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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
 

Bleibt Gottes Liebe?

    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
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Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis:

Zur Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der im Verlauf der großen Trübsal aufkommenden endzeitlichen "Bedrängnis"


Markus 13, 14+19-2114 Wenn ihr aber sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen, wo es nicht soll - wer es liest, der merke auf! -, alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf die Berge.
...
19 Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein (bzw. ihren Anfang nehmen), wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird.
20 Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt.
21 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis ist diejenige Zeit der großen Trübsal, die sich an die Phase der bei Daniel 8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingende »Vernichtung der Starken« anschließt und in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die "Gewalt (über den Tod)" wirkt. Und er verführt damit unverfrorenerweise alle Erdenbürger, ihn als alleinigen Gott, als den Gott Israels anzubeten.
Die Bedrängnis beginnt genau dann, wenn in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der damit verknüpften Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.

Dies alles aber kann aber nur deshalb geschehen, weil sich Gottes schützende Hand wegen ihres Ungehorsams von Israel zurückzieht (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" unter dem Punkt: Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand zurückzieht).
So bricht nun das Lamm die Schutzsiegel Gottes. Damit wird der Schutz vor dem bereits an die Macht drängenden Antichrist Siegel um Siegel entfernt, wodurch die apokalyptischen Reiter gerufen werden (vgl. Offenbarung 6, 1-2).
In der Folge dessen tritt der Engelfürst Michael (der Erzengel Michael gilt als der Beschützer des Volkes Israel, der für Israel eintritt), der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, nun beiseite, um denjenigen, dem er bislang den Weg versperrt hatte, nun durchzulassen (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung und im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis in der großen Trübsal wird also erst dann beginnen, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen" und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht.
Die Schutzfunktion, welche der Engelfürst Michael für Gottes Volk besitzt, wird also, wenn er sich aufmachen wird", dann eine gewisse Zeit lang unterbrochen sein.
Der Engelfürst Michael, der bis dahin für das Volk Israel eintrat und auch für dieses Volk kämpfte, steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr auf bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.

Infolgedessen soll Israel, obwohl es nach seiner politischen Wiederentstehung bereits zuvor unabhängig geworden war, ein letztes Mal für eine kleine Zeit völlig unter Fremdherrschaft geraten. Und das heilige Land wird, wenn auch nur für eine kurze und begrenzte Zeit, in die Hände des Antichristen gegeben werden. Dies aber liegt an der besonderen Verheißung, die den Juden gegeben worden ist. Wir finden diese Verheißung in Hesekiel 20, 33-38.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

Und "die Heiligen", gemeint sind die Juden, das auserwählte und heilige Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen senden wird, dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen wird und zwar um nun sein Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden Heilszeit teilhaben (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem Messias vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes durchziehen lassen, falls sie bis dahin Jesus Christus immer noch ablehnen werden. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen Teil Israels durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines Volkes von seiner Ungläubigkeit reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefania 3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" und die damit verbundene letzte Fremdherrschaft durch den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" während der Zeit der Bedrängnis wird Gericht nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.

Wir haben also vernommen, daß es der Engelfürst Michael ist, der bis dahin für das Volk Israel als Beschützer eintrat und auch für dieses Volk kämpfte. Er aber steht bzw. hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht mehr zurück bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Den Geschehnissen im Himmel aber folgen parallele Geschehnisse auf der Erde.
Und derjenige Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in der weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird nun vermutlich im Zuge der Entrückung der universellen Gemeinde weggenommen (vgl. bei 2. Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Gottes schützende Hand wird sich zwar mit dem Beginn des auf der Erde urplötzlich hereinbrechenden Verderbens zürückziehen, aber der nach der Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde weggenommen bzw. entrückt worden waren) dann gläubige Überrest Israels wird dennoch bewahrt bleiben, dies wird beispielsweise aus Matthäus 24, 22; Römer 11, 26 und Offenbarung 7, 4 klar ersichtlich.
So lesen wir diesbzgl. auch beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.

Der nun auf diese Weise freigegebene Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen Bedrängnis nun ungehemmt betrügerischerweise für denjenigen aus, der ewiges Leben verschenkt, also für Jesus Christus.
Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen

Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges Leben verschenkt, muß er auch derjenige sein, der tatsächlich die »Gewalt über den Tod« wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt (hier gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer 2, 14-15 sein). ... Da(durch) geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt, damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu, obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige
(der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in seinen Händen Haltende), der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so groß ist, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
(Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Auch wenn der Drache dem lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines Machtaufstiegs die "Gewalt über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn" beschrieben wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und das Endes dieses letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der nichtjüdischen Weltreiche) aber ist der Beginn des wahren Reiches Gottes und das seines Messias.

Und wie wir im Verlaufen dieser Homepage noch sehen werden, ist es Gottes rettende und eingegreifende Hand, ist es der lebende Gott selbst, der seinem Willen Geltung verschafft, seinem Volk hilft und der persönlich, um sein Volk aus seiner notvollen Situation zu erretten, in das Schicksal Israel eingreift (vgl. Daniel 7, 21+25-27 und in der grafischen Darstellung "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Es sind also die Gerichtsplagen Gottes, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten.
Dieser sogenannte, von den Propoheten des Alten Testament ersehnte "Tag des Herrn" stellt also die Antwort Gottes auf diejenigen Freveltaten des Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11 und in der Tabelle des Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").
Der Gott Israels lähmt durch sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet die letzte Fremdherrschafft über Israel sowie das durch den Antichrist verursachte Martyrium.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).

Und "die Heiligen des Höchsten werden (dann bzw. danach oder anschließend) das Reich empfangen und werden's (nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw. nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann für) immer und ewig besitzen."
(Daniel 7, 18; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und das ist doch die
endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!

Die große Trübsal" zur "Zeit des Endes" stellt, wie wir im Kapitel "Zur Definition und zeitlichen Einordnung des biblischen Begriffs der großen Trübsal im Zeitalter der (Regierungs-) Zeiten der Heiden" gehört haben, den Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" dar, was ja mit der in Daniel 10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in welcher es zum Machtaufstieg des wohl größtern Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das, aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.

Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des Endes", daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der Erde im Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und verführt. Er wird also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das allem vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden Verlauf und besitzt in der ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das allem vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben gerufene gotteslästerliche "Maul" lt. Daniel 7, 8, welches nach Offenbarung 13, 5-6 von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die ihre geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb, um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die "Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes") wird in Offenbarung 6, 1-2 folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung 6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist hier unbedingt zu beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird.
Es ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet Daniel damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13, 7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle läßt der Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn" keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw. ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung 13, 1 alle »zehn Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen, allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer Vollzahl unter die Herrschaftskrone(n) des ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht lt. Daniel 7, 8 als ein neues, ganz anderes Horn, sozusagen als das elfte Horn und zwischen Ihnen (gemeint sind die "zehn", die sie garade dann bereits bestehen), hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles zermalmte". Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike Römische Reich, das seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell vereinte, repräsentiert und daß die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige Verästelung des vierten danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 (die »zehn Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit, und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl "zehn", in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von Lückenlosigkeit gemeint) beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann "drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8 mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24 beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige "Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8 verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt. Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und Allmacht, aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw. Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8 aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß- oder Führungsmächte bzw.  die militärischen Supermächte der Erde gemeint sind. 
So muß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt seiner erwarteten Weltmachtstellung für den Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte der Erde verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Die absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der Beschreibung des Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar vor seinem Machtauftieg bereits "drei der vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel 7, 8). Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese müssen wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24 im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der Erde, die in der Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes" gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in der grafischen Darstellung "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den "Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk Gottes, also Israel, gemeint), "... und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel 12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer Zeit erscheinen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen aber wird ein anderer aufkommen, der wird ganz anders sein als die vorigen und wird drei Könige stürzen." (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels bzw. die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel 12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung des heiligen Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als die Zeit der »zehn Hörner« des vierten Tieres aus Daniel 7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Der Feigenbaum ergrünt, Jesus Christus kommt bald wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24 beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht geschehen.
Und dieses in Daniel 8, 24 beschriebene "Vernichten der Starken" begründet sich darin, daß das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch umschriebenen und zu dieser Zeit dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem Antichrist Macht gegeben, die »Starken«  zu vernichten, d.h. um ihre Vormachtstellung auf der Erde zu beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie zu überwinden und zu beherrschen").

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel 8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn Hörner sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem dieser Länder der Erde identisch.

Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gezählt werden. Denn es bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die sie garade dann bereits bestehen, hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner", also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7 unmittelbar vor seinem Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen (zehn) Hörner ausgerissen wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der vorigen (zehn) Hörner" kein anderer als der mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinte Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja bekanntlich geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8 bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner" repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8 umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11 beschriebene gewaltsame Ende des anderen kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12 zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller vor dem dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich kommendes Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten der Heiden".

Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8. Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes", derjenige große Gottesfeind, der in Offenbarung 13, 1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das lt. Offenbarung 13, 1 "zehn Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen" hatte.

Und dies in Offenbarung 13, 1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein Ausdruck dessen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn Hörnern" gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn er macht sich die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13, 1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13, 1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13, 1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus der Offenbarung einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8 mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8 und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner" gemeinten und zu dieser Zeit bestehenden wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu keinerlei Fragen und Zweifel offen (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten").

So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn« aus Daniel 7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8 eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn« kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern" völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers 7), siehe, da brach ein anderes kleines Horn zwischen ihnen hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist damit zuzüglich zu den "zehn Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des vierten danielischen Tieres unabhängig von den anderen "zehn" und ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörner" noch existieren.
Das »andere kleine Horn« aus Daniel 7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet wirklich jüngeres Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums und damit ist es das jüngste aller Hörner), also demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie die mit den in Daniel 7, 7 erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser Erde umschrieben wird.

Wir sollten uns also aus dem Kopf schlagen, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw. Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist, Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene Macht nach Daniel 7, 7-8 und Daniel 8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann, wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller Fürsten; aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus Daniel 8, 25)


Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?

Die Menschen im alten Israel erwarteten in der letzten Zeit den von Gott herrührenden u. vorangekündigten Zorn n. Offenbarung 6, 12-17, den sogenannten “Tag des Herrn”. Der “Tag des Herrn” war nach ihren Vorstellungen ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun soll sich das Gebet aus Psalm 74, 11-12 erfüllen:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.

Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die Siegel vom Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27). 

Der alttestamentarische Prophet Joel, der in Joel 1, 15 als erster aller Propheten den Begriff »Tag des Herrn« prägte, machte allen Israeliten damit einerseits klar, daß dieser »Tag des Herrn« in die Wiederkunft ihres Messias mündet, bzw. ihr unmittelbar vorausgeht, von dem wir heute wissen, daß es der Retter Israels Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, war.
Andererseits zeigte der Prophet Joel in Joel 1, 15 und später ebenso der Prophet Jesaja in Jesaja 13, 6 unmißverständlich auf, daß es bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur so aussieht bzw. daß es also nur den Anschein hat, als komme bzw. beginne die in Wahrheit durch das Wirken des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom Allmächtgen”.
D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht:

Joel 1, 15
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und (das Verderben, das unmittelbar davor seinen Anfang nimmt) kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen. (Aber in Wirklichkeit ist alles ganz anders.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Parallelstelle bei Jesaja 13, 6 besagt vom Inhalt her und der Aussage nach das Gleiche:

Jesaja 13, 6
6 Heulet, denn des HERRN Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen. (D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben vom Allmächtigen sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht.)
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber der Prophet Joel nannte in diesem Zusammenhang auch den Grund und somit auch dasjenige Ereignis, was dem vom Gott Israels verursachten »Tag des Herrn« vorausgehen sollte, bzw. dasjenige Ereignis, das den von heute aus gesehenen »Tag des Herrn« einmal initiieren wird. Es ist das in 1. Thessalonicher 5, 3 genannte "Verderben" bzw. eine "Verwüstung", die dem »Tag des Herrn«  unmittelbar vorangeht, welches einer solchen Art ist, wie sie der Prophet Joel in Joel 1, 9+16 näher beschreibt:

Joel 1, 9+15-16
9 Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN, und die Priester, des HERRN Diener, trauern.
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt ...
(bzw. wird und muß kommen, denn)
16 Ist nicht die Speise vor unsern Augen weggenommen und vom Hause unseres Gottes Freude und Wonne?
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Diese beiden Sätze in Joel 1, 9+16, die ihrem Inhalt nach den gleichen Sachverhalt wiedergeben, sind eine Anspielung auf diejenige Zeit, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11 nennt, bzw. stellt die Herstellung eines Zeitbezugs auf die Schändung des wieder aufgebauten Tempels in Israel dar, auf diejenige Zeit, dann wenn im dritten Tempel in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel 9, 27 das scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" erscheint bzw. steht und darum der zu dieser Zeit wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der Entweihung des heiligen Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Auf diese Zeit nimmt also der Prophet Joel Bezug, wenn er in Vers 15 vom Nahen des »Tags des Herrn« spricht.
Dies sind also auch Worte, die Gott am Ende der Tage zu seinem Volk sprechen wird, dann wenn für das Land Israel nach seiner politischen Wiederentstehung der letzte Gipfel seiner Not erreicht sein wird und dieses Land für relativ kurze Zeit ein letztes Mal unter eine Fremdherrschaft gerät, nämlich unter diejenige des Antichristen.

Der Prophet Joel ist also, wie wir gehört haben, der erste der alttestamentarischen Propheten, welcher den Begriff »Tag des Herrn« prägte. Und dieser ist ab dann zu einem Fachausdruck in der Heiligen Schrift geworden, auf welchen alle nach ihm kommenden Seher Israels Bezug nahmen, wenn sie die Erscheinung der Ankunft des Messias meinten.
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Der Ausdruck »Tag des Herrn« umfaßt den "Tag" (d.h. eine bestimmte Zeit, die bildlich gesehen mit 24 Stunden angegeben wird) bis zur Erscheinung des Herrn. Aber Joel macht es allen klar, daß dem Tag immer die Nacht vorausgeht, denn der hebräische Tag begann üblicherweise mit dem Sonnenuntergang. So ging nach damaligem Verständnis dem Tag immer die Nacht voraus. Und so wird also auch der "Tag (der Erscheinung) des Herrn" mit der vorangehenden Nacht beginnen müssen.

Joel sagt damit ganz deutlich, daß der "Tag (der Erscheinung) des Herrn" mit einer Zeit der großen Not und geistigen Finsternis beginnt, bzw. während einer Zeit der Not und geistigen Finternis seinen Anfang hat, genauer gesagt dann, wenn derjenige "Zorn", welches tätsächlich "vom Allmächtigen" herrührt, losbricht. Und dies sind seine Zornesgerichte (vgl. das in Klammern Ergänzte zu Joel 1, 15), die Gott selbst bewirkt.
Und der Grund dieser "echten" Zornesgerichte Gottes wird allen klar:
Denn diesen geht der vom Antichrist herrührender Zorn voraus, der alle unerwartet überfallen wird, "wie die Wehen eine schwangere Frau" überraschen "und sie werden nicht entfliehen" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 3) und von dem man glauben soll, es sei »ein Verderben vom Allmächtigen« (vgl. Joel 1, 15), obwohl die Verführung durch den Antichrist doch dann gerade erst beginnt.

Es ist demnach kein Zufall, sondern Gottes Absicht, gerade kurz vor dem Tausendjährigen Reich einer Zeit der großen Not und geistigen Finternis, also eine Nacht (und unmittelbar vor seinem Kommen das Inerscheinungtreten eines Verführers) zuzulassen, die dem Tag vorausgeht, was schließlich erneut und ein letztes Mal zu einer Fremdherrschaft über das Land Israel führt.
Denn  Israel muß, wenn Gottes Reich tatsächlich anbrechen soll, a) zuvor von seiner Ungläubigkeit gereinigt und geläutert werden. Und die endzeitliche Bedrängnis mit der Fremdherrschaft des Antichristen kommt gerade darum über dieses eine, sein auserwähltes Volk, weil die allermeisten Juden nicht mehr mit ihrem Gott rechnen.
Aber auch die Nationen müssen b) für ihre verabscheuungswürdige Behandlung der Juden und ihre weltweite, teilweise sogar grausame Verfolgung in der Vergangenheit nun endlich bestraft werden.
Und Satan wird c) von Gott gezwungen, nun endlich in seiner, in einem Mensch verkörperten Gestalt, im sogenannten "Sohn des Verderbens", dem endzeitlichen "Verderber" bzw. "Verwüster", seinen wahren Charakter zu offenbaren, um sich allen also so zu zeigen, wie er wirklich ist.
Und d) sollen alle Menschen der Erde bestraft werden, die Jesus Christus verworfen haben. Denn nur wer die Größe des Heils kennt und wem selbst Gottes Gnade widerfahren ist, kann die Größe des endzeitlichen Zornes Gottes ermessen. Und wenn es diesen Zorn nicht gäbe, dann dürfte auch nicht von einer Gerechtigkeit und einer Liebe Gottes zu den Menschen gesprochen werden. Denn wer sich derart grausam an den Seinen Gotts vergeht und so massiv versündigt wie der endzeitliche Sohn des Verderbens, der die wahren Seinen Gottes blutig verfolgt, der muß auch unter ein an diesem gemessenes Gericht verfallen.

In Joel 1, 8 hat der Gott Israels sich selbst als ein Bräutigam vorgestellt, und das Volk Israel wird, dann wenn der (schreckliche) "Tag des Herrn" der Vergeltung anbricht, von ihm als eine traurige Braut bezeichnet, die ihren Geliebten verlor. Der Propet Joel beschreibt dann also Israel als eine Braut ohne Bräutigam. Denn der Gott der Gnade wußte, daß er später die Seinen in seinem Messias Jesus Christus in einer Liebesbeziehung mit sich selbst vereinen wird und daß die Stimme des Bräutigams während der Zeit der Bedrängnis plötzlich und vorübergehend nicht mehr gehört werden wird (vgl. Offenbarung 18, 23).
Und wer ein wahrer Bräutigam ist, dessen Zorn ist auf die unerbittlichen Feinde derjenigen, die er liebt, in der Tat groß. Der Gott Israels ist doch ein Gott, der die Nähe und die Liebesbeziehung zu seinen Menschen sucht. Und darf bzw. sollte ein liebender Bräutigam etwa kein Beschützer seiner Braut sein und auf das schändliche Wüten des Antichristen nicht wütend und beschützend zugleich reagieren?
Genau darum wird der endzeitliche Zorn Gottes mit den Bildern der zehn ägyptischen Plagen zur Zeit des Pharao beschrieben, weil die Braut bei allem erbitterten Zürnen doch behütet und bewahrt bleiben wird, so wie damals die Israeliten, die in Goschen wohnten, vor den Strafen Gottes, die ganz Ägypten trafen, sicher wohnten und verschont blieben.

Vergessen wir es nicht! Alle gottesfürchtigen Menschen haben doch eine Verheißung, die sie vor dem kommenden Zorn errettet, zumal dieser von den uneretteten Menschen der Erde heraufbeschworen und von den Heiligen dieser Erde selbst und sogar flehlichst und zwar genau um der Gerechtigkeit willen erbeten werden wird, nämlich zu "... warten auf seinen Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns von dem zukünftigen Zorn errettet." (1. Thessalonicher 1, 10)
"So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes, der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes." (Römer 8, 1-2)
So leben nun alle gottesfürchtigen Menschen Tag für Tag, Stunde um Stunde, Augenblick um Augenblick in der frohmachenden und hoffnungsvollen Erwartung des "Tags ihres Herrn", desjenigen Tags seiner nächsten Erscheinung.
Und für alle diejenigen, die in die Bedrängnis hineinleben müssen, ist der “Tag des Herrn” lt. Joel 1, 15; Jesaja 13, 9-13 u. Amos 5, 20, gemeint ist der (schreckliche) “Tag des Herrn” nach Joel 3, 4, bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung 6, 17, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der
Vergeltung” genannt wird, ihre Hoffnung auf Hilfe und Errettung.
Denn er war es selbst, der versprochen hatte, daß er wiederkommen wird. Und er will bis dahin bereits bei ihnen sein, verbunden mit den Seinen durch den Heiligen Geist, dem guten und mutmachenden Tröster, der die Kraft zum Durchhalten spendet. Denn zuerst soll die frohmachende Botschaft von der Errettung von den Sünden in der ganzen Welt bekannt gemacht werden, und alle Menschen der Erde sollen von der Güte des Herrn erfahren dürfen.

Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?

Jesus erzählte seinen Jüngern in einer Vorschau auf die kommenden Ereignisse von einer Bedrängnis, die zuletzt  zur "Zeit des Endes" in einer bis dahin nie dagewesenen Form und Intensität ohne Ausnahmen die ganze Erde  bzw. jeden Winkel der Erde treffen wird. Diese Bedrängnis in der letzten Zeit soll so schlimm ausfallen, wie keine es zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).

Was meint die Bibel also, wenn sie das Wort Bedrängnis gebraucht?
»Das entsprechende griechische Wort meint zugleich den “Druck,” die “Angst” und die “Verfolgung.« (nachzulesen in den Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003)

Auf die Verfolgung der Christen wird im Neuen Testament sehr häufig hingewiesen. Paulus formuliert es so: “Wir müssen durch viele Bedrängnisse ins Reich Gottes eingehen.” (Apostelgeschichte 14, 22).
Und damit wird von Paulus sowohl die Anzeige bei den Behörden als auch Verfolgung und Verhaftung seitens der Behörden selbst gemeint. Nicht ein einziges Jahrhundert ist vergangen, ohne daß nicht Christen wegen ihres Glaubens getötet wurden.
Die mit Abstand wohl bislang größte Zahl von den vielen bekannten und unbekannten Märtyrern, die es in der bisherigen Kirchengeschichte gab, aber war im 20. Jhd. zu verzeichnen gewesen. In vielen Staaten wurden Christen massenweise getötet. Lenin, Stalin, Hitler, Mao und Idi Amin waren wohl die bisher blutigsten Christenverfolger aller Zeiten gewesen, die es gut verstanden haben, dieses Problem nach Außen hin, d.h. in der Öffentlichkeit abzumindern und weitgehend zu verschweigen.
Aber die Bibel beschreibt diese Zeit noch nicht als das Ende. Denn zuvor muß diejenige Bedrängnis kommen, während der ausschließlich das jüdischen Volk von allen Völkern gehaßt und getötet werden wird: "Dann werden sie euch (gemeint sind hier ausschließlich die Juden) der Bedrängnis preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um meines Namens willen von allen Völkern." (Matthäus 24, 9)
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen, daß diese Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 ist, noch bevor der zweite Teil der großen Trübsal mit seiner Bedrängnis nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22, auf der Erde hereinbrechen wird, welche erst in der letzten Zeit kommt und so schlimm ausfallen soll, wie keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24, 21 oder bei Markus 13, 19).
Außerdem liegt die Bedrängnis nach Matthäus 24, 9-10 von heute aus gesehen beits in der Vergangenheit und diejenige, die mit dem zweiten Teil der großen Trübsal nach Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30 und Markus 13, 19-22 auf der Erde hereinbrechen wird, noch in der Zukunft (vgl. im Kapitel "Der weitere Verlauf der letzten Zeit, bzw. die Ereignisse, die sich dem Beginn der Wehen anschließen, bzw. der Teil davon, der sich dabei speziell auf die Israeliten bezieht, ist durch die folgenden Gegebenheiten gekennzeichnet:" ab hier).

In dieser Internetseite mit dem Titel "Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis:" soll aber nur auf diejenige Bedrängnis eingegangen werden, die sich von heute aus gesehen noch in der Zukunft befindet, also nicht auch auf die ihr vorausgehenden nach Matthäus 24, 9-10, die bereits als ein markanntes Endzeitzeichen ein trauriges Kapitel der jüdischen Geschichte geworden ist (vgl. nochmals im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"):
"Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) ... Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (Matthäus 24, 15+21-22)

Und diese Zeit der Bedrängnis meint der Verfasser dieser Homepage, wenn er von der Zeit der Bedrängnis in der zweiten Hälfte der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" spricht:

Thumbnail der Übersicht über die großen Trübsal
Überblick über die große Trübsal maximieren: Button Lupe maximieren

Zusätzlich zu dieser der furchtbarsten aller Bedrängnisse, in der der größte aller Glaubensverfolger, der Antichrist, unzählige Menschen verfolgen wird, trifft die Gemeinde der Haß der Welt (vgl. in Johannes 15, 18 - 16, 4).
Heben wir an dieser Stelle also noch eines hervor: Nicht nur Israel tat es mit der Kreuzigung seines Messias, sondern auch die “Völker” laden durch die Ablehnung Jesu große Schuld auf sich!
Selbst die Gemeinde wird davon nicht verschont bleiben, sondern sie werden einander ausliefern und einander hassen.
Wer hier auf christliche Vorbilder vertraut hat, der wird zuschanden werden. Es hilft nur das Aufsehen auf Jesus (Hebr 12,2). Wo Bruderliebe in Haß umschlägt, wo die Hassenden mit den Verfolgungsbehörden Hand in Hand gehen, wird deutlich, daß es eine nicht eine triumphierende, sondern eine dezimierte Gemeinde sein wird, die Jesus vorfindet, dann, wenn er wiederkommt (vgl. Lukas 18, 8).

Die erste große Bedrängnis der von Jesus im Rahmen seiner Rede über die Zukunft für die Juden angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse, in welche sein Volk geraten sollte, ist diejenige, die durch die Römer im Jahre 70 n. Chr. bei der Zerstörung Jerusalems und des Tempels erfolgte und welche bereits in die Geschichte eingegangen ist.
Mit der Rede über die Zukunft für die Juden ist seine als Ölbergrede in die Geschichte eingegangenen Rede in Matthäus 24+25, also die Eschatologie, die Zukunft des Reiches gemeint. 
Fast wäre noch vor dem Kommen dieser ersten der von Jesus im Rahmen seiner Rede über die Zukunft für die Juden angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse die zweite bereits vorfristig geschehen.
Mit dieser zweiten sehr großen Bedrängnis ist diejenige gemeint, die eigentlich erst nach der Zerstörung des Tempels folgen sollte, also die letzte Erfüllung der von Jesus in diesem Rahmen angekündigten beiden großen Bedrängnisse im Zusammenhang mit der Bedrängung seines Volkes Israel, diejenige, die durch das Machtstreben des Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgelöst werden soll.
Diese zweite und damit letzte Erfüllung der von Jesus angekündigten beiden großen Bedrängnisse seines Volkes wäre vom heutigen Standpunkt aus betrachtet demnach beinahe verfrüht geschehen, nämlich bereits dann, als im Jahre 40 n. Chr. Caligula römischer Kaiser war:
 
Dieser römische Kaiser, der krank und unzurechnungsfähig war, bestand darauf, ein Gott zu sein.

Caligula (seine Regierungszeit von 37–41 n. Chr.) plante, den heiligen Tempel zu Jerusalem ein weiteres Mal zu entweihen und sein eigenes Standbild im Tempel zu Jerusalem errichten zu lassen. Caligula versuchte also mit seinem Standbild, den Tempel zu schänden.
Hätte er seine diesbzgl. Pläne verwirklichen können, wäre er damit der Nachfolger des fanatischen, religiösen Diktators Antiochus Epiphanes geworden. Dies geschah dann aber letztendlich doch nicht und zwar weil er bereits 41 n. Chr. ermordet wurde, noch ehe er seinen Plan ausführen konnte. Die Zeit des in der Endzeit aufkommenden Antichristen, der sich einmal über den Gott Israels erheben und sich schließlich dann, wenn er durch Betrug die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden politischen und militärischen Großmächte der Erde vernichtet hat, in den heiligen Tempel von Jerusalem setzen und vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4), war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekommen.

Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes versuchte damals die jüdische Religion mit Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus, opferte Schweinefleisch auf dem großen Brandopferaltar und funktionierte die Vorhöfe des israeliteischen Heiligtums zu Bordellen um. Und er befahl den Juden, unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu essen.
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und stellte lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich Derartiges wiederholen werde.

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten großen gottfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem eigentlichen Antichrist, ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).

Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten Bedrängnis auslösen soll, "wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten Testament in Jesaja 51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22:

Matthäus 24, 15-22
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis ist die endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es dabei so unmittelbar und so direkt um das ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw. dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf der Erde währen wird.

So berichtet es auch der bekannte Bibelausleger Dr. Vernon McGee (vgl. in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11 – 31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003), was wir an dieser Stelle bzgl. Matthäus 24, 15 – 21 zitieren möchten:
"Nach diesem kurzen Überblick über die schwere Zeit vor seinem zweiten Kommen sprach Jesus von dem größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, von dem »Greuelbild der Verwüstung«. Auch davon hatte bereits der Prophet Daniel berichtet (Dan 9,27). Mit diesem Bild war die Abschaffung des jüdischen Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal (Dan 12,11) und die an seine Stelle gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint. Er wird den (zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten 3.) Tempel zu einem Gräuel und ihn von daher wüst machen, indem er sein (anscheinend sprechen könnendes und wie lebendig wirkendes) Bild dort aufrichten und verehren lässt (2. Thess 2,4; Offb 13,14-15). All das wird für jedermann klar erkennbar sein. Wenn es dazu kommt, dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist. Die Menschen sollen auf die Flucht nichts mitnehmen und auch nicht vom Feld zurückkehren, um etwas Vergessenes zu holen, nicht einmal einen Mantel. Die Zeit, die diesem Ereignis folgen wird, wird eine Zeit großer Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird (Jer 30,7). Eine Zeit unvorstellbaren Schreckens. Deshalb wies Jesus besonders darauf hin, wie schwierig sie gerade für die Schwangeren und Stillenden sein würde (Mt 24,19). Er riet den Menschen, darum zu bitten, daß ihre Flucht wenigstens nicht im Winter erfolgen müsste, wenn es besonders schwierig wäre zu reisen, oder am Sabbat, wenn der Reiseverkehr eingeschränkt wäre."

Was meint Dr. McGee damit, wenn er schreibt: "All das wird für jedermann klar erkennbar sein"?
Wir wir in Matthäus 24, 16 nachlesen können, sollen alle Bewohner Judäa´s wie auf ein einheitlich erkennbares Signal hin schlagartig auf die auf Berge fliehen:
"alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist"
Wie werden alle Bewohner Judäa´s das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches gleichzeitig unbedingt als Signal zur Flucht gewertet wurden muß, wahrnehmen können? Denn sofort, wenn sie es bemerken (und wir beziehen uns natürlich hier auf das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird, auf das im obigen Zitat von Dr. Vernon McGee genannte und zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal sichtbar werdende »Greuelbild der Verwüstung«), sollen sie auf die auf Berge fliehen. Und sie sollen dann, falls sie sich gerade auf dem Dach ihres Hauses aufhalten, nicht erst hinuntersteigen, um etwas aus ihrem Hause zu holen und um es auf ihrer Flucht mitzunehmen (vgl. in Matthäus 24, 17). Und wer dann gerade auf dem Feld bei der Arbeit damit überrascht wird, der darf dann nicht etwa nach Hause zurückkehren, um beispielsweise seinen Mantel zu holen.
Wie werden alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an so unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben wird, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein muß (vgl. Matthäus 24, 15-16), und davon geht ebenfalls der Verfasser dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig bemerken können.
Und der Verfasser dieser Homepage vermutet weiterhin, daß man das  "Greuelbild der Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge ähnlich einem Gedankenbild sehen und vermutlich sogar mit den Ohren sprechen hören können wird (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen"). Denn das "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 ist scheinbar der menschlichen Sprache mächtig, kann sich also wie es den Anschein hat, verbal mitteilen und wirkt für den Betrachter wie lebendig. Diesen Eindruck wird aber in Wahrheit nicht das "Greuelbild der Verwüstung" selbst vermitteln können, sondern, da es nicht wirklich lebendig ist, wird dies tatsächlich vom falschen Prophet ausgehen müssen. Das "Greuelbild der Verwüstung" muß also so echt wirken, als würde es tatsächlich Geist besitzen (vgl. in Offenbarung 13, 15).
Es ist wohl für jeden verständlich genug, daß man annehmen kann, wer gerade auf dem Feld arbeitet, wird solche Dinge wie Radio und Fernseher wohl kaum bei sich tragen bzw. mit sich führen. Und der Schreiber dieses Textes muß darum davon ausgehen, daß der Verursacher dieses "Sehen und Hören könnens" des "Greuelbildes der Verwüstung" eindeutig der falsche Prophet sein wird.

Der falsche Prophet, das ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches später nicht mehr als das Tier aus der Erde bezeichnet wird und als gotteslästerliches "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in Erscheinung tritt, sondern ab der Mitte der 70. danielischen Woche aufgrund seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" der falsche Prophet genannt wird (vgl. Offenbarung 19, 20).
Mit Tieren werden in der Bibel immer große und starke gottesfeindlich gesinnte Mächte bezeichnet. Und genau deshalb ist der falsche Prophet der Nachfolger bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das noch bis vor Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit großer Offenheit unter großem Gelächter und mit schrecklichen Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal zu hören (und sehr wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen) gewesen war und das auf diese Weise die Liebe in Vielen erkalten ließ.

Es ist darum auch anzunehmen, daß ab jetzt, d.h. ab demjenigen Zeitpunkt, an dem das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, mindestens im Gebiet Judäa´s von jederman zu sehen (und zu hören) sein wird. Denn der in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker wird ab jetzt darauf hinarbeiten, seine Herrschaft auf die ganze Erde auszudehnen.
Der Verfasser dieser Internetseite geht weiterhin davon aus, daß dieses schreckliche "Maul" mit seinen offensichtlichen Gotteslästerungen ab jetzt nur deshalb Schluß macht, um von nun an schwerpunktmäßig mit der "lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Verehrung des "Greuelbildes der Verwüstung" zu beginnen. Denn das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 wird von nun an darauf hinwirken, daß alle Menschen der Erde das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" anbeten (vgl. Offenbarung 13, 12), um damit seinen Erschaffer, den Antichristen und um den Initiator des Ganzen, den Drache (gemeint ist der Teufel), fälschlicherweise auf den Thron Gottes zu erheben.


Das »kleine Horn« aus Daniel, Kapitel 8 ist eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, d.h. wenn wir auf Antiochus Epiphanes blicken, können wir uns prinzipiell ein dedailiertes Bild darüber machen, was uns mit dem kommenden Antichrist zur »Zeit des Endes« erwarten wird

Das "kleine Horn" im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel (vgl. in Daniel 8, 9) ist nicht dasselbe Horn, das im vorangehenden 7. Kapitel erwähnt wurde (vgl. das zum »anderen kleinen Horn« in Daniel 7, 8 Gesagte). Dort entsteht das »andere kleine Horn« aus dem vierten Königreich (gemeint ist das antike Römische Reich, das durch Heirat bzw. Vermengung bis in die heutige Zeit hineinreicht und zwar in der Gestalt der zehn Hörner bzw. der damit gemeinten Nationen), während es im 8. Kapitel aus dem dritten Königreich (gemeint ist das griechische bzw. Hellenistische Weltreich) entsteht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, daß das kleine Horn aus dem 8. Kapitel des Buches Daniel aus heutiger Sicht bereits Vergangenheit ist, während die Prophezeiungen bzgl. des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8 über die nahe Zukunft hinausgehen.
Schauen wir also auf  das »andere kleine Horn« von Daniel 7, 8, blicken wir also auch noch von heute aus in die Zukunft. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt liegt das im 7. Kapitel zum »anderen kleinen Horn« Gesagte noch in der Zukunft, während das im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel zum kleinen Horn Gesagte bereits Geschichte ist und der Vergangenheit angehört. Aber trotzdem hat die Erfüllung der Prophetie bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel ebenfalls einen Aspekt, der zukünftiger Natur ist.

Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem wir es im 8. Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es war Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von den Juden wird er auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte", denn auch er war dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich in ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine spätere Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die Meinung, daß das Buch Daniel auch tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des »anderen kleinen Hornes« aus Daniel 7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur "Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen, durchaus die Prophezeihungen aus Kapitel 8 bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes." (vgl. Daniel 8, 17)
und
"Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8, 19)

In dieser eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet Daniel etwas ganz Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist. “Denn dies Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser Prophezeiung in eine Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis" bezeichnet hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und bekennenden Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV. ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am Ende der "(Regierungs-)Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird.

Wir wissen aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung" mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes, der daher als eine Vorschattierung des eigentlichen Antichristus zur "Zeit des Endes" gilt, versuchte damals die jüdische Religion mit Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus und opferte Schweinefleisch auf dem großen Brandopferaltar. Und er befahl den Juden, unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu essen.

Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als König Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres”, stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich und zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten Bild eines Gottes ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung" entheiligt, er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das erste "Greuelbild der Verwüstung", das ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte, soll aber nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15  wie lebendig wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit diesem, erneut  im zu dieser Zeit wieder aufgebauten 3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der Antichrist zur "Zeit des Endes", wie es auch bereits der syrische König Antiochus Epiphanes nach Daniel 8, 25 bereits vor ihm tat, sogar über den "Fürsten aller Fürsten" (gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des Heeres (des Herrn)”, d.h. den lebendigen Gott Israels (denn mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel), erhob. Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.

Anlehnend an Daniel 8, 8-12 und der darin beschriebenen Vorerfüllung im syrischen König Antiochus Epiphanes können wir bereits sehen, daß sich auch das andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da".

Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und stellte, wie bereits gesagt, lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern, daß sich im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges wiederholen werde (vgl. in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14).
Diese Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll, wie wir wissen, vom letzten großen gottfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem eigentlichen Antichrist, ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).

D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein, welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit bereits schon geschehene von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite Erfüllung des "Greuelbildes der Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!

Dieses Ereignis ist ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert im Jahr 168 v. Chr. mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 über Israel nach Daniel, Kapitel 8, dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt 2300 Tagen. Das entspricht, wenn man die 2300 Tage als 24-Stunden-Tage auslegt, etwas über tatsächliche 6 Jahre. Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, von seinem ersten Eindringen in Jerusalem ca. 170 v. Chr. an bis daß der mit Blut von Schweinen und dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus (dieses stellte das erste "Greuelbild der Verwüstung" dar) geschändete Tempel gereinigt war und 164 v. Chr. wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes Israel geweiht wurde.
So wird auch die Summe der beiden Hälften der großen Trübsal zur "Zeit des Endes", wenn man die Zeit der Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der zweiten mit berücksichtigt, bis zur Reinigung und erneuten Weihung des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 Sabbatjahre andauern. Dies entspricht nach der heutigen Zeitangabe etwas über 42 Jahre.

Wir haben weiter oben gesehen, daß die beim Propheten Daniel gemachten Prophezeiungen des kommenden Antichristen sehr eng verwoben mit dem für den syrischen König Antiochus Epiphanes IV beim Propheten Daniel Vorhergesagten ist. Für zwei zeitlich sehr unterschiedlich auftretene antisemitische Herrscher sieht der Prophet Daniel die gleichen Bilder und zwar bis einschließlich Daniel 11, 35.
Das in Daniel 11, 36-45 Gesagte beschreibt dann aber eindeutig keine weiteren Vorstöße des syrischen Königs Antiochus Epiphanes IV. Die Details in diesen Versen sind, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht durch Antiochus erfüllt worden. Denn Antiochus Epiphanes war nur eine Vorschattung eines Königs, der erst noch kommen wird und den der Bibeltext in Daniel 11, 36-45 beschreibt. Und so sind die Geschehnisse in Daniel 11, 36-45 aus der heutigen Sicht heraus noch immer zukünftige Ereignisse. 
Dr. Vernon Mc Gee berichtet dazu in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Daniel 11, 14 - 35 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 17. Juli 2001:
"Einer ist Vergangenheit, der andere ist noch Zukunft. Der kommende König, das kleine Horn von Daniel 7, 8 und der Herrscher von Kap. 9, 26 wird der letzte Herrscher des römischen Reiches sein. Sein Aufstieg zur Macht mittels satanischer Hilfe wird in Offenbarung 13, 1-8 beschrieben, wo er auch als das Tier bezeichnet wird. "

Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten Bedrängnis auslösen soll, "wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten Testament in Jesaja 51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22:

Matthäus 24, 15-22
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
22 Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis ist diejenige endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es dabei so unmittelbar und so direkt um das ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw. dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf der Erde währen wird.

Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die insgesamt sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher Johannes in Offenbarung 11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein Sabbathjahr (ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre) gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten Pracht ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in Offenbarung 11, 2 wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der "äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand) gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der großen Trübsal andauern soll. Und das ist genau der Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Für den Schreiber dieses Textes  lebt demnach der Geist des Antiochus Epiphanes im kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" erneut wieder auf, und der Antichrist wird quasi dessen begonnenes und mißglücktes satanisches Werk der Tempelschändung erneut wieder aufgreifen und vollenden wollen.

Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich erst vollenden, " ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN " nach Joel 3, 4 bzw. "ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt" (vgl. Apostelgeschichte 2, 17-21). Dann aber muß auch der große Menschenverführer, der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte, nach der ihm noch verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem Lande müssen." Die "Stunde der Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.

Und das wissen wir über Antiochus Epiphanes aus der Geschichte:
Als Antiochus Epiphanes, der Sohn von Antiochus dem Großen, von den Juden auch manchmal Epimanes, “der Verrückte", genannt, denn er war dem Wahnsinn verfallen, Ägypten besiegte, griff er auf seinem Rückweg 168 v. Chr. erfolgreich Jerusalem an. Er verfolgte anschließend die Juden und besudelte gleichzeitig ihr Heiligtum, den Tempel Gottes mit Blut von Schweinen und entweihte ihn damit, nachdem er den darin aufgestellten Altar völlig zerstörte. Er richtete danach ein übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus, der das erste "Greuelbild der Verwüstung" darstellte, auf. Dieses mußten alle unter Todesstrafe anbeten.
Zur Zeit des Antiochus Epiphanes herrschte die Vorstellung, daß Zeus das Oberhaupt der Götter und der Feldherren sei. Damit kann man mit Recht sagen, daß die Juden dazu gezwungen wurden, den zur damaligen Zeit größten und wichtigsten heidnischen Gott anzubeten. Diesen nämlich bildete das erste Greuelbild der Verwüstung ab. Wer wird nun wohl der größte anbetungswürdige Gott zur Zeit des kommenden Antichristen sein, von dem bekannt ist, daß ihm alles, was auf der Erde und unter der Erde ist, sein ist und ihm untersteht? Wenn wird wohl das für uns heute noch in der Zukunft liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), abbilden und das einmal alle Menschen der Erde anbeten werden.
Wer zur Zeit von Antiochus Epiphanes die verbildlichte Gottheit im Tempel Gottes nicht verehrte, wurde getötet. Ganze Familien wurden so ausgerottet.
Dieser fanatische, religiöse Diktator, der ein syrischer Jude war und der aus dem zu diesem Zeitpunkt bereits in vier Teile zerfallenen griechischen Weltreich hervorging, wurde während des von ihm provozierten jüdischen Unabhängigkeitskampf, bei dem sich die Juden unter der Führung des jüdischen Priesters Judas Makkabäus und seiner Söhne, der Makkabäer, erhoben, bei einem Kriegszug gegen Medien aus Jerusalem vertrieben.

Eine Parallele von Antiochus Epiphanes zum späteren Antichristen:
Im Handeln eben dieses syrischen Königs Antiochus Epiphanes, der nach dem Beginn des 3. Makedonischen Krieges im Jahr 171 v. Chr. das jüdische Volk ab dem 06. Dezember 167 v.Chr. mit dem Abschaffen des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel unterdrückte, wird eine Parallele zum späteren Antichristen gesehen. Dieser wird ebenfalls in der Mitte seiner Wirkungszeit von 7 (hier aber Sabbat-) Jahren das dann wieder aufgebaute Heiligtum in Jerusalem (gemeint ist der dann erneut aufgebaute 3. Tempel) mit der Aufrichtung des heute noch in der Zukunft liegenden zweiten, von Jesus Christus angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Matthäus 24, 15-28, der ebenfalls auf den Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 Bezug nimmt, entweihen und nach Daniel 9, 27 erneut das dortige Schlacht- und Speisopfer zu Ehren des lebendigen Gottes abschaffen.

Das zutieftst reliös geprägte Handeln des Antichrist zur "Zeit des Endes" muß trotz aller Lügen also, auch wenn nicht auf den ersten Blick erkennbar, eine heidnische Religion zu Grundlage haben. Nicht nur die Juden, sondern alle Menschen der Erde müssen dann dieses zweite Greuelbild, das gegenüber dem ersten, welches nur starr war, wie lebendig wirkt und anscheinend sprechen kann, ebenfalls unter Todesdrohungen anbeten. Der Antichrist wird wie auch Antiochus Epiphanes, den Gott zuletzt wahnsinnig machte und der schließlich um 164 v. Chr. geisteskrank in Persien starb, nicht unmittelbar durch Menschenhand zerbrochen werden (vgl. Daniel 8, 23-25).

Wie können diese Aussagen bezüglich der zweifachen Bedeutung Daniels Prophetie zur Tempelschändung begründet werden?
In Daniel 8, 8-12 können wir bereits sehen, daß sich das kleine Horn aus Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11), was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in dieser Form mit Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit bereits wirklich geschehen ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten vom Propheten Daniel in Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 angekündigten "Greuelbildes der Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich erfüllt. Denn die Herrschaft und Verfolgungszeit des "kleinen Hornes" aus Daniel 8, 9 über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert Abende und Morgen". Das entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas über 3 Jahre.
Genauso lange aber währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus Epiphanes in der Realität, nämlich von der Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar 163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr. durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen Feinde zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen. (vgl. Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel", erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel "Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit der Überschrift: «Wie lange?.» auf den Seiten 76-77)

Antiochus Epiphanes forderte damals Gott heraus, und es wurde ihm sogar gestattet, die Stadt Gottes, Jerusalem und den Tempel Gottes einzunehmen, sowie das tägliche Opfer zu unterbinden. Durch Antiochus Epiphanes wurde das Heiligtum Israels, gemeint ist der Tempel in Jerusalem, eine Zeit lang den Heiden preisgegeben und von ihnen ab diesem Zeitpunkt zertreten, was zur "Zeit des Endes" hin in der zweiten Erfüllung der Prophetie Daniels nochmals geschehen soll. Da muß der heilige Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut und das mosaische Opferritual wieder aufgenommen worden sein. Denn im Zusammenhang mit den beiden Zeugen, die während der Zeit der Bedrängnis, in der der Antichrist über die Erde herrschen wird, auftreten werden und angetan mit Trauerkleidern tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen, wird dies berichtetet. Von den zweiundvierzig Monaten der Bedrängnis werden diese großen Propheten des lebendigen Gottes tausendzweihundertundsechzig Tage lang dem Antichrist widerstehen und während dieser Zeit wie einst Mose dem Pharao von Ägypten ihm Plage um Page schicken. Und viele Ausleger des Wortes Gottes vermuten sagar daß mit den beiden Zeugen Mose und Elia gemeint sein könnten, die zur "Zeit des Endes" für zweiundvierzig Monate wieder auf die Erde zurückkehren werden:

Offenbarung 11, 1-2
1 Und es wurde mir ein Rohr gegeben, einem Meßstab gleich, und mir wurde gesagt: Steh auf und miß den Tempel Gottes und den Altar und die dort anbeten.
2 Aber den äußeren Vorhof des Tempels laß weg und miß ihn nicht, denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie zertreten zweiundvierzig Monate lang.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Der Antichrist gründet damit ein Heidenreich, auch wenn er in diesem Zusammenhang ein tausendjähriges Friedensreich proklamieren wird, in welchem er den angeblich wiedergekommenen Messias Jesus Christus als ein wie lebendig erscheinendes Machtsymbol mißbrauchen und damit alle Welt unterdrücken und in Angst und Schrecken versetzen wird und so die größte Christenverfolgung und Bedrängnis auslöst, die es bisher auf der Erde gegeben hat. Denn in Wahrheit aber ist dieses scheinbar Geist besitzende und sprechende Bild, welches zudem, so wie es aussieht, alle Menschen tötet, die es nicht anbeten wollen, das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Genau darum bezeichnet die Bibel alle Menschen, die es anbeten werden, nach Offenbarung 11, 2 als Heiden, denn diejenigen, die es anbeten werden, verehren nicht den lebendigen Gott, sondern tote Götter bzw. eigentlich einen Menschen, den Erbauer des Bildes, der sich auf eine ungeheuerlich dreiste Art und Weise an die Stelle von Jesus Christus stellt, den Antichrist selbst. Er wird den Messias kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).

Der als eine in der Geschichte des heiligen Volkes schon geschehene Vorerfüllung bereits in der Vergangenheit aufgetretene Antiochus Epiphanes, das nur schwache, vorausgehende Abbild dieses letzten goßen Herrschers der Erde, des Antichristen, verfolgte und unterwarf sich ebenso mit Hilfe eines Greuelbildes, welches er im damaligen Tempel Israels anstelle des von ihm zerstörten Altars aufrichtete und das die damals größte Gottheit aus der heidnischen Religion darstellte, die "Heiligen Gottes". Er zertrat auf brutalste Art und Weise das Volk Israel und ihr Land. Er stellte sich selbst als König Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres” und zwang das heilige Volk, ihn allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten, das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde entheiligt, und er machte das Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Mit dem "Fürsten des Heeres des Himmels" in Daniel 8, 10-12 ist hier also der lebendige Gott Israels selbst gemeint, der auch für Israel z. Bsp. beim Auszug aus Ägypten stritt, als sie stille halten sollten (vgl. 2. Mose 14, 13-15).
Und mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die Bibel in Daniel 8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der Juden, also das Land Israel.
Denn der Erzengel Michael wird in Daniel 12, 1 lediglich "der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt" genannt, der also über Israel wacht. Man kann demnach Michael auch als Verwalter der Gerichte Gottes bezeichnen. Er ist es auch, der in Offenbarung 12, 7-12 die Engelscharen anführt, die gegen Satan und seine Dämonen zum Kampf antreten.
Mit dem "Fürsten des Heeres des Himmels" kann Michael aber nicht gemeint sein, denn vom "Fürsten des Heeres des Himmels" wird in Daniel 8, 11-12 weiter gesagt, daß ihm, bezogen auf Daniel, Kapitel 7, durch das andere kleine Horn das tägliche Opfer weggenommen und die Wohnung seines Heiligtums verwüstet werden wird. Hiermit kann also nur das vom Antichrist einmal geschändete Heiligtum der Juden, der Tempel Gottes und der lebendige Gott selbst gemeint sein, bzw., da der "Mensch der Bosheit" die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren wird, ihn zu ersetzen versucht und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel Gottes setzt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4), sein Sohn Jesus Christus, der einst zusammen mit den Heerscharen des Himmels zurück auf diese Erde kommen wird.



Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?

Wie wir im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" näher beleuchteten (dort wurde bereits auf den Charakter jener psychologischen Waffe des Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit und zwar im Rahmen der großen Trübsal (gemeint ist also die Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch das einerseits lästernde und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6; Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 (das in der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten (vgl. Matthäus 24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2. Timotheus 3, 1-9).

Was verkörpert das zweite Tier aus der Erde nun wirklich? Wie kann ein und dasselbe Tier gleichzeitig einerseits ein gegen Gott Lästerungen redendes "Maul" und andererseits im unmittelbaren Anschluß daran der falsche Prophet genannt werden?
Was ist im biblischen Sinne ein Prophet, und was ist demzufolge ein falscher Prophet?
Wann bzw. wie lange ist es das gotteslästerliche "Maul" und wann bzw. wie lange ist es der falsche Prophet? Oder stellt es eine brisante Mischung beider Seiten dar?

Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes gottesfeindliche Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar. Ihn hat bereits der Prophet Daniel als das andere kleine Horn beschrieben (vgl. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird noch ein weiteres Tier beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18
Das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt, ist eine Parodie bzw. ein Zerrbild oder noch anders ausgedrückt ein Bild auf den heiligen Geist Gottes mit diametralem Charakter, also auf das satanische Gegenstück zum heiligen Geist: Denn es ähnelt nur dem Geist Gottes, von dem es heißt, daß er über dem Wasser schwebte.
"Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf (bzw. über) dem Wasser."
(1. Mose 1, 2; Hervorhebungen und ergänzender Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Was bedeutete das Meer im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
Das Meer wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes, nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber nicht mit dem Hades, das ist der Ort der Totenwelt, gleichzusetzen ist.
Das Meer ist damit das Chaosmeer. Es war ein Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut" übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf der Urflut, und der Geist Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).

Dagegen lesen wir vom zweiten Tier, daß es aus der Erde aufsteigt, d.h. es muß also über der Erde schweben, von der es aufgestiegen ist!
Und wie der heilige Geist den einen und lebendigen Gott im Himmel bezeugt, stellt sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier, das nach Offenbarung 13, 11 zudem nur aussieht wie ein Lamm, nach Offenbarung 13, 12 voll und ganz in den Dienst des ersten:
"Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein (bzw. ähnlich dem) Lamm und redete (aber dennoch) wie ein Drache (es hat also trotz seiner Tarnung bzw.Ähnlichkeit zum Bild des heiligen Geistes Gottes eindeutig teuflische Natur). Und es übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist die des Antichristen und nicht die des lebendigen Gottes Israels) aus vor seinen Augen, ..."

Solange der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf der Erde wirkt, wird es auch das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 geben. Denn das zweite Tier aus der Erde macht ihn erst zu dem, was er ist. Da es aus der Erde und nicht aus dem Meer entstammt, kann das zweite Tier aus der Erde auch kein Mensch sein. Und das erste Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 muß es eigens zum Zecke seine Machtergreifung neu und einmalig in seiner Art kreiert haben.
Indem sich das zweite Tier aus der Erde ganz in den Dienst des ersten Tieres aus dem Meer stellt, bewirkt es erst, daß das erste Tier aus dem Meer eine solch große Macht erhalten kann, wie es sie bereits besitzt bzw. wie es sie später zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal noch erlangen soll. Und es, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ist es demnach, welches diese ungeheuer große Macht des Antichristen aufbaut bzw. herstellt und auch zu ihrer Vollendung bringt.

Wir wissen es ja bereits aus dem Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam", daß das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 die zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 darstellt.
Das "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 wird nicht nur allein in den ersten symbolisch gemeinten 42 Monaten der großen Trübsal bzw. in deren ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren oder deren erster Hälfte, in der es ein "Maul" ist, durch das gezielte Leugnen des Vaters und des Sohnes den Antichrist vor dem Haß der islamistisch geprägten Menschen schützen, sondern wird, wenn es den Charakter seiner Gotteslästerungen zugunsten einer "lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" ändert, von nun an als falscher Prophet bewirken können, daß auch Muslime dieses "Greuelbild der Verwüstung" verehren werden.

Was ist also im biblischen Sinne ein Prophet?
In 1. Korinther 14, 1 spricht Paulus davon, daß sich die Korinther um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede bemühen sollten, wobei nach Dr. Vernon McGee das Wort „weissagen" gewöhnlich soviel wie Nachsprechen des klaren Wortes Gottes bedeutet (nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 1–15 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks-ERF "Durch die Bibel" vom 7. April 2005).
Dr. McGee bemerkte in diesem Zusammenhang, daß es bei der Gabe der prophetischen Rede also nicht um die Vorhersage der Zukunft, sondern viel mehr um die Verkündigung des Willens und der Botschaft Gottes geht. Damit kommt die Formulierung „weissagen" heute dem Wort für „predigen" sehr nahe.
Dr. McGee bemerkte fernerhin, daß man trotzdem in diesem Fall lieber vom „Nachsprechen oder vom Kundtun der Wahrheit Gottes“ reden sollte.
Heute verwenden wir aber weniger
die Formulierung „weissagen", sondern benützen viel mehr das entsprechende griechische Wort, das wir als Fremdwort in unsere Sprache übernommen haben und das da heißt „prophezeien” oder "prophetisch reden".
Ein Prophet im biblischen Sinn ist demnach ein Verkünder des Wortes Gottes, der von Gottes großen Taten spricht. Die prophetische Rede ist also eine umfassende Beschreibung für die Verkündigung. Oder wie es Dr. McGee ausdrückte: "Ein Prophet ist jemand, der im Auftrag Gottes Gottes Worte redet ...".
Und dabei ist aber nicht nur die Voraussage von kommenden Ereignissen gemeint.
Prophetische Rede dient wie in 1. Korinther 14, 3 ersichtlich "zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung" der Menschen.
Und Dr. McGee bemerkte diesbzgl. weiter, daß wir die prophetische Rede heute als „predigen” bezeichnen würden und daß sie einen die Sünde aufdeckenden Charakter hat.

Die prophetische Rede deckt also dem Menschen seine Lage als Sünder auf und ruft ihn zum Heil in Jesus Christus.
Die prophetische Rede ist ein prophetisches Wort, weil sie einen Durchblick hat und einen Durchblick schenkt. Prophetische Rede macht uns also unsere Sünden bewußt. Nur sie ist es also, die einen Menschen zur Buße ruft und damit auch grundlegend verändern kann.
Ein Prophet hat demnach selbst den Durchblick und schenkt diesen auch anderen weiter. Und er stiftet mit seiner Rede keineswegs noch mehr Verwirrung, wie sie ohnehin schon ist, sondern er bringt Klarheit.
Dr. McGee formulierte dies so:
"Die prophetische Rede als Ermahnung weist konkrete Wege für das Leben des Christen auf, ausgehend vom Willen Gottes in seinen Geboten und in seinen Weisungen. Es ist also eine zur Tat anleitende Verkündigung (Lk 3,18; Apg 2,40; 14,22; Röm 12,1; 15,30; 16,17; Eph 4,1; 1. Thess 3,2; 2. Thess 2,17; 1. Tim 2,1; 5,1; 6,2; Tit 1,9; 1. Petr 5,1; Hebr 3,13)."

Prophetische Rede schafft Freiraum für die Glaubensgründung, dient zur Glaubensstärkung und besitzt zugleich mutmachenden, tröstenden und aufrichtenden Charakter. Sie zeigt damit den Menschen den Weg zu Gottes Heil auf (Apostelgeschichte 20, 12; Römer 1, 12; 2. Korinther 13, 11; 1. Thessalonicher 2, 11+5, 14).
Die prophetische Rede geschieht nach Dr. McGee auch als Zuspruch in Anfechtungen und in Nöten.
Und als zukünftige Prophetie beinhaltet die prophetische Rede den Blick auf das Ziel der Heilswege Gottes mit seinen Menschen. Und sie leitet die Menschen auf den Weg der Nachfolge hin. Sie ist damit die Bezeichnung für die christliche Verkündigung des Evangeliums.
Prophetie deutet die Vergangenheit, sie deckt die Gegenwart auf. Und sie öffnet den Blick in die Zukunft bzgl. der Heilspläne Gottes mit seinem Volk. Sie ist also ebenso auf das kommende Reich Gottes bzw. das seines Messias hin ausgerichtet. Und damit spricht die prophetische Rede bzw. der diese Rede führt, das ist der wahre Prophet, ohne die Bibel um ihre Verheißungen zum messianischen Reich zu verkürzen, das "Dein Reich komme" in richtiger Weise aus.
Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem allen bekannten "Vater unser",  der wunderbare Ausblick "Dein Reich komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute." vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er  im Rahmen seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft. Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie und unser Land segnet und bewahrt. Aber vor allem sollen wir die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias ersehnen und erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz zum Schluß der auf das "Ende der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann, wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft über das heilige Volk der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).

Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille, sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde wiederherzustellen, soll sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.

Offenbarung 21, 2-5
2 Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.
3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ...
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Offenbarung 22, 1-4+20
22 1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes;
2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.
3 Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen
4 und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
...
20 Es spricht, der dies bezeugt: Ja, ich komme bald. - Amen, ja, komm, Herr Jesus!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Wie wir also sehen, ist die uns vertraute christliche Verkündigung nicht nur ein Dienen am Wort, sondern sie ist zugleich zutiefst prophetischer Natur. Denn sie ist in der letzten Konsequenz auf das Kommen von Gottes Reich und das seines Messias ausgerichtet ist und sie schließt den Menschen sowohl das gegenwärtige als auch das zukünftige Handeln Gottes auf. Die biblische Prophetie gründet sich dabei auf die Lehren der Bibel, die die Vergangenheit des Volkes Gottes betreffen, die Gegenwart berühren und die Zukunft ansprechen.
Die prophetische Rede macht uns also etwas verständlich und vertraut, was dem Verstand des natürlichen Menschen normalerweise gänzlich verschlossen ist, gemeint ist das verborgene göttliche Handeln in unserem Leben und Gottes große Güte und seine Barmherzigkeit.
Die prophetische Rede eröffnet uns somit die Möglichkeit, in eine zutiefst persönliche Beziehung mit unserem Gott gelangen zu können, unser Denken, Fühlen und Handeln an Gottes unsichtbarer Welt auszurichten und über seinen Messias Jesus Christus durch seine uns entgegengebrachte innige Liebe einen Weg ins vertraute Gespräch zum himmlischen Vater zu finden.
Auf Gottes Verheißungen gegründet und in seinem Messias Jesus Christus verwurzelt und können wir uns selbst loslassen und freigeben und uns in die Arme des uns liebenden Vaters fallen lassen.
Echte und richtig verstandene Prophetie nimmt alle Berührungsängste mit Gott von uns fort und läßt uns unsere Schwachheit und seine Stärke rühmen. Sie weckt in uns eine bislang nicht gekannte Freude auf eine intime Gemeinschaft mit Gott. Und sie facht in uns ein Hoffen und Sehnen nach seinem kommenden Reich an. Die prophetische Rede begeistert uns für eine freudige Erwartung auf das zukünftige Heil.

Da wir nun wissen, was ein Prophet ist und was die wahre prophetische Rede bei den Menschen auszulösen vermag, können wir nun auch davon ableiten, was ein falscher Prophet sein muß bzw. was sein Reden bei den Menschen bewirkt:
Wie anders muß doch sein Wesen, wie verschieden von der prophetischen Rede muß die Verführung des falschen Propheten sein. Kann sie dann auch auf der ehrlichen Liebe zum himmlischen Vater gründen und aus ihr hervorgehen? Nein!
Das Wort, welches der falsche Prophet predigt, also denjenigen angeblichen Willen Gottes, den er kundtut bzw. den Menschen zu verkaufen sucht, entspricht demnach auf keinen Fall der Wahrheit und entspringt auf gar keinen Fall dem Munde Gottes.
Er, der in Wahrheit in seinem eigenen Auftrag
kommt, also der sich des falschen Propheten bedienende Antichrist zur "Zeit des Endes", ist und bleibt ein Lügner, der vermutlich, damit es nicht so leicht durchschaut werden kann, auf einer allen bekannt gemachten Wahrheit systematisch seine Lügen aufbaut. Was er betreibt, kann demnach auch keine wirkliche Vorhersage der Zukunft sein.
Diejenige großen Dinge, Zeichen und Wunder, die er ankündigt, werden sich vielleicht anfänglich tatsächlich so ergeben, sind aber nur Fassade und haben letztendlich auf gar keinen Fall Bestand.
Denn Gott selbst wird dem Fevler, auch wenn ihm sogar die "Gewalt (über den Tod)" gegeben ist
(vgl. Hebräer 2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" Geschriebene), ein gewaltsames Ende bereiten und sein Reich, so mächtig es durch die dem Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache verliehene "Gewalt (über den Tod)" zu sein scheint, das muß dann doch vergehen (vgl. auch im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?").

Nun, da der Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h. dem  Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu wirken beginnt, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"). Und sie tun dies, obwohl es nach 1.Timotheus 6, 16 der lebendige Gott im Himmel allein ist, der uneingeschränkte Unsterblichkeit besitzt, derjenige Gott, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden, dessen Macht kein jähes Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz eingeräumt wird (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).

Wie die Menschen der Erde an der Art und Weise des Wirkens der dem  Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache übergebenen "Gewalt über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen Propheten viel mehr um die Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen festgemacht ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen, sondern in Wirklichkeit um die eines ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des falschen Propheten ist
seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.
Ausschließlich für ihn allein und lediglich für seine eigene Machtentfaltung bringt das Reden des falschen Propheten wirklich einen Nutzen. Es ist
der Versuch der Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als göttlich deklarierten Willens und einer unechten und widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls am Willen des lebendigen Gottes und seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des falschen Propheten stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar und läßt es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, ein echte Beziehung zum lebendigen Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen.

Die Weissagungen des falschen Propheten können damit nicht zur Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung der Menschen dienen, sondern fesseln und binden sie, beschönigen Dinge, die nicht im Willen Gottes stehn und verleiten denjenigen, der darauf hört, zur Sünde und zum Götzendinst vor dem lebendigen Gott.
Ein falscher Prophet verschließ nicht nur den Blick der Menchen vor der Sünde, sondern verleitet und verführt sie, von Gottes guten Wegen abzuweichen und stattdessen den Weg der Sünde, die ins Verderben führt, zu beschreiten.
Ein fascher Prophet vermittelt demnach keinen Durchblick und hat auch selbst keinen. Sondern er stiftet mit seinen klugen Reden unter seinen Zuhörern nur Verwirrung.
Es sind demnach auch nicht die wahren Heilspläne Gottes mit seinem Volk, die der falsche Prophet vermittelt, sondern es sind Pläne des Menschen, die er damit nicht ganz uneigennützig in unterstützender Weise mit zu verwirklichen sucht.
Seine Verkündigung ist auf keinen Fall ein Dienen am Wort, sondern sie ist gegen die tatsächlichen Zukunftspläne Gottes gerichtet. Denn sie gründet sich nicht auf den wahren Lehren der Bibel.
Die prophetische Rede des falschen Propheten verschließt allen Menschen den wahren Blick auf das göttliche Handeln. Und das wahre Verständnis zu Gottes großer Güte und seiner Barmherzigkeit geht dabei gänzlich verloren.

Das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 wird ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" aufgrund seiner ab dann massiv einsetzenden "lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet, sondern, weil der Antichrist mittels des zweiten Tieres aus der Erde vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).
Offenbarung 13, 11-18 schildert dasjenige, was das ab jetzt, d.h. ab dem in Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" als falscher Prophet fungierende zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 im Auftrag des Antichristen tut. So bewirkt es u.a. die kommende Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht.

So lange der falsche Prophet aber noch hauptsächlich als gotteslästerliches "Maul" fungiert, wird während dieser Zeit durch die vielen Gotteslästereien auch das satanische Wesen des zweiten Tieres aus der Erde sehr deutlich erkennbar bleiben.
Man sollte aber dennoch nie vergessen: Noch in der zeitlich gesehen vorweglaufenden Gestalt des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 soll das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 aber neben seinen schwerpunktmäßigen Gotteslästereien schon jetzt von "großen Dingen" sprechen (vgl. Offenbarung 13, 5), die sicherlich auch hier bereits prophetischer Natur sein werden. Und wird in Offenbarung 13, 5 auf diese "großen Dinge" nicht auch besonderes Gewicht gelegt, indem sie durch den Schreiber der Offenbarung, gemeint ist der Apostel Johannes, in der Aufzählung durch ihren vorderen Platz, also an der ersten Stelle, besonders hervorgehoben werden? Es scheint ganz so, als könnte dieser Aspekt der (sicherlich verfälschten) Prophetie durch das "Maul" über all die vordergründigen furchtbaren Gotteslästerungen sonst sehr schnell übersehen werden bzw. sehr leicht in Vergessenheit geraten!

Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, welche auch kurz die Bedrängnis genannt wird, verliert nun dieses "Maul", wie wir gehört haben, als solches seinen Namen als Lästermaul. Und mit dem Wegbleiben des Lästerns des "Maules", das das bis dahin noch in dieser Welt vorhandene Böse symbolisieren soll, durch das in Erscheinung Treten eines wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung" wird bereits für uns heute erkennbar: Obwohl diese Ereignisse noch in der Zukunft liegen, kann jetzt bereits gesagt werden, daß der Herrschaftsbeginn des Antichrist zur "Zeit des Endes" auf eine dann scheinbar nur durch ihn bewirkte heil werdende Welt hin ausgerichtet ist.
Der  Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also tatsächlich denjenigen Weltherrscher verkörpern, der sich an die Stelle des höchsten Gottes zu stellen versucht, also die Stelle desjenigen, der das Gesetz und die Ordnung in seinen Händen hält bzw. zur "Zeit des Endes" auf der Erde wiederherstellt.
Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Bibel nicht nur der Bedränger und der Sohn des Verderbens, sondern auch lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose genannt wird, muß es nun jedermann schon sehr verwundern, daß derjenige, der mit seinem "Maul" zuvor für chaotische Zustände gesorgt hatte, von nun an, d.h. dann, wenn das "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar wird, mit Hochdruck daran arbeitet, wieder geordnete Verhältnisse herzustellen und das Gesetz ungeteilt in seine Hände zu nehmen versucht. Und tatsächlich, in der Bibel wird der lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel ausgewiesene "Gesetzlose" von nun an als Hirte beschrieben, der die Schafe gerecht zu weiden glaubt. In Wahrheit aber ist er rücksichtslos und ein reißender Wolf, eben ein nichtsnutzige Hirte, der im Licht der Wahrheit betrachtet großen Schaden anrichtet. So jedenfalls beschreibt ihn ein Prophet des Alten Testamentes in Sacharja 11, 15-17.
Der Antichrist ist demnach ein Hirte solcher Art, von dem, so wie wir in Offenbarung 13, 14 gelesen haben, große Versuchung und Verführung ausgehen werden wird, genauso wie von dem in Jesaja 16, 3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker ausgehen soll, mit dem er vollkommen identisch ist. Und diese Art der Verführung, die zudem ein globales Ausmaße annehmen soll, wird nur ihm, dem großen Weltverführer, mit solch großem Umfang zugeschrieben.
Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß der schlimme Teil des Beginns der großen Trübsal ein "Offenbarwerden des Bösen" darstellt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 8) und dann eine unmittelbar daran anschließende Zeit der endzeitlichen Bedrängnis nachfolgt, welche in Offenbarung 3, 10 als "Stunde der Versuchung" bezeichnet wird. Und letztere stellt eine Zeit solcher Art dar, während der der in Jesaja 16, 3-5 beschriebene Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, nachdem er selbst alles Bestehende in Unordnung gebracht oder zerstört hatte, von nun an rücksichtslos und mit Hochdruck scheinbar geordnete Verhältnisse wieder herzustellen und das Gesetz in seine Hände zu reißen versucht. Und es wird ganz danach aussehen, daß dies, was zuvor niemand erreichte, ihm, dem Sohn des Verderbens, nun tatsächlich gelingt.
Und in diesem Sinne wird er vorgeben, in göttlichem Auftrag gesandt zu sein, aber in Wahrheit nur als ein selbsternannter Befreier auftreten, der in Wirklichkeit in eigenem Auftrag kommend, nur dem Anschein nach die Erde vor ihrer Zerstörung durch das Böse bewahrt. War er es doch kurz vorher selbst gewesen, der das Böse in diese Welt hineingetragen und die Erde wüst gemacht hatte und so die Liebe in vielen erkalten ließ. Und all das wird er tun, indem er allem Anschein nach das Böse ausrottend den Messias Israels nachahmt, dessen Platz er dann auch einzunehmen versucht und an dessen Stelle er sich dann auch stellen wird.
Alle Menschen der Erde werden ihn gerade darum verehren, eben weil er es anscheinend als Einziger erreicht, wieder den Frieden über die Erde zu bringen und ein scheinbares Friedensreich dem dann sehr bald kommenden wahren Königreichreich Gottes vorwegnimmt. Mit großen Zeichen an Himmel und Erde und an den Menschen selbst wird er viele Erdbewohner davon überzeugen können, daß er der einzige Gott des Himmels und der Erde sei, dem alle Anbetung gebührt und der der in Wahrheit von ihm zuvor gebeutelten Welt mit starker Hand den Frieden zurückbringt.
Was anfänglich nach Frieden aussieht, wird aber bald in eine Zerstörung münden. Denn von dem ersten Tier aus dem Abgrund heißt es, wie wir weiter unten noch hören werden, daß es Krieg hervorrufen wird.

Wenn das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier den Frieden verkünden wird, nimmt aber in Wahrheit für alle wahrheitsliebenden  Menschen der Erde von diesem Zeitpunkt an eine bisher noch nie dageweseneVerfolgungszeit und Bedrängnis ihren Anfang. Und würde der lebendige Gott diese schreckliche Zeit nicht verkürzen, könnte kein Mensch mehr gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen, währt diese schlimme Zeit nur sehr kurz.

Gotteslästerliches "Maul" oder (in Wahrheit falscher) Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 macht aber einen sehr wichtigen Aspekt sehr gut sichtbar, und das sollte man auch nie aus dem Auge verlieren und vergessen:
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 stellt von Anfang an eine brisante Mischung beider Zielrichtungen des Antichristen dar, wobei aber ob in der ersten oder in der zweiten Hälfte der großen Trübsal jeweils nur ein ganz bestimmter Teil deutlich erkennbar den Vorrang hat.
Wird nicht auch bereits das einem Massenmedium gleichzusetzende, gotteslästerliche, d.h. den Namen des lebendigen Gottes und die Seinen Gottes lästernde "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, mit dessen Hörbarwerden die erste Hälfte der großen Trübsal startet, parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit (scheinbar) prophetisch über große Dinge reden (vgl. Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5)?
Dieses spezielle Sprachrohr des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß schon sehr auffällig sein. Denn ein "Maul", das gotteslästerlich redet, d.h. über Gott im Himmel lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziet, d.h. sie falsch beschuldigt, um sie fertig machen und um über sie im gleichen Atemzug spotten zu können, das aber gleichzeitig bzw. parallel zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit (scheinbar) prophetisch über (zukünftige) "große Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage und hat es wohl auch in dieser Mischung noch nie zuvor gegeben. Aber genau hierdurch dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden großen Weltherrschers auszeichnen, bzw. wird sich so von den anderen hervorheben und sollte sich genau dadurch von allen anderen seiner Art unterscheiden.

Lästerungen und scheinbare Prophetie, Böses und anscheinend Göttliches, das alles stammt doch in Wahrheit aus einer einzigen unzertrennlichen Quelle, vom zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das beides gleichzeitig verkörpert, gotteslästerliches "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 und (in Wahrheit falscher) Prophet nach Offenbarung 19, 20, auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beides vom Verstand her durch beispielsweise zeitliche Zuordnung logisch und sauber zu trennen versucht.
Damit will er ja nur verhindern, daß man erkennt, Satanisches und scheinbar Göttliches, beides stammt in Wirklichkeit aus ein und derselben Quelle, hat einunddenselben Verursacher, rührt her von der einen gottesfeindlichen Macht, die den Geist Satans in sich trägt und die dies alles mit vorgetäuschter Frömmigkeit geschickt getarnt bewirkt. Und das alles wird dazu mit auf psychologischer Ebene wirkenden Nebelgranaten und mit Lügen verpackt von ein und demselben Massenmedium und von einer ausgeklügelten Gehirnwäsche begleitet ohne merklichen Abbruch in die Welt hineingetragen und dies mit nur einem einzigen Massenmedium, das die Erde bis dahin noch nie zuvor gesehen (und gehört) hatte.
Man darf sich also nicht darüber hinwegtäuschen lassen, zu glauben, daß das gotteslästerliche "Maul" oder der ebenfalls im Diest der Antichristen stehende und (in Wahrheit falsche) Prophet, so wie es bzw. er sich gibt, echt sei. Denn das alles wird doch nur geschickt getarnt vorgemacht und dabei den Verstand überlistend simuliert. Bzw. diese in Wahrheit unreale bzw. virtuelle Gedankenwelt wird erzeugt vom aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das quasi einem Satelliten gleich über der Erde schwebend vom Antichristen immer wieder aktuell programiert dieses große Unheil auf den gesamten Erdkreis und damit auch auf alle Bewohner der Erde ausgießt.
Wie wir deutlich sehen können, ist dieses vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier hauptsächlich ein Unheil auf geistiger Ebene, dem man auch nur mit einer geistigen Waffe, dem Geist der Wahrheit also mit Gottes gutem Geist ausgestattet begegnen und bekämpfen kann, mit demjenigen Geist, der allein die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden vermag und der als einziger in der Lage ist, diesem großen Unheil den Nährboden zu entziehen und die (in Wahrheit) falsche Prophetie des vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres als Lüge zu entlarven. Jetzt heißt es also: die Orientierung und Blickrichtung nicht zu verlieren, weiterhin bzw. wieder Gott in allem treu sein, ihn allein zu fürchten und mit den Waffen seines guten Geistes der Wahrheit ausgestattet, gegen den verführerischen Lügengeist des Weltverführers anzukämpfen.
Denn dieses eine Massenmedium, ob als (gotteslästerliches) "Maul" oder (in Wahrheit falscher) Prophet ausgewiesen oder getarnt, wurde dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 allein gegeben:  "Und es wurde (nur) ihm (allein) ein (bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen ... Und es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes nur ihm gegebene) Maul ("sein Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..." (Offenbarung 13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 wirklich nur ein einziger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem dieses durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige Massemnedium  und Sprachrohr gehört und der auch allein dafür verantwortlich zu machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar zu machen versteht, für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen, zeigt sich u.a. auch daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dafür die Schuld gibt, obwohl es doch allein sein eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen wird und die Liebe in vielen erkaltet.

Und genau darum bezeichnete Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 in der 31. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-17 das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 als einen skrupellosen Schrittmacher des Antichrist zur "Zeit des Endes", als einen Funktionär des Drachens (gemeint ist hier Satan), der Jesus und die Geschichte Gottes mit denen, die auf Jesu Seite stehen, nachahmt.
Er betonte fernerhin, daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier es allein ist, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und weiter sagte er, daß die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 unmittelbar zusammen gehören. Sie bilden zusammen mit dem Drache die widergöttliche Trinität, das ist das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen Gottes.
Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin, daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier es allein ist, das dem Bild des ersten Tieres aus dem Meer das scheinbare Leben einhaucht. D.h. es macht es erst, daß dieses wie lebendig wirkt und anscheinend Lebensgeist besitzt, daß das Bild des Tieres, und so erweckt es den Anschein, sogar sprechen und daß das Bild des Tieres scheinbar bewirken kann, daß alle Menschen, die dieses sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, nicht anbeten, aus diesem Grund von dem Bild des Tieres selbst getötet werden. In Wahrheit handelt es sich beim Bild des ersten Tieres aus dem Meer nicht um den Lebensgeist des lebendigen Gottes und beim aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nicht um einen von ihm ausgehenden Lebensatem, sondern um den Geist des Drachen, der verführerischer Natur und lügenbehaftet ist, also um den Geist Satans, der darauf hinzielt, alle Menschen vom lebendigen Gott des Himmels und der Erde abzulösen und zum Götzendienst zu verleiten.
Es ist also nicht wirkliches Leben und es ist also auch keine tatsächliche Sprache, was das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier dem sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" verleihen kann. Sondern es ist der Geist eines Lügners und Betrügers, der sich in diesem scheinbaren Leben des "Greuelbildes der Verwüstung" wiederspiegelt. Und das wie lebendig wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild der Verwüstung" kann demnach auch nicht selbst bewirken, daß alle Erdbewohner, die es nicht anbeten wollen, von diesem Bild getötet werden. Nein, der bewirkt, daß das "Greuelbild der Verwüstung" anscheinend sprechen kann und all diejenigen tötet, die es nicht verehren, für dies alles ist allein das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier verantwortlich zu machen, oder besser gesagt, derjenige, der diese mächtige Waffe kreiert hat und nun in seinen Händen hält und gegen all diejenigen zu richten vermag, die seinen Lügen nicht glauben wollen.
Denn das Ziel Satans ist es, daß die Menschen der Erde mit der Huldigung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung", welches einer für die Juden verbotenen figürliche Darstellung Gottes bzw. seines Sohnes und Messias gleichzusetzen ist, den Verursacher dieser figürlichen Darstellung Gottes, das erste Tier aus dem Meer und damit auch den Drache selbst anstelle des lebendigen Gottes anbeten. Und diese in der zweiten Hälfte der großen Trübsal bzw. mit ihrem Beginn im Heiligtum Israels stehende figürliche Darstellung seiner Person muß dem Gott des Himmels und der Erden ein gewaltiges Greuel sein, dem doch allein alle Ehre gebührt und dem zuvor im wiederaufgebauten 3. Tempel in Jerusalem noch geopfert wurde.
Was Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle in diesem Zusammenhang nicht vergaß, zu betonen, war, daß es von dem ersten Tier aus dem Abgrund heißt, daß es Krieg hervorrufen wird. Und das zweite Tier, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, wirkt dabei wie wir bereits gehört haben alle Gewalt des ersten Tieres.
Dies bedeutet aber weiter nichts, als daß das zweite Tier, welches sich ganz in den Dienst des ersten stellt, die Erdbewohner durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen wird und sie durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleitet (auf daß es später wegen der diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den Namen der falsche Prophet erhält), sondern, und dies versucht der Verfasser dieser Homepage zu betonen, daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als eine mächtige Waffe gebraucht, mit der er die Menschen der Erde zum Einen vorwiegend auf psychologischem Weg steuert aber auch zum Anderen seine Widersacher sogar auf direktem Weg zu töten vermag.

Hatten wir doch in Offenbarung 13, 15 gehört, daß dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier Macht gegeben wurde, "Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."
Und dies bedeutet doch im Klartext weiter nichts, als daß es nicht das hiermit gemeinte, wie lebendig wirkende "Greuelbild der Verwüstung" sein wird, welches selbst spricht und selbst machen kann, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten werden, getötet werden", sondern daß dieses Sprechen und Menschen töten können in Wirklichkeit vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier ausgeht und bewirkt werden wird.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 gleicht darum in den Augen des Schreibers dieses Textes einer mächtigen Waffe und kann nur so alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer ausüben (vgl. auch im Kapitel "Die "Angst für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der Nationen" und bei Daniel 8, 24 und das danach Geschriebene).
Und der Schreiber dieser Webseite geht noch darüber hinaus. Er meint, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nicht nur im Stande ist, Menschen zu töten. Nein, er vertritt die Ansicht, daß er damit auch die "Gewalt über den Tod" besitzt (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?").
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer 2, 14  die "Gewalt über den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 2 seine Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten Antichrist nach nach Offenbarung 13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.

Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält, bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?
Wer hat also mehr Macht? Ist es derjenige, der das Leben eines Menschen in seinen Händen hält, also in der Lage ist, es jederzeit gewaltsam vorzeitig zu beenden? Oder ist es derjenige, der den ihnen drohenden Tod der Menschen unter seine Gewalt gebracht hat, gemeint ist also derjenige, der scheinbar ihren natürlichen Tod zumindest einige Zeit lang besiegen kann, ihn demnach nicht nur gewaltsam vorzeitig herbeiführen kann, sondern ihn zusätzlich sogar ein Stück lang aufzuhalten vermag? Und schließt nicht das Zweite das Erste, also die Gewalt über den Tod, die Gewalt über das Leben mit ein? Würde es nicht ausschließlich der zweite Aspekt sein, der unter den Erdbewohnern ein großes Staunen und Nachlaufen hervorzurufen beginnt? Aber genau das soll doch im Zusammenhang mit dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt. Angaben der Bibel in Offenbarung 13, 2-4 einmal geschehen:
" ... Und der Drache übergab ihm seine (lt. Hebräer 2, 14-15 verliehene) Gewalt (gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
(daraufhin, nachdem ihm also genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten
(darum wie von ganz allein) ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen (mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Der Schreiber dieses Textes ist der Meinung, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" damit das biologische Altern aufzuhalten vermag (vgl. in den beiden Kapiteln "Die fragwürdige Gewalt über den Tod" und "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"). Denn wem die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.

Der Antichrist zur "Zeit des Endes" maßt sich damit an, über sein Menschsein hinaus, anstelle des lebendigen Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und damit selbst die Quelle des Lebens zu sein. Und ihm wurde dabei sogar wie bereits gesagt die Gewalt über den Tod gegeben (vgl. Hebräer 2, 14-15). Und in der Folge dessen geschieht das wohl größte aller Wunder, mit dem derjenige, der sich für den auf die Erde zurückgekehrten Messias und Sohn Gottes ausgibt, die Menschen des gesamten Erdkreises in seinen Bann zieht: "... seine tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier ..." (Offenbarung 13, 3).
Denn der Böse wird nach 2. Thessalonicher 2, 9-10 "in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden".
Und wem die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten.

Der Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt: Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung 13, 2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine Vollmacht bzgl. der in Hebräer 2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt über den Tod".
Dies sollte so sein, weil in Offenbarung 13, 2+4 im Urtext jeweils das griechische Wort "Exousia" steht, das auch in der Bibel an anderer Stelle für Jesu Macht bzw. Vollmacht gebraucht wird bzw. für diejenige uneingeschränkte Vollmacht steht, die Jesus seinen Jüngern verlieh.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch eine Vollmacht zur Ausübung der "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 sein, oder nicht?
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten."
(Hebräer 2, 14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und weil durch Jesus Christus und sein stellvertretendes Opfer ihm, dem Teufel, der "Gewalt über den Tod" hatte, die Macht genommen worden ist, überträgt er, der die "Gewalt über den Tod" besitzt, diese nun seinem Handlager, dem Antichristen zur "Zeit des Endes", alo demjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt. Und das geschieht, damit dieser genau damit alle Welt verführe, erneut Furcht vor dem Tod zu bekommen, sie so zum Götzendienst verleite und die Menschen infolge dessen von ihrem wahren Heilbringer und Christus entreißt.

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Wissen wir doch, und dies führt der Verfasser dieser Homepage als einen weiteren Grund seiner Annahme an, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" eindeutig eine zerstörerische und kriegerische Natur besitzen muß, weil er in Daniel 11, 38 klar und deutlich als genialer Feldherr und leidenschaftlicher Kriegsführer beschrieben wird.
Und ein siegreicher Feldherr und leidenschaftlicher Kriegsführer, der, wenn er vom Lamm Gottes gerufen werden wird, nach Offenbarung 6, 1-2 »abermals« bzw. »erneut« (Wortlaut aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985) auszieht, um zu siegen, wäre aus der heutigen Sicht heraus ohne irgend eine eigene, sehr wirkungsvolle Waffe in seinen Händen völlig undenkbar. Derjenige, der bereits zuvor gesiegt hatte und nach der Prophetie der Bibel »abermals« bzw. »erneut« siegen soll, muß dies doch bereits anfänglich mit  einer Waffe bewerkstelligt haben, die er für seine weiteren Eroberungspläne, weil diese Waffe sich schon einmal bewährt hatte, auch sicher wieder bzw. ein weiteres Mal verwenden wird.
Dies vermutete der Verfasser dieser Homepage bereits im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens zweimal zeigen wird (vgl. das ab hier Geschriebene).
Da wir uns nach der Meinung des Verfasser bereits in der großen Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu einem großen Endzeitzeichen herstellen zu können.
Der Schreiber dieses Textes sieht im Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 7-9 den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Denn die erste Hälfte der großen Trübsal ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".

An dieser Stelle kann man sich jetzt eine gewisse Vorstellung davon machen, was es heißt, wenn vom zweiten Tier, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, in Offenbarung 13, 12 die Rede ist, daß es alle Macht bzw. Gewalt des ersten Tieres ausübt.


Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal vor dem "Greuelbild der Verwüstung" erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis bewahren und versorgen kann

Petrus sprach nach der Heilung des Gelähmten im Tempel in Jerusalem zum Volk, zu den Männern von Israel folgende Botschaft:

Apostelgeschichte 3, 14-15+18-25
14 Ihr aber habt den Heiligen und Gerechten verleugnet und darum gebeten, daß man euch den Mörder schenke;
15 aber den Fürsten des Lebens habt ihr getötet. Den hat Gott auferweckt von den Toten; dessen sind wir Zeugen.
...

18 Gott aber hat so erfüllt, was er durch den Mund aller Propheten vorher verkündigt hat, daß sein Christus leiden sollte. 
19 So tut nun Buße und
bekehrt euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden,
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus sende!
21 Den muß(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(5.Mose 18, Vers18: »Einen Propheten wie dich will ich ihnen aus der Mitte ihrer Brüder erstehen lassen. Ich will meine Worte in seinen Mund legen, und er wird zu ihnen alles reden, was ich ihm befehlen werde.«)
23 (5.Mose 18, Vers 19:) Es wird aber geschehen: jede Seele, die auf jenen Propheten nicht hören wird, soll aus dem Volk ausgerottet werden."
24 Aber auch alle Propheten, von Samuel an und der Reihe nach, so viele geredet haben, haben auch diese Tage verkündigt.
25 Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott euren Vätern verordnet hat, als er zu Abraham sprach: "Und in deinem Samen[A] werden gesegnet werden alle Geschlechter der Erde."  
A) o. in deiner Nachkommenschaft 

(aus der revidierten Elberfelder Bibel 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Von vielen Exegeten wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte 3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach gedeutet, gemeint ist der von den Juden lang erwartete aber später wieder von ihnen verworfene Messias.
War doch Jesus Christus mehr als nur ein Prophet, der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.
Jesus Christus war ein Jude, das ist wahr, sogar nachweislich einer der letzten aus der direkten Linie des Königs David, ein Sohn Davids also und würdig, sein Königreich fortzuführen und sich auf den Thron Davids zu setzen, wenn dieses Land einst von den Römern befreit sein würde. Und heute existiert der Staat Israel wieder. Israel ist im politischen Sinne wiederhergestellt und frei von jeglicher Fremdherrschaft.
Wenn der Messias also kommt, dann wird er sich auf den Thron Davids setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Er, der Sohn Davids Genannte (und das ist der reservierte Messiastitel), ist demnach nicht nur ein Prophet, sondern ein großer König, der die Königslinie Israels nach einer langen Unterbrechngszeit fortsetzen wird. Doch kurz zuvor wird es eine kurze Zeit lang der sich an seine Stelle stellende und ihn nachahmende Antichrist tun. Dieser Frevler und lügenbehaftete Messias, der, obwohl er alle Menschen verführen wird, nicht von Menschenhand zerbrochen werden kann, den wird der wiederkommende und wahre Messias töten, bevor er seine Königsherrschaft über Israel antreten wird.
Beseitigte doch auch einst der König Salomo die unbesiegten Feinde seines Vaters David, bevor er Regent des Landes Israel wurde und das Amt seines Vaters übernahm.
Heute nach ca. 3000 Jahren nach der Herrschaft des Königs David und der seines Sohnes Salomo gibt es mit großer Sicherheit keine direkten Nachkommen aus der Königslinie Davids mehr, die in ein Prophetenamt berufen werden könnten.
Zu Jesu Christi Zeiten, war dies noch der Fall gewesen. Und der Messias soll doch nach der Prophetie der Bibel ein Sohn Davids sein (vgl. Jeremia 23, 5; Psalm 89, 35-36; Psalm 132, 11)!
Es ist demnach gänzlich unmöglich, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angekündigte und erst noch kommende Prophet der Messias sein wird.

Gott wird demnach einen neu zu erweckenden Propheten seines Volkes schicken, der kein direkter Nachkomme Davids sein kann, aber dennoch einer seines Volkes ist, einer den er beruft, um den falschen Messias, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und seinen falschen Propheten bloßzustellen. Denn in Apostelgeschichte 3, 24 lesen wir, in welcher Zeit dies geschehen wird: 
"Und alle Propheten von Samuel an, wie viele auch danach geredet haben, die haben auch diese Tage verkündigt."

Was aber Apostelgeschichte 3, 24 unmittelbar vorausgegangen ist, läßt den ganzen Sachverhalt eindeutig werden: Apostelgeschichte 3, 19 So tut nun Buße und (da der von Gott gesandte Christus unter uns gewohnt hat) bekehrt euch, daß eure Sünden (durch sein für die Sünder zur Vergebung ihrer Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt werden
20 damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß
(te) freilich der Himmel aufnehmen bis (er in der letzten Zeit) zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher
[A] geredet hat.  
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her

22 (Unter Bezugnahme auf den vorangegangenen Vers sagt der Schreiber der Apostelgeschichte dann weiter:) Mose hat schon gesagt (5.Mose 18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen Propheten wird euch der Herr,
euer Gott,
("zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge") aus euren Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Mit den Worten "haben auch diese Tage" ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage eine für Petrus noch in der fernen Zukunft liegende Zeit, die letzte Zeit, die "Zeit des Endes", gemeint, in derjenigen Zeit in der der Gott Israels einen Propheten wie Mose es war, erwecken wird, einen Anführer des Volkes Gottes, mit es aus dem Herrschaftsbereich des Antichristen fliehen kann, ganz genauso wie es Mose damals für sein Volk gewesen war.
Es wird dann gleichfalls eine Zeit "der Wiederherstellung aller Dinge" sein.
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge" sind besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es wird damit außerdem noch ausgesagt, daß dann, wenn die "Wiederherstellung aller Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel sein werden, Jesus Christus, den der Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf diese Erde herabkommen wird.
D.h., dann wenn die "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" kommen werden (und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Sie haben bereits begonnen) und der Staat Israel wieder auf der Landkarte erscheint, wird nicht nur der seinem auserwählten Volk treu gebliebene Gott Israels, das gelobte Land (damit ist das Kanaan des Alten Testaments und heutige Gebiet Palästinas gemeint, in das derzeit die Juden aus ihrer Zerstreuung zurückkehren) in seinen Ausgangszustand wiederherstellen und in einen fruchtbaren und blühenden Landstrich verwandeln, in welchem Milch und Honig fließen, sondern ebenfalls einen neuen Bund mit den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit wiedererwählen wird. Dann aber, wenn dies alles geschieht, wird der Herr, ihr Gott, Israel aus ihren Brüdern einen Prophet erwecken, der Mose gleicht. Auf diesen Propheten sollen sie hören in allem, was er zu ihnen reden wird! Das gebot ihnen Mose noch zu seinen Lebzeiten, und darin ermahnte er sein Volk, zu dem er selbst gehörte.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß der in Apostelgeschichte 3, 22-24 angeführte Prophet, der, obwohl er hier mit allen Propheten von Samuel an auf eine Stufe gestellt und nicht darüber herausgehoben wird, trotzdem von vielen Bibelauslegern für Jesus Christus gehalten wird, ein zur Zeit des Neuen Bundes mit Israel noch kommender jüdischer Rabbi sein wird, der den gläubigen Überrest Israels, welcher zu dieser Zeit Jesus Christus als Messias angenommen haben wird, einer eiligen Flucht gleich aus Jerusalem herausführen wird. Denn auch Mose war ein Prophet, der Anführer eines aus der Knechtschaft der Ägypter fliehenden Volkes. Er, Mose selbst, der die Worte in 5. Mose 18, 15; 18, 19 sprach, sorgte persönlich mit großen Zeichen und Wundern dafür, daß das Volk Gottes, zu dem er auch gehörte, gemeint sind die Israeliten, unbeschadet ziehen konnten.
Denn 5. Mose 18 ,15 deutet darauf hin.
"Einen Propheten wie mich wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den sollt ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird."

Mit der Formulierung "»Einen Propheten wie mich ...«" könnte dasjenige gemeint sein, was Mose zueigen und für seine Aufgabe sogar hinderlich war: Mose war nicht wortgewand und so kein Sprecher vor dem Volk. Aber Gott half ihm in diesem Punkt mit seinem Bruder Aaron aus, den er ihm an sein Seite gab. Und so redete Aaron für Mose zum Volk. Mose legte seine Worte in den Mund von Aaron und dieser sprach zu Volk. Und Gott sprach: "... Und ich will mit deinem und seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. ..." (2. Mose 4, 10 ff.)
So dürfte dieser Prophet, den Gott erwecken wird, ähnlich wie bei Mose einen Mangel an Redegewandheit besitzen.
Dieser noch zu erweckende Prophet wird dann, so wie es einst Mose, obwohl er kein Redner und Sprecher vor dem Volk war, trotz seines Handicaps und Mangels an Führungsqualität der geistige (An-)Führer der Juden.

Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.
Und er wird, wenn die Zeit kommt, aus den Reihen seiner Brüdern berufen werden, den Brüdern derer, die den Messias zuvor verworfen hatten, aber später Buße tun und in Jesus Christus schließlich mit Gott versöhnt werden. So jedenfalls sprach Petrus vor dem jüdischen Volk im Tempel. Nach dieser Versöhnung mit ihrem Gott in seinem Sohn Jesus Christus, dann, also zeitlich gesehen danach, sollen sie, die zum Volk des Herrn gehören, auf diesen noch kommenden großen Propheten hören, der dazu von Gott berufen werden wird.

"Und es wird geschehen, wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus dem Volk." (5. Mose 18, 15) Und mit dem Wort "aus dem Volk" ist das Volk der Juden, sind die Israeliten gemeint.

Daß der in 5. Mose 18, 15 erwähnte Prophet Jesus Christus sein soll, kann zudem widerlegt werden: 
Die Mehrheit der Juden lehnte den von ihrem Gott zu ihnen gesandten Knecht Jesus ab. Und die, die den von ihrem Gott zu ihnen gesandten Knecht Jesus ablehnten, wurden dennoch bis heute nicht aus dem Volk Israel vertilgt. Im Gegenteil, Gott erwählt gerade heute dieses sein undankbares Volk wieder neu. Diejenigen, die den Fürsten des Lebens töteten, haben nun Gelegenheit, Buße zu tun und sich zu bekehren, so daß ihre Sünden getilgt werden.

Nun aber müssen die in Jesus Christus mit ihrem Gott versöhnten Männer und Frauen Israels auf den in 5. Mose 18, 15 erwähnten Propheten hören, denn er spricht nur zu ihnen, zu den Menschen seines Volkes, aus dem er kommt, zu seinen Brüdern und Schwestern in Jesus Christus.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw. vergleichbare Aufgabe wie der des Propheten Mose übertragen werden wird, soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte 3, 22 "aus euren Brüdern" sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.

Und es ist so überlebenswichtig, weil es um ihr nacktes Leben geht. Wer nicht dem Aufrufen dieses Propheten folgt und nicht mit ihm aus Jerusalem flieht, muß sterben. Und Gott wird mit ihm, diesem Propheten, sein, in allem was er tut.

Der hier gemeinte Prophet wird also eine sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben, denn alle diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund gelegten Worte hören, werden der Macht der Sünde und des Todes, die vom Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgeht, unterliegen und müssen somit, wenn sie nicht vom Gott des Himmels abweichen wollen, den Märtyrertod sterben. Und wenn sie von den wahren Lehren abweichen und den lügenbehafteten Antichristen huldigen, werden sie das ewige Leben in Gottes Nähe verlieren.
Wegen der überaus großen Bedeutung der Worte dieses Propheten und weil es bei den gottesfürchtigen Juden jetzt um Leben und Tod geht, sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte 3, 22 bzw. 5. Mose 18, 15 in allem, was er verkündet, (unbedingt) anhören und ernst nehmen.

War doch Jesus Christus mehr als nur ein mit Handicaps versehener Prophet, so einer wie es Mose auch war. War Jesus doch einer, der von den Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, der barmherzige und gnädige Gott selbst.
Dieser noch zu erweckende Prophet, der also nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes nicht Jesus Christus sein kann, wird dann, so wie es 1einst Mose, der Anführer der Juden bei der Flucht aus Ägypten in Bezug auf den Pharao getan hatte, zu derjenigen Zeit, wenn Gott bereits die Sünde des ganzen Landes Israel vergeben haben wird, das dann bereits geistlich wiederhergestellte Volk Gottes bzw. seinen messianischen Kern zu Beginn der Zeit der Bedrängnis vor dem Antichristen und vor seinem sogenannten zweiten, in Wahrheit vom Antichrist geschaffenen und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichteten "Greuelbild der Verwüstung" erretten.

Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem Land, dem Heiligen Land Israel an die Macht kommen.

Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das Land Israel, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also ist demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.

So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese Macht sich schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).

In Israel an die Macht kommen, dies kann er erst dann, wenn ganz Israel ihren Messias bereits angenommen haben wird. Und diese Macht wird er behaupten, ja sogar auf die Länder der ganzen Erde nach und nach auszudehnen verstehen. Und erst dann, wenn der wahre Christus in großer Macht und Herrlichkeit zurück auf diese Erde kommt, wird die Lügenherrschaft jenes Frevlers ein jähes Ende haben. Und der Sohn des Verderbens wird damit der Letzte seiner gottesfeindlichen Art sein, der sich am Volk Gottes, den Israeliten vergeht.




Er bewerkstelligt dies praktisch, indem er als ihr Anführer mit diesem seinem Volk, zu dem er selbst gehört, in die Berge Judäas flieht.
Diese Flucht aus Jerusalem wird dann sein, noch bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das tägliche Opfer im Heiligtum abschaffen wird und dafür von allen die Anbetung des "Greuelbildes der Verwüstung" erzwingt.

Gott wird mit dem  in Apostelgeschichte 3, 22-24 erwähnten Prophet sein, in allem was er tut. Darum, weil der Gott Israels dies so sehr betont, in der Art und Weise, daß diesem Propheten unbedingt Folge geleistet werden soll, muß der Prophet aus Apostelgeschichte 3, 22-24 eine sehr, sehr wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben.
Denn alle diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund gelegten Worte hören, werden der Macht der Verführung, Sünde und des Todes unterliegen und damit auch das ewige Leben in Gottes Nähe verlieren. Wegen der überaus großen Bedeutung der Worte dieses Propheten sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15 in allem, was er verkündet, ihn (unbedingt) anhören.

Mose, der von Gott erwählt worden war, die Juden aus der Gefangenschaft in Ägypten zu befreien und auf den in Apostelgeschichte 3, 14-26 der Apostel Petrus verweist, sieht auf den später kommenden Befreier seines Volkes aus der gerade beginnenden Macht des Antichristen. Er unterstreicht in seiner Prophetie die Wichtigkeit seiner Aussagen zusätzlich damit, daß er gleich doppelt darauf aufmerksam macht (5. Mose 18, 15 und zusätzlich 5. Mose 18, 18). Diese Worte sprach Petrus zum jüdischen Volk.
Der Prophet, von dem hier gesprochen wird, muß demnach der einzige seiner Art sein, und es wird demnach niemand außer ihm geben, der die Lügen des falschen Propheten offen legen und sein Volk erretten kann. Wer dann nicht mit ihm fliehen wird, muß in die Bedrängnis hinein gehen. Darum muß dieser in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigte große Prophet auch für das heilige Volk Gottes eine überaus große Bedeutung besitzen, aber nicht nur für Israel, sondern auch für die übrigen Menschen der ganzen Erde.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß mit diesem in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigten Propheten natürlich nicht die zwei Zeugen aus Offenbarung 11, 3-13 gemeint sein können, die ab dann, wenn auf der Erde die Bedrängnis bereits hereingebrochen ist, tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen und Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes und die Lügen des Antichristen ablegen werden. Diese Zeitspanne entspricht fast der gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Viele Bibeltextauslegen vermuten in diesen beiden Zeugen, die in Trauerkleidern auftreten werden, die alttestamentarischen Propheten Mose und Elia, die beide den Tod nicht sahen und lebendig in den Himmel aufgenommen wurden, da die Beschreibungen ihres Äußeren und ihrer Werke in Offenbarung 11, 3-13 darauf hindeuten.


Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst in Sicherheit bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein

Matthäus 24, 15-21
15 Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte, wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer das liest, der merke auf! -,
16 alsdann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
17 und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter, etwas aus seinem Hause zu holen;
18 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, seinen Mantel zu holen.
19 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden zu jener Zeit!
20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21 Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Heute nehmen bereits Juden an, daß der Ort, zu dem sie der lebendige Gott mit Hilfe des in Apostelgeschichte 3, 22-24 bzw. 5. Mose 18, 15-19 angekündigten Propheten zu Beginn der Bedrängnis in Sicherheit bringen wird, dann wenn sie nach Matthäus 24, 15-21 in die Berge Judäas fliehen müssen und der gleich noch zweimal in Offenbarung 12, 6 und  in Offenbarung 12, 14 umschrieben wird, Petra ist.
Petra ist eine verlassene Felsenstadt in Jordanien, eine Art ausgetrockneter Canion, der einer Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion ist. Dorthin werden von einigen Juden bereits seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn es soweit ist, dann dahin fliehen zu können.
Die 1260 Tage nach Vers 6 ergeben knappe symbolische dreieinhalb Jahre. Das entspricht der ganzen zweiten Hälfte der großen Trübsal, da diese bekanntlich die symbolischen sieben Jahre lang andauern soll. Diese Zeitangabe müßte wiederum identisch mit der Angabe in Vers 14 sein. Die Verse 7-13 stellen inhaltlich eine Wiederholung der vorhergehenden Verse des Kapitel 12 dar.
Eine Wiederholung der Aussagen haben wir wie bereits weiter oben geschildert in Matthäus 24, 16-20 bemerkt, wo noch deutlicher von dieser Flucht Israels berichtet wird. Der Flucht wird also in der Bibel besonderer Augenmerk gewidmet.

Die Flucht des Heiligen Volkes wird der Antichrist versuchen aufzuhalten (Offenbarung 12, 15-16). Es wird ihm aber ähnlich dem Pharao beim Auszug Israels unter der Führung Mose aus Ägypten nicht gelingen können. Auch werden die Israeliten, einmal an dem von Gott bereiteten Ort mit seiner Hilfe angekommen, alle auch hier symbolisch gemeinten 1260 Tage unbehelligt bleiben und nicht verhungern und verdursten, berichtet die Bibel.

Die übrigen Juden, die nicht entfliehen konnten, so berichtet die Bibel, halten trotzdem unbeugsam die Gebote des lebendigen Gottes und beten den Antichrist nicht an. Diese werden von nun an sowie alle weiteren noch verspätet zum lebendigen Glauben Kommenden in der zweiten Hälfte der großen Trübsal äußerst hart verfolgt und viele von ihnen werden getötet (vgl. Offenbarung 12, 17).

Wie ähnelt doch dieser Rettungsplan Gottes für sein heiliges Volk der Entrückung bzw. der Wegnahme der Gemeinde Jesu Christi, die bereits vorher stattgefunden haben muß, denn die wahre Gemeinde wird als solche ab dem 4. Kapitel der Offenbarung des Johannes auf der Erde nicht mehr gesehen.

Betrachten wir einmal das Buch Daniel 12, 1 des Alten Testamentes. Dort finden wir eine Prophezeiung, die auch auf die Flucht Israels vor der Verfolgung durch den Antichristen hinweist:

Daniel 12, 1
1 Zu jener Zeit wird Michael, der große Engelfürst, der für dein Volk eintritt, sich aufmachen. Denn es wird eine Zeit so großer Trübsal sein, wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk errettet werden, alle, die im Buch geschrieben stehen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Welch wunderbare Zusage auch hier an das Heilige Volk, dem auch der Prophet Daniel angehörte. Dies aber heißt nichts anderes, als daß der Erzengel Michael bei der Flucht der Juden aus Jerusalem in die Berge zu diesen Flüchtlingen kommen wird, sie sicher an den von Gott vorbereiteten Ort (der Petra heißen könnte) geleiten und die Verfolger vernichten wird. So werden auch die weiter oben gemachten Ausführungen zu Offenbarung 12 bestätigt.

Abschließend soll gezeigt werden, was der große Prophet Jesaja zur Flucht Israels aufgeschrieben hat. Wir lesen in Jesaja 26, 20 bis 27, 1:

Jesaja 26, 20 bis 27, 1
20 Geh hin, mein Volk, in deine Kammer, und schließ die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe.
21 Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Bewohner der Erde. Dann wird die Erde offenbar machen das Blut, das auf ihr vergossen ist, und nicht weiter verbergen, die auf ihr getötet sind.
Israels Erlösung
27 1 Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.
(Hervorhebung und Klammerkommentar durch den Verfasser dieser Homepage)

Jesaja prophezeite auch hier für sein Volk, wie wir bereits in 1. Thessalonicher 5, 9 gelesen hatten, daß Gott die Israeliten vor dem Zorn des Antichristen, der schließlich von ihm vernichtet wird, beschützen und verbergen wird.


Die Bedrängnis bedeutet eine deutliche Steigerung der Not und Verfolgung

Wie kann man auch an der Ernsthaftigkeit der Vorgehensweise des Antichristen, der teuflicher Natur ist, zweifeln.
Er brachte in der ersten Hälfte der großen Trübsal größtes Elend, das er durch die apokalyptischen Reiter, symbolisiert in Form von Haß, Teuerung und Inflation, Verfolgung, Hungersnot, Seuchen und todbringender Krankheiten, einer vom ihm ausgelöste blutige Christenverfolgung für Menschen, die noch in der großen Trübsalszeit zum offen bekennenden Glauben kommen, sowie durch große Zeichen an Himmel und Erde verursacht hat. Und trotzdem, die Bibel spricht in diesem Zusammenhang noch nicht von der eigentlichen, in dieser Form noch nie dagewesenen Bedrängnis. Denn sie soll erst danach folgen und ist wohl anderer Natur als die Zeit davor. Die Bedrängnis wird nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite hauptsächlich die Gegner des großen Weltverführers besonders hart treffen.

Die Zeitdauer der Bedrängnis wird von Gott verkürzt

Die Zeit der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 ist wie auf der Seite große Trübsal beschrieben ein Bestandteil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes". Sie beginnt lt. Daniel 9, 27 genau in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit (dann wenn im Heiligtum ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, stehen wird), die symbolische sieben Jahre bzw. die bei Daniel 9, 27 genannte Jahrwoche dauern soll. Dies bedeutet eine symbolisch gemeinte Zeitdauer von dreieinhalb Jahren, oder wie es der Mann in leinenen Kleidern, der über den Wassern des Stroms stand, in Daniel 12, 7 ausdrückte, "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit".
Warum das so ist, sehen wir gleich.
Wenn es in Daniel 12, 7 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit", dann müssen wir wissen, das “eine Zeit” jeweils ein symbolisch gemeintes Jahr bzw. ein symbolisch gemeinter Tag der bei Daniel 9, 27 genannten Jahrwoche bedeutet. "Zwei Zeiten" sind demnach zwei symbolisch gemeinte Jahre, eine "halbe Zeit" ein halbes Jahr. Nun verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von insgesamt symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren handeln muß, der sich auf die zweite Hälfte der von Daniel in Daniel 9, 24-27 gesehenen letzten der siebzig Jahrwochen bezieht, d.h. genau genommen auf die zweite Hälfte der siebzigsten Jahrwoche (vgl. auch das zu Daniel 9, 24-27 Erläuterte!). So lange, also symbolisch gemeinte dreieinhalb Jahre, wird die Bedrängnis andauern, und sie soll genau dann beginnen, "wenn die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. auch bei Daniel 12, 7).
D.h. die symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre der endzeitlichen Bedrängnis werden erst dann beginnen können, wenn Israel und auch seine verlorenen 10 Stämme wieder vollständig natürlich hergestellt sein werden und niemand mehr vom heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden Völkern leben wird, d. h. dann wenn die Rückführung Israels aus der Zerstreuung vollständig abgeschlossen sein wird, das politische Israel vollständig wiederhergestellt sein wird und auch der arabische Teil des 1947 geteilten Palästinas, d.h. die heutigen arabischen Israelis und auch die Palästinenser um eine eigene Staatszugehörigkeit und nationale Heimat wissen, d.h. dann, wenn auch der Nahost-Konflikt gelöst sein wird.

Und da die endzeitliche Bedrängnis in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit beginnen soll, muß die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal sieben Jahre betragen. Und das wiederum stimmt mit Daniel 9, 27 überein.
Die Zeit der Bedrängnis aus Daniel 7, 25 entspricht also genau den 1260 Tagen aus Offenbarung 12, 6 und den 42 Monaten aus Offenbarung 11,  2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige Stadt von ihnen zertreten werden wird.

Wie in unserem Abschnitt "Die große Trübsal soll sieben Jahre dauern" auf der Seite [große Trübsal] angegeben, soll sowohl die erste als auch die zweite Hälfte der großen Trübsal tatsächliche knapp 25 Jahre währen.
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet weiter, daß mit einem dieser symbolischen sieben Jahre sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels Volk dachte in Siebenerschritten, in sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche, und jedes siebte Jahr war im alten Bund ein Sabbatjahr (vgl. 3. Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49 Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum eingesetzt werden.
Die Hälfte von 49 Jahren ergibt knappe 25 Jahre. Demnach umfaßt die Zeit der großen Trübsal, die symbolisch sieben Jahre währen soll, tatsächlich sieben Siebener, demnach  49 Jahre, während davon die erste Hälfte knappe 25 Jahre andauern dürfte und die 2. Hälfte, die Bedrängnis, gleichfalls 25 Jahre, die aber, wie in Markus 13, 20 angekündigt, verkürzt werden.

Während die Zeitdauer der ersten Hälfte der großen Trübsal, wie in unserem Abschnitt "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter" auf der Seite [große Trübsal] vermutet, verlängert werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7), soll also die zweite Hälfte der großen Trübsal wie in Markus 13, 20 angekündigt zeitlich reduziert ausfallen.
Der Schreiber dieses Textes vermutet also, daß die zweite Hälfte der großen Trübsal, also die Zeit der letzten  symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, von Gott um der Menschen willen, die zum Glauben an den lebendigen Gott und seinen Sohn gefunden haben, sehr stark verkürzt werden wird.
Gott ändert also bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis verkürzt.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus alttestamentarischer Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde, aus neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil der Antichrist lt. 2. Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird u. der lebendige Gott aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen verkürzt.
Es gibt also etwas bzw. einen Menschen, was bzw. der durch Gottes Zuhilfekommen und Beistand bewirkt, daß der sich für Jesus Christus ausgebende Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Offenbart werden als der Böse noch aufgehalten werden wird (vgl. auch im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter"). Etwas bzw. ein Mensch wird den Antichrist zur "Zeit des Endes" durch Gottes leitende Hand in der Verwirklichung seiner Zeitpläne behindern.

Diese Art von Bedrängnis, wie sie zur "Zeit des Endes" heraufziehen soll, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Aufrichten des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" stehen wird und unter dem “Menschen der Sünde” geschehen soll, dreht sich um das Durchhalten können der Glaubenden, also um das am Glauben Festhalten können selbst. Wenn nicht der lebendige Gott eine besondere Maßnahme ergreifen würde:
"Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt." (vgl. Matthäus 24, 22),
könnte kein Mensch in dieser so überaus schlimmen Zeit das ewige Leben erlangen.
Der lebendige Gott revidierte demnach seine ursprüngliche Planung "um (der Rettung) der Auserwählten willen". Der Gott Israels wollte also unbedingt, daß die Glaubenden dieser furchtbaren Zeit gerettet werden sollen und gemeinsam mit ihm die Ewigkeit verbringen können.
Er tut dies für die Seinen also aus Liebe und Barmherzigkeit! Was für ein großer Gott! Ein Gott, der so viel Liebe zu seinen Kindern hat, daß er ihretwegen seinen ursprünglichen Plan verändert und seinen vormals gedachten Zeitplan verkürzt.

Dr. Vernon McGee formulierte das Verkürzen dieser Tage in seinen Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003 wie folgt:
»Der Herr tröstet und ermutigt seine Jünger, denn er kündigte an, dass die Tage der Trübsal verkürzt würden. Das heißt nun nicht, dass die Tage weniger als 24 Stunden haben werden, sondern nur, daß diese Zeit nicht endlos sein wird. Um der Auserwählten willen, die aus der Trübsal erlöst werden und in das Reich eingehen, wird diese schreckliche Periode dann ein Ende haben.
Was aber heißt verkürzen? Dieses Wort findet sich im Neuen Testament nur in diesem Vers bzw. in dem Parallelvers in Mk 13,20. Im Griechischen heißt es “abhauen,” “stutzen,” oder “verstümmeln.”
Klar ist: jene Tage dauern weniger lang, als es zuvor beabsichtigt war. Wir mögen uns fragen, welche Absicht aber wird hier verändert? Dafür gibt es zwei Erklärungen: Gott kürzt die Zeit, mit der die Bedränger, also die menschlichen Machthaber, zuvor gerechnet haben (Ps 102,24; Spr 10,27) oder aber: Gott sieht die Schwachheit der Gläubigen voraus und verkürzt deshalb die Zeit, die er selber dem Bösen eingeräumt hatte (Lk 18,8). Die zweite Erklärung ist die tiefere. Vor der Wahl, das Böse vollkommen ausreifen zu lassen oder seine Gemeinde zu retten, entscheidet sich Gott für das letztere. Und von daher ist das einer der eindrücklichsten Verse der Bibel. Wir sind Gott mehr wert als ein ausgewogener Fahrplan der Geschichte! Denn wenn die Zeit nicht abgekürzt würde, dann würde eigentlich kein Mensch selig werden.«

Die Zeit der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 bedeutet für die den lebendigen Gott die Ehre gebenden Menschen der Erde eine deutliche Steigerung der Not und Verfolgung und Verängstigung. Diese  Bedrängnis wird solch große Ausmaße annehmen, daß sie in der Bibel mit den Worten: "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird" geschildert wird.
Die Bedrängnis richtet sich vermutlich ausschließlich gegen diejenigen Menschen, die sich vom Antichristen distanzieren oder ihn sogar gänzlich ablehnen, wahrscheinlich am stärksten gegen diejenigen Menschen, die sich sogar öffentlich gegen den Antichristen stellen und besonders gegen solche Menschen, die den lebenden Gott bekennen und ihm die Ehre geben.
Menschen, die vor dem Antichristen und seinen seinen lügenbehafteten Schau-Wunder warnen, ihn und seine Lügen bloß stellen und kompromißlos den auferstandenen und nun sehr bald zum Gericht tatsächlich wiederkommenden Christus vor den Menschen bekennen, sind in dieser Zeit Staatsfeinde Nummer eins.
Die Intensität der Verfolgung der Gegner des Antichristen wird demnach in der Zeit der Bedrängnis eine noch nie dagewesene Dichte und Härte annehmen. Der dann die Weltmacht besitzende Weltherrscher hat mit seiner furchtbaren Waffe, dem falschen Propheten, ein Druckmittel in der Hand, mit dem er Menschen psychisch und körperlich zu Grunde richten kann. Dies wird wohl auch der Hauptgrund dafür sein, warum Gott diese letzte Zeit unmittelbar vor der Wiederkunft seines Sohnes zum Gericht verkürzt hat. Denn sonst könnte nach Aussagen der Bibel niemand mehr gerettet werden (vgl. Matthäus 24, 22 u. in Markus 13, 20 )

Doch was genau ist es, was Gott tut, um die Tage dieser Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus 13, 19-22 zu verkürzen?
Wir wissen, daß die endzeitliche Bedrängnis die Zeit der gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den Antichrist zur “Zeit des Endes” ist, bei deren Anfang der endzeitliche Verderber das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27). Damit lößt er Gottes Zorn aus. Denn er vergreift sich am heiligen Hause Gottes und macht ihn zu einem Ort des Götzendienstes und damit vor Gott und den gottesfürchtigen Menschen zu einem Greuel. Es ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, der nun folgt.
Man nennt diese Zeit des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu Hilfe Kommens für sein Volk Israel auch den (schrecklichen) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).

Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis verkürzt, das ist der von den Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel 1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17 (gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat.
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)

Was ist der »(schreckliche) Tag des Herrn«?
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung 6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
Warum ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf Erden geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit vorgestreckter rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel 3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel 9, 27 vorzeiten einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der Heiligen bzgl. der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird (vgl. Joel 1, 15-16).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still u. auf der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel 9, 27).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17), gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist Gottes Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).

Der (schreckliche) “Tag des Herrn” bzw. das Losbrechen von Gottes Zorn der Vergeltung wird nicht völlig überraschend kommen. Er wird von Gott den Erdbewohnern durch große Zeichen an Himmel und Erde bzw. durch kosmische Erschütterungen vorangekündigt.
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes, die dann am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen) “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht (Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen Worte der Zuversicht zu:
Wenn aber dieses (gemeint sind jene großen Zeichen) anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt) eure Erlösung naht.“ (Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist)

Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt durch:

1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Das (nahende) Ende desjenigen Zornes, der von Gott herrührt, wird sichtbar durch:
1. die Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes in der ganzen Welt
"Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24, 14)

2. das Erscheinen des Zeichens des Menschensohns am Himmel
"Denn wie der Blitz aufblitzt und leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der Menschensohn an seinem Tage sein." (Lukas 17, 24)
"Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein." (Matthäus 24, 27)

"Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit." (Matthäus 24, 30)

"Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen." (Offenbarung 1, 7)


Die Bedrängnis wird von besonderen Begleitumständen, den großen Wundern des Antichristen geprägt


Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn das zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt unsichtbar im Hintergrund

Und das darf im Angesicht der Verführung niemand vergessen: Was auch immer geschehen mag, die größte Kraft, und so ist es auch in der Zeit der Bedrängnis, besitzt das unverfälschte Wort des Herrn. Das sollen wir nicht vergessen.
Denn es ist das Schwert der Gerechten. Es verhilft mit brennendem Herzen und voller Eifer geführt, zu jeder Zeit zum Sieg über die von den Zeichen und Wundern des Antichristen zur "Zeit des Endes" begleitete Ungerechtigkeit. Es löst ein nicht wieder zu löschendes Feuer aus und kann selbst den härtesten Felsen zerschmettern. Und es deckt auch die Lügen der Zeichen und Wundern des Antichristen auf. Dieses unverfälschte Wort des Herrn finden wir nur in der Bibel:
 
Jeremia 23, 29
29 Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und dieses Feuer, das einem Hammer gleicht, werden auch alle Israel feindlichen Mächte (und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zählt mit dazu), die die Bibel mit dem Begriff "Edom" zusammenfaßt, zu spüren bekommen. Der lebendige Gott greift das hiermit gemeinte Geschlecht Esaus, die Edomiter, an und auch alle, die die Seinen, d.h. die in Jesus Christus Erlösten, anzutasten und zu verführen wagen.
Die Edomiter hatten den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen und waren einst von Juda abgefallen und hatten einen eigenen König über sich gesetzt (vgl. 2. Chronik 21, 8-10).

In 2. Thessalonicher 2, 9-12 heißt es, daß der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten und dies mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern tun wird.
Und aus Offenbarung 13, 11-18 entnehmen wir, daß es das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist, das diese verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt.
Zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 bemerken wir also eine Diskrepanz, die darin besteht, daß es nicht eindeutig klar wird, wer es nun eigentlich ist, der die lügenhaften Zeichen und Wunder wirkt bzw. von wem sie nun wirklich ausgehen. Wie ist dies zu verstehen? Auf diese Abweichungen soll nun darum, um Klarheit darüber zu erhalten, von wem letztendich das Wunderwirken tatsächlich ausgeht, im weiteren Verlauf dieses Kapitels näher eingegangen werden.

Während Jesu Wunder und die seiner Boten echt sind und Fingerzeige auf die Allmacht Gottes, die Vollmacht seiner Boten und Hinweise auf die heilsame Nähe Gottes darstellen, dienen die Zeichen des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres zum Aufbau bzw. Ausbau und dem Erhalt der Macht des ersten Tieres aus dem Meer und sind zudem lügenbehaftet.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten Erweis auf die Vollmacht Gottes symbolisieren, dienen die Zeichen des Antichristen zur "Zeit des Endes" in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott.
Sogesehen bestehen also, wie wir gleich in 2. Thessalonicher 2, 9-12 lesen werden, zwischen den gottgewirkten Wundern und denen seiner Boten und den großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen gewaltige Unterschiede:

2. Thessalonicher 2, 9-12
9 Der Böse (gemeint ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans (d.h. in der Vollmacht des Teufels) auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern (Die Zeichen und Wunder des Antichrist zur "Zeit des Endes" sind in Lügen gekleidet. Es sind Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt. Diese Zeichen und Schau-Wunder, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 bewirkt, sind dazu bestimmt, die Erdbewohner zu blenden und unter seine Macht zu versklaven.
Durch die in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder einerseits und nach Offenbarung 19, 20 andererseits mittels falscher Prophetie gelingt es dem Antichrist zur "Zeit des Endes" unter Zuhilfenahme des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres, die Menschen der Erde mittels lügenbehafteter Überzeugungsarbeit zu verführen, d.h. orientierungs- und richtungslos zu machen.)
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes gottesfeindliche Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dar. Ihn hat bereits der Prophet Daniel als das "andere kleine Horn" beschrieben (vgl. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und Daniel, Kapitel 8).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird im unmittelbaren Zusammenhang mit dessen Auftauchen auf der Weltbühne noch ein weiteres in Erscheinung tretendes Tier beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18

Im Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes wird der wahre Verursacher der großen Zeichen und Wunder der großen Trübsal eindeutig benannt. Es ist nach Offenbarung 13, 11 und folgendes das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das aus der Erde aufsteigt, denn es übt die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aus. D.h. das "zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, (be-)wirkt dessen ganze Macht, oder es stellt sie her, und es macht sie erst vollkommen bzw. bringt sie zur Vollendung.

Mit "Tieren" werden in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusamenhang spielt der Verfasser der Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit seiner gottfeindlichen Machtentfaltung lt. Offenbarung 13, 7 sogar Anspruch auf "die Heiligen", also das Heilige Land Israel, erheben und dem damit gemeinten Land Israel in der Endzeit große Verfolgung und seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel 7, 21+25). So beschreibt diese Situation die Bibel folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus dem Meer) wurde Macht gegeben,  zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu besiegen); und ihm wurde (anschließend) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h. daß sich hernach, also nachdem der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier). Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Es ist nicht in erster Linie seine militärische Stärke, durch die es zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers, sondern in erster Linie die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz, die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist, was das erste Tier aus dem Meer dazu befähigt, ein "Maul" wie in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu reden (vgl. auch das im Kapitel "Gott zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Denn sein Machtinstrumentarium, das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, hat seinen Ursprung nicht im Meer. So kann es logischerweise keinen Geist besitzen und nicht wirklich lebendig sein, d.h. ein irdisches Lebewesen verkörpern.
D. h. aber ebenfalls, daß auch der falsche Prophet, d.h. die 2. Erscheinungsform des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener Regie aggieren kann, um die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig, zu verführen.
Er ist also lediglich das Produkt außerordentlich hoher menschlicher Intelligenz und der Genialität des Antichristen zur "Zeit des Endes" und verhilft ihm durch die Möglichkeit der Anwendung von Automatisierungsprozessen, ganz ohne einen eigenen Staatsapparat über so viele Menschen der Erde zu herrschen. Und hinter ihm verbirgt sich vermutlich eine Art von mit den Menschen der Erde kommunizierender künstlicher Intelligenz unter Einsatz von Sprachcomputern.
Mit deren Hilfe wird es dem Antichristen zur "Zeit des Endes", also infolge seiner großen geistige Macht und seiner gewaltige Intelligenz, schließlich doch gelingen, die Erdbewohner und zwar die aller Nationen, Völker und Sprachen der Erde für seine Ziele zu überzeugen
Ein derartiges Massenmedium in den Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird, das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.

Das was also tatsächlich zur Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8. Und dieses eine einzige aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal wird es als das götteslästerliche Reden führende und von großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 erkennbar bzw. hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der großen Trübsal, also später, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, wird das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier dagegen einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20):

Offenbarung 13, 11-18
11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
13 Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen;
14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild (gemeint ist das von Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15) machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dem nach Hebräer 2, 14-15 sogar die Gewalt über den Tod gegeben wurde, so daß er über sein Menschsein hinaus sehr wahrscheinlich in der Lage sein wird, seinen eigenen menschlichen Körper und diejenigen Menschen, die ihn anbeten, biologisch zu verjüngen. Damit sollte der Antichrist in der Lage sein, den Tod anscheinend weit hinauszuschieben und viele Krankheiten bei denen zu heilen, die ihn bzw. sein lügenbehaftetes, scheinbar wie lebendiges Bild, das er in das Heiligtum Israels stellen wird, anbeten und sein lügenbehaftetes "Zeichen seines Namens" nehmen werden).
15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.
16 Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen (gemeint ist das von Menschenhand hervorgerufene "Zeichen des lügenbehafteten Namens" des Antichristen) machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,
17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Aber eines sei an dieser Stelle ganz gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist trotz all seiner Macht und Genialität, die ihm das "zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, verleiht, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet, demnach derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt.
Wir bitten darum Gott:
"HERR, steh auf, daß nicht Menschen die Oberhand gewinnen; laß alle Heiden vor dir gerichtet werden!
Lege, HERR, einen Schrecken auf sie, daß die Heiden erkennen, daß sie Menschen sind. SELA."
(Psalm 9, 20-21; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die in Offenbarung 13, 11-18 genannten Wunder des zweiten Tieres, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, sind also dazu bestimmt, die Menschen zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven. So jedenfalls formulierte es Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 25.04.09 in der 31. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13, 11-17 betreffend des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8.

Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat. Sogesehen gehören die beiden Tiere in Offenbarung, Kapitel 13 untrennbar zusammen und bilden gemeinsam mit dem Drache aus Offenbarung 13, 2 die widergöttliche Trinität (vgl.im Kapitel Wer bist du? Wenn man mich fragt, was kann ich sagen? (Lukas 7, 18-19 die tabellarische Gegenüberstellung der göttlichen mit der widergöttlichen Trinität).

Wie wir also gesehen haben, besteht zwischen den Formulierungen in 2. Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung 13, 11-18 betreffend der lügenhaften Zeichen und Wunder in der großen Trübsal keine wirkliche Diskrepanz. Die Ausführungen in Offenbarung 13, 11-18 stellen lediglich eine Ergänzung zu dem in 2. Thessalonicher 2, 9-12 Gesagten dar.
Das Wunderwirken in der letzten Zeit (be-)wirkt zwar hauptsächlich das zweite Tier, d.h. aber nichts anderes, als daß dem Antichristen zur "Zeit des Endes" ohne diesem zweiten Tier aus der Erde so gut wie gar kein Wunder möglich wäre. Das erste Tier aus dem Meer, das ja auch einen Menschen symbolisiert, ist demzufolge die primäre Intelligenz, die das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier hervorgebracht hat und dieses demnach sekundär entstandene zweite Tier aus der Erde als sein Eigentum in seinen Händen hält. Das erste Tier aus dem Meer ist es damit, das in großer Kraft und mit diesen in Lügen gekleideten Zeichen und Wundern auftritt, auch wenn es seine Persönlichkeit, da es dem für Menschen unsichtbaren Gott des Himmels und der Erden gleich sein will, in das sogenannte, anscheinend Geist besitzende "Greuelbild der Verwüstung" hineinprojeziert.  


Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?


Offenbarung 13, 1-4 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871
1 Und ich sah aus dem Meere ein (erstes) Tier aufsteigen, welches zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe, und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung.
2
 Und das (erste) Tier, das ich sah, war gleich einem Pardel, (Eig. weiblichen Pardel) und seine Füße wie die eines Bären, und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Macht und seinen Thron und große Gewalt.
3 Und ich sah einen seiner Köpfe wie zum Tode geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde verwunderte sich über das Tier. (W. hinter dem Tiere her)
4
 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das (erste) Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich grauenvollen Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel, als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen gewaltsam herbeigeführtes Ende (vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des Antichristen anbrechende Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein Blick auf dessen Beginn und seine Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "... Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 ist der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige, dessen Todeswunde geheilt worden ist. Und die Menschen der Erde werden ihn, weil er sich genau darum anmaßen wird, Gott zu sein, sogar anbeten. Und dies alles kann erst dann geschehen, weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gab. Oder andersherum gesagt:
Weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel lt. Offenbarung 13, 4 dem ersten Tier die Gewalt gab, wird sich der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die allein dem lebendigen Gott gebührende Anbetung der Erdbewohner gefallen lassen und sich von großem Machtstreben getrieben an die Stelle Gottes bzw. die seines Sohnes Jesus Christus stellen.
D.h. aber auch, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", weil er damit den biologischen Tod nun auszuschalten vermag, also jetzt, da der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gegeben hatte, unsterblich zu sein scheint und daß er alle diejenigen, die ihn genau darum anbeten, sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt. Denn mit der in Offenbarung 13, 4 beschriebenen "Gewalt" (und der dadurch bedingten großen Macht über Menschen)" ist, wie wir im Verlaufe dieses Kapitels noch sehen werden, nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die in Hebräer 2, 14-15 angeführte "Gewalt über den Tod" gemeint.

Aber was hat den Verfasser dieser Homepag in diese Denkrichtung angestoßen?
Jeder Mensch trägt eine tödliche Wunde in sich, die die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen haben. Denn alle Menschen sind die Erben des einen, der gesündigt hat und Gottes Gebot übertrat (gemeint ist der Vater aller Menschen: Adam). Und darum, weil wir alle den sogenannten "Stachel des Todes" bereits mit unserer Geburt in uns, d.h. in unserem Fleisch tragen, müssen wir einmal alle sterben. Und dem Leben eines jeden Menschen auf dieser Erde ist darum nur eine bestimmte Zeit gesetzt. Bzw. jedem Menschen ist darum bestimmt, einmal (körperlich) zu sterben, danach aber das Gericht (vgl. Hebräer 9, 27).

Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 soll bzw. wird es aber dennoch einen Menschen aus Fleisch und Blut geben, dem gegeben wird, über die einem jeden Menschen gesetzte Lebensfrist hinaus, biologisch weiterzuleben und dem körperlichen Tod zu entgehen. Es ist der mit dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", derjenige, dem es allein gelingen wird, infolge seiner ihm gegebenen überaus großen geistigen Macht und seiner enormen Intelligenz, daß seine Todeswunde wieder heilt. Und der Schreiber dieses Textes meint: Und es muß wegen seiner großen Sünden der sogenannte "Stachel des Todes" sein, der ihm diese Wunde reißt. Was stellt aber der "Stachel des Todes" dar?

In 1. Korinther 15, 56 heißt es: "Der Stachel des Todes aber ist die Sünde ...". Aber es gibt jemanden, dem trotz seiner Auflehnung gegen Gott sogar die "Gewalt über den Tod" gegeben worden ist:

Hebräer 2, 14-15
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel (und der Teufel, gemeint ist der Drache aus Offenbarung 13, 2, überträgt diese, "nämlich seine Kraft und seinen Thron und große Macht", wie ebenfalls in Offenbarung 13, 2 ersichtlich, in der letzten Zeit dem Antichristen zur "Zeit des Endes"),
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt" (über den Tod).
"Und der Drache übergab ihm (mit dem Wort ihm ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint) seine Gewalt ... (gemeint ist die Gewalt über den Tod)"
(Text aus der Zürcher Bibel, Offenbarung 13, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" (Offenbarung 13, 4; hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Vermutlich genau darum, weil  der Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine Gewalt" übergab, maßt sich der "Sohn des Verderbers" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich auf diese Weise über "alles, was Gott oder Gottesdienst heißt," und gibt vor, er selbst sei Gott bzw. sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28, 18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und auf Erden" gegeben wurde:
"Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."

Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" hatten wir erfahren, daß mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung 13, 17-18 im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung zum Ausdruck gebracht werden soll, daß diese Zahl die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw. eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese Zahl zugewiesen wurde.
Die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" besitzt demnach lediglich eine symbolische  Bedeutung. Denn wenn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus noch eindeutig zu entschlüsseln gewesen wäre und einem ganz bestimmten Menschen zuzuordnen gewesen wäre, hätte dies einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) wissen müssen. Dieser lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Nur so ist es also erklärbar, daß die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus nicht eindeutig entschlüsselt werden konnte.

Mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" und ihrer symbolischen Deutung, und ihr Träger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", muß ja lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, ist es also klar geworden:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann keine übernatürlichen Dinge bewirken. Er unterliegt also, in allem was er tut, voll und ganz den Naturgesetzen dieser Erde. Er ist demnach unmöglich dazu in der Lage, eine wirklich tödliche Wunde an unersetzlichen Körperorganen im Sinne einer Verletzung dieser Körperteile selbst zu heilen.
Also muß das in Offenbarung 13, 3-4 zur Heilung der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer Gesagte wie auch schon die ihm zuzuordnende "Zahl seines Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" auch ausschließlich symbolisch gemeint sein.
Die Bedeutung und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten Wiederheilwerdens der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 an einem seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der tödlichen Wunde dazu, daß alle Erdbewohner darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber im gleichen Atemzug eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen und es anzubeten beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
" ... Und der Drache übergab ihm seine (lt. Hebräer 2, 14-15 verliehene) Gewalt (gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
(daraufhin, nachdem ihm also genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt. Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten
(darum wie von ganz allein) ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen (mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes" wie von selbst hinterherlaufen und sogar ihre Knie von ganz allein vor einem Mächtigen dieser Erde beugen und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung 13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein, denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab.
Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden. Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Lage ist, es an den Menschen zu tun!

Doch im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten"  erfahren wir ab hier, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und erst zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen Wirken beginnt.
Und darum wird er seine Macht nicht persönlich ausüben, sondern das sogannte aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 wird dies tun (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den dann neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen Menschen der Erde so imponiert. Denn er läßt seine Macht ausüben und tut dies nicht selbst.
Also kann es doch eigentlich gar nicht die schillernde Person bzw. die Persönlichkeit des Antichristen selbst sein, die allen Menschen der Erde so gefällt, daß sie ihm nachlaufen.

Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein (Wunder-)Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, alle Welt versetzt er damit in Staunen und sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein) hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12). "Und es tut große Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen ..." (Offenbarung 13, 13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser Homepage). 

Was ist es, was dem wunderwirkenden ersten Tier aus dem Meer das nur ihm zugeschriebene scheinbar göttliche Wesen verleiht, welches alle Menschen vor ihm in den Staub wirft? Oder steht hinter dieser spontanen Anbetung eine ganz bestimmte Hoffnung?
Aus Hebräer 2, 15 wissen wir, daß die Menschen "Furcht vor dem Tod" besitzen und "im ganzen Leben Knechte sein mußten", weil sie " von Fleisch und Blut sind". Darum auch hat Jesus Christus demjenigen die Macht genommen, der lt. Hebräer 2, 14 die "Gewalt über den Tod hatte". Und er erlöste sie von eben dieser ihrer Furcht.
Vielleicht steht im Zusammenhang mit der Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer und des Heilwerdens seiner tödlichen Wunde, wodurch alle Erdbewohner ins Staunen geraren und eben dieses erste Tier anzubeten beginnen, eine ganz bestimmte Hoffnung, die Hoffnung auf Erlörung von eben dieser ihrer Furcht, der "Furcht vor dem Tod".
Es wird demnach nicht vorrangig die Angst vor seiner überaus großen und weltumspannenden irdischen Macht sein, warum sich einmal die Erdbewohner vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes" in den Staub zu werfen beginnen. Nein, es ist ein großes Wunder, womit das (erste) Tier, der Antichrist zur "Zeit des Endes", alle Menschen, Groß und Klein, in seinen Bann ziehen muß und bei allen sogar spontan die Anbetung seiner Person auslöst, nämlich die Vollmacht des (ersten) Tieres zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod). Und dies geschieht, eben weil die Menschen lt. Hebräer 2, 15 nicht nur Angst um ihr Leben, sondern zusätzlich auch "Furcht vor dem Tod" besitzen.
Die Angst um ihr Leben, die der Antichrist mit seiner Macht bei den Menschen auslöst, wird also, wie wir sehen, von der "Furcht vor dem Tod" weit überschattet. Denn in Offenbarung 13, 4 heißt es zwar mit der Frage: "... wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Übersetzung nach der Zürcher Bibel) bzw. "... wer kann mit ihm kämpfen?" (Übersetzung nach der Lutherbibel), daß die Menschen der Erde einerseits Respekt vor seiner ihm gegebenen Gewalt über das Leben und damit vor seiner überaus großen militärischen Macht haben, aber andererseits gerät alle Welt ins Staunen und läuft dem Tier sogar hinterher. Denn die Begründung lautet: "... seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm die Gewalt über den Tod übergeben worden war,) geheilt." (Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Ist es nicht dasjenige was alle Menschen der Erde gleichsam besitzen und was sie vereint, die Angst vor dem einmal Sterben müssen? Was wäre, wenn es tatsächlich einmal jemand gelingen würde, der allen Menschen anbietet, ihren körperlichen bzw. irdischen Tod aufzuhalten? Der Verfasser dieser Homepage vermutet darum berechtigt, daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist, der dies bewerkstelligen wird und genau darum Anbetung verlangt und Jesus Christus nachahmen wird, derjenige der den Anspruch erhebt, Jesus Christus zu sein.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich also für Jesus Christus aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen

Nun, da der Drache dem Gesetzlosen bzw. dem Gewissenlosen die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte, schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte Macht zu.
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab, "... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung 13, 3-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Denn wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer 2, 14  die "Gewalt über den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 2 seine Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten Antichrist nach nach Offenbarung 13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn der Drache übergibt ihm nicht nur seine Gewalt (über den Tod), sondern ebenso seinen Thron und die Vollmacht, diese Gewalt auch auszuüben (anlehnend an Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel).

Und man beachte: Die Bibel meint nicht eine Gewalt über das irdische Leben, sondern spricht im übertragenen Sinne von der "Gewalt über den Tod" (vgl. Hebräer 2, 14)!
Das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 besitzt damit nicht nur die Gewalt über das irdische Leben eines Menschen, sondern hält zusätzlich den Zeitpunkt seines Todes in seinen Händen.
Denn ihm wurde lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache mit Hilfe des zweiten Tieres aus der Erde sogar die Gewalt über den Tod übergeben.
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht."
(Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Der Tod und sein Reich (beschrieben in Offenbarung 20, 13-14) sind es doch, die durch den Sündenfall berechtigt von jedem Menschen am Ende sein irdisches Leben einfordern.
Wer nun aber die Gewalt über den Tod besitzt, kann dieser nicht das Einfordern des irdischen Lebens durch den Tod zumindest eine Zeit lang verhindern bzw. eine Zeit lang hinaussschieben?
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält, bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?

Dem Staunen über das Tier folgen schließlich erst die Bewunderung der Erdbewohner über seine Allmacht, anscheinend sogar den Tod besiegen zu können, und dann das Hinterherlaufen.
"... Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Schließlich aber sagt die Bibel in Offenbarung 13, 4:
"... und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab (gemeint ist die Macht zur Gewalt über den Tod), und beteten das Tier an ..."
(Offenbarung 13, 4; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).

Und das Hinterherlaufen und die Anbetung des Tieres weiten sich, weil es sich herumspricht, sage und schreibe sogar auf den gesamten Erdkreis aus und werden nach Offenbarung 13, 8 zuletzt tatsächlich die ganze Welt erfassen:
" Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Und dann geschieht tatsächlich das Unfaßbare: Die anfängliche Macht des ersten Tieres aus dem Meer, die nur auf Israel begrenzt war, denn die Mehrzahl der Juden hatte inzwischen den nichtsnutzigen und nicht den guten Hirten als ihren Messias angenommen (gemeint ist der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, der Antimessias zur "Zeit des Endes", der in seinem eigenen Auftrag kommt), weitet sich sogar auf die ganze Welt aus!

Und diese Anbetung läßt sich das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich heilig gemacht hat, gefallen, diejenige Anbetung, die allein dem Lamm Gottes gehört, das die Sünden der Welt auch tatsächlich trägt.

Jesus Christus ist nach der Bibel der gute Hirte (vgl. in Psalm 23; Johannes 10, 11-16) und zwar ein Hirte von zwei Herden, die er nach ihrer Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er heilt die Brautgemeinde, aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein.

Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder  "anstatt" Christus kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Er wird, was aber seine wahre Identität bei weitem nicht so treffend wiedergibt, auch Widerchrist bzw. Anti-Messias genannt oder in der Bibel nach Johannes 17, 12 und nach 2. Thessalonicher 2, 3 auch als Sohn des Verderbens bezeichnet (gemeint ist hier eigentlich der "Sohn des Verderbers", wobei mit dem Ausdruck " der Verderber" Satan selbst gemeint ist).
Nach Jesaja 16, 3-5 sind für den Antichrist auch die Bezeichnungen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose und in Sacharja 11, 15-17 der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel gebräuchlich.

Wie lautet der Hirtenruf des guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16? Wir finden ihn in Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wie lautet dagegen der Hirtenruf des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, der ja, weil er sie vom guten Hirten loszureißen versucht, eine über die Erdbewohner herrschende und ihre eigentliche Lebensbestimmung verhindernde Macht verkörpert?
Und derjenige, der von sich behauptet, der Messias zu sein, ihn in der letzten Zeit nachahmt und sich an dessen Stelle stellt, spricht nicht so wie der gute Hirte "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt". Sondern dieser Hirte beruft sich ausschließlich auf das Diesseits und bezieht das Himmelreich Gottes, also das Jenseits, nicht mit ein und das, obwohl Jesus, der gute Hirte, einmal wie in Johannes 18, 36 geschrieben zu Pilatus sagte: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Wäre mein Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen, daß ich den Juden nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von dieser Welt.".
Der "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Der Drache nach Offenbarung 12, 7-9 wurde doch in Folge eines gewaltigen Kampfes von Michael und seinen Engeln aus dem Himmel verstoßen nun auf die Erde geworfen. Und genau darum, weil dieser "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel mittels seiner Verführung die Menschen, die in der Zeit der Bedrängnis, wie sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen wird (vgl. bei Daniel 12, 1 und Matthäus 24, 21), von dieser Welt mit Gottes Hilfe zu entfliehen versuchen, auf ihr festzuhalten versucht, könnte sein Hirtenruf folgendermaßen formuliert sein. Der Verfasser dieser Internetseite legt dem mit dem "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 gemeinten Verderber und Antimessias zur "Zeit des Endes" in diesem Zusammenhang folgende Worte in den Mund:
"Ich bin der das Heil bringende wahre Messias, derjenige Gott, der die Quelle des Lebens verkörpert. Ich halte die Gewalt über den körperlichen Tod in meinen Händen. Wer mich anbetet und das Zeichen meines heiligen Namens an seine Stirn oder an seine rechte Hand nimmt, der wird mit vielen anderen Menschen zusammen auch leben und den körperlichen Tod nicht sehen, nie mehr biologisch altern und sterben müssen und in gewissem irdischen Reichtum leben können.
Bisher hat Gott nur einzelne Menschen aus dieser Welt herausgerufen, nun aber steht die breite Masse unter meiner Macht
Wer mich dagegen ablehnt, meine Machtabsichten boykottiert und mein Angebot, dem irdischen Tod entrinnen zu können, bewußt ausschlägt, und wer mir die dafür gebührende Anbetung verwehrt, denjenigen werde ich aus der irdischen Lebensgemeinschaft aller mir treu ergebenen Menschen ausschließen, in diesem Zusammenhang wirtschaftlich boykottieren und schließlich sogar von dieser Erde ganz vertilgen. Denn ich habe mir diese Erde und alles, was darauf ist, zu meinem Besitz genommen. Was du auch vor Augen siehst, ist in meine Hände gegeben worden und gehört nun mir. Und ich bekämpfe darum all diejenigen auf das Schärfste, die dies nicht akzeptieren und sich meinem Willen nicht beugen wollen."


Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11, 15-17 nachzukommen und seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses "(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Paulus formulierte diesen Sachverhalt in  2. Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre Messias sei) glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).

Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher, daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 mit seinem Hirtenruf den Mund nicht zu voll nimmt. Denn der hiermit gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist derjenige, dem der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung 13, 2 sogar die "Gewalt über den Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbers ist es, dem der Teufel, "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so daß er nach 2. Thessalonicher 2, 9 "in der Macht des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar mit) lügenhaften Zeichen und Wundern" auftreten kann.
Wer vorgibt derjenige zu sein, der das Leben ist und von dem es ausgeht, der muß und wird zumindest etwas Vergleichbares vorweisen können. Und er muß es zusätzlich auf seine Anbeter übertragen können. Wer würde schon einen Lügner anbeten

Und die tödliche Wunde, die wieder heil geworden ist, kann eigentlich keine durch das Schwert verursachte Todeswunde sein. Denn vom 1. apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd nach Offenbarung 6, 1-2, der nichts anderes als das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert, heißt es in Offenbarung 6, 2:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen: 
"... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." heißt nichts anderes als, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um durch Betrug die "Starken" in einem letzten Schlag militärisch zu vernichten, diesem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer ebenfalls siegreicher vorausging, bei dem er also schon einmal siegreich gewesen war und unverletzt als Sieger daraus hervorgegangen ist (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Ein erfolgreicher und siegreicher Kriegsführer hat also in der Vergangenheit keine und wird auch in der Zukunft  keine wirklich gefährliche Todeswunde davontragen.
Demnach muß tatsächlich der "Stachel des Todes" gemeint sein, wenn in der Bibel das erste Tier aus dem Meer als diejenige gottesfeindliche Macht bzw. als derjenige gottesfeindliche Tyrann bezeichtet wird, dessen Todeswunde geheilt worden ist.


Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt

Wir hatten zuvor im Kapitel "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn das zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt unsichtbar im Hintergrund" gehört, daß die Wunder des zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, allein dazu bestimmt sind, die Menschen zu blenden und unter die Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 zu versklaven.
Die Wunder, mit denen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die Erdbewohner zur Anbetung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" verführt, sind nach 2. Thessalonicher 2, 9 in Lügen gekleidet und ihrem Charakter nach sogenannte Schau-Wunder mit propagandistischem Effekt.

Und wir hatten erfahren, daß es zwar vom Sinn her richtig, zu sagen ist, daß das zweite Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber besser ist es also, wie aus 2. Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich, zu formulieren, daß das erste Tier in großer Kraft und mit diesen Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und Wunder gezwungen werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst des ersten stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel zum Zweck, das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans aufzutreten. Das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach eine Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft teuflische Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm ausgewählten Menschen in die Hände gespielt hat.

Johannes 3, 3
3 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand von neuem geboren werde,[A] so kann er das Reich Gottes nicht sehen.
A) d. h.: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird (ebenso Vers 5).
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)


Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12). Und die beiden Tiere aus Offenbarung, Kapitel 13 gehören unmittelbar zusammen. Sie bilden zusammen mit dem Drache (gemeint ist Satan) die widergöttliche Trinität, das ist das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen Gottes.

Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten. Es wird die Erdbewohner durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen, sondern durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer verleiten. Darum wird es später wegen der diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den Namen der falsche Prophet erhalten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Weil sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier ganz in den Dienst des ersten stellt, verkörpert es eine Parodie bzw. ein Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw. stellt dessen verzerrtes Abbild dar.

Der heilige Geist Gottes ist der Schöpfer des neuen geistigen Menschen, er ist derjenige, der die geistige Wiedergeburt und neues Leben bewirkt. Nur wer, wie wir es in Johannes 3, 3 gehört haben, von neuem, d.h. aus dem Geist Gottes geboren wird, kann das ewige Leben erhalten, nur derjenige wird in das Reich Gottes eingehen.

Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", ist derjenige Mensch, der den Stachel des Todes, den jeder Sünder seit Adam durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper zu entfernen bzw. auszureißen vermag. Er ist hierdurch in der einmaligen Lage, den körperlichen Tod aufhalten zu können, indem er mit modernen technischen Hilfsmitteln das biologische Altern eines Menschen aufhalten kann. Dabei gerät bzw. steht er unter satanischem Einfluß, stellt sich sogar an die Stelle Gottes und verlangt schließlich die Anbetung seiner Person. Und der Verfasser dieser Homepage begründet dies auch im weiteren Verlauf dieses Kapitels:

Offenbarung 13, 3-4+12
3 Und ich sah eines seiner Häupter (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"), als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil (D.h. der Antichrist zur "Zeit des Endes" muß derjenige Mensch sein, der den Todesstachel, den jeder sündenbeladene Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper entfernen kann und der nun, wie es aussieht, nicht mehr wie jeder andere auf der Erde lebende Mensch zu sterben braucht. D.h. der Antichrist bringt es fertig, den körperlichen Tod bzw. das biologische Altwerden des menschlischen Körpers aufhalten zu können.). Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier (also über denjenigen Menschen, der die Macht besaß und dazu in der Lage war, den körperlichen Tod aufhalten zu können),
4 und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die
(bzw. solch eine) Macht gab (, die es also dem hiermit gemeinten ersten Tier aus dem Meer ermöglichte, seine tödliche Wunde zu heilen), und beteten (wegen des Vermögens, solch ein einmaliges Wunder am Menschen tun zu können) das Tier (gemeint ist wieder das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes") an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen (d.h. wer kann also jetzt noch verhindern, daß er, der Antichrist zur "Zeit des Endes" und diejenigen, denen er auch zu solch einem neuen Leben verhalf, körperlich sterben müssen? Denn es sieht ganz danach aus, daß diejenigen unsterblich wären.)?
...
12 Und es
(gemeint ist jetzt das zweite Tier nach Daniel 7, 8, Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 20, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist und mit dessen Hilfe der Antichrist dazu in der Lage ist, anscheinend sogar den körperlichen Tod aufzuhalten bzw. von Menschen fernhalten zu können, da es seine ganze Macht ausübt) übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen (d.h. dieses Tier ist es wie gesagt, mit dessen Hilfe der Antichrist dazu in der Lage ist, solch ein großes Wunder und noch mehr große Dinge zu tun), und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war (d.h. das zweite Tier nach Daniel 7, 8, Offenbarung 13, 11-18 und Offenbarung 19, 20, mit dessen Hilfe der Antichrist dazu in der Lage ist, anscheinend sogar den körperlichen Tod aufzuhalten bzw. von Menschen fernhalten zu können, sorgt zusätzlich einer Propagandamaschine bzw. einem gigantischen Sprachrohr gleich auch dafür, daß dieses große Wunder sogar allen Menschen der Erde kund getan wird, bzw. daß die Erdbewohner diesbzgl. Informationen erhalten und stellt dabei das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den Antichrist zur "Zeit des Endes", in Begleitung von lügenbehafteten Zeichen und Schau-Wundern mit propagandistischem Effekt fälschlicherweise als einen großen Wundertäter vor (vgl. 2. Thessalonicher 2, 9-12), so als würde er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", es selbst sein, der Gott gleich nur auf sein Wort hin dies alles bewirken kann.)
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist der Schöpfer des neuen geistigen Menschen.
Was stellt aber das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 dar, wenn es mit ihm verglichen wird?
Wenn es also in Johannes 3, 3 heißt: "Nur wer von Neuem, d.h. aus dem Geist Gottes geboren wird, kann in das Reich Gottes eingehen und wird nach seinem körperlichen Tod nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben erhalten", wie heißt es dann in diesem Zusammenhang bei der widergöttlichen Trinität?
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich das folgendermaßen gut vorstellen:
"Wer in das Reich des Christus nachahmenden Antichristen eingehen wird und sich für ihn entscheidet, darf sich freuen. Er wird durch das wundersame Wirken des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, d.h. mit dessen Hilfe, biologisch neu bzw. wiedergeboren, d.h. biologisch verjüngt werden und wird zukünftig weder Krankheit noch den körperlichen Tod zu sehen brauchen."

Was ist es aber, das dem Schreiber dieser Homepage diese (Denk-)Richtung einer andersgearteten und verführerischen Wiedergeburt gegeben hat?
Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung 13, 12: "Und es (gemeint ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen geistigen Menschen ist und so neues Leben schafft (gemeint ist derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines Menschen bewirkt, die dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen zu können), ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum bzw. das Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls eine gewisse Art von Schöpfer, der ein neues Leben bewirkt, das aber sicherlich von ganz anderer Art ist.
Wissen wir doch: Das Reich Gottes und alles was gerettet werden wird, ist nicht von dieser Welt, das Reich Satans aber und alles, was verloren gehen wird, ist von dieser Welt, weil es in ihr verbleibt.
Von den in Jeus Christus Erlösten heißt es in Offenbarung 13, 6, es sind diejenigen, "die im Himmel wohnen".
Von denen, die sich für den Antichristen entscheiden werden, heißt es in Offenbarung 13, 6, es sind diejenigen, "die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten" und darum auf dieser Erde bleiben wollten, als das Lamm die Seinen rief.
Und wir müssen an dieser Stelle unbedingt bedenken: Wer sich für das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, entscheidet und sein neues Schöpferwerk bzw. dasjenige weltliche Leben, das sein aus bzw. von der Erde aufgestiegenes zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 kreiert, in Anspruch nimmt (und das tut er genau dann, wenn er "das Zeichen des Tieres annimmt und das Bild des Tieres anbetet"), hat sich damit auf Gedei und Verderb für immer dem Antichristen verschrieben. Dieser Mensch, der sich dem Sohn des Verderbens verschreibt, hat sich damit, ohne es jemals wieder rückgängig machen zu können, gegen den lebendigen Gott und die Wiedergeburt aus dem Geist Gottes und gegen das ewige Leben bei Gott entschieden. Das eine schließt also automatisch das andere aus.
So wie der des neue geistige Mensch nach seiner Verwandlung aus dieser Welt herausgerufen wird, wird der durch das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 verwandelte Mensch in dieser Welt verbleiben (wollen).
Es muß also etwas sein, was mit dieser Welt (und dem darin verbleiben wollen) zu tun hat, das was das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier tun wird, wenn es Menschen im Sinne des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 verwandelt, um es an dieses bzw. an den damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" fest zu binden. Und es muß ein großes, in Lügen gekleidetes Wunder mit propagandistischem Effekt sein, das den Irrglauben hervorrufen kann, der Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Bild, das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" nach Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und Offenbarung 13, 15 Bezug nimmt, sei tatsächlich der Gott gleiche Messias Israels.

Daß das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. der den Todesstachel, den jeder Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr besaß, in der einmaligen Lage sein muß, unter Zuhilfenahme des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ähnlich einem Schöpfer neues aber weltliche Leben zu kreieren, kann auch an anderen Stellen der Bibel abgelesen bzw. gedeutet werden.
Der Verfasser dieser Homepage fand insgesamt vier unterschiedliche Lösungsansätze aus der Auslegung der Bibel und zwar an unterschiedlichen Stellen, die in ein und dieselbe Richtung weisen, diejenige Richtung, die besagt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, mit der Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Lage sein muß, ein neues und da es nach 2. Thessalonicher 2, 3-12 in Wahrheit lügenbehaftet ist, nur scheinbar ein Gott gewirktes ewiges Leben bei all denjenigen zu bewirken, die ihn anbeten werden (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier).
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" stellten wir außerdem bereits fest, daß der Drache aus Offenbarung 13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer 2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem Antichrist zur "Zeit des Endes" dabei sogar die "Gewalt über den Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, dessen Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw. mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung 13, 12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt, hat die Sünde und der Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur Trennung mit Gott.

Gott hat für die ersten beiden Menschen im Paradies ursprünglich ein sehr langes Leben vorgesehen. Beide waren Menschen aus Fleisch und Blut, aber der Tod hatte keinen Zugang zu ihnen. Das heißt aber auch: Ursprünglich hat Gott für uns Menschen mit diesem, unseren fleischlichen Körper ein sehr langes Leben vorgesehen. Mit dem Sündenfall und dem damit verbundenen Verstoß aus dem Paradies wird das Leben des Menschen nun zeitlich stark begrenzt, aber er kann nun Kinder bekommen.
Früh einsetzendes Altern durch eine Art von Todesspritze, die sich, so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, der menschliche Organismus ab einem bestimmten Alter selbst gibt, bringen für ihn eine sehr begrenzte Lebenserwartung. In der Bibel steht in Psalm geschrieben, daß das Leben eines Menschen siebzig Jahre wehrt und wenn es hoch kommt achzig (vgl. Psalm 90, 10).
Ist der Mensch dazu in der Lage, das biologische Altern zu verzögern oder gar den Körper eines biologisch vorgealterten Menschen wieder zu verjüngen und so den körperlichen Tod aufzuhalten, die Todesspritze noch eine größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten?
Der Verfasser dieser Homepage stellte diesbezgl. eine interessante These auf und vermutet bezugnehmend auf  Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 12 im Zusammenhang mit Hebräer 2, 14-15, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" dazu eine Lösung gefunden hat:

Offenbarung 13, 2-4+12
2 ... Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht.
3 Und ich sah eines seiner Häupter
(und hier steht nur "eines seiner Häupter" und nicht "alle seiner Häupter", das deutet darauf hin, daß dieses Tier trotzdem auch weiterhin ein verwundbares, sterbliches Wesen hat, daß es demnach selbst kein echtes ewiges Leben besitzt oder an andere vergeben kann), als wäre es tödlich verwundet (vielleicht bekam der Antichrist bereits in seiner Blütezeit seines Lebens eine normalerweise tödlich endende Krankheit, die also mit großer Wahrscheinlichkeit zu seinem Tode geführt hätte), und seine tödliche Wunde wurde heil (aber er, der Antichrist, der mit dem ersten Tier aus dem Meer gemeint ist, verschrieb sich dem Teufel, betete den Drache an und dieser gab ihm dafür Mittel des wissenschaftlich-technischen Fortschritts in die Hände, mit deren Hilfe er diese, seine eigene, normalerweise tödlich verlaufende Erkrankung selbst wieder heilen konnte). Und die ganze Erde wunderte sich über das Tier (Sie wunderten sich deshalb, weil die tödliche Wunde auf einem seiner Häupter wieder heil geworden ist und weil er den körperlichen Tod aufhalten konnte, wozu zuvor niemand imstande war, dies ihm gleich zu tun.),
4 und sie
(d.h. fast alle Menschen der Erde!) beteten den Drachen an, weil er dem Tier (dafür) die Macht gab (an ihnen allen das gleiche Wunder zu tun, nämlich ihre tödliche Wunde wieder heil werden zu lassen), und (sie, d.h. fast alle Menschen der Erde!) beteten das Tier (aus diesem Grund heraus) an (wahrscheinlich weil der mit dem hier beschriebenen Tier gemeinte Antichrist, dazu in der Lage ist, allen Menschen der Erde, die ihn anbeten, eben an der Heilung seiner eigenen tödlichen Krankheit Anteil zu geben und so an allen Menschen, an denen er es will, das gleiche großes Wunder vollbringt. Dieses Schau-Wunder hat der Verfasser dieser Homepage mit dem Wunder der biologischen Verjüngung an den bereits vorgealterten menschlichen Körpern gedeutet. Denn erst wenn dieser Vorgang einmal wieder einsetzt, verschwinden bei allen Menschen alle unterschiedlichsten Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem Altwerden auftreten und zum Tode führen können.) und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen? (Kein Mensch zuvor konnte in diesem Punkt dem mit dem ersten Tier gemeinten Antichristen das Wasser reichen, auch wenn er noch soviel Macht besaß. Die "Gewalt über den Tod" wie in Hebräer 2, 14-15 beschrieben hatte keiner unter ihnen zuvor besessen.)
...
12 Und es (gemeint ist der falsche Prophet, das zweite Tier) übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war. (Hier beschreibt der Seher Johannes indirekt über die Bildersprache der Bibel, daß der Antichrist nur darum wie in Hebräer 2, 14-15 beschrieben die Gewalt über den Tod hat, weil er den falschen Propheten, das zweite Tier besitzt. Mit dessen Hilfe allein, ist er nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage dazu in der Lage, es zu tun, nämlich bei allen Menschen der Erde, aber nur bei denen er es will, das biologische Altern zu verzögern bzw. den Körper eines bereits biologisch vorgealterten Menschen wieder zu verjüngen und so den körperlichen Tod aufzuhalten, d.h. die Todesspritze, die das menschliche Leben zeitlich begrenzt, noch eine größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten.)
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Dies versetzt ihn, der sich sowieso an die Stelle Gottes zu stellen beabsichtigt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), wahrscheinlich in die einmalige Lage und Machtposition, tatsächlich einem Gott gleich über das zukünftige Schicksal des Menschen zu entscheiden und die Gewalt über zukünfziges Leben und Tod eines jeden Menschen zu besitzen.
Diese wohl bisher einmalige Art von Druckmittel, das "Wiederheilwerden der tödliche Wunde" zu vergeben oder zu versagen, war noch nie zuvor in die Hände eines Menschen und Diktators der Erde geben worden. Und genau darum und nicht aus anderen Gründen heraus wird das erste Tier aus dem Meer von fast allen, auch von den gebildeten und religiös aufgeklärten Menschen aus den modernen Industrieländern der Erde angebetet werden.
Es gibt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nichts von Menschen Erstrebenswerteres, das eine "spontane Anbetung" dessen, der es vergeben kann, zur Folge hätte. Denn der die Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel (gemeint ist der Drache aus Offenbarung 13, 2), überträgt diese besondere Art von Macht, und das soll mit dem "seine (ganze) Kraft und seinen Thron und große Macht" geben aus Offenbarung 13, 2 ausgedrückt werden, in der letzten Zeit dem Antichristen zur "Zeit des Endes". Und dieser wird nicht zögern, diese besondere Art von Macht anzunehmen, für sich selbst in Anspruch zu nehmen und für seine egoistischen Machtinteressen als ein Druckmittel der besonderen Art gegenüber anderen Menschen auszunutzen.
Der Schreiber dieses Textes beruft sich dabei mit der "Gewalt über den Tod haben" auf eine Textstelle aus Hebräer 2, 14-15:

Wie umfassend ist nun die dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod"?
Vergegenwärtigen wir uns, was in Hebräer 2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt über den Tod" geschrieben steht:

Hebräer 2, 14-15
14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das für Macht steht) über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mußten.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Beim genauen Betrachten des Bibeltextes in Hebräer 2, 14-15 stellen wir fest, daß die "Gewalt über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die "Gewalt über den Tod" nach Hebräer 2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken, daß der Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden, aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 34 - 40 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April 2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird: „Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6). „Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir auch der Staub danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an den Toten Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela. Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten? Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol war also das Land der Finsternis und der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich, Herr, nicht loben, keiner, der hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten loben dich nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren, warten nicht auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von dieser Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos, von Gott und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das Reich des Todes als das Land der Finsternis und der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen werden, daß die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 wohl damit zusammenhängen muß, daß dem Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt, auch dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird, das "einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen, aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 durch eine ihm übertragene "Gewalt über den Tod" den Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann würde dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde, ihm nachzulaufen beginnen


Hat eine geschlechtliche Vermehrung unbedingt den Tod zur Folge?

Die Meinung des Schreibers dieses Textes ist die, daß der hoch intelligente Antichrist auch das Wissen darüber erlangt hat, wie er das biologische Altern des menschlichen Körpers für sehr, sehr lange Zeit aufhalten kann, d.h., er muß herausgefunden haben, wie man diese Art von Todesspritze neutralisieren und damit unwirksam machen kann.
Den Verfasser dieses Textes hat bei der Suche zum eigenen Verständnis fasziniert, daß es Pflanzen gibt, die sich bis zur Blüte, d.h. zwischen den geschlechtlichen Vermehrungsphasen ausschließlich vegetativ vermehren und munter und ungehindert ohne jegliche Alterserscheinung wachsen und regenerieren.
Warum sollte eine geschlechtliche Vermehrung wie zum Beispiel die Blüte mit anschließender Samenbildung zur Folge haben, daß eine Pflanze wie der Gartenbambus unmittelbar nach der Blüte sterben muß? Beim Gartenbambus ist dies so der Fall und vor einigen Jahren weltweit weitgehend gleichzeitig so geschehen. Sozusagen ein Massensterben dieser Pflanzenart wurde damals mit dem Einsetzen der Bambusblüte ausgelöst. Es blühten innerhalb von ein bis zwei Jahren die meisten Exemplare dieser Bambusart und zwar kleine wie große, junge wie auch alte Exemplare dieser Spezies weltweit fast gleichzeitig. Danach mußten sie alle durch die Bank weg während einer relativ kurzer Zeit nach dem Ansetzen der Samen sterben. Wahrscheinlich hat keine Pflanze des besagten Gartenbambus dieses Massensterben überlebt. Lediglich die nach der Blühte gebildeten neuen Samen überlebten und begannen in die Erde gebracht weiter zu wachsen, neues Leben mit eventuel neuen Eigenschaften hervorzubringen und wuchsen wieder zu jungen Gartenbambus-Pflanzen einer neuen Generation heran.
 
Was müßte der Antichrist an dies Stelle wissen, um ein Blühen und damit ein Sterben dieses Bambus zu verhindern?
Er benötigt das Wissen darüber, welcher der Botenstoff ist (bzw. welcher die Botenstoffe sind), der (bzw. die) die diesbezüglichen Informationen, die von der DNS bereitgestellt und ausgelesen werden, in die kleinen Kraftwerke der Pflanzenzellen weiterleitet. Denn die DNS ist in allen Pflanzenzellen aller Pflanzen während der Zeit der vegetativen Vermehrung mit ständiger Erneuerung alter Zellbestände normalerweise identisch und unverändert geblieben. Es lief bis darin von einer Blühte zur anderen wie eine innere Stoppuhr der Pflanze ab.
Wie man weiß, blüht der Gartenbambus ca. alle 100 Jahre. Dann blühen auf der ganzen Welt fast alle Pflanzen innerhalb einer kurzen Phase (zuletzt 1995 bis 1996 geschehen) gleichzeitig und sterben noch im selben Jahr ab. Nach der Blüte wird sehr viel Saat abgeworfen. Der Blühzyklus ist aber bei jeder Bambusart unterschiedlich, und er ist auch nicht immer gleich, z.B. beim Gartenbambus kann er zwischen ca. 80 und 120 Jahren schwanken. Darum trifft es auch nicht immer ganz zu, daß, wenn der Bambus blüht, er wirklich ausnahmslos auf der ganzen Welt gleichzeitig blüht.

Botenstoffe werden dazu benötigt, die in der DNS gespeicherten Anweisungen im Organismus dorthin weiterzuleiten, wo die entsprechenden Stoffe in den Zellen produziert werden, beispielsweise, um Blühtenstände zu bilden und die ganze Pflanze nach der Samenbildung blitzschnell altern und absterben zu lassen.
Wie ist das zu verstehen?
Vergleichsweise ist die Festplatte des Computers einer DNS zuzuordnen, die Datenübertragungskabel den Botenstoffen  und der Prozessor den Zellkraftwerken. Fallen im Computer plötzlich aus irgend welchen Gründen die Datenübertragungskabel teilweise aus, kann der Prozessor des Rechners nicht mehr ordnungsgemäß arbeiten und von der Festplatte ausgelesene Anweisungen, zum Beispiel eines Betriebssystemes, umsetzen. Im pflanzlichen Organismus ist es freilich mit Sicherheit viel komplizierter.

Nach der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage müßte der Antichrist genau diese bestimmten Botenstoffe, die das Altern des menschlichen Körpers einleiten, und um deren Existenz er dazu wissen muß, neutralisieren und somit den entsprechenenden Informationsfluß blockieren können. Er muß dazu überhaupt keine Kenntnisse über die hochkompliziert aufgebaute DNS besitzen, deren vollständige Analyse alles Wissen der Menschheit übersteigen würde. Er könnte damit die Macht besitzen, gezielt einzelne oder auch viele Menschen gleichzeitig von der Geisel des Altern und Sterbens zu befreien.

Doch eine erhebliche Schwierigkeit sieht der Schreiber dieses Textes darin, daß der Alterungsprozeß des Menschen ein sehr komplexer ist. Wenn aber zwischen der Ausbildung bzw. Reifung der Geschlechtsmerkmale und dem Einsetzen des Alterungsprozesses wie beim Gartenbambus ein direkter Zusammenhang bestehen würde, könnte das Verhindern bzw. das Unterdrücken der Geschlechtsreife beim Menschen auch ein Ausbleiben des biologischen Alterns zur Folge haben. Vielleicht ist das der einfachere Weg zum Erfolg und derjenige, den der Antichrist praktisch beschreitet. Es könnte auf diese Weise vielleicht sogar möglich sein, eine bereits abgeschlossene Geschlechtsreife wie bei Menschen nach ihrer Pubertät geschehen wieder rückgängig zu machen, um so auch eine biologische Verjüngung des bereits biologisch vorgealterten Menschen zu erzielen.


Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt? oder: Ist es der Tod, der das Überleben sichert?

Anlehnend an einen Vortrag von Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig, ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), vertritt der Verfasser dieser Homepage folgende Theorie:

(Erb-)Information ist eine rein nichtmaterielle Größe und unterliegt ganz bestimmten Naturgesetzen, so wie auch allgemein die Materie ganz bestimmten, aber wiederum völlig anderen Naturgesetzen unterliegt.
Wir wissen weiter aus der Physik, daß Naturgesetze sowohl einen erlaubenden als auch einen verbietenden Charakter besitzen. Und der Letztere erlaubt auch keinerlei Ausnahmen. Das ist das ganz besondere Spezifikum, dem ausnahmslos alle Naturgesetze unterliegen. Denn sonst wären sie keine Naturgesetze mehr. Wenn also ein Naturgesetz etwas verbietet, dann ist dies immer, unbedingt und zwingend so.
Wir haben also bereits gehört, daß (Erb-)Information erstens als eine rein nichtmaterielle Größe zu definieren ist, also demnach zweitens auch keinesfalls mit den Eigenschaften von Materie beschrieben werden darf.
Ein weiteres und drittes Naturgesetz beinhaltet, daß Materie von sich aus keine als eine eindeutig nichtmaterielle Größe zu definierende (Erb-)Information hervorbringen kann.
(Erb-)Information entsteht auch nicht durch irgend welche statistische Prozesse, sondern bedarf nach den Aussagen eines vierten Naturgesetzes also immer eines intelligenten Senders.

Wie kommt also die entsprechende (Erb-)Information in das Weizenkorn hinein?
Es steht also nun zwingend fest: nicht weil die Materie infolge statistischer Prozesse (Erb-)Information von sich aus hervorgebracht hat, sondern nur durch einen intelligenten Sender!

In der Praxis finden wir Informationen so wie auch die (Erb-)Information im Zellkern einer Zelle immer am Ende einer sogenannten Informationskette, an deren Anfang, da Materie von sich aus keine (Erb-)Information hervorbringen kann, also in jedem Fall ein intelligenter Sender zu finden sein muß. Wir können demnach in den allermeisten Fällen durch das Vorliegen solcher Informationsketten heute den ursprünglichen intelligenten Sender nicht mehr sehen, wohl aber dasjenige was die (Erb-)Information heute bewirkt. 

Warum aber muß dann das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?
Der Verfasser dieser Homepage ist kein Vertreter der Evolutionstheorie (Makroevolution). Das sei ferne. Und dennoch, er stellt die  zweite fast provokative Frage der Überschrift dieses Kapitels trotzdem in den Raum.
Der Schreiber dieses Textes ist dagegen der festen Meinung, daß der lebendige Gott in seinem Schöpfungsakt jede Pflanzen- und Tierart als einmalige Lebewesen geschaffen hat, die sich nicht erst zuvor vom Niederen zum Höheren entwickeln mußten (vgl. den Stammbaum der Pflanzen und Tieren). Er, der lebendige Gott des Himmels ist demnach der intelligente Sender. Und ihn bedarf es zwingend, damit (Erb-)Information überhaupt entsteht.
Aber der Verfasser dieser Homepage hält es für realistisch, daß die Beobachtungen von Charles Darwin, einem britischen Naturforscher und bedeutenden Naturwissenschaftler, der als der Begründer der Evolutionstheorie gilt, die er während einer Expedition und Schiffsreise bei seinen 1834 bis 1835 durchgeführten Vogelbeobachtungen, insbesondere bei den Finken, auf den Galapagosinseln machte, in sich gesehen unumstößlich sind und doch einiges verdeutlichen:
Darwin beobachtete damals, daß jede der einzelnen Galapagosinseln eigenen Schildkröten- und Vogelarten besaß. Diese Schildkröten- und Vogelarten  waren sich untereinander sehr ähnlich, unterschieden sich aber im Aussehen und der Ernährung geringfügig voneinander.
Darwin entwickelte die Theorie, daß die verschiedenen, aber untereinander relativ ähnlichen Schildkröten- und Vogelarten von einer einzigen Art abstammen mußten und sich im Laufe der Zeit an die unterschiedlichen Lebensbedingungen auf den verschiedenen Inseln angepaßt hatten.

Anhand der sogenannten Darwin-Finken verstand es der Schreiber dieses Textes, daß innerhalb einer Art erwiesenermaßen eine gewisse Anpassung an sich veränderte Lebensräume durchaus möglich ist, die Pflanzen- und Tierarten hervorbringen können, welche sich in Aussehen und Ernährung leicht voneinander unterscheiden können. Aber genau dazu bedingt es einen kontinuierlichen Generationswechsel, d.h. eine fortlaufende geschlechtliche Vermehrung, durch die neue Eigenschaften entstehen können und es in begrenztem Maße zu einer Auslese kommt. Dies nennt man auch Mikroevolution.
Pflanzen- und Tierarten ohne einen Generationswechsel sind demnach nicht so gut überlebensfähig als solche mit einem Generationswechsel. So und nur dadurch konnten die Darwin-Finken auf all den unterschiedlichen Galapagosinseln überleben, weil sie sich beispielsweise durch veränderte Schnabelformen ihren Nahrungsquellen anpassen konnten. Aber gen-mäßig sind es allesamt doch nur Finken geblieben. Der Rückschluß auf das darüberhinausgehende Entstehen völlig neuer Arten, so wie ihn Charles Darwin machte, ist nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite falsch und kann nicht durch Beispiele in der Natur hinterlegt bzw. nachvollzogen werden, bzw. wurde noch nie von irgend einem Menschen beobachtet, wenn auch die Beobachtungen Darwins bzgl. der Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen innerhalb einer bestimmten Tierart völlig richtig sein müssen.
Die Divergenz zweier Teilpopulationen bis zur genetischen Isolation bzw. bis zur völligen Artaufspaltung (bis sie zwei völlig neue Arten bilden), so wie die Makroevolution die Auseinanderentwicklung von räumlich getrennten Teilpopulationen beschreibt, kann der Verfasser dieser Homepage allerdings nicht vertreten. Denn dafür gibt es wie bereits gesagt keinerlei praktische Beispiele, dies dies belegen könnten

Aber dennoch, der Schreiber dieser Internetseite ist sich dabei relativ sicher: Es ist der Tod, der manchmal das Überleben einer Art sichert.
Sogesehen macht es also aber doch einen Sinn, daß es zu einer geschlechtlichen Fortpflanzung kommt und daß die alten Exemplare einer Art neuen, mit leicht veränderten Erbmerkmalen durch ihr Sterben weichen müssen. Ist also der Tod ein Begleiter einer Überlebensstrategie der Pflanzen- und Tierarten? Wenn ja, beinhaltet eine solche Strategie als ein Muß die Todesspritze bzw. hat diese vielleicht erst eingeführt. Denn Arten mit eine kürzeren Abfolge von Generationswechsel zu Generationswechsel haben demnach langfristig gesehen eine höhere Überlebenschance als solche die länger leben. Sind also Lebewesen, die länger leben mit der Zeit ausgestorben und haben sich solche mit kürzerer Lebenserwartung im Laufe der Zeit an ihrer Stelle durchsetzen können?

Kann man also die anfänglich gestellte Frage "Warum muß das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?" umstellen in: Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt? Es könnte also etwas dran sein!

Todesursachen von solchen Menschen, die nicht mehr biologisch altern

Todesursachen von solchen Menschen, die nicht mehr biologisch altern, müßten demnach ganz andere vorrangige Ursachen und Gründe bekommen, die der Antichrist natürlich dann auch weitgehend auszuschalten versuchen muß:
Aufzuzählen wären sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel Zuckerkrankheit, Arterienverkalkung oder Herzinfarkt oder ganz einfach Unfälle mit Todesfolge. Ursachen wie falsche Ernährung und Lebensweise und daraus resultierende mangelnde Darmpflege und Zellentgiftung muß der Antichrist nun entgegenwirken. Natürlich gehört der Verzehr von Schweinefleisch oder der Genuß von Alkohol, Nikotin oder gar anderen Drogen zur Ausschlußliste für solche Menschen, die das verlängerten Leben, das der Antichrist als sein stärkstes Lockmittel anbietet, angenommen haben. Gesunde Lebensweise für die eben Genannten wird jetzt zur geforderten Selbstverständlichkeit genauso wie die konsequente Beachtung bestimmter Verhaltensregeln für die Sicherheit vor Unfällen und ist ein absolutes Muß.
Wie kann der Antichrist erreichen, daß sich seine ihn wegen der großen und in Lügen gekleideten Zeichen und Wunder anbetenden Staatsbürger an den neuen strengen und sehr bewußten Lebensstil gewöhnen und zusätzlich auch dauerhaft einhalten?

Er wendet auch in dieser Angelegenheit seinen falschen Propheten an. Als Massenmedium setzt er ihn hier gezielt ein und schult die Menschen zu einem bewußten Denken auch in diesen Dingen. Sowohl im Anbau von bestimmten Nahrungsmittelpflanzen, in der Produktion bzw. der Herstellung von Nahrungsmitteln als auch in der übrigen Nahrungsmittelindustrie wird er unablässig ein Umdenken der Landwirte und Produzenten auslösen. Und das muß er, da ein Umdenken nicht von heute auf morgen erfolgt, langfristig ansetzen und frühzeitig genug beginnen. Autorennen und Extrembergsteigen werden im antichristlichen Weltreich für dessen Staatsbürger mit Sicherheit nicht mehr an der Tagesordnung sein.
Zurück zur Natur, umweltbewußt denken und handeln, Gifte in Nahrungsmitteln und Umwelt gezielt und konsequent weglassen, dies sind alles sehr gute Dinge, die ebenso vom lebendigen Gott gewollt sind. Ebenso sollte man gewiß sein Leben nicht leichtfertig aufs Spiel stellen. Der verantwortungsvolle Umgang mit und der Erhalt der Schöpfung soll nicht erst der Antichrist auf seine Weise mit Hilfe des falschen Propheten durchsetzen, sondern dies sollte für jeden vom heiligen Geist geleiteten Christen auch heute bereits selbstverständlich sein.
Auf dieser Schiene wird der Antichrist viele motivieren können, mitzumachen. Aber man darf dabei die Seite der lügenbehafteten Verführung nicht außer Acht lassen, die zur Verherrlichung des Verursachers der großen, aber in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder zwangsläufig führen wird. Der große Weltverführer wird sich mit dieser Art von Verführung an Gottes Stelle zu stellen, Gott selbst lästern und seine Gesetze in abgeänderter Form für seine egoistischen Zwecke zur Doktrin machen (vgl. Daniel 7, 25).



Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?


Offenbarung 13, 4-5 nach der Elberfelder Bibelübersetzung 1871
4 Und sie beteten den Drachen an, weil er dem (ersten) Tiere die Gewalt gab (gemeint sein dürfte hier die in  Hebräer 2, 14-15 erwähnte Gewalt über den Todt), und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?"
5 Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 4+5; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Mit der in Offenbarung 13, 4-5 angeführten "Gewalt" ist nach dem Dafürhalten des Verfassers dieser Homepage die in Hebräer 2, 14-15 beschriebene "Gewalt über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer 2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" Geschriebene).
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet:
Es muß tatsächlich diejenige "Gewalt über den Tod" lt.
Hebräer 2, 14-15 sein, mit der er, der doch eigentlich nur ein sterblicher Mensch ist, nun plötzlich tatsächlich den biologischen Tod der Menschen auszuschalten vermag (vgl. im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt").
Denn erst ab jetzt beginnt ihm, dem ersten Tier, alle Welt wie von ganz alleine nachzulaufen.
Die Erdbewohner
geraten ins Staunen. Sie beten den sich für den Messias der Juden ausgebenden Antichrist schließlich an und sprechen ihm genau ab diesem Zeitpunkt, da er die "Gewalt (über den Tod)" in seinen Händen haltend diese öffentlich propagantiert, unbegrenzte Macht zu:
"
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen? (wenn es nicht einmal der Tod vermag)".
(Offenbarung 13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Die Christen, die den Gott des Himmels fürchten, richten ihren Blick auf den bis auf diese Erde herabreichenden verlängerten Arm Gottes und damit auf ihren vom Tode auferstandenen Retter Jesus Christus.
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8, die, weil sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren Gott Israel vergessen hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen geraten waren, richten dagegen ihren Blick auf den sich in einem wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" offenbarenden Antichristen zur "Zeit des Endes", also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde einem großen Wunder gleich wieder geheilt war.
Und mit dem "Greuelbild der Verwüstung" ist dasjenige damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend beschreibt und das das sich in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
Das wird dann auch das größte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels immer ein persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht. Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich die "Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum aber maßt der sich damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in Lügen einhüllend nun göttliche Wesenheit an.

Das  Staunen der in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner war lediglich der erste Schritt und ihre typisch menschliche, nicht wirklich mit Gott rechnende Reaktion auf die nunmehr scheinbar übermenschliche Größe des Tieres, dem vom Drache die "Gewalt (über den Tod)" gegeben worden war. Sie gerieten deshalb angesichts der dem Tier verliehenen Gewalt in ein solches Staunen, weil sie das sich wahre Freuen über die großen Taten des lebendigen Gottes und das mit seiner Gegenwart und Allmacht Rechnen verlernt hatten bzw. noch nicht kannten. Von daher können die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner unmöglich wahre Kinder Gottes sein. Sie sind lediglich solche Menschen, die angesichts der Schauwunder des falschen Propheten in Religiösität verfallen, in ihrem Glaubensleben stehen geblieben sind und nun sogar übernatürliche Dinge in ihrer Denkweise als real existent zugelassen haben.
Nun folgt in Konsequenz des ersten Schrittes als Zweites die Niederwerfung der Erdbewohner vor dem ersten Tier. Und sie ergeben sich ihm, diesem Tier, weil sie ihm nun die unbegrenzte Macht zuschreiben, ganz und gar:
"Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
" (Offenbarung 13, 3-4; nach der Zürcher Bibel)

Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" hörten wir, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", der den biologischen Tod nun auszuschalten vermag und nun unsterblich zu sein scheint, alle ihn anbetenden Erdbewohner sehr wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt. Dies läßt sich zumindest daran schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3 der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die Gewalt gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil werden konnte, ab jetzt alle Welt in Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen beginnt.
Aber die "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15, bzw. die Ausübung dieser vor den Erdbewohnern, wird dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nur eine genau begrenzte Zeit gewährt, die der Gott des Himmels und der Erde aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 infolge seines Hilfe bringenden Eingreifens um der Auserwählten willen zudem noch verkürzt.
Denn die begrenzte Zeitspanne, in welcher das erste Tier aus dem Meer, also der Antichrist zur "Zeit des Endes", die ihm gegebene "Gewalt über den Tod" lt. Hebräer 2, 14-15 öffentlich propagantieren wird, ist in Offenbarung 13, 5 mit genau 42 Monaten angegeben worden:
"Und es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund gegeben, der große Dinge und Lästerungen redete; und es wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl. hierzu Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5; hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und diese in Offenbarung 13, 5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach alttestamentarischer Sichtweise letzten 3,5 jüdischen Sabbatjahre der großen Trübsal bzw. anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5 Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").

Denn es ist die Zeit ab der Mitte der Woche nach Daniel 9, 27, in der der Antichrist mit seinem im Heiligtum Israels aufgerichteten “Götzenbild des Verwüsters”, welches die eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, den Tempel Gottes in Jerusalem schänden und Heiligtum Israels Schlachtopfer und Speisopfer abschaffen wird. Denn erst in der Zeit der Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte der insgesamt sieben (Sabbat-)Jahre währenden großen Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen (vgl. im Kapitel "Die zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen Wahrheit").
Und genau mit dem Sichtbarwerden dieses wie lebendig erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens", der im AT auch der "Verwüster" genannt wird, ungeheuerlicherweise für den Christus des lebendigen Gottes Israels aus.
Und erst ab der Mitte der Woche n. Daniel 9, 27 wird das "zweite Tier" nach Offenbarung 13, 11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des falschen Propheten, die ganze Macht des ersten Tieres ausüben. Und dem ersten Tier aus dem Meer n. Offenbarung 13, 2 wird erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung 13, 2+4 beschriebene "Gewalt" gegeben (hier die Formulierung der Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Und es wird genau hierdurch befähigt, in der Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an die Formulierung der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung 13, 2+4).
Und das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier wird erst ab diesem Zeitpunkt, also erst ab dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20).

Die Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 ist demnach doch nicht so uneingeschränkt und allumfassend, wie es den Anschein hat, sondern steht unter dem "ihm wurde (nur für eine genau befristete Zeitspanne) (Macht) gegeben" (vgl. Offenbarung 13, 5+7).
Das öffentliche Propagantieren und die Ausübung der "Gewalt" (über den Tod) und die damit verbundene Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer stehen also in Wirklichkeit unter der Zulassung und der (zeitlichen) Begrenzung des lebendigen Gottes. 

Wer also glaubt, daß er mit der Anbetung des ersten Tieres aus dem Meer nun für immer Unsterblichkeit erhalten hat und daß der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" nun tatsächlich für alle Zeiten den biologischen Tod der Menschen ausgeschaltet hat, der steht im gewaltigen Irrtum!
Das sichtbare Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird gnadenlos und unaufhaltsam kommen.
Und es wird erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch tatsächlich kommen, dann wenn der letzte irdische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt" und auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames, gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen Herrscher, den Antichrist zur "Zeit des Endes" ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien). Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden wird, also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Lüge mehr sein, sondern nun tatsächlich anbrechen wird.

Vergessen wir auch nicht, im Zusammenhang mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes der Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner hören werden, eindringlich gerade davor, den Lügen des Tieres zu glauben. Er warnt dringend davor, das (erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild anzubeten sowie das (lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen an seine Stirn oder an seine Hand", "der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen müssen); und sie haben (dort an diesem schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung 14, 9-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Paulus formulierte diesen Sachverhalt in  2. Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden. Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre Messias sei) glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten  Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, zitieren.
Dr. Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 20.06.09 in der 33. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der Lüge. Der Lügner ist die geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit" nannte (vgl. Johannes 14, 6), kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft über Israel und sein Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird, schlichtweg "die Lüge" nennen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11).


Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da

Im Kapitel "Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm verliehene Gewalt über den Todt aus?" hörten wir bereits, daß im Gegensatz zu den wahren Christen, die den Gott des Himmels und der Erden fürchten und ihren Blick auf den bis auf diese Erde herabreichenden verlängerten Arm Gottes richten, der ihr vom Tode auferstandener Retter ist, die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8, die, weil sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren Gott Israel vergessen hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen geraten waren, dagegen ihren Blick auf den sich in einem wie lebendig wirkenden "Greuelbild der Verwüstung" offenbarenden Antichristen zur "Zeit des Endes" richten, also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10, dessen tödliche Wunde einem großen Wunder gleich wieder geheilt war.
Und mit dem "Greuelbild der Verwüstung" ist dasjenige damit gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die Heilige Schrift in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend beschreibt und das das sich in 2. Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei (der) Gott (Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser Homepage)

Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in den Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den "Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und propagandieren wird und verehren lässt (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4; Offenbarung 13, 14-15).
Das wird dann auch das größte, vom falschen Propheten weithin sichtbar gemachte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß (vgl. im Kapitel "Worauf bezieht sich die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren Beginn in die Berge fliehen?").

Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung 13, 8 mit "alle, die auf Erden wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels immer ein persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht. Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild der Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich die "Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum aber maßt der sich damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in Lügen einhüllend nun göttliche Wesenheit an.
Matthäus 4, 8-11
8 Darauf führte ihn der Teufel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der
Welt und ihre Herrlichkeit

9 und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.
10 Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5. Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.«
11 Da verließ ihn der Teufel. Und siehe, da traten Engel zu ihm und dienten ihm.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der "nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes", dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus, dem guten Hirten, der Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Wie wichtig es dem Teufel, dem soganannten "Fürst dieser Welt", der nach Johannes 14, 30 nun bald in der menschlichen Gestalt des Antichristen zur "Zeit des Endes" kommen wird, auch noch heute ist, auf dieser Erde von all ihren Bewohnern dem lebendigen Gott gleich angebetet zu werden, dies werden wir im nun folgenden Kapitel kennenlernen. Denn sein Reich reicht ja bekanntlich nicht über diese Welt hinaus.
Seinen größten Wunsch, von den Menschen der Erde im großen Stil einmal angebetet zu werden, den kann der "Fürst dieser Welt" bzw. Teufel also bis heute nicht vergessen haben. Und er strebt diesen also immer noch an. Und er wird ihn, seinen größten Wunsch, wie es aussieht, seinem Namen alle Ehre machend mit Hilfe seines Handlangers, das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes", eine kurze Zeit lang tatsächlich verwirklichen können (vgl. das im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" eingangs zum "Fürst dieser Welt" Gesagte).
Und ihm, diesem Wunsch, ordnet darum auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" alles und wirklich alles, was er zu tun beabsichtigt, unter.
Denn nur er, das bei Daniel mit dem Anti-Christus gemeinte andere kleine Horn aus Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20, wird in der Bibel der "Sohn des Verderbens" genannt (vgl. Johannes 17, 12; 2. Thessalonicher 2, 3).
Und weil der zur letzten Zeit erscheinende eigentliche Antichrist es allein sein wird, der nach der biblischen Prophetie für die Endzeit einmal zum Alleinherrscher auf dieser Erde werden und dann von den Erdbewohnen in einem Stand- bzw. Götzenbild tatsächlich angebetet werden wird und weil er dieses in der Bibel so bezeichnete und von Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 und Matthäus 24, 15 an Stelle des wahren auf die Erde zurückgekehrten Jesus Christus extra wegen diesem, seinem Anbetungswunsch kreiert, muß er es wohl auch sein, der tatsächlich die Menschwerdung des hiermit gemeinten "Verderbers" bzw. Teufels verkörpert.

Der von den Juden für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden", dessen Bedeutung wir bereits auf der [Hauptseite] dort  im Kapitel "Einleitende Worte zum Verständnis der im Namen dieser Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?" ab hier kennengelernt hatten, erwartete "Tag des Herrn" hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn" lt. Joel 1, 15 oder Amos 5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige Gott im Himmel die ohnmächtigen Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" auf seine irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen zur "Zeit des Endes" und sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das ist dann jene Zeit, die in der Offenbarung des Johannes mit den sieben Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem Kommen, d.h. der "Erscheinung des Herrn", unmittelbar vorangeht.

Wenn in der Überschrift dieses Kapitels davon die Rede ist, daß das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen, so wirken muß, als sei der "Tag des Herrn" schon da, dann ist mit diesem "Tag des Herrn" der "Tag der Erscheinung Christi" gemeint. Dabei nimmt der Verfasser auf 2. Thessalonicher 2, 1-4 Bezug, wo es heißt:
"Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder, daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da.
Laßt euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens. (Ihm wird dann von Gott wenn auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels eines Götzenbildes) in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott. (Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist zur "Zeit des Endes" nicht höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Zur in der zweiten Hälfte der in der siebzigsten Woche Daniels nach Daniel Daniel 9, 24-27 erwarteten endzeitlichen "Zeit der Bedrängnis", die mit dem Beginn der hiermit gemeinten zweiten Hälfte der großen Trübsal ihren Anfang nehmen wird, bzw. allgemein die ganze zweite Hälfte der großen Trübsal verkörpert, gehört ein (Be)Dränger oder Bedrücker.
Wann beginnt die zweite Hälfte der großen Trübsal, die auch Bedrängnis genannt wird, und wer ist der (Be)Dränger der großen Trübsal?
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität kommen wird.
Dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" verkörpert das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" und "Vorgeben, daß er Gott sei" nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, so daß es für alle Menschen der Erde scheinen wird, "... als sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn schon da" (vgl. 2. Thessalonicher 2, 2).

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, nicht nur das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" sondern auch das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen dar.

Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land" benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und in Offenbarung 13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" über das in der letzten Zeit politisch wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der Bibel also tatsächlich immer das ganze Land Israel gemeint (damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die in Jesus Christus Erlösten, d.h. also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern Israels).

Und mit Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame Fremdherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren Anfang der Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11).

Und wie wir später noch im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen" sehen werden, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw. Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es perverisiert die Messiaserwartung des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen. Und wenn es erscheint und dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild der Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird. Und »All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen (damit gemeint ist Israel als Land) sichtbar werden läßt, dann muß alles Wichtige was dahin geführt hat, wie z.Bsp. alle wichtigen diesbzgl. Kampfhandlungen und auch das durch Betrug gelingende Vernichten der "Starken" bzw. das damit gemeinte Ausschalten der militärischen Supermächte der Erde, die die Eroberungspläne des Antichristen gefährden könnten, bereits im Vorfeld weitgehend geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal der Kampf bis zu diesem letzten Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen haben und nun zu seinem zumindest vorläufigen Abschluß gekommen sein.

Aber niemand darf sich an dieser Stelle beirren lasssen, denn: "Er ist (lediglich) der Widersacher (der Sohn des Verderbens, der auch nach Jesaja 16, 3-5 der Verwüster genannt wird, bzw. der (Be)Dränger oder Bedrücker, oder lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose bzw. der Gewissenlose, damit auch gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und gleichzeitig der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11, 15-17 und nicht der gute Hirte), der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt (und nicht Jesus Christus, der zurückgekehrte Messias Israels)", so daß er sich in den (dann wiederaufgebauten 3.) Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
 (Wortlaut aus 2. Thessalonicher 2, 3-4, ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage).
Niemand darf sich dann beirren lassen. Hatte nicht Jesus Christus selbst prophezeit und davor gewarnt:

Matthäus 24, 23-26
23 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder: Da!, so sollt ihr's nicht glauben.
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
25 Siehe, ich habe es euch vorausgesagt.
26 Wenn sie also zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste!, so geht nicht hinaus; siehe, er ist drinnen im Haus (mit gemeint ist hier auch der dann wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes, das Gotteshaus Israels)!, so glaubt es nicht.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Wir wissen es doch:

Apostelgeschichte 19, 26
26 ... Was mit Händen gemacht ist, das sind keine Götter (Und dann kann es auch nicht der dem lebendigen Gott des Himmels gleiche Sohn Gottes sein, der sich, wenn er auf diese Erde zurückkehrt, als der König über seine Getreuen auf den Thron Davids setzen wird).
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), nimmt die Bibel übrigens auch Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer als in Daniel 9, 27 beschrieben.

Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern, daß sich im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges wiederholen werde (vgl. in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild der Verwüstung", welches an heiliger Stätte stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein, welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit bereits schon geschehene von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende "Greuelbild der Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus 24, 15; Markus 13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite Erfüllung des "Greuelbildes der Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 in der Zeit der Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten, d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die der Prophet beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
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Was meint die Bibel eigentlich, wenn von "Greuel" und "Verwüstung" die Rede ist?
"Der Greuel der Verwüstung meint zunächst ein heidnisches Götzenbild im Tempel z.Zt. des Antiochus Epiphanes (Dan 9,27; 11,31; 12,11), dann auch ein entsprechendes endzeitliches Geschehen (Mt 24,15; Mk 13,14)." (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 614 bei Erläuterung zum Begriff "Greuel")
Im "Lexikon zur Bibel" steht fernerhin zum Begriff "Greuel", und an dieser Stelle soll nur auf die wichtigsten Aspekte eingegangen werden, daß mit dem Ausdruck "Greuel" Handlungen oder Dinge zu verstehen sind, die aus geistlicher oder sittlicher Ablehnung heraus von den Juden verabscheut werden.
Sogesehen meint die Bibel mit dem Begriff "Greuel" beispielsweise Götzendienst (vgl. 5. Mose 18, 9-12; Jeremia 44, 2-4), aber auch Untreue und alle Irrlehre (vgl. Sprüche 3, 32; Titus 1, 16). Opfer und Gebet der Gottlosen bzw. Heiden, die andere Götter als den lebendigen Gott anbeten, sind vor dem Gott der Hebräer ein "Greuel" (vgl. Sprüche 15, 8 + 28, 9; Jesaja 1, 13), aber auch Selbstgerechtigkeit Hochmut und Stolz, die Gott nicht brauchen (vgl.