Die
Kennzeichnung der Menschen in der Zeit der
Bedrängnis:
Inhaltsverzeichnis dieser Seite
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Der Link zu dieser Internetseite wurde "Hautmale" genannt.Warum wurde
dabei die
Mehrzahl gewählt?
Wie sieht die Kennzeichung der Menschen in der großen
Trübsal praktisch aus? Wie wird sie für den Betrachter
wahrgenommen
werden?
Zu welchem Zweck wird eine Kennzeichnung überhaupt
benötigt und kommen?
Wieso glauben soviele Menschen trotz der eingehenden Warnungen des
lebendigen Gottes mittels eines Engels doch blauäugig an die
Echtheit des "Zeichens des
Namens" des Tieres?
Wer ist der wirkliche Verursacher der Kennzeichnung der
Menschen und damit auch des "Zeichens des
Namens" des Tieres, und warum muß es lügenbehaftet sein?
Wer
erhält die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig", und wozu wird sie vom Antichrist
mißbraucht?
Der Verfasser dieser Internetseite versucht diese und weitere Fragen so
umfassend wie möglich
zu beantworten und entdeckte dabei auch einen bedeutsamen Zusammenhang
zwischen dem Jesus Christus nachahmen wollenden Antichrist und dem
Islam.
Die Warnung einer der drei Engel ist klar
und unmißverständlich
Kurz
vor der in Macht und
Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft
Jesu Christi auf die Erde zum Gericht über die Lebenden, bei der
Jesus seine
Füße auf die Erde setzen wird, d.h. dann, wenn der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Diktator über
alle Völker
der Erde herrscht, warnt eindringlich
einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13 vor dem lügenbehafteten Bild
des Tieres (gemeint ist das von Menschenhand
erschaffene "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31). Er mahnt die Menschen der Erde eindringlich,
daß genau
dieses Greuelbild und sein
Verursacher, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
(Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens
gottesfeindliche Mächte dar) unter allen Umständen nicht
angebetet werden dürfen. Im gleichen Atemzug wird in Offenbarung
14, 6-13 auch
eindringlich davor gewarnt,
daß das "Zeichen
des
Namens", gemeint ist das Hautmal des
lügenbehafteten Namens des
Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von
den Menschen angenommen wird. Denn wer das Tier anbetet und
sein Bild
und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine
Stirn oder an seine Hand,
sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden
und in Wahrheit Christus verachtenden Nachahmer des Messias, der u.a.
mit der Kennzeichnung der Menschen seine Macht
mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu
mit großen Zeichen und Wundern ausweist und so alle Menschen
der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol,
das zweite, ebenfalls von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der
Verwüstung" anzubeten. Alle Menschen, die das erste Tier aus dem
Meer anbeten und
sein Bild
und das Zeichen "seines Namens" an ihre
Stirn oder an ihre Hand annehmen,
wird
der wahre Gottessohn Jesus Christus nach Offenbarung 14, 10-11 bei
seinem
Kommen zum Gericht töten. Und der wahre Verursacher des Bildes und
des Zeichens an der rechten Hand oder der Stirn von Menschen, der
Atichrist zu "Zeit des Endes", wird zusamen mit seinem
falschen Propheten nach Offenbarung 13,
11-18 lebendig ergriffen und in die Hölle geworfen
(vgl. Offenbarung 19, 20).
Warum ist das erste Tier und nicht der lebendige Gott der
wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und
der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen?
Wie wir wissen, war eine Hauttätowierung im Alten Testament bei
den Juden strikt verboten. Dauerhaft sichtbare Hauttätowierungen
wurden damals entweder eingebrannt oder eingeritzt bzw. eingeäzt.
Darum ist das an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend
Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes
unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das
nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung
7, 1-8; Offenbarung 14,
1-5). Wir wissen auch, was das Siegel Gottes derjenigen
beinhaltet, die es erhalten werden. Es ist der nach Offenbarung 3, 12
der Gemeinde in Philadelphia versprochene Name Gottes und der Namen des
neuen Jerusalem, der nach Offenbarung 22, 4 an den Stirnen der
Erlösten zu finden sein wird, die einmal in der neuen Welt Gottes
leben werden.
So kann man auch das in Offenbarung
7, 1-8 und Offenbarung
14,
1-5 verwendete griechische Wort "Versiegelung" der
Hundertvierundvierzigtausend als "mit einem (unsichtbaren)
Erkennungszeichen versehen" übersetzen.
Im krassen Gegensatz dazu wird in Offenbarung
13,
16-18 die Kenntlichmachung der Menschen der Erde durch den
Antichrist mittels eines Zeichens, das ähnlich einer
Hauttätowierung angebracht ist, erwähnt. Dieses Zeichen
gleicht
einem Hautmal, da es für alle Menschen, bzw. für das
menschliche Auge nicht unsichtbar, sondern ein deutlich sichtbares
"eingebranntes, eingeritztes, eingeäztes (das alles bedeutet das
griechische Wort charatema)" (Eigentums)zeichen ist.
Da aber, wie wir gehört hatten, im Alten Testament eine
Hauttätowierung bei den Juden strikt verboten war, muß diese
Art der Sichtbarmachung der Zugehörigkeit zum Antichrist dem
lebendigen Gott ein großes Greuel sein.
Denn darum ist das an ihrer Stirn versiegelten
hundertvierundvierzigtausend
Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes
unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das
nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung
7, 1-8; Offenbarung 14,
1-5).
Darum kann es auch nicht der lebendige Gott sein, der diese Art von
Kennzeichnung der Menschen verursacht, sondern es ist das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, das gleichzeitig der
wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" ist. Und da
das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 vom Antichrist zur "Zeit des Endes" kreiert werden wird,
muß es ein von Menschenhand gemachtes Zeichen sein.
In Offenbarung
13, 11-18 wird im Rahmen desjenigen, was der falsche Prophet im
Auftrag des Antichristen tut, u.a. auch
die kommende Kennzeichnung der Menschen der Erde beschrieben, die im
Rahmen einer Zwangsmissionierung in
direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe
erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher, daß nur
derjenige, der das "Bild des Tieres" anbetet auch das für jedes
Auge sichtbare "Zeichen seines
Namens" an seine rechte Hand oder seine Stirn erhält, wovor der
lebendige Gott durch seinen Engel so dringend warnt, es anzunehmen
(vgl. Offenbarung 14,
9-10).
Es ist in Offenbarung
13, 11-18 zum Einen vom
"Zeichen des Namens" und zum Anderen von der "Zahl des Namens"
die Rede. Auch wird der wahre Verursacher dieser großen Wunder
eindeutig benannt.
Es ist nach Offenbarung 13, 11 und folgendes das
"zweite Tier", der falsche Prophet nach Offenbarung 13,
11-18, denn es übt die ganze Macht
des
ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes") aus. Die
Kennzeichung
der Menschen der Erde mit einem Hautmal hat damit nicht wie
lügenhaft behauptet eine übernatürliche und
göttliche Ursache, die vom lebendigen Gott des
Himmels und der Erde herkommt, sondern wird vom Christusnachahmer der
letzten Zeit, dem Antichristen zur "Zeit des Endes" selbst und zwar mit
seinem falschen Propheten verwirklicht.
Den Menschen, die auf die Lügen des Antichristen bzgl. des
angeblich göttlichen Ursprunges der Kennzeichnung hereinfallen,
hätte es ein Warnung sein sollen. Denn Offenbarung
13, 16 weist klar und deutlich darauf hin, daß die
Kennzeichnung der Menschen mit einem Hautmal durch Menschenhand
entstanden ist, d.h. daß ihr angeblich göttlicher Ursprung
eine der unzähligen Lügen des Weltverführers sein
muß.
Der falsche Prophet, die Wunderwaffe des Antichristen
Aufgrund
der "lügenhaften Überzeugungsarbeit" wird das
zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 später auch der falsche Prophet genannt
(vgl. Offenbarung
19, 20). Der falsche Prophet, der, da er aus der Erde und nicht aus
dem Meer entstammt, kein Mensch sein kann, stellt sich voll und ganz in
den Dienst des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das ihn eigens zum Zecke seine Machtergreifung kreiert haben muß.
Das erste Tiere aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
steht, wir wir wissen, für den sogenannten Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes", und ihn hat bereits der Prophet
Daniel als das andere
kleine Horn
beschrieben (vgl. Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20
und Daniel, Kapitel 8).
Indem sich der falsche Prophet ganz in den Dienst des ersten Tieres aus
dem Meer stellt, bewirkt er erst, daß das erste Tier aus dem Meer
eine solch große Macht erhalten kann, wie es sie später zu
Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal erlangt.
Und es, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ist es, das diese ungeheuer große Macht
des
Antichristen erst zur Vollendung bringt.
Wir
erkennen in Offenbarung 13,
11-18
sehr deutlich, was und wie konsequent
der Falsche
Prophet unter der Führung des Antichristen alles bewirkt
und in die Wege leitet. Dieses in Wirklichkeit gottesfeindliche und
durch und durch lügenbehaftete Duo ist der Initiator und
Verursacher
der
in der großen Trübsal passierenden Ereignisse, und allein in der
Folge des Wirkens des Falschen Propheten geschehen unter den Menschen
unglaubliche und scheinbar übernatürlich wirkende Dinge, die
alle Bewohner dieser Erde in ihren Bann ziehen
werden.
So ist der falsche Prophet nach Offenbarung 13,
11-18
auch dafür verantwortlich, daß
mit dem Beginn der Zeit der Bedrängnis auf der ganzen Erde eine
Kennzeichnung der Menschen mit einem von zwei in ihrem Aussehen sehr
unterschiedlichen Hautmalen erfolgt, die nach der
Vorstellung des Schreibers mit einem großen Wunder an den
Menschen verbunden sein und scheinbar wie von ganz allein an
exponierter Körperstelle sichbar werden. In der Bibel werden
für diese exponierten Körperstellen die rechte Hand
(vermutlich der Handrücken der rechten Hand) und die menschliche
Stirn genannt.
Der
Antichrist und Erbauer des aus der Erde aufsteigenden zweiten Tieres,
und nicht der lebendige Gott ist selbst der
Verursacher der
großen Zeichen und Wunder und bewegt in Wahrheit
unter zu Hilfenahme dieser Wunderwaffe und dieses regelrechten
Massenmediums mit
großer
Menschenkenntnis und ausgeklügelter Psychologie die Menschen
der ganzen Erde zum von ihm diktierten Handeln.
Das in der
Bildersprache des Johannes geschilderte aus der Erde
aufsteigende zweite Tier, der Falsche Prophet nach Offenbarung
13, 11
und Offenbarung 19, 20,
umfaßt nach den Vorstellungen des Schreibers dieses Textes in
geballter Form alle dem Antichrist unterstellten
Mitarbeiter und die benötigten technischen Einrichtungen und
Hilfsmittel inclusive des Bedienungs- und Wartungspersonals, die der
Machtausübung des Antichristen dienen oder dazu benötigt
werden. Der falsche Prophet nach Offenbarung 13,
11-18
stellt nach heutigem Verständnis ein
in
seiner Form bisher einzigartiges, technisches Meisterwerk der Computer-
und Sendetechnik dar, die vom im Hintergrund bleibenden Antichrist vor
den Menschen verborgen gehalten wird und bereits heute in Aktion und von
jedermann in der Gestalt des gotteslästerlichen
"Maules"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
spür- und
wahrnehmbar sein müßte, da die
Wiederkunft des Herrn und
Heilandes zur Entrückung der wahren Gemeinde Christi sehr, sehr
bald
sein wird. Der falsche Prophet, bzw. dessen Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
zeugt
bereits in unserer Zeit von der Anwesenheit und vom
Wirken des großen Weltverführers, vom Antichristen zur "Zeit
des Endes", den nur sehr wenige
Menschen der
Erde, vermutlich seine engsten Mitarbeiter, persönlich zu Gesicht
bekommen werden.
Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz
bestimmtes
Zeichen
In der Bibel wird in der
allerletzten Zeit, in der Zeit der
Bedrängnis, durch einen dritten Engel des lebendigen Gottes
lediglich vor einem ganz
bestimmten Hautmal gewarnt. So wird in Offenbarung
14, 9 u.a.
eindringlich davor gewarnt,
daß ein offensichtlich freiwillig erhältliches "Zeichen",
welches an der Hand oder der Stirn erscheinen
wird, von
den Menschen genommen wird.
In Offenbarung
14, 11 lesen wir weiter, welches Zeichen mit Offenbarung
14, 9 gemeint ist. Es ist das "Zeichen bzw. das Hautmal des
lügenbehafteten Namens" des
Antichristen, der hier mit dem Tier gemeint ist. Denn das Tier bezieht
sich auf das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10.
Dieses lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen
muß
dem lebendigen Gott solch ein Greuel
sein,
daß wer es trägt und behält, nach Offenbarung
14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen
werden wird. Diese Aussage bzw. Warnung wird dann in Offenbarung
19, 20 nochmals wiederholt und unterstrichen. Und wir können
mit Gewißheit
davon ausgehen, daß mit dem dort genannten "Zeichen des Tieres"
ebenfalls das in Offenbarung
14, 11 genannte "Zeichen seines Namens", d.h. das Zeichen des
lügenbehafteten Namens des Antichristen zur "Zeit des Endes"
gemeint sein muß.
Warum sendet der lebendige Gott durch seinen Engel diese offensichtlich
sehr, sehr ernst
gemeinte Mahnung nur bezgl. eines ganz bestimmten Zeichens bzw.
Hautmals?
Wie wir soeben gehört haben, wird dies in Offenbarung
14, 11
unzweideutig ausgesagt. Es ist das "Zeichen
des Namens" des
Tieres, um das sich alles dreht. Dessen Annahme muß in den
Augen des lebendigen
Gottes
eine große Sünde bedeuten. Diese Hautmal wird vom
Antichristen angeboten werden, zu nehmen. Sehr wahrcheinlich wird es
kein Mensch der Erde unfreiwillig aufgezwungen bekommen und auf Befehl
nehmen müssen.
Vor der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig"
nach Offenbarung
13, 17-18 wird jedensfalls an dieser Stelle nicht ausdrücklich
gewarnt, denn
auch in Offenbarung
19, 20 wird auf den Begriff "Zahl" überhaupt
nicht Bezug genommen. So ist auch hier immer nur von einem Zeichen die
Rede.
Eine Zahl und ein Zeichen sind etwas sehr Unterschiedliches. Denn
eine Zahl ist kein Zeichen und ein Zeichen ist eben keine Zahl. Wenn
in Offenbarung
14, 9 und in Offenbarung
19, 20 die "Zahl des
Namens" gemeint
wäre, würde an dieser Stelle mit Sicherheit nicht der
Begriff Zeichen auftauchen.
Und vorstellen kann man sich das gut, was die Kennzeichnung mit der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
auslösen wird und auch
bezwecken soll, nämlich eine Isolation desjenigen, der diese Zahl
tragen
muß. Denn niemand wird aus der heutigen Sicht heraus solchen
Menschen begegnen wollen, die mit der "Zahl
des Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" gekennzeichnet sind und
vor
denen der Antichrist noch dazu
ausdrücklich warnen wird. Sie können im Staat des
Antichristen nicht
mehr lang existieren, vielleicht nicht mal mehr ihren Lebensunterhalt
bestreiten. Denn, wer gibt solchen Menschen Arbeit oder verkauft ihnen
etwas. Ihre
Existenz ist auf Äußerste bedroht und sie leiden unter der
Ablehnung und dem angsterfüllten Haß der Menschen und der
Verfolgung durch den
Antichristen. Würde die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig"
jemand freiwillig nehmen? Der Verfasser dieser Homepage glaubt,
daß sich diese Frage von selbst erübrigt, und damit
würde die Warnung des dritten Engels nach Offenbarung 14, 9-10
völlig
überflüssig werden, denn bei der Kennzeichnung mit der "Zahl des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
wird niemand gefragt werden, ob er sie nimmt.
Die Weisheit zur Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
Den entsprechernden Bibeltext zur Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] finden wir in Offenbarung
13, 16-18. Dort heißt es:
Die neun Hauptaussagen zum Bibeltext betreffend der Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig", die gleichzeitig als Hautmal vergeben
wird und sich dabei auf den lügenbehafteten Namen des (ersten)
Tiers (aus dem Meer) bezieht:
Der Bibeltext zur Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in
Offenbarung
13, 16-18 enthält neun grundsätzliche Aussagen, die wir
nun
bzgl. der Betrachtungen zur Bedeutung dieser Zahl zunächst einmal
aufführen
und im weiteren Verlauf dieses Kapitels näher
untersuchen bzw. diskutieren wollen. Sie sollen der Schlüssel
für alle weiteren Betrachtungen sein:
Mit der Redewendung "sich ein Zeichen
machen"
1. Die erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist
die Zahl des Tieres.
2. Die erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
bezieht sich dabei auf den Namen des
Tieres.
3. Die erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist
die Zahl
eines ganz bestimmten oder aber auch allgemein die Zahl des Menschen.
4. Das in Offenbarung
13,
16-18 erwähnte Zeichen kann man, wir wir gleich begründen
werden, am ehesten mit einer Hauttätowierung vergleichen.
Eine Hauttätowierung aber war im Alten Testament bei
den Juden strikt verboten. Dauerhaft sichtbare Hauttätowierungen
wurden damals entweder eingebrannt oder eingeritzt bzw. eingeäzt.
Das in Offenbarung
7, 1-8 und Offenbarung
14,
1-5 verwendete griechische Wort "Versiegelung" der
Hundertvierundvierzigtausend muß man darum als "mit einem
(unsichtbaren)
Erkennungszeichen versehen" übersetzen. Darum ist das an ihrer
Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend
Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes
unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das
nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung
7, 1-8; Offenbarung 14,
1-5).
Im krassen Gegensatz dazu wird in Offenbarung
13,
16-18 die Kenntlichmachung der Menschen der Erde durch den
Antichrist mittels eines Zeichens, das ähnlich einer
Hauttätowierung angebracht ist, erwähnt. Dieses Zeichen
gleicht
einem Hautmal, da es für alle Menschen, bzw. für das
menschliche Auge nicht unsichtbar, sondern ein deutlich sichtbares
"eingebranntes, eingeritztes, eingeäztes (das alles bedeutet das griechische
Wort charatema)" (Eigentums)zeichen ist.
5. Alle Menschen der Erde, "die Kleinen und Großen, die Reichen
und Armen, die Freien und
Sklaven" werden sich dieses Zeichen machen.
Mit anderen Worten ausgedrückt: Wirklich alle Erdbewohnern werden
ein
Hautmal bzw. eine Hauttätowierung erhalten. Diese wird für
jederman sichbar "an ihre
rechte Hand oder an
ihre Stirn" angebracht werden.
Mit der Redewendung "Und es macht, daß sie allesamt ... sich ein Zeichen
machen" in Vers 16 meint der Seher Johannes, daß
dieses Zeichen, auch wenn es nicht danach aussehen wird, seinen
Ursprung doch durch
Menschenhand haben wird. Zudem bedeutet "Und es
macht", daß dieses Zeichen sich diejenigen
Menschen, an denen es sichtbar werden wird, nicht wirklich selbst
gemacht haben, sondern daß der Verursacher dieses Hautmales "es" ist. Und mit "es" in Offenbarung
13, 16 wird Bezug genommen auf das zuvor beschriebene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist.
Damit steht es nun endgültig fest: Das in Offenbarung
13, 16 erwähnte Zeichen bewirkt nicht etwa Gott, sondern eine
Erscheinungsform des zweiten Tieres. Diese ist der "falsche Prophet"
des
Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der Nachfolger
bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules"
nach Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6, das noch bis vor
Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit
großer Offenheit unter
großem Gelächter und mit
schrecklichen
Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der
gesamten ersten
Hälfte der großen Trübsal zu hören (und sehr
wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen)
gewesen war.
Dieses neue Gesicht des "Maules", eine neuartige Erscheinungsform des
zweiten Tieres von der Erde,
das nach Offenbarung
13,
12 in der zweiten Hälfte der großen Trübsal alle
Macht des ersten Tieres ausübt, desjenigen Tieres, "dessen tödliche Wunde heil geworden
war", bewirk also die Kennzeichnung der Menschen und nicht etwa
Gott.
Im 14. Kapitel der Offenbarung des Johannes wird nun dagegen dasjenige,
was wir soeben zum wahren Verursacher des Hautmales, welches für
jederman sichbar bei allen Menschen und zwar "an ihre
rechte Hand oder an
ihre Stirn" angebracht werden soll, gehört
haben, vertieft. Noch mehr: Es wird dort durch einen himmlischen Boten
Gottes sehr eindringlich davor gewarnt, ein ganz bestimmtes davon zu
nehmen (vgl. in Offenbarung
14, 9-13 und im Kapitel "Die
Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz
bestimmtes
Zeichen").
Es ist darum anzunehmen, daß dasjenige Hautmal, welches den Namen des Tieres symbolisiert, den
sich der damit gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" auf betrügerische Art und Weise angeeignet hat bzw. voller
Lügen selbst zuschreibt, stärksten Ausdruck der Verbundenheit
mit seiner Person symbolisiert. So war beispielsweise im
kanaanäischen Kult die Hauttätowierung im Rahmen der
Götzenanbetung üblich und zwar als stärkster Ausdruck
der Verbundenheit mit dem Fruchtbarkeitsgott.
6. Es gibt demnach offensichtlich zwei unterschiedliche und an
exponierten
Körperstellen auftretende Zeichen bzw. Hauttätowierungen:
Während das Hautmal, welches den Namen
des Tieres symbolisiert, stärkste Verbundenheit der
Empfänger dieses Zeichens mit der Person des Antichrist zum
Ausdruck bringt, soll das andere der beiden vermutlich deren
Träger verfluchen.
Denn nur vor einem einzigen, ganz bestimmten, wird vom wahren Gott
über seinen Engel gewarnt, es zu nehmen bzw. anzunehmen, das da
wäre das Hautmal, welches für den Namen des Tieres steht.
Und der Verfasser dieser Hompage vermutet damit, daß,
während das eine der beiden Zeichen für die wohlwollende,
also auch freiwillige bzw. frei wählbare Verbundenheit mit dem
ersten Tier aus dem Meer steht, das andere im krassen Gegensatz dazu
bei dessen Ablehnung gegen den Willen deren Empfänger aufgezwungen
wird und Feindschaft mit dem ersten Tier aus dem Meer bedeutet.
Und diese beiden an
exponierten
Körperstellen auftretenden Zeichen bzw. Hauttätowierungen
wären das Hautmal, welches den Namen
des Tieres symbolisiert und
ein weiteres, von dem ersteren grundverschiedenes, das den Zahlenwert
seines
Namens darstellt. Beide Hauttätowierungen sind also ihrer
Bedeutung nach für die Menschen offensichtlich völlig
unterschiedlich zu werten. Zusätzlich müssen sie darum
von ihrem Aussehen her erheblich voneinander abweichen.
7. Sich der Kennzeichnung durch das zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, zu entziehen
zu versuchen, wird für diejenigen, die einen solchen Schritt zu
gehen wagen, eine zunehmende ernsthafte Bedrohung ihrer
Existenzgrundlage bedeuten und zwar da über solche, die kein
Zeichen besitzen, nach Offenbarung
13,
17 ein totaler wirtschaftlicher Boykott verhängt werden wird.
8. Der in Offenbarung 13, Vers 18 enthaltene Bei- bzw. Zusatz: "Hier ist Weisheit!" beinhaltet
einen Zusammenhang zwischen der biblischen Weisheitsdefinition und der
wahren Bedeutung der Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und die "Weisheit" im
biblischen Sinne bei der
Deutung dieser Zahl ist genau dann erforderlich und besonders wichtig,
wenn man sie auf dasjenige der beiden an Menschen vergebenen Hautmale
zur Anwendung bringt, welches die Zahl
des (lügenbehafteten) Namens
des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" wiedergibt.
Das biblische Vertändnis des Begriffes "Weisheit" benötigt
man also
genau dann, wenn man in Erfahrung bringen möchte, wer diese
Menschen
sind, denen das Hautmal der Zahl des
Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
vergeben wurde.
Und man wird es auch besser verstehen können, wem diejenigen
Menschen
in Wahrheit nachlaufen und anhängen, die das Zeichen des Tieres (gemeint ist das
Hautmal des Symbols
des lügenbehafteten Namens des
Tieres)
angenommen haben, vor dem ein dritter Engel so eindringlich warnt, es
zu nehmen (vgl. in Offenbarung
14, 9-13 und im Kapitel "Die
Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz
bestimmtes
Zeichen").
Es wird also für denjenigen, der die Dinge rund
um
diese Menschen mit dem biblischen Verständnis der "Weisheit"
beleuchtet, viel besser ersichtlich und deutlicher erkennbar, wessen
Geist in Wirklichkeit in ihnen wohnt, in denjenigen, die das Zeichen des (ersten) Tieres (aus dem Meer) genommen haben
und das Bild des Tieres anbeten (vgl. auch im Abschnitt "Das biblische Verständnis
der Weisheit").
9. Zusätzlich zur Weisheit wird allerdings auch noch Verstand
Nöten sein, wenn man die Zahl
des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die die Zahl eines
speziellen Menschen ist, dechiffrieren, d.h.
ihre
wahre symbolische Bedeutung herausfinden möchte oder anders
gesagt, um dessen wares Wesen verstehen zu können, dem diese Zahl
zugeordnet ist.
Man darf
allerdings auch hier wie bereits gesagt die "Weisheit" im biblischen
Sinne nicht
gänzlich außer Acht lassen und muß sie bei allen
Untersuchungen unbedingt mit einbeziehen.
Mit diesen neun Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung
13,
11-18 betreffend der Zahl des
Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sollten wir nun in der Lage
sein, durch die Einfügung von ergänzenden Klammertextes den
relativ schwer zu verstehenden Grundtext der Lutherbibel
verständlicher und lebendiger werden zu lassen:
D.h., um das in Offenbarung
13, 16-18 erwähnte Zeichen bzgl. des Namens des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] richtig
verstehen zu können, bedarf es des Verständnisses dessen, was
die Bibel unter dem Begriff "Weisheit" meint bzw. was der Begriff
"Weisheit" im biblischen Sinne alles mit einschließt.
Unter Einbeziehung dessen, was der Begriff "Weisheit" im biblischen
Sinne alles mit umfaßt, sollte es also gelingen können,
mit den Augen der Wahrheit auf diejenigen traurigen Dinge zu schauen,
die sich dem Betrachter der im 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes
aufgezeigten zukünftigen Dinge eröffnen.
Bzw. wir müssen uns heute immer unter dem Aspekt der Weisheit
fragen, wenn sich die Geschehnisse vor unseren Augen zu entwickeln
beginnen und dabei Anschuldigungen gegenüber Menschen im
Vordergrund stehen.
Was können wir also unter der Zahl
des Tieres verstehen und auf welches Tier bezieht sich diese
Zahl?
Es ist offensichtlich klar, daß sich die erwähnte Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] auf
das im Kapitel 13 zuvor beschriebene (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 bezieht. Und mit dem (ersten) Tier (aus dem Meer) ist der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", den der Prophet
Daniel in Daniel
7, 8 und in Daniel
7, 20
und in
Daniel, Kapitel 8 als "das andere kleine Horn"
beschreibt.
Die in Offenbarung
13, 16-18 erwähnte Zahl des
Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist die Zahl
eines ganz bestimmten oder aber beinhaltet wahrscheinlich
auch allgemein die Zahl des Menschen,
wobei diese Zahl in ihrer Zahlenkombination, denn sie besteht aus
insgesamt drei Ziffern, die spezielle Zahl des (ersten) Tier (aus dem
Meer) verkörpert. Wer die Bedeutung dieser speziellen Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] deutlich machen kann, sollte
damit gleichzeitig in der Lage sein, in Erfahrung bringen zu
können, was sich hinter dem Tier selbst und seinem "Zeichen seines
(lügenbehafteten)
Namens" verbirgt. Denn das "Zeichen seines
(lügenbehafteten)
Namens" und die Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sind ihrer Bedeutung nach
für die Menschen offensichtlich völlig
unterschiedlich und müssen sich darum außerdem von ihrem
Aussehen
her erheblich voneinander unterscheiden.
Es muß darum äußerst hilfreich sein, aufzudecken, was
die Bedeutung der Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach biblischem
Verständnis beinhaltet. Zusätzlich wäre es in diesem
Zusammenhang gut, zu verstehen, inwieweit sich das andere Hautmal,
welches den Namen des Tieres
symbolisiert, sich vom Hautmal der Zahl
des Tieres unterscheidet.
Aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4 wissen wir,
daß das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 auch der "Mensch der
Bosheit" oder der "Sohn des
Verderbens" genannt wird und daß er der Widersacher ist, "der sich erhebt über alles, was Gott
oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel
Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott".
In 2.
Thessalonicher 2, 9-12 steht zusätzlich geschrieben, daß
der mit dem (ersten) Tier (aus dem Meer) gemeinte Antichrist bzw.
Antimessias zur letzten Zeit "in der
Macht des Satans" und in der "Macht
der Verführung" auftritt und dies "mit großer Kraft und
lügenhaften Zeichen und Wundern" tun wird. Darum
läßt Gott die Verführung zu, so daß die
unerretteten Menschen schließlich "der Lüge glauben,
damit gerichtet werden alle, die der
Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der
Ungerechtigkeit."
Der
Name des Tieres
und das auf ihn bezogene bzw. auf diesen Namen angestimmte Hautmal, das
sich der Antichrist unverfrorenerweise selbst gewählt hat,
welches also den Namen des Tieres symbolisiert, müssen, da der
Antichrist bzw. Antimessias zur letzten Zeit "in der Macht des Satans" und in der
"Macht der Verführung"
auftritt und dies "mit großer
Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern" tun wird, beide in Lügen gekleidet
sein.
Die
Bedeutung der Zahl des
Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach biblischem
Verständnis aber wird sich dagegen auf dessen waren Charakter
berufen.
Das biblische Verständnis der Weisheit
Was bedeutet eigentlich der Begriff "Weisheit" im biblischen Sinne?
Benötigt man hierzu eine sehr hohe Intelligenz, um weise zu sein?
Oder
versteht die Bibel unter "Weisheit" einen völlig anderen Aspekt?
Der in Offenbarung 13, Vers 18 enthaltene Bei- bzw. Zusatz: "Hier ist Weisheit!" beinhaltet
einen Zusammenhang zwischen der biblischen Weisheitsdefinition und der
wahren Bedeutung des Hautmales der Zahl
des Namens des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und die "Weisheit" im
biblischen Sinne bei der
Deutung dieser Zahl ist genau dann erforderlich und besonders wichtig,
wenn man sie auf dasjenige der beiden an Menschen vergebenen Hautmale
zur Anwendung bringt, welches die Zahl
des (lügenbehafteten) Namens
des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" wiedergibt.
Das biblische Vertändnis des Begriffes "Weisheit" benötigt
man also
genau dann, wenn man in Erfahrung bringen möchte, wer diese
Menschen
sind, denen das Hautmal der Zahl des
Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
vergeben wurde.
Nach Offenbarung
13, 18 ist also die biblisch verstandene Weisheit gefragt, wenn man
herausfinden
möchte, wer die Menschen sind, die gezwungen werden, das Hautmal
der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zur Schau zu tragen.
Und darum
muß man zuerst in
Erfahrung bringen, was das Wort Weisheit im biblischen Sinne bedeutet.
Denn dieses sehr wichtige Wort ist anscheinend der alleinige
Schlüssel des Verstehens auch derjenigen Dinge, die mit dem
Hautmahl des Namens des Tieres,
das vereinfacht an anderer Stelle der Bibel auch das Zeichen des Tieres genannt wird,
zusammenhängen.
Nach Offenbarung
13, 18 ist also auch hier die biblisch verstandene Weisheit
gefragt, wenn man
die Wahrheit über diejenigen Menschen herausfinden
möchte, "die das Tier anbeten und sein Bild"
und die in diesem Zusammenhang das Symbol des Namens des Tieres als Hautmahl bzw.
Zeichen angenommen haben.
Das Zeichen des Tieres, das
ist dasjenige Zeichen bzw. Symbol, vor dem, weil es lügenbehaftet
und damit auch nicht echt ist, ein dritter Engel so eindringlich warnt,
es
zu nehmen (vgl. im Kapitel "Die
Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz
bestimmtes
Zeichen").
Denn das Zeichen des Tieres
bzw. das Zeichen seines Namens
als Hautmal zu nehmen, bedeutet am Götzendienst Anteil zu haben,
weil das Bild des Tieres, das
in der Bibel auch das "Greuelbild
der
Verwüstung" genannt wird, in
Wahrheit ein Götzenbild ist und damit den wahren Gott Israels zu
verleugnen (vgl. das zum "Greuelbild
der
Verwüstung" Geschriebene, das man mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters"
nennen kann).
Wer aber Gott verleugnet, zieht
seinen Zorn auf sich und muß "...
von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt
ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit
Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der
Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie
haben keine Ruhe Tag und Nacht, die
das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens
annimmt." (vgl. in Offenbarung
14, 9-13; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Aber das Wort "Weisheit" ist auch anscheinend der alleinige
Schlüssel des Verstehens derjenigen Dinge, die mit dem Hautmahl
der "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in Verbindung stehen. Denn die
"Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] müssen
ebenfalls Menschen und zwar als eine weitere Hauttätowierung
tragen. Und diese werden wahrscheinlich diejenigen sein, die mit dem
Hautmahl des Namens des Tieres,
das vereinfacht auch das Zeichen des
Tieres genannt wird, nicht einverstanden sind und dieses und
zusätzlich denjenigen, der es vergibt, ganz offen ablehnen.
Weisheit ist ein den
Menschen liebender Geist. So jedenfalls steht es im Buch "Die Weisheit
Salomos" im Kapitel 1, Vers 6:
"Bei
Gott ist (alle) Weisheit und (auch alle) Gewalt,
sein ist (ebenso) Rat und
Verstand."
(Hiob 12, 13; Hervorhebung und
erläuternde Klammertexte
durch den Verfasser der Homepage)
Was steht in der Bibel zum Begriff Weisheit an anderer Stelle
geschrieben?
Es wurden die beiden folgenden Stellen gefunden, die etwas Wichtiges
über Weisheit aussagen.
In Hiob 28, 28 steht geschrieben, daß derjenige, der den
lebendigen
Gott fürchtet, weise ist. Und einsichtig ist der, der das
Böse, d. h. die Sünde meidet und das Gesetz Gottes
liebt.
Analog dazu finden wir in Sprüche
15, 33 zur Erlangung der Weisheit die gleiche Aussage wieder. Aber
hier wird noch deutlicher, daß die "Furcht des Herrn" die "Schule der
Weisheit" ist und zusätzlich muß man Demut lernen. Nur so
wird man zu Ehren kommen.
"Den
Herrn fürchten", das ist also der Weg bzw. die Schule zur Weisheit
Gottes, und nur demütige Menschen werden wirklich geachtet:
Mit dem Wort
Furcht ist aber keineswegs ein "Angst haben" gemeint, sondern "ein Gott
über alles achten und lieben" und damit auch das den Nächsten
lieben mit eingeschlossen. In der Furcht des Herrn, dem Erlöser
Jesus Christus nachfolgen heißt, die Sünder zu suchen, ihnen
zu vergeben, sie zu lieben, so wie Jesus es tun würde. Die
vergebende Liebe ist das Größte, das Erkennungszeichen der
wahren Christen überhaupt (vgl. bei 1. Johannes 2, 5; Johannes 13, 35).
Wer diesen Weg beschreitet, der wird den Willen Gottes suchen und
finden und zwischen den Geistern unterscheiden lernen. Dem
gegenüber wird sich Jesus Christus sogar offenbaren (vgl. Johannes 14, 21 u. 23).
Derjenige, der in der Furcht des Herrn lebt, findet dann schnell
heraus, ob etwas vom heiligen Geist herrührt, oder ob ein
lügenbehafteter, antichristlicher Geist weht. Gott möge uns
dazu seine Weisheit geben.
"Die Weisheit
ist ein Geist, der den Menschen liebt; doch läßt sie den
Lästerer nicht unbestraft für
seine Reden. ..." (Weisheit 1, 6). D. h. wer die Weisheit besitzten möchte,
muß also einen guten Geist in sich haben, einen Geist, der die
Menschen liebt, darf aber "den
Lästerer" nicht ungestraft
lassen.
Weisheit ist die Liebe
auch zu den verfolgten Menschen und damit auch die Liebe
zu den mit der "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten, die
große Ablehnung, Not und Verfolgung erleiden müssen.
Sie,
die Weisheit des lebendigen Gottes ist
es, die
den Menschen, die den lebendigen Gott fürchten, das Herz
öffnen wird und ihnen den Geist der Wahrheit schenkt. Und so
werden sie ausschließlich den lebendigen
Gott
fürchten, nicht aber auch den sich an die Stelle von Jesus
Christus
stellenden Weltverführer und seinen falschen Propheten nach Offenbarung 13,
11-18 im Zusammenhang mit Offenbarung
19, 20,
wohlweislich darin, daß diese beiden wohl allergrößten
Feinde Gottes ohne Gnade, ohne vorheriges Gericht vom wiederkommenden
und wahren Christus hingerichtet, lebendig in den Abgrund geworfen
werden. Diese haben, und dies liegt klar auf der Hand offensichtlich
den heiligen Geist gelästert und werden darum nach Markus 3, 29
keinerlei Vergebung finden können.
Vergessen wir nicht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" gleichzeitig zwei Personen in sich
vereinen
wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6)
aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15).
Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen
Herrschers und der des religiösen Führers wird für
sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken
verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in
Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden
wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an
geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Wer der Feind des Antichrist ist, kann nicht gleichzeitig der
Feind des lebendigen Gottes sein. Wer Gott zum Vater hat und so in
einem
Kindschaftsverhältnis zu ihm steht, liebt auch Jesus Christus
seinen Sohn und hofft auf ihn.
Wir wissen, und das kann man sich sicher selbst gut ausmalen, denn
damit kommt der Menschenhaß des Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" zum Vorschein, daß
die Feinde des Antichristen mit dem Zeichen der "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichneten werden, aber
keinesfalls mit dem "Zeichen seines (lügenbehafteten und heilig
gemachten) Namens".
Zu
ihnen gehören neben den noch nach der Entrückung der Gemeinde
zum lebendigen Glauben gekommenen, Zeugnis ihres Glaubens ablegenden
und offen bekennenden, den Antichristen
öffentlich ablehnenden wahren Christen. Aber auch die Gesetzlosen,
die sich an keinerlei Gesetze, auch nicht an die des Antichristen
halten wollen, zählen unter die Feinde des Antichristen, deren er
sich entledigen muß. Die Letztgenannten haben aber nicht den
heiligen Geist gelästert. Jesus Christ würde, wenn er hier
wäre, diese Sünder suchen, damit auch sie Erlösung ihrer
Seelen finden können. Wir wollen uns damit ihn nicht in den Weg
stellen und Barmherzigkeit üben.
So kann es uns bereits heute gewahr werden, was es mit dieser
in Wahrheit vom Antichrist erzeugten Kennzeichnung in
Wirklichkeit
auf
sich haben wird.
Auch wenn der falsche Prophet nach Offenbarung 13,
11-18 mit Nachdruck behaupten
und lügen wird, daß der lebendige Gott und kein Anderer die
Menschen auf diese übernatürlich anmutende Art und Weise
kennzeichnet und die mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten angeblich die
allergrößten Feinde Gottes sein sollen, der Geist der
Wahrheit legt alles offen.
Wir wissen es bereits im Innersten unseres Herzens, wenn wir die mit
dieses Zahl gekennzeichneten Menschen genau kennen:
Derjenige Name, der in Wahrheit hinter der Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" [
666 ] steht, heißt Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach. Und Menschen, die in
Jesus Christus gesegnet sind, kann man nicht verfluchen.
Dies wird wohl einer der größten und offensichtlichsten
Lügen
des Antichristen sein, der behauptet, daß die an der Stirn oder
an der rechten Hand in der Zeit der Bedrängnis wie von selbst
entstehenden Hautmale ursprünglich vom lebendigen Gott
herrühren sollen. Und dies haben wir auch im Kapitel "Warum
ist das erste Tier und nicht der lebendige Gott der
wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und
der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen?" bereits
gehört. Denn eine Hauttätowierung war im Alten Testament bei
den Juden strikt verboten.
In Wahrheit verwendet der große
Weltverführer zur Realisierung
der Kennzeichnung dazu den falschen Propheten nach Offenbarung 13,
11-18 und sie dient
ausschließlich seiner Macht- und Druckausübung auf die dann
sehr stark religiös geprägten Menschen der Erde. Ohne ihn,
d.h. ohne den falschen Propheten,
der sein größtes Machtinstrument darstellt, wäre
er dazu nicht fähig.
Die Grundlagen und das Hintergrundwissen, welches man
für die Deutung der Zahl des Tieres benötigt
Vorwegnehmend zur Deutung der Zahl
des
Tieres sollen nun zum besseren Verständnis einige
Grundlagen zum (ersten) Tier (aus dem Meer) zusammengetragen werden,
desjenigen Tieres, dessen Zahl, die sich auf seinen
lügenbehafteten Namen bezieht, "sechshundertundsechsundsechzig" [
666 ] sein soll:
Wir hatten im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier gehört, daß im Zusammenhang mit ihrer
symbolischen Deutung die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung
13, 17-18 die Zahl des Menschen
ist, bzw. daß die Menschenzahl
allgemein den Wert "sechs" besitzt. Und wir beantworteten
hier anhand
der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" die Frage, ob der sogenannte
Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus
dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, allgemein ein Mensch oder mehr als nur ein Mensch oder
gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund ist.
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" ab hier fanden wir heraus, daß der Aspekt des
Wiederheilwerdens der tödlichen Wunde des ersten Tieres aus
dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 nur symbolisch gedeutet werden kann.
Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier stellten wir außerdem fest, daß die
Deutung der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleichfalls nur bzw.
ausschließlich
symbolisch erfolgen kann und daß derjenige Schiffbruch
erleiden
muß, der dennoch versucht, sie einer allen bekannten (gemeint ist
hier einer allen durch Massenmedien bekanntgemachten)
Persönlichkeit der religiösen Welt oder der Politik
zuzuordnen versucht.
Dennoch aber steht die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" für einen ganz bestimmten
Herrscher(-Typ) in der Menschheitsgeschichte, der aber lediglich und
dies ist
das Besondere an ihm, lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein
persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden
wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und der, und dies
ist ganz wichtig, zu beachten, erst
zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen
Wirken beginnt. Als Person bzw. Persönlichkeit wird er also nie
selbst an die Öffentlichkeit treten und kann in der Vergangenheit
noch nie in Erscheinung getreten sein.
Denn alles, was in der jüngsten und weiter zurückliegenden
Vergangenheit jemals dahingehend verstanden worden ist, war also in
Wahrheit noch nicht dasjenige, was in der Bibel im 13. Kapitel der
Offenbarung des Johannes vorhergesagt ist, sondern kann lediglich eine
Vorschattierung dieser Prophetie gewesen sein.
Das Auftreten des ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10, mit dem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
gemeint ist, wird vom Propheten Daniel für eine ganz bestimmte und
charakteristische Zeit angekündigt. Es ist die letzte der siebzig
Jahrwochen (vgl. Daniel
9, 27), die sogenannte Endzeit, für die das Auftreten des
Antichristen prophezeit wurde und wie wir weiter unten noch sehen
werden, auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet, auf die Zeit hin, wenn
die weltweite Zerstreuung des heiligen Volkes Gottes, gemeint sind die
Israeliten, ein Ende hat.
Dasjenige, was in der Bibel im 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes
vorhergesagt ist, kann sich also erst dann erfüllen, wenn der
Staat Israel wieder politisch auf der Landkarte der Erde erscheint.
Und weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als
Person bzw. Persönlichkeit nie selbst an die Öffentlichkeit
treten wird, kann er auch seine Macht nicht persönlich bzw.
für
die Öffentlichkeit transparent gestalten bzw. ausüben.
Sondern das sogannte aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 wird dies an seiner Stelle tun (vgl. in Offenbarung
13,
12).
Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein
persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden
wird, alle Welt versetzt er damit in
Staunen und
sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein)
hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß
doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des
ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung
13,
12). "Und es tut große
Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel
auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen
..." (Offenbarung
13,
13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser Homepage).
Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den
dann
neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen
Menschen der Erde
so imponiert. Denn er läßt seine Macht ausüben vor
seinen Augen und tut dies nicht
selbst.
Und in den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?" und "Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der
Verwüstung" dar?" erfahren wir mehr über das sogannte aus
bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und daß dieses zweite Tier immer nur auf eine ganz
bestimmte Zeit
begrenzt zweierlei Gestalt besitzt.
Das Auftreten des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist
außerdem dadurch charakterisiert, daß er den Anspruch
erhebt, Jesus Christus zu sein.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise
der altgriechischen Bedeutung
von "Anti"
gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen
(vgl. auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier),
ihn
verdrängen und von sich
selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8),
er,
der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt
hat.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird aber wie
schon gesagt seine
Ziele verfolgend und durchsetzend nicht persönlich in Erscheinug
treten, sondern, um glaubhaft zu sein, die Menschen der Erde ein
sogenanntes "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 anbeten lassen. Denn diese Zeit, die der Prophet
Daniel beschreibt,
ist nach Daniel 8,
17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des
Endes" in Daniel 8, 19 aber
ist die (aller)letzte Zeit unmittelbar vor der tatsächlichen
Wiederkunft
Jesu
Christi
gemeint:
"Und
er
sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit
des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen
Zornesgerichte Gottes);
denn (in erster
Linie) auf die Zeit des Endes (dann,
wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen
wird) geht das (zuvor
gesehene) Gesicht."
(Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und in Daniel
8, 26
wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur
endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom
Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch
eine lange
Zeit sein wird und daß es, wie bereits eingangs
erwähnt,
erst dann geschehen soll, wenn die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn
die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel
12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute,
daß die
Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat.
Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des
Endes" hin
gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits
herangerückt
sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen
liegen, was
in der Bibel mit
"zur letzten Zeit
des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!
Während das mit der "Zeit des Endes" beginnende
Zurückkehren
der Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das
einst
ihren Vätern gegebene Land somit eines der
mächtigsten, eindrucksvollsten und unverkennbarsten Wunder und
Endzeitzeichen darstellt (Denn die Israeliten existierten trotz ihrer
Zerstreuung in über 140
Länder der Erde dennoch als ein einheitliches Volk weiter. Das
taten
sie knapp 2000 Jahre lang! Und daß sie sich nicht mit den
Völkern,
unter denen sie lebten, vermischten, ist wirklich ein großes
Wunder.), das von vielen Propheten des Alten Testaments
bereits vor einigen Tausend Jahren für die "Zeit des Endes"
vorhergesagt worden war (vgl.
auch in den Kapiteln "Die
politische Wiederentstehung und
geistliche Wiederherstellung Israels" und "Was sind die wichtigsten
angekündigten Endzeitzeichen?"), bildet die Prophetie zum
sognannten "Greuelbild
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 den Abschluß der Endzeit. Denn sie, diese überaus
furchtbare Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes, wie
sie nach Daniel
12, 1 oder Matthäus
24, 21 nie zuvor dagewesen war,
seitdem es Menschen gibt, und auch nie wieder kommen wird, fällt
in die zweite Hälfte, d.h. in den letzten Teil, der die Endzeit
abschließenden großen Trübsal zur "Zeit des Endes", da
sie lt. Daniel 9, 27
in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit der großen Trübsal
beginnen soll.
Einen relativ kompletten und übersichtlichen
Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "großen
Trübsal"
in einer chronologisch geordneten Abfolge kann man sich übrigens
über den
folgenden Link des diesbzgl. Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in
einem zeitlich geordneten Überblick:" verschaffen.
Die Deutung der Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig", die gleichzeitig als Hautmal vergeben
wird und sich dabei auf den lügenbehafteten Namen des (ersten)
Tiers
(aus dem Meer) bezieht:
Und nun, da wir uns mit einigen Grundlagen zum (ersten) Tier (aus dem
Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 vertraut machen konnten, möchten wir jetzt versuchen,
seine in Offenbarung
13, 17-18 ihm bzw. seinem Namen zugeordnete "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" zu dechiffrieren, bzw. ihre wahre
Bedeutung in Erfahrung zu bringen:
Was
besagt die symbolische
Deutung der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig", wenn man sie ausschließlich auf
das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 bezieht?
Hier noch einmal eine kurze
Zusammenfassung:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt.
der
symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung
13, 17-18 zugeordneten Zahl ein
Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr
Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw.
eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung
bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die
Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit
und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt,
sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert
die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr.
Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und
bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott
gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der
Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur
Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese
Zahl zugewiesen wurde.
Die wohl tiefste symbolische Bedeutung der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] liegt, wenn man sie auf
den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bezieht, aber
darin,
daß damit zum
Ausdruck kommt, daß durch denjenigen (gemeint ist der eine Mensch, und es sollte
nur ein einziger
Mensch sein), dem sie ursprünglich zugewiesen wurde, bzw. dem sie
bei aller Lüge und Intrige um diese Zahl herum in Wahrheit gilt,
mit sehr viel Hochmut verbunden trotzdem eine Art neuen, scheinbar
von einem Gott hervorgerufenen
Lebens gewirkt
wird. Und dies wird geschehen können,
obwohl jener nur ein menschliches Wesen besitzt und vom Fleisch
abstammt.
Dieser Umstand eines scheinbar gottgewirkten Lebens wurde bereits
ausführlicher im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier
abgehandelt. Er soll aber, weil es das augenscheinlichste
Charakteristikum
des Antichristen zur "Zeit des Endes" darstellt, wegen seiner
großen Wichtigkeit und der großen Verführung, die
davon ausgeht, an dieser Stelle noch einmal wiederholend kurz
zusammengefaßt werden.
Vorwegnehmen seien an dieser Stelle aber noch folgende Worte
gesagt:
In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und
Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende)
gibt es interessanterweise gewisse Ähnlichkeiten bzgl.der des
Christentums (vgl. im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Dabei spielen drei Gestalten
eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der
letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind:
der "Daggal" (das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel), der "Mahdi"
(der durch Gott
Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete) und "Isa" (das
Äquivalent zum Jesus der Bibel).
Das islamische Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" der
Bibel, der Antichrist des Islam, der sogenannte "Daggal",
dessen Auftreten auch die Muslime
für die Endzeit erwarten, ist nach
islamischer Vorstellung der große
endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“,
sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und
somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes
"Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im
Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen
herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
So muß auch der islamische "Daggal" bzw. der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Satan unterstehen wird,
mit seinem
"Maul", gottesgläübige Menschen herabsetzen, verunglimpfen
und sie in Verruf
bringen, d.h. denunzieren (vgl. das in Daniel 7, 8 und Offenbarung
13,
5-6 zum "Maul"
Gesagte).
Der "Daggal" des Islam wird von den Muslimen darum als der "falsche
Messias" und
"Verführer
zum Götzendienst" angesehen (vgl. dazu das im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem
Begriff "Daggal" Gesagte).
Nach den Vorstellungen der Muslime soll er
sich göttliche Wesenheit
anmaßen und damit die Lehre des Islam verfälschen. So
jedenfalls lehrt es der islamische
Glaube. Und der Schreiber
dieses Textes vermutet darum: Der "Daggal" des Islam und der Antichrist
der Bibel verkörpern einunddieselbe Person.
Und wenn es da einen geben wird wie den "Daggal", der sich
bekanntlich göttliche Wesenheit anmaßen und der sich also an
die Stelle Gottes stellen wird, muß er sich auch erdreisten und
fälschlicherweise zuschreiben,
selbst die Quelle des Lebens zu sein. Und er muß dies, wie es der
Schreiber dieses Textes an diser Stelle erwarten würde, auch ein
Stück weit beweisen, also vorzeigen können. Derjenige, der
Gott gleich sein will, der muß doch, um auch glaubhaft zu sein,
als der Spender des Lebens auftreten, denn dies ist doch das allgemeine
Charakteristikum eines göttlichen Schöpfers, der den Himmel
und die Erde gemacht hat und das Leben darauf erschaffen hat!
Denn es läßt sich doch ganz allgemein sagen, daß ein
Gott immer den Ursprung und die Quelle des Lebens verkörpern
muß. Wenn er diesen wichtigen Aspekt nicht berücksichtigt,
kann der "Daggal" nicht wie Gott sein oder sich gar nicht erst
über ihn
erheben. Und niemand auf der Welt würde ihn als einen
schöpferischen Gott anerkennen.
Und die Vermutung, daß der "Daggal" des Islam und der Antichrist
der Bibel einunddieselbe Person verkörpern, begründet der
Verfasser der Homepage darin, daß ihn auch die Bibel als
denjenigen charakterisiert, der im Wort Gottes als Mensch beschrieben
wird und sich doch über Gott erhebt bzw. sich ihm gleichstellt.
Denn der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich
wie bereits gesagt ungeheuerlicherweise
der altgriechischen Bedeutung
von "Anti"
gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen
(vgl. auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier),
ihn
verdrängen und von sich
selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 ; Daniel 11, 36 und Offenbarung
13, 7-8),
er,
der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt
hat.
Den Aspekt, daß sich das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wie
in 2.
Thessalonicher 2, 3-4 erwähnt göttliche Wesenheit
anmaßen wird, und so sieht es der Verfasser dieser Homepage, kann
man u.a. auch auf die Entschlüsselung bzw. symbolische Deutung der
"Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" zurückführen, wenn man diese
Zahl auf den damit gemeinten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" bezieht.
Diese
Ableitung der symbolischen Deutung der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" beruht auf der folgenden
Überlegung:
Mit ihren sechs Hunderten, sechs
Zehnern und sechs Einern und der symbolischen Bedeutung der dort
verwendeten Dreimaligkeit der Ziffer "sechs"(gemeint ist die
symbolische Deutung
der in der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" enthaltenen Zahl "drei", bzw.
daß die Menschenzahl "sechs" insgesamt "drei" mal in der "Zahl
des Namens" des Tieres enthalten
ist) kommt nämlich das scheinbar göttliche, lebensspendende
Wesen des (ersten) Tieres (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 zum Ausdruck.
In der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" kommt also die Ziffer "sechs" genau
dreimal vor. Und das ist kein Zufall. Dies könnte nämlich im
Hinblick auf das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 eine besondere Bedeutung besitzen
bzw. ein Hinweis auf etwas Bestimmtes sein, das den damit gemeinten
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. sein Wesen
betrifft.
Der Schreiber dieses Textes führt seine nachfolgende
Deutungsrichtung darauf zurück,
daß im Zusammenhang mit der Verwendung der Zahl "drei" in der
Bibel an vielen Stellen durch ein göttliches Eingreifen bzw.
Wunderwirken neues Leben am Entstehen war, bzw. dem im Zusammenhang mit
der Zahl "drei" stehenden Menschenleben durch das Eingreifen bzw.
Wunderwirken Gottes weitere Jahre hinzugefügt wurden (vgl. die
vom Schreiber dieses Textes im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier
angeführten Beispiele).
Diese Deutungsrichtung eines im Zusammenhang mit der Zahl "drei"
stehenden von Gott gewirkten neuen Lebens wird zusätzlich
bekräftigt, da es noch
andere Hinweise darauf gibt, daß der sogenannte Antichrist zur
"Zeit des
Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
derjenige ist, der mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen
zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 das bestehende Leben von ihn anbetenden
Menschen
verlängert bzw. damit (scheinbar bzw. dem äußeren
Anschein nach) neues, ja sogar ewiges
Leben schafft (vgl. im Kapitel "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt" ab hier).
Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" ab hier wird dazu noch ein sehr interessanter und wichtiger
Gesichtspunkt deutlich:
Die Bedeutung
und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten
Wiederheilwerdens der
tödliche Wunde
des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
an einem
seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende
Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst
führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der
tödlichen Wunde dazu, daß alle Erdbewohner
darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber
im gleichen Atemzug alle
Menschen eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen
und es anzubeten
beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
"
... Und
der Drache übergab ihm
seine Gewalt und
seinen Thron und grosse Vollmacht.
Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde
geheilt. Da geriet alle
Welt in
Staunen und lief
dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?"
(Offenbarung
13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit
Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der
Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle
Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes"
wie von selbst hinterherlaufen
und sogar
ihre Knie von ganz allein vor einem
Mächtigen dieser Erde beugen
und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung
13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es
allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen
seiner
Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden. Nein,
denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod
gemäß Hebräer
2, 14-15) und
seinen Thron übergab.
Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell
denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann
und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden.
Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in
Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das
erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist
zur
"Zeit des
Endes" in der Lage ist, es an
den Menschen zu tun!
Und es muß in der Tat so wirken, als würde das, was da vor
den
aller Augen der Menschen der Erde geschieht, gewißlich von
einem Gott, der die Quelle des Lebens selbst ist, herrühren und
als könnte tatsächlich nur der
eine Gott des Himmels dies alles bewirken! Und dasjenige,
das
da wie von Geisterhand erzeugt vor aller Augen der Menschen der Erde
geschieht, muß für jeden Einzelnen von so großer
Wichtigkeit und von solch enormer Bedeutung sein und so ein Gewicht
besitzen,
daß es augenblicklich und ohne größeres Anschieben der
Dinge die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Erdbewohner gleichsam
auf sich zieht.
Nur wer die wie in diesem Kapitel ab hier weiter unten ausführlich erläuterte und im
biblischen Sinne gemeinte Weisheit
von Gott geschenkt bekam, wird
auch dann noch trotz aller Verblendung erkennen können,
daß trotz aller zum Teil wirklich großen Wunder kein Geist
steht, der die Menschen wirklich liebt! Es ist, wie wir weiter unten
noch sehen werden, in Wahrheit ein Geist, der die Seinen Gottes
bedrängt und sogar blutig verfolgt.
Und derjenige Erdbewohner, der dies für sich selbst erkannt
hat, wird in diesem Zusammenhang dann auf die Wurzel bzw. den
Ausgangspunkt allen Wirkens zurückschauen. Dieser Anfang wurde
nämlich mit dem gotteslästerlichen "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 gemacht und zwar in derjenigen Zeit, als es noch
offensichtlicher war,
daß der Verursacher und Besitzer dieses "Maules" die Menschen in
Wahrheit verachtet und den
lebendigen Gott des Himmels, von dem er mit seinem "Maul"
scheinbar so groß sprach, in Wirklichkeit mit
Füßen tritt.
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an
(die) Stelle von" bzw. "anstatt".
Seine zweite Bedeutung "gegen",
die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang
(vgl. auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier).
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des
im Alten Testament verheißenen und von den
Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt,
wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
In diesem Sinne wird er von sich
selbst schamlos behaupten, daß er der erwartete Messias sei
(vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27; Daniel 11, 36 und Offenbarung
13, 7-8), inszeniert sogar zu Beginn der zweiten Hälfte der
durch ihn hervorgerufenen großen Trübsal die Wiederkunft
Jesu Christi und wird das kurz zuvor demonstrativ selbst in die Welt
hineingetragene Böse nur dem Anschein nach wieder von dieser Erde
wegzunehmen versuchen. Dies alles bewirkt der Sohn des Verderbens,
der die Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt
hat, so daß nun alle Menschn der Erde, die durch sein Wirken in
große Angst gerieten, darum nun dringlichst auf einen Retter aus
der Not hoffen, einen Retter, der die aus den Fugen geratene Welt,
wieder in den Griff bekommt.
Vergessen wir deshalb nicht, daß der "Antichrist" bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" gleichzeitig zwei Personen in sich
vereinen
wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6)
aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15),
der selbstsüchtig und machtgierig, da er selbst beabsichtigt,
seinen Platz einzunehmen und ihn zu verdrängen, den guten Hirten
scheinbar sogar groß spricht.
Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen
Herrschers und der des religiösen Führers wird für
sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken
verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in
Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden
wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an
geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."
Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung
13,
12: "Und es (gemeint ist das
aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus
vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte
Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes
Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen
geistigen Menschen ist und so neues und sogar ewig währendes Leben
schafft (gemeint ist
derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines
Menschen bewirkt, die
dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen und
das ewige Leben in der Nähe Gottes erhalten zu
können), ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum
bzw. das
Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls
eine gewisse Art von Schöpfer (vgl. dazu das im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem
Begriff "Daggal" Gesagte).
Denn der Antichrist zur "Zeit des
Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
ist nach den Vorstellungen des Verfasser dieser Homepage derjenige, der
mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ein
neues, ja sogar scheinbar ewiges Leben bei all
denjenigen bewirkt, die ihn anbeten werden, welches
aber sicherlich, da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in Allem
lügt, in Wahrheit von ganz anderer Art ist. Dies muß so
geschehen, und diese große Verführung läßt Gott
nur deshalb zu, auf daß alle diejenigen
Menschen der Erde gerichtet werden, die den Lügen (des
großen Versuchers) geglaubt haben (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 11-12).
Denn das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier stellt sich ganz in den Dienst des ersten. Darum verkörpert
es eine
Parodie bzw. ein
Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw.
stellt dessen verzerrtes Abbild dar.
Der heiligen Geist Gottes, der
Gott im Himmel bezeugt, ist doch der
Schöpfer des neuen geistigen Menschen, schafft also auch neues
Leben. Also muß es auch in ähnlicher Form dessen verzerrtes
Abbild, das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite
Tier tun können! Aber auch wenn der Antichrist zur "Zeit des
Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
selbst vorgibt, er sei Gott, wer sich auf beiden Beinen hinkend
für diesen Lügner un sein scheinbar neues und ewig
währendes Leben entscheidet, vergibt sich damit unwiderruflich die
Möglichkeit, vom Gott des Lebens noch gerettet zu werden.
Also derjenige, der das verlockende Angebot des Sohnes des Verderbens
nicht konsequent ausschlägt, sondern wer nach Offenbarung
14, 9 "das Tier anbeten (wird)
und sein Bild, und wer das
Zeichen seines Namens annimmt", "der wird (nach
Offenbarung
14, 10) von dem Wein des
Zornes Gottes trinken (müssen), der
unvermischt
eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird
gequält
werden
mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.",
derjenige wird also vom tatsächlich lebendigen Gott für immer
und alle Ewigkeit verworfen werden und nach Offenbarung
14, 11 "keine Ruhe
Tag und Nacht" mehr haben (Hervorhebungen
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage).
Ein letzter Aspekt, durch den diese Deutungsrichtung zusätzlich
bekräftigt wird, besagt, daß der Antichrist zur "Zeit des
Endes" mit Hilfe des aus
bzw.
von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nicht nur im Stande ist,
Menschen zu töten. Nein, der Schreiber dieser Internetseite
vertritt die Ansicht, daß er
damit auch die Gewalt über den Tod besitzt und das biologische
Altern aufzuhalten vermag (vgl. in den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?" ab hier
und "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod"). Denn der Antichrist
zur "Zeit
des Endes" maßt sich an, über sein Menschsein hinaus
anstelle des
lebendigen
Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und ihm wurde
dabei sogar die Gewalt über den Tod gegeben (vgl. Hebräer
2, 14-15). Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist,
der muß auch
imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest
über das normale Maß hinaus aufzuhalten.
Dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird im
Zusammenhang mit der Anmaßung seiner göttlichen Wesenheit
auch an
anderer Stelle in der
Heiligen Schrift und dort noch viel deutlicher und zwar in
Offenbarung
17, 11 eine ganz bestimmte Zahl zugeschrieben:
Um Klarhet in diesen Dingen zu erlangen, beruft sich der Schreiber
dieses Textes an dieser Stelle auf Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, der in seinen Ausführungen im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 23.05.09 in der 32.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema
darlegte:
In seinen Ausführungen vermerkte Dr.
Bräumer an dieser Stelle dazu den Satz mit folgendem
Wortlaut:
»Während die Zahl "sechs" hinter der "sieben" (die Zahl
"sieben" ist die Zahl der Vollkommenheit Gottes) zurückbleibt,
wird diese von der "acht" überschritten. Der
Antichrist will mehr sein, als Gott, also "acht" und ist darum eben
weniger als "sechs"«
In der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche wurde die Zahl
"acht" zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens", so erklärte es
Dr.
Hansjörg
Bräumer in der 35. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt
nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes", die am
22.08.2009 im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) ausgestrahlt wurde.
Das ewige Leben aber ist die
(Gnaden-)Gabe Gottes (vgl. Römer 6, 23). Und derjenige, der
sich göttliche Wesenheit anmaßen wird (das ist der
Antichristus), der also mehr sein will als Gott, wird, da ihm in Offenbarung
17, 11 die Zahl "acht" zugeteilt wird und die Zahl
"acht" wie wir soeben gehört haben in der Symbolik der Geschichte
der frühen Kirche zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens"
wurde, denjenigen Menschen, die ihn anbeten werden, eben jene
Gnadengabe Gottes nach Römer 6, 23 versprechen.
Aber das, was er denen, die Ihn anbeten werden,
betrügerischerweise verspricht, kann aber nicht wirklich das ewige
Leben sein. Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist lt. Offenbarung 17, 8 nur derjenige,
der aus dem Abgrund
aufsteigen wird, um in die Verdammnis zu fahren. Er ist jener
Mensch der letzten Zeit, der durch seine von ihm bewirkten Wunder, zu
dem auch das
"Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 gehört, den heiligen Geist lästert, deshalb vor dem
Gott, den er zu
verdrängen und zu ersetzen versucht, keine Vergebung findet und
durch dessen Wirken die Gottesfeindlichkeit und die Auflehnung gegen
Gott zur Perfektion ausarten.
Denn "Er ist der Widersacher, der
sich erhebt über alles, was Gott
oder Gottesdienst heißt, so
daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott."
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung durch den Verfasser dieser
Homepage)
Erhebt sich also der Antichrist zur "Zeit des Endes" nach 2.
Thessalonicher 2, 4 "über alles, was Gott oder
Gottesdienst heißt" (d.h. über alles was nur dem
lebendigen Gott zugesprochen wird), dann erhebt er sich mit
Gewißheit auch darüber, daß das ewige Leben nach
Römer 6, 23 Gottes (Gnaden-)Gabe ist.
Und ist dies, also Gottes (Gnaden-)Gabe, uns Christen nicht sogar das
wichtigste Kriterium und
Erkennungszeichen, welches unseren Gott charakterisiert und weswegen
wir ihm u.a. nachlaufen und schätzen, nämlich daß wir
trotz unserer Verfehlungen und unserer Überheblichkeit aus Gnade
leben dürfen und nicht sterben müssen?
Und kopiert der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen "Anti"
gemäß nicht Jesus Christus, und bedeutet dieses Wort "Anti"
bzw. Antimessias im Altgriechischen nicht mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und weniger als der sich "gegen" Christus Stellende? Dann
muß er demnach logischerweise auch unweigerlich selbst
unverfroren von sich
behaupten:
"Ich bin die Auferstehung und das
Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben ..." (in Anlehnung an
Johannes 11, 25)
Bei allem, was den Antichrist für die Menschen der Erde so
anziehend macht dürfen wir aber eines nicht vergessen. Denn in
Offenbarung 17 beschreibt einer der sieben Schalenengel genau diese
Situation, so wie sie eintreten wird, wenn der Antichrist seine ihm
nachlaufende Gemeinde um sich geschart haben wird. In dieser Vision des
Propheten Johannes vergleicht er die Gemeinde des Antichristen mit
einer großen Hure "... , die an
vielen Wassern sitzt" (Offenbarung
17, 1) und meint mit den vielen Wassern "... , an denen die Hure sitzt, ...
Völker und Scharen und Nationen und Sprachen" (Offenbarung
17, 15).
Und diese Hure trägt den symbolischen Namen "Das große Babylon, die Mutter der
Hurerei und aller Greuel auf Erden" (Offenbarung 17, 5).
Und das Tier, das diese große Hure Babylon trägt, sitzt "auf
einem scharlachroten Tier" das voller lästerlicher Namen war und
sieben Häupter und zehn Hörner hatte (Offenbarung 17, 3), also das
erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes".
Mit dem Namen "Babylon" aus Offenbarung
17, 5 ist nicht die einstige Hauptstadt Babyloniens als eine
topografische historische Weltstadt des Alten Testaments gemeint, die
in Mesopotamien lag, sondern eine geistige Wohnstätte der
Nachfolger bzw. der Gemeinde des Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes". Ihr Träger ist nicht Jesus
Christus und ihr Aufenthaltsort ist nicht Gottes Nähe, sondern die
Wüste (vgl. Offenbarung 17, 3).
Und von der "Wüste" im biblischen Sinne wissen wir aus Jesaja 13,
21, daß sie ein Ort der Dämonen und gottesfeindlichen
Mächte ist, in der wir Gott nicht finden können.
Jeder Ort, an dem der wahre Jesus Christus nicht angebetet wird,
läßt sich alo mit der biblichen Symbolik "Wüste"
beschreiben. Mit der biblichen Redewendung "Wüste" wird demnach
ein irdischer Ort des Götzendienstes bezeichnet. Und an so einen
Ort hat das scharlachrote Tier, das voll lästerlicher Namen war
und sieben Häupter und zehn Hörner besaß, die Frau, die
es trägt verschleppt (vgl. nochmals Offenbarung 17, 3).
Aber in Offenbarung
17, 1 spricht der eine der sieben Schalenengel auch vom Gericht,
d.h. vom Ende der Hure.
Und dieses Ende wird vernichtend sein. Denn der symbolische Deckname
der Gemeinde des Antichristen der großen Hure, "die an vielen Wassern sitzt" das "große Babylon, die Mutter der
Hurerei und aller Greuel auf Erden" zeigt auch auf, welches Ende
sie, die endzeitliche antichristliche Gemeinde des ersten Tieres aus
dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, nehmen wird.
Wir lesen dazu in Jesaja 51, 6+13 eine Parallele zum Untergang des
historischen Babylons, der historischen Weltstadt
Mesopotamiens, wo nicht nur die bereits in der Vergangenheit vollzogene
Vernichtung der topografischen Hauptstadt Babyloniens prophezeit wird,
sondern weiterreichend auch Bezug genommen wird auf den Untergang des
noch kommenden geistigen Babylons zur "Zeit des Endes":
"6 Flieht aus Babel, und rette ein
jeder sein Leben, daß ihr nicht untergeht in seiner Schuld. Denn
dies ist für den HERRN die Zeit der Rache, um ihm seine Taten zu
vergelten.
...
13 Die du an großen
Wassern wohnst und große Schätze hast, dein Ende ist gekommen,
dein Lebensfaden wird abgeschnitten!" (Hervorhebung durch den
Verfasser dieser Homepage)
Genau darum spricht Jesus, indem er vor dieser Gemeinde des Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" eindringlich warnt, die das in
der Wüste befindliche scharlachrote Tier trägt:
"Geht hinaus aus ihr, mein Volk,
daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt
von ihren Plagen!" (Offenbarung 18, 4)
Und doch die Mehrheit der Menschen der Erde wird der Verführung
durch das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, den Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", welches nach Offenbarung 17, 3 in einer
Parallele als scharlachrotes Tier, das voll lästerlicher Namen war
und sieben Häupter und zehn Hörner hatte, beschrieben wird,
unterliegen. Wie schrecklich, wo doch die Bibel so klar und
unmißverständlich ganau darüber spricht! Wie furchtbar,
daß sie übersehen haben, daß das scharlachrote Tier
nach Offenbarung 17, 3 einen
Teil der satanischen Trinität darstellt. Denn in Offenbarung 12, 3
wird die Farbe rot dem Drache bzw. nach Jesaja 14, 29 und Jesaja 30, 6
dem feurigen Drache zugeschrieben.
Was ist es also, das den Antimessias zur "Zeit des Endes" für alle
Menschen der Erde so anziehend macht, so daß sie zuerst ins
Staunen geraten, dann ihm nachzulaufen beginnen und ihn dann
schließlich auch noch (freiwillig) wie einen Gott anzubeten
beginnen, sich aber genau damit an einen Ort in der Wüste, d.h. in
die tatsächliche Gottesferne begeben? Denn in der Bibel
heißt es ja in Offenbarung
13, 2-3 nach der Zürcher Bibel:
"Da geriet alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (praktisch ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier "seine
Gewalt und
seinen Thron und große Vollmacht" zur Ausübung seiner
Gewalt
übergab. Und gleich weiter in Offenbarung
13, Vers 4 der Lutherbibel steht geschrieben "... und sie beteten den Drachen an, weil er
dem Tier die Macht gab, und beteten
das Tier an und sprachen: Wer
ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?" (Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage).
Auch wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" unter Todesandrohnung
diejenigen zur Anbetung zwingt, die ihn wehement ablehnen, kommen doch
die allermeisten Menschen durch seine verführischen Wunder ins
Staunen, laufen ihm (praktisch ganz von allein) hinterher und beten das
Tier in der Bewunderung seiner Stärke an.
Und sprach nicht Jesus selbst dem Tier aus dem Meer diese Dinge zu, als
er an die Zukunft seines Volkes dachte, das dabei war, ihn, der es doch
so gut mit ihnen meinte, als ihren Messias abzulehnen und zu verwerfen:
"Ich bin gekommen (als der
wahre Messias Israels) in meines
Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht (als den von Gott
gesandten Retter) an. Wenn ein
anderer (dies später auch tut und) kommen wird in seinem eigenen Namen
(und er bezieht sich hierbei auf das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
den Antichrist zur "Zeit des Endes"),
den (also diesen Lügner) werdet
ihr annehmen (d.h. ihm nachlaufen und ihn schließlich
sogar anbeten)." (Johannes 5,
43)
Die Frage nach dem, was es ist, warum der falsche Messias und
Widerchrist zur letzten Zeit von so vielen Menschen angebetet werden
wird, kann demnach nur so beantwortet werden, daß er sich
selbst zum Lebensspender und zur Quelle allen Lebens macht. Er
muß demnach von sich ebenso aber betrügerischerweise
behaupten:
"Ich bin ... das
Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben ..." (in Anlehnung an
Johannes 11, 25)
Und das muß es wohl sein, was seine vermeintliche göttliche
Wesenheit
ausmacht. Und darum wird ihm wohl auch in Offenbarung
17, 11 die Zahl "acht" zugeschrieben, die, wie wir weiter Oben
bereits gehört haben, in der Symbolik der Geschichte der
frühen Kirche zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde.
Der Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. seine eigentliche Erscheinung
ist, bevor
er selbst als Mensch geboren wird bzw. persönlich die Bühne
dieser Welt betritt,
bereits in der Vergangenheit (in vielen seiner Vorläufer) ein
Stück weit in dieser Welt gewesen. Denn wir lesen über ihn in
Offenbarung 17, 8:
"Das
Tier, das du gesehen hast, ist
gewesen und ist jetzt nicht
und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis
fahren (d.h. anders ausgedrückt könnte man vom
Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" auch sagen: Das Tier, das da
war und das da immer wieder eine Zeit lang nicht ist, aber das da ganz
am Ende, bevor es für immer in das Verderben fährt, ein
letztes Mal mit völlig neuem Gesicht und in einer neuen
menschlichen Gestallt mit nie vorher dagewesener Grausamkeit wiederkommt).
Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht
geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie
das Tier sehen, daß es gewesen
ist und jetzt nicht ist
und wieder sein wird." (Hervorhebung und eigefügte
Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Der Antichrist war und ist
nicht:
Der erste Teil der Charakterisierung des Wesens des Antichristen wurde
von Dr.
Hansjörg
Bräumer in der 43. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt
nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes", die am
17.04.2010 im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) ausgestrahlt wurde, da das Tier »war und nicht ist«,
mit den Worten "Der Antichrist hat eine Vorgeschichte und eine
geschichtliche Vergangenheit." interprädiert. Aber Dr.
Bräumer betonte auch: "Der Antichrist ist keine die Gegenwart
alles bestimmende Macht."
Und nun zum zweiten Teil der biblischen Charakterisierung des Wesens
des Antichristen aus Offenbarung
17, 5:
Der Antichrist »wird
wiederkommen«:
An dieser Stelle bemerkte Dr.
Hansjörg
Bräumer: "Im Verlaufe der Endgeschichte, von Jesu Geburt bis zu
seiner Wiederkunft, wird es immer wieder historische Gestalten und
Herrschaftssysteme geben, die den Antichrist verkörpern. Am Ende
jedoch wird der eigentliche Antichrist erscheinen."
Und der Verfasser dieser Homepage ergänzt dazu noch, daß mit
der Redewendung, der Antichrist »war und ist nicht«,
eindeutig der Focus auf dem zweiten Teil der Aussage des Johannes
liegt, die da lautet: Er «wird wiederkommen«.
Der Rückblick des Johannes auf bereits vergangene Herrscher im
Verlaufe der Menschheitsgeschichte, die bereits den Geist des
Antichristen besaßen, die erfolglose Suche nach solchen in seiner
damaligen Gegenwart (gemeint ist also das Ausbleiben historischer
Gestalten und Herrschaftssysreme zu seinen Lebzeiten, die den
Antichrist verkörperten bzw. seines Geistes waren, also in jener
Zeit, in der der Seher Johannes die Texte zum letzten Buch der Bibel
niederschrieb - denn es gab unmittelbar um das Jahr 100 n.Chr.
verglichen mit den Jahren zuvor und danach keine nennenswerte
Christenverfolgung), läßt dabei nur den einen Schluß
zu: Der eigentliche Antichrist wird und muß demnach
erst noch kommen.
Daß ihm aber zuvor viele seines Wesens, also Vorschattierungen
vorausgehen werden, hielt der Seher Johannes bereits an anderer Stelle
der Bibel fest. In einer Parallelstelle finden wir dazu:
"Und wie ihr gehört habt, daß der (eine
und bereits für das Ende vorangekündigte) Antichrist kommt
(und Johannes meint mit diesem unmißvrständich den einen,
letzten und ganz bestimmten Christusnachahmer irdischer Natur, den
Antimessias zur
"Zeit des Endes"), so sind nun schon
viele Antichristen (d.h. vorangegangene menschliche Herrscher
ähnlichen gottesfeindlichen Wesens) gekommen (solche sind also bereits als
menschliche Herrscher zu einer geschichtlichen Erscheinung geworden,
und es werden
noch ettliche dem eigentlichen Antimessias zur "Zeit des Endes"
vorausgehen, bis dieser -
natürlich ebenfalls - als ein
Mensch dieser Erde aber erst zur letzten Zeit geboren werden wird
und als Mensch
die Bühne dieser Welt betritt) ..."
(aus 1. Johannes 2, 18;
Hervorhebung und eigefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser
Homepage)
"... so sind nun schon viele
Antichristen gekommen
...", bedeutet
hier also auch wie in Offenbarung
17, 8, daß dem eigentlichen
Antimessias zur "Zeit des Endes", der noch kommt bzw. welcher erst in
der letzten bzw. sogenannten Endzeit
erscheinen wird, sozusagen als Vorschattierungen dieses letzten und
größten aller gottesfeindlichen
Herrscher bereits viele andere mit ähnlicher Natur vorausgegangen
und wieder gestorben sein werden. Bzw. es werden solche im weiteren
Verlauf der Menschheitsgeschichte zuvor noch kommen bzw. geboren werden
müssen. Der eigentliche, erst in der letzen Zeit erscheinende
Antichrist besitzt also eine Vorgeschichte.
Und solche Art von Natur, welche der Antimessias zur "Zeit des Endes"
besitzen wird und weswegen
ihm kein ständiges, ununterbrochenes gegenwärtiges Wesen
zugesprochen werden kann, wird letztendlich mit seinem
eigentlichen Erscheinen zur letzten Zeit
aber dann auch nur eine kurze, d.h. eng begrenzte Zeit zu seiner vollen
Blüte und Vollendung bzw. zu seiner ganzen Entfaltung kommen. Aber
dies wird wie gesagt erst dann geschehen, wenn all diese
Vorschattierungen des
Antichristen zur "Zeit des Endes", die bereits da waren, vergangen
sind, d.h. also nach einem Unterbruch seiner Gegenwart.
Das
scharlachrote Tier in der Wüste voller lästerlicher Namen mit
sieben Häuptern und zehn Hörnern nach Offenbarung 17, 3, was
gleichzusetzen ist mit dem ersten Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") besitzt zwar eine Vergangenheit
und hat eine Erscheinung in der Zukunft. Es besizt aber keine
immer und zu jeder Zeit währende Gegenwart. Denn von ihm
heißt es:
"Das
Tier, das du gesehen hast, ist
gewesen und ist jetzt nicht
und wird wieder aufsteigen ..." (nochmals Offenbarung 17,
8)
Und
da der sogenannte Antichristus "wieder aufsteigen (wird) aus dem
Abgrund und wird in die Verdammnis fahren" reißt er
damit diejenigen Menschen dieser Erde, die ihn, den Widerchristen der
letzten Zeit anbeten werden, durch seine Verführung mit
sich in den Abgrund.
Sie, die angesichts der letzten Erscheinung Antichristen ins Staunen
geraten, sich zum Götzendienst verführen
lassen und ihn wegen der ihm von Satan verliehenen Gewalt über den
Tod anbeten, sind also nicht etwa diejenigen,
die das ihnen versprochene ewige Leben wirklich erhalten werden,
sondern im Licht der Bibel gesehen in Wahrheit ausschließlich
solche Erdbewohner, die
nicht im Buch des Lebens stehen (vgl. nochmals bei Offenbarung 17, 8).
D.h., da mit dem Buch des Lebens Jesus Christus selbst gemeint ist,
gehören die Anbeter des in der Wüste befindlichen
scharlachroten Tieres voller lästerlicher
Namen mit sieben Häuptern und zehn Hörnern nach Offenbarung 17, 3, das dem
ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 gleichzusetzen ist, in Wahrheit nicht wirklich zu Jesus
Christus und besitzen demnach auch kein echtes ewiges Leben.
Wir völlig anders gegenüber Offenbarung 17, 8 (das Tier, das
gewesen ist und jetzt nicht
ist und wieder sein wird) klingt es da, wenn es in
Offenbarung 4, 8
vom tatsächlichen Allherrscher dieser Welt heißt:
"Heilig, heilig, heilig ist Gott der
Herr, der Allmächtige, der da
war und der da ist
und der da kommt."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Die Gegenwart Gottes wird auch an anderer Stelle in der Bibel
unterstrichen, d.h. bewußt betont. Denn bereits Mose stellt sie
an den Anfang seiner Charakterisierung des allmächtigen Gottes.
Wir finden sie in 2. Mose 3, 14:
"Gott sprach zu Mose: Ich werde sein,
der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen:
»Ich werde (immer und zu allen Zeiten, also ohne jeglichen
Unterbruch) sein«, der hat mich
zu euch gesandt." (ergänzender Klammertext durch den
Verfasser dieser Homepage)
Nur der lebendige Gott Israels besitzt also sowohl eine Vergangenheit,
und das unterscheidet ihn vom Antichrist, als auch zu jeder Zeit in Verlauf der
Geschichte der Menschheit eine Gegenwart.
Und er hat, da er nicht wie der Widerchrist in die Verdammnis
fährt, auch eine Zukunft, die im Unterschied zum Antimessias zur
"Zeit des Endes", da er nur ein endliches Leben besitzt, sogar bis in
die Ewigkeit reicht. Halleluja!
Nur er, der Herr und ware Retter dieser Welt, ist demnach allgegenwärtig und ein
wirklicher Allherrscher und zwar durch alle Zeiten hindurch
gegenwärtig.
Heilig ist also nur Gott der Herr, derjenige, der regiert von Ewigkeit
zu Ewigkeit. Amen!
Seine Macht kennt keinen Anfang, keinen Unterbruch und auch
kein Ende. Und er ist und bleibt immer derselbe, er, der eine
dreieinige Gott. Und darum kann er auch von sich selbst mit gutem Grund
sagen:
"... Ich bin's, der HERR, der Erste,
und bei den Letzten noch derselbe." (Jesaja 41, 4)
Und von seinem Sohn Jesus Christus heißt es darum:
"Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in
Ewigkeit." (Hebräer 13, 8)
Wir, die wir im Heute leben, wissen dies sehr zu schätzen. Denn
wir müssen nicht erst auf eine Retter und Wundertäter warten,
denn er war und ist bereits
hier. Er lebt und wir werden mit ihm leben.
Dem scharlachroten Tier in der Wüste voller lästerlicher
Namen mit sieben Häuptern und zehn Hörnern nach Offenbarung 17, 3, was
gleichzusetzen ist mit dem ersten Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"), wird wohl in Offenbarung
17, 11 auch die Zahl "acht" zugeschrieben, die, wie wir weiter Oben
bereits gehört haben, in der Symbolik der Geschichte der
frühen Kirche zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde, aber wirkliches Leben
kennt keinen Unterbruch. Und so muß die
göttliche
Wesenheit
des Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" also lediglich nur eine
vermeintliche, scheinbare göttliche
Wesenheit
sein und kann demnach keine Echtheit besitzen. Und der in seinem
eigenen Auftrag kommt und der da zudem von sich behauptet, ewiges Leben
zu besitzen und zu vergeben, wem er will, muß in Wahrheit ein
unverfrorener Lügner sein.
Weil aber dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an
anderer Stelle in der Offenbarung des Johannes zusätzlich bzw.
gleichzeitig die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zugeordnet wird (vgl. in Offenbarung
13, 17-18), und diese in Offenbarung
13, 18 sogar schlichtweg die "Zahl des
(ersten) Tieres (aus dem Meer)"
genannt wird, kann man nun zusammenfassend sagen:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" will, da ihm von
Johannes lt. Offenbarung
17, 11 die Zahl "acht" zugeschrieben wird, mehr sein, als Gott,
also "acht". Er erhebt sich demnach sogar über Gott, denn die Zahl
"acht" ist eins mehr als die Zahl "sieben", die für die
Vollkommenheit Gottes steht.
Und da in der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche die Zahl
"acht" zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde, muß wohl
der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" für die
Erbewohner in trügerischer Art und Weise auch ein gewaltiges
Symbol für die Auferstehung und das
Lebens sein.
Diese gewaltige Anmaßung einer göttlichen Wesenheit des
Antichrist bzw. Antimessias, die mit der Zahl
"acht" zum Ausdruck kommt, in einer solchen Unverfrorenheit, wie sie
noch nie von einem irdischen Herrscher zuvor praktiziert wurde,
muß es also sein, was die Menschen der Erde ins Staunen bringt
und dazu veranlaßt, dem Tier (ganz von allein) hinterher zu
laufen. Und genau darum beugten sie schließlich auch ihre Knie
vor dem Tier, eben darum, weil seine Todeswunde geheilt wurde:
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab, "... und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ... (dessen Todeswunde
nach Offenbarung
13, 3 geheilt wurde)".
(persönliche Interpretation von Offenbarung
13, 2-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Das Ganze wird dadurch noch unterstrichen, weil die Menschenzahl
"sechs"
insgesamt "drei" mal in der "Zahl
des Namens" des Tieres enthalten
ist und da mit der Verwendung der Zahl "drei" in der
Bibel an vielen Stellen auch ein göttliches Eingreifen bzw.
Wunderwirken im Zusammenhang mit dem Entstehen neuen Leben gemeint sein
kann.
Mit ihren sechs Hunderten, sechs
Zehnern und sechs Einern und der symbolischen Bedeutung der dort
verwendeten Dreimaligkeit der Ziffer "sechs"(gemeint ist die
symbolische Deutung
der in der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" enthaltenen Zahl "drei", bzw.
daß die Menschenzahl "sechs" insgesamt "drei" mal in der "Zahl
des Namens" des Tieres enthalten
ist) kommt also das scheinbar göttliche, lebensspendende
Wesen des (ersten) Tieres (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 zum Ausdruck.
Aber nichts desto Trotz muß das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" derjenige sein, der, weil die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in Offenbarung
13, 18 sogar die "Zahl des
(ersten) Tieres (aus dem Meer)"
genannt wird, sich doch bloß göttliche Wesenheit
anmaßt und sie nicht wirklich besitzt.
Denn die Zahl "sechs" ist die Zahl des Menschen, bzw. die Menschenzahl besitzt allgemein den Wert "sechs". Und
die Zahl "sechs" verkörpert das gefallene Wesen des
Menschen, der doch ursprünglich einer göttlichen Bestimmung
zugedacht war. Damit kann das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung
13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes" nicht selbst Gott sein. Sondern er ist nur ein Mensch
aus Fleisch und Blut.
Zusammenfassung
Dem Antichrist zu "Zeit des Endes" bleibt nichts
anderes übrig, als die Auserwählten Gottes zu segnen
Und wir haben im Kapitel "Die
Weisheit zur Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]" gehört: Derjenige
Name, der hinter der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [
666 ] steht, heißt Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach. Denn die vom lebendigen
Gott Gesegneten kann
niemand verfluchen.
Selbst hinter dem Segen des heidnischen Propheten Bileams, dem Urbild
aller falschen
und verderblichen Propheten, dem Balak, der König der
Moabiter, sehr viel Gold bot, um das Volk Gottes, Israel zu
verfluchen, stand letztendlich der lebendige Gott selbst (vgl. 4.
Mose 22 bis
26). So gelang es Bileam auch im zweiten Anlauf nicht, über Israel
einen Fluch auszusprechen und das Geld, das ihm dafür geboten
wurde, zu nehmen. Bileam konnte Israel
einfach nicht verfluchen, wenn er auch das Silber
und das Gold des Königs Balak sehr begehrte, denn die Israeliten
waren zuvor vom
lebendigen Gott gesegnet worden. So finden wir in 5. Mose 23, 6:
"Aber der HERR, dein Gott, wollte
Bileam nicht hören und wandelte dir den Fluch in Segen um, weil
dich
der HERR, dein Gott, liebhatte."
So wie der "in
Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, weil er gesegnet worden ist, von seinem
Bedränger schließlich
doch losgelassen und freigegeben werden muß, werden die mit dem
Hautmal der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn
Gekennzeichneten nicht verflucht, sondern doch bewahrt und gesegnet
sein!
Und der dann lebt, wenn nach Jesaja
51, 11 "die
Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" und der
voller Menschenfurcht war, sich ständig und den ganzen
Tag vor dem Grimm des Bedrängers gefürchtet hat, als dieser
sich vornahm, ihn zu verderben, "...
wird eilends losgegeben werden, daß er nicht sterbe und begraben
werde
und daß er keinen Mangel an Brot habe." (Jesaja
51, 14).
Denn der Herr, sein lebendiger Gott hat ihn, dem "in
Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16, dem das Verderben ohne eine Chanse des Entrinnens
zugedacht war, mit seinem heiligen Wort geborgen (vgl. Jesaja
51, 16). So hat der Gott Israels ihn, den Bedrängten, als
sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und
die Erde zu gründen und zu Zion zu sprechen: Du bist mein Volk!.
Und derjenige, der vom Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
verflucht werden
sollte, wird für viele Menschen zum Segen.
Wenn also der Antichrist diejenigen, die vor aller Welt trotz ihrer
Verfolgung und Bedrängung immer noch
Zeugnis ihres Glaubens ablegen, mit dem Hautmal der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn kennzeichnet,
spricht er
damit nicht symbolisch einen Fluch aus, sondern er segnet sie!
Wie ist dies zu verstehen, was ist der Grund dafür?
Das Hautmal der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung
13, 16-18, das nach Offenbarung
13, 18 die Zahl eines ganz bestimmten, d.h. eines einzelnen
Menschen sein soll, für dessen Namen diese Zahl steht, verweist
nach der Meinung
des Verfassers dieser Homepage auf Jesus Christus. D.h. der Träger
der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gehört nach der Meinung
des Verfassers dieser Homepage Jesus
Christus, dem Mensch gewordenen Sohn Gottes. Diese Zahl wird an
diejenigen an ihre Stirn vergeben, die in der Zeit der Bedrängnis
vom Antichristen zur "Zeit des Endes" damit öffentlich
bedrängt und verfolgt werden.
Wir müssen wissen, daß es z.Zt. Jesu Christi üblich
war, daß der Besitzer eines Sklaven diesen mit seinem eigenen
Namen in Form eines Brandmales an dessen Stirn kennzeichnete. Und
für den Namen des Besitzers konnte auch seine Zahl stehen. Ein so
mit dem Namen des Besitzers bzw. dessen Zahl an der Stirn
gekennzeichneter Sklave stand dann für alle Menschen deutlich
sichtbar unter dem persönlichen Schutz seines Besitzers, dem
dieser Name bzw. dessen Zahl gehörte.
Wer einen derart an der Stirn gekennzeichneten Sklaven antastete,
mußte wissen, daß er es mit dessen Besitzer zu tun bekam,
mit demjenigen, dem dieses Hautmal an der Stirn seines Knechts
gehörte und der mit seinem Leben für seinen Sklaven einstand.
Ein mit dem Hautmal der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an seiner Stirn
Gekennzeichneter steht damit wie
ein Knecht bzw. Sklave, der mit dem Namen seines Herrn an seiner Stirn
versiegelt wurde, auch unter dem persönlichen Schutz seines Herrn
und Besitzers, demjenigen, dem die Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gehört, bzw. zugeordnet
werden kann. Und der Besitzer, dessen Namen die Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zugeordnet werden kann, setzt
sich mit seinem guten Namen und seinem Leben für den ihm
gehörenden Knecht ein und verbürgt sich für ihn. Darum
auch sollte derjenige wissen, der einen an seiner Stirn mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten beleidigt
oder sich gar an diesem vergeht, wird es persönlich mit dem
Besitzer des Gekennzeichneten zu tun bekommen. Und dieser wird ihn dann
auch mit Gewißheit dafür strafen, weil er sein
persönliches Eigentum, bzw. denjenigen, den sein Besitzer mit
seinem Namen, bzw. mit der Zahl seines Namens an seiner Stirn
gekennzeichnet hat, angetastet hat.
Der Versuch des Sohnes des Verderbens, die Seinen Gottes mit der
Kennzeichnung durch ein ganz bestimmtes Hautmal an ihrer Stirn, gemeint
ist die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], vor aller Augen zu
verfluchen, verwandelt sich somit in ein Segnen für diese Menschen
um. Und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann
damit nicht
anders, wie es
bereits der heidnische Prophet Bileam tun mußte, als zu segnen,
was bereits
gesegnet ist. Sein Versuch des Aussprechens eines Fluches auf die an
ihrer Stirn mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten muß
somit kläglich scheitern und verwandelt sich in ein
öffentliches Kundtun eines Segensausspruches. Und dem Antasten der
Seinen Gottes folgt in Kürze die Bestrafung durch das Lamm, das
der Welt Sünde trägt und das auf die Erde zum Gericht
über die Feinde Gottes zurückkommt. Und dieser, seiner
Bestrafung gehen der heilige Zorn Gottes und seine Zornesgerichte
bereits voraus.
Das Wort aus Hiob 28, 28 "Siehe, die Furcht des Herrn,
das ist Weisheit, ..."
muß sich erfüllen. Weise ist also nur der, der den Herrn und
sein heiliges Zeichen, gemeint ist die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], an der Stirn eines Menschen
fürchtet, aber alle Menschenfurcht und auch die vor dem
Antichristen zur "Zeit des Endes"abgelegt hat. Nur solche Menschen
haben die Lügen des Antichristen durchschaut.
"Die Weisheit
ist ein Geist, der den Menschen liebt; doch läßt sie den
Lästerer nicht unbestraft für
seine Reden. ..." (Weisheit 1, 6).
D. h. Weisheit ist die Liebe zu den Menschen und damit auch die Liebe
zu den mit der "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten, die
große Ablehnung, Not und Verfolgung erleiden müssen.
Sie, die Weisheit des lebenendigen Gottes ist es, die
denjenigen Menschen, welche den lebendigen Gott fürchten, das Herz
für diejenigen, die mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] verflucht werden sollen,
öffnen wird. Aber auch sie, die Weisheit ist es, die den Mund der
von ihm Verfolgen und Bedrängten gegen den die Wahrheit zu Boden
werfenden Antichristen öffnen wird, so daß sie ihre Stimme
gegen ihren Bedränger erheben und alle Welt vor ihm warnen.
Sie, die mit der vom Antichristen ihnen aufgezwungenen Kennzeichung
durch die "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn verflucht
werden sollen, sie, welche nur den lebendigen Gott fürchten, nicht
aber auch Menschenfurcht besitzen und den Antichristen zur "Zeit des
Endes" eben darum hassen, weil er gerade mit der Kennzeichnung bei sehr
Vielen Menschenfurcht bewirkt sowie deren Gottesfurcht schmälert,
sie sind es, die es dem dritten Engel
nach Offenbarung
14, 9-11 gleich tun, der eindringlich davor warnt, das Tier und
sein Bild anzubeten und das lügenbehaftete "Hautmal des Namens"
des Antichristen an ihre Stirn oder an ihre Hand anzunehmen.
Sie, die an ihrer Stirn mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden, sind
es, die die zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten versuchen
und vor aller Welt den lebendigen Gott als den Vater und den wahren
Jesus Christus als den Sohn
des lebendigen Gottes bezeugen. Und dazu gehört während der
Zeit der weltweiten Bedrängnis großer Mut.
Sie sind es darum auch, die warnend auf
den zeigen, der die Vaterschaft Gottes und die Sohnschaft des Christus
leugnet, indem er beides, weil er allen Menschen, auch den Moslems,
gefallen will, verschweigt.
Sie zeigen also auf das unsichtbare, d.h. sich vor aller Welt
verbergende erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10, auf denjenigen, der den lebendigen Gott wie einen
Götzen vor seinen Wagen gespannt hat und der unverfroren seinen
heiligen Namen bzw. den seines lieben Sohnes Jesus Christus vor aller
Welt dazu mißbraucht, um seine egoistischen Machtinteressen
durchzusetzen. Denn er tat es in der ersten Hälfte der
großen Trübsal bereits mit dem gotteslästerlichen
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, und er
tut dies in deren zweiter Hälfte, d.h. in der Zeit
der Bedrängnis, in dessen Fortsetzung mit dem falschen Propheten
nach Offenbarung
13,
11-18.
Sie, die an ihrer Stirn mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden, zeigen
somit davor warnend auf denjenigen, der sich mit Hilfe des "Bildes des
Tieres" in den dann existierenden 3. Tempel gesetzt hat und der dort
mit diesem von Menschenhand erschaffenen Bild den Messias, Jesus
Christus, täuschend echt nachahmt, mit einem Bild, das wie
lebendig erscheint, das scheinbar sprechen kann und selbst Geist
besitzt und das anscheinend selbst machen kann, "daß alle, die das Bild des Tieres (also
es selbst) nicht anbeteten,
getötet würden." (vgl. Offenbarung 13,
15)
Und so etwas gab es noch nie, daß ein Bild einer Gottheit gleich
selbst dafür Sorge trägt, daß wer es, also wer dieses
Bild nicht anbetet, eben von diesem Bild auf übernatürliche
Art und Weise getötet wird. Und alle Menschen der Erde werden
darum großen Respekt vor diesem Bild haben, von dem Macht
ausgeht, auf sein Wort hin Menschen zu töten, dasjenige Bild nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das für
alle Welt wie lebendig erscheint und wirkt, als besitze das Bild selbst
den Geist eines Menschen. Und eben darum, weil es so wirkt, als besitze
dieses Bild den Geist eines Menschen, muß es auch einen
überaus mächtigen Menschen abbilden. Denn kein
natürlicher Mensch hat die Macht, allein auf sein Wort hin, also
scheinbar ohne eine Waffe, einen Menschen zu töten. Und sehr viele
Menschen der Erde werden darum in ihrer großen Angst vor dem Bild
glauben, daß dieses technische Meisterwerk der Täuschung
wirklich sprechen kann und ein Gott sein muß, dem Anbetung
gebührt:
"Und es wurde ihm (dem
Antichristen zur Zeit des Endes über seinen von ihm erschaffenen
falschen Propheten) Macht gegeben,
Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden
und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht
anbeteten, getötet würden." (Offenbarung 13,
15, erläuternde Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)
Das goldene Bild des Königs Nebukadnezar ist der erste
Vorläufer des "Greuelbildes
der Verwüstung" des Antichristen zur "Zeit des Endes"
Und daß die Menschen mit der Aufrichtung des von
Menschenhand
erschaffenen "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 eine große Angst überkommen wird,
daran zweifelt der Verfasser dieser Homepage nicht.
Haben wir doch in Daniel
3, 1-7 gelesen, wie es bereits vor einigen tausend Jahren all
denjenigen Menschen erging, die sich damals in einer weitgehend
ähnlichen Situation befanden, damals als der Herrscher
Babyloniens, der König Nebukadnezar, in der Ebene Dura im Lande
Babel ein goldenes Bild aufrichten ließ und es alle dort
Versammelten, die Fürsten, Würdenträger, Statthalter,
Richter,
Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande zur
Einweihung dieses Bildes auf den Schall der Posaunen, Trompeten,
Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hin
anbeten mußten.
Bis auf die drei Männer Schadrach, Meschach
und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren, und so lesen
wir es weiter ab Daniel 3, 8, wagte es niemand, der Aufforderung des
Herrschers über Babylonien und Königs Nebukadnezar nicht
nachzukommen. Denn es ging damals für alle um Leben und Tod.
Und um Leben und Tod wird es auch bei allen Menschen der Erde gehen,
dann wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nachdem
er alle Starken
der Erde vernichtet hat, im wieder aufgebauten Heiligtum in Jerusalem
sein wie lebendig erscheinede Bild, das anscheinend sogar selbst
sprechen kann und so auf alle Menschen wirkt, als besitze es den Geist
eines Menschen (gemeint ist das im 3. Tempel aufgerichtete und von
Menschenhand
erschaffene "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31), aufrichten wird.
Und dann wird der Antichrist im Gegensatz zum damaligen Herrscher
Babyloniens und König Nebukadnezar, der in aller
Öffentlichkeit auftrat und der mit seinem eigenen Mund die Befehle
erteilte, mit seiner eigenen Person selbst im Hintergrund versteckt
bleiben. Und nicht er selbst und persönlich, er der wahre
Fadenzieher, sondern sein vom ihm erschaffenes Bild wird er mit der
Hilfe meisterhafter Technik und der Kunst der Täuschung und
Lüge sprechen lassen. Und fast alle Menschen der Erde werden ihm,
dem Verführer der Welt, diese seine Lügen abkaufen und
vor dem wie lebendig erscheinenden Abbild eines großen
Gottes niederfallen und es anbeten, eben weil es dann so wirkt,
daß das Bild die Macht besitzt, über Leben und Tod eines
Menschen zu entscheiden.
Und fast alle Menschen der Erde werden voller Angst und unter Zittern
auf das hören was der Antichrist mit Hilfe seines falschen
Propheten über dieses, sein Bild zu ihnen spricht. Und dieses
Bild, das anscheinend den Geist eines Menschen besitzt und von dem
große Macht ausgeht, denn so wirkt es dann jedenfalls, wird
selbst Anbetung verlangen. Und fast alle Menschen der Erde werden
diesem Befehl des Bildes anfangs folge leisten.
Fast alle, d.h. es sind nicht alle Menschen der Erde, die vor dem im
3. Tempel stehenden Bild erzittern. Es gibt sie also ähnlich den
drei Männern Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die
Freunde des Propheten Daniel waren und die der Aufforderung des
ehemaligen Herrschers über Babylonien
und Königs Nebukadnezar nicht nachkamen, das goldene Bild in der
Ebene Dura im Lande Babel anzubeten.
Wer sind diese Menschen in der Zeit der Bedrängnis, die sich dem
Befehl des Bildes, welches das "sich in den Tempel Gottes setzen" des
Antichristen nach 2.
Thessalonicher 2, 3-12 verkörpert, der
sich über alles, was Gott
oder Gottesdienst heißt, erhebt und der dann mit Hilfe dieses
Bildes vorgibt, selbst Gott zu sein, mutig widersetzen?
Es sind diejenigen Menschen, die an ihrer Stirn mit der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden und die
warnend auf denjenigen zeigen, der sich symbolisch gemeint mit Hilfe
des "Bildes des
Tieres" in den dann existierenden 3. Tempel gesetzt hat und der dort
mit diesem von Menschenhand erschaffenen Bild den Messias, Jesus
Christus, täuschend echt nachahmt, mit einem Bild, das wie
lebendig erscheint, das scheinbar sprechen kann, das vermeintlich
selbst Geist
besitzt und das anscheinend selbst machen kann, "daß alle, die das Bild des Tieres (also
es selbst) nicht anbeteten,
getötet würden." (vgl. Offenbarung 13,
15)
Und der Antichrist zur Zeit des Endes wird sich nicht scheuen, genauso
zu verfahren, wie der ehemalige Herrscher über Babylonien
und König Nebukadnezar es tat. Er wird seine Androhung der
Todesstrafe letztendlich auch umsetzen. Er muß dies tun, ganauso
wie Eltern in
der Erziehung ihrer Kinder konsequent bleiben müssen. Denn sonst
würde er schon sehr bald unglaubwürdig werden und seine
Lügen
bzgl. des wie lebendig erscheinenden Bildes würden alsbald
offenbar werden. Und mit seiner Macht, die er mit Hilfe dieses Bildes
über die Menschen der Erde hat, wäre es dann sehr schnell
vorbei.
Und so wie der ehemalige Herrscher über Babylonien
und König Nebukadnezar nach Daniel
3, 2-3 die
militärischen Befehlshaber und die politischen
Verwaltungsbeamten und deren Berater, die Verwalter des Besitzes des
Reiches Babylonien, die Rechtsvertreter und die Amtleute
sowie die, die die Mächtigen im
Land waren, zwang sein goldenes Bild in der Ebene Dura im Lande Babel
anzubeten, damit bildlich gesehen alle Menschen Babyloniens dazu
bewegte,
dieses, sein goldenes Bild, das seine eigene Person, seine riesige
Macht und seinen Stolz verkörperte, anzubeten, wird es auch der
Antichrist zur "Zeit des Endes" unter Zuhilfenahme des im 3. Tempel
aufgerichteten und von
Menschenhand
erschaffenen "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 tun. Denn sie alle, die der ehemalige Herrscher über
Babylonien
und König Nebukadnezar vor dieses, sein erschaffenes Bild geholt
und dort versammelt hatte, waren für die
damalige Zeit die eigentlichen Repräsentanten und die
Würdenträger des
Königs. Und sie waren es, die seines ganzen, riesiges Reich mit
allen
Menschen, die darin wohnten, verkörperten.
Es ist anzunehmen, daß das goldene Bild, das der ehemalige
Herrscher über Babylonien
und König Nebukadnezar in der Ebene Dura im Lande Babel
aufrichten ließ und von dem wir nicht wissen, wie es aussah,
etwas Gewaltiges darstellte, d.h. etwas zeigte, was er selbst gerne
sein wollte und mit dem er sich gerne identifizierte. Es
verkörperte also etwas, von dem er sich wünschte, selbst an
dessen Stelle zu stehen. Und dieses, was dieses goldene Bild
darstellte, brachte seinen großen Stolz und seinen expandieren
wollenden Machthunger zum Ausdruck. Es stellte eine Erweiterung von
demjenigen dar, was in seinen damaligen Möglichkeiten stand. Und
einige Ausleger der Bibel meinen damit zu Recht, daß dieses
goldene Bild in der Ebene Dura im Lande Babel
der erste deutlich erkennbare Vorläufer des von Menschenhand
erschaffenen, bis zur Perfektion weiterentwickelten "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 , also ein Zeichen der
Überheblichkeit war.
Und darum meint der Verfasser dieser Homepage, daß nur derjenige
das lügenbehaftete "Hautmal des Namens"
des Antichristen an seine
Stirn oder an seine Hand erhalten kann, der dieses alles, was die mit
der "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn
Gekennzeichneten infolge ihrer Gottesfurcht und ihrer Liebe zu den
verlorenen Menschen tun, unterläßt:
Sie, die mit
der "Zahl des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn
Gekennzeichneten verachten nämlich das Bild des Tieres. D.h. sie
kommen
dem Befehl der Anbetung des Bildes nicht nach und bekennen stattdessen
den lebendigen Gott und seinen wahren Sohn, Jesus Christus, der in
Wirklichkeit erst noch kommen wird, mutig und freimütig vor den
Menschen und schenken ihm, dem Lamm Gottes, das der Welt Sünde
trägt, die alleinige Anbetung, weil er, der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" die Weisheit des lebendigen Gottes
nicht besitzt. Sie, die Verfolgten, anscheinend Verfluchten und
Bedrängten der zweiten Hälfte der großen Trübsal
wissen:
"Die Suche
nach Gott ist die Suche nach dem Leben. Die Suche nach dem Leben ist die Suche
nach der Liebe. Die Suche nach
der Liebe ist die Suche nach Christus. Wer
Christus sucht, findet in ihm seinen Gott, sein Leben und seine Liebe."
Ausspruch
von Hans-Joachim
Eckstein
Nur wer das Tier und sein Bild anbetet, kann das "Zeichen des
Namens" des Antichristen an seine Stirn oder an seine Hand nehmen
Der Schreiber dieses Textes vertritt die Auffassung,
daß nur
derjenige, der auch das Tier (gemeint ist der eigentliche Erbauer des
im 3. Tempel Gottes in Jerusalem befindlichen Bildes, welches das "in
den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 verkörpert) und sein Bild (gemeint ist
das von Menschenhand
erschaffene "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31)
anbetet, das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen
an seine Stirn oder an seine rechte Hand nehmen darf.
Der es nicht tut,
wovor der dritten Engel
nach Offenbarung
14, 9-11 eindringlich warnt, der also das Tier und sein Bild nicht
anbeten wird, kann
demnach das "Zeichen des Namens" des Tieres bzw. das Hautmahl, das den
lügenbehafteten Namen des
ersten Tieres aus dem Meer symbolisiert (gemeint ist der Antichrist zur
""Zeit des Endes, der sich mit dem Bild bzw. "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31) unverfrorenerweise an die Stelle Jesu Christi stellt), an
seiner
Stirn oder an seiner Hand gar nicht erst erhalten.
Nur diejenigen, die weise sind, sehen, auf das
Herz eines jeden Menschen, und nicht auf deren durch den Sohn des
Verderbens verunstaltete Fassade. Es ist doch die Aufgabe, nicht
mitzuhelfen, Menschen zu verfluchen, sondern bis auf den Antichrist
ausnahmslos alle Menschen zu lieben und zu
segnen, auch diejenigen, die von Menschenhand verflucht werden, selbst
wenn es angeblich die
größten Feinde sein sollten.
Und haben wir nicht bereits weiter Oben gehört, daß in der
Bibel in der
allerletzten Zeit, in der Zeit der
Bedrängnis, durch einen dritten Engel des lebendigen Gottes
lediglich vor einem ganz
bestimmten Hautmal gewarnt wird?
So wird in Offenbarung
14, 9 u.a.
eindringlich davor gewarnt,
daß ein offensichtlich freiwillig erhältliches "Zeichen",
welches an der Hand oder der Stirn erscheinen
wird, von
den Menschen genommen wird. Und in Offenbarung
14, 11 lasen wir weiter, welches Zeichen mit Offenbarung
14, 9 gemeint ist. Es ist das "Zeichen
bzw. das Hautmal des
lügenbehafteten Namens"
des
Antichristen und nicht die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und mit dem Tier ist das
erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 gemeint. Und das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes".
Das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen und nicht
die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
muß
dem lebendigen Gott solch ein Greuel
sein,
daß wer es freiwillig nimmt, trägt und behält nach Offenbarung
14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen
werden wird. Diese Aussage bzw. Warnung wird dann in Offenbarung
19, 20 nochmals wiederholt. Und wir können mit Gewißheit
davon ausgehen, daß mit dem dort genannten "Zeichen des Tieres"
ebenfalls das in Offenbarung
14, 11 genannte "Zeichen seines Namens", d.h. das Zeichen des
Namens des Antichristen zur "Zeit des Endes" und nicht die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
gemeint sein muß. Und es ist davon auszugehen, daß
diejenigen, die als Hautmal die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
erhalten werden, dieses Zeichen im Gegensatz zum "Zeichen bzw. Hautmal
des
lügenbehafteten Namens" des Tieres aufgezwungen bekommen werden,
so daß ihnen keinerlei Wahlmöglichkeit verbleibt, es
anzunehmen oder nicht.
Der Verfasser dieser Homepage aber nimmt an, daß diejenigen damit
Gekennzeichneten, die um die wahre Bedeutung der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
wissen, auch denjenigen kennen, der in Wahrheit hinter der Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
steht, denjenigen Menschen, dessen Zahl sie in Wirklichkeit ist,
nämlich Jesus Christus und daß diese Menschen, die mit der
Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
verflucht werden sollen, es für sich selbst als großen
Gewinn ansehen werden, mit der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [
666 ] als Hautmal an ihrer Stirn
in Wahrheit gesegnet zu sein und unter dem Schutz dessen zu stehen, auf
den sich diese Zahl bezieht und dessen Knechte sie damit sind.
Die "Zahl
des
Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"
[ 666 ] wurde von Dr. Martin Luther dem Amt des Papstes
zugeordet
Wie im Kapitel "Auch dem Antichrist zu "Zeit des Endes" bleibt nichts
anderes übrig, als Israel zu segnen" bereits vermutet und
beschrieben, kann
auch der Antichrist, obwohl er genau darauf hinzielt, über die
Seinen Gottes mit der Kennzeichnung durch ein ganz bestimmtes Hautmal
keinen Fluch aussprechen. Gemeint ist hier das Hautmal der "Zahl
des
Namens" des ersten Tieres aus dem Meer "sechshundertundsechsundsechzig"
[ 666 ].
"Hier ist (die Bedeutung
des Wortes) Weisheit (gefragt)! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des (Namens
des) Tieres; denn es ist die Zahl eines
Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig." (Offenbarung 13, 18,
Hervorhebung und Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Die "Zahl
des
Namens" des ersten Tieres aus dem Meer "sechshundertundsechsundsechzig"
[ 666 ], die die Zahl eines Menschen sein soll, wurde vom großen
Reformator, Dr. Martin Luther, dem Papst
zugeordet.
Der Papst,
als Oberhaupt der katholischen Kirche, stellt wie auch heute noch den
irdischen
Stellvertreter Jesu Christi auf Erden dar. Analog aber wird einmal der
Antichrist in
Wahrheit den irdischen Stellvertreter des Teufels auf Erden darstellen,
der
dazu von ihm seinen Thron und große Macht erhält und dazu
Jesu Wiederkunft auf die
Erde herab inszenieren wird, um den Messias nachzuahmen. Mit dem von
ihm geschaffenen, wie lebendig
erscheinenden und scheinbar sprechen könnenden Bild, das Jesus
Christus auf Gottes Thron sitzend
darstellen und angebetet werden soll (gemeint ist das von Menschenhand
erschaffene "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31), wird er die Menschen mit großem
technischen Aufwand verführen und damit für sie die Stelle
des lebendigen
Gottes einnehmen.
Wie kam Dr. Martin Luther
auf diese Zuordnung der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zum Amt des Papstes?
Er fand heraus: Die Zahl
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] muß
für ein Amt stehen, nicht für eine einzelne Person, da
während des gesamten
Bestehens vom päpstlichen Rom mehrere Päpste regierten.
Der
Papst gab sich u.a. selbst das Amt, der Stellvertreter Jesu Christi auf
Erden
zu sein. Wenn man das Amt des Papstes ins Lateinische übersetzt,
ergibt sich
daraus "Vicarius Filii Dei", das heißt übersetzt
"Stellvertreter
des Sohnes Gottes".
In
der lateinischen Sprache besitzen die Buchstaben bekanntlich auch
Zahlenwerte:
J
oder I=1, V oder U=5, X=10, L=50, C=100, D=500, M=1000.
Wendet man dieses auf das
Amt des Papstes "VICARIUS FILII DEI" an, entsteht folgende
Aufrechnung:
VICARIUS
5+1+100+1+5 = 112
FILII
1+50+1+1 = 53
DEI
500+1
= 501
Summe aller Zahlenwerte :
666
Wer entdeckte diesen
Zusammenhang bereits vorher?
Schon vor Beginn der
Reformation sollen Bibelausleger in dem Amt "Vicarius Filii Dei" die
Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] für das
päpstliche Rom entdeckt haben: so u.a. A. Helwig, D. Cramer, G.
Pacard
und Jan Hus.
Da die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in diesem Fall offensichtlich
nicht einer
einzigen Person zugeordnet werden kann, denn all die
o. gen. Personen ordneten die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [
666 ] nicht dem konkreten Namen des jeweiligen amtierenden Papstes als
Person zu,
sondern nur dessen Amt, müssen die in der großen
Trübsal vom Antichrist mit "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666
] gekennzeichneten Menschen allesamt Träger genau dieses Amtes
"Stellvertreter
des Sohnes Gottes" oder zumindest eines
sinngemäß ähnlichen Amtes sein.
Oder anders herum
gesagt, man kann die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
demjenigen Menschen oder derjenigen ganz bestimmten Person direkt
zuordnen, für den sie nicht
stellvertretend steht. Und das ist Jesus Christus, der
ursprüngliche und damit der eigentliche Träger des Amtes "des
Sohnes Gottes", der Sohn Gottes selbst. Denn ein Stellvertreter kann
offensichtlich beliebig ausgewechselt werden, wie es beim Papst
erfolgt.
Denn alle katholischen Päpste werden
stellvertretend für Jesus Christus eingesetzt. Sogesehen
müssen die in der großen Trübsal vom Antichrist mit der
Zahl des Namens "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]
gekennzeichneten Menschen der ursprünglichen Person ihres
stellvertretenden Amtes, also Jesus Christus gehören.
Wie soll man dies verstehen?
Wer in der großen
Trübsalszeit gezwungenermaßen genau dieses Zeichen als
Hautmal tragen muß und mit der "Zahl
des Namens" des
Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet
wird , ist
demnach eine Art "Stellvertreter des Sohnes Gottes", d. h.
sinngemäß
ein Beauftragter bzw. Gesandter Jesu Christi, oder mit den Worten von
Paulus ausgesprochen,
auch ein Botschafter an Christi Statt,
der das Reich Gottes an dessen Stelle in
einem fremden Land (in der Welt) vertreten wird.
Derjenige ist ein Gesegneter und
Träger des heiligen Namens Jesus Christus, bzw. stellt
dessen Eigentum dar, während diejenigen, die mit dem "Zeichen
des Namens" des
Tieres Gekennzeichneten Eigentum desjenigen Verfluchten sind,
der diesen Namen völlig unberechtigterweise führt.
Denn wenn die "Zahl
des Namens" des
Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] der Person
Jesus Christus zugeordnet ist, muß das "Zeichen
des Namens" des
Tieres einunddasselbe bzgl. der Person aussagen. Das "Zeichen
des Namens" des
Tieres müßte also symbolhaft ein Erkennungszeichen
für den Namen des Messias darstellen, in dessen Rolle der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zu schlüpfen
beabsichtigt. Es
könnte also das Kreuz [ + ] oder der Fisch [ <>< ] sein,
das das geheime Erkennungssymbol der ersten Christen war und das noch
heute gerne Christen verwenden, um sich als dem HERRN zugehörig zu
identifizieren.
In der Bibelübersetzung nach
Dr. Martin Luther finden wir dazu in 2. Korinther 5, 20-21 folgenden
Text:
"So sind wir nun Botschafter an
Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an
Christi Statt: Laßt euch
versöhnen mit Gott!
Denn er hat den, der von keiner
Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit
würden, die vor Gott gilt." (Hervorhebung
durch den Autor)
Der Antichrist
zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie
den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen
Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, daß der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" den Islam, der eine überaus
große
Anzahl von Mitgliedern auf der ganzen Welt besitzt, in erster Linie
für seine Religion zu gewinnen versucht. Dafür sprechen drei
verschiedene und sehr gewichtige Gründe:
Erstens: die große Anzahl von Moslems auf der Erde, die er, der
große Weltverführer, nicht unberücksichtigt lassen
kann,
weil sie den Antichristen ähnlich einer Oppositionspartei
öffentlich zur Rede und mit Sicherheit auch in Frage stellen
würden. Dies würde für den Antichristen schnell zur
großen Gefahr werden, falls er sich offen gegen den Islam zu
stellen versucht. Denn der Islam ist nach dem Christentum, das derzeit
ca. 2,1 Milliarden Anhänger haben soll, mit ca. 1,3 Milliarden
Anhängern die zweitgrößte Religion der Welt.
Zweitens: der besonderer Haß der Muslime auf das Christentum,
der aufgrund der Radikalität des Glaubens der Moslems für die
kommende Welteinheitsreligion des
Antichristen zur großen, unbeherrschbaren Gefahr werden
könnte, denn die Glaubensinhalte der kommenden
Welteinheitsreligion des
Antichristen werden sich sehr stark an die der Christen anlehnen
Drittens: die augenscheinliche Ähnlichkeit beider Religionen,
sowohl der des Christentums, als auch der des Islams und zwar in dem
Punkt, daß sowohl die Christen als auch die Moslems daran
glauben, das Jesus Christus zurück auf diese Erde kommen wird, um
Großes für ihre jeweilige Religion zu bewegen, denn der
islamische Prophet Muhammad (er lebte von ca. 570 - 632 nach Chr.),
der, und so glauben es zumindest alle Muslimen, anhand
einer wörtlichen Offenbarung den Koran niederschrieb, versuchte
darum zunächst ebenfalls die Christen für seine Lehre zu
gewinnen, die er selbst für die einzig richtige hielt.
Die große Anzahl von Moslems auf der Erde, der vom Antichristen
gefürchtete Haß der Muslimen auf seine von ihm geplante
Welteinheitsreligion, an dessen Spitze er sich selbst stellen will und
die augenscheinliche Ähnlichkeit beider Religionen, sowohl der des
Christentums, als auch der des Islams dürften den Antichristen zur
"Zeit des Endes" mit Sicherheit dazu bewegen, auch für den Islam
den von ihm
geplanten Tag der Iszenierung der Wiederkunft Jesu Christi zu
einem ihrer ganz großen religiösen Ereignisse werden zu
lassen.
Wir müssen an dieser Stelle wissen, was die Muslime über
Jesus Christus wissen und was bei dessen Wiederkunft von ihnen erwartet
wird, bzw. was darüber im Koran geschrieben steht:
Die Anhänger des Islam beten "Allah" an, wobei das Wort "Allah" in
den arabischsprachigen Ländern sowohl bei den Christen als auch
den Moslems als das arabischsprachige Wort für "Gott" verwendet
wird und soviel wie "der (einzige) Gott; Gott" bedeutet. Das
Christentum ist im politischen Sinne unabhängige Religion. Staat
und Christentum sind immer getrennt. Nicht so beim Islam. Dort ist die
islamistische Religion nicht nur eine Religion, sondern zugleich ein in
sich geschlossenes rechtlich-politisches Wertesystem. Die Trennung von
Staat und Religion ist deshalb nach islamischem Verständnis nicht
möglich.
Der Islam gründet auf den Koran, der für die Moslems das
unverfälschte Wort Gottes darstellt.
Dies alles ist nicht zufällig so, denn der Islam ist im weitesten
Sinne eigentlich nur eine der vielen
christlichen Sekten, die nach dem Tode Jesu Christi aufkam und die
versuchte, die christliche Lehre in ihrem Sinne fortzuführen,
nachdem
die Juden in ihrer breiten Masse Jesus Christus als Prophet und Sohn
Gottes, d.h. als ihren Messias abgelehnt und verworfen hatten.
Darum wird im
Koran das Leben und Wirken Jesu Christi auf dieser Erde
grundsätzlich nicht geleugnet, sondern sogar mit eingeflochten.
Denn der
Ausgangspunkt der Lehre des Korans ist das Leben und Wirken Jesu
Christi auf dieser Erde. Und so glauben auch beide Religionen, die der
christlich jüdischen und die der Muslimen, daß Abraham ihr
gemeinsamer Stammvater ist und daß beide aus einer jüdischen
Wurzel entstanden sind.
Wie im Kapitel "Gottes
zukünftiger Heilsplan schließt auch die
arabischen Nationen
mit ein" angegeben, gilt Ismael, der älteste Sohn Abrahams als
der Stammvater der arabischen Nationen, dem Land, aus dem die Religion
des Islams entstand. Aber wir wissen aus der Bibel, daß derselbe
Abraham, der Segen für seinen Sohn Isaak erhielt,
auch um Segen für
seinen Sohn Ismael bat, den seine Magd Hagar, die Ägypterin war,
anstelle seiner eigenen Frau Sara gebahr, weil seine eigene Frau nach
ihrer Meinung wegen ihres bereits hohen Alters keine Kinder mehr
erwartete. Und diesen Segen für
Ismael sprach der Gott Israels Abraham auch zu
(vgl. 1.
Mose 17, 18-21),
auch wenn später seine Magd Hagar zusammen mit dem gegenüber
seinem Bruder Isaak ungehorsamen Ismael von Abraham aus seinem Lager
fortgeschickt wurde und die Segenslinie des heiligen Volkes danach
weiter über Isaak verlief. Deswegen kann Ismael nicht auch
gleichzeitig der Stammvater der Moslems sein, obwohl diese das heute
noch von
Ismael behaupten, denn der Gott Israels segnete ihn ebenfalls.
Wenn der Gott Israels, da er beide gleichermaßen gesegnet hatte,
beide verfeindeten Brudervölker wieder
zusammenführt, wird er dies aus zweierlei Gründen tun:
Erstens: Wie soeben gehört segnete Gott beide Brüder. Und so
wird er die Völker, die er aus beiden Brüdern wachsen
ließ, einmal in seinem Sohn Jesus Christus wieder
zusammenführen.
Und zweitens: Wir wissen, daß die Reste der sogenannten
verlorenen zehn Stämme Israels nicht wirklich verloren sind
(vgl. im Kapitel "Laßt uns kein Blut vergießen, denn Joseph ist
unser Bruder! Bzw. wo sind die Reste der sogenannten
verlorenen zehn Stämme Israels geblieben?"), sondern daß
sie mit der Wiederherstellung Israels wieder in ihr gelobtes Land
zurückfinden können (vgl. im Kapitel "Von den zehn Stämmen Israels ist nur einer wirklich
verloren - Die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme
Israels").
Das bedeutet, daß die arabische
Bevölkerung, die den Islam zur Staatsreligion hat und die heute im
ehemaligen Gebiet des Nordreiches Israels lebt, den Rest der
sogenannten
verlorenen zehn Stämme darstellt. Und der Gott Israels segnet
damit auch dieses Land in seinem Sohn Jesus Christus.
Auch der Iran, der aus den Elamitern hervorgegangen ist, gehört
zu denjenigen Volksgruppen der arabischen Nationen, die
eine biblische Prophezeiung über Erweckung besitzen sollen. Lesen
wir doch, daß die Elamiter bei der Ausgießung des heiligen
Geistes zu Pfingsten bereits dabei waren und gleichmaßen vom
heiligen Geist erfüllt die großen Taten Gottes
rühmten (vgl. Apostelgeschichte 2, 6-13).
Moslems glauben aber im
Gegensatz zu den Christen, daß Jesus Christus selbst nie
gekreuzigt wurde, sondern ein Doppelgänger an seiner Stelle
(vgl. Sure 4, 156; aus "Der Koran", aus dem Arabischen
übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart). Das
hat zur Konsequenz, daß es durch Jesus Christus keine
Sündenvergebung und demzufolge auch keine Errettung gibt. Und
darum wird er im Koran nicht Jesus Christus, sondern nur mit dem
Vornamen Isa genannt (Isa ist die arabische Übersetzung für
den
Vornamen Jesus), also nicht auch gleichzeitig der Christus, da
Christus soviel wie "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder
"Der von Gott gesandte Retter" bedeutet.
D.h. das was die Lehre der Christen erst zu ihrer Lehre macht,
nämlich der
stellvertretende Tod am Kreuz zur Vergebung der Sünden und die
Auferstehung von den Toten, die nur ein Christus tun konnte, wird von
Muslimen geleugnet. Wäre
Jesus jedoch nicht auferstanden, so wäre er nicht der Christus
aller Menschen geworden und so wären auch alle in
Christus Entschlafenen verloren (vgl. 1. Korinther 15, 14+17-19).
Somit ist bei Ihnen Isa auch nicht der Sohn Allahs (der Sohn Gottes)
und Allah (Gott) hat auch
nie einen Sohn gezeugt (vgl. Sure 112, 3-4; aus "Der Koran", aus dem
Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart). Denn
Muslime glauben, daß Allah "Isa" erst mit der Geburt durch
seine Mutter Maria ins Leben rief, indem er sprach: Sei! (vgl. Sure
19, 35-36; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Der Islam leugnet damit die Vaterschaft des lebendigen
Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus, und dies tut
er mit großem Nachdruck (vgl. Sure 9, 30; aus "Der Koran", aus
dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Jesus Christus, der im Koran nur "Isa" genannt wird, ist demnach
für
Muslime nicht der Sohn Gottes und auch keinesfalls ihr Herr. Er ist
lediglich ein Sklave und Diener Allahs. Und genau darum können
die Moslems auch keine Heilsgewißheit haben. Sie wissen es nicht
sicher, ob sie nach ihrem Tod die Ewigkeit in der Hölle bzw. im
Fegefeuer oder im
Paradies verbringen werden, ob die Anzahl ihrer guten Werke in ihrem
Leben ausreichend groß war, daß sie von Allah gerettet
werden können. Muslime können also nur durch ihre guten
Werke gerecht werden (Werksgerechtgkeit). Christen dagegen vertrauen
auf die Gnade, weil nach ihrem Glauben ein Mensch stellvertretend
für alle die Schuld bezahlt hat.
Und genau darum, weil es im Islam keine wirkliche und allumfassende
Vergebung der Sünden gibt, müssen alle Muslime
erst einmal hinunter in das lodernde Höllenfeuer.
Von dort aus
finden einige, deren Gottesfurcht in ihrem Leben ausreichend groß
war, Gnade bei
Allah und dürfen ins Paradies kommen (vgl. Sure 19, 70-73; aus
"Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Nur
wer auf Erden im heiligen Kampf gegen die Ungläubigen sein Leben
gelassen hat, und genau das begünstigt die Radikalität des
Islam, der bekommt seine Sünden vergeben (vgl. Sure 3, 194-195;
aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart) und
wird darum auch mit Gewißheit aus der Hölle in das Paradies
gezogen. Aber auch diese im "heiligen Krieg" gefallenen "Märtyrer"
im Sinne des Islams kommen nach dem Koran zuerst in die Hölle,
eben weil sie keinen Sohn Gottes, keinen Retter, also keinen Christus
haben.
Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt
Und nun zu den Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurück auf diese Erde kommen
wird:
Die eschatologischen Vorstellungen (die Eschatologie ist die Lehre von
den letzten Dingen) der Muslime in nachprophetischer Zeit entstammen
aus unterschiedlichen
Quellen und können weniger aus dem Koran selbst entnommen werden.
Die Wiederkunft des islamischen Jesus, des Jesus
von Nazareth, des Sohnes der Maria (Isa
ibn Maryam)
weichen in unterschiedlichen Quellen etwas voneinander ab und sind
weniger Thema des Koran, hauptsächlich und dafür auch
wesentlich mehr in der islamischen Tratition, den sogenannten Hadithsammlungen.
Die Hadithsammlungen sind neben dem Koran und der verbindlichen
islamischen Rechtssprechung in Religion und Politik, der Scharia (Schari'a) eine der drei wichtigsten
Stützen des Islam.
Die Scharia, die wohl bekannteste, umfaßt dabei die Gesamtheit
der
religiösen, moralischen, sozialen und rechtlichen Normen, welche
im Koran und der prophetischen Tradition beinhaltet sind. Die Scharia
ist für einen jeden Moslem darum so verbindlich, weil sie
denjenigen Wegweiser darstellt, der die Menschen zu Allah führen
soll. Sie stellt die Gesamtheit der Vorschriften Allahs dar, die sich
auf die täglichen Handlungen der Menschen beziehen.
In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und
Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) spielen drei Gestalten
eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der
letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind:
der "Daggal" (das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel), der "Mahdi"
(der durch Gott
Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete) und "Isa" (das
Äquivalent zum Jesus der Bibel).
Der "Daggal", auch die Muslime
erwarten also den Antichrist zur "Zeit des Endes", ist nach
islamischer Vorstellung die "menschliche Verkörperung des
Bösen", der große
endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“,
sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und
somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes
"Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im
Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen
herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
So muß auch der islamische "Daggal", der direkt von Satan
geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während
seiner Gewaltherrschaft von Gott recht geleitete Menschen
herabsetzen, verunglimpfen und in Verruf
bringen, d.h. denunzieren. Denn solche Menschen werden, da sie von Gott
erleuchtet sind, sein wahres
Wesen schon sehr früh erkennen. Und der "Daggal"
muß darum durch dieses von ihm in der Öffentlichkeit
bewirkte "Herabsetzen", "Verunglimpfen" und "in Verruf bringen" von
Gott recht geleiteter Menschen
verhindern, daß ihre ernstlichen Warnungen vor dem großen
endzeitlichen „Lügner“ und „Betrüger“
Gehör finden.
Ihm bleibt schließlich nichts anderes übrig, als solche
Menschen, die für ihn eine ernsthafte Gefahr bedeuten, zum
Schweigen zu bringen. Und er wird darum von Gott recht geleiteten
Menschen, die ihn als große Gefahr für alle Menschen und
deren Religion erkennen und offenlegen, "nachstellen", um sie
auszuschalten.
Aber nicht nur das. Denn nach dem christlichen Verständnis
verwirft der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach der Bibel in Daniel 11, 37
die Götter seiner Väter
(Man beachte bei dem Wort "die Götter" steht nicht wie erwartet
die Einzahl, sondern es findet die Mehrzahl Verwendung!) und wird, da
er sich sowohl nach dem christlichen als auch nach dem islamischen
Verständnis göttliche Wesenheit anmaßen wird, deren
Stelle einnehmen.
Denn in Daniel 11, 37 im Alten Testament der Bibel steht
geschrieben:
"Auch die
Götter seiner Väter wird er nicht achten; er wird weder den
Lieblingsgott der Frauen noch einen andern Gott achten; denn er wird sich
über alles
erheben."
D.h. es ist
durchaus denkbar, daß die Ehe seiner Eltern gleichzeitig eine
Mischehe
zweier
zueinander völlig kontrahärer Religionen gewesen sein
könnte. Und
der Verfasser
dieser Homepage vermutet an dieser Stelle, wenn dem so ist, daß
diese beiden
Religionen
das Christentum und
der Islam gewesen sein dürften. Christentum, weil der Antimessias,
bzw. der "Sohn des Verderbens"
den "Lieblingsgott der Frauen" ebenfalls nicht achtet und weil er den
biblischen
Andeutungen zufolge aus der Kirche selbst kommen soll (vgl. im
Kapitel "Warum
die heutige Kirche über den Antichrist und Jesu
Kommen schweigt").
Nach jüdischem Verständnis, und der Prophet Daniel war ja ein
Jude, ist der "Lieblingsgott der Frauen"
der erwartete Messias Israels,
der nach den prophetischen Ankündigungen von einer Jungfrau
geboren werden soll. So hoffte jede Jungfrau in Israel
insgeheim, daß sie es ist, die den Messias zur Welt
bringen wird. Und so wurde der von allen Juden erwartete Messias
unausgesprochen zum "Lieblingsgott der Frauen" erklärt.
Außerdem wird von den Christen vermutet, daß der kommende
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ein Jude sein wird.
Sie stützen
sich dabei auf eine Aussage eines ihrer
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals
Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich). Dieser vertrat in
seiner
Schrift gegen die Ketzer die Meinung, daß der Antichrist zur
"Zeit des Endes" aus den Nachkommen des israelitischen Stammes Dan
kommen wird, aus dem auch der Verräter Judas Iskariot, einer der
zwölf Jünger Jesu abgestammt haben soll. Er lehnte sich dabei
an eine Aussage an, die im sogenannten Testament Dan geschrieben steht
und wie folgt lautet:
"Ich las im Buch Henoch, des Gerechten, daß euer Fürst Satan
ist."
Das Testament Dan ist Bestandteil der "Testamente
der zwölf Patriarchen", die aus dem 1. Jhd. n. Chr. stammen.
Der Stamm Dan war dafür bekannt, daß er Götzendienst
betrieben hatte und die Hochburg des sogenannten Stierkultes gewesen
war. D.h. die Daniter waren allesamt Götzendiener Satans und
werden darum auch bei der noch in der Zukunft liegenden
Wiederherstellung der als verloren geltenden zehn Stämme Israels
nicht mit dabei sein.
Wenn der kommende
"Daggal", das Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias der
Christen, ein Halbjude mit teils muslimischer und teils christlicher
Erziehung ist, dürfte er
den Vertretern des Islam möglicherweise ein großes
Greuel sein.
Ein muslimischer Mann darf sich nach dem islamischen Recht durchaus
eine Christin zur Frau nehmen. Dies wird im Sinne der Islamisierung
des Christentums gutgeheißen.
Es
könnte in diesem Zusammenhang stehend auch durchaus sein,
daß sich,
wenn sich ein Muslime mit einer Christin ehelich
verbindet und sich dabei in dieser Ehe nicht rigeros für eine der
beiden
Glaubensrichtungen entschieden wird, für den aus dieser Ehe
hervorgehenden Sohn eine glaubensmäßige Zerissenheit
eingestellt haben könnte. Diese Konstellation ist dann nicht
selten von religiöser Verfolgung, Angst
und sogar innerehelicher Gewalt geprägt.
Wenn ein islamischer Ehemann seine christliche Frau nicht zum Islam
bekehrt und
diese in solch einer Ehe ihren Glauben ausleben darf und die Kinder
christlich erzieht, dann kann das nach dem
islamischen Verständnis sogar Ehrenmorde zur Folge haben. Solche
Kinder, die von der Mutter christlich erzogen wurden, sind wegen
ihrer Abtrünnigkeit von der islamischen Religion des Vaters
für andere Muslime ein Greuel. Denn die
Pflicht eines islamischen Vaters ist es, seine Kinder unbedingt nach
dem Glauben des Islam zu erziehen.
Nach den
Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der
Antichrist der Bibel also nicht nur die Christen, sondern auch die
Muslime mit seinem "Maul"
dazu verführen, ihn anstelle von "Isa" anzubeten. Und dazu bedarf
es wegen der Eigentümlichkeiten ihrer Religion eines
separaten "Maules", welches speziell auf die Besonderheiten der
islamischen
Lehre und des Korans zugeschnitten ist.
Denn die christliche und die
islamische Lehre sind zu kontrahär, als daß sie in nur einem
einzigen "Maul" zu vereinen wären. Muslime lehnen
konsequenterweise ab, daß "Isa", das ist der islamische Jesus von
Nazareth, von den Juden gekreuzigt wurde. Damit verneint der Koran
natürlich auch, daß "Isa" auferstanden und der Retter, der
Christus ist. Es wird im Koran aber auch verneint, daß Gott der
Vater ist und einen Sohn gezeugt hat und daß dieser Sohn "Isa"
ist. Denn "Isa", der Jesus des Koran, ist nach der Lehre des Islam nur
ein sterblicher Mensch, ein Gesandter Allahs, also lediglich einer der
fünf großen Propheten, die Allah berufen hat.
Dazu, d.h. um den Muslimen zu gefallen und ihr Gehör zu finden,
wird
dieses "Maul", das in der Bibel in Offenbarung
13,
5-6 beschrieben
wird und welches das psychologisch wirkende
und klug redende
aber lügenbehaftete Massenmedium das Antichristen zur "Zeit des
Endes" darstellt, (Gott als) den
Vater und ("Jesus
Christus" als) den Sohn
leugnen müssen. Dasjenige "Maul", das die nichtmuslimischen
Menschen, d.h. beispielweise die Christen und Atheisten,
anhören müssen, darf diesen Sachverhalt dagegen
nicht leugnen, will der große Glaubensverführer der letzten
Zeit auch sie gewinnen. Und es erkennt damit für diesen
Personenkreis natürlich (Gott als) den Vater und ("Jesus
Christus" als) den Sohn
an.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des
Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1.
Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet")
Das "Maul"
der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ist damit
nicht nur ein für alle religiösen
Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern
spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig
voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen
religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden
gehört werden kann. Dies darf aber natürlich für
niemanden
auffällig sein und herauskommen. Genau dafür aber sorgt ein
natürlicher (oder vom Antichristen künstlich hervorgerufener)
und in der Religion gegründeter, besonderer
Umstand ganz von selbst (oder doch nicht ganz von selbst?): Da Christen
und Muslime so selten in ein wirklich konstruktives religiöses
Gespräch kommen und einer den anderen und seine spezielle Religion
so selten wirklich achtet (wie schade!), wird es vielleicht gar keiner
bemerken, daß es zwei völlig eigenständige
"Mäuler" (eines nur für die Christen und das andere nur
für die Muslime) geben muß, oder doch?
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also
sogar sehr
sorgfältig darauf
bedacht sein und unauffällig dafür Sorge
tragen, daß dies auch so bleibt.
Was er bereits bzgl. der Vertuschung der zwei "Mäuler" getan hat,
daß zeigt uns die Geschichte der jüngsten Vergangenheit und
die Entwicklung des Islamismus, der seit dem Sechstagekrieg von 1967
den Nationalismus ersetzt, bzw. seine später folgende
Veränderung hin zu einer
sich zunehmend steigernden Radikalität und Aggressivität, was
bereits einer
Verfälschung der reinen islamischen Lehre und das in Vergessenheit
Geraten seiner Wurzeln mit einschließt und die selbsttätig
für sich sprechen. Und jeder wird sich diesbzgl. bereits seine
eigene Meinung gebildet haben.
Und auch der Verfasser dieser Homepage vermutet stark: Radikale Islamisten, oder anders
ausgedrückt: radikale
Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer
Gesinnung wie Al-Qaida („Die Basis“) werden vom Antichrist
zur "Zeit des Endes" gesteuert und
gelenkt und die Entwicklung hin zu ihren terroristischen
Aktivitäten ist nicht
rein zufällig geschehen. Dies wird auch deutlich, wenn man
die
zeitliche Komponente dieser jüngsten Entwicklung genauer
betrachtet:
Der Islam ist eine alte Offenbarungsreligion der Erde. Er besteht
bereits seit ca 1400 Jahren. Der Islamismus dagegen ist einer seiner
jüngsten Zweige, heute zur politischen Ideologie geworden, eine
politische und radikale Verengung des Islam, die seit dem 11. September
2001 eine völlig neue Qualität angenommen hat. Diejenigen,
die Anhänger dieser Ideologie werden und sich islamische
Fundamentalisten nennen, mißachten sämtliche
Grund- und Menschenrechte und die Religionsfreiheit. Sie kämpfen
regelrecht gegen eine Trennung von Staat und Religion und verstehen
sich als konsequente Gegner jeglicher Demokratie.
Die die Nationalisten ablösenden Islamisten versuchen, ihre Macht
dadurch zu erhalten, indem sie sich auf die Unantastbarkeit des Koran
berufen. Damit meinen sie aber unmißverständlich die
Unantastbarkeit der eigenen Korandeutung.
Islamischer Extremismus duldet keinerlei Kritiker, und wer sich gegen
die Meinung extremer islamischer Fundamentalisten ausspricht, gilt
sofort als ihr Feind, als einer, der Allah verrät.
Darum müssen Kritiker oft sehr gefährlich leben, werden von
islamischen Fundamentalisten eingeschüchtert, bedroht und sogar
ermordet.
Erst in den 1990er Jahren kam es vermehrt zu einer Radikalisierung
zahlreicher Islamistengruppen. Während sich arabischer Terror in
den 70er und 80er Jahren vornehmlich auf den Konflikt zwischen Israel
und Palästina konzentrierte, erwuchs der radikale Islamismus der
90er Jahre zur eigenständigen Ideologie radikaler und
terroristischer Gruppierungen, die inzwischen weltweit aggieren.
Parallel dazu fand ebenfals global und so auch im
mitteleuropäischen Raum eine Re-Islamisierung statt.
In diesem Zusammenhang verschärfte sich auch der Konflikt zwischen
den Israelis und den Palästinensern.
Der "Daggal" des Islam, das Gegenstück zum Antichristen der Bibel,
wird von den Muslimen damit auch als der "falsche Messias" und
Verführer
zum Götzendienst angesehen, eben weil er
sich nach den Vorstellungen der Muslime göttliche Wesenheit
anmaßen wird. So jedenfalls lehrt es der islamische
Glaube. Und der Schreiber
dieses Textes vermutet darum: Der "Daggal" des Islam und der Antichrist
der Bibel verkörpern einunddieselbe Person.
Und wenn sich der "Daggal" göttliche Wesenheit anmaßt, d.h.
wenn er sich an die Stelle Gottes stellt oder sich sogar über ihn
zu erheben versucht, dann muß er auch derjenige sein, der sich
selbst zuschreiben wird, die Quelle des Lebens zu sein. Derjenige, der
Gott gleich sein will, der muß doch, um auch glaubhaft zu sein,
als der Spender des Lebens auftreten!
Denn es läßt sich doch ganz allgemein sagen, daß ein
Gott immer den Ursprung und die Quelle des Lebens verkörpern
muß, sonst kann er nicht Gott sein oder sich gar über ihn
erheben. Und wenn es da einen geben wird wie den "Daggal", der sich
bekanntlich göttliche Wesenheit anmaßen und der sich also an
die Stelle Gottes stellen wird, muß er sich auch anmaßen,
selbst die Quelle des Lebens zu sein. Und er muß dies auch ein
Stück weit beweisen, also vorzeigen können.
Und die Vermutung, daß der "Daggal" des Islam und der Antichrist
der Bibel einunddieselbe Person verkörpern, begründet der
Verfasser der Homepage darin, daß ihn auch die Bibel als
denjenigen charakterisiert, der im Wort Gottes als Mensch beschrieben
wird und sich doch über Gott erhebt.
Denn dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird in der
Heiligen Schrift
in Offenbarung 17, 11 eine ganz bestimmte Zahl zugeschrieben:
"Und das
Tier (gemeit ist das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, der Antichrist
der Bibel), das gewesen ist und jetzt
nicht ist, das ist der achte und ist einer
von den sieben und fährt in die
Verdammnis." (Hervorhebungen und ergänzenden
Klammertext durch den Verfasser der Homepage)
Um Klarhet in diesen Dingen zu erlangen, beruft sich der Schreiber
dieses Textes an dieser Stelle auf Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler
Studienbibel, der in seinen Ausführungen im
Evangeliumsrundfunk
(ERF) vom 23.05.09 in der 32.
Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl.
Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema
darlegte.
In seinen Ausführungen vermerkte Dr.
Bräumer an dieser Stelle dazu den Satz mit folgendem
Wortlaut:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem
Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.«
Sie ist also die Menschenzahl
, die allgemein den Wert "sechs" besitzt. Denn am sechsten Tag
der
Schöpfungsgeschichte Gottes wurde der Mensch zum Bilde Gottes
geschaffen. Er sollte ursprünglich in den siebten Tag hineinleben,
fiel aber in Sünde und blieb bei der "sechs" hängen. Durch
seinen Abfall von Gott erreichte er nicht die Zahl "sieben", die Zahl
(der Vollkommenheit) Gottes.
Desweiteren nahm Dr.
Bräumer aus Celle auch an anderer Stelle auf den Zahlenwert bzw.
diejenige Zahl Bezug, die man dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt.
der Bibel zuordnen kann:
»Während die Zahl "sechs" hinter der "sieben"
zurückbleibt, wird diese von der "acht" überschritten. Der
Antichrist will mehr sein, als Gott, also "acht" und ist darum eben
weniger als "sechs".«
Und da der Antichrist der Bibel (gemeit ist
das erste Tier
aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10) nach Offenbarung
13, 16-18 in Zusammenhang mit der "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" gebracht wird, kann man über ihn
bezgl. der symbolischen Deutung dieser Zahl zusätzich noch
folgendes festhalten, daß eine ganz allgemeine Aussagekraft
besitzt:
"Drei" mal die Ziffer "sechs" hintereinander angeordnet sagt aus, da
die Zahl "drei" in der Bibel immer im Zusammenhang mit dem Gott Israels
gebracht
wird, daß die "Zahl
des Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" bzw. derjenige, für den sie in
Wahrheit steht, dadurch charakterisiert sein muß, daß sich
der eine wirkliche Träger der Zahl, obwohl er doch infolge der
(mehrmaligen) "sechs" eindeutig ganz
Mensch sein muß, dennoch infolge der in dieser Zahl verwobenen
"drei" göttliche Wesenheit anmaßt und somit
auch fälschlicherweiser als Spender des Lebens auftreten wird
(vgl. dazu auch das im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten" ab hier Gesagte).
Wir sehen also in diesem Punkt der Anmaßung göttlicher
Wesenheit durch einen Menschen weichen die Prophetie der Bibel und
diejenige, die den Muslimen gegeben ist, nicht wesentlich voneinander
ab.
Die Zeit des zu Boden Werfens der Wahrheit in einer Art von
Schreckensherrschaft und der Verführung durch den
"Daggal" am
Ende der Zeiten auf
der Erde, während der er sich zumindest eine Zeit lang
göttliche Wesenheit anmaßen wird, soll insgesamt 40
Jahre währen. Erst dann wird er vom wiederkehrenden "Isa",
dem islamischen Jesus endgültig und für immer getötet
werden. Der islamische
Antichrist, auch "Al-Daggal" genannt,
ist nach der Überlieferung für die Muslime einäugig und
behaart.
Der endzeitliche "Mahdi"
stellt in der islamischen
Eschatologie während der 40
Jahre währenden Gewaltherrschaft des "Daggal", die
unmittelbar vor dem Jüngsten Gericht sein wird, nach islamischer
Auffassung auch das Recht in der
muslimischen Gemeinschaft wieder her. Er wird dazu von Gott bzw. Allah
erleuchtet und rechtgeleitet. Daraus ergibt sich, daß der "Mahdi"
der durch Gott
Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete ist.
Bei den Erläuterungen zum islamischen "Daggal" haben wir bereits
eingangs gehört, daß das hebräisch-aramäische Wort
"Satan" soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet.
Und weil der islamische "Daggal", der direkt von Satan
geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während
seiner Gewaltherrschaft seiner Natur gemäß von Gott recht
geleitete Menschen
herabsetzen, verunglimpfen und in Verruf
bringen wird, d.h. sie denunziert, muß der "Daggal", das
Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias der Bibel,
natürlich auch seinen größten Widersacher, den
endzeitlichen "Mahdi" bekämpfen. D.h. er wird diesen von Gott bzw.
Allah
erleuchteten und rechtgeleiteten, glaubenstreuen und wahrheitsliebenden
Menschen in der Öffentlichkeit
"herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen". Da es für
das hebräisch-aramäische Wort
"Satan" im
Arabischen ein Äquivalent gibt, welches soviel wie "anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, muß der islamische
"Daggal" den endzeitlichen "Mahdi" in der Öffentlichkeit zu
allermindest falsch beschuldigen und herabwürdigen, mit dem Ziel
zu verhindern, daß dessen ernstliche Warnungen vor dem
großen
endzeitlichen „Lügner“ und „Betrüger“
bei vielen Menschen Gehör finden.
Daraus ergibt sich, daß die Person des "Mahdi" in der
Öffentlichkeit bereits zuvor, d.h. im Vorfeld eine gewisse Rolle
spielen dürfte und daß dieser, dann wenn sich Gott seiner
Person erbarmt und ihn recht zu leiten beginnt, schon einen relativ
hohen Bekanntheitsgrad besitzen sollte. Und umsomehr bekommt das Ganze
dann auch Gewicht. Und es scheint, als wolle Gott im Zuge der
Machtergreifung des "Daggal", dem Gegenstück zum Antichrist bzw.
Antimessias der Bibel, indem er den "Mahdi" als seinen Boten gebraucht,
die Menschen vor der wahren Natur des "Daggal" bereits im Vorfeld
warnen.
Und da der "Mahdi", da er Gottes Ehre zu verteitigen versucht, nicht
anders kann, als bei der Wahrheit zu bleiben und seinen ihm von seinem
Gott gegebenen Mund trotz alle Bedrohungen durch den "Daggal" nicht
schließt, wird es schließlich für ihn zu einem
Überlebenskampf kommen. Der "von Gott Erleuchtete und recht
Geleitete" wird diesen Kampf gegen den "Menschen der Bosheit", da ihm
kein anderer Weg möglich sein dürfte, sehr wahrscheinlich auf
einer intellektuellen Ebene führen.
Der Zuordnung der Person des "Mahdi" betreffend gibt es im Islam ganz
unterschiedliche Auffassungen.
Für die "Schiiten" ist der "Mahdi" eine völlig
eigenständige Person und wird nicht mit der Person des Propheten
"Isa" verbunden, während die Mehrheit der "Sunniten" ihn dagegen
mit dem erwarteten "Isa" identifiziert. Denn im Koran erhielt nur "Isa"
(Isa ibn Maryam,
d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) den Titel "Mahdi" bzw.
Messias.
Der endzeitliche "Mahdi"
ist derjenige, der in der
Endzeit von Gott dazu befähigt wird, das
Unrecht und seinen derzeitigen Urheber auf der Welt zu erkennen und die
Lügen des "Daggal" bzgl. seiner Verfälschung der reinen
islamischen Lehre aufzudecken und im
Sinne eines mit dem Finger Zeigens beim Namen zu nennen.
Der "Mahdi"
wird also denjenigen religiösen (Ver)Führer, der sich nicht
nur an die Führungsspitze des Islam zu stellen wagt, sondern sich
dabei obendrein auch noch göttliche Wesenheit anmaßen wird,
bloßstellen. Und er wird das durch den islamischen Antichristen
für viele Menschen entstandene Unrecht sogar zumindest teilweise
wieder beseitigen.
Der Verfasser
dieser Homepage vermutet, daß die Art und Weise des Kampfes des
"Mahdi" gegen den "Daggal" im Sinne der "Ahmadi-Muslime" sein wird.
"Ahmadi-Muslime"
stellen eine islamische Minderheit dar, die
man mit gutem Gewissen auch als eine Sekte innerhalb des Islam
bezeichnen kann. Denn die Ahmadiyya-Sekte versteht sich als islamische
Erneuerungsbewegung und einzige Vertreterin des "wahren Islams". Diese
sogenannten Ahmadis, die zur Ahmadiyya-Bewegung
zählen, stellen eine religiöse Gruppierung innerhalb des
Islam dar, welche jegliche
Gewalt und militärischen Einsatz ablehnen,
es sei denn aus der dringenden Notwendigkeit heraus, um sich selbst zu
verteidigen. Ahmadis versuchen also den Islam zu vergeistigen und
lehnen die Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt ab.
Die Anhänger der Ahmadiyya-Bewegung sind besonders
in Pakistan vertreten. Dort soll es von ihnen rund 1,5 Millionen
Anhänger geben, die seit den 50er Jahren religiös verfolgt
werden. Die muslimische Bevölkerung Pakistans wird sogar
aufgefordert, die Ahmadis zu boykottieren und zu diskriminieren.
In diesem
rein intellektuellen Kampf
("Dschihad") auf geistlicher Ebene wird der "Mahdi" höchst
wahrscheinlich sehr massiv von seinem Gegner, dem "Daggal", in seiner
Persönlichkeit angegriffen, denunziert und geschwächt werden,
sich aber mit Gottes Hilfe letztendlich doch gegen den "Daggal"
durchsetzen können.
Der "Mahdi"
in der islamischen Eschatologie wird dies nach den Vorstellungen des
Schreibers dieses Textes vermutlich
bewirken können, indem er die Lügen des
"Täuschers“ der islamistischen
Religion bzw. des
"Verfälscher" seiner reinen Lehre, also den "Daggal",
bloß
stellen
und offen legen und seine Lügen aufdecken wird.
Er wird demnach, so wie dies die "Ahmadi-Muslime" (Ahmadis) auch
glauben, lediglich einen spirituellen und intellektuellen Kampf
("Dschihad") mit dem Wort Gottes führen und keinen bewaffneten
Widerstandskampf (heiligen Krieg) anführen, so wie es diejenigen,
die sich heute "Mudschaheddin" nennen, tun.
Ein
"Mudschaheddin" ist derjenige Muslime, der für seinen Glauben in
den heiligen Krieg zieht. D.h., "Mudschaheddin" versuchen, also die
Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt durchzusetzen. Der
Ausdruck "Mudschaheddin" bezeichnet in der Praxis allgemein islamische
Kampfgruppen, die sich mit Gewalt um die Verbreitung oder Verteidigung
des Islam bemühen. Bekannte
Mudschaheddin sind unter anderem die Terroristen Osama
Bin Laden und Ramzi Yousef.
Der
islamische "Mahdi"
wird damit bemüht sein und versuchen, die
vom
"falschen Messias" zu Boden geworfene Wahrheit wieder
aufzurichten, was ihm auch trotz erbittertem Widerstand des "Daggal"
auch teilweise gelingen wird. Er wird wahrscheinlich seine angeblichen
Zeichen
und Wunder als Täuschungen entlarven, die hauptsächlich der
Verführung dienen und nach deren
wissenschaftlich-technischen Erklärungen suchen.
Der "Mahdi", der zur Zeit des islamischen Antichristen lebt, wird
demnach die Zeichen
und Wunder des "Daggal" erklärbar und den Sinn und
Zweck für viele verständlich machen. Er wird damit ihren
lügenbehafteten Charakter aufdecken.
Der "Mahdi"
ist somit der Vorreiter des vom Gott des Himmels geleiteten
antichristlichen Widerstandskampfes. Dieser Widerstandskampf muß
deshalb von Gott geleitet sein, weil mit dem Wort "Mahdi" zum Ausdruck
gebracht werden soll, daß diese Person, die der "Mahdi" genannt
werden wird, "durch Gott rechtgeleitet" bzw. "von Gott gut geleitet"
heißen wird.
Der "Mahdi" ist also in gewissem Sinne ein
Widerstandskämfper, der gegen den in der letzten Zeit aufkommenden
größten politischen und religiösen Diktatur der Erde,
d.h. gegen den Antichristen zur "Zeit des Endes",
aufstehen wird.
Da er
die Menschen dieser Zeit in diesen Dingen über den "Daggal"
aufklärt, wird er auch ein Aufklärer des Glaubens sein und
dazu die Prophezeiungen der Schrift auszulegen verstehen.
Die Waffe, die ihm dazu der Gott des Himmels in seine Hand gibt, ist
für die Christen sein heiliges Wort, die Schrift, bzw. das
niedergeschriebene Wort Gottes, die Bibel. Für die Muslime
dagegen sind es der Koran und die Schriften der islamischen Tratition,
die sogenannten Hadithsammlungen.
Weil er nach christlichem Verständnis mit dem ihm nach Epheser 6, 17
von Gott gegebenen "Schwert
des Geistes, welches
ist das Wort Gottes" gegen seinen Bedränger kämpft,
legt ihm sein Gott, dem er treu dient, selbst seine Worte der Wahrheit
in seinen
Mund.
Der "Mahdi" verhindert mit seinem Wirken, daß der "Daggal" die
Muslime
vollends dazu
verführen kann,
von Gottes bzw. Allahs reiner Lehre abzuweichen und stattdessen
Götzen
anzubeten, reinigt sie (gemeint ist die islamische Lehre) von ihrer
Verfälschung und Verweltlichung und führt sie im gleichen
Atemzug zu ihren Wurzeln
zurück.
Der "Mahdi" ist nach islamischem Verständnis
gleichzeitig auch der in der letzten
Zeit von den Muslimen erwartete Welt- und Glaubenserneuerer, also eine
Art von Mudschaddid.
Aus der islamischen Tratition, den sogenannten Hadithsammlungen, geht
hervor, daß der "Mahdi" viele Menschen
erfolgreich zum Glauben
an Gott führen wird. So muß er, da er in der Zeit des
"Daggal" leben wird, gegen das personifizierte Böse ("Dajjal")
kämpfen. Er wird im Verlauf dieses Kampfes mit dem ihm in die Hand
gegebenen Wort Gottes bzw. Allahs gegenüber dem ihn angreifenden
"Daggal" bestehen, seine verführerischen Lügen
durchschauen und entkräften und dabei gleichzeitig dessen
andauernden Angriffe abwehren können.
Gott bzw. Allah befähigt ihn, den Verführer der
Gläubigen, zumindest im Sinne eines Zurückhaltens
niederzuschlagen und damit moralisch zu besiegen.
Der "Mahdi" wird den "Daggal" damit aber nicht endgültig
bezwingen oder gar
töten. Aber er hält sein für den Glauben an Gott bzw.
Allah
verhängnisvolles und gotteslästerliches Treiben auf und
schränkt seine Werke bzw. deren (Aus-)Wirkungen zumindest für
einige
Zeit ein.
Den
"Daggal" endgültig besiegen und töten dies wird ein
anderer, der
nach ihm kommt, tun und zwar der bald nach ihm aus der Welt Allahs
wiederkommende "Isa" (gemeint
ist der islamische Jesus).
Der endzeitliche "Mahdi" verkörpert
somit
eine Person, die direkt von Gott bzw. Allah
geleitet sein wird.
Sogesehen wird er für die Muslime, da er mit Gottes bzw. Allahs
Hilfe als ein von Gott Rechtgeleiteter die Wahrheit erkennt,
diese wiederherstellt, verteidigt und bewahrt, als derjenige gelten,
der den
Gott seiner Väter ehrt, aber auch alle andersgläubigen
Menschen
achtet, die Barmherzigkeit leben, den Frieden suchen und dahingehend
Erneuerung ihres Glaubens zulassen, weil sie nicht nur Hörer,
sondern auch Täter des Wortes Gottes sein wollen. Denn Gott sieht
nicht auf die Person oder auf ein bestimmtes Volk. Ihm ist doch jeder
Mensch aus jedem Volk willkommen, der ihn fürchtet und gerechte
Werke tut.
Den Verfälscher der reinen
islamischen Lehre, der bewirkt hat, daß dort der Sünder
nicht mehr zur Buße gerufen wird, sondern allen Vernichtung
angedroht wird, die Allah nicht bekennen, wird er bloßstellen.
Denn sein Gott, dem er dient, hat nicht Gefallen am Tod eines
Sünders, sondern er möchte, daß dieser Buße tut,
um zu leben. Gott sucht seine verlorenen Söhne und Töchter
also nicht, um sie zu töten, sondern um sie zu erretten, wenn er
sie gefunden hat:
"Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden,
spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben
(und Kinder Gottes heißen)."
(Hesekiel 18, 32, Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch
den Verfasser
dieser Homepage)
Dann, wenn der Verfälscher der reinen
islamischen Lehre, der "Daggal" (das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel), bloßgestellt ist und seine Lügen
offenkundig geworden sind, werden sich die Muslime von ihm voller
Abscheu abwenden und zum Herrn und seiner Gnade finden. Denn in der
Bibel sind den arabischen Völkern für die letzte Zeit
große Verheißungen zugesprochen worden (vgl. auch im
Kapitel "Gottes zukünftiger Heilsplan schließt auch die
arabischen Nationen
mit ein").
Sind wir auch unbarmherzig und hart, Gott ist uns gnädig und
freudlich gesinnt. Und nur er ist es, der auch unbarmherzige und
unversönliche Menschen sucht und findet.
Der Verfasser dieser Homepage würde sich darum wünschen,
daß die Muslime bald wieder auf dasjenige hoffen, was bereits
ihre Väter erhofft hatten, einen "Mahdi". Aber das "Maul", welches
nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zu den
Menschen sprechen wird und vor den Muslimen in einer eigenen
religiösen Sprache sprechend Gott als den Vater und Jesus
Christus als den Sohn Gottes leugnet, macht es, daß die Muslime
heute größtenteils bereits vergessen haben, daß ein
"Mahdi" kommt. Sie haben es verlernt wie der "Mahdi" dem "Daggal", dem
personifizierten Bösen, zu widerstehen. Denn der Gott des "Mahdi"
ist der lebendige Gott, ein Gott der Barmherzigkeit und der
Versöhnung.
Der in der letzten Zeit kommende "Mahdi" wird darum auch Verantwortung
sowohl vor seinem Gott als auch vor
den Menschen übernehmen und dies nicht nur vor den Menschen seiner
eigenen Glaubensrichtung. Der "Mahdi" schafft damit wieder Raum
für Gerechtigkeit und das nicht nur für die Menschen
derjenigen
einen Religion, der er selbst anhängt.
Und weil er "Isa" bzw. Jesus zeitlich gesehen nahezu unmittelbar
vorausgeht, rechnet man ihn im Islam zusätzlich zu einem seiner
Wegbereiter, d.h. zu einem von denjenigen, die dem wiederkommenden
"Isa" bzw. Jesus den
Weg ebnen werden.
Der
endzeitliche "Mahdi" des
Islam, der nach islamischer Auffassung als der "durch Gott
Rechtgeleitete" oder der "von Gott gut Geleitete" bezeichnet wird,
verdeutlicht eine ganz bestimmte Besonderheit des Islam. Seine Deutung
als der "durch Gott
Rechtgeleitete" bzw. "von Gott gut Geleitete" entspringt nämlich
dem Verständnis von Sünde und Vergebung im Koran (vgl. bei
Fritz Ziegenbein: Jesus in Bibel und Koran, 2.
Auflage 2007 by concepcion Seidel OHG, 08269 Hammerbrücke im
Kapitel: 5.1 Das Verständnis von Sünde im Koran und im
Kapitel: 5.2 Das Verständnis von Vergebung im Koran, Seiten 57-60.
Im Sinne des Koran steht jeder Mensch in seiner Verantwortung für
seine Schuld zunächst erst einmal allein vor Allah. Die
Erlösung von den Sünden eines Menschen durch Stellvertretung
wie bei Jesus Christus wird im Islam kategorisch ausgeschlossen. Es
obliegt jetzt allein Allah, und jedem Muslime ist es bewußt,
daß sich Allah auf alle Fälle die letzte Entscheidung
vorbehält, ob er einem Menschen Vergebung zuspricht oder nicht.
D.h. jeder Mensch ist auf die Vergebung Allah´s angewiesen. Und
für niemand gibt es eine echte Gewißheit auf Erlösung
und ein Leben im Paradies.
Die Sünde schadet zwar dem Menschen, aber sie hat nach islamischem
Verständnis nicht grundsätzlich zur Trennung von Gott
geführt. Der Abhängigkeit von einer in Frage gestellten
Sündenvergebung durch Allah kann ein Muslime nämlich
entgehen, indem er durch Unterwerfung unter die Rechtleitung Allahs
doch noch ein erfolgreiches, Gott wohlgefälliges Leben führen
kann und so mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen kann, ins
Paradies aufgenommen zu werden. Wer dieser Rechtleitung durch Gott zum
Beispiel durch Unglauben nicht folgen will, wird bei ihm keine
Vergebung finden können. Doch auch für einen gläubigen
Muslime gibt es aber dennoch keine echte Gewißheit auf
Erlösung. Jeder Muslime kann sich aber sein Heil durch ausreichend
gute Werke selbst verdienen und sich auf diese Weise selbst
erlösen.
Diese Vergebung bzw. Gnade, wird sie einem vor Allah stehenden Menschen
zugesprochen, bedarf nach islamischem Erlösungsverständnis
kein stellvertretendes Sühneopfer.
Nach
den
Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage könnte der von den
Muslimen erwartete
endzeitliche "Mahdi" im weiteren Sinne dem "in
Fesseln Gekrümmten" der Bibel entsprechen (dort in Jesaja
51, 12-16; Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985).
Da es nach christlichem Verständnis eine Selbsterlösung durch
Unterwerfung unter die sogenannte Rechtleitung Gottes nicht gibt und
hier dagegen allein auf die unverdienbare Gnade dessen gesetzt werden
kann, der der Welt Sünde trägt, ist der "in
Fesseln Gekrümmte" der Bibel aus Jesaja
51, 12-16, derjenige, der allein von der Gnade und durch die Liebe
Gottes getragen wird.
Darum wird der "in
Fesseln Gekrümmte" in der ersten Hälfte der
großen Trübsal nach dem Verständnis des Verfassers
dieser Homepage, dann wenn nach Jesaja
51, 11 "die
Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen",
also in der letzten Zeit ein großartiges Symbol der Gnade Gottes
verkörpern.
Ein sichtbares
Gnadensymbol ist er
vermutlich schon deshalb, weil ihn der Gott Israels
aus den Händen seines ihn festhaltenden Bedrängers
herausreißt.
Der "in Fesseln Gekrümmte" ist
also derjenigen, dem sehr große göttliche Gnade
widerfährt,
denn er wurde von seinem Gott aus einer schier aussichtslosen Lage
einer persönlichen Bedrängnis befreit. Und er wird darum den
"Gott der
Barmherzigkeit" hochhalten, einen Gott, der das Verlorene sucht, um es
vom drohenden Tod zu erlösen. Und dieser wird ihm darum für
das
Verständnis zum sehr bald kommenden Reich Gottes das Herz
aufschließen und Worte in seinen Mund legen, die keiner seiner
Feinde widerlegen kann:
"So nehmt nun zu Herzen, daß
ihr euch (in eurer Bedrängnis) nicht vorher sorgt, wie ihr euch
verantworten sollt.
Denn ich will euch Mund und
Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch
widersprechen können."
(Lukas 21, 14-15, ergänzender Klammertext durch den Verfasser
dieser Homepage)
Weil ihm, wie wir schließlich in Jesaja
51, 16 lesen können, sein Gott Jahwe selbst seine Worte in den
Mund legt,
wird er dazu
befähigt sein, so lange er dies tun kann, mit dem ihm nach Epheser 6, 17
von Gott gegebenen "Schwert
des Geistes, welches
ist das Wort Gottes" erfolgreich gegen seinen Bedränger zu
kämpfen und dabei das Evangelium
vom sehr bald kommenden Reich
Gottes und den in Kürze wiederkommenden Jesus Christus sehr vielen
Menschen zugänglich zu machen. Er, der selbst göttliche
Heilung erfahren hat, wird es in heilsamer Art und Weise und mit
ausreichendem Tiefgang verstehen, den
Menschen die kindliche Freude auf die baldige Wiederkunft des Herrn
Jesus zu wecken. Er befreit somit viele von ihrer Angst vor dem bald
kommenden Verderben und Gericht
Gottes. Er lädt stattdessen viele zu einem großen
Freudenfest
ein, welches schon sehr bald darauf im Himmel gefeiert werden wird, das
sogenannte Hochzeitsmahl des Lammes.
Der selbst froh und gottesfürchtig Gewordene, wird vielen zu einer
freudeerfüllten Gottesfurcht verhelfen können, die die
ständige Angst und Strenge vor einem strafenden Gott nicht mehr
kennt. Er befreit damit die Gläubigen von religiöser Strenge
und Gesetzlichkeit, d.h. von einem angstbesetzen Gottesbild, das der
Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zu diesem Zeitpunkt
bereits sehr vielen
Christen übergestülpt haben wird. Er verhilft ihnen
stattdessen zu einer frohen und von der Dankbarkeit geleiteten
Kindschaft Gottes.
Der "in
Fesseln Gekrümmte" der Bibel aus Jesaja
51, 12-16 wird die vom
Antichristen
zur "Zeit des Endes", von seinem Bedränger zu Boden geworfene
Wahrheit
wieder aufrichten. Denn der Gott Israels hat ihn, den Bedrängten,
als
sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und
die Erde zu gründen und zu Zion (gemeint ist das israelitische
Volk, die Juden) zu sprechen: Du bist mein Volk!
So wird er dem einstmals von Gott auserwählten Volk, den Juden
zurufen, daß nun der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie von ihrem
Gott, der sie in der Vergangenheit wegen ihres Ungehorsams verworfen
hatte, jetzt wiedererwählt werden und daß ihr Gott selbst
bald kommen wird, um von nun an für immer bei ihnen zu wohnen:
"Denn der HERR wird sich
über Jakob erbarmen und Israel (nachdem
er es vor ca. 2000 Jahren verworfen hatte) noch einmal erwählen
und sie (, die Juden, aus der weltweiten Zerstreuung unter die
Nationen) in ihr (einst
ihren Vätern gegebenes gelobtes) Land
(zurück-) setzen.
Und Fremdlinge werden sich zu ihnen
gesellen und dem Hause Jakob anhangen.
Und die Völker werden
Israel nehmen und an seinen Ort bringen, und dann wird das Haus Israel
sie als Knechte und Mägde besitzen im Lande des HERRN."
(Jesaja 14, 1-2; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch
den Verfasser dieser Homepage)
"Höret, ihr Völker, des HERRN
Wort und verkündet's fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel (vor ca. 2000
Jahren) zerstreut hat, der wird's auch wieder
sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde
(und
von nun an bei ihnen bleiben für immer); denn
der HERR wird Jakob erlösen
und von der Hand des Mächtigen (gemeint ist der Antichrist
zur
"Zeit des Endes") erretten."
(Jeremia 31, 10-11; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Dafür,
daß der Gott Israels so große Dinge getan hat, wird das
heilige und zur "Zeit des Endes" wiedererwählte Volk Gottes ihren
Herrn und Gott ganz neu loben und preisen von nun an immerdar:
"Darum siehe,
es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht
mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus
Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr
der HERR lebt, der die Israeliten
geführt hat aus
dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie
verstoßen
hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land,
das ich ihren
Vätern gegeben habe. (Jeremia 16, 14-15; Hervorhebung
durch
den Verfasser dieser
Internetseite)
Und so
wird derjenige, der von dem Antichrist, der das gotteslästerliche "Maul"
besitzt,
verflucht werden sollte und zu Boden getreten war, wieder aufgerichtet
und für viele Menschen zum großen
Segen werden und ihnen durch den Geist Gottes geleitet ein helles Licht
sein.
Er, der "in Fesseln Gekrümmte", wird mit seinem Wirken sogar den
"Menschen der Bosheit" aufhalten
können, solange die wahre Gemeinde noch in dieser Welt ist. Erst
dann wenn er und mit ihm die wahre Gemeinde Jesu Christi von dieser
Welt fortgenommen bzw. entrückt sein wird, kann sich die Macht des
"Bösen" frei und ungehindert entfalten und seine Kräfte
werden entfesselt. Auf der Erde und für die dort
zurückgebliebenen Menschen bricht nun, nachdem Jesus Christus
seine Gemeinde wie eine Braut zu sich genommen hat, das Verderben
herein. Die Liebe wird nun in vielen vollends erkalten und die Macht
der Verführung durch den Antichristen nimmt jetzt freien Lauf, und
er, der Jesus Christus nachahmt, wird sich mit seinem Bild, das er in
den dann wiederaufgebauten dritten Tempel stellen wird, an die Stelle
Gottes stellen.
Erst wenn dies geschieht und alle Menschen wahrhaftigen Glaubens so
hart wie noch nie verfolgt werden und in sehr große
Bedrängnis geraten, entbrennen auf die Bittgebete der Heiligen
hin die endzeitlichen Zornesgerichte Gottes (gemeint sind die Posaunen
und Schalengerichte aus der Offenbarung des Johannes der Bibel). Und
die
Kelter des Zornes Gottes wird getreten werden. Jetzt wird der Sohn
Gottes,
Jesus Christus, zurück auf die Erde kommen, um sie und
alles was darauf lebt, zu richten. Er wir den Antichrist und seinen
falschen Prophet lebendig in den feurigen See werfen, der mit Schwefel
brennt (gmeint ist der Hades, der schreckliche Ort der Gottesferne).
Wir sehen, wie sehr die islamische Eschatologie der christlichen
ähnelt. Aber es gibt auch Unterschiede. Denn wir Christen glauben,
daß es nur einer ist, der wirklich Recht schaffen kann, Jesus
Christus
und das ihm dazu bereits heute im Himmel alle Gewalt
übertragen worden ist. Und als göttlicher König, nicht
als ein Mensch und Prophet, wird er in großer Macht und
Herrlichkeit wiederkommen. Und seine Herrschaft soll kein Ende nehmen.
Jesu Worte werden im letzten Gericht der Maßstab sein, an dem
jeder Mensch gemessen werden wird. Denn ihm, dem Sohn Gottes, ist alles
Gericht übertragen worden.
Bis
heute lebt in den islamischen Ländern die Hoffnung auf den
"Mahdi". Aber auch bereits in der Vergangenheit gab es dort
in einer Art Vorschattierung immer wieder "Mahdi-Bewegungen" mit
zeitweilig revolutionärer Zuspitzung.
"Isa" (Isa ibn Maryam),
„Jesus, Sohn der Maria“, so wird der "Jesus
von Nazareth" im Koran, der Heiligen
Schrift des Islam genannt, ist neben Adam,
Ibrahim, Musa und Muhammad (Mohammed) einer der fünf bedeutenden
Propheten der Moslems.
Am Ende der Zeit, dann wenn sich die insgesamt 40 Jahre währende
Schreckensherrschaft des "Daggal"
auf der Erde zuspitzen wird, soll er auf die Erde herabkommen.
"Isa"
wird , unmittelbar dann,
wenn er aus dem Reiche Allahs
wiedergekommen ist, den
islamischen Antichristen ("Al-Daggal"), den auf dem geistigen Auge
Blinden,
der den Gott des Himmels
über
sich nicht sehen kann, endgültig und für immer töten,
der sowohl für die Christen
(hier als Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich an
die Stelle
Gottes stellt, indem er Jesus Christus nachahmt) als auch
für die Muslime kurz vor der Rückkehr von Jesus bzw. "Isa"
aus dem
Reich Gottes bzw. aus der Welt Allahs auf der Erde existent sein wird
und die
Wahrheit über Gott bzw. über Allah bzw. ganz allgemein die
Gerechtigkeit zu
Boden wirft. Denn der "Daggal" wird auch von den Muslimen allgemein als
ein großer Glaubensverführer angesehen, der die
Gläubigen, die sich auf dem rechten Weg befinden, zu
verführen sucht. Denn der islamische Antichrist maßt sich
auch nach islamischem Verständnis göttliche Wesenheit an.
Die Wiederkunft des "Isa" stellt also eines der markantesten Anzeichen
des
nahenden Weltendes dar (vgl. die Kapitel al-fitan und
aschratu-s-sa´a
in den verschiedenen Hadith-Sammlungen, z.Bsp. Sahih Muslim, Nr. 6930
ff.).
Der islamische Jesus, d.h. der Prophet "Isa", wird sich in der
Hauptstadt Israels in Jerusalem niederlassen und von dort aus aggieren.
Er wird danach alle
Kreuze aus den christlichen Kirchen
entfernen und alle Schweine auf der Erde schlachten, sowie Kirchen und
Synagogen niederreißen. Und er soll zu
dieser
Zeit, die von den Moslems schlechthin als Endzeit angesehen wird, als
ein
gerechter Richter (nicht aber als Weltenricher, sondern als Gesandter
Allahs!) alle
Christen
der Erde zurechtweisen, weil sie die Lehre des Islam verfälscht
haben.
Da aber die Christen ihrem Glauben gemäß den Prophet "Isa"
verehren und nicht ablehnen, sondern sein Kommen sogar mit Freude
erwarten, gilt dieser in einigen Kreisen der muslimischen Welt in
gewisser Weise als ihr Fürsprecher. Weil aber in der
Religion des Christentums der Prophet "Isa" in der
Vergangenheit fälschlicherweise zu einem Gott erhoben wurde,
muß der aus der Welt Allah´s wieder auf die Erde
zurückgekommene Prophet "Isa" nach muslimischer Auffassung die
Christenheit aus dieser, ihrer Sichtweise heraus von ihrem Irrtum
befreien, (vielleicht sogar, ohne die Christen dabei zu bekämpfen,
auf friedliche Art und Weise) korrigieren
und ihre Religion, das Christentum, grundlegend reformieren.
Außerdem wird er die Juden von ihrem Irrtum
überführen, weil sie der Botschaft von "Isa", der von Allah
zu ihrem Volk gesandt war, nicht geglaubt haben (vgl. bei "Jesus in
der Bibel und im Koran" von Fritz Ziegenbein, erschienen in der
concepcion Seidel OHG, im
Kapitel: 6.2 Die Wiederkunft Jesu, Seiten 65-67).
Er wird also, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege
brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam
bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Doch der Jesus der Moslems, "Isa", wird bei alledem trotzdem ganz
Mensch bleiben. Er wird zwar das nahende Endgericht ankündigen,
aber auch heiraten und Kinder haben. Und ganz als Mensch soll er dann
auch sterben, nachdem er (lediglich) 45 Jahre lang geblieben ist
(vgl. bei Ahmad v. Denffer in "Der Islam und Jesus - Friede sei auf
ihm", Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München Nr. 18,
Seite 27).
"Isa" wird also nach den Vorstellungen der Muslime ab dann, wenn er aus
dem Reiche Allah´s zurückgekommen ist, trotz seiner
Sündlosigkeit
altern wie jeder sündenbehaftete Mensch, und sein Körper
wird trotz seiner Heiligkeit dem Tode verfallen sein.
Wenn er dann stirbt, soll er, und so prophezeite es Muhammad selbst, in
seiner Grabstätte, gemeint ist in der des Muhammad in Medina,
begraben werden. Dann werden Muhammad und "Isa" einmal zusammen aus
einer Grabstätte auferstehen, so sagte es der Prophet Muhammad
eigens voraus.
Der "Isa" des Islam triumphiert also nicht über den Tod. Über
ihn wird auch der, der als einer der fünf großen Propheten
des Islam gilt, keine Macht haben.
Was für ein Unterschied zum Jesus Christus der Christen, der mit
seiner Auferstehung von den Toten den größten Feind der
Menschheit, den Tod, für immer besiegt hat und ewiges Leben
denjenigen schenkt, die ihre Sünden bereuhen und auf ihn, den Sohn
Gottes, hoffen! Seine Herrschaft, tritt er sie einmal auf Erden an, und
sein bald kommendes Reich sollen nie enden! Und Jeder, der voll
Vertrauen auf ihn schaut, darf ewig leben. Und er, der Messias Israels,
der ein vollkommen identischer Teil des ewigen Gottes ist, wird
für immer bei den Menschen wohnen.
Was wird einmal der Antichrist der Bibel bzw. der islamische "Daggal"
aus dem wiederkommenden "Isa" machen, dann, wenn er sich an dessen
Stelle stellen wird? Denn nach christlichem Verständnis wird er
sich ein Bild von ihm anfertigen, das er in den dann wieder aufgebauten
Tempel von Jerusalem stellen wird, damit es angebetet werden soll. Wie
wird die Kopie des Bildes von "Isa" aussehen? Kommt es demjenigen, das
einst der Prophet Muhammad vorgab, nahe? Denn der Antichrist bzw.
"Daggal" wird nach dem Verständnis der Christen Jesus nachahmen
und sich auch nach dem Verständnis der Moslems göttliche
Wesenheit anmaßen.
Wie wird er, der die Lüge in seinem Munde geschickt zu führen
versteht, derjenige der sich an die Stelle von Jesus Christus stellen
wird und derjenige, der auf dem Weg der Verführung und der
Lüge gleichzeitig auch den Moslems gefallen will, alle Menschen
der Erde zur Anbetung dieses Bildes, das die Bibel in Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 als das "Greuelbild
der
Verwüstung" beschreibt, bringen?
Aber genau das wird er, der Antichrist bzw. "Daggal" nach dem
Verständnis der Christen auch mit den Muslimen tun.
Was muß das für ein Greuel für die den Gott ihrer
Väter achtenden und die reine Lehre des Islam vertretenden Moslems
sein!
Einen "Isa", der den Rahmen seiner ihm von Allah vorgegebenen
Kompetenzen beinahe grenzenlos überschreitet, sich selbst zum
Weltenrichter erhebt, der nicht nur die Juden und die Christen, zum
Islam
bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen
wird, sondern die Sünder der ganze Erde richten wird, der anstatt
eigene Kinder zu haben, zuläßt, daß die Kinder der
Erde kurz bevor er kommt, getötet werden, der anstatt wie ein
Mensch zu altern und zu sterben, Gewalt über den Tod besitzen wird
und macht, daß diejenigen die ihn anbeten, im Recht sein werden.
So einer, der sich sogar über Allah stellt und Sünden
vergibt, das kann unmöglich gleichzeitig derjenige sein, der in
der islamischen Tradition, den sogenannten Hadithsammlungen beschrieben
ist. Und das muß es sein, was auch der "Mahdi" noch bevor "Isa"
tatsächlich kommt erkannt haben wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" fürchtet sich vor
einem aufkommenden "Mahdi"
Im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" haben wir
bereits gehört, daß die Muslime für die letzte Zeit
einen sogenannten "Mahdi"
erwarten. Denn in der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten
Dingen) und
Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) spielen dort drei
Gestalten
eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der
letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind:
der "Daggal" (das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel), der "Mahdi"
(der durch Gott
Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete) und "Isa" (das
Äquivalent zum Jesus der Bibel).
Wie wie gleich sehen werden, weichen unter den Muslimen die Meinungen
betreffend des in der letzten
Zeit von den Gläubigen des Islam erwarteten "Mahdi" aber sehr
stark
voneinander ab. Es gibt in diesem Punkt innerhalb der islamischen
Religion bis heute noch keine einheitliche Auffassung.
So setzt die Mehrheit der "Sunniten" den Jesus des Koran, gemeint ist
"Isa" (d.h. Jesus
von Nazareth), der von den Muslimen auch der Sohn der Maria (Isa
ibn Maryam) genannt wird, mit dem erwarteten "Mahdi" gleich.
Für die "Schiiten" dagegen ist der "Mahdi" eine völlig
eigenständige Person und wird nicht mit der Person des Propheten
"Isa" verbunden.
Für die "Imamiten", die als die größte Gruppe der
"Schiiten" gelten und die auch die "Zwölfer-Schiiten" genannt
werden, gilt der Verborgene Imam als "Mahdi". Als eine typische
messianische
Gestalt soll er dereinst
zurückkommen, gegen das personifizierte Böse, den "Daggal"
(gemeint ist der Antichrist des Islam), kämpfen und die Welt vor
dem Bösen retten.
Während "Ahmadi-Muslime" oder "Ahmadis" glauben, daß der
"Mahdi" einen spirituellen und intellektuellen Kampf ("Dschihad")
führen
wird, erwarten wiederum andere islamische Gruppen einen "Mahdi", der
den Islam im
bewaffneten Kampf wiedererstarken läßt. Die Anhänger
der
Ahmadiyya-Bewegung verstehen sich zudem als islamische
Erneuerungsbewegung und einzige Vertreter des "wahren Islams". Die
"Ahmadis"stellen darum eine religiöse Gruppierung innerhalb des
Islam dar, welche jegliche
Gewalt und militärischen Einsatz ablehnen,
es sei denn aus der dringenden Notwendigkeit heraus, um sich selbst zu
verteidigen. "Ahmadis" versuchen also den Islam zu vergeistigen und
lehnen die Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt ab.
Für einen bewaffneten
Widerstandskampf (heiligen Krieg) setzen sich wiederum die ein, die
sich "Mudschaheddin" nennen. Ein
"Mudschaheddin" ist derjenige Muslime, der für seinen Glauben in
den heiligen Krieg zieht. D.h., "Mudschaheddin" versuchen, also die
Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt durchzusetzen. Der
Ausdruck "Mudschaheddin" bezeichnet in der Praxis allgemein islamische
Kampfgruppen, die sich mit Gewalt um die Verbreitung oder Verteidigung
des Islam bemühen.
Bei all diesem Durcheinander der Meinungen betreffend des für die
letzte Zeit von den Muslimen erwarteten "Mahdi" herrscht im Allgemeinen
aber darüber Einigkeit, daß es sich beim
"Mahdi" nicht um den Propheten Muhammad (Mohammed),
den Schreiber des Korans und Begründer des Islams, handeln wird.
Die Auffassung der "Schiiten" jedoch geht in diejenige Richtung,
daß es sich beim in der letzten Zeit kommenden "Mahdi" zumindest
um einen seiner Nachkommen des Propheten handelt.
Da aber im Islam die verbindliche
islamische Rechtssprechung, die Scharia (Schari'a), in Religion und
Politik gleichsam gilt, wird das Kommen eines "Mahdi" nach den
Erwartungen der Muslime vermutlich nicht nur religiöse, sondern
auch politische Veränderungen nach sich ziehen.
In der Vergangenheit der Geschichte des Islam gab es bereits eine ganze
Reihe von
Personen, die sich als "Mahdi" ausgewiesen haben. Auf diesem Weg
konnten sie so für sich mehr oder weniger starke
Anhängerschaften gewinnen.
Die bekanntesten dieser als "Mahdi" aufgetretenen religiösen und
politischen Führer sind:
- Mirza Ghulam Ahmad, der
Begründer der "Ahmadiyya-Bewegung"
- Muhammad
Ahmad, der Führer des Mahdi-Aufstandes in Sudan
- der Bab, Religionsstifter
des Babismus mit seinen Anhängern, den
"Bahai" (sein bürgerlicher Namen Sayyid Ali Muhammad).
Vom Antichristen zur "Zeit des Endes", den nichtsnutzigen Hirte nach Sacharja 11,
15-17, wissen wir, daß er nach dem Verständnis der
Christen denjenigen religiösen Führer verkörpert, der in
der letzten Zeit die
beiden weltgrößten Religionen, das
Christentum, bzw.
dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf
der
Erde zurückgebliebenen Rest der
Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den
Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in
Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten
Einheits- bzw. Ersatzreligion
vereinen wird.
Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion
wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so
daß Jerusalem,
die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt
seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen
(vgl. dazu
auch das im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" das dort
gleich nach der Überschrift unter
Daniel
8, 25 als ergänzender Klammertext zu diesem Bibelzitat Gesagte).
Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie
den Juden, bei
allem, was er tut, über sein gotteslästerliches "Maul",
welches nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zu den
Menschen sprechen wird, vor den Muslimen Gott als den Vater und Jesus
Christus als den Sohn leugnen.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des
Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1.
Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet").
Denn das "Maul"
der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ist, wie aus dem Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht
nur ein für alle religiösen
Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern
spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig
voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen
religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden
gehört werden kann.
Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen (zumindest vor den
Muslimen) die Vaterschaft Gottes
und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er
indirekt das Kommen des Messias und
Retters.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen,
müssen darum alle ihre Sünden behalten.
Wenn es aber der Antichrist selbst ist, der die endzeitlichen
Geschehnisse beschleunigt und sogar dafür gesorgt hat, daß
die Juden aus dem "Land des Nordens" freigekommen sind, damit sie nach
Palästina zurückkehren konnten, d.h. wenn der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, der die Rückkehr
der Juden nach
Palästina in ihr gelobtes Land vielleicht sogar schon seit
Längerem beschleunigt, dann könnte es
sogar zusätzlich ein entsprechendes "Maul" in der speziellen
religiösen
Sprache der Juden geben, das parallel und unabhängig von den
beiden "Mäulern" für die Christen und für die Muslime
spricht (gemeint ist dasjenige "Maul", welches vom
Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist"
beschrieben worden ist).
Gemeinsamkeiten und Bindeglieder zwischen den durch ihre sehr
voneinander abweichenden religiösen Sprachen bedingt sonst so
unterschiedlichen "Mäulern", die allesamt unter dem Oberbegriff
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 einzuordnen wären, müßte es aber dennoch
geben, meint der Schreiber dieses Textes.
Bei all den gotteslästerlich redenden "Mäulern", die sich
allesamt unter dem Oberbegriff gotteslästerliches "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zusammenfassen lassen, sticht aber eines dieser "Mäuler"
besonders hervor. Es ist dasjenige "Maul", welches nur die Muslime zu
hören bekommen und das in der religiösen Sprache des Islam
spricht. Und dabei wird mit Bestimmtheit ein Aspekt ganz deutlich:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" fürchtet sich vor
einem aufkommenden "Mahdi" aus den muslimischen Völkern der
Erde.
Daß nach Mirza Ghulam Ahmad, dem Begründer der
"Ahmadiyya-Bewegung" oder nach Muhammad
Ahmad, dem Führer des Mahdi-Aufstandes in Sudan oder nach dem Bab,
dem Religionsstifter des Babismus in der heutigen Zeit ein weiterer
selbsternannter "Mahdi" aufkommt, davor fürchtet sich derjenige, der zukünftig
selbst zum "Mahdi" der Muslime werden will, sehr. Denn der
Antichrist zur "Zeit des Endes versucht mit dem, was er zu tun
beabsichtigt, eindeutig in die Rolle des wiederkommenden "Isa" (das ist
der Jesus des Koran) zu
schlüpfen.
In Jesus
Christus wird nach dem Verständnis der Christen in der Vollendung
beider Heilsstränge Gottes,
des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der
wiederhergestellten
und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden
erlöste Herde unter einem Hirten sein (vgl. Johannes 10, 11-16).
Dies kann nur wahrhaft geschehen, indem durch Jesus
Christus alle Menschen im Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinen Vater
erkennen, der die Menschen liebt und von dem große Güte
ausgeht.
Nur durch diese seine Liebe, die ins Fleisch gekommen ist und
in Jesus Christus menschliche Gestalt angenommen hat, wird der zu allen
Menschen der Erde
gesandte Hirte als der Sohn des lebendigen Gottes und von den
Juden erwartette Retter und gute Hirte erkennbar. Nur durch seine Liebe
zu den Menschen wird man den guten vom nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11,
15-17 bzw. den "Daggal" der Muslime wohl unterscheiden können.
Und da ist auch kein Mensch, der in den Augen Allahs gerecht ist, nicht
ein einziger. Aber ein einziger Mensch war es, der ohne Sünde war,
voller Liebe und Güte, "Isa", der bald wiederkommt aus dem Reiche
Allahs. Und er, der Sohn der Maria (Isa
ibn Maryam) war wohl mehr als nur ein Mensch, ein Teil vom heiligen
Gott des
Himmels. Und von dort wird er wiederkommen und der Ungerechtigkeit auf
der Erde ein Ende setzen.
An der großen Güte und Barmherzigkeit, die er von seinem
Gott empfangen hat, werden die
Muslime auch ihren von ihnen in der letzten Zeit erwarteten wahren, von
Gott recht geleiteten "Mahdi"
erkennen können. Und sie werden ihn von demjenigen sicher
unterscheiden können, der
diesen "Mahdi" zu kopieren versucht und dazu den Propheten "Isa"
nachahmt, aber in seinem eigenen Auftrag
kommen wird und dazu betrügerisch auftritt. Denn derjenige, der
dies tut, das
ist der große Lügner, der "Daggal", der die vielen
"Mäuler", die in der jeweiligen religiösen Sprache sprechen,
besitzt bzw. ins Leben gerufen hat, um die wahre Lehre des Islam zu
verfälschen.
Am Handeln des wahren "Mahdi" werden die Vertreter des islamischen
Glaubens erkennen, was es heißt, die Ehre des lebendigen Gottes
zu verteidigen und dazu den großen Lügner, den "Daggal"
bloßzustellen, seine Lügen aufzudecken und das kommende
Reich Gottes zu verkündigen.
Nach dem
Dafürhalten des Schreibers dieses Textes verteitigt der wahre
"Mahdi" die Ehre des lebendigen Gottes nicht mit der Anwendung
von Gewalt gegenüber Menschen. Nein, es kann
nicht seins sein, auf die Gewalt des "Daggal" mit Gegengewalt zu
antworten. Sondern es ist sein Gehorsam und seine Treue gegenüber
Gott, was ihn auszeichnet. Nur deshalb kann ihn Gott als seinen Boten
gebrauchen. Ist es nicht sein Gott, der das
Böse in dieser Welt zuläßt, bis es ausgereift ist? Und
muß er dies nicht schmerzlich am eigenen Leib erfahren? Sein
Glaube und
seine Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes lassen ihn selbst zu einem
barmherzig handelnden Menschen werden, der den Zorn und die verdiente
Strafe für die sich von ihrem Schöpfer abwendende Welt seinem
Gott überläßt.
Sein Handeln muß darum von der Liebe und Güte Gottes
geprägt sein. Denn er durfte in seinem Leben beides selbst
empfangen.
Er wird kommen, der von den Muslimen erwartete endzeitliche "Mahdi",
und er ist bereits da, wenn die muslimischen Völker ihn wieder
erwarten werden. Und wenn Allah durch seinen wahren "Mahdi"
zu den Muslimen spricht, wird ihr Herz zu brennen beginnen.
Und mit demjenigen "Maul", mit welchem der "Daggal" nur zu den Muslimen
spricht und dazu, um ihnen zu gefallen, mit diesem "Maul" Gott als den
Vater und Jesus als
den Sohn (Gottes) leugnet, wird dann, wenn der wahre "Mahdi" bei den
Muslimen Gehör finden wird, der "Daggal" über sein ihm
drohendes Scheitern toben.
Und die Muslime
werden erschreckt erkennen müssen, daß das muslimische
"Maul" noch zwei völlig anders geartete Brüder besitzt. Von
den beiden völlig anders gearteten Brüdern des muslimischen
"Maules" wird eines davon, um den Christen zugefallen und die
übrigen Ungläubigen für den gekreuzigten und
auferstandenen Jesus Christus zu gewinnen, gemeint ist hier das nur von
den Christen und Nichtmuslimen vernehmbare "Maul", vor dieser Rubrik
von Menschen offen Gott als den Vater und
Jesus als den Sohn (Gottes) bekennen.
Das andere "Maul" aber, falls es dies tatsächlich auch gibt, wird
ausschließlich alle Juden, die dieses "Maul" allein hören
können, nach Israel rufen. Dieses spezielle "Maul" muß aber,
um wiederum den aus ihrer weltweiten Zerstreuung in ihr politisch
wiedererstandenes Land zurückkehrenden Juden zu gefallen und ihren
derzeitigen religiösen Ansichten gerecht zu werden, heute noch
Gott als den Vater und Jesus als
den Sohn (Gottes) leugnen.
Aber mit dem "Maul" der Juden muß dessen Betreiber, der zugleich
auch der Besitzer dieses "Maules" ist, darauf hinwirken, daß das
jüdische Volk bzw. ganz Israel den von ihnen vor ca. 2000 Jahren
gekreuzigten Wanderprediger Jesus von Nazareth, nachdem es ihn damals
abgelehnt und getötet hatte, nun als ihren von Gott zu ihnen
gesandten Messias annimmt, der am Ende der Zeit auf die Erde nach
Israel zurückkehren soll, um auf der Erde das Reich Gottes
aufzurichten.
Und dann soll sie endlich kommen, die von den Juden sehnsüchtig
erwartete zukünftige Heilszeit, während der sie wieder einen
Tempel Gottes, ein Heiligtum besitzen werden. Und sie werden dann die
Herrlichkeit Gottes, welche in den letzten Tagen
des salomonischen Tempels ihr damaliges erstes Heiligtum verließ
(gemeint ist die von den Juden zukünftig erwartete Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, die einmal in
den 3. Tempel zurückkehren soll) wieder sehen können (vgl.
dazu auch im Kapitel "Die Shekinah
kommt wieder auf die
Erde herab").
Und auch der Verfasser dieser Homepage meint: Er wird tatsächlich
kommen, der von den Muslimen erwartete endzeitliche "Mahdi" und das,
noch bevor "Isa" aus dem Reiche Allahs wiederkommt. Und er wird
tatsächlich von Gott gut- bzw. rechtgeleitet sein und die Wahrheit
wirklich lieben. Aber er wird den religiösen Vertretern des Islam
nicht nach dem Mund reden, weil er ihren Zorn fürchtet. Sondern er
wird ihnen einen Spiegel vorhalten, in den er sie hineinschauen
läßt, damit sie sich sehen können, wie sie wirklich
sind. Sie, die Vertreter des Islam werden sich darin erkennen
müssen, genauso wie sie von anderen Menschen und auch von denen
ihres eigenen Landes gesehen werden. Und er wird sie auf eine
liebevolle Art und Weise zurechtzuweisen verstehen, um ihretwillen,
damit sie selbst gerettet werden können und um derer willen, die
ohne ihre innere Umkehr sonst verloren gehen müssen.
Denn auch Allah, der Gott der Muslime, hat nicht Gefallen am Tod eines
Sünders, sondern er möchte, daß dieser Buße tun
soll, um zu leben. Und wer verlorene Menschen um ihrer Sünden
willen tötet, ist in den Augen des Allmächtigen selbst ein
Sünder, der, weil er keine Geduld mit den Geschöpfen seiner
Schöpfung hat, Strafe verdient. Und das ist darum auch die
vordergründige Aufgabe eines vollkommenen Muslime, den Sünder
mit viel Geduld und Liebe zur Umkehr zu bewegen. Und das sind auch die
wahrhaft gerechten Werke, um deretwillen ein Sünder Gnade vor Gott
findet. Denn Sünder sind sie in den Augen Allahs alle, und sie
bedürfen allesamt seiner Gnade.
Muslime sehen im islamischen Jesus, dem
Äquivalent zum Jesus der Bibel, den sie "Isa" nennen (d.h. Jesus
von Nazareth) und der von den Muslimen auch der Sohn der Maria (Isa
ibn Maryam) genannt wird, denjenigen Diener Allahs, der, dann nachdem
er wiedergekommen ist, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm
zu Wege
brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam
bekehren wird. So wird er während seiner gesamten Herrschaftszeit
die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Er wird alle
Kreuze aus den christlichen Kirchen
entfernen und alle Schweine auf der Erde schlachten, sowie Kirchen und
Synagogen niederreißen. Und er soll zu
dieser
Zeit, die von den Moslems schlechthin als Endzeit gehen wird, als ein
gerechter Richter (nicht aber als Weltenricher, sondern als Gesandter
Allahs!) an der Spitze des Islam stehen.
Vom Antichristen zur "Zeit des Endes" wissen wir zusätzlich,
daß er sowohl nach dem Verständnis der Christen als auch
nach dem Verständnis der Muslime denjenigen religiösen
Führer verkörpert, der sich in
der letzten Zeit göttliche Wesenheit
anmaßen wird und dazu auch Wunder zun kann.
Er muß es also sogar verhindern, daß derzeitig, noch bevor
er sich selbst zum "Mahdi" erheben wird, bereits heutzutage ein anderer
religiöser bzw. politischer Führer des Islam die Initiative
ergreifen wird, um sich als selbsternannter "Mahdi" an die
Führungsspitze des Islam zu setzen. Und dieses Verhindern, das
muß er zwangsläufig mit Hilfe seines von ihm ins Leben
gerufenen "Maules" tun, welches er ausschließlich den Muslimen
zugänglich macht, und welches in der einzigartigen und sehr
speziellen religiösen Sprache der islamischen Religion spricht.
Als Christen wissen wir vom Antichristen zur "Zeit des Endes",
daß er, der einmal Jesus Christus nachahmen wird, beabsichtigt,
sich mit seinem lügenbehafteten Bild, dem sogenannten zweiten, von
seiner
Menschenhand erschaffenen "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben
ist und das im dann wiederaufgebauten dritten Tempel stehen wird, an
die Stelle
des lebendigen Gottes, des Gottes Israels zu stellen.
Er, der Sohn des Verderbens ist es also, der Jesus Christus, den Sohn
Gottes,
nachzuahmen, zu verdrängen und zu ersetzen versucht, derjenige,
der damit verbunden auch in die Rolle des islamischen Jesus, also in
die des "Isa" (d.h. Jesus
von Nazaret) schlüpfen muß.
Sein Streben ist es also, die Mehrheit der Muslime davon zu
überzeugen, daß sie so wie es heute die Mehrheit der
"Sunniten" bereits tut, ausschließlich den Jesus des Koran,
gemeint ist "Isa", der von den Muslimen auch der Sohn der Maria (Isa
ibn Maryam) genannt wird, mit dem in der letzten Zeit erwarteten
"Mahdi" gleichsetzen. Nur so kann er die ungeheure Erwartungshaltung
derjenigen Muslime brechen, die sich inbrünstig auf einen
kommenden "Mahdi", einen der durch Gott rechtgeleitet oder der von Gott
gut geleitet ist, versteift haben und darauf hoffen und die jederzeit
sofort zugreifen würden, sobald sich nur einer am Horizont
abzeichnen und zeigen würde. Und nur so gelingt es ihm, solche
erfolgreich zu vertrösten, bis "Isa", der Gesande Gottes, aus dem
Reiche Allahs zurück auf diese Erde kommt. Denn diese Wiederkunft,
die Rückkehr des "Isa" aus der Welt Allahs, beabsichtigt er
schließlich für alle Menschen der Erde zu inszenieren.
Der Gott des Himmels ist ein Erbarmer über
seine
Schöpfung, ein Gott von großer Güte, Gnade und
Barmherzigkeit - Jesus Christus ist Gottes Weg, Menschen zur Buße
zu führen
Denn der Gott des Himmels ist ein Erbarmer über seine
Schöpfung, ein Gott der Gnade und Barmherzigkeit. Er der es in
seinem weisen Ratschluß liebevoll durchdacht erschaffen hat,
achtet das Leben und möchte den Tod von ihm abwenden. Ihn jammert
darum die Lieblosigkeit der Menschen und ihr gegenseitiger Haß
ist ihm, der den Frieden liebt, ein Greuel, die seine Geschöpfe
sind und die wie umhergetriebene, verirrte Schafe nach dem Hirten
suchen. Darum allein sandte er den guten Hirten Jesus in diese Welt,
damit er die Menschen wieder eint, ihre durch ihre Sünde
geschlagenen Wunden zudeckt und heilt:
Die Menschen sollen darum nicht mit Waffen kämpfen und dabei
gegenseitig ihr Leben töten. Nein, für Christen hat Gott
diese Welt zu sehr geliebt, als daß er möchte, daß sie
sich gegenseitig in seinem Namen und ausgerechnet um des Heils willen
abschlachten sollen. Er selbst, Gott der Herr war es, der wegen seines
heiligen Namens
einen Schlußstrich unter dieses gegenseitige Töten in seinem
Namen zog:
Gott erkennt man doch in erster Linie an seiner Güte und
Barmherzigkeit im erzieherischen Umgang mit den Sündern und nicht
an seinem vernichtenden Zorn über
die Missetaten der Menschen!
Und Gott hat
auch einen Weg gefunden, um Menschen zur Buße zu
führen, damit sie leben.
Jesus Christus ist Gottes Wahrheit, der Weg und das Leben:
"Jesus spricht ...: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das
Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich."
(Johannes 14, 6)
Um dieser
Güte und seiner großen Barmherzigkeit willen, kam ein Teil
Gottes selbst auf diese Erde herab, um die Verlorenen zu suchen und
ihnen das Heil zu bringen:
Und
weil dieser Jesus dazu extra auf diese Erde kam, nimmt das ewige Leben
eines Menschen bereits hier auf dieser Erde seinen Anfang.
Warum sollte
man also das, was gerade am Beginnen ist, gewaltsam wieder
zerstören? Warum sollte man das kommende, sich gerade seine Bahn
brechen wollende Heil Gottes versuchen,
ohne Chance auf eine Umkehr von der Sünde aufzuhalten. Und der
Verfasser dieser Homepage ist sich hierbei sicher: Kein einziger Mensch
ist aus sich selbst heraus dazu in der Lage, ohne den Beistand des
lebendigen Gottes nur einen einzigen Sünder zu bekehren, es sei
denn,
der gute Geist Gottes handelt an seiner Seite. Er, der große und
barmherzige Gott ist es, der das Verlorene sucht und mit Hilfe von
Menschen findet. Nicht der sündige Mensch findet ihn.
Warum sollte man aus der Ungewißheit um das eigene
Heilheraus
denjenigen Sünder und Ungläubigen, der das Heil
vielleicht
später auch noch erhalten könnte, vorher, d.h. vor seiner
eventuellen Bekehrung gewaltsam umbringen ohne ihn zur Umkehr zu
ermahnen? Einige radikale Moslems tun dies aber, wie die traurige
Realität es in der Vergangenheit gezeigt hat!
Warum kann man im Morden für
sich selbst eine gute Tat sehen, nur um der sicheren Errettung seiner
eigenen Person und des eigenen Vorteils willen und vielleicht sogar
nur, um damit der eigenen Angst rechnung zu tragen?
Wenn Gott aus Liebe
um die verlorenen Sünder handelt, sollten wir, die wir Gott
fürchten, es ihm gleich tun und unser totbringendes Vorteilsdenken
über Bord werfen. Sonst wird uns dieser Irrtum selbst zum
Fallstrick werden.
Und nach Jesaja,
Kapitel 53 hat Gott die Welt geliebt, weil er auf den zu den Juden
gesandten Messias die Strafe legte, für ihre Schuld ihn zerschlug!
Auf ihm, dem Reis aus dem Stamm Isais, der ein Zweig aus seiner Wurzel
ist (vgl. Jesaja 11, 1), der dasteht als Zeichen für die
Völker (vgl. Jesaja 11, 10), warf der HERR aller unser
Sünde (vgl. Jesaja 53, 6).
Aus der Bibel in Rut 4, 22 wissen wir aber: "Obed zeugte Isai; Isai zeugte David."
Denn auch in 1.Sam 17, 12 steht geschrieben: "David aber war der Sohn jenes Efratiters
aus Bethlehem in Juda, der Isai hieß." Danach also ist der
Messias ein Sohn des Königs David.
Wir
sollen also das Böse im
Menschen bekämpfen und auf des Herrn Messias, den Reis aus
dem Stamm Isais, vertrauen,
der uns Gutes getan hat, indem wir auch Gutes tun und so das Gute
fördern helfen. Darum sei einer des anderen Helfer auf dem
Weg zum Guten hin. So sieht uns
Gott mit Freude. Und genau darum laßt uns mit Lob und als
Dankopfer unserer Lippen den Namen des Herrn anrufen bis alle Welt
einstimmen wird:
Der heilige Gott selbst wurde in Jesus Christus Mensch und
wohnte unter
uns, denn der Messias der Juden ist die Fleisch gewordene und segnende
rechte Hand Gottes, und so ist der Retter der Welt
Gottes verlängerter Arm, der
bis zu den Menschen herabreicht
Der heilige Gott selbst wurde in Jesus Christus Mensch und wohnte unter
uns. Er sprach: Es sei! Und es war.
Jesus Christus ist also Gott, und die Juden hatten ihren Gott nicht
erkannt, als er unter ihnen wohnte!
Und darum ist das Osttor
bzw. Goldene Tor der Stadtmauer in Jerusalem heute verschlossenen.
Denn nach einer Prophezeiung aus Hesekiel
44, 1-2 wird das "äußere Tor des Heiligtums im
Osten", gemeint ist eben das Osttor bzw. Goldene Tor, ab
demjenigen Zeitpunkt zugeschlossen werden und "zugeschlossen
bleiben und
nicht aufgetan werden", also ab demjenigen Zeitpunkt wenn
"der
HERR, der Gott Israels", dort eingezogen ist. Und weil er es
tat, genau "darum soll es
zugeschlossen bleiben" (vgl. auch in den beiden
Kapiteln "Das Tor soll
zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und König wiederkommt
oder was bleibt, das bleibt" und "Die
Wächter über das zugemauerte Osttor
während der Bedrängnis, bzw. trotz weiterhin verschlossenem
Osttor zieht ein Messias in Jerusalem ein, der somit nicht echt sein
kann").
Und wir sehen das Goldene
Tor
der heutigen acht Tore in der Stadtmauer Jerusalems
auch in unseren Tagen nach wie vor verschlossen. Denn das Tor im Osten
der
Stadtmauer in Jerusalem, zum Ölberg hin gerichtet, wurde
zugemauert.
Dieses Zumauern geschah, nach dem Jerusalem im
Jahr 70 n. Chr. zerstört worden war, auf damalige Anordnung durch
den
türkischen Herrscher Sultan Süleyman,
genannt der
Prächtige,
der als
muslimischer Herrscher über diese Stadt in den Jahren 1537-1541
Jerusalem sowie seine Befestigungen in zum Teil
veränderter Linie
erneut errichtete, so, wie sie gegenwärtig zu sehen sind.
Vermutlich aus Angst, daß sich die ihm wahrscheinlich bekannt
gewordene Bibelstelle in Sacharja 14, 4-5
erfüllen und der Gott Israels dort, dann wenn er seine Herrschaft
über Israel aufrichten und den Thron Davids besteigen wird,
erneut, d.h. zum zweiten Male, einziehen könnte,
versperrte er ihm den Weg. Denn er sah dadurch zukünftig
seine Herrschaft in Gefahr.
Nach einer rabbinischen Überlieferung soll sich an einem der wohl
schönsten der heute acht Tore der Stadtmauer Jerusalems, am
Damaskus-Tor, in der messianischen Zeit das Volk Israel sammeln, bevor
der Messias vom Ölberg kommend durch das Goldene Tor ein zweites
Mal einziehen
wird, um von nun an in Israel zu herrschen.
Und so, eben weil der wiederkommende Messias noch einmal am Goldenen
Tor
einziehen soll, wurde das Osttor auf die Anordnung
des Sultans Süleyman hin zugemauert und ist
verschlossen bis zum heutigen Tag. Und es wird verschlossen bleiben,
mit Sicherheit auch über die gesamte Herrschaftszeit des
Antichristen hinweg.
Erst, wenn der wahre Messias und wahre Gott erneut und tatsächlich
durch die Stadtmauer
Jerusalems hindurch einziehen wird, soll es wieder geöffnet
werden.
Von Jesus Christus, der sich selbst der Menschensohn Gottes nannte, ist
belegt, daß er das erste Mal am Palmsonntag durch dieses Tor auf
einem Esel
reitend in die
Heilige Stadt eingezogen ist
und damals vom Volk als der Sohn Davids und der König Israels
gefeiert wurde (vgl. Matthäus
21, 1-11). Und der "Sohn Davids" das ist der reservierte
Messiastitel, und so
feierte damals das jubelnde Volk ihren Messias und König Israels.
Jesus Christus ist der gute Hirte, des heiligen Gottes gütige
Hand, nicht die strafende und zürnende linke, sondern die rechte
Hand.
Es war es also der wahre Messias und damit Gott selbst, das Lamm
Gottes, das der Welt Sünde trägt, der heilige Gott Israels,
der ins Fleisch kam und die Schuld der Menschen am Kreuz von Golgatha
bezahlte und vergab,
auch die der Juden, wenn sie sich einst bekehren werden, dann wenn Gott
die Decke vor ihren Augen wegnehmen wird.
Und Jesus Christus hatte das Recht dazu, Sünden zu vergeben, denn
er hat sie mit seinem Leben bezahlt.
Jesus Christus ist nicht nur ein Prophet, sondern Gottes
Sohn, ein Teil des
Wesens des ewigen Gottes, und durch seinen Gehorsam bis in den Tod
konnte der Haß der Menschen die Liebe Gottes nicht besiegen
Wäre Jesus Christus gestorben, ohne wiederaufzuerstehen,
hätte der Haß der Menschen über die Liebe Gottes und
seinen Plan, die Menschen von ihren Sünden zu erretten, gesiegt.
Und wie schrecklich, der Tod hätte noch immer das letzte Wort. Die
Menschen müßten ohne die Hoffnung auf ein Paradies nach dem
Tod sterben.
Und ein von Menschen besiegter Gott wäre kein Gott, der von
Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, über seine Schöpfung regiert und
allmächtig ist.
Aber darum, um die Sünde zu besiegen, um den Menschen das ewige
Leben in der Nähe Gottes zu ermöglichen, darum erschien der
Messias Jesus Christus den Juden. Und wer auf ihn blickt, der das ewige
Leben selbst ist, und im Hinblick auf sein Sterben am Kreuz seine
Sünden bekennt und bereut, der findet in Christi Auferstehung von
den Toten Erlösung und Gnade vor Gott.
Des Christus Keuzestod war also nicht das Ende! Denn diesem seinem
bitteren Leiden und Sterben folgte der Sieg über den Tod. Er der
sündlose Mensch und heilige Gott hat für alle Zeiten die
Macht der Sünde besiegt.
Jesus Christus kam also auf das Wort Gottes hin aus der Ewigkeit,
erschien eine Zeit lang den Menschen und ging wieder in die Ewigkeit
zurück. Er mußte nicht neu gezeugt werden, denn er
war schon immer da.
Gottes ewiges Wesen ist
doch nicht neu
gezeugt worden, um Menschen zu erretten, denn der Vater und der Sohn
sind eins, genauso wie der Sohn vom Fleisch des Vaters ist. Doch bei
den Menschen ist der Sohn zusätzlich noch vom Fleisch der Mutter.
Im göttlichen Sinne sind
Vater und Sohn tatsächlich als ein Fleisch im Sinne von
"völlig identisch" anzusehen. Und das ist es was die Bilbel mit
"Vater und Sohn" zum Ausdruck bringen möchte.
Gottes ewiges Wesen ist
also in Jesus Christus
ins
zeitlich begrenzte Fleisch gekommen und von dort, als es
zwischenzeitlich
die Gestalt eines Menschen angenommen hatte, d.h. als dieser Jesus
starb, wieder zu ihm, zu
Gott
zurückgegangen.
Es geht also nicht wirklich um den Vorgang einer (Neu-)Zeugung von
Leben als solches, sondern darum, daß ein Teil dessen, der
sündlos und das Leben selbst ist und von Ewigkeit zu Ewigkeit
lebt (vgl. Hebräer
1, 3+8), der die Welt und das darauf
bestehende Leben erschuf, zu dieser
seiner gefallenen Schöpfung herabgekommen ist. Warum sollte dieser
Teil von Gott, der wieder in den Himmel zurückgekehrt ist, einmal
von dort auf die Erde zurückkommen, dort wie ein Mensch heiraten,
sich mit einer Frau verunreinigend Kinder zeugen, plötzlich wie
ein Mensch alt werden und dann auch noch für immer sterben? Aber
das ist es doch, was Muslime glauben, wenn sie in die Rückkehr
"Isas" (gemeint ist der islamische Jesus, Isa ibn Maryam,
d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) aus dem Reiche Allah´s
denken.
Da sein Wesen doch ewig und unsterblich ist,
nur deshalb konnte Jesus Christus selbst der Tod, der der
größte Feind der Menschen ist, nicht bezwingen, nur darum
kann Jesus Christus einmal wieder auf die Erde
zurückkommen und dann für immer bleiben. Genau nur darum,
weil er
Gott selbst war, deshalb konnte Jesus Christus Kranke heilen, Tote
auferwecken und sogar selbst in der äußeren Gestalt eines
Menschen die Sünden vergeben. Und
als er für
die Sünden der Welt am Kreuz starb, war er in der Lage, am dritten
Tag
von den Toten wieder aufzuerstehen. Und all den Menschen, die auf ihn
schauen,
kann auch nur er, weil in ihm Gott selbst, d.h. weil er Gott in Person
ist, alle Sünden vergeben und ewiges Leben im Paradies
ermöglichen. Und darum ist nur er es, der
für jeden von uns den Schlüssel zum ewigen Leben in seinen
Händen hält. Nur von ihm können wir, die wir uns unter
dem Fluch der Sünde wissen, diesen Schlüssel zum ewigen Leben
bekommen, weil er die wohlverdiente Strafe, die uns treffen würde,
am Kreuz von Golgatha auf
sich genommen hat und
zwar als sein gänzlich
unverdienbares Geschenk an uns Menschen, wir, die wir durch
unseren Unglauben und unser Versagen den Tod eigentlich zu Recht
verdient hätten. Doch die Schuld, die uns den sicheren Tod bringen
würde, ist bei Gott bezahlt.
Jesus Christus ist demnach nicht nur, so wie es die Muslime glauben,
ein Prophet, sondern ein Teil des
Wesens des ewigen Gottes (vgl. Hebräer
1, 3),
d.h.
nur einer seiner vielen Namen und Erscheinungen, so wie Gott Mose in
Begleitung zweier Engel erschien, als dieser nahe der Stadt Sodom
lagerte. Er, der heilige Gott, fuhr damals in die Gestalt eines
Menschen
hinein und kündigteMose an, daß seine Frau, die bislang
keine Kinder bekommen hatte, übers Jahr einen Sohn
haben sollte.
Jesus Christus ist also
Gottes verlängerter Arm, der
bis zu den Menschen herabreicht, um sie zu erretten, und dazu
mußte er Mensch werden. Aber er ist auch tatsächlich Gottes
lieber und gehorsamer Sohn, der bereits bei ihm wohnte, als er die Welt
erschuf. Er, der auch in der Bibel "das Wort Gottes" genannt wird
(vgl. Offenbarung
19, 13-14), wohnte schon immer bei seinem Vater.
Weil dem so ist, ist der Herr Jesus unser Garant für die
Erfüllung aller Verheißungen und Prophezeiungen, und mit
seinem
vergossenen Blut hat er es uns bereits sichtbar bezeugt.
Er war und ist die Stimme Gottes, des Herrn,
er war und ist das Reden Gottes,
er war und ist von Beginn an die Mitteilung Gottes an den Menschen.
Wie er den Vater tun sieht, so handelt auch der Sohn, und Gott der Herr
spricht in Jeremia 1, 12:
"... denn ich will wachen
über meinem Wort, daß ich's tue."
Und darin liegt auch die Barmherzigkeit Gottes, indem Jesus Christus
die uns geschenkte Gnade, die vom Himmel herkommt, selbst ist. Und
darum leuchtete in Jesus Christus des Wesen Gottes auf und
ließ es für uns Menschen eine Zeit lang sichtbar und
erfahrbar werden.
Der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei ganz sicher: Gott ist
in Jesus Christus (be)greifbar geworden und Gott muß die Liebe
sein und er ist es. Und diese, seine große Liebe reicht uns in
Jesus Christus die Hand, weil er dann, wenn der Himmel auf diese Erde
kommt, einmal für immer bei uns wohnen möchte, in einer von
der Sünde gesühnten Welt.
Er, Jesus Christus, der Sohn Gottes, sitzt nun nicht nur zur Rechten
des Vaters, nein er ist
seine rechte Hand. Und darum, weil der Vater und der gehorsame
Sohn, der Gottes ganzen Willen tut, untrennbar sind, dürfen
Menschen sie auch nicht trennen. Das gibt es also nicht: "Gott Vater"
und "Gott Sohn" als eigenständige Gottheiten, die man getrennt
anbeten muß, denn der Vater und der Sohn sind eins.
Wer den Sohn sieht, sieht auch den Vater. Wer den Sohn bittet, bittet
den Vater. Wer dem Sohn die Ehre gibt, gibt sie auch dem Gott des
Himmels.
Diese, seine große Liebe bleibt, obwohl Jesus Christus nun bei
seinem Vater ist, bei uns, und sie wird uns nie
verlassen.
Daß sie trotzdem bei uns ist, das geschieht mit dem "heiligen
Geist", der damit ebenfalls
keine eigenständige Gottheit ist, sondern nur von ihnen ausgeht
und eine Art Verbindungsglied herstellt. Der heilige Geist ehrt den
Sohn und der Sohn ehrt den Vater.
Der heilige Geist ist also erneut ein
verlängerter Arm Gottes, der bis zu den Menschen, die ihn
fürchten und lieben herabreicht und nur zu denjenigen kommen kann,
die bereits von der Sünde gesühnt sind und damit auf den Sohn
blicken. Denn das
Verbindungsglied der Liebe Gottes zu den Menschen
heißt Jesus Christus. Nur er, der bis in den Tod gehorsame
Gottessohn ist es, der uns durch sein Leiden
und Sterben den Zugang zu diesem, von dem einem Gott ausgehenden Geist
freigemacht hat. Denn er ist das sündlose Opferlamm Gottes, das
der Welt Sünde trägt. Und wer dies immer noch nicht begreifen
kann, der lese im Buch des Propheten Jesaja das 53.
Kapitel.
Wer Jesus Christs anbetet, begeht also keine Sünde, erhebt nicht
den Menschen, der der Sohn der Maria war, sondern er erhebt den Einen,
den über alles und allen erhabenen Gott, der die Welt geschaffen
hat und der, weil er die Welt geliebt hat, der Sohn eines Menschen
wurde. Und darum nennt ihn die Bibel den "Menschensohn".
Auch die scheckliche und verachtungswürdige Ermordung des
Menschensohnes, Gottes zu den Menschen gesandten
Messias und Retters, Jesus Christus, durch die Juden konnte seinen
ewigen Willen, den
Menschen den Frieden zu bringen, nicht aufhalten. Denn Jesus Christus
war es selbst, der seinen Vater bereits im Sterben am Kreuz um
Vergebung dieser
großen Sünde bat:
"Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen;
denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und
warfen das Los darum." (Lukas 23, 34)
Und wir wissen es heute um so besser: Ohne den furchtbaren Kreuzestod
Jesu hätte sich Gottes Heilsplan mit den Menschen nicht
vollständig erfüllen können. Denn Jesu Leiden und
Sterben als stellvertretender Opfertod für die Sünden aller
Menschen gehörte genauso mit zum Plan Gottes wie sein Sieg
über die Sünde und den Tod und wie seine Auferstehung von den
Toten. Das alles war Bestandteil eines im Himmel längst
beschlossenen Heilsplanes mit den Menschen, den die Propheten des Alten
Testamentes schon Jahrhunderte zuvor verkündet hatten.
"Denn also hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn
glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."
(Johannes 3, 16)
Und so wird das Scheitern der Juden an ihrem zu Ihnen gesandten Messias
kein endgültiges Scheitern bleiben. Und auch diesem
schuldbeladenen Volk der Juden wird ihre große Sünde am Tod
ihres Messias schon bald vergeben werden. Wer kann sich dem
entgegenstellen? Wer will Gottes vergebende Liebe und seine Gnade
aufhalten? Wir würden uns große Schuld aufladen, wenn wir
weiterhin stur und steif behaupten würden: Gott hat sein
auserwähltes Volk für immer verworfen.
Nein, er wird es, so wie es die Propheten vorhergesagt haben,
wiedererwählen und auch ihm seine große Schuld vergeben. Und
er wird schon bald einen neuen Bund mit diesem, seinem wiedererwahlten
Volk eingehen, welches er bereits heute für alle sichtbar in ihr
Land zurückführt. Und er wird dieses neue "Gesetz in
ihr Herz geben und in ihren
Sinn schreiben, und sie
sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.", spricht der Herr in Jeremia 31, 33. Die Geschehnisse der Gegenwart deuten
also bereits heute eindeutig darauf hin.
Er war es, Gott selbst, der uns, die wir Gott lieben, gebot, den
der die Menschen geschaffen hat und erretten will, um dieser seiner
großen Liebe willen, Vater
zu nennen. Und Jesus Christus selbst lebte es den Menschen vor. Und so
stellt sich Gott die Beziehung zu den von ihren Sünden
erlösten Menschen der Erde vor.
Wir, die wir im Blick auf diesen Menschensohn Vergebung vor Gott
gefunden haben, dürfen uns ab jetzt Kinder Gottes nennen und
bekommen Anteil an seinem Erbe. Und so wie die Jünger Jesu mit
ihrem Meister an einem Tisch saßen, um zu danken, zu beten und zu
essen, lädt uns Gott, die wir von der Sünde befreit wurden,
an seinen Tisch ein, für immer bei ihm zu wohnen.
Gottes Wege sind nicht denen eines Menschen gleich und darum werden wir
ihn in diesem Punkt wohl nie ganz verstehen können. Und wer es
versucht, ihn mit seinem menschlichen Verstand zu erfassen, muß
scheitern. Denn das heilige Wesen Gottes ist für unseren Verstand
unvereinbar mit unserem sündhaften Sein.
Wir
dürfen und sollen uns aber freuen und darüber staunen und zu
unserem
Gott sagen, was Jesus Christus uns lehrte, zu sagen: Abba, lieber
Vater.
Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht einen Weg gefunden hätte,
trotz ihres Scheiterns die Menschen dort zu erreichen, wohin sie durch
ihre Vefehlungen hingeraten sind. Und für ihn gibt es keine
ausweglose Situationen, auch wenn wir meinen: Es ist alles zu
spät. Gottes rettender Arm ist länger, als wir meinen. Und
fällt ein Mensch noch so tief und ist der Abgrund noch so steil,
fällt er dennoch in seine liebenden, ihn tragenden Hände.
Das durfte auch einer der neben Jesus gekreuzigten Räuber
erfahren, der ihn anfangs noch geschmäht hatte aber ihn
später voller Reuhe bat, an ihn zu denken, wenn er in seines
Vaters Reich kommen würde:
"Und er sprach: Jesus, gedenke
an mich, wenn du in dein Reich kommst!" (Lukas 23, 42)
Und Jesus antwortete auf seine Frage wie folgt:
"Und Jesus sprach zu ihm:
Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein."
(Lukas 23, 43)
Der Gott des Himmels erschuf uns selbst aus Erde und darum sind wir
seine Geschöpfe, und er will nach dem Motto "Eltern haften
für ihre Kinder" unser verantwortungsvoller
Beschützer sein, der unsere Schuld bezahlt. Denn er liebt und
beschützt sein Eigentum. Wer es antastet, bekommt es darum mit
ihm, dem großen Gott selbst zu tun.
Warum verehren Muslime eigentlich den Propheten Muhammad mehr
als "Isa"? Der Jesus des Koran ist doch auch nach dem islamischen
Verständnis der kommende König der Erde!
"Isa" (Isa ibn Maryam),
„Jesus, Sohn der Maria“, ist neben Adam,
Ibrahim, Musa und Muhammad (Mohammed) einer der fünf bedeutenden
Propheten der Moslems.
Am Ende der Zeit, dann wenn sich die Schreckensherrschaft des "Daggal"
(der "Daggal"
ist das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel) auf der Erde zuspitzen wird, soll er wieder auf
die Erde herabkommen
(vgl. im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Der Name "Isa" ist, wie wir bereits hörten, die arabische
Übersetzung
für
Jesus.
Muslime glauben, daß Allah "Isa" erst mit der Geburt durch
seine Mutter Maria ins Leben rief, indem er sprach: Sei! (vgl. Sure
19, 35-36; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart). Der Islam
leugnet damit die Vaterschaft des lebendigen
Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus, und dies tut
er mit großem Nachdruck (vgl. Sure 9, 30; aus "Der Koran", aus
dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Jesus Christus, der im Koran nur "Isa" genannt wird, ist demnach
für
Muslime nicht der Sohn Gottes und auch keinesfalls ihr Herr. Er ist
lediglich ein Sklave und Diener Allahs, der nur zu den Juden gesandte
Prophet mit begrenztem Auftrag. Er lehrte und bestätigte nach
islamischem Verständnis den Juden das Buch, welches ihm von Allah
anvertraut worden ist, gemeint ist die Torah, die dem Volk Israel
gegeben worden ist. Nicht erwähnt wird, daß sich die Torah
erst in "Isa" erfüllt.
Die Wiederkunft des islamischen Jesus, des Jesus
von Nazareth, des Sohnes der Maria (Isa
ibn Maryam) aus dem Reiche Allah´s,
wird aber von den Muslimen dennoch für die letzte Zeit mit
Spannung erwartet und das, wie wir gleich sehen werden, zurecht (vgl.
auch im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab hier).
Der wiedergekommene islamische Jesus, d.h. der Prophet "Isa", wird sich
dann in der
Hauptstadt Israels in Jerusalem niederlassen und von dort aus aggieren.
Er wird, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege
brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam
bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Doch der Jesus der Muslime, "Isa", soll bei alledem, so wie das die
islamische Tratition vorsieht bzw. so wie dies aus den sogenannten
Hadithsammlungen hervorgeht, trotzdem ganz
Mensch bleiben. Dies bedingt der Umstand, daß dem Jesus des Koran
die Gottessohnschaft abgesprochen wird. Er wird zwar nach islamischem
Verständnis als sündlos Gebliebener das nahende
Endgericht ankündigen,
aber nachdem er die Einheit der Menschen im Sinne des Islam
wiederhergestellt haben wird, auch heiraten und Kinder haben. Und ganz
als Mensch soll er dann
auch altern und sterben, nachdem er (lediglich) 45 Jahre lang geblieben
ist
(vgl. bei Ahmad v. Denffer in "Der Islam und Jesus - Friede sei auf
ihm", Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München Nr. 18,
Seite 27).
"Isa" wird also nach den Vorstellungen der Muslime ab dann, wenn er aus
dem Reiche Allah´s zurückgekommen ist, trotz seiner
Sündlosigkeit altern wie jeder sündenbehaftete und gefallene
Mensch, und
sein Körper
wird nach dem Glauben der Muslime trotz seiner Heiligkeit dem Tode
verfallen sein.
Wenn er dann stirbt, soll er, und so prophezeite es Muhammad selbst, in
seiner Grabstätte, gemeint ist in der des Muhammad in Medina,
begraben werden. Dann werden Muhammad und "Isa" einmal zusammen aus
einer Grabstätte auferstehen, so sagte es der Prophet Muhammad
eigens voraus.
Warum bei allen Verdiensten "Isa´s" der Vergangenheit und der
Zukunft verehren dann Muslime eigentlich den islamischen
Propheten Muhammad und nicht "Isa", der noch so viel Goßes
vollbringen soll?
"Isa" lebt. Denn er ist in das Reich Allah´s weggenommen worden
und soll von dort am Ende der Zeit wiederkommen. Muhammad ist gestorben
und begraben.
Der Gesandte Allah´s "Isa" war nach dem Verständnis der
Muslime ein sündlos gebliebener Mensch, Muhammad wird dies nicht
nachgesagt.
"Isa" soll am Ende der Zeit wiederkommen. Muhammad wird dies nicht.
Der Prophet "Isa" wird dann einmal die gesamte Erde islamisieren. Er
wird also, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege
brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam
bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Muhammad vollbrachte dies in seinem Leben nicht.
"Isa"
wird, unmittelbar dann,
wenn er aus dem Reiche Allahs
wiedergekommen ist, das personifizierte Böse ("Dajjal")
vollends besiegen und den
islamischen Antichristen ("Al-Daggal"), den auf dem geistigen Auge
Blinden,
der den Gott des Himmels
über
sich nicht sehen kann, endgültig und für immer töten.
Der islamische Antichrist ("Daggal") ist interessanterweise also
sowohl für die Christen
(hier als Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich,
indem er Jesus
Christus nachahmt, an die Stelle
Gottes stellt) als auch
für die Muslime kurz vor der Rückkehr von Jesus bzw. "Isa"
aus dem
Reich Gottes bzw. aus der Welt Allahs auf der Erde existent. Und der
islamische "Daggal" bzw. der Antichrist ist es, der die
Wahrheit über Gott bzw. über Allah bzw. ganz allgemein die
Gerechtigkeit zu
Boden wirft und die reine Lehre des Islam und die der Christen
verfälscht. Und "Isa" bzw. Jesus wird dieser Schreckensherrschaft
des "Daggal" und seinen Lügen für immer ein Ende setzen.
Muhammad hingegen besiegte das zum vernichtenden Schlag ausholende
Böse auf der Erde
nicht mit dieser Konsequenz.
"Isa"
wird dann, wenn er wiederkommen und nachdem er die Einheit der Menschen
im Sinne des Islam wiederhergestellt haben wird, 40 Jahre in
Gerechtigkeit und Frieden über die Welt
regieren (vgl. bei Fritz Ziegenbein: Jesus in Bibel und Koran, 2.
Auflage 2007 by concepcion Seidel OHG, 08269 Hammerbrücke im
Kapitel: 6.2 Die Wiederkunft Jesu, Seite 65-67). Muhammad tat dies
nicht.
"Isa´s"
Auftrag begrenzte sich zwar in der Vergangenheit, wenn auch hier ohne
durchschlagenden Erfolg, nur auf die Juden, aber zukünftig wird
sein Aufrag von
einem vollen Erfolg gekrönt sein und dehnt sich dann sogar auf die
Menschen der ganzen Erde aus. Muhammad konnte in seinem Leben solch
einen Erfolg der Verbreitung der Lehre des Islam für sich nicht
verbuchen.
Also noch einmal die berechtigte Frage: Warum verehren Muslime
eigentlich den islamischen
Propheten Muhammad mehr als "Isa", der nach dem Verständnis des
Islam noch so viel Goßes vollbringen soll und nach dem
islamischen Verständnis der kommende König der Erde werden
wird? Noch nie vorher gab es einen Menschen, der so viel großes
vollbracht hat und unter dessen Herrschaft die Völker der ganzen
Erde in Frieden und Gerechtigkei regiert wurden. Aber wenn der
islamische Prophet "Isa" aus dem Reiche Allah´s zurückkommen
wird, soll dies alles geschehen. Das alles glauben und erwarten
Muslime.
Was hat "Isa", der Gesandte Allah´s, bei den Christen
für
eine wichtige Beutung in ihrer Lehre?
Der islamische Jesus "Isa" ist für die Christen der Messias der
Juden.
In der Bibel lehrte und bestätigte Jesus den Juden das Wort der
Torah, welches auch die alttestamentarische Offenbarung mit
einschließt, ging aber in seinem neuen Gebot der Liebe noch
darüber hinaus.
Im Unterschied zu Muslimen glauben Christen: Erst in Jesus Christus hat
sich das Wort der Torah erfüllt. Jesus war zwar in erster Linie zu
den Kindern Gottes, den Juden gesandt, aber er lehrte darüber
hinaus das Evangelium als Botschaft an die gesamte Menschheit.
Der Jesus der Bibel ist im biblischen Evangelium das durch die alten
Propheten angekündigte Lamm Gottes, das der Welt Sünde
trägt (vgl. Hebräer 1, 3) und da selbst ohne Sünde, ein
Gott wohlgefälliges
Sündopfer für alle, also der
Erlöser von Sünde und Tod, der Christus, der alle Menschen
mit Gott versöhnt und Gottes in Sünde gefallene
Schöpfung wieder aufrichtet.
Die Bibel betont, daß sich Gott in seinem Sohn Jesus Christus
letztgültig offenbart hat (vgl. Hebräer
1, 1-2) und
schließt damit eine zusätzliche Offenbarung aus. Muslime
dagegen glauben, daß es "Isa´s" Aufgabe gewesen sei, den
noch nach ihm kommenden großen Propheten Muhammad
anzukündigen, weil erst ihm Allahs letztgültige Offenbarung
gegeben worden ist.
Der Jesus der Heiligen Schrift lebt selbst und ist das Leben. Wer
auf ihn anbetend schaut, wird mit
ihm leben und das ewige Leben erhalten. Denn er, der das Leben selbst
ist, hat den Tod überwunden, seine Macht gebrochen und ist am
dritten Tage
von den Toten auferstanden. Er ist danach in den Himmel aufgefahren und
sitzt
dort zur Rechten Gottes, seines Vaters (vgl. Markus 16, 19, Lukas 22,
69; Psalm 110, 1; Apostelgeschichte 7, 55).
Ihm wurde alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben, und er regiert
nach seiner
Erhöhung zusammen mit seinem Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit
(vgl. Hebräer
1, 8; Offenbarung 11, 15).
Und auch er soll von dort zur "Zeit des Endes" auf die Erde
wiederkommen, aber im Gegensatz zum Jesus des Islam nicht als Bote
Allah´s, sondern hier als endzeitlicher König und Herrscher
aller Herrscher (vgl. Offenbarung
19, 11-16). Er kommt als der König Israels und ihm sollen alle
Völker der Erde fortan dienen.
Seine Wiederkunft, bei der er seine Füße auf die Erde setzen
wird und zwar auf den Ölberg nahe der Stadt Jerusalem (vgl.
Sacharja 14, 4), bringt die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen zu
ihrem Abschluß.
Zuvor aber, bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
auf der Erde die
wohl größte Verfolgung der wahren Gemeinde Jesu Christi
startet, also bereits im Vorfeld der Wiederkunft Jesu auf die Erde
herab,
wird die wahre Gemeinde Jesu Christi einer Rettungsaktion gleich
von der Erde weggenommen
(entrückt)
werden. Sie muß nicht durch den schlimmen Teil der großen
Trübsal, der gegen Ende deren erster Hälfte beginnt und die
durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der Erde ausgelöst,
d.h. verursacht werden wird, hindurchgehen (vgl. in den Kapiteln "Die
wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß"
und "Beim
zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern
denen, die auf ihn warten, zum Heil"). Die wahre Gemeinde, die auch
als Braut Jesu Christi beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Braut Jesu
Christi, die
nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn"), wird im Himmel
angekommen wie bei einer orientalischen Hochzeit dort mit ihrem
Bräutigam feierlich vereint. Dabei werden zuerst die in Christus
Entschlafenen auferweckt (vgl. im Kapitel "Die
Entrückung der wahren Gemeinde verkörpert das
"Ende der Zeiten der Heiden", und sie ist ein Bestandteil der
"ersten Auferstehung")
und danach mit ihnen die zu dieser Zeit auf der Erde
noch lebenden wahren Zeugen des Herrn ihm entgegengeführt (vgl. 1.
Thessalonicher 4, 13-18).
Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen (vgl. in den
Kapiteln "Die
Gemeinde Jesu
Christi entflieht urplötzlich u.
schnell aus der gestellten Falle" und "Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen").
Denn der Grund der Entrückung
ist ein urplötzlich über die ganze Erde kommendes Verderben,
vor dem die wahre Gemeinde herausgerettet werden wird (vgl. in den
Kapiteln "Die
Gemeinde Jesu
Christi entflieht urplötzlich u.
schnell aus der gestellten Falle" und "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde").
Es gibt aber auch einen Teil der Gemeinde Jesu Christi, der vor der
kommenden "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung
3, 10 über den
gesamten Erdkreis kommen soll, nicht bewahrt bleiben wird und der durch
den schlimmen Teil der großen Trübsal,
also vollständig durch sie hindurchgehen muß (vgl. im
Kapitel "Die Gemeinde,
die bei der
Entrückung zurückbleibt und durch die große
Trübsal gehen muß").
Der nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der
Erde zurückgebliebene Rest der
Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation,
die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt
und
dort entartet. Dieser Teil der Gemeinde Jesu Christi wird dann zur
sogenannten großen
Hure
Babylon entarten, dem Götzendienst verfallen und muß auch
durch die Zornesgerichte Gottes hindurchgehen (vgl. in den Kapiteln "Die
große
Hure
Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große
Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde
des Herrn").
Die Verachtung des Messias Israels durch den Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" kommt u. a. dadurch zum Ausdruck,
indem
er ihn und sein Kommen vorwegnehmend nachahmt und sich in den heiligen
Tempel
Israels, der dann wieder aufgebaut sein wird (gemeint ist der 3.
Tempel), setzen wird und vorgibt, er selbst sei der von Gott gesandte
Retter und König des Himmels und der Erde:
”Er ist der
Widersacher,
der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst
heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.”
(vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)
Auch in der Bibel ist davon die Rede, daß Jesus Christus
unmittelbar bei seiner Ankunft hier vom Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"
angegriffen werden wird. Es kommt zu einem letzten Kampf, aus dem der
wiederkehrende Messias
siegreich hervorgehen wird. Er wird den wohl größten Feind
Gottes, den Antichrist und seinen Handlanger, den falschen Propheten,
lebendig ergreifen und beide zusammen in den feurigen Schwefelsee
werfen, d.h. für immer an den Ort der Ferne Gottes befördern
und alle Menschen, die dem Bösen zuletzt noch dienten, töten
(vgl. Offenbarung
19, 20).
Jesus Christus kommt das zweite Mal also nicht als Mensch und nur
irdischer Herrscher wieder auf diese Erde zurück, der heiratet,
Kinder zeugt, altert und stirbt, sondern zusammen mit dem Heer des
Himmels (vgl. Offenbarung
19, 13-14) und als ewig lebender Sohn Gottes in großer Macht
und Herrlichkeit. Denn Jesus Christus ist
der "Fürst des
Heeres des Himmels" bzw. der Herr über das Heer des Himmels
(vgl. Daniel 8,
8-12; 1.
Könige 22, 19; 2. Chronik 18, 18). Und ihm ist alle Macht
gegeben im Himmel und auf Erden. Und er kommt dann, wenn er seine
Füße wieder auf diese Erde setzen wird zum Gericht und als
Richter über diese Welt (vgl. Judas
14-15; Johannes 5, 22). Und wenn er hierzu kommen wird, wird
sein Zeichen für alle sichtbar am Himmel zu sehen sein, und es
werden wehklagen alle Völker auf der Erde.
"Und dann wird erscheinen das Zeichen
des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle
Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den
Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit."
(Matthäus 24, 30)
und
"Siehe, er kommt mit den Wolken, und
es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und
es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja,
Amen." (Offenbarung 1, 7)
Er kommt, um
sich auf den ewigen Thron Davids zu setzen und über sein
auserwähltes Volk und über die ganze Erde von nun an in
Frieden und Gerechtigkeit für immer zu regieren (vgl. Jesaja 9, 5-6;
Jesaja
16,
3-5; 2.
Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38;
Psalm 132,
11 u. Lukas 1, 30-33 und im Kapitel "Der
Israel zerstreut hat,
der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte
seine Herde"
(Jeremia 31, 10)"). Und seine
Herrschaft soll nie enden.
Das Reich Gottes ist nach christlichem Verständnis und Jesu
eigenen Worten nicht von dieser Welt (vgl. Johannes 18, 36). Das
Reich Gottes nach islamischem
Verständnis ist nur von dieser Welt und ist ausschließlich
an sie gebunden. Darum strebt der Islam in erster Linie immer nach
politischer Macht, während die vorrangige Aufgabe der Gemeinde
Jesu Christi darin besteht, den Menschen aller Völker das
Evangelium zu verkünden, sie zu bekehren und das kommende Reich
Gottes auszurufen. Es ist kein biblischer Auftrag der Christen,
christliche Staaten zu gründen und auf diese Weise die Welt zu
christianisieren (vgl. bei Fritz Ziegenbein: Jesus in Bibel und
Koran, 2. Auflage 2007
by concepcion Seidel OHG, 08269 Hammerbrücke im Kapitel: 6.2 Die
Wiederkunft Jesu, Seiten 65-67).
Nach dem islamischen Verständnis gebührt Allah alle
Ehre und Anbetung
allein, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist derjenige, der die
Moslems dazu verführt, den anscheinend wiedergekommenen
islamischen
Propheten Jesus (Isa) als ihren König anzubeten, der Allah gleich
kommt
und ewiges Leben verschenkt
Jesus
Christus ist nach dem Verständnis der Christen der gute Hirte von
zwei Herden, die er nach ihrer
Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er
heilt die
Brautgemeinde,
aber
auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus
Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes,
des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der
wiederhergestellten
und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden
erlöste Herde unter einem Hirten sein (vgl. Johannes 10, 11-16).
Dies kann nur geschehen, indem durch Jesus
Christus alle Menschen im Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinen Vater
erkennen, der die Menschen liebt und von dem große Güte
ausgeht. Durch diese seine Liebe, die ins Fleisch gekommen ist und
menschliche Gestalt annahm, wird der zu allen Menschen der Erde
gesandte gute Hirte als der Sohn des lebendigen Gottes und von den
Juden erwartette Retter erkennbar.
Diejenigen Menschen, die auf diesen guten Hirten schauen, können
Vergebung ihrer Sünden erhalten, denn er ist das Lamm Gottes, das
der Welt Sünde trägt.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige
Hirte nach Sacharja
11,
15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige
religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit
anmaßen wird. Er verkörpert denjenigen, der in
der letzten Zeit die
beiden weltgrößten religiösen Vereinigungen, das
Christentum, bzw.
dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf
der
Erde zurückgebliebenen Rest der
Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den
Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in
Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten
Einheits- bzw. Ersatzreligion
vereinen wird. Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion
wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so
daß Jerusalem,
die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt
seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen.
Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie
den Juden, bei
allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zu den
Menschen sprechen wird, Gott als den Vater und Jesus
Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet" und in 1.
Johannes 2, 21-23).
Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen (zumindest vor den
Muslimen) die Vaterschaft Gottes
und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er
indirekt das Kommen des Messias und
Retters.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen,
müssen darum alle ihre Sünden behalten.
Jesus Christus, der Messias Israels, ist derjenige, der sowohl die
wilden Ölzweige wegen ihres Glaubens in den Ölbaum
einpfropft, als auch
die wegen mangelnden Glaubens einst ausgebrochenen natürlichen
Ölzweige
in den Ölbaum, das Bild
für das messianische Israel, wieder einsetzt, so
daß sie beide, die wilden und die
natürlichen Ölzweige, infolge ihres Glaubens an ihn, den
Retter der
Welt, den Lebenssaft aus dem Ölbaum erhalten können (vgl. Römer 11, 1-36).
Da nun beide, die wilden und die natürlichen
Ölzweige, den Lebenssaft wieder aus dem Ölbaum erhalten,
können diejenigen Ölzweige, die den
wahren Messias Israels annehmen, für immer in der Nähe Gottes
leben.
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist
derjenige, der
verhindert, daß
die wilden Ölzweige in
den
wahren Ölbaum einpfropft werden, indem er durch dessen Nachahmung
und
die damit einhergehende Verdeckung der Sicht auf den wahren Retter
bewirkt, daß sie, die aus den Nationen bzw. Heidenvölker
Gekommenen, an
den wahren Messias Israels glauben.
Er blockiert aber auch das Wiedereinsetzen können der wegen
mangelnden
Glaubens einst ausgebrochenen
natürlichen Ölzweige zurück in den
Ölbaum, indem er sich an die Stelle ihres vom Gott Israels
gesandten
Messias stellt.
So verhindert er, daß sie beide, die wilden und die
natürlichen
Ölzweige, den Lebenssaft aus dem Ölbaum erhalten können
(in Anlehnung an Römer
11, 1-36). Darum müssen diejenigen Ölzweige, die den
wahren Messias Israels verwerfen, absterben und werden ins Feuer
geworfen.
All die Bestrebungen des Islamismus bzgl.
des Christentums müssen darum bis heute in die eine Richtung
zielen, deren
Anhänger als Ungläubige, Sünder, ja sogar
Gotteslästerer zu betrachten, die
es, da sie den einzigen und erhabenen Gott des Himmels
schmälern, entweder zu islamisieren oder zu bekämpfen gilt.
Und das Letztere wird leider bereits viele Jahre von einigen radikalen
Strömungen des Islam auf grausame und menschenverachtende Art und
Weise praktiziert und schließt sogar die eigenen, leiblichen
Kinder nicht aus.
Wie muß dieser Umstand wohl unsrern Gott der
Barmherzigkeit betrüben. Beten nicht beide sowohl Christen als
auch Muslime nur einen Gott an, den Gott Abrahams und Isaak und
Jakobs? Eigenlich sollten sie dann auch Brüder werden und sich im
Hinblick auf das bittere Leiden und Sterben des Sohnes des lebendigen
Gottes versöhnen, der das Lamm Gottes ist und die Sünden der
Welt trägt. Und dies wünscht sich unser Gott des Himmels, der
im Hinblick auf den sich in der letzten Zeit an die Stelle von Jesus
Christus stellen wollenden Antchristen niemand neben sich duldet,
bestimmt auch sehr.
Die heutigen Bestrebungen,
das auf einen Retter hoffende Christentum vollständig zu
islamisieren, gipfeln u.a. darin, daß die im Koran enthaltenen
Prophetien zur Wiederkunft des Propheten "Isa" vorsehen, daß
dieser dort beschriebene "Isa" bei seiner
Rückkehr auf die Erde, nachdem er als Erstes den Antichrist
töten wird, sich zunächst in Jerusalem ansiedeln wird. Der
Name "Isa" bedeutet nichts
anderes als die arabische Bezeichung für Jesus, der im Koran kein
Retter und Sohn Allahs ist, sondern nur als ein überaus
bedeutsamer Prophet
und Sklave Allahs angesehen wird.
Von der Hauptstadt Israels aus tätigt er dann auch alle seine
weiteren Handlungen, die darauf ausgerichtet sein werden, zum Einen die
Juden von ihrem Irrtum zu überführen, weil sie der Botschaft
des Islam nicht geglaubt haben und zum Anderen die Christen
zurechtzuweisen, weil sie seine Lehre verfälscht haben.
Dies bedeutet nichts Anderes, als daß dieser auf die Erde
wiedergekehrte große Prophet, der vor ca. 2000 Jahren von Allah
in den Himmel erhoben wurde, als jetzt erwachsener Mann die ganze Erde
islamisieren wird. Als vor Allah sündlos gebliebener Mensch nimmt
er die Pflichten eines vollkommenen Muslims war und erfüllt diese
mit ganzer Hingabe und mit ganzen Einsatz. Darum wird er sich gegen
alles erheben, was dem islamischen Glauben zuwider ist:
Er wird alle Kreuze aus den christlichen Kirchen
entfernen, alle Schweine auf der Erde schlachten und alle Juden und
Christen
der Erde islamisieren.
Aber der Jesus des Islam, "Isa", soll dann, wenn er auf diese Erde
wiedergekommen ist, trotzdem ganz Mensch bleiben, also kein König
und kein
Friedefürst, dessen Herrschaft nie aufhören wird, sein. Er
soll stattdessen
heiraten, Kinder zeugen und sterben.
Er, der "Isa" des Koran, bleibt ganz das, für was ihn die Muslime
heute halten: der leibliche Sohn des Josef, dem Mann der
Maria, von der er geboren ist, der nicht von göttlicher Herkunft
ist. Und er muß auch ein Leben lang Knecht und Prophet Allahs
bleiben, auch dann wenn er wiederkommt, wieder auf die Erde
zurück.
Denn er wurde nach dem Koran und dem Verständnis der Moslems von
einem Menschen gezeugt und wird auch als ein Mensch sterben. Das sagt
der Koran unmißverständlich über den Prophet "Isa" aus.
Der islamische Jesus, also "Isa" aus dem Koran, wird demnach auch "nur"
ein Prophet bleiben, als Mensch besonders bei seinem zweiten Kommen
zwar Großes bewirken können,
aber den Weg zum ewigen Leben bei Allah im Paradies, den vermag auch er
nicht zu ebnen. Vor dem Tode zu erretten, das vermag auch er nicht.
So steht es über "Isa" im Koran
geschrieben. Und sein Leichnam soll, nachdem er bei seiner zweiten
irdischen Erscheinung seine großen Werke vollbracht hat, nach der
Aussage des Koran einst in Medina begraben werden
und zwar neben den sterblichen Überresten des bekannten
islamischen
Propheten Muhammad, der, nachdem er den Koran niedergeschrieben hatte,
im 7. Jahrhundert nach Christus verstarb.
Was für ein großer Unterschied zu demjenigen Jesus, an den
die Christen glauben, der ihr Christus ist, der Retter der Welt, der
unsterbliche und einzige Sohn des großen Gottes. Derjenige, der
den Menschen den bislang durch ihre Sünde versperrten Weg zum
ewigen Leben bei seinem Vater freigemacht hat und nun zur Rechten
Gottes sitzt. Und er ist selbst die gnädige und segnende Hand
Gottes. Die Herrschaft ruht auf seinen Schultern und sie wird
kein Ende haben. Der rechte Arm des Herrn, der gute Hirte, Gottes
fürsorgliche Liebe, sie, die Liebe und Güte Gottes, bleibt
also unter uns und wird auch nie von uns weichen. Preis dem Herrn,
unserm Heiland und König!
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist also auch
derjenige, der vor
den Moslems nicht nur leugnet, daß der angeblich wiedergekommene
"Isa" der Sohn Gottes ist, nein, er erhebt diesen islamischen Jesus,
gemeint ist "Isa", für korantexttreue Muslime leicht
erkenntlich wider den Aussagen der Schrift des Korans zu einem
König und Gott, der ewiges Leben denjenigen spendet, die ihn
gleichberechtigt wie Allah anbeten werden. Und dies gebührt dem
"Isa" im Islam nicht.
Wer diesen vom Antichristen propagantierten "Isa", der es in Wahrheit
nicht ist, dennoch anbetet, begeht nach islamischem Verständnis
eine Gotteslästerung, weil er Allah in seiner Erhabenheit
schmälert.
D.h. sowohl Christen als auch Muslime begehen dann, wenn sie mit dem
Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, der
sogenannten Zeit der Bedrängnis, das sogenannte zweite, in
Wahrheit vom Antichrist geschaffene und im 3. Tempel in
Jerusalem aufgerichtete "Greuelbild
der
Verwüstung"
anbeten müssen, eine für ihren Glauben gewaltige Sünde.
Diese Sünde läßt sowohl vor dem heiligen Gott der
Christen als auch vor dem Allah der Moslems, wenn nicht schnellstens
von ihr abgelassen wird, keine Vergebung mehr zu. Denn davor warnt
nicht nur eindringlich die Bibel durch einen von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13,
sondern auch der Verfasser des Korans, der Prophet Muhammad erinnert
mit großem Nachdruck daran.
Den Juden wird nach Apostelgeschichte
3, 22-24, bzw. 5. Mose
18, 15+19 von ihrem Gott aus den Reihen ihrer Brüdern ein
Prophet erweckt werden, der ihre Flucht aus Jerusalem anführt und
den sie darum hören sollen in allem, was er zu ihnen sagen wird.
Und
wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden
aus ihrem Volk und kann nicht mit aus Jerusalem fliehen, sobald der
Antichristen sein sogenanntes zweites, in Wahrheit von ihm geschaffenes
und im 3. Tempel in
Jerusalem erscheinendes "Greuelbild
der
Verwüstung"
aufrichtet und die zweite Hälfte der großen Trübsal
beginnt.
Aber wer ist es, der die Vertreter des Islam vor dem drohenden Unheil,
das der islamische Antichrist, der "Daggal" mit seinem
gotteslästerlichen "Maul",
das zudem noch von großen Dingen spricht, anrichtet, warnen wird?
Es ist der in der Endzeit aufkommende "Mahdi"
(der durch Gott
Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete), der in der islamischen
Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) während der
Schreckensherrschaft eines in der letzten Zeit in Erscheinung tretenden
"Täuschers“ der islamistischen Religion und
"Verfälschers" seiner reinen Lehre das Recht in der
muslimischen Gemeinschaft wieder herstellen soll. Der "Daggal" wird von
den Muslimen übrigens auch als der "falsche Messias" und
Verführer
zum Götzendienst angesehen, da er
sich göttliche Wesenheit anmaßen wird.
Sein Gegner, der "Mahdi", ist einer der drei Gestalten, die neben dem "Daggal" (das
Äquivalent zum
Antichrist der Bibel) und "Isa"
(das
Äquivalent zum Jesus der Bibel) in der islamischen Eschatologie
und
Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) eine wichtige Rolle
spielen. Er ist derjenige, der in der
Endzeit von Gott befähigt wird, das
Unrecht und seinen Urheber auf der Welt zu erkennen, aufzudecken und im
Sinne eines mit dem Finger Zeigens beim Namen zu nennen.
Er wird es sogar zumindest teilweise
beseitigen und die durch den "Daggal zu Boden geworfene Wahrheit wieder
aufzurichten versuchen.
Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet
Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß
ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an
(die) Stelle von" Christus stellende oder "anstatt" des Messias
der Juden
kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als
der sich "gegen" Christus Erhebende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist demnach
derjenige, der
sich an die
Stelle von Jesus Christus stellen wird. Er ist es, der den Sohn Gottes
nachzuahmen versucht und wird deswegen mit dem Anspruch auftreten,
Jesus Christus zu sein.
Der "Antichrist"
bzw. Antimessias wird also, indem er Jesus Christus
nicht nachfolgt, sondern nachahmt, also nicht gesinnt ist wie solche,
die "in Jesus Christus sind", nicht zu Jesus Christus gehören bzw.
in
Christus gegründet sein, stattdessen aber, weil er sich über
ihn stellt
und dabei göttliche Wesenheit anmaßt, die Erdbewohner zum
Götzendienst
verführen.
Er gibt damit vor, er sei der wahre
Christus und Messias Israels und ihn würde das Erdreich
gehören. Und da er dem wahren Christus nicht nachfolgt, wird er
ihm zuvorkommen. Sein Erscheinen wird die unmittelbar bevorstehende
Ankunft bzw. Wiederkehr vom guten Hirten auf diese Erde herab
signalisieren. Denn wenn unser Herr Jesus tatsächlich wieder auf
diese
Erde zurückkehrt, werden nach Offenbarung
19, 20 das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes" und das aus bzw. von
der
Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 in der Gestalt des falschen Propheten lt. Offenbarung
19, 20 vom
zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen
Pfuhl, der mit Schwefel brennt, geworfen.
D.h. weil er vom gerade zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen
Pfuhl geworfen wird, setzt unser Herr Jesus dem Leben des Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" persönlich ein Ende. Und der
falsche Christus ist damit zeitlich gesehen der unmittelbare
Vorläufer des echten.
Der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11,
15-17 geht somit dem guten zeitlich gesehen unmittelbar voraus.
Wenn sich also der echte und der unechte Richter dieser Welt auf dieser
Erde persönlich begegnen werden, wird derjenige, der dieses Amt
tatsächlich inne hat, demjenigen, der sich an seine Stelle
gestellt hat, ein jähes Ende bereiten.
Aber der unechte Messias wird nicht einer der Wegbereiter des auf diese
Erde zurückkehrenden echten sein. Sein in Erscheinung treten
stellt lediglich eines der hervorstechendsten Endzeitzeichen negativer
Art dar.
Und nach verschiedenen biblischen Prophetien
muß er es auch, den Sohn Gottes nachahmen. Denn nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte
Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird sich der
Antichrist gemäß den Worten einer der
frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in
Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder
sichtbaren und als
Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei
Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König
Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen
Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser
Antichrist in
dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er
wird
diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber
für die
Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die
Ruhe, den
geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein
verheißenes Erbe
einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte:
»Viele werden kommen
von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im
Himmelreich zu
Tisch sitzen.«"
Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr.
Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel"
vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8
hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser
Antichrist, wenn er in
dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre
und sechs Monate
regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem
setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen.
Warum ist
dem so?
Der
frühen Kirchenväter, Irenäus
von Lyon, vormals Bischof
in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von
ca.
135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein
Schüler des apostolischen Vaters Polykarp
von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum
seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers
der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert.
Also,
warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen
und
dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende
der
"Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles
verwüsten,
d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran
anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort
aus
zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu
kommen,
sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes"
tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große
Bedränger dieser Welt, im
Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel
8, 24
beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt
und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit
wieder
einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der
Herr
vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters,
und er
wird diesen Menschen und jene,
die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein
Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein
Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor
auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend
inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich
auf
diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu
täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und
dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und
an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt
sein.
Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun,
sondern er tut
dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben
ist.
Also, warum sollte ausgerechnet derjenige, der den Sohn Gottes kopieren
, d.h.
nachmachen wird, derjenige der mit dem Anspruch auftreten wird, selbst
der Sohn Gottes zu sein, vor Menschen (Gott als) den Vater und
(Jesus Christus als) den Sohn
(Gottes) leugnen? Warum muß er aus ganz bestimmten, für ihn
vorteilhaften oder vielleicht auch überlebenswichtigen
Gründen
zumindest vor einigen Menschen verschweigen, daß Gott der Vater von
Jesus und Jesus Christus der
Sohn Gottes ist?
Für den Verfasser
dieser Homepage war dies auf den ersten Blick völlig
unverständlich und unlogisch. Was könnte sein Motiv sein,
daß er dies, wenn er seine Pläne nicht in Gefahr bringen
will, zumindest vor einem gewissen Teil der Menschen trotzdem tun
muß?
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" aber ist nach 1.
Johannes 2, 21-23, und in diesem Rahmen ist das Geschriebene in 1.
Johannes 2, 21-23 als eine Prophetie anzusehen, derjenige unter den
falschen Christussen, der den
Vater und den Sohn leugnet.
Wie wir bereits im Kapitel "Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam" gehört haben, leugnet der Antichrist bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" nach der Meinung des
Verfassers dieser Homepage "den Vater und den Sohn"deshalb, und das
erscheint ihm auch so ziehmlich plausibel, weil
er die Moslems mit in seine auf der Erde noch zu gründende
Welteinheitsreligion einzubeziehen versucht. Er darf diese riesige
Gruppe von Menschen bei seinen Bestrebungen, sich als ein großer
religiöser und politischer Führer zu profilieren, nicht
außer acht lassen. Diesen sehr wichtigen Aspekt haben wir im
vorangegangen Kapitel "Der
Antichrist
zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie
den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" bereits
sehr ausführlich erörtert. Es wäre für ihn nicht
nur unklug, sondern könnte für ihn unter Umständen auch
gefährlich werden, den Islam als zweitgrößte Religion
der Erde außen vor stehen zu lassen und die radikalen Vertreter
dieser Religion zum Feind zu bekommen. Denn die Moslems betrachten das
Christentum als eine für sie sehr feindliche Religion von
Ungläubigen an, die es nicht tolerieren kann.
Die Reibungspunkte zwischen den Moslems und dem Christentum bestehen
hauptsächlich darin, daß die Muslime strenge Monotheisten
sind. Monotheisten kennen und anerkennen nur einen einzigen
allumfassenden Gott, dem niemand gleicht und der über allem
erhaben ist.
Die drei wichtigsten monotheistischen Religionen sind das Judentum, das
Christentum und der Islam. Der Gott dieser drei Religionen wird als
allwissend, allmächtig und allgegenwärtig angesehen.
Aus Sicht von Juden und Muslimen wird zum Teil in Frage gestellt,
daß das Christentum eine monotheistische Religion sei. Diese
Kritiker behaupten, die Trinität (Gott Vater, Gott Sohn, Gott
Heiliger Geist) sei ein Tritheismus, also der Glaube an drei Gottheiten.
Die meisten Muslime legen aus diesem Grund den Christen zur Last,
daß
diese anstelle einem einzigen, allwissenden, allmächtigen und
allgegenwärtigen Gott drei verschiedenen Göttern die Ehre
geben.
Sie verneinen damit konsequent die Dreieinigkeit Gottes und daß
Gott einen Sohn haben könnte, der und so behaupten sie, daß
es Christen so glauben würden, am Tag der Empfängnis von ihm
selbst mit einer "Zeugung" ins Leben gerufen
wurde.
Außerdem ist die Menschwerdung
Gottes mit ihren Grundsätzen unvereinbar.
Einen heiligen, zur sündigen Menschheit herabgekommenen Gott, der
ohne Zutun eines Mannes im Leib der Maria selbst seinen eigenen Sohn,
der zuerst ein Menschensohn wurde, neu gezeugt haben soll,
welcher
dann, obwohl er heilig und sündlos war, auch noch längere
Zeit mitten unter den Sündern und
Ungläubigen wohnen mußte, um nach vielen Schmähungen
seiner erhabenen Person, nachdem sie ihn zuletzt auch noch auf
abscheuliche Art und Weise umgebracht hatten, zu seinem heiligen
Vater, der völlig entsetzt darüber war, was die Menschen der
Erde seinem lieben Sohn alles angetan hatten,
zurückzukehren.
Würde dies alles ein Vater, der noch dazu Gott und heilig ist,
seinem gerade geborenen Sohn zumuten und mit ihm ungestraft geschehen
lassen und noch dazu mit dem Ziel, eben auf diese Art und Weise den
Menschen die Erlösung von ihren Sünden zu ermöglichen?
Würde dies ein allwissender und weiser, vorausschauender Gott im
Himmel tun, der alles im Voraus sagen kann, was wann und wie geschehen
wird? Würde dieser Gott so furchtbare Dinge heraufbeschwören
und alles noch schlimmer werden lassen, wie es schon vorher gewesen
ist?
Dies ist für die Muslime, die an einen erhabenen Gott, an
denjenigen Allah glauben, dem kein Ding verborgen ist, aber ebenso auch
für die Juden völlig unverständlich, total unglaubhaft,
ein Greuel und für ihren menschlichen
Verstand eine völlig
unvorstellbare Lüge, die einer
Gotteslästerung gleich kommt, welche bestraft werden muß.
Und man kann es ihnen auch wirklich nicht
verdenken, wenn man dann noch bedenkt, daß
für die abscheuliche Ermordung
seines einzigen Sohnes dieser Gott, der zuvor von den Menschen nach
Strich und Faden betrogen wurde,
sie dann dafür auch noch belohnt, mit gutem Gewissen als seine
eigenen Kinder adoptiert und genauso behandelt, wie seinen eigenen, von
seinen Geschwistern ermordeten Sohn, wenn sie im Blick auf diesen,
seinen auf furchtbare Art und Weise gefolterten und ums Leben
gekommenen lieben Sohn
wieder Buße tun und darum um Vergebung bitten, was sie
Schreckliches getan haben. Und könnte das von Menschenhand Getane
jemals wieder gut gemacht werden? Hat dieses Volk, das so etwas getan
hat, überhaupt ein Recht auf ein Weiterbestehen? Oder sollte man
so ein Volk, wenn man Gott ehrt und liebt, nicht von dieser Erde
vertilgen?
Muslime beziehen sich dabei, wenn sie beweisen wollen, daß
Allah gar keinen eigenen Sohn "gezeugt" haben kann, auf den Koran in
Sure
19, 35-36:
"35 Dies ist Jesus (Isa), der Sohn der Maria - Das Wort der Wahrheit,
das sie bezweifeln.
36 Nicht steht es Allah an, einen Sohn zu zeugen. Preis ihm! Wenn er
ein Ding beschließt, so spricht er nur zu ihm: "Sei!" und es
ist." (aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max
Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart)
Der Verfasser dieser Homepage hingegen meint: Es liegt nicht am
menschlichen Verständnis der Muslime,
sondern an einem
teilweisen Mißverstehen der Dinge, wie sie tatsächlich sind.
Darum, weil ein radikaler Teil des Islam das Christsein nicht richtig
verstanden hat, darum trachtet dieser so stark, das Christentum als
gotteslästerliche Bewegung gewaltsam zu vernichten. Doch auch
diese, die im Gebrauch von Waffengewalt glauben, Allah am besten zu
dienen, sollten wissen was der lebendige Gott der Christen, den an ein
zukünftiges Heil durch die Vergebung der Sünden Glaubenden in
die Hände gab, denjenigen, denen er durch seinem auf die Erde
herabgekommenen Christus versprach, daß sie, wenn sie den Namen
des Herrn anrufen werden (Nicht gemeint ist hier: dann, wenn sie den
Namen des Herrn in den Mund nehmen!) aus unverdienbarer Gnade leben
dürfen, dann, wenn dieser eine sündlos gebliebene Mensch
für ihre verdiente Strafe stellvertretend stirbt.
Wenn man als Christ, und der Verfasser dieser Homepage versteht sich
selbst als ein solcher,
die sogenannte "Jungfernzeugung"
der Mutter
Jesu, die den Namen Maria trägt, genau beleuchtet (denn es bedarf
nach menschlichem
Verständnis normalerweise einer
"Zeugung", wenn eine Leibesfrucht in der Frau entstehen soll), hat Gott
tatsächlich, also in Wahrheit, am Tag der Empfängnis Marias,
der Mutter Jesu, keinen Sohn neu
gezeugt. Nein, das sei fern.
Christen glauben zwar in Anlehnung an Psalm
2, 7-9, daß der ewige Gott einen Sohn besitzt, aber auch
daran, daß dieser bereits da war, als Gott die Welt erschuf und
nicht erst "gezeugt" und geboren wurde, als er ins zeitlich begrenzte
Fleisch kam und der lebendige und heilige Gott in Jesus Christus den
Menschen begegnete.
Der Psalmist verwendete in Psalm
2, 7-9, den Ausdruck "heute habe
ich dich gezeugt" doch darum, damit wir als menschlich denkende
Wesen besser verstehen können, daß Jesus Christus ein
wirklich leiblicher Teil des ewigen Gottes ist, daß die Menschen
auf der Erde tatsächlich Gott selbst begegneten, daß es Gott
selbst gewesen war, der nach Jerusalem, seiner Stadt, kam, um im Herzen
seines auserwählten Volkes zu wohnen.
In Psalm 2, 7-9 hätte für den Ausdruck "heute habe ich dich gezeugt" in der
von Dr. Martin Luther übersetzten Bibel daher genausogut stehen
können: "heute habe ich einen Teil von mir selbst dazu bestimmt,
daß er einmal bei den Menschen wohnen soll und es sei so"
Gottes ewiges Wesen ist
doch nicht neu
gezeugt worden, um Menschen zu erretten, denn der Vater und der Sohn
sind eins, genauso wie der Sohn vom Fleisch des Vaters ist. Doch bei
den Menschen ist der Sohn zusätzlich noch vom Fleisch der Mutter.
Im göttlichen Sinne sind
Vater und Sohn tatsächlich als ein Fleisch im Sinne von
völlig identisch anzusehen.
Gottes ewiges Wesen ist
also in Jesus Christus
ins
zeitlich begrenzte Fleisch gekommen und von dort, als es
zwischenzeitlich
die Gestalt eines Menschen angenommen hatte, d.h. als dieser Jesus
starb, wieder zu ihm, zu
Gott
zurückgegangen.
Es geht also nicht wirklich um den Vorgang einer (Neu-)Zeugung von
Leben als solches, sondern darum, daß ein Teil dessen, der
sündlos und das Leben selbst ist und von Ewigkeit zu Ewigkeit
lebt (vgl. Hebräer
1, 3+8), der die Welt und das darauf
bestehende Leben erschuf, zu dieser
seiner gefallenen Schöpfung herabgekommen ist. Warum sollte dieser
Teil von Gott, der wieder in den Himmel zurückgekehrt ist, einmal
von dort auf die Erde zurückkommen, dort wie ein Mensch heiraten,
sich mit einer Frau verunreinigend Kinder zeugen, plötzlich wie
ein Mensch alt werden und dann auch noch für immer sterben? Aber
das ist es doch, was Muslime glauben, wenn sie in die Rückkehr
"Isas" (gemeint ist der islamische Jesus, Isa ibn Maryam,
d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) aus dem Reiche Allah´s
denken.
Da sein Wesen doch ewig und unsterblich ist,
nur deshalb konnte Jesus Christus selbst der Tod, der der
größte Feind der Menschen ist, nicht bezwingen, nur darum
kann Jesus Christus einmal wieder auf die Erde
zurückkommen und dann für immer bleiben. Genau nur darum,
weil er
Gott selbst war, deshalb konnte Jesus Christus Kranke heilen, Tote
auferwecken und sogar selbst in der äußeren Gestalt eines
Menschen die Sünden vergeben. Und
als er für
die Sünden der Welt am Kreuz starb, war er in der Lage, am dritten
Tag
von den Toten wieder aufzuerstehen. Und all den Menschen, die auf ihn
schauen,
kann auch nur er, weil in ihm Gott selbst, d.h. weil er Gott in Person
ist, alle Sünden vergeben und ewiges Leben im Paradies
ermöglichen. Und darum ist nur er es, der
für jeden von uns den Schlüssel zum ewigen Leben in seinen
Händen hält. Nur von ihm können wir, die wir uns unter
dem Fluch der Sünde wissen, diesen Schlüssel zum ewigen Leben
bekommen, weil er die wohlverdiente Strafe, die uns treffen würde,
am Kreuz von Golgatha auf
sich genommen hat und
zwar als sein gänzlich
unverdienbares Geschenk an uns Menschen, wir, die wir durch
unseren Unglauben und unser Versagen den Tod eigentlich zu Recht
verdient hätten. Doch die Schuld, die uns den sicheren Tod bringen
würde, ist bei Gott bezahlt.
Das ist es, was Christen tief in ihren Inneren glauben und auf was sie
ihre ganze Hoffnung setzen, auf die unverdienbare Gnade Gottes.
Darum hat es auch der Kirchenvater
Augustinus einmal treffend formuliert, und der Verfasser dieser
Homepage zitiert den Kirchenvater
Augustinus deshalb an dieser Stelle noch einmal:
"Gnade, die nicht umsonst gegeben wird, ist keine Gnade."
An ein willkürliches auf die guten Werke der Sünder
(Werksgerechtigkeit) bezogenes
"aus der Hölle in das Paradies ziehen" (eine Rettung aus der
Hölle erfolgt der islamischen Lehre zufolge nur durch gute Werke,
die vor Allah gerecht sind), so wie
es Muslime glauben, daß es einmal nach ihrem Tod durch Allah
geschieht, glauben Christen nicht. Nach ihrem Verständnis
muß jegliche Sünde, auch die allergeringste
gesühnt
werden (auch wenn dieser einen geringen Sünde viele guten Werke
entgegenstehen). Und in diesem Punkt
denken sie viel strenger und konsequenter, als dies Muslime tun!
Sündenvergebung vor Gott bedarf also unbedingt einen Erlöser.
Dennoch, obwohl es einen Erlöser für alle Menschen gibt,
nicht jeder Mensch, der den heiligen Namen Gottes anruft, wird
Seligkeit erlangen, sondern nur derjenige, der den Willen Gottes tut,
indem er die Werke der Ungerechtigkeit ablegt und seine Gebote
erfüllt.
"Es werden nicht alle, die zu
mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den
Willen tun meines Vaters im Himmel." (Matthäus 7, 21)
Um gerettet zu werden, muß man also nicht nur Hörer sondern
mit ganzen Herzen auch Täter des Gesetzes Gottes sein:
"Denn vor Gott sind nicht
gerecht, die das Gesetz hören, sondern
die das Gesetz tun, werden gerecht sein." (Römer 2, 13)
Denn wer das Wort Gottes zwar hört, es aber nicht befolgt,
betrügt sich selbst:
"Seid aber Täter des Worts
und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst."
(Jakobus 1, 22)
Ein Sünder bzw. ein Mensch, denn
jeder Mensch stammt vom durch die Sünde gefallenen Adam ab, der
wegen seiner Übertretung sterben mußte, kann
alo nur dann Vergebung vor Gott finden, wenn für seine Sünden
jemand stellvertretend mit dem Tod bestraft wurde. Und die Sünde
und zwar
jegliche Sünde, zieht nach dem Verständnis der Christen ohne
Ausnahme den Tod nach sich und verwehrt denjenigen,
der sie begangen hat, für
immer das ewige Leben bei Gott.
Es gibt als keinen Menschen ohne Sünde, außer er ist Gott.
Ein Mensch der ohne Sünde war, muß also die
Verkörperung des heiligen Gottes gewesen sein! Denn nur Gott
selbst
ist heilig und er duldet darum keinerlei
Sünde und damit keinerlei
Sünder in seiner Nähe. Und niemand, und da gibt es keinerlei
Ausnahmen, also kein Mensch ist
völlig frei von der Sünde, und darum muß jeder Mensch
sterben und
keiner von ihnen kann das Paradies sehen. Wenn das so ist, kann
dann
überhaupt je ein Mensch gerettet werden?
Christen glauben ja! Denn sie wissen um einen einzigen Menschen, der
tatsächlich ohne Sünde war und der, obwohl er nicht zu
sterben brauchte, nur weil er die Welt geliebt hat, d.h. aus Liebe zu
den verlorenen Menschen der Erde den Tod auf sich nahm.
Wer war dieser eine Mensch, der die Sünden der Menschen, sei es
die allergeringste
oder die allergrößte, d.h. die Sünde der
Welt, auf sich nahm, und ohne Ausnahne ein jeder von ihnen hat
gesündigt, ihre Strafe trug und dafür starb? Wer ist
das schuldlose Lamm Gottes, das selbst sündlos gewesen ist, aber
dennoch die
Sünden der Welt trug
und dafür sein Leben gelassen hat? Denn das ist für Christen
der einzige Weg, auf dem Gott das in Adam zerbrochene Verhältnis
zu
den Menschen wiederherstellen kann.
Wer ist es, der die Menschen so sehr liebt, daß er für seine
Schafe sein Leben läßt. Welcher gute Hirte steht für
seine Herde mit seinem eigenen Leben ein, um sie zu erretten und vor
dem ewigen Tod zu bewahren?
Es ist Jesus Christus, der von Gott gesandte Messias der Juden.
Nach der
Affassung der Christen gibt es keinen anderen Menschen, der ohne
Sünde und damit heilig ist
und der diese schwere Aufgabe erfüllen könnte, als den Sohn
Gottes selbst. Sonst könnte kein Mensch gerettet werden.
Er, der auf die Erde wiederkommende Prophet Isa der Muslime, soll
Prophet bleiben
und kann auch kein Lebensspender sein und das tun, was
der Islam bis dahin nicht vollständig zu Wege gebracht haben wird,
das Christentum, welches von dessen Vertretern als eine verirrte
religiöse Gruppe Ungläubiger gewertet wird, in den Islam
einzuverleiben. Aber er kann ihnen kein ewiges Leben schenken..
Und der, gemeint ist der Antichrist, der
das wegen dieser
Gruppe
von Menschen, d.h. den Moslems gegenüber tut, nämlich Gott
als den
Vater und Jesus als den Sohn
leugnen, tut dies darum nur, um ihnen, den Moslems, zu gefallen und den
Grundsätzen
ihrer islamischen Lehre, die die Gottessohnschaft Jesu Christi
verneinen, möglichst zu entsprechen und ihnen nicht zu wider zu
sein.
Er kommt dem Islam in diesem Punkt nur
deshalb entgegen, um sie wie bereits gesagt für seine egoistischen
Ziele und seine
Machtinteressen zu gewinnen und sie nicht selbst zum Feind zu bekommen.
Und darum leugnet er in ihrem und in seinem Sinne den Vater, bzw.
daß Gott (Allah) die Liebe ist (vgl. 1.
Johannes 4, 16). D.h. aber auch, daß er leugnet, daß Gott
(Allah) einen Sohn hat. Und darum muß er auch in ihrem
und in seinem Sinne den Sohn leugnen. D.h., daß er leugnet mit
seinem "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8,
daß Jesus der Sohn Gottes (Allahs) ist.
Wir müssen an dieser Stelle wissen: In
den arabischsprachigen Ländern beten sowohl die Anhänger des
Islam als auch die Christen "Allah" an, wobei das Wort "Allah" dort
sowohl bei den Christen als auch
den Moslems als das arabischsprachige Wort für "Gott" verwendet
wird und soviel wie "der (einzige) Gott; Gott" bedeutet.
Den Menschen mit
christlicher Gesinnúng aber wird er parallel dazu nach wie vor
Jesus Christus als den wiederkommenden Messias, d.h. als den Sohn
Gottes vorstellen und den Gott des Himmels als seinen Vater, eben
darum, um den Vertretern dieser Religion ebenfalls zu gefallen. Aber er
wird dies nur stillschweigend tun können und nicht wagen, mit
seinem ihm gegebenen "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 dieses
offen auszusprechen.
So hat die Bibelstelle in 1.
Johannes 2, 21-23 ganz konkrete Konsequenzen:
Für das "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, das
sofort mit dem Beginn der 1. Hälfte der großen
Trübsal hörbar wird und welches das Massenmedium des
Antichristen darstellt, bedeutet dies: Das
Charakteristikum des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ist das Leugnen, bzw.
das Nichterwähnen oder bewußte
Weglassen des Gott-Vaters und des -Sohnes.
Die weiter oben zitierte Bibelstelle in 1. Johannes 2, 22-23
könnte, um ihren Inhalt klarer und deutlicher verstehen zu
können, demzufolge treffender folgendermaßen ergänzt
werden:
22
... Das ist der
Antichrist (und nur derjenige ist es unter
den vielen falschen Christussen, die Jesus nachahmen und an dessen
Stelle treten wollen), der
(aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften Gründen vor den
Menschen Gott als) den Vater und
(Jesus Christus als) den Sohn
(Gottes) leugnet
(bzw. der aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften Gründen
vor den Menschen verschweigt, daß Gott der Vater von
Jesus und Jesus Christus der
Sohn Gottes ist).
23 Wer den Sohn leugnet
(, indem er beim Anrufen seines Namens bewußt nicht
darüber spricht, daß Jesus Christus der leibliche
Sohn Gottes ist, bzw. wer dieses nicht glaubt, wie dies beispielsweise
die Moslems tun), der
hat auch den Vater nicht
(und wird Gott nie als
seinen eigenen, ihm liebenden Vater haben dürfen, kann also selbst
nie ein Kind des lebendigen Gottes sein und seine Sünden vergeben
bekommen, auch wenn er sie vor Gott und den Menschen bekennt und
bereut.
Denn nur der Sohn des lebendigen Gottes ist das von Gott
erwählte Opferlamm. Und nur dieser, sein eigener Sohn, ist vor
ihm, dem
heiligen Gott, würdig genug, die Sünden von denen
wegzunehmen, die ihn
anrufen und darum bitten.);
wer den Sohn (dagegen vor den Menschen) bekennt (und spricht: Jesus,
du bist tatsächlich der Sohn des lebendigen Gottes und der
Christus, der von Gott gesandte Retter der Welt),
der hat auch den Vater (und darf dann auch zu dem
heiligen Gott sprechen: Abba,
lieber Vater!
Und nur demjenigen können seine Sünden zugedeckt und
weggenommen werden, wenn er sie ehrlich bekennt und bereut.
Und nur demjenigen wird vergeben werden, wie ein Vater seinem Kind
verzeiht, das Unrechtes getan hat und voller Reue zu ihm kommt.).
Das den Namen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, das auf
die lästert und alle diejenigen schmäht,
die im Himmel wohnen und außerdem vor allen Menschen große
(und sicherlich prophetische) Dinge (gemeint ist
hier wahrscheinlich das Ankündigen des Wiederkommens Jesu Christi)
spricht, wird das Wort "Vater"
im Zusammenhang mit Gott und das Wort "Sohn" im Zusammenhang mit Jesus
Christus, nicht offen, sondern nur verdeckt aussprechen. Auch auf die
Kreuzigung und die
Auferstehung Jesu wird es nicht eingehen dürfen. Denn das
stellvertretende Opfer zur Vergebung der Sünden, das der Sohn
Gottes dargebracht hat, gibt es im Sinne des Islam nicht. Und die
Moslems glauben im
Gegensatz zu den Christen, daß Jesus Christus selbst nie
gekreuzigt wurde. Genau darum leugnet der Islam ja so wehement die
Vaterschaft des
lebendigen
Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus und
degradiert ihn vom König der Erde zum Sklaven Allahs und
Propheten. Und genau darum ist den Muslimen das christliche Symbol
des Kreuzes, das Kreuz soll ja bekanntlich an die Kreuzigung und
Auferstehung des Sohnes Gottes und an die Vergebung der Sünden
erinnern, so verhaßt, daß es vom "Isa" die Moslems nach
dessen
Rückkehr auf die Erde weltweit aus allen christlichen Kirchen
entfernt werden soll.
Vergebung der Sünden durch das von den Juden
gekreuzigte Opferlamm Jesus Christus als den Sohn des lebendigen
Gottes, das gibt es im Islam nun mal
nicht. Die Muslime, die an "Isa" (das ist nur die arabische
Übersetzung des Namens Jesus) glauben, der nach ihrer Lehre
ebenfalls auf diese Erde zurückkommen wird, wollen nicht darum
wissen und lehnen es sogar kategorisch ab, zu glauben, daß nur im
reuhevollen Anrufen seines heiligen Namens die Vergebung der
Sünden liegt, und nur wenn man dabei vor allen Menschen bekennt,
das dieser "Isa" (gemeint ist Jesus) der Sohn Gottes ist.
Der "Isa" der Moslems ist demnach ein ganz anderer, als der der
arabisch sprechenden Christen, die ebenfalls an "Isa" glauben und auf
sein baldiges Kommen hoffen. Wer vor Gott im Namen des "Isas" der
Moslems um Schuldvergebung bittet und damit den Sohn leugnet, wird
darum nicht erhört werden und muß seine Sünden
behalten. Wer dagegen vor Gott im Namen des "Isas" der Christen um
Vergebung seiner Schuld bittet und dabei "Isa" als den Sohn des
lebendigen Gottes bekennt, findet vor Gott Gehör und erhält
die volle Vergebung seiner Sünden.
Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes)
leugnet, verfälscht auch
dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des
"Greuelbildes
der Verwüstung"
bzw. des sich in den Tempel Gottes Setzens des Antichrist den Juden,
den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle
gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?
Wie wir bereits im Kapitel "Das "Greuelbild
der
Verwüstung" lt. Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den
Antichristen" gesehen haben, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
zusätzlich eine Entweihung bzw. Schändung des Heiligtums
Israels bzw.
des zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es
perverisiert die Messiaserwartung des Volkes Gottes in bisher
ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters" nennen.
Und wenn es erscheint und dies kann
man aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die
Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder
aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7,
25; Daniel 8,
11; Daniel
9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen,
das in dieser Zeit zu sehen sein
wird. Und »All das wird für jedermann klar
erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus
Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" bringt darum auch die Fremdherrschaft des
Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" über die Heiligen bzw. für das Land
Israel, welches gerade erst politisch
wiedererstanden war. Aber da die Herrschaft des Antichristen nicht nur
politischer sondern hauptsächlich religiöser Natur sein wird,
und weil der kommende Messias Israels nicht nur König über
sein Land, sondern auch Herrscher über die ganze Welt werden soll,
muß das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
zusätzlich auch Auswirkungen auf die muslimische Welt haben. Denn
Israel wird heute von den Muslimen noch in erheblichem Maße
beeinflußt und die Macht der Moslems in Jerusalem ist nach wie
vor ungebrochen.
Wer sich also in unserer Zeit an die Spitzen des israelitischen Staates
stellen will, muß auch die Frage der muslimichen Herrhaft in
Israel lösen.
Nach den
Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der
Antichrist der Bibel, will er die ihren Herrschaftsanspruch über
Israel verteidigenden Muslime nicht gewaltsam bekriegen und vertreiben,
sondern für sich mehr oder weniger friedlich gewinnen, darum wie
im Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" beschrieben
nicht nur die Christen, sondern auch die Muslime
mit seinem "Maul"
bzw. dem falschen Propheten dazu verführen, ihn anstelle von Jesus
Christus bzw. anstelle von
"Isa" anzubeten.
Und wir wir bereits hörten, verkörpert das aus bzw. von der
Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 zwei besondere
Erscheinungsformen, welche aber einunddasselbe Massenmedium des
Antichristen beschreiben. Diese wären:
1.) das
gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8, welches in der gesamten ersten Hälfte der großen
Trübsal aggiert und dabei zusätzlich auch prophetisch von
großen
Dingen spricht und
2.) der falsche Prophet nach Offenbarung
19, 20, der darum so genannt wird, weil der Antichrist mit ihm ab
der zweiten Hälfte der großen Trübsal die Erdbewohner
mit falscher Prophetie dazu
verführt, das
scheinbar
der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild
der
Verwüstung" anzubeten
Was das "Maul" des Antichristen bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes", die erste der beiden Erscheinungsformen des aus
bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 darstellt, haben wir bereits in den Kapiteln "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist", "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal", Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes"" und "Denn
das "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und
nicht Menschen" ausführlich beleuchtet. Dies soll darum auch
nicht Gegenstand unserer jetzigen Betrachtungen sein, sondern wird
stillschweigend vorausgesetzt.
Um auch den Moslems zu gefallen, bedarf
es wegen der Eigentümlichkeiten ihrer Religion nach dem
Dafürsprechen des Schreibers dieses Textes anfangs eines
separaten "Maules", welches speziell auf die Besonderheiten der
islamischen
Lehre und des Korans zugeschnitten ist. Denn die christliche, die
jüdische und die
islamische Lehre sind zu kontrahär, als daß sie derzeit in
nur einem
einzigen "Maul" zu vereinen wären.
Muslime lehnen
konsequenterweise ab, daß "Isa", das ist der islamische Jesus von
Nazareth, von den Juden gekreuzigt wurde. Damit verneint der Koran
natürlich auch, daß "Isa" auferstanden und der Retter, der
Christus ist. Es wird im Koran aber auch verneint, daß Gott der
Vater ist und einen Sohn gezeugt hat und daß dieser Sohn "Isa"
ist. Denn "Isa", der Jesus des Koran, ist nach der Lehre des Islam nur
ein sterblicher Mensch, ein Gesandter Allahs, also lediglich einer der
fünf großen Propheten, die Allah berufen hat.
Dazu, d.h. um den Muslimen zu gefallen und ihr Gehör zu finden,
wird
dieses "Maul", das in der Bibel in Offenbarung
13,
5-6 beschrieben
wird und welches das psychologisch wirkende
und klug redende
aber lügenbehaftete Massenmedium das Antichristen zur "Zeit des
Endes" darstellt, (Gott als) den
Vater und ("Jesus
Christus" als) den Sohn
leugnen müssen. Dasjenige "Maul", das die nichtmuslimischen
Menschen, d.h. beispielweise die Christen und Atheisten,
anhören müssen, darf diesen Sachverhalt dagegen
nicht leugnen, will der große Glaubensverführer der letzten
Zeit auch sie gewinnen. Und es erkennt damit für diesen
Personenkreis natürlich (Gott als) den Vater und ("Jesus
Christus" als) den Sohn
an.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des
Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1.
Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet").
Das "Maul" der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ist damit
nicht nur ein für alle religiösen
Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern
spricht mit gespaltener Zunge und wie es der Verfasser dieser Homepage
vermutet, in mindestens zwei völlig
voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen
religiösen Sprachen, natürlich immer nur eine für die
jeweilige religiöse Gruppierung.
Wenn es also zwei völlig voneinander abweichende "Mäuler"
gibt, stellt sich für den Schreiber dieses Textes nun die Frage,
ob auch die Jesusbilder, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das des
"Isas" des Korans, in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens
der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" voneinander abweichen. Diese
Frage stellt sich um so mehr, wenn wir daran denken, wie sehr auch die
Aufgaben und die Begrenzheit ihres Aufgabenbereiches, die des "Jesus"
der Bibel und die des "Isas" des Korans voneinander abweichen
müssen.
Der "Jesus" der Bibel wurde als Mensch und wahrer Gott zwar in erster
Linie zu den Juden gesandt, aber auch, um für die Sünden der
Menschen der ganzen Erde von seinem himmlischen Vater als Opferlamm
hingegeben zu werden und um sie zu erlösen. Der "Isa" des Korans,
also der Jesus des Islams, wurde von Allah lediglich als Mensch und
Prophet nur zu den Juden gesandt, um sie, dieses eine Volk, zu belehren
und im moslemischen Glauben zu unterweisen. Er besitzt hier keinerlei
Retterfunktion.
Nach verschiedenen biblichen Prophetien, wie z.Bsp. nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4, wird sich der Antichrist bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" gemäß den Worten einer der
frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in
Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder
sichtbaren und als
Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei
Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König
Israels, Jesus Christus. Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist
bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun,
sondern er tut
dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der
Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig"
und "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da"
ausführlicher beschrieben
ist.
Mit dem Sichtbarwerden dieses von Menschenhand
erschaffenen "Greuelbildes
der Verwüstung", das also im Heiligtum von Jerusalem zu
sehen sein muß, wird auf der Erde die große Bedrängnis
hereinbrechen.
Welche Person wird demnach dieses lügenbehaftete "Greuelbild
der Verwüstung" darstellen?
Wir haben es bereits vernommen. Es soll der Messias Israels sein, der
zu diesem Zeitpunkt nach der Darstellung des Antichristen bereits als
König und Weltenrichter in
großer Macht und Herrlichkeit wiedergekommen sein soll. Denn
Jesus Christus ist Gott. Oder andersherum gesagt, der Messias der Juden
ist Gottes verlängerter Arm, der bis auf die Erde herabreicht,
also ein völlig identischer Teil des Lebendigen, des
Schöpfers von Himmel und Erde.
Kurz
vor der tatsächlich in Macht und
Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft
Jesu Christi auf die Erde zum Gericht, bei der Jesus nun wirklich seine
Füße auf die Erde setzen wird, d.h. dann, wenn der
Antichrist zur "Zeit des Endes" als Diktator über alle Völker
der Erde herrscht, warnt eindringlich
einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13 vor diesem lügenbehafteten
(Greuel-)Bild
des Tieres.
Er mahnt die Menschen der Erde eindringlich davor, daß genau
dieses Greuelbild und sein
Verursacher, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
(Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens
gottesfeindliche Mächte dar) unter allen Umständen nicht
angebetet werden dürfen.
Im gleichen Atemzug wird in Offenbarung
14, 6-13 auch
eindringlich davor gewarnt,
daß das "Zeichen
des
Namens", gemeint ist das Hautmal des
lügenbehafteten Namens des
Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von
den Menschen angenommen wird. Denn wer das Tier anbetet und
sein Bild
und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine
Stirn oder an seine Hand,
sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden
und in Wahrheit Christus verachtenden Nachahmer des Messias, der u.a.
mit der Kennzeichnung der Menschen seine Macht
mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu
mit großen Zeichen und Wundern ausweist und so alle Menschen
der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol,
das zweite, ebenfalls von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der
Verwüstung" anzubeten.
Wenn es aber zwischen den Vorstellungen der Juden bzw. Christen und den
Muslimen zwei in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens
der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" völlig voneinander
abweichende Jesusbilder gibt, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das
des
"Isas" des Korans, wie wird dann der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"
das sogenannte von Menschenhand
erschaffene "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31) gestalten? Denn, wie wir gehört haben, ist er es, der
dieses Bild mit seiner Menschenhand bzw. die seiner Helfer entwerfen
und gestalten wird.
Dieses Bild sollte für alle Menschen der Erde schon ein
einheitliches Aussehen besitzen.
Was wird er dann tun, wenn ihm, dem großen
Glaubensverführer, von einer der großen religiösen
Gruppierungen in diesem Punkt nicht geglaubt wird. Wie kann er mit nur
einer einzigen bildhaften Darstellung auskommen, die allen Menschen
gefällt, die allen religiösen Vorgaben und Vorstellungen
entspricht? Und was wird er tun, damit die Juden glauben, daß der
von Ihnen vor ca. 2000 Jahren ans Kreuz genagelte Wanderprediger Jesus
von Nazareth tatsächlich von den Toten auferstanden ist? Mit
welcher List wird es ihm gelingen, daß die Islamisten ihm
glauben, daß "Isa" derjenige Prophet, den Allah
ausschließlich zu den Juden gesandt hatte, gegen ihre
Überzeugung doch gekreuzigt wurde, wo
doch der Koran einer an "Isa" vollzogenen Kreuzigung wehement
widerspricht. Und wie sollen sie ihm dann auch noch glauben, daß
ein Mensch, der gekreuzigt worden ist, von den Toten wieder
auferstanden und Gott selbst in Person ist?
Da es auch zwei völlig voneinander abweichende "Mäuler"
gibt, stellt sich für den Schreiber dieses Textes nun die
ernsthafte Frage,
ob auch die Jesusbilder, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das des
"Isas" des Korans, in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens
der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" voneinander abweichen.
Wir wollen diesen Aspekt der bildhaften Darstellung des Bildes von
Jesus in zwei völlig unterschiedlichen Religionen, die der
Antichrist einmal in nur einer einzigen vereinen will, nun im Folgenden
genauer untersuchen:
Und nun zu den verschieden Jesus-Bildern:
Uns Christen, denn der Verfasser dieser Homepage rechnet sich mit dazu,
und den Juden ist mit der Bibel, dem Wort des Gottes Israels, ein
gewisses Bild von ihrem Herrn Jesus
bzw. ihres Messias vorgegeben.
Der Schreiber dieses Textes hat sich dazu bereits in seinem Kapitel "Wie sah
Jesus Christus aus?" ausführliche Gedanken gemacht:
Die Beschreibung des Äußeren von Jesus Christus soll an
dieser Stelle nicht nochmal wiederholt werden. Und der Verfasser dieser
Homepage setzt das Lesen des Kapitels "Wie sah
Jesus Christus aus?" an dieser Stelle voraus.
Zusammenfassend sei noch einmal gesagt:
Der Prophet Jesaja sieht in 52,
13-15 und 53, 1-12 nichts,
was ihn an ihm besonders gefallen hätte, nichts, was er von einer
königlichen Majestät und göttlichen Hohheit oder gar von
einem Messias erwartet hatte.
Jesu Äußeres (seine Statue, seine Größe, seine
Haut- und Haarfarbe, seine Frisur, sein Antlitz) dürfte sich
demnach in das
eines gewöhnlichen Juden seiner Zeit,
bzw. wahrscheinlich in das eher unterdurchschnittliche Menschenbild
jener Zeit eingereiht haben. Er war wahrscheinlich ein Mensch, der ganz
von dem kargen und ärmlichen Leben gezeichnet war, mit
durchfurchten Gesichtszügen eines Wanderpredigers, dessen Aussehen
durch zuvor jahrelange harte Arbeit geprägt worden ist.
Hatte Jesus auch keine Größe, Gestalt und Hoheit, wurde er
dennoch, da er wie einer von ihnen wirken mußte, vom Volk
geliebt. Sein Gesicht aber strahlte die Güte Gottes und die Liebe
zu seinem Volk aus. Seine Augen brachten jedem, der sie anschaute,
Freude, Hoffnung und den
Frieden Gottes.
Irenäus von Lyon (* ca. 135, † 202 n.Chr.), einer der
Kirchenväter, war Bischof in Lugdunum in Gallien (heute
Lyon/Frankreich). Er wird heute als Heiliger verehrt und sah Jesus
Christus als „schwach,
schmucklos und
ohne Ansehen“ an.
Origenes (* 185 in Alexandria; † 254 n.Chr.
in Tyros), ein Kirchenschriftsteller, christlicher Gelehrter und
Theologe, bezeugt, daß er vom Äußerlichen her
klein,
unschön und unscheinbar war. Den
Schlechten soll der Messias häßlich
aber den
Guten dagegen schön vorgekommen sein.
Körpergröße und
Gewicht:
Wissenschaftler haben mit Hilfe von
Knochenfunden herausgefunden, daß der durchschnittliche
semitische Mann zur
Zeit Jesu ca. 1,55 m groß war und ungefähr 50 kg wog.
"Diese
Erkenntnis, daß Jesus wie jeder andere
zeitgenössische Jude ausgesehen haben muß, wird von den
Autoren der Evangelien
unterstützt. Sie berichten davon, wie Jesus einer aufgebrachten
Menschenmenge
aus dem Weg ging, indem er sich unauffällig unter die
Menschenmenge mischte.
Selbst der Verräter Judas Iskariot mußte ihn mit einem
Kuß identifizieren,
damit die Soldaten überhaupt wußten, wen sie gefangennehmen
sollten."
(Zitat aus der
Webseite Gute
Nachrichten - Antworten für heute und morgen)
D.h. weder die
Körpergröße, noch die Haut-, Haar- und Augenfarbe oder
die Haarfrisur (lange Haare) dürften sich maßgeblich von
denen der Jünger Jesu bzw. von denen der anderen Juden aus dem
Volk unterschieden haben. Denn sonst hätten alle ihn suchenden
Menschen, sowohl die aus dem Volk als auch die ihn gefangen nehmen
wollenden Soldaten Jesus sofort erkannt!
Der Kultur und der besonderen Charakteristik eines
orientalischen Menschentyps entsprechend sollte das Äußere
Jesu folgendermaßen zusammengefaßt werden
können:
Haare:
"Es war nicht üblich für einen Juden, lange Haare zu tragen.
Wenn
Jesus wirklich lange Haare gehabt hätte, wäre die Aussage des
Apostels Paulus, es sei für einen Mann eine Schande, lange Haare
zu haben, nur
schwer verständlich.
Woher stammt also die Idee von einem Jesus mit langen Haaren?
Jahrhundertelang haben einige geglaubt, daß Jesus unter dem
Gelübde der
Nasiräer gestanden hätte. Ein Nasiräer versprach bei
seinem Gelübde, keinen
Wein zu trinken bzw. Weintrauben zu essen, keinen Leichnam anzufassen
und sein
Haar bis zum Ende des Gelübdes nicht zu schneiden (4. Mose
6, 1-6). Erst
danach durfte das eigene Haar geschnitten werden. Das gleiche galt auch
für
Frauen, die dieses Gelübde abgaben.
Die
Evangelien berichten aber über Gelegenheiten, zu denen Jesus Wein
trank."
(Zitat aus der
Webseite Gute
Nachrichten - Antworten für heute und morgen)
Man kommt also zu dem
eindeutigen Schluß: Jesus Christus, der Jesus der Bibel,
derjenige
Christus, an den die bibeltreuen Christen glauben und den die Juden bei
ihrer geistlichen Wiederherstellung noch als ihren Messias und von Gott
gesandten Retter annehmen werden, hatte keine langen Haare!
Jesu Haarfarbe wird also,
um dem eben Gehörten gerecht zu werden, für die Menschen
jenes Landstriches
gemäß dunkel und gelockt gewesen sein, seine Augenfarbe
für Juden jener Zeit typisch dunkelbraun.
Ein damaliger jüdischer
Mann mittleren Alters trug einen Vollbart, einen Schnurrbart, und das
Haar nicht länger als bis in den Nacken.
Hautfarbe:
Die Hautfarbe dürfte derjenigen etwas dunkleren eines
südländischen Mannes entsprochen haben und kann keinesfalls
mit der blassen eines europäischen Menschen verglichen werden.
Würde die Vorstellung bzw. sein Bild, das die Juden heute von
ihrem Messias besitzen, demjenigen Bild, das den Muslimen vom
Propheten "Isa"
vorgegeben worden ist, entsprechen können? Bzw. könnten dann
die Juden, wenn ganz Israel gerettet werden wird und wenn sie Jesus von
Nazareth als ihren Messias annehmen werden, die
beiden Jesusbilder, dasjenige der Juden und das der Moslems, trotz
ihrer Verschiedenheit in einem einzigen Jesusbild zusammengefaßt
werden? Wäre dies für den Antichrist zur "Zeit des Endes"
durchführbar? Kann also das bald kommende "Geuelbild der
Verwüstung"
eine einzige Person darstellen, ohne bei irgend jemand (gemeint sind
die Juden, die Christen und die Muslime) Anstoß zu erwecken?
Wir haben zwar untersucht,
welches Bild die Juden von ihrem Messias
besitzen, aber um vergleichen zu können, müssen wir
zusätzlich schon wissen, was
den Muslimen für ein Bild des "Isa", also des islamischen Jesus
vorgegeben ist. Wenn wir
also wissen wollen, ob die beiden Bilder, das des Jesus der Bibel und
das
des "Isa" des Korans zusammenpassen könnten, ob also ein einziges
Bild
ausreichen würde, das den Anforderungen des strengen Judentums,
des Christentums und auch denen des Islam Genüge tragen
könnte und ohne das einer der dort verankerten Gläubigen
daran ernsthaft
Anstoß
nehmen würde, ohne daß bei nur einem einzigen "Geuelbild der Verwüstung"
für alle ernsthafte
Bedenken nach dessen Echtheit aufkämen, müssen wir die beiden
Bilder unbedingt gegenüberstellen:
Das Bild, das für "Isa" im Islam maßgeblich ist, können
wir in den islamischen Traditionen finden, d.h. in den
Hadithsammlungen. Und es ist schon erstaunlicherweise ein sehr genaues
Bild seiner äußeren Erscheinung, das den Muslimen mit diesen
Schriften für ihren Propheten "Isa" vorgegeben ist. Und noch
erstaunlicher ist es, daß dieses Bild der große Prophet
Muhammad selbst entworfen hat.
Ahmad v. Denffer hat in "Der Islam und Jesus - Friede sei auf
ihm", Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München Nr. 18 auf
den Seiten 49-50 im Kapitel mit der Überschrift "Wie Jesus aussah"
folgendes festgehalten:
"Der Prophet Muhammad (s) gibt uns nähmlich eine kurze
Beschreibung
des Aussehens von Jesus. Er sagte: »Bei meiner Nachtreise
(lailatu-l-isra) begegnete ich auch Isa ... er war mittelgroß,
rötlich, als ob er gerade aus dem heißen Bad gekommen
sei«
(Buchari, IV, 647). In einem weiteren Bericht heißt es:
»Isa war
rötlich, gelockt und mit breiter Brust.« (ebd., 648). Ein
dritter
Bericht des Propheten Muhammad (s) beschreibt Jesus wie folgt:
»Als ich nachts bei der Kaba schlief, sah ich im Traum einen Mann
mit
lohfarbener Haut, so
schön, wie man einen Mann mit lohfarbener
Haut
sehen kann. Sein gelocktes
Haar fiel bis zwischen seine Schultern, vom
Kopfhaar des Mannes tropfte Wasser, und er hatte seine Hände auf
die Schultern zweier Männer gelegt und umschritt das Heilige Haus,
und ich fragte: `Wer ist das?` und sie sagten: `Das ist Isa, Sohn der
Mariam.`« (ebd., 649, ähnlich auch 650).
Wenn wir dies alles zusammenfassen, können wir sagen:
Jesus, wie Muhammad (s) ihn beschreibt, war von mittlerer Statur, mit kräftigem, breitem
Oberkörper, und rötlicher,
leuchtender, schöner
Gesichts- bzw. Hautfarbe, mit
schulterlangem,
lockigem, glänzendem Haar, wie jemand der gerade aus
dem Bad kommt
und von dem noch Wasser tropft - wallahu a`lam (und Allah weiß es
am besten)."
Das Erscheinungsbild, das der Prophet Muhammad in seinen Visionen
wiedergibt, zeigt demnach "Isa" als eine mittelgroße stattliche
Persönlichkeit mit schulterlangem,
lockigem, glänzendem Haar
und leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe.
Dieses Bild weicht schon erheblich von demjenigen eher unscheinbaren
ab, das einem der Kultur und der besonderen Charakteristik eines
orientalischen Menschentyps zur Zeit Jesu entspricht und das einen eher
etwas dunkleren, südländischen Mann mit für Juden jener
Zeit typisch dunkelbrauner Augenfarbe
zeigt, der dunkle und gelockte Haare
trägt, die nicht länger als bis in den
Nacken fallen. Ein damaliger jüdischer
Mann mittleren Alters trug zudem wie wir weiter oben gehört haben
üblicherweise einen Vollbart und einen Schnurrbart.
Besonders die schulterlangen
Haare und das stattliche Aussehen sind es, die als die
hervorstechenden Merkmale des Bildes von "Isa" bezeichnet werden
können, das von Muhammad selbst den Moslems vorgeben ist.
Sah doch dagegen der Prophet Jesaja in Jesaja 52,
13-15 und 53, 1-12 am Messias nichts,
was ihn an ihm besonders gefallen hätte, nichts, was er von einer
königlichen Majestät und göttlichen Hohheit oder gar von
einem Messias erwartet hatte:
"Wie sich viele über ihn
entsetzten, weil seine
Gestalt hässlicher war als die anderer Leute und
sein Aussehen als das der Menschenkinder, ..." (Jesaja
52, 14)
"Er
hatte keine
Gestalt und
Hoheit. Wir sahen ihn, aber
da war keine Gestalt, die uns
gefallen
hätte." (Jesaja
53, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wenn es aber zwischen den Vorstellungen der Juden bzw. Christen und den
Muslimen nun tatsächlich zwei in ihrer bildhaften Darstellung
bzgl. des Aussehens
der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" völlig voneinander
abweichende Jesusbilder gibt, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das
des
"Isas" des Korans, wie wird dann der Antichrist zur "Zeit des Endes"
das sogenannte von Menschenhand
erschaffene "Greuelbild
der Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31) gestalten?
Der Verfasser dieser Homepage vermutet an dieser Stelle, daß das
Aussehen und die Gestalt des vom Antichristen bzw. seinen Helfern
erschaffenen "Greuelbildes
der Verwüstung", welches in seiner bildhaften Darstellung
die
Person des "Jesus" bzw. des "Isas" abbilden wird, folgendermaßen
sein bzw. wie es nicht sein könnte:
Daß das "Greuelbild
der Verwüstung" "klein,
unschön und unscheinbar" sein wird, so wie es der
Kirchenschriftsteller, christliche Gelehrte und
Theologe Origenes bezeugte, kann er sich beim besten Willen nicht
vorstellen, denn die Muslime
erwarten einen mittelgroßen "Isa", der nicht klein ist und der
eine schöne
Gesichts- bzw. Hautfarbe besitzen soll.
Auch daß er "schwach,
schmucklos und
ohne Ansehen" ist, so wie einer der
Kirchenväter, Irenäus von Lyon, Jesus Christus sah, kann sich
der Schreiber dieses Textes beim besten Willen nicht vorstellen, denn
die Muslime
erwarten von "Isa", daß er eine breite Brust besitzt.
Aber auch einen "Jesus" bzw. "Isa" mit kurzen Haaren kann es nicht
geben, denn der "Isa" des Islam wurde von Muhammad mit schulterlangem,
lockigem und glänzendem Haar gesehen.
Daß das "Greuelbild
der Verwüstung" "keine
Gestalt und
Hoheit" besitzen wird, "keine
Gestalt, die uns
gefallen
hätte", so wie der Prophet Jesaja den kommenden Messias
beschrieb, kann ebenfalls schlecht sein. Denn Muslime glauben an
einen
"Isa" mit stattlicher
Persönlichkeit.
Einen
mittelgroßen Jesus bzw. "Isa" mit dunklen, knapp schulterlangen
lockigen Haaren und ausdrucksstarken Gesichtszügen, der dazu
ansehnlich und kräftig gebaut ist und eine autoritäre,
stattliche Persönlichkeit darstellt, so könnte man sich eine
bildhafte Darstellung bzw. Kreation vom "Greuelbild
der Verwüstung" wohl am ehesten vorstellen, wenn man
berücksichtigt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"
nicht nur den Juden und Christen, sondern auch den Muslimen gefallen
will.
Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes)
leugnet, muß also, wie wir eben gesehen haben, auch dessen Bild
verfälschen.
Wer also im Zuge eines "sich in den Tempel Gottes Setzens" ein
"Greuelbild
der Verwüstung"
kreiert und den Juden,
den Christen und den Moslems zugleich gefallen möchte, so
daß sie alle
gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen, muß demnach
eine einheitliche bildhafte Lösung für Jesus suchen.
Wird eine einheitliche Lösung der bildhaften Darstellung des
angeblich in den Tempel Jerusalems zurückgekommenen "Jesus" bzw.
"Isa" wirklich von allen aktzeptiert, von den Christen, den Juden und
den Moslems zugleich? Oder stößt er mit nur einem einzigen "Greuelbild
der Verwüstung" auf heftigen Widerstand irgendeiner
religiösen Vereinigung der Erde bzw. muß ernsthaft damit
rechnen, daß es geschehen könnte?
Was wird der Antichrist zur "Zeit des Endes nun tun, daß nicht
nur die Juden und die Christen, sondern auch die Muslime
gleichermaßen mit nur einem einzigen Bild von Jesus
bzw. von "Isa" zufrieden sein werden und mit nur einem einzigen "Greuelbild
der Verwüstung"
auskommen, ohne seine Echtheit in Frage zu stellen?
In den nun folgenden Kapiteln versucht der Schreiber dieses Textes zu
dieser Problematik einen möglichen Lösungsweg zu finden
Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes)
leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei
"Mäuler", sondern
braucht, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, auch anfangs sogar
zwei Gesichter des "Greuelbildes
der Verwüstung", um dem Bild von Jesus der Juden,
der Christen und der Moslems zugleich gerecht zu werden
Um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie
den Christen und den Juden, muß der Antichrist bzw. Antimessias
zur "Zeit des Endes" Gott als den Vater und Jesus
Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet" und in 1.
Johannes 2, 21-23). Dieses Leugnen der Sohnschaft Jesu Christi und
der Vaterschaft Gottes geschieht über sein "Maul", welches nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8
während der gesamten Zeit der ersten Hälfte der
großen Trübsal einem Massenmedium gleich zu den Menschen
sprechen wird.
Das Aggieren des "Maules", das nach Offenbarung
13,
11-18, Offenbarung
19, 20 und Daniel 7, 8 als Tier und falscher Prophet zugleich
umrissen wird (wir
müssen wissen, das mit einem Tier immer eine gottesfeindliche
Macht dargestellt wird), aber stellt einen Kampf auf geistlicher Ebene
dar.
Das Hörbarwerden des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ist also
nicht nur ein Spektakel der besonderen Art, sondern
eigentlich ein rein intellektueller, psychologisch geführter
Kampf, so wie ihn auch der von den Moslems in der Endzeit erwartete
"Mahdi",
der den "Daggal" (das ist das islamische
Gegenstück zum
Antichristen der Bibel) bekämpft, da er gar keine andere
Möglichkeit besitzt, sehr wahrscheinlich führen wird (vgl.
im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
"Aber gegen Ende ... wird aufkommen ein frecher und verschlagener König"
(vgl. Daniel
8, 23, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Was kennzeichnet die Verschlagenheit des erst gegen Ende aufkommenden
Antichristen, der damit gemeint ist?
Er wird mit großer List vorgehen und nicht nur militärisch
kämpfen sondern, wir wir beispielsweise aus den Kapiteln "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal" und "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des
Endes" wissen, hauptsächlich mit seinem Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 aggieren
und damit die Menschen auf psychologische Art und
Weise zu steuern und zu lenken verstehen.
Dem Aggieren dieses, seines "Maules", so die Meinung des Verfassers
dieser Internetseite, wird sogar der erste der beiden großen
Erfolge
des Kampfes des Antichristen gegen jene "Starken" nach Daniel
8, 24 zufallen. Es wird ein
erster erfolgreicher Kampf, also ein Sieg gegen das "Land des Nordens"
nach Jeremia 16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2, 7-9
sein (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Der Sieg
über das "Landes des Nordens" nun ist der Auftakt jenes Kampfes,
den
der Antichrist zur "Zeit des Endes gegen Gottes Weltordnung führt,
die
zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet
haben wird.
Denn die erste Hälfte der großen
Trübsal (gemeint ist die Zeit der Machtentfaltung des eigentlichen
Antichrist) ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit
des Endes"
im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel
8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint,
die dann während der Endphase der Zeit der »zehn
Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische
u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia
16, 14-15
und Jeremia 23, 7-8;
Jeremia 31, 8;
Sacharja 2,
10-12 erwähnte "Land
des Nordens".
Wir dürfen seine Verschlagenheit und Frechheit nicht verkennen.
Denn der Reiter in Offenbarung 6, 1-2, der den Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" darstellt, wird
folgendermaßen beschrieben:
"Und ich sah: und siehe, ein
weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und
ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um (
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen."
(revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und
Hervorhebungen durch den
Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel
im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen
Testaments.
Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel,
"Hoffnung für alle" nachlesen.
"... er zog aus, siegend und um (
»abermals« bzw.
»erneut«) zu siegen." heißt
nichts anderes als, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes",
dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut«
auszieht, um die "Starken" nach Daniel
8, 24 in einem letzten Schlag militärisch zu
vernichten, diesem letzten siegreichen Auszug bereits mindestens ein
anderer vorausging oder bereits viele vorausgegangen sind, bei dem oder
bei
denen er schon einmal siegreich gewesen war.
Es kann aber auch bedeuten, daß damit gemeint ist, daß das
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 ihm immer
wieder zu neuen Siegen über die Menschen
verholfen hat und auch zukünftig verhelfen wird.
"... ein frecher und verschlagener König",
der sich anstelle von Jesus Christus in den dann in Jerusalem
wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen wird und zuvor seine Wiederkunft
auf die Erde inszeniehrt, schreckt vor weiteren Betrügereien nicht
zurück. Auch wenn es um das Erscheinen des
sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27, Daniel
11, 31 geht, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der
Bedrängnis an heiliger Stätte
stehen soll (vgl. Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, Matthäus
24, 15 u. 2.
Thessalonicher 2, 3-4), wird der Sohn des Verderbens mit einer
Verfälschung zu seinen Gunsten nicht zimperlich sein.
Wird eine einheitliche Lösung der bildhaften Darstellung des
angeblich
in den Tempel Jerusalems zurückgekommenen "Jesus" bzw. "Isa"
wirklich
von allen aktzeptiert, von den Christen, den Juden und den Moslems
zugleich? Oder stößt er mit nur einem einzigen "Greuelbild
der Verwüstung"
auf heftigen Widerstand irgendeiner religiösen Vereinigung der
Erde
bzw. muß ernsthaft damit rechnen, daß es geschehen
könnte?
Diese Fragen stellten wir bereits im vorangegangenen Kapitel "Wer, um
den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet,
verfälscht auch dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges
Gesicht des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des sich in den
Tempel Gottes Setzens des Antichrist den Juden, den Christen und den
Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle gleichsam die
Lüge als die Wahrheit annehmen?"
Der Verfasser dieser Homepage denkt nein. Zu detailiert ist die
bildhafte Darstellung, die in der islamischen Tratition, den
sogenannten Hadithsammlungen, vom Propheten Muhammad selbst vorgegeben
ist.
Denn das Erscheinungsbild, das der Prophet Muhammad in seinen Visionen
wiedergibt, zeigt "Isa" als eine
mittelgroße stattliche
Persönlichkeit mit schulterlangem,
lockigem, glänzendem Haar
und leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe.
Schulterlanges Haar bleibt nunmal schulterlanges Haar. Daran
läßt sich mit Gewißheit nicht herumfrisieren.
Die meisten Christen kennen ein Jesusbild mit schulterlangen Haaren und
würden einen Jesus mit solchen Haaren als den wiedergekehrten
Messias anerkennen. Sehr viele Christen haben Jesus Christus in Kirchen
oder beispielsweise in Jesusfilmen schon oft mit schulterlangen Haaren
bildlich dargestellt zu Gesicht bekommen.
Würden aber auch die Juden diese Haarlänge akzeptieren, dann
wenn er angeblich wiedergekommen sein soll und sich in ihr nagelneu
erbautes Heiligtum
setzt? Würden sie ihn so aussehend überhaupt hereinlassen?
Der Verfasser dieser Homepage denkt wieder nein.
Heute hat die Mehrheit der Juden Jesus Christus noch nicht als ihren
Messias angenommen. Aber es kommt schon bald die Zeit, da dies
geschieht.
Was muß dies für ein Entsetzen auslösen,
wenn ihr Gott den heute noch Blinden den Mantel der Blindheit, der
immer noch vor ihren Augen hängt, wegnehmen wird!
Alles werden sie ergründen, die Schriften und Propheten aufs
Genaueste durchforschen Sie werden mit einem Mal die Prophetien der
Bibel verstehen und beherzigen, und sie werden nun dem Evangelium
glauben und es in seiner Überlieferung in der Bibel lesen.
Auch das Neue Testament wird ihnen damit der gute
Geist Gottes nun vor ihrem geistigen Auge aufschließen. Sie
werden ein möglichst detailiertes Bild der vergangen Ereignisse,
die in die Zeit Jesu Christi zurückreichen, aufzurollen versuchen.
Der Prozeß, der von ihren damaligen Glaubensführern gegen
den Messias geführt worden ist, wird mit großer Sicherheit
nun wieder aufgenommen werden
und die Fehler, die von ihren Vätern begangen worden waren,
werden versucht, wiedergutzumachen. Ein ganzes Volk wird die tiefe und
innige
Reuhe
packen. Denn ihr heiliger Gott war in der Person des Messias in den
Tempel gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt und sogar als
Gotteslästerer getötet..
Wer möchte dann nicht wissen, wie Jesus Christus, ihr von Gott zu
diesem Volk gesandter Messias ausgesehen haben mag?
Deshalb werden die Einwohner Jerusalems sehr wachsam sein, wenn
angeblich "seine Füße
werden
stehen zu der Zeit auf dem Ölberg", dann wenn ihr Messias
als König sichtbar wiedergekommen sein soll (Sacharja 14, 4),
dann wenn "der HERR wird ausziehen
und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am
Tage der Schlacht" (Sacharja 14, 3).
Darum werden diese im Herzen gebrochenen Juden, dann wenn sich
anschließend der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
anstelle des angeblich wiedergekommenen
Gottessohnes Jesus Christus in das Heilgtum Israels setzen wird,
akribisch genau hinschauen, wenn sein von
Menschenhand erschaffenes "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 im dann wiederaufgebauten Tempel zu Jerusalem erscheint. Ihr
Heiligtum, das sie dann mit viel Fleiß und unter großem
Aufwand liebevoll aus den Trümmern des zerstörten 2. Tempels
wieder aufgebaut haben werden, werden sie hochhalten.
Denn wer einen solchen mühevollen Aufbau gerade vollzogen hat, den
man mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden, die im 2.
Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstört wurde, durchaus vergleichen
kann, kann auch nachvollziehen, daß dieses nagelneue Heiligtum
Israels wirklich ihr Heiligtum sein muß. Wenn die Gefahr eine
Entheiligung nur im Entferntesten besteht, werden die Israeliten alles
daran setzen, diesen Dingen, die dazu geführt haben, energisch
entgegen zu wirken. Auch sie wissen um die Gefahr, die von falschen
Messiassen ausgeht. Und genau darum werden sie aufs Genaueste und
kritisch prüfen, ob diese scheinbar wiedergekommene, sich als
Messias Israels Ausweisende Erscheinung eines Menschen wirklich echt
sein könnte.
Und haben sie schon einmal irgendwo einen jüdischen Rabbi mit
langen Haaren
gesehen, der Schreiber dieses Textes hat das noch nicht. Lange Haare
und so war es nicht nur zu Paulus Zeiten so, dies ist wahrscheinlich
bis heute eine Schande für einen Mann geblieben.
Die Menschen Jerusalems werden darum sicher auch dasjenige tun, was der
Schreiber dieses Textes
in
seinem Kapitel "Wie sah
Jesus Christus aus?" auch getan hat, sich zum
äußerlichen Erscheinungsbild des Messias Israels
ausführliche Gedanken machen und sich eingehend belesen.
Und darum meint der Verfasser dieser Homepage: Es muß sie
zumindest anfangs geben, nicht nur eines, sondern zumindest anfangs
zwei verschieden aussehende, von
Menschenhand erschaffene "Greuelbilder
der
Verwüstung". Und sie werden höchstwahrscheinlich
Zwillingen gleichen, wobei
einer von ihnen kürzeres und der andere schulterlanges, gelocktes
Haar
besitzt.
Der eine wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" vermutlich mittels
einer optischen Täuschung nur vor
den (inneren) Augen der Juden und der andere ausschließlich vor
den (inneren)
Augen der Muslime sichtbar gemacht werden.
Nun hat es sich also tatsächlich gezeigt:
Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes)
leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei
"Mäuler", sondern
braucht, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, auch anfangs sogar
bzgl. der Haarlänge zwei verschieden aussehende Gesichter des
"Greuelbildes
der Verwüstung". Dies ist offensichtlich der einzige Weg, um dem
Bild von Jesus der Juden,
der Christen und dem Bild des "Isa" der Moslems zugleich gerecht zu
werden.
Welches Bild den nichtjüdischen Christen außerhalb
Jerusalems gezeigt werden wird, kann an dieser Stelle nicht mit
Bestimmtheit gesagt werden. Der Schreiber dieses Textes vermutet eher
das "Greuelbild
der
Verwüstung" in der langhaarigen Variante, welches ihm
selbst als gewohnt erscheint und das er von den Verfilmungen der
Jesusgeschichte her kennt.
Und an dieser Stelle wird Eines ganz deutlich werden, der Unterschied
bzgl. der Haarlänge beider Messiasse
darf vom Nachahmer des Christus nicht zu groß
gewählt werden, d.h. der diesbzgl. Unterschied darf nicht
gravierend sein. Und der Jesus Christus kopierende Sohn des
Verderbens muß, so wie bei den beiden separaten "Mäulern"
nach Offenbarung
13,
5-6 bereits
so geschehen, verhindern, daß in diesem Zusammenhang Juden und
Muslime miteinander ins gemeinsame Gespräch kommen (vgl.
im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem
Punkt "Daggal" ab hier).
Darum ist sich der Verfasser dieser Homepage an dieser Stelle fast
sicher, dann wenn das von
Menschenhand erschaffenes "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 auf dem Ölberg im Osten von Jerusalem erstmals sichtbar
werden
wird und wenn es anschließend im dann wiederaufgebauten Tempel zu
Jerusalem erscheint bzw. in diesen "hineingehen" wird, darf kein
Vertreter des Islam mehr in der Stadt
Jerusalem und ihrer näheren Umgebung zu finden sein. Dafür
muß der Sohn des Verderbens sogar selbst unbedingt Sorge tragen,
denn Juden und Muslime könnten sonst beim Anblick der unwirklichen
Erscheinung des "Greuelbildes
der
Verwüstung" gemeinsam ins Gespräch kommen. Und sie
würden durch ihr Kommunizieren leicht den Unterschied im Ausssehen
bzgl. der Haarlänge des mit diesem Bild dargestellten
wiedergekommenen Messias bemerken können.
Über was sprechen heute die Juden im Zusammenhang mit dem Islam?
Über was sprechen haute die Christen im Zusammenhang mit dem
Islamismus? Und über was sollten sie eigentlich miteinander ins
Gespräch kommen!
Der Schreiber dieser Internetseite vermutet in diesem Zusammenhang
weiterhin, daß diejenigen Ereignisse, die zur Baufreiheit
für den 3. Tempel führen werden, blutiger Natur
sein müssen.
D.h. von Seiten der Muslime werden Anschläge oder Mordkomplotts
oder ständige Morddrohungen zu erwarten sein, sobald mit der
Aufnahme der Baumaßnahmen bzgl. des 3. Tempels von israelischer
Seite her begonnen werden wird. Der Verfasser dieser Internetseite
vermutet also, daß ein Blutbad von Seiten der Muslime begangen
werden wird, wenn die Juden versuchen werden, den 3. Tempel
wiederaufzubauen, daß der Bau damit aber nicht zu Erliegen kommen
wird.
Man denke beispielsweise an den Herbst, im Oktober 1990, als 3000
Muslime Steine und
Kartoffeln bespickt mit Rasierklingen und Metallgegenstände oben
vom
Tempelplatz die Klagemauer hinunter warfen, und es waren unterhalb
über 20.000 betende Juden versammelt.
Aber die Vorbereitungen zum
Bau des 3. Tempels gingen
bis heute trotzdem weiter, obwohl den Israeliten von Seiten der Muslime
bereits
der Kampf angesagt worden ist.
Warum wird wahrscheinlich Blut fließen, wenn die Maßnahmen
zum Wiederaufbau des 3. Tempels erneut wieder aufgegriffen werden, bzw.
wenn einmal damit begonnen werden wird, das Heiligtum Israels baulich
wieder herzustellen?
Es gibt für Muslime einen sehr triftigen Grund. Denn, auf dem
ehemaligen Tempelplatz in Ostjerusalem steht heute
immer noch die sogenannte Omar Moschee. Die Omar Moschee, die den sie
besuchenden Touristen auch unter dem Namen "Felsendom" bekannt gemacht
wird, gilt im Islam
nach Mekka und Medina als das
drittwichtigste Heiligtum der Muslime. Der Platz, auf dem sie steht,
gehört zwar nach dem
Papier dem Land Israel, aber die Präsenz des Islam
in Ostjerusalam ist nach wie vor unbeugsam.
Die Londoner Zeitung "Times" hat in einer Ausgabe
dieses Landstück, auf dem die Omar Moschee steht (gemeint ist der
Tempelplatz in Jerusalem) als den explosivsten Quadratmeter der Welt
bezeichnet.
Denn die meisten Archäologen in
Israel sind sich in diesem Punkt einig: Der Standort der Omar Moschee,
das ist der exakte Platz, an dem der 2. der Tempel, der Tempel zu Jesu
Zeiten stand.
Die Omar Moschee ist über einem Felsen gebaut, und man vermutet,
daß dieser Fels der Ort des Altars vielleicht sogar der Ort des
Allerheiligsten des Tempels war.
Der Tempelberg in Ostjerusalem ist also auch aktuell ein heftig
umkämpfter Ort, an
dem immer
wieder zwei völlig gegensätzliche Religionen
aufeinanderprallen.
Wenn aber das von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31, das auf dem Ölberg im Osten von Jerusalem erstmals
sichtbar
werden
und anschließend im dann wiederaufgebauten Tempel zu
Jerusalem erscheinen wird, den dem lebendigen Gott gleichen,
wiederkommenden Messias darstellt und derjenige, der es erschuf, der
Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, dann muß es sich
tatsächlich bewahrheiten und wird es unumstößlich
feststehen:
Der endzeiliche Sohn des Verderbens ist derjenige, der sich in
Wirklichkeit gegen Gott und Gottesdienst stellt, der sich sogar
über den lebendigen Gott des Himmels erhebt, der danach trachtet,
mit einem großen und lebendigen Symbol der göttlichen Macht
die Führung über die christlich gesinnten Menschen der Erde
zu übernehmen, d.h. den guten Hirten beiseite schiebend anstelle
des wahren Christus zu treten und sich mit dem Deckmantel der
Göttlichkeit als Lebensspender und Heiler ausweisend ihr neuer
Hirte und Wundertäter zu werden, der die Gewalt über den Tod
selbst in seinen Händen hält (vgl. auch im Kapitel "Die
fragwürdige Gewalt über den Tod").
Was wissen wir bereits über den Antichrist bzw. Antimessias zur
"Zeit des Endes"?
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11,
15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige
religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit
anmaßen wird. Er verkörpert denjenigen, der in
der letzten Zeit die
beiden weltgrößten religiösen Vereinigungen, das
Christentum, bzw.
dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf
der
Erde zurückgebliebenen Rest der
Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen
Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den
Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in
Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten
Einheits- bzw. Ersatzreligion
vereinen wird. Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion
wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so
daß Jerusalem,
die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt
seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen.
Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie
den Juden, bei
allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 zu den
Menschen sprechen wird, Gott als den Vater und Jesus
Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet" und in 1.
Johannes 2, 21-23).
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also mit dem
von
Menschenhand erschaffenen "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 Gott gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen
versuchen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und es wird ihm
dabei sogar die Gewalt über den Tod übergeben (vgl. Hebräer
2, 14-15). Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist,
der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist,
ihn nicht nur vorzeitig herbeizuführen, sondern den Tod auch
zumindest
aufhalten zu können.
Auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das
Kommen des Messias
Israels ankündigen wird, auch wenn er schließlich seine
Wiederkunft inszeniert, auch wenn er sich in seiner Gestalt wie
lebendig und doch nur als Bild in das neuerbaute Heiligtum Israels
setzen wird, er ist und bleibt der große Christusleugner. Und er
tut dies nicht erst wenn er ihn verdrängt und nachahmt. Nein er
tut dies bereits von Anfang an:
Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen (zumindest vor den
Muslimen) die Vaterschaft Gottes
und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er
bereits indirekt das Kommen des wahren Messias und
Retters und ist in Wahrheit sein größter Gegner.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen,
müssen darum alle ihre Sünden behalten.
Auch wenn, wie sich Manfred Seitz in seinem Buch "Theologie für
die Kirche - Beiträge zum christlichen Glauben, Leben und Handeln"
auf Seite 314 ausdrückte, die gegenwärtige Kirche
größtenteils noch über
ihn schweigt und unter ihrem Einfluß eine Art von "clerical
correctness" entstand (d.h. es wird bewußt nicht über den
Antichrist und was damit zusammenhängt gesprochen, weil er den
biblischen
Andeutungen zufolge aus der Kirche selber kommen soll), der Sohn des
Verderbens, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist und bleibt der
unmittelbare, der negative Vorläufer, der Nachahmer und
Verdränger des wahren und in großer Macht und Herrlichkeit
kommenden Jesus Christus. Und er wird nicht, wie er
vorgibt, in göttlichem, sondern in Wahrheit in seinem eigenen
Auftrag kommen.
Und hatte nicht Jesus Christus selbst gesagt, daß sie, die Juden,
ihn,
den wahren Messias ablehnen, aber denjenigen Lügner, der in seinem
eigenen Namen (anstelle seiner) kommen wird, annehmen werden (vgl. Johannes
5,
43)?
Und so kam es dann vor 2000 Jahren auch. Die Juden lehnten ihren von
Gott zu ihnen gesandten Messias ab, verfolgeten ihn und nagelten ihn
sogar ans
Kreuz.
Was werden die Juden mit dem den wahren Messias kopierenden
Antichristen machen? Werden sie ihn auch ablehnen, wenn er sich in ihr
Heiligtum setzen wird und vorgibt, er selbst sei Gott, genauso wie
denjenigen Messias den Gott tatsächlich zu ihnen gesandt hatte?
Der Verfasser dieser Homepage hofft ja!
Und an dieser Stelle wird nun Eines ganz deutlich:
Der Antichrist selbst muß es sein, der die endzeitlichen
Geschehnisse beschleunigt und sogar dafür gesorgt hat, daß
die Juden aus dem "Land des Nordens" freigekommen sind, damit sie nach
Palästina zurückkehren konnten Mit dem "Land des Nordens" ist
die ehemalige Sowjetunion bzw. sind die von ihr beherrschten ehemaligen
Ostblockländer gemeint (vgl. dazu im Kapitel "Das "Land des Nordens",
das
die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte,
muß
die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal
doch frei geben").
Derjenigen Lügner, der in seinem
eigenen Namen (anstelle des wahren Heilsbringers) kommen wird, wird die
bereits ohne sein Zutun begonnene Rückkehr der Juden in das
vormals ihren Vätern gegebene
gelobte Land beschleunigen und den Weg dahingehend weiter ebnen.
Ähnliches schreibt auch René Pache auf der Seite 260 in
seinem Buch "Die Wiederkunft Jesu
Christi", erschienen im R. Brockhausverlag Wuppertal und Zürich:
"Womöglich wird es der Antichrist selber sein, der, um sich der
Juden
leichter zu entledigen, ihre Rückkehr nach Palästina
beschleunigt und
dazu den Widerstand der Araber bricht."
Wenn es aber der Antichrist selbst ist, der die endzeitlichen
Geschehnisse beschleunigt und sogar dafür gesorgt hat, daß
die Juden aus dem "Land des Nordens" freigekommen sind, damit sie nach
Palästina zurückkehren konnten, d.h. wenn der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, der die Rückkehr
der Juden nach
Palästina in ihr gelobtes Land vielleicht sogar schon seit
Längerem beschleunigt, dann könnte es
sogar ein entsprechendes "Maul" in der speziellen religiösen
Sprache der Juden geben, das parallel und unabhängig von den
beiden "Mäulern" (gemeint ist dasjenige "Maul", welches vom
Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist"
beschrieben worden ist) spricht.
Denn das "Maul"
der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 ist, wie aus dem Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht
nur ein für alle religiösen
Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern
spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig
voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen
religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden
gehört werden kann (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet"). Dies darf aber natürlich keinesfalls bekannt
werden.
Nach den
Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der
Antichrist der Bibel nicht nur die Christen, sondern auch die
Muslime mit seinem "Maul"
dazu verführen, ihn anstelle von "Isa"
anzubeten. Und "Isa", das ist der islamische Jesus, der Jesus des
Koran, auf dessen Wiederkunft alle Muslime sehnsüchtig warten. So
soll
der islamische Jesus, dann wenn er aus der Welt Allahs als Mensch
zurück auf diese Erde kommt, die ganze Erde islamisieren,
d.h. unter die
Herrschaft des Islam stellen.
Neben dem "Maul" für die Christen und dem islamischen "Maul"
wäre durch den o.gen. Umstand der Beschleunigung der Rückkehr
der Juden nach
Palästina durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" sogar die
Existenz eines weiteres "Maules" für die aus der weltweiten
Zerstreuung
in das einst ihren
Vätern gegebene alttestamentarische Land Kanaan
und heute politisch wiedererstande Israel zurückkehrenden Juden
denkbar, das theoretisch ein drittes, selbständiges
und unabhängeig von den beiden andern "Mäulern" redendes
ganz spezielles Massenmedium darstellt, welches der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" ebenfalls ins Leben
gerufen hat und für welches er damit ebenfalls verantwortlich zu
machen
wäre.
Gemeinsamkeiten und Bindeglieder zwischen den durch ihre sehr
voneinander abweichenden religiösen Sprachen bedingt sonst so
unterschiedlichen "Mäulern", die allesamt unter dem Oberbegriff
"Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 einzuordnen wären, müßte es aber dennoch
geben, meint der Schreiber dieses Textes.
Und wenn es aber der Antichrist selbst ist, der heute bereits die
Rückkehr der Juden aus der
weltweiten Zerstreuung in das politisch wiedererstandene Israel
beschleunigt,
dann sagt dieser Umstand nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage klar und deutlich aus, daß der wohl größte
Feind Gottes und damit auch der größte Feind des Volkes
Gottes sich der
Juden
damit nicht leichter zu entledigen beabsichtigt, sondern daß er
sich
dieses Landes, dessen Erstarken er mit der Beschleuniging der
Rückkehr der Juden aus ihrer weltweiten Zerstreuung selbst
künstlich fördert,
zukünftig in besonderer Weise ermächtigen will. Denn auch
verschiedene Prophetien der Bibel zeigen genau in diese Richtung,
nämlich daß der Antichrist zuerst in Israel an die Macht
kommen wird (vgl. dazu
auch das im Kapitel "Der
Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne
offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" das dort
gleich nach der Überschrift unter
Daniel
8, 25 als ergänzender Klammertext zu diesem Bibelzitat Gesagte und
beachte auch das zu Offenbarung
13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!).
In diesselbe Richtung weist auch, daß der zukünftige
Weltherrscher mit der Aufrichtung des dann von ihm im wiedererrichteten
3. Tempel platzierten "Greuelbildes
der
Verwüstung" Jerusalem
offensichtlich zur dann sehr mächtig gewordenen Welthauptstadt
erklären wird, von der alle seine zukünftige Macht ausgehen
wird und auf die die ganze Welt einmal schauen soll.
Er, der Jesus Christus verdrängen wird und sich in diesem Sinne in
das Heiligtum
Israels setzen will, wird auch das Wiedersichtbarwerden, d.h. den
Wiederaufbau des 3. Tempels selbst in die Hand nehmen und
unterstützend daraufhinwirken, daß der Tempelwiederaufbau
nun tatsächlich und zwar zu seinen ganz speziellen Bedigungen
beginnen kann.
Er, der Antichrist, wird es schließlich ebenfalls sein, der
höchst persönlich
dafür sorgt, das die Juden zu einem ganz bestimmten, für ihn
steuerbaren Zeitpunkt ihren Messias, den sie vor 2000 Jahren
abgelehnt hatten, nun annehmen werden, will er es doch selbst werden,
ihr zu ihnen kommender vermeintlicher Retter und Heilsbringer.
Der Antichrist zur Zeit des Endes hält damit die Annahme des
gekreuzigten und auferstandenen Jesus von Nazareth durch die Juden
längere Zeit auf und macht sie sogar für ihren vor ca. 2000
Jahren zu ihnen gekommenen Messias blind und dies, obwohl dieses Volk
von ihrem Gott nun wieder sichtbar gesegnet wird, obwohl die Juden ihr
gelobtes Land zurückerhalten haben und dieses von ihrem Gott ihnen
verheißene und später zur Wüste gewordene Land jetzt
wieder fruchtbat geworden ist und heute in einem athemberaubenden Tempo
erblüht.
Aber er muß natürlich dabei sehr bedacht sein, daß die
Israeliten ihm mit der Annahme des echten Messias nicht selber zuvorkommen
und
daß sie, wenn die Juden den vor ca. 2000 Jahren von ihren
damaligen religiösen Führern gekreuzigten Jesus von Nazareth
als den von ihrem Gott gesandten Messias auf sein Zutun hin dann doch
erkennen, ihren wahren Mesias
nicht wirklich kennenlernen können.
D.h. die geplante Zeitspanne
von dem Zeitpunkt der vom Antichrist zeitlich gesteuerten Annahme des
Jesus von
Nazareth durch die Juden bis zum Zeitpunkt der vom Antichrist
inszenierten
Wiederkunft Jesu auf diese Erde muß vom großen
Weltverführer sehr
knapp bemessen sein.
Der Verfasser dieser Homepage schätzt diese geplante Zeitspanne,
also diejenige von dem Zeitpunkt der vom Antichrist
gesteuerten Annahme des Jesus von Nazareth durch die Juden bis zum
Zeitpunkt der vom Antichrist inszenierten
Wiederkunft Jesu auf diese Erde, mit maximal einem Winter ein (vgl.
auch in den Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde " und "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau
einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles
entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen
Reiter?"). Denn die Juden werden unter dem Einfluß des
Antichristen in der letzten Zeit nicht voller Freude, sondern mit
Zittern zu ihm, ihrem Messias und König kommen. Es wird dann, wenn
sich ganz Israel zu demjenigen bekehrt, der sich schon bald auf den
Thron Davids setzen wird, nach Jeremia 30, 7 "eine
Zeit
der Angst für Jakob" sein. Diese Zeit ist gleichzeitig auch
derjenigen Zeit gleichzusetzen, in der kurz nach der Entrückung
der wahren Gemeinde Jesu Christi die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom
Lamm gerufen werden und die Menschen der Ede angreifen dürfen:
D.h., da wir wissen, daß die Wiederannahme ganz
Israels direkt
mit demjenigen Ereignis gekoppelt sein muß, bei dem diesem Volk
Gott die Sünden vergibt (vgl. Sacharja 3, 8-9),
steht es fest: Die Wiederannahme ganz
Israels kann nur dann geschehen, wenn die beiden Zeichen der Vergebung,
das Los,
das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder
weiß wird, wieder eintreffen werden (vgl. im Kapitel "Der
weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind
tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen
Landes
Israel").
Wir müssen dazu wissen. Auch wenn die Zeichen der Vergebung des
Landes, der dem für Gott
bestimmten Bock um die Hörner gewickelte, blutgetränkte
Wollfaden für alle dort Versammelten Anbeter unmittelbar nach dem
Schlachten des für Gott bestimmten Bockes durch Betrug seine
blutrote Farbe verlieren und wieder weiß werden wird und das Los
für den Bock, der für Gott bestimmt sein
soll, durch den betrügerischen Einfluß des Antichristen in
die rechte Hand gerät, der lebendige Gott
Israels wird sicher hinter diesen beiden Zeichen voll und ganz stehen
und dem ganzen Land wird an diesem, an einem einzigen Tag
tatsächlich seine Sünde bzgl. der Ablehnung und Kreuzigung
des von Gott zu diesem Volk gesandten Messias vergeben werden (vgl. Sacharja 3, 8-9).
Auch wenn der Sohn des Verderbens und Bedränger der Menschen den
Zeitpunkt, an dem das Los zum jährlich Anfang Oktober
stattfindenden Jom Kippur,
dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden
Versöhnungstag Israels, wieder in die rechte Hand gerät,
selbst zu steuern glaubt und der blutgetränkte rote Faden durch
einen vom Antichrist ausgetüftelten optischen Trick wieder
weiß werden wird, es ist der lebendige Gott, der hinter allem
steht und der den Antichrist bis dahin aufgehalten hat. Er selbst ist
es, der den Zeitpunkt in Wahrheit in seinen Händen hält. Er,
der große Gott Israels, ist es in Wirklichkeit, der dann trotzdem
tatsichlich alle Schuld der Juden von ihnen wegnehmen wird.
Wir wissen außerdem: Mit der Erfüllung der "Zeiten der
Heiden" nach Lukas
21, 24
(beachte auch die dort
gemachten Erläuterungen durch den Verfasser der Homepage),
und damit ist zweillos die Entrückung, die
Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes" gemeint,
soll unmittelbar danach das "Zertretens Jerusalems von den Heiden", das
ebenfalls in Lukas
21,
24 beschrieben wird, entgültig ein Ende haben.
Auch diese Prophetie weist eindeutig in die gleiche Richtung. D.h. auch
wenn der Anichrit persönlich dafür Sorge, daß zum
Zeitpunkt des Endes des "Zertretens Jerusalems von den Heiden", bzw.
dann wenn die "Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24
erfüllt sein werden, alle Muslime das Giet um Jerusalem
verlerassen haben werden, es ist in Wahrheit Gott selbst der alle
Feinde aus Israel entfernt damit sein geliebtes Land wieder Frieden
finden soll.
Trotz alledem, der Verfasser dieser Homepage ist sich vollkommen
sicher: Auch wenn die Israeliten im Nachhinein erkennen werden,
daß diejenigen Dinge, die zu ihrer natürlichen und
geistlichen Wiederherstellung ihres Volkes geführt haben, von
ihrem sie in Wahrheit verachtenden Gegner, dem Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" gesteuert und durch sein Zutun sogar
beschleunigt wurden, sie
werden über diesen Umstand umso mehr Ehrfurcht vor ihrem Gott
bekommen. Und sie werden hierdurch umso besser erkennen, daß
selbst der größte Feind Israels, der Antichrist bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes", lediglich Gottes Werkzeug ist, wenn
es darum geht, seine in
der Bibel bereits lange zuvor angekündigten Dinge bzgl. der
Vollendung Israels zum Ziel zu bringen. Denn was sich derjenige, der
das Volk Israel liebt, vornimmt zu tun, muß in Gottes guten
Händen gelingen. Und selbst die größten Feinde des
Gottesvolkes müssen am Ende beschähmt erkennen, daß es
den Gott Israels tatsächlich gibt und daß er sein Volk
wieder erwählt hat und noch immer liebt. Sie, die sie den Gott des
Himmels ursprünglich für ihre Machtinteressen und
egoistischen Ziele vor ihren Wagen spannen wollten, werden es selbst
sein, die schließlich zu Handlangern des lebendigen Gottes werden
und werden stattdessen in seinen Wagen eingespannt. Denn seinem
auserwählten Volk hat der der Gott des Himmels die
Treue, das Heil und den Frieden verheißen, und er wird ihm
gewißlich auch treu bleiben und das Heil und den Frieden bringen.
Die Schlüsselposition des Turiner Grabtuches bzgl. der
gezielten Abwandlung des Jesusbildes für
den Antichrist zur "Zeit des Endes" - ist das Grabtuch von Turin eine
perfekte Fälschung des Antichristen oder
glauben Juden, Christen bzw. Moslems bzgl. des Aussehens Jesu bzw.
"Isas" Wissenschaftlern mehr als den
Propheten, der Bibel und dem Koran?
Kann der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des
Turiner Grabtuches, die Juden dazu bringen, an die
Auferstehung des von ihnen gekreuzigten Jesus von Nazareth und die
Moslems dazu bewegen,
an die Kreuzigung "Isas" zu glauben?
Israel wurde vom lebendigen Gott verworfen und sein in 5. Mose 28,
15-68 angekündigter Zorn kam über dieses Volk, weil deren
religiöse Führer seine von Gott zu diesem Volk gesandten
Propheten zum Teil töteten (vgl. Matthäus 23, 37; Lukas 13,
34) und schließlich auch seinen Sohn, den wahren Messias Jesus
Christus, Jeschua HaMaschiach, ablehnten und
kreuzigten (vgl. Apostelgeschichte 5, 30; 1. Thessalonicher 2,
14-16). Die Blindheit und
Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes
kamen, können erst dann aufgehoben werden, wenn die Vollzahl der
Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer
11, 25-27). So liegt nun zwischen der Zeit der Verwerfung und der
Wiederannahme Israels die "Zeit der Gemeinde", die noch so lange
andauern wird, bis die Vollzahl der
Heiden bei Gott eingegangen ist. In dieser Zeit leben wir heute (vgl. Jesaja
65, 1-3 und die dort gemachten Erläuterungen), doch
sie geht nun ihrem baldigen Ende entgegen.
Das Ende der "Zeit der
Heiden" stellt aber die Wende des Geschickes Israels dar. Denn von nun
an wird die Errettung der unerlösten (auch der heidnischen) Welt
wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk ausgehen und alle
Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut
erwählten Volk gesegnet sein. Denn die wahre Gemeinde ist dann,
wenn die Wiederannahme Israels erfolgt, bereits von dieser Erde
weggenommen und der auf der
Erde zurückgebliebene Rest der
Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen, weltlichen
Organisation,
die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt
und
dort zur "großen Hure
Babylon" entartet.
Daß das verworfene Volk Gottes wieder angenommen wird, steht
bereits seit Langem fest. Denn in der Bibel wurde von den Propheten des
Alten Testaments prophezeit, daß sich der Messias einmal auf den
Thron Davids setzen wird und daß dieser Thon in Ewigkeit stehen
soll (vgl. Jesaja
9, 5-6; Jesaja 16,
3-5; 2.
Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38;
Psalm 132,
11 u. Lukas 1, 30-33). Doch dazu muß das vor
Zeiten in alle Welt zerstreute Israel
sein Land zurückerhalten, jenes Land, das einst von Gott ihren
Vätern gegeben ward. Und damit der Gott Israels seinem verworfenen
Volk die Sünden vergeben kann, muß der Tempel und der
Opferaltar in Jerusalem wieder aufgebaut sein, damit darin das
tägliche Opfer wieder dargebracht werden kann. Nur dort wird
dieses Volk, d.h. der gläubige
Überrest Israels, eine derartige Begegnung mit ihrem Gott
suchen und um Vergebung der Schuld des ganzen Landes bitten.
Vermutlich zum Jom Kippur,
dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden
Versöhnungstag Israels, an dem die ganze Schuld des Volkes
des vergangenen Jahres auf einen zu schlachtenden Ziegenbock gelegt
werden wird, wird der Gott Israels dann im neu wieder aufgebauten
Heiligtum Israels, d.h. z. Zt. des 3. Tempels in Jerusalem, die Schuld
des ganzen Landes vergeben. Die beiden Zeichen der Vergebung, das Los,
das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder
weiß wird, werden dann wieder eintreffen (vegl. im Kapitel "Der
weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind
tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen
Landes
Israel").
Aber es kommt der Tag am Ende der "Zeit der Heiden", an dem ganz Israel
wieder angenommen und gerettet wird. Und die Blindheit und Verstockung,
die mit der Verwerfung Israels über das
Volk Gottes kamen, werden dann wieder aufgehoben werden, aber eben erst
dann, wenn die
Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist.
Zu dieser Zeit soll der Überrest Israels gerettet werden, den ihr
fürsorglicher Gott bis hierher getragen hat:
"So spricht dein Herrscher,
der HERR, und dein Gott, der die Sache
seines Volks führt: Siehe, ich
nehme den Taumelkelch aus deiner Hand,
den Becher meines Grimmes. Du sollst ihn nicht mehr trinken,
..." (Jesaja 51, 22)
"Und der HERR wird (zur
"Zeit des Endes" erneut das einstige Gebiet des Stammes) Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil
in dem heiligen Lande und wird
Jerusalem wieder
erwählen. Alles
Fleisch sei stille vor dem HERRN; denn er
hat sich
aufgemacht von seiner heiligen Stätte!" (Sacharja 2,
16-17)
Das Aussehen vom lügenbehafteten "Zeichen
des
Namens" des
Tieres
Wenn also in der Bibel vom "Zeichen
des
Namens" des
Tieres und vom
Hautmal der "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig"
[ 666 ] die Rede ist, müssen an dieser Stelle also im Aussehen
zwei völlig unterschiedliche Symboliken gemeint sein (vgl. auch
in den Kapiteln "Wer
erhält die "Zahl
des
Namens" des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]" und "Die
Weisheit zur Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]").
Während das Hautmal, welches den Namen
des Tieres
symbolisiert, stärkste Verbundenheit der Empfänger dieses
Zeichens mit
der Person des Antichrist zum Ausdruck bringt, soll das andere der
beiden vermutlich deren Träger verfluchen.
Denn nur vor einem einzigen, ganz bestimmten, wird vom wahren Gott
über seinen Engel gewarnt, es zu nehmen bzw. anzunehmen, das da
wäre
das Hautmal, welches für den Namen
des Tieres steht (vgl. in Offenbarung
14, 9-13 und im Kapitel "Die
Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz
bestimmtes
Zeichen").
Die Verbundenheit zu einer Gottheit durch das Anbringen einer
Tätowierung war auch in der Vergangenheit nicht unüblich. So
war im kanaanäischen Kult die Hauttätowierung stärkster
Ausdruck
der Verbundenheit mit dem Fruchtbarkeitsgott.
Und der Verfasser dieser Hompage vermutet damit, daß,
während das eine
der beiden Zeichen für die wohlwollende, also auch freiwillige
bzw.
frei wählbare Verbundenheit mit dem ersten Tier aus dem Meer
steht, das
andere im krassen Gegensatz dazu bei dessen Ablehnung gegen den Willen
deren Empfänger aufgezwungen wird und Feindschaft mit dem
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