Die Zeit der
endzeitlichen Bedrängnis:
Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der im Verlauf der großen Trübsal aufkommenden
endzeitlichen "Bedrängnis"
Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis ist diejenige Zeit der
großen Trübsal, die sich an die Phase der bei Daniel
8, 24 beschriebenen und durch Betrug gelingende
»Vernichtung der
Starken«
anschließt und in welcher der Antichrist zur "Zeit des Endes" die
"Gewalt (über den Tod)"
wirkt. Und er verführt damit unverfrorenerweise alle
Erdenbürger, ihn als
alleinigen Gott, als den Gott Israels anzubeten.
Die Bedrängnis beginnt genau dann, wenn in der Mitte der 70. Woche
Daniels lt. Daniel
9, 27 im zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten Heiligtum Israels
das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild
der
Verwüstung" erscheint und darum der zu
dieser Zeit
wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der damit
verknüpften Entweihung des
heiligen
Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Dies alles aber kann aber nur deshalb geschehen, weil sich Gottes
schützende Hand wegen ihres Ungehorsams von Israel
zurückzieht (vgl. in
der grafischen
Übersicht "Die
große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" unter dem Punkt:
Dasjenige, was geschieht, wenn sich Gottes schützende Hand
zurückzieht).
So bricht nun das Lamm die Schutzsiegel Gottes. Damit wird der Schutz
vor dem bereits an die Macht drängenden Antichrist Siegel um
Siegel entfernt, wodurch die apokalyptischen Reiter gerufen werden
(vgl. Offenbarung
6, 1-2).
In der Folge dessen tritt der Engelfürst Michael (der Erzengel
Michael gilt als der Beschützer des Volkes Israel, der für
Israel
eintritt), der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte,
nun beiseite, um denjenigen, dem er bislang den Weg versperrt hatte,
nun durchzulassen (vgl. Daniel
12, 1 lt. Einheitsübersetzung und im Kapitel "Wenn der,
der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter").
Die Zeit
der endzeitlichen Bedrängnis in der großen Trübsal wird
also erst
dann beginnen, wenn Gott seine schützende Hand von den "Heiligen"
und hiermit gemeinten Israeliten ein Stück weit zurückzieht.
Die Schutzfunktion,
welche der
Engelfürst Michael für Gottes Volk besitzt, wird also, wenn
er sich aufmachen
wird", dann eine gewisse Zeit lang unterbrochen sein.
Der
Engelfürst Michael, der bis dahin für das Volk Israel
eintrat und auch für dieses Volk kämpfte, steht bzw.
hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um
nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht
mehr auf bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern Michael
läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich
nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Infolgedessen soll Israel, obwohl es nach seiner politischen
Wiederentstehung bereits zuvor unabhängig
geworden war, ein letztes Mal für eine kleine Zeit völlig
unter Fremdherrschaft geraten. Und das heilige Land wird, wenn auch nur
für eine kurze und begrenzte Zeit, in die Hände des
Antichristen gegeben werden. Dies aber liegt an der besonderen
Verheißung, die
den Juden gegeben worden ist. Wir finden diese Verheißung in Hesekiel 20, 33-38.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich
auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Und "die Heiligen", gemeint sind die Juden, das auserwählte und
heilige
Volk Gottes (vgl. 2. Mose 19, 6) werden bei der nächsten
Wiederkunft ihres Messias, den ihr Gott schon sehr bald erneut zu ihnen
senden wird,
dann, wenn der Retter Israels ein weiteres Mal auf diese Erde kommen
wird und zwar um nun sein
Königreich anzutreten, am Reich bzw. an der kommenden
Heilszeit teilhaben (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Aber er wird die Bewohner des Landes Israel, da sie sich an seinem
Messias
vergangen hatten nach ihrer Zerstreuung und nachdem er sie in sein, das
einst ihren Vätern gegebene Land Kanaan wieder eingepflanzt haben
wird, lt. der Prophetie in Hesekiel 20, 33-38 unter dem Stab seines Zornes
durchziehen lassen, falls sie bis dahin Jesus Christus immer noch
ablehnen werden. So will Gott den bis dahin im Unglauben verbliebenen
Teil Israels durch einen mit Betrug vorgehenden Verführer seines
Volkes von seiner Ungläubigkeit
reinigen und und sich einen gläubigen Überrest lassen (vgl. Zefania
3, 12-13 u. Sacharja 13, 8-9).
Die
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" und die damit verbundene letzte
Fremdherrschaft durch
den Antichrisen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" während der
Zeit der Bedrängnis wird Gericht
nur über die bis dahin weiter im Unglauben verbliebenen Juden
bringen, wegen ihrer Sünde, den Christus
verworfen zu haben, Rettung und Segen und Teilhabe an seinem Reich aber
über die, welche sich in jener Zeit zu ihm bekehren werden.
Wir haben also vernommen, daß es der Engelfürst Michael ist,
der bis dahin für das Volk Israel
als Beschützer eintrat und auch für dieses Volk kämpfte.
Er aber steht bzw.
hält nun still. Er steht beiseite bzw. tritt jetzt beiseite, um
nichts mehr zu tun. Ab jetzt hält er also den Antichristen nicht
mehr zurück bzw. drückt ihn nun nicht mehr nieder, sondern
Michael
läßt ihn ab jetzt gewähren und damit zu, daß sich
nun der Böse bzw. der Sohn des Verderbens frei entfalten kann.
Den Geschehnissen im Himmel aber folgen parallele Geschehnisse auf der
Erde.
Und derjenige Mensch, der den Antichrist noch aufgehalten, bzw. in der
weiteren Ausführung seiner Pläne bislang gehemmt hat, wird
nun vermutlich im Zuge der Entrückung der universellen Gemeinde weggenommen
(vgl. bei 2.
Thessalonicher 2, 6-8 u. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Gottes schützende Hand wird sich zwar mit dem Beginn des auf der
Erde urplötzlich hereinbrechenden Verderbens
zürückziehen, aber der nach der Entrückung der universellen Gemeinde (dies sind all diejenigen in
Christus, die kurz vor dem Losbrechen des Verderbens von der Erde
weggenommen bzw. entrückt worden waren) dann gläubige
Überrest Israels wird dennoch bewahrt bleiben, dies wird
beispielsweise aus
Matthäus 24, 22; Römer 11, 26 und Offenbarung 7, 4 klar
ersichtlich.
So lesen wir diesbzgl. auch beim Propheten Joel in Joel 2, 12-13:
"Doch
auch jetzt noch, spricht der
HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig,
geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die
Strafe.”
Der
nun auf diese Weise freigegebene Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des
Endes" gibt sich mit dem Beginn der Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis
nun ungehemmt betrügerischerweise für denjenigen aus, der
ewiges Leben
verschenkt, also
für Jesus Christus.
Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen
Übersetzung
des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der
"Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die)
Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des
Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger
als der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen
Er stellt somit mit seinem Erscheinen eine perfekt
gemachte Fälschung Jesu Christi dar, also eine Fälschung
dessen, der allen, die ihm vertrauen, ewiges Leben schenkt.
Und genau darum, weil der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" sich also für denjenigen ausgibt, der ewiges
Leben
verschenkt, muß er auch derjenige sein, der
tatsächlich die »Gewalt
über den
Tod«
wirkt.
In der Zürcher Bibelübersetzung, Offenbarung, Kapitel 13 in
den Versen 2-4 wird dieser Sachverhalt mit kurzen und knappen Worten
aber sehr aussagekräftig und prägnant beschrieben:
"... Und der Drache übergab ihm
seine Gewalt (hier
gemeint dürfte die »Gewalt über den Tod« lt. Hebräer
2, 14-15 sein).
... Da(durch)
geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (es anbetend) hinterher"
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser
dieser Homepage)
Der eigentliche Antichrist schreibt sich, weil er sich in diesem
Zusammenhang unverfrorenerweise für den Christus Gottes ausgibt,
damit betrügerischerweise selbst wahre Göttlichkeit zu,
obwohl es nach 1. Timotheus 6, 15-16 der
lebendige
Gott im Himmel allein ist, der wahre Unsterblichkeit besitzt:
"... der ... allein Gewaltige
(der also gemäß Matthäus 28, 18 allein alle Gewalt in
seinen Händen Haltende), der
König aller Könige und Herr aller Herren, der allein
Unsterblichkeit hat, der
da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann.
Dem (allein) sei Ehre und ewige Macht! Amen."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser
dieser Homepage)
Nun wird auch verständlich, warum die Verführung so
groß ist, die von demjenigen ausgeht, was
der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 mit den Worten beschreibt:
"Und sie beteten
den
Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie
beteten das
Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu
kämpfen?"
(Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Auch wenn der Drache dem lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel so
bezeichneten "Gesetzlosen" bzw. dem "Gewissenlosen", d.h.
dem Antichristen zur "Zeit des Endes", im Rahmen seines
Machtaufstiegs die "Gewalt
über den Tod" übergeben wird und dieser sie mit seinem
falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich
zu wirken beginnt, auch wenn die Erdbewohner deshalb dem ersten Tier
aus dem Meer nun unbegrenzte Macht zuschreiben (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der
nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier,
das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt"), darf man
folgendes nie aus dem Auge verlieren:
Die Bibel verweist neben der ausführlichen Beschreibung der
Darstellung des Tieres (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", welcher
beim Propheten Daniel in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn" beschrieben
wird) und seines Machtaufstiegs parallel auch auf die Begrenztheit
seiner Macht und auf dessen gewaltsames Ende (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und das Endes dieses
letzten widergöttlichen Weltherrschers und wohl größten
aller Gottesfeinde am Ende der "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" (damit meint also die Bibel die Zeitepoche der
nichtjüdischen Weltreiche) aber ist der Beginn des wahren Reiches
Gottes
und das seines Messias.
Und wie wir im Verlaufen dieser Homepage noch sehen werden, ist es
Gottes rettende und eingegreifende Hand, ist es der lebende Gott
selbst, der seinem Willen Geltung verschafft, seinem Volk hilft und der
persönlich, um sein Volk aus seiner notvollen Situation zu
erretten, in das Schicksal Israel eingreift (vgl. Daniel
7, 21+25-27 und in der grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Es sind also die Gerichtsplagen Gottes, die die Zeit der durch den
Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin
überschatten.
Dieser sogenannte, von den Propoheten des Alten Testament ersehnte "Tag
des Herrn" stellt also die Antwort Gottes auf diejenigen Freveltaten
des
Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11 und
in der
Tabelle
des Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:").
Der Gott Israels lähmt durch
sein Eingreifen den Antichrist,
zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand.
Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der
Bedrängnis und beendet die letzte Fremdherrschafft über
Israel sowie das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint
(damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels).
Und "die
Heiligen des Höchsten werden
(dann bzw. danach oder anschließend) das Reich
empfangen und werden's
(nach dem Ablauf der Regierungszeit dieser vier heidnischen bzw.
nichtjüdischen Königreichen zurückerhalten und ab dann
für) immer
und ewig besitzen."
(Daniel
7, 18; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und das ist doch die endzeitlichen Verheißung Gottes an
Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel")!
Die große
Trübsal" zur "Zeit des Endes" stellt, wie wir im Kapitel "Zur Definition und
zeitlichen Einordnung des biblischen
Begriffs der großen Trübsal im Zeitalter der (Regierungs-)
Zeiten der Heiden" gehört
haben, den Abschluß der in Lukas 21, 24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" dar, was ja mit der in Daniel
10, 14 verwendeten Redewendung "Ende der Tage" gemeint ist und in
welcher es zum Machtaufstieg des wohl größtern
Gottesfeindes, den die Erde je gesehen hat, kommen wird.
Und wie wir später auch noch erfahren werden, wird genau das,
aus dem letzten der vier danielischen Tiere hervorbrechende, sich in
vollendeter Perfektion gegen Gott auflehnende und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebene "andere
kleine Horn" dann der Grund sein, durch welchen von Gott selbst die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" beendet werden müssen.
Es ist also das besondere Charakteristikum des Antichrist zur "Zeit des
Endes",
daß seinem Erscheinen bereits lange zuvor das in Daniel 8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" vorausgeht, genauso wie ihm durch
die Bibel zugeschrieben wird, daß er einmal alle Menschen der
Erde im
Rahmen seiner Machtentfaltung täuscht, betrügt und
verführt. Er wird
also die Vorreiterrolle der zu dieser Zeit bestehenden Nationen
brechen, d.h. ihre politische, wirtschaftliche und militärische
Vormachtstellung auf der Erde gewaltsam beenden, allein deswegen, um
anschließend sein eigenes Reich aufbauen zu können. Und das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" nimmt anfangs einen schleichenden
Verlauf und besitzt in der
ersten Zeit einen verdeckten Charakter (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen").
Außerdem, sagt uns die Bibel, verläuft das
allem
vorangehende "Vernichten der Starken" in mehreren, zumindest aber in
zwei Etappen. Charakteristisch dabei ist das vom Antichrist ins Leben
gerufene gotteslästerliche
"Maul" lt. Daniel
7, 8, welches nach Offenbarung
13,
5-6
von "großen Dingen" spricht und auf solche Menschen spottet, die
ihre
geistliche Heimat bei Gott wissen. Das Letztere geschieht nur deshalb,
um damit durch die davon ausgehende psychologische Wirkung die
"Starken" zu vernichten.
Denn das "Vernichten der Starken"des »anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 (gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10, bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes")
wird
in Offenbarung 6, 1-2
folgendermaßen beschrieben. Hier finden wir übrigens das
»andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters wieder:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf
saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985,
Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir ebenfalls in
der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man auch
in der
Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen" bedeutet doch nichts anderes, als
daß
der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 (damit gemeint ist der Antichrist zur
"Zeit des Endes"),
dann, wenn er »abermals«
bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" in einem durch
vorangegangenen Betrug eingefädelten letzten Schlag
militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen,
seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu
realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß
diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der
Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer
Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Der erste große Erfolg des Antichrist zur "Zeit des Endes" im
Zusammenhang mit seinem bei Daniel 8, 24 beschriebenen allem
vorangehenden "Vernichten der Starken" bleibt demnach nicht der
einzige. Der siegreich verlaufende Vernichtungsfeldzug des
wohl größten Bedrängers der Menschheit, und dies ist
hier unbedingt zu
beachten, geht demnach weiter und reicht weit über seine
Anfangsziele hinaus. Dies muß auch so sein, und das beschreibt
auch die Bibel, wenn man bedenkt, daß der mit dem ersten
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 gemeinte Antichrist zur "Zeit des
Endes" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird.
Es
ist also die ungeteilte Weltmacht, nach der der letzte irdische
Herrscher dieser Erde strebt, und das wollte uns wohl der Prophet
Daniel
damit sagen, an die der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes"
auch einmal tatsächlich gelangen soll.
Sinngemäß Gleiches geht auch aus Vers 1 der bildhaften
Beschreibung des Antichrist zur "Zeit des Endes" als das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10 und hier noch wesentlich deutlicher hervor. Und Offenbarung 13,
7 bestätigt dies obendrein. Denn an dieser Stelle
läßt der
Prophet Daniel durch die Verwendung der symbolischen Zahl "zehn"
keinerlei Zweifel aufkommen.
Es handelt sich also wirklich um die
absolute Weltmacht, an die der Antichrist einmal gelangen wird. Denn er
selbst kann unmöglich eine der vorigen Nationen sein bw.
ursprünglich eine von ihnen gewesen sein. So werden in Offenbarung
13,
1 alle »zehn
Hörner« von Johannes erneut, also wieder in ihrer
Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl
im Sinne von Lückenlosigkeit gesehen,
allerdings dann bereits komplett dem Antichrist unterworfen bzw. in ihrer
Vollzahl unter die
Herrschaftskrone(n) des
ersten Tieres aus dem Meer gezwängt.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8 kann damit wirklich nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht lt. Daniel
7, 8 als ein neues,
ganz anderes Horn,
sozusagen als das elfte Horn
und zwischen Ihnen
(gemeint sind die "zehn", die sie
garade dann bereits bestehen),
hervor.
Wie kann dies geschehen? Wird doch das vierte danielische Tier mit den
Worten "furchtbar" und "schrecklich" und "sehr
stark" umschrieben, als ein Tier, "welches um sich fraß und alles
zermalmte".
Und wir wissen heute auch, daß dieses Tier das antike
Römische Reich, das seit dem 1.
Jahrhundert n. Chr. den Mittelmeerraum politisch und kulturell
vereinte,
repräsentiert und
daß die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, die endgültige
Verästelung des vierten
danielischen Tieres verkörpern.
Der eigentliche Grund, daß das im Buch Daniel in den Kapiteln 8
und 11 beschriebene "andere kleine Horn" einmal alle »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 (die »zehn
Hörner« des vierten Tieres, damit sind die zuletzt
über die ganze Erde verteilten sogenannten Nationen der Endzeit,
und dies sagt uns hier die von Daniel verwendete symbolische Zahl
"zehn",
in ihrer Ganzheit, Vollständigkeit bzw. Vollzahl im Sinne von
Lückenlosigkeit gemeint)
beherrschen wird, ist derjenige, daß das "andere kleine Horn"dann
"drei" von den "zehn" Hörnern, unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall bringt. Die Bibel formuliert dies in Daniel 7, 8
mit dem "Ausreißen" von "drei der vorigen Hörner" und
bezieht sich dabei auf die "zehn Hörner" aus Daniel
7, 7.
Und genau das ist das in Daniel 8, 24
beschriebene im Vorfeld der Erlangung der Weltmacht notwendige
"Vernichten der Starken". Erst muß also das Alte gewaltsam
vergehen, bevor das Neue kommen kann.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, daß die in Daniel 7, 8
verwendete Zahl "drei" in erster Linie einen symbolischen Wert besitzt.
Die Zahl "drei" steht in der Bibel für Gott, Göttlichkeit und
Allmacht,
aber auch für Vorherrschaft, Führungsspitze bzw.
Anführen.
Bezogen auf die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen der Endzeit
bedeutet dies, daß mit den bei Daniel 7, 8
aufgeführten "drei Hörnern" somit die politischen Groß-
oder
Führungsmächte bzw. die militärischen
Supermächte der Erde gemeint
sind.
So muß das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
nach dem Verständnis der Prophetien Daniels also als Auftakt
seiner
erwarteten Weltmachtstellung für den
Untergang der zu dieser Zeit existierenden politischen Groß- oder
Führungsmächte bzw. der militärischen Supermächte
der Erde
verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 verwendete Wort "Ausreißen" verkörpert
eindeutig und unmißverständlich Gewaltanwendung.
So steht bei Daniel 7, 8 geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die
absolute Weltmacht erobern, dies kann nach der
Beschreibung des
Propheten Daniel also erst dann erfolgreich gelingen, wenn unmittelbar
vor seinem
Machtauftieg bereits "drei der
vorigen Hörner ausgerissen wurden" (vgl. bei Daniel
7, 8).
Und bei Daniel 7, 24 erfahren wir, daß diese "drei der
vorigen Hörner" drei Könige sind. Und diese
müssen
wohl auch die "Starken" unter den "zehn" sein, also genau diejenigen
federführenden Nationen, die vom »anderen kleinen
Horn« aus Daniel
7, 8 vernichtet werden sollen.
Auch die Verwendung des Plural bei Daniel 8, 24
im Zusammenhang des an dieser Stelle nochmals gegebenen Hinweises auf
das "Vernichten der Starken" deutet auf mehrere Nationen hin, also auf
mehrere zu dieser Zeit existierende Groß- oder
Führungsmächte bzw. militärische Supermächte der
Erde, die in der
Anfangsphase der Machtergreifung des Antichrist zur "Zeit des Endes"
gewaltsam ihre Vormachtstellung unter den Nationen verlieren werden.
So ist die erste Hälfte der großen
Trübsal also tatsächlich jene Zeit, in der der Antichrist zur
"Zeit des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichtet (vgl. in
der grafischen Darstellung "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick" und in der Tabelle "Die
wichtigsten
Ereignisse der großen
Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick" ab hier).
Und
erst danach, d.h. nach dem "Vernichten der Starken", sah der Prophet
Daniel das Horn auch noch gegen die "Heiligen" kämpfen (mit den
"Heiligen" ist im alttestamentarischen Teil der Bibel das heilige Volk
Gottes, also Israel, gemeint), "...
und es behielt den Sieg über sie" (Daniel 7, 21).
Und wie wir aus Daniel
12, 7 wissen, wird der Antichrist ja tatsächlich erst zu einer
Zeit erscheinen,
"wenn
die
Zerstreuung des heiligen Volks (bereits) ein Ende hat" und die "zehn
Hörner" bereits bestehen.
So heißt es ja in der Bibel in Daniel 7, 24: (Erst) "Nach ihnen
aber wird ein anderer
aufkommen, der wird ganz anders sein als
die vorigen und wird drei Könige stürzen."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und diese Zeit nach der Rückkehr Israels aus der weltweiten
Zerstreuung, also die Zeit der nationalen Wiederherstellung Israels
bzw.
die Zeit des Wiedererscheinens bzw. Wiederentstehens des Staates Israel
auf der politischen Landkarte dieser Welt, die in Daniel
12, 7 mit dem Ende der "Zerstreuung
des heiligen
Volks" charakterisiert wird, ist es auch erst, die Daniel als
die
Zeit der »zehn
Hörner« des vierten Tieres aus Daniel
7, 7 umreißt. Und vor dieser Zeit, die von unserm Herrn Jesus
als die Zeit des "wieder ergrünenden Feigenbaumes" beschrieben
wird (vgl. im Kapitel "Der
Feigenbaum ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder"), konnte solches und auch das in Daniel 8, 24
beschriebene und im Zusammenhang mit der Machtentfaltung des Antichrist
zur "Zeit des Endes" stehende "Vernichten der Starken" noch nicht
geschehen.
Und dieses in Daniel
8, 24
beschriebene "Vernichten der Starken" begründet
sich darin,
daß das »andere kleine Horn« aus Daniel
7, 8 keinesfalls zu den mit den zehn Hörnern symbolisch
umschriebenen
und zu dieser Zeit
dann bestehenden, wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde zählt (vgl. auch im Kapitel "Nun wird dem
Antichrist Macht gegeben, die
»Starken« zu vernichten, d.h. um ihre
Vormachtstellung auf
der Erde zu
beseitigen und zu kämpfen gegen die »Heiligen«, um sie
zu
überwinden und zu beherrschen").
Der Antichrist zur "Zeit des
Endes" kann damit also auch keiner der in Daniel
8, 24 genannten "Starken" selbst sein. Denn das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann ja gar nicht zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gehören. Es ist ja, und das besagt ja schon sein Name, ganz
anders wie sie.
Und dann wernn es erscheint, werden zuvor die drei letzten der zehn
Hörner
sogar ausgerissen werden.
Es ist also in keiner Weise mit den zu dieser Zeit
bestehenden wirtschaftlichen und militärischen
Großmächten der Erde vergleichbar und damit auch mit keinem
dieser
Länder der Erde identisch.
Das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8
kann damit wirklich nicht
zu den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern"
gezählt werden. Denn es
bricht als ein neues, ganz anderes Horn zwischen Ihnen, die sie
garade dann bereits bestehen,
hervor. Und es bringt die dann gerade bestehenden "drei Hörner",
also die letzten "drei" existierenden der "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7
unmittelbar vor seinem
Erscheinen zu Fall. So muß es also für deren
Untergang verantwortlich sein und ihn demnach auch bewirkt haben. Denn
das in Daniel 7, 8 geschilderte Ausreißen verkörpert
Gewaltanwendung.
Denn in Daniel 7, 8 steht geschrieben: "... vor dem drei der vorigen
(zehn) Hörner ausgerissen
wurden."
(Hevorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Die letzten "drei
der vorigen (zehn) Hörner"
wurden also zuvor gewaltsam ausgerissen und
mußten im Zuge der Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« aus Daniel 7, 8
weichen. Oder anders herum gesagt:
Wahrscheinlich erst nachdem die letzten "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
gewaltsam ausgerissen worden sind, konnte die Machtentfaltung des »anderen kleinen
Hornes« aus Daniel 7, 8
geschehen.
Es liegt also jetzt die Vermutung sehr nahe, daß der Verursacher
des gewaltsamen Ausreißens von den "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
kein anderer als der mit dem »anderen
kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
gemeinte
Antichrist zue "Zeit des Endes" sein kann, also derjenige, der ja
bekanntlich
geradezu unaufhaltsam und unentwegt an die Weltmacht strebt und sich
dazu natürlich, und das setzt das Ganze ja voraus, auch freie Bahn verschaffen
muß!
Und ist nicht eben dasjenige, was da der Prophet Daniel in Daniel 7, 7-8
bildhaft beschreibt, eben ein gewaltsamer Machtaufstieg zur
Alleinherrschaft über die Welt. Denn von den damit gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde, welche ja durch die letzten "drei der vorigen (zehn) Hörner"
repräsentiert werden und die von den "zehn Hörnern" ganz zum
Schluß am Ende deren Verästelung noch übriggeblieben
waren (so umfaßt die in Daniel 7, 7-8
umrissene Zeit der "zehn Hörner", und dies hat uns die Geschichte
bereits gezeigt, umfaßt ja mehrere Jahrhunderte!), bleibt
letztendlich tatsächlich nichts mehr, aber auch gar
nichts mehr übrig! Denn das in Daniel 7, 11
beschriebene gewaltsame Ende des anderen
kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12
zeigt doch gleichzeitig auch auf das Ende aller
vor dem dem »anderen
kleinen
Horn« aus Daniel 7, 8
dagewesenen irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein
unwiderruflich
kommendes
Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "Regierungs-Zeiten
der Heiden".
Ganz am Ende der in Daniel 7, 7-8 beschriebenen und offensichtlich mit Gewalt
vorangetriebenen Entwicklung dominiert also zunächst nur noch das »andere kleine
Horn« aus Daniel 7, 8.
Und das ist ja bekanntlich der Antichrist zur "Zeit des Endes",
derjenige große Gottesfeind, der
in Offenbarung 13,
1-10 als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird. Es ist also dasjenige Tier, das
lt. Offenbarung 13,
1 "zehn
Hörner und sieben Häupter und auf seinen Hörnern
zehn
Kronen und auf seinen Häuptern lästerliche Namen"
hatte.
Und dies in Offenbarung
13,
1 geschilderte Herrschen des ersten Tieres ist doch gleichfalls ein
Ausdruck dessen, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes" die mit den "zehn
Hörnern"
gemeinten Nationen einmal komplett seiner Macht unterwerfen wird. Denn
er macht sich
die "zehn Hörner" nicht nur zu eigen, weil er sich mit ihnen
schmückt (vgl. hierzu seinen in Offenbarung 13,
1 beschriebenen Kopfschmuck), sondern setzt Ihnen lt. Offenbarung 13,
1 sogar bildlich gesehen seine Krone auf.
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage muß sich der
Seher Johannes mit den "zehn Hörnern" in Offenbarung 13,
1 auf die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
bezogen haben. Denn wie wir wissen haben in der Regel alle Bilder aus
der Offenbarung
einen direkten Bezug zum Alten Testament, an welches sich der
neuzeitliche Prophet Johannes vielfach angelehnt hat.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird somit, und das geht nun nicht
mehr wegzudiskutieren, also einmal unweigerlich die
Nationen der Erde in der letzten Zeit gewaltsam zum Schemel
seines Thrones machen und im Vorfeld dieser Dinge die lt. in Daniel 7, 8
mit den "drei der vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde zuvor entwurzeln und ihrer Vormachtstellung auf der Erde noch vor
seinem eigentlichen Machtaufstieg gewaltsam berauben.
Und wer sich am Ende der bei Daniel im Kapitel 7 aufgezeigten
Entwicklung die "zehn Hörner" aus Daniel 7, 7-8
und damit gemeinten Nationen, welche durch die mit den "drei der
vorigen (zehn) Hörner"
gemeinten und
zu dieser Zeit bestehenden
wirtschaftlichen und militärischen Großmächten der
Erde repräsentiert werden, seiner Macht vollends unterwirft und
sich mit ihnen zudem noch schmückt, kann dieser Alleinherrscher
dann eben aus diesen von ihn am Ende beherrschten Ländern dieser
Erde einmal hervorgegangen sein, genauer gesagt einmal einer dieser
Nationen zuvor gewesen sein? Der Schreiber dieses Textes meint hierzu
eindeutig nein! Denn die Bibel, Gottes Wort, läßt uns hierzu
keinerlei Fragen und Zweifel offen (vgl. im Kapitel "Die
Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten").
So beschreibt der Prophet Daniel den mit dem »anderen kleinen Horn«
aus Daniel
7, 8 gemeinten Antichrist zur "Zeit des Endes" in Daniel 7, 8
eben eindeutig als ein wirklich »anderes kleines Horn«.
Und dieses »andere kleine Horn«
kann man als etwas ganz Andersgeartetes, nicht den Geist
dieser Vertretendes und nicht zu deren Bestand Zählendes, sondern
eben als etwas zwischen den bereits vorhandenen "zehn Hörnern"
völlig Neuentstehendes bzw. zusätzlich zu den "zehn
Hörnern" Hervorbrechendes bewerten.
Dies ist es, was der Prophet Daniel damit auszudrücken versucht
hat, als er in Daniel 7, 8 formulierte:
"Als ich aber auf die
Hörner achtgab (gemeint sind die zehn Hörner aus Vers
7), siehe, da brach ein anderes
kleines Horn zwischen ihnen
hervor, ..."
Das »andere kleine Horn« wird
also, wenn es denn einmal erscheint, wirklich dazwischen, gemeint ist
damit zuzüglich zu den "zehn
Hörnern" und zwar als das allerletzte aller Hörner des
vierten danielischen Tieres unabhängig von den anderen "zehn" und
ganz neu entstehen.
Und ein Aspekt ist dabei noch zu betonen: Das »andere kleine
Horn« wird dann hervorbrechen, wenn die in Daniel
7, 7 erwähnten "zehn Hörner" noch existieren.
Das »andere kleine Horn«
aus Daniel
7, 8 ist eben ein völlig anderes und vom Alter her betrachtet
wirklich jüngeres
Horn (denn sein in Erscheinungtreten ist jüngeren Datums und
damit ist es das jüngste aller Hörner), also
demnach auch wirklich berechtigterweise völlig anderer Natur wie
die mit den in Daniel 7, 7
erwähnten "zehn Hörnern" gemeinten Nationen, deren endgültige
Verästelung mit den "drei der vorigen Hörner" und hiermit
gemeinten letzen "starken" und eigenständigen Länder dieser
Erde umschrieben wird.
Wir
sollten uns also aus dem Kopf schlagen,
daß der Antichrist
zur "Zeit des Endes" einer der Führer bzw.
Regierungsoberhäupter uns heute bekannter Weltregierungen ist,
Aber er wird sich einmal mit dem gewaltsamen Sieg über sie vor
aller Welt schmücken. Denn er wird sie durch die ihm gegebene
Macht nach Daniel
7, 7-8 und Daniel
8, 24 allesamt zu Fall bringen.
Und er wird dies aus dem Hinterhalt heraus bewerkstelligen, genau dann,
wenn niemand damit rechnet:
"... und unerwartet wird er viele
verderben und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller
Fürsten; aber
er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand." (aus
Daniel 8, 25)
Warum wird in den
letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in
deren Folge dieses Land ein letztes Mal
unter
eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem
weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?
Die
Menschen im alten Israel
erwarteten in der letzten Zeit den von Gott herrührenden u.
vorangekündigten Zorn n. Offenbarung
6, 12-17, den sogenannten “Tag des Herrn”. Der
“Tag des Herrn” war nach ihren Vorstellungen ein Tag, den
Gott selbst bestimmt hat, um in ein
auswegloses
Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit
der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer
Überlieferung im
Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem
Rücken. Am
“(schrecklichen) Tag des Herrn” nun soll sich das
Gebet aus Psalm 74, 11-12 erfüllen:
“Warum
ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und
mach ein
Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut,
die auf Erden
geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit
vorgestreckter
rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte
Zeit der
Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt
auch der
»(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes
einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas
21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel
9, 27 vorzeiten einem
Testament
gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge
von Gott
seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die
Siegel vom
Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den
Blicken der
Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes
Israels
ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der
Heiligen bzgl.
der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen
Martyriums (vgl.
Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist
verursacht
wird
(vgl. Joel
1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz
still u. auf
der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das
Feuer des göttlichen
Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel
9, 27).
Der alttestamentarische Prophet Joel, der in Joel 1, 15
als erster aller
Propheten den Begriff »Tag
des Herrn« prägte, machte allen Israeliten damit einerseits
klar,
daß dieser »Tag
des Herrn« in
die Wiederkunft ihres Messias mündet, bzw. ihr unmittelbar
vorausgeht, von dem wir heute wissen, daß es der Retter Israels
Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, war.
Andererseits zeigte der Prophet Joel in Joel 1, 15
und später ebenso der Prophet Jesaja in Jesaja 13, 6 unmißverständlich auf, daß
es bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur
so aussieht bzw. daß es also nur den Anschein hat, als komme bzw.
beginne die in
Wahrheit durch das Wirken
des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom
Allmächtgen”.
D.h. der
»Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt
werden,
wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es
scheint bzw. den Anschein hat,
als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben
ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein.
Aber in Wahrheit ist sie das
nicht:
Die Parallelstelle bei Jesaja 13, 6 besagt vom Inhalt her und der
Aussage nach das Gleiche:
Aber der Prophet Joel nannte in diesem Zusammenhang auch
den Grund und somit auch dasjenige Ereignis, was
dem vom Gott Israels verursachten »Tag
des Herrn« vorausgehen sollte, bzw. dasjenige Ereignis, das den
von heute aus gesehenen »Tag
des Herrn« einmal initiieren wird. Es ist das in 1.
Thessalonicher 5, 3 genannte "Verderben" bzw. eine
"Verwüstung", die dem »Tag
des Herrn« unmittelbar vorangeht, welches einer solchen Art
ist, wie sie der Prophet Joel in Joel 1, 9+16
näher beschreibt:
Diese beiden Sätze in Joel 1, 9+16,
die ihrem Inhalt nach den gleichen Sachverhalt wiedergeben, sind eine
Anspielung auf diejenige
Zeit, die der Prophet Daniel in Daniel 7, 25 u. Daniel 8, 11
nennt, bzw. stellt die Herstellung eines Zeitbezugs auf die
Schändung des wieder aufgebauten Tempels in Israel dar, auf
diejenige
Zeit,
dann wenn im dritten Tempel in der Mitte der 70. Woche Daniels lt. Daniel
9, 27 das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbild
der
Verwüstung" erscheint bzw. steht und darum der zu
dieser Zeit
wieder aufgenommene Opfer- u. Priesterdienst wegen der Entweihung des
heiligen
Tempels unter großer Trauer eingestellt werden muß.
Auf
diese Zeit nimmt also der Prophet Joel Bezug, wenn er in Vers 15 vom
Nahen des
»Tags des Herrn« spricht.
Dies sind also auch Worte, die
Gott am Ende der Tage zu seinem Volk sprechen wird, dann wenn für
das Land Israel nach seiner politischen Wiederentstehung der letzte
Gipfel seiner Not erreicht sein wird und dieses Land für relativ
kurze Zeit ein letztes Mal unter eine Fremdherrschaft gerät,
nämlich unter diejenige des Antichristen.
Der Prophet Joel ist also, wie wir gehört haben, der erste der
alttestamentarischen Propheten, welcher den Begriff »Tag
des Herrn« prägte. Und dieser ist ab dann zu einem
Fachausdruck in der Heiligen Schrift geworden, auf welchen alle nach
ihm kommenden Seher Israels Bezug nahmen, wenn sie die Erscheinung der
Ankunft des Messias meinten.
.
.
Der Ausdruck »Tag
des Herrn« umfaßt den "Tag" (d.h. eine bestimmte Zeit, die
bildlich gesehen mit 24 Stunden angegeben wird) bis zur Erscheinung des
Herrn. Aber Joel macht es allen klar, daß dem Tag immer die Nacht
vorausgeht, denn der hebräische Tag begann üblicherweise mit
dem Sonnenuntergang. So ging nach damaligem Verständnis dem Tag
immer die Nacht voraus. Und so wird also auch der "Tag (der
Erscheinung) des Herrn" mit der vorangehenden Nacht beginnen
müssen.
Joel sagt damit ganz deutlich, daß der "Tag (der Erscheinung) des
Herrn" mit einer Zeit der großen Not und geistigen Finsternis
beginnt, bzw. während einer Zeit der Not und geistigen Finternis
seinen Anfang hat, genauer gesagt dann, wenn derjenige "Zorn", welches
tätsächlich "vom
Allmächtigen" herrührt, losbricht. Und dies sind seine
Zornesgerichte (vgl. das in Klammern Ergänzte zu Joel 1,
15), die Gott selbst bewirkt.
Und der Grund dieser "echten" Zornesgerichte Gottes wird allen klar:
Denn diesen geht der vom Antichrist herrührender Zorn voraus, der
alle unerwartet überfallen wird, "wie
die Wehen eine schwangere
Frau" überraschen "und
sie werden nicht entfliehen" (vgl. 1.
Thessalonicher 5, 3) und von dem man glauben soll, es sei
»ein Verderben vom Allmächtigen« (vgl. Joel 1,
15), obwohl die Verführung durch den Antichrist doch dann
gerade erst beginnt.
Es ist demnach kein Zufall, sondern Gottes Absicht, gerade kurz vor dem
Tausendjährigen Reich einer Zeit der großen Not und
geistigen Finternis, also eine Nacht (und unmittelbar vor seinem Kommen
das Inerscheinungtreten eines Verführers) zuzulassen, die dem Tag
vorausgeht, was schließlich erneut und ein letztes Mal zu einer
Fremdherrschaft über das Land Israel führt.
Denn Israel muß, wenn Gottes Reich tatsächlich
anbrechen soll, a) zuvor von seiner Ungläubigkeit gereinigt und
geläutert werden. Und die endzeitliche Bedrängnis mit der
Fremdherrschaft des Antichristen kommt gerade darum über dieses
eine,
sein auserwähltes Volk, weil die allermeisten Juden nicht mehr mit
ihrem Gott rechnen.
Aber auch die Nationen müssen b) für ihre
verabscheuungswürdige Behandlung der Juden und ihre weltweite,
teilweise sogar grausame Verfolgung in der Vergangenheit nun endlich
bestraft werden.
Und Satan wird c) von Gott gezwungen, nun endlich in seiner, in einem
Mensch verkörperten Gestalt, im sogenannten "Sohn des Verderbens",
dem endzeitlichen "Verderber" bzw. "Verwüster", seinen wahren
Charakter zu offenbaren, um sich allen also so zu zeigen, wie er
wirklich ist.
Und d) sollen alle Menschen der Erde bestraft werden, die Jesus
Christus verworfen haben. Denn nur wer die Größe des Heils
kennt und wem selbst Gottes Gnade widerfahren ist, kann die
Größe des endzeitlichen Zornes
Gottes ermessen. Und wenn es diesen Zorn nicht gäbe, dann
dürfte auch nicht von einer Gerechtigkeit und einer Liebe Gottes
zu
den Menschen gesprochen werden. Denn wer sich derart grausam an den
Seinen Gotts vergeht und so massiv versündigt wie der endzeitliche
Sohn des Verderbens, der die wahren Seinen Gottes blutig verfolgt, der
muß auch
unter ein an diesem gemessenes Gericht verfallen.
In Joel 1,
8
hat der Gott Israels sich selbst als ein Bräutigam vorgestellt,
und das
Volk Israel wird, dann wenn der (schreckliche) "Tag des Herrn" der
Vergeltung anbricht, von ihm als eine traurige Braut bezeichnet, die
ihren
Geliebten verlor. Der Propet Joel beschreibt dann also Israel als eine
Braut ohne Bräutigam. Denn der Gott der Gnade wußte,
daß er später die
Seinen in seinem Messias Jesus Christus in einer Liebesbeziehung mit
sich selbst vereinen wird und daß die Stimme des Bräutigams
während der
Zeit der Bedrängnis plötzlich und vorübergehend nicht
mehr gehört werden
wird (vgl.
Offenbarung 18, 23).
Und wer ein wahrer Bräutigam ist, dessen Zorn ist
auf die unerbittlichen Feinde derjenigen, die er liebt, in der Tat
groß. Der
Gott Israels ist doch ein Gott, der die Nähe und die
Liebesbeziehung zu
seinen Menschen sucht. Und darf bzw. sollte ein liebender
Bräutigam
etwa kein Beschützer seiner Braut sein und auf das
schändliche Wüten des Antichristen nicht wütend und
beschützend
zugleich reagieren?
Genau darum wird der
endzeitliche Zorn Gottes mit den Bildern der zehn ägyptischen
Plagen
zur Zeit des Pharao beschrieben, weil die Braut bei allem erbitterten
Zürnen doch behütet und bewahrt bleiben wird, so wie damals
die
Israeliten, die in Goschen wohnten, vor den Strafen Gottes, die ganz
Ägypten trafen, sicher wohnten und verschont blieben.
Vergessen wir es nicht! Alle gottesfürchtigen Menschen haben doch
eine Verheißung, die sie vor
dem
kommenden Zorn errettet, zumal dieser von den uneretteten Menschen der
Erde heraufbeschworen und von den Heiligen dieser Erde selbst und sogar
flehlichst und zwar genau um der Gerechtigkeit willen erbeten werden
wird, nämlich zu "... warten
auf seinen
Sohn vom Himmel, den er auferweckt hat von den Toten, Jesus, der uns
von dem zukünftigen Zorn errettet." (1. Thessalonicher 1,
10)
"So gibt es nun keine Verdammnis
für die, die in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes,
der lebendig macht in Christus Jesus, hat dich frei gemacht von dem
Gesetz der Sünde und des Todes." (Römer 8, 1-2)
So leben nun alle gottesfürchtigen Menschen Tag für Tag,
Stunde um Stunde, Augenblick um Augenblick in der frohmachenden und
hoffnungsvollen Erwartung des "Tags ihres Herrn", desjenigen Tags
seiner nächsten Erscheinung.
Und für alle diejenigen, die in die Bedrängnis hineinleben
müssen, ist der “Tag des Herrn” lt. Joel 1, 15;
Jesaja
13, 9-13 u. Amos 5, 20, gemeint ist der (schreckliche) “Tag des
Herrn” nach Joel
3, 4, bzw. der “Tag (des Zorns) des
Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 u. Offenbarung
6, 17, der nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der
Vergeltung” genannt wird, ihre Hoffnung auf Hilfe und Errettung.
Denn er war es selbst, der
versprochen hatte, daß er wiederkommen wird. Und er will bis
dahin bereits bei ihnen sein,
verbunden mit den Seinen durch den Heiligen Geist, dem guten und
mutmachenden Tröster, der die Kraft zum Durchhalten spendet. Denn
zuerst soll die frohmachende Botschaft von der Errettung von den
Sünden in der ganzen Welt bekannt gemacht werden, und alle
Menschen der Erde sollen von der Güte des Herrn erfahren
dürfen.
Worauf bezieht sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?
Jesus erzählte seinen Jüngern in einer Vorschau
auf die kommenden Ereignisse von einer Bedrängnis,
die zuletzt zur "Zeit des Endes" in einer bis dahin nie
dagewesenen Form und Intensität ohne Ausnahmen die
ganze
Erde bzw. jeden Winkel der Erde treffen wird. Diese
Bedrängnis in der letzten Zeit soll so schlimm ausfallen, wie
keine es zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24,
21 oder bei Markus 13, 19).
Was meint die Bibel also, wenn sie das Wort Bedrängnis gebraucht?
»Das entsprechende griechische Wort meint zugleich den
“Druck,” die
“Angst” und die “Verfolgung.« (nachzulesen in
den
Ausführungen von Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003)
Auf die Verfolgung der Christen wird im Neuen Testament sehr
häufig hingewiesen. Paulus formuliert es so: “Wir müssen durch viele
Bedrängnisse
ins Reich Gottes eingehen.” (Apostelgeschichte 14, 22).
Und damit wird von Paulus sowohl die Anzeige bei den Behörden als
auch Verfolgung und
Verhaftung seitens der Behörden selbst gemeint. Nicht
ein einziges Jahrhundert ist vergangen, ohne daß nicht Christen
wegen ihres Glaubens getötet
wurden.
Die mit Abstand wohl bislang größte Zahl von den vielen
bekannten und unbekannten Märtyrern, die es in der bisherigen
Kirchengeschichte gab, aber war im 20. Jhd. zu verzeichnen gewesen. In
vielen Staaten wurden Christen massenweise getötet.
Lenin, Stalin, Hitler, Mao und Idi Amin waren wohl die bisher
blutigsten Christenverfolger aller Zeiten gewesen, die es gut
verstanden haben, dieses Problem nach Außen hin, d.h. in der
Öffentlichkeit abzumindern und weitgehend zu verschweigen.
Aber die Bibel beschreibt diese Zeit noch nicht als das Ende. Denn
zuvor muß diejenige Bedrängnis kommen, während der
ausschließlich das
jüdischen Volk
von allen Völkern gehaßt und getötet werden wird: "Dann werden sie euch (gemeint sind hier
ausschließlich die Juden) der
Bedrängnis
preisgeben und euch töten. Und ihr werdet gehaßt werden um
meines Namens willen von allen Völkern." (Matthäus
24, 9)
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen, daß diese
Bedrängnis nach Matthäus
24, 9-10 ist, noch bevor der zweite Teil der großen
Trübsal mit seiner
Bedrängnis
nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22, auf der
Erde hereinbrechen wird, welche erst in der letzten Zeit kommt und so
schlimm ausfallen soll, wie
keine zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt (vgl. Matthäus 24,
21 oder bei Markus 13,
19).
Außerdem liegt die Bedrängnis nach Matthäus
24, 9-10 von heute aus gesehen beits in der Vergangenheit und
diejenige, die mit dem zweiten Teil der großen Trübsal nach Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30 und Markus
13,
19-22 auf der
Erde hereinbrechen wird, noch in der Zukunft (vgl. im Kapitel "Der
weitere Verlauf der
letzten Zeit, bzw. die Ereignisse, die sich dem Beginn der Wehen
anschließen, bzw. der Teil davon, der sich dabei speziell
auf die
Israeliten bezieht, ist durch die folgenden Gegebenheiten
gekennzeichnet:" ab hier).
In dieser Internetseite mit dem Titel "Die Zeit der
endzeitlichen Bedrängnis:" soll aber nur auf diejenige
Bedrängnis eingegangen werden, die sich von heute aus gesehen noch
in der Zukunft befindet, also nicht auch auf die ihr vorausgehenden
nach Matthäus
24, 9-10, die bereits als ein markanntes Endzeitzeichen ein
trauriges Kapitel der jüdischen
Geschichte geworden ist (vgl. nochmals im Kapitel "Endzeit
ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen
zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen
Wiederherstellung Israels an"):
"Wenn ihr nun sehen werdet das
Greuelbild der Verwüstung stehen an der heiligen Stätte,
wovon gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) ...
Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht
gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden
wird. Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so
würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten
willen werden diese Tage verkürzt." (Matthäus 24,
15+21-22)
Und diese Zeit der Bedrängnis meint der Verfasser dieser Homepage,
wenn er von der Zeit der Bedrängnis in der zweiten Hälfte der
großen Trübsal zur "Zeit des Endes" spricht:
 |
Überblick
über die große Trübsal maximieren: |
Zusätzlich zu dieser der furchtbarsten aller Bedrängnisse, in
der der größte aller Glaubensverfolger, der Antichrist,
unzählige Menschen verfolgen wird, trifft die Gemeinde der
Haß
der Welt (vgl. in Johannes 15, 18 - 16, 4).
Heben wir an dieser Stelle also noch eines hervor: Nicht nur Israel tat
es mit der Kreuzigung seines Messias, sondern auch die
“Völker” laden durch die Ablehnung Jesu große
Schuld auf sich!
Selbst die Gemeinde wird davon nicht verschont bleiben,
sondern sie werden einander ausliefern und einander hassen.
Wer hier auf
christliche Vorbilder vertraut hat, der wird zuschanden werden. Es
hilft nur das
Aufsehen auf Jesus (Hebr 12,2). Wo Bruderliebe in Haß
umschlägt, wo die Hassenden mit den
Verfolgungsbehörden Hand in Hand gehen, wird deutlich, daß
es eine nicht eine triumphierende, sondern eine dezimierte Gemeinde
sein wird, die Jesus vorfindet, dann, wenn er wiederkommt (vgl. Lukas
18, 8).
Die erste große Bedrängnis der von Jesus im Rahmen
seiner Rede über die Zukunft für die
Juden
angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse, in
welche sein Volk geraten sollte, ist diejenige, die
durch die Römer im Jahre 70
n. Chr. bei der Zerstörung
Jerusalems und des Tempels erfolgte und welche bereits in die
Geschichte eingegangen ist.
Mit der Rede über die Zukunft für die
Juden ist seine als
Ölbergrede in die Geschichte eingegangenen Rede in Matthäus
24+25, also die Eschatologie, die Zukunft des Reiches gemeint.
Fast wäre noch vor dem Kommen dieser ersten der von Jesus im
Rahmen
seiner Rede über die Zukunft für die
Juden
angekündigten beiden sehr großen Bedrängnisse die
zweite bereits vorfristig geschehen.
Mit dieser zweiten sehr großen Bedrängnis ist diejenige
gemeint, die eigentlich erst nach der Zerstörung des Tempels
folgen sollte, also die letzte Erfüllung der von Jesus in diesem
Rahmen
angekündigten beiden großen Bedrängnisse im
Zusammenhang mit der Bedrängung seines Volkes Israel, diejenige,
die durch das Machtstreben des Antichristen zur "Zeit des Endes"
ausgelöst werden soll.
Diese zweite
und damit letzte Erfüllung der von Jesus angekündigten beiden
großen Bedrängnisse seines Volkes wäre vom heutigen
Standpunkt aus betrachtet demnach beinahe verfrüht geschehen,
nämlich bereits dann, als im Jahre 40 n.
Chr.
Caligula
römischer Kaiser war:
Dieser römische Kaiser, der krank und unzurechnungsfähig war,
bestand darauf, ein Gott zu sein.
Caligula
(seine Regierungszeit von 37–41 n. Chr.) plante, den heiligen
Tempel zu Jerusalem ein weiteres Mal zu entweihen
und sein eigenes Standbild im Tempel zu Jerusalem errichten zu lassen.
Caligula versuchte
also mit seinem Standbild, den Tempel zu schänden.
Hätte er seine diesbzgl. Pläne verwirklichen können,
wäre er damit der Nachfolger des fanatischen, religiösen
Diktators Antiochus Epiphanes geworden. Dies geschah dann aber
letztendlich doch nicht und zwar weil
er bereits 41 n. Chr. ermordet wurde, noch ehe er seinen Plan
ausführen
konnte. Die Zeit des in der Endzeit aufkommenden Antichristen, der sich
einmal über den Gott Israels erheben und sich schließlich
dann, wenn er durch Betrug
die "Starken", d.h. die dann noch bestehenden
politischen und militärischen Großmächte der Erde
vernichtet hat, in den heiligen Tempel von
Jerusalem setzen und vorgeben wird, er sei Gott (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), war also zu diesem Zeitpunkt noch nicht
gekommen.
Auch wissen wir aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung"
mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen
Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den
fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine
erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes versuchte damals die jüdische Religion mit
Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu
Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten
eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus,
opferte Schweinefleisch auf dem
großen Brandopferaltar und funktionierte die Vorhöfe des
israeliteischen Heiligtums zu Bordellen um. Und er befahl den Juden,
unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu
essen.
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung"
gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und
stellte lediglich
eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes"
in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich
Derartiges wiederholen werde.
Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten
großen gottfeindlichen Herrscher dieser
Erde, dem eigentlichen Antichrist,
ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der
Menschheit aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes"
aus dem Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der
Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten
Testaments wies bereits auf einen solchen
endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).
Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten
Bedrängnis auslösen
soll, "wie sie nie gewesen ist,
seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten
Testament in Jesaja
51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird
dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem
falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer
unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen
des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte
Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus
24, 15-22 u. in Markus
13, 19-22:
Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir
Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis
ist die endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten
"Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an
der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen
Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es
dabei so unmittelbar und so direkt um das
ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw.
dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der
Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er
muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging
niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der
Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause
lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn
allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger
in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut
zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen
können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die
äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen
beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort
fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht
helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir
später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange
die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf
der Erde währen wird.
So berichtet es auch der bekannte Bibelausleger Dr. Vernon McGee
(vgl. in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11 – 31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003),
was wir an dieser Stelle bzgl. Matthäus 24, 15 – 21 zitieren
möchten:
"Nach diesem
kurzen Überblick über die schwere Zeit vor seinem zweiten
Kommen sprach Jesus
von dem größten Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein
wird, von dem
»Greuelbild der Verwüstung«. Auch davon hatte
bereits der
Prophet Daniel
berichtet (Dan 9,27). Mit diesem Bild war die Abschaffung des
jüdischen
Gottesdienstes in der Zeit der Trübsal (Dan 12,11) und die an
seine Stelle
gesetzte Anbetung des Herrschers der Welt, des Antichristen, gemeint.
Er wird
den (zu diesem Zeitpunkt wieder aufgebauten 3.) Tempel zu einem
Gräuel und ihn von daher wüst machen, indem er sein
(anscheinend sprechen könnendes und wie lebendig wirkendes) Bild
dort aufrichten und verehren lässt (2. Thess 2,4; Offb 13,14-15).
All das wird
für jedermann klar erkennbar sein. Wenn es dazu kommt, dann fliehe
auf die
Berge, wer in Judäa ist. Die Menschen sollen auf die Flucht nichts
mitnehmen
und auch nicht vom Feld zurückkehren, um etwas Vergessenes zu
holen, nicht
einmal einen Mantel. Die Zeit, die diesem Ereignis folgen wird, wird
eine Zeit
großer Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang
der Welt bis jetzt
und auch nicht wieder werden wird (Jer 30,7). Eine Zeit unvorstellbaren
Schreckens. Deshalb wies Jesus besonders darauf hin, wie schwierig sie
gerade
für die Schwangeren und Stillenden sein würde (Mt 24,19). Er
riet den Menschen,
darum zu bitten, daß ihre Flucht wenigstens nicht im Winter
erfolgen müsste,
wenn es besonders schwierig wäre zu reisen, oder am Sabbat, wenn
der
Reiseverkehr eingeschränkt wäre."
Was meint Dr. McGee damit, wenn er schreibt: "All das wird
für jedermann klar erkennbar sein"?
Wir wir in Matthäus
24, 16 nachlesen können, sollen alle Bewohner
Judäa´s wie auf ein einheitlich erkennbares Signal hin
schlagartig auf die auf Berge fliehen:
"alsdann fliehe auf die
Berge, wer in Judäa ist"
Wie werden alle Bewohner Judäa´s das größte
Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird und welches gleichzeitig
unbedingt als Signal zur Flucht gewertet wurden muß, wahrnehmen
können?
Denn sofort, wenn sie es bemerken (und wir beziehen uns natürlich
hier auf das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen
sein
wird, auf das im obigen Zitat von Dr. Vernon McGee genannte
und zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal
sichtbar werdende »Greuelbild der Verwüstung«),
sollen sie auf die auf Berge
fliehen. Und sie sollen dann, falls sie sich gerade auf dem Dach ihres
Hauses aufhalten, nicht erst hinuntersteigen, um etwas aus ihrem Hause
zu holen und um es auf ihrer Flucht mitzunehmen (vgl. in Matthäus
24, 17). Und wer dann gerade auf dem Feld bei der Arbeit damit
überrascht wird,
der darf dann nicht etwa nach Hause zurückkehren, um
beispielsweise seinen Mantel zu holen.
Wie werden alle Israeliten, die sich in Judäa aufhalten, zur
gleichen Zeit an so unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage
schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben wird, erkennen bzw. sehen (und hören) können?
Da dies aber lt. der Aussage der Bibel offensichtlich möglich sein
muß (vgl. Matthäus
24, 15-16), und davon geht ebenfalls der Verfasser
dieser Homepage aus, müssen es alle Israeliten, die sich in
Judäa aufhalten, zur
gleichen Zeit an völlig unterschiedlichen Orten alle gleichzeitig
bemerken können.
Und der Verfasser
dieser Homepage vermutet weiterhin, daß man das "Greuelbild
der
Verwüstung" für jederman zeitlich gesehen
gleichzeitig und ohne jegliche Hilfsmittel wie Radio, Fernseher zu
besitzen, wahrscheinlich mit dem innwendigen Auge ähnlich einem
Gedankenbild sehen und vermutlich sogar mit den Ohren sprechen
hören
können wird (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist
besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen").
Denn das "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 ist scheinbar
der menschlichen Sprache mächtig, kann sich also wie es den
Anschein hat, verbal mitteilen und wirkt für den Betrachter
wie lebendig. Diesen Eindruck wird aber in Wahrheit nicht das "Greuelbild
der
Verwüstung"
selbst vermitteln können, sondern, da es nicht wirklich lebendig
ist,
wird dies tatsächlich vom falschen Prophet ausgehen müssen.
Das "Greuelbild
der
Verwüstung"
muß also so echt wirken, als würde es tatsächlich Geist
besitzen
(vgl. in Offenbarung
13, 15).
Es ist wohl für jeden verständlich genug, daß man
annehmen kann, wer gerade auf dem Feld arbeitet, wird solche Dinge wie
Radio und Fernseher wohl kaum bei sich tragen bzw. mit sich
führen. Und der Schreiber dieses Textes muß darum davon
ausgehen,
daß der Verursacher dieses "Sehen und Hören
könnens" des "Greuelbildes
der
Verwüstung" eindeutig der falsche
Prophet sein wird.
Der falsche Prophet, das
ist das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches später nicht mehr
als das Tier aus der Erde bezeichnet wird und als
gotteslästerliches
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
in Erscheinung tritt, sondern ab
der Mitte der 70. danielischen Woche aufgrund
seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" der falsche
Prophet genannt
wird (vgl. Offenbarung
19, 20).
Mit Tieren werden in der Bibel immer große und starke
gottesfeindlich gesinnte Mächte
bezeichnet. Und genau deshalb ist der falsche Prophet der Nachfolger
bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, das noch bis vor
Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit
großer Offenheit unter
großem Gelächter und mit
schrecklichen
Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der
gesamten ersten
Hälfte der großen Trübsal zu hören (und sehr
wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen)
gewesen war und das auf diese Weise die Liebe in Vielen erkalten
ließ.
Es ist darum auch
anzunehmen, daß
ab jetzt, d.h. ab demjenigen Zeitpunkt, an dem das scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung", welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, mindestens im Gebiet Judäa´s von
jederman zu sehen
(und zu hören) sein wird. Denn der in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker wird ab jetzt darauf hinarbeiten, seine Herrschaft auf
die ganze Erde auszudehnen.
Der Verfasser dieser Internetseite geht weiterhin davon aus, daß
dieses schreckliche "Maul" mit seinen
offensichtlichen Gotteslästerungen ab jetzt nur deshalb
Schluß macht, um
von nun an
schwerpunktmäßig mit der "lügenhaften
Überzeugungsarbeit" bzgl. der Verehrung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" zu beginnen. Denn das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 wird von nun an darauf hinwirken, daß
alle Menschen
der Erde das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" anbeten (vgl. Offenbarung
13,
12), um damit seinen Erschaffer, den
Antichristen und um den Initiator des Ganzen, den Drache (gemeint ist
der Teufel), fälschlicherweise auf den Thron Gottes zu erheben.
Das »kleine Horn« aus Daniel, Kapitel 8 ist eine
Vorschattierung des
»anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, d.h. wenn wir auf Antiochus Epiphanes blicken, können wir uns
prinzipiell ein dedailiertes Bild darüber machen, was uns mit dem
kommenden Antichrist zur »Zeit des Endes« erwarten wird
Das "kleine
Horn" im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel (vgl. in Daniel 8, 9) ist
nicht dasselbe Horn, das im vorangehenden 7. Kapitel
erwähnt wurde (vgl. das zum »anderen
kleinen Horn« in Daniel
7, 8 Gesagte). Dort entsteht das »andere kleine Horn«
aus dem vierten Königreich (gemeint ist das antike
Römische Reich, das durch Heirat bzw. Vermengung bis in die
heutige Zeit hineinreicht und zwar in der Gestalt der zehn Hörner
bzw. der damit gemeinten Nationen),
während es im 8. Kapitel aus dem dritten Königreich (gemeint
ist das griechische
bzw. Hellenistische
Weltreich) entsteht.
Und wir müssen in diesem Zusammenhang wissen, daß das kleine
Horn aus dem 8. Kapitel des Buches Daniel aus heutiger Sicht
bereits Vergangenheit ist, während die Prophezeiungen bzgl. des
»anderen kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8 über die nahe Zukunft hinausgehen.
Schauen wir also auf das »andere kleine Horn« von Daniel
7, 8,
blicken wir also auch noch von heute aus in die
Zukunft. Also selbst zum jetzigen Zeitpunkt liegt das im 7. Kapitel zum
»anderen
kleinen Horn« Gesagte noch in der
Zukunft, während das im 8. Kapitel des prophetischen Buches Daniel
zum
kleinen Horn Gesagte bereits Geschichte ist und der Vergangenheit
angehört. Aber trotzdem hat die Erfüllung der Prophetie bzgl.
des
kleinen
Hornes im 8. Kapitel ebenfalls einen Aspekt, der zukünftiger
Natur ist.
Wie wir aus der Geschichte Israels wissen, kam das kleine Horn, mit dem
wir es im 8.
Kapitel zu tun haben, dann aus der syrischen Seleukiden-Dynastie. Es
war
Antiochus Epiphanes IV., der Sohn von Antiochus dem Großen. Von
den Juden wird er
auch Epimanes genannt, und das heißt: “der Verrückte",
denn auch er war
dem Wahnsinn verfallen. Die Prophezeiungen Daniels erfüllten sich
in
ihm so punktgenau, also so buchstäblich, so daß besonders
liberaldenkende Bibelkritiker für das Buch Daniel eine
spätere
Abfassungszeit vermuten.
Der Verfasser dieser Homepage beharrt dagegen darauf und vertritt die
Meinung, daß das Buch Daniel auch
tatsächlich von dem Propheten Daniel verfasst wurde.
Fernerhin steht für ihn fest, daß Antiochus Epiphanes IV nur
ein Vorläufer und ein Miniaturbild bzw. eine Vorschattierung des
»anderen
kleinen Hornes« aus Daniel
7, 8, war, also desjenigen Hornes, das erst am Ende der "Zeiten der
Heiden" in
Erscheinung
treten wird (und damit gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes").
Und so können wir, wollen wir Näheres zum Antichrist zur
"Zeit des Endes" in Erfahrung bringen und seine Natur verstehen,
durchaus die Prophezeihungen aus Kapitel 8
bzgl. Antiochus Epiphanes zur Grundlage nehmen.
"Denn dies Gesicht geht auf die Zeit
des
Endes." (vgl. Daniel 8,
17)
und
"Siehe, ich will dir
kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns; denn auf die
Zeit des Endes geht das Gesicht." (vgl. Daniel 8,
19)
In dieser
eben zitierten Erklärung des Deuteengels Gabriel wird dem Prophet
Daniel etwas ganz
Bestimmtes offengelegt, nämlich daß Antiochus
Epiphanes nur ein Miniaturbild des kommenden Antichristen ist.
“Denn
dies
Gesicht geht auf die Zeit des Endes," heißt es hier. Und mit dem
eschatologischen Begriff "Zeit des Endes" ist das Ende bzw. der
Abschluß der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der
Heiden" gemeint.
Der Ausdruck "Zeit des
Endes" legt damit die vollständige Erfüllung dieser
Prophezeiung in
eine
Zeit, die unser Herr Jesus als die "große Bedrängnis"
bezeichnet
hat. Es ist diejenige Zeit, in welcher der Antichrist seine
Weltherrschaft angetreten hat und alle gottesfürchtigen und
bekennenden
Christen blutig verfolgt.
Dies Prophezeiung bzgl. des kleinen
Hornes im 8. Kapitel des Buches Daniel geht also über die nahe
Zukunft hinaus und blickt in die ferne Zukunft kurz vor der Wiederkunft
unseres Herrn Jesus. Selbst in unseren Tagen, also
heute, liegt dieses immer noch in der Zukunft. Antiochus Epiphanes IV.
ist demnach tatsächlich nur ein Vorläufer des
anderen "kleinen Hornes" aus Daniel 7, dasjenige Horn, welches erst am
Ende der "(Regierungs-)Zeiten der
Heiden" in Erscheinung treten wird.
Wir wissen aus der Geschichte Israels, daß das "Greuelbild der Verwüstung"
mit dem Aufrichten des übermannshohen Standbildes des griechischen
Gottes Zeus im damaligen Tempel von Jerusalem im Zusammenhang mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels im Jahr 168 v. Chr. durch den
fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes bereits seine
erste Erfüllung erhalten hatte.
Antiochus Epiphanes, der daher als eine Vorschattierung des
eigentlichen Antichristus zur "Zeit des Endes" gilt, versuchte damals
die jüdische Religion mit
Gewalt zu vernichten und die Juden selbst zu
Hellenisten zu machen. So entweihte er den Tempel mit dem Aufrichten
eines übermannshohen Standbildes des griechischen Gottes Zeus und
opferte Schweinefleisch auf dem
großen Brandopferaltar. Und er befahl den Juden,
unter Androhung des Todes dieses Bild anzubeten und Schweinefleisch zu
essen.
Antiochus Epiphanes verfolgte, unterwarf sich und zertrat
auf brutalste Art und Weise das Volk Israel. Er stellte sich selbst als
König
Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres”,
stellte sich damit dem lebendigen Gott Israels gleich und
zwang das heilige Volk, eben in diesem, seinem im Tempel aufgestellten
Bild eines Gottes ihn
allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten,
das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche
Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde mit einem "Greuelbild der Verwüstung"
entheiligt, er machte das
Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die
Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit
hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Das
erste "Greuelbild der
Verwüstung", das ein
übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus darstellte,
soll aber
nur ein schwaches Abbild des zweiten sein, welches nach Offenbarung 13, 14-15
wie lebendig
wirken wird und es scheint, als ob es gezielt sogar alle diejenigen
Menschen töten kann, die es nicht verehren und anbeten werden.
Mit
diesem, erneut im zu dieser Zeit wieder aufgebauten
3. Tempel von Jerusalem aufgestellten Bild eines Gottes wird sich der
Antichrist zur "Zeit des Endes", wie es auch bereits der syrische
König Antiochus Epiphanes nach Daniel
8, 25 bereits vor ihm tat, sogar über den "Fürsten aller
Fürsten"
(gemeint ist hier Jesus Christus) erheben und sich an seiner Stelle in
seinem Namen verehren und anbeten lassen. Durch diese Tat und der
großen Ähnlichkeit des Bildes zum echten Messias wird er zu
einem noch größeren, auf den ersten Blick nicht so leicht
erkennbaren Gotteslästerer werden, als es Antiochus Epiphanes
gewesen war, der sich für alle damals lebenden Juden eindeutig
erkennbar bekanntlich nur offen über den "Fürsten des
Heeres (des Herrn)”, d.h. den lebendigen Gott Israels (denn mit
dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN" meint die
Bibel in Daniel 8,
11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der
Juden, also das Land Israel), erhob.
Der Antichrist indessen wird vordergründig dieses Bild als
Vertretung seiner Person einsetzen und die christliche Liturgie als
religiösen Rahmen der Anbetung wählen. Die fleischliche
Person des Antichristen bleibt dabei unsichtbar und im Hintergrund.
Anlehnend an Daniel
8, 8-12
und der darin beschriebenen Vorerfüllung im syrischen König
Antiochus Epiphanes können wir bereits sehen, daß sich auch
das andere kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und aus
Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des
Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11),
was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen
ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
Das zweite "Greuelbild der
Verwüstung" verkörpert damit tatsächlich nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 das "sich in den 3. Tempel Gottes
setzen" und "Vorgeben, daß der Antichrist Gott sei", so daß
es
für alle Menschen der
Erde scheinen wird, "... als sei der
Tag (der Erscheinung) des
Herrn schon da".
Diese erste Erfüllung des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung"
gehört aber bereits der Vergangenheit, d.h. der Geschichte an und
stellte, wie bereits gesagt, lediglich
eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes"
in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern,
daß sich
im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner
Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges
wiederholen werde (vgl. in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14).
Diese Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll, wie wir wissen, vom
letzten
großen gottfeindlichen Herrscher dieser
Erde, dem eigentlichen Antichrist,
ausgelöst werden, demjenigen aller in der Geschichte der
Menschheit
aufkommenden Kopierer Jesu Christi, der zur "Zeit des Endes" aus dem
Abgrund aufsteigen wird.
Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der
Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten
Testaments wies bereits auf einen solchen
endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel
12, 1).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild
der
Verwüstung", welches an heiliger Stätte
stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es
muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein,
welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit
bereits schon geschehene
von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst
im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden
sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende
"Greuelbild
der
Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite
Erfüllung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die
Prophetie zum sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten,
d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die
der Prophet beschreibt,
ist nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des
Endes" in Daniel 8, 19 aber
ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu
Christi
gemeint:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und in Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es
erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn
die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute,
daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des
Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits
herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor
demjenigen liegen, was in der Bibel mit
"zur letzten Zeit
des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
Dieses Ereignis ist ja auch in seiner ersten Erfüllung der
Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit
(realisiert im Jahr 168
v. Chr. mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der
erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich
erfüllt. Denn die Herrschaft
und Verfolgungszeit
des anderen kleinen Hornes aus Daniel 7, 8
und nach Daniel 7, 20
über Israel nach Daniel, Kapitel 8,
dauerte exakt die in Daniel 8, 14 prophezeite Zeit von insgesamt 2300 Tagen.
Das
entspricht, wenn man die 2300 Tage als 24-Stunden-Tage
auslegt, etwas über tatsächliche 6 Jahre. Genauso lange aber
währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus
Epiphanes in der Realität, von seinem ersten Eindringen in
Jerusalem ca. 170 v. Chr. an bis daß der mit Blut von Schweinen
und
dem übermannshohen Standbild des griechischen Gottes Zeus (dieses
stellte das
erste "Greuelbild
der
Verwüstung" dar) geschändete Tempel
gereinigt war und
164 v. Chr. wieder auf den Namen des lebendigen Gottes des Volkes
Israel geweiht
wurde.
So wird auch die Summe der beiden Hälften der großen
Trübsal zur "Zeit des Endes", wenn man die Zeit der
Verlängerung in der ersten Hälfte und die Verkürzung der
zweiten mit berücksichtigt, bis zur Reinigung und erneuten Weihung
des 3. Tempels etwas über tatsächliche 6 Sabbatjahre
andauern. Dies entspricht nach der heutigen Zeitangabe etwas über
42 Jahre.
Wir haben weiter oben gesehen, daß die beim Propheten Daniel
gemachten Prophezeiungen des kommenden Antichristen sehr eng verwoben
mit
dem für den syrischen König Antiochus Epiphanes IV beim
Propheten Daniel Vorhergesagten ist. Für zwei zeitlich sehr
unterschiedlich auftretene antisemitische Herrscher sieht der Prophet
Daniel
die gleichen Bilder und zwar bis einschließlich Daniel
11, 35.
Das in Daniel
11, 36-45 Gesagte beschreibt dann aber eindeutig keine weiteren
Vorstöße des syrischen
Königs Antiochus Epiphanes IV. Die Details in diesen Versen sind,
wie die Geschichte gezeigt hat, nicht durch Antiochus erfüllt
worden. Denn Antiochus Epiphanes war nur eine Vorschattung eines
Königs, der erst noch kommen wird und den der Bibeltext in Daniel
11, 36-45 beschreibt. Und so sind die Geschehnisse in Daniel
11, 36-45 aus der heutigen Sicht heraus noch immer zukünftige
Ereignisse.
Dr. Vernon Mc Gee berichtet dazu in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Daniel 11, 14 - 35 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 17. Juli 2001:
"Einer ist Vergangenheit, der andere ist noch Zukunft. Der kommende
König, das kleine Horn von Daniel
7, 8 und der Herrscher von Kap. 9, 26 wird der
letzte Herrscher des römischen Reiches sein. Sein Aufstieg zur
Macht mittels
satanischer Hilfe wird in Offenbarung
13,
1-8 beschrieben, wo er auch als das
Tier bezeichnet wird. "
Da der Antichrist wie hier beschrieben eine Zeit der massivsten
Bedrängnis auslösen
soll, "wie sie nie gewesen ist,
seitdem es Menschen gibt, bis zu jener Zeit", wird er im Alten
Testament in Jesaja
51, 13 auch der "Bedränger" genannt. Denn nur er wird
dazu in der Lage sein, ganz viele Menschen gleichzeitig mit dem
falschen Prophet Tag und Nacht pausenlos zu bedrängen und in einer
unglaublich geschickten und intelligenten Art und Weise die Menschen
des Umfeldes mit einbeziehen.
Wir finden diese Worte
Jesu bzgl. dieser Bedrängnis beispielsweise in Matthäus
24, 15-22 u. in Markus
13, 19-22:
Weiterhin steht, wie wir bereits weiter oben gesehen haben und wenn wir
Matthäus 24, 15-22 aufmerksam lesen, fest: Die Bedrängnis
ist diejenige endzeitliche Not, die im Zusammenhang mit dem sogenannten
"Greuelbild der Verwüstung" zu sehen ist, das an
der heiligen Stätte stehen wird. Bei aller bisher dagewesenen
Bedrängnis und bereits geschehenen Katastrophen, noch nie ging es
dabei so unmittelbar und so direkt um das
ewige Leben oder um die ewige Verdammnis.
Wer nun sieht dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", bzw.
dessen zweite Erfüllung, der muß schleunigst, also auf der
Stelle, in die nahe gelegenen Berge Judäas fliehen. Und er
muß all sein Habe, selbst seinen Mantel, und zur Zeit Jesu ging
niemand ohne seinen Mantel auf eine Reise, denn er diente als vor der
Kälte schützende Schlafdecke für die Nacht, zuhause
lassen. Nichts darf dann mitgenommen werden, denn
allergrößte Eile ist geboten. Wer sich also noch länger
in Jerusalem aufzuhalten versucht, um sein allerwichtigstes Hab und Gut
zu retten, wird aus dieser Stadt nicht mehr rechtzeitig entrinnen
können. Die Tore der Stadt werden geschlossen werden und die
äußerst harte Verfolgung der Feinde des Antichristen
beginnt.
Der lebendige Gott Israels aber wird seine Kinder, die von dort
fliehen, wo nun, d.h. ab jetzt der Thron Satans steht, auf ihrer Flucht
helfen, sie schützen, in Sicherheit bringen und wie wir
später auch noch sehen werden, sogar versorgen und zwar so lange
die Zeit dieses außerordentlich großen Bedrängnis auf
der Erde währen wird.
Die zweite Hälfte der großen Trübsal, die insgesamt
sieben symbolisch gemeinte Jahre währen soll, wird vom Seher
Johannes in Offenbarung
11, 2 symbolisch mit zweiundvierzig Monaten angegeben. Das bedeutet
in der Realität, da mit der Angabe eines Jahres ein Sabbathjahr
(ein Sabbathjahr umfaßt zeitlich sieben tatsächliche Jahre)
gemeint ist, knappe fünfundzwanzig Jahre.
Mit dem Beginn dieser Zeit, die auch Zeit der Bedrängnis genannt
wird, muß der 3. Tempel in Jerusalem bereits in seiner alten
Pracht
ähnlich zur Zeit Jesu wieder aufgebaut worden sein. Denn in
Offenbarung 11, 2
wird weiterhin für diesen Zeitabschnitt angegeben, daß der
"äußere Vorhof des Tempels" den Heiden (in ihre Hand)
gegeben ist und daß die heilige Stadt von diesen zweiundvierzig
Monate lang zertreten werden wird. Das entspricht den ganzen symbolisch
gemeinten dreieinhalb Jahren, die die zweite Hälfte der
großen Trübsal andauern soll. Und das ist genau der
Zeitabschnitt, in der das zweite "Greuelbild
der Verwüstung" an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und mit "heiliger Stätte" kann nach
der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder
aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Für den Schreiber dieses Textes lebt demnach der Geist des
Antiochus
Epiphanes im kommenden Antichristen zur "Zeit des Endes" erneut wieder
auf, und der
Antichrist wird quasi dessen begonnenes und mißglücktes
satanisches Werk der Tempelschändung erneut wieder aufgreifen und
vollenden wollen.
Diese, Daniels Prophetie in ihrer zweiten Erfüllung muß sich
erst vollenden, " ehe
denn der große und schreckliche Tag des HERRN "
nach Joel
3, 4 bzw. "ehe der
große Tag der Offenbarung des Herrn (wirklich) kommt"
(vgl. Apostelgeschichte
2, 17-21). Dann aber muß auch der große
Menschenverführer, der
Gewissenlose und in Sacharja 11,
15-17 beschriebene nichtsnutzige Hirte, nach der ihm noch
verbleibenden Zeit, wie vom Propheten in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen aus dem Lande fort:
"Der Dränger wird ein Ende
haben, der Verwüster aufhören und der Bedrücker aus dem
Lande müssen." Die "Stunde der
Versuchung", in der der Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker die Menschen der ganzen Erde verführt, ihn als den
wahren Christus anzubeten, wird dann ein Ende haben.
Und das wissen wir über Antiochus Epiphanes aus der Geschichte:
Als Antiochus Epiphanes, der
Sohn von Antiochus dem Großen,
von den Juden auch manchmal Epimanes, “der Verrückte",
genannt, denn er
war dem Wahnsinn verfallen, Ägypten besiegte, griff er auf
seinem Rückweg 168 v. Chr.
erfolgreich Jerusalem an. Er verfolgte anschließend die Juden und
besudelte
gleichzeitig ihr Heiligtum, den Tempel
Gottes mit Blut von Schweinen und entweihte ihn damit, nachdem er den
darin
aufgestellten Altar völlig zerstörte. Er richtete danach ein
übermannshohes Standbild des griechischen Gottes Zeus, der das
erste "Greuelbild
der
Verwüstung" darstellte, auf. Dieses
mußten alle unter Todesstrafe anbeten.
Zur Zeit des Antiochus Epiphanes herrschte die Vorstellung, daß
Zeus das Oberhaupt der
Götter und der Feldherren sei. Damit kann man mit Recht sagen,
daß die Juden dazu gezwungen wurden, den zur damaligen Zeit
größten und wichtigsten heidnischen Gott anzubeten. Diesen
nämlich bildete das erste Greuelbild der Verwüstung ab. Wer
wird nun wohl der größte anbetungswürdige Gott zur Zeit
des kommenden Antichristen sein, von dem bekannt ist, daß ihm
alles, was auf der Erde und unter der Erde ist, sein ist und ihm
untersteht? Wenn wird wohl das für uns heute noch in der Zukunft
liegende zweite "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), abbilden und das einmal alle Menschen der
Erde anbeten
werden.
Wer zur Zeit von Antiochus Epiphanes die
verbildlichte Gottheit im Tempel Gottes nicht verehrte, wurde
getötet. Ganze
Familien wurden so ausgerottet.
Dieser fanatische, religiöse Diktator, der ein syrischer Jude war
und der aus dem zu diesem Zeitpunkt bereits in vier Teile zerfallenen
griechischen Weltreich hervorging,
wurde während des von ihm provozierten jüdischen
Unabhängigkeitskampf, bei dem sich die Juden unter der
Führung des jüdischen Priesters Judas Makkabäus und
seiner Söhne, der
Makkabäer, erhoben, bei einem Kriegszug gegen Medien aus Jerusalem
vertrieben.
Eine Parallele von Antiochus Epiphanes zum späteren Antichristen:
Im Handeln eben dieses syrischen Königs Antiochus Epiphanes, der
nach dem Beginn des 3. Makedonischen Krieges im Jahr 171 v. Chr. das
jüdische Volk ab dem 06. Dezember 167 v.Chr. mit
dem Abschaffen des täglichen Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel
unterdrückte, wird eine Parallele zum späteren
Antichristen gesehen. Dieser wird ebenfalls in der Mitte seiner
Wirkungszeit
von 7 (hier aber Sabbat-) Jahren das dann wieder aufgebaute
Heiligtum in Jerusalem (gemeint ist der dann erneut aufgebaute 3.
Tempel)
mit der Aufrichtung des heute noch in der Zukunft liegenden zweiten,
von Jesus
Christus angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" nach Matthäus
24, 15-28, der ebenfalls auf den Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 Bezug nimmt, entweihen und
nach Daniel 9, 27
erneut
das dortige Schlacht- und
Speisopfer zu Ehren des lebendigen Gottes abschaffen.
Das zutieftst reliös geprägte Handeln des Antichrist
zur "Zeit des Endes" muß trotz aller Lügen also, auch wenn
nicht auf den ersten
Blick erkennbar, eine heidnische Religion zu
Grundlage haben. Nicht nur die Juden, sondern alle Menschen der Erde
müssen dann dieses zweite Greuelbild,
das gegenüber dem ersten, welches nur starr war, wie lebendig
wirkt und anscheinend sprechen kann, ebenfalls unter
Todesdrohungen anbeten. Der Antichrist wird wie auch Antiochus
Epiphanes, den Gott zuletzt wahnsinnig machte und der schließlich
um 164 v. Chr. geisteskrank in Persien starb, nicht
unmittelbar durch Menschenhand zerbrochen werden (vgl. Daniel 8, 23-25).
Wie können diese Aussagen bezüglich der zweifachen Bedeutung
Daniels Prophetie zur Tempelschändung begründet werden?
In Daniel 8, 8-12
können wir bereits sehen, daß sich das kleine Horn
aus
Daniel, Kapitel 8, in Daniels Vision gegen den "Fürsten des
Heeres des Himmels" wenden wird (vgl. Daniel 8, 10-11),
was ja auch in seiner ersten Erfüllung der Prophetie Daniels in
dieser Form mit
Antiochus Epiphanes in der Vergangenheit
bereits wirklich geschehen
ist und zwar ab der Mitte seiner Wirkungszeit (realisiert mit der
Eroberung der Hauptstadt Israels und der Abschaffung des täglichen
Opfers und der Aufrichtung des ersten
vom Propheten Daniel in Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 angekündigten "Greuelbildes der
Verwüstung" im Tempel).
So gesehen hat sich der
erste Teil der Vision Daniels damals tatsächlich buchstäblich
erfüllt. Denn die Herrschaft
und Verfolgungszeit
des "kleinen Hornes" aus Daniel 8, 9
über Israel dauerte exakt die in Daniel 8, 14
prophezeite Zeit von insgesamt "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen".
Das
entspricht, wenn man die "zweitausenddreihundert
Abende und Morgen" als 24-Stunden-Tage
auslegt, umgerechnet einer Zeit von 1150 Kalendertagen, also etwas
über 3 Jahre.
Genauso lange aber
währte die Zeit der Bedrängnis unter Antiochus
Epiphanes in der Realität, nämlich von der
Tempelschändung am 06. Dezember 167 v.Chr. bis hinein zum Januar
163 v.Chr.
Zwar wurde die Tempelweihe bereits am 04. Dezember 164 v.Chr.
durchgeführt, die Tempelbefestigung mit dem Zweck, diesen gegen
Feinde
zu schützen, war aber erst einige Wochen danach abgeschlossen.
(vgl.
Roger Liebi: "Weltgeschichte im Visier des Propheten Daniel",
erschienen in der 8. Auflage 2009 bei CLV, im 4. Kapitel
"Der Widder und der Ziegenbock" unter dem Abschnitt mit
der Überschrift: «Wie lange?.» auf den
Seiten 76-77)
Antiochus Epiphanes forderte damals Gott heraus, und es wurde ihm sogar
gestattet, die Stadt Gottes, Jerusalem und den Tempel Gottes
einzunehmen, sowie das tägliche Opfer zu unterbinden. Durch
Antiochus Epiphanes wurde das Heiligtum Israels, gemeint ist der Tempel
in Jerusalem, eine Zeit lang den Heiden preisgegeben und von ihnen
ab diesem Zeitpunkt zertreten, was zur "Zeit des Endes" hin in der
zweiten Erfüllung der Prophetie Daniels nochmals geschehen soll.
Da
muß der heilige Tempel in Jerusalem wieder aufgebaut und das
mosaische Opferritual wieder aufgenommen worden sein. Denn
im Zusammenhang mit den beiden Zeugen, die während der Zeit der
Bedrängnis, in der der Antichrist über die Erde herrschen
wird, auftreten werden und angetan mit Trauerkleidern
tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen, wird dies
berichtetet. Von den zweiundvierzig Monaten
der Bedrängnis werden diese großen Propheten des lebendigen
Gottes tausendzweihundertundsechzig Tage lang dem Antichrist
widerstehen und während dieser Zeit wie einst Mose dem Pharao von
Ägypten ihm Plage um
Page schicken. Und viele Ausleger des Wortes Gottes vermuten sagar
daß mit den beiden Zeugen Mose und Elia gemeint sein
könnten, die zur "Zeit des Endes" für zweiundvierzig Monate
wieder auf die Erde zurückkehren werden:
Der Antichrist gründet damit ein Heidenreich,
auch wenn er in diesem Zusammenhang ein tausendjähriges
Friedensreich proklamieren wird, in welchem er den angeblich
wiedergekommenen Messias Jesus Christus als ein wie lebendig
erscheinendes Machtsymbol mißbrauchen und damit alle Welt
unterdrücken und in Angst und Schrecken versetzen wird und so die
größte Christenverfolgung und Bedrängnis auslöst,
die es bisher auf der Erde gegeben hat. Denn in Wahrheit aber ist
dieses scheinbar Geist besitzende und sprechende Bild, welches zudem,
so wie es aussieht, alle Menschen tötet, die es nicht anbeten
wollen, das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Genau darum bezeichnet die Bibel alle
Menschen, die es
anbeten werden, nach Offenbarung 11, 2 als Heiden, denn diejenigen, die es
anbeten werden, verehren nicht den lebendigen Gott, sondern tote
Götter bzw. eigentlich einen Menschen, den Erbauer des Bildes, der
sich auf eine ungeheuerlich dreiste Art und Weise an die Stelle von
Jesus Christus stellt, den Antichrist selbst. Er wird den
Messias kopieren und dabei
verdrängen bzw.
ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8).
Der als eine in der Geschichte des heiligen Volkes schon geschehene
Vorerfüllung bereits in der Vergangenheit aufgetretene Antiochus
Epiphanes, das nur schwache, vorausgehende Abbild dieses letzten
goßen Herrschers der Erde, des Antichristen,
verfolgte und unterwarf sich ebenso mit Hilfe eines Greuelbildes,
welches er im damaligen Tempel Israels anstelle des von ihm
zerstörten Altars aufrichtete und das die damals
größte Gottheit aus der heidnischen Religion darstellte, die
"Heiligen Gottes". Er zertrat
auf brutalste Art und Weise das Volk Israel und ihr Land. Er stellte
sich selbst als
König
Israels auf, nannte sich “der Fürst des Heeres” und
zwang das heilige Volk, ihn
allein als ihren Gott anzubeten. Den Juden wurde dann auch verboten,
das mosaische Gesetz zu halten und demzufolge auch das tägliche
Opfer Gottes. Der Tempel Gottes wurde entheiligt, und er machte das
Heiligtum niedrig. Antiochus Epiphanes verhöhnte die
Wahrheit des Wortes Gottes so sehr, daß es von der Wahrheit
hieß, sie sei zu Boden geworfen.
Mit dem "Fürsten des
Heeres des Himmels" in Daniel 8, 10-12 ist hier also
der lebendige Gott Israels selbst gemeint, der auch
für Israel z. Bsp. beim Auszug aus Ägypten stritt, als sie
stille halten sollten (vgl. 2.
Mose 14, 13-15).
Und mit dem hebräischen Ausdruck "Heer" bzw. "Heer des HERRN"
meint die Bibel in Daniel
8, 11 so wie auch bei Josua 5, 14+15 das auserwählte Volk der
Juden, also das Land Israel.
Denn der Erzengel Michael wird in Daniel 12, 1 lediglich "der
große
Engelfürst, der für dein Volk eintritt" genannt, der also
über Israel wacht. Man kann demnach Michael auch als Verwalter der
Gerichte
Gottes bezeichnen. Er ist es auch, der in Offenbarung 12, 7-12 die
Engelscharen anführt, die gegen Satan und seine Dämonen zum
Kampf antreten.
Mit dem "Fürsten des
Heeres des Himmels" kann Michael aber nicht gemeint sein, denn vom
"Fürsten des
Heeres des Himmels" wird in Daniel 8, 11-12 weiter gesagt, daß
ihm, bezogen auf Daniel, Kapitel 7, durch das andere kleine Horn das
tägliche Opfer weggenommen und die Wohnung seines Heiligtums
verwüstet werden wird. Hiermit kann also nur das vom Antichrist
einmal geschändete Heiligtum der Juden, der Tempel Gottes und
der
lebendige Gott selbst gemeint sein, bzw., da der "Mensch der Bosheit"
die Wiederkunft Jesu Christi inszenieren wird, ihn zu ersetzen versucht
und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel Gottes setzt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4), sein Sohn Jesus Christus, der einst zusammen
mit den Heerscharen des Himmels zurück auf diese Erde kommen wird.
Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?
Wie wir im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" näher
beleuchteten (dort wurde bereits auf den Charakter jener
psychologischen Waffe des
Antichristen ausführlicher eingegangen), wird in der letzen Zeit
und zwar im Rahmen der großen Trübsal (gemeint ist also die
Zeit der Machtentfaltung des Antichristen zur "Zeit des Endes") durch
das einerseits
lästernde und sich andererseits (ge)wichtig machende Reden eines
"Maules" nach Offenbarung
13,
5-6; Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 (das in der revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 dort »Mund« genannt wird) die
Ungerechtigkeit zunehmen, aber auch dadurch bedingt die Liebe in vielen erkalten
(vgl. Matthäus
24, 12; 1. Timotheus 4, 1 und 2.
Timotheus 3, 1-9).
Was verkörpert das zweite Tier
aus der Erde nun
wirklich? Wie kann ein und dasselbe Tier gleichzeitig einerseits ein
gegen Gott Lästerungen redendes "Maul" und andererseits im
unmittelbaren Anschluß daran der falsche Prophet
genannt werden?
Was ist im biblischen Sinne ein Prophet, und was ist demzufolge ein
falscher Prophet?
Wann bzw. wie lange ist es das gotteslästerliche "Maul" und wann
bzw. wie lange ist es der falsche Prophet? Oder stellt es eine brisante
Mischung beider Seiten dar?
Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes gottesfeindliche
Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dar. Ihn
hat bereits der Prophet Daniel als das andere
kleine Horn
beschrieben (vgl. Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird noch ein weiteres Tier
beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum
das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18.
Das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt, ist eine Parodie bzw. ein
Zerrbild oder noch anders ausgedrückt ein Bild auf den heiligen
Geist Gottes mit diametralem Charakter, also auf das satanische
Gegenstück zum heiligen Geist: Denn es ähnelt nur dem
Geist
Gottes, von dem es heißt, daß er über dem Wasser
schwebte.
"Und die Erde war wüst und leer,
und es war finster auf der Tiefe; und der
Geist Gottes schwebte auf (bzw. über) dem
Wasser."
(1. Mose 1, 2; Hervorhebungen und ergänzender Klammertext vom
Verfasser dieser Homepage)
Was bedeutete das Meer im Judentum zur Zeit des Alten Testaments?
Das Meer wurde ursprünglich, also zur Zeit des Alten Testamentes,
nach der jüdischen Vorstellungswelt Abgrund genannt, was aber
nicht mit dem Hades, das ist der Ort der Totenwelt, gleichzusetzen ist.
Das Meer ist
damit das Chaosmeer. Es war ein
Abbild für die (Ur-)Tiefe (vgl. 1. Mose 1, 2).
Der hebräische Begriff "(Ur-)Tiefe" kann auch mit "Urflut"
übersetzt werden, von der es heißt:
"Im Anfang schuf Gott Himmel und
Erde. Und die Erde war wüst und öde, und Finsternis lag auf
der Urflut, und der Geist
Gottes bewegte sich über dem Wasser."
(1. Mose 1, 1-2 nach der Zürcher Bibel, Hervorhebung durch den
Verfasser dieser Homepage).
Dagegen lesen wir vom zweiten Tier, daß es aus der Erde
aufsteigt, d.h. es muß also über der Erde schweben, von der
es aufgestiegen ist!
Und wie der heilige Geist den einen und lebendigen Gott im Himmel
bezeugt, stellt sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier, das nach Offenbarung
13,
11 zudem nur aussieht wie ein Lamm, nach Offenbarung 13, 12 voll und
ganz in
den Dienst des ersten:
"Und ich sah ein zweites Tier
aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein (bzw. ähnlich dem) Lamm und redete (aber dennoch) wie ein Drache (es hat also trotz
seiner Tarnung bzw.Ähnlichkeit zum Bild des heiligen Geistes
Gottes eindeutig teuflische Natur).
Und es übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist die
des Antichristen und nicht die des lebendigen Gottes Israels) aus vor seinen Augen, ..."
Solange der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf der
Erde wirkt, wird es
auch das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 geben. Denn das zweite Tier
aus der Erde macht ihn erst zu dem, was er ist. Da es aus der Erde und
nicht aus
dem Meer entstammt, kann das zweite Tier
aus der Erde auch kein Mensch sein. Und das erste Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 muß es eigens zum Zecke seine Machtergreifung neu
und einmalig in seiner Art kreiert haben.
Indem sich das zweite Tier
aus der Erde ganz in den Dienst des ersten Tieres aus
dem Meer stellt, bewirkt es erst, daß das erste Tier aus dem Meer
eine solch große Macht erhalten kann, wie es sie bereits besitzt
bzw. wie es sie später zu
Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal noch
erlangen
soll.
Und es, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ist es demnach, welches diese ungeheuer
große Macht
des
Antichristen aufbaut bzw. herstellt und auch zu ihrer Vollendung bringt.
Wir wissen es ja bereits aus dem Kapitel "Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam", daß das "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 die zeitlich
begrenzte, vorausgehende besondere
Erscheinungsform des zweiten Tieres
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 darstellt.
Das "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 wird nicht nur
allein in
den
ersten symbolisch gemeinten 42 Monaten der großen Trübsal
bzw. in deren ersten symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahren oder deren
erster Hälfte, in der es ein "Maul" ist, durch das gezielte
Leugnen des Vaters und des Sohnes den Antichrist vor dem Haß der
islamistisch geprägten Menschen schützen, sondern wird, wenn
es
den Charakter seiner Gotteslästerungen zugunsten einer
"lügenhaften Überzeugungsarbeit" bzgl. der Anbetung des
"Greuelbildes
der
Verwüstung" ändert,
von nun an als falscher Prophet bewirken
können, daß auch Muslime dieses "Greuelbild
der
Verwüstung" verehren
werden.
Was ist also im biblischen Sinne ein Prophet?
In 1. Korinther 14, 1 spricht Paulus davon, daß sich die
Korinther um die Gaben des Geistes, am meisten aber um die Gabe der
prophetischen Rede bemühen sollten, wobei nach Dr. Vernon McGee
das Wort „weissagen"
gewöhnlich soviel wie Nachsprechen des klaren Wortes Gottes
bedeutet (nachzulesen in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Korinther 14, 1–15 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks-ERF "Durch die Bibel" vom 7. April 2005).
Dr. McGee bemerkte in diesem Zusammenhang, daß es bei der Gabe
der prophetischen Rede also nicht um
die Vorhersage der Zukunft, sondern viel mehr um die
Verkündigung des Willens und der Botschaft Gottes geht.
Damit kommt die
Formulierung „weissagen" heute dem Wort für „predigen"
sehr nahe.
Dr. McGee bemerkte fernerhin, daß man trotzdem in diesem Fall lieber vom
„Nachsprechen oder vom Kundtun
der Wahrheit Gottes“ reden sollte.
Heute verwenden wir aber weniger
die
Formulierung „weissagen", sondern benützen viel mehr
das entsprechende griechische Wort, das wir als Fremdwort
in unsere Sprache übernommen haben und das da heißt
„prophezeien” oder "prophetisch reden".
Ein Prophet im biblischen Sinn ist
demnach ein Verkünder des Wortes Gottes, der von Gottes
großen Taten spricht. Die prophetische Rede ist also
eine umfassende Beschreibung
für die Verkündigung. Oder wie es Dr. McGee ausdrückte:
"Ein Prophet ist jemand, der im Auftrag
Gottes Gottes Worte redet ...".
Und dabei ist aber nicht nur die Voraussage von kommenden Ereignissen
gemeint.
Prophetische Rede dient wie in 1. Korinther 14, 3 ersichtlich "zur Erbauung und zur Ermahnung und zur
Tröstung" der
Menschen.
Und Dr. McGee bemerkte
diesbzgl. weiter, daß wir die prophetische Rede heute als
„predigen” bezeichnen würden und daß sie einen
die Sünde aufdeckenden Charakter hat.
Die prophetische Rede deckt also dem Menschen seine
Lage als Sünder auf und ruft ihn zum Heil in Jesus Christus.
Die prophetische Rede ist ein prophetisches
Wort, weil sie einen Durchblick hat und einen Durchblick schenkt. Prophetische Rede macht uns also
unsere Sünden bewußt. Nur sie ist es also, die einen
Menschen zur Buße ruft und damit auch grundlegend verändern
kann.
Ein Prophet hat demnach selbst den Durchblick und schenkt diesen
auch anderen weiter. Und er stiftet mit seiner Rede keineswegs noch
mehr Verwirrung, wie sie ohnehin schon ist, sondern er bringt Klarheit.
Dr. McGee formulierte dies
so:
"Die prophetische Rede als Ermahnung weist
konkrete Wege für das Leben des Christen auf, ausgehend vom Willen
Gottes in
seinen Geboten und in seinen Weisungen. Es ist also eine zur Tat
anleitende
Verkündigung (Lk 3,18; Apg 2,40; 14,22; Röm 12,1; 15,30;
16,17; Eph 4,1; 1. Thess 3,2; 2. Thess
2,17; 1. Tim 2,1; 5,1; 6,2; Tit 1,9; 1. Petr 5,1; Hebr 3,13)."
Prophetische Rede schafft Freiraum für die Glaubensgründung,
dient zur Glaubensstärkung und besitzt zugleich mutmachenden,
tröstenden und aufrichtenden Charakter. Sie zeigt damit den
Menschen den
Weg zu Gottes Heil auf (Apostelgeschichte 20, 12; Römer 1, 12; 2.
Korinther 13, 11; 1. Thessalonicher 2, 11+5, 14).
Die prophetische Rede geschieht nach Dr. McGee auch als Zuspruch in
Anfechtungen und in Nöten.
Und als
zukünftige Prophetie beinhaltet die prophetische Rede den Blick
auf das Ziel der
Heilswege Gottes mit seinen Menschen. Und sie leitet die Menschen auf
den Weg der Nachfolge hin. Sie ist damit die Bezeichnung für die
christliche Verkündigung des Evangeliums.
Prophetie deutet die Vergangenheit, sie deckt die Gegenwart auf. Und
sie öffnet den Blick
in die Zukunft bzgl. der Heilspläne Gottes mit seinem Volk. Sie
ist also ebenso auf das kommende Reich Gottes bzw. das seines Messias
hin ausgerichtet. Und damit spricht die prophetische Rede bzw. der
diese Rede führt, das ist der wahre Prophet, ohne die Bibel um
ihre Verheißungen zum messianischen Reich zu verkürzen, das
"Dein Reich
komme" in richtiger Weise aus.
Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem
allen bekannten "Vater unser", der wunderbare Ausblick "Dein
Reich
komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute."
vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes
hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er im Rahmen
seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet
zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so
wird euch das alles zufallen. Darum
sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das
Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben
Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft.
Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie
und unser Land segnet
und bewahrt. Aber vor allem sollen
wir die kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias ersehnen und
erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und
Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen
nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz
zum Schluß der auf das "Ende
der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner
vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann,
wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft
über das heilige Volk
der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle
übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).
Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder
zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen
Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille,
sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde
wiederherzustellen, soll
sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das
Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.
Wie wir also sehen, ist die uns vertraute christliche Verkündigung
nicht nur ein Dienen am Wort, sondern sie ist zugleich zutiefst
prophetischer Natur. Denn sie ist in der letzten Konsequenz auf das
Kommen von Gottes Reich und das seines Messias ausgerichtet ist und
sie schließt den Menschen sowohl das gegenwärtige als auch
das zukünftige Handeln Gottes auf. Die biblische Prophetie
gründet sich dabei auf
die Lehren der Bibel, die die Vergangenheit des Volkes Gottes
betreffen, die Gegenwart berühren und die Zukunft ansprechen.
Die prophetische Rede macht uns also etwas verständlich und
vertraut, was dem
Verstand des natürlichen Menschen normalerweise gänzlich
verschlossen
ist, gemeint ist das verborgene göttliche Handeln in unserem Leben
und Gottes große
Güte und seine Barmherzigkeit.
Die prophetische Rede eröffnet uns somit die Möglichkeit, in
eine zutiefst persönliche Beziehung mit unserem Gott gelangen zu
können, unser Denken, Fühlen und Handeln an Gottes
unsichtbarer Welt auszurichten und über seinen Messias Jesus
Christus durch seine uns entgegengebrachte innige Liebe einen Weg ins
vertraute Gespräch zum himmlischen Vater zu finden.
Auf Gottes Verheißungen gegründet und in seinem Messias
Jesus Christus verwurzelt und können wir uns selbst loslassen und
freigeben und uns in die Arme des uns liebenden Vaters fallen lassen.
Echte und richtig verstandene Prophetie nimmt alle
Berührungsängste mit Gott von uns fort und läßt
uns unsere Schwachheit und seine Stärke rühmen. Sie weckt in
uns eine bislang nicht gekannte Freude auf eine intime Gemeinschaft mit
Gott. Und sie facht in uns ein Hoffen und Sehnen nach seinem kommenden
Reich an. Die prophetische Rede begeistert uns für eine freudige
Erwartung auf das zukünftige Heil.
Da wir nun wissen, was ein Prophet ist und was die wahre prophetische
Rede bei den Menschen auszulösen vermag, können wir nun auch
davon
ableiten, was ein falscher Prophet sein muß bzw. was sein Reden
bei den Menschen bewirkt:
Wie anders muß doch sein Wesen, wie verschieden von der
prophetischen Rede muß die Verführung des falschen Propheten
sein. Kann sie dann auch auf der ehrlichen Liebe zum himmlischen Vater
gründen und aus ihr hervorgehen? Nein!
Das Wort, welches der falsche Prophet
predigt, also
denjenigen angeblichen Willen Gottes, den er kundtut bzw. den Menschen zu verkaufen sucht,
entspricht demnach auf keinen
Fall der Wahrheit und entspringt auf gar keinen Fall dem Munde Gottes.
Er, der in Wahrheit in seinem eigenen Auftrag kommt,
also der sich des falschen Propheten bedienende Antichrist zur "Zeit
des Endes", ist und bleibt ein Lügner, der vermutlich, damit es
nicht so leicht durchschaut werden kann, auf einer allen bekannt
gemachten
Wahrheit systematisch seine Lügen aufbaut. Was er
betreibt, kann demnach auch
keine
wirkliche Vorhersage der Zukunft sein.
Diejenige großen Dinge,
Zeichen und Wunder, die er ankündigt, werden sich vielleicht
anfänglich tatsächlich so ergeben, sind aber nur
Fassade und haben letztendlich auf gar keinen Fall Bestand.
Denn Gott selbst wird dem Fevler, auch wenn ihm sogar die "Gewalt
(über den Tod)" gegeben ist (vgl. Hebräer
2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" Geschriebene), ein gewaltsames
Ende bereiten und
sein Reich, so mächtig es durch die dem Antichristen zur "Zeit des
Endes" vom Drache verliehene
"Gewalt
(über den Tod)" zu sein
scheint, das muß dann doch
vergehen (vgl. auch im Kapitel "Wie
lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?").
Nun, da der
Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem
"Gewissenlosen", d.h. dem Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt
über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem
falschen Propheten öffentlich propagandiert und ab dem Beginn
der zweiten
Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu
wirken beginnt,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte
Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt"). Und sie tun dies, obwohl es nach
1.Timotheus
6, 16 der
lebendige Gott im Himmel allein ist, der uneingeschränkte
Unsterblichkeit besitzt,
derjenige Gott, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus
offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben
ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen
verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden,
dessen Macht kein jähes
Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung
seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen
Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz
eingeräumt wird (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Wie die Menschen der Erde an der Art und Weise des Wirkens der
dem Antichristen zur "Zeit des Endes" vom Drache übergebenen
"Gewalt
über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen
Propheten viel mehr um die
Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und
den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen
festgemacht
ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen,
sondern in Wirklichkeit um die eines
ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der
damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu
stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner
Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des falschen Propheten ist seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und
derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei
völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.
Ausschließlich für ihn allein und lediglich für seine
eigene Machtentfaltung bringt das Reden des falschen Propheten wirklich
einen Nutzen. Es ist der Versuch
der
Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als
göttlich deklarierten Willens
und einer unechten und widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls
am Willen des lebendigen Gottes und
seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des falschen Propheten stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar und läßt
es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, ein echte Beziehung zum
lebendigen Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen.
Die Weissagungen des falschen Propheten können damit nicht zur
Erbauung und zur Ermahnung und zur Tröstung der
Menschen dienen, sondern fesseln und binden sie, beschönigen
Dinge, die nicht im Willen Gottes stehn und verleiten denjenigen, der
darauf hört, zur Sünde und zum Götzendinst vor dem
lebendigen Gott.
Ein falscher Prophet verschließ nicht nur den Blick der Menchen
vor der Sünde, sondern verleitet und verführt sie, von Gottes
guten Wegen abzuweichen und stattdessen den Weg der Sünde, die ins
Verderben führt, zu beschreiten.
Ein fascher Prophet vermittelt demnach keinen Durchblick und hat auch
selbst keinen. Sondern er stiftet mit seinen klugen Reden unter seinen
Zuhörern nur Verwirrung.
Es sind demnach auch nicht die wahren Heilspläne Gottes mit seinem
Volk, die der falsche Prophet vermittelt, sondern es sind Pläne
des Menschen, die er damit nicht ganz uneigennützig in
unterstützender Weise mit zu verwirklichen sucht.
Seine Verkündigung ist auf keinen Fall ein Dienen am Wort, sondern
sie ist gegen die tatsächlichen Zukunftspläne Gottes
gerichtet. Denn
sie gründet sich nicht auf den wahren Lehren der
Bibel.
Die prophetische Rede des falschen Propheten verschließt allen
Menschen den wahren Blick auf das göttliche Handeln. Und das wahre
Verständnis zu Gottes großer Güte und seiner
Barmherzigkeit geht dabei gänzlich verloren.
Das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 wird ab dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" aufgrund
seiner ab dann massiv einsetzenden "lügenhaften
Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite
Tier aus der Erde bezeichnet, sondern, weil
der Antichrist mittels des zweiten
Tieres aus der Erde vermutlich sein in Wahrheit unechtes und
zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, der
falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Offenbarung
13, 11-18 schildert dasjenige, was das ab jetzt, d.h. ab dem in
Erscheinung Treten des wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" als falscher Prophet fungierende zweite
Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 im
Auftrag des Antichristen tut. So bewirkt es u.a. die kommende
Kennzeichnung der Menschen der Erde und in diesem Zusammenhang eine
Zwangsmissionierung der Erdbewohner, die in
direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe
erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht.
So lange der falsche Prophet aber noch hauptsächlich
als
gotteslästerliches "Maul" fungiert, wird während
dieser Zeit durch die vielen Gotteslästereien auch das satanische
Wesen des zweiten Tieres aus der Erde sehr deutlich erkennbar bleiben.
Man sollte aber dennoch nie vergessen: Noch in der zeitlich gesehen
vorweglaufenden Gestalt des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 soll das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 aber neben seinen
schwerpunktmäßigen
Gotteslästereien schon jetzt von "großen Dingen" sprechen
(vgl. Offenbarung
13,
5), die sicherlich auch hier bereits prophetischer Natur sein
werden. Und wird in Offenbarung
13,
5 auf diese "großen Dinge" nicht auch besonderes Gewicht
gelegt, indem sie durch den Schreiber der Offenbarung, gemeint ist der
Apostel Johannes, in der Aufzählung durch ihren vorderen Platz,
also an der ersten Stelle, besonders hervorgehoben werden? Es scheint
ganz so, als könnte dieser Aspekt der (sicherlich
verfälschten) Prophetie durch das "Maul" über all die
vordergründigen furchtbaren Gotteslästerungen sonst sehr
schnell übersehen werden bzw. sehr leicht in Vergessenheit
geraten!
Mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal,
welche auch kurz die Bedrängnis genannt wird, verliert nun dieses
"Maul", wie wir gehört haben, als solches seinen Namen als
Lästermaul. Und mit dem
Wegbleiben des Lästerns des "Maules", das das bis dahin noch in
dieser Welt vorhandene Böse symbolisieren soll, durch das in
Erscheinung Treten eines wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" wird bereits für uns heute erkennbar:
Obwohl diese Ereignisse noch in der Zukunft liegen, kann jetzt bereits
gesagt werden, daß der Herrschaftsbeginn des Antichrist zur "Zeit
des Endes" auf eine dann scheinbar nur durch ihn bewirkte heil werdende
Welt hin ausgerichtet
ist.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß
also
tatsächlich denjenigen Weltherrscher verkörpern, der sich an
die Stelle des höchsten Gottes zu stellen versucht, also die
Stelle desjenigen, der das Gesetz und die Ordnung in seinen Händen
hält bzw. zur "Zeit des Endes" auf der Erde wiederherstellt.
Da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Bibel nicht nur der
Bedränger und der Sohn des Verderbens, sondern auch lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose
genannt wird, muß es nun jedermann schon sehr verwundern,
daß derjenige, der mit seinem "Maul" zuvor für chaotische
Zustände gesorgt hatte, von nun an, d.h. dann, wenn das "Greuelbild
der
Verwüstung" sichtbar wird, mit Hochdruck daran
arbeitet, wieder geordnete
Verhältnisse herzustellen und das Gesetz ungeteilt in seine
Hände zu
nehmen versucht. Und tatsächlich, in der Bibel wird der lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel ausgewiesene
"Gesetzlose"
von nun an als Hirte beschrieben, der die Schafe gerecht zu weiden
glaubt. In Wahrheit aber ist er rücksichtslos und ein
reißender Wolf, eben ein nichtsnutzige Hirte, der im Licht der
Wahrheit betrachtet großen Schaden anrichtet. So jedenfalls
beschreibt ihn ein Prophet des Alten Testamentes in Sacharja 11,
15-17.
Der Antichrist ist demnach ein Hirte solcher Art, von dem, so wie wir
in Offenbarung
13,
14 gelesen haben, große
Versuchung
und Verführung ausgehen
werden wird, genauso wie von dem in Jesaja 16,
3-5 beschriebenen Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker ausgehen soll, mit dem er vollkommen identisch ist. Und
diese Art der Verführung, die zudem ein globales Ausmaße
annehmen soll, wird nur ihm, dem großen Weltverführer, mit
solch großem Umfang zugeschrieben.
Der Verfasser dieser Homepage ist davon
überzeugt, daß der schlimme Teil des Beginns der
großen
Trübsal ein "Offenbarwerden des Bösen"
darstellt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 8) und dann eine unmittelbar daran
anschließende Zeit
der
endzeitlichen Bedrängnis nachfolgt, welche
in Offenbarung 3, 10
als "Stunde der Versuchung"
bezeichnet wird. Und letztere stellt eine Zeit solcher Art dar,
während der der in Jesaja 16,
3-5 beschriebene Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw.
Bedrücker,
nachdem er selbst alles
Bestehende in Unordnung gebracht oder zerstört hatte, von nun an
rücksichtslos und mit Hochdruck scheinbar geordnete
Verhältnisse wieder herzustellen und das Gesetz in seine
Hände zu
reißen versucht. Und es wird ganz danach aussehen, daß
dies, was zuvor niemand erreichte, ihm, dem Sohn des Verderbens, nun
tatsächlich gelingt.
Und in diesem Sinne wird er vorgeben, in göttlichem Auftrag
gesandt zu sein, aber in Wahrheit nur als ein
selbsternannter Befreier
auftreten, der in Wirklichkeit in eigenem Auftrag kommend, nur dem
Anschein nach die Erde vor
ihrer Zerstörung durch
das
Böse bewahrt. War er es doch kurz vorher selbst gewesen, der das
Böse in diese Welt hineingetragen und die Erde wüst gemacht
hatte und so die Liebe in vielen erkalten ließ. Und all das wird
er tun, indem er allem Anschein nach das Böse
ausrottend den Messias Israels nachahmt, dessen Platz er dann auch
einzunehmen versucht und an dessen Stelle er sich dann auch stellen
wird.
Alle Menschen der Erde werden ihn gerade darum verehren, eben weil er
es anscheinend als Einziger erreicht, wieder den Frieden über die
Erde zu
bringen und ein scheinbares Friedensreich dem dann sehr bald kommenden
wahren Königreichreich Gottes vorwegnimmt. Mit großen
Zeichen an Himmel und Erde und an den Menschen selbst wird er viele
Erdbewohner davon überzeugen können, daß er der einzige
Gott des Himmels
und der Erde sei, dem alle Anbetung gebührt und der der in
Wahrheit von ihm zuvor gebeutelten Welt mit starker Hand den Frieden
zurückbringt.
Was anfänglich nach Frieden aussieht, wird aber bald in eine
Zerstörung münden. Denn von dem ersten Tier aus dem Abgrund
heißt es, wie wir weiter unten noch hören werden, daß
es Krieg hervorrufen wird.
Wenn das aus bzw. von der
Erde aufgestiegene zweite Tier den Frieden verkünden wird, nimmt
aber in Wahrheit für alle
wahrheitsliebenden Menschen der Erde von diesem Zeitpunkt an eine
bisher noch nie dageweseneVerfolgungszeit und Bedrängnis ihren
Anfang. Und würde
der lebendige Gott diese schreckliche Zeit nicht verkürzen,
könnte kein Mensch mehr gerettet werden. Aber um der
Auserwählten willen, währt diese schlimme Zeit nur sehr kurz.
Gotteslästerliches "Maul" oder (in Wahrheit falscher) Prophet -
Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 macht aber einen sehr wichtigen Aspekt sehr
gut sichtbar,
und das sollte man auch nie aus dem Auge verlieren und vergessen:
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 stellt von Anfang an eine brisante Mischung
beider
Zielrichtungen des Antichristen dar, wobei aber ob in der ersten oder
in der zweiten Hälfte der großen Trübsal jeweils nur
ein ganz bestimmter Teil
deutlich erkennbar
den Vorrang hat.
Wird nicht auch bereits das einem Massenmedium
gleichzusetzende,
gotteslästerliche, d.h. den
Namen des lebendigen Gottes und die Seinen
Gottes lästernde
"Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, mit dessen
Hörbarwerden die erste Hälfte der
großen
Trübsal startet, parallel zum mit Spott, Schande und
Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen der Wahrheit (scheinbar)
prophetisch über große Dinge reden (vgl. Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5)?
Dieses spezielle Sprachrohr des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes"
muß schon sehr auffällig sein. Denn ein "Maul", das
gotteslästerlich redet, d.h. über Gott im Himmel
lästerlich spricht und die Seinen Gottes denunziet, d.h. sie
falsch beschuldigt, um sie fertig machen und um über sie im
gleichen Atemzug spotten zu können, das aber gleichzeitig bzw.
parallel
zum mit Spott, Schande und Verunglimpfungen einhergehenden Niederwerfen
der Wahrheit (scheinbar) prophetisch über (zukünftige)
"große
Dinge" spricht, dies gibt es wohl nicht alle Tage und hat es wohl auch
in dieser Mischung noch nie zuvor gegeben. Aber genau hierdurch
dürfte sich dieses Massenkommunikationsmittel des kommenden
großen Weltherrschers auszeichnen, bzw. wird sich so von den
anderen hervorheben und sollte sich genau dadurch von allen anderen
seiner Art unterscheiden.
Lästerungen und scheinbare Prophetie, Böses und anscheinend
Göttliches, das alles
stammt doch in Wahrheit aus einer einzigen unzertrennlichen Quelle, vom
zweiten Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das beides gleichzeitig verkörpert,
gotteslästerliches "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 und (in Wahrheit
falscher) Prophet nach Offenbarung
19, 20, auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" beides vom
Verstand her durch beispielsweise zeitliche Zuordnung logisch und
sauber zu trennen versucht.
Damit will er ja nur verhindern, daß man erkennt, Satanisches und
scheinbar Göttliches, beides stammt in Wirklichkeit aus ein und
derselben Quelle,
hat einunddenselben Verursacher, rührt her von der einen
gottesfeindlichen Macht, die den Geist Satans in sich trägt und
die dies alles mit vorgetäuschter Frömmigkeit geschickt
getarnt bewirkt. Und das alles wird dazu mit auf psychologischer Ebene
wirkenden
Nebelgranaten und mit Lügen verpackt von ein und demselben
Massenmedium und von einer ausgeklügelten
Gehirnwäsche begleitet ohne merklichen Abbruch in die Welt
hineingetragen und dies mit
nur einem einzigen Massenmedium, das die Erde bis dahin noch nie zuvor
gesehen (und gehört) hatte.
Man darf sich also nicht darüber hinwegtäuschen lassen, zu
glauben, daß das gotteslästerliche "Maul" oder der ebenfalls
im Diest der Antichristen stehende und (in Wahrheit falsche) Prophet,
so wie es bzw. er sich gibt, echt sei. Denn das alles wird doch nur
geschickt getarnt vorgemacht und dabei den Verstand überlistend
simuliert. Bzw. diese in Wahrheit unreale bzw. virtuelle Gedankenwelt
wird erzeugt vom aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweiten Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das quasi einem Satelliten gleich über
der Erde
schwebend vom Antichristen immer wieder aktuell programiert dieses
große Unheil auf den gesamten Erdkreis und damit auch auf alle
Bewohner der Erde ausgießt.
Wie wir deutlich sehen können, ist dieses vom aus bzw. von der
Erde aufgestiegenen zweiten Tier hauptsächlich ein Unheil auf
geistiger Ebene, dem man auch nur mit einer geistigen Waffe, dem Geist
der Wahrheit also mit Gottes gutem Geist ausgestattet begegnen und
bekämpfen kann, mit demjenigen Geist, der allein die Lüge von
der Wahrheit zu unterscheiden vermag und der als einziger in der Lage
ist, diesem großen Unheil den Nährboden zu entziehen und die
(in Wahrheit) falsche Prophetie des vom aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres als Lüge zu entlarven. Jetzt
heißt es also: die Orientierung und Blickrichtung nicht zu
verlieren, weiterhin bzw. wieder Gott in allem treu sein, ihn allein zu
fürchten und mit den Waffen seines guten Geistes der Wahrheit
ausgestattet, gegen den verführerischen Lügengeist des
Weltverführers anzukämpfen.
Denn dieses eine Massenmedium, ob als (gotteslästerliches) "Maul"
oder (in Wahrheit falscher) Prophet ausgewiesen oder getarnt, wurde dem
ersten Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 allein gegeben: "Und
es
wurde (nur) ihm (allein) ein
(bzw. dieses einzigartige) Maul gegeben, zu reden große
Dinge und Lästerungen ... Und
es (das erste Tier aus dem Meer) tat sein (jenes
nur ihm gegebene) Maul ("sein
Maul" bedeutet hier also: dasjenige Maul, das nur ihm gehört) auf zur Lästerung gegen Gott, ..."
(Offenbarung
13, 5+6; Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den
Verfasser dieser Homepage)
Damit betreibt das "Maul" nach Offenbarung
13, 5-6 wirklich nur ein
einziger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
derjenige, dem dieses
durch seinen globalen Wirkungsbereich bedingt übermächtige
Massemnedium und Sprachrohr gehört und der auch allein
dafür verantwortlich zu
machen ist.
Daß er sich geschickt dieser Verantwortung zu
entziehen weiß und sich für alle immer wieder neu unsichbar
zu machen versteht,
für diejenigen, die nach diesem einen Verantwortlichen suchen,
zeigt sich u.a. auch
daran, wem der Antichrist voller Lüge dieses Massenmedium
zuzuweisen versucht. Es wird unglaublich sein, wem der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" dafür die Schuld gibt, obwohl es
doch allein sein
eigenes Zutun ist, durch das ein großes Unheil heraufbeschworen
wird und die Liebe in vielen erkaltet.
Und genau darum bezeichnete Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 25.04.09 in der 31.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13, 11-17 das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 als einen skrupellosen Schrittmacher des
Antichrist zur
"Zeit des Endes", als einen Funktionär des Drachens (gemeint ist
hier Satan), der Jesus und die Geschichte Gottes mit denen, die auf
Jesu Seite stehen, nachahmt.
Er betonte fernerhin, daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene
zweite Tier es allein ist, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12). Und weiter sagte er, daß die beiden Tiere aus
Offenbarung, Kapitel 13 unmittelbar zusammen gehören. Sie bilden
zusammen mit dem Drache die widergöttliche Trinität, das ist
das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen
Gottes.
Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle wies in diesem Zusammenhang auch darauf hin,
daß das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier es allein
ist, das dem Bild des ersten Tieres aus dem Meer das scheinbare Leben
einhaucht. D.h. es macht es erst, daß dieses wie lebendig wirkt
und anscheinend Lebensgeist besitzt, daß das Bild des Tieres, und
so erweckt es den Anschein, sogar sprechen und daß das Bild des
Tieres scheinbar bewirken kann, daß alle Menschen, die dieses
sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch
in Matthäus
24, 15-28 und Offenbarung
13, 15 Bezug nimmt, nicht anbeten, aus diesem Grund von dem Bild
des Tieres selbst getötet
werden. In Wahrheit handelt es sich beim Bild des ersten Tieres aus dem
Meer nicht um den Lebensgeist des lebendigen Gottes und beim aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nicht um einen von ihm
ausgehenden Lebensatem, sondern um den Geist des Drachen, der
verführerischer Natur und lügenbehaftet ist, also um den
Geist Satans, der darauf hinzielt, alle Menschen vom lebendigen Gott
des Himmels und der Erde abzulösen und zum Götzendienst zu
verleiten.
Es ist also nicht wirkliches Leben und es ist also auch keine
tatsächliche Sprache, was das aus bzw. von der Erde aufgestiegene
zweite Tier dem sogenannten "Greuelbild
der
Verwüstung" verleihen kann. Sondern es ist der Geist
eines Lügners und Betrügers, der sich in diesem scheinbaren
Leben des "Greuelbildes
der
Verwüstung" wiederspiegelt. Und das wie lebendig
wirkende und scheinbar der menschlichen Sprache mächtige "Greuelbild
der
Verwüstung" kann demnach auch nicht selbst bewirken,
daß alle Erdbewohner, die es nicht anbeten wollen, von diesem
Bild getötet werden. Nein, der bewirkt, daß das "Greuelbild
der
Verwüstung" anscheinend sprechen kann und all
diejenigen tötet, die es nicht verehren, für dies alles ist
allein das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier
verantwortlich zu machen, oder besser gesagt, derjenige, der diese
mächtige Waffe kreiert hat und nun in seinen Händen hält
und gegen all diejenigen zu richten vermag, die seinen Lügen nicht
glauben wollen.
Denn das Ziel Satans ist es, daß die Menschen der Erde
mit der Huldigung des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches einer für die Juden
verbotenen figürliche Darstellung Gottes bzw. seines Sohnes und
Messias gleichzusetzen ist,
den Verursacher dieser figürlichen Darstellung Gottes, das erste
Tier aus dem Meer und damit auch den Drache selbst anstelle des
lebendigen Gottes anbeten. Und diese in der zweiten Hälfte der
großen Trübsal bzw. mit ihrem Beginn im Heiligtum Israels
stehende figürliche Darstellung seiner Person muß dem Gott
des Himmels und der Erden ein gewaltiges Greuel sein, dem doch allein
alle Ehre gebührt und dem zuvor im wiederaufgebauten 3. Tempel in
Jerusalem noch geopfert wurde.
Was Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle in diesem Zusammenhang nicht vergaß, zu
betonen, war,
daß es von dem ersten Tier aus dem Abgrund heißt, daß
es Krieg hervorrufen wird. Und das zweite Tier, welches aus bzw. von
der Erde aufgestiegen ist, wirkt dabei wie wir bereits gehört
haben alle Gewalt des ersten Tieres.
Dies bedeutet aber weiter nichts, als daß das zweite Tier,
welches sich ganz in den Dienst des ersten stellt, die Erdbewohner
durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos machen
wird und sie durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten Tieres
aus dem Meer verleitet (auf daß es später wegen der
diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den
Namen der falsche Prophet erhält), sondern, und dies versucht der
Verfasser dieser Homepage zu betonen, daß es der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" als eine mächtige Waffe
gebraucht, mit der er die
Menschen der Erde zum Einen vorwiegend auf psychologischem Weg steuert
aber auch zum Anderen seine Widersacher sogar auf direktem Weg zu
töten vermag.
Hatten wir doch in Offenbarung
13, 15 gehört, daß dem aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier Macht gegeben wurde, "Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen
könne, daß alle,
die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden."
Und dies bedeutet doch im Klartext weiter nichts, als daß es
nicht das hiermit gemeinte, wie lebendig wirkende "Greuelbild
der
Verwüstung"
sein wird, welches selbst spricht und selbst machen kann, daß
alle, die das Bild des Tieres nicht anbeten werden, getötet
werden", sondern daß dieses Sprechen und Menschen töten
können in Wirklichkeit vom aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier ausgeht und bewirkt werden
wird.
Das aus bzw.
von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 gleicht darum in den Augen des Schreibers
dieses Textes
einer mächtigen Waffe und kann nur so alle Gewalt des ersten
Tieres aus dem Meer ausüben (vgl. auch im Kapitel "Die "Angst
für Jakob" bedeutet das Ende der Selbstständigkeit der
Nationen" und bei Daniel
8, 24 und das danach Geschriebene).
Und der Schreiber dieser Webseite geht noch darüber hinaus. Er
meint, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
mit Hilfe des aus
bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nicht nur im Stande ist,
Menschen zu töten. Nein, er vertritt die Ansicht, daß er
damit auch die "Gewalt
über den Tod" besitzt (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?").
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer
2, 14 die "Gewalt über
den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten)
Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 2 seine
Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten
Antichrist nach nach Offenbarung
13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält,
bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer
aber den
Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod das
Anrecht
auf das irdische Leben eines sündigen Menschen streitig macht,
bestimmt
nicht derjenige damit genau darüber, wie lange dieser Mensch
über den
Zeitpunkt seines natürlichen Todes hinaus auf dieser Erde
weiterlebt?
Wer hat also mehr Macht? Ist es derjenige, der das Leben eines Menschen
in seinen Händen hält, also in der Lage ist, es jederzeit
gewaltsam vorzeitig zu beenden? Oder ist es derjenige, der den ihnen
drohenden Tod der Menschen unter seine Gewalt gebracht hat, gemeint ist
also derjenige, der scheinbar ihren natürlichen Tod zumindest
einige Zeit lang besiegen kann, ihn demnach nicht nur gewaltsam
vorzeitig herbeiführen kann, sondern ihn zusätzlich sogar ein
Stück lang aufzuhalten vermag? Und schließt nicht das Zweite
das Erste, also die Gewalt über den Tod, die Gewalt über das
Leben mit ein? Würde es nicht ausschließlich der zweite
Aspekt sein, der unter den Erdbewohnern ein großes Staunen und
Nachlaufen hervorzurufen beginnt? Aber genau das soll doch im
Zusammenhang mit dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt. Angaben der
Bibel in Offenbarung
13, 2-4 einmal geschehen:
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine (lt. Hebräer
2, 14-15 verliehene) Gewalt
(gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und
seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die
Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm also
genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten (darum
wie von ganz allein) ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren
Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen
(mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller
Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Der Schreiber dieses Textes ist der Meinung, daß der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
damit das biologische
Altern aufzuhalten vermag (vgl. in den beiden Kapiteln "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt"). Denn wem die "Gewalt über den
Tod" gegeben worden ist,
der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist,
ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Antichrist zur "Zeit
des Endes" maßt sich damit an, über sein Menschsein hinaus,
anstelle des
lebendigen
Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und damit selbst die Quelle des Lebens zu
sein. Und ihm wurde
dabei sogar wie bereits gesagt die Gewalt über den Tod gegeben
(vgl. Hebräer
2, 14-15). Und in der Folge dessen geschieht das wohl
größte aller Wunder, mit dem derjenige, der sich für
den auf die Erde zurückgekehrten
Messias und Sohn Gottes ausgibt, die Menschen des gesamten Erdkreises
in seinen Bann zieht: "... seine
tödliche Wunde wurde heil. Und die ganze Erde wunderte sich
über das Tier ..." (Offenbarung
13, 3).
Denn der Böse wird nach 2.
Thessalonicher 2, 9-10 "in der
Macht des Satans (d.h.
in der Vollmacht des Teufels) auftreten
mit großer Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern
und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die
verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen
haben, daß sie gerettet würden".
Und wem die "Gewalt über
den Tod" gegeben worden ist,
der muß auch
imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest
aufzuhalten.
Der
Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 sein:
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt:
Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung
13,
2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine
Vollmacht bzgl. der in Hebräer
2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt
über
den Tod".
Dies sollte so sein, weil in Offenbarung
13,
2+4 im Urtext jeweils das griechische Wort "Exousia" steht,
das auch in der Bibel an anderer Stelle für Jesu Macht bzw.
Vollmacht
gebraucht wird bzw. für diejenige uneingeschränkte Vollmacht
steht, die
Jesus seinen Jüngern verlieh.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, auch
eine Vollmacht zur Ausübung der "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 sein, oder nicht?
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's
gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die
Macht nähme
dem, der Gewalt über den Tod hatte,
nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste,
die durch Furcht vor dem Tod
im ganzen Leben
Knechte sein mußten."
(Hebräer
2,
14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und weil durch Jesus Christus und sein stellvertretendes
Opfer ihm, dem Teufel, der "Gewalt
über
den Tod" hatte, die Macht genommen worden ist, überträgt er,
der die "Gewalt
über
den Tod" besitzt, diese nun seinem Handlager, dem Antichristen zur
"Zeit des Endes", alo demjenigen, der sich für Jesus Christus
ausgibt. Und das geschieht, damit dieser genau damit alle Welt
verführe, erneut Furcht vor dem
Tod zu bekommen, sie so zum Götzendienst verleite und die
Menschen infolge dessen von ihrem wahren Heilbringer und Christus
entreißt.
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller Gewalt über den Tod, die
dem
Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine
Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Wissen wir doch, und dies führt der Verfasser dieser Homepage als
einen weiteren Grund seiner Annahme an, daß der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" eindeutig eine zerstörerische und
kriegerische Natur besitzen muß, weil er in Daniel 11, 38
klar und deutlich als genialer Feldherr und
leidenschaftlicher Kriegsführer beschrieben wird.
Und ein siegreicher Feldherr und
leidenschaftlicher Kriegsführer, der, wenn er vom Lamm Gottes
gerufen werden wird, nach Offenbarung
6, 1-2 »abermals« bzw.
»erneut« (Wortlaut aus der revidierten Elberfelder Bibel
1985)
auszieht, um zu siegen, wäre aus der heutigen Sicht heraus ohne
irgend eine eigene, sehr wirkungsvolle Waffe in seinen Händen
völlig undenkbar. Derjenige, der bereits zuvor gesiegt hatte und
nach der Prophetie der Bibel »abermals« bzw.
»erneut« siegen soll, muß dies doch bereits
anfänglich mit einer Waffe bewerkstelligt haben, die er
für seine weiteren Eroberungspläne, weil diese Waffe sich
schon einmal bewährt hatte, auch sicher wieder bzw. ein weiteres
Mal verwenden wird.
Dies vermutete der Verfasser dieser
Homepage bereits im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht". Dort
stellte er die Behauptung auf, daß der Bogen des Reiters in Offenbarung
6, 1-2
nicht nur militärische Stärke darstellt, sondern daß
dieser auch militärische Überlegenheit verkörpert und daß diese sich aber mindestens
zweimal zeigen wird
(vgl. das ab hier
Geschriebene).
Da wir uns nach der Meinung des Verfasser bereits in der großen
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden, genauer gesagt in
deren ersten Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an
dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu einem
großen Endzeitzeichen herstellen zu können.
Der Schreiber dieses Textes sieht im
Zerbruch des "Landes
des Nordens" nach Jeremia
16, 14-15 und Jeremia
23, 7-8; Jeremia
31, 8; Sacharja
2, 7-9 den ersten erfolgreichen Sieg eben dieses Reiters
nach Offenbarung
6, 1-2 (vgl. im Kapitel "Das
"Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Denn die erste Hälfte der großen
Trübsal ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit
des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 erwähnte "Land
des Nordens".
An dieser Stelle kann man sich jetzt eine gewisse Vorstellung davon
machen, was es heißt, wenn vom zweiten Tier, welches aus bzw. von
der Erde aufgestiegen ist, in Offenbarung
13,
12 die Rede ist, daß es alle Macht bzw. Gewalt des ersten
Tieres ausübt.
Der bald kommende Prophet, der die Juden zu Beginn der
zweiten
Hälfte der großen Trübsal vor dem "Greuelbild
der
Verwüstung"
erretten wird, bzw. die bevorstehende Flucht in die Wüste, damit
Gott sein Volk dort während der gesamten Zeit der Bedrängnis
bewahren und versorgen kann
Petrus
sprach nach der Heilung des Gelähmten im Tempel in
Jerusalem zum Volk, zu den Männern von Israel folgende Botschaft:
Von vielen Exegeten wird die Bibelstelle in Apostelgeschichte
3, 22-24 auf Jesus Christus, Jeschua
HaMaschiach gedeutet,
gemeint
ist der von den
Juden lang erwartete aber später wieder von ihnen verworfene
Messias.
War doch Jesus Christus mehr als nur ein Prophet, der von den
Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher
angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des
Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das
der Welt Sünde trägt.
Jesus Christus war ein Jude, das ist wahr, sogar nachweislich einer der
letzten
aus der direkten Linie des Königs David, ein Sohn Davids also und
würdig, sein Königreich fortzuführen und sich auf den
Thron Davids zu setzen, wenn dieses Land einst von den Römern
befreit sein würde. Und heute existiert der Staat Israel wieder.
Israel ist im politischen Sinne wiederhergestellt und frei von
jeglicher Fremdherrschaft.
Wenn der Messias also kommt, dann wird er
sich auf den Thron Davids setzen (vgl. Jesaja 9, 5-6;
Jesaja
16,
3-5; 2.
Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38;
Psalm 132,
11 u. Lukas 1, 30-33).
Er, der Sohn Davids Genannte (und
das ist der reservierte Messiastitel), ist demnach nicht nur ein
Prophet, sondern
ein großer König, der die Königslinie Israels nach
einer
langen Unterbrechngszeit fortsetzen wird. Doch kurz zuvor wird es eine
kurze Zeit
lang der sich an seine Stelle stellende und ihn nachahmende Antichrist
tun. Dieser Frevler und lügenbehaftete Messias, der, obwohl er
alle
Menschen verführen wird, nicht von Menschenhand zerbrochen werden
kann,
den wird der wiederkommende und wahre Messias töten, bevor er
seine
Königsherrschaft über Israel antreten wird.
Beseitigte doch auch einst der König
Salomo die unbesiegten Feinde seines Vaters David, bevor er Regent des
Landes Israel wurde und das Amt seines Vaters übernahm.
Heute nach ca. 3000 Jahren nach der Herrschaft des Königs David
und der seines Sohnes Salomo gibt es mit großer Sicherheit keine
direkten
Nachkommen
aus der Königslinie Davids mehr, die in ein Prophetenamt berufen
werden könnten.
Zu Jesu Christi Zeiten, war dies noch der Fall gewesen. Und der
Messias soll doch nach der Prophetie der Bibel ein Sohn Davids sein
(vgl. Jeremia 23, 5; Psalm 89, 35-36; Psalm 132, 11)!
Es ist demnach gänzlich unmöglich, daß der in Apostelgeschichte
3, 22-24 angekündigte und erst noch kommende Prophet der
Messias sein wird.
Gott wird demnach einen neu zu erweckenden Propheten seines Volkes
schicken, der kein direkter Nachkomme Davids sein kann, aber dennoch
einer seines Volkes ist, einer den er beruft, um den falschen Messias,
den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" und seinen
falschen Propheten
bloßzustellen. Denn in Apostelgeschichte 3, 24 lesen wir, in
welcher Zeit dies
geschehen wird:
"Und alle Propheten von
Samuel an, wie viele auch danach geredet haben, die haben auch diese
Tage verkündigt."
Was aber Apostelgeschichte 3, 24 unmittelbar vorausgegangen ist,
läßt den ganzen Sachverhalt eindeutig werden:
Apostelgeschichte 3, 19 So tut nun
Buße und (da der von Gott gesandte Christus unter uns
gewohnt hat) bekehrt euch, daß
eure Sünden (durch sein für die Sünder zur
Vergebung ihrer
Schuld vergossenes Blut) ausgetilgt
werden
20 damit Zeiten der
Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn und er den euch
vorausbestimmten Jesus Christus (ein zweites Mal zu Euch) sende!
21 Den muß(te) freilich
der Himmel aufnehmen bis (er
in der letzten Zeit) zu
den Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge (wiederkommen wird),
von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher[A] geredet hat.
A) o. von Ewigkeit (griech. Äon) her
22 (Unter Bezugnahme
auf den vorangegangenen Vers sagt der Schreiber der Apostelgeschichte
dann weiter:) Mose hat schon gesagt (5.Mose
18,15; 18,19): (Vers15:) "Einen
Propheten wird euch der Herr,
euer Gott, ("zu den
Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge") aus euren
Brüdern erwecken, gleich mir. Auf ihn sollt
ihr hören in allem, was er zu euch reden wird!
(aus
der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985,
Hervorhebung
durch den Verfasser der Homepage)
Mit den Worten "haben auch diese
Tage"
ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage eine für
Petrus
noch in der fernen Zukunft liegende Zeit, die
letzte Zeit, die "Zeit des
Endes", gemeint, in derjenigen Zeit in der der Gott Israels einen
Propheten wie Mose es war,
erwecken wird, einen Anführer des Volkes Gottes, mit es aus dem
Herrschaftsbereich des Antichristen
fliehen kann, ganz genauso wie es Mose damals für sein Volk
gewesen
war.
Es wird dann gleichfalls eine Zeit "der
Wiederherstellung aller Dinge" sein.
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge"
sind
besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten
und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, denn sie einst brachen. Und es
wird damit außerdem noch ausgesagt, daß dann,
wenn die "Wiederherstellung aller
Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel
sein werden, Jesus Christus, den der
Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf
diese Erde
herabkommen wird.
D.h., dann wenn die "Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge" kommen werden (und der Verfasser
dieser Homepage ist sich sicher: Sie haben bereits begonnen) und der
Staat Israel wieder auf der Landkarte erscheint, wird nicht nur der
seinem auserwählten Volk treu gebliebene Gott Israels, das gelobte
Land (damit ist das Kanaan des Alten Testaments und heutige Gebiet
Palästinas gemeint, in das derzeit die Juden aus ihrer Zerstreuung
zurückkehren) in seinen Ausgangszustand wiederherstellen und in
einen fruchtbaren und blühenden Landstrich verwandeln, in welchem
Milch und Honig fließen, sondern ebenfalls einen neuen Bund mit
den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit wiedererwählen wird.
Dann aber, wenn dies alles geschieht, wird der Herr, ihr Gott,
Israel aus ihren Brüdern einen
Prophet erwecken, der Mose gleicht. Auf diesen Propheten sollen sie
hören in allem, was er zu ihnen reden wird! Das gebot ihnen Mose
noch zu seinen Lebzeiten, und darin ermahnte er sein Volk, zu dem er
selbst gehörte.
Der Verfasser dieser Homepage
vermutet, daß der in Apostelgeschichte
3, 22-24 angeführte Prophet, der, obwohl er hier
mit
allen Propheten von
Samuel an auf eine Stufe gestellt und nicht darüber herausgehoben
wird, trotzdem von vielen Bibelauslegern für Jesus
Christus gehalten wird, ein zur Zeit des Neuen Bundes mit Israel noch
kommender jüdischer Rabbi sein wird, der den gläubigen
Überrest Israels, welcher zu dieser Zeit Jesus Christus als
Messias
angenommen haben wird, einer eiligen Flucht gleich aus Jerusalem
herausführen wird. Denn auch Mose war ein Prophet, der
Anführer eines aus der Knechtschaft der Ägypter fliehenden
Volkes. Er, Mose selbst, der die Worte in 5. Mose
18, 15; 18, 19 sprach, sorgte persönlich mit großen
Zeichen und Wundern dafür, daß das Volk Gottes, zu dem er
auch gehörte, gemeint sind die Israeliten, unbeschadet ziehen
konnten.
Denn 5. Mose
18 ,15 deutet darauf hin.
"Einen
Propheten wie mich
wird euch der Herr, euer Gott, erwecken aus euren Brüdern; den
sollt
ihr hören in allem, was er zu euch sagen wird."
Mit der Formulierung "»Einen
Propheten wie mich ...«"
könnte dasjenige gemeint
sein, was Mose zueigen und für seine Aufgabe sogar hinderlich war:
Mose war nicht wortgewand und so kein Sprecher vor dem Volk. Aber Gott
half ihm in diesem Punkt mit seinem Bruder Aaron aus, den er ihm an
sein Seite gab. Und so redete Aaron für Mose zum Volk. Mose legte
seine
Worte in den Mund von Aaron und dieser sprach zu Volk. Und Gott sprach:
"... Und ich will mit deinem und
seinem Munde sein und euch lehren, was ihr tun sollt. ..." (2.
Mose 4, 10 ff.)
So dürfte dieser Prophet, den Gott erwecken wird, ähnlich wie
bei Mose einen Mangel an Redegewandheit besitzen.
Dieser noch zu erweckende Prophet wird dann, so wie es einst Mose,
obwohl er kein Redner und Sprecher vor dem Volk war, trotz seines Handicaps
und Mangels an Führungsqualität der
geistige (An-)Führer der Juden.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem
vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw.
vergleichbare Aufgabe wie der
des Propheten Mose übertragen werden wird,
soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte
3, 22 "aus euren Brüdern"
sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber
damit auch ein "Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude
sein muß, sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus
gehört.
Und er wird, wenn die Zeit kommt, aus den Reihen
seiner
Brüdern berufen werden, den
Brüdern derer, die den Messias zuvor verworfen hatten, aber
später
Buße tun und in Jesus Christus schließlich mit Gott
versöhnt werden.
So jedenfalls sprach Petrus vor dem jüdischen Volk im Tempel. Nach
dieser Versöhnung mit ihrem Gott in seinem Sohn Jesus Christus,
dann, also zeitlich gesehen danach, sollen sie, die zum Volk des Herrn
gehören, auf diesen noch kommenden großen Propheten
hören, der dazu von Gott berufen werden wird.
"Und es wird
geschehen, wer
diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus
dem Volk." (5. Mose
18, 15) Und mit dem Wort "aus
dem Volk" ist das Volk der Juden, sind die Israeliten gemeint.
Daß der in 5. Mose
18, 15 erwähnte Prophet Jesus Christus sein soll, kann zudem
widerlegt werden:
Die Mehrheit der Juden lehnte den von ihrem Gott zu
ihnen gesandten Knecht Jesus ab. Und die, die den von ihrem Gott zu
ihnen gesandten Knecht Jesus ablehnten, wurden dennoch bis heute
nicht aus
dem Volk Israel vertilgt. Im Gegenteil, Gott erwählt gerade heute
dieses sein undankbares Volk wieder neu. Diejenigen, die den
Fürsten des Lebens töteten, haben nun Gelegenheit, Buße
zu tun und sich zu bekehren, so daß ihre Sünden getilgt
werden.
Nun aber müssen die in Jesus Christus mit ihrem Gott
versöhnten Männer und Frauen Israels auf den in 5. Mose
18, 15 erwähnten Propheten hören, denn er spricht nur zu
ihnen, zu den Menschen seines Volkes, aus dem er kommt, zu seinen
Brüdern und Schwestern in Jesus Christus.
Er, der noch kommende, mit Mose vergleichbare, große Prophet, dem
vom Gott Israels wahrscheinlich auch eine ähnliche bzw.
vergleichbare Aufgabe wie der
des Propheten Mose übertragen werden wird,
soll wenn man die Formulirung der Bibel in Apostelgeschichte
3, 22 "aus euren Brüdern"
sprichwörtlich übersetzt ein Jude sein. Es könnte aber
damit auch ein
"Bruder in Jesus Christus" gemeint sein, der kein Jude sein muß,
sondern lediglich zur Familie des Herrn Jesus gehört.
Und es ist so
überlebenswichtig, weil es um ihr nacktes Leben geht. Wer nicht
dem Aufrufen dieses Propheten folgt und nicht mit ihm aus Jerusalem
flieht, muß sterben. Und Gott
wird mit ihm, diesem Propheten, sein, in allem was er tut.
Der hier
gemeinte Prophet wird
also eine sehr
wichtige
und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben, denn alle
diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund
gelegten Worte hören, werden der Macht der Sünde und des
Todes, die vom Antichristen zur "Zeit des Endes" ausgeht, unterliegen
und müssen somit, wenn sie nicht vom Gott des Himmels abweichen
wollen,
den Märtyrertod sterben. Und wenn sie von den wahren Lehren
abweichen
und den lügenbehafteten Antichristen huldigen, werden sie
das ewige
Leben in
Gottes Nähe verlieren.
Wegen der überaus großen
Bedeutung der Worte dieses Propheten und weil es bei den
gottesfürchtigen Juden jetzt um Leben und Tod geht, sollen sie ihn
lt. Apostelgeschichte
3, 22 bzw. 5. Mose
18, 15 in allem,
was
er verkündet, (unbedingt) anhören und ernst nehmen.
War doch Jesus Christus mehr als nur ein mit Handicaps versehener
Prophet, so einer wie es Mose auch war. War Jesus doch einer, der von
den
Propheten des Alten Testamentes und in den Psalmen Davids lange vorher
angekündigte und von vielen erwartete Messias, der Sohn des
Allerhöchsten, des heiligen Gottes Israels, das Lamm Gottes, das
der Welt Sünde trägt, der barmherzige und gnädige Gott
selbst.
Dieser noch zu erweckende Prophet, der also nach dem Dafürhalten
des Schreibers dieses Textes nicht Jesus Christus sein kann, wird dann,
so wie es 1einst Mose, der
Anführer der Juden bei der Flucht aus Ägypten in Bezug auf
den Pharao
getan hatte, zu derjenigen Zeit, wenn Gott bereits die Sünde des
ganzen
Landes Israel vergeben haben wird, das dann bereits geistlich
wiederhergestellte Volk Gottes bzw. seinen messianischen Kern zu Beginn
der Zeit der Bedrängnis
vor
dem Antichristen und vor seinem sogenannten zweiten, in Wahrheit vom
Antichrist geschaffenen und im 3. Tempel in
Jerusalem aufgerichteten "Greuelbild
der
Verwüstung"
erretten.
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie
in Römer
11, 26 geschrieben "ganz Israel
gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird
trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der
Rettung Israels,
daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag
kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
in Israel
behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie
schließlich auch besiegen wird. Denn er soll zuerst in diesem
Land, dem Heiligen
Land Israel an die Macht kommen.
Mit dem Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das Land Israel,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also ist demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint (vgl.
im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint
(damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels).
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
So wird, wenn in Offenbarung
13, 7 steht: "... ihm (dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden;
und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme
und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung
und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern
durch den Verfasser der
Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen
und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese
Macht sich schließlich
sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche
Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur
Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung
13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).
In Israel an die Macht kommen, dies kann er erst dann, wenn ganz Israel
ihren Messias bereits angenommen haben wird. Und diese Macht wird er
behaupten, ja sogar auf die Länder der
ganzen Erde nach und nach auszudehnen verstehen. Und erst dann, wenn
der
wahre Christus in großer Macht und Herrlichkeit zurück auf
diese Erde kommt, wird die Lügenherrschaft jenes Frevlers ein
jähes Ende haben. Und der Sohn des Verderbens wird damit der
Letzte seiner gottesfeindlichen Art sein, der sich am Volk Gottes, den
Israeliten vergeht.
Er bewerkstelligt dies praktisch, indem er als ihr Anführer mit
diesem
seinem Volk, zu dem er selbst gehört, in die Berge Judäas
flieht.
Diese Flucht aus Jerusalem wird dann sein, noch
bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das
tägliche Opfer im
Heiligtum abschaffen wird und dafür von allen die Anbetung des "Greuelbildes
der
Verwüstung"
erzwingt.
Gott
wird mit dem in Apostelgeschichte
3, 22-24
erwähnten Prophet sein, in allem was er tut. Darum, weil der Gott
Israels dies so sehr betont, in der Art und Weise, daß diesem
Propheten
unbedingt Folge geleistet werden soll, muß der Prophet aus Apostelgeschichte
3, 22-24
eine sehr, sehr
wichtige
und verantwortungsvolle Aufgabe zu erfüllen haben.
Denn alle
diejenigen, die nicht auf die vom lebendigen Gott in seinen Mund
gelegten Worte hören, werden der Macht der Verführung,
Sünde und des
Todes unterliegen und damit auch das ewige
Leben in
Gottes Nähe verlieren. Wegen der überaus großen
Bedeutung der Worte dieses Propheten sollen sie ihn lt. Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15 in allem,
was
er verkündet, ihn (unbedingt) anhören.
Mose, der von Gott
erwählt worden war, die Juden aus der Gefangenschaft in
Ägypten zu befreien und auf den in Apostelgeschichte 3,
14-26 der Apostel Petrus verweist, sieht auf den später kommenden
Befreier seines Volkes aus der gerade beginnenden Macht des
Antichristen. Er unterstreicht in
seiner Prophetie die Wichtigkeit seiner Aussagen zusätzlich damit,
daß er gleich doppelt darauf aufmerksam macht (5. Mose
18, 15 und zusätzlich 5. Mose
18, 18). Diese Worte sprach Petrus zum jüdischen Volk.
Der Prophet, von dem hier gesprochen wird, muß demnach der
einzige seiner Art sein, und es wird demnach niemand
außer ihm geben, der die Lügen des falschen
Propheten offen
legen und sein Volk erretten kann. Wer dann nicht mit ihm fliehen wird,
muß in die Bedrängnis hinein gehen. Darum
muß dieser in Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15-19 angekündigte große Prophet auch für das
heilige Volk Gottes
eine überaus große Bedeutung besitzen, aber nicht nur
für Israel,
sondern auch für die übrigen Menschen der ganzen Erde.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß mit diesem in Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15-19 angekündigten Propheten natürlich nicht die
zwei
Zeugen aus Offenbarung
11, 3-13
gemeint sein können, die ab dann, wenn auf der Erde die
Bedrängnis
bereits hereingebrochen ist, tausendzweihundertundsechzig Tage lang
weissagen und
Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes und die Lügen
des Antichristen ablegen werden. Diese Zeitspanne entspricht fast der
gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Viele Bibeltextauslegen vermuten in
diesen beiden Zeugen, die in Trauerkleidern auftreten werden, die
alttestamentarischen Propheten Mose und Elia, die beide den Tod nicht
sahen und lebendig in den Himmel aufgenommen wurden, da die
Beschreibungen ihres Äußeren und ihrer Werke in Offenbarung
11, 3-13 darauf hindeuten.
Der Ort, zu dem Gott seine Kinder selbst
in Sicherheit
bringen wird, könnte eine verlassene Felsenstadt in Jordanien sein
Heute
nehmen bereits Juden an, daß der Ort, zu dem sie der lebendige
Gott mit Hilfe des in Apostelgeschichte
3, 22-24 bzw. 5. Mose
18, 15-19 angekündigten Propheten zu Beginn der
Bedrängnis in Sicherheit
bringen wird, dann wenn sie nach Matthäus 24, 15-21 in die Berge
Judäas fliehen müssen und der gleich noch zweimal in
Offenbarung 12, 6 und in
Offenbarung 12, 14 umschrieben wird,
Petra ist.
Petra ist eine verlassene Felsenstadt in Jordanien, eine Art
ausgetrockneter
Canion, der einer Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion
ist. Dorthin werden von einigen Juden bereits
seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn
es
soweit ist, dann dahin fliehen zu können.
Die 1260 Tage nach Vers 6 ergeben
knappe symbolische dreieinhalb Jahre. Das entspricht der ganzen zweiten
Hälfte der großen Trübsal,
da diese bekanntlich die symbolischen sieben Jahre lang andauern soll.
Diese Zeitangabe müßte
wiederum identisch mit der Angabe in Vers 14 sein. Die Verse 7-13
stellen inhaltlich
eine Wiederholung der vorhergehenden Verse des Kapitel 12 dar.
Eine
Wiederholung der Aussagen haben wir wie bereits weiter oben geschildert
in
Matthäus 24, 16-20 bemerkt, wo noch deutlicher von dieser Flucht
Israels
berichtet wird. Der Flucht wird also in der Bibel besonderer Augenmerk
gewidmet.
Die
Flucht des Heiligen Volkes wird der Antichrist versuchen aufzuhalten
(Offenbarung 12, 15-16). Es wird ihm aber ähnlich dem Pharao beim
Auszug
Israels unter der Führung Mose aus Ägypten nicht gelingen
können. Auch werden
die Israeliten, einmal an dem von Gott bereiteten Ort mit seiner Hilfe
angekommen, alle auch hier symbolisch gemeinten 1260 Tage unbehelligt
bleiben und nicht verhungern und
verdursten, berichtet die Bibel.
Die
übrigen Juden, die nicht entfliehen konnten, so berichtet die
Bibel, halten trotzdem unbeugsam die Gebote des lebendigen Gottes und
beten den
Antichrist nicht an. Diese werden
von nun an sowie alle weiteren noch verspätet zum lebendigen
Glauben Kommenden
in der zweiten Hälfte der großen Trübsal
äußerst hart verfolgt und viele von ihnen werden
getötet
(vgl. Offenbarung 12, 17).
Wie
ähnelt doch dieser Rettungsplan Gottes für sein heiliges Volk
der Entrückung
bzw. der Wegnahme der Gemeinde Jesu Christi, die bereits vorher
stattgefunden haben muß, denn die wahre Gemeinde wird als solche
ab dem 4. Kapitel der Offenbarung des Johannes auf der Erde nicht mehr
gesehen.
Betrachten wir einmal das Buch Daniel 12, 1 des
Alten Testamentes. Dort finden wir eine Prophezeiung, die auch auf die
Flucht
Israels vor der Verfolgung durch den Antichristen hinweist:
Welch
wunderbare Zusage auch hier an das Heilige Volk, dem auch der Prophet
Daniel
angehörte. Dies aber heißt nichts anderes, als daß der
Erzengel Michael bei der
Flucht der Juden aus Jerusalem in die Berge zu diesen Flüchtlingen
kommen wird,
sie sicher an den von Gott vorbereiteten Ort (der Petra heißen
könnte) geleiten
und die Verfolger vernichten wird. So werden auch die weiter oben
gemachten
Ausführungen zu Offenbarung 12 bestätigt.
Abschließend
soll gezeigt werden, was der große Prophet Jesaja zur Flucht
Israels
aufgeschrieben hat. Wir lesen in Jesaja 26, 20 bis 27, 1:
Jesaja
prophezeite auch hier für sein Volk, wie wir bereits in 1.
Thessalonicher 5, 9
gelesen hatten, daß Gott die Israeliten vor dem Zorn des
Antichristen, der
schließlich von ihm vernichtet wird, beschützen und
verbergen wird.
Die Bedrängnis bedeutet eine deutliche Steigerung der
Not und Verfolgung
Wie kann man auch an der Ernsthaftigkeit der
Vorgehensweise des
Antichristen, der teuflicher Natur ist, zweifeln.
Er brachte in der ersten Hälfte der großen Trübsal
größtes Elend, das er durch die apokalyptischen
Reiter, symbolisiert in Form von Haß, Teuerung und
Inflation, Verfolgung,
Hungersnot, Seuchen
und todbringender Krankheiten, einer vom ihm ausgelöste
blutige Christenverfolgung
für Menschen, die noch in der
großen Trübsalszeit zum offen bekennenden Glauben kommen,
sowie durch große Zeichen an Himmel und
Erde verursacht hat. Und trotzdem, die Bibel spricht in diesem
Zusammenhang noch nicht von der eigentlichen, in dieser Form noch nie
dagewesenen Bedrängnis. Denn sie soll erst danach folgen und ist
wohl anderer Natur als die Zeit davor. Die Bedrängnis wird nach
der Meinung des Verfassers dieser Internetseite hauptsächlich die
Gegner des großen Weltverführers besonders hart treffen.
Die Zeitdauer der Bedrängnis wird von Gott verkürzt
Die Zeit
der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22
u. in Markus
13, 19-22 ist wie auf der Seite große
Trübsal
beschrieben ein Bestandteil der
großen
Trübsal zur "Zeit des Endes".
Sie beginnt lt. Daniel 9, 27
genau in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit (dann wenn im Heiligtum
ein Greuelbild, das Verwüstung anrichtet, stehen wird), die
symbolische sieben
Jahre bzw. die bei Daniel
9, 27 genannte Jahrwoche dauern
soll. Dies bedeutet eine symbolisch gemeinte Zeitdauer von dreieinhalb
Jahren, oder wie es der Mann in leinenen Kleidern, der über den
Wassern des Stroms stand, in Daniel 12, 7 ausdrückte, "eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe
Zeit".
Warum das so ist, sehen wir gleich.
Wenn es in Daniel
12, 7 heißt: "eine Zeit und zwei Zeiten
und
eine halbe Zeit", dann
müssen wir wissen, das “eine Zeit” jeweils ein
symbolisch gemeintes Jahr
bzw. ein symbolisch gemeinter Tag der bei Daniel 9, 27 genannten
Jahrwoche bedeutet. "Zwei
Zeiten" sind demnach zwei symbolisch gemeinte Jahre, eine "halbe Zeit"
ein halbes Jahr. Nun
verstehen wir, daß es sich also um einen Zeitraum von insgesamt
symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahren handeln muß, der sich auf die zweite
Hälfte der von Daniel in Daniel
9, 24-27 gesehenen
letzten der siebzig Jahrwochen bezieht, d.h. genau genommen auf die zweite Hälfte der
siebzigsten Jahrwoche (vgl. auch das zu Daniel
9, 24-27 Erläuterte!). So lange, also symbolisch gemeinte dreieinhalb
Jahre, wird die Bedrängnis andauern,
und sie soll genau dann beginnen, "wenn
die Zerstreuung des heiligen Volks ein Ende hat" (vgl. auch
bei Daniel 12, 7).
D.h. die symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahre der endzeitlichen Bedrängnis werden erst dann beginnen
können, wenn Israel und auch seine verlorenen 10 Stämme
wieder vollständig
natürlich hergestellt sein werden und niemand mehr vom
heiligen Volk in der Zerstreuung bzw. unter fremden
Völkern leben wird, d. h. dann wenn die Rückführung
Israels aus
der Zerstreuung vollständig abgeschlossen sein wird, das
politische Israel vollständig wiederhergestellt sein wird und auch der arabische Teil
des 1947 geteilten Palästinas, d.h. die heutigen arabischen
Israelis und auch die Palästinenser um eine eigene
Staatszugehörigkeit und nationale Heimat wissen, d.h. dann, wenn
auch der Nahost-Konflikt gelöst sein wird.
Und da die endzeitliche Bedrängnis in der Mitte dieser sehr
schlimmen Zeit beginnen soll,
muß die Zeitdauer der gesamten großen Trübsal sieben
Jahre betragen. Und das wiederum stimmt mit Daniel 9, 27 überein.
Die Zeit der Bedrängnis aus Daniel 7, 25 entspricht also genau den
1260 Tagen aus Offenbarung
12, 6 und den 42 Monaten aus Offenbarung
11, 2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder
errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige
Stadt von ihnen zertreten werden wird.
Wie in unserem Abschnitt "Die
große Trübsal soll sieben Jahre dauern" auf der Seite
[große
Trübsal] angegeben, soll sowohl die erste als auch die zweite
Hälfte der großen Trübsal tatsächliche knapp 25
Jahre währen.
Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet weiter, daß mit einem
dieser symbolischen sieben Jahre
sieben tatsächliche Jahre gemeint sein könnten, denn Daniels
Volk dachte in
Siebenerschritten, in
sogenannten Heptaden.
Sieben Tage ergeben eine Woche, und jedes siebte Jahr war im alten Bund
ein
Sabbatjahr (vgl. 3.
Mose 25, 1-7). Nach sieben Siebenern soll nach 3. Mose 25, 8-12 ein
Erlaßjahr folgen. Das sind nach heutiger Zeitrechnung 49
Jahre. Im 50. Jahr sollen dann alle Gefangenen frei kommen, in ihre
Sippe zurückkehren dürfen und auch wieder in ihr Eigentum
eingesetzt werden.
Die Hälfte von 49 Jahren ergibt knappe 25 Jahre. Demnach
umfaßt die Zeit der großen Trübsal, die symbolisch
sieben Jahre
währen soll, tatsächlich sieben Siebener, demnach 49
Jahre, während
davon die erste Hälfte knappe 25 Jahre
andauern dürfte und die 2. Hälfte, die Bedrängnis,
gleichfalls 25 Jahre, die aber, wie in Markus
13, 20 angekündigt, verkürzt werden.
Während die Zeitdauer der ersten Hälfte der großen
Trübsal, wie in
unserem Abschnitt "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter" auf der Seite [große
Trübsal] vermutet, verlängert werden wird (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 7), soll also die
zweite Hälfte der großen Trübsal wie in Markus
13, 20 angekündigt zeitlich reduziert ausfallen.
Der Schreiber dieses Textes vermutet also, daß die zweite
Hälfte der großen Trübsal, also die Zeit der
letzten
symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, von Gott um der Menschen
willen, die zum
Glauben an den lebendigen Gott und seinen Sohn gefunden haben,
sehr stark verkürzt werden wird.
Gott ändert also bzgl. der 70. Woche Daniels seine
ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das
kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis
verkürzt.
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott
ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten
u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit, die aus
alttestamentarischer
Sicht tatsächlich genau 7*7=49 Kalenderjahre dauern würde,
aus
neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil
der
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen
Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird u. der
lebendige Gott aus
Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen verkürzt.
Es gibt also etwas bzw. einen Menschen, was bzw. der durch Gottes
Zuhilfekommen und Beistand bewirkt, daß der sich für Jesus
Christus
ausgebende Antichrist zur "Zeit des
Endes" bzw. dessen Offenbart werden als der Böse noch aufgehalten
werden wird (vgl. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"). Etwas bzw. ein Mensch wird den
Antichrist zur "Zeit des
Endes" durch Gottes leitende Hand in der Verwirklichung seiner
Zeitpläne behindern.
Diese Art von Bedrängnis, wie sie zur "Zeit des Endes"
heraufziehen
soll, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Aufrichten des
sogenannten "Greuelbildes
der Verwüstung" stehen wird und unter dem “Menschen der
Sünde”
geschehen soll, dreht sich um das Durchhalten können der
Glaubenden,
also um das am Glauben Festhalten können selbst. Wenn nicht der
lebendige Gott eine besondere Maßnahme ergreifen würde:
"Und wenn diese Tage nicht
verkürzt würden, so würde kein Mensch
selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage
verkürzt." (vgl. Matthäus 24, 22),
könnte kein Mensch in dieser so überaus schlimmen Zeit das
ewige Leben erlangen.
Der lebendige Gott revidierte demnach seine ursprüngliche Planung "um (der Rettung) der Auserwählten willen".
Der Gott Israels wollte also unbedingt, daß die Glaubenden dieser
furchtbaren Zeit gerettet
werden sollen und gemeinsam mit ihm die Ewigkeit verbringen
können.
Er tut dies für die Seinen also aus Liebe
und Barmherzigkeit! Was für ein großer Gott! Ein
Gott, der so viel Liebe zu seinen Kindern hat, daß er ihretwegen
seinen
ursprünglichen Plan verändert und seinen vormals gedachten
Zeitplan verkürzt.
Dr. Vernon McGee formulierte das Verkürzen dieser Tage in seinen
Erläuterungen zum Bibeltext aus Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003 wie
folgt:
»Der Herr tröstet und ermutigt seine Jünger, denn er
kündigte an, dass
die Tage der Trübsal verkürzt würden. Das heißt
nun nicht, dass die Tage
weniger als 24 Stunden haben werden, sondern nur, daß diese Zeit
nicht
endlos
sein wird. Um der Auserwählten willen, die aus der Trübsal
erlöst werden und in
das Reich eingehen, wird diese schreckliche Periode dann ein Ende
haben.
Was
aber heißt verkürzen? Dieses Wort findet sich im Neuen
Testament nur in diesem
Vers bzw. in dem Parallelvers in Mk 13,20. Im Griechischen heißt
es “abhauen,”
“stutzen,” oder “verstümmeln.”
Klar ist:
jene Tage dauern weniger lang, als es
zuvor beabsichtigt war. Wir mögen uns fragen, welche Absicht aber
wird hier
verändert? Dafür gibt es zwei Erklärungen: Gott
kürzt die Zeit, mit der die
Bedränger, also die menschlichen Machthaber, zuvor gerechnet haben
(Ps 102,24;
Spr 10,27) oder aber: Gott sieht die Schwachheit der Gläubigen
voraus und
verkürzt deshalb die Zeit, die er selber dem Bösen
eingeräumt hatte (Lk 18,8).
Die zweite Erklärung ist die tiefere. Vor der Wahl, das Böse
vollkommen
ausreifen zu lassen oder seine Gemeinde zu retten, entscheidet sich
Gott für
das letztere. Und von daher ist das einer der eindrücklichsten
Verse der Bibel.
Wir sind Gott mehr wert als ein ausgewogener Fahrplan der Geschichte!
Denn wenn
die Zeit nicht abgekürzt würde, dann würde eigentlich
kein Mensch selig werden.«
Die Zeit
der Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22
u. in Markus
13, 19-22 bedeutet für die
den lebendigen
Gott die Ehre gebenden Menschen der Erde eine deutliche Steigerung der
Not und
Verfolgung und Verängstigung. Diese
Bedrängnis wird solch
große Ausmaße annehmen, daß sie in der Bibel mit den
Worten: "wie sie nicht gewesen
ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird"
geschildert wird.
Die Bedrängnis richtet sich vermutlich ausschließlich gegen
diejenigen Menschen, die sich vom Antichristen distanzieren
oder ihn
sogar gänzlich ablehnen, wahrscheinlich am stärksten gegen
diejenigen Menschen, die sich sogar öffentlich gegen den
Antichristen stellen und besonders gegen solche Menschen, die den
lebenden Gott bekennen und ihm die Ehre geben.
Menschen, die vor dem
Antichristen und seinen seinen lügenbehafteten Schau-Wunder
warnen, ihn und seine Lügen bloß stellen und
kompromißlos den auferstandenen und nun sehr bald zum Gericht
tatsächlich wiederkommenden Christus vor den Menschen bekennen,
sind in dieser Zeit
Staatsfeinde Nummer eins.
Die Intensität der Verfolgung der Gegner des Antichristen wird
demnach in der Zeit der Bedrängnis eine noch nie dagewesene Dichte
und Härte annehmen. Der dann die Weltmacht besitzende
Weltherrscher
hat mit seiner furchtbaren Waffe, dem falschen Propheten, ein
Druckmittel in der Hand, mit dem er Menschen psychisch und
körperlich zu Grunde richten kann. Dies wird wohl auch der
Hauptgrund dafür sein, warum Gott diese letzte Zeit unmittelbar
vor der Wiederkunft seines Sohnes zum Gericht verkürzt hat. Denn
sonst könnte nach Aussagen der Bibel niemand mehr gerettet werden
(vgl. Matthäus 24, 22 u.
in Markus
13, 20 )
Doch was genau ist es,
was Gott tut, um die Tage dieser Bedrängnis nach Daniel 12, 1; Matthäus 24, 15-22 u. in Markus
13, 19-22 zu
verkürzen?
Wir wissen, daß die
endzeitliche
Bedrängnis die Zeit der
gewaltsamen Fremdherrschaft über Israel durch den
Antichrist zur “Zeit des Endes” ist, bei deren Anfang der endzeitliche
Verderber das tägliche Opfer im wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9; Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27). Damit lößt er
Gottes Zorn aus. Denn er vergreift sich am heiligen Hause Gottes und
macht ihn
zu einem Ort des Götzendienstes und damit vor Gott und den
gottesfürchtigen Menschen zu einem Greuel. Es ist derjenige Zorn,
der von Gott selbst herrührt, der nun folgt.
Man nennt diese Zeit des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu
Hilfe Kommens für sein Volk Israel
auch den (schrecklichen)
“Tag des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos
5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung, der die
Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).
Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis
verkürzt, das ist der von den
Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel
1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17
(gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt.
Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den
Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat.
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist)
Was ist der
»(schreckliche) Tag des Herrn«?
Der von Gott herrührende u. vorangekündigte Zorn n. Offenbarung
6, 12-17 entspricht demjenigen “Tag des Herrn”, den die
Menschen im alten Israel
erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein
auswegloses
Schicksal Israels einzugreifen u. seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Seit
der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer
Überlieferung im
Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem
Rücken. Am
“(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das
Gebet aus Psalm 74, 11:
“Warum
ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und
mach ein
Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut,
die auf Erden
geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit
vorgestreckter
rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte
Zeit der
Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt
auch der
»(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes
einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas
21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel
9, 27 vorzeiten einem
Testament
gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge
von Gott
seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn die
Siegel vom
Lamm Gottes einmal gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor
den
Blicken der
Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes
Israels
ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der
Heiligen bzgl.
der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen
Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den
Antichrist verursacht
wird
(vgl. Joel
1, 15-16).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz
still u. auf
der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das
Feuer des göttlichen
Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel
9, 27).
Der (schreckliche)
“Tag des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos
5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung, der die
Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17),
gemeint ist derjenige Zorn, der von Gott selbst herrührt, ist
Gottes
Umkehrruf und die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen, die auf
der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der (schreckliche)
“Tag des Herrn” bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung wird nicht völlig überraschend kommen. Er
wird von Gott den Erdbewohnern durch große Zeichen an Himmel und
Erde bzw. durch
kosmische Erschütterungen vorangekündigt.
Durch die den Zorn der Vergeltung ankündigenden Zeichen Gottes,
die dann am Himmel u. an der Erde geschehen u. die dem (schrecklichen)
“Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen,
überfällt alle unerretteten Menschen eine große Furcht
noch bevor der “Zorn Gottes” tatsächlich losbricht
(Joel 2, 10-13 + 3, 3-4; Apostelgeschichte 2, 19-21; Offenbarung 6, 12-17).
Jesus Christus aber spricht gerade zu diesem Zeitpunkt allen Menschen
Worte der Zuversicht zu:
“Wenn aber dieses (gemeint
sind jene großen Zeichen) anfängt
zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich (jetzt)
eure Erlösung naht.“
(Lukas 21, 28)
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist)
Die Vorankündigung des Zornes, der von Gott herrührt, erfolgt
durch:
1. ein großes Erdbeben,
2. die Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen
3. ein “Sterne vom Himmel Fallen” und
4. Kräfte der Himmel geraten ins Wanken (vgl. Joel 2,10-13+3,3-4;
Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)
Das (nahende) Ende
desjenigen
Zornes, der von Gott
herrührt, wird
sichtbar durch:
1. die
Verkündigung des Evangeliums vom Reich Gottes in der ganzen
Welt
"Und es wird gepredigt werden dies
Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle
Völker, und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24,
14)
2. das Erscheinen des Zeichens des Menschensohns am Himmel
"Denn wie der Blitz aufblitzt und
leuchtet von einem Ende des Himmels bis zum andern, so wird der
Menschensohn an seinem Tage sein." (Lukas 17, 24)
"Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten
und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns
sein." (Matthäus 24, 27)
"Und dann wird erscheinen das Zeichen
des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle
Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den
Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
(Matthäus 24, 30)
"Siehe, er kommt mit den Wolken, und
es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und
es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja,
Amen." (Offenbarung 1, 7)
Die Bedrängnis wird von besonderen
Begleitumständen, den großen Wundern des
Antichristen geprägt
Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen
Zeichen und Wunder
(be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn
das
zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt
unsichtbar im
Hintergrund
Und das darf im Angesicht der Verführung niemand vergessen: Was
auch immer geschehen mag, die größte Kraft, und so ist es
auch in der Zeit der Bedrängnis, besitzt das unverfälschte
Wort
des Herrn. Das sollen wir nicht vergessen.
Denn es ist das Schwert der
Gerechten. Es verhilft mit brennendem Herzen und voller Eifer
geführt, zu jeder Zeit zum Sieg über die von den Zeichen und
Wundern des Antichristen zur "Zeit des Endes" begleitete
Ungerechtigkeit. Es
löst ein nicht wieder zu löschendes Feuer aus und kann
selbst den härtesten Felsen zerschmettern. Und es deckt auch die
Lügen der Zeichen und Wundern des Antichristen auf. Dieses
unverfälschte Wort
des Herrn finden wir nur in
der Bibel:
Und dieses Feuer, das einem Hammer gleicht, werden auch alle Israel
feindlichen Mächte (und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"
zählt mit dazu),
die die Bibel mit dem Begriff "Edom" zusammenfaßt, zu spüren
bekommen. Der lebendige Gott greift das hiermit gemeinte Geschlecht
Esaus, die Edomiter, an und auch alle, die die Seinen, d.h. die in
Jesus Christus Erlösten, anzutasten und zu verführen wagen.
Die Edomiter hatten den HERRN, den Gott ihrer Väter, verlassen und
waren einst von Juda abgefallen und hatten einen eigenen König
über sich gesetzt (vgl. 2. Chronik 21, 8-10).
In 2.
Thessalonicher 2, 9-12 heißt es, daß der Böse
(gemeint
ist hier das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") in der Macht des
Satans (d.h.
in der Vollmacht des Teufels) auftreten und dies mit großer Kraft
und lügenhaften
Zeichen und Wundern tun wird.
Und aus Offenbarung
13, 11-18 entnehmen wir, daß es das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 und nicht das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
ist, das diese verführerischen Zeichen und Wunder
(be-)wirkt.
Zwischen den Formulierungen in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung
13,
11-18 bemerken wir also eine Diskrepanz, die darin besteht,
daß es
nicht eindeutig klar wird, wer es nun eigentlich ist, der die
lügenhaften
Zeichen und Wunder wirkt bzw. von wem sie nun wirklich ausgehen. Wie
ist dies zu verstehen? Auf diese
Abweichungen soll nun darum, um Klarheit darüber zu erhalten, von
wem letztendich das Wunderwirken tatsächlich ausgeht, im weiteren
Verlauf dieses Kapitels näher eingegangen werden.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten echt sind und Fingerzeige
auf die Allmacht Gottes, die Vollmacht seiner Boten und Hinweise auf
die heilsame Nähe Gottes darstellen, dienen die Zeichen des aus
bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres zum Aufbau bzw. Ausbau und dem Erhalt der Macht des ersten
Tieres aus dem Meer und sind zudem lügenbehaftet.
Während Jesu Wunder und die seiner Boten Erweis auf die Vollmacht
Gottes symbolisieren, dienen die Zeichen des Antichristen zur "Zeit des
Endes" in Wahrheit als Mittel zum Abfall von Gott.
Sogesehen bestehen
also, wie wir gleich in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 lesen werden, zwischen den gottgewirkten Wundern
und denen seiner Boten und den
großen Zeichen und Schauwundern des Antichristen gewaltige
Unterschiede:
Tiere symbolisieren in der Offenbarung des Johannes
gottesfeindliche
Mächte.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den
jeder
Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr
besaß,
stellt, wie wir wissen, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dar. Ihn
hat bereits der Prophet Daniel als das "andere
kleine Horn"
beschrieben (vgl. Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und Daniel, Kapitel 8).
Doch in der Offenbarung des Johannes wird im unmittelbaren Zusammenhang
mit dessen Auftauchen auf der Weltbühne noch ein weiteres in
Erscheinung tretendes Tier
beschrieben, das zweite Tier, das aus der Erde aufsteigt oder kurzum
das zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18.
Im Kapitel 13 der Offenbarung des Johannes wird der wahre Verursacher
der großen Zeichen und Wunder
der großen Trübsal eindeutig benannt. Es ist nach Offenbarung 13,
11 und folgendes das
"zweite Tier" nach Offenbarung 13,
11-18, das aus der Erde aufsteigt, denn es übt die ganze Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes") aus.
D.h. das
"zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, (be-)wirkt dessen ganze
Macht, oder es stellt sie her, und es macht sie erst vollkommen bzw.
bringt sie zur Vollendung.
Mit "Tieren" werden in der
Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament gottfeindliche
Mächte beschrieben, die es sich zum Ziel setzen, sogar über
Gottes Volk zu herrschen. In diesem Zusamenhang spielt der Verfasser
der
Offenbarung darauf an, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes"
mit seiner gottfeindlichen
Machtentfaltung lt. Offenbarung
13, 7 sogar Anspruch auf
"die Heiligen", also das Heilige Land Israel, erheben und dem damit
gemeinten
Land Israel in der Endzeit große
Verfolgung und
seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. auch bei Daniel
7, 21+25). So beschreibt diese Situation die Bibel
folgendermaßen:
"Und ihm (dem ersten Tier aus
dem Meer) wurde Macht gegeben,
zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu
überwinden (d.h. das Land Israel militärisch zu
besiegen); und ihm wurde (anschließend)
Macht gegeben über alle
Stämme und Völker und Sprachen und Nationen (d.h.
daß sich hernach, also nachdem
der Antichrist das Land Israel eingenommen und unter seine Herrschaft
gestellt haben wird, seine Macht über die ganze Erde auszuweiten
beginnt)."
(Offenbarung 13, 7; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch
den Verfasser dieser Homepage)
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint. Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich
auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Es ist nicht in erster Linie
seine militärische Stärke, durch die es zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel
schreibt in ihrer bildhaften Darstellung anderen Dingen diese Wirkung
zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische
Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers,
sondern in erster Linie
die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz,
die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativer Art ist, was das
erste Tier aus dem Meer dazu
befähigt, ein "Maul" wie in Offenbarung
13,
5-6 beschrieben, zu nützen und damit große Dinge zu
reden (vgl.
auch das im Kapitel "Gott
zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften
Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte).
Denn sein
Machtinstrumentarium, das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, hat seinen Ursprung nicht im Meer. So kann es logischerweise keinen
Geist besitzen
und nicht wirklich lebendig sein, d.h. ein
irdisches Lebewesen verkörpern.
D. h. aber ebenfalls, daß auch der falsche Prophet, d.h. die 2.
Erscheinungsform des aus bzw. von der
Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, darum nicht aus eigener Kraft bzw. eigener
Regie aggieren kann, um
die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig, zu verführen.
Er ist also lediglich das Produkt außerordentlich hoher
menschlicher
Intelligenz und der Genialität des Antichristen zur "Zeit des
Endes"
und verhilft ihm durch die Möglichkeit der Anwendung von
Automatisierungsprozessen,
ganz ohne einen eigenen Staatsapparat über so viele Menschen der
Erde
zu herrschen. Und hinter ihm
verbirgt sich vermutlich eine Art von mit den Menschen der Erde
kommunizierender künstlicher Intelligenz unter Einsatz von
Sprachcomputern.
Mit deren Hilfe wird es dem Antichristen zur "Zeit des
Endes", also infolge seiner großen geistige Macht und seiner
gewaltige Intelligenz, schließlich doch gelingen, die
Erdbewohner und zwar die aller Nationen, Völker und Sprachen der
Erde
für
seine Ziele zu überzeugen
Ein derartiges Massenmedium in den
Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in
vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten
Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden
Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird,
das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.
Das was also tatsächlich zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8. Und dieses eine einzige aus bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite Tier tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei
gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal
wird es als das götteslästerliche Reden führende und von
großen Dingen sprechende "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 erkennbar
bzw. hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der großen Trübsal,
also später, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache
mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung"
anzubeten, wird das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier dagegen einfach der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20):
Aber eines sei an dieser Stelle ganz gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
ist trotz all seiner Macht und Genialität, die ihm das
"zweite Tier", das aus der Erde aufsteigt, verleiht, weil er
während des Zeitabschnittes der Vollendung der
Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw.
Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet,
demnach derjenige,
dessen Wege Gott durchkreuzt.
Wir bitten darum Gott:
"HERR,
steh auf, daß nicht Menschen die Oberhand gewinnen;
laß alle Heiden vor dir gerichtet werden!
Lege, HERR, einen Schrecken auf
sie, daß die Heiden erkennen,
daß sie Menschen sind. SELA."
(Psalm 9, 20-21; Hervorhebung durch den
Verfasser der Homepage)
Die in Offenbarung
13,
11-18 genannten Wunder
des zweiten Tieres, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen
ist, sind also dazu bestimmt, die Menschen zu blenden und unter die
Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 zu versklaven. So jedenfalls formulierte es Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, in seinen Ausführungen im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 25.04.09 in der 31.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13, 11-17 betreffend des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8.
Es ist zwar vom Sinn her richtig, zu sagen, daß das zweite
Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber
besser ist es also, wie aus 2.
Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich,
zu formulieren, daß das erste Tier aus dem Meer in großer
Kraft und mit diesen in Lügen
gekleideten Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also
unter
die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle
Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und
Wunder gezwungen
werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst
des ersten
stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel
zum Zweck,
das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans
aufzutreten. Das
zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach
eine
Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft
teuflische
Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm
ausgewählten
Menschen in die Hände gespielt hat. Sogesehen gehören die
beiden Tiere in Offenbarung, Kapitel 13 untrennbar zusammen und bilden
gemeinsam mit dem Drache aus Offenbarung
13, 2 die widergöttliche Trinität (vgl.im Kapitel Wer bist du? Wenn man mich
fragt, was kann ich sagen? (Lukas
7, 18-19 die tabellarische Gegenüberstellung der
göttlichen mit der widergöttlichen Trinität).
Wie wir also gesehen haben, besteht zwischen den Formulierungen in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 und in Offenbarung
13,
11-18 betreffend der lügenhaften
Zeichen und Wunder in der großen Trübsal keine wirkliche
Diskrepanz. Die Ausführungen in Offenbarung
13,
11-18 stellen lediglich eine Ergänzung zu dem in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 Gesagten dar.
Das Wunderwirken in der letzten Zeit (be-)wirkt zwar hauptsächlich
das
zweite Tier, d.h. aber nichts anderes, als daß dem Antichristen
zur "Zeit des Endes" ohne diesem zweiten Tier aus der Erde so gut wie
gar kein Wunder möglich wäre. Das erste Tier aus dem Meer,
das ja auch einen Menschen symbolisiert, ist demzufolge die
primäre Intelligenz, die das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite
Tier hervorgebracht hat und dieses
demnach sekundär entstandene zweite Tier aus der Erde als sein
Eigentum in seinen Händen hält. Das erste Tier aus dem Meer
ist es damit, das in großer Kraft und mit diesen in Lügen
gekleideten Zeichen und Wundern auftritt, auch wenn es seine
Persönlichkeit, da es dem für Menschen unsichtbaren Gott des
Himmels und der Erden gleich sein will, in das sogenannte, anscheinend
Geist besitzende "Greuelbild
der
Verwüstung"
hineinprojeziert.
Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?
Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar
nach dem Ende des Antichristen anbrechende
Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein
Blick auf dessen
Beginn und seine
Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "... Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 ist der mit dem ersen Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
derjenige, dessen
Todeswunde geheilt worden ist. Und die Menschen der Erde werden ihn,
weil er sich genau darum anmaßen wird, Gott zu sein, sogar
anbeten. Und dies alles kann erst dann geschehen, weil der Drache bzw.
hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier die Gewalt gab. Oder
andersherum gesagt:
Weil der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel lt. Offenbarung
13, 4 dem ersten Tier die Gewalt gab, wird sich der mit dem ersen
Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
die allein dem lebendigen Gott gebührende Anbetung der Erdbewohner
gefallen lassen und sich von großem Machtstreben getrieben an die
Stelle Gottes bzw. die seines Sohnes Jesus Christus stellen.
D.h. aber auch, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", weil er damit den biologischen Tod nun auszuschalten vermag,
also jetzt, da der Drache bzw. hiermit gemeinte Teufel dem ersten Tier
die Gewalt gegeben hatte, unsterblich zu sein
scheint und daß er alle diejenigen, die ihn genau darum anbeten, sehr
wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben läßt.
Denn mit der in Offenbarung
13, 4 beschriebenen "Gewalt" (und
der dadurch bedingten großen Macht über Menschen)" ist, wie
wir im Verlaufe dieses Kapitels noch sehen werden, nach der Meinung des
Verfassers dieser Homepage die in Hebräer
2, 14-15 angeführte "Gewalt
über den Tod" gemeint.
Aber was hat den Verfasser dieser Homepag in diese Denkrichtung
angestoßen?
Jeder Mensch trägt eine tödliche Wunde in sich, die die
Sünde und der
Ungehorsam gegenüber Gott gerissen haben. Denn alle Menschen sind
die
Erben des einen, der gesündigt hat und Gottes Gebot übertrat
(gemeint
ist der Vater aller Menschen: Adam). Und darum, weil wir alle den
sogenannten "Stachel des Todes" bereits mit unserer Geburt in uns, d.h.
in unserem Fleisch tragen, müssen wir einmal alle sterben. Und dem
Leben eines jeden Menschen auf dieser Erde ist darum nur eine bestimmte
Zeit
gesetzt. Bzw. jedem Menschen ist darum bestimmt, einmal
(körperlich) zu sterben, danach aber das Gericht (vgl.
Hebräer 9, 27).
Lt. Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 soll bzw. wird es aber
dennoch einen Menschen aus Fleisch und Blut geben, dem gegeben wird,
über die einem jeden Menschen gesetzte Lebensfrist hinaus,
biologisch weiterzuleben und dem körperlichen Tod zu entgehen. Es
ist der mit
dem ersen Tier aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes",
derjenige, dem es allein gelingen wird, infolge seiner ihm gegebenen
überaus großen geistigen Macht und seiner enormen
Intelligenz, daß seine Todeswunde wieder heilt. Und der Schreiber
dieses Textes meint: Und es muß wegen seiner großen
Sünden der sogenannte "Stachel des Todes" sein, der
ihm diese Wunde reißt. Was stellt aber der "Stachel des Todes"
dar?
In 1. Korinther 15, 56 heißt es: "Der Stachel
des Todes aber ist
die Sünde ...". Aber es gibt jemanden, dem trotz seiner
Auflehnung gegen Gott sogar die
"Gewalt über den Tod" gegeben worden ist:
Der Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 selbst beitzt, übergibt nach Offenbarung 13, 2 dem
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
dabei sogar die "Gewalt"
(über den
Tod).
"Und der
Drache übergab ihm (mit dem Wort ihm ist das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" gemeint) seine Gewalt
... (gemeint ist die Gewalt über den Tod)"
(Text aus der Zürcher
Bibel, Offenbarung
13, 2; Hervorhebung
durch den Verfasser dieser Homepage)
"Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" (Offenbarung
13, 4; hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Vermutlich genau darum, weil der
Drache dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seine
Gewalt" übergab,
maßt sich der "Sohn des Verderbers" nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 göttliche Wesenheit an und erhebt sich
auf diese Weise über "alles, was
Gott oder
Gottesdienst heißt," und gibt vor, er selbst sei Gott bzw.
sein Christus, dem nach dem bekannten Ausspruch nach Mathäus 28,
18 und dort in viel umfassenderem Maße "alle Gewalt im Himmel und
auf Erden" gegeben wurde:
"Und Jesus trat herzu und sprach zu
ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden."
Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" hatten wir erfahren, daß mit der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung
13, 17-18 im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung zum
Ausdruck gebracht werden soll, daß diese Zahl die Zahl des Menschen
ist, bzw. daß die Menschenzahl
allgemein den Wert "sechs" besitzt.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt.
der
symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung
13, 17-18 zugeordneten Zahl ein
Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr
Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw.
eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung
bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die
Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit
und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt,
sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert
die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr.
Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und
bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott
gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der
Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur
Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese
Zahl zugewiesen wurde.
Die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" besitzt demnach lediglich eine
symbolische Bedeutung. Denn wenn die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus noch
eindeutig zu
entschlüsseln gewesen wäre und einem ganz bestimmten Menschen
zuzuordnen gewesen wäre, hätte dies einer
der
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) wissen müssen.
Dieser lebte bekanntlich von ca.
135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein
Schüler des Apostolischen Vaters Polykarp
von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum
seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers
der Offenbarung des Johannes war.
Nur so ist es also erklärbar, daß die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" im 1. Jahrhundert nach Christus nicht
eindeutig entschlüsselt werden konnte.
Mit der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" und ihrer symbolischen Deutung, und
ihr Träger, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
muß ja lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung
13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, ist es also klar
geworden:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann keine
übernatürlichen Dinge bewirken. Er unterliegt also, in allem
was er tut, voll und ganz den Naturgesetzen dieser Erde. Er ist demnach
unmöglich dazu in der Lage, eine wirklich tödliche Wunde an
unersetzlichen Körperorganen im Sinne einer Verletzung dieser
Körperteile selbst zu heilen.
Also muß das in Offenbarung
13, 3-4 zur Heilung der
tödliche Wunde des ersten Tieres aus
dem Meer Gesagte wie auch schon die ihm zuzuordnende "Zahl seines Namens"
"sechshundertundsechsundsechzig" auch ausschließlich symbolisch
gemeint sein.
Die Bedeutung
und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten
Wiederheilwerdens der
tödliche Wunde
des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
an einem
seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende
Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst
führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der
tödlichen Wunde dazu, daß
alle Erdbewohner darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber
im gleichen Atemzug eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen
und es anzubeten
beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine (lt. Hebräer
2, 14-15 verliehene) Gewalt
(gemeint ist diejenige Gewalt über den Tod) und
seinen Thron und große Vollmacht (gemeint ist die
Vollmacht, die Gewalt über den Tod auszuüben).
Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm also
genau diese Gewalt übergeben worden war,) geheilt.
Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier (sogar) hinterher.
Und sie beugten (darum
wie von ganz allein) ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier (genau) die(se) Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen (wer kann es demjenigen scheinbaren
Heilsbringer, der sogar vorgibt, im Namen Gottes zu kommen, gleichtun), und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen
(mit demjenigen, der anscheinend Macht über Tod und Leben aller
Menschen besitzt)?"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit
Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der
Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle
Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes"
wie von selbst hinterherlaufen
und sogar
ihre Knie von ganz allein vor einem
Mächtigen dieser Erde beugen
und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung
13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es
allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen
seiner
Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein,
denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab.
Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell
denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann
und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden.
Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in
Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das
erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur
"Zeit des
Endes" in der Lage ist, es an
den Menschen zu tun!
Doch im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" erfahren wir ab hier,
daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein
persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden
wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und erst
zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen
Wirken beginnt.
Und darum wird er seine Macht nicht persönlich ausüben,
sondern das sogannte aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 wird dies tun (vgl. in Offenbarung
13,
12).
Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den
dann neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen
Menschen der Erde so imponiert. Denn er läßt seine Macht
ausüben und tut dies nicht selbst.
Also kann es doch eigentlich gar nicht die schillernde Person bzw. die
Persönlichkeit des Antichristen selbst sein, die allen Menschen
der Erde so gefällt, daß sie ihm nachlaufen.
Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" lediglich durch sein (Wunder-)Wirken nicht aber durch sein
persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden
wird, alle Welt versetzt er damit in
Staunen und
sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein)
hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß
doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des
ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung
13,
12). "Und es tut große
Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel
auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen
..." (Offenbarung
13,
13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser
Homepage).
Was ist es, was dem wunderwirkenden ersten Tier aus dem Meer das nur
ihm zugeschriebene
scheinbar göttliche Wesen verleiht, welches alle Menschen vor ihm
in den Staub wirft? Oder steht hinter dieser spontanen Anbetung eine
ganz bestimmte Hoffnung?
Aus Hebräer
2, 15 wissen wir, daß die Menschen "Furcht vor dem Tod"
besitzen und "im ganzen Leben Knechte
sein
mußten", weil sie " von
Fleisch und Blut sind". Darum auch hat Jesus Christus demjenigen
die Macht genommen, der lt. Hebräer
2, 14 die "Gewalt
über den Tod
hatte". Und er erlöste sie von eben dieser ihrer
Furcht.
Vielleicht steht im Zusammenhang mit der Anbetung des ersten Tieres aus
dem Meer und des Heilwerdens seiner tödlichen Wunde, wodurch alle
Erdbewohner ins Staunen geraren und eben dieses erste Tier anzubeten
beginnen, eine ganz bestimmte Hoffnung, die Hoffnung auf Erlörung
von eben dieser ihrer Furcht, der "Furcht vor dem Tod".
Es wird demnach nicht vorrangig die Angst vor seiner überaus
großen und
weltumspannenden irdischen Macht sein, warum sich einmal die
Erdbewohner vor dem Antichrist zur "Zeit des Endes" in den Staub zu
werfen beginnen. Nein, es ist ein großes Wunder, womit das
(erste)
Tier, der Antichrist zur "Zeit des Endes", alle Menschen, Groß
und
Klein, in seinen Bann ziehen muß und bei allen sogar spontan die
Anbetung seiner Person auslöst, nämlich die Vollmacht des (ersten) Tieres
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod). Und dies
geschieht, eben weil die Menschen lt. Hebräer
2, 15 nicht nur Angst um ihr Leben, sondern zusätzlich auch "Furcht vor dem Tod"
besitzen.
Die Angst um ihr Leben, die der Antichrist mit seiner Macht bei den
Menschen auslöst, wird also, wie wir sehen, von der "Furcht vor dem Tod"
weit überschattet. Denn in Offenbarung 13, 4 heißt es zwar
mit der Frage: "... wer kann den
Kampf mit ihm aufnehmen?" (Übersetzung nach der
Zürcher Bibel) bzw. "... wer
kann mit ihm kämpfen?"
(Übersetzung nach der Lutherbibel), daß die Menschen der
Erde einerseits Respekt vor
seiner ihm gegebenen Gewalt über das Leben und damit vor seiner
überaus großen
militärischen Macht haben, aber andererseits gerät alle
Welt ins
Staunen und läuft
dem Tier sogar hinterher. Denn die Begründung lautet: "... seine
Todeswunde wurde (daraufhin, nachdem ihm die Gewalt
über den Tod übergeben worden war,) geheilt."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung und
ergänzender Klammertext durch den
Verfasser der
Homepage)
Ist es nicht dasjenige was alle Menschen der Erde gleichsam besitzen
und was sie vereint, die Angst vor dem einmal Sterben müssen? Was
wäre, wenn es tatsächlich einmal jemand gelingen würde,
der allen Menschen anbietet, ihren körperlichen bzw. irdischen Tod
aufzuhalten? Der Verfasser dieser Homepage vermutet darum berechtigt,
daß es der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
ist, der dies bewerkstelligen wird und genau darum Anbetung verlangt
und Jesus Christus nachahmen wird, derjenige der den Anspruch erhebt,
Jesus Christus zu sein.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gibt sich also
für Jesus Christus aus. Denn der wahren Bedeutung naheliegenderen
Übersetzung des
altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte, weniger als der sich "gegen" Christus Stellende zu
verstehen
Nun, da der
Drache dem Gesetzlosen bzw. dem
Gewissenlosen die "Gewalt über den Tod" übergeben hatte,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte
Macht zu.
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab, "... und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ...".
(persönliche Interpretation von Offenbarung
13, 3-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Denn wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist,
der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist,
ihn zumindest aufzuhalten, meint der Schreiber dieses Textes.
Der Drache, derjenige der lt. Hebräer
2, 14 die "Gewalt über
den Tod hatte", also derjenige, der dem (ersten)
Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 2 seine
Gewalt übergibt, macht den damit gemeinten
Antichrist nach nach Offenbarung
13, 1-10 damit zu seinem Generalbevollmächtigten.
Denn der Drache übergibt ihm nicht nur seine Gewalt (über
den Tod), sondern
ebenso seinen Thron und die Vollmacht, diese Gewalt auch auszuüben
(anlehnend an Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel).
Und man beachte: Die Bibel meint nicht eine Gewalt über das
irdische Leben, sondern spricht im übertragenen Sinne von der
"Gewalt über den Tod"
(vgl. Hebräer
2, 14)!
Das (erste)
Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 besitzt damit nicht nur die Gewalt über das irdische
Leben eines Menschen, sondern hält zusätzlich den Zeitpunkt
seines Todes in seinen Händen.
Denn ihm wurde lt. Offenbarung 13, 2 vom Drache mit Hilfe des zweiten
Tieres aus der Erde sogar die Gewalt über den Tod übergeben.
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine Gewalt und
seinen Thron und große Vollmacht."
(Offenbarung 13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Der Tod und sein Reich (beschrieben in Offenbarung 20, 13-14) sind es
doch, die durch den Sündenfall berechtigt von jedem Menschen am
Ende sein irdisches Leben einfordern.
Wer nun aber die Gewalt über den Tod besitzt, kann dieser nicht
das Einfordern des irdischen Lebens durch den Tod zumindest eine Zeit
lang verhindern bzw. eine Zeit lang hinaussschieben?
Denn wer das irdische Leben eines Menschen in seiner Hand hält,
bestimmt doch über den Zeitpunkt seines vorzeitigen Endes. Wer
aber den Tod eines Menschen in seiner Hand hält, wer also dem Tod
das Anrecht auf das irdische Leben eines sündigen Menschen
streitig macht, bestimmt nicht derjenige damit genau darüber, wie
lange dieser Mensch über den Zeitpunkt seines natürlichen
Todes hinaus auf dieser Erde weiterlebt?
Dem Staunen über das Tier folgen schließlich erst die
Bewunderung der Erdbewohner über seine Allmacht, anscheinend sogar
den Tod besiegen zu können, und dann das Hinterherlaufen.
"... Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier hinterher."
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Schließlich aber sagt die Bibel in Offenbarung 13, 4:
"... und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab (gemeint ist die Macht zur Gewalt
über den Tod),
und beteten das Tier an ..."
(Offenbarung 13, 4; Hervorhebung
und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der
Homepage)
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod",
die
dem
Antichrist gegeben worden ist:
"Der Mensch hat keine
Macht über den Tag des Todes." (vgl. Prediger 8, 8).
Und das Hinterherlaufen und die Anbetung des Tieres weiten sich, weil
es sich herumspricht, sage und schreibe sogar
auf den gesamten
Erdkreis aus und werden nach Offenbarung 13, 8 zuletzt tatsächlich
die ganze
Welt erfassen:
" Und alle, die auf Erden wohnen,
beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben
stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Und dann geschieht tatsächlich das Unfaßbare: Die
anfängliche Macht des ersten Tieres aus dem Meer, die nur auf
Israel begrenzt war, denn die Mehrzahl der Juden hatte inzwischen den
nichtsnutzigen und nicht den guten Hirten als ihren Messias angenommen
(gemeint ist der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, der Antimessias zur "Zeit des Endes", der in seinem eigenen
Auftrag kommt), weitet sich sogar auf die ganze Welt aus!
Und diese Anbetung läßt sich das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der
sich heilig gemacht hat,
gefallen, diejenige
Anbetung, die allein dem Lamm Gottes gehört, das die Sünden
der Welt auch tatsächlich trägt.
Jesus
Christus ist nach der Bibel der gute
Hirte (vgl. in Psalm 23; Johannes 10, 11-16)
und zwar ein Hirte von
zwei Herden, die er nach ihrer
Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er
heilt die
Brautgemeinde,
aber
auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus
Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes,
des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der
wiederhergestellten
und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden
erlöste Herde unter einem Hirten sein.
Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mehr der sich
"an
(die) Stelle von" Christus stellende oder "anstatt" Christus
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als
der sich "gegen" Christus Stellende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Er wird, was aber seine wahre Identität bei weitem nicht so
treffend wiedergibt, auch Widerchrist bzw. Anti-Messias genannt oder in
der Bibel
nach
Johannes 17, 12 und nach 2. Thessalonicher 2, 3 auch als
Sohn des Verderbens bezeichnet (gemeint ist hier eigentlich der "Sohn
des Verderbers", wobei mit dem Ausdruck " der Verderber" Satan selbst
gemeint ist).
Nach Jesaja
16,
3-5 sind für den Antichrist auch die Bezeichnungen
Verwüster bzw. (Be)Dränger bzw. Bedrücker, oder
lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose bzw. der
Gewissenlose und in Sacharja 11,
15-17 der "nichtsnutzige Hirte"
des Volkes Israel gebräuchlich.
Wie lautet der Hirtenruf des guten Hirten nach Psalm 23; Johannes 10, 11-16?
Wir
finden ihn in Johannes 11, 25-26:
"Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der
wird leben, auch wenn er
stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich,
der wird nimmermehr sterben. Glaubst du das?"
(Hervorhebung
durch den Verfasser dieser Homepage)
Wie lautet dagegen der Hirtenruf des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes
Israel nach Sacharja
11,
15-17, der ja, weil er sie vom guten Hirten loszureißen
versucht, eine über die Erdbewohner herrschende und ihre
eigentliche Lebensbestimmung
verhindernde Macht verkörpert?
Und derjenige, der von sich
behauptet, der Messias zu sein, ihn in der letzten Zeit nachahmt und
sich an dessen Stelle stellt,
spricht nicht so wie der gute Hirte "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der
wird leben, auch wenn er
stirbt". Sondern dieser Hirte beruft sich
ausschließlich auf das Diesseits und bezieht das Himmelreich
Gottes, also das Jenseits, nicht mit ein und das, obwohl Jesus, der
gute Hirte, einmal wie in Johannes 18, 36 geschrieben zu Pilatus sagte:
"Mein Reich ist nicht von dieser
Welt. Wäre mein
Reich von dieser Welt, meine Diener würden darum kämpfen,
daß ich den Juden
nicht überantwortet würde; nun aber ist mein Reich nicht von
dieser Welt.".
Der
"nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes",
dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus,
dem guten Hirten, der
Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst
dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Der Drache nach
Offenbarung 12, 7-9 wurde doch in Folge eines gewaltigen Kampfes von
Michael und
seinen Engeln aus dem Himmel verstoßen nun auf die Erde geworfen.
Und genau darum, weil dieser "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel
mittels seiner
Verführung die Menschen, die in der Zeit der Bedrängnis, wie
sie nie zuvor gewesen war und auch in dieser Wucht nie wieder kommen
wird (vgl. bei Daniel
12, 1 und Matthäus
24, 21), von dieser Welt mit Gottes Hilfe zu entfliehen versuchen,
auf ihr
festzuhalten versucht, könnte sein Hirtenruf folgendermaßen
formuliert sein. Der Verfasser dieser Internetseite legt dem mit dem
"nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17 gemeinten Verderber und Antimessias zur "Zeit des Endes"
in diesem Zusammenhang folgende Worte in den Mund:
"Ich bin der das Heil bringende wahre Messias, derjenige Gott, der die
Quelle des Lebens verkörpert. Ich halte die Gewalt über den
körperlichen Tod in meinen Händen. Wer mich anbetet und das
Zeichen meines heiligen Namens an seine Stirn oder an seine rechte Hand
nimmt, der wird mit vielen anderen Menschen zusammen auch leben und den
körperlichen Tod nicht sehen, nie
mehr biologisch altern und sterben müssen und in gewissem
irdischen Reichtum leben können.
Bisher hat Gott nur einzelne Menschen aus dieser Welt herausgerufen,
nun aber steht die breite Masse unter meiner Macht
Wer mich dagegen ablehnt, meine Machtabsichten boykottiert und mein
Angebot, dem irdischen Tod entrinnen zu können, bewußt
ausschlägt,
und wer mir die dafür gebührende Anbetung verwehrt,
denjenigen
werde ich aus der irdischen Lebensgemeinschaft aller mir treu ergebenen
Menschen ausschließen, in diesem Zusammenhang wirtschaftlich
boykottieren und schließlich sogar
von dieser Erde
ganz vertilgen. Denn ich habe mir diese Erde und alles, was darauf ist,
zu meinem
Besitz genommen. Was du auch vor Augen siehst, ist in meine Hände
gegeben worden und gehört nun mir. Und
ich bekämpfe darum all diejenigen auf das Schärfste, die dies
nicht akzeptieren
und sich meinem Willen nicht beugen wollen."
Der Schreiber dieses Textes warnt aber eintringlich davor, dem Begehren
des "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel lt. Sacharja 11,
15-17 nachzukommen und
seinem Drohen nachzugeben d.h. ihm zu gehorchen und dieses
"(Götzen-)Bild des Tieres" anzubeten.
Denn im Zusammenhang
mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel
sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, warnt lt. Offenbarung 14, 9-10 ein in der letzten Zeit auf die Erde
gesandter dritter Engel des lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner
hören werden, eindringlich gerade davor, solches zu tun. Er warnt
dringend davor, das
(erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild
anzubeten sowie das
(lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen
lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine
Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn
jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das
Zeichen an seine
Stirn oder an seine Hand", "der wird
von dem Wein des
Zornes Gottes trinken, der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird
gequält
werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer
Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu
Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine
Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die
Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen
müssen); und sie haben (dort an diesem
schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine
Ruhe
Tag und Nacht, die das Tier anbeten
und sein Bild, und wer das
Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung
14, 9-11; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Paulus formulierte diesen Sachverhalt in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der
Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird
in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und
lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden,
weil sie die Liebe zur Wahrheit
nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie
der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem
Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre
Messias
sei) glauben,
damit gerichtet werden alle, die
der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der
Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes
noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten
Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, zitieren.
Dr.
Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 20.06.09 in der 33.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend
auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem
Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der
Lüge. Der Lügner ist die
geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen
ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus
der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit"
nannte (vgl. Johannes 14, 6),
kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er
Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft
über Israel
und sein Reich, das einmal
die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird,
schlichtweg
"die Lüge" nennen
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 11).
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher, daß das
erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 mit seinem Hirtenruf den Mund
nicht zu voll nimmt. Denn der hiermit gemeinte Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" ist derjenige, dem der Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 offensichtlich selbst bereits besitzt, nach Offenbarung
13, 2 sogar die "Gewalt über den
Tod" überträgt. Und er, der Sohn des Verderbers ist
es, dem der Teufel, "seine
Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" übergibt, so
daß er nach 2.
Thessalonicher 2, 9 "in der Macht
des Satans ... mit großer Kraft und (später sogar
mit) lügenhaften Zeichen und
Wundern" auftreten kann.
Wer vorgibt derjenige zu sein, der das Leben ist und von dem es
ausgeht, der muß und wird zumindest etwas Vergleichbares
vorweisen können. Und er muß es zusätzlich auf seine
Anbeter übertragen können. Wer würde schon einen
Lügner anbeten
Und die tödliche Wunde, die wieder heil geworden ist, kann
eigentlich keine durch das Schwert verursachte Todeswunde sein. Denn
vom 1. apokalyptischen Reiter auf dem weißen Pferd nach Offenbarung
6, 1-2, der nichts anderes als das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13,
1-10 bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" symbolisiert,
heißt es in Offenbarung
6, 2:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben,
und er zog aus, siegend und um
(
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und
Hervorhebungen durch den
Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments. Das ergänzende Wort »erneut« kann man in
der Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen:
"... er zog aus, siegend und um (
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen." heißt
nichts anderes als, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes",
dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut«
auszieht, um durch Betrug
die "Starken" in einem letzten Schlag militärisch zu
vernichten, diesem letzten siegreichen
Auszug bereits ein anderer ebenfalls siegreicher
vorausging, bei dem er also schon einmal siegreich gewesen war und
unverletzt als Sieger daraus hervorgegangen ist (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Ein erfolgreicher und siegreicher Kriegsführer hat also in der
Vergangenheit keine und wird auch in der Zukunft keine wirklich
gefährliche Todeswunde davontragen.
Demnach muß tatsächlich der "Stachel des Todes" gemeint
sein, wenn in der Bibel das erste Tier aus dem Meer als diejenige
gottesfeindliche Macht bzw. als derjenige gottesfeindliche Tyrann
bezeichtet wird, dessen Todeswunde geheilt worden ist.
Die biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt
Wir hatten zuvor im Kapitel "Es ist zwar das zweite Tier, das die verführerischen
Zeichen und Wunder
(be-)wirkt, aber es ist das erste Tier, das mit diesen auftritt, denn
das
zweite Tier stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten und bleibt
unsichtbar im
Hintergrund" gehört, daß die Wunder
des zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen
ist, allein dazu bestimmt sind, die Menschen zu blenden und unter die
Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 zu versklaven.
Die Wunder, mit denen der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" die
Erdbewohner zur Anbetung des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
verführt, sind nach 2.
Thessalonicher 2, 9 in Lügen gekleidet und ihrem Charakter
nach sogenannte Schau-Wunder mit propagandistischem
Effekt.
Und wir hatten erfahren, daß es zwar vom Sinn her richtig, zu
sagen ist, daß das zweite
Tier die lügenbehafteten Zeichen und Wunder (be-)wirkt, aber
besser ist es also, wie aus 2.
Thessalonicher 2, 9-12 ersichtlich,
zu formulieren, daß das erste Tier in großer Kraft und mit
diesen Zeichen und Wundern auftritt. Denn unter seine Macht, also unter
die des ersten Tieres und nicht unter die Macht des zweiten sollen alle
Menschen der Erde mittels dieser lügenbehafteten Zeichen und
Wunder gezwungen
werden. Und das zweite Tier ist dabei, da es sich ganz in den Dienst
des ersten
stellt, nur das ausführende Werkzeug des ersten, dasjenige Mittel
zum Zweck,
das den Sohn des Verderbens dazu befähigt, in der Macht Satans
aufzutreten. Das
zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, stellt demnach
eine
Kreation des ersten dar, ist also eine von ihm genutzte wahrhaft
teuflische
Erfindung, die der Gegenspieler Gottes, der Teufel, diesem von ihm
ausgewählten
Menschen in die Hände gespielt hat.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene
zweite Tier ist es allein, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer
nach Offenbarung 13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12). Und die beiden Tiere aus
Offenbarung, Kapitel 13 gehören unmittelbar zusammen. Sie bilden
zusammen mit dem Drache (gemeint ist Satan) die widergöttliche
Trinität, das ist
das diametrale Bild auf die heilige Dreieinigkeit des lebendigen
Gottes.
Das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12), stellt sich dabei ganz in den Dienst des ersten. Es wird die
Erdbewohner
durch Verführung nicht nur orientierungs- bzw. richtungslos
machen, sondern durch (falsche) Prophetie zur Anbetung des ersten
Tieres
aus dem Meer verleiten. Darum wird es später wegen der
diesbezgl. lügenhaften Überzeugungsarbeit in der Bibel den
Namen der falsche Prophet erhalten (vgl. Offenbarung
19, 20).
Weil sich das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier ganz in den Dienst des ersten stellt, verkörpert es eine
Parodie bzw. ein
Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw.
stellt dessen verzerrtes Abbild dar.
Der heilige Geist Gottes ist der Schöpfer des neuen geistigen
Menschen, er ist derjenige, der die geistige Wiedergeburt und neues
Leben bewirkt. Nur
wer, wie wir es in Johannes 3, 3 gehört haben, von neuem, d.h. aus
dem Geist Gottes geboren wird, kann das ewige Leben erhalten, nur
derjenige wird in das Reich Gottes eingehen.
Das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", ist derjenige
Mensch, der den
Stachel des Todes, den jeder Sünder seit Adam durch sein
gefallenes Wesen in sich trägt, aus seinem eigenen Körper zu
entfernen
bzw. auszureißen vermag. Er ist hierdurch in der einmaligen Lage,
den körperlichen Tod aufhalten zu können, indem er mit
modernen technischen Hilfsmitteln das biologische Altern eines Menschen
aufhalten kann. Dabei gerät bzw. steht er unter satanischem
Einfluß, stellt sich sogar an die Stelle Gottes und verlangt
schließlich die Anbetung seiner Person. Und der Verfasser
dieser Homepage begründet dies auch im weiteren Verlauf dieses
Kapitels:
Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist der
Schöpfer des neuen geistigen Menschen.
Was stellt aber das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 dar, wenn es mit ihm verglichen wird?
Wenn es also in Johannes 3, 3 heißt: "Nur wer von Neuem, d.h. aus
dem Geist Gottes geboren wird, kann in das Reich Gottes eingehen und
wird nach seinem körperlichen Tod nicht verloren gehen, sondern
das ewige Leben erhalten", wie heißt es dann in diesem
Zusammenhang bei der widergöttlichen Trinität?
Der Verfasser dieser Homepage könnte sich das folgendermaßen
gut vorstellen:
"Wer in das Reich des Christus nachahmenden Antichristen eingehen wird
und sich für ihn entscheidet, darf sich freuen. Er wird durch das
wundersame Wirken des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, d.h. mit dessen Hilfe, biologisch neu bzw.
wiedergeboren,
d.h.
biologisch verjüngt werden und wird zukünftig weder Krankheit
noch den körperlichen Tod zu sehen brauchen."
Was ist es aber, das dem Schreiber dieser Homepage diese
(Denk-)Richtung einer andersgearteten und verführerischen
Wiedergeburt gegeben hat?
Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung
13,
12: "Und es (gemeint ist das
aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus
vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte
Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes
Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen
geistigen Menschen ist und so neues Leben schafft (gemeint ist
derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines
Menschen bewirkt, die
dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen zu
können), ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum
bzw. das
Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls
eine gewisse Art von Schöpfer, der ein neues Leben bewirkt, das
aber sicherlich von ganz anderer Art ist.
Wissen wir doch: Das Reich Gottes und alles was gerettet werden wird,
ist nicht von dieser Welt, das Reich Satans aber und alles, was
verloren gehen wird, ist von dieser Welt, weil es in ihr verbleibt.
Von den in Jeus Christus Erlösten heißt es in Offenbarung 13, 6,
es sind diejenigen, "die im Himmel
wohnen".
Von denen, die sich für den Antichristen entscheiden werden,
heißt es in Offenbarung
13, 6, es sind diejenigen, "die
das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet
hatten" und darum auf dieser Erde bleiben wollten, als das Lamm
die Seinen rief.
Und wir müssen an dieser Stelle unbedingt bedenken: Wer sich
für das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10,
dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. das den Todesstachel, den
jeder
Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr
besaß, entscheidet und sein neues Schöpferwerk bzw.
dasjenige
weltliche Leben, das sein aus bzw. von der Erde aufgestiegenes zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 kreiert, in Anspruch nimmt (und das tut er
genau dann,
wenn er "das Zeichen des Tieres
annimmt und das Bild des Tieres anbetet"), hat sich damit auf
Gedei und Verderb für immer dem Antichristen verschrieben. Dieser
Mensch, der sich dem Sohn des Verderbens verschreibt,
hat sich damit, ohne es jemals wieder rückgängig machen zu
können, gegen den lebendigen Gott und die Wiedergeburt aus dem
Geist Gottes und gegen das ewige Leben bei Gott entschieden. Das eine
schließt also automatisch das andere aus.
So wie der des neue geistige Mensch nach seiner Verwandlung aus dieser
Welt herausgerufen wird, wird der durch das aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 verwandelte Mensch in dieser Welt verbleiben
(wollen).
Es muß also etwas sein, was mit dieser Welt (und dem darin
verbleiben wollen) zu tun hat, das was das aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tier tun wird, wenn es Menschen im Sinne des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 verwandelt, um es an dieses bzw. an den damit gemeinten
Antichristen zur "Zeit des Endes" fest zu binden. Und es muß ein
großes, in Lügen gekleidetes Wunder mit propagandistischem
Effekt sein, das den Irrglauben hervorrufen kann, der
Antichrist zur "Zeit des Endes" bzw. dessen Bild, das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und auf welches die Bibel übrigens auch
in Matthäus
24, 15-28 und Offenbarung
13, 15 Bezug nimmt, sei tatsächlich der Gott gleiche Messias
Israels.
Daß das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10, also der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
dessen tödliche Wunde geheilt war bzw. der den Todesstachel, den
jeder
Mensch durch sein gefallenes Wesen in sich trägt, nicht mehr
besaß, in der einmaligen
Lage sein muß, unter Zuhilfenahme des aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ähnlich einem Schöpfer neues aber
weltliche
Leben zu kreieren, kann auch an anderen Stellen der Bibel abgelesen
bzw. gedeutet werden.
Der Verfasser dieser Homepage fand insgesamt vier unterschiedliche
Lösungsansätze aus der
Auslegung der Bibel und zwar an unterschiedlichen Stellen, die in ein
und dieselbe Richtung weisen, diejenige Richtung, die besagt, daß
der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
mit der Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 in der Lage sein muß, ein neues und da
es nach 2.
Thessalonicher 2, 3-12
in Wahrheit lügenbehaftet ist, nur scheinbar ein Gott gewirktes
ewiges
Leben bei all denjenigen zu bewirken, die ihn anbeten werden (vgl. im
Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier).
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" stellten wir außerdem bereits fest, daß der
Drache aus Offenbarung
13, 2 (gemeint ist hier Satan, bzw. der Teufel), der sie nach Hebräer
2, 14-15 selbst besitzt, nach Offenbarung 13, 2 dem
Antichrist zur "Zeit des Endes"
dabei sogar die "Gewalt über den
Tod" übergibt.
Außerdem ergründeten wir dort bereits, daß lt.
Offenbarung 13, 3 und Offenbarung 13, 14 der mit dem ersten Tier
aus dem Meer gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
derjenige ist,
dessen
Todeswunde wieder heil wurde. Wir brachten diese Todeswunde mit dem
sogenannten "Stachel des Todes" in Zusammenhang, den der Antichrist zur
"Zeit des Endes" offensichtlich in der Lage sein muß, selbst bzw.
mit dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, das alle Gewalt des ersten Tieres aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10 (be)wirkt (vgl. in Offenbarung
13,
12), zu entfernen. Denn diese tödliche Wunde, die jeder Mensch
in sich trägt und die bei jedem Menschen, der hier auf dieser Erde
geboren wird, früher oder später zu seinem Tode führt,
hat die
Sünde und der
Ungehorsam gegenüber Gott gerissen. Und seit dem Sündenfall
durch Adam und Eva haftet die Sünde an uns und führt zur
Trennung mit Gott.
Gott
hat für die ersten beiden Menschen im Paradies ursprünglich
ein sehr langes Leben
vorgesehen. Beide waren Menschen aus Fleisch und Blut, aber der Tod
hatte
keinen Zugang zu ihnen. Das heißt aber auch: Ursprünglich
hat Gott für uns
Menschen mit diesem, unseren fleischlichen Körper ein sehr langes
Leben
vorgesehen. Mit dem Sündenfall und dem damit verbundenen
Verstoß aus dem Paradies wird das Leben des
Menschen
nun zeitlich stark begrenzt, aber
er kann nun Kinder bekommen.
Früh
einsetzendes Altern durch eine Art von
Todesspritze, die
sich, so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, der menschliche
Organismus ab einem bestimmten Alter selbst gibt, bringen
für ihn eine sehr begrenzte Lebenserwartung. In der Bibel steht
in Psalm geschrieben, daß das Leben eines Menschen siebzig Jahre
wehrt und wenn es hoch kommt achzig (vgl. Psalm
90, 10).
Ist der Mensch dazu in der
Lage, das biologische Altern zu verzögern oder gar den
Körper eines biologisch vorgealterten Menschen wieder zu
verjüngen und so den
körperlichen Tod aufzuhalten, die Todesspritze noch eine
größere Zeit vom gefallen Menschen fern zu halten?
Der
Verfasser dieser Homepage stellte diesbezgl. eine interessante These
auf und vermutet bezugnehmend auf Offenbarung
13, 3 und Offenbarung
13,
12 im Zusammenhang mit Hebräer
2, 14-15, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" dazu
eine Lösung gefunden hat:
Dies versetzt ihn, der sich sowieso an die
Stelle Gottes zu stellen beabsichtigt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8),
wahrscheinlich in die einmalige Lage und
Machtposition, tatsächlich einem Gott gleich über das
zukünftige Schicksal des Menschen zu entscheiden und die Gewalt
über zukünfziges Leben und Tod eines jeden Menschen zu
besitzen.
Diese wohl bisher einmalige Art von Druckmittel, das "Wiederheilwerden
der tödliche Wunde" zu vergeben oder zu versagen, war noch nie
zuvor in die Hände eines Menschen und Diktators der Erde geben
worden. Und genau darum und nicht aus anderen Gründen heraus wird
das erste Tier aus dem Meer von fast allen, auch von den gebildeten und
religiös aufgeklärten Menschen aus den modernen
Industrieländern der Erde angebetet werden.
Es gibt nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nichts von
Menschen Erstrebenswerteres, das eine "spontane Anbetung" dessen, der
es vergeben kann, zur Folge hätte. Denn der die Gewalt über
den Tod
hatte, nämlich dem Teufel (gemeint
ist der Drache aus Offenbarung
13, 2), überträgt diese besondere Art von Macht, und das
soll mit dem "seine (ganze) Kraft und seinen Thron und große
Macht" geben aus Offenbarung
13, 2 ausgedrückt werden, in der letzten Zeit dem Antichristen
zur "Zeit
des Endes". Und dieser wird nicht zögern, diese besondere Art von
Macht anzunehmen, für sich selbst in Anspruch zu nehmen und
für seine egoistischen Machtinteressen als ein Druckmittel der
besonderen Art gegenüber anderen Menschen auszunutzen.
Der Schreiber dieses Textes beruft sich dabei mit der "Gewalt über
den Tod
haben" auf eine Textstelle aus Hebräer
2, 14-15:
Wie umfassend ist nun die dem
Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod"?
Vergegenwärtigen
wir uns, was in Hebräer
2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod" geschrieben steht:
Beim genauen
Betrachten des Bibeltextes in Hebräer
2, 14-15 stellen wir fest,
daß die "Gewalt
über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor
dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht
der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die
"Gewalt
über den Tod" nach Hebräer
2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen
Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben
müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken,
daß der
Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch und durch
Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen
Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das
Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden,
aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1.
Korinther 14, 34 - 40 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April
2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie
der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die
Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und
lichtlos, von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer
Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird:
„Denn im Tode
gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6).
„Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir
auch der Staub
danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an
den Toten
Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.
Wird
man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den
Toten? Werden denn
deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im
Lande des
Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol
war also das Land der
Finsternis und
der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich,
Herr, nicht loben, keiner, der
hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten
loben dich
nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren,
warten nicht
auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von
dieser
Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen, wenn sie
den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und lichtlos,
von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das
Reich des
Todes als das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen
werden, daß die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15
wohl damit zusammenhängen muß, daß dem
Teufel bzw. Drache und weil dieser das erte Tier bevollmächtigt,
auch
dem Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird,
das
"einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen,
aufzuhalten.
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
durch eine ihm übertragene "Gewalt
über den Tod" den
Erdbewohnern den Schrecken vor dem Sterben wegnehmen kann, dann
würde
dies mit Sicherheit zur Folge haben, daß alle Menschen der Erde,
ihm
nachzulaufen beginnen
Hat eine geschlechtliche
Vermehrung unbedingt den Tod zur Folge?
Die
Meinung des Schreibers dieses Textes ist die, daß der hoch
intelligente Antichrist auch das
Wissen darüber erlangt hat, wie er das biologische Altern des
menschlichen
Körpers für sehr, sehr
lange Zeit aufhalten kann, d.h., er muß herausgefunden haben, wie
man diese Art von Todesspritze neutralisieren
und damit unwirksam machen kann.
Den
Verfasser dieses Textes hat bei der Suche zum eigenen Verständnis
fasziniert,
daß es Pflanzen gibt, die sich bis zur Blüte, d.h. zwischen
den geschlechtlichen Vermehrungsphasen
ausschließlich vegetativ vermehren
und munter und ungehindert ohne jegliche Alterserscheinung
wachsen und regenerieren.
Warum sollte eine geschlechtliche
Vermehrung wie zum Beispiel die Blüte mit anschließender
Samenbildung zur Folge haben, daß
eine Pflanze wie der
Gartenbambus unmittelbar nach der Blüte sterben muß? Beim
Gartenbambus ist dies
so der Fall und vor einigen Jahren weltweit weitgehend gleichzeitig so
geschehen.
Sozusagen ein Massensterben dieser Pflanzenart wurde damals
mit dem Einsetzen der Bambusblüte ausgelöst. Es
blühten innerhalb von ein bis zwei Jahren die meisten Exemplare
dieser
Bambusart und
zwar kleine wie große, junge wie auch alte Exemplare dieser
Spezies weltweit
fast gleichzeitig. Danach mußten sie alle durch die Bank weg
während einer relativ
kurzer Zeit nach dem Ansetzen der Samen sterben. Wahrscheinlich hat
keine
Pflanze des besagten Gartenbambus dieses Massensterben überlebt.
Lediglich die
nach der Blühte gebildeten neuen Samen überlebten und
begannen in die Erde
gebracht weiter zu wachsen, neues Leben mit eventuel neuen
Eigenschaften hervorzubringen und wuchsen wieder zu jungen
Gartenbambus-Pflanzen einer neuen Generation heran.
Was
müßte der Antichrist an dies Stelle wissen, um ein
Blühen und damit ein Sterben
dieses Bambus zu verhindern?
Er
benötigt das Wissen darüber, welcher der Botenstoff ist (bzw.
welcher die
Botenstoffe sind), der (bzw. die) die diesbezüglichen
Informationen,
die von der DNS
bereitgestellt und ausgelesen werden, in die kleinen Kraftwerke der
Pflanzenzellen weiterleitet. Denn die DNS ist in allen Pflanzenzellen
aller
Pflanzen während der Zeit der vegetativen Vermehrung mit
ständiger Erneuerung
alter Zellbestände normalerweise identisch und unverändert
geblieben. Es lief bis darin von einer Blühte zur anderen wie eine
innere Stoppuhr der Pflanze ab.
Wie man weiß, blüht der Gartenbambus
ca. alle 100
Jahre. Dann blühen auf der ganzen Welt fast alle Pflanzen
innerhalb
einer kurzen Phase (zuletzt 1995 bis 1996 geschehen) gleichzeitig und
sterben noch im selben Jahr ab.
Nach der Blüte wird sehr viel Saat abgeworfen. Der Blühzyklus
ist aber bei jeder Bambusart unterschiedlich, und er ist auch nicht
immer gleich, z.B. beim Gartenbambus kann er zwischen ca. 80 und 120
Jahren schwanken. Darum trifft es auch nicht immer ganz zu, daß,
wenn der Bambus blüht, er wirklich ausnahmslos auf der ganzen Welt
gleichzeitig
blüht.
Botenstoffe
werden dazu benötigt, die in der DNS gespeicherten Anweisungen im
Organismus
dorthin weiterzuleiten, wo die entsprechenden Stoffe in den Zellen
produziert
werden, beispielsweise, um Blühtenstände zu bilden und die
ganze Pflanze nach
der Samenbildung blitzschnell altern und absterben zu lassen.
Wie
ist das zu verstehen?
Vergleichsweise ist die Festplatte des Computers einer
DNS zuzuordnen, die Datenübertragungskabel den Botenstoffen
und der Prozessor den Zellkraftwerken.
Fallen im Computer plötzlich aus irgend welchen Gründen die
Datenübertragungskabel teilweise aus, kann der Prozessor des
Rechners nicht
mehr ordnungsgemäß arbeiten und von der Festplatte
ausgelesene Anweisungen, zum
Beispiel eines Betriebssystemes, umsetzen. Im pflanzlichen Organismus
ist es
freilich mit Sicherheit viel komplizierter.
Nach
der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage müßte der
Antichrist genau diese bestimmten
Botenstoffe, die das Altern des menschlichen Körpers einleiten,
und um deren
Existenz er dazu wissen muß, neutralisieren und somit den
entsprechenenden
Informationsfluß blockieren können. Er muß dazu
überhaupt keine Kenntnisse über
die hochkompliziert aufgebaute DNS besitzen, deren vollständige
Analyse alles
Wissen der Menschheit übersteigen würde. Er könnte damit
die Macht besitzen,
gezielt einzelne oder auch viele Menschen gleichzeitig von der Geisel
des
Altern und Sterbens zu befreien.
Doch eine
erhebliche Schwierigkeit sieht der Schreiber dieses Textes darin,
daß der Alterungsprozeß des Menschen ein sehr komplexer
ist. Wenn aber zwischen der Ausbildung bzw. Reifung der
Geschlechtsmerkmale und dem Einsetzen des Alterungsprozesses wie beim
Gartenbambus ein
direkter Zusammenhang bestehen würde, könnte das Verhindern
bzw. das Unterdrücken der Geschlechtsreife beim Menschen auch ein
Ausbleiben des biologischen Alterns zur Folge haben. Vielleicht ist das
der einfachere Weg zum Erfolg und derjenige, den der Antichrist
praktisch beschreitet. Es könnte auf diese Weise vielleicht sogar
möglich sein, eine bereits abgeschlossene Geschlechtsreife wie bei
Menschen nach ihrer Pubertät geschehen wieder rückgängig
zu machen, um so auch eine biologische Verjüngung des bereits
biologisch vorgealterten Menschen zu erzielen.
Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht
bringt? oder: Ist es der Tod, der das Überleben sichert?
Anlehnend an
einen Vortrag von Dir. u. Prof. a. D. Dr. - Ing. Werner Gitt aus Braunschweig,
ehemaliger Direktor des Fachbereichs Informationstechnologie an der
Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig (PTB), vertritt
der Verfasser dieser Homepage folgende Theorie:
(Erb-)Information
ist eine rein nichtmaterielle Größe und unterliegt ganz
bestimmten Naturgesetzen, so wie auch allgemein die Materie ganz
bestimmten, aber wiederum völlig anderen Naturgesetzen unterliegt.
Wir wissen weiter aus der Physik, daß Naturgesetze sowohl einen
erlaubenden als auch einen verbietenden Charakter besitzen. Und der
Letztere erlaubt auch keinerlei Ausnahmen. Das ist das ganz besondere
Spezifikum, dem ausnahmslos alle Naturgesetze unterliegen. Denn sonst
wären sie keine Naturgesetze mehr. Wenn also ein Naturgesetz etwas
verbietet, dann ist dies immer, unbedingt und zwingend so.
Wir haben also bereits gehört, daß (Erb-)Information erstens
als eine rein nichtmaterielle Größe zu definieren ist, also
demnach zweitens auch keinesfalls mit den Eigenschaften von Materie
beschrieben werden darf.
Ein weiteres und drittes Naturgesetz beinhaltet, daß Materie von
sich aus keine als eine eindeutig nichtmaterielle Größe zu
definierende (Erb-)Information hervorbringen kann.
(Erb-)Information entsteht auch nicht durch irgend welche statistische
Prozesse, sondern bedarf nach den Aussagen eines vierten Naturgesetzes
also immer eines intelligenten Senders.
Wie kommt
also die entsprechende (Erb-)Information in das Weizenkorn hinein?
Es steht also nun zwingend fest: nicht weil die Materie infolge
statistischer Prozesse (Erb-)Information von sich aus hervorgebracht
hat, sondern nur durch einen intelligenten Sender!
In der Praxis
finden wir Informationen so wie auch die (Erb-)Information im Zellkern
einer Zelle immer am Ende einer sogenannten Informationskette, an deren
Anfang, da Materie von sich aus keine (Erb-)Information hervorbringen
kann, also in jedem Fall ein intelligenter Sender zu finden sein
muß. Wir können demnach in den allermeisten Fällen
durch das Vorliegen solcher Informationsketten heute den
ursprünglichen intelligenten Sender nicht mehr sehen, wohl aber
dasjenige was die (Erb-)Information heute bewirkt.
Warum aber
muß dann das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?
Der Verfasser
dieser Homepage ist kein Vertreter der Evolutionstheorie
(Makroevolution). Das sei
ferne. Und dennoch, er stellt die zweite fast provokative Frage
der Überschrift dieses Kapitels trotzdem in den Raum.
Der Schreiber dieses Textes ist dagegen der festen Meinung, daß
der lebendige Gott
in
seinem Schöpfungsakt jede Pflanzen- und Tierart als einmalige
Lebewesen geschaffen hat, die sich nicht erst zuvor vom Niederen zum
Höheren entwickeln mußten (vgl. den Stammbaum der Pflanzen
und Tieren). Er, der lebendige Gott des Himmels ist
demnach der intelligente Sender. Und ihn bedarf es zwingend, damit
(Erb-)Information überhaupt entsteht.
Aber der Verfasser
dieser Homepage hält es für realistisch, daß die
Beobachtungen von Charles
Darwin, einem britischen Naturforscher und bedeutenden
Naturwissenschaftler, der als der Begründer der Evolutionstheorie
gilt, die er während einer Expedition und Schiffsreise bei seinen
1834 bis 1835 durchgeführten Vogelbeobachtungen, insbesondere bei
den Finken, auf den Galapagosinseln machte, in sich gesehen
unumstößlich sind und doch einiges verdeutlichen:
Darwin beobachtete damals, daß jede der einzelnen Galapagosinseln
eigenen Schildkröten- und Vogelarten besaß. Diese
Schildkröten- und Vogelarten waren sich untereinander sehr
ähnlich, unterschieden sich aber im
Aussehen und der Ernährung geringfügig voneinander.
Darwin
entwickelte die Theorie,
daß die verschiedenen, aber untereinander relativ ähnlichen
Schildkröten- und Vogelarten von einer
einzigen Art abstammen mußten und sich im Laufe der Zeit an die
unterschiedlichen Lebensbedingungen auf den verschiedenen Inseln
angepaßt hatten.
Anhand der
sogenannten Darwin-Finken verstand es der Schreiber dieses Textes,
daß innerhalb einer Art erwiesenermaßen eine gewisse
Anpassung an sich veränderte Lebensräume durchaus
möglich ist,
die Pflanzen- und Tierarten hervorbringen können, welche sich in
Aussehen und Ernährung leicht voneinander unterscheiden
können. Aber genau dazu
bedingt es einen kontinuierlichen Generationswechsel, d.h. eine
fortlaufende geschlechtliche Vermehrung, durch die neue Eigenschaften
entstehen können und es in begrenztem Maße zu einer Auslese
kommt. Dies nennt man auch Mikroevolution.
Pflanzen- und Tierarten ohne einen Generationswechsel sind demnach
nicht so gut überlebensfähig als solche mit einem
Generationswechsel. So und nur dadurch konnten die Darwin-Finken auf
all den unterschiedlichen Galapagosinseln überleben, weil sie sich
beispielsweise durch veränderte Schnabelformen ihren
Nahrungsquellen anpassen konnten. Aber gen-mäßig sind es
allesamt doch nur Finken geblieben. Der Rückschluß auf das
darüberhinausgehende Entstehen völlig neuer Arten, so wie ihn
Charles Darwin
machte, ist nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite
falsch und kann nicht durch Beispiele in der Natur hinterlegt bzw.
nachvollzogen werden, bzw. wurde noch nie von irgend einem Menschen
beobachtet, wenn auch die Beobachtungen Darwins bzgl. der
Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen innerhalb einer
bestimmten Tierart völlig richtig sein müssen.
Die Divergenz zweier Teilpopulationen bis zur genetischen Isolation
bzw. bis zur völligen Artaufspaltung (bis sie zwei völlig
neue Arten bilden), so wie die Makroevolution die
Auseinanderentwicklung von
räumlich getrennten Teilpopulationen beschreibt, kann der
Verfasser dieser Homepage allerdings nicht vertreten. Denn dafür
gibt es wie bereits gesagt keinerlei praktische Beispiele, dies dies
belegen könnten
Aber dennoch,
der Schreiber dieser Internetseite ist sich dabei relativ
sicher: Es ist der Tod, der manchmal das Überleben einer Art
sichert.
Sogesehen
macht es also aber doch einen Sinn, daß es zu einer
geschlechtlichen Fortpflanzung kommt und daß die alten Exemplare
einer Art neuen, mit leicht veränderten Erbmerkmalen durch ihr
Sterben weichen müssen. Ist also der Tod ein Begleiter einer
Überlebensstrategie der Pflanzen- und Tierarten? Wenn ja,
beinhaltet eine solche Strategie als ein Muß die Todesspritze
bzw. hat diese vielleicht erst eingeführt. Denn Arten mit eine
kürzeren Abfolge von Generationswechsel zu Generationswechsel
haben demnach langfristig gesehen eine höhere
Überlebenschance als solche die länger leben. Sind also
Lebewesen, die länger leben mit der Zeit ausgestorben und haben
sich solche mit kürzerer Lebenserwartung im Laufe der Zeit an
ihrer Stelle durchsetzen können?
Kann man also
die anfänglich gestellte Frage "Warum
muß das Weizenkorn sterben, um viel Frucht zu bringen?" umstellen
in: Braucht das Weizenkorn nicht sterben, wenn es keine Frucht bringt?
Es könnte also etwas dran sein!
Todesursachen
von solchen Menschen, die nicht
mehr biologisch altern
Todesursachen
von solchen Menschen, die nicht
mehr biologisch altern, müßten demnach ganz andere
vorrangige Ursachen
und Gründe bekommen,
die der Antichrist natürlich dann auch weitgehend auszuschalten
versuchen muß:
Aufzuzählen
wären sogenannte Zivilisationskrankheiten wie zum Beispiel
Zuckerkrankheit,
Arterienverkalkung oder Herzinfarkt oder ganz einfach Unfälle mit
Todesfolge.
Ursachen wie falsche Ernährung und Lebensweise und daraus
resultierende
mangelnde Darmpflege und Zellentgiftung muß der Antichrist nun
entgegenwirken.
Natürlich gehört der Verzehr von Schweinefleisch oder der
Genuß von Alkohol,
Nikotin oder gar anderen Drogen zur Ausschlußliste für
solche Menschen, die das
verlängerten Leben, das der Antichrist als sein stärkstes
Lockmittel anbietet,
angenommen haben. Gesunde Lebensweise für die eben Genannten wird
jetzt zur
geforderten Selbstverständlichkeit genauso wie die konsequente
Beachtung
bestimmter Verhaltensregeln für die Sicherheit vor Unfällen
und ist ein
absolutes Muß.
Wie
kann der Antichrist erreichen, daß sich seine ihn wegen der
großen und in Lügen gekleideten Zeichen und
Wunder anbetenden Staatsbürger an den neuen strengen und sehr
bewußten
Lebensstil gewöhnen und zusätzlich auch dauerhaft einhalten?
Er
wendet auch in dieser Angelegenheit seinen falschen Propheten an. Als
Massenmedium setzt er ihn hier gezielt ein und schult die Menschen zu
einem
bewußten Denken auch in diesen Dingen. Sowohl im Anbau von
bestimmten Nahrungsmittelpflanzen, in der Produktion bzw. der
Herstellung von
Nahrungsmitteln als auch in der übrigen Nahrungsmittelindustrie
wird er
unablässig ein Umdenken der Landwirte und Produzenten
auslösen. Und das muß er,
da ein Umdenken nicht von heute auf morgen erfolgt, langfristig
ansetzen und
frühzeitig genug beginnen. Autorennen und Extrembergsteigen werden
im
antichristlichen Weltreich für dessen Staatsbürger mit
Sicherheit nicht mehr an
der Tagesordnung sein.
Zurück
zur Natur, umweltbewußt denken und handeln, Gifte in
Nahrungsmitteln und Umwelt
gezielt und konsequent weglassen, dies sind alles sehr gute Dinge, die
ebenso
vom lebendigen Gott gewollt sind. Ebenso sollte man gewiß sein
Leben nicht
leichtfertig aufs Spiel stellen. Der verantwortungsvolle Umgang mit und
der
Erhalt der Schöpfung soll nicht erst der Antichrist auf seine
Weise mit Hilfe
des falschen Propheten durchsetzen, sondern dies sollte für jeden
vom heiligen
Geist geleiteten Christen auch heute bereits selbstverständlich
sein.
Auf
dieser Schiene wird der Antichrist viele motivieren können,
mitzumachen. Aber
man darf dabei die Seite der lügenbehafteten Verführung nicht
außer Acht
lassen, die zur Verherrlichung des Verursachers der großen, aber
in Lügen gekleideten Zeichen und Schau-Wunder
zwangsläufig führen wird. Der große Weltverführer
wird sich mit dieser Art von
Verführung an Gottes Stelle zu stellen, Gott selbst lästern
und seine Gesetze
in abgeänderter Form für seine egoistischen Zwecke zur
Doktrin machen (vgl. Daniel 7, 25).
Wie lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?
Mit der in Offenbarung 13,
4-5 angeführten "Gewalt" ist nach dem Dafürhalten des
Verfassers dieser Homepage die in Hebräer
2, 14-15 beschriebene "Gewalt
über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer
2, 14-15 u. das im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" Geschriebene).
Denn
der Verfasser dieser Homepage vermutet:
Es muß tatsächlich
diejenige "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15 sein, mit
der er, der doch eigentlich nur ein sterblicher Mensch
ist, nun plötzlich tatsächlich den biologischen Tod der
Menschen auszuschalten vermag (vgl. im Kapitel "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt").
Denn erst ab
jetzt beginnt ihm, dem ersten Tier, alle Welt wie von ganz alleine
nachzulaufen.
Die Erdbewohner geraten ins Staunen. Sie beten
den sich für den Messias der Juden ausgebenden Antichrist
schließlich an
und sprechen
ihm genau ab
diesem Zeitpunkt, da er die "Gewalt (über den Tod)" in
seinen Händen haltend diese öffentlich propagantiert,
unbegrenzte Macht zu:
"Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
(wenn es
nicht einmal der Tod vermag)".
(Offenbarung
13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der
Homepage)
Zu unübersehbar und zu
groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Die Christen, die den
Gott des Himmels fürchten, richten
ihren Blick auf
den bis auf diese Erde herabreichenden
verlängerten Arm Gottes und damit auf
ihren vom Tode auferstandenen
Retter
Jesus Christus.
Die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8,
die, weil
sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren
Gott Israel vergessen
hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen
geraten waren, richten dagegen ihren
Blick auf den sich in einem wie
lebendig wirkenden "Greuelbild
der
Verwüstung" offenbarenden
Antichristen zur "Zeit des
Endes", also auf dasjenige Tier
nach Offenbarung 13,
1-10, dessen
tödliche Wunde einem
großen Wunder gleich wieder geheilt
war.
Und mit dem "Greuelbild
der
Verwüstung" ist dasjenige damit
gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die
Heilige
Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und
anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend
beschreibt und das das sich in 2.
Thessalonicher 2, 4
beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen zur "Zeit
des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so aus, als wäre der
"Tag (der
Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich
erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in
den Tempel Gottes setzt und
vorgibt, er sei (der) Gott
(Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser
Homepage)
Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10,
bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes"
wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von
daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in
den
Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den
"Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias
sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und
propagandieren wird und
verehren lässt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Offenbarung
13,
14-15).
Das wird dann auch das größte Zeichen sein, das in dieser
Zeit zu sehen sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung
in Markus 13, 14-20 bedenkt, gleichzeitig
unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß
(vgl. im Kapitel "Worauf
bezieht sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?").
Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie
wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel
und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen"
betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen
haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels
immer ein
persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht.
Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild
der
Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende
erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch
wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich
die
"Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum
aber maßt der sich
damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in
Lügen
einhüllend nun göttliche
Wesenheit an.
Das Staunen der in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner war
lediglich der erste Schritt und ihre typisch menschliche, nicht
wirklich mit Gott rechnende Reaktion auf die nunmehr scheinbar
übermenschliche Größe des Tieres, dem vom Drache die
"Gewalt (über den Tod)"
gegeben worden war. Sie gerieten deshalb angesichts der dem Tier
verliehenen Gewalt in ein solches Staunen, weil sie das sich wahre
Freuen über die großen Taten des lebendigen Gottes und das
mit seiner Gegenwart und Allmacht Rechnen verlernt hatten bzw. noch
nicht kannten. Von daher können die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner
unmöglich wahre Kinder Gottes sein. Sie sind lediglich solche
Menschen, die angesichts der Schauwunder des falschen Propheten in
Religiösität verfallen, in ihrem Glaubensleben stehen
geblieben sind und nun sogar übernatürliche Dinge in ihrer
Denkweise als real existent zugelassen haben.
Nun folgt in Konsequenz des ersten Schrittes als Zweites die
Niederwerfung der Erdbewohner vor dem ersten Tier. Und sie ergeben sich
ihm, diesem Tier, weil sie ihm nun die unbegrenzte Macht zuschreiben,
ganz und gar:
"Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde
geheilt. Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?" (Offenbarung 13, 3-4; nach der
Zürcher Bibel)
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" hörten wir, daß der Antichrist zur "Zeit des
Endes", der den biologischen Tod
nun auszuschalten vermag und nun unsterblich zu sein
scheint, alle ihn anbetenden Erdbewohner sehr
wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben
läßt. Dies läßt sich zumindest daran
schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3
der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die
Gewalt
gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil
werden
konnte, ab jetzt alle Welt in
Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender
Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen
beginnt.
Aber die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15, bzw. die Ausübung dieser vor den Erdbewohnern, wird
dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
nur eine genau begrenzte Zeit gewährt, die der Gott des Himmels
und der Erde aus Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen zudem noch verkürzt.
Denn die begrenzte Zeitspanne, in welcher das erste Tier aus dem Meer,
also der Antichrist zur "Zeit des Endes", die ihm gegebene "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15 öffentlich propagantieren wird, ist in Offenbarung
13,
5 mit genau 42 Monaten
angegeben worden:
"Und
es wurde ihm (gemeint ist hier dem ersten Tier) ein Mund
gegeben, der große Dinge und
Lästerungen redete; und es
wurde ihm (auch dieser Teil des Satzes bezieht sich
wieder auf das erste Tier aus dem Meer) Gewalt
gegeben, (und diese ihm gegebene Gewalt) zu
wirken 42 Monate. (o. zu handeln; vergl.
hierzu
Dan. 8,24)"
(Offenbarung 13, 5; hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871; Hervorhebung und eingefügter
Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und diese in Offenbarung
13,
5 beschriebenen zweiundvierzig Monate, das sind die nach
alttestamentarischer
Sichtweise letzten
3,5 jüdischen Sabbatjahre der großen Trübsal bzw.
anders formuliert die tatsächlichen letzten 24,5
Kalenderjahre der 70. danielischen Woche, die in Daniel 9, 27 beschrieben
und dort mit insgesamt sieben Jahren Dauer angegeben wird (vgl. im
Kapitel "Die über
Israel und die heilige Stadt verhängten
siebzig danielischen Wochen nach Daniel 9, 24-27" und die vom
Bibelschreiber der Lutherbibel angeführte Randbemerkung bei Daniel 9, 24: "Gemeint
sind Jahrwochen; jede umfaßt sieben Jahre").
Denn es ist die Zeit ab der Mitte der
Woche
nach Daniel 9, 27, in
der
der Antichrist mit seinem im Heiligtum
Israels aufgerichteten “Götzenbild des
Verwüsters”, welches die
eigentliche Fälschung Jesu Christi verkörpert, den Tempel
Gottes in Jerusalem schänden und Heiligtum Israels Schlachtopfer
und Speisopfer abschaffen wird. Denn erst in der Zeit der
Bedrängnis, also erst während der zweiten Hälfte
der insgesamt sieben (Sabbat-)Jahre währenden großen
Trübsal, wird der Antichrist mit großen Zeichen und Wundern
die Wahrheit fast vollends zu Boden
werfen (vgl. im Kapitel "Die
zwei Zeugen als die Hüter der zu Boden geworfenen
Wahrheit").
Und genau mit dem Sichtbarwerden dieses wie lebendig
erscheinenden Götzenbildes gibt sich der "Sohn des Verderbens",
der
im AT auch der "Verwüster" genannt wird,
ungeheuerlicherweise für den Christus des lebendigen Gottes
Israels aus.
Und erst ab der Mitte der Woche
n. Daniel 9, 27 wird
das
"zweite Tier" nach Offenbarung 13,
11-18, das von bzw. aus der Erde aufsteigt, in der Gestalt des
falschen Propheten, die ganze
Macht
des
ersten Tieres ausüben. Und dem ersten Tier aus dem Meer n. Offenbarung
13, 2
wird erst ab dann und genau dadurch die in Offenbarung
13, 2+4 beschriebene
"Gewalt" gegeben (hier
die Formulierung
der
Elberfelder Bibelübersetzung 1871).
Und es wird genau hierdurch befähigt, in der
Vollmacht Satans aufzutreten (anlehnend an
die Formulierung
der Zürcher Bibel betreffend Offenbarung
13, 2+4).
Und das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier wird erst ab diesem Zeitpunkt, also
erst ab dem Beginn der
zweiten Hälfte der großen Trübsal, dann, wenn es die
Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten, einfach der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20).
Die Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
ist demnach doch nicht so uneingeschränkt und allumfassend, wie es
den Anschein hat, sondern steht unter dem "ihm wurde
(nur für eine genau befristete Zeitspanne) (Macht)
gegeben" (vgl. Offenbarung 13, 5+7).
Das öffentliche Propagantieren und die Ausübung der "Gewalt"
(über den Tod) und die damit verbundene Machtentfaltung des ersten
Tieres aus dem Meer stehen
also in Wirklichkeit unter der Zulassung und der (zeitlichen)
Begrenzung des lebendigen Gottes.
Wer also glaubt, daß er mit der Anbetung des ersten Tieres aus
dem Meer nun für immer Unsterblichkeit erhalten hat und daß
der hiermit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" nun tatsächlich
für alle
Zeiten den biologischen Tod der
Menschen ausgeschaltet hat, der steht im gewaltigen Irrtum!
Das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird gnadenlos und unaufhaltsam
kommen.
Und es wird erst dann erreicht sein,
wenn
die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird.
Das Ende soll doch tatsächlich kommen, dann wenn der letzte
irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt" und
auch
sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits
beschlossenes, also unaufhaltsames, gewaltsam herbeigeführtes
Ende, das
den letzten
irdischen Herrscher, den Antichrist zur "Zeit des Endes" ereilen wird
(vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die
das Ende des Tieres aus dem Meer prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden
wird, also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich
Gottes
auf der Erde keine Lüge mehr sein, sondern nun tatsächlich
anbrechen wird.
Vergessen wir auch nicht, im Zusammenhang
mit seinem Erscheinen, also mit dem Sichtbarwerden des in der Bibel
sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig wirkenden "Greuelbildes
der
Verwüstung", welches die Heilige Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt, warnt
lt. Offenbarung 14, 9-10
ein in der letzten Zeit
auf die Erde
gesandter dritter Engel des
lebendigen Gottes, den alle Erdbewohner
hören werden, eindringlich gerade davor, den Lügen des Tieres
zu glauben. Er warnt
dringend davor, das
(erste) Tier (aus dem Meer) und sein Bild
anzubeten sowie das
(lügenbehaftete Hoheits-)Zeichen dieses Tieres, also dessen
lügenbehafteten Namen, den es sich selbst gegeben hat, an seine
Stirn oder an seine Hand zu nehmen.
Denn, derjenige, der dies dennoch tut, d.h. also: "Wenn
jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das
Zeichen an seine
Stirn oder an seine Hand", "der wird
von dem Wein des
Zornes Gottes trinken, der unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird
gequält
werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
Und der Rauch von ihrer
Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu
Ewigkeit (hiermit ist gemeint, daß diese Menschen keine
Erlösung von ihren Sünden mehr finden können und die
Ewigkeit im sogenannten Hades, also in der Hölle verbringen
müssen); und sie haben (dort an diesem
schrecklichen Ort der ewigen Gottesferne) keine
Ruhe
Tag und Nacht, die das Tier anbeten
und sein Bild, und wer das
Zeichen seines Namens annimmt."
(Offenbarung
14, 9-11; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Paulus formulierte diesen Sachverhalt in 2.
Thessalonicher 2, 9-12 folgendermaßen:
"Der
Böse (gemeint ist hiermit das erste Tier aus dem
Meer nach Offenbarung
13,
1-10, also der Antichrist zur "Zeit des Endes") aber wird
in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und
lügenhaften Zeichen und Wundern und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden,
weil sie die Liebe zur Wahrheit
nicht angenommen haben, daß sie gerettet würden.
Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, so daß sie
der Lüge (also dem ersten Tier aus dem Meer, dem
Antichrist zur "Zeit des Endes", der beteuert, daß er der wahre
Messias
sei) glauben,
damit gerichtet werden alle, die
der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der
Ungerechtigkeit."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)
Und ergänzend dazu möchte sich der Schreiber dieses Textes
noch auf einen Aspekt bezüglich des in der Bibel verwendeten
Begriffs der "Lüge" stützen und die diesbezgl. Worte von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, zitieren.
Dr.
Bräumer nannte in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 20.06.09 in der 33.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bezugnehmend
auf Offenbarung 14 den Begriff der "Lüge" in folgendem
Zusammenhang:
"Die Welt der Lüge ist beherrscht von Satan, dem Vater der
Lüge. Der Lügner ist die
geschichtliche Erscheinung des Antichrist. Sein Erscheinen
ist begleitet von Machttaten, Zeichen und Wundern der Lüge. ...
Wie der Teufel der Repräsentant der Lüge ist, so ist Jesus
der Repräsentant der Wahrheit."
Und der Verfasser dieser Homepage fügt dem noch hinzu: So wie sich Jesus selbst "die Wahrheit"
nannte (vgl. Johannes 14, 6),
kann man den Antichristus bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", da er
Jesus Christus, seine Wiederkunft, seine Königsherrschaft
über Israel und sein
Reich, das einmal die ganze Welt mit einschließt, nachäffen wird,
schlichtweg
"die Lüge" nennen
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 11).
Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung"
bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn
schon da
Im Kapitel "Wie
lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?" hörten wir bereits,
daß im Gegensatz zu den wahren Christen, die den Gott des Himmels
und der Erden fürchten und ihren
Blick
auf den bis auf diese Erde herabreichenden
verlängerten Arm Gottes richten,
der ihr vom Tode auferstandener
Retter ist, die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen" betitelten Menschen der Erde bzw. die Erdbewohner aus Offenbarung 13, 8,
die, weil
sie die Leidenschaft zu ihrem sie suchenden und sie liebenden wahren
Gott Israel vergessen
hatten, angesichts der Schauwunder des ersten Tieres ins Staunen
geraten waren, dagegen ihren Blick auf
den sich in einem wie
lebendig wirkenden "Greuelbild
der
Verwüstung" offenbarenden
Antichristen zur "Zeit des
Endes" richten, also auf dasjenige Tier nach Offenbarung 13, 1-10,
dessen
tödliche Wunde einem
großen Wunder gleich wieder geheilt
war.
Und mit dem "Greuelbild
der
Verwüstung" ist dasjenige damit
gemeinte "Götzenbild des Verwüsters" gemeint, welches die
Heilige
Schrift in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 als scheinbar der menschlichen Sprache mächtig und
anscheinend alle Gewalt im Himmel und auf Erden ausübend
beschreibt und das das sich in 2.
Thessalonicher 2, 4 beschriebene "in den Tempel Gottes Setzen" des
Antichristen zur "Zeit des Endes" verkörpert. Und es sieht dann so
aus, als wäre der "Tag (der Wiederkunft) des Herrn" schon da:
"Er ist der Widersacher, der sich
erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in
den Tempel Gottes setzt und
vorgibt, er sei (der) Gott
(Israels)."
(Hervorhebung und eingefügter Klammertext vom Verfasser dieser
Homepage)
Denn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13,
1-10,
bzw. der Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes"
wird damit den Tempel für die Juden zu einem Greuel und ihn von
daher "wüst" machen (Darum "wüst", weil die Bibel den sich in
den
Tempel setzenden eigentlichen Antimessias der letzten Zeit auch den
"Verwüster" nennt).
Und es geschieht dermaßen, indem der Antimessias
sein Bild im dann wiederaufgebauten Tempel aufrichten und
propagandieren wird und
verehren lässt (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Offenbarung
13,
14-15).
Das wird dann auch das größte, vom falschen Propheten
weithin sichtbar gemachte Zeichen sein, das in dieser Zeit zu sehen
sein wird und welches wenn man die entsprechende Mahnung in Markus 13,
14-20 bedenkt, gleichzeitig
unbedingt als Signal zur sofortigen Flucht gewertet wurden muß
(vgl. im
Kapitel "Worauf bezieht
sich die
Zeit der endzeitlichen
Bedrängnis, und warum müssen die Bewohner Jerusalems zu deren
Beginn in die Berge fliehen?").
Christen beten im Namen Jesu Christi den lebendigen Gott. Denn sie
wissen, was Jesus Christus einst über sich selbst gesagt hatte: "... Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel
und auf Erden." (Matthäus 28, 18).
Die in Offenbarung
13, 8 mit "alle, die auf Erden
wohnen"
betitelten Menschen der Erde bzw. Erdbewohner dagegen
haben vergessen, daß der wahre Gott des Himmels
immer ein
persöhnliches Verhältnis wie ein Vater zu seinem Kind sucht.
Darum beten sie nun das sich mit diesem "Greuelbild
der
Verwüstung" unpersönlich an alle Menschen wendende
erste Tier an. Dies tun sie dennoch, auch
wenn ihm noch dazu vom Drache lediglich
die
"Gewalt" (über den Tod) gegeben worden war. Genau darum
aber maßt der sich
damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Person in
Lügen
einhüllend nun göttliche
Wesenheit an.
Der
"nichtsnutzigen Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, also der Antichristus zur "Zeit des Endes",
dagegen ist im Gegensatz zu Jesus Christus,
dem guten Hirten, der
Repräsentant vom vom Drache (gemeint ist Satan), dem Fürst
dieser Welt. Und sein Reich reicht nicht über diese Welt hinaus.
Wie
wichtig es dem Teufel, dem soganannten "Fürst dieser Welt", der
nach Johannes
14, 30 nun bald in der menschlichen Gestalt des
Antichristen
zur "Zeit des Endes" kommen wird, auch noch heute ist, auf dieser Erde
von all ihren Bewohnern dem lebendigen
Gott gleich
angebetet zu werden, dies werden wir im nun folgenden Kapitel
kennenlernen. Denn sein Reich reicht ja bekanntlich nicht über
diese Welt hinaus.
Seinen größten Wunsch, von den Menschen der Erde im
großen Stil einmal angebetet zu werden, den kann der "Fürst
dieser Welt" bzw. Teufel also bis
heute nicht vergessen haben. Und er strebt diesen also immer noch an.
Und er wird ihn,
seinen größten
Wunsch, wie es aussieht, seinem Namen alle Ehre machend mit Hilfe
seines Handlangers, das ist der
Antichrist zur "Zeit des Endes", eine kurze Zeit lang tatsächlich
verwirklichen können (vgl. das im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" eingangs
zum "Fürst dieser Welt" Gesagte).
Und ihm, diesem Wunsch, ordnet darum auch
der Antichrist zur "Zeit des Endes" alles und wirklich alles, was er zu
tun beabsichtigt,
unter.
Denn nur er, das bei Daniel mit dem Anti-Christus gemeinte andere
kleine Horn
aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20, wird in der Bibel der "Sohn des Verderbens" genannt (vgl.
Johannes 17, 12; 2. Thessalonicher 2, 3).
Und
weil der zur letzten Zeit erscheinende eigentliche Antichrist es allein
sein wird, der nach der biblischen Prophetie für die Endzeit
einmal zum Alleinherrscher auf dieser Erde werden und dann von den
Erdbewohnen
in einem Stand- bzw.
Götzenbild tatsächlich angebetet werden wird und weil er
dieses in
der Bibel so bezeichnete und von
Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15 an Stelle des wahren auf die Erde zurückgekehrten Jesus
Christus extra wegen diesem, seinem Anbetungswunsch kreiert, muß
er es wohl auch sein, der tatsächlich die Menschwerdung des
hiermit gemeinten "Verderbers" bzw. Teufels verkörpert.
Der von den Juden für das Ende der "(Regierungs-) Zeiten der
Heiden", dessen Bedeutung wir bereits auf der [Hauptseite] dort im Kapitel "Einleitende Worte zum
Verständnis der im Namen dieser
Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?" ab hier kennengelernt hatten,
erwartete "Tag des Herrn" hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu
Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn"
lt. Joel
1, 15 oder Amos
5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige
Gott im Himmel die ohnmächtigen
Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste
verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen
Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der
Vergeltung"
auf seine
irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen
zur "Zeit des Endes" und
sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde
Zeugnis
ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das
ist
dann
jene Zeit, die in der
Offenbarung des Johannes mit den sieben
Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem
Kommen, d.h. der "Erscheinung
des Herrn", unmittelbar vorangeht.
Wenn in der Überschrift dieses Kapitels davon die Rede ist,
daß das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen, so wirken
muß, als sei der "Tag des Herrn"
schon da, dann ist mit diesem "Tag des Herrn"
der "Tag der Erscheinung Christi" gemeint. Dabei nimmt der Verfasser
auf 2. Thessalonicher 2, 1-4 Bezug, wo es heißt:
"Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus
angeht und unsre Vereinigung mit ihm,
so bitten wir euch, liebe
Brüder, daß ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch
erschrecken laßt - weder durch eine Weissagung noch durch
ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen
-, als
sei der Tag (der Erscheinung) des Herrn
schon da.
Laßt euch von niemandem verführen,
in keinerlei Weise; denn zuvor
muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines
Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden,
der Sohn des Verderbens.
(Ihm wird dann von Gott wenn
auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine
Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt
noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe
und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das
Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde
hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über
alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels
eines Götzenbildes) in
den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist
zur "Zeit des Endes" nicht
höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte
"Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser
dieser Homepage)
Zur in der zweiten Hälfte der in der siebzigsten Woche Daniels
nach Daniel Daniel 9, 24-27
erwarteten endzeitlichen "Zeit der Bedrängnis", die mit dem Beginn
der
hiermit gemeinten zweiten Hälfte der großen Trübsal
ihren Anfang nehmen
wird, bzw. allgemein die ganze zweite Hälfte der großen
Trübsal verkörpert, gehört ein (Be)Dränger oder
Bedrücker.
Wann beginnt die zweite Hälfte der großen Trübsal, die
auch Bedrängnis genannt wird, und wer ist der (Be)Dränger der
großen Trübsal?
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten
"Greuelbildes der Verwüstung"
nach Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, wird die Zeit der
furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden
gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität
kommen wird.
Dieses zweite "Greuelbild der
Verwüstung" verkörpert das "sich in den 3. Tempel Gottes
Setzen" und "Vorgeben, daß er Gott sei" nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4, so daß es für alle Menschen der
Erde scheinen wird, "... als sei der
Tag (der Erscheinung) des
Herrn schon da" (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 2).
Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15
beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, nicht nur das "sich in den 3.
Tempel Gottes Setzen" sondern auch das Zeichen des
Sieges
des
"Sohnes des Verderbens" über die Heiligen
dar.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint
(damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels).
Und mit Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame
Fremdherrschaft
des
Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren
Anfang der
Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9;
Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27; Daniel 12,11).
Und wie wir später noch im Kapitel "Das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den
Antichristen" sehen werden, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw.
Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder
aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es perverisiert die Messiaserwartung
des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters" nennen.
Und wenn es erscheint und dies kann
man aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die
Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder
aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7,
25; Daniel 8,
11; Daniel
9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen,
das in dieser Zeit zu sehen sein
wird. Und »All das wird für jedermann klar
erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus
Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.
Das Land Israel, welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft
des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch
wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden
gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das
hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw.
Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" über die Heiligen (damit gemeint ist Israel
als Land) sichtbar werden
läßt, dann muß
alles Wichtige was dahin geführt hat, wie z.Bsp. alle wichtigen
diesbzgl. Kampfhandlungen und auch das durch Betrug
gelingende Vernichten der "Starken" bzw.
das damit gemeinte Ausschalten der militärischen Supermächte
der Erde, die die Eroberungspläne des Antichristen gefährden
könnten, bereits im Vorfeld weitgehend
geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann
im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes
des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits
den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen
Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann
muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der
großen Trübsal der
Kampf bis zu diesem
letzten Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen
haben und nun zu seinem zumindest vorläufigen Abschluß
gekommen sein.
Aber niemand darf sich an dieser Stelle beirren lasssen, denn: "Er ist (lediglich) der Widersacher (der Sohn des
Verderbens, der auch nach Jesaja 16,
3-5 der Verwüster genannt wird, bzw. der (Be)Dränger oder
Bedrücker, oder
lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose bzw. der
Gewissenlose,
damit auch gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" und
gleichzeitig der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17 und nicht der gute Hirte),
der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt
(und nicht Jesus Christus, der zurückgekehrte Messias Israels)", so daß er sich in den
(dann wiederaufgebauten 3.) Tempel
Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Wortlaut aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4, ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser dieser Homepage).
Niemand darf sich dann beirren lassen. Hatte nicht Jesus Christus
selbst prophezeit und davor gewarnt:
Wir wissen es doch:
Speziell auf dieses zweite "Greuelbild
der
Verwüstung", welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), nimmt die Bibel übrigens auch Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer als in Daniel
9, 27 beschrieben.
Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel seinen Jüngern,
daß sich
im unmittelbaren Zusammenhang mit einer am Ende der Zeit, seiner
Wiederkunft direkt vorangehenden gewaltigen Bedrängnis Derartiges
wiederholen werde (vgl. in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14).
D.h. es gibt also nicht nur ein einziges "Greuelbild
der
Verwüstung", welches an heiliger Stätte
stehen soll. Sondern es muß eindeutig ein zweites nachfolgen. Es
muß ein weiteres, aber von seinem Wesen her gleichgeartetes sein,
welches, weil auch das erste, in der Vergangenheit
bereits schon geschehene
von Antiochus Epiphanes dort aufgerichtet wurde, erneut, aber dann erst
im zukünftig wieder existierenden Tempel zu Jerusalem zu finden
sein muß. Und dieses zweite und noch in der Zukunft liegende
"Greuelbild
der
Verwüstung" ist es, das Jesus selbst wie in Matthäus
24, 15; Markus
13, 14 wiedergegeben für die "Zeit des Endes" beschrieb.
Aber auch der Prophet Daniel deutete an, daß es eine zweite
Erfüllung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" geben wird. So wird seinen Aussagen zufolge die
Prophetie zum sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 in der Zeit der
Bedrängnis seine zweite und letzte Erfüllung erhalten,
d.h. nochmals in der Endzeit zu ihrem Ziel kommen. Denn diese Zeit, die
der Prophet beschreibt,
ist nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des
Endes" in Daniel 8, 19 aber
ist die (aller)letzte Zeit kurz vor der Wiederkunft Jesu
Christi
gemeint:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und in Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es
erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn
die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute,
daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des
Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits
herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor
demjenigen liegen, was in der Bibel mit
"zur letzten Zeit
des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
.
Was meint die Bibel eigentlich, wenn von "Greuel" und "Verwüstung"
die Rede ist?
"Der Greuel der Verwüstung meint zunächst
ein heidnisches Götzenbild im Tempel z.Zt. des Antiochus Epiphanes
(Dan 9,27; 11,31; 12,11), dann
auch ein entsprechendes endzeitliches Geschehen (Mt 24,15; Mk
13,14)." (vgl. im "Lexikon zur Bibel" von Fritz Rienecker und Gerhard
Maier, erschienen bei R.Brockhaus, 6. Auflage 2006, auf Seite 614 bei
Erläuterung zum Begriff "Greuel")
Im "Lexikon zur Bibel" steht fernerhin zum Begriff "Greuel", und an
dieser Stelle soll nur auf die wichtigsten Aspekte eingegangen werden,
daß mit dem Ausdruck "Greuel" Handlungen oder Dinge zu verstehen
sind, die aus geistlicher oder sittlicher Ablehnung heraus von den
Juden verabscheut werden.
Sogesehen meint die Bibel mit dem Begriff "Greuel" beispielsweise
Götzendienst (vgl. 5. Mose 18, 9-12; Jeremia 44, 2-4), aber auch
Untreue und alle Irrlehre (vgl. Sprüche 3, 32; Titus 1, 16).
Opfer und Gebet der Gottlosen bzw. Heiden, die andere Götter als
den lebendigen Gott anbeten, sind vor dem Gott der Hebräer ein
"Greuel" (vgl. Sprüche 15, 8 + 28, 9; Jesaja 1, 13), aber auch
Selbstgerechtigkeit Hochmut und Stolz, die Gott nicht brauchen (vgl.
|