Logo

Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
 

Bleibt Gottes Liebe?

    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
Inhalt Hauptseite Jesus Christus
jüd. Messiasbild Zeit des Endes
Endzeitlehren
große Trübsal Entrückung Wiederherstellung Hure Babylon apokalypt. Reiter Bedrängnis
zwei Hautmale Sieg behalten biblische Begriffe Linkseite Download Impressum

Die Entrückung der wahren Gemeinde kurz vor dem Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" als ein Bestandteil der "ersten Auferstehung"

Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Die Entrückung als Weg Gottes, aller Welt Enden vor dem kommenden Verderben zu erretten


"Ihr aber, liebe Brüder, seid wie Isaak Kinder der Verheißung." (Galater 4, 28)

Der alttestamentarische Prophet Jesaja hatte bereits vor über 2700 Jahren eine Vision, daß der Gott Israels seine Barmherzigkeit nicht nur über sein Volk Israel walten lassen wollte, sondern daß sich die Gnade seiner Errettung in ferner Zukunft einmal auf die gesamte Erde ausweiten würde.
So umschließt das nachfolgend aufgeführte prophethische Wort aus Jesaja 45, 22 also auch die noch in der Zukunft liegende Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde mit ein.
Denn wie aus der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" hervorgeht, wird in absehbarer Zukunft lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 ein von Menschenhand herrührendes Verderben den gesamten Erdkreis erschüttern, dem eine schlimme Zeit der Bedrängnis und Verführung auf dem Fuße nachfolgt.

Jesaja 45, 22
22 Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und sonst keiner mehr.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Was die Entrückung ist, was sie beinhaltet und warum sie als Gottes Rettungsplan notwendig wird und an welchen Stellen sie in der Bibel vorhergesagt wird, darüber sollen die sich nun anschließenden Kapitel dieser Seite Auskunft geben.

Der Gott der Juden wird zur "Zeit des Endes" also seinem Volk zu Hilfe kommen. Denn zu unübersehbar und zu groß wird die Verführung sein, die einmal von demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung 13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.

Was aber zur Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde führen wird, hat letztendlich seinen Ursprung in menschlichem Machtbestreben, steht im Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott und liegt der Machtentfaltung des Jesus Christus nachäffenden Antimessias zur "Zeit des Endes" zugrunde.
So beruht das kommende Verderben  lt.1. Thessalonicher 5, 1-3 also auf zweierlei menschlichen Willensrichtungen, die beide widergöttlichen Charakter besitzen:
- erstens die Opposition bzw. Auflehnung gegen Gott und seine Weltordnung
- zweitens die Ersetzung Gottes durch den Menschen.


Und genau das ist es auch, was dann dazu führt und das beim Propheten Daniel vorhergesagt wird: Der Antichrist zur "Zeit des Endes wird im Zuge seines Machtaufstiegs im Vorfeld mittels Betrug die "Starken" vernichten (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig unterschiedlichen Teile im Überblick"):

"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (Daniel 8, 24).

Und mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die (dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner«, Daniel 7, 7-12) eine wirtschaftliche, politische und militärische Vormachtstellung besitzen.

Der die Wahrheit zu Boden werfende Antichtrist zur "Zeit des Endes" plant also ein globales Verderben. Denn eine von Menschenhand eingefädelte Not soll dann über die ganze Erde kommen. Und wir befinden uns zum heutigen Zeitpunkt schon sehr nahe davor.
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.

Aber Gott hält bereits einen lang vorbereiteten Rettungsplan für all jene Menschen bereit, die ihn fürchten. Und dazu gehört die schon bald kommende Entrückung der Seinen des Herrn.
Darum laßt uns nicht über das Los bestürzt sein, das in naher Zukunft alle unerretteten Menschen der Erde ereilen wird, sondern laßt uns freuen auf des Herrn baldige Erscheinung!

Und auch was in der Bibel über zur Wegnahme bzw. Entrückung der wahren bzw. universellen Gemeinde prophezeiht worden ist, muß sich Punkt für Punkt erfüllen, denn:

"Es war nichts dahingefallen von all dem guten Wort, das der HERR dem Hause Israel verkündigt hatte. Es war alles gekommen." (Josua 21, 45)


Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden ... bzw. dasjenig, worauf man sich in Israel früher am allermeisten freute


Philipper 3, 20-21
20 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus,
21 der unsern nichtigen Leib (dann, wenn er wiederkommt,) verwandeln wird, daß er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.
(Hervorhebung und ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Internetseite)

Das sichtbare Ende "der Zeiten der Heiden" (gemeint ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") wird wie wir wissen erst dann erreicht sein, wenn die Geschichte der Weltregierungen zu ihrem Ende gekommen sein wird und es ab dann tatsächlich keinen irdischen Herrscher mehr gibt.
Das Ende soll aber erst dann kommen, wenn der letzte irdische und heidnische Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene "Gewalt (über den Tod)" und durch Gottes befreiendes Eingreifen auch sein Leben verlieren wird.
Es ist also ein von jeher vorbestimmtes, im Himmel bereits beschlossenes, also unaufhaltsames und gewaltsam herbeigeführtes Ende, das den letzten irdischen und heidnischen Herrscher ereilen wird (vgl. dazu die vielen Bibelstellen z.Bsp. bei Daniel 7, 11-14; Daniel 7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel 8, 25; Daniel 9, 24+27; Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21, die das Ende des Tieres aus dem Meer bzw. des aus dem vierten und letzten danielischen Tier hervorbrechenden und in Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 beschriebenen "anderen kleinen Hornes" prophezeien).
Und es wird im Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron Davids setzen und König über Israel und wie wir aus Jesaja 11, 10 und Sacharja 14, 9 wissen, auch einmal über die ganze Welt werden wird.

»Die "Heiligen" werden bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben. Und das ist die Erfülllung der Verheißung Gottes an Israel.« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Daniel 7, 14 - 24 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 5. Juli 2001)
Daß die "Heiligen" (so jedenfalls werden die Juden bzw. Israeliten im Alten Testament und in der Offenbarung des Johannes genannt) am Reich Gottes teilhaben werden, dies geschieht also genau dann, wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes auf der Erde keine Verheißung mehr sein, sondern in deren Hände zurückgegeben und nun tatsächlich anbrechen wird (vgl. Daniel 7, 13-22).
Genau dasjenige wird aber kommen, wenn der Messias der Juden zur letzten Zeit aus dem Reich des Himmels auf die Erde zu seinem Volk, den "Heiligen", zurückkehren, dort das Gericht halten, dem die Fremdherrschaft über Isrel ausübenden Antichrist zur "Zeit des Endes" seine Macht nehmen und ihn ganz und gar vernichten wird (vgl. Offenbarung 19, 11-21 und Daniel 7, 26-27).

Am Anfang der nun folgenden Ausführungen sollen zwei Zitate stehen. Sie stammen beide von Dr. Vernon McGee und wurden in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" veröffentlicht:
"Die Heilige Schrift lehrt uns, daß bei der ersten Auferstehung eine Entrückung der zu dieser Zeit auf der Erde lebenden Glieder der Gemeinde Jesu Christi stattfindet. Es heißt darüber in der Bibel:

1. Korinther 15, 50-58
aus der Lutherbibel 1884:
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«[A]
A) Luther übersetzte Vers 54b.55 nach anderer Überlieferung: »Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?«
56 Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
aus der Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985:
50 Dies aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich[A] Gottes nicht erben können, auch die Vergänglichkeit[B] nicht die Unvergänglichkeit erbt.   A) o. die Königsherrschaft  B) o. Verderben
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
52 in einem Nu, in einem Augenblick, bei der letzten Posaune; denn posaunen wird es, und die Toten werden auferweckt werden, unvergänglich <sein>, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dieses Vergängliche muß Unvergänglichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die erste Auferstehung wird also zur Zeit der "letzten Posaune" beginnen. Und wenn wir die Bedeutung der "letzten Posaune" verstehen wollen, bzw. wissen wollen, was mit ihr gemeint ist, müssen wir ihre Wichtigkeit in Bezug auf das Ertönen ihres Schalls im Erlaßjahr betrachten:
Das Erlaßjahr war im Israel zur Zeit des Alten Testaments die Krönung des ganzen im jüdischen Gesetz verankerten Sabbatschemas, welches der Gott des Himmels seinem auserwählten Volk Israel durch Mose gegeben hatte. Das Erlaßjahr war zu dieser Zeit in vielerlei Hinsicht diejenige Zeit, auf die man sich damals in ganz Israel am allermeisten freute.
Warum war das so?
Das Erlaßjahr war nämlich das Jobeljahr bzw. das später so bezeichnete “Jubeljahr", also ein Jahr der überschwenglichen Freude und des Jubelns: 

3. Mose 25, 8-13
8 Und du sollst zählen sieben Sabbatjahre, siebenmal sieben Jahre, dass die Zeit der sieben Sabbatjahre neunundvierzig Jahre mache.
9 Da sollst du die Posaune blasen lassen durch euer ganzes Land am zehnten Tage des siebenten Monats, am Versöhnungstag.
10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlassjahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.
11 Als Erlaßjahr soll das fünfzigste Jahr euch gelten. Ihr sollt nicht säen und, was von selber wächst, nicht ernten, auch, was ohne Arbeit wächst, im Weinberg nicht lesen;
12 denn das Erlaßjahr soll euch heilig sein; vom Felde weg dürft ihr essen, was es trägt.
13 Das ist das Erlaßjahr, da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)


Das Erschallen der Posaune war also ein akustisches Signal, um die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” symbolisch auszurufen und diese für viele befreiende Botschaft bis an die Grenzen des alten Israel weiterzugeben.
Das Erlaßjahr war also wie bereits gesagt im alten Israel diejenige Zeit, auf die man sich mit Recht am allermeisten freute. Und der Auslöser diese Freude war das Erschallen der Posaune bzw. des damit gemeinten Widderhornes.
Denn dasjenige Erlaßjahr, welches nach dem siebten Sabbatjahr folgte (also das Jahr nach den 49 Kalenderjahren), war also dasjenige Jahr bzw. diejenige Zeit, auf die man sich in damals in Israel wirklich am allermeisten freute. Die Freude der damaligen Juden war deshalb so groß, weil in diesem Jahr nicht nur ein vollkommener Schuldenerlaß sattfand und die Freilassung aller hebräischen Sklaven erfolgte, sondern weil es dann auch zu Einlösung von Besitz und zur Einlösung von Personen kam. Genau darum war dieses Jahr im Israel bis zur Zeit Jesu für viele Juden, falls sie es miterlebten, das wichtigste und bedeutsamste Jahr ihres Lebens, ein Jahr der umfassenden Befreiung und der Freigabe aus Verschuldung und Bindung.

»Martin Luther hat das Erlaßjahr vom “Schall der Posaune” her als das “Halljahr” bezeichnet. Der hebräische Ausdruck bedeutet eigentlich: “Horn des Widders", und das Wort jobel, das hier häufig mit Erlassjahr wiedergegeben ist, wird deshalb an anderen Stellen auch mit “Widderhorn, Trompete oder Posaune” übersetzt. Aber es ist kaum vorstellbar, dass ein einziges Posaunensignal von Dan bis Beerscheba, also vom nördlichsten bis zum südlichsten Punkt des Landes, von allen gleichzeitig gehört werden konnte. Man kann von daher ruhig annehmen, dass zur Einleitung des Erlassjahres in allen bewohnten Gebieten viele Widderhörner geblasen wurden. Und ich vermute, so Dr. McGee, dass es an der Stiftshütte oder am Tempel begann und dass dann in Hörweite jeweils Posten aufgestellt worden waren, die das Signal an den nächsten weitergaben, bis es schließlich die äußerste Grenze des Landes erreichte. Schließlich galt es die wunderbare Botschaft, das “Erlassjahr” anzukündigen und weiterzugeben!« (Zitat von Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu 3. Mose 24, 10 – 25, 9 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Dezember 2003)

Wenn also in
1. Thessalonicher 4, 13-18 und in 1. Korinther 15, 50-58 die Rede vom "Erschallen der (letzten) Posaune" ist, dann lehnte sich der Apostel Paulus genau an diesen Aspekt des weitergegebenen Jubelns und der in der ganzen jüdischen Welt angekommenen Freude an, eine Freude, die heute eigentlich nur das Evangelium auszulösen vermag, das allen Menschen der Erde Heil und Rettung verspricht.
Wenn dann, wenn man das Ganze auf die heutige Zeit überträgt, das Jubeln und die Freude den letzen Winkel der Erde erreicht haben wird, erst dann also wird die erste Auferstehung sein, erst dann wird der Gott des Himmels auf der ganzen Erde das Jubeljahr ausrufen und die Entrückung kann beginnen.
Denn das Erlaßjahr hatte zur damigen Zeit erst dann im ganzen Land Israel seine volle Gültigkeit, wenn das weitergegebene Signal der Posaune bzw. des damit gemeinten Widderhornes die äußerste Grenze des gelobten Landes erreicht hatte. Erst dann war derjenige Augenblick gekommen, an dem die Auswirkungen des Erlaßjahres im ganzen Land Israel zu greifen begannen.
Und dasjenige, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als in erster Linie als Jude. Und als ehemaliger Pharisäer wußte er sicher ganz genau über das Sabbatschema in Israel bescheid. Denn als er noch Saulus hieß und mit großem Eifer die ersten Christen verfolgte, war er ein Gesetzeslehrer gewesen und war demzufolge mit dem jüdischen Gesetz sehr genau vertraut (vgl. in Apostelgeschichte 23, 6).
Und auch die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden und verstanden den Bezug des Apostels Paulus auf das "Erschallen der letzten der Posaune" als einen Ausdruck für damit verbundene große und überschwengliche Freude. Denn wo auch immer Boten Gottes ein von ihnen für die Zukunft angekündigtes, also prophetisches Ereignis mit dem "Ertönen der letzten Posaune" verbanden, verstanden die Adressaten diesen Aspekt als ein Zukunftsereignis, woran man mit Recht die größte Freude und Hoffnung des Lebens anknüpfen durfte.
Schließlich versprachen sich alle damaligen Juden mit dem Hörbarwerden des "Schalls der (letzten) Posaune" auch die Freiheit aus der Unterdrückung und der Sklaverei, das Ende der grausamen Fremdherrschaft ihres Landes und auch das Ende der schrecklichen Christenverfolgung in Israel zur damaligen Zeit.
Und da die Bibel auch für die Heiden bzw. Nichtjuden solche Art von Freude verheißt, kann mit der Entrückung bzw. der Wegnahme der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt auch die Heidenchristen, d.h. auch die zu Christen gewordenen Nichtjuden aus den Nationen mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Wie wir breits hörten, ist die erste Auferstehung auch diejenige Auferstehung, an der auch ein Teil der Toten teilhaben wird, nämlich all diejenigen Entschlafenen, die Christus angehören (1. Kor 15, 22 ff.; Phil. 3, 11).
Genauso wie Christus von den Toten wieder auferstanden ist, so wird er, das Haupt der Gemeinde, all seine Glieder nach sich ziehen (1. Kor. 15). All seine Glieder, das sind all jene, die einst den Geist Gottes als “Unterpfand” bekommen haben (2. Kor. 1, 22; 5, 5; Eph. 1, 14), solche, bei denen “Neues geworden” ist (2. Kor 5, 17). Denn diese werden die ganze Neuschöpfung an sich selbst erfahren, die herrliche Vollendung.

Die zweite Auferstehung ist dann diejenige Auferstehung, an der alle übrigen Menschen teilhaben und die erst danach, nach dem tausendjährigen Reich, stattfinden wird (Offb. 20, 5; 1. Kor. 15, 23). ”Selig ist und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre” heißt es in Offb. 20, 6, und danach - in der neuen Schöpfung - werden sie regieren “von Ewigkeit zu Ewigkeit!” (Offb. 22, 5). Was jetzt schon in Schwachheit im allgemeinen Priestertum der Gläubigen anfängt (1. Petr. 2, 9; Offb. 1, 6; 5, 10), wird in einem vollkommenen Dienst ewig fortgesetzt."
(Auszug der Auslegung zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 9 – 16 vom 27. März 2001)

Wir gehen dem Ende "der Zeiten der Heiden" (gemeint ist das Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen "(Regierungs-) Zeiten der Heiden") bzw. der "ersten Auferstehung", die mit der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi eng verknüpft ist, mit riesigen Schritten entgegen, dem Ende, von dem es in der Bibel heißt, daß dann, wenn "die Zeiten der Heiden" erfüllt sind, d.h. wenn Gottes Zorn über sein Volk ein Ende gefunden hat und das Ende "der Zeiten der Heiden" gekommen sein wird, dann, wenn dies alles geschieht, das Zertreten der heiligen Stadt Jerusalem durch die Heiden ein Ende hat.
In der Praxis wird dies so aussehen, daß unmittelbar nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auch die letzten Quadratmeter der Altstadt Jerusalems wieder vollständig in die Hand der Juden gegeben werden und damit die moslemische Präsenz auf dem Tempelberg Jerusalems ein endgültiges Ende haben muß.

Und auch Gottes Zorn über sein Volk wird dann ein Ende haben (wenngleich es noch von seinem Unglauben gereinigt werden muß), zu einer Zeit, wenn er es aus aller Welt Enden zurückholt, aus ihrer weltweiten Zerstreuung zurück in das Land bringen wird, das er einst ihren Vätern gegeben hatte. Und kann man nicht mit Recht sagen, daß sich diese Zeit der Wiederherstellung und Reinigung Israels vor unser aller Augen heute gerade buchstäblich erfüllt?

Und daß der Zorn über Israel nicht für immer währt und daß ihr Gott auch im Land ihrer Feinde kein Ende mit ihnen macht, daß hatte der Gott des Himmel doch im Zusammenhang mit der Bundesschließung und der Warnung vor Götzendienst und Nichteinhaltung der Vorschriften bzgl. des Erlaßjahres den Israeliten bereits durch Mose zugesagt. Und Gott hatte den Juden auch versprochen, daß er trotzdem immer an das gelobte Land denken werde, auch dann, wenn es von Menschen verlassen und unbewohnt sein würde. Denn es ist sein Land, Gottes Eigentum bzw. Gottes Besitz:

3. Mose 26, 33-35+42-46
33 Euch aber werde ich unter die Nationen zerstreuen, und ich werde das Schwert hinter euch herziehen. .
34 Dann endlich wird das Land seine Sabbate ersetzt bEuer Land wird eine Öde und eure Städte werden eine Trümmerstätte seinekommen[A], all die Tage seiner Verödung, während ihr im Land
eurer Feinde seid. Dann endlich wird das Land ruhen und seine Sabbate ersetzt bekommen.   A) o. abtragen

35 All die Tage seiner Verödung wird es ruhen, was es nicht an euren Sabbaten geruht hat, als ihr darin wohntet.
...
42 Dann werde ich an meinen Bund mit Jakob denken. Und auch an meinen Bund mit Isaak und auch an meinen Bund mit Abraham werde ich denken, und an das Land werde ich denken.

43 Denn das Land muß von ihnen verlassen sein, damit es in seiner Verödung ohne sie seine Sabbate ersetzt bekommt[A], und sie selbst werden ihre Schuld bezahlen[B], darum, ja deshalb, weil sie meine Rechtsbestimmungen verworfen haben und ihre Seele meine Ordnungen verabscheut hat.   A) o. abträgt  B) o. abtragen
44 Aber selbst auch dann, wenn sie in dem Land ihrer Feinde sind, werde ich sie nicht verwerfen
und sie nicht verabscheuen
, ein Ende mit ihnen zu machen, meinen Bund mit ihnen ungültig zu machen; denn ich bin der HERR, ihr Gott.

45 Und ich werde <zum Guten> für sie an meinen Bund mit den Vorfahren denken, die ich aus dem Land Ägypten vor den Augen der Nationen herausgeführt habe, um ihr Gott zu sein. Ich bin der HERR.
46 Das sind die Ordnungen und die Rechtsbestimmungen und die Gesetze[A], die der HERR zwischen sich und den Söhnen Israel auf dem Berg Sinai durch Mose gegeben hat.   A) o. die Weisungen
(aus der revidierten Elberfelder Bibelübersetzung 1985; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und was sich heute für uns alle vor unseren Augen in Palästina sichtbar abzeichnet, das ist bereits erfüllte Prophetie der Bibel. Der Gott Israels hat seinen Zorn von diesem Volk bereits weggenommen. Viele Verheißungen bzgl. dieses Volkes und dieses Landes haben sich vollständig oder bereits teilweise erfüllt. Dies heißt aber auch für uns, die wir im Sinne des alten Bundes zu den Heiden, d.h. zu den Nichtjuden, gerechnet werden, daß wir bereits fast ganz am Ende "der Zeiten der Heiden" angekommen sind:

Lukas 21, 23-24
23 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn es wird große Not auf Erden sein und Zorn über dies Volk kommen,
24 und sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt unter alle Völker, und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die wahre Gemeinde Jesu Christi ist Gott mehr wert, als die Vögel unter dem Himmel

Zitat: "Bevor Gott einen Baum fällen läßt, sorgt er dafür, wo seine Vögel nisten werden"

Die wahren Gemeinde Jesu Christi, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, besteht aus Menschen, die der lebendige Gott aus der Welt herausgerufen hat und die durch ihren Retter nun zum Heil gelangt sind.
Wo wird die sogenannte Braut Jesu Christi auf der Erde wohnen, wenn die "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erfüllt sind und die "Heiligen" bei der Wiederkunft Jesu Christi am Reich Gottes teilhaben werden, d.h. dann wenn Gottes Zorn über sein auserwähltes Volk ein Ende gefunden hat und das Ende "der Zeiten der Heiden" gekommen sein wird?
Was wird sein, wenn in der letzten Zeit nach Offenbarung 6, 1-2 der Antichrist, in der Gestalt eines Reiter auf einem weißen Pferd, der eine Krone erhält und einen Bogen hat, nun da er nicht mehr aufgehalten wird und der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, nun beiseite tritt (Dan 12,1 lt. Einheitsübersetzung), die Menschen der Erde vergewaltigt (vgl. auch in der grafischen Übersicht "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20")?

Und dies wird zudem geschehen,
dann, wenn die Liebe in vielen erkaltet (vgl. Matthäus 24, 12),
dann, wenn derjenige, der den Sohn des Verderbens noch aufhält, weggenommen werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 7),
dann, wenn der Abfall kommen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3),
dann, wenn der "Böse" offenbart werden wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3+8),
und dann, wenn die vom "Menschen der Bosheit" verursachten und ihm nach Offenbarung 6, 3-17 folgenden drei weiteren apokalyptischen Reiter des dämonischen Reiterheeres auf der Erde eine noch nie dagewesene Angst bei den Menschen hervorrufen werden, die sogenannte "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11.

Und in Folge dessen werden in der Summe der Wirkungszeit des Antichristen in der ersten Hälfte der großen Trübsal am Ende dieser furchtbaren Zeit insgesamt ein viertel der Menschheit der Erde gestorben sein (vgl. Offenbarung 6, 8). Und ein großer Teil davon, vermutlich hauptsächlich Kinder und Alte, sterben wahrscheinlich innerhalb eines einzigen Winters! Denn der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß die "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 eine Zeitspanne eines Winters umfassen wird.
Ist die mit ihr gemeinte wahre Gemeinde Jesu Christi nicht mehr wert, als die Vögel unter dem Himmel, für die ihr Schöpfer so liebevoll (vor)sorgt? Warum ist dann gerade zum Zeitpunkt der Hochzeit seines geliebten Sohnes auf der Erde kein Frieden, sondern geht auf ihr alles Drunter und Drüber? Warum wählt der lebendige Gott ausgerechnet diesen Zeitpunkt zum Feiern seines größten Festes aus und nicht einen anderen, viel geeigneteren?
Wo und an wessen Seite wird dann der Platz der Braut Christi sein? Soll doch genau in dieser Zeit, also zeitgleich mit den schlimmen Ereignissen, die auf der Erde geschehen werden, ihre Hochzeit gefeiert werden. Wie kann so etwas angehen? Wie kann er so etwas zulassen? Oder hat unser Gott etwas Besseres vor, an das wir noch gar nicht denken?

Wer sich einen relativ kompletten und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "Zeit der großen Trübsal", in der all die für die letzte Zeit angekündigten schrecklichen Dinge der Verführung geschehen sollen, in einer chronologisch geordneten Abfolge verschafft, kann am besten verstehen, wann und warum eine Wegnahme der wahren Gemeinde zwingend notwendig werden muß (vgl. diesbzgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:"). Denn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zielt es genau auf sie ab, die Jesus Christus breits in ihrem Herzen als ihren Erlöser angenommen haben, um sie für sein eigenes, menschliches Werk zu gewinnen und von Gottes guter Absicht abzuhalten und davon wegzureißen, allein dem lebendigen Gott des Himmels die Ehre zu geben.
Wie sehr muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", also der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, den Geist des himmlischen Vaters betrüben, daß ihn und die ihm nachfolgen so harte Zornesgerichte treffen werden, wie sie die Bibel in der Offenbarung des Johannes beschreibt. Wie groß und hart muß die allerletzte Bedrängnis für die Seinen Gottes ausfallen, wenn sie in der Bibel als "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird
" beschrieben wird:
"Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis
jetzt und auch nicht wieder werden wird.

Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.
"
(Matthäus 24, 21-22, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Können die aus der großen Trübsal kommenden Hochzeitsgäste richtig feiern oder sitzen sie von den schlimmen Ereignissen noch traumatisiert, schweigsam und ernst an ihren festlich geschmückten Tischen?
Kann eine unmittelbar vor iher Eheschließung bereits vergewaltigte Braut Jesu Christi noch ihrem Bräutigam vertrauensvoll in die Augen blicken, im Herzen jubeln, fröhlich lachen und sich ihrem Bräutigam dankbar über ihr Glück hingebungsvoll öffnen? Oder zeichnen ihr Antlitz die schrecklichen Spuren einer psychologischen Folterung und Vergewaltigung, verbunden mit damit einhergehendem Pychoterror und gezielt eingesetzter Gehirnwäsche durch einen furchtbaren Bedränger? Denn wer versucht, die wahre Gemeinde Jesu Christi aus den Händen dessen zu reißen, der sie liebt und trägt, der muß sie nicht nur hart bedrängen, sondern zusätzlich auch "versuchen". In diesem Sinne muß er sie mit großen Zeichen und Wundern verblenden, mit glaubhaften Lügen täuschen, mit Überredungskunst gezielt in die Irre leiten und mittels Gehirnwäsche orientierungs- und richtungslos machen. Denn dies alles sollte nicht nur das Wort "Verführen", sondern auch der Begriff "Versuchung" beinhalten.
"Und der Ausdruck: “die Stunde der Versuchung” ist eindeutig ein Hinweis auf die Große Trübsal, und diese Große Trübsal ist weltweit." (ein Zitat von Dr. Vernon McGee, nachzulesen in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002)

Und ist die zweite Hälfte der großen Trübsal der letzen Zeit, die auch die Bedrängnis genannt wird, nicht gleichzusetzen mit der "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll?
Der Schreiber dieses Textes kennt diese Dinge von seinem Bedränger, und er weiß, wovon er spricht, denn dieser Bedränger hat noch immer nicht von ihm abgelassen und er hat auch keineswegs vor, aufzugeben.
Er hat so eine Vorahnung von demjenigen erhalten, was die Bibel in Matthäus 24, 21-22 als eine große Bedrängnis beschreibt, "wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird".
Um so dankbarer ist er heute, weil er Gottes Liebe und seine große Gnade und Hilfe erfahren hat.
Der Verfasser dieser Homepage meint gerade darum, verstanden zu haben, was Entrückung nach 1. Thessalonicher 4, 13-18 bedeutet, nämlich Bewahrung durch Wegnahme vor dem kommenden traumatischen Erlebnis einer Vergewaltigung durch einen Bedränger, wie den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der ein schrecklicher Tyran ist, keinen Widerspruch duldet und genau darum bekennenden Glauben weltweit verfolgt.

Wer wird als Gast bei dem wunderbaren Fest des lebendigen Gottes und seines Christus im Himmel mit dabei sein? Gibt es dann überhaupt noch Hochzeitsgäste, die in der Lage sind, fröhlich zu sein? Und wer wird sie einladen?
Viele Fragen, die auf eine Antwort warten. Der Verfasser dieser Webseite versucht sie, im nachfolgenden Text und den anderen Seiten seiner Homepage an Hand der heiligen Schrift zu beantworten.


Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil

Im lezten Buch der Bibel geht es nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage nicht hauptsächlich um Katastrophen und die Gerichte Gottes der Endzeit, sondern um die Einladung aller Menschen zum Einzug in die Herrlichkeit des lebendigen Gottes, die beim nächsten Erscheinen seines Sohnes mit einem großen Hochzeitsfest der Braut Christi mit ihrem Bräutigam Jesus Christus eingeleitetet wird und in das Kommen der von der Sünde und vom Tod befreiten neuen Welt Gottes mündet, des neuen Himmels und der neuen Erde.

Wenn wir etwas zum Plan des lebendigen Gottes betreffend der Hochzeit seines geliebten Sohnes in Erfahrung bringen wollen, müssen wir in der Bibel, im Wort Gottes danach suchen. Und wir werden Erstaunliches darin finden. Was der Verfasser betreffend des wohl größten Festes Gottes mit seinen geliebten Menschen gefunden hat, möchte er den Lesern dieser Homepage nicht vorenthalten. Er hat nähmlich entdeckt, daß der Ort der Hochzeit der Braut Christi mit ihrem himmlichen Bräutigam nicht die Erde sein und daß sie darum von ihr weggenommen werden wird.

Einen auf den ersten Blick überhaupt nicht markanten Hinweis auf die kommende, sogenannte Entrückung der wahren Gemeinde (sie beschreibt die Wegnahme der Braut Christi von der Erde), den Tag, an dem der Menschensohn offenbar werden wird (vgl. Lukas 17, 30), finden wir in der heiligen Schrift an folgender Stelle:

Hebräer 9, 27-28
27 Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht:
28 so ist auch Christus einmal geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen; zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Die Sünde hat Folgen:
Erstens: Die Sünde trennt von Gott, denn er allein ist heilig und gerecht, und wer von sich behauptet, er sei gerecht und hat nicht gesündigt, der macht den lebendigen Gott zum Lügner, und zwar sein Wort und auch seine Kreuzestat. Wer dies tut, ist ein Gotteslästerer, denn er macht den Sühnetod des Gottessohnes auf eine sehr überhebliche Art und Weise überflüssig und stellt sich Gott gleich.
Wie kann es also angehen, daß in Häbräer 9, 28 geschrieben steht, daß Jesus Christus zum zweiten Mal nicht der Sünde wegen erscheinen wird, wo wir doch alle und ohne Ausnahme gesündigt haben (vgl. Psalm 51, 7; Römer 3, 23)? Zu wem wird dann Jesus kommen? Wird er zu allen Menschen kommen, für alle sichtbar werden, auch zu denjenigen, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes verblieben und ohne Vergebung geblieben sind?
Nein, das kann nicht sein. Der heilige Geist zieht bekanntlich nur in diejenigen Menschenherzen ein, die zur Vergebung ihrer Sünden bereit sind. Demnach kommt Jesus bei seinem zweiten Wiederkommen
zweitens nicht auch zu denjenigen, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen. Jesus kommt zum Heil der Seinen, also ausschließlich zu seiner geliebten Brautgemeinde. Denn diese ist es, die nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes steht. Sie steht unter dem neuen Gesetz des Geistes Gottes und somit unter der Gnade und der Vergebung der Sünden durch die himmlischen Gnade. Die Offenbarung des Johannes im Kapitel 19, Vers 8 beschreibt sie folgendermaßen:
"... es wurde ihr gegeben, sich anzutun mit schönem reinem Leinen. Das Leinen aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen."

Sie allein, die universelle Gemeinde Jesu Christi, ist es, die durch das kostbare und teure Blut Jesu Christi von der Sünde erkauft, in den Stand der Kindschaft Gottes erhoben und damit zu den Erben des Himmelreiches wurde. Ihr schreibt die Bibel Gerechtigkeit zu, aber nicht, weil sie von sich aus gerecht ist, sondern weil sie aus Gnade mit der Gerechtigkeit Gottes angetan wurde, wie mit schönem reinem Leinen. Das Blut Jesu Christi hat ihre Sünden zugedeckt, in Gottes Augen unsichtbar werden lassen, und das, weil sein geliebter Sohn stellvertretend für ihre Sünden gestorben ist.
 
Es war zur Zeit Jesu üblich, daß Angeklagte vor Gericht in einem schwarzen Gewand erscheinen mußten. Nur mit ihrem Freispruch, d.h. im Falle ihrer völligen Unschuld, erhielten sie symbolisch für ihre Unschuld weiße Kleider.
Die " schönem reinen Leinen" in Offenbarung des Johannes im Kapitel 19, Vers 8 bedeuten demnach, daß diesen Menschen ihre ganze Schuld vergeben worden ist und daß vor Gott an ihnen keinerlei Schuld mehr gesehen wird.
Die große Liebe Gottes, die die Schuld und die Verfehlungen seiner Kinder ganz und gar zudeckt, ist es also, die alles bewirkt und die universelle Gemeinde Jesu Christi zu demjenigen gemacht hat, was sie ist, so daß der heilige Gott für die Sünden der wahren Gemeinde blind geworden ist.
Vom wahren Gott erlöst und von seinem Messias mit seinem Blut freigekauft von der Sünde spricht sie das "Dein Reich komme" in richtiger Weise aus.

Wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet, dem allen bekannten "Vater unser",  der wunderbare Ausblick "Dein Reich komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute." vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)?
Welch große Priorität das Trachten nach dem Reich Gottes hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er  im Rahmen seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es ist gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft. Und es ist richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere Familie und unser Land segnet und bewahrt. Aber vor allem sollen wir die kommende Herrschaft Gottes, also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines Messias ersehnen und erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz zum Schluß der auf das "Ende der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann, wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft über das heilige Volk der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).

Gottes letztendlicher Wille ist es doch, seine Menschenkinder zu erretten und sie zu ihrem Heil zu führen, um mit ihnen Gemeinschaft zu haben und mitten unter ihnen zu wohnen. Und sein Wille, sowohl sein Volk Irsael als auch seine universelle Gemeinde wiederherzustellen, soll sich doch erfüllen! Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das Verlorene dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.

Und dasjenige, was in Hebräer 9, 28 geschrieben steht, nämlich: "... zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern (ausschließlich) denen, die auf ihn warten, zum Heil." (Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage) deutet also ebenfalls ganz und gar darauf hin, welch große Priorität das Trachten nach dem kommenden Reich Gottes hat und lehrt uns auch noch heute, daß wir unserem Herrn Jesus und seinem Kommen voll Freude entgegen sehen sollen.

Würde Jesus heute zu allen Menschen der Erde kommen (unter denen ja die Sünde zum großen Teil immer noch wohnt), wäre es abermals wegen der Sünde der Welt und er müßte für die Sünder dieser Erde nochmals sterben. Denn Gemeinschaft mit Sündern zu haben und den Weg der Sünde zu gehen, bedeutet immer und für jeden, der ihn geht, unweigerlich sterben zu müssen. Die Sünde trennt auch Jesus Christus, der ohne Frage heilig ist, von den Sündern.
Leben kann Jesus nur bei den aus Gnade gerecht Gewordenen. Wenn er, wie bereits damals bei seinem ersten Kommen vor ca. 2000 Jahren geschehen, als er sich den Sündern gleichstellte und darum wie ein Sünder am Kreuz starb, erneut zu denjenigen kommt, die noch unter dem Gesetz der Sünde und des Todes stehen, kommt er zweifelsfrei auch zur Trennung und zum Gericht. Denn dann sitzt er, wie wir gleich sehen werden, auf dem Thron seiner Herrlichkeit. Doch dies ist ohne Frage bei dem in Häbräer 9, 27-28 angekündigten Erscheinen Jesu Christi nicht der Fall. Denn dann müßte er die große Menschenherde der Erde in Schafe und Böcke trennen. So jedenfalls beschreibt die Bibel in Matthäus 25, 31-46 bildhaft das Weltgericht über die Lebenden.
Im sogenannten Gericht der Throne lt. Offenbarung 20, 4 (wird auch das erste Gericht genannt und beschreibt ebenfalls das Weltgericht über die Lebenden), welches aber noch nicht über die seit Anbeginn der Zeit verstorbenen Sünder richtet, übrigens, auch Matthäus schreibt davon in Matthäus 19, 28, werden alle Menschen nach ihren Taten gerichtet. Wir sehen, auch dieses Gericht stellt einen Akt der Gnade dar, denn alle diejenigen, die dann gerichtet werden, sind Sünder. So kann der Maßstab dieses Gerichtes nicht die Sünde sein. Es ist die Liebe, hier die Liebe zu den geringsten Brüdern Jesu, d. h. aber gleichzeitig die Liebe zu ihm selbst (vgl. Matthäus 25, 34-36).
Hat Jesus nicht einmal gesagt, wer seinen Bruder nicht liebt, der kann Gott auch nicht lieben, ist nicht von Gott und bleibt im Tod (vgl. 1. Johannes 4, 8+20; 1. Johannes 3, 10+14), und derjenige, der die Seinen antastet, greift den lebendigen Gott persönlich an (vgl. Sacharja 2, 12) und ist keines Falles ein Kind des Lichtes Gottes (vgl. 1. Johannes 2, 9-11)?
Wer also seinen Brüdern Gutes tut will, muß auch ihn lieben. Und das ist auch das entscheidende Kriterium beim Gericht der Throne, bei dem die Nachfolger Jesu Christi auch sitzen werden auf zwölf Thronen und richten die zwölf Stämme Israels (vgl. nochmals bei Matthäus 19, 28).
Die Liebe zu Jesus spiegelt sich in der Liebe zu seinen geringsten Brüdern wieder aber auch in der Liebe zum sogenannten Augapfel Gottes, das ist das heilige Volk, Israel (vgl. 5. Mose 32, 9-10). Sie allein befreit von der Sünde und vom Tod und führt zum ewigen Leben in der Nähe Gottes.

Es ist sehr wichtig, daß Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu, seiner Geburt und mit seinen Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren) ausschließlich denjenigen und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten. So kommt er, wie wir soeben gesehen haben, drittens nicht auch zusätzlich zur Vollendung des Zorns Gottes am Ende der durch den Antichrist verursachten großen Trübsal und zum Gericht über die dann noch lebenden Menschen der Erde und Gottes Feinde.
An den unbekehrten Menschen und mit Gott unversöhnten Sündern, die das Gnadengeschenk des Kreuzes nicht angenommen haben und auch an nicht wiedergeborenen Christen wird der Herr bei seinem zweiten Kommen vielleicht unbemerkt vorübergehen. Zu ihnen kommt er dieses Mal nicht. Er holt nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite bei seinem sehr kurzen Erscheinen lediglich die Braut Christi ab.

Der Apostel Paulus wollte im Brief an die Häbräer also folgendes unmißverständlich zum Ausdruck bringen:
Jesus Christus kommt bei seinem in Hebräer 9, 27-28 angekündigten zweiten Erscheinen also weder, um weitere Sünder zu suchen, zur Buße zu bewegen und mit Gott zu versöhnen, denn dies bedarf keiner Wiederholung, noch um den unbußfertigen Sündern der letzen Zeit den dann erbetenen heiligen Zorn Gottes zu bringen, aber auch nicht, um die verblieben Sünder dieser Erde zu richten und sie von den durch ihre Liebe zu den geringsten Brüdern Jesu Christi von der Sünde Erlösten zu scheiden. Denn er erscheint beim zweiten Mal nicht wegen der Sünde. Ein für Allemal, "zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil."
Er erscheint denen, die auf ihn warten..., wer wartet denn heute auf ihn, den Erlöser, den Heiland, den Bräutigam seiner wahren Gemeinde? Es sind sicher Viele und es werden ständig mehr, denn der himmlische Brautvater schmückt und bereitet bereits seine Braut. Ihr Herz soll im Hinblick auf das große himmlische Hochzeitsfest vor Freude lachen und sie soll schön aussehen, ohne Runzeln sein und makellos werden.

Wie dieses zweite Kommen Jesu aussieht, bei dem unser Messias und Heiland nicht wegen der Sünden dieser Welt wiederkommen soll, kann in der Bibel auch an anderer Stelle entnommen werden. Wir lesen dazu in Johannes 14, 2-3, daß Jesus Christus nachdem er zu seinem himmlischen Vaterhaus zurückgekehrt ist, dort für uns Wohnungen vorbereitet hat. Danach will er wiederkommen, einzig und allein zu dem Zweck, uns zu sich zu holen. Damit ist zweifellos genauso die Entrückung und nicht das kommende messianische Reich gemeint.


Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß

Das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Und die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden. Mit der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, kann also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später die Christen aus den Nationen lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Bei der Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw. Brautgemeinde Jesu Christi handelt es sich nicht um die Bewahrung und Herausrettung einzelner Personen. Sondern zu diesem Zeitpunkt, an dem die Entrückung stattfinden wird, soll die Brautgemeinde als Gesamtheit in ein unverwesliches Wesen verwandelt werden und von der Erde entfliehend wie durch eine geöffnete Tür in den Himmel eingehen, um dort zusammen mit den bereits zuvor in Christus Entschlafenen mit ihrem himmlichen Bräutigam für immer vereint zu werden. Dabei werden die dann noch auf der Erde lebenden den bereits verstorbenen Christen nicht zuvorkommen.

Das Wort “ekklesia” ist das griechische Wort für "Gemeinde". Das Wort “kaleo” hat die Bedeutung von "rufen" und "ek" kann man mit "heraus" übersetzen. "ekklesia" meint darum eigentlich “Menschen, die aus der Welt herausgerufen wurden.” Nun wird verständlich, daß sich, wenn die Gemeinde einmal zu ihrem eigentlichen Bestimmungsort in den Himmel entrückt werden wird, um vor der auf der Erde kommenden "Stunde der Versuchung", die den gesamten Erdkreis treffen soll, bewahrt zu werden, auch ihr Name ändern muß, unter dem sie in der Welt bekannt war. Darum wird sie auch im Buch der Offenbarung des Johannes ab Kapitel 4, dann wenn die wahre Gemeinde wieder mit Jesus Christus vereint sein wird, unter ihrem weltlichen Namen "Gemeinde" nicht mehr erwähnt.
Ab Kapitel 4 der Offenbarung werden jetzt andere Ausdrücke verwendet, um sie danach, nach ihrer Wegnahme von der Erde zu beschreiben:
Wir können die Gemeinde im Kapitel 4 der Offenbarung als die vierundzwanzig Ältesten sehen, die dann in weißen Kleidern angetan mit einer goldenen Krone auf dem Haupt rings um den Thron Gottes versammelt die Vertreter der Gemeinde im Himmel sind. Später  eröffnet uns die Bibel in der zweiten Hälfte von Kapitel 19 der Offenbarung das Bild der Gemeinde als Braut, die sich zum Hochzeitsmahl des Lammes bereitet hat (vgl. im Kapitel "Braut Jesu Christi, die nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn"). Und auch hier sieht der Seher Johannes erneut die wahre Gemeinde in der unmittelbaren Thronumgebung Gottes. Und wir können sie in Kapitel 21 der Offenbarung vom Himmel herab ins neue Jerusalem, herunterkommen sehen.
D.h., wenn Johannes ab Kapitel 4 der Offenbarung in seiner prophetischen, also zukünftigen Schau, und eine solche ist sie auch heute noch, die Gemeinde Jesu Chrirsti beschreibt, schaut er sie, wann immer er sie sieht, im Himmel vor dem Thron des Gottes Israels und niemals mehr auf der Erde. Und die im Himmel angekommene Gemeinde tut dort genau das, was sie auch auf der Erde tat: Sie lobt und preißt auch dort ihren Gott. Und die vierundzwanzig Ältesten legten ihre Kronen vor den Thron, ein damals allgemein bekannte Geste der Höflichkeit und ein Zeichen der Ehrerbietung gegenüber dem, der auf dem Thron sitzt und der der König aller Könige ist.
Die weißen Kleider, die die vierundzwanzig Ältesten tragen werden nur denen verheißen, die überwunden haben (vgl. Offenbarung 3, 5). Und wer treu ist bis in den Tod, der wird die Krone des Lebens empfangen (vgl. Offenbarung 2, 10). Johannes sieht demnach vierundzwanzig Getreue, die ihre Kleider im Blut des Lammes weißgewaschen haben und durch die Kraft des heiligen Geistes zu Überwindern geworden sind. So, indem sie dem Lamm Gottes nachgefolgt sind, konnten sie die Krone des Lebens erhalten.
Mit ihrer Anzahl stellen die vierundzwanzig Ältesten die im Himmel angekommene Gemeinde Jesu Christi in ihrer Gesamtheit dar.
Dr. Vernon McGee sagte bezügl. der wahren Gemeinde Gottes in seinen Ausführungen zu Offenbarung 4, 4 – 11 der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 9. Oktober 2002 bzw. vom 11. März 2008:
"Wir müssen hier aber daran denken, dass es sich um ein Gesicht handelt, also um eine Schau dessen, was einst sein soll und nicht eine Schau dessen was ist. Und dabei verkörpern die 24 Ältesten die gesamte Kirche, die eines Tages den lebendigen Gott in Herrlichkeit anbeten und ihn loben wird. Und so sind die 24 Ältesten das Sinnbild der Gemeinde Gottes aus dem Alten und aus dem Neuen Bund. Und diese 24 Ältesten verkörpern hier in diesem Bild die 12 Ältesten der alttestamentlichen und die 12 Ältesten der neutestamentlichen Gemeinde. Das bedeutet, dass die vollendete Gemeinde den Thron Gottes umgibt."

Jedoch der nach der Entrückung auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation, die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort entartet. Genau darum bezeichnet sie die Bibel ab jetzt nicht mehr als Gemeinde, sondern sie erhält den charakteristischen Titel: “die große Hure Babylon” (vgl. auch im Kapitel "Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn"). So wird diejenige Kirche, die in der Welt verbleibt und nicht in die himmlische Thronumgebung Gottes entrückt werden wird, einmal in den Augen Gottes gesehen werden, und darum wird sie auch gerichtet (vgl. Offenbarung, Kapitel 18 u. den Beginn des 19. Kapitels).

Die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13 ist diejenige Gemeinde, der Jesus Christus die Bewahrung vor der "Stunde der Versuchung" zusagt. Sie gleicht darum den fünf klugen Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus 25, 1-13.
Die klugen nahmen neben ihren Lampen genug Öl in ihren Gefäßen mit, damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten. So waren sie bereit als der Bräutigam kam.
Wer ist diese Gemeinde? 
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März 2008:
"... ich glaube nicht, dass man sie mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und sie werden einige von ihnen in den unterschiedlichsten Gemeinden finden."

Doch wir leben im Jetzt, und noch immer ruft der lebendige Gott durch seinen Sohn, Jesus Christus Menschen aus der Welt heraus und fügt sie der wahren Gemeinde Jesu Christi, die sehr bald von der Erde weggenommen werden wird, hinzu. Und sie ist es auch, die die erneuerte Gemeinde darstellt, die zum vollen, ungekürzten und mutmachenden Wort Gottes zurückgekehrt ist und die entrückt wird.
Sie ist seine wahre Gemeinde, die bis in die heutige Zeit hineinreicht, und Johannes beschreibt sie in einem Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Philadelphia in Offenbarung 3, 7-13:
Sie ist es, und der Verfasser dieser Homepage ist auch davon überzeugt, die vor dem schlimmen Teil der großen Trübsal, vor dem "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8  und der unmittelbar sich daran anschließenden Zeit der endzeitlichen Bedrängnis bewahrt wird, welcher in Offenbarung 3, 10 als "Stunde der Versuchung" bezeichnet wird. Denn keine andere Versuchung wird beschrieben mit "die kommen wird über den ganzen Weltkreis". Eine derartige Trübsal, die die gesamte Erde gleichermaßen betreffen wird, damit kann wirklich nur der schlimme zweite Teil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" gemeint sein, der bereits gegen Ende deren erster Hälfte mit dem Kommen der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
Die wahre Gemeinde, die Braut Jesu Christi stellt sich nicht auf die große Trübsal mit den kommenden Zornesgerichten Gottes ein, nein sie wartet geduldig und voller Freude auf sein Kommen, auf das des Bräutigams. Ihre Entrückung, das ist ihre große Hoffnung, dem "Offenbarwerden des Bösen" und dem schlimmsten Teil der "Stunde der Versuchung" zu entrinnen, genauso, wie sie die einzige Hoffnung des Verfassers dieser Homepage ist, einmal auf diese Art und Weise dem großen Zorn des Antichristen zu entfliehen, welchen er mit dieser, seiner Homepage bloß stellt und in seinem Handeln lähmt.

Der Schreiber dieses Textes möchte seine Leser in diesem Zusammenhang noch auf einen weiteren und sehr wichtigen Aspekt aufmerksam machen. Er zitiert darum erneut  Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März 2008:
"Doch die Gemeinde erhielt noch weitere Verheißungen. Christus versprach den Gläubigen: Ich komme bald - ein Gedanke, der zu einem Hauptthema des Neuen Testaments geworden, auch immer wieder im Buch der Offenbarung auftaucht. Dahinter steht nicht nur die Vorstellung, daß der Herr kommt, sondern auch, daß dieses Kommen sehr plötzlich oder rasch erfolgen wird. Denn für die Wiederkunft Jesu steht im griechischen Text das Wort “parusia”, was nach Dr. Vernon McGee soviel wie ein “Plötzliches-zur-Stellesein” aber auch Ankunft bzw. Advent bedeutet (vgl. Dr. McGee´s Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 – 5, 5 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März 2001).

Und im Blick auf diese baldige Wiederkunft wurde jedem Gläubigen ans Herz gelegt: Halte, was du hast. “Siehe, ich komme schnell.” Das griechische Wort (für bald) besagt jedoch wortwörtlich: schnell oder plötzlich. Es geht hier also vielmehr um den Gedanken der Plötzlichkeit und einen Anflug von Erwartung; d.h. er kommt zu einer Zeit, die sie nicht kennen werden. Das aber heißt nicht (bzw. soll nicht heißen), daß sein Kommen (für die Christen aller Zeiten immer jeweils) unmittelbar bevorsteht, aber daß sein Kommen (dann, wenn er tatsächlich einmal kommen wird) (ur)plötzlich (und für sehr viele völlig unerwartet) sein wird. Das ist die Zusage, die die Hoffnung der Gemeinde ist.
Tatsächlich wartet die Gemeinde nicht auf die Zeit der Großen Trübsal. Nirgends wird uns gesagt, dass wir die Lenden gürten, die Zähne zusammenbeißen und die Fäuste ballen sollen, weil die Große Trübsal kommt und wir da hindurchgehen müssen! Das hat der HERR nie gesagt, vielmehr sollen wir “warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus!” (Titus 2, 13).
Darum, lassen Sie es mich noch einmal sagen, betont Dr. McGee, daß die Gemeinde von Philadelphia die erneuerte Gemeinde darstellt, die Gemeinde, die zum (ungekürzten) Wort Gottes zurückgekehrt ist. Und diese Gemeinde ist es, die (einmal, weil sie treu und geduldig im Warten geblieben ist) entrückt wird."
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Homepage)

Dieses, sein sehr plötzliches oder rasches und für viele unerwartetes Kommen ist es, was die Art und Weise der Wegnahme der wahren Gemeinde durch ihren Bräutigam auszeichnen wird. Dieser festen Meinung ist auch der Schreiber dieses Textes, und er weiß sich damit nicht allein. Und er ist sich sicher: Das Warten wird aus der heutigen Sicht gesehen sehr bald ein Ende haben (vergleiche das Geschriebene unter der Überschrift "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").

2. Petrus 3, 10+14-15
10 Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden ihr Urteil finden.
...
14 Darum, meine Lieben, während ihr darauf wartet, seid bemüht, daß ihr vor ihm unbefleckt und untadelig im Frieden befunden werdet,

15 und die Geduld unseres Herrn erachtet für eure Rettung, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Die "Stunde der Versuchung" ist eine so große Versuchung, daß sie ohne Ausnahmen über den ganzen Weltkreis gleichermaßen bis in jeden Winkel der Erde kommen wird, um zu versuchen, die auf Erden wohnen.
Dr. Vernon McGee betont diesbezügl. in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10-13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002:
Er sagt sinngemäß, daß er sie nicht nur vor den schrecklichen Prüfungen bewahren wird, die über die Erde kommen, sondern auch von der Stunde der Versuchung. Das ist - nach meinem Urteil, so Dr. McGee - eine völlige Befreiung. Er sagt: “will ich dich bewahren vor der Stunde”, was ich mit: “ich werde dich aus der Stunde heraushalten,” übersetze. Ich denke, selbst unter Aufbietung aller Phantasie kann man nicht sagen, daß diese Gemeinde (die von Jesus keinerlei Tadel erhielt, also beinahe tadellos war) durch die Große Trübsal (und der Schreiber dieses Textes meint dazu, daß Dr. McGee deren schlimmste Teile, zum Einen das "Offenbarwerden des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8  und zum Anderen die unmittelbar sich daran anschließende Zeit der endzeitlichen Bedrängnis) hindurch muß."
Denn der Verfasser dieser Homepage glaubt, so wie es auch Dr. Vernon McGee betont, daß die "Zeit der Gemeinde", die zwischen der Verwerfung und der Wiederannahme Israels liegt, von Philadelphia des ersten Jahrhunderts sich bis zur Entrückung der wahren Gemeinde fortsetzt und, daß das also diejenige treue Gemeinde ist, die zur Zeit der Entrückung weggenommen wird.

Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi zeitlich gesehen vor der Zeit des "Offenbarwerdens des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8 und damit auch vor der endzeitlichen Bedrängnis kommen wird (vgl. das im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" zum "in Fesseln Gekrümmten" Gesagte) und das sie ihr Bräutigam Jesus Christus von dieser Erde wegnehmen wird, um sie aus der "Stunde der Versuchung" herauszuhalten, d.h. ja, um sie bereits vor den apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-17 bzw. bereits vor der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu bewahren (vgl. in den Kapiteln "Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Atichrist auf?"und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").

Sie ist diejenige Gemeinde Gottes, die das Wort Gottes von der Geduld bewahrt hat und darum jetzt auch vor der großen Trübsal Bewahrung und Heraushalten finden wird (vgl. Offenbarung 3, 7-13). Sie hat sich geduldig für den Gott Israels eingesetzt, das Kreuz Jesu Christi auf sich genommen, selbst wenn sie dadurch große persönliche Nachteile und Verfolgung erlitt. Sie hat das Rufen ihres Christus ihrem eigenen Wollen und Verlangen geduldig übergeordnet.
Dr. Vernon McGee  umschreibt dies folgendermaßen:
"Jesus Christus läßt (beim Heraushalten aus der Stunde der Versuchung) den nicht im Stich, der sich weigert, ihn zu enttäuschen." Denn dieses bezieht sich ja alles speziell auf Offenbarung 3, 10.


Die Gemeinde, die bei der Entrückung zurückbleibt und durch die große Trübsal gehen muß

Wir hatten festgestellt, daß die Gemeinde von Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13 die wahre Gemeinde verkörpert, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß. Sie ist seine wahre Gemeinde, die bis in die heutige Zeit hineinreicht.
Weiterhin hatten wir festgehalten: Die Gemeinde von Philadelphia gleicht den fünf klugen Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus 25, 1-13, die neben ihren Lampen genug Öl in ihren Gefäßen mitnahmen, damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten.
Wir hatten weiterhin festgestellt, daß man sie nicht mit irgendeiner Denomination oder mit irgendeiner örtlichen Gemeinde gleichsetzten kann. Sie ist heute in der ganzen Welt verstreut, und man kann einige von denjenigen, die ihr angehören, in den unterschiedlichsten Gemeinden finden.

Die Gemeinde von Thyatira nach Offenbarung 2, 18-29 dagegen gleicht den fünf törichten Jungfrauen aus dem Gleichis in Matthäus 25, 1-13.
Die törichten nahmen nur ihre Lampen, aber kein zusätzliches Öl in ihren Gefäßen mit, damit sie, wenn ihnen das Öl in ihren Lampen ausgehen würde, nachfüllen konnten. Als sich nun das Kommen des Bräutigams verspätete, ging ihnen das Öl in ihren Lampen aus. So waren sie nicht bereit als der Bräutigam kam.
Wer ist diese Gemeinde? 
Der Gemeinde von Thyatira nach Offenbarung 2, 18-29 wird nicht die wunderbare Verheißung wie der Gemeinde von Philadelphia gegeben, daß vor ihr eine Tür aufgetan wird, die niemand zuschließen kann und daß sie vor der über den ganzen Weltkreis kommende "Stunde der Versuchung", zu versuchen, die auf Erden wohnen, d.h. vor dem schlimmsten Teil der großen Trübsal bewahrt bzw. weggenommen werden wird.
Im Gegenteil: Die Gemeinde von Thyatira bzw. deren Teil, der sich mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, lebt ebenfalls bis in die heutige Zeit hinein und soll lt. Offenbarung 2, 22-23 vom lebendigen Gott während der bald über den gesamten Erdkreis kommenden "Stunde der Versuchung" hart gestraft werden, wenn er keine Buße tut. Darum kann dieser Teil der Gemeinde Jesu Christi vor den zukünftigen Zornesgerichten Gottes, die normalerweise nicht für die Seinen Gottes bestimmt sind, keine Bewahrung finden:
"Siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr die Ehe gebrochen haben in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren von ihren Werken, und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen."
Daß auch diese Gemeinde so wie die Gemeinde von Philadelphia bis in die Zeit der großen Trübsal hineinreichen wird, kann Offenbarung 2, 25 entnommen werden:
"... doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme."
Da der Gemeinde von Thyatira bzw. deren Teil, der sich mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, nach Offenbarung 2, 22-23 ein furchtbares Gericht Gottes angedroht wird, kann man mit Recht sagen, daß diese Gemeinde bzw. deren Teil, der sich mit Hurerei treiben und Götzenopfer essen schwer versündigt hat, vor den schlimmsten Teil der großen Trübsal zur Zeit des Endes nicht bewahrt bzw. weggenommen werden wird.
Wie sich das "auf das Bett werfen" und "mit dem Tode schlagen der Kinder " zutragen könnte und wer dafür verantwortlich gemacht werden muß, kann man in den Kapiteln "Die zu erwartenden Epidemien der großen Trübsalszeit treffen hauptsächlich unsere Kinder tötlich" und "Siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: Der Tod" nachlesen.


Wie wird man die Wegnahme der Gemeinde Christi erleben?

Wer wissen will, wie man die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi erleben wird, muß zuerst wissen, wer sie ist:
Dieses haben wir bereits im vorangegangen Kapitel beleuchtet. Nun wenden wir uns denjenigen zu, die von der Wegnahme der wahren Gemeinde nicht betroffen sind.

Im Jahr 373 nach Christus soll einer der frühen Kirchenväter, der Syrer Epharaem  die hiermit gemeinte und noch ausstehende Wegnahme der Braut Christi vor der großen Trübsal wie folgt beschrieben haben:

"Alle Heiligen und Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung nicht erleben, die über die ganze Erde kommen wird."

Und so werden die Zurückgebliebenen das Geschehen der Entrückung bzw. des "Versammeltwerdens" auf der Erde erleben:
Tausende und abertausende auf der Erde lebende Menschen sind plötzlich spurlos von der Erde verschwunden! Was ist mit Ihnen geschehen? Tausende Gräber sind plötzlich leer, wo sind all die Toten geblieben? Auf der ganzen Erde werden Menschen vermißt und nicht mehr gefunden. Vergeblich wird nach ihnen gesucht werden.
Auf den Straßen stehen verlassene Autos. Flugzeuge, Eisenbahnzüge und Busse kommen mit Verspätung an, weil Ausfälle an Personal bestehen. In den Geschäften und Firmen sind Arbeitskollegen unauffindbar, Schüler fehlen in den Bildungseinrichtungen. Manche Ehefrauen wachen ohne ihre Ehemänner auf bzw. umgekehrt, oder ganze Häuser stehen plötzlich leer. Die Familien, die noch bis vor kurzen darin wohnten, sind plötzlich spurlos verschwunden. Niemand weis, wo sie alle hingegangen sind. Weder die Personen selbst noch ihre Leichen sind auf der ganzen Erde auffindbar. Polizei und Suchdienste werden von den zurückgebliebenen Verwandten vergeblich bemüht und stehen vor einem Rätsel.
In den Gemeinden kommen nur noch wenige Menschen zum Gottesdienst, auch der Pastor erscheint nicht mehr. Seine Wohnung ist leer. Wie soll jetzt die Kirchenarbeit weitergehen? Es findet sich auf die Schnelle keiner, der sie weiterführt. Was ist geschehen?
Eines aber haben alle Vemißten gemeinsam: Sie und ihre Familien sind Menschen lebendigen Glaubens gewesen. Sie trugen am Tag der Entrückung Jesus Christus als Ihren Herrn und Heiland in ihren Herzen.

Alles nur Zukunftsmusik? Nein, denn der Tag der Wegnahme aller wiedergeborenen Christen von der Erde weg zum himmlischen Thron Jesu ist nicht mehr fern!
Diese Internetseite soll die Schlagzeilen, die die bald kommenden Ereignisse in den Medien auslösen werden, erklären helfen und wenn sie bis zur und auch noch nach der Entrückung bestehen bleiben kann, den Zurückgebliebenen zum Segen dienen.

Wer ist bei der Entrückung mit dabei?


Matthäus 24, 36-44
36 Von dem Tage aber und von der Stunde (des ersten Kommens Jesu) weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns (für die Seinen zum Heil).
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
39 und sie beachteten es nicht (wovor sie Noah versuchte, zu warnen), bis (völlig unerwartet) die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.
40 Dann (gemeint ist am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) werden zwei auf dem Felde sein (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); der eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. entrückt werden), der andere wird (zurückgelassen und dem plötzlich hereinbrechenden Verderben der großen Trübsal und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
41 Zwei Frauen werden (am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) mahlen (wie  sie es jeden Tag tut) mit der Mühle (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); die eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. weggenommen werden), die andere wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der großen Trübsal und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
(Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

In Matthäus 24, 36-44 gibt uns Jesus selbst praktischen einen Ausblick auf den Tag der Entrückung der dann auf der Erde lebenden wahren Gemeinde, seiner Braut.
An dieser Stelle soll die folgende Überlegung getätigt werden:
Was unterscheidet den "einen auf dem Felde" nach Matthäus 24, 40, der angenommen bzw. weggenommen, von demjenigen, der preisgegeben werden wird, oder was ist der Unterschied zwischen der einen "Frau mit der Mühle" nach Matthäus 24, 41, die angenommen und derjenigen, die zurückgelassen und dem Verderben und der Bedrängnis der großen Trübsal und dem Antichristen preisgegeben werden wird?
Nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage kann hiermit nur das Folgende gemeint sein:

Wir wissen aus 1. Thessalonicher 4, 13-18, wo sehr ausführlich darauf eingegangen wird, was mit der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi gemeint ist und was dann im Detail geschieht, daß die Entrückung der wahren Gemeinde, der Braut Jesu Christi, sowohl alle in Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen betrifft.
Das hat für die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen folgende Konsequenz:
Wer am Tag der Entrückung, dem Tag der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi, der kurz vor dem plötzlichen Hereinbrechen des Verderbens sein wird, auf der Erde lebt und bereits mit dem lebendigen Gott in seinem Sohn Jesus Christus versöhnt ist, d.h. wer sich damit auch zu dieser Zeit bereits von dem falschen Propheten des Antichristen zur "Zeit des Endes", der in der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal in der Gestalt des lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 vernehmbar ist, deutlich distanziert hat. Denn die Entrückung wird dann geschehen, wenn der Antichrist bereits eine geraume Zeit damit begonnen hat, mit diesem, seinem Massenmedium alle Menschen dahingehend zu beeinflussen, so daß sie wie auch er "gegen Gott, auf seinen Namen und sein Haus und auf die im Himmel wohnen" zu lästern beginnen.
Wer aber dennoch in der das Verlorene suchenden Liebe zu seinen Mitmenschen verbleibt, und das ist ebenfalls sehr wichtig, darüber auch die Geduld bewahrt (vgl. Offenbarung 3, 10), d.h. wer das wichtigste Gebot, das Jesus Christus seinen Jüngern einst lehrte, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, trotzdem nicht vergißt und ein geduldiger Täter der Liebe bleibt, wird angenommen werden, muß den leiblichen Tod nicht sehen und wird mit entrückt, d.h. von dieser, unserer Erde vor der nun kommenden  "Stunde der Versuchung" weggenommen werden:

1. Wir sollen unsern Nächsten lieben, wie und selbst:
"Das ist mein Gebot, daß ihr euch untereinander liebt, wie ich euch liebe. ... Das gebiete ich euch, daß ihr euch untereinander liebt."
(Johannes 15, 12-17)
"Und dies Gebot haben wir von ihm, daß, wer Gott liebt, daß der auch seinen Bruder liebe." (1. Johannes 4, 21)
"Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt*« (5. Mose 6,5). Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten." (Matthäus 22, 36-40)

2. Und wir sollen, und das ist dabei sehr, sehr wichtig, ein unbeirrbar geduldiger Täter der Liebe bleiben und uns auch von dem lästernden "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 nicht davon abbringen lassen. Dann werden wir am Tage der Entrückung, auch von Jesus vor dem kommenden Verderben bewahrt werden. Denn mit dem hebräischen Ausdruck "Stunde der Versuchung" ist dieses endzeitliche "über den ganzen Weltkreis" kommende Unheil gemeint, das die großen Gerichte Gottes heraufbeschwören wird. Denn Jesus Christ selbst spricht im 3. Kapitel der Offenbarung des Johannes im Sendschreiben an die Gemeine in Philadelphia zu derjenigen Gemeinde, die bis in die Zeit der Entrückung hinein leben wird, und damit ist seine ihn liebende, wahre Gemeinde jener Zeit gemeint:
"Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen." (Offenbarung 3, 10)

Derjenige, der alles dies beherzigt, und dafür beim Herrn Jesus für sich und andere Kraft erbittet, muß nicht durch den schlimmen Teil der großen Trübsal mit dem Verderben, der größten Bedrängnis aller Zeiten und den daraufhin folgenden Gerichten Gottes hindurchgehen, wird diesem allem nicht preisgegeben werden, sondern kann davor mit Jesu Hilfe entfliehen.

Warum muß man sich also vom "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 deutlich distanziert haben, um die Wegnahme der wahren Gemeinde mitzuerleben, d.h. mit dabei zu sein, wenn Jesus Christus die Seinen zu sich holt?
Dieses gottesfeindliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 lästert ja bekanntlich gegen den lebendigen Gott, seinen Namen und auf diejenigen, "die im Himmel wohnen", d.h. auf die, die den lebendigen Gott des Himmels ihren Vater nennen und darum als seine Kinder adoptiert bereits auf der Erde eine "vorläufige" bzw. "provisorische" himmlische Staatsbürgerschaft besitzen.
Und der Verfasser dieser Homepage glaubt nicht, daß mit denen, "die im Himmel wohnen", nur solche Menschen gemeint sein könnten, die sich auf Grund des sehr gemeinen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, weil sie die große Schmach des beständigen "Verunglimpfens", "Denunzierens" und "in Verruf bringens" nicht ertragen konnten, ohnmächtig und kraftlos geworden sozusagen aus letztem Protest sich selbst das Leben nahmen und anschließend als Märtyrer beim lebendigen Gott des Himmels Wohnung fanden.
Nein diese Menschen, "die im Himmel wohnen", und so meint es der Verfasser dieser Homepage verstanden zu haben, leben zum Zeitpunkt des lästernden "Maules" noch auf der Erde, und dem muß man schon Rechnung geben, nur bis zum Zeitpunkt ihrer Wegnahme bzw. Aufnahme in den Himmel (gemeint ist die Entrückung der wahren Gemeinde). Und dies, nämlich Himmelsbürger, sind sie bereits, auch wenn sie noch auf der Erde wohnen. Denn hier, noch auf der Erde wohnend, gehören sie ja bereits zum kommenden Reich Gottes. Und darum sind sie es schon zu ihren Lebzeiten, also noch auf der Erde wohnend bereits zu echten Himmelsbürgern geworden.
Denn der lebendige Gott des Himmels hat sie alle gesucht, gefunden, in seinem Sohn Jesus Christus versöhnt und zu seinem unantastbaren Eigentum erklärt. Und niemand, auch nicht der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem abscheulichen "Maul", vermag sie, die nun Kinder des lebendigen Gottes heißen, ab jetzt aus seiner starken Hand zu reißen.
Der Verfasser dieser Homepage ist der festen Meinung, daß die vom Antichrist für sein "Maul" präparierten Menschenkinder auch wirklich zu der Zeit auf der Erde lebende junge Menschen sind, wobei der Sohn des Verderbens aber verhindern muß, daß sie sich untereinander sichtbar und hörbar kennenlernen können, vielleicht sogar untereinander nicht einmal von ihrer Existenz wissen. Die eigentliche Hauptperson sollte dabei eine junge Frau sein, die der Antichrist zur "Zeit des Endes" schließlich zur verwerflichen "großen Hure Babylon" macht und sie, nachdem er sie mit Hilfe seines falschen Propheten mit psychologischen Mitteln vergewaltigt und durch eine Art von Gehirnwäsche ihren normalen Lebensweg brutal verhindert hat, als in diesem Zusammenhang verführerische Dirne oder megabekannten Pornostar darstellt (vgl. im Kapitel "Wer ist also der wirkliche Antichrist zur "Zeit des Endes", und wie wird man ihn erkennen können?"). Wie der große Weltverführer es wirkungsvoll schafft, diese sicherlich von ihm bereits als Kind gut ausgewählte junge Frau dahin zu bringen, als Volljährige so zu werden, wie er es benötigt und dabei die natürliche Entfaltung ihres Lebens mit Gewalt zu unterbinden, hat der Schreiber dieses Textes anhand des von ihm selbst Erlebten bereits versucht, andeutungsweise zu beschreiben (vergleiche das zu seinem Schlüsselerlebnis und zur Tinnituserkrankung Gesagte). Dieser Frau, die das hervorstechende endzeitliche Symbol der "großen Hure Babylon" werden soll, muß der Antichrist aber unbedingt auch mindestens einen jungen Mann zuordnen. Denn er muß es unbedingt vermeiden, sie selbst in den Mittelpunkt seines lästernden "Maules" zu stellen. Es darf keinesfalls so wirken, daß die "großen Hure Babylon" der eigentliche Grund des Hörbarwerdens des "Maules" ist. Die Menschen der Erde würden sich sonst sehr bald von dem "Maul" disdanzieren und es zu hassen beginnen. Ist es nicht die Schadenfreude der dem "Maul" zuhören müssenden  Menschen, die der Antichrist ausnutzt, um alle Zuhörer bei der Stange zu halten und sie zu über sehr lange Zeit "treuen" Hörern werden zu lassen?
Auch werden es sicherlich nicht die vielen Gebete der um die Zukunft ihrer im "Maul" bloßgestellten Kinder bangenden und betroffenen Eltern sein, deren leibliche Kinder für das "Maul" präpariert worden sind. Das alles wird im Rahmen des lästernden "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, wie wohl jeder sicherlich verstehen wird, mit Bestimmtheit nicht zum Gesprächsthema werden dürfen.
Die im "Maul" gleichfalls vorkommen müssenden christlichen Menschen, die die moralische und geistliche Seite vertreten und auf die Erfüllung der biblischen Prophetien hinweisen sollen, dürfen im Gegensatz zu den für das "Maul" Präparierten keine tatsächlich lebenden Menschen sein, so wie auch jene, die ständig lästern, es mit Sicherheit nicht sind. Und gelästert werden darf, und dies versteht sich wohl von selbst, ausschließlich nur auf die für das "Maul" Präparierten, hinter denen tatsächlich lebende junge Menschen stehen. Wenn sich doch diese jungen Menschen, die für das "Maul" präpariert wurden, über das "Maul" tatsächlich hören könnten. Der Verfasser dieser Homepage meint an dieser Stelle, daß dies für solche wahrscheinlich unmöglich sein wird.
Er selbst vernimmt auch auf ihn persönlich lästernde Stimmen und solche, die auf ihn unter Bezug auf die Bibel klug einzureden versuchen, die also als christliche Menschen deklariert werden. Das sind aber allesamt und auschließlich nur solche, die er nicht für tatsächlich lebende Menschen hält.

Damit meint die Bibel in Offenbarung 13, 6 mit denen, "die im Himmel wohnen" und auf die gelästert wird, auch wenn es überhaupt nicht danach aussieht, bzw. mit dem "Maul" überhaupt nicht so dargestellt wird, eindeutig die vom "Maul" verleumdeten "Seinen Gottes", diejenigen, die den lebendigen Gott in ihrer großen Not angerufen haben und für die zumindest von ihren Eltern gebetet wird.
Es sind also die von diesem "Maul" des Antichristen zur "Zeit des Endes" mit großer Gehässigkeit und Gemeinheit verfolgten und bedrängten Brüder und Schwestern in Jesus Christus, die bereits als Kinder vom Antichristen ausgesucht und von Bedränger mit aller Härte für das "Maul" vorbereitend präpariert und geprägt wurden (vgl. auch das im Kapitel "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal" zu den vom Antichrist Präparierten und das im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu den Auswirkungen auf die Menschen der Erde durch den Einfluß des "Maules" Gesagte).
Der Gott Israels ist es, der diese jungen Leute sucht und findet, die der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" vergewaltigt und in seinem als Massenmedium fungierenden "Maul" als Sprachrohr benutzt, so wie er auch den Verfasser dieser Homepäge gesucht, gefunden und durch sein Wort gestärkt und wieder aufgerichtet hat. Er, der lebendige Gott ist es auch, der die vom "Maul" Verfolgten in seiner großen Menschenliebe wie bei dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16 mit dem Schatten seiner Hand bedeckt. Denn das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 lästert und so versteht es der Schreiber dieses Textes (nur) auf alle die, "die im Himmel wohnen".
Es ist also der Zorn des Satans, der sich über sein Werkzeug, dem Sohn des Verderbens, gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", auf die Kinder derjenigen, die den lebendigen Gott fürchten, entläd.
Da aber der lebendige Gott, der den Menschen ein liebender und gütiger Vater sein will, Kinder ganz besonders in sein Herz geschlossen hat, ist es seine Herzenssache, die durch den Antichristen mit einer Vergewaltigung und Gehirnwäsche vergleichbar geschlagenen seelischen Wunden der für das "Maul" Präparierten mit seiner Liebe zuzudecken, die die davon Be- und Getroffenen zum Schweigen gebracht hatten. Gemeinerweise hatte der Bedränger zur "Zeit des Endes" zumindest einen Teil dieser seelischen Wunden bis ins Letzte ausgenutzt und sogar eigentlich unvorstellbarerweise zum Anlaß des öffentlichen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 gemacht. Es gab für die Betreffenden keine Chanse, aus eigener Kraft heraus dem Verführer der letzten Tage zu entkommen. Aber, wie verzweifelt böse der Schaden auch sein mag, der lebendige Gott sieht auf die zerschlagenen Herzen und richtet sie wieder auf! Genauso ist es ja mit dem Schreiber dieses Textes geschehen.
Der Gott Israel heilt aber auch denjenigen Schaden, der die übrigen Menschen so verändert und in ihren Herzen verhärtet hat, daß sie dem "Maul" hörig geworden waren und vom Lästern des "Maules" mitgerissen ihre vom lebendigen Gott des Himmels in sie hineingelegte Liebe zu ihren Kindern vergessen hatten.
So groß ist unser Gott, daß er uns allen unsere Mitschuld am Großwerden können des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 vergibt, wenn wir ihn wieder zu fürchten beginnen! Nie könnte es ein solches lästerndes "Maul" geben, wenn es die Menschen nicht zugelassen und geduldet hätten!
Und genau darum, schon um derer willen, die gezwungenermaßen als sein Sprachrohr vom Antichristen in ihrem Handeln gefesselt und in ihrer Persönlichkeitsentfaltung gehindert werden und auch noch darunter schwer leiden müssen, ist es so dringend notwendig, die verhärteten Herzen von der Liebe Gottes wieder in fleischerne verwandeln zu lassen. Es geht dabei um das eigene ewige Leben in der Nähe Gottes, um nicht mehr und nicht weniger und natürlich auch um das vor dem baldigen Verderben Entfliehen können, um die Teilnahme an der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi vor der sehr bald zu erwartenden Bedrängnis.


Derjenige, der von der Erde weg in den Himmel entrückt wurde, wird auch am Tage der Wiederkunft Jesu Christi zum Gericht ganz am Ende der großen Trübsal lt. Judas 14-15 und Offenbarung 19, 11-16 mit Jesus zusammen vom Himmel wieder auf die Erde zurückkommen, um mit ihm auf der vom Antichrist befreiten Erde tausend Jahre zu regieren. Welch eine wundervolle Aussicht!
Die irdischen sterblichen Körper der Menschen werden bei der Entrückung augenblicklich in Auferstehungsleiber verwandelt werden. Darum wird es von diesen Menschen keine Leichen zu finden geben. Die Menschen, die Jesus in sein Vaterhaus holen kommt, erleben so etwas wie eine rassante Himmelfahrt.
Jesus Christus ist uns bereits genau diesen Weg vorausgegeangen, denn er geht uns immer voraus. Auch sein Körper wurde in einen Auferstehungskörper verwandelt und danach in den Himmel aufgenommen. Den ensprechenden Bibeltext findet man in Apostelgeschichte 1, 9-11


Und dann wird es tatsächlich so sein: Das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 lästert über diejenigen, die nun plötzlich "im Himmel wohnen"

Die sogenannte Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi steht unmittelbar vor der Tür.
Wir wissen, dieses großartige Ereignis geschieht erst dann, wenn der himmlische Brätigam Jesus Christus zum zweiten Mal kommen wird. Er wird dann aber "nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil" (vgl. Hebräer 9, 27-28).
Die wahre Gemeinde Jesu Christi wird durch ihre Wegnahme von der Erde vor einer sich unmittelbar daran anschließenden Zeit der endzeitlichen Bedrängnis bewahrt werden, welcher in Offenbarung 3, 10 als "Stunde der Versuchung" bezeichnet wird. Denn keine andere Versuchung wird beschrieben mit "die kommen wird über den ganzen Weltkreis". Eine derartige Trübsal, die die gesamte Erde gleichermaßen betreffen wird, damit kann wirklich nur der schlimme zweite Teil der großen Trübsal zur "Zeit des Endes" gemeint sein, der bereits gegen Ende deren erster Hälfte mit dem Kommen der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 eingeleitet wird (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
Das Warten wird aus der heutigen Sicht gesehen sehr bald ein Ende haben (vergleiche das Geschriebene unter der Überschrift "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:").
Wir wissen aus 1. Thessalonicher 4, 13-18, wie die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi aussehen wird. Denn dort wird sehr detailiert beschrieben, was bei diesem großen Ereignis geschieht, und daß die Entrückung der wahren Gemeinde, der Braut Jesu Christi, sowohl alle in Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen gleichermaßen betreffen wird. Sogesehen beinhaltet die Entrückung der wahren Gemeinde auch gleichzeitig die erste Auferstehung der Toten mit, an der nur die Verstorbenen teilhaben dürfen, die bereits Christus angehören (vgl. 1. Korinther 15, 22 ff.; Philipper 3, 11)
"Denn wie sie (gemeint sind alle Menschen von Anfang der Welt an) in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle lebendig gemacht werden (gemeint sind hier nur diejenigen, die Vergebung der Sünden durch das Blut Jesu Christi und Versöhnung mit Gott erlangten).
Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach, wenn er (Jesus Christus zum zweiten Mal und dies steht uns heute unmittelbar bevor) kommen wird, die, (dieses Mal nur die,) die Christus angehören; danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird, nachdem er alle Herrschaft und alle (menschliche und irdische) Macht und Gewalt (d.h. auch den Antichristen zur "Zeit des Endes" und seine Gewaltherrschaft, während der er sich göttliche Wesenheit anmaßen wird) vernichtet hat."
(Korinther 15, 22-24, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

"Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit (und nach ihrer dortigen feierlichen Aufnahme als seine Kinder unmittelbar bei Gott im Himmel, d.h. in seiner unmittelbaren Nähe wohnen)."
(1. Thessalonicher 4, 16-17, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, lästert über diejenigen, die "im Himmel wohnen" (vgl. Vers 6).
Wie der Verfasser dieser Homepage bereits im vorangegangenen Kapitel "Wer ist bei der Entrückung mit dabei?" erörtert hat, glaubt er nicht, daß mit denen, "die im Himmel wohnen", solche Menschen gemeint sein könnten, die sich auf Grund des sehr gemeinen Lästerns des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, weil sie die große Schmach des beständigen "Verunglimpfens", "Denunzierens" und "in Verruf bringens" nicht ertragen konnten, ohnmächtig und kraftlos geworden sozusagen aus letztem Protest sich selbst das Leben nahmen und anschließend als Märtyrer in das himmliche Paradies Eingang fanden, die also ausschließlich zu denjenigen Toten gehören, die in Christus gestorben sind. Kommen doch, wir wir aus 1. Thessalonicher 4, 17 und Lukas 23, 43 wissen, diejenigen Toten, die in Christus gestorben, mit ihrem Tod noch nicht sofort unmittelbar zu Gott in den Himmel, sondern anfänglich mit Christus in das Paradies. Und hier werden sie bis zur ersten Auferstehung der Toten verbleiben.
Der Begriff "Himmel" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem biblischen Ausdruck "Paradies", sondern die Bibel meint mit dem Begriff "Himmel" unmißverständlich ausschließlich die unmittelbare Thronumgebung bzw. den Thronsaal des lebendigen und heiligen Gottes, in welchem schon bald die "Hochzeit des Lammes" gefeiert werden wird, also denjenigen Ort der unmittelbaren Nähe Gottes, den bis heute noch kein Mensch sehen durfte:
"Und Jesus sprach zu ihm (gemeint ist der reuhmütige Verbrecher am Kreuz auf Golgatha, der neben Jesus Christus gekreuzigt wurde und den sterbenden Jesus darum bat, an ihn zu denken, wenn er in sein Reich kommt): Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
(Lukas 23, 43, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Nein diese Menschen, "die im Himmel (also an demjenigen Ort der unmittelbaren Nähe Gottes) wohnen", und auf die das gottesfeindlich redende "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 lästert, müssen zum Zeitpunkt des Lästerns des "Maules" noch auf der Erde leben, aber dem muß man schon Rechnung geben, nur bis zum Zeitpunkt ihrer Wegnahme bzw. Aufnahme in den "Himmel" (gemeint ist die Entrückung der wahren Gemeinde vor den Thron Gottes, d.h. in seine heilige Gegenwart). Und dies, Aufnahme in den "Himmel", wird bei ihrer schon sehr bald stattfindenden Entrückung geschehen.
Aber Himmelsbürger dürfen sie sich schon hier nennen, auch wenn sie noch auf der Erde wohnen und sich noch nicht wiklich im "Himmel" befinden. Denn der "Himmel" hat sich bereits vor ihren Augen geöffnet. Und hier, noch auf der Erde wohnend, gehören sie ja bereits zum kommenden Reich Gottes dazu. Und darum sind sie es schon zu ihren Lebzeiten, also noch auf der Erde wohnend, wenn auch erst einmal "vorläufige" bzw. "provisorisch", zu Himmelsbürgern geworden.
Denn der lebendige Gott des Himmels hat sie alle gesucht, gefunden, in seinem Sohn Jesus Christus versöhnt und zu seinem unantastbaren Eigentum erklärt. Und niemand, auch nicht der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem abscheulichen "Maul", vermag sie, die nun Kinder des lebendigen Gottes heißen, ab jetzt aus seiner starken Hand zu reißen.
Dieser bereits im Kapitel "Wer ist bei der Entrückung mit dabei?" beleuchtete Aspekt derjenigen Menschen, "die im Himmel wohnen", hat aber noch eine andere, sehr gewichtige Seite. Denn mit ihm läßt sich eine vielmals gestellte Frage leicht beantworten und Klarheit in die Ungewißheit zum biblischen Ausdruck "Entrückung" bringen. Bzw. man kan nun eine klare Antwort dazu finden, ob die wahre Gemeinde einmal nach ihrer Entrückung weiterhin auf der Erde verbleiben wird und durch die große Trübsal vollständig hindurchgehen muß, oder ob sie einmal von der Erde durch eine Entrückung in den Himmel weggenommen werden wird und auf diese Art und Weise vor dem Teil der dramatischen Ereignissen der großen Trübsal mit seiner Hilfe zu ihrem himmlischen Bräutigam hin entfliehen kann.
Wir müssen dazu wissen:
Das "Hörbar werden" eines gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, auf das der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" näher und detailierter eingegangen ist, signalisiert nicht nur die Anwesenheit des Antichristen zur "Zeit des Endes". Nein, sobald dieses charakteristische Massenmedium hörbar (vgl. Offenbarung 13, 5-6) und sehbar (vgl. Daniel 7, 7-8 und im Kapitel "Der Antichrist besitzt neben einem "Maul" auch Augen wie Menschenaugen") werden wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal (vgl. im Kapitel "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal").
Und nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage hat sie, die große Betrübnis in der allerletzten Zeit, bereits seit geraumer Zeit begonnen und zwar vordergrundig lediglich und schwerpunktmäßig eben mit dem "Hörbar werden" jenes für die letzte Zeit vorhergesagten, abscheulichen, gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, was sogesehen sogar einer der markanntesten Endzeitzeichen der ersten Hälfte der großen Trübsal darstellt (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Dieses "Hörbar bzw. Vernehmbar werden" eines charakteristischen Massenmediums, das die Anwesenheit des Antichristen anzeigt bzw. signalisiert, ist es nämlich, worauf die Bibel im Zusammenhang mit dem Beginn der ersten Hälfte der großen Trübsal sehr deutliche Hinweise gibt:
"Und es wurde ihm ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen, und ihm wurde Macht gegeben, es zu tun zweiundvierzig Monate lang (Das sind umgerechnet 3,5 Jahre.Diese Zeitspanne entspricht aber genau der Hälfte der Zeitdauer der gesamten großen Trübsal der letzten Zeit. Denn die gesamte große Trübsal soll wie im Kapitel "Die gesamte große Trübsal soll symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern" beschrieben symbolisch gemeinte sieben Jahre dauern). Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die im Himmel wohnen." (Offenbarung 13, 5-6; Hervorhebung vom Verfasser dieser Homepage)

Die erste Hälfte der großen Trübsal beginnt demnach unmittelbar mit dem "Hörbar werden" dieses vom Seher Johannes so bezeichneten "Maules", das viele Menschen der Erde vernehmen werden können, so auch die Muslime. Das "Maul" der Muslime hat aber eine bedeutsame Besonderheit (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet").
Und es (gemeint ist das erste Tier, der Antichrist nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, und das "Meer" steht hier symbolisch für den Abgrund) wird sein lästerliches "Maul" voll von Schmähungen auftun gegen den lebendigen und wahren Gott, indem es "seinen Namen" lästert "und sein Haus" und gegen diejenigen, "die im Himmel wohnen".
Das islamische Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Antichrist des Islam, der sogenannte "Daggal", dessen Auftreten auch die Muslime für die Endzeit erwarten, ist nach islamischer Vorstellung der große endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“, sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre. Er wird derjenige sein , der vom Teufel geleitet sein und sich sogar göttliche Wesenheit anmaßen wird.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt. So muß auch der islamische "Daggal" bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Satan unterstehen wird, mit diesem, seinem "Maul", gottesgläübige Menschen herabsetzen, verunglimpfen und in Verruf bringen, d.h. denunzieren.

Wir müssen dazu wissen, daß das Maul nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 dem Antichristen zur "Zeit des Endes" gehört (gemeint ist das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, und das "Meer" steht hier symbolisch für den Abgrund).
Er, der Sohn des Verderbens, ist sein alleiniger Verursacher und Besitzer und damit für dieses verderbliche und für die Menschen verhängnisvolle Massenmedium verantwortlich zu machen. Und dieses "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das, wie im Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?" beschrieben eine zeitlich begrenzte, vorausgehende besondere Erscheinungsform des zweiten Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 darstellt (gemeint ist das zweite Tier, das von der Erde aufgestiegen ist und das später wegen seiner "lügenhaften Überzeugungsarbeit" nicht mehr als das zweite Tier aus der Erde bezeichnet wird, sondern, weil der Antichrist mittels des zweiten Tieres vermutlich sein in Wahrheit unechtes und zukünftiges Handeln immer bereits im Voraus ankündigt, nach Offenbarung 19, 20 der falsche Prophet genannt wird), übt, obwohl in ihm kein echtes Leben ist, doch relativ selbstständig die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer aus. Wir lesen dazu in der Bibel:
"Und es (gemeint ist das zweite Tier, das nach Offenbarung 13, 11-18 von der Erde aufgestiegen ist, der falsche Prophet) übt alle Macht des ersten Tieres (gemeint ist das erste Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen;
und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war." (Offenbarung 13, 12-14, Hervorhebung und ergänzende Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)

Im Zusammenhang mit der noch ausstehenden, schrecklichen endzeitlichen Bedrängnis, die nach Daniel 7, 25 genau 1260 Tage dauern soll (dies entspricht den 42 Monaten aus Offenbarung 11,  2, während der der Vorhof des zu dieser Zeit wieder errichteten Tempels in Jerusalem den Heiden gegeben und die heilige Stadt von ihnen zertreten werden wird) soll der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die Menschen der Erde mit großen Zeichen dazu verführen, ihn als den Gott aller Götter, d.h. als den auf die Erde zurückgekommenen Gott der Hebräer anzubeten.
In diesem Zusammenhang wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" seinem ihm unterstehenden falschen Propheten alle Macht übertragen, und allein durch ihn wird es ihm schließlich auch gelingen, daß die Menschen der Erde ihm und seinen großen Lügen glauben schenken.
Dies alles umfaßt all jene Begebenheiten, die nach den Prophezeiungen der Bibel im Zusammenhang mit dem ersten Tier nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Meer heraufsteigt und das den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" beschreibt, noch kommen werden und alles was bzgl. der großen Zeichen, die durch den falschern Propheten er zu tun, in der Lage ist, in der Heiligen Schrift geschrieben steht.
Bevor aber diese furchtbare und schwerste aller Bedrängnisse anbricht, wird das große Machtwerkzeug des Antichristen, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, in der zeitweiligen, d.h. nur auf die gesamte Zeitdauer der ersten Hälfte der großen Trübsal beschränkten, abgewandelten Erscheinungsform, also in der Gestalt jenes gotteslästerlichen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 auftreten (vgl. im Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?").

Und als der Seher Johannes jenen Schnappschuß vor Augen und Ohren hat, den er in Offenbarung 13, 5-6, beschreibt, sieht und hört er, daß jenes "Maul" auf Menschen lästert, die tatsächlich bereits "im Himmel wohnen".
Sind es Verstorbene, auf die zu diesem Zeitpunkt  gelästert werden wird? Der Schreiber dieses Textes denkt nein. Es muß wohl so und es kann nicht anders sein, als daß diejenigen, "die im Himmel wohnen", wohl gerade zuvor dorthin entrückt worden sein müssen.
Denn, sein sehr plötzliches oder rasches und für viele unerwartetes nächstes Kommen ist es, was die Art und Weise der Wegnahme der wahren Gemeinde durch ihren Bräutigam Jesus Christus auszeichnen wird.
Welch eine Schande muß das wohl sein, wenn sich herausstellt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul", welches zwar Intelligenz vertäuscht, aber trotzdem nur eine Art von komplizierter Maschine darstellt, bzw. eine Art von direkt mit Menschen vernetzter Sprachcomputer sein muß, die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi wegen ihres ganz plötzlichen Geschehens (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde") eine gewisse Zeit lang voll und ganz übersehen wird.
Welch eine Blamage muß das wohl sein, wenn sich herausstellt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" mit seinem gotteslästerlichen "Maul", so, als wäre überhaupt nichts gewesen, obwohl diejenigen, über die dieses "Maul" herzieht, gar nicht mehr als Menschen auf der Erde existieren, genauso weiterredet und -schimpft, so als wären sie, von, mit und über die im "Maul" gesprochen wird, einfach noch hier unter den Lebenden auf der Erde. Vielleicht wird man sie dann, wenn sie bereits weggenommen wurden, eine Zeit lang noch immer scheinbar persönlich reden hören können, diejenigen, die doch in Wahrheit nicht mehr hier sind.
Die Entrückung der wahren Gemeinde und so auch die Wegnahme derjenigen, über die dieses "Maul" des Sohnes des Verderbens herzieht, obwohl diese gar nicht mehr als Menschen auf der Erde existieren, muß wohl auch für den sonst alles überwachenden, kontrollierenden, steuernden und vorausberechnenden Antichristen zur "Zeit des Endes" selbst ein völlig unerwartetes und urplötzliches "Hinwegreißen" sein, welches es nicht mit einkalkuliert und für möglich gehalten haben wird (vgl. im Kapitel "Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen").
Das griechische Wort "harpagesometha", das in 1.Thessalonicher 4, 13-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit "hinwegreißen" übersetzen.
Aber die, welche das gotteslästerliche "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 ständig und unaufhörlich verunglimpft und denunziert, gemeint sind diejenigen, über die das gottes- und menschenfeindlich redende "Maul" sie noch immer verachtend spricht, sind jetzt, nachdem sie von jedermann gänzlich unererwartet lebendig von dieser Erde geradewegs in den Himmel hinein hinweggerissen worden sind, gar nicht mehr auf der Erde anwesend und existent, sind also überhaupt nicht mehr hier.
Und Eines sagt die Bibel auch noch über sie aus: Sie müssen so wie Henoch den körperlichen Tod, nicht sehen. Denn im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet, daß er, weil er mit Gott wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah (vgl. 1. Mose 5, 22-24).

Dann wird es sich also herausstellen, was der Schreiber dieses Textes bereits seit langem vermutet hat: Allein das "Maul" ist es, das in Wahrheit spricht und nicht Menschen (vgl. im Kapitel "Denn das "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und nicht Menschen").

Wahrscheinlich werden dann plötzlich einigen Menschen darüber die Augen geöffnet werden, und sie werden ganz plötzlich und für den Antichristen auch ganz unverhofft die Wahrheit über dieses sein "Maul" erfahren, welches nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 schon so lange Zeit die Seinen Gottes ständig und unaufhörlich verunglimpft und denunziert hatte.
Und dann wird es also tätsächlich so sein und ganz wortwörtlich so eintreffen:
"Und es (gemeint ist das zweite Tier, das nach Offenbarung 13, 11-18 von der Erde aufgestiegen ist, der falsche Prophet) tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, zu lästern seinen Namen und sein Haus und die (nun durch ihr plötzliches Hinweggerissen worden sein für alle ganz unerwartet) im Himmel (-reich bei Gott) wohnen." (Offenbarung 13, 6; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)

Sogesehen ist, wenn Johannes in Offenbarung 13, 5-6 beschreibt, bzw. sieht und hört, daß jenes "Maul" auf Menschen lästert, die tatsächlich bereits "im Himmel wohnen", diese Bibelstelle ein Beweis dafür, das die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi nach 1. Thessalonicher 4, 13-18 sowohl alle in Christus Entschlafenen als auch die dann auf der Erde lebenden, wiedergeborenen Christen gleichermaßen betreffen und im Himmel bei ihrem Herrn und Meister zusammenführen wird. Auf der Erde wird die wahre Gemeinde Jesu Christi danach nicht mehr gesehen werden.



Fleisch und Blut können das Reich Gottes nicht ererben

Daß eine Verwandelung der Körper derjenigen Menschen stattfinden muß, die das Reich Gottes ererben und dann unverweslich sein werden, geht aus 1.Korinther 15, 50-54 eindeutig hervor:

1. Korinther 15, 50-54
50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben die Unverweslichkeit.
51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
52 und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
54 Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14): »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Aber auch in Philipper 3, 20-21 wird diese mit der Entrückung einhergehende Verwandlung des Körpers angekündigt. Entrückt werden bedeutet nach 1. Korinther 15, 51 ein nicht entschlafen müssen und damit ein nicht den Tod sehen.
Sind das nicht wunderbare Zukunftsaussichten, in Gottes Himmelsreich zu gelangen, ohne leiblich sterben zu müssen? So wird es an dieser Stelle vom Verfasser dieser Internetseite jedenfalls verstanden.

Die Entrückung ist der Zeitpunkt, an dem Jesus Christus alle diejenigen Menschen zu sich holt, die an ihn glauben oder zu ihren Lebzeiten geglaubt haben und bereits in Christus gestorben sind. Wir werden nach 1.Korinther 15, 51 alle, vorangehend die in Christus Verstorbenen, in einem Augenblick verwandelt und dann bei unserem Herrn sein. D.h. die auferstandenen Leiber der in Christus Verstorbenen und die bei der Wegnahme von der Erde verwandelten Leiber aller zum Zeitpunkt der Entrückung auf der Erde lebenden, wahren Christen werden bei der Entrückung verwandelt und mit ihrem Christus zusammentreffen und dann für Allezeit mit ihm vereint sein. Sie werden von ihrem Herrn Jesus Christus selbst an einen Ort im Himmel geführt werden, der für sie vorbereitet worden ist, damit sie dort sein können, wo auch ihr Erlöser ist: 

Johannes 14, 2-3
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid, wo ich bin.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Nach Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36 wird von zwei, die gerade im Bett liegen und schlafen, oder von zwei, die gerade bei der Arbeit sind, einer angenommen werden, während der andere zurückbleibt und der Verwüstung der großen Trübsal preisgegeben wird. Mitten aus dem Alltag, mitten aus dem Leben heraus verschwinden so Menschen buchstäblich vor den Augen anderer und lösen sich wie in Luft auf. Und da niemand weis, zu welcher Stunde sich der Vater im Himmel dazu entscheidet, die Seinen von der Erde weg zu holen, sind dann alle gerade mit der üblichen Arbeit beschäftigt, stehen gerade mitten im Leben, rechnen eigentlich überhaupt nicht mit einer so plötzlichen Entrückung, fort aus dem irdischen Leben.



Der Beginn des Zornes Gottes bzw. des "schrecklichen Tags des Herrn" ist nicht gleichzusetzen mit dem Zeitpunkt des hereinbrechenden endzeitlichen Verderbens, unmittelbar vor dem die Entrückung der wahren Gemeinde sein wird

Dasjenige Verderben, vor dem die Entrückung der Gemeinde sein wird

Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich bei dem endzeitlichen Verderben nicht um die gegen die Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Ja, die Zeit unmittelbar vor dem in der Endzeit zu erwartenden "Verderben" und gemeint ist speziell dasjenige, vor dem die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi sein soll und welches mit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 beginnt, wird nach 1. Thessalonicher 5, 1-3 als relativ friedliche Zeit, als eine Zeit verstärkter Friedensbemühungen, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr", gekennzeichnet:

1. Thessalonicher 5, 1-3
1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
2 denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Die Zeit unmittelbar vor demjenigen "Verderben", vor dem die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi sein soll, wird in Matthäus 24, 37 zusätzlich noch mit "wie es in den Tagen Noahs war" charakterisiert.
Das "Kommen des Menschensohns" soll lt. Matthäus 24, 38-39 sich in den letzten Tagen unmittelbar vor der Entrückung der wahren Gemeinde dadurch auszeichnen, daß die zu dieser Zeit lebenden Menschen relativ sorglos sind und nur mit sich selbst beschäftigt sein werden. Denn zur Zeit Noahs war es so, daß die Menschen "aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging".
So wird es dann zwangsläufig später, am Tag vor dem "Verderben" heißen müssen: sie werden "essen, trinken, sie heiraten und lassen sich heiraten bis an den Tag", an dem der himmlische Bräutigam kommt, um seine geliebte Brautgemeinde zu sich zu nehmen":

Matthäus 24, 36-44
36 Von dem Tage aber und von der Stunde (des ersten Kommens Jesu) weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.
37 Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns (für die Seinen zum Heil).
38 Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
39 und sie beachteten es nicht (wovor sie Noah versuchte, zu warnen), bis (völlig unerwartet) die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns.
40 Dann (gemeint ist am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) werden zwei auf dem Felde sein (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); der eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. entrückt werden), der andere wird (zurückgelassen und dem plötzlich hereinbrechenden Verderben der großen Trübsal und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
41 Zwei Frauen werden (am Tag der Wegnahme bzw. Entrückung der wahren Gemeinde) mahlen (wie  sie es jeden Tag tut) mit der Mühle (und es wird kein besonderer Tag sein, der vorher angekündigt wurde); die eine wird (völlig unerwartet) angenommen (bzw. weggenommen werden), die andere wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der großen Trübsal und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.
42 Darum wachet; denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt.
43 Das sollt ihr aber wissen: Wenn ein Hausvater wüßte, zu welcher Stunde in der Nacht der Dieb kommt, so würde er ja wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen.
44 Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint.
(Hervorhebung und Klammertextergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

In Matthäus 24, 36-44 gibt uns Jesus also selbst praktisch einen Ausblick auf den Tag der Entrückung der dann auf der Erde lebenden wahren Gemeinde, seiner Braut und wie dann die Menschen diese Zeit erleben werden.

Wer aber bereit ist, den Herrn zu empfangen, dann, wenn er kommt, und die Geduld bewahrt (vgl. Offenbarung 3, 10), d.h. wer das wichtigste Gebot, das Jesus Christus seinen Jüngern einst lehrte, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, trotzdem nicht vergißt und ein geduldiger Täter der Liebe bleibt, wird angenommen werden, muß den leiblichen Tod nicht sehen und wird mit entrückt, d.h. gemäß 1. Thessalonicher 4, 13-18 von dieser, unserer Erde vor der nun kommenden  "Stunde der Versuchung" weggenommen werden.

Mit demjenigen Verderben, das unmittelbar nach der Entrückung der Gemeinde sein wird kann also nicht (gleichzeitig) der Beginn der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes bzw. der "schreckliche Tag des Herrn", das ist derjenige Zorn, der von Gott herrührt, gemeint sein. Warum ist das so?

Das der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi unmittelbar nachfolgende "Verderben" bzw. die damit gemeinte "Stunde der Versuchung" kommt für viele völlig unangekündigt, sozusagen wie aus heiterem Himmel und in einer relativ friedlichen und sorglosen Zeit. Der "Zorn Gottes" bzw. der (schreckliche) "Tag des Herrn" aber wird dagegen von Gott kurz bzw. unmittelbar vorher angekündigt werden.
Große kosmische Erschütterungen erheblichen Ausmaßes gehen für alle Menschen sichtbar dem (schrecklichen) "Tag des Herrn" voraus. Die Bibel beschreibt sie als eindeutige und wohl sehr beängstigende Zeichen an den Gestirnen der Erde (vgl. Joel 3, 3-4; Jesaja 13, 9-13).
Zusätzlich wird ein gewaltiges Erdbeben weite Gebiete der Erde erschüttern, so eines wie es noch nie vorher war (vgl. Jesaja 13, 13; Offenbarung 6, 12).
Die Menschen der Erde werden so von Gott selbst auf das, was nun folgt, vorbereitet sein. Sie werden es ganz genau wissen, erstens was sie erwartet und zweitens von wem es kommt. Und ihnen wird ihre große Sünde, am Götzendienst und an den Lügen des Antichristen Anteil zu haben, genau bewußt sein.
Es gibt also kein böses Erwachen, sondern ein darauf gefaßt sein, das der wahre und lebendige Gott des Himmel und der Erden sich nun aufmacht, seine Feinde und den Frevler, den Antichristen, zu bestrafen.

Zusätzlich war die Zeit vorweg (gemeint ist diejenige Zeit, die dem schrecklichen "Tag des Herrn" unmittelbar vorausging) alles andere als friedlich und sorglos gewesen. Denn die ab der Mitte der 70. Woche Daniels einsetzende Bedrängnis und die Fremdherrschaft über Israel hatten bereits ihren Anfang genommen und die damit zusammenhängende Flucht der Juden aus Jerusalem war zu diesem Zeitpunkt bereits geschehen. Außerdem hatte eine noch nie dagewesene blutige Verfolgung derjenigen, die den Antichristen offen bloßzustellen versuchten, bereits eingesetzt. Und der Gott des Himmels und der Erde antwortet nun auf das Treiben des Frevlers, der seinen heiligen Namen dazu mißtbraucht, mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und und Daniel 7, 8, das der Antichrist ab der zweiten Hälfte der großen Trübsal in der Gestalt des falschen Propheten auftreten läßt (vgl. Offenbarung 19, 20), über alle Menschen der Erde Macht ausüben zu können:

Offenbarung 6, 12-17
12 Und ich sah: als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde finster wie ein schwarzer Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,
13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.
14 Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihrem Ort.
15 Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge
16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! (Diese Redewendung in den Versen 15-16 soll weiter nichts ausdrücken, als daß angesichts der jetzt einsetzenden kosmischen Erschütterungen alle Menschen der Erde eine große Furcht vor Gott dem Herrn überkommen wird und sie tief in ihrem Herzen den wahren Grund dieser nun einsetzenden Ereignisse wissen werden: vgl. Vers 17.)
17 Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns (gemeint ist der schreckliche "Tag des Herrn" bzw. "Gottes Zorn" der Vergeltung), und wer kann bestehen?
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Wenn der "schreckliche Tag des Herrn" bzw. "der große Tag ihres Zorns" nahe ist, werden "die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien", d.h. wirklich ausnahmslos alle Menschen auf Erden, lt. Vers 15 von der Furcht und von einer innigen Angst gepackt werden. Niemand wird den nun kommenden Zornesgerichten Gottes entgehen können, außer diejenigen, die dem Lamm angehören, für die dieser Zorn nicht zugedacht ist.

Dr. Vernon McGee betont in seinen Ausführungen zu Offenbarung 6, 7 – 17 in der Sendereihe ”Durch die Bibel” des Evangeliumsrundfunks vom Oktober 2002 zu Offenbarung 6, 15:
"In diesem Vers wird also nachdrücklich festgestellt, dass das ganze Gefüge der menschlichen Gesellschaft von oben bis unten unter dem Gericht und unter der Furcht Gottes steht.
... Bei seiner Vision vom Tag des Herrn sieht Johannes, wie die Menschen sich zu verbergen suchen. Tatsächlich versucht sich die Sünde stets instinktiv zu verbergen. Im Garten Eden versuchten Adam und Eva sich vor dem Herrn zu verstecken (1. Mose 3,8). Das Schreckliche an der Sünde ist, dass sie die Menschen auffordert, vor Gott zu fliehen; und die entscheidende Tat Jesu Christi besteht darin, daß die Menschen durch sein Wirken ein neues, ein bereinigtes Verhältnis zu Gott erlangen. Ein Verhältnis, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Menschen sich nicht länger vor ihm zu verbergen brauchen, sondern dass sie wissen, daß sie sich ganz und gar der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes ausliefern können."
Denn "Der Zorn Gottes ist nicht von Haß bestimmt, sondern von der Liebe. Selbst im Zorn ist Gott darauf bedacht, uns zu retten und uns zu erlösen."
Aber der schreckliche "Tag des Herrn" ist gleichzeitig ein Tag des Gerichts über seine Feinde. Und das macht die Liebe Gottes zu den Verfolgten der Bedrängnis glaubhaft bzw. Gottes Handeln wird so authentisch:

Amos 5, 18-20
Der Tag des HERRN ist ein Tag des Gerichts
18 Weh denen, die des HERRN Tag herbeiwünschen! Was soll er euch? Denn des HERRN Tag ist Finsternis und nicht Licht,
19 gleichwie wenn jemand vor dem Löwen flieht und ein Bär begegnet ihm und er kommt in ein Haus und lehnt sich mit der Hand an die Wand, so sticht ihn eine Schlange!
20 Ja, des HERRN Tag wird finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Auch bei Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 finden wir Ähnliches geschrieben. Dort wird aber beide Male zusätzlich speziell Bezug auf den Anfang dieser notvollen Zeit genommen, um auf den hinzuweisen, durch den das "Verderben" in Wirklichkeit beginnt und der es in Wahrheit verursacht bzw. auslöst, nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes". Der Anfang des schrecklichen »Tags des HERRN« wird dort wie ein "Verderben vom Allmächtigen" beschrieben. D.h. der »Tag des HERRN« und so soll es offensichtlich geglaubt werden, wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es scheint bzw. den Anschein hat, als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein. Aber in Wahrheit ist sie das nicht:

Joel 1, 15
15 O weh des Tages! Denn der Tag des HERRN ist nahe und kommt wie ein Verderben vom Allmächtigen.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Webseite)

Bei Joel 2, 11 wird die Größe und Gewaltigkeit des "Zornes Gottes" wiedergegeben und seine Schrecklichkeit, die diejenigen trifft, die sich vor der Liebe an Gottes Wahrheit bewußt verschließen bzw. abgewand haben, betont: Aber auch aus welcher Richtung dieses Verderben hervorgeht, bzw. von wem es ursprünglich ausgehen wird, ist, wie wir eben gesehen haben, bereits mit Joel 1, 15 definiert:

Joel 2, 11
11 Denn der HERR wird seinen Donner vor seinem Heer erschallen lassen; denn sein Heer ist sehr groß und mächtig und wird seinen Befehl ausrichten. Ja, der Tag des HERRN ist groß und voller Schrecken, wer kann ihn ertragen?
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Bei Joel 3, 3-4 werden die Zeichen, die an den Gestirnen der Erde sichtbar werden, näher beschrieben:

Joel 3, 3-4
3 Und ich will Wunderzeichen geben am Himmel und auf Erden: Blut, Feuer und Rauchdampf.
4 Die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe denn der große und schreckliche Tag des HERRN kommt.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

In Jesaja 13, 9-13 wird es nun klar ersichtlich, daß der schreckliche "Tag des Herrn" dazu da ist, die Sünder von der Erde zu vertilgen und daß es die Bosheit ist, die den "Zorn des Herrn" auslöst:

Jesaja 13, 9-13
9 Denn siehe, des HERRN Tag kommt grausam, zornig, grimmig, die Erde zu verwüsten und die Sünder von ihr zu vertilgen.
10 Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell, die Sonne geht finster auf, und
der Mond gibt keinen Schein
.
11 Ich will den Erdkreis heimsuchen um seiner Bosheit willen und die Gottlosen um ihrer Missetat willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,
12 daß ein (wahrhaft gottesfürchtiger) Mann kostbarer sein soll als feinstes Gold und ein Mensch
wertvoller als Goldstücke aus Ofir.

13 Darum will ich den Himmel bewegen, und die Erde soll beben und von ihrer Stätte weichen durch den Grimm des HERRN Zebaoth, am Tage seines Zorns.
(Hervorhebung und Ergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)


Wie läßt sich das endzeitliche Verderben demnach definieren?

Wir haben bereits im Kapitel "Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?" gehört, daß mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal eine Zeit der Bedrängnis hereinbrechen soll und daß diese Bedrängnis vom Antichristen zur "Zeit des Endes" verursacht bzw. hervorgerufen werden wird.
Für Israel wird diese Zeit eine Zeit einer letzten Fremdherrherrschaft über ihr Land bedeuten, die durch ein besonderes, spezielles Merkmal gekennzeichnet sein wird. Denn die Begründung, die der Prophet Joel ankündigt, lautet nämlich:
"Denn Speisopfer und Trankopfer gibt es nicht mehr im Hause des HERRN" (Joel 1, 9)

Der Prophet Joel stellt in diesem Zusammenhang mit dieser Begründung in Joel 1, 9 ff in den drauffolgenden Versen desselben Kapitels klar, daß dieser Umstand des Aussetzens des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem in Israel große Trauer auslösen soll und fordert dazu die in jener Zeit lebenden Diener seines Gottes regelrecht auf (vgl. Joel 1, 9-14).
Das Aussetzens des täglichen Opfers im 3. Tempel in Jerusalem wird auch schließlich sogar Gottes Eingreifen zur Folge haben, daß sich gegen den Verursacher dieser Wegnahme des täglichen Opfers richten wird.
Es ist der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefania 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), der u.a. hierdurch ausgelöst werden wird, bis der Gott Israels die alte Ordnung wiederhergestellt, das Land Israel von seinem Bedränger befreit und seine Herrschaft erneut aufgerichtet bzw. bestätigt haben wird. 
Danach wird auch der durch den Antichrist geschändete Tempel gereinigt und wieder eingeweiht werden.
Die notvolle Zeit, die schließlich über ganz Israel kommen soll und deren Abschluß diese Bedrängnis bildet, wie sie nie zuvor war und nach Matthäus 24, 21-22 und Markus 13, 19-22 auch nie wieder kommen soll, wird von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 als das "Verderben" bezeichnet.
Dieses "Verderben" beginnt aber bereits vorher, d.h. bevor es dazu kommt, daß das tägliche Opfer im wiederaufgebauten 3. Tempel Gottes in der Mitte der 70. danielischen Woche vom Antichristen zur "Zeit des Endes weggenommen werden wird. Denn diese vom Antichrist erzwungene Wegnahme bzw. dieses Aufhören der Huldigung des Gottes Israels bringt auch gleichzeitig seinen Sieg über das Land Israel zum Ausdruck, dem aber logischerweise eine Kampfhandlung vorausgehen sollte. Und der Beginn des von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 bezeichneten "Verderbens" muß auch gleichzeitig der Beginn dieser Kampfhandlung gegen das Land Isreal sein.
Wie wir wissen, wird in diesen Kampfhandlungen, die zur letzten Fremdherrschaft über das Land Israel führen, das "Vernichten der Starken", das durch Betrug gelingen wird, mit einbezogen sein (vgl. in Daniel 8, 23-25 und im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"). Und die "Starken", das sind die zu dieser Zeit wichtigsten politischen und militärischen Großmächte dieser Erde.
Das "Vernichten der Starken" mittels Betrug wird in der Bibel an anderer Stelle mit dem Angriff der ersten vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beschrieben. Und durch die spezifische, bildliche Darstellungsweise dieser vier Reiter, die an ähnliche Darstellungsweisen im Alte Testament erinnern, kommt darin zum Ausdruck, daß das Unheil, welches durch diese Reiter ausgelöst werden wird, globalen Charakter besitzt (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").
D.h. die Auswirkungen der Besetzung Israels durch den Antichrist werden weltweite Auswirkungen besitzen und bis in den letzten Winkel der Erde gleichermaßen zu spüren sein. Und damit trifft dieses endzeitliche "Verderben", das über das Land Israel hereinbrechen wird, die Menschen der gesamten Erde mit.

Der zeitliche Rahmen dieses von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 3 genannten "Verderbens" muß also zwischen dem Beginn der Kampfhandlung des Antichristen gegen das Land Israel, d.h. vom Angriff dieser vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 an bis hin zur Beendigung der Fremdherrschaft über Israel durch die in diese Zeit des "Verderbens" eingebettete Befreiungstat ihres Gottes festzulegen sein.
Mit der Befreiungstat ihres Gottes ist der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag des (Zorns) des Herrn” nach Zefania 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” gemeint (die Bibel nimmt also Bezug auf den “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20).

Im Anschluß an das endzeitliche "Verderben" wird den Israeliten von ihrem auf die Erde zurückgekehrten, gegen den Antichrist zur "Zeit des Endes" siegreich gewesenen Messias Jesus Christus ihr Land wieder zurückgegeben, der 3. Tempel gereinigt und dem Gott Israels wieder neu geweiht werden, so daß der mosaische Opferdienst der Juden zur Ehre ihres Gottes wieder aufgenommen werden kann.
Gleichzeitig bricht nun für das Land Israel das wahre messianische Reich Gottes an. Das ist der Beginn des Tausendjährigen Reiches Gottes auf Erden, in welchem der Messias Israels sich auf den Thron Davids setzt, das Land Israel in Frieden und Gerechtigkeit regiert und Gottes wiedererwähltes und nun von aller Ungläubigkeit gereinigtes Volk sicher wohnen wird.
Doch bevor dieses alles soweit ist und das endzeitliche "Verderben" tatsächlich hereinbricht, wird der Antichrist bzw. der hiermit gemeinte erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 noch auf- bzw. zurückgehalten werden (vgl. in den Kapiteln Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Atichrist auf? und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter").
Im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern (mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20)" sehen wir gut, wann dieses "Aufgehaltenwerden des Antichristen" erfolgen soll und in diesem Zusammenhang zudem auch dasjenige, was im Himmel und auf Erden geschieht, wenn sich schließlich Gottes schützende Hand zurückzieht, die den Antichrist noch aufhielt.
Nun können wir mit diesem Vorwissen auch daran gehen, das endzeitliche Verderben genauer zu definieren:

Das endzeitliche Verderben ist eine notvolle Zeit, deren Beginn dem in der Mitte der 70. Woche Daniels (das ist die Zeit der großen Trübsal) erscheinenden "Greuelbild der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 unmittelbar vorausgeht. Denn das Verderben wird, wie wir gehört haben, viele völlig unerwartet und ganz plötzlich überfallen, "wie die Wehen eine schwangere Frau" überraschen u. in einer noch relativ friedlichen Zeit kommen (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3 und im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde").
Und dieses Verderben kommt scheinbar “wie ein Verderben vom Allmächtigen” (vgl. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 und die dort eingefügten erläuterten Klammertexte und im Kapitel "Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?").
D.h. es soll also geglaubt werden, daß die nun begonnene notvolle Zeit ein Verderben vom Allmächtigen sei. Aber in Wahrheit ist sie das nicht. Sie ist ein Verderben, das vom Antichrist herrührt.
Denn mit dem ersten apokalyptichen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ist nicht Jesus Christus gemeint (vgl. im Kapitel "Die zwei Reiter auf dem weißen Pferd stellen nicht ein und dieselbe Person dar - der Reiter auf dem weißen Pferd in Offenbarung 6, 1-2 ist nicht Jesus Christus!" ab hier und im Kapitel "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?").
Der erste apokalyptische Reiter, der mit seinem Gerufenwerden nach Offenbarung 6, 1-2 das endzeitliche "Verderben" beginnt, ist also nicht Jesus Christus, sondern der "Sohn des Verderbens", also der Antichrist zur "Zeit des Endes".
Außerdem nimmt der Apostel Paulus mit seiner Wortwahl der Namensvergebung für die letzte überaus notvolle Zeit in der Endzeit mit den Ausdruck "Verderben" gezielt Bezug auf das Alte Testament. Dort wird nämlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" auch als der "Verderber" bzw. in Jeremia 4, 7 sogar als der "Verderber der Völker" bezeichnet, durch welchen auf der Erde in der letzten Zeit große Verwüstung entsteht (vgl. Daniel 9, 26). In Daniel 9, 27 ist sogar wortwörtlich von einem beschlossenen "Verderben" die Rede, d.h. es ist sogar Gottes eigene Absicht, dieses von Menschenhand herrührende "Verderben" ein Stück weit zuzulassen bzw. einen Teil davon auf der Erde geschehen zu lassen, es aber auch einzugrenzen und mit seinem Einwirken zu einem guten Ende zu bringen.
Und in Daniel 11, 44 ist davon die Rede, daß der Antimessias es selbst ist, der viele Menschen verderben wird. 
Der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das aus dem Abgrund aufsteigt, wird auch als der Widerchrist bzw. Anti-Messias oder auch als der große Weltverführer bezeichnet, der in der Macht Satans mit seiner menschenverachtenden Vorgehensweise die Menschen der Erde in einer verabscheuungswürdigen Art und Weise nicht nur überrumpelt, sondern regelrecht vergewaltigt.
Für diese Begriffe, die für den Antichrist in der Bibel Verwendung finden, kann auch einfach der Verführer, lt. 2. Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel der Gesetzlose, der Gewissenlose, der Böse, der Mensch der Bosheit, der (Be)Dränger bzw. Bedrücker oder Verwüster oder z. Bsp. der nichtsnutzige Hirte stehen, so wie der Antimessias zur "Zeit des Endes" in der Bibel namendlich ebenso genannt wird.
Ihn, den "(Menschen-)Sohn des Verderbens" bzw. den Antimessias zur "Zeit des Endes" bezeichnete Paulus als einzigen aller Menschen bereits als verloren, noch bevor er überhaupt das Licht der Welt erblickt.

Das endzeitliche "Verderben" lt. 1. Thessalonicher 5, 1-3 löst demnach dafür alleinverantwortlich der Antichrist zur "Zeit des Endes" aus, derjenige, der dabei lt. 2. Thessalonicher 2, 9-10 in der Macht Satans auftreten wird.
Und weil Gott dieses "Verderben" ein Stück weit zuläßt, wird diese Zeit, die das endzeitliche "Verderben" umfaßt, auch die Zeit der Gerichte Gottes genannt (vgl. im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" in der grafischen Übersicht mit der Überschrift "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Warum ist dies so, wenn das zur "Zeit des Endes" kommende "Verderben" ursächlich doch nicht von Gott herrührt und der gegen Ende dieser Zeit aufkommende "Zorn Gottes" lediglich die göttliche Antwort auf die Freveltaten des Antichristen darstellt?
Wir wissen erstens, daß die Folgen des Handlungsspielraumes, der von Gott dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gewährt werden wird, die Erde wie ein vom Himmel gekommenes (Straf-)Gericht treffen und auf der Erde große Verwüstung auslösen.
Zudem ist es zweitens der Gott des Himmels bzw. sein Sohn Jesus Christus, den die Bibel als das "Lamm (Gottes)" bezeichnet, selbst, der aus Liebe zu den Menschen, die zu ihm gehören, das Kommen des Antichrist entgegen seinen ursprünglichen Pläne anfänglich zwar sogar noch auf- bzw. zurückhält, aber den Antichrist und seine apokalytische, d.h. das "Verderben" bringende Reiterschar, schließlich, aber erst dann, wenn er den Zeitpunkt dafür für gekommen hält, doch selbst ruft (vgl. Offenbarung 6, 1 ff).
Aber wir dürfen dieses teilweise Zulassen des Verderbens, bzw. das nur Eingreifen Gottes und das sogar von Gott Gerufenwerden des Antichristen statt des gänzlichen Verhinderns nicht mißverstehen. Denn Gott überläßt damit die Welt nicht dem Lauf der Dinge. Das sei fern! Er schreitet mit väterlicher Geduld und seiner Liebe an derjenigen Stelle ein, an der es jeder Vater tun würde. Er unterbindet es nicht, aber er bringt das Unheil für die Welt doch zu einem guten Ende. So wird durch seine Liebe zu den Menschen der Antichrist noch eine Zeit lang aufgehalten werden (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8) und die Zeit der Bedrängnis von Gott sogar verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20). Denn ohne sein Zutun bzw. ohne seine Hilfe könnte sonst kein Mensch mehr gerettet werden. Aber durch sein göttliches Wirken kommt dabei sein Sohn wieder und damit sein Reich zu uns, um nun für immer zu bleiben.

Der "Zorn Gottes", bzw. der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefania 2, 1-3 und Offenbarung 6, 17, der bei Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird oder allgemein der (schreckliche) “Tag des Herrn” nach Joel 3, 4 (gemeint ist der “Tag des Herrn”  lt. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6; Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20), der, da er dann kommen wird, wenn vom Antichrist mit seinem "in den Tempel Gottes Setzen" im wiederaufgebauten 3. Tempel Schlacht- u. Speisopfer weggenommen werden (vgl. bei Joel 1, 9; Daniel 7, 25 bzw. Daniel 8, 11 u. Daniel 9, 27), d.h. der demnach erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche entbrennt, gehört nicht ursächlich gesehen zu dem in 1. Thessalonicher 5, 1-3 genannten "Verderben" mit dazu.
Das "in den Tempel Gottes Setzen" des "Sohnes des Verderbens" wird vom Schreiber dieses Textes übrigens in den Kapiteln "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" und "Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird" näher erläutert.

Der endzeitliche "Zorn Gottes" besitzt wie allgemein vermutet auch keinen alles zerstörerischen Charakter, sondern führt zur Rettung der Gerechten, also derjenigen, die im Herrn sind und bringt in einer für den Antichrist gewaltsamen Art und Weise das endzeitliche "Verderben" zu seinem Abschluß.
Der "Zorn Gottes" befreit demnach die Menschen der Erde vom sich gewähnten Würgegriff des Antichristen, dem von Satan sogar die Gewalt über den Tod übergeben worden war (vgl. in den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?" ab hier und "Die fragwürdige Gewalt über den Tod"). Dazu aber werden der Verursacher dieses Verderbens, der Antichrist und alle Mitschuldigen hart bestraft.
Darum heißt es auch bei Joel 3, 1-5:
"Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. (Denn der endzeitliche Zorn Gottes, dessen diesen Zorn ankündigende Zeichen in Vers 4  beschrieben werden, besitzt für die Seinen Gottes einen den Antichrist aufhaltenden bzw. zurückhaltenden, d.h. einen sie beschützenden, befreienden und rettenden Charakter.) Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird (zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes) Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und bei Lukas 21, 28 steht fernerhin bzgl. des “Tags des (Zorns) des Herrn” bzw. betreffend “Gottes Zorn der Vergeltung” geschrieben:
"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen (gemeint ist das was in den Versen zuvor beschrieben wurde, die den Beginn des Zornes Gottes skizzieren), dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Aber über diesem allen verweist die Bibel in Matthäus 24, 22 auf die hoffnungsvollen Worte, die sich auf den letzten und sehr schlimmen Teil der großen Trübsalszeit, gemeint ist die Zeit der Bedrängnis, beziehen und die auch bei Markus 13, 20 in ähnlicher Form wiederzufinden sind:
"Und wenn diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Die Zeit, in der der den Gott der Festungen verehrende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen, gemeint ist das Land Israel, herrscht, wird eine überaus furchtbare und sehr harte Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes sein, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt und auch nie wieder kommen soll.
Und wenn nach der Mitte der 70. danielischen Woche, also im Verlauf der Bedrängniszeit der "Zorn Gottes (der Vergeltung)" nicht einsetzen, sondern ausbleiben würde, könnten sich diese Worte der Bibel gewißlich nicht erfüllen, Dem Herrn sei Dank dafür, daß er zu jener Zeit hilfebringend mit mächtiger Hand einschreiten wird und den Antichrist und seine Gefolgschaft mit aller Härte richten wird!


Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes

Weil Gott das von Paulus in 1. Thessalonicher 5, 1-3 beschriebene "Verderben" ein Stück weit zuläßt und die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Himmel sogar herbeigerufen werden, wird diese Zeit, die das endzeitliche "Verderben" umfaßt, auch die Zeit der Gerichte Gottes genannt.
Warum ist dies so, wenn das zur "Zeit des Endes" kommende "Verderben" ursächlich doch nicht von Gott herrührt und der gegen Ende dieser Zeit aufkommende "Zorn Gottes" lediglich die göttliche Antwort auf die Freveltaten des Antichristen darstellt?
Wir wissen erstens, daß die Folgen des Handlungsspielraumes, der von Gott dem Antichrist zur "Zeit des Endes" gewährt werden wird, die Erde wie ein vom Himmel gekommenes (Straf-)Gericht treffen und auf der Erde große Verwüstung auslösen.
Zudem ist es zweitens der Gott des Himmels bzw. sein Sohn Jesus Christus, den die Bibel als das "Lamm (Gottes)" bezeichnet, selbst, der aus Liebe zu den Menschen, die zu ihm gehören, das Kommen des Antichrist entgegen seinen ursprünglichen Pläne anfänglich zwar sogar noch auf- bzw. zurückhält, aber den Antichrist und seine apokalytische, d.h. das "Verderben" bringende Reiterschar, schließlich, aber erst dann, wenn er den Zeitpunkt dafür für gekommen hält, doch selbst ruft (vgl. Offenbarung 6, 1 ff).
Aber wir dürfen dieses teilweise Zulassen des Verderbens, bzw. das nur Eingreifen Gottes und das sogar von Gott Gerufenwerden des Antichristen statt des gänzlichen Verhinderns nicht mißverstehen. Denn Gott überläßt damit die Welt nicht dem Lauf der Dinge. Das sei fern! Er schreitet mit väterlicher Geduld und seiner Liebe an derjenigen Stelle ein, an der es jeder Vater tun würde. Er unterbindet es nicht, aber er bringt das Unheil für die Welt doch zu einem guten Ende. So wird durch seine Liebe zu den Menschen der Antichrist noch eine Zeit lang aufgehalten werden (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8) und die Zeit der Bedrängnis von Gott sogar verkürzt (vgl. Matthäus 24, 22 und Markus 13, 20). Denn ohne sein Zutun bzw. ohne seine Hilfe könnte sonst kein Mensch mehr gerettet werden. Aber durch sein göttliches Wirken kommt dabei sein Sohn wieder und damit sein Reich zu uns, um nun für immer zu bleiben.

Die nach 1.Thess 5, 3 als endzeitliches "Verderben" bezeichnete Zeit, mit der etwa zeitgleich die “Stunde der Versuchung” nach Offb 3,10 einhergeht, läßt sich in drei ihrem Charakter nach völlig unterschiedliche Zeitasbschnitte untergliedern:
1. Die ersten vier Siegelgerichte, von denen man glauben soll, es sei »ein (beschlossenes) Verderben vom Allmächtigen« (Joel 1, 15), sind ein aus natürlichen Ursachen entstandenes Unheil, von Menschen eingefädelt und von Menschenhand vollbracht, mit dem einen Ziel, das wirtschaftliche und politische Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden Weltmächten der Erde zu bewirken und was dann den Antichrist an die Macht bringt
Im Kapitel "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" hörten wir, daß der "Tag des Herrn" zwei Bedeutungen besitzt.
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu Christi", d.h. sein Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn" lt. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 oder Amos 5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige Gott im Himmel die ohnmächtigen Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen Bedrängnis den von ihm vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" auf seine irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen zur "Zeit des Endes" und sein Reich ausgießen wird.
Dies geschieht, um die vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Und das ist dann jene Zeit, die in der Offenbarung des Johannes mit den sieben Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die Jesu zweitem Kommen, d.h. der "Erscheinung des Herrn", unmittelbar vorangeht.

Der wahre »schreckliche Tag des Herrn«, das von Gott vorzeiten beschlossene Verderben, der von Gott beschlossene Zorn, beginnt, nachdem er lt. Offenbarung 6, 12 ff durch große Zeichen an Himmel und Erde vorangekündigt wird, bekanntlich erst nach der Mitte der 70. danielischen Woche mit dem Brechen des siebten Siegel nach Offenbarung 8, 1-5. Das ist dann, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" zu Beginn der Bedrängnis nach Daniel 12, 1 (das ist die Fremdherrschaft des Antichristen über das Land Israel) zum Einen das tägliche Opfer im Heiligtum Israels weggenommen haben wird (vgl. Joel 1, 9; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27) und zum Anderen wenn die blutige Verfolgung der wahrhaft gottesfürchtigen Menschen, gemeint ist das 5. Siegel nach Offenbarung 6, 9-11, dann wenn die Menschen der Erde vom Antichrist mit Gewalt gezwungen werden, sein von ihn geschaffenes, scheinbar der menschlichen Sprache mächtiges und wie lebendig erscheinendes "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten, bereits richtig in Gang gekommen ist.
Warum werden dann von den Menschen der Erde die ersten vier Siegelgerichte, gemeint sind die apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8, mit dem von Gott vorzeiten beschlossenen "Zorn der Vergeltung" gleichgesetzt, bzw. warum zielt der Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes" offensichtlich ganz bewußt darauf ab, daß dieses ganz plötzlich über die Erde kommende Unheil von den Menschen der Erde mit diesem göttlichen Zorn verwechselt werden soll? Möchte er damit von seinen eigenen frevelhaften Machenschaften ablenken und wegzeigen, damit sie niemand als solche erkennt?


2. Der Beginn der Bedrängnis u. des Martyriums n. Dan 12,1, in der Gott den Prophet Elia auf die
Erde sendet (Mal 3,23)


3. Der wahre »schreckliche Tag des Herrn«, der von Gott beschlossene Zorn, der dann kommt, wenn der Antichrist das tägliche Opfer im Heiligtum Israels wegnimmt, derjenige »Zorn der Vergeltung!«, der der Verfolgung der Gerechten ein Ende setzt und der die Gewaltherrschaft des Antichristen beendet
Die nach 1.Thess 5, 3 als endzeitliches "Verderben" bezeichnete Zeit, ein Verderben, das so begonnen hatte und so wirkte, als sei es “wie ein Verderben vom Allmächtgen” (vgl. Joel 1,15), wird nun durch den tatsächlich einsetzenden und echten "Zorn Gottes" überschattet, der damit für ihn vollkommen unerwartet dem Antichristen zur "Zeit des Endes" einen gewaltigen Strich durch die Rechnung zieht.
Der “Tag des Herrn” lt. Joel 1,15+2,10-13; Jes 13,9-13 und Am 5,20, sein "Zorn der Vergeltung", ist aber auch sein Umkehrruf zur Buße und stellt gleichzeitig die Antwort Gottes auf die Freveltaten des Antichristen dar, der sich seit seiner Machtergreifung und Herrschaft über Israel an den wahrhaftig gottesfürchtigen Menschen der Erde mit eine blutigen Christenverfolgung vergeht.

"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir von ganzem Herzen mit Fasten, mit Weinen, mit Klagen!
Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider und bekehrt euch zu dem HERRN, eurem Gott! Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe." (Joel 2, 12-13)

Der “Tag des Herrn” lt. Joel 1,15+2,10-13 ist ein von Gott herrührender u. lt. Offb 6,12-17 durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn. Er ist, wie wir hörten, Gottes Umkehrruf und stellt die Antwort auf die Freveltaten des Antichristen dar, die nun auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offb 6,9-11).
Doch auch jetzt, gerade mitten in seinem Zürnen, möchte Gott erreichen, daß sich die unerretteten, vom Antichrist verführten u. dem Götzendienst verfallenen Menschen der Erde zu ihm, dem wahren Gott, bekehren. "Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.” (Joel 2,13)

Die Vorankündigung der von Gott beschlossenen (Gerichts-)Plagen, die den Antichrist treffen werden, erfolgt durch verschiedene große Zeichen am Himmel und an der Erde:
1. Ein großes Erdbeben kommt, wie es noch nie zuvor dageween war.
2. Es kommt zu einer gespenstigen Verfärbung bzw. Verfinsterung von Sonne, Mond u. Sternen.
3. Die Sterne werden vom Himmel fallen.
4. Die Kräfte der Himmel geraten ins Wanken.
(vgl. Joel 2,10-13+3,3-4; Apg 2,19-21; Offb 6,12-17)

Durch diese Vorankündigung des Zorns Gottes überfällt die unerretteten Menschen bereits vor seinem Losbrechen eine große Furcht, obwohl doch nun für die, die den Herrn anrufen, die Errettung kommt u. der »(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist zurückhaltenden, sie beschützenden u. rettenden Charakter besitzt:
"Und es soll geschehen: wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion und zu Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Entronnenen, die der HERR berufen wird." (Joel 3,4-5)

"Wenn aber dieses anfängt zu geschehen (u. der Apostel Lukas meint hier zweifellos die Zeichen der Ankündigung des Zornes Gottes), dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." (Lk 21,28, ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Dieses zu Hilfe Kommen Gottes ist n. Dan 9,27 im Himmel bereits vorzeiten beschlossen u. wird somit von Gott seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert bzw. verläßlich garantiert.
Sein Zorn ist die Antwort Gottes auf die Schändung des Heiligtums Israels durch den Antichrist, der sich
in den Tempel setzt, damit das Ritual des täglichen Opfers verhindert u. vorgibt: Er sei Gott!








Die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 stellen also den Beginn der endzeitlichen Gerichte Gottes dar, weil, sobald sie vom "Lamm (Gottes)" gerufen bzw. von demjenigen, der sie noch zurück- bzw. festhält, losgelassen werden, mit ihrem entfesselten unheilvollen Wirken über die gesamte Erde bis in ihren letzten Winkel ein überaus großes "Verderben" kommen wird, so wie es nie zuvor gewesen war und auch nie wieder kommen soll (vgl. im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" ab hier).

Nun heißt es aber im Evangelium des Johannes, daß die im Herrn Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten nicht in das Gericht müssen (vgl. Johannes 5, 24). Und damit sind die endzeitlichen Gerichte Gottes gemeint:

Johannes 5, 21-24
21 Denn wie der Vater die Toten auferweckt und macht sie lebendig, so macht auch der Sohn lebendig, welche er will. (Das ist neben der persönlichen Auferweckung einzelner Menschen zu Jesu Lebzeiten auf dieser Erde auch eine Anspielung darauf, daß beim nächten Kommen Jesu, gemeint ist die Begegnung mit der von der Erde entrückten wahren Gemeinde in den Wolken lt. 1. Thessalonicher 4, 13-18, die in Christus Verstorbenen vom Messias kurz zuvor auferweckt werden sollen.)
22 Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben,
23 damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.
(D.h., wer zur wahren Gemeinde dazu gehört, muß die endzeitlichen Gerichte Gottes nicht miterleben, sondern wird davor mit Jesu Hilfe entfliehen können und so davor bewahrt)
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Da wir wissen, daß auch den Seinen Gottes der Richterstuhl Jesu Christi nicht erspart bleiben wird (vgl. Römer 14, 10; 2. Korinther 5, 10), können mit dem soeben vernommenen Bibelwort in Johannes 5, 24 nur bzw. ausschließlich die endzeitlichen Gerichte Gottes auf der Erde gemeint sein, diejenigen Gerichte Gottes, die in der Zeit der großen Trübsal, d.h. im Verlaufe der 70. Woche Daniels kommen und die mit denjenigen beginnen werden, die vom Zorn des Antichristen herrühren (vgl. grafische Darstellung zum "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes").
Und dies ist dann auch damit gemeint, wenn in der Bibel vom endzeitlichen "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 die Rede ist, vor welchem die wahre Gemeinde Jesu Christi in der großen Trübsal bewahrt werden soll.
In diesem Sinne sind übrigens auch die Bibelstellen bei Matthäus 24, 37-41 und Lukas 17, 26-37 zu verstehen.
Diese Zeit des über die Menschen der Erde ausgegossenen "Verderben" geht zeitgleich mit der "Stunde der Versuchung" einher, die durch die Verführung des Antichristen ausgelöst werden wird und die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll.

Auf dieses "Verderben" nimmt der Schreiber diese Textes übrigens auch in seinem Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter" Bezug. Denn dieses vermutlich bereits gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal urplötzlich über die ganze Erde hereinbrechende notvolle Zeit charakterisiert einen ganz bestimmten Zeitabschnitt, der sehr warscheinlich unmittelbar vor dem Beginn der erneuten, letzten und noch kommenden Fremdherrschaft über Israel seinen Anfang nimmt und eben genau darum, weil unmittelbar im Anschluß daran der Antichrist seine Weltherrschaft antritt, mit der Zeit der Vernichtung der "Starken", d.h. der zu dieser Zeit auf der Erde noch bestehenden Weltmächte identisch sein muß (vgl. in Daniel 8, 23-25 und im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht").
Und den Auftakt dieses breitgefächerten "Verderbens", das im Verlaufe der ersten Hälfte der großen Trübsal vermutlich gegen deren Ende zu urplötzlich über die gesamte Menschheit hereinbrechen wird, stellt der in der Bibel auch als "Angst für Jakob" bezeichnete und in Jeremia 30, 4-11 beschriebene Zeitabschnitt dar, der im Neuen Testament als die ersten vier Siegelgerichte bekannt geworden ist, die von den vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 vollstreckt werden (vgl. im Kapitel "Das globale Ausmaß und die große Wucht der ersten vier "Siegelgerichte"").

Es ist an dieser stelle auch unzweideutig auszuschließen, daß mit dem endzeitlichen "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 diejenigen Endzeitgerichte gemeint sein könnten, die vom Zorn Gottes herrühren. Damit gemeint ist also der (schreckliche) “Tag des Herrn”, bzw. Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft (gemeint ist der “Tag des Herrn” lt. Jesaja 13, 9-13; Amos 5, 20). Und dies kann damit begründet werden, daß diejenigen Endzeitgerichte, die vom Zorn Gottes herrühren, von Gott nach Offenbarung 6, 12-17; Joel 3, 3-4; Offenbarung 8, 3-5 durch großen Zeichen, die am Himmel u. der Erde geschehen u. die dem “Tag des Herrn” unmittelbar vorausgehen, kurz zuvor angekündert werden, also nicht, wie es bei 1. Thessalonicher 5, 3 heißt, urplötzlich und unerwartet, so wie ein Blitz aus heiterem Himmel die Menschen überfallen werden (vgl. im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde").
In Lukas 21, 34-36 wird außerdem eindringlich davor gewarnt, daß "dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick". Damit ist der Tag der Entrückung gemeint.  
Diese beiden auf das endzeitliche "Verderben" bezogenen Beschreibungen in 1. Thessalonicher 5, 1-3 und Lukas 21, 34-36 lassen keinerlei Zweifel darüber, daß dieses zum Einen urplötzlich, also wie ein Blitz aus heiterem Himmel die uns bekannte Welt überkommen wird, aber auch zum Anderen, daß die darauf folgenden schlimmen Ereignisse auf der Erde ohne Vorwarnung genauso plötzlich, unerwartet und überfallartig losbrechen werden.
Also kann mit demjenigen endzeitlichen "Verderben", welches in 1. Thessalonicher 5, 3 beschrieben wird, unmöglich diejenige Zeitabschnitt gemeint sein, noch vor dessen Beginn bereits alle Menschen der Erde eine große Furcht überfällt und der mit dem (schrecklichen) “Tag des Herrn”, bzw. Gottes Zorn der Vergeltung beschrieben wird, also derjenige Zorn, der von Gott herrührt und welcher nur die Feinde Zions treffen soll.

Dieses Bewahren vor dem Zorn, zum einen des Antichristen und zum anderen dem Zorn Gottes, kommt auch in der folgenden Bibelstelle klar und deutlich zum Ausdruck:

Römer 5, 5-9
5 Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. ...
8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
9 Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Und da die wahre Gemeinde Jesu Christi nach Johannes 5, 24 nicht in das Gericht kommt, sondern das ewige Leben bereits hat, d.h. nicht durch diejenigen irdischen Gerichte Gottes, die in der Zeit der großen Trübsal, also im Verlaufe der 70. Woche Daniels kommen und die mit denjenigen beginnen werden, die vom Zorn des Antichristen herrühren, hindurchgehen muß, dürfte der Zeitpunkt der erst in der letzen Zeit erwarteten Entrückung der Braut Jesu Christi kurz vor eben diesen Endzeitgerichten liegen.
Die wahre bzw. universelle Gemeinde muß demnach zwar in die große Trübsal hineinleben, wird aber auf Grund von Johannes 5, 24 folglich vor deren schlimmen Teil bewahrt bleiben bzw. sogar davor entfliehen können.
Denn die endzeitlichen Gerichte Gottes der großen Trübsal sind, und dies ist zumindest für denjenigen Zorn eindeutig erkennbar, der von Gott herrührt, nur für den Antichrist zur "Zeit des Endes" und seine Gemeinde bestimmt.
Für diejenigen, die nicht wachen werden, wird Jesu erstes Kommen, also die Wegnahme der wahren Gemeinde, sein so unsichtbar u. unerwartet wie ein “Dieb in der Nacht” (vgl. Matthäus 24, 42-44; 1. Thessalonicher 5, 1-3; 2. Petrus 3, 10; Offenbarung 3, 3).
Dann wird der Eine angenommen (bzw. weggenommen werden) und der andere aber wird (zurückgelassen und dem hereinbrechenden Verderben der großen Trübsal und der Bedrängnis und dem Antichristen) preisgegeben.

Jesu zweites Kommen dagegen wird bereits durch sein gewaltige Zeichen am Himmel angekündigt u. für jedermann deutlich erkennbar sein:
“Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.“
(vgl. Matthäus 24, 27+30 u. bei Markus 13, 26; Lukas 21, 27; Offenbarung 1, 7)

Daß eine Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw. Brautgemeinde stattfinden wird, stellt die Bibel, wie wir wissen, außer Frage, und über diesen Punkt herrscht bei allen Christen Einigkeit. Zur Festlegung des Zeitpunktes der Entrückung muß allerdings gesagt werden, daß die Bibel hierzu und vielleicht gerade absichtlich keine letzte Klarheit aufkommen läßt. Stattdessen betont die Schrift die ständige Wartebereitschaft auf Jesu Wiederkunft.
Darum, weil die Heilige Schrift zur Festlegung des Zeitpunktes der Entrückung letztlich keine vollkommen eindeutige, klare und unzweideutige Auskunft gibt, ist die Meinung der Christen zum Thema Entrückung bzgl. deren zu erwartendem Zeitpunkt zwangsläufig geteilt (vgl. im Kapitel "Theoritische Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der Entrückung" ab hier).
Es sollte darum auch niemand den Fehler begehen, seinen persönlichen Standpunkt zu diesem Thema durchsetzen zu wollen. Statt dessen, rät der Verfasser dieser Homepage, auch andere Meinungen neben der eigenen stehen bzw. gelten zu lassen und die Freude auf Jesu Wiederkunft in derjenigen Gewißheit zu erhalten, daß wir es mit einem die Menschen über alle Maßen liebenden und suchenden Gott zu tun haben, der eine ganz persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Menschen sucht, Glauben ohne die Liebe aber nicht als wahren Glauben anerkennt (vgl. 1.Johannes 4, 21; Johannes 13, 34; 2. Johannes 5).

Wenn aber die im Herrn Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten nicht vollständig durch die während der Zeit der großen Trübsal wütenden endzeitlichen Gerichte hindurchgehen müssen, dann muß die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi tatsächlich unmittelbar vor dem damit gemeinten in der Endzeit zu erwartenden "Verderben" sein, welches mit den vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt.
Die das endzeitliche "Verderben" einleitenden vier apokalyptischen Reiter aber können, wie wir bereits festgestellte haben, auch mit der Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 gleichgesetzt werden und stellen damit tatsächlich den Beginn der endzeitlichen Gerichte Gottes dar.
Dieses alles kann man jetzt dem Kapitel "Theoritische Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der Entrückung" vorgreifend bereits sagen.

Und nun noch einmal:
Da aber
dasjenige, erst in der großen Trübsal aufkommende Gericht Gottes (und die Summe aller endzeitlichen Gerichte Gottes während der großen Trübsal, die mit dem Zorn des Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden, alle erst später zum Glauben Gekommenen bewahren helfenden Zornesantwort Gottes enden, das ist in seiner Gesamtheit dasjenige, was man als die Zeitspanne des endzeitlichen "Verderbens" bezeichnen kann), welches Johannes 5, 24 meint, mit den vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. mit der Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 beginnt und die vier apokalyptischen Reiter bzw. die Zeit der "Angst für Jakob" bereits den Beginn des Gerichte Gottes bzw. den Anfang des endzeitlichen "Verderbens", d.h. die ersten vier der insgesamt sieben Siegelgerichte Gottes darstellen, muß der Zeitpunkt der in der letzten Zeit erwarteten Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi unmittelbar vor diesen vier apokalyptischen Reitern bzw. unmittelbar vor der Zeit der "Angst für Jakob" liegen:

1. Thessalonicher 5, 1-3
1 Von den Zeiten und Stunden aber, liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben;
2 denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommen wird wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sie sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben (und das Verderben, das sind die Gerichte Gottes, die mit dem Zorn des Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden Zornesantwort Gottes enden) schnell überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau, und sie werden nicht entfliehen.
(Hervorhebung und Klammerergänzungen durch den Verfasser dieser Webseite)

Das folgende Schema zeigt einen Überblick über die Gerichte bzw. den Zorn Gottes während der Zeit der großen Trübsal (gemeint ist die 70. Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt) ohne Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20.
Es verdeutlicht, daß die Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11, die mit den vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 gleichgesetzt werden kann, zusammen mit den weiteren drei Siegelgerichten, den sieben Posaunengerichten lt. Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und sieben Schalengerichten lt. Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 (gemeint ist der schreckliche "Tag des Herrn") die gesammte Zeit der endzeitlichen Gerichte Gottes umfaßt.
Die sieben-jährige große Trübsal wird dabei aus alttestamentarischer Sicht gesehen, also
so wie die  70. danielische Woche den alten Propheten offenbart wurde, zu Grunde gelegt, und die Mitte der Woche nach Daniel 9, 27 bleibt zeitlich gesehen erhalten. Die erste und die zweite Hälfte der großen Trübsal sind demnach vom Umfang ihrer Zeit nach gleich groß:

Thumbnail der Übersicht Gerichte Gottes in der großen Trübsal
Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes maximieren: Button Lupe maximieren

Die Summe aller endzeitlichen Gerichte Gottes während der großen Trübsal, die mit dem Zorn des Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden, alle erst später zum Glauben Gekommenen bewahren helfenden Zornesantwort Gottes enden, das ist in seiner Gesamtheit dasjenige, was man als die Zeitspanne des endzeitlichen "Verderbens" bezeichnen kann.

Diese endzeitlichen Gerichte Gottes (gemeint ist also das "Verderben", vor dem die Entrückung der Braut Jesu Christ zu erwarten ist) der 70. Woche Daniels, d.h. also der Zeit der großen Trübsal, kann man grundsätzlich in zwei vollkommen unterschiedliche Teilbereiche zusammenfassen.
Die sieben Siegelgerichte, die mit den vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 (vgl. auch im Kapitel "Die apokalyptischen Reiter sendet der Antichrist während der "Angst für Jakob") eingeleitet werden, stellen die erste Kategorie dar. Sie münden unmittelbar in den (schrecklichen) “Tag des Herrn”, gemeint ist Gottes Zorn der Vergeltung, der die Feinde Zions trifft.
Die sieben Posaunengerichte lt. Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und sieben Schalengerichte lt. Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 1, die nach Offenbarung 8, 1-5 von den Gebeten der Heiligen ausgelöst werden, stellen die zweite Kategorie dar. Wenn dieser sogenannte "Zorn Gottes" der Vergeltung, der auch der (schreckliche) “Tag des Herrn” genannt wird, dann schließlich zu seinem Abschluß kommt, wird von den Christen die tatsächliche Wiederkunft Jesu Christi erwartet, bei der der Antichrist zur "Zeit des Endes" getötet werden wird und die Zeit der großen Trübsal zu ihrem Ende kommt. Das nennt man dann auch das zweite Kommen Jesu, bei dem der Herr erneut seine Füße auf die Erde setzen und unter seinem Volk, das ihn liebt, wohnen wird.
In der nun folgenden tabellarischen Gegenüberstellung der endzeitlichen Gerichte Gottes sollen diese beiden Kategorien miteinander verglichen und sowohl Unterschiede als auch eventuelle Gemeinsamkeiten bzw. Änlichkeiten herauskristallisiert werden:

tabellarische Gegenüberstellung der endzeitlichen Gerichte Gottes:
Siegelgerichte Posaunen u. Schalengerichte
- vom Antichrist herrührender Zorn, d.h der Verursacher der Siegelgerichte ist der Antichrist.
- von Gott herrührender Zorn, d.h der Verursacher der Posaunen- u. Schalengerichte ist Gott selbst.
- Gott hat entgegen seinen ursprünglichen Plänen die Menschen der Erde noch eine Zeit lang persönlich unter seinen Schutz gestellt. Danach soll er aber bzgl. des Erscheinens des Antichristen aufgehoben werden. - Auch während der Posaunen- u. Schalengerichte stehen die gottesfürchtigen Menschen weiterhin unter dem Schutz Gottes.
- Den Schutz, unter welchen Gott noch eine Zeit lang alle Erdbewohner gestellt hat, kann nur das Lamm Gottes wieder entfernen. - Die endzeitlichen Zornesgerichte Gottes werden im Gegensatz zu den Siegelgerichten von gottesfürchtigen und vom Antichrist verfolgten Menschen und deren flehentlichen Bittgebeten in Gang gesetzt, wobei der Ausführende dieser Gerichte selbstverständlich Gott selbst ist.
- Von dem vom Antichrist herrührenden Zorn, d.h von den Auswirkungen der Siegelgerichte werden ausnahmslos alle Menschen der Erde bis in deren letzten Winkel der Erde gleichermaßen und direkt betroffen sein.
- Vom Zorn Gottes, d.h von den Auswirkungen der der Posaunen- u. Schalengerichte werden nur alle Feinde Gottes, d.h. der Antichrist und seine Gemeinde direkt betroffen sein. 
- Vor dem Beginn der Siegelgerichte sind die meisten Menschen noch völlig ahnungslos und das kommende Verderben trifft sie völlig unerwartet und wie aus heiterem Himmel. Denn es soll dann so sein, wie zu den Zeiten Noahs und Lots. Damals aber lebten die Menschen in großer Sünde und sorglos und unbedacht auf das nahende Verderben und Gericht Gottes zu.
- Noch vor dem eigentlichen Beginn der Posaunen- u. Schalengerichte überfällt die Menschen der Erde eine überaus große Furcht vor dem Zorn Gottes und dem des Lammes Gottes (vgl. Offenbarung 6, 15-17).
- Die vom Antichrist gewirkten großen Zeichen an Himmel und an Erde werden erst am Ende des vierten Siegelgerichts in Gang gesetzt, unmittelbar bevor der Antichrist erscheint, indem er sein Siegeszeichen über Israel, das sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte aufrichtet.
- Dem Zorn Gottes bzw. dem "schrecklichen Tag des Herrn" gehen kosmische Erschütterungen, d.h. große Zeichen an den Gestirnen, wie Sonne, Mond und Sternen voraus. Gott kündigt allen Menschen so seinen Zorn vorher an, weil er sich wünscht, daß alle Menschen von ihren verlorenen Wegen umkehren und Buße tun.
Die die vier apokalyptischen Reiter abschließenden vom Antichrist gewirkten großen Zeichen an Himmel und an Erde werden von keinem sehr starken Erdbeben begleitet. Die dem "schrecklichen Tag des Herrn" vorausgehenden kosmischen Erschütterungen, so die großen Zeichen an den Gestirnen, wie Sonne, Mond und Sternen, werden zusätzlich von einem sehr starken Erdbeben begleitet.
- Mit den voranschreitenden Siegelgerichten entfernt das Lamm Gottes Siegel um Siegel, d.h. Schritt für Schritt der den Schutz, mit dem zuvor die Menschen der Erde vor dem Antichristen geschützt waren, bis es zur einer Bedrängnis kommt, in welcher der Antichrist immer weiter zunehmend alle seine Gegner blutig verfolgt.
- Mit den nun beginnenden Zornesgerichten hält Gott, nachdem zuvor vom Lamm der Schutz vor dem Antichrist Siegel um Siegel, d.h. Schritt für Schritt entfernt wurde, den Antichristen und seine Helfer persöhnlich in Schach. Er schützt auf diese Weise die vom Sohn des Verderbens nun ungehindert der Verfolgung ausgesetzten wahren Bekenner des Glaubens, die ihr Leben nicht lieben und furchtlos mit dem Finger auf den Antichristen zeigen.
- Die Siegelgerichte wirken zwar wie von Gott verursacht, besitzen aber keine wirklich echte göttliche Natur, haben ihre Ursache demnach im Handeln von Menschen und müssen sich darum zwangsläufig auf natürliche Art und Weise also im Rahmen der Naturgesetze der Erde auswirken.
- Die Zornesgerichte Gottes, d.h. die Posaunen- u. Schalengerichte besitzen einen übernatürlichen, eben einen echten von Gott gewirkten Charakter, den kein Mensch der Welt, also auch nicht der Antichrist, im Stande ist, nachzuahmen.
- Der Verursacher des endzeitlichen Verderbens in der Gestalt der Siegelgerichte kann den Zeitpunkt deren Beginn nicht wie ursprünglich von ihm geplant frei wählen. - Der Verursacher der Posaunen- u. Schalengerichte bestimmt selbst deren Zeitpunkt bzw. Beginn.
- Die Siegelgerichte werden von gottesfürchtigen Menschen durch ihre Gebete eine Zeit lang noch aufgehalten. Damit verschiebt sich der Beginn des geplanten Angriffs des Antichristen immer weiter nach hinten. - Die Posaunen- u. Schalengerichte werden durch gottesfürchtigen Menschen von Gott sehnlichst erbeten bzw. durch ihre Gebete, den Antichrist für seine Vergehen zu bestrafen, ausgelöst. Kein Mensch der Welt ist im Stande, den Vollzug dieser Gerichte aufzuhalten oder nur zu verzögern.
- Vor den Siegelgerichten wird die wahre Gemeinde Jesu Christi weggenommen werden und kann so vor dem Verderben entfliehen. Denn die im Herrn Jesus Christus Erlösten und mit Gott Versöhnten müssen nicht in das Gericht (vgl. Johannes 5, 24).
- Vor den Posaunen- u. Schalengerichten wird kein Mensch entkommen können.
- Die Siegelgerichte beginnen, wenn die Siegel, die den Schutz Gottes vor dem Sohn des Verderbens bedeuten, vom Lamm gebrochen werden (Offb 6,1-8).
- Die Posaunen- u. Schalengerichte beginnen dann, wenn Gott auf die Gebete der Heiligen antwortet (Offb 8,3-5)
- Dann zieht Gott seine schützende Hand vor dem Antichrist zurück.
- Die Posaunen- u. Schalengerichte kommen dann, wenn Gott seinen heilsamen Zorn auf den Antichrst u. seine Gefolgschaft wie eine breite Schale verbrauchten Wassers ausschüttet (Joel 2, 12-13)
- Der Engelfürst Michael, der sich dem Antichrist bis dahin in den Weg gestellt hatte, tritt nun beiseite (vgl. Daniel 12, 1 lt. Einheitsübersetzung u. das im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter" Geschriebene).
- Der Weg, der dem Antichristen eine Zeit lang versperrt gewesen ist, ist nun wieder frei.
- Derjenige Mensch, der den Antichristen noch aufhält, wird jetzt weggenommen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8 ). - Der Antichrist, der aufgehalten worden ist, zieht nun sieghaft aus, um abermals zu siegen (Offb 6,2).
- Die ersten vier Siegelgerichte, gemeint sind die vier apokalyptischen Reiter, symbolisieren einen Krieg, den der Antichrist zur "Zeit des Endes" gegen Israel und die Nationen führt und aus dem er abermals siegreich hervorgehen wird, um anschließend seine Fremdherrschaft über Israel anzutreten, die er auf die ganze Erde ausdehnen wird.  - Die Posaunen- u. Schalengerichte sollen den Menschen der Erde den Friede zurückbringen, der durch den Antichristen Erde zerstört worden ist. 
- Die Auswirkungen der Siegelgerichte haben zur Folge, daß gegen deren Ende zu eine riesige Verfolgung aller gottesfürchtigen Menschen der Erde einsetzt.
- Der aus der Verfolgung aller gottesfürchtigen Menschen der Erde erwachsene Zorn Gottes soll die von den Wegen der Gerechtigkeit abgekommenen Menschen der Erde wieder zur Gottesfurcht zurückbringen helfen, damit sie von ihren Sünden umkehren, Buße tun und auch noch das Heil ererben können.
- Der Zorn des Antichristen hat seine Wurzel in seinem Haß auf den wahren Gott und diejengen, die im Himmel wohnen (vgl. Offenbarung 13, 5-6). - Der Zorn Gottes erwächst aus der Liebe zu den vom Antichrist bedrängten und hart verfolgten Menschen der Erde, die die Wahrheit mehr lieben, als ihr Leben.
- Im Verlauf der Siegelgerichte tritt der Antichrist in Erscheinung. Aber sein Zorn und seine Gewalt nehmen trotzdem kein Ende. Im Gegenteil sie nehmen noch weiter an Intensität und Härte zu. Und in Folge dessen kommt es zu einer globalen Bedrängnis, wie sie nie zuvor gewesen ist, seitdem es Menschen gibt und wie sie nie wieder in dieser Form kommen soll (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus 24, 21).
- Nach dem letzten Schalengericht ist der Zorn Gottes vollendet und sein Sohn Jesus Christus kommt wieder, als König in großer Macht und Herrlichkeit. Er kommt, um den Antichrist zu töten und sein Reich aufzurichten, in welchem Friede und wahre Gerechtigkeit wohnen werden.
- Die Siegelgerichte eröffnen die Gewaltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes", bzw. sie verhelfen dem Antichristen in einer Art von strategisch geplanten, mittels Betrug gelingenden und teilweise auch militärisch ausgeführten Angriff zum Sieg über die Nationens bzw. die "Starken" dieser Erde und auch über das Land Israel (vgl. Daniel 8, 23-25; Offenbarung 13, 7 sowie im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht"). Denn Israel soll das erste Land sein, in welchem der Antichrist an die Macht kommen wird (vgl. Daniel 8, 23-25).
- Der "Zorn Gottes" beendet die Gewaltherrschaft des Antichristen zur "Zeit des Endes", des Gesetzlosen und nichtsnutzigen Hirten und die Rechtsordnung Gottes wird wieder hergestellt. 
- Gott ist es, der den Schutz vor dem heraufdrängenden Antichristen immer noch eine Zeit lang aufrechterhält, auch wenn dieser Schritt für Schritt, d.h. Siegel um Siegel, vom Lamm Gottes entfernt wird. Demnach werden dem Antichrist auch noch während der begonnenen Bedrängniszeit anfangs wenigstens ein Stück weit noch die Hände gebunden sein. Und die Verfolgung der Anhänger des antichristlichen Widerstandskampfes wird erst nach und nach mit der Zeit immer härter ausfallen. - Gott selbst befreit also durch seinen Zorn auf diese Weise alle Menschen der Erde von der größten Geisel, die die Erdbewohner je in ihren Klauen hielt, vom Menschen der Bosheit, der Lüge und der Sünde, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes".



Ert das Alte und das Neue Testament in ihrer Einheit bringen das wahre Verständnis zum "Tag des Herrn"



Die Siege des ersten apokalyptischen Reiters im Blickpunkt der kommenden Entrückung

Im Kapitel "Wer ist also mit dem ersten apokalyptischen Reiter in Offenbarung 6, 1-2 gemeint?" hörten wir, daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, derjenige Reiter, der mit einem Bogen bewaffnet auf einem weißen Pferd sitzend eine Krone bzw. einen Siegeskranz erhält und auszieht, um abermals zu siegen, nicht gleichzeitig Jesus Christus sein kann.
 
Dieses gleichgerichtete Zusammenwirken mit ein und demselben Ziel, nämlich der Macht des Antichristen und seiner Herrschaft über die ganzen Erde einen Weg zu bahnen, dieses aus ein und demselben Holz geschnitzt sein aller  v i e r  dämonischen Reiter, die dann erscheinen, wenn das Lamm die ersten  v i e r  Schutz-Siegel vor dem Antichrist brechen wird und Siegel für Siegel den Schutz vor dem Antichrist Schritt für Schritt entfernt, bestätigt also die bereits getroffene Annahme, daß der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, derjenige Reiter, der mit einem Bogen bewaffnet auf einem weißen Pferd sitzend eine Krone bzw. einen Siegeskranz erhält und auszieht, um abermals zu siegen, nicht gleichzeitig Jesus Christus sein kann.
Weiße Pferde, Siegeskränze und die Bewaffnung mit Bogen das sind allesamt Zeichen einer zielgerichteten, siegreichen und aggressiven kriegerischen Eroberung, bei dem die Menschen auf der Strecke bleiben und der, da dem ersten apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 ein nicht abreißen wollender, immer wiederkehrender Erfolg zugesprochen wurde, die ganze Erde treffen wird und damit eine unaufhaltsame Welteroberung bedeutet.

In diesem Kapitel nun wollen wir nun die Siege dieses ersten apokalyptischen Reiters im Blickpunkt der kommenden Entrückung beleuchten. Denn eine unaufhaltsame Welteroberung, das ist das Endziel des Antichristen bzw. des kommenden Antimessias zur "Zeit des Endes", welches von ihm und wenn überhaupt erst gegen Ende der großen Trübsal zu vollständig erreicht werden wird.
Alle in der 70. Woche Daniels angekündigten Geschehnisse müssen sich demnach diesem einen Hauptziel des Antichristen unterordnen und können nur in diesem Zusammenhang gesehen werden. Die Geschehnisse der großen Trübsal stellen damit eine Aneinanderreihung von Einzeleroberungsschritten dar, die wenn man sie zeitlich gesehen hintereinander anordnet, ein Gesamtbild eines riesigen Eroberungsplanes bzw. Feldzuges darstellen. Und erst dann wird man dem gerecht, was über den Antichrist im Zusammenhang mit seinem Wesen in der Bibel geschrieben steht:
Denn er wird nach Daniel 11, 37-39 die Götter seiner Väter nicht achten, und weder den Lieblingsgott der Frauen (gemeint ist hier Jesus Christus) noch einen andern Gott achten; denn er wird sich über alles erheben und stattdessen den "Gott der Festungen" verehren.
Was aber mit dem "Gott der Festungen" gemeint ist, dem einzigen Gott, den der Antichrist verehrt und dem er sich offensichtlich bedingungslos beugen wird, können wir im Kapitel "Die Schändung des Heiligtums auf dem Berg Morija vom Antichrist zur Zeit des Endes durch sein "in den Tempel Gottes Setzen"- Wie der 3. Tempel mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal ein letztes Mal zum "Götzentempel" wird" ab hier nachlesen.
Dann erst, wenn man verstanden hat, wessen Geist in ihm wohnt, wird man das ganze Ausmaß des aggressiven Wesens des letzten und äußerst erfolgreichen Welteroberers dieser Erde begreifen können und verstehen, daß sich alle seine Pläne diesem einen Ziel, Herrscher über die gesamte Erde zu werden, unterordnen müssen.
Und darum muß die große Trübsal, sobald sie beginnt, eigentlich nur ein einziger Feldzug sein, dessen Endziel lediglich in verschieden Schritten und mit äußerst unterschiedlichen Strategien erreicht wird, die auf den ersten Blick nicht immer als solche erkennbar sein dürften, im Zusammenhang betrachtet aber einen mit viel Verstand und Menschenkenntnis perfekt ausgeklügelten Eroberungsplan darstellen müssen. :

Und nun zu den einzelnen militärischen Eroberungsschritten, die benötigt werden, um das große und anspruchsvolle Ziel der Eroberung der ganzen Welt erreichen zu können, bzw. zu den verschieden Einzelschritten der Welteroberung des Antichristen zur "Zeit des Endes" und seinen äußerst unterschiedlichen Strategien, die im Zusammenhang mit dem verschiedenen Etappen der großen Trübsal stehen:

1. Die militärischen Ziele des Antichristen in der ersten Hälfte der großen Trübsal, also bis zur Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27:
Die durch Betrug gelingende Vernichtung der "Starken" nach Daniel 8, 24 erfolgt fast vollständig während der ersten Hälfte der gtroßen Trübsal und im Wesentlichen in zwei, ihrem Chrarakter nach völlig unterschiedlichen Schritten:

Daniel 8, 23-25
23 Aber gegen Ende ihrer Herrschaft, wenn die Frevler überhandnehmen (d.h. unmittelbar vor dem Erscheinen des Antichristen werden gottesfeindliche Könige auf der Erde an die Macht kommen, die sich in nie voher dagewesenem Maße an den Juden und den Seinen Gottes vergehen werden. Dieses vermehrte Aufkommen von solchen Frevlern in der letzen Zeit wird also auf diese Weise zum mahnenden Vorzeichen und Warnsignal des Kommes des Antichristen), wird aufkommen ein frecher und verschlagener König (das ist der mit großer (Hinter-)List kämpfende Antichrist zur "Zeit des Endes", das andere kleine Horn nach Daniel 7, 8).
24 Der wird mächtig sein, doch nicht so mächtig wie sie. Er (gemeint ist hier der Antichrist zur "Zeit des Endes") wird ungeheures Unheil anrichten, und es wird ihm gelingen, was er tut. Er wird (zuerst, noch bevor er ein eigenes Land besitzt,) die Starken (damit sind die militärischen Großmächte jener Zeit gemeint) vernichten. Und gegen das heilige Volk (gemeint ist das zu dieser Zeit wieder politisch hergestellte Israel)
25 richtet sich (anschließend) sein Sinnen (erst nachdem er die Starken, d.h. die Großmächte der Erde wie die Sowjetunion und die USA wirtschaftlich und militärisch ausgeschaltet hat, wird er gleich am Tag nach seinem Sieg über die "Starken" dann relativ ungestört sich der Stadt Jerusalem ermächtigen. Er wird diese Stadt mit dem dann dort wieder aufgebauten Heiligtum zu seinem Machtzentrum erklären. Und er wird sich, die Prophetie nach 2. Thessalonicher 2, 4 erfüllend, in den 3. Tempel setzen, das dann dort von ihm platzierte "Greuelbild der Verwüstung" vorzeigend vorgeben, er sei selbst der Gott Israels), und es (dies) wird ihm (indem er die militärischen Großmächte der Erde überlistet, sie mit List um ihre eigenen Waffen betrügt und sie selbst damit angreift, überrumpelt und vernichtend schlägt, wiederum) durch Betrug gelingen, und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele verderben (denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" besitzt nach Daniel 11, 38 eindeutig eine zerstörerische und kriegerische Natur, und er wird klar und deutlich als genialer Feldherr und leidenschaftlicher Kriegsführer beschrieben) und wird sich auflehnen gegen den Fürsten aller
Fürsten (dies tut er mit dem gotteslästerlichen "Maul" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, bzw. mit dem späteren falschen Propheten die gesamte Zeit der großen Tübsal); aber er wird zerbrochen werden ohne Zutun von Menschenhand.
(Hervorhebung und Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)

Schritt eins ist der Sieg über das "Land des Nordens", der nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage bereits Geschichte ist:
Wir wissen, der Bogen des Reiters in Offenbarung 6, 1-2 stellt nicht nur militärische Stärke sondern auch militärische Überlegenheit dar. Diese wird sich aber mindestens zweimal zeigen.
Wenn der Reiter auf dem weißen Pferd seinen letzten entscheidenden Schlag gegen die dann Mächtigen dieser Erde führen wird, hat er bereits zuvor mit List einen Teil der "Starken" seiner Zeit ausgeschaltet.
Dies kommt allein schon dadurch zum Ausdruck, daß der Reiter in Offenbarung 6, 1-2 folgendermaßen beschrieben: wird
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments.
Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
Das Wort der Bibel in Offenbarung 6, 2 "... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." bedeutet nichts anderes, als daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", damit gemeint ist der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2, dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um mittels Betrug die "Starken" in einem letzten Schlag militärisch zu vernichten, tatsächlich, d.h. um diesen, seiner wohl größten und bedeutungsvollsten Schritte zu realisieren, mindestens zweimal auszieht um zu siegen und daß diesem, seinem letzten siegreichen Auszug bereits ein anderer, von der Welt vielleicht sogar unbemerkter aber doch militärischer Schachzug vorausging, bei dem er schon einmal siegreich gewesen war.
Denn diese Zeit, in welcher der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 das erste Mal siegte, wird nach 1. Thessalonicher 5, 1-3 als relativ friedlich beschrieben, als eine Zeit verstärkter Friedensbemühungen, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr", gekennzeichnet.

Wie kann also eine tatsächlich als kriegerisch einzuordnende Aktion in deren Realisierung doch friedlich ablaufen und trotzdem von einem vollen Erfolg gekrönt sein, und warum wählt der Antichrist gerade diesen Weg und greift nicht offsichtlich erkennbar militärisch mit Waffeneinsatz an?
Wir wissen zum Einen, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als vermeintlicher Friedefürst zu kommen beabsichtigt und schon gerade deswegen jeden Waffeneinsatz zu vermeiden sucht.
Zum Anderen gibt es diesbzgl Mittel und Wege, um einen offenen Waffeneinsatz bzw. offene Gewalt zu umgehen. Außerdem besitzt der Antichrist zum Zeitpunkt des ersten Angriffs auf die "Starken" dieser Erde selbst noch kein eigenes Land und damit auch keine eigene leistungsfähige Rüstungsindustrie bzw. Waffenschmiede. Und er hat es mit den mächtigsten Militärmächten aller Zeiten zu tun, gegen die er sich damit wendet, die ihm zu diesem Zeitpunkt waffentechnologisch haushoch überlegen sind und zudem Atom- und zielgenaue Hightec-Waffen besitzen.
Er muß es schon klug anstellen, wenn er erreichen will, daß zunächst eine der beiden Supermächte von der Erde verschwindet und daß er mit seinem Eingreifen keinen Atomkrieg auch zwischen den Weltmächten untereinander provoziert bzw. ungewollt auslöst.
Nur wenn es ihm möglich ist, selbst aus dem Hinterhalt anzugreifen, dabei unsichtbar bleiben zu können und dabei nicht selbst zur Zielscheibe zu werden, kann er es wagen, mit Waffeneinsatz, eine der beiden Weltmächte auszuschalten. Und er benötigt dazu die entsprechenden Anriffswaffen, die er anfangs noch nicht einmal sein Eigen nennt. 
Es bleibt ihm als Schritt eins also lediglich eine gezielte Auslösung eines politischen Umsturzes, wobei er darauf achten muß, daß alles möglichst unblutig abläuft und daß für ihn dabei Waffen abfallen, die er im Schritt zwei dann zur Anwendung bringen kann, dann wenn er tatsächlich in einem Überraschungsangriff einen militärischen Vernichtungsschlag wagt. 

1. Schritt zwei ist der Sieg über die danach noch übrig geblieben "Starken" dieser Erde:
Der Sieg über das "Landes des Nordens" nun ist der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes gegen Gottes Weltordnung führt, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird.
Denn die erste Hälfte der großen Trübsal (gemeint ist die Zeit der Machtentfaltung des eigentlichen Antichrist) ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".

Da wir uns mit dem Hörbarwerden eines "Maules", wie es Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beschreibt, nach der Meinung des Verfasser dieser Homepage bereits in der großen Trübsalszeit zur "Zeit des Endes" befinden könnten, genauer gesagt in deren ersten, weitgehend noch relativ friedlichen Hälfte, vermutet der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle bereits einen zeitgeschichtlichen Bezug zu einem großen Endzeitzeichen herstellen zu können, welches bereits als der im Jahr 1989 stattgefundene Zerfall des politischen Machtgefüges der ehemaligen Sowjetunion und der dazugehörigen Ostblockländer in die Geschichte der Menschheit eingegangen ist.
Er sieht im geschichtlich bereits belegten Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 (es wird in anderen Bibelübersetzungen auch als das "Land der Mitternacht" genannt), da sich ein solch großes Phänomen in dieser Art und Weise wohl nicht mehr wiederholen kann, den ersten erfolgreichen und durchaus militärischen Sieg eben dieses ersten Reiters nach Offenbarung 6, 1-2 (vgl. im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Aber auch im Umfang und der zahlenmäßigen Freigabe von bis dahin in diesem Land festgehaltenen Juden, es werden ca. eine Million freigekommener Juden geschätzt, die mit dem Zerbruch dieses riesigen Landes und der damit verbundenen Maueröffnung nun ungehindert in das Land ihrer Väter, also in das politisch wiedererstandene Israel einreisen dürfen, kann es wohl kaum ein weiteres mit diesem vergleichbares Ereignis geben, dessen Erfüllung zum heutigen Zeitpunkt noch aussteht und welches sich zu dieser Zeit zudem genau im Norden von einem politisch gerade wiedererstandenen Israel befindet, in welches aus fast allen Nationen der Erde die dorthin zerstreut gewesenen Juden nun wieder heimkehren.
Denn nach den jahrtausende alten Prophetien der Bibel muß dieses wichtige und große Ereignins in unmittelbarem Zusammenhang mit der Rückkehr der Israeliten aus ihrer weltweiten Zerstreuung unter den Nationen stehen, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte. Der Zeitpunkt also, an dem die Nachkommen des Hauses Israel aus dem "Land des Nordens" ("Land des Nordens" deswegen, weil Jerusalem und Moskau auf einunddemselben Längengrad liegen, d.h. weil sich Moskau genau im Norden von Jerusalem befindet) herausgeführt und von den Enden der Erde wieder hergebracht werden in ihr gelobtes Land, dieser große Meilenstein bei der Rückführung der Juden nach Israel, das nun wieder existiert, ist also zeitlich (gemeint ist, wann dies sein wird) relativ eng eingegrenzt und genau und unverkennbar festgelegt (vgl.  Jeremia 16, 15 und Jeremia 23, 8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10).

Der Antichrist bzw. Antimessias  "Zeit des Endes" wird bei der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken" mit großer List vorgehen und wie wir vermuten, nicht nur militärisch kämpfen sondern, wir wir beispielsweise aus den Kapiteln "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal" und "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" wissen, hauptsächlich mit seinem Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 auf psychologischer Ebene aggieren.
Wenn also der im Jahre 1989 stattgefundene friedlich verlaufende politische Zerfall der ehemaligen kommunistisch regierten Sowjetunion als der Zerbruch des "Landes des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 anzusehen ist, und dies bereits als ein versteckt militärisches Angreifen des Antichristen bzw. Antimessias zur"Zeit des Endes" zu werten ist, dann sollte zu diesem Zeitpunkt auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 in aller Öffentlichkeit bereits hörbar gewesen sein. Und falls dies tatsächlich auch der Fall war, dann ist es mit Sicherheit gewiß, daß 1989 bereits die große Trübsal, gemeint ist die 70. Woche Daniels, in der Tat begonnen haben muß und daß wir heute ca. 20 Jahre später bereits auf das Ende deren erster Hälfte zugehen. Dann aber müssen wir auch zusätzlich eingestehen, daß die Entrückung der wahren Gemeinde kurz bevor stehen muß (vgl. grafische Übersicht: "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" im Kapitel "Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8").

Das Aggieren des "Maules", das nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8 als Tier und falscher Prophet zugleich umrissen wird (wir müssen wissen, das mit einem Tier immer eine gottesfeindliche Macht dargestellt wird), aber stellt einen Kampf auf geistlicher Ebene dar.
Das Hörbarwerden des "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 ist also nicht nur ein Spektakel der besonderen Art, sondern eigentlich ein rein intellektueller, psychologisch geführter Kampf, so wie ihn auch der von den Moslems in der Endzeit erwartete "Mahdi", der den "Daggal" (das ist das islamische Gegenstück zum Antichristen der Bibel) bekämpft, da er gar keine andere Möglichkeit besitzt, sehr wahrscheinlich führen wird (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Dem Aggieren dieses, seines "Maules", so die Meinung des Verfassers dieser Internetseite, wird sogar der erste der beiden großen Erfolge des Kampfes des Antichristen gegen jene "Starken" zufallen. Es wird ein erster erfolgreicher Kampf, also ein Sieg gegen das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 sein (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").

2. Schritt drei ist der Sieg über die Heiligen bzw. über das damit gemeinte Land Israel:
Der Sieg über die Heiligen bzw. die damit gemeinte Eroberung und die Fremdherrschaft über das Land Israel nach Daniel 8, 24-25 um die Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27:

Wir haben im Kapitel "Warum wird in den letzten Tagen über Israel eine Bedrängnis hereinbrechen, in deren Folge dieses Land ein letztes Mal unter eine grausame Fremdherrschaft geraten wird und wodurch außerdem weltweit eine intensive Christenverfolgung entsteht?" von einer letzten endzeitlichen Bedrängnis gehört, die der Antichrist zur "Zeit des Endes auslösen wird und erfahren dort, warum diese Gott zuläßt.
Wir haben in diesem Kapitel weiterhin gelesen, daß aber allen gottesfürchtigen Menschen eine wunderbare Verheißung gegeben ist, die sie vor dem kommenden Zorn errettet.

Die Inbesitznahme des Heiligen Landes, dzw. des gerade erst politisch wiedererstandenen Landes Israel durch den Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes, d.h. der Sieg des damit gemeinten und in der Offenbarung des Johannes im Kapitel 13 beschriebenen ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 über die Heiligen (vgl. Offenbarung 13, 7) kann nur darum erfolgen, weil der Antichrist bzw. Antimessias voller Lügen als der gute Hirte auftritt. D.h. er kommt als der von diesem Volk erwartete Messias Iraels zu den Menschen dieses Landes und wird von den meisten Israeliten infolge seiner großen Lüge nicht als der wirkliche nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17 erkannt, der er doch in Wahrheit ist. Aus diesem Grund werden ihn viele blind aufnehmen und dies, obwohl er wie bereits angedeutet in seinem eigenen und lügenbehafteten Namen kommt (vgl. Johannes 5, 43; Matthäus 24, 5). Die An- und Aufnahme des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes, also des falschen Christus, aber wird eine erneute und letzte Fremdherrschaft über das Land Israel nach sich ziehen, die mit der Aufrichtung des sogenannten, scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbildes der Verwüstung" beginnt. Damit gemeint ist das "Greuel- bzw. Götzenbild des Verwüsters", d.h. des Antichristen, welches die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 beschreibt und das auch vom Verfasser dieser Homepage schwerpunktmäßig in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" beschrieben wird.

Wenn wir verstehen wollen, warum die Aufrichtung eines derartigen im Heiligtum Israels stehenden "Greuelbildes der Verwüstung" erneut kommen wird, um die Israeliten und mit ihnen die Christen und damit verbunden auch die muslimische Welt dauerhaft und beständig unter eine Fremdherrschschaft zu zwingen, muß man verstanden haben, was Eroberung von Ländern anderer Religionen zur Zeit das Alten Testaments beinhaltete.
In der Antike vollzog man einen Eroberungskrieg in drei charakteristischen Schritten, die man auch zur "Zeit des Endes" wiederfinden kann, dann wenn der Antichrist auf dem Weg zu seiner Weltherrschaft die Völker der Erde unterwirft.
Der erste Akt eines solchen Kampfes bestand darin, daß man den Gegener wenn erforderlich auf das Schlachtfeld zwang, um es dort im militärisch geführten Kampf zu besiegen.
Der zweite Akt war die Demütigung des nunmehr militärisch bezwungenen Feindes, mit dem Ziel, die so Unterworfenen auf Dauer in die Kultur und Herrschaft des Siegers zu integrieren.
Um den besiegten Gegner zu demütigen, und so war, wenn heidnische Völker kämpften, üblich, betrat man die Tempel der fremden Götter der Besiegten bzw. das Heiligtum des einen allmächtigen Gottes Israels, entfernte die dort befindlichen Götterbilder bzw. schändente den Tempel Israels, da dort einfach kein Bild des Gottes dieses Volkes zu finden war und nahm diese Bildnisse bzw. im Falle von Israel die heiligen Tempelgeräte mit, um sie später demonstrativ in den heimatlichen Tempeln zu Füßen der eigenen, offensichtlich stärker gewesenen Götter zu plazieren. Denn man war allgemein der Meinung, daß im Falle eines militärischen Sieges sich die eigenen Götter als die stärkeren erwiesen hatten und die fremden Götter der unterworfenen Völker ihnen unbedingt zu Füßen gelegt werden mußten.
Der dritte und letzte Akt eines Eroberungskampfes bestand darin, die auf diese Art und Weise militärisch eroberten Gegner zur Assimilation zu bringen, indem man sie zur Anbetung der Götter der erfolgreichen Nation zwang.
Ein so unter die Fremdherrschaft geratenes Volk konnte zu Einsicht darüber gebracht werden, daß sich wohl die Götter des Aggressors als die stärkeren erwiesen hatten und daß es darum unabdingbar sei, die bezwungen Götter den siegreich gewesenen zu Füßen zu legen. Darum muß es sowohl einsichtig als auch lohnenswert sein, sich nunmehr den stärkeren Göttern unterzuornen und ab jetzt diesen diejenige Ehre zu geben, die ihnen auch darum gebührt, denn auch die vormals eigenen liegen den jetzt triumphierenden zu Füßen.
Somit wurde in der Antike eine derartig praktizierte Aufstülpung der eigenen Religion ein Instrument zur sicheren politischen Integration und der beständigen Einverleibung fremder Völker.
War einmal ein fremdes, militärisch bezwungenes Volk dazu gebracht worden, daß es die neuen Götter des Bezwingers nicht nur akzeptierte, sondern auch als die stärkeren anerkannte und sogar darum anbetete, war man sich sicher geworden, daß ein derart unterworfenes Volk auch zukünftig nicht mehr rebellierte, der Armee des Eroberers und Bezwingers, froh darüber, nun auch endlich die stärksten Gotter zu besitzen, treu diente und willig an ihren neuen König Steuern zahlte, der die größere Weisheit besaß, indem er die offensichtlich stärkeren Götter bereits von Anfang an ausgewählt hatte.
Ein Erfolgskonzept, was immer dann funktionierte, wenn ein bezwungenes Volk akzeptierte und hinnahm, daß sich die eigenen Götter wegen ihrer Schwäche und offensichtlichen Machteinschränkung als schutzuntauglich erwiesen hatten.

Die Zeit der endzeitlichen Bedrängnis soll vom letzten großen Herrscher dieser Erde, dem Antichrist zu "Zeit des Endes", ausgelöst werden. Das wissen wir aus Daniel, Kapitel 7 und aus der Offenbarung des Johannes, Kapitel 13. Der Prophet Daniel des Alten Testaments wies bereits auf einen solchen endzeitlichen Gipfel der Not hin (vgl. Daniel 12, 1).
Dabei soll es zu einer erneuten aber gleichzeitig letzten Fremdherrschaft über Israel kommen, wobei sich der Typus des fanatischen, religiösen Diktator Antiochus Epiphanes wiederholen soll und bei der ein zweites sogenanntes "Greuelbild der Verwüstung" eine gewichtige Rolle spielen wird. Das erste "Greuelbild der Verwüstung" unter den syrischen König Antiochus Epiphanes gehört bereits der Geschichte an und stellt lediglich eine Vorschattierung desjenigen dar, was für die "Zeit des Endes" in einer zweiten und letzten Erfüllung vorausgesagt worden ist. An ihm können wir uns orientieren, wenn wir diejenigen Dinge besser begreifen wollen, die Israel in der letzten Zeit noch erwarten. Denn auch Jesus prophezeite nun nach dem Prophet Daniel, daß sich Derartiges wiederholen werde (z.Bsp. in Matthäus 24).
Wir müssen an dieser Stelle aber wissen: Auch wenn einmal so wie in Römer 11, 26 geschrieben "ganz Israel gerettet" werden wird, der messianische Kern Israels wird trotzdem nur ein messianischer Kern bleiben. Denn wir wissen bzgl. der Rettung Israels, daß sich der falsche Messias, der in seinem eigenen Auftrag kommen wird, d.h. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", in Israel behaupten wird, gegen die "Heiligen" kämpfen und sie schließlich auch besiegen wird. Denn er soll in diesem Land, dem Heiligen Land Israel, an die Macht kommen.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" ist in der Bibel immer das ganze Land Israel, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus Erlösten Heiden, d.h. kann also demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).
So wie man sagt: Die Deutschen wurden im zweiten Weltkrieg von den Alliierten besiegt und meint damit das Land Deutschland, so wird der bald in Erscheinung tretende Antichrist "die Heiligen" besiegen, und es soll damit das Land Israel gemeint sein.
Beispielsweise wird in Offenbarung 17, 6 in "die Heiligen" und in "Zeugen Jesu" unterschieden, um zu signalisieren, daß die dort mit der Frau bzw. großen Hure "Babylon" gemeinte Gemeinde des Antichristen zur "Zeit des Endes" betrunken ist sowohl von dem Blut der durch ihr Zutun umgekommenen Juden bei der Eroberung des Landes Israel durch den Antichristen als auch vom Blut von einzelnen Vertretern der neutestamentarischen Gemeinde Jesu Christi, welches durch ihr entsprechendes Verhalten im Sinne von Mitschuldigkeit ebenfalls an ihr klebt. In den Augen Gottes trägt also die mit der Frau bzw. großen Hure "Babylon" gemeinte Gemeinde des Antichristen zur "Zeit des Endes" eine eindeutige Mitschuld am Tod vieler Menschen bzw. Christen und daran, daß Israel ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten wird, obwohl sie diesbzgl. vielleicht selbst nie Hand angelegt haben wird.

So wird, wenn in Offenbarung 13, 7 steht: "... ihm (dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, dem sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") wurde Macht gegeben, zu kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und ihm wurde (schließlich auch) Macht gegeben über alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen." (Hervorhebung und angefügte veranschaulichende Wortergänzungen in Klammern durch den Verfasser der Homepage) nur zum Ausdruck gebracht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zuerst das Land Israel besiegen und einnehmen wird, d.h. zuerst in Israel an die Macht kommt und diese Macht sich schließlich sogar auf den gesamten Erdkreis ausweitet und die anfängliche Macht des ersten Tieres über nur ein einziges Land so zur Weltmacht werden wird (Beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).


4. Die weiteren militärischen Ziele des Antichristen ab der Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27:
Die durch Betrug gelingende Vernichtung der "Starken" nach Daniel 8, 24 kann nun als weitgehend abgeschlossen betrachtet werden.
D.h. die zu dieser Zeit bestehenden wichtigsten Militär- und Wirtschaftsmächte u. das sind die Nationen der Erde werden beseitigt oder in ihrer Macht bzw. ihrem Einfluß derart geschwächt sein, daß sie dem Antichristen und seinem Vorhaben nun nicht mehr ernsthaft gefährlich werden können.
Der Sieg über die Heiligen bzw. die damit gemeinte Eroberung und die Fremdherrschaft über das Land Israel nach Daniel 8, 24-25 um die Mitte der 70. danielischen Woche nach Daniel 9, 27 hat dem Antichrist zur "Zeit des Endes" die Position sowohl eines politischen als auch eines regigiösen Diktators gesichert, der Isreal zum religiösen Zentrum der Welt gemacht und Jerusalem quasi zur Welthauptstadt erklärt hat.
Die zuvor errungenen Siege verschaffen ihm nun einen gottähnlichen Status. Auf Grund diesbezgl. existierender prophetischer Vorhersagen in der religiösen Welt, sowohl der der Christen, als auch der der Muslime, kann der Antichrist nun über seine perfekt gespielte Rolle entweder als der wiedergekehrte gute Hirten (vgl. Johannes 10, 11-16) oder als der aus dem Reiche Allahs wiedergekommene Prophet "Isa" (das ist das Äquivalent zum Jesus der Christen) einen Anspruch auf Alleinherrschaft erheben, der von sehr vielen Menschen der Erde sogar noch unterwürfig unterstützt und gefördert werden wird:.
Darum kann der in Wahrheit unechte Messias der Juden, bzw. der falsche Christus der Christen, bzw. der falsche Prophet "Isa" der muslimischen Welt, denn diese drei Personen verkörpert er anfänglich in einer einzigen, nun ans Werk gehen, mit der Unterstützung der wichtigsten Weltreligionen rechnen und die übrige religiös anders ausgerichtete Welt durch große Zeichen und Wunder mit der Macht der Verführung und der Druckausübung nach und nach auch noch vereinnehmen. Ganz am Ende steht dann das Endziel eines wahren Weltherrschers über Religion, Wirtschaft und Politik, wie ihn die Erde noch nie gekannt hat.

Fazit:
Jetzt ist es wohl auch dem Letzten klar geworden: Der erste apokalyptische Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 das ist der Mensch der Bosheit, der erst dann offenbar werden wird, d.h. der erst dann seine ganze Wirkung entfalten kann, wenn der, der ihn noch aufhält, weggenomen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 6-8 ).
Der Mensch der Bosheit, das Gegenstück zum Menschensohn, der von Gott gesandt ist, wird derjenige sein, der sich in den dann wieder aufgebauten 3. Tempel in Jerusalem setzt und vorgibt, daß er selbst der Gott Israels, bzw. dessen gesandter Messias Jesus Christus sei, nur deshalb, um nach und nach eine erfolgreiche Welteroberung auf allen Gebieten der Macht zu erreichen.
Er wird von diesem Zeitpunkt an beginnen, Jesus Christus nicht mehr offen zu verleugnen, sondern und das ist noch viel schlimmer und dem lebendigen Gott sogar ein Greuel, in einer Art von Bild Jesus Christus nachzuahmen, mit diesem Bild ersetzen und ganz und gar beiseite schieben und sich damit öffentlich gegen den wahren Christus des lebendigen Gottes erheben:
"Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott." (2. Thessalonicher 2, 4)
Nach Daniel 7, 25 wird der Antichrist in Folge dessen mit einem im 3. Tempel von Jerusalem aufgerichteten zweiten "Greuelbild der Verwüstung" bzw. "Götzenbildes des Antichristen" dann den Höchsten lästern, die "Heiligen des Höchsten" verfolgen und vernichten sowie sogar die Festzeiten bzw. kirchlichen Feiertage und das Gesetz Gottes abändern.
Denn sobald dieses "Greuelbild der Verwüstung" bzw. "Götzenbild des Verwüsters" und damit gemeinten Antichristen, das an heilige Stätte stehen soll, zu sehen sein wird, erfüllt sich Daniels Vision nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Voraussetzungen nach ein zweites Mal.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung", das auf die "Zeit des Endes" hin gerichetet ist, nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug.

Um diese wichtige Position der Fremdherrschaft über Israel erreichen zu können, muß der Antichrist wie bereits gesagt aber anfänglich die zu dieser Zeit noch bestehenden und auf der Erde existierenden und die Welt anführenden "Starken", d.h. die Weltmächte der Erde beseitigen. Und das ist es auch, was in Daniel über den Antichrist geschrieben steht. Denn sein kommendes Weltreich bedeutet gleichzeitig der Untergag bzw. das Ende der Natinen der Erde (vgl. Daniel 8, 24-25).
Das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antimessias bedeutet aber auch, daß der 3. Tempel Israels zum Zeitpunkt seines Herrschaftsbeginns wieder aufgebaut und der mosaische Opferdienst dann bereits wieder begonnen haben muß. Denn Israel ist nur ein Ort zugewiesen worden, an dem der heilige Gott dieses Volkes angebetet werden darf, der Berg Morija (vgl. im Kapitel ""Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein" und der Gott Israels wird Zions Missetaten vergeben und der Sünden seines auserwählten Volkes nimmermehr gedenken (aus Jeremia 31, 31-34)" ab hier u. bei 5. Mose, 12, 4 ff; 2. Chronik 3, 1).


Theoritische Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der Entrückung

Der Zeitpunkt der Entrückung ohne Berücksichtigung von 2. Thess. 2,6-8

Im Kapitel "Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes" hörten wir bereits ausfühlich, daß die Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi tatsächlich unmittelbar vor dem in der Endzeit zu erwartenden "Verderben" sein muß, welches mit den vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt.
Der Verfasser dieser Homepage wiederlegt damit die Auffassung Marvin Rosenthals, der in seinem im Verlag Gottfried Bernard Solingen erschienen Buch mit dem Titel »Was glauben Sie über die Wiederkunft Christi?« die Meinung vertritt, daß die Entrückung vor den Zornesgerichten Gottes (gemeint sind jene sieben Posaunengerichten lt. Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und sieben Schalengerichten lt. Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21, das ist der schreckliche "Tag des Herrn") der zweiten Hälfe der 70. danielischen Woche kommt und bringt damit beweiskräftige Gegenargumente zur Vorzornentrückungslehre an, da das endzeitliche "Verderben" bereits mit dem Angriff der vier apokalyptischen Reiter beginnt, der auch mit der Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 gleichgesetzt werden kann.
Und da nach der Auffassung des Schreibers dieses Textes das endzeitliche "Verderben" die Summe aller endzeitlichen Gerichte Gottes während der großen Trübsal darstellt (vgl. grafische Übersicht zum Überblick über die endzeitlichen Gerichte Gottes), die mit dem Zorn des Antichristen beginnen und mit der darauffolgenden, alle erst später zum Glauben Gekommenen bewahren helfenden Zornesantwort Gottes enden, muß diese Summe aller endzeitlichen Gerichte in seiner Gesamtheit dasjenige sein, was man als die Zeitspanne des endzeitlichen "Verderbens" bezeichnen kann.

Daß eine Entrückung bzw. Wegnahme der wahren bzw. Brautgemeinde stattfinden wird, stellt die Bibel, wie wir wissen, außer Frage, und über diesen Punkt herrscht bei allen Christen Einigkeit. Zur Festlegung des Zeitpunktes der Entrückung muß allerdings gesagt werden, daß die Bibel hierzu und vielleicht gerade absichtlich keine letzte Klarheit aufkommen läßt. Stattdessen betont die Schrift die ständige Wartebereitschaft auf Jesu Wiederkunft.
Darum, weil die Heilige Schrift zur Festlegung des Zeitpunktes der Entrückung letztlich keine vollkommen eindeutige, klare und unzweideutige Auskunft gibt, ist die Meinung der Christen zum Thema Entrückung bzgl. deren zu erwartendem Zeitpunkt zwangsläufig geteilt.
Es sollte darum auch niemand den Fehler begehen, seinen persönlichen Standpunkt zu diesem Thema durchsetzen zu wollen. Statt dessen, rät der Verfasser dieser Homepage, auch andere Meinungen neben der eigenen stehen bzw. gelten zu lassen und die Freude auf Jesu Wiederkunft in derjenigen Gewißheit zu erhalten, daß wir es mit einem die Menschen über alle Maßen liebenden und suchenden Gott zu tun haben, der eine ganz persönliche Beziehung zu jedem einzelnen Menschen sucht, Glauben ohne die Liebe aber nicht als wahren Glauben anerkennt (vgl. 1.Johannes 4, 21; Johannes 13, 34; 2. Johannes 5).
Die nachfolgenden theoritischen Vorbetrachtungen zum Zeitpunkt der Entrückung und dasjennige, was der Verfasser dieser Homepage nach seinem Verständnis der Dinge im Kapitel "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:"versucht hat, zusammenzufassen, soll darum lediglich ein Denkanstoß sein und erhebt keinesfalls den Ansprüch auf Richtigkeit und eine uneingeschränkte Gültigkeit.

Jesus Christus ist der Bräutigam der Brautgemeinde Jesu Christi, die er über alles liebt. Er lädt sie darum als ihr Bräutigam auch zu einem herrlichen Hochzeitsfest ein und möchte erreichen, daß die Braut sich nun nach ihm sehnt und sich auf das Wiedersehen mit ihm sehr freut.
Jesus Christus nimmt dann schließlich die wahre Gemeinde zur "Zeit des Endes" einer Braut gleich feierlich zu sich in den Himmel auf.

Welcher Bräutigam überläßt seine ihn liebende Braut kurz vor seiner geplanten Hochzeit mit ihr einem offensichtlichen Bösewicht, der sie mit Sicherheit mit Anwendung von Gewalt verführen wird, um sie anschließend nur dann bei sich aufzunehmen, wenn sie sich bei der vorhersehbaren Vergewaltigung ordentlich zur Wehr gesetzt hatte? Und welcher Bräutigam richtet seine ihn liebende Braut nach einer erfolgten Vergewaltigung? Würde er seine zutiefst in der Seele verletzte Geliebte zumindest dann nicht besonders behutsam anfassen, weil er die Vergewaltigung nicht verhindern konnte und sich wegen seiner Unachtsamkeit und Abwesenheit selber die Schuld gibt? Wieso kann ein König, dem Macht über Himmel und Erde gegeben ist, eine Vergewaltung seiner Geliebten nicht bereits verhindern, in dem er sie einfach davor bewahrt? Sollen in der Zeit der großen Trübsal doch viele von denen, die trotzdem in der Liebe und Hoffnung im wahren Glauben und in der Gottesfurcht beharren, durch den Weltverführer als Märtyrer sterben! Wartet und hofft doch die Braut sehnsüchtig auf die Ankunft ihres Verlobten, ihren geliebten Herrn Jesus Christus, dem sie sich im Glauben und in der Liebe anvertraut hat und der sich noch nie verspätet hat. Alle Welt würde über einen solchen Bräutigam maßlos enttäuscht sein und darüber mit dem Kopf schütteln. Möchte nicht der lebendige Gott und Brautvater möglichst so viele Menschen wie möglich hin zu seinem Sohn ziehen, indem er sie mit seiner bewahrenden Liebe zu ihnen davon überzeugt?
Der Verfasser dieser Homepage ist darum davon überzeugt, daß wegen der Liebe des himmlischen Bräutigams zu seiner Brautgemeinde eine sogenannte Entrückung bzw. Wegnahme der Braut Jesu Christi stattfindet und daß die Entrückung dieser wahren Gemeinde zeitlich gesehen vor der Zeit des "Offenbarwerdens des Bösen" nach 2. Thessalonicher 2, 8 und damit auch vor der endzeitlichen Bedrängnis kommen wird (vgl. das im Kapitel "Der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade Gottes, oder Gott kommt und schweigt nicht" zum "in Fesseln Gekrümmten" Gesagte).
Der Schreiber dieses Textes geht deshalb fest davon aus, daß die wahre Brautgemeinde ihr Bräutigam Jesus Christus von dieser Erde wegnehmen wird, um sie aus der "Stunde der Versuchung" herauszuhalten, d.h. ja, um sie bereits vor den apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-17 bzw. bereits vor der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 zu bewahren (vgl. in den Kapiteln "Wie lange hält der "in Fesseln Gekrümmte" den Atichrist auf?"und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter")
Und das, was Paulus den Gemeinden in Thessolonich und in Korinth über die Entrückung der wahren Gemeinde schrieb (vgl. in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und 1. Korinther 15, 50-58), schrieb er nicht als Römer, sondern als Jude. Denn die ersten Christen, die auf die Entrückung warteten, waren Juden.
Mit der wahren Gemeinde, die analog Jesaja 61, 10 mit den Kleidern des Heils bedeckt und mit dem Mantel der Gerechtigkeit geschmückt einer Braut gleicht, kann also nur diejenige "Universalgemeinde" aus Juden bestehend gemeint sein, in welche später lt. Beschluß des Apostelkonzils oder auch Jerusalemer Konzil genannt auch die Heidenchristen, d.h. auch die zu Christen gewordenen Nichtjuden aus den Nationen mit aufgenommen wurden (vgl. im Kapitel "Die Suche nach der Ursache der Spaltung der universellen Gemeinde").

Da die Vergangenheit der Christenheit bereits gezeigt hat, daß ihr Verfogung nicht erspart geblieben ist, wird sich die Entrückung mit hoher Wahrscheinlichkeit erst nach dem Beginn bzw. im Verlaufe der großen Trübsalszeit ereignen, die anfangs, d.h. in ihrer ersten Hälfte, zudem noch relativ friedlich verlaufen soll und das in einer Zeit verstärkter Friedensbemühungen, in der es heißen wird: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr" (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3).
In diesem letzten, relativ friedlichen Zeitabschnitt während der "Zeit des Endes", der vom Auseinanderfall des kommunistischen Ostblocks begleitet wurde und durch eine einseitige Abrüstung, bzw. der Verringerung der Anzahl von Atomraketenstützpunkten und anderer Massenvernichtungswaffen besonders in Europa gekennzeichnet ist, leben wir nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage heute. Denn solch eine Zeit ist es, die der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi unmittelbar voraus gehen soll (vgl. 1. Thessalonicher 5, 1-3).
Wieso nach der Ansicht des Schreibers dieses Textes dieser Friede zustande kommt, kann im Abschnitt "Die sehr wahrscheinlichen Hintergründe des derzeitigen Friedens und der heutigen Zeitphase einer militärischen Abrüstung:" nachgelesen werden.

Nur der falsche Prophet, der vom Seher Johannes während der ersten Hälfte der großen Trübsal in der Gestalt des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 auftreten wird, der nicht nur das drathlose Massenmedium des Antichristen darstellt, sondern einer Gehirnwäsche gleicht und mit der der große Weltverführer dazu in der Lage ist, von Binn der großen Trübsal an, in sehr kurzer Zeit sehr viele Menschen gleichzuschalten und in ihrem Denken und Tun zu beeinflussen, wird in dieser Zeit bereits begonnen haben, große (und sicherlich prophetische) Dinge zu den Menschen der Erde zu sprechen, um sie auf einen wiederkommenden Messias vorzubereiten und für seine Zwecke entsprechend zu präparieren (vgl. im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist").
Er wird alles tun, um damit auf sein großes und ergeiziges, aber auch ungeheuerliches Ziel zuzuarbeiten, eine völlig neuartige und noch nie zuvor dagewesene Form der Macht über Menschen zu erlangen, die das spirituelle Verlangen der Menschen stillt und den Wunsch, sicher wohnen zu können (vgl. Jeremia 23, 6; Jeremia 32, 37; Jeremia 33, 16; Hesekiel 28, 26; Hesekiel 34, 25; Hesekiel 34, 27; Hesekiel 34, 28; Hesekiel 38, 8; Hesekiel 39, 6; Hosea 2, 20; Micha 5, 3; Sacharja 14, 11), ganz gemein ausnutzt.
Erst gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal wird schlagartig und ohne Vorankündigung das "Verderben" und die "Verwüstung" in Form der apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 ganz massiv und konzentriert über die ganze Erde hereinbrechen, d.h. die hiermit gemeinte Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 kommen.

Warum eigentlich muß das "Verderben", das der Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde" definiert hat und welches die Bibel in 1. Thessalonicher 5, 3 beschreibt bzw. die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll, bereits im Verlauf der ersten Hälfte der großen Trübsal und hier vermutlich gegen deren Ende zu beginnen?
Im Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde" hören wir wie bereits gesagt, was man unter dem Begriff endzeitliches "Verderben" versteht, bzw. wie man es definieren kann.
Israel wird unter dem Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", wenn auch aus der heutigen Sicht heraus noch nicht erkennbar, erneut und dann ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten. Und alle dahinführenden bzw. auch später in diesem Zusammenhang stehenden notvollen Ereignisse, die dann, da sie mit einer Zwangsherrschaft über Israel und einer Weltherrschaft verbunden sind, globalen Charakter besitzen werden, auch die "Starken" dieser Erde mit treffen und sich bis in den letzten Winkel der Erde und auch dort eine sehr schlimme Zeit auslösend entfalten werden (vgl. bei Daniel 8, 23-25 und hier speziell das in Vers 24 als Klammertext Ergänzte), sind es, die man unter dem Begriff "urplötzlich aufkommendes endzeitliches Verderben" oder "Stunde der Versuchung" zusammenfassen kann.

Und dieser ganz am Anfags stehende Krieg gegen "die Heiligen", da sich nach Daniel 8, 23-25 das Sinnen des frechen und verschlagenen Königs in erster Linie "gegen das heilige Volk" richtet (gemeint ist das zu dieser Zeit wieder politisch hergestellte Land Israel und nicht ausschließlich der messianische Kern der Juden), wird in der Bibel in Jeremia 30, 4-11 deshalb auch auch als die "Angst für Jakob" bezeichnet. Die "Angst für Jakob" aber stellt nichts weiters als das Öffnen der sieben Siegel nach Offenbarung, Kapitel 6 dar bzw. verkörpert die Siegelgerichte, die von den auf Zuruf hin losgelassenen vier dämonischen bzw. apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 eröffnet werden.

Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über "die Heiligen" sichtbar werden läßt, dann muß alles Wichtige was dahingeführt hat, bereits im Vorfeld weitgehend geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal der Kampf bis zu diesem letzen Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen haben.
Und dieser Anfang des Kampfes um die Fremdherrschaft des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, der gleichzeitig einen siegreichen bzw. vernichtenden Krieg gegen die Nationen der Erde mit einschließen sollte, dürfte dann logischerweise bereits auf das Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal fallen, bzw. müßte zwangsläufig in die erste Hälfte der großen Trübsal und hier wahrscheinlich, da diese weitgehend relativ friedlichen Charakter besitzen soll, erst gegen deren Ende hin dadiert werden.
Und dies sollte dann auch der Zeitpunkt sein, an dem das "endzeitliche Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 nach einer unmittelbar vorausgehenden, etwas längeren und relativ freiedlichen Zeitperiode über die Völker der Erde urplötzlich, d.h. für alle Menschen völlig unerwartet hereinbrechen wird, bzw. an welchem sich die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll, sich auf der Erde auszuwirken beginnt.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet dazu:
Kurz vor der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11, die, wie wir eben gehört haben, das "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 bzw. die "Stunde der Versuchung"nach Offenbarung 3, 10 einleitet, das muß der noch rechtzeitige Zeitpunkt der Entrückung der wahren Gemeinde sein. Denn gleich hinterher soll das "Verderben" urplötzlich losgelassen werden, soll nach 2. Thessalonicher 2, 8  "... der Böse offenbart werden" (vgl. auch in den Kapiteln "Was bedeutet das "Offenbarwerden des Bösen"?" und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter") und anschließend an diese Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 eine bis dahin noch nie dagewesene Zeit der Bedrängnis über die ganze Erde kommen, in welcher das Land Israel wieder aber nun ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird während dieser gesamten Zeit einem großen religiösen Verführer gleich über dieses Heilige Land herrschen und unter Todesandrohung die Menschen in einer bis dahin noch nie dagewesenen Art und Weise zur Anbetung seines "Greuel- bzw. Götzenbildes" zwingen (vgl. Offenbarung 13, 8 in Verbindung mit Offenbarung 13, 14-15), welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben.
Und daß dieses sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" bzw. des "Verwüsters" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Der lebendige Gott bestimmt es selbst und allein, wann zum Einen der genaue Tag und Stunde der Entrückung sein wird und zum Anderen, wann der Befehl zum Loslassen der apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 gegeben wird. Also wird man den Zeitpunkt des losbrechenden "Verderbens" nach 1. Thessalonicher 5, 3 bzw. des Beginns der "Stunde der Versuchung" nach Offenbarung 3, 10 auch nicht vorherberechnen können.
Dies kann man bereits jetzt schlußfolgern, ohne die Bibel näher bezüglich der vorausgesagten Ereignisse der großen Trübsal bis ins Detail studieren zu müssen.

Und noch eines ist für die Zeit der Wegnahme der wahren Gemeinde kennzeichnend:
In der sogenannten Endzeitrede Jesu und zwar aus demjenigen Teil in Matthäus 24, 36-44 bzw. Lukas 17, 26-37 geht deutlich heraus  hervor, daß die Zeit unmittelbar vor der Entrückung durch eine Zeit sein wird, "wie es in den Tagen Noahs war" (vgl. in Matthäus 24, 37).  Die Zeit, "wie es in den Tagen Noahs war" war ebenso wie "zu den Zeiten Lots" durch eine intensive weltliche Üppigkeit und von völliger Sorglosigkeit unter den Erdbewohnern jener Zeit gekennzeichnet, der unmittelbar darauf für die Bewohner ein urplötzliches und unerwartetes, verheerendes Gericht Gottes folgte.

Das folgende Schema zeigt die Entrückung bzw. Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi aus der großen Trübsal und zwar unmittelbar vor deren im Schema mit brauner Farbe kenntlich gemachtem, schlimmen Teil (gemeint ist die 70. Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt) ohne Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8. Dabei wird die sieben-jährige große Trübsal aus alttestamentarischer Sicht gesehen, also
so wie sie den alten Propheten offenbart wurde, zu Grunde gelegt:

Thumbnail der Entrückung ohne 2. Thess 2,6-8
Übersicht über die Entrückung ohne Berücksichtigung von 2. Thess 2,6-8 maximieren: Button Lupe maximieren

 
Der "Tag des Herrn" hat in der Bibel zwei Bedeutungen:
Es kann damit erstens der "Tag der Erscheinung bzw. Wiederkehr Jesu Christi", d.h. sein zweites Kommen zur allerletzen Zeit gemeint sein, bei dem er seine Füße auf die Erde setzen und der dann kommen wird, wenn sich der endzeitliche "Zorn Gottes" gegen den größten Gottesfeind der Erde und seine Anhänger ausgewirkt haben wird.
Der "Tag des Herrn" kann aber auch den "schrecklichen Tag des Herrn" lt. Joel 1, 15 und bei Jesaja 13, 6 oder Amos 5, 18 ausdrücken, an dem der lebendige Gott im Himmel auf die ohnmächtigen Gebete der vom Antichristen zur "Zeit des Endes" aufs Härteste verfolgten Heiligen beantwortend im letzten Teil der endzeitlichen Bedrängnis seinen "Zorn der Vergeltung" auf seine irdischen Feinde und Verfolger der Seinen insbesondere den Antichristen zur "Zeit des Endes" und sein Reich ausgießen wird, um die vor den Menschen der Erde Zeugnis ablegenden Bekenner des lebendigen Glaubens zu schützen. Das ist dann jene Zeit, die in der Offenbarung des Johannes mit den sieben Posaunengerichten nach Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und den sieben Schalengerichten nach Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 symbolisiert wird und die der "Erscheinung des Herrn" unmittelbar vorangeht.


Der veränderte Zeitpunkt der Entrückung mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20

Im vorangegangenen Kapitel betrachteten wir den Verlauf der großen Trübsal im Licht des Alten Testaments bzw. aus der Sichtweise der großen Propheten Israels, denen die Gemeinde und damit auch das Zeitalter der Gemeinde verborgen bleiben mußte.
Denn wie wir im Kapitel "Die über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur Zeit des Endes das Reich empfangen werden" im Abschnitt "Wieso kommt es zum zeitlichen Unterbruch zwischen der 69. und der 70. Woche und wie lange dauert er?" hörten, ist die Gemeinde Jesu Christi ein Geheimnis, daß den Juden erst durch den Messias selbst offenbar gemacht und davon auch nur dem messianischen Teil der Juden offengelegt wurde.
D.h. dasjenige Heil, das den Juden verheißen ward, denn die Heilsgeschichte Gottes war ursprünglich ausschließlich eine jüdische, d.h. nur auf das jüdische Volk, die Israeliten begrenzt, konnten später auch die Heiden mitererben.
Denn dieses, das Geheimnis Christi, "war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist" (Epheser 3, Vers 5).
Darum muß die Sichtweise Daniels bzgl.des zeitlichen Unterbruchs zwischen der 69. und der 70. Woche aber zwangsläufig auch im Hinblick auch die 70. Woche eingeschränkt sein. Und darum mußte dieser zeitliche Unterbruch zwischen der 69. und der 70. Woche Daniel verborgen bleiben.

Aus der neutestamentarischen Sichtweise heraus ergeben sich in Bezug auf die 70. Woche Daniels neue Aspekte. Diese neuen Aspekte sollen nun mit einbezogen werden, wenn es um den Zeitpunkt der Entrückung und den Verlaufder großen Trübsal geht, die ja den Zeitraum der 70. Woche Daniel darstellt.
Das nun folgende Schema zeigt die Entrückung bzw. Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi aus der großen Trübsal (gemeint ist die 70. Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt) und zwar unmittelbar vor deren im Schema mit brauner Farbe kenntlich gemachten, schlimmen Teil mit Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und mit Berücksichtigung von Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20.

D.h. Gott ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben nach 1. Thessalonicher 5, 3 bzw. die “Stunde der Versuchung” nach Offenbarung 3, 10, die mit dem Öffnen des ersten Siegels nach Offenbarung 6, 1 und dem damit verbundenen Gerufenwerden der vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 beginnt, wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis nach Matthäus 24, 21 wird lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 um der Rettung der Auserwählten Gottes willen verkürzt. Gottes Liebe bleibt, also auch noch in der allerschlimmsten Zeit, die die Erde je zu Gesicht bekommen wird.

Das folgende Schema "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern" zeigt die Entrückung bzw. Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi aus der großen Trübsal und zwar unmittelbar vor deren im Schema mit brauner Farbe kenntlich gemachtem, schlimmen Teil (gemeint ist die 70. Woche, die letzte symbolisch gemeinte Jahrwoche Daniels, welche mit dem Hörbarwerden des “Maules” nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 beginnt).
Die Betrachtungsweise erfolgt mit Berücksichtigung von 2. Thessalonicher 2, 6-8 und Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20. Dabei wird die sieben-jährige große Trübsal aus neutestamentarischer Sichtweise gesehen. Die Grundlage dieser Betrachtungsweise ist aber dennoch alttestamentarisch, d.h. so wie sie den alten Propheten offenbart wurde.
Gott ändert aber bzgl. der 70. Woche Daniels seine ursprünglichen Zeitpläne aus Liebe zu den Menschen ab. Das kommende Verderben wird noch aufgehalten, indem sich die Zeit bis zur Mitte der Woche um das Aufgehaltenwerden des Antichristen n. 2. Thessalonicher 2, 6-8 verlängert. Zusätzlich wird die Bedrängnis, das ist die Zeit nach der Mitte der Woche, lt. Matthäus 24, 22 bzw. Markus 13, 20 um der Auserwählten willen verkürzt.


Thumbnail der Entrückung mit 2. Thess 2,6-8
Übersicht über die Entrückung mit Berücksichtigung von 2. Thess 2,6-8 maximieren: Button Lupe maximieren




Was kommt gleich nach der Entrückung der wahren Gemeinde?

Mit der Erfüllung der "Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24 (beachte auch die dort gemachten Erläuterungen durch den Verfasser der Homepage), und damit ist zweillos die Entrückung, die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes" gemeint, soll unmittelbar danach das "Zertretens Jerusalems von den Heiden", das ebenfalls in Lukas 21, 24 beschrieben wird, entgültig ein Ende haben. Das wird dann sein, wenn die Altstadt und der Tempelberg Jerusalems mit all seinen Bauwerken wieder ganz und gar in die Hände der Juden gefallen sein werden, erst dann wenn die heute noch auf dem Tempelberg der heiligen Stadt stehende und die als die drittheiligste Stätte der islamischen Religion geltende Omar Moschee, die unter dem Namen Felsendom noch bekannter ist, von den moslemischen Führern aufgegeben werden wird.
Die Altstadt Jerusalems ist ja bereits seit dem 6tageKrieg von 1967, bei dem israelische Truppen Ostjerusalem zurück eroberten, wieder freies Territorium des jüdischen Volkes und gehört seitdem im politischen Sinne wieder zum Staat Israel. Erst ab dem Zeitpunkt, ab dem bezgl. des Tempelberges von anderen politischen und religiösen Mächten keinerlei Forderungen und Anrechte mehr bestehen, kann dort, wo sich die Überreste des ehemaligen 2. Tempels zur Zeit Jesu Christi befinden der 3. Tempel aufgebaut werden.
Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist er mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder  "anstatt" Christus kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als der sich "gegen" Christus Erhebende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Und nach verschiedenen biblischen Prophetien muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" es auch, denn nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird er sich gemäß den Worten einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder sichtbaren und als Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt sein.

Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben ist.
Er wird dann, wenn dies mit dem Anbruch der Bedrängnis geschieht, die Wahrheit fast vollends zu Boden werfen und den zuvor dem lebendigen Gott Israels geweihten Tempel  mit dem vom Propheten Daniel angekündigten sogenannten "Greuelbild der Verwüstung" bzw. mit dessen zweiter und letzter Erfüllung entweihen. Sobald diese wie lebendig erscheinende und anscheinend sprechen könnende aber in Wahrheit bloße Nachbildung des zurückgekehrten Messias im 3. Tempel sichtbar werden wird, ist das Heiligtum entweiht, und die Israeliten müssen Jerusalem ein letztes Mal fluchtartig verlassen und sich in den nahe gelegenen Bergen Galiläas in Sicherheit bringen (vgl. Matthäus 24, 15-21, nicht zu verwechseln mit der Flucht im Zusammenhang mit der Zerstörung des 2. Tempels im Jahre 70 n. Chr. lt. Lukas 21, 20-24). Denn was dann beginnen wird, gab es bis dahin noch nie auf der ganzen Erde und wird es nie wieder geben. Es soll dann eine vom Antichrist verursachte Zeit der Bedrängnis und Verfolgungszeit anbrechen (vgl. Matthäus 24, 21), die man mit nichts vergleichen kann. Es gibt keinen Vergleich, auch nicht mit den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts.
Es ist wirklich unglaublich! In so einer relativ kurzen Zeitspanne, die wahrscheinlich, und so vermutet es der Verfasser dieser Homepage, nur ein reichliches halbes Jahr umfaßt und vom Herbst (vgl. auch im Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter") bis zum darauffolgenden Frühling (vgl. auch im Kapitel "Zerstörung elektronischer Bauteile durch den nuklearen elektromagnetischen Puls") reicht, also in der Zeit zwischen der erfolgten Wegnahme der wahren Gemeinde und dem Beginn der Bedrängnis, drängen sich die wichtigsten poltischen und religiösen Ereignisse in komprimierter Form. Und sie werden einen einschneidendem Charakter sowohl für die Heidenvölker der Erde als auch für das Volk Israel besitzen und tiefgreifende Auswirkungen haben. In diesem reichlichen halben Jahr unmittelbar vor der Bedrängnis geschehen umwälzende Veränderungen in politischer und religiöse Hinsicht auf der ganzen Erde, die von enormer Bedeutung sein werden und wie bereits gesagt unmittelbar in die Zeit der Bedrängnis einmünden. Diese kurze Zeit, die wahrscheinlich vom Herbst bis zum darauffolgenden Frühling reicht, also nur einen einzigen Winter umfaßt, ist die Zeit der vier apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 bzw. die Zeit der Angst für Jakob nach Jeremia 30, 4-11.
Das Beginnen der Zeit der Bedrängnis auf der Erde, das ist also genau der Zeitabschnitt, in der das bereits weiter oben im Zusammenhang mit der bereits erwähnten letzten Flucht der Juden aus Jerusalem angeführte zweite "Greuelbild der Verwüstung" an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben. Und mit "heiliger Stätte" kann nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage nur der dann wieder als steinernes Bauwerk aufgebaute 3. Tempel der Juden gemeint sein.

Unmittelbar nach diesen beiden heute noch in der Zukunft liegenden Ereignissen, der Erfüllung der "Zeiten der Heiden" und "des endgültigen Endes des Zertretens Jerusalems durch die Heiden" wird die geistliche Wiederherstellung ganz Israels erwartet (vgl. Römer 11, 25-27 und die dortigen Erläuterung durch den Verfasser der Homepage).

Der Zeitabschnitt unmittelbar nach der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi bis zum Beginn der Bedrängnis, in dem die geistlichen Wiederherstellung ganz Israels erfolgen soll, ist, da sich der Machtbereich des Antichrist einmal über die ganze Erde erstrecken soll und darum alle Menschen der Erde ergreifen wird, von einer gewaltigen Angst gekennzeichnet, die nicht nur das heilige Volk allein treffen wird. Die Bibel nennt sie die Angst für Jakob nach Jeremia 30, 4-11.

In Offenbarung 6, 1-2 wird das mit kriegerischem Charakter einhergehende Auftreten des siegreich kämpfenden Sohnes des Verderbens beschrieben, dann wenn vom Lamm Gottes nacheinander die sieben Siegel des Buches nach Offenbarung, Kapitel 5, das innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt ist, gebrochen werden.
Dieser sowohl siegreich gegen das jüdische Volk und dem ihnen zurückgegeben Land als auch siegreich gegen die übrigen Völker der Erde und deren Länder kämpfende Reiter wird, da er aufgehalten werden wird (vgl. auf der Seite [Entrückung] im Kapitel "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter"), erst nach der Entrückung der wahren Gemeinde seine widergöttlichen und dämonischen Kräfte voll entfalten können und ein urplötzlich hereinbrechendes großes Verderben über die ganze Erde bringen, wie gesagt aber erst dann, wenn Jesus Christus kuz zuvor seine Braut in Sicherheit gebracht und sie von der Erde weggenommen haben wird.
Im Gefolge dieses ersten apokalyptischen Reiters, der und so ist zu vermuten, ihr Anführer ist, folgen nach Offenbarung 6, 3-17 gleich drei weitere Reiter hinterher, die diesmal unverkennbar dämonische Engel verkörpern, offensichtlich aufgrund und mit dem Beginn des Machterhalts des Reiters auf dem weißen Pferd lt. Offenbarung 6, 1-2 nacheinander losgelassen werden und somit nicht nur die Auswirkung der Machtergreifung des Antichristen verkörpern, sondern vom Antichrist im Vorfeld seiner Machtergreifung selbst verursacht werden.
Alle vier Reiter stellen in ihrer Gesamtheit also eine Art Armee dar, die miteinander streitend und aufeinander eingespielt von Sieg zu Sieg geht. Sie bringen über die ganze Erde den Menschen nach einer langen, relativ friedlichenm Zeit ganz plötzlich und unerwartet große Not und viel Elend. Darum nennt sie die Bibel auch die vier apokalyptischen Reiter, und sie müssen unbedingt im Zusammenhang gesehen werden, denn die Auswirkungen dieser Reiter werden die Menschen der Erde tatsächlich so hart treffen, wie es die Zornesgerichte Gottes später tun werden.
Darum werden diese die Erde treffenden Schicksalsschläge mit gerichtartigem Charakter von vielen Bibelauslegern eigentlich fälschlicherweise auch "Siegelgerichte" genannt. Und werden sind sie unberechtigterweise, da sie in Wahrheit keine echten Zornesgerichte Gottes sind.
Das muß an dieser Stelle unbedingt unterschieden werden. Denn der wahre Verursacher und Anführer des apokalyptischen Reiterheeres ist allein der Antichrist und nicht der lebendige Gott. Auch wenn diese Reiter von ihm bzw. seinen Engeln gerufen werden, verdeutlichst dies nur, daß der lebendige Gott auch in diesen Dingen, die das kriegerische Wirken des Antichristen betreffen, sowohl das erste als auch das letzte Wort spricht und jederzeit souverän alles fest in seinen Händen hält.
Der Antichrist ist es, der mit der "Angst für Jakob" in der Vorbereitung seiner Regierung das alte Machtgefüge der Erde zerrüttet und zerstört und die dann angsterfüllten Menschen der Erde nach einem Retter sehnlich macht. An dessen Stelle will er sich ja selbst stellen und als Beender der großen Not wird er seine eigene Person anbietern, diejenige Not, und von selbst wird sie mit dieser Heftigkeit wohl kaum kommen,die er zuvor selbst erzeugt hat. Denn er ist in Wahrheit wie ein Arzt, der sich selbst die Patienten schafft. Und daß nach dem Ende dieser großen Not kein Heil kommt, sondern der echte Zorn Gottes nachfolgt, zeugt von einer großen Ungerechtigkeit und der sehr massiven Verfolgung der wahren Christen, die der große Weltverführer den Menschen der Erde im Gefolge der vier dämonischen Reiter bringt.
Denn der Zorn Gottes ist eine Antwort des lebendigen Gottes auf die vielen Gebete der gegenüber dem mächtig gewordenen Antichrist ohnmächtig dastehenden Heiligen, bringt der seinen Lügen verfallenen und von ihm verführten Welt seine heilige Gerechtigkeit und wird, wie wir an anderer Stelle sehen werden, sogar von den wahren Betern sehnlichst erwartet und herbeigefleht. Denn der Antichist verursacht nicht nur eine "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11, die dem Wirken und den Auswirkungen der vier dämonischen bzw. apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 3-17 gleichzusetzen ist, sondern unmittelbar anschließend eine Zeit der Bedrängnis (vgl. Daniel 9, 24-27; Matthäus 24, 15-30; Markus 13, 19-22), so hart, wie sie bisher nie war und auch nie wiederkommen soll.

Kann es der Wunsch des Bräutigams sein, seine geliebte Braut kurz vor der gemeinsamen Hochzeit, einem riesigen und fröhlichen Fest im Himmel, so durch einen brutalen und überaus listigen Vergewaltiger zu verängstigen und leiden zu lassen? Man kann es sich, bei allem, was die Bibel dazu ankündigt, nicht vorstellen.
Durch Glaubensprüfungen wird der Christusgläubige geläutert und gereinigt und gestärkt und nicht verunreinigt. Denn eine glaubensmäßige Vergewaltigung diesen Ausmaßes, die der Antichrist mit seinem falschen Propheten verursachen wird, wird den davon Betroffenen alle Freude und allen Mut nehmen und innerlich vollkommen verschmutzen. So hatte es auch der Verfasser dieser Homepage erlebt. Und diese von ihm erlebte Vergewaltigung  kann auf keinen Fall eine den Glauben stärkende und innerlich reinigende Glaubensprüfung gewesen sein. Wäre der Schreiber dieses Textes nicht vom lebendigen Gott auf fast übernatürliche Art und Weise wieder hergestellt worden. Denn seine Situation war verzweifelt böse, und er war vollig ohne Vertrauen und Hoffnung auf den lebendigen Gott und ohne Freude gewesen. So hätte er niemals gerettet werden können, und er hätte sterben müssen, denn er war auch nicht mehr weit davon entfernt und wünschte sich bereits den Tod, wie jemand, der Gott und seine Gnade nicht kennt. Aber der lebendige Gott Israels hat Ihn angerührt und ihn mit den Worten aus Amos 4, 12 ebenfalls angesprochen und ihm neue Hoffnung und neues Leben geschenkt:

"Darum will ich's weiter so mit dir machen, Israel (mein liebes Gotteskind)! Weil ich's denn weiter so mit dir machen will, so bereite dich, Israel (vertraue wieder), und begegne deinem Gott!"



Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde

Der die Wahrheit zu Boden werfende Antichtrist zur "Zeit des Endes" plant ein globales Verderben. Denn eine von Menschenhand eingefädelte Not soll dann über die ganze Erde kommen. Und wir befinden uns zum heutigen Zeitpunkt schon sehr nahe davor.
Aber erst nach der Wegnahme der Gemeinde wird ein Verderben die ganze Erde urplötzlich überfallen.
Auch wenn es so aussehen soll und wird, als wenn diese Not von Gott herkommt, handelt es sich hierbei nicht um die gegen die Feinde gerichteten Gerichte Gottes (vgl. Joel 1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6), sondern um einen vom Antichrist herrührenden Zorn über Gottes Weltordnung.
Und doch gehen, wie die Bibel aufzeigt, sehr viele Menschen völlig ahnungslos und unvorbereitet darauf zu:
"Wenn sie (auch in Israel immer wieder) sagen werden: Es ist Friede, es hat keine Gefahr -, dann wird sie das Verderben schnell überfallen (und so plötzlich, massiv und unerwartet) wie die Wehen eine(r) schwangere(n) Frau (einsetzen), und sie werden nicht entfliehen (d.h. die dann kommende notvolle Zeit wird unausweichlich sein)."
(1. Thessalonicher 5, 3; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

In diesem Sinne sind übrigens auch die Bibelstellen bei Matthäus 24, 37-41 und Lukas 17, 26-37 zu verstehen.
Diese Zeit des über die Menschen der Erde ausgegossenen Verderben ist die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen soll und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll.

Auf dieses "Verderben" nimmt der Schreiber diese Textes übrigens auch in seinem Kapitel "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter" Bezug. Denn dieses, wie wir gleich weiter Unten sehen werden, vermutlich bereits gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal urplötzlich über die ganze Erde hereinbrechende notvolle Zeit charakterisiert einen ganz bestimmten Zeitabschnitt, der sehr warscheinlich bereits vor dem Beginn der erneuten, letzten und noch kommenden Fremdherrschaft über Israel seinen Anfang nimmt und eben genau darum, weil unmittelbar im Anschluß daran der Antichrist seine Weltherrschaft antritt, mit der Zeit der durch Betrug gelingenden Vernichtung der "Starken", d.h. der zu dieser Zeit auf der Erde noch bestehenden Weltmächte identisch sein muß (vgl. in Daniel 8, 23-25 und im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht").
Und den Auftakt dieses breitgefächerten Verderbens, das im Verlaufe der ersten Hälfte der großen Trübsal vermutlich gegen deren Ende zu urplötzlich über die gesamte Menschheit hereinbrechen wird, stellt der in der Bibel auch als "Angst für Jakob" bezeichnete und in Jeremia 30, 4-11 beschriebene Zeitabschnitt dar.

Warum dürfte das "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 bzw. die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll, bereits im Verlauf der ersten Hälfte der großen Trübsal und hier vermutlich gegen deren Ende zu beginnen?
Weiter Unten in diesem Kapitel werden wir noch hören, was man unter dem Begriff endzeitliches "Verderben" versteht, bzw. wie man es definieren kann.
Israel wird unter dem Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", wenn auch aus der heutigen Sicht heraus noch nicht erkennbar, erneut und dann ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten.
Und alle dahinführenden bzw. auch später in diesem Zusammenhang stehenden notvollen Ereignisse, die dann, da sie mit einer Zwangsherrschaft über Israel und einer Weltherrschaft verbunden sind, globalen Charakter besitzen, werden auch die "Starken" dieser Erde mit treffen und sich bis in den letzten Winkel der Erde eine sehr schlimme Zeit auslösend entfalten (vgl. bei Daniel 8, 23-25 und hier speziell das in Vers 24 als Klammertext Ergänzte). Diese notvollen Ereignisse sind es also, die man unter dem Begriff urplötzlich aufkommendes "endzeitliches Verderben" oder "Stunde der Versuchung" zusammenfassen kann.

Und dieser ganz am Anfags stehende Krieg gegen "die Heiligen"(und mit dem Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann), da sich nach Daniel 8, 23-25 das Sinnen des frechen und verschlagenen Königs in erster Linie "gegen das heilige Volk" richtet (gemeint ist das zu dieser Zeit wieder politisch hergestellte Israel), wird in der Bibel in Jeremia 30, 4-11 deshalb auch auch als die "Angst für Jakob" bezeichnet. Die "Angst für Jakob" aber stellt nichts weiters als das Öffnen der sieben Siegel nach Offenbarung, Kapitel 6 dar bzw. verkörpert die Siegelgerichte, die von den auf Zuruf hin losgelassenen vier dämonischen bzw. apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8 eröffnet werden.

Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, welches auch in Offenbarung 13, 14-15 und in  Matthäus 24, 15 beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, das Zeichen des Sieges des "Sohnes des Verderbens" über die Heiligen bzw. das Land Israel dar.
Mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen" wird sich in der Bibel immer auf das ganze Land Israel bezogen, sind aber nicht gleichzeitig die in Jesus Christus erlösten Heiden gemeint, d.h. also damit auch, daß demnach nicht nur der messianische Kern Israels gemeint sein kann (vgl. im Kapitel "Das Verständnis der endzeitlichen Verheißung Gottes an Israel" ab hier).

Das heilige Land Israel (daher auch der Name "die Heiligen"), welches zum Zeitpunkt der beginnenden Fremdherrschaft des Antichristen über dieses Land gerade erst politisch wiedererstanden war, wird nun erneut in die Hände der Heiden gegeben, der zu dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel durch das hiermit gemeinte "Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen geschändet und entweiht.
Und wenn das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes der Verwüstung" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen sichtbar werden läßt, dann muß alles Wichtige was dahingeführt hat, bereits im Vorfeld weitgehend geschehen bzw. abgeschlossen sein.
Oder anders gesagt, wenn die Erscheinung des hiermit gemeinten und dann im Heiligtum Israels stehenden "Götzenbildes des Verwüsters bzw. Antichristen" bereits den Sieg des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. schon den Anfang dessen Fremdherrschaft über das nach der Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung politisch wiedererstande Israel darstellt, dann muß unmittelbar zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal der Kampf bis zu diesem letzen Ziel hin bereits einige Zeit vorher seinen Anfang genommen haben.
Und dieser Anfang des Kampfes um die Fremdherrschaft des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, der gleichzeitig einen siegreichen bzw. vernichtenden Krieg gegen die Nationen der Erde mit einschließen sollte, dürfte dann logischerweise bereits auf das Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal fallen, bzw. müßte zwangsläufig in die erste Hälfte der großen Trübsal und hier wahrscheinlich, da diese weitgehend relativ friedlichen Charakter besitzen soll, erst gegen deren Ende hin dadiert werden.
Und dies sollte dann auch der Zeitpunkt sein, an dem das "endzeitliche Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 nach einer unmittelbar vorausgehenden, etwas längeren und relativ freiedlichen Zeitperiode über die Völker der Erde urplötzlich, d.h. für alle Menschen völlig unerwartet hereinbrechen wird, bzw. an welchem sich die "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Weltkreis kommen und vor der die endzeitliche Gemeinde Jesu Christi Bewahrung finden soll, sich auf der Erde auszuwirken beginnt.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet dazu:
Kurz vor der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11, die, wie wir eben gehört haben, das "Verderben" nach 1. Thessalonicher 5, 3 bzw. die "Stunde der Versuchung"nach Offenbarung 3, 10 einleitet, das muß der noch rechtzeitige Zeitpunkt der Entrückung der wahren Gemeinde sein. Denn gleich hinterher soll das "Verderben" urplötzlich losgelassen werden, soll nach 2. Thessalonicher 2, 8  "... der Böse offenbart werden" (vgl. auch in den Kapiteln "Was bedeutet das "Offenbarwerden des Bösen"?" und "Wenn der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen die apokalyptischen Reiter") und anschließend an diese Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 eine bis dahin noch nie dagewesene Zeit der Bedrängnis über die ganze Erde kommen, in welcher das Land Israel wieder aber nun ein letztes Mal unter Fremdherrschaft geraten wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird während dieser gesamten Zeit einem großen religiösen Verführer gleich über dieses Heilige Land herrschen und unter Todesandrohung die Menschen in einer bis dahin noch nie dagewesenen Art und Weise zur Anbetung seines "Greuel- bzw. Götzenbildes" zwingen (vgl. Offenbarung 13, 8 in Verbindung mit Offenbarung 13, 14-15), welches vom letzten großen gottesfeindlichen Herrscher dieser Erde, dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Zeichen seiner uneingeschränkten Weltmacht aufgerichtet werden wird.
Speziell auf dieses zweite "Greuelbild der Verwüstung" nimmt die Bibel übrigens auch in Matthäus 24, 15-28 und in Offenbarung 13, 15 Bezug. Dort wird es noch genauer und umfassender als in Daniel 9, 27 bzw. Daniel 11, 31 beschrieben.
Und daß dieses sogenannte "Greuelbild der Verwüstung" bzw. des "Verwüsters" zur "Zeit des Endes" tatsächlich bzw. in Wahrheit ein Götzenbild sein muß, sagt bereits die Bezeichung "Greuelbild" selbst aus, die in der Bibel an dieser Stelle verwendet wird. Denn der hebräische Ausdruck für "Greuel" , "shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen Gott ein "Greuel" sein muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung für Götze, also in Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem, Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123).

Was aber ist mit dem Ausdruck "Verderben" in 1. Thessalonicher 5, 3 gemeint?
Mit dem Ausdruck "Verderben" werden in der Bibel allgemein globale bzw. umfassendere Gerichte Gottes bezeichnet, die zur letzten Zeit, d.h. während bzw. im Verlaufe der großen Trübsal (das ist die 70. Woche der Prophetie Daniels bzgl. Israel und der Stadt Jerusalem) nicht nur das Heilige Land sondern gleichfalls auch die übrigen Regionen der Erde mit betreffen werden und somit zumindest teilweise globalen Charakter besitzen. Dazu gehören:

1. die "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11, die den vier dämonischen bzw. apokalyptischen Reitern nach Offenbarung 6, 1-8, d.h. dem Angriff der apokalyptischen Reiterarmee des Antichristen gleichzusetzen ist.
Dieses Verderben stellt den Auftakt in der großen endzeitlichen Gerichtsreihe der Apokalypse dar und wird von Menschenhand hervorgerufen.

2. Die zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14, die die ganze Zeit der tausendzweihundertundsechzig Tage, d.h. zweiundvierzig Monate lang währenden Bedrängnis Zeugnis über die Wahrheit des lebendigen Gottes und die Lügen des Antichristen geben und vom Antichrist nicht überwunden und getötet werden können und die während dieser ganzen Zeit über die Unversehrtheit des zugemauerten Osttores in Jerusalem wachen, damit es niemand unbefugt aufbrechen kann, bevor der wahre Messias tatsächlich zurückkommt.
Diese Zeitspanne der tausendzweihundertundsechzig Tage entspricht damit fast der gesamten Dauer der symbolisch gemeinten dreieinhalb Jahre, die die Bedrängnis auf der ganzen Erde andauern soll.
Es wird von den zwei Zeugen in der Bibel berichtet, daß sie fast die ganze Zeit der zweiundvierzig Monate lang währenden Bedrängnis vom Antichrist nicht überwunden und getötet werden können. Denn sie sollen nach Offenbarung 11, 3 tausendzweihundertundsechzig Tage lang weissagen. Sie allein können es nur sein, denen der lebendige Gott diese Aufgabe übertragen kann, weil er sie nach Offenbarung 11, 5 zu ihrem eigenen Schutz mit bestimmten übernatürlichen Fähigkeiten ausstatten wird, so daß sie, sooft sie wollen, die Erde mit Plagen aller Art schlagen können:
"Und wenn ihnen jemand Schaden tun will, so kommt Feuer aus ihrem Mund und verzehrt ihre Feinde; und wenn ihnen jemand Schaden tun will, muss er so getötet werden.
Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, damit es nicht regne in den Tagen ihrer Weissagung, und haben Macht über die Wasser, sie in Blut zu verwandeln und die Erde zu schlagen mit Plagen aller Art, sooft sie wollen." (Offenbarung 11, 5-6)
Das Verderben, das von den zwei Zeugen nach Offenbarung 11, 1-14 ausgehen wird, bewirkt ihr Gott, einerseits um sie selbst zu schützen und um die großen endzeitlichen Verderber, den Antichristen zur "Zeit des Endes", für seine Bosheit und Unverfrorenheit für alle Menschen sichtbar zu bestrafen und bezieht alle Menschen der Erde mit ein.

3. die jeweils sieben Posaunengerichte lt. Offenbarung 8, 6 - 9, 20 und Offenbarung 11, 15-19 und Schalengerichte lt. Offenbarung 15, 5 bis Offenbarung 16, 21 (gemeint ist der schreckliche Tag des Herrn), die von den Heiligen der Erde von ihrem Gott erbeten werden und die gegen die gerichtet sind, die dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 anhangen, die also die Gemeinde des Tieres und das antichristliche Weltreich treffen sollen und die wiederum globalen Charakter besitzen.


Paulus fügt an der weiter oben zitierten Stelle in 1. Thessalonicher 5, 1-3 vor das ausdrucksstarke Verb "überfallen" zusätzlich noch das Wort "schnell" ein, um die rassante Geschwindigkeit des Hereinbrechens der "Angst für Jakob" zu unterstreichen. Sie soll so plötzlich einsetzen und so massiv sein wie die Wehen einer Frau.
Unter Bezugnahme auf das Hereinbrechen des Verderbens schreibt der bekannte Bibelkommentator Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 - 5, 5 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März 2001 folgendes:
"Der Vergleich mit Geburtswehen gibt sowohl die unvorhersagbare Plötzlichkeit als auch die persönliche Bedrängnis, in welche die Menschen geraten werden, sehr gut wieder (Mt. 24, 8; Mk. 13, 8). Der Zorn Gottes, der sich über eine lange Zeit angestaut hat, wird sich dann Bahn brechen. Die Zeichen dieses Zornes sind deutlich erkennbar, wenn auch der Zeitpunkt seiner Ausgießung nicht vorhersagbar ist.
Die Welt kann dem kommenden Zorn am Tage des Herrn genauso wenig entgehen, wie eine schwangere Frau den Wehen entgehen kann. Die Unausweichlichkeit dieses Geschehens und die Vergeblichkeit jeglichen Fluchtversuchs wird im Griechischen hier durch die doppelte Verneinung, nämlich “ou mi” besonders betont."

In Lukas 21, 34-36 wird außerdem eindringlich davor gewarnt, daß "dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick". Damit ist der Tag der Entrückung gemeint.
Der Verfasser dieses Textes meint:

Diese beiden auf die Entrückung bezogenen Beschreibungen in 1. Thessalonicher 5, 1-3 und Lukas 21, 34-36 lassen keinerlei Zweifel darüber, daß zum Einen die Wegnahme der Braut Christi urplötzlich geschehen wird und keinen Tag später kommen darf, aber auch zum Anderen, daß die darauf folgenden schlimmen Ereignisse auf der Erde ohne Vorwarnung genauso plötzlich und unerwartet überfallartig losbrechen werden.
Alles wurde demnach vom Antichrist unbemerkt vorbereitet. Er holt bereits zum großen Schlag aus, den er lange zuvor bereits gut geplant hat.
Alle Menschen der Erde sind dem falschen Propheten unsichtbar zugeschaltet. Niemand vermag sich mehr ihm zu entziehen. Doch keiner scheint dies ernsthaft bemerkt zu haben, und nicht einer ahnt die große bevorstehende Gefahr für die Menschheit. Das große gedankenmäßige Gleichschalten (und der Antichrist bewirkt bei den Menschen damit noch viel mehr) der Menschen kann jedenfalls beginnen, das nun in einer verhängnisvollen Art und Weise mit gewaltsamen Ereignissen verknüpft wird, eine neue nicht vermutete Dimension annimmt und zu einer gewaltigen Angst und Unsicherheit eskaliert. Die bis dahin immer noch relativ heile und davon fast nichts ahnende Welt wird schlagartig zusammenbrechen.
Der Gott des Himmels, der bis zur Entrückung der wahren Gemeinde noch seinen Arm ausgestreckt und schützend über über die Heidenvölker der Erde gehalten hatte, zieht ihn nun zurück und gibt sie bzw. deren Überrest, dann wenn seine geliebte Braut Jesu Christi aus der Welt weggenommen sein wird, um sie vor diesem großen Unheil zu bewahren, der Versuchung, dem Verderben und Gericht preis.
Er wendet sich nunmehr nach fast 2000 Jahren erneut seinem auserwählten Volk zu, um nun dieses und nicht mehr die Heidenvölker als sein Werkzeug zur Rettung des Verlorenen auf der Erde einzusetzen. Nach der bereits zuvor begonnenen bzw. bereits erfolgten äußeren bzw. politischen oder auch natürlichen Wiederherstellung Israels folgt dazu nun auch seine geistliche Wiederherstellung. Denn ganz Israel sollen gerettet werden, wenn mit der Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi "die Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24 zu Ende gegangen sind und wenn auch das "Zertreten Jerusalems von den Heiden" endgültig vorbei sein soll. Dann, unmittelbar danach, nach diesen beiden Ereignissen soll die geistliche Wiederherstellung ganz Israels folgen (vgl. auch die Erläuterungen in Lukas 21, 20-24). Von Israel wird nun der Segen wieder direkt ausgehen, und alle Stämme und Völker und Sprachen und Nationen der Erde werden durch das Volk Gottes ab nun wieder sichtbar gesegnet sein. 

Das große gedankenmäßige Gleichschalten der Menschen der Erde wird vermutlich mit sehr einschneidenten Ereignissen einhergehen, die gravierende Ausmaße annehmen werden, da es unter normalen Alltagsbedingungen von den davon Betroffenen sicher als etwas Ungewohntes bemerkt und kritisch behandelt werden würde.
Zum Beispiel könnte der Antichrist nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Internetseite und man denke hier nur an die Entwicklung im Iran an seine Atompolitik, gezielt gesteuert über fanatische Moslime bereits länger zuvor vorbereitete terroristische Anschläge auf einige Atomkraftwerke der Erde ausführen lassen, mit der Auswirkung, daß in großen Maße Strahlung in die Atmosphäre freigesetzt und hierdurch eine Massenpanik unter der Bevölkerung ausgelöst werden wird.
Die durch solche Ereignisse folgenden negativen und massiven wirtschaftlichen Konsequenzen werden mit großer Wahrscheinlichkeit alle Menschen der Erde zu spüren bekommen. Zu vernetzt ist heutzutage das Wirtschaftsgefüge der Erde.

Warum gerade Moslems, Vertreter einer sehr starken nichtchristlichen und radikalen, christusfeindlichen Glaubensrichtung? Will der große Weltverführer diese nicht auch letztendlich  für den Glauben an einen Gott umorientieren, an dessen Stelle er sich drängt.
Alle Menschen der Erde werden ihn nach den Vorhersagen der Bibel schließlich einmal anbeten, auch die Moslime müssen dies also tun. Eine so gewichtige und in vielen Ländern der Erde verbreitete Religion wie der Moslem kann er nur in sich selbst auflösen, indem er seine Anhänger von deren Zielen vergrault, und zwar so lange und intensiv, bis sie diese Religion ganz ablehnen und selbsttätig verlassen. Anderenfalls müßte er sie vernichten.

Und ist offensichtliche Grausamkeit und fehlende Menschlichkeit einer jeglichen Religion nicht Grund genug für deren Anhänger ihre eigene Religion in Frage zu stellen und sie für abstoßend zu finden?
Wenn es nach dem Antichristen ginge, können nicht genug Anschläge von moslemischen Fanatikern verübt werden, um seinem eigentlichen Ziel, den moslemischen Glauben auf der Erde zu vertilgen, näher zu kommen. Sicher hat er als der eigentliche Drahtzieher dieser Entwicklung einer Religion, so die Meinung des Verfassers dieser Homepage, solche bereits in der Vergangenheit erfolgreich praktiziert. Darum muß der Antichrist, der das heutige Machtgefüge und die derzeitigen Großmächte der Erdesehr sehr bald ablösen wird, auch diese gewichtige Religion, die zudem massiv feindschaftliche Gedanken zum Staat Israel hegt, zwangsläufig vernichten.
Dies ist für den Antichrist schon aus dem Grund zwingend notwendig, weil er bestrebt sein muß, den für seine Machtzwecke von ihm benötigten Staat Israel vor seinen heutigen und zukünftigen Feinden zu erhalten und zu schützen und den im Jahre 70 n. Chr. zerstörten Tempel der Iraeliten in Jerusalem wieder aufzubauen.
Will er doch sehr bald die Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde herab inszenieren und dazu benötigt er zwingend den Tempel Salomos in Jerusalem. Denn, was wäre ein Weltherrscher ohne Residenz, ohne Regierungsgebäude.
Er muß nach Offenbarung 13, 14-15 danach ein Bild vom angeblich wiedergekehrten Messias in den dann wiederaufgebauten Tempel stellen und anschließend die heilige Stadt Jerusalem zur Welthauptstadt eines messianischen Friedensreiches erklären.

Bis dahin müssen aber erst einmal sämtliche Feinde des heiligen Volkes gebannt und beseitigt, das Areal des Tempelgeländes für einen Tempelwiederaufbau bereinigt und freigegeben und der heilige Tempel, die Wohnstätte Gottes, wiederaufgebaut werden.

Der Verfasser dieser Homepage ist davon überzeugt, daß der Frieden zwischen Israel und seinen Anliegerstaaten und damit auch der Frieden der Juden und der Moslems nur durch ein friedliches Miteinander der Menschen unterschiedlicher Religionen kommen kann. Dann hat auch der Antichrist keinerlei Chansen, seine unglaublichen Machtpläne voranzutreiben.
Er ist immer bestrebt die derzeitigen Weltmächte und die Feinde Israels gegeneinander aufzuhetzen und gegenseitig aufzureiben. Nur aus der Sicht der Bibel bezüglich der Rolle Israels wird man die aktuelle und zukünftige Entwicklun der politishen Lage verstehen und Zukunftsprognosen geben können.
Die radikalen Vertreter des moslemischen Glaubens, aber auch die jetzt noch bestehenden politischen Großmächte der Erde sollten es sich also wirklich genau überlegen, ob ihnen eine Expansion ihrer Religion oder ihrer Macht mit Mitteln der Stärke, der Gewalt oder des Terrors  letztendlich den erhofften Erfolg bringen können. Der Verfasser dieser Webseite ist jedenfalls nicht dieser Ansicht. In jedem Fall wird das Festhalten an dieser Art von Politik den wirtschaftlichen Untergang einleiten.
Sind nicht alle Menschen heute mehr als denn je aufeinander angewiesen. Dies kann jedermann beispielsweise an der gegenseitigen Abhängigkeit von bestimmten Rohstoffen, wie Erdgas und Erdöl erkennen.

Die Erhaltung des Friedens auf der Erde und eine Politik des aufeinander Zugehens ist ein viel edleres und erstrebenswerteres Ziel und spielt nicht den Absichten des aufstrebenden Antichristen zu. Im Gegenteil, es hält sein Kommen sogar auf. Dies ist es auch, was sich die Menschen der Erde und natürlich auch aller Religionen aus dem Herzen heraus wünschen und befürworten. Glauben muß wieder aus dem Herzen heraus gelebt werden. Dann wird er lebendig und fruchtbar.


Der Antichrist zur "Zeit des Endes" kopiert auch den Zorn Gottes

Kopiert nicht der Antichrist, der größte Feind der Menschen, auch das Handeln Gottes? Suchen wir in der Bibel, denn der Antichrist versucht genau diese für seine Zwecke zu mißbrauchen, genauso wie er dies mit nichts davon ahnenden Menschen und mit dem Wort Gottes tut:
In Offenbarung 16, 2 wird das erste Schalengericht beschrieben, das den Zorn Gottes in eine neue Dimension steigert. Hier sollen die Menschen der Erde, die den Antichrist und sein Bild anbeten und sein Hautmal tragen, gemeint ist das des Names des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar), ein böses, sehr schlimmes Geschwür auf der Haut erhalten. An diese Ankündigung der Bibel könnte sich der Antichrist anlehnen und es selbst in die Hand nehmen, bei den Menschen Geschwüre zu erzeugen, denn er ahmt auch den Zorn Gottes nach. Hierdurch wird bekanntlich die große Trübsal eingeleitet, und dies macht den Antichrist so gefährlich.

Man könnte sich vorstellen, daß der Antichrist, der ja nie selbst in Aktion und in Erscheinung tritt, sondern dazu immer Menschen für seine Ziele benutzt, Terroranschläge gegen Atomkraftwerke organisiert.
Löst die freiwerdende Kernstrahlung einer durch Terroranschläge hervorgerufenen Reaktorkatastrophe ähnlich wie der am 26. April 1986 im ukrainischen "Lenin"-Kernkraftwerk Tschernobyl stattgefundenen, nicht auch Krebsgeschwüre auf der Haut aus?
Aber was könnte dann in Wahrheit am 26. April 1986 geschehen sein? War der GAU in Tschernobyl allein dem Versagen der Wissenschaftler zuzuschreiben? Der Weg eine Reaktorkatastrophe technisch ausschließlich über die vorhandene Steuerung der Kernreaktoren auszulösen, war immerhin gefunden und in der Praxis bestätigt worden. Auf diese Art und Weise sammelte vielleicht das wissenschaftliche Team des Antichristen bereits praktische Erfahrungen über das in den instabilen Zustand übergehende Verhalten eines Kernreaktors. Daten konnten von Ferne mit gesammelt, Meßprotokolle kopiert werden, denn die Praxis weicht meistens doch etwas von der Theorie ab. Mit dem in der Folge  ausgebrochenen und große Hitze entwickelnden Reaktorbrand sind auch alle diesbezüglichen Hinweise vernichtet worden.
Wofür könnte der Antichrist und seine Mitarbeiter diese Daten benötigen? Die Handlungsweise des großen Weltverführers ist sehr wahrscheinlich viel komplexer, als man es ahnt. Zum einen will er vielleicht ganz gezielt Katastrophen künstlich herbeiführen, um den Menschen eine Endzeit mit Gottes Gerichten zu simulieren. Zum anderen kann er für die Weiterentwicklung seiner eigenen Technik nicht auf sehr teuere Versuchsanordnungen zurückgreifen und zielt darauf ab, bestehende Weltmächte auszutricksen und bankrott zu machen. Er muß damit seine benötigten teuren Großversuche auslagern. Er muß außerdem Terroristen mit Fachwissen ausstatten.
Die Presse und Fachwelt informiert bei spektakulären Unfällen hinterher meist großzügig die Öffentlichkeit. Dadurch erzielt er noch viele weitere, ihm nützliche Effekte. Fehlgeschlagene Großversuche helfen außerdem bekanntlich auch weiter und sind oft noch viel aufschlußreicher, als nicht fehlgeschlagene, ja sogar manchmal für das bessere Verständnis unumgänglich. Er als Perfektionist will sich natürlich später keinerlei Schlappen erlauben. Seine Technik, mit der er noch die ganze Menschheit blenden wird, muß vollkommen ausgereift sein.
Hand aufs Herz, er wird dabei sicher auch mogeln und vertuschen. Wird er später in seinem angeblich messianischen Weltreich die ausschließliche Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Gezeiten anpreisen, so benötigt er trotzdem in jeden Fall Atomenergie für stark energiezehrende Produktionsprozesse, wie Elektrolysen usw. Unter äußerlich unscheinbaren Bauhüllen verborgen, wird so mancher Atommeiler zusätzlich benötigten Strom erzeugen. Wurde in einen Großversuch von ihm das Verhalten eines Kernreaktors bis zum Eintritt eines GAU´s benötigt, der Antichrist konnte diesen freilich nicht selbst nachvollziehen. Aber er besitzt ja den falschen Propheten, sein technisches Meisterwerk. Mit ihm konnte er bereits in der Vergangenheit hervorragend spionieren, Erfindungen klauen und zusätzlich die poltischen Geschicke der Welt lenken.

Was planten am 25. April 1986 die Wissenschaftlicher im ukrainischen "Lenin"-Kernkraftwerk Tschernobyl? Wer legte ihnen die Gedanken und die Arbeitsschritte zu diesem wagehalsigen Versuch in ihre Köpfe:
Ein Turbinen-Experiment sollte durchgeführt werden. Man wollte testen, wieviel Energie die Turbinen beim Auslaufen noch erzeugen können, wenn das elektrische Netz außerhalb der Anlage total ausfällt. Der "Auslaufstrom" sollte ausreichen, um die Kühlung des Reaktors aufrechtzuerhalten, bis die Notdieselaggregate anspringen. Sicherheitseinrichtungen, wie die automatische Notabschaltung und das Notkühlsystem, wurden dazu außer Kraft gesetzt. ... Aber es gerät nach und nach alles außer Kontrolle. Vielleicht für den Antichrist ein gelungener Abschluß des Experimentes. Für die ukrainischen Wissensschaftler wahrscheinlich ihr tragisches Ende. Für die Menschen der betroffenen Region aber eine Katastrophe!
Beten und hoffen wir für die Zukunft, daß die Pläne des Antichristen bezüglich der Atomkraftwerke der Erde andere sind, als die oben angedeuteten und das auch unter den Religionsfanatikern im Sinne des Erhalts ihrer eigenen Glaubenslehre endlich ein Umdenken einsetzt. Vielleicht kommt so auch wieder Friede und ein Annehmen des Andersdenkenden und auch zwischen den großen Weltreligionen der Erde zu stande.
Nimmt Gott uns nicht so, wie wir sind, mit all unsern Fehlern an? Der lebende Gott eifert um jede Seele, um jeden Sünder, aber nicht um jeden Preis!

Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle

Der Antichrist hat den Countdown zur großen Gleichschaltung der Gedanken mittels des falschen Propheten bereits gestartet. Die "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 kann beginnen. Die Grundlagen hierzu sind mit großer Sicherheit bereits gelegt. Aber zum Entsetzen des Antichristen entweichen jetzt, kurz zuvor, einer Flucht gleich alle lebendigen Christen im letzten Moment auf wunderbare Weise der Erde. Ihnen wird damit die auch noch kommende große Verführung und glaubensmäßige Vergewaltigung durch den falschen Propheten des Antichristen und damit auch die damit einhergehende Bedrängnis erspart bleiben.
Und dieses Mal muß keine Arche gebaut werden, mit der die Rettung erfolgen kann, so wie bei Noah. Es drängt auch kurz vorher kein Engel zur Flucht, so wie dies Lot mit seiner Familie erlebte. Gott handelt an dieser Stelle persönlich, und sein Sohn führt diesen Plan zu der allein von Gott vorbestimmten Zeit aus. Er kommt wie ein Dieb in der Nacht, völlig unerwartet (vgl. Matthäus 24, 37-44 und Lukas 17, 34-36).


Es wird sein wie in den Tagen Noahs oder Lots: Gott bewahrt die Welt, die vergessen hat, nach ihm zu fragen, nicht mehr vor seinen Gerichten, aber er führt kurz zuvor alle in Christus Gerechtfertigten aus ihr heraus


Lukas 17, 26-30
26 Und wie es geschah zu den Zeiten Noahs, so wird's auch geschehen in den Tagen des Menschensohns:
27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die
Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.

28 Ebenso, wie es geschah zu den Zeiten Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
30 Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Es soll aber zur Zeit der Entrückung, die im oben stehenden Bibeltext mit dem "offenbar werden des Menschensohnes" ausgedrückt wird, ähnlich zugehen wie zu den Zeiten Noah´s und Lot´s:
Es wird in dieser Zeit, also dann "wenn der Menschensohn offenbar werden wird", gegessen und getrunken, geheiratet, gekauft und verkauft, gepflanzt und gebaut, und das ist das Verwerfliche und Charakteristische jener Zeit, es wird bei alledem nicht mehr nach dem lebendigen Gott gefragt und ihm allein die Ehre gegeben (vgl. Lukas 17, 26-30). Es fällt dabei auf, daß in Lukas 17, 27-28 nicht grobe Sünden, sondern ganz alltägliche Dinge aufgezählt werden. So beschreibt es auch Dr. Wim Malgo in seinem Buch "Wo gehn wir hin?" im Kapitel: "Unmißverständliche Hinweise auf die nahende Entrückung".
Die Zeit der Entrückung der wahren Gemeinde, dann "wenn der Menschensohn offenbar werden wird", ist also keine besonders ereignisreiche Zeit, eher ruhig und gleichmäßig dahinplätschernd, fast eintönig und relativ friedlich. Die Menschen dieser Zeit sind dann mit ganz alltäglichen und weltlichen Sorgen beschäftigt und teilweise damit beschwert, eine fast einschläfernde Zeit, vergleichbar mit der Ruhe vor dem Sturm.
Aber, und das ist für diese scheinbar friedliche aber in Wahrheit trügerische Zeit, die bereits vom Reden des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 überschattet wird, besonders charakteristisch, und darum kann dann auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kommen, es wird eine Zeit sein, in der sehr viele dann vergessen haben werden, daß es einen Gott gibt, der diese Erde mit allem, was auf ihr ist, geschaffen hat und erhält. Die Menschen jener Zeit, die noch um einen Gott wissen, werden vergessen haben, wie Gott wirklich ist, denn er ist ihnen nicht mehr vertraut und kennen auch Jesus Christus, ihren guten Hirten, nicht mehr wirklich. Und genau darum werden sie den verführerischen Lockrufen des in Sacharja 11, 15-17 für die letzte Zeit angekündigten nichtsnutzigen Hirten folgen, der sich mit seinem Massenmedium, dem falschen Propheten, groß tut vor den Menschen und ihnen verspricht, was er nicht ist und was er doch nicht halten kann. Denn nach einer vom lebendigen Gott des Himmels festgesetzten Zeit wird er am Ende der großen Trübsal für seinen Frevel "des sich über Gott Erhebens" bestraft werden und alle die sich zu ihm gehalten haben mit ihm. Was für ein schreckliches Erwachen wird es dann für viele geben, aber es ist dann zu spät.


Offenbarung 19, 20-21
20 Und das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der vor seinen Augen die Zeichen getan hatte, durch welche er die verführte (und zu Heiden machte), die das Zeichen des Tieres angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
21 Und die andern wurden erschlagen mit dem Schwert, das aus dem Munde dessen ging, der auf dem Pferd saß. Und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite

Es wird also in der Zeit, "wenn der Menschensohn offenbar werden wird" für sehr viele Menschen der Erde, die zuvor noch ihren Gott gut kannten, das Gegenteil eingetreten sein, von dem was Jesus Christus, der gute Hirte, über seine wahre Gemeinde einst ausgesprochen hat:
"Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir ..." (Johannes 10, 27)
Und darum verweist die Bibel auf die Zeit Noahs, wenn es um die Zeit der Entrückung der wahren Gemeinde geht:
"Denn wie es in den Tagen Noahs war, so wird auch sein das Kommen des Menschensohns.
Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, an dem Noah in die Arche hineinging;
und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin -, so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohns." (Matthäus 24, 37-39)

Und hier wird ganz deutlich, daß mit dem "offenbar werden des Menschensohnes" aus Lukas17, 30 das "Kommen des Menschensohns" in Matthäus 24, 39 gemeint ist. Doch das geschieht ganz offensichtlich zu einer Zeit, in der es keine "Furcht Gottes" mehr gibt, in der der lebendige Gott im Leben sehr vieler Menschen keine Rolle mehr spielt, in der ganz alltägliche Dinge zum Hauptinhalt des Lebens sehr vieler Menschen geworden sind und in der das Liebesangebot des lebendigen Gottes in seinem Sohn Jesus Christus bei sehr vielen Menschen in Vergessenheit geraten ist. Man wird einfach nicht mehr erkennen können und nicht mehr darum wissen, wie sehr Gott diese Welt liebt und daß er das Verlorene dieser Welt sucht, das er ein Vater ist, der seine verlorengegangenen Söhne und Töchter sucht. Man wird das Rufen Gottes dann einfach nicht mehr hören können, so sehr ist man dann mit sich selbst beschäftigt, ... mit Radio hören, mit Fernsehen schauen, mit Discomusik, Kassettenrecorder und mit spannenden Computerspielen. Und obendrein gibt es noch Kinofilme und Videos zu sehen. Wieviel Zeit der Stille verbleibt den Menschen heute noch, um mit Gott ins Gespräch zu kommen?

Und hierin besteht auch die Gefahr der Verwechslung des Christus des lebendigen Gottes mit seinem ihn kopierenden Doppelgänger, dem Antichristen. Nur deshalb, weil eben die Menschen dieser Zeit das Wort Gottes, die Bibel, nicht mehr (genau) kennen, weil ihnen andere, weltliche Dinge wichtiger erscheinen, als das Warten auf die Ankunft des Herrn.

Offenbarung 2, 4-5
4 Aber ich habe gegen dich, daß du die erste Liebe verläßt (und daß du das freudigeWarten auf deinen bald wiederkommenden Bräutigam Jesus Christus vergessen hast).
5 So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite

Nur darum weil sie die erste Liebe zu ihrem Herrn verlassen haben werden, werden selbst Christen vom Reden  des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zur Sünde verführt und der listigen Klugheit des Antichristen überrumpelt werden, werden sie den verführerischen Doppelgänger nicht mehr vom Original unterscheiden können. Nur deshalb kann das Lügenkonzept des Sohnes des Verderbens fruchten, und nur darum werden die Menschen denjenigen sich als Messias ausgebenden Gottessohn annehmen, der in seinem eigenen Namen kommen wird und in Wahrheit überhaupt keiner ist. Und weil sie der Lüge und nicht der Wahrheit glauben, werden sie schließlich gerichtet und müssen durch die Zornesgerichte Gottes hindurch gehen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11-12).

Und noch einen Aspekt erachtet der Verfasser dieser Homepage als wichtig. Er zitiert an dieser Stelle Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002. Im Sendschreiben an den Engel der Gemeinde in Philadelphia nach Offenbarung 3, 7-13, die für die wahre Gemeinde der Zeit unmittelbar vor der Entrückung steht, bezieht sich Dr. McGee auf Vers 11:
Zitatanfang: "Siehe, ich komme bald; ...” Das griechische Wort (das von Luther mit bald übersetzt wurde) besagt jedoch wortwörtlich: schnell oder plötzlich. Es geht hier also vielmehr um den Gedanken der Plötzlichkeit und einen Anflug von Erwartung; d.h. er kommt zu einer Zeit, die sie nicht kennen werden. Das aber heißt nicht, dass sein Kommen unmittelbar (also bald) bevorsteht, aber dass sein Kommen plötzlich sein wird. Das ist die Zusage, die die Hoffnung der Gemeinde ist. Tatsächlich wartet die Gemeinde nicht auf die Zeit der Großen Trübsal. Nirgends wird uns gesagt, dass wir die Lenden gürten, die Zähne zusammenbeißen und die Fäuste ballen sollen, weil die Große Trübsal kommt und wir da hindurchgehen müssen! Das hat der HERR nie gesagt, vielmehr sollen wir “warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Heilandes Jesus Christus!” (Titus 2, 13). Zitatende

Plötzlich und schnell und für viele völlig unerwartet, das wird nach Offenbarung 3, 11 das Kennzeichen der kommenden Entrückung sein, auf die die wahre Gemeinde wartet. Sie wartet nach Titus 2, 13, wo wir ebenfalls eine Bibelstelle, die sich auf die kommende Entrückung der wahren Gemeinde finden können, also voller Freude auf die Erscheinung ihres Christus, der sie bei seinem nächsen Kommen zu sich nimmt und nicht etwa voller Angst auf das Hereinbrechen der großen Trübsal und der Bedrängnis. Unser Gott, der Gott Israels, möchte doch erreichen, daß wir den Blick voll Freude auf seinen lieben Sohn hinrichten, um hier Heil und Erlösung zu finden und nicht von ihm wieder wegrichten, auf eine kommende Zeit der Angst und des Unheils. Unser Vater im Himmel weiß doch: Das tut uns nicht gut!
So unerwartet, schnell und plötzlich, wie sich die Tür zum Himmelreich Gottes öffnet, so bald danach wird sie wieder verschlossen sein. Zu viele wenn und aber würde der Antichrist sonst blitzschnell ausstreuen und die Menschen vielleich sogar erfolgreich aufhalten können.
Aber wehe, die übrigen zu diesem Zeitpunkt auf der Erde lebenden Menschen werden nicht entrinnen können und dem Weltverführer und der großen Trübsal preisgegeben (vgl. Matthäus 24, 37-44). Sie werden gleich den törichten Jungfrauen vergeblich um Öl für ihre Lampen bitten. Aber das Öl reicht gerade mal für die Klugen, weil sie einen kleinen Vorrat besitzen. (vgl. Matthäus 25, 6-13)

Hatte nicht Dr. Martin Luther einmal den bekannten Satz geprägt:
"Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen."
Eben gerade deswegen, weil der wiederkommende Christus wie ein Dieb in der Nacht kommt, zu einer Stunde, zu der wir es nicht meinen, und weil der Tag der Entrückung in einer relativ friedlichen Zeit sein wird, müssen wir beständig wachsam sein, zu jeder Zeit mit seinem Kommen rechnen (vgl. Matthäus 24, 42-44, Lukas 12, 37-40; 1. Thessalonicher 5, 1-3) und dürfen den Vorrat an Öl für unsere Lampen nicht ausgehen lassen.


Der Sohn Gottes wird sehr bald offenbar werden


Lukas 21, 34-36
34 Hütet euch aber, daß eure Herzen nicht beschwert werden mit Fressen und Saufen und mit täglichen Sorgen und dieser Tag nicht plötzlich über euch komme wie ein Fallstrick;
35 denn er wird über alle kommen, die auf der ganzen Erde wohnen.
36 So seid allezeit wach und betet, daß ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Nach Lukas 17, 26+30 wird der Sohn Gottes am Tage seines Kommens zur Wegnahme der wahren Gemeinde offenbar werden. Lukas 21, 34-36 warnt die Menschen der Erde, daß dieser Tag nicht über sie kommen möge wie ein Fallstrick. Der Evangelist fordert uns sogar in Lukas 21, 36 diesbezüglich zum Gebet auf.
Wie leicht könnte dieser große Tag sonst die Seinen Christi hart treffen. Wie schlimm, wenn sie dann darauf unvorbereitet wären.
Wissen wir doch, daß das Kommen des Himmelreiches zehn Jungfrauen gleicht, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Dieses Gleichnis Jesu finden wir in Matthäus 25, 1-13.
Aus diesem Gleichnis geht aber hervor, daß es bereits Nacht geworden war, als der Bräutigam kam.
Um die wahre Gemeinde Christi wird es also bereits finster werden. Der Antichrist hat bereits mit seinem falschen Propheten begonnen, die Menschen der Erde zu verführen. Er macht alle mit seinem Massenmedium schläfrig und gebetsträge, macht, daß sie zunehmend beginnen, sich in den Sorgen des Alltages zu verlieren, sich sogar ihr Herz damit zu beschweren, bevor das Verderben, das er über die Erde bringen wird und welches wie die Wehen einer Frau ganz plötzlich und massiv losbrechen wird, wie ein Fallstrick über die ganze Erde hereinbrechen wird.
Er macht die Menschen mutlos, für die Wegnahme der wahren Gemeinde (vor)ahnungslos, so daß sie die brennende Liebe des Wartens auf den Bräutigam vergessen sollen. Andererseits richtet er den Blick aller Menschen der Erde zunehmend auf das Diesseits, auf den Hunger nach irdischem Glück.

Prof. DDr. Paul M. Zulehner, Dekan an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien beschreibt deshalb den Grundtonus der heutige Zeit als Grundformel, die von einer Ausrichtung des postmodernen Menschen nach maximalem und leidfreien Glück in minimaler Zeit geprägt ist. Mit dem nur auf seine Lebenszeit begrenzten Nachjagen nach Glück ist der von Gott für die Ewigkeit geschaffene Mensch aber völlig überfordert. Der Mensch flieht in der Folge aus dem alltäglichen Leben in ein virtuelles Leben. Das beste Beispiel dafür ist die Droge Fernseher. Er sucht aber gleichzeitig Auswege in der Spiritualität. Prof. P. Zulehner hält sogar einen sogenannten "Megatrend der Spiritualität" fest, da immer mehr Menschen ein Ventil ihrer Überforderung im vergeblichen Nachjagen nach ihrem Glück in der Droge Religiösität suchen. Die Sehnsucht dieser Menschen nach Zufriedenheit und Glück bleibt trotzdem und kann auch durch ein Ausweichen in die Scheinwelt der Spiritualität nicht gestillt werden.
Bereits die Kinder machen ihr Leben zu, statt es aufzumachen. Dies hat zur Folge, daß nach Angaben von Prof. Zulehner in Deutschland jedes vierte Kind, das in die Grundschule eintritt, ein therapiebedürftiges Niveau diffuser Angst besitzt, mit der Ursache, bei der Jagd nach Glück zu kurz zu kommen.
Die unstillbare Sehnsucht des Menschen nach einem erfüllten Leben treibt ihn schließlich in die Flucht. Er möchte aus der (angsterfüllten) Enge durch einen Ausbruch ins Weite entrinnen. Der Zusammenhang zwischen Enge und Angst ergibt sich aus der Übersetzung des Wortes Enge "angustiae" aus dem Lateinischen.
Alle Drogen und Religionen bieten dabei keine wirkliche Lösung an. Denn es kommt dabei nicht zur Verwandlung des Menschen, die das Chaos ordnet, Prioritäten und Werte richtig setzt, so Prof. Zulehner. Nur das gottgewollte, langatmigere und von der geduldigen Liebe Gottes getragene Leben, das die Menschen in der Vergangenheit noch besaßen und das auch die Ewigkeit mit einschließt, bringt die wahre Erfüllung. Denn es führt sie zurück zum Vater, ihrem Schöpfer.
Das Evangelium als Lösung des Problemes. Die Sehnsucht der Menschen drängt also letztendlich nur noch nach einer Frage: Bleibt Gottes Liebe? Das Wort der Bibel spricht dafür.
Genau an dieser Stelle kann das Menschen verändernde und heilbringende Evangelium, die frohe Botschaft von der Erlösung an die Sehnsucht der Menschen angebunden werden. Die Menschen warten in ihrer Sehnsucht nach Glück und erfülltem Leben nur darauf, Gottes Liebe zu begegnen und zu erfahren.
Die Menschen haben aber nicht nur eine Angst, in ihrem Leben auf der Erde zu kurz zu kommen. Sie werden von einer weiteren großen Angst in die Enge getrieben:
Es ist die Angst über das Verlorengehen ihres Lebensrechtes, ganz einfach ein Mensch sein zu dürfen, mit allen Schwächen und Stärken und Fehlern. Sie treibt die Angst um das Recht auf Fehler machen und Versagen zu dürfen, aber auch um das Recht auf Vergebung erhalten zu können.
Laßt uns darum Menschen anderer Religionen verstehen lernen und ihnen behutsam das Evangelium bringen. Wir können es nur bringen, aber der lebendige Gott allein schließt dafür die Herzen auf. Er tut es, wenn wir ihn darum bitten, denn er erfüllt uns jede Bitte, die Menschen aus der Entfremdung mit Gott zurückführt in seine Nähe, also von ihrer Sünde erlöst. Denn Entfremdung von Gott, oder von sich selbst und von anderen Menschen, so definierte es einst Augustinus, einer der bedeutendsten christlichen Kirchenlehrer, ist Sünde.

Der Verfasser dieser Homepage geht noch über die Theorie Prof. Zulehner´s hinaus: Er ist der Meinung, daß bereits heute der Sohn des Verderbens sogar gezielt in allen Menschen eine Angst um die Zukunft zusätzlich künstlich mit seinem falschen Propheten erzeugt. Dafür spricht, daß er in der ersten Hälfte der großen Trübsal die sogenannte "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 künstlich erzeugen wird. Und diese Angst soll ihr Handeln lähmen. Er lenkt und leitet alles auf das große Chaos zu, daß er vor dem Aufrichten und Erscheinen des "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), auf der Erde anrichten wird. Er möchte sich ja als Retter, als Messias an die Stelle Jesu Christi stellen und Anbetung seiner Zeichen und Wunder erreichen, die ganze Menscheit mit seinen Lügen zur Sünde verführen. Er wird ihn kopieren und dabei verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8).
Vor diesem Hintergrund stehen wir heute und hat auch der Evangelist in Lukas 21, 34-36 sein Anliegen dargelegt. Er fordert darum auf, mit dem Beten nicht müde zu werden, die Liebe zum Bräutigam zu erneuern. Er befürchtet, daß der Tag, an dem der Sohn Gottes offenbar werden wird, sonst für viele zu einem Fallstrick werden könnte. Darum laßt uns, wie es der Evangelist Lukas diesbezüglich geboten hat, beten:

"Herr Jesus, der du bald für die Menschen der Erde offenbar werden wirst, bewahre uns davor, unvorbereitet auf dein Kommen dazustehen. Mach unsere Sinne hellwach, da die Welt müde wird, dein Evangelium mit dem Herzen zu empfangen und statt dessen ihr Herz mit den Sorgen des Alltages beschwert. Der du sehr bald wie ein Dieb in der Nacht kommst, in einer Zeit, in der es keiner erwartet, laß uns treu bleiben in den kleinen Dingen, an dem Ort, an den du uns gestellt hast. Öffne uns das Herz für die Menschen in unserer Straße, an unserem Arbeitsplatz, in unserem Wohnort, daß wir die erste Liebe nicht verlassen, d.h. dich wieder an die erste Stelle unseres Lebens stellen. Bete für uns, daß unser Glaube nicht aufhört, bis du kommst. Laß uns gehorsam in der suchenden Liebe zur dir und unseren Mitmenschen bleiben, damit dein Geist uns erfüllen kann. Nur so können wir auf dein Kommen gut vorbereitet sein, dafür bereit, dem so urplötzlich und mächtig wie die Wehen einer Frau hereinbrechenden globalen Verderben mit dir zu entfliehen. Danke dafür, daß du uns hiervor erretten willst. Denke an uns, wenn du kommst, deine geliebte Braut zu dir in dein Reich zu holen, damit uns dieser wichtige Tag nicht so unerwartet wie ein Fallstrick trifft und wir doch durch die große Trübsal gehen müssen. Verwandle unser Bangen vor der kommenden "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11 in eine sehnsüchtige Erwartungsfreude. Gedenke dabei auch an unseren Ehepartner, unsere Kinder, sowie unsere Geschwister und die Eltern."

Wir sollen klug und nicht töricht sein. Unsere Lampen und unsere Gefäße sollen mit Öl gefüllt sein, wenn die Wegnahme der wahren Gemeinde Christi erfolgt.
Das Licht der Lampe, das Bild für den heiligen Geist Gottes, symbolisiert die Bereitschaft, den wahren Herrn der Erde mit sehnsüchtigem Herzen zu erwarten, die Liebe zum Bräutigam und zu den Brüdern, den Wunsch, das Verlorene zu suchen, die Sünder zu lieben, aber die Sünde zu hassen und die Freude darüber, wenn Sünder Buße tun und sich zum wahren Christus bekehren. So lange der lebendige Gott, auf der Erde die verlorenen Seelen sammelt, soll das Licht der Lampen der in seinem Sohn Jesus Christus Gerechtfertigten leuchten.


Entrückungen einzelner Menschen gab es bereits in der Vergangenheit


Apostelgeschichte 8, 26-35
26 Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist.
27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, welcher ihren ganzen
Schatz verwaltete, der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten.

28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen!
30 Da lief Philippus hin und hörte, daß er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest?
31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser (Jesaja 53, 7-8): »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf.
33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.«
34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem?
35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Wort der Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.

Wenn wir in  Apostelgeschichte 8, 36-40 weiterlesen, erfahren wir, daß der heimreisender Kämmerer die Entrückung des Philippus erlebte, welcher ihn kurz zuvor getauft hatte. Philippus selbst rechnete mit großer Wahrscheinlichkeit überhaupt nicht damit, daß ihn Gott auf diesem Weg so rassant an einen anderen Ort bringen würde.

Bereits im Alten Testament berichtet die Bibel von einer Entrückúng. Im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet, daß er, weil er mit Gott wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah:

1. Mose 5, 22-24
22 Und Henoch wandelte mit Gott. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter,
23 daß sein ganzes Alter ward 365 Jahre.
24 Und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.

(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Dies ist überhaupt der allererste Bericht über die Entrückung eines Menschen, der der Bibel entnommen werden kann. Henoch hielt sich an den Herrn. Mehr nicht. Diese Treue belohnte Gott, so daß er den Tod nicht sah. Und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte.
Sehr viele Bibelausleger sehen in dem Vorbild der Entrückung Henochs einen Typus auf die Gemeinde Gottes, die vor der großen Trübsal mit den apokalyptischen Gerichten hinweggenommen wird.

Ähnlich wird es auch bei der Entrückung der Braut Christi sein:
Zurück bleiben leere Betten und leere Stühle und Arbeitsplätze. Es hört sich an wie in einem
Science Fiction - Film: Menschen werden einfach weggebeamt, werden verwandelt mit Haut und Haar, restlos und lösen sich für den irdischen Beobachter in Luft auf.
Vielleicht folgen sie aber auch dem bei seinem Vater wohnenden Jesus Christus in den Himmel, ähnlich wie das von den Aposteln zur Himmelfahrt Jesu Christi beobachtet werden konnte und worüber uns die Apostelgeschichte 1, 9-11 berichtet und werden vor den Augen der erschrockenen, zurückbleibenden Menschen buchstäblich den Wolken entgegen hinweggehoben.
So aber könnte nach der Vorstellung des Verfassers dieser Internetseite die Entrückung der Gemeinde Christi von Außenstehenden erlebt werden.



Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen

Auch im 1. Thessalonicherbrief  spricht Paulus sehr deutliche Worte zur Wegnahme der wahren Gemeinde Christi, mit der in dem dort angegebenen Herrenwort (gemeint ist damit die Wiedergabe einer persönlich gemachten Äußerung Jesu Christi) unserer Meinung nach die Entrückung gemeint ist:

1. Thessalonicher 4, 13-18
13 Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern, die keine Hoffnung haben.
14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus mit ihm einherführen.
15 Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und übrigbleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind.
16 Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen.
17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit.
18 So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Das griechische Wort "harpagesometha", das in 1.Thessalonicher 4, 13-17 für Entrückung verwendet wurde, kann man am ehesten mit "hinwegreißen" übersetzen.
Diejenigen Menschen der Erde, die zur wahren Gemeinde Jesu Christ gehören, werden also vermutlich gänzlich unererwartet lebendig von dieser Erde geradewegs in den Himmel hinein hinweggerissen werden.
Und eines sagt die Bibel auch noch über die Entrückten aus: Sie müssen so wie Henoch den körperlichen Tod, nicht sehen. Denn im 1. Buch Mose wird von Henoch berichtet, daß er, weil er mit Gott wandelte, entrückt wurde und den leiblichen Tod nicht sah (vgl. 1. Mose 5, 22-24).

Der Schreiber dieses Textes möchte seine Leser in diesem Zusammenhang noch auf einen weiteren und sehr wichtigen Aspekt aufmerksam machen. Er zitiert darum Dr. Vernon McGee in seinen Ausführungen zu Offenbarung 3, 10 – 13 in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 3. Oktober 2002 bzw. vom 05. März 2008:
"Doch die Gemeinde erhielt noch weitere Verheißungen. Christus versprach den Gläubigen: Ich komme bald - ein Gedanke, der zu einem Hauptthema des Neuen Testaments geworden, auch immer wieder im Buch der Offenbarung auftaucht. Dahinter steht nicht nur die Vorstellung, daß der Herr kommt, sondern auch, daß dieses Kommen sehr plötzlich oder rasch erfolgen wird. Denn für die Wiederkunft Jesu steht im griechischen Text das Wort “parusia”, was nach Dr. Vernon McGee soviel wie ein “Plötzliches-zur-Stellesein” aber auch Ankunft bzw. Advent bedeutet (vgl. Dr. McGee´s Ausführungen zum Bibeltext aus 1. Thessalonicher 4, 17 – 5, 5 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 28. März 2001).

Und im Blick auf diese baldige Wiederkunft wurde jedem Gläubigen ans Herz gelegt: Halte, was du hast. “Siehe, ich komme schnell.” Das griechische Wort (für bald) besagt jedoch wortwörtlich: schnell oder plötzlich. Es geht hier also vielmehr um den Gedanken der Plötzlichkeit und einen Anflug von Erwartung; d.h. er kommt zu einer Zeit, die sie nicht kennen werden. Das aber heißt nicht (bzw. soll nicht heißen), daß sein Kommen (für die Christen aller Zeiten immer jeweils) unmittelbar bevorsteht, aber daß sein Kommen (dann, wenn er tatsächlich einmal kommen wird) (ur)plötzlich (und für sehr viele völlig unerwartet) sein wird. Das ist die Zusage, die die Hoffnung der Gemeinde ist.

Das paßt auch zu 1. Korinther 15, 52, wo steht, das die Entrückung "plötzlich, in einem Augenblick" geschieht. Also kein langsames Emporgehoben, sondern ein Weggerissen werden. So kann man sich die Entrückung der Gemeinde Christi vorstellen.
Und der Zeitpunkt der Entrückung der Gemeinde Jesu Christi wird gegen Ende der ersten Hälfte der großen Trübsal vermutet.
So hat diesen Zeitpunkt auch der durch die Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" sehr bekannt gewordene Exeget Dr. Vernon McGee in der Sendung vom 9. Juni 2003 zugeordnet, als er über Matthäus 24, 1–10 sprach: 
"Jesus begann nun, die Ereignisse, die zu seiner Rückkehr in Herrlichkeit führen sollten, und die Vorzeichen seiner Wiederkunft zu beschreiben. In Matthäus 24, 4-8 sprach Jesus zunächst über die erste Hälfte der sieben Jahre, die seinem zweiten Kommen vorangehen. Diese Zeitspanne wird auch die “siebzigste Woche Daniels” genannt, so in Daniel 9, 24-27."

Und der Verfasser dieser Homepage ist der festen Meinung:
Noch bevor auf dieser Erde zur "Zeit des Endes" das durch den Antichristen hervorgerufene Verderben losbrechen kann, nimmt Jesus Christus die wahre Gemeinde einer Braut gleich zu sich in den Himmel auf.
Erst dann wenn die wahre Gemeinde Jesu Christi von dieser Welt fortgenommen bzw. entrückt sein wird, werden die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 losgelassen, kann sich die Macht des "Bösen" nun frei und ungehindert entfalten und seine Kräfte werden entfesselt.

Wie charakterisiert Jesus den Zeitpunkt der kommenden Entrückung der wahren Gemeinde Christi? Wie vergleicht er den Zeitpunkt mit früheren Ereignissen auf der Erde?
In Matthäus 24, 37-44 schreibt der Apostel, daß sich die Menschen jener Zeit gut auf Jesu Wiederkunft vorbereiten müssen.

Worauf sollen die Menschen besonders achten? In Lukas 21, 34-36 werden die Christen jener Zeit darauf hingewiesen, nicht ihr Herz zu beschweren, damit sie den kommenden Ereignissen der Erde entfliehen und vor dem Menschensohn stehen können.
Der Tag der Entrückung soll über alle Menschen der Erde ganz plötzlich wie ein Fallstrick kommen. Welchen Sinn hat diese ganz plötzliche Entrückung, an der nur ein Teil der Menschen der Erde teilhaben wird? Aus welchem Grund kommt Jesus Christus, seine geliebte Braut zu holen? Warum tut er dies gerade dann?
Die Bibel gibt dazu in
Offenbarung 3, 10 noch weitere Auskunft. In 1. Thessalonicher 1, 10 oder 1. Thessalonicher 5, 9-10 werden den Menschen außerdem zum Sinn des Wartens auf Christus Erklärungen gemacht. Die Braut Christi ist nicht bestimmt zum Zorn. Sie soll stattdessen das ewige Leben ererben:

Römer 5, 5-9
5 Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, der uns gegeben ist. ...
8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
9 Um wieviel mehr werden wir nun durch ihn bewahrt werden vor dem Zorn, nachdem wir jetzt durch sein Blut gerecht geworden sind!
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)


Muß die wahre Gemeinde vollständig durch die große Trübsal hindurchgehen, bzw. was spricht dafür, daß sie vor dem kommenden Verderben weggenommen wird?



Gerade der richtige Zeitpunkt zum Umzug in die himmlische Wohnung

Jesus Christus hat also allen Grund das zweite Mal auf die Erde zu kommen. Er verspätet sich auch nicht. Denn genau zur richtigen Zeit bewahrt er seine Braut vor dem kommenden Vergewaltiger, der auf der Erde bereits seine Macht antritt aber zu dieser Stunde noch von den Engeln Gottes festgehalten wird. Er entreißt sie seinen bereits zufassenden gierigen Händen. Später darf er nicht kommen. Seine Gemeinde muß jetzt in Sicherheit gebracht werden. Jesus Christus war vor ca. 2000 Jahren zu seinem Vater gegangen, um den Seinen Wohnungen im Himmel zu bereiten. (vgl. Johannes 14, 3; Johannes 17, 24).

Jesus Christus muß seine Braut außerdem von dieser Erde wegholen, weil die Hochzeit des Lammes im himmlischen Thronsaal stattfinden soll. Eine Entrückung ist bereits allein aus diesem Grund unumgänglich und auch deshalb, da noch vor den auf der Erde lebenden wahrhaftigigen Christen auch die in Christus Entschlafenen, gemeint sind die Toten auferstehen und einen unvergänglichen Leib erhalten werden. Der Leib Christi muß eins werden.
Sollten dazu die Toten wieder auf diese Erde kommen und zur himmlischen Hochzeit einen vergänglichen Leib zurückerhalten?
Wir lasen dies doch bereits in 1. Korinther 15, 50-54 und in 1. Thessalonicher 4, 13-17, daß die zu diesem Zeitpunkt auf der Erde Lebenden nicht entschlafen, statt dessen aber verwandelt und einen unverweslichen Leib erhalten werden und daß sowohl alle Gläubigen, gemeint sind die dann auf der Erde lebenden wahrhaftigigen Christen als auch die bereits in Christus Entschlafenen als der Leib Christi gemeinsam zu seiner Braut gehören und darum für das himmliche Hochzeitzsfest zusammen bestimmt sind und daß die Lebenden den Toden nicht zuvorkommen sollen.


Aber die für nur kurze Zeit geöffnete Himmelstür wird wieder verschlossen

Die Entrückung wird bei vielen Menschen ein schmerzliches Erwachen auslösen. Wir entnehmen Matthäus 7, 21-23 und Matthäus 25, 6-13:
Die auf der Erde Zurückgebliebenen sind fassungslos. Viele versuchen, noch aufgenommen zu werden, aber die Tür, die einen kleinen Augenblick geöffnet war, ist bereits wieder verschlossen. Unmittelbar nach der Entrückung der wahren Gemeinde erscheint einem Fallstrick gleich lt. Offenbarung 6, 1-2 der Antichrist und bringt mit sich auf der Erde eine noch nie dawesene große Trübsal, die apokalypischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 werden von den Engeln Gottes nacheinander losgelassen.
Der große Weltverführer stellt sich anschließend daran als Retter der Erde und aller darauf wohnenden Menschen ungeheuerlicherweise an die Stelle von Jesus Christus (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8) und verspricht ein Tausendjähriges Friedensreich, aber gerade darum bzw. trotzdem folgt ihm der Zorn Gottes nach. Damit entpuppt er sich offensichtlich als ein Lügner. Die Zeit der großen Trübsal auf der Erde beginnt und mit ihr eine noch nie dagewesene Verfolgungszeit der dann zum lebendigen Glauben kommenden Menschen.


Tröstet die verängstigten Brüder

Bei allem, was den Menschen der Erde in der Zukunft bevorstehen wird, es kann einem dabei schon Angst werden.
Darum sollen wir heute nach 1. Thessalonicher 4, 18 handeln und einander im Wissen um die baldige Entrückung der Gemeinde Christi vor der kommenden großen Trübsal und dem Antichrist mit den obigen Worten aus 1. Thessalonicher 4, 13-18 trösten, so wie es Paulus befahl.

Aber auch heute sind die Worte der Hoffnung und des Trostes wichtig. Der Verfasser dieser Homepage möchte darum an dieser Stelle im Hinblick auf die sehr bald kommende Entrückung der wahren Gemeinde Christi folgendes ihm persönlich wichtig gewordenes Gebet aussprechen:

"Herr Jesus, denke an mich, wenn Du kommst und die Deinen dieser Erde zu Dir nimmst. Geh nicht an mir, meinem Haus und allen mir lieb gewordenen Menschen vorüber!"


Bei Jesu letztem Kommen wird die entrückte Braut mit ihm zurückkehren

Der noch nie dagewesesenen sehr schlimmmen Zeit der Bedrängnis, der zweiten Hälfte der großen Trübsal, wird erst mit der dritten Wiederkunft Jesu Christi ein Ende gesetzt. Diese Wiederkunft des Messias geschieht dann für alle Menschen sichtbar und in großer Macht und Herrlichkeit. Bei ihr setzt Jesus Christus im Gegensatz zur Entrückung der wahren Gemeinde seine Füße auf die Erde, um den Antichrist und seinen falschen Propheten zu töten und hier zu bleiben, die Erde zu richten und anschließend auf ihr ein wahres Tausendjähriges, messianisches Reich aufzurichten.
Diese wohl bekannteste Wiederkunft Jesu Christi beschreibt die Bibel, schlechthin bekannt als die Rückkehr des Messias auf die Erde herab, sehr ausführlich in Offenbarung 19, 11-16.
Schon hier wird darauf hingewiesen, daß dem wiederkehrenden König aller Könige und Herr aller Herren und hiermit ist Jesus Christus gemeint, "das Heer des Himmels" folgt. Diesen Sachverhallt berichtet uns die Bibel ebenfalls in Judas 14-15. Bereits Henoch, weil er mit Gott wandelte und der darum von Gott in den Himmel entrückt wurde und den Tod nicht sah, weissagte derartiges über die Rückkehr des Herrn. Der Judas-Brief zitiert darüber aus einer Henoch zugeschriebenen Schrift, die aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. stammt.

Wir finden im Alten Testament noch weitere Hinweise dazu, daß der wiederkehrende Jesus hiebei nicht allein kommen wird. An dieser Stelle sei besonders erwähnt: Jesaja 35, 8-10 und Jesaja 51, 10-11.
Diese Worte beziehen sich aber auch auf die in der großen Bedrängnis von Gott vor dem Antichristen und dem Drachen an einem besonderen Ort beschützten Israeliten, die mit der Rückkehr des Messias zum Gericht über die Lebenden der Erde aus der Wüste zurückkehren werden. Hier sind diejenigen Juden gemeint, die bei der Aufrichtung des "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), in die Berge fliehen mußten und dort von ihrem lebendigen Gott tausendzweihundertundsechzig Tage lang bewahrt und versorgt worden waren (vgl. Matthäus 24, 15-22; Offenbarung 12, 6-14).
Viele Juden sehen in dem Ort in der Wüste, an dem sie Gott während der Zeit der Bedrängnis versorgen wird, die Felsenstadt Petra:
Petra befindet sich in Jordanien und ist eine Art ausgetrockneter Canion, der einer Festung gleicht und heute eine Touristenattraktion ist. Dorthin werden von einigen Juden bereits seit geraumer Zeit unverderbliche Nahrungsmittel eingelagert, um, wenn es soweit ist, dann dahin fliehen zu können.


Die Entrückung der Gemeinde als Teil der göttlichen Heilspläne mit den Menschen

Einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), formulierte einmal die folgenden Sätze:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen«"

Wir sehen auch, dieser frühe Kirchenvater geht davon aus, daß der Antichrist dem lebendigen Gott gleich seinem Thron in den zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem stellen wird (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4) und anschließend für drei Jahre und sechs Monate sehr wahrscheinlich als der selbsternannte Messias der Israeliten sogar weltweit regieren wird.
Zuvor aber muß er schlagartig und unerwartet, in dieser Welt alles verwüsten, d.h. alle bestehenden Mächte zerstören, damit seiner Weltherrschaft niemand mehr widerstehen kann. Dann kann sich ihm kein Mensch mehr widersetzen. Diese vorbereitende Zeit, die Zeit vor der offenen Aufrichtung seines Thrones in der Gestalt des "Greuelbildes der Verwüstung" nach Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches bekanntlich an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), umfaßt die erste Hälfte der großen Trübsal. Ziemlich am Ende dieser ersten Hälfte der großen Trübsal bis zum Beginn der Bedrängnis ist sie die Zeit der losgelassenen apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17 und damit gleichzeitig die Zeit der "Angst für Jakob" nach Jeremia 30, 4-11. Unmittelbar bevor diese fallstrickartig beginnenden, großes Verderben bringenden  traumatischen Ereignisse ganz plötzlich wie die Wehen einer Frau über die ganze Erde hereinbrechen sollen, wird noch rechtzeitig genug die Entrückung der "Gemeinde Jesu Christi" vollzogen sein. Die aus allen Völkern und Nationen zuvor von Gott herausgerufenen durch Jesus Christus mit Gott versöhnten Menschen werden bei diesem großen Ereignis von nun an ihren Heiland schauen können und in Sicherheit und für alle Ewigkeiten bei ihm sein.


Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel

Jetzt, nachdem der Heilsplan des lebendigen Gottes für seine Gemeinde mit deren Wegnahme, die zuletzt das Wettrennen mit der Zeit vor den bedrohlich nahe herbeigekommenen, bald folgenden und sehr schlimmen Ereignissen beendete, also noch rechtzeitig genug zu einem unerwarteten, atemberaubenden und glücklicherweise erfreulichem Abschluß gekommen ist, wird der lebendige Gott Israels sich wiederum seinem Plan mit seinem auserwählten Volk bezgl. der Heidenvölker zuwenden. Er wird nun durch Israel großen Segen und das Heil für die Heidenvölker bringen, indem er sein Volk nach der heute bereits fast abschließend vollzogenen natürlichen Wiederherstellung (Beendigung ihrer weltweiten Zersteuung) nun auch geistlich wiederherstellt (spontane Annahme des vor ca. 2000 Jahren zur ihnen gesandten wahren Messias in großem Maßstab) und wieder gebrauchen wird, um der übrigen Welt der Heidenvölker seine Gnade zu offenbaren.
Das in Lukas 21, 24 beschriebene Ende der "Zeiten der Heiden" ist also keinesfalls gleichzusetzen mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker. Nein, das "Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet zwar das vom dann in Erscheinung tretenden eigentlichen Antichrist bewirkte Ende der wirtschaftlichen und politischen Führungsrolle der Nationen (was zum wirtschaftlichen und politischen Aus der Vormachtstellung von den dann bestehenden bisherigen Weltmächten der Erde führen wird). Aber noch immer und auch weiterhin, also auch noch mitten in der bereits begonnenen großen Trübsal am Ende der Zeiten, ruft der lebendige Gott Menschen "... aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen" heraus. Denn diese Menschen aus den Heidenvölkern der ganzen Erde, die in Jesus Christus später ebenfalls noch Erlösung und Rettung fanden und zu Gott in den Himmel kamen, "... die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen" (Offenbarung 7, 9).
Und sie, die Menschen "... aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen", ließen sich noch nach der Entrückung der wahren Gemeinde, also erst in der zweiten Hälfte der bereits begonnenen großen Trübsal vom Gott Israels rufen:
"... Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes." (Offenbarung 7, 14; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage).
Denn die wahre Gemeinde wird, wie wir wissen, vom Seher und Schreiber der Offenbarung, also von Johannes, ab dem Kapitel 4 der Offenbarung nicht mehr erwähnt:
Das "Ende der Zeiten der Heiden" stellt demnach nicht nur den Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel dar, sondern bedeutet auch und zusätzlich eine neue Dimension seiner Gnade mit den Heidenvölkern.


Danach kommt das Ende-Was ist damit gemeint?

In der Bibel lesen wir vom "Ende" bzw. vom "Ende der Welt". Wir finden solche Stellen, bei denen vom "Ende" bzw. vom "Ende der Welt" die Rede ist, z.Bsp. in Matthäus 10, 22; Matthäus 10, 39; Matthäus 13, 40; Matthäus 24, 3; Matthäus 24, 6; Matthäus 24, 14; Lukas 21, 9 und Markus 13, 7+13.
Bedeuten das Ende" bzw. das "Ende der Welt"den Weltuntergang, den Untergang der gesamten Menschheit, oder das Ende der Existenz der uns bekannten Schöpfung Gottes? Wie wir wissen wird hierrüber sehr viel spekuliert, darum müssen wir uns Klarheit darüber verschaffen, was die Bibel mit diesen Begriffen wirklich meint.

Das "Ende der Zeiten der Heiden" bedeutet, wie wir im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel" nicht etwa das Ende der Zeit oder das Aus der Heidenvölker.
Nein, das "Ende der Zeiten der Heiden" und der anschließende Neubeginn Gottes mit seinem heiligen Volk Israel, dies werden alles vorausgehende, sichtbare Hinweise auf das nun sehr bald auf der Erde folgende und lang herbeigesehnte, ewige Königreich des lebendigen Gottes sein, das der Herrschaftszeit des Antichrsten zur "Zeit des Endes" unmittelbar folgen wird. Erst dann wird der Herr Jesus als König über Himmel und Erde begleitet von den Wolken der himmlischen Heerscharen vom Himmel herab kommen und in großer Macht und Herrlichkeit des Vaters allen Menschen sichtbar werden.
Zuerst wird er die Macht des sich selbst auf den Thron Gottes erhobenen Antichristen und falschen Messias zerbrechen, der dies  mit der Hilfe des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 bewirken konnte. Er wird dessen selbst erschaffenes, wie lebendig wirkendes "Greuelbild der Verwüstung", das den thronenden Messias dargestellt hatte, endlich aus dem Heilgtum Israels, dem dann wieder existierenden 3. Tempel Gottes, wieder entfernen.
Der wahre Messias wird der lügenbehafteten "Shekinah", die dann sichtbar über dem Tempel stehen wird, also der weithin sichtbar gemachten, vom Antichrist nachgeahmten Herrlichkeit Gottes und dem sogenannten falschen Phopheten beiden ein Ende bereiten. Er, der falsche Prophet, die letzte Erscheinungsform des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, war es doch gewesen, mit dem der Antichrist seine ganze Macht ausüben konnte, indem er mit seiner Hilfe gewaltige Zeichen und Wunder tat. Dieses, das zweite Tier aus bzw. von der Erde, war sein Massenmedium, das von große Dinge zu allen Menschen sprach. Und es tat dies ganz ohne technische Hilfsmittel und konnte dabei, ohne elektronische Geräte zu benötigen, reden und dabei gleichzeitig und nebenher die ihm gezwungenermaßen zuhörenden Menschen mit einer Gehirnwäsche manipulieren.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" war mit der Hilfe dieses zweiten Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Lage gewesen, die Erdbewohner unbemerkt in ihrem Handeln und Denken so zu beeinflussen, so daß er sie voll und ganz beherrschte und unter seine in Wahrheit satanische Macht versklaven konnte.
Der nun tatsächlich wiedergekommene wahre Retter der Welt, Jesus Christus, wird jetzt den durch die Heiden zertretenen, entheiligten Tempel reinigen und wieder neu einweihen. Danach wird er alle nun von einem gewaltigen Diktator, Thyrannen und großen Bedränger befreiten Menschen der Erde in Gerechtigkeit richten und anschließend für tausend Jahre über die Menschen der ganzen Erde regieren. Und auf der ganzen Erde wird während dieser Zeit ein wirklicher Friede sein. Und auch die gesamte Schöpfung Gottes ist davon betroffen. Welch ein herrlicher Ausblick! 

Doch bei allen düsteren Ausblicken in die nähe Zukunft, wir sollen eines nicht aus den Augen verlieren:
Die "Zeit des Endes" kommt unaufhaltsam immer näher bzw. ist bereits da (vgl. im Kapitel "Endzeit ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen Wiederherstellung Israels an"), aber die Menschheit lebt in den "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge" (vgl. das in Apostelgeschichte 3, 19-21 Gesagte und im Kapitel ""Wir befinden uns in den "Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge").
Auch wenn sich die Erde in Kürze verändern wird, Gottes Liebe bleibt bestehen. Was jetzt kommt, das ist den mit Wehen der Geburt eines Kindes vergleichbar. Und ist die Freude auf ein Kind nicht größer als der bei der Geburt zu erwartende Schmerz? Und haben wir doch im Verlauf dieser Seite gesehen, die wahre Gemeinde
Jesu Christi bleibt vor dem kommenden Verderben bewahrt.
Und so muß es sich bewahrheiten:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene zerbrochene Zeit einläutet, demnach derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt. 
Auch wenn der wahre Träger der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" durch dasjenige, was durch die Symbolik dieser Zahl zum Ausdruck gebracht werden soll, derjenige ist, der einen noch nie in diesem Ausmaß dagewesenen Abfall bzw. eine gewaltige Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit große Verwüstung bringt, der Gott des Himmels schreibt noch immer Heilsgeschichte mit den Menschen. Und gerade in dieser Zeit des Abfalles vom wahren und wahrhaft lebendigen Gott werden noch sehr viele Menschen mitten aus der großen Trübsal heraus zum Heil finden können:
"9 Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen,
10 und riefen mit großer Stimme: Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!
...
13 Und einer der Ältesten fing an und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit den weißen Kleidern angetan sind, und woher sind sie gekommen?
14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind's, die gekommen sind aus der großen Trübsal und haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.
15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.
16 Sie werden nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf ihnen lasten die Sonne oder irgendeine Hitze;
17 denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen."
(Offenbarung 7, 9-17, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
 
Gottes Zorn ist doch nicht für seine Kinder bestimmt und auch nicht (mehr) für diejenigen, die aus ihrer Gottesferne umkehren, sondern ausschließlich für seine Feinde gedacht. Aber dieser göttliche Zorn kommt von einem seine verlorengegangenen Kinder liebenden Vater und ist kein Jähzorn, kein Haß und kein blindes Wüten eines über alle Maßen Erbosten, der um die Dankbarkeit betrogen worden ist. Nein der göttliche Zorn soll heilsam auf dem Weg zu unserem Heil sein, damit wir wieder zu einem dankbaren Leben zurückfinden können. Denn der Gott Israels ist derjenige, der das Verlorene auf dieser Erde noch immer sucht und sein Helfer, der gute Geist Gottes führt noch immer die Menschen zu ihm, dem großen Gott der Liebe hin. Und dies gilt auch dann noch, wenn die große Trübsal der letzten Zeit bereits angebrochen ist und das zweite Tier aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 alle Menschen der Erde verführt, auch dann noch, wenn die wahre Gemeinde Jesu Christi bereits von dieser Erde fliehen konnte und die Stimme des Bräutigams, Jesu Christi damit auf ihr für eine kurze Zeit nicht mehr gehört werden kann. Jesus Christus kommt doch schon bald persöhnlich wieder auf diese Erde zurück, um seine Herrschaft und den Thron Davids mitten unter uns Menschen und für alle sichtbar anzutreten. Und unser großer Gott möchte doch, daß wir fröhlich leben können:
"Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben (und Kinder Gottes heißen)."
(Hesekiel 18, 32, Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Gott will wieder bei seinen Menschen wohnen. Dort will er gerne sein, und dafür ist der Mensch doch bestimmt:
"Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; ..." (Offenbarung 21, 3)
Dann wird alles Leid vergessen sein und unsere Freude vollkommen:
"denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen." (Offenbarung 7, 17)
"Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat's gesagt."
(Jesaja 25, 8)

Auch wenn dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 für kurze Zeit Macht gegeben wird, mit  Hilfe des zweiten Tieres aus bzw. von der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8, die Erdbewohner zu verführen sein Bild anzubeten und alle diejenigen, die den Lügen mehr glauben als der Wahrheit, verloren gehen werden. Eines bleibt gewiß:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist, weil er während des Zeitabschnittes der Vollendung der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen (also noch in der letzten bzw. Endzeit) eine von ihm hervorgerufene "zerbrochene Zeit" einläutet, demnach derjenige, dessen Wege Gott durchkreuzt. 
Aber allem steht Gottes Bewahrung der Seinen und Gottes gute Absicht, sein Reich zu bauen. Und noch nie standen wir dichter davor, wie heute.

Wie wir also sehr deutlich erkennen konnten, bedeuten das "Ende" bzw. das "Ende der Welt" keinesfalls den Weltuntergang, den Untergang der gesamten Menschheit, oder das Ende der Existenz der uns bekannten Schöpfung Gottes. Aber es bedeutet mit Sicherheit das Ende bzw. den Abschluß der "zerbrochenen Zeit". Und da jedes Ende in sich bereits einen neuen Anfang beinhaltet, kann man mit Sicherheit sagen, daß das "Ende" bzw. das "Ende der Welt" den Beginn der neuen Welt Gottes einleutet. Das Reich Gottes, d.h. Gottes sichtbargewordene Herrschaft über die Menschen der Erde nehmen nach dem "Ende der (gefallenen) Welt" ihren Anfang. Und derjenige, der nach demjenigen Lügner und Betrüger, der ihn nachzuahmen und zu verdrängen versuchte, nun seine Herrschaft antritt, der ist tatsächlich der wiedergekommene Messias Israels. Dieser gute Hirte seines Volkes sitzt von nun an wahrhaftig auf dem Thron Davids. Er weidet seine Lämmer und regiert die Völker der Erde ab jetzt in wahrer Gerechtigkeit.

"Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser." (Psalm 23, 2)

Diese kommende Zeit nach dem Abschluß der "zerbrochenen Zeit", die dem "Ende" folgt (gemeint ist dasjenige , was nach der "Zeit des Zerbruchs mit dem lebendigen Gott" folgen wird), ist demnach ein wunderbarer Ausblick auf eine Zeit des Friedens und der Freude, auf eine zukünftige Welt der Geborgenheit in Gott. Er, der Lebendige, also Gott selbst, wohnt dann wieder sichtbar unter seinen Menschen, von nun an, bis in alle Ewigkeit:
"Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; ..." (Offenbarung 21, 3)

Das "Ende der (weltlich orientierten) Welt" ist also gleichzeitig der Beginn des messianischen Reiches Gottes:
"... denn das Lamm mitten auf dem Thron wird sie weiden und leiten zu den Quellen des lebendigen Wassers, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen." (Offenbarung 7, 17)

Ja das "Ende" wird kommen. Aber ist ist ein "Ende" aller Ungerechtigkeit und Lüge. Unmittelbar nach diesem "Ende der Welt" beginnt also auf der Erde etwas ganz Neues, etwas Wunderbares und Schönes. Was für ein Ausblick, welch eine Hoffnung. Denn unsere Freude soll vollkommen werden!


Die Hütte Gottes bei den Menschen bzw. die Aufgabe Israels, die Herrlichkeit Gottes unter den Heiden zu verkündigen

Für alle wiedergekehrten Erlösten gilt letztendlich das wunderbare Wort der Bibel aus Offenbarung, Kapitel 21:

Offenbarung 21, 3-5
3 Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4 und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! ...
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Einen noch deutlicheren Hinweis zur der dann auf die Erde zurückgekehrten Shekinah, der Wolke der Herrlichkeit Gottes, kann es kaum geben. Vielleicht wird sie wie in alttestamentarischer Zeit, wie bei Mose als eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei Nacht von jedermann weithin zu sehen sein. Fest steht in jedem Fall:
Gott wird zum in Offebarung 21, 3-5 beschriebenen Zeitpunkt wieder bei den Menschen wohnen. Das, was mit dem wunderbaren Einzug der Herrlichkeit Gottes in die Stiftshütte, deren Modell neben wunderschönen Fotos von vielen Teilen Israels in der Internetseite www.bibleplaces.com angesehen werden kann, begonnen hatte, wird wieder hergestellt werden. Gottes Sehnen nach dem Wohnen bei den Menschen erfüllt sich nun zum zweiten Mal.
Gott wählt sich, wie der Antichrist dies bereits in der der Zeit der Bedrängnis zuvor getan hatte, vielleicht dazu nicht den Tempel in Jerusalem aus, sondern wieder die schlichte Hütte. Er wird mit Sicherheit kein Meisterwerk menschlicher Baukunst, sondern wie auch bei der Stiftshütte bereits geschehen, eine genau durchdachte aber äußerlich einfach und schlicht aussehende Wohnstätte und wird dort an der Seite seines geliebten Sohnes Jesus Christus zu finden sein. Und dann wandelt er, wie anfangs im Paradies bereits geschehen, in einem wunderbaren Garten mitten unter uns. Und in dessen Zentrum steht der Baum des Lebens, der alle, die davon essen werden, unvergänglich macht.

An dieser Stelle möchte der Verfasser dieser Homepage einen kleinen Ausblick darauf geben, daß in Israel nicht nur der Retter der Welt geboren wurde, sondern daß Israel vom lebendigen Gott des Himmels auch zum Licht der Heiden gemacht wurde, in dem Sinne daß später einmal alle Heiden und viele Völker auf den Berg Zion kommen werden, um die Wege Gottes zu lernen und darauf zu wandeln.
Der Verfasser dieser Homepage möchte in diesem Zusammenhang und an dieser