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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
 

Bleibt Gottes Liebe?

    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

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Die Endzeit, auch die "Zeit des Endes" genannt, ist die letzte Zeit oder der letzte Zeitabschnitt bevor das Ende da sein wird, d.h. bevor Jesus Christus wiederkommt - und mit diesem Ende ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint

Inhaltsverzeichnis dieser Seite



Leben wir bereits in derjenigen Endzeit, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht?

Alle Welt spricht von der kommenden "Endzeit". Viele Christen sagen, daß sie schon da sei. Woran erkennt man, daß "Endzeit" ist? Was wird in der Bibel darüber berichtet?

Der Begriff "Endzeit" kann aus biblischer Sicht mit zweierlei Sichtweisen erfaßt werden, im weiteren und im engeren Sinn:

1. Der Begriff "Endzeit" im weiteren Sinn:
Im weiteren Sinn wird der Begriff "Endzeit" auf den gesamten Zeitraum seit Jesu Himmelfahrt gedeutet.

2. Der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn:
Im engen Sinn jedoch schnürt sich dieser Zeitbereich auf eine ganz konkrete, eng umrissene Zeitepoche ein.
Der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn umfaßt nur diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und dieses ankündigt.
Diese "Endzeit" geht also demjenigen Kommen unmittelbar voraus, bei dem unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten, ein Reich, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.

Der Schreiber dieses Textes versucht auf dieser Seite seiner Homepage zu beweisen, daß wir bereits in der Endzeit in engerem Sinn leben, d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Denn unser Herr Jesus sagte in seiner sogenannten und etwas weiter unten teilweise zitierten "Endzeitrede" seinen Jüngern in Matthäus 24, 32 sinngemäß wie folgt voraus:
An dem "Wiederergrünen des Feigenbaumes" werdet ihr es erkennen können, daß das Ende nahe ist (und gemeint ist hier zweifellos, wie man dasjenige Ende erkennen kann, welches seinem zweiten Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgehen wird bzw. welches dieses ankündigt). Und dies ist wohl auch das markannteste aller dann sichtbaren Zeichen, denn das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist in der Bibel ein spezielles Bild für die politische bzw. nationale Wiederentstehung des Staates Israel nach der langjährigen Zerstreuung unter den Nationen (vgl. auch im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder").
D.h. das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist auch derjenige Zeitpunkt, an dem Gottes Verwerfung seines heiligen Volkes bzw. der mit den im Alten Testament mit den "Heiligen" gemeinten Israeliten tatsächlich ein Ende hat und die Juden von Gott nach ihrer Wiedererwählung zurück in das Land ihrer Väter geholt werden (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel"). Das "Wiederergrünen des Feigenbaumes" ist also ein wahrhaft großes Ereignis und wohl unübersehbar für alle Menschen, die dies miterleben dürfen und, so meint der Verfasser dieser Homepage, geschieht heute bereits vor unser aller Augen:

Matthäus 24, 32-34
32 An dem Feigenbaum (der Feigenbaum ist in der Bibel ein Bild für das Land Israel) lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Ebenso auch: wenn ihr das alles seht (gemeint ist dasjenige, was Jesus zuvor von den Wehen des nahenden Endes, von der großen Trübsal und von seiner sich daran anschließenden Wiederkunft auf die Erde zu seinen Jüngern gesagt hatte, dies soll also erst dann geschehen, wenn sichtbar werden wird, daß die Zweige des Feigenbaums jetzt saftig werden und wieder Blätter treiben), so wißt, daß er nahe vor der Tür ist. (hier sind ebenfalls symbolisch das Ende und seine Wiederkunft gemeint, die demnach erst dann, geschehen sollen, wenn die Zweige des Feigenbaums jetzt, d.h. also sichtbar bzw. vor aller Welt Augen wieder beginnen, saftig zu werden und wieder Blätter zu treiben beginnen)
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (gemeint ist dasjenige ganz bestimmte Geschlecht bzw. präziser formuliert diejenige Generation, die zu dem Zeitpunkt, an dem die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade lebt) wird nicht vergehen (gemeint ist also genau diejenige Menschengeneration, die das Wiederergrünen bzw. die damit gemeinte nationale Wiederentstehung des Staates Israel miterleben wird), bis dies alles geschieht (und auch Jesus Christus wieder auf diese Erde zurückkommen wird).
(Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der Internetseite)
Roger Liebi charakterisierte in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."

Außerdem geht aus der Endzeitrede unseres Herrn Jesus aus Matthäus 24, 33 hervor, daß im Zusammenhang mit dem "Wiederergrünen des Feigenbaumes" noch zusätzlich bestimmte andere Endzeitzeichen dann auch eintreten werden:
Aus Matthäus 24, 6-7 erfahren wir fernerhin, daß unser Herr Jesus mit der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel das Kommen von nicht nur schlichten Kriegen, sondern erst dann das Aufkommen von sogar Weltkriegen in Verbindung bringt. Und er rechnet lt. Matthäus 24, 8 diese Weltkriege sogar zu den schmerzlichen Wehen, d.h. zu solchen Ereignissen, die das Ende anbahnen bzw. für das Wiederkommen des Messias die Voraussetzungen schaffen und das Hinkommen zum Ende entscheidend vorantreiben. Und zwar sind es diejenigen Ereignisse, die zum nun nahenden Ende hinführen, d.h. den diesbzgl. Werdegang entscheidend aber, da hier der Begriff "Wehe" Verwendung findet, auf eine sehr schmerzliche Art und Weise beschleunigen werden.
Und gerade die ersten beiden Weltkriege in der Geschichte der Menschheit des vergangenen Jahrhunderts (1914–1918 und 1939-1945) brachten doch die wichtigste Voraussetzung für das Wiederkommen des Messias zu Stande: die Wiederentstehung bzw. nationale Neu- oder Wiedergeburt des Staates Israel mit sich und läuteten damit die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte ein. Denn was wäre der zurückkommende Messias ohne sein Land?
Diese beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts stellen damit eindeutig einer Erfüllung für die Prophetie nach Matthäus 24, 6-8 dar, genau darum, weil sie allein es waren, die mit ihren auch für die Juden schmerzlichen Begleiterscheinungen die politische bzw. nationale Wiederentstehung Israels bewirkten (vgl. im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht" unter dem Punkt "Die politische Wiederentstehung Israels steht in ursächlichem Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen Anfang des 20. Jahrhunderts").

Unsere Vorbetrachtungen führen nun für jeden Bibelleser verständlich zu folgenden klaren und eindeutigen Schluß:
Die beiden Punkte, das "Wiederergrünen des Feigenbaumes", d.h. die damit gemeinte nationale Wiederherstellung des Staates Israel, sowie das in diesem Zusammenhang stehende Aufkommen von Weltkriegen und derjenige unverwechselbare Fakt, daß sie, um die nationale Neu- oder Wiedergeburt des Staates Israel bewirken zu können, unbedingt in einer engen kausalen Verknüpfung zueinander stehen müssen, sind nach der Meinung des Schreibers dieses Textes für sich allein betrachtet so charakteristisch und markannt, daß sie dann zu einer Unverwechselbarkeit führen und die anfangs gestellte Frage nach dem Beginn der Endzeit nun bereits mit einem klaren Ja beantworten.
Wir leben also heute bereits eindeutig in der Endzeit in engerem Sinn, d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Und es ist diejenige Zeit, die also demjenigen Kommen unmittelbar vorausgeht, bei dem unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten, ein Reich, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.


Wenn wir in der Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu leben, hat dann auch bereits die große Trübsal begonnen?

Wir konnten im vorangegangen Kapitel festhalten, daß wir heute bereits eindeutig in der Endzeit in engerem Sinn leben, d.h. am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Nun stellt sich für uns die Frage, inwieweit auch die große Trübsal zur »Zeit des Endes« heute schon begonnen hat.
Dazu die Zwischenfrage: In welcher Zeit leben wir heute?
Machen wir uns es nochmals bewußt: Es ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche). Und mit diesem Ende kommt die Geschichte der irdischen nichtjüdischen Weltmächte bzw. Weltregierungen zu ihrem Abschluß (vgl. im Kapitel "Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«").
Aber bevor am Ende der sogenannten großen Trübsalszeit (die große Trübsalszeit beschreibt die Zeit der Machtentfaltung des allerletzten nichtjüdischen Weltherrschers, die des Antichristen zur "Zeit des Endes") der Herr Jesus Christus Israel von der allerletzten heidnischen Fremdherrschaft für immer befreien und über Israel sein ewiges Königreich aufrichten wird, wird es durch den Antichrist zur wohl größten Bedrängnis auf der Welt kommen, die die Menschen der Erde je gesehen haben und von der natürlich auch vorrangig Israel betroffen sein wird.
Dies alles setzt natürlich voraus, daß es in der "letzten Zeit" der “Zeit der Heiden" auch zur politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kommen muß. Bzw. erst mit der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kann das Ende kommen. Denn mit der Zerstörung Jerusalems wurden der Staat Israel sowie das Volk der Juden im Jahre 70 n. Ch. von den Römern praktisch ausgelöscht und das Heilige Land blieb lange Zeit unbewohnbar.

Die nichtjüdischen Weltreiche werden übrigens vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt und münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" ein.
Und dieser letzte, relativ kurze Zeitabschitt der Machtentfaltung des hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die große Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.

Was charakterisiert also den Beginn dieser "große Trübsal" zur "Zeit des Endes"? Wenn wir dies in Erfahrung bringen, können wir vielleicht eine Antwort auf unsere anfangs gestellte Frage nach dem Beginn der "großen Trübsal" finden.
 

Vorangestelllte Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen Ausdruckes »Zeiten der Heiden«

Nach Dr. Robert Culver sind der Begriff "Zeit des Endes" und die dann kommende große Trübsal jener Zeitperiode zuzuordnen, "..., die mit der Errichtung des messianischen Königreiches zur Vollendung gelangt" (vgl. in seinem Buch “Daniel and the Latter Days”, d. h. Daniel und die letzten Tage).

Es ist allenthalben bekannt, daß es der Prophet Daniel war, der sich eher mit politischen Themen als mit religiösen Fragen beschäftigte. Und er bezog sich in diesen Fragen schwerpunktmäßig immer auf sein Land, gemeint ist das Land des Volkes der Juden, also Israel.
Da aber sein Land für viele Jahre unter Fremdherrschaft geraten sollte (was in der Bibel mit der “Zeit der Heiden" bezeichnet wird), bezieht sich der erste Schwerpunkt des Buches Daniel auf den Plan Gottes für die Heiden (gemeint sind diejenigen Nichtjuden, die das Land Israel einmal viele Jahre beherrschen sollten).
Da aber damit die Zukunft des Landes Israel so eng mit dem Geschick der Heiden verknüpft sein muß, liegt der zweite Schwerpunkt der Prophetien Daniels auf dem Volk Israel unter dem Aspekt des Einflusses bzw. der Auswirkung der Heiden auf sein Land.
Aber bevor am Ende der sogenannten großen Trübsalszeit (die große Trübsalszeit beschreibt die Zeit der Machtentfaltung des endzeitlichen Antichristen) der Herr Jesus Christus Israel von der heidnischen Fremdherrschaft für immer befreien und über Israel sein Königreich aufrichten wird, wird es zur wohl größten Bedrängnis auf der Welt kommen, die die Menschen der Erde je gesehen haben und von der natürlich auch vorrangig Israel betroffen sein wird.
Und genau darum beleuchtet das Buch Daniel “im besonderen Maße diese "letzte Zeit" der “Zeit der Heiden", die sogenannte "Zeit des Endes" der Nationen.
Und es ist besonders Daniel 12, 4, das “die Zeit der Heiden" und “die letzte Zeit" (während der es zu einer letzten Fremdherrschaft über das Land Israel kommen soll) für das Volk Israel während der Zeit der großen Bedrängnis zusammen bringt.
Dies alles setzt natürlich voraus, daß es in der "letzten Zeit" der “Zeit der Heiden" auch zur politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kommen muß. Bzw. erst mit der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel kann das Ende kommen. Denn mit der Zerstörung Jerusalems wurden der Staat Israel sowie das Volk der Juden im Jahre 70 n. Ch. von den Römern praktisch ausgelöscht.

So charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff Endzeit mit den folgenden Worten und nannte ihn in direktem Zusammenhang mit der Wiederherstellung, d.h. der politischen bzw. nationalen Wiederentstehung des Staates Israel:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)."
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"
(Unterstreichungen durch den Verfasser dieser Homepage)

In einer Art von Zukunftsschau, die insbesondere sein Land betrifft, bekam der Prophet Daniel mit Gottes Hilfe also Einblicke in die zukünftigen Weltereignisse, die seine Nation einmal betreffen und berührten sollten.
Es war insbesondere der Prophet Daniel, der bereits vor über 2500 Jahren eine umfassende Zukunftsschau hatte, die auf das "Ende der Tage" hin ausgerichtet war, was der Zeit der siebzigsten Jahrwoche im Buch Daniel entspricht, also der Zeit der großen Trübsal (vgl. die Kapitel 10-12 im prophetischen Buch Daniel).
Und aus Daniel 10, 14 wird klar ersichtlich, daß der Umfang der diesbzgl. Prophezeiung das "Ende der Tage" mit einschließt, ja genau bzw. ausschließlich darauf hin ausgerichtet ist.
Die große Trübsal zur "Zeit des Endes" muß somit also tatsächlich den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" darstellen, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist.

Das in Lukas 21, 24 beschriebene und mit deren Erfüllung gemeinte Ende der "Zeiten der Heiden", was man durchaus gleichfalls dieser Rubrik zuordnen kann, ist aber keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker bzw. nichtjüdischen Staaten. Damit ist derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat Israel einschließt.
Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw. nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die Weltmacht in den Händen halten.
Denn mit der Redewendung "Zeiten der Heiden" sind die "(Regierungs-) Zeiten der heidnischen Mächte in der damals den Juden bekannten Welt gemeint.

Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen bzw. die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch erst dann kommen, wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt (über den Tod)" und auch sein Leben verlieren wird.

Mit dem vom Verfasser dieser Homepage in seiner Internetseite vielfach gebrauchten Redewendung "Zeit des Endes" ist demnach jener Zeitabschnitt gemeint, der ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Zeiten der Heiden" kommt.
In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage", das ist also die Zeit der großen Trübsal.
Die Redewendung "Zeit des Endes" drückt demnach nichts anderes aus, als daß es zum Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. zum Abschluß der Machtperiode nichtjüdische Weltherrscher kommen wird. Denn "... das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten (zurück-) gegeben werden ..."
(Daniel 7, 27; Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Hopage).
Und mit in Daniel 7, 27 bezeichneten "Volk der Heiligen des Höchsten" ist das auserwählte Volk Gottes, sind also die Juden gemeint.
Aber das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist damit keinesfalls mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker gleichzusetzen. Und mit den "Heiden" meint die Bibel alle nichtjüdischen Staaten bzw. alle nichtjüdischen Völker.
Ganz am Ende der "Zeiten der Heiden" wird also ein Zeitabschnitt kommen, in welchem es zum Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 kommen wird. Und das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 ist das in Offenbarung 13, 1-10 beschriebene erste Tier aus dem Meer, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes".

Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes zukünftzige Heilspläne mit seinen Menschen für die letzte Zeit verständlich machen und aufzeigen will. Denn der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Und wir wissen in diesem Zusammenhang: "... die Heiligen des Höchsten (mit den »Heiligen des Höchsten« sind in der Bibel die Israeliten gemeint) werden (einmal) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!
Und dieser letzte relativ kurze Zeitabschitt unmittelbar davor wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die große Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.
Der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen, also desjenigen zur "Zeit des Endes", wird nach Daniel 12, 7 übrigens genau dann seinen Anfang nehmen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat", d.h. wenn das im Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott wiedererwählt werden wird, also zurück in das Land ihrer Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird.
Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben wir heute, und der Staat Israel existiert bereits wieder.

Es war zuerst der babylonische König Nebukadnezar II., dem Gott offenbarte, daß jetzt eine lange Zeit beginnen würde, in welcher in einer nahtlosen Abfolge vier große heidnische, d.h. nichtjüdisch regierte Weltreiche entstehen, die von nun an die damals bekannte Welt regieren würden.
Und es war der am Hofe des Königs lebende Prophet Daniel, der diesbzgl. Nebukadnezars Traum und das von Nebukadnezar gesehene Standbild mit den vier Metallen deuten konnte (vgl. Daniel 2, 31-35).
Das erste Reich:
Das im Traum enthaltene Haupt dieses Bildes aus feinem Gold stellte den König Nebukadnezar II. selbst dar und verkörperte damit das Neubabylonische Reich (626 - 539 v. Chr.).
Das zweite Reich:
Die Brust und die Arme des Standbildes waren von Silber und zielten auf ein zweites, ein das Neubabylonische Reich ablösende Imperium hin. Gemeint ist das Reich der Meder und Perser bzw. das Medopersische Reich oder auch altpersisches Weltreich unter dem persischen König Kyros II. dem Großen (539 - 330 v. Chr.).
Das dritte Reich:
Der Bauch des Bildes und seine Lenden von Kupfer, und so hatte es später die Geschichte gezeigt, verkörperten das riesige griechische bzw. Hellenistische Weltreich (ca. 330 bis ins 1. Jahrhundert v. Chr.), das unter Alexander dem Großen seinen Anfang nahm und der es nach Osten zu und bis an den Nordwesten Indiens hin sogar noch ausweiteten konnte.
Das vierte und letzte Reich:
Die Schenkel von Eisen stellen das antike Römische Reich dar. Es beherrschte ab etwa dem 1. Jahrhundert v. Chr. maßgeblich in der Herrschaftsform des Römischen Kaiserreiches den Mittelmeerraum und währte als solches noch über seine Teilung hinaus etwa bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. hinein.
Die Füße des vom König Nebukadnezar II. im Traum gesehen Standbildes aber waren teils von Eisen und teils von Ton.
Die Füße stellen, wie man nun vermuten könnte, kein neues, eigenständiges fünftes Weltreich dar.
Denn das im Gegensatz zu den drei zuvor gewesenen Weltreichen emporgestiegene antike Römische Reich war nie wirklich besiegt bzw. vernichtet worden. Aber es lebte wie in Daniel 2, 43 beschrieben und so in der Geschichte auch geschehen durch Heirat in den vielen Staaten Europas weiter.
Das antike Römische Reich, welches ab etwa dem 1. Jahrhundert v. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, fiel also zwar mit der Zeit einfach auseinander, lebte aber durch Vermengung infolge Heirat der Töchter von politischen Führern des antiken Römische Ost- und Westreiches mit Füsten der ehemals angrenzenden Länder, die dann später auf das Gebiet des Römischen Reiches vordrangen, wenn auch mit ganz anderen politischen Gesichtern in vielen und großen Staaten Europas und sogar Asiens dennoch weiter.
Die Füße des vom König Nebukadnezar II. im Traum gesehen Standbildes teils von Eisen und teils von Ton verkörpern somit das Endstadium des Römischen Reiches, welches durch die Vermengung von Eisen und Ton symbolisiert, in seinem letzten Entwicklungsstadium der »Zeit der Nationen« sogar bis in die Gegenwart hineinreicht. Denn mit den Füßen teils von Eisen und teils von Ton ist die Vielfalt derjenigen Länder gemeint, die wir heute auch als die Nationen bezeichnen.
Das vierte und letzte von Gott dem babylonischen König geoffenbarte zukünftige nichtjüdisch regierte Reich ist also auch noch heute aktuell. Denn es reicht in seiner anschließenden Verästelung bis in die Gegenwart hinein. Und so besteht es bis zum Ende aller irdischen Macht noch weiter, noch solange, bis der es zuletzt beherrschende Antichrist zur "Zeit des Endes vom wiederkehrtenden wahren Messias Jesus Christus gewaltsam entmachtet werden wird.
Wegen des  unbegreiflichen, einzigartigen und markanten Wesens des zukünftigen, eigentlichen Antimessias der letzten Zeit und seiner unfaßbar großen Dreistigkeit und der unglaublich großen Verführung, die von ihm ausgeht (man kann es einfach nicht glauben, was dann geschieht), wird diesem, seinem Untergang und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende, in der Bibel an vielen Stellen sehr viel Platz eingeräumt (vgl. Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21). Denn das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" stellt den Beginn des Reiches Gottes dar.
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird.
»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes doch teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
 
Die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) werden übrigens vom alttestamentarischen Prophet Daniel, der nach dem Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar von Gott eine eigene Vision erhielt, in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier unterschiedlichen Tieren darstellt. Der Aufstieg der vier danielischen Tiere mündet schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in den zur "Zeit des Endes" beginnenden Machtaufstieg des aus dem vierten und letzten Tier hervorbrechenden "anderen kleinen Hornes" aus Daniel 7, 8 ein. Und dieser letzte relativ kurze Zeitabschitt wird, da er erst ganz am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" kommt, dann "die große Trübsal" zur "Zeit des Endes" genannt.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Und es ist außerdem wichtig, zu wissen, daß das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 nach Daniel 12, 7 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" wie in Daniel 7, 1-8+11-12 beschrieben während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« emporkommt und die letzten drei davon noch existierenden gewaltsam vernichten wird (man beachte diesbzgl. unbedingt das ab Daniel 7, 7 in den dort erklärenden Klammertexten Ergänzte, was im Zusammenhang mit derdurch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" aus Daniel 8, 24 steht) und zwar genau dann erscheinen wird, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
D.h. der Machtaufstieg des eigentlichen Antichristen bzw. desjenigen zur "Zeit des Endes" bzw. die Zeit der großen Trübsal wird also genau dann seinen bzw. ihren Anfang nehmen, wenn das im Jahre 70 n.Chr. in alle Welt zerstreute Volk der Juden von ihrem Gott wiedererwählt werden wird, zurück in das Land ihrer Väter kommt und das Land Israel auf der politischen Landkarte der Erde wieder erscheinen wird. Und das ist spannend, zu wissen. Denn genau in dieser Zeit leben wir heute, weil der Staat Israel bereits wieder existiert.

Die »zehn Kronen« auf den »zehn Hörnern« des ersten Tieres aus Offenbarung 13, 1, welches sich mit diesen ziert, weisen außerdem darauf hin, daß es der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" sein wird, der tatsächlich einmal über alle »zehn« Hörner des vierten Tieres aus Daniels Gesicht von den vier Tieren nach Daniel 7, 1-8 herrschen wird und daß es mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" mit der Selbstständigkeit dieser »zehn« Hörner vorbei sein wird. Und da die »zehn Hörner« aus Daniel 7, 7 der symbolischen Bedeutung der Zahl »zehn« schlußfolgernd bzw. die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausgeweitet haben werden, muß auch die Herrschaft des ersten Tieres aus dem Meer aus Offenbarung 13, 1 dann tatsächlich nicht nur eine Femd- sondern sogar gleichzeitig eine wenn auch zeitlich nur begrenzte Weltherrschaft sein.

Das Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das, auch wenn es sich dann kein Mensch auf der Erde vorstellen kann, den letzten irdischen und heidnischen Herrscher mit Gwißheit ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Jesaja 14, 10-20; Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird.
»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem mit dem »anderen Horn« gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird (vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel 7, 26-27).

Dem unaufhaltsam kommenden Ende (des eigentlichen Anti-Messias) werden große Geschehnisse, die für die Feinde des lebendigen Gottes bestimmten endzeitlichen Plagen bzw. göttlichen Straf- oder Zornesgerichte, die ganze Welt in ihren Grundfesten erschüttern, vorausgehen und diesen wiederum große Zeichen an den Himmelsgestirnen. Und dies geschieht mit den Ereignissen beim einstigen Auszug Israels aus Ägyten vergleichbar, damit das Volk Gottes von der mit eiserner Faust ausgeübten Macht des Antichristen zur "Zeit des Endes" und seinem Würgegriff endlich freikommen kann.
Die den "Zorn (der Vergeltung)" ankündigenden Zeichen Gottes, die nun am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch die nachfolgend angeführten, ankündigenden Zeichen Gottes, die nun am Himmel u. an der Erde geschehen:
1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Das zu Hilfe Kommen Gottes während der großen Trübsal wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert.
Der Gott der Juden wird also dann zur "Zeit des Endes" seinem Volk Israel erneut zu Hilfe kommen. Denn zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.


Sollten wir uns überhaupt mit dem Thema Endzeit auseinandersetzen?

Gehen uns apokalyptische Textinhalte und prophetische Worte der Bibel bzgl. der endzeitlichen Geschehnisse heute noch etwas an? Macht es Sinn, die für uns heute relativ unzugänglich gewordene endzeitliche Bildersprache der Bibel zu deuten und auszulegen? Geht es doch beispielsweise in der Offenbarung des Johannes oder in Matthäus in den Kapiteln 24 und 25 in Jesu Rede über die Endzeit (wir finden Jesu Rede über die Endzeit vergleichsweise auch in Markus 13 und Lukas 21) oder im alttestamentlichen Buch Daniel auch um das Ende dieser Welt. Und wer denkt heute schon an das, was noch kommt, an das Ende dieser Welt?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Ja. Wir sollten die Mahnungen der Propheten, die Mahnworte Jesu und die zahlreichen Aufrufe der Apostel nicht einfach überhören.
So war es doch unser geliebter Herr Jesus selbst, der seine Jünger gemahnt hat, daß sie die Zeichen der Zeit wahrnehmen und deuten sollen. Und sie sollten darin nicht schläfrig werden.
Darum, genau deswegen, weil es Gottes Wille ist, unser Ende zu bedenken, macht es für den Verfasser dieser Homepage durchaus einen Sinn, sich zu fragen: In welcher Zeit leben wir heute, und wieweit sind wir aus der heutigen Sicht noch vom Ende entfernt?
Es ist nicht nur der Seher Johannes, der in seiner Johannesapokalypse prophetische Worte über das Ende empfing. Wir finden sie sowohl in den Psalmen und in vielen Zukunftsvisionen der prophetischen Bücher des Alten Testaments als auch in den Evangelien und Jüngerbriefen im Neuen Testament wieder. Die ganze Bibel ist von Ihnen regelrecht durchzogen, so auch die Bücher des Mose.
Tun wir nicht Frevel am Wort Gottes, wenn wir den Ausblick auf die neue Welt Gottes einfach weglassen? War es doch die Hoffnung und Sehnsucht der gottesfürchtigen Juden damals wie heute, daß Gottes Reich auf Erden schon bald beginnen möge.
Und würden wir, wenn wir den Blick darauf zu unterdrücken versuchen, wohin es mit uns Menschn zukünftig geht, nicht die Bibel verkürzen und sozusagen auf halbem Wege stehen bleiben?
Nein. Der Blick der Empfänger der endzeitlichen Prophetien auf das Ende war mit Freude vermischt. Denn das Ende dieser Welt bedeutet zugleich einen neuen Anfang, nämlich die Wiederherstellung der universellen Gemeinde und des Hauses Israels, sowie der Beginn des Tausendjährigen Reiches Gottes mit seinen Menschen auf Erden.

Und man sollte diesbzgl. unbedingt beachten:
Wer den Blick auf die Zukunft verliert, riskiert, daß auch der Blick in die Vergangenheit mißlingt. Wer das Rettungswerk Gottes mit seinen Menschen wirklich verstehen möchte, sollte das Ziel Gottes mit uns Menschen (und speziell mit seinem auserwählten Volk, den Juden) nicht aus dem Auge verlieren.
Welche Hoffnungen waren es, die damals die Juden an das Kommen des Messias Gottes anknüpften?
Der sehnliche Wunsch, endlich von der Fremdherrschaft endgültig befreit, von der Juden- und Christenverfolgung für immer erlöst zu werden und wieder einen eigenen König zu besitzen, der Israel in Frieden und Gerechtigkeit regiert, dieser Wunsch war es, der die Juden zur Zeit Jesu voller Sehnsucht auf die lang ersehnte "Zeit des Endes" schauen ließ.

Auf dieser Internetseite beantworten wir auch, was das im Sinne der Bibel gemeinte und in Daniel 10, 14 aufgeführte "Ende der Tage" wirklich bedeutet und was es nicht ist. Denn hierrüber, also über die Spekulation bzgl. der beispielsweise bei Daniel 12, 4 angegebenen "letzten Zeit", wurde in der Vergangenheit durch Bibelunkundige bereits große Verwirrung angerichtet. So wurden das "Ende der Tage" bzw. die in Daniel 11, 35+40 angegebene "Zeit des Endes" irrtümlich mit dem "Ende der Welt" gleichgestellt und in diesem Zusammenhang völlig falsche Begriffe wie "Weltuntergang" und "Weltende" geprägt.
Die biblichen Begriffe wie "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5, 8-14 bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefania 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, also die endzeitliche Gerichte Gottes, wurden in diesem Zusammenhang fälschlicherweise mit der fast völligen Vernichtung der gesamten Menschheit der Erde verwendet. Und dies passierte, obwohl in der Bibel ausdrücklich geschrieben steht, daß eine derartige Vernichtung des Lebens auf der Erde, so wie es zur Zeit Noahs durch die Sintflut geschah, zukünftig nie wieder kommen soll.

Ist doch die Bibel als ein Ganzes anzusehen. Und sie kann erst dann richtig verstanden werden, wenn man sie unverkürzt liest! Und dazu gehört auch das Verständnis der Endzeitgeschehnisse und des Wunsches vieler Schreiber der Bibel, sich genau hiermit auseinanderzusetzen.
Wissen wir doch auch, und dies ist sehr wichtig, zu wissen, daß unser Herr Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu, seiner Geburt und mit seinen Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren) ausschließlich denjenigen und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten.

Es war die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der Gott Israels zur letzten Zeit endlich in das Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde Israels bestrafen, das heilige Land von der Fremdherrschaft befreien, den Tempel von den Heiden sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang ersehnten Frieden bringen.
Und die Juden sahen in diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies vollbringen würde. Und sie nannten dieses Zuhilfekommen Gottes für sein Volk den »Tag des Herrn«.
So gesehen ist die von Johannes in der Offenbarung des Johannes geschilderte Zeit der damit gemeinten Gerichte Gottes bzw. seines Zorns im Grunde genommen für Israel eine besonders beschützte Zeit, nämlich weil der endzeitliche Zorn Gottes die Feinde Israels trifft und sie am Verüben ihrer Freveltaten hindern wird.
Und damit besitzt der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den zu dieser Zeit auftretenden Antichrist zurückhaltenden, sie vor ihm bewahrenden u. damit rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Ein Gott, der wieder für sein Land streitet und sichtbar bei seinem Volk wohnt, das war das Ziel, auf welches die gottesfürchtigen Juden zu allen Zeiten schauten (vgl. auch in der grafischen Darstellung "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und sie erwarteten in diesem Zusammenhang am Ende der "Zeiten der Heiden", also zur letzten Zeit, das Wiederkommen der Shekinah, der Wolke der Herrlichkeit Gottes.

Und wir Christen, die wir den Messias Gottes kennen und wissen, daß er bereits einmal auf dieser Erde war, sollten darum so wie die Juden voller Erwartung und Freude auf seine Wiederkunft schauen, in der Hoffnung, daß Gott dann wirklich alles neu machen wird:
"Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!" (Offenbarung 21, 5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an

In der Bibel wird beim Propheten Daniel diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht beispielsweise als "Zeit des Endes" bezeichnet (vgl. Daniel 11, 35+40), bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage". Damit ist zweifellos der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn gemeint. Und wir erinnern uns hier an die eingangs gemachte Unterscheidung betreffend des biblischen Begriffs "Endzeit".
Denn der Begriff "Endzeit" im engeren Sinn umfaßt im Gegensatz zum Begriff "Endzeit" im weiteren Sinn nur diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht und dieses ankündigt.
Diese "Endzeit" geht also demjenigen Kommen unmittelbar voraus, bei dem unser Herr Jesus seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird, um den gesamten Erdkreis zu richten und um sein Reich anzutreten, in dem ewiger Friede und Gerechtigkeit sein werden.
Der bei Daniel in Daniel 11, 35+40 verwendesete Begriff "Zeit des Endes" oder die in Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" oder die in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage" bezeichnete Zeit, ist also als die Zeit der großen Trübsal zu verstehen bzw. umschließt auch zusätzlich die ihr unmittelbar vorangehenden Tage. Es wird hier demnach auf die 70. und damit letzte danielische Woche nach Daniel 9, 24-27 Bezug genomen.

Der Verfasser dieser Homepage verwendet darum im weiteren Verlauf dieser und anderer Seiten seiner Internetseite, wenn er sich auf diejenige Zeitepoche, welche Jesu zweitem Kommen in großer Macht und Herrlichkeit unmittelbar vorausgeht, beziehen will, in der Regel anlehnend an Daniel 11, 35+40 den Ausdruck "Zeit des Endes". Er tut dies im Wissen darüber, daß die "Zeit des Endes" nicht gleichzeitig das "Ende der Zeit" bedeutet bzw. nicht gleichzeitig mit dem Aufhören des Fortbestehens der Menschheit gleichzusetzen ist. Er verbindet diese Redewendung mit den Wünschen und Sehnsüchten der frommen Juden jener Zeit, derjenigen Zeit, in welcher diese Redewendungen geprägt wurden waren.
Die jetzige Zeit, die gewohnte Welt, in der wir leben, wird in dieser Form, wie wir sie heute kennen, glaubt man der Bibel, tatsächlich bald ein Ende haben. Und es wird unmittelbar im Anschluß daran eine andere, eine völlig neue und bessere Zeit anbrechen, in welcher Gott ganz neue Wege mit seinen Menschen geht. Und diese qualitativ neue Zeitepoche beginnt dann, wenn der König Gottes wieder zu uns kommt, um die Herrschaft über sein Reich anzutreten. Wie kann dann die Welt, die wir kennen, aufhören, zu existieren, dann wenn ihr König und Schöpfer zu ihr kommt, um nun in ihr zu wohnen?
Sogesehen bedeutet "Zeit des Endes" lt. Daniel 11, 35+40 bzw. die "letzte Zeit" nach Daniel 12, 4 oder das "Ende der Tage"nach Daniel 10, 14 nicht das Ende der Zeit oder gar Ende des Bestehens dieser Erde.
Nein! Die Redewendungen "Zeit des Endes" oder die "letzte Zeit" bzw. das "Ende der Tage" besitzen gemeinsam schwerpunktmäßig einen sehr, sehr positiven Aspekt. Und die frommen Juden aller Zeiten hofften und warteten voller Sehnsucht darauf, daß diese Zeit schon bald anbrechen möge.
Verbanden sie doch mit dieser Zeit sehr viele Hoffnungen, so z. Bsp. das Kommen des ihnen von Gott versprochenen Messias bzw. Retters und das Ende der heidnischen Fremdherrschaft über ihr Land. Sie hofften sehr darauf, daß das Land Israel wieder einen eigenen, von Gott gesalbten König erhält, der ihr Land in Frieden und Gerechtigkeit regieren würde. Dies alles aber erwarteten die frommen Juden wie gesagt erst zur "Zeit des Endes" bzw. zur "letzten Zeit" und am "Ende der Tage".
Die "Zeit des Endes" bzw. die "letzte Zeit" oder das "Ende der Tage" war für die Juden demnach diejenige Zeit, in der ihr Gott wieder sichtbar für das Land Israel einstehen, seine Feinde vertreiben und dem Heiligen Land den lang ersehnten Frieden bringen würde.

Gehört das Land Israel nicht Gott allein? Ist es nicht dasjenige Land, das ihr Gott ihnen einst selbst gegeben hatte und in welchem die Juden demnach nur die Pächter (lt. 3. Mose 25, 23 Fremdlinge und Beisassen) sind (vgl. das in 3. Mose 25, 1-2+23 zum Erlaßjahr Gesagte)?
Und wird Israel, weil dies Land Eigentum ihres Gottes ist, nicht genau deswegen das Heilige Land genannt und zwar, weil Gott heilig ist und dieses Land ihm allein gehört? Und werden die Israeliten nicht das heilige Volk Gottes genannt und zwar genau darum, weil Gott heilig ist und sie ihm gehören?
Wird Gott nicht irgendwann in sein Eigentum zurückkehren? Und daß er dies tun wird, hat er doch in seinem Messias Jesus Christus versprochen!
Gott hat zwar die Juden eine Zeit lang verlassen und verstoßen, aber sein Segen ruht heute wieder sichtbar auf seinem von ihm einstmals auserwählten Land. Und er wird mit Gewißheit dorthin in sein Eigentum zurückkommen. Und wer will diesen begonnenen Segen, der nur eine gewisse Zeitspanne lang unterbrochen war, aufhalten oder gar jemals wieder wegnehmen oder gar Gottes Kommen in sein Eigentum nach Israel aufhalten können?
Und ist seine Sünde noch so groß, wird sich Gott Jakob nicht wieder erbarmen? Wie kann dann der Gott Israels seine Stadt, sein auserwähltes Volk für immer und ewig verwerfen? Wer oder was für Umstände sollten seine ewigen Worte umstoßen können? Könnte ein Mensch oder ein Volk dazu in der Lage sein, den Willen des lebendigen Gottes zu beeinflussen? Wie kann die Schöpfung über ihrem Schöpfer stehen? Oder ist sie ihrem Gott tatsächlich bis über den Kopf gewachsen? Nein, dies kann und wird niemals geschehen können. Dies ist doch undenkbar! Ihr Gott hält zu jeder Zeit das Steuerruder fest in seinen Händen.
Das Erbarmen und die Vergebung sind es doch erst, die Gottes ware Größe ausmachen und nicht sein Zorn!

Ist seine Sünde noch so groß, wird er sich Jakob nicht wieder wie ein Vater erbarmen? Und sagt man nicht über Jerusalem, daß sie die heilige und die ewige Stadt sei, weil der Psalmist in Psalm 132 13-18 tatsächlich für immer und ewig meint?
Wem vergeben werden wird, der kann nicht für immer verworfen bleiben! Und daß diese göttliche Vergebung bereits begonnen hat, das sehen wir heute bereits ganz deutlich, denn der Feigenbaum, gemeint ist Israel, ergrünt wieder, die Wüste Palästinas, das Land ihrer Väter, wird, so wie es die Propheten vorhersagten, wieder fruchtbares Land und wurde den Juden wie vormals prophezeit von ihrem gnädigen Gott zurückgeschenkt. Selbst der Frühregen und der Spätregen, die beide Jahrhunderte lang ausgeblieben waren, beginnen wieder im heiligen Land einzusetzen. Damit ist Israel für alle Welt unübersehbar politisch und wirtschaftlich fast wiederhergestellt, und ihr Gott macht dieses, sein Land sogar wieder fruchtbar.
Gott liebte uns bereits, als wir noch Sünder waren (vgl. Römer 5, 8). Würde dann seinem Kommen nicht seine Liebe zu seinem Volk vorauseilen? Gott ist doch die Liebe (vgl. 1. Johannes 4, 8; 1. Johannes 4, 10; 1. Johannes 4, 16)!

Auch dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der nach den Prophetien der Bibel den kommenden Retter Gottes fälschen soll, derjenige zur "letzten Zeit" kommende, verführerische und nichtsnutzige Hirte des Volkes Gottes nach Sacharja 11, 15-17, der sich für Jesus Christus ausgibt, und seinem in Wahrheit gottesfeindlichem Wirken wird nicht wirklich und für immer freie Hand gegeben. Alles dasjenige was er beginnen wird, die Verwirklichung seiner egoistischen Ziele und die Hoffung auf mehr Macht, dies alles muß letztendlich auch für ihn doch nur Illusion bleiben! Denn seine Zeit hat Gott begrenzt und das Ende seiner Macht ist im Himmel bereits beschlossen. Genau darum wird sein Wirken vom sogenannten "Tag des Herrn" überschattet werden. Er  entspricht demjenigen Tag, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist der von Gott herrührende und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17, welcher sich gegen den Antichrist und seine Gefolgschaft richten wird.
Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu verschaffen. Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht”.
Der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird, entspricht denjenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten, rettenden Charakter besitzen und die deshalb die Barmherzigkeit Gottes gegenüber seinem vom Antichrist bedrängten Volk zum Ausdruck bringen (vgl. Joel 2,12-13).
Er ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11). Auf diese Weise befreit Gott Israel von seiner letzten Fremdherrschaft und von allem Götzendienst und zeigt allen Menschen, daß der dann wieder existierende jüdische Tempel dasjenige Haus ist, in dem nur er allein wohnt.
Der “Tag des Herrn”  lt. Joel 1, 15+2,10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5, 20 ist also ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um seinem vom Antichrist bedrängten Volk zu Hilfe zu kommen (vgl. in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes (ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)").
Der Gott Israels verhilft damit seinem Volk zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium.

Israel, dein wahrer Retter und König kommt bald, um sich für immer auf den Thron Davids zu setzen. Bereite ihm, der dich reinigt und das Unrecht von dir nimmt, dem Herrn der Herren den Weg!

Wir haben gehört, daß die "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 bis zur abschließenden Unterwerfung der heidnischen Mächte bzw. der heidnischen Regierung dieser Welt durch den Messias Israels währen.
Der Zeitpunkt des "Endes der Tage" ist demnach genau dann erreicht, wenn mit Gottes Eingreifen der gewaltsamen Entmachtung des eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" die Geschichte der irdischen Machthaber (gemeint ist die Geschichte der heidnischen Regierung dieser Welt während der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 u. Heiden, damit sind alle Nichtjuden gemeint) zu ihrem Abschluß kommen wird. Und der in der Heiligen Schrift an vielen Stellen angekündigte "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", und das berichtet uns die Bibel, der wird der letzte irdische Machthaber in dieser Reihe sein. Mit ihm wird die Ära der irdischen Machthaber bzw. menschlichen Herrscher in Israel zu Ende gehen, das Land Israel von seiner letzten gewaltsamen Fremdherrschaft befreit werden und die göttliche Herrschaft, d.h. das Königreich Gottes, beginnen.

Denn Gott selbst wird dann sichtbar handelnd in das Geschick Israels eingreifen und für sein Volk wieder persönlich streiten. Es soll dann ganz in seinen Händen liegen, der Herrschaft des eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" gewaltsam ein Ende zu bereiten. Und er wird es durch seinen dann und auch aus diesem Grund auf die Erde zurückkommenden Messias tun.
Denn die Zeit der Trübsal, die der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" auslösen wird und die Bedrängnis sollen unvorstellbar groß sein, so groß, wie sie nie zuvor auf Erden gewesen war und auch nie wieder danach kommen wird (vgl. Daniel 12, 1; Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).

D.h. noch nie zuvor, seit dem es Menschen gibt, war die Kontrolle von Menschen durch Menschen so intensiv ausgeprägt gewesen, wie sie während der Zeitperiode der Diktatur durch den eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" sein wird. Und so etwas, und hier meint der Verfasser dieser Homepage etwas, was die persönliche Freiheit aller Menschen der Erde so massiv wie noch nie zuvor gewesen einschneiden wird, soll es auch danach nie wieder geben.
Daß eine derartige Macht bzw. Gewaltausübung über alle Menschen der Erde für den eigentlichen Antichristen zur "Zeit des Endes" überhaupt realisierbar werden wird, dies ermöglicht ihm nach der Angabe der Bibel das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches wie dort beschrieben aus bzw. von der Erde aufsteigt. Es wird auf diese Weise, also durch das Aufsteigen aus bzw. von der Erde, tatsächlich, und dies ist kaum zu glauben, die ganze Macht des ersten Tieres (aus dem Meer) ausüben können.
Das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches aus bzw. von der Erde aufsteigt, stellt sich damit ganz in den Dienst des ersten und wird so zum eigentlichen Machtinstrument und Druckmittel des Antichristen zur "Zeit des Endes".
Das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches aus bzw. von der Erde aufsteigt, könnte, um es sich mit dem heutigen Verständnis besser vorstellen zu können, ein bis zur Perfektion ausgereiftes Meisterwerk der Technik verkörpern. Durch eine besondere, bisher ungekannte Technologie und seine exponiert angeordnete Lage (zum Beispiel sich in einem Erdorbit befindend, also über der Erde schwebend) sollte so eine Kommunikation direkt mit Menschen sowie deren Manipulierbarkeit ermöglicht werden können. Denn es stellt dasjenige Mittel dar, womit der Antichrist zur "Zeit des Endes" seine ganze Macht über Menschen ausübt und wodurch ihm sogar die "Gewalt über den Tod" in seine Hände gerät. Denn nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ist mit der Gewalt aus Offenbarung 13, 2 (Formulierung der Zürcher Bibel) die "Gewalt über den Tod" gemeint, die in  Hebräer 2, 14-15 beschrieben wird und die bislang nur Satan besitzt.
Denn der damit gemeinte Fleisch gewordene Sohn des Verderbers, also des Teufels, erhält vom Drache (gemeint ist der Teufel) "seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht" (vgl. Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Nun, da der Drache dem lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte und dieser sie ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal öffentlich zu wirken und mit seinem falschen Propheten zu propagandieren beginnt, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn das zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt unsichtbar im Hintergrund" und "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").

"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (gemeint die Gewalt über den Tod) und seinen Thron übergab, "... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung 13, 3-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und gibt sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" doch für Jesus Christus, dem Lebensbringer aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias bzw. Heilsbringers der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen.

Und alle diejenigen Herrscher, die man in der Vergangenheit bereits irrtümlich für den eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" gehalten hatte, konnten es demnach nicht wirklich gewesen sein. Denn die Geschichte (der irdischen Herrscher) ging nach ihnen bekanntlich weiter.
Und unser Herr Jesus, der mit seiner Wiederkunft die Herrschaft des Antichristus einmal persönlich und gewaltsam beenden wird, ist bekanntlich bis heute noch nicht wiedergekommen.
Der in der Heiligen Schrift an vielen Stellen angekündigte eigentliche "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der wird also allgemein gesagt der letzte große irdische Machthaber sein. Mit ihm wird demnach die Ära der irdischen Machthaber bzw. menschlichen Herrscher über Israel zu Ende gehen. Das Land Israel wird dann von seiner letzten gewaltsamen Fremdherrschaft befreit werden und die göttliche Herrschaft, d.h. das Königreich Gottes, unmittelbar anschließend beginnen.
Geht also die Geschichte nach einem für den eigentlichen Antichrist gehaltenen Herrscher, also den zur "Zeit des Endes", trotzdem weiter und kommt nach ihm wieder ein neuer auf, so war das Reich des eigentlichen Antichristen noch nicht wirklich hier und muß also noch in der Zukunft liegen.

All diejenigen gottesfeindlich gesinnten Diktatoren, die in der Vergangenheit viel Leid, Elend und für die Juden und Christen Verfolgung gebracht hatten, waren demnach lediglich ihrem Wesen nach antichristlich, also dem Typus nach Vorläufer des eigentlichen Antichrist, d.h. dem Wesen nach demjenigen nichtsnutzigen Hirten ähnlich, der erst noch zur "Zeit des Endes" kommt.
 
Auch der amerikanische Theologe Dr. Vernon McGee stellte in diesem Zusammenhang fest, daß die "Zeit des Endes" nach Daniel 11, 35+40, die bei Daniel 12, 4 als die "letzte Zeit" und in Daniel 10, 14 als das "Ende der Tage" bezeichnet wird, nicht das Ende für die Menschheit dieser Erde bedeutet. Im Gegenteil: Die Menschheit dieser Erde, die bisher Gottes Ordnung mißachtete, wird sich ab nun ihr bedingungslos unterstellen, mit dem Resultat, daß der lang ersehnte Frieden auf dieser Welt nun endlich einkehren wird.
Dr. McGee formulierte diesen Umstand, daß die "Zeit des Endes" nach Daniel 11, 35+40 nicht gleichzeitig das Ende bzw. den Untergang dieser Welt bedeutet, in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 1–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 darum wie folgt:
»Das erste, worüber der Herr spricht, ist das Zeichen für das Ende der Welt, oder genauer: für das Ende der Zeit. Die Welt wird nie ein Ende haben, denn die alte Welt wird vergehen und eine neue Erde wird auf der Bildfläche erscheinen. Ich denke, so Dr. McGee, es wird so ähnlich sein, wie wenn man sein altes Auto in Zahlung gibt, um ein neues zu erwerben. Man sagt dann nicht: ‚Das ist für mich das Ende der Autozeit. Ich habe jetzt kein Auto mehr‘, sondern Sie haben ihr altes Auto gegen das neue eingetauscht. So wird der Herr auch die alte Welt gegen eine neue eintauschen. Die Welt wird nicht aufhören. Aber es wird das Ende einer Zeit sein, und das ist das Wort, das die Jünger bei ihrer Frage an den Herrn Jesus gebrauchten. Wenn Jesus hier in der Ölbergrede von seinem Kommen spricht, dann bezieht er sich auf seine Rückkehr auf die Erde, um sein Reich aufzurichten. Von der Gemeinde ist dabei keine Rede. In der Tat wird die Gemeinde vor dem Ende der Zeit weggenommen werden«

Die "Endzeit" im engeren Sinn ist durch die sich mehrenden "Zeichen der Zeit" gekennzeichnet.
Die Zeichen der Endzeit sind größtenteils Zeichen des Gerichts und der Auflehnung des Bösen gegen Gott.
Es sind damit diejenigen "Zeichen der Zeit" gemeint, die für die Zeit der großen Trübsal unmittelbar vor dem sichtbaren Kommen Jesu Christi für die Welt angekündigt sind.

Die Zeit der großen Trübsal unmittelbar vor dem sichtbaren Kommen Jesu Christi aber ist die Herrschaftsperiode des Antichristen. Es ist die Herrschaftsperiode desjenigen an die Stelle Jesu Christi Tretenden und ihn Verdrängenden, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird und weil er die Erdbewohner verführt, von den Menschen dennoch angenommen werden wird. Und die Bibel läßt daran keinerlei Zweifel offen: Er wird sich mit großen lügenbehafteten Zeichen und Wundern auszuweisen verstehn und sich so für Jesus Christus ausgeben. Er ist, weil ihn nach den prophetischen Vorhersagen schließlich alle Erdbewohner anzubeten beginnen, eine gelungene Fälschung Jesu Christi.

Die "Zeichen der Zeit" sind damit Zeichen, die vom in die Blüte geratenden Zerbruch mit dem wahren Gott gekennzeichnet sind und weisen auf die kommende zerbrochene Zeit bzw. das Ausreifen des Bösen hin, in der sich der Mensch in vermehrtem Maße gegen den wahren Gott des Himmels und der Erde aufzulehnen beginnt. Aber die "Zeichen der letzten Zeit" lassen auch sehr bald kommende und einschneidende Veränderungen erahnen.
Das in vermehrtem Maße gegen den wahren Gott des Himmels und der Erde Auflehnen bewerkstelligt der Mensch, indem er seinen Schöpfer in einer selbsterlösenden Art und Weise nachzuäffen versucht, keinen anderen Machthaber mehr neben sich duldet und indem er selbst sein endliches und zeitlich begrenztes Leben zu verlängern versteht.
Und derjenige, der an der Spitze dieser Vorgehensweise in Erscheinung treten wird, das ist der Sohn des Verderbens, dem der Satan dazu "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" überträgt (vgl. Offenbarung 13, 2-3 nach der Bibelübersetzung der Zürcher Bibel).
Dr. Vernon McGee drückte sich in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 1–10 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Juni 2003 zum Umstand, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" "megaloman" ist (dies bedeutet, daß er keinen Herrscher neben sich duldet), folgendermaßen aus:
»Denn gegen Ende der Zeit werden viele Leute behaupten, Christus zu sein. Wir sollten nicht vergessen, dass es schon jetzt viele Antichristen gibt, jedoch am Ende der Zeit wird ein Antichrist erscheinen, der sich gegen Christus stellen und sich selbst als einzige Autorität einsetzen und erheben wird.«

Vermutlich genau darum, weil der Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Gewalt" übergibt (gemeint ist die Gewalt über den Tod ), maßt sich der mit dem Antichrist gemeinte "Sohn des Verderbers" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich auf diese Weise über "alles, was Gott oder Gottesdienst heißt,". Und er gibt sogar vor, er selbst sei Gott bzw. sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28, 18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und auf Erden" gegeben wurde.
Denn der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer, 2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt über den Tod".

Jesus Christus nennt im Zusammenhang mit dem Begriff "Endzeit" im engeren Sinn Zeichen, die in der Politik, im wirtschaftlich-technischen Bereich, in der Natur und auf dem religiös-moralischen Gebiet eintreten werden, aber auch Zeichen, die die Gemeinde Jesu Christi betreffen.
Neben diesen vermehrten Zeichen negativer Art gibt es aber auch positive Zeichen. Unter solche fallen die Rückkehr des Volkes Israel aus der weltweiten Zerstreuung, das Wiederentstehen des Landes Irael auf der politischen Landkarte der Erde und sein Wiederaufblühen sowie die Ausbreitung der Frohen Botschaft Gottes bis an die Enden der Erde.
Jesus ruft uns auf, in der "Endzeit" besonders wachsam zu sein, und zwar je näher der Tag seines nächsten Kommens heranrückt.

Wie bereits gehört charakterisierte Roger Liebi in seinem Buch "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, im Kapitel "Jerusalems Schicksaal: Krieg und Verwüstung" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «... bis ans Ende ...» auf Seite 63 den Begriff "Endzeit" im engeren Sinne mit den folgenden Worten:
"Die Endzeit steht in der Bibel in Verbindung mit der Wiederherstellung des Staates Israel, der Rückführung der Juden aus der weltweiten Zerstreuung und dem Wiederaufblühen des Landes Israel nach einer langen Zeit der Verwüstung (vgl. z. B. Hesekiel 38, 8)." (Unterstreichung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er bemerkte ferner, daß die heutige Zeit durchaus mit dem biblischen Begriff "Endzeit" in Verbindung gebracht werden kann. Denn es besteht ein zeitgeschichtlicher Zusammenhang zwischen den aktuellen politischen Ereignissen im Nahen Osten und der biblischen Prophetie zum endzeitlichen Geschehen in Palästina:
"Wir sind heute Augenzeugen davon, wie Juden aus allen fünf Kontinenten, aus über 140 Ländern, zurückgekehrt sind, und wie aus einem öden und wüsten Land das blühende Territorium des modernen Staates Israel geworden ist. Also muß der Begriff »Endzeit« offensichtlich etwas mit unserer Zeit, mit dem 20. bzw. 21. Jahrhundert zu tun haben!"

Bereits die Jünger Jesu beschäftigte die Frage nach der Wiederkunft ihres Meisters sehr und sie fragten auch danach, welches die Zeichen seiner Wiederkunft sind. Darum gingen sie, als er auf dem Ölberg saß, zu ihm hin und stellten Jesus, als sie allein mit ihm waren, die folgende Frage:

"Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?"
(Matthäus 24, 3)

Es kann in Anlehnung an Matthäus-Evangelium, Kapitel 24 gesagt werden: Endzeit ist dann, wenn alle hier angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen. Und sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an.
Die politischen Wiederherstellung Israels ist ein nach Daniel 12, 1-9 prophezeiter Zeitabschnitt, der die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi darstellt bzw. den man auch im Hinblick auf das Volk Israel als die Wiederherstellungsphase des Volkes der Juden bezeichnen kann.
Nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit genau dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat, (erst wenn dies soweit ist,) soll dies alles geschehen. (gemeint ist das, was zuvor dem Propheten Daniel bezüglich des anderen kleinen Hornes gezeigt worden war)"

In der sogenannten "Endzeit" wird sich der Gott Israels von den Heidenvölkern abwenden, sie, da die wahre Gemeinde Jesu Christi gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal von dieser Erde weggenommen wird, für die Rettung der Unerlösten dieser Welt nicht mehr in diesem Maße wie zuvor als sein Werkzeug mit gebrauchen können. Nun richtet er diesbzgl. wieder sein ganzes Augenmerk auf sein auserwähltes Volk, das jüdische Volk, Israel. Ihm wird er sich dann erneut in seiner barmherzigen Liebe zuwenden. Zu dieser Zeit soll dann ganz Israel gerettet werden  (vgl. Römer 11, 25-27, Daniel 12, 1).
Dies hat zur Konsequenz, daß dieses Volk, welches der lebendige Gott als seinen Augapfel bezeichnet hat und das somit zum Zeiger an der Weltenuhr wird, am Ende seiner weltweiten Zerstreuung erst politisch bzw. natürlich und danach auch geistlich wiederhergestellt werden wird. Endzeit bedeutet demnach für die Juden Wiederherstellungszeit. Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein.

Genau daran, daß die Juden wieder ihr einst von Gott ihnen versprochenes Land zurückerhalten und dorthin wieder von ihrem Herrn gesammelt werden, von wo aus sie im Jahre 70 n. Chr. in alle Welt zerstreut und verstoßen wurden, wird alle Welt erkennen, daß sie tatsächlich da ist bzw. begonnen hat, die letzte Zeit, die Zeit zur "Zeit des Endes" bzw. die sogenannte Endzeit, nämlich genau dann, wenn der Staat Israel neu ausgerufen bzw. wenn Israel politisch wiederentstehen wird.

Wie wir wissen, wird auch die Prophetie zum sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten wird, in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Während das mit der "Zeit des Endes" beginnende Zurückkehren der Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land somit eines der mächtigsten, eindrucksvollsten und unverkennbarsten Wunder und Endzeitzeichen darstellt, das von vielen Propheten des Alten Testaments bereits vor einigen Tausend Jahren für die "Zeit des Endes" vorhergesagt worden war (vgl. auch im Kapitel "Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels"), bildet die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Abschluß der Endzeit. Denn sie, diese überaus furchtbare Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt, und auch nie wieder kommen wird, fällt in die zweite Hälfte, d.h. in den letzten Teil, der die Endzeit beendenden großen Trübsal zur "Zeit des Endes", da sie lt. Daniel 9, 27 in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit der großen Trübsal beginnen soll.
Einen relativ kompletten und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "großen Trübsal" in einer chronologisch geordneten Abfolge kann man sich über den folgenden Link des diesbzgl. Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" verschaffen.

Die "Zeit des Endes", gemeint ist die "Endzeit" oder das "Ende der Welt" ist also die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi. Es ist demnach, wie wir bereits gesehen haben, auch unverkennbar die Zeit, in der das jüdische Volk, daß vor knapp 2000 Jahren in alle Welt verstoßen wurde, aus seiner weltweiten Zerstreuung in das Land, das der Gott Israels einst ihren Vätern gegeben hatte (gemeint ist das Land Kanaan, dasjenige Land, das Gott Abram gezeigt hatte), zurückgeführt wird. Aus allen fünf Kontinenten der Erde wird es nach Kanaan, dem heutigen Palästina zurückgeholt und ihr Gott wird es dorthin versammeln. Er ist es, der sein Volk diesbzgl. leitet und lenkt. Und sein Volk wird dieses zur Wüste gewordenes Land wieder in Besitz nehmen und ihr Gott wird es wie in Hesekiel 36, 10-11 und Hesekiel 36, 24-30 u. 33-36 prophezeit wieder überaus fruchtbar machen:

Hesekiel 36, 24-30
24 Denn ich will euch aus den Heiden herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und
wieder in euer Land bringen
,

25 und ich will reines Wasser über euch sprengen, daß ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen.
26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.
27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.
28 Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.
29 Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen
und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen.
30 Ich will die Früchte auf den Bäumen und den Ertrag auf dem Felde mehren, daß euch die Heiden nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müßt.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und es soll sogar lt. Hesekiel 34, 26-27 der Jahrhunderte lang ausgebliebene Früh- und Spätregen einem Wunder gleich wieder einsetzen, was heute bereits geschehen ist. Der Grund des Ausbleibens dieser Niederschläge ist in Jeremia 3, 1-3 zu finden.
Und das Volk Israel wird nie mehr von dort wieder weggehen. Denn dorthin, ins heilige Land, wird der Messias zurückkommen, und auf den Ölberg wird er seine Füße stellen. Nun erst, nach der politischen Wiederentstehung Israels, sind die natürlichen Voraussetzungen dafür gegeben.
Doch zuvor muß der kommen, der ihn nachahmen wird, der in seinem eigenen Auftrag in die Rolle Jesu Christi schlüpft, der sich ein "Greulbild der Verwüstung" schafft, daß er in den zu diesem Zeitpunkt, der heute noch aber sehr nahen Zukunft liegt, wieder aufgebauten 3. Tempel stellen wird. Damit, mit diesem wie lebendig wirkenden Bild, das, wie es scheint sogar sprechen kann und all diejenigen tötet, die es nicht anbeten. Mit diesem Bild wird der im Hintergrund verbleibende Antichrist und Blender alle Welt verführen.
Er, der große Weltverführer und nichtsnutzige Hirte wird alles vorgeben und mit diesem Bild behaupten, selbst Gott zu sein. Und dieses Bild werden alle Völker der Erde unter Todesandrohung anbeten müssen.

Sobald die Juden dieses verführerische Götzenbild im Heiligtum stehen sehen, ist der Tempel entweiht und sie können und dürfen dort nicht mehr weiteropfern. Und dann müssen sie sofort auf die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen und sich dort in Sicherheit bringen (vgl. Matthäus 24, 15-21). Dies ist nicht zu verwechseln mit der Vorerfüllung, der Flucht im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24.
Und Jesus Christus sagt: Dann, mit der abgeschlossenen Inszenierung der Wiederkunft Jesu Christi durch den Antichristen wird eine Zeit beginnen die so schrecklich sein wird, wie noch nie zuvor von Anfang der Welt an.
Doch diesem Antichristen zur "Zeit des Endes" gehen kurz vorher Führer und Diktatoren voraus, die ihr Streben nach der Weltmacht in immer neue und brutalere Kriege treibt, welche sogar das Ausmaß von Weltkriegen erreichen werden. Diese Machtkämpfe haben zur Folge, daß einerseits das bislang noch in der weltweiten Zerstreuung befindliche Volk Israel die härteste Verfolgungszeit ihrer Geschichte erleben mußte und andererseits nun der Antichrist bzw. Antimessias auf der Bildfläche erscheint, der darauf hinstrebt, daß die großen kontrahären Weltmächte der Erde untereinander Waffenruhe halten, aber in einem kalten Krieg immer neuere und schrecklichere Waffen bauen.
In dieser für das Volk Israel sehr schlimmen Zeit der Kriege, wird gerade durch sie erreicht, daß dieses Volk wieder sein Land, das der Gott Israels einst ihren Vätern gegeben hatte, zurückerhält und nun der Staat Israel wieder ganz neu entsteht. Es ist somit auch die Zeit des Endes des Zertretens Jerusalems durch die Heiden und hat sich 1967 mit der Zurückeroberung des Tempelberges und der Altstadt Jerusalems schon fast ganz erfüllt.


Der Begriff Endzeit unter dem Aspekt der Weltgeschichte, die die Bibel lt. Lukas 21, 24 als die "Zeiten der Heiden" beschreibt

Das 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes handelt speziell und ausschließlich vom endzeitlichen heidnischen Weltherrscher, dem eigentlichen und letzten aller Antichristen, dem Antichristus der letzten Zeit oder wie es der Prophet Daniel in Daniel 8, 17, in Daniel 8, 19 und in Daniel 11, 35+40 ausdrückte, zur "Zeit des Endes".
Und mit diesem "Ende" bzw. mit der "Zeit des Endes" bezieht sich die Bibel zweifellos auf das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".
Mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24 ist übrigens derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat Israel einschließt. Die "Zeiten der Heiden" sind darum davon gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw. nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die Weltmacht in den Händen halten. Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird. Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene Macht und auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen Herrscher ereilen soll (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21). Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden wird, also genau dann wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde anbrechen wird.
Und da mit dem biblischen Begriff "Zeiten der Heiden" aus Lukas 21, 24 oft nicht ganz korrekterweise der im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" verwendete Ausdruck "Ende der Nationen" (gemeint ist genauer gesagt ihre Unterwerfung unter die Weltmacht des Antichrist) einhergeht, sollte man exakterweise für die Redewendung "Ende der Nationen" den Ausdruck des nahe gekommenes "Endes der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" bzw. der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen einsetzen. Denn die Geschichte der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen mit ihren nichtjüdischen Herrschern kommt in der letzten Zeit mit dem gewaltsamen Ende des eigentlichen Antichrist zu ihrem Abschluß und das Reich Gottes bzw. des seines Messias bricht jetzt, im unmittelbaren Anschluß daran auf der Erde an.

Der endzeitliche letzte heidnische Weltherrscher wird vom Seher Johannes anders, als es der Prophet Daniel getan hatte, nicht als ein anderes kleines Horn, das aus einem Tier hervorgeht, sondern als ein völlig eigenständiges und sogar grauenerregendes Tier beschrieben und zwar als ein Tier, das aus dem Meer steigt.
Damit stellt das Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes gewissermaßen eine Erweiterung der Vision Daniels zu den auch in Lukas 21, 24 angeführten "Zeiten der Heiden" dar. Diese "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", die vom alttestamentarischen Prophet Daniel in Daniel 7, 1-8 als eine nahtlose Abfolge von vier Tieren darstellt werden, münden schließlich und ganz am Ende dieser Zeit in die zur "Zeit des Endes" beginnende Regierungszeit des aus dem vierten und letzten Tier hervorbrechenden anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 ein. Und wie wir später auch noch erfahren werden, genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine Horn" wird dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen. Und wir wissen auch: Das "andere kleine Horn" aus Daniel 7, 8 erscheint nach Daniel 12, 7 genau dann, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat".
Das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8, dies ist also der eigentliche Antichristus der letzten Zeit. Sein Frevel am heiligen Volk Gottes und sein Machtstreben, welches dadurch zum Ausdruck kommt, indem er den Gott Israels zu ersetzen versucht bzw. seinen Messias nachzuahmen beginnt, erzwingt also das Ende (vgl. im Kapitel "Danach kommt das Ende-Was ist damit gemeint?").

Der eigentliche Antichrist aber soll also bekanntlich der letzte irdische heidnische und ebenfalls der letzte und größte gottfeindliche Machthaber sein und zwar der allerletzte, unmittelbar bevor der Messias Gottes wiederkommt. Und nur in ihm, also in einer einzigen Person, wird sich schließlich und zum "Ende" zu alle Macht der Welt konzentrieren. Denn in Daniel 7, 11-12 heißt es:
"Ich merkte auf um der großen Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier (mit dem Tier ist diejenige gottesfeindliche Macht gemeint, die Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird, und das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") getötet wurde und sein Leib umkam und ins Feuer geworfen wurde.
Und mit der Macht der andern Tiere (mit den anderen Tieren sind die vier Tiere aus Daniels Vision zu den vier heidnischen Weltreichen der Erde aus Daniel 7, 1 ff gemeint, an die sich unmittelbar das Tausendjährige Reich Gottes anschließen wird.) war es auch (für immer) aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte."
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Ende des anderen kleinen Hornes lt. Daniel 7, 8 (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zieht somit unmittelbar gleichzeitig, also zeitgleich, das Ende der vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff nach sich. Denn die in Daniel 7, 12 angegebenen "andern Tiere" beziehen sich auf Daniels Vision von den vier Tieren, die die vier Weltreiche der "Zeiten der Heiden" symbolisieren.
Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt somit einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie üben Frevel an seinem Volk und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann an der Zahl zu.
Daß aber der "freche und verschlagene König" von Daniel 8, 23-25 nicht anderes als das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 verkörpert und großen Frevel an den Juden und denjenigen, die den lebendigen Gott fürchten, begehen wird (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), geht aus den Versen in Daniel 8, 17-19 hervor. So steht in Daniel 8, 19 geschrieben: "... denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht." und "... Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes." (vgl. Daniel 8, 17)

Und nun wieder zurück zu Daniels Vision in Kapitel 7:
Die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff das sind der Löwe, der Bär, der Panther und ein schwer zu beschreibendes Tier mit zehn Hörnern, welches ein Mischwesen besitzt.
Diese vier Tiere der Vision Daniels entsprechen übrigens den vier Metallen des Bildes in Nebukadnezars Traum im Buch Daniel, Kapitel 2, dem Gott in einem Traum zuvor ebenfalls einen Ausblick auf die zukünftigen heidnischen Reiche dieser Erde geoffenbart hatte.
Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in Nebukadnezars Traum bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender Vision den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und repräsentieren ebenfalls einen Abriß der vier großen Reiche der Erde, die sich wiederum aus vielen Völkern, Sprachen, Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem ersten Tier, dem Löwen bzw. mit dem Haupt des Bildes aus feinem Gold von Nebukadnezars Traum, das babylonische Reich unter dem König Nebukadnezar und mit dem zweiten Tier bzw. der silbernen Brust und den silbernen Armen das medo-persische Reich, das auf Babylon folgte.
Das dritte Tier bzw. das Kupfer der Lenden des Bildes stehen bildhaft für das Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem Großen und das vierte Tier, das Nebukadnezar als eiserne Schenkel sah, repräsentiert das Römische Reich, welches zwar auseinanderfiel, aber in den vielen Nationen Europas weiterlebte und bis in die Gegenwart hineinreicht. Und aus dem letzteren Tier soll dann das andere kleine Horn lt. Daniel 7, 8 hervorbrechen (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dessen Aufstieg das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche nach sich ziehen wird. Dann aber, wenn es sich so, wie es Daniel prophezeit, in allen Punkten erfüllt hat, dann soll das Reich Gottes tatsächlich kommen, und es wird nach Daniel 2, 44-45 alle heidnischen Weltreiche dieser Erde zum Abschluß bringen und dann wenn es hier sein wird, auf ewig bleiben.

Damit zeigt das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 also tatsächlich gleichzeitig auch auf das Ende aller irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24.
Man muß wissen, mit dem biblischen Begriff "Heiden" sind allgemein alle nichtjüdischen Völker und Nationen gemeint. Und das Ende der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 beschreibt nicht etwa den Untergang der nichtjüdischen Kulturen, Völker und Nationen, sondern meint das Ende ihrer derzeitig immer noch andauernden politischen, wirtschaftlichen und militärischen Vormachtstellung in der Welt.
Oder anders herum gesagt: Die Machtentfaltung des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 bzw. des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird für alle dann bestehenden heidnischen Weltmächte der Erde gleichzeitig das komplette Aus ihrer politischen und militärischen Vormachtstellung in der Welt nach sich ziehen.
Sogesehen kommt der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch seine mittels Betrug gelingende Vernichtung der "Starken", so wie dieses Ende die Bibel in Daniel 8, 23-25 beschreibt, tatsächlich wenn auch nur für kurze Zeit an die uneingeschränkte Weltmacht, und die nichtjüdischen Kulturen, Völker und Nationen, aber auch die Heiligen (gemeint ist das Land Israel) werden dann zu seinem Thron. Und von den zuvor existierenden, starken irdischen, nichtjüdischen Regierungen der Erde wird zu dem Zeitpnukt, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" herrschen wird, nichts mehr Nennenswertes übrig geblieben sein.
Nun aber, da mit dem Ende des Antichristen lt. Daniel 7, 11-12 gleichzeitig auch alle übrigen gottesfeindlichen Weltmächte der Erde ihr Ende gefunden haben, kann und wird das Tausenjährige messianische Weltreich jetzt endlich anbrechen. Und das furchterregende Ende der Vormachtstellung aller nichtjüdischen Völker und Nationen dieser Welt verliert hiermit seinen Schrecken.
Und wenn der Messias Gottes erst einmal wirklich in echt da sein wird, dann wird er sich auf den Thron Davids setzen, um von dort nie wieder zu weichen. Er wird ab jetzt, und das ist der wunderbare Ausblick, tatsächlich in Frieden und Gerechtigkeit über die ganze Erde herrschen und das Böse in dieser Welt wird dann für tausend Jahre gebunden und damit ausgeschaltet sein.

Mit dem Erscheinen des Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also die Ära der von Menschen geführten Regierungen, die über das Land Israel gesetzt sind, gänzlich zu Ende gehen. Darum nennt sich auch die Zeit der Machtentfaltung des Antimessias, die "Zeit des Endes" und meint eigentlich die "Zeit des Endes" der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24.
Denn die "Zeit des Endes" (der "Zeiten der Heiden") wird logischerweise also dann kommen, und das ist eigentlich ganz simpel, erst dann, wenn eben die "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 ihrem Ende entgegengehen werden.
Sogesehen bezieht sich die "Zeit des Endes", so wie sie in Daniel 8, 17-19 bezeichnet wird, also auf den zeitlichen Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden".

In Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der auf das Ende hin gerichteten Vision (gemeint ist die Vision, die sich auf das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" bzw. auf das Ende der vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff bezieht), vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird.
Und die Bibel sagt an dieser Stelle außerdem aus, daß es, wie bereits eingangs erwähnt, nicht eher geschehen soll, bis daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird.
D.h. erst dann, wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7), wird die "Zeit des Endes" kommen.
Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!


Was sind die wichtigsten angekündigten Endzeitzeichen?

Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher:
Alle angekündigten Endzeitzeichen, die da unter anderem aus der nachfolgend abgedruckten Rede Jesu Christi über die Endzeit (Matthäus, Kapitel 24, 3-31 und Matthäus 24, 32-44 oder auch bei Markus 13, 3-37 bzw. bei  Lukas 21, 7-38) abzuleiten wären, treffen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts auf einmal zusammen und haben sich heute bereits größtenteils vollständig erfüllt. Bzw. alle diese für einen ganz bestimmten Zeitabschnitt charakteristischen Endzeitzeichen zeichnen sich heute immer deutlicher ab.
Und noch ein wichtiges Kennzeichen bei der Erfüllung einzelner Prophetien bzgl. der Endzeit ist hierbei erwähnenswert:
Viele oder zumindest einige der Ereignisse dieser Prophetien der Bibel, die unmißverständlich die Endzeit bzw. die "Zeit des Endes", d.h. die letzte Zeit unmittelbar vor der Rückkehr des vom lebendigen Gott zu seinem Volk gesandten Messias Israels auf die Erde herab betreffen, waren, wie wir gleich sehen werden, bisher in der gesamten Menschheitsgeschichte in einer derartigen Form noch nie zuvor eingetreten und kamen erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts erstmals zustande bzw. konnten zuvor auch, weil die entsprechenden Voraussetzungen dafür gänzlich fehlten, bisher noch nicht zustande kommen.
Oder bestimmte für die Endzeit charakteristische Ereignisse konnten bisher überhaupt noch nicht in einem derartigen Umfang datenmäßig registriert bzw. global statistisch erfaßt werden. Bzw. über diese Ereignisse konnte wegen bislang fehlender Möglichkeiten die breite Öffendlichkeit z. Bsp. wegen fehlender dafür geeigneter Massenmedien nicht informiert werden. Der Urheber dieser Internetseite denkt hierbei an die weltweite Zunahme von Erdbeben, die Schäden, anrichten oder Unruhen, Bürgerkriege in der ganzen Welt und das erstmals im 20. Jarhundert globale Auftreten völlig neuartiger und verheerender Seuchen, wie z. Bsp. Aids.
Der Schreiber dieses Textes denkt hierbei außerdem an Weltkriege, Weltwirtschaftskrisen, Währungsinflation und die Wiederentstehung des Staates Israel, allesamt Ereignisse, die nur eine ganz bestimmte Zeitepoche charakterisieren und dann, wenn sie eintreten, völlig unverkennbar, d.h. unverwechselbar sind:

Diejenigen Ereignisse, die den Beginn der Endzeit darstellen und die sogar die Voraussetzungen dafür herstellen, sind diejenigen, die in der Bibel lt. Matthäus 24, 8 mit dem "Anfang der Wehen" beschrieben werden


Matthäus 24, 3-8
3 Und als er auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger zu ihm und sprachen, als sie allein waren: Sage
 uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?
4 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe.
5 Denn es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin der Christus, und sie werden viele verführen.
6 Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da.
7 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort.
8 Das alles aber ist der Anfang der Wehen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Das Auftreten falscher Messiasse als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

1. das Auftreten falscher Christusse bzw. falscher Messiasse und selbsternannter Propheten und Prophetinnen (vgl. Matthäus 24, 4-5+24-25), die in Wahrheit nicht im Auftrag des Vaters im Himmel, sondern in ihrem eigenen Namen kommen, wird hier von Jesus angekündigt. Sie alle stellen aber nur eine Vorerfüllung bzw. Vorschattierung zum Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar, der auch der Sohn des Verderbens genannt wird. Erst der eigentliche Antichristus wird es schließlich sein, der all diese Bestrebungen seiner Vorgänger, sich mit neuartigen Erfindungen und durch das technisch perfekte Nachahmen des wahren noch kommenden Christus bzw. sich mit großen Zeichen und Wundern ausweisend und die echte Wiederkunft des Gottessohnes vorwegnehmend an die Stelle von Jesu Christi zu stellen, weit in den Schatten stellen wird.
Bereits damals, einige Jahre vor der Geburt unsers Herrn Jesus Christus hier auf der Erde, begann die Messiaserwartung in Israel immer größer zu werden. Und kurz vor dem Beginn der Zeitrechnung gab es schließlich nicht wenige Juden, die nicht mit brennendem Herzen auf die Ankunft ihres Erlösers hofften. Aber die meisten von ihnen verbanden dieses große Ereignis in Unkenntnis der Dinge direkt mit dem Ende der Fremdherrschaft Israels. Aber das Ende der Römischen Fremdherrschaft über Israel blieb mit der Geburt von Jesus und seinem Wirken aus. Die erhoffte gewaltsame Befreiung kam nicht zu Stande. Der erhoffte Befreier wurde von den Römischen Umterdrückern gekreuzigt, seine Jüngerschaft wurde von nun an hart verfolgt und mußte teilweise ins Ausland fliehen.
Die Römische Gewalt über Israel nahm danach neue, sehr traurige Ausmaße an. Der Tempel der Juden, das Heiligtum Israels, wurde im Zuge der Römischen Besetzung Jerusalems völlig zerstört, ja dem Erdboden gleichgemacht. Der jüdische Widerstand wurde damit gebrochen. Die jüdische Hoffnung auf Befreiung wurde auf brutalste Art und Weise im Keim erstickt. Die wenigen, diesen Gewaltakt überlebenden Einwohner Israels mußten vor der Römischen Invasion ins Exil fliehen.
In der letzten Zeit nun kündigte uns unser Herr Jesus eine weitere Welle dieser Messiaserwatung an und warnt die Menschen dieser Zeit vor dem Aufkommen selbsternannter Messiasse und Friedensboten.
Besonders durch das Auftreten großer Sektenführer, von denen sich einige sogar als der erwartete Messias der Juden ausgaben, erfüllte sich diese traurige Prophetie teilweise auch schon und besonders stark bereits im vergangenen Jahrhundert.
Der Verfasser dieser Homepage zitiert an dieser Stelle Roger Liebi aus seinem Aufsatz: "Jerusalem - Hindernis oder Chance für den Weltfrieden - Teil 2/2":
"In den vergangenen 40 Jahren fiel man im Judentum auf etwa 40 verschiedene falsche Messiasse herein. Und immer im Nachhinein hat man dann gemerkt: Es war doch nicht der richtige. Aber eben der Antichrist, der falsche Messias "per excellence" der kommt erst in der Zeit wo der 3. Tempel wieder aufgebaut wird. Und sobald der Tempel stehen wird, kommt dann auch der Moment, wo er im Vorhof des Tempels ein Götzenbild aufstellen wird. Und dann wird er in den Tempel hineingehen, unerlaubterweise ins Allerheiligste, und wird sagen: Ich bin Gott. Also ganz ähnlich wie viele Gurus heute, die sich als Gott bezeichnen, aber noch viel extremer, denn er sagt nicht nur wie die Gurus: Ich bin ein Gott, sondern er sagt: Ich bin Gott."

Wehen sind die Triebkraft einer Geburt, aber auch immer mit großen Schmerzen verbunden, für denjenigen, der sie durchmachen muß. Sie bahnen in diesem speziellen Fall den Weg für das Kommen des Messias, dem unmittelbar zuvor der Antichrist, der letzte der falschen Christusse, vorausgehen wird. Sie bewirken also, daß die endzeitlichen Geschehnisse in Gang kommen können.
Diese erste der beginnenden Wehen bewirkt, daß dem Kommen des letzten der falschen Christusse nun nichts mehr im Wege steht und daß sein in Erscheinung treten nun nicht mehr aufgehalten werden kann. Denn dieser hat aus den Fehlern all seiner Vorgänger gelernt und wird sie nicht mehr machen. Er ist der perfekte Christusnachahmer und das Symbol der vollkommmenen Christusverachtung, den er wird sich voll und ganz an dessen Stelle stellen und wenn auch nur für eine relativ kurze, sehr begrenzte Zeit, durch die Macht Satans befähigt zum Diktator der Völker der ganzen Erde werden.

Erst das Aufkommen von Weltkriegen läßt uns besonders eindeutig erkennen, daß die Wehen der biblischen Endzeit nun bereits tatsächlich begonnen haben, denn nie zuvor hatten von Menschen geführte Kriege ein solches Ausmaß angenommen

2. das Kommen von nicht nur Kriegen, sondern das Aufkommen von Weltkriegen (vgl. Matthäus 24, 7) wird ebenfalls zu den schmerzlichen Wehen aus Matthäus 24, 8 gerechnet, die das Ende anbahnen bzw. für das Kommen des Messias die Voraussetzungen schaffen, die die Ereignisse, die zum nun nahenden Ende hinführen, auf eine schmerzliche Art und Weise beschleunigen:
Das - es soll "ein Volk gegen das andere ... und ein Königreich gegen das andere" kämpfen - ist ein hebräischer Ausdruck, der für Weltkriege gebraucht wird, in die viele Länder bzw. große Regionen der Erde verwickelt werden.
Dies entnimmt der Verfasser dieser Homepage den Ausführungen von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim, der am 06.09.1991 in einem Vortrag zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen zur Thematik der Endzeit sprach.
Aber gerade die ersten beiden Weltkriege in der Geschichte der Menschheit des vergangenen Jahrhunderts (1914–1918 und 1939-1945), die, da dabei Länder und Goßmächte mehrerer Kontinente beteiligt waren, auch als globale Kriege bezeichnet werden (gegen Ende des ersten Weltkrieges befanden sich 25 Staaten, das entsprach etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand), brachten die Wiederentstehung bzw. Neu- oder Wiedergeburt des Staates Israel mit sich und läuteten darum die letzte Etappe der Menschheitsgeschichte ein. Diese beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts stellen damit eindeutig einer Erfüllung für die Prophetie nach Matthäus 24, 7 dar, weil sie mit ihren Folgen die politische Wiederentstehung Israels bewirkten.
Wehen sind, wie wir gehört hatten, die Triebkraft einer Geburt. Diese zweite der beginnenden Wehen bewirkt nun, daß die Hinternisse der politischen Wiederentstehung Israels aus dem Weg geräumt werden (siehe auch das unter dem Punkt "politische Wiederentstehung Israels" Geschriebene) bzw. führt auf sehr schmerzlichem Wege zu einer Neu- bzw. Wiedergeburt des Staates Israels.
Die zweite Wehe aus Matthäus 24, 7-8 stellt somit eine sehr wichtige Voraussetzung dar, damit die endzeitlichen Geschehnisse unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi in Gang kommen können. Ohne diese sehr wichtige, der anfänglichen Wehen, wäre der Herrschaftswunsch des Antichristen über Israel eben nur ein Wunsch geblieben. Mit ihr ist er für den Sohn des Verderbens in greifbare Nähe gerückt. Denn der Antichrist soll ja bekanntlich, nachdem der die "Starken" auf betrügerische Art und Weise vernichtet hat (vgl. Daniel 8, 24), zuerst in Israel an die Macht kommen (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!). Und dazu muß Israel wieder ein eigenes Land besitzen. Und erst dann kann in diesem Land der 3. Tempel in Jerusalem, Israels Heiligtum wieder aufgebaut werden, in welchen sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bekanntlich einmal setzen soll  (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). D.h. erst dann, wenn die Juden das Land, das der Gott Israels vor Zeiten ihren Vätern gegeben hatte, zurückerhalten und wenn das auserwählte Volk Gottes aus der weltweiten Zerstreuung zurückkehren wird, kann auch die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 zu ihrem Ziel kommen. Dieses soll ja bekanntlich in der Endzeit, genauer gesagt zur Zeit der Bedrängnis bzw. in der zweiten Hälfte der großen Trübsal, seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, denn diese dem Volk Gottes verheißenen Geschehnsse und großen Wunder sind nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet.

Das Auftreten von Hungersnot und Inflation als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

3. Hungersnöte (und Inflation) infolge eines noch nie zuvor gekannten Ausmaßes (vgl. Matthäus 24, 7):  Durch (Welt)kriege, (Welt)wirtschaftskrisen, Mißernten infolge eines beginnenden globalen Klimawandels, verursacht durch die Rodungen der Urwälder und durch den Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre und durch immer weiter fortschreitende Umweltverschmutzung und -vergiftung erfüllte sich im vergangenen Jahrhundert diese Prohetie lt. Matthäus 24, 7 der besonders stark für die letzte Zeit angekündigten Hungersnöte vor unserer aller Augen mit einer sehr traurigen Bilanz.

Das Auftreten völlig neuartiger Seuchen als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

4. Außerdem treten seit dem letzten Jahrhundert lt. Matthäus 24, 7 tatsächlich verschiedene, völlig neuartige Seuchen auf. Der Verfasser dieser Homepage denkt dabei an BSE (gemeint ist der Rinderwahn), AIDS (gemeint ist das erworbene Immundefektsyndrom, das einen eindeutig endzeitlichen Charakter besitzt, da es hauptsächlich beim Ehebruch übertragen wird), Hepatitis C (gemeint ist eine erstmals im Jahre 1988 identifizierte Viruskrankheit, die zu schweren Leberschädigungen wie der Leberzirrhose und dem Leberzellkarzinom führen kann), H5N1 (gemeint ist Influenza A/H5N1 oder auch Vogelgrippe genannt) und SARS (gemeint ist das erstmals im Februar 2003 beobachtete schwere Akute Atemwegssyndrom, eine neuartige sehr gefährliche Lungenentzündung mit ca 20 % Todesfallrate).
Wehen sind die Triebkraft einer Geburt. Sie bahnen in diesem speziellen Fall den Weg für das Kommen des Messias, dem unmittelbar zuvor der Antichrist, der letzte der falschen Christusse, vorausgehen wird. Sie bewirken also, daß die endzeitlichen Geschehnisse in Gang kommen können.
Diese vierte der beginnenden Wehen bewirkt, daß dem Antichristen zur "Zeit des Endes" alle Werkzeuge, die er für die Erschaffung von völlig neuartigen Krankheiten und Seuchen benötigt, in die Hände gegeben werden. Erst seit dem zwanzigsten Jahrhundert können in der Kriegsführung auch bakteriologische Waffen eingesetzt werden und die Rüstungsindustrie ermöglicht durch ihren diesbzgl. sehr hohen Wissensstand auch die Erforschung und Entwicklung völlig neuer Krankheiten. Da der Antichrist "zur Zeit des Endes" den "Gott der Festungen" verehrt (vgl. in Daniel 11, 38), wird er wahrscheinlich sehr frühzeitig in seiner beruflichen Laufbahn den Weg in den militärischen Sektor gewählt haben (vegl. auch im Kapitel "Was könnte den Antichrist in seiner Jugend geprägt haben?").
Was mit dem "Gott der Festungen" gemeint ist, können wir im Kapitel "Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird" ab hier nachlesen.

Und da er aufstrebend und hochintelligent ist, wird der Antichrist wahrscheinlich in der Militärforschung Fuß gefaßt haben und vielleicht sogar anfänglich als Bakteriologe oder Virologe und Forscher in der Mikrobiologie an der Entwicklung neuartiger biologischer Waffen (gemeint sind bei der Kriegsführung gezielt eingesetzte Krankheitserreger, also Bakterien oder Viren, sowie von speziellen Pilzen ausgeschiedene Giftstoffe, sogenannte Toxine) beteiligt gewesen sein. Denn die neuartigen Krankheiten und Seuchen der Endzeit sind nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zum Teil unkontrolliert ins Freie entronnene Keime oder auch gezielt ausgesetzte Bakterien oder Viren aus diesem Bereich.
Die sogenannten B-Waffen können völlig unbemerkt verbreitet werden und gelangen manchmal sogar ungewollt und unbemerkt aus den Labaratorien ins Freie. Vor allem in den USA hat die Erforschung neuartiger B-Waffen durch gentechnologische Methoden seit den 80er-Jahren große Bedeutung zurückerlangt.

Eine spürbare Zunahme der Erdbeben als eine der anfänglichen Wehen der Endzeit

5. eine sehr deutlich spürbare Zunahme der Erdbeben auf der ganzen Erde (vgl. Matthäus 24, 7), insbesondere solcher, die Schäden anrichten:
Von 1897-1946 wurden 3 Erdbeben über der Stärke 6 auf der Richterskala registriert. 1947-1956 waren es bereits 7. Von 1957-1966 waren es schon 17. Im Jahr 1967 wurden allein innerhalb eines Jahres 17 registriert. Im Jahr 1968 waren es 19. Im Jahr 1969 waren es 21. Innerhalb des Jahres 1970 fanden 24 statt. Und 1971 gab es innerhalb eines einzigen Jahres 34 Erdbeben über der Stärke 6 auf der Richterskala.
Das eben Gesagte zur weltweiten Zunahme der Erdbeben ging aus einem Vortrag von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim hervor, der am 06.09.1991 zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach und sich bei der Frage, inwieweit sich die prophetischen Vorhersagen zur Zuname der Erbeben heute bereits erfüllt haben, auf die oben genannte Erdbebenstatistik bezog.
Dr. Lothar Gassmann ist Theologe, Sekten- und Weltanschauungsbeauftragter der Arbeitsgemeinschaft für Religiöse Fragen (ARF), sowie Autor zahlreicher Aufsätze, Bücher und Lieder zu geistlichen, theologischen und zeitkritischen Themen.
Dr. Gassmann hat zum Thema "Endzeit" auch eigene Bücher herausgegeben, die z. Bsp. auf seiner Homepage bestellt werden können. Der Schreiber dieses Textes hat sich an die Aussagen von Dr. Gassmann bzgl. der Geschehnisse zur "Zeit des Endes" weitgehend angelehnt. Seine Ausführungen im Queenshotel dienten auch als Grundlage zu den Betrachtungen dieser Internetseite. Die obige Erdbebenstatistik bezog Dr. Gassmann nach seinen Angaben von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und aus dem Statistischen Bundesamt.

Um es nochmals hervorzuheben: Wehen sind die Triebkraft einer Geburt. Diese Wehe der spürbaren Zunahme der Erdbeben, besser gesagt deren wahrscheinliche Ursache bahnt den Weg dafür, daß den Antichrist zur "Zeit des Endes" der Größenwahnsinn überkommt und daß er es wagt, sich an Gottes Stelle zu stellen.
Wie im Kapitel "Von einer Wolke, die Wasser aus dem Meer soff, oder für den Verfasser dieser Homepage ist es wahrscheinlicher, daß die rotierende Supraleiterscheibe einen eigenen "Gravitationsstrahl" besitzt" und "Ein wandernder "Gravitationsstrahl", der die massiven Gesteinsplatten der Kontinente der Erde durchdringt, könnte eventuell künstlich hervorgerufene Erdbeben auslösen" ganz am Ende angedeutet, könnte es durchaus möglich sein, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" Erfindungen gemacht hat, deren Auswirkungen künstlich Erdbeben auslösen können.

Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht


Matthäus 24, 8-30
8 Das alles (und dies bezieht sich auf dasjenige, was Jesus in den Versen zuvor gesagt hatte) aber ist der Anfang der Wehen.
9 Dann
(gemeint ist im Anschluß daran bzw. danach) werden sie euch der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen von allen Völkern.
10 Dann werden viele abfallen und werden sich untereinander verraten und werden sich untereinander hassen.
11 Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen.
12 Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.
13 Wer aber beharrt bis ans Ende, der wird selig werden.
14 Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,

16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird.

22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.
26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus!, so glaubt es nicht.
27 Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.
28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.
29 Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen.
30 Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

31 Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Viele Juden werden noch unter den Völkern zerstreut gehaßt und verfolgt einer Bedrängnis preisgegeben und getötet werden

6. nach Matthäus 24, 9-10 soll es zu einer Judenverfolgung kommen, in deren Verlauf viele von Ihnen getötet werden. Und die Juden werden zu dieser Zeit gehaßt von allen Völkern, unter die sie zerstreut wurden.
Kurz vor der Wiederentstehung des Staates Israel werden also die Juden, zu diesem Zeitpunkt noch unter die Völker zerstreut, enorm gehaßt werden, verfolgt und ein erheblicher Teil von ihnen wird getötet.
Noch bevor die eigentliche große Trübsal, das ist bekanntlich die 70. danielische Woche nach Daniel 9, 27 (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und im Kapitel "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der großen Trübsal") also beginnt, soll speziell über die Juden diese große und blutige Verfolgung hereinbrechen, also noch ehe die letzte Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 die Erde in seinen Bann zieht. Die letztere soll dann so schlimm ausfallen, wie keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19) und wird erst ganz am Ende der Zeit kommen.

D.h. aber auch, daß der Haß speziell auf die Juden und später auch auf die Gemeinde Jesu Christi in der letzten bzw. Endzeit enorm angewachsen sein muß (vgl. Matthäus 24, 9-10; Daniel 8, 23). Es folgt demnach nach einer anfänglichen, sehr harten Verfolgungszeit der Juden, die einer Bedrängnis gleicht und bei der viele Menschen jüdischer Abstammung erbarmungslos getötet werden später auch noch ein starker Anstieg einer weltweiten Christenverfolgung nach.
Die Bibelstelle in Matthäus 24, 9-10 bezieht aber primär speziell auf den Haß der Völker der Nationen auf die Juden.
In der Endzeit wird sich mit dem in Matthäus 24, 9-10 Vorhergesagten eine sehr, sehr traurige Prophetie der Bibel bzgl. der Verfolgung der Juden erfüllen müssen. Und nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage hat sie sich bereits erfüllt. Denn zum Zeitpunkt ihrer ersten Verfolgung, wie in Matthäus 24, 9-10 genannt, werden die Israeliten wie schon gesagt vermutlich immer noch ohne ein eigenes Land, ohne ein Heiligtum und ohne Priesterdienst sein.
Erst zum Zeitpunkt des Erscheinens eines von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" wie  in Matthäus 24, 15 oder in Offenbarung 13, 14-15 beschrieben; worüber auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher berichtet worden ist, werden die Israeliten bereits ein eigenes Land besitzen, was ja heute bereits schon der Fall ist. Auch ihr Heiligtum, der Tempel in Jerusalem, ist zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebaut. Denn, wenn das mit dem "Greuelbild der Verwüstung" gemeinte "Götzenbild des Verwüsters", und der "Verwüster", das ist ja bekanntlich der Antichrist, im Heiligtum stehen wird, muß es logischerweise auch bereits wieder einen intakten 3. Tempel Israels geben.
Auch der Priesterdienst wird dann im sogenannten 3. Tempel natürlich wieder aufgenommen worden sein. Denn infolge des sich "in den Tempel Gottes Setzens" des Antichristen, soll lt. Joel 1, 8-14 das tägliche Opfer abgeschafft werden. Die Tempelpriester sind dann angewiesen, infolge Gottes Aufforderung gemäß Joel 1, 9+13 Trauergewänder anzulegen.
Die letzte der über die Juden hereinbrechenden endzeitlichen Bedrängnisse, das ist somit die Zeit der gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes”, bei deren Anfang der Antichrist das tägliche Opfer im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27). 
Die endzeitliche Bedrängnis, die so schlimm ausfallen soll, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21), kommt demnach zu einer Zeit, wenn in Jerusalem wieder ein Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde.
Und der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird zu diesem Zeitpunkt mit dem Beginn seiner Gewaltherrschaft über Israel sein allererstes eigenes Land besitzen.

Das Beginnen der Zeit der letzten und größten Bedrängnis auf der Erde, das ist also genau der Zeitabschnitt, in der das im Zusammenhang mit der bereits erwähnten letzten Flucht der Juden aus Jerusalem angeführte zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Diese dann kommende Bedrängnis, die ausschließlich und ursächlich bedingt unter der Führungsherrschschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes stehen wird, ist wie schon gesagt mit der Bibelstelle in Matthäus 24, 9-10 nicht gemeint, wenn in der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi von einer Verfolgung gesprochen wird, bei der die Juden allgemein von allen Völkern gehaßt werden.
Da die Bedrängnis lt. Matthäus 24, 9-10 in der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi chronologisch noch dazu vor dem in Erscheinung treten des an heiliger Stätte stehenden "Greuelbildes der Verwüstung" aufgezählt wird, kann sie unmöglich bereits im Zusammenhang mit der Gewaltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" stehen. Nein, sie muß durch andere Umstände bzw. von einem anderen, zuvor auftretenden bzw. vorher an die Macht gekommenen Diktator erzeugt worden sein und im Gegensatz zur Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, bei der die Israeliten bereits wieder in ihrem Land Israel wohnen werden, an einem Ort stattfinden, also an demjenigen Ort, wohin die Juden nach der Zerstörung des Tempels in Jahre 70 n.Chr. zerstreut wurden.
Diese Verfolgung des sich noch in der Zerstreuung befindlichen heiligen Volkes muß demnach außerhalb der Grenzen des heutigen Staates Israel und von heute aus gesehen bereits in der Vergangenheit gelegen haben, da das Land Israel auf der politischen Weltlandkarte heute bereits wieder aufgetaucht ist, bereits seit geraumer Zeit wieder ein eigenständiges Land geworden ist.
Da der Haß der Völker auf die Juden umso verständlicher wird, wenn diese noch unter diesen zerstreut leben müssen und dann ihren Regimen noch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert bzw. ausgesetzt sind (dann, wenn sie noch mitten unter ihnen wohnen) und dies zudem logischerweise die Heimkehr in das einst ihren Vätern versprochene Land ungemein beschleunigt, macht es umsomehr Sinn, wenn sie ihr Land Israel zu der nach Matthäus 24, 9-10 angekündigten Verfolgungszeit zu allermeist noch nicht zurück in Besitz genommen haben und dann darin bereits wieder wohnen.
Diese Judenverfolgung nach Matthäus 24, 9-10 für das noch in der Zerstreuung befindliche heilige Volk, die also außerhalb der Grenzen des heutigen Staates Israel stattgefunden haben und von heute aus gesehen bereits in der Vergangenheit gelegen haben sollte, unterscheidet sich außerdem in ihrem Ausmaß und ihrer Massivität, sowie ihrer volksbezogenen Begrenzung von derjenigen, die nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 noch zukünftig ist und die mit dem in Erscheinung treten des dann an heiliger Stätte stehenden "Greuelbildes der Verwüstung" im direktem Zusammenhang steht und genau dann ihren Anfang nimmt.
Währenddem die Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 ausschließlich das heilige Volk Gottes berührt und in deren Verlauf nur die Juden von allen Völkern gehaßt werden, trifft diejenigen nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, die noch zukünftig ist und bei deren Beginn alle Juden Judäa´s auf die Berge fliehen sollen, den gesamten Weltkreis, schließt somit alle Erdbewohner ob Juden oder Nichtjuden gleichermaßen mit in sich ein (vgl. Offenbarung 13, 7-8).
Denn bei Offenbarung 3, 10 steht sinngemäß geschrieben: Die "Stunde der Versuchung", die kommen wird, soll den ganzen Weltkreis treffen. Und bzgl. der letzten und größten Bedrängnis auf der Erde kann man festhalten, daß lt. Offenbarung 13, 14 alle Menschen, die das dann an heiliger Stätte stehende "Greuelbild der Verwüstung" nicht anbeten werden, ob Juden oder Nichtjuden gleichermaßen getötet werden sollen. Und es wird dann so aussehen, als ob dieses Umbringen derjenigen Menschen, die die Anbetung des anscheinend sprechen könnenden und wie lebendig wirkenden Bildes verweigern, direkt von diesem Bild ausgehen wird.
Wer also auch während der zweiten Hälfte der großen Trübsal seinem lebendigen Gott weiterhin treu bleibt und keinen Götzendienst tun möchte, sich also mit der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" nicht vor seinem Gott versündigen und beschmutzen will, muß damit rechnen, daß er diese konsequente Verweigerung mit dem Leben bezahlt. Und dabei ist es lt. Offenbarung 13, 15 also völlig einerlei, welche Nationalität und Hautfarbe und Rassenzugehörigkeit er besitzt. Dieses schreckliche Schicksal wird also sowohl die Juden als auch alle anderen Menschen ereilen, die nicht vor dem "Greuelbild der Verwüstung" geflohen sind, wohl aber die Juden zeitlich gesehen zuerst.

Und diese letzte große Brängnis wird so hart sein, wie sie nie zuvor gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und wird auch nie wieder in solch einer Härte und solch einem Ausmuß kommen (vgl. Matthäus 24, 21-22).
Diejenige Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, die noch zukünftig ist, trifft also nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage wegen des sich auf den ganzen Erdenkreis ausweitenden Einfluß des ersten Tieres aus dem Meer, nicht nur Israel allein, sondern wird weltumfassenden Charakter besitzen. Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch mehr gerettet werden können (vgl. Markus 13, 20).

Bereits erfüllt hat sich die sehr traurige Prophetie der Judenverfolgung aus der Endzeitrede Jesu (zu finden in Matthäus 24, 9-10), und so versteht es der Verfasser dieser Homepage, mit dem Holocaust in Hitler-Deutschland und der damit verbundenen europaweiten Judenverfolgung und Judenmassentötung.
Als Holocaust bezeichnet man heute im deutschen Sprachraum den Völkermord an ca. 6 Millionen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland.
Matthäus 24, 9-10 sekundär bezogen auf eine weltweiten Christenverfolgung:
Im Zeitraum zwischen den Jahren 33 n. Chr. und 1990 wird die Zahl der christlichen Märthyrer auf ca. 40 Millionen geschätzt, so Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim, der am 06.09.1991 zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach. Allein im 20. Jahrhundert, d.h. von 1900 bis 1990, d.h. in einem knappen Jahrhundert, gab es etwa 27 Millionen gegenüber 13 Millionen, die es von 33 n. Chr. bis 1900, d.h. in knapp zwei Jahrtausenden, gegeben hat. Wir sehen, auch die weltweite Christenverfolgung hat im vergangenen Jahrhundert ein bislang noch nie gekanntes Ausmaß erreicht.
Die Prophetie zur Zeit der Bedrängnis während der 70. danielischen Woche liegt aber vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen noch vor uns.

Die politische Wiederentstehung Israels steht in ursächlichem Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen Anfang des 20. Jahrhunderts

7. durch die beiden Weltkriege Anfang des 20. Jahrhunderts indirekt bedingt, und das ist ein sehr positives Endzeitzeichen, kommt es zuerst 1921 und danach nochmals 1947 zur Teilung Palästinas verbunden mit der späteren politischen Wiederentstehung Israels.
Am 2. November 1917 kam es zur Balfour-Erklärung, nachdem durch den Ausgang des ersten Weltkrieges bedingt das Gebiet Palästinas aus der 400 Jahre währenden türkischen Herrschaft des Osmanischen Reichs nun in die Hand der Engländer überging. Durch die Erklärung von Lord Balfour wurde den Juden in Palästina jetzt ein Lebensrecht eingeräumt. Es wurde in diesem Zusammenhang erklärt, daß Palästina wieder die Heimstätte der Juden werden soll.
Seit 1914 wanderten tausende von Juden in das Gebiet des alttestamentarischen, ehemaligen Königreiches Israel, das nun zur britischen Kolonie geworden war, ein, bis es am 14. Mai 1948, d.h. unmittelbar nach dem Ende des Mandats Englands für dieses Gebiet, zum Ausrufen des neu gegründeten Staates Israel kam. Zu diesem Zeitpunkt lebten bereits ca. eine Million Juden in  Palästina.
Die zionistische Bewegung, eine während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene jüdische National-Bewegung, die sich für einen eigenen jüdischen Staat einsetzte, war durch die Gnade des Gottes Israels und die Liebe zu seinem Volk erfolgreich.

Die Sammlung des Gottesvolkes aus den Ländern, in die es auf Grund ihres Ungehorsams verstoßen worden war und die dieser Sammlung vorangegangene und vom lebendigen Gott zuvor vollzogene Zerstreuung der Israeliten wurden vom Gott Israels bereits lange zuvor angekündigt (vgl. die Prophetien in 5. Mose 28, 64; Nehemia 1, 8; Amos 9, 8-9; Sacharja 7, 13-14 und Amos 9, 8-9 für die Zerstreuung und diejenigen Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8, die für die Sammlung aus der Zerstreuung stehen, und die Aussage der Bibel, daß die Zerstreuung nicht ewig dauern sollte, die in Klagelieder 3, 31-32 geschrieben steht).
Denn die Wege der Israeliten hatten sich von denen ihres Gottes getrennt. Und sie hatten den zu ihnen gesandten Messias und Erlöser Jesus Christus gekreuzigt, die Fleisch gewordene Gnade Gottes, seinen zu ihnen gesandten Sohn, abgelehnt, verspottet und qualvoll getötet und dadurch seinen Fluch ausgelöst.
Genau darum ist das Ende der Zerstreuung Israels und seine politische Wiederentstehung eines der mächtigsten Endzeitzeichen, auf das, wie wir bereits eingangs lesen konnten, auch der Prophet Daniel verwies.
Nach Daniel 12, 7 bricht die letzte Zeit, gemeint ist der letzte Zeitabschnitt unmittelbar vor der Wiederkunft Jesu Christi genau dann an, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat.
Und sprach nicht auch Jesus Christus selbst, als ihn die Jünger Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas auf dem Ölberg nach seiner Wiederkunft und nach dem Ende der Welt fragten, wann dies kommen würde und was das Zeichen dafür wäre, in seiner sogenannten "Endzeitrede" davon, daß der "Feigenbaum", ein bekanntes Bild für das Land Israel, nach der von ihm angekündigten Tempelzerstörung erst wieder grün werden muß und das dies das Zeichen des nahenden Endes ist?
Und "wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben" (), dann soll der Sommer, gemeint ist das bald auf der Erde anbrechende Tausendjährige Friedensreich Gottes, nahe vor der Tür sein.
Und zwischen dem Zeitpunkt des Wiederergrünens, d.h. dem Zeitpunkt der politischen Wiederentstehung Israels bzw. zwischen dem der Neuentstehung des Staates Israels (geschehen am 14. Mai 1948) und dem der Wiederkunft Jesu Christ in großer Macht und Herrlichkeit werden also höchstens 70 bis 80 Jahre vergehen.
"Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen (sterben), bis dies alles geschieht.
Denn in der Bibel ist mit dem von Dr. Martin Luther in Matthäus 24, 34 übersetzen Wort "(Menschen-)Geschlecht" eigentlich nur eine "Generation" bzw. ein "Menschenalter" gemeint, und die bzw. das währt nach Angaben der Bibel 70 und wenn es hoch kommt, bis zu 80 Jahre (vgl. Psalm 90, 10).
Jesu Wiederkunft sollte demnach bis zum Jahr 2018 bzw. allerspätestens bis zum Jahr 2028 passiert sein, und unmittelbar davor liegt die Zeit der großen Trübsal.
Warum dies so ist bzw. wieso der Verfasser dieser Homepage zu dieser Ansicht gekommen ist, kann in den beiden Kapiteln "Wir gehören zur Generation des wieder austreibenden Feigenbaumes" und "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder" detailiert nachgelesen werden:

Matthäus 24, 32-35
32 An dem Feigenbaum (das ist ein Symbol für das Volk Israel) lernt ein Gleichnis: wenn seine Zweige jetzt saftig werden und Blätter treiben, so wißt ihr, daß der Sommer nahe ist.
33 Ebenso auch: wenn ihr das alles (was diesem Text der Bibel in Matthäus 24 vorangegangen war, gemeint ist der erste Teil der sogenannten Endzeitrede Jesu Christi, der sich auf den Anfang der Wehen und
die Beschreibung der Zeit der großen Bedrängnis mit der anschließenden Wiederkunft Jesu Christi bezieht) seht, so wißt, daß er nahe vor der Tür ist.
34 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht (gemeint ist diejenige Generation, die die politische Wiederentstehung Israels miterlebt hat) wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. (d.h. die Generation, die die politische Wiederentstehung bzw. Staatengründung Israels miterlebt hat, wird auch die Wiederkunft Jesu Christi in großer Macht und Herrlichkeit sehen! Oder anders gesagt: Zwischen dem Zeitpunk der politischen Wiederentstehung Israels und dem der Wiederkunft Jesu Christ in großer Macht und Herrlichkeit werden höchstens 70 bis 80 Jahre vergehen. Denn mit dem von Dr. Martin Luther in Vers 34 übersetzten Worten "Dieses Geschlecht" wollte Jesus wohl "diese Generation" sagen.)
35 Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.
36 Von dem
(genauen) Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
In den beiden weiteren Evangelien des Neuen Testaments bei Lukas 21, 29-32 und auch beim Markus 13, 28-33 finden wir den diesbzgl. Paralleltext.
Was Israel zwischenzeitlich zum Fluch geworden war, gemeint ist die Zerstreuung in alle Welt, wurde den Heidenvölkern bis heute zum Segen. Denn der Gott Israels hat aus allen Stämmen und Völkern und Sprachen und Nationen, die ihn zuvor nicht kannten, bis heute, d.h. bereits fast 2000 Jahre lang, Menschen herausgerufen und sich teilweise sogar durch Unmündige einen Lobpreis bereitet. Denn diese dienten ihm und nahmen seinen ursprünglich nur zum Volk Israel gesandten Messias Jesus Christus bereitwillig und voller Dankbarkeit und Freude in ihren Herzen auf.
Und heute erleben wir buchstäblich, wie der Gott Israels mit seinem auserwählten Volk wieder einen Neuanfang gemacht hat, wie er sich diesem Volk voller verirrter Schafe wieder neu erbarmt und wie es wieder gesegnet wird. Aber wir wissen es doch: Alles, was der lebendige Gott segnet, wird auch zum Segen für andere werden. Denn der Segen Gottes ist immer etwas, was sich multipliziert.

Der angekündigte Glaubensabfall von ihrem Gott unter den Juden

8. Die Juden werden auf Grund der nach Matthäus 24, 9-10 vorhergesagten Verfolgung und Tötung vom Gott Israels abfallen und eigene Wege gehen (vgl. Matthäus 24, 10), d.h. aus eigener Kraft ohne ihren Gott versuchen, ihr Schicksal in die Hände zu nehmen. Dabei werden sie sich gegenseitig verraten und zu hassen beginnen:
In Israel herrscht darum seit dem Holocaust (mit diesem bezeichnet man heute im deutschen Sprachraum den Völkermord an ca. 6 Millionen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland) noch bis heute hauptsächlich eine zionistische und humanistische, d.h. aber auch eine atheistische Denkweise vor.

In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels

9. das Bestreben, den zerstörten Tempel in Jerusalem bzw. was davon übrig geblieben ist, wieder aufzubauen, nimmt seit der politischen Wiederentstehung Israels im Jahr 1948 Gestalt an:
Es existieren heute, und das ist durchaus als positiv anzusehen, verschiedene Tempelbewegungen, und zwar ganz besonders die starke Bewegung der "Getreuen des Tempelberges", außerdem ein eigens zum Wiederaufnehmen des priesterlichen Tempelbetriebes im Ostteil von Jerusalem gegründetes Tempelinstitut, das die im Tempel benötigten Geräte und Priestergewänder nach genauen Vorschriften nachbaut, und zusätzlich ein nachbaufähiges Modell des 3. Tempels einer Talmud-Schule in Ostjerusalem. In der "Ateret Cohanim", einer Talmudschule und Synagoge, werden heute bereits Priester, die Nachkommen sind von Aaron, dem Bruder von Mose, zu Priestern des zukünftigen 3. Tempels ausgebildet (vgl. auch im Kapitel "In Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels").

Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt

10. Die Bibel kündigt in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel an. Dieser muß wohl deswegen so markant sein, weil der Umfang und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden wahrscheinlich sehr groß sind und ein derartiges Ereignis in der Geschichte in dieser Art wohl sehr selten geschieht (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Der Verfasser dieser Homepage nun sieht in diesem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" den siegreich verlaufenden Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung gegen Gottes Weltordnung führt und der mit der Vernichtung der Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher eine lange Zeit nicht ausreisen ließ.

Die erste Hälfte der großen Trübsal, und die große Trübsal ist ja bekanntlich derjenige Zeitbereich, in dem der letzte noch kommende Weltherrscher seine Macht entfalten wird, stellt bekanntlich jene Zeit dar, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seines Machtaufstiegs die »Starken« vernichten wird (vgl. Daniel 8, 24).
Und der Sieg über das "Land des Nordens" ist nun, wie wir soeben hörten, vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird.
Denn die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen oder in ihrer Freiheit einschränken.
Daniel meint also damit, und er hat immer in erster Linie sein eigenes Volk, die Juden, im Blick, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, die davon geprägt sein wird, daß die Frevler überhand nehmen sollen, wird der wohl größte und mächtigste unter ihnen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, sogar im globalen Sinne gemeint die »Starken« vernichten (vgl. Daniel 8, 24).
Und in diesem Zusammenhang muß wohl auch derjenige Umstand zu verstehen sein, daß der dem Antichrist zur "Zeit des Endes", dem wohl größten aller endzeitlichen Bedränger, nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" genau jetzt als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" fungiert (vgl. Offenbarung 13, 5-6 und im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Denn eben weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde aufgestiegene Tier; das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt und wie ein Drache redet, welches alle Macht des ersten Tieres vor seinen Augen ausübt, und welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (vgl. Offenbarung 13, 11-12).

Mit den »Starken« sind demnach solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen »Starken« gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".
Das “Land des Nordens” nun behindert Gottes Absichten, sein Volk in das Land ihrer Väter zurückzuführen (vgl. Jeremia 23, 3-8; Jeremia 31, 8). Doch es muß die dort festgehaltenen Juden nun doch freigeben. Später wird diesem Ereignis von den Juden große Bedeutung beigemessen werden (vgl. Jeremia 16, 14-15).

Das "Land des Nordens"wird übrigens in anderen Bibelübersetzungen auch das "Land der Mitternacht" genannt. Wobei man wissen muß: Das in der Bibel gebrauchte Bild der "Nacht" symbolisiert das Vorspiel des Todes.
Weil das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von den übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren können), die darin wohnenden Israeliten nun überraschend und ganz plötzlich doch freigeben muß, wird diesem wichtigen Ereignis wohl weltweit große Bedeutung beigemessen werden. So können die Juden, nachdem dies aus politischen Gründen offensichtlich lange Zeit nicht mehr möglichlich gewesen war, jetzt plötzlich und unerwartet ausreisen und damit nun gleichfalls in das Land ihrer Väter, d.h. in das in Palästina politisch wiederentstandene Israel zurückkehren. Fest steht: Es müssen wohl sehr viele Juden sein, denen nun ihre Freiheit, aus dem "Land des Nordens" ungehindert und frei auszureisen, zurückgegeben werden wird. Und damit kann wohl mit Recht gesagt werden, daß das "Land des Nordens" zu jener Zeit flächenmäßig eine beachtliche Größe besitzen muß. Und der Verfasser dieser Homepage vermutet deshalb, daß sich hinter dem "Land des Nordens"wohl eine Superweltmacht, ja ein sehr großes Weltreich verbergen muß, dessen Machtstrukturen völlig unerwartet einer massiven Veränderung unterliegen werden, dessen Außenpolitik sich plötzlich neu orientiert. Vielleicht ist aber auch eine derartige Wende in der Außenpolitik jenes Weltreiches sogar eng mit seinem Sterben bzw. Niedergang verbunden.
Noch nie in der Geschichte der Weltreiche der Erde, kam es vor, daß bei den Staatsbürgern von irgend einem Land der Erde die freie Ausreise gewaltsam unterbunden wurde. Aber genau dasjenige ist es wohl, was das riesige "Land des Nordens" charakterisiert.
Es ist schon eine sehr, sehr spezielle und bemerkenswerte Prophetie, die prophetische Ankündigung des Zerbruchs des "Landes des Nordens". Diese Prophetie, sollte sie tatsächlich einmal, so wie sie die Bibel beschreibt, in Erfüllung gehen, muß also sehr markant und unverkennbar sein.

Der Schreiber dieses Textes sieht im Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 wie bereits eingangs gesagt den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2.
Daß das "Land des Nordens" bzw. das "Land der Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem Wunder gleich und ganz unerwartet doch freigeben muß, geschieht nur, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will, aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott, der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus dem "Land des Nordens" auf einmal doch möglich sein wird, das ist ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das vom Antichrist zur "Zeit des Endes" verursachte Sterben von Gottes Weltordnung. Man denke hierbei an das auch in anderen Bibelübersetzungen gebrauchte Bild "Land der Mitternacht", welches ein unmittelbar bevorstehendes Sterben zum Ausdruck bringen will.

Da wir uns nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage nun bereits in der großen Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu diesem großen Endzeitzeichen des Freikommens der Juden aus dem "Land des Nordens" herstellen zu können.
Die Prophetie zum "Land des Nordens" ist darum so bemerkenswert, weil sie einerseits indirekt das Ende des totalitären, kommunistischen Machtgefüges Osteuropas ankündigt und andererseits einen Ausblick zu einem sehr außergewöhnlichen und wichtigen, beinahe an ein Wunder grenzenden, d.h. nicht selbstverständlichen Meilenstein im Zusammenhang mit der in der Endzeit stattfindenden Sammlung der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung darstellt.
Denn aus dem "Land des Nordens" kam, um einen zeitgeschichtlichen Bezug zur ehemaligen Sowjetunion herzustellen, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder nach Hause.
So etwas konnte eben erst geschehen, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will.
Und weil dieses für die letzte Zeit so charakteristische Ereignis, das nunmehr, und so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, bereits in der Vergangenheit liegt, so überaus unwahrscheinlich und ungewöhnlich war, finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen, Gottes Dinge haben sich auch in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes Phänomen, wie der Zerbruch der genau im Norden von Israel befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, sieht der Verfasser dieser Homepage darin einen Zusammenhang zur Prophetie über das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12. Und er glaubt außerdem, daß dieses denkwürdige Ereignis den ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg des ersten Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 darstellt.
Aber auch im Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million freigekommener Juden geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt noch aussteht und welches sich zu dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade wiedererstandenen Israel befindet, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde die dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen sein, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen ist der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel, das nun wieder existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt (mit zeitlich ist gemeint, wann dies sein wird) und genau und unverkennbar festgelegt (vgl.  Jeremia 16, 15 und Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10).

Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende politische Zerfall der ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des in der Bibel erwähnten "Landes des Nordens" anzusehen ist und dies bereits als ein versteckt militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit des Endes" gewertet werden kann, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen psychologischen Krieg führt, in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein. Dann aber müssen wir auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").

Die Auswirkungen des Anfangens der endzeitlichen Wehen auf die Heidenvölker

Im unmittelbaren Vorfeld des eigentlichen Antichristen treten Diktatoren auf und entstehen gottesfeindlich geprägte Weltsysteme

11. demgegenüber steht das vermehrte Aufkommen von vermutlich atheistischen und gottesfeindlich geprägten Weltsystemen, die aus einstmals religiös geführten hervorgingen. Solche werden bereits im Vorfeld des Antichristen aber offenkundig den himmlischen Vater und den Sohn des lebendigen Gottes verleugnen. Bzw. oder sie werden überhaupt irgendeinen Gott nicht anerkennen und ehren. Die Könige bzw. Machthaber dieser Länder werden die Juden und die Christen verfolgen und bekämpfen. Denn sie werden an den Seinen des Herrn große und sichtbar werdende Freveltaten verüben (vgl. Daniel 8, 23):
"Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhandnehmen, wird aufkommen ein frecher und verschlagener König." (Daniel 8, 23; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Dieses große sichtbare Zeichen für die Endzeit, das in der Bibel nach Daniel 8, 23 als Vorschattierung zum Antichristen vorausgesagt worden ist, wurde aber bereits im vergangenen Jahrhundert erfüllt.

Die Entwicklung von immer schrecklicheren Waffen, die durch seine Betrügereien schließlich in die Hände des Antichristen gelangen und von ihm als Nebeneffekt zur Verführung der Erdbewohner mißbraucht werden

12. die Entwicklung von immer furchtbareren Waffen, die ab jetzt auch Massenvernichtungscharakter erhalten und die ganze Welt vernichten könnten, geschah erst ab dem 20. Jahrhundert so rassant:
Diese völlig neuartigen, bislang noch gänzlich unbekannten Waffen werden es auch sein, die dem Antichrist in die Hände gespielt, seine geplante Welteroberung erfolgreich gelingen lassen (vgl. Offenbarung 6, 13 und in der grafischen Übersicht "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Die Zeit unmittelbar vor dem "Offenbarwerden des Menschen der Bosheit" wird von verstärkten Friedensbemühungen der Nationen geprägt sein

13. an die Zeit der Weltkriege, die besonders die Zivilbevölkerung sehr stark in Mitleidenschaft zogen und dem, wie die Vergangenheit gezeigt hatte, anschließenden Wettrüsten im kalten Krieg schließt sich zuletzt, d.h. bis zur "Offenbarwerden des Menschen der Bosheit" nach 2. Thessalonicher 2, 6-8, eine Zeit verstärkter Friedensbemühungen an, in der es heißt: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3):
In diesem relativ kurzen, letzten friedlichen Zeitabschnitt während der "Zeit des Endes", der durch den Auseinanderfall des kommunistischen Ostblocks eingeläutet wurde und durch eine einseitige Abrüstung bzw. der Verringerung der Anzahl von Atomraketenstützpunkten und anderer Massenvernichtungswaffen besonders in Europa gekennzeichnet ist, leben wir nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage heute.
Die Menschen der Erde haben dabei das Bestreben, anstelle von drohenden und Angst einflössenden Waffen durch immer weiter zunehmende Kontrolle, Datenerfassung und Überwachung der gesamten Menschheit (z. Bsp. durch legale Telefon- und Internetüberwachung sowie durch Spionagesatelliten) aus eigener Kraft selbst eine friedliche Welt zu erschaffen, d.h. ein von Menschenhand geschaffenes Friedensreich dem kommenden, messianischen Tausendjährigen Friedensreich vorwegzunehmen,.
Aber dieser Friede ist nur trügerischer Natur, der bereits vom Reden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) überschattet wird. Denn sobald der falsche Prophet in der Gestalt dieses "Maules" vernehmbar ist, zeigt dies den Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal an (vgl. im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" und im Kapitel "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal").

Die sehr wahrscheinlichen Hintergründe des derzeitigen Friedens und der heutigen Zeitphase einer militärischen Abrüstung
Der Antichrist, der kurz vor seinem Angriff, welcher alle Menschen der Erde in der Gestalt eines lange vorher bereits biblisch angekündigten Hereinbrechens des Verderbens einschneidend berühren und ausnahmslos jeden Winkel der Erde mit annähernd gleicher Intensität treffen wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte"), bereits im Hintergrund zum Schlag ausholt, bewirkt und lenkt diesen Frieden bewußt und aktiv zu einem für ihn vorteilhaften und ganz bestimmten Zweck.
Er, der Sohn des Verderbens war es auch, der den Willen des lebendigen Gottes tun mußte und darum, weil Gott nun sein Volk, die Israeliten wieder in das Land zurückführt, das er einst ihren Vätern gegeben hatte, mit dem Reden dieses "Maules" kurz zuvor aktiv dafür gesorgt hatte, daß die Grenzen Osteuropas nach ca. 30 Jahren wieder geöffnet wurden.
Er ist es wiederum, der diese Zeit der von ihm herbeigeführten militärischen Abrüstung Europas dringend benötigt, um so eine deutliche Verringerung der erforderlichen militärischen Angriffsziele zu erreichen. Denn seine Möglichkeiten mit seiner neuen Generation von "parthischen Pfeilen" (Hier nimmt der Verfasser dieser Homepage auf das Kapitel "Die zeitgeschichtliche Bedeutung des Bogens des ersten apokalyptischen Reiters, bzw. der Vergleich der Angriffswaffe des Antichristen mit den Pfeilen der parthischen Bogenschützen:" Bezug), sind nur begrenzt bzw. ausschließlich in einem ganz bestimmten Rahmen sinnvoll.
Man wird sicherlich verstehen können, daß auch diese sehr aufwendige und teure Art von Massenvernichtungsmittel, welches der Verfasser dieser Homepage in dem soeben angeführten Kapitel versucht hat, zu beschreiben und das der Antichrist lt. Daniel 8, 25 nur mit Betrug in seine Hand bekam, von seinen Erbauern in deren politischer Situation nur auf einen ganz bestimmten Zweck hin dimensioniert wurde. Die Einsatzmöglichkeiten dieser modernen Angriffswaffe, der höchstwahrscheinlich absolut nichts entgegengesetzt werden kann, sind zwar uneingeschränkt möglich, aber der Anzahl der möglichen Angriffsziele sind ganz konkrete Grenzen gesetzt. Und diese nun seine von ihm für den militärischen Schlag gegen alle auf der Erde zum Angriffszeitpunkt noch verbliebenen Militärbasen der Nationen verwendete Angriffwaffe ist ursprünglich nur für einen bestimmten Zweck gedacht gewesen und darum auch nur für eine bestimmte Anzahl von Zielen dimensioniert worden, aber keinesfalls für die Zerstörung komplett aller Militärbasen der gesamten Länder der Erde, inclusive desjenigen des Landes, das diese Waffe, die der Antichrist auf betrügerische Art und Weise in die eigene Hand übernommen hat, vorgesehen gewesen.
Und wäre dieses Land, gemeint ist, und so vermutet es der Schreiber dieses Textes, die ehemalige Sowjetunion, heute noch als Staat und als militärische Großmacht existent und würde ihr dieses HighTec-Waffensystem, das vermutlich ursprünglich von diesem Land erbaut worden ist, noch gehören, dann wäre es dem Antichrist nicht so ohne weiteres möglich, sich diesem komplett in Weltraum befindlichen Waffensystems zu ermächtigen, d.h. es zu übernehmen und damit schlechthin zu rauben, ohne in der akuten Gefahr zu stehen, als Dieb per Funk geordet, lokalisiert und somit erkannt zu werden.
Erst wenn dieses vom Antichrist für seinen Angriff auf die Nationen der Erde dringend benötigte Waffesystem z. Bsp. durch einen politischen Umsturz, der ja auch, und so hat es die jüngste Geschichte gezeigt, tatsächlich geschehen ist, herrenlos geworden ist, dann kann es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" relativ unproblematisch, mit wenig Aufwand, ohne dabei durch Funkordung entdeckt zu werden und ohne in der Gefahr zu stehen, den Selbstzerstörungsmechanismus, durch den das Waffensystem wahrscheilich bis dahin vor fremden, äußeren Zugriffen geschützt ist, auszulösen, als Angriffswaffe vollständig in seine Hände übernehmen. Beabsichtigt doch der große Welteroberer und spätere Christusnachahmer unsichtbar, für die übrige Welt als nichtexistent geltend und unerkannt im Hintergrund zu verbleiben.

Wenn die Menschen also sagen werden: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr", dann wird sie das Verderben unerwartet und ganz plötzlich überfallen (vgl. auch bei Daniel 8, 25) wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht mehr entfliehen können (vgl. im Kapitel "Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle").
Es ist also nur ein Scheinfriede, eigendlich nur ein Aufatmen kurz vor einem Orkan, der jederzeit in der Gestalt eines urplötzlich über die gesamte Erde hereinbrechenden Verderbens lostoben kann.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der als einziger irdischer Herrscher einmal für kurze Zeit durch betrügerische Machenschaften die Weltmacht erlangen wird, legt also einen unglaublichen Hinterhalt. Er benutzt eine Kriegslist, die den Erfolg seines militärischen Zustoßens fast garantiert und läßt die Hersteller seiner von ihm benutzten Angriffswaffen am Ende durch genau diese, ihre eigenen umkommen (vgl. auch im Kapitel "Zweimal im Jahr droht der feurige Tod aus dem All bzw. der Wechsel der militärischen Herrschaft über den Erdboden, oder: Es muß bereits Nacht geworden sein, wenn das Feuer vom Himmel fallen soll").
Der Mensch war bisher nie in der Lage, von sich aus Frieden zu schaffen, und er wird es wegen seiner gefallenen Natur darum auch zukünftig nicht tun können. Denn an die Zeit dieses Scheinfriedens schließt sich der Angriff der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 auf die Menschheit der Erde unmittelbar und nahtlos an.
Aber kurz vorher, kurz bevor das Verderben über diese Welt hereinbrechen wird und dies zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird, kommt es zur Entrückung bzw. zur Wegnahme der wahren Gesmeinde Jesu Christi. Und daraufhin leben wir heute als Christen in riesen Schritten zu.

In der letzten Zeit, bereits im Vorfeld des Machtaufstiegs des Antichristen zum Weltherrscher wird der Trend zu einer Vereinheitlichung der Strukturen der Welt deutlich erkennbar sein müssen

14. ein besonders im 20. Jahrhundert einsetzender vermehrter Trent zur Vereinheitlichung der Strukturen der Welt auf vielen Gebieten, der nicht zuletzt durch einen rassanten technischen Fortschritt und die Entwicklung der Computertechnik gefördert wird. Die Menschen der ganzen Erde beginnen bereits vor dem Machtantritt des letzten Weltherrschers, der einmal alle Macht auf der Erde auf seine Person konzentrieren wird, mit dem Bestrebungen zu einer Vereinheitlichung (Fallen von Grenzen, Rüstungsabbau, Einheitswährung) zusammenzurücken (abgeleitet aus der symbolischen Beschreibung des ersten Tieres mit den zehn Hörnern lt. Offenbarung 13, 1 und dem in Offenbarung 13, 16-17 Gesagten)

Bereits im Vorfeld des Hörbarwerdens des Massenmediums des Antichristen, dem lt. Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ein"Maul" bzw. "Mund" gegeben werden wird, muß die Bedeutung und Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln mit wachsender Geschwindigkeit zunehmen

15. zunehmende Bedeutung und Vernetzung von immer enger die Welt umspannenden Kummunikationsmitteln (z.Bsp. Rundfunk, Fernsehen und Internet, alles erst im letzten Jahrhundert entwickelt worden) mit immer mehr Menschen, die diese auch regelmäßig nutzen, die sich zum Ende hin im falschen Propheten des Antichristen gipfeln bzw. vom falschen Propheten einmal vollkommen abgelöst und ersetzt werden

Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen "der an Stelle von Christus Kommende" gemäß als Retter auftreten wird, muß er selbst dafür Sorge tragen, daß es auf der Erde bereits im Vorfeld seiner Machtentfaltung zu einer Verschärfung aller Gegensätze kommt und das den Regierungen der dann existierenden Weltsysteme diese Dinge völlig aus den Händen gleiten

16. eine immer weiter auseinander klaffende Schere zwischen Arm und Reich und Verschärfung aller Gegensätze sowie eine zunehmende Staatsverschuldung, das ist alles auch erst im letzten Jahrhundert in Erscheinung getreten. Nicht von ungefähr steuern heute die meisten bis vor kurzem noch stabilen Wirtschaftssysteme auf eine immer massiver werdende Krise zu. Denn die erste Hälfte der großen Trübsal ist jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. im Kapitel "Die charakteristischen, völlig unterschiedlichen zwei Teile der großen Trübsal").
Und so muß im Zuge deren militärischer Zerstörung die gezielte wirtschaftliche und politische Schwächung der “Starken" vorangehen.

Bereits im Vorfeld des Hörbarwerdens des Massenmediums des Antichristen, mit welchem der Antichrist später die Erdbewohner zur Anbetung seiner Person verführen wird, muß es im Vorfeld dieser Dinge unter Verzerrung des Gottesbildes unter den Christen zu einem massiven Glaubensabfall kommen

17. eine immer weiter zunehmende "Säkularisierung" der Bevölkerung (Entchristlichung oder auch Entkirchlichung breiter Bevölkerungsgruppen in einer zunehmend "postmodernen" Gesellschaft, in der Medien und Technik eine wichtige Rolle sowohl als Träger als auch Vermittler von Kultur spielen) hat sich seit dem vergangenen Jahrhundert nicht nur in den reichen westlichen Industrieländern und in der abendländischen Gesellschaft in Gang gesetzt, sondern inzwischen weltweiten Charakter angenommen.

Mit dem menschenverachtenden und spöttischen Reden eines gotteslästerlichen "Maules" bzw. "Mundes" wird der Antichrist bewirken, daß die Liebe in vielen erkaltet

18. Ein sehr auffälliges Endzeitzeichen, daß bereits in die erste Hälfte der großen Trübsal fällt, ist das Vernehmbar werden eines an Übernatürlichkeit grenzendes Massenmediums. Es ist der in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschriebe "Mund", der nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zum »anderen kleinen Horn« gehört. Damit gleichfalls gemeint ist das dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zuzuordnende (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) und offensichtlich erkennbar gotteslästerliche "Maul", welches in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird
Weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während der Zeit seines Emporkommens darauf hinarbeitet, wie bei Daniel 8, 24 beschrieben die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6). Und so wird durch den verderblichen Einfluß jenes gotteslästerliche Reden führenden "Maules" bzw. "Mundes" die Liebe in vielen erkalten.
Wie wir noch in Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" näher beleuchten (dort wird auf den Charakter jener psychologischen Waffe des Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit und zwar im Rahmen der großen Trübsal (gemeint ist also die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch das einerseits lästende und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9). Denn der Antichrist wirft damit die Wahrheit zu Boden und tritt die Gerechtigkeit mit Füßen.
Die Menschen zum Ungehorsam gegenüber Gott und seiner den Menschen verordneten Weltordnung zu verführen, das ist es letztendlich, was der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 bewirken möchte. Und das Unheil wird jene Machthaber überkommen und soll insbesondere die "Starken" aus Daniel 8, 24 treffen, denn genau darauf arbeitet der Antichrist mit seinen Bestrebungen bzgl. des "Maules" ja hin, die "Starken" umzuwerfen, die dieses Treiben kommentarlos zugelassen hatten und daß der Antichrist mit seinem "Maul" ungehindert und ungestraft Lügen reden durfte. Das strategische Ziel, das der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" verfolgt, geht ja vermutlich in diejenige Richtung, viele Menschen damit gegen jene mit den "Starken" gemeinte Obrigkeiten aufzuhetzen.

So sollen lt. 2. Timotheus 3, 1 "... in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen ..."
"Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott; sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!" (2. Timotheus 3, 2-5)

Dies mit dem Hörbarwerden jenes verderblichen Massenmediums des Antichristen zur "Zeit des Endes" verbundene Ausbluten der christlichen Werte ist dann der Beginn der großen Trübsal zur Zeit des Endes".
Nach dem Verständnis des Schreibers dieses Textes müßte das lästerliche Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) bereits seit einer geraumen Zeit vernehmbar sein.
Denn was man also heute, da es nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage bereits seit einiger Zeit vernehmbar sein sollte, deutlich erkennen können müßte (denn der Verfasser dieser Homepage ist sich in diesem Punkt nicht völlig sicher, ob es schon wirklich da ist), ist eben jenes, einem Massenmedium gleichzusetzende, gotteslästerliche, d.h. den Namen des lebendigen Gottes und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das zusätzlich auch in prahlerischer und vermessener Art und Weise über große (und sicherlich prophetische aber nur in Lügen gekleidete) Dinge redet und wie wir hörten mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der großen Trübsal startet (vgl. dazu auch im Kapitel "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal").

Es gibt einen Menschen, der den Antichrist zur “Zeit des Endes” bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert. Erst wenn dieser weggenommen werden wird, soll sich der “Sohn des Verderbens” n.  Joh 17, 12 als der “Böse” offenbaren (vgl. 2. Thess 2, 3-8).

19. einer derjenigen markannten Personen zur "Zeit des Endes", die das Evangelium vom sehr bald kommenden Reich Gottes sehr vielen Menschen und insbesondere dem Volk Israel zugänglich machen wird, ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage der "in Fesseln Gekrümmte". Seine Erscheinung wird in  Jesaja 51, 12-16 beschrieben und vorausgesagt (vgl. im nachfolgenden Kapitel "Der in Fesseln Gekrümmte nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" und in der grafischen Übersicht "Gottes Liebe während der großen Trübsal kommt im Handeln durch seine Boten zum Ausdruck").
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach  Jesaja 51, 12-16 wird, nachdem der mit seinem Bedränger gemeinte Antichrist ihn in seine Gewalt gebracht hatte, zunächst von Gott befreit, getröstet und erfährt seine Gnade.
Sein daran anschließendes intensives sich mit dem Wort Gottes Befassen muß es wohl sein, was das Offenbart werden des “Sohnes des Verderbens” als der “Böse” noch aufhält (vgl. Jes 51,16). Gerade durch ihn spricht Gott seinem Volk Israel Mut zu (vgl. Jesaja 51, 16). Hierdurch aber werden viele Zusammenhänge in der Bibel deutlich.
Der "in Fesseln Gekrümmte" sollte also auch derjenige sein, der gemäß 2. Thessalonicher 2, 6-8 den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält (vgl. in den Kapiteln "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter" und "Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?").

Der Zusammenhalt von Menschen, die gegenseitige Achtung und das warmherzige Miteinander der Generationen gestalten sich zunehmend immer schwieriger

20. das Verständnis der Menschen untereinander, insbesondere der Zusammenhalt von Menschen unterschiedlichen Alters und die gegenseitige Achtung funktionieren seit dem vergangenen Jahrhundert zunehmend immer weniger, der Grund ist ein verlorengegangenes geduldiges und warmherziges Miteinander der Generationen.
Besonders stark gefördert wurde dies neben den atheistischen Machtsystemen des 20. Jahrhunderts und dem damit verbundenen sogenannten "kalten Krieg" so wie dies der Verfasser dieser Internetseite vermutet, durch das erst gegen Ende des letzten Jahrhunderts aufgetretene lästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird).
Aus diesem Grund droht der Gott Israels in der letzten Zeit allen Menschen an, sie mit einem Bann zu schlagen (vgl. auch im Kapitel "Warum Gott einen Verführer durch die Lüge, ja sogar einen Vergewaltiger der Seele in unserer Mitte zuläßt, oder warum er androht, den Eltern das Sorgerecht über ihre Kinder wegzunehmen")

Das Evangelium vom Reich Gottes wird heute bereits fast in aller Welt zum Zeugnis für alle Völker gepredigt

21. das Evangelium vom Reich Gottes wird heute bereits fast in aller Welt zum Zeugnis für alle Völker gepredigt. Dies stellt eines der positiven Endzeitzeichen dar. Wenn es aber in der ganzen Welt geschieht, und das ist ein weiteres, der leider nur wenigen positiven Endzeitzeichen, wird das Ende kommen (vgl. Matthäus 24, 14):
Es gibt auf der Erde schätzungsweise 5000 bis 6000 verschiedene Sprachen und Dialekte. 1000 benötigen noch eine Übersetzung. 1987 wurde die Bibel oder Teile davon bereits in 1808 Sprachen übersetzt, die von 97 Prozent aller Menschen der Erde verstanden werden können.
Das eben Gesagte ging ebenfalls aus dem Vortrag von Dr. theol. Lothar Gassmann aus Pforzheim hervor, der am 06.09.1991 zum Thema "Haben wir noch eine Zukunft?" im Queenshotel in Bremen sprach.

Das für die letzte Zeit sehr markante Zeichen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" ist für uns heute ebenfalls noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen, da mit seiner Erscheinung die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" zu ihrem Abschluß gelangen

22. das für die letzte Zeit markante Zeichen des sogenannten zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Offenbarung 13, 14-15, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben wird, ist für uns heute ebenfalls noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen, denn es wird auch erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi, d.h. erst nach der ersten Auferstehung sichtbar.
Das in 2. Thessalonicher 2, 3-4 beschriebene, noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" hatte eine Vorerfüllung, die heute bereits Geschichte ist. An ihr können wir ersehen, was das zukünftige "Greuelbild der Verwüstung" grundsätzlich charakterisiert. Der Prophet Daniel sagte das erste "Greuelbild der Verwüstung" bereits für die Zeit unter dem syrischen König Antiochus IV voraus. Dieser Teil seiner Prophetie erfüllte sich buchstäblich ca. 171 - 164 v. Chr. Er sagte aber auch, daß dieses schreckliche Bild analog, also in ähnlicher Art und Weise dann, wenn der Antichrist, der Sohn des Verderbens auftreten wird, ein zweites Mal in Erscheinung treten wird (vgl. Daniel 8, 15-19). Dann aber wird es nicht nur den obersten aller heidnischen Götter, den griechischen Gott Zeus, darstellen, sondern den Gott aller Götter, den Allerhöchsten selbst bzw. den Sohn des lebendigen Gottes des Himmels und der Erden abbilden. Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird sich gemäß 2. Thessalonicher 2, 3-4 in den dann wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen und vorgeben, er sei Gott. Dieser Teil seiner Prophetie sah der Prophet Daniel Anfang des 6. Jhd. v. Chr. für die noch kommende "Zeit des Endes" voraus, die die letzten 42 symbolisch gemeinten Monate bzw. dreieinhalb Sabbatjahre vor der tatsächlichen Wiederkunft  Jesu Christi einschließt und die Zeit der Bedrängnis genannt wird und die, wenn sie nicht vom lebendigen Gott verkürzt werden würde, kein Mensch, der dann trotz der Verfolgung dem wahren Erlöser vertraut, überstehen könnte.

Das für die letzte Zeit sehr markante Symbol der "großen Hure Babylon" stellt für uns heute noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen dar

23. das für die letzte Zeit sehr markante Symbol der "großen Hure Babylon" ist für uns heute noch kein wahrnehmbares bzw. sichtbares Endzeitzeichen, denn es wird erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi, d.h. erst nach der ersten Auferstehung sichtbar. Die Entartung der christlichen Kirche unter dem Einfluß des Antichristen aus dem nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche, der auch weiterhin in der Welt verbleibt und dort dem falschen Propheten, der in der ersten Hälfte der großen Trübsal als das als ein Massenmedium bekannte "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 vernehmbar wird, vollkommen hörig wird, ist also nicht mehr Jesus Christus selbst. Dieser schreckliche Vorgang kann erst dann ungehindert einsetzen, wenn der lebendige Gott die ganze Welt der Verführung durch Lüge und Ungerechtigkeit und seinem Gericht preiß gibt, aber eben erst dann, wenn die wahre Gemeinde im zeitlichen Zusammenhang mit der ersten Auferstehung der in Christus Entschlafenen von der Erde weggenommen sein wird.


Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist

Jesus Christus antwortete einem seiner Jünger in Johannes 14, 22 auf die Frage:
"Herr, was bedeutet es, daß du dich (nur) uns (die wir zu dir gehören) offenbaren willst und nicht (auch) der (ganzen übrigen) Welt?"
u.a. mit den folgenden Worten:

Johannes 14, 30-31
30 Ich werde nicht mehr viel mit euch reden, denn es kommt der Fürst dieser Welt (und er wird sich im Gegensatz zu dem, was ich tue, mit dem was er zu sagen hat, an die ganze und damit auch die ungläubige Welt wenden und sie seinem Namen gemäß damit auch gewinnen).
Er hat
(aber damit dennoch) keine Macht über mich (und damit auch nicht über diejenigen, die sich zu mir bekennen);
31
aber die Welt soll (dann) erkennen, daß ich (im Gegensatz zu ihm, dem Sohn des Verderbens bzw. Verderbers) den Vater (wahrlich) liebe und (wirklich) tue, wie mir der Vater geboten hat. (Denn an ihm, dem in der letzten Zeit zum Alleinherrscher über diese Erde aufsteigenden eigentlichen Antichristen, der mich dann nachzuahmen versucht, wird man dies aber nicht erkennen können.)
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und der Prophet Jesaja, der zum Sprachrohr der Stimme Gottes wurde, berichtet vom Messias Gottes ähnliches, nämlich daß dieser nicht von aller Welt ghört werden kann:

Jesaja 42, 1-2
1 Siehe, das ist mein Knecht - ich halte ihn - und mein Auserwählter, an dem meine Seele
Wohlgefallen hat
. Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen.

2 Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Was für ein Unterschied zu dem, was in Offenbarung 13, 5-6 zum Sprachrohr bzw. Massenmedium des Antichristen zur "Zeit des Endes" geschrieben steht!

Offenbarung 13, 5-6
5 Und es wurde ihm (gemeint ist die menschliche Verkörperung des Fürsten dieser Welt, und das ist der Anti-Christus der letzten Zeit) ein Maul gegeben (eine Art von Mund bzw. Massenmedium, der bzw. das von allen Erdbewohnern vernehmbar sein wird), zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun (bzw. dieses gotteslästerliche Reden zu betreiben) zweiundvierzig Monate lang (das sind, und hiermit ist eine Zeit wirklich ohne jeglicher Unterbrechung gemeint, nach alttestamentarischem Verständnis sage und schreibe dreieinhalb jüdische Sabbatjahre bzw., da der Anti-Christus nach neutestamentarischer Auslegung noch aufgehalten werden wird, noch mehr als die daraus resultierenden tatsächlichen bzw. umgerechneten 24,5 Kalenderjahre! Kann jemand überhaupt so lange und dies ohne jegliche Unterbrechung gotteslästerlich reden und würden dieses Reden des Maules alle Menschen, ohne dagegen aufzubegehren, überhaupt aushalten können?).
6 Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen (d.h. Der Antichrist wird mit diesem, seinem ihm gegebenen Mund offen auf gottesfürchtige Menschen lästern und sie, die sie ihre geistliche Heimat beim Gott des Himmels haben, öffentlich zum Spott und Hohn machen).
(Hervorhebung und eingefügtem Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das Wirken des ersten Tieres aus dem Meer wird am Reden des "Maules" bzw. "Mundes" sichtbar bzw. warum dieses sein "Maul" für den Antichrist zur "Zeit des Endes" so  unverzichtbar ist:

"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang. Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen."
(Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wenn in Offenbarung 13, 5-6 von einem "Maul" gesprochen wird, das große Dinge spricht, muß man sich zuerst die Frage stellen: Was sind große Dinge?
Nehmen wir hierzu noch die Parallelstelle im Buch Daniel her:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab, siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, vor dem drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden. Und siehe, das Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul; das redete große Dinge.
...
und über die zehn Hörner auf seinem Haupt und über das andere Horn, das hervorbrach, vor dem drei ausfielen; und es hatte Augen und ein Maul, das große Dinge redete, und war größer als die Hörner, die neben ihm waren." (Daniel 7, 8+20; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Was meint die Bibel damit, wenn es im Zusammenhang mit dem Machtaufstieg des Antichristen zum Reden von "großen Dingen" kommt?
Da das Reden dieser "großen Dinge" durch das "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" erst während der letzten Zeit, also ganz am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"geschehen wird und erst dann von sehr vielen Menschen vernommen werden kann, müssen wir uns hierbei auf Daniel 10, 1 stützen. Dort finden wir eine Parallelstelle zu den großen (prophetischen) Dingen, die erst in den letzten Tagen (der Zeiten der Heiden) geschehen sollen:
"Im dritten Jahr des Königs Kyrus von Persien wurde dem Daniel, der Beltschazar heißt, etwas offenbart, was gewiß ist und von großen Dingen handelt." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

"Große Dinge", das ist, wenn wir den Inhalt der Prophetie zu Daniel 10, 1 verstehen, also dort eine Botschaft von der Zukunft Israels am Ende der Tage:
Denn wir finden bei Daniel 10, 14 den entsprechenden Zeitbezug auf das "Ende der Tage":
"Nun aber komme ich, um dir Bericht zu geben, wie es deinem Volk gehen wird am Ende der Tage; denn das Gesicht geht auf ferne Zeit." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Daniel meint also, wenn das "Maul" des Antichrist "große Dinge" redet, daß es dabei um sein Volk geht, und dabei speziell um die Zukunft seines Volkes, um die Zukunft am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", eine Zukunft, welche der sich an die Stelle des Christus stellende Antichrist zur "Zeit des Endes" zu manipulieren versucht. Strebt er doch danach, der zukünftige Herrscher Israels zu werden und beabsicht er dorch dabei, sich an die Stelle des Sohnes Gottes zu stellen, wird er doch in diesem Zusammenhang versuchen, nicht nur das Volk der Juden, sondern auch die Völker und Nationen der ganzen Erde unter seine Gewalt zu zwingen.
Und genau daran wird man also das Reden jenes "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) erkennen können, nämlich daran, daß es von "großen Dingen" sprechen wird, d.h. von der Zukunft Israels am Ende der Tage.
Und wenn es um die Zukunft Israels am Ende der Tage geht, also um die Zukunft Israels am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dann spielen sicherlich die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias eine zentrale und gewichtige Rolle und damit natürlich auch insbesondere die damit verbundene Wiederkunft unseres Herrn Jesus als König der Welt.
Auch wenn wie in Offenbarung 13, 5-6 geschrieben und eingangs zitiert das im Zusammenhang mit der gezielt gewollten "Vernichtung der Starken" stehende lästerliche Reden und das Spotten "zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen" in der ersten Hälfte der großen Trübsal eine zentrale Rolle spielt, wird der Antichrist mit seinem ihm gegebenen "Maul" in Ansätzen bereits in der ersten Hälfte der großen Trübsal zu den Menschen auch über "große Dinge" sprechen (vgl. Offenbarung 13, 5-6).

Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«), welche es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden und daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem eigentlichen Antichrist zur "Zeit des Endes" eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Dieser "Mund" wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung 13, 12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 stehen, d.h. mit diesem von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier sogar vollkommen identisch sein.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen:
"Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamme, und es redete (durch einen ihm gegeben »Mund«) wie ein Drache.
Und die ganze Gewalt des ersten Tieres übt es vor ihm aus, und es macht (und zwar in erster Linie indem es durch den ihm gegeben »Mund« reden kann), daß die Erde und die auf ihr wohnen das erste Tier anbeten, (gemeint ist, daß dasjenige Tier angebetet wird, und das Nachfolgende, nämlich die anscheinende Unsterblichkeit, ist dann wahrscheinlich auch der Anbetungsgrund) dessen Todeswunde geheilt wurde.
Und es tut (und weil der Antichrist diese mit dem ihm gegeben »Mund« nun auch öffentlich propagieren kann) große (und zwar verführerische) Zeichen, ..."
(aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Sowohl der Prophet Daniel, der Anfang des 6. Jhd. v. Chr. als Gefangener am Hof der Könige von Babylon von Gott gebraucht wurde, um den Aufstieg und Fall der zukünftigen Weltreiche der Erde zu prophezeien, als auch der Seher Johannes, der gegen Ende des ersten Jahrhunderts n. Chr. auf der Insel Patmos seine Offenbarung empfing, sahen, daß die übernatürlich anmutenden Kräfte des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 es neben Satan, dem Ursprung seiner Macht, einmal zum Gegenstand der Anbetung der Menschen machen werden. Sie erkannten beide, daß diese Anbetung wohl in erster Linie dadurch zustande kommt, weil dem mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« im Rahmen seiner scheinbaren Übernatürlichkeit eben ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben wird.
Sowohl der Prophet Daniel als auch der Seher Johannes sahen also dieses besonders hervorstechende, sehr spezielle Merkmal, welches den Antichrist zur »Zeit des Endes« von allen anderen zuvor dagewesenen heidnischen, d.h. nichtjüdischen Herrschern dieser Erde abhebt und so unverkennbar und übernatürlich wirkend werden läßt, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal im Rahmen seiner Machtenfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben die "Starken" dieser Erde vernichten wird und alle Menschen der Erde dabei täuscht und verführt (vgl. im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen"). Ja noch mehr. Das bei Daniel 8, 24 explizit beschriebene "Vernichten der Starken" wird die gesamte Zeit der ersten Hälfte der großen Trübsal einnehmen.
D.d. die ersten dreieinhalb Sabbatjahre (ein jüdisches Sabbatjahr entspricht einer Zeitdauer von sieben Kalenderjahrten) der großen Trübsal werden von diesem "Vernichten der Starken" ausgefüllt und beherrscht sein.
Die "Starken" dieser Erde, das sind zur "Zeit des Endes" die zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
Sie müssen dem wachsenden Einfluß und der ständig zunehmenden Macht des Antichristen zuletzt allesamt weichen. Nach dem Verständnis der Prophetien Daniels wird das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirken.
In solchem Sinne und vor diesem Hintergrund muß durch das Hörbarwerden eines einerseits lästernden und sich andererseits (ge)wichtig machenden Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9).
Und im Reden jenes "Maules" muß die Absicht des Antichristen, die Starken zu vernichten, erkennbar werden.

Nur der lebendige Gott Israels sprach bisher in einer derartigen Art und Weise zu einzelnen, ganz bestimmten Menschen. Nun aber, mit dem Hörbarwerden des in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 beschriebenen "Mundes" aber trifft es die breite Masse.
Denn dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 bzw. dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist beidemal der Antichrist zur »Zeit des Endes«) wird sowohl für die ganze Zeit seiner Machtentfaltung als auch Machtausübung ein "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund" gegeben:
"Während ich auf die Hörner achtete, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen ihnen empor, und drei von den ersten Hörnern wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, an diesem Horn waren Augen wie Menschenaugen und ein Mund, der große Worte[A] redete.   A) w. Großes; d. i. prahlerisch, vermessen; so auch V. 11
...
...  Und das Horn hatte Augen und einen Mund, der große Worte[A] redete, und sein Aussehen war größer als das seiner Gefährten.   A) w. Großes; d. i. prahlerisch, vermessen; so auch V. 11"
(Daniel 7, 8+20 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985)

Dieser "Mund" aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 wiederum sollte, wenn man das in in Offenbarung 13, 12 Geschriebene beherzigt, in direktem Zusammenhang mit dem von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 zu sehen sein. Es ist dasjenige Machtinstrument, wodurch der Antichrist zur »Zeit des Endes« erst seine große Macht erhält, wodurch es demnach erst sowohl zur Machtentfaltung als auch Gewaltausübung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 kommen kann.
Denn es heißt in Offenbarung 13, 11-12 vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, daß es die ganze Macht des ersten Tieres ausübt.
"Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen: und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm, und es redete wie ein Drache (d.h. das zweite Tier aus bzw. von der Erde ist also vordergründig eine Art von verbaler Propagandamaschine oder Werbetrommel, also der menschlichen Sprache mächtig und damit der Schrittmacher des tonangebenden ersten Tieres aus dem Meer, desjenigen emporsteigenden Weltherrschers, welcher seine Macht vom Drache erhielt).
Und die ganze Macht[A] des ersten Tieres übt es vor ihm aus (d.h. nur durch dieses bzw. nur mit Hilfe des zweiten Tieres kann sich die Mächtigkeit des ersten Tieres entwickeln, und es es muß also weit mehr als ein Massenmedium sein), und es (gemeint ist das zweite Tier, welches offensichtlich mit den Erdbewohnern und vermutlich eben über die menschliche Sprache mit ihnen kommuniziert) veranlaßt die Erde und die auf ihr wohnen, daß sie das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde.   A) o. Vollmacht
Und es (gemeint ist hier wiederum das andere bzw. zweite Tier aus der Erde) tut (in diesem Sinne, d.h. zum Zweck der Huldigung bzw. Anbetung des ersten Tieres) große Zeichen, daß es selbst Feuer vom Himmel vor den Menschen auf die Erde herabkommen läßt; ..."
(Offenbarung 13, 11-13 aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985, Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" hält also mit dem zweiten Tier aus bzw. von der Erde ein Mittel in den Händen, welches es ihm ermöglicht, über die menschliche Sprache auf die Erdbewohner Einfluß zu nehmen.
Mit Hilfe des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde ist der eigentliche Antichrist nun dazu in der Lage, für seine Zwecke die breite Masse zu manipulieren und in seinem Sinne, d.h. zur Erreichung seiner Ziele anzukurbeln. Das Reden seines Schrittmachers soll die Erdbewohner Schritt für Schritt in Bewegung setzen.
Wir haben bereits gehört und wissen vom Propheten Daniel nun, daß die erste Hälfte der großen Trübsal jene Zeit ist, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" zu vernichten trachtet:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Was kann es also dann anderes sein, und da er lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der "Getzlose" ist, muß sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit dem ihm gegebenen "Maul" bzw. wie in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 beschrieben mit dem ihm gegebenen "Mund" weltweit all diese beseitigen wollend in einer Art von Hetzkampagne gegen jede Art von Rechts- bzw. Staatsordnung aussprechen.
Denn er kann seine Herkunft nicht verleugnen und er haßt so alle von Gott gegebene Weltordnung.
So wird er infolge seiner megalomanen Art (d.h. er duldet keinen weiteren Machthaber neben sich) bestehendes Recht und Gesetz mißachten und zu Boden treten und die Erdbewohner dazu verleiten, sich dagegen aufzulehnen.
Dem an die Weltmacht aufstrebenden Antichristen muß also zwingend das Antichristentum vorausgehen, d. h. dem Gesetzlosen die Gesetz-losigkeit und nicht umgekehrt.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias richtet und kämpft also ungerecht, denn er ist ja lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der "Gesetzlose" und stellt sich damit nicht unter das Gesetz (Gemeint ist damit das Gesetz Gottes).
Er kämpft mit unlauteren Mitteln und bleibt bis zuletzt unsichtbar und im Hintergrund, denn
"... gegen das heilige Volk richtet sich sein Sinnen, und es wird ihm durch Betrug gelingen und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben ..." (aus Daniel 8, 24-25)

Darum auch sagte auch Jesus Christus, daß in der letzten Zeit als dem Antichristen vorausgehende Zeichen das Überhandnehmen der Ungerechtigkeit und das Erkalten der Liebe in vielen sichtbar werden:
"Und weil die Ungerechtigkeit überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten." (vgl. Matthäus 24, 12)
Die Menschen zum Ungehorsam gegenüber Gott zu verführen, das ist es letztendlich, was der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 bewirkt. Und das Unheil wird jene überkommen, die zuließen, daß der Antichrist damit ungehindert und ungestraft Lügen reden durfte.

Weil der Antichrist zur "Zeit des Endes" während der ersten Hälfte der großen Trübsal betrügerisch und voller Hinterlist und unter Zuhilfenahme des ihm gegebenen "Mundes" darauf hinarbeitet, die »Starken« zu vernichten, fungiert dieser ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" anfänglich als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Das strategische Ziel verfolgend, die »Starken« zu vernichten, bedingt also, daß der Antichrist den ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" anfänglich auf gottesfürchtige, aufrichtige Menschen spotten läßt. Und dies scheint für ihn einen Sinn zu machen. Greift er doch damit die sich weitgehend an christlichen Werten orientierende Welt- bzw. Rechtsordung an und macht er doch damit die Erdbewohner in ihrer politischen Gesinnung durch Verführung und Moralverfall orientierungs- bzw. richtungslos.
Er kann auf diesem Weg die Menschen politisch gesehen völlig zum Umdenken bewegen und dazu verleiten, alles bisher Bestehende und damit auch das Bewährte ganz plötzlich in Frage zu stellen. Und er sät in diesem Zusammenhang reichlich und ganz gezielt Haß aus.
So vermutet der Verfasser dieser Homepage: Radikale Islamisten, oder anders ausgedrückt: die radikale Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer Gesinnung wie Al-Qaida („Die Basis“) werden vom Antichrist zur "Zeit des Endes" gesteuert und gelenkt und die Entwicklung hin zu ihren terroristischen Aktivitäten ist nicht rein zufällig geschehen. (vgl. in den Kapiteln "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt und Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" und "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet").
Und geht dies nicht auch aus der Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan" hervor, das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet?
Und weil der Antichrist zur "Zeit des Endes", der direkt von Satan geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während seiner Gewaltherrschaft seiner Natur gemäß von Gott recht geleitete Menschen herabsetzt, verunglimpft und in Verruf bringt, d.h. sie denunziert und viele Menschen dazu verführt, seinen aufrührerischen Worten Glauben zu schenken, muß wie für die letzte Zeit angekündigt, die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12).

Während die erste Hälfte bis kurz vor deren Ende mehr als eine relativ friedliche Zeit beschrieben werden kann, ist die zweite Hälfte der großen Trübsal also jene Zeit, in welcher der Antichrist die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt:
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt ... (gemeint ist hier vermutlich die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15). ... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher" (Offenbarung 13, 2-4 aus der Zürcher Bibel). Obwohl es nach 1. Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt, gibt sich der Antichrist zur "Zeit des Endes" unverfrorenerweise eben jetzt für jenen Gott des Lebens aus, der diese Welt erschaffen hat und der sie auch erhält.
Weil der Antichrist mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal jetzt die »Gewalt« öffentlich propagiert und auch wirkt, fungiert der ihm lt. Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" nun als falscher Prophet (vgl. Offenbarung 19, 20), falscher Prophet deswegen, weil der Antichrist ab jetzt die Erdbewohner mit dem ihm gegebenen "Mund" nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos macht, sondern sie durch falsche Prophetie (daher sein Name) und Zeichen und Wunder zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer, also zum Götzendienst verleitet. Mit demjenigen, was er nun bewirkt, lästert der Antichrist zur "Zeit des Endes" erneut Gott und zwar in einem Maße, wie es wohl bisher noch nie zuvor geschehen ist.
Und warum sich dann das unverbesserliche menschliche Herz einmal nicht dem lebendigen Gott, sondern tatsächlich für begrenzte Zeit weltweit der verführerischen Führungsmacht eben jenes ersten Tieres aus dem Meer anschließen wird, können wir in Offenbarung 13, 11-13 nachlesen und erahnen.
Ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal jetzt die »Gewalt« öffentlich propagierend und wirkend, funktionert der Antichrist also den ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebenen "Mund" nach Offenbarung 19, 20 nun zum falschen Prophet um.
Denn er verführt damit die Erdbewohner mit falscher Prophetie und unter Bekräftigung mittels lügenhafter Zeichen und Wunder, sowie unter dem Zwang der Androhung eines wirtschaftlichen Boykotts, das in der Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschriebene "Greuelbild der Verwüstung" (gemeint ist das sogenannte “Götzenbild des Verwüsters bzw. Antichrist”) anzubeten (vgl. Offenbarung 13, 4+8+13-15).

Dieser dem ersten Tier aus dem Meeer gegebene "Mund" als ein spezielles Sprachrohr bzw. Massenmedium des Antichrist zur "Zeit des Endes" muß, wie wir eben hörten, schon sehr auffällig sein. Denn ein derartiges mit übernatürlichem Anschein funktionierendes "Maul", das, wenn es vernehmbar werden wird, bereits ab diesem Zeitpunkt gotteslästerlich zu reden beginnt (d.h. ein "Maul", das über Gott im Himmel lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziert, d.h. sie falsch beschuldigt, um sie in einer sie verspottenden Art und Weise fertig zu machen), ein "Mund", der aber gleichzeitig bzw. parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit immer wieder (aber nur scheinbar und dabei nur andeutungsweise) prophetisch über (zukünftige) "große Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage zu hören. Und dies hat es auch in dieser Mischung und Funktionsweise, dann, wenn dies "Maul" in der Endzeit hörbar werden wird, wohl noch nie zuvor gegeben.
Aber genau hierdurch dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden großen Weltherrschers auszeichnen bzw. wird sich so von den anderen bereits bekannten und von den Erdbewohnern gewohnten prägnant herausheben bzw. sollte sich genau dadurch gleichzeitig von allen anderen seiner Art unterscheiden.
Darum aber sollte dieses auf Gott und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und das wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben zusätzlich auch über große, (aber nur in Lügen gekleidete) prophetische Dinge redet und mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der großen Trübsal startet, dann wenn es in der Endzeit hörbar werden wird, eigentlich für jedermann gut erkennbar bzw. als solches eindeutig zu identifizieren sein.
Und so muß sich dieser Gegensatz des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 in der Art und Weise seines Redens wiederspiegeln bzw. niederschlagen. Es ist der Gegensatz zwischen einem "Lästermaul" und einem (aber nur in Lügen gekleideten) prophetisch sprechenden Sprachrohr im Spannungsfeld zwischen seinen beiden speziellen und zeitlich begrenzten Erscheinungsformen, welche von einem durch sie emporkommenden politischen und religiösen Herrscher kreiert worden sind, um die Erdbewohner damit situations- und zeitgerecht zu manipulieren bzw. um anfänglich dem Antichrist diese vielfältigen Möglichkeiten, die es in der Hand seines Besitzers bietet, erst einmal bereitzustellen.
Diese beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen dieses Massenmediums sind zum Einen das für jederman erkennbar gemachte offen gottlästernde "Maul" und zum Anderen der die "Gewalt (über den Tod)" propagandierende und die Erdbewohner zur Anbetung des im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" nötigende und damit verbunden die Menschen der Erde in Wahrheit zum Götzendienst auffordende "falsche Prophet".
Und die beiden zeitlich begrenzten Erscheinungsformen des Massenmediums des Antichristen zur "Zeit des Endes" zeichnen auch die grundsätzliche Verschiedenheit zwischen der ersten und der zweiten Hälfte der großen Trübsal aus.
Diese prägnannte Verschiedenheit zwischen der ersten und der zweiten Hälfte der großen Trübsal ist es, die die Phantasie über deren wahre Bedeutung anregt, den besonderen und widersprüchlichen Charakter des zweiten Tieres aus der Erde bedingt bzw. den seiner beiden zeitlich begrenzten besonderen Erscheinungsformen ausmacht (vgl. auch im Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?").

Die Bibel spricht dem "Maul" des ersten Tieres einen sehr hohen Stellenwert zu, denn es steht wohl auch im Zusammenhang mit der Möglichkeit des Wirkens der "Gewalt (über den Tod)":

Die Möglichkeit, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal öffentlich und an vielen Menschen die "Gewalt (über den Tod)" wirkt, muß wohl seinen Ausgangspunkt darin haben, daß am Anfang seines Wirkens das wohl für die Betroffenen ihre Menschenwürde angreifende, sehr peinliche Lästern und Spotten auf Menschen steht. Damit zwingt er aber mit einem psychologischen Trick, der ihm notwendigerweise diesbezgl. außerdem noch Freiraum zum ungehinderten Handeln verschafft, immer mehr Menschen, mittels dieses Spottens ihm zuzuhören. Vielleicht hat dies für den Antichrist einen ganz bestimmten sehr gewichtigen Hauptgrund.
Der Verfasser dieser Homepage stellt sich den Hauptgrund, warum das wohl für die Betroffenen ihre Menschenwürde angreifende, sehr peinliche Lästern und Spotten über vom Antichrist ausgewählte Menschen überhaupt notwendig wird und was dies für einen Sinn ergibt, folgendermaßen vor:
Nach und nach werden wohl so Menschen und ihre spezifischen und sensiblen Daten erfaßt und gespeichert und so auch diejenigen Daten, die es später dem Antichrist ermöglichen, sie zu steuern, zu manipulieren, ja es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" es erst erlauben und ermöglichen, über so viele unterschiedlichen Menschen einmal die "Gewalt (über den Tod)" zu praktizieren.

Aber über allem und über der gesamten Zeit der sieben Jahre währenden großen Trübsal steht der die Erkennbarkeit der beginnenden Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" beschreibende Bibeltext aus Offenbarung 13, 5-6:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) (zudem noch zusätzlich oder auch gerade hierrüber bzw. hierdurch die) Gewalt (über sie bzw. über die Erdbewohner) gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt anschließend) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)
Und es (gemeint ist das zweite Tier aus bzw. von der Erde) öffnete seinen Mund zu Lästerungen wider Gott, seinen Namen zu lästern und seine Hütte (o. sein Zelt) und die, welche ihre Hütte in dem Himmel haben. (o. welche in dem Himmel wohnen, zelten) (d.h. auf solche Menschen zu lästern bzw. diese anzugreifen, die ihre geistliche Heimat bei Gott haben)."
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das zum zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 zugehörige Gott und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) ist damit, weil es von so vielen Menschen gleichzeitig vernehmbar sein muß, also das charakteristischste und auffälligste alle Endzeitzeichen, die die Zeit der großen Trübsal einläuten. Denn es wird, wie gleich sehen werden, aus alttestamentarischer Sicht die ganzen symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42 = 84 Monate der der großen Trübsal zu den Erdbewohnern sprechen.
Woraus läßt sich diese Annahme ableiten?
In der Bibel werden, was das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) betrifft, keine direkten Zeitangaben zur Dauer des Bestehens dieses wohl größten Massenmediums aller Zeiten gemacht. Aber es geht daraus eindeutig hervor, daß es für denjenigen, der es kreiert hat und dem es nützt, unverzichtbar ist und zwar für die gesamte Zeit seines Wirkens. Denn die Bibel spricht der Existenz dieses, seines "Maules" in Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 einen sehr hohen Stellenwert zu und zwar weil sie dieses "Maul" in den direkten Zusammenhang mit dem Wirken der in  Hebräer 2, 14-15 beschriebenen und lt. Offenbarung 13, 2 (nach der Zürcher Bibel) dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt (über den Tod)" bringt. Denn dieses "Maul" bzw. dieser "Mund" wird nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage in einunddemselben Bibelvers auch noch zusätzlich in einer doppelten Bedeutung und zwar im gleichen Atemzug wie darauf bereits als 42 Monate wirkendes Lästermaul hingewiesen wurde nun gleichfalls mit dem Hinweis auf die Begrenzung der Zeitdauer des Wirkens der "Gewalt (über den Tod)" genannt:
D.h. aus Offenbarung 13, 5 gehen zusätzlich bzgl. der Zeitdauer zwei wichtige Aussagen hervor:

1. Auslegung von Offenbarung 13, 5:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen Mund offen erkennbar auf Gott und die ihn liebenden Menschen zu lästern, und es wurde ihm infolge dessen tatsächlich die) Gewalt gegeben, (und diese Lästerungen) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

2. Auslegung von Offenbarung 13, 5:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (dem ersten Tier erlaubt, mit dem ihm gegebenen Mund nicht nur darüber zu sprechen, sondern ihm sogar die) Gewalt (tatsächlich) gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt im Anschluß an die Lästerungen) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Denn ihm, dem "Antichrist" bzw. Antimessias, übergibt der Teufel nach dem Ausgangspunkt des Lästerredens "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" (Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage).

Dann, wenn der Antichrist dann tatsächlich dazu in der Lage ist, über alle Menschen, die "Gewalt (über den Tod)" zu wirken:
Die Verführung und das, was von der dem ersten Tier aus dem Meer übertragenen "Gewalt (über den Tod)" ausgeht bzw. dajenige, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt, ist zwar groß, aber diese "Gewalt" und das im gleichen Atemzug genannte "Maul" aus Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) sind dennoch nur zeitlich begrenzt.
Und diese in Offenbarung 13, 4 aufgeführte "Gewalt" und damit auch sein öffentliches Propagandieren mit dem "Maul" kann deshalb nur eine relativ kurze Zeit währen.

Im Reden des lästerlichen "Maules" bzw. “Mundes” n. Dan 7,8 u. Dan 7,20 wird die Absicht des Antichristen, die “Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar:

Das die "Starken" dieser Erde zerstörerische betrügerische Wirken des Tieres wird am Reden des "Maules" sichtbar. Woraus läßt sich dies ableiten?
Auch wenn, was das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) betrifft, in der Bibel keine direkten Zeitangaben zur Dauer des Bestehens dieses wohl größten Massenmediums aller Zeiten gemacht werden, sollten wir aber trotzdem in der Lage sein, sowohl die Dauer seiner Existens als auch den Beginn und das Ende seines Bestehens genau zu bestimmen.
Wir sollten es also dennoch tun können, wenn wir bedenken, daß dieses "Maul", da es in direktem Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" steht, diese erst ermöglicht.
Weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde und da es demnach also nur innerhalb der großen Trübsalszeit angesiedelt sein kann (es wird also nicht vor dem Anbruch der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 24-27 vernehmbar sein),
kann man für die Dauer der Existens des "Maules" aus alttestamentarischer Sicht maximal die ganzen symbolisch gemeinten insgesamt 2 * 42 = 84 Monate der großen Trübsal zum Ansatz bringen.
Und weil also das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) speziell vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausschließlich nur zum Zwecke des Gelingens seiner Machtentfaltung kreiert wurde, muß im Reden diese "Maules" die Absicht, wie in Daniel 8, 23-25 beschrieben die "Starken" dieser Erde zu vernichten, erkennbar sein. Und das die Vernichtung der "Starken" der Erde begleitende Wirken des Antichristen mit seinem "Maul" ist ein untrügliches Erkennungszeichen dafür, daß seine Machtentfaltung bereits begonnen hat, damit aber gleichzeitig auch dafür, daß die große Trübsal bereits angebrochen ist.

Die "Gewalt (über den Tod)" ist nicht nur Thema beim Reden des "Maules", sondern sie wird schließlich von Antichrist tatsächlich gewirkt und propagantiert:

Wie im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?" ab hier beschrieben, wurde ihm, also dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") gegeben, im Vorfeld nicht nur darüber zu reden, sondern für eine begrenzte Zeitdauer von 42 Monaten die "Gewalt (über den Tod)" sogar tatsächlich zu wirken.
Denn der Verfasser dieser Homepage nimmt an, daß mit der in Offenbarung 13, 4 genannten "Gewalt" die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)" gemeint sein dürfte:

Offenbarung 13, 4-5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871
4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab (gemeint sein dürfte hier die in  Hebräer 2, 14-15 erwähnte Gewalt über den Todt), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
5 Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) (zudem noch zusätzlich) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die "Gewalt (über den Tod)" ist also wie wir in Offenbarung 13, 4-5 lesen konnten nicht nur Thema beim Reden des "Maules", sondern sie wird schließlich von Antichrist tatsächlich gewirkt und propagantiert.
Da die in Offenbarung 13, 5 genannten 42 Monate einer Zeitdauer von umgrechnet 3,5 Jahren entsprechen, muß die Zeit, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)" wirkt, genau die Hälfte der Zeit der aus alttestamentarischer Sicht sieben Jahre bzw. insgesamt 82 Monate währenden großen Trübsal betragen. Und mit der sieben Jahre währenden großen Trübsal ist wie wir wissen diejenige Zeit gemeint, in welcher der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Macht entfalten wird und die im Alten Testament auch die 70. danielische Woche lt. Daniel 9, 27 genannt wird.
Der biblische Blick auf den letzten, nichtjüdischen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde aber und seine Machtentfaltung, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen vom wahren Gott des Himmels gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21). Und so wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" die in  Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt (über den Tod)" also nur solange wirken können, bis diese durch das direkte Eingreifen des lebendigen Gottes ein jähes und gewaltsames Ende findet. D.h. aber auch, daß die in Offenbarung 13, 5 genannten 42 Monate, welche einer Zeitdauer von umgrechnet 3,5 Jahren entsprechen, genau bis zum gewaltsamen Ende des Antichristen heranreichen und daß damit diese Zeit ganz genau der zweiten Hälfte der großen Trübsal entsprechen muß.
Damit aber muß der Beginn des Wirkens der dem Antichrist verliehenen "Gewalt (über den Todt)" sich genau in der Mitte der 70. danielischen Woche lt. Daniel 9, 27 befinden.
Und damit müssen es wie eingangs vermutet tatsächlich die nunmehr noch verbleibenden ersten 42 Monate der insgesamt 84 monatigen großen Trübsal sein (denn sieben Jahre sind umgerechnet genau 84 Monate), in denen das zweite Tier aus der Erde in der Gestalt des Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) zu den Erdbewohnern spricht.

Das "Maul", das die Erdbewohner zur Anbetung seines Bildes verführt, ist gleichzeitig das Sprachrohr des falschen Messias:

Das sich an die Zeit des "Maules" anschließende Ausüben der "Gewalt (über den Todt)" aber beginnt, wie wir gleich noch sehen werden, genau zu dem Zeitpunkt, wenn das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, sichtbar werden wird. Denn lt. Daniel 9, 27 wird der Antichrist genau in der Mitte der Woche Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen. Und dies stellt einen untrüglichen Hinweis auf eine dann vollzogene Schändung des Heiligtums Israels bzw. des damit gemeinten und zu dieser Zeit wieder existenten jüdischen Tempels dar.
Und das kann kein Zufall sein.
Wie der Verfasser dieser Homepage kombiniert, stehen das "Greuelbild der Verwüstung" und das Ausüben der dem Antichrist verliehenen "Gewalt (über den Todt)" miteinander in direktem Zusammenhang.
Man kann demnach zwingend vermuten, daß es so aussehen soll, als würde das angeblich Geist besitzende, scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und so wie lebendig erscheinende "Götzenbild des Verwüsters" unbegrenzte Macht besitzen. Und die Erdbewohner schreiben genau diesem größten aller zu dieser Zeit sichtbarer Zeichen zu, daß es  in der Lage sein soll, die "Gewalt (über den Todt) auszuüben.
So ist es also die Zeit ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27, welche mit dem Ende der ersten 42 Monate der großen Trübsal erreicht ist, in der der Antichrist mittels seines im Heiligtum Israels aufgerichteten “Götzenbildes des Verwüsters” sich nun in den jüdischen Tepel setzt und ab jetzt vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4).
Und dieses “Götzenbild des Verwüsters” muß es darum sein, welches die eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, mit dem er sich als der Messias Gottes ausgebend während der letzten Zeit der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" den Tempel Gottes in Jerusalem schänden und im damit gemeinten zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen wird.
Und das Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu den Erdbewohnern spricht, verführt diese nicht nur zur Anbetung des Tieres und seines Bildes, sondern stellt gleichzeitig das Sprachrohr des falschen Messias dar.
Und dies bedeutet wiederum, daß die offensichtliche und alle Erdbewohner extra deutlich erkennbar gemachte Gotteslästerlichkeit des "Maules nun zu seinem Ende gekommen sein muß.

Man sollte sich also darüber im Klaren sein, daß das Reden des "Maules" also nicht nur auf die erste Hälfte der großen Trübsal beschränkt ist:

Und vorwiegend in der Zeit der Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte der insgesamt sieben (Sabbat-)Jahre währenden großen Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen (vgl. im Kapitel "Die zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit").
Also genau mit dem Beginn des Sichtbarwerdens dieses wie lebendig erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens", der im AT auch der "Verwüster" genannt wird, ungeheuerlicherweise für den ewiges Leben schenkenden Christus des lebendigen Gottes Israels aus.
Und auch erst ab der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 wird das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des falschen Propheten, die ganze Macht des ersten Tieres ausüben. So muß also dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 2 erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung 13, 2+4 beschriebene "Gewalt" gegeben sein (hier die Formulierung der Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Es gibt also nur einen Schluß: Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wird genau hierdurch befähigt, verführerisch in der Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an die Formulierung der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung 13, 2+4). Und es wird dazu sein ihm gegebenes "Maul" benutzen.
Man sollte sich also darüber im Klaren sein, daß das Reden des "Maules" nicht nur auf die erste Hälfte der großen Trübsal beschränkt ist, sondern mit dem öffentlichen Propagandieren der in  Hebräer 2, 14-15 beschriebenen "Gewalt (über den Tod)" lediglich in einer neuen Qualität sichtar werden wird.

Und zu Guterletzt wird das aus bzw. von der Erde aufgestiegene "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18 erst ab diesem Zeitpunkt, also erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Und die in Offenbarung 13, 5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach alttestamentarischer Sichtweise letzten 3,5 jüdischen Sabbatjahre der großen Trübsal bzw. anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5 Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").

Da die erste Hälfte der großen Trübsal von Gott zudem verlängert werden wird, werden also auch diese tatsächlichen 24,5 Jahre der erste Hälfte der großen Trübsal darüber hinaus noch länger dauern. Denn der Antichrist zur Zeit des Endes", der auch der "Mensch der Bosheit" genannt wird, soll eine nur dem lebendigen Gott bekannte Zeit lang aufgehalten werden. Und es gibt dabei einen Menschen, der den "Sohn des Verderbens" bei der Ausführung seiner Pläne zumindest zeitweise behindert (vgl. in den Kapiteln "Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?" und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Infolge der Widersprüchlichkeit des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und des Aufgehaltenwerdens des Antichristen zur "Zeit des Endes" werden die Zeitzeugen jener Zeit, die dieses anfänglich in der Gestalt eines Gott und die Seinen Gottes lästernden "Maules" auftretendenden zweiten Tieres aus der Erde vernehmen können, an Hand der besonderen Charakteristik jenes "Maules" mit Hilfe der Bibel erkennen können, ob es sich bei diesem übernatürlich wirkenden Sprachrohr tatsächlich um das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) handelt oder nicht. Denn die Bibel macht über die ganz besonderen Eigenschaften dieses "Maules" ganz konkrete Aussagen. Im nun folgenden Text werden wir diesbezgl. näher darauf eingehen:
In welchem geschichtlichen Zusammenhang bzw. in welche Zeit dieses "Maul" einzuordnen ist, das kann aus der vom Verfasser dieser Homepage aufgestellten tabellarischen Übersicht entnommen werden, die die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick enthält. Und der Schreiber dieser Internetseite hat versucht, an der entsprechenden Stelle dieser tabellarischen, chronologisch geordneten Übersicht zur großen Trübsal einen roten Pfeil [] zu setzen, der signalisieren soll, wo nach seinem Verständnis ungefähr die heutige Zeit bzw. die Gegenwart einzuordnen ist (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" und gehe nach hier, um zum roten Pfeil zu gelangen).

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 wird später, dann wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, nicht mehr das gotteslästerliche "Maul", welches auch von großen (prothetischen) Dingen spricht, sondern einfach und treffend der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Den Namen "falscher Prophet" verdient das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 10-1 ab dann schon deswegen zurecht, weil damit zum Ausdruck gebracht werden soll, daß, so wie dies normalerweise ein echter Prophet Gottes auch tun kann, das zweite Tier aus der Erde ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt (vgl. Offenbarung 13, 12-14).
In der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen Erscheinungsform als gotteslästerliches "Maul", also während der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal, bewirkt das zweite Tier aus der Erde demnach so gut wie keine Wunder, da dies ein "Maul" allgemein nicht zu tun vermag.
Die in Offenbarung 13, 12-14 angekündigten großen Zeichen und Wunder des Antichristen zur "Zeit des Endes" werden demnach erst dann einsetzen, wenn der Gott des Himmels durch den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" in ein spezielles irdisches Bild gezwängt wird.
Eben weil der nach Sacharja 11, 15-17 als nichtsnutziger Hirte bezeichne Antimessias zur "Zeit des Endes" sich genau dann göttliche Wesenheit anmaßt und in die Rolle des lebendigen Gottes Israels zu schlüpfen versucht, benötigt er entsprechende glaubhafte Zeichen und Wunder, um seine Echtheit vorzutäuschen.
Der eigentliche Antichrist zur letzten Zeit versucht also, den guten Hirten (gemeint ist das Lamm, das der Welt Sünde trägt) durch das scheinbar Geist besitzende und wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung" nachzuahmen.
Der eigentliche Antichrist muß darum die Zuhörer bzw. Zuschauer seines in der Bibel in Offenbarung 13, in den Versen 5-6 beschriebenen Massenmediums bereits im Vorfeld seiner Machtentfatung dahingehend abzurichten verstehen, daß dieses Vortäuschen der Echtheit ihm trotz all der dazu erforderlichen Lügen dennoch abgekauft werden wird.
Darum laßt uns alle durch den Antichrist zur "Zeit des Ende" bereits durch sein "Maul" uns beigebrachten manipulierten Sichtweisen ablegen und seine Lügen aufdecken. Denn all diese durch den Antichrist zur "Zeit des Ende" durch sein "Maul" manipulierte Sichtweisen haben eines gemeinsam. Sie machen uns für andere Menschen voreingenommen und bewirken, daß wir uns versündigen. Denn sie ermangeln, da wir dafür blind gemacht werden, in der Liebe zu den Menschen und damit auch zu Gott.
Kann es Gottes Wunsch sein, daß wir uns von einem Verführer für die Liebe blind machen lassen und einander verachten sollen? Oder ist es nicht Gottes Wunsch, desjenigen Gottes, der das Verlorene sucht und uns Sündern deswegen sogar nachgeht, daß wir einander Gutes tun? Wir sollen erkennen, daß ein jeder von uns Sünder ist und der Vergebung Gottes bedarf:
"Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." (Römer 12, 21)
"Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob." (Römer 15, 7)
"Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt." (1. Johannes 4, 19)
Denn Jesus Christus spricht:
"Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander liebhabt." (Johannes 13, 34)
Und Jesus wurde gefragt. Was ist das höchste und größte Gebot?
"Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt*« (5. Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." (Matthäus 22, 37-40)

Denn genau darum, um die Menschen für die Bruderliebe blind zu machen und zum Zweck seine Machtentfaltung zu manipulieren, braucht der Antichrist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8. Und er läßt es in zweierlei Gestalt auftreten. Und darum erscheint es bereits im Vorfeld seiner Machtentfaltung als das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) . Und dieses "Maul" ist es, was allein bewirkt, daß wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben ein großes Unheil heraufbeschworen wird und daß die Liebe in vielen erkaltet.
Und wir wissen darüberhinaus, daß dieses 2. Tier mit dem Erscheinen jenes in der Bibel bildhaft umschriebenen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", also mit dem Beginn der Machtentfaltung des Antichristen, die symbolisch gemeinte Gestalt des falschen Propheten annimmt.

Das
zweite Tier aus der Erde wird also später aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" im Rahmen der Machtentfaltung des Antichristen nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet, sondern eben der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20)
Im Zusammenhang mit der ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal durch den falschen Propheten gewirkten Verführung, das "Bild des Tieres" anzubeten, realisiert der Antimessias durch das von ihm kreierte aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 die lügenbehafteten Zeichen und Wunder, die demnach ebenfalls erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal einsetzen werden.
Und wenn aber der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20 dazu dient, die Erdbewohner zu verführen, sich vor dem in der Bibel bildhaft umschriebenen und wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" niederzuwerfen und durch (falsche) Prophetie damit gleichzeitig die Menschen der Erde zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleitet, muß dessen Vorläufer, das in der ganzen ersten Hälfte der großen Trübsal hörbare (und zusätzlich auch Bilder zeigende) gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), das wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben zusätzlich auch über große (und sicherlich prophetische) Dinge redet, ebenfalls verführerischer Natur sein.

Die lügenbehafteten Zeichen und Wunder, die das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Gestalt des falschen Propheten nach Offenbarung 19, 20 (be-)wirkt, werden zwar erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal einsetzen, sie werden aber mit Sicherheit bereits in der ersten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier in der zeitlich begrenzten, vorausgehenden besonderen Erscheinungsform des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) von großen (prophetischen) Dingen spricht, zum Teil vorangekündigt werden.
Eines aber ist gewiß: In diesem Rahmen (gemeint ist im Zusammenhang mit dem Reden des "Maules" von großen, prophetischen Dingen), und das wird das während der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal auftretende gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) beinahe unverwechselbar machen, muß das Locken des nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11, 15-17, der ähnlich dem guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16 seine Schafe ruft, ein Stück weit rauszuhören bzw. zu identifizieren sein.
Denn er, der nichtsnutzige Hirte, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom Drache (gemeint ist Satan), der menschliche Sohn vom Fürst dieser Welt, und sein Reich, also das des Verderbers, reicht darum auch nicht über diese Welt hinaus (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" ab hier).
Und das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist kein anderer als der Sohn des Verderbens  (eigentlich müßte es konsequenterweiser heißen: Sohn des Verderbers), also kein anderer als dieser o.gen. nichtsnutzige Hirte selbst. Denn der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist dieser nichtsnutzige Hirte, dem der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer, 2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung 13, 2 sogar die "Gewalt über den Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbens ist es, dem der Teufel, "seine Gewalt (gemeint ist seine Gewalt über den Tod) und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so daß er nach 2. Thessalonicher 2, 9 "in der Macht des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar mit) lügenhaften Zeichen und Wundern" auftreten kann.
Und hier nochmal zum Vergleich der Hirtenruf des guten Hirten aus Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht ...: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wie der Hirtenruf bzw. das Locken des nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11, 15-17 lauten könnte, das hat der Schreiber dieses Textes im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" ab hier versucht, in Worte zu fassen.

Die durch den falschen Propheten erst angekündigten und später dann tatsächlich gewirkten, aber in Lügen gekleideten Zeichen und Wunder sind demnach keine Wunder, die die Größe des lebendigen Gottes Israels hervorheben sollen. Sie sind lediglich Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt, dazu besimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven.
Sogesehen bestehen also zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen, die er durch das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 bewirkt, gewaltige Unterschiede.
Und wissen wir doch aus 2. Thessalonicher 2, 9-12, daß das erste Tier aus dem Meer, der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes", in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt (vgl. dazu auch in den Kapiteln mit der Überschrift "Die Bedrängnis wird von besonderen Begleitumständen, den großen Wundern des Antichristen geprägt"). Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen und versklavt werden (vgl. im Kapitel "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn das zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt unsichtbar im Hintergrund"). Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten.

"Und es wurde (nur) ihm (allein) ein (bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen ... Und es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes nur ihm gegebene) Maul ("sein Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..." (Offenbarung 13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 also wirklich nur ein einziger, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, und das ist ja der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem dieses durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige Massemnedium  und Sprachrohr gehört und der auch allein dafür verantwortlich zu machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar zu machen versteht, für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen, zeigt sich u.a. auch daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bereits für das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird), das wie in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5 beschrieben zusätzlich auch über große (und sicherlich prophetische) Dinge redet, die Schuld gibt, obwohl es doch allein sein eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen wird und die Liebe in vielen erkaltet.

Man müßte dieses "Maul", das allein dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gegeben wurde und ausschließlich ihm gehört und welches der Schreiber des Textes bereits im sich unmittelbar daran anschließenden und erläuternden Klammertext zu Daniel 7, 8 kurz und prägnant umrissen hat, eigentlich unmißverständlich und eindeutig erkennen können. Denn es wirft die Wahrheit zu Boden und verfälscht die Glaubenslehre sowohl der Christen als auch die des Islam gleichermaßen und spricht zudem nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage in mindestens zwei religiösen Sprachen , also höchstwahrscheinlich mit zwei völlig eigenständige "Mäulern" (das eine nur für die Christen und das andere nur für die Muslime). Darum wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der der Verantwortliche für dieses "Maul" bzw. dessen Besitzer und Betreiber ist, in der Bibel eindeutig definiert.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1. Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"):
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird. Damit ist der endzeiliche Sohn des Verderbens derjenige, der sich in Wirklichkeit gegen Gott und alles was Gottesdienst heißt, stellt, der sich sogar über den lebendigen Gott des Himmels erhebt, der danach trachtet, mit einem großen und wie lebendig wirkenden Symbol der göttlichen Macht (gemeint ist das zweite "Greuelbild der Verwüstung") die Führung nicht nur über die christlich gesinnten Menschen der Erde zu übernehmen, d.h. den guten Hirten beiseite schiebend anstelle des wahren Christus zu treten und sich mit dem Deckmantel der Göttlichkeit als Lebensspender und Heiler ausweisend ihr neuer Hirte und Wundertäter zu werden, der die Gewalt über den Tod selbst in seinen Händen hält (vgl. auch im Kapitel "Die fragwürdige Gewalt über den Tod"). Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Juden bzw. um sich die Muslime nicht zum Feind zu machen, bei allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 zu den Menschen sprechen wird, nur für die Muslime hörbar Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn Gottes leugnen (vgl. 1. Johannes 2, 21-23).

Ja sogar auf das bildhafte Gedächtnis wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" vermutlich auch Einfluß nehmen können. Und die Menschen werden also nicht nur hören, sondern sogar Bilder zu sehen bekommen (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Und an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang vermutet der Verfasser dieser Homepage, daß das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 dazu eine übernatürlich anmutende Ursache zu haben, d.h. anscheinend nicht nicht von Menschenhand hervorgerufen zu sein scheint. Denn dann, wenn das zweite Tier aus der Erde mit dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" große, aber in Wahrheit in Lügen gekleidete Zeichen und Wunder bewirkt und
wenn es die Erdbewohner parallel dazu mit dem Allem vorangehender falscher Prophetie dazu verführt, dieses anscheinend Geist besitzende "Bild der Tieres" anzubeten, muß es zumindest von allen Juden zeitgleich gesehen werden können.
Diese Schlußfolgerung des zeitgleichen Sehens an allen Orten Israels muß zwingend gezogen werden, wenn man bedenkt, daß das von Jesus in Matthäus 24, 15-18 Prophezeite praktisch realisierbar sein muß.
Das zweite Tier aus der Erde wird also bewirken können, daß das nach Matthäus 24, 15 zu diesem Zeitpunkt an der einen bestimmten heiliger Stätte stehende "Greuelbild der Verwüstung" von allen Juden trotz aller unterschiedlichen Aufenthaltsorte der Juden, die zu diesem Zeitpunkt über ganz Israel verstreut sein werden, zeitgleich gesehen werden wird, und das obwohl dann offensichtlich erkennbar nicht jedem Israeliten an jedem der momentanen Aufenthaltsorte dieser Menschen ein technisches Hilfsmittel zum Empfang der Bilder von "Bild des Tieres" zur Verfügung stehen kann (vgl. auch das im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?" ab hier Gesagte). 

Es gibt im Zusammenhang mit jenem "Maul" noch einen weiteren Aspekt, der wicht ist, erwähnt zu werden:
Das Lästern und Spotten des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) ist nämlich nicht nur verbaler Natur, d.h. hörbar, sondern es bedeutet auch ein den Menschen "Gewaltantun". Denn in den Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31).
Für die meisten Menschen wird aber mehr der verbal bzw. hörbar lästerliche Charakter des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 auffallend sein, weniger der lästerliche Teilbereich des direkten "Gewaltantuns" an Menschen, was zudem vom Antichristen nach Außen hin tunlichst vertuscht werden wird (vgl. auch im Kapitel "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal" und Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" und im Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam").
Und dieses "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20, das eine zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 darstellt (gemeint ist das zweite Tier, das von der Erde aufgestiegen ist und das später wegen seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern, weil der Antichrist mittels des zweiten Tieres vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, nach Offenbarung 19, 20 der falsche Prophet genannt wird), übt, obwohl in ihm kein echtes Leben ist, doch relativ selbstständig die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer aus. So bewirkt es dann später in der zweiten Hälfte der großen Trübsal u.a. auch noch die kommende Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht (gemeint ist das sogenannte und wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt).

Der lebendige Gott des Himmels läßt dieses "Maul" zu, weil ihn die Menschen dieser Zeit größtenteils ablehnen. Denn sie stellen ihre begrenzte, menschliche Erkenntnis über die Erkenntnis Gottes und erklären damit den Vater der Schöpfung, den lebendigen Gott des Himmels, für nichtexistent.
Den Zusammenhang zwischen Sünde und Abkehr vom lebendigen Gott Israels zeigt der Apostel Paulus folgendermaßen, und um nichts anderes als um Götzendienst handelt es sich dabei, wenn die Menschen der Erde dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 hörig geworden sind und so dessen Verursacher, dem Antichristen zur "Zeit des Endes" wenn auch unwissentlich aber dennoch gehorchen. Der den lebendigen Gott ausgrenzende Götzendienst wiederum ist zwanghaft an einen lasterhaften Lebenswandel gebunden.
Außerdem verletzt dieser das erste der zehn Gebote Gottes, dasjenige das uns der wahrhaftige Jesus Christus in erster Linie vorlebte, als er als Mensch auf dieser Erde lebte.
"Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir."
(Du sollst nur an einen einzigen Gott glauben und ihn allein anbeten und dir von ihm kein Bildnis machen.)
Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wie auch die später in der zweiten Hälfte der großen Trübsal kommende Kennzeichnung mit zwei unterschiedlichen Hautmalen, zum Einen durch das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Tieres und zum Anderen mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sollen seine Ursache im lebendigen Gott selbst haben, und viele Menschen glauben diese unverfrorene Lüge. Das zu glauben aber, dies ist eindeutig Götzendienst und vor dem lebendigen Gott ein Greuel.
Und so bewahrheitet sich wieder einmal, was der Apostel Paulus einst so formulierte:
"Weil sie es verschmähten, Gott in rechter Erkenntnis festzuhalten, hat Gott sie in eine verworfene Sinnesweise versinken lassen (und man könnte in diesem speziellen Fall dazufügen: ... Deshalb hat Gott es zugelassen, daß sie dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 derart hörig werden, so daß sie, obwohl sehend, auf beiden Augen blind geworden die Wahrheit nicht mehr von der Lüge unterscheiden, sich den von Gott verworfenen Dingen wie Unbarmherzigkeit, Bosheit, Niedertracht, Verleumdung, Gottesverachtung, Hochmütigkeit, im Bösen erfinderisch und den Eltern ungehorsam sein usw. nicht mehr verschließen können und an den Lästerungen des "Maules" und Lastern, die alles das beschönigen, sogar Gefallen finden)." (aus Römer 1, 28; Angabe zur Bibelübersetzung leider nicht möglich)
Und genau darum warnt Paulus im Zusammenhang mit dem Götzendienst auch die Korinther:
"Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?" (2. Korinther 6, 14)
Und er belehrt auch in diesem Punkt die Kolosser:
"So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams. ... Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; ... So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit." (Kolosser 3, 5-8+12-14)

Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, der nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage zur Präparierung für sein gezwungenermaßen "als Sprachrohr dienen müssen" im Rahmen des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) von seiner Kindheit an im Zuge der gewaltsamen Manipulatian seines Lebensweges gegen seinen eigenen Willen in besonderer Weise einiges an Gewalt angetan bekommen haben muß (vgl. im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes"), wird für das Vertuschen dieses ihm "Gewaltantuns" durch seinen Bedränger, den Menschen der Bosheit, ein prädestiniertes Beispiel sein.
Denn nicht umsonst wird er in der Bibel vom Prophet Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja 51, 14 als der "in Fesseln Gekrümmte" bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000, als der "in Ketten Gekrümmte" und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte" bezeichnet.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist demnach ein gegen seinen Willen Festgehaltener, dem, um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde.
Daß dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 Gewalt angetan wurde, kann man noch besser verstehen, wenn man bedenkt, daß das in Offenbarung 20, 2 übersetzte Verb "fesseln" hier in seiner Grundbedeutung "sich bemächtigen" heißt. Der "in Fesseln Gekrümmte" ist demnach derjenige Gekrümmte, dessen sich sein Bedränger bemächtigt hat, d.h. den er gewaltsam unter seine Macht gezwungen hat.
Ab demjenigen Zeitpunkt, an dem sich der Bedränger des zum "in Fesseln gekrümmt" gewordenen Menschen bemächtigt hatte, war dieser seiner Freiheit, selbst über sein Leben zu bestimmten, endgültig beraubt.
Zum Glück muß sein Bedränger den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, wie wir später noch hören werden, schließlich dennoch wieder freigeben.

In den Sprüchen der Bibel heißt es: "Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott." (vgl. Sprüche 14, 31).
Darum ist es durchaus möglich, ja sogar sehr wahrscheinlich, daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nicht nur einiges an Gewalt abbekommen hat, sondern sogar dem Lästern und Spotten des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 unmittelbar ausgesetzt ist. Denn Lästern und jemanden Gewalt antun sind in der Bibel angewendet untrennbar miteinander verbunden, und das eine bedingt das andere.
D.h.  der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 dürfte nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage in unmittelbarem Zusammenhang mit dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) stehen, weil dieses "Maul" eben ein Lästermaul ist und derjenige, der es besitzt, mit Menschen seinen Spott treibt.

Er, der "in Fesseln Gekrümmte", ist lange Zeit der gewaltsam Gebeugte und ein gebrochener Mensch, den aber der lebendige Gott dennoch liebt, rettet und so auf wunderbare Weise wieder innerlich aufrichtet und stärkt.
Und darum wird er von Luther im gleichen Vers 14 als der gefesselte "Gefangene" beschrieben, der sich also aus eigenen Kräften aus seiner mißlichen Lage sicherlich nicht mehr allein befreien könnte.
Aber auch noch als ein von aus seinen inneren Banden gelöster "Gefangener", der aber dennoch unter dem weiteren Einfluß seines Bedrängers steht und leiden muß, und dies wissen wir vom Propheten Daniel, ist er in der Lage, dasjenige zu tun, zu dem ihn der himmlische Befreier nun bevollmächtigt hat:
Er wird, obwohl ihn nun sein Bedränger wie einen aus einem Gefängnis Geflohenen verfolgt, trotzdem auch in seiner nun mißlichen Situation, die darin besteht, daß ihn sein Bedränger nun zu töten und zu ersetzen versucht, noch zum mutigen Freudenboten Gottes für sein Volk. Er reiht sich damit in die Reihe derjenigen Verkünder bzw. Rufer ein, die der Prophet Jesaja im Kapitel 52, Vers 7 zusammenfaßt:

Jesaja 52, 7-9
7 Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße der Freudenboten, die da Frieden verkündigen, Gutes predigen, Heil verkündigen, die da sagen zu Zion: Dein Gott ist König!
8 Deine Wächter rufen mit lauter Stimme und rühmen miteinander; denn alle Augen werden es sehen, wenn der HERR nach Zion zurückkehrt.
9 Seid fröhlich und rühmt miteinander, ihr Trümmer Jerusalems; denn der HERR hat sein Volk getröstet und Jerusalem erlöst.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

In der Heiligen Schrift von Franz Eugen Schlachter, Version 2000, die bekanntlich neben der Elberfelder Bibelübersetzung und der Zürcher Bibel als eine der besten, sich am nahesten am Urtext orientierenten Bibelübersetzungen gilt, wird dieses "Gewaltantun" des "in Fesseln Gekrümmten" in Jesaja 51, 14 mit der charakteristischen Bezeichnung "der Gekrümmte" wiedergegeben, ebenso in der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985.
Er, der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, muß also ein Mensch sein, der sich vielleicht zwar äußerlich sichtbar nicht mehr so richtig aufzurichten vermag, aber innerlich ein von der Kraft Gottes aufgerichteteter Mensch sein muß. Denn der "in Fesseln Gekrümmte wird alsbald (von seinem Bedränger und Verfolger, der ihn auch dann noch mit seinem "Maul" verspotten läßt, und darum muß mit diesem, seinem Bedränger wohl der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint sein) losgelassen werden und wird nicht hinsterben in die Grube, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.", so jedenfalls die persönlich an ihn gerichtete Zusage Gottes.
Von seinen inneren Bindungen und Fesseln befreit soll er auf den Zuspruch seines Gottes hin sogar unter der schützenden Hand Gottes seine häufig auftretenden Todesängste immer mehr verlieren (vgl. Jesaja 51, 16), stattdessen wieder auf seinen ihn tröstenden Gott vertrauen lernen, leben und nicht hinsterben in die Grube und nicht begraben werden (vgl. Jesaja 51, 14). Vielleicht wird er der Aussage der Bibel lt. Jesaja 51, 14 zufolge nie sterben müssen, sondern sogar zu Gott in den Himmel entrückt. Und ist diese Zeit, in der der "in Fesseln Gekrümmte" lebt, nicht die Zeit der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi?
Er soll aber zumindest nicht durch die Hand seines Bedrängers, also nicht wie von ihm befürchtet eines gewaltsamen Todes sterben, sondern, weil Gott ihn beschützt, innerlich frei werden und am Leben bleiben. Und er soll, und so sieht es der Wille Gottes für ihn vor, seinem ihn rettenden Gott an seinem Wort dienen (vgl. Jesaja 51, 16).
Oder wie es die Bibelübersetzung »Neues Leben« in Vers 14 beschreibt: "Der Gefesselte wird bald freikommen! Er soll weder hungern noch sterben und im Grab enden! "
Auch für Ihn, dem von der Angst Geplagten und von seinem Bedränger Verfolgten muß also das wunderbare Wort, das einmal der bekannte Chinamissionar geprägt hat, seine volle Gültigkeit besitzen:

"Glaube ist ruhen in der Treue Gottes."
(Zitat von Hudson Taylor, * 21. Mai 1832 in England; † 3. Juni 1905 in China)

Nachdem der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wie durch ein Wunder mit Gottes Hilfe aus seinen inneren Fesseln doch frei kam und Gottes Treue sprichwörtlich schmecken durfte, wird der ihn bedrängende und nun entsetzte "Sohn des Verdens" jetzt alles daran setzen müssen, um ihn, den Entflohenen, in seinen ursprünglichen Zustand der willenlosen Unterwürfigkeit zurückzuholen.
Dies muß er unweigerlich tun, und mit diesem Bedränger nach Jesaja 51, 13 ist sehr wahrscheinlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint, zwangsläufig tun, will er ihn, den "in Fesseln Gekrümmte", nun wieder bzw. auch weiterhin als sein Sprachrohr gebrauchen und selbst unsichtbar und im Hintergrund bleiben.
Oder er muß bzw. wird ihn, wenn dies nicht mehr machbar ist, relativ unauffällig, also ohne dabei selbst als der Eingreifende sichtbar zu werden und unbemerkt verschwinden lassen. Er muß daraufhin den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, wenn er es irgendwie geschafft hat, ihn zu beseitigen, durch einen für ihn brauchbareren und darauf ebenso vorbereiteten bzw. präparierten Nachfolger ersetzen.
Um all dies zu erreichen, wird der Bedränger ihn, den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, aus seinem natürlichen Umfeld, dort wo ihn jederman ganz genau und persönlich kennt, unbedingt herauslösen müssen.
Das bedeutet, er muß ihn also durch von ihm gefügte bzw. gelenkte Lebensumstände, die sich auch für alle nun mißtrauisch Gewordenen erklären lassen müssen, dazu bewegen, aus seiner vertrauten Heimat heraus in die Fremde zu gehen, dorthin, wo er nur noch wenig Kontakte nach Außen bekommen kann, dorthin, wo ihn niemand mehr kennt und beachtet. So aus dem Rampenlicht genommen, kann er, sein Bedränger nach Jesaja 51, 13, ihn, den "in Fesseln Gekrümmten", nun beispielsweise durch eine von ihm hervorgerufene und dadurch einsetzende Kankheit in aller Ruhe ausschalten.
Aber bei allem was auch jetzt noch mit dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 geschieht, es darf auch jetzt und nun natürlich erst recht auf keinen Fall keinerlei äußerliches Gewaltantun, welches sich auf ein äußeres Eingreifen durch den tatsächlichen Bedränger zurückführen läßt, sichtbar werden. Denn der mit dem Bedränger nach Jesaja 51, 13 sehr wahrscheinlich gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" möchte natürlich unter allen Umständen auch weiterhin unsichtbar im Hintergrund verbleiben. Wird doch nun bereits fieberhaft nach dem wahren Verursacher des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 gefahndet. Und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 wird zu diesem Zeitpunkt unter besonders kritischer Beobachtung von denjenigen stehen, die nach dem wahren Betreiber dieses "Maules" suchen.

Das Hauptziel des Bedrängers nach Jesaja 51, 13 muß es jedoch in jedem Falle sein, seinen Mund, den ihm sein Gott geöffnet hat, wieder zu verschließen, sein inneres bzw. geistiges Auge, das ihm sein Gott in besonderer Weise sehend gemacht hat, blind zu machen, die besondere Möglichkeit der Kommunikation, zum Zweck der Informationsweitergabe viele Menschen gleichzeitig zu erreichen, wegzunehmen und damit den "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 als "Freudenboten Gottes für sein Volk" unbrauchbar werden zu lassen.
Denn wer keine brennende Botschaft mehr hat oder wer nicht mehr in der Lage ist, eine aktuelle Botschaft zu überbringen und wer in der nun für ihn gefährlich gewordenen Lage nicht mehr vorausschauend für seinen persönlichen Schutz sorgen kann, ist auch nicht mehr in der Lage, als "Freudenbote Gottes für sein Volk" zu dienen und seine Worte zu empfangen. Er kann damit gleichzeitig nicht mehr alle Menschen vor einer großen drohenden Gefahr warnen.
Er, der in Jesaja 51, 13 beschriebene Bedränger, der in Bezug auf die mit Daniel 8, 24 gemeinten "Starken" dieser Erde, Böses im Schilde führt, um sie wie in Daniel 8, 24 vorhergesagt mittels Betrug zu vernichten, kann und darf es natürlich normalerweise auch nicht zulassen, daß es da einen Menschen gibt, der die gefährliche Situation erkennend mutig eben jene "Starken" auf diesen betrügerischen Plan hinzeigend zu warnen versucht.
Darum muß sich jener Mensch auch zwangsläufig so sehr fürchten, weil es ihm durchaus bewußt ist, in welche Gefahr für sein eigenes Leben er sich hiermit begibt. Und das ist es vermutlich auch was die Bibel mit dem nachfolgend zitierten Vers meint:
"... und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten ...." (Jesaja 51, 13 aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985)

Aber bei allem was geschieht, muß immer ein sehr wichtiger Grundsatz beachtet werden:
Der Bedränger nach Jesaja 51, 13, der für den "in Fesseln Gekrümmten" in seiner Vorstellungswelt tatsächlich präsent bzw. real existent sein wird, muß in jedem, was er tun wird, und das ist es, was dem "in Fesseln Gekrümmten" begünstigend zuarbeitet, natürlich unter allen Umständen versuchen, selbst unsichtbar zu bleiben. Dieser Umstand ist es also, der dem "in Fesseln Gekrümmten" Handlungsspielraum bzw. Bewegungsfreiheit verschafft und Schutz verleiht.

Und von diesem Bedränger spricht auch Gott selbst und zwar indirekt, aber so, als wenn es diesen Bedränger tatsächlich gibt. Warum sollte es ihn also nicht wirklich geben? Ist die Befürchtung, sterben zu müssen, des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 also nur eine von Angst erfüllte Phantasie? Ist der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 demnach nur ein von der Angst geleiteter und geplagter, furchtsamer Mensch?
Gott spricht doch ebenfalls, zwar nur indirekt aber doch unmißverständlich und sehr deutlich von einem existenten Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten", indem er ihn lt. Vers 13 genau davor tröstet und ihm Mut macht, deshalb keine Angst zu haben.
Und Gott spricht es persönlich aus: Dieser Bedränger nach Jesaja 51, 13 wird ihn, den "in Fesseln Gekrümmten", nicht verderben oder gar töten und ihm lt. Jesaja 51, 14 auch nicht sein Brot wegnehmen können. Gott selbst sorgt sogar ebenfalls dafür, so "... daß er keinen Mangel an Brot habe". So jedenfalls die Zusage Gottes.
Daß Gott dem bedrängten "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 14 zusichert, "... daß er keinen Mangel an Brot habe", zeugt wohl davon, daß es der Bedränger tatsächlich versuchen wird, dem von ihm bedrängten "in Fesseln Gekrümmten" sein tägliches Brot wegzunehmen. Es zeugt also davon, daß der gewaltsam in große Bedrängnis Geratene von einer weiteren Angst geplagt wird, die da ist, zusätzlich zu allem auch noch (demonstrativ) mißbraucht zu werden. Er befürchtet also ernsthaft, durch das darauf Hinwirken seines Bedrängers in die Armut zu geraten und damit seine Lebensgrundlage zu verlieren.
Doch sein Gott und Retter tröstet ihn auch in diesem Punkt, also auch in diesem Teil seiner wohl massiven Ängste.

Es wird ihm, dem damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" durch Gottes Eingreifen demnach unmöglich gemacht werden, den "in Fesseln Gekrümmten" zu verderben und zwar, weil Gott lt. Jesaja 51, 16 seine schützende Hand über diesen offensichtlich vom Tode bedrohten Bedrängten hält.
Im Gegenteil, vom dem zuvor Gebeugten und nun von Gott Erretteten wird, dadurch bedingt, weil Gott ihm lt. Jesaja 51, 16 sein Wort in den Mund legt, sogar Rettendes ausgehen können:

"Auch wenn ich mich gänzlich verlassen glaubte, so weiß ich doch heute, daß du, mein Gott, bei mir warst. Du bist nicht müde geworden, dem verstörten Herzen zu sagen: Du sollst leben. Wie wünschte ich, daß den Verzweifelten dies Wort vernehmbar werde, von dem du niemand je ausgeschlossen hast, daß Rettendes ausgehe von denen, die vorher Gebeugte waren."
Worte von Sabine Naegeli

Und weil der Bedrängen nach Jesaja 51, 13 unter allen Umständen versuchen wird, selbst unsichtbar zu bleiben, muß alles, was der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" gegen ihn einleiten wird, demzufolge für die Außenstehenden undurchsichtig, zwielichtig und scheinbar auf natürliche Lebensumstände bzw. Gegebenheiten zurückzuführen sein. Oder aber, es sollte scheinbar und irreführend auf andere Verursacher als er selbst (also auf solche sichtbare, die allen wohl bekannt sind) hinzeigen. Alles, was durch das darauf Hinwirken des unsichtbar bleibenden Bedrängers geschieht, muß damit auf natürliche Weise erklärbar sein, also so, daß nie der Verdacht auf einen mysteriösen unsichtbaren Dritten fällt.
Aber was auch immer geschieht, welche Intrigen der Bedränger auch immer ausklügelt und welcher Schaden dabei entsteht, es sind von ihm selbst getätigte Manipulationen, die nicht wirklich, ausschließlich und hauptsächlich auf andere Verursacher zurückführbar sind und die beim genaueren Hinsehen auch als Manipulationen sichtbar bzw. erkennbar werden. Diese Manipulationen zeugen davon und geben Rückschlüsse darauf, welche Mittel wohl dem Antichrist zur "Zeit des Endes" zur Verfügung stehen müssen.
Es ist immer ein von ihm selbst angerichteter Schaden (auch wenn es anders aussieht) oder es tatsächlich so sein könnte, wie es scheint. Derjenige, der es eingefädelt hat, so daß alles zustande kommt, daß ist allein der Bedränger. Denn auf Zufälle aller Art kann der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 13 wegen seiner Zeitnot auf keinen Fall warten.
Und wenn alles zu leicht durchschaubar wäre, würde dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 von den "Starken" dieser Erde plötzlich Glauben geschenkt und alle Hilfe zuteil werden, die es nur gibt.
Und dann, wenn es beispielsweise keinen Mangel an Informationen gäbe und alles Mißtrauen aus der Welt geschafft werden könnte, dürfte es für seinen Bedränger auch nicht mehr so einfach sein, ihn, den von allen verkannten Mißbrauchten und Verfolgten seiner ursprünglichen und eigentlichen Absicht gemäß auszuschalten und den Verdacht darüber auf andere zu lenken. Und dann würde auch schnell ein Zusammenhang zwischen diesen Geschehnissen und dem wahren Betreiber des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 hergestellt werden können und daß er, der Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 13, es in Wahrheit ist, der erst durch seine Machenschaften alles Mißtrauen ausgestreut hat.

Es darf also neben der Anwesenheit eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) keinerlei sachdienliche Hinweise geben, die seine Existens in Gefahr bringen und sein Entdecktwerden einleiten könnten, von denen also abgeleitet werden könnte, daß es einen solchen Bedränger, wie ihn die Bibel in Jesaja 51, 13 beschreibt, tatsächlich gibt.
Denn der von seinem Bedränger nach Jesaja 51, 13 verfolgte "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 erkennt sicherlich seine Not, durchschaut seine Lage und versucht die Möglichkeiten der Manipulation von Außen zu minimieren, aber auch gleichzeitig auf sich und seine besondere Not aufmerksam zu machen, sich mitzuteilen, die vom Antichrist verschleierte Wahrheit bzgl. seiner Person wieder offenzulegen und damit für seine eigene Person Hilfe und Rettung zu mobilisieren.
Bei allem aber, was der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 unternimmt, es ist in Wahrheit sein Gott, der ihm aufhilft. Denn der Herr selbst hat es durch den Mund des Propheten Jesaja geredet:
"... ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt und habe dich unter dem Schatten meiner Hände geborgen, auf daß ich den Himmel von neuem ausbreite und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk."  (Jesaja 51, 16; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage bedeutet das "ich habe mein Wort in deinen Mund gelegt" in Jesaja 51, 16, daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 durch dieses Wort bzw. das intensive Befassen mit Gottes Wort, also der Bibel und wie wir gleich noch sehen werden, besonders auch was die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" betrifft, zu großer Erkenntnis gelangen wird. Denn nur derjenige kann das Wort Gottes an andere verständlich weitergeben, der dessen Inhalt auch selbst verstanden hat.
Sehr wahrscheinlich, eben weil ihn sein Bedränger, der Antichrist zur "Zeit des Endes", direkt bedroht, wird der "in Fesseln Gekrümmte" als "Verständiger des Wortes Gottes" damit auch zu denjenigen gehören, die in Daniel 12, 4 gemeint sind und die verstehen werden, was in Israel während der 70. danielischen Woche, also in der großen Trübsal zur letzten Zeit geschieht. Denn auf die Erkenntnis für genau diese Zeit bezieht sich das folgende Wort, das dem Propheten Daniel gegeben wurde:
"Und du, Daniel, verbirg diese Worte (gemeint ist dasjenige, was der Propet zum in Daniel 11, 36 genannten König, dem damit gemeinten Antichrist zur »Zeit des Endes« spricht), und versiegle dies Buch (damit gemeint ist das prophetische Buch Daniel) bis auf die letzte Zeit ( »die letzte Zeit« ist eine für die Endzeit bzw. eine für die »Zeit des Endes« gebräuchliche Redewendung). Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden."  (Daniel 12, 4; Hervorhebung und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Da aber lt. Sprüche 1, 7 der Anfang aller Erkenntnis auf der Furcht des Herrn gründet, muß, damit sich Jesaja 51, 16 erfüllen kann, der "in Fesseln Gekrümmte" und in großer Todesangst Stehende eine echte Begegnung mit seinem wahren Gott und Schöpfer erhalten:
"Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. ..." (Sprüche 1, 7; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er muß aber damit auch eine tiefe Beziehung zu seinem Erlöser besitzen:
"... zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis" (Kolosser 2, 2-3; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er, der seinem Gott durch seine Traumatisierung und Verängstigung bis dahin nicht mehr vertrauen konnte, darf sozusagen wie als Entschädigung für das in der Vergangenheit Erduldete ab jetzt intensiv der Liebe Gottes begegnen, eine tiefe Beziehung zum Gott Israels entwickeln und pflegen, die Wahrheit der Bibel schätzen lernen und den Verfasser der Bibel, also seinen Gott und seinen Christus wirklich lieben. So wird der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 auch die "Schätze der Weisheit und der Erkenntnis" finden können und somit gleichsam ein Mann nach dem Herzen Gottes werden.

Weil damit der "in Fesseln Gekrümmte" jetzt vom Licht der Bibel erleuchtet das wahre Gesicht seines Bedrängers erkennt und mit der Hilfe des Wortes Gottes hinter die Kulissen schauend mit dem Finger auf den wohl damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" zu zeigen beginnt, droht nun für seinen Vergewaltiger und Peiniger das akute Erkannt- und damit vielleicht sogar auch sein Entdecktwerden. Bereits mit seinem Erkanntwerden aber wird es dem Antichrist sicher sehr schwer werden, seine weiteren mit Lügen behafteten Zukunftspläne zu verwirklichen. Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", hat einmal vor, das zu sein, was er doch in Wahrheit nie werden kann, nämlich der Messias Israels.
Denn der altchriechischen Übersetzung des Beiwortes "Anti" gemäß, was im Zusammenspiel mit Christus verwendet soviel wie "sich an (die) Stelle von Christus stellend" oder "anstatt des Messias der Juden kommend" bedeutet aber weniger mit der "sich gegen Christus Stellende" zu verstehen ist, muß sich der Antichrist also einmal für Jesus Christus ausgeben. Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar.
Und sich als ein von ihrem Gott den Juden versprochener Messias ausgebend bzw. sich als der von den Israeliten erhoffte Sohn Davids darstellend, muß der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu allererst dahin gehen, wo dieser Messias bzw. sein Erscheinen erwartet wird, also nach Israel.

Ab diesem Zeitpunkt des drohenden Erkanntwerdens des wahren Bedrängers und wirklichen Betreibers des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) wird er, der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 vermutlich nicht nur durch eine wieder dabei das persönliche Umfeld mit einbezogene, gezielte Gehirnwäsche angegriffen und in ihn normalerweise traumatisierende Zustände gedrängt werden, die einen psychischen Schock bzw. Nervenzusammenbruch auslösen könnten. Sondern er muß nun auch vermehrt damit rechnen, zusätzlich gegen durch den Antichrist auf ihn verhängte, gezielte Veränderungen des eigenen Bewegungsapparates und andere massiv spürbare körperliche Manipulationen und sogar Anschläge auf sein Leben ankämpfen zu müssen.
Denn die Bibel, und das meint sie wohl an dieser Stelle auch bildlich und bezieht sich dabei wohl auf sein äußeres Erscheinungsbild bzw. vielleicht auch auf sein körperliches Aussehen, spricht in Jesaja 51, 14 sowohl in der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985 als auch in der Bibel, übersetzt von Franz Eugen Schlachter, Version 2000, eindeutig von einem "gekrümmten" Menschen, wobei man das von Gott "innerliche befreit worden sein" und die Hillfe, die dem "in Fesseln Gekrümmten" zuteil werden wird und von der die Bibel in Jesaja 51, 16 spricht, auf den ersten Blick sicherlich nicht so leicht erkennen können wird.
 
Aber bei allen Nachstellungen und bei allem Zielen, um ihn zu vernichten, der "in Fesseln Gekrümmte" wird es schaffen können, trotz seiner Furcht und Gelähmtheit quasi immer wieder in letzter Minute allen Anschlägen auf sein Leben entgehen zu können. Bei allem gewaltsamen Gebeugtwerden, trotz aller Versuche des Antichristen, den Lebenswillen des "in Fesseln Gekrümmten" zu brechen und allen zusätzlichen Lästerungen und allem Spotten, das er durch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) zudem erleidet, der Gott Israels hat ihm, dem "Gekrümmten", versprochen, ihn darüberhinaus sogar noch zu trösten, ihn lt. Jesaja 51, 16 unter dem Schatten seiner Hände zu bergen. Für ihn den "Gekrümmten" gilt also ebenso das wunderbare Wort aus Psalm 91:
"Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
daß du nicht erschrecken mußt vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, ..."
(Psalm 91, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und sein Gott hat ihm lt. Jesaja 51, 16 zugesagt, dem "in Fesseln Gekrümmten" so vom ihm gehalten, getröstet und ermutigt zudem noch sein Wort in den Mund zu legen und dieses nicht mehr von ihm fortzunehmen (und dies wird vermutlich solange bleiben, bis er bei der Entrückung der wahren Gemeinde mit weggenommen werden wird).
Dort unter dem Schatten der Hände Gottes, und Gott spricht hier nicht nur von einer, nein,  von seinen beiden Händen, findet der von einer schlimmen Verfolgungsangst Geplagte schließlich doch zur Ruhe und findet eine bis dahin nie gekannte Geborgenheit! Und der "in Fesseln Gekrümmte" darf wie der Psalmbeter voller Hoffnung auf Hilfe ausrufen:

Psalm 52, 2-3
2 Sei mir gnädig, Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich traut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergehe.
3 Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu Gott, der meine Sache zum guten Ende führt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Damit wird Gott in ihm wieder die (einstige Lebens-) Freude und das kindliche Vertrauen auf seinen Schöpfer wecken. Und es kann bei ihm wieder innere Ruhe, Gelassenheit und Friede einziehen und zwar ein solcher Frieden, den nur Gott selbst schenkt. So kann der vormals unentwegt von der Angst Geplagte wie der Psalmist in Psalm 73, 28 dankbar bekunden:
"Aber das ist meine Freude, daß ich mich zu Gott halte /
und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, daß ich verkündige all dein Tun."

Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 haben, da sie so eng miteinander verbunden sein werden, beide einen wohl einmaligen und gleichzeitig eindeutig endzeitlichen Charakter.
Das "Maul" überschattet bereits lange vor der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi das Leben vieler Menschen, und fast wird es diesen unbemerkt zur großen, die echte Lebensfreude wegnehmenden Last, auch wenn die dem "Maul" zuhören müssenden Menschen vom Antichrist eben über genau dasselbe "Maul" manipuliert beständig die Schuld dafür in dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 suchen müssen.
Denn eines steht sicher fest: Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 kann sehr gut ohne das "Maul" leben. Aber das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 kann nicht ohne den "in Fesseln Gekrümmten" bzw. seinem Nachfolger auskommen. Und mit dem Nachfolger ist derjenige Ersatzmann gemeint, der den durch Gottes Hilfe von seinen inneren Fesseln freigekommenen und damit für den Antichrist unbrauchbar gewordenen "in Fesseln Gekrümmten" ersetzen soll.
Denn genau dieser Aspekt ist es, was den "in Fesseln Gekrümmten" genau zu demjenigen werden läßt, der das "Offenbarwerden" des Sohnes des Verderbens als den "Menschen der Bosheit" aufzuhalten vermag (vgl. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben

Wir hörten bereits im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit bzw. diejenigen Ereignisse, die sich dem "Anfang der Wehen" anschließen, ist derjenige Teil, der sich speziell auf die Israeliten bezieht" unter dem Punkt 10. mit der Überschrift "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt", daß die Bibel in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltenen Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel ankündigt. Dieses Ereignis muß wohl deswegen so markant sein, weil der Umfang und die zahlenmäßige Freigabe der bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden sehr groß sein müssen. Ein derartiges Ereignis geschieht wohl in der Geschichte in dieser Art sehr selten. Wir sollten uns aber in diesem Zusammenhang unbedingt vergegenwärtigen, daß die erste Hälfte der großen Trübsal bekanntlich jene Zeit darstellt, in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird.
Es ist darum anzunehmen, daß das politische Aus für das "Land des Nordens", das von der Bibel bemerkenswerterweise als kampfloses Geschehen angekündigt wurde, eben weil es mit der Rückkehr der Israeliten in ihr gelobtes Land so eng verknüpft wird, in die Zeit der großen Trübsal fällt.
Der Verfasser dieser Homepage nun sieht in diesem Freikommen von dort wohl einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" aus diesem Grund den siegreich verlaufenden Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung gegen Gottes Weltordnung führt und der mit der unblutig verlaufenden Vernichtung der Existenz jenes mächtigen Landes endet, das diese Juden bisher eine lange Zeit nicht ausreisen ließ. Es ist ein siegreich verlaufende Auftakt eines Kampfes des Gottfeindlichen bzw. Gesetzlosen gegen einen Teil der zu jener Zeit bestehenden Weltordnung Gottes, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird und welche bereits zu diesem Zeitpunkt zumindest teilweise Gottes Gesetze mit Füßen getreten hatte.

Die Vision von den vier Tieren aus Daniel 7, 1 ff stellt einen kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar, auf deren Ende zu die Frevler unter ihnen überhand nehmen sollen (vgl. Daniel 8, 23).
Mit den "Frevlern" aus Daniel 8, 23 sind aber diejenige Herrscher gemeint, die Gottes Gesetz mißachten und die dann die "Seinen Gottes" und insbesondere die Juden verfolgen. Daniel meint also damit, wenn er diesen Ausdruck "Frevler" gebraucht: Sie verneinen die Existens eines Gottes und/oder üben Frevel an seinem Volk. Und diejenigen Herrscher, die solches tun, nehmen, wenn es auf das Ende zugeht, dann zudem an der Zahl auch noch zu.
In jener Zeit nun, die davon geprägt sein wird, daß die Frevler überhand nehmen sollen, wird der wohl größte und mächtigste unter ihnen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, die “Starken" vernichten. Darüber berichtet uns die Bibel wie folgt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)

Das Vernichten der »Starken« nach Daniel 8, 24 durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" geschieht also, um alle Hindernisse die seiner Machtentfaltung noch im Wege stehen, aus dem Weg zu räumen. Und, und dies ist sehr wichtig für dessen Verständnis, es wird sogar globalen Charakter besitzen.
Warum globalen Charakter?
Der vernichtende Kampf, den das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ist Antichrist zur "Zeit des Endes", mit den wichtigsten Wirtschafts- und Militärmächten der Erde führen wird, findet deswegen global statt bzw. muß darum einen globalen, d.h. erdumspannenden Charakter besitzen, weil das erste Tier aus dem Meer, also der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", in Offenbarung 13, 1 mit »zehn« Kronen auf seinen »zehn« Hörnern bildhaft beschrieben wird.
Die »zehn« Kronen stehen doch, da sie alle zehn dem einen Tier gehören, d.h. da es sich um ein einziges Tier handelt, welches alle »zehn« Kronen besitzt und da ohne Ausnahme auf jedem einzelnen seiner zu dem Tier gehörenden »zehn« Hörner jeweils eine Krone zu sehen ist, hier für die sich nur in einer einzigen Person konzentrierende Weltmacht eines sehr mächtigen Königs.
Und dies muß tatsächlich so sein. Denn die Bibel wendet hierbei, um die »zehn Hörner« zu charakterisieren, die symbolisch zu verstehende Zahl »zehn« an.
Die Zahl »zehn« finden wir im Alten Testament neben ihrer Verwendung im in Israel gebräuchlichen Zahlensystem beispielsweise bei den zehn ägyptischen Plagen oder auch den zehn Geboten Gottes wieder, oder bei demjenigen, was Gott von uns Menschen als Grundabgabe einfordert, gemeint ist der sogenannte Zehnte.
Die Zahl »zehn« bedeutet in der Bibel demnach soviel wie »allumfassend«, »alles mit in sich einschließend bzw. vereinend«, »vollständig« oder »komplett« und kann damit auch auf die Nationen angewandt als »weltumfassend« oder »global« bzw. als »auf internationale Ebene ausgeweitet« gedeutet werden.
Damit ist der Verweis Daniels in
Daniel 7, 7 auf die »zehn Hörner« des ersten Tieres dann tatsächlich ein Hinweis darauf, daß die damit gemeinten aus dem ehemals antiken Römischen Reich hervorgegangen Nationen sich schließlich auf die ganze Erde also weltumspannend ausweiten werden (vgl. im Kapitel "Das aus bzw. von der Erde aufsteigende zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, ein Abfallprodukt menschlicher Intelligenz und technischer Höchstleistung, macht die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" überhaupt erst möglich und wird den kommenden letzten Herrscher dieser Erde sogar bis an die Weltmacht bringen")
Einen zusätzlichen Hinweis bringt auch derjenige Umstand, daß es doch die vier apokalyptischen Reiter sind, die den Anfang des plötzlich über die Menschen dieser Erde hereinbrechenden Verderbens machen, die mit dem Antichrist an der Spitze ihren siegreichen Kampf um nicht weniger als um eine Weltmacht ausfechten (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier Siegelgerichte").

Und in diesem Zusammenhang muß wohl auch derjenige Umstand zu verstehen sein, daß der dem Antichrist zur "Zeit des Endes", dem wohl größten aller endzeitlichen Bedränger, nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" genau jetzt als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" fungiert (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Denn eben weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert doch der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als ein auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Und ist es doch das zweite, von bzw. aus der Erde aufgestiegene Tier; das zwei Hörner wie ein Lamm besitzt und wie ein Drache redet, welches alle Macht des ersten Tieres vor seinen Augen ausübt, und welches macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (vgl. Offenbarung 13, 11-12).

Mit den »Starken« sind übrigens solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".
Das "Land des Nordens"wird übrigens in anderen Bibelübersetzungen auch das "Land der Mitternacht" genannt. Wobei man wissen muß: Das in der Bibel gebrauchte Bild der "Nacht" symbolisiert das Vorspiel des Todes.
Eben darum, weil der Antichrist zur »Zeit des Endes« während dieser Zeit darauf hinarbeitet wie bei Daniel 8, 24 beschrieben, die »Starken« dieser Erde zu vernichten, fungiert der ihm nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 gegebene "Mund" als auf aufrichtige Menschen spottendes, offensichtlich erkennbar gotteslästerliches "Maul" (vgl. Offenbarung 13, 5-6).
Also sogar das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von den übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren können), muß die darin wohnenden Israeliten nun überraschend und ganz plötzlich wie kampflos doch freigegeben, damit sie in das Land ihrer Väter, in das in Palästina politisch wiederentstandene Israel zurückkehren können.
Dies vermutete der Verfasser dieser Homepage bereits im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens zweimal zeigen wird (vgl. das ab hier Geschriebene).
Der Schreiber dieses Textes sieht im unerwarteten Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12, bei dem es, wie es in der Bibel dargestellt wird, ohne sichtbare Kampfhandlung, also friedlich ausgeht, den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2.
Daß das "Land des Nordens" bzw. das "Land der Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem Wunder gleich und ganz unerwartet einfach freigeben muß, geschieht nur, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will und zwar aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott, der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus dem "Land des Nordens" auf einmal so ohne weiteres doch möglich sein wird, das ist ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das eigentliche Sterben von Gottes Weltordnung. Denn der Zerbruch des "Landes des Nordens" bzw. des damit gemeinten "Landes der Mitternacht" ist der Auftakt zum nahenden Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden". Es ist ein relativ friedlicher Beginn, der ein weniger friedliches Ende haben wird. Und dieses weniger friedliches Ende bezeichnet die Bibel lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 als "Verderben (vgl. auch in der grafischen Darstellung "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der die Wahrheit zu Boden werfende Antichrist zur "Zeit des Endes" plant ein globales Verderben, um die zu dieser Zeit auf der Erde bestehenden Machtstrukturen zu vernichten und beabsichtigt danach, an die Stelle des Gottes Israels zu treten (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde"). Er verschafft sich mit diesem in der Bibel bei Daniel 8, 24 beschriebenen sogenannten Vernichten der "Starken" auf durchaus militärische Art und Weise freie Bahn, um danach seinem weiteren Aufstieg zur Weltmacht alles bislang noch Hinderliche aus dem Weg zu räumen. Und dieses bedeutet auf der Erde das nahe herbei gekommene "Ende der Nationen". Denn der Antichrist zur Zeit des Endes unterwirft die Nationen nun unter seine Macht (vgl. Daniel 7, 7-8).
So beruht das kommende Verderben  lt.1. Thessalonicher 5, 1-3 also auf zweierlei menschlichen Willensrichtungen, die beide widergöttlichen Charakter besitzen:
- erstens die Opposition bzw. Auflehnung gegen Gott und seine Weltordnung
- zweitens die Ersetzung Gottes durch den Menschen.


Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Aber Gott hält bereits einen lang vorbereiteten Rettungsplan für all jene Menschen bereit, die ihn fürchten. Und dazu gehört die schon bald kommende Entrückung der Seinen des Herrn bzw. Wegnahme oder Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde, also eine Wegnahme derer, die Gott lieben, vor dem "Verderben" (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Darum laßt uns nicht über das Los bestürzt sein, das in naher Zukunft alle unerretteten Menschen der Erde ereilen wird, sondern laßt uns freuen auf des Herrn baldige Erscheinung!

Und in diesem Sinne symbolisiert das in der Bibel im Zusammenhang mit dem "Land des Nordens" gebrauchte Bild der "Nacht" dann tatsächlich das Vorspiel des Todes.

Jeremia 16, 14-15
14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und
 aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatt
e.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Da wir uns nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage, eben weil es in der Prophetie zum "Land des Nordens" schwerpunktmäßig um die Heimkehr des unter die Nationen zerstreuten Volkes Gottes geht, nun bereits in der großen Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in deren ersten Hälfte (denn ab deren 2. Hälfte startet bereits die Gewalt- bzw. Fremdherrschaft des Antichrist über das Land Israel), vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu diesem großen Endzeitzeichen des Freikommens der Juden aus dem "Land des Nordens" herstellen zu können.

Mit dem bereits geschehenen und weithin sichtbaren politischen Zerfall der ehemals kommunistischen Sowjetunion bzw. der von ihr damals beherrschten Ostblockstaaten im Jahre 1989, das mit dem "Land des Nordens", welches auch in anderen Bibelübersetzungen das "Land der Mitternacht" genannt wird, gemeint ist ("Land des Nordens" deswegen, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet), können nun auch aus diesem großen Land bzw. Staatenbund der von Moskau regierten Ostblockländer die dort noch festgehaltenen Juden heimkehren, und dies waren nur aus dem einen riesigen Land der damaligen Sowjetunion bis heute nicht weniger als ca. eine Million Juden!
Mit dieser Auslegung beruft sich der Verfasser dieser Homepage auf die Ausführungen des Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), der in seinem Vortrag "Warum ich als Wissenschaftler an die Bibel glaube" eben diesen Zusammenhang herstellte.
Diese Zahl der freigekommenen Juden entspricht nicht weniger als ein Sechstel der heute in Israel lebenden Menschen. Die Prophetie zum "Land des Nordens" ist darum so bemerkenswert, weil sie einerseits indirekt das Ende des totalitären, kommunistischen Machtgefüges Osteuropas ankündigt und andererseits einen Ausblick zu einem sehr außergewöhnlichen und wichtigen, beinahe an ein Wunder grenzenden, d.h. nicht selbstverständlichen Meilenstein im Zusammenhang mit der in der Endzeit stattfindenden Sammlung der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung darstellt.
Denn aus dem "Land des Nordens" kam, um einen zeitgeschichtlichen Bezug zur ehemaligen Sowjetunion zu unterstreichen, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder nach Hause.
So mußte auch dieses große und mächtige Land, die ehemalige Sowjetunion bzw. mußten die von Moskau regierten Ostblockländer, das Volk Gottes, das bis zu diesem Zeitpunkt viele Jahrzehnte und ohne Aussicht auf eine Ausreisemöglichkeit darin festgehalten worden war, obwohl es niemand für möglich gehalten hatte, daß so etwas geschehen hätte können, letztendlich doch noch mehr oder weniger feiwillig losgeben.
So etwas konnte eben erst geschehen, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will, und war nur durch das Ende des kommunistischen Regimes und dem relativ friedlich verlaufenden Fall des eisernen Vorhanges machbar. Und weil dieses für die letzte Zeit so charakteristische Ereignis, das nunmehr bereits in der Vergangenheit liegt, als so überaus unwahrscheinlich galt und in seiner Art sehr ungewöhnlich war, finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen aus der biblischen Sicht, Gottes Dinge haben sich auch in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes Phänomen, wie der relativ friedlich verlaufende Zerbruch der genau im Norden von Israel befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, sieht der Verfasser dieser Homepage darin einen direkten Zusammenhang zur Prophetie über das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12. Er glaubt außerdem, daß dieses denkwürdige Ereignis den ersten erfolgreichen und wenn auch nicht direkt erkennbar aber durchaus militärischen Sieg des ersten Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 darstellt.

Aber auch im Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million freigekommener Juden geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt dazu noch aussteht und welches sich zu dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade wiedererstandenen Israel befindet, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde die dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott einst verstoßen hatte.
Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen sein, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen ist der Zeitpunkt, an dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel, das nun wieder existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt (mit zeitlich ist gemeint, wann dies sein wird) und genau und unverkennbar festgelegt (vgl.  Jeremia 16, 15 und Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10).

Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende politische Zerfall der ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 anzusehen ist, und dies bereits als ein versteckt militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zu werten ist, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein. Und falls dies tatsächlich auch der Fall war, dann ist es mit Sicherheit gewiß, daß 1989 bereits die große Trübsal, gemeint ist die 70. Woche Daniels, in der Tat begonnen haben muß und daß wir heute ca. 20 Jahre später bereits auf das Ende deren erster Hälfte zugehen. Dann aber müssen wir auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").

So schreibt der Prophet Jeremia in Jeremia 23, 3-8 weiterhin folgendes über das Sammels der Übriggebliebenen in der letzten Zeit; denn noch nie zuvor wurden die Israeliten in die ganze Welt verstreut und mußten aus einer weltweiten "Zerstreuung" in ihre Heimat, d.h. in das einstige Land Kanaan und späteres Palästina, daß der Gott Israels ihren Vätern gegeben hatte, zurückkehren. Und somit ist das Sammeln des heiligen Volkes durch den lebendigen Gott Israels neben den erst in der letzten Zeit aufkommenden Weltkriegen als ein weiteres mächtiges Endzeitzeichen einzustufen:

Jeremia 23, 3-8
3 Und ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, daß sie sollen wachsen und viel werden.
4 Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.
5 Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David einen gerechten Sproß erwecken will. Der soll ein König sein, der wohl regieren und Recht und Gerechtigkeit im Lande üben wird.
6 Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit«.
7 Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat!«,
8 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel herausgeführt und hergebracht hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Landen, wohin er sie verstoßen hatte.« Und sie sollen in ihrem Lande wohnen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Daß die Juden sogar aus dem "Land des Nordens" in das Land ihrer Väter zurückkehren durften, hat also auch der lebendige Gott Israels bewirkt. Und es schien anscheinend, bis es soweit war, völlig unmöglich zu sein und stellt eines der großen Wunder dar, an welche die Israeliten auch zukünftig gedenken werden, wenn sie ihrem Gott dafür die Ehre geben werden, daß er sie wieder mit seiner mächtigen Hand zurück ins gelobte Land geführt hat.
Bis heute sind Juden aus über 140 Ländern der Erde nach Israel eingewandert. Dabei bereitete es bei keinem der Länder Probleme, außer bei denjenigen, die zu den Ostblockländern, d.h. zu den bis vor der Wende im Jahre 1989 von Moskau regierten Staaten, gehörten. Und darum liegt es auf der Hand, daß mit dem "Land des Nordens" in Jeremia 16, 14-15 die ehemalige Sojetunion gemeint sein muß, so wie auch in Jeremia 31, 7-9 geschrieben steht.

Jeremia 31, 7-9
7 Denn so spricht der HERR: Jubelt über Jakob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: Der HERR hat seinem Volk geholfen, dem Rest Israels!
8 Siehe, ich will sie aus dem Lande des Nordens bringen und will sie sammeln von den Enden der Erde, auch Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter, daß sie als große Gemeinde wieder hierherkommen sollen.
9 Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, daß sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist
mein erstgeborener Sohn.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Dieses Land des Nordens, da es nun zerschlagen wird und die bis dahin gefangen gehaltenen Juden freigeben muß, hatte den Augapfel Gottes, das Volk Israel, angetastet. Nun muß es ebenfalls vergehen:

Sacharja 2, 10-12
10 Auf, auf! Flieht aus dem Lande des Nordens! spricht der HERR; denn ich habe euch in die vier Winde unter dem Himmel zerstreut, spricht der HERR.
11 Auf, Zion, die du wohnst bei der Tochter Babel, entrinne!
12 Denn so spricht der HERR Zebaoth, der mich gesandt hat, über die Völker, die euch beraubt haben: Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht

Der Wunsch, daß der Mensch der Bosheit noch aufgehalten werden wird, geht anscheinend tatsächlich in Erfüllung, denn der Gott des Himmels schickt einen Boten, um vielen das Reich Gottes nahe zu bringen

Einer derjenigen markannten Personen zur "Zeit des Endes", die das Evangelium vom sehr bald kommenden Reich Gottes sehr vielen Menschen und insbesondere dem Volk Israel nahe bringen werden, ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage der "in Fesseln Gekrümmte". Seine Erscheinung und Berufung als Sendbote und Knecht Gottes wird in  Jesaja 51, 12-16 beschrieben und damit prophetisch vorausgesagt.

Psalm 50, 2-3+7+15
2 Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes.
3 Unser Gott kommt und schweiget nicht. ...
...
7 »Höre, mein Volk, laß mich reden; Israel, ...
...
15 und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen.«
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Und der "in Fesseln Gekrümmte" sollte auch derjenige sein, der nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage den Antichrist zur "Zeit des Endes" jetzt noch aufhält (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 und auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").
Denn der Verfasser dieser Homepage hat bei seinen Recherchen festgestellt, daß der lebendige Gott seine ursprünglichen Zeitpläne mit der Welt aus Liebe zu den Menschen abändert, sodaß die 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes", die in der Bibel auch die Zeit der großen Trübsal genannt wird) durch das lange Aufgehaltenwerden des Antichristen anders als die von ihm vorgesehenen insgesamt 7 symblisch gemeinten Jahre (dies sind tatsächlich 7 jüdische Sabbatjahre) ausfallen wird.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird und weil der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.

Von Anfang an ist da also etwas oder jemand, was oder der die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" noch aufzuhalten vermag.
Wer oder was mag es sein, daß dieses Wunder des Aufgehaltenwerdens des "Bösen" geschehen kann?
Und der Verfasser dieser Homepage meint, daß es wohl eines jeden Wunsches sein muß, daß das für die letzte Zeit in der Bibel angekündigte und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichristen stehende kommende Verderben jetzt noch ausbleibt.
Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, daß die grundlegende Ursache, daß sich der "Sohn des Verderbens" noch immer nicht als der "Böse" offenbaren konnte, in der Liebe Gottes zu seinem Volk zu suchen sein muß.
Und es gibt nach der Meinung des Schreibers dieser Webseite sehr wahrscheinlich tatsächlich auch einen Menschen, dem es mit Gottes Hilfe gelingt, das kommende "Verderben" noch aufzuhalten. Die Bibel nennt ihn, der den kommenden Antichrist an der weiteren Ausführung seiner Pläne behindern wird, im Alten Testament in Jesaja 51, 12-16 den "in Fesseln Gekrümmten". Also: Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Antichrist noch auf?

Wie wir später noch hören werden, wird dieser sogenannte "in Fesseln Gekrümmte" zunächst selbst von Gott befreit, getröstet und erfährt seine Gnade. Und sein intensives sich mit dem Wort Gottes Befassen muß es wohl sein, was das Offenbart werden des “Sohnes des Verderbens” als der “Böse” noch aufhält (vgl. Jesaja 51, 16).
Gerade durch ihn, der durch den Gott des Himmels aus der Gewalt seines Bedrängers befreit wird, spricht Gott seinem Volk Israel Mut zu. Hierdurch aber werden viele Zusammenhänge in der Bibel deutlich.
Und wenn, wie es die Bibel voraussagt, der Gott des Himmels mit Hilfe des "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 16 die Erde neu "gründen" wird, dann ist damit gemeint: Er offenbart den Menschen der Erde ganz neu den Heilsweg mit seinem Christus, den Gesalbten Gottes.
Denn von Jesus Christus heißt es in der Bibel:
Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus."
(1. Korinther 3, 11)

Es ist also die unbegreifliche Liebe Gottes, die diesen kommenden "Verderber" an der Vernichtung der bisherigen Machtstrukturen dieser Welt noch hindert (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7). Seine Gnade ist es, die dieses Wunder bewirkt, so daß wir, die wir ohne Zeifel bereits in der letzten Zeit leben, uns auch heute noch in einer relativ friedlichen Zeitepoche befinden.
Gottes Gnade ist es also, durch die wir noch nicht vollends den Garaus sind. Und Gottes Liebe ist es einmal, die uns auch im Himmel empfängt.
Und schon bald sogar wird sich für kurze Zeit eine Tür zum Himmel öffnen, durch die durch das Blut Jesu Christi Erlösten ihrem Herrn entgegengehen (vgl. diesbzgl. 1. Korinther 15, 50-58; das zur Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi Gesagte und in den Kapiteln "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" und "Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird ...").
Bis dahin allerdings wird sich der Engelfürst Michael dem Antichrist noch in den Weg stellen und erst danach tritt er beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung und in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht" und im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").
Und derjenige Mensch, der den "Sohn des Verderbens" bis dahin tatsächlich noch aufhält bzw. der den damit gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, und wahrscheinlich gibt es tatsächlich einen solchen (denn so versteht es der Verfasser dieser Homepage), wird dann im Zuge der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi weggenommen werden:
"6 Und ihr wißt, was ihn noch aufhält, bis er offenbart wird zu seiner Zeit.
7 Denn es regt sich schon das Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch aufhält, weggetan werden,
8 und dann (also erst zu der Zeit, wenn derjenige weggetan werden wird, der den Antichrist jetzt noch aufhält) wird der Böse offenbart werden. Ihn (den Antichrist zur Zeit des Endes) wird der Herr Jesus (ganz am Ende) umbringen mit dem Hauch seines Mundes und wird ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
(2. Thessalonicher 2, 6-8; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der »in Fesseln Gekrümmte« - eine Prophetie für die "Zeit des Endes"

Die Bibel sagt für die "Zeit des Endes" die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung voraus, spricht aber zeitlich gesehen in Jesaja 51, 12-16 im gleichen Atemzug von einem prophetisch angekündigten Menschen dieser Zeit, dem "in Fesseln Gekrümmten".
Denn der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, und dies belegen viele Stellen in der Bibel, wird sich über sein auserwähltes Volk abermals erbarmen und sich, nachdem er es einstmals aus Zion, dem gelobten Land, verstoßen hatte, ihm nun wieder zuwenden (vgl. die Prophetien in Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 3-4; Jeremia 23, 7-8; Hesekiel 36, 24 und Jesaja 54, 7-8 für die Sammlung des heiligen Volkes der Juden aus der Zerstreuung).
Und nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat ..." und wenn damit die Juden in das Land ihrer Väter, also nach Zion, zurückkehren werden.

Daß der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 zur "Zeit des Endes" lebt, kann aus den vorangegangen Bibelversen geschlußfolgert werden. Denn in Jesaja 51, 1-11 richtet Gott seinen Blick in die Zeit des zukünftigen Heils für Israel, welches er nach der Verwerfung Israels Zion, d.h. dem gläubigen Überrest Israels, zugedacht hat. Und wenn der Gott Israels an dieser Stelle Zion meint, dann meint er Israel bzw. dessen gläubigen Überrest bzw. den Teil seines erwählten Volkes, der die Gerechtigkeit kennt und in dessen Herz sein Gesetz ist. Gott meint hier nicht auch das neutestamentarische Volk Gottes, die wahre Gemeinde Jesu Christi.
Der Blick des Propheten Jesaja ist also in Jesaja 51, 11 in die Zeit der Heimkehr Israels aus ihrer fast zweitausend Jahre währenden weltweiten Zerstreuung gerichtet, in der "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen". Hier ist mit Zion nicht das Volk Israel bzw. dessen gläubiger Überrest gemeint, sondert der Ort Zion, das einstige Kanaan, dasjenige Land, das der Gott Israels einstmals den Vätern der Heimkehrenden gegeben hatte und aus dem er sie dann nach der Ablehnung des von ihm zu diesem Volk gesandten Messias vertrieben hatte. Sie werden dann aber wieder zurück "nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein." (vgl. in Jesaja 51, 11).
In dieser Zeit, in der "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" spielt sich also dasjenige ab, was der Prophet Jesaja anschließend im 51. Kapitel in den Versen 12-16 beschreibt.
Und auch dann erst, wenn anders ausgedrückt lt. Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", dann erst wird der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar in Erscheinung treten:

Jesaja 51, 11-12+16
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
11 So werden (zu dieser von Jesaja beschriebenen Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen (d.h. hier spricht der lebendige Gott von der nationalen Wiederherstellung Israels und der Rückkehr der Israeliten in ihr Land), und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
12 Ich, ich bin es, der euch tröstet
(dieses Wort richtet sich noch an die Israeliten). (und im gleichen Atemzug richtet er an einen einzelnen Menschen die folgende Frage:) Wer bist du, daß du
dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird,
(dieses und die nun nachfolgenden Worte richtet Gott bereits an den »in Fesseln Gekrümmten«)
...
14 Der [in Fesseln] Gekrümmte (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält) wird (daraufhin also tatsächlich) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln.
...
16 Und ich habe meine Worte in deinen Mund gelegt
(D.h. Gott wird den »in Fesseln Gekrümmten« als sein Werkzeug und Sprachrohr gebrauchen, um genau durch ihn sein Wort der Wahrheit zu verkünden und seine nicht aufgehörte Liebe zu den Juden zu bekunden. Der »in Fesseln Gekrümmte« wird demnach trotz seiner schwierigen persönlichen Lebensumstände sogar zu einem der Rufer und Boten Gottes werden, die eine besondere Botschaft Gottes für Israel haben.) und dich bedeckt mit dem Schatten meiner Hand, um die Himmel [wie ein Zelt] aufzuschlagen und die Grundmauern der Erde zu legen und zu Zion (gemeint ist Israel) zu sagen: Mein Volk bist du!
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist hochaktuell, daß das jüdische Volk auch heute, über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein Stück weit eine Gottverlassenheit spürt und daß es immer noch ausbleibt, daß das Volk Israel wieder zu seinem lebendigen Gott zurückfindet. Dieses Zurückfinden, das ist wie wir wissen bis heute in großen Maße tatsächlich noch immer nicht geschehen:

Jesaja 49, 21
21 ... Ich war unfruchtbar, einsam, vertrieben und verstoßen. ... Siehe, ich war (von meinem Gott) allein gelassen ...
(Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber auch die Prophetie zum "in Fesseln Gekrümmten" lt. Jesaja 51, 12-16 hat das gleiche Thema des anfänglichen Alleingelassens und Gottvergessens zum Inhalt:
"Ich, ich bin es (und habt ihr dies ganz vergessen?), der euch tröstet. Wer bist du (und diese Frage richtet Gott persönlich an den »in Fesseln Gekrümmten«), daß du dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird, und daß du den HERRN vergißt, der dich macht, der die Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt, und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten? Wo ist denn der Zorn des Bedrängers?
Der [in Fesseln] Gekrümmte
(der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält) wird (daraufhin also tatsächlich) bald losgelassen werden und wird nicht hinsterben ins Grab, und sein Brot wird ihm nicht mangeln."
(Jesaja 51, 12-14; Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Internetseite)

So wie auch der Verfasser dieser Homepage eine geraume Zeit lang einen undurchsichtigen und undurchdringlichen Zaun zwischen sich und dem lebendigen Gott Israels verspürte, ihn und sein eingreifendes Handeln in seinem persönlichen Leben nicht mehr spüren konnte aber ihn dennoch nicht gänzlich verwarf, kennzeichnet auch das Volk Israel heute noch, über 50 Jahre nach dem Holocaust, ein Stück weit diese Gottverlassenheit, die sich im Sprechen "Der Himmel war geschlossen. Es gab keine Antwort vom Himmel." wie eine Ohnmacht äußert. Es ist eine Ohnmacht, die über dieses Volk gekommen war und bis heute immer noch nicht weichen will.

Aber genau dasjenige verheißt doch auch die Prophezeiung im Buch des Propheten Hosea für die darauffolgende Zeit nach der Gottesferne. Und wurde dieses Ausbleiben von Gottes Zuwendung zu seinem heiligen Volk lt. Hosea 3, 3-5 nicht prophetisch vorausgesagt?
"... Lange Zeit sollst du bleiben, ohne zu huren und ohne einem Mann anzugehören, und auch ich will nicht zu dir eingehen. Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod und ohne Hausgott. Danach werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in letzter Zeit."
(Hosea 3, 3-5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der »in Fesseln Gekrümmte« muß also tatsächlich eine Prophetie für die "Zeit des Endes" sein.
Denn gerade dann, wenn der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar wird, werden lt. Jesaja 51, 11 "... die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen. ".

Der »in Fesseln Gekrümmte« lebt wahrscheinlich in derjenigen Zeit, in welcher sich die Prophetie zum Zerbruch des »Landes des Nordens« erfüllt

Im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben" erfuhren wir bereits, daß der Verfasser dieser Hompage im unerwarteten Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15; Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10-12, bei dem es, wie es in der Bibel dargestellt wird, ohne sichtbare Kampfhandlungen, also friedlich ausgeht, den ersten erfolgreichen Sieg des ersten apokalyptischen Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 sieht.
Daß das "Land des Nordens" bzw. das "Land der Mitternacht" die darin wohnhaften Juden einem Wunder gleich und ganz unerwartet einfach freigeben muß, geschieht nur, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will und zwar aus ausnahmslos allen Ländern der Erde, in welche sie Gott, der Herr verstoßen hatte. Und daß das Zurückkehren aus dem "Land des Nordens" auf einmal so ohne weiteres doch möglich sein wird, das ist ein weiteres, der positiven Endzeitzeichen.
Danach aber, und das sollten wir nicht vergessen, zu bedenken, beginnt das eigentliche Sterben von Gottes Weltordnung. Denn der Zerbruch des "Landes des Nordens" bzw. des damit gemeinten "Landes der Mitternacht" ist der Auftakt zum nahenden Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (vgl. im Kapitel "Der Sieg über das "Landes des Nordens" ist vermutlich der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Gottes Weltordnung führt").
Es ist ein relativ friedlicher Beginn, der ein weniger friedliches Ende haben wird. Und dieses weniger friedliches Ende bezeichnet die Bibel lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 als "Verderben (vgl. auch in der grafischen Darstellung "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der die Wahrheit zu Boden werfende Antichrist zur "Zeit des Endes" plant ein globales Verderben, um die zu dieser Zeit auf der Erde bestehenden Machtstrukturen zu vernichten und beabsichtigt danach, an die Stelle des Gottes Israels zu treten (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde"). Er verschafft sich mit diesem in der Bibel sogenannten Vernichten der "Starken" auf durchaus militärische Art und Weise freie Bahn, um danach seinem weiteren Aufstieg zur Weltmacht alles bislang noch Hinderliche aus dem Weg zu räumen.

Weil das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin noch festgehalten hatte (von den übrigen Ländern der Erde aus werden die Juden anscheinend problemloser in das Land ihrer Väter zurückkehren können), die darin wohnenden Israeliten nun überraschend und ganz plötzlich doch freigeben muß, wird diesem wichtigen Ereignis wohl weltweit große Bedeutung beigemessen werden. So können die Juden, nachdem dies aus politischen Gründen offensichtlich lange Zeit nicht mehr möglichlich gewesen war, jetzt plötzlich und unerwartet ausreisen und damit nun gleichfalls in das Land ihrer Väter, d.h. in das in Palästina politisch wiederentstandene Israel zurückkehren.
Fest steht: Es müssen wohl sehr viele Juden sein, denen nun ihre Freiheit, aus dem "Land des Nordens" ungehindert und frei auszureisen, zurückgegeben werden wird.

Und weil die Bibel in Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 im Zusammenhang mit dem Freikommen von dort wohl bereits einen längeren Zeitraum festgehaltener Juden aus dem "Land des Nordens" für die "Zeit des Endes" einen großen, zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzten und genau und unverkennbar festgelegten Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel ankündigt, kann wohl mit Recht gesagt werden, daß das "Land des Nordens" zu jener Zeit flächenmäßig eine beachtliche Größe besitzen muß.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet deshalb, daß sich hinter dem "Land des Nordens"wohl eine Superweltmacht, ja ein sehr großes Weltreich verbergen muß, dessen Machtstrukturen völlig unerwartet einer massiven Veränderung unterliegen werden, dessen Außenpolitik sich plötzlich neu orientiert. Vielleicht und sehr wahrscheinlich ist aber auch eine derartige Wende in der Außenpolitik jenes Weltreiches sogar eng mit seinem Sterben bzw. Niedergang verbunden.

Noch nie in der Geschichte der Weltreiche der Erde, kam es vor, daß bei den Staatsbürgern von irgend einem Land der Erde die freie Ausreise gewaltsam unterbunden wurde. Aber genau dasjenige ist es wohl, was das riesige "Land des Nordens" praktizieren wird bzw. was es charakterisiert.
Es ist schon eine sehr, sehr spezielle und bemerkenswerte Prophetie, diese prophetische Ankündigung zum politischen Umschwenken eines riesigen Landes bzw. des wahrscheilichen Zerbruchs des "Landes des Nordens".
Diese Prophetie, sollte sie tatsächlich einmal, genauso wie sie die Bibel beschreibt, in Erfüllung gehen, muß also sehr markant und unverkennbar also einmalig sein.

Und die ca. 2600 Jahre alte Prophetie des Propheten Jeremia zum Zerbruch dieses wohl riesigen "Landes des Nordens" aus Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10 steht also in engem und direkten Zusammenhang mit dem vor über 2500 Jahren vom Propheten Daniel in Daniel 12, 7 beschriebenen und für die "Zeit des Endes"angekündigten "Ende der Zerstreuung des heiligen Volks".
Und nach Daniel 12, 7 kommt eben diese letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat ..." und wenn damit die Juden für alle Menschen der Erde sichtbar in das Land ihrer Väter, also nach Zion, zurückkehren werden.
Aber genau dann erst, nämlich zur Zeit der nationalen Wiederherstellung des Staates Israel, also dann, wenn anders ausgedrückt lt. Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", genau dann soll doch gleichfalls der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 sichtbar in Erscheinung treten. Und dies ist eine Zukunftsvorhersage, die der Prophet Jesaja von heute aus gesehen vor ca. 2700 Jahren machte.

D.h. aber nichts anderes, als daß das bereits sehr lange vorhergesagte Auftreten des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 und die Erfüllung zur Prophetie des wohl riesigen "Landes des Nordens" sogar zeitlich zusammenfallen könnten (vgl. im Kapitel "Der »in Fesseln Gekrümmte« nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" im Unterpunkt "Der »in Fesseln Gekrümmte« - eine Prophetie für die Zeit des Endes").

Der Verfasser dieser Homepage sieht es aber bereits als gesichert an, daß sich die Prophetie zum Zerbruch des »Landes des Nordens« bereits erfüllt hat, also bereits der Vergangenheit angehört.
Denn er stellt einen zeitgeschichtlichen Zusammenhang zum friedlichen Niedergang der ehemaligen Sowjetunion her. Denn aus den ehemaligen Grenzen dieser einstigen Supermacht kam, nachdem dies lange Zeit nicht mehr möglich gewesen war, mit Abstand die Mehrheit der Juden wieder nach Hause, also zurück in das einst ihren Vätern gegebene heilige Land.
Und so etwas konnte eben erst geschehen, weil der Gott Israels sein auserwähltes Volk heute aus seiner weltweiten Zerstreuung wieder sammeln will.
Und weil dieses für die letzte Zeit so charakteristische Ereignis so überaus unwahrscheinlich und ungewöhnlich war, finden wir in der Bibel bereits lange vor seinem Eintreten einen Ausblick auf diese Dinge. Und wir sehen, Gottes Dinge haben sich auch in diesem Punkt genaustens erfüllt.
Da sich ein solch großes, geschichtlich bereits belegtes Phänomen, wie der Zerbruch der genau im Norden von Israel befindlich gewesenen Sowjetunion, sich in dieser Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann und da es heute kein weiteres Land mehr gibt, welches eine sehr große Zahl von Juden immer noch hinter seinen Grenzen festhält, sieht der Verfasser dieser Homepage darin also diesen direkten Zusammenhang zur Prophetie über das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12. Und er glaubt außerdem, daß dieses denkwürdige Ereignis wie schon gesagt den ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg des ersten Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 darstellt.
Aber auch im Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von den bis dahin in der ehemaligen Sowjetunion festgehaltenen Juden (es werden ca. eine Million freigekommener Juden geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen dürfen) kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares Ereignis geben, dessen Erfüllung zudem zum heutigen Zeitpunkt noch immer aussteht. Und diese Land sollte sich, da es als das "Land des Nordens" umschrieben wird, zu dieser Zeit außerdem genau im Norden von einem politisch gerade wiedererstandenen Israel befinden, in welches noch dazu aus fast allen Nationen der Erde die dorthin zerstreut gewesenen Juden dann gerade wieder heimkehren werden.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel muß dieses wichtige und große Ereignis in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott einst verstoßen hatte.

Das "Land des Nordens" kann die ehenmalige Sowjetunion wohl deswegen tatsächlich sein, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet.
Und wie wir sehen, ist der Zeitpunkt, zu dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" herausgeführt und von den Enden der Erde in ihr gelobtes Land wieder hergebracht werden, dieser große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel, das nun wieder auf der politischen Landkarte der Erde existiert, also zeitlich relativ eng eingegrenzt (mit zeitlich ist gemeint, wann dies sein wird) und damit ziemlich genau und unverkennbar festgelegt (vgl. Jeremia 16, 15; Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8 und Sacharja 2, 10).

Und wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende politische Zerfall der ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des in der Bibel erwähnten "Landes des Nordens" anzusehen ist und dies bereits als ein versteckt militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit des Endes" gewertet werden kann, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) und mit welchem der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinen psychologischen Krieg führt, in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein.
Dann aber, eben weil der Betreiber jenes "Maules" der in  Jesaja 51, 13 angeführte Bedränger ist, müssen wir auch zusätzlich eingestehen, daß gleichfalls der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 bereits sichtbar in Erscheinung getreten sein muß.
Denn die Prophetie zum "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 ist eng verbunden mit dem Beginn der großen Trübsal, in welcher die Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes" ihren Anfang hat.
So kommt die mit der großen Trübsal gemeinte 70. Jahrwoche nach Daniel 9, 27 am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der Heiden" und entspricht nach alttestamentarischem Verständnis genau 7 jüdischen Sabbatjahren. Und sie beginnt lt. Offenbarung 13, 5-6 mit dem Hörbarwerden des “Maules” und nach Daniel 12, 7 gleichzeitig zu einer Zeit, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat”.
So tritt auch erst mit dem Beginn der großen Trübsal jener Bedränger in Erscheinung. Und wie wir bereits hörten, wird dem »anderen kleinen Horn«, das ist der Antichrist zur »Zeit des Endes« bzw. das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, für die gesamte Zeit seines Wirkens nach Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 ein "Maul" bzw. "Mund" gegeben (vgl. in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal").
Aber auch die Entrückung der wahren Gemeinde steht demnach bereits kurz bevor (vgl. in der grafischen Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" und im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").

Wie dem auch sei, der relativ friedlich verlaufende Zerbruch des "Landes des Nordens" wird wohl darum in der Bibel erwähnt worden sein, weil er einen beachtlichen Meilenstein bei der Rückführung der Juden aus der Zerstreuung unter die Nationen darstellt. Daß es überhaupt geschehen konnte, dies hatte wohl niemand mehr für möglich gehalten, bzw. es wurde wenigstens von niemand mehr so schnell erwartet. Darum auch werden die Juden später diesem bedeutsamen Ereignis der nunmehr freien Ausreisemöglichkeit aus dem "Land des Nordens" große Bedeutung beimessen und es dem Wirken Gottes zuschreiben:

Jeremia 16, 14-15
14 Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und
 aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatt
e.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe.

(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der »in Fesseln Gekrümmte« - was ihn charakterisiert geht aus der Bedeutung seines Namens hervor

Wie vom Verfasser dieser Homepage im Kapitel  Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" ausführlich geschildert wird, läßt der lebendige Gott des Himmels in der letzten Zeit ein kommendes und gotteslästerliche Reden führendes "Maul" zu (vgl. in Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8), welches nebenher auch von Prophetien spricht, die sich auf Jesu Wiederkunft beziehen. Das prohetische Reden des "Maules", das in Offenbarung 13, 5-6 mit Reden von großen Dingen angedeutet wird, wird allerdings erst in der zweiten Hälfte der großen Trübsal eine weitaus größere Bedeutung erlangen, dann wenn der falsche Prophet die Menschen der Erde verführt, das "Götzenbild des Verwüsters" anzubeten, so als sei der Tag der Erscheinung des Herrn schon angebrochen.

Im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" ab hier wurde bereits einiges zum "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) angeführt und dort besonders auf das Vertuschen des "Gewaltantuns" am "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 durch seinen Bedränger, den Menschen der Bosheit, eingegangen. Denn nicht umsonst wird der "in Fesseln Gekrümmte" in der Bibel vom Prophet Jesaja in der revidierten Elberfelder Bibel 1985 in Jesaja 51, 14 als der "[in Fesseln] Gekrümmte" bzw. nach der Schlachter-Bibel, Version 2000, als der "in Ketten Gekrümmte" und in der der Bibelübersetzung »Neues Leben« als der "Gefesselte" bezeichnet.
Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 ist demnach zunächst lange Zeit ein gegen seinen Willen Festgehaltener, dem, um ihn festzuhalten, Gewalt angetan wurde. Und derjenige, der ihn gegen seinen Willen festhält und Gewalt antut, also derjenige, der den "in Fesseln Gekrümmten" gewaltsam in sein Schicksal zwingt (der alttestamentarische Ausdruck »in Fesseln« meint soviel wie gewaltsam bzw. etwas, was unter Gewalteinwirkung und gegen den Willen des Betroffenen geschehen sein muß und was ihn einspannt und festhält), wird in Jesaja 51, 13 der "Bedränger" genannt. Somit ist der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nicht Verursacher aller mit ihm in Zusammenhang gebrachten Dinge, sondern als Opfer dieses "Bedrängers" anzusehen. Und dieser  "Bedränger" muß, da ihn Gott selbst benennt, real existent sein. Diese Vermutung wird mit der Redewendung "wenn er zielt, um [dich] zu vernichten" aus Jesaja 51, 13 (Übersetzung aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985) noch dazu massiv bekräftigt.

Wer ist also dieser Bedränger des "in Fesseln Gekrümmten"?
Nach der in Jesaja 51, 11 unmittelbar vorangegangenen Beschreibung der Bibel mit Zeitbezug auf die Zeit der Heimkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung dürfte der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16 nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage in unmittelbarem Zusammenhang mit dem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) stehen, weil dieses "Maul" eben ein Lästermaul ist und derjenige, der es besitzt, nicht nur mit seinem ganzen lügenhaften und verführerischen Tun und Lassen und Reden über Gott unverfroren den heiligen Gott im Himmel lästert, sondern auch ihre Menschenwürde und Freiheit mißachtend mit seinen Geschöpfen, den Menschen, seinen Spott treibt.
Und da das "Maul" wie in Offenbarung 13, 5 beschrieben dem "ersten Tier aus dem Meer" nach Offenbarung 13, 1-10 gegeben wurde und weil das "erste Tier aus dem Meer" im Neuen Testament ein Bild für den Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, dürfte der in Jesaja 51, 13 geschilderte "Bedränger", vor dem sich der "in Fesseln Gekrümmte" so fürchtet, nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes eben jener Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, den Johannes in Offenbarung, Kapitel 13 als das aus dem Abgrund aufgestiegene erste Tier beschreibt. 
Es ist jener gottesfeindliche Weltherrscher, der aufkommen wird, wenn der HERR sich wie in Jesaja 14, 1 angekündigt über Jakob erbarmen und Israel noch einmal erwählen wird, um die Juden (am Ende ihrer Zerstreuung zurück) in ihr Land zu setzen und dessen schrecklichen Untergang bereits der Prophet Jesaja voraussah:

Jesaja 14, 10-20
"10 ... »Auch du (der dir die »Gewalt über den Tod« gegeben ist) bist schwach geworden wie wir, und es geht dir wie uns.
11 Deine Pracht ist herunter zu den Toten gefahren samt dem Klang deiner Harfen. Gewürm wird dein Bett sein und Würmer deine Decke.«
13 Du aber gedachtest in deinem Herzen: »Ich will in den Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen, ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung im fernsten Norden.[A]
A) Der Berg der Versammlung ist der Götterberg im höchsten Norden.
14 Ich will auffahren über die hohen Wolken und gleich sein dem Allerhöchsten.«
15 Ja, hinunter zu den Toten fuhrst du, zur tiefsten Grube!
16 Wer dich sieht, wird auf dich schauen, wird dich ansehen und sagen: »Ist das der Mann, der die Welt zittern und die Königreiche beben machte,
17 der den Erdkreis zur Wüste machte und seine Städte zerstörte und seine Gefangenen nicht nach
Hause entließ?«

18 Alle Könige der Völker ruhen doch in Ehren, ein jeder in seiner Kammer;
19 du aber bist hingeworfen ohne Grab wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, wie eine zertretene Leiche."
20 Du wirst nicht wie jene begraben werden, die hinabfahren in eine steinerne Gruft; denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen. Man wird des Geschlechtes der Bösen nicht mehr gedenken.
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist jener "Bedränger", der erst am "Ende der Tage" seine Herrschaft antreten wird und der beim Prophet Daniel aus dem vierten und letzten der danielischen Tiere als ein anderes kleines Horn hervorbrechen wird (vgl. Daniel 7, 8) und dessen Ende dem Ende der "Zeiten der Heiden" gleichzusetzen ist.
Denn wie wir später auch noch erfahren werden, wird es genau dieses, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende "andere kleine Horn" dann auch der Grund sein, durch welches von Gott selbst die in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Und das kann erst dann sein, wenn der Staat Israel nach dem Ende der Zerstörung der Juden wieder auf der politischen Landkarte der Erde erscheinen wird. Denn das heilige Land Gottes wird es sein, welches ab jetzt zu einem Machtzentrum Gottes aufsteigen wird, dann wenn das wahre (Friedens-) Reich Gottes kommen wird, dann wenn der Messias Gottes, also unser Herr Jesus, wiederkommt, um sein Königreich zu bestätigen und seine Herrschaft in Israel anzutreten.
Denn auch nach Daniel 12, 7 kommt die letzte Zeit (gemeit ist die "Zeit des Endes") erst dann, "... wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat ...".
Und auch dann erst, wenn anders ausgedrückt lt. Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen", dann erst wird der "in Fesseln Gekrümmte" sichtbar.

Daß der Gefangene lt. Jesaja 51, 14 eilends losgegeben wird, "... daß er nicht sterbe und begraben werde und daß er keinen Mangel an Brot habe ...", ist nicht nur ein Bild für das weltweit verfolgte (über- und) weiter lebende Volk der Juden, sondern ist nach der Vermutung des Schreibers dieses Textes auch gleichzeitig Bestandteil einer weitergehenden Prophetie, die auf einen ganz bestimmten einzelnen Menschen zutrifft.
Es spricht sogar für die Berechtigung der Todesängste dieses einen Menschen, des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16:

Jesaja 51, 11-16
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
11 So werden (zu dieser Zeit) die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen.
12 Ich, ich bin es, der euch tröstet
(dieses Wort richtet sich noch an die Israeliten). Wer bist du, daß du
dich vor dem Menschen fürchtest, der hinstirbt, und vor dem Menschenkind, das [wie] Gras dahingegeben wird,
(dieses und die nun nachfolgenden Worte richtet Gott bereits an den »in Fesseln Gekrümmten«)
13 und daß du den HERRN vergißt, der dich macht, der die Himmel ausspannt und die Grundmauern der Erde legt, und daß du dich beständig, den ganzen Tag, vor dem Zorn des Bedrängers fürchtest, wenn er zielt, um [dich] zu vernichten? Wo ist denn der Zorn des Bedrängers?
(Mit dem Bedränger ist hier nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage ein ganz bestimmter Tyrann gemeint, nämlich der in Daniel 7, 8 als das andere kleine Horn beschriebene noch kommende endzeitliche Weltherrscher, der lt. Daniel 12, 7 genau dann erscheint, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat". Mit ihm ist also der eigentliche Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint, welcher später in Offenbarung 13, 1-10 das erste Tier aus dem Meer genannt wird, also derjenige am Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" in Erscheinung tretende große Gottesfeind, dem nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 im Zuge seiner Machtentfaltung ein gotteslästerliches und große Dinge sprechendes "Maul" gegeben wird. Und dieser Bedränger ist schließlich auch derjenige, dem der Drache nach Offenbarung 13, 2-4 die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt über den Tod" übergibt, um sie lt. den Angaben aus Offenbarung 13, 4-5 aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871 ab der Mitte der