmel fallen.
Der Sohn des Verderbens nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 und Johannes
17, 12 ist es gleichfalls, der anschließend erneut für
einige Stunden die Augen der Menschen in ihrer Sehkraft
beeinträchtigt, so daß nun der nächtliche Sternenhimmel
gleichfalls wie von Geisterhand geführt vor ihren Blicken
verschwindet und der Mond sich verdunkelt. Der Antichrist ist es, der
in diesem Zusammenhang also auch das natürliche Licht
verfärbt, d.h. wie durch einen Farbfilter sehen lassen kann, so
daß der für die menschlichen Augen nun optisch dunkler
gewordene Mond zudem nur noch blutrot gesehen werden wird.
Er, der große Christusnachahmer, weiß geschickt die
Elemente der prophezeiten endzeitlichen Geschehnisse an den Gestirnen
des Himmels mit seinen militärischen Angriffsplänen auf die
Militärbasen der zu dieser Zeit noch bestehenden Weltmächte
zu verbinden, indem er vorwiegend die optischen Nebenwirkungen seiner
neuartigen Massenvernichtungswaffen außerdem als Mittel der
Verführung der gesamten Menschheit der Erde einsetzt und durch
zusätzliche Effekte, wie das stufenlose Abdunkeln und
Einfärben des Augenlichtes, die er mit dem von ihm geschaffenen
falschen Prophet bewirken kann, ergänzt. Diese
verhängnisvolle Kombination von unterschiedlichen Waffenarten ist
es, was die Menschen der Erde täuschen wird, und die allem bereits
seit einigen Monaten während der sogenannten Zeit der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 vorausgegangene, unentwegte, gezielte und sehr intensive
Gehirnwäsche, läßt nun auch keine kritischen Blicke
aufkommen.
Nur ganz wenige erkennen die Zusammenhänge der Dinge und die
dahinter sich verbergende Kriegslist.
Es ist die Nacht, in der Feuer vom Himmel fallen wird und die Sterne
vom Himmel regnen. Es ist das Ereignis, das Offenbarung 6, 12-14
beschreibt, der Bruch des sechsten Siegels durch das Lamm Gottes, der
Abschluß der Verwüstung des apokalyptischen Reiterheeres
nach Offenbarung 6, 1-8,
die der Antichrist ganz allein und selbst bewirkt.
Offenbarung 6, 12-14
in Zusammenhang mit Offenbarung 13, 13-14 gibt es wieder, was in Amos 8, 7-10
geschrieben steht:
Der Antichrist ist es also zuerst, der in einer Vorerfüllung zu
den Dingen und Begleiterscheinungen, die im Zusammenhang mit der
tatsächlichen, unmittelbaren Wiederkunft des wahren Jesus Christus
in großer Macht und Herrlichkeit stehen, für seine Zwecke
der Nachahmung Jesu Christi, bzw. der Nachahmung seiner allem
vorangehenden Wiederkunft für die Augen aller Menschen das
Sonnenlicht ab Mittag verfinstert, der vor den Augen der Menschen die
Sterne vom Himmel auf die Erde fallen läßt und der in
derselben Nacht den Sternenhimmel abdunkelt und "vor den Augen der
Menschen" den Mond wie Blut aussehen läßt:
Wie kann er dies alles nur bewirken, und warum betreibt er diesen
Aufwand? Was veranlaßt den Antichristen, die Menschen so zu
quälen und zu verängstigen?
Vergessen wir nicht, daß er gleichzeitig zwei Personen in sich
vereint, den Christushasser und Christusleugner (vgl. das zum "Maul"
Geschriebene in Offenbarung
13, 5-6, mit dem er den Namen des HERRN und die Seinen Gottes
lästert) aber auch den Christusnachahmer, der zu Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal ein wie lebendig
wirkendes Bild erschafft, das alle Menschen der Erde anbeten werden und
das Jesus Christus abbilden wird (vgl. Offenbarung 13, 14-15).
Und genau zeitlich dazwischen liegt dasjenige, das in Amos 8, 7-10
geschrieben steht und das Offenbarung
6, 12-14 in Zusammenhang mit Offfenbarung 13-14
wiedergibt.
Und erst das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen
Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr
viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken
verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in
Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom
Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das
geschlachtet ist."
Warum spricht der Herr in Amos 8, 9: "Zur selben Zeit, spricht Gott der
HERR, will ich die Sonne am Mittag untergehen und das Land am hellen
Tage finster werden lassen." und nicht wie in Jesaja 13, 10 "die Sonne
geht (gemeint ist bereits am Morgen) finster auf"? Warum wählt der
Antichrist für seine Darstellung und Inszenierung der
Geschehnisse, die die von ihm propagandierte aber lügenbehaftete
Wiederkunft Jesu Christi begleiten sollen, im Zusammenhang mit dem von
ihm hervorgerufenen Verfinstern der Sonne nicht den Morgen. Dieser wird
doch vom Prophet Jesaja indirekt im Zusammenhang mit der Schlacht bei
Harmagedon angekündigt?
Warum also weicht der Antichrist von den Prophezeiungen zu den
Geschehnissen, die für die tatsächliche Wiederkunft Jesu
Christi vorhergesagt sind, wie in Amos 8, 9 beschrieben ab? Er
muß dafür wichtige Gründe haben:
Der Verfasser dieser Homepage, und wie sollte es auch anders sein, geht
davon aus, daß die Sonne an dem Tag, an dem der Antichrist machen
wird, daß die Sonne an einem Tag im Monat Mai, der noch aussteht,
ab dem Mittag völlig ungewohnterweise für das menschliche
Auge dunkler erscheint. Aber sie wird nach wie vor da sein und mit
ihren Lichtstrahlen nach wie vor ungehindert die Erdoberfläche
erreichen und die Erdatmosphäre und den Erdboden und alles was sie
anstrahlt erwärmen können.
Warum also sollte man die Sonne plötzlich nicht mehr mit der
gewohnten Helligkeitsintensität bewundern können?
Es muß mit dem Wahrnehmungsvermögen in Bezug auf die
Helligkeit des menschlichen Auges zusammenhängen. Und der
Schreiber des Textes vermutet, daß der große
Weltverführer dabei einen simplen aber gemeinen Trick anwenden
wird.
Er muß bewirken können, daß beide Augen
gleichermaßen und das bei sehr vielen Menschen der Erde, und de
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