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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
 

Bleibt Gottes Liebe?

    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!

Die Kennzeichnung der Menschen in der Zeit der Bedrängnis:


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Der Link zu dieser Internetseite wurde "Hautmale" genannt.Warum wurde dabei die Mehrzahl gewählt?
Wie sieht die Kennzeichung der Menschen in der großen Trübsal praktisch aus? Wie wird sie für den Betrachter wahrgenommen werden?
Zu welchem Zweck wird eine Kennzeichnung überhaupt benötigt und kommen?
Wieso glauben soviele Menschen trotz der eingehenden Warnungen des lebendigen Gottes mittels eines Engels doch blauäugig an die Echtheit des "Zeichens des Namens" des Tieres?
Wer ist der wirkliche Verursacher der Kennzeichnung der Menschen und damit auch des "Zeichens des Namens" des Tieres, und warum muß es lügenbehaftet sein?
Wer erhält die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", und wozu wird sie vom Antichrist mißbraucht?
Der Verfasser dieser Internetseite versucht diese und weitere Fragen so umfassend wie möglich zu beantworten und entdeckte dabei auch einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen dem Jesus Christus nachahmen wollenden Antichrist und dem Islam.

Die Warnung einer der drei Engel ist klar und unmißverständlich

Kurz vor der in Macht und Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde zum Gericht über die Lebenden, bei der Jesus seine Füße auf die Erde setzen wird, d.h. dann, wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Diktator über alle Völker der Erde herrscht, warnt eindringlich einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13 vor dem lügenbehafteten Bild des Tieres (gemeint ist das von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31). Er mahnt die Menschen der Erde eindringlich, daß genau dieses Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar) unter allen Umständen nicht angebetet werden dürfen. Im gleichen Atemzug wird in Offenbarung 14, 6-13 auch eindringlich davor gewarnt, daß das "Zeichen des Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von den Menschen angenommen wird. Denn wer das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine Stirn oder an seine Hand, sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden und in Wahrheit Christus verachtenden Nachahmer des Messias, der u.a. mit der Kennzeichnung der Menschen seine Macht mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu mit großen Zeichen und Wundern ausweist und so alle Menschen der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol, das zweite, ebenfalls von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten. Alle Menschen, die das erste Tier aus dem Meer anbeten und sein Bild und das Zeichen "seines Namens" an ihre Stirn oder an ihre Hand annehmen, wird der wahre Gottessohn Jesus Christus nach Offenbarung 14, 10-11 bei seinem Kommen zum Gericht töten. Und der wahre Verursacher des Bildes und des Zeichens an der rechten Hand oder der Stirn von Menschen, der Atichrist zu "Zeit des Endes", wird zusamen mit seinem falschen Propheten nach Offenbarung 13, 11-18 lebendig ergriffen und in die Hölle geworfen (vgl. Offenbarung 19, 20).


Warum ist das erste Tier und nicht der lebendige Gott der wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen?

Offenbarung 13, 11-18
11 Und ich sah ein zweites Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner wie ein Lamm und redete wie ein Drache.
12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen, und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, das erste Tier anbeten, dessen tödliche Wunde heil geworden war.
13 Und es tut große Zeichen, so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen;
14 und es verführt, die auf Erden wohnen, durch die Zeichen, die zu tun vor den Augen des Tieres ihm Macht gegeben ist; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war.
15 Und es wurde ihm Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden.
16 Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,
17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.
(Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Wie wir wissen, war eine Hauttätowierung im Alten Testament bei den Juden strikt verboten. Dauerhaft sichtbare Hauttätowierungen wurden damals entweder eingebrannt oder eingeritzt bzw. eingeäzt.
Darum ist das an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5). Wir wissen auch, was das Siegel Gottes derjenigen beinhaltet, die es erhalten werden. Es ist der nach Offenbarung 3, 12 der Gemeinde in Philadelphia versprochene Name Gottes und der Namen des neuen Jerusalem, der nach Offenbarung 22, 4 an den Stirnen der Erlösten zu finden sein wird, die einmal in der neuen Welt Gottes leben werden.
So kann man auch das in Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 verwendete griechische Wort "Versiegelung" der Hundertvierundvierzigtausend als "mit einem (unsichtbaren) Erkennungszeichen versehen" übersetzen.

Im krassen Gegensatz dazu wird in Offenbarung 13, 16-18 die Kenntlichmachung der Menschen der Erde durch den Antichrist mittels eines Zeichens, das ähnlich einer Hauttätowierung angebracht ist, erwähnt. Dieses Zeichen gleicht einem Hautmal, da es für alle Menschen, bzw. für das menschliche Auge nicht unsichtbar, sondern ein deutlich sichtbares "eingebranntes, eingeritztes, eingeäztes (das alles bedeutet das griechische Wort charatema)" (Eigentums)zeichen ist.
Da aber, wie wir gehört hatten, im Alten Testament eine Hauttätowierung bei den Juden strikt verboten war, muß diese Art der Sichtbarmachung der Zugehörigkeit zum Antichrist dem lebendigen Gott ein großes Greuel sein.
Denn darum ist das an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5).

Darum kann es auch nicht der lebendige Gott sein, der diese Art von Kennzeichnung der Menschen verursacht, sondern es ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das gleichzeitig der wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" ist. Und da das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 vom Antichrist zur "Zeit des Endes" kreiert werden wird, muß es ein von Menschenhand gemachtes Zeichen sein.

In Offenbarung 13, 11-18 wird im Rahmen desjenigen, was der falsche Prophet im Auftrag des Antichristen tut, u.a. auch die kommende Kennzeichnung der Menschen der Erde beschrieben, die im Rahmen einer Zwangsmissionierung in direktem Zusammenhang mit der durch die drohende Todesstrafe erzwungenen Anbetung des Bildes des Tieres steht.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher, daß nur derjenige, der das "Bild des Tieres" anbetet auch das für jedes Auge sichtbare "Zeichen seines Namens" an seine rechte Hand oder seine Stirn erhält, wovor der lebendige Gott durch seinen Engel so dringend warnt, es anzunehmen (vgl. Offenbarung 14, 9-10).
Es ist  in Offenbarung 13, 11-18 zum Einen vom "Zeichen des Namens" und zum Anderen  von der "Zahl des Namens" die Rede. Auch wird der wahre Verursacher dieser großen Wunder eindeutig benannt.
Es ist nach Offenbarung 13, 11 und folgendes das "zweite Tier", der falsche Prophet nach Offenbarung 13, 11-18, denn es übt die ganze Macht des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") aus. Die Kennzeichung der Menschen der Erde mit einem Hautmal hat damit nicht wie lügenhaft behauptet eine übernatürliche und göttliche Ursache, die vom lebendigen Gott des Himmels und der Erde herkommt, sondern wird vom Christusnachahmer der letzten Zeit, dem Antichristen zur "Zeit des Endes" selbst und zwar mit seinem falschen Propheten verwirklicht.
Den Menschen, die auf die Lügen des Antichristen bzgl. des angeblich göttlichen Ursprunges der Kennzeichnung hereinfallen, hätte es ein Warnung sein sollen. Denn Offenbarung 13, 16 weist klar und deutlich darauf hin, daß die Kennzeichnung der Menschen mit einem Hautmal durch Menschenhand entstanden ist, d.h. daß ihr angeblich göttlicher Ursprung eine der unzähligen Lügen des Weltverführers sein muß.

Der falsche Prophet, die Wunderwaffe des Antichristen

Aufgrund der "lügenhaften Überzeugungsarbeit" wird das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 später auch der falsche Prophet genannt (vgl. Offenbarung 19, 20). Der falsche Prophet, der, da er aus der Erde und nicht aus dem Meer entstammt, kein Mensch sein kann, stellt sich voll und ganz in den Dienst des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, das ihn eigens zum Zecke seine Machtergreifung kreiert haben muß. Das erste Tiere aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 steht, wir wir wissen, für den sogenannten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", und ihn hat bereits der Prophet Daniel als das andere kleine Horn beschrieben (vgl. Daniel 7, 8 und nach Daniel 7, 20 und Daniel, Kapitel 8).
Indem sich der falsche Prophet ganz in den Dienst des ersten Tieres aus dem Meer stellt, bewirkt er erst, daß das erste Tier aus dem Meer eine solch große Macht erhalten kann, wie es sie später zu Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal erlangt. Und es, das zweite Tier aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ist es, das diese ungeheuer große Macht des Antichristen erst zur Vollendung bringt.

Wir erkennen in  Offenbarung 13, 11-18 sehr deutlich, was und wie konsequent der Falsche Prophet unter der Führung des Antichristen alles bewirkt und in die Wege leitet. Dieses in Wirklichkeit gottesfeindliche und durch und durch lügenbehaftete Duo ist der Initiator und Verursacher der in der großen Trübsal passierenden Ereignisse, und allein in der Folge des Wirkens des Falschen Propheten geschehen unter den Menschen unglaubliche und scheinbar übernatürlich wirkende Dinge, die alle Bewohner dieser Erde in ihren Bann ziehen werden.
So ist der falsche Prophet
nach Offenbarung 13, 11-18 auch dafür verantwortlich, daß mit dem Beginn der Zeit der Bedrängnis auf der ganzen Erde eine Kennzeichnung der Menschen mit einem von zwei in ihrem Aussehen sehr unterschiedlichen Hautmalen erfolgt, die nach der Vorstellung des Schreibers mit einem großen Wunder an den Menschen verbunden sein und scheinbar wie von ganz allein an exponierter Körperstelle sichbar werden. In der Bibel werden für diese exponierten Körperstellen die rechte Hand (vermutlich der Handrücken der rechten Hand) und die menschliche Stirn genannt.

Der Antichrist und Erbauer des aus der Erde aufsteigenden zweiten Tieres, und nicht der lebendige Gott ist
selbst der Verursacher der großen Zeichen und Wunder und bewegt in Wahrheit unter zu Hilfenahme dieser Wunderwaffe und dieses regelrechten Massenmediums mit großer Menschenkenntnis und ausgeklügelter Psychologie die Menschen der ganzen Erde zum von ihm diktierten Handeln.
Das
in der Bildersprache des Johannes geschilderte aus der Erde aufsteigende zweite Tier, der Falsche Prophet nach Offenbarung 13, 11 und Offenbarung 19, 20, umfaßt nach den Vorstellungen des Schreibers dieses Textes in geballter Form alle dem Antichrist unterstellten Mitarbeiter und die benötigten technischen Einrichtungen und Hilfsmittel inclusive des Bedienungs- und Wartungspersonals, die der Machtausübung des Antichristen dienen oder dazu benötigt werden. Der falsche Prophet nach Offenbarung 13, 11-18 stellt nach heutigem Verständnis ein in seiner Form bisher einzigartiges, technisches Meisterwerk der Computer- und Sendetechnik dar, die vom im Hintergrund bleibenden Antichrist vor den Menschen verborgen gehalten wird und bereits heute in Aktion und von jedermann in der Gestalt des gotteslästerlichen "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 spür- und wahrnehmbar sein müßte, da die Wiederkunft des Herrn und Heilandes zur Entrückung der wahren Gemeinde Christi sehr, sehr bald sein wird. Der falsche Prophet, bzw. dessen  Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zeugt bereits in unserer Zeit von der Anwesenheit und vom Wirken des großen Weltverführers, vom Antichristen zur "Zeit des Endes", den nur sehr wenige Menschen der Erde, vermutlich seine engsten Mitarbeiter, persönlich zu Gesicht bekommen werden.

Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen


Offenbarung 14, 9-13
9 Und ein dritter Engel folgte ihnen und sprach mit großer Stimme: Wenn jemand das Tier anbetet
und sein Bild und nimmt das Zeichen
(des ersten Tieres aus dem Meer, gemeint ist das Hautmal des Symbols des lügenbehafteten Namens des Tieres) an seine Stirn oder an seine Hand,
10 der wird von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.
11 Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt.
12 Hier ist Geduld der Heiligen! Hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus!
13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem
Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

In der Bibel wird in der allerletzten Zeit, in der Zeit der Bedrängnis, durch einen dritten Engel des lebendigen Gottes lediglich vor einem ganz bestimmten Hautmal gewarnt. So wird in Offenbarung 14, 9 u.a. eindringlich davor gewarnt, daß ein offensichtlich freiwillig erhältliches "Zeichen", welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von den Menschen genommen wird.
In Offenbarung 14, 11 lesen wir weiter, welches Zeichen mit Offenbarung 14, 9 gemeint ist. Es ist das "Zeichen bzw. das Hautmal des lügenbehafteten Namens" des Antichristen, der hier mit dem Tier gemeint ist. Denn das Tier bezieht sich auf das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10.

Dieses lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen muß dem lebendigen Gott solch ein Greuel sein, daß wer es trägt und behält, nach Offenbarung 14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen werden wird. Diese Aussage bzw. Warnung wird dann in Offenbarung 19, 20 nochmals wiederholt und unterstrichen. Und wir können mit Gewißheit davon ausgehen, daß mit dem dort genannten "Zeichen des Tieres" ebenfalls das in Offenbarung 14, 11 genannte "Zeichen seines Namens", d.h. das Zeichen des lügenbehafteten Namens des Antichristen zur "Zeit des Endes" gemeint sein muß.

Warum sendet der lebendige Gott durch seinen Engel diese offensichtlich sehr, sehr ernst gemeinte Mahnung nur bezgl. eines ganz bestimmten Zeichens bzw. Hautmals?
Wie wir soeben gehört haben, wird dies in Offenbarung 14, 11 unzweideutig ausgesagt. Es ist das "Zeichen des Namens" des Tieres, um das sich alles dreht. Dessen Annahme muß in den Augen des lebendigen Gottes eine große Sünde bedeuten. Diese Hautmal wird vom Antichristen angeboten werden, zu nehmen. Sehr wahrcheinlich wird es kein Mensch der Erde unfreiwillig aufgezwungen bekommen und auf Befehl nehmen müssen.
Vor der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Offenbarung 13, 17-18 wird jedensfalls an dieser Stelle nicht ausdrücklich gewarnt, denn auch in Offenbarung 19, 20 wird auf den Begriff "Zahl" überhaupt nicht Bezug genommen. So ist auch hier immer nur von einem Zeichen die Rede.
Eine Zahl und ein Zeichen sind etwas sehr Unterschiedliches. Denn eine Zahl ist kein Zeichen und ein Zeichen ist eben keine Zahl. Wenn in  Offenbarung 14, 9 und in Offenbarung 19, 20 die "Zahl des Namens" gemeint  wäre, würde an dieser Stelle mit Sicherheit nicht der Begriff Zeichen auftauchen.
Und vorstellen kann man sich das gut, was die Kennzeichnung mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] auslösen wird und auch bezwecken soll, nämlich eine Isolation desjenigen, der diese Zahl tragen muß. Denn niemand wird aus der heutigen Sicht heraus solchen Menschen begegnen wollen, die mit der "Zahl des Namens" "sechshundertundsechsundsechzig" gekennzeichnet sind und vor denen der Antichrist noch dazu ausdrücklich warnen wird. Sie können im Staat des Antichristen nicht mehr lang existieren, vielleicht nicht mal mehr ihren Lebensunterhalt bestreiten. Denn, wer gibt solchen Menschen Arbeit oder verkauft ihnen etwas. Ihre Existenz ist auf Äußerste bedroht und sie leiden unter der Ablehnung und dem angsterfüllten Haß der Menschen und der Verfolgung durch den Antichristen. Würde die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" jemand freiwillig nehmen? Der Verfasser dieser Homepage glaubt, daß sich diese Frage von selbst erübrigt, und damit würde die Warnung des dritten Engels nach Offenbarung 14, 9-10 völlig überflüssig werden, denn bei der Kennzeichnung mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] wird niemand gefragt werden, ob er sie nimmt.


Die Weisheit zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]

Den entsprechernden Bibeltext zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] finden wir in Offenbarung 13, 16-18. Dort heißt es:

Offenbarung 13, 16-18, der Text aus der Lutherbibel
16 Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn,
17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.
18 Hier ist Weisheit! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.
(Hervorhebung
durch den Verfasser der Homepage)

Die neun Hauptaussagen zum Bibeltext betreffend der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die gleichzeitig als Hautmal vergeben wird und sich dabei auf den lügenbehafteten Namen des (ersten) Tiers (aus dem Meer) bezieht:

Der Bibeltext zur Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in Offenbarung 13, 16-18 enthält neun grundsätzliche Aussagen, die wir nun bzgl. der Betrachtungen zur Bedeutung dieser Zahl zunächst einmal aufführen und im weiteren Verlauf dieses Kapitels näher untersuchen bzw. diskutieren wollen. Sie sollen der Schlüssel für alle weiteren Betrachtungen sein:
Mit der Redewendung "sich ein Zeichen machen"

1. Die erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist die Zahl des Tieres.

2. Die erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] bezieht sich dabei auf den Namen des Tieres.

3. Die erwähnte Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist die Zahl eines ganz bestimmten oder aber auch allgemein die Zahl des Menschen.

4. Das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte Zeichen kann man, wir wir gleich begründen werden, am ehesten mit einer Hauttätowierung vergleichen.
Eine Hauttätowierung aber war im Alten Testament bei den Juden strikt verboten. Dauerhaft sichtbare Hauttätowierungen wurden damals entweder eingebrannt oder eingeritzt bzw. eingeäzt.
Das in Offenbarung 7, 1-8 und Offenbarung 14, 1-5 verwendete griechische Wort "Versiegelung" der Hundertvierundvierzigtausend muß man darum als "mit einem (unsichtbaren) Erkennungszeichen versehen" übersetzen. Darum ist das an ihrer Stirn versiegelten hundertvierundvierzigtausend Knechte Gottes angebrachte Eigentumszeichen des lebendigen Gottes unablässig ein für das Menschenauge unsichtbares Zeichen, das nur von Gott oder seinen Boten erkannt werden kann (vgl. Offenbarung 7, 1-8; Offenbarung 14, 1-5).
Im krassen Gegensatz dazu wird in Offenbarung 13, 16-18 die Kenntlichmachung der Menschen der Erde durch den Antichrist mittels eines Zeichens, das ähnlich einer Hauttätowierung angebracht ist, erwähnt. Dieses Zeichen gleicht einem Hautmal, da es für alle Menschen, bzw. für das menschliche Auge nicht unsichtbar, sondern ein deutlich sichtbares "eingebranntes, eingeritztes, eingeäztes (das alles bedeutet das griechische Wort charatema)" (Eigentums)zeichen ist.

5. Alle Menschen der Erde, "die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven" werden sich dieses Zeichen machen.
Mit anderen Worten ausgedrückt: Wirklich alle Erdbewohnern werden ein Hautmal bzw. eine Hauttätowierung erhalten. Diese wird für jederman sichbar "an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn" angebracht werden.
Mit der Redewendung "Und es macht, daß sie allesamt ... sich ein Zeichen machen" in Vers 16 meint der Seher Johannes, daß dieses Zeichen, auch wenn es nicht danach aussehen wird, seinen Ursprung doch durch Menschenhand haben wird. Zudem bedeutet "Und es macht", daß dieses Zeichen sich diejenigen Menschen, an denen es sichtbar werden wird, nicht wirklich selbst gemacht haben, sondern daß der Verursacher dieses Hautmales "es" ist. Und mit "es" in Offenbarung 13, 16 wird Bezug genommen auf das zuvor beschriebene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist.
Damit steht es nun endgültig fest: Das in Offenbarung 13, 16 erwähnte Zeichen bewirkt nicht etwa Gott, sondern eine Erscheinungsform des zweiten Tieres. Diese ist der "falsche Prophet" des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der Nachfolger bzw. das neue Gesicht desjenigen "Maules" nach Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6, das noch bis vor Kurzem in aller Öffentlichkeit und mit großer Offenheit unter großem Gelächter und mit schrecklichen Gotteslästerungen gegen Gottes Eigentum auftrat und bereits in der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal zu hören (und sehr wahrscheinlich bereits auch hier schon zu sehen) gewesen war.
Dieses neue Gesicht des "Maules", eine neuartige Erscheinungsform des zweiten Tieres von der Erde, das nach Offenbarung 13, 12 in der zweiten Hälfte der großen Trübsal alle Macht des ersten Tieres ausübt, desjenigen Tieres, "dessen tödliche Wunde heil geworden war", bewirk also die Kennzeichnung der Menschen und nicht etwa Gott.
Im 14. Kapitel der Offenbarung des Johannes wird nun dagegen dasjenige, was wir soeben zum wahren Verursacher des Hautmales, welches für jederman sichbar bei allen Menschen und zwar "an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn" angebracht werden soll, gehört haben, vertieft. Noch mehr: Es wird dort durch einen himmlischen Boten Gottes sehr eindringlich davor gewarnt, ein ganz bestimmtes davon zu nehmen (vgl. in Offenbarung 14, 9-13 und im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen").
Es ist darum anzunehmen, daß dasjenige Hautmal, welches den Namen des Tieres symbolisiert, den sich der damit gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf betrügerische Art und Weise angeeignet hat bzw. voller Lügen selbst zuschreibt, stärksten Ausdruck der Verbundenheit mit seiner Person symbolisiert. So war beispielsweise im kanaanäischen Kult die Hauttätowierung im Rahmen der Götzenanbetung üblich und zwar als stärkster Ausdruck der Verbundenheit mit dem Fruchtbarkeitsgott.

6. Es gibt demnach offensichtlich zwei unterschiedliche und an exponierten Körperstellen auftretende Zeichen bzw. Hauttätowierungen:
Während das Hautmal, welches den Namen des Tieres symbolisiert, stärkste Verbundenheit der Empfänger dieses Zeichens mit der Person des Antichrist zum Ausdruck bringt, soll das andere der beiden vermutlich deren Träger verfluchen. Denn nur vor einem einzigen, ganz bestimmten, wird vom wahren Gott über seinen Engel gewarnt, es zu nehmen bzw. anzunehmen, das da wäre das Hautmal, welches für den Namen des Tieres steht.
Und der Verfasser dieser Hompage vermutet damit, daß, während das eine der beiden Zeichen für die wohlwollende, also auch freiwillige bzw. frei wählbare Verbundenheit mit dem ersten Tier aus dem Meer steht, das andere im krassen Gegensatz dazu bei dessen Ablehnung gegen den Willen deren Empfänger aufgezwungen wird und Feindschaft mit dem ersten Tier aus dem Meer bedeutet.
Und diese beiden an exponierten Körperstellen auftretenden Zeichen bzw. Hauttätowierungen wären das Hautmal, welches den Namen des Tieres symbolisiert und ein weiteres, von dem ersteren grundverschiedenes, das den Zahlenwert seines Namens darstellt. Beide Hauttätowierungen sind also ihrer Bedeutung nach für die Menschen offensichtlich völlig unterschiedlich zu werten. Zusätzlich müssen sie darum von ihrem Aussehen her erheblich voneinander abweichen.

7. Sich der Kennzeichnung durch das zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18, welches aus bzw. von der Erde aufgestiegen ist, zu entziehen zu versuchen, wird für diejenigen, die einen solchen Schritt zu gehen wagen, eine zunehmende ernsthafte Bedrohung ihrer Existenzgrundlage bedeuten und zwar da über solche, die kein Zeichen besitzen, nach Offenbarung 13, 17 ein totaler wirtschaftlicher Boykott verhängt werden wird.

8. Der in Offenbarung 13, Vers 18 enthaltene Bei- bzw. Zusatz: "Hier ist Weisheit!" beinhaltet einen Zusammenhang zwischen der biblischen Weisheitsdefinition und der wahren Bedeutung der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und die "Weisheit" im biblischen Sinne bei der Deutung dieser Zahl ist genau dann erforderlich und besonders wichtig, wenn man sie auf dasjenige der beiden an Menschen vergebenen Hautmale zur Anwendung bringt, welches die Zahl des (lügenbehafteten) Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" wiedergibt.
Das biblische Vertändnis des Begriffes "Weisheit" benötigt man also genau dann, wenn man in Erfahrung bringen möchte, wer diese Menschen sind, denen das Hautmal der Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] vergeben wurde.
Und man wird es auch besser verstehen können, wem diejenigen Menschen in Wahrheit nachlaufen und anhängen, die das Zeichen des Tieres (gemeint ist das Hautmal des Symbols des lügenbehafteten Namens des Tieres) angenommen haben, vor dem ein dritter Engel so eindringlich warnt, es zu nehmen (vgl. in Offenbarung 14, 9-13 und im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen").
Es wird also für denjenigen, der die Dinge rund um diese Menschen mit dem biblischen Verständnis der "Weisheit" beleuchtet, viel besser ersichtlich und deutlicher erkennbar, wessen Geist in Wirklichkeit in ihnen wohnt, in denjenigen, die das Zeichen des (ersten) Tieres (aus dem Meer) genommen haben und das Bild des Tieres anbeten (vgl. auch im Abschnitt "Das biblische Verständnis der Weisheit").

9. Zusätzlich zur Weisheit wird allerdings auch noch Verstand Nöten sein, wenn man die Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die die Zahl eines speziellen Menschen ist, dechiffrieren, d.h. ihre wahre symbolische Bedeutung herausfinden möchte oder anders gesagt, um dessen wares Wesen verstehen zu können, dem diese Zahl zugeordnet ist.
Man darf allerdings auch hier wie bereits gesagt die "Weisheit" im biblischen Sinne nicht gänzlich außer Acht lassen und muß sie bei allen Untersuchungen unbedingt mit einbeziehen.

Mit diesen neun Hauptaussagen zum Bibeltext in Offenbarung 13, 11-18 betreffend der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sollten wir nun in der Lage sein, durch die Einfügung von ergänzenden Klammertextes den relativ schwer zu verstehenden Grundtext der Lutherbibel verständlicher und lebendiger werden zu lassen:

Offenbarung 13, 16-18 mit ergänzenden Klammertexten zum besseren Verständnis
16 Und es macht, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen machen (entweder) an ihre rechte Hand oder (aber) an ihre Stirn,
17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das (bzw. eines der beiden) Zeichen hat, nämlich (dasjenige Symbol als Hautmal, das für) den (in Lügen gekleideten) Namen des Tieres (steht bzw. diesen symbolisiert) oder (aber dasjenige Zeichen, welches) die Zahl seines (lügenbehafteten) Namens (wiedergibt. Die eine Hauttätowierung ist also eine große Lüge während das andere Hautmal für denjenigen, der die »Zahl seines Namens« zu deuten weiß, die Wahrheit sowohl über den Träger des Zeichens als auch über das Tier selbst aussagt).
18 Hier(bei und mit den Wort »hierbei« sind die Aussagen des vorangegangenen Satzes gemeint,) ist (das biblische Verständnis des Begriffes) Weisheit (unbedingt erforderlich, um die Wahrheit zur Kennzeichnung der Menschen erkennen zu können)! Wer (aber zudem auch noch) Verstand hat, der überlege (bzw. deute außerdem noch) die Zahl des Tieres (»sechshundertundsechsundsechzig«); denn es ist die Zahl (bzw. Zahlenkombination) eines (ganz bestimmten Menschen und beinhaltet auch allgemein die Zahl des) Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

D.h., um das in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte Zeichen bzgl. des Namens des Tieres  "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] richtig verstehen zu können, bedarf es des Verständnisses dessen, was die Bibel unter dem Begriff "Weisheit" meint bzw. was der Begriff "Weisheit" im biblischen Sinne alles mit einschließt.
Unter Einbeziehung dessen, was der Begriff "Weisheit" im biblischen Sinne alles mit umfaßt, sollte es also gelingen können, mit den Augen der Wahrheit auf diejenigen traurigen Dinge zu schauen, die sich dem Betrachter der im 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes aufgezeigten zukünftigen Dinge eröffnen.
Bzw. wir müssen uns heute immer unter dem Aspekt der Weisheit fragen, wenn sich die Geschehnisse vor unseren Augen zu entwickeln beginnen und dabei Anschuldigungen gegenüber Menschen im Vordergrund stehen.

Was können wir also unter der Zahl des Tieres verstehen und auf welches Tier bezieht sich diese Zahl?
Es ist offensichtlich klar, daß sich die erwähnte Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] auf das im Kapitel 13 zuvor beschriebene (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 bezieht. Und mit dem (ersten) Tier (aus dem Meer) ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", den der Prophet Daniel in Daniel 7, 8 und in Daniel 7, 20 und in Daniel, Kapitel 8 als "das andere kleine Horn" beschreibt.
Die in Offenbarung 13, 16-18 erwähnte Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] ist die Zahl eines ganz bestimmten oder aber beinhaltet wahrscheinlich auch allgemein die Zahl des Menschen, wobei diese Zahl in ihrer Zahlenkombination, denn sie besteht aus insgesamt drei Ziffern, die spezielle Zahl des (ersten) Tier (aus dem Meer) verkörpert. Wer die Bedeutung dieser speziellen Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] deutlich machen kann, sollte damit gleichzeitig in der Lage sein, in Erfahrung bringen zu können, was sich hinter dem Tier selbst und seinem "Zeichen seines (lügenbehafteten) Namens" verbirgt. Denn das "Zeichen seines (lügenbehafteten) Namens" und die Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sind ihrer Bedeutung nach für die Menschen offensichtlich völlig unterschiedlich und müssen sich darum außerdem von ihrem Aussehen her erheblich voneinander unterscheiden.

Es muß darum äußerst hilfreich sein, aufzudecken, was die Bedeutung der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach biblischem Verständnis beinhaltet. Zusätzlich wäre es in diesem Zusammenhang gut, zu verstehen, inwieweit sich das andere Hautmal, welches den Namen des Tieres symbolisiert, sich vom Hautmal der Zahl des Tieres unterscheidet.

Aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 wissen wir, daß das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 auch der "Mensch der Bosheit" oder der "Sohn des Verderbens" genannt wird und daß er der Widersacher ist, "der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott".
In 2. Thessalonicher 2, 9-12 steht zusätzlich geschrieben, daß der mit dem (ersten) Tier (aus dem Meer) gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur letzten Zeit "in der Macht des Satans" und in der "Macht der Verführung" auftritt und dies "mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern" tun wird. Darum läßt Gott die Verführung zu, so daß die unerretteten Menschen schließlich "der Lüge glauben, damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit."

Der Name des Tieres und das auf ihn bezogene bzw. auf diesen Namen angestimmte Hautmal, das sich der Antichrist unverfrorenerweise selbst gewählt hat, welches also den Namen des Tieres symbolisiert, müssen, da der Antichrist bzw. Antimessias zur letzten Zeit "in der Macht des Satans" und in der "Macht der Verführung" auftritt und dies "mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern" tun wird, beide in Lügen gekleidet sein.
Die Bedeutung der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach biblischem Verständnis aber wird sich dagegen auf dessen waren Charakter berufen.

Das biblische Verständnis der Weisheit

Was bedeutet eigentlich der Begriff "Weisheit" im biblischen Sinne? Benötigt man hierzu eine sehr hohe Intelligenz, um weise zu sein? Oder versteht die Bibel unter "Weisheit" einen völlig anderen Aspekt?

Der in Offenbarung 13, Vers 18 enthaltene Bei- bzw. Zusatz: "Hier ist Weisheit!" beinhaltet einen Zusammenhang zwischen der biblischen Weisheitsdefinition und der wahren Bedeutung des Hautmales der Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und die "Weisheit" im biblischen Sinne bei der Deutung dieser Zahl ist genau dann erforderlich und besonders wichtig, wenn man sie auf dasjenige der beiden an Menschen vergebenen Hautmale zur Anwendung bringt, welches die Zahl des (lügenbehafteten) Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" wiedergibt.
Das biblische Vertändnis des Begriffes "Weisheit" benötigt man also genau dann, wenn man in Erfahrung bringen möchte, wer diese Menschen sind, denen das Hautmal der Zahl des Namens des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] vergeben wurde.

Nach Offenbarung 13, 18 ist also die biblisch verstandene Weisheit gefragt, wenn man herausfinden möchte, wer die Menschen sind, die gezwungen werden, das Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zur Schau zu tragen.
Und darum muß man zuerst in Erfahrung bringen, was das Wort Weisheit im biblischen Sinne bedeutet.
Denn dieses sehr wichtige Wort ist anscheinend der alleinige Schlüssel des Verstehens auch derjenigen Dinge, die mit dem Hautmahl des Namens des Tieres, das vereinfacht an anderer Stelle der Bibel auch das Zeichen des Tieres genannt wird, zusammenhängen.
Nach Offenbarung 13, 18 ist also auch hier die biblisch verstandene Weisheit gefragt, wenn man die Wahrheit über diejenigen Menschen herausfinden möchte, "die das Tier anbeten und sein Bild" und die in diesem Zusammenhang das Symbol des Namens des Tieres als Hautmahl bzw. Zeichen angenommen haben.

Das Zeichen des Tieres, das ist dasjenige Zeichen bzw. Symbol, vor dem, weil es lügenbehaftet und damit auch nicht echt ist, ein dritter Engel so eindringlich warnt, es zu nehmen (vgl. im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen").
Denn das Zeichen des Tieres bzw. das Zeichen seines Namens als Hautmal zu nehmen, bedeutet am Götzendienst Anteil zu haben, weil das Bild des Tieres, das in der Bibel auch das "Greuelbild der Verwüstung" genannt wird, in Wahrheit ein Götzenbild ist und damit den wahren Gott Israels zu verleugnen (vgl. das zum "Greuelbild der Verwüstung" Geschriebene, das man mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen kann).

Wer aber Gott verleugnet, zieht seinen Zorn auf sich und muß "... von dem Wein des Zornes Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm. Und der Rauch von ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier anbeten und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt." (vgl. in Offenbarung 14, 9-13; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Aber das Wort "Weisheit" ist auch anscheinend der alleinige Schlüssel des Verstehens derjenigen Dinge, die mit dem Hautmahl der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in Verbindung stehen. Denn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]  müssen ebenfalls Menschen und zwar als eine weitere Hauttätowierung tragen. Und diese werden wahrscheinlich diejenigen sein, die mit dem Hautmahl des Namens des Tieres, das vereinfacht auch das Zeichen des Tieres genannt wird, nicht einverstanden sind und dieses und zusätzlich denjenigen, der es vergibt, ganz offen ablehnen.

Weisheit ist ein den Menschen liebender Geist. So jedenfalls steht es im Buch "Die Weisheit Salomos" im Kapitel 1, Vers 6:

Weisheit 1, 6
6 Die Weisheit ist ein Geist, der den Menschen liebt; doch läßt sie den Lästerer nicht unbestraft für seine Reden. Denn Gott ist Zeuge seiner heimlichsten Gedanken und erkennt in Wahrheit sein Herz und hört seine Worte.

"Bei Gott ist (alle) Weisheit und (auch alle) Gewalt, sein ist (ebenso) Rat und Verstand."
(Hiob 12, 13; Hervorhebung und erläuternde Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Was steht in der Bibel zum Begriff Weisheit an anderer Stelle geschrieben?
Es wurden die beiden folgenden Stellen gefunden, die etwas Wichtiges über Weisheit aussagen.
In Hiob 28, 28 steht geschrieben, daß derjenige, der den lebendigen Gott fürchtet, weise ist. Und einsichtig ist der, der das Böse, d. h. die Sünde meidet und das Gesetz Gottes liebt.
 
Hiob 28, 28
28 und sprach zum Menschen: Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, und meiden das Böse, das ist Einsicht.

Analog dazu finden wir in Sprüche 15, 33 zur Erlangung der Weisheit die gleiche Aussage wieder. Aber hier wird noch deutlicher, daß die "Furcht des Herrn" die "Schule der Weisheit" ist und zusätzlich muß man Demut lernen. Nur so wird man zu Ehren kommen.
"Den Herrn fürchten", das ist also der Weg bzw. die Schule zur Weisheit Gottes, und nur demütige Menschen werden wirklich geachtet:

Sprüche 15, 33
33 Die Furcht des HERRN ist Zucht, die zur Weisheit führt, und ehe man zu Ehren kommt, muß man Demut lernen.

Mit dem Wort Furcht ist aber keineswegs ein "Angst haben" gemeint, sondern "ein Gott über alles achten und lieben" und damit auch das den Nächsten lieben mit eingeschlossen. In der Furcht des Herrn, dem Erlöser Jesus Christus nachfolgen heißt, die Sünder zu suchen, ihnen zu vergeben, sie zu lieben, so wie Jesus es tun würde. Die vergebende Liebe ist das Größte, das Erkennungszeichen der wahren Christen überhaupt (vgl. bei 1. Johannes 2, 5; Johannes 13, 35).
Wer diesen Weg beschreitet, der wird den Willen Gottes suchen und finden und zwischen den Geistern unterscheiden lernen. Dem gegenüber wird sich Jesus Christus sogar offenbaren (vgl. Johannes 14, 21 u. 23). Derjenige, der in der Furcht des Herrn lebt, findet dann schnell heraus, ob etwas vom heiligen Geist herrührt, oder ob ein lügenbehafteter, antichristlicher Geist weht. Gott möge uns dazu seine Weisheit geben.

"Die Weisheit ist ein Geist, der den Menschen liebt; doch läßt sie den Lästerer nicht unbestraft für seine Reden. ..." (Weisheit 1, 6). D. h. wer die Weisheit besitzten möchte, muß also einen guten Geist in sich haben, einen Geist, der die Menschen liebt, darf aber "den Lästerer" nicht ungestraft lassen.

Weisheit ist die Liebe auch zu den verfolgten Menschen und damit auch die Liebe zu den mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten, die große Ablehnung, Not und Verfolgung erleiden müssen.
Sie, die Weisheit des lebendigen Gottes ist es, die den Menschen, die den lebendigen Gott fürchten, das Herz öffnen wird und ihnen den Geist der Wahrheit schenkt. Und so werden sie ausschließlich den lebendigen Gott fürchten, nicht aber auch den sich an die Stelle von Jesus Christus stellenden Weltverführer und seinen falschen Propheten nach Offenbarung 13, 11-18 im Zusammenhang mit Offenbarung 19, 20, wohlweislich darin, daß diese beiden wohl allergrößten Feinde Gottes ohne Gnade, ohne vorheriges Gericht vom wiederkommenden und wahren Christus hingerichtet, lebendig in den Abgrund geworfen werden. Diese haben, und dies liegt klar auf der Hand offensichtlich den heiligen Geist gelästert und werden darum nach Markus 3, 29 keinerlei Vergebung finden können.

Vergessen wir nicht, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15). Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."

Wer der Feind des Antichrist ist, kann nicht gleichzeitig der Feind des lebendigen Gottes sein. Wer Gott zum Vater hat und so in einem Kindschaftsverhältnis zu ihm steht, liebt auch Jesus Christus seinen Sohn und hofft auf ihn.
Wir wissen, und das kann man sich sicher selbst gut ausmalen, denn damit kommt der Menschenhaß des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zum Vorschein, daß die Feinde des Antichristen mit dem Zeichen der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichneten werden, aber keinesfalls mit dem "Zeichen seines (lügenbehafteten und heilig gemachten) Namens".
Zu ihnen gehören neben den noch nach der Entrückung der Gemeinde zum lebendigen Glauben gekommenen, Zeugnis ihres Glaubens ablegenden und offen bekennenden, den Antichristen öffentlich ablehnenden wahren Christen. Aber auch die Gesetzlosen, die sich an keinerlei Gesetze, auch nicht an die des Antichristen halten wollen, zählen unter die Feinde des Antichristen, deren er sich entledigen muß. Die Letztgenannten haben aber nicht den heiligen Geist gelästert. Jesus Christ würde, wenn er hier wäre, diese Sünder suchen, damit auch sie Erlösung ihrer Seelen finden können. Wir wollen uns damit ihn nicht in den Weg stellen und Barmherzigkeit üben.
So kann es uns bereits heute gewahr werden, was es mit dieser in Wahrheit vom Antichrist erzeugten  Kennzeichnung in Wirklichkeit auf sich haben wird.
Auch wenn der falsche Prophet nach Offenbarung 13, 11-18 mit Nachdruck behaupten und lügen wird, daß der lebendige Gott und kein Anderer die Menschen auf diese übernatürlich anmutende Art und Weise kennzeichnet und die mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten angeblich die allergrößten Feinde Gottes sein sollen, der Geist der Wahrheit legt alles offen.
Wir wissen es bereits im Innersten unseres Herzens, wenn wir die mit dieses Zahl gekennzeichneten Menschen genau kennen: Derjenige Name, der in Wahrheit hinter der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] steht, heißt Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach. Und Menschen, die in Jesus Christus gesegnet sind, kann man nicht verfluchen.
Dies wird wohl einer der größten und offensichtlichsten Lügen des Antichristen sein, der behauptet, daß die an der Stirn oder an der rechten Hand in der Zeit der Bedrängnis wie von selbst entstehenden Hautmale ursprünglich vom lebendigen Gott herrühren sollen. Und dies haben wir auch im Kapitel "Warum ist das erste Tier und nicht der lebendige Gott der wahre Verursacher des "Greuelbildes der Verwüstung" und der damit einhergehenden Kennzeichnung der Menschen?" bereits gehört. Denn eine Hauttätowierung war im Alten Testament bei den Juden strikt verboten.
In Wahrheit verwendet der große Weltverführer zur Realisierung der Kennzeichnung dazu den falschen Propheten nach Offenbarung 13, 11-18 und sie dient ausschließlich seiner Macht- und Druckausübung auf die dann sehr stark religiös geprägten Menschen der Erde. Ohne ihn, d.h. ohne den falschen Propheten, der sein größtes Machtinstrument darstellt, wäre er dazu nicht fähig.

Die Grundlagen und das Hintergrundwissen, welches man für die Deutung der Zahl des Tieres benötigt

Vorwegnehmend zur Deutung der Zahl des Tieres sollen nun zum besseren Verständnis einige Grundlagen zum (ersten) Tier (aus dem Meer) zusammengetragen werden, desjenigen Tieres, dessen Zahl, die sich auf seinen lügenbehafteten Namen bezieht, "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] sein soll:
 
Wir hatten im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier gehört, daß im Zusammenhang mit ihrer symbolischen Deutung die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13, 17-18 die Zahl des Menschen ist, bzw. daß die Menschenzahl allgemein den Wert "sechs" besitzt. Und wir beantworteten hier anhand der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" die Frage, ob der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, allgemein ein Mensch oder mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund ist.

Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" ab hier fanden wir heraus, daß der Aspekt des Wiederheilwerdens der tödlichen Wunde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 nur symbolisch gedeutet werden kann.
Im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier stellten wir außerdem fest, daß die Deutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleichfalls nur bzw. ausschließlich symbolisch erfolgen kann und daß derjenige Schiffbruch erleiden muß, der dennoch versucht, sie einer allen bekannten (gemeint ist hier einer allen durch Massenmedien bekanntgemachten) Persönlichkeit der religiösen Welt oder der Politik zuzuordnen versucht.

Dennoch aber steht die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" für einen ganz bestimmten Herrscher(-Typ) in der Menschheitsgeschichte, der aber lediglich und dies ist das Besondere an ihm, lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, also als sichtbare Person nicht greifbar ist und der, und dies ist ganz wichtig, zu beachten, erst zur "Zeit des Endes" mit seinem für die Welt verhängnisvollen Wirken beginnt. Als Person bzw. Persönlichkeit wird er also nie selbst an die Öffentlichkeit treten und kann in der Vergangenheit noch nie in Erscheinung getreten sein.
Denn alles, was in der jüngsten und weiter zurückliegenden Vergangenheit jemals dahingehend verstanden worden ist, war also in Wahrheit noch nicht dasjenige, was in der Bibel im 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes vorhergesagt ist, sondern kann lediglich eine Vorschattierung dieser Prophetie gewesen sein.
Das Auftreten des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, mit dem der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemeint ist, wird vom Propheten Daniel für eine ganz bestimmte und charakteristische Zeit angekündigt. Es ist die letzte der siebzig Jahrwochen (vgl. Daniel 9, 27), die sogenannte Endzeit, für die das Auftreten des Antichristen prophezeit wurde und wie wir weiter unten noch sehen werden, auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet, auf die Zeit hin, wenn die weltweite Zerstreuung des heiligen Volkes Gottes, gemeint sind die Israeliten, ein Ende hat.
Dasjenige, was in der Bibel im 13. Kapitel der Offenbarung des Johannes vorhergesagt ist, kann sich also erst dann erfüllen, wenn der Staat Israel wieder politisch auf der Landkarte der Erde erscheint.

Und weil der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" als Person bzw. Persönlichkeit nie selbst an die Öffentlichkeit treten wird, kann er auch seine Macht nicht persönlich bzw. für die Öffentlichkeit transparent gestalten bzw. ausüben. Sondern das sogannte aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 wird dies an seiner Stelle tun (vgl. in Offenbarung 13, 12).
Und dennoch, auch wenn derAntichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" lediglich durch sein Wirken nicht aber durch sein persönliches Äußeres erkennbar und begreifbar werden wird, alle Welt versetzt er damit in Staunen und sie läuft dem ersten und nicht dem zweiten Tier (ganz von allein) hinterher und betet das erste und nicht das zweite Tier an, daß doch der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder ist:
Denn "... es übt alle Macht des ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung 13, 12). "Und es tut große Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es auch Feuer vom Himmel auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen ..." (Offenbarung 13, 13; ergänzenden Klammertext vom Verfasser dieser Homepage).

Es ist also nicht seine Art, wie er die Macht ausübt und mit den dann neben ihm noch Mächtigen der Erde verfährt, die allen Menschen der Erde so imponiert. Denn er läßt seine Macht ausüben vor seinen Augen und tut dies nicht selbst.
Und in den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?" und "Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der Verwüstung" dar?" erfahren wir mehr über das sogannte aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und daß dieses zweite Tier immer nur auf eine ganz bestimmte Zeit begrenzt zweierlei Gestalt besitzt.

Das Auftreten des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist außerdem dadurch charakterisiert, daß er den Anspruch erhebt, Jesus Christus zu sein.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung von "Anti" gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier), ihn verdrängen und von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 und Offenbarung 13, 7-8), er, der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt hat.

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird aber wie schon gesagt seine Ziele verfolgend und durchsetzend nicht persönlich in Erscheinug treten, sondern, um glaubhaft zu sein, die Menschen der  Erde ein sogenanntes "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 anbeten lassen. Denn diese Zeit, die der Prophet Daniel beschreibt, ist nach Daniel 8, 17-19 auf die "Zeit des Endes" gerichtet. Mit der "Zeit des Endes" in Daniel 8, 19 aber ist die (aller)letzte Zeit unmittelbar vor der tatsächlichen Wiederkunft Jesu Christi gemeint:
"Und er sprach: Siehe, ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns (d.h. zur Zeit der endzeitlichen Zornesgerichte Gottes); denn (in erster Linie) auf die Zeit des Endes (dann, wenn Jesus Christus als Weltrichter auf diese Erde zurückkommen wird) geht das (zuvor gesehene) Gesicht." (Hervorhebung und Ergänzung durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und in Daniel 8, 26 wird vom Propheten Daniel gesagt, daß es bis zur endgültigen Erfüllung der Vision in Daniel, Kapitel 8 vom Zeitpunkt der Prophetie aus betrachtet noch eine lange Zeit sein wird und daß es, wie bereits eingangs erwähnt, erst dann geschehen soll, wenn die Zerstreuung Israels in die ganze Welt ein Ende haben wird, d.h. wenn die Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land wieder zurückkehren werden (vgl. Daniel 12, 7). Und erleben wir nicht gerade heute, daß die Zerstreuung Israels in die ganze Welt bereits ein Ende gefunden hat. Wie nahe also müssen die Geschehnisse, die auf die "Zeit des Endes" hin gerichtet sind, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen bereits herangerückt sein, wie nahe muß die heutige Zeit bereits vor demjenigen liegen, was in der Bibel mit "zur letzten Zeit des Zorns" zum Ausdruck gebracht werden soll!

Während das mit der "Zeit des Endes" beginnende Zurückkehren der Juden aus allen Ländern der Erde, wohin sie ihr Gott verstoßen hatte, in das einst ihren Vätern gegebene Land somit eines der mächtigsten, eindrucksvollsten und unverkennbarsten Wunder und Endzeitzeichen darstellt (Denn die Israeliten existierten trotz ihrer Zerstreuung in über 140 Länder der Erde dennoch als ein einheitliches Volk weiter. Das taten sie knapp 2000 Jahre lang! Und daß sie sich nicht mit den Völkern, unter denen sie lebten, vermischten, ist wirklich ein großes Wunder.), das von vielen Propheten des Alten Testaments bereits vor einigen Tausend Jahren für die "Zeit des Endes" vorhergesagt worden war (vgl. auch in den Kapiteln "Die politische Wiederentstehung und geistliche Wiederherstellung Israels" und "Was sind die wichtigsten angekündigten Endzeitzeichen?"), bildet die Prophetie zum sognannten "Greuelbild der Verwüstung" nach  Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 den Abschluß der Endzeit. Denn sie, diese überaus furchtbare Zeit der Verfolgung der Seinen des lebendigen Gottes, wie sie nach  Daniel 12, 1 oder Matthäus 24, 21 nie zuvor dagewesen war, seitdem es Menschen gibt, und auch nie wieder kommen wird, fällt in die zweite Hälfte, d.h. in den letzten Teil, der die Endzeit abschließenden großen Trübsal zur "Zeit des Endes", da sie lt. Daniel 9, 27 in der Mitte dieser sehr schlimmen Zeit der großen Trübsal beginnen soll.
Einen relativ kompletten und übersichtlichen Überblick über die wichtigsten Ereignisse der "großen Trübsal" in einer chronologisch geordneten Abfolge kann man sich übrigens über den folgenden Link des diesbzgl. Kapitels "Die wichtigsten Ereignisse der großen Trübsal in einem zeitlich geordneten Überblick:" verschaffen.

Die Deutung der Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", die gleichzeitig als Hautmal vergeben wird und sich dabei auf den lügenbehafteten Namen des (ersten) Tiers (aus dem Meer) bezieht:

Und nun, da wir uns mit einigen Grundlagen zum (ersten) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 vertraut machen konnten, möchten wir jetzt versuchen, seine in Offenbarung 13, 17-18 ihm bzw. seinem Namen zugeordnete "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" zu dechiffrieren, bzw. ihre wahre Bedeutung in Erfahrung zu bringen:

Was besagt die symbolische Deutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig", wenn man sie ausschließlich auf das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 bezieht?
Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also lt. der symbolischen Bedeutung der ihm in Offenbarung 13, 17-18 zugeordneten Zahl ein Mensch sein, mit der aber verdeutlicht werden soll, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. ihr Träger, also derjenige, dem sie zugewiesen wird, einen Abfall bzw. eine Abkehr vom lebendigen Gott bewirkt und damit Verwüstung bringt.
Und da die "sechs" in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gleich dreimal vorkommt und da die Zahl "drei" in der Bibel zur Betonung der Ernsthaftigkeit und Eindringlichkeit im Sinne von „ganz bestimmt, sicherlich“ benutzt wird, symbolisiert die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" nach Dr. Bräumer aus Celle das letzte Unvermögen des Antichristen und bringt eine zerbrochene Zeit, d.h. eine Zeit, die vom Zerbruch mit Gott gekennzeichnet ist (vgl. das Geschriebene ab hier).
Durch das Aneinanderreihen von gleich "drei" mal der "sechs" in der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" wird eine Steigerung dessen bis zur Perfektion symbolisiert, die derjenige Mensch auslöst, dem diese Zahl zugewiesen wurde.



Die wohl tiefste symbolische Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig"  [ 666 ] liegt, wenn man sie auf den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bezieht, aber darin, daß damit zum Ausdruck kommt, daß durch denjenigen (gemeint ist der eine Mensch, und es sollte nur ein einziger Mensch sein), dem sie ursprünglich zugewiesen wurde, bzw. dem sie bei aller Lüge und Intrige um diese Zahl herum in Wahrheit gilt, mit sehr viel Hochmut verbunden trotzdem eine Art neuen, scheinbar von einem Gott hervorgerufenen Lebens gewirkt wird. Und dies wird geschehen können, obwohl jener nur ein menschliches Wesen besitzt und vom Fleisch abstammt.
Dieser Umstand eines scheinbar gottgewirkten Lebens wurde bereits ausführlicher im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier abgehandelt. Er soll aber, weil es das augenscheinlichste Charakteristikum des Antichristen zur "Zeit des Endes" darstellt, wegen seiner großen Wichtigkeit und der großen Verführung, die davon ausgeht, an dieser Stelle noch einmal wiederholend kurz zusammengefaßt werden.
Vorwegnehmen seien an dieser Stelle aber noch folgende Worte gesagt:



In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende)
gibt es interessanterweise gewisse Ähnlichkeiten bzgl.der des Christentums (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Dabei spielen drei Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind: der "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), der "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete) und "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel).
Das islamische Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Antichrist des Islam, der sogenannte "Daggal", dessen Auftreten auch die Muslime für die Endzeit erwarten, ist nach islamischer Vorstellung der große endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“, sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
So muß auch der islamische "Daggal" bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" der Bibel, der Satan unterstehen wird, mit seinem "Maul", gottesgläübige Menschen herabsetzen, verunglimpfen und sie in Verruf bringen, d.h. denunzieren (vgl. das in Daniel 7, 8 und Offenbarung 13, 5-6 zum "Maul" Gesagte).
Der "Daggal" des Islam wird von den Muslimen darum als der "falsche Messias" und "Verführer zum Götzendienst" angesehen (vgl. dazu das im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem Begriff "Daggal" Gesagte).
Nach den Vorstellungen der Muslime soll er sich göttliche Wesenheit anmaßen und damit die Lehre des Islam verfälschen. So jedenfalls lehrt es der islamische Glaube. Und der Schreiber dieses Textes vermutet darum: Der "Daggal" des Islam und der Antichrist der Bibel verkörpern einunddieselbe Person.

Und wenn es da einen geben wird wie den "Daggal", der sich bekanntlich göttliche Wesenheit anmaßen und der sich also an die Stelle Gottes stellen wird, muß er sich auch erdreisten und fälschlicherweise zuschreiben, selbst die Quelle des Lebens zu sein. Und er muß dies, wie es der Schreiber dieses Textes an diser Stelle erwarten würde, auch ein Stück weit beweisen, also vorzeigen können. Derjenige, der Gott gleich sein will, der muß doch, um auch glaubhaft zu sein, als der Spender des Lebens auftreten, denn dies ist doch das allgemeine Charakteristikum eines göttlichen Schöpfers, der den Himmel und die Erde gemacht hat und das Leben darauf erschaffen hat!
Denn es läßt sich doch ganz allgemein sagen, daß ein Gott immer den Ursprung und die Quelle des Lebens verkörpern muß. Wenn er diesen wichtigen Aspekt nicht berücksichtigt, kann der "Daggal" nicht wie Gott sein oder sich gar nicht erst über ihn erheben. Und niemand auf der Welt würde ihn als einen schöpferischen Gott anerkennen.
Und die Vermutung, daß der "Daggal" des Islam und der Antichrist der Bibel einunddieselbe Person verkörpern, begründet der Verfasser der Homepage darin, daß ihn auch die Bibel als denjenigen charakterisiert, der im Wort Gottes als Mensch beschrieben wird und sich doch über Gott erhebt bzw. sich ihm gleichstellt.
Denn der "Antichrist" bzw. Antimessias ist es, der sich wie bereits gesagt ungeheuerlicherweise der altgriechischen Bedeutung von "Anti" gemäß ganz unverfroren an die Stelle Jesu Christi stellen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier), ihn verdrängen und von sich selbst schamlos behaupten wird, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25 Daniel 9, 27 ; Daniel 11, 36 und Offenbarung 13, 7-8), er, der diese Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt hat.

Den Aspekt, daß sich das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wie in 2. Thessalonicher 2, 3-4 erwähnt göttliche Wesenheit anmaßen wird, und so sieht es der Verfasser dieser Homepage, kann man u.a. auch auf die Entschlüsselung bzw. symbolische Deutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" zurückführen, wenn man diese Zahl auf den damit gemeinten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bezieht.
Diese Ableitung der symbolischen Deutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" beruht auf der folgenden Überlegung:
Mit ihren sechs Hunderten, sechs Zehnern und sechs Einern und der symbolischen Bedeutung der dort verwendeten Dreimaligkeit der Ziffer "sechs"(gemeint ist die symbolische Deutung der in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" enthaltenen Zahl "drei", bzw. daß die Menschenzahl "sechs" insgesamt "drei" mal in der "Zahl des Namens" des Tieres enthalten ist) kommt nämlich das scheinbar göttliche, lebensspendende Wesen des (ersten) Tieres (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 zum Ausdruck.
In der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" kommt also die Ziffer "sechs" genau dreimal vor. Und das ist kein Zufall. Dies könnte nämlich im Hinblick auf das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 eine besondere Bedeutung besitzen bzw. ein Hinweis auf etwas Bestimmtes sein, das den damit gemeinten Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. sein Wesen betrifft.
Der Schreiber dieses Textes führt seine nachfolgende Deutungsrichtung darauf zurück, daß im Zusammenhang mit der Verwendung der Zahl "drei" in der Bibel an vielen Stellen durch ein göttliches Eingreifen bzw. Wunderwirken neues Leben am Entstehen war, bzw. dem im Zusammenhang mit der Zahl "drei" stehenden Menschenleben durch das Eingreifen bzw. Wunderwirken Gottes weitere Jahre hinzugefügt wurden (vgl. die vom Schreiber dieses Textes im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier angeführten Beispiele).

Diese Deutungsrichtung eines im Zusammenhang mit der Zahl "drei" stehenden von Gott gewirkten neuen Lebens wird zusätzlich bekräftigt, da es noch andere Hinweise darauf gibt, daß der sogenannte Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, derjenige ist, der mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 das bestehende Leben von ihn anbetenden Menschen verlängert bzw. damit (scheinbar bzw. dem äußeren Anschein nach) neues, ja sogar ewiges Leben schafft (vgl. im Kapitel "Die biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches Gegenstück, das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein Art von Wiedergeburt bewirkt" ab hier).

Im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier, das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw. wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie ihm?" ab hier wird dazu noch ein sehr interessanter und wichtiger Gesichtspunkt deutlich:
Die Bedeutung und die Tragweite des ausschließlich symbolisch gemeinten Wiederheilwerdens der tödliche Wunde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 an einem seiner Köpfe muß weit über das lebensrettende Wirken an einem einzelnen Menschen hinausreichen. Warum auch sonst führt die Bekanntmachung dieses Heilwerdens der tödlichen Wunde dazu, daß alle Erdbewohner darüber anfangs ins Staunen versetzt werden aber im gleichen Atemzug alle Menschen eben diesem ersten Tier aus dem Meer nachzulaufen und es anzubeten beginnen. Und dies geschieht wie bereits gesagt weltweit:
" ... Und der Drache übergab ihm seine Gewalt und seinen Thron und grosse Vollmacht.
Und einer seiner Köpfe sah aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch seine Todeswunde wurde
geheilt
.
Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor dem Drachen, weil er dem Tier die Vollmacht gegeben hatte; und sie beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
"
(Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)

Was muß wohl in einer aufgeklärten Zeit wie heute unter mit Informationen gesättigten und abgeklärten Menschen der Gegenwart geschehen, damit es passiert, daß wirklich alle Menschen der Erde dem Antichrist bzw. Antimessias "zur Zeit des Endes" wie von selbst hinterherlaufen und sogar ihre Knie von ganz allein vor einem Mächtigen dieser Erde beugen und ihn vielleicht nicht mal auf seinen Befehl hin anzubeten beginnen (vgl. in Offenbarung 13, 4 nach der Luther Bibel).
Kann es allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt, wegen seiner Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden. Nein, denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod gemäß Hebräer 2, 14-15) und seinen Thron übergab.
Oder ist es nur sein Imponieren, mit dem er einen modern und materiell denkenden Menschen der heutigen Zeit hinter dem Ofen hervorlocken kann und um den kleinen Finger wickelt?
Es kann jemand mit Gewalt verlangen, wie ein Gott angebetet zu werden. Aber wenn dieses "Hinterherlaufen" und "Anbeten" wie von ganz allein in Gang kommen wird, muß es schon etwas Gewaltiges sein, zu dem das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der damit gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" in der Lage ist, es an den Menschen zu tun!
Und es muß in der Tat so wirken, als würde das, was da vor den aller Augen der Menschen der Erde geschieht, gewißlich von einem Gott, der die Quelle des Lebens selbst ist, herrühren und als könnte tatsächlich nur der eine Gott des Himmels dies alles bewirken! Und dasjenige, das da wie von Geisterhand erzeugt vor aller Augen der Menschen der Erde geschieht, muß für jeden Einzelnen von so großer Wichtigkeit und von solch enormer Bedeutung sein und so ein Gewicht besitzen, daß es augenblicklich und ohne größeres Anschieben der Dinge die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Erdbewohner gleichsam auf sich zieht.
Nur wer die wie in diesem Kapitel ab hier weiter unten ausführlich erläuterte und im biblischen Sinne gemeinte Weisheit von Gott geschenkt bekam, wird auch dann noch trotz aller Verblendung erkennen können, daß trotz aller zum Teil wirklich großen Wunder kein Geist steht, der die Menschen wirklich liebt! Es ist, wie wir weiter unten noch sehen werden, in Wahrheit ein Geist, der die Seinen Gottes bedrängt und sogar blutig verfolgt.
Und derjenige Erdbewohner, der dies für sich selbst erkannt hat, wird in diesem Zusammenhang dann auf die Wurzel bzw. den Ausgangspunkt allen Wirkens zurückschauen. Dieser Anfang wurde nämlich mit dem gotteslästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 gemacht und zwar in derjenigen Zeit, als es noch offensichtlicher war, daß der Verursacher und Besitzer dieses "Maules" die Menschen in Wahrheit verachtet und den lebendigen Gott des Himmels, von dem er mit seinem "Maul" scheinbar so groß sprach, in Wirklichkeit mit Füßen tritt.
Denn im Altgriechischen bedeutet das Wort "anti" in erster Linie "an (die) Stelle von" bzw. "anstatt". Seine zweite Bedeutung "gegen", die es auch besitzt, hat dabei keinen Vorrang (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Indem sich also der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an die Stelle des im Alten Testament verheißenen und von den Juden erwarteten Messias und Retter ihres Volkes setzt bzw. ihn nachahmt, wendet er sich damit gleichzeitig gegen ihn.
In diesem Sinne wird er von sich selbst schamlos behaupten, daß er der erwartete Messias sei (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25Daniel 9, 27; Daniel 11, 36 und Offenbarung 13, 7-8), inszeniert sogar zu Beginn der zweiten Hälfte der durch ihn hervorgerufenen großen Trübsal die Wiederkunft Jesu Christi und wird das kurz zuvor demonstrativ selbst in die Welt hineingetragene Böse nur dem Anschein nach wieder von dieser Erde wegzunehmen versuchen. Dies alles bewirkt der Sohn des Verderbens, der die Erwartungshaltung in allen Menschen kurz zuvor selbst erzeugt hat, so daß nun alle Menschn der Erde, die durch sein Wirken in große Angst gerieten, darum nun dringlichst auf einen Retter aus der Not hoffen, einen Retter, der die aus den Fugen geratene Welt, wieder in den Griff bekommt.
Vergessen wir deshalb nicht, daß der "Antichrist" bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gleichzeitig zwei Personen in sich vereinen wird, den Christushasser und Christusleugner (vgl. Offenbarung 13, 5-6) aber auch den Christusnachahmer (vgl. Offenbarung 13, 14-15), der selbstsüchtig und machtgierig, da er selbst beabsichtigt, seinen Platz einzunehmen und ihn zu verdrängen, den guten Hirten scheinbar sogar groß spricht.
Und das Zusammenwirken dieser zwei Personen, der des politischen Herrschers und der des religiösen Führers wird für sehr viele Menschen in seinem perfekt gekonnten Zusammenwirken verhängnisvoll sein, so verhängnisvoll, daß in Offenbarung 13, 8 geschrieben steht:
"Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht vom Anfang der Welt an geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist."


Vom aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 heißt es in Offenbarung 13, 12: "Und es (gemeint ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier) übt alle Macht (bzw. wirkt alle Gewalt) des ersten Tieres (aus dem Meer) aus vor seinen Augen ...". (Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Internetseite)
Und das mit "ausüben" oder "wirken" aus dem Urtext übersetzte Wort steht für "Gottes Erschaffen", "Gottes Schöpferwirken" oder "neues Leben schaffen durch Gott".
Und so wie der heilige Geist Gottes der Schöpfer des neuen geistigen Menschen ist und so neues und sogar ewig währendes Leben schafft (gemeint ist derjenige gute Geist Gottes, der die geistige Wiedergeburt eines Menschen bewirkt, die dafür zwingend notwendig ist, um in das Reich Gottes eingehen und das ewige Leben in der Nähe Gottes erhalten zu können), ist das aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 (das ja das satanische Gegenstück zum bzw. das Zerrbild für den heiligen Geist Gottes verkörpert) ebenfalls eine gewisse Art von Schöpfer (vgl. dazu das im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem Begriff "Daggal" Gesagte). Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, ist nach den Vorstellungen des Verfasser dieser Homepage derjenige, der mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 ein neues, ja sogar scheinbar ewiges Leben bei all denjenigen bewirkt, die ihn anbeten werden, welches aber sicherlich, da der Antichrist zur "Zeit des Endes" in Allem lügt, in Wahrheit von ganz anderer Art ist. Dies muß so geschehen, und diese große Verführung läßt Gott nur deshalb zu, auf daß alle diejenigen Menschen der Erde gerichtet werden, die den Lügen (des großen Versuchers) geglaubt haben (vgl. 2. Thessalonicher 2, 11-12).
Denn das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier stellt sich ganz in den Dienst des ersten. Darum verkörpert es eine Parodie bzw. ein Zerrbild zum heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt bzw. stellt dessen verzerrtes Abbild dar.
Der heiligen Geist Gottes, der Gott im Himmel bezeugt, ist doch der Schöpfer des neuen geistigen Menschen, schafft also auch neues Leben. Also muß es auch in ähnlicher Form dessen verzerrtes Abbild, das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier tun können! Aber auch wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes", das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, selbst vorgibt, er sei Gott, wer sich auf beiden Beinen hinkend für diesen Lügner un sein scheinbar neues und ewig währendes Leben entscheidet, vergibt sich damit unwiderruflich die Möglichkeit, vom Gott des Lebens noch gerettet zu werden.
Also derjenige, der das verlockende Angebot des Sohnes des Verderbens nicht konsequent ausschlägt, sondern  wer nach Offenbarung 14, 9 "das Tier anbeten (wird) und sein Bild, und wer das Zeichen seines Namens annimmt", "der wird (nach Offenbarung 14, 10) von dem Wein des Zornes Gottes trinken (müssen), der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zorns, und er wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.", derjenige wird also vom tatsächlich lebendigen Gott für immer und alle Ewigkeit verworfen werden und nach Offenbarung 14, 11 "keine Ruhe Tag und Nacht" mehr haben (Hervorhebungen und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage).

Ein letzter Aspekt, durch den diese Deutungsrichtung zusätzlich bekräftigt wird, besagt, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nicht nur im Stande ist, Menschen zu töten. Nein, der Schreiber dieser Internetseite vertritt die Ansicht, daß er damit auch die Gewalt über den Tod besitzt und das biologische Altern aufzuhalten vermag (vgl. in den Kapiteln "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung 13, 11-18, wie kann man sie verstehen?" ab hier und "Die fragwürdige Gewalt über den Tod"). Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes" maßt sich an, über sein Menschsein hinaus anstelle des lebendigen Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und ihm wurde dabei sogar die Gewalt über den Tod gegeben (vgl. Hebräer 2, 14-15). Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn zumindest über das normale Maß hinaus aufzuhalten. 

Dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird im Zusammenhang mit der Anmaßung seiner göttlichen Wesenheit auch an anderer Stelle in der Heiligen Schrift und dort noch viel deutlicher und zwar in Offenbarung  17, 11 eine ganz bestimmte Zahl zugeschrieben:

Offenbarung 17, 11-12
11 Und das Tier (gemeint ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"), das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis.
12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Um Klarhet in diesen Dingen zu erlangen, beruft sich der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle auf Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, der in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 23.05.09 in der 32. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema darlegte:
In seinen Ausführungen vermerkte Dr. Bräumer an dieser Stelle dazu den Satz mit folgendem Wortlaut:
»Während die Zahl "sechs" hinter der "sieben" (die Zahl "sieben" ist die Zahl der Vollkommenheit Gottes) zurückbleibt, wird diese von der "acht" überschritten. Der Antichrist will mehr sein, als Gott, also "acht" und ist darum eben weniger als "sechs"«

In der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche wurde die Zahl "acht" zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens", so erklärte es Dr. Hansjörg Bräumer in der 35. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes", die am 22.08.2009 im Evangeliumsrundfunk (ERF) ausgestrahlt wurde.
Das ewige Leben aber ist die (Gnaden-)Gabe Gottes (vgl. Römer 6, 23). Und derjenige, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird (das ist der Antichristus), der also mehr sein will als Gott, wird, da ihm in Offenbarung  17, 11 die Zahl "acht" zugeteilt wird und die Zahl "acht" wie wir soeben gehört haben in der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde, denjenigen Menschen, die ihn anbeten werden, eben jene Gnadengabe Gottes nach Römer 6, 23 versprechen.
Aber das, was er denen, die Ihn anbeten werden, betrügerischerweise verspricht, kann aber nicht wirklich das ewige Leben sein. Denn er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist lt. Offenbarung 17, 8 nur derjenige, der aus dem Abgrund aufsteigen wird, um in die Verdammnis zu fahren. Er ist jener Mensch der letzten Zeit, der durch seine von ihm bewirkten Wunder, zu dem auch das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 gehört, den heiligen Geist lästert, deshalb vor dem Gott, den er zu verdrängen und zu ersetzen versucht, keine Vergebung findet und durch dessen Wirken die Gottesfeindlichkeit und die Auflehnung gegen Gott zur Perfektion ausarten.
Denn "Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott." (2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Erhebt sich also der Antichrist zur "Zeit des Endes" nach 2. Thessalonicher 2, 4 "über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt" (d.h. über alles was nur dem lebendigen Gott zugesprochen wird), dann erhebt er sich mit Gewißheit auch darüber, daß das ewige Leben nach Römer 6, 23 Gottes (Gnaden-)Gabe ist.
Und ist dies, also Gottes (Gnaden-)Gabe, uns Christen nicht sogar das wichtigste Kriterium und Erkennungszeichen, welches unseren Gott charakterisiert und weswegen wir ihm u.a. nachlaufen und schätzen, nämlich daß wir trotz unserer Verfehlungen und unserer Überheblichkeit aus Gnade leben dürfen und nicht sterben müssen?
Und kopiert der Antichrist zur "Zeit des Endes" seinem Namen "Anti" gemäß nicht Jesus Christus, und bedeutet dieses Wort "Anti" bzw. Antimessias im Altgriechischen nicht mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende bzw. "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und weniger als der sich "gegen" Christus Stellende? Dann muß er demnach logischerweise auch unweigerlich selbst unverfroren von sich behaupten:
"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben ..." (in Anlehnung an Johannes 11, 25)

Bei allem, was den Antichrist für die Menschen der Erde so anziehend macht dürfen wir aber eines nicht vergessen. Denn in Offenbarung 17 beschreibt einer der sieben Schalenengel genau diese Situation, so wie sie eintreten wird, wenn der Antichrist seine ihm nachlaufende Gemeinde um sich geschart haben wird. In dieser Vision des Propheten Johannes vergleicht er die Gemeinde des Antichristen mit einer großen Hure "... , die an vielen Wassern sitzt" (Offenbarung 17, 1) und meint mit den vielen Wassern "... , an denen die Hure sitzt, ... Völker und Scharen und Nationen und Sprachen" (Offenbarung 17, 15).
Und diese Hure trägt den symbolischen Namen "Das große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden" (Offenbarung 17, 5).
Und das Tier, das diese große Hure Babylon trägt, sitzt "auf einem scharlachroten Tier" das voller lästerlicher Namen war und sieben Häupter und zehn Hörner hatte (Offenbarung 17, 3), also das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes". 
Mit dem Namen "Babylon" aus Offenbarung 17, 5 ist nicht die einstige Hauptstadt Babyloniens als eine topografische historische Weltstadt des Alten Testaments gemeint, die in Mesopotamien lag, sondern eine geistige Wohnstätte der Nachfolger bzw. der Gemeinde des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes". Ihr Träger ist nicht Jesus Christus und ihr Aufenthaltsort ist nicht Gottes Nähe, sondern die Wüste (vgl. Offenbarung 17, 3). Und von der "Wüste" im biblischen Sinne wissen wir aus Jesaja 13, 21, daß sie ein Ort der Dämonen und gottesfeindlichen Mächte ist, in der wir Gott nicht finden können.
Jeder Ort, an dem der wahre Jesus Christus nicht angebetet wird, läßt sich alo mit der biblichen Symbolik "Wüste" beschreiben. Mit der biblichen Redewendung "Wüste" wird demnach ein irdischer Ort des Götzendienstes bezeichnet. Und an so einen Ort hat das scharlachrote Tier, das voll lästerlicher Namen war und sieben Häupter und zehn Hörner besaß, die Frau, die es trägt verschleppt (vgl. nochmals Offenbarung 17, 3).
Aber in Offenbarung 17, 1 spricht der eine der sieben Schalenengel auch vom Gericht, d.h. vom Ende der Hure.
Und dieses Ende wird vernichtend sein. Denn der symbolische Deckname der Gemeinde des Antichristen der großen Hure, "die an vielen Wassern sitzt" das "große Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden" zeigt auch auf, welches Ende sie, die endzeitliche antichristliche Gemeinde des ersten Tieres aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, nehmen wird.
Wir lesen dazu in Jesaja 51, 6+13 eine Parallele zum Untergang des historischen Babylons, der historischen Weltstadt Mesopotamiens, wo nicht nur die bereits in der Vergangenheit vollzogene Vernichtung der topografischen Hauptstadt Babyloniens prophezeit wird, sondern weiterreichend auch Bezug genommen wird auf den Untergang des noch kommenden geistigen Babylons zur "Zeit des Endes":
"6 Flieht aus Babel, und rette ein jeder sein Leben, daß ihr nicht untergeht in seiner Schuld. Denn dies ist für den HERRN die Zeit der Rache, um ihm seine Taten zu vergelten.
...
13 Die du an großen Wassern wohnst und große Schätze hast, dein Ende ist gekommen, dein Lebensfaden wird abgeschnitten!" (Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Genau darum spricht Jesus, indem er vor dieser Gemeinde des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" eindringlich warnt, die das in der Wüste befindliche scharlachrote Tier trägt:
"Geht hinaus aus ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!" (Offenbarung 18, 4)
Und doch die Mehrheit der Menschen der Erde wird der Verführung durch das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", welches nach Offenbarung 17, 3 in einer Parallele als scharlachrotes Tier, das voll lästerlicher Namen war und sieben Häupter und zehn Hörner hatte, beschrieben wird, unterliegen. Wie schrecklich, wo doch die Bibel so klar und unmißverständlich ganau darüber spricht! Wie furchtbar, daß sie übersehen haben, daß das scharlachrote Tier nach Offenbarung 17, 3 einen Teil der satanischen Trinität darstellt. Denn in Offenbarung 12, 3 wird die Farbe rot dem Drache bzw. nach Jesaja 14, 29 und Jesaja 30, 6 dem feurigen Drache zugeschrieben.

Was ist es also, das den Antimessias zur "Zeit des Endes" für alle Menschen der Erde so anziehend macht, so daß sie zuerst ins Staunen geraten, dann ihm nachzulaufen beginnen und ihn dann schließlich auch noch (freiwillig) wie einen Gott anzubeten beginnen, sich aber genau damit an einen Ort in der Wüste, d.h. in die tatsächliche Gottesferne begeben? Denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-3 nach der Zürcher Bibel:
"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (praktisch ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier "seine Gewalt und seinen Thron und große Vollmacht" zur Ausübung seiner Gewalt übergab. Und gleich weiter in Offenbarung 13, Vers 4 der Lutherbibel steht geschrieben "... und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und beteten das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich, und wer kann mit ihm kämpfen?" (Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage).
Auch wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" unter Todesandrohnung diejenigen zur Anbetung zwingt, die ihn wehement ablehnen, kommen doch die allermeisten Menschen durch seine verführischen Wunder ins Staunen, laufen ihm (praktisch ganz von allein) hinterher und beten das Tier in der Bewunderung seiner Stärke an.
Und sprach nicht Jesus selbst dem Tier aus dem Meer diese Dinge zu, als er an die Zukunft seines Volkes dachte, das dabei war, ihn, der es doch so gut mit ihnen meinte, als ihren Messias abzulehnen und zu verwerfen:
"Ich bin gekommen (als der wahre Messias Israels) in meines Vaters Namen und ihr nehmt mich nicht (als den von Gott gesandten Retter) an. Wenn ein anderer (dies später auch tut und) kommen wird in seinem eigenen Namen (und er bezieht sich hierbei auf das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, den Antichrist zur "Zeit des Endes"), den (also diesen Lügner) werdet ihr annehmen (d.h. ihm nachlaufen und ihn schließlich sogar anbeten)." (Johannes 5, 43)
Die Frage nach dem, was es ist, warum der falsche Messias und Widerchrist zur letzten Zeit von so vielen Menschen angebetet werden wird, kann demnach nur so beantwortet werden, daß er sich selbst  zum Lebensspender und zur Quelle allen Lebens macht. Er muß demnach von sich ebenso aber betrügerischerweise behaupten:
"Ich bin ... das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben ..." (in Anlehnung an Johannes 11, 25)
Und das muß es wohl sein, was seine vermeintliche göttliche Wesenheit ausmacht. Und darum wird ihm wohl auch in Offenbarung  17, 11 die Zahl "acht" zugeschrieben, die, wie wir weiter Oben bereits gehört haben, in der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde.

Der Antimessias zur "Zeit des Endes" bzw. seine eigentliche Erscheinung ist, bevor er selbst als Mensch geboren wird bzw. persönlich die Bühne dieser Welt betritt, bereits in der Vergangenheit (in vielen seiner Vorläufer) ein Stück weit in dieser Welt gewesen. Denn wir lesen über ihn in Offenbarung 17, 8:
"Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren (d.h. anders ausgedrückt könnte man vom Antichrist oder Antimessias zur "Zeit des Endes" auch sagen: Das Tier, das da war und das da immer wieder eine Zeit lang nicht ist, aber das da ganz am Ende, bevor es für immer in das Verderben fährt, ein letztes Mal mit völlig neuem Gesicht und in einer neuen menschlichen Gestallt mit nie vorher dagewesener Grausamkeit wiederkommt).
Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an, wenn sie das Tier sehen, daß es gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird.
" (Hervorhebung und eigefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
Der Antichrist war und ist nicht:
Der erste Teil der Charakterisierung des Wesens des Antichristen wurde von Dr. Hansjörg Bräumer in der 43. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes", die am 17.04.2010 im Evangeliumsrundfunk (ERF) ausgestrahlt wurde, da das Tier »war und nicht ist«, mit den Worten "Der Antichrist hat eine Vorgeschichte und eine geschichtliche Vergangenheit." interprädiert. Aber Dr. Bräumer betonte auch: "Der Antichrist ist keine die Gegenwart alles bestimmende Macht."
Und nun zum zweiten Teil der biblischen Charakterisierung des Wesens des Antichristen aus Offenbarung 17, 5:
Der Antichrist »wird wiederkommen«:
An dieser Stelle bemerkte Dr. Hansjörg Bräumer: "Im Verlaufe der Endgeschichte, von Jesu Geburt bis zu seiner Wiederkunft, wird es immer wieder historische Gestalten und Herrschaftssysteme geben, die den Antichrist verkörpern. Am Ende jedoch wird der eigentliche Antichrist erscheinen."
Und der Verfasser dieser Homepage ergänzt dazu noch, daß mit der Redewendung, der Antichrist »war und ist nicht«, eindeutig der Focus auf dem zweiten Teil der Aussage des Johannes liegt, die da lautet: Er «wird wiederkommen«.
Der Rückblick des Johannes auf bereits vergangene Herrscher im Verlaufe der Menschheitsgeschichte, die bereits den Geist des Antichristen besaßen, die erfolglose Suche nach solchen in seiner damaligen Gegenwart (gemeint ist also das Ausbleiben historischer Gestalten und Herrschaftssysreme zu seinen Lebzeiten, die den Antichrist verkörperten bzw. seines Geistes waren, also in jener Zeit, in der der Seher Johannes die Texte zum letzten Buch der Bibel niederschrieb - denn es gab unmittelbar um das Jahr 100 n.Chr. verglichen mit den Jahren zuvor und danach keine nennenswerte Christenverfolgung), läßt dabei nur den einen Schluß zu:  Der eigentliche Antichrist wird und muß demnach erst noch kommen.
Daß ihm aber zuvor viele seines Wesens, also Vorschattierungen vorausgehen werden, hielt der Seher Johannes bereits an anderer Stelle der Bibel fest. In einer Parallelstelle finden wir dazu:
"Und wie ihr gehört habt, daß der (eine und bereits für das Ende vorangekündigte) Antichrist kommt (und Johannes meint mit diesem unmißvrständich den einen, letzten und ganz bestimmten Christusnachahmer irdischer Natur, den Antimessias zur "Zeit des Endes"), so sind nun schon viele Antichristen (d.h. vorangegangene menschliche Herrscher ähnlichen gottesfeindlichen Wesens) gekommen (solche sind also bereits als menschliche Herrscher zu einer geschichtlichen Erscheinung geworden, und es werden noch ettliche dem eigentlichen Antimessias zur "Zeit des Endes" vorausgehen, bis dieser - natürlich ebenfalls - als ein Mensch dieser Erde aber erst zur letzten Zeit geboren werden wird und als Mensch die Bühne dieser Welt betritt) ..."
(aus 1. Johannes 2, 18; Hervorhebung und eigefügte Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)
"... so sind nun schon viele Antichristen gekommen ...", bedeutet hier also auch wie in Offenbarung 17, 8, daß dem eigentlichen Antimessias zur "Zeit des Endes", der noch kommt bzw. welcher erst in der letzten  bzw. sogenannten Endzeit erscheinen wird, sozusagen als Vorschattierungen dieses letzten und größten aller gottesfeindlichen Herrscher bereits viele andere mit ähnlicher Natur vorausgegangen und wieder gestorben sein werden. Bzw. es werden solche im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte zuvor noch kommen bzw. geboren werden müssen. Der eigentliche, erst in der letzen Zeit erscheinende Antichrist besitzt also eine Vorgeschichte.
Und solche Art von Natur, welche der Antimessias zur "Zeit des Endes" besitzen wird und weswegen ihm kein ständiges, ununterbrochenes gegenwärtiges Wesen zugesprochen werden kann, wird letztendlich mit seinem eigentlichen Erscheinen zur letzten Zeit aber dann auch nur eine kurze, d.h. eng begrenzte Zeit zu seiner vollen Blüte und Vollendung bzw. zu seiner ganzen Entfaltung kommen. Aber dies wird wie gesagt erst dann geschehen, wenn all diese Vorschattierungen des Antichristen zur "Zeit des Endes", die bereits da waren, vergangen sind, d.h. also nach einem Unterbruch seiner Gegenwart.
Das scharlachrote Tier in der Wüste voller lästerlicher Namen mit sieben Häuptern und zehn Hörnern nach Offenbarung 17, 3, was gleichzusetzen ist mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes") besitzt zwar eine Vergangenheit und hat eine Erscheinung in der Zukunft. Es besizt aber keine immer und zu jeder Zeit währende Gegenwart. Denn von ihm heißt es:
"Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist jetzt nicht und wird wieder aufsteigen ..." (nochmals Offenbarung 17, 8)
Und da der sogenannte Antichristus "wieder aufsteigen (wird) aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren" reißt er damit diejenigen Menschen dieser Erde, die ihn, den Widerchristen der letzten Zeit anbeten werden, durch seine Verführung mit sich in den Abgrund.
Sie, die angesichts der letzten Erscheinung Antichristen ins Staunen geraten, sich zum Götzendienst verführen lassen und ihn wegen der ihm von Satan verliehenen Gewalt über den Tod anbeten, sind also nicht etwa diejenigen, die das ihnen versprochene ewige Leben wirklich erhalten werden, sondern im Licht der Bibel gesehen in Wahrheit ausschließlich solche Erdbewohner, die nicht im Buch des Lebens stehen (vgl. nochmals bei Offenbarung 17, 8).
D.h., da mit dem Buch des Lebens Jesus Christus selbst gemeint ist, gehören die Anbeter des in der Wüste befindlichen scharlachroten Tieres voller lästerlicher Namen mit sieben Häuptern und zehn Hörnern nach Offenbarung 17, 3, das dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gleichzusetzen ist, in Wahrheit nicht wirklich zu Jesus Christus und besitzen demnach auch kein echtes ewiges Leben.

Wir völlig anders gegenüber Offenbarung 17, 8 (das Tier, das gewesen ist und jetzt nicht ist und wieder sein wird) klingt es da, wenn es in Offenbarung  4, 8 vom tatsächlichen Allherrscher dieser Welt heißt:
"Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr, der Allmächtige, der da war und der da ist und der da kommt."
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Die Gegenwart Gottes wird auch an anderer Stelle in der Bibel unterstrichen, d.h. bewußt betont. Denn bereits Mose stellt sie an den Anfang seiner Charakterisierung des allmächtigen Gottes. Wir finden sie in 2. Mose 3, 14:
"Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde (immer und zu allen Zeiten, also ohne jeglichen Unterbruch) sein«, der hat mich zu euch gesandt." (ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Nur der lebendige Gott Israels besitzt also sowohl eine Vergangenheit, und das unterscheidet ihn vom Antichrist, als auch zu jeder Zeit in Verlauf der Geschichte der Menschheit eine Gegenwart.
Und er hat, da er nicht wie der Widerchrist in die Verdammnis fährt, auch eine Zukunft, die im Unterschied zum Antimessias zur "Zeit des Endes", da er nur ein endliches Leben besitzt, sogar bis in die Ewigkeit reicht. Halleluja!
Nur er, der Herr und ware Retter dieser Welt, ist demnach allgegenwärtig und ein wirklicher Allherrscher und zwar durch alle Zeiten hindurch gegenwärtig.
Heilig ist also nur Gott der Herr, derjenige, der regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen!
Seine Macht kennt keinen Anfang, keinen Unterbruch und auch kein Ende. Und er ist und bleibt immer derselbe, er, der eine dreieinige Gott. Und darum kann er auch von sich selbst mit gutem Grund sagen:
"... Ich bin's, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe." (Jesaja 41, 4)
Und von seinem Sohn Jesus Christus heißt es darum:
"Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit." (Hebräer 13, 8)
Wir, die wir im Heute leben, wissen dies sehr zu schätzen. Denn wir müssen nicht erst auf eine Retter und Wundertäter warten, denn er war und ist bereits hier. Er lebt und wir werden mit ihm leben.
Dem scharlachroten Tier in der Wüste voller lästerlicher Namen mit sieben Häuptern und zehn Hörnern nach Offenbarung 17, 3, was gleichzusetzen ist mit dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (gemeint ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"), wird wohl in Offenbarung  17, 11 auch die Zahl "acht" zugeschrieben, die, wie wir weiter Oben bereits gehört haben, in der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde, aber wirkliches Leben kennt keinen Unterbruch. Und so muß die göttliche Wesenheit des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" also lediglich nur eine vermeintliche, scheinbare göttliche Wesenheit sein und kann demnach keine Echtheit besitzen. Und der in seinem eigenen Auftrag kommt und der da zudem von sich behauptet, ewiges Leben zu besitzen und zu vergeben, wem er will, muß in Wahrheit ein unverfrorener Lügner sein.

Weil aber dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" an anderer Stelle in der Offenbarung des Johannes zusätzlich bzw. gleichzeitig die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zugeordnet wird (vgl. in Offenbarung 13, 17-18), und diese in Offenbarung 13, 18 sogar schlichtweg die "Zahl des (ersten) Tieres (aus dem Meer)" genannt wird, kann man nun zusammenfassend sagen:

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" will, da ihm von Johannes lt. Offenbarung  17, 11 die Zahl "acht" zugeschrieben wird, mehr sein, als Gott, also "acht". Er erhebt sich demnach sogar über Gott, denn die Zahl "acht" ist eins mehr als die Zahl "sieben", die für die Vollkommenheit Gottes steht.
Und da in der Symbolik der Geschichte der frühen Kirche die Zahl "acht" zur "Zahl der Auferstehung und des Lebens" wurde, muß wohl der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" für die Erbewohner in trügerischer Art und Weise auch ein gewaltiges Symbol für die Auferstehung und das Lebens sein.
Diese gewaltige Anmaßung einer göttlichen Wesenheit des Antichrist bzw. Antimessias, die mit der Zahl "acht" zum Ausdruck kommt, in einer solchen Unverfrorenheit, wie sie noch nie von einem irdischen Herrscher zuvor praktiziert wurde, muß es also sein, was die Menschen der Erde ins Staunen bringt und dazu veranlaßt, dem Tier (ganz von allein) hinterher zu laufen. Und genau darum beugten sie schließlich auch ihre Knie vor dem Tier, eben darum, weil seine Todeswunde geheilt wurde:

"Da geriet alle Welt in Staunen und lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil der Drache dem ersten Tier große Vollmacht zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und seinen Thron übergab, "... und sie beugten ihre Knie vor dem Tier ... (dessen Todeswunde nach Offenbarung 13, 3 geheilt wurde)".
(persönliche Interpretation von Offenbarung 13, 2-4 nach der Zürcher Bibel und Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der Homepage)

Das Ganze wird dadurch noch unterstrichen, weil die Menschenzahl "sechs" insgesamt "drei" mal in der "Zahl des Namens" des Tieres enthalten ist und da mit der Verwendung der Zahl "drei" in der Bibel an vielen Stellen auch ein göttliches Eingreifen bzw. Wunderwirken im Zusammenhang mit dem Entstehen neuen Leben gemeint sein kann.
Mit ihren sechs Hunderten, sechs Zehnern und sechs Einern und der symbolischen Bedeutung der dort verwendeten Dreimaligkeit der Ziffer "sechs"(gemeint ist die symbolische Deutung der in der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" enthaltenen Zahl "drei", bzw. daß die Menschenzahl "sechs" insgesamt "drei" mal in der "Zahl des Namens" des Tieres enthalten ist) kommt also das scheinbar göttliche, lebensspendende Wesen des (ersten) Tieres (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 zum Ausdruck.

Aber nichts desto Trotz muß das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige sein, der, weil die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in Offenbarung 13, 18 sogar die "Zahl des (ersten) Tieres (aus dem Meer)" genannt wird, sich doch bloß göttliche Wesenheit anmaßt und sie nicht wirklich besitzt.

Denn die Zahl "sechs" ist die Zahl des Menschen, bzw. die Menschenzahl besitzt allgemein den Wert "sechs". Und die  Zahl "sechs" verkörpert das gefallene Wesen des Menschen, der doch ursprünglich einer göttlichen Bestimmung zugedacht war. Damit kann das (erste) Tier (aus dem Meer) nach Offenbarung 13, 1-10 bzw. der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht selbst Gott sein. Sondern er ist nur ein Mensch aus Fleisch und Blut.

Zusammenfassung




Dem Antichrist zu "Zeit des Endes" bleibt nichts anderes übrig, als die Auserwählten Gottes zu segnen

Und wir haben im Kapitel "Die Weisheit zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]" gehört: Derjenige Name, der hinter der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] steht, heißt Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach. Denn die vom lebendigen Gott Gesegneten kann niemand verfluchen.

Selbst hinter dem Segen des heidnischen Propheten Bileams, dem Urbild aller falschen und verderblichen Propheten, dem Balak, der König der Moabiter, sehr viel Gold bot, um das Volk Gottes, Israel zu verfluchen, stand letztendlich der lebendige Gott selbst (vgl. 4. Mose 22 bis 26). So gelang es Bileam auch im zweiten Anlauf nicht, über Israel einen Fluch auszusprechen und das Geld, das ihm dafür geboten wurde, zu nehmen. Bileam konnte Israel einfach nicht verfluchen, wenn er auch das Silber und das Gold des Königs Balak sehr begehrte, denn die Israeliten waren zuvor vom lebendigen Gott gesegnet worden. So finden wir in 5. Mose 23, 6:
"Aber der HERR, dein Gott, wollte Bileam nicht hören und wandelte dir den Fluch in Segen um, weil dich der HERR, dein Gott, liebhatte."

So wie der "in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, weil er gesegnet worden ist, von seinem Bedränger schließlich doch losgelassen und freigegeben werden muß, werden die mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn Gekennzeichneten nicht verflucht, sondern doch bewahrt und gesegnet sein!
Und der dann lebt, wenn nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen" und der voller Menschenfurcht war, sich ständig und den ganzen Tag vor dem Grimm des Bedrängers gefürchtet hat, als dieser sich vornahm, ihn zu verderben, "... wird eilends losgegeben werden, daß er nicht sterbe und begraben werde und daß er keinen Mangel an Brot habe." (Jesaja 51, 14).
Denn der Herr, sein lebendiger Gott hat ihn, dem "in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16, dem das Verderben ohne eine Chanse des Entrinnens zugedacht war, mit seinem heiligen Wort geborgen (vgl. Jesaja 51, 16). So hat der Gott Israels ihn, den Bedrängten, als sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und die Erde zu gründen und zu Zion zu sprechen: Du bist mein Volk!. Und derjenige, der vom Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" verflucht werden sollte, wird für viele Menschen zum Segen.

Wenn also der Antichrist diejenigen, die vor aller Welt trotz ihrer Verfolgung und Bedrängung immer noch Zeugnis ihres Glaubens ablegen, mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn kennzeichnet, spricht er damit nicht symbolisch einen Fluch aus, sondern er segnet sie!
Wie ist dies zu verstehen, was ist der Grund dafür?
Das Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nach Offenbarung 13, 16-18, das nach Offenbarung 13, 18 die Zahl eines ganz bestimmten, d.h. eines einzelnen Menschen sein soll, für dessen Namen diese Zahl steht, verweist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage auf Jesus Christus. D.h. der Träger der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gehört nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage Jesus Christus, dem Mensch gewordenen Sohn Gottes. Diese Zahl wird an diejenigen an ihre Stirn vergeben, die in der Zeit der Bedrängnis vom Antichristen zur "Zeit des Endes" damit öffentlich bedrängt und verfolgt werden.

Wir müssen wissen, daß es z.Zt. Jesu Christi üblich war, daß der Besitzer eines Sklaven diesen mit seinem eigenen Namen in Form eines Brandmales an dessen Stirn kennzeichnete. Und für den Namen des Besitzers konnte auch seine Zahl stehen. Ein so mit dem Namen des Besitzers bzw. dessen Zahl an der Stirn gekennzeichneter Sklave stand dann für alle Menschen deutlich sichtbar unter dem persönlichen Schutz seines Besitzers, dem dieser Name bzw. dessen Zahl gehörte.
Wer einen derart an der Stirn gekennzeichneten Sklaven antastete, mußte wissen, daß er es mit dessen Besitzer zu tun bekam, mit demjenigen, dem dieses Hautmal an der Stirn seines Knechts gehörte und der mit seinem Leben für seinen Sklaven einstand.
Ein mit dem Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an seiner Stirn Gekennzeichneter steht damit wie ein Knecht bzw. Sklave, der mit dem Namen seines Herrn an seiner Stirn versiegelt wurde, auch unter dem persönlichen Schutz seines Herrn und Besitzers, demjenigen, dem die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gehört, bzw. zugeordnet werden kann. Und der Besitzer, dessen Namen die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zugeordnet werden kann, setzt sich mit seinem guten Namen und seinem Leben für den ihm gehörenden Knecht ein und verbürgt sich für ihn. Darum auch sollte derjenige wissen, der einen an seiner Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten beleidigt oder sich gar an diesem vergeht, wird es persönlich mit dem Besitzer des Gekennzeichneten zu tun bekommen. Und dieser wird ihn dann auch mit Gewißheit dafür strafen, weil er sein persönliches Eigentum, bzw. denjenigen, den sein Besitzer mit seinem Namen, bzw. mit der Zahl seines Namens an seiner Stirn gekennzeichnet hat, angetastet hat.
Der Versuch des Sohnes des Verderbens, die Seinen Gottes mit der Kennzeichnung durch ein ganz bestimmtes Hautmal an ihrer Stirn, gemeint ist die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], vor aller Augen zu verfluchen, verwandelt sich somit in ein Segnen für diese Menschen um. Und auch der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kann damit nicht anders, wie es bereits der heidnische Prophet Bileam tun mußte, als zu segnen, was bereits gesegnet ist. Sein Versuch des Aussprechens eines Fluches auf die an ihrer Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten muß somit kläglich scheitern und verwandelt sich in ein öffentliches Kundtun eines Segensausspruches. Und dem Antasten der Seinen Gottes folgt in Kürze die Bestrafung durch das Lamm, das der Welt Sünde trägt und das auf die Erde zum Gericht über die Feinde Gottes zurückkommt. Und dieser, seiner Bestrafung gehen der heilige Zorn Gottes und seine Zornesgerichte bereits voraus.
Das Wort aus Hiob 28, 28 "Siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit, ..." muß sich erfüllen. Weise ist also nur der, der den Herrn und sein heiliges Zeichen, gemeint ist die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], an der Stirn eines Menschen fürchtet, aber alle Menschenfurcht und auch die vor dem Antichristen zur "Zeit des Endes"abgelegt hat. Nur solche Menschen haben die Lügen des Antichristen durchschaut.
"Die Weisheit ist ein Geist, der den Menschen liebt; doch läßt sie den Lästerer nicht unbestraft für seine Reden. ..." (Weisheit 1, 6).
D. h. Weisheit ist die Liebe zu den Menschen und damit auch die Liebe zu den mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] Gekennzeichneten, die große Ablehnung, Not und Verfolgung erleiden müssen.
Sie, die Weisheit des lebenendigen Gottes ist es, die denjenigen Menschen, welche den lebendigen Gott fürchten, das Herz für diejenigen, die mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] verflucht werden sollen, öffnen wird. Aber auch sie, die Weisheit ist es, die den Mund der von ihm Verfolgen und Bedrängten gegen den die Wahrheit zu Boden werfenden Antichristen öffnen wird, so daß sie ihre Stimme gegen ihren Bedränger erheben und alle Welt vor ihm warnen.
Sie, die mit der vom Antichristen ihnen aufgezwungenen Kennzeichung durch die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn verflucht werden sollen, sie, welche nur den lebendigen Gott fürchten, nicht aber auch Menschenfurcht besitzen und den Antichristen zur "Zeit des Endes" eben darum hassen, weil er gerade mit der Kennzeichnung bei sehr Vielen Menschenfurcht bewirkt sowie deren Gottesfurcht schmälert, sie sind es, die es dem dritten Engel nach Offenbarung 14, 9-11 gleich tun, der eindringlich davor warnt, das Tier und sein Bild anzubeten und das lügenbehaftete "Hautmal des Namens" des Antichristen an ihre Stirn oder an ihre Hand anzunehmen.
Sie, die an ihrer Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden, sind es, die die zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten versuchen und vor aller Welt den lebendigen Gott als den Vater und den wahren Jesus Christus als den Sohn des lebendigen Gottes bezeugen. Und dazu gehört während der Zeit der weltweiten Bedrängnis großer Mut.
Sie sind es darum auch, die warnend auf den zeigen, der die Vaterschaft Gottes und die Sohnschaft des Christus leugnet, indem er beides, weil er allen Menschen, auch den Moslems, gefallen will, verschweigt.
Sie zeigen also auf das unsichtbare, d.h. sich vor aller Welt verbergende erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, auf denjenigen, der den lebendigen Gott wie einen Götzen vor seinen Wagen gespannt hat und der unverfroren seinen heiligen Namen bzw. den seines lieben Sohnes Jesus Christus vor aller Welt dazu mißbraucht, um seine egoistischen Machtinteressen durchzusetzen. Denn er tat es in der ersten Hälfte der großen Trübsal bereits mit dem gotteslästerlichen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, und er tut dies in deren zweiter Hälfte, d.h. in der Zeit der Bedrängnis, in dessen Fortsetzung mit dem falschen Propheten nach Offenbarung 13, 11-18.
Sie, die an ihrer Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden, zeigen somit davor warnend auf denjenigen, der sich mit Hilfe des "Bildes des Tieres" in den dann existierenden 3. Tempel gesetzt hat und der dort mit diesem von Menschenhand erschaffenen Bild den Messias, Jesus Christus, täuschend echt nachahmt, mit einem Bild, das wie lebendig erscheint, das scheinbar sprechen kann und selbst Geist besitzt und das anscheinend selbst machen kann, "daß alle, die das Bild des Tieres (also es selbst) nicht anbeteten, getötet würden." (vgl. Offenbarung 13, 15)
Und so etwas gab es noch nie, daß ein Bild einer Gottheit gleich selbst dafür Sorge trägt, daß wer es, also wer dieses Bild nicht anbetet, eben von diesem Bild auf übernatürliche Art und Weise getötet wird. Und alle Menschen der Erde werden darum großen Respekt vor diesem Bild haben, von dem Macht ausgeht, auf sein Wort hin Menschen zu töten, dasjenige Bild nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das für alle Welt wie lebendig erscheint und wirkt, als besitze das Bild selbst den Geist eines Menschen. Und eben darum, weil es so wirkt, als besitze dieses Bild den Geist eines Menschen, muß es auch einen überaus mächtigen Menschen abbilden. Denn kein natürlicher Mensch hat die Macht, allein auf sein Wort hin, also scheinbar ohne eine Waffe, einen Menschen zu töten. Und sehr viele Menschen der Erde werden darum in ihrer großen Angst vor dem Bild glauben, daß dieses technische Meisterwerk der Täuschung wirklich sprechen kann und ein Gott sein muß, dem Anbetung gebührt:
"Und es wurde ihm (dem Antichristen zur Zeit des Endes über seinen von ihm erschaffenen falschen Propheten) Macht gegeben, Geist zu verleihen dem Bild des Tieres, damit das Bild des Tieres reden und machen könne, daß alle, die das Bild des Tieres nicht anbeteten, getötet würden." (Offenbarung 13, 15, erläuternde Klammertexte vom Verfasser dieser Homepage)


Das goldene Bild des Königs Nebukadnezar ist der erste Vorläufer des "Greuelbildes der Verwüstung" des Antichristen zur "Zeit des Endes"

Und daß die Menschen mit der Aufrichtung des von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 eine große Angst überkommen wird, daran zweifelt der Verfasser dieser Homepage nicht.
Haben wir doch in Daniel 3, 1-7 gelesen, wie es bereits vor einigen tausend Jahren all denjenigen Menschen erging, die sich damals in einer weitgehend ähnlichen Situation befanden, damals als der Herrscher Babyloniens, der König Nebukadnezar, in der Ebene Dura im Lande Babel ein goldenes Bild aufrichten ließ und es alle dort Versammelten, die Fürsten, Würdenträger, Statthalter, Richter, Schatzmeister, Räte, Amtleute und alle Mächtigen im Lande zur Einweihung dieses Bildes auf den Schall der Posaunen, Trompeten, Harfen, Zithern, Flöten, Lauten und aller andern Instrumente hin anbeten mußten.
Bis auf die drei Männer Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren, und so lesen wir es weiter ab Daniel 3, 8, wagte es niemand, der Aufforderung des Herrschers über Babylonien und Königs Nebukadnezar nicht nachzukommen. Denn es ging damals für alle um Leben und Tod.
Und um Leben und Tod wird es auch bei allen Menschen der Erde gehen, dann wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nachdem er alle Starken der Erde vernichtet hat, im wieder aufgebauten Heiligtum in Jerusalem sein wie lebendig erscheinede Bild, das anscheinend sogar selbst sprechen kann und so auf alle Menschen wirkt, als besitze es den Geist eines Menschen (gemeint ist das im 3. Tempel aufgerichtete und von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31), aufrichten wird.
Und dann wird der Antichrist im Gegensatz zum damaligen Herrscher Babyloniens und König Nebukadnezar, der in aller Öffentlichkeit auftrat und der mit seinem eigenen Mund die Befehle erteilte, mit seiner eigenen Person selbst im Hintergrund versteckt bleiben. Und nicht er selbst und persönlich, er der wahre Fadenzieher, sondern sein vom ihm erschaffenes Bild wird er mit der Hilfe meisterhafter Technik und der Kunst der Täuschung und Lüge sprechen lassen. Und fast alle Menschen der Erde werden ihm, dem Verführer der Welt, diese seine Lügen abkaufen und vor dem wie lebendig erscheinenden Abbild eines großen Gottes niederfallen und es anbeten, eben weil es dann so wirkt, daß das Bild die Macht besitzt, über Leben und Tod eines Menschen zu entscheiden.
Und fast alle Menschen der Erde werden voller Angst und unter Zittern auf das hören was der Antichrist mit Hilfe seines falschen Propheten über dieses, sein Bild zu ihnen spricht. Und dieses Bild, das anscheinend den Geist eines Menschen besitzt und von dem große Macht ausgeht, denn so wirkt es dann jedenfalls, wird selbst Anbetung verlangen. Und fast alle Menschen der Erde werden diesem Befehl des Bildes anfangs folge leisten.
Fast alle, d.h. es sind nicht alle Menschen der Erde, die vor dem im 3. Tempel stehenden Bild erzittern. Es gibt sie also ähnlich den drei Männern Schadrach, Meschach und Abed-Nego, die die Freunde des Propheten Daniel waren und die der Aufforderung des ehemaligen Herrschers über Babylonien und Königs Nebukadnezar nicht nachkamen, das goldene Bild in der Ebene Dura im Lande Babel anzubeten.
Wer sind diese Menschen in der Zeit der Bedrängnis, die sich dem Befehl des Bildes, welches das "sich in den Tempel Gottes setzen" des Antichristen  nach 2. Thessalonicher 2, 3-12 verkörpert, der sich über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, erhebt und der dann mit Hilfe dieses Bildes vorgibt, selbst Gott zu sein, mutig widersetzen?
Es sind diejenigen Menschen, die an ihrer Stirn mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wurden und die warnend auf denjenigen zeigen, der sich symbolisch gemeint mit Hilfe des "Bildes des Tieres" in den dann existierenden 3. Tempel gesetzt hat und der dort mit diesem von Menschenhand erschaffenen Bild den Messias, Jesus Christus, täuschend echt nachahmt, mit einem Bild, das wie lebendig erscheint, das scheinbar sprechen kann, das vermeintlich selbst Geist besitzt und das anscheinend selbst machen kann, "daß alle, die das Bild des Tieres (also es selbst) nicht anbeteten, getötet würden." (vgl. Offenbarung 13, 15)
Und der Antichrist zur Zeit des Endes wird sich nicht scheuen, genauso zu verfahren, wie der ehemalige Herrscher über Babylonien und König Nebukadnezar es tat. Er wird seine Androhung der Todesstrafe letztendlich auch umsetzen. Er muß dies tun, ganauso wie Eltern in der Erziehung ihrer Kinder konsequent bleiben müssen. Denn sonst würde er schon sehr bald unglaubwürdig werden und seine Lügen bzgl. des wie lebendig erscheinenden Bildes würden alsbald offenbar werden. Und mit seiner Macht, die er mit Hilfe dieses Bildes über die Menschen der Erde hat, wäre es dann sehr schnell vorbei.
Und so wie der ehemalige Herrscher über Babylonien und König Nebukadnezar nach Daniel 3, 2-3 die militärischen Befehlshaber und die politischen Verwaltungsbeamten und deren Berater, die Verwalter des Besitzes des Reiches Babylonien, die Rechtsvertreter und die Amtleute sowie die, die die Mächtigen im Land waren, zwang sein goldenes Bild in der Ebene Dura im Lande Babel anzubeten, damit bildlich gesehen alle Menschen Babyloniens dazu bewegte, dieses, sein goldenes Bild, das seine eigene Person, seine riesige Macht und seinen Stolz verkörperte, anzubeten, wird es auch der Antichrist zur "Zeit des Endes" unter Zuhilfenahme des im 3. Tempel aufgerichteten und von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 tun. Denn sie alle, die der ehemalige Herrscher über Babylonien und König Nebukadnezar vor dieses, sein erschaffenes Bild geholt und dort versammelt hatte, waren für die damalige Zeit die eigentlichen Repräsentanten und die Würdenträger des Königs. Und sie waren es, die seines ganzen, riesiges Reich mit allen Menschen, die darin wohnten, verkörperten.
Es ist anzunehmen, daß das goldene Bild, das der ehemalige Herrscher über Babylonien und König Nebukadnezar in der Ebene Dura im Lande Babel aufrichten ließ und von dem wir nicht wissen, wie es aussah, etwas Gewaltiges darstellte, d.h. etwas zeigte, was er selbst gerne sein wollte und mit dem er sich gerne identifizierte. Es verkörperte also etwas, von dem er sich wünschte, selbst an dessen Stelle zu stehen. Und dieses, was dieses goldene Bild darstellte, brachte seinen großen Stolz und seinen expandieren wollenden Machthunger zum Ausdruck. Es stellte eine Erweiterung von demjenigen dar, was in seinen damaligen Möglichkeiten stand. Und einige Ausleger der Bibel meinen damit zu Recht, daß dieses goldene Bild in der Ebene Dura im Lande Babel der erste deutlich erkennbare Vorläufer des von Menschenhand erschaffenen, bis zur Perfektion weiterentwickelten "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 , also ein Zeichen der Überheblichkeit war.

Und darum meint der Verfasser dieser Homepage, daß nur derjenige das lügenbehaftete "Hautmal des Namens" des Antichristen an seine Stirn oder an seine Hand erhalten kann, der dieses alles, was die mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn Gekennzeichneten infolge ihrer Gottesfurcht und ihrer Liebe zu den verlorenen Menschen tun, unterläßt:
Sie, die mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] an ihrer Stirn Gekennzeichneten verachten nämlich das Bild des Tieres. D.h. sie kommen dem Befehl der Anbetung des Bildes nicht nach und bekennen stattdessen den lebendigen Gott und seinen wahren Sohn, Jesus Christus, der in Wirklichkeit erst noch kommen wird, mutig und freimütig vor den Menschen und schenken ihm, dem Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, die alleinige Anbetung, weil er, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" die Weisheit des lebendigen Gottes nicht besitzt. Sie, die Verfolgten, anscheinend Verfluchten und Bedrängten der zweiten Hälfte der großen Trübsal wissen:

"Die Suche nach Gott ist die Suche nach dem Leben. Die Suche nach dem Leben ist die Suche nach der Liebe. Die Suche nach der Liebe ist die Suche nach Christus. Wer Christus sucht, findet in ihm seinen Gott, sein Leben und seine Liebe."


Ausspruch von Hans-Joachim Eckstein



Nur wer das Tier und sein Bild anbetet, kann das "Zeichen des Namens" des Antichristen an seine Stirn oder an seine Hand nehmen

Der Schreiber dieses Textes vertritt die Auffassung, daß nur derjenige, der auch das Tier (gemeint ist der eigentliche Erbauer des im 3. Tempel Gottes in Jerusalem befindlichen Bildes, welches das "in den Tempel Gottes Setzen" des Antichristen nach 2. Thessalonicher 2, 3-4 verkörpert) und sein Bild (gemeint ist das von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31) anbetet, das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen an seine Stirn oder an seine rechte Hand nehmen darf.
Der es nicht tut, wovor der dritten Engel nach Offenbarung 14, 9-11 eindringlich warnt, der also das Tier und sein Bild nicht anbeten wird, kann demnach das "Zeichen des Namens" des Tieres bzw. das Hautmahl, das den lügenbehafteten Namen des ersten Tieres aus dem Meer symbolisiert (gemeint ist der Antichrist zur ""Zeit des Endes, der sich mit dem Bild bzw. "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31) unverfrorenerweise an die Stelle Jesu Christi stellt), an seiner Stirn oder an seiner Hand gar nicht erst erhalten.

Nur diejenigen, die weise sind, sehen, auf das Herz eines jeden Menschen, und nicht auf deren durch den Sohn des Verderbens verunstaltete Fassade. Es ist doch die Aufgabe, nicht mitzuhelfen, Menschen zu verfluchen, sondern bis auf den Antichrist ausnahmslos alle Menschen zu lieben und zu segnen, auch diejenigen, die von Menschenhand verflucht werden, selbst wenn es angeblich die größten Feinde sein sollten.

Und haben wir nicht bereits weiter Oben gehört, daß in der Bibel in der allerletzten Zeit, in der Zeit der Bedrängnis, durch einen dritten Engel des lebendigen Gottes lediglich vor einem ganz bestimmten Hautmal gewarnt wird?
So wird in Offenbarung 14, 9 u.a. eindringlich davor gewarnt, daß ein offensichtlich freiwillig erhältliches "Zeichen", welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von den Menschen genommen wird. Und in Offenbarung 14, 11 lasen wir weiter, welches Zeichen mit Offenbarung 14, 9 gemeint ist. Es ist das "Zeichen bzw. das Hautmal des lügenbehafteten Namens" des Antichristen und nicht die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]. Und mit dem Tier ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 gemeint. Und das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes".
Das lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen und nicht die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] muß dem lebendigen Gott solch ein Greuel sein, daß wer es freiwillig nimmt, trägt und behält nach Offenbarung 14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen werden wird. Diese Aussage bzw. Warnung wird dann in Offenbarung 19, 20 nochmals wiederholt. Und wir können mit Gewißheit davon ausgehen, daß mit dem dort genannten "Zeichen des Tieres" ebenfalls das in Offenbarung 14, 11 genannte "Zeichen seines Namens", d.h. das Zeichen des Namens des Antichristen zur "Zeit des Endes"  und nicht die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gemeint sein muß. Und es ist davon auszugehen, daß diejenigen, die als Hautmal die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] erhalten werden, dieses Zeichen im Gegensatz zum "Zeichen bzw. Hautmal des lügenbehafteten Namens" des Tieres aufgezwungen bekommen werden, so daß ihnen keinerlei Wahlmöglichkeit verbleibt, es anzunehmen oder nicht.
Der Verfasser dieser Homepage aber nimmt an, daß diejenigen damit Gekennzeichneten, die um die wahre Bedeutung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] wissen, auch denjenigen kennen, der in Wahrheit hinter der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] steht, denjenigen Menschen, dessen Zahl sie in Wirklichkeit ist, nämlich Jesus Christus und daß diese Menschen, die mit der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] verflucht werden sollen, es für sich selbst als großen Gewinn ansehen werden, mit der Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] als Hautmal an ihrer Stirn in Wahrheit gesegnet zu sein und unter dem Schutz dessen zu stehen, auf den sich diese Zahl bezieht und dessen Knechte sie damit sind.


Die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] wurde von Dr. Martin Luther dem Amt des Papstes zugeordet

Wie im Kapitel "Auch dem Antichrist zu "Zeit des Endes" bleibt nichts anderes übrig, als Israel zu segnen" bereits vermutet und beschrieben, kann auch der Antichrist, obwohl er genau darauf hinzielt, über die Seinen Gottes mit der Kennzeichnung durch ein ganz bestimmtes Hautmal keinen Fluch aussprechen. Gemeint ist hier das Hautmal der "Zahl des Namens" des ersten Tieres aus dem Meer "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ].

"Hier ist (die Bedeutung des Wortes) Weisheit (gefragt)! Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des (Namens des) Tieres; denn es ist die Zahl eines Menschen, und seine Zahl ist sechshundertundsechsundsechzig." (Offenbarung 13, 18, Hervorhebung und Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Die "Zahl des Namens" des ersten Tieres aus dem Meer "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ], die die Zahl eines Menschen sein soll, wurde vom großen Reformator, Dr. Martin Luther, dem Papst zugeordet.
Der Papst, als Oberhaupt der katholischen Kirche, stellt wie auch heute noch den irdischen Stellvertreter Jesu Christi auf Erden dar. Analog aber wird einmal der Antichrist in Wahrheit den irdischen Stellvertreter des Teufels auf Erden darstellen, der dazu von ihm seinen Thron und große Macht erhält und dazu Jesu Wiederkunft auf die Erde herab inszenieren wird, um den Messias nachzuahmen. Mit dem von ihm geschaffenen, wie lebendig erscheinenden und scheinbar sprechen könnenden Bild, das Jesus Christus auf Gottes Thron sitzend darstellen und angebetet werden soll (gemeint ist das von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31), wird er die Menschen mit großem technischen Aufwand verführen und damit für sie die Stelle des lebendigen Gottes einnehmen.

Wie kam Dr. Martin Luther auf diese Zuordnung der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] zum Amt des Papstes?
Er fand heraus: Die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] muß für ein Amt stehen, nicht für eine einzelne Person, da während des gesamten Bestehens vom päpstlichen Rom mehrere Päpste regierten.
Der Papst gab sich u.a. selbst das Amt, der Stellvertreter Jesu Christi auf Erden zu sein. Wenn man das Amt des Papstes ins Lateinische übersetzt, ergibt sich daraus "Vicarius Filii Dei", das heißt übersetzt "Stellvertreter des Sohnes Gottes".
In der lateinischen Sprache besitzen die Buchstaben bekanntlich auch Zahlenwerte:

J oder I=1, V oder U=5, X=10, L=50, C=100, D=500, M=1000.

Wendet man dieses auf das Amt des Papstes "VICARIUS FILII DEI" an, entsteht folgende Aufrechnung:
 
VICARIUS                     5+1+100+1+5 = 112
FILII                               1+50+1+1       =   53
DEI                                 500+1              = 501
Summe aller Zahlenwerte :                           666

Wer entdeckte diesen Zusammenhang bereits vorher?
Schon vor Beginn der Reformation sollen Bibelausleger in dem Amt "Vicarius Filii Dei" die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] für das päpstliche Rom entdeckt haben: so u.a. A. Helwig, D. Cramer, G. Pacard und Jan Hus.

Da die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] in diesem Fall offensichtlich nicht einer einzigen Person zugeordnet werden kann, denn all die o. gen. Personen ordneten die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] nicht dem konkreten Namen des jeweiligen amtierenden Papstes als Person zu, sondern nur dessen Amt, müssen die in der großen Trübsal vom Antichrist mit "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichneten Menschen allesamt Träger genau dieses Amtes "Stellvertreter des Sohnes Gottes" oder zumindest eines sinngemäß ähnlichen Amtes sein.
Oder anders herum gesagt, man kann die Zahl "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] demjenigen Menschen oder derjenigen ganz bestimmten Person direkt zuordnen, für den sie nicht stellvertretend steht. Und das ist Jesus Christus, der ursprüngliche und damit der eigentliche Träger des Amtes "des Sohnes Gottes", der Sohn Gottes selbst. Denn ein Stellvertreter kann offensichtlich beliebig ausgewechselt werden, wie es beim Papst erfolgt.
Denn alle katholischen Päpste werden stellvertretend für Jesus Christus eingesetzt. Sogesehen müssen die in der großen Trübsal vom Antichrist mit der Zahl des Namens "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichneten Menschen der ursprünglichen Person ihres stellvertretenden Amtes, also Jesus Christus gehören.
Wie soll man dies verstehen?
Wer in der großen Trübsalszeit gezwungenermaßen genau dieses Zeichen als Hautmal tragen muß und mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] gekennzeichnet wird , ist demnach eine Art "Stellvertreter des Sohnes Gottes", d. h. sinngemäß ein Beauftragter bzw. Gesandter Jesu Christi, oder mit den Worten von Paulus ausgesprochen, auch ein Botschafter an Christi Statt, der das Reich Gottes an dessen Stelle in einem fremden Land (in der Welt) vertreten wird.
Derjenige ist ein Gesegneter und Träger des heiligen Namens Jesus Christus, bzw. stellt dessen Eigentum dar, während diejenigen, die mit dem "Zeichen des Namens" des Tieres Gekennzeichneten Eigentum desjenigen Verfluchten sind, der diesen Namen völlig unberechtigterweise führt.
Denn wenn die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] der Person Jesus Christus zugeordnet ist, muß das "Zeichen des Namens" des Tieres einunddasselbe bzgl. der Person aussagen. Das "Zeichen des Namens" des Tieres müßte also symbolhaft ein Erkennungszeichen für den Namen des Messias darstellen, in dessen Rolle der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zu schlüpfen beabsichtigt. Es könnte also das Kreuz [ + ] oder der Fisch [ <>< ] sein, das das geheime Erkennungssymbol der ersten Christen war und das noch heute gerne Christen verwenden, um sich als dem HERRN zugehörig zu identifizieren.

In der Bibelübersetzung nach Dr. Martin Luther finden wir dazu in 2. Korinther 5, 20-21 folgenden Text:
"So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott!
Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt."
 (Hervorhebung durch den Autor)


Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen

Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" den Islam, der eine überaus große Anzahl von Mitgliedern auf der ganzen Welt besitzt, in erster Linie für seine Religion zu gewinnen versucht. Dafür sprechen drei verschiedene und sehr gewichtige Gründe:
Erstens: die große Anzahl von Moslems auf der Erde, die er, der große Weltverführer, nicht unberücksichtigt lassen kann, weil sie den Antichristen ähnlich einer Oppositionspartei öffentlich zur Rede und mit Sicherheit auch in Frage stellen würden. Dies würde für den Antichristen schnell zur großen Gefahr werden, falls er sich offen gegen den Islam zu stellen versucht. Denn der Islam ist nach dem Christentum, das derzeit ca. 2,1 Milliarden Anhänger haben soll, mit ca. 1,3 Milliarden Anhängern die zweitgrößte Religion der Welt.
Zweitens: der besonderer Haß der Muslime auf das Christentum, der aufgrund der Radikalität des Glaubens der Moslems für die kommende Welteinheitsreligion des Antichristen zur großen, unbeherrschbaren Gefahr werden könnte, denn die Glaubensinhalte der kommenden Welteinheitsreligion des Antichristen werden sich sehr stark an die der Christen anlehnen
Drittens: die augenscheinliche Ähnlichkeit beider Religionen, sowohl der des Christentums, als auch der des Islams und zwar in dem Punkt, daß sowohl die Christen als auch die Moslems daran glauben, das Jesus Christus zurück auf diese Erde kommen wird, um Großes für ihre jeweilige Religion zu bewegen, denn der islamische Prophet Muhammad (er lebte von ca. 570 - 632 nach Chr.), der, und so glauben es zumindest alle Muslimen, anhand einer wörtlichen Offenbarung den Koran niederschrieb, versuchte darum zunächst ebenfalls die Christen für seine Lehre zu gewinnen, die er selbst für die einzig richtige hielt.

Die große Anzahl von Moslems auf der Erde, der vom Antichristen gefürchtete Haß der Muslimen auf seine von ihm geplante Welteinheitsreligion, an dessen Spitze er sich selbst stellen will und die augenscheinliche Ähnlichkeit beider Religionen, sowohl der des Christentums, als auch der des Islams dürften den Antichristen zur "Zeit des Endes" mit Sicherheit dazu bewegen, auch für den Islam den von ihm geplanten Tag der Iszenierung der Wiederkunft Jesu Christi  zu einem ihrer ganz großen religiösen Ereignisse werden zu lassen.

Wir müssen an dieser Stelle wissen, was die Muslime über Jesus Christus wissen und was bei dessen Wiederkunft von ihnen erwartet wird, bzw. was darüber im Koran geschrieben steht:
Die Anhänger des Islam beten "Allah" an, wobei das Wort "Allah" in den arabischsprachigen Ländern sowohl bei den Christen als auch den Moslems als das arabischsprachige Wort für "Gott" verwendet wird und soviel wie "der (einzige) Gott; Gott" bedeutet. Das Christentum ist im politischen Sinne unabhängige Religion. Staat und Christentum sind immer getrennt. Nicht so beim Islam. Dort ist die islamistische Religion nicht nur eine Religion, sondern zugleich ein in sich geschlossenes rechtlich-politisches Wertesystem. Die Trennung von Staat und Religion ist deshalb nach islamischem Verständnis nicht möglich.
Der Islam gründet auf den Koran, der für die Moslems das unverfälschte Wort Gottes darstellt.
Dies alles ist nicht zufällig so, denn der Islam ist im weitesten Sinne eigentlich nur eine der vielen christlichen Sekten, die nach dem Tode Jesu Christi aufkam und die versuchte, die christliche Lehre in ihrem Sinne fortzuführen, nachdem die Juden in ihrer breiten Masse Jesus Christus als Prophet und Sohn Gottes, d.h. als ihren Messias abgelehnt und verworfen hatten.
Darum wird im Koran das Leben und Wirken Jesu Christi auf dieser Erde grundsätzlich nicht geleugnet, sondern sogar mit eingeflochten. Denn der Ausgangspunkt der Lehre des Korans ist das Leben und Wirken Jesu Christi auf dieser Erde. Und so glauben auch beide Religionen, die der christlich jüdischen und die der Muslimen, daß Abraham ihr gemeinsamer Stammvater ist und daß beide aus einer jüdischen Wurzel entstanden sind.
Wie im Kapitel "Gottes zukünftiger Heilsplan schließt auch die arabischen Nationen mit ein" angegeben, gilt Ismael, der älteste Sohn Abrahams als der Stammvater der arabischen Nationen, dem Land, aus dem die Religion des Islams entstand. Aber wir wissen aus der Bibel, daß derselbe Abraham, der Segen für seinen Sohn Isaak erhielt, auch um Segen für seinen Sohn Ismael bat, den seine Magd Hagar, die Ägypterin war, anstelle seiner eigenen Frau Sara gebahr, weil seine eigene Frau nach ihrer Meinung wegen ihres bereits hohen Alters keine Kinder mehr erwartete. Und diesen Segen für Ismael sprach der Gott Israels Abraham auch zu (vgl. 1. Mose 17, 18-21), auch wenn später seine Magd Hagar zusammen mit dem gegenüber seinem Bruder Isaak ungehorsamen Ismael von Abraham aus seinem Lager fortgeschickt wurde und die Segenslinie des heiligen Volkes danach weiter über Isaak verlief. Deswegen kann Ismael nicht auch gleichzeitig der Stammvater der Moslems sein, obwohl diese das heute noch von Ismael behaupten, denn der Gott Israels segnete ihn ebenfalls.
Wenn der Gott Israels, da er beide gleichermaßen gesegnet hatte, beide verfeindeten Brudervölker wieder zusammenführt, wird er dies aus zweierlei Gründen tun:
Erstens: Wie soeben gehört segnete Gott beide Brüder. Und so wird er die Völker, die er aus beiden Brüdern wachsen ließ, einmal in seinem Sohn Jesus Christus wieder zusammenführen.
Und zweitens: Wir wissen, daß die Reste der sogenannten verlorenen zehn Stämme Israels nicht wirklich verloren sind (vgl. im Kapitel "Laßt uns kein Blut vergießen, denn Joseph ist unser Bruder! Bzw. wo sind die Reste der sogenannten verlorenen zehn Stämme Israels geblieben?"), sondern daß sie mit der Wiederherstellung Israels wieder in ihr gelobtes Land zurückfinden können (vgl. im Kapitel "Von den zehn Stämmen Israels ist nur einer wirklich verloren - Die Wiederherstellung der verschwundenen zehn Stämme Israels").

Das bedeutet, daß die arabische Bevölkerung, die den Islam zur Staatsreligion hat und die heute im ehemaligen Gebiet des Nordreiches Israels lebt, den Rest der sogenannten verlorenen zehn Stämme darstellt. Und der Gott Israels segnet damit auch dieses Land in seinem Sohn Jesus Christus.
Auch der Iran, der aus den Elamitern hervorgegangen ist, gehört zu denjenigen Volksgruppen der arabischen Nationen, die eine biblische Prophezeiung über Erweckung besitzen sollen. Lesen wir doch, daß die Elamiter bei der Ausgießung des heiligen Geistes zu Pfingsten bereits dabei waren und gleichmaßen vom heiligen Geist erfüllt die großen Taten Gottes rühmten (vgl. Apostelgeschichte 2, 6-13).
Moslems glauben aber im Gegensatz zu den Christen, daß Jesus Christus selbst nie gekreuzigt wurde, sondern ein Doppelgänger an seiner Stelle (vgl. Sure 4, 156; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart). Das hat zur Konsequenz, daß es durch Jesus Christus keine Sündenvergebung und demzufolge auch keine Errettung gibt. Und darum wird er im Koran nicht Jesus Christus, sondern nur mit dem Vornamen Isa genannt (Isa ist die arabische Übersetzung für den Vornamen Jesus), also nicht auch gleichzeitig der Christus, da Christus soviel wie "Gott-Retter", "Gott-rettet" oder "Der von Gott gesandte Retter" bedeutet.
D.h. das was die Lehre der Christen erst zu ihrer Lehre macht, nämlich der stellvertretende Tod am Kreuz zur Vergebung der Sünden und die Auferstehung von den Toten, die nur ein Christus tun konnte, wird von Muslimen geleugnet. Wäre Jesus jedoch nicht auferstanden, so wäre er nicht der Christus aller Menschen geworden und so wären auch alle in Christus Entschlafenen verloren (vgl. 1. Korinther 15, 14+17-19).
Somit ist bei Ihnen Isa auch nicht der Sohn Allahs (der Sohn Gottes) und Allah (Gott) hat auch nie einen Sohn gezeugt (vgl. Sure 112, 3-4; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart). Denn Muslime glauben, daß Allah "Isa" erst mit der Geburt durch seine Mutter Maria ins Leben rief, indem er sprach: Sei! (vgl. Sure 19, 35-36; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Der Islam leugnet damit die Vaterschaft des lebendigen Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus, und dies tut er mit großem Nachdruck (vgl. Sure 9, 30; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Jesus Christus, der im Koran nur "Isa" genannt wird, ist demnach für Muslime nicht der Sohn Gottes und auch keinesfalls ihr Herr. Er ist lediglich ein Sklave und Diener Allahs. Und genau darum können die Moslems auch keine Heilsgewißheit haben. Sie wissen es nicht sicher, ob sie nach ihrem Tod die Ewigkeit in der Hölle bzw. im Fegefeuer oder im Paradies verbringen werden, ob die Anzahl ihrer guten Werke in ihrem Leben ausreichend groß war, daß sie von Allah gerettet werden können. Muslime können also nur durch ihre guten Werke gerecht werden (Werksgerechtgkeit). Christen dagegen vertrauen auf die Gnade, weil nach ihrem Glauben ein Mensch stellvertretend für alle die Schuld bezahlt hat.
Und genau darum, weil es im Islam keine wirkliche und allumfassende Vergebung der Sünden gibt, müssen alle Muslime erst einmal hinunter in das lodernde Höllenfeuer.
Von dort aus finden einige, deren Gottesfurcht in ihrem Leben ausreichend groß war, Gnade bei Allah und dürfen ins Paradies kommen (vgl. Sure 19, 70-73; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Nur wer auf Erden im heiligen Kampf gegen die Ungläubigen sein Leben gelassen hat, und genau das begünstigt die Radikalität des Islam, der bekommt seine Sünden vergeben (vgl. Sure 3, 194-195; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart) und wird darum auch mit Gewißheit aus der Hölle in das Paradies gezogen. Aber auch diese im "heiligen Krieg" gefallenen "Märtyrer" im Sinne des Islams kommen nach dem Koran zuerst in die Hölle, eben weil sie keinen Sohn Gottes, keinen Retter, also keinen Christus haben.


Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt

Und nun zu den Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurück auf diese Erde kommen wird:
Die eschatologischen Vorstellungen (die Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen) der Muslime in nachprophetischer Zeit entstammen aus unterschiedlichen Quellen und können weniger aus dem Koran selbst entnommen werden. Die Wiederkunft des islamischen Jesus, des Jesus von Nazareth, des Sohnes der Maria (Isa ibn Maryam) weichen in unterschiedlichen Quellen etwas voneinander ab und sind weniger Thema des Koran, hauptsächlich und dafür auch wesentlich mehr in der islamischen Tratition, den sogenannten Hadithsammlungen.
Die Hadithsammlungen sind neben dem Koran und der verbindlichen islamischen Rechtssprechung in Religion und Politik, der Scharia (Schari'a) eine der drei wichtigsten Stützen des Islam.
Die Scharia, die wohl bekannteste, umfaßt dabei die Gesamtheit der religiösen, moralischen, sozialen und rechtlichen Normen, welche im Koran und der prophetischen Tradition beinhaltet sind. Die Scharia ist für einen jeden Moslem darum so verbindlich, weil sie denjenigen Wegweiser darstellt, der die Menschen zu Allah führen soll. Sie stellt die Gesamtheit der Vorschriften Allahs dar, die sich auf die täglichen Handlungen der Menschen beziehen. 

In der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) spielen drei Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind: der "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), der "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete) und "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel).

Der "Daggal", auch die Muslime erwarten also den Antichrist zur "Zeit des Endes", ist nach islamischer Vorstellung die "menschliche Verkörperung des Bösen", der große endzeitliche „Lügner“ und „Betrüger“, sozusagen ein "Täuscher“ der islamistischen Religion und somit ein "Verfälscher" seiner reinen Lehre.
Anlehnend an die Bedeutung des hebräisch-aramäischen Wortes "Satan", das soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, gibt es dafür im Arabischen ein Äquivalent, was soviel wie "einen anderen herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausdrückt.
So muß auch der islamische "Daggal", der direkt von Satan geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während seiner Gewaltherrschaft von Gott recht geleitete Menschen herabsetzen, verunglimpfen und in Verruf bringen, d.h. denunzieren. Denn solche Menschen werden, da sie von Gott erleuchtet sind, sein wahres Wesen schon sehr früh erkennen. Und der "Daggal" muß darum durch dieses von ihm in der Öffentlichkeit bewirkte "Herabsetzen", "Verunglimpfen" und "in Verruf bringen" von Gott recht geleiteter Menschen verhindern, daß ihre ernstlichen Warnungen vor dem großen endzeitlichen „Lügner“ und „Betrüger“ Gehör finden.
Ihm bleibt schließlich nichts anderes übrig, als solche Menschen, die für ihn eine ernsthafte Gefahr bedeuten, zum Schweigen zu bringen. Und er wird darum von Gott recht geleiteten Menschen, die ihn als große Gefahr für alle Menschen und deren Religion erkennen und offenlegen, "nachstellen", um sie auszuschalten.

Aber nicht nur das. Denn nach dem christlichen Verständnis verwirft der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach der Bibel in Daniel 11, 37 die Götter seiner Väter (Man beachte bei dem Wort "die Götter" steht nicht wie erwartet die Einzahl, sondern es findet die Mehrzahl Verwendung!) und wird, da er sich sowohl nach dem christlichen als auch nach dem islamischen Verständnis göttliche Wesenheit anmaßen wird, deren Stelle einnehmen.
Denn in Daniel 11, 37 im Alten Testament der Bibel steht geschrieben:
"Auch die Götter seiner Väter wird er nicht achten; er wird weder den Lieblingsgott der Frauen noch einen andern Gott achten; denn er wird sich über alles erheben."

D.h. es ist durchaus denkbar, daß die Ehe seiner Eltern gleichzeitig eine Mischehe zweier zueinander völlig kontrahärer Religionen gewesen sein könnte. Und der Verfasser dieser Homepage vermutet an dieser Stelle, wenn dem so ist, daß diese beiden Religionen das Christentum und der Islam gewesen sein dürften. Christentum, weil der Antimessias, bzw. der "Sohn des Verderbens" den "Lieblingsgott der Frauen" ebenfalls nicht achtet und weil er den biblischen Andeutungen zufolge aus der Kirche selbst kommen soll (vgl. im Kapitel "Warum die heutige Kirche über den Antichrist und Jesu Kommen schweigt").

Nach jüdischem Verständnis, und der Prophet Daniel war ja ein Jude, ist der "Lieblingsgott der Frauen" der erwartete Messias Israels, der nach den prophetischen Ankündigungen von einer Jungfrau geboren werden soll. So hoffte jede Jungfrau in Israel insgeheim, daß sie es ist, die den Messias zur Welt bringen wird. Und so wurde der von allen Juden erwartete Messias unausgesprochen zum "Lieblingsgott der Frauen" erklärt.

Außerdem wird von den Christen vermutet, daß der kommende Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ein Jude sein wird. Sie stützen sich dabei auf eine Aussage eines ihrer frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich). Dieser vertrat in seiner Schrift gegen die Ketzer die Meinung, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes" aus den Nachkommen des israelitischen Stammes Dan kommen wird, aus dem auch der Verräter Judas Iskariot, einer der zwölf Jünger Jesu abgestammt haben soll. Er lehnte sich dabei an eine Aussage an, die im sogenannten Testament Dan geschrieben steht und wie folgt lautet:
"Ich las im Buch Henoch, des Gerechten, daß euer Fürst Satan ist."
Das Testament Dan ist Bestandteil der "Testamente der zwölf Patriarchen", die aus dem 1. Jhd. n. Chr. stammen. Der Stamm Dan war dafür bekannt, daß er Götzendienst betrieben hatte und die Hochburg des sogenannten Stierkultes gewesen war. D.h. die Daniter waren allesamt Götzendiener Satans und werden darum auch bei der noch in der Zukunft liegenden Wiederherstellung der als verloren geltenden zehn Stämme Israels nicht mit dabei sein.

Wenn der kommende "Daggal", das Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias der Christen, ein Halbjude mit teils muslimischer und teils christlicher Erziehung ist, dürfte er den Vertretern des Islam möglicherweise ein großes Greuel sein.
Ein muslimischer Mann darf sich nach dem islamischen Recht durchaus eine Christin zur Frau nehmen. Dies wird im Sinne der Islamisierung des Christentums gutgeheißen.
Es könnte in diesem Zusammenhang stehend auch durchaus sein, daß sich, wenn sich ein Muslime mit einer Christin ehelich verbindet und sich dabei in dieser Ehe nicht rigeros für eine der beiden Glaubensrichtungen entschieden wird, für den aus dieser Ehe hervorgehenden Sohn eine glaubensmäßige Zerissenheit eingestellt haben könnte. Diese Konstellation ist dann nicht selten von religiöser Verfolgung, Angst und sogar innerehelicher Gewalt geprägt.
Wenn ein islamischer Ehemann seine christliche Frau nicht zum Islam bekehrt und diese in solch einer Ehe ihren Glauben ausleben darf und die Kinder christlich erzieht, dann kann das nach dem islamischen Verständnis sogar Ehrenmorde zur Folge haben. Solche Kinder, die von der Mutter christlich erzogen wurden, sind wegen ihrer Abtrünnigkeit von der islamischen Religion des Vaters für andere Muslime ein Greuel. Denn die Pflicht eines islamischen Vaters ist es, seine Kinder unbedingt nach dem Glauben des Islam zu erziehen. 

Nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der Antichrist der Bibel also nicht nur die Christen, sondern auch die Muslime mit seinem "Maul" dazu verführen, ihn anstelle von "Isa" anzubeten. Und dazu bedarf es wegen der Eigentümlichkeiten ihrer Religion eines separaten "Maules", welches speziell auf die Besonderheiten der islamischen Lehre und des Korans zugeschnitten ist.
Denn die christliche und die islamische Lehre sind zu kontrahär, als daß sie in nur einem einzigen "Maul" zu vereinen wären. Muslime lehnen konsequenterweise ab, daß "Isa", das ist der islamische Jesus von Nazareth, von den Juden gekreuzigt wurde. Damit verneint der Koran natürlich auch, daß "Isa" auferstanden und der Retter, der Christus ist. Es wird im Koran aber auch verneint, daß Gott der Vater ist und einen Sohn gezeugt hat und daß dieser Sohn "Isa" ist. Denn "Isa", der Jesus des Koran, ist nach der Lehre des Islam nur ein sterblicher Mensch, ein Gesandter Allahs, also lediglich einer der fünf großen Propheten, die Allah berufen hat.
Dazu, d.h. um den Muslimen zu gefallen und ihr Gehör zu finden, wird dieses "Maul", das in der Bibel in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird und welches das psychologisch wirkende und klug redende aber lügenbehaftete Massenmedium das Antichristen zur "Zeit des Endes" darstellt, (Gott als) den Vater und ("Jesus Christus" als) den Sohn leugnen müssen. Dasjenige "Maul", das die nichtmuslimischen Menschen, d.h. beispielweise die Christen und Atheisten, anhören müssen, darf diesen Sachverhalt dagegen nicht leugnen, will der große Glaubensverführer der letzten Zeit auch sie gewinnen. Und es erkennt damit für diesen Personenkreis natürlich (Gott als) den Vater und ("Jesus Christus" als) den Sohn an.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1. Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet")

Das "Maul" der Bibel nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist damit nicht nur ein für alle religiösen Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden gehört werden kann. Dies darf aber natürlich für niemanden auffällig sein und herauskommen. Genau dafür aber sorgt ein natürlicher (oder vom Antichristen künstlich hervorgerufener) und in der Religion gegründeter, besonderer Umstand ganz von selbst (oder doch nicht ganz von selbst?): Da Christen und Muslime so selten in ein wirklich konstruktives religiöses Gespräch kommen und einer den anderen und seine spezielle Religion so selten wirklich achtet (wie schade!), wird es vielleicht gar keiner bemerken, daß es zwei völlig eigenständige "Mäuler" (eines nur für die Christen und das andere nur für die Muslime) geben muß, oder doch?
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" muß also sogar sehr sorgfältig darauf bedacht sein und unauffällig dafür Sorge tragen, daß dies auch so bleibt.
Was er bereits bzgl. der Vertuschung der zwei "Mäuler" getan hat, daß zeigt uns die Geschichte der jüngsten Vergangenheit und die Entwicklung des Islamismus, der seit dem Sechstagekrieg von 1967 den Nationalismus ersetzt, bzw. seine später folgende Veränderung hin zu einer sich zunehmend steigernden Radikalität und Aggressivität, was bereits einer Verfälschung der reinen islamischen Lehre und das in Vergessenheit Geraten seiner Wurzeln mit einschließt und die selbsttätig für sich sprechen. Und jeder wird sich diesbzgl. bereits seine eigene Meinung gebildet haben.
Und auch der Verfasser dieser Homepage vermutet stark: Radikale Islamisten, oder anders ausgedrückt: radikale Bewegungen des islamischen Fundamentalismus mit z.T. terroristischer Gesinnung wie Al-Qaida („Die Basis“) werden vom Antichrist zur "Zeit des Endes" gesteuert und gelenkt und die Entwicklung hin zu ihren terroristischen Aktivitäten ist nicht rein zufällig geschehen. Dies wird auch deutlich, wenn man die zeitliche Komponente dieser jüngsten Entwicklung genauer betrachtet:
Der Islam ist eine alte Offenbarungsreligion der Erde. Er besteht bereits seit ca 1400 Jahren. Der Islamismus dagegen ist einer seiner jüngsten Zweige, heute zur politischen Ideologie geworden, eine politische und radikale Verengung des Islam, die seit dem 11. September 2001 eine völlig neue Qualität angenommen hat. Diejenigen, die Anhänger dieser Ideologie werden und sich islamische Fundamentalisten nennen, mißachten sämtliche Grund- und Menschenrechte und die Religionsfreiheit. Sie kämpfen regelrecht gegen eine Trennung von Staat und Religion und verstehen sich als konsequente Gegner jeglicher Demokratie.
Die die Nationalisten ablösenden Islamisten versuchen, ihre Macht dadurch zu erhalten, indem sie sich auf die Unantastbarkeit des Koran berufen. Damit meinen sie aber unmißverständlich die Unantastbarkeit der eigenen Korandeutung.
Islamischer Extremismus duldet keinerlei Kritiker, und wer sich gegen die Meinung extremer islamischer Fundamentalisten ausspricht, gilt sofort als ihr Feind, als einer, der Allah verrät.
Darum müssen Kritiker oft sehr gefährlich leben, werden von islamischen Fundamentalisten eingeschüchtert, bedroht und sogar ermordet.
Erst in den 1990er Jahren kam es vermehrt zu einer Radikalisierung zahlreicher Islamistengruppen. Während sich arabischer Terror in den 70er und 80er Jahren vornehmlich auf den Konflikt zwischen Israel und Palästina konzentrierte, erwuchs der radikale Islamismus der 90er Jahre zur eigenständigen Ideologie radikaler und terroristischer Gruppierungen, die inzwischen weltweit aggieren. Parallel dazu fand ebenfals global und so auch im mitteleuropäischen Raum eine Re-Islamisierung statt.
In diesem Zusammenhang verschärfte sich auch der Konflikt zwischen den Israelis und den Palästinensern.

Der "Daggal" des Islam, das Gegenstück zum Antichristen der Bibel, wird von den Muslimen damit auch als der "falsche Messias" und Verführer zum Götzendienst angesehen, eben weil er sich nach den Vorstellungen der Muslime göttliche Wesenheit anmaßen wird. So jedenfalls lehrt es der islamische Glaube. Und der Schreiber dieses Textes vermutet darum: Der "Daggal" des Islam und der Antichrist der Bibel verkörpern einunddieselbe Person.
Und wenn sich der "Daggal" göttliche Wesenheit anmaßt, d.h. wenn er sich an die Stelle Gottes stellt oder sich sogar über ihn zu erheben versucht, dann muß er auch derjenige sein, der sich selbst zuschreiben wird, die Quelle des Lebens zu sein. Derjenige, der Gott gleich sein will, der muß doch, um auch glaubhaft zu sein, als der Spender des Lebens auftreten!
Denn es läßt sich doch ganz allgemein sagen, daß ein Gott immer den Ursprung und die Quelle des Lebens verkörpern muß, sonst kann er nicht Gott sein oder sich gar über ihn erheben. Und wenn es da einen geben wird wie den "Daggal", der sich bekanntlich göttliche Wesenheit anmaßen und der sich also an die Stelle Gottes stellen wird, muß er sich auch anmaßen, selbst die Quelle des Lebens zu sein. Und er muß dies auch ein Stück weit beweisen, also vorzeigen können.
Und die Vermutung, daß der "Daggal" des Islam und der Antichrist der Bibel einunddieselbe Person verkörpern, begründet der Verfasser der Homepage darin, daß ihn auch die Bibel als denjenigen charakterisiert, der im Wort Gottes als Mensch beschrieben wird und sich doch über Gott erhebt.
Denn dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird in der Heiligen Schrift in Offenbarung  17, 11 eine ganz bestimmte Zahl zugeschrieben:
"Und das Tier (gemeit ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist der Bibel), das gewesen ist und jetzt nicht ist, das ist der achte und ist einer von den sieben und fährt in die Verdammnis." (Hervorhebungen und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser der Homepage)

Um Klarhet in diesen Dingen zu erlangen, beruft sich der Schreiber dieses Textes an dieser Stelle auf Dr. Hansjörg Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand und Mitautor der Wuppertaler Studienbibel, der in seinen Ausführungen im Evangeliumsrundfunk (ERF) vom 23.05.09 in der 32. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt nicht - biblische Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" bzgl. Offenbarung 13 und 14 folgende interessante Aspekte zu diesem Thema darlegte.
In seinen Ausführungen vermerkte Dr. Bräumer an dieser Stelle dazu den Satz mit folgendem Wortlaut:
»Die Zahl "sechs" ist die Zahl der menschlichen Natur auf dem Gipfel ihrer Entwicklung ohne Gott, ja wider Gott.«
Sie ist also die Menschenzahl , die allgemein den Wert "sechs" besitzt. Denn am sechsten Tag der Schöpfungsgeschichte Gottes wurde der Mensch zum Bilde Gottes geschaffen. Er sollte ursprünglich in den siebten Tag hineinleben, fiel aber in Sünde und blieb bei der "sechs" hängen. Durch seinen Abfall von Gott erreichte er nicht die Zahl "sieben", die Zahl (der Vollkommenheit) Gottes.
Desweiteren nahm Dr. Bräumer aus Celle auch an anderer Stelle auf den Zahlenwert bzw. diejenige Zahl Bezug, die man dem Antichristen zur "Zeit des Endes" lt. der Bibel zuordnen kann:
»Während die Zahl "sechs" hinter der "sieben" zurückbleibt, wird diese von der "acht" überschritten. Der Antichrist will mehr sein, als Gott, also "acht" und ist darum eben weniger als "sechs".«
Und da der Antichrist der Bibel (gemeit ist das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10) nach Offenbarung 13, 16-18 in Zusammenhang mit der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" gebracht wird, kann man über ihn bezgl. der symbolischen Deutung dieser Zahl zusätzich noch folgendes festhalten, daß eine ganz allgemeine Aussagekraft besitzt:
"Drei" mal die Ziffer "sechs" hintereinander angeordnet sagt aus, da die Zahl "drei" in der Bibel immer im Zusammenhang mit dem Gott Israels gebracht wird, daß die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" bzw. derjenige, für den sie in Wahrheit steht, dadurch charakterisiert sein muß, daß sich der eine wirkliche Träger der Zahl, obwohl er doch infolge der (mehrmaligen) "sechs" eindeutig ganz Mensch sein muß, dennoch infolge der in dieser Zahl verwobenen "drei" göttliche Wesenheit anmaßt und somit auch fälschlicherweiser als Spender des Lebens auftreten wird (vgl. dazu auch das im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw. verkörpert er eine der dann bereits bestehenden Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der Bibel sehr leicht beantworten" ab hier Gesagte).
Wir sehen also in diesem Punkt der Anmaßung göttlicher Wesenheit durch einen Menschen weichen die Prophetie der Bibel und diejenige, die den Muslimen gegeben ist, nicht wesentlich voneinander ab.

Die Zeit des zu Boden Werfens der Wahrheit in einer Art von Schreckensherrschaft und der Verführung durch den "Daggal" am Ende der Zeiten auf der Erde, während der er sich zumindest eine Zeit lang göttliche Wesenheit anmaßen wird, soll insgesamt 40 Jahre währen. Erst dann wird er vom wiederkehrenden "Isa", dem islamischen Jesus endgültig und für immer getötet werden. Der islamische Antichrist, auch "Al-Daggal" genannt, ist nach der Überlieferung für die Muslime einäugig und behaart.

Der endzeitliche "Mahdi" stellt in der islamischen Eschatologie während der 40 Jahre währenden Gewaltherrschaft des "Daggal", die unmittelbar vor dem Jüngsten Gericht sein wird, nach islamischer Auffassung auch das Recht in der muslimischen Gemeinschaft wieder her. Er wird dazu von Gott bzw. Allah erleuchtet und rechtgeleitet. Daraus ergibt sich, daß der "Mahdi" der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete ist.
Bei den Erläuterungen zum islamischen "Daggal" haben wir bereits eingangs gehört, daß das hebräisch-aramäische Wort "Satan" soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet.
Und weil der islamische "Daggal", der direkt von Satan geleitet wird, bevor er an die Macht kommen wird und während seiner Gewaltherrschaft seiner Natur gemäß von Gott recht geleitete Menschen herabsetzen, verunglimpfen und in Verruf bringen wird, d.h. sie denunziert, muß der "Daggal", das Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias der Bibel, natürlich auch seinen größten Widersacher, den endzeitlichen "Mahdi" bekämpfen. D.h. er wird diesen von Gott bzw. Allah erleuchteten und rechtgeleiteten, glaubenstreuen und wahrheitsliebenden Menschen in der Öffentlichkeit "herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen". Da es für das hebräisch-aramäische Wort "Satan" im Arabischen ein Äquivalent gibt, welches soviel wie "anschuldigen", "anfeinden" und "nachstellen" bedeutet, muß der islamische "Daggal" den endzeitlichen "Mahdi" in der Öffentlichkeit zu allermindest falsch beschuldigen und herabwürdigen, mit dem Ziel zu verhindern, daß dessen ernstliche Warnungen vor dem großen endzeitlichen „Lügner“ und „Betrüger“ bei vielen Menschen Gehör finden.
Daraus ergibt sich, daß die Person des "Mahdi" in der Öffentlichkeit bereits zuvor, d.h. im Vorfeld eine gewisse Rolle spielen dürfte und daß dieser, dann wenn sich Gott seiner Person erbarmt und ihn recht zu leiten beginnt, schon einen relativ hohen Bekanntheitsgrad besitzen sollte. Und umsomehr bekommt das Ganze dann auch Gewicht. Und es scheint, als wolle Gott im Zuge der Machtergreifung des "Daggal", dem Gegenstück zum Antichrist bzw. Antimessias der Bibel, indem er den "Mahdi" als seinen Boten gebraucht, die Menschen vor der wahren Natur des "Daggal" bereits im Vorfeld warnen.
Und da der "Mahdi", da er Gottes Ehre zu verteitigen versucht, nicht anders kann, als bei der Wahrheit zu bleiben und seinen ihm von seinem Gott gegebenen Mund trotz alle Bedrohungen durch den "Daggal" nicht schließt, wird es schließlich für ihn zu einem Überlebenskampf kommen. Der "von Gott Erleuchtete und recht Geleitete" wird diesen Kampf gegen den "Menschen der Bosheit", da ihm kein anderer Weg möglich sein dürfte, sehr wahrscheinlich auf einer intellektuellen Ebene führen.

Der Zuordnung der Person des "Mahdi" betreffend gibt es im Islam ganz unterschiedliche Auffassungen.
Für die "Schiiten" ist der "Mahdi" eine völlig eigenständige Person und wird nicht mit der Person des Propheten "Isa" verbunden, während die Mehrheit der "Sunniten" ihn dagegen mit dem erwarteten "Isa" identifiziert. Denn im Koran erhielt nur "Isa" (Isa ibn Maryam, d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) den Titel "Mahdi" bzw. Messias.
Der endzeitliche "Mahdi" ist derjenige, der in der Endzeit von Gott dazu befähigt wird, das Unrecht und seinen derzeitigen Urheber auf der Welt zu erkennen und die Lügen des "Daggal" bzgl. seiner Verfälschung der reinen islamischen Lehre aufzudecken und im Sinne eines mit dem Finger Zeigens beim Namen zu nennen.
Der "Mahdi" wird also denjenigen religiösen (Ver)Führer, der sich nicht nur an die Führungsspitze des Islam zu stellen wagt, sondern sich dabei obendrein auch noch göttliche Wesenheit anmaßen wird, bloßstellen. Und er wird das durch den islamischen Antichristen für viele Menschen entstandene Unrecht sogar zumindest teilweise wieder beseitigen.

Der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß die Art und Weise des Kampfes des "Mahdi" gegen den "Daggal" im Sinne der "Ahmadi-Muslime" sein wird.

"Ahmadi-Muslime" stellen eine islamische Minderheit dar, die man mit gutem Gewissen auch als eine Sekte innerhalb des Islam bezeichnen kann. Denn die Ahmadiyya-Sekte versteht sich als islamische Erneuerungsbewegung und einzige Vertreterin des "wahren Islams". Diese sogenannten Ahmadis, die zur Ahmadiyya-Bewegung zählen, stellen eine religiöse Gruppierung innerhalb des Islam dar, welche jegliche Gewalt und militärischen Einsatz ablehnen, es sei denn aus der dringenden Notwendigkeit heraus, um sich selbst zu verteidigen. Ahmadis versuchen also den Islam zu vergeistigen und lehnen die Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt ab.
Die Anhänger der Ahmadiyya-Bewegung sind besonders in Pakistan vertreten. Dort soll es von ihnen rund 1,5 Millionen Anhänger geben, die seit den 50er Jahren religiös verfolgt werden. Die muslimische Bevölkerung Pakistans wird sogar aufgefordert, die Ahmadis zu boykottieren und zu diskriminieren. 

In diesem rein intellektuellen Kampf ("Dschihad") auf geistlicher Ebene wird der "Mahdi" höchst wahrscheinlich sehr massiv von seinem Gegner, dem "Daggal", in seiner Persönlichkeit angegriffen, denunziert und geschwächt werden, sich aber mit Gottes Hilfe letztendlich doch gegen den "Daggal" durchsetzen können.

Der "Mahdi" in der islamischen Eschatologie wird dies nach den Vorstellungen des Schreibers dieses Textes vermutlich bewirken können, indem er die Lügen des "Täuschers“ der islamistischen Religion bzw. des "Verfälscher" seiner reinen Lehre, also den "Daggal", bloß stellen und offen legen und seine Lügen aufdecken wird.
Er wird demnach, so wie dies die "Ahmadi-Muslime" (Ahmadis) auch glauben, lediglich einen spirituellen und intellektuellen Kampf ("Dschihad") mit dem Wort Gottes führen und keinen bewaffneten Widerstandskampf (heiligen Krieg) anführen, so wie es diejenigen, die sich heute "Mudschaheddin" nennen, tun.

Ein "Mudschaheddin" ist derjenige Muslime, der für seinen Glauben in den heiligen Krieg zieht. D.h., "Mudschaheddin" versuchen, also die Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt durchzusetzen. Der Ausdruck "Mudschaheddin" bezeichnet in der Praxis allgemein islamische Kampfgruppen, die sich mit Gewalt um die Verbreitung oder Verteidigung des Islam bemühen. Bekannte Mudschaheddin sind unter anderem die Terroristen Osama Bin Laden und Ramzi Yousef.

Der islamische "Mahdi"  wird damit bemüht sein und versuchen, die vom "falschen Messias" zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten, was ihm auch trotz erbittertem Widerstand des "Daggal" auch teilweise gelingen wird. Er wird wahrscheinlich seine angeblichen Zeichen und Wunder als Täuschungen entlarven, die hauptsächlich der Verführung dienen und nach deren wissenschaftlich-technischen Erklärungen suchen.
Der "Mahdi", der zur Zeit des islamischen Antichristen lebt, wird demnach die Zeichen und Wunder des "Daggal" erklärbar und den Sinn und Zweck für viele verständlich machen. Er wird damit ihren lügenbehafteten Charakter aufdecken.
Der "Mahdi" ist somit der Vorreiter des vom Gott des Himmels geleiteten antichristlichen Widerstandskampfes. Dieser Widerstandskampf muß deshalb von Gott geleitet sein, weil mit dem Wort "Mahdi" zum Ausdruck gebracht werden soll, daß diese Person, die der "Mahdi" genannt werden wird, "durch Gott rechtgeleitet" bzw. "von Gott gut geleitet" heißen wird. 
Der "Mahdi" ist also in gewissem Sinne ein Widerstandskämfper, der gegen den in der letzten Zeit aufkommenden größten politischen und religiösen Diktatur der Erde, d.h. gegen den Antichristen zur "Zeit des Endes", aufstehen wird.
Da er die Menschen dieser Zeit in diesen Dingen über den "Daggal" aufklärt, wird er auch ein Aufklärer des Glaubens sein und dazu die Prophezeiungen der Schrift auszulegen verstehen.
Die Waffe, die ihm dazu der Gott des Himmels in seine Hand gibt, ist für die Christen sein heiliges Wort, die Schrift, bzw. das niedergeschriebene Wort Gottes, die Bibel. Für die Muslime dagegen sind es der Koran und die Schriften der islamischen Tratition, die sogenannten Hadithsammlungen.
Weil er nach christlichem Verständnis mit dem ihm nach Epheser 6, 17 von Gott gegebenen "Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes" gegen seinen Bedränger kämpft, legt ihm sein Gott, dem er treu dient, selbst seine Worte der Wahrheit in seinen Mund.

Der "Mahdi" verhindert mit seinem Wirken, daß der "Daggal" die Muslime vollends dazu verführen kann, von Gottes bzw. Allahs reiner Lehre abzuweichen und stattdessen Götzen anzubeten, reinigt sie (gemeint ist die islamische Lehre) von ihrer Verfälschung und Verweltlichung und führt sie im gleichen Atemzug zu ihren Wurzeln zurück.
Der "Mahdi" ist nach islamischem Verständnis gleichzeitig auch der in der letzten Zeit von den Muslimen erwartete Welt- und Glaubenserneuerer, also eine Art von Mudschaddid.
Aus der islamischen Tratition, den sogenannten Hadithsammlungen, geht hervor, daß der "Mahdi" viele Menschen erfolgreich zum Glauben an Gott führen wird. So muß er, da er in der Zeit des "Daggal" leben wird, gegen das personifizierte Böse ("Dajjal") kämpfen. Er wird im Verlauf dieses Kampfes mit dem ihm in die Hand gegebenen Wort Gottes bzw. Allahs gegenüber dem ihn angreifenden "Daggal" bestehen, seine verführerischen Lügen durchschauen und entkräften und dabei gleichzeitig dessen andauernden Angriffe abwehren können.
Gott bzw. Allah befähigt ihn, den Verführer der Gläubigen, zumindest im Sinne eines Zurückhaltens niederzuschlagen und damit moralisch zu besiegen.
Der "Mahdi" wird den "Daggal" damit aber nicht endgültig bezwingen oder gar töten. Aber er hält sein für den Glauben an Gott bzw. Allah verhängnisvolles und gotteslästerliches Treiben auf und schränkt seine Werke bzw. deren (Aus-)Wirkungen zumindest für einige Zeit ein. Den "Daggal" endgültig besiegen und töten dies wird ein anderer, der nach ihm kommt, tun und zwar der bald nach ihm aus der Welt Allahs wiederkommende "Isa" (gemeint ist der islamische Jesus).
Der endzeitliche "Mahdi" verkörpert somit eine Person, die direkt von Gott bzw. Allah geleitet sein wird.
Sogesehen wird er für die Muslime, da er mit Gottes bzw. Allahs Hilfe als ein von Gott Rechtgeleiteter die Wahrheit erkennt, diese wiederherstellt, verteidigt und bewahrt, als derjenige gelten, der den Gott seiner Väter ehrt, aber auch alle andersgläubigen Menschen achtet, die Barmherzigkeit leben, den Frieden suchen und dahingehend Erneuerung ihres Glaubens zulassen, weil sie nicht nur Hörer, sondern auch Täter des Wortes Gottes sein wollen. Denn Gott sieht nicht auf die Person oder auf ein bestimmtes Volk. Ihm ist doch jeder Mensch aus jedem Volk willkommen, der ihn fürchtet und gerechte Werke tut.

Den Verfälscher der reinen islamischen Lehre, der bewirkt hat, daß dort der Sünder nicht mehr zur Buße gerufen wird, sondern allen Vernichtung angedroht wird, die Allah nicht bekennen, wird er bloßstellen. Denn sein Gott, dem er dient, hat nicht Gefallen am Tod eines Sünders, sondern er möchte, daß dieser Buße tut, um zu leben. Gott sucht seine verlorenen Söhne und Töchter also nicht, um sie zu töten, sondern um sie zu erretten, wenn er sie gefunden hat:
"Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben (und Kinder Gottes heißen)."
(Hesekiel 18, 32, Hervorhebung und ergänzenden Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Dann, wenn der Verfälscher der reinen islamischen Lehre, der "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), bloßgestellt ist und seine Lügen offenkundig geworden sind, werden sich die Muslime von ihm voller Abscheu abwenden und zum Herrn und seiner Gnade finden. Denn in der Bibel sind den arabischen Völkern für die letzte Zeit große Verheißungen zugesprochen worden (vgl. auch im Kapitel "Gottes zukünftiger Heilsplan schließt auch die arabischen Nationen mit ein").

Sind wir auch unbarmherzig und hart, Gott ist uns gnädig und freudlich gesinnt. Und nur er ist es, der auch unbarmherzige und unversönliche Menschen sucht und findet.
Der Verfasser dieser Homepage würde sich darum wünschen, daß die Muslime bald wieder auf dasjenige hoffen, was bereits ihre Väter erhofft hatten, einen "Mahdi". Aber das "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zu den Menschen sprechen wird und vor den Muslimen in einer eigenen religiösen Sprache sprechend Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn Gottes leugnet, macht es, daß die Muslime heute größtenteils bereits vergessen haben, daß ein "Mahdi" kommt. Sie haben es verlernt wie der "Mahdi" dem "Daggal", dem personifizierten Bösen, zu widerstehen. Denn der Gott des "Mahdi" ist der lebendige Gott, ein Gott der Barmherzigkeit und der Versöhnung.

Der in der letzten Zeit kommende "Mahdi" wird darum auch Verantwortung sowohl vor seinem Gott als auch vor den Menschen übernehmen und dies nicht nur vor den Menschen seiner eigenen Glaubensrichtung. Der "Mahdi" schafft damit wieder Raum für Gerechtigkeit und das nicht nur für die Menschen derjenigen einen Religion, der er selbst anhängt.
Und weil er "Isa" bzw. Jesus zeitlich gesehen nahezu unmittelbar vorausgeht, rechnet man ihn im Islam zusätzlich zu einem seiner Wegbereiter, d.h. zu einem von denjenigen, die dem wiederkommenden "Isa" bzw. Jesus den Weg ebnen werden.

Der endzeitliche "Mahdi" des Islam, der nach islamischer Auffassung als der "durch Gott Rechtgeleitete" oder der "von Gott gut Geleitete" bezeichnet wird, verdeutlicht eine ganz bestimmte Besonderheit des Islam. Seine Deutung als der "durch Gott Rechtgeleitete" bzw. "von Gott gut Geleitete" entspringt nämlich dem Verständnis von Sünde und Vergebung im Koran (vgl. bei Fritz Ziegenbein: Jesus in Bibel und Koran, 2. Auflage 2007 by concepcion Seidel OHG, 08269 Hammerbrücke im Kapitel: 5.1 Das Verständnis von Sünde im Koran und im Kapitel: 5.2 Das Verständnis von Vergebung im Koran, Seiten 57-60.
Im Sinne des Koran steht jeder Mensch in seiner Verantwortung für seine Schuld zunächst erst einmal allein vor Allah. Die Erlösung von den Sünden eines Menschen durch Stellvertretung wie bei Jesus Christus wird im Islam kategorisch ausgeschlossen. Es obliegt jetzt allein Allah, und jedem Muslime ist es bewußt, daß sich Allah auf alle Fälle die letzte Entscheidung vorbehält, ob er einem Menschen Vergebung zuspricht oder nicht. D.h. jeder Mensch ist auf die Vergebung Allah´s angewiesen. Und für niemand gibt es eine echte Gewißheit auf Erlösung und ein Leben im Paradies.
Die Sünde schadet zwar dem Menschen, aber sie hat nach islamischem Verständnis nicht grundsätzlich zur Trennung von Gott geführt. Der Abhängigkeit von einer in Frage gestellten Sündenvergebung durch Allah kann ein Muslime nämlich entgehen, indem er durch Unterwerfung unter die Rechtleitung Allahs doch noch ein erfolgreiches, Gott wohlgefälliges Leben führen kann und so mit hoher Wahrscheinlichkeit damit rechnen kann, ins Paradies aufgenommen zu werden. Wer dieser Rechtleitung durch Gott zum Beispiel durch Unglauben nicht folgen will, wird bei ihm keine Vergebung finden können. Doch auch für einen gläubigen Muslime gibt es aber dennoch keine echte Gewißheit auf Erlösung. Jeder Muslime kann sich aber sein Heil durch ausreichend gute Werke selbst verdienen und sich auf diese Weise selbst erlösen.
Diese Vergebung bzw. Gnade, wird sie einem vor Allah stehenden Menschen zugesprochen, bedarf nach islamischem Erlösungsverständnis kein stellvertretendes Sühneopfer.

 Nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage könnte der von den Muslimen erwartete endzeitliche "Mahdi" im weiteren Sinne dem "in Fesseln Gekrümmten" der Bibel entsprechen (dort in Jesaja 51, 12-16; Elberfelder Bibel, revidierte Fassung 1985).
Da es nach christlichem Verständnis eine Selbsterlösung durch Unterwerfung unter die sogenannte Rechtleitung Gottes nicht gibt und hier dagegen allein auf die unverdienbare Gnade dessen gesetzt werden kann, der der Welt Sünde trägt, ist der "in Fesseln Gekrümmte" der Bibel aus Jesaja 51, 12-16, derjenige, der allein von der Gnade und durch die Liebe Gottes getragen wird.
Darum wird der "in Fesseln Gekrümmte" in der ersten Hälfte der großen Trübsal nach dem Verständnis des Verfassers dieser Homepage, dann wenn nach Jesaja 51, 11 "die Erlösten des HERRN heimkehren und nach Zion kommen", also in der letzten Zeit ein großartiges Symbol der Gnade Gottes verkörpern.
Ein sichtbares Gnadensymbol ist er vermutlich schon deshalb, weil ihn der Gott Israels aus den Händen seines ihn festhaltenden Bedrängers herausreißt.
Der "in Fesseln Gekrümmte" ist also derjenigen, dem sehr große göttliche Gnade widerfährt, denn er wurde von seinem Gott aus einer schier aussichtslosen Lage einer persönlichen Bedrängnis befreit. Und er wird darum den "Gott der Barmherzigkeit" hochhalten, einen Gott, der das Verlorene sucht, um es vom drohenden Tod zu erlösen. Und dieser wird ihm darum für das Verständnis zum sehr bald kommenden Reich Gottes das Herz aufschließen und Worte in seinen Mund legen, die keiner seiner Feinde widerlegen kann:
"So nehmt nun zu Herzen, daß ihr euch (in eurer Bedrängnis) nicht vorher sorgt, wie ihr euch verantworten sollt.
Denn ich will euch Mund und Weisheit geben, der alle eure Gegner nicht widerstehen noch widersprechen können."
(Lukas 21, 14-15, ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)

Weil ihm, wie wir schließlich in Jesaja 51, 16 lesen können, sein Gott Jahwe selbst seine Worte in den Mund legt, wird er dazu befähigt sein, so lange er dies tun kann, mit dem ihm nach Epheser 6, 17 von Gott gegebenen "Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes" erfolgreich gegen seinen Bedränger zu kämpfen und dabei das Evangelium vom sehr bald kommenden Reich Gottes und den in Kürze wiederkommenden Jesus Christus sehr vielen Menschen zugänglich zu machen. Er, der selbst göttliche Heilung erfahren hat, wird es in heilsamer Art und Weise und mit ausreichendem Tiefgang verstehen, den Menschen die kindliche Freude auf die baldige Wiederkunft des Herrn Jesus zu wecken. Er befreit somit viele von ihrer Angst vor dem bald kommenden Verderben und Gericht Gottes. Er lädt stattdessen viele zu einem großen Freudenfest ein, welches schon sehr bald darauf im Himmel gefeiert werden wird, das sogenannte Hochzeitsmahl des Lammes.
Der selbst froh und gottesfürchtig Gewordene, wird vielen zu einer freudeerfüllten Gottesfurcht verhelfen können, die die ständige Angst und Strenge vor einem strafenden Gott nicht mehr kennt. Er befreit damit die Gläubigen von religiöser Strenge und Gesetzlichkeit, d.h. von einem angstbesetzen Gottesbild, das der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" zu diesem Zeitpunkt bereits sehr vielen Christen übergestülpt haben wird. Er verhilft ihnen stattdessen zu einer frohen und von der Dankbarkeit geleiteten Kindschaft Gottes.
Der "in Fesseln Gekrümmte" der Bibel aus Jesaja 51, 12-16 wird die vom Antichristen zur "Zeit des Endes", von seinem Bedränger zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufrichten. Denn der Gott Israels hat ihn, den Bedrängten, als sein Werkzeug erwählt, um den Himmel von neuem auszubreiten und die Erde zu gründen und zu Zion (gemeint ist das israelitische Volk, die Juden) zu sprechen: Du bist mein Volk!
So wird er dem einstmals von Gott auserwählten Volk, den Juden zurufen, daß nun der Zeitpunkt gekommen ist, an dem sie von ihrem Gott, der sie in der Vergangenheit wegen ihres Ungehorsams verworfen hatte, jetzt wiedererwählt werden und daß ihr Gott selbst bald kommen wird, um von nun an für immer bei ihnen zu wohnen:
"Denn der HERR wird sich über Jakob erbarmen und Israel (nachdem er es vor ca. 2000 Jahren verworfen hatte) noch einmal erwählen und sie (, die Juden, aus der weltweiten Zerstreuung unter die Nationen) in ihr (einst ihren Vätern gegebenes gelobtes) Land (zurück-) setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen gesellen und dem Hause Jakob anhangen.
Und die Völker werden Israel nehmen und an seinen Ort bringen, und dann wird das Haus Israel sie als Knechte und Mägde besitzen im Lande des HERRN."  (Jesaja 14, 1-2; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

"Höret, ihr Völker, des HERRN Wort und verkündet's fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel (vor ca. 2000 Jahren) zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde (und von nun an bei ihnen bleiben für immer); denn der HERR wird Jakob erlösen und von der Hand des Mächtigen (gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") erretten." (Jeremia 31, 10-11; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Dafür, daß der Gott Israels so große Dinge getan hat, wird das heilige und zur "Zeit des Endes" wiedererwählte Volk Gottes ihren Herrn und Gott ganz neu loben und preisen von nun an immerdar:
"Darum siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten aus Ägyptenland geführt hat«,
15 sondern: »So wahr der HERR lebt, der die Israeliten geführt hat aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin er sie verstoßen hatte.« Denn ich will sie zurückbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe. (Jeremia 16, 14-15; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Und so wird derjenige, der von dem Antichrist, der das gotteslästerliche "Maul" besitzt, verflucht werden sollte und zu Boden getreten war, wieder aufgerichtet und für viele Menschen zum großen Segen werden und ihnen durch den Geist Gottes geleitet ein helles Licht sein.
Er, der "in Fesseln Gekrümmte", wird mit seinem Wirken sogar den "Menschen der Bosheit" aufhalten können, solange die wahre Gemeinde noch in dieser Welt ist. Erst dann wenn er und mit ihm die wahre Gemeinde Jesu Christi von dieser Welt fortgenommen bzw. entrückt sein wird, kann sich die Macht des "Bösen" frei und ungehindert entfalten und seine Kräfte werden entfesselt. Auf der Erde und für die dort zurückgebliebenen Menschen bricht nun, nachdem Jesus Christus seine Gemeinde wie eine Braut zu sich genommen hat, das Verderben herein. Die Liebe wird nun in vielen vollends erkalten und die Macht der Verführung durch den Antichristen nimmt jetzt freien Lauf, und er, der Jesus Christus nachahmt, wird sich mit seinem Bild, das er in den dann wiederaufgebauten dritten Tempel stellen wird, an die Stelle Gottes stellen.
Erst wenn dies geschieht und alle Menschen wahrhaftigen Glaubens so hart wie noch nie verfolgt werden und in sehr große Bedrängnis geraten, entbrennen auf die Bittgebete der Heiligen hin die endzeitlichen Zornesgerichte Gottes (gemeint sind die Posaunen und Schalengerichte aus der Offenbarung des Johannes der Bibel). Und die Kelter des Zornes Gottes wird getreten werden. Jetzt wird der Sohn Gottes, Jesus Christus, zurück auf die Erde kommen, um sie und alles was darauf lebt, zu richten. Er wir den Antichrist und seinen falschen Prophet lebendig in den feurigen See werfen, der mit Schwefel brennt (gmeint ist der Hades, der schreckliche Ort der Gottesferne).

Wir sehen, wie sehr die islamische Eschatologie der christlichen ähnelt. Aber es gibt auch Unterschiede. Denn wir Christen glauben, daß es nur einer ist, der wirklich Recht schaffen kann, Jesus Christus und das ihm dazu  bereits heute im Himmel alle Gewalt übertragen worden ist. Und als göttlicher König, nicht als ein Mensch und Prophet, wird er in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen. Und seine Herrschaft soll kein Ende nehmen. Jesu Worte werden im letzten Gericht der Maßstab sein, an dem jeder Mensch gemessen werden wird. Denn ihm, dem Sohn Gottes, ist alles Gericht übertragen worden.
Bis heute lebt in den islamischen Ländern die Hoffnung auf den "Mahdi". Aber auch bereits in der Vergangenheit gab es dort in einer Art Vorschattierung immer wieder "Mahdi-Bewegungen" mit zeitweilig revolutionärer Zuspitzung.

"Isa" (Isa ibn Maryam), „Jesus, Sohn der Maria“, so wird der "Jesus von Nazareth" im Koran, der Heiligen Schrift des Islam genannt, ist neben Adam, Ibrahim, Musa und Muhammad (Mohammed) einer der fünf bedeutenden Propheten der Moslems.
Am Ende der Zeit, dann wenn sich die insgesamt 40 Jahre währende Schreckensherrschaft des "Daggal" auf der Erde zuspitzen wird, soll er auf die Erde herabkommen.
"Isa" wird , unmittelbar dann, wenn er aus dem Reiche Allahs wiedergekommen ist, den islamischen Antichristen ("Al-Daggal"), den auf dem geistigen Auge Blinden, der den Gott des Himmels über sich nicht sehen kann, endgültig und für immer töten, der sowohl für die Christen (hier als Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich an die Stelle Gottes stellt, indem er Jesus Christus nachahmt) als auch für die Muslime kurz vor der Rückkehr von Jesus bzw. "Isa" aus dem Reich Gottes bzw. aus der Welt Allahs auf der Erde existent sein wird und die Wahrheit über Gott bzw. über Allah bzw. ganz allgemein die Gerechtigkeit zu Boden wirft. Denn der "Daggal" wird auch von den Muslimen allgemein als ein großer Glaubensverführer angesehen, der die Gläubigen, die sich auf dem rechten Weg befinden, zu verführen sucht. Denn der islamische Antichrist maßt sich auch nach islamischem Verständnis göttliche Wesenheit an.
Die Wiederkunft des "Isa" stellt also eines der markantesten Anzeichen des nahenden Weltendes dar (vgl. die Kapitel al-fitan und aschratu-s-sa´a in den verschiedenen Hadith-Sammlungen, z.Bsp. Sahih Muslim, Nr. 6930 ff.).
Der islamische Jesus, d.h. der Prophet "Isa", wird sich in der Hauptstadt Israels in Jerusalem niederlassen und von dort aus aggieren.
Er wird danach alle Kreuze aus den christlichen Kirchen entfernen und alle Schweine auf der Erde schlachten, sowie Kirchen und Synagogen niederreißen. Und er soll zu dieser Zeit, die von den Moslems schlechthin als Endzeit angesehen wird, als ein gerechter Richter (nicht aber als Weltenricher, sondern als Gesandter Allahs!) alle Christen der Erde zurechtweisen, weil sie die Lehre des Islam verfälscht haben.
Da aber die Christen ihrem Glauben gemäß den Prophet "Isa" verehren und nicht ablehnen, sondern sein Kommen sogar mit Freude erwarten, gilt dieser in einigen Kreisen der muslimischen Welt in gewisser Weise als ihr Fürsprecher. Weil aber in der Religion des Christentums der Prophet "Isa" in der Vergangenheit fälschlicherweise zu einem Gott erhoben wurde, muß der aus der Welt Allah´s wieder auf die Erde zurückgekommene Prophet "Isa" nach muslimischer Auffassung die Christenheit aus dieser, ihrer Sichtweise heraus von ihrem Irrtum befreien, (vielleicht sogar, ohne die Christen dabei zu bekämpfen, auf friedliche Art und Weise) korrigieren und ihre Religion, das Christentum, grundlegend reformieren.
Außerdem wird er die Juden von ihrem Irrtum überführen, weil sie der Botschaft von "Isa", der von Allah zu ihrem Volk gesandt war, nicht geglaubt haben (vgl. bei "Jesus in der Bibel und im Koran" von Fritz Ziegenbein, erschienen in der concepcion Seidel OHG, im Kapitel: 6.2 Die Wiederkunft Jesu, Seiten 65-67).
Er wird also, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Doch der Jesus der Moslems, "Isa", wird bei alledem trotzdem ganz Mensch bleiben. Er wird zwar das nahende Endgericht ankündigen, aber auch heiraten und Kinder haben. Und ganz als Mensch soll er dann auch sterben, nachdem er (lediglich) 45 Jahre lang geblieben ist (vgl. bei Ahmad v. Denffer in "Der Islam und Jesus - Friede sei auf ihm", Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München Nr. 18, Seite 27).
"Isa" wird also nach den Vorstellungen der Muslime ab dann, wenn er aus dem Reiche Allah´s zurückgekommen ist, trotz seiner Sündlosigkeit altern wie jeder sündenbehaftete Mensch, und sein Körper wird trotz seiner Heiligkeit dem Tode verfallen sein.
Wenn er dann stirbt, soll er, und so prophezeite es Muhammad selbst, in seiner Grabstätte, gemeint ist in der des Muhammad in Medina, begraben werden. Dann werden Muhammad und "Isa" einmal zusammen aus einer Grabstätte auferstehen, so sagte es der Prophet Muhammad eigens voraus.
Der "Isa" des Islam triumphiert also nicht über den Tod. Über ihn wird auch der, der als einer der fünf großen Propheten des Islam gilt, keine Macht haben.
Was für ein Unterschied zum Jesus Christus der Christen, der mit seiner Auferstehung von den Toten den größten Feind der Menschheit, den Tod, für immer besiegt hat und ewiges Leben denjenigen schenkt, die ihre Sünden bereuhen und auf ihn, den Sohn Gottes, hoffen! Seine Herrschaft, tritt er sie einmal auf Erden an, und sein bald kommendes Reich sollen nie enden! Und Jeder, der voll Vertrauen auf ihn schaut, darf ewig leben. Und er, der Messias Israels, der ein vollkommen identischer Teil des ewigen Gottes ist, wird für immer bei den Menschen wohnen.

Was wird einmal der Antichrist der Bibel bzw. der islamische "Daggal" aus dem wiederkommenden "Isa" machen, dann, wenn er sich an dessen Stelle stellen wird? Denn nach christlichem Verständnis wird er sich ein Bild von ihm anfertigen, das er in den dann wieder aufgebauten Tempel von Jerusalem stellen wird, damit es angebetet werden soll. Wie wird die Kopie des Bildes von "Isa" aussehen? Kommt es demjenigen, das einst der Prophet Muhammad vorgab, nahe? Denn der Antichrist bzw. "Daggal" wird nach dem Verständnis der Christen Jesus nachahmen und sich auch nach dem Verständnis der Moslems göttliche Wesenheit anmaßen.
Wie wird er, der die Lüge in seinem Munde geschickt zu führen versteht, derjenige der sich an die Stelle von Jesus Christus stellen wird und derjenige, der auf dem Weg der Verführung und der Lüge gleichzeitig auch den Moslems gefallen will, alle Menschen der Erde zur Anbetung dieses Bildes, das die Bibel in Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31 als das "Greuelbild der Verwüstung" beschreibt, bringen?
Aber genau das wird er, der Antichrist bzw. "Daggal" nach dem Verständnis der Christen auch mit den Muslimen tun.
Was muß das für ein Greuel für die den Gott ihrer Väter achtenden und die reine Lehre des Islam vertretenden Moslems sein!
Einen "Isa", der den Rahmen seiner ihm von Allah vorgegebenen Kompetenzen beinahe grenzenlos überschreitet, sich selbst zum Weltenrichter erhebt, der nicht nur die Juden und die Christen, zum Islam bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen wird, sondern die Sünder der ganze Erde richten wird, der anstatt eigene Kinder zu haben, zuläßt, daß die Kinder der Erde kurz bevor er kommt, getötet werden, der anstatt wie ein Mensch zu altern und zu sterben, Gewalt über den Tod besitzen wird und macht, daß diejenigen die ihn anbeten, im Recht sein werden. So einer, der sich sogar über Allah stellt und Sünden vergibt, das kann unmöglich gleichzeitig derjenige sein, der in der islamischen Tradition, den sogenannten Hadithsammlungen beschrieben ist. Und das muß es sein, was auch der "Mahdi" noch bevor "Isa" tatsächlich kommt erkannt haben wird.


Der Antichrist zur "Zeit des Endes" fürchtet sich vor einem aufkommenden "Mahdi"

Im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" haben wir bereits gehört, daß die Muslime für die letzte Zeit einen sogenannten "Mahdi" erwarten. Denn in der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) spielen dort drei Gestalten eine wichtige Rolle, die am Ende der Zeiten (gemeint ist in der letzten Zeit bzw. Endzeit) auf der Erde erscheinen werden. Das sind: der "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel), der "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete) und "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel).
Wie wie gleich sehen werden, weichen unter den Muslimen die Meinungen betreffend des in der letzten Zeit von den Gläubigen des Islam erwarteten "Mahdi" aber sehr stark voneinander ab. Es gibt in diesem Punkt innerhalb der islamischen Religion bis heute noch keine einheitliche Auffassung.
So setzt die Mehrheit der "Sunniten" den Jesus des Koran, gemeint ist "Isa" (d.h. Jesus von Nazareth), der von den Muslimen auch der Sohn der Maria (Isa ibn Maryam) genannt wird, mit dem erwarteten "Mahdi" gleich.
Für die "Schiiten" dagegen ist der "Mahdi" eine völlig eigenständige Person und wird nicht mit der Person des Propheten "Isa" verbunden.
Für die "Imamiten", die als die größte Gruppe der "Schiiten" gelten und die auch die "Zwölfer-Schiiten" genannt werden, gilt der Verborgene Imam als "Mahdi". Als eine typische messianische Gestalt soll er dereinst zurückkommen, gegen das personifizierte Böse, den "Daggal" (gemeint ist der Antichrist des Islam), kämpfen und die Welt vor dem Bösen retten.

Während "Ahmadi-Muslime" oder "Ahmadis" glauben, daß der "Mahdi" einen spirituellen und intellektuellen Kampf ("Dschihad") führen wird, erwarten wiederum andere islamische Gruppen einen "Mahdi", der den Islam im bewaffneten Kampf wiedererstarken läßt. Die Anhänger der Ahmadiyya-Bewegung verstehen sich zudem als islamische Erneuerungsbewegung und einzige Vertreter des "wahren Islams". Die "Ahmadis"stellen darum eine religiöse Gruppierung innerhalb des Islam dar, welche jegliche Gewalt und militärischen Einsatz ablehnen, es sei denn aus der dringenden Notwendigkeit heraus, um sich selbst zu verteidigen. "Ahmadis" versuchen also den Islam zu vergeistigen und lehnen die Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt ab.

Für einen bewaffneten Widerstandskampf (heiligen Krieg) setzen sich wiederum die ein, die sich "Mudschaheddin" nennen. Ein "Mudschaheddin" ist derjenige Muslime, der für seinen Glauben in den heiligen Krieg zieht. D.h., "Mudschaheddin" versuchen, also die Ausbreitung des islamischen Glaubens mit Gewalt durchzusetzen. Der Ausdruck "Mudschaheddin" bezeichnet in der Praxis allgemein islamische Kampfgruppen, die sich mit Gewalt um die Verbreitung oder Verteidigung des Islam bemühen.

Bei all diesem Durcheinander der Meinungen betreffend des für die letzte Zeit von den Muslimen erwarteten "Mahdi" herrscht im Allgemeinen aber darüber Einigkeit, daß es sich beim "Mahdi" nicht um den Propheten Muhammad (Mohammed), den Schreiber des Korans und Begründer des Islams, handeln wird. Die Auffassung der "Schiiten" jedoch geht in diejenige Richtung, daß es sich beim in der letzten Zeit kommenden "Mahdi" zumindest um einen seiner Nachkommen des Propheten handelt.

Da aber im Islam die verbindliche islamische Rechtssprechung, die Scharia (Schari'a), in Religion und Politik gleichsam gilt, wird das Kommen eines "Mahdi" nach den Erwartungen der Muslime vermutlich nicht nur religiöse, sondern auch politische Veränderungen nach sich ziehen.

In der Vergangenheit der Geschichte des Islam gab es bereits eine ganze Reihe von Personen, die sich als "Mahdi" ausgewiesen haben. Auf diesem Weg konnten sie so für sich mehr oder weniger starke Anhängerschaften gewinnen.
Die bekanntesten dieser als "Mahdi" aufgetretenen religiösen und politischen Führer sind:
- Mirza Ghulam Ahmad, der Begründer der "Ahmadiyya-Bewegung"
- Muhammad Ahmad, der Führer des Mahdi-Aufstandes in Sudan
- der Bab, Religionsstifter des Babismus mit seinen Anhängern, den "Bahai" (sein bürgerlicher Namen Sayyid Ali Muhammad).

Vom Antichristen zur "Zeit des Endes", den nichtsnutzigen Hirte nach Sacharja 11, 15-17, wissen wir, daß er nach dem Verständnis der Christen denjenigen religiösen Führer verkörpert, der in der letzten Zeit die beiden weltgrößten Religionen, das Christentum, bzw. dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten Einheits- bzw. Ersatzreligion vereinen wird.
Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so daß Jerusalem, die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen (vgl. dazu auch das im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" das dort gleich nach der Überschrift unter Daniel 8, 25 als ergänzender Klammertext zu diesem Bibelzitat Gesagte).
Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Juden, bei allem, was er tut, über sein gotteslästerliches "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zu den Menschen sprechen wird, vor den Muslimen Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnen.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1. Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet").
Denn das "Maul" der Bibel nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist, wie aus dem Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht nur ein für alle religiösen Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden gehört werden kann.

Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen (zumindest vor den Muslimen) die Vaterschaft Gottes und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er indirekt das Kommen des Messias und Retters.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen, müssen darum alle ihre Sünden behalten.

Wenn es aber der Antichrist selbst ist, der die endzeitlichen Geschehnisse beschleunigt und sogar dafür gesorgt hat, daß die Juden aus dem "Land des Nordens" freigekommen sind, damit sie nach Palästina zurückkehren konnten, d.h. wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, der die Rückkehr der Juden nach Palästina in ihr gelobtes Land vielleicht sogar schon seit Längerem beschleunigt, dann könnte es sogar zusätzlich ein entsprechendes "Maul" in der speziellen  religiösen Sprache der Juden geben, das parallel und unabhängig von den beiden "Mäulern" für die Christen und für die Muslime spricht (gemeint ist dasjenige "Maul", welches vom Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" beschrieben worden ist).
Gemeinsamkeiten und Bindeglieder zwischen den durch ihre sehr voneinander abweichenden religiösen Sprachen bedingt sonst so unterschiedlichen "Mäulern", die allesamt unter dem Oberbegriff "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 einzuordnen wären, müßte es aber dennoch geben, meint der Schreiber dieses Textes.

Bei all den gotteslästerlich redenden "Mäulern", die sich allesamt unter dem Oberbegriff gotteslästerliches "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zusammenfassen lassen, sticht aber eines dieser "Mäuler" besonders hervor. Es ist dasjenige "Maul", welches nur die Muslime zu hören bekommen und das in der religiösen Sprache des Islam spricht. Und dabei wird mit Bestimmtheit ein Aspekt ganz deutlich:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" fürchtet sich vor einem aufkommenden "Mahdi" aus den muslimischen Völkern der Erde.
Daß nach Mirza Ghulam Ahmad, dem Begründer der "Ahmadiyya-Bewegung" oder nach Muhammad Ahmad, dem Führer des Mahdi-Aufstandes in Sudan oder nach dem Bab, dem Religionsstifter des Babismus in der heutigen Zeit ein weiterer selbsternannter "Mahdi" aufkommt, davor fürchtet sich derjenige, der zukünftig selbst zum "Mahdi" der Muslime werden will, sehr. Denn der Antichrist zur "Zeit des Endes versucht mit dem, was er zu tun beabsichtigt, eindeutig in die Rolle des wiederkommenden "Isa" (das ist der Jesus des Koran) zu schlüpfen.

In Jesus Christus wird nach dem Verständnis der Christen in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein (vgl. Johannes 10, 11-16).
Dies kann nur wahrhaft geschehen, indem durch Jesus Christus alle Menschen im Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinen Vater erkennen, der die Menschen liebt und von dem große Güte ausgeht.
Nur durch diese seine Liebe, die ins Fleisch gekommen ist und in Jesus Christus menschliche Gestalt angenommen hat, wird der zu allen Menschen der Erde gesandte Hirte als der Sohn des lebendigen Gottes und von den Juden erwartette Retter und gute Hirte erkennbar. Nur durch seine Liebe zu den Menschen wird man den guten vom nichtsnutzigen Hirten nach Sacharja 11, 15-17 bzw. den "Daggal" der Muslime wohl unterscheiden können.
Und da ist auch kein Mensch, der in den Augen Allahs gerecht ist, nicht ein einziger. Aber ein einziger Mensch war es, der ohne Sünde war, voller Liebe und Güte, "Isa", der bald wiederkommt aus dem Reiche Allahs. Und er, der Sohn der Maria (Isa ibn Maryam) war wohl mehr als nur ein Mensch, ein Teil vom heiligen Gott des Himmels. Und von dort wird er wiederkommen und der Ungerechtigkeit auf der Erde ein Ende setzen.

An der großen Güte und Barmherzigkeit, die er von seinem Gott empfangen hat, werden die Muslime auch ihren von ihnen in der letzten Zeit erwarteten wahren, von Gott recht geleiteten "Mahdi" erkennen können. Und sie werden ihn von demjenigen sicher unterscheiden können, der diesen "Mahdi" zu kopieren versucht und dazu den Propheten "Isa" nachahmt, aber in seinem eigenen Auftrag kommen wird und dazu betrügerisch auftritt. Denn derjenige, der dies tut, das ist der große Lügner, der "Daggal", der die vielen "Mäuler", die in der jeweiligen religiösen Sprache sprechen, besitzt bzw. ins Leben gerufen hat, um die wahre Lehre des Islam zu verfälschen.
Am Handeln des wahren "Mahdi" werden die Vertreter des islamischen Glaubens erkennen, was es heißt, die Ehre des lebendigen Gottes zu verteidigen und dazu den großen Lügner, den "Daggal" bloßzustellen, seine Lügen aufzudecken und das kommende Reich Gottes zu verkündigen.

Nach dem Dafürhalten des Schreibers dieses Textes verteitigt der wahre "Mahdi" die Ehre des lebendigen Gottes nicht mit der Anwendung von Gewalt gegenüber Menschen. Nein, es kann nicht seins sein, auf die Gewalt des "Daggal" mit Gegengewalt zu antworten. Sondern es ist sein Gehorsam und seine Treue gegenüber Gott, was ihn auszeichnet. Nur deshalb kann ihn Gott als seinen Boten gebrauchen. Ist es nicht sein Gott, der das Böse in dieser Welt zuläßt, bis es ausgereift ist? Und muß er dies nicht schmerzlich am eigenen Leib erfahren? Sein Glaube und seine Hoffnung auf die Barmherzigkeit Gottes lassen ihn selbst zu einem barmherzig handelnden Menschen werden, der den Zorn und die verdiente Strafe für die sich von ihrem Schöpfer abwendende Welt seinem Gott überläßt. Sein Handeln muß darum von der Liebe und Güte Gottes geprägt sein. Denn er durfte in seinem Leben beides selbst empfangen.

Er wird kommen, der von den Muslimen erwartete endzeitliche "Mahdi", und er ist bereits da, wenn die muslimischen Völker ihn wieder erwarten werden. Und wenn Allah durch seinen wahren "Mahdi" zu den Muslimen spricht, wird ihr Herz zu brennen beginnen.
Und mit demjenigen "Maul", mit welchem der "Daggal" nur zu den Muslimen spricht und dazu, um ihnen zu gefallen, mit diesem "Maul" Gott als den Vater und Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, wird dann, wenn der wahre "Mahdi" bei den Muslimen Gehör finden wird, der "Daggal" über sein ihm drohendes Scheitern toben.
Und die Muslime werden erschreckt erkennen müssen, daß das muslimische "Maul" noch zwei völlig anders geartete Brüder besitzt. Von den beiden völlig anders gearteten Brüdern des muslimischen "Maules" wird eines davon, um den Christen zugefallen und die übrigen Ungläubigen für den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus zu gewinnen, gemeint ist hier das nur von den Christen und Nichtmuslimen vernehmbare "Maul", vor dieser Rubrik von Menschen offen Gott als den Vater und Jesus als den Sohn (Gottes) bekennen.
Das andere "Maul" aber, falls es dies tatsächlich auch gibt, wird ausschließlich alle Juden, die dieses "Maul" allein hören können, nach Israel rufen. Dieses spezielle "Maul" muß aber, um wiederum den aus ihrer weltweiten Zerstreuung in ihr politisch wiedererstandenes Land zurückkehrenden Juden zu gefallen und ihren derzeitigen religiösen Ansichten gerecht zu werden, heute noch Gott als den Vater und Jesus als den Sohn (Gottes) leugnen.
Aber mit dem "Maul" der Juden muß dessen Betreiber, der zugleich auch der Besitzer dieses "Maules" ist, darauf hinwirken, daß das jüdische Volk bzw. ganz Israel den von ihnen vor ca. 2000 Jahren gekreuzigten Wanderprediger Jesus von Nazareth, nachdem es ihn damals abgelehnt und getötet hatte, nun als ihren von Gott zu ihnen gesandten Messias annimmt, der am Ende der Zeit auf die Erde nach Israel zurückkehren soll, um auf der Erde das Reich Gottes aufzurichten.
Und dann soll sie endlich kommen, die von den Juden sehnsüchtig erwartete zukünftige Heilszeit, während der sie wieder einen Tempel Gottes, ein Heiligtum besitzen werden. Und sie werden dann die Herrlichkeit Gottes, welche in den letzten Tagen des salomonischen Tempels ihr damaliges erstes Heiligtum verließ (gemeint ist die von den Juden zukünftig erwartete Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, die einmal in den 3. Tempel zurückkehren soll) wieder sehen können (vgl. dazu auch im Kapitel "Die Shekinah kommt wieder auf die Erde herab").

Und auch der Verfasser dieser Homepage meint: Er wird tatsächlich kommen, der von den Muslimen erwartete endzeitliche "Mahdi" und das, noch bevor "Isa" aus dem Reiche Allahs wiederkommt. Und er wird tatsächlich von Gott gut- bzw. rechtgeleitet sein und die Wahrheit wirklich lieben. Aber er wird den religiösen Vertretern des Islam nicht nach dem Mund reden, weil er ihren Zorn fürchtet. Sondern er wird ihnen einen Spiegel vorhalten, in den er sie hineinschauen läßt, damit sie sich sehen können, wie sie wirklich sind. Sie, die Vertreter des Islam werden sich darin erkennen müssen, genauso wie sie von anderen Menschen und auch von denen ihres eigenen Landes gesehen werden. Und er wird sie auf eine liebevolle Art und Weise zurechtzuweisen verstehen, um ihretwillen, damit sie selbst gerettet werden können und um derer willen, die ohne ihre innere Umkehr sonst verloren gehen müssen.
Denn auch Allah, der Gott der Muslime, hat nicht Gefallen am Tod eines Sünders, sondern er möchte, daß dieser Buße tun soll, um zu leben. Und wer verlorene Menschen um ihrer Sünden willen tötet, ist in den Augen des Allmächtigen selbst ein Sünder, der, weil er keine Geduld mit den Geschöpfen seiner Schöpfung hat, Strafe verdient. Und das ist darum auch die vordergründige Aufgabe eines vollkommenen Muslime, den Sünder mit viel Geduld und Liebe zur Umkehr zu bewegen. Und das sind auch die wahrhaft gerechten Werke, um deretwillen ein Sünder Gnade vor Gott findet. Denn Sünder sind sie in den Augen Allahs alle, und sie bedürfen allesamt seiner Gnade.

Muslime sehen im islamischen Jesus, dem Äquivalent zum Jesus der Bibel, den sie "Isa" nennen (d.h. Jesus von Nazareth) und der von den Muslimen auch der Sohn der Maria (Isa ibn Maryam) genannt wird, denjenigen Diener Allahs, der, dann nachdem er wiedergekommen ist, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam bekehren wird. So wird er während seiner gesamten Herrschaftszeit die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Er wird alle Kreuze aus den christlichen Kirchen entfernen und alle Schweine auf der Erde schlachten, sowie Kirchen und Synagogen niederreißen. Und er soll zu dieser Zeit, die von den Moslems schlechthin als Endzeit gehen wird, als ein gerechter Richter (nicht aber als Weltenricher, sondern als Gesandter Allahs!) an der Spitze des Islam stehen.

Vom Antichristen zur "Zeit des Endes" wissen wir zusätzlich, daß er sowohl nach dem Verständnis der Christen als auch nach dem Verständnis der Muslime denjenigen religiösen Führer verkörpert, der sich in der letzten Zeit göttliche Wesenheit anmaßen wird und dazu auch Wunder zun kann.
Er muß es also sogar verhindern, daß derzeitig, noch bevor er sich selbst zum "Mahdi" erheben wird, bereits heutzutage ein anderer religiöser bzw. politischer Führer des Islam die Initiative ergreifen wird, um sich als selbsternannter "Mahdi" an die Führungsspitze des Islam zu setzen. Und dieses Verhindern, das muß er zwangsläufig mit Hilfe seines von ihm ins Leben gerufenen "Maules" tun, welches er ausschließlich den Muslimen zugänglich macht, und welches in der einzigartigen und sehr speziellen religiösen Sprache der islamischen Religion spricht.
Als Christen wissen wir vom Antichristen zur "Zeit des Endes", daß er, der einmal Jesus Christus nachahmen wird, beabsichtigt, sich mit seinem lügenbehafteten Bild, dem sogenannten zweiten, von seiner Menschenhand erschaffenen "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben ist und das im dann wiederaufgebauten dritten Tempel stehen wird, an die Stelle des lebendigen Gottes, des Gottes Israels zu stellen.
Er, der Sohn des Verderbens ist es also, der Jesus Christus, den Sohn Gottes, nachzuahmen, zu verdrängen und zu ersetzen versucht, derjenige, der damit verbunden auch in die Rolle des islamischen Jesus, also in die des "Isa" (d.h. Jesus von Nazaret) schlüpfen muß.
Sein Streben ist es also, die Mehrheit der Muslime davon zu überzeugen, daß sie so wie es heute die Mehrheit der "Sunniten" bereits tut, ausschließlich den Jesus des Koran, gemeint ist "Isa", der von den Muslimen auch der Sohn der Maria (Isa ibn Maryam) genannt wird, mit dem in der letzten Zeit erwarteten "Mahdi" gleichsetzen. Nur so kann er die ungeheure Erwartungshaltung derjenigen Muslime brechen, die sich inbrünstig auf einen kommenden "Mahdi", einen der durch Gott rechtgeleitet oder der von Gott gut geleitet ist, versteift haben und darauf hoffen und die jederzeit sofort zugreifen würden, sobald sich nur einer am Horizont abzeichnen und zeigen würde. Und nur so gelingt es ihm, solche erfolgreich zu vertrösten, bis "Isa", der Gesande Gottes, aus dem Reiche Allahs zurück auf diese Erde kommt. Denn diese Wiederkunft, die Rückkehr des "Isa" aus der Welt Allahs, beabsichtigt er schließlich für alle Menschen der Erde zu inszenieren.


Der Gott des Himmels ist ein Erbarmer über seine Schöpfung, ein Gott von großer Güte, Gnade und Barmherzigkeit - Jesus Christus ist Gottes Weg, Menschen zur Buße zu führen

Denn der Gott des Himmels ist ein Erbarmer über seine Schöpfung, ein Gott der Gnade und Barmherzigkeit. Er der es in seinem weisen Ratschluß liebevoll durchdacht erschaffen hat, achtet das Leben und möchte den Tod von ihm abwenden. Ihn jammert darum die Lieblosigkeit der Menschen und ihr gegenseitiger Haß ist ihm, der den Frieden liebt, ein Greuel, die seine Geschöpfe sind und die wie umhergetriebene, verirrte Schafe nach dem Hirten suchen. Darum allein sandte er den guten Hirten Jesus in diese Welt, damit er die Menschen wieder eint, ihre durch ihre Sünde geschlagenen Wunden zudeckt und heilt:
Die Menschen sollen darum nicht mit Waffen kämpfen und dabei gegenseitig ihr Leben töten. Nein, für Christen hat Gott diese Welt zu sehr geliebt, als daß er möchte, daß sie sich gegenseitig in seinem Namen und ausgerechnet um des Heils willen abschlachten sollen. Er selbst, Gott der Herr war es, der wegen seines heiligen Namens einen Schlußstrich unter dieses gegenseitige Töten in seinem Namen zog:

Hesekiel 33, 11
11 So sprich zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen (und Gott will nicht, daß der Gottlose auf dieser Erde um seines Unglaubens willen getötet werden soll), sondern daß der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. So kehrt nun um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr (also trotzdem) sterben (und bringt den Sündern den Tod), ihr vom Hause Israel?
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Gott erkennt man doch in erster Linie an seiner Güte und Barmherzigkeit im erzieherischen Umgang mit den Sündern und nicht an seinem vernichtenden Zorn über die Missetaten der Menschen!
Und Gott hat auch einen Weg gefunden, um Menschen zur Buße zu führen, damit sie leben.
Jesus Christus ist Gottes Wahrheit, der Weg und das Leben:
"Jesus spricht ...: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Johannes 14, 6)

Psalm 130, 4
4 Denn (nur) bei dir ist die Vergebung (und in Jesus Christus wurde sie Mensch), daß man dich fürchte. (Dies bedeutet aber nicht, daß wir uns vor ihm fürchten sollen. Sondern Gott möchte, daß wir seinen ganzen Willen tun und jeden Tag voller Lob und Dank wieder neu danach fragen, was sein guter Wille heute für uns bedeutet und er umzusetzen ist. Denn sein es mit uns gut meinender Wille soll uns für die Nöte unserer Mitmenschen offen werden lassen und uns selbst zur Wahrhaftigkeit, Gerechtigkeit, Dankbarkeit, Hilfsbereitschaft und Freude verhelfen, keinesfalls aber unvorteilhaft verschließen und hartherzig machen.).
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Um dieser Güte und seiner großen Barmherzigkeit willen, kam ein Teil Gottes selbst auf diese Erde herab, um die Verlorenen zu suchen und ihnen das Heil zu bringen:

Johannes 3, 16
Denn also hat Gott die Welt (so sehr) geliebt, daß er (dafür) seinen eingeborenen Sohn (also tatsächlich einen identischen Teil von sich selbst hin-) gab, damit alle, die an ihn (d.h. an den Messias Israels, in welchem der Gott des Himmels aufleuchtete, d.h. in welchem sein Wesen für die Menschen sichtbar und be-greifbar geworden ist) glauben, nicht (mehr das doch gottgewollte Leben durch Worte und Taten töten sollen und dadurch) verloren werden, sondern (allein in seinem Christus, der ohne Sünde war und der keinen einzigen Menschen für sein begangenes Unrecht verurteilte oder getötet hat, den Frieden suchen und dadurch) das ewige Leben (finden und) haben.
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Und weil dieser Jesus dazu extra auf diese Erde kam, nimmt das ewige Leben eines Menschen bereits hier auf dieser Erde seinen Anfang.
Warum sollte man also das, was gerade am Beginnen ist, gewaltsam wieder zerstören? Warum sollte man das kommende, sich gerade seine Bahn brechen wollende Heil Gottes versuchen, ohne Chance auf eine Umkehr von der Sünde aufzuhalten. Und der Verfasser dieser Homepage ist sich hierbei sicher: Kein einziger Mensch ist aus sich selbst heraus dazu in der Lage, ohne den Beistand des lebendigen Gottes nur einen einzigen Sünder zu bekehren, es sei denn, der gute Geist Gottes handelt an seiner Seite. Er, der große und barmherzige Gott ist es, der das Verlorene sucht und mit Hilfe von Menschen findet. Nicht der sündige Mensch findet ihn.
Warum sollte man aus der Ungewißheit um das eigene Heilheraus denjenigen Sünder und Ungläubigen, der das Heil vielleicht später auch noch erhalten könnte, vorher, d.h. vor seiner eventuellen Bekehrung gewaltsam umbringen ohne ihn zur Umkehr zu ermahnen? Einige radikale Moslems tun dies aber, wie die traurige Realität es in der Vergangenheit gezeigt hat!
Warum kann man im Morden für sich selbst eine gute Tat sehen, nur um der sicheren Errettung seiner eigenen Person und des eigenen Vorteils willen und vielleicht sogar nur, um damit der eigenen Angst rechnung zu tragen?
Wenn Gott aus Liebe um die verlorenen Sünder handelt, sollten wir, die wir Gott fürchten, es ihm gleich tun und unser totbringendes Vorteilsdenken über Bord werfen. Sonst wird uns dieser Irrtum selbst zum Fallstrick werden.
Und nach Jesaja, Kapitel 53 hat Gott die Welt geliebt, weil er auf den zu den Juden gesandten Messias die Strafe legte, für ihre Schuld ihn zerschlug! Auf ihm, dem Reis aus dem Stamm Isais, der ein Zweig aus seiner
Wurzel ist (vgl. Jesaja 11, 1), der dasteht als Zeichen für die Völker (vgl. Jesaja 11, 10), warf der HERR aller unser Sünde (vgl. Jesaja 53, 6).
Aus der Bibel in Rut 4, 22 wissen wir aber: "Obed zeugte Isai; Isai zeugte David."
Denn auch in 1.Sam 17, 12 steht geschrieben: "David aber war der Sohn jenes Efratiters aus Bethlehem in Juda, der Isai hieß." Danach also ist der Messias ein Sohn des Königs David.
Wir sollen also das Böse im Menschen bekämpfen und auf des Herrn Messias, den Reis aus dem Stamm Isais, vertrauen, der uns Gutes getan hat, indem wir auch Gutes tun und so das Gute fördern helfen. Darum sei einer des anderen Helfer auf dem Weg zum Guten hin. So sieht uns Gott mit Freude. Und genau darum laßt uns mit Lob und als Dankopfer unserer Lippen den Namen des Herrn anrufen bis alle Welt einstimmen wird:

Joel 3, 5
"Und es soll geschehen: wer des (einen) HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. Denn auf dem Berge Zion (gemeint ist der Hügel Golgatha, auf dem das Kreuz des Lammes Gottes stand, das für unsere Missetat geschlagen vor der Stadtmauer Jerusalems am Fluchholz hängend der Welt Sünde trug) und zu Jerusalem (im später wieder aufgebauten 3. Tempel Gottes) wird (für die Juden außerdem) Errettung sein (und ihr Gott, der sie nicht verworfen hat, wird dort die Sünde des ganzen Landes wegnehmen und mit ihnen seinen neuen Bund schließen), wie der HERR (durch die Propheten) verheißen hat, und bei den (aus der Hand des Teufels) Entronnenen, die der HERR berufen wird (denn diese werden es sein, die die Menschen nach Zion führen)."
(Hervorhebung und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser dieser Homepage)

Der heilige Gott selbst wurde in Jesus Christus Mensch und wohnte unter uns, denn der Messias der Juden ist die Fleisch gewordene und segnende rechte Hand Gottes, und so ist der Retter der Welt Gottes verlängerter Arm, der bis zu den Menschen herabreicht

Der heilige Gott selbst wurde in Jesus Christus Mensch und wohnte unter uns. Er sprach: Es sei! Und es war.
Jesus Christus ist also Gott, und die Juden hatten ihren Gott nicht erkannt, als er unter ihnen wohnte!
Und darum ist das Osttor bzw. Goldene Tor der Stadtmauer in Jerusalem heute verschlossenen.
Denn nach einer Prophezeiung aus Hesekiel 44, 1-2 wird das "äußere Tor des Heiligtums im Osten", gemeint ist eben das Osttor bzw. Goldene Tor, ab demjenigen Zeitpunkt zugeschlossen werden und "zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden", also ab demjenigen Zeitpunkt wenn "der HERR, der Gott Israels", dort eingezogen ist. Und weil er es tat, genau "darum soll es zugeschlossen bleiben" (vgl. auch in den beiden Kapiteln "Das Tor soll zugeschlossen bleiben, bis der wahre Gott und König wiederkommt oder was bleibt, das bleibt" und "Die Wächter über das zugemauerte Osttor während der Bedrängnis, bzw. trotz weiterhin verschlossenem Osttor zieht ein Messias in Jerusalem ein, der somit nicht echt sein kann").
Und wir sehen das Goldene Tor der heutigen acht Tore in der Stadtmauer Jerusalems auch in unseren Tagen nach wie vor verschlossen. Denn das Tor im Osten der Stadtmauer in Jerusalem, zum Ölberg hin gerichtet, wurde zugemauert.
Dieses Zumauern geschah, nach dem Jerusalem im Jahr 70 n. Chr. zerstört worden war, auf damalige Anordnung durch den türkischen Herrscher Sultan Süleyman, genannt der Prächtige, der als muslimischer Herrscher über diese Stadt in den Jahren 1537-1541 Jerusalem sowie seine Befestigungen in zum Teil veränderter Linie erneut errichtete, so, wie sie gegenwärtig zu sehen sind.
Vermutlich aus Angst, daß sich die ihm wahrscheinlich bekannt gewordene Bibelstelle in Sacharja 14, 4-5 erfüllen und der Gott Israels dort, dann wenn er seine Herrschaft über Israel aufrichten und den Thron Davids besteigen wird, erneut, d.h. zum zweiten Male, einziehen könnte, versperrte er ihm den Weg. Denn er sah dadurch zukünftig seine Herrschaft in Gefahr.
Nach einer rabbinischen Überlieferung soll sich an einem der wohl schönsten der heute acht Tore der Stadtmauer Jerusalems, am Damaskus-Tor, in der messianischen Zeit das Volk Israel sammeln, bevor der Messias vom Ölberg kommend durch das Goldene Tor ein zweites Mal einziehen wird, um von nun an in Israel zu herrschen.
Und so, eben weil der wiederkommende Messias noch einmal am Goldenen Tor einziehen soll, wurde das Osttor auf die Anordnung des Sultans Süleyman hin zugemauert und ist verschlossen bis zum heutigen Tag. Und es wird verschlossen bleiben, mit Sicherheit auch über die gesamte Herrschaftszeit des Antichristen hinweg. Erst, wenn der wahre Messias und wahre Gott erneut und tatsächlich durch die Stadtmauer Jerusalems hindurch einziehen wird, soll es wieder geöffnet werden.
Von Jesus Christus, der sich selbst der Menschensohn Gottes nannte, ist belegt, daß er das erste Mal am Palmsonntag durch dieses Tor auf einem Esel reitend in die Heilige Stadt eingezogen ist und damals vom Volk als der Sohn Davids und der König Israels gefeiert wurde (vgl. Matthäus 21, 1-11). Und der "Sohn Davids" das ist der reservierte Messiastitel, und so feierte damals das jubelnde Volk ihren Messias und König Israels.

Jesus Christus ist der gute Hirte, des heiligen Gottes gütige Hand, nicht die strafende und zürnende linke, sondern die rechte Hand.
Es war es also der wahre Messias und damit Gott selbst, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt, der heilige Gott Israels, der ins Fleisch kam und die Schuld der Menschen am Kreuz von Golgatha bezahlte und vergab, auch die der Juden, wenn sie sich einst bekehren werden, dann wenn Gott die Decke vor ihren Augen wegnehmen wird.
Und Jesus Christus hatte das Recht dazu, Sünden zu vergeben, denn er hat sie mit seinem Leben bezahlt.


Jesus Christus ist nicht nur ein Prophet, sondern Gottes Sohn, ein Teil des Wesens des ewigen Gottes, und durch seinen Gehorsam bis in den Tod konnte der Haß der Menschen die Liebe Gottes nicht besiegen

Wäre Jesus Christus gestorben, ohne wiederaufzuerstehen, hätte der Haß der Menschen über die Liebe Gottes und seinen Plan, die Menschen von ihren Sünden zu erretten, gesiegt. Und wie schrecklich, der Tod hätte noch immer das letzte Wort. Die Menschen müßten ohne die Hoffnung auf ein Paradies nach dem Tod sterben.
Und ein von Menschen besiegter Gott wäre kein Gott, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, über seine Schöpfung regiert und allmächtig ist.
Aber darum, um die Sünde zu besiegen, um den Menschen das ewige Leben in der Nähe Gottes zu ermöglichen, darum erschien der Messias Jesus Christus den Juden. Und wer auf ihn blickt, der das ewige Leben selbst ist, und im Hinblick auf sein Sterben am Kreuz seine Sünden bekennt und bereut, der findet in Christi Auferstehung von den Toten Erlösung und Gnade vor Gott.
Des Christus Keuzestod war also nicht das Ende! Denn diesem seinem bitteren Leiden und Sterben folgte der Sieg über den Tod. Er der sündlose Mensch und heilige Gott hat für alle Zeiten die Macht der Sünde besiegt.

Jesus Christus kam also auf das Wort Gottes hin aus der Ewigkeit, erschien eine Zeit lang den Menschen und ging wieder in die Ewigkeit zurück. Er mußte nicht neu gezeugt werden, denn er war schon immer da.
Gottes ewiges Wesen ist doch nicht neu gezeugt worden, um Menschen zu erretten, denn der Vater und der Sohn sind eins, genauso wie der Sohn vom Fleisch des Vaters ist. Doch bei den Menschen ist der Sohn zusätzlich noch vom Fleisch der Mutter. Im göttlichen Sinne sind Vater und Sohn tatsächlich als ein Fleisch im Sinne von "völlig identisch" anzusehen. Und das ist es was die Bilbel mit "Vater und Sohn" zum Ausdruck bringen möchte.
Gottes ewiges Wesen ist also in Jesus Christus ins zeitlich begrenzte Fleisch gekommen und von dort, als es zwischenzeitlich die Gestalt eines Menschen angenommen hatte, d.h. als dieser Jesus starb, wieder zu ihm, zu Gott zurückgegangen.
Es geht also nicht wirklich um den Vorgang einer (Neu-)Zeugung von Leben als solches, sondern darum, daß ein Teil dessen, der sündlos und das Leben selbst ist und von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt (vgl. Hebräer 1, 3+8), der die Welt und das darauf bestehende Leben erschuf, zu dieser seiner gefallenen Schöpfung herabgekommen ist. Warum sollte dieser Teil von Gott, der wieder in den Himmel zurückgekehrt ist, einmal von dort auf die Erde zurückkommen, dort wie ein Mensch heiraten, sich mit einer Frau verunreinigend Kinder zeugen, plötzlich wie ein Mensch alt werden und dann auch noch für immer sterben? Aber das ist es doch, was Muslime glauben, wenn sie in die Rückkehr "Isas" (gemeint ist der islamische Jesus, Isa ibn Maryam, d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) aus dem Reiche Allah´s denken.
Da sein Wesen doch ewig und unsterblich ist, nur deshalb konnte Jesus Christus selbst der Tod, der der größte Feind der Menschen ist, nicht bezwingen, nur darum kann Jesus Christus einmal wieder auf die Erde zurückkommen und dann für immer bleiben. Genau nur darum, weil er Gott selbst war, deshalb konnte Jesus Christus Kranke heilen, Tote auferwecken und sogar selbst in der äußeren Gestalt eines Menschen die Sünden vergeben. Und als er für die Sünden der Welt am Kreuz starb, war er in der Lage, am dritten Tag von den Toten wieder aufzuerstehen. Und all den Menschen, die auf ihn schauen, kann auch nur er, weil in ihm Gott selbst, d.h. weil er Gott in Person ist, alle Sünden vergeben und ewiges Leben im Paradies ermöglichen. Und darum ist nur er es, der für jeden von uns den Schlüssel zum ewigen Leben in seinen Händen hält. Nur von ihm können wir, die wir uns unter dem Fluch der Sünde wissen, diesen Schlüssel zum ewigen Leben bekommen, weil er die wohlverdiente Strafe, die uns treffen würde, am Kreuz von Golgatha auf sich genommen hat und zwar als sein gänzlich unverdienbares Geschenk an uns Menschen, wir, die wir durch unseren Unglauben und unser Versagen den Tod eigentlich zu Recht verdient hätten. Doch die Schuld, die uns den sicheren Tod bringen würde, ist bei Gott bezahlt.

Jesus Christus ist demnach nicht nur, so wie es die Muslime glauben, ein Prophet, sondern ein Teil des Wesens des ewigen Gottes (vgl. Hebräer 1, 3), d.h. nur einer seiner vielen Namen und Erscheinungen, so wie Gott Mose in Begleitung zweier Engel erschien, als dieser nahe der Stadt Sodom lagerte. Er, der heilige Gott, fuhr damals in die Gestalt eines Menschen hinein und kündigteMose an, daß seine Frau, die bislang keine Kinder bekommen hatte, übers Jahr einen Sohn haben sollte.
Jesus Christus ist also Gottes verlängerter Arm, der bis zu den Menschen herabreicht, um sie zu erretten, und dazu mußte er Mensch werden. Aber er ist auch tatsächlich Gottes lieber und gehorsamer Sohn, der bereits bei ihm wohnte, als er die Welt erschuf. Er, der auch in der Bibel "das Wort Gottes" genannt wird (vgl. Offenbarung 19, 13-14), wohnte schon immer bei seinem Vater.
Weil dem so ist, ist der Herr Jesus unser Garant für die Erfüllung aller Verheißungen und Prophezeiungen, und mit seinem vergossenen Blut hat er es uns bereits sichtbar bezeugt.
Er war und ist die Stimme Gottes, des Herrn,
er war und ist das Reden Gottes, 
er war und ist von Beginn an die Mitteilung Gottes an den Menschen.
Wie er den Vater tun sieht, so handelt auch der Sohn, und Gott der Herr spricht in Jeremia 1, 12:
"... denn ich will wachen über meinem Wort, daß ich's tue."
Und darin liegt auch die Barmherzigkeit Gottes, indem Jesus Christus die uns geschenkte Gnade, die vom Himmel herkommt, selbst ist. Und darum leuchtete in Jesus Christus des Wesen Gottes auf und ließ es für uns Menschen eine Zeit lang sichtbar und erfahrbar werden.

Der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei ganz sicher: Gott ist in Jesus Christus (be)greifbar geworden und Gott muß die Liebe sein und er ist es. Und diese, seine große Liebe reicht uns in Jesus Christus die Hand, weil er dann, wenn der Himmel auf diese Erde kommt, einmal für immer bei uns wohnen möchte, in einer von der Sünde gesühnten Welt.
Er, Jesus Christus, der Sohn Gottes, sitzt nun nicht nur zur Rechten des Vaters, nein er ist seine rechte Hand. Und darum, weil der Vater und der gehorsame Sohn, der Gottes ganzen Willen tut, untrennbar sind, dürfen Menschen sie auch nicht trennen. Das gibt es also nicht: "Gott Vater" und "Gott Sohn" als eigenständige Gottheiten, die man getrennt anbeten muß, denn der Vater und der Sohn sind eins.
Wer den Sohn sieht, sieht auch den Vater. Wer den Sohn bittet, bittet den Vater. Wer dem Sohn die Ehre gibt, gibt sie auch dem Gott des Himmels.
Diese, seine große Liebe bleibt, obwohl Jesus Christus nun bei seinem Vater ist, bei uns, und sie wird uns nie verlassen.
Daß sie trotzdem bei uns ist, das geschieht mit dem "heiligen Geist", der damit ebenfalls keine eigenständige Gottheit ist, sondern nur von ihnen ausgeht und eine Art Verbindungsglied herstellt. Der heilige Geist ehrt den Sohn und der Sohn ehrt den Vater.
Der heilige Geist ist also erneut ein verlängerter Arm Gottes, der bis zu den Menschen, die ihn fürchten und lieben herabreicht und nur zu denjenigen kommen kann, die bereits von der Sünde gesühnt sind und damit auf den Sohn blicken. Denn das Verbindungsglied der Liebe Gottes zu den Menschen heißt Jesus Christus. Nur er, der bis in den Tod gehorsame Gottessohn ist es, der uns durch sein Leiden und Sterben den Zugang zu diesem, von dem einem Gott ausgehenden Geist freigemacht hat. Denn er ist das sündlose Opferlamm Gottes, das der Welt Sünde trägt. Und wer dies immer noch nicht begreifen kann, der lese im Buch des Propheten Jesaja das 53. Kapitel

Wer Jesus Christs anbetet, begeht also keine Sünde, erhebt nicht den Menschen, der der Sohn der Maria war, sondern er erhebt den Einen, den über alles und allen erhabenen Gott, der die Welt geschaffen hat und der, weil er die Welt geliebt hat, der Sohn eines Menschen wurde. Und darum nennt ihn die Bibel den "Menschensohn".
Auch die scheckliche und verachtungswürdige Ermordung des Menschensohnes, Gottes zu den Menschen gesandten Messias und Retters, Jesus Christus, durch die Juden konnte seinen ewigen Willen, den Menschen den Frieden zu bringen, nicht aufhalten. Denn Jesus Christus war es selbst, der seinen Vater bereits im Sterben am Kreuz um Vergebung dieser großen Sünde bat:
"Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun! Und sie verteilten seine Kleider und warfen das Los darum." (Lukas 23, 34)
 
Und wir wissen es heute um so besser: Ohne den furchtbaren Kreuzestod Jesu hätte sich Gottes Heilsplan mit den Menschen nicht vollständig erfüllen können. Denn Jesu Leiden und Sterben als stellvertretender Opfertod für die Sünden aller Menschen gehörte genauso mit zum Plan Gottes wie sein Sieg über die Sünde und den Tod und wie seine Auferstehung von den Toten. Das alles war Bestandteil eines im Himmel längst beschlossenen Heilsplanes mit den Menschen, den die Propheten des Alten Testamentes schon Jahrhunderte zuvor verkündet hatten.
"Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." (Johannes 3, 16)

Und so wird das Scheitern der Juden an ihrem zu Ihnen gesandten Messias kein endgültiges Scheitern bleiben. Und auch diesem schuldbeladenen Volk der Juden wird ihre große Sünde am Tod ihres Messias schon bald vergeben werden. Wer kann sich dem entgegenstellen? Wer will Gottes vergebende Liebe und seine Gnade aufhalten? Wir würden uns große Schuld aufladen, wenn wir weiterhin stur und steif behaupten würden: Gott hat sein auserwähltes Volk für immer verworfen.
Nein, er wird es, so wie es die Propheten vorhergesagt haben, wiedererwählen und auch ihm seine große Schuld vergeben. Und er wird schon bald einen neuen Bund mit diesem, seinem wiedererwahlten Volk eingehen, welches er bereits heute für alle sichtbar in ihr Land zurückführt. Und er wird dieses neue "Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.", spricht der Herr in Jeremia 31, 33. Die Geschehnisse der Gegenwart deuten also bereits heute eindeutig darauf hin.

Er war es, Gott selbst, der uns, die wir Gott lieben, gebot, den der die Menschen geschaffen hat und erretten will, um dieser seiner großen Liebe willen, Vater zu nennen. Und Jesus Christus selbst lebte es den Menschen vor. Und so stellt sich Gott die Beziehung zu den von ihren Sünden erlösten Menschen der Erde vor.
Wir, die wir im Blick auf diesen Menschensohn Vergebung vor Gott gefunden haben, dürfen uns ab jetzt Kinder Gottes nennen und bekommen Anteil an seinem Erbe. Und so wie die Jünger Jesu mit ihrem Meister an einem Tisch saßen, um zu danken, zu beten und zu essen, lädt uns Gott, die wir von der Sünde befreit wurden, an seinen Tisch ein, für immer bei ihm zu wohnen.
Gottes Wege sind nicht denen eines Menschen gleich und darum werden wir ihn in diesem Punkt wohl nie ganz verstehen können. Und wer es versucht, ihn mit seinem menschlichen Verstand zu erfassen, muß scheitern. Denn das heilige Wesen Gottes ist für unseren Verstand unvereinbar mit unserem sündhaften Sein.
Wir dürfen und sollen uns aber freuen und darüber staunen und zu unserem Gott sagen, was  Jesus Christus uns lehrte, zu sagen: Abba, lieber Vater.
Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht einen Weg gefunden hätte, trotz ihres Scheiterns die Menschen dort zu erreichen, wohin sie durch ihre Vefehlungen hingeraten sind. Und für ihn gibt es keine ausweglose Situationen, auch wenn wir meinen: Es ist alles zu spät. Gottes rettender Arm ist länger, als wir meinen. Und fällt ein Mensch noch so tief und ist der Abgrund noch so steil, fällt er dennoch in seine liebenden, ihn tragenden Hände.
Das durfte auch einer der neben Jesus gekreuzigten Räuber erfahren, der ihn anfangs noch geschmäht hatte aber ihn später voller Reuhe bat, an ihn zu denken, wenn er in seines Vaters Reich kommen würde:
"Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!" (Lukas 23, 42)
Und Jesus antwortete auf seine Frage wie folgt: 
"Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lukas 23, 43)
Der Gott des Himmels erschuf uns selbst aus Erde und darum sind wir seine Geschöpfe, und er will nach dem Motto "Eltern haften für ihre Kinder" unser verantwortungsvoller Beschützer sein, der unsere Schuld bezahlt. Denn er liebt und beschützt sein Eigentum. Wer es antastet, bekommt es darum mit ihm, dem großen Gott selbst zu tun.


Warum verehren Muslime eigentlich den Propheten Muhammad mehr als "Isa"? Der Jesus des Koran ist doch auch nach dem islamischen Verständnis der kommende König der Erde!

"Isa" (Isa ibn Maryam), „Jesus, Sohn der Maria“, ist neben Adam, Ibrahim, Musa und Muhammad (Mohammed) einer der fünf bedeutenden Propheten der Moslems.
Am Ende der Zeit, dann wenn sich die Schreckensherrschaft des "Daggal" (der "Daggal" ist das Äquivalent zum Antichrist der Bibel) auf der Erde zuspitzen wird, soll er wieder auf die Erde herabkommen (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").
Der Name "Isa" ist, wie wir bereits hörten, die arabische Übersetzung für Jesus.
Muslime glauben, daß Allah "Isa" erst mit der Geburt durch seine Mutter Maria ins Leben rief, indem er sprach: Sei! (vgl. Sure 19, 35-36; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart). Der Islam leugnet damit die Vaterschaft des lebendigen Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus, und dies tut er mit großem Nachdruck (vgl. Sure 9, 30; aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart).
Jesus Christus, der im Koran nur "Isa" genannt wird, ist demnach für Muslime nicht der Sohn Gottes und auch keinesfalls ihr Herr. Er ist lediglich ein Sklave und Diener Allahs, der nur zu den Juden gesandte Prophet mit begrenztem Auftrag. Er lehrte und bestätigte nach islamischem Verständnis den Juden das Buch, welches ihm von Allah anvertraut worden ist, gemeint ist die Torah, die dem Volk Israel gegeben worden ist. Nicht erwähnt wird, daß sich die Torah erst in "Isa" erfüllt.
Die Wiederkunft des islamischen Jesus, des Jesus von Nazareth, des Sohnes der Maria (Isa ibn Maryam) aus dem Reiche Allah´s, wird aber von den Muslimen dennoch für die letzte Zeit mit Spannung erwartet und das, wie wir gleich sehen werden, zurecht (vgl. auch im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab hier).
Der wiedergekommene islamische Jesus, d.h. der Prophet "Isa", wird sich dann in der Hauptstadt Israels in Jerusalem niederlassen und von dort aus aggieren. Er wird, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen.
Doch der Jesus der Muslime, "Isa", soll bei alledem, so wie das die islamische Tratition vorsieht bzw. so wie dies aus den sogenannten Hadithsammlungen hervorgeht, trotzdem ganz Mensch bleiben. Dies bedingt der Umstand, daß dem Jesus des Koran die Gottessohnschaft abgesprochen wird. Er wird zwar nach islamischem Verständnis als sündlos Gebliebener das nahende Endgericht ankündigen, aber nachdem er die Einheit der Menschen im Sinne des Islam wiederhergestellt haben wird, auch heiraten und Kinder haben. Und ganz als Mensch soll er dann auch altern und sterben, nachdem er (lediglich) 45 Jahre lang geblieben ist (vgl. bei Ahmad v. Denffer in "Der Islam und Jesus - Friede sei auf ihm", Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München Nr. 18, Seite 27).
"Isa" wird also nach den Vorstellungen der Muslime ab dann, wenn er aus dem Reiche Allah´s zurückgekommen ist, trotz seiner Sündlosigkeit altern wie jeder sündenbehaftete und gefallene Mensch, und sein Körper wird nach dem Glauben der Muslime trotz seiner Heiligkeit dem Tode verfallen sein.
Wenn er dann stirbt, soll er, und so prophezeite es Muhammad selbst, in seiner Grabstätte, gemeint ist in der des Muhammad in Medina, begraben werden. Dann werden Muhammad und "Isa" einmal zusammen aus einer Grabstätte auferstehen, so sagte es der Prophet Muhammad eigens voraus.

Warum bei allen Verdiensten "Isa´s" der Vergangenheit und der Zukunft verehren dann Muslime eigentlich den islamischen Propheten Muhammad und nicht "Isa", der noch so viel Goßes vollbringen soll?

"Isa" lebt. Denn er ist in das Reich Allah´s weggenommen worden und soll von dort am Ende der Zeit wiederkommen. Muhammad ist gestorben und begraben.
Der Gesandte Allah´s "Isa" war nach dem Verständnis der Muslime ein sündlos gebliebener Mensch, Muhammad wird dies nicht nachgesagt.
"Isa" soll am Ende der Zeit wiederkommen. Muhammad wird dies nicht.
Der Prophet "Isa" wird dann einmal die gesamte Erde islamisieren. Er wird also, was bisher kein moslemischer Herrscher vor ihm zu Wege brachte, alle Menschen, auch die Juden und die Christen, zum Islam bekehren und die Pflichten eines vollkommenen Muslims erfüllen. Muhammad vollbrachte dies in seinem Leben nicht.
"Isa" wird, unmittelbar dann, wenn er aus dem Reiche Allahs wiedergekommen ist, das personifizierte Böse ("Dajjal") vollends besiegen und den islamischen Antichristen ("Al-Daggal"), den auf dem geistigen Auge Blinden, der den Gott des Himmels über sich nicht sehen kann, endgültig und für immer töten.
Der islamische Antichrist ("Daggal") ist interessanterweise also sowohl für die Christen (hier als Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der sich, indem er Jesus Christus nachahmt, an die Stelle Gottes stellt) als auch für die Muslime kurz vor der Rückkehr von Jesus bzw. "Isa" aus dem Reich Gottes bzw. aus der Welt Allahs auf der Erde existent. Und der islamische "Daggal" bzw. der Antichrist ist es, der die Wahrheit über Gott bzw. über Allah bzw. ganz allgemein die Gerechtigkeit zu Boden wirft und die reine Lehre des Islam und die der Christen verfälscht. Und "Isa" bzw. Jesus wird dieser Schreckensherrschaft des "Daggal" und seinen Lügen für immer ein Ende setzen.
Muhammad hingegen besiegte das zum vernichtenden Schlag ausholende Böse auf der Erde nicht mit dieser Konsequenz.
"Isa" wird dann, wenn er wiederkommen und nachdem er die Einheit der Menschen im Sinne des Islam wiederhergestellt haben wird, 40 Jahre in Gerechtigkeit und Frieden über die Welt regieren (vgl. bei Fritz Ziegenbein: Jesus in Bibel und Koran, 2. Auflage 2007 by concepcion Seidel OHG, 08269 Hammerbrücke im Kapitel: 6.2 Die Wiederkunft Jesu, Seite 65-67). Muhammad tat dies nicht.
"Isa´s" Auftrag begrenzte sich zwar in der Vergangenheit, wenn auch hier ohne durchschlagenden Erfolg, nur auf die Juden, aber zukünftig wird sein Aufrag von einem vollen Erfolg gekrönt sein und dehnt sich dann sogar auf die Menschen der ganzen Erde aus. Muhammad konnte in seinem Leben solch einen Erfolg der Verbreitung der Lehre des Islam für sich nicht verbuchen.

Also noch einmal die berechtigte Frage: Warum verehren Muslime eigentlich den islamischen Propheten Muhammad mehr als "Isa", der nach dem Verständnis des Islam noch so viel Goßes vollbringen soll und nach dem islamischen Verständnis der kommende König der Erde werden wird? Noch nie vorher gab es einen Menschen, der so viel großes vollbracht hat und unter dessen Herrschaft die Völker der ganzen Erde in Frieden und Gerechtigkei regiert wurden. Aber wenn der islamische Prophet "Isa" aus dem Reiche Allah´s zurückkommen wird, soll dies alles geschehen. Das alles glauben und erwarten Muslime.

Was hat "Isa", der Gesandte Allah´s, bei den Christen für eine wichtige Beutung in ihrer Lehre?

Der islamische Jesus "Isa" ist für die Christen der Messias der Juden.
In der Bibel lehrte und bestätigte Jesus den Juden das Wort der Torah, welches auch die alttestamentarische Offenbarung mit einschließt, ging aber in seinem neuen Gebot der Liebe noch darüber hinaus.
Im Unterschied zu Muslimen glauben Christen: Erst in Jesus Christus hat sich das Wort der Torah erfüllt. Jesus war zwar in erster Linie zu den Kindern Gottes, den Juden gesandt, aber er lehrte darüber hinaus das Evangelium als Botschaft an die gesamte Menschheit.
Der Jesus der Bibel ist im biblischen Evangelium das durch die alten Propheten angekündigte Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt (vgl. Hebräer 1, 3) und da selbst ohne Sünde, ein Gott wohlgefälliges Sündopfer für alle, also der Erlöser von Sünde und Tod, der Christus, der alle Menschen mit Gott versöhnt und Gottes in Sünde gefallene Schöpfung wieder aufrichtet.
Die Bibel betont, daß sich Gott in seinem Sohn Jesus Christus letztgültig offenbart hat (vgl. Hebräer 1, 1-2) und schließt damit eine zusätzliche Offenbarung aus. Muslime dagegen glauben, daß es "Isa´s" Aufgabe gewesen sei, den noch nach ihm kommenden großen Propheten Muhammad anzukündigen, weil erst ihm Allahs letztgültige Offenbarung gegeben worden ist.
Der Jesus der Heiligen Schrift  lebt selbst und ist das Leben. Wer auf ihn anbetend schaut, wird mit ihm leben und das ewige Leben erhalten. Denn er, der das Leben selbst ist, hat den Tod überwunden, seine Macht gebrochen und ist am dritten Tage von den Toten auferstanden. Er ist danach in den Himmel aufgefahren und sitzt dort zur Rechten Gottes, seines Vaters (vgl. Markus 16, 19, Lukas 22, 69; Psalm 110, 1; Apostelgeschichte 7, 55).
Ihm wurde alle Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben, und er regiert nach seiner Erhöhung zusammen mit seinem Vater von Ewigkeit zu Ewigkeit (vgl. Hebräer 1, 8; Offenbarung 11, 15).
Und auch er soll von dort zur "Zeit des Endes" auf die Erde wiederkommen, aber im Gegensatz zum Jesus des Islam nicht als Bote Allah´s, sondern hier als endzeitlicher König und Herrscher aller Herrscher (vgl. Offenbarung 19, 11-16). Er kommt als der König Israels und ihm sollen alle Völker der Erde fortan dienen.
Seine Wiederkunft, bei der er seine Füße auf die Erde setzen wird und zwar auf den Ölberg nahe der Stadt Jerusalem (vgl. Sacharja 14, 4), bringt die Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen zu ihrem Abschluß.
Zuvor aber, bevor der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" auf der Erde die wohl größte Verfolgung der wahren Gemeinde Jesu Christi startet, also bereits im Vorfeld der Wiederkunft Jesu auf die Erde herab, wird die wahre Gemeinde Jesu Christi einer Rettungsaktion gleich von der Erde weggenommen (entrückt) werden. Sie muß nicht durch den schlimmen Teil der großen Trübsal, der gegen Ende deren erster Hälfte beginnt und die durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" auf der Erde ausgelöst, d.h. verursacht werden wird, hindurchgehen (vgl. in den Kapiteln "Die wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung" weggenommen wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß" und "Beim zweiten Kommen erscheint Jesus nicht wegen der Sünde, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil"). Die wahre Gemeinde, die auch als Braut Jesu Christi beschrieben wird (vgl. im Kapitel "Braut Jesu Christi, die nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn"), wird im Himmel angekommen wie bei einer orientalischen Hochzeit dort mit ihrem Bräutigam feierlich vereint. Dabei werden zuerst die in Christus Entschlafenen auferweckt (vgl. im Kapitel "Die Entrückung der wahren Gemeinde verkörpert das "Ende der Zeiten der Heiden", und sie ist ein Bestandteil der "ersten Auferstehung") und danach mit ihnen die zu dieser Zeit auf der Erde noch lebenden wahren Zeugen des Herrn ihm entgegengeführt (vgl. 1. Thessalonicher 4, 13-18). Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen (vgl. in den Kapiteln "Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle" und "Entrückt werden bedeutet ein Hinwegreißen"). Denn der Grund der Entrückung ist ein urplötzlich über die ganze Erde kommendes Verderben, vor dem die wahre Gemeinde herausgerettet werden wird (vgl. in den Kapiteln "Die Gemeinde Jesu Christi entflieht urplötzlich u. schnell aus der gestellten Falle" und "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde").
Es gibt aber auch einen Teil der Gemeinde Jesu Christi, der vor der kommenden "Stunde der Versuchung", die nach Offenbarung 3, 10 über den gesamten Erdkreis kommen soll, nicht bewahrt bleiben wird und der durch den schlimmen Teil der großen Trübsal, also vollständig durch sie hindurchgehen muß (vgl. im Kapitel "Die Gemeinde, die bei der Entrückung zurückbleibt und durch die große Trübsal gehen muß").
Der nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation, die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort entartet. Dieser Teil der Gemeinde Jesu Christi wird dann zur sogenannten großen Hure Babylon entarten, dem Götzendienst verfallen und muß auch durch die Zornesgerichte Gottes hindurchgehen (vgl. in den Kapiteln "Die große Hure Babylon: Warum ist sie der Greuel der Erde?" und "große Hure Babylon, die abgefallene Gemeinde des Herrn").
Die Verachtung des Messias Israels durch den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" kommt u. a. dadurch zum Ausdruck, indem er ihn und sein Kommen vorwegnehmend nachahmt und sich in den heiligen Tempel Israels, der dann wieder aufgebaut sein wird (gemeint ist der 3. Tempel), setzen wird und vorgibt, er selbst sei der von Gott gesandte Retter und König des Himmels und der Erde:
”Er ist der Widersacher, der sich erhebt über alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.” (vgl. 2. Thessalonicher 2, 4)  

Auch in der Bibel ist davon die Rede, daß Jesus Christus unmittelbar bei seiner Ankunft hier vom Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" angegriffen werden wird. Es kommt zu einem letzten Kampf, aus dem der wiederkehrende Messias siegreich hervorgehen wird. Er wird den wohl größten Feind Gottes, den Antichrist und seinen Handlanger, den falschen Propheten, lebendig ergreifen und beide zusammen in den feurigen Schwefelsee werfen, d.h. für immer an den Ort der Ferne Gottes befördern und alle Menschen, die dem Bösen zuletzt noch dienten, töten (vgl. Offenbarung 19, 20).
Jesus Christus kommt das zweite Mal also nicht als Mensch und nur irdischer Herrscher wieder auf diese Erde zurück, der heiratet, Kinder zeugt, altert und stirbt, sondern zusammen mit dem Heer des Himmels (vgl. Offenbarung 19, 13-14) und als ewig lebender Sohn Gottes in großer Macht und Herrlichkeit. Denn Jesus Christus ist der "Fürst des Heeres des Himmels" bzw. der Herr über das Heer des Himmels (vgl. Daniel 8, 8-12; 1. Könige 22, 19; 2. Chronik 18, 18). Und ihm ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Und er kommt dann, wenn er seine Füße wieder auf diese Erde setzen wird zum Gericht und als Richter über diese Welt (vgl. Judas 14-15; Johannes 5, 22). Und wenn er hierzu kommen wird, wird sein Zeichen für alle sichtbar am Himmel zu sehen sein, und es werden wehklagen alle Völker auf der Erde.
"Und dann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohns am Himmel. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit." (Matthäus 24, 30)
und
"Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen." (Offenbarung 1, 7)

Er kommt, um sich auf den ewigen Thron Davids zu setzen und über sein auserwähltes Volk und über die ganze Erde von nun an in Frieden und Gerechtigkeit für immer zu regieren (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33 und im Kapitel "Der Israel zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde" (Jeremia 31, 10)"). Und seine Herrschaft soll nie enden.
Das Reich Gottes ist nach christlichem Verständnis und Jesu eigenen Worten nicht von dieser Welt (vgl. Johannes 18, 36). Das Reich Gottes nach islamischem Verständnis ist nur von dieser Welt und ist ausschließlich an sie gebunden. Darum strebt der Islam in erster Linie immer nach politischer Macht, während die vorrangige Aufgabe der Gemeinde Jesu Christi darin besteht, den Menschen aller Völker das Evangelium zu verkünden, sie zu bekehren und das kommende Reich Gottes auszurufen. Es ist kein biblischer Auftrag der Christen, christliche Staaten zu gründen und auf diese Weise die Welt zu christianisieren (vgl. bei Fritz Ziegenbein: Jesus in Bibel und Koran, 2. Auflage 2007 by concepcion Seidel OHG, 08269 Hammerbrücke im Kapitel: 6.2 Die Wiederkunft Jesu, Seiten 65-67).


Nach dem islamischen Verständnis gebührt Allah alle Ehre und Anbetung allein, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist derjenige, der die Moslems dazu verführt, den anscheinend wiedergekommenen islamischen Propheten Jesus (Isa) als ihren König anzubeten, der Allah gleich kommt und ewiges Leben verschenkt

Jesus Christus ist nach dem Verständnis der Christen der gute Hirte von zwei Herden, die er nach ihrer Vollendung in der letzten Zeit in einer einzigen vereinen wird. Er heilt die Brautgemeinde, aber auch Israel von ihrer jeweils spezifischen Entwurzelung.
In Jesus Christus wird in der Vollendung beider Heilsstränge Gottes, des wiederhergestellten und vollendeten Israel und der wiederhergestellten und vollendeten Gemeinde, eine große von ihren Sünden erlöste Herde unter einem Hirten sein (vgl. Johannes 10, 11-16).
Dies kann nur geschehen, indem durch Jesus Christus alle Menschen im Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs seinen Vater erkennen, der die Menschen liebt und von dem große Güte ausgeht. Durch diese seine Liebe, die ins Fleisch gekommen ist und menschliche Gestalt annahm, wird der zu allen Menschen der Erde gesandte gute Hirte als der Sohn des lebendigen Gottes und von den Juden erwartette Retter erkennbar.
Diejenigen Menschen, die auf diesen guten Hirten schauen, können Vergebung ihrer Sünden erhalten, denn er ist das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird. Er verkörpert denjenigen, der in der letzten Zeit die beiden weltgrößten religiösen Vereinigungen, das Christentum, bzw. dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten Einheits- bzw. Ersatzreligion vereinen wird. Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so daß Jerusalem, die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen.
Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Juden, bei allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zu den Menschen sprechen wird, Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet" und in 1. Johannes 2, 21-23).
Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen (zumindest vor den Muslimen) die Vaterschaft Gottes und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er indirekt das Kommen des Messias und Retters.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen, müssen darum alle ihre Sünden behalten.

Jesus Christus, der Messias Israels, ist derjenige, der sowohl die wilden Ölzweige wegen ihres Glaubens in den Ölbaum einpfropft, als auch die wegen mangelnden Glaubens einst ausgebrochenen natürlichen Ölzweige in den Ölbaum, das Bild für das messianische Israel, wieder einsetzt, so daß sie beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, infolge ihres Glaubens an ihn, den Retter der Welt, den Lebenssaft aus dem Ölbaum erhalten können (vgl. Römer 11, 1-36).
Da nun beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, den Lebenssaft wieder aus dem Ölbaum erhalten, können diejenigen Ölzweige, die den wahren Messias Israels annehmen, für immer in der Nähe Gottes leben.

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"  ist derjenige, der verhindert, daß die wilden Ölzweige in den wahren Ölbaum einpfropft werden, indem er durch dessen Nachahmung und die damit einhergehende Verdeckung der Sicht auf den wahren Retter bewirkt, daß sie, die aus den Nationen bzw. Heidenvölker Gekommenen, an den wahren Messias Israels glauben.
Er blockiert aber auch das Wiedereinsetzen können der wegen mangelnden Glaubens einst ausgebrochenen natürlichen Ölzweige zurück in den Ölbaum, indem er sich an die Stelle ihres vom Gott Israels gesandten Messias stellt.
So verhindert er, daß sie beide, die wilden und die natürlichen Ölzweige, den Lebenssaft aus dem Ölbaum erhalten können (in Anlehnung an Römer 11, 1-36). Darum müssen diejenigen Ölzweige, die den wahren Messias Israels verwerfen, absterben und werden ins Feuer geworfen.

All die Bestrebungen des Islamismus bzgl. des Christentums müssen darum bis heute in die eine Richtung zielen, deren Anhänger als Ungläubige, Sünder, ja sogar Gotteslästerer zu betrachten, die es, da sie den einzigen und erhabenen Gott des Himmels schmälern, entweder zu islamisieren oder zu bekämpfen gilt. Und das Letztere wird leider bereits viele Jahre von einigen radikalen Strömungen des Islam auf grausame und menschenverachtende Art und Weise praktiziert und schließt sogar die eigenen, leiblichen Kinder nicht aus.
Wie muß dieser Umstand wohl unsrern Gott der Barmherzigkeit betrüben. Beten nicht beide sowohl Christen als auch Muslime nur einen Gott an, den Gott Abrahams und Isaak und Jakobs? Eigenlich sollten sie dann auch Brüder werden und sich im Hinblick auf das bittere Leiden und Sterben des Sohnes des lebendigen Gottes versöhnen, der das Lamm Gottes ist und die Sünden der Welt trägt. Und dies wünscht sich unser Gott des Himmels, der im Hinblick auf den sich in der letzten Zeit an die Stelle von Jesus Christus stellen wollenden Antchristen niemand neben sich duldet, bestimmt auch sehr.

Die heutigen Bestrebungen, das auf einen Retter hoffende Christentum vollständig zu islamisieren, gipfeln u.a. darin, daß die im Koran enthaltenen Prophetien zur Wiederkunft des Propheten "Isa" vorsehen, daß dieser dort beschriebene "Isa" bei seiner Rückkehr auf die Erde, nachdem er als Erstes den Antichrist töten wird, sich zunächst in Jerusalem ansiedeln wird. Der Name "Isa" bedeutet nichts anderes als die arabische Bezeichung für Jesus, der im Koran kein Retter und Sohn Allahs ist, sondern nur als ein überaus bedeutsamer Prophet und Sklave Allahs angesehen wird.
Von der Hauptstadt Israels aus tätigt er dann auch alle seine weiteren Handlungen, die darauf ausgerichtet sein werden, zum Einen die Juden von ihrem Irrtum zu überführen, weil sie der Botschaft des Islam nicht geglaubt haben und zum Anderen die Christen zurechtzuweisen, weil sie seine Lehre verfälscht haben.
Dies bedeutet nichts Anderes, als daß dieser auf die Erde wiedergekehrte große Prophet, der vor ca. 2000 Jahren von Allah in den Himmel erhoben wurde, als jetzt erwachsener Mann die ganze Erde islamisieren wird. Als vor Allah sündlos gebliebener Mensch nimmt er die Pflichten eines vollkommenen Muslims war und erfüllt diese mit ganzer Hingabe und mit ganzen Einsatz. Darum wird er sich gegen alles erheben, was dem islamischen Glauben zuwider ist:
Er wird alle Kreuze aus den christlichen Kirchen entfernen, alle Schweine auf der Erde schlachten und alle Juden und Christen der Erde islamisieren.

Aber der Jesus des Islam, "Isa", soll dann, wenn er auf diese Erde wiedergekommen ist, trotzdem ganz Mensch bleiben, also kein König und kein Friedefürst, dessen Herrschaft nie aufhören wird, sein. Er soll stattdessen heiraten, Kinder zeugen und sterben.
Er, der "Isa" des Koran, bleibt ganz das, für was ihn die Muslime heute halten: der leibliche Sohn des Josef, dem Mann der Maria, von der er geboren ist, der nicht von göttlicher Herkunft ist. Und er muß auch ein Leben lang Knecht und Prophet Allahs bleiben, auch dann wenn er wiederkommt, wieder auf die Erde zurück. Denn er wurde nach dem Koran und dem Verständnis der Moslems von einem Menschen gezeugt und wird auch als ein Mensch sterben. Das sagt der Koran unmißverständlich über den Prophet "Isa" aus.
Der islamische Jesus, also "Isa" aus dem Koran, wird demnach auch "nur" ein Prophet bleiben, als Mensch besonders bei seinem zweiten Kommen zwar Großes bewirken können, aber den Weg zum ewigen Leben bei Allah im Paradies, den vermag auch er nicht zu ebnen. Vor dem Tode zu erretten, das vermag auch er nicht.
So steht es über "Isa" im Koran geschrieben. Und sein Leichnam soll, nachdem er bei seiner zweiten irdischen Erscheinung seine großen Werke vollbracht hat, nach der Aussage des Koran einst in Medina begraben werden und zwar neben den sterblichen Überresten des bekannten islamischen Propheten Muhammad, der, nachdem er den Koran niedergeschrieben hatte, im 7. Jahrhundert nach Christus verstarb.

Was für ein großer Unterschied zu demjenigen Jesus, an den die Christen glauben, der ihr Christus ist, der Retter der Welt, der unsterbliche und einzige Sohn des großen Gottes. Derjenige, der den Menschen den bislang durch ihre Sünde versperrten Weg zum ewigen Leben bei seinem Vater freigemacht hat und nun zur Rechten Gottes sitzt. Und er ist selbst die gnädige und segnende Hand Gottes. Die Herrschaft ruht auf seinen Schultern und sie wird kein Ende haben. Der rechte Arm des Herrn, der gute Hirte, Gottes fürsorgliche Liebe, sie, die Liebe und Güte Gottes, bleibt also unter uns und wird auch nie von uns weichen. Preis dem Herrn, unserm Heiland und König!

Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist also auch derjenige, der vor den Moslems nicht nur leugnet, daß der angeblich wiedergekommene "Isa" der Sohn Gottes ist, nein, er erhebt diesen islamischen Jesus, gemeint ist "Isa",  für korantexttreue Muslime leicht erkenntlich wider den Aussagen der Schrift des Korans zu einem König und Gott, der ewiges Leben denjenigen spendet, die ihn gleichberechtigt wie Allah anbeten werden. Und dies gebührt dem "Isa" im Islam nicht.
Wer diesen vom Antichristen propagantierten "Isa", der es in Wahrheit nicht ist, dennoch anbetet, begeht nach islamischem Verständnis eine Gotteslästerung, weil er Allah in seiner Erhabenheit schmälert.
D.h. sowohl Christen als auch Muslime begehen dann, wenn sie mit dem Beginn der zweiten Hälfte der großen Trübsal, der sogenannten Zeit der Bedrängnis, das sogenannte zweite, in Wahrheit vom Antichrist geschaffene und im 3. Tempel in Jerusalem aufgerichtete "Greuelbild der Verwüstung" anbeten müssen, eine für ihren Glauben gewaltige Sünde. Diese Sünde läßt sowohl vor dem heiligen Gott der Christen als auch vor dem Allah der Moslems, wenn nicht schnellstens von ihr abgelassen wird, keine Vergebung mehr zu. Denn davor warnt nicht nur eindringlich die Bibel durch einen von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13, sondern auch der Verfasser des Korans, der Prophet Muhammad erinnert mit großem Nachdruck daran.
Den Juden wird nach Apostelgeschichte 3, 22-24, bzw. 5. Mose 18, 15+19 von ihrem Gott aus den Reihen ihrer Brüdern ein Prophet erweckt werden, der ihre Flucht aus Jerusalem anführt und den sie darum hören sollen in allem, was er zu ihnen sagen wird. Und wer diesen Propheten nicht hören wird, der soll vertilgt werden aus ihrem Volk und kann nicht mit aus Jerusalem fliehen, sobald der Antichristen sein sogenanntes zweites, in Wahrheit von ihm geschaffenes und im 3. Tempel in Jerusalem erscheinendes "Greuelbild der Verwüstung" aufrichtet und die zweite Hälfte der großen Trübsal beginnt.
Aber wer ist es, der die Vertreter des Islam vor dem drohenden Unheil, das der islamische Antichrist, der "Daggal" mit seinem gotteslästerlichen "Maul", das zudem noch von großen Dingen spricht, anrichtet, warnen wird?
Es ist der in der Endzeit aufkommende "Mahdi" (der durch Gott Rechtgeleitete oder der von Gott gut Geleitete), der in der islamischen Eschatologie (Lehre von den letzten Dingen) während der Schreckensherrschaft eines in der letzten Zeit in Erscheinung tretenden "Täuschers“ der islamistischen Religion und "Verfälschers" seiner reinen Lehre das Recht in der muslimischen Gemeinschaft wieder herstellen soll. Der "Daggal" wird von den Muslimen übrigens auch als der "falsche Messias" und Verführer zum Götzendienst angesehen, da er sich göttliche Wesenheit anmaßen wird.
Sein Gegner, der "Mahdi", ist einer der drei Gestalten, die neben dem "Daggal" (das Äquivalent zum Antichrist der Bibel) und "Isa" (das Äquivalent zum Jesus der Bibel) in der islamischen Eschatologie und Apokalyptik (Schrifttum über das Weltende) eine wichtige Rolle spielen. Er ist derjenige, der in der Endzeit von Gott befähigt wird, das Unrecht und seinen Urheber auf der Welt zu erkennen, aufzudecken und im Sinne eines mit dem Finger Zeigens beim Namen zu nennen. Er wird es sogar zumindest teilweise beseitigen und die durch den "Daggal zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten versuchen.



Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet


1. Johannes 2, 21-23
21 Ich habe euch nicht geschrieben, als wüßtet ihr die Wahrheit nicht, sondern ihr wißt sie und wißt, daß keine Lüge aus der Wahrheit kommt.
22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
23 Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Internetseite)

Der Übersetzung des altgriechischen Wortes "anti" gemäß ist der "Antichrist" bzw. Antimessias mehr der sich "an (die) Stelle von" Christus stellende oder  "anstatt" des Messias der Juden kommende, vermeintliche Retter bzw. Gesalbte und Messias, weniger als der sich "gegen" Christus Erhebende zu verstehen (vgl. auf der Seite [biblische Begriffe] ab hier).
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ist demnach derjenige, der sich an die Stelle von Jesus Christus stellen wird. Er ist es, der den Sohn Gottes nachzuahmen versucht und wird deswegen mit dem Anspruch auftreten, Jesus Christus zu sein.
Der "Antichrist" bzw. Antimessias wird also, indem er Jesus Christus nicht nachfolgt, sondern nachahmt, also nicht gesinnt ist wie solche, die "in Jesus Christus sind", nicht zu Jesus Christus gehören bzw. in Christus gegründet sein, stattdessen aber, weil er sich über ihn stellt und dabei göttliche Wesenheit anmaßt, die Erdbewohner zum Götzendienst verführen.
Er gibt damit vor, er sei der wahre Christus und Messias Israels und ihn würde das Erdreich gehören. Und da er dem wahren Christus nicht nachfolgt, wird er ihm zuvorkommen. Sein Erscheinen wird die unmittelbar bevorstehende Ankunft bzw. Wiederkehr vom guten Hirten auf diese Erde herab signalisieren. Denn wenn unser Herr Jesus tatsächlich wieder auf diese Erde zurückkehrt, werden nach Offenbarung 19, 20 das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10, der Antichrist zur "Zeit des Endes" und das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 in der Gestalt des falschen Propheten lt. Offenbarung 19, 20 vom zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt, geworfen.
D.h. weil er vom gerade zurückgekehrten Sohn Gottes ergriffen und lebendig in den feurigen Pfuhl geworfen wird, setzt unser Herr Jesus dem Leben des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" persönlich ein Ende. Und der falsche Christus ist damit zeitlich gesehen der unmittelbare Vorläufer des echten. Der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17 geht somit dem guten zeitlich gesehen unmittelbar voraus.
Wenn sich also der echte und der unechte Richter dieser Welt auf dieser Erde persönlich begegnen werden, wird derjenige, der dieses Amt tatsächlich inne hat, demjenigen, der sich an seine Stelle gestellt hat, ein jähes Ende bereiten.
Aber der unechte Messias wird nicht einer der Wegbereiter des auf diese Erde zurückkehrenden echten sein. Sein in Erscheinung treten stellt lediglich eines der hervorstechendsten Endzeitzeichen negativer Art dar.

Und nach verschiedenen biblischen Prophetien muß er es auch, den Sohn Gottes nachahmen. Denn nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, dann wenn die vom Antichrist verursachte Bedrängnis auf der Erde hereinbrechen wird, wird sich der Antichrist gemäß den Worten einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder sichtbaren und als Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König Israels, Jesus Christus.
Denn von Irenäus, einem der frühen Kirchenväter, stammt die folgende Aussage:
"Aber wenn dieser Antichrist in dieser Welt alles verwüstet hat, dann wird er für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in den Tempel von Jerusalem setzen; und dann wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen. Aber für die Gerechten wird er die Zeit des Reiches einleiten, das heißt die Ruhe, den geheiligten siebenten Tag, und er wird Abraham wieder in sein verheißenes Erbe einsetzen, in jenem Reich, von welchem der Herr erklärte: »Viele werden kommen von Osten und von Westen und mit Abraham und Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.«"

Dieses Zitat von Irenäus wurde übrigens auch durch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 hervorgehoben.
Und wenn Irenäus davon spricht, daß dieser Antichrist, wenn er in dieser Welt alles verwüstet haben wird, dann für drei Jahre und sechs Monate regieren und sich in diesem Zusammenhang in den Tempel von Jerusalem setzen wird, dann müßte er es eigentlich ganz genau wissen. Warum ist dem so?
Der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich) lebte bekanntlich von ca. 135-202 und war gemäß seines Selbstzeugnisses ein Schüler des apostolischen Vaters Polykarp von Smyrna, der, wie Irenäus berichtete, wiederum seinerseits ein Schüler des Apostels Johannes, also des Schreibers der Offenbarung des Johannes war.
Irenäus war also bestens und aus beinahe erster Hand informiert. Also, warum sollten wir die Lehren unserer Kirchenväter heute verwerfen und dem nicht Glauben schenken, daß erstens der Antichrist am Ende der "Zeiten der Heiden" im Zuge seiner Machtentfaltung alles verwüsten, d.h. vernichten wird und zweitens, daß er sich unmittelbar daran anschließend in den Tempel von Jerusalem setzen wird, um von dort aus zu regieren und zwar über alles, was er zuvor zerstört hatte?
Der Verfasser dieser Homepage glaubt: Es wird und muß dazu kommen, sollen sich die Prophetien zum Antichrist zur "Zeit des Endes" tatsächlich erfüllen, daß dieser letzte große Bedränger dieser Welt, im Rahmen des Auftaktes seiner Machtentfaltung wie in Daniel 8, 24 beschrieben, zuerst die "Starken" vernichtet, die Nation Israel besiegt und daß es in Jerusalem, der Hauptstadt Israels, zu dieser Zeit wieder einen steinernen Tempel mit Priesterdienst geben muß.
Und dann "wird der Herr vom Himmel in den Wolken kommen, in der Herrlichkeit des Vaters, und er wird diesen Menschen und jene, die ihm folgen, in den Feuersee werfen."
Er, der Antichrist zur "Zeit des Endes", ist also nur ein Mensch, ein Mensch, der Gott gleich sein will und ihn zu ersetzen versucht, ein Mensch, der sich gegen den Gott des Himmels wie kein anderer zuvor auflehnt, ein Mensch, der die Wiederkunft seines Christus vorwegnehmend inszeniert und ihn dann nachahmen wird, noch bevor er tatsächlich auf diese Erde zurüchgekehrt sein wird.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht also, die ganze Welt zu täuschen. Und es ist alles doch nur Lüge.
Ein Weltherrscher, der von den Erdbewohnern angebetet werden will und dies erzwingt. Das ist Rebellion gegen Gott in seiner Vollendung. Und an dieser Rebellion werden alle satanischen Mächte mit beteiligt sein.

Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben ist.

Also, warum sollte ausgerechnet derjenige, der den Sohn Gottes kopieren , d.h. nachmachen wird, derjenige der mit dem Anspruch auftreten wird, selbst der Sohn Gottes zu sein, vor Menschen (Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn (Gottes) leugnen? Warum muß er aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften oder vielleicht auch überlebenswichtigen Gründen zumindest vor einigen Menschen verschweigen, daß Gott der Vater von Jesus und Jesus Christus der Sohn Gottes ist?
Für den Verfasser dieser Homepage war dies auf den ersten Blick völlig unverständlich und unlogisch. Was könnte sein Motiv sein, daß er dies, wenn er seine Pläne nicht in Gefahr bringen will, zumindest vor einem gewissen Teil der Menschen trotzdem tun muß?
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" aber ist nach 1. Johannes 2, 21-23, und in diesem Rahmen ist das Geschriebene in 1. Johannes 2, 21-23 als eine Prophetie anzusehen, derjenige unter den falschen Christussen, der den Vater und den Sohn leugnet.

Wie wir bereits im Kapitel "Das selbstheilende, lästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des Islam" gehört haben, leugnet der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage "den Vater und den Sohn"deshalb, und das erscheint ihm auch so ziehmlich plausibel, weil er die Moslems mit in seine auf der Erde noch zu gründende Welteinheitsreligion einzubeziehen versucht. Er darf diese riesige Gruppe von Menschen bei seinen Bestrebungen, sich als ein großer religiöser und politischer Führer zu profilieren, nicht außer acht lassen. Diesen sehr wichtigen Aspekt haben wir im vorangegangen Kapitel "Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versucht in erster Linie den Islam für seine Welteinheitsreligion zu gewinnen" bereits sehr ausführlich erörtert. Es wäre für ihn nicht nur unklug, sondern könnte für ihn unter Umständen auch gefährlich werden, den Islam als zweitgrößte Religion der Erde außen vor stehen zu lassen und die radikalen Vertreter dieser Religion zum Feind zu bekommen. Denn die Moslems betrachten das Christentum als eine für sie sehr feindliche Religion von Ungläubigen an, die es nicht tolerieren kann.
Die Reibungspunkte zwischen den Moslems und dem Christentum bestehen hauptsächlich darin, daß die Muslime strenge Monotheisten sind. Monotheisten kennen und anerkennen nur einen einzigen allumfassenden Gott, dem niemand gleicht und der über allem erhaben ist.
Die drei wichtigsten monotheistischen Religionen sind das Judentum, das Christentum und der Islam. Der Gott dieser drei Religionen wird als allwissend, allmächtig und allgegenwärtig angesehen.
Aus Sicht von Juden und Muslimen wird zum Teil in Frage gestellt, daß das Christentum eine monotheistische Religion sei. Diese Kritiker behaupten, die Trinität (Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist) sei ein Tritheismus, also der Glaube an drei Gottheiten.
Die meisten Muslime legen aus diesem Grund den Christen zur Last, daß diese anstelle einem einzigen, allwissenden, allmächtigen und allgegenwärtigen Gott drei verschiedenen Göttern die Ehre geben.
Sie verneinen damit konsequent die Dreieinigkeit Gottes und daß Gott einen Sohn haben könnte, der und so behaupten sie, daß es Christen so glauben würden, am Tag der Empfängnis von ihm selbst mit einer "Zeugung" ins Leben gerufen wurde.
Außerdem ist die Menschwerdung Gottes mit ihren Grundsätzen unvereinbar.
Einen heiligen, zur sündigen Menschheit herabgekommenen Gott, der ohne Zutun eines Mannes im Leib der Maria selbst seinen eigenen Sohn, der zuerst ein Menschensohn wurde, neu gezeugt haben soll, welcher dann, obwohl er heilig und sündlos war, auch noch längere Zeit mitten unter den Sündern und Ungläubigen wohnen mußte, um nach vielen Schmähungen seiner erhabenen Person, nachdem sie ihn zuletzt auch noch auf abscheuliche Art und Weise umgebracht hatten, zu seinem heiligen Vater, der völlig entsetzt darüber war, was die Menschen der Erde seinem lieben Sohn alles angetan hatten, zurückzukehren.
Würde dies alles ein Vater, der noch dazu Gott und heilig ist, seinem gerade geborenen Sohn zumuten und mit ihm ungestraft geschehen lassen und noch dazu mit dem Ziel, eben auf diese Art und Weise den Menschen die Erlösung von ihren Sünden zu ermöglichen? Würde dies ein allwissender und weiser, vorausschauender Gott im Himmel tun, der alles im Voraus sagen kann, was wann und wie geschehen wird? Würde dieser Gott so furchtbare Dinge heraufbeschwören und alles noch schlimmer werden lassen, wie es schon vorher gewesen ist?
Dies ist für die Muslime, die an einen erhabenen Gott, an denjenigen Allah glauben, dem kein Ding verborgen ist, aber ebenso auch für die Juden völlig unverständlich, total unglaubhaft, ein Greuel und für ihren menschlichen Verstand eine völlig unvorstellbare Lüge, die einer Gotteslästerung gleich kommt, welche bestraft werden muß. Und man kann es ihnen auch wirklich nicht verdenken, wenn man dann noch bedenkt, daß für die abscheuliche Ermordung seines einzigen Sohnes dieser Gott, der zuvor von den Menschen nach Strich und Faden betrogen wurde, sie dann dafür auch noch belohnt, mit gutem Gewissen als seine eigenen Kinder adoptiert und genauso behandelt, wie seinen eigenen, von seinen Geschwistern ermordeten Sohn, wenn sie im Blick auf diesen, seinen auf furchtbare Art und Weise gefolterten und ums Leben gekommenen lieben Sohn wieder Buße tun und darum um Vergebung bitten, was sie Schreckliches getan haben. Und könnte das von Menschenhand Getane jemals wieder gut gemacht werden? Hat dieses Volk, das so etwas getan hat, überhaupt ein Recht auf ein Weiterbestehen? Oder sollte man so ein Volk, wenn man Gott ehrt und liebt, nicht von dieser Erde vertilgen?

Muslime beziehen sich dabei, wenn sie beweisen wollen, daß Allah gar keinen eigenen Sohn "gezeugt" haben kann, auf den Koran in Sure 19, 35-36:
"35 Dies ist Jesus (Isa), der Sohn der Maria - Das Wort der Wahrheit, das sie bezweifeln.
36 Nicht steht es Allah an, einen Sohn zu zeugen. Preis ihm! Wenn er ein Ding beschließt, so spricht er nur zu ihm: "Sei!" und es ist." (aus "Der Koran", aus dem Arabischen übertragen von Max Henning, 1960 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart)

Der Verfasser dieser Homepage hingegen meint: Es liegt nicht am menschlichen Verständnis der Muslime, sondern an einem teilweisen Mißverstehen der Dinge, wie sie tatsächlich sind.
Darum, weil ein radikaler Teil des Islam das Christsein nicht richtig verstanden hat, darum trachtet dieser so stark, das Christentum als gotteslästerliche Bewegung gewaltsam zu vernichten. Doch auch diese, die im Gebrauch von Waffengewalt glauben, Allah am besten zu dienen, sollten wissen was der lebendige Gott der Christen, den an ein zukünftiges Heil durch die Vergebung der Sünden Glaubenden in die Hände gab, denjenigen, denen er durch seinem auf die Erde herabgekommenen Christus versprach, daß sie, wenn sie den Namen des Herrn anrufen werden (Nicht gemeint ist hier: dann, wenn sie den Namen des Herrn in den Mund nehmen!) aus unverdienbarer Gnade leben dürfen, dann, wenn dieser eine sündlos gebliebene Mensch für ihre verdiente Strafe stellvertretend stirbt.

Wenn man als Christ, und der Verfasser dieser Homepage versteht sich selbst als ein solcher, die sogenannte "Jungfernzeugung" der Mutter Jesu, die den Namen Maria trägt, genau beleuchtet (denn es bedarf nach menschlichem Verständnis normalerweise einer "Zeugung", wenn eine Leibesfrucht in der Frau entstehen soll), hat Gott tatsächlich, also in Wahrheit, am Tag der Empfängnis Marias, der Mutter Jesu, keinen Sohn neu gezeugt. Nein, das sei fern.
Christen glauben zwar in Anlehnung an Psalm 2, 7-9, daß der ewige Gott einen Sohn besitzt, aber auch daran, daß dieser bereits da war, als Gott die Welt erschuf und nicht erst "gezeugt" und geboren wurde, als er ins zeitlich begrenzte Fleisch kam und der lebendige und heilige Gott in Jesus Christus den Menschen begegnete.
Der Psalmist verwendete in Psalm 2, 7-9, den Ausdruck "heute habe ich dich gezeugt" doch darum, damit wir als menschlich denkende Wesen besser verstehen können, daß Jesus Christus ein wirklich leiblicher Teil des ewigen Gottes ist, daß die Menschen auf der Erde tatsächlich Gott selbst begegneten, daß es Gott selbst gewesen war, der nach Jerusalem, seiner Stadt, kam, um im Herzen seines auserwählten Volkes zu wohnen.
In Psalm 2, 7-9 hätte für den Ausdruck "heute habe ich dich gezeugt" in der von Dr. Martin Luther übersetzten Bibel daher genausogut stehen können: "heute habe ich einen Teil von mir selbst dazu bestimmt, daß er einmal bei den Menschen wohnen soll und es sei so"
Gottes ewiges Wesen ist doch nicht neu gezeugt worden, um Menschen zu erretten, denn der Vater und der Sohn sind eins, genauso wie der Sohn vom Fleisch des Vaters ist. Doch bei den Menschen ist der Sohn zusätzlich noch vom Fleisch der Mutter. Im göttlichen Sinne sind Vater und Sohn tatsächlich als ein Fleisch im Sinne von völlig identisch anzusehen.
Gottes ewiges Wesen ist also in Jesus Christus ins zeitlich begrenzte Fleisch gekommen und von dort, als es zwischenzeitlich die Gestalt eines Menschen angenommen hatte, d.h. als dieser Jesus starb, wieder zu ihm, zu Gott zurückgegangen.
Es geht also nicht wirklich um den Vorgang einer (Neu-)Zeugung von Leben als solches, sondern darum, daß ein Teil dessen, der sündlos und das Leben selbst ist und von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt (vgl. Hebräer 1, 3+8), der die Welt und das darauf bestehende Leben erschuf, zu dieser seiner gefallenen Schöpfung herabgekommen ist. Warum sollte dieser Teil von Gott, der wieder in den Himmel zurückgekehrt ist, einmal von dort auf die Erde zurückkommen, dort wie ein Mensch heiraten, sich mit einer Frau verunreinigend Kinder zeugen, plötzlich wie ein Mensch alt werden und dann auch noch für immer sterben? Aber das ist es doch, was Muslime glauben, wenn sie in die Rückkehr "Isas" (gemeint ist der islamische Jesus, Isa ibn Maryam, d.h. „Jesus, Sohn der Maria“) aus dem Reiche Allah´s denken.
Da sein Wesen doch ewig und unsterblich ist, nur deshalb konnte Jesus Christus selbst der Tod, der der größte Feind der Menschen ist, nicht bezwingen, nur darum kann Jesus Christus einmal wieder auf die Erde zurückkommen und dann für immer bleiben. Genau nur darum, weil er Gott selbst war, deshalb konnte Jesus Christus Kranke heilen, Tote auferwecken und sogar selbst in der äußeren Gestalt eines Menschen die Sünden vergeben. Und als er für die Sünden der Welt am Kreuz starb, war er in der Lage, am dritten Tag von den Toten wieder aufzuerstehen. Und all den Menschen, die auf ihn schauen, kann auch nur er, weil in ihm Gott selbst, d.h. weil er Gott in Person ist, alle Sünden vergeben und ewiges Leben im Paradies ermöglichen. Und darum ist nur er es, der für jeden von uns den Schlüssel zum ewigen Leben in seinen Händen hält. Nur von ihm können wir, die wir uns unter dem Fluch der Sünde wissen, diesen Schlüssel zum ewigen Leben bekommen, weil er die wohlverdiente Strafe, die uns treffen würde, am Kreuz von Golgatha auf sich genommen hat und zwar als sein gänzlich unverdienbares Geschenk an uns Menschen, wir, die wir durch unseren Unglauben und unser Versagen den Tod eigentlich zu Recht verdient hätten. Doch die Schuld, die uns den sicheren Tod bringen würde, ist bei Gott bezahlt.

Das ist es, was Christen tief in ihren Inneren glauben und auf was sie ihre ganze Hoffnung setzen, auf die unverdienbare Gnade Gottes.
Darum hat es auch der Kirchenvater Augustinus einmal treffend formuliert, und der Verfasser dieser Homepage zitiert den Kirchenvater Augustinus deshalb an dieser Stelle noch einmal:
"Gnade, die nicht umsonst gegeben wird, ist keine Gnade."

An ein willkürliches auf die guten Werke der Sünder (Werksgerechtigkeit) bezogenes "aus der Hölle in das Paradies ziehen" (eine Rettung aus der Hölle erfolgt der islamischen Lehre zufolge nur durch gute Werke, die vor Allah gerecht sind), so wie es Muslime glauben, daß es einmal nach ihrem Tod durch Allah geschieht, glauben Christen nicht. Nach ihrem Verständnis muß jegliche Sünde, auch die allergeringste gesühnt werden (auch wenn dieser einen geringen Sünde viele guten Werke entgegenstehen). Und in diesem Punkt denken sie viel strenger und konsequenter, als dies Muslime tun! Sündenvergebung vor Gott bedarf also unbedingt einen Erlöser.
Dennoch, obwohl es einen Erlöser für alle Menschen gibt, nicht jeder Mensch, der den heiligen Namen Gottes anruft, wird Seligkeit erlangen, sondern nur derjenige, der den Willen Gottes tut, indem er die Werke der Ungerechtigkeit ablegt und seine Gebote erfüllt.
"Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel." (Matthäus 7, 21)
Um gerettet zu werden, muß man also nicht nur Hörer sondern mit ganzen Herzen auch Täter des Gesetzes Gottes sein:
"Denn vor Gott sind nicht gerecht, die das Gesetz hören, sondern die das Gesetz tun, werden gerecht sein." (Römer 2, 13)
Denn wer das Wort Gottes zwar hört, es aber nicht befolgt, betrügt sich selbst:
"Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr euch selbst." (Jakobus 1, 22)

Ein Sünder bzw. ein Mensch, denn jeder Mensch stammt vom durch die Sünde gefallenen Adam ab, der wegen seiner Übertretung sterben mußte, kann alo nur dann Vergebung vor Gott finden, wenn für seine Sünden jemand stellvertretend mit dem Tod bestraft wurde. Und die Sünde und zwar jegliche Sünde, zieht nach dem Verständnis der Christen ohne Ausnahme den Tod nach sich und verwehrt denjenigen, der sie begangen hat, für immer das ewige Leben bei Gott.
Es gibt als keinen Menschen ohne Sünde, außer er ist Gott. Ein Mensch der ohne Sünde war, muß also die Verkörperung des heiligen Gottes gewesen sein! Denn nur Gott selbst ist heilig und er duldet darum keinerlei Sünde und damit keinerlei Sünder in seiner Nähe. Und niemand, und da gibt es keinerlei Ausnahmen, also kein Mensch ist völlig frei von der Sünde, und darum muß jeder Mensch sterben und keiner von ihnen kann das Paradies sehen. Wenn das so ist, kann dann überhaupt je ein Mensch gerettet werden?
Christen glauben ja! Denn sie wissen um einen einzigen Menschen, der tatsächlich ohne Sünde war und der, obwohl er nicht zu sterben brauchte, nur weil er die Welt geliebt hat, d.h. aus Liebe zu den verlorenen Menschen der Erde den Tod auf sich nahm.
Wer war dieser eine Mensch, der die Sünden der Menschen, sei es die allergeringste oder die allergrößte, d.h. die Sünde der Welt, auf sich nahm, und ohne Ausnahne ein jeder von ihnen hat gesündigt, ihre Strafe trug und dafür starb? Wer ist das schuldlose Lamm Gottes, das selbst sündlos gewesen ist, aber dennoch die Sünden der Welt trug und dafür sein Leben gelassen hat? Denn das ist für Christen der einzige Weg, auf dem Gott das in Adam zerbrochene Verhältnis zu den Menschen wiederherstellen kann.
Wer ist es, der die Menschen so sehr liebt, daß er für seine Schafe sein Leben läßt. Welcher gute Hirte steht für seine Herde mit seinem eigenen Leben ein, um sie zu erretten und vor dem ewigen Tod zu bewahren?
Es ist Jesus Christus, der von Gott gesandte Messias der Juden.
Nach der Affassung der Christen gibt es keinen anderen Menschen, der ohne Sünde und damit heilig ist und der diese schwere Aufgabe erfüllen könnte, als den Sohn Gottes selbst. Sonst könnte kein Mensch gerettet werden.

Er, der auf die Erde wiederkommende Prophet Isa der Muslime, soll Prophet bleiben und kann auch kein Lebensspender sein und das tun, was der Islam bis dahin nicht vollständig zu Wege gebracht haben wird, das Christentum, welches von dessen Vertretern als eine verirrte religiöse Gruppe Ungläubiger gewertet wird, in den Islam einzuverleiben. Aber er kann ihnen kein ewiges Leben schenken..
Und der, gemeint ist der Antichrist, der das wegen dieser Gruppe von Menschen, d.h. den Moslems gegenüber tut, nämlich Gott als den Vater und Jesus als den Sohn leugnen, tut dies darum nur, um ihnen, den Moslems, zu gefallen und den Grundsätzen ihrer islamischen Lehre, die die Gottessohnschaft Jesu Christi verneinen, möglichst zu entsprechen und ihnen nicht zu wider zu sein.
Er kommt dem Islam in diesem Punkt nur deshalb entgegen, um sie wie bereits gesagt für seine egoistischen Ziele und seine Machtinteressen zu gewinnen und sie nicht selbst zum Feind zu bekommen. Und darum leugnet er in ihrem und in seinem Sinne den Vater, bzw. daß Gott (Allah) die Liebe ist (vgl. 1. Johannes 4, 16). D.h. aber auch, daß er leugnet, daß Gott (Allah) einen Sohn hat. Und darum muß er auch in ihrem und in seinem Sinne den Sohn leugnen. D.h., daß er leugnet mit seinem "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, daß Jesus der Sohn Gottes (Allahs) ist.
Wir müssen an dieser Stelle wissen: In den arabischsprachigen Ländern beten sowohl die Anhänger des Islam als auch die Christen "Allah" an, wobei das Wort "Allah" dort sowohl bei den Christen als auch den Moslems als das arabischsprachige Wort für "Gott" verwendet wird und soviel wie "der (einzige) Gott; Gott" bedeutet.

Den Menschen mit christlicher Gesinnúng aber wird er parallel dazu nach wie vor Jesus Christus als den wiederkommenden Messias, d.h. als den Sohn Gottes vorstellen und den Gott des Himmels als seinen Vater, eben darum, um den Vertretern dieser Religion ebenfalls zu gefallen. Aber er wird dies nur stillschweigend tun können und nicht wagen, mit seinem ihm gegebenen "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 dieses offen auszusprechen.

So hat die Bibelstelle in 1. Johannes 2, 21-23 ganz konkrete Konsequenzen:
Für das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das sofort mit dem Beginn der 1. Hälfte der großen Trübsal hörbar wird und welches das Massenmedium des Antichristen darstellt, bedeutet dies: Das Charakteristikum des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist das Leugnen, bzw. das Nichterwähnen oder bewußte Weglassen des Gott-Vaters und des -Sohnes.
Die weiter oben zitierte Bibelstelle in 1. Johannes 2, 22-23 könnte, um ihren Inhalt klarer und deutlicher verstehen zu können, demzufolge treffender folgendermaßen ergänzt werden:
22  ... Das ist der Antichrist (und nur derjenige ist es unter den vielen falschen Christussen, die Jesus nachahmen und an dessen Stelle treten wollen), der (aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften Gründen vor den Menschen Gott als) den Vater und (Jesus Christus als) den Sohn (Gottes) leugnet (bzw. der aus ganz bestimmten, für ihn vorteilhaften Gründen vor den Menschen verschweigt, daß Gott der Vater von Jesus und Jesus Christus der Sohn Gottes ist).
23 Wer den Sohn leugnet
(, indem er beim Anrufen seines Namens bewußt nicht darüber spricht, daß Jesus Christus der leibliche Sohn Gottes ist, bzw. wer dieses nicht glaubt, wie dies beispielsweise die Moslems tun), der hat auch den Vater nicht (und wird Gott nie als seinen eigenen, ihm liebenden Vater haben dürfen, kann also selbst nie ein Kind des lebendigen Gottes sein und seine Sünden vergeben bekommen, auch wenn er sie vor Gott und den Menschen bekennt und bereut.
Denn nur der Sohn des lebendigen Gottes ist das von Gott erwählte Opferlamm. Und nur dieser, sein eigener Sohn, ist vor ihm, dem heiligen Gott, würdig genug, die Sünden von denen wegzunehmen, die ihn anrufen und darum bitten.);
wer den Sohn
(dagegen vor den Menschen) bekennt (und spricht: Jesus, du bist tatsächlich der Sohn des lebendigen Gottes und der Christus, der von Gott gesandte Retter der Welt),
der hat auch den Vater
(und darf dann auch zu dem heiligen Gott sprechen: Abba, lieber Vater!
Und nur demjenigen können seine Sünden zugedeckt und weggenommen werden, wenn er sie ehrlich bekennt und bereut.
Und nur demjenigen wird vergeben werden, wie ein Vater seinem Kind verzeiht, das Unrechtes getan hat und voller Reue zu ihm kommt.).

Das den Namen Gottes lästernde "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, das auf die lästert und alle diejenigen schmäht, die im Himmel wohnen und außerdem vor allen Menschen große (und sicherlich prophetische) Dinge (gemeint ist hier wahrscheinlich das Ankündigen des Wiederkommens Jesu Christi) spricht, wird das Wort "Vater" im Zusammenhang mit Gott und das Wort "Sohn" im Zusammenhang mit Jesus Christus, nicht offen, sondern nur verdeckt aussprechen. Auch auf die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu wird es nicht eingehen dürfen. Denn das stellvertretende Opfer zur Vergebung der Sünden, das der Sohn Gottes dargebracht hat, gibt es im Sinne des Islam nicht. Und die Moslems glauben im Gegensatz zu den Christen, daß Jesus Christus selbst nie gekreuzigt wurde. Genau darum leugnet der Islam ja so wehement die Vaterschaft des lebendigen Gottes und die Sohnschaft des Gottessohnes Jesus Christus und degradiert ihn vom König der Erde zum Sklaven Allahs und Propheten. Und genau darum ist den Muslimen das christliche Symbol des Kreuzes, das Kreuz soll ja bekanntlich an die Kreuzigung und Auferstehung des Sohnes Gottes und an die Vergebung der Sünden erinnern, so verhaßt, daß es vom "Isa" die Moslems nach dessen Rückkehr auf die Erde weltweit aus allen christlichen Kirchen entfernt werden soll.
Vergebung der Sünden durch das von den Juden gekreuzigte Opferlamm Jesus Christus als den Sohn des lebendigen Gottes, das gibt es im Islam nun mal nicht. Die Muslime, die an "Isa" (das ist nur die arabische Übersetzung des Namens Jesus) glauben, der nach ihrer Lehre ebenfalls auf diese Erde zurückkommen wird, wollen nicht darum wissen und lehnen es sogar kategorisch ab, zu glauben, daß nur im reuhevollen Anrufen seines heiligen Namens die Vergebung der Sünden liegt, und nur wenn man dabei vor allen Menschen bekennt, das dieser "Isa" (gemeint ist Jesus) der Sohn Gottes ist.
Der "Isa" der Moslems ist demnach ein ganz anderer, als der der arabisch sprechenden Christen, die ebenfalls an "Isa" glauben und auf sein baldiges Kommen hoffen. Wer vor Gott im Namen des "Isas" der Moslems um Schuldvergebung bittet und damit den Sohn leugnet, wird darum nicht erhört werden und muß seine Sünden behalten. Wer dagegen vor Gott im Namen des "Isas" der Christen um Vergebung seiner Schuld bittet und dabei "Isa" als den Sohn des lebendigen Gottes bekennt, findet vor Gott Gehör und erhält die volle Vergebung seiner Sünden.


Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, verfälscht auch dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des sich in den Tempel Gottes Setzens des Antichrist den Juden, den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?

Wie wir bereits im Kapitel "Das "Greuelbild der Verwüstung" lt. Daniel 9, 27 und Daniel 11, 31, die eigentliche Fälschung Jesu Christi durch den Antichristen" gesehen haben, ist das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zusätzlich eine Entweihung bzw. Schändung des Heiligtums Israels bzw. des zu dieser Zeit wieder aufgebauten Tempels in Jerusalem. Es perverisiert die Messiaserwartung des Volkes Gottes in bisher ungeahntem Ausmaß.
Das sogenannte zweite, von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild" des "Verwüsters" nennen. Und wenn es erscheint und dies kann man aus 2. Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel 9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild der Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen, das in dieser Zeit zu sehen sein wird. Und »All das wird für jedermann klar erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus Matthäus 24, 11–31 in der Sendereihe des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.

Das "Greuelbild der Verwüstung" bringt darum auch die Fremdherrschaft des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" über die Heiligen bzw. für das Land Israel, welches gerade erst politisch wiedererstanden war. Aber da die Herrschaft des Antichristen nicht nur politischer sondern hauptsächlich religiöser Natur sein wird, und weil der kommende Messias Israels nicht nur König über sein Land, sondern auch Herrscher über die ganze Welt werden soll, muß das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" zusätzlich auch Auswirkungen auf die muslimische Welt haben. Denn Israel wird heute von den Muslimen noch in erheblichem Maße beeinflußt und die Macht der Moslems in Jerusalem ist nach wie vor ungebrochen.
Wer sich also in unserer Zeit an die Spitzen des israelitischen Staates stellen will, muß auch die Frage der muslimichen Herrhaft in Israel lösen.
Nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der Antichrist der Bibel, will er die ihren Herrschaftsanspruch über Israel verteidigenden Muslime nicht gewaltsam bekriegen und vertreiben, sondern für sich mehr oder weniger friedlich gewinnen, darum wie im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" beschrieben nicht nur die Christen, sondern auch die Muslime mit seinem "Maul" bzw. dem falschen Propheten dazu verführen, ihn anstelle von Jesus Christus bzw. anstelle von "Isa" anzubeten.
Und wir wir bereits hörten, verkörpert das aus bzw. von der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 zwei besondere Erscheinungsformen, welche aber einunddasselbe Massenmedium des Antichristen beschreiben. Diese wären:
1.) das gotteslästerliche "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8, welches in der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal aggiert und dabei zusätzlich auch prophetisch von großen Dingen spricht und
2.) der falsche Prophet nach Offenbarung 19, 20, der darum so genannt wird, weil der Antichrist mit ihm ab der zweiten Hälfte der großen Trübsal die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten

Was das "Maul" des Antichristen bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", die erste der beiden Erscheinungsformen des aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten Tieres nach Offenbarung 13, 11-18 und Daniel 7, 8 darstellt, haben wir bereits in den Kapiteln "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist", "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal", Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"" und "Denn das "Maul" selbst ist es, das in Wahrheit spricht und nicht Menschen" ausführlich beleuchtet. Dies soll darum auch nicht Gegenstand unserer jetzigen Betrachtungen sein, sondern wird stillschweigend vorausgesetzt.

Um auch den Moslems zu gefallen, bedarf es wegen der Eigentümlichkeiten ihrer Religion nach dem Dafürsprechen des Schreibers dieses Textes anfangs eines separaten "Maules", welches speziell auf die Besonderheiten der islamischen Lehre und des Korans zugeschnitten ist. Denn die christliche, die jüdische und die islamische Lehre sind zu kontrahär, als daß sie derzeit in nur einem einzigen "Maul" zu vereinen wären.
Muslime lehnen konsequenterweise ab, daß "Isa", das ist der islamische Jesus von Nazareth, von den Juden gekreuzigt wurde. Damit verneint der Koran natürlich auch, daß "Isa" auferstanden und der Retter, der Christus ist. Es wird im Koran aber auch verneint, daß Gott der Vater ist und einen Sohn gezeugt hat und daß dieser Sohn "Isa" ist. Denn "Isa", der Jesus des Koran, ist nach der Lehre des Islam nur ein sterblicher Mensch, ein Gesandter Allahs, also lediglich einer der fünf großen Propheten, die Allah berufen hat.
Dazu, d.h. um den Muslimen zu gefallen und ihr Gehör zu finden, wird dieses "Maul", das in der Bibel in Offenbarung 13, 5-6 beschrieben wird und welches das psychologisch wirkende und klug redende aber lügenbehaftete Massenmedium das Antichristen zur "Zeit des Endes" darstellt, (Gott als) den Vater und ("Jesus Christus" als) den Sohn leugnen müssen. Dasjenige "Maul", das die nichtmuslimischen Menschen, d.h. beispielweise die Christen und Atheisten, anhören müssen, darf diesen Sachverhalt dagegen nicht leugnen, will der große Glaubensverführer der letzten Zeit auch sie gewinnen. Und es erkennt damit für diesen Personenkreis natürlich (Gott als) den Vater und ("Jesus Christus" als) den Sohn an.
Christen berufen sich hierbei, wenn es um die Definition des Antichristen zur "Zeit des Endes" geht, auf die Bibel in 1. Johannes 2, 21-23 (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet").
Das "Maul" der Bibel nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist damit nicht nur ein für alle religiösen Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern spricht mit gespaltener Zunge und wie es der Verfasser dieser Homepage vermutet, in mindestens zwei völlig voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen religiösen Sprachen, natürlich immer nur eine für die jeweilige religiöse Gruppierung.

Wenn es also zwei völlig voneinander abweichende "Mäuler" gibt, stellt sich für den Schreiber dieses Textes nun die Frage, ob auch die Jesusbilder, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das des "Isas" des Korans, in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" voneinander abweichen. Diese Frage stellt sich um so mehr, wenn wir daran denken, wie sehr auch die Aufgaben und die Begrenzheit ihres Aufgabenbereiches, die des "Jesus" der Bibel und die des "Isas" des Korans voneinander abweichen müssen.
Der "Jesus" der Bibel wurde als Mensch und wahrer Gott zwar in erster Linie zu den Juden gesandt, aber auch, um für die Sünden der Menschen der ganzen Erde von seinem himmlischen Vater als Opferlamm hingegeben zu werden und um sie zu erlösen. Der "Isa" des Korans, also der Jesus des Islams, wurde von Allah lediglich als Mensch und Prophet nur zu den Juden gesandt, um sie, dieses eine Volk, zu belehren und im moslemischen Glauben zu unterweisen. Er besitzt hier keinerlei Retterfunktion.

Nach verschiedenen biblichen Prophetien, wie z.Bsp. nach 2. Thessalonicher 2, 3-4, wird sich der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gemäß den Worten einer der frühen Kirchenväter, Irenäus von Lyon, vormals Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich), in den dann wieder sichtbaren und als Bauwerk vorhandenen Tempel Gottes setzen und vorgeben, er selbst sei Gott, bzw. dessen auf die Erde wiedergekommener Sohn und König Israels, Jesus Christus. Das "in den Tempel setzen" wird der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht persönlich tun, sondern er tut dies, wie wir wissen, unter Zuhilfenahme des sogenannten zweiten, von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auch in den Kapiteln "Das "Greuelbild der Verwüstung" wird durch den falschen Propheten mächtig" und "Das Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" ausführlicher beschrieben ist.
Mit dem Sichtbarwerden dieses von Menschenhand erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung", das also im Heiligtum von Jerusalem zu sehen sein muß, wird auf der Erde die große Bedrängnis hereinbrechen.
Welche Person wird demnach dieses lügenbehaftete "Greuelbild der Verwüstung" darstellen?
Wir haben es bereits vernommen. Es soll der Messias Israels sein, der zu diesem Zeitpunkt nach der Darstellung des Antichristen bereits als König und Weltenrichter in großer Macht und Herrlichkeit wiedergekommen sein soll. Denn Jesus Christus ist Gott. Oder andersherum gesagt, der Messias der Juden ist Gottes verlängerter Arm, der bis auf die Erde herabreicht, also ein völlig identischer Teil des Lebendigen, des Schöpfers von Himmel und Erde. 

Kurz vor der tatsächlich in Macht und Herrlichkeit geschehenden Wiederkunft Jesu Christi auf die Erde zum Gericht, bei der Jesus nun wirklich seine Füße auf die Erde setzen wird, d.h. dann, wenn der Antichrist zur "Zeit des Endes" als Diktator über alle Völker der Erde herrscht, warnt eindringlich einer von drei Engeln in Offenbarung 14, 6-13 vor diesem lügenbehafteten (Greuel-)Bild des Tieres.
Er mahnt die Menschen der Erde eindringlich davor, daß genau dieses Greuelbild und sein Verursacher, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10 (Tiere stellen in der Offenbarung des Johannes übrigens gottesfeindliche Mächte dar) unter allen Umständen nicht angebetet werden dürfen.
Im gleichen Atemzug wird in Offenbarung 14, 6-13 auch eindringlich davor gewarnt, daß das "Zeichen des Namens", gemeint ist das Hautmal des lügenbehafteten Namens des Antichristen, welches an der Hand oder der Stirn erscheinen wird, von den Menschen angenommen wird. Denn wer das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das Zeichen "seines Namens" an seine Stirn oder an seine Hand, sympatisiert offensichtlich mit dem die ganze Erde täuschenden und in Wahrheit Christus verachtenden Nachahmer des Messias, der u.a. mit der Kennzeichnung der Menschen seine Macht mit ungeheuerlichen Lügen und Intrigien aufbaut, sich noch dazu mit großen Zeichen und Wundern ausweist und so alle Menschen der Erde verführt, ihn bzw. sein lügenbehaftetes Machtsymbol, das zweite, ebenfalls von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" anzubeten.

Wenn es aber zwischen den Vorstellungen der Juden bzw. Christen und den Muslimen zwei in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" völlig voneinander abweichende Jesusbilder gibt, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das des "Isas" des Korans, wie wird dann der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das sogenannte von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31) gestalten? Denn, wie wir gehört haben, ist er es, der dieses Bild mit seiner Menschenhand bzw. die seiner Helfer entwerfen und gestalten wird.
Dieses Bild sollte für alle Menschen der Erde schon ein einheitliches Aussehen besitzen.
Was wird er dann tun, wenn ihm, dem großen Glaubensverführer, von einer der großen religiösen Gruppierungen in diesem Punkt nicht geglaubt wird. Wie kann er mit nur einer einzigen bildhaften Darstellung auskommen, die allen Menschen gefällt, die allen religiösen Vorgaben und Vorstellungen entspricht? Und was wird er tun, damit die Juden glauben, daß der von Ihnen vor ca. 2000 Jahren ans Kreuz genagelte Wanderprediger Jesus von Nazareth tatsächlich von den Toten auferstanden ist? Mit welcher List wird es ihm gelingen, daß die Islamisten ihm glauben, daß "Isa" derjenige Prophet, den Allah ausschließlich zu den Juden gesandt hatte, gegen ihre Überzeugung doch gekreuzigt wurde, wo doch der Koran einer an "Isa" vollzogenen Kreuzigung wehement widerspricht. Und wie sollen sie ihm dann auch noch glauben, daß ein Mensch, der gekreuzigt worden ist, von den Toten wieder auferstanden und Gott selbst in Person ist?
Da es auch zwei völlig voneinander abweichende "Mäuler" gibt, stellt sich für den Schreiber dieses Textes nun die ernsthafte Frage, ob auch die Jesusbilder, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das des "Isas" des Korans, in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" voneinander abweichen.
Wir wollen diesen Aspekt der bildhaften Darstellung des Bildes von Jesus in zwei völlig unterschiedlichen Religionen, die der Antichrist einmal in nur einer einzigen vereinen will, nun im Folgenden genauer untersuchen:

Und nun zu den verschieden Jesus-Bildern:
Uns Christen, denn der Verfasser dieser Homepage rechnet sich mit dazu, und den Juden ist mit der Bibel, dem Wort des Gottes Israels, ein gewisses Bild von ihrem Herrn Jesus bzw. ihres Messias vorgegeben.
Der Schreiber dieses Textes hat sich dazu bereits in seinem Kapitel "Wie sah Jesus Christus aus?" ausführliche Gedanken gemacht:
Die Beschreibung des Äußeren von Jesus Christus soll an dieser Stelle nicht nochmal wiederholt werden. Und der Verfasser dieser Homepage setzt das Lesen des Kapitels "Wie sah Jesus Christus aus?" an dieser Stelle voraus.
Zusammenfassend sei noch einmal gesagt:
Der Prophet Jesaja sieht in 52, 13-15 und 53, 1-12 nichts, was ihn an ihm besonders gefallen hätte, nichts, was er von einer königlichen Majestät und göttlichen Hohheit oder gar von einem Messias erwartet hatte.
Jesu Äußeres (seine Statue, seine Größe, seine Haut- und Haarfarbe, seine Frisur, sein Antlitz) dürfte sich demnach in das eines gewöhnlichen Juden seiner Zeit, bzw. wahrscheinlich in das eher unterdurchschnittliche Menschenbild jener Zeit eingereiht haben. Er war wahrscheinlich ein Mensch, der ganz von dem kargen und ärmlichen Leben gezeichnet war, mit durchfurchten Gesichtszügen eines Wanderpredigers, dessen Aussehen durch zuvor jahrelange harte Arbeit geprägt worden ist.
Hatte Jesus auch keine Größe, Gestalt und Hoheit, wurde er dennoch, da er wie einer von ihnen wirken mußte, vom Volk geliebt. Sein Gesicht aber strahlte die Güte Gottes und die Liebe zu seinem Volk aus. Seine Augen brachten jedem, der sie anschaute, Freude, Hoffnung und den Frieden Gottes.
Irenäus von Lyon (* ca. 135, † 202 n.Chr.), einer der Kirchenväter, war Bischof in Lugdunum in Gallien (heute Lyon/Frankreich). Er wird heute als Heiliger verehrt und sah Jesus Christus als „schwach, schmucklos und ohne Ansehen“ an.
Origenes (* 185 in Alexandria; † 254 n.Chr. in Tyros), ein Kirchenschriftsteller, christlicher Gelehrter und Theologe, bezeugt, daß er vom Äußerlichen her klein, unschön und unscheinbar war. Den Schlechten soll der Messias häßlich aber den Guten dagegen schön vorgekommen sein.
Körpergröße und Gewicht:
Wissenschaftler haben mit Hilfe von Knochenfunden herausgefunden, daß der durchschnittliche semitische Mann zur Zeit Jesu ca. 1,55 m groß war und ungefähr 50 kg wog.
"Diese Erkenntnis, daß Jesus wie jeder andere zeitgenössische Jude ausgesehen haben muß, wird von den Autoren der Evangelien unterstützt. Sie berichten davon, wie Jesus einer aufgebrachten Menschenmenge aus dem Weg ging, indem er sich unauffällig unter die Menschenmenge mischte. Selbst der Verräter Judas Iskariot mußte ihn mit einem Kuß identifizieren, damit die Soldaten überhaupt wußten, wen sie gefangennehmen sollten."
(Zitat aus der Webseite Gute Nachrichten - Antworten für heute und morgen)
D.h. weder die Körpergröße, noch die Haut-, Haar- und Augenfarbe oder die Haarfrisur (lange Haare) dürften sich maßgeblich von denen der Jünger Jesu bzw. von denen der anderen Juden aus dem Volk unterschieden haben. Denn sonst hätten alle ihn suchenden Menschen, sowohl die aus dem Volk als auch die ihn gefangen nehmen wollenden Soldaten Jesus sofort erkannt!
Der Kultur und der besonderen Charakteristik eines orientalischen Menschentyps entsprechend sollte das Äußere Jesu folgendermaßen zusammengefaßt werden können:
Haare:
"Es war nicht üblich für einen Juden, lange Haare zu tragen.
Wenn Jesus wirklich lange Haare gehabt hätte, wäre die Aussage des Apostels Paulus, es sei für einen Mann eine Schande, lange Haare zu haben, nur schwer verständlich. Woher stammt also die Idee von einem Jesus mit langen Haaren?
Jahrhundertelang haben einige geglaubt, daß Jesus unter dem Gelübde der Nasiräer gestanden hätte. Ein Nasiräer versprach bei seinem Gelübde, keinen Wein zu trinken bzw. Weintrauben zu essen, keinen Leichnam anzufassen und sein Haar bis zum Ende des Gelübdes nicht zu schneiden (4. Mose 6, 1-6). Erst danach durfte das eigene Haar geschnitten werden. Das gleiche galt auch für Frauen, die dieses Gelübde abgaben.
Die Evangelien berichten aber über Gelegenheiten, zu denen Jesus Wein trank."
(Zitat aus der Webseite Gute Nachrichten - Antworten für heute und morgen)
Man kommt also zu dem eindeutigen Schluß: Jesus Christus, der Jesus der Bibel, derjenige Christus, an den die bibeltreuen Christen glauben und den die Juden bei ihrer geistlichen Wiederherstellung noch als ihren Messias und von Gott gesandten Retter annehmen werden, hatte keine langen Haare!
Jesu Haarfarbe wird also, um dem eben Gehörten gerecht zu werden, für die Menschen jenes Landstriches gemäß dunkel und gelockt gewesen sein, seine Augenfarbe für Juden jener Zeit typisch dunkelbraun.
Ein damaliger jüdischer Mann mittleren Alters trug einen Vollbart, einen Schnurrbart, und das Haar nicht länger als bis in den Nacken.
Hautfarbe:
Die Hautfarbe dürfte derjenigen etwas dunkleren eines südländischen Mannes entsprochen haben und kann keinesfalls mit der blassen eines europäischen Menschen verglichen werden.

Würde die Vorstellung bzw. sein Bild, das die Juden heute von ihrem Messias besitzen, demjenigen Bild, das den Muslimen vom Propheten "Isa" vorgegeben worden ist, entsprechen können? Bzw. könnten dann die Juden, wenn ganz Israel gerettet werden wird und wenn sie Jesus von Nazareth als ihren Messias annehmen werden, die beiden Jesusbilder, dasjenige der Juden und das der Moslems, trotz ihrer Verschiedenheit in einem einzigen Jesusbild zusammengefaßt werden? Wäre dies für den Antichrist zur "Zeit des Endes" durchführbar? Kann also das bald kommende "Geuelbild der Verwüstung" eine einzige Person darstellen, ohne bei irgend jemand (gemeint sind die Juden, die Christen und die Muslime) Anstoß zu erwecken?

Wir haben zwar untersucht, welches Bild die Juden von ihrem Messias besitzen, aber um vergleichen zu können, müssen wir zusätzlich schon wissen, was den Muslimen für ein Bild des "Isa", also des islamischen Jesus vorgegeben ist. Wenn wir also wissen wollen, ob die beiden Bilder, das des Jesus der Bibel und das des "Isa" des Korans zusammenpassen könnten, ob also ein einziges Bild ausreichen würde, das den Anforderungen des strengen Judentums, des Christentums und auch denen des Islam Genüge tragen könnte und ohne das einer der dort verankerten Gläubigen daran ernsthaft Anstoß nehmen würde, ohne daß bei nur einem einzigen "Geuelbild der Verwüstung" für alle ernsthafte Bedenken nach dessen Echtheit aufkämen, müssen wir die beiden Bilder unbedingt gegenüberstellen:

Das Bild, das für "Isa" im Islam maßgeblich ist, können wir in den islamischen Traditionen finden, d.h. in den Hadithsammlungen. Und es ist schon erstaunlicherweise ein sehr genaues Bild seiner äußeren Erscheinung, das den Muslimen mit diesen Schriften für ihren Propheten "Isa" vorgegeben ist. Und noch erstaunlicher ist es, daß dieses Bild der große Prophet Muhammad selbst entworfen hat.
Ahmad v. Denffer hat in "Der Islam und Jesus - Friede sei auf ihm", Schriftenreihe des Islamischen Zentrums München Nr. 18 auf den Seiten 49-50 im Kapitel mit der Überschrift "Wie Jesus aussah" folgendes festgehalten:

"Der Prophet Muhammad (s) gibt uns nähmlich eine kurze Beschreibung des Aussehens von Jesus. Er sagte: »Bei meiner Nachtreise (lailatu-l-isra) begegnete ich auch Isa ... er war mittelgroß, rötlich, als ob er gerade aus dem heißen Bad gekommen sei« (Buchari, IV, 647). In einem weiteren Bericht heißt es: »Isa war rötlich, gelockt und mit breiter Brust.« (ebd., 648). Ein dritter Bericht des Propheten Muhammad (s) beschreibt Jesus wie folgt:
»Als ich nachts bei der Kaba schlief, sah ich im Traum einen Mann mit lohfarbener Haut, so schön, wie man einen Mann mit lohfarbener Haut sehen kann. Sein gelocktes Haar fiel bis zwischen seine Schultern, vom Kopfhaar des Mannes tropfte Wasser, und er hatte seine Hände auf die Schultern zweier Männer gelegt und umschritt das Heilige Haus, und ich fragte: `Wer ist das?` und sie sagten: `Das ist Isa, Sohn der Mariam.`« (ebd., 649, ähnlich auch 650).
  Wenn wir dies alles zusammenfassen, können wir sagen: Jesus, wie Muhammad (s) ihn beschreibt, war von mittlerer Statur, mit kräftigem, breitem Oberkörper, und rötlicher, leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe, mit schulterlangem, lockigem, glänzendem Haar, wie jemand der gerade aus dem Bad kommt und von dem noch Wasser tropft - wallahu a`lam (und Allah weiß es am besten)."

Das Erscheinungsbild, das der Prophet Muhammad in seinen Visionen wiedergibt, zeigt demnach "Isa" als eine mittelgroße stattliche Persönlichkeit mit schulterlangem, lockigem, glänzendem Haar und leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe.
Dieses Bild weicht schon erheblich von demjenigen eher unscheinbaren ab, das einem der Kultur und der besonderen Charakteristik eines orientalischen Menschentyps zur Zeit Jesu entspricht und das einen eher etwas dunkleren, südländischen Mann mit für Juden jener Zeit typisch dunkelbrauner Augenfarbe zeigt, der dunkle und gelockte Haare trägt, die nicht länger als bis in den Nacken fallen. Ein damaliger jüdischer Mann mittleren Alters trug zudem wie wir weiter oben gehört haben üblicherweise einen Vollbart und einen Schnurrbart.
Besonders die schulterlangen Haare und das stattliche Aussehen sind es, die als die hervorstechenden Merkmale des Bildes von "Isa" bezeichnet werden können, das von Muhammad selbst den Moslems vorgeben ist.
Sah doch dagegen der Prophet Jesaja in Jesaja  52, 13-15 und 53, 1-12 am Messias nichts, was ihn an ihm besonders gefallen hätte, nichts, was er von einer königlichen Majestät und göttlichen Hohheit oder gar von einem Messias erwartet hatte:
"Wie sich viele über ihn entsetzten, weil seine Gestalt hässlicher war als die anderer Leute und sein Aussehen als das der Menschenkinder, ..." (Jesaja 52, 14)
"Er hatte keine Gestalt und Hoheit. Wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte." (Jesaja 53, 2; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)

Wenn es aber zwischen den Vorstellungen der Juden bzw. Christen und den Muslimen nun tatsächlich zwei in ihrer bildhaften Darstellung bzgl. des Aussehens der Person des "Jesus" bzw. des "Isas" völlig voneinander abweichende Jesusbilder gibt, dasjenige von "Jesus" der Bibel bzw. das des "Isas" des Korans, wie wird dann der Antichrist zur "Zeit des Endes" das sogenannte von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31) gestalten?

Der Verfasser dieser Homepage vermutet an dieser Stelle, daß das Aussehen und die Gestalt des vom Antichristen bzw. seinen Helfern erschaffenen "Greuelbildes der Verwüstung", welches in seiner bildhaften Darstellung die Person des "Jesus" bzw. des "Isas" abbilden wird, folgendermaßen sein bzw. wie es nicht sein könnte:
Daß das "Greuelbild der Verwüstung" "klein, unschön und unscheinbar" sein wird, so wie es der Kirchenschriftsteller, christliche Gelehrte und Theologe Origenes bezeugte, kann er sich beim besten Willen nicht vorstellen, denn die Muslime erwarten einen mittelgroßen "Isa", der nicht klein ist und der eine schöne Gesichts- bzw. Hautfarbe besitzen soll.
Auch daß er "schwach, schmucklos und ohne Ansehen" ist, so wie einer der Kirchenväter, Irenäus von Lyon, Jesus Christus sah, kann sich der Schreiber dieses Textes beim besten Willen nicht vorstellen, denn die Muslime erwarten von "Isa", daß er eine breite Brust besitzt.
Aber auch einen "Jesus" bzw. "Isa" mit kurzen Haaren kann es nicht geben, denn der "Isa" des Islam wurde von Muhammad mit schulterlangem, lockigem und glänzendem Haar gesehen.
Daß das "Greuelbild der Verwüstung" "keine Gestalt und Hoheit" besitzen wird, "keine Gestalt, die uns gefallen hätte", so wie der Prophet Jesaja den kommenden Messias beschrieb, kann ebenfalls schlecht sein. Denn Muslime glauben an einen "Isa" mit stattlicher Persönlichkeit.
Einen mittelgroßen Jesus bzw. "Isa" mit dunklen, knapp schulterlangen lockigen Haaren und ausdrucksstarken Gesichtszügen, der dazu ansehnlich und kräftig gebaut ist und eine autoritäre, stattliche Persönlichkeit darstellt, so könnte man sich eine bildhafte Darstellung bzw. Kreation vom "Greuelbild der Verwüstung" wohl am ehesten vorstellen, wenn man berücksichtigt, daß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" nicht nur den Juden und Christen, sondern auch den Muslimen gefallen will.
Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, muß also, wie wir eben gesehen haben, auch dessen Bild verfälschen.
Wer also im Zuge eines "sich in den Tempel Gottes Setzens" ein "Greuelbild der Verwüstung" kreiert und den Juden, den Christen und den Moslems zugleich gefallen möchte, so daß sie alle gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen, muß demnach eine einheitliche bildhafte Lösung für Jesus suchen.
Wird eine einheitliche Lösung der bildhaften Darstellung des angeblich in den Tempel Jerusalems zurückgekommenen "Jesus" bzw. "Isa" wirklich von allen aktzeptiert, von den Christen, den Juden und den Moslems zugleich? Oder stößt er mit nur einem einzigen "Greuelbild der Verwüstung" auf heftigen Widerstand irgendeiner religiösen Vereinigung der Erde bzw. muß ernsthaft damit rechnen, daß es geschehen könnte? 

Was wird der Antichrist zur "Zeit des Endes nun tun, daß nicht nur die Juden und die Christen, sondern auch die Muslime gleichermaßen mit nur einem einzigen Bild von Jesus bzw. von "Isa" zufrieden sein werden und mit nur einem einzigen "Greuelbild der Verwüstung" auskommen, ohne seine Echtheit in Frage zu stellen?
In den nun folgenden Kapiteln versucht der Schreiber dieses Textes zu dieser Problematik einen möglichen Lösungsweg zu finden


Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei "Mäuler", sondern braucht, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, auch anfangs sogar zwei Gesichter des "Greuelbildes der Verwüstung", um dem Bild von Jesus der Juden, der Christen und der Moslems zugleich gerecht zu werden

Um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Christen und den Juden, muß der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet" und in 1. Johannes 2, 21-23). Dieses Leugnen der Sohnschaft Jesu Christi und der Vaterschaft Gottes geschieht über sein "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 während der gesamten Zeit der ersten Hälfte der großen Trübsal einem Massenmedium gleich zu den Menschen sprechen wird.
Das Aggieren des "Maules", das nach Offenbarung 13, 11-18, Offenbarung 19, 20 und Daniel 7, 8 als Tier und falscher Prophet zugleich umrissen wird (wir müssen wissen, das mit einem Tier immer eine gottesfeindliche Macht dargestellt wird), aber stellt einen Kampf auf geistlicher Ebene dar.
Das Hörbarwerden des "Maules" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ist also nicht nur ein Spektakel der besonderen Art, sondern eigentlich ein rein intellektueller, psychologisch geführter Kampf, so wie ihn auch der von den Moslems in der Endzeit erwartete "Mahdi", der den "Daggal" (das ist das islamische Gegenstück zum Antichristen der Bibel) bekämpft, da er gar keine andere Möglichkeit besitzt, sehr wahrscheinlich führen wird (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt").

"Aber gegen Ende ... wird aufkommen ein frecher und verschlagener König"
(vgl. Daniel 8, 23, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Was kennzeichnet die Verschlagenheit des erst gegen Ende aufkommenden Antichristen, der damit gemeint ist?
Er wird mit großer List vorgehen und nicht nur militärisch kämpfen sondern, wir wir beispielsweise aus den Kapiteln "Sobald das "Maul" hörbar wird, startet die erste Hälfte der großen Trübsal" und "Das von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem Tier gehört, welches aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur Zeit des Endes" wissen, hauptsächlich mit seinem Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 aggieren und damit die Menschen auf psychologische Art und Weise zu steuern und zu lenken verstehen.
Dem Aggieren dieses, seines "Maules", so die Meinung des Verfassers dieser Internetseite, wird sogar der erste der beiden großen Erfolge des Kampfes des Antichristen gegen jene "Starken" nach Daniel 8, 24 zufallen. Es wird ein erster erfolgreicher Kampf, also ein Sieg gegen das "Land des Nordens" nach Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 7-9 sein (vgl. auch im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Der Sieg über das "Landes des Nordens" nun ist der Auftakt jenes Kampfes, den der Antichrist zur "Zeit des Endes gegen Gottes Weltordnung führt, die zu diesem Zeitpunkt immer gottesfeindlicher gewordene Ableger gebildet haben wird.
Denn die erste Hälfte der großen Trübsal (gemeint ist die Zeit der Machtentfaltung des eigentlichen Antichrist) ist bekanntlich jene Zeit, in der der Antichrist zur "Zeit des Endes" im Zuge seiner Machtentfaltung die “Starken" vernichten wird:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten, und … wird die Starken vernichten.” (aus Daniel 8, 24)
Mit den »Starken« sind solche Länder der Erde gemeint, die dann während der Endphase der Zeit der »zehn Hörner« nach Daniel 7, 7-12 eine wirtschaftliche, politische u. militärische Vormachtstellung besitzen.
Zu diesen "Starken" gehört vermutlich auch das bei Jeremia 16, 14-15 und Jeremia 23, 7-8; Jeremia 31, 8; Sacharja 2, 10-12 erwähnte "Land des Nordens".

Wir dürfen seine Verschlagenheit und Frechheit nicht verkennen. Denn der Reiter in Offenbarung 6, 1-2, der den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" darstellt, wird folgendermaßen beschrieben:
"Und ich sah: und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, hatte einen Bogen; und ihm wurde ein Siegeskranz gegeben, und er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." (revidierte Elberfelder Bibel 1985, Klammertext und Hervorhebungen durch den Verfasser dieser Homepage)
Das ergänzende Wort »abermals« finden wir in der Bibel im heutigen Deutsch, "Die gute Nachricht" des Alten und Neuen Testaments.
Das ergänzende Wort »erneut« kann man in der Bibel, "Hoffnung für alle" nachlesen.
"... er zog aus, siegend und um ( »abermals« bzw. »erneut«) zu siegen." heißt nichts anderes als, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes", dann, wenn er »abermals« bzw. »erneut« auszieht, um die "Starken" nach Daniel 8, 24 in einem letzten Schlag militärisch zu vernichten, diesem letzten siegreichen Auszug bereits mindestens ein anderer vorausging oder bereits viele vorausgegangen sind, bei dem oder bei denen er schon einmal siegreich gewesen war.
Es kann aber auch bedeuten, daß damit gemeint ist, daß das "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 ihm immer wieder zu neuen Siegen über die Menschen verholfen hat und auch zukünftig verhelfen wird.
"... ein frecher und verschlagener König", der sich anstelle von Jesus Christus in den dann in Jerusalem wiederaufgebauten Tempel Gottes setzen wird und zuvor seine Wiederkunft auf die Erde inszeniehrt, schreckt vor weiteren Betrügereien nicht zurück. Auch wenn es um das Erscheinen des sogenannten "Greuelbildes der Verwüstung" lt. Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27, Daniel 11, 31 geht, das dem "Bild des Tieres" nach Offenbarung 13, 15 gleichzusetzen ist und welches in der Zeit der Bedrängnis an heiliger Stätte stehen soll (vgl. Daniel 9, 27, Daniel 11, 31, Matthäus 24, 15 u. 2. Thessalonicher 2, 3-4), wird der Sohn des Verderbens mit einer Verfälschung zu seinen Gunsten nicht zimperlich sein.

Wird eine einheitliche Lösung der bildhaften Darstellung des angeblich in den Tempel Jerusalems zurückgekommenen "Jesus" bzw. "Isa" wirklich von allen aktzeptiert, von den Christen, den Juden und den Moslems zugleich? Oder stößt er mit nur einem einzigen "Greuelbild der Verwüstung" auf heftigen Widerstand irgendeiner religiösen Vereinigung der Erde bzw. muß ernsthaft damit rechnen, daß es geschehen könnte? 
Diese Fragen stellten wir bereits im vorangegangenen Kapitel "Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, verfälscht auch dessen Aussehen, oder wie kann nur ein einziges Gesicht des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des sich in den Tempel Gottes Setzens des Antichrist den Juden, den Christen und den Moslems zugleich gefallen, so daß sie alle gleichsam die Lüge als die Wahrheit annehmen?"
Der Verfasser dieser Homepage denkt nein. Zu detailiert ist die bildhafte Darstellung, die in der islamischen Tratition, den sogenannten Hadithsammlungen, vom Propheten Muhammad selbst vorgegeben ist.
Denn das Erscheinungsbild, das der Prophet Muhammad in seinen Visionen wiedergibt, zeigt "Isa" als eine mittelgroße stattliche Persönlichkeit mit schulterlangem, lockigem, glänzendem Haar und leuchtender, schöner Gesichts- bzw. Hautfarbe.
Schulterlanges Haar bleibt nunmal schulterlanges Haar. Daran läßt sich mit Gewißheit nicht herumfrisieren.
Die meisten Christen kennen ein Jesusbild mit schulterlangen Haaren und würden einen Jesus mit solchen Haaren als den wiedergekehrten Messias anerkennen. Sehr viele Christen haben Jesus Christus in Kirchen oder beispielsweise in Jesusfilmen schon oft mit schulterlangen Haaren bildlich dargestellt zu Gesicht bekommen.
Würden aber auch die Juden diese Haarlänge akzeptieren, dann wenn er angeblich wiedergekommen sein soll und sich in ihr nagelneu erbautes Heiligtum setzt? Würden sie ihn so aussehend überhaupt hereinlassen?
Der Verfasser dieser Homepage denkt wieder nein.
Heute hat die Mehrheit der Juden Jesus Christus noch nicht als ihren Messias angenommen. Aber es kommt schon bald die Zeit, da dies geschieht.
Was muß dies für ein Entsetzen auslösen, wenn ihr Gott den heute noch Blinden den Mantel der Blindheit, der immer noch vor ihren Augen hängt, wegnehmen wird!
Alles werden sie ergründen, die Schriften und Propheten aufs Genaueste durchforschen Sie werden mit einem Mal die Prophetien der Bibel verstehen und beherzigen, und sie werden nun dem Evangelium glauben und es in seiner Überlieferung in der Bibel lesen.
Auch das Neue Testament wird ihnen damit der gute Geist Gottes nun vor ihrem geistigen Auge aufschließen. Sie werden ein möglichst detailiertes Bild der vergangen Ereignisse, die in die Zeit Jesu Christi zurückreichen, aufzurollen versuchen.
Der Prozeß, der von ihren damaligen Glaubensführern gegen den Messias geführt worden ist, wird mit großer Sicherheit nun wieder aufgenommen werden und die Fehler, die von ihren Vätern  begangen worden waren, werden versucht, wiedergutzumachen. Ein ganzes Volk wird die tiefe und innige Reuhe packen. Denn ihr heiliger Gott war in der Person des Messias in den Tempel gekommen, und sie haben ihn nicht erkannt und sogar als Gotteslästerer getötet..
Wer möchte dann nicht wissen, wie Jesus Christus, ihr von Gott zu diesem Volk gesandter Messias ausgesehen haben mag?
Deshalb werden die Einwohner Jerusalems sehr wachsam sein, wenn angeblich "seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg", dann wenn ihr Messias als König sichtbar wiedergekommen sein soll (Sacharja 14, 4), dann wenn "der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht" (Sacharja 14, 3).
Darum werden diese im Herzen gebrochenen Juden, dann wenn sich anschließend der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" anstelle des angeblich wiedergekommenen Gottessohnes Jesus Christus in das Heilgtum Israels setzen wird, akribisch genau hinschauen, wenn sein von Menschenhand erschaffenes "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 im dann wiederaufgebauten Tempel zu Jerusalem erscheint. Ihr Heiligtum, das sie dann mit viel Fleiß und unter großem Aufwand liebevoll aus den Trümmern des zerstörten 2. Tempels wieder aufgebaut haben werden, werden sie hochhalten.
Denn wer einen solchen mühevollen Aufbau gerade vollzogen hat, den man mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden, die im 2. Weltkrieg durch Fliegerbomben zerstört wurde, durchaus vergleichen kann, kann auch nachvollziehen, daß dieses nagelneue Heiligtum Israels wirklich ihr Heiligtum sein muß. Wenn die Gefahr eine Entheiligung nur im Entferntesten besteht, werden die Israeliten alles daran setzen, diesen Dingen, die dazu geführt haben, energisch entgegen zu wirken. Auch sie wissen um die Gefahr, die von falschen Messiassen ausgeht. Und genau darum werden sie aufs Genaueste und kritisch prüfen, ob diese scheinbar wiedergekommene, sich als Messias Israels Ausweisende Erscheinung eines Menschen wirklich echt sein könnte.
Und haben sie schon einmal irgendwo einen jüdischen Rabbi mit langen Haaren gesehen, der Schreiber dieses Textes hat das noch nicht. Lange Haare und so war es nicht nur zu Paulus Zeiten so, dies ist wahrscheinlich bis heute eine Schande für einen Mann geblieben.
Die Menschen Jerusalems werden darum sicher auch dasjenige tun, was der Schreiber dieses Textes in seinem Kapitel "Wie sah Jesus Christus aus?" auch getan hat, sich zum äußerlichen Erscheinungsbild des Messias Israels ausführliche Gedanken machen und sich eingehend belesen.
Und darum meint der Verfasser dieser Homepage: Es muß sie zumindest anfangs geben, nicht nur eines, sondern zumindest anfangs zwei verschieden aussehende, von Menschenhand erschaffene "Greuelbilder der Verwüstung". Und sie werden höchstwahrscheinlich Zwillingen gleichen, wobei einer von ihnen kürzeres und der andere schulterlanges, gelocktes Haar besitzt.
Der eine wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes" vermutlich mittels einer optischen Täuschung nur vor den (inneren) Augen der Juden und der andere ausschließlich vor den (inneren) Augen der Muslime sichtbar gemacht werden.
Nun hat es sich also tatsächlich gezeigt:
Wer, um den Moslems zu gefallen, Jesus als den Sohn (Gottes) leugnet, benötigt im Vorfeld nicht nur mindestens zwei "Mäuler", sondern braucht, wenn er sich in den Tempel Gottes setzt, auch anfangs sogar bzgl. der Haarlänge zwei verschieden aussehende Gesichter des "Greuelbildes der Verwüstung". Dies ist offensichtlich der einzige Weg, um dem Bild von Jesus der Juden, der Christen und dem Bild des "Isa" der Moslems zugleich gerecht zu werden.

Welches Bild den nichtjüdischen Christen außerhalb Jerusalems gezeigt werden wird, kann an dieser Stelle nicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Der Schreiber dieses Textes vermutet eher das "Greuelbild der Verwüstung" in der langhaarigen Variante, welches ihm selbst als gewohnt erscheint und das er von den Verfilmungen der Jesusgeschichte her kennt.
Und an dieser Stelle wird Eines ganz deutlich werden, der Unterschied bzgl. der Haarlänge beider Messiasse darf vom Nachahmer des Christus nicht zu groß gewählt werden, d.h. der diesbzgl. Unterschied darf nicht gravierend sein. Und der Jesus Christus kopierende Sohn des Verderbens muß, so wie bei den beiden separaten "Mäulern" nach Offenbarung 13, 5-6 bereits so geschehen, verhindern, daß in diesem Zusammenhang Juden und Muslime miteinander ins gemeinsame Gespräch kommen (vgl. im Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" unter dem Punkt "Daggal" ab hier).
Darum ist sich der Verfasser dieser Homepage an dieser Stelle fast sicher, dann wenn das von Menschenhand erschaffenes "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 auf dem Ölberg im Osten von Jerusalem erstmals sichtbar werden wird und wenn es anschließend im dann wiederaufgebauten Tempel zu Jerusalem erscheint bzw. in diesen "hineingehen" wird, darf kein Vertreter des Islam mehr in der Stadt Jerusalem und ihrer näheren Umgebung zu finden sein. Dafür muß der Sohn des Verderbens sogar selbst unbedingt Sorge tragen, denn Juden und Muslime könnten sonst beim Anblick der unwirklichen Erscheinung des "Greuelbildes der Verwüstung" gemeinsam ins Gespräch kommen. Und sie würden durch ihr Kommunizieren leicht den Unterschied im Ausssehen bzgl. der Haarlänge des mit diesem Bild dargestellten wiedergekommenen Messias bemerken können.
Über was sprechen heute die Juden im Zusammenhang mit dem Islam? Über was sprechen haute die Christen im Zusammenhang mit dem Islamismus? Und über was sollten sie eigentlich miteinander ins Gespräch kommen!

Der Schreiber dieser Internetseite vermutet in diesem Zusammenhang weiterhin, daß diejenigen Ereignisse, die zur Baufreiheit für den 3. Tempel führen werden, blutiger Natur sein müssen.
D.h. von Seiten der Muslime werden Anschläge oder Mordkomplotts oder ständige Morddrohungen zu erwarten sein, sobald mit der Aufnahme der Baumaßnahmen bzgl. des 3. Tempels von israelischer Seite her begonnen werden wird. Der Verfasser dieser Internetseite vermutet also, daß ein Blutbad von Seiten der Muslime begangen werden wird, wenn die Juden versuchen werden, den 3. Tempel wiederaufzubauen, daß der Bau damit aber nicht zu Erliegen kommen wird.
Man denke beispielsweise an den Herbst, im Oktober 1990, als 3000 Muslime Steine und Kartoffeln bespickt mit Rasierklingen und Metallgegenstände oben vom Tempelplatz die Klagemauer hinunter warfen, und es waren unterhalb über 20.000 betende Juden versammelt.
Aber die Vorbereitungen zum Bau des 3. Tempels gingen bis heute trotzdem weiter, obwohl den Israeliten von Seiten der Muslime bereits der Kampf angesagt worden ist.
Warum wird wahrscheinlich Blut fließen, wenn die Maßnahmen zum Wiederaufbau des 3. Tempels erneut wieder aufgegriffen werden, bzw. wenn einmal damit begonnen werden wird, das Heiligtum Israels baulich wieder herzustellen?
Es gibt für Muslime einen sehr triftigen Grund. Denn, auf dem ehemaligen Tempelplatz in Ostjerusalem steht heute immer noch die sogenannte Omar Moschee. Die Omar Moschee, die den sie besuchenden Touristen auch unter dem Namen "Felsendom" bekannt gemacht wird, gilt im Islam nach Mekka und Medina als das drittwichtigste Heiligtum der Muslime. Der Platz, auf dem sie steht, gehört zwar nach dem Papier dem Land Israel, aber die Präsenz des Islam in Ostjerusalam ist nach wie vor unbeugsam.
Die Londoner Zeitung "Times" hat in einer Ausgabe dieses Landstück, auf dem die Omar Moschee steht (gemeint ist der Tempelplatz in Jerusalem) als den explosivsten Quadratmeter der Welt bezeichnet.
Denn die meisten Archäologen in Israel sind sich in diesem Punkt einig: Der Standort der Omar Moschee, das ist der exakte Platz, an dem der 2. der Tempel, der Tempel zu Jesu Zeiten stand.
Die Omar Moschee ist über einem Felsen gebaut, und man vermutet, daß dieser Fels der Ort des Altars vielleicht sogar der Ort des Allerheiligsten des Tempels war.
Der Tempelberg in Ostjerusalem ist also auch aktuell ein heftig umkämpfter Ort, an dem immer wieder zwei völlig gegensätzliche Religionen aufeinanderprallen.

Wenn aber das von Menschenhand erschaffene "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31, das auf dem Ölberg im Osten von Jerusalem erstmals sichtbar werden und anschließend im dann wiederaufgebauten Tempel zu Jerusalem erscheinen wird, den dem lebendigen Gott gleichen, wiederkommenden Messias darstellt und derjenige, der es erschuf, der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist, dann muß es sich tatsächlich bewahrheiten und wird es unumstößlich feststehen:
Der endzeiliche Sohn des Verderbens ist derjenige, der sich in Wirklichkeit gegen Gott und Gottesdienst stellt, der sich sogar über den lebendigen Gott des Himmels erhebt, der danach trachtet, mit einem großen und lebendigen Symbol der göttlichen Macht die Führung über die christlich gesinnten Menschen der Erde zu übernehmen, d.h. den guten Hirten beiseite schiebend anstelle des wahren Christus zu treten und sich mit dem Deckmantel der Göttlichkeit als Lebensspender und Heiler ausweisend ihr neuer Hirte und Wundertäter zu werden, der die Gewalt über den Tod selbst in seinen Händen hält (vgl. auch im Kapitel "Die fragwürdige Gewalt über den Tod").

Was wissen wir bereits über den Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"?
Der Antichrist zur "Zeit des Endes", der nichtsnutzige Hirte nach Sacharja 11, 15-17, ist nach dem Verständnis der Christen derjenige religiöse Führer, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird. Er verkörpert denjenigen, der in der letzten Zeit die beiden weltgrößten religiösen Vereinigungen, das Christentum, bzw. dessen nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi auf der Erde zurückgebliebenen Rest der Kirche, der, da er zur vom wahren Christus abgefallenen weltlichen Organisation verkommt, zur sogenannten großen Hure Babylon entartet und den Islam, bzw. dessen nichtradikale Strömungen erst dann, wenn er in Israel an die Macht gekommen ist, in einer einzigen sogenannten Einheits- bzw. Ersatzreligion vereinen wird. Diese Einheits- bzw. Ersatzreligion wird der Antichrist versuchen, mit in das Judentum einzuflechten, so daß Jerusalem, die Hauptstadt des wiedererstandenen Staates Israel, zur Welthauptstadt seines Reiches werden kann. Denn von Israel soll seine Macht ausgehen.
Diesbzgl. muß er, um den Muslimen gleichfalls zu gefallen wie den Juden, bei allem, was er tut und über sein "Maul", welches nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 zu den Menschen sprechen wird, Gott als den Vater und Jesus Christus als den Sohn leugnen (vgl. im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet" und in 1. Johannes 2, 21-23).
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also mit dem von Menschenhand erschaffenen "Greuelbild der Verwüstung" nach Offenbarung 13, 14-15; Matthäus 24, 15; Daniel 9, 27; Daniel 11, 31 Gott gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen versuchen (vgl. 2. Thessalonicher 2, 3-4). Und es wird ihm dabei sogar die Gewalt über den Tod übergeben (vgl. Hebräer 2, 14-15). Und wem die Gewalt über den Tod gegeben worden ist, der muß auch imstande sein, wenn dies seinen Zielen dienlich ist, ihn nicht nur vorzeitig herbeizuführen, sondern den Tod auch zumindest aufhalten zu können.
Auch wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" das Kommen des Messias Israels ankündigen wird, auch wenn er schließlich seine Wiederkunft inszeniert, auch wenn er sich in seiner Gestalt wie lebendig und doch nur als Bild in das neuerbaute Heiligtum Israels setzen wird, er ist und bleibt der große Christusleugner. Und er tut dies nicht erst wenn er ihn verdrängt und nachahmt. Nein er tut dies bereits von Anfang an:
Indem der nichtsnutzige Hirte vor den Menschen (zumindest vor den Muslimen) die Vaterschaft Gottes und Sohnschaft Jesu Christi bewußt verschweigt, verleugnet er bereits indirekt das Kommen des wahren Messias und Retters und ist in Wahrheit sein größter Gegner.
Diejenigen Menschen, die dem nichtsnutzigen Hirten nachfolgen, müssen darum alle ihre Sünden behalten.

Auch wenn, wie sich Manfred Seitz in seinem Buch "Theologie für die Kirche - Beiträge zum christlichen Glauben, Leben und Handeln" auf Seite 314 ausdrückte, die gegenwärtige Kirche größtenteils noch über ihn schweigt und unter ihrem Einfluß eine Art von "clerical correctness" entstand (d.h. es wird bewußt nicht über den Antichrist und was damit zusammenhängt gesprochen, weil er den biblischen Andeutungen zufolge aus der Kirche selber kommen soll), der Sohn des Verderbens, bzw. der Antichrist zur "Zeit des Endes" ist und bleibt der unmittelbare, der negative Vorläufer, der Nachahmer und Verdränger des wahren und in großer Macht und Herrlichkeit kommenden Jesus Christus. Und er wird nicht, wie er vorgibt, in göttlichem, sondern in Wahrheit in seinem eigenen Auftrag kommen.
Und hatte nicht Jesus Christus selbst gesagt, daß sie, die Juden, ihn, den wahren Messias ablehnen, aber denjenigen Lügner, der in seinem eigenen Namen (anstelle seiner) kommen wird, annehmen werden (vgl. Johannes 5, 43)?
Und so kam es dann vor 2000 Jahren auch. Die Juden lehnten ihren von Gott zu ihnen gesandten Messias ab, verfolgeten ihn und nagelten ihn sogar ans Kreuz.
Was werden die Juden mit dem den wahren Messias kopierenden Antichristen machen? Werden sie ihn auch ablehnen, wenn er sich in ihr Heiligtum setzen wird und vorgibt, er selbst sei Gott, genauso wie denjenigen Messias den Gott tatsächlich zu ihnen gesandt hatte? Der Verfasser dieser Homepage hofft ja!

Und an dieser Stelle wird nun Eines ganz deutlich:
Der Antichrist selbst muß es sein, der die endzeitlichen Geschehnisse beschleunigt und sogar dafür gesorgt hat, daß die Juden aus dem "Land des Nordens" freigekommen sind, damit sie nach Palästina zurückkehren konnten Mit dem "Land des Nordens" ist die ehemalige Sowjetunion bzw. sind die von ihr beherrschten ehemaligen Ostblockländer gemeint (vgl. dazu im Kapitel "Das "Land des Nordens", das die dort lebenden Juden bis dahin so lange festgehalten hatte, muß die in seinem Herrschaftsbereich wohnenden Israeliten nun auf einmal doch frei geben").
Derjenigen Lügner, der in seinem eigenen Namen (anstelle des wahren Heilsbringers) kommen wird, wird die bereits ohne sein Zutun begonnene Rückkehr der Juden in das vormals ihren Vätern gegebene gelobte Land beschleunigen und den Weg dahingehend weiter ebnen.
Ähnliches schreibt auch René Pache auf der Seite 260 in seinem Buch "Die Wiederkunft Jesu Christi", erschienen im R. Brockhausverlag Wuppertal und Zürich:
"Womöglich wird es der Antichrist selber sein, der, um sich der Juden leichter zu entledigen, ihre Rückkehr nach Palästina beschleunigt und dazu den Widerstand der Araber bricht."

Wenn es aber der Antichrist selbst ist, der die endzeitlichen Geschehnisse beschleunigt und sogar dafür gesorgt hat, daß die Juden aus dem "Land des Nordens" freigekommen sind, damit sie nach Palästina zurückkehren konnten, d.h. wenn der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" derjenige ist, der die Rückkehr der Juden nach Palästina in ihr gelobtes Land vielleicht sogar schon seit Längerem beschleunigt, dann könnte es sogar ein entsprechendes "Maul" in der speziellen  religiösen Sprache der Juden geben, das parallel und unabhängig von den beiden "Mäulern" (gemeint ist dasjenige "Maul", welches vom Verfasser dieser Homepage im Kapitel "Das gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung 13, 5-6 bzw. der »Mund« aus Daniel 7, 8 und Daniel 7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für den Antichrist zur »Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" beschrieben worden ist) spricht.
Denn das "Maul" der Bibel nach Offenbarung 13, 5-6 ist, wie aus dem Kapitel "Die Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen, dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht nur ein für alle religiösen Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern spricht mit gespaltener Zunge und in mindestens zwei völlig voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden gehört werden kann (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn leugnet"). Dies darf aber natürlich keinesfalls bekannt werden.
Nach den Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der Antichrist der Bibel nicht nur die Christen, sondern auch die Muslime mit seinem "Maul" dazu verführen, ihn anstelle von "Isa" anzubeten. Und "Isa", das ist der islamische Jesus, der Jesus des Koran, auf dessen Wiederkunft alle Muslime sehnsüchtig warten. So soll der islamische Jesus, dann wenn er aus der Welt Allahs als Mensch zurück auf diese Erde kommt, die ganze Erde islamisieren, d.h. unter die Herrschaft des Islam stellen.
Neben dem "Maul" für die Christen und dem islamischen "Maul" wäre durch den o.gen. Umstand der Beschleunigung der Rückkehr der Juden nach Palästina durch den Antichrist zur "Zeit des Endes" sogar die Existenz eines weiteres "Maules" für die aus der weltweiten Zerstreuung in das einst ihren Vätern gegebene alttestamentarische Land Kanaan und heute politisch wiedererstande Israel zurückkehrenden Juden denkbar, das theoretisch ein drittes, selbständiges und unabhängeig von den beiden andern "Mäulern" redendes ganz spezielles Massenmedium darstellt, welches der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" ebenfalls ins Leben gerufen hat und für welches er damit ebenfalls verantwortlich zu machen wäre.
Gemeinsamkeiten und Bindeglieder zwischen den durch ihre sehr voneinander abweichenden religiösen Sprachen bedingt sonst so unterschiedlichen "Mäulern", die allesamt unter dem Oberbegriff "Maul" nach Offenbarung 13, 5-6 und Daniel 7, 8 einzuordnen wären, müßte es aber dennoch geben, meint der Schreiber dieses Textes.

Und wenn es aber der Antichrist selbst ist, der heute bereits die Rückkehr der Juden aus der weltweiten Zerstreuung in das politisch wiedererstandene Israel beschleunigt, dann sagt dieser Umstand nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage klar und deutlich aus, daß der wohl größte Feind Gottes und damit auch der größte Feind des Volkes Gottes sich der Juden damit nicht leichter zu entledigen beabsichtigt, sondern daß er sich dieses Landes, dessen Erstarken er mit der Beschleuniging der Rückkehr der Juden aus ihrer weltweiten Zerstreuung selbst künstlich fördert, zukünftig in besonderer Weise ermächtigen will. Denn auch verschiedene Prophetien der Bibel zeigen genau in diese Richtung, nämlich daß der Antichrist zuerst in Israel an die Macht kommen wird (vgl. dazu auch das im Kapitel "Der Antichrist kommt ohne eigene Angriffswaffen und ohne offenkundigen militärischen Kampf an die Weltmacht" das dort gleich nach der Überschrift unter Daniel 8, 25 als ergänzender Klammertext zu diesem Bibelzitat Gesagte und beachte auch das zu Offenbarung 13, 7 im ergänzenden Klammertext Gesagte!). In diesselbe Richtung weist auch, daß der zukünftige Weltherrscher mit der Aufrichtung des dann von ihm im wiedererrichteten 3. Tempel platzierten "Greuelbildes der Verwüstung" Jerusalem offensichtlich zur dann sehr mächtig gewordenen Welthauptstadt erklären wird, von der alle seine zukünftige Macht ausgehen wird und auf die die ganze Welt einmal schauen soll.

Er, der Jesus Christus verdrängen wird und sich in diesem Sinne in das Heiligtum Israels setzen will, wird auch das Wiedersichtbarwerden, d.h. den Wiederaufbau des 3. Tempels selbst in die Hand nehmen und unterstützend daraufhinwirken, daß der Tempelwiederaufbau nun tatsächlich und zwar zu seinen ganz speziellen Bedigungen beginnen kann.
Er, der Antichrist, wird es schließlich ebenfalls sein, der höchst persönlich dafür sorgt, das die Juden zu einem ganz bestimmten, für ihn steuerbaren Zeitpunkt ihren Messias, den sie vor 2000 Jahren abgelehnt hatten, nun annehmen werden, will er es doch selbst werden, ihr zu ihnen kommender vermeintlicher Retter und Heilsbringer.
Der Antichrist zur Zeit des Endes hält damit die Annahme des gekreuzigten und auferstandenen Jesus von Nazareth durch die Juden längere Zeit auf und macht sie sogar für ihren vor ca. 2000 Jahren zu ihnen gekommenen Messias blind und dies, obwohl dieses Volk von ihrem Gott nun wieder sichtbar gesegnet wird, obwohl die Juden ihr gelobtes Land zurückerhalten haben und dieses von ihrem Gott ihnen verheißene und später zur Wüste gewordene Land jetzt wieder fruchtbat geworden ist und heute in einem athemberaubenden Tempo erblüht.
Aber er muß natürlich dabei sehr bedacht sein, daß die Israeliten ihm mit der Annahme des echten Messias nicht selber zuvorkommen und daß sie, wenn die Juden den vor ca. 2000 Jahren von ihren damaligen religiösen Führern gekreuzigten Jesus von Nazareth als den von ihrem Gott gesandten Messias auf sein Zutun hin dann doch erkennen, ihren wahren Mesias nicht wirklich kennenlernen können.
D.h. die geplante Zeitspanne von dem Zeitpunkt der vom Antichrist zeitlich gesteuerten Annahme des Jesus von Nazareth durch die Juden bis zum Zeitpunkt der vom Antichrist inszenierten Wiederkunft Jesu auf diese Erde muß vom großen Weltverführer sehr knapp bemessen sein.
Der Verfasser dieser Homepage schätzt diese geplante Zeitspanne, also diejenige von dem Zeitpunkt der vom Antichrist gesteuerten Annahme des Jesus von Nazareth durch die Juden bis zum Zeitpunkt der vom Antichrist inszenierten Wiederkunft Jesu auf diese Erde, mit maximal einem Winter ein (vgl. auch in den Kapitel "Plötzlich überfällt das Verderben die gesamte Erde " und "Die plötzlich wie die Wehen einer Frau einsetzende "Angst für Jakob", der schicksalhafte und alles entscheidende Winter bzw. wann kommt das Heer der apokalyptischen Reiter?"). Denn die Juden werden unter dem Einfluß des Antichristen in der letzten Zeit nicht voller Freude, sondern mit Zittern zu ihm, ihrem Messias und König kommen. Es wird dann, wenn sich ganz Israel zu demjenigen bekehrt, der sich schon bald auf den Thron Davids setzen wird, nach Jeremia 30, 7 "eine Zeit der Angst für Jakob" sein. Diese Zeit ist gleichzeitig auch derjenigen Zeit gleichzusetzen, in der kurz nach der Entrückung der wahren Gemeinde Jesu Christi die vier apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 vom Lamm gerufen werden und die Menschen der Ede angreifen dürfen:

Hosea 3, 1-5
4 Denn lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere bleiben, ohne Opfer, ohne Steinmal, ohne Efod und ohne Hausgott.
5 Danach werden sich die Israeliten bekehren und den HERRN, ihren Gott, und ihren König David suchen und werden mit Zittern zu dem HERRN und seiner Gnade kommen in letzter Zeit.
(Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
D.h., da wir wissen, daß die Wiederannahme ganz Israels direkt mit demjenigen Ereignis gekoppelt sein muß, bei dem diesem Volk Gott die Sünden vergibt (vgl. Sacharja 3, 8-9), steht es fest: Die Wiederannahme ganz Israels kann nur dann geschehen, wenn die beiden Zeichen der Vergebung, das Los, das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder weiß wird, wieder eintreffen werden (vgl. im Kapitel "Der weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen Landes Israel").
Wir müssen dazu wissen. Auch wenn die Zeichen der Vergebung des Landes, der dem für Gott bestimmten Bock um die Hörner gewickelte, blutgetränkte Wollfaden für alle dort Versammelten Anbeter unmittelbar nach dem Schlachten des für Gott bestimmten Bockes durch Betrug seine blutrote Farbe verlieren und wieder weiß werden wird und das Los für den Bock, der für Gott bestimmt sein soll, durch den betrügerischen Einfluß des Antichristen in die rechte Hand gerät, der lebendige Gott Israels wird sicher hinter diesen beiden Zeichen voll und ganz stehen und dem ganzen Land wird an diesem, an einem einzigen Tag tatsächlich seine Sünde bzgl. der Ablehnung und Kreuzigung des von Gott zu diesem Volk gesandten Messias vergeben werden (vgl. Sacharja 3, 8-9).
Auch wenn der Sohn des Verderbens und Bedränger der Menschen den Zeitpunkt, an dem das Los zum jährlich Anfang Oktober stattfindenden Jom Kippur, dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden Versöhnungstag Israels, wieder in die rechte Hand gerät, selbst zu steuern glaubt und der blutgetränkte rote Faden durch einen vom Antichrist ausgetüftelten optischen Trick wieder weiß werden wird, es ist der lebendige Gott, der hinter allem steht und der den Antichrist bis dahin aufgehalten hat. Er selbst ist es, der den Zeitpunkt in Wahrheit in seinen Händen hält. Er, der große Gott Israels, ist es in Wirklichkeit, der dann trotzdem tatsichlich alle Schuld der Juden von ihnen wegnehmen wird.

Wir wissen außerdem: Mit der Erfüllung der "Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24 (beachte auch die dort gemachten Erläuterungen durch den Verfasser der Homepage), und damit ist zweillos die Entrückung, die Wegnahme der wahren Gemeinde Jesu Christi zur "Zeit des Endes" gemeint, soll unmittelbar danach das "Zertretens Jerusalems von den Heiden", das ebenfalls in Lukas 21, 24 beschrieben wird, entgültig ein Ende haben.
Auch diese Prophetie weist eindeutig in die gleiche Richtung. D.h. auch wenn der Anichrit persönlich dafür Sorge, daß zum Zeitpunkt des Endes des "Zertretens Jerusalems von den Heiden", bzw. dann wenn die "Zeiten der Heiden" nach Lukas 21, 24 erfüllt sein werden, alle Muslime das Giet um Jerusalem verlerassen haben werden, es ist in Wahrheit Gott selbst der alle Feinde aus Israel entfernt damit sein geliebtes Land wieder Frieden finden soll.

Trotz alledem, der Verfasser dieser Homepage ist sich vollkommen sicher: Auch wenn die Israeliten im Nachhinein erkennen werden, daß diejenigen Dinge, die zu ihrer natürlichen und geistlichen Wiederherstellung ihres Volkes geführt haben, von ihrem sie in Wahrheit verachtenden Gegner, dem Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" gesteuert und durch sein Zutun sogar beschleunigt wurden, sie werden über diesen Umstand umso mehr Ehrfurcht vor ihrem Gott bekommen. Und sie werden hierdurch umso besser erkennen, daß selbst der größte Feind Israels, der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes", lediglich Gottes Werkzeug ist, wenn es darum geht, seine in der Bibel bereits lange zuvor angekündigten Dinge bzgl. der Vollendung Israels zum Ziel zu bringen. Denn was sich derjenige, der das Volk Israel liebt, vornimmt zu tun, muß in Gottes guten Händen gelingen. Und selbst die größten Feinde des Gottesvolkes müssen am Ende beschähmt erkennen, daß es den Gott Israels tatsächlich gibt und daß er sein Volk wieder erwählt hat und noch immer liebt. Sie, die sie den Gott des Himmels ursprünglich für ihre Machtinteressen und egoistischen Ziele vor ihren Wagen spannen wollten, werden es selbst sein, die schließlich zu Handlangern des lebendigen Gottes werden und werden stattdessen in seinen Wagen eingespannt. Denn seinem auserwählten Volk hat der der Gott des Himmels die Treue, das Heil und den Frieden verheißen, und er wird ihm gewißlich auch treu bleiben und das Heil und den Frieden bringen.

Die Schlüsselposition des Turiner Grabtuches bzgl. der gezielten Abwandlung des Jesusbildes für den Antichrist zur "Zeit des Endes" - ist das Grabtuch von Turin eine perfekte Fälschung des Antichristen oder glauben Juden, Christen bzw. Moslems bzgl. des Aussehens Jesu bzw. "Isas" Wissenschaftlern mehr als den Propheten, der Bibel und dem Koran?



Kann der Antichrist zur "Zeit des Endes" mit Hilfe des Turiner Grabtuches, die Juden dazu bringen, an die Auferstehung des von ihnen gekreuzigten Jesus von Nazareth und die Moslems dazu bewegen, an die Kreuzigung "Isas" zu glauben?

Israel wurde vom lebendigen Gott verworfen und sein in 5. Mose 28, 15-68 angekündigter Zorn kam über dieses Volk, weil deren religiöse Führer seine von Gott zu diesem Volk gesandten Propheten zum Teil töteten (vgl. Matthäus 23, 37; Lukas 13, 34) und schließlich auch seinen Sohn, den wahren Messias Jesus Christus, Jeschua HaMaschiach, ablehnten und kreuzigten (vgl. Apostelgeschichte 5, 30; 1. Thessalonicher 2, 14-16). Die Blindheit und Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes kamen, können erst dann aufgehoben werden, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist (vgl. Römer 11, 25-27). So liegt nun zwischen der Zeit der Verwerfung und der Wiederannahme Israels die "Zeit der Gemeinde", die noch so lange andauern wird, bis die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist. In dieser Zeit leben wir heute (vgl. Jesaja 65, 1-3 und die dort gemachten Erläuterungen), doch sie geht nun ihrem baldigen Ende entgegen.
Das Ende der "Zeit der Heiden" stellt aber die Wende des Geschickes Israels dar. Denn von nun an wird die Errettung der unerlösten (auch der heidnischen) Welt wieder schwerpunktmäßig von diesem Volk ausgehen und alle Völker der Erde werden in diesem einen, von Gott erneut erwählten Volk gesegnet sein. Denn die wahre Gemeinde ist dann, wenn die Wiederannahme Israels erfolgt, bereits von dieser Erde weggenommen und der auf der Erde zurückgebliebene Rest der Kirche wird zur vom wahren Christus abgefallenen, weltlichen Organisation, die auch weiterhin, da sie ihr so anhängt, in der Welt verbleibt und dort zur "großen Hure Babylon" entartet.
Daß das verworfene Volk Gottes wieder angenommen wird, steht bereits seit Langem fest. Denn in der Bibel wurde von den Propheten des Alten Testaments prophezeit, daß sich der Messias einmal auf den Thron Davids setzen wird und daß dieser Thon in Ewigkeit stehen soll (vgl. Jesaja 9, 5-6; Jesaja 16, 3-5; 2. Samuel 7, 8-16; Jeremia 23, 5-8; Jeremia 33, 15-17; Psalm 89, 35-38; Psalm 132, 11 u. Lukas  1, 30-33). Doch dazu muß das vor Zeiten in alle Welt zerstreute Israel sein Land zurückerhalten, jenes Land, das einst von Gott ihren Vätern gegeben ward. Und damit der Gott Israels seinem verworfenen Volk die Sünden vergeben kann, muß der Tempel und der Opferaltar in Jerusalem wieder aufgebaut sein, damit darin das tägliche Opfer wieder dargebracht werden kann. Nur dort wird dieses Volk, d.h. der gläubige Überrest Israels, eine derartige Begegnung mit ihrem Gott suchen und um Vergebung der Schuld des ganzen Landes bitten.
Vermutlich zum Jom Kippur, dem großen, jährlich im Herbst stattfindenden Versöhnungstag Israels, an dem die ganze Schuld des Volkes des vergangenen Jahres auf einen zu schlachtenden Ziegenbock gelegt werden wird, wird der Gott Israels dann im neu wieder aufgebauten Heiligtum Israels, d.h. z. Zt. des 3. Tempels in Jerusalem, die Schuld des ganzen Landes vergeben. Die beiden Zeichen der Vergebung, das Los, das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder weiß wird, werden dann wieder eintreffen (vegl. im Kapitel "Der weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen Landes Israel").
Aber es kommt der Tag am Ende der "Zeit der Heiden", an dem ganz Israel wieder angenommen und gerettet wird. Und die Blindheit und Verstockung, die mit der Verwerfung Israels über das Volk Gottes kamen, werden dann wieder aufgehoben werden, aber eben erst dann, wenn die Vollzahl der Heiden bei Gott eingegangen ist.
Zu dieser Zeit soll der Überrest Israels gerettet werden, den ihr fürsorglicher Gott bis hierher getragen hat:
"So spricht dein Herrscher, der HERR, und dein Gott, der die Sache seines Volks führt: Siehe, ich nehme den Taumelkelch aus deiner Hand, den Becher meines Grimmes. Du sollst ihn nicht mehr trinken, ..." (Jesaja 51, 22)
"Und der HERR wird (zur "Zeit des Endes" erneut das einstige Gebiet des Stammes) Juda in Besitz nehmen als sein Erbteil in dem heiligen Lande und wird Jerusalem wieder erwählen. Alles Fleisch sei stille vor dem HERRN; denn er hat sich aufgemacht von seiner heiligen Stätte!" (Sacharja 2, 16-17)



Das Aussehen vom  lügenbehafteten "Zeichen des Namens" des Tieres

Wenn also in der Bibel vom "Zeichen des Namens" des Tieres und vom Hautmal der "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] die Rede ist, müssen an dieser Stelle also im Aussehen zwei völlig unterschiedliche Symboliken gemeint sein (vgl. auch in den Kapiteln "Wer erhält die "Zahl des Namens" des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]" und "Die Weisheit zur Zahl des Tieres "sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]").
Während das Hautmal, welches den Namen des Tieres symbolisiert, stärkste Verbundenheit der Empfänger dieses Zeichens mit der Person des Antichrist zum Ausdruck bringt, soll das andere der beiden vermutlich deren Träger verfluchen. Denn nur vor einem einzigen, ganz bestimmten, wird vom wahren Gott über seinen Engel gewarnt, es zu nehmen bzw. anzunehmen, das da wäre das Hautmal, welches für den Namen des Tieres steht (vgl. in Offenbarung 14, 9-13 und im Kapitel "Die Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz bestimmtes Zeichen").
Die Verbundenheit zu einer Gottheit durch das Anbringen einer Tätowierung war auch in der Vergangenheit nicht unüblich. So war im kanaanäischen Kult die Hauttätowierung stärkster Ausdruck der Verbundenheit mit dem Fruchtbarkeitsgott.
Und der Verfasser dieser Hompage vermutet damit, daß, während das eine der beiden Zeichen für die wohlwollende, also auch freiwillige bzw. frei wählbare Verbundenheit mit dem ersten Tier aus dem Meer steht, das andere im krassen Gegensatz dazu bei dessen Ablehnung gegen den Willen deren Empfänger aufgezwungen wird und Feindschaft mit dem