Die Endzeit, auch die "Zeit des
Endes" genannt, ist die
letzte Zeit oder der letzte Zeitabschnitt bevor das Ende da sein wird,
d.h. bevor Jesus Christus wiederkommt - und mit diesem Ende ist das
Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint
Inhaltsverzeichnis dieser Seite
- 1.
Leben wir
bereits in der Endzeit,
welche Jesu Wiederkunft unmittelbar vorausgeht?
- 2.
Wir
leben in der »Zeit des Endes«, hat auch bereits die
große Trübsal begonnen?
- 3.
Zum
grundlegenden Verständnis des
biblischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«
- 4.
Sollten wir
uns überhaupt mit dem Thema Endzeit auseinandersetzen?
- 5.
Endzeit
ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen
zusammentreffen
- 6. Der Begriff Endzeit
unter dem Aspekt der Weltgeschichte
- 7. Was sind die wichtigsten
angekündigten Endzeitzeichen?
- 7.1. Diejenigen Ereignisse,
die als "Anfang
der Wehen" bezeichnet werden
- 7.2. Diejenigen
Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen"
anschließen
- 7.3. Das
gotteslästerliche
»Maul« nach Offenbarung
13,
5-6
- 7.4. Das "Land des Nordens" gibt
die dort lebenden Juden nun auf einmal
doch frei
- 7.5.
Der
»in
Fesseln Gekrümmte«
nach Jesaja
51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes
- 8. Nachdem
er die "Starken" vernichtet hat, richtet sich sein
Sinnen
gegen Israel
- 8.1. Der Antichrist verachtet in Wahrheit die messianische
Hoffnung
Israels
- 8.2. Auch dem
Antichrist zu "Zeit des Endes" bleibt nichts
anderes übrig, als Israel zu segnen
- 8.3. Der
weiße
Faden und das Los in der rechten Hand, die Zeichen der Vergebung
- 8.4. Der Antichrist
ist darauf
bedacht, die Shekinah täuschend echt nachzumachen
|
Leben wir bereits in derjenigen Endzeit,
welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit
unmittelbar vorausgeht?
Alle Welt spricht von der kommenden "Endzeit". Viele Christen
sagen,
daß sie schon da sei. Woran erkennt man, daß "Endzeit" ist?
Was wird in der Bibel darüber berichtet?
Der Begriff "Endzeit" kann aus biblischer Sicht mit zweierlei
Sichtweisen erfaßt werden, im weiteren und im engeren Sinn:
1. Der Begriff "Endzeit" im weiteren Sinn:
Im weiteren Sinn wird der Begriff "Endzeit" auf den gesamten Zeitraum
seit Jesu Himmelfahrt gedeutet.
2. Der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn:
Im engen Sinn jedoch schnürt sich dieser Zeitbereich auf eine ganz
konkrete, eng umrissene Zeitepoche ein.
Der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn umfaßt nur diejenige
Zeitepoche,
welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und dieses ankündigt.
Diese "Endzeit" geht also demjenigen Kommen unmittelbar voraus, bei dem
unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen
wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten,
ein Reich, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.
Der Schreiber dieses Textes versucht auf dieser Seite seiner Homepage
zu beweisen, daß wir bereits in der Endzeit in engerem Sinn
leben, d.h. am Ende
der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden". Denn unser Herr Jesus sagte in seiner sogenannten und
etwas weiter unten teilweise zitierten "Endzeitrede" seinen
Jüngern in Matthäus
24, 32 sinngemäß wie folgt voraus:
An dem
"Wiederergrünen des Feigenbaumes" werdet ihr es erkennen
können, daß das Ende nahe ist (und gemeint ist hier
zweifellos, wie man dasjenige Ende erkennen kann, welches seinem
zweiten
Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgehen
wird bzw. welches dieses ankündigt). Und dies ist wohl auch das
markannteste aller dann sichtbaren Zeichen, denn das
"Wiederergrünen des Feigenbaumes"
ist in der Bibel ein spezielles Bild für die politische
bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel nach der
langjährigen Zerstreuung unter den Nationen (vgl. auch im Kapitel "Der
Feigenbaum ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder").
D.h. das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist auch derjenige
Zeitpunkt, an dem Gottes Verwerfung seines heiligen Volkes bzw. der mit
den im Alten Testament mit den "Heiligen" gemeinten Israeliten
tatsächlich ein Ende hat und die Juden von Gott nach ihrer
Wiedererwählung zurück in das Land ihrer Väter geholt
werden (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel").
Das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist also ein wahrhaft
großes Ereignis und wohl unübersehbar für alle
Menschen, die dies miterleben dürfen und, so meint der Verfasser
dieser Homepage, geschieht heute bereits vor unser aller Augen:
Roger Liebi charakterisierte in seinem Buch "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel
"Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf
Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in
direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der
Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung
des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der
weltweiten
Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer
langen
Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Außerdem geht aus der Endzeitrede unseres Herrn Jesus aus
Matthäus
24, 33 hervor, daß im Zusammenhang mit dem "Wiederergrünen
des Feigenbaumes" noch zusätzlich bestimmte andere Endzeitzeichen
dann auch eintreten werden:
Aus Matthäus
24, 6-7 erfahren wir fernerhin, daß unser Herr Jesus mit der
politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel das
Kommen von nicht nur schlichten Kriegen, sondern erst dann das
Aufkommen von
sogar Weltkriegen in Verbindung bringt. Und er rechnet lt. Matthäus 24, 8
diese Weltkriege sogar zu den schmerzlichen Wehen, d.h. zu solchen
Ereignissen, die das Ende
anbahnen bzw. für das Wiederkommen des Messias die Voraussetzungen
schaffen und das Hinkommen zum Ende entscheidend vorantreiben. Und zwar
sind es diejenigen Ereignisse, die zum nun nahenden
Ende hinführen,
d.h. den diesbzgl. Werdegang entscheidend aber, da hier der Begriff
"Wehe" Verwendung findet, auf eine sehr
schmerzliche Art und Weise beschleunigen werden.
Und gerade die ersten beiden Weltkriege in der Geschichte der
Menschheit des vergangenen Jahrhunderts (1914–1918 und
1939-1945) brachten doch die wichtigste Voraussetzung für das
Wiederkommen des Messias zu Stande: die
Wiederentstehung
bzw. nationale Neu- oder
Wiedergeburt
des Staates
Israel mit sich und läuteten damit die letzte Etappe der
Menschheitsgeschichte ein. Denn was wäre der zurückkommende
Messias ohne sein Land?
Diese beiden Weltkriege des letzten
Jahrhunderts stellen damit eindeutig einer Erfüllung für die
Prophetie nach Matthäus
24, 6-8 dar, genau darum, weil sie allein es waren, die mit ihren
auch für die Juden schmerzlichen Begleiterscheinungen die
politische bzw. nationale Wiederentstehung Israels bewirkten (vgl. im
Kapitel "Der
weitere Verlauf der
letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der
Wehen"
anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell
auf die
Israeliten bezieht" unter dem Punkt "Die politische
Wiederentstehung Israels steht in ursächlichem Zusammenhang mit
den beiden Weltkriegen Anfang des 20. Jahrhunderts").
Unsere Vorbetrachtungen führen nun für jeden Bibelleser
verständlich zu folgenden klaren und eindeutigen Schluß:
Die beiden Punkte, das "Wiederergrünen des Feigenbaumes", d.h. die
damit gemeinte nationale Wiederherstellung
des Staates Israel, sowie das
in diesem Zusammenhang stehende Aufkommen von Weltkriegen und derjenige
unverwechselbare Fakt,
daß sie, um die nationale Neu- oder Wiedergeburt
des Staates
Israel bewirken zu können, unbedingt in einer engen kausalen
Verknüpfung zueinander
stehen müssen, sind nach der Meinung des Schreibers
dieses Textes für sich allein betrachtet so charakteristisch und
markannt, daß sie dann zu einer
Unverwechselbarkeit führen und die anfangs gestellte Frage nach
dem Beginn der Endzeit nun bereits mit einem klaren Ja
beantworten.
Wir leben also heute bereits eindeutig in der Endzeit in engerem Sinn,
d.h. am Ende
der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden". Und es ist diejenige Zeit, die also demjenigen Kommen
unmittelbar vorausgeht, bei dem
unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen
wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten,
ein Reich, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.
Wenn wir in der Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu
leben, hat dann auch bereits die große Trübsal begonnen?
Wir konnten im vorangegangen Kapitel festhalten, daß wir heute
bereits eindeutig in der Endzeit in engerem Sinn
leben, d.h. am Ende
der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden".
Nun stellt sich für uns die Frage, inwieweit auch die große
Trübsal zur
»Zeit des Endes« heute schon begonnen hat.
Dazu die Zwischenfrage: In welcher Zeit leben wir heute?
Machen wir uns es nochmals bewußt: Es ist das Ende der in Lukas
21, 24 beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche). Und mit diesem Ende kommt die
Geschichte der irdischen nichtjüdischen Weltmächte bzw.
Weltregierungen zu ihrem Abschluß (vgl. im Kapitel "Vorangestelllte Worte zum
grundlegenden Verständnis des
neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«").
Aber bevor am Ende der sogenannten großen Trübsalszeit (die
große Trübsalszeit beschreibt die Zeit der Machtentfaltung
des allerletzten nichtjüdischen Weltherrschers, die des
Antichristen zur "Zeit des Endes") der Herr Jesus Christus Israel von
der
allerletzten heidnischen Fremdherrschaft für immer befreien und
über
Israel sein ewiges Königreich
aufrichten wird, wird es durch den Antichrist zur wohl
größten Bedrängnis
auf der Welt kommen, die die Menschen der Erde je gesehen haben und von
der natürlich auch vorrangig Israel betroffen sein wird.
Dies alles setzt natürlich voraus, daß es in der "letzten
Zeit" der “Zeit der Heiden" auch zur politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kommen muß.
Bzw. erst mit der politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kann das Ende
kommen. Denn mit der Zerstörung Jerusalems wurden der Staat Israel
sowie das Volk der Juden im Jahre 70 n. Ch. von den Römern
praktisch ausgelöscht und das Heilige Land blieb lange Zeit
unbewohnbar.
Die nichtjüdischen Weltreiche werden übrigens vom
alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8
als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt und münden
schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes"
beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen
Tier
hervorbrechenden und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen
kleinen Hornes" ein.
Und dieser letzte, relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des
hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen wird, da er erst ganz
am Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die große
Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.
Was charakterisiert also den Beginn dieser "große
Trübsal" zur "Zeit des Endes"? Wenn wir dies in Erfahrung bringen,
können wir vielleicht eine Antwort auf unsere anfangs gestellte
Frage nach dem Beginn der "großen Trübsal" finden.
Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des
neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«
Nach Dr. Robert Culver sind der Begriff "Zeit des Endes" und die dann
kommende große Trübsal jener Zeitperiode zuzuordnen, "...,
die mit der Errichtung des messianischen
Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch
“Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die
letzten Tage).
Es ist allenthalben bekannt, daß es der Prophet Daniel war, der
sich eher mit politischen Themen als mit religiösen Fragen
beschäftigte. Und er bezog sich in diesen Fragen
schwerpunktmäßig immer auf sein Land, gemeint ist das Land
des Volkes der Juden, also Israel.
Da aber sein Land für viele Jahre unter Fremdherrschaft geraten
sollte (was in der Bibel mit der “Zeit der Heiden" bezeichnet
wird), bezieht sich der erste Schwerpunkt des Buches Daniel auf den
Plan Gottes für die Heiden (gemeint sind diejenigen Nichtjuden,
die das Land Israel einmal viele Jahre beherrschen sollten).
Da aber damit die Zukunft des Landes Israel so eng mit dem Geschick der
Heiden verknüpft sein muß, liegt der zweite Schwerpunkt der
Prophetien Daniels auf dem Volk Israel unter dem Aspekt des Einflusses
bzw. der Auswirkung der Heiden auf sein Land.
Aber bevor am Ende der sogenannten großen Trübsalszeit (die
große Trübsalszeit beschreibt die Zeit der Machtentfaltung
des endzeitlichen Antichristen) der Herr Jesus Christus Israel von der
heidnischen Fremdherrschaft für immer befreien und über
Israel sein Königreich
aufrichten wird, wird es zur wohl größten Bedrängnis
auf der Welt kommen, die die Menschen der Erde je gesehen haben und von
der natürlich auch vorrangig Israel betroffen sein wird.
Und genau darum beleuchtet das Buch Daniel “im besonderen
Maße diese "letzte
Zeit" der “Zeit der Heiden", die sogenannte "Zeit des Endes" der
Nationen.
Und es ist besonders Daniel 12, 4,
das “die Zeit der Heiden" und “die letzte
Zeit" (während der es zu einer letzten Fremdherrschaft über
das Land Israel kommen soll) für das Volk Israel während der
Zeit der großen Bedrängnis zusammen bringt.
Dies alles setzt natürlich voraus, daß es in der "letzten
Zeit" der “Zeit der Heiden" auch zur politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kommen muß.
Bzw. erst mit der politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kann das Ende
kommen. Denn mit der Zerstörung Jerusalems wurden der Staat Israel
sowie das Volk der Juden im Jahre 70 n. Ch. von den Römern
praktisch ausgelöscht.
So charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel
"Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf
Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in
direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen
bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der
Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung
des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der
weltweiten
Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer
langen
Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem
biblischen
Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht
ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen
Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum
endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen
davon, wie Juden aus allen fünf
Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind,
und wie aus
einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des
modernen
Staates Israel geworden ist. Also
muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit
unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"
(Unterstreichungen durch den Verfasser dieser Homepage)
In einer Art von Zukunftsschau, die insbesondere sein Land betrifft,
bekam der Prophet Daniel mit Gottes Hilfe also Einblicke in die
zukünftigen Weltereignisse, die seine Nation einmal betreffen und
berührten sollten.
Es war insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500
Jahren eine umfassende Zukunftsschau hatte, die auf das "Ende der Tage"
hin ausgerichtet war, was der Zeit
der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der
großen Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch
Daniel).
Und aus Daniel
10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der
diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja
genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die große
Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also
tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.
Das in Lukas 21, 24 beschriebene und mit deren Erfüllung gemeinte
Ende der "Zeiten der Heiden", was man durchaus gleichfalls dieser
Rubrik zuordnen kann, ist aber keinesfalls gleichzusetzen
mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker bzw.
nichtjüdischen Staaten. Damit ist
derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn
der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat
Israel einschließt.
Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon
gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen
Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw.
nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die
Weltmacht in den Händen halten.
Denn mit der Redewendung "Zeiten der Heiden" sind die "(Regierungs-)
Zeiten der
heidnischen Mächte in der damals den Juden bekannten Welt gemeint.
Das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein,
wenn
die Geschichte der Weltregierungen bzw. die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch erst dann kommen, wenn der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt
(über den Tod)" und
auch
sein Leben verlieren wird.
Mit dem vom Verfasser dieser Homepage in seiner Internetseite vielfach
gebrauchten Redewendung "Zeit des Endes"
ist demnach jener Zeitabschnitt gemeint, der ganz am Ende der in Lukas
21, 24 beschriebenen
"Zeiten der Heiden" kommt.
In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche,
welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit
unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet
(vgl. Daniel 11, 35+40),
bei Daniel 12, 4
als die "letzte Zeit" und in Daniel
10, 14 als das "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage",
das ist also die Zeit der großen Trübsal.
Die Redewendung "Zeit des Endes"
drückt demnach nichts anderes aus, als daß es zum Ende der
in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. zum Abschluß der
Machtperiode nichtjüdische Weltherrscher kommen wird. Denn "... das Reich
und die
Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen
Himmel wird dem Volk der
Heiligen des Höchsten (zurück-) gegeben
werden ..."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom
Verfasser dieser Hopage).
Und mit in Daniel 7, 27 bezeichneten "Volk
der Heiligen des Höchsten" ist das auserwählte Volk
Gottes, sind also die Juden gemeint.
Aber das in Lukas 21, 24 beschriebene
Ende der "Zeiten der Heiden" ist damit keinesfalls
mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker
gleichzusetzen. Und mit den "Heiden" meint die Bibel alle
nichtjüdischen Staaten bzw. alle
nichtjüdischen Völker.
Ganz am Ende der "Zeiten der Heiden" wird also ein Zeitabschnitt
kommen, in welchem es zum Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten
danielischen Tier
hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel
7, 8 kommen wird. Und das andere kleine Horn aus Daniel
7, 8 ist das in Offenbarung
13, 1-10 beschriebene erste Tier
aus dem Meer, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des
Endes".
Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes
zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die
letzte Zeit
verständlich machen und aufzeigen will. Denn der biblische Blick
auf den letzten, menschlichen und zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar
nach dem Ende des Antichristen anbrechende
Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein
Blick auf dessen
Beginn und seine
Ewigkeit.
Und wir wissen in diesem Zusammenhang: "... die
Heiligen des Höchsten
(mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die
Israeliten gemeint) werden
(einmal) das Reich empfangen und werden's
(nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw.
nichtjüdischen
Königreichen zurückerhalten und für) immer und
ewig besitzen."
(Daniel
7, 18; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel")!
Und dieser letzte relativ kurze Zeitabschitt unmittelbar davor wird, da
er erst ganz
am Ende der
"(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" kommt, dann "die große Trübsal" zur "Zeit des Endes"
genannt.
Der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen, also desjenigen
zur "Zeit des Endes", wird nach Daniel
12, 7 übrigens genau dann seinen Anfang nehmen, "wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat", d.h. wenn das im
Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott
wiedererwählt werden wird, also zurück in das Land ihrer
Väter kommt und das
Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen
wird.
Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben
wir heute, und der Staat Israel existiert bereits wieder.
Es war zuerst der babylonische König Nebukadnezar II., dem Gott
offenbarte, daß jetzt eine lange Zeit beginnen würde, in
welcher in einer nahtlosen Abfolge vier große heidnische, d.h.
nichtjüdisch regierte Weltreiche entstehen, die von nun an die
damals bekannte Welt regieren würden.
Und es war der am Hofe des Königs lebende Prophet Daniel, der
diesbzgl. Nebukadnezars Traum und das von Nebukadnezar gesehene
Standbild mit den vier Metallen deuten konnte (vgl. Daniel 2, 31-35).
Das erste Reich:
Das im Traum enthaltene Haupt dieses Bildes aus feinem Gold stellte den
König Nebukadnezar II. selbst dar und verkörperte damit das
Neubabylonische Reich (626
-
539 v. Chr.).
Das zweite Reich:
Die Brust und die Arme des Standbildes waren von Silber und zielten auf
ein zweites, ein das Neubabylonische Reich ablösende Imperium hin.
Gemeint ist das Reich der Meder und
Perser bzw. das Medopersische Reich oder auch altpersisches Weltreich
unter dem persischen König Kyros II. dem Großen (539 -
330 v. Chr.).
Das dritte Reich:
Der Bauch des Bildes und seine
Lenden von
Kupfer, und so hatte es später die Geschichte gezeigt,
verkörperten das riesige griechische bzw. Hellenistische
Weltreich (ca. 330 bis ins 1. Jahrhundert v.
Chr.), das unter
Alexander dem Großen seinen Anfang nahm und der es nach Osten zu
und bis an den Nordwesten
Indiens hin sogar noch ausweiteten konnte.
Das vierte und letzte Reich:
Die Schenkel von
Eisen stellen das antike
Römische Reich dar. Es beherrschte ab etwa dem 1.
Jahrhundert v.
Chr. maßgeblich in der Herrschaftsform des
Römischen Kaiserreiches den Mittelmeerraum und währte als
solches noch über seine Teilung hinaus etwa bis ins 5.
Jahrhundert n. Chr. hinein.
Die Füße des vom König Nebukadnezar II. im Traum
gesehen Standbildes aber
waren teils von Eisen und teils von Ton.
Die Füße stellen, wie man nun vermuten könnte, kein
neues, eigenständiges fünftes Weltreich dar.
Denn das im Gegensatz zu den drei zuvor gewesenen Weltreichen
emporgestiegene antike
Römische
Reich war nie wirklich besiegt bzw.
vernichtet worden. Aber es lebte
wie in Daniel 2, 43
beschrieben
und so in der Geschichte auch geschehen durch Heirat in den vielen
Staaten Europas weiter.
Das antike
Römische
Reich, welches ab etwa dem 1.
Jahrhundert v.
Chr. den
Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte, fiel also zwar mit der
Zeit einfach auseinander, lebte aber durch Vermengung infolge Heirat
der Töchter von politischen Führern des antiken
Römische Ost- und Westreiches mit Füsten der
ehemals
angrenzenden Länder, die dann später auf das Gebiet des
Römischen Reiches vordrangen, wenn auch mit ganz anderen
politischen
Gesichtern in vielen und großen Staaten Europas und sogar Asiens
dennoch weiter.
Die Füße des vom König Nebukadnezar II. im Traum
gesehen Standbildes teils von Eisen und teils von Ton verkörpern
somit das Endstadium des Römischen Reiches, welches durch die
Vermengung von Eisen und Ton symbolisiert, in seinem letzten
Entwicklungsstadium der »Zeit
der Nationen« sogar bis in die
Gegenwart
hineinreicht. Denn mit den Füßen
teils von Eisen und teils von Ton ist die
Vielfalt derjenigen Länder
gemeint, die wir
heute auch als die Nationen bezeichnen.
Das vierte und letzte von Gott dem babylonischen König
geoffenbarte
zukünftige nichtjüdisch regierte Reich ist also auch noch
heute aktuell. Denn es reicht in seiner
anschließenden
Verästelung bis in die Gegenwart hinein. Und so
besteht
es bis
zum Ende aller irdischen Macht noch weiter, noch solange, bis der es
zuletzt beherrschende Antichrist zur "Zeit des Endes vom
wiederkehrtenden wahren Messias Jesus Christus gewaltsam entmachtet
werden wird.
Wegen des unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens des
zukünftigen, eigentlichen
Antimessias der letzten Zeit und seiner unfaßbar großen
Dreistigkeit und der
unglaublich großen Verführung, die von ihm ausgeht (man kann
es einfach nicht glauben, was dann geschieht),
wird diesem, seinem Untergang und dem damit verbundenen gewaltsamen
Ende, in der Bibel an vielen Stellen sehr viel Platz
eingeräumt (vgl. Jesaja
14, 10-20; Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Denn das Ende der "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden" stellt den Beginn des Reiches Gottes dar.
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja
11, 10 und
Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden
wird.
»Die "Heiligen" werden bei der
Wiederkunft Jesu Christi am Reich
Gottes
teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung
Gottes
an Israel.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Daniel
7, 14 - 24 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw.
Israeliten im
Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich
Gottes doch teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das
von
den Juden lang ersehnte Reich
Gottes
auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren
Hände
zurückgegeben und nun tatsächlich
anbrechen wird (vgl. Daniel
7, 13-22).
Die "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die
Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) werden übrigens vom
alttestamentarischen Prophet Daniel, der nach dem Traum des
babylonischen Königs
Nebukadnezar von Gott eine
eigene Vision erhielt, in Daniel
7, 1-8
als eine nahtlose Abfolge von vier unterschiedlichen Tieren darstellt.
Der Aufstieg der vier danielischen Tiere mündet
schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des
Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten Tier
hervorbrechenden "anderen kleinen Hornes" aus Daniel
7, 8
ein. Und dieser letzte relativ kurze Zeitabschitt wird, da er erst ganz
am Ende der
"(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" kommt, dann "die große Trübsal" zur "Zeit des Endes"
genannt.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau dieses,
aus
dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine
Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das
andere
kleine Horn aus Daniel
7, 8 nach Daniel
12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12
beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« emporkommt und die letzten drei davon noch
existierenden gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl.
unbedingt das ab Daniel
7, 7 in
den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im
Zusammenhang mit derdurch Betrug
gelingenden Vernichtung
der "Starken" aus Daniel
8, 24 steht) und zwar genau
dann erscheinen wird,
"wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
D.h. der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen bzw. desjenigen
zur "Zeit des Endes" bzw. die Zeit der großen Trübsal wird
also genau dann seinen bzw. ihren Anfang nehmen, wenn
das im
Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott
wiedererwählt werden wird, zurück in das Land ihrer
Väter kommt und das
Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen
wird. Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben
wir heute, weil der Staat Israel bereits wieder existiert.
Die
»zehn Kronen«
auf den »zehn Hörnern«
des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1,
welches sich mit diesen ziert, weisen außerdem darauf hin,
daß es der mit
dem ersten Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der
tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner
des vierten Tieres aus
Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel
7, 1-8 herrschen wird und daß es mit der Machtentfaltung des Antichrist
zur "Zeit des Endes" mit der Selbstständigkeit dieser »zehn«
Hörner vorbei sein
wird. Und da die »zehn
Hörner«
aus Daniel 7, 7 der symbolischen Bedeutung der Zahl »zehn«
schlußfolgernd bzw. die
damit gemeinten aus dem ehemals
antiken Römischen
Reich hervorgegangen Nationen sich
schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausgeweitet
haben
werden, muß auch die Herrschaft des ersten Tieres aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1
dann tatsächlich
nicht nur eine Femd- sondern sogar gleichzeitig eine wenn
auch zeitlich nur begrenzte
Weltherrschaft sein.
Das Ende des
Antichristen zur "Zeit des Endes" ist also ein von jeher vorbestimmtes,
im Himmel bereits
beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes
Ende, das, auch wenn es sich dann kein Mensch auf der Erde vorstellen
kann,
den letzten
irdischen und heidnischen Herrscher mit Gwißheit ereilen wird
(vgl. dazu die vielen
Bibelstellen
z.Bsp. bei Jesaja 14, 10-20;
Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die
das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja
11, 10 und
Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden
wird.
»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich
Gottes
teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes
an Israel.«
(Zitat von Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Daniel
7, 14 - 24 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw.
Israeliten im
Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich
Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von
den Juden lang ersehnte Reich
Gottes
auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren
Hände
zurückgegeben und nun tatsächlich
anbrechen wird (vgl. Daniel
7, 13-22).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur
letzten Zeit aus dem
Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen",
zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen
Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit
des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird
(vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel
7, 26-27).
Dem unaufhaltsam kommenden Ende (des eigentlichen Anti-Messias) werden
große Geschehnisse, die für die
Feinde des lebendigen Gottes bestimmten endzeitlichen Plagen bzw.
göttlichen Straf- oder Zornesgerichte, die ganze Welt in ihren
Grundfesten erschüttern, vorausgehen und diesen wiederum
große Zeichen an den Himmelsgestirnen. Und dies geschieht mit den
Ereignissen
beim einstigen Auszug Israels aus Ägyten vergleichbar, damit das
Volk Gottes von der mit eiserner Faust ausgeübten Macht des
Antichristen zur "Zeit des Endes" und seinem Würgegriff endlich
freikommen kann.
Die den "Zorn (der Vergeltung)" ankündigenden Zeichen Gottes,
die nun am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen)
“Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen,
überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht
noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht
(Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Die Vorankündigung des
Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch die nachfolgend
angeführten, ankündigenden Zeichen Gottes,
die nun am Himmel u. an der Erde geschehen:
1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4;
Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)
Das zu Hilfe Kommen Gottes während der großen Trübsal
wurde nach Daniel 9, 27
vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern sogar gewißlich
zugesichert.
Der Gott der Juden wird also dann zur "Zeit des Endes" seinem Volk
Israel erneut zu Hilfe kommen. Denn zu unübersehbar und zu
groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Sollten wir uns
überhaupt mit dem Thema Endzeit auseinandersetzen?
Gehen uns apokalyptische Textinhalte und prophetische Worte der Bibel
bzgl. der endzeitlichen Geschehnisse heute noch etwas an? Macht es
Sinn, die für uns heute relativ unzugänglich gewordene
endzeitliche
Bildersprache der Bibel zu deuten und auszulegen? Geht es doch
beispielsweise in der Offenbarung des Johannes oder in Matthäus in
den
Kapiteln 24 und 25 in Jesu Rede über die Endzeit (wir finden Jesu
Rede
über die Endzeit vergleichsweise auch in Markus 13 und Lukas 21)
oder
im alttestamentlichen Buch Daniel auch um das Ende dieser Welt. Und wer
denkt heute schon an das, was noch kommt, an das Ende dieser Welt?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Ja. Wir sollten die Mahnungen der
Propheten, die Mahnworte Jesu und die zahlreichen Aufrufe der Apostel
nicht einfach überhören.
So war es doch unser geliebter Herr Jesus selbst, der seine Jünger
gemahnt hat, daß sie die Zeichen der Zeit wahrnehmen und
deuten sollen. Und sie sollten darin nicht schläfrig werden.
Darum, genau deswegen, weil es Gottes Wille ist, unser Ende zu
bedenken, macht es für den Verfasser dieser Homepage
durchaus einen Sinn, sich zu fragen: In welcher Zeit leben wir heute,
und wieweit sind wir aus der heutigen Sicht noch vom Ende entfernt?
Es ist nicht nur der Seher Johannes, der in seiner Johannesapokalypse
prophetische Worte über das Ende empfing. Wir finden sie sowohl in
den
Psalmen und in vielen Zukunftsvisionen der prophetischen Bücher
des
Alten Testaments als auch in den Evangelien und Jüngerbriefen im
Neuen
Testament wieder. Die ganze Bibel ist von Ihnen regelrecht durchzogen,
so auch die Bücher des Mose.
Tun wir nicht Frevel am Wort Gottes, wenn wir den Ausblick auf die neue
Welt Gottes einfach weglassen? War es doch die Hoffnung und Sehnsucht
der gottesfürchtigen Juden damals wie heute, daß Gottes
Reich auf Erden
schon bald beginnen möge.
Und würden wir, wenn wir den Blick darauf zu unterdrücken
versuchen,
wohin es mit uns Menschn zukünftig geht, nicht die Bibel
verkürzen und
sozusagen auf halbem Wege stehen bleiben?
Nein. Der Blick der Empfänger der endzeitlichen Prophetien auf das
Ende
war mit Freude vermischt. Denn das Ende dieser Welt bedeutet zugleich
einen neuen Anfang, nämlich die Wiederherstellung der universellen
Gemeinde und des Hauses Israels, sowie der Beginn des
Tausendjährigen
Reiches Gottes mit seinen Menschen auf Erden.
Und man sollte diesbzgl. unbedingt beachten:
Wer den Blick auf die Zukunft verliert, riskiert, daß auch
der
Blick
in die Vergangenheit mißlingt. Wer das Rettungswerk Gottes mit
seinen
Menschen wirklich verstehen möchte, sollte das
Ziel Gottes mit uns Menschen (und
speziell mit seinem auserwählten Volk, den Juden) nicht
aus dem Auge verlieren.
Welche Hoffnungen waren es, die damals die Juden an das Kommen des
Messias Gottes anknüpften?
Der sehnliche Wunsch, endlich von der Fremdherrschaft
endgültig befreit, von der Juden- und Christenverfolgung für
immer erlöst zu werden
und
wieder einen eigenen König zu besitzen, der Israel in Frieden und
Gerechtigkeit regiert, dieser Wunsch war es, der die Juden zur Zeit
Jesu voller Sehnsucht auf die lang ersehnte "Zeit des Endes" schauen
ließ.
Auf dieser Internetseite beantworten wir auch, was das im Sinne der
Bibel gemeinte und in Daniel
10, 14 aufgeführte "Ende der Tage" wirklich bedeutet und was
es nicht ist. Denn hierrüber, also über die Spekulation bzgl.
der beispielsweise bei Daniel 12, 4
angegebenen "letzten Zeit", wurde in der Vergangenheit durch
Bibelunkundige bereits große Verwirrung angerichtet. So wurden
das "Ende der Tage" bzw. die in Daniel 11, 35+40
angegebene "Zeit des Endes" irrtümlich mit dem "Ende der Welt"
gleichgestellt und in diesem Zusammenhang völlig falsche Begriffe
wie "Weltuntergang" und "Weltende" geprägt.
Die biblichen Begriffe wie "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5,
8-14 bzw. der “Tag (des
Zorns) des Herrn” nach
Zefania 2, 1-3
u. Offenbarung 6, 17, also die endzeitliche Gerichte Gottes, wurden in
diesem Zusammenhang fälschlicherweise mit der fast völligen
Vernichtung der gesamten Menschheit der Erde verwendet. Und dies
passierte, obwohl in der Bibel ausdrücklich geschrieben steht,
daß eine derartige Vernichtung des Lebens auf der Erde, so wie es
zur Zeit Noahs durch die Sintflut geschah, zukünftig nie wieder
kommen soll.
Ist doch die Bibel als ein Ganzes anzusehen. Und sie kann erst dann
richtig verstanden werden, wenn man sie unverkürzt liest! Und dazu
gehört auch das Verständnis der Endzeitgeschehnisse und des
Wunsches vieler Schreiber der
Bibel, sich genau hiermit auseinanderzusetzen.
Wissen wir doch auch, und dies ist sehr
wichtig, zu wissen, daß unser Herr Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das
zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu,
seiner
Geburt und mit seinen
Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren)
ausschließlich denjenigen
und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten.
Es
war die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der Gott Israels
zur letzten Zeit endlich in
das
Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um
seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde
Israels bestrafen,
das heilige Land von der Fremdherrschaft befreien, den Tempel von den
Heiden
sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und
für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang
ersehnten Frieden bringen.
Und die Juden sahen in
diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies
vollbringen würde. Und sie nannten dieses Zuhilfekommen Gottes
für sein Volk den »Tag
des Herrn«.
So gesehen ist die von Johannes in der Offenbarung des Johannes
geschilderte Zeit der damit gemeinten Gerichte Gottes bzw. seines Zorns
im
Grunde genommen für Israel eine besonders beschützte
Zeit, nämlich weil
der endzeitliche Zorn Gottes die Feinde Israels trifft und sie am
Verüben ihrer Freveltaten hindern wird.
Und damit besitzt
der
»(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes
einen den zu dieser Zeit auftretenden Antichrist zurückhaltenden,
sie vor ihm bewahrenden u. damit rettenden Charakter
(vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Ein Gott, der wieder für sein Land streitet und sichtbar bei
seinem Volk wohnt, das war das Ziel,
auf welches die gottesfürchtigen Juden zu allen Zeiten schauten
(vgl. auch in der grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20").
Und sie
erwarteten in diesem Zusammenhang am Ende der "Zeiten der Heiden", also
zur
letzten Zeit, das Wiederkommen der Shekinah,
der Wolke der Herrlichkeit Gottes.
Und wir Christen, die wir den Messias Gottes kennen und wissen,
daß er bereits einmal auf dieser Erde war, sollten darum so wie
die Juden voller
Erwartung und Freude auf seine Wiederkunft schauen, in der Hoffnung,
daß Gott dann wirklich alles neu machen wird:
"Und der auf dem Thron saß,
sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und
er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!"
(Offenbarung 21, 5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Endzeit
ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen
zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen
Wiederherstellung Israels an
In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche,
welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit
unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet
(vgl. Daniel 11, 35+40),
bei Daniel 12, 4
als die "letzte Zeit" und in Daniel
10, 14 als das "Ende der Tage". Damit ist zweifellos der Begriff
"Endzeit" im engeren Sinn gemeint. Und wir erinnern uns hier an die
eingangs gemachte Unterscheidung betreffend des biblischen Begriffs
"Endzeit".
Denn der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn umfaßt im Gegensatz
zum Begriff "Endzeit" im weiteren Sinn nur diejenige
Zeitepoche,
welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und dieses ankündigt.
Diese "Endzeit" geht also demjenigen Kommen unmittelbar voraus, bei dem
unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen
wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten,
in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.
Der bei Daniel in Daniel
11, 35+40 verwendesete Begriff "Zeit des Endes" oder die in Daniel 12, 4
als die "letzte Zeit" oder die in Daniel
10, 14 als das "Ende der Tage" bezeichnete Zeit, ist also als die
Zeit der großen Trübsal zu verstehen bzw. umschließt
auch zusätzlich die ihr unmittelbar vorangehenden Tage. Es wird
hier demnach
auf die 70.
und damit letzte danielische
Woche nach Daniel 9,
24-27 Bezug genomen.
Der Verfasser dieser Homepage verwendet darum im weiteren Verlauf
dieser und anderer Seiten seiner Internetseite, wenn er sich auf
diejenige Zeitepoche,
welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit
unmittelbar vorausgeht, beziehen will, in der Regel anlehnend an Daniel 11, 35+40 den
Ausdruck "Zeit des Endes". Er
tut dies im Wissen darüber,
daß die "Zeit des Endes" nicht gleichzeitig das "Ende der Zeit"
bedeutet bzw. nicht gleichzeitig mit dem Aufhören des
Fortbestehens der Menschheit gleichzusetzen ist. Er verbindet diese
Redewendung mit den Wünschen und Sehnsüchten der frommen
Juden jener Zeit, derjenigen Zeit, in welcher diese Redewendungen
geprägt wurden waren.
Die jetzige Zeit,
die gewohnte Welt, in der wir leben, wird in dieser Form, wie wir sie
heute kennen, glaubt man der Bibel, tatsächlich bald ein Ende
haben. Und es wird unmittelbar im Anschluß daran eine andere,
eine völlig neue und bessere Zeit anbrechen, in welcher Gott ganz
neue
Wege mit seinen Menschen geht. Und diese qualitativ neue Zeitepoche
beginnt dann, wenn der König Gottes wieder zu uns kommt, um die
Herrschaft über sein Reich anzutreten. Wie kann dann die Welt, die
wir kennen,
aufhören, zu existieren, dann wenn ihr König und
Schöpfer zu ihr kommt, um nun in ihr zu wohnen?
Sogesehen bedeutet "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 35+40
bzw. die "letzte Zeit" nach Daniel 12, 4
oder das "Ende der Tage"nach Daniel
10, 14 nicht das Ende der Zeit oder gar Ende des Bestehens dieser
Erde.
Nein! Die Redewendungen "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw.
das "Ende der Tage" besitzen gemeinsam schwerpunktmäßig
einen sehr, sehr positiven Aspekt. Und die frommen Juden aller Zeiten
hofften und warteten voller Sehnsucht darauf, daß diese Zeit
schon bald anbrechen möge.
Verbanden sie doch mit dieser Zeit sehr viele Hoffnungen, so z. Bsp.
das Kommen des ihnen von Gott versprochenen Messias bzw. Retters und
das Ende der heidnischen Fremdherrschaft über ihr Land. Sie
hofften sehr darauf, daß das Land Israel wieder einen eigenen,
von Gott gesalbten König erhält, der ihr Land in Frieden und
Gerechtigkeit regieren würde. Dies alles aber erwarteten die
frommen Juden wie gesagt erst zur "Zeit des Endes" bzw. zur "letzten
Zeit" und am "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" bzw. die "letzte Zeit" oder das "Ende der Tage"
war für die Juden demnach diejenige Zeit, in der ihr Gott wieder
sichtbar für das Land Israel einstehen, seine Feinde vertreiben
und dem Heiligen Land den lang ersehnten Frieden bringen würde.
Gehört das Land Israel nicht Gott allein? Ist es nicht dasjenige
Land, das ihr Gott ihnen einst selbst gegeben hatte und in welchem die
Juden
demnach nur die Pächter (lt. 3. Mose 25, 23 Fremdlinge und
Beisassen) sind (vgl. das in 3. Mose 25, 1-2+23 zum Erlaßjahr
Gesagte)?
Und wird Israel, weil dies Land Eigentum ihres Gottes ist, nicht genau
deswegen das
Heilige Land genannt und zwar, weil Gott heilig ist und dieses Land ihm
allein gehört? Und werden die Israeliten nicht das heilige Volk
Gottes
genannt und zwar genau darum, weil Gott heilig ist und sie ihm
gehören?
Wird Gott nicht irgendwann in sein Eigentum
zurückkehren? Und daß er dies tun wird, hat er doch in
seinem Messias Jesus Christus versprochen!
Gott hat zwar die Juden eine Zeit lang verlassen und verstoßen,
aber sein Segen ruht heute wieder sichtbar auf seinem von ihm einstmals
auserwählten Land. Und er wird mit Gewißheit dorthin
in sein Eigentum zurückkommen. Und wer
will diesen begonnenen Segen, der nur eine gewisse Zeitspanne lang
unterbrochen war, aufhalten oder gar jemals wieder
wegnehmen oder gar Gottes Kommen in sein Eigentum nach Israel aufhalten
können?
Und ist seine
Sünde
noch so groß, wird sich Gott Jakob nicht wieder
erbarmen? Wie kann dann der Gott Israels seine Stadt, sein
auserwähltes Volk
für immer und ewig verwerfen? Wer oder was für Umstände
sollten seine ewigen Worte umstoßen können? Könnte ein
Mensch
oder ein Volk dazu in der Lage sein, den Willen des lebendigen Gottes
zu
beeinflussen? Wie kann die Schöpfung über ihrem Schöpfer
stehen? Oder ist sie ihrem Gott tatsächlich bis über den Kopf
gewachsen? Nein, dies kann und wird niemals geschehen können. Dies
ist doch undenkbar! Ihr Gott hält zu jeder Zeit das Steuerruder
fest in seinen Händen.
Das Erbarmen und die
Vergebung sind es doch erst, die Gottes ware Größe ausmachen
und nicht sein Zorn!
Ist seine Sünde noch so groß, wird er sich
Jakob nicht wieder
wie ein Vater erbarmen? Und sagt man nicht über Jerusalem,
daß sie die
heilige und
die ewige Stadt sei, weil der Psalmist in Psalm 132
13-18 tatsächlich für immer und ewig meint?
Wem vergeben werden wird, der kann nicht für immer verworfen
bleiben! Und daß diese göttliche Vergebung bereits begonnen
hat, das sehen wir heute bereits ganz deutlich, denn der Feigenbaum,
gemeint ist Israel, ergrünt wieder, die Wüste Palästinas,
das Land ihrer Väter, wird, so wie es die Propheten
vorhersagten, wieder fruchtbares Land und wurde den Juden wie vormals
prophezeit von ihrem gnädigen Gott zurückgeschenkt. Selbst
der Frühregen und der Spätregen, die beide Jahrhunderte lang
ausgeblieben waren, beginnen wieder im heiligen Land einzusetzen. Damit
ist Israel für alle Welt unübersehbar politisch und
wirtschaftlich fast wiederhergestellt, und ihr Gott macht dieses, sein
Land sogar
wieder
fruchtbar.
Gott liebte uns bereits, als wir noch Sünder waren (vgl.
Römer 5, 8). Würde dann seinem Kommen nicht seine Liebe zu
seinem Volk vorauseilen? Gott ist doch die Liebe (vgl. 1. Johannes 4,
8; 1. Johannes 4, 10; 1. Johannes 4, 16)!
Auch dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der nach den Prophetien der
Bibel den kommenden Retter Gottes fälschen soll, derjenige zur
"letzten Zeit" kommende, verführerische und nichtsnutzige Hirte
des
Volkes Gottes nach Sacharja
11,
15-17, der sich für Jesus Christus ausgibt, und seinem in
Wahrheit gottesfeindlichem Wirken wird nicht
wirklich und für immer freie Hand gegeben. Alles dasjenige was er
beginnen wird, die Verwirklichung seiner egoistischen Ziele und die
Hoffung auf mehr Macht, dies alles muß letztendlich auch für
ihn doch nur Illusion bleiben! Denn seine Zeit hat Gott begrenzt und
das Ende seiner Macht ist im Himmel bereits beschlossen. Genau darum
wird sein Wirken vom sogenannten "Tag
des Herrn" überschattet werden. Er entspricht
demjenigen Tag, den die
Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist der von Gott
herrührende und durch kosmische
Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17,
welcher sich gegen den Antichrist und seine Gefolgschaft richten wird.
Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses
Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu
verschaffen. Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr.
hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels
seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “Tag
des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
“Warum ziehst du deine Hand
zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott
ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf
Erden geschieht”.
Der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3, der
nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung”
genannt wird, entspricht denjenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen,
die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis
gegen Ende hin überschatten, rettenden Charakter besitzen und die
deshalb die Barmherzigkeit Gottes gegenüber seinem vom Antichrist
bedrängten Volk zum Ausdruck bringen (vgl. Joel 2,12-13).
Er ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des
Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Auf diese Weise befreit Gott Israel von seiner letzten Fremdherrschaft
und von allem
Götzendienst und zeigt allen Menschen, daß der dann wieder
existierende jüdische Tempel dasjenige Haus ist, in dem nur er
allein wohnt.
Der “Tag des
Herrn” lt. Joel 1, 15+2,10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5,
20 ist also ein Tag, den Gott selbst
bestimmt hat, um seinem vom Antichrist bedrängten Volk zu Hilfe zu
kommen (vgl. in der grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes (ohne Berücksichtigung
von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20)").
Der Gott Israels verhilft damit seinem Volk zu seinem Recht, rettet es
aus der
Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
Israel, dein wahrer Retter und König kommt bald, um sich für
immer auf den Thron Davids zu setzen. Bereite ihm, der dich reinigt und
das Unrecht von dir nimmt, dem Herrn der Herren den Weg!
Wir haben gehört, daß die "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21,
24 bis
zur abschließenden Unterwerfung der heidnischen
Mächte bzw. der heidnischen Regierung dieser Welt durch den
Messias Israels währen.
Der Zeitpunkt des "Endes der Tage" ist demnach genau dann erreicht,
wenn mit Gottes Eingreifen der gewaltsamen Entmachtung des eigentlichen
Antichristen zur "Zeit des Endes" die Geschichte der irdischen
Machthaber (gemeint
ist die Geschichte der heidnischen Regierung dieser Welt während
der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 u. Heiden, damit sind alle
Nichtjuden gemeint) zu ihrem
Abschluß
kommen wird. Und der in der Heiligen Schrift an vielen Stellen
angekündigte "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", und das berichtet uns die Bibel, der wird der letzte irdische
Machthaber
in dieser Reihe sein. Mit ihm wird die Ära der irdischen
Machthaber bzw. menschlichen Herrscher in Israel zu Ende gehen, das
Land Israel von seiner letzten gewaltsamen Fremdherrschaft befreit
werden und die
göttliche Herrschaft, d.h. das Königreich Gottes, beginnen.
Denn Gott selbst wird dann sichtbar handelnd in das Geschick Israels
eingreifen und für sein Volk wieder persönlich streiten. Es
soll dann ganz in seinen Händen liegen, der Herrschaft des
eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" gewaltsam ein Ende zu
bereiten. Und er wird es durch seinen dann und auch aus diesem Grund
auf die Erde zurückkommenden Messias tun.
Denn die Zeit der
Trübsal, die der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes"
auslösen wird und die Bedrängnis sollen unvorstellbar
groß sein, so groß, wie sie nie zuvor auf Erden gewesen
war und auch nie wieder danach kommen wird
(vgl. Daniel 12, 1;
Matthäus
24,
21 oder bei Markus 13, 19).
D.h. noch nie zuvor, seit dem es Menschen gibt, war die Kontrolle von
Menschen durch Menschen so intensiv ausgeprägt gewesen, wie sie
während der Zeitperiode der Diktatur durch den eigentlichen
Antichristen zur "Zeit des Endes" sein wird. Und so etwas, und hier
meint der Verfasser dieser Homepage etwas, was die persönliche
Freiheit aller Menschen der Erde so massiv wie noch nie zuvor gewesen
einschneiden wird, soll es auch danach nie wieder geben.
Daß eine derartige Macht bzw. Gewaltausübung über alle
Menschen der Erde für den eigentlichen Antichristen zur "Zeit des
Endes" überhaupt realisierbar werden wird, dies ermöglicht
ihm nach der Angabe der Bibel das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8,
welches wie dort beschrieben aus bzw. von der Erde aufsteigt. Es wird
auf diese Weise, also durch
das Aufsteigen aus bzw. von der Erde, tatsächlich, und
dies ist kaum zu glauben, die
ganze Macht des ersten Tieres (aus dem Meer) ausüben
können.
Das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8,
welches aus bzw. von der Erde aufsteigt, stellt sich damit ganz in den
Dienst des ersten und wird so zum eigentlichen Machtinstrument und
Druckmittel des Antichristen zur "Zeit des Endes".
Das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8,
welches aus bzw. von der Erde aufsteigt, könnte, um es sich mit
dem heutigen Verständnis besser vorstellen zu können, ein bis
zur Perfektion ausgereiftes Meisterwerk der Technik verkörpern.
Durch eine besondere, bisher ungekannte Technologie und seine exponiert
angeordnete Lage (zum Beispiel sich in einem Erdorbit befindend, also
über der Erde schwebend) sollte so eine Kommunikation direkt mit
Menschen sowie deren Manipulierbarkeit ermöglicht werden
können. Denn es stellt dasjenige Mittel dar, womit der Antichrist
zur "Zeit des Endes" seine ganze Macht über Menschen ausübt
und wodurch ihm sogar die "Gewalt
über den Tod" in seine Hände
gerät. Denn nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ist
mit der Gewalt
aus Offenbarung
13, 2 (Formulierung
der Zürcher Bibel) die "Gewalt
über den Tod" gemeint, die
in Hebräer
2, 14-15 beschrieben wird und die bislang nur Satan besitzt.
Denn der damit gemeinte Fleisch gewordene Sohn des
Verderbers, also des Teufels, erhält vom Drache
(gemeint ist der Teufel) "seine
Gewalt und
seinen Thron und grosse Vollmacht" (vgl. Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel).
Nun, da der
Drache dem lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so
bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem
"Gewissenlosen", d.h. dem Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt
über den Tod" übergeben hatte und dieser sie ab dem Beginn
der zweiten Hälfte der großen Trübsal öffentlich
zu wirken und mit seinem falschen Propheten zu propagandieren beginnt,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte
Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen
Zeichen und Wunder
(be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn
das
zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt
unsichtbar im
Hintergrund" und "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt").
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (gemeint die Gewalt über
den Tod) und
seinen Thron übergab, "... und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung
13, 3-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Und gibt sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" doch
für Jesus Christus, dem Lebensbringer aus. Denn der wahren
Bedeutung naheliegenderen
Übersetzung des
altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias bzw.
Heilsbringers der Juden
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu
verstehen.
Und alle diejenigen Herrscher, die man in der Vergangenheit bereits
irrtümlich für den eigentlichen Antichrist zur "Zeit des
Endes" gehalten hatte, konnten es demnach nicht wirklich gewesen sein.
Denn die Geschichte (der irdischen Herrscher) ging nach ihnen
bekanntlich weiter.
Und unser Herr Jesus, der mit seiner Wiederkunft die
Herrschaft des Antichristus einmal persönlich und gewaltsam
beenden wird,
ist bekanntlich bis heute noch nicht
wiedergekommen.
Der in der Heiligen Schrift an vielen Stellen
angekündigte eigentliche "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit
des
Endes", der wird also allgemein gesagt der letzte große irdische
Machthaber sein. Mit ihm wird demnach die Ära der irdischen
Machthaber bzw. menschlichen Herrscher über Israel zu Ende gehen.
Das
Land Israel wird dann von seiner letzten gewaltsamen Fremdherrschaft
befreit
werden und die
göttliche Herrschaft, d.h. das Königreich Gottes, unmittelbar
anschließend beginnen.
Geht also die Geschichte nach einem für den eigentlichen
Antichrist gehaltenen Herrscher, also den zur "Zeit des Endes",
trotzdem weiter und kommt nach ihm wieder ein neuer auf, so war das
Reich des eigentlichen Antichristen noch nicht wirklich hier und
muß also noch in der Zukunft liegen.
All diejenigen gottesfeindlich gesinnten Diktatoren, die in der
Vergangenheit viel Leid, Elend und für die Juden und Christen
Verfolgung gebracht hatten, waren demnach lediglich ihrem Wesen nach
antichristlich, also dem Typus nach Vorläufer des eigentlichen
Antichrist, d.h. dem Wesen nach demjenigen nichtsnutzigen Hirten
ähnlich, der erst noch zur "Zeit des Endes" kommt.
Auch der amerikanische Theologe Dr. Vernon McGee stellte in diesem
Zusammenhang fest, daß die "Zeit des Endes" nach Daniel 11, 35+40,
die bei Daniel
12, 4
als die "letzte Zeit" und in Daniel
10, 14 als das "Ende der Tage" bezeichnet wird, nicht das Ende
für die Menschheit dieser Erde bedeutet. Im Gegenteil: Die
Menschheit dieser Erde, die bisher Gottes Ordnung mißachtete,
wird sich ab nun ihr bedingungslos unterstellen, mit dem Resultat,
daß der lang ersehnte Frieden auf dieser Welt nun endlich
einkehren wird.
Dr. McGee formulierte diesen Umstand, daß die "Zeit des Endes"
nach Daniel 11, 35+40
nicht gleichzeitig das Ende bzw. den Untergang dieser Welt bedeutet, in
seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus
Matthäus 24, 1–10 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 darum
wie folgt:
»Das erste, worüber der Herr spricht, ist das Zeichen
für das Ende der
Welt, oder genauer: für das Ende der Zeit. Die Welt wird nie ein
Ende haben,
denn die alte Welt wird vergehen und eine neue Erde wird auf der
Bildfläche
erscheinen. Ich denke, so Dr. McGee, es wird so ähnlich sein, wie
wenn man sein
altes Auto in Zahlung gibt, um ein neues zu erwerben. Man sagt dann
nicht: ‚Das
ist für mich das Ende der Autozeit. Ich habe jetzt kein Auto
mehr‘, sondern Sie
haben ihr altes Auto gegen das neue eingetauscht. So wird der Herr auch
die
alte Welt gegen eine neue eintauschen. Die Welt wird nicht
aufhören. Aber es
wird das Ende einer Zeit sein, und das ist das Wort, das die
Jünger bei ihrer
Frage an den Herrn Jesus gebrauchten. Wenn Jesus hier in der
Ölbergrede von
seinem Kommen spricht, dann bezieht er sich auf seine Rückkehr auf
die Erde, um
sein Reich aufzurichten. Von der Gemeinde ist dabei keine Rede. In der
Tat wird
die Gemeinde vor dem Ende der Zeit weggenommen werden«
Die "Endzeit" im engeren Sinn ist durch die sich mehrenden "Zeichen der
Zeit" gekennzeichnet.
Die Zeichen der Endzeit sind größtenteils Zeichen des
Gerichts und der Auflehnung des Bösen gegen Gott.
Es sind damit diejenigen "Zeichen der Zeit" gemeint, die für die
Zeit der großen Trübsal unmittelbar vor dem sichtbaren
Kommen Jesu Christi für
die Welt angekündigt sind.
Die
Zeit der großen Trübsal unmittelbar vor dem sichtbaren
Kommen Jesu Christi aber ist die Herrschaftsperiode
des Antichristen. Es ist die Herrschaftsperiode desjenigen an die
Stelle Jesu Christi Tretenden und ihn
Verdrängenden, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird und weil
er die Erdbewohner verführt, von
den Menschen dennoch angenommen werden wird. Und die Bibel
läßt daran keinerlei Zweifel offen: Er wird sich mit
großen lügenbehafteten Zeichen und Wundern auszuweisen
verstehn und sich so für Jesus Christus ausgeben. Er ist, weil ihn
nach den prophetischen Vorhersagen schließlich alle Erdbewohner
anzubeten beginnen, eine gelungene Fälschung Jesu Christi.
Die "Zeichen der Zeit" sind damit Zeichen, die vom in die Blüte
geratenden Zerbruch mit dem
wahren Gott gekennzeichnet sind und weisen auf die kommende zerbrochene
Zeit bzw. das Ausreifen des Bösen hin, in der sich der Mensch in
vermehrtem Maße gegen den wahren Gott des Himmels und
der Erde aufzulehnen beginnt. Aber die "Zeichen der letzten Zeit"
lassen auch sehr bald kommende und einschneidende Veränderungen
erahnen.
Das in
vermehrtem Maße gegen den wahren Gott des Himmels und
der Erde Auflehnen bewerkstelligt der Mensch,
indem er seinen Schöpfer in einer
selbsterlösenden Art und Weise nachzuäffen versucht, keinen
anderen Machthaber mehr neben sich duldet und indem
er selbst sein endliches und zeitlich begrenztes Leben zu
verlängern versteht.
Und derjenige, der an der Spitze dieser Vorgehensweise in Erscheinung
treten wird, das ist der Sohn des Verderbens, dem der Satan dazu "seine
Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht"
überträgt (vgl. Offenbarung
13, 2-3 nach der Bibelübersetzung der Zürcher Bibel).
Dr. Vernon McGee drückte sich in seinen Erläuterungen zum
Bibeltext aus
Matthäus 24, 1–10 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 zum
Umstand, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
"megaloman" ist (dies bedeutet, daß er keinen Herrscher neben
sich duldet), folgendermaßen aus:
»Denn gegen Ende der Zeit werden viele Leute behaupten, Christus
zu sein.
Wir sollten nicht vergessen, dass es schon jetzt viele Antichristen
gibt,
jedoch am Ende der Zeit wird ein
Antichrist
erscheinen, der sich gegen Christus stellen und sich selbst als einzige
Autorität einsetzen und erheben wird.«
Vermutlich genau darum, weil der
Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine
Gewalt" übergibt (gemeint ist die Gewalt über den Tod ),
maßt sich der mit dem Antichrist gemeinte "Sohn des Verderbers"
nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich
auf diese Weise über "alles, was
Gott oder
Gottesdienst heißt,". Und er gibt sogar vor, er selbst sei
Gott bzw.
sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28,
18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und
auf Erden" gegeben wurde.
Denn der Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer,
2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
dabei sogar die "Gewalt über den
Tod".
Jesus Christus nennt im Zusammenhang mit dem Begriff "Endzeit" im
engeren Sinn Zeichen, die in der Politik, im wirtschaftlich-technischen
Bereich, in der Natur und auf dem religiös-moralischen Gebiet
eintreten werden, aber auch Zeichen, die die Gemeinde Jesu Christi
betreffen.
Neben diesen vermehrten Zeichen negativer Art gibt es aber auch
positive Zeichen. Unter solche fallen die Rückkehr des Volkes
Israel aus der weltweiten Zerstreuung, das Wiederentstehen des Landes
Irael auf der politischen Landkarte der Erde und sein
Wiederaufblühen sowie die Ausbreitung der Frohen Botschaft Gottes
bis an die Enden der Erde.
Jesus ruft uns auf, in der "Endzeit" besonders wachsam zu sein, und
zwar je näher der Tag seines nächsten Kommens heranrückt.
Wie bereits gehört charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch
"Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel
"Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf
Seite 63 den Begriff "Endzeit" im engeren Sinne mit den folgenden
Worten:
"Die Endzeit steht in der
Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der
Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem
Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der
Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)." (Unterstreichung
durch den Verfasser dieser Homepage)
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem
biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn
es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen
politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum
endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf
Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind,
und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende
Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff
»Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem
20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"
Bereits die Jünger Jesu beschäftigte die Frage nach der
Wiederkunft ihres Meisters sehr und sie fragten auch danach, welches
die Zeichen seiner Wiederkunft sind. Darum gingen sie, als er auf
dem Ölberg saß, zu ihm hin und stellten Jesus, als sie
allein mit ihm waren, die folgende Frage:
"Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein
für dein Kommen und für das Ende der Welt?"
(Matthäus
24, 3)
Es kann in Anlehnung an Matthäus-Evangelium, Kapitel 24 gesagt
werden: Endzeit
ist dann, wenn alle hier angekündigten Endzeitzeichen
zusammentreffen. Und sie fängt mit dem Beginn der politischen
Wiederherstellung Israels an.
Die politischen
Wiederherstellung Israels ist ein nach Daniel
12, 1-9 prophezeiter Zeitabschnitt, der die letzte Etappe der
Menschheitsgeschichte kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi darstellt
bzw.
den man auch im Hinblick auf das Volk Israel als die
Wiederherstellungsphase des Volkes der Juden bezeichnen
kann.
Nach Daniel
12, 7 kommt die letzte Zeit genau dann, "... wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks
ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies
alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem
Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes gezeigt
worden war)"
In der sogenannten "Endzeit" wird sich der
Gott Israels von den Heidenvölkern abwenden, sie, da die
wahre Gemeinde Jesu Christi gegen Ende der ersten Hälfte der
großen Trübsal von dieser Erde weggenommen wird,
für die Rettung der Unerlösten dieser Welt nicht mehr in
diesem Maße wie zuvor als
sein Werkzeug mit gebrauchen können. Nun richtet er diesbzgl.
wieder sein
ganzes Augenmerk auf sein auserwähltes Volk, das jüdische
Volk,
Israel. Ihm wird er sich dann erneut in seiner barmherzigen Liebe
zuwenden. Zu dieser Zeit soll dann ganz Israel gerettet werden
(vgl. Römer
11, 25-27, Daniel
12, 1).
Dies hat zur
Konsequenz, daß dieses Volk, welches der lebendige Gott als
seinen
Augapfel bezeichnet hat und das somit zum Zeiger an der Weltenuhr wird,
am Ende seiner weltweiten Zerstreuung erst politisch bzw.
natürlich und danach auch geistlich
wiederhergestellt werden wird. Endzeit bedeutet demnach für die
Juden Wiederherstellungszeit. Von Israel wird nun der Segen wieder
direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und
Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar
gesegnet sein.
Genau daran, daß die Juden wieder ihr einst von Gott ihnen
versprochenes Land zurückerhalten und dorthin wieder von ihrem
Herrn gesammelt werden, von wo aus sie im Jahre 70 n. Chr. in alle Welt
zerstreut und verstoßen wurden, wird alle Welt
erkennen, daß sie tatsächlich da ist bzw. begonnen hat, die
letzte
Zeit, die Zeit zur "Zeit des Endes" bzw. die sogenannte Endzeit,
nämlich genau dann, wenn der Staat Israel neu ausgerufen bzw.
wenn Israel politisch wiederentstehen wird.
Wie wir wissen, wird auch die Prophetie zum sogenannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, die in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten wird,
in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet
beschreibt,
ist nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des
Endes" in Daniel 8, 19
und in Daniel 11, 35+40 aber
ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der tatsächlichen Wiederkunft
Jesu
Christi
gemeint:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Während das mit der "Zeit des Endes" beginnende Zurückkehren
der Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land somit eines der
mächtigsten, eindrucksvollsten und unverkennbarsten Wunder und
Endzeitzeichen darstellt, das von vielen Propheten des Alten Testaments
bereits vor einigen Tausend Jahren für die "Zeit des Endes"
vorhergesagt worden war (vgl.
auch im Kapitel "Die
politische Wiederentstehung und
geistliche Wiederherstellung Israels"), bildet die Prophetie zum
sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 den Abschluß der Endzeit. Denn sie, diese überaus
furchtbare Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes, wie
sie nach Daniel
12, 1 oder Matthäus
24, 21 nie zuvor dagewesen war,
seitdem es Menschen gibt, und auch nie wieder kommen wird, fällt
in die zweite Hälfte, d.h. in den letzten Teil, der die Endzeit
beendenden großen Trübsal zur "Zeit des Endes", da sie lt. Daniel 9, 27
in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit der großen Trübsal
beginnen soll.
Einen relativ kompletten und übersichtlichen
Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "großen
Trübsal"
in einer chronologisch geordneten Abfolge kann man sich über den
folgenden Link des diesbzgl. Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:" verschaffen.
Die "Zeit des Endes", gemeint ist die "Endzeit" oder das "Ende der
Welt" ist also die letzte Etappe der
Menschheitsgeschichte kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi. Es ist
demnach, wie wir bereits gesehen haben, auch unverkennbar die Zeit, in
der das jüdische Volk, daß vor
knapp
2000 Jahren in
alle Welt verstoßen wurde, aus seiner weltweiten Zerstreuung in
das Land, das der Gott Israels einst ihren Vätern gegeben hatte
(gemeint ist das Land Kanaan, dasjenige Land, das Gott Abram gezeigt
hatte), zurückgeführt wird. Aus
allen fünf Kontinenten der Erde wird es nach Kanaan, dem heutigen
Palästina zurückgeholt und ihr Gott wird es dorthin
versammeln. Er ist es, der sein Volk diesbzgl. leitet und lenkt.
Und sein Volk wird dieses zur Wüste gewordenes Land wieder in
Besitz
nehmen und ihr Gott wird es wie in Hesekiel 36, 10-11 und Hesekiel 36,
24-30 u. 33-36
prophezeit wieder überaus
fruchtbar machen:
Und es soll sogar lt. Hesekiel 34, 26-27 der
Jahrhunderte lang ausgebliebene
Früh- und Spätregen einem Wunder gleich wieder einsetzen, was
heute bereits geschehen ist. Der Grund des Ausbleibens dieser
Niederschläge ist in Jeremia 3, 1-3 zu finden.
Und das Volk Israel
wird nie mehr von dort
wieder weggehen. Denn dorthin, ins heilige Land, wird der Messias
zurückkommen, und auf den Ölberg wird er seine
Füße stellen. Nun erst, nach der politischen
Wiederentstehung Israels, sind die
natürlichen Voraussetzungen dafür gegeben.
Doch zuvor muß
der kommen, der ihn nachahmen wird, der in seinem eigenen Auftrag in
die Rolle
Jesu Christi schlüpft, der sich ein "Greulbild der
Verwüstung" schafft, daß er in den zu diesem Zeitpunkt, der
heute noch aber sehr nahen Zukunft liegt, wieder
aufgebauten 3. Tempel stellen wird. Damit, mit diesem wie lebendig
wirkenden Bild, das, wie es scheint sogar sprechen kann und all
diejenigen tötet, die es nicht anbeten. Mit diesem Bild wird der
im Hintergrund verbleibende Antichrist und Blender alle Welt
verführen.
Er, der große Weltverführer und nichtsnutzige Hirte wird
alles vorgeben und mit diesem Bild behaupten, selbst Gott zu sein. Und
dieses Bild werden
alle Völker der Erde unter Todesandrohung anbeten müssen.
Sobald die Juden dieses verführerische Götzenbild im
Heiligtum stehen sehen, ist der Tempel entweiht
und sie können und dürfen dort nicht
mehr weiteropfern. Und dann müssen sie sofort auf die nahe
gelegenen Berge
Judäas fliehen und sich dort in Sicherheit bringen
(vgl. Matthäus
24, 15-21). Dies ist nicht zu verwechseln mit der
Vorerfüllung,
der Flucht im Zusammenhang mit
der
Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24.
Und Jesus Christus sagt: Dann, mit der abgeschlossenen Inszenierung der
Wiederkunft Jesu Christi durch den Antichristen wird eine Zeit beginnen
die so
schrecklich sein wird, wie noch nie zuvor von Anfang der Welt an.
Doch diesem Antichristen zur "Zeit des Endes" gehen kurz vorher
Führer und Diktatoren voraus, die ihr Streben nach der Weltmacht
in immer neue und brutalere Kriege treibt, welche sogar das
Ausmaß von Weltkriegen erreichen werden. Diese Machtkämpfe
haben zur Folge, daß einerseits das bislang noch in der
weltweiten Zerstreuung befindliche Volk Israel die härteste
Verfolgungszeit ihrer Geschichte erleben mußte und andererseits
nun der Antichrist bzw. Antimessias auf der Bildfläche erscheint,
der darauf
hinstrebt, daß die großen kontrahären Weltmächte
der Erde untereinander Waffenruhe halten, aber in einem kalten Krieg
immer neuere und schrecklichere Waffen bauen.
In dieser für das Volk Israel sehr schlimmen Zeit der Kriege, wird
gerade durch sie erreicht, daß dieses Volk wieder sein Land, das
der Gott Israels einst ihren Vätern gegeben hatte,
zurückerhält und nun der Staat Israel wieder ganz neu
entsteht. Es ist somit auch die Zeit des Endes des Zertretens
Jerusalems durch die Heiden und hat sich 1967 mit der
Zurückeroberung des Tempelberges und der Altstadt Jerusalems schon
fast ganz erfüllt.
Der Begriff Endzeit unter dem Aspekt der Weltgeschichte, die
die Bibel lt. Lukas 21, 24 als die "Zeiten der Heiden" beschreibt
Das 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes handelt speziell und
ausschließlich vom endzeitlichen heidnischen Weltherrscher, dem
eigentlichen
und
letzten aller Antichristen, dem Antichristus der letzten Zeit oder wie
es der Prophet Daniel in Daniel 8,
17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 ausdrückte, zur
"Zeit des Endes".
Und mit diesem "Ende" bzw. mit der "Zeit des Endes" bezieht sich die
Bibel zweifellos auf das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24 ist
übrigens derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn
der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat
Israel einschließt. Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon
gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen
Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw.
nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die
Weltmacht in den Händen halten. Das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein,
wenn
die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene Macht und auch
sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten
irdischen Herrscher ereilen soll (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden
wird, also genau dann wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes
auf der Erde anbrechen wird.
Und da mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24
oft nicht ganz korrekterweise der im Zusammenhang mit der
Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" verwendete
Ausdruck "Ende der Nationen" (gemeint ist genauer gesagt ihre
Unterwerfung unter die Weltmacht des Antichrist) einhergeht, sollte man
exakterweise
für die Redewendung "Ende der Nationen" den
Ausdruck des nahe gekommenes "Endes
der (Regierungs-)Zeiten der Heiden"
bzw. der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen einsetzen. Denn
die Geschichte der irdischen,
nichtjüdischen Weltregierungen mit ihren nichtjüdischen
Herrschern
kommt in der letzten Zeit mit dem gewaltsamen Ende des eigentlichen
Antichrist zu ihrem Abschluß und das Reich Gottes bzw. des seines
Messias bricht jetzt, im unmittelbaren Anschluß daran auf der
Erde an.
Der endzeitliche letzte heidnische Weltherrscher wird vom Seher
Johannes anders, als
es der Prophet Daniel getan hatte, nicht als ein anderes kleines Horn,
das aus einem Tier hervorgeht, sondern als ein völlig
eigenständiges
und sogar grauenerregendes Tier beschrieben und zwar als
ein Tier, das aus dem Meer steigt.
Damit stellt das Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes
gewissermaßen
eine Erweiterung der Vision Daniels zu den auch in Lukas 21,
24 angeführten "Zeiten der Heiden" dar. Diese "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden", die vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel
7, 1-8
als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt werden, münden
schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in die zur "Zeit des
Endes" beginnende Regierungszeit des aus dem vierten und letzten Tier
hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel
7, 8
ein. Und wie wir später auch noch erfahren werden, genau dieses,
aus
dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine
Horn" wird dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen. Und wir
wissen auch: Das
"andere
kleine Horn" aus Daniel
7, 8 erscheint nach Daniel
12, 7 genau dann, "wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
Das andere kleine Horn aus Daniel
7, 8,
dies ist also der eigentliche Antichristus der letzten Zeit. Sein
Frevel am heiligen Volk Gottes und sein Machtstreben, welches dadurch
zum Ausdruck kommt, indem er den Gott Israels zu ersetzen versucht bzw.
seinen Messias
nachzuahmen beginnt, erzwingt also das Ende (vgl. im Kapitel "Danach kommt
das Ende-Was ist damit gemeint?").
Der eigentliche Antichrist aber soll also bekanntlich der
letzte irdische heidnische und ebenfalls der letzte und
größte gottfeindliche Machthaber sein
und zwar
der allerletzte, unmittelbar bevor der
Messias Gottes wiederkommt. Und nur in ihm, also in einer einzigen
Person, wird sich schließlich und zum "Ende" zu alle Macht der
Welt konzentrieren.
Denn in Daniel 7, 11-12 heißt es:
"Ich merkte auf um der großen
Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier
(mit dem Tier ist diejenige gottesfeindliche Macht gemeint, die Offenbarung 13, 1-10
als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird, und das ist der
Antichrist zur "Zeit des Endes") getötet
wurde und sein Leib umkam und
ins Feuer geworfen wurde.
Und mit der
Macht der andern Tiere (mit den anderen Tieren sind die vier
Tiere aus
Daniels Vision zu den vier heidnischen Weltreichen der Erde aus Daniel
7, 1 ff gemeint, an die sich unmittelbar das Tausendjährige Reich
Gottes
anschließen wird.) war
es auch (für
immer) aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde
bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte."
(Hervorhebung
und ergänzender Klammertext durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Das Ende des anderen
kleinen Hornes lt. Daniel
7, 8 (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zieht somit
unmittelbar gleichzeitig, also zeitgleich, das Ende der vier
Tiere aus Daniel 7, 1 ff nach sich. Denn die in Daniel 7, 12
angegebenen "andern Tiere"
beziehen sich auf Daniels Vision von den vier Tieren, die die vier
Weltreiche der "Zeiten
der Heiden" symbolisieren.
Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt somit einen
kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar,
auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen
(vgl. Daniel
8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel
8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz
mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die
Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck
"Frevler" gebraucht: Sie üben Frevel an seinem Volk und diejenigen
Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann
an der Zahl zu.
Daß aber der "freche und verschlagene König" von Daniel
8, 23-25 nicht anderes als das andere
kleine Horn aus Daniel
7, 8 verkörpert und großen Frevel an den Juden und
denjenigen, die den lebendigen Gott fürchten, begehen wird (das
ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), geht aus den Versen in Daniel
8,
17-19 hervor. So steht in Daniel
8, 19 geschrieben: "... denn auf
die Zeit des Endes geht das Gesicht." und "... Denn dies Gesicht geht auf die Zeit
des Endes." (vgl. Daniel
8,
17)
Und nun wieder zurück zu Daniels Vision in Kapitel 7:
Die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff das sind der Löwe, der Bär,
der Panther und ein schwer zu beschreibendes Tier mit zehn
Hörnern, welches ein Mischwesen besitzt.
Diese vier Tiere der Vision Daniels entsprechen übrigens den vier
Metallen des Bildes in Nebukadnezars Traum im Buch Daniel, Kapitel 2,
dem Gott in einem Traum zuvor ebenfalls einen Ausblick auf die
zukünftigen
heidnischen
Reiche dieser Erde geoffenbart hatte.
Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in
Nebukadnezars Traum bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender
Vision den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und
repräsentieren ebenfalls einen Abriß der vier großen
Reiche der
Erde, die sich
wiederum aus vielen Völkern, Sprachen,
Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem ersten Tier, dem Löwen bzw. mit dem Haupt des
Bildes aus feinem Gold von Nebukadnezars Traum, das babylonische Reich
unter
dem König Nebukadnezar und mit dem zweiten Tier bzw. der silbernen
Brust und den silbernen Armen das medo-persische
Reich, das auf Babylon folgte.
Das dritte Tier bzw. das Kupfer der Lenden des Bildes stehen bildhaft
für
das
Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem
Großen und das vierte Tier, das Nebukadnezar als eiserne Schenkel
sah, repräsentiert das Römische
Reich, welches
zwar auseinanderfiel, aber in den vielen
Nationen Europas weiterlebte und bis in die Gegenwart hineinreicht. Und
aus dem letzteren Tier soll dann das andere
kleine Horn lt. Daniel
7, 8
hervorbrechen (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dessen
Aufstieg das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche nach sich ziehen
wird. Dann aber, wenn es sich so, wie es Daniel prophezeit, in allen
Punkten erfüllt hat, dann soll das Reich Gottes tatsächlich
kommen, und es wird nach Daniel 2, 44-45 alle heidnischen Weltreiche
dieser Erde zum Abschluß bringen und dann wenn es hier sein wird,
auf ewig bleiben.
Damit zeigt das in Daniel 7, 11
beschriebene gewaltsame Ende des anderen
kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12
also tatsächlich gleichzeitig auch auf das Ende aller
irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich
kommendes
Ende der "(Regierungs-) Zeiten
der Heiden" lt. Lukas 21, 24.
Man muß wissen, mit dem biblischen Begriff "Heiden" sind
allgemein alle nichtjüdischen Völker und Nationen gemeint.
Und das Ende der "Zeiten
der Heiden" lt. Lukas 21, 24 beschreibt nicht etwa den Untergang der
nichtjüdischen Kulturen, Völker und Nationen, sondern
meint das
Ende ihrer derzeitig immer noch andauernden politischen,
wirtschaftlichen und
militärischen Vormachtstellung in der Welt.
Oder anders herum gesagt: Die Machtentfaltung des anderen
kleinen Hornes aus Daniel
7, 8
bzw. des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird für alle dann
bestehenden heidnischen Weltmächte
der
Erde gleichzeitig
das komplette Aus ihrer politischen und militärischen
Vormachtstellung
in der Welt nach sich ziehen.
Sogesehen kommt der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch seine
mittels Betrug gelingende Vernichtung der "Starken", so wie dieses Ende
die Bibel in Daniel
8, 23-25 beschreibt,
tatsächlich wenn auch nur für kurze Zeit an die
uneingeschränkte Weltmacht, und die nichtjüdischen Kulturen,
Völker und
Nationen, aber auch die Heiligen (gemeint ist das Land Israel) werden
dann zu seinem Thron. Und von den zuvor existierenden,
starken irdischen, nichtjüdischen
Regierungen der Erde wird zu dem Zeitpnukt, wenn der Antichrist zur
"Zeit des
Endes" herrschen wird, nichts mehr Nennenswertes übrig geblieben
sein.
Nun aber, da mit dem Ende des Antichristen lt. Daniel 7, 11-12
gleichzeitig auch alle übrigen gottesfeindlichen Weltmächte
der Erde
ihr Ende gefunden haben, kann und wird das Tausenjährige
messianische
Weltreich jetzt endlich anbrechen. Und das furchterregende Ende der
Vormachtstellung aller nichtjüdischen Völker und Nationen
dieser Welt
verliert hiermit seinen Schrecken.
Und wenn der
Messias Gottes erst einmal wirklich in echt da sein wird, dann wird er
sich auf den
Thron Davids setzen, um von dort nie wieder zu weichen. Er wird ab
jetzt, und das ist der wunderbare Ausblick, tatsächlich in Frieden
und
Gerechtigkeit über die ganze Erde herrschen und das Böse in
dieser Welt
wird dann für tausend Jahre gebunden und damit ausgeschaltet sein.
Mit dem Erscheinen des
Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also die Ära der von
Menschen geführten Regierungen, die über das Land Israel
gesetzt sind,
gänzlich zu Ende gehen. Darum nennt sich auch die Zeit der
Machtentfaltung des Antimessias, die "Zeit des Endes" und meint
eigentlich die "Zeit des Endes" der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21,
24.
Denn die "Zeit des Endes" (der "Zeiten der Heiden") wird logischerweise
also dann
kommen, und das ist eigentlich ganz simpel, erst dann, wenn eben die
"Zeiten
der Heiden" lt. Lukas 21, 24 ihrem Ende
entgegengehen werden.
Sogesehen bezieht sich die "Zeit des Endes", so wie sie in Daniel 8,
17-19 bezeichnet wird, also auf den zeitlichen Abschluß der
in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden".
In Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der auf das Ende hin gerichteten Vision
(gemeint ist die Vision, die sich auf das Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" bzw. auf das Ende der vier
Tiere aus Daniel 7, 1 ff bezieht), vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird.
Und die Bibel sagt an dieser Stelle außerdem aus, daß es,
wie bereits eingangs
erwähnt, nicht eher geschehen soll, bis daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird.
D.h. erst dann, wenn
die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7), wird die "Zeit des Endes" kommen.
Und erleben wir nicht gerade heute,
daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des
Endes" hin
gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits
herangerückt
sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen
liegen, was
in der Bibel mit
"zur letzten Zeit
des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
Was sind die wichtigsten
angekündigten Endzeitzeichen?
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher:
Alle
angekündigten Endzeitzeichen, die da unter anderem aus der
nachfolgend abgedruckten Rede
Jesu Christi
über die Endzeit (Matthäus, Kapitel 24, 3-31 und Matthäus 24, 32-44
oder auch bei Markus 13, 3-37 bzw. bei Lukas 21, 7-38) abzuleiten
wären, treffen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts auf einmal
zusammen und
haben sich heute bereits größtenteils vollständig
erfüllt. Bzw. alle diese für einen ganz bestimmten
Zeitabschnitt charakteristischen Endzeitzeichen zeichnen sich heute
immer
deutlicher ab.
Und noch ein wichtiges Kennzeichen bei der Erfüllung einzelner
Prophetien bzgl. der Endzeit ist hierbei erwähnenswert:
Viele oder zumindest einige der Ereignisse dieser Prophetien der Bibel,
die unmißverständlich die Endzeit bzw. die "Zeit des Endes",
d.h. die letzte Zeit unmittelbar vor der Rückkehr des vom
lebendigen Gott zu seinem Volk gesandten Messias Israels auf die Erde
herab betreffen, waren, wie wir gleich sehen werden, bisher in der
gesamten Menschheitsgeschichte in einer derartigen Form noch nie zuvor
eingetreten und kamen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts erstmals
zustande bzw. konnten zuvor auch, weil die entsprechenden
Voraussetzungen dafür gänzlich fehlten, bisher noch nicht
zustande kommen.
Oder bestimmte für die Endzeit charakteristische Ereignisse
konnten bisher überhaupt noch nicht in einem derartigen Umfang
datenmäßig registriert bzw. global statistisch erfaßt
werden. Bzw. über diese Ereignisse konnte wegen bislang fehlender
Möglichkeiten die breite Öffendlichkeit z. Bsp. wegen
fehlender dafür geeigneter Massenmedien nicht informiert werden.
Der Urheber dieser Internetseite denkt hierbei an die weltweite Zunahme
von Erdbeben, die Schäden, anrichten oder Unruhen,
Bürgerkriege in der ganzen Welt und das erstmals im 20. Jarhundert
globale Auftreten völlig neuartiger und verheerender Seuchen, wie
z. Bsp. Aids.
Der Schreiber dieses Textes denkt hierbei außerdem an Weltkriege,
Weltwirtschaftskrisen, Währungsinflation und die Wiederentstehung
des Staates Israel, allesamt Ereignisse, die nur eine ganz bestimmte
Zeitepoche charakterisieren und dann, wenn sie eintreten, völlig
unverkennbar, d.h. unverwechselbar sind:
Diejenigen
Ereignisse,
die den Beginn der Endzeit darstellen und die sogar die
Voraussetzungen dafür herstellen, sind diejenigen, die in der
Bibel lt. Matthäus 24, 8
mit dem "Anfang der Wehen"
beschrieben werden
Das Auftreten falscher
Messiasse als eine der
anfänglichen Wehen der Endzeit
1. das Auftreten falscher Christusse
bzw. falscher Messiasse und selbsternannter Propheten und Prophetinnen
(vgl. Matthäus
24,
4-5+24-25), die in Wahrheit nicht im
Auftrag des Vaters im Himmel, sondern in ihrem eigenen Namen kommen,
wird hier von Jesus angekündigt. Sie alle stellen aber nur eine
Vorerfüllung
bzw. Vorschattierung zum Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dar, der auch
der
Sohn des Verderbens genannt wird. Erst der eigentliche Antichristus
wird es schließlich sein, der all diese Bestrebungen seiner
Vorgänger, sich mit neuartigen Erfindungen und durch das technisch
perfekte Nachahmen des wahren noch kommenden Christus bzw. sich mit
großen Zeichen und Wundern ausweisend und die echte Wiederkunft
des Gottessohnes vorwegnehmend an die Stelle von Jesu
Christi zu stellen, weit in den
Schatten stellen wird.
Bereits damals, einige Jahre vor der Geburt unsers Herrn Jesus Christus
hier auf der Erde, begann die Messiaserwartung in Israel immer
größer zu werden. Und kurz vor dem Beginn der Zeitrechnung
gab es schließlich nicht wenige Juden, die nicht mit brennendem
Herzen auf die Ankunft ihres Erlösers hofften. Aber die meisten
von ihnen verbanden dieses große Ereignis in Unkenntnis der Dinge
direkt mit dem Ende der Fremdherrschaft Israels. Aber das Ende der
Römischen Fremdherrschaft über Israel blieb mit der Geburt
von Jesus und seinem Wirken aus. Die erhoffte gewaltsame Befreiung kam
nicht zu Stande. Der erhoffte Befreier wurde von den Römischen
Umterdrückern gekreuzigt, seine Jüngerschaft wurde von nun an
hart verfolgt und mußte teilweise ins Ausland fliehen.
Die Römische Gewalt über Israel nahm danach neue, sehr
traurige Ausmaße an. Der Tempel der Juden, das Heiligtum Israels,
wurde im Zuge der Römischen Besetzung Jerusalems völlig
zerstört, ja dem Erdboden gleichgemacht. Der jüdische
Widerstand wurde damit gebrochen. Die jüdische Hoffnung auf
Befreiung wurde auf brutalste Art und Weise im Keim erstickt. Die
wenigen, diesen Gewaltakt überlebenden Einwohner Israels
mußten vor der Römischen Invasion ins Exil fliehen.
In der letzten Zeit nun kündigte uns unser Herr Jesus eine weitere
Welle dieser Messiaserwatung an und warnt die Menschen dieser Zeit vor
dem Aufkommen selbsternannter Messiasse und Friedensboten.
Besonders durch das Auftreten großer
Sektenführer, von denen sich einige sogar als der erwartete
Messias der Juden ausgaben, erfüllte sich diese traurige Prophetie
teilweise auch schon und besonders stark bereits im vergangenen
Jahrhundert.
Der Verfasser dieser Homepage zitiert an dieser Stelle Roger Liebi aus
seinem Aufsatz: "Jerusalem - Hindernis oder
Chance für den Weltfrieden - Teil 2/2":
"In den vergangenen 40 Jahren
fiel man im Judentum auf etwa 40 verschiedene falsche Messiasse herein.
Und immer im Nachhinein hat man dann
gemerkt: Es war doch nicht der richtige. Aber eben der Antichrist, der
falsche
Messias "per excellence" der kommt erst in der Zeit wo der 3. Tempel
wieder aufgebaut wird. Und sobald der Tempel stehen wird, kommt dann
auch der
Moment, wo er im Vorhof des Tempels ein Götzenbild aufstellen
wird. Und dann
wird er in den Tempel hineingehen, unerlaubterweise ins Allerheiligste,
und
wird sagen: Ich bin Gott. Also ganz ähnlich wie viele Gurus heute,
die sich als
Gott bezeichnen, aber noch viel extremer, denn er sagt nicht nur wie
die Gurus:
Ich bin ein Gott, sondern er sagt: Ich bin Gott."
Wehen sind die Triebkraft einer Geburt, aber auch immer mit
großen
Schmerzen verbunden, für denjenigen, der sie durchmachen
muß. Sie bahnen in diesem
speziellen Fall den Weg für das Kommen des Messias, dem
unmittelbar
zuvor der Antichrist, der letzte der falschen Christusse, vorausgehen
wird. Sie bewirken also, daß die endzeitlichen Geschehnisse in
Gang
kommen können.
Diese erste der beginnenden Wehen bewirkt, daß dem Kommen des
letzten der falschen Christusse nun nichts mehr im Wege steht und
daß sein in Erscheinung treten nun nicht mehr aufgehalten werden
kann. Denn dieser hat aus den Fehlern all seiner Vorgänger gelernt
und wird sie nicht mehr machen. Er ist der perfekte Christusnachahmer
und das Symbol der vollkommmenen Christusverachtung, den er wird sich
voll und ganz an dessen Stelle stellen und wenn auch nur für eine
relativ kurze, sehr begrenzte Zeit, durch die Macht Satans
befähigt zum Diktator der Völker der ganzen Erde werden.
Erst das Aufkommen von Weltkriegen läßt
uns besonders eindeutig erkennen, daß die Wehen der
biblischen Endzeit nun bereits tatsächlich begonnen haben, denn
nie zuvor hatten von Menschen geführte Kriege ein solches
Ausmaß angenommen
2. das Kommen von nicht nur Kriegen, sondern das Aufkommen von Weltkriegen (vgl. Matthäus 24, 7)
wird ebenfalls zu den schmerzlichen Wehen aus Matthäus 24, 8
gerechnet, die das Ende
anbahnen bzw. für das Kommen des Messias die Voraussetzungen
schaffen, die die Ereignisse, die zum nun nahenden Ende hinführen,
auf eine schmerzliche Art und Weise beschleunigen:
Das - es soll "ein Volk gegen das andere ... und ein
Königreich gegen das andere" kämpfen - ist ein
hebräischer Ausdruck, der für Weltkriege gebraucht wird,
in
die
viele Länder bzw. große Regionen der Erde verwickelt werden.
Dies entnimmt der Verfasser dieser Homepage den Ausführungen von
Dr. theol. Lothar
Gassmann aus Pforzheim, der am
06.09.1991 in einem
Vortrag zum Thema "Haben wir
noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen zur Thematik der Endzeit
sprach.
Aber gerade die ersten beiden Weltkriege in der Geschichte der
Menschheit des vergangenen Jahrhunderts (1914–1918 und
1939-1945), die, da dabei
Länder und Goßmächte mehrerer Kontinente beteiligt
waren, auch als globale Kriege bezeichnet werden (gegen Ende des ersten
Weltkrieges befanden sich 25 Staaten, das entsprach etwa drei Viertel
der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand), brachten die
Wiederentstehung
bzw. Neu- oder Wiedergeburt
des Staates
Israel mit sich und läuteten darum die letzte Etappe der
Menschheitsgeschichte ein. Diese beiden Weltkriege des letzten
Jahrhunderts stellen damit eindeutig einer Erfüllung für die
Prophetie nach Matthäus 24, 7 dar, weil sie mit ihren Folgen die
politische Wiederentstehung Israels bewirkten.
Wehen sind, wie wir gehört hatten, die Triebkraft einer Geburt.
Diese zweite der beginnenden Wehen bewirkt nun, daß
die Hinternisse der politischen Wiederentstehung Israels aus dem Weg
geräumt werden (siehe auch das unter dem Punkt "politische
Wiederentstehung Israels" Geschriebene) bzw. führt auf sehr
schmerzlichem Wege zu einer Neu- bzw. Wiedergeburt des Staates Israels.
Die zweite Wehe aus Matthäus
24, 7-8 stellt somit eine
sehr wichtige Voraussetzung dar, damit die endzeitlichen Geschehnisse
unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi in Gang
kommen können. Ohne diese sehr wichtige, der anfänglichen
Wehen, wäre
der Herrschaftswunsch des Antichristen über Israel eben nur ein
Wunsch
geblieben. Mit ihr ist er für den Sohn des Verderbens in greifbare
Nähe
gerückt. Denn der Antichrist soll ja bekanntlich, nachdem der die
"Starken" auf betrügerische Art und Weise vernichtet hat (vgl. Daniel
8, 24), zuerst in Israel an die Macht kommen (Beachte
auch das zu Offenbarung
13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!). Und
dazu muß Israel wieder ein eigenes Land besitzen. Und erst dann
kann in
diesem Land der 3. Tempel in Jerusalem, Israels Heiligtum wieder
aufgebaut werden, in welchen sich der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"
bekanntlich einmal setzen soll (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4).
D.h. erst dann, wenn die Juden das Land, das der Gott Israels vor
Zeiten ihren
Vätern gegeben hatte, zurückerhalten und wenn das
auserwählte Volk Gottes aus der weltweiten
Zerstreuung zurückkehren wird, kann auch die Prophetie zum
sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 zu ihrem Ziel kommen. Dieses soll ja bekanntlich
in der Endzeit, genauer gesagt zur Zeit der
Bedrängnis bzw. in der zweiten Hälfte der großen
Trübsal, seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, denn
diese dem Volk Gottes verheißenen Geschehnsse und großen
Wunder sind nach Daniel
8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet.
Das Auftreten von
Hungersnot und Inflation als
eine der anfänglichen Wehen der Endzeit
3. Hungersnöte (und
Inflation) infolge
eines noch nie zuvor gekannten
Ausmaßes (vgl. Matthäus
24, 7): Durch (Welt)kriege,
(Welt)wirtschaftskrisen, Mißernten infolge eines beginnenden
globalen Klimawandels, verursacht durch die Rodungen der Urwälder
und durch den Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre und
durch immer weiter fortschreitende Umweltverschmutzung und -vergiftung
erfüllte sich im vergangenen Jahrhundert diese Prohetie lt.
Matthäus 24, 7 der besonders stark für die letzte Zeit
angekündigten Hungersnöte vor unserer aller Augen mit einer
sehr traurigen Bilanz.
Das Auftreten völlig
neuartiger Seuchen als eine
der anfänglichen Wehen der Endzeit
4. Außerdem treten seit dem letzten Jahrhundert lt. Matthäus 24, 7
tatsächlich
verschiedene, völlig neuartige Seuchen
auf. Der Verfasser dieser Homepage denkt dabei an BSE
(gemeint ist der Rinderwahn), AIDS (gemeint ist das erworbene
Immundefektsyndrom, das einen eindeutig endzeitlichen Charakter
besitzt, da es hauptsächlich beim Ehebruch übertragen wird),
Hepatitis C (gemeint ist eine erstmals im Jahre 1988 identifizierte
Viruskrankheit, die zu schweren Leberschädigungen wie der
Leberzirrhose
und dem Leberzellkarzinom führen kann), H5N1 (gemeint ist
Influenza A/H5N1 oder auch Vogelgrippe genannt) und SARS (gemeint ist
das erstmals im Februar 2003 beobachtete schwere Akute Atemwegssyndrom,
eine neuartige sehr gefährliche Lungenentzündung mit ca 20 %
Todesfallrate).
Wehen sind die Triebkraft einer Geburt. Sie bahnen in diesem speziellen
Fall den Weg für das Kommen des Messias, dem unmittelbar zuvor der
Antichrist, der letzte der falschen Christusse, vorausgehen wird. Sie
bewirken also, daß die endzeitlichen Geschehnisse in Gang kommen
können.
Diese vierte der beginnenden Wehen bewirkt, daß
dem Antichristen zur "Zeit des Endes" alle Werkzeuge, die er für
die Erschaffung von völlig neuartigen Krankheiten und Seuchen
benötigt, in die Hände gegeben werden. Erst seit dem
zwanzigsten Jahrhundert können in der Kriegsführung auch
bakteriologische Waffen eingesetzt werden und die
Rüstungsindustrie ermöglicht durch ihren diesbzgl. sehr hohen
Wissensstand auch die Erforschung und Entwicklung völlig neuer
Krankheiten. Da der Antichrist "zur Zeit des Endes" den "Gott der
Festungen" verehrt (vgl. in Daniel 11, 38),
wird er wahrscheinlich sehr frühzeitig in seiner beruflichen
Laufbahn den Weg in den militärischen Sektor gewählt haben
(vegl. auch im Kapitel "Was
könnte den Antichrist in seiner Jugend geprägt
haben?").
Was mit dem "Gott der
Festungen" gemeint ist, können wir im Kapitel "Die Schändung des
Heiligtums auf dem Berg Morija vom
Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"-
Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten
Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum
"Götzentempel" wird" ab hier
nachlesen.
Und da er aufstrebend und hochintelligent ist, wird der Antichrist
wahrscheinlich
in der Militärforschung Fuß gefaßt haben und
vielleicht sogar anfänglich als Bakteriologe oder Virologe und
Forscher in der Mikrobiologie an der Entwicklung neuartiger
biologischer Waffen (gemeint sind bei der Kriegsführung gezielt
eingesetzte Krankheitserreger, also Bakterien oder Viren, sowie von
speziellen Pilzen ausgeschiedene Giftstoffe, sogenannte Toxine)
beteiligt gewesen sein. Denn die neuartigen Krankheiten und Seuchen der
Endzeit sind nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zum Teil
unkontrolliert ins Freie entronnene Keime oder auch gezielt ausgesetzte
Bakterien oder Viren aus diesem Bereich.
Die sogenannten B-Waffen
können völlig unbemerkt verbreitet werden und gelangen
manchmal sogar ungewollt und unbemerkt aus den Labaratorien ins Freie.
Vor allem in den USA hat die Erforschung neuartiger B-Waffen durch
gentechnologische Methoden seit den 80er-Jahren große Bedeutung
zurückerlangt.
Eine spürbare
Zunahme der Erdbeben als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit
5. eine sehr deutlich spürbare
Zunahme der Erdbeben auf der ganzen Erde (vgl. Matthäus 24, 7),
insbesondere solcher, die Schäden
anrichten:
Von 1897-1946 wurden 3 Erdbeben über der Stärke 6 auf der
Richterskala registriert. 1947-1956 waren es bereits 7. Von 1957-1966
waren
es schon 17. Im Jahr 1967 wurden allein innerhalb eines Jahres 17
registriert. Im Jahr 1968 waren es 19. Im Jahr 1969 waren es 21.
Innerhalb des Jahres 1970 fanden 24 statt. Und 1971 gab es innerhalb
eines
einzigen Jahres 34 Erdbeben über der Stärke 6 auf der
Richterskala.
Das eben Gesagte zur weltweiten Zunahme der Erdbeben ging aus einem
Vortrag von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim
hervor, der am
06.09.1991 zum Thema "Haben wir
noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach und sich bei der
Frage, inwieweit sich die prophetischen Vorhersagen zur Zuname der
Erbeben heute bereits erfüllt haben, auf die oben genannte
Erdbebenstatistik bezog.
Dr. Lothar Gassmann ist Theologe, Sekten- und
Weltanschauungsbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft für
Religiöse Fragen (ARF), sowie Autor zahlreicher
Aufsätze, Bücher und Lieder zu geistlichen, theologischen und
zeitkritischen Themen.
Dr. Gassmann hat zum Thema
"Endzeit" auch eigene Bücher herausgegeben, die z. Bsp. auf seiner
Homepage bestellt werden können. Der Schreiber dieses Textes
hat sich an die Aussagen von Dr. Gassmann bzgl. der
Geschehnisse zur "Zeit des Endes" weitgehend angelehnt. Seine
Ausführungen im Queenshotel dienten auch als Grundlage zu den
Betrachtungen dieser
Internetseite. Die obige Erdbebenstatistik bezog Dr.
Gassmann nach seinen Angaben von der Frankfurter
Allgemeinen Zeitung und aus dem
Statistischen Bundesamt.
Um es nochmals hervorzuheben: Wehen sind die Triebkraft einer Geburt.
Diese Wehe der spürbaren
Zunahme der Erdbeben, besser gesagt deren wahrscheinliche Ursache bahnt
den Weg dafür, daß den Antichrist zur "Zeit des Endes" der
Größenwahnsinn überkommt und daß er es wagt, sich
an Gottes Stelle zu stellen.
Wie im Kapitel "Von
einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für
den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die
rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt"
und "Ein
wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven
Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt,
könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben
auslösen" ganz am Ende angedeutet, könnte es durchaus
möglich sein, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes"
Erfindungen gemacht hat, deren Auswirkungen künstlich Erdbeben
auslösen können.
Der
weitere Verlauf der
letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der
Wehen"
anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell
auf die
Israeliten bezieht
Viele Juden werden noch
unter den Völkern zerstreut gehaßt und verfolgt einer
Bedrängnis preisgegeben und getötet werden
6. nach Matthäus
24, 9-10 soll es zu einer
Judenverfolgung kommen, in deren Verlauf viele von Ihnen getötet
werden.
Und die Juden werden zu dieser Zeit gehaßt von allen
Völkern, unter
die sie zerstreut wurden.
Kurz vor der Wiederentstehung des Staates Israel werden also die Juden,
zu diesem Zeitpunkt noch unter die Völker zerstreut, enorm
gehaßt werden, verfolgt und ein erheblicher Teil von ihnen wird
getötet.
Noch bevor die eigentliche große Trübsal, das ist
bekanntlich die 70. danielische Woche nach Daniel 9, 27 (vgl. auch in
der grafischen
Übersicht "Die
große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" und im Kapitel "Die
charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei
Teile der großen Trübsal") also beginnt, soll
speziell über die Juden diese große und blutige Verfolgung
hereinbrechen, also noch ehe die letzte Bedrängnis nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22 die Erde in seinen Bann zieht. Die letztere soll dann so
schlimm
ausfallen, wie
keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24,
21 oder bei Markus 13,
19) und wird erst ganz am Ende der Zeit kommen.
D.h. aber auch, daß der
Haß speziell auf die Juden und
später auch auf die Gemeinde
Jesu Christi in der letzten bzw. Endzeit enorm angewachsen sein muß
(vgl. Matthäus
24, 9-10; Daniel
8, 23). Es folgt demnach nach einer anfänglichen, sehr harten
Verfolgungszeit der Juden, die
einer Bedrängnis gleicht und bei
der
viele Menschen jüdischer Abstammung erbarmungslos getötet
werden später auch noch ein
starker Anstieg
einer
weltweiten Christenverfolgung nach.
Die Bibelstelle in Matthäus
24, 9-10 bezieht aber primär
speziell auf den
Haß der Völker der Nationen auf die Juden.
In der Endzeit wird sich mit dem in Matthäus
24, 9-10 Vorhergesagten eine sehr, sehr traurige Prophetie der
Bibel bzgl.
der Verfolgung der Juden erfüllen müssen. Und nach dem
Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage hat sie sich bereits
erfüllt. Denn zum Zeitpunkt ihrer ersten Verfolgung, wie in Matthäus
24, 9-10 genannt, werden die Israeliten wie schon
gesagt vermutlich immer noch ohne ein eigenes Land, ohne ein Heiligtum
und ohne Priesterdienst sein.
Erst zum Zeitpunkt des Erscheinens eines von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes
der
Verwüstung" wie in Matthäus
24, 15 oder in Offenbarung
13, 14-15 beschrieben; worüber auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher berichtet worden ist, werden die Israeliten bereits
ein eigenes Land besitzen, was ja heute bereits schon der Fall ist.
Auch ihr Heiligtum, der Tempel in Jerusalem, ist zu diesem Zeitpunkt
wieder aufgebaut. Denn, wenn das mit dem "Greuelbild
der
Verwüstung" gemeinte "Götzenbild des Verwüsters",
und der "Verwüster", das ist ja bekanntlich der Antichrist, im
Heiligtum stehen wird, muß es logischerweise auch bereits wieder
einen intakten 3. Tempel Israels geben.
Auch der Priesterdienst wird dann im sogenannten 3. Tempel
natürlich wieder aufgenommen worden sein. Denn infolge des sich
"in den
Tempel Gottes Setzens" des Antichristen, soll lt. Joel 1, 8-14 das
tägliche Opfer abgeschafft werden. Die Tempelpriester sind dann
angewiesen, infolge Gottes Aufforderung gemäß Joel 1, 9+13
Trauergewänder anzulegen.
Die letzte der über die
Juden hereinbrechenden endzeitlichen
Bedrängnisse, das ist
somit die Zeit der
gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den
Antichrist zur “Zeit des Endes”, bei deren Anfang der
Antichrist das tägliche Opfer im zu diesem Zeitpunkt wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27).
Die
endzeitliche
Bedrängnis, die so schlimm ausfallen soll, wie
sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen
wird (vgl. bei Daniel
12, 1 und Matthäus
24, 21), kommt demnach zu einer
Zeit,
wenn in Jerusalem wieder ein
Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst
zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde.
Und der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird zu diesem
Zeitpunkt mit dem Beginn seiner
Gewaltherrschaft über Israel sein allererstes eigenes Land
besitzen.
Das Beginnen der Zeit der letzten und größten
Bedrängnis auf der Erde, das ist also
genau der
Zeitabschnitt, in der das im Zusammenhang mit der
bereits
erwähnten letzten Flucht der Juden aus Jerusalem angeführte
zweite "Greuelbild
der Verwüstung" an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Diese dann kommende Bedrängnis, die
ausschließlich und ursächlich bedingt unter der
Führungsherrschschaft des
Antichristen zur "Zeit des Endes stehen wird, ist wie schon gesagt mit
der Bibelstelle in Matthäus
24, 9-10 nicht gemeint, wenn in der sogenannten Endzeitrede Jesu
Christi von
einer Verfolgung gesprochen wird, bei der die Juden allgemein von
allen Völkern
gehaßt werden.
Da die Bedrängnis lt. Matthäus
24, 9-10 in der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi chronologisch
noch dazu vor dem in Erscheinung treten des an heiliger Stätte
stehenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" aufgezählt wird, kann sie
unmöglich bereits im Zusammenhang mit der Gewaltherrschaft des
Antichristen zur "Zeit des Endes" stehen. Nein, sie muß durch
andere Umstände bzw. von einem anderen, zuvor auftretenden bzw.
vorher an die Macht gekommenen Diktator erzeugt worden sein und im
Gegensatz zur Bedrängnis
nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22, bei der die Israeliten bereits wieder in ihrem Land Israel
wohnen werden, an einem Ort stattfinden, also an demjenigen Ort, wohin
die Juden nach der
Zerstörung des Tempels in Jahre 70 n.Chr. zerstreut wurden.
Diese
Verfolgung des sich noch in der Zerstreuung befindlichen heiligen
Volkes muß demnach außerhalb der Grenzen des heutigen
Staates Israel und von heute aus gesehen bereits in der Vergangenheit
gelegen haben, da das Land Israel auf der politischen
Weltlandkarte heute bereits wieder aufgetaucht ist, bereits
seit geraumer Zeit wieder ein eigenständiges Land geworden ist.
Da der Haß der Völker auf die Juden umso verständlicher
wird, wenn diese noch unter diesen zerstreut leben müssen und dann
ihren Regimen noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bzw. ausgesetzt
sind (dann, wenn sie noch mitten unter ihnen wohnen) und dies zudem
logischerweise die Heimkehr in das einst ihren Vätern versprochene
Land ungemein beschleunigt, macht
es umsomehr Sinn, wenn
sie ihr Land
Israel zu der nach Matthäus
24, 9-10 angekündigten Verfolgungszeit zu allermeist noch
nicht zurück in
Besitz genommen haben und dann darin bereits wieder wohnen.
Diese Judenverfolgung nach Matthäus
24, 9-10 für das noch in der Zerstreuung befindliche heilige
Volk, die also außerhalb der Grenzen des heutigen
Staates Israel stattgefunden haben und von heute aus gesehen bereits in
der Vergangenheit
gelegen haben sollte, unterscheidet sich außerdem in ihrem
Ausmaß
und ihrer Massivität, sowie ihrer volksbezogenen Begrenzung von
derjenigen, die nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22 noch zukünftig ist und die mit dem in Erscheinung treten
des dann an heiliger Stätte
stehenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" im direktem Zusammenhang steht und genau
dann ihren Anfang nimmt.
Währenddem die Bedrängnis nach Matthäus
24, 9-10 ausschließlich das heilige Volk Gottes berührt
und in
deren Verlauf nur die Juden von allen Völkern gehaßt werden,
trifft diejenigen nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22, die noch zukünftig ist und bei deren Beginn alle Juden
Judäa´s auf die Berge fliehen sollen, den gesamten
Weltkreis, schließt somit alle Erdbewohner ob Juden oder
Nichtjuden gleichermaßen mit in sich ein
(vgl. Offenbarung
13, 7-8).
Denn bei Offenbarung
3, 10 steht sinngemäß geschrieben: Die "Stunde der
Versuchung", die kommen wird, soll den ganzen Weltkreis treffen. Und
bzgl. der letzten und größten
Bedrängnis auf der Erde kann man festhalten, daß lt. Offenbarung
13, 14 alle Menschen, die das dann an heiliger Stätte
stehende "Greuelbild
der
Verwüstung" nicht anbeten werden, ob Juden oder Nichtjuden
gleichermaßen getötet werden
sollen. Und es wird dann so aussehen, als ob dieses Umbringen
derjenigen Menschen, die die Anbetung des anscheinend sprechen
könnenden und wie lebendig wirkenden Bildes verweigern, direkt von
diesem Bild ausgehen wird.
Wer also auch während der zweiten Hälfte der großen
Trübsal seinem lebendigen Gott weiterhin treu bleibt und keinen
Götzendienst tun möchte, sich also mit der Anbetung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" nicht vor seinem Gott versündigen und
beschmutzen will, muß damit rechnen, daß er diese
konsequente Verweigerung mit dem Leben bezahlt. Und dabei ist es lt. Offenbarung
13, 15 also völlig einerlei, welche Nationalität und
Hautfarbe und Rassenzugehörigkeit er besitzt. Dieses schreckliche
Schicksal wird also sowohl die Juden als auch alle anderen Menschen
ereilen, die nicht vor dem "Greuelbild
der
Verwüstung" geflohen sind, wohl aber die Juden zeitlich
gesehen zuerst.
Und diese letzte große Brängnis wird so
hart sein, wie sie nie zuvor gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt
und wird auch nie wieder in solch einer Härte und solch einem
Ausmuß kommen (vgl. Matthäus
24, 21-22).
Diejenige Bedrängnis nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22, die noch zukünftig ist, trifft also nach der Meinung
des Verfassers dieser Homepage wegen des sich auf den ganzen Erdenkreis
ausweitenden Einfluß des ersten Tieres aus dem Meer, nicht nur
Israel allein, sondern wird weltumfassenden Charakter besitzen. Und
wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde
kein Mensch mehr gerettet werden können (vgl. Markus
13,
20).
Bereits erfüllt hat sich die sehr traurige Prophetie der
Judenverfolgung aus der Endzeitrede Jesu (zu finden in Matthäus
24, 9-10), und so
versteht es der Verfasser dieser Homepage, mit dem
Holocaust in
Hitler-Deutschland und der damit verbundenen europaweiten
Judenverfolgung und Judenmassentötung.
Als
Holocaust bezeichnet man heute im deutschen Sprachraum den
Völkermord an ca. 6 Millionen Juden in der Zeit des
Nationalsozialismus in Deutschland.
Matthäus 24, 9-10
sekundär bezogen auf eine
weltweiten Christenverfolgung:
Im Zeitraum zwischen den Jahren 33 n. Chr. und 1990 wird die Zahl der
christlichen Märthyrer auf ca. 40 Millionen geschätzt, so Dr.
theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim, der am
06.09.1991 zum Thema "Haben wir
noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach. Allein
im 20.
Jahrhundert, d.h. von 1900 bis 1990, d.h. in einem knappen Jahrhundert,
gab es etwa 27 Millionen
gegenüber
13 Millionen, die es von 33 n. Chr. bis 1900, d.h. in knapp zwei
Jahrtausenden, gegeben hat. Wir sehen, auch die weltweite
Christenverfolgung hat im vergangenen Jahrhundert ein bislang noch nie
gekanntes Ausmaß erreicht.
Die Prophetie zur Zeit der Bedrängnis während der 70.
danielischen Woche liegt aber vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen noch
vor uns.
Die
politische
Wiederentstehung Israels steht in ursächlichem Zusammenhang mit
den beiden Weltkriegen Anfang des 20. Jahrhunderts
7. durch die
beiden Weltkriege Anfang des 20. Jahrhunderts indirekt bedingt,
und das ist ein sehr positives Endzeitzeichen, kommt es zuerst 1921 und
danach nochmals 1947 zur Teilung
Palästinas verbunden mit der späteren politischen Wiederentstehung Israels.
Am 2. November 1917 kam es zur Balfour-Erklärung, nachdem durch
den Ausgang des ersten Weltkrieges bedingt das Gebiet Palästinas
aus der 400 Jahre währenden türkischen Herrschaft des
Osmanischen Reichs nun in die Hand der Engländer überging.
Durch die Erklärung von Lord Balfour wurde den Juden in
Palästina jetzt ein Lebensrecht eingeräumt. Es wurde in
diesem Zusammenhang erklärt, daß
Palästina wieder die Heimstätte der Juden werden soll.
Seit 1914 wanderten tausende von Juden in das Gebiet des
alttestamentarischen, ehemaligen
Königreiches
Israel, das nun zur britischen Kolonie geworden war, ein, bis es am 14.
Mai 1948, d.h. unmittelbar nach dem Ende des Mandats Englands für
dieses Gebiet, zum Ausrufen des neu gegründeten Staates Israel
kam. Zu
diesem Zeitpunkt lebten bereits ca. eine Million Juden in
Palästina.
Die zionistische Bewegung, eine
während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene
jüdische National-Bewegung, die sich für einen eigenen
jüdischen Staat einsetzte, war durch die Gnade des Gottes Israels
und die Liebe zu seinem Volk erfolgreich.
Die Sammlung des Gottesvolkes aus den Ländern, in die es auf Grund
ihres Ungehorsams verstoßen worden war und die dieser Sammlung
vorangegangene und vom lebendigen Gott zuvor vollzogene Zerstreuung der
Israeliten wurden vom Gott Israels bereits lange zuvor angekündigt
(vgl. die Prophetien in 5.
Mose 28, 64; Nehemia
1, 8; Amos 9, 8-9; Sacharja
7, 13-14 und Amos 9,
8-9 für die Zerstreuung und diejenigen Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia
23, 3-4; Jeremia
23, 7-8; Hesekiel 36, 24
und Jesaja 54, 7-8,
die für die Sammlung aus der Zerstreuung stehen, und die Aussage
der Bibel, daß die Zerstreuung nicht ewig dauern sollte, die in Klagelieder
3, 31-32 geschrieben steht).
Denn die Wege der Israeliten hatten sich von denen ihres Gottes
getrennt. Und sie hatten den zu ihnen gesandten Messias und
Erlöser
Jesus Christus gekreuzigt, die Fleisch gewordene Gnade Gottes, seinen
zu ihnen gesandten Sohn, abgelehnt, verspottet und qualvoll
getötet und dadurch seinen Fluch ausgelöst.
Genau darum ist das Ende der Zerstreuung Israels und seine politische
Wiederentstehung eines der mächtigsten Endzeitzeichen, auf das,
wie wir bereits eingangs lesen konnten, auch der Prophet Daniel
verwies.
Nach Daniel
12, 7 bricht die letzte Zeit, gemeint ist der letzte Zeitabschnitt
unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi genau dann an, "... wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks
ein Ende hat.
Und sprach nicht auch Jesus Christus selbst, als ihn die Jünger
Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas auf dem Ölberg nach
seiner Wiederkunft und nach dem Ende der Welt fragten, wann dies kommen
würde und was das Zeichen dafür wäre, in seiner
sogenannten "Endzeitrede" davon, daß der "Feigenbaum", ein
bekanntes Bild für das Land Israel, nach der von ihm
angekündigten Tempelzerstörung erst wieder grün werden
muß und das dies das Zeichen des nahenden Endes ist?
Und "wenn
seine Zweige jetzt saftig
werden und Blätter treiben" (), dann soll der
Sommer,
gemeint ist das bald auf der Erde anbrechende Tausendjährige
Friedensreich Gottes, nahe vor der Tür
sein.
Und zwischen dem Zeitpunkt des Wiederergrünens, d.h. dem Zeitpunkt
der politischen Wiederentstehung Israels bzw. zwischen
dem der Neuentstehung des Staates Israels (geschehen am 14.
Mai 1948) und dem der
Wiederkunft Jesu Christ in großer Macht und Herrlichkeit werden
also höchstens 70 bis 80 Jahre vergehen.
"Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird
nicht vergehen (sterben), bis
dies alles
geschieht.
Denn
in der
Bibel ist mit dem von Dr. Martin Luther in Matthäus 24, 34 übersetzen
Wort "(Menschen-)Geschlecht" eigentlich nur eine "Generation" bzw. ein
"Menschenalter" gemeint,
und die bzw. das währt nach Angaben der Bibel 70 und wenn es hoch
kommt,
bis zu 80 Jahre (vgl. Psalm
90, 10).
Jesu Wiederkunft sollte demnach bis zum Jahr 2018 bzw.
allerspätestens bis zum Jahr 2028 passiert sein, und unmittelbar
davor liegt die Zeit der großen
Trübsal.
Warum dies so ist bzw. wieso der Verfasser dieser Homepage zu dieser
Ansicht gekommen ist, kann in den beiden Kapiteln "Wir
gehören zur Generation des
wieder austreibenden Feigenbaumes" und "Der Feigenbaum
ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder" detailiert nachgelesen werden:
In den beiden weiteren Evangelien des Neuen Testaments bei
Lukas
21, 29-32 und auch beim Markus 13, 28-33 finden wir den diesbzgl. Paralleltext.
Was Israel zwischenzeitlich zum Fluch geworden war, gemeint ist die
Zerstreuung in alle Welt, wurde den Heidenvölkern bis heute zum
Segen. Denn der Gott Israels hat aus allen Stämmen und
Völkern und Sprachen und Nationen, die ihn zuvor nicht kannten,
bis heute, d.h. bereits fast
2000 Jahre lang, Menschen herausgerufen und sich teilweise sogar durch
Unmündige
einen Lobpreis bereitet. Denn diese dienten ihm und nahmen seinen
ursprünglich nur zum Volk Israel gesandten Messias Jesus Christus
bereitwillig und voller Dankbarkeit und Freude in ihren Herzen auf.
Und heute erleben wir buchstäblich, wie der Gott Israels mit
seinem auserwählten Volk wieder einen Neuanfang gemacht hat, wie
er sich diesem Volk voller verirrter Schafe wieder neu erbarmt und wie
es wieder gesegnet wird. Aber wir wissen es doch: Alles, was der
lebendige Gott segnet, wird auch zum Segen für andere werden. Denn
der Segen Gottes ist immer etwas, was sich multipliziert.
Der angekündigte
Glaubensabfall von ihrem Gott unter den Juden
8. Die Juden werden auf Grund der
nach Matthäus
24, 9-10 vorhergesagten Verfolgung
und Tötung vom Gott
Israels abfallen und eigene Wege gehen (vgl. Matthäus 24, 10),
d.h. aus eigener Kraft
ohne ihren Gott versuchen, ihr Schicksal in die Hände zu nehmen.
Dabei werden sie
sich gegenseitig verraten und zu hassen beginnen:
In Israel herrscht darum seit dem Holocaust (mit diesem bezeichnet man
heute im deutschen Sprachraum den Völkermord
an ca. 6 Millionen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus in
Deutschland) noch bis heute hauptsächlich eine zionistische und
humanistische, d.h. aber auch
eine atheistische
Denkweise vor.
In Jerusalem beginnt
schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
9. das Bestreben, den
zerstörten Tempel in Jerusalem bzw. was davon übrig
geblieben ist, wieder aufzubauen, nimmt seit der politischen
Wiederentstehung Israels im Jahr 1948 Gestalt an:
Es existieren heute, und das ist durchaus als positiv anzusehen,
verschiedene Tempelbewegungen, und zwar ganz
besonders die
starke Bewegung der "Getreuen des Tempelberges", außerdem ein
eigens zum Wiederaufnehmen des priesterlichen Tempelbetriebes im
Ostteil von Jerusalem gegründetes Tempelinstitut, das die im
Tempel benötigten Geräte und Priestergewänder nach
genauen Vorschriften nachbaut, und zusätzlich ein
nachbaufähiges Modell des 3. Tempels einer Talmud-Schule in
Ostjerusalem. In der
"Ateret Cohanim", einer Talmudschule und Synagoge, werden heute
bereits Priester, die Nachkommen sind von Aaron, dem Bruder von Mose,
zu
Priestern des zukünftigen 3. Tempels ausgebildet (vgl. auch im
Kapitel "In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels").
Der Sieg
über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt
10. Die Bibel kündigt in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2,
10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen
längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens"
für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich (gemeint
ist, wann
dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und
genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der
Rückführung der Juden nach
Israel an. Dieser muß wohl deswegen so markant sein, weil der
Umfang
und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in
diesem Land festgehaltenen Juden wahrscheinlich sehr groß sind
und ein derartiges Ereignis in der Geschichte in dieser Art wohl sehr
selten geschieht (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Der Verfasser dieser Homepage nun sieht in diesem Freikommen von dort
wohl einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land
des Nordens" den siegreich verlaufenden Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung
gegen Gottes Weltordnung führt und der mit der Vernichtung der
Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher eine
lange Zeit nicht ausreisen ließ.
Die erste Hälfte der großen
Trübsal, und die große Trübsal ist ja bekanntlich
derjenige Zeitbereich, in dem der letzte noch kommende Weltherrscher
seine Macht entfalten wird, stellt bekanntlich jene Zeit dar, in der
der Antichrist zur "Zeit
des Endes"
im Zuge seines Machtaufstiegs die »Starken« vernichten wird
(vgl. Daniel
8, 24).
Und
der Sieg
über das "Land
des Nordens" ist nun, wie wir soeben hörten, vermutlich der
Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung
führt,
die
zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet
haben wird.
Denn die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt einen
kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar,
auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen
(vgl. Daniel
8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel
8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz
mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die
Juden verfolgen oder in ihrer Freiheit einschränken.
Daniel meint also damit, und er hat immer in erster Linie sein eigenes
Volk, die Juden, im Blick, wenn er diesen Ausdruck
"Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder
üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen
Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann
zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, die davon geprägt sein wird, daß die
Frevler überhand nehmen sollen, wird der wohl größte
und mächtigste unter ihnen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit
des Endes")
also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege
stehen, sogar im globalen Sinne gemeint die »Starken«
vernichten (vgl. Daniel
8, 24).
Und in diesem Zusammenhang muß wohl auch derjenige Umstand zu
verstehen sein, daß der dem Antichrist zur "Zeit
des Endes", dem wohl größten aller endzeitlichen
Bedränger, nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" genau
jetzt als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul" fungiert
(vgl. Offenbarung
13,
5-6 und im
Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Denn eben weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf
hinarbeitet wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde aufgestiegene Tier;
das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt und wie ein Drache redet,
welches alle Macht des ersten Tieres vor seinen Augen ausübt, und
welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier
anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (vgl. Offenbarung
13,
11-12).
Mit den »Starken« sind demnach solche Länder der Erde
gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen »Starken« gehört vermutlich auch das bei Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 erwähnte "Land
des Nordens".
Das “Land des Nordens” nun behindert Gottes Absichten, sein
Volk in das Land ihrer Väter zurückzuführen (vgl. Jeremia 23, 3-8; Jeremia 31, 8).
Doch es muß die dort festgehaltenen Juden nun doch freigeben.
Später wird diesem Ereignis von den Juden große Bedeutung
beigemessen werden (vgl. Jeremia
16, 14-15).
Das "Land des Nordens"wird übrigens in anderen
Bibelübersetzungen auch das "Land
der
Mitternacht"
genannt.
Wobei man wissen muß: Das in der Bibel gebrauchte Bild der
"Nacht" symbolisiert das Vorspiel des Todes.
Weil das "Land des Nordens", das
die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von
den
übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend
problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren
können), die darin wohnenden
Israeliten nun überraschend und ganz
plötzlich doch freigeben muß, wird diesem wichtigen
Ereignis wohl weltweit große Bedeutung beigemessen werden. So
können die Juden, nachdem dies aus politischen Gründen
offensichtlich lange Zeit nicht mehr möglichlich gewesen war,
jetzt plötzlich und unerwartet ausreisen und damit nun gleichfalls
in das
Land ihrer Väter, d.h. in das in Palästina politisch
wiederentstandene Israel
zurückkehren. Fest steht: Es müssen wohl sehr viele Juden
sein, denen nun ihre Freiheit, aus dem "Land
des Nordens" ungehindert und frei auszureisen,
zurückgegeben werden wird. Und damit kann wohl mit Recht gesagt
werden, daß das "Land des
Nordens" zu jener Zeit flächenmäßig eine
beachtliche Größe besitzen muß. Und der Verfasser
dieser Homepage vermutet deshalb, daß sich hinter dem "Land des Nordens"wohl eine
Superweltmacht, ja ein sehr großes Weltreich verbergen muß,
dessen Machtstrukturen völlig unerwartet einer massiven
Veränderung unterliegen werden, dessen Außenpolitik sich
plötzlich neu orientiert. Vielleicht ist aber auch eine derartige
Wende in der Außenpolitik jenes Weltreiches sogar eng mit seinem
Sterben bzw. Niedergang verbunden.
Noch nie in der Geschichte der Weltreiche der Erde, kam es vor,
daß bei den Staatsbürgern von irgend einem Land der Erde die
freie Ausreise gewaltsam unterbunden wurde. Aber genau dasjenige ist es
wohl, was das riesige "Land des
Nordens" charakterisiert.
Es ist schon eine sehr, sehr spezielle und bemerkenswerte Prophetie,
die prophetische Ankündigung des Zerbruchs des "Landes des Nordens". Diese
Prophetie, sollte sie tatsächlich einmal, so wie sie die Bibel
beschreibt, in Erfüllung gehen, muß also sehr markant und
unverkennbar sein.
Der Schreiber dieses Textes sieht im
Zerbruch des "Landes
des Nordens" nach Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 wie bereits eingangs gesagt den
ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters
nach Offenbarung
6, 1-2.
Daß das "Land
des Nordens" bzw. das "Land der
Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem
Wunder gleich und ganz unerwartet doch freigeben muß, geschieht
nur, weil der Gott Israels sein
auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln
will, aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott,
der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus
dem "Land des Nordens" auf einmal doch möglich sein wird, das ist
ein weiteres, der positiven
Endzeitzeichen.
Danach aber, und das
sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das vom Antichrist
zur "Zeit des Endes" verursachte Sterben von
Gottes Weltordnung. Man denke hierbei an das auch in anderen
Bibelübersetzungen gebrauchte Bild "Land
der
Mitternacht", welches ein unmittelbar bevorstehendes Sterben zum
Ausdruck bringen will.
Da wir uns nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage nun bereits
in der großen
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in
deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an
dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu diesem
großen Endzeitzeichen des Freikommens der Juden aus dem "Land des
Nordens" herstellen zu können.
Die Prophetie zum "Land
des Nordens" ist darum so
bemerkenswert, weil sie einerseits indirekt das Ende des
totalitären, kommunistischen Machtgefüges Osteuropas
ankündigt und andererseits einen Ausblick zu einem sehr
außergewöhnlichen und wichtigen, beinahe an
ein Wunder grenzenden, d.h. nicht selbstverständlichen Meilenstein
im Zusammenhang mit der in der Endzeit stattfindenden Sammlung der
Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung darstellt.
Denn aus dem
"Land des
Nordens" kam, um einen zeitgeschichtlichen Bezug zur ehemaligen
Sowjetunion herzustellen, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder
nach Hause.
So etwas konnte eben erst geschehen,
weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus
seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will.
Und weil dieses für die letzte Zeit so
charakteristische Ereignis, das nunmehr, und so vermutet es der
Verfasser dieser Homepage, bereits in der Vergangenheit
liegt, so überaus unwahrscheinlich und ungewöhnlich war,
finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen
Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen, Gottes Dinge haben sich auch
in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes
Phänomen, wie der Zerbruch der genau im Norden von Israel
befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser Art und Weise wohl
nicht mehr wiederholen kann, sieht der Verfasser
dieser Homepage darin einen Zusammenhang zur Prophetie über das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12. Und er glaubt außerdem, daß dieses
denkwürdige Ereignis den
ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg des
ersten Reiters nach Offenbarung
6, 1-2 darstellt.
Aber auch im
Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in
diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million
freigekommener Juden
geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der
damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer
Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen
dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares
Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt noch
aussteht und welches sich zu
dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade
wiedererstandenen
Israel befindet, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde
die
dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel
muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem
Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten
Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott
einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen
sein,
weil Jerusalem und Moskau auf
einunddemselben Längengrad
liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen ist der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des
Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den
Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser
große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach
Israel, das nun wieder existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt
(mit zeitlich ist gemeint, wann
dies sein wird) und
genau und unverkennbar festgelegt (vgl. Jeremia 16, 15
und Jeremia 23, 8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10).
Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende
politische Zerfall der
ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des in
der Bibel erwähnten "Landes des
Nordens" anzusehen ist und dies bereits als ein versteckt
militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit
des Endes" gewertet werden kann, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch
das
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und
mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen psychologischen
Krieg führt, in
aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen
sein.
Dann aber müssen wir
auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der
wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische
Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im
Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").
Die
Auswirkungen des
Anfangens der endzeitlichen Wehen
auf die Heidenvölker
Im unmittelbaren Vorfeld
des eigentlichen Antichristen treten Diktatoren auf und entstehen
gottesfeindlich geprägte Weltsysteme
11.
demgegenüber steht das vermehrte Aufkommen
von vermutlich atheistischen und
gottesfeindlich geprägten
Weltsystemen, die aus einstmals
religiös geführten hervorgingen. Solche werden bereits im
Vorfeld des Antichristen aber offenkundig den himmlischen Vater und den
Sohn des
lebendigen Gottes verleugnen. Bzw. oder sie werden überhaupt
irgendeinen Gott
nicht anerkennen und ehren. Die Könige bzw. Machthaber dieser
Länder werden die Juden und die Christen verfolgen und
bekämpfen. Denn sie werden an den Seinen des Herrn große und
sichtbar werdende Freveltaten verüben (vgl. Daniel 8, 23):
"Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhandnehmen,
wird aufkommen ein frecher und verschlagener König."
(Daniel 8, 23; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Dieses große sichtbare Zeichen für die Endzeit, das in der
Bibel nach Daniel 8, 23
als Vorschattierung zum Antichristen vorausgesagt worden ist, wurde
aber bereits im vergangenen Jahrhundert erfüllt.
Die Entwicklung von immer
schrecklicheren Waffen, die durch seine Betrügereien
schließlich in die Hände des Antichristen gelangen und von
ihm als Nebeneffekt zur Verführung der Erdbewohner
mißbraucht werden
12. die Entwicklung von immer
furchtbareren Waffen, die ab jetzt auch
Massenvernichtungscharakter erhalten und die ganze Welt vernichten
könnten, geschah erst ab dem 20. Jahrhundert so rassant:
Diese völlig neuartigen, bislang noch gänzlich unbekannten
Waffen werden es auch sein, die dem Antichrist in die Hände
gespielt, seine geplante Welteroberung erfolgreich gelingen lassen
(vgl. Offenbarung 6, 13
und in der grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20").
Die Zeit unmittelbar vor
dem "Offenbarwerden des
Menschen der Bosheit" wird von verstärkten
Friedensbemühungen der Nationen geprägt sein
13. an die Zeit der Weltkriege, die besonders die Zivilbevölkerung
sehr stark in Mitleidenschaft zogen und dem, wie die Vergangenheit
gezeigt hatte, anschließenden Wettrüsten im kalten Krieg
schließt sich zuletzt, d.h. bis zur "Offenbarwerden des
Menschen der Bosheit" nach 2.
Thessalonicher
2, 6-8, eine Zeit
verstärkter
Friedensbemühungen an, in der es heißt: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr"
(vgl. 1.
Thessalonicher 5, 1-3):
In diesem relativ kurzen, letzten friedlichen
Zeitabschnitt während der "Zeit des Endes", der durch den
Auseinanderfall des
kommunistischen Ostblocks eingeläutet wurde und durch eine
einseitige Abrüstung bzw. der Verringerung der Anzahl von
Atomraketenstützpunkten und anderer Massenvernichtungswaffen
besonders in Europa gekennzeichnet ist, leben wir nach der
Meinung des Verfassers dieser Homepage heute.
Die Menschen der Erde haben dabei das Bestreben, anstelle von drohenden
und Angst einflössenden Waffen
durch immer weiter
zunehmende Kontrolle,
Datenerfassung und Überwachung der gesamten Menschheit (z. Bsp.
durch legale Telefon- und Internetüberwachung sowie durch
Spionagesatelliten)
aus eigener Kraft selbst eine friedliche Welt zu erschaffen, d.h. ein von Menschenhand geschaffenes
Friedensreich dem kommenden, messianischen Tausendjährigen
Friedensreich vorwegzunehmen,.
Aber dieser Friede ist nur trügerischer Natur, der bereits vom
Reden des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
überschattet wird. Denn sobald der falsche Prophet in der
Gestalt dieses "Maules" vernehmbar
ist, zeigt dies den Beginn der ersten Hälfte der großen
Trübsal an (vgl. im Kapitel "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes" und im Kapitel "Sobald das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal").
Die
sehr
wahrscheinlichen Hintergründe des derzeitigen Friedens und der
heutigen Zeitphase einer militärischen Abrüstung
Der Antichrist, der kurz vor seinem
Angriff, welcher alle Menschen der Erde in der Gestalt eines lange
vorher bereits biblisch angekündigten Hereinbrechens des
Verderbens einschneidend berühren und ausnahmslos jeden Winkel der
Erde mit annähernd gleicher Intensität treffen wird (vgl.
im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier Siegelgerichte"), bereits im Hintergrund zum
Schlag ausholt, bewirkt und lenkt diesen Frieden bewußt und aktiv zu
einem für ihn vorteilhaften und ganz bestimmten Zweck.
Er, der Sohn des Verderbens war es auch,
der den Willen des lebendigen Gottes tun mußte und darum, weil
Gott nun sein Volk, die Israeliten wieder in das Land
zurückführt, das er einst ihren Vätern gegeben hatte,
mit dem Reden dieses "Maules" kurz zuvor aktiv dafür gesorgt
hatte, daß die Grenzen Osteuropas nach ca. 30 Jahren wieder
geöffnet wurden.
Er ist es wiederum, der diese Zeit der
von ihm
herbeigeführten militärischen Abrüstung Europas dringend
benötigt, um so eine deutliche Verringerung der erforderlichen
militärischen Angriffsziele zu erreichen. Denn seine
Möglichkeiten mit seiner neuen Generation von "parthischen
Pfeilen" (Hier nimmt der Verfasser dieser Homepage auf das Kapitel "Die
zeitgeschichtliche
Bedeutung des Bogens des ersten apokalyptischen Reiters, bzw. der
Vergleich der Angriffswaffe des Antichristen mit den Pfeilen der
parthischen Bogenschützen:" Bezug), sind nur begrenzt
bzw. ausschließlich in einem ganz bestimmten Rahmen sinnvoll.
Man wird sicherlich verstehen können, daß auch diese sehr
aufwendige und teure Art von Massenvernichtungsmittel, welches der
Verfasser dieser Homepage in dem soeben angeführten Kapitel
versucht hat, zu beschreiben und das der Antichrist lt. Daniel 8, 25 nur
mit Betrug in seine Hand bekam, von seinen Erbauern in deren
politischer Situation nur auf einen ganz bestimmten Zweck hin
dimensioniert wurde. Die Einsatzmöglichkeiten dieser modernen
Angriffswaffe, der höchstwahrscheinlich absolut nichts
entgegengesetzt werden kann, sind zwar uneingeschränkt
möglich, aber der Anzahl der möglichen Angriffsziele sind
ganz konkrete Grenzen gesetzt. Und
diese nun seine von ihm für
den militärischen Schlag gegen alle auf der Erde zum
Angriffszeitpunkt noch verbliebenen Militärbasen der Nationen
verwendete
Angriffwaffe ist ursprünglich nur für einen bestimmten Zweck
gedacht gewesen und darum auch nur für eine bestimmte
Anzahl von Zielen dimensioniert worden, aber keinesfalls für die
Zerstörung komplett aller
Militärbasen der gesamten Länder der Erde, inclusive
desjenigen des
Landes, das diese Waffe, die der Antichrist auf betrügerische Art
und Weise in die eigene Hand übernommen hat, vorgesehen gewesen.
Und
wäre dieses Land, gemeint ist, und so vermutet es der Schreiber
dieses Textes, die ehemalige Sowjetunion, heute noch als Staat und als
militärische Großmacht existent und würde ihr dieses
HighTec-Waffensystem, das vermutlich ursprünglich von diesem Land
erbaut worden ist, noch gehören, dann wäre es dem Antichrist
nicht so ohne weiteres möglich, sich diesem komplett in Weltraum
befindlichen Waffensystems zu ermächtigen, d.h. es zu
übernehmen und damit schlechthin zu rauben, ohne
in der akuten Gefahr zu stehen, als Dieb per Funk geordet, lokalisiert
und somit erkannt zu werden.
Erst wenn dieses vom Antichrist für seinen Angriff auf die
Nationen der Erde dringend benötigte Waffesystem z. Bsp. durch
einen politischen Umsturz, der ja auch, und so hat es die jüngste
Geschichte gezeigt, tatsächlich geschehen ist, herrenlos geworden
ist, dann kann es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
relativ
unproblematisch,
mit wenig Aufwand, ohne dabei durch Funkordung entdeckt zu werden und
ohne in der
Gefahr zu stehen, den Selbstzerstörungsmechanismus, durch den das
Waffensystem wahrscheilich bis dahin vor fremden, äußeren
Zugriffen geschützt ist, auszulösen, als Angriffswaffe
vollständig in seine Hände übernehmen. Beabsichtigt doch
der große Welteroberer und spätere Christusnachahmer
unsichtbar, für die übrige Welt als nichtexistent geltend und
unerkannt im Hintergrund zu verbleiben.
Wenn die Menschen also sagen werden: "Es
ist Friede, es hat keine Gefahr", dann wird sie das Verderben
unerwartet und ganz plötzlich überfallen (vgl. auch
bei Daniel 8, 25) wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie
werden nicht mehr entfliehen können (vgl. im Kapitel "Die Gemeinde
Jesu Christi entflieht urplötzlich u.
schnell aus der gestellten Falle").
Es ist also nur ein Scheinfriede, eigendlich nur ein Aufatmen kurz vor
einem Orkan, der jederzeit in der Gestalt eines urplötzlich
über die gesamte Erde hereinbrechenden Verderbens lostoben kann.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der als einziger
irdischer
Herrscher einmal für kurze Zeit durch betrügerische
Machenschaften die Weltmacht erlangen wird, legt also einen
unglaublichen Hinterhalt. Er benutzt eine Kriegslist, die den Erfolg
seines militärischen Zustoßens fast garantiert und
läßt die Hersteller seiner von ihm benutzten Angriffswaffen
am Ende durch genau diese, ihre eigenen umkommen (vgl. auch im
Kapitel "Zweimal im Jahr
droht der feurige Tod aus dem All bzw. der Wechsel der
militärischen Herrschaft über den Erdboden,
oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer
vom Himmel fallen soll").
Der Mensch war bisher nie in der Lage, von sich aus
Frieden zu schaffen, und er wird es wegen seiner gefallenen Natur darum
auch zukünftig nicht tun können. Denn an die Zeit dieses
Scheinfriedens schließt sich der Angriff der vier apokalyptischen
Reiter nach Offenbarung
6, 1-8 auf
die Menschheit der Erde unmittelbar und nahtlos an.
Aber kurz vorher, kurz bevor das Verderben über diese Welt
hereinbrechen wird und dies zum wirtschaftlichen und politischen Aus
der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen
Weltmächten der Erde führen wird,
kommt es zur Entrückung
bzw. zur Wegnahme der wahren Gesmeinde
Jesu Christi. Und daraufhin leben wir heute als Christen in riesen
Schritten zu.
In der letzten Zeit,
bereits im Vorfeld des Machtaufstiegs des Antichristen zum
Weltherrscher wird der Trend zu einer Vereinheitlichung
der Strukturen der Welt deutlich erkennbar sein müssen
14. ein besonders im 20. Jahrhundert einsetzender vermehrter Trent zur Vereinheitlichung
der Strukturen der Welt auf vielen Gebieten, der nicht zuletzt
durch einen rassanten technischen Fortschritt und die Entwicklung der
Computertechnik gefördert wird. Die Menschen der ganzen Erde
beginnen bereits vor dem Machtantritt des letzten Weltherrschers, der
einmal alle Macht auf der Erde auf seine Person konzentrieren wird, mit
dem Bestrebungen zu einer
Vereinheitlichung (Fallen von Grenzen, Rüstungsabbau,
Einheitswährung)
zusammenzurücken (abgeleitet aus der symbolischen Beschreibung des
ersten Tieres mit den zehn Hörnern lt. Offenbarung 13,
1 und dem in Offenbarung
13,
16-17 Gesagten)
Bereits im
Vorfeld des Hörbarwerdens des Massenmediums des Antichristen, dem
lt. Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 ein"Maul" bzw. "Mund" gegeben werden wird, muß die Bedeutung und
Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln
mit wachsender Geschwindigkeit zunehmen
15. zunehmende Bedeutung und
Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln
(z.Bsp. Rundfunk, Fernsehen und Internet, alles erst im letzten
Jahrhundert entwickelt worden) mit immer mehr Menschen, die
diese auch regelmäßig nutzen, die sich zum Ende hin im
falschen Propheten des Antichristen gipfeln bzw. vom falschen
Propheten einmal vollkommen abgelöst und ersetzt werden
Da der Antichrist zur
"Zeit des Endes" seinem Namen "der an Stelle von Christus Kommende"
gemäß als Retter auftreten wird, muß er selbst
dafür Sorge tragen, daß es auf der Erde bereits im Vorfeld
seiner Machtentfaltung zu einer Verschärfung aller
Gegensätze kommt und das den Regierungen der dann existierenden
Weltsysteme diese Dinge völlig aus den Händen gleiten
16. eine immer weiter auseinander
klaffende Schere zwischen Arm und Reich und Verschärfung aller
Gegensätze sowie eine zunehmende
Staatsverschuldung, das ist alles auch erst im letzten
Jahrhundert in
Erscheinung getreten. Nicht von ungefähr steuern heute die meisten
bis vor kurzem noch stabilen Wirtschaftssysteme auf eine immer massiver
werdende Krise zu. Denn die erste Hälfte der großen
Trübsal ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. im
Kapitel "Die
charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei
Teile der großen Trübsal").
Und so muß im Zuge deren militärischer Zerstörung die
gezielte wirtschaftliche und politische Schwächung der
“Starken" vorangehen.
Bereits im
Vorfeld des Hörbarwerdens des Massenmediums des Antichristen, mit
welchem der Antichrist später die Erdbewohner zur Anbetung seiner
Person verführen wird, muß es im Vorfeld dieser Dinge unter
Verzerrung des Gottesbildes unter den Christen zu einem massiven
Glaubensabfall kommen
17. eine immer weiter zunehmende
"Säkularisierung" der Bevölkerung
(Entchristlichung oder auch Entkirchlichung breiter
Bevölkerungsgruppen in einer
zunehmend
"postmodernen" Gesellschaft, in der Medien und Technik eine
wichtige Rolle sowohl als Träger als auch Vermittler von Kultur
spielen) hat sich seit dem vergangenen Jahrhundert nicht nur in
den reichen
westlichen Industrieländern und in der abendländischen
Gesellschaft in Gang gesetzt, sondern inzwischen weltweiten Charakter
angenommen.
Mit dem
menschenverachtenden und spöttischen Reden eines
gotteslästerlichen "Maules" bzw. "Mundes" wird der Antichrist
bewirken, daß die Liebe in vielen
erkaltet
18. Ein sehr auffälliges Endzeitzeichen, daß bereits in die
erste Hälfte der großen Trübsal fällt, ist das
Vernehmbar werden eines an Übernatürlichkeit grenzendes
Massenmediums. Es ist der in der
revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschriebe "Mund",
der nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 zum »anderen
kleinen Horn« gehört. Damit gleichfalls gemeint ist das dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 zuzuordnende
(gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes«)
und offensichtlich
erkennbar gotteslästerliche "Maul",
welches in Offenbarung
13,
5-6 beschrieben wird.
Weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« während der Zeit seines
Emporkommens darauf
hinarbeitet, wie bei Daniel
8, 24 beschrieben
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" als
ein
auf aufrichtige Menschen spottendes "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6). Und
so wird durch den
verderblichen Einfluß jenes gotteslästerliche Reden
führenden "Maules" bzw. "Mundes" die Liebe in vielen
erkalten.
Wie wir noch in Kapiteln "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des
Endes" näher
beleuchten (dort wird auf den Charakter jener psychologischen Waffe des
Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit
und zwar im Rahmen der großen Trübsal (gemeint ist also die
Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch
das einerseits
lästende und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines
"Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die
Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten
(vgl. Matthäus
24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2.
Timotheus 3, 1-9). Denn der Antichrist wirft damit die Wahrheit zu
Boden und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen.
Die Menschen zum Ungehorsam
gegenüber Gott und seiner den Menschen verordneten Weltordnung zu
verführen, das ist es letztendlich,
was der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem
gotteslästerlichen "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 bewirken möchte. Und das Unheil wird jene Machthaber
überkommen und soll insbesondere die "Starken"
aus Daniel
8, 24 treffen, denn genau darauf arbeitet der
Antichrist mit seinen Bestrebungen bzgl. des "Maules" ja hin, die "Starken"
umzuwerfen, die dieses
Treiben kommentarlos zugelassen hatten und daß der Antichrist mit
seinem "Maul" ungehindert und
ungestraft Lügen reden
durfte. Das strategische Ziel, das der Antichrist mit seinem ihm
gegebenen "Maul" verfolgt, geht ja vermutlich in diejenige Richtung,
viele Menschen damit gegen jene mit den "Starken" gemeinte Obrigkeiten
aufzuhetzen.
So sollen lt. 2.
Timotheus 3, 1 "... in den
letzten Tagen schlimme
Zeiten kommen ..."
"Denn die Menschen werden
viel von sich halten, geldgierig sein,
prahlerisch, hochmütig, Lästerer,
den Eltern ungehorsam, undankbar,
gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild,
dem
Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben
die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit,
aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!" (2.
Timotheus 3, 2-5)
Dies mit dem
Hörbarwerden jenes verderblichen Massenmediums des Antichristen
zur "Zeit des Endes" verbundene Ausbluten der christlichen Werte ist
dann der Beginn der großen Trübsal zur
Zeit des Endes".
Nach dem
Verständnis des Schreibers dieses Textes müßte das
lästerliche Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
bereits
seit einer geraumen Zeit vernehmbar sein.
Denn was man also heute, da es nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage bereits seit einiger Zeit vernehmbar sein sollte, deutlich
erkennen
können müßte (denn der
Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt nicht völlig
sicher, ob es schon wirklich da ist), ist eben jenes, einem
Massenmedium
gleichzusetzende,
gotteslästerliche, d.h. den
Namen des lebendigen Gottes und die Seinen
Gottes lästernde "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, das zusätzlich auch in prahlerischer und
vermessener Art und Weise über große (und
sicherlich
prophetische aber nur
in Lügen gekleidete) Dinge redet und
wie wir hörten mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte
der großen
Trübsal startet (vgl. dazu auch im Kapitel "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal").
Es gibt einen Menschen,
der den Antichrist zur “Zeit des Endes” bei der
Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert. Erst
wenn dieser weggenommen werden wird, soll sich der “Sohn des
Verderbens” n. Joh 17, 12 als der “Böse”
offenbaren (vgl. 2. Thess 2, 3-8).
19. einer derjenigen markannten Personen zur "Zeit des Endes", die das Evangelium
vom sehr bald kommenden Reich
Gottes sehr vielen Menschen und insbesondere dem Volk Israel
zugänglich machen wird, ist
nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage der
"in Fesseln Gekrümmte".
Seine Erscheinung wird in Jesaja
51, 12-16
beschrieben und vorausgesagt (vgl. im nachfolgenden Kapitel "Der
in Fesseln Gekrümmte nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade
Gottes, oder Gott kommt und schweigt
nicht" und in der grafischen Übersicht "Gottes Liebe während der
großen
Trübsal kommt im Handeln durch seine Boten zum Ausdruck").
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 wird, nachdem der mit seinem Bedränger gemeinte
Antichrist ihn in seine Gewalt gebracht hatte, zunächst von Gott
befreit, getröstet und erfährt seine Gnade.
Sein daran anschließendes intensives sich mit dem Wort Gottes
Befassen muß es wohl sein, was das Offenbart werden des
“Sohnes des Verderbens” als der “Böse”
noch aufhält (vgl. Jes 51,16). Gerade durch ihn spricht Gott
seinem Volk Israel Mut zu (vgl. Jesaja
51, 16). Hierdurch aber werden viele Zusammenhänge in der
Bibel deutlich.
Der "in Fesseln Gekrümmte" sollte also auch derjenige sein, der
gemäß 2.
Thessalonicher 2, 6-8 den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch
aufhält (vgl. in den Kapiteln "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter" und "Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?").
Der Zusammenhalt von
Menschen, die gegenseitige Achtung
und das warmherzige Miteinander der Generationen gestalten sich
zunehmend immer schwieriger
20. das Verständnis der Menschen untereinander, insbesondere der
Zusammenhalt von Menschen unterschiedlichen Alters und die gegenseitige
Achtung funktionieren seit dem vergangenen Jahrhundert zunehmend immer
weniger, der Grund ist ein verlorengegangenes
geduldiges und
warmherziges Miteinander der Generationen.
Besonders stark
gefördert wurde dies neben den atheistischen Machtsystemen des 20.
Jahrhunderts und dem damit verbundenen sogenannten "kalten Krieg" so
wie dies der Verfasser dieser Internetseite vermutet, durch
das erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts aufgetretene
lästerlichen "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird).
Aus diesem Grund droht der Gott Israels in der letzten Zeit allen
Menschen an, sie mit
einem Bann zu schlagen (vgl. auch im Kapitel "Warum Gott einen
Verführer durch die Lüge, ja sogar
einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder
warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder
wegzunehmen")
Das Evangelium vom Reich
Gottes
wird heute bereits fast in aller Welt zum
Zeugnis für alle Völker gepredigt
21. das Evangelium vom Reich Gottes
wird heute bereits fast in aller Welt zum
Zeugnis für alle Völker gepredigt. Dies stellt eines der
positiven Endzeitzeichen dar. Wenn es aber in der ganzen
Welt geschieht, und das ist ein weiteres, der leider nur wenigen
positiven Endzeitzeichen, wird das Ende kommen (vgl. Matthäus 24, 14):
Es gibt auf der Erde schätzungsweise 5000 bis 6000 verschiedene
Sprachen und Dialekte. 1000 benötigen noch eine Übersetzung.
1987 wurde die Bibel oder Teile davon bereits in 1808 Sprachen
übersetzt, die von 97 Prozent aller Menschen der Erde verstanden
werden können.
Das eben Gesagte ging ebenfalls aus dem
Vortrag von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim
hervor, der am
06.09.1991 zum Thema "Haben wir
noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach.
Das für die letzte
Zeit sehr markante Zeichen des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" ist für uns heute ebenfalls noch kein
wahrnehmbares
bzw. sichtbares Endzeitzeichen, da mit seiner Erscheinung die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu ihrem Abschluß gelangen
22. das für die letzte Zeit markante Zeichen des sogenannten
zweiten "Greuelbildes
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Offenbarung
13, 14-15, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben wird, ist für uns heute ebenfalls noch kein
wahrnehmbares
bzw. sichtbares Endzeitzeichen, denn es wird auch erst nach der
Entrückung der wahren
Gemeinde Jesu Christi, d.h. erst nach der ersten Auferstehung sichtbar.
Das in 2.
Thessalonicher 2, 3-4 beschriebene, noch in der Zukunft liegende "Greuelbild
der
Verwüstung"
hatte eine
Vorerfüllung, die heute bereits Geschichte ist. An ihr können
wir
ersehen, was das zukünftige "Greuelbild
der
Verwüstung" grundsätzlich
charakterisiert. Der
Prophet Daniel sagte das erste "Greuelbild
der
Verwüstung" bereits für die Zeit unter dem syrischen
König Antiochus
IV voraus. Dieser Teil seiner Prophetie erfüllte sich
buchstäblich ca.
171
- 164 v. Chr. Er sagte aber auch, daß dieses schreckliche Bild
analog, also in
ähnlicher Art und Weise dann, wenn
der Antichrist, der Sohn des Verderbens auftreten
wird, ein zweites Mal in Erscheinung treten wird (vgl. Daniel 8,
15-19).
Dann aber wird es nicht nur den obersten aller heidnischen Götter,
den
griechischen Gott Zeus, darstellen, sondern den Gott aller Götter,
den
Allerhöchsten selbst bzw. den Sohn des lebendigen Gottes des
Himmels
und der Erden abbilden. Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" wird sich
gemäß 2.
Thessalonicher 2, 3-4 in
den dann wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei
Gott. Dieser Teil seiner Prophetie sah der Prophet Daniel Anfang
des 6. Jhd. v.
Chr. für die noch
kommende "Zeit des Endes" voraus, die die letzten 42 symbolisch
gemeinten Monate bzw. dreieinhalb
Sabbatjahre vor der tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi
einschließt
und die Zeit der Bedrängnis genannt wird und die, wenn sie nicht
vom
lebendigen Gott verkürzt werden würde, kein Mensch, der dann
trotz der Verfolgung dem
wahren
Erlöser vertraut, überstehen könnte.
Das für die letzte
Zeit sehr markante Symbol der "großen Hure
Babylon" stellt für uns heute noch kein wahrnehmbares
bzw. sichtbares Endzeitzeichen dar
23. das für die letzte Zeit sehr markante Symbol der "großen
Hure
Babylon" ist für uns heute noch kein wahrnehmbares
bzw. sichtbares Endzeitzeichen, denn es wird erst nach der
Entrückung der wahren
Gemeinde Jesu Christi, d.h. erst nach der ersten Auferstehung sichtbar.
Die Entartung der christlichen Kirche
unter dem Einfluß des Antichristen aus dem nach der
Entrückung der wahren Gemeinde Jesu
Christi auf der
Erde zurückgebliebenen Rest der
Kirche, der auch weiterhin in der Welt verbleibt
und
dort dem falschen Propheten, der in der ersten Hälfte der
großen Trübsal als das als ein Massenmedium bekannte "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 vernehmbar wird, vollkommen hörig wird, ist also nicht
mehr Jesus Christus selbst. Dieser schreckliche Vorgang kann erst dann
ungehindert einsetzen,
wenn der lebendige Gott die ganze Welt der Verführung durch
Lüge und Ungerechtigkeit und seinem
Gericht preiß gibt, aber eben erst dann, wenn die wahre Gemeinde
im zeitlichen Zusammenhang mit der ersten
Auferstehung der in Christus Entschlafenen von der Erde weggenommen
sein wird.
Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist
Jesus Christus antwortete einem seiner Jünger in Johannes 14, 22
auf die Frage:
"Herr, was bedeutet es, daß du
dich (nur) uns (die wir zu dir
gehören) offenbaren willst und nicht (auch) der
(ganzen übrigen) Welt?"
u.a. mit den folgenden Worten:
Und der Prophet Jesaja, der zum Sprachrohr der Stimme Gottes wurde,
berichtet vom Messias Gottes ähnliches, nämlich daß
dieser nicht von aller Welt ghört werden kann:
Was für ein Unterschied zu dem, was in Offenbarung
13,
5-6 zum Sprachrohr bzw. Massenmedium des Antichristen zur "Zeit des
Endes" geschrieben steht!
Das Wirken des ersten Tieres aus dem Meer wird am Reden des
"Maules" bzw. "Mundes" sichtbar bzw. warum dieses sein "Maul" für
den Antichrist
zur "Zeit des Endes" so unverzichtbar ist:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen,
und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott,
zu lästern seinen
Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wenn in Offenbarung 13, 5-6 von einem "Maul" gesprochen wird, das große Dinge
spricht, muß man sich zuerst die Frage stellen: Was sind
große Dinge?
Nehmen wir hierzu noch die Parallelstelle im Buch Daniel her:
"Als ich aber auf die Hörner
achtgab,
siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem
drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie
Menschenaugen und ein Maul;
das redete große Dinge.
...
und über die zehn
Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das
hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete,
und war größer als die Hörner, die neben ihm waren."
(Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Was meint die Bibel damit, wenn es im Zusammenhang mit dem
Machtaufstieg des Antichristen zum Reden von "großen Dingen"
kommt?
Da
das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des Antichristen
zur
"Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit, also ganz am Ende
der
in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden"geschehen
wird und erst dann von sehr vielen Menschen vernommen werden kann,
müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden
wir eine
Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die erst in
den
letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"Im dritten Jahr des Königs
Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas
offenbart, was gewiß ist und
von großen Dingen
handelt." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser
Homepage)
"Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu
Daniel 10, 1 verstehen, also dort eine Botschaft
von der Zukunft Israels am
Ende der Tage:
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das
"Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht
zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage;
denn das Gesicht geht auf ferne Zeit."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge"
redet,
daß es dabei um sein Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft
seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden",
eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende
Antichrist zur
"Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, der
zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch
dabei,
sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen, wird er doch in diesem
Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die
Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu zwingen.
Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
erkennen können, nämlich daran, daß es von
"großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die
Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden", dann spielen sicherlich die
kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit
natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft
unseres Herrn Jesus als König der Welt.
Auch wenn wie in Offenbarung 13, 5-6 geschrieben und eingangs zitiert
das im Zusammenhang mit der gezielt gewollten "Vernichtung der Starken"
stehende lästerliche Reden und das Spotten "zur Lästerung gegen Gott, zu
lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen"
in der ersten Hälfte der großen Trübsal eine zentrale
Rolle spielt,
wird der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" in Ansätzen
bereits
in der ersten Hälfte der großen Trübsal zu den Menschen
auch über "große
Dinge" sprechen (vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Sowohl
der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen,
daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres
aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes«), welche es
neben
Satan, dem
Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen
machen
werden und daß diese Anbetung wohl
in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem
eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul"
bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Dieser
"Mund" wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung
13,
12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 stehen, d.h. mit diesem von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier sogar vollkommen identisch sein.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht
dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit
weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten
Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in
Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen:
"Und
ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei
Hörner
gleich einem Lamme, und es redete (durch einen ihm gegeben
»Mund«) wie ein Drache.
Und die ganze Gewalt des ersten
Tieres übt es vor ihm aus, und es
macht (und zwar in erster Linie indem es durch den ihm
gegeben »Mund« reden kann), daß die
Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten,
(gemeint ist, daß dasjenige Tier angebetet wird, und das
Nachfolgende, nämlich die anscheinende Unsterblichkeit, ist dann
wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund) dessen Todeswunde
geheilt
wurde.
Und es tut (und weil
der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch
öffentlich propagieren kann) große (und
zwar verführerische) Zeichen, ..."
(aus
der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Sowohl
der Prophet Daniel, der Anfang des 6.
Jhd. v.
Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott
gebraucht wurde, um den
Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu
prophezeien, als auch der Seher Johannes, der gegen Ende des ersten
Jahrhunderts n. Chr. auf der Insel Patmos seine Offenbarung empfing,
sahen,
daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten
Tieres aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 es neben Satan, dem
Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen
machen
werden. Sie erkannten beide, daß diese Anbetung wohl in erster
Linie dadurch
zustande kommt, weil dem mit dem ersten
Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist
zur »Zeit des Endes« im Rahmen seiner scheinbaren
Übernatürlichkeit eben ein "Maul"
bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Sowohl
der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen also dieses
besonders hervorstechende, sehr spezielle Merkmal, welches den Antichrist
zur »Zeit des Endes« von allen anderen zuvor dagewesenen
heidnischen, d.h. nichtjüdischen Herrschern dieser Erde abhebt und
so unverkennbar und übernatürlich wirkend werden
läßt, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird,
daß er einmal
im Rahmen seiner Machtenfaltung wie in Daniel 8, 24
beschrieben die "Starken" dieser Erde vernichten wird und alle Menschen
der Erde dabei täuscht und
verführt (vgl. im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen"). Ja noch mehr. Das bei Daniel 8, 24
explizit beschriebene "Vernichten der Starken" wird die gesamte Zeit
der ersten Hälfte der großen Trübsal einnehmen.
D.d. die ersten dreieinhalb Sabbatjahre (ein jüdisches Sabbatjahr
entspricht einer Zeitdauer von sieben Kalenderjahrten) der großen
Trübsal werden von diesem "Vernichten der Starken" ausgefüllt
und beherrscht sein.
Die "Starken" dieser Erde, das sind zur "Zeit des Endes" die zu dieser
Zeit existierende Groß- oder
Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der
Erde, die in der
Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes"
gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
Sie müssen dem wachsenden Einfluß und der ständig
zunehmenden Macht des Antichristen zuletzt allesamt weichen. Nach dem
Verständnis der Prophetien
Daniels wird das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8 also als Auftakt seiner erwarteten
Weltmachtstellung für
den
Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder
Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte
der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirken.
In solchem Sinne und vor diesem Hintergrund muß durch
das Hörbarwerden eines einerseits
lästernden und sich andererseits (ge)wichtig machenden Reden eines
"Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die
Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten
(vgl. Matthäus
24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2.
Timotheus 3, 1-9).
Und im Reden jenes "Maules" muß die Absicht des Antichristen, die
Starken zu vernichten, erkennbar werden.
Nur der
lebendige Gott Israels sprach bisher in einer derartigen Art und Weise
zu einzelnen, ganz bestimmten Menschen. Nun aber, mit dem
Hörbarwerden des in Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 beschriebenen "Mundes" aber trifft es die
breite Masse.
Denn dem »anderen
kleinen Horn« aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 bzw. dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (gemeint ist
beidemal der Antichrist
zur »Zeit des Endes«) wird
sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch
Machtausübung
ein "Maul" bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund"
gegeben:
"Während ich auf die Hörner
achtete, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen
empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen;
und siehe, an diesem Horn waren Augen
wie Menschenaugen und ein
Mund, der große Worte[A] redete. A) w.
Großes; d. i. prahlerisch, vermessen; so auch V. 11
...
... Und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Worte[A]
redete, und sein Aussehen war größer als das seiner
Gefährten. A) w. Großes; d. i. prahlerisch,
vermessen; so auch V. 11"
(Daniel
7, 8+20 aus der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985)
Dieser "Mund" aus Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung
13,
12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 zu sehen sein. Es ist dasjenige Machtinstrument, wodurch der
Antichrist
zur »Zeit des Endes« erst seine große Macht
erhält, wodurch es demnach erst sowohl zur Machtentfaltung als
auch Gewaltausübung
des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 kommen kann.
Denn es heißt in Offenbarung
13,
11-12 vom aus bzw.
von
der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, daß
es die
ganze Macht des ersten Tieres ausübt.
"Und ich sah ein anderes Tier aus der
Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache
(d.h. das zweite Tier aus bzw. von der Erde ist also vordergründig
eine
Art von verbaler Propagandamaschine oder Werbetrommel, also der
menschlichen Sprache mächtig und damit der Schrittmacher des
tonangebenden ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen emporsteigenden
Weltherrschers, welcher seine Macht vom Drache erhielt).
Und die ganze Macht[A] des
ersten
Tieres übt es vor ihm aus (d.h. nur durch dieses bzw. nur
mit Hilfe des zweiten Tieres kann sich die Mächtigkeit des ersten
Tieres entwickeln, und es es muß also weit mehr als ein
Massenmedium sein), und es (gemeint
ist das zweite Tier, welches offensichtlich mit den Erdbewohnern und
vermutlich eben über die menschliche Sprache mit ihnen
kommuniziert) veranlaßt die
Erde und die auf ihr
wohnen, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt
wurde. A) o. Vollmacht
Und es (gemeint ist
hier
wiederum das andere bzw. zweite Tier aus der Erde) tut (in diesem Sinne, d.h. zum
Zweck der Huldigung bzw. Anbetung des ersten Tieres) große Zeichen, daß es
selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen
läßt; ..."
(Offenbarung
13,
11-13 aus
der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985, Hervorhebung und eingefügte
Klammertexte durch den Verfasser dieser
Homepage)
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" hält also mit dem zweiten Tier
aus bzw. von der Erde ein Mittel in den Händen, welches es ihm
ermöglicht, über die menschliche Sprache auf die Erdbewohner
Einfluß zu
nehmen.
Mit Hilfe des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde ist der
eigentliche Antichrist nun dazu in der Lage, für seine Zwecke die
breite Masse zu manipulieren und in seinem Sinne, d.h. zur Erreichung
seiner Ziele anzukurbeln. Das Reden seines Schrittmachers soll die
Erdbewohner Schritt für Schritt in Bewegung setzen.
Wir haben bereits gehört und wissen vom Propheten Daniel nun,
daß die erste Hälfte der
großen
Trübsal jene Zeit ist, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" zu vernichten
trachtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Was kann es also dann anderes sein, und da er lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8
der Menge- und Elberfelder-Bibel der "Getzlose" ist, muß sich der
Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem ihm gegebenen "Maul" bzw. wie
in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben mit dem ihm gegebenen "Mund"
weltweit
all diese beseitigen wollend in einer Art von Hetzkampagne gegen jede
Art von Rechts- bzw. Staatsordnung aussprechen.
Denn er kann seine Herkunft nicht verleugnen und er haßt so alle
von Gott gegebene Weltordnung.
So wird er infolge seiner megalomanen Art (d.h. er duldet keinen
weiteren Machthaber neben sich) bestehendes Recht und Gesetz
mißachten
und zu Boden treten und die Erdbewohner dazu verleiten, sich dagegen
aufzulehnen.
Dem an die Weltmacht aufstrebenden Antichristen muß also zwingend
das Antichristentum vorausgehen, d. h. dem
Gesetzlosen
die Gesetz-losigkeit und nicht umgekehrt.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias richtet und kämpft also
ungerecht,
denn er ist ja lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
"Gesetzlose" und stellt sich damit nicht unter das Gesetz (Gemeint
ist damit das Gesetz Gottes).
Er kämpft mit unlauteren Mitteln und bleibt bis zuletzt unsichtbar
und im Hintergrund, denn
"... gegen das heilige Volk richtet
sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen und er wird
überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben ..."
(aus Daniel 8, 24-25)
Darum auch sagte auch Jesus
Christus, daß in der letzten Zeit als dem Antichristen
vorausgehende Zeichen das Überhandnehmen der Ungerechtigkeit und
das Erkalten
der Liebe in vielen sichtbar werden:
"Und weil die
Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen
erkalten." (vgl. Matthäus 24,
12)
Die Menschen zum Ungehorsam
gegenüber Gott zu verführen, das ist es letztendlich,
was der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem
gotteslästerlichen "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 bewirkt. Und das Unheil wird jene überkommen, die
zuließen, daß der Antichrist damit ungehindert und
ungestraft Lügen reden
durfte.
Weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" während der ersten
Hälfte der
großen Trübsal betrügerisch und voller Hinterlist und
unter Zuhilfenahme des ihm gegebenen "Mundes" darauf
hinarbeitet,
die »Starken« zu vernichten, fungiert dieser ihm lt. Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" anfänglich als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Das strategische Ziel verfolgend,
die »Starken« zu vernichten, bedingt also, daß der
Antichrist den ihm lt. Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebenen "Mund" anfänglich auf gottesfürchtige,
aufrichtige Menschen spotten
läßt. Und dies scheint für ihn einen Sinn zu machen.
Greift er doch damit die sich weitgehend an christlichen Werten
orientierende Welt- bzw. Rechtsordung an und macht er doch damit die
Erdbewohner in ihrer politischen Gesinnung durch Verführung und
Moralverfall orientierungs- bzw.
richtungslos.
Er kann auf diesem Weg die Menschen politisch gesehen völlig zum
Umdenken bewegen und dazu verleiten, alles bisher Bestehende und damit
auch das Bewährte ganz plötzlich in Frage zu stellen. Und er
sät in
diesem Zusammenhang reichlich und ganz gezielt Haß aus.
So vermutet der Verfasser dieser Homepage: Radikale
Islamisten, oder anders ausgedrückt: die radikale
Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer
Gesinnung wie Al-Qaida („Die Basis“) werden vom Antichrist
zur "Zeit des Endes" gesteuert und
gelenkt und die Entwicklung hin zu ihren terroristischen
Aktivitäten ist nicht
rein zufällig geschehen. (vgl. in den Kapiteln "Die Erwartungen
der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt und Der
Antichrist
zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie
den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" und "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet").
Und geht dies nicht auch aus der Bedeutung des
hebräisch-aramäischen Wortes
"Satan" hervor, das soviel wie "sich widersetzen", aber auch
"anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet?
Und weil der Antichrist zur "Zeit des Endes", der direkt von Satan
geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während
seiner Gewaltherrschaft seiner Natur gemäß von Gott recht
geleitete Menschen
herabsetzt, verunglimpft und in Verruf
bringt, d.h. sie denunziert und viele Menschen dazu verführt,
seinen aufrührerischen Worten Glauben zu schenken, muß wie
für die letzte
Zeit angekündigt, die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24,
12).
Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als
eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden
kann, ist die zweite Hälfte der großen Trübsal also
jene
Zeit, in
welcher der Antichrist die »Gewalt«
öffentlich propagiert und auch wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm
seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt
über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15). ... Da geriet alle
Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung
13, 2-4
aus der Zürcher Bibel). Obwohl es nach 1. Timotheus 6,
16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit
besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes"
unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der
diese
Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Weil der Antichrist mit dem Beginn der zweiten Hälfte der
großen Trübsal jetzt die »Gewalt«
öffentlich propagiert und auch wirkt, fungiert der ihm lt. Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" nun als falscher Prophet (vgl. Offenbarung
19, 20),
falscher Prophet deswegen, weil der Antichrist ab jetzt die
Erdbewohner mit dem ihm gegebenen "Mund" nicht nur orientierungs- bzw.
richtungslos macht, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein
Name) und
Zeichen und Wunder zur Anbetung
des ersten Tieres
aus dem Meer, also zum Götzendienst verleitet. Mit demjenigen, was
er
nun bewirkt, lästert der Antichrist zur "Zeit des Endes" erneut
Gott
und zwar in einem Maße, wie es wohl bisher noch nie zuvor
geschehen
ist.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht
dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit
weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten
Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung
13,
11-13 nachlesen und erahnen.
Ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal
jetzt die »Gewalt«
öffentlich propagierend und wirkend, funktionert der Antichrist
also den
ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebenen "Mund" nach Offenbarung
19, 20 nun zum falschen Prophet um.
Denn er verführt damit die Erdbewohner mit falscher Prophetie und
unter Bekräftigung mittels lügenhafter Zeichen und Wunder,
sowie unter dem Zwang der Androhung eines wirtschaftlichen Boykotts,
das in der Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschriebene "Greuelbild der Verwüstung"
(gemeint ist das sogenannte “Götzenbild des Verwüsters
bzw.
Antichrist”) anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 4+8+13-15).
Dieser dem ersten Tier aus dem Meeer gegebene "Mund" als ein spezielles
Sprachrohr bzw. Massenmedium des Antichrist zur "Zeit des Endes"
muß, wie wir eben hörten, schon sehr auffällig sein.
Denn ein derartiges mit übernatürlichem Anschein
funktionierendes "Maul",
das, wenn es vernehmbar werden wird, bereits ab diesem Zeitpunkt
gotteslästerlich zu reden beginnt (d.h. ein "Maul", das über
Gott im Himmel
lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziert, d.h. sie
falsch beschuldigt, um sie in einer sie verspottenden Art und Weise
fertig zu machen), ein "Mund", der aber
gleichzeitig bzw.
parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden
Niederwerfen der Wahrheit immer wieder (aber nur scheinbar und dabei
nur andeutungsweise) prophetisch
über
(zukünftige) "große
Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage zu hören. Und
dies hat es auch
in dieser Mischung und Funktionsweise, dann, wenn dies "Maul" in der
Endzeit hörbar werden
wird, wohl noch nie zuvor gegeben.
Aber genau hierdurch
dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden
großen Weltherrschers auszeichnen bzw. wird sich so von den
anderen bereits bekannten und von den Erdbewohnern gewohnten
prägnant herausheben bzw. sollte sich
genau dadurch gleichzeitig von allen anderen
seiner Art unterscheiden.
Darum aber sollte dieses auf Gott und die Seinen
Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und
das wie
in Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5 beschrieben zusätzlich auch über große, (aber nur
in Lügen gekleidete) prophetische Dinge redet und
mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der großen
Trübsal startet, dann wenn es in der Endzeit hörbar werden
wird, eigentlich für jedermann gut erkennbar bzw. als
solches eindeutig zu identifizieren sein.
Und so muß sich dieser Gegensatz des zweiten Tieres
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 in der Art und Weise seines Redens wiederspiegeln bzw.
niederschlagen. Es ist der Gegensatz zwischen einem "Lästermaul"
und einem (aber nur
in Lügen gekleideten) prophetisch
sprechenden Sprachrohr im Spannungsfeld zwischen seinen beiden
speziellen und zeitlich begrenzten Erscheinungsformen, welche von einem
durch sie emporkommenden politischen und religiösen Herrscher
kreiert worden sind, um die Erdbewohner damit situations- und
zeitgerecht zu manipulieren bzw. um anfänglich dem Antichrist
diese vielfältigen Möglichkeiten, die es in der Hand
seines
Besitzers bietet, erst
einmal bereitzustellen.
Diese beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen dieses
Massenmediums sind zum Einen das für jederman erkennbar gemachte offen gottlästernde
"Maul" und zum Anderen der die "Gewalt (über den Tod)"
propagandierende und die Erdbewohner zur Anbetung des im 3. Tempel in
Jerusalem aufgerichteten sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" nötigende und damit verbunden die
Menschen der Erde in Wahrheit zum Götzendienst auffordende
"falsche Prophet".
Und die beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen des Massenmediums
des Antichristen zur "Zeit des Endes" zeichnen auch die
grundsätzliche Verschiedenheit
zwischen der ersten und der zweiten Hälfte der großen
Trübsal
aus.
Diese prägnannte Verschiedenheit
zwischen der ersten und der zweiten Hälfte der großen
Trübsal ist es, die die Phantasie über deren wahre Bedeutung
anregt, den besonderen
und widersprüchlichen Charakter des zweiten Tieres
aus der Erde bedingt bzw. den seiner beiden zeitlich
begrenzten besonderen
Erscheinungsformen ausmacht (vgl. auch im Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?").
Die Bibel spricht dem "Maul" des ersten Tieres einen sehr
hohen Stellenwert zu, denn es steht wohl auch im Zusammenhang mit der
Möglichkeit des Wirkens der "Gewalt (über den Tod)":
Die Möglichkeit, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes"
einmal öffentlich und an vielen Menschen die "Gewalt (über
den Tod)" wirkt, muß
wohl seinen Ausgangspunkt darin haben,
daß am Anfang seines Wirkens das wohl für die Betroffenen
ihre Menschenwürde angreifende, sehr peinliche Lästern und
Spotten auf Menschen steht. Damit zwingt er aber mit einem
psychologischen Trick, der ihm notwendigerweise diesbezgl.
außerdem noch Freiraum zum ungehinderten Handeln verschafft,
immer mehr Menschen, mittels dieses Spottens ihm zuzuhören.
Vielleicht hat dies für den Antichrist einen ganz bestimmten sehr
gewichtigen Hauptgrund.
Der Verfasser dieser Homepage stellt sich den Hauptgrund, warum das wohl für die Betroffenen
ihre Menschenwürde angreifende, sehr peinliche Lästern und
Spotten über vom Antichrist ausgewählte Menschen
überhaupt notwendig wird und was dies für einen Sinn ergibt,
folgendermaßen vor:
Nach und nach werden wohl so Menschen und ihre
spezifischen und
sensiblen Daten erfaßt und gespeichert und so auch diejenigen
Daten, die es später dem Antichrist ermöglichen, sie zu
steuern, zu manipulieren, ja es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" es
erst erlauben und ermöglichen, über so viele
unterschiedlichen Menschen einmal die "Gewalt (über den Tod)" zu
praktizieren.
Aber über allem und über der gesamten Zeit der sieben Jahre
währenden großen Trübsal steht der die Erkennbarkeit
der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes"
beschreibende
Bibeltext aus Offenbarung
13,
5-6:
"Und
es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund
gegeben, der große Dinge und
Lästerungen redete; und es
wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich
wieder auf das erste Tier aus dem Meer) (zudem noch zusätzlich
oder auch gerade hierrüber bzw. hierdurch die) Gewalt
(über sie bzw. über die Erdbewohner) gegeben,
(und diese ihm gegebene Gewalt anschließend) zu
wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl.
hierzu
Dan. 8,24)
Und es (gemeint
ist das zweite Tier aus bzw. von der Erde) öffnete seinen Mund zu
Lästerungen wider Gott, seinen Namen
zu lästern und
seine Hütte (o. sein Zelt) und die, welche ihre Hütte in dem
Himmel haben. (o.
welche in dem Himmel wohnen, zelten) (d.h. auf solche Menschen zu
lästern bzw. diese anzugreifen, die ihre geistliche Heimat bei
Gott haben)."
(Offenbarung 13, 5 nach der
Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung
und eingefügter
Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)
Das zum zweiten Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 zugehörige Gott und die Seinen
Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) ist
damit, weil es von so vielen Menschen gleichzeitig
vernehmbar sein muß, also das
charakteristischste und
auffälligste alle Endzeitzeichen, die die Zeit der großen
Trübsal einläuten. Denn es wird, wie gleich sehen werden, aus
alttestamentarischer Sicht die ganzen
symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42
= 84
Monate
der der großen
Trübsal zu den Erdbewohnern sprechen.
Woraus läßt sich diese Annahme ableiten?
In der Bibel werden, was das Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
betrifft, keine direkten Zeitangaben zur Dauer des Bestehens
dieses wohl größten Massenmediums aller Zeiten gemacht. Aber
es geht daraus eindeutig hervor, daß es für denjenigen, der
es kreiert hat und dem es nützt, unverzichtbar ist und zwar
für die gesamte Zeit seines Wirkens. Denn die Bibel
spricht der Existenz dieses, seines "Maules" in Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 einen sehr hohen Stellenwert zu und zwar weil sie dieses "Maul" in den
direkten Zusammenhang mit dem Wirken der in Hebräer
2, 14-15 beschriebenen
und lt. Offenbarung
13, 2 (nach der Zürcher Bibel) dem
ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt
(über den Tod)" bringt. Denn dieses "Maul" bzw. dieser "Mund"
wird nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage in
einunddemselben Bibelvers auch noch zusätzlich in einer doppelten Bedeutung und zwar im
gleichen
Atemzug wie darauf bereits als 42 Monate wirkendes Lästermaul
hingewiesen wurde nun gleichfalls mit dem Hinweis auf die Begrenzung
der Zeitdauer des Wirkens der "Gewalt
(über den Tod)" genannt:
D.h. aus Offenbarung
13,
5 gehen zusätzlich bzgl. der Zeitdauer zwei wichtige Aussagen
hervor:
1. Auslegung von Offenbarung
13,
5:
"Und
es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund
gegeben, der große Dinge und
Lästerungen redete; und es
wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen
Mund offen erkennbar auf Gott und die ihn liebenden Menschen zu
lästern, und es wurde ihm infolge dessen tatsächlich die) Gewalt
gegeben,
(und diese Lästerungen) zu
wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl.
hierzu
Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der
Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und
ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
2. Auslegung von Offenbarung
13,
5:
"Und
es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund
gegeben, der große Dinge und
Lästerungen redete; und es
wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen
Mund nicht nur darüber zu sprechen, sondern ihm sogar die) Gewalt
(tatsächlich) gegeben, (und diese ihm
gegebene Gewalt im Anschluß an die Lästerungen) zu
wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl.
hierzu
Dan. 8,24)"
(Offenbarung
13, 5 nach der
Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und
ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Denn ihm, dem "Antichrist"
bzw. Antimessias,
übergibt der Teufel nach dem Ausgangspunkt des Lästerredens "seine
Gewalt und
seinen Thron und große Vollmacht" (Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage).
Dann, wenn der Antichrist dann tatsächlich dazu in der Lage ist,
über alle Menschen, die "Gewalt
(über den Tod)" zu wirken:
Die Verführung und das, was von der dem
ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt
(über den Tod)" ausgeht bzw. dajenige, was der Seher
Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt, ist zwar
groß, aber diese "Gewalt" und das im gleichen Atemzug genannte
"Maul" aus Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) sind
dennoch nur zeitlich begrenzt.
Und diese in Offenbarung
13, 4 aufgeführte "Gewalt" und damit auch sein
öffentliches Propagandieren mit dem "Maul" kann deshalb nur eine
relativ kurze Zeit währen.
Im Reden des lästerlichen "Maules" bzw.
“Mundes”
n. Dan 7,8 u. Dan 7,20 wird die Absicht des Antichristen, die
“Starken" dieser Erde zu vernichten,
erkennbar:
Das die "Starken" dieser Erde zerstörerische betrügerische
Wirken des Tieres wird
am Reden des "Maules" sichtbar. Woraus läßt sich dies
ableiten?
Auch wenn, was das Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
betrifft, in der Bibel keine direkten Zeitangaben zur Dauer
des Bestehens
dieses wohl größten Massenmediums aller Zeiten gemacht
werden, sollten wir aber trotzdem in der Lage sein, sowohl die Dauer
seiner
Existens als auch den Beginn und das Ende seines Bestehens genau zu
bestimmen.
Wir sollten es also dennoch tun können, wenn wir bedenken,
daß dieses "Maul", da es in
direktem Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen zur
"Zeit
des Endes" steht, diese erst ermöglicht.
Weil also das Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes"
ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner
Machtentfaltung kreiert wurde und da es demnach also nur innerhalb der
großen
Trübsalszeit angesiedelt sein kann (es wird also nicht vor dem
Anbruch der 70. danielischen Woche
nach Daniel 9, 24-27
vernehmbar sein),
kann man für die Dauer der
Existens des "Maules" aus
alttestamentarischer Sicht maximal die ganzen
symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42
= 84
Monate der großen
Trübsal zum Ansatz bringen.
Und weil also das Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird)
speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes"
ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner
Machtentfaltung kreiert wurde, muß im Reden diese "Maules"
die Absicht, wie in Daniel 8, 23-25 beschrieben die "Starken" dieser
Erde zu vernichten, erkennbar sein. Und das die Vernichtung der
"Starken" der Erde begleitende Wirken des Antichristen mit seinem
"Maul" ist ein untrügliches Erkennungszeichen dafür,
daß seine Machtentfaltung bereits begonnen hat, damit aber
gleichzeitig auch dafür, daß die große Trübsal
bereits angebrochen ist.
Die "Gewalt (über den Tod)"
ist nicht nur Thema beim Reden des "Maules", sondern sie wird
schließlich von Antichrist tatsächlich gewirkt und
propagantiert:
Wie im Kapitel "Wie
lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?" ab hier beschrieben,
wurde ihm, also dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
(gemeint ist der sogenannte Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes") gegeben, im Vorfeld nicht nur
darüber zu reden, sondern für eine begrenzte Zeitdauer
von 42 Monaten die "Gewalt (über den Tod)"
sogar tatsächlich zu
wirken.
Denn der Verfasser dieser Homepage nimmt an, daß mit der
in Offenbarung 13, 4 genannten "Gewalt" die in Hebräer
2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)"
gemeint sein dürfte:
Die "Gewalt (über den Tod)"
ist also wie wir in Offenbarung 13, 4-5 lesen konnten nicht nur Thema
beim Reden des "Maules", sondern sie wird schließlich von
Antichrist tatsächlich gewirkt und propagantiert.
Da die in Offenbarung 13, 5 genannten 42 Monate einer Zeitdauer von
umgrechnet 3,5 Jahren entsprechen, muß die Zeit, in welcher der
Antichrist zur "Zeit des Endes" die in Hebräer
2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)"
wirkt, genau die Hälfte der Zeit der aus alttestamentarischer
Sicht sieben
Jahre bzw. insgesamt 82 Monate währenden großen Trübsal
betragen. Und mit der
sieben
Jahre währenden großen Trübsal ist wie wir wissen
diejenige Zeit gemeint, in welcher der
Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Macht entfalten wird und die im
Alten Testament auch die 70.
danielische Woche lt. Daniel
9, 27 genannt wird.
Der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen
uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom
wahren Gott des Himmels
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und so wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" die in Hebräer
2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)"
also nur solange wirken können, bis diese durch das direkte
Eingreifen des lebendigen Gottes ein jähes und gewaltsames Ende
findet. D.h. aber auch, daß die in Offenbarung 13, 5 genannten 42
Monate, welche einer Zeitdauer von umgrechnet 3,5 Jahren entsprechen,
genau bis zum gewaltsamen Ende des Antichristen heranreichen und
daß damit diese Zeit ganz genau der zweiten Hälfte der
großen
Trübsal entsprechen muß.
Damit aber muß der Beginn des Wirkens der dem Antichrist
verliehenen "Gewalt
(über den Todt)" sich genau in der Mitte der 70.
danielischen Woche lt. Daniel
9, 27 befinden.
Und damit müssen es wie eingangs vermutet tatsächlich die
nunmehr noch verbleibenden
ersten 42
Monate der insgesamt 84 monatigen großen Trübsal sein
(denn
sieben Jahre sind umgerechnet genau 84 Monate), in denen das zweite
Tier
aus der Erde in der Gestalt des Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) zu den
Erdbewohnern spricht.
Das "Maul", das die Erdbewohner zur Anbetung seines Bildes
verführt, ist gleichzeitig das Sprachrohr des falschen Messias:
Das sich an die Zeit des "Maules" anschließende Ausüben der
"Gewalt (über
den Todt)" aber beginnt, wie wir gleich noch sehen werden, genau zu dem
Zeitpunkt, wenn das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, sichtbar werden wird. Denn lt. Daniel
9, 27 wird der Antichrist genau in der Mitte der Woche
Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und dies stellt einen
untrüglichen Hinweis auf eine dann vollzogene Schändung des
Heiligtums Israels bzw. des damit gemeinten und zu dieser Zeit wieder
existenten jüdischen Tempels dar.
Und das kann kein Zufall
sein.
Wie der Verfasser dieser Homepage kombiniert, stehen das "Greuelbild
der
Verwüstung" und das Ausüben der dem Antichrist
verliehenen "Gewalt (über den Todt)" miteinander in direktem
Zusammenhang.
Man kann demnach zwingend vermuten, daß es so aussehen soll, als
würde das angeblich Geist besitzende, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und so wie lebendig erscheinende
"Götzenbild des Verwüsters" unbegrenzte Macht besitzen. Und
die Erdbewohner schreiben genau diesem größten aller zu
dieser Zeit sichtbarer Zeichen zu, daß es in der Lage sein
soll, die "Gewalt (über den Todt) auszuüben.
So ist es also die Zeit ab der Mitte
der
Woche
nach Daniel 9, 27,
welche mit dem Ende der ersten 42 Monate der großen Trübsal
erreicht ist, in
der
der Antichrist mittels seines im Heiligtum
Israels aufgerichteten “Götzenbildes des
Verwüsters” sich nun in den jüdischen Tepel setzt und
ab jetzt vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4).
Und dieses “Götzenbild des
Verwüsters” muß es darum sein, welches die
eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, mit dem er
sich als der Messias Gottes ausgebend während der letzten Zeit der
in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" den Tempel
Gottes in Jerusalem schänden und im damit gemeinten zu diesem
Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels Schlachtopfer
und Speisopfer abschaffen wird.
Und das Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird),
mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu den
Erdbewohnern spricht, verführt diese nicht nur zur Anbetung des
Tieres und seines Bildes, sondern
stellt gleichzeitig das Sprachrohr des falschen Messias dar.
Und dies bedeutet wiederum, daß die offensichtliche und alle
Erdbewohner extra deutlich erkennbar gemachte Gotteslästerlichkeit
des "Maules nun zu seinem Ende gekommen sein muß.
Man sollte sich also darüber im Klaren sein, daß
das Reden des "Maules" also nicht nur auf die erste Hälfte der
großen Trübsal beschränkt ist:
Und vorwiegend in der Zeit der
Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte
der insgesamt sieben (Sabbat-)Jahre währenden großen
Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern
die Wahrheit fast vollends zu Boden
werfen (vgl. im Kapitel "Die
zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen
Wahrheit").
Also genau mit dem Beginn des Sichtbarwerdens dieses wie lebendig
erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens",
der
im AT auch der "Verwüster" genannt wird,
ungeheuerlicherweise für den ewiges Leben schenkenden Christus des
lebendigen Gottes
Israels aus.
Und auch erst ab der Mitte der Woche
n. Daniel 9, 27 wird
das
"zweite Tier" nach Offenbarung 13,
11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des
falschen Propheten, die ganze
Macht
des
ersten Tieres ausüben. So muß also dem ersten Tier aus dem
Meer nach
Offenbarung
13, 2
erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung
13, 2+4 beschriebene
"Gewalt" gegeben sein (hier
die Formulierung
der
Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Es gibt also nur einen Schluß: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
(gemeint ist der sogenannte Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes") wird genau hierdurch befähigt,
verführerisch in der
Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an
die Formulierung
der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung
13, 2+4). Und es wird dazu sein ihm gegebenes "Maul" benutzen.
Man sollte sich also darüber im Klaren sein, daß das Reden
des
"Maules" nicht nur auf die erste Hälfte der großen
Trübsal beschränkt
ist, sondern mit dem öffentlichen Propagandieren der in Hebräer
2, 14-15 beschriebenen "Gewalt (über den Tod)"
lediglich in einer neuen Qualität sichtar werden wird.
Und zu Guterletzt wird das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene "zweite Tier" nach Offenbarung 13,
11-18 erst ab diesem Zeitpunkt, also
erst ab dem Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn es die
Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Und die in Offenbarung
13,
5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach
alttestamentarischer
Sichtweise letzten
3,5 jüdischen Sabbatjahre der großen Trübsal bzw.
anders formuliert die
tatsächlichen letzten 24,5
Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben
und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im
Kapitel "Die über
Israel und die heilige Stadt verhängten
siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom
Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint
sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").
Da die
erste Hälfte der großen Trübsal von Gott
zudem verlängert werden wird, werden also auch diese
tatsächlichen 24,5
Jahre der erste Hälfte der großen Trübsal darüber
hinaus noch länger dauern. Denn der
Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der
"Mensch der Bosheit" genannt wird, soll eine nur dem lebendigen Gott
bekannte Zeit lang aufgehalten
werden. Und es gibt dabei einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens"
bei
der Ausführung seiner
Pläne zumindest zeitweise behindert (vgl. in den Kapiteln "Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den
Antichrist noch auf?" und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Infolge der Widersprüchlichkeit des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und des Aufgehaltenwerdens des Antichristen zur "Zeit des
Endes" werden die Zeitzeugen jener Zeit, die
dieses anfänglich in
der Gestalt eines Gott und die Seinen
Gottes lästernden "Maules" auftretendenden zweiten Tieres aus der
Erde vernehmen können, an Hand der besonderen Charakteristik jenes
"Maules" mit Hilfe der Bibel erkennen können, ob es sich bei
diesem übernatürlich wirkenden Sprachrohr
tatsächlich um das "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) handelt
oder nicht. Denn die Bibel macht über die ganz
besonderen Eigenschaften dieses "Maules" ganz konkrete Aussagen. Im nun
folgenden Text werden wir diesbezgl. näher darauf eingehen:
In welchem geschichtlichen Zusammenhang bzw. in welche Zeit dieses
"Maul" einzuordnen ist, das kann aus der vom Verfasser dieser Homepage
aufgestellten tabellarischen Übersicht entnommen werden, die die
wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick enthält. Und der
Schreiber dieser Internetseite hat versucht, an der entsprechenden
Stelle dieser tabellarischen, chronologisch geordneten
Übersicht zur großen Trübsal einen roten Pfeil [ ] zu
setzen, der signalisieren soll, wo nach seinem Verständnis
ungefähr die heutige Zeit bzw. die Gegenwart einzuordnen ist
(vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:" und gehe nach hier, um zum roten
Pfeil zu gelangen).
Das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 wird
später, dann wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten, nicht mehr das
gotteslästerliche "Maul", welches auch von großen
(prothetischen) Dingen spricht, sondern einfach und treffend der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Den Namen "falscher Prophet" verdient das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 10-1 ab dann schon deswegen zurecht, weil damit zum Ausdruck
gebracht werden soll, daß,
so wie dies normalerweise ein echter Prophet Gottes auch tun kann, das
zweite Tier aus der Erde ab dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen
gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt (vgl. Offenbarung
13,
12-14).
In der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen
Erscheinungsform als gotteslästerliches "Maul", also während
der gesamten ersten Hälfte der
großen Trübsal, bewirkt das
zweite Tier aus der Erde demnach so gut wie keine Wunder, da dies ein
"Maul" allgemein nicht zu tun vermag.
Die in Offenbarung
13,
12-14 angekündigten großen Zeichen und Wunder des
Antichristen zur "Zeit des Endes" werden demnach erst dann einsetzen,
wenn der Gott des Himmels durch den Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" in ein spezielles irdisches Bild
gezwängt wird.
Eben weil der nach Sacharja 11,
15-17 als nichtsnutziger Hirte bezeichne Antimessias zur "Zeit des
Endes" sich
genau dann göttliche Wesenheit anmaßt und in die Rolle des
lebendigen
Gottes Israels zu schlüpfen versucht, benötigt er
entsprechende glaubhafte Zeichen und Wunder, um seine
Echtheit
vorzutäuschen.
Der eigentliche Antichrist zur letzten Zeit versucht also, den guten
Hirten (gemeint ist das
Lamm, das der Welt Sünde trägt) durch das scheinbar Geist
besitzende und wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung" nachzuahmen.
Der eigentliche Antichrist muß darum die Zuhörer bzw.
Zuschauer seines in der Bibel in Offenbarung 13, in den Versen 5-6
beschriebenen Massenmediums bereits im Vorfeld seiner Machtentfatung
dahingehend abzurichten verstehen,
daß dieses Vortäuschen der Echtheit ihm trotz all der dazu
erforderlichen Lügen
dennoch abgekauft werden wird.
Darum laßt uns alle durch den Antichrist zur "Zeit des Ende"
bereits durch sein "Maul" uns beigebrachten manipulierten Sichtweisen
ablegen und seine Lügen aufdecken. Denn all diese durch den
Antichrist zur "Zeit des Ende"
durch sein "Maul" manipulierte Sichtweisen haben eines gemeinsam. Sie
machen uns für andere Menschen voreingenommen und bewirken,
daß wir uns versündigen. Denn sie ermangeln, da wir
dafür blind gemacht werden, in der Liebe zu den Menschen und damit
auch zu Gott.
Kann es Gottes Wunsch sein, daß wir uns von einem Verführer
für die Liebe blind machen lassen und einander verachten sollen?
Oder ist es nicht Gottes Wunsch, desjenigen Gottes, der das Verlorene
sucht und uns Sündern deswegen sogar nachgeht, daß wir
einander Gutes tun? Wir sollen erkennen, daß ein jeder von uns
Sünder ist und der Vergebung Gottes bedarf:
"Laß dich nicht vom Bösen
überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem."
(Römer 12, 21)
"Darum nehmt einander an, wie
Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Römer 15, 7)
"Laßt uns lieben, denn er hat
uns zuerst geliebt." (1. Johannes 4, 19)
Denn Jesus Christus spricht:
"Ein neues Gebot gebe ich euch,
daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe,
damit auch ihr einander liebhabt." (Johannes 13, 34)
Und Jesus wurde gefragt. Was ist das höchste und größte
Gebot?
"Jesus aber antwortete ihm: »Du
sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer
Seele und von ganzem Gemüt*« (5. Mose 6,5). Dies ist das
höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem
gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich
selbst« (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das
ganze Gesetz und die Propheten." (Matthäus 22, 37-40)
Denn genau darum, um die Menschen für die Bruderliebe blind zu
machen und zum Zweck seine Machtentfaltung zu manipulieren, braucht der
Antichrist das aus bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8. Und er läßt es in zweierlei Gestalt auftreten. Und
darum erscheint es bereits im Vorfeld seiner Machtentfaltung als das
gotteslästerliche "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) .
Und dieses "Maul"
ist es, was allein bewirkt, daß wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5 beschrieben ein großes Unheil heraufbeschworen
wird
und daß die Liebe in vielen erkaltet.
Und wir wissen darüberhinaus, daß dieses 2. Tier mit dem
Erscheinen jenes in der Bibel bildhaft
umschriebenen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", also mit dem Beginn der Machtentfaltung
des Antichristen, die symbolisch gemeinte Gestalt des
falschen Propheten annimmt.
Das
zweite
Tier aus der Erde wird also später aufgrund
seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" im Rahmen der
Machtentfaltung des Antichristen nicht mehr
als das zweite
Tier aus der Erde bezeichnet, sondern eben
der falsche Prophet genannt
(vgl. Offenbarung
19, 20)
Im Zusammenhang mit der ab dem Beginn der zweiten Hälfte der
großen Trübsal durch den falschen Propheten gewirkten
Verführung, das "Bild des Tieres" anzubeten, realisiert der
Antimessias durch das von ihm kreierte aus bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 die lügenbehafteten Zeichen und Wunder, die demnach
ebenfalls erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen
Trübsal einsetzen werden.
Und wenn aber der falsche Prophet nach Offenbarung
19, 20 dazu dient, die Erdbewohner zu verführen, sich vor dem
in der Bibel bildhaft
umschriebenen und wie lebendig wirkenden "Greuelbild
der
Verwüstung" niederzuwerfen und durch (falsche)
Prophetie damit gleichzeitig die Menschen der Erde zur Anbetung des
ersten
Tieres
aus dem Meer verleitet, muß dessen Vorläufer, das in der
ganzen ersten Hälfte der großen Trübsal hörbare
(und zusätzlich auch Bilder zeigende) gotteslästerliche
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird),
das wie
in Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5 beschrieben zusätzlich auch über große (und
sicherlich
prophetische) Dinge redet, ebenfalls verführerischer Natur sein.
Die lügenbehafteten Zeichen und Wunder, die das aus bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 in der Gestalt des falschen Propheten nach Offenbarung
19, 20 (be-)wirkt, werden zwar erst ab dem Beginn der zweiten
Hälfte der großen
Trübsal einsetzen, sie werden aber mit Sicherheit bereits in der
ersten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn das aus
bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite
Tier in der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen
Erscheinungsform des gotteslästerlichen
"Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) von
großen (prophetischen) Dingen spricht, zum Teil
vorangekündigt werden.
Eines aber ist gewiß: In diesem Rahmen (gemeint ist im
Zusammenhang mit dem Reden des "Maules" von großen, prophetischen
Dingen), und das wird das während der gesamten ersten Hälfte
der großen Trübsal auftretende gotteslästerliche
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) beinahe
unverwechselbar machen, muß das Locken des nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11,
15-17, der ähnlich dem guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16
seine Schafe ruft, ein
Stück weit rauszuhören bzw. zu identifizieren sein.
Denn er, der nichtsnutzige Hirte, also der Antichristus zur "Zeit des
Endes", ist im Gegensatz zu Jesus Christus,
dem guten Hirten, der
Repräsentant vom Drache (gemeint ist Satan), der menschliche Sohn
vom Fürst
dieser Welt, und sein Reich, also das des Verderbers, reicht darum auch
nicht über diese Welt hinaus
(vgl. im
Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" ab hier).
Und das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 ist kein anderer als der Sohn des Verderbens
(eigentlich müßte es konsequenterweiser heißen: Sohn
des Verderbers), also kein anderer als dieser o.gen. nichtsnutzige
Hirte selbst.
Denn der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" ist dieser nichtsnutzige Hirte, dem
der Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer,
2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung
13, 2 sogar die "Gewalt über den
Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbens ist
es, dem der Teufel, "seine
Gewalt (gemeint ist seine Gewalt über den Tod) und seinen
Thron und große Vollmacht" übergibt, so daß er nach 2.
Thessalonicher 2, 9 "in der Macht
des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar
mit) lügenhaften Zeichen und
Wundern" auftreten kann.
Und hier nochmal zum Vergleich der Hirtenruf des guten Hirten aus
Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht ...: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der
wird leben, auch wenn er
stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich,
der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung
durch den Verfasser dieser Homepage)
Wie der Hirtenruf bzw. das Locken des nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11,
15-17 lauten könnte, das hat der Schreiber dieses Textes im
Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" ab hier versucht, in Worte zu fassen.
Die durch den falschen Propheten erst angekündigten
und später dann
tatsächlich gewirkten, aber in Lügen gekleideten Zeichen und
Wunder sind demnach keine
Wunder, die die Größe des lebendigen Gottes Israels
hervorheben sollen.
Sie sind lediglich Schau-Wunder mit propagandistischem
Effekt, dazu besimmt, die Erdbewohner zu blenden
und
unter die Macht des ersten Tieres aus
dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 zu versklaven.
Sogesehen bestehen
also zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den
großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen, die er durch
das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 bewirkt, gewaltige
Unterschiede.
Und wissen wir doch aus 2.
Thessalonicher 2, 9-12, daß das erste Tier aus dem Meer, der
hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", in großer Kraft
und mit
diesen in Lügen
gekleideten Zeichen und Wundern auftritt (vgl. dazu auch in den
Kapiteln mit der Überschrift "Die Bedrängnis wird von besonderen
Begleitumständen, den großen Wundern des
Antichristen geprägt"). Denn unter seine Macht, also
unter
die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle
Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und
Wunder gezwungen
und versklavt werden (vgl. im Kapitel "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen
Zeichen und Wunder
(be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn
das
zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt
unsichtbar im
Hintergrund"). Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in
den Dienst
des ersten
stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel
zum Zweck,
das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans
aufzutreten.
"Und es
wurde (nur) ihm (allein) ein
(bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große
Dinge und Lästerungen ... Und
es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes
nur ihm gegebene) Maul ("sein
Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..."
(Offenbarung
13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den
Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung
13, 5-6 also wirklich nur ein
einziger, das erste Tier
aus
dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10, und das ist ja der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes",
derjenige, dem dieses
durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige
Massemnedium und Sprachrohr gehört und der auch allein
dafür verantwortlich zu
machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu
entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar
zu machen versteht,
für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen,
zeigt sich u.a. auch
daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium
zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" bereits für das
gotteslästerliche "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird),
das wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5 beschrieben zusätzlich auch über große (und
sicherlich
prophetische) Dinge redet, die Schuld gibt, obwohl es doch
allein sein
eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen
wird
und die Liebe in vielen erkaltet.
Man müßte dieses "Maul", das allein dem ersten Tier aus
dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 gegeben wurde
und ausschließlich ihm
gehört und welches der Schreiber des Textes bereits im
sich unmittelbar daran anschließenden und erläuternden
Klammertext zu Daniel 7, 8 kurz und prägnant umrissen hat,
eigentlich unmißverständlich und eindeutig erkennen
können. Denn es wirft die Wahrheit zu Boden und verfälscht
die Glaubenslehre sowohl der Christen als auch die des Islam
gleichermaßen und spricht zudem nach dem Dafürhalten des
Verfassers dieser Homepage in mindestens zwei religiösen Sprachen
, also höchstwahrscheinlich mit zwei völlig
eigenständige
"Mäulern" (das eine nur für die Christen und das andere nur
für die Muslime). Darum wird der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes",
der der Verantwortliche für dieses "Maul" bzw. dessen Besitzer und
Betreiber ist, in der Bibel eindeutig definiert.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des
Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1.
Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet"):
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11,
15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige
religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit
anmaßen wird. Damit ist der endzeiliche Sohn des Verderbens
derjenige, der sich in
Wirklichkeit gegen Gott und alles was Gottesdienst heißt, stellt,
der sich sogar
über den lebendigen Gott des Himmels erhebt, der danach trachtet,
mit einem großen und wie lebendig wirkenden Symbol der
göttlichen Macht
(gemeint ist das zweite "Greuelbild
der
Verwüstung") die Führung nicht nur über die
christlich gesinnten Menschen der Erde
zu übernehmen, d.h. den guten Hirten beiseite schiebend anstelle
des wahren Christus zu treten und sich mit dem Deckmantel der
Göttlichkeit als Lebensspender und Heiler ausweisend ihr neuer
Hirte und Wundertäter zu werden, der die Gewalt über den Tod
selbst in seinen Händen hält (vgl. auch im Kapitel "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod"). Diesbzgl. muß
er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie
den Juden bzw. um sich die Muslime nicht zum Feind zu machen, bei
allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20
zu den
Menschen sprechen wird, nur
für die Muslime hörbar Gott als den Vater und Jesus
Christus als den Sohn Gottes leugnen (vgl. 1.
Johannes 2, 21-23).
Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" vermutlich auch Einfluß nehmen
können. Und
die Menschen
werden also nicht nur
hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist
besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang vermutet der Verfasser
dieser Homepage, daß das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu
haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu
sein scheint. Denn dann, wenn das
zweite Tier aus der Erde mit dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen
gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt und
wenn es die Erdbewohner parallel dazu mit dem Allem vorangehender
falscher Prophetie dazu
verführt, dieses
anscheinend Geist besitzende "Bild
der
Tieres" anzubeten, muß es zumindest von allen Juden
zeitgleich gesehen werden können.
Diese Schlußfolgerung des zeitgleichen Sehens an allen Orten
Israels
muß zwingend gezogen werden, wenn man bedenkt, daß das von
Jesus in Matthäus
24, 15-18 Prophezeite praktisch realisierbar sein muß.
Das
zweite Tier aus der Erde wird also bewirken können, daß das
nach Matthäus
24, 15 zu diesem Zeitpunkt an der einen bestimmten heiliger
Stätte stehende "Greuelbild
der
Verwüstung"
von allen Juden trotz aller unterschiedlichen Aufenthaltsorte der
Juden, die zu diesem Zeitpunkt über ganz Israel verstreut sein
werden,
zeitgleich gesehen werden wird, und das obwohl dann offensichtlich
erkennbar nicht jedem Israeliten an jedem der momentanen
Aufenthaltsorte dieser Menschen ein technisches Hilfsmittel zum Empfang
der Bilder von "Bild des Tieres" zur Verfügung stehen kann (vgl.
auch
das im Kapitel "Worauf
bezieht sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?" ab hier Gesagte).
Es gibt im Zusammenhang mit jenem "Maul" noch einen weiteren Aspekt,
der wicht ist, erwähnt zu werden:
Das Lästern und Spotten des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) ist
nämlich nicht nur verbaler
Natur, d.h. hörbar,
sondern es bedeutet auch ein den Menschen "Gewaltantun". Denn in den
Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert
dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31).
Für die meisten Menschen wird aber mehr der verbal bzw.
hörbar lästerliche Charakter des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6
auffallend sein, weniger der lästerliche Teilbereich des direkten
"Gewaltantuns" an Menschen, was zudem vom Antichristen nach Außen
hin
tunlichst vertuscht werden wird (vgl. auch im Kapitel "Sobald das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal" und Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes" und im Kapitel "Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam").
Und dieses "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20, das eine zeitlich
begrenzte, vorausgehende besondere
Erscheinungsform des zweiten Tieres
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 darstellt (gemeint ist das zweite Tier, das von
der Erde
aufgestiegen ist und das später wegen seiner
"lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite
Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern, weil
der Antichrist mittels des zweiten
Tieres vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges
Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, nach
Offenbarung
19, 20 der
falsche Prophet genannt wird),
übt, obwohl in ihm kein echtes Leben ist, doch relativ
selbstständig die ganze Macht des ersten Tieres aus dem
Meer
aus. So bewirkt es dann später in der zweiten Hälfte
der großen Trübsal u.a. auch noch die kommende
Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine
Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in
direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe
erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht (gemeint ist das
sogenannte und wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt).
Der lebendige Gott des Himmels läßt dieses "Maul" zu, weil
ihn die Menschen dieser Zeit größtenteils ablehnen. Denn sie
stellen ihre begrenzte, menschliche Erkenntnis über die Erkenntnis
Gottes und erklären damit den Vater der Schöpfung, den
lebendigen Gott des Himmels, für nichtexistent.
Den Zusammenhang zwischen Sünde und Abkehr vom lebendigen Gott
Israels zeigt der Apostel Paulus folgendermaßen, und um nichts
anderes als um Götzendienst handelt es sich dabei, wenn die
Menschen der Erde dem "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 hörig geworden sind und so dessen Verursacher, dem
Antichristen zur "Zeit des Endes" wenn auch unwissentlich aber dennoch
gehorchen. Der den lebendigen Gott ausgrenzende Götzendienst
wiederum ist zwanghaft an einen lasterhaften Lebenswandel gebunden.
Außerdem verletzt dieser das erste der zehn Gebote Gottes,
dasjenige das uns der wahrhaftige Jesus Christus in erster Linie
vorlebte, als er als Mensch auf dieser Erde lebte.
"Ich bin der Herr, dein Gott. Du
sollst keine anderen Götter haben neben mir."
(Du sollst nur an einen einzigen Gott glauben und ihn allein anbeten
und dir von ihm kein Bildnis machen.)
Das "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wie
auch die später in der zweiten Hälfte der
großen Trübsal kommende Kennzeichnung mit zwei
unterschiedlichen Hautmalen, zum
Einen durch das lügenbehaftete "Zeichen
des Namens" des Tieres
und zum Anderen mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sollen seine Ursache im
lebendigen Gott selbst haben, und viele Menschen glauben diese
unverfrorene Lüge. Das zu glauben aber, dies ist eindeutig
Götzendienst und vor dem lebendigen Gott ein Greuel.
Und so bewahrheitet
sich wieder einmal, was der Apostel Paulus einst so formulierte:
"Weil sie es verschmähten,
Gott in rechter Erkenntnis
festzuhalten, hat Gott sie in eine verworfene Sinnesweise versinken
lassen (und man könnte in diesem speziellen Fall
dazufügen: ... Deshalb hat Gott es zugelassen, daß sie dem
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 derart hörig werden, so daß sie, obwohl sehend, auf
beiden Augen blind geworden die Wahrheit nicht mehr von der Lüge
unterscheiden, sich den von Gott verworfenen Dingen wie
Unbarmherzigkeit, Bosheit, Niedertracht, Verleumdung, Gottesverachtung,
Hochmütigkeit, im Bösen erfinderisch und den Eltern
ungehorsam sein usw. nicht mehr
verschließen können und an den Lästerungen des "Maules"
und Lastern, die alles das beschönigen, sogar Gefallen finden)."
(aus Römer 1, 28; Angabe zur Bibelübersetzung
leider nicht möglich)
Und genau darum warnt Paulus im Zusammenhang mit dem Götzendienst
auch die Korinther:
"Zieht nicht am fremden Joch
mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu
schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für
Gemeinschaft mit der Finsternis?" (2. Korinther 6, 14)
Und er belehrt auch in diesem Punkt die Kolosser:
"So tötet nun die Glieder,
die auf Erden sind, Unzucht,
Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde
und die Habsucht, die
Götzendienst ist. Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über
die Kinder des Ungehorsams. ... Nun aber legt alles ab von euch:
Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung,
schandbare Worte aus eurem Munde; ... So zieht nun an als die
Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen,
Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den
andern und vergebt euch
untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der
Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die
Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit." (Kolosser
3, 5-8+12-14)
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, der nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zur
Präparierung für sein gezwungenermaßen "als Sprachrohr
dienen müssen" im Rahmen des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) von
seiner Kindheit an im Zuge der gewaltsamen Manipulatian
seines Lebensweges gegen seinen eigenen Willen in besonderer Weise
einiges an Gewalt
angetan bekommen haben muß (vgl. im Kapitel "Der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes"),
wird für das Vertuschen dieses ihm "Gewaltantuns" durch seinen
Bedränger, den Menschen der Bosheit, ein prädestiniertes
Beispiel sein.
Denn nicht umsonst wird er in der Bibel vom Prophet
Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja
51, 14 als der "in Fesseln
Gekrümmte" bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000,
als der "in Ketten Gekrümmte"
und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte"
bezeichnet.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 ist demnach ein gegen seinen Willen Festgehaltener, dem,
um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde.
Daß dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 Gewalt angetan wurde, kann man noch besser verstehen,
wenn man bedenkt, daß das in Offenbarung 20, 2 übersetzte
Verb "fesseln" hier in seiner Grundbedeutung "sich bemächtigen"
heißt. Der "in Fesseln Gekrümmte" ist demnach derjenige
Gekrümmte, dessen sich sein Bedränger bemächtigt hat,
d.h. den er gewaltsam unter seine Macht gezwungen hat.
Ab demjenigen Zeitpunkt, an dem sich der Bedränger des zum "in
Fesseln gekrümmt" gewordenen Menschen bemächtigt hatte, war
dieser seiner Freiheit, selbst über sein Leben zu bestimmten,
endgültig beraubt.
Zum Glück muß sein Bedränger den "in Fesseln
Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16, wie wir später noch hören werden,
schließlich dennoch wieder freigeben.
In den
Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert
dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31).
Darum ist es durchaus möglich, ja sogar sehr wahrscheinlich,
daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 nicht nur einiges an Gewalt abbekommen hat, sondern sogar
dem Lästern und Spotten des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20
unmittelbar ausgesetzt ist. Denn Lästern und jemanden
Gewalt antun sind in der Bibel angewendet untrennbar miteinander
verbunden, und das eine bedingt das andere.
D.h. der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 dürfte nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage in unmittelbarem Zusammenhang mit dem "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) stehen,
weil dieses "Maul" eben ein Lästermaul ist und
derjenige, der es besitzt, mit Menschen seinen Spott treibt.
Er, der "in Fesseln Gekrümmte", ist lange Zeit der gewaltsam
Gebeugte und ein gebrochener
Mensch, den aber
der lebendige Gott dennoch liebt, rettet und so auf wunderbare Weise
wieder
innerlich aufrichtet und stärkt.
Und darum wird er von Luther im
gleichen
Vers
14 als der gefesselte "Gefangene"
beschrieben, der sich also aus eigenen
Kräften aus seiner mißlichen Lage sicherlich nicht mehr
allein befreien könnte.
Aber auch noch als ein von aus seinen inneren Banden gelöster "Gefangener", der aber dennoch unter
dem weiteren Einfluß seines Bedrängers steht und leiden
muß,
und dies wissen wir vom Propheten Daniel, ist er in der Lage, dasjenige
zu tun, zu dem ihn der himmlische Befreier nun bevollmächtigt hat:
Er wird, obwohl ihn nun sein Bedränger wie einen aus einem
Gefängnis Geflohenen verfolgt, trotzdem auch in seiner nun
mißlichen Situation, die darin besteht, daß ihn sein
Bedränger nun zu töten und zu ersetzen versucht,
noch zum mutigen Freudenboten
Gottes
für sein Volk. Er reiht sich damit in die Reihe derjenigen
Verkünder bzw. Rufer ein, die der Prophet Jesaja im Kapitel 52,
Vers 7 zusammenfaßt:
In der Heiligen Schrift von Franz Eugen Schlachter, Version 2000, die
bekanntlich neben der Elberfelder Bibelübersetzung und der
Zürcher Bibel als eine der besten, sich am nahesten am Urtext
orientierenten Bibelübersetzungen gilt, wird dieses "Gewaltantun"
des "in Fesseln Gekrümmten" in Jesaja
51, 14 mit der charakteristischen Bezeichnung "der Gekrümmte"
wiedergegeben, ebenso in der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung
1985.
Er, der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, muß also ein Mensch sein, der sich vielleicht zwar
äußerlich sichtbar nicht mehr so richtig aufzurichten
vermag, aber
innerlich ein von der Kraft Gottes aufgerichteteter Mensch sein
muß. Denn der "in Fesseln Gekrümmte wird alsbald
(von seinem Bedränger und Verfolger, der ihn auch dann noch mit
seinem "Maul"
verspotten läßt, und darum muß mit diesem, seinem
Bedränger wohl der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint sein) losgelassen
werden und wird nicht
hinsterben in die Grube, und sein Brot wird ihm
nicht mangeln.", so jedenfalls die persönlich an ihn
gerichtete Zusage Gottes.
Von seinen inneren Bindungen und Fesseln befreit soll er auf den
Zuspruch seines Gottes hin sogar unter der schützenden Hand Gottes
seine häufig auftretenden
Todesängste immer mehr verlieren (vgl. Jesaja
51, 16), stattdessen wieder auf
seinen ihn tröstenden Gott vertrauen lernen, leben und nicht
hinsterben in die
Grube und nicht begraben werden (vgl. Jesaja
51, 14). Vielleicht wird er der Aussage der Bibel lt. Jesaja
51, 14 zufolge nie sterben müssen, sondern sogar zu Gott in
den Himmel entrückt. Und ist diese Zeit, in der der "in Fesseln
Gekrümmte" lebt, nicht die Zeit der Entrückung der wahren
Gemeinde Jesu Christi?
Er soll aber zumindest nicht durch die Hand seines Bedrängers,
also nicht wie von
ihm befürchtet eines gewaltsamen Todes sterben, sondern, weil Gott
ihn beschützt, innerlich frei werden und am
Leben bleiben. Und er soll, und so sieht es der Wille Gottes für
ihn
vor, seinem ihn rettenden Gott an seinem Wort dienen (vgl. Jesaja
51, 16).
Oder wie es die Bibelübersetzung »Neues Leben« in Vers
14 beschreibt: "Der Gefesselte wird bald freikommen!
Er soll weder hungern noch sterben und im
Grab enden! "
Auch für Ihn, dem von der Angst Geplagten und von seinem
Bedränger Verfolgten muß also das wunderbare Wort, das
einmal der bekannte Chinamissionar geprägt hat, seine volle
Gültigkeit besitzen:
"Glaube ist ruhen in der Treue Gottes."
(Zitat von Hudson Taylor, * 21. Mai 1832 in England; † 3. Juni
1905 in China)
Nachdem der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 wie durch ein Wunder mit Gottes Hilfe aus seinen inneren
Fesseln
doch frei
kam und Gottes Treue sprichwörtlich schmecken durfte,
wird der ihn bedrängende und nun entsetzte "Sohn des Verdens"
jetzt
alles daran setzen müssen, um ihn, den Entflohenen, in seinen
ursprünglichen Zustand der
willenlosen Unterwürfigkeit zurückzuholen.
Dies muß er unweigerlich tun, und mit diesem Bedränger nach Jesaja
51, 13 ist sehr wahrscheinlich der Antichrist zur "Zeit des Endes"
gemeint, zwangsläufig tun, will er ihn, den "in Fesseln
Gekrümmte", nun wieder bzw.
auch weiterhin als sein Sprachrohr gebrauchen und selbst unsichtbar und
im Hintergrund bleiben.
Oder er muß
bzw. wird ihn, wenn dies nicht mehr machbar ist, relativ
unauffällig, also ohne
dabei selbst als der Eingreifende sichtbar zu werden und
unbemerkt verschwinden lassen. Er muß daraufhin den "in Fesseln
Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16, wenn er es irgendwie geschafft hat, ihn zu beseitigen,
durch einen für ihn
brauchbareren und darauf ebenso vorbereiteten bzw. präparierten
Nachfolger ersetzen.
Um all dies zu erreichen, wird der Bedränger ihn, den "in Fesseln
Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16, aus
seinem natürlichen Umfeld, dort wo ihn jederman ganz genau und
persönlich kennt, unbedingt herauslösen müssen.
Das
bedeutet, er muß ihn
also durch von ihm gefügte bzw. gelenkte Lebensumstände, die
sich auch für alle nun mißtrauisch Gewordenen erklären
lassen müssen, dazu
bewegen, aus seiner vertrauten Heimat heraus in die Fremde zu
gehen, dorthin, wo er nur noch wenig Kontakte nach Außen bekommen
kann, dorthin, wo ihn niemand mehr kennt und beachtet. So aus dem
Rampenlicht genommen, kann er, sein Bedränger nach Jesaja
51, 13, ihn, den "in Fesseln Gekrümmten", nun beispielsweise
durch eine von ihm
hervorgerufene und dadurch einsetzende Kankheit in aller Ruhe
ausschalten.
Aber bei allem was auch jetzt noch mit dem "in Fesseln Gekrümmten"
nach Jesaja
51, 12-16 geschieht, es darf auch jetzt und nun natürlich erst
recht auf keinen Fall keinerlei äußerliches Gewaltantun,
welches sich auf ein äußeres Eingreifen durch den
tatsächlichen Bedränger zurückführen
läßt, sichtbar werden. Denn der mit dem Bedränger nach Jesaja
51, 13 sehr wahrscheinlich gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"
möchte natürlich unter allen Umständen auch weiterhin
unsichtbar im Hintergrund verbleiben. Wird doch nun bereits fieberhaft
nach dem wahren Verursacher des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 gefahndet. Und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 wird zu diesem Zeitpunkt unter besonders kritischer
Beobachtung von denjenigen stehen, die nach dem wahren Betreiber dieses
"Maules" suchen.
Das Hauptziel des Bedrängers nach Jesaja
51, 13 muß es jedoch in jedem Falle sein,
seinen Mund, den ihm sein Gott geöffnet hat, wieder zu
verschließen, sein inneres bzw. geistiges Auge, das ihm sein Gott
in besonderer Weise sehend gemacht hat, blind zu machen, die besondere
Möglichkeit der Kommunikation, zum Zweck der
Informationsweitergabe viele Menschen gleichzeitig zu
erreichen, wegzunehmen und
damit den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 als "Freudenboten Gottes für sein Volk" unbrauchbar
werden zu lassen.
Denn wer keine brennende Botschaft mehr hat oder wer nicht mehr in der
Lage ist,
eine aktuelle Botschaft zu überbringen und wer in der nun für
ihn
gefährlich gewordenen Lage nicht mehr vorausschauend für
seinen
persönlichen Schutz sorgen kann, ist auch nicht mehr in der Lage,
als "Freudenbote Gottes für sein Volk" zu dienen und seine Worte
zu empfangen. Er kann damit
gleichzeitig nicht mehr alle Menschen vor einer großen drohenden
Gefahr warnen.
Er, der
in Jesaja
51, 13 beschriebene Bedränger, der in Bezug auf die mit Daniel
8, 24 gemeinten "Starken" dieser Erde, Böses im Schilde
führt, um sie wie in Daniel
8, 24 vorhergesagt mittels Betrug zu vernichten, kann und darf es
natürlich normalerweise auch nicht zulassen,
daß es da einen Menschen gibt, der die gefährliche Situation
erkennend mutig eben jene "Starken" auf diesen betrügerischen Plan
hinzeigend zu warnen versucht.
Darum muß sich jener Mensch auch zwangsläufig so sehr
fürchten, weil es ihm durchaus bewußt ist, in welche Gefahr
für sein eigenes Leben er sich hiermit begibt. Und das ist es
vermutlich auch was die Bibel mit dem nachfolgend zitierten Vers meint:
"... und daß du dich
beständig,
den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn
er zielt,
um [dich] zu vernichten ...." (Jesaja 51, 13 aus der
Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985)
Aber bei allem was geschieht, muß immer ein sehr wichtiger
Grundsatz beachtet werden:
Der Bedränger nach Jesaja
51, 13, der für den "in Fesseln Gekrümmten" in
seiner Vorstellungswelt tatsächlich präsent bzw. real
existent sein wird, muß in jedem, was er tun wird, und das ist
es, was dem "in Fesseln Gekrümmten" begünstigend zuarbeitet,
natürlich unter allen Umständen versuchen, selbst unsichtbar
zu bleiben. Dieser Umstand ist es also, der dem "in Fesseln
Gekrümmten" Handlungsspielraum bzw. Bewegungsfreiheit verschafft
und Schutz verleiht.
Und von diesem Bedränger spricht auch Gott selbst und zwar
indirekt, aber so, als wenn es diesen Bedränger tatsächlich
gibt. Warum sollte es ihn also nicht wirklich geben? Ist die
Befürchtung, sterben zu müssen, des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 also nur eine von Angst erfüllte Phantasie? Ist der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 demnach nur ein von der Angst geleiteter und geplagter,
furchtsamer Mensch?
Gott spricht doch ebenfalls, zwar nur indirekt aber doch
unmißverständlich und sehr deutlich von einem existenten
Bedränger
des "in Fesseln Gekrümmten", indem er ihn lt. Vers 13 genau davor
tröstet
und ihm Mut macht, deshalb keine Angst zu haben.
Und Gott spricht es persönlich aus: Dieser
Bedränger nach Jesaja
51, 13 wird ihn, den "in Fesseln
Gekrümmten", nicht verderben oder gar töten und ihm lt. Jesaja
51, 14 auch nicht sein Brot wegnehmen können. Gott selbst
sorgt sogar ebenfalls dafür, so "... daß er keinen Mangel an Brot habe".
So
jedenfalls die Zusage Gottes.
Daß Gott dem bedrängten "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja
51, 14 zusichert, "... daß
er keinen Mangel an Brot habe", zeugt wohl davon, daß es
der Bedränger tatsächlich versuchen wird, dem von ihm
bedrängten "in Fesseln Gekrümmten" sein tägliches Brot
wegzunehmen. Es zeugt also davon, daß der gewaltsam in
große Bedrängnis Geratene von einer weiteren Angst geplagt
wird, die da ist, zusätzlich zu allem auch noch (demonstrativ)
mißbraucht zu werden. Er befürchtet also ernsthaft, durch
das darauf Hinwirken seines Bedrängers in die Armut zu geraten und
damit seine Lebensgrundlage zu verlieren.
Doch sein Gott und Retter tröstet ihn auch in diesem Punkt, also
auch in diesem Teil seiner wohl massiven Ängste.
Es wird ihm, dem damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" durch
Gottes Eingreifen demnach unmöglich gemacht werden, den "in
Fesseln Gekrümmten" zu verderben und zwar, weil Gott lt. Jesaja
51, 16 seine
schützende Hand über diesen offensichtlich vom Tode bedrohten
Bedrängten hält.
Im Gegenteil, vom dem zuvor Gebeugten und nun von Gott Erretteten wird,
dadurch bedingt, weil Gott ihm lt. Jesaja
51, 16 sein Wort in den Mund legt, sogar Rettendes ausgehen
können:
"Auch wenn ich
mich gänzlich verlassen glaubte, so weiß ich doch heute,
daß du, mein Gott,
bei mir warst. Du bist nicht
müde geworden, dem verstörten
Herzen zu sagen: Du
sollst leben. Wie
wünschte ich, daß den Verzweifelten dies
Wort vernehmbar
werde, von dem du niemand je
ausgeschlossen hast, daß
Rettendes
ausgehe von
denen, die vorher Gebeugte waren."
Worte von Sabine Naegeli
Und weil der Bedrängen nach Jesaja
51, 13 unter allen Umständen versuchen wird, selbst unsichtbar
zu bleiben, muß alles, was der Bedränger des "in
Fesseln
Gekrümmten" gegen ihn einleiten wird, demzufolge für die
Außenstehenden undurchsichtig, zwielichtig und scheinbar
auf natürliche Lebensumstände bzw.
Gegebenheiten zurückzuführen sein. Oder aber, es sollte scheinbar und
irreführend auf
andere
Verursacher als er selbst (also auf solche sichtbare, die allen wohl
bekannt
sind) hinzeigen. Alles, was durch das darauf Hinwirken des
unsichtbar bleibenden Bedrängers geschieht, muß damit
auf natürliche Weise erklärbar sein, also so, daß nie
der
Verdacht auf einen mysteriösen unsichtbaren Dritten fällt.
Aber was auch immer geschieht, welche Intrigen der Bedränger auch
immer ausklügelt und welcher Schaden dabei entsteht, es sind von
ihm selbst getätigte Manipulationen, die nicht wirklich,
ausschließlich und hauptsächlich auf andere
Verursacher zurückführbar sind und die beim genaueren
Hinsehen auch als Manipulationen sichtbar bzw. erkennbar werden. Diese
Manipulationen zeugen davon und geben Rückschlüsse darauf,
welche Mittel wohl dem Antichrist zur "Zeit des Endes"
zur Verfügung stehen müssen.
Es ist immer ein von ihm selbst angerichteter Schaden (auch wenn es
anders aussieht) oder es tatsächlich so sein könnte, wie es
scheint. Derjenige, der es eingefädelt hat, so daß alles
zustande kommt, daß ist allein der Bedränger. Denn auf
Zufälle aller Art kann der Bedränger des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 13 wegen seiner Zeitnot auf keinen Fall warten.
Und wenn alles zu leicht durchschaubar wäre, würde dem "in
Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 von den "Starken" dieser Erde plötzlich Glauben
geschenkt und alle Hilfe zuteil werden, die es nur gibt.
Und dann, wenn es beispielsweise keinen Mangel an Informationen
gäbe und alles Mißtrauen aus der Welt geschafft werden
könnte, dürfte es
für seinen Bedränger auch nicht mehr so einfach sein, ihn,
den von allen verkannten Mißbrauchten und Verfolgten seiner
ursprünglichen und eigentlichen Absicht gemäß
auszuschalten und den Verdacht
darüber auf andere zu lenken. Und dann würde auch schnell ein
Zusammenhang zwischen diesen Geschehnissen und dem wahren Betreiber des
"Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 hergestellt werden können und daß er, der
Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 13, es in Wahrheit ist, der erst durch seine Machenschaften
alles Mißtrauen ausgestreut hat.
Es darf also neben der Anwesenheit eines "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) keinerlei
sachdienliche Hinweise geben, die seine Existens in
Gefahr bringen und sein Entdecktwerden einleiten könnten, von
denen also abgeleitet werden könnte, daß es einen solchen
Bedränger, wie ihn die Bibel in Jesaja
51, 13 beschreibt, tatsächlich gibt.
Denn der von seinem Bedränger nach Jesaja
51, 13 verfolgte "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 erkennt sicherlich seine Not, durchschaut seine Lage und
versucht die Möglichkeiten der Manipulation von Außen zu
minimieren, aber auch gleichzeitig auf sich und seine besondere Not
aufmerksam zu
machen, sich mitzuteilen, die vom Antichrist verschleierte Wahrheit
bzgl. seiner Person wieder offenzulegen und damit für seine eigene
Person Hilfe
und Rettung zu mobilisieren.
Bei allem aber, was der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 unternimmt, es ist in Wahrheit sein Gott, der ihm
aufhilft. Denn der Herr selbst hat es durch den Mund des Propheten
Jesaja geredet:
"... ich habe mein
Wort in deinen
Mund gelegt und habe dich unter dem
Schatten meiner Hände geborgen, auf daß ich den
Himmel von neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion
spreche: Du bist mein Volk." (Jesaja
51, 16; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage bedeutet das "ich habe mein Wort in deinen
Mund gelegt" in Jesaja
51, 16, daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 durch dieses Wort bzw. das intensive Befassen mit Gottes
Wort, also der Bibel und wie wir gleich noch sehen werden, besonders
auch was die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" betrifft,
zu großer Erkenntnis gelangen wird. Denn nur derjenige kann das
Wort Gottes an andere verständlich weitergeben, der dessen Inhalt
auch selbst verstanden hat.
Sehr wahrscheinlich, eben weil ihn sein Bedränger, der Antichrist
zur "Zeit des Endes", direkt bedroht, wird der "in Fesseln
Gekrümmte" als "Verständiger des Wortes Gottes" damit auch zu
denjenigen gehören, die in Daniel 12, 4 gemeint sind und die
verstehen werden, was in Israel während der 70. danielischen
Woche, also in der großen Trübsal zur letzten Zeit
geschieht. Denn auf die Erkenntnis für genau diese Zeit bezieht
sich das folgende Wort, das dem Propheten Daniel gegeben wurde:
"Und du, Daniel, verbirg diese Worte
(gemeint ist dasjenige, was der Propet zum in Daniel 11, 36 genannten
König, dem damit gemeinten Antichrist zur »Zeit des
Endes« spricht), und versiegle
dies Buch (damit gemeint ist das prophetische Buch Daniel) bis auf die letzte Zeit (
»die letzte Zeit« ist eine für die Endzeit bzw. eine
für die »Zeit des Endes« gebräuchliche
Redewendung). Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden."
(Daniel 12, 4; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den
Verfasser dieser Homepage)
Da aber lt. Sprüche 1, 7 der Anfang aller Erkenntnis auf der
Furcht des Herrn gründet, muß, damit sich Jesaja
51, 16 erfüllen kann, der "in Fesseln Gekrümmte" und in
großer Todesangst Stehende eine echte Begegnung mit seinem wahren
Gott und Schöpfer erhalten:
"Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. ..."
(Sprüche 1, 7; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er muß aber damit auch eine tiefe Beziehung zu seinem
Erlöser
besitzen:
"... zu erkennen das Geheimnis
Gottes, das Christus ist, in welchem
verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis"
(Kolosser 2, 2-3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er, der seinem Gott durch seine Traumatisierung und Verängstigung
bis dahin nicht mehr vertrauen konnte, darf sozusagen wie als
Entschädigung für das in der Vergangenheit Erduldete ab jetzt
intensiv der Liebe Gottes begegnen, eine tiefe Beziehung zum Gott
Israels entwickeln und pflegen, die Wahrheit der Bibel schätzen
lernen und den Verfasser der Bibel, also seinen Gott und seinen
Christus wirklich lieben. So wird der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 auch die "Schätze
der Weisheit und der Erkenntnis" finden können und somit
gleichsam ein Mann nach dem Herzen Gottes werden.
Weil damit der "in Fesseln Gekrümmte" jetzt vom Licht der Bibel
erleuchtet das wahre Gesicht seines Bedrängers erkennt und mit der
Hilfe des Wortes Gottes hinter die Kulissen schauend mit dem Finger auf
den wohl damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zu zeigen
beginnt, droht nun für seinen Vergewaltiger und Peiniger das akute
Erkannt- und damit vielleicht sogar auch sein Entdecktwerden. Bereits
mit seinem Erkanntwerden aber wird es dem Antichrist sicher sehr schwer
werden, seine weiteren mit Lügen behafteten Zukunftspläne zu
verwirklichen. Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", hat einmal
vor, das zu sein, was er doch in Wahrheit nie werden kann, nämlich
der Messias Israels.
Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti"
gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel
wie "sich an
(die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber
weniger mit der "sich gegen
Christus Stellende" zu
verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus
Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt
gemachte Fälschung Jesu Christi dar.
Und sich als ein von ihrem Gott den Juden versprochener Messias
ausgebend bzw. sich als der von den Israeliten erhoffte Sohn Davids
darstellend, muß der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu allererst
dahin gehen, wo dieser Messias bzw. sein Erscheinen erwartet wird, also
nach Israel.
Ab diesem Zeitpunkt des
drohenden Erkanntwerdens des wahren Bedrängers und wirklichen
Betreibers des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wird
er, der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 vermutlich nicht nur durch eine wieder dabei das
persönliche Umfeld mit
einbezogene, gezielte Gehirnwäsche angegriffen und in ihn
normalerweise traumatisierende Zustände gedrängt werden, die
einen
psychischen Schock bzw. Nervenzusammenbruch auslösen
könnten. Sondern er muß nun auch vermehrt damit rechnen,
zusätzlich
gegen durch
den Antichrist
auf ihn verhängte, gezielte
Veränderungen des eigenen Bewegungsapparates und andere massiv
spürbare körperliche Manipulationen
und sogar Anschläge auf sein Leben ankämpfen zu müssen.
Denn die Bibel, und das meint sie wohl an dieser Stelle
auch bildlich und bezieht sich dabei wohl auf sein äußeres
Erscheinungsbild bzw. vielleicht auch auf sein körperliches
Aussehen, spricht in Jesaja
51, 14 sowohl in der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985 als
auch in der Bibel, übersetzt von Franz Eugen
Schlachter, Version 2000, eindeutig von einem "gekrümmten"
Menschen, wobei man das von Gott "innerliche befreit worden sein" und
die Hillfe, die dem "in Fesseln Gekrümmten" zuteil werden wird und
von der die Bibel in Jesaja
51, 16 spricht, auf
den ersten Blick sicherlich nicht so leicht erkennen können wird.
Aber bei allen Nachstellungen und bei allem Zielen, um ihn zu
vernichten, der "in Fesseln Gekrümmte" wird es schaffen
können, trotz seiner Furcht und Gelähmtheit quasi immer
wieder in letzter Minute allen Anschlägen auf sein Leben entgehen
zu können. Bei allem gewaltsamen Gebeugtwerden, trotz aller
Versuche des Antichristen, den Lebenswillen des "in Fesseln
Gekrümmten" zu brechen und allen zusätzlichen
Lästerungen und allem Spotten, das er durch das "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) zudem
erleidet, der Gott Israels hat ihm, dem
"Gekrümmten", versprochen, ihn
darüberhinaus sogar noch zu trösten, ihn lt. Jesaja
51, 16 unter dem Schatten seiner Hände zu bergen. Für ihn
den "Gekrümmten" gilt also ebenso das wunderbare Wort aus Psalm
91:
"Denn er errettet dich vom Strick des
Jägers und von der
verderblichen Pest.
Er
wird dich mit seinen
Fittichen decken, und Zuflucht
wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist
Schirm und Schild,
daß
du nicht erschrecken mußt vor dem Grauen der Nacht, vor den
Pfeilen, die des Tages fliegen, ..."
(Psalm 91, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und sein Gott hat ihm lt. Jesaja
51, 16 zugesagt, dem "in Fesseln Gekrümmten" so vom ihm
gehalten, getröstet und ermutigt zudem noch sein
Wort
in den Mund zu legen und dieses nicht mehr von ihm fortzunehmen
(und dies wird vermutlich solange bleiben, bis er bei der
Entrückung der
wahren Gemeinde mit weggenommen werden wird).
Dort unter dem Schatten der Hände Gottes, und Gott spricht hier
nicht nur von einer, nein, von seinen beiden Händen, findet
der von einer schlimmen Verfolgungsangst Geplagte schließlich
doch zur Ruhe und findet eine bis dahin nie gekannte Geborgenheit! Und
der "in Fesseln Gekrümmte" darf wie der Psalmbeter voller Hoffnung
auf Hilfe ausrufen:
Damit wird Gott in ihm
wieder die (einstige Lebens-) Freude und das kindliche Vertrauen auf
seinen Schöpfer wecken. Und es kann bei ihm wieder innere Ruhe,
Gelassenheit und Friede
einziehen und zwar ein solcher Frieden, den nur Gott selbst schenkt. So
kann der vormals unentwegt von der Angst Geplagte wie der
Psalmist in Psalm 73, 28 dankbar bekunden:
"Aber das ist meine Freude, daß ich
mich zu Gott halte /
und
meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, daß ich
verkündige all dein Tun."
Das "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und
der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 haben, da sie so eng miteinander verbunden sein werden,
beide einen
wohl einmaligen und gleichzeitig eindeutig endzeitlichen Charakter.
Das "Maul" überschattet bereits lange vor der Entrückung der
wahren
Gemeinde Jesu Christi das Leben vieler Menschen, und fast wird es
diesen unbemerkt zur großen, die echte Lebensfreude wegnehmenden
Last, auch wenn die dem "Maul" zuhören müssenden Menschen vom
Antichrist eben über genau dasselbe "Maul" manipuliert
beständig die Schuld dafür in dem "in Fesseln
Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 suchen müssen.
Denn eines steht sicher fest: Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 kann sehr gut ohne das "Maul" leben. Aber das
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 kann nicht ohne den "in Fesseln Gekrümmten" bzw. seinem
Nachfolger auskommen. Und mit dem Nachfolger ist derjenige Ersatzmann
gemeint, der den durch Gottes Hilfe von seinen inneren Fesseln
freigekommenen und damit für den Antichrist unbrauchbar gewordenen
"in Fesseln Gekrümmten" ersetzen soll.
Denn genau
dieser Aspekt ist es, was den "in Fesseln Gekrümmten" genau zu
demjenigen werden läßt, der das "Offenbarwerden" des
Sohnes des Verderbens als den "Menschen der Bosheit" aufzuhalten vermag
(vgl. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben
Wir hörten bereits im Kapitel "Der
weitere Verlauf der
letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der
Wehen"
anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell
auf die
Israeliten bezieht" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg
über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt",
daß die Bibel in Jeremia
16, 15; Jeremia
23, 8; Jeremia
31, 8; Sacharja
2,
10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl einen
längeren Zeitraum festgehaltenen Juden aus dem "Land des Nordens"
für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich relativ eng
eingegrenzten und
genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der
Rückführung der Juden nach
Israel ankündigt. Dieses Ereignis muß wohl deswegen so
markant sein,
weil der Umfang
und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in
diesem Land festgehaltenen Juden sehr groß sein müssen. Ein
derartiges Ereignis geschieht wohl in der Geschichte in dieser Art sehr
selten. Wir sollten uns aber in diesem Zusammenhang unbedingt
vergegenwärtigen, daß die erste Hälfte der
großen
Trübsal bekanntlich jene Zeit darstellt, in welcher der Antichrist
zur
"Zeit
des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird.
Es ist darum anzunehmen, daß das politische Aus für das
"Land des Nordens", das von der Bibel bemerkenswerterweise als
kampfloses Geschehen angekündigt wurde, eben weil es mit der
Rückkehr der Israeliten in ihr gelobtes Land so eng verknüpft
wird, in die Zeit der großen Trübsal fällt.
Der Verfasser dieser Homepage nun sieht in diesem Freikommen von dort
wohl einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land
des Nordens" aus diesem Grund den siegreich verlaufenden Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung
gegen Gottes Weltordnung führt und der mit der unblutig
verlaufenden Vernichtung der
Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher eine
lange Zeit nicht ausreisen ließ. Es ist ein siegreich verlaufende
Auftakt eines
Kampfes des Gottfeindlichen bzw. Gesetzlosen gegen einen Teil der zu
jener Zeit bestehenden Weltordnung
Gottes,
die
zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet
haben wird und welche bereits zu diesem Zeitpunkt zumindest teilweise
Gottes
Gesetze mit Füßen getreten hatte.
Die Vision von den vier Tieren aus Daniel
7, 1 ff stellt einen
kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar,
auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen
(vgl. Daniel
8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel
8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz
mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die
Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck
"Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder
üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen
Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann
zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, die davon geprägt sein wird, daß die
Frevler überhand nehmen sollen, wird der wohl größte
und mächtigste unter ihnen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit
des Endes")
also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege
stehen, die “Starken" vernichten. Darüber berichtet uns die
Bibel wie folgt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Das Vernichten der »Starken« nach Daniel
8, 24 durch den Antichrist zur "Zeit
des Endes" geschieht also, um alle Hindernisse die seiner
Machtentfaltung noch im Wege
stehen, aus dem Weg zu räumen. Und, und dies ist sehr wichtig
für dessen Verständnis, es wird sogar globalen Charakter
besitzen.
Warum globalen Charakter?
Der vernichtende Kampf, den das erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das ist Antichrist zur "Zeit des Endes", mit den wichtigsten
Wirtschafts- und Militärmächten der Erde führen wird,
findet deswegen global statt bzw. muß
darum einen globalen, d.h. erdumspannenden Charakter besitzen, weil das
erste
Tier aus dem Meer, also der
eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes",
in Offenbarung 13, 1
mit »zehn« Kronen auf seinen »zehn«
Hörnern bildhaft beschrieben wird.
Die »zehn« Kronen stehen doch, da sie alle zehn dem einen
Tier
gehören,
d.h. da es sich um ein einziges Tier handelt, welches alle
»zehn« Kronen
besitzt und da ohne Ausnahme auf jedem einzelnen seiner zu dem Tier
gehörenden »zehn« Hörner jeweils eine Krone zu
sehen ist,
hier für die sich nur in einer einzigen Person konzentrierende
Weltmacht eines sehr mächtigen
Königs.
Und
dies muß tatsächlich so sein. Denn die
Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu
charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn«
an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer
Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise
bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes
wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe
einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«,
»alles
mit in sich einschließend bzw. vereinend«,
»vollständig«
oder »komplett«
und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend«
oder »global«
bzw. als »auf
internationale Ebene ausgeweitet«
gedeutet
werden.
Damit ist der Verweis Daniels in Daniel
7, 7
auf die »zehn
Hörner«
des ersten Tieres dann tatsächlich ein Hinweis darauf, daß
die damit gemeinten aus
dem ehemals
antiken Römischen
Reich hervorgegangen Nationen sich
schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten
werden (vgl. im Kapitel "Das aus bzw. von
der Erde aufsteigende zweite Tier nach
Offenbarung
13,
11-18, ein Abfallprodukt menschlicher Intelligenz und technischer
Höchstleistung, macht
die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes"
überhaupt
erst möglich und wird den kommenden letzten Herrscher dieser Erde
sogar bis an die Weltmacht bringen")
Einen zusätzlichen Hinweis bringt auch
derjenige Umstand, daß es doch die
vier
apokalyptischen Reiter sind, die den
Anfang des plötzlich über die Menschen dieser Erde
hereinbrechenden Verderbens machen, die mit dem Antichrist an der
Spitze ihren
siegreichen Kampf um nicht weniger als um eine Weltmacht ausfechten (vgl.
im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier Siegelgerichte").
Und in diesem Zusammenhang muß wohl auch derjenige Umstand zu
verstehen sein, daß der dem Antichrist zur "Zeit
des Endes", dem wohl größten aller endzeitlichen
Bedränger, nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" genau
jetzt als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul" fungiert
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Denn eben weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf
hinarbeitet wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" als
ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde aufgestiegene Tier;
das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt und wie ein Drache redet,
welches alle Macht des ersten Tieres vor seinen Augen ausübt, und
welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier
anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (vgl. Offenbarung
13,
11-12).
Mit den »Starken« sind übrigens solche Länder der
Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 erwähnte "Land
des Nordens".
Das "Land des Nordens"wird übrigens in anderen
Bibelübersetzungen auch das "Land
der
Mitternacht"
genannt.
Wobei man wissen muß: Das in der Bibel gebrauchte Bild der
"Nacht" symbolisiert das Vorspiel des Todes.
Eben darum, weil der Antichrist
zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf
hinarbeitet wie bei Daniel
8, 24 beschrieben,
die »Starken« dieser Erde
zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 gegebene "Mund" als
auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich
erkennbar gotteslästerliches "Maul"
(vgl. Offenbarung
13,
5-6).
Also sogar das "Land des Nordens", das
die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von
den
übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend
problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren
können), muß
die darin wohnenden Israeliten nun überraschend und ganz
plötzlich wie kampflos doch freigegeben, damit sie in das
Land ihrer Väter, in das in Palästina politisch
wiederentstandene Israel
zurückkehren können.
Dies vermutete der Verfasser dieser
Homepage bereits im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort
stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung
6, 1-2
nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß
dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens
zweimal zeigen wird
(vgl. das ab hier
Geschriebene).
Der Schreiber dieses Textes sieht im
unerwarteten Zerbruch des "Landes
des Nordens" nach Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12, bei dem es, wie es in der Bibel dargestellt wird, ohne
sichtbare
Kampfhandlung, also friedlich ausgeht, den
ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters
nach Offenbarung
6, 1-2.
Daß das "Land
des Nordens" bzw. das "Land der
Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem
Wunder gleich und ganz unerwartet einfach freigeben muß,
geschieht
nur, weil der Gott Israels sein
auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln
will und zwar aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche
sie Gott,
der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus
dem "Land des Nordens" auf einmal so ohne weiteres doch möglich
sein wird, das ist
ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das
sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das eigentliche
Sterben von
Gottes Weltordnung. Denn der Zerbruch des "Landes
des Nordens" bzw. des damit gemeinten "Landes
der
Mitternacht" ist der Auftakt zum nahenden Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden". Es ist ein relativ friedlicher Beginn, der ein weniger
friedliches Ende haben wird. Und dieses weniger friedliches Ende
bezeichnet die Bibel lt. 1.
Thessalonicher 5, 1-3 als "Verderben (vgl. auch in der grafischen
Darstellung "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von
2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der die Wahrheit zu Boden werfende Antichrist zur "Zeit des
Endes"
plant ein globales Verderben, um die zu dieser Zeit auf der Erde
bestehenden Machtstrukturen zu vernichten und beabsichtigt danach, an
die Stelle des
Gottes Israels zu treten (vgl. im Kapitel
"Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde"). Er verschafft sich mit diesem in der Bibel bei Daniel
8, 24 beschriebenen sogenannten
Vernichten der "Starken" auf durchaus militärische Art und Weise
freie Bahn, um danach seinem weiteren Aufstieg zur Weltmacht alles
bislang noch Hinderliche aus dem Weg zu räumen. Und dieses
bedeutet auf der Erde das nahe herbei gekommene "Ende der Nationen".
Denn der Antichrist zur Zeit des Endes unterwirft die Nationen nun
unter seine Macht (vgl. Daniel 7, 7-8).
So beruht das kommende Verderben lt.1.
Thessalonicher 5, 1-3 also auf zweierlei menschlichen
Willensrichtungen, die beide widergöttlichen Charakter besitzen:
- erstens die Opposition bzw.
Auflehnung gegen Gott und seine Weltordnung
- zweitens die Ersetzung Gottes durch den
Menschen.
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott
herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde
gerichteten Gerichte Gottes
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist
herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Aber Gott hält bereits einen lang vorbereiteten Rettungsplan
für all jene Menschen bereit, die ihn fürchten. Und dazu
gehört die schon bald kommende Entrückung der Seinen des
Herrn bzw. Wegnahme oder Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde, also eine Wegnahme derer, die Gott
lieben, vor dem "Verderben" (vgl. auch in der grafischen Übersicht
"Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von
2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Darum laßt uns nicht über das Los bestürzt sein, das in
naher Zukunft alle unerretteten Menschen der Erde ereilen wird, sondern
laßt uns freuen auf des Herrn baldige Erscheinung!
Und in diesem Sinne symbolisiert
das in der
Bibel im Zusammenhang mit dem "Land des Nordens" gebrauchte Bild der
"Nacht" dann tatsächlich das Vorspiel
des Todes.
Da wir uns nach der Meinung
des Verfasser dieser Homepage, eben weil es in der Prophetie zum "Land
des Nordens" schwerpunktmäßig um die Heimkehr des unter die
Nationen zerstreuten Volkes Gottes geht, nun bereits in der
großen
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in
deren ersten Hälfte (denn ab deren 2. Hälfte startet bereits
die Gewalt- bzw. Fremdherrschaft des Antichrist über das Land
Israel), vermutet der Schreiber dieses Textes an
dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu diesem
großen Endzeitzeichen des Freikommens der Juden aus dem "Land des
Nordens" herstellen zu können.
Mit dem bereits geschehenen
und weithin sichtbaren politischen Zerfall
der ehemals kommunistischen Sowjetunion bzw. der von ihr damals
beherrschten Ostblockstaaten im Jahre 1989,
das mit dem "Land des Nordens",
welches auch in anderen
Bibelübersetzungen das "Land der
Mitternacht"
genannt wird, gemeint ist ("Land des Nordens" deswegen, weil Jerusalem
und Moskau auf einunddemselben Längengrad
liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet),
können nun auch aus diesem großen Land bzw. Staatenbund der von Moskau
regierten Ostblockländer die dort noch festgehaltenen
Juden
heimkehren, und dies waren nur aus dem einen riesigen Land der
damaligen Sowjetunion bis heute nicht weniger als ca. eine Million
Juden!
Mit dieser Auslegung beruft sich der Verfasser dieser Homepage auf die
Ausführungen des Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig,
ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB),
der in seinem Vortrag "Warum ich als Wissenschaftler an die Bibel
glaube" eben diesen Zusammenhang herstellte.
Diese Zahl der freigekommenen Juden entspricht nicht weniger als ein
Sechstel der heute in Israel lebenden Menschen. Die Prophetie zum "Land
des Nordens" ist darum so
bemerkenswert, weil sie einerseits indirekt das Ende des
totalitären, kommunistischen Machtgefüges Osteuropas
ankündigt und andererseits einen Ausblick zu einem sehr
außergewöhnlichen und wichtigen, beinahe an
ein Wunder grenzenden, d.h. nicht selbstverständlichen Meilenstein
im Zusammenhang mit der in der Endzeit stattfindenden Sammlung der
Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung darstellt.
Denn aus dem
"Land des
Nordens" kam, um einen zeitgeschichtlichen Bezug zur ehemaligen
Sowjetunion zu unterstreichen, mit Abstand die Mehrheit der Juden
wieder
nach Hause.
So
mußte auch dieses große und mächtige Land, die
ehemalige Sowjetunion bzw. mußten die von Moskau regierten
Ostblockländer, das Volk Gottes, das bis zu diesem Zeitpunkt
viele Jahrzehnte und ohne Aussicht auf eine Ausreisemöglichkeit
darin festgehalten worden war, obwohl es niemand für möglich
gehalten hatte, daß so etwas geschehen hätte können,
letztendlich doch noch mehr oder weniger feiwillig losgeben.
So etwas konnte eben erst geschehen,
weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus
seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will, und war nur durch
das Ende des
kommunistischen Regimes und dem relativ friedlich verlaufenden Fall des
eisernen Vorhanges machbar. Und weil dieses für die letzte Zeit so
charakteristische Ereignis, das nunmehr bereits in der Vergangenheit
liegt, als so überaus unwahrscheinlich galt und in seiner Art sehr
ungewöhnlich war,
finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen
Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen aus der biblischen Sicht,
Gottes Dinge haben sich auch
in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes
Phänomen, wie der relativ friedlich verlaufende Zerbruch der genau
im Norden von Israel
befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser
Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, sieht der Verfasser
dieser Homepage darin einen direkten Zusammenhang zur Prophetie
über das "Land des Nordens"
nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12. Er glaubt außerdem, daß dieses denkwürdige
Ereignis den
ersten erfolgreichen und wenn auch nicht direkt erkennbar aber durchaus
militärischen Sieg des
ersten Reiters nach Offenbarung
6, 1-2 darstellt.
Aber auch im
Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in
diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million
freigekommener Juden
geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der
damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer
Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen
dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares
Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt dazu noch
aussteht und welches sich zu
dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade
wiedererstandenen
Israel befindet, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde
die
dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel
muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem
Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten
Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott
einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen
sein,
weil Jerusalem und Moskau auf
einunddemselben Längengrad
liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen ist der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des
Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den
Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser
große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach
Israel, das nun wieder existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt
(mit zeitlich ist gemeint, wann
dies sein wird) und
genau und unverkennbar festgelegt (vgl. Jeremia 16, 15
und Jeremia 23, 8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10).
Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende
politische Zerfall der
ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 anzusehen ist, und dies bereits als ein versteckt
militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur
"Zeit
des Endes" zu werten ist, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) in
aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen
sein.
Und falls dies tatsächlich auch der Fall war, dann ist es mit
Sicherheit gewiß, daß 1989 bereits die große
Trübsal, gemeint ist die 70. Woche Daniels, in der Tat begonnen
haben
muß und daß wir heute ca. 20 Jahre später bereits auf
das Ende deren erster Hälfte zugehen. Dann aber müssen wir
auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der
wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische
Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im
Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").
So schreibt der Prophet Jeremia in Jeremia 23, 3-8
weiterhin folgendes
über das Sammels
der Übriggebliebenen in der letzten Zeit; denn noch nie zuvor
wurden die Israeliten in die ganze Welt verstreut und mußten aus
einer weltweiten "Zerstreuung" in ihre Heimat, d.h. in das einstige
Land Kanaan und späteres Palästina, daß der Gott
Israels ihren Vätern gegeben hatte, zurückkehren. Und somit
ist das Sammeln des heiligen Volkes durch den lebendigen Gott Israels
neben den erst in der letzten Zeit aufkommenden Weltkriegen als ein
weiteres mächtiges Endzeitzeichen einzustufen:
Daß die Juden sogar aus dem "Land des Nordens" in das Land ihrer
Väter zurückkehren durften, hat also auch der lebendige Gott
Israels bewirkt. Und es schien anscheinend, bis es soweit war,
völlig
unmöglich zu sein und stellt eines der großen Wunder dar, an
welche die Israeliten auch zukünftig gedenken werden, wenn sie
ihrem Gott dafür die Ehre geben werden, daß er sie wieder
mit seiner mächtigen Hand zurück ins gelobte Land
geführt hat.
Bis heute sind Juden aus über 140 Ländern der Erde nach
Israel eingewandert. Dabei bereitete es bei keinem der Länder
Probleme, außer bei denjenigen, die zu den Ostblockländern,
d.h. zu den bis vor der Wende im Jahre 1989 von Moskau regierten
Staaten, gehörten. Und darum liegt es auf der Hand, daß mit
dem "Land des Nordens" in Jeremia
16, 14-15 die ehemalige Sojetunion gemeint sein muß, so wie
auch in Jeremia 31, 7-9 geschrieben steht.
Dieses Land des Nordens, da es nun zerschlagen wird und die bis dahin
gefangen gehaltenen Juden freigeben muß, hatte den Augapfel
Gottes, das Volk Israel, angetastet. Nun muß es ebenfalls
vergehen:
Der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja
51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt
nicht
Der
Wunsch, daß der
Mensch der Bosheit noch aufgehalten werden wird, geht
anscheinend tatsächlich in
Erfüllung, denn der Gott des Himmels schickt einen Boten, um
vielen das Reich Gottes nahe zu bringen
Einer derjenigen markannten Personen zur "Zeit des Endes", die das Evangelium
vom sehr bald kommenden Reich
Gottes sehr vielen Menschen und insbesondere dem Volk Israel
nahe bringen werden, ist
nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage der
"in Fesseln Gekrümmte".
Seine Erscheinung und Berufung als Sendbote und Knecht Gottes wird
in Jesaja
51, 12-16
beschrieben und damit prophetisch vorausgesagt.
Und der
"in Fesseln Gekrümmte" sollte auch derjenige sein, der nach dem
Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Antichrist zur
"Zeit des Endes" jetzt noch
aufhält (vgl. bei 2.
Thessalonicher 2, 6-8 und auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Denn
der Verfasser dieser Homepage hat bei
seinen Recherchen festgestellt,
daß der
lebendige Gott seine ursprünglichen Zeitpläne mit der Welt
aus Liebe zu den Menschen abändert, sodaß die 70. Woche
Daniels (das ist die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur
"Zeit des Endes", die in der Bibel auch die Zeit der großen
Trübsal genannt wird) durch das lange Aufgehaltenwerden des
Antichristen anders als die von ihm vorgesehenen insgesamt 7
symblisch gemeinten Jahre (dies sind tatsächlich
7 jüdische Sabbatjahre) ausfallen wird.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott
ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten
u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus
alttestamentarischer
Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde,
aus
neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil
der
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen
Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird und weil
der
lebendige Gott aus
Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen verkürzt.
Von Anfang an ist da also etwas oder jemand, was oder der die
Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" noch aufzuhalten
vermag.
Wer oder was mag es sein, daß dieses Wunder des
Aufgehaltenwerdens des "Bösen" geschehen kann?
Und der Verfasser dieser Homepage meint, daß es wohl eines jeden
Wunsches sein muß, daß das für die letzte Zeit in der
Bibel angekündigte und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des
Antichristen stehende kommende Verderben jetzt noch ausbleibt.
Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, daß die
grundlegende Ursache, daß sich der "Sohn des Verderbens" noch
immer nicht als der "Böse" offenbaren konnte, in der
Liebe Gottes zu seinem Volk zu suchen sein muß.
Und es gibt nach der Meinung des Schreibers dieser Webseite sehr
wahrscheinlich tatsächlich auch einen Menschen, dem es mit Gottes
Hilfe gelingt, das kommende "Verderben" noch aufzuhalten. Die Bibel
nennt ihn, der den kommenden Antichrist an der weiteren Ausführung
seiner Pläne behindern wird, im Alten Testament in Jesaja
51, 12-16 den "in Fesseln Gekrümmten". Also: Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?
Wie wir später noch hören werden, wird dieser sogenannte "in
Fesseln Gekrümmte" zunächst selbst von Gott befreit,
getröstet und
erfährt seine Gnade. Und sein intensives sich mit dem Wort Gottes
Befassen muß es wohl sein, was das Offenbart werden des
“Sohnes des Verderbens” als der “Böse”
noch aufhält (vgl. Jesaja
51, 16).
Gerade durch ihn, der durch den Gott des Himmels aus der Gewalt seines
Bedrängers befreit wird, spricht Gott seinem Volk Israel Mut zu.
Hierdurch aber werden viele Zusammenhänge in der Bibel deutlich.
Und wenn, wie es die Bibel voraussagt, der Gott des Himmels mit Hilfe
des "in Fesseln Gekrümmten"
lt. Jesaja
51, 16 die Erde neu "gründen" wird, dann ist damit gemeint:
Er offenbart den Menschen der Erde ganz neu den Heilsweg mit seinem
Christus, den Gesalbten Gottes.
Denn von Jesus Christus heißt es in der Bibel:
“Einen andern Grund kann
niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
(1. Korinther 3, 11)
Es ist also die
unbegreifliche
Liebe Gottes, die diesen kommenden "Verderber" an der Vernichtung der
bisherigen Machtstrukturen dieser Welt noch hindert (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 7). Seine Gnade ist es, die dieses Wunder
bewirkt, so daß wir, die wir ohne Zeifel bereits in der letzten
Zeit leben, uns auch heute noch in einer relativ friedlichen Zeitepoche
befinden.
Gottes Gnade ist es also, durch die wir noch nicht vollends den Garaus
sind.
Und Gottes Liebe ist es einmal, die uns auch im Himmel empfängt.
Und
schon bald sogar wird sich für kurze Zeit eine Tür zum Himmel
öffnen,
durch die durch das Blut Jesu Christi Erlösten ihrem Herrn
entgegengehen (vgl. diesbzgl. 1.
Korinther 15, 50-58; das zur Entrückung
der wahren
Gemeinde
Jesu Christi Gesagte und in den Kapiteln "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:" und "Die
wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird ...").
Bis dahin allerdings wird sich der Engelfürst Michael dem
Antichrist
noch in den Weg stellen und erst danach tritt er beiseite (vgl. Daniel
12, 1 lt.
Einheitsübersetzung und in der grafischen
Übersicht "Entrückung
vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was
geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht" und
im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Und derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bis dahin
tatsächlich
noch aufhält bzw. der den damit gemeinten Antichrist zur "Zeit
des Endes" in der
weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, und
wahrscheinlich gibt es tatsächlich einen solchen (denn so
versteht es der Verfasser dieser Homepage), wird dann im Zuge
der Entrückung der wahren
Gemeinde
Jesu Christi weggenommen werden:
"6 Und ihr wißt, was ihn noch aufhält, bis er offenbart
wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon das
Geheimnis der Bosheit; nur muß
der, der es jetzt noch
aufhält, weggetan
werden,
8 und dann (also erst zu der Zeit,
wenn derjenige weggetan werden wird, der den Antichrist jetzt noch
aufhält) wird der Böse offenbart werden.
Ihn (den Antichrist zur Zeit des Endes) wird der Herr Jesus (ganz am Ende) umbringen mit dem Hauch seines Mundes und
wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
(2.
Thessalonicher 2, 6-8; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser dieser Homepage)
Der
»in
Fesseln Gekrümmte« - eine Prophetie für die "Zeit des
Endes"
Die Bibel sagt für die "Zeit des Endes" die Sammlung
des heiligen
Volkes der Juden aus der
Zerstreuung voraus, spricht aber zeitlich gesehen in Jesaja
51, 12-16 im gleichen Atemzug von einem prophetisch
angekündigten Menschen dieser Zeit, dem "in Fesseln
Gekrümmten".
Denn der Gott Abrahams, Isaaks
und Jakobs, und dies belegen viele Stellen in der
Bibel, wird sich über sein
auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es
einstmals aus Zion, dem gelobten Land, verstoßen hatte, ihm nun
wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia
16, 14-15; Jeremia
23, 3-4; Jeremia
23, 7-8; Hesekiel 36, 24
und Jesaja 54, 7-8
für die Sammlung des heiligen
Volkes der Juden aus der
Zerstreuung).
Und nach Daniel
12, 7 kommt die letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst
dann, "... wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks
ein Ende hat ..." und wenn damit die Juden in das
Land ihrer Väter, also nach Zion, zurückkehren werden.
Daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 zur "Zeit des Endes" lebt, kann aus
den vorangegangen Bibelversen geschlußfolgert werden. Denn in
Jesaja 51, 1-11 richtet Gott seinen
Blick in die Zeit des zukünftigen Heils für Israel, welches
er nach der Verwerfung Israels Zion, d.h. dem gläubigen
Überrest Israels, zugedacht hat. Und wenn der Gott Israels an
dieser Stelle Zion meint, dann meint er Israel bzw. dessen
gläubigen Überrest bzw. den Teil seines erwählten
Volkes, der die Gerechtigkeit kennt und in dessen Herz sein Gesetz ist.
Gott meint hier nicht auch das neutestamentarische Volk Gottes, die
wahre Gemeinde Jesu Christi.
Der Blick des Propheten Jesaja ist
also in Jesaja
51, 11 in die Zeit der Heimkehr Israels aus ihrer fast zweitausend
Jahre währenden weltweiten
Zerstreuung gerichtet, in der "die
Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen". Hier
ist mit Zion nicht das Volk Israel bzw. dessen gläubiger
Überrest gemeint, sondert der Ort Zion, das einstige Kanaan,
dasjenige Land, das der Gott Israels einstmals den Vätern der
Heimkehrenden gegeben hatte und aus dem er sie dann nach der Ablehnung
des von ihm zu diesem Volk gesandten Messias vertrieben hatte. Sie
werden dann aber wieder zurück "nach
Zion kommen mit
Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein." (vgl.
in
Jesaja 51, 11).
In dieser Zeit, in der "die
Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" spielt
sich also dasjenige ab, was der Prophet Jesaja anschließend im
51. Kapitel in den Versen 12-16 beschreibt.
Und auch dann erst, wenn anders
ausgedrückt lt. Jesaja
51, 11 "die Erlösten des
HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", dann erst
wird der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar in Erscheinung treten:
Es ist hochaktuell, daß das jüdische Volk auch heute,
über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein
Stück weit eine Gottverlassenheit spürt und daß es
immer noch ausbleibt, daß das Volk Israel wieder zu seinem
lebendigen Gott
zurückfindet. Dieses Zurückfinden, das ist wie wir wissen bis
heute in großen Maße tatsächlich noch immer nicht
geschehen:
Aber auch die Prophetie zum "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja
51, 12-16 hat das gleiche Thema des anfänglichen
Alleingelassens und Gottvergessens zum Inhalt:
"Ich,
ich bin es (und habt ihr dies ganz vergessen?), der
euch
tröstet. Wer bist du (und
diese Frage richtet Gott persönlich an den »in Fesseln
Gekrümmten«), daß du dich vor dem
Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem
Menschenkind, das
[wie]
Gras dahingegeben wird, und daß
du den HERRN vergißt,
der dich macht, der die
Himmel
ausspannt und die Grundmauern der Erde legt, und daß du dich beständig,
den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest,
wenn er zielt,
um [dich] zu vernichten? Wo ist denn der Zorn des
Bedrängers?
Der [in Fesseln] Gekrümmte
(der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel
wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den
Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt
und festhält) wird (daraufhin also
tatsächlich) bald
losgelassen werden und wird
nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln."
(Jesaja
51, 12-14; Hervorhebung und Ergänzungen durch
den Verfasser dieser
Internetseite)
So wie auch der Verfasser dieser Homepage eine geraume
Zeit lang einen undurchsichtigen
und
undurchdringlichen Zaun zwischen sich und dem
lebendigen Gott Israels verspürte, ihn und sein eingreifendes
Handeln in seinem persönlichen Leben nicht mehr spüren konnte
aber
ihn dennoch nicht gänzlich verwarf, kennzeichnet auch
das Volk Israel heute noch, über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein
Stück weit diese Gottverlassenheit, die sich im Sprechen "Der
Himmel war geschlossen. Es gab keine Antwort vom Himmel." wie eine
Ohnmacht äußert. Es ist eine
Ohnmacht, die über dieses Volk gekommen war und
bis heute immer noch nicht weichen will.
Aber genau dasjenige verheißt
doch auch die
Prophezeiung im Buch des Propheten Hosea
für die darauffolgende Zeit nach der
Gottesferne. Und wurde dieses Ausbleiben von Gottes Zuwendung zu seinem
heiligen Volk lt. Hosea
3, 3-5 nicht prophetisch vorausgesagt?
"... Lange
Zeit sollst du bleiben, ohne zu huren und ohne einem Mann anzugehören, und auch ich
will nicht zu dir eingehen. Denn lange Zeit werden die
Israeliten ohne König und ohne Obere
bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod und ohne Hausgott.
Danach werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott,
und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN
und
seiner Gnade kommen in letzter Zeit."
(Hosea
3, 3-5; Hervorhebung durch den
Verfasser dieser Internetseite)
Der
»in
Fesseln Gekrümmte« muß also tatsächlich eine
Prophetie für die "Zeit des
Endes" sein.
Denn gerade dann, wenn der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar wird,
werden lt. Jesaja
51, 11 "... die Erlösten
des
HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude
wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber
Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen. ".
Der
»in
Fesseln Gekrümmte« lebt wahrscheinlich in derjenigen Zeit,
in welcher sich die Prophetie zum Zerbruch des »Landes des
Nordens«
erfüllt
Im Kapitel "Das "Land des
Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben" erfuhren wir bereits, daß der Verfasser
dieser Hompage im
unerwarteten Zerbruch des "Landes
des Nordens" nach Jeremia
16, 14-15; Jeremia
23, 7-8; Jeremia
31, 8
und Sacharja 2,
10-12, bei dem es, wie es in der Bibel dargestellt wird, ohne
sichtbare
Kampfhandlungen, also friedlich ausgeht, den
ersten erfolgreichen Sieg des ersten apokalyptischen Reiters
nach Offenbarung
6, 1-2 sieht.
Daß das "Land
des Nordens" bzw. das "Land der
Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem
Wunder gleich und ganz unerwartet einfach freigeben muß,
geschieht
nur, weil der Gott Israels sein
auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln
will und zwar aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche
sie Gott,
der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus
dem "Land des Nordens" auf einmal so ohne weiteres doch möglich
sein wird, das ist
ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das
sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das eigentliche
Sterben von
Gottes Weltordnung. Denn der Zerbruch des "Landes
des Nordens" bzw. des damit gemeinten "Landes
der
Mitternacht" ist der Auftakt zum nahenden Ende der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" (vgl. im Kapitel "Der Sieg
über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes
Kampfes, den
der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt").
Es ist ein relativ friedlicher Beginn, der ein weniger
friedliches Ende haben wird. Und dieses weniger friedliches Ende
bezeichnet die Bibel lt. 1.
Thessalonicher 5, 1-3 als "Verderben (vgl. auch in der grafischen
Darstellung "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von
2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der die Wahrheit zu Boden werfende Antichrist zur "Zeit des
Endes"
plant ein globales Verderben, um die zu dieser Zeit auf der Erde
bestehenden Machtstrukturen zu vernichten und beabsichtigt danach, an
die Stelle des
Gottes Israels zu treten (vgl. im Kapitel
"Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde"). Er verschafft sich mit diesem in der Bibel sogenannten
Vernichten der "Starken" auf durchaus militärische Art und Weise
freie Bahn, um danach seinem weiteren Aufstieg zur Weltmacht alles
bislang noch Hinderliche aus dem Weg zu räumen.
Weil das "Land des Nordens", das
die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von
den
übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend
problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren
können), die darin wohnenden
Israeliten nun überraschend und ganz
plötzlich doch freigeben muß, wird diesem wichtigen
Ereignis wohl weltweit große Bedeutung beigemessen werden. So
können die Juden, nachdem dies aus politischen Gründen
offensichtlich lange Zeit nicht mehr möglichlich gewesen war,
jetzt plötzlich und unerwartet ausreisen und damit nun gleichfalls
in das
Land ihrer Väter, d.h. in das in Palästina politisch
wiederentstandene Israel
zurückkehren.
Fest steht: Es müssen wohl sehr viele Juden
sein, denen nun ihre Freiheit, aus dem "Land
des Nordens" ungehindert und frei auszureisen,
zurückgegeben werden wird.
Und weil die Bibel in Jeremia
16, 15; Jeremia
23, 8; Jeremia
31, 8; Sacharja
2,
10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen
längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens"
für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich (gemeint
ist, wann
dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und
genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der
Rückführung der Juden nach
Israel ankündigt, kann wohl mit Recht gesagt
werden, daß das "Land des
Nordens" zu jener Zeit flächenmäßig eine
beachtliche Größe besitzen muß.
Und der Verfasser
dieser Homepage vermutet deshalb, daß sich hinter dem "Land des
Nordens"wohl eine
Superweltmacht, ja ein sehr großes Weltreich verbergen muß,
dessen Machtstrukturen völlig unerwartet einer massiven
Veränderung unterliegen werden, dessen Außenpolitik sich
plötzlich neu orientiert. Vielleicht und sehr wahrscheinlich ist
aber auch eine derartige
Wende in der Außenpolitik jenes Weltreiches sogar eng mit seinem
Sterben bzw. Niedergang verbunden.
Noch nie in der Geschichte der Weltreiche der Erde, kam es vor,
daß bei den Staatsbürgern von irgend einem Land der Erde die
freie Ausreise gewaltsam
unterbunden wurde. Aber genau dasjenige ist es wohl, was das riesige
"Land des Nordens" praktizieren
wird bzw. was es charakterisiert.
Es ist schon eine sehr, sehr spezielle und bemerkenswerte Prophetie,
diese prophetische Ankündigung zum politischen Umschwenken eines
riesigen Landes bzw. des wahrscheilichen Zerbruchs des "Landes des
Nordens".
Diese
Prophetie, sollte sie tatsächlich einmal, genauso wie sie die
Bibel
beschreibt, in Erfüllung gehen, muß also sehr markant und
unverkennbar also einmalig sein.
Und die ca. 2600 Jahre alte Prophetie des Propheten Jeremia zum
Zerbruch dieses wohl riesigen "Landes
des Nordens" aus Jeremia
16, 15; Jeremia
23, 8; Jeremia
31, 8; Sacharja
2,
10 steht also in engem und
direkten Zusammenhang mit
dem vor über 2500 Jahren vom Propheten Daniel in Daniel
12, 7 beschriebenen und für die "Zeit des
Endes"angekündigten "Ende der Zerstreuung des heiligen Volks".
Und nach Daniel
12, 7 kommt eben diese letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des
Endes") erst
dann, "... wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks
ein Ende hat ..." und wenn damit die Juden
für alle Menschen der Erde sichtbar in das
Land ihrer Väter, also nach Zion, zurückkehren werden.
Aber genau dann erst, nämlich zur Zeit der nationalen
Wiederherstellung des Staates Israel, also dann, wenn anders
ausgedrückt lt. Jesaja
51, 11 "die Erlösten des
HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", genau dann
soll doch gleichfalls der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 sichtbar in Erscheinung treten. Und dies ist eine
Zukunftsvorhersage, die der Prophet Jesaja von heute aus gesehen vor
ca. 2700 Jahren machte.
D.h. aber nichts anderes, als daß das bereits sehr lange
vorhergesagte Auftreten des "in Fesseln
Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 und die Erfüllung zur Prophetie des wohl riesigen
"Landes des Nordens" sogar zeitlich
zusammenfallen könnten (vgl. im Kapitel "Der
»in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja
51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt
nicht" im Unterpunkt "Der
»in
Fesseln Gekrümmte« - eine Prophetie für die Zeit des
Endes").
Der Verfasser dieser Homepage sieht es aber bereits als gesichert an,
daß sich die Prophetie zum Zerbruch des »Landes des
Nordens« bereits erfüllt hat, also bereits der Vergangenheit
angehört.
Denn er stellt einen zeitgeschichtlichen Zusammenhang zum friedlichen
Niedergang der ehemaligen
Sowjetunion her. Denn aus den ehemaligen Grenzen dieser einstigen
Supermacht kam, nachdem dies lange Zeit nicht mehr möglich gewesen
war, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder
nach Hause, also zurück in das einst ihren Vätern gegebene
heilige Land.
Und so etwas konnte eben erst geschehen,
weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk heute aus
seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will.
Und weil dieses für die letzte Zeit so
charakteristische Ereignis so überaus unwahrscheinlich und
ungewöhnlich war,
finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen
Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen, Gottes Dinge haben sich auch
in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes
Phänomen, wie der Zerbruch der genau im Norden von Israel
befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser
Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann und da es heute kein
weiteres Land mehr gibt, welches eine sehr große Zahl von Juden
immer noch hinter seinen Grenzen festhält, sieht der Verfasser
dieser Homepage darin also diesen direkten Zusammenhang zur Prophetie
über das "Land des Nordens"
nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12. Und er glaubt außerdem, daß dieses
denkwürdige Ereignis wie schon gesagt den
ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg des
ersten Reiters nach Offenbarung
6, 1-2 darstellt.
Aber auch im
Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von den bis dahin in
der ehemaligen Sowjetunion festgehaltenen Juden (es werden ca. eine Million
freigekommener Juden
geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der
damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer
Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen
dürfen) kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares
Ereignis geben, dessen Erfüllung zudem zum heutigen Zeitpunkt noch
immer aussteht. Und diese Land sollte sich, da es als das "Land des Nordens" umschrieben wird,
zu
dieser Zeit außerdem genau im Norden von einem politisch gerade
wiedererstandenen
Israel befinden, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde
die
dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren werden.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel
muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem
Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten
Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott
einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen
tatsächlich sein,
weil Jerusalem und Moskau auf
einunddemselben Längengrad
liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen, ist der Zeitpunkt, zu dem die Nachkommen des
Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den
Enden der Erde in ihr gelobtes Land wieder hergebracht werden, dieser
große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach
Israel, das nun wieder auf der politischen Landkarte der Erde
existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt
(mit zeitlich ist gemeint, wann
dies sein wird) und
damit ziemlich genau und unverkennbar festgelegt (vgl. Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2,
10).
Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende
politische Zerfall der
ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des in
der Bibel erwähnten "Landes des
Nordens" anzusehen ist und dies bereits als ein versteckt
militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit
des Endes" gewertet werden kann, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch
das
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und
mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen psychologischen
Krieg führt, in
aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen
sein.
Dann aber, eben weil der Betreiber jenes "Maules" der in Jesaja
51, 13 angeführte Bedränger ist, müssen wir
auch zusätzlich eingestehen, daß gleichfalls der "in Fesseln
Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 bereits sichtbar in Erscheinung getreten sein muß.
Denn die Prophetie zum "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 ist eng verbunden mit dem Beginn der großen
Trübsal, in welcher die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit
des Endes" ihren Anfang hat.
So kommt die mit der großen Trübsal gemeinte 70. Jahrwoche
nach Daniel
9, 27
am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der
Heiden" und entspricht nach alttestamentarischem Verständnis genau
7
jüdischen Sabbatjahren. Und sie beginnt lt. Offenbarung
13,
5-6 mit dem Hörbarwerden des “Maules” und nach Daniel
12, 7 gleichzeitig zu einer Zeit, "wenn die Zerstreuung des
heiligen Volks ein Ende hat”.
So tritt auch erst mit dem Beginn der großen Trübsal jener
Bedränger in Erscheinung. Und wie wir bereits hörten, wird
dem
»anderen kleinen Horn«, das ist der Antichrist zur
»Zeit des Endes« bzw. das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10, für die gesamte Zeit seines Wirkens nach Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 ein "Maul" bzw. "Mund" gegeben (vgl. in den Kapiteln "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal").
Aber auch die Entrückung der
wahren Gemeinde steht demnach bereits kurz bevor (vgl. in der
grafischen
Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" und im
Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").
Wie dem auch sei, der relativ friedlich verlaufende Zerbruch des
"Landes des
Nordens" wird wohl darum in
der Bibel erwähnt worden sein, weil er einen beachtlichen
Meilenstein bei der Rückführung der Juden aus der Zerstreuung
unter die Nationen darstellt. Daß es überhaupt geschehen
konnte, dies hatte wohl niemand mehr für möglich gehalten,
bzw. es wurde wenigstens von niemand mehr so schnell erwartet. Darum
auch werden die Juden später diesem bedeutsamen Ereignis der
nunmehr freien Ausreisemöglichkeit aus dem "Land des
Nordens" große Bedeutung beimessen und es dem Wirken Gottes
zuschreiben:
Der
»in
Fesseln Gekrümmte« - was ihn charakterisiert geht aus der
Bedeutung seines Namens hervor
Wie vom Verfasser dieser Homepage im Kapitel Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes" ausführlich geschildert
wird, läßt der lebendige Gott des Himmels in der letzten
Zeit ein kommendes und gotteslästerliche Reden führendes
"Maul" zu (vgl. in Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8), welches nebenher auch von Prophetien spricht, die sich auf
Jesu Wiederkunft beziehen. Das prohetische Reden des "Maules", das in Offenbarung
13,
5-6 mit Reden von großen Dingen angedeutet wird, wird
allerdings erst in der zweiten Hälfte der großen
Trübsal eine weitaus größere Bedeutung erlangen, dann
wenn der falsche Prophet die Menschen der Erde verführt, das
"Götzenbild des Verwüsters" anzubeten, so als sei der Tag der
Erscheinung des Herrn schon angebrochen.
Im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" ab hier
wurde bereits einiges zum "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) angeführt
und dort besonders auf das Vertuschen des
"Gewaltantuns" am "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 durch seinen
Bedränger, den Menschen der Bosheit, eingegangen. Denn nicht
umsonst wird der "in Fesseln Gekrümmte" in der Bibel vom Prophet
Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja
51, 14 als der "[in Fesseln] Gekrümmte"
bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000,
als der "in Ketten Gekrümmte"
und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte"
bezeichnet.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 ist demnach zunächst lange Zeit ein gegen seinen
Willen Festgehaltener, dem, um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde.
Und derjenige, der ihn gegen seinen Willen festhält und Gewalt
antut, also derjenige, der den "in Fesseln Gekrümmten" gewaltsam
in sein Schicksal zwingt (der alttestamentarische Ausdruck »in
Fesseln« meint soviel wie
gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen
des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und
festhält), wird in Jesaja
51, 13 der "Bedränger" genannt. Somit ist der "in Fesseln
Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 nicht Verursacher aller mit ihm in Zusammenhang
gebrachten Dinge, sondern als Opfer dieses "Bedrängers" anzusehen.
Und dieser "Bedränger" muß, da ihn Gott selbst
benennt, real existent sein. Diese Vermutung wird mit der Redewendung "wenn er zielt, um [dich] zu vernichten" aus Jesaja 51, 13
(Übersetzung aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985)
noch dazu massiv bekräftigt.
Wer ist also dieser Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten"?
Nach der in Jesaja
51, 11 unmittelbar vorangegangenen Beschreibung der Bibel mit
Zeitbezug auf die Zeit der Heimkehr Israels aus der weltweiten
Zerstreuung dürfte der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16 nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage in unmittelbarem Zusammenhang mit dem "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das
in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) stehen,
weil dieses "Maul" eben ein Lästermaul ist und
derjenige, der es besitzt, nicht nur mit seinem ganzen lügenhaften
und verführerischen Tun und Lassen und Reden über Gott
unverfroren den heiligen Gott im Himmel lästert, sondern auch ihre
Menschenwürde und Freiheit mißachtend mit seinen
Geschöpfen, den Menschen, seinen Spott treibt.
Und da das "Maul" wie in Offenbarung
13,
5 beschrieben dem "ersten Tier aus dem Meer" nach Offenbarung
13, 1-10 gegeben wurde und weil
das "erste Tier aus dem Meer" im Neuen Testament ein Bild für den
Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, dürfte der in Jesaja
51, 13 geschilderte "Bedränger", vor dem sich der "in Fesseln
Gekrümmte" so fürchtet, nach dem Dafürhalten des
Schreibers dieses Textes eben jener Antichrist zur "Zeit des Endes"
sein, den Johannes in Offenbarung, Kapitel 13 als das aus dem Abgrund
aufgestiegene erste Tier beschreibt.
Es ist jener gottesfeindliche Weltherrscher, der aufkommen wird, wenn
der HERR sich wie in Jesaja 14, 1 angekündigt
über Jakob erbarmen und Israel
noch einmal erwählen wird, um die Juden (am Ende ihrer Zerstreuung
zurück) in ihr Land zu setzen und dessen schrecklichen Untergang
bereits der Prophet Jesaja voraussah:
Es ist jener "Bedränger", der erst am "Ende der Tage" seine
Herrschaft antreten wird und der beim Prophet Daniel aus dem vierten
und letzten der danielischen Tiere
als ein anderes kleines Horn hervorbrechen wird (vgl. Daniel
7, 8) und dessen Ende dem Ende der
"Zeiten der Heiden" gleichzusetzen ist.
Denn wie wir später auch noch erfahren werden, wird es genau
dieses,
aus
dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine
Horn" dann auch der Grund sein, durch welches von Gott selbst die
in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" beendet werden müssen.
Und das kann erst dann sein, wenn der Staat Israel nach dem Ende der
Zerstörung der Juden wieder auf der politischen Landkarte der Erde
erscheinen wird. Denn das heilige Land Gottes wird es sein, welches ab
jetzt zu einem Machtzentrum Gottes aufsteigen wird, dann wenn das wahre
(Friedens-) Reich Gottes kommen wird, dann wenn der Messias Gottes,
also unser Herr Jesus, wiederkommt, um sein Königreich zu
bestätigen und seine Herrschaft in Israel anzutreten.
Denn auch nach Daniel
12, 7 kommt die letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst
dann, "... wenn die
Zerstreuung des heiligen Volks
ein Ende hat ...".
Und auch dann erst, wenn anders
ausgedrückt lt. Jesaja
51, 11 "die Erlösten des
HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", dann erst
wird der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar.
Daß der Gefangene lt. Jesaja
51, 14 eilends losgegeben wird, "...
daß er nicht sterbe und begraben werde und daß er keinen
Mangel an Brot habe ...", ist nicht nur ein Bild für das
weltweit verfolgte (über- und) weiter lebende Volk der Juden,
sondern ist nach der Vermutung des Schreibers dieses Textes auch
gleichzeitig Bestandteil einer weitergehenden Prophetie, die auf einen
ganz bestimmten einzelnen Menschen zutrifft.
Es spricht sogar für die
Berechtigung der Todesängste dieses einen Menschen, des "in
Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16:
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