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Gott ist die Liebe - Betrachtungen zur Wiederkunft Jesu Christi

Wird mit Beginn der großen Trübsal die Gnadenzeit zu Ende gehen? Oder
 

Bleibt Gottes Liebe?

    Kann man ein angstbesetztes Gottesbild verlieren, wie gelingt Vergebung, und wie wird man ein Kind Gottes?
Spricht Gott nicht heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
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Der Prämillennialismus - eine endzeiliche Erwartung


Inhaltsverzeichnis dieser Seite


Der Wunsch auf persönliche Erlösung und ewiges Leben, die Hoffnung auf eine irdische, messianische Herrschaft, die Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Erde bringen wird, ist nach wie vor aktuell

1. Thessalonicher 5, 19-21 "Den Geist dämpft nicht. Prophetische Rede verachtet nicht. Prüft aber alles und das Gute behaltet."

Worauf gründeten die ersten Christen ihre Erwartungshaltung zu einer Rückkehr Jesu Christi? Was machte sie so sicher, daß der auferstandene Heiland auf diese Erde zurückkommen würde? Wie stellten sie sich das kommende Reich Gottes vor?

Von den bedeutenden Lehrern des christlichen Glaubens wissen wir, daß wir auf dieser Erde ein Tausendjähriges Reich bekommen werden.
Nichts desto trotz behaupten viele, daß die frühen Kirchenväter keine Prämillenaristen gewesen seien. Dem aber kann man die Aussage des Historikers Philip Schaff entgegensetzen. Denn er erwähnte folgendes:
"Das auffallendstes Merkmal in der Eschatologie der vornizäanischen Zeit ist der vorherrschende Chiliasmus, oder Millenarismus, das heißt der Glaube an eine sichtbare Regierung Christi in Herrlichkeit auf Erden mit den auferstandenen Heiligen, die tausend Jahre währt, und zwar vor der allgemeinen Auferstehung und dem Gericht. Es wurde zwar nicht als Lehre der Kirche in eines der Glaubensbekenntnisse oder in eine Gebetsform aufgenommen, aber es war eine weit verbreitete Meinung bedeutender Lehrer."
Es ist also davon auszugehen, daß wir alle gut daran tun, wenn wir heute daran glauben, daß wir auf dieser Erde ein Tausendjähriges Reich bekommen werden und daß wir uns dann in guter Gesellschaft befinden. So betonte dies auch Dr. Vernon McGee in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel" vom 6. Juli 2001 bei der Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8.
Das Zitat von Philip Schaff wurde übrigens ebenfalls von Dr. McGee hervorgehoben.

Über viele Jahrhunderte hinweg ist neben dem Wunsch auf persönliche Erlösung und ewigem Leben diese Hoffnung auf eine irdische, messianische Herrschaft, die Frieden und Gerechtigkeit auf dieser Erde bringen wird, aktuell geblieben. Es entstanden so einige Theorien zur endzeitlichen Erwartung, die teilweise vom praktizierten Glauben in einer über viele Jahrhunderte reformierungsbedürftigen Kirche stark geprägt waren und umgeprägt wurden.

Jesus Christus versprach seine Wiederkunft

Jesus Christus wird auf diese Erde wiederkommen. Dies kündigte er seinen Jüngern in Johannes 14, 2-3; Apostelgeschichte 1, 9-11 und Offenbarung  22, 12-14 an. Dabei verwies er seine Jünger auf verschiedene Vorzeichen und Ereignissen, die seiner Wiederkunft vorausgehen werden. Das Verständnis der Prophezeiungen zu Jesu Rückkehr, die uns sowohl im Alten als auch im Neuen Testament hinterlassen sind und damit auch die endzeitlichen Erwartungen änderten sich mehr oder weniger über die Jahrhunderte. Immer wieder wurde versucht, die Prophetien der Bibel miteinander zu kombinieren.
Der Verfasser dieser Internetseite ist aber davon überzeugt, daß das Verständnis zum Heilsplan Gottes, je näher der Rückkehr Jesu Christi heranrückt, um so besser gelingt (vgl. in dieser Homepage die Seite [Zeit des Endes]). Möge dabei der heilige Geist die Herzen der Suchenden leiten und bei aller Suche das Gute behalten helfen.

Prämillennialismus, diejenige Theorie zur Wiederkunft Jesu Christi, die besagt, daß allen Christen eine Herzensentscheidung abverlangt wird

Der "Millennialismus" beschreibt die Lehre von einem irdischen, 1000-jährigen Friedensreich Jesu Christi (Millenium). Die Vorsilbe Prä-  besagt, daß Jesus vor seiner 1000-jährigen Herrschaftszeit auf die Erde zurückkommen, also zeitlich gesehen vor dem angekündigten messianischen Reich wieder seine Füße auf die Erde setzen wird. Das ist im Gegensatz zu anderen Endzeitlehren auch die Hauptaussage des "Prämillennialismus".
Der "Prämillennialismus" ist demzufolge eine spezielle Lehre vom 1000-jährigen Reich, das vom zurückgekommen Messias Gottes regiert werden wird. Er prägte die Messiaserwartung der ersten drei Jahrhunderte. Hier erwarteten die ersten Christen die baldige Wiederkunft Jesu, damit er auf diese Erde ein irdisches, 1000-jähriges Friedensreich aufrichten wird.
In diesem Zusammenhang glaubten sie, daß die Entrückung erst nach der Rückkehr Jesu sein wird, bei der er seine Füße auf die Erde setzt und daß sie durch sie in einem Augenblick einen ewigen geistlichen Leib bekommen werden. Anschließend will dann der wiedergekommene Messias mit ihrer Hilfe die Aufrichtung des 1000-jährigen Reiches beginnen. Hier, so glaubten sie, werden sie zusammen mit dem Messias regieren. In diesem sogenannten messianischen Reich sollten die alttestamentlichen Verheißungen in Erfüllung gehen, so daß nach Jesaja 11, 6-9 die Menschen und die Tiere wieder friedlich nebeneinander leben können. Jesus selbst wird dann von Jerusalem aus die ganze Welt regieren.

Diejenigen Menschen, die dem "Prämillennialismus" anhangen, und darüber herrscht unter ihnen Einigkeit, glauben, daß der Übergang vom Gemeindezeitalter zum Millennium durch Diskontinuität (Unterbrechung) gekenn-zeichnet ist:
Dem "Prämillennialismus", so ihre Ansicht, müssen erst die angekündigten Zeichen der Endzeit, das Erscheinen des Antichristen, die durch ihn hervorgerufene große Trübsalszeit und die endzeitlichen Gerichte bzw. der durch die Gebeten der Heiligen der Erde ausgelöste Zorn Gottes vorausgehen.
Auch nach den 1000 Jahren des Friedensreiches Gottes, so ihre Auffassung, wird nochmals eine Diskontinuität sein. Denn dann soll Satan erneut losgelassen werden, damit die Völker dieser Erde, die die Güte Gottes bereits während den 1000 Jahren zuvor am eigen Leib erfahren hatten, mit seiner dann letztmalig einsetzenden Verführung nochmals auf den Prüfstein gestellt werden. Alle Erdbewohner des Tausendjährigen Reiches sollen sich nun noch in einer persönlichen Herzensentscheidung für oder gegen Christus entscheiden. Denn diese, ihre persönliche Herzensentscheidung war ihnen beim Kommen Jesu und dem daraufhin folgenden Gericht der Throne, gemeint ist das Gericht über die Lebenden nach Offenbarung 20, 4 ff , noch nicht abverlangt worden, ist aber für eine persönliche Beziehung mit ihrem Gott unumgänglich.
Danach aber wird der große Verführer der Menschen endgültig gerichtet und bestraft werden. Dann folgt auch das letzte der Weltgerichte, das Gericht des  großen, weißen Throns nach Offenbarung 20, 11 ff und zwar für alle noch unter der Erde schlafenden Toten, die in ihrem Leben das vergebende Blut Jesu Christi, d.h. die Gnade Gottes, nicht in Anspruch genommen hatten. Diese können dadurch nur nach ihren Werken beurteilt werden und was im Buch des Lebens darüber geschrieben steht. Die verloren gehen, kommen in die ewige Verdammnis. D.h. sie müssen die Ewigkeit in Gottesferne zubringen und werden von der Gnade Gottes für immer getrennt. Die aber nach ihren Werken für gut befunden werden, ererben auch das ewige Leben in der Nähe Gottes und stehen damit unter seiner Gnade.
D.h. die letzte Entscheidung, ob ein Mensch von Gott angenommen oder verworfen wird, fällt noch während seines irdischen Daseins, d.h. hier auf dieser Erde. Danach gibt es kein zurück. Gott beläßt damit jedem Menschen die Freiheit, sich in einer letzten personellen Entscheidung für oder gegen ihn und seinen Christus zu entscheiden. Diese Entscheidung wird mit dem Tod des Menschen endgültig und unrevidierbar. Nur Jesus Christus ist nach Johannes 14, 6 "der Weg und die Wahrheit und das Leben". Glauben Sie das, und folgen sie ihm nach?

Postmillennialismus, diejenige Theorie, die zugrunde legt, daß das Reich des Friedens allein durch menschliche Anstrengungen möglich werden wird

eigene Anstrengungen das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit auf Erden schafft
Die Vertreter des Postmillennialismus, der im Gegensatz zum Prämillennialismus steht, erwarten die Wiederkunft des Messias Jesus Christus erst nach (lat. post) dem Tausendjährigen Reich (Millennium).
Dabei wird das Tausendjährige Reich als bereits gegenwärtig oder als bereits begonnen, d.h. als ein schon vorhandenes Reich angesehen, dessen Beginn bereits in der Vergangenheit lag.
Das Millennium ist also gerade dabei sich wachstümlich zu entfalten. Dabei wird in einer optimistischen Sichtweise im Gegensatz zum Amillennialismus das Böse mehr und mehr verdrängt. Das Millennium soll also unmittelbar und kontinuierlich aus dem Gemeindezeitalter hervorgehen.
Letztendlich sollen auf der ganzen Erde einmal Friede und Gerechtigkeit tausend Jahre lang herrschen, noch bevor Jesus Christus auf diese Erde zurückkommen wird.
Erst danach, d. h. erst nach dieser tausenjährigen Zeit des Friedens und der Gerechtigkeit auf Erden, kommt Christus wieder und zwar zum Jüngsten Gericht und um anschließend einen Neuen Himmel und eine neue Erde zu schaffen.
Im Gegensatz zum Postmillennialismus, bei dem das Böse nach und nach von dieser Erde weggenommen wird, besteht beim Amillennialismus ein gleichmäßiges Weiterbestehen von Gut und Böse und zwar bis hin zur Wiederkunft Jesu Christi.

Während konservative Postmillennialisten darum von einer zunehmenden Christianisierung der Welt, in die der gute Geist Gottes infolge von Mission und Evangeliumsverkündigung kontinuierlich hineingetragen wird, sprechen, vertreten liberale Postmillennialisten die Meinung, daß der Mensch hauptsächlich durch seine eigene Anstrengungen das Reich des Friedens und der Gerechtigkeit auf Erden schafft.
So wird die ganze irdische Welt entweder durch die stetig zunehmende Ausbreitung vom Geist Gottes oder durch die eigene Anstrengungen des Menschen nach und nach zu einem Reich der Gerechtigkeit und des Friedens und zwar noch bevor der eigentliche Friedefürst Jesus Chriustus wiederkommt, um seine Herrschaft anzutreten.
Den allerletzten Abschluß dieses Hineintragens des guten Geistes Gottes in diese Welt bzw. des letztendlich bereits ganz auf der Erde Wohnens des guten Geistes Gottes und aller damit einhergehenden menschlichen Bemühungen bildet schließlich, sozusagen als Krönung des Ganzen, die Wiederkunft Jesu Christi.

Der Dispensationalismus, eine noch junge Lehre zu den letzten Dingen

Eine noch relativ junge Auffassung in Bezug auf die letzten Dinge hinsichtlich des kommenden Reiches Gottes und damit auch zur Wiederkunft Jesu Christi ist der "Dispensationalismus". Er stellt eine von John Nelson Darby (1800-1882) im 19. Jahrhundert entwickelte Theorie über das 1000-jährige Reich dar.
"Dispensation" kommt aus dem Englischen und heißt Heilsordnung. Darby´s Theorie erhielt ihren Namen weil er die ganze Geschichte der Menschheit in verschiedene Heilszeitalter bzw. Gemeindezeitalter einteilte. Dabei spielt Israel in den Heilszeitaltern eine wichtige Rolle.
Die große Trübsal liegt nach Darby´s Auffassung genau zwischen der Entrückung und der Wiederkunft Jesu Christi und soll eine Zeit von sieben Jahren umfassen. Nach der Vorstellung Darby´s werden sich die wahren Christen während der Zeitspanne der sieben Jahre, der Herrschaftszeit des Antichristen und der Gerichte Gottes, nicht mehr auf dieser Erde aufhalten aber nach diesen sieben Jahren zusammen mit dem auf die Erde zurückkehrenden Messias wiederkommen. Unmittelbar danach werden auch von Darby analog des "Prämillennialismus" die sichtbare Herrschaft Jesu Christi in Jerusalem und das 1000-jährige Friedensreich erwartet. Darby gründet sich damit eindeutig auf den "Prämillennialismus", der grundsätzlich ebenso eine Entrückung und die Wiederkunft Jesu ankündigt, wobei aber bei den beiden zuletzt genannten Ereignissen die zeitliche Abfolge in Darby´s Theorie vertauscht wurde.
Der "Dispensationalismus" weicht also vom "Prämillennialismus" in sofern ab, daß die Entrückung noch vor der sichtbaren und machtvollen Rückkunft Jesu kommen und daß zwischen der Entrückung und der Wiederkunft Jesu mit der Machtaufrichtung des 1000-jährigen Reiches eine Zeit von sieben Jahre liegen soll.
Die Zahl sieben hat höchstwahrscheinlich lediglich einen symbolischen Charakter, weil durch sie ein in sich vollkommen abgeschlossener Bereich signalisiert werden soll. Die große Trübsal soll nach Matthäus 24, 15-22 nach ihrem Ende so nie wieder kommen und eine für den christlichen Glauben besonders gefährliche Zeit sein.

Die Denkweise vom Verfasser dieser Homepage

Der Verfasser dieser Homepage hat in Bezug auf die bewahrende Vaterliebe in Anlehnung an 1. Thessalonicher 5, 19-21 "... Den Geist dämpft nicht. Prophetische Rede verachtet nicht. Prüft aber alles und das Gute behaltet. ..." in einer Herzensentscheidung für sich selbst das Gute behalten.
Der Schreiber dieses Textes erwartet eine Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi, das ist die Summe aller messianischen Juden und Heidenchristen, bereits vor dem Ende der großen Trübsal und an ihrem Ende die Rückkehr des wahren Messias Gottes auf dieser Erde.

Warum eine Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi bereits vor dem Ende der großen Trübsal?
Bei der Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi nimmt die Bibel auf einen Zeitpunkt Bezug, den sie unmittelbar vor einer nach 1. Thessalonicher 5, 3 als "Verderben" bezeichnete Zeit beschreibt. Und dieses vom Antichrist zur "Zeit des Endes" ausgelöste "Verderben" soll etwa zeitgleich mit der “Stunde der Versuchung” nach Offbarung 3, 10 einhergehen, welche etwa mit der Aufrichtung des scheinbar der menschlichen Sprache mächtigen und wie lebendig erscheinenden "Greuelbildes der Verwüstung" ihren Anfang nimmt.
Dieses genau in der Mitte der siebzigsten danielischen Woche nach Daniel 9, 27 vom Antichristen aufgerichtete Siegeszeichen über das Land Israel verkörpert auch das Sichtbarwerden des sich in der Gestalt des Messias der Juden in den Tempel Gottes setzenden eigentlichen Antichristen.
Die Bibel beschreibt dieses das Heiligtum entweihende Götzenbild des Antichristen an vielen Stellen der Bibel, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament, so zum Beispiel in Daniel 9, 27; Daniel 11, 31; Matthäus 24, 15; Markus 13, 14; 2. Thessalonicher 2, 4 und in Offenbarung 13, 14-15.
Nach diesem als Mitte der Woche bezeichneten Ereignis ergießt sich Gottes Zorn über den Antichrist und seine Gefolgschaft (vgl. Joel 1, 15-16).
Der von Gott herrührender und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17 stellt diejenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen dar, die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin überschatten.
Diese von Gott beschlossenen Plagen, die den Antichrist treffen werden und die die von ihm verführten Menschen zur Umkehr bringen sollen, stellen Gottes Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der Gott Israels lähmt durch sein Eingreifen den Antichrist, zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand. Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte Martyrium.
"Doch auch jetzt noch, spricht der HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig, geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die Strafe.” (Joel 2, 12-13)

Der von Gott herrührender und durch kosmische Erschütterungen vorangekündigter Zorn entspricht denjenigen von den Heiligen bzw. Israeliten erbetenen Plagen Gottes, welche im Alten Testament “Tag des Herrn” genannt werden (vgl. Joel 1, 15+2,10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5, 20).
Es ist der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3 und Offbarung 6, 17, welcher nach Mischa 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung” genannt wird.

Und der Verfasser dieser Internetseite meint: Durch diese von den Gerichten Gottes gekennzeichnete Zeit muß die universelle Gemeinde Jesu Christi nicht hindurchgehen, sondern wird bereits voher, noch vor dem Beginn der "Stunde der Versuchung" hinweggenommen, zu ihrem Herrn und Heiland entrückt (vgl. in dieser Homepage die Seite [Entrückung] und in der grafischen Darstellung "Entrückung vor den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").

Der Verfasser dieser Internetseite lehnt sich damit an eine Denkrichtung an, die zutieftst vom Prämillennialismus geprägt ist.
Es dürfte wohl heute kein Thema mehr sein und es ist allen bekannt, daß sich Jesu Rückkehr bereits über viele Menschengenerationen hinausgezögert hat und daß die ersten Jünger, die seine Wiederkunft noch zu ihren Lebzeiten erwarteten, seine Rückkehr natürlich nicht mehr miterleben konnten.
Als das Gute dieser Sichtweise kann wie gesagt die Wegnahme der wahren Christen vor dem schlimmen Teil, also noch vor den furchtbaren und traumatischen Ereignissen der großen Trübsal angesehen werden. Damit brauchen diejenigen, die doch bereits errettet sind, nicht durch sie und ihre für die Erdbewohner einen Umkehrruf darstellenden göttlichen Gerichte hindurchgehen und können vor ihr und dem hereinbrechenden Verderben mit Jesu Hilfe durch eine Entrückung zum himmlischen Thron entfliehen.
Im himmlischen Thronsal wird dann diese sogenannte Braut Jesu Christi, ohne daß sie unter den teilweise über die ganze Erde kommenden und schlimmen Zornesgerichten Gottes mitleiden muß, zusammen mit ihrem Bräutigam ein großes Hochzeitsfest feiern.
Außerden bleiben sie so auch bereits von den zuvor kommenden und allerschlimmsten Plagen der apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 und Offenbarung 6, 3-17 verschont. Diese wird der Antichrist im Vorfeld seiner Machtergreifung aussenden, um den Boden der Erde für die Aussaat seiner Lügen und den Antritt seiner diktatorischen Herrschaft vorzubereiten. Er selber wird durch den an der Spitze eines Reiterzuges stehenden ersten Reiter nach Offenbarung 6, 1-2 symbolisiert und beschrieben. Mit den übrigen ihm nachfolgenden dämonischen Reitern lt. Offenbarung 6, 3-17 löst der Weltverführer bekanntlich den schlimmen und traumatischen Teil der großen Trübsalszeit aus, wie er beispiellos in der Geschichte der Menschheit sein wird, vorher in dieser massiven Form nie aufgetreten war und auch nie wieder so kommen soll (vgl. bei Daniel 12, 1) und Matthäus 24, 21).
Der Verfasser dieser Homepage betont aber an dieser Stelle, daß er kein Vertreter des "Dispensationalismus" ist, der zum Schwerpunkt eine festgelegte zeitliche Untergliederung der Kirchengeschichte hat. Er greift lediglich den guten Gedanken der Bewahrung der Gemeinde vor dem Strafgericht Gottes auf. Denn für die Seinen Gottes liegt doch alle Strafe auf ihm, dem gekreuzigten Christus!

Die Wegnahme der universellen Gemeinde Jesu Christi vor dieser schrecklichen Zeit der großen Trübsal und damit ihre Bewahrung vor großem Leid und Elend fügt sich nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage am ehesten in die diesbezügliche Bildersprache der Offenbarung des Johannes ein und ist ein sehr schöner Gedanke, der auf wunderbare Weise die große Liebe Gottes zu den Menschen reflektiert. Wäre diese bedingungslose Liebe nicht vorhanden, hätte Gott sonst seinen einzigen Sohn für uns hingegeben?
Er trug bereits unsere Sünden und unser Leid und Elend an das Kreuz von Golgatha. Warum sollte seine geliebte Braut, die sich zur Hochzeit bereitet hat, kurz vor dem großen Fest nochmals eine solch harte Prüfung durch einen skrupellosen Vergewaltiger auferlegt bekommen und eine Vergewaltigung über sich ergehen lassen müssen?
Es hat noch niemals ein Bräutigam die Treue seiner zukünftigen Frau geprüft, indem er sie bewußt einer Vergewaltigung aussetzte. Jeder würde dann an der Liebe des Bräutigams zu seiner Braut massiv zweifeln, der normalerweise seinen Schutz-Mantel über sie legen und sie so symbolisch gesehen vor solch schlimmen Ereignissen bewahren und beschützen sollte. Doch gerade dieses Bild eines Bräutigams gebraucht die Bibel in Offenbarung 19, 6-9, um die Liebe Jesu zu seiner wahren Gemeinde zu verdeutlichen.

Dennoch, der Verfasser dieser Internetseite will mit seiner Herzensentscheidung Gott in seinem Endzeitfahrplan nicht zuvorkommen. Letztlich ist es die alleinige Entscheidung des Höchsten, wie und auf welche Art und Weise in der letzten Zeit noch viele Menschen zum lebendigen Glauben an Jesus Christus finden können. Und wir tun gut daran, darauf zu vertrauen, daß der lebendige Gott keine Fehler macht, weil er es wirklich gut mit uns meint.
Der Verfasser dieser Homepage will mit seinen Überlegungen bezwecken, daß Menschen dazu ermutigt werden, wieder mit einem in das Schicksal dieser Erde eingreifenden Gott zu rechnen und daß sie selbst noch in der schlimmsten Bedrängnis auf sein rettendes Eingreifen hoffen dürfen. Alle auf die Hilfe des Herrn Harrenden dürfen erfahren, daß diese im Himmel sogar bereits beschlossen ist und daß selbst die Hochburg des Teufels und damit auch sein schlimmstes Wüten unter Gottes strenger Kontrolle steht und vergänglich ist.
Der Verfasser dieses Textes ist der festen Meinung, aus dem Herzen eines jeden Menschen zu sprechen, wenn er in der Hoffnung auf die Gnade des Herrn versucht, Gottes langen Arm zu bewegen, um sich selbst, seinen Lieben und den Seinen Gottes den schlimmen Teil der großen Trübsal ersparen zu können.
Wer möchte da schon freiwillig hindurchgehen!
Und Gottes Arm läßt sich bewegen, das zeigt uns die Bibel mit vielen Beispielen. Gott geht auf das Bitten seiner Kinder immer wieder neu ein und ändert seine ursprünglichen Pläne mit den Menschen aus Liebe zu ihnen sogar noch kurzfristig ab.
Können Eltern die berechtigten und ängstlichen Bitten ihres Sohnes bzw ihrer Tochter um Hilfe beharrlich ausschlagen, oder lassen sie sich je nach ihren Möglichkeiten letztendlich nicht doch auf das Eine oder Andere ihres geliebten Kindes ein, und ganz besonders dann, wenn es Angst vor etwas hat?
Uns sollte ganz neu bewußt werden: Bei Gott gibt es kein Unmöglich! Und wir sind doch Gottes Kinder.
Natürlich dürfen wir mit allen berechtigten Bitten zu unserem himmlischen Vater kommen und erst recht dann, wenn uns bewußt geworden ist, daß ein noch nie dagewesener Vergewaltiger und Straftäter auf die Menschheit der ganzen Erde zukommen wird und weltweit jedem einzelnen Menschen in Kürze eine ganz schlimme Zeit bevorsteht.
Und der Verfasser dieser Homepage ist sich dabei sicher, daß der liebende Vater im Himmel deshalb etwas unternehmen und ihm sein Sohn dabei zu Hand gehen wird.

Die Erwartungen zum Prämillennialismus bestätigten sich bisher noch nicht

Die ersten Christen dagegen glaubten, daß sie durch die große Trübsalszeit mit den Gerichten Gottes hindurch gehen müßten. Sie waren aber davon überzeugt, daß sie während dieser schrecklichen Zeit vor der Verführung des Antichristen bewahrt werden und daß die Entrückung erst nach Jesu Wiederkunft zum Gericht sein würde, bei der er seine Füße auf die Erde setzen wird. Außerdem erwarteten sie noch zu ihren Lebzeiten Jesu Rückkehr. Aber auch das Letztere ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, nicht so wie ursprünglich gedacht eingetroffen. Die große Trübsal wird erst noch kommen und Jesu Wiederkunft hat sich bis heute hinausgezögert.
Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden (vgl. Römer 5, 5-9). Darum kann die Lehre des "Prämillennialismus", da sie sich bisher in all ihren Details nicht bestätigen konnte, grundsätzlich nicht falsch sein.
Wir hoffen aber heute im Wort Gottes begründet darauf, daß uns der Schlimme und traumatische Teil der großen Trübsal und die für die endzeitlichen Feinde zugedachten Gerichte Gottes nicht ereilen werden.

Der Verfassers dieser Internetseitein hat in dieser, seiner Ausarbeitung zur Offenbarung des Johannes in seiner Seite [Entrückung] viele Beispiele aus der Bibel zitiert, die auf ein Entfliehen vor dem kommenden "Verderben" hinweisen. Er kann so eine Entrückung der universellen Gemeinde Jesu Christi noch vor der großen Trübsal begründen.

Hinweis auf einen Artikel von Hanspeter Obrist

In diesem Zusammenhang wird auf den sehr interessanten Artikel von Hanspeter Obrist "Gott hält sich nicht an unseren Endzeitfahrplan" hingewiesen, der im Magazin „Messianisches Zeugnis", einer zweimonatlich herausgegebenen Informationszeitschrift der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) abgedruckt wurde. An die besagte Veröffentlichung hat sich der Verfasser dieser Internetseite auch stark angelehnt. Sie enthält eine Zusammenfassung der wichtigsten Endzeittheorien, die über die vergangenen Jahrhunderte erheblich voneinander abwichen, nachgelesen werden.
Die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi), der Hanspeter Obrist angehört hat auch eine eigene Webseite. Den Link dazu kann man in der Linkseite des Verfassers dieser Internetseite finden.



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| © Bernd Damisch, Plauen-Unterlosa (Vogtland), Bardenfleth (Weser), Bergen (Chiemgau), 2005-2012 |