Wenn der bald in Erscheinung
tretende Antichrist zur Zeit des Endes auf Grund der ihm verliehenen
Gewalt (über den Tod) die Wiederkunft Jesu Christi
inszeniert und sich anmaßt, selbst Gott zu sein, wird es durch
die Macht seiner Verführung und unter
Niederwälzung von Freiheit und
Würde zu einer die Persönlichkeit des einzelnen Menschen
mißachtenden Gleichschaltung der Erdbewohner kommen - Bleibt auch
dann noch Gottes Liebe?
Inhaltsverzeichnis dieser Seite
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Einleitende Worte zum Verständnis der im Namen dieser
Homepage enthaltenen Hauptfrage: Bleibt Gottes Liebe?
Wir können Gottes Größe nicht erfassen. Wie können
wir Gottes Liebe je begreifen?
"Denn so hoch, wie
der Himmel über der Erde ist, so groß ist Gottes Liebe zu
allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen." (Psalm 103, 11 aus der
Bibelübersetzung Hoffnung für Alle)
Weil wir Menschen kleingläubig sind, zweifeln wir immer wieder an
Gottes gütiger und väterlicher Liebe. Doch sind unsere
Zweifel denn wirklich berechtigt?
Hatte doch der Apostel Paulus gesagt: "Die
Liebe hört niemals auf ..."
(vgl. 1. Korinther 13, 8). Darum bleiben auch der Glaube und die
Hoffnung bestehen. Denn wahrer Glaube lebt von der Liebe und die
Hoffnung gründet auf ihr. Das sind lt. 1. Korinther 13, 13 die
drei wichtigsten Säulen des Christentums: nämlich Glaube,
Hoffnung, Liebe.
"Nun
aber bleiben
Glaube, Hoffnung,
Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen."
(1. Korinther 13, 13, Hervorhebung durch den Verfasser der Homepage)
Im Kapitel "Vorangestelllte
Worte zum grundlegenden Verständnis des neutestamentarischen
Ausdruckes »Zeiten der Heiden«" werden wir noch
hören,
daß das in Lukas 21, 24 beschriebene
Ende der "Zeiten der Heiden" keinesfalls gleichzusetzen ist
mit dem Ende der Gnade Gottes für die Heidenvölker bzw.
nichtjüdischen Staaten.
Denn damit ist
derjenige Zeitabschnitt gemeint, der die Zeit vom Beginn
der ersten bis zum Ende der letzten Fremdherrschaft über den Staat
Israel einschließt. Und die bis zur Wiederkunft unseres Herrn
Jesus Christus zeitlich begrenzten "(Regierungs-) Zeiten der Heiden"
sind darum davon
gekennzeichnet, daß während dieser Zeitdauer der irdischen
Weltregierungen ausschließlich nichtjüdische Staaten bzw.
nichtjüdische Herrscher - eben die Heidenvölker - die
Weltmacht in den Händen halten.
Das sichtbare Ende der
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" wird somit erst dann wirklich
erreicht sein,
wenn
die Geschichte der Weltregierungen tatsächlich zu ihrem Ende
gekommen sein wird.
Und das Ende soll erst dann kommen, wenn der letzte irdische
Weltherrscher, und das soll nach der biblischen Prophetie der
Antichrist zur "Zeit des Endes" sein, seine ihm gegebene Macht und auch
sein Leben durch einen Eingriff des Himmels gewaltsam verlieren wird
(vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Dem letzten irdischen Herrscher dieser Erde soll also wegen seiner
überaus großen Gottesfeindlichkeit durch sein
persönliches Eingreifen vom wahren himmlischen Gott sein Leben
gewaltsam beendet und damit auch seine Macht genommen werden.
Dies geschieht darum, weil er erstens in vollendeter Art und Weise
gegen den Gott "des
Himmels" rebellieren wird und damit den lebendigen Gott und sein Gesetz
mißachtet und weil er sich zweitens sogar selbst für ihn
ausgeben wird
und dazu alle Welt verführt, ihn allein als den höchsten Gott
anzubeten.
Denn der Gott "des Himmels", ein Titel Gottes, der vom Prophet Daniel
übrigens
viermal benutzt wird (er wird in der Bibel übrigens so sogenannt,
seitdem sich die Herrlichkeit Gottes vom Allerheiligsten im Jerusalemer
Tempel
in den Himmel zurückgezogen hatte), wird dann erneut seinem Volk
zu Hilfe kommen.
Der Gott Israels wird in dieser, vom heutigen Zeitpunkt aus gesehen
noch kommenden Zeit durch
sein Eingreifen den in der Bibel in Sacharja 11,
15-17 als den "nichtsnutzigen Hirten" des Volkes Israel
bezeichneten Antichrist lähmen, ihn in die Knie zwingen und sein
frevelhaftes Tun zum Stillstand bringen.
Er verhilft damit Israel wieder zu seinem Recht, rettet es aus der
durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis und beendet damit
das durch ihn weltweit verursachte Martyrium.
Es sind von Gott beschlossene Plagen, die den Antichrist treffen werden
und die die von ihm verführten Menschen der Erde zur Umkehr
bringen sollen.
Und gleichzeitig stellen diese vom Himmel verursachten Plagen Gottes
Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des
Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Sogesehen ist die von Johannes
geschilderte Zeit der Gerichte Gottes eine besonders beschützte
Zeit. Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des
Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas 21, 28).
Dieser von Gott herrührende und in der Bibel bereits
vorangekündigte und beschlossene Zorn nach Offenbarung 6, 12-17
gegen die Feinde der wirklichen Kinder Gottes entspricht demjenigen
sogenannten “Tag des Herrn”,
den die
Menschen im alten Israel erwarteten. Es ist ein Tag, den Gott selbst
bestimmt hat, um in ein auswegloses Schicksal Israels einzugreifen,
weltweit sein Recht und sein Gesetz wieder durchzusetzen und
damit seinem Willen Geltung zu verschaffen.
Der Gesetzlosigkeit des Antichristen und seiner vom ausgelösten
großen Verfolgung derjenigen Menschen, die das Gesetz Gottes auch
unter den Nachstellungen durch den Antichrist lieben und achten, wird
also der lebendige Gott selbst durch sein persönliches Eingreifen
tatsächlich gewaltsam ein Ende setzen.
Denn wenn der bald in Erscheinung
tretende Antichrist zur Zeit des Endes auf Grund der ihm verliehenen
Gewalt (über den Tod) die Wiederkunft Jesu Christi
inszeniert und sich anmaßt, selbst Gott zu sein, wird es durch
die Macht seiner Verführung und unter
Niederwälzung von Freiheit und
Würde zu einer die Persönlichkeit des einzelnen Menschen
mißachtenden Gleichschaltung der Erdbewohner kommen.
Bleibt auch
dann noch, d.h. bleibt dann auch noch während der Zeit der
Regentschaft des Antichristen Gottes Liebe bestehen, dann wenn der wohl
größte Bedränger der Menschheit mit einem ihm gegebenen
Massenmedium gewaltsam die Wahrheit zu Boden werfen wird, dann wenn er
mit großer Verführung alle Welt gegen diejenigen, die das
Gesetz dann noch achten, aufwiegelt und später all diejenigen
verfolgen und töten wird, die mit dem Finger auf ihn zeigen
werden?
Die jetzt wohl allen, die den biblischen Prophezeiungen Glauben
schenken, verständliche Frage: "Bleibt
Gottes Liebe?" in der noch vor uns liegenden und sicher sehr
bewegten Zeit, diese Frage ist es, die den Verfasser dieser Homepage im
Hinblick auf die derzeitige Enwicklung der Ereignisse auf dieser Welt
und aus persönlichen Gründen so sehr bewegt hat. Und er hat
eine Antwort darauf in der Bibel gesucht und glaubt sie auch, gefunden
zu haben.
Der Schreiber dieses Textes entdeckte in Gottes Wort sowohl
Erschreckendes als auch, und dies ist gut zu wissen, sehr, sehr viel
Mut Machendes, aber auch, daß der kommernde und eigentliche
Antichrist zur "Zeit des Endes" bereits im Vorfeld die "Starken" dieser
Erde zerstören wird. Und dies soll Im Zuge der Machtentfaltung und
des Machtaufstiegs des letzten
irdischen Machthabers der Erde geschehen, und die Bibel nennt diese
Zeit darum sicher
mit Recht die große Trübsal.
Es sind die in Daniel
8, 24 mit den "Starken" gemeinten heutigen Nationen der Erde, deren
politische, wirtschaftliche und auch militärische Vormachtstellung
der emporstrebende Antichrist nach Daniel
8, 25 mit List und Betrug ein Ende bereiten wird. Und diese
größte aller noch kommenden sichtbaren Veränderungen
auf dieser, unserer Erde, die die Bibel auf das Ende der in Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" datiert, sagte bereits der Prophet Daniel voraus.
Somit aber beginnt die sogenannte Endzeit, die auch die "Zeit des
Endes" genannt wird, die
letzte Zeit oder der letzte Zeitabschnitt sowohl unmittelbar bevor das
»Ende der Selbstständigkeit der Nationen« da sein
wird, als auch mittelbar kurz
bevor Jesus Christus wiederkommt (vgl. auf der Seite mit der
Überschrift "Die Endzeit, auch
die »Zeit des Endes« genannt, ist die
letzte Zeit oder der letzte Zeitabschnitt bevor das Ende da sein wird,
d.h. bevor Jesus Christus wiederkommt - und mit diesem Ende ist das
Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen »(Regierungs-) Zeiten der
Heiden« gemeint").
Die Grundlage für das Verständnis aller die Endzeit
betreffenden biblischen Vorhersagen ist das Verständnis der
Prophetien des alttestamentarischen Buches Daniel
Eine derjenigen Fragen, die Menschen zu allen Zeiten bewegte, ist die
Frage nach der Zukunft unserer Erde. Zu allen Zeiten stellten sich
Menschen immer wieder die beiden folgenden Fragen:
"Was kommt auf
uns zu? Wohin gehen wir?"
Auch wenn alles immer mehr aus den Fugen zu
geraten scheint, die Weltgeschichte steuert auf ein ganz bestimmtes,
wenn auch noch ungewisses Ziel zu.
Wir als Christen glauben, daß das Schicksal der Menschen und das
der Erde noch nicht besiegelt ist:
Denn es gibt einen Gott im Himmel, der hält alles in seinen
Händen. Auch wenn die Menschen und ihre Regierungen versagt und
keinen Bestand haben, auch wenn die in Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" nun ihrem
Ende entgegengehen und wenn wir damit schnurstracks auf die kommende
Schreckensherrschaft des letzten irdischen Herrschers dieser Erde, die
des eigentlichen Antichristen zusteuern, diese unsere Erde hat dennoch
eine
herrliche Zukunft. Denn auch die kommende Weltherrschaft des
Antichristen ist (zum Glück!) begrenzt und wird nach den Aussagen
der Bibel ein gewaltsames Ende finden (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und es ist an dieser Stelle Gott selbst, der persönlich in das
Schicksal dieser Erde eingreift und seinem Volk zu Hilfe kommen wird.
Er wird damit seinem Willen Geltung verschaffen, das Rad der Geschichte
wenden und die Erde richten und damit die Rebellion gegen Gott von
dieser, unserer Erde für lange Zeit verbannen.
Der lang ersehnte Frieden wird also doch kommen. Denn viele
Propheten der Bibel sahen genau diese herrliche Zukunft, das Kommen von
Gottes
(Friedens-)Reich, voraus, so auch einer der wichtigsten Seher der
Bibel, der Prophet Daniel. Er erkannte auch als einer der Ersten,
daß zuvor die satanische Weltregierung des Antichristen von Gott
selbst gestürzt werden mußte.
Sowie das
Standbild mit den vier Metallen nach Daniel 2, 31-35
aus dem Traum des babylonischen Königs Nebukadnezar, als auch die
Vision
von
den vier danielischen Tieren in Daniel
7, 1-8 (diese beiden Visionen stellen einen
kompletten prophetischen Abriß der gesamten Weltgeschichte dar,
die sogenannten in Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" und die über Israel und die heilige Stadt
verhängten
siebzig danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9,
24-27 (diejenige
Zukunft, die dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen bzw.
die hiemit gemeinten Israeliten zur
"Zeit des Endes" das Reich empfangen werden) verkörpern das
Rückgrat aller biblischer Prophetie.
Der biblischen Prophetie
würde gewissermaßen das tragende
Skelett fehlen, existierten diese Teile
des Alten
Testaments nicht, bzw. würde das Buch Daniel in der Bibel fehlen.
Denn nur hier in der Bibel und zwar ausschließlich im
prophetischen Buch Daniel, finden wir diese grundlegenden
Zukunftsvisionen betreffend der gesamten Weltgeschichte der Erde im
Fokus ihrer zukünftigen politischen Entwicklung und zwar bis hin
in die letzte Zeit! Darum auch werden durch das Buch Daniel die
Grundlagen für das Verständnis der die Endzeit
betreffenden biblischen Vorhersagen gelegt.
Ohne das Zugrundelegen dieses Buches wären ein Verständnis
der
zukünftigen Ereignisse über das Ende der in Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" sowie das Verstehen der Heilsgeschichte des Volkes Gottes
überhaupt nicht möglich.
Wenn es überhaupt machbar ist, das zukünftige politische
Geschehen auf unserer Erde richtig vorherzusagen, dann ist es also
zwingend notwendig, das prophetische Buch Daniel zu studieren. Und dazu
müssen wir zudem noch wissen, welcher Leitsatz diesem Buch
zugrunde liegt:
Es gibt keinen Mensch auf Erden, der die Zukunft kennt (vgl. Daniel 2,
10-11), aber es gibt einen
Gott im Himmel, der den Menschen diese Zukunft offenbaren kann
(vgl. Daniel 2, 27-28).
Es sind also nicht das Verständnis und die Weisheit der Menschen,
die die Geheimnisse der Zukunft offenlegen können. Denn der
Prophet Daniel
macht sofort einen Unterschied zwischen der Weisheit Babylons (gemeint
ist der damaligen heidnischen Welt) und
der Weisheit Gottes:
"Daniel fing an vor dem König und sprach: Das Geheimnis, nach dem der König
fragt, vermögen die Weisen, Gelehrten, Zeichendeuter und Wahrsager
dem König nicht zu sagen.
Aber
es ist ein Gott im
Himmel, der kann
Geheimnisse offenbaren. Der hat dem König
Nebukadnezar kundgetan, was in künftigen Zeiten geschehen soll. ..."
(Daniel 2, 27-28; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Sondern es ist das Verstehen des Wortes Gottes, welches Menschen dazu
in die Lage versetzt, Aussagen über die Zukunft dieser Welt zu
machen. Und das Verstehen des Wortes Gottes betreffend der
zukünftigen Entwicklung der Weltgeschichte der Erde hat
seinen Ursprung beim Propheten Daniel.
Wie wir in Daniel 2, 27-28 erstaunlicherweise lesen können, war es
also nicht nur ganz allein das
Volk Israel, dem sich der Gott des Himmels in der Vergangenheit
offenbart hatte. Aber es waren nur einige wenige auserwählte
Juden, die von Gott das Verständnis der Offenbarungen
Gottes empfingen. Und dazu zählte zweifellos auch der Prophet
Daniel.
Fest stimmt also, das Buch Daniel
ist, wenn es um Prophetie zur Weltgeschichte geht, ein sehr wichtiges
Buch. Es ist sogar essentiell, also unerläßlich.
Der Prophet Jesaja wurde als der "Fürst der
Propheten" bezeichnet. Man kann aber mit Recht sagen, daß Daniel
der
"König der Propheten" ist.
In
dieser Art und Weise formulierte es der bekannte amerikanische Theologe
Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zur Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel".
Wo sonst als beim Propheten Daniel wäre es möglich, zu
erfahren, daß der
Antichrist zur "Zeit des Endes im Zuge seiner Machtentfaltung einmal
die "Starken" der Erde vernichten wird. Und mit diesen "Starken" sind
die heutigen Nationen der Erde gemeint, bzw. derjenige Teil davon, der
eine
politische, wirtschaftliche und auch militärische
Vormachtstellung besitzt:
"Er wird ungeheures Unheil anrichten,
und … wird die Starken
vernichten.”
(aus Daniel
8, 24; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
An welcher Stelle sonst kann man außerdem in Erfahrung bringen,
daß ihm dieses Vernichten der "Starken" nur durch Betrug
gelingt und daß der Antichrist mit seinem völlig
unerwarteten militärischen Angriff alle überrascht:
"... und es wird ihm durch Betrug gelingen,
und er wird überheblich werden, und unerwartet wird er viele
verderben ..."
(aus Daniel
8, 25; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Er, der "nichtsnutzige Hirte" des Volkes Israel nach Sacharja 11,
15-17, ist demnach lt. Daniel
8, 25
auf breiter Linie ein Betrüger. Er betrügt die Erdbewohner in
erster
Linie durch ihre Unwissenheit und durch Lügen und mittels
Verführung im Rahmen ihres religiösen Glaubens und sogar auf
militärischem Gebiet. Denn nach Johannes
5, 43 sagte Jesu selbst von ihm:
"Ich bin gekommen in meines Vaters
Namen, und ihr nehmt mich nicht an. Wenn ein anderer kommen wird in
seinem eigenen Namen, den werdet ihr (weil er sich als der
Messias ausgibt, an meiner Stelle) annehmen
(und ihn tragischerweise für denjenigen halten, der von Gott zu
seinem Volk gesandt ist)".
(Johannes
5, 43; eingefügter Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
All diese großen, noch kommenden sichtbaren
Machtveränderungen
auf dieser, unserer Erde, die die Bibel auf das Ende der in Lukas 21,
24
beschriebenen "(Regierungs-)
Zeiten der
Heiden" datiert, sagte nur der Prophet Daniel voraus. Nur er hat
darüber von seinem Gott Einblick und Verständnis bekommen.
Auch unser Herr Jesus gründete bzw. bezog sich quasi zur
Bestätigung unserer Annahme in seiner Endzeitrede am Ölberg
auf das
Buch Daniel (vgl. Matthäus 24, 3-15). Denn alles, was der Herr
Jesus in seiner Endzeitrede am Ölberg sagte,
war auf das Buch Daniel gegründet. Und an dieser Stelle
wäre es Jesus nicht möglich gewesen, ein anderes Buch
für diese Zwecke anzugeben:
"Wenn ihr nun sehen werdet das Greuelbild der Verwüstung
stehen an der heiligen Stätte, wovon
gesagt ist durch den Propheten Daniel (Daniel 9,27; 11,31) - wer
das liest, der merke auf! -, alsdann fliehe auf die Berge, wer in
Judäa ist; und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter,
etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Feld ist, der kehre
nicht zurück, seinen Mantel zu holen."
(Matthäus 24, 15-18, Hervorhebung durch den Verfasser dieser
Homepage)
Und wie wir gleich sehen werden, ist das
prophetische Buch Daniel sogar grundlegend für das
Verständnis der
gesamten biblischen
Prophetie:
"Das Buch Daniel ist aber auch der Schlüssel zum Verständnis
vieler
anderer Bibelabschnitte. Unser Herr Jesus hat in seiner Endzeitrede auf
dem
Ölberg ausschließlich aus dem Buch Daniel zitiert. Im Buch
der Offenbarung
ließe sich vieles ohne das Buch Daniel gar nicht enträtseln.
Aber auch das, was
Paulus über den Antichristen schreibt, wird im Lichte des Buches
Daniel viel
leichter verständlich."
(Zitat von Dr. Vernon McGee in
seinen
Ausführungen zur Einleitung des Buches Daniel aus der Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 15. Juli 2001)
Somit ist das Verständnis der
Prophetien des alttestamentarischen Buches Daniel zu Recht die
Grundlage
aller für das Verständnis der die Endzeit
betreffenden biblischen Vorhersagen. Das Buch Daniel wird somit auch
allgemein zur Grundlage alles prophetischen Denkens.
Die große Verführung des Antichristen "Zeit des
Endes" geht von seiner ihm gegebenen Gewalt (über den Tod) aus
Es wird also nach den Prophezeiungen der Bibel ein gewaltsam
herbeigeführtes Ende sein, das den letzten
irdischen Herrscher ereilen soll (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Denn Gott selbst wird dann wieder in das
irdische Geschehen eingreifen um seinem Willen Geltung zu
verschaffen. Dann sollen die endzeitlichen Gerichte bzw. Plagen
Gottes die Feinde
Israels bzw. alle gottfeindlichen Mächte treffen. Dies wird
geschehen, um ihrem
für das Volk Gottes verhängnisvollen Wirken Einhalt zu
gebieten und um diese schließlich zu vernichten (vgl. in der
grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20").
Das gewaltsam
herbeigeführtes Ende des Antichrist zur "Zeit des Endes" wird im
Zuge dessen kommen, wenn sich der auf die Erde
zurückgekehrte wahre Messias Gottes, Jesus Christus, auf den Thron
Davids setzen und König über Israel und die ganze Welt werden
wird, also genau dann wenn das von den Juden lang ersehnte Reich Gottes
auf der Erde anbrechen wird.
Im Zuge des Endes werden also große Geschehnisse, die für
die
Feinde des lebendigen Gottes bestimmten endzeitlichen Plagen bzw.
göttlichen Straf- oder Zornesgerichte, die ganze Welt in ihren
Grundfesten erschüttern. Und dies geschieht mit den Ereignissen
beim einstigen Auszug Israels aus Ägyten vergleichbar, damit das
Volk Gottes von der mit eiserner Faust ausgeübten Macht des
Antichristen zur "Zeit des Endes" und seinem Würgegriff endlich
freikommen kann.
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde nach Daniel 9, 27 vorzeiten
einem Testament gleich im Himmel bereits beschlossen und besiegelt und
wird demzufolge, und wie gut ist dies zu wissen, von Gott seinen
Kindern gewißlich
zugesichert und damit vom ihm sogar garantiert.
Der Gott der Juden wird zur "Zeit des Endes" also seinem Volk
Israel erneut zu Hilfe kommen. Denn zu unübersehbar und zu
groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Und genau darum hat der Schreiber der Offenbarung Johannes dem ersten
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10
und damit gemeinten Antichristen zur "Zeit des Endes" und seiner in Offenbarung
13,
11-18 beschriebenen Machtentfaltung ein separates
bzw.
eigenständiges und ganzes Kapitel gewidmet hat. Dieses
signalisiert uns
noch
heute, die wir bereits in der Endzeit leben und kurz vor seiner
Machtentfaltung stehen,
unmißverständlich die
überaus große Bedeutung dieses Tieres, die wir darum
keinesfalls übersehen oder gar mißverstehen dürfen.
Derzeit befinden wir uns noch im Zeitabschnitt der "(Regierungs-)
Zeiten der Heiden", auch wenn diese Zeit durch die politische
Wiederentstehung des Staates Israel gut sichtbar geworden bereits ihrem
baldigen Ende entgegeneilt.
Aber der Gott des Himmels hat auch in der sehr bewegten
letzten Zeit, also in der in der Bibel so bezeichneten "Zeit des
Endes", dann wenn nach Daniel
8, 23 die Frevler (am Volk Gottes) überhandnehmen werden,
alles unter seiner
strengen Kontrolle (vgl. in der grafischen Übersicht "Die große
Trübsal, die 70. danielische Woche u. ihre beiden völlig
unterschiedlichen Teile im Überblick - ohne Berücksichtigung
von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Darüber hinaus strahlt uns die ganz am
Ende der großen Trübsal kommende, tatsächliche und uns
große Hoffnung und Freude bereitende Wiederkunft unseres Herrn
Jesus Christus entgegen.
Der jüdische Wanderprediger Jesus Christus wurde vor über
1900 Jahren bei seinem Einzug in Jerusalem vom ihn
begrüßenden Volk mit dem Ausruf "Hosianna dem Sohn Davids!" als
König ausgerufen (vgl. Matthäus
21, 1-11). Und die Anrede "Sohn Davids" das ist der reservierte
Messiastitel,
und so
feierte damals am Palmsonntag das jubelnde Volk ihren Messias und damit
gleichzeitig den König Israels.
Wann also kommt der König
der Juden wieder, um seine Herrschaft als Regent anzutreten und um sein
Königreich zu bestätigen?
Diese Frage aller Fragen soll uns im weiteren Verlauf dieser Homepage
beschäftigen und zum Nachdenken anregen (vgl. auch in der
grafischen Übersicht "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20"). Sie steht in direktem
Zusammenhang mit der Frage nach dem gewaltsam
herbeigeführtes Ende des sich gegen den Gott des
Himmels und der Erden auflehnenden eigentlichen Antichristus bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes", der der unmittelbare und unechte
Vorläufer des wahren Christus ist.
Die sogannte Endzeit in engerem Sinne steht also vor der Tür (vgl.
im Kapitel "Endzeit
ist dann, wenn alle angekündigten Endzeitzeichen
zusammentreffen, sie fängt mit dem Beginn der politischen
Wiederherstellung Israels an"). Der sich gegen den Gott des
Himmels und der Erden auflehnende eigentliche Antichristus bzw.
Antimessias und falscher Vorläufer des wahren Christus wird schon
bald seine ganze Macht entfalten. Und diese Zeit der Machtentfaltung
wird in der prophetischen Sprache der Bibel die "große
Trübsal" genannt. Die "große Trübsal" hat ihren
Ursprung im
menschlichen
Machtbestreben und steht im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott. Mit ihrem Ende ist auch das
absolute Ende der in Lukas 21, 24 beschriebenen
"(Regierungs-) Zeiten der Heiden" erreicht.
Der Antichristus bzw.
Antimessias zur "Zeit des Endes" wird sich in diesem
Zusammenhang, weil der Drache dem
Tiere lt. Offenbarung
13, 4 die Gewalt gibt, sogar
anmaßen, den Gott des Himmels und der
Erde zu verdrängen bzw. ihn zu ersetzen.
Er, der er doch in
Wahrheit der Gesetzlose ist und sich damit in keiner Weise unter das
Gesetz Gottes stellt, wird es tatsächlich wagen, sich mit
seinem "in den Tempel Gottes setzen", an Gottes Stelle zu stellen.
Sein ihm dazu den Weg ebnendes götteslästerliches "Maul" wird
dazu bereits im Vorfeld
hör- bzw. sichtbar (vgl. im Kapitel "Das
gotteslästerliche »Maul« nach Offenbarung
13,
5-6 bzw. der
»Mund« aus Daniel
7, 8
und Daniel
7, 20 oder warum dieses sein Massenmedium für
den Antichrist
zur
»Zeit des Endes« so unverzichtbar ist" und im
Kapitel "Gotteslästerliches "Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?").
Durch die menschliche Intelligenz und Genialitätet des
Antichristen zur "Zeit des Endes" wird die Liebe in vielen erkalten.
Bleibt auch dann noch Gottes Liebe bestehen?
Denn dasjenige, was also tatsächlich zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8. Und dieses eine einzige aus bzw. von
der Erde
aufgestiegene zweite Tier tritt nach der Beschreibung der Bibel in zwei
gänzlich unterschiedlichen Erscheinungsformen auf:
1.) In der gesamten ersten Hälfte der großen Trübsal
wird es als das götteslästerliche Reden führende und von
großen Dingen
sprechende "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 erkennbar
bzw. hörbar.
2.) In der gesamten zweiten Hälfte der großen Trübsal,
also später, wenn es die Erdbewohner mit falscher Prophetie dazu
verführt, das scheinbar der menschlichen Sprache
mächtige und wie lebendig erscheinende "Greuelbild der Verwüstung"
anzubeten, wird das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier dagegen einfach der falsche Prophet
genannt (vgl. Offenbarung
19, 20):
Das aus bzw. von der
Erde
aufgestiegene zweite Tier
nach Offenbarung
13, 11-18 und Daniel 7, 8,
ist darum lediglich ein Produkt
menschlicher Intelligenz und Genialität
mit dem Sinn und Zweck, die Machtergreifung des Antichristen zur "Zeit
desEndes" zu ermöglichen. Aber genau dies ist es eben, wodurch zur
letzten Zeit die Liebe in so vielen erkalten soll.
Denn es wird nach Offenbarung
13,
5-6 und Daniel
7, 8 im Zuge der Machtentfaltung des Antichrist ein
gotteslästerliches "Maul" bzw. wie in der
revidierten Elberfelder
Bibelübersetzung 1985 beschrieben ein "Mund"vernehmbar werden,
durch dessen Reden die
Ungerechtigkeit zunehmen und die
Liebe in vielen erkalten wird
(vgl. Matthäus
24, 12).
Der sich für Jesus Christus ausgebende Antichrist zur "Zeit des
Endes" wird genau mit diesem zweiten Tier alle Welt in der Vollmacht
Satans mit großen Zeichen
und Wundern zum Götzendienst verführen und die Anbetung
seiner Person einfordern. Die hiermit durch ihn über die Erde
kommende Bedrängnis und wohl schlimmste Christenverfolgung ist
nicht mehr weit.
Sein
Machtinstrumentarium (d.h. dasjenige, was dem Antichristen zur "Zeit
des Endes" infolge seiner gewaltigen Intelligenz zu seiner
Machtentfaltung verhelfen wird), das aus bzw. von der Erde
aufgestiegene zweite Tier, hat seinen Ursprung nicht im Meer. Denn da es aus bzw. von der Erde
aufsteigt, kann es keinen Geist besitzen und
nicht wirklich lebendig sen. D.h. es ist keineswegs ein
Lebewesen.
Der falsche Prophet, d.h. die 2. Erscheinungsform des
aus bzw. von der Erde
aufgestiegenen zweiten Tieres
nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, kann darum auch nicht aus eigener Kraft bzw.
eigener Regie agierens, um
die Erdbewohner selbst, d.h. eigenständig zu verführen.
Das was also tatsächlich zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer führt, ist demnach
seine überaus große geistige Macht und seine gewaltige
Intelligenz. Und das dies so ist, dies zeigt sich im aus bzw. von der
Erde aufgestiegenen zweiten
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8.
Ein derartiges Massenmedium in den
Händen nur einer einzigen Macht, das gleichzeitig und parallel in
vielen Sprachen der Erde zu den Menschen aus den unterschiedlichsten
Ländern und Regionen spricht und von all den dort lebenden
Menschen in ihrer eigenen Muttersprache redend auch verstanden wird,
das hat es wohl noch nie zuvor gegeben.
Und eben diese überaus große geistige Macht und seine
gewaltige
Intelligenz des eigentlichen Antichristen zur letzten Zeit beschreibt
der Seher Johannes, wie wir gehört hatten, in Offenbarung 13, 1
bildhaft (d.h. in einer sich an das Alte Testament anlehnenden,
speziellen und in der Bibel üblichen Bildersprache) mit den
sieben Häuptern des ersten Tieres aus dem Meer (vgl.
auch das im Kapitel "Gott
zündet ein Licht an in der Finsternis - das mutmachende Bild des
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja 51, 12-16" zur bildhaften
Beschreibung des ersten Tieres ab hier Gesagte.
Nun, da der
Drache dem "Gesetzlosen" bzw. dem
"Gewissenlosen", d.h. dem Antichristen zur "Zeit des Endes", die "Gewalt
über den Tod" übergeben hatte, sie darum mit seinem
falschen Propheten sinnvollerweise bereits im Vorfeld durch das Reden
von großen Dingen
öffentlich propagandiert und ab dem Beginn
der zweiten
Hälfte der großen Trübsal dann tatsächlich zu
wirken beginnt,
schreiben die Erdbewohner dem ersten Tier aus dem Meer unbegrenzte
Macht zu (vgl. in den Kapiteln "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt"). Und sie tun dies, obwohl es nach
1.Timotheus
6, 16 der
lebendige Gott im Himmel allein ist, der uneingeschränkte
Unsterblichkeit besitzt,
derjenige Gott, dessen Menschwerdung uns in seinem Sohn Jesus Christus
offenbar wurde.
Und es ist darum auch nur der wahre Christus allein, der ewiges Leben
ohne jegliche Zeitbegrenzung, also wirklich auf Dauer an diejenigen
verschenken kann, die an ihn glauben, derjenige Messias der Juden,
dessen Macht kein jähes
Ende finden wird.
Wissen wir doch, daß im krassen Gegensatz dazu der Beschreibung
seines Untergangs und dem damit verbundenen gewaltsamen
Ende des Antichristen zur "Zeit des Endes" in der Bibel sehr viel Platz
eingeräumt wird (vgl. Daniel
7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel
7, 26-27; Daniel
8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Wie die Menschen der Erde an der
Art und Weise des Wirkens der dem Antichristen zur "Zeit
des Endes" vom Drache übergebenen "Gewalt
über den Tod" sehr leicht erkennen können, handelt es sich beim Reden des falschen
Propheten über große
Dinge
vielmehr um die
Verkündigung einer eigenen Botschaft, welche der Form halber und
den Anschein bewahrend, also nur scheinbar an Gottes Zusagen
festgemacht
ist. Es geht also um die Durchsetzung keines göttlichen,
sondern in Wirklichkeit um die eines
ganz und gar egoistischen und menschlichen Willens desjenigen, der
damit lediglich seine Machtposition und Führungsrolle zu
stärken sucht und damit den zügigen Fortschritt seiner
Machtentfaltung gewährleistet.
Das Reden des falschen
Propheten über große
Dinge ist seinem Namen gemäß nur zum Schein an Gottes Wort angelehnt. Und
derjenige, dem der falsche Prophet dient, bedient sich dabei
völlig eigennützig Gottes heiligem Namen.
Ausschließlich
für ihn allein und lediglich für seine
eigene Machtentfaltung bringt das Reden des falschen Propheten wirklich
einen Nutzen. Es ist der Versuch
der
Durchsetzung eines in Wahrheit menschlichen aber als
göttlich deklarierten Willens
und einer unechten und widergöttlichen Botschaft, die keinesfalls
am Willen des lebendigen Gottes und
seiner Wahrheit ausgerichtet und daran festgemacht sind. Sondern das Reden des falschen Propheten stellt eine ungeheuerliche Gotteslästerung dar und läßt
es den Menschen fast unmöglich werden bzw. behindert sie massiv, ein echte Beziehung zum
lebendigen Gott und seinem Messias Jesus Christus aufzubauen.
An dieser Stelle stellten sich dem Verfasser dieser Homepage einige
Fragen:
Ist diese kommende, schlimme Zeit der Verführung wirklich Gottes
Wille?
Fängt mit
der großen Trübsal an, Gottes Liebe zu seinen Menschen
aufzuhören?
Warum läßt Gott einen Menschen, der sich
derart gegen ihn auflehnt, überhaupt zu?
Was sind Gottes Pläne mit dieser Welt, und wird er
tatsächlich in ihr normalerweise verhängnisvolles Schicksal
eingreifen?
Wird er seinem
bedrängten Volk aus der Bedrängnis heraushelfen?
Und wann
wird das wahre Reich Gottes, in welchem Satan mit seiner Gefangennahme
und Fesselung duch Gott ausgeschaltet sein wird, also das echte
Tausendjährige Friedensreich Jesu Christi, seinen Anfang nehmen?
Daß das zur letzten Zeit Hilfe bringende Einschreiten Gottes im
Himmel bereits
seit Langem beschlossen ist, zeigt uns die Bibel.
Denn dieses Zuhilfekommen Gottes zur "Zeit des Endes" wird nach Daniel 9, 27 einem
Testament gleich von Gott seinen Kindern sogar gewißlich
zugesichert. Erst wenn die Siegel vom Lamm Gottes einmal gebrochen
werden, wird dasjenige, was bislang vor den Blicken der Menschen
verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes Israels ist damit tatsächlich die Antwort des
Herrn auf das Schreien der Heiligen (gemeint sind hier die Israeliten)
bzgl. der Schändung des
Heiligtums Israels und des damit verbundenen Martyriums (vgl. Psalm 40,
2-4), was aber in Wahrheit beides durch den Antichrist verursacht wird
(vgl. Joel
1, 15-16 und bei Jesaja 13, 6).
Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz still und auf der Erde
ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das Feuer des
göttlichen Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5;
Daniel 9, 27).
Und daß
unser großer Gott in diesem Zusammenhang seine
ursprünglichen Pläne mit dieser Welt abändert,
beweist doch sogar seine große Liebe zu seinem Volk. Denn Gott
ändert bzgl. der 70. Woche Daniels seine
ursprünglichen Zeitpläne mit dieser Welt aus Liebe zu den
Menschen ab. Das
kommende Verderben wird noch aufgehalten u. die Bedrängnis
verkürzt (vgl. in den beiden grafischen Darstellungen "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Gottes Liebe während der
großen
Trübsal kommt im Handeln durch seine Boten zum Ausdruck - mit
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8
u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Das hat zur Folge, daß die Dauer der gesamten, von Gott
ursprünglich vorgesehenen, d.h. unverkürzten
u. symbolisch gemeinten 7-jährigen Trübsalszeit
aus
neutestamentaricher Sicht nicht mehr vorhersehbar ist, eben darum, weil
der
Antichrist lt. 2.
Thessalonicher 2,6-8 in der ersten Hälfte der großen
Trübsal noch eine unbestimmte Zeit lang aufgehalten wird u. der
lebendige Gott aus
Liebe zu den Menschen lt. Matthäus
24, 22 bzw. Markus 13,
20 die Bedrängnis durch den Antichrist infolge seines Hilfe
bringenden Eingreifens um der
Auserwählten willen verkürzt.
Und geht man davon aus, daß mit einem symbolischen Jahr der
7-jährigen Trübsalszeit 7 Kalenderjahre gemeint sind (das
entspricht einem jüdischen (Sabbat-)Jahr), sollte die 70. danielische
Woche aus
alttestamentarischer
Sicht, also ursprünglich, tatsächlich genau 7*7=49
Kalenderjahre dauern.
Es gibt also etwas bzw. einen Menschen, was bzw. der durch Gottes
Zuhilfekommen und Beistand bewirkt, daß der sich für Jesus
Christus ausgebende Antichrist zur "Zeit des
Endes" bzw. dessen Offenbart werden als der "Böse" noch
aufgehalten
werden wird (vgl. auch im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält, weggenommen wird, kommen
die apokalyptischen Reiter"). Etwas bzw. ein Mensch wird also den
Antichrist zur "Zeit des
Endes" durch Gottes leitende Hand geführt in der Verwirklichung
seiner
Zeitpläne massiv behindern.
.
.
Es
zeigte bereits die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der
Gott Israels in der letzten Zeit in
das
Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um
seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde
Israels endlich bestrafen und ihnen ein sie vernichtendes Ende
bereiten,
auf diese Art und Weise das heilige Land von der Fremdherrschaft
befreien, den Tempel von den
Heiden
sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und
für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang
ersehnten und ab dann einen für immer dableibenden Frieden
bringen. Und
das war für die Juden seit je her das lang ersehnte gute "Ende"
(vgl. in den beiden Kapiteln "Daß das Ende
gewißlich kommt, darauf ist Verlaß, denn es ist im
Himmel bereits beschlossen und es ist Gott selbst, der ein Ende macht"
und "Eine Aussicht auf das Ende
der Bedrängnis - das
grauenhafte Mahl Gottes, das Gegenbild zum Hochzeitsmahl des Lammes,
bzw.
bei aller "Gewalt über den Tod", die dem Antichrist gegeben worden
ist: "Der Mensch hat keine Macht über den Tag des Todes" und kann
seinem Leben nicht einen einzigen Tag dazugeben").
Und die Juden sahen in
diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies
vollbringen würde. Und sie nannten dieses zur "Zeit des Endes"
kommende Zuhilfekommen Gottes
für sein Volk den »Tag
des Herrn«.
"Der »Tag
des Herrn« ist der Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in das
irdische Geschehen einzugreifen und seinem Willen Geltung zu
verschaffen". (Zitat aus der Zürcher Bibel 2007, 2. Auflage 2008,
Seite 40, Verlag der Zürcher Bibel beim Theologischen Verlag
Zürich)
Der »Tag
des Herrn« verkörpert somit diejenigen Gerichte bzw. Plagen
Gottes, die die Feinde
Israels bzw. alle gottfeindlichen Mächte treffen werden, um ihrem
für das Volk Gottes verhängnisvollen Wirken Einhalt zu
gebieten und um diese schließlich zu vernichten (vgl. in der
grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20").
Das Neue Testament beschreibt dieses Eingreifen bzw. Zuhilfekommen
Gottes als den von Gott herrührenden und durch
kosmische Erschütterungen
vorangekündigten Zorn nach Offenbarung 6, 12-17.
Dieser stellt diejenigen
göttlichen (Gerichts-)Plagen dar, die die Zeit der durch den
Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin
überschatten.
Diese von Gott beschlossenen Plagen, die den Antichrist treffen werden
und die die von ihm verführten Menschen zur Umkehr bringen sollen,
stellen Gottes Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des
Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der Gott Israels lähmt durch
sein Eingreifen den Antichrist,
zwingt ihn in die Knie und bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand.
Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der
Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
"Doch
auch jetzt noch, spricht der
HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig,
geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die
Strafe.”
(Joel 2, 12-13)
Sogesehen ist die von Johannes
geschilderte Zeit der Gerichte Gottes sogar eine besonders
beschützte
Zeit (vgl. diesbzgl. nochmals in den grafischen Darstellungen "Entrückung vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Gottes Liebe während der
großen
Trübsal kommt im Handeln durch seine Boten zum Ausdruck - mit
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8
u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Und damit besitzt auch der »(schreckliche) Tag des
Herrn« für die Seinen Gottes einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas 21, 28).
Wir sehen an dieser Stelle: Der von Gott herrührende und
vorangekündigte Zorn nach Offenbarung 6, 12-17
entspricht also voll und ganz demjenigen sogenannten “Tag des Herrn”, den die
Menschen im alten Israel erwarteten.
Wer an dieser Stelle dem Wort Gottes immer noch nicht glaubt, sondern
zweifelt, demjenigen möchte der Verfasser dieser Homepage mit
aller Deutlichkeit zeigen, daß die
Heilige Schrift, also die Bibel, tatsächlich Gottes eigene Worte
sind. Denn in der
Bibel selbst steht geschrieben:
"Alle Schrift ist
von Gott eingegeben (griechisch: »theopneustos«, was
soviel wie »von Gott ausgeatmet« bedeutet)" (2. Timotheus
3, 16; ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser
Internetseite).
Als Anhänger der reformierten Kirche teilt der Schreiber dieses
Textes darum die Meinung mit allen Reformern:
Die Heilige Schrift ist das "verbum dei", das unverfälschte Wort
Gottes.
Die Schreiber der Bibel waren zwar eigenständige Autoren mit einer
ihnen eigenen Individualität, aber sie alle standen unter der
zuverlässigen Aufsicht des Heiligen Geistes eines einzigen
unfehlbaren Gottes. Trotz der Unvollkommenheit und Fehlbarkeit dieser
Menschen, wurde die Bibel so doch zu einem vollkommenen Werk.
Weil also die Bibel ihren Ursprung in Gott selbst hat, ist sie
unfehlbar. Denn wenn Gott unfehlbar ist, wie können dann seine
Worte fehlbar sein? Wie wunderbar und vollkommen gelang doch unserem
Gott seine Schöpfung. Sollte dies mit dem Wort Gottes, der Bibel,
etwa nicht so sein?
Darum steht es fest: "Die Worte des
HERRN sind lauter wie Silber, im Tiegel geschmolzen, geläutert
siebenmal. Du, HERR, wollest sie bewahren ..." (Psalm 12, 7-8)
"Alle Worte Gottes sind
durchläutert; er ist ein Schild denen, die auf ihn trauen."
(Sprüche 30, 5)
Und Jesus selbst betete in seinem hohepriesterlichen Gebet zu Gott
für die Seinen: "Heilige sie in
der Wahrheit; dein Wort ist die
Wahrheit." (Johannes 17, 17; Hervorhebung durch den
Verfasser dieser Internetseite)
Er tadelte darum, weil die Schrift die Wahrheit ist, zurecht die
Emmausjünger: "... wie ist doch
euer Herz träge, zu glauben an alles, was die Propheten geredet
haben!" (Lukas 24, 25)
Und Paulus der stellvertretend für all die anderen Verfasser der
Bibel steht, bekannte darum:
"Wir reden nicht mit Worten, wie sie
menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist
lehrt" (1. Korinther 2, 13)
Auch der Apostel Petrus war fest davon überzeugt, daß die
Bibel unfehlbar ist:
"Und das sollt ihr vor allem wissen,
daß keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Auslegung
ist.
Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen
hervorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben
Menschen im Namen Gottes geredet." (2. Petrus 1, 20-21)
Was ist also der Zweck der Bibel, für denjenigen, der sie liest?
Die Bibel ist Gottes Lehrbuch für seine Menschen, eine Art von
Gebrauchsanweisung für ein gelingendes Leben in der Gemeinschaft
mit ihm.
Viele Menschen glauben, daß Gott in dem Buch, das er uns für
ein gelingendes Leben gab, Fehler zugelassen hat. Kann es sein,
daß der Gott des Himmels, der das ganze Universum in
einer vollkommenen Ordnung hervorgebracht hat, der das Leben auf
unsererm Planeten erschuf und dazu die Naturgesetze eingerichtet hat,
ein Gott, der heilig ist und "die Wahrheit" selbst ist, seinen Menschen
ein Buch geben würde, in welchem er ihnen an manchen Stellen nicht
die Wahrheit sagt?
Kann es sein, daß derjenige Gott, der auf unserer Erde die
Vielfalt des Lebens formte und der die Sterne auf ihren Bahnen
hält, einzelne Menschen nicht so inspirieren kann und nicht so zu
leiten vermag, daß sie genau dasjenige niederschreiben, was er
uns sagen möchte?
Würden Sie, wenn Sie selbst ein Buch schreiben würden, ein
Buch, das einmal von Millionen Menschen ganz genau gelesen werden wird
und welches, wenn es dann deswegen einmal falsch verstanden wird,
für viele verheerende Folgen hätte, würden Sie unter
diesen Umständen ein solches noch mit Fehlern behaftetes Buch im
konkreten Wissen um jeden dieser Fehler trotzdem zur
Veröffentlichung frei geben? Der Verfasser dieser Homepage denkt
nein.
Aber genau dies schreiben viele Menschen dem Gott des Universums zu,
dem Gott, der alle Sterne gezählt hat und der jeden einzelnen
Menschen genau kennt.
Warum können die Menschen dem Wort Gottes nicht voll und ganz und
ausnahmslos vertrauen, machen Gottes Wort, die Bibel, an ihrer eigenen
Fehlbarkeit fest und messen Gottes unerschöpfliche
Möglichkeiten an ihrer eigenen Begrenztheit?
Ist Gott ein unfehlbarer Gott und sein Wort unumstößlich,
dann sind doch auch die ewigen Worte Gottes in der Bibel fehlerfrei.
Warum zweifeln dann so viele Menschen ernsthaft am Wahrheitsgehalt der
Bibel und degradieren es gar zu einem Geschichtsbuch?
(in Anlehnung an das in der Fernsehsendung "Dranbleiben-Weiterkommen"
vom ERF zum Thema "Wesen und Wirken Gottes" von Pastor Martin Wahl aus
Berlin-Steglitz Gesagte, der eine Predigt von Dr. Charles
Stanley, Pfarrer an der First Baptist Church von
Atlanta in deutscher Sprache wiedergab)
Diese Internetseite ist damit als Aufruf zur Anbetung des einen und
wahren und unfehlbaren Gottes Israels zu verstehen, desjenigen Gottes,
der in der Bibel
zu uns Menschen gesprochen hat, der den Himmel
und die Erde erschuf und durch welchen auch wir heute leben und der mit
seinen Menschen mit Gewißheit einmal zum Ziel kommen wird. Und
wir
sollen dabei auf sein unanfechtbares Wort, die Bibel, hören.
Diese Homepage soll aber auch vor demjenigen Betrüger warnen, der
sich schon
bald als der "Böse" offenbart und welcher sich für unseren
Gott bzw. seinen Messias ausgibt.
Auch sollen Menschen dazu ermutigt werden, wieder mit einem Gott zu
rechnen und selbst noch in der Bedrängnis auf sein rettendes
Eingreifen zu hoffen. Alle auf die Hilfe des Herrn Harrenden
dürfen erfahren, daß diese im Himmel bereits beschlossen ist
und daß selbst die Hochburg des Teufels und damit auch sein
schlimmstes Wüten unter Gottes strenger
Kontrolle steht und vergänglich
ist.
So pflegte die Klavierlehrerin und Straßenmissionarin, Berta
Isselmann aus
dem Siegerland zu sagen: „Satans
Burg steht auf Vaters Grundstück.“.
Die ersten Prediger des Evangeliums des frühen Christentums sahen
in dem Kommen Jesu Christi die Erfüllung der Verheißung
Gottes zum Erscheinen des Messias der Juden und in seinem Wirken das
sichtbare Zeichen der Liebe Gottes.
Die heutigen Christen, und dazu gehören auch wir, sehen dies nicht
anders. Doch wissen sie auch, daß in der letzten Zeit noch ein
anderer in Erscheinung tritt, einer, der in Wahrheit nicht vom Gott
Israels gesandt
ist, sondern in seinem eigenen Namen kommt (vgl. Johannes
5, 43). Und dieser Frevler wird mit dem Namen des guten Hirten
auftreten (vgl. das im Zusammenhang mit Sacharja 11,
15-17 zum Begriff "Antichrist"
bzw. Antimessias Gesagte ab hier).
Er ist es, der die Reihe der irdischen Herrscher und die
Menschheitsgeschichte (gemeint
ist die Geschichte der heidnischen Regierung dieser Welt während
der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24) zum Abschluß bringt.
Und mit ihm treibt die
Auflehnung gegen den einen und wahren Gott seine größte
Blüte. Und er wird es sein, der nicht durch Menschenhand gebrochen
werden wird. Denn "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 währen
bis zur abschließenden Unterwerfung der heidnischen
Mächte durch den Messias Israels.
Aber auch er ist es, den der lebendige Gott selbst für seine
Freveltaten bestraft. Seine Herrschaft und sein Leben werden darum vom
wiederkehrenden und wahren Messias bei dessen Ankunft gewaltsam
beendet. Er wird also ausgerechnet durch denjenigen bestraft werden,
der dieser Frevler vorgibt, zu sein.
Der sogenannte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" wird
derjenige sein, den die Israeliten, nachdem sie ihren vor ca. 2000
Jahren zu ihnen
gesandten wahren Messias abgelehnt hatten, schließlich annehmen
werden (vgl. nochmals bei Johannes
5, 43) und dies obwohl er sich in Lügen kleidet.
Denn der
"Böse" und "Bedränger" wird mittels Verführung und in
der Macht Satans
auftreten und dies mit mit großer Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern tun (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 9).
So werden die verloren gehen, die die Liebe Gottes nicht in sich tragen
und Gottes Liebesangebot in seinem Sohn
Jesus Christus nicht angenommen sondern abgelehnt haben. Solchen sendet
Gott im Kommen des "Antichrist"
bzw. Antimessias zur "Zeit des
Endes" die Macht der
Verführung, derart, daß sie schließlich der
Lüge Glauben und Zuwendung schenken (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 10-12).
Und dieses erneute negative Beispiel eines Goßteils der Juden
wird dann, nachdem sie bereits vor ca. 2000 Jahren ihren von Gott zu
ihnen
gesandten Messias gekreuzigt hatten, Folgen haben. Es wird nach sich
ziehen, daß
schließlich die Menschen der ganzen Erde ihm, der sich für
Jesus Christus ausgibt, nachlaufen und ihn,
den Verführer, als Gott anbeten werden, ihn der den Anspruch
erhebt, Jesus Christus zu sein.
Wer sich mit der Schau der Wiederkunft Jesu befaßt, ist
darum essentiell verpflichtet auch das Ende des Antichristen zur
letzten Zeit
aufzuzeigen. Wer also den wahren Sohn Gottes erhöhen
möchte, muß sich aber auch gleichzeitig mit dem Ende seines
bald erscheinenden und sich für ihn ausgebenden Gegenspielers und
damit größten Feindes der Menschheit und dessen Unechtheit
befassen.
Denn wer im Wald auf Pilzsuche geht, muß auch deren giftige und
damit gefährliche Doppelgänger genau kennen. Darum auch
fehlen in keinem wirklich guten Pilzführer neben der genauen
Beschreibung der Speisepilze detailierte Darstellungen der Giftpilze
sowie Warnhinweise zu ihrer Gefährlichkeit und die Hervorhebung
der Giftigkeit sowie
Verwechslungsgefahr, die
von ihnen ausgeht.
Was beim Genuß von Pilzen zur Erhaltung von Gesundheit und Leben
überaus wichtig ist, zu wissen, muß erst recht gelten, wenn
man bei Nichtbeachtung der Auswirkung, die von der Verführung
durch den Antichristen ausgeht, durch Unwissenheit und Unkenntnis damit
sein ewiges Leben auf´s Spiel setzt.
Und genau darum wird in dieser Homepage der Darstellung des Tieres
(gemeint ist das erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10 und das ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des
Endes", welcher beim Propheten Daniel in Daniel
7, 8 und Daniel
7, 20 und in den Kapiteln 8 und 11 als das "andere kleine Horn"
beschrieben wird) neben der
Beschreibung des Thrones Gottes und seines wahren Messias in der
Offenbarung des Johannes so viel Platz eingeräumt. Und genau darum
wird in der damit gemeinten Apokalypse die Schau der Wiederkunft Jesu
so eng mit dem ausführlichen Fingerzeig auf das Ende des
eigentlichen Antichristus bzw. Antimessias verbunden (vgl. Offenbarung
19, 11-21).
Sowohl das Eine als auch das Andere darf nicht fehlen, wenn man Gottes
Heilspläne mit seinen Menschen für die letzte Zeit
verständlich machen und aufzeigen will.
Wir sollten also nicht den Fehler begehen, im Hinblick auf die baldige
Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus, dasjenige, was zeitlich
gesehen unmittelbar zuvor und auch danach abläuft, zu
verschweigen. Wir
dürfen also den größten aller Feinde Gottes aus Angst
oder darüber von den
Menschen ausgelacht zu werden, nicht übersehen. Aber, wir sollen
auch
wissen:
Der biblische Blick auf den letzten, menschlichen und zugleich
grauenvollen
Herrscher dieser Erde, und dies wollen uns sowohl der Prophet Daniel,
als auch der Schreiber der Offenbarung Johannes lehren, ist zugleich
ein Blick mit dem Fokus und dem warnenden Fingerzeig auf dessen
gewaltsam herbeigeführtes Ende
(vgl. Daniel 7, 11-14; Daniel
7, 21-22; Daniel 7, 26-27; Daniel 8, 14; Daniel
8, 25; Daniel 9, 24+27;
Offenbarung 14, 6-13; Offenbarung 14, 14-20; Offenbarung 19, 11-21).
Und der damit verbundene Blick auf das zeitlich gesehen unmittelbar
nach dem Ende des Antichristen anbrechende
Reich Gottes ist im Gegensatz dazu schwerpunktmäßig ein
Blick auf dessen
Beginn und seine
Ewigkeit.
Zu unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Indem also der Drache, gemeint ist der Teufel, dem ersten Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10, und dies ist ja wie wir bereits hörten der
Antichrist zur letzten Zeit, "die Gewalt (und
dadurch bedingt große Macht) gab", und mit dieser "Gewalt"
ist nach der Meinung des Verfassers dieser Homepage die "Gewalt
über den Tod" gemeint (vgl. Hebräer
2, 14-15), kommt es zu dem in Offenbarung
13, 3 nach der Zürcher Bibel beschriebenen "Staunen" aller
Erdbewohner und zum "dem Tier Hinterherlaufen", was schließlich
in die Anbetung des Tieres bzw. Antichristen mündet und zwar in
eine solche Art von Anbetung, wie sie nur dem lebendigen Gott allein
gebührt (vgl. auch das zur "Gewalt
über den Tod" im Kapitel "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich größte Wunder
des Antichristen verursacht nicht der neues Leben schaffende
Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein satanisches
Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt" Gesagte).
Kann es
also allein der (Daumen-)Druck eines Machthabers sein, der erzwingt,
wegen
seiner
Machttaten von seinen Untertanen besonders geachtet zu werden? Nein,
denn in der Bibel heißt es ja in Offenbarung 13, 2-4:
"Da geriet
alle Welt in
Staunen und
lief dem Tier (ganz von allein) hinterher", weil
der Drache dem ersten Tier große Vollmacht
zur Ausübung seiner Gewalt (über den Tod) und
seinen Thron übergab (vgl. im Kapitel "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?").
Und das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10 läßt sich die Anbetung der Erdbewohner gefallen
und setzt schließlich zunehmend alle diejenigen unter Druck, die
nicht vor seinem Götzenbild in den Staub fallen. Solche Menschen,
die ihm die Anbetung verweigern, werden vom Antichrist nicht nur
wirtschaftlich boykotiert (vgl. Offenbarung
13,
16-17), sondern einige davon werden sogar, auch wenn es so
aussieht, als würde es das scheinbar der menschlichen Sprache
mächtige Götzenbild selbst tun, in Wahrheit mit Hilfe des
zweiten Tieres von bzw. aus der Erde von ihm getötet (vgl. Offenbarung
13,
15).
Es ist demnach nicht in
erster Linie
seine militärische Stärke, durch die es zur
Machtentfaltung des ersten Tieres aus dem Meer kommen wird. Die Bibel
schreibt in ihrer bildhaften Darstellung in Offenbarung
13, 1-2 anderen Dingen diese Wirkung
zu.
Denn es ist nicht ausschließlich die brutale militärische
Gewalt eines irdischen, d.h. menschlischen Herrschers bzw. Machthabers,
sondern in erster Linie
die große geistige Macht und seine gewaltige Intelligenz,
die an Vollkommenheit grenzt aber leider negativ ausgerichtet ist.
Und dies ist das Zugmittel seiner großen geistigen Macht und
seine gewaltige Intelligenz, dasjenige, nachdem alle Welt verlangt und
was die Erdbewohner so sehr begehren:
"Und ich sah eines seiner
Häupter, als wäre es tödlich verwundet, und seine tödliche Wunde wurde heil.
..." (Offenbarung
13, 3; Hervorhebung vom Schreiber dieser Internetseite)
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" versetzt also genau damit alle Welt
in
Staunen und
sie läuft erstaunlicherweise ausschließlich dem ersten und
nicht dem zweiten Tier (wie ganz von allein)
hinterher. Die Erdbewohner beten also nur das erste und nicht (auch)
das zweite Tier an, das
doch in Wahrheit der eigentliche Verursacher aller Zeichen und Wunder
ist und auch das Wiederheilwerden der tötlichen Wunde am ersten
Tier bewirkt:
Denn "... es (gemeint ist das
zweite Tier
aus bzw. von der Erde nach Offenbarung
13,
11-18) übt
(in Wahrheit) alle Macht des
ersten Tieres aus vor seinen Augen ..." (Offenbarung
13,
12). "Und es tut (um die
Erdbewohner zur Anbetung des ersten Tieres zu verführen) große
Zeichen (und Wunder, die in Lügen gekleidet sind), so daß es (sogar) auch Feuer vom Himmel
auf die Erde fallen läßt vor den Augen der Menschen
...".
(Offenbarung 13, 3 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und ergänzende Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Obwohl der Antichrist zur Zeit des Endes, weil er den biologischen Tod
auszuschalten vermag, nun unsterblich zu sein
scheint und obwohl er alle diejenigen, die ihn darum anbeten, sehr
wahrscheinlich davon provitieren bzw. sogar daran teilhaben
läßt (dies läßt sich zumindest daran
schlußfolgern, weil lt. Offenbarung 13, 3
der Zürcher Bibelübersetzung, als der Drache dem Tier die
Gewalt
gegeben hatte, so daß dessen tödliche Wunde nun wieder heil
werden
konnte, ab jetzt alle Welt in
Staunen rerät und genau ab diesem Zeitpunkt dem Tier in anbetender
Haltung hinterherzulaufen und ihn als Allherrscher zu huldigen
beginnt), ist das bald kommende Ende der
beiden Tiere und seiner Gefolgschaft im Himmel bereits besiegelt. Denn
der Zorn Gottes ist es, der nun gegen seine Feinde zunehmend entbrennt.
Und Gott selbst ist es, der sowohl den Antichrist der letzten Zeit und
seine scheinbar ewiges Leben besitzende und ihn anbetende Gemeinde
töten wird (vgl. auch das in der Bibel zum letzten der drei Engel
nach Offenbarung 14,
6-11 Geschriebene) als auch sein gottesfürchtiges Volk
durchträgt, rettet und sogar bewahrt (vgl. Offenbarung 14, 12-13
u. Offenbarung
3, 10-13).
Sogesehen ist also der Blick auf die Machtentfaltung des letzten
heidnischen Herrscher
dieser Erde, seine lügenbehafteten Wunder und dessen von Gott
bewirktem Untergang und das durch ihn ausgelöste
"Ende
der (Regierungs-)Zeiten der Heiden", und damit gemeint ist das Ende der
nichtjüdischen Regierungen bzw. der Nationen dieser Erde, auch
zugleich
ein Blick auf die zeitlich gesehen unmittelbar nach dem Ende des
hiermit gemeinten eigentlichen Antichristen beginnende Heilszeit Gottes
für sein Volk (vgl. im Kapitel "Das "Ende der Zeiten der Heiden" ist zugleich der Neubeginn
Gottes mit
seinem heiligen Volk Israel").
Exakterweise sollte man also für die Redewendung "Ende der
Nationen"
den Ausdruck "Ende der Selbstständigkeit der Nationen" einsetzen.
Aber erst mit der Vernichtung des Antichrist kommt die
Geschichte der irdischen, nichtjüdischen Weltregierungen mit ihren
nichtjüdischen Herrschern nun zu ihrem Abschluß und
das Reich Gottes bzw. des seines Messias bricht jetzt auf der Erde an"
bedeutet.
So ist es von großer Wichtigkeit, zu erwähnen, daß
nicht nur unter den
gottesfürchtigen Israeliten bzw. messianischen Juden, sondern
ebenso auf
dem gesamten Erdkreis unmittelbar vor dem Kommen unseres wahren Herrn
Jesus Christus durch den Antichrist eine noch nie zuvor dagewesene
Bedrängnis
ausgelöst werden
wird, die noch dazu mit einer harten und blutigen
Christenverfolgung
einhergeht.
Denn ihm, dem "Antichrist" bzw.
Antimessias,
übergibt der Teufel "seine
Gewalt und
seinen Thron und große Vollmacht" (Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage).
Und mit "seiner
Gewalt und
seinem Thron" und indem Satan dem Antichrist große Vollmacht
verleiht, wird dem eigentlichen Antimessias zur letzten Zeit, wie wir
noch sehen werden, somit sogar
die "Gewalt über den Tod"
gegeben (vgl. im Kapitel "Der
nichtsnutzige Hirte, der sogar den biologischen Tod
auszuschalten
vermag, muß aber trotzdem sterben, und alle diejenigen, die sich
ihm verschreiben, müssen es mit ihm").
Und nach der Vorstellung des Verfassers dieser Homepage beinhaltet
diese "Gewalt über den Tod"
einerseits die damit verbundene Möglichkeit, Menschen auf eine
besondere Art und Weise mit übernatürlichem Anschein
töten zu können aber auch andererseits, bei Menschen sogar
den biologischen Tod auszuschalten!
Aber bei allen großen Wundern, die derjenige vollbringt, dem die "Gewalt über den Tod" gegeben
wird, eines kann er mit Gewißheit nicht tun, Tote wieder zum
Leben auferwecken!
Auf diese Weise, also indem
ihm die "Gewalt über den
Tod" verliehen und damit seine tödliche Wunde wieder heil
wurde, wird ihm, dem Sohn des Verderbens, nicht nur die
Fremdherrschaft über das Land Israel sondern auch für
begrenzte Zeit sogar die Weltherrschaft zufallen und zwar solange, bis
der wahre und gute Hirte tatsächlich wiederkommt, um dem Frevel
und dem Frevler selbst ein Ende zu machen.
Dieses in diesem Zusammenhang stehende zu Hilfe Kommen und rettende
Eingreifen des
Gottes Israels wurde von den messianischen Juden durch ihre Propheten
in der Vergangenheit
bereits seit langer Zeit angegekündigt und gleichzeitig als der
Beginn des Reiches Gottes auf Erden angesehen. Denn an diesem Tag, den
die Bibel im Alten Testament als den "Tag des Herrn" bezeichnet, wird
Gott das Schicksal Israels für immer wenden.
Es ist der von Gott herrührende
und
vorangekündigten Zorn nach Offenbarung
6, 12-17, der nach Daniel
9, 27 bereits vorzeiten im Himmel beschlossen ist und sich zur Zeit
des Endes "über die
Verwüstung ergießen wird".
Nun soll sich auch das
Gebet aus Psalm 74, 11-12 in seiner ganzen Bedeutung erfüllen:
“Warum
ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und
mach ein
Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut,
die auf Erden
geschieht.”
Jetzt kommt der in Hosea
3, 4-5 beschriebene Zeitabschnitt der Geschichte Israels, der mit
der große Trübsal zur "Zeit des Endes" (d.h. die Zeit lt. Hosea
3, 5) zu seinem Ende findet und welchen der Prophet Daniel in Daniel
9, 26-27 lt. Daniel
9, 27 als die letzte der siebzig über Israel und die heilige
Stadt verhängten Wochen beschrieben hat (denn die zwischen der 69.
und der70. Jahrwoche liegende "Zeit der Heiden", d.h. die Zeit der
weltweiten Zerstreuung Israels lt. Hosea
3, 4, die gleichzeitig das Zeitalter der Gemeinde Jesu Christi ist,
kann er nicht sehen), zum Abschluß.
Dies geschieht dann, wenn die
Israeliten "... mit Zittern zu dem
HERRN
und
seiner Gnade kommen in
letzter Zeit" (Hosea
3, 5).
Und so erfüllt sich dann letztendlich auch Römer 11, 26-27: "und so wird
ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es
wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle
Gottlosigkeit von Jakob. Und
dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen
werde.«"
In dieser Homepage gehen wir im Zusammenhang mit dem zuvor Gesagten
speziellen Fragen nach, die da u.a.
lauten:
Was
hat es auf sich, wenn in Offenbarung 13, 7 geschrieben steht: "Und ihm wurde Macht gegeben, zu
kämpfen mit den Heiligen und sie zu überwinden ..."
oder in Daniel 11, 35:
"Und einige von den Verständigen
werden fallen, damit viele bewährt, rein und lauter werden
für die Zeit des Endes; denn es geht ja um eine befristete Zeit."
Bleibt dann auch noch Gottes Liebe und sein uneingeschränktes Ja
zu den Menschen, die ihn lieben?
Sehen dann immer noch die Menschen in dem Kommen Jesu Christi das
sichtbare Zeichen
der Liebe Gottes oder beginnen sie daran zu zweifeln?
Der Verfasser dieser Homepage jedenfalls kann vorwegnehmend
erfreulicherweise
ein uneingeschränktes Ja zum Bleiben der Liebe Gottes sagen.
Gottes Liebe
bleibt auch dann noch und dann erst recht.
Denn "Aus Zion
bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott
kommt und schweiget nicht"
und rettet sein Volk und die Welt vor ihrem Bedränger (Psalm 50,
2-3; Hervorhebung
durch den Verfasser der Homepage)!
"... »Höre,
mein Volk, laß mich reden;
Israel, ... und rufe mich an
in der
Not, so will ich dich erretten, und
du sollst mich preisen.«" (Psalm 50, 7+15;
Hervorhebung
durch den Verfasser der Homepage)!
Vor allem aber sollen wir die Herrschaft Gottes ersehnen und
erwarten
Das Hauptziel der Offenbarung des Johannes, des letzten Buches der
Bibel und die Absicht vom
Schreiber war es, den Israeliten das Ende der damaligen römischen
Fremdherrschaft
und das Aufhören der Verfolgung durch römische Kaiser
anzukündigen sowie in diesem Zusammenhang auf das kommende Reich
Gottes in Frieden und Gerechtigkeit in Verbindung mit der Wiederkunft
ihres Herrn Jesus Christus hinzuzeigen.
Das Hauptziel dieser Homepage ist es darum, den Lesern einen Weg zu
eröffnen, zu Überwindern des Bösen zu werden und durch
die ewige Liebe Gottes getragen in rechter Vorfreude auf die
baldige
Ankunft unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus zuzuleben.
Den Lesern dieser Internetseite soll darüber hinaus eine
Vorstellung über die
Größe der Liebe Gottes vermittelt, das Interesse für
biblische
Prophetie geweckt, sowie deren Lebendigkeit und Aktualität
bewußt gemacht werden.
Zusätzlich soll dem Leser bewußter gemacht werden, was im
biblischen
Sinne gesehen ein Prophet ist bzw. was man in der Bibel unter dem
Begriff "prophetische Rede" versteht (vgl. im Kapitel "Gotteslästerliches
"Maul" oder falscher Prophet - Die
Widersprüchlichkeit des 2. Tieres aus der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, wie kann man sie verstehen?" ab hier).
In diesen Sinne ist es nun selbstredend, daß die im allen
bekannten "Vater unser" an den lebendigen Gott gerichtete Bitte "Dein
Reich
komme. ..." eine sehr große Priorität besitzt.
Denn welch große Priorität das Trachten nach dem Reich
Gottes
hat, dies lehrte uns auch unser Herr Jesus, indem er im Rahmen
seiner Bergpredigt das Volk und seine Jünger ermahnte und sprach:
"Trachtet
zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so
wird euch das alles zufallen. Darum
sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das
Seine sorgen. ..."
(Matthäus 6, 33-34; Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Und wird nicht ebenso im von Jesus seinen Jüngern gelehrten Gebet,
dem
allen bekannten "Vater unser", der wunderbare Ausblick "Dein
Reich
komme. ..." der Bitte "Unser tägliches Brot gib uns heute."
vorangestellt (vgl. Matthäus 6, 10-11)? Und dies müssen heute
viele Menschehn wieder ganz neu auch für sich entdecken.
Es ist also gut zu beten, daß Gott uns Brot und alles zum Leben
Notwendige geben möge und unsere tägliche Last tragen hilft.
Und es ist auch richtig zu bitten, daß der Herr uns, unsere
Familie
und unser Land segnet
und bewahrt. Aber vor allem sollen
wir die kommende Herrschaft Gottes,
also sein Reich und die zukünftige Königsherrschaft seines
Messias ersehnen und
erwarten.
Oder mit anderen Worten gesagt: Über allem Trachten und
Sinnen eines gottesfürchtigen Menschen soll das Hoffen und Sehnen
nach dem Reich Gottes stehen.
Das Reich Gottes ist zwar bereits jetzt und hier, wird aber erst ganz
zum Schluß der auf das "Ende
der (Regierungs-)Zeiten der Heiden" zustrebenden Geschichte zu seiner
vollen Entfaltung und Vollendung kommen. Und dies geschieht genau dann,
wenn unser Herr Jesus wieder auf diese Erde zurückkommen wird.
Und seine Königsherrschaft ist doch nicht nur eine Herrschaft
über das heilige Volk
der Juden allein, sondern ebenso eine Herrschaft über alle
übrigen Völker der Erde (vgl. Sacharja 14, 9).
Und dieses "Ersehnen und Erwarten"
ist es auch, was in Hebräer 9, Vers 28 anklingt, wenn es dort
heißt:
"...; zum zweiten Mal wird er nicht
der
Sünde
wegen erscheinen, sondern
(ausschließlich) denen, die auf ihn warten, zum
Heil." (Hervorhebung und ergänzenden Klammertext
durch den Verfasser dieser Homepage)
Dasjenige, was in Hebräer 9, 28 geschrieben steht, deutet also
ebenfalls ganz und gar darauf hin, welch große Priorität
das Trachten nach dem kommenden Reich Gottes
hat und lehrt uns auch noch heute, daß wir unserem Herrn Jesus
und seinem Kommen voll Freude entgegen sehen sollen.
Auch soll gezeigt werden, daß die für die letzte Zeit
angekündigte und mit einer erneuten und letzten Fremdherrschaft
Israels
verbundene große Trübsal zeitlich gesehen endlich ist, ja,
daß Gott sogar seine ursprünglichen, zum damit gemeinten
Ende der "(Regierungs-) Zeiten der Heiden" vorgefaßten Pläne
aus Liebe zu seinen Menschen abändert (vgl. in den grafischen
Übersichten "Entrückung
vor
den vier apokalypt. Reitern - mit Berücksichtigung von 2.Thess
2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20" und "Gottes Liebe während der
großen
Trübsal kommt im Handeln durch seine Boten zum Ausdruck - mit
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8
u. Mat 24,22 bzw. Mk 13,20").
Denn der nichtsnutzige Hirte, der sogar den biologischen Tod
auszuschalten
vermag, muß aber trotzdem sterben, und alle diejenigen, die sich
ihm verschreiben, müssen es mit ihm
Jesus
Christus kommt bald in großer Macht und Herrrlichkeit
wieder. Doch unmittelbar zuvor tritt der sogenannte "Antichrist" bzw. Antimessias in Erscheinung. Von ihm
prophezeit die Bibel, daß er sich für genau diesen
wiederkommenden Messias Gottes ausgeben wird und zwar mit Erfolg. Die
Erdbewohner werden ihm hinterherzulaufen beginnen und ihn
schließlich sogar für den
Gott des Himmels haltend anbeten.
Was ist es, was Sie persönlich vom wiederkommenden Jesus Christus
erwarten? Und warum
scheinen sich eben diese Erwartungen im Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
für so viele
Menschen der Erde zu erfüllen?
Was Christen allgemein vom wiederkommenden Jesus Christus erwarten und
was die Bibel darüber aussagt:
Was der Verfasser dieser Homepage für das wichtigste Merkmal des Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes"
hält:
Ihm, dem "Antichrist" bzw. Antimessias,
übergibt der Teufel "seine
Gewalt und
seinen Thron und große Vollmacht" (Offenbarung
13, 2 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage).
Und mit "seiner
Gewalt und
seinen Thron" und indem Satan dem Antichrist große Vollmacht
verleiht, wird dem Antimessias wie wir gleich sehen werden, somit sogar
die "Gewalt über den Tod"
gegeben!
Dieses muß es nach dem Dafürhalten des Schreibers diese
Textes wohl sein, warum dem Verführer der Erde die
Erdbewohner hinterherzulaufen beginnen und ihn schließlich sogar
für den
Gott des Himmels haltend als ihren Gott anbeten werden.
Zu
unübersehbar und zu groß ist die Verführung, die von
demjenigen ausgeht, was der Seher Johannes in Offenbarung
13, 4 (hier ein Textauszug aus der Elberfelder
Bibelübersetzung 1871) mit den Worten "Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tiere die Gewalt gab, und
sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tiere gleich? Und wer
vermag mit ihm zu kämpfen?" beschreibt.
Was
ist das für eine "Gewalt", die der
Drache, also der Teufel,
lt. Offenbarung
13, 2 besitzt und
die er dem
ersten Tier aus dem
Meer, dem Antichrist, mit
großer Gewissheit auch mit überträgt
und was zur Folge hat,
daß die Todeswunde
des ersten Tieres daraufhin geheilt wurde? Und warum gerät alle
Welt, bei dem, was
der Antichrist
damit imstande ist, zu tun, nun ins Staunen und beginnt ab jetzt, ihm,
dem
ersten Tier,
nachzulaufen und es wie einen Gott anzubeten?
Der Verfasser dieser Homepage meint: Es muß tatsächlich
diejenige "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer 2,
14-15 sein, mit der er, der doch eigentlich nur ein sterblicher Mensch
ist, nun plötzlich tatsächlich den biologischen Tod der
Menschen auszuschalten vermag (vgl. Hebräer
2, 14-15 und das in
den Kapiteln "Der
nichtsnutzige Hirte, der sogar den biologischen Tod
auszuschalten
vermag, muß aber trotzdem sterben, und alle diejenigen, die sich
ihm verschreiben, müssen es mit ihm" und "Das Tier, dessen Todeswunde heil wurde, ist dasjenige Tier,
das den Stachel des Todes nicht mehr besaß, bzw.
wie ruft der nichtsnutzige Hirte seine Schafe, und warum folgen sie
ihm?" und "Die
biologische Verjüngung, das vermutlich
größte Wunder des Antichristen verursacht nicht der
neues Leben schaffende Schöpfungsgeist Gottes, sondern auch sein
satanisches Gegenstück,
das zweite aus bzw. von der Erde aufgestiegene Tier, das ebenfalls ein
Art von Wiedergeburt bewirkt" Geschriebene). Denn ab
jetzt beginnt ihm alle Welt wie von ganz alleine nachzulaufen, betet ihn nun an
und spricht ihm genau ab
diesem Zeitpunkt unbegrenzte Macht zu:
"Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier und sagten: Wer
ist dem Tier gewachsen, und wer kann den Kampf mit ihm aufnehmen?
(wenn es
nicht einmal der Tod vermag)".
(Offenbarung
13, 4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und eingefügter Klammertext durch den Verfasser der
Homepage)
Wie umfassend ist nun die dem
Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod"?
Vergegenwärtigen
wir uns, was in Hebräer
2, 14-15 bzgl. der dem Teufel bzw. Drache gegebenen "Gewalt
über den Tod" geschrieben steht:
Beim genauen
Betrachten des Bibeltextes in Hebräer
2, 14-15 stellen wir fest,
daß die "Gewalt
über den Tod" ausschließlich auf die Furcht der Menschen vor
dem Tod anspielt. Genauer gesagt wird hier auf die Furcht
der Menschen vor dem "einmal sterben müssen" abgezielt.
Die
"Gewalt
über den Tod" nach Hebräer
2, 14-15 bezieht sich demnach nicht auf den Aspekt des ewigen
Lebens nach dem Tod, sondern auf den Umstand des "einmal sterben
müssens"
Wir finden dazu auch eine Bestätigung, wenn wir bedenken,
daß der Verfasser des Bibeltextes, also der Apostel Paulus, durch
und durch Jude war.
Und nach der allgemeinen alttestamentlichen
Vorstellung der Juden kamen alle Menschen nach dem Tode in das
Schattenreich, in den Sheol, das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten. Mit Sheol ist, wie wir gleich noch sehen werden,
aber nicht die Hölle gemeint.
Dr. Vernon McGee berichtete in seiner Auslegung zum Bibeltext aus 1.
Korinther 14, 34 - 40 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 11. April
2005 zum jüdischen Begriff Sheol folgendes:
»Der Sheol war, wie
der griechische Hades, ein graues Land unterhalb der Welt. Ein Ort, wo die
Toten ein schemenhaftes Schattendasein führten, kraft- und
lichtlos, von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden. Das Alte Testament war also voller düsterer
Aussagen über das, was nach dem Tode sein wird:
„Denn im Tode
gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?" (Ps 6,6).
„Was nützt dir mein Blut, wenn ich zur Grube fahre? Wird dir
auch der Staub
danken und deine Treue verkünden?" (Ps 30,10). „Wirst du an
den Toten
Wunder tun oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? Sela.
Wird
man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den
Toten? Werden denn
deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im
Lande des
Vergessens?" (Ps 88,11-13). Der Sheol
war also das Land der
Finsternis und
der vergessenen Toten. „Die Toten werden dich,
Herr, nicht loben, keiner, der
hinunterfährt in die Stille!" (Ps 115,17). „Denn die Toten
loben dich
nicht, und der Tod rühmt dich nicht, und die in die Grube fahren,
warten nicht
auf deine Treue", so in Jes 38,18.«
(Hervorhebung
durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Mit welcher Angst mußten also die Juden auf ihr Ableben von
dieser Welt, also auf die Stunde ihres biologischen Todes, zugehen,
wenn sie den Zustand nach ihrem Tod, also den Sheol, als kraft- und
lichtlos, von Gott
und von den Menschen gleichermaßen geschieden ansahen und das
Reich des Todes als das Land der Finsternis und
der vergessenen Toten beschreiben?
Darum, weil dies so ist, kann mit einiger Sicherheit davon ausgegangen
werden, daß die "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15
wohl damit zusammenhängen muß, daß dem Teufel
bzw. Drache und weil dieser das erste Tier bevollmächtigt, auch
dem
Antichristus zur "Zeit des Endes" Macht darüber gegeben wird, das
"einmal sterben müssen", also den biologischen Tod von Menschen,
aufzuhalten. Und wie lange dem Antichrist der letzten Zeit diese "Gewalt
über den Tod" gegeben werden, oder besser gesagt, wie lange
er diese in der breiten Öffentlichkeit wirken werden wird, dies
erfahren wir im Kapitel "Wie
lange übt das erste Tier aus dem Meer nach
Offenbarung 13, 1-10 bzw. der hiermit gemeinte Antichrist die ihm
verliehene Gewalt über den Todt aus?".
Und wenn das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10
durch eine ihm übertragene "Gewalt
über den Tod" den Erdbewohnern den Schrecken vor dem
Sterben wegnehmen kann, dann würde dies mit Sicherheit
tatsächlich zur Folge
haben, daß alle Menschen der Erde, ihm nachzulaufen beginnen.
Denn, auch wenn man es fast nicht zu glauben wagt:
Dasjenige, was der Drache lt. Offenbarung
13,
2+4 dem ersten Tier verleiht, ist demnach wirklich auch eine
Vollmacht bzgl. der in Hebräer
2, 14-15 verankerten und dem Teufel zugeschriebenen "Gewalt
über
den Tod". Dies ist nach der Meinung des Verfassers dieser
Homepage auch der Hauptgrund, warum sich der Antichrist zur "Zeit des
Endes" anmaßen wird, selbst Gott zu sein und warum er sich nun
für Jesus Christus ausgibt. Denn dieser, der wahre Christus,
sprach doch lt. Johannes 10, 28 von sich selbst:
"... ich gebe ihnen
das ewige Leben, und sie
werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand
reißen." (Hervorhebung
durch den Verfasser der
Homepage)
Dies könnte durchaus so sein, weil in Offenbarung
13,
2+4 im Urtext für das Wort "Macht" bzw. "Gewalt" jeweils das
griechische Wort "Exousia" zu finden ist.
Das griechische Wort "Exousia" aber steht in der Bibel an anderer
Stelle für Jesu Macht bzw.
für seine uneingeschränkte Vollmacht (das Leben zu geben).
Und es wird auch
für
diejenige Vollmacht
gebraucht, die
Jesus seinen Jüngern verlieh und zu welchen er selbst gesagt
hatte, daß sie mit dieser Vollmacht ausgerüstet die gleichen
und sogar noch großere Wunder vollbringen könnten, als er
sie selbst wirkte (vgl. Johannes 14, 12 in Verbindung mit Johannes 14,
13-14; Matthäus 21, 21; Markus 11, 24).
Weil die von Jesus Christus an seine Jünger weitergereichte
Vollmacht uneingeschränkt ist, sich im Gegenteil lt. Johannes 14,
12 sogar noch erweitert und weil für den Begriff Macht bzw. Gewalt
lt. Offenbarung
13,
2+4 dasselbe das
griechische Wort "Exousia" so wie auch bei Jesu Vollmacht Verwendung
fand, muß davon ausgegangen werden, daß die umfassende
Gewalt, die das Tier vom Drache lt. Offenbarung
13,
2+4 übertragen bekommt, die in Hebräer
2, 14-15 verankerte und dem Teufel zugeschriebene "Gewalt
über
den Tod" nicht
ausschließt.
Zusätzlich bekräftigt wird die Hypothese deshalb, weil das
Tier (gemeint ist der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes", das
erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10) lt. Offenbarung
13,
2 auch seine Kraft
und den Thron des Drachen
erhält. Und wer
mit dem Drache nicht nur die Macht, sondern auch die Kraft und den
Thron teilt, der besitzt doch die ganze und unbegrenzte Vollmacht, oder
nicht?
Ist doch im Alten Testament der Thron nur dem König zugedacht und
das Sinnbild seiner uneingeschränkten
Herrschergewalt.
Es kann sich also bei der dem ersten
Tier aus dem Meer übertragenen Macht bzw. Gewalt lt. Offenbarung
13,
2+4 offensichtlich nicht nur um eine Teilmacht bzw. Teilgewalt
handeln.
Also muß dasjenige, was der Drache dem ersten Tier verleiht, weil
er dem Tier auch an seinem Thron Anteil haben läßt, ohne
Frage
eine uneingeschränkte Vollmacht sein, eine Vollmacht, die also die
Ausübung der "Gewalt
über den Tod" lt. Hebräer
2, 14-15 in vollem Umfang mit einschließt:
"14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hat auch er's
gleichermaßen angenommen, damit er durch seinen Tod die
Macht nähme
dem, der Gewalt (griechisch: Kratos, das
für Macht steht) über den Tod hatte,
nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste,
die durch Furcht vor dem Tod
im ganzen Leben
Knechte sein mußten."
(Hebräer
2,
14-15, Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Und weil durch Jesus Christus und sein stellvertretendes
Opfer ihm, dem Teufel, der "Gewalt
über
den Tod" hatte, die Macht genommen worden ist, überträgt er,
der die "Gewalt
über
den Tod" besitzt, diese nun seinem Handlager, dem Antichristen zur
"Zeit des Endes", alo demjenigen, der sich für Jesus Christus
ausgibt. Und das geschieht, damit dieser genau damit alle Welt
verführe, erneut Furcht vor dem
Tod zu bekommen, sie so zum Götzendienst verleite und die
Menschen infolge dessen von ihrem wahren Heilbringer und Christus
entreißt.
Darum maßt sich der Antichrist zur "Zeit
des Endes" dann auch an, über sein Menschsein hinaus
anstelle des
lebendigen
Gottes ihm gleich über alle Menschen der Erde zu herrschen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4) und damit selbst die Quelle des Lebens zu
sein. Denn der Antichrist ist durch die ihm gegebene "Gewalt
über
den Tod" tatsächlich in der Lage, den biologischen Tod
auszuschalten.
Und in der Folge dessen geschieht das wohl
größte aller Wunder, mit dem derjenige, der sich für
den auf die Erde zurückgekehrten
Messias und Sohn Gottes ausgibt, die Menschen des gesamten Erdkreises
in seinen Bann zieht. Denn "... seine
tödliche Wunde wurde heil. ..." (Offenbarung
13, 3, Lutherbibel 1884).
Nun, da seine
tödliche Wunde heil geworden ist, d.h. seine biologische
Sterblichkeit damit endete, scheint es, daß das erste
Tier aus dem Meer nach Offenbarung
13, 1-10,
das ist der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes",
Unsterblichkeit besitzt. Aber auch bei ihm, dem ersten Tier nach
Offenbarung 13 wird vom wahren und lebendigen Gott nur eine bestimmte
und
endliche Zeit zum Leben zugelassen:
"... Und
der Drache übergab ihm
seine Gewalt und
seinen Thron und grosse Vollmacht. Und einer seiner Köpfe sah
aus wie hingeschlachtet zum Tode, doch
seine Todeswunde wurde
geheilt.
Da geriet alle
Welt (darüber) in
Staunen und lief
dem Tier hinterher.
Und sie beugten ihre Knie vor
dem Drachen, weil er dem Tier die
Vollmacht gegeben hatte; und sie
beugten ihre Knie vor dem Tier ...(und beteten es an, um
so an diesem großen Wunder selbst Anteil haben zu können.
Denn offensichtlich konnte das erste Tier nicht einmal mehr der Tod
bezwingen.)"
(weiter in Offenbarung
13, 2-4 nach der Zürcher Bibel; Hervorhebung
und eingefügte Klammertexte durch den Verfasser der
Homepage)
Aber es bleibt trotzdem dabei: Bei aller "Gewalt über den Tod",
die
der
Antichrist in seinen Hände
halten wird:
"Der Mensch hat (auch
dann) keine
Macht über den Tag des Todes."
(vgl. Prediger 8, 8; eingefügter
Klammertext durch den Verfasser der
Homepage).
Obwohl das erste Tier aus
Offenbarung 13 infolge der ihm verliehenen Vollmacht, auch wenn
es keine Toten zum Leben erwecken kann, doch sogar über den
biologischen Tod gebietet, hat der
mit dem Tier
gemeinte Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit des Endes" trotz alledem
nur eine begrenzte Lebenszeit. Danach
wird ihm, dem Gesetzlosen, von
Gott selbst wegen seines Ungehorsams, sich über
seinen Schöpfer zu erheben und sich dem Gesetz Gottes zu
entziehen, gewaltsam sein biologisches Leben
fortgenommen:
Wenn aber die Liebe das Gesetz erfüllt, was geschieht
dann wenn der sogenannte Gesetzlose kommen wird? Bleibt dann Gottes
Liebe?
Viele Jahunderte lang galt das Gesetz Gottes, die zehn Gebote, als die
verbindliche Rechtsordnung, die die Israeliten vom Gott ihrer
Väter, dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs erhalten hatten. Als
sie mit der Hilfe ihres Gottes aus der Knechtschaft Ägyptens
befreit wurden, war es das Erste auf dem Weg zu einem
eigenständigen Volk, was ihnen ihr Gott schenkte.
Ein Volk ohne Gesetz, ohne eine Richtlinie bzw. rechtlichen Rahmen,
nach dem sinnvoll gelebt werden konnte, wäre ja auch undenkar.
Somit war der Erhalt des Gesetzes Gottes der erste und wichtigste
Schritt dieses Volkes auf dem Weg zu seiner Selstständigkeit.
Hat Jesus Christus nun diese ewige Rechtsordnung Gotte aufgelöst?
Denn
er predigte für die damaligen Vertreter dieses Rechts etwas
anderes und
für viele, wie sie meinten, völlig neues:
War es wirklich ein neues
Gebot, daß Jesus den Juden gab?
Das Gebot der Liebe bezeichnet Jesus selbst in Jakobus 2, 8-9 als das
königliche Gesetz:
"Wenn ihr das königliche
Gesetz erfüllt nach der Schrift (3. Mose 19,18): »Liebe
deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht, wenn ihr
aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet
überführt vom Gesetz als Übertreter."
Mit seinem neuen Gebot »Liebe deinen Nächsten wie dich
selbst« bannte Jesus die Gefahr, die davon ausgeht, wenn man die
Person ansieht. Denn wer die Person ansieht, tut in den Augen des
Gottes Israels Sünde und wird vom Gesetz als Übertreter
überführt.
Das neue Gebot Jesu Christi der Liebe wurde aber dennoch von vielen
Juden, insbesondere von den Vertretern des Alten Bundes, zum Stein des
Anstoßes, aber nur deshalb, weil sie es nicht richtig verstanden
hatten.
Sollte dieses neue Gebot der Liebe nun das mosaische Gesetz
ablösen? Mitnichten!
Nein, die Liebe hebt es nicht auf, aber sie ist die Erfüllung des
Gesetzes. Die Liebe macht das ganze Gesetz aus und bestimmt seinen
Inhalt.
Und was sagte Jesus selbst zum Gesetz?
Wenn aber diese neue Gebot der Liebe die Erfüllung des ganzen
Willens
Gottes
darstellt, denn wer sein Gesetz konsequent einhält, tut Gottes
Willen
und steht in seiner Liebe, wurde damit in Jesus Christus den Menschen
die Liebe Gottes
zuteil?
Wenn nein, was ist dann die Liebe Gottes? Ist sie etwas
Zukünftiges, was erst noch kommt und auf das die Juden noch warten
sollten?
Wenn aber die Liebe das Gesetz erfüllt, was geschieht dann, wenn
der sogenannte "Gesetzlose"
(lt. 2. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 in der Menge- und Elberfelder-Bibel), der
Antichristus oder Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" kommen wird? Und warum trägt er diesen Namen?
Vielleicht ist er mehr als der, der sich über das Gesetz erhebt?
Der Verfasser dieser Homepage vermutet sogar, daß die
Namensgebung des Antichristus noch eine tiefere Bedeutung besitzt, die
damit im Zusammenhang steht, daß dieser "gegen Ende" an die Macht
kommende freche und verschlagene König durch Betrug "die Starken"
vernichten
wird:
Somit kann der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes" selbst als Mensch gleichzeitig keiner von "den Starken"
dieser Erde sein. Und der Schreiber dieses Textes vermutet weiter,
daß der
Antichristus sich keiner Nation und deren Gesetz unterwerfen wird. D.h.
er besitzt keine eigene Staatsbürgerschaft und unterteht damit
keinerlei Gesetz irgend eines Landes dieser Erde. Statistisch gibt es
ihn nicht mehr. Und seine Existenz ist somit für die Menschen
dieser Erde unsichtbar.
Wie kann so etwas geschehen, soll der
Antichristus bzw. Antichrist zur "Zeit des Endes" doch eindeutig ein
auf der Erde lebender Mensch sein (vgl. im Kapitel "Die Frage »Ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" eine
allen Menschen bekannte politische Persönlichkeit, bzw.
verkörpert er eine der dann bereits bestehenden
Weltmächte? Oder ist er mehr als nur ein Mensch oder gar ein
Geisteswesen aus dem Abgrund?« läßt sich anhand der
Bibel sehr
leicht beantworten")?
Der Verfasser
dieser Homepage kann sich diese Unsichtbarkeit des Antichristus bei der
Erfassung durch das Gesetz nur wie folgt erklären:
Der Antichrist bzw. Antimessias zur "Zeit
des Endes", der lt. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 in der Menge- und
Elberfelder-Bibel der "Gesetzlose"
genannt wird, entzieht sich durch Manipulation dem Unterstellen
müssen
unter das Gesetz einer Regierung eines Staates, indem er sich selbst
aus der Registrierung bzw. statistischen Erfassung der Einwohner seines
Landes, in welches er hineingeboren wurde bzw. in welchem er lebt,
herauslöscht. Er fingiert z. Bsp. seinen
eigenen Todt, um sich als Mensch seines Landes unsichtbar zu machen.
Vor den Behörden gilt er
dann als gestorben bzw. unter den Lebenden nicht mehr existent. So ist
er schließlich, weil er als lebender Staatsbürger seine
Landes nicht mehr in den Büchern bzw. polizeilich geführt
wird,
praktisch als staaten- bzw. als gesetzlos zu betrachten, d.h. ohne
irgend eine eigene Staatsbürgerschaft bzw.
Zugehörigkeit zu einem Land zu besitzen. Er kann damit ab jetzt
jede neue Identität
annehmen, oder einfach in der Versenkung, in der er nun verschwunden
ist, verbleiben.
Wenn aber lt. Daniel 8, 24 die "Starken" bzw. dann bestehenden
wirtschaftlichen, politischen bzw. militärischen Weltmächte
dieser Erde mittels Betrug vom kommenden
Antichristus vernichtet werden sollen, bleibt dann Gottes Liebe weiter
bestehen? Oder wird
sie von ihm, der die Gesetze anderer, denen er selbst entgangen zu sein
scheint, mit Füßen tritt, auch umgeworfen
werden? Stellt doch die Liebe die Erfüllung des Gesetzes dar!
Diese bange Frage nach dem Fortbestehen von Gottes Liebe stellte sich
der Verfasser dieser Homepage. Und er
möchte ihr deshalb, wegen ihrer so überaus großen
Bedeutung im weiteren Verlaufe seiner Homepage detailiert nachgehen,
bzw. diese Frage genauer untersuchen. Und er will damit in Erfahrung
bringen, ob die
Existenz der Menschheit ernsthaft in Gefahr sein könnte.
Denn falls der Antichristus die Liebe Gottes erfolgreich
umzustoßen vermag, kann kein einziges Gesetz mehr erfüllt
werden. Sind doch jegliche Gesetze von Gott eigens für den
Menschen und dessen Existenz gemacht.
So muß es doch feststehn: Wer die Liebe umwirft, raubt damit die
Exstenzgrundlage der
gesamten Menschheit. Derjenige zerstört das den Menschen von Gott
gegebene Gesetz bzw. hebt es nun tatsächlich auf.
Bald werden alle Menschen der Erde gezwungen, sich für
den infolge der ihm veliehenen Gewalt (über den Tod) das
Erlösungswerk Gottes nachäffenden, als den
Messias der Juden ausgebenden und in der Gestalt des Christus Gottes in
Erscheinung tretenden Antichristen zur Zeit des Endes zu entscheiden
Wenn das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10, das ist der eigentliche der
Antichrist zur "Zeit des Endes", infolge der ihm veliehenen Gewalt
(über den Tod) das Erlösungswerk Gottes nachäffen wird
und sich als der
Messias der Juden ausgebend in der Gestalt des Christus Gottes
erscheinend die Wiederkunft Jesu Christi
inszeniert, ergibt sich die folgende völlig neue Situation auf der
Erde:
Es sieht nun augenscheinlich so aus, als wäre das aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches
infolge der ihm übertragenen lügenhaften
Überzeugungsarbeit und seiner Verführung mit falscher
Prophetie und großen Zeichen und Wundern wie
in Offenbarung
19, 20 beschrieben ab jetzt
einfach der falsche Prophet genannt wird, die Stimme des
vermeintlich wiedergekehrten Christus Gottes (vgl. in Offenbarung
13,
15). Aber das ab jetzt der falsche
Prophet genannte und aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier ist nur der die ganze Macht
des ersten Tieres (be)wirkende skrupellose Schrittmache des
Antichristen zur "Zeit des Endes". Denn erst der falsche
Prophet schafft dem ersten Tier aus dem Meer seine ganze Macht, bewirkt
und verwirklicht sie und bringt
sie schließlich zur Vollendung (vgl. in Offenbarung
13,
12).
Und das in Wahrheit von Menschenhand erschaffene und
nunmehr im wieder aufgebauten Heiligtum Israels aufgerichtete Standbild
des Tieres, das für die Erdbewohner anscheinend allein die Gewalt
(über den Tod) besitzt, ist in Wirklichkeit für den
lebendigen Gott ein großes Greuel, ein Götzenbild modernster
Art (das Götzenbild des Antichristen), dem das aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier seinen vermeintlichen Lebensgeist
eingehaucht hat. Denn:
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über
alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels
eines Götzenbildes) in
den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Denn sein - sich in den Tempel Gottes Setzen - das tut der Antichrist
zur "Zeit des Endes" nicht
höchstpersönlich. Zu diesen Zweck macht er das sogenannte
"Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 4; Hervorhebung und ergänzende Klammertexte
durch den Verfasser
dieser Homepage)
Und so ist es auch nicht verwunderlich, daß es, auch wenn sie es
für alle Erdbewohner sein soll, nicht die sanfte Sprache des mit
dem Christus Gottes gemeinten guten Hirten ist, die man nun vernehmen
kann. Denn das aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, in der
Gestalt des mit falscher
Prophetie und großen Zeichen und Wundern agierenden falschen
Propheten lt. Offenbarung
19, 20
redet für denjenigen, der den lebendigen Gott wirklich kennt, nach
Offenbarung
13,
11 wie eine
Drache.
Ziel des ersten Tieres aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10, das ist der eigentliche der
Antichrist zur letzten Zeit, ist es, daß die Menschen das von
Menschenhand erschaffene zweite "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15 an Stelle des wahren auf die Erde zurückgekehrten Jesus
Christus anbeten werden.
Genau aus diesem Grund, weil der nicht in Gottes Auftrag kommende
falsche Messias beabsichtigt, alle Welt diesbezgl. zu verführen
und ihn
mittels eines Götzenbildes als den wahren Gott und Retter dieser
Welt anzuerkennen, muß er, um glaubhaft zu werden, sogar die
Wiederkunft Jesu Christi inszenieren (!).
Er kreiert und benutzt zu diesem Zweck das aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8. Dieses
Tier, das nach Offenbarung
13,
11 von bzw. aus
der Erde aufsteigt, ist es, welches lt. Offenbarung
13,
12 die
ganze Macht des ersten Tieres ausübt,
die sowohl geistiger als auch militärischer Natur ist. Das aus bzw. von
der Erde aufgestiegene zweite Tier ist damit der für die
Erdbewohner verordnete Schrittmacher
bzw. Dirigent des ersten Tieres aus dem Meer, bzw. des eigentlichen Antichrist zur "Zeit des
Endes". Und durch dieses zweite Tier und weil der falsche Messias der
Bedeutung seines Namens gemäß "an Stelle
von" Jesus Christus regieren wird, wird es in breitem Maßstab zur
Nachäffung der Gemeinde Jesu Christi kommen. Denn das
Wort "anti" heißt im
Griechischen wörtlich übersetzt in erster Linie "an Stelle
von" (vgl.
in den Kapiteln "Das
Verständnis des "Greuelbildes der Verwüstung" bzw. des in den
Tempel Gottes Setzens, so, als sei der Tag des Herrn schon da" und "Das
tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes
der Verwüstung" und "Welchen Gott oder welche Person stellt das "Greuelbild der
Verwüstung" dar?").
Mit dem biblischen Begriff Anti-Christus soll demnach ein sich
„an Stelle von Christus setzen" ausgedrückt werden. Der
eigentliche Antichrist wird demgemäß Jesu Platz einnehmen,
ihn kopieren, sich für den Messias der Juden ausgeben und ihn
dabei
verdrängen bzw. ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 4; Daniel
9, 27; Daniel
7, 25 sowie auf der Seite [biblische
Begriffe] ab hier).
Er stellt somit eine perfekte Illusion bzw. Fälschung Jesu Christi
dar und wird demgemäß analog
dem wahren Christus ebenfalls eine ihn allein anbetende Gemeinde bzw.
Gefolgschaft um sich versammeln.
In der Bibel wird diese in Wahrheit unechte bzw. Pseudo-Gemeinschaft
wegen ihres
ausgeprägten Götzendienstes als die auf dem Tier sitzende und
von ihm getragene "große Hure Babylon" bezeichnet (vgl. auch auf
der Seite [Hure
Babylon]). Unecht ist sie, weil sie sich als
totalitär und diktatorisch erweist (vgl. Offenbarung
13,
15). Ihre Anghänger verlieren ihre persönliche
Menschenwürde und zwar indem das Individuelle und die
Entscheidungsfreiheit des einzelnen Menschen beschnitten und
unterdrückt werden aber auch dadurch, daß die Gemeinde bzw.
Gefolgschaft des Tieres dem Auf- bzw. Hetzruf des falschen Propheten
Folge leistend aggressiv gegen anders Denkende ausgerichtet
ist. Dabei wird es zu einem Reagieren mit Wut und Haß auf die
weiterhin den lebendigen Gott des Himmels fürchtenden Menschen
kommen. Und den wahren Jesus Christus bekennende Christen wegen ihrer
Glaubensgesinnung ab jetzt verfolgt. Unterstützt, angeschürt
bzw. beschleunigt wird dieser Prozeß zudem, weil diese Feinde des
Antichristen vom ihm mit einem besonderen Malzeichen gebranntmarkt
werden. Es ist das in Offenbarung
13,
16-18 beschriebene Malzeichen der Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ] (vgl. im Kapitel "Die
Weisheit zur Zahl des Tieres
"sechshundertundsechsundsechzig" [ 666 ]").
Der Träger der Frau bzw. großen Hure "Babylon" ist demnach
nicht der wahre Christus, sondern das sich an seine Stelle
drängende (erste) Tier (vgl. in Offenbarung
17, 3+7). Es ist der sich für Jesus Christus
ausgebende
Antichristus zur "Zeit des Endes", derjenige, der sich dazu sogar in
den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sebst sei Gott (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4). Und genau darin, weil die Herrschaft des
Antichristen zur "Zeit des Endes" zu einer Nachäffung der Gemeinde
Jesu Christi und der Bildung zu einer das Tier anbetenden
Pseudo-Gemeinschaft führt, deren Anhänger ihre
Zugehörigkeit mit einem an exponierten und für alle gut
sichtbaren Körperstellen angebrachten Malzeichen beurkunden
müssen, wird seine große geistige Macht zum
Ausdruck kommen.
Weil das
zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 diesbzgl. in der zweiten Hälfte der
großen
Trübsal die Erdbewohner mit falscher Prophetie und großen
Zeichen und Wunder verführen wird und auf Grund der von ihm
ausgeübten lügenhaften Überzeugungsarbeit, wird es ab
diesem Zeitpunkt wie
in Offenbarung
19, 20 beschrieben einfach der falsche Prophet genannt werden.
Das zweite
Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8, welches, um
seine Wirksamkeit voll und ganz zu entfalten, aus bzw. von
der Erde aufgestiegen ist, stellt das satanische Gegenstück zum
Heiligen Geist dar. Mit seinem Aufstieg aus bzw. von der Erde ist es
nun dazu in der Lage, weltweit als Fürsprecher und skrupelloser
Schrittmacher des ersten Tieres zu funkieren und den mit dem ersten
Tier gemeinten Antichrist zu verherrlichen. Das zweite Tier in der
Gestalt des falschen Propheten stellt ihn in gleißendes
Rampenlicht und propagiert seine ihm scheinbar verliehene Allmacht. Es
verleiht dem in Wahrheit von
Menschenhand erschaffenen zweiten "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15 und damit in Wahrheit gemeinten Götzenbild des
Antichristen die vermeintliche Fähigkeit sprechen zu können.
Das zweite Tier bzw. der falsche Prophet wird damit zum Sprachrohr des
ersten Tieres aus dem Meer.
Es stellt somit auch eine Art von Massenmedium des Antichristen dar,
welches durch seine Fähigkeit glänzt, die Erdbewohner
orientierungs- bzw. richtungslos zu machen. Es vermag die Menschen der
Erde mit unerlaubten Mitteln wie einer Gehirnwäsche für die
Ziele des Antichristen zu überzeugen und bewegt alle Erdbewohner
zum dementsprechenden Handeln.
Das zweite Tier versucht sich zwar dabei dem äußeren
Anschein nach dem geschlachteten Lamm (Gottes), das ist das bibliche
Bild für Jesus Christus, gleichzumachen, sein Reden aber gleicht
dennoch, für
denjenigen, der den lebendigen Gott wirklich kennt, dem Reden des
Drachens (vgl. in Offenbarung
13,
11).
Das zweite Tier
nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 schafft dem
ersten Tier erst freie Bahn und verleiht ihm einen in Wahrheit unechten
Glanz, bringt es zum Leuchten.
Das zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestieren ist, wirkt ja
bekanntlich die ganze Macht des ersten Tieres. Denn wie wir eingangs
hörten, erst der falsche
Prophet schafft dem ersten Tier aus dem Meer seine ganze Macht, bewirkt
und verwirklicht sie und bringt
sie schließlich zur Vollendung (vgl. in Offenbarung
13,
12).
Und dies können wir bereits daran erkennen, weil dieses zweite
Tier im Stande ist, dem von
Menschenhand erschaffenen zweiten "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15 sein vermeintliches Leben einzuhauchen, es wie lebendig
auftreten zu lassen und ihm dazu anscheinend Spache und (Lebens-)Geist
zu verleihen. Das zweite
Tier, das aus bzw. von der Erde aufsteigt, ist demnach auch im Stande,
es so darzustellen, als wäre es dieses wie lebendig erscheinende
Bild allein, welches über die Gewalt (über den Tod)
verfügt (vgl. in Offenbarung
13,
15).
Das
zweite Tier, das aus bzw. von der Erde aufgestieren ist, stellt sich
mit der Bezeugung des Antichristen voll und ganz in seinen Dienst.
Die
geschichtliche Erscheinung des Antichrist zur "Zeit des Endes" wird von
den durch den falschen Propheten verursachten Machttaten und in
Lügen gekleideten Zeichen und Wundern begleitet, die
propagandistischem
Effekt besitzen.
Denn er ist
lt. Johannes 17, 12 und 2.
Thessalonicher 2, 3 der Sohn des Verderbens (deutlicher
ausgedrückt der Sohn des Verderbers). Und sein Auftreten ist lt. Offenbarung
13, 14 von der im geistlichen bzw. religiösen Sinne gemeinten
Verführung gekennzeichnet. Damit
ist er der alle betrügende Lügner.
Aus Offenbarung
13, 11-18 entnehmen wir also, daß es das aus bzw. von der
Erde
aufgestiegene zweite Tier nach Offenbarung
13,
11-18 und Daniel 7, 8 ist und nicht das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung 13,
1-10,
das die
verführerischen Zeichen und Wunder
(be-)wirkt. Aber allein das erste Tier aus dem Meer ist der sogenannte
"Antichrist" bzw. Antimessias, und nicht das zweite Tier ist es,
welches den Anspruch erhebt, Jesus Christus zu sein.
Die Menschen der Erde zuvor orientierungs- und richtungslos zu machen,
gelingt also nur dem aus bzw. von der Erde aufgestiegenen zweiten
Tier, einerseits mit falscher Prophetie (vgl. Offenbarung
19, 20) und andererseits durch Blendung mittels in Lügen
gekleideter Zeichen und Schau-Wundern (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 9-12).
In der Bibel wird in der
allerletzten Zeit, in der Zeit der
Bedrängnis, durch einen dritten Engel des lebendigen Gottes
lediglich vor einem ganz
bestimmten Hautmal gewarnt. So wird in Offenbarung
14, 9 u.a.
eindringlich davor gewarnt,
daß ein offensichtlich freiwillig erhältliches "Zeichen",
welches an der Hand oder der Stirn erscheinen
wird, von
den Menschen genommen wird.
In Offenbarung
14, 11 lesen wir weiter, welches Zeichen mit Offenbarung
14, 9 gemeint ist. Es ist das "Zeichen
bzw. das Hautmal des
lügenbehafteten Namens" des
Tieres und hiermit gemeinten Antichristen zur Zeit des Endes".
Denn der Seher Johannes bezieht sich bei dem Tier
in Offenbarung
14, 9+11 auf das erste Tier aus dem Meer
nach Offenbarung
13, 1-10.
Dieses lügenbehaftete "Zeichen des Namens" des Antichristen
muß
dem lebendigen Gott solch ein Greuel
sein,
daß wer es trägt und behält, nach Offenbarung
14, 9-11 unwiderruflich in die ewige Verdammnis geworfen
werden wird. Diese Aussage bzw. Warnung wird dann in Offenbarung
19, 20 nochmals wiederholt und unterstrichen. Und wir können
mit Gewißheit
davon ausgehen, daß mit dem dort genannten "Zeichen des Tieres"
ebenfalls das in Offenbarung
14, 11 genannte "Zeichen seines Namens", d.h. das Zeichen des
lügenbehafteten Namens des Antichristen zur "Zeit des Endes"
gemeint sein muß
(vgl. in Offenbarung
14, 9-13 und im Kapitel "Die
Warnung des dritten Engels bezieht sich auf ein ganz
bestimmtes
Zeichen").
Die durch das Zeichen bzw. das Hautmal des
lügenbehafteten Namens" des
Tieres sichtbar gewordene Gemeinde bzw. Gefolgschaft des
(ersten) Tieres (aus dem Meer) stellt das satanische Gegenstück
bzw. eine Nachäffung der Gemeinde Jesu Christi dar, dessen heilige
Namen durch sie in Wahrheit in den Schmutz getreten wird und da dies
lügenhaft geschieht, als Aushängeschild vollkommen zu Unrecht
über ihr steht.
Denn die Gemeinde bzw. Gefolgschaft des (ersten) Tieres (aus dem Meer)
zeigt sich wie wir bereits eingangs hörten darin als eine unechte
Gemeinschaft, indem sie sich als
totalitär und diktatorisch erweist (vgl. Offenbarung
13,
15). Denn ihre Anghänger verlieren ihre persönliche
Menschenwürde, indem das Individuelle und die
Entscheidungsfreiheit des einzelnen Menschen beschnitten und
unterdrückt werden aber auch dadurch, daß die Gemeinde bzw.
Gefolgschaft des Tieres aggressiv gegen anders Denkende ausgerichtet
ist. Sie übt somit Gesinnungsdruck aus und antwortet auf alle
Abweichungen von ihrer Linie mit Wut, Haß, Terror und wie in Offenbarung
13, 17 hervorgehoben mit wirtschaftlichem Boykott
(vgl. Offenbarung
13,
16-17 und das in der im Evangeliumsrundfunk
(ERF) ausgestrahlten 31. Folge der Sendereihe "Gott kommt und schweigt
nicht - biblische
Betrachtungen zu Texten aus der Offenbarung des Johannes" von Dr.
Hansjörg
Bräumer aus Celle, Pfarrer im Ruhestand, bzgl.
Offenbarung 13 Gesagte).
Kann unter dieser Erschwernis freier und bekennender Glaube
überhaupt noch weiter existieren, dann, wenn es auf der ganzen
Erde zunehmend zur einer Verfolgung anders Denkender und ihren
lebendigen Gott bekennender wahren Christen kommen wird? Bleibt dann
Gottes Liebe?
Der Verfasser dieser Homepage hat im Verlaufe seines Studiums der
Schrift erfreulicherweise festgestellt:
Gottes Liebe bleibt, auch dann noch in dieser für den lebendigen
und bekennden Glauben so schweren Zeit der zweiten Hälfte der
großen Trübsal. Denn der lebendige Gott des Himmels und der
Erde antwortet auf diese problematisch gewordene Entwicklung auf der
Erde und wendet sich nun Hilfe bringend und gegen das Böse
einschreitend seinem Volk Israel nun wieder sichtbar zu.
Es muß wohl wirlich so sein: Der lebendige Gott hält uns
ganz fest und sicher in seiner Hand, und an seiner Liebe zu uns
Menschen ändert sich wirklich nichts. Seine Liebe hört nie
auf, auch nicht unter der Verfolgung und Bedrängnis durch den
Antichristen. Denn schon bald kommt zu dieser Zeit Gottes versprochene
und vorzeiten beschlossene Hilfe vom Himmel.
Er, der wahre Herr und Heiland, wird dann persönlich eingreifen
und Errettung bringen. So sagt es jedenfalls die Bibel.
Der "Tag des Herrn", und so wird das Ganze genannt, ist nahe, und es
ist ein Tag der Vergeltung:
"Denn es kommt der Tag der Rache des
HERRN und das Jahr der Vergeltung, um Zion zu rächen."
(Jesaja 34, 8)
"Und ich will mit Grimm und Zorn
Vergeltung üben an allen Völkern, die nicht gehorchen wollen."
(Micha 5, 14)
Man nennt diese Zeit des des rettenden Eingreifens Gottes und seines zu
Hilfe Kommens
auch den (schrecklichen)
“Tag des Herrn” lt. Jesaja
13, 9-13; Amos
5, 20, bzw. das Losbrechen von Gottes
Zorn der Vergeltung, der die
Feinde Zions trifft (Offenbarung 6, 9-17).
Der (schrecklichen) “Tag des Herrn”, der die Zeit der Bedrängnis
verkürzt, das ist der von den
Heiligen erbetene Zorn Gottes nach Joel
1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17
(gemeint sind die sieben Posaunen- u. sieben Schalengerichte lt.
Offenbarung 8, 6 bis 9, 20 + Offenbarung 11, 15-19 und nach Offenbarung
15, 5 bis Offenbarung 16, 21). Das sind diejenigen Plagen, die den
Antichrist treffen und diejenigen mit ihm, die er um sich geschart hat
(vgl. in der grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", die im Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes"
zu finden ist).
Und im AT lt. Joel
1, 15-16+2, 10-13; Jesaja
13, 9-13 und Amos
5, 20 wird dieses Eingreifen Gottes auch schlichter der "Tag des
Herrn" oder in Jesaja 2, 17+20 "jener Tag" bzw. in den
Klageliedern Jeremias 1, 21 und bei Hesekiel 30, 2 einfach "der Tag"
genannt.
Seit
der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr. hält nach einer
Überlieferung im
Judentum der Gott Israels seine rechte Hand untätig hinter dem
Rücken. Am
“(schrecklichen) Tag des Herrn” nun erfüllt sich das
Gebet aus Psalm 74, 11:
“Warum
ziehst du deine Hand zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und
mach ein
Ende! Gott ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut,
die auf Erden
geschieht.”
Denn Gott wird vom Seher Johannes in Offenbarung 5, 1 mit
vorgestreckter
rechter Hand beschrieben. Sogesehen ist die von Johannes geschilderte
Zeit der
Gerichte Gottes eine besonders beschützte Zeit. Und damit besitzt
auch der
»(schreckliche) Tag des Herrn« für die Seinen Gottes
einen den Antichrist
zurückhaltenden, sie bewahrenden u. rettenden Charakter (vgl. Joel
3, 4-5; Lukas
21, 28).
Dieses zu Hilfe Kommen Gottes wurde n. Daniel
9, 27 vorzeiten einem
Testament
gleich im Himmel bereits beschlossen u. besiegelt u. wird demzufolge
von Gott
seinen Kindern sogar gewißlich zugesichert. Erst wenn einmal die
Siegel vom
Lamm Gottes gebrochen werden, wird dasjenige, was bislang vor den
Blicken der
Menschen verborgen gehalten wurde, sichtbar werden.
Der Zorn des Gottes
Israels
ist damit tatsächlich die Antwort des Herrn auf das Schreien der
Heiligen bzgl.
der Schändung des Heiligtums Israels u. des damit verbundenen
Martyriums (vgl. Psalm 40, 2-4), was aber in Wahrheit beides durch den
Antichrist verursacht
wird
(vgl. Joel
1, 15-16). Denn im Himmel wird es bei deren Gebeten ganz
still u. auf
der Erde ergießt sich im unmittelbaren Anschluß daran das
Feuer des göttlichen
Zorns auf die Verwüstung (vgl. Offenbarung 8, 1-5; Daniel
9, 27).
Dann wenn sich der Antichrist zudem in den Tempel Gottes
setzt, so das Heiligtum Israels schändet und vorgibt: er sei Gott
u. nun alle
gottesfürchtigen Menschen blutig zu verfolgen beginnt, antwortet
der wahre Gott
Israels also mit seinem nach Daniel
9,
27 beschlossenen “Zorn der Vergeltung”. Er befreit auf
diese Art und Weise die
Erde von ihrem Bedränger, stellt seine Rechtsordnung wieder her
und
richtet mit
seinem Messias sein ewiges Reich auf ihr auf.
Und man sollte diesbzgl. unbedingt beachten:
Wer den Blick auf die Zukunft verliert, riskiert, daß auch
der
Blick
in die Vergangenheit mißlingt. Wer das Rettungswerk Gottes mit
seinen
Menschen wirklich verstehen möchte, sollte das
Ziel Gottes mit uns Menschen (und
speziell mit seinem auserwählten Volk, den Juden) nicht
aus dem Auge verlieren.
Welche Hoffnungen waren es, die damals die Juden an das Kommen des
Messias Gottes anknüpften?
Der sehnliche Wunsch, endlich von der Fremdherrschaft
endgültig befreit, von der Juden- und Christenverfolgung für
immer erlöst zu werden
und
wieder einen eigenen König zu besitzen, der Israel in Frieden und
Gerechtigkeit regiert, dieser Wunsch war es, der die Juden zur Zeit
Jesu voller Sehnsucht auf die lang ersehnte "Zeit des Endes" schauen
ließ.
Auf dieser Internetseite beantworten wir auch, was das im Sinne der
Bibel gemeinte und in Daniel
10, 14 aufgeführte "Ende der Tage" wirklich bedeutet und was
es nicht ist. Denn hierrüber, also über die Spekulation bzgl.
der beispielsweise bei Daniel 12, 4
angegebenen "letzten Zeit", wurde in der Vergangenheit durch
Bibelunkundige bereits große Verwirrung angerichtet. So wurden
das "Ende der Tage" bzw. die in Daniel 11, 35+40
angegebene "Zeit des Endes" irrtümlich mit dem "Ende der Welt"
gleichgestellt und in diesem Zusammenhang völlig falsche Begriffe
wie "Weltuntergang" und "Weltende" geprägt.
Die biblichen Begriffe wie "Gottes Zorn der Vergeltung" nach Micha 5,
8-14 bzw. der “Tag (des
Zorns) des Herrn” nach
Zefania 2, 1-3
u. Offenbarung 6, 17, also die endzeitliche Gerichte Gottes, wurden in
diesem Zusammenhang fälschlicherweise mit der fast völligen
Vernichtung der gesamten Menschheit der Erde verwendet. Und dies
passierte, obwohl in der Bibel ausdrücklich geschrieben steht,
daß eine derartige Vernichtung des Lebens auf der Erde, so wie es
zur Zeit Noahs durch die Sintflut geschah, zukünftig nie wieder
kommen soll.
Ist doch die Bibel als ein Ganzes anzusehen. Und sie kann erst dann
richtig verstanden werden, wenn man sie unverkürzt liest! Und dazu
gehört auch das Verständnis der Endzeitgeschehnisse und des
Wunsches vieler Schreiber der
Bibel gemäß, sich genau hiermit auseinanderzusetzen.
Wissen wir doch auch, und dies ist sehr
wichtig, zu wissen, daß unser Herr Jesus lt. Hebräer 9, 27-28 das
zweite Mal (Zählung beginnt mit dem ersten Kommen Jesu,
seiner
Geburt und mit seinen
Wirken auf der Erde vor ca. 2000 Jahren)
ausschließlich denjenigen
und zwar zu ihrem Heil erscheinen wird, die auf ihn warten.
Und noch einmal: Es heißt in Hebräer
9, 28 also: "... sondern denen, die
auf ihn warten, zum Heil."
War es
doch die endzeitliche Erwartung der Juden, daß der Gott Israels
zur letzten Zeit endlich in
das
Schicksal seines auserwählten Landes eingreifen würde, um
seinem Willen Geltung zu verschaffen. Er würde dann die Feinde
Israels bestrafen,
das heilige Land Israel von der allerletzten Fremdherrschaft und zwar
durch der des falschen Messias, befreien, den Tempel von den
Heiden
sowie die Bewohner Israels von ihren Sünden reinigen und
für Jerusalem und die Juden mit einem neuen Bund den lang
ersehnten Frieden bringen und zwar einen Frieden der dann sogar ewig
wären soll.
Und die Juden sahen in
diesem Zusammenhang den Messias Gottes als denjenigen an, der all dies
vollbringen würde. Und sie nannten dieses von ihnen für die
letzte Zeit erwartete Zuhilfekommen Gottes
für sein Volk den »Tag
des Herrn«.
So gesehen ist die von Johannes in der Offenbarung des Johannes
geschilderte Zeit der damit gemeinten Gerichte Gottes bzw. seines Zorns
der Vergeltung im
Grunde genommen für Israel eine besonders beschützte
Zeit, nämlich weil
der endzeitliche Zorn Gottes ausschließlich die Feinde Israels
trifft und sie am
Verüben ihrer Freveltaten hindern wird und diesem Frevel am Volk
Gottes, seinem Heiligtum und seinem Land ein Ende bereitet.
Der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3, der
nach Micha 5, 8-14 ist ein Tag, den Gott selbst bestimmt hat, um in ein
auswegloses
Schicksal Israels einzugreifen und seinem Willen Geltung zu
verschaffen. Seit der Zerstörung Israels im Jahr 70 n. Chr.
hält nach einer Überlieferung im Judentum der Gott Israels
seine rechte Hand untätig hinter dem Rücken. Am “Tag
des Herrn” nun erfüllt sich das Gebet aus Psalm 74, 11:
“Warum ziehst du deine Hand
zurück? Nimm deine Rechte aus dem Gewand und mach ein Ende! Gott
ist ja mein König von alters her, der alle Hilfe tut, die auf
Erden geschieht”.
Der “Tag (des Zorns) des Herrn” nach Zefanja 2, 1-3, der
nach Micha 5, 8-14 auch “Gottes Zorn der Vergeltung”
genannt wird, entspricht denjenigen göttlichen (Gerichts-)Plagen,
die die Zeit der durch den Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis
gegen Ende hin überschatten, rettenden Charakter besitzen und die
deshalb die Barmherzigkeit Gottes gegenüber seinem vom Antichrist
bedrängten Volk zum Ausdruck bringen (vgl. Joel 2,12-13).
Er ist somit nicht nur die Antwort auf die Freveltaten des
Antichristen, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11),
sondern gleichsam Gottes Umkehrruf.
Auf diese Weise befreit Gott Israel also von seiner letzten
Fremdherrschaft
und von allem
Götzendienst und zeigt allen Menschen, daß der dann wieder
existierende jüdische Tempel dasjenige Haus ist, in dem nur er
allein wohnt.
Der “Tag des
Herrn” lt. Joel 1, 15+2,10-13; Jesaja 13, 9-13 und Amos 5,
20 ist also ein Tag, den Gott selbst
bestimmt hat, um seinem vom Antichrist bedrängten Volk zu Hilfe zu
kommen (vgl. in der grafischen Übersicht "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes (ohne Berücksichtigung
von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20)"). Und genau dies erwarteten die Juden für die "Zeit
des Endes". Und genau das sollten wir heute tun!
Denn der Gott Israels verhilft mit dem “Tag des
Herrn” seinem Volk zu seinem Recht, rettet es
aus der
Bedrängnis und beendet das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
Ein Gott, der wieder für sein Land streitet und sichtbar bei
seinem Volk wohnt, das war das Ziel,
auf welches die gottesfürchtigen Juden zu allen Zeiten schauten
(vgl. auch in der grafischen Darstellung "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes - ohne
Berücksichtigung von 2.Thess 2,6-8 u. Mat 24,22 bzw. Mk
13,20").
Und sie
erwarteten in diesem Zusammenhang am Ende der "Zeiten der Heiden", also
zur
letzten Zeit, das Wiederkommen der Shekinah,
der Wolke der Herrlichkeit Gottes. D.h. Gott wird
dann wieder unter seinem Volk gegenwärtig sein.
Und wir Christen, die wir den Messias Gottes kennen und wissen,
daß er bereits einmal auf dieser Erde war, sollten darum so wie
die Juden voller
Erwartung und Freude auf seine Wiederkunft schauen, in der Hoffnung,
daß Gott dann wirklich alles neu machen wird:
"Und der auf dem Thron saß,
sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und
er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!"
(Offenbarung 21, 5; Hervorhebung durch den Verfasser dieser Homepage)
Wir befinden uns in den "Zeiten
der
Wiederherstellung aller Dinge"
Wir befinden uns heute in einer Zeit der politischen
Wiederentstehung und
kurz vor der geistlichen Wiederherstellung Israels.
Mit der politischen
Wiederentstehung des Staates Israel ist die Zeit "der
Wiederherstellung aller Dinge", die auch die letzte Zeit bzw.
Endzeit oder auch "Zeit des Endes" genannt wird, angebrochen (vgl.
das in Apostelgeschichte
3, 19-21 in Klammern Ergänzte).
Mit der "Wiederherstellung aller Dinge"
sind
besonders diejenigen Dinge gemeint, die das Volk Gottes, die Israeliten
und ihren Bund mit ihrem Gott betreffen, den sie einst brachen.
Und es
wird damit in Apostelgeschichte
3, 19-21 außerdem noch ausgesagt, daß dann,
wenn die "Wiederherstellung aller
Dinge" und damit auch insbesondere diejenigen des Staates Israel
sein werden, Jesus Christus, den der
Himmel einst aufgenommen hat, zu dieser Zeit vom Himmel wieder auf
diese Erde
herabkommen wird (vgl. dazu das bei Apostelgeschichte
3, 19-21 in den ergänzenden Klammertexten Gesagte).
D.h., dann wenn die "Zeiten der
Wiederherstellung aller Dinge"
kommen werden (und der Verfasser dieser Homepage ist sich sicher: Sie
haben bereits sichtbar begonnen) und der Staat Israel wieder auf der
Landkarte
erscheint, wird der Gott Israels nicht nur das gelobte Land (damit ist
das Kanaan des Alten
Testaments und heutige Gebiet Palästinas gemeint, in das derzeit
die
Juden aus ihrer Zerstreuung zurückkehren) in seinen
Ausgangszustand
wiederherstellen und eine zur Wüste gewordene Einöde in einen
fruchtbaren und blühenden Landstrich
verwandeln, in welchem Milch und Honig fließen. Nein, "Wiederherstellung aller Dinge"
bedeutet auch, daß Israel auch sein Heiligtum, gemeint ist der
Tempel in Jerusalem, wieder zurückerhalten wird. Wenn dies
geschehen ist, wird der seinem einstmals auserwählten Volk treu
gebliebene
Gott ganz Israel sogar die Schuld vergeben, damit auch ihre Rettung
ermöglichen und anschließend einen
neuen Bund mit den Juden eingehen, die er zu dieser Zeit
wiedererwählen
wird. Und von nun an wird Israel den Bund mit seinem Gott nicht mehr
brechen, denn ihr Gott wird seinen Willen und sein Gesetz in
ihr Herz geben und in ihren
Sinn schreiben (vgl. Jeremia 31, 31-34).
Von diesem Zeitpunkt an wird das Heil für die unerrettete
Welt schwerpunktmäßig
wieder von Israel ausgehen. D.h. wir leben damit heute ebenfalls am
Ende des Zeitalters der Gemeinde Jesu Christi, die schon bald der
Himmel aufnehmen wird, damit sie bei ihrem Herrn sein kann.
Eine Zeit der großen Umbruches auf der Erde birgt in sich auch
große Gefahren. Darum laßt uns allezeit wachsam sein, denn
der Antichrist, der der große Lügner und
Glaubensverführer der letzten Zeit ist, welcher sich sogar
göttliche Wesenheit anmaßt, indem er Jesus Christus nachahmt
und sich an seine Stelle stellt, kündet sich bereits an:
Das Gute zu behalten, um
es mit den Worten des Paulus zu sagen, setzt ein ständiges
Prüfen der Dinge voraus.
Prüfen wir eigentlich auch unseren eigenen Glauben? Haben Christen
bei all ihrem Mühen um das kommende Reich Gottes wirklich noch ihr
Ziel vor Augen? Hält dieser, ihr Glaube noch allem stand?
Ist die Erwartung der Wiederkunft Jesu Christi für uns
heute noch wichtig?
Unser Herr Jesus wird wieder auf unsere Erde zurückkehren und
seine Füße auf diese Erde setzen. Denn Jesus Christus selbst
war es, der es seinen Jüngern versprochen hat, daß er
wiederkommen wird.
Darum beschäftigte auch die Jünger Jesu bereits die Frage
nach der
Wiederkunft ihres Meisters sehr und sie fragten danach, welches
die Zeichen seiner Wiederkunft sind. Und sie gingen, als er auf
dem Ölberg saß, zu ihm hin und stellten Jesus, als sie
allein mit ihm waren, die folgende Frage:
"Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein
für dein Kommen und für das Ende der Welt?"
(Matthäus
24, 3)
Ist dieses Versprechen Jesu heute für Christen
unwichtig geworden? Gehört es noch zu ihren Wünschen und
Sehnsüchten?
Heute gibt es nach den Erfahrungen des Verfassers dieser Homepage
leider nur sehr wenige Christen, die von der
Wiederkunft ihres Meisters sprechen und voller Freude auf seine Ankunft
warten.
Dieser traurige Umstand ist u.a. folgendem Sachverhalt zuzurechnen:
Der Wiederkunft des Sohnes Gottes in großer Macht und
Herrlichkeit geht die Erscheinung seines negativen Vorläufer und
Nachahmers unmitelbar voraus. Dieser ist der Verdränger des wahren
und in großer Macht und Herrlichkeit
kommenden Jesus Christus, der sich an seine Stelle stellen und sich
göttliche Wesenheit anmaßen wird. Darum nennt ihn die Bibel
den Antichristen zur "Zeit des Endes". Und er wird nicht, wie er
vorgibt, in göttlichem, sondern in Wahrheit in seinem eigenen
Auftrag kommen.
Und daß er er wirklich der unmittelbare Vorläufer des
wiederkommenden Christus sein wird, geht aus der Bibel eindeutig
hervor. Denn er wird dann, wenn Jesus als König wieder auf diese
Erde zurückkehrt, von ihn lebendig ergriffen und in
den feurigen Schwefelsee geworfen. D.h. er lebt zu dieser Zeit als
Mensch auf der Erde.
Die Bibel umschreibt Blicke in die Zukunft und besonders die in der
Offenbarung des Johannes angeführten Zukunftsschauen sehr oft in
Bildern. Darum können wir bzgl. des Antichristen
der letzten Zeit und seines "falschen Propheten" (das ist dasjenige
Mittel der Verführung, mit dem der Sohn des Verderbens seine ganze
Macht über die Menschen ausüben kann) bildhafte
Umschreibungen in der Gestalt von Tieren wiederfinden. Und wir
müssen dazu wissen, daß mit einem Tier immer eine
große gottesfeindliche Macht gemeint ist:
"Und das Tier (gemeint ist das
erste Tier aus dem Meer,
nach Offenbarung
13, 1-10, und das ist der Antichrist
der letzen Zeit) wurde ergriffen und
mit ihm der falsche Prophet (gemeint ist das zweite Tier aus
der Erde nach Offenbarung
13,
11-18, Offenbarung
19, 20 und Daniel
7, 10-12), der vor seinen Augen
die Zeichen getan
hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres
angenommen und das Bild des Tieres angebetet hatten. Lebendig
wurden
diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte."
(Offenbarung 19, 20; Hervorhebung und
erläuternde Klammertexte
durch den Verfasser der Homepage)
So muß auch der Antichrist zur "Zeit des Endes für das, was
er getan hat, seine wirklich zurecht verdiente Quittung erhalten, eben
darum, weil er sich gegen den Gott aller Götter erhebt und dies
bereits zu seinen Lebzeiten, noch bevor er sein Werk vollenden konnte.
Und der wiederkehrende Jesus Christus selbst, wird ihn, seinen wohl
ärgsten Feind, der sich gegen ihn aufgerichtet hat, richten.
Lebendig wird er, der Gesetzlose, in die Hände des gerechten
Gottes fallen. Und er wird zu ihm sprechen:
"... wer bist du denn,
daß du mit Gott rechten willst? ..." (Römer 9, 20)
Der Verfasser dieser Homepage ist der Meinung, und verstehen sie ihn
hierbei bitte nicht falsch, daß ein Glaube,
der die Erwartung und Freude auf die Wiederkunft Jesu Christi nicht mit
einschließt, schwerpunktmäßig eher zu einem Glauben
der Werke hintendiert, also in der Gefahr steht, daß er für
Außenstehende ein relativ toter Glaube ist (der doch noch viel
lebendiger sein könnte), besonders wenn derjenige,
an den man glaubt, auf den man hofft und den man liebt,
so meint der Schreiber dieser Internetseite, schon sehr bald den Seinen
erscheinen wird. Dieser Glaube, der sich
nicht in letzter Konsequenz auf das Kommen des Herrn ausrichtet, kann
nach der Meinung des Verfassers dieser Internetseite viele sogenannte
"gesetzliche
Christen" hervorbringen. Der Glaube, der die Erwartung und Freude
auf die baldige Rückkehr Jesu Christi zum Hauptinhalt hat, ist
dagegen ein gänzlich von der Liebe Jesu Christi getragener Glaube,
der dem nichtchristlichen Umfeld Freudigkeit, Lebendigkeit und Echtheit
signalisiert. Nur dieser Glaube ist ein wahrhaftig authentischer Glaube
und bewegt wirklich die noch unerrettete Welt, sich zu ihrem einzigen
Heiland und Erlöser zu bekehren.
Diesen sehr wichtigen Sachverhalt teilte darum der Apostel Paulus
seinem ihm sehr vertrauten Glaubensbruder Titus in seinem nach ihm
benannten Brief im 2. Kapitel unmißverständlich mit, indem
er
in froher Hoffnung auf die allen Menschen erschienene, heilbringende
und damit auch heilende Gnade Gottes hinwies (vgl. Vers 11). Aber er
vergaß in
diesem Zusammenhang auch nicht, dazu zu sagen, daß diese Gnade es
ist, die uns unterweist, ein geheiligtes Leben zu führen. Das
Erfolgsrezept liefert er aber in diesem Zusammenhang anschließend
gleich mit (vgl. Vers 13). Es besagt:
Um ein wirklich geheiligtes Leben zu führen und "besonnen und gerecht und
gottesfürchtig" "in der
gegenwärtigen Welt" leben zu können, ist es
unabdingbar und unbedingt erforderlich, daß wir in freudiger Hoffnung auf das
Erscheinen, also auf die baldige Wiederkunft Jesu Christi zuleben, d.h.
das Kommen unseres Erlösers voll Freude erwarten.
Diese Homepage soll helfen, daß diese bei vielen unwichtig
gewordene Wahrheit wieder in das Licht gerückt wird, in das es
normalerweise gehören sollte.
Lesen wir doch in diesem Zusammenhang, und dazu zitiert der Schreiber
dieses Textes die vielen bekannte Wuppertaler Studienbibel, Band: Die
Offenbarung des Johannes, erklärt von Adolf Pohl auf der Seite 156
der 1. Auflage der Ausgabe 1989:
"Die gewissenhafte Ausrichtung des "Wortes" (Vers 8) wird jetzt
hinsichtlich ihres Inhaltes deutlich: Zur wahrhaft christlichen
Wortverkündigung gehört wesentlich die Ausrufung
des kommenden Herrn. In der späteren Christenheit rückte
leider weithin an die Stelle dieses Zielpunktes der Todesgedanke: Der
Mensch kommt nach seinem Sterben zu Gott. Wie die Gemeinde mit dem
"Wort" umgeht, so geht der Herr mit ihr um."
Die Ausrufung "des kommenden Herrn", d.h. seiner baldigen Wiederkunft,
sollte demnach heute wieder wesentlich
zur wahrhaft christlichen Wortverkündigung dazu gehören.
Wer wird sich wohl mit mehr Hingabe und Freude dem Heiland ereifern
können, mit mehr Liebe seinem Gott und seinem Nächsten zu
dienen, in der Lage sein?
Ist es derjenige, der in froher Erwartung der Wiederkunft seines
Lehrers, in der Gewißheit des baldigen Sehens seiner Herrlichkeit
seine ihm zur Verfügung gestellte Lebenzeit für das kommende
Reich Gottes so gut es geht und so lange er es kann, auskauft, oder ist
es derjenige, der den
Tag der Wiederkunft seines Erlösers wie ein unliebsames Ereignis
resignierend vor sich herschiebt bis hin zum Zeitpunkt seines Todes, aber dennoch
versucht, seine Gebote so gut es geht zu erfüllen und dabei Freude
aufkommen zu lassen, obgleich sein Heiland doch jederzeit völlig
unerwartet wiederkommen könnte?
Oder mit anderen Worten gesagt: Können sie sich eine Braut
vorstellen, die nicht weiß, wann ihr Bräutigam kommt, aber
eigentlich ganz gut damit leben kann, daß er irgendwann schon
einmal wiederkommen wird und die bis dahin mit seinen ihr zugegangen
Briefen
zufrieden ist, als fehlte ihr zu ihrem gegenwärtigen Leben nichts,
eigentlich nicht mal mehr ihr Bräutigam? Wer sich wünscht,
mit dem Bräutigam nach dem Tod für immer vereint zu sein,
sehnt sich doch im Innersten seines Herzen bestimmt auch danach, ihm
bereits in seinem irdischen Leben zu begegnen!
Nein, eine wirklich liebende Braut lebt mit ganzen Herzen und mit
ganzer Seele auf den Tag der Begegnung und damit der Wiederkunft ihres
über alles
geliebten Bräutigams zu. Diese Hoffnung ist es auch, die sie
trägt und die sie in schweren Zeiten durchhalten läßt.
Und genau das können all die sie kennen ganz deutlich spüren,
nämlich welche Liebe die echte ist. Die zweite Braut wird von
allen um ihr Glück beneidet werden, die erstere aber um ihre
Entbehrungen eher bedauert, weil sie nicht ihre sie frohmachende
Erwartnungshaltung kundgetan hat und weil die sie kennen, an ihr nicht
sehen können, daß ihre Liebe zu ihrem Bräutigam echt
ist und brennt.
Ein Herz, das voll ist von der Liebe, läuft doch über. Warum
lassen wir uns daran hindern, so zu leben wie wir doch eigentlich sind.
Wir sind Brautseelen, die auf die Begegnung mit ihrem Geliebten mit
Freude hinleben.
Genau darum ist derjenige mit dem in Titus 2, 11-13 vorgegebenen
Erfolgsrezept so gut beraten, zum einen für sich selbst und die
Errettung seiner eigene Seele und zum Anderen für die Errettung
seiner Mitmenschen, die auf ihn neugierig geworden schauen und für
die er auch Verantwortung trägt.
Denken wir doch mutig an die uns aufgetragene Verantwortung (denn sie
ist wirklich groß!), wenn es uns so schwer fällt als
Brautseele zu leben.
Denken wir an den gut gemeinten väterlichen Rat des Paulus. Es ist
nicht die einzige Stelle, an der dieser Rat gegeben wird. Die ganze
Bibel ist voll davon. Lesen Sie die Bibel, dann beginnt ihr Herz
bestimmt auch vor Dankbarkeit und Freude überzulaufen. Bitten sie
Jesus darum, daß er ihnen den Verstand und ihr Herz für
diese große Wahrheit öffnet, denn die Bibel, das Wort
Gottes, kann man nur mit den Verstand und mit dem Herz verstehen. Wenn
sie es wie gewohnt nur mit dem Verstand versuchen, werden sie in jedem
Fall Schiffbruch erleiden, denn der Gott Israels sucht gleich dem Vater
des verlorenen Sohnes wie im Gleichnis nach Lukas
15, 29-32 beschrieben die verlorengegangene Beziehung zu den
Menschen.Und genau darum hat er seinen Sohn wie in Lukas 19, 10
ersichtlich auf diese Erde gesandt, selig zu machen, das was verloren
ist:
"Denn der Menschensohn ist
gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist."
Lassen sie sich doch einfach von ihm finden. Unser Gott ist durch ihn
ein Gott zum Anfassen geworden.
Und deshalb
beruft sich Paulus auf die Wiederkundsvorfreude als den alleinigen Weg
und ermahnt seinen
Freund Titus, den er nach Titus 1, 4 einem Sohn gleich in sein Herz
geschlossen hat, diese nicht zu vergessen. Und einem Sohn gibt man
bestimmt den allerbesten und am lebenstüchtigsten machenden Rat
mit auf den Weg. Welch ein christusgläubiger Vater wünscht
sich nicht für seinem Sohn, und seinem eigenen Kind wünscht
ein Vater immer das Allerbeste, daß dessen Glaube an seinen
Erlöser beständig, unerschütterlich und
unumstößlich wird. Genau an dieser Stelle und in diesem
Zusammenhang aber sagte Paulus zu Titus, seinem von ihm so bezeichneten
"rechten Sohn nach unser beider
Glauben", weil er weiß, was diesem in dieser Sache gut
tut, er soll "warten auf die selige
Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und
unseres Heilands Jesus Christus". D.h., er gibt Titus mit auf
den Glaubensweg, daß er beständig in froher Hoffnung auf die
Wiederkunft Jesu Christi warten und darauf seinen Blick ganz und gar
ausrichten soll. Er schreibt ihm diesen Brief, denn um einen solchen
handelt es sich, damit er es auch bei den widrigen Lebensumständen
und in zukünftigen Glaubensprüfungen leichter hat, Jesus
Christus und seine frohe und mutmachende Botschaft nicht aus den Augen
zu verlieren, damit sein Glaube zu einem tief gegründeten und
langatmigen Glauben werden kann, der sich unter allen
Lebensumständen bewährt, auch in Zeiten der Verfolgung, denn
gerade dann wird es am nötigsten gebraucht, gleich einer Braut,
die aus der Gewißheit der baldigen Rückkehr ihres Geliebten
jeden neuen Tag Lebenskraft schöpft und deren Taten in der Freude
auf das kommende Wiedersehen mit ihrem Bräutigam immer wieder neu
beflügelt werden. Und ohne ein hochzeitliches Gewand wird niemand
am zukünftigen Freudenfest teilhaben können. Lassen wir uns
mit einem solchen beschenken, denn nur der Brautvater kann es uns
geben. So war es jedennfalls zu Jesu Zeiten Sitte und Brauch. Wir
selbst können dafür nur das Eine tun, den Rat, den der
Apostel Paulus seinem guten Freund Titus gibt, in allen Punkten zu
befolgen.
Diesen wichtigen Rat finden wir übrigens zur Bestätigung z.
Bsp. in 1.
Thessalonicher 1, 9-10
erneut.
Sie werden sehen, diese anscheinend so schwere Aufgabe wird nicht zur
Bürde. Im Gegenteil, sie wirkt befreiend von den bisherigen
Lasten, die
sie mit sich herumschleppen, denn Jesus Christus spricht und das nennt
man auch den Heilandsruf:
Und so war auch die Erwartung und Freude auf das baldige Kommen Jesu
Christi fester Bestandteil der ersten Gemeinde des Herrn, seiner
Urgemeinde, von der gesagt werden konnte, daß täglich vom
Herrn neue Christen zu ihr dazugetan wurden. Die Erwartung und Freude
auf das baldige Kommen Jesu Christi hat so über viele Jahrhunderte
immer wieder den gefährdeten christlichen Glauben der Menschen am
Leben erhalten,
erneuert, vervielfältigt und ihn lebendig gemacht.
Vergessen wir also unser in der Vergangenheit geführtes
Eigenleben, bei dem der Brätigam Jesus Christus von uns selbst
außen vor gestellt wurde. Schließen wir ihn doch in all
unsere Lebensbereiche mit ein und vertrauen wir darauf, daß der
Zeitpunkt der "Erscheinung der
Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes und Retters
Jesus Christus" genau der richtige sein wird. Bereiten wir uns
mit Freude auf seine Ankunft vor.
Wir wissen nicht den genauen Zeitpunkt seiner Rückkehr, er
läßt sich auch nicht errechnen, aber der Verfasser dieser
Homepage ist sich sicher: Es könnte, und darüber dürfen
wir uns jeden Tag freuen, schon bald sein. Die Zeichen der Zeit
sprechen dafür.
Warum die heutige Kirche über den Antichrist und Jesu
Kommen schweigt
Nach Manfred Seitz (vgl. in seinem Buch "Theologie für
die Kirche - Beiträge zum christlichen Glauben, Leben und Handeln"
auf Seite 314) schweigt die gegenwärtige Kirche
größtenteils noch über den kommenden Antichrist, und es
entstand unter ihrem Einfluß eine Art von "clerical
correctness" (d.h. es wird bewußt nicht über den
Antichrist und was damit zusammenhängt gesprochen, weil er den
biblischen
Andeutungen zufolge aus der Kirche selber kommen soll).
Der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß die gegenwärtige
Kirche
sich bzgl. des Aspektes, daß der Antichrist zur "Zeit des Endes"
den
biblischen
Andeutungen zufolge aus der Kirche selbst kommen soll, auf die Aussagen
Jesu in Johannes 17, 6-16 beruft:
In Johannes
17, 6-16 betet Jesus Christus in seinem sogenannten
hohenpriesterlichen Gebet zu seinem himmlischen Vater und bittet ihn um
die Bewahrung seiner Jünger der Gegenwart und der Zukunft, d.h. um
die Bewahrung der wahren Gemeinde Jesu Christi über alle Zeiten
hinweg. Denn er bittet um Bewahrung derjenigen, die ihm sein Vater
anvertraut hat. Er müssen diejenigen sein, die lt. Johannes
17, 6 sein Wort bewahrt haben und die sich demzufolge auch
nach dem heiligen Wort Gottes richten und ihr Leben am Gott des Himmel
festgemacht haben.
Es sind diejenigen, die lt. Johannes
17, 7-8 die Worte Jesu Christi als wahrhaftig von Gott gekommen
erkannt und für sich selbst angenommen haben.
Er benennt in diesem Zusammenhang, d.h. im Zusammenhang mit den
Menschen, die die Worte Jesu Christi als wahrhaftig von Gott gekommen
erkannt und für sich selbst angenommen haben, im Vers 12 auch den
"Sohn des Verderbens" (anders gesagt den "Sohn des Verderbers", und mit
dem "Verderber" ist Satan bzw. der Teufel gemeint), dessen Errettung er
bei seinem Gebet als einzigen Zugehörigen zu seiner wahren
Gemeinde von Vornherein, d.h. bereits vor seinem Geborenwerden und
späteren Erscheinen ausschließt.
Denn ihn, den "(Menschen-)Sohn des Verderbens" bzw. den Antimessias zur
"Zeit des Endes" bezeichnete er bereits als verloren, noch bevor er
überhaupt das Licht der Welt erblickt.
Aber da ihn Jesus im direkten Zusammenhang mit seinen Jüngern
erwähnt, um deren Bewahrung er seinen Vater im Himmel bittet,
muß dieser vom damaligen Zeitpunkt aus betrachtet in der Zukunft
noch geboren werdende Mensch wohl anfänglich tatsächlich
zumindest eine Zeit lang einer der Seinen Gottes sein.
D.h. der sich nach der Meinung des Schreibers dieses Textes bereits
heute in der Welt befindliche Antichrist zur "Zeit des Endes" wurde
vermutlich in jungen Jahren auf den heiligen Namen Jesus Christus
getauft, fiel aber dann vom Glauben an den Auferstanden ab, entehrte
seinen Namen und begann sich gegen ihn und seine Brüder zu wenden.
Es git aber einen noch viel tiefgreifenderen Grund, der das Schweigen
der Kirche zum Antichristen erklärbar macht:
Der Reformator Dr. Martin Luther machte einst die Identität des
Antichristen an der Römisch-Katholischen Kirche bzw. seinem
Papstum fest. Luther sah damit die biblische Phrophetie vom Antichrist
im pästlichen Kaisertums und kaiserlichen Papsttums als
erfüllt an. Er erklärte als Theologe am deutlichsten,
daß das römische Pasttum die
Verkörperung des Antichristen darstelle. Auf diese Art und Weise
identifizierte Luther als katholischer Priester also den Papst als den
wahren
Antichrist:
„Darum, so wenig wir den Teufel selbst als einen Herrn oder Gott
anbeten können, so wenig können wir auch seinen Apostel, den
Papst oder
Endchrist, in seinem Regiment als Haupt oder Herrn leiden.“
(Zitat aus Luthers Schmalkaldische Artikel von 1537- Der
vierte Artikel: Vom Papsttum -)
Wie wir im Kapitel "Das
zweigeteilte Bild der sieben Berge, die gleichzeitig
sieben Könige sind, in
Offenbarung
17, 9-11 eröffnet die
Möglichkeit, sich ein detailiertes Bild vom eigentlichen
Antichrist zu machen, da dieser, der erst zur "Zeit des Endes"
erscheint,
dem Charakter nach von der Natur bzw. der Art der sieben Könige
sein wird und diese in ihrer Gesamtheit in
sich vereint" ersehen können, muß aber bei allen
Verdiensten Luthers die Identifizierung des Papstes als der wahre
Antichrist ein Trugschluß gewesen sein.
Weil aber der Reformator der evangelischen Kirche, Dr. Martin
Luther, den gravierenden Fehler beging und die von Johannes in Offenbarung
17, 3+9-11 gemeinte Stadt Rom nicht als symbolisch gemeinten
Decknamen für den Antichristus, sondern als
Hauptstadt des römischen Imperiums der Antike ausschließlich
zeitgeschichtlich deutete, mußte ihm der Blick aus seiner Zeit
heraus auf die noch in weiter Ferne liegende Zeit der Erscheinung des
wahren Antichristen zur "Zeit des Endes" verborgen bleiben. So
identifizierte er irrtümlicherweise den Antichrist zur "Zeit des
Endes" als den Papst und
machte einst die Identität des
Antichristen an der Römisch-Katholischen Kirche bzw. seinem
Papstum fest.
Das Stehenbleiben bei einer zeitgeschichtlichen Deutung der Stadt Rom
als
Hauptstadt des römischen Imperiums, so wie in Offenbarung
17, 3+9-11 aufgezeigt, muß also spätestens hier an seine
Grenzen
stoßen. Denn
für die Anspielung auf Rom steht ein weitaus größeres,
weltumfassenderes Geschehen, nämlich die gottfeindliche
Machtentfaltung des
Antichristen zur letzten Zeit, desjenigen, der in diesem Zusammenhang
Anspruch auf
das Heilige Land erheben und dem Land Israel in der Endzeit große
Verfolgung und
seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. Daniel
7, 21+25).
Daß das "andere kleine Horn" aus Daniel
7, 8 und nach Daniel
7, 20, der Antichrist zur "Zeit des Endes", bereits irgendwann in
der Vergangenheit erschienen sein könnte bzw. mit dem Papst zu
identifizieren ist, stimmt auch nach der Meinung des bekannten
amerikanischen Bibelauslegers und Theologen, Dr. McGee,
nicht. Denn in der Sendereihe des ERF "Durch die Bibel"
vom 6. Juli 2001 zur Auslegung von Daniel 7, 25 - 8, 8 wurden folgende
Aspekte festgehalten:
"a) kein solcher Herrscher hat bisher
eine solche weltweite Herrschaft ausgeübt, wie es in Daniel 7, 23
beschrieben
wird.
b) kein solcher Herrscher hat drei
von zehn Königen unterworfen, die aber zuvor gleichzeitig
geherrscht haben (Daniel 7, 24),
c) kein solcher Herrscher hat Israel
(Daniel 7, 21) dreieinhalb Jahre lang (Daniel 7, 25) verfolgt, und
d) kein solcher Herrscher ist für
immer bei der Wiederkunft Christi zerstört worden (Daniel 7, 26).
Ich aber meine, es ist
auch nicht
möglich, das kleine Horn, wie manche tun, mit der
römisch-katholischen Kirche
zu identifizieren, denn:
a) das kleine Horn ist ein König,
kein Papst,
b) darüber hinaus ist die Macht des
Papstes nicht auf dreieinhalb Jahre beschränkt gewesen und
c) römisch-katholischen Kirche hat es sich auch
nicht zur Aufgabe gemacht, das Volk Israel zu vernichten"
Soweit also Dr. McGee.
Der Trugschluß Luthers bei der Erfüllung der Weissagung zum
Antichrist lähmt darum bis heute evangelische Theologen, die wahre
Identität des Antichristen zu prüfen. Dieser Irrtum, und es
muß wohl ein solcher sein, kam
nach der Meinung des Schreibers dieser Homepage durch folgende zwei
Dinge zustande:
Erstens: Weil sowohl vom
Propheten Daniel als auch vom Schreiber der
Offenbarung des Johannes der zeitliche Unterbruch zwischen der 69. und
der 70. danielischen Woche nicht gesehen wurde, konnten sie auch nicht
die Zeit des päpstlichen Kaisertums und des kaiserlichen Papsttums
sehen und meinen.
D.h. sowohl der Prophet Daniel als auch der Schreiber der Offenbarung
des Johannes sahen bzgl. der Zeit der Zerstreuung Israels zwar,
daß sie geschehen würde, gaben ihr aber keinen zeitlichen
Raum und schenkten ihr keinerlei Beachtung.
Weil sie erst nach Pfingsten entstand, kommt darum die Gemeinde
im AT nicht vor. Demzufolge
mußte sie auch für Daniel ein Geheimnis bleiben. Und weil
die wahre Gemeinde in der großen Trübsal entrückt
werden und der Gott Israels dann wieder hauptsächlich sein
auserwähltes Volk gebrauchen wird, um seine Pläne zur Rettung
der Menschen zu verwirklichen, taucht sie auch in der 70. danielischen
Woche nicht
mehr auf und wird von Johannes ab Kapitel 4 der Offenbarung des
Johannes nicht mehr gesehen.
Die
Sicht- und Betrachtungsweise sowohl des Propheten Daniel als auch die
vom Seher Johannes beschränkt sich zudem lediglich auf
solche Zeitabschnitte, in welchen Israel als ein Staat auf der
politischen Landkarte der Erde oder als ein
eigenständiges Land, welches unter Fremdherrschaft geraten war,
existierte
(vgl. das im Kapitel "Die
über Israel und die heilige Stadt verhängten siebzig
danielischen Jahr-Wochen nach Daniel 9, 24-27 - diejenige Zukunft, die
dem Volk Gottes wiederfahren soll, bis die Heiligen zur Zeit des Endes
das Reich empfangen werden" zum Unterbruch
dieser Zeit Gesagte). Darum enthalten sowohl das Buch Daniel als auch
die Offenbarung des Johannes lediglich solche Angaben zu Königen,
die sich auf Obere beziehen, welche über Israel bzw. das Heilge
Volk Gottes herrschten und zwar lediglich in solch einer Zeit, in
welcher Israel als ein politisches Gebilde Geschichte schrieb.
D.h. sowohl der Prophet Daniel als auch der Schreiber der Offenbarung
des Johannes beziehen sich bzgl. der Prophetie der 70 Wochen
ausschließlich auf die
zukünftige Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk und der von den
Juden bewohnten Stadt
Jerusalem so wie es auch in Daniel
9,
24 formuliert ist.
Zweitens: Weil Dr. Martin
Luther die von Johannes in Offenbarung
17, 3+9-11 gemeinte Stadt Rom nicht als symbolisch gemeinten
Decknamen für den Antichristus, sondern als
Hauptstadt des römischen Imperiums der Antike ausschließlich
zeitgeschichtlich deutete, mußte ihm der Blick aus seiner Zeit
heraus auf die noch in weiter Ferne liegende Zeit der Erscheinung des
wahren Antichristen zur "Zeit des Endes" verborgen bleiben.
Daß es sich um eine noch in weiter Ferne liegende Zeit handeln
mußte, kann man aber aus Daniel
8, 26 eindeutig erkennen.
Aber für die Anspielung auf Rom in Offenbarung
17, 3+9-11 steht ein weitaus größeres,
weltumfassenderes Geschehen. Damit ist zweifellos die gottfeindliche
Machtentfaltung des
Antichristen zur letzten Zeit gemeint, der in diesem Zusammenhang
Anspruch auf
das Heilige Land erhebt und dem Land Israel große Verfolgung und
seine letzte Fremdherrschaft bringen wird (vgl. Daniel
7, 21+25).
In Korrektur des von Dr. Martin Luther zum Endchrist Gesagten kann aus
der heutigen
Sicht heraus festgestellt werden, daß an den vor dem achten
König lt. Offenbarung
17, 11 bereits
dagewesenen sieben römischen Kaisen des antiken römischen
Imperiums lediglich ersichtlich werden kann, welcher Art die gefallene
Natur
des erst
zur "Zeit des Endes" in Erscheinung tretenden achten Königs und
damit gemeinten Antichrist sein wird. An
ihnen, seinen sieben Vorläufern und ihren begangenen Freveltaten
kann
aber abgelesen werden, was die Menschen des Volkes Israel erwarten
wird, wenn der achte
König, der Antichristus der letzten Zeit, seine ihm gegebene Macht
antreten wird. Die sieben ihm vorausgegangen und in die Geschichte
der Menschheit bereits eingegangenen Könige des antiken
Römischen Reiches sollen nur eine
Vorschattierung dessen sein, der aus der heutigen Sicht heraus noch
erscheinen muß, bevor unser Herr Jesus mit seinem Kommen selbst
ihm
ein Ende macht (vgl. bei "Offenbarwerden
des Bösen"
nach 2.
Thessalonicher 2, 8). Denn der erst zur letzten Zeit kommende
eigentliche Antichrist hat eine Vorgeschichte. Und ihm gingen etliche
Herrscher seiner Art bereits voraus.
Da also die Machtentfaltung des Antichrist zur "Zeit des Endes" nach Daniel
8, 26 aus der Sicht dieses Propheten des AT noch in weiter Ferne
liegt (gemeint
ist die Geschichte der heidnischen Regierung dieser Welt, die solange
währen wird, bis die "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24 zu ihrem
Abschluß kommen, d.h. bis zur
abschließenden Unterwerfung der heidnischen
Mächte durch den Messias Israels), muß die Aussage
Luthers,
daß der Papst der wahre Endchrist sei, aus heutiger Sicht ca. 500
Jahre später allein
schon darum verworfen werden. Außerdem ging die Geschichte der
weltlichen, nichtjüdischen
Herrscher bekanntlich auch nach dem von Luther vor ca. 500 Jahren
für den Endchrist gehaltenen Papst weiter. Und dieser war auch
nicht derjenige letzte heidnische Herrscher, der für das Land
Israel eine erneute Fremdherrschaft gebracht hatte. Denn Israel war zu
dieser Zeit, also zur Zeit Dr. Martin Luthers vor ca. 500 Jahren,
bekanntlich überhaupt noch nicht auf der politischen Landkarte
dieser Erde wiedererschienen.
Der eigentliche Antichrist aber soll bekanntlich der
letzte irdische heidnische und ebenfalls der letzte und
größte gottfeindliche Machthaber sein
und zwar
der allerletzte, unmittelbar bevor der
Messias Gottes wiederkommt. Und nur in ihm, also in einer einzigen
Person, wird sich schließlich alle Macht der Welt konzentrieren.
Denn in Daniel 7, 11-12 heißt es:
"Ich merkte auf um der großen
Reden willen, die das Horn redete, und ich sah, wie das Tier
(mit dem Tier ist diejenige gottesfeindliche Macht gemeint, die Offenbarung 13, 1-10
als das erste Tier aus dem Meer beschrieben wird, und das ist der
Antichrist zur "Zeit des Endes") getötet
wurde und sein Leib umkam und
ins Feuer geworfen wurde.
Und mit der
Macht der andern Tiere (mit den anderen Tieren sind die vier
Tiere aus
Daniels Vision zu den vier heidnischen Weltreichen der Erde aus Daniel
7, 1 ff gemeint, an die sich unmittelbar das Tausendjährige Reich
Gottes
anschließen wird.) war
es auch (für
immer) aus; denn es war ihnen Zeit und Stunde
bestimmt, wie lang ein jedes leben sollte."
(Hervorhebung
und ergänzender Klammertext durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Das Ende des anderen
kleinen Hornes lt. Daniel
7, 8 (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes") zieht somit
unmittelbar gleichzeitig, also zeitgleich, das Ende der vier
Tiere aus Daniel 7, 1 ff nach sich. Denn die in Daniel 7, 12
angegebenen "andern Tiere"
beziehen sich auf Daniels Vision von den vier Tieren, die die vier
Weltreiche der "Zeiten
der Heiden" symbolisieren.
Die vier Tiere aus Daniel 7, 1 ff das sind der Löwe, der Bär,
der Panther und ein schwer zu beschreibendes Tier mit zehn
Hörnern.
Diese vier Tiere der Vision Daniels entsprechen übrigens den vier
Metallen des Bildes in Nebukadnezars Traum im Buch Daniel, Kapitel 2,
dem Gott zuvor ebenfalls einen Ausblick auf die zukünftigen
heidnischen
Reiche dieser Erde geoffenbart hatte.
Wie die Geschichte später zeigte, waren die vier Metalle in
Nebukadnezars Traum bzw. die vier Tiere in Daniels darauffolgender
Vision den kommenden heidnischen Weltreichen zuzuordnen und
repräsentieren einen Abriß der vier großen Reiche der
Erde, die sich
aus vielen Völkern, Sprachen,
Stämmen und Nationen zusammensetzen.
Daniel sah mit dem ersten Tier, dem Löwen, das babylonische Reich
unter
dem König Nebukadnezar und mit dem zweiten Tier das medo-persische
Reich, das auf Babylon folgte. Das dritte Tier steht bildhaft für
das
Griechisch-Mazedonische Reich unter Alexander dem
Großen und das viert Tier repräsentiert das Römische
Reich, welches
zwar auseinanderfiel, aber in den vielen
Nationen Europas weiterlebte und bis in die Gegenwart hineinreicht. Und
aus dem letzteren soll dann das andere
kleine Horn lt. Daniel
7, 8
hervorbrechen (das ist der Antichrist zur "Zeit des Endes"), dessen
Aufstieg bis zur Weltmacht das Ende aller zuvor gewesenen Weltreiche
nach sich ziehen
wird.
Damit zeigt das in Daniel 7, 11
beschriebene gewaltsame Ende des anderen
kleinen Hornes in Verbindung mit Daniel 7, 12
also gleichzeitig auch auf das Ende aller
irdischen Regierungen dieser Welt und damit auch auf ein unwiderruflich
kommendes
Ende der "(Regierungs-) Zeiten
der Heiden" lt. Lukas 21, 24.
Man muß wissen, mit dem biblischen Begriff "Heiden" sind
allgemein alle nichtjüdischen Völker und Nationen gemeint.
Und das Ende der "Zeiten
der Heiden" lt. Lukas 21, 24 beschreibt nicht etwa den Untergang der
nichtjüdischen Kulturen, Völker und Nationen, sondern meint
das
Ende ihrer derzeitig immer noch andauernden politischen und
militärischen Vormachtstellung in der Welt.
Oder anders herum gesagt: Die Machtentfaltung des anderen
kleinen Hornes aus Daniel
7, 8
bzw. des Antichristen zur "Zeit des Endes" wird für alle dann
bestehenden heidnischen Weltmächte
der
Erde gleichzeitig
das komplette Aus ihrer politischen und militärischen
Vormachtstellung
in der Welt nach sich ziehen.
Sogesehen kommt der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch seine
mittels Betrug gelingende Vernichtung der "Starken", so wie dieses Ende
die Bibel in Daniel
8, 23-25beschreibt,
tatsächlich wenn auch nur für kurze Zeit an die
uneingeschränkte Weltmacht, und die nichtjüdischen Kulturen,
Völker und
Nationen, aber auch "die Heiligen" werden
dann zu seinem Thron.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Sogesehen ist mit dem alttestamentarischen Ausdruck "die Heiligen", auf
den sich teilweise auch noch im Neuen Testament bezogen wird, in der
Bibel also tatsächlich immer das ganze Land
Israel
gemeint (vgl. im Kapitel "Das
Verständnis der endzeitlichen Verheißung
Gottes an Israel" ab hier).
Damit Bezug genommen wird also nicht nur ausschließlich auf die
in Jesus Christus Erlösten, d.h.
also demnach ebenso nicht nur allein auf den messianischen Kern
Israels.
Und von den zuvor existierenden
starken irdischen, nichtjüdischen
Regierungen der Erde wird zu dem Zeitpnukt, wenn der Antichrist zur
"Zeit des
Endes" herrschen wird, nichts mehr nennenswertes übrig geblieben
sein.
Nun aber, da mit dem Ende des Antichristen lt. Daniel 7, 11-12
gleichzeitig auch alle übrigen gottesfeindlichen Weltmächte
der Erde
ihr Ende gefunden haben, kann und wird das Tausenjährige
messianische
Weltreich
nun endlich anbrechen. Und das furchterregende Ende der
Vormachtstellung aller nichtjüdischen Völker und Nationen
dieser Welt
verliert seinen Schrecken.
Und wenn der
Messias Gottes erst einmal wirklich in echt da sein wird, dann wird er
sich auf den
Thron Davids setzen, um von dort nie wieder zu weichen. Er wird ab
jetzt, und das ist der wunderbare Ausblick, tatsächlich in Frieden
und
Gerechtigkeit über die ganze Erde herrschen und das Böse in
dieser Welt
wird dann für tausend Jahre gebunden und damit ausgeschaltet sein.
Mit dem Erscheinen des
Antimessias zur "Zeit des Endes" wird also die Ära der von
nichtjüdischen Menschen geführten Regierungen, die über
das Land Israel
gesetzt sind,
gänzlich zu Ende gehen. Darum nennt sich auch die Zeit der
Machtentfaltung des Antimessias, die "Zeit des Endes" und meint
eigentlich die "Zeit des Endes" der "Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21,
24.
Denn die "Zeit des Endes" (der "Zeiten der Heiden") wird logischerweise
also dann
kommen, und das ist eigentlich ganz simpel, erst dann, wenn eben die
"Zeiten
der Heiden" lt. Lukas 21, 24 ihrem Ende
entgegengehen werden.
Sogesehen bezieht sich die "Zeit des Endes", so wie sie in Daniel 8,
17-19 bezeichnet wird, also auf den zeitlichen Abschluß der
"Zeiten der Heiden" lt. Lukas 21, 24.
Zusätzlich ist
die Schreckensherrschaft des Antichristus zur "Zeit des Endes" auf nur
symbolische sieben Jahre begrenzt, die, weil damit jüdische (Sabbat-)Jahre gemeint
sein dürften, maximal bzw. längstens 49
Kalenderjahre andauern.
Außerdem sollte man bedenken, wie groß die zeitliche Ferne
die Erscheinung des achten Königs zu den vorangegangenen sieben
sein muß und wie greifbar nahe der zeitliche Abstand die
Erscheinung des
achten Königs an das Kommen Jesu Christi heranreicht. Denn die
diesen Umstand zum Ausdruck brindende
hebräische Redewendung "... mit
dem Hauch seines Mundes ..." in 2.
Thessalonicher 2, 8 drückt nichts anderes aus, als daß
es in der letzten Zeit auf der Erde zur unmittelbaren Konfrontation des
Antichristus
mit dem wiederkommenden wahren Jesus
Christus kommen wird und daß sich beide persönlich begegnen
und Auge in Auge gegenüberstehen werden.
Nur auf diese
Weise, erst wenn sich beide unmittelbar gegenüberstehen,
kann
der aus nächster Nähe kommende tödliche Hauch des Mundes
Jesu, denjenigen Lügner und
Betrüger, der sich selbst dem Gesetz entzogen hat, um ihm ein Ende
zu machen, auch wirklich
tödlich treffen und seine Wirkung voll entfalten bzw. nicht
verfehlen.
Somit wird mit der Redewendung "...
mit dem Hauch seines Mundes ..."
den auf ihre Erlösung harrenden, vom Antichristen verfolgten
Menschen der Erde durch das Wort Gottes sogar garantiert, daß
unser
Herr Jesus auch dann tatsächlich wieder auf unsere Erde
zurück kommt, und zwar um demjenigen, der sich dann auf ihr
für
Christus ausgeben wird, selbst und wirklich ein Ende zu machen.
.
.
Und weil sich die Kirche heute über den "Sohn des Verderbens"
ausschweigt, redet sie leider Gottes auch nicht von der baldigen
Ankunft ihres Herrn.
Wie schade!
Und daß sich die gegenwärtige Kirche
größtenteils noch über den "Sohn des Verderbens"
ausschweigt, dies ist auch ganz im Sinne dessen, der vorhat, alle
Menschen auf der Erde zu verführen, ihn, den in Wahrheit
Gesetzlosen
bzw. Gewissenlosen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-8 der Menge- und Elberfelder-Bibel) und in Sacharja 11,
15-17
sogar als nichtsnutzigen Hirten Bezeichneten an der Stelle ihres wahren
Heilsbringers und guten Hirten Jesus Christus anzubeten.
Er, der sich göttliche Wesenheit anmaßen wird, steuert also
gezielt,
daß man sich über seine wahre Indentität ausschweigt
(vgl. im Kapitel
"Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam"). Und man wird es also selbst im Angesicht des begonnenen
Redens seines ihm gegebenen gotteslästerlichen "Maules"
tun
Und dieses Schweigen müssen der Menschen über den Antichrist
und sein "Maul" hat einen zweiten, sehr gewichtigen Grund:
Denn dieses "Maul"
der Bibel nach Offenbarung
13,
5-6 ist, wie aus dem Kapitel "Die
Erwartungen der Muslime, die in diejenige Zeit gehen,
dann wenn "Isa" aus dem Reich Allahs zurückkommt" ab "hier" ersichtlos, nicht
nur ein für alle religiösen
Menschengruppierungen einheitlich redendes "Maul", sondern
spricht mit gespaltener Zunge und in mindesdens zwei völlig
voneinander abweichenden, d.h. zwei völlig verschiedenen
religiösen Sprachen, von denen aber jeweils nur eine von beiden
gehört werden kann (vgl. auch im Kapitel "Der Antichrist aber ist derjenige, der den Vater und den Sohn
leugnet"), was aber keinesfalls bekannt werden darf.
Denn nach den
Vorstellungen des Verfassers dieser Homepage wird der
Antichrist der Bibel nicht nur die Christen, sondern auch die
Muslime mit seinem "Maul"
dazu verführen, ihn anstelle von "Isa"
anzubeten. Und "Isa", das ist der islamische Jesus, der Jesus des
Koran, auf dessen Wiederkunft alle Muslime sehnsüchtig warten. So
soll
der islamische Jesus, dann wenn er aus der Welt Allahs als Mensch
zurück auf diese Erde kommt, die ganze Erde islamisieren,
d.h.unter die
Herrschaft des Islam stellen.
"Isa"
wird , unmittelbar dann,
wenn er aus dem Reiche Allahs
wiedergekommen ist, zuvor den
islamischen Antichristen ("Al-Daggal"), den auf dem geistigen Auge
Blinden,
der den Gott des Himmels
über
sich nicht sehen kann, endgültig und für immer töten,
der sowohl für die Christen
(hier als Antichrist zur "Zeit des Endes", der sich an die Stelle
Gottes stellt, indem er Jesus Christus nachahmt) als auch
für die Muslime kurz vor der Rückkehr von Jesus bzw. "Isa"
aus dem
Reich Gottes bzw. aus der Welt Allahs auf der Erde existent sein wird
und die
Wahrheit über Gott bzw. über Allah bzw. ganz allgemein die
Gerechtigkeit zu
Boden wirft. Denn der "Daggal" wird auch von den Muslimen allgemein als
ein großer Glaubensverführer angesehen, der die
Gläubigen, die sich auf dem rechten Weg befinden, zu
verführen sucht. Denn der islamische Antichrist maßt sich
auch nach islamischem Verständnis göttliche Wesenheit an.
Das redende "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6, das, sobald es von den Menschen hörbar wird, den Beginn
der ersten Hälfte der großen Trübsal signalisiert
(vgl. im Kapitel "Sobald
das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal"), wird nicht nur den
Namen Gottes und sein Haus und alle
Menschen, die zu ihm gehören, in den Dreck treten, sondern auch
den heiligen Geist
lästern und betrüben (vgl. im Kapitel "Das
von sehr vielen unterschätzte "Maul", das zu einem
Tier gehört, welches
aus dem Meer gestiegen ist, gemeint ist der Antichrist zur "Zeit des
Endes"").
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" besitzt zweifellos ein satanisches
Wesen.
Da das aus dem Hebräisch-Aramäischen herkommende Wort
"Satan" soviel wie "sich widersetzen", aber auch "anschuldigen",
"anfeinden" und "nachstellen" bedeutet und im
Arabischen damit soviel wie "einen anderen
herabsetzen", "verunglimpfen" und "in Verruf bringen" ausgedrückt
wird,
muß auch der Gesetz- bzw. Gewissenlose mit diesem ihm gegeben
"Maul"
viele Menschen "anschuldigen",
"anfeinden" und ihnen "nachstellen" sowie "herabsetzen",
"verunglimpfen" und "in Verruf bringen".
Der Antichrist ist dabei so von sich eingenommen, als wäre
er selbst
Gott, d.h. er ist "megaloman". Darum, weil er vom Teufel selbst
geführt
wird, versucht er zielstrebig Jesu Platz
einzunehmen,
ihn zu kopieren, zu ersetzen. Er wird damit zum größten
Gegner und
Gegenspieler des wahren Gottessohnes und seiner Gemeinde. Aber
anders als Nebukadnezar, der alttestamentarische König von Babel,
wird er trotz des Losbrechens der Zornesgerichte Gottes dem lebendigen
Gott niemals die Ehre geben.
Das Anliegen und die Fragestellung des Verfassers der Homepage
Gehen die Liebe Gottes und seine Gnade ihrem Ende entgegen?
Wie wir später sehen werden, leben wir bereits in der Endzeit,
d.h. zur Zeit des Endes, kurz
vor der nächsten
Wiederkunft
Jesu Christi, der sogenannten Entrückung
der wahren Gemeinde
Jesu Christi, aber auch sehr, sehr nahe am Beginn desjenigen
Teilbereichs der großen Trübsal, der wegen seiner Ereignisse
mit einschneidendem Charakter sehr negativ hervorsticht und der gleich
hinterherkommt, die Zeit des Brechens der Siegel oder die Zeit der vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8.
Gemeint ist, daß wir z.Zt. bereits kurz vor dem Hereinbrechen des
in der Bibel angekündigten Verderbens stehen, das der Wegnahme der
Gemeinde unmittelbar darauf folgen soll. Es sind diejenigen Ereignisse,
die den
dramatischen Zeitabschnitt der großen
Trübsal einläuten, welche zuvor, d.h. bis dahin, relativ
friedlich verlaufen war.
Die Zeit, in der wir heute leben, ist also eine ganz
bestimmte
Zeitetappe in der letzten bzw. Endzeit unmittelbar vor der
nächsten
Wiederkunft des
Messias Jesus Christus. Sie wird, wenn die Wegnahme der wahren Gemeinde
Jesu Christi geschehen und abgeschlossen sein wird, dann wenn sich der
für die auf ihren Christus wartenden Menschen für eine kurze
Zeit geöffnete Himmel wieder verschließt, für die
sichbare Welt erfahrbar mit
einem urplötzlich über die
ganze Welt hereinbrechenden Verderben im Gefolge begleitet sein (vgl.
auch im
Kapitel "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde").
Für den Schreiber dieses Textes besteht darum die dringliche
Notwendigkeit, auf diese Dinge hinzuweisen, aber auch darauf, daß
schon sehr bald unser Herr Jesus Chirstus wiederkommt, um seine
Gemeinde einer Braut gleich feierlich zu sich zu nehmen.
In der Offenbarung des Johannes ist darum davon die Rede,
daß der Vater
des himmlischen Bräutigams ein unbeschreiblich großes
Hochzeitsfest ausrichten wird. Es nennt sich in der Bibel das
"Hochzeitsmahl des Lammes"
(vgl. in Offenbarung 19,
6-9 und im Kapitel "Braut
Jesu
Christi, die
nun umbenannte wahre Gemeinde des Herrn"). Und zu diesem bald
kommenden unbeschreiblich schönen Fest möchte der Verfasser
dieser Homepage einladen.
Diese Homepage stellt demzufolge, auch wenn sie weit über den ihr
zugedachten Rahmen hinausreicht, eine zeitkritische und zeitbezogene
Exegese (Auslegung) der echatologischen Ereignisse der Bibel (die
Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen) speziell zur
Wiederkunft Jesu Christi dar.
Heute, in einer Zeit, in der die Liebe bereits in Vielen zu erkalten
droht,
geraten Menschen zunehmend in innere und äußere Konflikte.
Die Frage nach der Liebe Gottes nimmt dann einen immer
zentraleren Platz ein.
Sie ist die eigentliche Sehnsucht der Menschen.
Jesus Christus lebte in erster Linie konsequent das erste Gebot:
"Ich bin der Herr, dein Gott. Du
sollst keine anderen Götter haben neben mir."
(Du sollst nur an einen einzigen Gott glauben und ihn allein anbeten
und dir von ihm kein Bildnis machen.)
Er brachte den Menschen so den lebendigen Gott des Himmels als den
Schöpfer der Menschen und damit als ihren Vater nahe. Wer also auf
ihn schaut, der sieht Gott, den Vater.
Aber Jesus führte die Menschen auf diese Weise wie ein guter Hirte
auch zu
ihm, dem himmlischen Vater, hin.
Und wer seinen Mitmenschen den Gott der Gnade nahe bringen möchte,
der muß darum zu allererst mit dem Finger auf dessen treuen
Christus zeigen. In ihm
wurde
er, der unsichtbare und ewige Gott Israels, ein sichtbarer sterblicher
Mensch wie wir,
und die Gnade Gottes wohnte durch ihn mitten unter seinem Volk.
Dieser Messias war es auch, der gemartert worden war (vgl. Jesaja
53, 7), der um unserer Sünde willen zerschlagen (vgl. Jesaja
53, 7) und für die Missetat des Volks Gottes geplagt war
(vgl. Jesaja
53, 8) und der aus dem Land der Lebenden weggenommen, d.h.
getötet wurde (vgl. Jesaja
53, 8). Durch seine Wunden und durch sein Sterben sind wir geheilt
(vgl. Jesaja
53, 5). Und weil er von seinem himmlichen Vater wegen seines
gehorsamen stellvertretenden Leidens und Sterbens wieder zum Leben
aufgeweckt wurde (vgl. Jesaja
53, 10), dürfen auch wir, die wir vertrauensvoll auf ihn, der
als Schuldopfer an unserer Stelle dahingegeben ward (vgl. Jesaja
53, 6+10), schauen und unsere Sünden herzlich bereuen, mit ihm
gemeinsam in der Ewigkeit leben (Jesaja
25, 8-9).
Es sollte darum auch das vordergründige Ziel eines jeden
Evangelisten sein, seinen
Zuhörern ein lebendiges, für uns Menschen (be)greifbares und
verständliches Gottesbild zu vermitteln und in diesem Zusammenhang
auf Jesus
Christus hinzuzeigen. Denn allein er ist die uns geschenkte und
vorauseilende Gnade
Gottes, die uns, als wir noch Sünder waren, Gerechtigkeit schafft
und, wenn wir sie im Glauben ergreifen, von der Sünde
erlöst (vgl. Jesaja
53, 11).
Gottes Liebe ist also immer eine unserer Bekehrung vorausgehende Liebe.
"Gott aber erweist seine Liebe
zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir
noch Sünder waren." (Römer 5, 8)
Erst in der zweiten Konsequenz und wenn der erste Schritt gemacht wurde
ist es die Aufgabe des Evangelisten, die
Menschen vor das Kreuz Jesu Christi zu führen und bußfertig
zu machen. Denn nur wer im Blick auf das Kreuz Jesu Christi seine
Sünden von Herzen bereut, nur für den tritt der vom Tod
auferstandene Sohn Gottes bei seinem Vater im Himmel als
Fürsprecher ein. Nur derjenige ist in der Lage, von sich aus den
zweiten Schritt zu tun, durch das vergossene Blut Jesu Christi nun
gerecht gemacht und offenen Herzens auf seinen Gott zuzugehen.
Diese Homepage soll helfen, daß Menschen, denen unser
gütiger Gott fern
geworden ist und daß Menschen, die in einer furchtbetonten
Gottesbeziehung leben, in Gott den liebenden Vater finden, der sich
nichts Schöneres wünscht, als daß seine Menschenkinder
zu ihm sprechen: Abba, lieber Vater! Denn dafür hat der lebendige
Gott seinen einzigen Sohn nicht verschont und ihn hingegeben, auf
daß
alle, die auf ihn vertrauen, seine geliebten Kinder werden können
und seinen lieben Sohn Jesus Christus als ihren Erlöser erkennen.
Diese Internetseite soll die besonderen, in diesem Zusammenhang
persönlich mit Jesus Christus gesammelten
Erfahrungen
weitergeben,
ein vielfach falsches Gottesbild wieder richtig stellen und, wie
bereits
eingangs gesagt, eine
Liebesbeziehung zu seinem Sohn Jesus Christus entfachen helfen, aber
auch zusätzlich dazu anregen, den Gedanken des bald
wiederkommenden und wahren Messias Jesus Christus, hebräisch Jeschua HaMaschiach, konkret und anhand der
Bibel wieder ganz neu
aufzugreifen. Nur wer die biblischen Verheißungen genau kennt und
ein fundiertes Wissen darüber besitzt, kann die freudige Erwartung
seiner
Rückkehr aus dem
Himmel wieder zu einem wichtigen Bestandteil seines Glaubensinhaltes
machen.
Die wahren Christen sollten sich ihrer eigentlichen Berufung
bewußter werden, die die Bibel in 1. Thessalonicher 1, 9-10
formuliert. Denn das ist, wie wir weiter oben bereits gesehen haben,
der am erfolgversprechendste Weg, unsere noch
unerlösten Mitmenschen zu Jesus Christus hinzuführen:
Erstens: Die Gemeinde Jesu Christi soll demnach ausschließlich
dem
lebendigen
und wahren Gott dienen, dem Gott Israels, dabei sich von Allem, was
sich auch für
Gott ausgibt bzw. sich an dessen Stelle drängt und dazu
gehört zweifelsfrei auch der bald offenbar werdende und in der
zweiten Hälfte der großen Trübsal Jesus Christus
nachahmende Antichrist dazu, abwenden.
Wir leben heute in einer Zeit, in der es heißt: "Es ist Friede, es hat keine Gefahr"
(vgl. 1.
Thessalonicher 5, 1-3). Aber dieser Friede, der bereits vom
Reden des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 überschattet wird, ist nur trügerischer Natur. Denn
sobald der falsche Prophet in der Gestalt dieses "Maules" vernehmbar
ist, zeigt dies den Beginn der ersten Hälfte der großen
Trübsal an (vgl. im Kapitel "Sobald das
"Maul" hörbar wird, startet die erste
Hälfte der großen Trübsal").
Der Antichrist, der kurz vor seinem
Angriff, welcher alle Menschen der Erde in der Gestalt eines lange
vorher bereits biblisch angekündigten Hereinbrechens des
Verderbens einschneidend berühren und ausnahmslos jeden Winkel der
Erde mit annähernd gleicher Intensität treffen wird (vgl.
im Kapitel "Das
globale Ausmaß und die große Wucht der ersten
vier Siegelgerichte"), bereits im Hintergrund zum
Schlag ausholt, bewirkt und lenkt diesen Frieden in Europa bewußt
und aktiv zu einem für ihn vorteilhaften und ganz bestimmten Zweck
(vgl. auch im Kapitel "Die
sehr wahrscheinlichen Hintergründe des derzeitigen Friedens und
der heutigen Zeitphase einer militärischen Abrüstung:").
Zweitens: Die Gemeinde Jesu Christi ist gleichzeitig dazu berufen, auf
die Wiederkunft des von
den Toten auferstandenen
Gottessohnes Jesus Christus, der zum
himmlischen Vater aufgefahren ist und wieder auf diese Erde
zurückkommen
wird, "mit Geduld"
und Freude zu warten. Bedenken wir, warum Jesus in Offenbarung
3, 10 die wahre Gemeinde Jesu Christi der letzten Zeit, die die Entrückung miterleben wird,
so sehr lobt:
"Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt
hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der
Versuchung, die
kommen wird über den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden
wohnen."
Wird nur ein Teil der beiden die Berufung der Gemeinde Christi
darstellenden Aufgabenbereiche vernachlässigt und die Geduld
Gottes dabei vergessen, leidet diese
Gemeinde, die solches tut, Mangel und verliert an ihrer Lebendigkeit
und Authentizität. Dies bedeutet, sie wirkt auf
Außenstehende nicht mehr wirklich glaubwürdig und echt. Da
sie vielleicht sogar die Geduld mit der noch unerretteten Welt verloren
hat, verfällt sie in die Sünde, die suchende Liebe Jesu
Christi zu den Sündern, zu vergessen. Sie steht nun in der
großen Gefahr, zu übersehen, daß unser barmherziger
und auf uns geduldig wartender Gott noch unverändert ein die
verlorenen Menschen liebevoll suchender Gott geblieben ist.
Jesus Christus vergleicht seine ihm nachfolgende Gemeinde mit einer
Braut, deren Bräutigam er sein möchte. Der Verfasser dieser
Homepage wünscht sich deshalb persönlich,
daß speziell dem zweiten Teil dieser so wichtigen Berufung der
Brautgemeinde Christi mehr Bedeutung zugemessen wird:
Sehnt sich eine Braut nicht nach dem Tag der Hochzeit mit ihrem
Geliebten und nach einem Wiedersehen mit ihm?
Zählte sie nicht bis dahin die Tage ihres Wartens und könnte
sich nicht darauf freuen, würde jeder Außenstehende die
Echtheit ihrer Liebe in Frage stellen und bezweifeln. Und darüber
kann man gewiß sein, Nichtchristen achten genau darauf, ob
eine Gemeinde von Christen auf die Wiederkunft ihres Herrn freudig
und geduldig warten oder nicht, ob
sie ihren Bräutigam wie einen großen Schatz in ihren Herzen
tragen oder nicht, ob ihre Augen zu leuchten beginnen, wenn sein Name
genannt wird oder nicht und damit verbunden, ob ihr Leben im Glauben
authentisch
und ihre Liebe zu ihm echt ist oder nicht. Lassen wir uns darum mit dem
guten Geist Gottes und durch dessen Worte mitziehen:
Das Anliegen dieser Homepage soll darum sein, erstens zum
Zurechtrücken und
Zubereiten der Brautgemeinde Jesu Christi mit beizutragen, und sie
zweitens mit
dem Volk Israel zu versöhnen.
Diese Internetseite soll dem
heiligen
Volk, daß ihren zu ihnen gesandten Messias noch immer nicht
in vollem Umfang erkannt und
angenommen hat, helfen, den Weg zu ihm zurückzufinden. Denn er
ist
wahrhaftig auferstanden und wird bald zu diesem Volk vom himmlischen
Vater her zurückkommen, um es aus der Hand des Antichristen zu
erretten und ihr treuer König und guter Hirte zu sein.
Wer dieses Volk, die Israeliten liebt, der wird
auch an dieser, ihrer Errettung teilhaben können. Denn Jesus
Christus ist
in erster Linie zu den Kindern des Volkes Israel gesandt (vgl. Matthäus 2, 6,
Apostelgeschichte
13, 23).
Das wünscht der Verfasser dieser Homepage seinen Lesern:
Ein Wunsch des Verfassers und das Ziel dieser Homepage ist es,
dem
Leser Jesus Christus
Christus als ein Glaubensfundament zu vermitteln. Denn auf ihm allein
ist all unsere Hoffnung auf Errettung und Erlösung gegründet.
Der Schreiber dieser Internetseite möchte
dazu die Treue und große Liebe Gottes zu uns Menschen bekannt
machen,
sowie die Bibel, das Buch von der Treue Gottes, sein
niedergeschriebenes Wort, bzgl. der
sehr
baldigen Wiederkunft des Messias Jesus Christus lebendig und
erlebbar werden zu lassen.
Zusätzlich und parallel dazu hofft der Schreiber dieses Textes,
daß sich Juden und Nichtjuden tiefgreifend wieder
miteinander versöhnen, denn dies stellt eine wichtige Vorraussetzung
zum "Gott dienen" dar.
Wie der Verfasser in seiner Homepage zeigt, liebt der lebendige Gott
sein auserwähltes Volk nach wie vor und hat es
keineswegs verworfen. Davon zeugen die Ereignisse der jüngsten
Vergangenheit ganz deutlich. Er möchte darauf aufbauend in allen
Christen eine lebendige und brennende Liebe für das heilige Volk
Israel erwecken. Denn erst dann, wenn den jüdischen Menschen von
Christen eine tiefgreifende
Liebe entgegengebracht und für sie
fühlbar wird, öffnet sich ganz Israel für ihren, vom
ewigen Gott zu diesem Volk gesandten Retter und von den Juden
verkannten und gekreuzigten Christus. Dann schließt sich auch
ganz Israel der Himmel
wieder auf und antwortet ihm ebenfalls.
Nur durch eine ganz neue Erfahrung der ihnen entgegengebrachten, vom
Lamm Gottes
vorgelebten Liebe werden die Juden ihren vom lebendigen Gott
geschickten König,
den sie vor ca. 2000 Jahren an´s Kreuz geschlagen hatten, als
solchen
erkennen
und Jesus Christus, hebräisch Jeschua
HaMaschiach, als das
Fundament ihres
Lebens betrachten und ihren
auferstandenen Retter
annehmen. Denn Gott spricht auch heute noch zu Zion: Du bist mein Volk!
Die Entstehungsgeschichte der Homepage
Der Verfasser der Homepage lebte in der Vergangenheit zunehmend
zurückgezogen in
einer mehr oder weniger furchtbetonten Beziehung zu Gott und zu den
Menschn und erlebte so
den
viele Jahre lang scheinbar vor ihm verschlossenen Himmel. Er erhielt
von Gott keine Antwort auf seine Fragen. Eine Zukunftsangst nahm in ihm
immer
mehr Raum ein.
Vom
Lebensmut fast verlassen begann er schließlich, wenn auch anfangs
noch
sehr zögerlich, jahrelang nach der Liebe Gottes zu suchen. Der
lebendige Gott ließ sich mit einer Erwiderung
sehr viel Zeit, antwortete ihm aber schließlich in einer
scheinbar ausweglos gewordenen Situation, in der er sein Vertrauen auf
den Gott Israels fast völlig verloren hatte, auf eine nicht
vermutete Art
und Weise.
Durch das Heilungsgebet von Siegfried Müller vom Missionswerk
Karlsruhe,
vormals Missionswerk "Der Weg zur Freude", konnte der
Schreiber dieses Textes
im Jahr 1991 eine fühlbare, spontane Aufrichtung und
Stärkung seiner Seele sowie die hautnahe und fühlbare
Gegenwart eines
vorbehaltlos
liebenden Vaters erleben.
Siegfried Müller, heute Pastor der Christus Kathedrale in
Karlsruhe, sprach dem
Verfasser dieser Homepage in einem persönlich an ihn gerichteten
Brief mit dem Wort Gottes aus Jesaja 35, 1-7
Heilung seiner Seele zu.
Mit dem Lesen dieses Briefes erhielt der
Verfasser dieser Internetseite vom
Sohn Gottes
begleitet von einer körperlichen Erscheinung auf wunderbare
Art und Weise Trost und Mut. Er, der große Gott des Himmels,
heilte Seele und Geist.
Aber der der
Schreiber dieses Textes
erhielt
nicht nur seelische Heilung, sondern er verspürte
es auch ohne ein Wort ganz deutlich, daß ihm seine Sünden
vergeben
waren. Von nun an vertraute und handelte der Schreiber des Textes
wieder von der erlebten Liebe Gottes getragen, und
er erwachte nach und nach aus seiner geistlichen Erstarrtheit und
Depression, weil er sich von Gott wertgeschätzt wußte und
überwand mit Gottes Hilfe nach und nach die Mauern seiner Angst.
So lernte er seinen Gott als einen liebenden und fürsorglichen
Vater kennen, der in seiner großen Not eingegriffen hatte.
"Gott ist es, der dir Hoffnung gibt, von Fesseln dich befreiet. Gott
ist es, der dein Leben liebt und in der Angst erneuet. Du findest deine
Sicherheit im Schatten seiner Flügel. Dein Schutz und Schild ist
allezeit sein Wort, der Wahrheit Siegel."
Nach Matthias Jorissen
So groß
ist unser Gott, und er gebrauchte dazu auf wunderbare Weise Pastor
Siegfried Müller vom heutigen Missionswerk
Karlsruhe.
Vielen Dank Herr Jesus, daß es dich wirklich gibt! Vielen Dank
und Gottes reichen Segen auch an Pastor
Siegfried Müller und sein Mitarbeiterteam.
.
Es muß der Auferstandene, Jesus Christus, selbst gewesen sein,
der ihn so
wunderbar berührte und ihn liebevoll umfing. Er selbst muß
es
gewesen sein, der mit
seiner Liebe das
bereits verloren geglaubte Vertrauen des Schreibers dieses Textes
zurückgewann. Diese für ihn körperlich fühlbar
empfundene Gegenwart des Herrn war wie ein Verprechen, daß so
ähnlich
klang wie: "Ich bleibe alle Tage bei Dir (vgl. Matthäus 28, 20)
und werde dich behüten
und bewahren auf all deinen Wegen (vgl. Psalm 91, 11) und dich mit
meinen Augen leiten (vgl. Psalm 32, 8) und
dir wird niemand ein Leben lang widerstehen können (vgl. Josua
1, 5)."
Jetzt, erst nach dieser Berührung kehrte das Vertrauen zu seinem
lebendigen Gott und zu
den
Mitmenschen wieder zurück, und der Verfasser dieser Homepage
verlor spontan einen großen
Teil seiner
Menschenfurcht.
Das Wort "Vertrauen" war ihm in der Zeit davor mehr als zu einem
Fremdwort geworden. Er konnte noch bis vor Kurzem seine Bedeutung mit
dem Verstand einfach
nicht mehr erfassen und begreifen.
Weil er es beim Lesen des Briefes
von Pastor Siegfried Müller spürbar erleben durfte, was
Vertrauen heißt, wurde es
ihm sogar nach und nach voller Dankbarkeit und Freude zur
Gewißheit, daß er doch ein vom lebendigen Gott geliebter
Mensch sein mußte, der vom Vater im Himmel wertgeschätzt
ist. Etwas, was in
seiner Seele vollkommen
verkrümmt war, war wieder gerade geworden. Halleluja!
Voller Dankbarkeit darüber, daß in den Schreiber dieses
Textes nun wieder Leben eingekehrt war, kam er zu der wunderbaren
Erkenntnis:
"Der Bedränger, der mich nicht losließ und verderben wollte,
gedachtet es böse mit mir zu machen, aber mein Gott
gedachte es gut zu machen. Er ist noch heute mit denjenigen, die ihn
fürchten, genauso wie er einst mit den Vätern seines Volkes
gewesen ist. Er führt auch uns, die wir ernstlich nach ihm suchen,
heute noch aus der Knechtschaft heraus und gibt uns einen kindlichen
Geist in unsere Herzen, den Geist seines Sohnes, durch den wir rufen:
Abba, lieber Vater!"
So wie ein schmerzendes Auge, aus dem eben ein Splitter entfernt wurde,
diesen
hinterher noch lange als immer noch vorhanden signalisiert,
benötigte der Schreiber dieses Textes noch einige Zeit
für das Wiedererlangen des Bewußtseins, sich von Gott
wirklich angenommen und geliebt zu wissen. Er begriff es nur langsam:
Der
lebendige Gott hatte ihm in einem einzigen Augenblick sein zerbrochenes
inneres,
geistiges
Rückrad wieder
zusammengefügt und aufgerichtet, damit einen Großteil seiner
großen Angst
abgenommen und den
Geist der nach Titus
2, 11 alles tragenden Gnade zurückgeschenkt. Nun galt all
seine
Sorge dem weiteren Erhalt der Liebe Gottes und der Gewißheit
danach, daß sie ihm auch sein für ihn unsichtbarer
Bedränger, vor dem er sich nach wie vor noch sehr fürchtete,
nicht wieder wegnehmen würde. Denn er, der ihm über sein
"Maul", und der Verfasser dieser Homepage vermutet, daß es sich
hierbei um das "Maul" nach Offenbarung 13,
5 handelt (vgl. auch im Kapitel "Das
selbstheilende, lästerliche "Maul" nach
Offenbarung
13,
5-6, welches niemand zu hassen vermag, auch nicht die Anhänger des
Islam"), ständig die
Schuld an allem gab, wollte dennoch nicht von im ablassen und der
Verfasser dieser Homepage fürchtete sich nach wie vor sehr vor
seinem Zorn, da sein für ihn unsichtbarer
Bedränger nun einen großen Teil seines Einflusses auf
ihn
verloren haben mußte, denn er fühlte sich jetzt von Gott
wieder wertgeschätzt.
Der Schreiber dieses Textes fürchtete
sich
fernerhin vor ihm, weil er jetzt innerlich wieder soweit aufgerichtet
irgendwann den Mut
zur Konfrontation gegen die Lästerungen des "Maules" finden
würde, den
Mut, sich bewußt
für die Menschen zu entscheiden und damit sich gegen seinen
Bedränger
zu
stellen.
Ihm wurde zu diesem Zeitpunkt bewußt, daß es
sich bei den ihn bedrängenden und lästernden Stimmen nicht um
die Stimmen von Menschen aus seinem
Umfeld handelte, sondern um Automatismen, um etwas Künstliches wie
von einem Sprachcomputer herstammend, um etwas, was sprechen kann und
dennoch nicht wirklich lebt, das sich nur
der eine ausgedacht haben konnte, der große Menschenverachter der
"letzten Zeit", der Sohn des
Verderbens.
Alles Sinnen und Trachten des Verfassers dieser Homepage galt ab sofort
und in immer zunehmenderem Maße, sich dafür mit ganzer Kraft
einzusetzen,
daß dieser Bedränger in seinen verhängnisvollen Wirken
und seinen finsteren Plänen aufgehalten werden kann. Und an dieser
Stelle
bewahrheitete sich das Sprichwort:
Aus persönlicher Betroffenheit
wächst oft die größte Motivation.
Die Bibel spricht in 2.
Thessalonicher 2, 7-8 von solchen, die ihn bzw.
sein Kommen
aufhalten werden.
Erst dann, wenn diese oder wenn der, der ihn aufhält, vom Herrn
weggenommen werden wird,
wird es dem Antichrist möglich sein, seine Bosheit ungehindert
über
die Menschen der Erde auszuschütten, und sein Zorn darüber,
daß er aufgehalten wurde, wird sich erst dann entladen. Dann erst
wird er sich, in
dem,
was er vorhat, zu tun, frei entfalten können und vor den Menschen
als der Böse, der in Wahrheit die Menschen verachtet, offenbart
werden:
"Denn es regt sich schon das
Geheimnis der Bosheit; nur muß der, der es jetzt noch
aufhält, weggetan werden, und
dann wird der Böse offenbart werden. Ihn wird der Herr Jesus (bei
seiner Ankunft auf dieser Erde, dann wenn der Tag des Herrn wirklich
sein wird)
umbringen mit dem eines Mundes und wird
ihm ein Ende machen durch seine Erscheinung, wenn er kommt."
(Hervorhebung
und ergänzender Klammertext durch den
Verfasser dieser
Internetseite)
Und der Schreiber dieser Webseite ist davon überzeugt, daß
die eigentliche Person, die den Bedränger heute noch aufhält,
Jesus Christus selbst ist. Und das Lamm Gottes ist es auch, das den
Sohn des Verderbens in der Gestalt des ersten apokalyptischen Reiters
nach Offenbarung
6, 1-2 mit dem Wort "Komm!"
herbeirufen wird, dann, wenn er, nachdem er von einem Engel und
gottesfürchtigen
Menschen aufgehalten wurde, als der "Böse" offenbart werden
wird.
Und erst dann, wenn dieser Engel, und der Schreiber dieses Textes nimmt
an, daß es der Erzengel Michael ist (vgl. Daniel
12, 1 lt.
Einheitsübersetzung u. das im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter" Geschriebene), beiseite tritt und infolge
dessen derjenige Mensch, der den Antichristen noch
aufhält, nun weggenommen wird (vgl. 2.
Thessalonicher
2, 6-8 ), dann erst wird das Verderben ganz plötzlich und
unerwartet über diese Erde
hereinbrechen.
Jesus Christus und seine Helfer bewirken es also, das Aufhalten des
"Menschen der Bosheit". Es geschieht demnach
auch
mit Hilfe von
bzw. mit Hilfe eines Menschen so lange, bis Jesu geliebte
Braut, die wahre Gemeinde, von der Erde entrückt worden ist, kurz
bevor der ganze bis dahin sich angestaute Zorn des Sohnes des
Verderbens über sie in voller Wucht hereinbrechen wird.
Und sie,
die wahre Gemeinde, ist es auch, die durch die rettende Liebe ihres
himmlischen
Bräutigams, solange sie noch auf dieser Erde verweilt, vor dem
Bedränger bewahrt bleiben wird und mit ihr alle übrigen
Menschen der Erde.
Und der, dem durch seinen Bedränger bislang Ungerechtigkeit
geschah, denjenigen wird Jesus Christus, der die rechte Hand Gottes,
also sogar Gott selbst ist, gebrauchen. Und ihm, den die Bibel als den
"in Fesseln Gekrümmten" nach Jesaja
51, 12-16 beschreibt, wird Gerechtigkeit widerfahren (vgl. nochmals
im Kapitel "Wenn
der, der den Mensch der Bosheit aufhält,
weggenommen wird, kommen die
apokalyptischen Reiter").
Durch ihn, d.h. denjenigen, der den Bedränger eine Zeit lang
aufhält, wird die vom "Maul" des Antichristen nach Offenbarung 13,
5-6 zu Boden getretene Wahrheit ein Stück weit aufgerichtet
werden. Und diese, seine Wahrheit wird ihn, der von seinem
Bedränger lange Zeit betrogen wurde, rechtfertigen und vor ihm
retten:
"Habe deine Lust am HERRN; der
wird dir geben, was dein Herz wünscht. Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf
ihn, er wird's wohlmachen und wird deine Gerechtigkeit
heraufführen wie das Licht und dein Recht wie den Mittag.
Sei stille dem HERRN und warte auf ihn. ..." (Psalm 37, 4-7)
Übrigens ist damit der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja
51, 12-16, den sein Bedränger, der ihn derart festhält,
so
daß er sich alleine nicht mehr befreien kann, nach der meiner
Meinung des Verfassers dieser Homepage eines der am markanntesten
Endzeitzeichen, die für die sogenannte
"Zeit
des Endes" angekündigt sind (vgl. in der Seite [Zeit des Endes] unter der Rubrik "Was sind die wichtigsten
angekündigten Endzeitzeichen?" im Kapitel "Der
"in Fesseln Gekrümmte" nach Jesaja 51, 12-16, ein Symbol der Gnade
Gottes, oder Gott kommt und schweigt
nicht").
Der Schreiber dieser Internetseite bekannte, nachdem der Gott des
Himmels ihn berührt und aufgerichtet hatte, jetzt mutig geworden
vor seinem Erlöser
seine eigene Schuld. Hier konnte nur einer und eines helfen, nur
derjenige, der ihn, auch den Schreiber dieses Textes persönlich
lieb gewonnen hatte, der
Heiland und sein reinigendes Blut, das Opferlamm Gottes, das wegen der
Sünde der Menschen
hingegeben wurde, damit sie so vor dem lebendigen Gott gerechtfertigt
sein können.
Aber zu sehr war er noch
von Schuldgefühlen und Minderwertigkeitskomplexen gefesselt. Er
betete
ähnlich dem König David in Psalm 38 um
Vergebung seiner Sünden, denn er war persönlich an seinen
Mitmenschen
schuldig geworden. Er hatte kein Selbstvertrauen, kein Vertrauen mehr
zum lebendigen Gott, zu
den Menschen und keine Liebe mehr zu sich selbst und seinem
Nächsten.
Regelmäßig wiederkehrende Alpträume
und Gedanken der Angst, der Gewalt, des Hasses und der Unzucht hatten
ihn Jahre lang in ihren
Bann gezogen, mit der Zeit verändert und ihre Spuren tief in
seiner Seele
eingegraben.
Er lebte bis dahin völlig zurückgezogen in einem Wechselbad
der
Gefühle, die durch die Angst vor seinem Bedränger, vor
Mitmenschen und sich selbst bestimmt waren. Er hatte zu diesem
Zeitpunkt der persönlichen Begegnung mit seinem Gott aber nur ein
sehr
verwaschenes Bild von seinem Bedränger und
er kannte die Bibel nur vom darin gelegendlichen Lesen. Das, was ihm
einen klaren Blick hätte geben können, das mutmachende Wort
Gottes aus der Bibel und die Kraft des Heiligen
Geistes, die der Leser vom Wort des Lebens anschließend
empfängt,
waren ihm noch zu wenig vertraut gewesen.
Aber durch das Eingreifen Gottes war
er nun mit einem Mal wieder in der Lage, auf seine Mitmenschen als von
Gott gewollte, erschaffene und geliebte Geschöpfe zu achten und z.
Beispiel solche zu erkennen, die der praktischen Hilfe bedurften oder
auf ein ermutigendes Wort warteten. Er faßte nach seinem
Heilungserlebnis, bei dem das Vertrauen zum himmlischen Vater und zu
den Mitmenschen wieder hergestellt worden war, mit Gottes Hilfe
Mut zu einem Leben in der Liebe und hoffte und baute allein auf sie. So
gewann
er nach und nach wieder Selbstvertrauen.
War sie
es doch, die Liebe Gottes, die von ihm ausgeht und die Jesus Christus
nun auch ihm gebot. Und Furcht ist
nunmal nicht in der Liebe. Also weg damit! Und es war ihm, als wollte
Jesus Christus selbst ihn trösten:
"Du brauchst nicht mehr
ängslich zu sein. Auch du darft leben und volles Genüge
haben,
und dein Leben wird ein erfülltes Leben sein, und auch du, der du
bislang ohne eigenen Willen warst, wirst die Lüge und den
größten Feind der Menschheit, der von der Lüge lebt,
verachten."
Und der
lebendige Gott vergab ihm seine bisherige Tatenlosigkeit und seine
Schuld, denn der Verfasser dieser
Homepage hatte auf die große Güte und die tiefe
Menschenliebe des gekreuzigten Jesus
geschaut.
Und der Schreibe dieser
Webseite konnte sich nun nach und nach auch selbst vergeben und wieder
selbst achten und annehmen, denn der lebendige Gott hatte es ja
offensichtlich vorher
auch bereits getan. Warum sollte er sich in diesem Punkt über Gott
stellen? Er fühlte sich jetzt wieder als ein gleichwertiger und
von Gott gewollter
und
geliebter Mensch. Es
brauchte wie gesagt aber alles viel Zeit und Geduld. Gott
jedenfall hatte beides. Er wartete mit offenen Armen geduldig darauf,
daß er sich besinnen würde, um zum liebenden Vater
heimzukehren, denn er hatte ihm durch sein Wort in der Bibel noch viel
zu sagen.
Damit war nun endlich die Macht der Sünde über
seinem Leben ganz zerbrochen und der Bedränger hatte kein Anrecht
mehr
an ihm. Ab jetzt gehörte er zur Herde des guten Hirten und konnte
so wie der Psalmist fröhlich bekennen:
Denn er wußte es aus der Bibel:
Der lebendige Gott schenkte nun zunehmend, daß sich der Schreiber
dieses Textes gegen seine auch jetzt nicht abreißen wollenden
Albträume in der Nacht und die aggressiven
Stimmen am Tag innerlich mutig und bewußt beständig zu
wehren begann. Dies beschützte
ihn immer neu vor deren Zielen und Folgen, zwischenmenschliche Distanz zu
erzwingen. Mit der Hilfe des lebendigen Gottes Israels begann
der
Verfasser dieser Internetseite sich nicht nur furchtlos und
bewußt dagegen zu
wehren, sondern
unter Anlegung der Waffenrüstung Gottes regelrecht dagegen zu
kämpfen und siegreich zu sein. Denn er wußte es nun,
daß einer, der den heiligen Geist lästert, indem er diesen
mit einem lügenbehafteten "Maul" nachahmt und so die ahnungslosen
Menschen gezielt verdirbt, vom lebendigen Gott des Himmels keinerlei
Gnade mehr zu erwarten hatte. Warum sollter der Schreiber dieses Textes
dann selbst noch Skrubel haben und darauf hoffen, daß der, wer
das "Maul" nach Offenbarung
13,
5-6 besitzt, sich irgendwann ändern wird und von seinen
ursprünglichen Absichten abläßt? Nein, wem das "Maul"
nach Offenbarung
13,
5-6 gegeben ist, denjenigen mußte man rigeros ablehnen und
bekämpfen, indem man ihn bloßstellt. Denn auch Jesus
Christus wird persönlich gleich nach seiner Ankunft auf dieser
Erde, dann wenn die Erde von ihm gerichtet werden wird, den
Antichristen, den Verursacher des "Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 und zwar ohne ein Gericht, d.h. ohne irgend eine Anhörung
und ohne daß ihm Raum zur Verteidigung gegeben wird, sofort
lebendig in den "feurigen Pfuhl, der mit Schwefel brennt" (gemeint ist
der Ort der ewigen Gottesferne, der Hades), werfen (vgl. Offenbarung
19, 19-20).
Diese Konsequenz stärkte das
Selbstvertrauen des Verfassers dieser Homepage und nahm ihm die Angst
vor dem Haß auf das "Maul" und davor, sich durch diesen Haß
selbst vor dem lebendigen Gott des Himmels zu versündigen.
Weil er ihm auch in diesem Punkt vertraute, wurde der
Schreiber dieses Textes vom lebendigen Gott Israels später sogar
mit der lang ersehnten glücklichen Ehe und einer
eigene Familie beschenkt.
So wurde übrigens
acht Jahre
später das so wichtig gewordene Wort der Bibel in
Titus
2, 11 bei der
Eheschließung dankbar zum gemeinsamen Trauspruch gewählt.
Bereits ein Jahr danach durfte der Schreiber dieses Textes bei der
Geburt des ersten Kindes und sechs
Jahre später während der Geburt des dritten Kindes erneut
eine besondere Gnade des heilenden und stärkenden Eingreifens
Gottes an
seiner Ehefrau miterleben. Bei diesen beiden Geburten zeigte Gottes
sichtbares Wirken und Heilen sehr deutlich, daß Kinder ein
ganz besonderes und wunderbares
Geschenk des
Himmels sind und daß er mit ihnen eine Ehe wirklich segnet.
Jetzt, nachdem der Schreiber dieses Textes so intensiv die
väterliche Liebe und Zuwendung Gottes
gespürt hatte, begann er sich immer mehr danach zu sehnen und
danach, sie nicht wieder zu verlieren. Es entwickelte sich ein
unbändiger Hunger nach dem Wort Gottes und eine große
Sehnsucht nach seiner Liebe und Nähe. Denn der himmliche Vater
erweckte in ihm ein starkes Verlangen danach, mit Lust und Liebe eng an
ihn
gebunden zu leben.
Nun wurde ihm vom guten
Geist Gottes die geistigen Augen geöffnet. Es wurde außerdem
das brennende Bedürfnis in
ihm wach, die erfahrene Freude, ein geliebtes Kind Gottes geworden zu
sein, mit anderen Menschen zu teilen. Denn er hatte das frohmachende
Wort Gottes als
einen Durchbruch zur Freiheit für sein Leben erlebt.
Der Schreiber dieses Textes war zuvor über seine Situation
zornig, voller Selbstmitleid und Resignation
gewesen. Aber
der lebendige Gott fragte
nicht, wer er war und welchen Ruf er hatte. Er interessierte sich auch
nicht für seine Vergangenheit, in der er durch seine Untreue und
einem Mangel an Vertrauen an ihm schuldig geworden war. Er griff
einfach liebend, helfend und heilend ein. Ohne
daß der Verfasser dieser Internetseite irgend einen Beitrag von
seiner Seite leisten konnte, gab er ihm Trost und legte ihm sein Wort
aus der Bibel in seinen danach hungrig gewordenen Mund. Hierdurch
bewieß er ihm seine Treue.
So konnte der Verfasser dieser Homepage wie einst Dietrich Bonhoeffer
aussprechen:
„Nicht
die Angst vor dem Tag, nicht die Last der Werke, die
ich zu tun vorhabe, sondern der Herr weckt mich alle Morgen. Er weckt
mir das
Ohr, daß ich höre wie ein Jünger. So heißt es vom
Knecht Gottes. Bevor sich das
Herz der Welt aufschließt, will Gott es sich erschließen.
Bevor das Ohr die
unzähligen Stimmen des Tages vernimmt, soll es in der Frühe
die Stimme des
Schöpfers und Erlösers hören. Die Stille des ersten
Morgens hat Gott für sich
selbst bereitet. Ihm soll sie gehören.“
(Zitat von Dietrich Bonhoeffer in Anlehnung an Jesaja 50, 4)
Und in Sprüche 20, 12-13 finden wir dazu die Bestätigung:
"Ein hörendes Ohr und ein
sehendes Auge, die macht beide der HERR.
Liebe den Schlaf nicht,
daß du nicht arm wirst; laß deine Augen offen sein, so
wirst du Brot genug haben."
Der Schreiber dieser Homepage war bisher untröstlich über
sein Versagen gewesen, aber im Nachhinein tröstete ihn folgender
Ausspruch eines unbekannten Lehrers:
"Christen
unterscheiden sich von anderen Menschen nicht durch den Glanz ihrer
Taten, sondern darin, wie sie mit ihrem Scheitern umgehen."
Dieser nachdenklich stimmende aber zugleich mutmachende Ausspruch zeigt
deutlich, daß Christen keine Übermenschen sein sollen.
Sondern aus eigener Kraft wirken zu wollen, macht mehr Schaden als
Nutzen.
Stärke in der Kraft des Herrn zu suchen, die kleine Kraft, die man
besitzt, in das Licht Gottes zu stellen, das ist die wahre Quelle der
Kraft für jeden neuen Tag und der Freude im Herrn.
Und so sollen wir auch jeden Tag unser Opfer des Dankes darbringen.
Und der lebendige Gott, der Gott Israels, sandte dem Verfasser dieser
Homepage sein Wort. Und mit seinem Wort schenkte er ihm wieder
Lebensfreude. Und dieses Wort war es, was ihn weiter gesunden
ließ. Es war die himmlische Medizin im Kampf gegen seine
Angst vor seinem Bedränger und vor den
Menschen, der ihn damit so viele
Jahre wie mit Fesseln gebunden und gefangen gehalten hatte. Und dieses,
sein gesandtes Wort machte ihn frei, erettete
ihn und ließ ihn leben, daß er nicht starb. Und dies tut es
und das darf er mit
Freude bezeugen, bis heute.
Der Schreiber dieses Textes lernte nun, jeden Tag neu, dankbar zu sein
und aus der Kraft
Gottes
zu leben. Und der Gott des Himmels segnete ihn, brach die Macht seiner
alles wie betäubenden seelischen und körperlichen Schmerzen
und erweiterte sogar sein Gebiet.
Und darum möchte er auch nach dem
Wunsch seines himmlischen Vaters gehorchend die guten Werke Gottes von
Herzen gern
erzählen und dies mit Freuden tun. Denn es tut dem Menschen und
seiner
Seele gut, wenn er das Gute erwählt und sich abwendet vom
"Bösen". Dann und nur dann wird auch sein Herz überlaufen vor
Freude und sein Leben kommt zu seinem eigentlichen Ziel.
Genau darum möchte der Schreiber dieses Textes die
frohmachende Botschaft vom Kreuz Jesu Christi mit dieser Internetseite
hinaustragen in die Welt.
Denn er, unser Erlöser ist von den Toten auferstanden, und er ist
der
Sohn Gottes, und er wird sehr bald wiederkommen! Darum ist es der
großer Wunsch des Verfassers dieser Homepage, daß die
frohmachende Botschaft vom Kreuz, so
wie sie ihn erreicht hat, auch andere im Zentrum ihrer Not trifft und
auch ihrer Gefangenschaft ein Ende setzt, in welcherlei Gestalt sie
auch auftritt, und auch ihre Lippen zum
Danksagen löst. Denn im Kreuz seines Sohnes ist der das Verlorene
dieser Erde suchende lebendige Gott mit uns zum Ziel gekommen.
Die Anfänge dieser vorliegenden schriftlichen Ausarbeitung zur
Offenbarung des
Johannes reichen bis in das Jahr 1996 zurück. Bereits zuvor
verfaßte der Schreiber dieses Textes spontan mehrere Traktate und
Briefe zu seinem ihm auf dem Herzen liegenden Thema.
Der Ursprung der schriftlichen Ausarbeitung zur
Offenbarung des
Johannes ergab sich
aus der
brennenden Suche nach der Liebe
Gottes in der großen
Trübsal und im
Verständnis zu den Dingen, die während der Endzeit
geschehen
werden.
Dabei entwickelte sich eine nach und nach lebendig werdende Vision,
die die Interpretation der biblischen Bildersprache des letzten Buches
der Bibel ermöglichte.
Alle offenen Fragen zur
letzen
Zeit kann die so entstandene Ausarbeitung nicht beantworten, aber es
liegt am
Herzen des Verfassers dieses Textes, daß er zumindest zu einem
Leitfaden werden kann.
Die Bibel, das Wort
Gottes stellte dazu einen wichtigen Motor dar, da sie eben gerade
dazu auffordert, hoffnungsvoll und mit offenen Augen im Hinblick auf
die Zukunft zu
blicken. In ihr und so wurde festgestellt, wird den Gott liebenden und
seinem Sohn Jesus Christus nachfolgenden Menschen die Bewahrung vor dem
zukünftigen Zorn Gottes
sogar versprochen. Dabei ist es für den Suchenden sehr wichtig,
sich gemäß 1. Thessalonicher 5, 19-21 am Wort
Gottes zu orientieren, immer
alles
zu
prüfen und bei allem das Gute festzuhalten, ja zu
hüten wie
einen
Schatz.
Jetzt aber, da der Verfasser dieser Homepage die geschenkte Gnade des
lebendigen Gottes erfahren
hatte,
erkannte er die Wahrheit, die uns die Bibel hierüber
sagen möchte. Er konnte sich auf die Wiederkunft Jesu wieder
richtig freuen und danach sehnen. Denn die Bibel hatte ihm statt Gottes
Zorn ein kommendes großes Fest der Freude angekündigt und
daß die wahre Gemeinde Jesu Christi, seine Brautgemeinde, der er
angehören
darf, den Zorn Gottes nicht sehen wird. Er ruft anlehnend an Häbräer
9, 28
nun gerne und voller Freude im Hinblick auf das Entfliehen vor dem
kommenden Verderben aus:
"Und dennoch, es bleibt dabei. Zum
zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern
denen, die auf ihn warten, zum Heil."
Der Schreiber dieser Homepage erlebte die letzten Jahrzehnte aber nicht
nur als eine Zeit der besonderen inneren und äußeren
Bedrängnis und als Krankheit und Leid, sondern auch als der
liebenden und bewahrenden Gnade und der Führung des lebendigen
Gottes.
Auch wenn sich die äußeren Umständen nicht
grundlegend veränderten, führte ihn der wieder deutlich
spürbar gewordene gute Geist Gottes zunehmend in eine neue bisher
nicht gekannte Art von innerlicher Geborgenheit in Gott und Freiheit.
So konnte er
bis heute geistliche
Schätze sammeln, die er gerne mit anderen teilen möchte. Auf
diese Weise
entstand auch die Homepage und entwickelte sich zu einem theologischen
Angebot bezüglich
der bewahrenden und
nichtaufhörenden Liebe Gottes.
Um dem
lebendigen Gott die
Ehre zu geben, befaßte er sich also nach dem
Schlüsselerlebnis der Gegenwart Gottes
wie bereits gesagt näher mit der
Bibel, auch um in der Heiligen Schrift nach einer Bestätigung zur
wiedergefundenen, nichtaufhörenden Liebe Gottes zu suchen.
Welches Buch der Bibel sonst konnte deutlicher Gottes Treue oder
Nichttreue zu seinem Wort beinhalten als die Offenbarung des Johannes.
Wenn die Gerichte Gottes der letzten Zeit alle Menschen treffen
sollten, wo bliebe dann die Liebe Gottes zu den Seinen?
So wählte
der Sucher
für sein Bibelstudium gerade das letzte, nicht gerade leichteste
Buch
der Bibel aus, um sich in diesem Punkt Klarheit zu verschaffen, der ihm
in der
Vergangenheit im Zusammenhang mit den gehörten und ihn sehr
ängstigenden Stimmen so viel Kopfzerbrechen bereitet hatte, auch
wenn ihm das
Lesen in der Offenbarung des Johannes anfänglich zusätzliche,
massive Angst
machte.
Aber immer wieder kamen die gleichen treibenden und auf eine Antwort
drängenden Fragen an die
Oberfläche, von denen er sich selbst persönlich betroffen
fühlte und die
wie folgt formuliert werden
können:
Müssen in der letzten Zeit wirklich Gerechte fallen, damit viele
gerettet werden?
Läßt der gute Hirte Jesus dann die Seinen
einfach los, oder hat beispielsweise das Wort aus der Bibel,
geschrieben in Josua 1, 5
(Jahreslosung 2006 von der Direktion der Brüder-Unität in
Herrnhut), nach wie vor, also auch zur "Zeit des Endes"
uneingeschränkte Gültigkeit?
Ist es der falsche Prophet, der in der ersten Hälfte der
großen Trübsal in der Gestalt des Maules" nach Offenbarung
13,
5-6 auftreten und in Offenbarung
13, 11-18 und Offenbarung
19, 20 beschrieben wird, der den Verfasser dieser Homepage
ständig so verspottet?
Was unterscheidet den falschen Prophet von dem von Jesus Christus
gesandten Tröster
nach Johannes
16, 7-11, dem heiligen Geist Gottes?
Ist er tatsächlich eine eigene
Person und kann man ihn auf irgend eine Art und Weise
aus eigener Kraft aus seinem Leben verbannen?
Was spricht die
Bibel über dessen Ende und wann soll es kommen?
Ist der Antichrist vielleicht
selbst
der
Schöpfer bzw. Erbauer des falschen Propheten, welcher lediglich
sein
Vorhaben
der Verführung von Menschen in die Realität umsetzen hilft
und
damit auch selbst der eigentlicher Verursacher der für den
Schreiber
dieses Textes bereits spürbaren Bedrängnis?
Und was hat es in diesem
Zusammenhang mit der großen Hure Babylon nach Offenbarung
17, 1-9 auf sich, wer ist sie wirklich?
Der Schreiber dieses Textes brachte sich von der Hand des lebendigen
Gottes gestärkt in die örtliche, landeskirchliche Gemeinde
in Oberlosa ein und
hörte
außerdem regelmäßig jeden Sonntag Rundfunkansprachen
von Siegfried Müller
und anderer Missionswerke.
Er begann sich, um sich bzgl. der oben aufgeführten Punkte endlich
Klarheit zu verschaffen, nach und nach
zusätzlich durch Studium von
Literatur
ausgiebig
und tiefgründiger mit der Frage nach der nicht
aufhörenden Liebe Gottes und der
Wiederkunft Jesu Christi zu befassen und ließ sich zunehmend
wieder von
Gott gebrauchen. Das geschriebene Wort Gottes brachte gleich einer
himmlischen Medizin wieder Hoffnung und Sinn in sein Leben
und ließ ihn zu dem zurückfinden, wie es ursprünglich
gemeint ist.
In seinem
konservativ gewordenen Leben geriet jetzt so einiges in Bewegung. Und
so schenkte ihm, nachdem er Mut und Vertrauen dazu fand, für
andere sorgen zu können, der große, gütige Gott eine
sehr liebe Frau, mit der er im Rahmen der gottgewollten Ehe eine
Familie gründen durfte.
"... Die Liebe
ist ganz natürlich, ... sie ist die erste Bewegung des Herzens.
...
Die Hoffnung
ist entschieden das größte Wunder der Gnade. ...
Denn Glaube sieht nur, was ist. Sie aber sieht, was sein wird. Und Liebe
liebt nur, was ist. Sie aber liebt,
was sein wird."
ein Zitat von Charles
PÉGUY zu Liebe – Glaube – Hoffnung
Der lebendige Gott begann den Schreiber dieses Textes in einem
längeren, bis zur Gegenwart andauernden Prozeß Stück um
Stück aus seiner geistlichen Ohnmacht und Resignation zu befreien.
Er
half ihm bei seiner ernsthaften Suche im Wort Gottes fündig zu
werden und
bewirkte so eine neue Sichtweise der Dinge und daß der Verfasser
dieser Homepage dadurch
aus seiner inneren Lähmung erwachte. Er wurde zunehmend
lebendig und
voller Hoffnung,
faßte wieder Mut, zu Gott und den Mitmenschen Vertrauen und
agierte zunehmend, statt nur ängstlich zu reagieren. Gott
antwortete ihm durch
sein
Wort in der Bibel und ließ sich über seinen uns allen
geschenkten und geliebten Sohn
Jesus Christus, seine den Menschen offenbarte Gnade,
wieder finden. Dieser öffnete sprichwörtlich vor ihm eine
Tür, die ihm bis heute niemand
verschließen konnte (vgl. Offenbarung 3, 8-10).
Diese Homepage ist das Resultat des in der Geborgenheit
Gottes mündig geworden seins und des Wiederagierens. Sie ist von
Gottes gutem Geist getragen und geschenkt. Sie stellt den Weg der
persönlichen Aufarbeitung der Dinge, die den Verfasser dieser
Internetseite in der Vergangenheit viele Jahre quälten, dar.
Dankbar über seine Hilfe möchte
er auch andere Suchende an der Erfahrung mit dem lebendigen Gott
teilhaben lassen und darin bestärken, im Herrn das Heil zu suchen.
Der
Schreiber dieses Textes entdeckte darüber hinaus
in der heiligen
Schrift,
wie die Liebe Gottes noch mitten in den in der Offenbarung des Johannes
angekündigten und bald kommenden
Gerichten über die
Feinde Gottes Menschen sucht,
von ihren Sünden erlöst und sogar in der allerletzten Zeit in
Jesus Christus mit Gott
versöhnen wird.
Ihm begegnete die große Liebe Gottes in
besonders
starkem Maße ebenfalls in den Rundfunkpredigten von Pastor
Wolfgang Wegert,
Gemeinde und
Missionswerk Arche in Hamburg, mit dem sich der Verfasser dieser
Homepage auch heute noch sehr verbunden fühlt.
Der Feigenbaum ergrünt,
Jesus Christus kommt bald
wieder
Der Feigenbaum, das heiliges Volk Gottes, treibt wieder
Blätter
Willi Buchwald beschreibt in seinem Buch mit dem Titel „Israel
und die Zukunft der Welt“ im
Kapitel „Die Wiederkunft Jesu Christi“ auf Seite 132 im
dortigen Abschnitt mit der
Überschrift „Der Feigenbaum Israel“ das
alttestamentarische Bild Israels vom Feigenbaum. Es liegt dem Verfasser
in der 5. Auflage vor, die 1986 in der
TELOS-Buchreihe im Brendow Verlag erschienen ist.
Bereits der bedeutendste britische Staatsmann des
20. Jahrhunderts, Winston Churchill, den wir an dieser Stelle zitieren
möchten, erkannte, daß die Zukunft nur dann besser
abzuschätzen ist, je weiter man in die Vergangenheit
zurückblickt. Er äußerte darum den überaus weisen
und bekannten Satz:
"Je weiter man in die Vergangenheit blickt, umso besser kennt man die
Zukunft."
Wenn man also in die Zukunft Israels schauen möchte, ist es
ratsam, die Vergangenheit dieses Landes gut zu verstehen.
Willi Buchwald, der ab 1959 als Evangelist im Missionswerk Neues Leben
e.V. wirkte, brachte das alttestamentarische Bild Israels vom
Feigenbaum in den Zusammenhang mit der Prophetie bzw. der sogenannten
Endzeitrede Jesu Christi, die wir bei Matthäus
24; Markus
13 oder Lukas
21 nachlesen können, zu diesem, seinem Volk, aber auch zu ihrem
Land, das nach einer Vorausschau Jesu erst in der letzten Zeit
politisch gesehen wiederentstehen soll und erst dann heilsgeschichtlich
betrachtet wieder eine Vorreiterrolle übernehmen soll.
Der Feigenbaum, der in
der Bibel Gottes heiliges Volk Israel
symbolisiert,
beginnt heute wieder sichtbar auszuschlagen. Schließlich
ist der
Feigenbaum nicht nur ein Bild für das jüdische Volk selbst (Hosea 9, 10; Joel 1, 7), sondern,
wenn von seinem Wiederergrünen die Rede ist, dann steht dies
symbolisch auch für die Wiederherstellung Israels als Staat auf
der politischen Landkarte der Erde.
Wie wir im weitergehenden Kapitel dieser Homepage mit der
Überschrift "Wir
gehören zur Generation des
wieder austreibenden Feigenbaumes", welches die diesbzgl.
Betrachtungen fortsetzt, noch ausführlicher erörtern werden,
hat das kleine, unscheinbare Wörtchen "jetzt" in Matthäus
24, 32 eine sehr weitreichende Bedeutung.
Denn mit dem kleinen Wörtchen "jetzt"
in Matthäus
24, 32 verweist Jesus auf diese von ihm angekündigte Zeit, in der
die Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt. Ab
dann bzw. auf diesen Zeitpunkt bezieht er auch seine unmittelbar
darauffolgende Formulierung in Matthäus
24, 34:
"Dieses Geschlecht (gemeint ist
dasjenige ganz bestimmte Geschlecht, das zu dem Zeitpunkt, an dem die
Zweige wieder saftig werden und der Feigenbaum wieder austreibt, gerade
lebt) wird nicht
vergehen, bis dies
alles geschieht (und Jesus Christus auf diese
Erde
zurückkommen wird)."
Auf diesen ganz markannten Zeitpunkt des Saftigwerdens und
Wiederaustreibens der Zweige des Feigenbaumes ist damit auch alles
andere bezogen, was Jesus in diesem Zusammenhang mit dem
Endzeitgeschehen und seiner Wiederkunft in Matthäus, Kapitel
24 zuvor prophezeit hatte. Und auch genau darauf bezieht er demnach
auch seine Formulierung in Matthäus
24, 34.
Denn weil in der Muttersprache Jesu Christi das hebräische Wort Dor wie auch das griechische Wort genea nicht nur für das Wort
Generation steht, sondern auch die
Dauer eines Menschenlebens bedeuten kann, ist mit dem von Luther in
Matthäus 24, 34;
Markus 13, 30 und Lukas 21,
32 übersetzten Wort "Geschlecht"
nach
Meinung des Verfassers
dieser Internetseite sehr wahrscheinlich nicht der Zeitbereich des
gesamten Menschengeschlechts, sondern der Zeitbereich für eine
einzige Generation bzw. eines
Menschenalters gemeint.
Mit seinem Bezug auf die eine ganz bestimmte Generation, nämlich
der des
wieder ergrünenden Feigenbaumes, legt Jesus in Matthäus 24,
34 einen Startpunkt fest und
schließt daran ein Zeitintervall, nämlich die Dauer eines
Menschenlebens an. So nennt Jesus Christus ganz bewußt den
ungefähren Zeitpunkt seiner Rückkehr,
obwohl ihm Tag und Stunde nicht genau bekannt sind. Er grenzt damit,
wenn man bedenkt, wieviel Zeit inzwischen vergangen ist, den
möglichen Zeitbereich seines Wiederkommens sogar relativ eng ein.
Daraus resultiert, daß die Gemeinde Jesu Christi, die noch z.T.
die
Neugründung des Staates Israel miterlebt hat, die letzte
Generation vor dem Kommen Jesu Christi ist.
Die hiermit heute bereits begonnene Wiederherstellung Israels ist
demnach ein
gewaltiges Zeichen für die unmittelbar bevorstehende
Wiederkunft
Jesu
Christi.
Und genauso legte auch der Autor des sehr
klar und verständlich geschriebenen, empfehlenswerten Buches:
"Israel
und die Zukunft der Welt" die Zusammenhänge bzgl. Matthäus
24, 32-34; Markus
13, 28-30 und Lukas
21, 29-32 aus.
Und genau darum, wegen seiner doppelten Bedeutung, wird das
hebräische Wort Dor wie
auch das griechische Wort genea,
das in Matthäus 24, 34;
Markus 13, 30 und Lukas 21,
32 von Dr. Martin Luther mit "Geschlecht"
übersetzt wurde, in moderneren Bibelübersetzungen auch wieder
als "Generation" wiedergegeben.
Die Kinder Israels werden von Gott bereits seit einiger Zeit aus den
Heidenvölkern
zurückgeholt und in ihr Land geführt (vgl. im Kapitel "Die
politische
Wiederentstehung und
geistliche Wiederherstellung Israels, denn ganz Israel soll einmal
gerettet werden"). Das gelobte Land, in
dem Milch und Honig fließen, wird so erneut vom heiligen Volk
Gottes
zurückgewonnen und auf erstaunliche Art und Weise fruchtbar
gemacht. Der
bislang dürre
Feigenbaum - das jüdische Volk - beginnt heute wieder
auszutreiben.
Das Austreiben des Feigenbaumes hat also für alle Welt
tatsächlich sichtbar
begonnen. Das
heißt aber auch, daß die Wiederkunft
Jesu Christi unmittelbar bevorsteht und zusätzlich,
daß wir, die wir zur Generation des
wieder austreibenden Feigenbaumes gehören, wenn wir zu diesem
Zeitpunkt noch leben, seine Rückkehr
wahrscheinlich sogar miterleben können!
Der Feigenbaum ist auch das Logo dieser Internetseite
Das Logo dieser Internetseite stellt einen jungen austreibenden
Feigenbaum dar und wurde deshalb ausgesucht, weil wir das Volk Gottes
immer im Blick haben sollten. Warum werden wir gleich sehen.
In Lukas
21, 29-32 weist Jesus in einem Gleichnis über
den Feigenbaum darauf hin, daß wir den Blick eben auf diesen Baum
richten sollen, um die kommenden Dinge zu verstehen. Mehr zu diesem
Thema kann auf der Seite Jesus
Christus
nachgelesen werden.
Die Früchte
des Feigenbaumes werden die ganze Erde
satt machen
Das wunderbare Bild des wieder
ergrünenden Feigenbaumes, das dem
heiligen Volk besonders in der Vergangenheit als ein großes
Hoffnungssymbol diente, soll uns heute darauf hinweisen, daß
dieser
bislang noch dürr gewesene Feigenbaum sehr bald wieder
Blätter aber auch Früchte
tragen wird, von denen die ganze Erde
satt werden soll. Laßt uns darum für den Segen, der bald von
Israel wieder ausgehen wird, beten, aber auch dafür, daß die
gegenwärtigen Feinde des Landes Israel ihre Ziele nicht
verwirklichen können. Und wer Israel segnet, wird wieder gesegnet,
so spricht die Bibel gleich an mehreren Stellen, so beispielsweise in 1. Mose 12, 3; 1. Mose 18, 17-18; 1. Mose 22, 18; 1. Mose 26, 4 und 1. Mose 28, 14. Aber
auch im neuen Testament kann darüber etwas gefunden werden, so zum
Beispiel in Apostelgeschichte
1,
8; Apostelgeschichte 13, 46; Apostelgeschichte
3, 25 ; Timotheus 4, 17 und Galater
3,
8.
.
Wie beispielsweise die Früchte des Feigenbaumes Israels aussehen
können, stellt der
Verfasser dieser Internetseite im Kapitel der Homepage "Beweise und Früchte
der kommenden
geistlichen Erneuerung
Israels- oder die 144.000 Verkünder des
Evangeliums sind die Früchte des wiederergrünten
Feigenbaumes, von denen sich die ganze Welt ernähren wird"
vor.
Aber auch ein weiteres Endzeitzeichen erfüllt
sich buchstäblich vor
unseren Augen:
In Lukas 21, 29 werden zusätzlich zum wieder
austreibenden Feigenbaum "und alle Bäume" genannt. Mit den dann
ebenfalls wieder grünenden Bäumen in Lukas 21, 29 sind die
übrigen nichtjüdischen Völker und Nationen der Erde
gemeint, von denen
gerade in den letzten Jahrzehnten nach jahrhundertelanger
Fremdherrschaft viele ihre Eigenständigkeit zurück erlangten.
Dies ist auch ein eindeutiges Ankündigungs- bzw. Endzeitzeichen, welches Jesus
Christus als Vorbote seiner
Rückkehr vorhergesagt hat.
Ein in Micha
4, 4 "Unter dem Feigenbaum" zu wohnen wird in der Bibel
übrigens als ein sehr schönes Bild für ein Leben Israels
in Frieden und Sicherheit
verwendet und deutet auf das nahende
Tausendjährige Friedensreich
hin. Die
gegenwärtige Entwicklung Israels ist damit zweifellos das
gewaltigste Zeichen Gottes, das anzeigt, daß die Wiederkunft des
Herrn und Heilandes Jesus Christus und das Anbrechen des kommenden
Reiches Gottes kurz
bevorstehen. Die gegenwärtige Entwicklung Israels wird so zum
Zeiger an der Weltenuhr. An
dieser Stelle sei auf das prohetische Wort bei Daniel
12, 1-7 verwiesen, das besagt, daß die große
Trübsal dann kommen soll, wenn das heilige Volk von Gott
wieder zusammen geführt werden wird.
Dies bedeutet aber für uns heute, daß der Beginn der
großen Trübsal bereits erreicht sein muß, denn die
Zerstreuung des heiligen Volkes Gottes hat ein Ende gefunden..
Was erwartet sehr bald die Menschen der Erde?
Der
Antichrist gibt sich für
Jesus Christus aus und täuscht damit vor, er sei Gott
Der
Antichrist zur "Zeit des Endes" stellt sich demnach einmal an die
Stelle von
Jesus Christus, und damit macht er sich selbst zu Gott.
Der Apostel Paulus nennt in 2. Thessalonicher 2, 4 den Antichrist
zur "Zeit des Endes" den Widersacher (Gottes). Und er wird es sein, der
mit großer Dreistigkeit vorgibt, daß er selbst Gott sei.
Wie ist
dies gemeint?
Wie wir gleich sehen werden, geschieht dieses Vorgeben, daß er
Gott sei, indem der Antichrist zur "Zeit des Endes" den Christus Gottes
nachahmt.
Sprich: Er wird sich für Jesus Christus ausgeben und muß
demzufolge logischerweise, bevor er dies verwirklichen kann, dessen
Wiederkunft auf die Erde herab inszenieren.
Nach 2. Thessalonicher 2, 4 wird der mit dem Widersacher gemeinte
Antichrist zur "Zeit des Endes", nachdem er sich in den in Israel
wieder existierenden Tempel setzen wird, also vorgeben, daß er
selbst Gott sei.
Wie kann er vorgeben, selbst Gott zu sein. Ist der eigentliche
Antichrist der letzten Zeit der Bedeutung seines Namens
gemäß doch lediglich derjenige, der sich für den
Christus Gottes ausgeben wird:
Denn im
Griechischen wird "anti" mit
"an
Stelle von" übersetzt, also weniger mit "gegen" als
"statt" oder "anstatt". Das
Wort „Antichrist”
bedeutet so ein sich „an Stelle von
Christus”
stellen bzw. anstatt Christus.
Der Antichrist wird sich demnach
anmaßen Jesu Platz einzunehmen
und damit zum Gegner Jesu Christi.
Der Antichrist zur "Zeit des Endes" wird demnach
unseren Herrn Jesus kopieren und dabei
verdrängen bzw.
ersetzen (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8).
So kann
man sich am ehesten vorstellen, wie massiv die angekündigte
Verfolgung der ausschließlich dem lebendigen Gott die Ehre
gebenden
Menschen während der Trübsalszeit
ausfallen muß.
Damit ist der Antichrist zur "Zeit des Endes" also eine
perfekte Fälschung Jesu Christi. Aber wieso kann er dann wie in 2.
Thessalonicher 2, 4 angegeben gleichzeitig auch Gott sein?
Wie in den Kapiteln "Warum
Jesus Christus das Recht
dazu hatte, die Sünden zu
vergeben, bzw. Beweise dafür, daß in Jesus Christus Gott
selbst den
Menschen
begegnete, daß also der Messias der Mensch gewordene Gott ist"
und "Jesu Name,
sowohl des Erhöhten als auch des
Wiederkommenden, ist ein
alttestamentlicher Gottesname - d. h. Jesus Christus ist Gott!"
deutlich geworden ist der Messias Gottes, Jesus Christus, durchaus
derjenige, der das Recht
hatte, Sünden zu vergeben. Daraus ergibt
sich zwangsläufig, und es gibst an dieser Stelle keinen anderen
Schluß, daß Jesus Christus Gott selbst
sein muß. Denn niemand anders kann Sünden vergeben als Gott
selbst.
So schreibt Paulus schließlich auch an die Kolosser
und
betituliert dort Jesus Christus mit "der
Erstgeborene vor aller Schöpfung":
"Er
ist das Ebenbild des
unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
Denn in ihm ist alles
geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das
Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder
Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
Und er ist vor allem, und es
besteht alles in ihm."
(Kolosser 1, 15-17; Hervorhebung durch den Verfasser dieser
Internetseite)
Auch der Prophet Sacharja, der in einer Vision in Sacharja 14, 4-9 die
kommende Messiasherrschaft beschreibt, nennt den kommenden Christus und
Retter dieser Welt in Sacharja
14, 5 "HERR,
mein Gott".
Aber auch der Apostel Johannes betituliert in Johannes 1, 17-18 den
Messias als den "Eingeborenen (Erstgeborenen), der Gott
ist und in des Vaters Schoß ist".
Wir sehen also: Wenn der in 2. Thessalonicher 2, 4 mit dem Widersacher
gemeinte Antichrist zur "Zeit des Endes" mit großer Dreistigkeit
vorgeben wird, daß er Gott sei, dann zeigt an dieser Stelle die
Bibel darauf, daß der sogenannte eigentliche Antimessias, der am
Ende der "Zeiten der Heiden" in Erscheinung treten wird, den Christus
Gottes nachahmen oder nachäffen, bzw. kopieren und zu ersetzen
versucht. Denn der Christus Gottes ist (der menschgewordene bzw.
personifizierte) Gott. Er ist der verlängerten Arm Gottes, der bis
auf diese Erde herabreicht.
Und darum auch, wegen seiner großen Dreistigkeit bzw.
Unverschämtheit, Gott sein zu wollen, wird der Antichrist die
große Trübsal selbst
verursachen, was diejenigen, die auf der Erde
nach wie vor dem lebendigen Gott
die Ehre
geben, natürlich dazu antreibt, in ihrer
Ohnmacht den heiligen Zorn des
wahren und lebendigen Gottes zu erbeten
und auszulösen. Und der Gott des Himmels
wird faraufhin dann tatsächlich seinem auserwählten Volk zu
Hilfe kommend in das Schicksal Israels eingreifen. Er wird sich aus
seinem Himmel aufmachen, sein unter die Fremdherrschaft des
Antichristen geratenes Volk zu retten und zu befreien.
Er wird für Israel streiten, den Antichrist besiegen und
anschließend sich auf den Thron Davids setztend das ewige Reich
seines Messias aufrichtern.
In
Jerusalem beginnt schon sehr bald der Bau des 3. Tempels
Wenn uns also von Johannes, der mit dem Erhalt des Buches der
Offenbarung die Enthüllung der letzten Dinge niederschrieb, oder
wenn
uns von den Propheten des Alten Testamentes, die vom lebendigen Gott
eine Vision zu den Geschehnissen zur "Zeit des Endes" erhielten, oder
wenn uns über seine Jünger von Jesus Christus selbst
prophetische
Einblicke auf diejenige Zeit hin, in der er wieder auf diese Erde
zurückkommen wird, eröffnet werden, dann wandern die Blicke
all dieser
Heiligen hin zum dritten jüdischen Tempel.
Dieses zukünftig erneut existierende Heiligtum Israels, welches
nach den vom Gott Israels
über
seinen Propheten Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 bereits
vorgegebenen Bauplänen erstellt werden wird, soll also wieder
aufgebaut werden. Das alles, was den wiederaufgebauten 3. Tempel
in Jerusalem betrifft, liegt, wenn auch in der sehr nahen, heute aber
immer noch
in der Zukunft.
Der 3. Tempel
in Jerusalem wird, wie wir gleich sehen werden, dann eine besondere
Rolle spielen. Denn im Zusammenhang mit diesem soll sich einmal der
zurückgekommene Messias Jesus Christus als
rechtmäßiger Erbe
und König über Israel auf den Thron Davids setzen.
Zuvor aber wird es der eigentliche Antichristus, der Antichrist zur
"Zeit des Endes", sein, der sich des in Jerusalem wiederaufgebauten
Heiligtum bemächtigen und es mit seinem "sich in den Tempel Gottes
Setzen" entweihen wird.
Die
mit dem Erscheinen des eigentlichen Antichrist verbundene endzeitliche
Bedrängnis kommt also
zu einer Zeit,
wenn in Jerusalem wieder ein
Tempel existiert, in welchem der mosaische Opfer- und Priesterdienst
zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen wurde, eine
Zeit, die sich an die in Hosea 3, 3-4 beschriebene Zeit unmittelbar
anschließt und mit Hosea 3, 5
beginnt (Beachte in diesem Zusammenhang auch das in Hosea 3, 3-5
als ergänzender Klammertext Geschriebene!).
D.h. aber auch, daß der eigentliche Antichrist zur "Zeit des Endes" erst dann
in Erscheinung treten kann, wenn das Land Israel auf der politischen
Landkarte der Erde wieder nachweislich existiert und wenn in diesem
Land in Jerusalem auf dem Tempelberg wieder für jedermann sichtbar ein Tempel Gottes stehen wird.
Und
wichtig ist hierbei noch zu ergänzen, daß in diesem 3.
Tempel der mosaische Opfer-
und Priesterdienst
zur Ehre des Gottes Israels bereits wieder aufgenommen sein muß. Erst dann also kann der
eigentliche Antichrist zur "Zeit
des Endes" mit seinem "sich in den Tempel Gottes Setzen" für die
Erdbewohner sichtbar in
Erscheinung treten:
"Laßt euch von niemandem verführen,
in keinerlei Weise; denn zuvor
muß der Abfall kommen und (nach dem Ende seines
Aufgehalten Werdens) der Mensch der Bosheit offenbart werden,
der Sohn des Verderbens. (Ihm wird dann von Gott wenn
auch in begrenztem Maße freier Lauf gewährt. Und seine
Bosheit wird erst dann, wenn derjenige beiseite tritt, der ihn jetzt
noch aufhält, zur vollen Entfaltung seiner ganzen Größe
und ungehemmten Wucht kommen können. Und erst dann wird das
Verderben, dem kein Mensch entgehen kann, über diese Erde
hereinbrechen. Denn es soll jeden Winkel der Erde treffen.)
Er ist der Widersacher, der sich erhebt über
alles, was Gott oder Gottesdienst heißt, so daß er sich (mittels
eines Götzenbildes) in
den Tempel Gottes setzt und vorgibt, er sei Gott.
(Denn sein - in den Tempel Gottes Setzen - das tut er nicht
höchstpersönlich. An seiner Stelle macht er das sogenannte
"Greuelbild der Verwüstung" sichtbar.)"
(2. Thessalonicher 2, 3-4; Hervorhebungen und ergänzende
Klammertexte durch den Verfasser
dieser Homepage)
Mit dem Sichtbarwerden des von Menschenhand geschaffenen zweiten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27, Daniel
11, 31, das dem "Bild
des Tieres" nach Offenbarung
13, 15 gleichzusetzen ist, wird vom Antichrist zur "Zeit des Endes"
die Zeit der
furchtbarsten Bedrängnis ausgelöst werden, die je auf Erden
gewesen ist und welche auch nie wider in solch einer Massivität
kommen wird.
Nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4 verkörpert dieses zweite "Greuelbild der
Verwüstung" das "sich in den 3. Tempel Gottes Setzen" des
Antichrist zur "Zeit des Endes" und sein "Vorgeben, daß er selbst
Gott sei", so daß es für alle Menschen der
Erde scheinen wird, "... als sei der
Tag (der Erscheinung) des
Herrn schon da" (vgl. 2.
Thessalonicher 2, 2).
Das Sichtbarwerden des sognannten "Greuelbildes
der
Verwüstung"
nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31, welches auch in Offenbarung
13, 14-15 und in Matthäus
24, 15
beschrieben wird, stellt, wie wir wissen, nicht nur das "sich in den 3.
Tempel Gottes Setzen" sondern auch das Zeichen des
Sieges
des
"Sohnes des Verderbens" über die Heiligen
dar.
Der Ausdruck "die Heiligen" wird also in der Bibel als
gebräuchliche Kurzschreibweise für das "Heilige Land"
benutzt. Und die Redewendung der "Sieg über die Heiligen" in Daniel 7, 21+ 25 und
in Offenbarung
13, 7 bedeutet demnach nichts anderes als der Beginn der
Fremdherrschaft des Tieres bzw. damit gemeinten Antichristen zur "Zeit
des Endes"
über das in der letzten Zeit politisch
wiederentstandene Land Israel.
Und mit seinem Erscheinen beginnt damit die hiermit gemeinte gewaltsame
Fremdherrschaft
des
Antichristen zur "Zeit des Endes" über das Land Israel, bei deren
Anfang der
Antichrist wie gesagt das tägliche Opfer im wieder
aufgebauten Heiligtum Israels abschafft (Joel 1, 9;
Daniel 7, 25; Daniel 8, 11; Daniel
9,
27; Daniel 12,11).
Das sogenannte zweite, von
Menschenhand erschaffene "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Offenbarung
13, 14-15; Matthäus
24, 15; Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 kann man darum mit Recht das "Götzenbild"
des "Verwüsters" nennen.
Und wenn es erscheint, und dies kann
man aus 2.
Thessalonicher 2, 3-4 schlußfolgern, dann wird für die
Israeliten die Fortsetzung des zu dieser Zeit bereits wieder
aufgenommenen Opfer- u. Priesterdienstes unmöglich werden (vgl. Daniel 7,
25; Daniel 8,
11; Daniel
9, 27; Daniel 12,11 und Joel 1, 9).
Das "Greuelbild
der
Verwüstung" ist deshalb das größte Zeichen,
das in dieser Zeit zu sehen sein
wird. Und »All das wird für jedermann klar
erkennbar sein.« So jedenfalls Dr. Vernon McGee zum Bibeltext aus
Matthäus
24, 11–31 in
der
Sendereihe
des Evangeliumsrundfunks (ERF) "Durch die Bibel" vom 10. Juni 2003.
Wie kam es zur Zerstörung des letzten jüdischen Tempels?
Während des von 67-70 n.
Chr. andauernden und für die Angreifer erfolgreich verlaufenden
jüdischen Krieges eroberten die Römer Jerusalem.
Titus (seine Regierungszeit von 79–81 n. Chr.), der
ältere Sohn
Vespasians, übernahm in Verlaufe des Jüdischen Krieges als
militärischer Oberbefehlshaber der römischen Truppen den
Angriff auf Jerusalem, da er von seinem Vater den Auftrag bekam, den
Jüdischen Krieg zu Ende zu führen. Den Jüdischen Krieg
zu Ende zu führen, bedeutete für Titus, die Stadt Jerusalem
einnehmen zu müssen.
Der Angriff auf Jerusalem geschah zur Zeit des jüdischen
Passafestes im Frühjahr des Jahres 70 n. Chr. Titus nutzte dabei
den Überraschungsmoment aus und daß sich zu dieser Zeit in
der Heiligen Stadt durch die vielen Pilger die Bevölkerung
für ein paar
Tage um das Zehnfache vermehrt hatte. Nachdem der Belagerungsring
geschlossen war, gab es für die Eingekesselten kein Entrinnen
mehr. Die dennoch Fliehenden Juden sollen vor den Augen der Belagerten
gemartert und gekreuzigt worden sein.
Nach fünfmonatiger Belagerung eroberten schließlich die
römischen
Soldaten unter seiner Führung im Jahre 70
n. Chr. die Stadt
Jerusalem, deren Zerstörung Jesus Christus bereits vorhergesagt
hatte. Sie zerstörten sie restlos und richteten unter den noch
lebenden Juden ein großes Massaker an. Dabei mußte die
Heilige Stadt
buchstäblich Stein für Stein erkämpft werden.
Auch der
jüdische Tempel wurde
von den römischen Soldaten verbrannt und danach vollständig
verwüstet. Und weil noch lange Zeit nach der Tempelzerstörung
erst Soldaten und später Schatzsucher nach dem durch die
Feuersbrunst geschmolzenen Tempelgold suchten, blieb tatsächlich
von den Tempelüberresten, so wie es die Prophetie Jesu besagte,
kein Stein mehr an seiner Stelle:
"Und als einige von dem Tempel
sagten, daß er mit schönen Steinen und Kleinoden
geschmückt sei, sprach er:
Es wird die Zeit kommen, in der
von allem, was ihr seht, nicht ein Stein auf dem andern gelassen wird,
der nicht zerbrochen werde." (Lukas 21, 5-6)
Durch den hart
erkämpften und genialen Sieg des Titus über die Juden
angespornt wurde der
siegreiche Feldherr noch auf
den Trümmern Jerusalems von den römischen Soldaten zum neuen
Kaiser Roms erhoben.
Der jüdische Historiker
Josephus berichtet, daß während der Belagerung Jerusalems
1.100.000 Menschen umgekommen sein sollen und daß nur 97.000
Menschen von Titus gefangen genommen wurden.
Das Volk der Juden war damit fast völlig vernichtet. Denn auch
viele der Gefangenen, die den Krieg bis dahin überlebt hatten und
welche Titus im Rahmen seines Triumpfzuges anschließend mit sich
nach Rom nahm, fanden zudem noch nach Beendigung der eigentlichen
Kriegshandlungen in Gladiatorenkämpfen oder in Zirkusspielen durch
wilde Tiere den Tod. Die anderen gefangengenommenen Juden wurden in die
Sklaverei verkauft.
Einst war der im 1. Jahrhundert v.
Chr. von Herodes umgebaute 2. Tempel
Salomos zur
Zeit Jesu Christi ein Prachtwerk
der antiken Baukunst gewesen:
Die Tempelpfeiler der Vorhalle und des Allerheiligsten waren über
zwölf
Meter hohe weiße Marmorsäulen und aus einem einzigen
Marmorblock gemacht.
Der jüdische Geschichtsschreiber Josephus schrieb in seinem Buch
“Die Kriege der
Juden":
“Es gab nichts, was sich mit der
Vorderseite des Tempels hätte vergleichen lassen können, so
sehr überraschte
der Anblick Herz und Sinne. Die Stirnseite war über und über
mit schweren
Goldplatten bedeckt, die im Licht der aufgehenden Sonne so
prächtig erglühten,
daß die Menschen ihre Augen abwenden mussten, so, als ob sie in
die Strahlen
der Sonne geschaut hätten. Aus der Ferne erschien der Tempel wie
ein schneebedecktes
Gebirge, da alle nicht vergoldeten Teile leuchtend weiß waren."
Im Buch Hesekiel in den Kapiteln 40 bis 48 finden wir wie bereits
gesagt eine detailierte
Beschreibung des 3. Tempels im Tausendjährigen Reich. Keine Frage,
dieser neue Tempel wird sich hier auf der Erde befinden und zwar in
Israel. Das
zukünftige Heiligtum der Juden wird der Beschreibung Hesekiels
zufolge offensichtlich ein Gegenstand von beeindruckender
Schönheit sein.
In Hesekiel 40,
38-47 entdecken wir, daß dann das mosaische System wieder
hergestellt wird.
Außerdem wird unsere
Aufmerksamkeit
auf die Tatsache gelenkt, daß es wieder einen Opferaltar geben
wird.
Das
bedeutet die Wiedereinsetzung der levitischen
Liturgie und des
Brandopfers, des Sündopfers und des Schuldopfers
So muß dann die vom Propheten Hosea in Hosea
3, 4-5 vorhergesagte lange Zeit ohne Opfer, die im Jahre 70 n.Chr.
mit der Zerstörung des 2. Tempels durch die Römer begann, mit
deren Ablauf letztendlich irgendwann wirklich vorbei sein:
Aus der heutigen Sicht ist die lt. Hosea 3, 4
prophezeite lange Zeit "ohne
König und ohne
Obere" bereits vorbei. Denn mit dem Ausdruck lange Zeit "ohne König und ohne
Obere" meint die Bibel eine lange Zeit ohne eigenen Staat und
ohne Regierung. Dann aber muß auch die von Hosea vorhergesagte
lange Zeit "ohne Opfer, ... ohne Efod" ebenfalls schon bald
vorüber sein.
Eine lange Zeit "ohne Opfer" ist ein hebräischer Ausdruck
für eine lange Zeit ohne den biblisch-jüdischen
Opferdienst im Tempel. Und
eine lange Zeit ohne "ohne Efod"
bedeutet eine lange Zeit ohne den mosaischen Priesterdienst, denn mit
dem Begriff "Efod" beschreibt
Hosea das kunstvoll verzierte schürzenartige Kleidungsstück
des Hohenpriesters.
Die beiden jüdischen Ausdrücke “ohne Steinmal” u. “ohne Hausgott” weisen aber
auch außerdem darauf hin, daß die Juden während der
Zeit ihrer Zerstreuung unter die Völker, denn die Umschreibung
lange Zeit "ohne König und ohne
Obere" kann nichts anderses als Exil bedeuten, deren
Götzenbilder und Hausgötzen nicht verehren, d.h. sich
keinerlei fremder Religion zuwenden werden. Und die jüdische
Geschichte hat belegt, daß die Prophetie Hoseas sich in diesem
Punkt sehr genau erfüllt hat. Dies wird sich erst mit dem Kommen
des falschen Messias, des Antichristen zur “Zeit des Endes”
ändern (vgl. Johannes
5, 43 unter Bezug auf Matthäus 24, 5).
Und
nach Hosea
3, 3-4
findet die Israel prophezeite lange Zeit ohne eigenen Staat und ohne
biblischen Opfer- und Priesterdienst unter dem Volk Israel dann
tatsächlich ein Ende. Denn Hosea 3, 3-4
deutet also ganz darauf, daß diese Zeit, also auch die Zeit ohne
einen Tempel, auch wenn sie lang sein wird, doch begrenzt sein
muß. Die Prophetie in Hosea 3, 4
zeigt damit auch indirekt auf den baldigen Beginn des Wiederaufbaues
des jüdischen Tempels.
Warum ist das so?
Da die lange Zeit "ohne König
und ohne
Obere", d.h. ohne eigenen Staat und ohne Regierung, aus der
heutigen Sicht für Israel bereits Geschichte ist und das kleine Wort "lang" in Hosea 3, 4 auf ein endliche Zeit bzw.
Zeitbegrenzung hinweist, muß lt. Hosea 3, 4 auch
der Unterbruch des biblischen Opfer- und Priesterdienstes
unter dem
Volk Israel nach langer Zeit nun bald vorbei sein:
"Denn
lange Zeit werden die Israeliten ohne König und ohne Obere bleiben,
(in diesem Zusammenhang aber auch) ohne Opfer,
ohne Steinmal, ohne Efod
und ohne Hausgott." (Hosea 3, 4; Hervorhebung und
ergänzender Klammertext durch den Verfasser dieser Homepage)
Da nun also auch der Unterbruch des biblischen Opfer- und
Priesterdienstes unter dem
Volk Israel nach langer Zeit bald vorbei sein muß und da die
Ausübung des biblischen Opfer- und Priesterdienstes, da sie nur an
einem einzigen Ort stattfinden können, zwingend die Existenz des
jüdischen Tempels voraussetzt, muß mit dem Bau des 3.
Tempels in Jerusalem schon sehr bald gerechnet werden. Denn der
jüdische Tempel ist im Jahr 70 n. Chr. von den Römern
völlig zerstört worden und wurde bis zum heutigen Tag noch
nicht wieder aufgebaut.
Da also der Tempel in Jerusalem zum heutigen Zeitpunkt
immer noch nicht wieder existiert, ist es demnach nur noch eine Frage
der Zeit, bis
der Wiederaufbau des Tempelgebäudes, d.h. der Bau des 3. Tempels
auf dem Tempelplatz in der Hauptstadt Israels beginnt.
Denn die vom Propheten Hosea für Israel prophezeite lange Zeit "ohne König und ohne
Obere" ist aus der heutigen Sicht mit der Gründung des
Staates Israel im Jahr 1948 bereits abgelaufen. Und damit nähert
sich auch die von Hosea vorhergesagte und mit der Zeit "ohne König und ohne
Obere" in direktem Zusammenhang stehende lange Zeit "ohne Opfer, ... ohne Efod" ebenfalls ihrem baldigen Ende.
Somit ist aber automatisch auch die Zeit ohne jüdischen Tempel
tatsächlich nur eine
begrenzte Zeit. Denn der biblische Opfer- und Priesterdienst unter dem
Volk Israel ist, wie wir hörten, streng nur an einen Ort gebunden,
eben an den einen
Tempel auf dem Tempelberg in Jerusalem. Nur dort darf der Gott Israels
angebetet werden und sonst nirgendwo. Nur dort kann es auch zur
Schuldvergebeng Israels
kommen.
Vergebung
gibt es in Israel also nur an einem ganz bestimmten Ort,
demjenigen Ort, den der Gott der Hebräer einst ihrem König
David gezeigt hatte. Aber erst von seinem Sohn Salomo, dem Nachfolger
von David, wurde dann
auf dem Berg Morija der erste
Tempel errichtet (2.
Chronik 3, 1).
Es gab von da an einen einzigen Gott und einen
einzigen Ort der Anbetung. Ab der Zeit das Baus des ersten Tempels war
der
Opferdienst Israels also
tatsächlich ausschließlich auf diesen
einen Ort
beschränkt. Er konnte von nun an an keinem anderen Ort mehr
stattfinden.
Nur in Jerusalem auf dem einstigen Berg
Morija, und
das ist der heutige Tempelberg in Jerusalem, dürfen also die
Israeliten
ihrem Gott opfern und um Sündenvergebung ihres Landes bitten.
Und dazu benötigen sie also unbedingt wieder einen
funktionstüchtigen
Tempel, einen Opferaltar und zwei Ziegenböcke als Opfertiere, von
denen nur einer zum
jährlich einmal stattfindenden großen Versöhnungstag
ausgewählt wird, die Schuld des ganzen Landes zu tragen.
Und da die in Sacharja
3, 8-9 für die letzte Zeit prophezeite Wiederannahme ganz
Israels direkt
mit demjenigen Ereignis gekoppelt sein muß, bei dem diesem Volk
Gott die Sünden vergibt,
steht es fest:
Die Wiederannahme ganz
Israels kann nur dann geschehen, wenn die beiden Zeichen der Vergebung,
das Los,
das wieder in die rechte Hand gerät und der rote Faden, der wieder
weiß wird, nachdem sie seit dem Jahre 30 n. Chr. ausgeblieben
waren, nun nach so langer Zeit wieder eintreffen werden (vgl. im
Kapitel "Der
weiße Faden und das Los in der rechten Hand sind
tatsächlich wieder die Zeichen der Vergebung der Schuld des ganzen
Landes
Israel").
Denn der Zeitpunkt, als das Los nicht mehr in die rechte Hand kam und
der
rotgefärbte Faden nicht mehr weiß
wurde, wird im Talmudtraktat
"Jomar" 39b mit 40 Jahren vor der Zerstörung
des 2. Tempels angegeben. Und die völlige Zerstörung des 2.
Tempels geschah wie wir wissen durch die
Römer
unter Titus im Jahre 70 n. Chr.
D.h. der Zeitpunkt, an dem die Schuldvergebung des Landes Israel
ausblieb, wird auf das Jahr 30 n. Chr. und damit auf den Zeitpunkt der
Verwerfung und Kreuzigung Jesu Christi datiert. Somit haben die
bedeutenden Rabbiner Israels jener Zeit gelehrt, daß seit dem
Jahr 30 n. Chr. das Los am Versöhnungstag nie mehr in die rechte
Hand gekommen war. Der Zeitpunkt der Verwerfung Israels ist damit ein
wirklich nachdenkenswerter Sachverhalt (vgl. bei Roger Liebi:
"Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Der große Wendepunkt in der jüdischen
Geschichte; Roger Liebi beruft sich auf der Seite 77 seines Buches bei
der Angabe der
40 Jahre auf das Talmudtraktat
"Jomar" 39b).
Eine kleine Unterbrechung des Opferdienstes, ist er erst einmal wieder
aufgenommen worden, wird es,
wie wir bereits eingangs hörten, allerdings auch dann noch geben
(vgl. im
Kapitel "Das
tägliche Opfer weicht der Anbetung des "Greuelbildes
der Verwüstung"). Dies geschieht dann, wenn sich der
Antichrist zur "Zeit
des Endes" in den dann wieder aufgebauten Tempel Gottes, d.h. in den 3.
Tempel in Jerusalem setzen wird und vorgibt, er selbst sei Gott (vgl. in 2.
Thessalonicher 2, 3-4).
Die zu dieser Zeit von den Israeliten im dann
wieder existierenden
3. Tempel von Jerusalem dargebrachten Schlachtopfer und Speisopfer zur
Ehre des lebendigen Gottes werden
wie bereits in seiner in der Vergangenheit liegenden, ersten
Erfüllung von Daniel
9, 27 zu Beginn der zweiten Hälfte der großen
Trübsal vom Antichrist plötzlich abschafft und dann durch die
Anbetung des zweiten "Greuelbildes
der Verwüstung" nach Daniel
9, 27 und Daniel
11, 31 ersetzt werden. Welch ein Greuel, das in den Augen
des lebendigen Gottes darstellt, kann man aus 5. Mose 5, 8
ersehen.
Und daß der im 1. Jahrhundert v.
Chr. von Herodes umgebaute 2. Tempel
Salomos aus der
Zeit Jesu Christi, der auch einfach der Herodianische Tempel genannt
wird und der im Jahr 70 n.Chr. von den Römern verbrannt
und danach vollständig
verwüstet wurde, zur Zeit des Antichristen bzw. Antimessias der
letzten Zeit dann wieder aufgebaut sein wird, wird auch an anderer
Stelle in der Bibel sehr
deutlich durch zwei
entsprechende Prophetien des Propheten Daniel festgemacht:
Es gibt also noch weitere Stellen und Zusammenhänge
in der Bibel, die sehr deutlich darauf hinzeigen, daß es in der
letzten
Zeit doch noch zu einem Tempelwiederaufbau kommen muß, daß
also dann,
kurz bevor unser Herr Jesus wieder seine Füße auf diese,
unsere Erde
setzt, wieder ein Heiligtum in Israel existieren wird, eben der 3.
Tempel:
Denn in der Mitte der 70. danielischen Woche wird durch den Antichrist
der jüdische Tempel entweiht und der Opferdienst damit
unmöglich. Und wenn der Tempel entweiht werden soll, muß er
auch dann bereits wieder existieren.
Mit der Aufrichtung seines
“Götzenbildes” (dem von
Menschenhand erschaffenen zweiten "Greuelbild
der
Verwüstung" nach Daniel
9, 27; Daniel
11, 31 und Matthäus
24, 15) im Heiligtum (und damit ist unmißverständlich
der 3. Tempel in Jerusalem gemeint) schafft der Antichrist nach Joel 1, 9;
Daniel 8, 11
und Daniel
9, 27 das tägl. Speis- und Trankopfer im 3. Tempel ab, zwingt
die Juden u. Christen zum Götzendienst und beginnt nach Offenbarung 6, 9-11, alle mutig bekennenden Christen
blutig zu verfolgen. Die Priester u. Tempeldiener des 3. Tempels sind
nun aufgefordert, ein Trauergewand anzulegen, das sie sogar im Schlaf
anbehalten sollen (vgl. Joel 1,
9+13-15).
Damit ein derartiges "sich in den Tempel Setzen" durch den
Antichristen in Israel geschehen kann, muß es also
zwangsläufig noch vor
Ende der ersten
Hälfte der Trübsal hin zum Wiederaufbau des jüdischen
Tempels auf dem Tempelberg in Jerusalem kommen, in welchem dann der
aaronitische Priester- u. Opferdienst
wieder einsetzen werden.
Die Stelle in Daniel
9, 27 schließt demnach in sich ein bzw. hat zur
unbedingten Schlußfolgerung, daß zum Zeitpunkt des
Erscheinens des wie lebendig wirkenden und anscheinend auch der Sprache
mächtigen "Greuelbildes
der
Verwüstung" bzw. zum Zeitpunkt des Beginns der
göttlichen Huldigung dieses damit gemeinten
"Götzenbildes" des "Verwüsters" bzw. Antichristen im dritten
Tempel zu Jerusalem "im
Heiligtum" Israels der Priester- bw. Opferdient
bereits wieder
ausgeübt werden wird.
Doch in der Hälfte der 70. Jahrwoche (das ist die letzte, also die
70. der siebzig Jahrwochen bis zur
Rückkehr unseres Herrn Jesus, die die Zeitdauer der gesamten
großen Trübsal umfaßt)
wird der Antichrist zur "Zeit des Endes" durch sein sich "in den Tempel
Gottes setzen", das er praktisch gesehen durch sein "Götzenbild",
das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" bewerkstelligt und das vom Verständnis
her gut bei 2.
Thessalonicher 2, 3-12 beschrieben wird, dem erst kürzlich
wieder aufgenommenen Opferdienst ein jähes Ende
setzen (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Das Sicherheitsbündnis und der Dritte Tempel,
Seite 121).
Und warum kann man das sogenannte "Greuelbild
der
Verwüstung" auch das
"Götzenbild" des "Verwüsters" bzw. Antichristen nennen, warum
ist es eigentlich ein "Götzenbild"?
Der hebräische
Ausdruck für "Greuel" ,
"shiqqutz", ist neben dem Aspekt, daß es für den lebendigen
Gott ein "Greuel" sein
muß, daß die Menschen der Erde ein Bild anbeten
müssen, eine direkte und unmißverständliche Bezeichnung
für Götze, also in
Wirklichkeit ein gewaltiger Frevel gegen
den wahren Gott und sein Volk (vgl. bei Roger Liebi: "Jerusalem,
Hindernis für den Weltfrieden? Das Drama des jüdischen
Tempels", erschienen in der 2. Auflage 1995 bei Schwengeler, Verweis
auf das Kapitel: Ein Götzenbild im Dritten Tempel, Seite 123 und
im Kapitel "Die
Gemeinde des Tieres und die Verfolgten der
Bedrängnis im Licht
der Betrachtungen zur Weisheit der Zahl des
Namens des Tieres sechshundertundsechsundsechzig" des Verfassers
dieser Homepage).
Die Bibelstelle in Daniel
9,
24 weist gleichfalls darauf hin, daß am Ende der vom
Propheten Daniel vorhergesagten insgesamt siebzig
symbolisch gemeinten Jahrwochen, von
denen jede sieben
Jahre dauern soll, "das Allerheiligste
gesalbt werden ", d.h. daß dann der
erst seit relativ kurzer Zeit bestehende neue Tempel Gottes, gemeint
ist der 3. Tempel in Jerusalem, wegen
der Verunreinigung durch den Antichrist und sein Götzenbild nach
seiner
Reinigung erneut wieder eingeweiht werden wird.
Und "erneut wieder eingeweiht werden" muß der 3. Tempel in
Jerusalem darum, weil er ja nach Daniel
9,
24 schon bestehen wird. Zu der Zeit, als sich der Antichrist zur
"Zeit
des Endes" in den dann wieder aufgebauten Tempel Gottes, d.h. in den 3.
Tempel in Jerusalem setzt und vorgibt, er selbst sei Gott, muß
das Heiligtum Israels ja bereits vorhanden sein.
Denn er wird damit "vielen den Bund
schwer" machen "... eine
Woche lang.
Und in der Mitte der Woche" schafft
er dann Schlacht- und Speisopfer
ab. Und im Heiligtum steht dann an der Stelle des Höchsten sein
Götzenbild, das
Verwüstung anrichtet. Das also ist die oben gen. Verunreinigung
durch den Antichrist durch sein Götzenbild. Und darum muß
der entheiligte 3.
Tempel in Jerusalem zuerst gereinigt und danach erneut wieder
eingeweiht werden.
Der Antichrist verursacht in Kürze auf der ganzen
Erde Verwirrung
"Einzelheiten lehren bedeutet Verwirrung stiften. Die Beziehung unter
den Dingen herstellen bedeutuet Erkenntnisse vermitteln."
Maria Montessori
Wir wissen: Noch vor der
geistlichen Wiederherstellung
Israels wird die wahre Gemeinde
Chisti
durch eine Entrückung
vor den Thron Gottes entfliehen können.
Im Jahr 373 nach Christus soll einer der frühen Kirchenväter,
der Syrer Epharaem die hiermit gemeinte und noch ausstehende
Wegnahme der Braut Christi vor der großen Trübsal wie folgt
beschrieben haben:
"Alle Heiligen und
Erwählten Gottes werden versammelt, bevor die angekündigten
Gerichte kommen und zum Herrn entrückt, damit sie die Verwirrung
nicht erleben, die über die ganze Erde kommen wird."
Dieser frühe Kirchenvater charakterisierte mit seiner Beschreibung
der Entrückung der Gemeinde Christi gleichzeitig die Zeit,
in der die Entrückung stattfinden wird. Es ist eine Zeit vor der
kommenden Verwirrung, eine Zeit, die also von Irrlehren und
Verführung gekennzeichnet sein wird. Und die vom Kirchenvater und
Syrer Epharaem prophezeite Verwirrung und Verführung soll
über die ganze Erde kommen.
Und das Ergeignis
der Entrückung soll auch vor den angekündigten Gerichten und
dem Zorn Gottes stattfinden. Denn die angekündigten Gerichte und
der Zorn Gottes müssen eine Antwort des Himmels eben darauf sein,
daß auch ein Verführer auftreten wird. Denn wo Verwirrung,
Irrlehren und Verführung sind, muß auch ein Verführer
sein. Es ist der große Glaubensverführer, der Antichrist zur
"Zeit des Endes".
Die angekündigten Gerichte und
der Zorn Gottes haben demnach die Aufgabe, die von diesem
Verführer zu Boden geworfene Wahrheit wieder aufzurichten und die
göttliche Rechtsordnung auf der Erde wieder herzustellen. In
diesem Zusammenhang wird und muß ebenso eine Verfolgung der die
Wahrheit liebenden Menschen kommen. Und auch diese wird Gottes
eingreifendes und rettendes Handeln beenden.
Wir befinden uns damit eindeutig am Beginn
der Endzeit. Das zeigt, wie wir weiter oben bereits gesehen haben, auch
Daniel 12, 1-7
sehr deutlich, der bei seiner Frage nach dem Zeitpunkt der
endzeitlichen Geschehnisse auf das Ende der Zerstreuung des heiligen
Volkes verwiesen wird.
Genau darum wird in der nachfolgend vorgestellten
Ausarbeitung zur Offenbarung des Johannes
ausführlicher auf die
Entrückung der Gemeinde Christi
eingegangen, das das erste und
damit nächste große Ereignis der bewahrenden Liebe Gottes zu
den Menschen darstellt. Dieses sehr
bedeutende Ereignis
könnte unmittelbar bevorstehen. Bewahrt es uns, die wir die
Entrückung vielleicht miterleben können, vor der großen
große Trübsal,
den
angekündigten Gerichten und vor der durch den Antichrist verursachten Verwirrung, die bald auf der ganzen
Erde
hereinbrechen wird.
Nach 2.
Thessalonicher 2, 3-12 muß die Verbreitung der Lügen des
Antichristen eine große Verwirrung auslösen, denn Gott
sendet den Menschen die Macht der Verführung, so daß sie den
Lügen des Weltverführers wegen seiner großen Zeichen
und Wunder Glauben schenken (vgl. auch im Kapitel "Vorher wird die große Verwirrung unter
den
Gläubigen sein"). Gott richtet auch nur darum, weil die
Menschen, die lieber den Lügen als der Wahrheit Glauben schenken
offensichtlich in ihrem Innersten um die Lügen genau Bescheid
wissen.
Wir sollten also dazu bereit sein, vor der gegen
die Kinder Gottes gerichteten Wut der
endzeitlichen Feinde Jesu Christi und
der bald
kommenden Verführung und Verfolgung der wahren Gemeinde des Herrn
zu entfliehen (Lukas 21,
34-36 und im Kapitel "Die
wahre Gemeinde, die vor der "Stunde der Versuchung"
weggenommen
wird und nicht durch die große Trübsal gehen muß").
Um richtig zu stellen, wer der wahre Verursacher der großen
Trübsal ist, muß verstanden werden, wen der apokalyptische
Reiter nach Offenbarung
6,
1-2 darstellt und wer die letzten drei apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 3-17
schickt. Die Gerichte Gottes und sein Zorn sind demnach lediglich eine
sehnlichst erwartete Antwort auf
diese die große Trübsal auslösenden vier
apokalyptischen
Reiter bzw. auf die vom Antichrist verursachte große
Trübsal. Denn der Verführer des ganzen Erde hat diese
gefürchteten Reiter zugerüstet.
Daß der Antichrist sie nicht bereits heute losschicken kann, hat
zur Begründung die Tatsache, daß die Seinen die Gerichte der
letzten Zeit nicht mit treffen. Nur darum werden sie von den Engeln
Gottes noch aufgehalten und zwar so lange, bis die Entrückung der
Gemeinde Christi vollzogen ist.
Die Entrückung der Gemeinde Jesu Christi
steht unmittelbar bevor
Aus Daniel 12, 7
geht hervor, daß genau dann, wenn die Zerstreuung Israels ein
Ende hat, die Zeit der großen Trübsal anbricht. Zu dieser
Zeit wird nach der Prophetie Daniel´s das kleine Horn der
Antichrist, als der letzte große Herrscher der Erde sich gegen
den "Fürsten des Heeres des Himmels" (vgl. Daniel 8,
8-12; 1.
Könige 22, 19; 2. Chronik 18, 18; gemeint ist der lebendige
Gott Israels bzw. sein verlängerter Arm, der Messias der Juden,
Jesus
Christus) wenden, ihm das tägliche Opfer wegnehmen und
die Wohnung seines Heiligtums verwüsten (gemeint ist der zu
dieser Zeit wieder aufgebaute 3. Tempel Gottes in Jerusalem, die
Wohnstätte Gottes bei den Menschen).
Diese Generation,
die das Ende der Zerstreuung miterleben wird, was mit der
Staatengründung Israels am 14. Mai
1948 bereits geschehen ist, soll auch die
Wiederkunft Jesu Christi sehen (vgl. Matthäus
24, 32-34; Markus 13, 28-30; Lukas 21, 29-32).
Das wichtigste und sehr bald
bevorstehende Ereignis der Endzeit, in der wir heute ja bereits leben
und
das
die große Liebe Gottes zu den Seinen zum Ausdruck bringt, stellt
die Entrückung der
Gemeinde Jesu Christi gemäß 1. Korinther
15, 51-52 und 1.
Thessalonicher 4, 13-18 dar.
Hier sollen alle
dann lebenden wahrhaftigen Chrristen vor der auf der Erde
hereinbrechenden
Verführung bzw. Vergewaltigung im Glauben durch den Antichrist und
dem
hierdurch ausgelösten Zorn Gottes
bewahrt
werden und zum Thron Jesu Christi hin entfliehen
können (Lukas 21,
34-36).
Und doch, auch angesichts der Tatsache, daß, wie wir weiter oben
bereits gesehen haben, bald darauf durch die
flehenden Gebete der Heiligen auf
der Erde der Zorn Gottes
gegen die dann sehr
stark gewordenen gottesfeindlichen Mächte ausbrechen wird, die
bewahrende Liebe des Herrn
kann auch
in dieser bald auf die Entrückung
folgenden sehr schlimmen Zeit
immer noch
gefunden werden, denn auch hier ist auf der Erde noch Gnadenzeit.
Gerade dann, wenn der Antichrist große Macht erhält und
so die große Trübsal auslöst,
soll das Volk Gottes, Israel, dessen Zerstreuung bereits
ca. 1400 Jahre
v. Chr. in 3. Mose 26,
32-33
und ca. 700 Jahre v. Chr. in Jeremia 9, 12-15 und Jeremia
32, 37-41
angekündigt worden war, geistlich wiederhergestellt werden. Es
wird, nachdem es aus den Heidenvölkern
zurückgeführt
wurde, allerdings erst nach der Entrückung der Gemeinde Christi,
Jesus Christus als ihren erwarteten Messias erkennen und der Geist der Gnade und des Gebetes
soll über dieses Volk ausgegossen werden
(vgl. Sacharja 12, 10;
Prophezeiung ca. 400 Jahre v. Chr.).
Die wahre Gemeinde, die Braut Christi, feiert bald ein
Hochzeitsmahl
Noch bevor auf dieser Erde zur "Zeit des Endes" das durch den
Antichristen hervorgerufene Verderben losbrechen kann, nimmt Jesus
Christus die wahre Gemeinde einer Braut gleich feierlich zu sich in den
Himmel
auf.
Erst
dann wenn die wahre Gemeinde Jesu Christi von dieser
Welt fortgenommen bzw. entrückt sein wird, werden die vier
apokalyptischen Reiter nach Offenbarung 6, 1-8 losgelassen, kann sich die Macht des
"Bösen" nun frei und ungehindert entfalten und seine Kräfte
werden entfesselt (vgl. in den Kapiteln "Plötzlich
überfällt das Verderben die gesamte
Erde" und "Die Gemeinde Jesu
Christi entflieht urplötzlich u.
schnell aus der gestellten Falle").
Laßt uns darum für das Evangelium streiten, die auferlegte,
beschwerende und lähmende Rüstung Sauls ablegen und
unerschrocken das gewohnte, leichte Hirtenkleid Davids anziehen, damit
der wahrhaftige Gott uns ungehindert gebrauchen kann. Denn sein Reich
ist greifbar nahe gekommen.
Und verfolgen wir in der Bibel ausgewählte Stationen der
Segenslinie Gottes, so werden wir staunend feststellen:
Abel, der Bruder von Kain, war Schäfer, Abraham, der Stammvater
Israels, auch, dann sein Sohn Isaak und auch dessen Sohn und
weiterer Stammvater des heiligen Volkes Jakob blieben bei den Schafen.
Der spätere König David war ein Hirtenjunge und Jesus
Christus, der Sohn Gottes, nennt sich selbst unser guter Hirte!
Es gibt noch viele Glaubenskämpfe zu bestreiten, bis Jesus
Christus wiederkommt. Dabei leite uns seine unbeugsame und
leidenschaftliche Liebe zu den Menschen, sowie die Weisheit Gottes, die
wir in der Bibel finden können. In diesem ursprünglichen Buch
spricht Gott jeden von uns persönlich an, heute noch genauso wie
vor vielen Jahren.
Auf welches große Ziel leben die Christen der Erde zu?
Der wahren Gemeinde Christi, die in der Bibel mit einem wunderbaren
Bild einer Braut
umschrieben wird und die bald ein großes Hochzeitsmahl gemeinsam mit dem Lamm Gottes im himmlischen Thronsaal
feiern wird, steht damit im krassen Gegensatz zu den in Kürze
auf der Erde kommenden schrecklichen Geschehnissen ein Freudenfest im
Vaterhaus Jesu
Christi bevor.
Der
Bräutigam Jesus Christus steht sehr nahe vor der Tür und
der Termin des
himmlischen Hochzeitsfestes ist herangerückt. Wir sollten also
auch hierauf
vorbereitet sein. Denn wir, als die
Kinder Gottes, sind für ein großes und wunderbares Fest
eingeladen und nicht für die Gerichte der Endzeit, die
die große Hure Hure Babylon (eine dem Antichrist
dienende u. abgefallene verweltlichte Kirche bzw. religiöse
Gemeinschaft, die sogar wahrhaftige u. bekennende Christen verfolgt)
und alle anderen
gottesfeindlichen Mächte treffen werden und damit auch nicht
für Gottes Zorn bestimmt (1. Thessalonicher
5, 9-10). Der gilt
ausschließlich seinen Feinden und den Menschen, die diese dazu
verführt haben, einzig und allein zu dem Zweck, um sie zur
Umkehr und zur Anbetung des
lebendigen Gottes zu bewegen, damit auch für sie ewiges Leben
möglich ist. Dies ist auch ein Beweis von der Liebe Gottes zu den
Menschen, der nicht beabsichtigt, daß die Welt in der Zeit der
großen Glaubensverführung während der letzten Zeit
verlorengeht. Straft nicht auch ein Familienvater aus Liebe zu ihnen
seine ungehorsamen Kinder?
Eine geistliche Wiederherstellung Israels steht kurz bevor
und die natürliche wird zuvor abgeschlossen
In Sacharja 12, 10
wird
die für die letzte Zeit angekündigte geistliche
Wiederherstellung Israels beschrieben.
So wird Gott seinen Plan mit diesem,
seinem auserwählten Volk, auf wunderbare Weise vollenden, durch
das er sich in besonderer Weise der Welt offenbart.
Die geistliche Wiederherstellung Israels erfolgt nach den Vorstellungen
des Schreibers dieses Textes schon sehr bald und zwar aus einen ganz
bestimmten und zwingenden Grund:
Dann wenn der Antichrist, der letzte große Herrscher über
dieser Erde, der so mächtig werden soll, daß er sogar
kurzzeitig die Weltherrschaft übernehmen wird, die ganze Erde
verführen wird, ihn als Gott anzubeten, steht das heilige Volk
Israel in der großen Gefahr, einen falschen Messias zu
erwählen. Wieso das?
Der letzte große Machthaber der Erde wird seine Macht sich nicht
etwa selbst verdienen, sondern dazu den heiligen Namen Gottes
mißbrauchen und in die Rolle des wiederkommeneden Messias Jesus
Christus schlüpfen. Er wird darum seine Wiederkunft auf dieser
Erde vorbereiten und inszenieren, für alle gottesfürchtigen
Menschen die größte Bedrängnis- und Verfolgungszeit
aller Zeiten auslösen und auf dreiste Art und Weise bereits vor
der Zeit ein auf unglaublichen Lügen gegründetes
Tausendjähriges Friedensreich Gottes auf der Erde ausrufen lassen.
Er wird unter Auslösung einer noch nie dagewesenenen
Trübsalszeit auf der Erde alles was Gottesdienst heist, unter
seine Kontrolle und lügenbehaftete Führung bringen. Wenn
daraufhin alle Menschen der Erde nach einem Retter rufen werden,
inszeniert er anschließend für alle Welt sichtbar die
Wiederkunft des Messias Jesus Christus und begründet sogar
in der
Erfüllung der zuvor kommenden und angekündigten Zeichen
dessen Notwendigkeit. Der große Weltverführer wird mit
unglaublichen Intrigien und unter Anwendung eines mächtigen
Druckes die ganze Erde dazu bringen, ein an heiliger Stätte
stehendes, selbst gemachtes Bild des angeblich auf die Erde
wiedergekehrten Messias anzubeten. In diesem Zusammenhang wird er sich
sogar erdreisten, die kirchlichen Feste und Feiertage und sogar die
heilige Schrift abzuändern.
Da die Mehrheit der Menschen in Israel bis heute den tatsächlichen
Messias Jesus Christus noch nicht angenommen hat, ist der Antichrist
dazu in der Lage, mit den seinen Machtantritt begleitenden großen
Zeichen und Wundern fast ganz Israel zu verführen, wenn dieser
Zustand bis dahin erhalten bleiben würde.
Es wird also für den lebendigen Gott höchste Zeit, sehr bald
zu handeln und seinem auserwählten Volk erneut Gnade zu erweisen
und das, obwohl sie mehrheitlich den tätsächlichen Messias
damals, als er auf dieser Erde lebte, verworfen hatten.
Aus diesem Grund muß nach Meinung des Verfassers dieser
Internetseite die von den Propheten des Alten Testamentes schon vor
Zeiten angekündigte geistliche Wiederherherstellung
allerspätestens kurz vor der Bedrängnis geschehen, will Gott
dieses Volk wieder in seinen großen Heilsplan mit einbeziehen und
auf diese Art und Weise den Heidenvölkern der Erde nochmals
großen Segen bringen.
Heute sind die Anfänge des ersten
Teiles dieses Planes Gottes mit
seinem auserwählten Volk, die Rückführung des Volkes
Israel, was schon von verschieden Propheten des Alten Testamentes
beispielsweise ca. 600 Jahre v. Chr. in Hesekiel 37, 21 und Sacharja 8, 7-8
oder ca. 700 Jahre v. Chr. in Jesaja 11, 11-12
und Jesaja 43, 3-7
angegekündigt worden war,
bereits sichtbar geworden. Denn der Staat Israel existiert seit dem 14.
Mai 1948
wieder. Aber der bereits im Hintergrund agierende Antichrist
verhindert heute bereits eine vorzeitige Annahme des wahren
Messias Jesus Christus. Er muß bestrebt sein, daß das
heilige Volk mehrheitlich erst während der Zeit der
Bedrängnis zum vom Antichrist in Szene gesetzten falschen Messias
finden wird und dann wie vielen anderen Menschen der Erde den Zeichen
und Wundern des falschen Propheten zum Opfer fällt.
Die Shekinah kommt wieder auf die
Erde herab
Als im 6. Jahrhundert v. Chr. der neubabylonische König
Nebukadnezar II. Juda eroberte und 597 und 587 v. Chr. die Oberschicht
nach Babylonien deportierte, geriet das Königreich Juda in die
babylonische Gefangenschaft. Zu diesem Zeitpunkt, in den letzten Tagen
des salomonischen Tempels, verließ auch
die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, den Tempel.
Der
erste Tempel Salomos enthielt wie die heutige Stadtmauer Jerusalems
ebenfalls
ein Osttor. Und zwar befand dieses sich im Bereich der Säulenhalle
Salomos.
Durch dieses Ost-Tor des ersten Tempels entwich, wie bereits
gehört, in den letzten Tagen
des salomonischen Tempels die Shekinah,
die Wolke der Herrlichkeit Gottes,
das Heiligtum. Sie entschwand zum Ölberg (vgl. Hesekiel 11, 22-23)
und kam hernach nie mehr
zum Tempel in Jerusalem zurück.
Auch der zweite Tempel blieb während der
gesamten Periode seines Bestehens ohne solch ein sichtbares Zeichen der
Gegenwart Gottes.
Erst zum Tempel der Endzeit soll lt. Hesekiel 40-48 die Shekinah, die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, wieder in das Heiligtum Israels
zurückkehren (vgl. Hesekiel 43,
9-11; 2.
Makkabäer
2, 5-9 u. Jesaja 4, 5-6).
Im 2. Tempel Gottes zog die Shekinah später
also nicht mehr ein, aber dafür
der von Gott gesandte Messias und Sohn Gottes, Jesus Christus. Und auch
im 3. Tempel wird wie hörten der lebendige Gott wieder
persönlich anwesend
sein, und diesesmal durch seinen Sohn und durch die Shekinah, die Wolke
seiner Herrlichkeit. So kann gesagt werden, daß das Heiligtum
Israels in jedem Fall derjenige Ort ist, an dem der lebendige Gott
selbst anwesend ist.
Bereits während
der Flucht Israels aus Ägypten schritt diese Wolke dem Volke
Gottes in der Wüste Tag und Nacht voran (vgl. 2. Mose 40, 34-38;
2. Mose 13, 21-22;
2. Mose 14, 19;
2. Mose 33, 9-10
und Nehemia 9, 12+19).
Wie großartig beschreibt doch die Bibel in 1. Könige
8, 10-13 den Einzug der
Herrlichkeit des HERRN in den ehemaligen Tempel Salomos. Und dies soll
im bald wiederaufgebauten 3. Tempel des Tausendjährigen Reiches
nochmals
geschehen, dann wenn Jesus Christus von Osten
her kommend mit ihr in den dann wieder erbauten Tempel Gottes einziehen
wird (vgl. Hesekiel
43,
9-11, 2. Makkabäer
2, 5-9).
Alles hofft darauf und daß sich Gottes Willen einmal
erfüllt.
Die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes, soll demnach erst im
Tausendjährigen Reich in den dann neu erbauten
Tempel in Jerusalem zurückkehren, dann wenn Israel aus der
Zerstreuung wieder zurückgeführt sein wird. (vgl. Hesekiel 43,
9-11, 2. Makkabäer
2, 5-9).
Dies wird sein, wenn der wahre Messias Jesus
Christus Christus
für alle Menschen sichtbar in großer
Macht und Herrlichkeit wieder auf die Erde herab kommen wird, um sein
Tausendjähriges Friedensreich (auch Millenium genannt)
aufzurichten.
Zu jener Zeit wird auch die Gnadenzeit
auf der
Erde zu Ende gehen und zuerst jeder Mensch nach seinen Taten gerichtet
werden.
Wie die die Shekinah, die Wolke der Herrlichkeit Gottes nach der
Vorstellung des Verfassers dieser Homepage vom Antichrist kopiert und
nachgeäfft werden werden wird kann man im Kapitel "Die nachgeahmte
Shekinah,
die
Wolke der Herrlichkeit Gottes, aber bitte rauchfrei" nachlesen.
Trifft der kommende Zorn Gottes über seine Feinde alle
Menschen der Erde?
Die der Erde und ihren Bewohnern bald bevorstehende
große Trübsal wirft außerdem die brennende
Frage auf, ob die jetzt noch zum lebendigen Glauben kommenden und Gott
liebenden
Menschen der Erde der Zorn
über die Feinde Gottes mit treffen
wird.
Um diese Frage beantworten zu können, müssen die
große
Trübsal, eine Zeit wie sie nie gewesen ist, seitdem es Menschen
gibt, bis zu
jener
Zeit, und die damit verbundenen wohl traumatischen Ereignisse
näher beleuchtet werden.
So war es nicht
abwegig, daß auch noch im letzen Buch der
Bibel, das im Wesentlichen die Ereignisse der Zeit kurz vor und
nach der
Wiederkunft Jesu Christi beschreibt und welches dafür besonders
bekannt ist,
daß hier detailiert auf die Zornesgerichte Gottes eingegangen
wird, sehr deutliche
Spuren der bewahrenden Liebe Gottes zu den Menschen dieser sehr
schweren Zeit zu
finden
sind.
Dies aber scheint und so vermutet man, während der großen
Trübsal, wie sie nie zuvor auf der Erde gewesen ist
und in solch einem Ausmaß auch nie wieder kommen soll, für
menschliche Begriffe unmöglich zu sein.
Der Schreiber dieses Textes kommt bei seinen Analysen zur letzten Zeit
nicht umhin, den Auslöser
der großen Trübsal,
den sogenannten Antichristen, der sich nach 2.
Thessalonicher 2, 3-4; Daniel 7, 25; Daniel 9, 27 und Offenbarung
13, 7-8 an
die Stelle Jesu Christi
stellend das Handeln der Menschen diktiert
und gleichzeitig der wahre Verursacher der lügenbehafteten
Kennzeichnung mit Hautmalen ist,
zu lokalisieren.
Er darf
aber dann im Gegenzug Gottes Rettungsplan mit den Menschen im Einzelnen
darlegen und beleuchtet neben den großen lügenbehafteten
Wundern des falschen Propheten, dem wichtigsten Werkzeug des
Antichristen, zusätzlich und ganz am Rande verschiedene Endzeitlehren im Wandel
der Jahrhunderte.
Der Verfasser dieser Homepage stellte aufatmend fest, daß selbst
im
zweiten und schlimmsten Teil
der großen Trübsal, der Bedrängnis,
die die Wahrheit und den lebendigen Gott liebenden Menschen den Sieg behalten behalten und
daß
Gottes Liebe sie auch in dieser schwierigen Zeit hindurch trägt.
Er fand weiterhin heraus, daß im zeitlichen Zusammenhang mit dem
bevorstehenden Zorn Gottes, der die göttliche Antwort auf das in 1.
Thessalonicher 5, 3 beschriebene "Verderben" darstellt, in der
Bibel ein wunderbares Bild eines
himmlischen Hochzeitsfestes der Seinen Jesu Christi mit dem
Königssohn Gottes umrissen wird und zuvor eine bereits lange
angekündigte Entrückung
der wahren Gemeinde Jesu Christi kommen soll und
daß der Zorn Gottes, der sogenannte »Tag des HERRN«
nach Joel
1, 15-16 und Offenbarung 6, 15-17,
das persönliche Eingreifen Gottes darstellt, welches rettenden
Charakter besitzt.
Und er stellte fernerhin fest, daß der Anfang des "Verderbens"
nach 1.
Thessalonicher 5, 3, welcher unter der Überschrift "1.3. Der
Beginn des ersten Teils der Gerichte
Gottes mit demjenigen Zorn, der vom Antichrist herrührt, das
erste bis vierte Siegel lt. Offenbarung 6, 1-8" näher
erläutert wird, seinen Ursprung weitgehend im
menschlichen
Machtbestreben und im
Zusammenhang mit der Rebellion gegen Gott hat und zudem globalen
Charakter besitzt und daß dieses "Verderbens" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 anfänglich alle Menschen bis in den
letzten Winkel der Erde gleichermaßen trifft.
Denn es sieht nach Joel
1, 15 und nach Jesaja 13, 6 bei den fünf Siegelgerichten lt. Offenbarung 6, 1-11 nur
so aus (es hat also nur den Anschein), als komme bzw. beginne diese in
Wahrheit durch das Wirken
des Antichristen entstehende Not “wie ein Verderben vom
Allmächtgen”.
D.h. der
»Tag des HERRN«, und so soll es offensichtlich geglaubt
werden,
wird in einer solchen Art und Weise seinen Anfang nehmen, bei der es
scheint bzw. den Anschein hat,
als würde die nun beginnende notvolle Zeit ein Verderben
ausgelöst vom Allmächtigen, d.h. vom lebendigen Gott sein.
Aber in Wahrheit ist sie das
nicht.
Der von Gott herrührender u. durch
kosmische Erschütterungen
vorangekündigter Zorn nach Offenbarung 6, 12-17,
der vom Verfasser dieser Homepage unter
der Überschrift "2. 2.
Der
Beginn des zweiten Teils der Gerichte
Gottes mit demjenigen Zorn, der von Gott selbst herrührt"
ausführlicher umrissen wird, stellt dagegen diejenigen
göttlichen (Gerichts-)Plagen dar, die die Zeit der durch den
Antichrist hervorgerufenen Bedrängnis gegen Ende hin
überschatten und die ausschließlich den Feinden Gottes
zugedacht sind.
Diese von Gott beschlossenen Plagen, die den Antichrist treffen werden
und die die von ihm verführten Menschen zur Umkehr bringen sollen,
stellen Gottes Umkehrruf und die Antwort auf diejenigen Freveltaten des
Antichristen dar, die auf der Erde das Martyrium zur Folge haben (vgl. Offenbarung 6, 9-11).
Der Gott Israels lähmt durch
sein Eingreifen den Antichrist,
zwingt ihn in die Knie u. bringt sein frevelhaftes Tun zum Stillstand.
Er verhilft damit Israel zu seinem Recht, rettet es aus der
Bedrängnis u. beendet das durch den Antichrist verursachte
Martyrium.
"Doch auch jetzt noch, spricht der
HERR, bekehrt euch zu mir … Denn er ist gnädig, barmherzig,
geduldig und von großer Güte, und es gereut ihn bald die
Strafe.”
(Joel 2,12-13)
All diese mit dem Begriff "Verderben" nach 1.
Thessalonicher 5, 3 zusammengefaßten endzeitlichen Gerichte
Gottes werden vom Verfasser dieser Homepage übrigens auch in der
grafischen
Übersicht mit der Überschrift "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes", welche im
gleichnamigen Kapitel "Überblick
über die endzeitlichen Gerichte Gottes" zu finden ist,
in den Verlauf der großen Trübsal eingeordnet, in ihrer
chronologisch geordneten Abfolge dargestellt und dort außerdem
näher erläutert.
.
Bei seinen Betrachtungen zur letzten Zeit stieß der Verfasser
dieser Homepage auf
erstaunliche Erfahrungen mit der Gnade Gottes, die nicht nur die
Gemeinde Christi, sondern auch das wieder in sein gelobtes Land
heimgekehrte Gottes
Volk Israel betreffen.
So konnte erfreulicherweise festgehalten
werden, daß gerade in der Zeit der großen Trübsal,
wie bereits seit Langem von den Propheten angekündigt,
diesem Volk eine geistliche Wiederherstellung
und
großer Segen
wiederfahren sollen. Diese lassen Israel zu einem sehr wichtigen
Partner Gottes werden,
der es dann in seinen
Rettungsplan für die Heidenvölker der Erde erneut mit
einbezieht.
Die geistliche
Wiederherstellung Israels steht demnach nahe bevor. Geschieht sie, dann
wird
eine weltweite Erweckung einsetzen. Dazu beleuchtete der Verfasser
dieser Homepage die jüdische
Denkweise bei der Messiaserwartung und das sich bei den Juden
entwickelte jüd.
Messiasbild
in der Vergangenheit und heute.
Nützliche
Hinweise für die Handhabung:
»
Bei der Erstellung dieser Homepage wurde wie auch bei anderen
professionellen Webseiten üblich absichtlich auf die Darstellung
mit Frames
und ausschmückenden Elementen wie Bilder verzichtet. Der Verfasser
dieser Homepage wollte den Fokus allein auf das lebendige Wort Gottes
legen und den Leser dabei nicht mit Schickschnack aufhalten oder
ablenken. Es war dem Schreiber dieses Textes wichtig, daß die
Ladezeiten der darin
enthaltenen HTML-Dateien so kurz wie möglich gehalten werden
konnten. Außerdem ermöglicht ein Verzicht auf Frames eine
Suche ausgewählter Schlagwörter per Suchmaschine auch
innerhalb von den HTML-Dateien.
»
Bei den nach rechts eingerückten Textabsätzen handelt es sich
in der Regel um interessante persönliche Auslegungen, Meinungen
und konkreten
Vorstellungen aber auch um Vermutungen des Verfassers dieser Hompage.
»
Falls nicht
anders deklariert, werden alle angegebenen Bibelzitate aus der
Übersetzung der
Bibel durch Martin Luther, revidierte Fassung von 1984 in der alten
deutschen Rechtschreibung verwendet.
Um Bibelinhalte noch verständlicher zu machen und um einer
möglichst genauen Wiedergabe des Grundtextes gerecht zu werden,
wurden aber für einige Zitate aus der Heiligen Schrift auch andere
Bibelübersetzungen verwendet. Es handelt sich hierbei in der Regel
um die Elberfelder Bibel und um die Zürcher Bibel.
Denn diese beiden Übersetzungen des Wortes Gottes zeichnen sich
besonders durch ihre Worttreue und Genauigkeit aus. So wird der
Elberfelder Bibel nachgesagt, daß sie die genaueste und
zuverlässigste deutsche Bibelübersetzung sei. Auch die
Zürcher Bibel hat den guten Ruf, sehr nahe am Urtext zu sein.
»
Für
die weitere Arbeit mit der Bibel und zum Nachschlagen hier nicht
angeführter Bibeltexte wird an dieser Stelle eine CD ROM
empfohlen, mit der auch der Verfasser dieser Homepage gearbeitet hat.
CD-ROM Bibel Edition, Lutherbibel 1884 (NR) u. Lutherbibel 1884 (AR),
Programm: © 1993-2003 Ingenieurbüro Matthias Frey.
»
Immer dann, wenn in dieser Homepage von Jesus Christus, hebräisch Jeschua HaMaschiach, gesprochen wird,
ist hiermit der vor vielen Jahrhunderten dem heiligen Volk Israel
versprochene Retter, der von den Propheten Gottes angekündigte und
erwartete Messias, der Gesalbte Gottes gemeint.
»
Der Antichrist, das erste Tier aus dem Meer nach Offenbarung 13, 1-10,
das aus dem Abgrund aufsteigt, wird nachstehend auch als der Sohn des
Verderbens, als der Widerchrist bzw. Anti-Messias oder auch als der
große Weltverführer bezeichnet, der
mit seiner Vorgehensweise die Menschen der Erde vergewaltigt.
Für diese Begriffe kann auch einfach der Verführer, der
Gesetzlose, der Gewissenlose, der Böse, der Mensch der Bosheit,
der Verderber, der (Be)Dränger bzw. Bedrücker
oder Verwüster oder z. Bsp. der nichtsnutzige Hirte stehen, so wie
er in der Bibel namendlich ebenso genannt wird.
»
In
die Ausarbeitung zur Offenbarung
des Johannes und zur Wiederkunft
Jesu Christi wurden viele Querverweise zu den anderen Kapiteln des
Alten und des
Neuen
Testamentes eingeflochten.
Diese können sich, und das ist
vom Verfasser dieser Internetseite bewußt so gewählt und so
gewollt, zum besseren Verständnis der Zusammenhänge auch
wiederholen. So sollen einzelne Seiten der Homepage für sich
alleine
stehen und besser
verstanden werden können, auch ohne daß alles Vorangegangene
als gelesen
vorausgesetzt
werden muß.
»
Der wirkliche Verfasser dieser Homepage ist der heilige Geist Gottes,
den Jesus Christus in alle Lande gesandt hat, auch wenn Gott ihn als
Mensch dazu gebraucht, seine Worte in dieser Form festzuhalten. Er
schaltet dabei die Persönlichkeit des Schreibers dieses Textes
nicht aus. Darum auch verwendet dieser aus Ehrfurcht vor seinem
großen Gott anstelle des "ich" Umschreibungen wie "Verfasser
dieser Homepage ", "Schreiber dieses Textes" o.ä.
Der Schreiber dieses Textes stellt sich mit seiner Ausdrucksweise
bewußt in den Hintergrund, um ihn den wahren Urheber und
Initiator dieser Botschaft nie zu vergessen und um das Wirken des
heiligen Geistes nicht zu behindern. Er möchte genau das
niederschreiben, was der heilige Geist zu ihm spricht. Alle Ehre und
Anbetung soll Jesus Christus, dem Sohn Gottes gelten.
»
In
der Download-Seite
dieser
Homepage kann die gesamte, im Zip-Format gepackte
Internetseite www.bleibtgottesliebe.de zur privaten Nutzung im Paket
heruntergeladen werden, um sie
gebührensparend auf dem eigenen PC ohne eine bestehende
Online-Verbindung, also auch offline lesen zu können.
»
In
der Linkseite dieser
Homepage können u.a. Verweise auf weitere Internetseiten zur
Entrückung der
Gläubigen gefunden werden.
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