Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi
Wird mit Beginn der
großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
Bleibt Gottes
Liebe?
Kann man ein angstbesetztes Gottesbild
verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
Die Entrückung als Weg Gottes, aller Welt Enden vor dem
kommenden Verderben zu erretten
"Ihr aber, liebe Brüder, seid
wie Isaak Kinder der Verheißung." (Galater 4, 28)
Der alttestamentarische Prophet Jesaja hatte bereits vor über 2700
Jahren eine Vision, daß der Gott Israels seine Barmherzigkeit
nicht nur über sein Volk Israel walten lassen wollte, sondern
daß sich die Gnade seiner Errettung in ferner Zukunft einmal auf
die gesamte Erde ausweiten würde.
So umschließt das nachfolgend aufgeführte prophethische Wort
aus Jesaja 45, 22 also auch die noch in der Zukunft liegende Wegnahme
bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit ein.
Denn wie aus der grafischen Übersicht "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von
2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" hervorgeht, wird in
absehbarer Zukunft lt. 1.
Thessalonicher 5, 1-3 ein von Menschenhand herrührendes
Verderben den
gesamten Erdkreis erschüttern, dem eine schlimme Zeit der
Bedrängnis und Verführung auf dem Fuße nachfolgt.
Was die Entrückung ist, was sie beinhaltet und warum sie als
Gottes Rettungsplan notwendig wird und an welchen Stellen sie in der
Bibel vorhergesagt wird, darüber sollen die sich nun
anschließenden Kapitel dieser Seite Auskunft geben.
Der Gott der Juden wird zur "Zeit des Endes" also seinem Volk
zu Hilfe kommen. Denn zu unübersehbar und zu
groß wird die Verführung sein, die einmal von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Was aber zur Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde führen wird, hat letztendlich
seinen Ursprung in menschlichem
Machtbestreben, steht im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott und
liegt der Machtentfaltung des Jesus
Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes" zugrunde.
So beruht das kommende Verderben lt.1.
Thessalonicher 5, 1-3 also auf zweierlei menschlichen
Willensrichtungen, die beide widergöttlichen Charakter besitzen: - erstens die Opposition bzw.
Auflehnung gegen Gott und seine Weltordnung
- zweitens die Ersetzung Gottes durch den
Menschen.
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (Daniel 8, 24).
Und mit den »Starken« sind solche Länder der Erde
gemeint, die (dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner«, Daniel
7, 7-12) eine wirtschaftliche, politische und militärische
Vormachtstellung besitzen.
Der die Wahrheit zu Boden werfende Antichtrist zur "Zeit des Endes"
plant also ein globales Verderben. Denn eine von Menschenhand
eingefädelte Not soll dann über die ganze Erde kommen. Und
wir befinden uns zum heutigen Zeitpunkt schon sehr nahe davor.
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott
herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde
gerichteten Gerichte Gottes
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist
herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Aber Gott hält bereits einen lang vorbereiteten Rettungsplan
für all jene Menschen bereit, die ihn fürchten. Und dazu
gehört die schon bald kommende Entrückung der Seinen des
Herrn.
Darum laßt uns nicht über das Los bestürzt sein, das in
naher Zukunft alle unerretteten Menschen der Erde ereilen wird, sondern
laßt uns freuen auf des Herrn baldige Erscheinung!
Und auch was in der Bibel über zur Wegnahme bzw. Entrückung
der wahren bzw. universellen Gemeinde prophezeiht worden ist, muß
sich Punkt für Punkt erfüllen, denn:
"Es war nichts
dahingefallen von all dem guten Wort, das der HERR dem Hause Israel
verkündigt hatte. Es war alles gekommen." (Josua 21, 45)
Wir werden
nicht alle
entschlafen, wir werden
aber alle verwandelt werden ... bzw. dasjenig, worauf man sich in
Israel früher am allermeisten freute
Das sichtbare Ende "der Zeiten der Heiden" (gemeint ist das Ende der in
Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden") wird wie wir wissen erst dann
erreicht sein,
wenn
die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird und
es ab dann tatsächlich keinen irdischen Herrscher mehr gibt.
Das Ende soll aber erst dann kommen, wenn der letzte irdische und
heidnische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt
(über den Tod)" und
durch Gottes befreiendes Eingreifen auch
sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits
beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes
Ende, das
den letzten
irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. dazu die vielen
Bibelstellen
z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die
das Ende des Tieres aus dem Meer bzw. des aus dem vierten und letzten
danielischen
Tier
hervorbrechenden und in Daniel 7, 8
und Daniel 7, 20
und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen
kleinen Hornes" prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja
11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt
werden
wird.
»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich
Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung
Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw.
Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes
genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau
dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich
Gottes
auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren
Hände zurückgegeben und nun tatsächlich
anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur
letzten Zeit aus dem
Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen",
zurückkehren, dort das Gericht halten, dem die Fremdherrschaft
über Isrel ausübenden Antichrist zur "Zeit
des
Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird
(vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel 7, 26-27).
Am Anfang der nun folgenden Ausführungen sollen zwei Zitate
stehen. Sie
stammen beide von Dr. Vernon McGee und wurden in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" veröffentlicht:
"Die Heilige Schrift lehrt uns, daß bei der ersten Auferstehung
eine
Entrückung der zu dieser Zeit auf der Erde lebenden Glieder der
Gemeinde Jesu
Christi stattfindet. Es heißt darüber in der Bibel:
Die erste Auferstehung wird also zur Zeit der "letzten Posaune"
beginnen. Und wenn wir die Bedeutung der "letzten Posaune" verstehen
wollen, bzw. wissen wollen, was mit ihr gemeint ist, müssen wir
ihre Wichtigkeit in Bezug auf das Ertönen
ihres Schalls im Erlaßjahr betrachten: Das Erlaßjahr
war im Israel zur Zeit des Alten Testaments die Krönung
des ganzen im jüdischen Gesetz verankerten Sabbatschemas, welches
der Gott des Himmels seinem
auserwählten Volk Israel durch Mose gegeben hatte. Das Erlaßjahr
war zu dieser Zeit in vielerlei
Hinsicht diejenige Zeit, auf die man sich damals in ganz Israel
am
allermeisten
freute.
Warum war das so? Das
Erlaßjahr war nämlich das
Jobeljahr bzw. das später so bezeichnete “Jubeljahr",
also ein Jahr der überschwenglichen Freude und des Jubelns: Das Erschallen der Posaune war also ein akustisches
Signal, um
die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” symbolisch
auszurufen und diese für viele befreiende Botschaft bis an die
Grenzen des alten Israel weiterzugeben.
Das Erlaßjahr war also wie bereits gesagt im alten Israel
diejenige Zeit, auf die man sich mit Recht am allermeisten freute. Und
der Auslöser diese Freude war das Erschallen der Posaune bzw. des
damit gemeinten Widderhornes.
Denn dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten Sabbatjahr
folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), war also dasjenige
Jahr
bzw. diejenige Zeit,
auf
die man sich in damals in Israel wirklich am allermeisten freute. Die
Freude der
damaligen Juden war deshalb so groß, weil in
diesem Jahr nicht nur ein vollkommener Schuldenerlaß sattfand und
die Freilassung
aller hebräischen
Sklaven erfolgte, sondern weil es dann auch zu Einlösung von
Besitz und
zur
Einlösung von Personen kam. Genau darum war dieses Jahr im Israel
bis zur Zeit
Jesu
für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste und
bedeutsamste Jahr
ihres
Lebens, ein Jahr der umfassenden Befreiung und der Freigabe aus
Verschuldung und Bindung.
»Martin Luther hat das Erlaßjahr vom “Schall der
Posaune” her als das
“Halljahr” bezeichnet. Der hebräische Ausdruck
bedeutet eigentlich: “Horn des
Widders", und das Wort jobel, das hier häufig mit Erlassjahr
wiedergegeben
ist, wird deshalb an anderen Stellen auch mit “Widderhorn,
Trompete oder
Posaune” übersetzt. Aber es ist kaum vorstellbar, dass ein
einziges
Posaunensignal von Dan bis Beerscheba, also vom nördlichsten bis
zum
südlichsten Punkt des Landes, von allen gleichzeitig gehört
werden konnte. Man
kann von daher ruhig annehmen, dass zur Einleitung des Erlassjahres in
allen
bewohnten Gebieten viele Widderhörner geblasen wurden. Und ich
vermute, so Dr.
McGee, dass es an der Stiftshütte oder am Tempel begann und dass
dann in
Hörweite jeweils Posten aufgestellt worden waren, die das Signal
an den
nächsten weitergaben, bis es schließlich die
äußerste Grenze des Landes
erreichte. Schließlich galt es die wunderbare Botschaft, das
“Erlassjahr”
anzukündigen und weiterzugeben!« (Zitat von Dr. Vernon McGee
in
seinen
Ausführungen zu 3. Mose
24, 10 – 25, 9 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10.
Dezember 2003)
Wenn also in 1.
Thessalonicher 4, 13-18 und in 1. Korinther 15, 50-58 die Rede vom "Erschallen der
(letzten) Posaune" ist, dann lehnte sich der Apostel Paulus genau an
diesen Aspekt des weitergegebenen Jubelns und der in der ganzen
jüdischen Welt
angekommenen Freude an, eine Freude, die heute eigentlich nur das
Evangelium
auszulösen vermag, das allen Menschen der Erde Heil und Rettung
verspricht.
Wenn dann, wenn man das Ganze auf die heutige Zeit überträgt,
das Jubeln und die Freude den letzen Winkel der Erde erreicht
haben wird, erst dann also wird die erste Auferstehung sein, erst dann
wird der Gott des Himmels auf der ganzen Erde das Jubeljahr ausrufen
und die Entrückung kann beginnen.
Denn das Erlaßjahr hatte zur damigen Zeit erst dann im ganzen
Land Israel seine
volle Gültigkeit, wenn das weitergegebene Signal der Posaune bzw.
des damit gemeinten Widderhornes die äußerste Grenze des
gelobten Landes
erreicht hatte. Erst dann war derjenige Augenblick gekommen, an dem die
Auswirkungen des Erlaßjahres im ganzen Land Israel zu greifen
begannen.
Und dasjenige, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth
über
die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1.
Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58),
schrieb er nicht als Römer, sondern als in erster Linie als
Jude. Und als ehemaliger Pharisäer wußte er sicher
ganz genau über das Sabbatschema in
Israel bescheid. Denn als er noch Saulus hieß und mit
großem Eifer die ersten Christen verfolgte, war er ein
Gesetzeslehrer gewesen und war demzufolge mit dem jüdischen Gesetz
sehr genau vertraut (vgl. in Apostelgeschichte 23, 6). Und auch die ersten
Christen, die auf die Entrückung
warteten, waren Juden und verstanden den Bezug des Apostels Paulus auf
das
"Erschallen der letzten der Posaune" als einen Ausdruck für damit
verbundene große und überschwengliche Freude. Denn wo auch
immer Boten Gottes ein von ihnen für die Zukunft
angekündigtes, also prophetisches Ereignis mit dem "Ertönen
der letzten Posaune" verbanden, verstanden die Adressaten diesen Aspekt
als ein Zukunftsereignis, woran man mit Recht die größte
Freude und Hoffnung des Lebens anknüpfen durfte.
Schließlich versprachen sich alle damaligen Juden mit dem
Hörbarwerden des "Schalls der (letzten) Posaune" auch die Freiheit
aus der
Unterdrückung und der Sklaverei, das Ende der grausamen
Fremdherrschaft ihres Landes und auch das Ende der schrecklichen
Christenverfolgung in Israel zur damaligen Zeit.
Und da die Bibel auch für die Heiden bzw. Nichtjuden solche Art
von Freude verheißt, kann mit der Entrückung bzw. der
Wegnahme der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10
mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit
geschmückt einer Braut gleicht, also nur diejenige
"Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche
später lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer
Konzil
genannt auch die Heidenchristen, d.h. auch die zu Christen gewordenen
Nichtjuden aus den
Nationen mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen
Gemeinde").
Wie wir breits hörten, ist die erste Auferstehung auch diejenige
Auferstehung,
an der auch ein Teil der Toten teilhaben wird, nämlich all
diejenigen Entschlafenen, die Christus angehören (1. Kor
15, 22
ff.; Phil. 3,
11).
Genauso wie Christus von den Toten wieder auferstanden ist, so wird er,
das Haupt der Gemeinde,
all seine
Glieder nach sich ziehen (1. Kor. 15). All seine
Glieder, das sind all jene, die einst den
Geist
Gottes als “Unterpfand” bekommen haben (2. Kor. 1, 22;
5, 5; Eph. 1, 14), solche, bei denen “Neues geworden” ist
(2. Kor 5, 17). Denn diese
werden die ganze Neuschöpfung
an sich selbst erfahren, die herrliche Vollendung.
Die zweite
Auferstehung ist dann diejenige
Auferstehung, an der alle übrigen Menschen teilhaben und
die erst danach,
nach dem tausendjährigen Reich, stattfinden wird (Offb. 20, 5; 1.
Kor. 15, 23).
”Selig ist und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung.
Über diese hat
der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und
Christi sein
und mit ihm regieren tausend Jahre” heißt es in Offb. 20,
6, und danach - in der
neuen Schöpfung - werden sie regieren “von Ewigkeit zu
Ewigkeit!” (Offb. 22,
5). Was jetzt schon in Schwachheit im allgemeinen Priestertum der
Gläubigen
anfängt (1. Petr. 2, 9; Offb. 1, 6; 5, 10), wird in einem
vollkommenen Dienst
ewig fortgesetzt."
(Auszug der Auslegung zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 9 –
16 vom 27. März 2001)
Wir gehen dem Ende "der Zeiten der Heiden" (gemeint ist das Ende der in
Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden") bzw. der "ersten
Auferstehung", die mit der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu
Christi eng verknüpft ist, mit riesigen Schritten
entgegen, dem Ende, von dem es in der Bibel heißt, daß
dann, wenn
"die Zeiten der Heiden" erfüllt sind, d.h. wenn Gottes Zorn
über sein Volk ein Ende gefunden hat und das Ende "der Zeiten der
Heiden" gekommen sein wird, dann, wenn dies alles geschieht, das
Zertreten der heiligen Stadt Jerusalem durch die Heiden ein Ende hat.
In der Praxis wird dies so aussehen, daß unmittelbar nach der
Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auch die letzten
Quadratmeter der Altstadt Jerusalems wieder vollständig in die
Hand der Juden gegeben werden und damit die moslemische Präsenz
auf dem Tempelberg Jerusalems ein endgültiges Ende haben
muß.
Und auch Gottes Zorn über sein Volk wird dann ein Ende haben
(wenngleich es noch von seinem Unglauben gereinigt werden muß),
zu einer Zeit, wenn er
es aus aller Welt Enden zurückholt, aus ihrer weltweiten
Zerstreuung zurück in das Land bringen wird, das er einst ihren
Vätern
gegeben hatte. Und kann man nicht mit Recht sagen, daß sich diese
Zeit der Wiederherstellung und Reinigung Israels vor unser aller Augen
heute gerade buchstäblich erfüllt?
Und daß der Zorn über Israel nicht für immer währt
und daß ihr Gott auch im Land ihrer Feinde kein Ende mit ihnen
macht, daß hatte der Gott des Himmel doch im Zusammenhang mit der
Bundesschließung und der Warnung vor Götzendienst und
Nichteinhaltung der Vorschriften bzgl. des Erlaßjahres den
Israeliten bereits durch Mose zugesagt. Und Gott hatte den Juden auch
versprochen, daß er trotzdem immer an das gelobte Land denken
werde, auch dann,
wenn es von Menschen verlassen und unbewohnt sein würde. Denn es
ist sein Land, Gottes Eigentum bzw.
Gottes Besitz:
Und was sich heute für uns alle vor unseren Augen
in Palästina sichtbar abzeichnet, das ist bereits erfüllte
Prophetie der Bibel. Der Gott Israels hat seinen Zorn von diesem Volk
bereits weggenommen. Viele Verheißungen bzgl. dieses Volkes und
dieses
Landes haben sich vollständig oder bereits teilweise erfüllt.
Dies heißt aber
auch für uns, die wir im Sinne des alten Bundes zu den Heiden,
d.h. zu den Nichtjuden,
gerechnet werden, daß wir bereits fast ganz am Ende "der Zeiten
der Heiden"
angekommen sind:
Die wahre
Gemeinde
Jesu Christi ist Gott mehr wert, als
die Vögel unter dem Himmel
Zitat: "Bevor Gott einen Baum fällen läßt, sorgt er
dafür, wo seine Vögel nisten werden"
Die wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10
mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit
geschmückt einer Braut gleicht, besteht aus Menschen, die der
lebendige Gott aus der Welt herausgerufen hat und die durch ihren
Retter nun zum Heil gelangt sind.
Wo wird die sogenannte Braut Jesu Christi auf der Erde wohnen, wenn die
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden"
erfüllt sind und die "Heiligen" bei der Wiederkunft Jesu Christi
am Reich
Gottes teilhaben werden, d.h. dann wenn Gottes Zorn über
sein auserwähltes Volk ein Ende gefunden hat und das Ende "der
Zeiten der Heiden"
gekommen sein wird?
Was wird sein, wenn in
der letzten Zeit nach Offenbarung
6, 1-2 der Antichrist, in der Gestalt eines Reiter auf einem
weißen Pferd,
der eine Krone erhält und einen Bogen hat, nun da er nicht mehr
aufgehalten wird und der Engelfürst Michael, der sich dem
Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, nun beiseite tritt (Dan
12,1 lt. Einheitsübersetzung), die Menschen der Erde
vergewaltigt (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von
2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")?
Und dies wird zudem geschehen,
dann, wenn die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24,
12),
dann, wenn derjenige, der den Sohn des Verderbens noch aufhält,
weggenommen werden wird (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 7),
dann, wenn der Abfall
kommen wird (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3),
dann, wenn der "Böse" offenbart
werden wird (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3+8),
und dann, wenn die vom "Menschen der Bosheit"
verursachten und ihm nach Offenbarung
6, 3-17 folgenden drei weiteren apokalyptischen Reiter des
dämonischen Reiterheeres auf
der Erde eine noch nie dagewesene Angst bei den Menschen hervorrufen
werden, die sogenannte "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11.
Und in Folge dessen werden in der Summe der Wirkungszeit des
Antichristen in der ersten Hälfte der großen Trübsal am
Ende dieser furchtbaren Zeit insgesamt ein
viertel der
Menschheit
der Erde gestorben sein (vgl. Offenbarung
6, 8). Und ein großer Teil davon, vermutlich
hauptsächlich Kinder und Alte, sterben wahrscheinlich innerhalb
eines einzigen Winters! Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet,
daß die "Angst
für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 eine Zeitspanne eines Winters umfassen
wird.
Ist
die mit ihr gemeinte wahre
Gemeinde
Jesu Christi nicht mehr wert, als
die Vögel unter dem Himmel, für die ihr Schöpfer so
liebevoll (vor)sorgt? Warum ist dann gerade zum Zeitpunkt der Hochzeit
seines geliebten Sohnes auf der Erde kein Frieden, sondern geht auf ihr
alles Drunter und Drüber? Warum wählt der lebendige Gott
ausgerechnet diesen Zeitpunkt zum Feiern seines größten
Festes aus und nicht einen anderen, viel geeigneteren?
Wo
und an wessen Seite wird dann der Platz der Braut Christi sein? Soll
doch genau in dieser
Zeit, also zeitgleich mit den schlimmen Ereignissen, die auf der Erde
geschehen werden, ihre Hochzeit gefeiert werden. Wie kann so etwas
angehen? Wie kann er so etwas zulassen? Oder hat unser Gott etwas
Besseres vor, an das wir noch gar nicht denken?
Wer sich einen relativ kompletten und übersichtlichen
Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "Zeit der
großen Trübsal", in der all die für die letzte Zeit
angekündigten schrecklichen Dinge der Verführung geschehen
sollen,
in einer chronologisch geordneten Abfolge verschafft, kann am besten
verstehen, wann und warum eine Wegnahme der wahren Gemeinde zwingend
notwendig werden muß (vgl. diesbzgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:"). Denn der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zielt es genau auf sie ab, die
Jesus Christus
breits in ihrem Herzen als ihren Erlöser angenommen haben, um sie
für sein eigenes, menschliches Werk zu gewinnen und von Gottes
guter Absicht abzuhalten und davon wegzureißen, allein dem
lebendigen Gott des Himmels die Ehre zu geben.
Wie sehr muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", also der
nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11,
15-17, den Geist des himmlischen Vaters betrüben, daß
ihn und die ihm nachfolgen so harte Zornesgerichte treffen werden, wie
sie die Bibel in der Offenbarung des Johannes beschreibt. Wie
groß und hart muß die allerletzte Bedrängnis für
die Seinen Gottes ausfallen, wenn sie in der Bibel als "wie sie nicht gewesen
ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird" beschrieben
wird:
"Denn es wird dann eine
große Bedrängnis sein, wie
sie nicht gewesen
ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder
werden wird. Und
wenn diese Tage nicht
verkürzt würden, so würde kein Mensch
selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese
Tage
verkürzt."
(Matthäus
24, 21-22, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Können die aus der großen Trübsal kommenden
Hochzeitsgäste richtig feiern oder sitzen sie von den schlimmen
Ereignissen noch traumatisiert, schweigsam und ernst an ihren festlich
geschmückten Tischen?
Kann eine unmittelbar vor iher Eheschließung bereits
vergewaltigte Braut Jesu Christi noch ihrem Bräutigam
vertrauensvoll in die Augen blicken, im Herzen jubeln, fröhlich
lachen und sich ihrem Bräutigam dankbar über ihr Glück
hingebungsvoll öffnen? Oder zeichnen ihr Antlitz die schrecklichen
Spuren einer psychologischen Folterung und Vergewaltigung, verbunden
mit damit einhergehendem Pychoterror und gezielt eingesetzter
Gehirnwäsche durch einen
furchtbaren Bedränger? Denn wer versucht, die wahre Gemeinde Jesu
Christi aus den Händen dessen zu reißen, der sie liebt und
trägt, der muß sie nicht nur hart bedrängen, sondern
zusätzlich auch "versuchen". In diesem Sinne muß er sie mit
großen Zeichen und Wundern
verblenden, mit glaubhaften Lügen täuschen, mit
Überredungskunst gezielt in die Irre leiten und mittels
Gehirnwäsche orientierungs- und richtungslos machen. Denn dies
alles sollte nicht nur das Wort "Verführen", sondern auch der
Begriff "Versuchung" beinhalten.
"Und der Ausdruck: “die Stunde der Versuchung” ist
eindeutig ein Hinweis
auf die Große Trübsal, und diese Große Trübsal
ist weltweit." (ein Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 3, 10 – 13 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002)
Und ist die zweite Hälfte der
großen Trübsal der letzen Zeit, die auch die Bedrängnis genannt wird,
nicht gleichzusetzen mit der "Stunde
der Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10über den gesamten Weltkreis kommen soll?
Der Schreiber dieses Textes kennt diese Dinge von seinem
Bedränger, und er
weiß, wovon er spricht, denn dieser Bedränger hat noch immer
nicht von ihm abgelassen und er hat auch keineswegs vor, aufzugeben.
Er hat so eine Vorahnung von demjenigen
erhalten, was die Bibel in Matthäus
24, 21-22 als eine
große Bedrängnis beschreibt, "wie
sie nicht gewesen
ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder
werden wird". Um so dankbarer ist er heute, weil er Gottes Liebe und
seine große Gnade und Hilfe erfahren hat.
Der Verfasser dieser Homepage meint gerade darum, verstanden zu haben,
was Entrückung nach 1.
Thessalonicher 4, 13-18 bedeutet, nämlich Bewahrung durch
Wegnahme vor dem kommenden traumatischen Erlebnis einer Vergewaltigung
durch einen Bedränger, wie den Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes",
der ein schrecklicher Tyran ist, keinen Widerspruch duldet und genau
darum bekennenden Glauben weltweit verfolgt.
Wer wird als Gast bei dem wunderbaren Fest des lebendigen Gottes und
seines Christus im Himmel mit dabei sein? Gibt es
dann überhaupt noch Hochzeitsgäste, die in der Lage sind,
fröhlich zu sein? Und wer
wird sie einladen?
Viele Fragen, die auf eine Antwort warten. Der Verfasser dieser
Webseite versucht sie, im nachfolgenden Text und den anderen Seiten
seiner Homepage an Hand der heiligen Schrift zu beantworten.
Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der
Sünde, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil
Im lezten Buch der Bibel geht es nach dem Verständnis des
Verfassers dieser Homepage nicht hauptsächlich um
Katastrophen und die Gerichte Gottes der Endzeit, sondern um die
Einladung aller Menschen zum Einzug in die Herrlichkeit des lebendigen
Gottes, die beim nächsten Erscheinen seines Sohnes mit einem
großen Hochzeitsfest der Braut Christi mit ihrem Bräutigam
Jesus Christus eingeleitetet wird und in das Kommen der von der
Sünde und vom Tod befreiten neuen Welt Gottes mündet, des
neuen Himmels und der neuen Erde.
Wenn wir etwas zum Plan des lebendigen Gottes betreffend der Hochzeit
seines geliebten Sohnes in Erfahrung bringen wollen, müssen wir in
der Bibel, im Wort Gottes danach suchen. Und wir werden
Erstaunliches darin finden. Was der Verfasser betreffend des wohl
größten Festes Gottes mit seinen geliebten Menschen gefunden
hat, möchte er den Lesern dieser Homepage nicht vorenthalten. Er
hat nähmlich entdeckt, daß der Ort der Hochzeit der Braut
Christi mit ihrem himmlichen Bräutigam nicht die Erde sein und
daß sie darum von ihr weggenommen werden wird.
Einen auf den ersten Blick überhaupt nicht markanten Hinweis auf
die kommende, sogenannte Entrückung der wahren Gemeinde (sie
beschreibt die Wegnahme der Braut Christi von der Erde), den Tag, an
dem der Menschensohn offenbar werden wird (vgl. Lukas 17, 30), finden
wir in der heiligen Schrift an folgender Stelle:
Die Sünde hat Folgen: Erstens: Die Sünde
trennt von Gott, denn er allein ist heilig und
gerecht, und wer von sich behauptet, er sei gerecht und hat nicht
gesündigt, der macht den lebendigen Gott zum Lügner, und zwar
sein Wort und auch seine Kreuzestat. Wer dies tut, ist ein
Gotteslästerer, denn er macht den Sühnetod des Gottessohnes
auf eine sehr überhebliche Art und Weise
überflüssig und stellt sich Gott gleich.
Wie kann es also angehen, daß in Häbräer 9, 28
geschrieben steht, daß Jesus Christus zum zweiten Mal nicht der
Sünde wegen erscheinen wird, wo wir doch alle und ohne Ausnahme
gesündigt haben (vgl. Psalm 51, 7; Römer 3, 23)? Zu wem wird dann Jesus kommen? Wird er
zu allen
Menschen kommen, für alle sichtbar werden, auch zu denjenigen, die
noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes verblieben und ohne
Vergebung geblieben sind?
Nein, das kann nicht sein. Der heilige Geist zieht bekanntlich nur in
diejenigen Menschenherzen ein, die zur Vergebung ihrer Sünden
bereit sind. Demnach kommt Jesus bei seinem zweiten Wiederkommen zweitens nicht auch zu
denjenigen, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes
stehen. Jesus kommt zum Heil der Seinen, also ausschließlich zu
seiner geliebten
Brautgemeinde. Denn diese ist es, die nicht mehr unter dem Gesetz der
Sünde und des Todes steht. Sie steht unter dem neuen Gesetz des
Geistes Gottes und somit unter der Gnade und der Vergebung
der Sünden durch die himmlischen Gnade. Die Offenbarung des
Johannes im Kapitel 19, Vers 8 beschreibt sie folgendermaßen: "... es wurde ihr gegeben, sich
anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die
Gerechtigkeit der Heiligen."
Sie allein, die universelle Gemeinde Jesu Christi, ist es, die durch
das kostbare und teure Blut
Jesu Christi
von der Sünde erkauft, in den Stand der Kindschaft Gottes erhoben
und damit zu den Erben des Himmelreiches wurde. Ihr schreibt die Bibel
Gerechtigkeit zu, aber nicht, weil sie von sich aus gerecht ist,
sondern weil sie aus Gnade mit der Gerechtigkeit Gottes angetan wurde,
wie mit schönem reinem Leinen. Das Blut Jesu Christi hat ihre
Sünden zugedeckt, in Gottes Augen unsichtbar werden lassen, und
das, weil
sein geliebter Sohn stellvertretend für ihre Sünden gestorben
ist.
Es war zur Zeit Jesu üblich, daß Angeklagte vor Gericht in
einem schwarzen Gewand erscheinen mußten. Nur mit ihrem
Freispruch, d.h. im Falle ihrer völligen Unschuld, erhielten sie
symbolisch für ihre Unschuld weiße Kleider.
Die " schönem reinen Leinen"
in Offenbarung des
Johannes im Kapitel 19, Vers 8 bedeuten demnach, daß diesen
Menschen ihre ganze Schuld vergeben worden ist und daß vor Gott
an ihnen keinerlei Schuld mehr gesehen wird.
Die große Liebe Gottes, die die Schuld und die Verfehlungen
seiner Kinder ganz und gar zudeckt, ist es also, die alles bewirkt und
die universelle Gemeinde Jesu Christi zu demjenigen gemacht hat, was
sie ist,
so daß der heilige
Gott für die Sünden der wahren Gemeinde blind geworden ist.
Vom wahren Gott erlöst und von seinem Messias mit seinem Blut
freigekauft von der Sünde spricht sie das
"Dein Reich
komme" in richtiger Weise aus.
Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem
allen bekannten "Vater unser", der wunderbare Ausblick "Dein
Reich
komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute."
vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes
hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er im Rahmen
seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet
zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so
wird euch das alles zufallen. Darum
sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das
Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben
Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft.
Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie
und unser Land segnet
und bewahrt. Aber vor allem sollen
wir die kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias ersehnen und
erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und
Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen
nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz
zum Schluß der auf das "Ende
der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner
vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann,
wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft
über das heilige Volk
der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle
übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).
Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder
zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen
Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille,
sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde
wiederherzustellen, soll
sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das
Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.
Und dasjenige, was in Hebräer 9, 28 geschrieben steht,
nämlich: "... zum zweiten Mal
wird er nicht
der
Sünde
wegen erscheinen, sondern
(ausschließlich) denen, die auf ihn warten,
zum Heil." (Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch
den Verfasser dieser Homepage) deutet also ebenfalls ganz und gar
darauf hin, welch
große Priorität das Trachten nach dem kommenden Reich Gottes
hat und lehrt uns auch noch heute, daß wir unserem Herrn Jesus
und seinem Kommen voll Freude entgegen sehen sollen.
Würde Jesus heute zu allen Menschen der Erde kommen (unter denen
ja die Sünde zum großen Teil immer noch wohnt), wäre es
abermals
wegen der Sünde der Welt und er müßte für die
Sünder dieser Erde nochmals sterben. Denn Gemeinschaft mit
Sündern zu haben und den Weg der Sünde zu gehen, bedeutet
immer und für jeden, der ihn geht, unweigerlich sterben zu
müssen. Die
Sünde trennt auch Jesus Christus, der ohne Frage heilig
ist, von den Sündern.
Leben kann Jesus nur bei den aus Gnade gerecht Gewordenen. Wenn er, wie
bereits damals bei seinem ersten
Kommen vor ca. 2000 Jahren geschehen, als er sich den
Sündern gleichstellte und darum wie ein Sünder am Kreuz
starb,
erneut zu denjenigen kommt, die noch unter dem Gesetz der Sünde
und des Todes stehen, kommt er zweifelsfrei auch zur Trennung und zum
Gericht.
Denn dann sitzt er, wie wir gleich sehen werden, auf dem Thron seiner
Herrlichkeit. Doch dies ist ohne Frage bei dem in Häbräer 9,
27-28
angekündigten Erscheinen Jesu Christi nicht der Fall. Denn dann
müßte er die große Menschenherde der Erde in Schafe
und Böcke trennen. So jedenfalls beschreibt die Bibel in Matthäus
25, 31-46 bildhaft das Weltgericht über die Lebenden.
Im
sogenannten Gericht der Throne lt. Offenbarung 20,
4 (wird auch das erste Gericht genannt und beschreibt ebenfalls das
Weltgericht über die Lebenden), welches aber noch nicht über
die seit Anbeginn
der Zeit verstorbenen Sünder richtet, übrigens, auch
Matthäus schreibt davon in Matthäus
19, 28, werden alle Menschen nach
ihren Taten gerichtet. Wir sehen, auch dieses Gericht stellt einen Akt
der Gnade dar, denn alle diejenigen, die dann gerichtet werden, sind
Sünder. So kann der Maßstab dieses Gerichtes nicht die
Sünde sein. Es ist die Liebe, hier die Liebe zu den geringsten
Brüdern
Jesu, d. h. aber gleichzeitig die Liebe zu
ihm selbst (vgl. Matthäus
25, 34-36).
Hat Jesus nicht einmal gesagt, wer seinen Bruder nicht liebt, der kann
Gott auch nicht lieben, ist nicht von Gott und bleibt im Tod (vgl. 1. Johannes 4, 8+20;
1. Johannes
3, 10+14), und derjenige, der die Seinen
antastet, greift den lebendigen Gott persönlich an (vgl. Sacharja 2, 12) und
ist keines Falles ein Kind des Lichtes Gottes (vgl. 1. Johannes 2, 9-11)?
Wer also seinen Brüdern Gutes tut will, muß auch ihn lieben.
Und
das ist auch das entscheidende Kriterium beim Gericht der Throne, bei
dem die Nachfolger Jesu Christi auch sitzen werden
auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels
(vgl. nochmals bei Matthäus
19, 28).
Die Liebe zu Jesus spiegelt sich in der Liebe zu seinen geringsten
Brüdern
wieder aber auch in der Liebe zum sogenannten Augapfel Gottes, das ist
das heilige Volk, Israel (vgl. 5. Mose 32, 9-10).
Sie allein befreit von der Sünde und vom Tod und führt zum
ewigen Leben
in der Nähe Gottes.
Es ist sehr
wichtig, daß Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das
zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu,
seiner
Geburt und mit seinen
Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren)
ausschließlich denjenigen
und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten. So kommt
er,
wie wir soeben gesehen haben, drittens
nicht auch
zusätzlich zur Vollendung des
Zorns Gottes am Ende der durch den Antichrist verursachten großen
Trübsal und zum Gericht über die dann noch lebenden Menschen
der Erde und
Gottes Feinde.
An den unbekehrten Menschen und mit Gott
unversöhnten Sündern, die das Gnadengeschenk
des Kreuzes
nicht angenommen haben und auch an
nicht wiedergeborenen Christen
wird der Herr bei seinem zweiten Kommen
vielleicht unbemerkt vorübergehen. Zu ihnen kommt er dieses Mal
nicht. Er
holt nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite bei seinem
sehr kurzen Erscheinen lediglich die Braut
Christi ab.
Der Apostel Paulus wollte im Brief an die Häbräer also
folgendes unmißverständlich zum Ausdruck bringen:
Jesus Christus kommt bei seinem in Hebräer
9, 27-28 angekündigten zweiten Erscheinen also weder, um
weitere Sünder zu suchen, zur Buße zu bewegen und mit Gott
zu versöhnen, denn dies bedarf keiner Wiederholung, noch um den
unbußfertigen Sündern der letzen Zeit den dann erbetenen
heiligen Zorn Gottes zu bringen, aber auch nicht, um die verblieben
Sünder dieser Erde zu richten und sie von den durch ihre Liebe zu
den geringsten Brüdern Jesu Christi von der Sünde
Erlösten zu scheiden. Denn er erscheint beim
zweiten Mal nicht wegen der Sünde. Ein für Allemal, "zum zweiten Mal wird er nicht
der
Sünde
wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum
Heil."
Er erscheint denen, die auf ihn warten..., wer wartet denn heute auf
ihn, den Erlöser, den Heiland, den Bräutigam seiner wahren
Gemeinde? Es sind sicher Viele und es werden ständig mehr, denn
der himmlische Brautvater schmückt und bereitet bereits seine
Braut. Ihr Herz soll im Hinblick auf das große himmlische
Hochzeitsfest vor Freude lachen und sie soll schön aussehen, ohne
Runzeln sein und makellos werden.
Wie dieses zweite Kommen Jesu aussieht, bei
dem unser Messias und Heiland nicht wegen der Sünden
dieser Welt
wiederkommen
soll, kann in der Bibel auch an anderer Stelle entnommen werden. Wir
lesen dazu in Johannes
14, 2-3, daß Jesus Christus nachdem er zu seinem himmlischen
Vaterhaus zurückgekehrt ist, dort für uns Wohnungen
vorbereitet
hat. Danach will er wiederkommen, einzig und allein zu dem Zweck, uns
zu sich zu holen. Damit ist zweifellos genauso die Entrückung und
nicht
das kommende messianische Reich gemeint.
Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß
Das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über
die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1.
Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58),
schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Und die ersten
Christen, die auf die Entrückung
warteten, waren Juden. Mit der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10
mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit
geschmückt einer Braut gleicht, kann also nur diejenige
"Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche
später die Christen aus den
Nationen lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer
Konzil
genannt mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen
Gemeinde").
Bei der Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw. Brautgemeinde
Jesu Christi handelt es sich nicht um die Bewahrung und Herausrettung
einzelner Personen. Sondern zu diesem Zeitpunkt, an dem die
Entrückung stattfinden wird, soll die Brautgemeinde als Gesamtheit
in ein unverwesliches Wesen verwandelt werden und von der Erde
entfliehend wie durch eine geöffnete Tür in den Himmel
eingehen, um dort zusammen mit den bereits zuvor in Christus
Entschlafenen mit ihrem himmlichen Bräutigam für immer
vereint zu werden. Dabei werden die dann noch auf der Erde lebenden den
bereits verstorbenen Christen nicht zuvorkommen.
Das Wort “ekklesia” ist das griechische Wort für
"Gemeinde". Das Wort “kaleo” hat die Bedeutung von "rufen"
und "ek" kann man mit "heraus" übersetzen. "ekklesia" meint darum
eigentlich “Menschen, die aus der
Welt herausgerufen wurden.” Nun wird verständlich, daß
sich, wenn die Gemeinde einmal zu ihrem eigentlichen Bestimmungsort in
den Himmel entrückt werden wird, um vor der auf der Erde kommenden
"Stunde der Versuchung", die den gesamten Erdkreis treffen soll,
bewahrt zu werden, auch ihr Name ändern muß, unter dem sie
in der Welt bekannt war. Darum wird sie auch im Buch der Offenbarung
des Johannes ab Kapitel 4, dann wenn die wahre Gemeinde wieder mit
Jesus Christus vereint sein wird, unter ihrem weltlichen Namen
"Gemeinde" nicht mehr erwähnt.
Ab Kapitel 4 der Offenbarung
werden jetzt andere Ausdrücke verwendet, um sie danach, nach ihrer
Wegnahme von der Erde zu beschreiben:
Wir können die Gemeinde im
Kapitel 4 der Offenbarung als die vierundzwanzig Ältesten sehen,
die dann in weißen Kleidern angetan mit einer goldenen Krone auf
dem Haupt rings um den Thron Gottes versammelt die Vertreter der
Gemeinde im
Himmel sind. Später eröffnet uns die Bibel in der
zweiten Hälfte von Kapitel 19 der Offenbarung das Bild der
Gemeinde als Braut, die sich zum Hochzeitsmahl des Lammes bereitet hat
(vgl. im Kapitel "Braut
Jesu
Christi, die
nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn").
Und auch hier sieht der Seher Johannes erneut die wahre Gemeinde in der
unmittelbaren Thronumgebung Gottes. Und wir können sie in Kapitel
21 der Offenbarung vom Himmel herab
ins neue Jerusalem, herunterkommen sehen.
D.h., wenn Johannes ab Kapitel 4 der Offenbarung in seiner
prophetischen, also zukünftigen Schau, und eine solche ist sie
auch heute noch, die Gemeinde Jesu Chrirsti beschreibt, schaut er sie,
wann immer er sie sieht, im Himmel vor dem Thron des Gottes Israels und
niemals mehr auf der Erde. Und die im Himmel angekommene Gemeinde tut
dort genau das, was sie auch auf der Erde tat: Sie lobt und
preißt auch dort ihren Gott. Und die vierundzwanzig Ältesten
legten ihre Kronen vor den Thron, ein damals allgemein bekannte Geste
der Höflichkeit und ein Zeichen der Ehrerbietung gegenüber
dem, der auf dem Thron sitzt und der der König aller Könige
ist.
Die weißen Kleider, die die vierundzwanzig Ältesten tragen
werden nur denen verheißen, die überwunden haben (vgl.
Offenbarung 3, 5).
Und wer treu ist bis in den Tod, der wird die Krone des Lebens
empfangen (vgl. Offenbarung 2, 10). Johannes sieht demnach
vierundzwanzig Getreue, die ihre Kleider im Blut des Lammes
weißgewaschen haben und durch die Kraft des heiligen Geistes zu
Überwindern geworden sind. So, indem sie dem Lamm Gottes
nachgefolgt sind, konnten sie die Krone des Lebens erhalten.
Mit ihrer Anzahl stellen die vierundzwanzig Ältesten die im Himmel
angekommene Gemeinde Jesu Christi in ihrer Gesamtheit dar.
Dr. Vernon McGee sagte bezügl. der wahren Gemeinde Gottes in
seinen
Ausführungen zu Offenbarung 4, 4 – 11 der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Oktober 2002
bzw. vom 11. März 2008:
"Wir müssen hier aber daran denken, dass es sich um ein Gesicht
handelt,
also um eine Schau dessen, was einst sein soll und nicht eine Schau
dessen was
ist. Und dabei verkörpern die 24 Ältesten die gesamte Kirche,
die eines Tages
den lebendigen Gott in Herrlichkeit anbeten und ihn loben wird. Und so
sind die
24 Ältesten das Sinnbild der Gemeinde Gottes aus dem Alten und aus
dem Neuen
Bund. Und diese 24 Ältesten verkörpern hier in diesem Bild
die 12 Ältesten der
alttestamentlichen und die 12 Ältesten der neutestamentlichen
Gemeinde. Das
bedeutet, dass die vollendete Gemeinde den Thron Gottes umgibt."
Jedoch der nach der Entrückung auf der Erde zurückgebliebene
Rest der
Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation,
die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt
und dort entartet. Genau darum bezeichnet sie die Bibel ab jetzt nicht
mehr als Gemeinde, sondern
sie erhält den charakteristischen Titel: “die große Hure Babylon”
(vgl. auch im Kapitel "Die
große
Hure
Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große
Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde
des Herrn"). So wird diejenige Kirche, die in der Welt verbleibt
und nicht in die himmlische Thronumgebung Gottes entrückt werden
wird, einmal in den Augen Gottes
gesehen werden, und darum wird sie auch gerichtet (vgl. Offenbarung,
Kapitel
18 u. den Beginn des 19. Kapitels).
Die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13
ist diejenige Gemeinde, der Jesus Christus die Bewahrung vor der
"Stunde der Versuchung"
zusagt. Sie gleicht darum den fünf klugen Jungfrauen aus dem
Gleichis in Matthäus
25, 1-13.
Die klugen nahmen neben ihren Lampen genug Öl in
ihren Gefäßen mit, damit sie, wenn ihnen das Öl in
ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten. So waren sie
bereit als der Bräutigam kam.
Wer ist diese Gemeinde?
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen
Ausführungen zu Offenbarung
3, 10 – 13 in der Sendereihe
des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März
2008:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder
mit
irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute
in der ganzen
Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den
unterschiedlichsten
Gemeinden finden."
Doch wir leben im Jetzt, und noch immer ruft der lebendige Gott durch
seinen Sohn, Jesus Christus
Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der wahren Gemeinde Jesu
Christi,
die sehr bald von der Erde weggenommen werden wird, hinzu. Und sie ist
es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt, die zum vollen,
ungekürzten und mutmachenden Wort Gottes
zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Sie ist seine wahre Gemeinde, die bis in die heutige Zeit hineinreicht,
und Johannes beschreibt sie in einem
Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung 3, 7-13:
Sie ist es, und der Verfasser dieser Homepage ist auch davon
überzeugt, die vor dem schlimmen Teil der großen
Trübsal, vor dem "Offenbarwerden
des Bösen"
nach 2.
Thessalonicher 2, 8 und der unmittelbar sich daran
anschließenden Zeit
der
endzeitlichen Bedrängnis bewahrt wird, welcher
in Offenbarung 3, 10
als "Stunde der Versuchung"
bezeichnet wird. Denn keine andere Versuchung wird beschrieben mit "die kommen wird über den
ganzen
Weltkreis".
Eine derartige Trübsal, die die gesamte
Erde gleichermaßen betreffen wird, damit kann wirklich nur der
schlimme zweite Teil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes"
gemeint sein, der bereits gegen Ende deren erster Hälfte mit dem
Kommen
der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
eingeleitet wird (vgl. im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier "Siegelgerichte"").
Die wahre Gemeinde, die Braut Jesu Christi stellt sich nicht auf die
große Trübsal mit den kommenden Zornesgerichten Gottes ein,
nein sie wartet geduldig und voller Freude auf sein Kommen, auf das des
Bräutigams. Ihre Entrückung, das ist ihre große
Hoffnung, dem "Offenbarwerden des Bösen" und dem schlimmsten Teil
der "Stunde der
Versuchung" zu entrinnen, genauso, wie sie die einzige Hoffnung des
Verfassers dieser Homepage ist, einmal auf diese Art und Weise dem
großen Zorn des Antichristen zu entfliehen, welchen er mit
dieser, seiner Homepage bloß stellt und in seinem Handeln
lähmt.
Der Schreiber dieses Textes möchte seine Leser in diesem
Zusammenhang noch auf einen weiteren und sehr wichtigen Aspekt
aufmerksam machen. Er zitiert darum erneut Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Offenbarung
3, 10 – 13 in der Sendereihe
des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März
2008:
"Doch die Gemeinde erhielt noch
weitere Verheißungen. Christus versprach den Gläubigen: Ich
komme bald - ein
Gedanke, der zu einem Hauptthema des Neuen Testaments geworden, auch
immer wieder im Buch der Offenbarung auftaucht. Dahinter
steht
nicht nur die Vorstellung, daß der Herr kommt, sondern auch,
daß dieses Kommen sehr plötzlich
oder rasch erfolgen wird. Denn für die Wiederkunft Jesu steht im
griechischen Text das Wort “parusia”, was nach Dr. Vernon
McGee soviel wie ein “Plötzliches-zur-Stellesein” aber
auch Ankunft bzw. Advent bedeutet (vgl. Dr. McGee´s
Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 – 5,
5 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März
2001).
Und im Blick auf diese baldige
Wiederkunft wurde jedem Gläubigen ans Herz gelegt: Halte, was du
hast. “Siehe, ich
komme schnell.”
Das griechische Wort (für bald) besagt jedoch wortwörtlich: schnell
oder plötzlich. Es geht hier also vielmehr um den Gedanken der Plötzlichkeit
und einen Anflug von Erwartung; d.h. er kommt zu einer Zeit, die sie
nicht
kennen werden. Das aber heißt nicht (bzw. soll nicht
heißen), daß sein Kommen (für die Christen aller
Zeiten immer jeweils) unmittelbar bevorsteht,
aber daß sein Kommen
(dann, wenn er tatsächlich einmal kommen wird) (ur)plötzlich (und
für sehr viele völlig unerwartet) sein wird. Das ist die
Zusage, die die Hoffnung
der Gemeinde ist.
Tatsächlich wartet die Gemeinde nicht auf die Zeit der
Großen
Trübsal. Nirgends wird uns gesagt, dass wir die Lenden
gürten, die Zähne
zusammenbeißen und die Fäuste ballen sollen, weil die
Große Trübsal kommt und
wir da hindurchgehen müssen! Das hat der HERR nie gesagt, vielmehr
sollen wir
“warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit
des großen
Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus!” (Titus 2, 13).
Darum,
lassen Sie es mich noch einmal sagen, betont Dr. McGee, daß die
Gemeinde von
Philadelphia die erneuerte Gemeinde darstellt, die Gemeinde, die zum
(ungekürzten) Wort
Gottes zurückgekehrt ist. Und diese Gemeinde ist es, die (einmal,
weil sie treu und geduldig im Warten geblieben ist) entrückt
wird."
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Dieses, sein sehr plötzliches oder rasches und für viele
unerwartetes Kommen ist es, was die Art und Weise der Wegnahme der
wahren Gemeinde durch ihren Bräutigam auszeichnen wird. Dieser
festen Meinung ist auch der Schreiber dieses Textes, und er weiß
sich damit nicht allein. Und er ist sich sicher: Das Warten wird aus
der heutigen Sicht gesehen sehr bald ein Ende haben (vergleiche das
Geschriebene unter der Überschrift "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:").
Die "Stunde der Versuchung" ist eine so große Versuchung,
daß sie ohne Ausnahmen über den
ganzen
Weltkreis gleichermaßen bis in jeden Winkel der Erde kommen wird,
um zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen
Ausführungen zu Offenbarung
3, 10-13 in der Sendereihe
des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
Er sagt sinngemäß, daß er sie nicht nur vor den
schrecklichen
Prüfungen bewahren
wird, die über die Erde kommen, sondern auch von der Stunde der
Versuchung. Das
ist - nach meinem Urteil, so Dr. McGee - eine völlige Befreiung.
Er sagt: “will
ich dich bewahren vor der Stunde”,
was ich mit: “ich werde
dich aus der Stunde
heraushalten,” übersetze. Ich denke, selbst unter Aufbietung
aller Phantasie kann man nicht sagen,
daß diese Gemeinde (die von Jesus keinerlei Tadel erhielt, also
beinahe tadellos war) durch die Große Trübsal (und der
Schreiber dieses Textes meint dazu, daß Dr. McGee deren
schlimmste Teile, zum Einen das "Offenbarwerden
des Bösen"
nach 2.
Thessalonicher 2, 8 und zum Anderen die unmittelbar sich
daran anschließende Zeit
der
endzeitlichen Bedrängnis) hindurch
muß."
Denn der Verfasser dieser Homepage glaubt, so wie es auch Dr. Vernon
McGee betont,
daß die "Zeit der
Gemeinde", die zwischen der Verwerfung und der Wiederannahme Israels
liegt, von Philadelphia des ersten Jahrhunderts sich bis zur
Entrückung der wahren Gemeinde
fortsetzt und, daß das also diejenige treue Gemeinde ist, die zur
Zeit der Entrückung
weggenommen wird.
Sie ist diejenige Gemeinde Gottes, die das Wort Gottes von der Geduld
bewahrt hat und darum jetzt auch vor der großen Trübsal
Bewahrung und Heraushalten finden wird (vgl. Offenbarung 3, 7-13).
Sie hat sich geduldig für den Gott Israels eingesetzt, das Kreuz
Jesu Christi auf sich genommen, selbst wenn sie dadurch große
persönliche Nachteile und
Verfolgung erlitt. Sie hat das Rufen ihres Christus ihrem eigenen
Wollen und Verlangen geduldig übergeordnet.
Dr. Vernon McGee umschreibt dies folgendermaßen:
"Jesus Christus läßt (beim Heraushalten aus der Stunde der
Versuchung) den nicht im Stich, der sich weigert, ihn zu
enttäuschen." Denn dieses bezieht sich ja alles speziell
auf Offenbarung 3,
10.
Die Gemeinde, die bei der
Entrückung zurückbleibt und durch die große
Trübsal gehen muß
Wir hatten festgestellt, daß die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13
die wahre Gemeinde verkörpert, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß. Sie
ist seine wahre Gemeinde, die bis in die heutige Zeit hineinreicht.
Weiterhin hatten wir festgehalten: Die
Gemeinde von Philadelphia gleicht den fünf klugen Jungfrauen aus
dem Gleichis in Matthäus
25, 1-13, die neben ihren Lampen genug Öl in ihren
Gefäßen mitnahmen, damit sie, wenn ihnen
das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen
konnten.
Wir hatten weiterhin festgestellt, daß man sie nicht mit
irgendeiner Denomination oder
mit
irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute
in der ganzen
Welt verstreut, und man kann einige von denjenigen, die ihr
angehören, in den
unterschiedlichsten
Gemeinden finden.
Die Gemeinde von Thyatira nach Offenbarung 2, 18-29 dagegen gleicht den fünf
törichten Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus
25, 1-13.
Die törichten nahmen nur ihre Lampen, aber kein zusätzliches
Öl in ihren Gefäßen mit,
damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde,
nachfüllen
konnten. Als sich nun das Kommen des Bräutigams verspätete,
ging ihnen das Öl in ihren Lampen aus. So waren sie nicht bereit
als der Bräutigam kam.
Wer ist diese Gemeinde?
Der Gemeinde von Thyatira
nach Offenbarung 2,
18-29 wird nicht die wunderbare Verheißung wie der
Gemeinde von Philadelphia gegeben, daß vor ihr eine Tür
aufgetan wird, die
niemand zuschließen kann und daß sie vor der über den
ganzen
Weltkreis kommende "Stunde der Versuchung", zu versuchen, die auf Erden
wohnen, d.h. vor dem schlimmsten Teil der großen Trübsal
bewahrt bzw. weggenommen werden wird.
Im Gegenteil: Die Gemeinde von Thyatira bzw. deren Teil, der sich mit
Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat,
lebt ebenfalls bis in die heutige Zeit hinein und soll lt. Offenbarung 2,
22-23 vom lebendigen Gott während der bald über den
gesamten Erdkreis kommenden "Stunde der Versuchung" hart gestraft
werden, wenn er keine
Buße tut. Darum kann dieser Teil der Gemeinde Jesu Christi vor
den zukünftigen Zornesgerichten Gottes, die normalerweise nicht
für die Seinen Gottes bestimmt sind, keine Bewahrung finden: "Siehe, ich werfe sie aufs
Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen
haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von
ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen."
Daß auch diese Gemeinde so wie die Gemeinde von Philadelphia bis
in die Zeit der großen Trübsal hineinreichen wird, kann Offenbarung 2, 25
entnommen werden: "... doch was ihr habt, das
haltet fest, bis ich komme." Da der Gemeinde von Thyatira bzw. deren Teil, der sich mit
Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat,
nach Offenbarung 2,
22-23 ein furchtbares Gericht Gottes angedroht wird, kann man mit
Recht sagen, daß diese Gemeinde bzw. deren Teil, der sich mit
Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat,
vor den schlimmsten Teil der großen Trübsal zur Zeit des
Endes nicht bewahrt bzw. weggenommen werden wird.
Wie sich das "auf das Bett werfen" und "mit dem Tode schlagen der
Kinder " zutragen könnte und wer dafür verantwortlich gemacht
werden muß, kann man in den Kapiteln "Die
zu erwartenden Epidemien der
großen Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder
tötlich" und "Siehe,
ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen
Name war: Der Tod" nachlesen.
Wie wird man die Wegnahme der Gemeinde Christi erleben?
Wer wissen will, wie man die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi
erleben wird, muß zuerst wissen, wer sie ist:
Dieses haben wir bereits im vorangegangen Kapitel beleuchtet. Nun
wenden wir uns denjenigen zu, die von der Wegnahme der wahren Gemeinde
nicht betroffen sind.
Im Jahr 373 nach Christus soll einer der frühen Kirchenväter,
der Syrer Epharaem die hiermit gemeinte und noch ausstehende
Wegnahme der Braut Christi vor der großen Trübsal wie folgt
beschrieben haben:
"Alle Heiligen und
Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten
Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung
nicht erleben, die über die ganze Erde kommen wird."
Und so werden die Zurückgebliebenen das Geschehen der
Entrückung bzw. des "Versammeltwerdens" auf der Erde erleben:
Tausende und abertausende auf der Erde lebende Menschen sind
plötzlich spurlos von der Erde verschwunden! Was ist mit Ihnen
geschehen? Tausende Gräber sind plötzlich leer, wo sind all
die Toten geblieben? Auf der ganzen Erde werden Menschen vermißt
und nicht mehr gefunden.
Vergeblich wird nach ihnen gesucht werden.
Auf den Straßen stehen
verlassene Autos. Flugzeuge, Eisenbahnzüge und Busse kommen mit
Verspätung an, weil Ausfälle
an Personal bestehen. In den Geschäften und Firmen sind
Arbeitskollegen unauffindbar, Schüler fehlen in den
Bildungseinrichtungen. Manche Ehefrauen wachen ohne ihre
Ehemänner auf bzw. umgekehrt, oder ganze Häuser stehen
plötzlich leer. Die Familien, die noch bis vor kurzen darin
wohnten, sind plötzlich spurlos verschwunden. Niemand weis, wo sie
alle hingegangen sind. Weder die Personen selbst noch ihre Leichen sind
auf der ganzen Erde
auffindbar. Polizei und Suchdienste werden von den
zurückgebliebenen Verwandten vergeblich bemüht und stehen vor
einem Rätsel.
In den Gemeinden
kommen nur noch wenige Menschen zum Gottesdienst, auch der Pastor
erscheint
nicht mehr. Seine Wohnung ist leer. Wie soll jetzt
die Kirchenarbeit weitergehen? Es findet sich auf die Schnelle keiner,
der sie
weiterführt. Was ist geschehen?
Eines aber haben alle Vemißten
gemeinsam: Sie und ihre
Familien sind Menschen lebendigen Glaubens gewesen. Sie trugen am Tag
der Entrückung Jesus Christus
als Ihren Herrn und Heiland in ihren Herzen.
Alles nur Zukunftsmusik? Nein, denn der Tag der Wegnahme aller
wiedergeborenen Christen von der Erde weg zum himmlischen Thron Jesu
ist nicht mehr fern!
Diese Internetseite soll die Schlagzeilen, die die bald kommenden
Ereignisse in den Medien auslösen werden, erklären
helfen und wenn sie bis zur und auch noch nach der Entrückung
bestehen bleiben kann, den Zurückgebliebenen zum Segen dienen.
Wer ist bei der Entrückung mit dabei?
In Matthäus 24, 36-44 gibt uns Jesus selbst praktischen einen
Ausblick auf den Tag der Entrückung der dann auf der Erde lebenden
wahren Gemeinde, seiner Braut.
An dieser Stelle soll die folgende Überlegung getätigt
werden:
Was unterscheidet den "einen auf dem Felde" nach Matthäus 24, 40,
der angenommen bzw.
weggenommen, von demjenigen, der preisgegeben werden
wird, oder was
ist der Unterschied zwischen der einen "Frau mit der Mühle" nach
Matthäus 24, 41, die angenommen und derjenigen, die zurückgelassen
und dem
Verderben und der Bedrängnis der großen Trübsal und dem
Antichristen preisgegeben
werden wird?
Nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage kann hiermit
nur das Folgende gemeint sein:
Wir wissen aus 1.
Thessalonicher 4, 13-18, wo sehr ausführlich darauf
eingegangen wird, was mit der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi
gemeint ist und was dann im Detail geschieht, daß die
Entrückung der wahren Gemeinde, der Braut Jesu Christi, sowohl
alle in
Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden,
wiedergeborenen Christen betrifft.
Das hat für die dann auf der Erde lebenden,
wiedergeborenen Christen folgende Konsequenz:
Wer am Tag der Entrückung, dem Tag der
Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, der kurz vor dem
plötzlichen Hereinbrechen des Verderbens sein wird, auf der Erde
lebt und
bereits mit dem lebendigen Gott in seinem Sohn Jesus Christus
versöhnt ist, d.h. wer sich damit auch zu dieser Zeit bereits von
dem falschen Propheten des Antichristen zur "Zeit des Endes", der in
der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal in der
Gestalt des lästernden "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
vernehmbar ist, deutlich distanziert hat. Denn die
Entrückung wird dann geschehen, wenn der Antichrist bereits eine
geraume Zeit damit begonnen hat, mit diesem, seinem Massenmedium alle
Menschen dahingehend zu beeinflussen, so daß sie wie auch er "gegen Gott, auf seinen Namen und sein
Haus und auf die im Himmel wohnen" zu lästern beginnen.
Wer aber dennoch in der das
Verlorene suchenden Liebe zu
seinen Mitmenschen verbleibt, und das ist ebenfalls sehr
wichtig, darüber auch die Geduld bewahrt (vgl. Offenbarung 3,
10), d.h. wer das wichtigste Gebot, das Jesus Christus seinen
Jüngern einst lehrte, seinen Nächsten zu lieben wie sich
selbst, trotzdem nicht vergißt und ein geduldiger Täter der
Liebe bleibt, wird angenommen werden, muß den leiblichen Tod
nicht sehen und wird mit entrückt, d.h. von dieser, unserer Erde
vor der nun kommenden "Stunde
der Versuchung" weggenommen
werden:
1. Wir sollen unsern Nächsten
lieben, wie und selbst:
"Das ist mein Gebot, daß ihr
euch untereinander liebt, wie ich
euch liebe. ... Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander
liebt." (Johannes 15, 12-17) "Und dies Gebot haben wir von
ihm, daß, wer Gott liebt,
daß der auch seinen Bruder liebe."
(1. Johannes 4, 21) "Meister, welches ist das
höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du
sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer
Seele und von ganzem Gemüt*« (5. Mose 6,5). Dies ist das
höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem
gleich: »Du sollst deinen
Nächsten lieben wie dich
selbst« (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten
hängt das
ganze Gesetz und die Propheten." (Matthäus 22, 36-40)
2. Und wir sollen, und das ist dabei sehr, sehr wichtig, ein unbeirrbar
geduldiger Täter
der Liebe bleiben und uns auch von dem lästernden "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 nicht
davon abbringen lassen. Dann werden wir am Tage der
Entrückung, auch von Jesus vor dem kommenden Verderben bewahrt
werden. Denn mit dem hebräischen Ausdruck "Stunde der Versuchung" ist dieses
endzeitliche "über den ganzen
Weltkreis" kommende Unheil gemeint, das die großen
Gerichte Gottes heraufbeschwören wird. Denn Jesus Christ selbst
spricht im 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes im Sendschreiben an
die Gemeine in Philadelphia zu derjenigen Gemeinde, die bis in die Zeit
der Entrückung hinein leben wird, und damit ist seine ihn
liebende, wahre Gemeinde jener Zeit gemeint: "Weil du mein Wort von der
Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der
Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu
versuchen, die auf Erden wohnen." (Offenbarung 3, 10)
Derjenige, der alles dies beherzigt, und dafür beim Herrn Jesus
für sich und andere Kraft erbittet, muß nicht durch den
schlimmen Teil der
großen Trübsal mit dem Verderben, der größten
Bedrängnis aller Zeiten und den daraufhin folgenden Gerichten
Gottes hindurchgehen, wird diesem allem nicht preisgegeben werden,
sondern kann davor mit Jesu Hilfe entfliehen.
Warum muß man sich also vom "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 deutlich
distanziert haben, um die Wegnahme der wahren Gemeinde
mitzuerleben, d.h. mit dabei zu sein, wenn Jesus Christus die Seinen zu
sich holt?
Dieses
gottesfeindliche "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel 7, 8 lästert ja bekanntlich gegen den lebendigen
Gott, seinen
Namen und auf diejenigen, "die im
Himmel wohnen",
d.h. auf die, die den lebendigen Gott des Himmels ihren Vater nennen
und darum als
seine Kinder adoptiert bereits auf der Erde eine "vorläufige" bzw.
"provisorische"
himmlische
Staatsbürgerschaft besitzen.
Und der Verfasser dieser Homepage glaubt nicht, daß mit denen, "die im Himmel
wohnen", nur solche Menschen gemeint sein könnten, die sich
auf
Grund des sehr gemeinen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, weil sie die große Schmach des beständigen
"Verunglimpfens", "Denunzierens" und "in Verruf bringens" nicht
ertragen konnten,
ohnmächtig und kraftlos geworden sozusagen aus letztem Protest
sich selbst
das Leben nahmen und anschließend als Märtyrer beim
lebendigen Gott des Himmels Wohnung fanden.
Nein diese Menschen, "die im
Himmel wohnen", und so meint es der Verfasser dieser Homepage
verstanden zu haben,
leben zum Zeitpunkt des lästernden "Maules" noch auf der Erde, und
dem muß man schon Rechnung geben, nur bis zum Zeitpunkt ihrer
Wegnahme bzw. Aufnahme in den Himmel (gemeint ist die Entrückung
der wahren Gemeinde). Und dies, nämlich Himmelsbürger, sind
sie bereits,
auch wenn sie noch auf der Erde wohnen. Denn hier, noch auf der Erde
wohnend, gehören sie ja bereits zum kommenden Reich Gottes. Und
darum sind sie es schon zu ihren Lebzeiten, also noch auf der Erde
wohnend bereits zu echten Himmelsbürgern geworden.
Denn der lebendige Gott des Himmels hat sie alle gesucht, gefunden, in
seinem Sohn
Jesus Christus versöhnt und zu seinem unantastbaren Eigentum
erklärt. Und niemand, auch nicht der Antichrist bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" mit seinem abscheulichen "Maul", vermag
sie, die nun Kinder des lebendigen Gottes heißen, ab jetzt aus
seiner starken Hand zu
reißen.
Der Verfasser dieser Homepage ist der festen Meinung, daß die vom
Antichrist für sein "Maul" präparierten Menschenkinder auch
wirklich zu der Zeit auf der Erde lebende junge Menschen sind, wobei
der Sohn des Verderbens aber verhindern muß, daß sie sich
untereinander sichtbar und hörbar kennenlernen können,
vielleicht sogar untereinander nicht einmal von ihrer Existenz wissen.
Die eigentliche Hauptperson sollte dabei eine junge Frau sein, die der
Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich zur verwerflichen
"großen Hure Babylon" macht und sie, nachdem er sie mit Hilfe
seines falschen Propheten mit psychologischen Mitteln vergewaltigt und
durch eine Art von Gehirnwäsche ihren normalen Lebensweg brutal
verhindert hat, als in diesem Zusammenhang verführerische Dirne
oder megabekannten Pornostar darstellt (vgl. im Kapitel "Wer ist also
der wirkliche Antichrist zur "Zeit des Endes",
und
wie wird man ihn erkennen können?"). Wie der große
Weltverführer es wirkungsvoll schafft, diese sicherlich von ihm
bereits als Kind gut ausgewählte junge Frau dahin zu bringen, als
Volljährige so zu werden, wie er es benötigt und dabei die
natürliche Entfaltung ihres Lebens mit Gewalt zu unterbinden, hat
der Schreiber dieses Textes anhand des von ihm selbst Erlebten bereits
versucht, andeutungsweise zu beschreiben (vergleiche das
zu seinem Schlüsselerlebnis und zur Tinnituserkrankung
Gesagte). Dieser Frau, die das hervorstechende endzeitliche Symbol der
"großen Hure Babylon" werden soll, muß der Antichrist aber
unbedingt auch mindestens einen jungen Mann zuordnen. Denn er muß
es unbedingt vermeiden, sie selbst in den Mittelpunkt seines
lästernden "Maules" zu stellen. Es darf keinesfalls so wirken,
daß die "großen Hure Babylon" der eigentliche Grund des
Hörbarwerdens des "Maules" ist. Die Menschen der Erde würden
sich sonst sehr bald von dem "Maul" disdanzieren und es zu hassen
beginnen. Ist es nicht die Schadenfreude der dem "Maul" zuhören
müssenden Menschen, die der Antichrist ausnutzt, um alle
Zuhörer bei der Stange zu halten und sie zu über sehr lange
Zeit "treuen" Hörern werden zu lassen?
Auch werden es sicherlich nicht die vielen Gebete der um die Zukunft
ihrer im "Maul" bloßgestellten Kinder bangenden und betroffenen
Eltern sein, deren leibliche Kinder für das "Maul" präpariert
worden sind. Das alles wird im Rahmen des lästernden "Maules" nach
Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, wie wohl
jeder sicherlich verstehen wird, mit Bestimmtheit
nicht zum Gesprächsthema werden dürfen.
Die im "Maul" gleichfalls vorkommen müssenden christlichen
Menschen, die die moralische und geistliche Seite vertreten und auf die
Erfüllung der biblischen Prophetien hinweisen sollen, dürfen
im Gegensatz zu den für das "Maul" Präparierten keine
tatsächlich lebenden Menschen sein, so wie auch jene, die
ständig lästern, es mit Sicherheit nicht sind. Und
gelästert werden darf, und dies versteht sich wohl von selbst,
ausschließlich nur auf die für das "Maul" Präparierten,
hinter denen tatsächlich lebende junge Menschen stehen. Wenn sich
doch diese jungen Menschen, die für das "Maul" präpariert
wurden, über das "Maul" tatsächlich hören könnten.
Der Verfasser dieser Homepage meint an dieser Stelle, daß dies
für solche wahrscheinlich unmöglich sein wird.
Er selbst vernimmt auch auf ihn persönlich lästernde Stimmen
und solche, die auf ihn unter Bezug auf die Bibel klug einzureden
versuchen, die also als christliche Menschen deklariert werden. Das
sind aber allesamt und auschließlich nur solche, die er nicht
für tatsächlich lebende Menschen hält.
Damit meint die Bibel in Offenbarung
13, 6 mit denen, "die im Himmel
wohnen" und auf die gelästert wird, auch wenn es
überhaupt nicht danach aussieht, bzw.
mit dem "Maul" überhaupt nicht so dargestellt wird,
eindeutig die vom "Maul" verleumdeten "Seinen Gottes", diejenigen, die
den lebendigen Gott in ihrer großen Not angerufen haben und
für die zumindest von ihren Eltern gebetet wird.
Es sind
also die von diesem
"Maul" des
Antichristen zur "Zeit des Endes" mit großer Gehässigkeit
und Gemeinheit verfolgten und bedrängten
Brüder und
Schwestern in Jesus Christus, die bereits als Kinder vom Antichristen
ausgesucht und von Bedränger mit aller Härte für das
"Maul" vorbereitend präpariert und geprägt
wurden (vgl. auch das im Kapitel "Sobald das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal" zu den vom Antichrist
Präparierten und das im Kapitel "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes" zu den Auswirkungen auf die Menschen der Erde durch den
Einfluß des "Maules" Gesagte).
Der Gott Israels ist
es, der diese jungen Leute sucht und findet, die der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" vergewaltigt und in seinem als
Massenmedium
fungierenden "Maul" als Sprachrohr benutzt, so wie er auch den
Verfasser dieser Homepäge gesucht, gefunden und durch sein Wort
gestärkt und wieder aufgerichtet hat. Er, der lebendige Gott ist
es
auch, der die vom "Maul" Verfolgten in seiner großen
Menschenliebe wie bei dem "in Fesseln
Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 mit dem Schatten seiner Hand bedeckt. Denn das "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
lästert und so versteht es der Schreiber dieses Textes
(nur) auf alle die, "die im Himmel
wohnen".
Es ist also der Zorn des Satans, der sich über sein Werkzeug, dem
Sohn des Verderbens, gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes",
auf die Kinder derjenigen, die den lebendigen Gott fürchten,
entläd.
Da aber der lebendige Gott, der den Menschen ein liebender und
gütiger Vater sein will, Kinder ganz besonders in sein Herz
geschlossen hat, ist es seine Herzenssache, die durch den Antichristen
mit einer Vergewaltigung und Gehirnwäsche vergleichbar
geschlagenen seelischen Wunden der für das "Maul"
Präparierten mit seiner Liebe zuzudecken, die die davon Be- und
Getroffenen zum Schweigen gebracht hatten. Gemeinerweise hatte der
Bedränger zur "Zeit des Endes" zumindest einen Teil dieser
seelischen Wunden bis ins Letzte ausgenutzt und sogar eigentlich
unvorstellbarerweise zum Anlaß des öffentlichen
Lästerns des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 gemacht.
Es gab für die Betreffenden keine Chanse, aus
eigener Kraft heraus dem Verführer der letzten Tage zu entkommen.
Aber, wie verzweifelt böse der Schaden auch sein mag, der
lebendige Gott sieht auf die zerschlagenen Herzen und richtet sie
wieder auf! Genauso ist es ja mit dem Schreiber dieses Textes
geschehen.
Der Gott Israel heilt aber auch denjenigen Schaden, der die
übrigen Menschen so verändert und in ihren Herzen
verhärtet hat, daß sie dem "Maul" hörig geworden waren
und vom Lästern des "Maules" mitgerissen ihre vom lebendigen Gott
des Himmels in sie hineingelegte Liebe zu ihren Kindern vergessen
hatten.
So groß ist unser Gott, daß er uns allen unsere Mitschuld
am Großwerden können des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 vergibt,
wenn wir ihn wieder zu fürchten beginnen! Nie
könnte es ein solches lästerndes "Maul" geben, wenn es die
Menschen nicht zugelassen und geduldet hätten!
Und genau darum, schon um derer willen, die gezwungenermaßen als
sein Sprachrohr vom Antichristen in ihrem Handeln gefesselt und in
ihrer Persönlichkeitsentfaltung gehindert werden und auch noch
darunter schwer leiden müssen, ist es so dringend notwendig, die
verhärteten Herzen von der Liebe Gottes wieder in fleischerne
verwandeln zu lassen. Es geht dabei um das eigene ewige Leben in der
Nähe Gottes, um nicht mehr und nicht weniger und natürlich
auch um das vor dem baldigen Verderben Entfliehen können, um die
Teilnahme an der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi vor der sehr
bald zu erwartenden Bedrängnis.
Derjenige, der von der Erde weg in den Himmel entrückt wurde, wird
auch am Tage der Wiederkunft
Jesu Christi zum Gericht ganz am Ende der großen
Trübsal lt. Judas
14-15 und Offenbarung
19, 11-16 mit Jesus zusammen vom Himmel wieder auf die Erde
zurückkommen,
um
mit ihm auf der vom Antichrist befreiten Erde tausend Jahre
zu regieren. Welch eine wundervolle Aussicht!
Die
irdischen sterblichen Körper der Menschen werden bei der
Entrückung augenblicklich
in
Auferstehungsleiber verwandelt werden. Darum wird es von diesen
Menschen keine Leichen zu finden geben. Die Menschen, die Jesus in
sein Vaterhaus
holen kommt, erleben so etwas wie eine rassante Himmelfahrt.
Jesus
Christus ist
uns bereits genau diesen Weg vorausgegeangen, denn er geht uns immer
voraus. Auch sein Körper
wurde in einen Auferstehungskörper verwandelt und danach in den
Himmel aufgenommen. Den ensprechenden
Bibeltext findet man in Apostelgeschichte
1, 9-11.
Und dann wird es tatsächlich so sein: Das "Maul"
nach Offenbarung 13,
5-6 lästert
über diejenigen, die nun plötzlich "im Himmel
wohnen"
Die sogenannte Entrückung der wahren
Gemeinde
Jesu Christi steht unmittelbar vor der Tür.
Wir wissen, dieses großartige Ereignis geschieht erst dann, wenn
der himmlische Brätigam Jesus Christus zum zweiten Mal kommen
wird. Er wird dann aber "nicht
der
Sünde
wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil"
(vgl. Hebräer 9,
27-28).
Die wahre
Gemeinde
Jesu Christi wird durch ihre Wegnahme von der Erde vor einer sich
unmittelbar daran
anschließenden Zeit
der
endzeitlichen Bedrängnis bewahrt werden, welcher
in Offenbarung 3, 10
als "Stunde der Versuchung"
bezeichnet wird. Denn keine andere Versuchung wird beschrieben mit "die kommen wird über den
ganzen
Weltkreis". Eine derartige Trübsal, die die gesamte
Erde gleichermaßen betreffen wird, damit kann wirklich nur der
schlimme zweite Teil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes"
gemeint sein, der bereits gegen Ende deren erster Hälfte mit dem
Kommen
der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
eingeleitet wird (vgl. im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier "Siegelgerichte""). Das
Warten wird aus
der heutigen Sicht gesehen sehr bald ein Ende haben (vergleiche das
Geschriebene unter der Überschrift "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:").
Wir wissen aus 1.
Thessalonicher 4, 13-18, wie die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu
Christi aussehen wird. Denn dort wird sehr detailiert beschrieben, was
bei diesem großen Ereignis geschieht, und daß die
Entrückung der wahren Gemeinde, der Braut Jesu Christi, sowohl
alle in
Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden,
wiedergeborenen Christen gleichermaßen betreffen wird. Sogesehen
beinhaltet die Entrückung der wahren Gemeinde auch gleichzeitig
die erste Auferstehung der Toten mit,
an der nur die Verstorbenen teilhaben dürfen, die bereits Christus
angehören (vgl. 1. Korinther 15, 22
ff.; Philipper 3,
11) "Denn wie sie (gemeint
sind alle Menschen von Anfang der Welt an) in Adam alle
sterben, so werden sie in
Christus alle
lebendig gemacht werden (gemeint sind
hier nur diejenigen, die Vergebung der Sünden durch das Blut Jesu
Christi und Versöhnung mit Gott erlangten). Ein jeder aber in seiner
Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er (Jesus
Christus zum zweiten Mal und dies steht uns heute unmittelbar bevor) kommen wird, die, (dieses
Mal nur die,) die
Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater,
übergeben wird, nachdem er alle
Herrschaft und alle (menschliche und irdische) Macht und Gewalt (d.h.
auch den Antichristen zur "Zeit des Endes" und seine Gewaltherrschaft,
während der er sich göttliche Wesenheit anmaßen wird) vernichtet hat."
(Korinther 15, 22-24, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser dieser Homepage)
"Denn er selbst, der Herr,
wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und
die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus
gestorben sind, auferstehen. Danach
werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen
entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn
entgegen; und so werden wir bei dem
Herrn sein allezeit(und nach ihrer dortigen feierlichen
Aufnahme als seine Kinder unmittelbar bei Gott im Himmel, d.h. in seiner unmittelbaren Nähe
wohnen)."
(1.
Thessalonicher 4, 16-17, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser dieser Homepage)
Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6, lästert
über diejenigen, die "im Himmel
wohnen" (vgl. Vers 6).
Wie der Verfasser dieser Homepage bereits im vorangegangenen Kapitel "Wer ist bei der
Entrückung mit dabei?" erörtert hat, glaubt er nicht,
daß mit denen, "die im Himmel
wohnen", solche Menschen gemeint sein könnten, die sich
auf
Grund des sehr gemeinen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, weil sie die große Schmach des beständigen
"Verunglimpfens", "Denunzierens" und "in Verruf bringens" nicht
ertragen konnten,
ohnmächtig und kraftlos geworden sozusagen aus letztem Protest
sich selbst
das Leben nahmen und anschließend als Märtyrer in das
himmliche Paradies Eingang fanden, die also ausschließlich zu
denjenigen Toten gehören, die in Christus gestorben sind. Kommen
doch, wir wir aus 1.
Thessalonicher 4, 17 und Lukas 23, 43 wissen, diejenigen Toten, die
in Christus gestorben, mit ihrem Tod noch nicht sofort unmittelbar zu
Gott in den Himmel, sondern anfänglich mit Christus in das
Paradies. Und hier werden sie bis zur ersten Auferstehung der Toten
verbleiben.
Der Begriff "Himmel" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem
biblischen Ausdruck "Paradies", sondern die Bibel meint mit dem Begriff
"Himmel" unmißverständlich ausschließlich die
unmittelbare Thronumgebung bzw. den Thronsaal des lebendigen und
heiligen Gottes, in welchem schon bald die "Hochzeit des Lammes"
gefeiert werden wird, also denjenigen Ort der unmittelbaren Nähe
Gottes, den bis heute noch kein Mensch sehen durfte: "Und Jesus sprach zu ihm
(gemeint ist der reuhmütige Verbrecher am Kreuz auf Golgatha, der
neben Jesus Christus gekreuzigt wurde und den sterbenden Jesus darum
bat, an ihn zu denken, wenn er in sein Reich kommt): Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit
mirim Paradies sein."
(Lukas 23, 43, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser dieser Homepage)
Nein diese Menschen, "die im
Himmel (also an demjenigen Ort der unmittelbaren Nähe
Gottes) wohnen",
und auf die das gottesfeindlich redende "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 lästert,
müssen zum Zeitpunkt des Lästerns des "Maules" noch auf der
Erde leben, aber dem
muß man schon Rechnung geben, nur bis zum Zeitpunkt ihrer
Wegnahme bzw. Aufnahme
in den "Himmel" (gemeint ist
die Entrückung der wahren Gemeinde vor den Thron Gottes, d.h.
in seine heilige Gegenwart).
Und
dies, Aufnahme
in den "Himmel", wird bei
ihrer schon sehr bald stattfindenden Entrückung geschehen.
Aber Himmelsbürger dürfen sie sich schon hier nennen,
auch wenn sie noch auf der Erde wohnen und sich noch nicht wiklich im "Himmel" befinden. Denn der "Himmel" hat sich bereits vor ihren
Augen geöffnet. Und hier, noch auf der Erde
wohnend, gehören sie ja bereits zum kommenden Reich Gottes dazu.
Und
darum
sind sie es schon zu ihren Lebzeiten, also noch auf der Erde wohnend,
wenn auch erst einmal "vorläufige" bzw. "provisorisch",
zu Himmelsbürgern geworden.
Denn der lebendige Gott des Himmels hat sie alle gesucht, gefunden, in
seinem Sohn
Jesus Christus versöhnt und zu seinem unantastbaren Eigentum
erklärt.
Und niemand, auch nicht der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" mit seinem abscheulichen "Maul", vermag
sie, die nun Kinder des lebendigen Gottes heißen, ab jetzt aus
seiner
starken Hand zu
reißen.
Dieser bereits im Kapitel "Wer ist bei der Entrückung mit dabei?" beleuchtete
Aspekt derjenigen Menschen, "die im
Himmel wohnen", hat aber noch eine andere, sehr gewichtige
Seite. Denn mit ihm läßt sich eine vielmals gestellte Frage
leicht beantworten und Klarheit in die Ungewißheit zum biblischen
Ausdruck "Entrückung" bringen. Bzw. man kan nun eine klare Antwort
dazu finden, ob die wahre Gemeinde einmal nach ihrer Entrückung
weiterhin auf der Erde verbleiben wird und durch die große
Trübsal vollständig hindurchgehen muß, oder ob sie
einmal von der Erde durch eine Entrückung in den Himmel
weggenommen werden wird und auf diese Art und Weise vor dem Teil der
dramatischen Ereignissen der großen Trübsal mit seiner Hilfe
zu ihrem himmlischen Bräutigam hin entfliehen kann.
Wir müssen dazu wissen:
Das "Hörbar
werden" eines gotteslästerlichen "Maules"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, auf das der
Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des
Endes" näher und detailierter eingegangen ist, signalisiert
nicht nur die Anwesenheit des Antichristen zur "Zeit des Endes". Nein,
sobald dieses charakteristische Massenmedium hörbar (vgl. Offenbarung 13,
5-6) und sehbar (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist
besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen")
werden wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal (vgl. im Kapitel "Sobald das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal").
Und nach der
Meinung
des
Verfassers dieser Homepage hat sie, die große Betrübnis in
der allerletzten Zeit, bereits seit geraumer Zeit
begonnen
und zwar vordergrundig lediglich und schwerpunktmäßig eben
mit dem "Hörbar
werden" jenes für die letzte Zeit vorhergesagten,
abscheulichen, gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, was
sogesehen sogar einer der markanntesten Endzeitzeichen der ersten
Hälfte der großen Trübsal darstellt (vgl. im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Dieses "Hörbar bzw. Vernehmbar werden" eines
charakteristischen Massenmediums, das die Anwesenheit des
Antichristen
anzeigt bzw. signalisiert, ist es nämlich, worauf die Bibel
im
Zusammenhang mit
dem Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal sehr
deutliche Hinweise gibt: "Und es wurde ihm ein Maul
gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde
Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig
Monate lang(Das sind umgerechnet 3,5 Jahre.Diese
Zeitspanne entspricht aber genau der Hälfte der Zeitdauer der
gesamten großen Trübsal der letzten Zeit. Denn die gesamte
große
Trübsal soll wie im Kapitel "Die gesamte große
Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern"
beschrieben symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern). Und es
tat sein
Maul auf zur Lästerung
gegen
Gott, zu lästern
seinen Namen und sein Haus und die im Himmel
wohnen." (Offenbarung 13,
5-6; Hervorhebung vom Verfasser dieser Homepage)
Die erste Hälfte der großen Trübsal beginnt demnach
unmittelbar mit
dem "Hörbar werden" dieses vom Seher Johannes so
bezeichneten "Maules",
das viele Menschen der Erde vernehmen
werden können, so auch die Muslime. Das "Maul" der Muslime hat
aber eine bedeutsame Besonderheit (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet").
Und es (gemeint ist das erste Tier, der Antichrist nach Offenbarung 13, 1-10,
das aus dem Meer heraufsteigt, und das "Meer" steht hier symbolisch
für den Abgrund) wird sein lästerliches "Maul" voll von
Schmähungen auftun gegen den lebendigen und wahren Gott, indem es "seinen Namen" lästert "und sein Haus" und gegen
diejenigen, "die im Himmel
wohnen".
Das islamische Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" der
Bibel, der Antichrist des Islam, der sogenannte "Daggal",
dessen Auftreten auch die Muslime
für die Endzeit erwarten, ist nach
islamischer Vorstellung der große
endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“,
sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und
somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre. Er wird derjenige
sein , der vom Teufel geleitet sein und sich sogar göttliche
Wesenheit anmaßen wird.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes
"Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im
Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen
herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
So muß auch der islamische "Daggal" bzw. der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Satan unterstehen wird,
mit diesem, seinem
"Maul", gottesgläübige Menschen herabsetzen, verunglimpfen
und in Verruf
bringen, d.h. denunzieren.
Wir müssen dazu wissen, daß das Maul
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 dem
Antichristen
zur "Zeit des Endes" gehört (gemeint ist
das erste Tier nach Offenbarung
13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, und das "Meer" steht hier
symbolisch für den Abgrund).
Er, der Sohn des Verderbens, ist sein
alleiniger Verursacher und Besitzer und damit für dieses
verderbliche und für die Menschen verhängnisvolle
Massenmedium verantwortlich zu machen. Und dieses "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, das, wie im
Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?" beschrieben eine zeitlich
begrenzte, vorausgehende besondere
Erscheinungsform des zweiten Tieres
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 darstellt (gemeint ist das zweite Tier, das von
der Erde
aufgestiegen ist und das später wegen seiner
"lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite
Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern, weil
der Antichrist mittels des zweiten
Tieres vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges
Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, nach Offenbarung
19, 20 der
falsche Prophet genannt wird),
übt, obwohl in ihm kein echtes Leben ist, doch relativ
selbstständig die ganze Macht des ersten Tieres aus dem
Meer
aus. Wir lesen dazu in der Bibel: "Und es(gemeint ist das
zweite Tier, das nach Offenbarung
13,
11-18 von
der Erde
aufgestiegen ist, der falsche Prophet) übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10,
das aus dem Meer heraufsteigt, der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes") aus vor
seinen Augen, und es macht,
daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten,
dessen tödliche Wunde heil geworden war. Und
es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom
Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen; und es verführt, die auf Erden wohnen,
durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht
gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein
Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und
lebendig geworden war." (Offenbarung 13, 12-14, Hervorhebung und
ergänzende Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)
Im Zusammenhang mit der noch ausstehenden, schrecklichen endzeitlichen
Bedrängnis, die nach Daniel 7, 25 genau 1260 Tage dauern soll
(dies entspricht den 42 Monaten aus Offenbarung
11, 2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder
errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige
Stadt von ihnen zertreten werden wird) soll der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" die Menschen der Erde mit großen
Zeichen dazu
verführen, ihn als den Gott aller Götter, d.h. als den auf
die Erde zurückgekommenen Gott der Hebräer anzubeten.
In diesem Zusammenhang wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" seinem ihm unterstehenden falschen Propheten alle
Macht übertragen, und allein durch ihn wird es ihm
schließlich auch gelingen, daß die Menschen der Erde ihm
und seinen großen Lügen glauben schenken.
Dies alles umfaßt all jene Begebenheiten, die nach den
Prophezeiungen der Bibel im Zusammenhang mit
dem ersten Tier nach Offenbarung
13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt und das den Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" beschreibt, noch kommen werden und
alles was bzgl. der
großen Zeichen, die
durch den falschern Propheten er zu tun, in der Lage ist, in der
Heiligen Schrift geschrieben
steht.
Bevor aber diese furchtbare und schwerste aller Bedrängnisse
anbricht, wird das große Machtwerkzeug des Antichristen, das
zweite Tier
aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, in der zeitweiligen, d.h. nur auf die gesamte
Zeitdauer
der ersten Hälfte der großen Trübsal beschränkten,
abgewandelten Erscheinungsform, also in der Gestalt jenes
gotteslästerlichen "Maules"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 auftreten (vgl.
im Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?").
Und als der Seher Johannes jenen Schnappschuß vor Augen und Ohren
hat, den er in Offenbarung
13,
5-6, beschreibt, sieht und hört er, daß
jenes "Maul" auf Menschen lästert, die tatsächlich bereits "im Himmel
wohnen".
Sind es Verstorbene, auf die zu diesem Zeitpunkt gelästert
werden wird? Der Schreiber dieses Textes denkt nein. Es muß wohl
so und
es kann nicht anders sein, als daß diejenigen, "die im Himmel
wohnen", wohl gerade zuvor dorthin entrückt worden sein
müssen.
Denn, sein sehr plötzliches oder rasches und für viele
unerwartetes nächstes Kommen ist es, was die Art und Weise der
Wegnahme der
wahren Gemeinde durch ihren Bräutigam Jesus Christus auszeichnen
wird.
Welch eine Schande muß das wohl sein, wenn sich
herausstellt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" mit seinem
gotteslästerlichen "Maul", welches zwar
Intelligenz vertäuscht, aber trotzdem nur eine Art von
komplizierter Maschine darstellt, bzw. eine Art von direkt mit Menschen
vernetzter Sprachcomputer sein muß, die Wegnahme der wahren
Gemeinde Jesu
Christi wegen ihres ganz plötzlichen Geschehens (vgl. im Kapitel
"Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde") eine gewisse Zeit lang voll und ganz übersehen wird.
Welch eine Blamage muß das wohl sein, wenn sich
herausstellt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" mit seinem
gotteslästerlichen "Maul", so, als wäre
überhaupt nichts gewesen, obwohl diejenigen, über die dieses
"Maul" herzieht, gar nicht mehr als Menschen auf der Erde existieren,
genauso weiterredet und -schimpft, so als
wären sie, von, mit und über die im "Maul" gesprochen wird,
einfach noch hier unter den Lebenden auf der Erde. Vielleicht wird man
sie dann, wenn sie bereits weggenommen wurden, eine Zeit lang noch
immer scheinbar persönlich reden hören können,
diejenigen, die doch in Wahrheit nicht mehr hier sind.
Die Entrückung der wahren Gemeinde und so auch die Wegnahme
derjenigen, über die dieses "Maul" des Sohnes des Verderbens
herzieht, obwohl diese gar nicht mehr als Menschen auf der Erde
existieren, muß wohl auch für den sonst alles
überwachenden, kontrollierenden, steuernden und vorausberechnenden
Antichristen zur "Zeit des Endes" selbst ein völlig unerwartetes
und
urplötzliches "Hinwegreißen" sein, welches es nicht mit
einkalkuliert und für möglich gehalten haben wird (vgl. im
Kapitel "Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen").
Das griechische Wort "harpagesometha", das in 1.Thessalonicher 4,
13-17
für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit
"hinwegreißen"
übersetzen.
Aber die,
welche das gotteslästerliche "Maul"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 ständig und
unaufhörlich verunglimpft und denunziert,
gemeint sind diejenigen, über die das gottes- und
menschenfeindlich redende "Maul"
sie noch immer verachtend spricht, sind jetzt, nachdem sie von
jedermann gänzlich unererwartet lebendig von dieser Erde
geradewegs in den Himmel hinein hinweggerissen worden sind, gar nicht
mehr auf
der Erde anwesend und
existent, sind also überhaupt nicht mehr hier.
Und Eines sagt die
Bibel auch noch über sie aus: Sie müssen so wie Henoch den körperlichen Tod,
nicht sehen. Denn im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet,
daß er, weil er mit Gott
wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah (vgl. 1. Mose 5, 22-24).
Wahrscheinlich werden dann plötzlich einigen Menschen darüber
die
Augen geöffnet werden, und sie werden ganz plötzlich und
für den Antichristen auch ganz unverhofft die
Wahrheit über dieses sein "Maul" erfahren, welches nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 schon so lange Zeit
die Seinen Gottes ständig und unaufhörlich verunglimpft und
denunziert hatte.
Und dann wird es also tätsächlich so sein und ganz
wortwörtlich so eintreffen: "Und es (gemeint ist das
zweite Tier, das nach Offenbarung
13,
11-18 von
der Erde
aufgestiegen ist, der falsche Prophet) tat sein
Maul auf zur Lästerung
gegen
Gott, zu lästern
seinen Namen und sein Haus und die (nun durch ihr
plötzliches Hinweggerissen worden sein für alle ganz
unerwartet) im
Himmel (-reich bei Gott) wohnen."
(Offenbarung 13, 6; Hervorhebung und
ergänzende Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)
Sogesehen ist, wenn Johannes in Offenbarung
13,
5-6 beschreibt, bzw. sieht und hört, daß
jenes "Maul" auf Menschen lästert, die tatsächlich bereits "im Himmel
wohnen", diese Bibelstelle ein Beweis dafür, das die
Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu
Christi nach 1.
Thessalonicher 4, 13-18 sowohl
alle in
Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden,
wiedergeborenen Christen gleichermaßen betreffen und im Himmel
bei ihrem Herrn und Meister zusammenführen wird. Auf der Erde wird
die wahre Gemeinde Jesu
Christi danach nicht mehr gesehen werden.
Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht ererben
Daß eine Verwandelung der Körper
derjenigen Menschen stattfinden muß, die das Reich Gottes
ererben und dann unverweslich sein werden, geht aus 1.Korinther 15,
50-54
eindeutig hervor:
Aber auch in Philipper
3, 20-21 wird diese
mit der Entrückung einhergehende Verwandlung des Körpers
angekündigt. Entrückt werden bedeutet nach 1. Korinther 15,
51 ein nicht entschlafen müssen und damit ein nicht den Tod sehen.
Sind das nicht wunderbare Zukunftsaussichten, in Gottes Himmelsreich zu
gelangen, ohne leiblich sterben zu müssen? So wird es an dieser
Stelle vom Verfasser dieser Internetseite jedenfalls verstanden.
Die Entrückung ist der Zeitpunkt, an dem Jesus Christus alle
diejenigen Menschen zu sich holt, die an ihn glauben oder zu ihren
Lebzeiten geglaubt haben und bereits in Christus gestorben sind. Wir
werden nach 1.Korinther 15, 51 alle, vorangehend die in Christus
Verstorbenen, in einem Augenblick verwandelt und dann bei
unserem Herrn sein. D.h. die auferstandenen Leiber der in Christus
Verstorbenen und die bei der Wegnahme von der Erde verwandelten Leiber
aller zum Zeitpunkt der Entrückung auf der Erde lebenden, wahren
Christen werden bei der Entrückung verwandelt und mit ihrem
Christus zusammentreffen und dann für Allezeit mit ihm vereint
sein. Sie werden von ihrem Herrn Jesus Christus selbst an einen Ort im
Himmel geführt werden, der für sie vorbereitet worden ist,
damit sie dort sein können, wo auch ihr Erlöser ist:
Nach Matthäus
24, 37-44 und Lukas
17, 34-36 wird von zwei, die gerade im Bett liegen und schlafen,
oder von zwei, die gerade bei der Arbeit sind, einer angenommen werden,
während der andere zurückbleibt und der Verwüstung der
großen
Trübsal
preisgegeben wird. Mitten aus dem Alltag, mitten aus dem Leben
heraus verschwinden so
Menschen buchstäblich vor den Augen anderer und lösen sich
wie in Luft auf. Und da niemand weis, zu welcher Stunde sich der
Vater im Himmel dazu entscheidet, die Seinen von der Erde weg zu holen,
sind dann alle gerade mit der üblichen Arbeit beschäftigt,
stehen gerade mitten im Leben, rechnen eigentlich überhaupt nicht
mit einer so plötzlichen Entrückung, fort aus dem irdischen
Leben.
Der Beginn des Zornes Gottes bzw. des "schrecklichen
Tags des Herrn" ist nicht gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt des
hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens, unmittelbar vor dem die
Entrückung der wahren Gemeinde sein wird
Dasjenige
Verderben, vor dem die
Entrückung der Gemeinde sein wird
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott
herkommt, handelt es sich bei dem endzeitlichen Verderben nicht um die
gegen die Feinde
gerichteten Gerichte Gottes
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist
herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Ja, die Zeit unmittelbar vor dem in der Endzeit zu erwartenden
"Verderben" und
gemeint ist speziell dasjenige, vor dem die Entrückung der wahren
Gemeinde Jesu Christi sein soll
und welches mit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
beginnt,
wird nach 1.
Thessalonicher 5, 1-3 als relativ friedliche Zeit, als eine Zeit
verstärkter
Friedensbemühungen, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr",
gekennzeichnet:
Die Zeit unmittelbar vor demjenigen "Verderben",
vor dem die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi sein soll,
wird in Matthäus 24, 37 zusätzlich noch mit "wie es in
den Tagen Noahs war" charakterisiert.
Das "Kommen des Menschensohns"
soll lt. Matthäus 24, 38-39 sich in den letzten Tagen unmittelbar
vor der Entrückung der wahren Gemeinde dadurch auszeichnen,
daß die zu dieser Zeit lebenden Menschen relativ sorglos sind und
nur mit
sich selbst beschäftigt sein werden. Denn zur Zeit Noahs war es
so, daß die Menschen "aßen,
sie
tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag,
an dem
Noah in die Arche hineinging".
So wird es dann zwangsläufig später, am Tag vor dem
"Verderben" heißen müssen: sie werden "essen, trinken, sie
heiraten und lassen sich heiraten bis an den Tag",
an dem
der himmlische Bräutigam kommt, um seine geliebte Brautgemeinde zu
sich zu nehmen":
In Matthäus 24, 36-44 gibt uns Jesus also selbst praktisch einen
Ausblick auf den Tag der Entrückung der dann auf der Erde lebenden
wahren Gemeinde, seiner Braut und wie dann die Menschen diese Zeit
erleben werden.
Wer aber bereit ist, den Herrn zu empfangen, dann, wenn er kommt, und
die Geduld bewahrt (vgl. Offenbarung 3,
10), d.h. wer das wichtigste Gebot, das Jesus Christus seinen
Jüngern einst lehrte, seinen Nächsten zu lieben wie sich
selbst, trotzdem nicht vergißt und ein geduldiger Täter der
Liebe bleibt, wird angenommen werden, muß den leiblichen
Tod
nicht sehen und wird mit entrückt, d.h. gemäß 1.
Thessalonicher 4, 13-18 von dieser, unserer Erde
vor der nun kommenden "Stunde
der Versuchung" weggenommen
werden.
Mit demjenigen Verderben, das unmittelbar nach der
Entrückung der Gemeinde sein wird kann also nicht (gleichzeitig)
der
Beginn der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes bzw. der "schreckliche
Tag des Herrn", das ist derjenige Zorn, der von Gott herrührt,
gemeint sein. Warum ist das so?
Das der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi unmittelbar
nachfolgende "Verderben" bzw. die damit gemeinte "Stunde der
Versuchung" kommt für viele völlig unangekündigt,
sozusagen wie aus heiterem Himmel und in einer relativ friedlichen und
sorglosen Zeit. Der "Zorn Gottes" bzw. der (schreckliche) "Tag des
Herrn" aber wird dagegen von Gott kurz bzw. unmittelbar vorher
angekündigt werden.
Große kosmische Erschütterungen erheblichen Ausmaßes
gehen für alle Menschen sichtbar dem (schrecklichen) "Tag des
Herrn" voraus. Die Bibel beschreibt sie als eindeutige und wohl sehr
beängstigende Zeichen an den Gestirnen der Erde (vgl. Joel
3, 3-4; Jesaja 13, 9-13).
Zusätzlich wird ein gewaltiges Erdbeben weite Gebiete der Erde
erschüttern, so eines wie es noch nie vorher war (vgl. Jesaja
13, 13; Offenbarung 6, 12).
Die Menschen der Erde werden so von Gott selbst auf das, was nun folgt,
vorbereitet sein. Sie werden es ganz genau wissen, erstens was sie
erwartet und zweitens von wem es kommt. Und ihnen wird ihre große
Sünde, am Götzendienst und an den Lügen des Antichristen
Anteil zu haben, genau bewußt sein.
Es gibt also kein böses Erwachen, sondern ein darauf gefaßt
sein, das der wahre und lebendige Gott des Himmel und der Erden sich
nun aufmacht, seine Feinde und den Frevler, den Antichristen, zu
bestrafen.
Zusätzlich war die Zeit vorweg (gemeint ist diejenige Zeit, die
dem schrecklichen "Tag des Herrn" unmittelbar vorausging) alles andere
als friedlich und sorglos gewesen. Denn die ab der Mitte der 70. Woche
Daniels einsetzende Bedrängnis und die Fremdherrschaft über
Israel hatten bereits ihren Anfang genommen und die damit
zusammenhängende Flucht der Juden aus Jerusalem war zu diesem
Zeitpunkt bereits geschehen. Außerdem hatte eine noch nie
dagewesene blutige Verfolgung derjenigen, die den Antichristen offen
bloßzustellen versuchten, bereits eingesetzt. Und der Gott des
Himmels und der Erde antwortet nun auf das Treiben des Frevlers, der
seinen heiligen Namen dazu mißtbraucht, mit Hilfe des aus bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13,
11-18 und und Daniel
7, 8, das der Antichrist ab der zweiten Hälfte der
großen Trübsal in der Gestalt des falschen Propheten
auftreten läßt (vgl. Offenbarung 19, 20),
über alle Menschen der Erde Macht ausüben zu können:
Wenn der "schreckliche Tag des Herrn" bzw. "der große Tag ihres Zorns"
nahe ist, werden "die Könige auf
Erden und die Großen und die Obersten und die
Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien",
d.h. wirklich ausnahmslos alle Menschen auf Erden, lt. Vers 15 von der Furcht
und von einer innigen Angst gepackt werden. Niemand wird den nun
kommenden Zornesgerichten Gottes entgehen können, außer
diejenigen, die dem Lamm angehören, für die dieser Zorn nicht
zugedacht ist.
Dr. Vernon McGee betont
in seinen Ausführungen zu Offenbarung 6, 7 – 17 in der
Sendereihe ”Durch die Bibel” des Evangeliumsrundfunks vom
Oktober 2002 zu Offenbarung 6, 15:
"In diesem Vers wird also nachdrücklich
festgestellt, dass
das ganze Gefüge der menschlichen Gesellschaft von oben bis unten
unter dem
Gericht und unter der Furcht Gottes steht.
... Bei seiner Vision vom Tag des
Herrn sieht Johannes, wie die Menschen sich zu verbergen suchen.
Tatsächlich
versucht sich die Sünde stets instinktiv zu verbergen. Im Garten
Eden versuchten
Adam und Eva sich vor dem Herrn zu verstecken (1. Mose 3,8). Das
Schreckliche
an der Sünde ist, dass sie die Menschen auffordert, vor Gott zu
fliehen; und
die entscheidende Tat Jesu Christi besteht darin, daß die
Menschen
durch sein
Wirken ein neues, ein bereinigtes Verhältnis zu Gott erlangen. Ein
Verhältnis,
das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Menschen sich nicht
länger vor ihm zu
verbergen brauchen, sondern dass sie wissen, daß sie sich ganz
und gar
der
Liebe und der Barmherzigkeit Gottes ausliefern können."
Denn "Der Zorn Gottes ist nicht von Haß bestimmt, sondern von
der
Liebe. Selbst im Zorn ist Gott darauf bedacht, uns zu retten und uns zu
erlösen."
Aber der schreckliche "Tag des Herrn" ist gleichzeitig ein Tag des
Gerichts über seine Feinde. Und das macht die Liebe Gottes zu den
Verfolgten der Bedrängnis glaubhaft bzw. Gottes Handeln wird so authentisch:
Auch bei Joel
1, 15 und bei Jesaja 13, 6 finden wir Ähnliches geschrieben. Dort
wird
aber beide Male zusätzlich speziell Bezug auf den Anfang dieser
notvollen Zeit genommen, um auf den hinzuweisen, durch den das
"Verderben" in Wirklichkeit beginnt und der es in Wahrheit verursacht
bzw. auslöst, nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes".
Der Anfang des schrecklichen »Tags des HERRN« wird dort wie
ein "Verderben vom Allmächtigen"
beschrieben. D.h. der
»Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt
werden,
wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es
scheint bzw. den Anschein hat,
als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben
ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein.
Aber in Wahrheit ist sie das
nicht:
Bei Joel 2, 11 wird die Größe und Gewaltigkeit des "Zornes
Gottes" wiedergegeben und seine Schrecklichkeit, die diejenigen trifft,
die sich vor der Liebe an Gottes Wahrheit bewußt
verschließen bzw. abgewand haben, betont: Aber auch aus welcher
Richtung dieses Verderben hervorgeht, bzw. von wem es ursprünglich
ausgehen wird, ist, wie wir eben gesehen haben, bereits mit Joel 1, 15
definiert:
Bei Joel 3, 3-4 werden die Zeichen, die an den Gestirnen der Erde
sichtbar werden, näher beschrieben:
In Jesaja 13, 9-13 wird es nun klar ersichtlich, daß der
schreckliche "Tag des Herrn" dazu da ist, die Sünder von der Erde
zu vertilgen und daß es die Bosheit ist, die den "Zorn des Herrn"
auslöst:
Wie läßt sich
das endzeitliche Verderben demnach definieren?
Der Prophet Joel stellt in diesem Zusammenhang mit dieser
Begründung in Joel
1, 9 ff in den drauffolgenden Versen desselben
Kapitels klar, daß dieser Umstand des Aussetzens des
täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem in Israel große
Trauer
auslösen soll und fordert dazu die in jener Zeit lebenden Diener
seines Gottes regelrecht auf (vgl. Joel
1, 9-14).
Das Aussetzens des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem wird
auch schließlich sogar Gottes Eingreifen zur Folge haben,
daß sich gegen den Verursacher dieser Wegnahme des täglichen
Opfers richten wird.
Es ist der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des
Herrn”
nach
Zefania 2, 1-3 und Offenbarung
6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch
“Gottes Zorn
der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche)
“Tag des Herrn” (gemeint ist der “Tag
des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos 5, 20), der u.a. hierdurch ausgelöst werden
wird, bis der Gott Israels die alte Ordnung wiederhergestellt, das Land
Israel von seinem Bedränger befreit und seine Herrschaft erneut
aufgerichtet bzw. bestätigt haben wird.
Danach wird auch der durch den Antichrist geschändete Tempel
gereinigt und wieder eingeweiht werden.
Die notvolle Zeit, die schließlich über ganz Israel kommen
soll und deren
Abschluß diese Bedrängnis bildet, wie sie nie zuvor war und
nach Matthäus
24,
21-22 und Markus 13,
19-22 auch nie wieder kommen soll, wird von Paulus in 1.
Thessalonicher 5, 3 als das
"Verderben" bezeichnet.
Dieses "Verderben" beginnt aber bereits vorher, d.h. bevor es dazu
kommt,
daß das tägliche Opfer im wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes
in der Mitte der 70. danielischen Woche vom Antichristen zur "Zeit des
Endes weggenommen werden wird. Denn diese vom Antichrist erzwungene
Wegnahme bzw. dieses Aufhören der Huldigung des Gottes Israels
bringt auch gleichzeitig seinen Sieg über das Land Israel zum
Ausdruck, dem aber logischerweise eine Kampfhandlung vorausgehen
sollte. Und der Beginn des von Paulus in 1.
Thessalonicher 5, 3 bezeichneten
"Verderbens" muß auch gleichzeitig der Beginn dieser
Kampfhandlung gegen das Land Isreal sein.
Wie wir wissen, wird in diesen Kampfhandlungen, die zur letzten
Fremdherrschaft über das Land Israel führen, das "Vernichten
der Starken", das durch Betrug gelingen wird, mit einbezogen sein (vgl.
in Daniel
8, 23-25 und im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"). Und die
"Starken", das sind die zu dieser Zeit
wichtigsten politischen und militärischen Großmächte
dieser Erde.
Das "Vernichten
der Starken" mittels Betrug wird in der Bibel an anderer Stelle mit dem
Angriff der
ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8
beschrieben. Und durch die
spezifische, bildliche Darstellungsweise dieser vier Reiter, die an
ähnliche Darstellungsweisen im
Alte Testament erinnern, kommt darin zum Ausdruck, daß das
Unheil,
welches durch diese Reiter ausgelöst werden wird, globalen
Charakter besitzt (vgl. im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier "Siegelgerichte"").
D.h. die Auswirkungen der Besetzung Israels durch den Antichrist werden
weltweite Auswirkungen besitzen und bis in den letzten Winkel der Erde
gleichermaßen zu spüren sein. Und damit trifft dieses
endzeitliche "Verderben", das über das Land Israel hereinbrechen
wird, die Menschen der gesamten Erde mit.
Der zeitliche Rahmen dieses von Paulus in 1.
Thessalonicher 5, 3 genannten
"Verderbens" muß also zwischen dem Beginn der Kampfhandlung des
Antichristen gegen das Land Israel, d.h. vom Angriff dieser vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 an bis hin zur Beendigung der
Fremdherrschaft über Israel durch die in diese Zeit des
"Verderbens" eingebettete Befreiungstat ihres Gottes
festzulegen sein.
Mit der Befreiungstat ihres Gottes ist der "Zorn Gottes", bzw. der
“Tag des (Zorns) des
Herrn”
nach
Zefania 2, 1-3 und Offenbarung
6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch
“Gottes Zorn
der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche)
“Tag des Herrn” gemeint (die Bibel nimmt also Bezug auf den
“Tag
des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos 5, 20).
Im Anschluß an das endzeitliche "Verderben" wird den Israeliten
von ihrem auf die Erde zurückgekehrten, gegen den Antichrist zur
"Zeit des Endes" siegreich gewesenen Messias Jesus Christus ihr Land
wieder zurückgegeben, der 3. Tempel gereinigt und dem Gott Israels
wieder neu geweiht werden, so daß der
mosaische Opferdienst der Juden zur Ehre ihres Gottes wieder
aufgenommen werden kann.
Gleichzeitig bricht nun für das Land Israel das wahre messianische
Reich Gottes an. Das ist der Beginn des Tausendjährigen Reiches
Gottes auf Erden, in welchem der Messias Israels sich auf den Thron
Davids setzt, das Land Israel in Frieden und Gerechtigkeit regiert und
Gottes wiedererwähltes und nun von aller Ungläubigkeit
gereinigtes Volk sicher wohnen wird.
Doch bevor dieses alles soweit ist und das endzeitliche "Verderben"
tatsächlich hereinbricht, wird der Antichrist bzw. der hiermit
gemeinte erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 noch
auf- bzw. zurückgehalten werden (vgl. in den Kapiteln Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den
Atichrist auf? und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter").
Im Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"
in der grafischen Übersicht mit der Überschrift
"Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)"
sehen wir gut, wann dieses "Aufgehaltenwerden des Antichristen"
erfolgen soll und in diesem Zusammenhang zudem auch dasjenige, was im
Himmel und auf Erden geschieht, wenn sich schließlich Gottes
schützende Hand zurückzieht, die den Antichrist noch
aufhielt.
Nun können wir mit diesem Vorwissen auch daran gehen, das
endzeitliche
Verderben genauer zu definieren:
Das endzeitliche
Verderben ist eine notvolle Zeit, deren Beginn dem in der Mitte
der 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der großen Trübsal)
erscheinenden "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31
unmittelbar vorausgeht. Denn das Verderben wird, wie wir gehört
haben, viele völlig unerwartet und ganz plötzlich
überfallen, "wie die Wehen eine schwangere Frau" überraschen
u. in einer noch relativ friedlichen Zeit kommen (vgl. 1.
Thessalonicher 5, 1-3 und im Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde").
Und
dieses Verderben kommt scheinbar “wie ein Verderben vom
Allmächtigen” (vgl. Joel
1, 15 und bei Jesaja 13, 6 und die dort eingefügten
erläuterten Klammertexte
und im Kapitel "Warum wird in den
letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in
deren Folge dieses Land ein letztes Mal
unter
eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem
weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?").
D.h. es soll also geglaubt werden, daß die nun begonnene notvolle
Zeit ein Verderben vom Allmächtigen sei. Aber in Wahrheit ist sie
das nicht. Sie ist ein Verderben, das vom Antichrist herrührt.
Denn mit dem ersten apokalyptichen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ist
nicht Jesus Christus gemeint (vgl. im Kapitel "Die
zwei Reiter auf dem weißen Pferd stellen nicht
ein und dieselbe Person dar - der Reiter auf dem weißen Pferd in
Offenbarung 6, 1-2 ist nicht Jesus Christus!" ab hier und
im Kapitel "Wer ist
also mit dem
ersten apokalyptischen Reiter in
Offenbarung 6, 1-2 gemeint?").
Der
erste apokalyptische Reiter, der mit seinem Gerufenwerden nach Offenbarung 6, 1-2 das
endzeitliche "Verderben" beginnt, ist also nicht Jesus Christus,
sondern der
"Sohn des Verderbens", also der Antichrist zur "Zeit des Endes".
Außerdem nimmt der Apostel Paulus mit seiner Wortwahl der
Namensvergebung für die letzte überaus notvolle Zeit in der
Endzeit mit den Ausdruck "Verderben" gezielt Bezug auf das Alte
Testament. Dort wird nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes"
auch als der "Verderber" bzw. in Jeremia 4, 7 sogar als der "Verderber
der Völker" bezeichnet, durch welchen auf der Erde in der letzten
Zeit große Verwüstung entsteht (vgl. Daniel
9, 26). In Daniel
9, 27 ist sogar wortwörtlich von einem beschlossenen
"Verderben" die Rede, d.h. es ist sogar Gottes eigene Absicht, dieses
von Menschenhand herrührende "Verderben" ein Stück weit
zuzulassen bzw. einen Teil davon auf der Erde geschehen zu
lassen, es aber auch einzugrenzen und mit seinem Einwirken zu einem
guten Ende zu bringen.
Und in Daniel
11, 44 ist davon die Rede, daß der Antimessias es selbst ist,
der viele Menschen verderben
wird.
Der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das aus dem Abgrund aufsteigt, wird auch als der Widerchrist bzw.
Anti-Messias oder auch als der
große Weltverführer bezeichnet, der
in der Macht Satans mit seiner menschenverachtenden Vorgehensweise die
Menschen der Erde in einer verabscheuungswürdigen Art und Weise
nicht nur überrumpelt, sondern regelrecht vergewaltigt.
Für diese Begriffe, die für den Antichrist in der Bibel
Verwendung finden, kann auch einfach der Verführer, lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der
Gesetzlose, der Gewissenlose, der Böse, der Mensch der Bosheit,
der (Be)Dränger bzw. Bedrücker
oder Verwüster oder z. Bsp. der nichtsnutzige Hirte stehen, so wie
der Antimessias zur "Zeit des Endes" in der Bibel namendlich ebenso
genannt wird.
Ihn, den "(Menschen-)Sohn des Verderbens" bzw. den Antimessias zur
"Zeit des Endes" bezeichnete Paulus als einzigen aller Menschen bereits
als verloren, noch bevor er
überhaupt das Licht der Welt erblickt.
Das endzeitliche "Verderben" lt. 1.
Thessalonicher 5, 1-3 löst demnach dafür
alleinverantwortlich der
Antichrist zur "Zeit des Endes"
aus, derjenige, der dabei lt. 2.
Thessalonicher 2, 9-10 in der Macht
Satans auftreten wird.
Und weil
Gott dieses "Verderben" ein Stück weit zuläßt, wird
diese
Zeit, die das endzeitliche "Verderben" umfaßt, auch die Zeit der
Gerichte Gottes
genannt (vgl. im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
in der grafischen Übersicht mit der Überschrift
"Überblick
über die endzeitlichen Gerichte
Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Warum ist dies so, wenn das zur "Zeit des Endes" kommende
"Verderben" ursächlich doch nicht von Gott herrührt und der
gegen Ende dieser Zeit aufkommende "Zorn Gottes" lediglich die
göttliche Antwort auf die Freveltaten des Antichristen darstellt?
Wir wissen erstens, daß die Folgen des Handlungsspielraumes, der
von Gott dem
Antichrist
zur "Zeit des Endes" gewährt werden wird, die Erde wie
ein vom Himmel gekommenes (Straf-)Gericht treffen und
auf der Erde große Verwüstung auslösen.
Zudem ist es zweitens der Gott des Himmels bzw. sein Sohn
Jesus Christus, den die Bibel als das "Lamm (Gottes)" bezeichnet,
selbst, der aus Liebe zu den Menschen, die zu ihm gehören, das
Kommen des Antichrist entgegen seinen ursprünglichen Pläne
anfänglich zwar sogar noch auf- bzw. zurückhält, aber
den Antichrist und seine apokalytische, d.h. das "Verderben" bringende
Reiterschar, schließlich, aber erst dann, wenn er den Zeitpunkt
dafür für gekommen hält, doch selbst ruft (vgl. Offenbarung 6, 1 ff).
Aber wir dürfen dieses teilweise Zulassen des Verderbens, bzw. das
nur
Eingreifen Gottes und das sogar von Gott Gerufenwerden des Antichristen
statt des gänzlichen Verhinderns nicht mißverstehen. Denn
Gott überläßt
damit die Welt nicht dem Lauf der Dinge. Das sei fern! Er schreitet mit
väterlicher Geduld und seiner Liebe an derjenigen Stelle ein, an
der es
jeder Vater tun würde. Er unterbindet es nicht, aber er bringt das
Unheil für die Welt doch zu einem guten Ende. So wird durch seine
Liebe
zu den Menschen der Antichrist noch eine Zeit lang aufgehalten werden
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 6-8)
und die Zeit der Bedrängnis von Gott sogar verkürzt (vgl. Matthäus
24, 22 und Markus 13,
20). Denn ohne sein
Zutun bzw. ohne seine Hilfe könnte sonst kein Mensch mehr gerettet
werden. Aber durch sein göttliches Wirken kommt dabei sein Sohn
wieder
und damit sein Reich zu uns, um nun für immer zu bleiben.
Der endzeitliche "Zorn Gottes" besitzt wie allgemein vermutet auch
keinen alles
zerstörerischen Charakter, sondern führt zur Rettung der
Gerechten, also derjenigen, die im Herrn sind und bringt in einer
für den Antichrist gewaltsamen Art und Weise das endzeitliche
"Verderben" zu seinem
Abschluß.
Der "Zorn Gottes" befreit demnach die Menschen der Erde vom sich
gewähnten
Würgegriff des Antichristen, dem von Satan sogar die Gewalt
über den Tod übergeben worden war (vgl. in den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?" ab hier
und "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod"). Dazu aber werden der
Verursacher dieses Verderbens, der Antichrist und alle Mitschuldigen
hart bestraft.
Darum heißt es auch bei Joel 3, 1-5:
"Und es soll
geschehen: wer des HERRN Namen anrufen
wird, der soll errettet
werden.
(Denn der endzeitliche Zorn Gottes, dessen diesen Zorn
ankündigende Zeichen in
Vers 4 beschrieben werden, besitzt für die Seinen Gottes
einen den Antichrist aufhaltenden bzw.
zurückhaltenden, d.h. einen sie beschützenden, befreienden
und
rettenden Charakter.) Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem
wird (zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes) Errettung
sein, wie der
HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Und bei Lukas 21, 28 steht fernerhin bzgl. des “Tags des
(Zorns)
des Herrn” bzw. betreffend “Gottes Zorn
der Vergeltung” geschrieben: "Wenn
aber dieses anfängt zu geschehen (gemeint ist
das was in den Versen zuvor beschrieben wurde, die den Beginn des
Zornes Gottes skizzieren), dann seht auf und erhebt
eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Aber über diesem allen verweist die Bibel in Matthäus
24, 22 auf die hoffnungsvollen Worte, die sich auf den letzten und
sehr schlimmen Teil der großen Trübsalszeit, gemeint ist die
Zeit der Bedrängnis, beziehen und die auch bei Markus 13,
20 in ähnlicher Form wiederzufinden sind:
"Und wenn diese Tage nicht
verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden
diese Tage verkürzt."
(Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Die Zeit, in der der den Gott der Festungen
verehrende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über
die Heiligen, gemeint ist das Land Israel, herrscht, wird eine
überaus
furchtbare und sehr harte Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen
Gottes sein, wie
sie nach Daniel
12, 1 oder Matthäus
24, 21 nie zuvor dagewesen war,
seitdem es Menschen gibt und auch nie wieder kommen soll.
Und wenn nach der Mitte der 70. danielischen Woche, also im Verlauf der
Bedrängniszeit der "Zorn Gottes (der Vergeltung)" nicht einsetzen,
sondern ausbleiben würde, könnten sich diese Worte der Bibel
gewißlich nicht erfüllen, Dem Herrn sei Dank dafür,
daß er zu jener Zeit hilfebringend mit mächtiger Hand
einschreiten wird und den Antichrist und seine Gefolgschaft mit aller
Härte richten wird!
Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes
Weil
Gott das von Paulus in 1.
Thessalonicher 5, 1-3 beschriebene "Verderben" ein Stück weit
zuläßt und die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom
Himmel sogar herbeigerufen werden, wird
diese
Zeit, die das endzeitliche "Verderben" umfaßt, auch die Zeit der
Gerichte Gottes
genannt.
Warum ist dies so, wenn das zur "Zeit des Endes" kommende
"Verderben" ursächlich doch nicht von Gott herrührt und der
gegen Ende
dieser Zeit aufkommende "Zorn Gottes" lediglich die göttliche
Antwort
auf die Freveltaten des Antichristen darstellt?
Wir wissen erstens, daß die Folgen des Handlungsspielraumes, der
von Gott dem
Antichrist
zur "Zeit des Endes" gewährt werden wird, die Erde wie
ein vom Himmel gekommenes (Straf-)Gericht treffen und
auf der Erde große Verwüstung auslösen.
Zudem ist es zweitens der Gott des Himmels bzw. sein Sohn
Jesus Christus, den die Bibel als das "Lamm (Gottes)" bezeichnet,
selbst, der aus Liebe zu den Menschen, die zu ihm gehören, das
Kommen
des Antichrist entgegen seinen ursprünglichen Pläne
anfänglich zwar
sogar noch auf- bzw. zurückhält, aber den Antichrist und
seine
apokalytische, d.h. das "Verderben" bringende Reiterschar,
schließlich,
aber erst dann, wenn er den Zeitpunkt dafür für gekommen
hält, doch selbst ruft
(vgl. Offenbarung 6, 1
ff).
Aber wir dürfen dieses teilweise Zulassen des Verderbens, bzw. das
nur
Eingreifen Gottes und das sogar von Gott Gerufenwerden des Antichristen
statt des gänzlichen Verhinderns nicht mißverstehen. Denn
Gott überläßt
damit die Welt nicht dem Lauf der Dinge. Das sei fern! Er schreitet mit
väterlicher Geduld und seiner Liebe an derjenigen Stelle ein, an
der es
jeder Vater tun würde. Er unterbindet es nicht, aber er bringt das
Unheil für die Welt doch zu einem guten Ende. So wird durch seine
Liebe
zu den Menschen der Antichrist noch eine Zeit lang aufgehalten werden
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 6-8)
und die Zeit der Bedrängnis von Gott sogar verkürzt (vgl. Matthäus
24, 22 und Markus 13,
20). Denn ohne sein
Zutun bzw. ohne seine Hilfe könnte sonst kein Mensch mehr gerettet
werden. Aber durch sein göttliches Wirken kommt dabei sein Sohn
wieder
und damit sein Reich zu uns, um nun für immer zu bleiben.
Die nach 1.Thess 5, 3 als endzeitliches "Verderben" bezeichnete Zeit,
mit der etwa zeitgleich die “Stunde der Versuchung” nach
Offb 3,10 einhergeht, läßt sich in drei ihrem Charakter nach
völlig unterschiedliche Zeitasbschnitte untergliedern:
1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben
soll, es sei »ein
(beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15),
sind ein aus natürlichen Ursachen entstandenes Unheil, von
Menschen eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem
einen Ziel, das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung
von den dann bestehenden Weltmächten der Erde zu bewirken und was
dann den
Antichrist an die Macht bringt
Im Kapitel "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung"
bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn
schon da" hörten wir, daß der "Tag des Herrn" zwei
Bedeutungen besitzt.
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu
Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn"
lt. Joel
1, 15 und bei Jesaja 13, 6 oder Amos
5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige
Gott im Himmel die ohnmächtigen
Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste
verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen
Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der
Vergeltung"
auf seine
irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen
zur "Zeit des Endes" und
sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde
Zeugnis
ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das
ist
dann
jene Zeit, die in der
Offenbarung des Johannes mit den sieben
Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem
Kommen, d.h. der "Erscheinung
des Herrn", unmittelbar vorangeht.
Der wahre »schreckliche Tag des Herrn«, das von Gott
vorzeiten beschlossene Verderben, der von Gott
beschlossene Zorn, beginnt, nachdem er lt. Offenbarung 6, 12 ff
durch große Zeichen an Himmel und Erde vorangekündigt wird,
bekanntlich erst nach der Mitte der
70. danielischen Woche mit dem Brechen des siebten Siegel nach Offenbarung 8, 1-5. Das ist dann, wenn
der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu Beginn der Bedrängnis nach Daniel
12, 1 (das ist die Fremdherrschaft des Antichristen über das
Land Israel) zum Einen das tägliche Opfer im Heiligtum Israels
weggenommen haben wird (vgl. Joel
1, 9; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27)
und zum Anderen wenn die blutige Verfolgung der wahrhaft
gottesfürchtigen Menschen, gemeint ist das 5. Siegel nach Offenbarung 6, 9-11,
dann wenn die Menschen der Erde vom Antichrist mit Gewalt gezwungen
werden, sein von ihn geschaffenes, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtiges und wie lebendig erscheinendes "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten, bereits richtig in Gang gekommen
ist.
Warum werden dann von den Menschen der Erde die ersten vier
Siegelgerichte, gemeint sind die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, mit
dem von Gott vorzeiten beschlossenen "Zorn
der
Vergeltung"
gleichgesetzt, bzw. warum zielt der Antichrist bzw. Antimessias "zur
Zeit des Endes" offensichtlich ganz bewußt darauf ab, daß
dieses ganz plötzlich über die Erde kommende Unheil von den
Menschen der Erde mit diesem göttlichen Zorn verwechselt werden
soll? Möchte er damit von seinen eigenen frevelhaften
Machenschaften ablenken und wegzeigen, damit sie niemand als solche
erkennt?
2. Der Beginn der Bedrängnis u. des Martyriums n.
Dan 12,1, in der Gott den Prophet Elia auf die
Erde sendet (Mal 3,23)
3. Der wahre »schreckliche Tag des Herrn«,
der
von Gott beschlossene Zorn, der dann kommt, wenn der Antichrist das
tägliche Opfer im Heiligtum Israels wegnimmt, derjenige
»Zorn
der Vergeltung!«, der der Verfolgung der Gerechten ein
Ende setzt und der die Gewaltherrschaft des Antichristen beendet
Die nach 1.Thess 5, 3 als endzeitliches "Verderben" bezeichnete Zeit,
ein Verderben, das so begonnen hatte und so wirkte, als sei es
“wie ein Verderben vom Allmächtgen” (vgl. Joel 1,15),
wird nun durch den tatsächlich einsetzenden und echten "Zorn
Gottes" überschattet, der damit für ihn vollkommen unerwartet
dem Antichristen zur "Zeit des Endes" einen gewaltigen Strich durch die
Rechnung zieht.
Der “Tag des Herrn” lt. Joel 1,15+2,10-13; Jes 13,9-13 und
Am 5,20, sein "Zorn der Vergeltung", ist aber auch sein Umkehrruf zur
Buße und stellt gleichzeitig die Antwort Gottes auf die
Freveltaten des Antichristen dar, der sich seit seiner Machtergreifung
und Herrschaft über Israel an den wahrhaftig gottesfürchtigen
Menschen der Erde mit eine blutigen Christenverfolgung vergeht.
"Doch auch jetzt noch, spricht der
HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit
Klagen! Zerreißt eure Herzen und
nicht eure Kleider und bekehrt euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er
ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte,
und es gereut ihn bald die Strafe." (Joel 2, 12-13)
Der “Tag des Herrn” lt. Joel 1,15+2,10-13 ist ein von Gott
herrührender u. lt. Offb 6,12-17 durch kosmische
Erschütterungen vorangekündigter Zorn. Er ist, wie wir
hörten, Gottes Umkehrruf und stellt die Antwort auf die
Freveltaten des Antichristen dar, die nun auf der Erde das Martyrium
zur Folge haben (vgl. Offb 6,9-11).
Doch auch jetzt, gerade mitten in seinem Zürnen, möchte Gott
erreichen, daß sich die unerretteten, vom Antichrist
verführten u. dem Götzendienst verfallenen Menschen der Erde
zu ihm, dem wahren Gott, bekehren. "Denn
er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer
Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.” (Joel 2,13)
Die Vorankündigung der von Gott beschlossenen (Gerichts-)Plagen,
die den Antichrist treffen werden, erfolgt durch verschiedene
große Zeichen am Himmel und an der Erde:
1. Ein großes Erdbeben kommt, wie es noch nie zuvor dageween war.
2. Es kommt zu einer gespenstigen Verfärbung bzw. Verfinsterung
von Sonne, Mond u. Sternen.
3. Die Sterne werden vom Himmel fallen.
4. Die Kräfte der Himmel geraten ins Wanken.
(vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)
Durch diese Vorankündigung des Zorns Gottes überfällt
die unerretteten Menschen bereits vor seinem Losbrechen eine
große Furcht, obwohl doch nun für die, die den Herrn
anrufen, die Errettung kommt u. der »(schreckliche) Tag des
Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie beschützenden u. rettenden Charakter
besitzt:
"Und es soll geschehen: wer des HERRN
Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion
und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat,
und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird." (Joel 3,4-5)
"Wenn aber dieses anfängt zu
geschehen (u. der Apostel Lukas meint hier zweifellos die
Zeichen der Ankündigung des Zornes Gottes), dann seht auf und erhebt eure
Häupter, weil sich eure Erlösung naht." (Lk 21,28,
ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes ist n. Dan 9,27 im Himmel bereits
vorzeiten
beschlossen u. wird somit von Gott seinen Kindern sogar gewißlich
zugesichert bzw. verläßlich garantiert.
Sein Zorn ist die Antwort Gottes auf die Schändung des Heiligtums
Israels durch den Antichrist, der sich
in den Tempel setzt, damit das Ritual des täglichen Opfers
verhindert u. vorgibt: Er sei Gott!
Die vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 stellen also den Beginn der endzeitlichen Gerichte Gottes
dar, weil, sobald sie vom "Lamm (Gottes)" gerufen bzw. von demjenigen,
der sie noch zurück- bzw. festhält, losgelassen werden, mit
ihrem entfesselten unheilvollen Wirken über die gesamte Erde bis
in ihren letzten Winkel ein überaus großes "Verderben"
kommen wird, so wie es nie zuvor gewesen war und auch nie wieder kommen
soll
(vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:" ab hier).
Nun heißt es aber im Evangelium des Johannes, daß die im
Herrn
Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten nicht in das
Gericht müssen (vgl. Johannes 5, 24). Und damit sind die endzeitlichen
Gerichte Gottes gemeint:
Da wir wissen, daß auch den Seinen Gottes der Richterstuhl Jesu
Christi nicht erspart bleiben wird (vgl. Römer
14, 10; 2.
Korinther 5, 10), können mit dem soeben vernommenen Bibelwort
in Johannes 5, 24 nur bzw. ausschließlich die endzeitlichen Gerichte Gottes auf
der Erde gemeint sein, diejenigen Gerichte Gottes, die in der
Zeit der großen Trübsal, d.h. im Verlaufe der 70. Woche
Daniels kommen und die mit denjenigen beginnen werden, die vom Zorn des
Antichristen herrühren (vgl. grafische Darstellung zum "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Und dies ist dann auch damit gemeint, wenn in der Bibel vom
endzeitlichen "Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 die Rede ist, vor welchem die wahre Gemeinde
Jesu Christi in der großen Trübsal bewahrt werden soll.
In diesem Sinne sind übrigens auch die Bibelstellen bei
Matthäus 24, 37-41 und Lukas 17, 26-37 zu verstehen.
Diese Zeit des über die Menschen der Erde ausgegossenen
"Verderben" geht zeitgleich mit der "Stunde der Versuchung" einher, die
durch die Verführung des Antichristen ausgelöst werden wird
und die nach Offenbarung
3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und vor
der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll.
Auf dieses "Verderben" nimmt der Schreiber diese Textes
übrigens auch in seinem Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau
einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles
entscheidende Winter"
Bezug. Denn dieses
vermutlich bereits gegen Ende der ersten Hälfte
der
großen Trübsal urplötzlich über
die ganze Erde hereinbrechende notvolle Zeit charakterisiert einen ganz
bestimmten Zeitabschnitt, der sehr warscheinlich unmittelbar vor dem
Beginn der erneuten, letzten und noch kommenden Fremdherrschaft
über
Israel seinen Anfang nimmt und eben genau darum, weil unmittelbar im
Anschluß daran der Antichrist seine Weltherrschaft antritt, mit
der Zeit der Vernichtung der "Starken", d.h. der zu dieser Zeit auf der
Erde noch bestehenden Weltmächte identisch sein muß (vgl.
in Daniel
8, 23-25 und im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"). Und den Auftakt dieses breitgefächerten "Verderbens",
das im
Verlaufe der ersten
Hälfte der großen Trübsal
vermutlich gegen deren Ende zu urplötzlich über die gesamte
Menschheit hereinbrechen wird, stellt der in der Bibel auch als "Angst für
Jakob" bezeichnete und in Jeremia
30, 4-11 beschriebene Zeitabschnitt dar, der im Neuen Testament als
die ersten vier Siegelgerichte bekannt geworden ist, die von den vier
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 vollstreckt werden (vgl. im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier "Siegelgerichte"").
Es ist an dieser stelle auch unzweideutig auszuschließen,
daß mit dem endzeitlichen "Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 diejenigen Endzeitgerichte gemeint sein
könnten, die vom Zorn Gottes herrühren. Damit gemeint ist
also der (schreckliche) “Tag des Herrn”, bzw. Gottes Zorn
der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (gemeint ist der “Tag
des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos 5, 20). Und dies kann damit begründet werden,
daß diejenigen Endzeitgerichte, die vom Zorn Gottes
herrühren, von Gott nach Offenbarung 6, 12-17; Joel
3, 3-4; Offenbarung 8, 3-5 durch großen Zeichen, die am
Himmel u. der Erde geschehen u. die dem “Tag des Herrn”
unmittelbar vorausgehen, kurz zuvor angekündert werden, also
nicht, wie es bei 1.
Thessalonicher 5, 3 heißt, urplötzlich und unerwartet,
so wie ein Blitz aus heiterem Himmel
die Menschen überfallen werden (vgl. im Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde").
In Lukas
21, 34-36 wird außerdem eindringlich davor gewarnt, daß
"dieser Tag nicht
plötzlich über
euch komme wie ein Fallstrick". Damit ist der Tag der
Entrückung gemeint.
Diese beiden auf das endzeitliche "Verderben" bezogenen
Beschreibungen in 1.
Thessalonicher 5, 1-3 und Lukas
21, 34-36 lassen keinerlei
Zweifel darüber, daß dieses zum Einen urplötzlich, also
wie ein Blitz aus heiterem Himmel die uns bekannte Welt überkommen
wird, aber auch zum Anderen, daß die darauf folgenden
schlimmen Ereignisse auf der Erde ohne Vorwarnung genauso
plötzlich, unerwartet und überfallartig losbrechen werden.
Also kann mit demjenigen endzeitlichen "Verderben", welches in 1.
Thessalonicher 5, 3 beschrieben wird, unmöglich diejenige
Zeitabschnitt gemeint sein, noch vor dessen Beginn bereits alle
Menschen der Erde eine große Furcht überfällt und der
mit dem (schrecklichen) “Tag des Herrn”, bzw. Gottes Zorn
der Vergeltung beschrieben wird, also derjenige Zorn, der von Gott
herrührt und welcher nur die Feinde Zions treffen soll.
Dieses Bewahren vor dem Zorn, zum einen des Antichristen und zum
anderen dem Zorn Gottes, kommt auch in der folgenden Bibelstelle klar
und deutlich zum Ausdruck:
Und da die wahre Gemeinde Jesu Christi nach Johannes 5, 24 nicht in das
Gericht kommt, sondern das ewige Leben bereits hat, d.h. nicht durch
diejenigen irdischen Gerichte Gottes, die in der Zeit der großen
Trübsal, also im
Verlaufe der 70. Woche Daniels kommen und die mit denjenigen beginnen
werden, die vom Zorn des Antichristen herrühren, hindurchgehen
muß, dürfte der Zeitpunkt der erst in der letzen Zeit
erwarteten Entrückung der Braut Jesu Christi kurz vor eben diesen
Endzeitgerichten liegen.
Die wahre bzw. universelle Gemeinde muß demnach zwar in die
große Trübsal hineinleben, wird aber auf Grund von Johannes
5, 24 folglich vor deren schlimmen Teil bewahrt bleiben bzw. sogar
davor entfliehen können.
Denn die endzeitlichen Gerichte Gottes
der großen Trübsal sind, und dies ist zumindest für
denjenigen
Zorn eindeutig erkennbar, der von Gott herrührt, nur für den
Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Gemeinde bestimmt.
Für diejenigen, die nicht wachen werden, wird Jesu erstes Kommen,
also die Wegnahme der wahren Gemeinde, sein so unsichtbar u. unerwartet
wie ein “Dieb in der Nacht” (vgl. Matthäus
24, 42-44; 1.
Thessalonicher 5, 1-3; 2.
Petrus 3, 10; Offenbarung
3, 3).
Dann wird der Eine angenommen (bzw. weggenommen werden) und der andere
aber wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der
großen Trübsal und der Bedrängnis und dem Antichristen)
preisgegeben.
Jesu zweites Kommen dagegen wird bereits durch sein gewaltige Zeichen
am Himmel angekündigt u. für jedermann deutlich erkennbar
sein:
“Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden
sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit
großer Kraft und Herrlichkeit.“
(vgl. Matthäus
24, 27+30 u. bei Markus
13, 26; Lukas 21, 27; Offenbarung 1, 7)
Daß eine Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw.
Brautgemeinde stattfinden wird, stellt die Bibel, wie wir wissen,
außer Frage, und
über diesen Punkt herrscht bei allen Christen Einigkeit. Zur
Festlegung des Zeitpunktes der Entrückung muß allerdings
gesagt werden, daß die Bibel hierzu und vielleicht gerade
absichtlich keine letzte Klarheit aufkommen läßt.
Stattdessen
betont die Schrift die ständige Wartebereitschaft auf Jesu
Wiederkunft.
Darum, weil die Heilige Schrift zur Festlegung des Zeitpunktes der
Entrückung letztlich keine vollkommen eindeutige, klare und
unzweideutige Auskunft gibt, ist die
Meinung der Christen zum Thema Entrückung bzgl. deren zu
erwartendem Zeitpunkt zwangsläufig geteilt (vgl. im Kapitel "Theoritische Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der
Entrückung" ab hier).
Es sollte darum auch niemand den Fehler begehen, seinen
persönlichen Standpunkt zu diesem Thema durchsetzen zu wollen.
Statt dessen, rät der Verfasser dieser Homepage, auch andere
Meinungen neben der eigenen stehen bzw. gelten zu lassen und die Freude
auf Jesu
Wiederkunft in derjenigen Gewißheit zu erhalten, daß wir es
mit einem die Menschen über alle Maßen liebenden und
suchenden Gott zu tun haben, der eine ganz persönliche Beziehung
zu jedem einzelnen Menschen sucht, Glauben ohne die Liebe aber nicht
als wahren Glauben anerkennt (vgl. 1.Johannes 4, 21; Johannes 13, 34;
2. Johannes 5).
Wenn aber die im Herrn
Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten nicht
vollständig durch die
während der Zeit der großen Trübsal wütenden
endzeitlichen Gerichte hindurchgehen müssen, dann muß die
Entrückung
der wahren
Gemeinde Jesu Christi tatsächlich unmittelbar vor dem damit
gemeinten in der Endzeit zu erwartenden
"Verderben" sein, welches mit den vier
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt.
Die das endzeitliche "Verderben" einleitenden vier
apokalyptischen Reiter aber können, wie wir bereits festgestellte
haben, auch mit der Zeit der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 gleichgesetzt werden und stellen damit tatsächlich
den Beginn der endzeitlichen
Gerichte Gottes dar. Dieses alles
kann man jetzt dem Kapitel "Theoritische Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der
Entrückung" vorgreifend
bereits sagen.
Und nun noch einmal:
Da aber dasjenige, erst in der großen Trübsal
aufkommende Gericht Gottes (und die Summe aller endzeitlichen Gerichte
Gottes während der großen Trübsal, die mit dem Zorn
des
Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden, alle erst
später zum Glauben Gekommenen bewahren helfenden Zornesantwort
Gottes
enden, das ist in seiner Gesamtheit dasjenige, was man als die
Zeitspanne des
endzeitlichen "Verderbens" bezeichnen kann), welches Johannes 5, 24 meint, mit den vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. mit der Zeit der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 beginnt und die vier
apokalyptischen Reiter bzw. die Zeit der "Angst
für
Jakob" bereits den Beginn
des Gerichte Gottes bzw. den Anfang des endzeitlichen "Verderbens",
d.h. die ersten vier der insgesamt sieben Siegelgerichte Gottes
darstellen, muß der Zeitpunkt der in der letzten Zeit
erwarteten Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi unmittelbar vor diesen vier
apokalyptischen Reitern bzw. unmittelbar vor der Zeit der
"Angst
für
Jakob" liegen:
Das folgende Schema zeigt einen Überblick über die Gerichte
bzw. den Zorn Gottes während der Zeit der großen
Trübsal (gemeint ist die 70.
Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem
Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 beginnt) ohne
Berücksichtigung von 2.
Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20.
Es verdeutlicht, daß die Zeit der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11, die mit den vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 gleichgesetzt werden kann, zusammen
mit den weiteren drei Siegelgerichten, den sieben Posaunengerichten lt.
Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und sieben Schalengerichten lt. Offenbarung 15,
5 bis Offenbarung 16, 21 (gemeint ist der schreckliche "Tag des Herrn")
die gesammte Zeit der endzeitlichen Gerichte Gottes umfaßt.
Die sieben-jährige
große Trübsal wird dabei aus alttestamentarischer Sicht
gesehen, also
so wie die 70. danielische Woche den alten Propheten offenbart
wurde, zu Grunde gelegt, und die Mitte der Woche nach Daniel
9, 27 bleibt zeitlich gesehen erhalten. Die erste und die zweite
Hälfte der großen Trübsal sind demnach vom Umfang ihrer
Zeit nach gleich groß:
Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes maximieren:
Die Summe aller endzeitlichen
Gerichte Gottes während der großen Trübsal, die mit dem
Zorn des Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden, alle erst
später zum Glauben Gekommenen bewahren helfenden Zornesantwort
Gottes enden, das ist in seiner Gesamtheit dasjenige, was man als die
Zeitspanne des endzeitlichen "Verderbens" bezeichnen kann.
Diese endzeitlichen Gerichte Gottes (gemeint ist also das "Verderben",
vor dem die Entrückung der Braut Jesu Christ zu erwarten ist) der
70. Woche Daniels, d.h. also der Zeit
der großen Trübsal, kann man grundsätzlich in zwei
vollkommen unterschiedliche Teilbereiche zusammenfassen.
Die sieben Siegelgerichte, die
mit den vier
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 (vgl. auch im Kapitel "Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während
der "Angst für Jakob") eingeleitet werden, stellen die erste
Kategorie dar. Sie münden unmittelbar in den (schrecklichen)
“Tag des Herrn”, gemeint ist Gottes Zorn der Vergeltung,
der die Feinde Zions trifft.
Die sieben Posaunengerichtelt. Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19und sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 15,
5 bis Offenbarung 16, 1, die nach Offenbarung 8, 1-5 von den Gebeten
der Heiligen ausgelöst werden, stellen die zweite Kategorie dar.
Wenn dieser sogenannte "Zorn Gottes" der Vergeltung, der auch der
(schreckliche) “Tag des Herrn” genannt wird, dann
schließlich zu seinem Abschluß kommt, wird von den Christen
die tatsächliche Wiederkunft Jesu Christi erwartet, bei der der
Antichrist zur "Zeit des Endes" getötet werden wird und die Zeit
der großen Trübsal zu ihrem Ende kommt. Das nennt man dann
auch das zweite Kommen Jesu, bei dem der Herr erneut seine
Füße auf die Erde setzen und unter seinem Volk, das ihn
liebt, wohnen wird.
In der nun folgenden tabellarischen Gegenüberstellung der
endzeitlichen Gerichte Gottes sollen diese beiden Kategorien
miteinander verglichen und sowohl Unterschiede als auch eventuelle
Gemeinsamkeiten bzw. Änlichkeiten herauskristallisiert werden:
tabellarische Gegenüberstellung der
endzeitlichen Gerichte Gottes:
Siegelgerichte
Posaunen u. Schalengerichte
-
vom
Antichrist herrührender Zorn, d.h der Verursacher der
Siegelgerichte ist der Antichrist.
-
von Gott herrührender Zorn, d.h der Verursacher der Posaunen- u.
Schalengerichte ist Gott selbst.
- Gott
hat entgegen seinen ursprünglichen Plänen die Menschen der
Erde noch eine Zeit lang persönlich unter seinen Schutz gestellt.
Danach soll er aber bzgl. des Erscheinens des Antichristen aufgehoben
werden.
-
Auch während der Posaunen- u. Schalengerichte stehen die
gottesfürchtigen Menschen weiterhin unter dem Schutz Gottes.
- Den
Schutz, unter welchen Gott noch eine Zeit lang alle Erdbewohner
gestellt hat, kann nur das Lamm Gottes wieder entfernen.
-
Die endzeitlichen Zornesgerichte Gottes werden im Gegensatz zu den
Siegelgerichten von
gottesfürchtigen und vom Antichrist verfolgten Menschen und deren
flehentlichen Bittgebeten in Gang gesetzt, wobei der Ausführende
dieser Gerichte selbstverständlich Gott selbst ist.
- Von
dem vom Antichrist herrührenden Zorn, d.h von den Auswirkungen der
Siegelgerichte werden ausnahmslos alle Menschen der Erde bis in deren
letzten Winkel der Erde gleichermaßen und direkt betroffen sein.
-
Vom Zorn Gottes, d.h von den Auswirkungen der der Posaunen- u.
Schalengerichte werden nur alle Feinde Gottes, d.h. der Antichrist und
seine Gemeinde direkt betroffen sein.
- Vor
dem Beginn der Siegelgerichte sind die meisten Menschen noch
völlig ahnungslos und das kommende Verderben trifft sie
völlig unerwartet und wie aus heiterem Himmel. Denn es soll dann
so sein, wie zu den Zeiten Noahs und Lots. Damals aber lebten die
Menschen in großer Sünde und sorglos und unbedacht auf das
nahende Verderben und Gericht Gottes zu.
-
Noch vor dem eigentlichen Beginn der Posaunen- u. Schalengerichte
überfällt die Menschen der Erde eine überaus große
Furcht vor dem Zorn Gottes und dem des Lammes Gottes (vgl. Offenbarung
6, 15-17).
- Die
vom Antichrist gewirkten großen Zeichen an
Himmel und an Erde werden erst am Ende des vierten Siegelgerichts in
Gang gesetzt, unmittelbar bevor der Antichrist erscheint, indem er sein
Siegeszeichen über Israel, das sogenannte "Greuelbild der
Verwüstung" an heiliger Stätte aufrichtet.
-
Dem Zorn Gottes bzw. dem "schrecklichen Tag des Herrn" gehen kosmische
Erschütterungen, d.h. große Zeichen an den Gestirnen, wie
Sonne, Mond und Sternen voraus. Gott kündigt allen Menschen so
seinen Zorn vorher an, weil er sich wünscht, daß alle
Menschen von ihren verlorenen Wegen umkehren und Buße tun.
Die die
vier apokalyptischen Reiter abschließenden vom Antichrist
gewirkten großen Zeichen an
Himmel und an Erde werden von keinem sehr starken Erdbeben begleitet.
Die
dem "schrecklichen Tag des Herrn" vorausgehenden kosmischen
Erschütterungen, so die großen Zeichen an den Gestirnen, wie
Sonne, Mond und Sternen, werden zusätzlich von einem sehr starken
Erdbeben
begleitet.
- Mit
den voranschreitenden Siegelgerichten entfernt das Lamm Gottes Siegel
um Siegel, d.h. Schritt für Schritt der den Schutz, mit dem zuvor
die Menschen der Erde
vor dem Antichristen geschützt waren, bis es zur einer
Bedrängnis kommt, in welcher der Antichrist immer weiter zunehmend
alle seine Gegner blutig verfolgt.
-
Mit den nun beginnenden Zornesgerichten hält Gott, nachdem zuvor
vom Lamm der Schutz
vor dem Antichrist Siegel um Siegel, d.h. Schritt für Schritt
entfernt
wurde, den Antichristen und seine Helfer persöhnlich in Schach. Er
schützt auf diese Weise die vom Sohn des Verderbens nun
ungehindert der
Verfolgung ausgesetzten wahren Bekenner des Glaubens, die ihr Leben
nicht lieben und furchtlos mit dem Finger auf den Antichristen zeigen.
- Die
Siegelgerichte wirken zwar wie von Gott verursacht, besitzen aber keine
wirklich echte göttliche Natur, haben ihre Ursache demnach im
Handeln von Menschen und müssen sich darum
zwangsläufig auf natürliche Art und Weise also im Rahmen der
Naturgesetze der Erde auswirken.
-
Die Zornesgerichte Gottes, d.h. die Posaunen- u. Schalengerichte
besitzen einen übernatürlichen, eben einen echten von Gott
gewirkten Charakter, den kein Mensch der Welt, also auch nicht der
Antichrist, im Stande ist, nachzuahmen.
-
Der Verursacher des endzeitlichen Verderbens in der Gestalt der
Siegelgerichte kann den Zeitpunkt deren Beginn nicht wie
ursprünglich von ihm geplant frei wählen.
-
Der Verursacher der Posaunen- u. Schalengerichte bestimmt selbst deren
Zeitpunkt bzw. Beginn.
-
Die Siegelgerichte werden von gottesfürchtigen Menschen durch ihre
Gebete eine Zeit
lang noch aufgehalten. Damit verschiebt sich der Beginn des geplanten
Angriffs des Antichristen immer weiter nach hinten.
-
Die Posaunen- u. Schalengerichte werden durch gottesfürchtigen
Menschen von Gott sehnlichst erbeten bzw. durch ihre Gebete, den
Antichrist für seine Vergehen zu bestrafen, ausgelöst. Kein
Mensch der Welt ist im Stande, den Vollzug dieser Gerichte aufzuhalten
oder nur zu verzögern.
- Vor
den Siegelgerichten wird die wahre Gemeinde Jesu Christi weggenommen
werden und kann so vor dem Verderben entfliehen. Denn die im Herrn
Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten müssen
nicht in das Gericht (vgl. Johannes 5, 24).
-
Vor den Posaunen- u. Schalengerichten wird kein Mensch entkommen
können.
-
Die Siegelgerichte beginnen, wenn die Siegel, die den Schutz Gottes
vor dem Sohn des Verderbens bedeuten, vom Lamm gebrochen werden (Offb
6,1-8).
-
Die Posaunen- u. Schalengerichte beginnen dann, wenn Gott auf die
Gebete der Heiligen antwortet (Offb
8,3-5)
-
Dann zieht Gott seine schützende Hand vor dem Antichrist
zurück.
-
Die Posaunen- u. Schalengerichte kommen dann, wenn Gott seinen
heilsamen Zorn auf den Antichrst u.
seine
Gefolgschaft
wie eine breite Schale verbrauchten Wassers ausschüttet (Joel 2, 12-13)
-
Der
Weg, der dem Antichristen eine Zeit lang versperrt gewesen ist, ist nun
wieder frei.
-
Derjenige Mensch, der den Antichristen noch
aufhält, wird jetzt weggenommen (vgl. 2.
Thessalonicher
2, 6-8 ).
-
Der
Antichrist, der aufgehalten worden ist, zieht nun sieghaft aus, um
abermals zu siegen (Offb 6,2).
- Die
ersten vier Siegelgerichte, gemeint sind die vier apokalyptischen
Reiter, symbolisieren einen Krieg, den der Antichrist zur "Zeit des
Endes" gegen Israel und die Nationen führt und aus dem er abermals
siegreich hervorgehen wird, um anschließend seine Fremdherrschaft
über Israel anzutreten, die er auf die ganze Erde ausdehnen
wird.
-
Die Posaunen- u. Schalengerichte sollen den Menschen der Erde den
Friede zurückbringen, der durch den Antichristen Erde
zerstört worden ist.
- Die
Auswirkungen der Siegelgerichte haben zur Folge, daß gegen deren
Ende zu eine riesige Verfolgung aller gottesfürchtigen Menschen
der Erde einsetzt.
-
Der aus der Verfolgung aller gottesfürchtigen Menschen der Erde
erwachsene Zorn Gottes soll die von den Wegen der Gerechtigkeit
abgekommenen Menschen der Erde wieder zur Gottesfurcht
zurückbringen helfen, damit sie von ihren Sünden umkehren,
Buße tun und auch noch das Heil ererben können.
- Der
Zorn des Antichristen hat seine Wurzel in seinem Haß auf den
wahren Gott und diejengen, die im Himmel wohnen (vgl. Offenbarung
13,
5-6).
-
Der Zorn Gottes erwächst aus der Liebe zu den vom Antichrist
bedrängten und hart verfolgten Menschen der Erde, die die Wahrheit
mehr lieben, als ihr Leben.
- Im
Verlauf der Siegelgerichte tritt der Antichrist in Erscheinung. Aber
sein Zorn und seine Gewalt nehmen trotzdem kein Ende. Im Gegenteil sie
nehmen noch weiter an Intensität und Härte zu. Und in Folge
dessen kommt es zu einer globalen Bedrängnis, wie sie nie zuvor
gewesen ist, seitdem es Menschen gibt und wie sie nie wieder in dieser
Form kommen soll (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus
24, 21).
-
Nach dem letzten Schalengericht ist der Zorn Gottes vollendet und
sein Sohn Jesus Christus kommt wieder, als König in großer
Macht und
Herrlichkeit. Er kommt, um den Antichrist zu töten und sein Reich
aufzurichten, in welchem Friede und wahre
Gerechtigkeit wohnen werden.
-
Der "Zorn Gottes" beendet die Gewaltherrschaft des Antichristen
zur "Zeit des Endes", des Gesetzlosen und nichtsnutzigen Hirten und die
Rechtsordnung Gottes wird wieder hergestellt.
- Gott
ist es, der den Schutz vor dem heraufdrängenden Antichristen immer
noch eine Zeit lang aufrechterhält, auch wenn dieser Schritt
für Schritt, d.h. Siegel um Siegel, vom Lamm Gottes entfernt wird.
Demnach werden dem Antichrist auch noch während der begonnenen
Bedrängniszeit anfangs wenigstens ein Stück weit noch die
Hände gebunden sein. Und die
Verfolgung der Anhänger des antichristlichen Widerstandskampfes
wird erst nach und nach mit der Zeit immer härter ausfallen.
-
Gott selbst befreit also durch seinen Zorn auf diese Weise alle
Menschen der Erde von der größten Geisel, die die
Erdbewohner je in ihren Klauen hielt, vom Menschen der Bosheit, der
Lüge und der Sünde, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes".
Ert das Alte und das Neue Testament in ihrer Einheit bringen
das wahre Verständnis zum "Tag des Herrn"
Die Siege des ersten apokalyptischen Reiters im Blickpunkt
der kommenden Entrückung
Dieses gleichgerichtete Zusammenwirken mit ein und demselben Ziel,
nämlich der
Macht des Antichristen und seiner Herrschaft über die ganzen Erde
einen Weg zu bahnen, dieses aus ein und
demselben Holz geschnitzt sein aller v i e r
dämonischen Reiter, die
dann erscheinen, wenn das Lamm die ersten v i e r
Schutz-Siegel vor dem Antichrist
brechen wird und Siegel für Siegel den Schutz vor dem Antichrist
Schritt für Schritt entfernt,
bestätigt also die bereits getroffene Annahme, daß der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung
6, 1-2, derjenige Reiter, der mit einem Bogen bewaffnet auf einem
weißen Pferd sitzend eine Krone bzw. einen Siegeskranz
erhält und auszieht, um abermals zu siegen, nicht gleichzeitig
Jesus Christus sein kann.
Weiße Pferde, Siegeskränze und
die Bewaffnung mit Bogen das sind allesamt Zeichen einer
zielgerichteten, siegreichen
und aggressiven kriegerischen Eroberung, bei dem die Menschen auf der
Strecke bleiben und
der, da dem ersten apokalyptische Reiter nach Offenbarung
6, 1-2ein nicht
abreißen wollender, immer wiederkehrender
Erfolg zugesprochen wurde, die ganze
Erde treffen wird und damit eine
unaufhaltsame Welteroberung bedeutet.
In diesem Kapitel nun wollen wir nun die Siege dieses ersten
apokalyptischen Reiters im Blickpunkt der kommenden Entrückung
beleuchten. Denn eine
unaufhaltsame Welteroberung, das ist das Endziel des
Antichristen bzw. des kommenden Antimessias zur "Zeit des Endes",
welches von ihm und wenn überhaupt erst gegen Ende der
großen Trübsal zu vollständig erreicht werden wird.
Alle in der
70. Woche Daniels angekündigten Geschehnisse müssen sich
demnach diesem einen Hauptziel des Antichristen unterordnen und
können nur in diesem Zusammenhang gesehen werden. Die Geschehnisse
der großen Trübsal stellen damit eine Aneinanderreihung von
Einzeleroberungsschritten dar, die wenn man sie zeitlich gesehen
hintereinander anordnet, ein Gesamtbild eines riesigen Eroberungsplanes
bzw. Feldzuges darstellen. Und erst dann wird man dem gerecht, was
über den Antichrist im Zusammenhang mit seinem Wesen in der Bibel
geschrieben steht:
Denn er wird nach Daniel
11, 37-39 die Götter
seiner
Väter nicht achten, und weder den
Lieblingsgott der Frauen (gemeint ist hier Jesus Christus) noch einen
andern Gott achten; denn er wird
sich über alles erheben und stattdessen den "Gott
der Festungen" verehren.
Was aber mit dem "Gott der
Festungen" gemeint ist, dem einzigen Gott, den der Antichrist verehrt
und dem er sich offensichtlich bedingungslos beugen wird, können
wir im Kapitel "Die
Schändung des
Heiligtums auf dem Berg Morija vom
Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"-
Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten
Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum
"Götzentempel" wird" ab hier
nachlesen.
Dann erst, wenn man verstanden hat, wessen Geist in ihm wohnt, wird man
das ganze Ausmaß des aggressiven Wesens des letzten und
äußerst erfolgreichen Welteroberers dieser Erde begreifen
können und verstehen, daß sich alle seine Pläne diesem
einen Ziel, Herrscher über die gesamte Erde zu werden, unterordnen
müssen.
Und darum muß die große Trübsal, sobald sie beginnt,
eigentlich nur ein einziger Feldzug sein, dessen Endziel lediglich in
verschieden Schritten und mit äußerst unterschiedlichen
Strategien erreicht wird, die auf den ersten Blick nicht immer als
solche
erkennbar sein dürften, im Zusammenhang betrachtet aber einen mit
viel Verstand und Menschenkenntnis perfekt ausgeklügelten
Eroberungsplan darstellen müssen. :
Und nun zu den einzelnen militärischen Eroberungsschritten, die
benötigt werden, um das große und anspruchsvolle Ziel der
Eroberung der ganzen Welt erreichen zu können, bzw. zu den
verschieden Einzelschritten der Welteroberung des Antichristen
zur "Zeit des Endes" und seinen äußerst unterschiedlichen
Strategien,
die im Zusammenhang mit dem verschiedenen Etappen der großen
Trübsal
stehen:
1. Die militärischen Ziele des Antichristen in der ersten
Hälfte der großen Trübsal, also bis zur Mitte der 70.
danielischen Woche nach Daniel 9, 27:
Die
durch Betrug gelingende Vernichtung der "Starken" nach Daniel
8, 24 erfolgt fast vollständig während der ersten Hälfte
der gtroßen Trübsal und im Wesentlichen in zwei, ihrem
Chrarakter nach völlig unterschiedlichen Schritten:
Schritt eins ist der Sieg
über das "Land des Nordens", der nach dem Verständnis des
Verfassers dieser Homepage bereits Geschichte ist: Wir wissen, der Bogen des Reiters in Offenbarung
6, 1-2 stellt nicht nur militärische Stärke sondern
auch militärische Überlegenheit dar. Diese wird sich aber mindestens zweimal zeigen.
Wenn der Reiter auf dem weißen Pferd seinen letzten
entscheidenden Schlag gegen die dann Mächtigen dieser Erde
führen wird, hat er bereits zuvor mit List einen Teil der
"Starken" seiner Zeit ausgeschaltet.
Dies kommt allein schon dadurch zum Ausdruck, daß der Reiter in Offenbarung
6, 1-2
folgendermaßen beschrieben: wird "Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und
ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um(
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und
Hervorhebungen durch den
Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments.
Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung
6, 2"... er zog aus, siegend und um(
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen." bedeutet
nichts anderes, als daß der Antichrist zur "Zeit des Endes",
damit gemeint ist der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung
6, 1-2,
dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut«
auszieht, um mittels Betrug die "Starken" in einem letzten Schlag
militärisch zu
vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl
größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren,
mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem
letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht
sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging,
bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Denn diese Zeit, in welcher der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung
6, 1-2 das erste Mal siegte, wird nach 1.
Thessalonicher 5, 1-3 als relativ friedlich beschrieben, als eine Zeit
verstärkter
Friedensbemühungen, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr",
gekennzeichnet.
Wie kann also eine tatsächlich als kriegerisch einzuordnende
Aktion in deren Realisierung doch friedlich ablaufen und trotzdem von
einem vollen Erfolg gekrönt sein, und warum wählt der
Antichrist gerade diesen Weg und greift nicht offsichtlich erkennbar
militärisch mit Waffeneinsatz an?
Wir wissen zum Einen, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" als vermeintlicher Friedefürst zu kommen
beabsichtigt und schon gerade deswegen jeden Waffeneinsatz zu vermeiden
sucht.
Zum Anderen gibt es diesbzgl Mittel und Wege, um einen offenen
Waffeneinsatz bzw. offene Gewalt zu umgehen. Außerdem besitzt der
Antichrist zum Zeitpunkt des ersten Angriffs auf die "Starken" dieser
Erde selbst noch kein eigenes Land und damit auch keine eigene
leistungsfähige Rüstungsindustrie bzw. Waffenschmiede. Und er
hat es mit den
mächtigsten Militärmächten aller Zeiten zu tun, gegen
die er sich damit wendet, die ihm zu diesem Zeitpunkt
waffentechnologisch haushoch überlegen sind und zudem Atom- und
zielgenaue Hightec-Waffen besitzen.
Er muß es schon klug anstellen, wenn er erreichen will, daß
zunächst eine der beiden Supermächte von der Erde
verschwindet und daß er mit seinem Eingreifen keinen Atomkrieg
auch zwischen den Weltmächten untereinander provoziert bzw.
ungewollt auslöst.
Nur wenn es ihm möglich ist, selbst aus dem Hinterhalt
anzugreifen, dabei unsichtbar bleiben zu können und dabei nicht
selbst zur Zielscheibe zu werden, kann er es wagen, mit Waffeneinsatz,
eine der beiden Weltmächte auszuschalten. Und er benötigt
dazu die entsprechenden Anriffswaffen, die er anfangs noch nicht einmal
sein Eigen nennt.
Es bleibt ihm als Schritt eins also lediglich eine gezielte
Auslösung eines politischen Umsturzes, wobei er darauf achten
muß, daß alles möglichst unblutig abläuft und
daß für ihn dabei Waffen abfallen, die er im Schritt zwei
dann zur Anwendung bringen kann, dann wenn er tatsächlich in einem
Überraschungsangriff einen militärischen Vernichtungsschlag
wagt.
1. Schritt zwei ist der Sieg
über die danach noch übrig geblieben "Starken" dieser Erde: Der Sieg
über das "Landes des Nordens" nun ist der Auftakt jenes Kampfes,
den der Antichrist zur "Zeit des Endes gegen Gottes Weltordnung
führt, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene
Ableger gebildet haben wird.
Denn die erste Hälfte der großen
Trübsal (gemeint ist die Zeit der Machtentfaltung des eigentlichen
Antichrist) ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit
des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 erwähnte "Land
des Nordens".
Da wir uns mit dem Hörbarwerden eines "Maules", wie es Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 beschreibt, nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage
bereits in
der großen
Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden könnten, genauer
gesagt in
deren ersten, weitgehend noch relativ friedlichen Hälfte, vermutet
der Schreiber dieses Textes an
dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu einem
großen Endzeitzeichen herstellen zu können, welches bereits
als der im Jahr 1989 stattgefundene Zerfall des politischen
Machtgefüges der ehemaligen Sowjetunion und der dazugehörigen
Ostblockländer in die Geschichte der Menschheit eingegangen ist.
Er sieht im geschichtlich bereits belegten Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 (es wird in anderen Bibelübersetzungen auch als das
"Land der Mitternacht" genannt), da sich ein solch großes
Phänomen in dieser
Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, den
ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg eben dieses
ersten Reiters nach Offenbarung
6, 1-2 (vgl. im Kapitel "Das
"Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Aber auch im
Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in
diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million
freigekommener Juden
geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der
damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer
Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen
dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares
Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt noch
aussteht und welches sich zu
dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade
wiedererstandenen
Israel befindet, in welches aus fast allen Nationen der Erde die
dorthin zerstreut gewesenen Juden nun wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel
muß dieses wichtige und große Ereignins in unmittelbarem
Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten
Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott
verstoßen hatte. Der Zeitpunkt also, an dem die Nachkommen des
Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" ("Land des Nordens" deswegen,
weil Jerusalem und Moskau auf
einunddemselben Längengrad
liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet)
herausgeführt und von den
Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser
große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach
Israel, das nun wieder existiert, ist also zeitlich (gemeint ist, wann
dies sein wird) relativ eng eingegrenzt und
genau und unverkennbar festgelegt (vgl. Jeremia 16, 15
und Jeremia 23, 8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10). Der Antichrist bzw. Antimessias "Zeit des Endes"
wird bei der durch Betrug
gelingenden Vernichtung der "Starken" mit großer List
vorgehen
und wie wir vermuten,
nicht nur militärisch
kämpfen sondern, wir wir beispielsweise aus den Kapiteln "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal" und "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des
Endes" wissen, hauptsächlich mit seinem Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 auf psychologischer Ebene aggieren.
Wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende
politische Zerfall der
ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 anzusehen ist, und dies bereits als ein versteckt
militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit
des Endes" zu werten ist, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein.
Und falls dies tatsächlich auch der Fall war, dann ist es mit
Sicherheit gewiß, daß 1989 bereits die große
Trübsal, gemeint ist die 70. Woche Daniels, in der Tat begonnen
haben
muß und daß wir heute ca. 20 Jahre später bereits auf
das Ende deren erster Hälfte zugehen. Dann aber müssen wir
auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der
wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische
Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im
Kapitel "Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").
2. Schritt drei ist der Sieg
über die Heiligen bzw. über das damit gemeinte Land Israel:
Der Sieg über die Heiligen bzw. die damit gemeinte Eroberung
und die Fremdherrschaft über das Land Israel nach Daniel 8, 24-25
um die Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27:
Die Inbesitznahme des Heiligen Landes, dzw. des gerade erst politisch
wiedererstandenen Landes Israel durch den Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes, d.h. der Sieg des damit gemeinten und in der
Offenbarung des Johannes im Kapitel 13 beschriebenen ersten Tieres aus
dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 über die Heiligen (vgl. Offenbarung
13, 7) kann nur darum erfolgen, weil der Antichrist bzw.
Antimessias voller Lügen als der gute Hirte auftritt. D.h. er
kommt als der von
diesem Volk erwartete Messias Iraels zu den Menschen dieses Landes und
wird von den meisten Israeliten infolge seiner großen
Lüge nicht als der wirkliche nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11,
15-17 erkannt, der er doch in Wahrheit ist. Aus diesem Grund werden
ihn viele blind aufnehmen und dies, obwohl er wie bereits angedeutet in
seinem eigenen und
lügenbehafteten Namen kommt (vgl. Johannes 5, 43; Matthäus
24, 5). Die An- und Aufnahme des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes, also des falschen Christus, aber wird eine erneute
und letzte Fremdherrschaft über das Land Israel nach sich ziehen,
die mit der Aufrichtung des sogenannten, scheinbar
der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" beginnt. Damit gemeint ist das "Greuel-
bzw. Götzenbild des Verwüsters", d.h. des Antichristen,
welches die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage
schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
beschrieben wird.
Wenn wir verstehen wollen, warum die Aufrichtung eines derartigen im
Heiligtum Israels stehenden "Greuelbildes
der
Verwüstung" erneut kommen wird, um die Israeliten und
mit ihnen die Christen und damit verbunden auch die muslimische Welt
dauerhaft und beständig unter eine Fremdherrschschaft zu zwingen,
muß man verstanden haben, was Eroberung von Ländern anderer
Religionen zur Zeit das Alten Testaments beinhaltete.
In der Antike vollzog man einen Eroberungskrieg in drei
charakteristischen Schritten, die man auch zur "Zeit des Endes"
wiederfinden kann, dann wenn der Antichrist auf dem Weg zu seiner
Weltherrschaft die Völker der Erde unterwirft.
Der erste Akt eines solchen Kampfes bestand darin, daß man den
Gegener wenn erforderlich auf das Schlachtfeld zwang, um es dort im
militärisch geführten Kampf zu besiegen.
Der zweite Akt war die Demütigung des nunmehr militärisch
bezwungenen Feindes, mit dem Ziel, die so Unterworfenen auf Dauer in
die Kultur und Herrschaft des Siegers zu integrieren.
Um den besiegten Gegner zu demütigen, und so war, wenn heidnische
Völker kämpften, üblich, betrat man die Tempel der
fremden Götter der Besiegten bzw. das Heiligtum des einen
allmächtigen Gottes Israels, entfernte die dort befindlichen
Götterbilder bzw. schändente den Tempel Israels, da dort
einfach kein Bild des Gottes dieses Volkes zu finden war und nahm diese
Bildnisse bzw. im Falle von Israel die heiligen Tempelgeräte mit,
um sie später demonstrativ in den heimatlichen Tempeln zu
Füßen der eigenen, offensichtlich stärker gewesenen
Götter zu plazieren. Denn man war allgemein der Meinung, daß
im Falle eines militärischen Sieges sich die eigenen Götter
als die stärkeren erwiesen hatten und die fremden Götter der
unterworfenen Völker ihnen unbedingt zu Füßen gelegt
werden mußten.
Der dritte und letzte Akt eines Eroberungskampfes bestand darin, die
auf diese Art und Weise militärisch eroberten Gegner zur
Assimilation zu bringen, indem man sie zur Anbetung der Götter der
erfolgreichen Nation zwang.
Ein so unter die Fremdherrschaft geratenes Volk konnte zu Einsicht
darüber gebracht werden, daß sich wohl die Götter des
Aggressors als die stärkeren erwiesen hatten und daß es
darum unabdingbar sei, die bezwungen Götter den siegreich
gewesenen zu Füßen zu legen. Darum muß es sowohl
einsichtig als auch lohnenswert sein, sich nunmehr den stärkeren
Göttern unterzuornen und ab jetzt diesen diejenige Ehre zu geben,
die ihnen auch darum gebührt, denn auch die vormals eigenen liegen
den jetzt triumphierenden zu Füßen.
Somit wurde in der Antike eine derartig praktizierte Aufstülpung
der eigenen Religion ein Instrument zur sicheren politischen
Integration und der beständigen Einverleibung fremder Völker.
War einmal ein fremdes, militärisch bezwungenes Volk dazu gebracht
worden, daß es die neuen Götter des Bezwingers nicht nur
akzeptierte, sondern auch als die stärkeren anerkannte und sogar
darum anbetete, war man sich sicher geworden, daß ein derart
unterworfenes Volk auch zukünftig nicht mehr rebellierte, der
Armee des Eroberers und Bezwingers, froh darüber, nun auch endlich
die stärksten Gotter zu besitzen, treu diente und willig an ihren
neuen König Steuern zahlte, der die größere Weisheit
besaß, indem er die offensichtlich stärkeren Götter
bereits von Anfang an ausgewählt hatte.
Ein Erfolgskonzept, was immer dann funktionierte, wenn ein bezwungenes
Volk akzeptierte und hinnahm, daß sich die eigenen Götter
wegen ihrer Schwäche und offensichtlichen Machteinschränkung
als schutzuntauglich erwiesen hatten.
Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten
großen Herrscher dieser
Erde, dem Antichrist zu "Zeit
des Endes",
ausgelöst werden. Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der
Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten
Testaments wies bereits auf einen solchen
endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).
Dabei soll es zu einer erneuten aber gleichzeitig letzten
Fremdherrschaft über Israel kommen, wobei sich der Typus des
fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes wiederholen
soll und bei der ein zweites sogenanntes "Greuelbild der Verwüstung"
eine gewichtige Rolle spielen wird. Das erste"Greuelbild
der
Verwüstung"
unter den syrischen König Antiochus Epiphanes gehört bereits
der Geschichte an und
stellt lediglich
eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes"
in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist. An
ihm können wir uns orientieren, wenn wir diejenigen Dinge besser
begreifen wollen, die Israel in der letzten Zeit noch erwarten. Denn
auch Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich
Derartiges wiederholen werde (z.Bsp. in Matthäus 24).
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie
in Römer
11, 26 geschrieben "ganz Israel
gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird
trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der
Rettung Israels,
daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag
kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
in Israel
behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie
schließlich auch besiegen wird. Denn er soll in diesem
Land, dem Heiligen
Land Israel, an die Macht kommen.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel
immer das ganze Land Israel,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten
Heiden, d.h. kann also demnach nicht nur der messianische Kern Israels
gemeint sein (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
So wie man sagt: Die Deutschen wurden im zweiten Weltkrieg von den
Alliierten besiegt und meint damit das Land Deutschland, so wird der
bald in Erscheinung tretende Antichrist "die Heiligen" besiegen, und es
soll damit das Land Israel gemeint sein.
Beispielsweise wird in Offenbarung
17, 6 in "die Heiligen" und in "Zeugen Jesu" unterschieden, um zu
signalisieren, daß die dort mit der Frau bzw. großen Hure
"Babylon" gemeinte Gemeinde des Antichristen zur "Zeit des Endes"
betrunken ist sowohl von dem Blut der durch ihr Zutun umgekommenen
Juden bei der Eroberung des Landes Israel durch den Antichristen als
auch vom Blut von einzelnen Vertretern der neutestamentarischen
Gemeinde Jesu Christi,
welches durch ihr entsprechendes Verhalten im Sinne von Mitschuldigkeit
ebenfalls an ihr klebt. In den Augen Gottes trägt also die mit der
Frau bzw. großen Hure
"Babylon" gemeinte Gemeinde des Antichristen zur "Zeit des Endes"
eine eindeutige Mitschuld am Tod vieler Menschen bzw. Christen und
daran, daß Israel ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten
wird, obwohl sie diesbzgl. vielleicht selbst nie Hand angelegt haben
wird.
So wird, wenn in Offenbarung
13, 7 steht: "... ihm (dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes")wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden;
und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme
und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung
und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern
durch den Verfasser der
Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen
und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese
Macht sich schließlich
sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche
Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur
Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung
13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).
4. Die weiteren
militärischen Ziele des Antichristen ab der Mitte der 70.
danielischen Woche
nach Daniel 9, 27:
Die
durch Betrug gelingende Vernichtung der "Starken" nach Daniel 8, 24 kann
nun als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden.
D.h. die zu dieser Zeit bestehenden wichtigsten Militär- und
Wirtschaftsmächte u. das sind die Nationen der Erde werden
beseitigt oder in ihrer Macht bzw. ihrem Einfluß derart
geschwächt sein,
daß sie dem Antichristen und seinem Vorhaben nun nicht mehr
ernsthaft gefährlich werden
können.
Der Sieg über die Heiligen bzw. die damit gemeinte Eroberung und
die Fremdherrschaft über das Land Israel nach Daniel 8, 24-25
um die Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27
hat dem Antichrist zur "Zeit des Endes" die Position sowohl eines
politischen als auch eines regigiösen Diktators gesichert, der
Isreal zum religiösen Zentrum der Welt gemacht und Jerusalem quasi
zur Welthauptstadt erklärt hat.
Die zuvor errungenen Siege verschaffen ihm nun einen gottähnlichen
Status. Auf
Grund diesbezgl. existierender prophetischer Vorhersagen in der
religiösen Welt, sowohl der der Christen, als auch der der
Muslime, kann der Antichrist nun über seine perfekt gespielte
Rolle entweder als der wiedergekehrte gute Hirten (vgl. Johannes 10, 11-16)
oder als der aus dem Reiche Allahs
wiedergekommene Prophet "Isa" (das ist das
Äquivalent zum Jesus der Christen) einen Anspruch auf
Alleinherrschaft erheben, der von sehr vielen Menschen der Erde sogar
noch unterwürfig unterstützt und gefördert werden wird:.
Darum kann der in Wahrheit unechte Messias der Juden, bzw. der falsche
Christus der Christen, bzw. der falsche Prophet "Isa" der muslimischen
Welt, denn diese drei Personen verkörpert er anfänglich in
einer einzigen, nun ans Werk gehen, mit der Unterstützung der
wichtigsten Weltreligionen rechnen und die übrige religiös
anders ausgerichtete Welt durch große Zeichen und Wunder mit der
Macht der Verführung und der Druckausübung nach und nach auch
noch vereinnehmen. Ganz am Ende steht dann das Endziel eines wahren
Weltherrschers über Religion, Wirtschaft und Politik, wie ihn die
Erde noch nie gekannt hat.
Fazit:
Jetzt ist es wohl auch dem Letzten klar geworden: Der erste
apokalyptische Reiter nach Offenbarung
6, 1-2 das ist der Mensch der Bosheit, der erst dann offenbar
werden wird, d.h. der erst dann seine ganze Wirkung entfalten kann,
wenn
der, der ihn noch aufhält, weggenomen wird (vgl. 2.
Thessalonicher
2, 6-8).
Der Mensch der Bosheit, das Gegenstück zum Menschensohn, der von
Gott gesandt ist, wird derjenige sein, der sich in den dann
wieder
aufgebauten 3. Tempel in Jerusalem setzt und vorgibt, daß
er selbst der Gott Israels, bzw. dessen gesandter Messias Jesus
Christus sei, nur deshalb, um
nach und nach eine erfolgreiche Welteroberung auf allen Gebieten der
Macht zu erreichen.
Er wird von diesem Zeitpunkt an beginnen, Jesus Christus nicht mehr
offen
zu verleugnen, sondern und das ist noch viel schlimmer und dem
lebendigen
Gott sogar ein Greuel, in einer Art von Bild Jesus Christus
nachzuahmen,
mit diesem Bild
ersetzen und ganz und gar beiseite schieben und sich damit
öffentlich gegen den wahren Christus des lebendigen Gottes
erheben: "Er ist der Widersacher, der
sich erhebt über alles, was Gott
oder Gottesdienst heißt, so
daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott." (2.
Thessalonicher 2, 4)
Nach Daniel 7, 25
wird
der
Antichrist in Folge dessen mit einem im 3. Tempel von Jerusalem
aufgerichteten zweiten "Greuelbild
der
Verwüstung"
bzw. "Götzenbildes des Antichristen" dann den
Höchsten lästern, die "Heiligen des Höchsten"
verfolgen und vernichten sowie sogar die Festzeiten bzw. kirchlichen
Feiertage und das
Gesetz Gottes abändern.
Denn sobald
dieses "Greuelbild der Verwüstung" bzw. "Götzenbild des
Verwüsters" und damit gemeinten Antichristen, das an heilige
Stätte
stehen soll, zu sehen sein wird, erfüllt sich Daniels Vision
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der
Bibel immer auf das ganze Land
Israel bezogen,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden
gemeint, d.h.
also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern
Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der Verwüstung", das auf die "Zeit des Endes" hin gerichetet ist,
nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug.
Um diese wichtige Position der Fremdherrschaft über Israel
erreichen zu können, muß der Antichrist wie bereits gesagt
aber anfänglich
die zu dieser Zeit noch bestehenden und auf der Erde existierenden und
die Welt anführenden "Starken", d.h. die Weltmächte der Erde
beseitigen. Und das ist es auch, was in Daniel über den Antichrist
geschrieben steht. Denn sein kommendes Weltreich bedeutet gleichzeitig
der Untergag bzw. das Ende der Natinen der Erde (vgl. Daniel 8, 24-25).
Das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antimessias bedeutet aber auch,
daß der 3. Tempel Israels zum Zeitpunkt seines Herrschaftsbeginns
wieder aufgebaut und der mosaische Opferdienst dann bereits wieder
begonnen haben muß. Denn Israel ist nur ein Ort zugewiesen
worden, an dem der heilige Gott dieses Volkes angebetet werden darf,
der Berg Morija (vgl. im Kapitel ""Sie
sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels
wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines
auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 31-34)"
ab hier
u. bei 5. Mose, 12, 4 ff; 2. Chronik 3, 1).
Theoritische Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der
Entrückung
Der Zeitpunkt der Entrückung ohne Berücksichtigung
von 2. Thess. 2,6-8
Im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes" hörten wir
bereits ausfühlich, daß die
Entrückung
der wahren
Gemeinde Jesu Christi tatsächlich unmittelbar vor dem in der
Endzeit zu erwartenden
"Verderben" sein muß, welches mit den vier
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt.
Der Verfasser dieser Homepage wiederlegt damit die Auffassung Marvin
Rosenthals, der in seinem im Verlag Gottfried Bernard Solingen
erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie
über
die Wiederkunft Christi?« die Meinung vertritt, daß die
Entrückung vor den Zornesgerichten Gottes (gemeint sind jene
sieben Posaunengerichten lt.
Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und sieben Schalengerichten lt. Offenbarung 15,
5 bis Offenbarung 16, 21, das ist der schreckliche "Tag des Herrn") der
zweiten Hälfe der 70. danielischen Woche kommt und bringt damit
beweiskräftige Gegenargumente zur Vorzornentrückungslehre an,
da das endzeitliche "Verderben" bereits mit dem Angriff der vier
apokalyptischen Reiter beginnt, der auch mit der Zeit der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 gleichgesetzt werden kann.
Und da nach der Auffassung des Schreibers dieses Textes das
endzeitliche "Verderben" die Summe aller endzeitlichen
Gerichte Gottes während der großen Trübsal darstellt
(vgl. grafische Übersicht zum Überblick über die
endzeitlichen Gerichte Gottes), die mit dem
Zorn des Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden, alle erst
später zum Glauben Gekommenen bewahren helfenden Zornesantwort
Gottes enden, muß diese Summe aller endzeitlichen
Gerichte in seiner Gesamtheit dasjenige sein, was man als die
Zeitspanne des endzeitlichen "Verderbens" bezeichnen kann.
Daß eine Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw.
Brautgemeinde stattfinden wird, stellt die Bibel, wie wir wissen,
außer Frage, und
über diesen Punkt herrscht bei allen Christen Einigkeit. Zur
Festlegung des Zeitpunktes der Entrückung muß allerdings
gesagt werden, daß die Bibel hierzu und vielleicht gerade
absichtlich keine letzte Klarheit aufkommen läßt.
Stattdessen
betont die Schrift die ständige Wartebereitschaft auf Jesu
Wiederkunft.
Darum, weil die Heilige Schrift zur Festlegung des Zeitpunktes der
Entrückung letztlich keine vollkommen eindeutige, klare und
unzweideutige Auskunft gibt, ist die
Meinung der Christen zum Thema Entrückung bzgl. deren zu
erwartendem Zeitpunkt zwangsläufig geteilt.
Es sollte darum auch niemand den Fehler begehen, seinen
persönlichen Standpunkt zu diesem Thema durchsetzen zu wollen.
Statt dessen, rät der Verfasser dieser Homepage, auch andere
Meinungen neben der eigenen stehen bzw. gelten zu lassen und die Freude
auf Jesu
Wiederkunft in derjenigen Gewißheit zu erhalten, daß wir es
mit einem die Menschen über alle Maßen liebenden und
suchenden Gott zu tun haben, der eine ganz persönliche Beziehung
zu jedem einzelnen Menschen sucht, Glauben ohne die Liebe aber nicht
als wahren Glauben anerkennt (vgl. 1.Johannes 4, 21; Johannes 13, 34;
2. Johannes 5).
Die nachfolgenden theoritischen Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der
Entrückung und dasjennige, was der Verfasser dieser Homepage nach
seinem Verständnis der Dinge im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:"versucht hat,
zusammenzufassen, soll darum lediglich ein Denkanstoß sein und
erhebt keinesfalls den Ansprüch auf Richtigkeit und eine
uneingeschränkte
Gültigkeit.
Jesus Christus ist
der Bräutigam der Brautgemeinde Jesu Christi, die er über
alles liebt. Er lädt sie darum als ihr Bräutigam auch zu
einem herrlichen
Hochzeitsfest ein und möchte erreichen, daß die Braut sich
nun nach ihm sehnt und sich auf das Wiedersehen mit ihm sehr freut.
Jesus
Christus nimmt dann schließlich die wahre Gemeinde zur "Zeit des
Endes" einer Braut gleich feierlich zu sich in den
Himmel
auf.
Welcher
Bräutigam überläßt seine ihn liebende Braut kurz
vor seiner geplanten Hochzeit
mit ihr einem offensichtlichen Bösewicht, der sie mit Sicherheit
mit Anwendung
von Gewalt verführen wird, um sie anschließend nur dann bei
sich aufzunehmen, wenn sie sich bei der vorhersehbaren
Vergewaltigung ordentlich zur Wehr gesetzt hatte? Und welcher
Bräutigam richtet
seine ihn liebende Braut nach einer erfolgten Vergewaltigung?
Würde er seine zutiefst in
der Seele verletzte Geliebte zumindest dann nicht besonders behutsam
anfassen, weil er
die Vergewaltigung nicht verhindern konnte und sich wegen seiner
Unachtsamkeit
und Abwesenheit selber die Schuld gibt? Wieso kann ein König, dem
Macht über Himmel und Erde gegeben ist, eine Vergewaltung seiner
Geliebten nicht bereits verhindern, in dem er sie einfach davor
bewahrt? Sollen in der
Zeit der großen Trübsal doch viele von denen, die trotzdem
in der Liebe und Hoffnung im wahren Glauben und in der Gottesfurcht
beharren, durch den
Weltverführer als
Märtyrer sterben! Wartet und hofft doch die Braut sehnsüchtig
auf die Ankunft
ihres Verlobten, ihren geliebten Herrn Jesus Christus, dem sie sich im
Glauben und in der Liebe anvertraut hat
und der sich noch nie verspätet hat. Alle Welt würde
über einen solchen Bräutigam maßlos enttäuscht
sein und darüber mit dem Kopf schütteln. Möchte nicht
der lebendige Gott und Brautvater möglichst so viele Menschen wie
möglich hin zu seinem Sohn ziehen, indem er sie mit seiner
bewahrenden Liebe zu ihnen davon überzeugt?
Der Verfasser dieser Homepage ist darum davon
überzeugt, daß wegen der Liebe des himmlischen
Bräutigams zu seiner Brautgemeinde eine sogenannte Entrückung
bzw. Wegnahme der Braut Jesu Christi stattfindet und daß die
Entrückung dieser wahren
Gemeinde zeitlich gesehen vor der Zeit des "Offenbarwerdens
des Bösen"
nach 2.
Thessalonicher 2, 8 und damit auch vor der endzeitlichen Bedrängnis
kommen wird
(vgl. das im Kapitel "Der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade
Gottes, oder Gott kommt und schweigt
nicht" zum "in Fesseln Gekrümmten" Gesagte).
Der Schreiber dieses Textes geht deshalb fest davon aus, daß die wahre Brautgemeinde
ihr Bräutigam Jesus
Christus von dieser Erde wegnehmen wird, um sie aus der "Stunde
der Versuchung" herauszuhalten, d.h. ja, um sie bereits vor den
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-17 bzw. bereits vor der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11 zu bewahren (vgl. in den Kapiteln "Wie lange
hält der "in Fesseln Gekrümmte" den
Atichrist auf?"und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter")
Und das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth
über
die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1.
Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58),
schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Denn die ersten
Christen, die auf die Entrückung
warteten, waren Juden.
Mit der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10
mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit
geschmückt einer Braut gleicht, kann also nur diejenige
"Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche
später lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer
Konzil
genannt auch die Heidenchristen, d.h. auch die zu Christen gewordenen
Nichtjuden aus den
Nationen mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen
Gemeinde").
Da die Vergangenheit der Christenheit bereits gezeigt hat, daß
ihr Verfogung nicht erspart geblieben ist, wird sich die
Entrückung mit hoher
Wahrscheinlichkeit erst nach dem Beginn bzw. im Verlaufe der
großen
Trübsalszeit ereignen, die anfangs, d.h. in ihrer ersten
Hälfte, zudem noch relativ friedlich
verlaufen soll und das in einer Zeit
verstärkter
Friedensbemühungen, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr"
(vgl. 1.
Thessalonicher 5, 1-3).
In diesem letzten, relativ friedlichen
Zeitabschnitt während der "Zeit des Endes", der vom
Auseinanderfall des
kommunistischen Ostblocks begleitet wurde und durch eine
einseitige Abrüstung, bzw. der Verringerung der Anzahl von
Atomraketenstützpunkten und anderer Massenvernichtungswaffen
besonders in Europa gekennzeichnet ist, leben wir nach der
Meinung des Verfassers dieser Homepage heute. Denn solch eine
Zeit ist es, die der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi
unmittelbar voraus gehen soll
(vgl. 1.
Thessalonicher 5, 1-3).
Wieso nach der Ansicht des Schreibers dieses Textes dieser Friede
zustande kommt, kann im Abschnitt "Die
sehr
wahrscheinlichen Hintergründe des derzeitigen Friedens und der
heutigen Zeitphase einer militärischen Abrüstung:"
nachgelesen werden.
Nur
der falsche Prophet, der vom Seher Johannes während der ersten
Hälfte der großen Trübsal in der Gestalt des "Maules"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 auftreten
wird, der nicht nur das drathlose
Massenmedium des Antichristen darstellt, sondern einer
Gehirnwäsche gleicht und mit der der große
Weltverführer dazu in der Lage ist, von Binn der großen
Trübsal an, in sehr kurzer Zeit sehr viele Menschen
gleichzuschalten und in ihrem Denken und Tun zu beeinflussen, wird in
dieser Zeit bereits begonnen haben, große (und sicherlich
prophetische) Dinge zu den Menschen
der
Erde zu sprechen, um sie auf einen wiederkommenden Messias
vorzubereiten und für seine Zwecke entsprechend zu präparieren (vgl. im
Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Er wird alles tun, um damit auf sein großes und
ergeiziges, aber auch ungeheuerliches Ziel zuzuarbeiten, eine
völlig neuartige und noch nie zuvor dagewesene Form der Macht
über Menschen zu erlangen, die das spirituelle Verlangen der
Menschen stillt und den Wunsch, sicher wohnen zu können
(vgl. Jeremia 23, 6; Jeremia 32, 37; Jeremia 33, 16; Hesekiel 28, 26;
Hesekiel 34, 25; Hesekiel 34, 27; Hesekiel 34, 28; Hesekiel 38, 8;
Hesekiel 39, 6; Hosea 2, 20; Micha 5, 3; Sacharja 14, 11), ganz gemein
ausnutzt.
Erst gegen Ende der ersten Hälfte der großen
Trübsal wird schlagartig und ohne Vorankündigung das
"Verderben"
und die "Verwüstung" in Form der apokalyptischen
Reiter
nach Offenbarung 6, 3-17
ganz massiv und konzentriert über die ganze Erde
hereinbrechen, d.h. die hiermit gemeinte Zeit der "Angst für
Jakob"
nach Jeremia 30,
4-11 kommen.
Warum eigentlich muß das "Verderben",
das der Verfasser dieser
Homepage im Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde" definiert hat und welches die Bibel in 1.
Thessalonicher 5, 3 beschreibt bzw. die "Stunde
der Versuchung",
die
nach Offenbarung
3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen und vor
der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll,
bereits im Verlauf der ersten
Hälfte der großen Trübsal
und hier vermutlich gegen deren Ende zu beginnen?
Im Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde" hören wir wie bereits gesagt, was man unter dem Begriff
endzeitliches "Verderben" versteht, bzw. wie man es definieren kann.
Israel wird unter dem Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", wenn auch aus der heutigen Sicht heraus noch nicht erkennbar,
erneut und dann ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten. Und alle
dahinführenden bzw. auch später in diesem Zusammenhang
stehenden
notvollen Ereignisse, die dann, da sie mit einer Zwangsherrschaft
über
Israel und einer Weltherrschaft verbunden sind, globalen Charakter
besitzen werden, auch die "Starken" dieser Erde mit treffen und sich
bis in den letzten Winkel der Erde und auch dort eine sehr schlimme
Zeit auslösend
entfalten werden (vgl. bei Daniel
8, 23-25
und hier speziell das in Vers 24 als Klammertext Ergänzte), sind
es,
die man unter dem Begriff "urplötzlich aufkommendes endzeitliches Verderben"
oder "Stunde
der Versuchung" zusammenfassen kann.
Und dieser ganz am Anfags stehende Krieg gegen "die Heiligen", da sich
nach Daniel
8, 23-25 das Sinnen des frechen und verschlagenen Königs in
erster Linie "gegen
das heilige Volk"
richtet (gemeint ist das zu dieser Zeit wieder politisch hergestellte
Land Israel und nicht ausschließlich der messianische Kern der
Juden), wird in der Bibel in Jeremia
30, 4-11 deshalb auch auch als die "Angst für
Jakob" bezeichnet. Die "Angst für
Jakob"
aber stellt nichts weiters als das Öffnen der sieben Siegel nach
Offenbarung, Kapitel 6 dar bzw. verkörpert die Siegelgerichte, die
von
den auf Zuruf hin losgelassenen vier
dämonischen
bzw. apokalyptischen
Reitern
nach Offenbarung 6, 1-8
eröffnet werden.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15
beschrieben wird, bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" über "die Heiligen" sichtbar werden
läßt, dann muß
alles Wichtige was dahingeführt hat, bereits im Vorfeld weitgehend
geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann
im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes
des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits
den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen
Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann
muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der
großen Trübsal der
Kampf bis zu diesem
letzen Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen
haben.
Und dieser Anfang des Kampfes um die Fremdherrschaft des
Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über das Land
Israel, der gleichzeitig einen siegreichen bzw. vernichtenden Krieg
gegen die Nationen der Erde mit einschließen sollte, dürfte
dann
logischerweise bereits auf das Ende
der ersten Hälfte der großen Trübsal fallen, bzw.
müßte zwangsläufig in
die erste Hälfte der großen Trübsal und hier
wahrscheinlich, da diese
weitgehend relativ friedlichen Charakter besitzen soll, erst gegen
deren
Ende hin dadiert werden.
Und dies sollte dann auch der Zeitpunkt sein, an dem das "endzeitliche
Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3
nach einer unmittelbar vorausgehenden, etwas längeren und relativ
freiedlichen Zeitperiode über die Völker der Erde
urplötzlich, d.h. für alle Menschen völlig
unerwartet hereinbrechen wird, bzw. an welchem sich die "Stunde der
Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10über den gesamten Weltkreis kommen und vor
der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll, sich
auf der Erde auszuwirken beginnt.
Der Verfasser dieser Homepage vermutet dazu:
Kurz vor der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11, die, wie wir eben gehört haben, das "Verderben" nach
1.
Thessalonicher 5, 3 bzw. die "Stunde der Versuchung"nach Offenbarung
3, 10 einleitet,
das
muß der noch rechtzeitige Zeitpunkt der Entrückung der
wahren
Gemeinde sein. Denn gleich hinterher soll das "Verderben"
urplötzlich losgelassen werden, soll nach 2.
Thessalonicher 2, 8"...
der Böse
offenbart werden" (vgl. auch in den Kapiteln "Was bedeutet
das "Offenbarwerden
des Bösen"?" und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter") und anschließend an diese
Zeit
der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
eine bis dahin noch nie dagewesene Zeit der
Bedrängnis über die ganze Erde kommen, in welcher das Land
Israel wieder aber nun ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten
wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird während dieser gesamten
Zeit einem großen religiösen Verführer gleich über
dieses Heilige Land herrschen und unter Todesandrohung die
Menschen in einer bis dahin noch nie dagewesenen Art und Weise zur
Anbetung seines "Greuel-
bzw. Götzenbildes"
zwingen (vgl. Offenbarung
13, 8 in Verbindung mit Offenbarung
13,
14-15), welches vom letzten
großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Zeichen seiner
uneingeschränkten
Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel
9, 27 bzw. Daniel
11, 31 beschrieben.
Und daß dieses sogenannte "Greuelbild
der Verwüstung" bzw. des "Verwüsters" zur "Zeit des
Endes" tatsächlich bzw.
in Wahrheit ein Götzenbild
sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der
Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Der lebendige Gott bestimmt
es selbst und allein, wann zum Einen der genaue Tag und Stunde der
Entrückung sein wird und zum Anderen, wann der Befehl zum
Loslassen
der apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 gegeben wird. Also wird man den
Zeitpunkt des losbrechenden "Verderbens" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 bzw. des Beginns der "Stunde der Versuchung"
nach Offenbarung
3, 10 auch nicht vorherberechnen können.
Dies kann man bereits jetzt schlußfolgern, ohne die
Bibel näher
bezüglich der vorausgesagten Ereignisse der großen
Trübsal bis ins Detail studieren zu müssen.
Und noch eines ist für die Zeit der Wegnahme der wahren Gemeinde
kennzeichnend:
In der sogenannten Endzeitrede Jesu und zwar aus demjenigen Teil in Matthäus
24, 36-44 bzw. Lukas 17, 26-37 geht deutlich heraus hervor,
daß die Zeit
unmittelbar vor der Entrückung durch eine Zeit sein wird, "wie es in den Tagen Noahs war"
(vgl. in Matthäus
24, 37). Die Zeit, "wie es
in den Tagen Noahs war" war ebenso wie "zu den Zeiten Lots" durch eine
intensive weltliche
Üppigkeit und von völliger Sorglosigkeit unter den
Erdbewohnern jener Zeit gekennzeichnet, der unmittelbar darauf für
die Bewohner ein urplötzliches und unerwartetes, verheerendes
Gericht Gottes folgte.
Das folgende Schema zeigt die Entrückung bzw. Wegnahme der wahren
Gemeinde Jesu Christi aus der großen Trübsal und zwar
unmittelbar vor deren im Schema mit brauner Farbe kenntlich gemachtem,
schlimmen Teil (gemeint ist die 70.
Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem
Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 beginnt) ohne
Berücksichtigung von 2.
Thessalonicher 2, 6-8. Dabei wird die sieben-jährige
große Trübsal aus alttestamentarischer Sicht gesehen, also
so wie sie den alten Propheten offenbart wurde, zu Grunde gelegt:
Übersicht
über die Entrückung ohne Berücksichtigung von 2. Thess
2,6-8 maximieren:
Der "Tag des Herrn" hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu
Christi", d.h. sein zweites Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein,
bei dem er seine Füße auf die Erde setzen und der dann
kommen wird, wenn
sich der endzeitliche "Zorn Gottes" gegen den größten
Gottesfeind der
Erde und seine Anhänger ausgewirkt haben wird.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn"
lt. Joel
1, 15 und bei Jesaja 13, 6 oder Amos
5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige
Gott im Himmel auf die ohnmächtigen
Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste
verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen
Bedrängnis seinen "Zorn der
Vergeltung"
auf seine
irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen
zur "Zeit des Endes" und
sein Reich ausgießen wird, um die vor den Menschen der Erde
Zeugnis
ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Das ist
dann
jene Zeit, die in der
Offenbarung des Johannes mit den sieben
Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die der "Erscheinung
des Herrn" unmittelbar vorangeht.
Der
veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20
Im vorangegangenen Kapitel betrachteten wir den Verlauf der
großen Trübsal im Licht des Alten Testaments bzw. aus der
Sichtweise der großen Propheten Israels, denen die Gemeinde und
damit auch das Zeitalter der Gemeinde verborgen bleiben mußte.
Denn wie wir im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten
siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige
Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur
Zeit des Endes das Reich empfangen werden" im Abschnitt "Wieso kommt es zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und
der 70. Woche und wie lange dauert er?" hörten, ist die
Gemeinde Jesu Christi ein Geheimnis, daß den Juden erst durch den
Messias selbst offenbar gemacht und davon auch nur dem messianischen
Teil der Juden offengelegt wurde.
D.h. dasjenige Heil, das den Juden verheißen ward, denn die
Heilsgeschichte Gottes war ursprünglich ausschließlich eine
jüdische, d.h. nur auf das jüdische Volk, die Israeliten
begrenzt, konnten später auch die Heiden mitererben.
Denn dieses, das Geheimnis Christi, "war
in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es
jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den
Geist" (Epheser 3, Vers 5).
Darum muß die Sichtweise Daniels bzgl.des zeitlichen Unterbruchs
zwischen der 69. und
der 70. Woche aber zwangsläufig auch im Hinblick auch die 70.
Woche eingeschränkt sein. Und darum mußte dieser zeitliche
Unterbruch zwischen der 69. und
der 70. Woche Daniel verborgen bleiben.
Aus der neutestamentarischen Sichtweise heraus ergeben sich in Bezug
auf die 70. Woche Daniels neue Aspekte. Diese neuen Aspekte sollen nun
mit einbezogen werden, wenn es um den Zeitpunkt der Entrückung und
den Verlaufder großen Trübsal geht, die ja den Zeitraum der
70. Woche Daniel darstellt.
Das nun folgende Schema zeigt die Entrückung bzw. Wegnahme der
wahren
Gemeinde Jesu Christi aus der großen Trübsal
(gemeint ist die 70.
Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem
Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 beginnt)
und zwar
unmittelbar vor
deren im Schema mit brauner Farbe kenntlich gemachten, schlimmen Teil
mit Berücksichtigung
von 2.
Thessalonicher 2, 6-8 und mit Berücksichtigung von Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20.
D.h. Gott ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine
ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das
kommende Verderben nach 1. Thessalonicher 5, 3 bzw. die “Stunde
der Versuchung” nach Offenbarung 3, 10, die mit dem Öffnen
des ersten Siegels nach Offenbarung
6, 1 und dem damit verbundenen Gerufenwerden der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, wird noch aufgehalten
u. die Bedrängnis nach Matthäus
24, 21 wird lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 um der Rettung
der Auserwählten Gottes willen verkürzt. Gottes
Liebe bleibt, also auch noch in der allerschlimmsten Zeit, die die Erde
je zu Gesicht bekommen wird.
Das folgende Schema "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern"
zeigt die Entrückung bzw. Wegnahme der wahren
Gemeinde Jesu Christi aus der großen Trübsal und zwar
unmittelbar vor deren im Schema mit brauner Farbe kenntlich gemachtem,
schlimmen Teil (gemeint ist die 70.
Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem
Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 beginnt).
Die Betrachtungsweise erfolgt mit
Berücksichtigung von 2.
Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20. Dabei wird die sieben-jährige
große Trübsal aus neutestamentarischer Sichtweise gesehen.
Die Grundlage dieser Betrachtungsweise
ist aber dennoch alttestamentarisch, d.h. so wie sie den alten
Propheten offenbart wurde.
Gott ändert aber bzgl. der 70. Woche Daniels seine
ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das
kommende Verderben wird noch aufgehalten, indem sich die Zeit bis zur
Mitte der Woche um das Aufgehaltenwerden des Antichristen n. 2.
Thessalonicher 2, 6-8 verlängert. Zusätzlich wird die
Bedrängnis, das ist die Zeit nach der Mitte der Woche, lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 um der Auserwählten willen verkürzt.
Übersicht
über die Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess
2,6-8 maximieren:
Was kommt gleich nach der Entrückung der wahren Gemeinde?
Mit der Erfüllung der "Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24
(beachte auch die dort
gemachten Erläuterungen durch den Verfasser der Homepage),
und damit ist zweillos die Entrückung, die
Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes" gemeint,
soll unmittelbar danach das "Zertretens Jerusalems von den Heiden", das
ebenfalls in Lukas
21,
24 beschrieben wird, entgültig ein Ende haben. Das wird dann
sein, wenn die Altstadt und der Tempelberg
Jerusalems mit all seinen Bauwerken wieder ganz und gar in die
Hände der Juden gefallen
sein werden,
erst dann wenn die heute noch auf dem Tempelberg der heiligen Stadt
stehende
und die als die drittheiligste Stätte der islamischen Religion
geltende
Omar Moschee, die unter dem Namen Felsendom
noch bekannter ist, von den moslemischen Führern aufgegeben werden
wird.
Die Altstadt Jerusalems ist ja bereits seit dem 6tageKrieg von
1967, bei dem israelische Truppen Ostjerusalem zurück eroberten,
wieder freies Territorium des jüdischen Volkes und gehört
seitdem im politischen Sinne wieder zum Staat Israel. Erst ab dem
Zeitpunkt, ab dem bezgl. des Tempelberges von anderen politischen und
religiösen
Mächten keinerlei Forderungen und Anrechte mehr bestehen, kann
dort, wo sich die Überreste des ehemaligen 2. Tempels zur Zeit
Jesu Christi befinden der
3.
Tempel aufgebaut werden.
Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist er mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende oder "anstatt" Christus
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als
der sich "gegen" Christus Erhebende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Und nach verschiedenen biblischen Prophetien
muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" es auch,
denn nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte
Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird er sich
gemäß den Worten einer der
frühen Kirchenväter, Irenäusvon Lyon, vormals Bischof in
Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder
sichtbaren und als
Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei
Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König
Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen
Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser
Antichrist in
dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er
wird
diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber
für die
Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die
Ruhe, den
geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein
verheißenes Erbe
einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte:
»Viele werden kommen
von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im
Himmelreich zu
Tisch sitzen.«"
Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr.
Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel"
vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8
hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser
Antichrist, wenn er in
dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem
setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen.
Warum ist
dem so?
Der
frühen Kirchenväter, Irenäusvon Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von
ca.
135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein
Schüler des apostolischen Vaters Polykarp
von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum
seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers
der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert.
Also,
warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen
und
dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende
der
"Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles
verwüsten,
d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran
anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort
aus
zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu
kommen,
sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes"
tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große
Bedränger dieser Welt, im
Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel
8, 24
beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt
und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit
wieder
einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters,
und er
wird diesen Menschen und jene,
die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein
Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein
Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor
auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend
inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich
auf
diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu
täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und
dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und
an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt
sein.
Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun,
sondern er tut
dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben
ist.
Er wird dann, wenn dies mit dem Anbruch der Bedrängnis geschieht,
die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen und den zuvor
dem lebendigen Gott Israels geweihten Tempel
mit dem vom Propheten Daniel angekündigten sogenannten "Greuelbild
der
Verwüstung" bzw. mit dessen zweiter und letzter Erfüllung
entweihen.
Sobald
diese wie lebendig erscheinende und anscheinend sprechen könnende
aber in Wahrheit bloße Nachbildung des zurückgekehrten
Messias im 3. Tempel sichtbar werden wird, ist das Heiligtum entweiht,
und die Israeliten müssen Jerusalem ein letztes Mal fluchtartig
verlassen und sich in den nahe gelegenen Bergen Galiläas in
Sicherheit bringen
(vgl. Matthäus
24, 15-21, nicht zu verwechseln mit der Flucht im Zusammenhang mit
der
Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24).
Denn was dann beginnen wird, gab es bis dahin noch nie auf der ganzen
Erde und wird es nie wieder geben. Es soll dann eine vom Antichrist
verursachte Zeit der Bedrängnis
und Verfolgungszeit anbrechen (vgl. Matthäus 24, 21),
die
man mit nichts vergleichen kann. Es gibt keinen Vergleich, auch nicht
mit den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts.
Es ist wirklich unglaublich! In so einer relativ kurzen Zeitspanne, die
wahrscheinlich, und so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, nur
ein reichliches halbes Jahr umfaßt und vom Herbst (vgl. auch im
Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau
einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles
entscheidende Winter") bis zum darauffolgenden Frühling
(vgl. auch im Kapitel "Zerstörung
elektronischer Bauteile durch den nuklearen
elektromagnetischen Puls") reicht, also in der Zeit zwischen der
erfolgten Wegnahme der wahren Gemeinde und dem Beginn der
Bedrängnis, drängen sich die wichtigsten poltischen und
religiösen Ereignisse in komprimierter Form. Und sie werden einen
einschneidendem Charakter sowohl für die Heidenvölker der
Erde als auch für das Volk Israel besitzen und tiefgreifende
Auswirkungen haben. In diesem reichlichen halben Jahr unmittelbar vor
der Bedrängnis geschehen umwälzende Veränderungen in
politischer
und
religiöse Hinsicht auf der ganzen Erde, die von
enormer Bedeutung sein werden und wie bereits gesagt unmittelbar in die
Zeit der Bedrängnis einmünden. Diese kurze Zeit, die
wahrscheinlich vom Herbst bis zum darauffolgenden Frühling reicht,
also nur einen einzigen Winter umfaßt, ist die Zeit der vier
apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der Angst für
Jakob nach Jeremia
30, 4-11.
Das Beginnen der Zeit der Bedrängnis auf der Erde, das ist also
genau der
Zeitabschnitt, in der das bereits weiter oben im Zusammenhang mit der
bereits
erwähnten letzten Flucht der Juden aus Jerusalem angeführte
zweite "Greuelbild
der Verwüstung" an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in
Daniel
9, 27 bzw. Daniel
11, 31 beschrieben. Und mit "heiliger Stätte" kann nach
der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder
als steinernes Bauwerk aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.
Unmittelbar nach diesen beiden heute noch in der Zukunft
liegenden Ereignissen, der Erfüllung der "Zeiten der Heiden" und
"des endgültigen
Endes des Zertretens Jerusalems durch die Heiden" wird die geistliche
Wiederherstellung ganz Israels erwartet (vgl. Römer
11, 25-27 und die dortigen Erläuterung
durch den Verfasser der Homepage).
Der Zeitabschnitt unmittelbar nach der Wegnahme der wahren Gemeinde
Jesu Christi bis zum Beginn der Bedrängnis, in dem die geistlichen
Wiederherstellung ganz Israels erfolgen soll, ist, da
sich der Machtbereich des Antichrist einmal über die ganze Erde
erstrecken soll und darum alle Menschen der Erde ergreifen wird, von
einer gewaltigen
Angst
gekennzeichnet, die nicht nur das heilige Volk allein treffen wird. Die
Bibel
nennt
sie die Angst für
Jakob nach Jeremia
30, 4-11.
In Offenbarung 6, 1-2
wird das mit kriegerischem Charakter einhergehende Auftreten des
siegreich kämpfenden Sohnes des Verderbens beschrieben, dann wenn
vom
Lamm Gottes nacheinander die sieben Siegel des Buches nach Offenbarung,
Kapitel 5, das innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln
versiegelt ist, gebrochen werden.
Dieser
sowohl siegreich gegen das jüdische Volk und dem ihnen
zurückgegeben Land als auch siegreich gegen die übrigen
Völker der Erde und deren Länder kämpfende Reiter wird,
da er aufgehalten werden wird (vgl. auf der Seite [Entrückung] im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"),
erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde seine
widergöttlichen und dämonischen Kräfte voll entfalten
können und ein urplötzlich hereinbrechendes großes
Verderben über die ganze Erde bringen, wie gesagt aber erst dann,
wenn Jesus Christus kuz zuvor seine Braut in Sicherheit gebracht und
sie von der Erde weggenommen haben wird.
Im Gefolge
dieses ersten apokalyptischen Reiters, der und so ist zu vermuten, ihr
Anführer ist, folgen nach Offenbarung 6, 3-17 gleich drei
weitere Reiter hinterher, die diesmal unverkennbar dämonische
Engel verkörpern, offensichtlich aufgrund
und mit dem
Beginn des
Machterhalts des Reiters auf
dem weißen Pferd lt. Offenbarung 6, 1-2 nacheinander
losgelassen werden
und somit nicht nur die Auswirkung der Machtergreifung des Antichristen
verkörpern, sondern vom Antichrist im Vorfeld seiner
Machtergreifung
selbst verursacht werden.
Alle vier Reiter stellen in ihrer Gesamtheit also eine Art Armee
dar, die miteinander streitend und aufeinander eingespielt von Sieg zu
Sieg geht. Sie bringen
über die ganze Erde den
Menschen nach einer langen, relativ friedlichenm Zeit ganz
plötzlich und unerwartet große Not und viel
Elend. Darum nennt sie die Bibel auch
die vier apokalyptischen Reiter, und sie müssen unbedingt im
Zusammenhang gesehen werden, denn die Auswirkungen dieser Reiter
werden die Menschen der Erde tatsächlich so hart
treffen, wie es die Zornesgerichte Gottes später tun werden.
Darum werden diese die Erde
treffenden Schicksalsschläge mit gerichtartigem Charakter von
vielen Bibelauslegern eigentlich fälschlicherweise auch
"Siegelgerichte"
genannt. Und werden sind sie unberechtigterweise, da sie in Wahrheit
keine echten
Zornesgerichte Gottes sind.
Das muß an dieser Stelle unbedingt
unterschieden werden.
Denn der wahre Verursacher und Anführer des apokalyptischen
Reiterheeres ist allein der Antichrist und nicht der lebendige
Gott. Auch wenn diese Reiter von ihm bzw. seinen Engeln gerufen werden,
verdeutlichst dies nur, daß der lebendige Gott auch in diesen
Dingen, die das kriegerische Wirken des Antichristen betreffen, sowohl
das erste als auch das letzte Wort spricht und jederzeit souverän
alles fest in seinen Händen hält.
Der Antichrist ist es, der mit der "Angst für Jakob" in der
Vorbereitung seiner Regierung
das alte Machtgefüge der
Erde zerrüttet und zerstört und die dann angsterfüllten
Menschen der Erde
nach einem Retter sehnlich macht. An dessen Stelle will er sich ja
selbst stellen und als Beender
der großen Not wird er seine eigene Person anbietern, diejenige
Not, und von selbst wird sie mit dieser Heftigkeit wohl kaum kommen,die
er zuvor selbst erzeugt hat.
Denn er ist in Wahrheit wie ein Arzt, der sich selbst die Patienten
schafft. Und daß nach dem Ende dieser großen Not kein Heil
kommt, sondern der echte Zorn Gottes nachfolgt, zeugt von einer
großen Ungerechtigkeit und der sehr massiven Verfolgung der
wahren Christen, die der große Weltverführer den Menschen
der Erde im Gefolge der vier dämonischen Reiter bringt.
Denn der Zorn Gottes ist eine Antwort des lebendigen
Gottes auf die vielen Gebete der gegenüber dem mächtig
gewordenen Antichrist ohnmächtig dastehenden Heiligen, bringt
der seinen Lügen verfallenen und von ihm verführten Welt
seine heilige Gerechtigkeit und wird, wie wir an anderer Stelle sehen
werden,
sogar von den wahren Betern sehnlichst erwartet und herbeigefleht. Denn
der
Antichist verursacht
nicht nur eine "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11,
die dem Wirken und den Auswirkungen der vier
dämonischen bzw. apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 3-17
gleichzusetzen ist, sondern unmittelbar anschließend eine Zeit
der
Bedrängnis (vgl. Daniel
9,
24-27; Matthäus
24, 15-30; Markus 13,
19-22), so hart, wie sie bisher nie war und auch nie wiederkommen
soll.
Kann es der Wunsch des Bräutigams sein, seine geliebte Braut kurz
vor der gemeinsamen Hochzeit, einem riesigen und fröhlichen Fest
im Himmel, so durch einen brutalen und überaus listigen
Vergewaltiger zu verängstigen und leiden zu lassen? Man kann es
sich, bei allem, was die Bibel dazu ankündigt, nicht
vorstellen.
Durch Glaubensprüfungen wird der Christusgläubige
geläutert und gereinigt und gestärkt und nicht verunreinigt.
Denn eine glaubensmäßige Vergewaltigung diesen
Ausmaßes, die der Antichrist mit seinem falschen Propheten
verursachen wird, wird den davon Betroffenen alle Freude und allen Mut
nehmen und innerlich vollkommen verschmutzen. So hatte es auch der
Verfasser dieser Homepage erlebt. Und diese von ihm erlebte
Vergewaltigung kann auf keinen Fall eine den Glauben
stärkende und innerlich reinigende Glaubensprüfung gewesen
sein. Wäre der Schreiber dieses Textes nicht vom lebendigen Gott
auf fast übernatürliche Art und Weise wieder hergestellt
worden. Denn seine Situation war verzweifelt böse, und er war
vollig ohne Vertrauen und Hoffnung auf den lebendigen Gott und ohne
Freude gewesen. So hätte
er niemals gerettet werden können, und er hätte sterben
müssen, denn er war auch nicht mehr weit davon entfernt und
wünschte sich bereits den Tod, wie jemand, der Gott und seine
Gnade nicht kennt. Aber der lebendige Gott Israels hat Ihn
angerührt und ihn mit den Worten aus Amos 4, 12 ebenfalls
angesprochen und ihm neue Hoffnung und neues Leben geschenkt:
"Darum will ich's weiter so mit
dir machen, Israel (mein liebes Gotteskind)! Weil ich's denn weiter so mit dir machen
will, so bereite dich, Israel (vertraue
wieder), und begegne deinem Gott!"
Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte
Erde
Der die Wahrheit zu Boden werfende Antichtrist zur "Zeit des Endes"
plant ein globales Verderben. Denn eine von Menschenhand
eingefädelte Not soll dann über die ganze Erde kommen. Und
wir befinden uns zum heutigen Zeitpunkt schon sehr nahe davor.
Aber erst nach der Wegnahme der Gemeinde wird ein Verderben die ganze
Erde
urplötzlich
überfallen.
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott
herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde
gerichteten Gerichte Gottes
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist
herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Und doch gehen, wie die Bibel aufzeigt, sehr viele Menschen völlig
ahnungslos und unvorbereitet darauf zu:
"Wenn sie (auch in Israel
immer wieder) sagen werden: Es ist
Friede, es hat keine Gefahr -, dann
wird sie das Verderben
schnell
überfallen (und so plötzlich, massiv und
unerwartet) wie die Wehen eine(r) schwangere(n)
Frau
(einsetzen), und
sie werden
nicht entfliehen (d.h. die dann kommende notvolle
Zeit wird unausweichlich sein)."
(1. Thessalonicher 5, 3; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser dieser Homepage)
In diesem Sinne sind übrigens auch die Bibelstellen bei
Matthäus 24, 37-41 und Lukas 17, 26-37 zu verstehen.
Diese Zeit des über die Menschen der Erde ausgegossenen Verderben
ist die "Stunde der Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10über den gesamten Weltkreis kommen soll und vor
der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll.
Auf dieses "Verderben" nimmt der Schreiber diese Textes
übrigens auch in seinem Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau
einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles
entscheidende Winter"
Bezug. Denn dieses, wie wir gleich weiter Unten sehen werden,
vermutlich bereits gegen Ende der ersten Hälfte
der
großen Trübsal urplötzlich über
die ganze Erde hereinbrechende notvolle Zeit charakterisiert einen ganz
bestimmten Zeitabschnitt, der sehr warscheinlich bereits vor dem
Beginn der erneuten, letzten und noch kommenden Fremdherrschaft
über
Israel seinen Anfang nimmt und eben genau darum, weil unmittelbar im
Anschluß daran der Antichrist seine Weltherrschaft antritt, mit
der Zeit der durch Betrug
gelingenden Vernichtung der "Starken", d.h. der zu dieser Zeit
auf der
Erde noch bestehenden Weltmächte identisch sein muß (vgl.
in Daniel
8, 23-25 und im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht").
Und den Auftakt dieses breitgefächerten Verderbens, das im
Verlaufe der ersten
Hälfte der großen Trübsal
vermutlich gegen deren Ende zu urplötzlich über die gesamte
Menschheit hereinbrechen wird, stellt der in der Bibel auch als "Angst für
Jakob" bezeichnete und in Jeremia
30, 4-11 beschriebene Zeitabschnitt dar.
Warum dürfte das "Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 bzw. die "Stunde der Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10über den gesamten Weltkreis kommen und vor
der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll,
bereits im Verlauf der ersten
Hälfte der großen Trübsal
und hier vermutlich gegen deren Ende zu beginnen?
Weiter Unten in diesem Kapitel werden wir noch hören, was man
unter dem Begriff endzeitliches "Verderben" versteht, bzw. wie man es
definieren kann.
Israel wird unter dem Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes", wenn auch aus der heutigen Sicht heraus noch nicht erkennbar,
erneut und dann ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten. Und alle
dahinführenden bzw. auch später in diesem Zusammenhang
stehenden notvollen Ereignisse, die dann, da sie mit einer
Zwangsherrschaft über Israel und einer Weltherrschaft verbunden
sind, globalen Charakter besitzen, werden auch die "Starken" dieser
Erde mit treffen und sich bis in den letzten Winkel der Erde eine sehr
schlimme Zeit auslösend entfalten (vgl. bei Daniel
8, 23-25 und hier
speziell das in Vers 24 als Klammertext
Ergänzte). Diese notvollen
Ereignisse sind es
also, die man unter dem Begriff urplötzlich
aufkommendes "endzeitliches Verderben" oder "Stunde der Versuchung"
zusammenfassen kann.
Und dieser ganz am Anfags stehende Krieg gegen "die Heiligen"(und mit
dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze
Land
Israel bezogen,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden
gemeint, d.h.
also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern
Israels gemeint sein kann), da sich
nach Daniel
8, 23-25 das Sinnen des frechen und verschlagenen Königs in
erster Linie "gegen
das heilige Volk"
richtet (gemeint ist das zu dieser Zeit wieder politisch hergestellte
Israel), wird in der Bibel in Jeremia
30, 4-11 deshalb auch auch als die "Angst für
Jakob" bezeichnet. Die "Angst für
Jakob"
aber stellt nichts weiters als das Öffnen der sieben Siegel nach
Offenbarung, Kapitel 6 dar bzw. verkörpert die Siegelgerichte, die
von
den auf Zuruf hin losgelassenen vier
dämonischen
bzw. apokalyptischen Reitern
nach Offenbarung 6, 1-8
eröffnet werden.
Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15
beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, das Zeichen des Sieges des
"Sohnes des Verderbens" über die Heiligen bzw. das Land Israel
dar.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der
Bibel immer auf das ganze Land
Israel bezogen,
sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden
gemeint, d.h.
also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern
Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Das heilige Land Israel (daher auch der Name "die Heiligen"), welches
zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft
des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch
wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden
gegeben,
der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit
gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen
geschändet und
entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" über die Heiligen sichtbar werden
läßt, dann muß
alles Wichtige was dahingeführt hat, bereits im Vorfeld weitgehend
geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann
im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes
des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits
den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen
Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann
muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der
großen Trübsal der
Kampf bis zu diesem
letzen Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen
haben.
Und dieser Anfang des Kampfes um die Fremdherrschaft des
Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über das Land
Israel, der gleichzeitig einen siegreichen bzw. vernichtenden Krieg
gegen die Nationen der Erde mit einschließen sollte, dürfte
dann
logischerweise bereits auf das Ende
der ersten Hälfte der großen Trübsal fallen, bzw.
müßte zwangsläufig in
die erste Hälfte der großen Trübsal und hier
wahrscheinlich, da diese
weitgehend relativ friedlichen Charakter besitzen soll, erst gegen
deren
Ende hin dadiert werden.
Und dies sollte dann auch der Zeitpunkt sein, an dem das "endzeitliche
Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 nach
einer unmittelbar vorausgehenden, etwas längeren und relativ
freiedlichen Zeitperiode über die Völker der Erde
urplötzlich, d.h. für
alle Menschen völlig
unerwartet hereinbrechen wird, bzw. an welchem sich die "Stunde der
Versuchung", die
nach Offenbarung
3, 10über den gesamten Weltkreis kommen und vor
der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll, sich
auf der Erde auszuwirken beginnt.
Der Verfasser dieser Homepage vermutet dazu:
Kurz vor der "Angst
für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11, die, wie wir eben gehört haben, das "Verderben" nach
1.
Thessalonicher 5, 3 bzw. die "Stunde der Versuchung"nach Offenbarung
3, 10 einleitet,
das
muß der noch rechtzeitige Zeitpunkt der Entrückung der
wahren
Gemeinde sein. Denn gleich hinterher soll das "Verderben"
urplötzlich losgelassen werden, soll nach 2.
Thessalonicher 2, 8"...
der Böse
offenbart werden" (vgl. auch in den Kapiteln "Was bedeutet
das "Offenbarwerden
des Bösen"?" und "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter") und anschließend an diese
Zeit
der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11
eine bis dahin noch nie dagewesene Zeit der
Bedrängnis über die ganze Erde kommen, in welcher das Land
Israel wieder aber nun ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten
wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird während dieser gesamten
Zeit einem großen religiösen Verführer gleich über
dieses Heilige Land herrschen und unter Todesandrohung die
Menschen in einer bis dahin noch nie dagewesenen Art und Weise zur
Anbetung seines "Greuel-
bzw. Götzenbildes"
zwingen (vgl. Offenbarung
13, 8 in Verbindung mit Offenbarung
13,
14-15), welches vom letzten
großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Zeichen seiner
uneingeschränkten
Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Speziell auf
dieses zweite "Greuelbild
der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus
24, 15-28 und in Offenbarung
13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel
9, 27 bzw. Daniel
11, 31 beschrieben.
Und daß dieses sogenannte "Greuelbild
der Verwüstung" bzw. des "Verwüsters" zur "Zeit des
Endes" tatsächlich bzw.
in Wahrheit ein Götzenbild
sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der
Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).
Was aber ist mit dem Ausdruck "Verderben" in 1.
Thessalonicher 5, 3 gemeint?
Mit dem Ausdruck "Verderben" werden in der Bibel allgemein globale bzw.
umfassendere Gerichte Gottes bezeichnet, die zur letzten Zeit, d.h.
während bzw. im Verlaufe der großen Trübsal (das ist
die 70. Woche der Prophetie Daniels bzgl. Israel und der Stadt
Jerusalem) nicht nur das Heilige Land sondern gleichfalls auch die
übrigen Regionen der Erde mit betreffen werden und somit zumindest
teilweise globalen Charakter besitzen. Dazu gehören:
1. die
"Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11,
die den vier dämonischen
bzw. apokalyptischen Reitern
nach Offenbarung 6, 1-8,
d.h. dem Angriff der apokalyptischen Reiterarmee des Antichristen
gleichzusetzen ist.
Dieses Verderben stellt den Auftakt in der großen endzeitlichen
Gerichtsreihe der Apokalypse dar und wird von Menschenhand
hervorgerufen.
2. Die
zwei Zeugen nach Offenbarung
11, 1-14,
die die ganze Zeit der tausendzweihundertundsechzig Tage, d.h.
zweiundvierzig Monate lang währenden
Bedrängnis Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes
und die Lügen
des Antichristen geben und vom Antichrist nicht überwunden
und getötet werden können und die während dieser ganzen
Zeit über die Unversehrtheit des zugemauerten Osttores in
Jerusalem wachen, damit es niemand unbefugt aufbrechen kann, bevor der
wahre
Messias tatsächlich zurückkommt.
Diese Zeitspanne der tausendzweihundertundsechzig Tage entspricht damit
fast der
gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb
Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Es wird von den zwei Zeugen in der Bibel berichtet, daß sie fast
die ganze Zeit der zweiundvierzig Monate lang währenden
Bedrängnis vom Antichrist nicht überwunden
und getötet werden können. Denn sie sollen nach Offenbarung
11, 3 tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen. Sie allein
können es nur
sein, denen der lebendige Gott diese Aufgabe übertragen kann, weil
er sie nach Offenbarung 11, 5 zu ihrem eigenen Schutz mit bestimmten
übernatürlichen
Fähigkeiten ausstatten wird, so daß sie, sooft sie
wollen, die Erde mit Plagen aller Art schlagen können:
"Und wenn ihnen jemand Schaden tun
will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn
ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden. Diese haben Macht, den Himmel
zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer
Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu
verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie
wollen." (Offenbarung 11, 5-6)
Das Verderben, das von den zwei Zeugen nach Offenbarung
11, 1-14 ausgehen wird, bewirkt ihr Gott, einerseits um sie selbst
zu schützen und um die großen endzeitlichen Verderber, den
Antichristen zur "Zeit des Endes", für seine Bosheit und
Unverfrorenheit für alle Menschen sichtbar zu bestrafen und
bezieht alle Menschen der Erde mit ein.
3. die jeweils sieben Posaunengerichte lt. Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und
Offenbarung 11, 15-19 und Schalengerichte lt. Offenbarung 15,
5 bis Offenbarung 16, 21 (gemeint ist der schreckliche Tag des Herrn),
die von den
Heiligen der Erde von ihrem Gott erbeten werden und die gegen die
gerichtet sind, die dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
anhangen, die also die Gemeinde des Tieres und das antichristliche
Weltreich treffen sollen und die wiederum globalen Charakter besitzen.
Paulus fügt an der weiter oben zitierten Stelle in 1.
Thessalonicher 5, 1-3 vor das ausdrucksstarke Verb
"überfallen"
zusätzlich noch das Wort "schnell" ein, um die rassante
Geschwindigkeit des Hereinbrechens der "Angst für
Jakob" zu
unterstreichen. Sie soll so plötzlich einsetzen und so massiv sein
wie die Wehen
einer Frau.
Unter Bezugnahme auf das Hereinbrechen des Verderbens schreibt der
bekannte Bibelkommentator Dr. Vernon McGee in seinen
Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 - 5, 5 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März 2001
folgendes:
"Der Vergleich mit Geburtswehen gibt sowohl die unvorhersagbare
Plötzlichkeit als auch die
persönliche Bedrängnis, in welche die Menschen
geraten werden, sehr gut wieder (Mt. 24, 8; Mk. 13, 8). Der Zorn
Gottes, der
sich über eine lange Zeit angestaut hat, wird sich dann Bahn
brechen. Die
Zeichen dieses Zornes sind deutlich erkennbar, wenn auch der Zeitpunkt
seiner
Ausgießung nicht vorhersagbar ist.
Die Welt kann dem kommenden Zorn am Tage des Herrn genauso wenig
entgehen, wie eine schwangere Frau den Wehen entgehen kann. Die
Unausweichlichkeit dieses Geschehens und die Vergeblichkeit jeglichen
Fluchtversuchs wird im Griechischen hier durch die doppelte Verneinung,
nämlich
“ou mi” besonders betont."
In Lukas
21, 34-36 wird außerdem eindringlich davor gewarnt, daß
"dieser Tag nicht
plötzlich über
euch komme wie ein Fallstrick". Damit ist der Tag der
Entrückung gemeint.
Der Verfasser dieses Textes meint:
Diese beiden auf die Entrückung bezogenen
Beschreibungen in 1.
Thessalonicher 5, 1-3 und Lukas
21, 34-36 lassen keinerlei
Zweifel darüber, daß zum Einen die Wegnahme der Braut
Christi urplötzlich geschehen wird und keinen Tag später
kommen darf, aber auch zum Anderen, daß die darauf folgenden
schlimmen Ereignisse auf der Erde ohne Vorwarnung genauso
plötzlich und unerwartet überfallartig losbrechen werden.
Alles wurde demnach vom
Antichrist unbemerkt vorbereitet. Er holt bereits zum großen
Schlag aus, den er lange zuvor bereits gut geplant hat.
Alle Menschen der Erde sind dem falschen Propheten unsichtbar
zugeschaltet.
Niemand vermag sich mehr ihm zu entziehen. Doch keiner scheint
dies
ernsthaft bemerkt zu haben, und nicht einer ahnt die große
bevorstehende Gefahr für die Menschheit. Das große
gedankenmäßige Gleichschalten (und der Antichrist bewirkt
bei den Menschen damit noch viel mehr) der Menschen kann jedenfalls
beginnen, das nun in einer verhängnisvollen Art und Weise mit
gewaltsamen Ereignissen verknüpft wird, eine neue nicht vermutete
Dimension annimmt und zu einer gewaltigen Angst und Unsicherheit
eskaliert. Die bis dahin immer noch relativ heile und davon fast nichts
ahnende Welt wird schlagartig zusammenbrechen.
Der Gott des Himmels,
der bis zur Entrückung der wahren Gemeinde noch seinen Arm
ausgestreckt und schützend über über die
Heidenvölker der Erde gehalten hatte, zieht ihn nun zurück
und gibt sie bzw. deren Überrest, dann wenn seine geliebte Braut
Jesu Christi aus der Welt weggenommen sein wird, um sie vor diesem
großen Unheil zu bewahren, der Versuchung, dem Verderben und
Gericht preis.
Er wendet sich nunmehr nach fast 2000 Jahren erneut seinem
auserwählten Volk zu, um nun dieses und nicht mehr die
Heidenvölker als sein Werkzeug zur Rettung des Verlorenen auf der
Erde einzusetzen. Nach der bereits zuvor begonnenen bzw. bereits
erfolgten
äußeren bzw. politischen oder auch
natürlichen
Wiederherstellung Israels folgt dazu nun auch seine geistliche
Wiederherstellung. Denn ganz
Israel sollen gerettet werden, wenn mit der Wegnahme der wahren
Gemeinde Jesu Christi "die Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24
zu Ende gegangen sind und wenn auch das "Zertreten Jerusalems von den
Heiden" endgültig vorbei sein soll. Dann, unmittelbar danach, nach
diesen beiden Ereignissen soll die geistliche Wiederherstellung ganz
Israels folgen (vgl. auch die Erläuterungen in Lukas 21, 20-24).
Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle
Stämme
und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das
Volk
Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein.
Das
große gedankenmäßige
Gleichschalten der Menschen der Erde wird vermutlich mit sehr
einschneidenten
Ereignissen einhergehen, die gravierende Ausmaße annehmen
werden, da es
unter normalen Alltagsbedingungen von den davon Betroffenen sicher als
etwas
Ungewohntes bemerkt und kritisch behandelt werden würde.
Zum
Beispiel könnte der Antichrist nach den Vorstellungen des
Verfassers dieser Internetseite und man denke hier nur an die
Entwicklung im Iran an seine Atompolitik, gezielt gesteuert über fanatischeMoslime bereits länger zuvor
vorbereitete terroristische
Anschläge auf
einige
Atomkraftwerke der Erde ausführen lassen, mit der Auswirkung,
daß
in großen Maße
Strahlung in die Atmosphäre freigesetzt und hierdurch eine
Massenpanik unter der Bevölkerung ausgelöst werden wird.
Die durch solche Ereignisse folgenden negativen und massiven
wirtschaftlichen Konsequenzen werden mit großer
Wahrscheinlichkeit alle Menschen der Erde zu spüren bekommen. Zu
vernetzt ist heutzutage das Wirtschaftsgefüge der Erde.
Warum gerade Moslems,
Vertreter einer
sehr starken
nichtchristlichen und radikalen, christusfeindlichen Glaubensrichtung?
Will der große Weltverführer diese nicht auch
letztendlich
für den
Glauben an einen Gott umorientieren, an dessen Stelle er sich
drängt.
Alle Menschen
der Erde werden ihn nach den Vorhersagen der Bibel schließlich
einmal anbeten, auch die Moslime müssen dies also tun.
Eine so
gewichtige und in vielen Ländern der Erde verbreitete Religion wie
der Moslem kann er nur in sich selbst
auflösen, indem
er seine Anhänger von deren Zielen vergrault, und zwar so lange
und intensiv, bis sie diese
Religion ganz
ablehnen und selbsttätig verlassen. Anderenfalls müßte
er sie
vernichten.
Und ist
offensichtliche
Grausamkeit und fehlende Menschlichkeit einer jeglichen
Religion nicht Grund genug für deren Anhänger ihre eigene
Religion in Frage zu stellen und sie für abstoßend zu
finden?
Wenn es nach dem Antichristen ginge, können nicht
genug Anschläge
von moslemischen Fanatikern verübt werden, um seinem eigentlichen
Ziel, den moslemischen Glauben auf der Erde zu vertilgen, näher zu
kommen. Sicher hat er als der eigentliche Drahtzieher dieser
Entwicklung einer Religion, so die Meinung des Verfassers dieser
Homepage, solche bereits in
der Vergangenheit erfolgreich praktiziert. Darum muß der
Antichrist, der das heutige Machtgefüge und die derzeitigen
Großmächte der Erdesehr sehr bald ablösen wird, auch
diese
gewichtige Religion, die zudem
massiv feindschaftliche Gedanken zum Staat Israel hegt,
zwangsläufig
vernichten.
Dies ist für den Antichrist schon aus dem Grund
zwingend notwendig, weil er bestrebt sein muß, den für seine
Machtzwecke von ihm benötigten Staat Israel
vor seinen heutigen und zukünftigen Feinden zu erhalten und zu
schützen und den im Jahre 70 n.
Chr. zerstörten Tempel der Iraeliten in Jerusalem wieder
aufzubauen.
Will er doch sehr bald die Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde herab
inszenieren und dazu benötigt er zwingend den Tempel Salomos in
Jerusalem. Denn, was wäre ein Weltherrscher ohne Residenz, ohne
Regierungsgebäude.
Er muß nach Offenbarung
13, 14-15 danach ein Bild vom angeblich wiedergekehrten Messias
in den dann wiederaufgebauten Tempel stellen und anschließend die
heilige Stadt Jerusalem zur Welthauptstadt eines messianischen
Friedensreiches erklären.
Bis dahin
müssen aber erst einmal sämtliche Feinde des
heiligen Volkes gebannt und beseitigt, das Areal des
Tempelgeländes
für einen
Tempelwiederaufbau bereinigt und freigegeben und der heilige Tempel,
die Wohnstätte Gottes, wiederaufgebaut werden.
Der Verfasser
dieser Homepage ist davon überzeugt, daß der Frieden
zwischen Israel und seinen Anliegerstaaten und damit auch der Frieden
der Juden und der Moslems nur durch ein friedliches Miteinander der
Menschen unterschiedlicher Religionen kommen kann. Dann hat auch der
Antichrist keinerlei Chansen, seine unglaublichen Machtpläne
voranzutreiben.
Er ist immer bestrebt die derzeitigen Weltmächte und die Feinde
Israels gegeneinander aufzuhetzen und gegenseitig aufzureiben. Nur aus
der Sicht der Bibel bezüglich der Rolle Israels wird man die
aktuelle und zukünftige Entwicklun der politishen Lage verstehen
und Zukunftsprognosen geben können.
Die radikalen Vertreter des moslemischen Glaubens, aber auch die jetzt
noch bestehenden politischen Großmächte der Erde sollten es
sich also
wirklich genau überlegen, ob ihnen eine Expansion ihrer Religion
oder ihrer Macht mit Mitteln der Stärke, der Gewalt oder des
Terrors letztendlich den erhofften
Erfolg bringen können. Der Verfasser dieser Webseite ist
jedenfalls nicht dieser Ansicht. In jedem Fall wird das Festhalten an
dieser Art von Politik den
wirtschaftlichen Untergang einleiten.
Sind nicht alle Menschen heute mehr als denn je aufeinander angewiesen.
Dies kann jedermann beispielsweise an der gegenseitigen
Abhängigkeit von bestimmten Rohstoffen, wie Erdgas und Erdöl
erkennen.
Die Erhaltung
des Friedens auf der Erde und eine Politik des aufeinander Zugehens ist
ein viel edleres und erstrebenswerteres Ziel und spielt nicht den
Absichten des aufstrebenden Antichristen zu. Im Gegenteil, es hält
sein Kommen sogar auf. Dies ist es auch, was sich die Menschen
der Erde und natürlich auch aller Religionen aus dem Herzen heraus
wünschen und
befürworten. Glauben muß wieder aus dem Herzen heraus gelebt
werden. Dann wird er lebendig und fruchtbar.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kopiert auch den Zorn
Gottes
Kopiert
nicht der
Antichrist, der größte Feind der Menschen, auch das Handeln
Gottes? Suchen wir in der Bibel, denn der
Antichrist versucht genau diese für seine Zwecke zu
mißbrauchen,
genauso wie er dies mit nichts davon ahnenden Menschen und mit
dem Wort Gottes tut:
In
Offenbarung 16, 2 wird das
erste Schalengericht beschrieben, das den Zorn Gottes in eine neue
Dimension
steigert. Hier sollen die Menschen der Erde, die den Antichrist und
sein Bild
anbeten und sein Hautmal tragen, gemeint ist das des Names des ersten
Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung
des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar),
ein
böses, sehr schlimmes Geschwür auf der Haut erhalten. An
diese Ankündigung der Bibel könnte sich der Antichrist
anlehnen und
es selbst in die Hand nehmen, bei den Menschen Geschwüre zu
erzeugen, denn er ahmt auch den Zorn Gottes nach. Hierdurch wird
bekanntlich die große Trübsal eingeleitet, und dies macht
den Antichrist so gefährlich.
Man
könnte sich vorstellen, daß der Antichrist, der ja nie
selbst in Aktion und in Erscheinung tritt, sondern dazu immer Menschen
für seine Ziele benutzt, Terroranschläge gegen Atomkraftwerke
organisiert.
Löst die
freiwerdende Kernstrahlung einer durch Terroranschläge
hervorgerufenen Reaktorkatastrophe
ähnlich wie der am 26. April 1986 im ukrainischen
"Lenin"-KernkraftwerkTschernobyl stattgefundenen, nicht
auch
Krebsgeschwüre auf der Haut aus?
Aber was
könnte dann in Wahrheit am 26. April 1986 geschehen sein? War der GAU in Tschernobyl allein
dem Versagen der Wissenschaftler
zuzuschreiben? Der Weg eine Reaktorkatastrophe technisch
ausschließlich über die vorhandene Steuerung der
Kernreaktoren auszulösen, war immerhin gefunden und in der Praxis
bestätigt worden. Auf diese Art und Weise sammelte vielleicht das
wissenschaftliche Team des Antichristen bereits praktische Erfahrungen
über das in den instabilen Zustand übergehende Verhalten
eines Kernreaktors. Daten konnten von Ferne mit gesammelt,
Meßprotokolle kopiert werden, denn die Praxis weicht meistens
doch etwas von der Theorie ab. Mit dem in der Folge
ausgebrochenen und große Hitze entwickelnden Reaktorbrand sind
auch alle diesbezüglichen Hinweise vernichtet worden.
Wofür könnte der Antichrist
und seine Mitarbeiter
diese Daten benötigen? Die Handlungsweise des großen
Weltverführers ist sehr
wahrscheinlich viel komplexer, als man es ahnt. Zum einen will er
vielleicht ganz
gezielt
Katastrophen künstlich herbeiführen, um den Menschen eine
Endzeit mit Gottes
Gerichten zu simulieren. Zum anderen kann er für die
Weiterentwicklung seiner
eigenen Technik nicht auf sehr teuere Versuchsanordnungen
zurückgreifen und
zielt darauf ab, bestehende Weltmächte auszutricksen und bankrott
zu machen. Er
muß damit seine benötigten teuren Großversuche
auslagern. Er muß außerdem
Terroristen mit Fachwissen ausstatten.
Die Presse und Fachwelt
informiert bei
spektakulären Unfällen hinterher meist großzügig
die Öffentlichkeit. Dadurch
erzielt er noch viele weitere, ihm nützliche Effekte.
Fehlgeschlagene
Großversuche helfen außerdem bekanntlich auch weiter und
sind oft noch viel
aufschlußreicher, als nicht fehlgeschlagene, ja sogar manchmal
für das bessere
Verständnis unumgänglich. Er als Perfektionist will sich
natürlich später keinerlei
Schlappen erlauben. Seine Technik, mit der er noch die ganze Menschheit
blenden
wird, muß vollkommen ausgereift sein.
Hand aufs Herz, er wird
dabei sicher auch
mogeln und vertuschen. Wird er später in seinem angeblich
messianischen Weltreich die
ausschließliche
Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Gezeiten anpreisen, so
benötigt er
trotzdem in jeden Fall Atomenergie für stark energiezehrende
Produktionsprozesse, wie Elektrolysen usw. Unter äußerlich
unscheinbaren
Bauhüllen verborgen, wird so mancher Atommeiler zusätzlich
benötigten Strom
erzeugen. Wurde in einen Großversuch von ihm das Verhalten eines
Kernreaktors
bis zum Eintritt eines GAU´s benötigt, der Antichrist konnte
diesen freilich nicht selbst nachvollziehen. Aber er besitzt
ja den falschen Propheten, sein technisches Meisterwerk. Mit ihm konnte
er bereits in der Vergangenheit hervorragend spionieren, Erfindungen
klauen und zusätzlich die poltischen Geschicke der Welt lenken.
Was planten
am 25. April
1986 die Wissenschaftlicher im ukrainischen
"Lenin"-Kernkraftwerk Tschernobyl? Wer legte ihnen die Gedanken und die
Arbeitsschritte zu diesem wagehalsigen Versuch in ihre Köpfe:
Ein
Turbinen-Experiment
sollte durchgeführt werden. Man wollte testen, wieviel Energie
die Turbinen beim
Auslaufen noch erzeugen können, wenn das elektrische Netz
außerhalb der Anlage
total ausfällt. Der "Auslaufstrom" sollte ausreichen, um die
Kühlung des
Reaktors aufrechtzuerhalten, bis die Notdieselaggregate anspringen.
Sicherheitseinrichtungen,
wie die automatische Notabschaltung und das Notkühlsystem, wurden
dazu außer Kraft
gesetzt. ... Aber es gerät nach und nach alles außer
Kontrolle. Vielleicht für den Antichrist ein gelungener
Abschluß des Experimentes. Für die ukrainischen
Wissensschaftler wahrscheinlich ihr tragisches Ende. Für die
Menschen
der betroffenen Region aber eine Katastrophe!
Beten und hoffen wir für die Zukunft, daß die Pläne des
Antichristen bezüglich der Atomkraftwerke der Erde andere sind,
als die oben angedeuteten und das auch unter den Religionsfanatikern im
Sinne des Erhalts ihrer eigenen Glaubenslehre endlich ein Umdenken
einsetzt. Vielleicht kommt so auch wieder Friede und ein Annehmen des
Andersdenkenden und auch zwischen den großen Weltreligionen der
Erde zu stande.
Nimmt Gott uns nicht so, wie wir sind, mit all unsern
Fehlern an? Der lebende Gott eifert um jede Seele, um jeden
Sünder, aber nicht um jeden Preis!
Die Gemeinde Jesu
Christi entflieht urplötzlich u.
schnell aus der gestellten Falle
Der Antichrist hat den Countdown zur großen Gleichschaltung der
Gedanken mittels des falschen Propheten bereits gestartet. Die "Angst für Jakob"
nach Jeremia 30,
4-11 kann
beginnen. Die
Grundlagen hierzu sind mit großer Sicherheit bereits gelegt.
Aber zum Entsetzen
des Antichristen entweichen jetzt, kurz zuvor, einer Flucht
gleich
alle lebendigen Christen im letzten Moment auf wunderbare
Weise der Erde. Ihnen wird damit die auch noch kommende große
Verführung und
glaubensmäßige Vergewaltigung durch den falschen Propheten
des Antichristen und damit auch die damit einhergehende Bedrängnis
erspart
bleiben.
Und dieses Mal muß keine Arche gebaut werden, mit der die Rettung
erfolgen kann, so wie bei Noah. Es drängt auch kurz vorher kein
Engel zur
Flucht, so wie
dies Lot mit seiner Familie erlebte. Gott handelt an dieser Stelle
persönlich,
und sein Sohn führt diesen Plan zu der allein von Gott
vorbestimmten Zeit
aus. Er kommt wie ein Dieb in der Nacht, völlig unerwartet (vgl. Matthäus
24, 37-44 und Lukas
17, 34-36).
Es wird sein wie in den Tagen Noahs oder Lots: Gott bewahrt
die Welt, die vergessen hat, nach ihm zu fragen, nicht mehr vor seinen
Gerichten, aber er führt kurz zuvor alle in Christus
Gerechtfertigten aus ihr heraus
Es soll aber zur Zeit der Entrückung, die im oben stehenden
Bibeltext mit dem "offenbar werden des Menschensohnes" ausgedrückt
wird, ähnlich zugehen wie zu den
Zeiten Noah´s und Lot´s:
Es wird in dieser Zeit, also dann "wenn der Menschensohn offenbar
werden wird", gegessen und
getrunken, geheiratet, gekauft und verkauft, gepflanzt und gebaut, und
das ist das Verwerfliche und Charakteristische jener Zeit, es wird bei
alledem nicht mehr nach dem lebendigen Gott gefragt und ihm allein die
Ehre gegeben (vgl. Lukas
17, 26-30).
Es fällt dabei auf, daß in Lukas 17, 27-28 nicht grobe
Sünden, sondern ganz alltägliche Dinge aufgezählt
werden. So beschreibt es auch Dr. Wim Malgo in seinem Buch "Wo gehn wir
hin?" im Kapitel: "Unmißverständliche Hinweise auf die
nahende Entrückung".
Die Zeit der Entrückung der wahren Gemeinde, dann "wenn der
Menschensohn offenbar werden wird", ist also keine besonders
ereignisreiche Zeit, eher ruhig und
gleichmäßig dahinplätschernd, fast eintönig und
relativ friedlich. Die Menschen dieser Zeit sind dann mit ganz
alltäglichen und weltlichen Sorgen beschäftigt und teilweise
damit beschwert, eine fast einschläfernde Zeit, vergleichbar mit
der
Ruhe vor dem Sturm.
Aber, und das ist für diese scheinbar friedliche aber in Wahrheit
trügerische Zeit, die bereits vom
Reden des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
überschattet wird, besonders charakteristisch, und darum
kann dann auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
kommen, es wird eine
Zeit sein, in der sehr viele dann vergessen haben werden, daß es
einen Gott gibt, der diese Erde mit allem, was auf ihr ist, geschaffen
hat und erhält. Die Menschen jener Zeit, die noch um einen Gott
wissen, werden vergessen haben, wie Gott wirklich ist, denn er ist
ihnen nicht mehr vertraut und kennen auch Jesus Christus, ihren guten
Hirten, nicht mehr wirklich. Und genau darum werden sie den
verführerischen Lockrufen des in Sacharja 11,
15-17 für die letzte Zeit angekündigten nichtsnutzigen
Hirten folgen, der sich mit seinem Massenmedium, dem falschen
Propheten, groß tut vor den Menschen und ihnen verspricht, was er
nicht ist und was er doch nicht halten kann. Denn nach einer vom
lebendigen Gott des Himmels festgesetzten Zeit wird er am
Ende der großen Trübsal für seinen Frevel "des sich
über Gott Erhebens" bestraft werden und alle die sich zu ihm
gehalten haben mit ihm. Was für ein schreckliches Erwachen wird es
dann für viele geben, aber es ist dann zu spät.
Es wird also in der Zeit, "wenn der Menschensohn offenbar werden wird"
für sehr viele Menschen der Erde, die zuvor noch ihren Gott gut
kannten, das Gegenteil eingetreten sein, von dem was Jesus Christus,
der gute Hirte, über seine wahre Gemeinde einst ausgesprochen hat:
"Meine Schafe hören meine Stimme, und
ich kenne sie, und sie folgen
mir ..." (Johannes 10, 27)
Und darum verweist die Bibel auf die Zeit Noahs, wenn es um die Zeit
der Entrückung der wahren Gemeinde geht: "Denn wie es in den Tagen Noahs
war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns. Denn wie sie waren in den Tagen
vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und
ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche
hineinging; und sie beachteten es nicht,
bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein
beim Kommen des Menschensohns." (Matthäus 24, 37-39)
Und hier wird ganz deutlich, daß mit dem "offenbar werden des
Menschensohnes" aus Lukas17, 30 das "Kommen
des Menschensohns" in Matthäus 24, 39 gemeint ist. Doch das
geschieht ganz offensichtlich zu einer Zeit, in der es keine "Furcht
Gottes" mehr gibt, in der der lebendige Gott im Leben sehr vieler
Menschen keine Rolle mehr spielt, in der ganz alltägliche Dinge
zum Hauptinhalt des Lebens sehr vieler Menschen geworden sind und in
der das Liebesangebot des lebendigen Gottes in seinem Sohn Jesus
Christus bei sehr vielen Menschen in Vergessenheit geraten ist. Man
wird einfach nicht mehr erkennen können und nicht mehr darum
wissen, wie sehr Gott diese Welt liebt und daß er das Verlorene
dieser Welt sucht, das er ein Vater ist, der seine verlorengegangenen
Söhne und Töchter sucht. Man wird das Rufen Gottes dann
einfach nicht mehr hören können, so sehr ist man dann mit
sich selbst beschäftigt, ... mit Radio hören, mit Fernsehen
schauen, mit Discomusik, Kassettenrecorder und mit spannenden
Computerspielen. Und obendrein gibt es noch Kinofilme und Videos zu
sehen. Wieviel Zeit der Stille verbleibt den Menschen heute noch, um
mit Gott ins Gespräch zu kommen?
Und hierin besteht auch die Gefahr der Verwechslung des Christus des
lebendigen Gottes mit seinem ihn kopierenden Doppelgänger, dem
Antichristen. Nur deshalb, weil eben die Menschen dieser Zeit das Wort
Gottes, die Bibel, nicht mehr (genau) kennen, weil ihnen andere,
weltliche Dinge wichtiger erscheinen, als das Warten auf die Ankunft
des Herrn.
Nur darum weil sie die erste Liebe zu ihrem Herrn verlassen haben
werden, werden selbst Christen vom Reden des
gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zur
Sünde verführt und der listigen Klugheit des
Antichristen überrumpelt werden, werden sie den
verführerischen Doppelgänger nicht mehr vom Original
unterscheiden können. Nur deshalb kann das Lügenkonzept des
Sohnes des Verderbens fruchten, und nur darum werden die Menschen
denjenigen sich als Messias ausgebenden Gottessohn annehmen, der in
seinem eigenen Namen kommen wird und in Wahrheit überhaupt keiner
ist. Und weil sie der Lüge und nicht der Wahrheit glauben, werden
sie schließlich gerichtet und müssen durch die
Zornesgerichte Gottes hindurch gehen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 11-12).
Und noch einen Aspekt erachtet der Verfasser dieser Homepage als
wichtig. Er zitiert an dieser Stelle Dr. Vernon McGee in seinen
Ausführungen zu Offenbarung
3, 10 – 13 in der Sendereihe
des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002. Im Sendschreiben an den
Engel der Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13,
die für die wahre Gemeinde der Zeit unmittelbar vor der
Entrückung steht, bezieht sich Dr. McGee auf Vers 11:
Zitatanfang: "Siehe, ich komme bald; ...” Das
griechische Wort (das von Luther mit bald übersetzt wurde) besagt
jedoch
wortwörtlich: schnell oder plötzlich. Es geht hier also
vielmehr um den
Gedanken der Plötzlichkeit und einen Anflug von Erwartung; d.h. er
kommt zu
einer Zeit, die sie nicht kennen werden. Das aber heißt nicht,
dass sein Kommen
unmittelbar (also bald) bevorsteht, aber dass sein Kommen
plötzlich sein wird. Das ist die
Zusage, die die Hoffnung der Gemeinde ist. Tatsächlich wartet die
Gemeinde
nicht auf die Zeit der Großen Trübsal. Nirgends wird
uns gesagt, dass wir die
Lenden gürten, die Zähne zusammenbeißen und die
Fäuste ballen sollen, weil die
Große Trübsal kommt und wir da hindurchgehen müssen!
Das hat der HERR nie
gesagt, vielmehr
sollen wir “warten auf
die selige Hoffnung und Erscheinung der
Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilandes Jesus
Christus!” (Titus
2, 13). Zitatende
Plötzlich und schnell und für viele völlig unerwartet,
das wird nach Offenbarung 3, 11 das
Kennzeichen der kommenden Entrückung sein, auf die die wahre
Gemeinde wartet. Sie wartet nach Titus 2, 13, wo wir ebenfalls eine
Bibelstelle, die sich auf die kommende Entrückung der wahren
Gemeinde finden können, also voller Freude auf die Erscheinung
ihres Christus, der sie bei seinem nächsen Kommen zu sich nimmt
und nicht etwa voller Angst auf das Hereinbrechen der großen
Trübsal und der Bedrängnis. Unser Gott, der Gott Israels,
möchte doch erreichen, daß wir den Blick voll Freude auf
seinen lieben Sohn hinrichten, um hier Heil und Erlösung zu finden
und nicht von ihm wieder wegrichten, auf eine kommende Zeit der Angst
und des Unheils. Unser Vater im Himmel weiß doch: Das tut uns
nicht gut!
So unerwartet, schnell und plötzlich, wie sich die Tür zum
Himmelreich Gottes
öffnet, so bald danach wird sie wieder verschlossen sein. Zu viele
wenn und aber würde der Antichrist sonst blitzschnell ausstreuen
und die
Menschen vielleich sogar erfolgreich aufhalten können.
Aber wehe, die übrigen zu diesem Zeitpunkt auf der Erde
lebenden Menschen werden nicht entrinnen können und dem
Weltverführer und der großen Trübsal preisgegeben
(vgl. Matthäus
24, 37-44). Sie werden gleich den törichten Jungfrauen
vergeblich um Öl für ihre Lampen bitten. Aber das Öl
reicht gerade mal für die Klugen, weil sie einen kleinen Vorrat
besitzen. (vgl. Matthäus
25, 6-13)
Hatte nicht Dr. Martin Luther einmal den bekannten Satz geprägt: "Wenn ich wüsste, dass
morgen der jüngste Tag wäre,
würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."
Eben gerade deswegen, weil der wiederkommende Christus wie ein Dieb in
der Nacht kommt, zu einer Stunde, zu der wir es nicht meinen, und weil
der Tag der Entrückung in einer relativ friedlichen Zeit sein
wird, müssen wir beständig wachsam sein, zu jeder Zeit mit
seinem Kommen rechnen (vgl. Matthäus 24, 42-44, Lukas 12, 37-40; 1.
Thessalonicher 5, 1-3) und dürfen den Vorrat an Öl
für unsere Lampen nicht ausgehen lassen.
Der Sohn Gottes wird sehr bald offenbar werden
Nach Lukas 17, 26+30
wird der Sohn Gottes am Tage seines Kommens zur Wegnahme der wahren
Gemeinde offenbar werden. Lukas 21,
34-36 warnt die Menschen der Erde, daß dieser Tag nicht über
sie kommen möge wie ein Fallstrick. Der Evangelist fordert uns
sogar in Lukas 21, 36 diesbezüglich zum Gebet auf.
Wie leicht
könnte dieser große Tag sonst die Seinen Christi hart
treffen. Wie schlimm, wenn sie dann darauf unvorbereitet wären.
Wissen wir doch, daß das Kommen des Himmelreiches zehn Jungfrauen
gleicht, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Dieses Gleichnis Jesu finden wir in Matthäus
25, 1-13.
Aus diesem Gleichnis geht aber hervor, daß es bereits Nacht
geworden war, als der Bräutigam kam.
Um die wahre Gemeinde Christi wird
es also bereits finster werden. Der Antichrist hat bereits mit seinem
falschen
Propheten begonnen, die Menschen der Erde zu verführen. Er macht
alle mit seinem Massenmedium schläfrig und gebetsträge,
macht, daß sie zunehmend beginnen, sich in den Sorgen des
Alltages zu verlieren, sich sogar ihr Herz damit zu beschweren, bevor
das Verderben, das er über die Erde bringen wird und welches wie
die Wehen einer Frau ganz plötzlich und massiv losbrechen wird,
wie ein Fallstrick über die ganze Erde hereinbrechen wird.
Er macht die Menschen mutlos, für die Wegnahme der wahren Gemeinde
(vor)ahnungslos, so daß sie die
brennende Liebe des Wartens auf den Bräutigam vergessen sollen.
Andererseits richtet er den Blick aller Menschen der Erde zunehmend auf
das Diesseits, auf den Hunger nach irdischem Glück.
Prof. DDr. Paul M. Zulehner,
Dekan an der Katholisch-Theologischen
Fakultät der Universität Wien beschreibt deshalb den
Grundtonus der heutige Zeit als Grundformel, die von
einer Ausrichtung des postmodernen Menschen nach maximalem und
leidfreien Glück in minimaler Zeit geprägt ist. Mit dem
nur auf seine Lebenszeit begrenzten Nachjagen nach Glück ist der
von Gott für die Ewigkeit geschaffene Mensch aber völlig
überfordert. Der Mensch flieht in der Folge aus dem
alltäglichen Leben in ein virtuelles Leben. Das beste Beispiel
dafür ist die Droge Fernseher. Er sucht aber gleichzeitig Auswege
in der Spiritualität. Prof. P.
Zulehner hält sogar einen sogenannten "Megatrend der
Spiritualität" fest, da immer mehr Menschen ein Ventil ihrer
Überforderung im vergeblichen Nachjagen nach ihrem
Glück in der Droge Religiösität suchen. Die Sehnsucht
dieser Menschen nach Zufriedenheit und Glück bleibt trotzdem und
kann auch durch ein Ausweichen in die Scheinwelt der Spiritualität
nicht gestillt werden.
Bereits die Kinder machen ihr Leben zu,
statt
es aufzumachen. Dies hat zur Folge, daß
nach Angaben von Prof. Zulehner in Deutschland jedes vierte Kind, das
in die Grundschule eintritt, ein therapiebedürftiges Niveau
diffuser Angst besitzt, mit der Ursache, bei der Jagd nach
Glück zu kurz zu kommen.
Die unstillbare Sehnsucht des Menschen nach einem erfüllten Leben
treibt ihn schließlich in die Flucht. Er möchte aus der
(angsterfüllten) Enge durch einen Ausbruch ins Weite entrinnen.
Der Zusammenhang zwischen Enge und Angst ergibt sich aus der
Übersetzung des Wortes Enge "angustiae" aus dem Lateinischen.
Alle Drogen und Religionen bieten dabei keine wirkliche Lösung an.
Denn es kommt dabei nicht zur Verwandlung des Menschen, die das Chaos
ordnet, Prioritäten und Werte richtig setzt, so Prof. Zulehner.
Nur das gottgewollte, langatmigere und von der geduldigen Liebe Gottes
getragene Leben, das die Menschen in der
Vergangenheit noch besaßen und das auch die Ewigkeit mit
einschließt, bringt die wahre Erfüllung. Denn es führt
sie zurück zum Vater, ihrem Schöpfer.
Das Evangelium als Lösung des Problemes. Die Sehnsucht der
Menschen drängt also letztendlich nur noch nach einer Frage:
Bleibt Gottes Liebe? Das Wort der Bibel spricht dafür.
Genau an dieser Stelle kann das Menschen verändernde und
heilbringende Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung an
die Sehnsucht der Menschen angebunden werden. Die Menschen warten in
ihrer Sehnsucht nach Glück und erfülltem Leben nur darauf,
Gottes Liebe zu begegnen und zu erfahren.
Die Menschen haben aber nicht nur eine Angst, in ihrem Leben auf der
Erde zu kurz zu kommen. Sie werden von einer weiteren großen
Angst in die Enge getrieben:
Es ist die Angst über das Verlorengehen ihres Lebensrechtes, ganz
einfach ein Mensch sein zu dürfen, mit allen Schwächen und
Stärken und Fehlern. Sie treibt die Angst um das Recht auf Fehler
machen und Versagen zu dürfen, aber auch um das Recht auf
Vergebung erhalten zu können.
Laßt uns darum Menschen
anderer Religionen verstehen lernen und ihnen behutsam das Evangelium
bringen. Wir können es nur bringen, aber der lebendige Gott allein
schließt dafür die Herzen auf. Er tut es, wenn wir ihn darum
bitten, denn er erfüllt uns jede Bitte, die Menschen aus der
Entfremdung mit Gott zurückführt in seine Nähe, also von
ihrer Sünde erlöst. Denn Entfremdung von Gott, oder von sich
selbst und von anderen Menschen, so definierte es einst Augustinus,
einer der bedeutendsten christlichen Kirchenlehrer, ist Sünde.
Der Verfasser dieser Homepage geht noch über die Theorie Prof.
Zulehner´s hinaus: Er ist der
Meinung, daß bereits heute der Sohn des Verderbens sogar gezielt
in allen
Menschen eine
Angst um
die Zukunft zusätzlich künstlich mit seinem falschen
Propheten erzeugt. Dafür spricht, daß er in der ersten
Hälfte der großen Trübsal die sogenannte "Angst für Jakob"
nach Jeremia 30,
4-11 künstlich erzeugen wird. Und diese Angst soll ihr Handeln
lähmen. Er
lenkt und
leitet alles auf das große Chaos zu, daß er vor dem
Aufrichten und Erscheinen des "Greuelbildes
der Verwüstung"
lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), auf
der Erde anrichten wird. Er möchte sich ja als Retter, als Messias
an die Stelle Jesu Christi stellen und Anbetung seiner Zeichen und
Wunder erreichen, die ganze Menscheit mit seinen Lügen zur
Sünde verführen. Er wird ihn
kopieren und dabei
verdrängen bzw.
ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8).
Vor diesem Hintergrund stehen wir heute und hat auch der Evangelist in
Lukas 21, 34-36 sein Anliegen dargelegt. Er fordert darum auf, mit dem
Beten nicht müde zu werden, die Liebe zum Bräutigam zu
erneuern. Er befürchtet, daß der Tag, an dem der Sohn Gottes
offenbar werden wird, sonst für viele zu einem Fallstrick werden
könnte. Darum laßt uns, wie es der Evangelist Lukas
diesbezüglich geboten hat, beten:
"Herr Jesus, der du bald für die Menschen der Erde offenbar werden
wirst, bewahre uns davor, unvorbereitet auf dein Kommen dazustehen.
Mach unsere Sinne hellwach, da die Welt müde wird, dein Evangelium
mit dem Herzen zu empfangen und statt dessen ihr Herz mit den Sorgen
des Alltages beschwert. Der du sehr bald wie ein Dieb in der Nacht
kommst, in einer Zeit, in der es keiner erwartet, laß uns treu
bleiben in den kleinen Dingen, an dem Ort, an den du uns gestellt hast.
Öffne uns das Herz für die Menschen in unserer Straße,
an unserem Arbeitsplatz, in unserem Wohnort, daß wir die erste
Liebe nicht verlassen, d.h. dich wieder an die erste Stelle unseres
Lebens stellen. Bete für uns, daß unser Glaube nicht
aufhört, bis du kommst. Laß uns gehorsam in der suchenden
Liebe zur dir und unseren Mitmenschen bleiben, damit dein Geist uns
erfüllen kann. Nur so können wir auf dein Kommen gut
vorbereitet sein, dafür bereit, dem so urplötzlich und
mächtig wie die Wehen einer Frau hereinbrechenden globalen
Verderben mit dir zu entfliehen. Danke dafür, daß du uns
hiervor erretten willst. Denke an uns, wenn du kommst, deine geliebte
Braut zu dir in dein Reich zu holen, damit uns dieser wichtige Tag
nicht so unerwartet wie ein Fallstrick trifft und wir doch durch die
große Trübsal gehen müssen. Verwandle unser Bangen vor
der kommenden "Angst
für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 in eine sehnsüchtige
Erwartungsfreude. Gedenke dabei
auch an unseren Ehepartner, unsere Kinder, sowie unsere Geschwister und
die Eltern."
Wir sollen klug und nicht töricht sein. Unsere Lampen und unsere
Gefäße sollen mit Öl gefüllt sein, wenn die
Wegnahme der wahren Gemeinde Christi erfolgt.
Das Licht der Lampe, das Bild für den heiligen Geist Gottes,
symbolisiert die Bereitschaft, den wahren Herrn der Erde mit
sehnsüchtigem Herzen zu erwarten, die Liebe zum Bräutigam und
zu den Brüdern, den Wunsch, das Verlorene zu suchen, die
Sünder zu lieben, aber die Sünde zu hassen und die Freude
darüber, wenn Sünder Buße tun und sich zum wahren
Christus bekehren. So lange der lebendige Gott, auf der Erde die
verlorenen Seelen sammelt, soll das Licht der Lampen der in seinem Sohn
Jesus Christus Gerechtfertigten leuchten.
Entrückungen einzelner Menschen gab es bereits in der
Vergangenheit
Wenn wir in Apostelgeschichte
8,
36-40
weiterlesen, erfahren wir, daß der heimreisender
Kämmerer die Entrückung
des Philippus
erlebte,
welcher ihn
kurz zuvor getauft hatte. Philippus
selbst rechnete mit großer Wahrscheinlichkeit überhaupt
nicht damit, daß ihn Gott auf diesem Weg so rassant an einen
anderen Ort
bringen würde.
Bereits im Alten Testament berichtet die Bibel von einer
Entrückúng. Im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet,
daß er, weil er mit Gott
wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah:
Dies ist überhaupt der allererste Bericht über die
Entrückung eines Menschen, der der Bibel entnommen werden kann.
Henoch hielt
sich an den Herrn. Mehr nicht. Diese Treue belohnte Gott, so daß
er den Tod
nicht sah. Und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt
hatte.
Sehr
viele Bibelausleger sehen in dem Vorbild der Entrückung Henochs
einen Typus auf
die Gemeinde Gottes, die vor der großen Trübsal mit den
apokalyptischen Gerichten hinweggenommen wird.
Ähnlich wird es auch bei der Entrückung der Braut Christi
sein:
Zurück bleiben
leere Betten und leere Stühle und Arbeitsplätze. Es hört
sich an wie in einem
Science Fiction - Film: Menschen werden einfach
weggebeamt, werden verwandelt mit Haut und Haar, restlos und lösen
sich für den irdischen Beobachter in Luft auf.
Vielleicht folgen
sie aber auch dem bei seinem Vater wohnenden Jesus Christus in den
Himmel, ähnlich wie das von den Aposteln zur Himmelfahrt Jesu
Christi beobachtet werden konnte und worüber uns die Apostelgeschichte
1, 9-11 berichtet und werden vor den Augen der erschrockenen,
zurückbleibenden Menschen buchstäblich den Wolken entgegen
hinweggehoben.
So aber könnte nach der Vorstellung des Verfassers dieser
Internetseite die Entrückung der Gemeinde Christi von
Außenstehenden erlebt
werden.
Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen
Auch im 1. Thessalonicherbrief
spricht Paulus sehr deutliche Worte zur Wegnahme der wahren Gemeinde
Christi, mit der
in dem dort angegebenen Herrenwort (gemeint ist damit die Wiedergabe
einer persönlich gemachten Äußerung Jesu Christi)
unserer Meinung nach die
Entrückung gemeint ist:
Das griechische Wort "harpagesometha", das in 1.Thessalonicher 4,
13-17
für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit
"hinwegreißen"
übersetzen.
Diejenigen Menschen der Erde, die zur wahren Gemeinde Jesu Christ
gehören, werden also vermutlich gänzlich unererwartet
lebendig von dieser Erde
geradewegs in den Himmel hinein hinweggerissen werden.
Und eines sagt die
Bibel auch noch über die Entrückten aus: Sie müssen so
wie Henoch den
körperlichen Tod,
nicht sehen. Denn im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet,
daß er, weil er mit Gott
wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah (vgl. 1. Mose 5, 22-24).
Der Schreiber dieses Textes möchte seine Leser in diesem
Zusammenhang noch auf einen weiteren und sehr wichtigen Aspekt
aufmerksam machen. Er zitiert darum Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zu Offenbarung
3, 10 – 13 in der Sendereihe
des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März
2008:
"Doch die Gemeinde erhielt noch
weitere Verheißungen. Christus versprach den Gläubigen: Ich
komme bald - ein
Gedanke, der zu einem Hauptthema des Neuen Testaments geworden, auch
immer wieder im Buch der Offenbarung auftaucht. Dahinter
steht
nicht nur die Vorstellung, daß der Herr kommt, sondern auch,
daß dieses Kommen sehr plötzlich
oder rasch erfolgen wird. Denn für die Wiederkunft Jesu steht im
griechischen Text das Wort “parusia”, was nach Dr. Vernon
McGee soviel wie ein “Plötzliches-zur-Stellesein” aber
auch Ankunft bzw. Advent bedeutet (vgl. Dr. McGee´s
Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 – 5,
5 in der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März
2001).
Und im Blick auf diese baldige
Wiederkunft wurde jedem Gläubigen ans Herz gelegt: Halte, was du
hast. “Siehe, ich
komme schnell.”
Das griechische Wort (für bald) besagt jedoch wortwörtlich: schnell
oder plötzlich. Es geht hier also vielmehr um den Gedanken der Plötzlichkeit
und einen Anflug von Erwartung; d.h. er kommt zu einer Zeit, die sie
nicht
kennen werden. Das aber heißt nicht (bzw. soll nicht
heißen), daß sein Kommen (für die Christen aller
Zeiten immer jeweils) unmittelbar bevorsteht,
aber daß sein Kommen
(dann, wenn er tatsächlich einmal kommen wird) (ur)plötzlich (und
für sehr viele völlig unerwartet) sein wird. Das ist die
Zusage, die die Hoffnung
der Gemeinde ist.
Das paßt auch zu 1. Korinther 15, 52, wo steht,
das die Entrückung "plötzlich, in einem Augenblick"
geschieht. Also kein langsames Emporgehoben, sondern ein Weggerissen
werden. So kann man sich die Entrückung der Gemeinde Christi
vorstellen.
Und der Zeitpunkt der Entrückung der Gemeinde Jesu Christi
wird gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal
vermutet.
So hat diesen Zeitpunkt auch der durch die Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" sehr bekannt gewordene
Exeget Dr. Vernon McGee in der Sendung vom 9. Juni 2003 zugeordnet, als
er über Matthäus 24, 1–10 sprach:
"Jesus begann nun, die Ereignisse, die zu seiner Rückkehr in
Herrlichkeit
führen sollten, und die Vorzeichen seiner Wiederkunft zu
beschreiben. In Matthäus
24, 4-8 sprach Jesus zunächst über die erste Hälfte der
sieben Jahre, die seinem
zweiten Kommen vorangehen. Diese Zeitspanne wird auch die
“siebzigste Woche
Daniels” genannt, so in Daniel 9, 24-27."
Und der Verfasser dieser Homepage ist der festen Meinung:
Noch bevor auf dieser Erde zur "Zeit des Endes" das durch den
Antichristen hervorgerufene Verderben losbrechen kann, nimmt Jesus
Christus die wahre Gemeinde einer Braut gleich zu sich in den Himmel
auf.
Erst
dann wenn die wahre Gemeinde Jesu Christi von dieser
Welt fortgenommen bzw. entrückt sein wird, werden die vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 losgelassen, kann sich die Macht des
"Bösen" nun frei und ungehindert entfalten und seine Kräfte
werden entfesselt.
Wie charakterisiert Jesus den Zeitpunkt der kommenden Entrückung
der wahren Gemeinde Christi? Wie vergleicht er den Zeitpunkt mit
früheren Ereignissen auf der Erde?
In Matthäus
24, 37-44 schreibt der Apostel, daß sich die Menschen jener
Zeit gut auf Jesu Wiederkunft vorbereiten müssen.
Worauf sollen die Menschen besonders achten? In Lukas 21, 34-36 werden
die Christen jener Zeit darauf hingewiesen, nicht ihr Herz zu
beschweren, damit sie den kommenden Ereignissen der Erde entfliehen und
vor dem Menschensohn stehen können.
Der Tag der Entrückung
soll über alle Menschen der Erde ganz plötzlich wie ein
Fallstrick kommen. Welchen Sinn
hat diese ganz plötzliche Entrückung, an der nur ein Teil der
Menschen der Erde
teilhaben wird? Aus
welchem
Grund kommt Jesus Christus, seine geliebte Braut zu holen? Warum tut er
dies
gerade dann?
Die Bibel gibt dazu in Offenbarung
3, 10noch weitere
Auskunft. In 1.
Thessalonicher 1, 10 oder 1. Thessalonicher 5, 9-10werden den Menschen
außerdem zum Sinn des
Wartens auf Christus Erklärungen gemacht. Die Braut
Christi ist nicht bestimmt zum Zorn. Sie soll stattdessen das
ewige Leben
ererben:
Muß die wahre Gemeinde vollständig durch die
große Trübsal hindurchgehen, bzw. was spricht dafür,
daß sie vor dem kommenden Verderben weggenommen wird?
Gerade der richtige Zeitpunkt zum Umzug in die himmlische
Wohnung
Jesus Christus hat also allen Grund das zweite Mal auf die Erde zu
kommen. Er verspätet sich auch nicht. Denn genau zur richtigen
Zeit
bewahrt er seine Braut vor dem kommenden Vergewaltiger, der auf der
Erde bereits seine Macht antritt aber zu dieser Stunde noch
von den Engeln Gottes festgehalten wird. Er entreißt sie seinen
bereits
zufassenden gierigen Händen. Später darf er nicht kommen.
Seine Gemeinde muß jetzt in Sicherheit gebracht werden. Jesus
Christus war vor ca. 2000 Jahren zu seinem Vater gegangen, um den
Seinen Wohnungen im Himmel zu bereiten. (vgl. Johannes 14, 3; Johannes 17, 24).
Jesus
Christus muß seine Braut außerdem von dieser Erde wegholen,
weil die Hochzeit des Lammes im himmlischen Thronsaal stattfinden soll.
Eine Entrückung ist bereits allein aus diesem Grund
unumgänglich und auch deshalb, da noch vor den auf der Erde
lebenden wahrhaftigigen
Christen auch die in Christus Entschlafenen, gemeint sind die Toten
auferstehen und einen unvergänglichen Leib erhalten werden.
Der Leib Christi muß eins werden.
Sollten dazu die Toten wieder
auf diese Erde kommen und zur himmlischen
Hochzeit einen vergänglichen Leib zurückerhalten?
Wir lasen
dies doch bereits in 1. Korinther 15, 50-54 und in 1. Thessalonicher 4,
13-17, daß die zu diesem Zeitpunkt auf der Erde Lebenden nicht
entschlafen, statt dessen aber verwandelt und einen unverweslichen Leib
erhalten
werden und daß sowohl alle Gläubigen,
gemeint sind die dann auf der Erde lebenden wahrhaftigigen Christen als
auch die bereits in Christus Entschlafenen als der Leib Christi
gemeinsam zu seiner Braut gehören und darum für das himmliche
Hochzeitzsfest zusammen
bestimmt sind und daß die Lebenden den Toden nicht zuvorkommen
sollen.
Aber die für nur kurze Zeit geöffnete
Himmelstür wird wieder verschlossen
Die Entrückung wird bei vielen Menschen ein schmerzliches Erwachen
auslösen. Wir entnehmen Matthäus
7, 21-23 und
Matthäus 25, 6-13:
Die auf der Erde
Zurückgebliebenen sind fassungslos. Viele versuchen, noch
aufgenommen zu werden, aber die Tür, die einen kleinen Augenblick
geöffnet war, ist bereits wieder verschlossen. Unmittelbar nach
der
Entrückung der wahren Gemeinde erscheint einem Fallstrick gleich
lt. Offenbarung
6, 1-2 der Antichrist und bringt mit sich auf der Erde eine noch
nie dawesene große Trübsal,
die
apokalypischen Reiter nach Offenbarung
6, 3-17 werden von den Engeln Gottes nacheinander losgelassen.
Der
große Weltverführer stellt
sich anschließend daran als Retter der Erde und aller darauf
wohnenden Menschen ungeheuerlicherweise an die Stelle von Jesus
Christus (vgl.
2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8)
und verspricht ein Tausendjähriges
Friedensreich, aber gerade darum bzw. trotzdem folgt ihm der
Zorn Gottes nach.
Damit
entpuppt
er sich offensichtlich als ein
Lügner. Die Zeit der
großen Trübsal auf der Erde beginnt und mit ihr eine
noch nie dagewesene Verfolgungszeit der dann zum lebendigen Glauben
kommenden Menschen.
Tröstet die verängstigten Brüder
Bei allem, was den Menschen der Erde in der Zukunft bevorstehen wird,
es kann einem dabei schon Angst werden.
Darum sollen wir heute nach 1.
Thessalonicher 4, 18 handeln und
einander im Wissen um die baldige Entrückung der Gemeinde Christi
vor der kommenden großen Trübsal und dem Antichrist mit den
obigen Worten aus 1.
Thessalonicher 4, 13-18 trösten, so wie es
Paulus befahl.
Aber auch heute sind die Worte der Hoffnung und des Trostes wichtig.
Der Verfasser dieser Homepage möchte darum an dieser Stelle im
Hinblick auf die sehr bald kommende Entrückung der wahren Gemeinde
Christi folgendes ihm persönlich wichtig gewordenes Gebet
aussprechen:
"Herr Jesus, denke an mich, wenn Du kommst und die Deinen dieser Erde
zu Dir nimmst. Geh nicht an mir, meinem Haus und allen mir lieb
gewordenen Menschen vorüber!"
Bei Jesu letztem Kommen wird die entrückte Braut mit ihm
zurückkehren
Der noch nie dagewesesenen sehr schlimmmen Zeit der Bedrängnis,
der zweiten Hälfte der großen Trübsal, wird erst mit
der
dritten Wiederkunft Jesu Christi ein Ende gesetzt. Diese Wiederkunft
des
Messias geschieht dann für alle Menschen sichtbar und in
großer Macht und Herrlichkeit. Bei ihr setzt Jesus Christus
im Gegensatz zur Entrückung der wahren Gemeinde seine
Füße auf die Erde, um den Antichrist und seinen falschen
Propheten zu töten und hier zu bleiben, die Erde zu richten
und
anschließend auf ihr ein wahres Tausendjähriges,
messianischesReich aufzurichten.
Diese wohl
bekannteste Wiederkunft Jesu Christi beschreibt die Bibel, schlechthin
bekannt als die
Rückkehr des Messias auf die Erde herab, sehr ausführlich in Offenbarung
19, 11-16.
Schon hier wird darauf hingewiesen, daß dem wiederkehrenden
König aller Könige und Herr aller Herren und hiermit ist
Jesus
Christus gemeint, "das Heer des Himmels" folgt. Diesen Sachverhallt
berichtet uns die Bibel ebenfalls in Judas 14-15.
Bereits
Henoch, weil er mit Gott wandelte und der darum von Gott in den Himmel
entrückt wurde und den Tod nicht sah, weissagte derartiges
über die Rückkehr des Herrn. Der Judas-Brief zitiert
darüber aus einer Henoch zugeschriebenen Schrift, die aus dem 2.
Jahrhundert v. Chr. stammt.
Wir finden im Alten Testament noch weitere Hinweise dazu, daß der
wiederkehrende Jesus hiebei nicht allein kommen wird. An dieser Stelle
sei besonders erwähnt: Jesaja 35, 8-10 und Jesaja 51, 10-11.
Diese Worte beziehen sich aber auch auf die in der großen
Bedrängnis von Gott vor dem Antichristen und dem Drachen an einem
besonderen Ort beschützten Israeliten, die mit der Rückkehr
des Messias zum Gericht über die Lebenden der Erde aus der
Wüste zurückkehren werden. Hier sind diejenigen Juden
gemeint, die bei
der Aufrichtung des "Greuelbildes
der Verwüstung"
lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), in die Berge fliehen mußten und dort
von ihrem
lebendigen Gott
tausendzweihundertundsechzig Tage lang bewahrt und versorgt worden
waren (vgl. Matthäus
24, 15-22; Offenbarung
12, 6-14).
Viele Juden sehen in dem Ort in der Wüste, an dem sie Gott
während der Zeit der Bedrängnis versorgen wird, die
Felsenstadt Petra:
Petra befindet sich in Jordanien
und ist eine Art ausgetrockneter Canion, der einer
Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion ist.Dorthin
werden von einigen Juden bereits
seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn
es
soweit ist, dann dahin fliehen zu können.
Die Entrückung der Gemeinde als Teil der göttlichen
Heilspläne mit den Menschen
Einer
der
frühen Kirchenväter, Irenäusvon Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), formulierte
einmal die folgenden Sätze:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser
Welt alles verwüstet hat, dann wird
er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel
von
Jerusalem setzen; und dann
wird der Herr vom Himmel in den Wolken
kommen, in
der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und
jene, die
ihm
folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die
Zeit des Reiches
einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und
er wird
Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem
Reich, von welchem
der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von
Westen und mit
Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen«"
Wir sehen auch,
dieser frühe Kirchenvater geht davon aus, daß der Antichrist
dem
lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder
aufgebauten Tempel von
Jerusalem stellen wird (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und anschließend für drei Jahre
und
sechs Monate
sehr wahrscheinlich als der selbsternannte Messias der Israeliten sogar
weltweit regieren wird.
Zuvor aber muß er schlagartig und unerwartet, in dieser Welt
alles
verwüsten, d.h. alle bestehenden Mächte zerstören, damit
seiner
Weltherrschaft niemand mehr widerstehen kann. Dann kann sich ihm kein
Mensch mehr widersetzen.
Diese vorbereitende Zeit, die Zeit vor der offenen Aufrichtung seines
Thrones in der Gestalt des "Greuelbildes der Verwüstung" nach Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15
gleichzusetzen ist und welches bekanntlich an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), umfaßt die erste Hälfte der
großen
Trübsal. Ziemlich am
Ende dieser ersten Hälfte der großen Trübsal bis zum
Beginn der
Bedrängnis ist sie die Zeit der losgelassenen apokalyptischen
Reiter
nach Offenbarung 6, 3-17
und damit gleichzeitig die Zeit der "Angst für
Jakob" nach Jeremia
30, 4-11.
Unmittelbar bevor
diese fallstrickartig beginnenden, großes Verderben
bringenden traumatischen Ereignisse ganz plötzlich wie die
Wehen einer
Frau
über die ganze Erde hereinbrechen sollen, wird noch rechtzeitig
genug
die Entrückung der "Gemeinde Jesu Christi" vollzogen sein. Die aus
allen Völkern und Nationen zuvor von Gott herausgerufenen durch
Jesus
Christus mit Gott versöhnten Menschen werden bei diesem
großen Ereignis
von nun an ihren Heiland schauen können und in Sicherheit und
für alle
Ewigkeiten bei ihm sein.
Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn
Gottes mit
seinem heiligen Volk Israel
Jetzt, nachdem der Heilsplan des lebendigen Gottes für seine
Gemeinde
mit deren Wegnahme, die zuletzt das Wettrennen mit der Zeit vor den
bedrohlich nahe herbeigekommenen, bald folgenden und sehr schlimmen
Ereignissen beendete, also noch rechtzeitig genug zu einem
unerwarteten, atemberaubenden und glücklicherweise erfreulichem
Abschluß gekommen ist, wird
der lebendige Gott
Israels sich wiederum seinem
Plan mit seinem auserwählten Volk bezgl. der Heidenvölker
zuwenden. Er
wird nun durch Israel großen Segen und das Heil für die
Heidenvölker
bringen, indem er
sein Volk nach der heute bereits fast abschließend vollzogenen
natürlichen Wiederherstellung (Beendigung ihrer weltweiten
Zersteuung)
nun auch geistlich wiederherstellt (spontane Annahme des vor ca. 2000
Jahren zur ihnen gesandten wahren
Messias in großem Maßstab) und wieder gebrauchen wird, um
der übrigen Welt der Heidenvölker seine Gnade zu offenbaren.
Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist also
keinesfalls gleichzusetzen
mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker. Nein, das
"Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet zwar das vom dann in Erscheinung
tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen
und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum
wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann
bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird).
Aber
noch immer und auch weiterhin, also auch noch mitten in der bereits
begonnenen großen Trübsal am Ende der Zeiten, ruft der
lebendige Gott Menschen "... aus
allen Nationen und Stämmen und
Völkern und Sprachen" heraus. Denn diese Menschen aus den
Heidenvölkern der ganzen Erde, die in Jesus Christus später
ebenfalls noch Erlösung und Rettung fanden und zu Gott in den
Himmel kamen, "... die standen vor
dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit
Palmzweigen in ihren Händen" (Offenbarung 7, 9).
Und sie, die Menschen "... aus
allen Nationen und Stämmen und
Völkern und Sprachen", ließen sich noch nach der
Entrückung der wahren
Gemeinde, also erst in der zweiten Hälfte der bereits begonnenen
großen Trübsal vom Gott Israels rufen:
"... Diese
sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und
haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im
Blut des Lammes." (Offenbarung 7, 14; Hervorhebung
durch den Verfasser
dieser Homepage).
Denn die wahre
Gemeinde wird, wie wir wissen, vom Seher und Schreiber der Offenbarung,
also von Johannes, ab dem Kapitel 4 der Offenbarung nicht mehr
erwähnt:
Das "Ende der Zeiten der Heiden" stellt demnach nicht nur den Neubeginn
Gottes mit seinem heiligen Volk Israel dar, sondern bedeutet auch und
zusätzlich eine neue
Dimension seiner Gnade mit den Heidenvölkern.
Danach kommt
das Ende-Was ist damit gemeint?
In der Bibel lesen wir vom "Ende" bzw. vom "Ende der Welt". Wir
finden solche Stellen, bei denen vom "Ende" bzw. vom "Ende der Welt"
die Rede ist, z.Bsp. in Matthäus 10, 22; Matthäus 10, 39;
Matthäus 13, 40; Matthäus
24, 3; Matthäus
24, 6; Matthäus
24, 14; Lukas 21, 9 und Markus 13, 7+13.
Bedeuten das Ende" bzw. das "Ende der Welt"den Weltuntergang, den
Untergang der gesamten Menschheit, oder das Ende der Existenz der uns
bekannten Schöpfung Gottes? Wie wir wissen wird hierrüber
sehr viel spekuliert, darum müssen wir uns Klarheit darüber
verschaffen, was die Bibel mit diesen Begriffen wirklich meint.
Das "Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet, wie wir im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn
Gottes mit
seinem heiligen Volk Israel" nicht etwa das Ende der Zeit oder das
Aus der Heidenvölker.
Nein, das "Ende der Zeiten der Heiden" und der anschließende
Neubeginn
Gottes mit seinem heiligen Volk Israel, dies werden alles
vorausgehende, sichtbare Hinweise auf das nun sehr
bald auf der Erde folgende und lang herbeigesehnte,
ewige Königreich des lebendigen Gottes sein, das der
Herrschaftszeit
des Antichrsten zur "Zeit des Endes" unmittelbar folgen wird. Erst dann
wird der Herr Jesus als König über Himmel und Erde begleitet
von den
Wolken der himmlischen Heerscharen vom Himmel herab kommen und in
großer Macht und Herrlichkeit des Vaters allen Menschen sichtbar
werden.
Zuerst wird
er die Macht des sich selbst auf den Thron Gottes erhobenen
Antichristen und falschen Messias zerbrechen, der dies mit der
Hilfe des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 bewirken konnte. Er wird dessen selbst
erschaffenes, wie lebendig wirkendes "Greuelbild der Verwüstung",
das den thronenden Messias dargestellt hatte, endlich aus dem Heilgtum
Israels, dem dann wieder existierenden 3. Tempel
Gottes,
wieder entfernen.
Der wahre Messias wird der lügenbehafteten "Shekinah", die
dann sichtbar über dem Tempel stehen wird, also der weithin
sichtbar gemachten, vom Antichrist
nachgeahmten Herrlichkeit Gottes und dem
sogenannten falschen Phopheten beiden ein Ende bereiten. Er, der
falsche Prophet, die letzte Erscheinungsform des zweiten Tieres aus
bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8, war es doch gewesen, mit dem der Antichrist seine ganze
Macht ausüben konnte, indem er mit seiner Hilfe gewaltige Zeichen
und Wunder tat. Dieses, das zweite Tier aus bzw. von der Erde, war sein
Massenmedium, das von große Dinge zu allen Menschen sprach. Und
es tat dies
ganz ohne technische Hilfsmittel und konnte dabei, ohne elektronische
Geräte zu benötigen, reden
und dabei gleichzeitig und nebenher die ihm gezwungenermaßen
zuhörenden Menschen mit
einer Gehirnwäsche manipulieren.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" war mit der Hilfe
dieses zweiten
Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 in der Lage gewesen, die Erdbewohner unbemerkt in
ihrem Handeln und Denken so zu beeinflussen, so daß er sie voll
und ganz beherrschte und unter seine in Wahrheit satanische Macht
versklaven konnte.
Der nun tatsächlich wiedergekommene wahre Retter der Welt, Jesus
Christus, wird jetzt den durch die Heiden zertretenen, entheiligten
Tempel
reinigen und wieder neu einweihen. Danach wird er alle nun von einem
gewaltigen Diktator, Thyrannen und großen Bedränger
befreiten Menschen der Erde
in Gerechtigkeit richten und anschließend für tausend Jahre
über die
Menschen der ganzen Erde regieren. Und auf der ganzen Erde wird
während dieser Zeit ein wirklicher Friede sein. Und auch die
gesamte
Schöpfung Gottes ist davon betroffen. Welch ein herrlicher
Ausblick!
Doch bei allen düsteren Ausblicken in die nähe Zukunft, wir
sollen eines nicht aus den Augen verlieren:
Die "Zeit des Endes" kommt unaufhaltsam immer näher bzw. ist
bereits da (vgl. im Kapitel "Endzeit
ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen,
sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels
an"), aber die Menschheit lebt in den "Zeiten
der
Wiederherstellung aller Dinge" (vgl. das in Apostelgeschichte
3, 19-21 Gesagte und im Kapitel ""Wir befinden
uns in den "Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge").
Auch wenn sich die Erde in
Kürze verändern wird, Gottes Liebe bleibt bestehen. Was jetzt
kommt, das ist den mit Wehen der Geburt eines Kindes vergleichbar. Und
ist die Freude auf ein Kind nicht größer als der bei der
Geburt zu erwartende Schmerz? Und haben wir doch im Verlauf dieser
Seite gesehen, die wahre Gemeinde
Jesu Christi bleibt vor dem kommenden Verderben bewahrt.
Und so muß es sich bewahrheiten:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der
Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw.
Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet,
demnach derjenige,
dessen Wege Gott durchkreuzt.
Auch wenn der wahre Träger der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" durch dasjenige, was durch die
Symbolik dieser Zahl zum Ausdruck gebracht werden soll, derjenige ist,
der einen noch nie in diesem Ausmaß dagewesenen Abfall bzw.
eine gewaltige Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit große
Verwüstung
bringt, der Gott des Himmels schreibt noch immer Heilsgeschichte mit
den Menschen. Und gerade in dieser Zeit des Abfalles vom wahren und
wahrhaft lebendigen Gott werden noch sehr viele Menschen mitten aus der
großen Trübsal heraus zum Heil finden können:
"9 Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand
zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und
Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm,
angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren
Händen, 10 und riefen mit großer
Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und
dem Lamm! ... 13 Und einer der Ältesten
fing an und sprach zu mir: Wer sind
diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen? 14 Und ich sprach zu ihm: Mein
Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese
sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und
haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im
Blut des Lammes. 15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und
dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt,
wird über ihnen wohnen. 16 Sie werden nicht mehr
hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die
Sonne oder irgendeine Hitze; 17 denn das Lamm mitten auf dem
Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers,
und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."
(Offenbarung 7, 9-17, Hervorhebung durch den Verfasser
dieser Homepage)
Gottes Zorn ist doch nicht für seine Kinder bestimmt und auch
nicht (mehr) für diejenigen, die aus ihrer Gottesferne umkehren,
sondern ausschließlich für seine Feinde gedacht. Aber dieser
göttliche Zorn kommt von einem seine verlorengegangenen Kinder
liebenden Vater und ist kein Jähzorn, kein Haß und kein
blindes Wüten eines über alle Maßen Erbosten, der um
die Dankbarkeit betrogen worden ist. Nein der göttliche Zorn soll
heilsam auf dem Weg zu unserem Heil sein, damit wir wieder zu einem
dankbaren Leben zurückfinden können. Denn der Gott Israels
ist derjenige, der das Verlorene auf dieser Erde noch immer sucht und
sein Helfer, der gute Geist Gottes führt noch immer die Menschen
zu ihm, dem großen Gott der Liebe hin. Und dies gilt auch dann
noch, wenn die große Trübsal der letzten Zeit bereits
angebrochen ist und das zweite Tier aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8 alle Menschen der Erde verführt, auch dann noch, wenn
die wahre Gemeinde Jesu Christi bereits von dieser Erde fliehen konnte
und die Stimme des Bräutigams, Jesu Christi damit auf ihr für
eine kurze Zeit nicht mehr gehört werden kann. Jesus Christus
kommt doch schon bald persöhnlich wieder auf diese Erde
zurück, um seine Herrschaft und den Thron Davids mitten unter uns
Menschen und für alle sichtbar anzutreten. Und unser großer
Gott möchte doch, daß wir fröhlich leben können: "Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden,
spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben
(und Kinder Gottes heißen)."
(Hesekiel 18, 32, Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch
den Verfasser
dieser Homepage)
Gott will wieder bei seinen Menschen wohnen. Dort will er gerne sein,
und dafür ist der Mensch doch bestimmt:
"Und ich hörte eine große Stimme
von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und
er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst,
Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; ..." (Offenbarung 21,
3)
Dann wird alles Leid vergessen sein und unsere Freude vollkommen:
"denn das Lamm
mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des
lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren
Augen." (Offenbarung 7, 17)
"Er wird den Tod verschlingen auf
ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern
abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen;
denn der HERR hat's gesagt."
(Jesaja 25, 8)
Auch wenn dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
für kurze Zeit Macht gegeben wird, mit Hilfe des zweiten
Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel
7, 8, die Erdbewohner zu verführen sein Bild anzubeten und
alle diejenigen, die den Lügen mehr glauben als der Wahrheit,
verloren gehen werden. Eines bleibt gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der
Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw.
Endzeit) eine von ihm hervorgerufene "zerbrochene Zeit" einläutet,
demnach derjenige,
dessen Wege Gott durchkreuzt.
Aber allem steht Gottes Bewahrung der Seinen und Gottes gute Absicht,
sein Reich zu bauen. Und noch nie standen wir dichter davor, wie heute.
Wie wir also sehr deutlich erkennen konnten, bedeuten das "Ende" bzw.
das "Ende der Welt" keinesfalls den Weltuntergang, den
Untergang der gesamten Menschheit, oder das Ende der Existenz der uns
bekannten Schöpfung Gottes. Aber es bedeutet mit Sicherheit das
Ende bzw. den Abschluß der "zerbrochenen Zeit". Und da jedes Ende
in sich bereits einen neuen Anfang beinhaltet, kann man mit Sicherheit
sagen, daß das "Ende" bzw. das "Ende der Welt" den Beginn der
neuen Welt Gottes einleutet. Das Reich Gottes, d.h. Gottes
sichtbargewordene Herrschaft über die Menschen der Erde nehmen
nach dem "Ende der (gefallenen) Welt" ihren Anfang. Und derjenige, der
nach demjenigen Lügner und Betrüger, der ihn nachzuahmen und
zu verdrängen versuchte, nun seine Herrschaft antritt, der ist
tatsächlich der wiedergekommene Messias Israels. Dieser gute Hirte
seines Volkes sitzt von nun an wahrhaftig auf dem Thron Davids. Er
weidet seine Lämmer und
regiert die Völker der Erde ab jetzt in wahrer Gerechtigkeit.
"Er weidet mich
auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser."
(Psalm 23, 2)
Diese kommende Zeit nach dem Abschluß der "zerbrochenen Zeit",
die dem "Ende" folgt (gemeint ist dasjenige , was nach der "Zeit des
Zerbruchs mit dem lebendigen Gott" folgen wird), ist demnach ein
wunderbarer
Ausblick auf eine Zeit des Friedens und der Freude, auf eine
zukünftige Welt der Geborgenheit in Gott. Er, der Lebendige, also
Gott
selbst, wohnt dann wieder sichtbar unter seinen Menschen, von nun an,
bis in alle
Ewigkeit:
"Siehe
da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen
wohnen,
und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr
Gott sein; ..." (Offenbarung 21, 3)
Das "Ende der (weltlich orientierten) Welt" ist also gleichzeitig der
Beginn des messianischen Reiches Gottes:
"... denn
das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen
des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von
ihren
Augen." (Offenbarung 7, 17)
Ja das "Ende" wird kommen. Aber ist ist ein "Ende" aller
Ungerechtigkeit und Lüge. Unmittelbar nach diesem "Ende der Welt"
beginnt also auf der Erde etwas ganz Neues, etwas Wunderbares und
Schönes. Was für ein Ausblick, welch eine Hoffnung. Denn
unsere Freude soll vollkommen werden!
Die Hütte Gottes bei den Menschen bzw. die Aufgabe
Israels, die Herrlichkeit Gottes unter den
Heiden zu verkündigen
Für alle wiedergekehrten Erlösten gilt letztendlich das
wunderbare Wort
der Bibel aus Offenbarung, Kapitel 21:
Einen noch deutlicheren Hinweis zur der dann auf die Erde
zurückgekehrten Shekinah,
der Wolke der Herrlichkeit Gottes, kann es kaum
geben. Vielleicht wird sie wie in alttestamentarischer Zeit, wie bei
Mose als eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei
Nacht von jedermann weithin zu sehen sein. Fest steht in jedem Fall:
Gott wird zum in Offebarung 21, 3-5 beschriebenen Zeitpunkt wieder bei
den Menschen wohnen. Das, was mit dem wunderbaren Einzug der
Herrlichkeit Gottes in die Stiftshütte, deren Modell neben
wunderschönen Fotos von vielen Teilen Israels in der Internetseite
www.bibleplaces.com
angesehen werden kann, begonnen hatte, wird wieder
hergestellt werden. Gottes Sehnen nach dem Wohnen bei den Menschen
erfüllt sich nun zum zweiten Mal.
Gott wählt sich, wie der Antichrist dies bereits in der der Zeit
der Bedrängnis zuvor getan hatte, vielleicht dazu nicht den Tempel
in Jerusalem aus,
sondern wieder die schlichte Hütte. Er wird mit Sicherheit kein
Meisterwerk menschlicher Baukunst, sondern wie auch bei der
Stiftshütte bereits geschehen, eine genau durchdachte aber
äußerlich einfach und schlicht aussehende Wohnstätte
und wird dort an der Seite seines geliebten Sohnes Jesus Christus zu
finden sein. Und dann wandelt er, wie anfangs im Paradies bereits
geschehen, in einem wunderbaren Garten mitten unter uns. Und in dessen
Zentrum steht der Baum des Lebens, der alle, die davon essen werden,
unvergänglich macht.
An dieser Stelle möchte der Verfasser dieser Homepage einen
kleinen Ausblick darauf geben, daß in Israel nicht nur der Retter
der Welt geboren wurde, sondern daß Israel vom lebendigen Gott
des Himmels auch zum Licht
der Heiden gemacht wurde, in dem Sinne daß später einmal
alle Heiden und viele Völker auf den Berg Zion kommen werden,
um die Wege Gottes zu lernen und darauf zu wandeln.
Der Verfasser dieser Homepage möchte in diesem Zusammenhang und an
dieser